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Ladies First!

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LADIES FIRST!

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Jedes Opfer hat eine Geschichte.

COLLIEN MONICA FERNANDES, Schauspielerin und Unterstützerin des WEISSEN RINGS


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In Bewegung bleiben Der Herbst ist eine Zeit des Übergangs. Die Tage werden kürzer, es kehrt Ruhe ein. Während draußen die letzten Blätter von den Bäumen fallen, entsteht drinnen Raum für neue Gedanken. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, um innezuhalten: Was hat Sie in den vergangenen Monaten bewegt? Was möchten Sie loslassen? Was möchten Sie endlich in die Tat umsetzen? Veränderung

beginnt oft im Kleinen: mit einem Gespräch, einer Entscheidung oder dem Entschluss, sich selbst als Frau wieder etwas stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Ich lade Sie ein, sich inspirieren zu lassen, Bekanntes neu zu betrachten und vielleicht auch die eine oder andere Anregung mit in Ihren Alltag zu nehmen – insbesondere wenn es um Ihre Gesundheit geht. Viel Freude beim Lesen!

Nadine Effert Chefredakteurin

INHALTSVERZEICHNIS LEITARTIKEL SPENDEN GENUSS UND ERNÄHRUNG DEPRESSION HYPOPARATHYREOIDISMUS

STRESS

Eine gesunde Balance finden — 4 Gutes tun – nicht nur zu Lebzeiten — 6 Kleine Momente, große Lebensqualität — 7 Warum es Frauen häufiger trifft — 8 „Taubheitsgefühle an den Händen oder im Gesicht sind typisch“ — 10 Ab in den Urlaub! — 14

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GRUSSWORT


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Eine gesunde Balance finden LEITARTIKEL | VON NADINE EFFERT

Rund 43 Millionen Frauen leben in Deutschland. Jede von ihnen ist einzigartig. Körper und Seele in Balance zu halten und aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun ist für das Gros ein erstrebenswerter Zustand – aber keine einfache Aufgabe. Wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen schon allein der Blick auf den Kalender für Erschöpfung sorgt? Job, Familie, Verpflichtungen, die eigene Gesundheit – alles scheint wichtig, alles verlangt Aufmerksamkeit. Und irgendwo dazwischen steht die Frau selbst: mit ihrem Körper, ihren Bedürfnissen und der leisen Frage im lauten Alltag: „Wo bleibt Zeit für mich selbst?“ Zeit, die es hin und wieder braucht, um zu reflektieren, was einem wirklich guttut und was Energie zieht.

Frauen im Nachteil

Gesundheit ist längst mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie bedeutet, den eigenen Körper zu verstehen und Grenzen wahrzunehmen. Zwar kümmern Frauen sich intensiver um ihre Gesundheit als Männer, fühlen sich jedoch schlechter versorgt. Noch immer werden Schmerzen, hormonelle Veränderungen oder psychische Belastungen nicht immer ernst genug genommen. Wie eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Healthtech-Unternehmens Doctolib zeigt, erleben Frauen eine systematische Benachteiligung im Gesundheitssystem. Ob Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihrer Beschwerden, verspätete Diagnosen oder das Abtun von Schmerzen: Fast ein Drittel der Frauen berichten von negativen Erfahrungen aufgrund ihres Geschlechts

Frauen und ihre Gesundheit

68 %

80 %

der Frauen in Deutschland bewerten ihre Gesundheit als gut oder sehr gut.

60 %

bereiten täglich oder fast täglich Mahlzeiten aus frischen Lebensmitteln zu.

nehmen jährlich an mindestens einer Prä­ ventions­maßnahme teil.

47 %

sind in der Freizeit mindestens zwei Stunden pro Woche sportlich aktiv.

Quelle: Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland, Robert Koch-Institut (RKI), Stand: März 2024

– mehr als dreimal so häufig wie Männer. Sicherlich auch ein Grund, warum Frauen weltweit zwar länger leben als Männer, jedoch 25 Prozent mehr ihres Lebens bei schlechter Gesundheit verbringen.

Frauengesundheit fördern

Umso wichtiger sind ein Gesundheitsverständnis, das Frauen in jeder Lebensphase berücksichtigt, sowie eine gendersensible Forschung, Prävention

Werbebeitrag – Indikationsporträt

Besenreiser und Krampfadern: Was tun? Viele Patientinnen leiden an krankhaft erweiterten Beinvenen. Krampfadern sind nicht nur ästhetisch störend, sondern können auch gefährliche Folgen haben. Doch es gibt sanfte Abhilfe. Während Besenreiser eher ein kosmetisches Problem sind, können länger unbehandelte geschlängelt hervortretende Krampfadern nicht nur zu Schwellungen, Schmerzen

und Schweregefühl in den Beinen, sondern auch zu ernsthaften Komplikationen wie Thrombosen führen. Eine frühzeitige Behandlung ist daher wichtig. Die Erkrankung ist chronisch, daher können auch nach einer erfolgreichen Therapie erneut Krampfadern auftreten. Die gute Nachricht ist, dass die Erkrankung mit minimalinvasiven Methoden wie der schmerzarmen Sklerotherapie gut in den Griff zu bekommen ist.

Das schonende Verfahren benötigt keinerlei Betäubung oder Schnitte, und man kann direkt wieder seinen normalen Aktivitäten nachgehen. Ob bei Ihnen ein erhöhtes Risiko vorliegt und ein Arztbesuch angebracht ist, erfahren Sie mit unseren Venen-Checks unter: www.venen-im-check.de


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und Versorgung. Hier nur zwei von vielen guten Gründen hierfür: Viele Medikamente, wie Schmerzmittel oder Psychopharmaka, wirken bei Frauen bei gleicher Dosis stärker als bei Männern, weil diese überwiegend an männlichen Probanden getestet worden sind. Frauen und Männer leiden bei ein und derselben Erkrankung unter unterschiedlichen Symptomen. Ein Beispiel hierfür ist die vermeintliche „Männerkrankheit“ Herzinfarkt. Das führt dazu, dass Frauen häufiger an einem Herzinfarkt sterben. Das Gute: Frauengesundheit erhält immer mehr Aufmerksamkeit, auch von der Politik. So ist das Thema Frauengesundheit Bestandteil des aktuellen Koalitionsvertrags, und das Bundesgesundheitsministerium hat zu Beginn dieses Jahres den Startschuss für mehr Forschung gegeben. Dafür stehen Mittel in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung.

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Ganzheitliches Wellbeing

Weg von der politischen Bühne, hinein ins eigene Leben: Hier geht es den meisten Frauen immer weniger um Selbstoptimierung als vielmehr um ganzheitliches Wohlbefinden. Schlaf, mentale Gesundheit, sanfte Bewegungsformen und alltagstaugliche Routinen gewinnen an Bedeutung. Zum guten Leben gehört außerdem die Freizeit. Nicht als Belohnung, wenn alles erledigt ist – die To-do-Liste hat schließlich nie ein Ende. Auszeiten sind ein Grundbedürfnis. Es muss nicht gleich ein mehrwöchiger Aufenthalt in einem Ayurveda-Re-

Frauen leben im Schnitt gesundheitsbewusster als Männer. sort auf Sri Lanka sein. Vielleicht ist es der kleine Ausflug in eine unbekannte Stadt in der Nähe. Vielleicht ein Nachmittag im Museum. Ein Kochabend mit Freundinnen. In einer Welt, die ständig nach Erfolgen und dem nächsten Erlebnis ruft, kann es befreiend sein, sich immer wieder Räume zu schaffen, in denen man sich nichts beweisen muss. Freizeit ist kein Wettbewerb, Gesundheit kein statischer Zustand, Lifestyle kein festes Regelwerk. Ein ausgeglichenes Leben entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch die vielen kleinen Momente, in denen wir uns in den Mittelpunkt stellen und ernst nehmen – während wir darauf warten, dass Gesellschaft, Politik und Medizin dies auch im Großen tun … 

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Gutes tun – nicht nur zu Lebzeiten SPENDEN | VON TOBIAS LEMSER

Ob für Menschen in Not, Tierwohl oder Naturschutz: Organisationen mit einer Spende finanziell unter die Arme zu greifen ist in Deutschland beliebt – auch über den eigenen Tod hinaus. Jetzt beginnt die Zeit, in der diverse Spendenorganisationen in Fernsehen, Radio und Internet um finanzielle Unterstützung werben. Schließlich nahen der Dezember und die Adventszeit – mit 20 Prozent des Jahresspendenaufkommens laut Daten des Deutschen Spendenrates der mit Abstand wichtigste Spendenmonat.

Vertrauen ist alles

Ist die für eine Spende infrage kommende Organisation als „gemeinnützig“ anerkannt? Werden Fragen offen beantwortet? Ein entscheidender Faktor für die Spendenbereitschaft ist das Vertrauen in die Organisationen. Eine wichtige Stütze für sicheres Spenden ist das Deutsche-Spendensiegel. Tipp: Werden provokante, grausame oder stark gefühlsbetonte Bilder gezeigt, raten Fachleute zu Zurückhaltung. Seriöse Organisationen verzichten auf entsprechendes Bildmaterial.

Unterstützung über den Tod hinaus

Was Sie heute in Ihrem Testament festhalten, kann morgen Kinder weltweit stärken – durch Bildung, Schutz und Zukunftsperspektiven. Setzen Sie ein Zeichen.

Fordern Sie jetzt unseren kostenfreien Ratgeber online an unter: www.plan.de/blattpapier Oder: QR-Code scannen und Infomaterial bestellen.

Auch nach Lebzeiten ist es möglich, in Form einer Testamentsspende Gutes zu tun. Entweder kann der Erblasser den gesamten Nachlass oder einen bestimmten Teil davon einer Organisation zuwenden oder auch ein Vermächtnis, also einen beliebigen Geldbetrag oder Gegenstand, festlegen. Da gemeinnützige Organisationen von der Erbschaftsteuer befreit sind, kommt das Vermögen immer in voller Höhe beim Empfänger an. Wichtig ist jedoch, die Testamentsspende testamentarisch festzuhalten. Damit die vollständig eigenhändig verfasste und unterschriebene Erklärung nicht in falsche Hände gerät, sollte sie idealerweise bei einem Amtsgericht hinterlegt werden. 


Kleine Momente, große Lebensqualität

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Obst gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu.

Ein cremiges Risotto mit Parmesan, gedünsteter Lachs mit Zitronenbutter und ein verführerisches Schokoladen-Soufflé zum Dessert: dazu Kerzenschein, ein Glas Wein und ein vollmundiger Espresso. Manchmal sind es nur wenige kulinarische Akzente, die eine Mahlzeit zu einem besonderen Genussmoment werden lassen. Für viele Frauen sind solche kleinen Auszeiten besonders wertvoll. Bewusstes Essen bedeutet für sie oft mehr als guter Geschmack: Es geht um Atmosphäre, Qualität und das schöne Gefühl, sich selbst etwas Besonderes zu gönnen. Gleichzeitig spielt auch die Gesundheit eine wichtige Rolle. Denn eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich dazu bei, sich lange gesund und wohl zu fühlen. Wie der jüngste Ernährungsreport 2025 „Deutschland, wie es isst“ zeigt, legen 93 Prozent der befragten Frauen Wert auf gesundes Essen. Bei den Männern sind es 86 Prozent. Auch auf den Kaloriengehalt achten Frauen laut der repräsentativen Forsa-Befragung unter rund 1.000 Personen häufiger: 43 Prozent geben an, dass ihnen kalorienarmes Essen wichtig ist, bei den Männern sind es 29 Prozent.

iStock / PeopleImages

Ob gutes Essen, ein Abend mit Freunden oder eine kleine Auszeit: Frauen schätzen Momente, die guttun. Dabei geht es um mehr als Geschmack und gesunde Ernährung – sondern auch um Lebensfreude.

Zeit für Schönes

Gesundheit und Genuss müssen dabei kein Widerspruch sein. Im Gegenteil: Hochwertige und nährstoffreiche Zutaten, eine sorgfältige Zubereitung und die Freude am Essen können dazu beitragen, beides miteinander zu verbinden. Wer bewusst genießt, richtet den Blick auf das, was guttut. Und dabei muss es längst nicht nur um Essen gehen. Dieses Bedürfnis zeigt sich auch in anderen Lebensbereichen. Ob beim Schlendern durch die Innenstadt, beim Musikhören oder auf einer Reise: Viele Frauen schaffen sich bewusst Momente, die den Alltag bereichern. Lebensfreude bedeutet auch, sich Zeit zu nehmen, Schönes wahrzunehmen und das eigene Wohlbefinden nicht immer hintenanzustellen. 

Auch Lieblingsgerichte können Teil einer ausge­ wogenen Ernährung sein.

Werbebeitrag – Produktporträt

Nah, näher, Farmkaffee Fantastischer Genuss – der beginnt jetzt auf den Tchibo Kaffeefarmen, wo die Farmkaffees ihren Ursprung haben. Sie vereinen langjähriges Wissen der lokalen Farmerinnen und Farmer mit der Tchibo Röstkompetenz. Das Ergebnis? Immer ein Must-try für echte Kaffee-Fans: Der Caffè Crema „Ipanema“ stammt aus Minas Gerais, dem besten Anbaugebiet Brasiliens. Nährstoffreiche Vulkanböden und optimale Höhenlagen verleihen den Kaffees hier besonders außergewöhnliche

und stylishen Esperto mini in der limitierten Trendfarbe „Lovely Red“, begeistert der Caffè Crema ab circa 13,99 Euro mit Noten von Kakao und braunem Rohrzucker.

Ideal für Vollautomaten: der neue Farmkaffee „Ipanema“ von Tchibo

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Übrigens: Laut Tchibo Kaffeereport ist für 23 Prozent der Deutschen die Herkunft ihres Kaffees bei der Kaufentscheidung wichtig. Kaffees aus Brasilien haben bereits 40 Prozent probiert. www.tchibo.com/farmkaffees

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GENUSS UND ERNÄHRUNG | VON TOBIAS LEMSER


Warum es Frauen häufiger trifft

Zu den Hauptsymptomen einer Depression bei Frauen gehört ein tiefes Gefühl der Niedergeschlagenheit.

DEPRESSION | VON MARK KRÜGER

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Eine australische Studie hat eine neue Erkenntnis gewonnen, warum sie Frauen häufiger heimsuchen. Dauerhaft gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit sowie ein starker Antriebsmangel, das sind die Leitsymptome einer Depression. In Deutschland sind über neun Millionen Menschen betroffen – darunter etwa doppelt so viele Frauen wie Männer. Doch warum ist das so?

Genetische Marker

Forschende des Berghofer-Instituts für Medizinforschung in Australien haben durch eine Analyse von fast 200.000 DNA-Proben herausgefunden, dass Frauen fast doppelt so viele genetische „Marker“ haben, die die Erkrankung triggern können. Auch die typischen Stoffwechselsymptome wie Gewichtsveränderungen oder wechselhafte Energielevel seien auf genetische Ursachen zurückzuführen. Diese neuen Erkenntnisse

iStock / fizkes

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könnten den Weg ebnen für eine gezieltere, individuellere Behandlung von Depressionen.

Digitale Unterstützung

Apropos Behandlung: Eine frühzeitige Therapie ist wichtig für den Krankheitsverlauf. Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz beträgt laut BundesPsychotherapeutenKammer (BPtK) allerdings 22 Wochen – eine kräftezehrende und manchmal lebensgefährliche Zeit für Betroffene. Zur Überbrückung und als zusätzlicher Behandlungsbaustein gibt es digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), Apps auf Rezept mit nachgewiesener Wirkung. Die derzeit 30 DiGAs für psychische Erkrankungen eignen sich für Menschen mit leichter bis mittelschwerer psychischer Belastung und zeigen teilweise vergleichbare Effekte wie durch eine Psychotherapie. 

Advertorial

Ist das Mental Load oder schon Depression? An Geburtstage denken, Arzttermine organisieren, die Einkaufsliste im Blick behalten … Insbesondere Frauen tragen oft eine enorme mentale Last – auch als „Mental Load“ bezeichnet. Mental Load und Depression können ähnliche Symptome verursachen. Die Ärztin Juliane Meiners erklärt, bei welchen Warnsignalen Betroffene hellhörig werden sollten.

häufig das Interesse an Aktivitäten, die ihnen früher wichtig waren. Antriebslosigkeit Bei Mental Load fehlt oft die Zeit, um Aufgaben zu erledigen. Wenn eine Depression vorliegt, fehlt die Kraft. Das betrifft auch kleinste Tätigkeiten wie das Beantworten einer Nachricht. Wer Anzeichen einer Depression bemerkt,

Anhaltende Erschöpfung Bei Mental Load kehrt nach einem Wochenende oder einem Urlaub die Energie zumindest teilweise zurück. Bei einer Depression bleibt die Erschöpfung trotzdem bestehen. Verlust von Interesse Wer mental überlastet ist, freut sich noch auf schöne Dinge. Menschen mit einer Depression hingegen verlieren

sollte sie ernst nehmen. Denn Depressionen sind gut behandelbar. Je früher Betroffene Unterstützung erhalten, desto besser. Digitale Therapien können eine wertvolle Unterstützung ohne Wartezeit sein. Die digitale Gesundheitsanwendung deprexis wurde speziell für Menschen mit Depressionen entwickelt. deprexis kann effektiv helfen, depressive Symptome zu behandeln – und das gebührenfrei auf Rezept. Unsicher? Dann scannen Sie den QR-Code, und machen Sie den Test.

Wo endet Erschöpfung, und wo beginnt eine Depression?

https://deprexis.com/de-de/


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Werbebeitrag – Interview

„Kreatin sorgt für Energie und Fokus“ Müdigkeit, Brain Fog, hormonelle Schwankungen oder nachlassende Leistungsfähigkeit: Viele Frauen erleben Phasen, in denen Körper und Geist mehr Energie benötigen. Dr. Andrea Lederer erklärt, warum Kreatin längst nicht nur für Sportler relevant ist und worauf Frauen bei Auswahl und Anwendung achten sollten. Frau Dr. Lederer, Kreatin wird häufig mit Fitness-Studios und Muskelaufbau in Verbindung gebracht. Warum sollten sich auch Frauen mit diesem Thema beschäftigen, und welche Rolle spielt Kreatin für das Gehirn? Ich nenne Kreatin in der Beratung oft die „energetische Notstromversorgung“ für das Gehirn. Gerade bei Frauen ist das Gehirn durch Menstruationszyklus, Schwangerschaft und Menopause enormen metabolischen Schwankungen ausgesetzt. Wenn dann noch Schlafmangel hinzukommt, leert sich der zelluläre Energiespeicher rasant. Kreatin springt hier als Puffer ein. Es hilft, die kognitive Leistung aufrechtzuerhalten, wenn das System eigentlich auf „Reserve“ läuft. Studien zeigen, dass Kreatin die geistige Ermüdung verzögert und die Verarbeitungsgeschwindigkeit stabilisiert. Es ist zwar kein Allheilmittel und beseitigt den typischen Nebel im Kopf nicht magisch, erhöht jedoch den gedanklichen Fokus und macht das Gehirn deutlich resilienter gegen die kognitiven Einbußen, die hormonelle Tiefphasen unweigerlich mit sich bringen. Ein echter Gamechanger für Frauen im Klimakterium.

Dr. Andrea Lederer, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Schwerpunkt auf bioidenter Hormontherapie

Was sollten Frauen zu Dosierung, Timing und Einnahmedauer wissen? In der Praxis hat sich eine tägliche Einnahme von drei bis fünf Gramm Kreatin-Monohydrat bewährt. Auf die früher üblichen Ladephasen von täglich 20 Gramm wird heute meist verzichtet, da sie langfristig keinen zusätzlichen Nutzen bieten. Studien deuten jedoch darauf hin, dass insbesondere für die Unterstützung von Gehirnfunktion und kognitiver Leistungsfähigkeit Tagesdosen von 5 bis 10 Gramm sinnvoll sein können. Wie viel Kreatin tatsächlich benötigt wird, hängt unter anderem von körperlicher Aktivität, Muskelmasse, Ernährung und individuellen Stoffwechseleigenschaften ab. Und welche Rolle spielen Zyklus­ phasen? Gerade in der Lutealphase, in der wir uns oft schwächer und energieloser fühlen, werden die Kreatinspeicher tendenziell schneller geleert. Deshalb ist eine regelmäßige und kontinuierliche Einnahme wichtig, um die Speicher dauerhaft gesättigt zu

halten. Der Einnahmezeitpunkt ist dabei zweitrangig und sollte vor allem in den persönlichen Alltag passen. Ich nehme mein Kreatin beispielsweise morgens mit einem Glas heißem Ingwerwasser vor dem Frühstück. So lässt sich der Effekt der geistigen Klarheit tagsüber optimal nutzen. Da Kreatin jedoch keine direkt stimulierende Wirkung besitzt, kann es theoretisch genauso gut abends oder nach dem Sport eingenommen werden. Eine dauerhafte Einnahme gilt als sicher und kann die zelluläre Energieversorgung und die mitochondriale Funktion langfristig unterstützen. Worauf sollte man beim Kauf von Kreatin achten? Wichtig sind Qualität, Transparenz und Herkunft. Viele Verbraucherinnen wissen nicht, dass es nur einen westlichen Kreatinhersteller außerhalb von China gibt. Dieser wird auch von der Verbraucherzentrale empfohlen und produziert unter anderem Creavitalis® für den Gesundheitsbereich. Dabei handelt es sich um reines Premium-Kreatin-Monohydrat, das zu 100 Prozent in Deutschland hergestellt wird. Mein Tipp: Achten Sie auf das Creavitalis®-Qualitätssiegel. So erkennen Sie Produkte, die dieses hochwertige PremiumKreatin verwenden und von nachvollziehbarer Herkunft sowie kontrollierter Herstellung profitieren. Mehr Informationen unter: E-Mail: ordination@dr-lederer.com Instagram: gyn_doci www.creavitalis.com/de/ https://dr-lederer.com


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„Taubheitsgefühle an den Händen oder im Gesicht sind typisch“ HYPOPARATHYREOIDISMUS | IM GESPR ÄCH MIT TOBIAS LEMSER

Mehr als 100.000 Menschen sind europaweit an Hypoparathyreoidismus, kurz HypoPT, erkrankt. Dr. med. Pia Roser, Oberärztin und Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), zeigt auf, welche Folgen diese Hormonerkrankung haben kann und was therapeutisch möglich ist. Frau Dr. Roser, was bedeutet HypoPT genau? Das ist eine seltene chronische hormonelle Erkrankung, bei der der Körper zu wenig oder kein Parathormon bildet. Dieses Hormon wird in den Nebenschilddrüsen gebildet und ist entscheidend für die Regulation des Calzium- und Phosphathaushalts. Calzium ist unverzichtbar für viele Körperfunktionen wie die Muskelarbeit, Nervenleitung, Blutgerinnung und Knochengesundheit. Wer gehört zur Risikogruppe? Das sind Menschen, die im Halsbereich operiert wurden, insbesondere an der Schilddrüse. Werden dabei die sehr kleinen Nebenschilddrüsen geschädigt oder versehentlich entfernt, kann sich ein chronischer HypoPT entwickeln. Da Frauen häufiger an Schilddrüsenerkrankungen leiden und deshalb öfter operiert werden, sind sie auch häufiger davon betroffen. Aber auch genetische Veränderungen oder bestimmte Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen können zu einem HypoPT führen.

Wie äußert sich die Erkrankung? Typisch sind eine ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung genauso wie Taubheitsgefühle an den Händen, Füßen oder im Gesicht. Betroffene berichten zudem von innerer Unruhe, Ängsten, Konzentrationsproblemen und dem Gefühl, nicht mehr klar denken zu können. In ausgeprägten Fällen können auch Herzrhythmusstörungen auftreten. Nach Schilddrüsenoperationen gilt es deshalb, Warnzeichen wie anhaltendes Kribbeln und starke Erschöpfung oder geistige Leistungseinbußen abklären zu lassen. Denn bleibt die Erkrankung unerkannt, kann sie die Lebensqualität stark beeinträchtigen und langfristig Organe schädigen. Welche Behandlungsoptionen gibt es? Die Standardtherapie besteht aus einer Kombination von Calziumpräparaten und aktivem Vitamin D. Ziel ist es, damit den Calziumspiegel im unteren Normbereich zu halten und die Beschwerden zu kontrollieren. Sind Betroffene dennoch eingeschränkt leistungsfähig, kann eine Hormonersatztherapie mit Parathormon in Betracht kommen. Was raten Sie Betroffenen, wenn es ihnen nicht gut geht? Wichtig ist, die Symptome nicht zu bagatellisieren und sich zeitnah in einer spezialisierten endokrinologischen Praxis oder Klinik vorzustellen. Laborwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen, den offenen Dialog zu suchen und zudem Selbsthilfegruppen aufzusuchen, hilft langfristig, eine gute Lebensqualität aufrechtzuerhalten. 

Advertorial

Laut für seltene Erkrankungen LOUDRARE e. V. setzt sich für Menschen mit seltenen Erkrankungen (SE) ein. Wir schaffen Sichtbarkeit, fördern den Austausch und stärken Betroffene und Angehörige – laut, kreativ und engagiert. Mit unserer digitalen Community und Aktionen geben wir Betroffenen eine Stimme und ermöglichen es ihnen, selbst aktiv zu werden und sich zu engagieren. Mit den Awareness-Kampagnen #wiedu und Mensch #wiedu haben wir auf die Lebensrealitäten von Menschen mit SE aufmerksam gemacht und uns für mehr

gesellschaftliche Akzeptanz eingesetzt. Die diesjährige Kampagne „Selten so gelacht #wiedu“ stellt das Lachen in den Mittelpunkt – eine Sprache, die uns alle verbindet, Herzen öffnet und Grenzen überwindet. Jährlich veranstalten wir zudem das LOUDRARE Online Festival (LOF), bei dem Betroffene und ihre Herzensmenschen ihre Geschichten teilen. Make some noise In Deutschland leben über vier Millionen Menschen mit einer SE. Viele von ihnen fühlen sich unsichtbar – das wollen wir ändern, damit selten irgendwann ganz normal ist.

https://loudrare.de


Sabine, 66 Jahre, Hypopara-Betroffene

Niemand ist allein mit Hypopara. Hypoparathyreoidismus mag selten sein – und doch gibt es viele, die verstehen wie es sich anfühlt. Sabine, Fabienne und Bettina teilen ihre bewegenden Geschichten: von Unsicherheiten und Alltagshürden, aber auch von Hoffnung, Stärke und dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Jetzt QR-Code scannen und in Geschichten eintauchen!

© Juli 2025 Ascendis Pharma Endocrinology GmbH. 07/2025 DE-COMMPTH-2500067 v1.0. Ascendis ®, das Ascendis Pharma Logo und das Firmenlogo sind eingetragene Marken der Ascendis Pharma Gruppe.

www.leben-mit-hypopara.de


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„Analbeschwerden sollten kein Tabuthema sein“ Advertorial

Das ist problematisch, denn je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto einfacher und schonender lässt sich in vielen Fällen helfen.

Dr. med. Katja Wolff, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie und Koloproktologie am Haut und Laser Medizin Zentrum

Viele Frauen sprechen nur ungern über Beschwerden im Analbereich – obwohl Erkrankungen wie Analfissuren, Hämorrhoiden oder HPVbedingte Veränderungen weit verbreitet sind. Dr. med. Katja Wolff, Fachärztin für Chirurgie und Koloproktologie am Haut und Laser Medizin Zentrum in Essen, erklärt, wie Frauen in verschiedenen Lebensphasen von diesen Erkrankungen betroffen sein können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Warum gehören auch proktologische Erkrankungen zum Thema Frauengesundheit? Viele Frauen denken bei Frauengesundheit zunächst an die Gynäkologie. Tatsächlich gehören aber auch Erkrankungen des Analbereichs dazu, denn sie treten gerade bei Frauen in bestimmten Lebensphasen besonders häufig auf – während oder nach einer Schwangerschaft sowie mit zunehmendem Alter wie zum Beispiel in den Wechseljahren. Im Haut und Laser Medizin Zentrum behandle ich vor allem Analfissuren, Hämorrhoiden, Analfisteln und gut- und bösartige Veränderungen des Analbereichs wie HPVassoziierte Erkrankungen. Trotzdem sprechen viele Betroffene aus Scham erst sehr spät darüber oder versuchen, die Beschwerden selbst zu behandeln.

Analfissuren zählen zu Ihren wichtigsten Behandlungsschwerpunkten. Was genau ist eine Analfissur, und woran erkennen Betroffene, dass es nicht „nur“ Hämorrhoiden sind? Eine Analfissur ist ein kleiner Einriss der empfindlichen Haut am After, der starke Schmerzen verursachen kann – vor allem beim Stuhlgang. Viele Betroffene vermuten zunächst Hämorrhoiden, doch während diese häufig eher Juckreiz oder Blutungen verursachen, stehen bei einer Analfissur meist starke stechende Schmerzen im Vordergrund. Frauen sind besonders häufig während oder nach einer Schwangerschaft betroffen, aber auch Verstopfung oder starkes Pressen können eine Fissur begünstigen. In vielen Fällen helfen zunächst konservative Maßnahmen wie eine Stuhlregulierung und spezielle Salben. Bleiben die Beschwerden bestehen oder wird die Fissur chronisch, können konventionelle Operationstechniken oder Laserverfahren eine gute Behandlungsoption sein, da sie das Gewebe nur minimal belasten und die Heilung unterstützen. Abgesehen von Analfissuren kommt es bei vielen Frauen während oder nach einer Schwangerschaft auch erstmals zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden. Richtig, während der Schwangerschaft und insbesondere unter der Geburt steigt der Druck im Beckenboden und auf das Hämorrhoidalpolster. Gleichzeitig begünstigen hormonelle Veränderungen und Verstopfung die Entstehung von Hämorrhoiden. Oft bilden sich die Beschwerden nach der Geburt wieder zurück. Halten Blutungen, Schmerzen oder

Juckreiz jedoch an oder beeinträchtigen sie die Lebensqualität, sollte eine proktologische Untersuchung erfolgen, um andere Ursachen auszuschließen und die passende Behandlung einzuleiten. Neben bewährten konservativen Maßnahmen und klassischen Operationstechniken stehen heute zusätzlich auch verschiedene Laserverfahren zur Verfügung. Sie ermöglichen in vielen Fällen bei guter Patientenauswahl eine schonende Behandlung mit geringer Gewebebelastung und einer schnellen Rückkehr in den Alltag. Den Begriff Humane Papillomviren, kurz HPV, kennen Frauen meist wegen des mit ihnen verbundenen Risikos von Gebärmutterhalskrebs. Weniger bekannt ist, dass das Virus auch den Analbereich betreffen kann. Was sollten Frauen darüber wissen? Dass HPV auch den Analbereich betreffen kann. Dort können sogenannte Kondylome, also Feigwarzen, entstehen – gutartig, aber sehr ansteckend und behandlungsbedürftig. Daneben kann HPV auch Zellveränderungen auslösen, die man nicht sieht und die, anders als Feigwarzen, als mögliche Krebsvorstufe fachärztlich kontrolliert werden sollten. Je nach Befund kommen unterschiedliche Therapieverfahren infrage. Das Ziel ist letztendlich eine gezielte komplette Entfernung der Veränderungen. Gleichzeitig bleibt die HPV-Impfung die wichtigste Maßnahme, um HPV-bedingten Erkrankungen vorzubeugen. Verändern sich mit zunehmendem Alter auch die proktologischen Beschwerden, mit denen Frauen zu Ihnen kommen? Ja, die Schwerpunkte verändern sich durchaus. Mit zunehmendem Alter können Verstopfung und eine nachlassende Elastizität des Gewebes Hämorrhoiden oder Analfissuren begünstigen. Gleichzeitig


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„Bei wachsendem Leidensdruck zählt jeder Tag“ Lisa G. (35) berichtet, wie eine chronische Analfissur nach der Geburt ihres ersten Kindes ihren Alltag belastete und warum sie sich schließlich für eine Laserbehandlung entschied. Wann begannen die Beschwerden durch die Analfissur? Die Beschwerden begannen fünf Wochen nach der Geburt meines ersten Kindes. Das Wochenbett war fast zu Ende. Die Schmerzen haben meine Lebensqualität stark eingeschränkt und sich auf viele Bereiche des alltäglichen Lebens ausgewirkt, einschließlich Toilettengang, Ernährung, Sitzen, Stillen und sportliche Aktivitäten. Wie kam es zu der Entscheidung für die Laserbehandlung? Die Beschwerden wurden so schlimm, dass ich mich über die Lasermethode und andere Möglichkeiten informierte. Die konservativen Methoden – Salben, Dehnen des Schließmuskels, Umstellung der Ernährung – der zunächst von mir konsultierten Proktologen brachten nicht die gewünschte Linderung der Schmerzen, und die Fissur ist chronisch geworden. Der berufliche Wiedereinstieg stand an, und ich hatte abgestillt, um eine Operation möglich zu machen. Online entdeckte ich Interviews mit Frau Dr. Wolff vom Haut und Laser Medizin Zentrum. Ich habe schnell

sollten Blutungen oder andere Veränderungen im Analbereich nie vorschnell als harmlose Hämorrhoiden abgetan werden. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Risiko bestimmter Gewebeveränderungen und Vorstufen von Krebserkrankungen, weshalb eine frühzeitige Abklärung besonders wichtig ist. Grundsätzlich gilt: Anhaltende Beschwerden, Blutungen oder neu auftretende Veränderungen sollten immer proktologisch untersucht werden. Eine frühe Diagnose schafft Klarheit und ermöglicht häufig eine schonende Behandlung.

einen Termin bekommen und ging verzweifelt zu ihr in die Sprechstunde. Wie haben Sie Operation und Heilungsphase erlebt? Die Laser-OP an sich ging schnell vorbei. Die fissurbedingten Schmerzen danach waren wie erwartet schlimm. Etwa vier bis fünf Wochen hatte ich noch gravierende Schmerzen, die aber stetig nachließen. Ich musste mich konsequent an ein Wundpflegeprogramm halten. Je mehr die Wunde verheilte, desto besser wurde mein Befinden. Dann ging es schlagartig bergauf. Nach circa sechs Wochen war ich schmerzfrei und konnte meinen Alltag wieder befreit erleben. Arbeiten konnte ich bereits nach vier Wochen wieder. Abgesehen von der Geburt meines Kindes habe ich körperlich noch nie einen solchen einschneidenden Prozess erlebt. Mir geht es heute wieder sehr gut, und die Wunde ist vollständig verheilt. Was möchten Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben? Man sollte mit dem Besuch in der proktologischen Praxis nicht zu lange warten! Die Hemmschwelle ist groß, aber bei wachsendem Leidensdruck zählt jeder Tag. Dank meiner Ärztin, die mich sofort ernst genommen hat, kann ich wieder ein normales Leben führen. Gerne wäre ich eher an sie geraten.

Die Beschwerden, über die wir gesprochen haben, betreffen Frauen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Braucht die Proktologie deshalb künftig einen stärkeren Fokus auf frauenspezifische Besonderheiten? Ja, davon bin ich überzeugt. Frauen unterscheiden sich anatomisch und physiologisch von Männern. Auch Schwangerschaft, Geburt oder hormonelle Veränderungen können sich auf die Gesundheit des Beckenbodens und des Analbereichs auswirken. Gleichzeitig werden viele dieser Zusammenhänge bislang noch zu wenig beachtet.

Ich hoffe, dass dieses wichtige Thema künftig noch stärker in den Fokus von Medizin und Öffentlichkeit rückt.

Finden Sie eine Ärztin oder einen Arzt in Ihrer Nähe:

www.medical-laserinstitute.eu


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Ab in den Urlaub! STRESS | VON NADINE EFFERT

Lang anhaltender Stress wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Umso wichtiger sind Auszeiten. Welche Faktoren den Urlaubseffekt positiv beeinflussen, zeigt eine aktuelle Metaanalyse der University of Georgia. Ob Verspannungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder Schlafstörungen: Anhaltender Stress kann zu körperlichen und psychischen Beschwerden

40 Prozent

der Deutschen sagen, dass sie auf Reisen am besten abschalten können. Quelle: HolidayCheck-Umfrage unter 1.000 berufstätigen Personen, Zeitraum: 28.11. bis 08.12.2025

führen und sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die schlechte Nachricht: 66 Prozent der Deutschen fühlen sich gestresst. Der Anteil der Frauen übersteigt dabei den der Männer (71 vs. 60 Prozent). Das geht aus dem „TK-Stressreport 2025“ der Techniker Krankenkasse hervor. Bei Frauen sind hohe Ansprüche an sich selbst, politische oder gesellschaftliche Probleme, soziale Konflikte, Belastungen im Haushalt, bei der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen wichtige Stressfaktoren.

Balance schaffen

Umso wichtiger ist es, Ausgleich, zum Beispiel in Form von Sport, und genügend Auszeiten zu schaffen. Doch wie sorgt Urlaub für maximale Erholung? Die Forschung hat Antworten: Ein Urlaub zwischen acht und elf Tagen gilt als idealer Zeitraum für eine tiefgehende Erholung. Zwar steigern längere Ferien das Wohlbefinden stärker als kurze Auszeiten, allerdings sinkt die Stimmung nach der Rückkehr in den Alltag in der Regel umso schneller. Und: Wer seine Auszeit mit Bewegung füllt, berufliche Nachrichten konsequent ignoriert und den Wiedereinstieg sanft plant, holt aus denselben Urlaubstagen messbar mehr Erholung heraus. 

Für die Gesundheit von Kopf und Körper braucht es Raum, Bewegung, Entspannung und innere Balance. Auf Juist verbindet sich die wohltuende Kraft der Nordsee mit einer entschleunigten Inselatmosphäre und Angeboten, die Körper und Geist stärken. Jedes Jahr im Frühjahr lädt Juist zur Gesundheitswoche ein. Im Mittelpunkt stehen Impulse rund um Bewegung, Entspannung und einen bewussten Umgang mit sich selbst. Wer sich eine intensive Auszeit wünscht, kann bei den Achtsamkeitstagen im Herbst innehalten, neue Perspektiven gewinnen und Achtsamkeit ganz praktisch erleben. Denn manchmal beginnt Wohlbefinden damit, einen Gang zurückzuschalten. Meeresluft atmen, barfuß am Strand gehen, den

Die Nordsee im Blick: Auf Juist wird Gesundheit zur bewussten Auszeit.

© Kea Pauly – Kalea Photography

Werbebeitrag – Reiseporträt

Kraft tanken am Meer

Blick über den Horizont schweifen lassen und wieder wahrnehmen, was Körper und Seele brauchen. All das kann die autofreie Nordseeinsel Juist bieten. Achtsamkeit trifft Meerblick Als ergänzendes Angebot laden die Achtsamkeitsmeditationen

„Meerblicke” dazu ein, mit Aussicht auf die Nordsee zur Ruhe zu kommen. Juist macht es leicht, sich selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen – nicht als Luxus, sondern als wichtige Zeit für die eigene Gesundheit. www.juist.de


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Jede Tour schmeckt ein bisschen anders. Denn Hannovers Stadtteile haben ihre eigenen Geschichten, ihre eigene Atmosphäre und natürlich ihre eigenen Lieblingsadressen. Nordstadt: jung, bunt, ein bisschen unangepasst Altbauten, Studierende, kleine Läden und eine lebendige Kulturszene: Die Nordstadt gehört zu den Vierteln, in denen Hannover besonders lässig wirkt. Auf der kulinarischen Tour wechseln sich Geschichten aus dem Quartier mit Stopps an ausgewählten Genussorten ab. Mal international, mal überraschend, mal ganz bodenständig. Und während man probiert, merkt man schnell: Essen erzählt ziemlich viel darüber, wer in einem Viertel lebt und wie es sich verändert.

Altstadt: Hannover ganz klassisch Wer es traditioneller mag, startet in der Innen- und Altstadt. Zwischen Markthalle – nicht umsonst gern als „Bauch von Hannover“ bezeichnet – und Neuem Rathaus führt der Weg zu fünf kulinarischen Stationen. Traditionelle Lokale gehören ebenso dazu wie Cafés und urige Kneipen. Dazwischen serviert der Guide Geschichten und Anekdoten aus der Stadtgeschichte. Rund drei Stunden dauert der Spaziergang. Genug Zeit also, um festzustellen, dass Sightseeing wesentlich angenehmer wird, wenn regelmäßig etwas auf dem Teller landet. Südstadt: entspannt genießen Die Südstadt zeigt Hannover von einer anderen Seite. Das Viertel ist urban, dabei angenehm unaufgeregt und kulinarisch vielseitig. Cafés und lokale Gastronomiebetriebe werden hier zu kleinen Etappen einer Entdeckungsreise. Zwischen den Kostproben geht es um die Straßen, Häuser und Geschichten des Quartiers. Genau darin liegt der Reiz dieser Touren: Man läuft nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, sondern schaut plötzlich genauer hin. Auf Fassaden, in Hinterhöfe und Geschäfte, an denen man sonst vermutlich vorbeigegangen wäre. List und Oststadt: schön essen, schön gucken Vielleicht ist dies die Tour für alle, die beim Spaziergang genauso gern auf Altbaufassaden wie auf Speisekarten schauen. List und Oststadt gehören mit ihren Gründerzeithäusern, stuckverzierten Fassaden und hübschen Plätzen zu Hannovers charmantesten Ecken. Die Lister Meile sorgt für Großstadtgefühl, die

© Kevin Münkel

Eine Stadt kann man erlaufen. Man kann Kirchen besichtigen, Jahreszahlen lernen und vor Denkmälern stehen bleiben. Oder man bestellt sich zwischendurch etwas Leckeres. In Hannover ist Letzteres ausdrücklich erwünscht: Bei den kulinarischen Stadtführungen geht es zu Fuß durch unterschiedliche Viertel, hinein in kleine Cafés, Restaurants und besondere Läden. Stadtgeschichte gibt es als Beilage dazu.

© Kevin Münkel

Werbebeitrag – Stadtporträt

Kulinarisch durch Hannover

nahe Eilenriede für überraschend viel Grün. Dazwischen liegen fünf ausgewählte Genussstationen: Delikatessen, Cafés, Restaurants, regionale Spezialitäten und internationale Kleinigkeiten. So wird aus einem Stadtspaziergang ganz nebenbei ein mehrgängiges Menü. Am Ende ist man nicht nur satt, sondern hat Hannover wahrscheinlich ein bisschen anders kennengelernt. Denn diese Touren führen nicht allein zu gutem Essen. Sie zeigen, wie unterschiedlich eine Stadt auf wenigen Kilometern sein kann: hier studentisch und bunt, dort traditionsbewusst, elegant oder entspannt. Und vielleicht ist genau das die schönste Art des Sightseeings: nicht nur schauen, sondern schmecken. Hannover lässt sich schließlich wunderbar auf der Zunge zergehen. Wer jetzt Appetit bekommen hat, kann gleich die nächste Entdeckungstour planen: Weitere Informationen zu den kulinarischen Stadtführungen, aktuelle Termine und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter hannover-tourismus.de. Dort finden sich auch weitere Touren und Ideen, um Hannover aus immer neuen Perspektiven kennenzulernen. www.visit-hannover.com


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KOMMENTAR

Ladies first!

Besser kleine als keine Schritte Viele Frauen berichten, dass sie mit zunehmendem Alter an Klarheit und Selbstvertrauen gewinnen. Dazu gehört es auch, den eigenen Lebensentwurf und den Alltag hin und wieder unter die Lupe zu nehmen – und bei Bedarf anzupassen. Veränderung beginnt dabei manchmal ganz unspektakulär: mit einer Frage beim Arzt, dem Ja zu mehr Me-Time oder einem Einwand

im Meeting. Am Ende zählt nicht, wie perfekt Sie alles meistern, sondern dass Sie Ihren eigenen Weg weitergehen – mutig, neugierig und bestens informiert. Wissen ist eine starke Macht. Es eröffnet Ihnen neue Handlungsspielräume und nimmt Ihnen die Unsicherheit bei Entscheidungen. Ich hoffe, dass diese Lektüre Ihren „weiblichen“ Wissenshorizont erweitern konnte!

Nadine Effert Chefredakteurin

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Projektmanagement Myriam Krämer, myriam.kraemer@reflex-media.net Redaktion Nadine Effert, Mark Krüger, Tobias Lemser Layout Silke Schneider, grafik@reflex-media.net Fotos iStock / Getty Images, Coverbild iStock / PeopleImages Druck P/mint Sp. z o.o. V.i.S.d.P. Redaktionelle Inhalte Nadine Effert, redaktion@reflex-media.net Weitere Informationen Pit Grundmann, pit.grundmann@reflex-media.net, Reflex Verlag GmbH, Hackescher Markt 2–3, D-10178 Berlin, T +49 (0)30 / 200 8949 0, www.reflexmedia.net Diese Publikation des Reflex Verlages erscheint am 21. Oktober 2026 als Beilage im Magazin BRIGITTE. Der Reflex Verlag und die FUNKE Mediengruppe, in welcher das Magazin BRIGITTE erscheint, sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen. Inhalte von Werbebeiträgen wie Unternehmens- und Produktporträts, Interviews, Advertorials, Anzeigen sowie Gastbeiträgen und Fokusinterviews geben die Meinung der beteiligten Unternehmen beziehungsweise Personen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.

WEISSER RING e. V. www.weisser-ring.de Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH www.venen-im-check.de Hannover Veranstaltungs GmbH www.feuerwerk-hannover.de

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Tchibo GmbH www.tchibo.de

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GAIA AG https://gaia-group.com/de/

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Alzchem Group AG www.alzchem.com/de/

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LOUDRARE e. V. https://loudrare.de

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Ascendis Pharma GmbH https://ascendispharma.de

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Plan International Deutschland e. V. 6 www.plan.de

Biolitec biomedical technology GmbH www.biolitec.com/de/

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Inselgemeinde und Kurverwaltung Juist www.juist.de

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Hannover Marketing & Tourismus GmbH 15 www.visit-hannover.com


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