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Spot on! Welche Rolle spielt Ihre Haut in Ihrem Leben? Vielleicht eine Nebenrolle, weil sie sich weitestgehend unauffällig verhält? Glückwunsch! Oder eine Hauptrolle, die Sie eher abstreifen möchten, weil die Haut juckt, brennt, nässt oder durch optische Veränderungen irritierende Blicke auf sich zieht. Das einzig Tröstliche in diesem Fall lautet: Damit sind Sie nicht allein. Fast jeder zweite Erwachsene hat Probleme mit der Haut. Über
20 Millionen Deutsche leiden an Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis oder Akne. Grund genug, unser kostbarstes Kleidungsstück ins Rampenlicht zu stellen. Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie Symptome besser einordnen können, wann es Zeit ist, eine dermatologische Praxis aufzusuchen, und welche innovativen Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Ebenso gehen wir der Frage nach, wie Sie sensible Haut am besten pflegen und was wirkungsvolles Anti-Aging leistet.
Nadine Effert Chefredakteurin
INHALTSVERZEICHNIS LEITARTIKEL
Ein leicht zu irritierendes Organ — 4
PSORIASIS
Risikofaktor Luftverschmutzung — 6
NEURODERMITIS BEGLEITERKRANKUNGEN SENSIBLE HAUT AKNE NATURKOSMETIK ANTI-AGING
Versorgung mit Teledermatologie verbessern — 8 Ein Hautproblem kommt selten allein — 10 Achtung, empfindlich! — 12 Fehler bei der Hautpflege vermeiden — 14 Natürlich schön und gesund — 15 Den Alterungsprozess verlangsamen — 16
Partner Das Papier dieser Reflex Verlag-Publikation stammt aus verantwortungsvollen Quellen.
Weitere Informationen unter www.gesunde-haut-info.de
GRUSSWORT
Hautnah
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Ein leicht zu irritierendes Organ Sie misst zwei Quadratmeter Fläche, wiegt rund 18 Kilogramm und hüllt uns jeden Monat komplett neu ein. Unsere Haut ist ein Alleskönner, der jedoch auch gegen so manche Feinde zu kämpfen hat. Sonne, Kälte und Luftverschmutzung setzen ihr besonders zu und erfordern deshalb gezielte Maßnahmen. Was für ein Sommer 2022! Mit im Schnitt 817 Sonnenstunden hat er uns einen Rekord seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1951 beschert. Was zum einen unser Gemüt erfreut und viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, bedeutet zum anderen angesichts UVStrahlen viel Stress für unser größtes Organ.
Trockene Luft setzt der Haut zu
Zeit für die Haut, sich nun zu erholen – aber auch unsere Körperhülle vor Kälte zu schützen. Denn je kälter es wird, desto dünner wird der Fettfilm auf der Haut. Heizungsluft sorgt zudem dafür, dass die Haut austrocknet. Sie wird rau, rissig und juckt – ein Effekt, den viele Menschen mit
Im Winter braucht die Haut eine Extraportion Pflege.
Psoriasis, einer chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankung, kennen. Bei vielen Betroffenen verschlechtern sich vor allem im Winter die Symptome, was es erforderlich macht, die betroffenen Stellen besonders mit speziellen Salben zu pflegen. Forschenden zufolge ist dieses Phänomen auch auf das Immunsystem zurückzuführen, welches in der kalten Jahreszeit in höherer Alarmbereitschaft ist, um die Körperabwehr zu stärken.
Welt-Psoriasis-Tag
Um sich weltweit für eine bessere Versorgung der rund 60 Millionen Menschen mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis stark zu machen, wird auch in diesem Jahr am
Werbebeitrag – Interview
„BVDD-Selektivverträge verbessern die Versorgung“ Maßnahmen verbessern. Daneben haben wir mit zahlreichen Betriebskrankenkassen einen Vertrag zur Hautkrebsfrüherkennung für Versicherte zwischen 15 und 35 Jahren abgeschlossen. Der Vertrag ist eine sehr gute Ergänzung zum gesetzlichen Hautkrebsscreening, das erst ab 35 Jahren gilt.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) trägt mit bundesweit einheitlichen Selektivverträgen aktiv zur Verbesserung der dermatologischen Regelversorgung bei. Wie das funktioniert, erläutert BVDD-Präsident Dr. Ralph von Kiedrowski. Herr Dr. von Kiedrowski, was sind Selektivverträge? Die GKV-Regelversorgung reicht bei Hauterkrankungen wie Psoriasis oder Neurodermitis häufig nicht aus. Hier bieten die zwischen dem BVDD und bestimmten Krankenkassen abgeschlossenen Verträge deutlich attraktivere Bedingungen, beispielsweise ein ganz geringes Regressrisiko für Ärztinnen und Ärzte, die moderne und teure Medikamente verordnen.
Welche Selektivverträge vom BVDD gibt es? Der BVDD hat mit großen Kassen wie der TK und der Barmer den Vertrag DermaOne abgeschlossen. DermaOne soll die leitliniengerechte Versorgung von Menschen mit der Diagnose mittelschwere bis schwere Psoriasis oder mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis durch gezielte
Wie können Patientinnen und Patienten von diesen Verträgen profitieren? Zunächst müssen sie bei einer der teilnehmenden Krankenkassen versichert sein. Dann werden sie in den Vertrag eingeschrieben. Dies erfolgt entweder in der Hautarztpraxis oder elektronisch, ist aber in jedem Fall sehr einfach. Mehr unter: www.bvdd.de/mitmachen/ selektivvertraege/
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LEITARTIKEL | VON TOBIAS LEMSER
Die Haut: ein fragiles Organ
Wie weit Hautprobleme und -krankheiten ganz allgemein in Europa verbreitet sind, dieser Frage ging die bislang größte Studie dieser Art nach, deren Ergebnisse auf der letztjährigen Jahrestagung der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie vorgestellt wurden. Von den rund 45.000 befragten Erwachsenen aus 27 europäischen Ländern gaben knapp 48 Prozent an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine dermatologische Erkrankung gehabt zu haben – angeführt von Pilzinfektionen (neun Prozent), gefolgt von Ekzemen, Haarausfall und Akne vulgaris mit jeweils fünf Prozent. Aber auch Menschen mit unangenehmen Hautempfindungen wie Spannungsgefühl und Juckreiz reihten sich ein – genauso wie mit Neurodermitis, einer Hauterkrankung, die auch klimaabhängig ist. Sind im sonnenarmen Nordeuropa bis zu 25 Prozent der Bevölkerung davon betroffen, leidet an den warmen Küsten Südeuropas nur etwa ein Prozent der Menschen darunter.
diesen Zusammenhang bereits aufgezeigt. Doch was heißt das nun für Menschen mit Neurodermitis? Aufs Land ziehen oder – zumindest im Urlaub – eine Stadt auswählen, in der die Feinstaubbelastung gering ist? Laut Anzeiger der Europäischen Umweltagentur zur Luftqualität in europäischen Städten waren in den Jahren 2019 und 2020 Umeå in Schweden, Tampere in Finnland und Funchal in Portugal die drei saubersten Städte. Ganz abgesehen von Hauterkrankungen: Umweltschadstoffe fördern auch die Entstehung freier Radikale, welche für Zellstress sorgen und so unsere Haut schneller altern lassen. An einem Ort mit einer geringen Schadstoffbelastung zu wohnen käme also nicht nur so mancher Hauterkrankung zugute, sondern ist sogar ein echtes Beauty-Geheimnis.
Häufige Anzeichen einer Hauterkrankung sind: Schuppung
Juckreiz
Pustelbildung
Knötchen Quaddeln
Bläschen
Saubere Luft bevorzugt
Doch nicht nur Kälte, auch Luftverschmutzung ist ein Trigger für Neurodermitis. Studien haben Quelle: www.helios-gesundheit.de; Zugriff: 19.09.2022
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29. Oktober der Welt-Psoriasis-Tag begangen. Denn die Erkenntnis, dass Psoriasis eine Systemerkrankung ist und durch Entzündungen Begleiterkrankungen entstehen können, führt zu neuen Herausforderungen – für die Leidtragenden und die Ärzteschaft. Gut zu wissen: Dank moderner Therapien kann heute immer mehr Betroffenen geholfen werden – selbst denen, deren Haut bislang therapieresistent war. Und: Weitere vielversprechende Medikamente befinden sich bereits in der Pipeline.
Hautnah
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Risikofaktor Luftverschmutzung PSORIASIS | VON TOBIAS LEMSER
Juckreiz, Brennen, Schmerzen: Wer an Schuppenflechte leidet, muss teils erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität ertragen. Das Gute: Es gibt inzwischen sehr gut wirkende Medikamente. Um die Ursache für Schübe zu finden, könnten ganz neue Erkenntnisse aus Italien hilfreich sein. Reality-Star Kim Kardashian, der deutsche Rapper Sido oder das britische Topmodel Cara Delevingne – drei Prominente, die eines eint: Sie leiden an der chronischentzündlichen Hauterkrankung Schuppenflechte. Auch unter dem medizinischen Fachbegriff Psoriasis vulgaris bekannt, gilt diese genetisch bedingte Autoimmunerkrankung laut Definition der WHO als eine der schwersten nicht infektiösen Krankheiten überhaupt. Deutschlandweit sind 2,4 Prozent der Bevölkerung an Psoriasis erkrankt – Frauen und Männer in etwa gleichermaßen. Zumeist tritt Schuppenflechte mit Einsetzen der Pubertät oder ab dem 40. Lebensjahr auf. Nicht selten überspringt Psoriasis eine Generation.
vor Ausbruch eines neuen Schubs und glichen diese mit den Daten aus 15.000 Messungen zur Luftqualität ab. Ergebnis: Es wurde ein Zusammenhang zwischen einer erhöhten Belastung der Luft mit Grob- und Feinpartikeln in den 60 Tagen vor einem Krankheitsschub und der Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung des Befundes deutlich. Die Forschenden gehen demzufolge davon aus, dass Luftverschmutzung bei Psoriasis einen Krankheitsschub auslösen kann.
Deutschland ist Spitzenreiter
Auch wenn Psoriasis bislang unheilbar ist, stehen zahlreiche, sehr gut ansprechende Therapien zur Verfügung. Zum Beispiel die Behandlung mit Biologika, eine zielgerichtete, über mehrere Monate oder auch Jahre andauernde Therapie, bei der mittels Spritzen einzelne Botenstoffe im Blut zielgenau gebremst werden. Das Positive: Für Schuppenflechte sind inzwischen mehr Medikamente zugelassen als für jede andere Hauterkrankung, welche die Lebensqualität der Betroffenen teils erheblich verbessern. Dies verdeutlichen im vergangenen Herbst veröffentlichte Daten aus dem Psoriasis-Register PsoBest, das derzeit 17.000 Patientinnen und Patienten umfasst. „In keinem anderen Land weltweit ist seit 2004 ein solcher Rückgang des durchschnittlichen objektiven Schweregrades der Schuppenflechte zu verzeichnen wie in Deutschland“, sagt Prof. Dr. med. Matthias Augustin, Facharzt für Dermatologie und Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Demnach ist der durchschnittliche PASI (Psoriasis Area and Severity Index) bei Menschen mit Schuppenflechte zwischen 2004 und 2018 von 11,4 auf 7,2 gesunken – was berechtigte Hoffnung macht, die Erkrankung künftig immer besser in den Griff zu bekommen.
Für Schuppenflechte sind inzwischen zahlreiche Medikamente zugelassen.
Schwer behandelbare Körperregionen
Typisch sind flächige rote Flecken – oft an Ellenbogen oder Knien – die von weiß-silbrigen Hautschuppen bedeckt sind. „Besonders unangenehm ist für Betroffene die Ausbreitung auf den Fingernägeln, der Kopfhaut und in Hautfalten. Diese Körperstellen sind generell schwerer zu behandeln“, weiß Prof. Dr. Michael Sticherling, stellvertretender Direktor der Hautklinik am Universitätsklinikum Erlangen. Auslöser, die zum Ausbruch dieser schubweise auftretenden und stark juckenden Hauterkrankung führen, können Stress, hormonelle Faktoren, aber auch Stoffwechselstörungen und Medikamente sein.
Luftverschmutzung als Auslöser?
Ob auch Luftverschmutzung in Form von Feinstaub, Nitratoxiden, Benzenen oder Kohlenmonoxid ein wichtiger Triggerfaktor sein könnte, dieser Frage gingen Forschende der Universitätshautklinik Verona nach. In der diesjährig veröffentlichten Untersuchung analysierten sie die Verläufe von knapp 1.000 ambulant behandelten Betroffenen in Relation zur Luftqualität kurz
SCHON GEWUS ST ? Menschen mit Psoriasis leiden häufig unter Begleiterkrankungen. Zu den häufigsten Komorbiditäten gehören Übergewicht, Hypertonie, Depressionen und Diabetes mellitus. Das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, liegt etwa doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Schuppenflechte. Etwa 20 Prozent der Patientinnen und Patienten leiden zudem an einer Psoriasis-Arthritis, welche die Gelenke betrifft.
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Rund zwei Millionen Menschen sind in Deutschland von Schuppenflechte betroffen, medizinisch Plaque-Psoriasis genannt.1 Die chronisch-entzündliche Erkrankung kann die Lebensqualität der Betroffenen deutlich vermindern. Die Erkrankung äußert sich hauptsächlich in Hautveränderungen (Plaques), die an einigen Stellen oder am ganzen Körper auftreten2 und zu Juckreiz und Schmerzen führen können. Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich durch die äußerlich sichtbare Erkrankung stigmatisiert3, was sozialen Rückzug und psychische Probleme zur Folge haben kann. Zudem ist bei Menschen mit Psoriasis das Risiko erhöht, Begleiterkrankungen zu entwickeln, wie zum Beispiel HerzKreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Depressionen. Umso wichtiger ist es, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und mit der Behandlung zu beginnen. Auch mit Schuppenflechte ist es möglich, ein weitgehend normales Leben zu führen. Mit der richtigen Ernährung und ausreichender Bewegung
können Betroffene selbst viel dazu beitragen, sich wohler zu fühlen und den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. A und O: fachärztliche Betreuung Obwohl Psoriasis bislang nicht heilbar ist, gibt es je nach Schweregrad verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Sie können eine
Für eine optimale Versorgung ist es daher wichtig, eine Hautärztin oder einen Hautarzt zu finden, die/der zunächst den Schweregrad der Psoriasis ermittelt und anschließend das Behandlungsspektrum passend zum vorliegenden Schweregrad voll ausschöpft. Leider müssen viele Betroffene oft lange nach der für sie passenden Therapie suchen.4
Linderung der Symptome bis hin zur Symptomfreiheit ermöglichen – und somit die Lebensqualität verbessern. Bei leichten Formen werden zunächst äußerliche (topische) Anwendungen, beispielsweise Salben, empfohlen, während bei mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte neben Licht- und Badetherapie innerliche (systemische) Anwendungen zum Einsatz kommen. Wenn diese Behandlungen keinen ausreichenden Erfolg zeigen, kann bei den schwereren Verlaufsformen im nächsten Schritt
R AT U N D H I L F E F Ü R B E T R O F F E N E Eine Haut, frei von äußerlich sichtbarer Schuppenflechte, ist für viele Betroffene möglich. Auf der Website www.schuppenflechtehilfe.de finden Ratsuchende umfangreiche Informationen über die Erkrankung Psoriasis, Wissenswertes zur Therapie sowie Tipps zur Arztsuche.
Tipps für das Arztgespräch Um das Arztgespräch optimal zu nutzen, sollten sich Betroffene gut auf den Termin vorbereiten. So ist es nützlich, sich im Vorfeld ausführlich über die Erkrankung zu informieren und offene Fragen zu notieren. Ein Tagebuch oder Checklisten können hier hilfreich sein. www.schuppenflechtehilfe.de Mit freundlicher Unterstützung der Janssen-Cilag GmbH [1] Augustin M et al., Arch Dermatol Res. 2016; 308(6):389-400 [2] Lønnberg AS et al., Expert Rev Clin Immunol 2017; 13:27-34 [3] Hrehorow E et al., Acta Derm Venereol 2012; 92(1):67–72 [4] Augustin M, Enk A, von Kiedrowski R et al., Einsatz von Systemtherapeutika und Biologika in der leitliniengerechten Therapie der mittelschweren bis schweren Psoriasis vulgaris. PsoNet Magazin Supplemental 1.2017; URL: https://www.psonet.de/wp-content/uploads/ PsoNet-Magazin-2017_4-Suppl.-1.pdf
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Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine entzündliche Erkrankung, die über die Haut sichtbar wird und nicht ansteckend ist. Für Betroffene ist sie mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Daher ist eine gute fachärztliche Versorgung ein grundlegender Baustein, um dieser chronischen Erkrankung zu begegnen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
die Anwendung von sogenannten Biologika eine Option sein.
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Werbebeitrag – Therapieporträt
Hilfe bei Schuppenflechte
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Versorgung mit Teledermatologie verbessern NEURODERMITIS | VON NADINE EFFERT
Das Angebot an wirksamen Therapien für Menschen mit Neurodermitis wächst. Die Versorgungslage ist jedoch weiter angespannt. Der Zugang zu fachärztlicher Behandlung soll nun verbessert werden – gemäß der Devise „Lieber online als gar nicht“. Sie ist trocken, gerötet und juckt: In der Haut von Menschen mit Neurodermitis möchte keiner stecken. Der Drang nach ständigem Kratzen macht die chronischentzündliche Hautkrankheit, deren Verlauf nicht vorhersehbar ist, zur echten Qual. Etwa zwei Millionen Erwachsene sowie 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland von Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, betroffen. Sie äußert sich durch Hautausschläge in Form von Ekzemen, die zum Teil stark entzündet und nässend sind. Hinzu kommen ein quälender Juckreiz und eine Veranlagung zu trockener Haut. Das Erscheinungsbild der Neurodermitis ist vielseitig und individuell unterschiedlich – genauso wie die auslösenden Triggerfaktoren, die es möglichst zu meiden gilt. Was jedoch alle Betroffenen gemeinsam haben, ist der hohe Leidensdruck. Untersuchungen zur Lebensqualität haben deutlich gemacht, dass neben alltäglichen Tätigkeiten auch das Sozialleben beeinträchtigt ist. Auch mit von Juckreiz geprägten, schlaflosen Nächten, schrägen Blicken und Einschränkungen bei der Berufswahl haben Betroffene zu kämpfen.
In der Teledermatologie steckt viel Potenzial.
Defizite in der Versorgung
Noch immer gibt es sehr viele NeurodermitisPatientinnen und -Patienten, die sich entweder gar nicht in der Versorgung befinden oder nicht leitliniengerecht versorgt werden. „Dies liegt zum einen daran, dass bis vor wenigen Jahren fast keine wirksamen Langzeitmedikamente zur Verfügung standen und sich deshalb verständlicherweise viele schwer Betroffene von der medizinischen Versorgung abgewendet haben. Zum anderen ist auch die Versorgung derjenigen, die bereits ärztlich behandelt werden, im Hinblick auf die Leitlinienvorgaben zum Teil verbesserungswürdig“, erklärt Dr. Ralph von Kiedrowski, Dermatologe und Präsident des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD).
Vielseitige Therapiemöglichkeiten
Lange Zeit waren Cremes und Cortison die einzigen Möglichkeiten, die Symptome in Schach zu halten. In den letzten fünf Jahren haben sich die Möglichkeiten zur Behandlung einer Neurodermitis allerdings deutlich verbessert – und das nicht nur im Fall eines akuten Schubs, sondern auch mit einem Langzeiteffekt bei mittelschweren und schweren Verläufen. Die Rede ist von biotechnologisch hergestellten Eiweißstoffen, sogenannten Biologika, und Januskinase(JAK-)Inhibitoren. Beim Entzündungsprozess der Neurodermitis spielen bestimmte Botenstoffe, die Zytokine IL-4 und IL-13, eine Schlüsselrolle. Hier setzen neue Wirkstoffe in Form von monoklonalen Rezeptor-Antikörpern aus der Gruppe der Biologika an, indem sie deren Signalwege blockieren. JAK-Hemmer sind kleine Moleküle, die nicht auf einzelne Botenstoffe zugeschnitten sind, sondern die Signalweiterleitung in der Zelle bremsen. Somit soll verhindert werden, dass eine überstürzte Entzündungsreaktion in der Haut angestoßen wird.
Online-Konsultationen
Damit Betroffene schnell Zugang zu modernen Therapien erhalten, setzt der BVDD auf die Teledermatologie. Dr. von Kiedrowski selbst bietet in seiner Praxis digitale Konsultationen über die telemedizinische Plattform Onlinedoctor.de an – um der insgesamt großen Nachfrage zu begegnen und lange Wartezeiten zu vermeiden. „In vielen Fällen ist bei Betroffenen eine Vorstellung in der Praxis vor Ort nicht notwendig, um ein geeignetes Therapiekonzept zu erstellen. Damit kann das Therapieziel schneller erreicht werden: den Alltag mit der Erkrankung wieder möglichst beschwerdefrei zu bestreiten.“
CHRONISCH-ENTZÜNDLICHE HAUTERKRANKUNGEN
Lieblingsmensch #ichbinzurück Ich bin stärker als meine Hautkrankheit. Versteckspielen und Scham sind vorbei. Ich kann Nähe wieder zulassen. Dank der Beratung meines Hautarztes und einer neuen Therapie habe ich meine Beschwerden im Griff. Ich bin zurück im Leben: ausgeglichen, unbeschwert und selbstbewusst.
Bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen, wie Psoriasis und Neurodermitis, sprechen Sie mit Ihrem Dermatologen über geeignete Therapieoptionen – von einer lokalen Anwendung bis zu einer systemischen Gabe. Finden Sie Ihre persönliche Therapie.
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Schuppenflechte im Griff
Neurodermitis im Griff
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Ein Hautproblem kommt selten allein BEGLEITERKRANKUNGEN | VON TOBIAS LEMSER
Komorbiditäten sind bei entzündlichen Hauterkrankungen kein seltenes Phänomen. Ob Nervenentzündungen, Depressionen oder Gelenkschmerzen: Um diese zusätzlichen belastenden Beschwerden gezielt und erfolgreich anzugehen, ist es wichtig zu wissen, welche Anzeichen darauf hindeuten können. Sie werden im Schwimmbad angestarrt, ausgegrenzt und haben zudem oft schlechtere Chancen im Berufsleben: Stigmatisierung ist eines der größten Probleme, denen Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung ausgesetzt sind, was den ohnehin großen psychischen Leidensdruck zusätzlich verschärft. Und als wären die unangenehmen gesundheitlichen Krankheitssymptome und optischen Auswirkungen nicht genug, haben nicht wenige Betroffene obendrein mit einer Begleiterkrankung zu kämpfen.
Schmerzen in den Gelenken
Beispiel Psoriasis, auch unter dem Namen Schuppenflechte bekannt: Wer an dieser unheilbaren genetischen Hauterkrankung leidet, hat in der Regel mindestens eine weitere Erkrankung – ob Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck oder Depressionen. Aber auch Gelenkerkrankungen werden häufig mit Schuppenflechte in
R I S I KO FA K TO R E N F Ü R EINE GÜRTELROSE • erhöhter Stress und psychische Belastung • UV-Strahlung in zu hohen Dosen, etwa nach einem starken Sonnenbrand • verschiedene Infekte • K rebserkrankungen – sie schwächen das Immunsystem. • Chemotherapeutika ziehen auch die Abwehrzellen in Mitleidenschaft. • Medikamente, die das Abwehrsystem des Körpers dämpfen, sogenannte Immunsuppressiva • angeborene Immundefekte – wenn von Geburt an bestimmte Komponenten des Immunsystems reduziert sind oder ganz fehlen Quelle: www.netdoktor.de/krankheiten/guertelrose/; Zugriff: 19.09.2022
Verbindung gebracht. Bei Psoriasis-Arthritis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die zumeist mit Schwellungen, Schmerzen oder Versteifungen der Gelenke einhergeht. Bis zu 30 Prozent der Personen mit Schuppenflechte erkranken rund zehn Jahre nach deren Ausbruch an einer Psoriasis-Arthritis.
Erhöhtes Risiko bei Nagelbefall
Problem: Oft wird diese schmerzhafte Gelenkerkrankung bei 10 bis 15 Prozent der Patientinnen und Patienten übersehen. Besonders hoch ist das Risiko für eine Psoriasis-Arthritis vor allem dann, wenn der behaarte Kopf oder die Gesäßfalte befallen ist. Wie Studien belegen, ist die Wahrscheinlichkeit sogar fast dreifach erhöht, wenn die Nägel involviert sind, weshalb es besonders wichtig ist, den kompletten Körper auf Hautveränderungen zu untersuchen. Bei der Behandlung einer Psoriasis- Arthritis spielen Medikamente wie Biologika, aber auch nicht medikamentöse Elemente wie Schwimmen und Radfahren sowie speziell entwickelte Funktionstrainings eine wichtige Rolle. Sind diese gut aufeinander abgestimmt, bleiben die Betroffenen oft über Jahre beschwerdefrei.
Jede dritte Person mit Schuppenflechte erkrankt an Psoriasis-Arthritis.
Stechende Nervenschmerzen
Auch eine Gürtelrose – von Haus aus keine typische dermatologische Erkrankung – kann Komorbiditäten mit sich bringen. Denn neben dem bläschenartigen Hautausschlag klagen nicht wenige Betroffene über starke Nervenschmerzen – auch noch Monate oder gar Jahre nach Abheilen des Ausschlags. Fachleute sprechen von der sogenannten Post-Zoster-Neuralgie, für die ein dauerhaft brennender Schmerz mit kurzen heftigen Schmerzattacken typisch ist. Auch GürtelrosePatientin Pia H. klagte über Begleiterscheinungen: „Ich hatte im März 2021 plötzlich starke punktuelle Schmerzen im oberen Brustwirbelbereich. Als gelernte Krankenschwester war ich mir schnell ziemlich sicher, dass es sich um Nervenschmerzen handeln müsse.“ Doch damit nicht genug: Denn wenige Wochen später sah die Patientin plötzlich Doppelbilder und erlebte Gangunsicherheiten. Die Diagnose: eine Art Mini-Schlaganfall, verursacht durch eine flüchtige Minderdurchblutung des Gehirns. Doch Pia H. hatte – im Gegensatz zu vielen anderen Gürtelrose-Erkrankten – Glück im Unglück. Dank der sofortigen Behandlung auf einer speziellen Schlaganfall-Station blieben bis heute keine Einschränkungen zurück. Wichtig zu wissen, ob bei Gürtelrose, Psoriasis oder anderen Hauterkrankungen: Werden Komorbiditäten frühzeitig erkannt und behandelt, lassen sich in vielen Fällen dauerhafte Schäden verhindern.
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Gürtelrose ist eine Infektionskrankheit, die besonders für ältere Menschen mit schweren Komplikationen verbunden sein kann. Die ersten Symptome einer Gürtelrose-Infektion sind meist recht unspezifisch: Abgeschlagenheit, Unwohlsein und Fieber. Erst mit Auftauchen der Hauterscheinungen ist die Diagnose klarer. Rötungen, juckende Stellen und Bläschen, die sich später mit Flüssigkeit füllen, sind typische Veränderungen auf der Haut. Auftreten kann eine Gürtelrose am ganzen Körper, häufig erscheint der Hautausschlag am Rumpf und legt sich halbseitig um den Körper. Schmerz, der unter die Haut geht Die sichtbaren Symptome werden meist von starken Schmerzen unter der Haut begleitet. Diese Nervenschmerzen können auch noch wochen-, monate- oder
gar jahrelang nach Abheilen der Hauterscheinungen auftreten – hier spricht man dann von einer Post-Zoster-Neu ralgie. Weitere Komplikationen sind möglich, wenn die Gürtelrose im Gesicht auftritt: So kann es zu Seh- und Hörstörungen kommen, wenn Seh- oder Hörnerv von der Entzündung betroffen ist. Bis zu 30 Prozent der Erkrankten erleiden Komplikationen wie diese. Die Schmerzen und Komplikationen bei Gürtelrose schränken das Leben der Betroffenen sehr stark ein und machen einen normalen Alltag oft unmöglich. Alter als größter Risikofaktor Doch wie kommt es zu einer Gürtelrose? Die Erkrankung wird vom gleichen Virus verursacht, das – meist in der Kindheit – für die Windpocken verantwortlich war. Das verursachende Varizella-ZosterVirus verbleibt nach der überstandenen Windpocken-Erkrankung in den Nervenzellen im Rückenmark und wird dort vom Immunsystem in Schach gehalten. Über 95 Prozent der Menschen über 60 Jahren tragen das Virus schlafend in sich. Wird das Immunsystem im Alter durch Krankheiten oder Stress schwächer, kann das Virus erneut erneut krank machen – diesmal als Gürtelrose. Gerade
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Eine aktuelle Auswertung US-amerikanischer Krankenkassendaten hat ergeben, dass Personen über 50 Jahren nach einer COVID-19-Erkrankung ein um 15 Prozent erhöhtes Risiko haben, an einer Gürtelrose zu erkranken. Dafür ist Fachleuten zufolge die Schwächung des Immunsystems verantwortlich. Frauen sind dabei gefährdeter als Männer. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an, und sorgen Sie vor!
in einer immer älter werdenden Gesellschaft tritt die Gürtelrose häufig auf: Mit mehr als 400.000 Fällen pro Jahr zählt die Gürtelrose mittlerweile zu den gängigen Alterskrankheiten in Deutschland. Statistisch gesehen leidet jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens darunter, Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Vorsorge ist besser als Nachsorge Mit der Impfung gegen Gürtelrose ist eine zuverlässige Vorsorgemöglichkeit verfügbar, die einen lang anhaltenden Schutz gegen die tückische Krankheit bieten kann. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen über 60 Jahren eine Impfung gegen Gürtelrose, für Menschen mit Grunderkrankungen (wie zum Beispiel COPD, Diabetes oder Rheuma) ist die Impfung bereits ab 50 empfohlen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihr persönliches Risiko und die Vorsorgemöglichkeiten. Weitere Infos finden Sie auch unter:
www.impfen.de/guertelrose
NP-DE-HZX-ADVR-220101, 09/22.
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Viele verbinden mit der Erkrankung „Gürtelrose“ eine Hautkrankheit, die juckende, gürtelförmig angeordnete Bläschen verursacht. Doch weit ge fehlt! Bei Gürtelrose handelt es sich um eine ernst zu nehmende Virus erkrankung, die weitaus gefähr licher sein kann als nur ein simpler Hautausschlag.
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Eine Hautkrankheit, die keine ist
Achtung, empfindlich! SENSIBLE HAUT | VON SVENJA RUNCIMAN
Rötungen, juckende Stellen oder Spannungsgefühle: Bei immer mehr Menschen „spielt die Haut verrückt“ und reagiert gereizt auf Einflüsse wie Stress, falsche Ernährung oder zu aggressive beziehungsweise falsch kombinierte Kosmetik. Abhilfe kann ein geeignetes Pflegeprogramm schaffen, bei dem vor allem ein Prinzip gilt: Weniger ist mehr. Die Haut wird auch als „Spiegel der Seele“ bezeichnet – sie verrät häufig auf den ersten Blick, wie es um unser Wohlbefinden bestellt ist. Genau deshalb machen sich auch Stress und Anspannung dort besonders schnell bemerkbar: bei manchen Betroffenen im Gesicht, bei anderen am gesamten Körper. In stressigen Zeiten wird nämlich das Hormon Cortisol vermehrt ausgeschüttet, das die Abwehrkräfte schwächen, Entzündungen im Körper verstärken und die natürliche Barrierefunktion der Haut beeinträchtigen kann. Speziell sensible Haut verträgt dies überhaupt nicht, wird dann noch trockener, schuppiger, oder sie spannt, juckt oder kribbelt. Auch Stresspickel
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Auch eine geringe Schlafqualität kann sich auf das Hautbild negativ auswirken.
können aufgrund der erhöhten Hormonausschüttung entstehen. Solche Überreaktionen haben allerdings nicht immer psychische oder hormonelle Ursachen. Auch falsche Ernährung, zu viel Sonne, Umweltgifte, Rauchen und sogar Schlafmangel können den Säureschutzmantel der Haut aus dem Gleichgewicht bringen und somit empfindliche Reaktionen begünstigen.
„Viel hilft viel“ gilt nicht
Ein weiterer Stressfaktor findet aktuell immer mehr Beachtung, wenn es um die Ursachen für gereizte Haut geht: die falsche Hautpflege, also ungeeignete oder
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Hautnah
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aggressive, also beispielsweise alkoholhaltige, Reinigungslotions möglichst verzichten. Außerdem sollten Betroffene unbedingt darauf achten, dass sie beim Waschen nicht zu viel und kein zu heißes Wasser verwenden, da dies öfter einen Verlust an natürlichen Feuchthaltefaktoren und Oberflächenlipiden nach sich zieht. Das bedeutet, dass die Austrocknung der Haut gefördert wird. Jetzt, da die kältere Jahreszeit vor der Tür steht, wird es für Menschen mit sensibler und gestresster Haut sogar noch wichtiger, auf die richtige Pflege zu achten: Überheizte Räume und eisige Temperaturen bringen die Haut noch mehr aus dem Gleichgewicht, eine reichhaltigere Pflege wird nötig. Um zu vermeiden, dass sich die Haut auf ein neues Pflegeprodukt einstellen muss und möglicherweise überempfindlich reagiert, kann es auch helfen, die Frequenz der Pflege zu erhöhen, also Cremes einfach etwas häufiger aufzutragen. Mit viel Feingefühl und etwas Geduld kommt gestresste Haut so in jeder Jahreszeit wieder ins Gleichgewicht.
Häufig wird zu viel mit verschiedenen Produkten experimentiert.
Die Hautbarriere aufbauen
Ein sinnvolles Pflegeprogramm für die Haut sollte aus möglichst wenigen, hochwertigen und aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffen bestehen. Zudem sollte es frei von Farb- und Duftstoffen, Mikroplastik, Silikonen, Alkohol und reizenden Stoffen sein und die natürliche Schutzbarriere der Haut unterstützen. Wer unter entzündeter Haut leidet, sollte auf Peelings oder zu
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ungünstig kombinierte Kosmetikprodukte. Viele Menschen experimentieren zu oft mit neuen Produkten oder überfordern die Haut mit diversen Cremes, Seren und Peelings. Was dabei häufig fälschlicherweise als Allergie gegen einzelne Inhaltsstoffe interpretiert wird, ist tatsächlich einfach ein Zuviel. Ob es sich um eine Allergie handelt oder nicht, ist übrigens recht leicht zu erkennen: Allergien treten nämlich normalerweise nicht spontan auf – also direkt nach dem Auftragen eines Produktes –, sondern erst frühestens nach drei bis fünf Stunden. Im Gegensatz dazu reagiert sensible Haut umgehend, wenn sie in ihrer Balance gestört wird.
Fehler bei der Hautpflege vermeiden AKNE | VON SVENJA RUNCIMAN
Nur Jugendliche leiden unter Mitessern, Pickeln oder Akne? Weit gefehlt: Auch viele Erwachsene kämpfen mit entzündlichen Erkrankungen der Haut. Abhilfe können sowohl innere als auch äußere Maßnahmen schaffen.
Durchschnittlicher Gehalt an Omega-3-Fett säuren pro 100 Gramm
Die Zahlen sind gewaltig: Laut der „Global Burden of Disease“-Studie leiden weltweit 231 Millionen Menschen an Akne. Dass die Ernährung dabei eine große Rolle spielt, ist schon länger klar – nun werden dank neuer Studien immer mehr Details bekannt. So stellte ein Forschungsteam der LudwigMaximilians-Universität in München in einer neuen Studie einen möglichen Zusammenhang zwischen Akne und einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren fest. Bei 94 Prozent der Teilnehmenden, die an Akne litten, lag der Spiegel dieser Fettsäuren unter dem empfohlenen Wert. Eine weitere Studie aus China weist darauf hin, dass die Zusammensetzung der Bakterien im Darm eine mangelhafte Nährstoffversorgung oder Entgiftung bewirken kann, was sich wiederum auf die Entstehung von Akne auswirken könnte.
Im Fokus der Wissenschaft: Omega-3Fettsäuren.
Die richtige Pflege
Neben der richtigen Ernährung und gezielter Nahrungsergänzung gibt es Erfolg versprechende Ansätze für äußerliche Behandlungen, um die unliebsamen Pickel zu bekämpfen. So haben sich antibakterielle und entzündungshemmende Produkte mit Teebaumöl oder Schwefelanteil bewährt. Auch chemische Peelings – im Gegensatz zu mechanischen Peelings mit Schleifpartikeln – können sanft Abhilfe schaffen. Mithilfe von
Leinöl
Walnussöl
Lachs
Thunfisch
54 g
3g
12 g
2g
Quelle: www.gesundheitswissen.de; Zugriff: 19.09.2022
Hautnah
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Salicyl oder anderen Säuren wird dabei die obere Hautschicht von abgestorbenen Hautzellen und Schmutz befreit. In tieferen Schichten können diese Peelings Entzündungen reduzieren und die Kollagenproduktion anregen. Da eine solche Behandlung kleinere Risiken bergen kann und nicht für jeden Hauttyp geeignet ist, empfiehlt es sich, diese zunächst in einem Kosmetikstudio oder in einer dermatologischen Praxis durchführen zu lassen.
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Der lose, transparente Puder in der praktischen Streudose mattiert die Haut, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und beruhigend. Der Puder kann an jeder betroffenen Körperstelle von Männern und Frauen eingesetzt werden und hat bei regelmäßiger Anwendung einen positiven Einfluss auf die gestörte Talgdrüsenproduktion. Sulfoderm® S Teint Puder gehört zur Sulfoderm® Produktserie, die Produkte von der Reinigung, über die Pflege bis hin zur Abdeckung bietet.
NATURKOSMETIK | VON NADINE EFFERT
15 Z A H L Z U M S TAU N E N
30.000
Substanzen können in Kosmetikprodukten zum Einsatz kommen.
Bitte keine Chemie, kein Mikroplastik und keine Mineralöle: Nachhaltigkeit boomt, auch im Kosmetikmarkt. Immer mehr Deutsche achten beim Kauf von Kosmetik- und Pflegeprodukten auf das, was drin ist – das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haut.
Quelle: www.verbraucherzentrale.de; Zugriff: 08.09.2022
Naturkosmetik ist ein Wachstumsmarkt: Der Umsatz hat sich in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt etwa verdoppelt und belief sich im Jahr 2021 auf 1,48 Milliarden Euro. Grund für den Aufwärtstrend ist die gestiegene Nachfrage aufseiten der Konsumierenden. Dem „Naturkosmetik Monitor 2020“ von Splendid Research zufolge greifen überwiegend Frauen, die jünger als 40 Jahre sind, zu nachhaltigen Kosmetik- und Pflegeprodukten. Wie die Studie zudem offenbart, spielt für 57 Prozent der Befragten die Hautverträglichkeit der Produkte eine entscheidende Rolle. Knapp die Hälfte achten auf eine tierversuchsfreie Produktion und mikroplastikfreie Produkte. Naturkosmetik ist kein gesetzlich geschützter Begriff. Eine wichtige Hilfestellung sind anerkannte
Naturkosmetik-Siegel, etwa das NATRUE-Siegel. Hersteller zertifizierter Naturkosmetik müssen sich an deren Standards halten. Sogenannte naturnahe Kosmetik setzt Wirkstoffe auf Pflanzenbasis oder andere natürliche Inhaltsstoffe ein und verzichtet auf bestimmte chemisch-synthetische Bestandteile. Allerdings können die Produkte auch Ingredienzien enthalten, die genauso in klassischer Kosmetik vorkommen. Hier hilft nur eins: das Kleingedruckte lesen. Eine Liste mit problematischen Inhaltsstoffen stellt die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage bereit.
Advertorial
Mineralkosmetik ohne Kompromisse vary vace bietet ein komplettes An gebot an dekorativer Kosmetik, das von der Herstellung bis zur Verpa ckung und Anwendung ganz natür lich und nachhaltig ist – vom Lippen stift über Lidschatten bis hin zu Haarprodukten. Bei den Inhaltsstoffen hat vary vace sich an den neuesten Vorgaben der Naturkosmetikverbände orientiert und alle umstrittenen Inhaltsstoffe – ob chemisch oder natürlich – ausgeschlossen. So handelt es sich bei den Produkten nicht nur um zertifizierte Naturkosmetik mit 100 Prozent natürlichen Inhaltsstoffen, sie sind auch hormonfrei und ganz überwiegend vegan. Rundum nachhaltig Da Kunststoffverpackungen eine schlechte Recyclingquote haben und immer
wieder mit dem Packungsinhalt reagieren, sind für vary vace derartige Verpackungen mit Naturkosmetik nicht vereinbar. Mikroplastik als Zerfallsprodukt von Kunststoffverpackungen ist bekanntermaßen ein globales Umweltproblem. Mit Weißblech und Glas kommen Stoffe als Verpackungsmaterial mit nachweislich den höchsten Recyclingquoten zum Einsatz. Beide reagieren zudem nicht mit dem Inhalt. Hohe Ergiebigkeit Es gibt einen Unterschied zu konventioneller Kosmetik, da es sich bei unseren Produkten um lose Puder handelt. So sollte der Puder in den Pinsel eingearbeitet werden. Hierzu eignet sich der Deckel der vary vace Dosen hervorragend. Gleichzeitig ist der Verbrauch minimal, sodass wenig Puder ausreichend ist. Dies macht die Produkte so ergiebig.
vary vace Kundinnen nutzen die Produkte im Schnitt ein halbes Jahr, bevor ein Refill bestellt wird.
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Natürlich schön und gesund
Hautnah
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Den Alterungsprozess verlangsamen ANTI-AGING | VON MARK KRÜGER
Frisch, rosig, faltenfrei: Vor allem Frauen wünschen sich eine schöne Haut mit einem leichten Glow bis ins hohe Alter. Doch wie kann man der natürlichen Hautalterung – ohne Injektionen und Skalpell – die Stirn bieten?
7,57 Millionen
Frauen in Deutschland haben in den letzten sieben Tagen Antifaltencreme verwendet. Quelle: Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, Juni 2022
Fakt ist: Wie alle anderen Organe unseres Körpers altert auch die Haut. Der Startschuss in Richtung Falten fällt schon mit Mitte 20. Peu à peu nimmt die Zahl der Kollagenfasern ab, die Zellen der Oberhaut teilen sich nicht mehr so häufig, und der Fett- und Wassergehalt der Haut werden weniger. Die ersten Anzeichen von Hautalterung treten meist um den 30. Geburtstag auf. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig mit dem Thema Hautpflege zu beschäftigen. Je nach Alter und Hauttyp gibt es unterschiedliche Wirkstoffe in Cremes und Seren, welche zum Beispiel die Zellerneuerung ankurbeln oder das bestehende Kollagengerüst schützen sollen – dazu gehören unter anderem Retinol, Hyaluronsäure und Vitamin C.
Lebensstil (mit-)entscheidend
Ganz schön alt aussehen lässt uns ein schlechter Lebensstil, denn er pusht den Hautalterungsprozess. Wer auf ausgiebige Sonnenbäder steht, raucht und gerne Alkohol trinkt, wenig schläft und sich ungesund ernährt, braucht sich nicht zu wundern. So lässt zu viel UV-Strahlung die Haut um bis zu 80 Prozent schneller altern. Außerdem verstärkt sie die Pigmentablagerungen, sodass Altersflecken die Folge sein können. Wichtig ist das Eincremen mit einem entsprechenden UV-Schutz – und zwar zu jeder Jahreszeit. Das schützt, nebenbei bemerkt, auch vor der Gefahr eines Hautkrebses.
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Well Aging – Wohlbefinden für Ihre Haut In Zeiten von Homeoffice sind Video konferenzen nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. So sitzt man seinem Spiegelbild ständig gegen über. Da ist es kein Wunder, dass das Bewusstsein für das eigene Aussehen steigt. Finden Sie bei OJESH genau die richtige Pflege für Ihre Haut.
Circa fünf Stunden werden pro Woche in die Schönheitspflege investiert. Dabei kommt es nicht nur auf die Zeit, sondern auch auf die richtigen Pflegeprodukte an. Mit der Kombination aus natürlichen und reinen Inhaltsstoffen und einer eigens entwickelten Zusammensetzung pflegt das OJESH Lifting Treatment Hyaluron Serum Intensive Care Plus Ihre Haut. Für ein natürlich gesundes Well Aging. Aktive Wirkstoffe Hopfen und Edelweiß helfen besonders effektiv bei reifer Haut. Die Extrakte bekämpfen Zeichen der Hautalterung wie Falten und Trockenheit, beruhigen bei Hautirritationen und Rötungen und wirken entzündungshemmend. Sie sorgen für eine optimale Hautstruktur, Straffheit und Elastizität. Die Haut wird zusätzlich vor oxidativem Stress, zum
Beispiel durch Luftverschmutzung und UV-Strahlung, geschützt, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Haut regeneriert und die Nachbildung von Kollagen angeregt wird. Als perfekte Ergänzung wird die Haut durch die sehr kleine Oligo-Hyaluronsäure mit intensiver Feuchtigkeit versorgt. Sie dringt tief in die unteren Hautschichten ein, wodurch die Haut intensiv und lang anhaltend mit Feuchtigkeit versorgt und die körpereigene Hyaluronsäureproduktion stimuliert wird. Holen Sie sich jetzt mit dem Serum von OJESH Ihr Wohlbefinden zurück.
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© Help/Simaitis
HUNGER IN AFRIKA
Jetzt spenden! In Afrika bedrohen Hunger und Dürre das Leben von Millionen Menschen. Viele Kinder sind akut unterernährt und dringend auf Hilfe angewiesen. Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe – mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und hochkalorischer Zusatznahrung. Helfen Sie uns, Leben zu retten – jetzt mit Ihrer Spende! Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30 Jetzt Förderer werden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
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KOMMENTAR
Hautnah
Nebenrolle erwünscht Ob unansehnliche Pickel, juckende Schuppen oder schmerzender Ausschlag – wenn die Haut rebelliert, leiden Betroffene teils stark. Zudem ist das größte Organ des Menschen bekanntlich der Spiegel der Seele. Umgekehrt belasten Hautprobleme und Stigmatisierung die Seele, sprich die Psyche. Ein Teufelskreis, der sich zum Glück heutzutage immer leichter durchbrechen lässt.
Wie Sie in dieser Lektüre erfahren haben, können immer mehr Rätsel des Wunderwerks Haut gelöst werden. Profitieren Sie davon! Machen Sie sich das Wissen rund um eine schöne, gesunde Haut zunutze, genauso wie die verbesserten Therapiemöglichkeiten bei Hautkrankheiten – auch wenn das kostbarste Kleidungsstück dann nur (noch) eine Nebenrolle in Ihrem Leben leistet.
Nadine Effert Chefredakteurin
IMPRESSUM
Wir sind dabei
Projektmanager Karoline Koesling, karoline.koesling@reflex-media.net, Marleen Stöhr, marleen.stoehr@reflex-media.net Redaktion Nadine Effert, Mark Krüger, Tobias Lemser, Svenja Runciman Layout Silke Schneider, grafik@reflex-media.net Fotos iStock / Getty Images, Coverbild iStock / LaylaBird Druck Quad / Graphics Germany GmbH V.i.S.d.P. Redaktionelle Inhalte Nadine Effert, redaktion@reflex-media.net Weitere Informationen Pit Grundmann, pit.grundmann@reflex-media.net, Reflex Verlag GmbH, Hackescher Markt 2–3, D-10178 Berlin, T +49 (0)30 / 200 8949 0, www.reflex-media.net Diese Publikation des Reflex Verlages erscheint am 26. Oktober 2022 als Beilage im Magazin BRIGITTE. Der Reflex Verlag und der Verlag Gruner + Jahr Deutschland GmbH, in welchem das Magazin BRIGITTE erscheint, sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen. Inhalte von Werbebeiträgen wie Unternehmens- und Produktporträts, Interviews, Advertorials, Anzeigen sowie Gastbeiträgen und Fokusinterviews geben die Meinung der beteiligten Unternehmen beziehungsweise Personen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.
B.H.Beauté SAS 76 Allée Darius Milhaud 75019 Paris, Frankreich www.pinup-secret.de Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V. Schumannstraße 18 10117 Berlin www.bvdd.de
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XYNDET® Cosmetic GmbH Kasernenstraße 23 40213 Düsseldorf www.xyndet.de
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Janssen-Cilag GmbH Johnson & Johnson-Platz 1 41470 Neuss www.schuppenflechtehilfe.de
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LEO Pharma GmbH Frankfurter Straße 233, A3 63263 Neu-Isenburg www.leo-pharma.de
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ECOS Vertriebs GmbH Friedrichsheck 27 55442 Stromberg www.ecos-vertrieb.de
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GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG Prinzregentenplatz 9 81675 München www.impfen.de/guertelrose
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Klafs Kosmetik e.K. Hesseloher Straße 14 b 82396 Pähl www.varyvace.de
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Jassen GmbH Ingolstädter Straße 21 90461 Nürnberg www.ojesh.de
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Aktion Deutschland Hilft e. V. Willy-Brandt-Allee 10–12 53113 Bonn www.aktion-deutschland-hilft.de
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HILDEGARD BRAUKMANN Kosmetik GmbH & Co. KG Ehlbeek 16 30938 Burgwedel www.hildegard-braukmann.de Esteve Pharmaceuticals GmbH Hohenzollerndamm 150–151 14199 Berlin www.esteve.com
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