Skip to main content

lesungen 01 august 2021

Page 1

Willkommen: Herzlich Willkommen zu unserem Gottesdienst. Heute ist der 9. Sonntag nach Trinitatis Der Wochenspruch fuer diese Woche lautet: Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. Lukas 12, 48 Der Church Council wird sich heute um 17 Uhr via zoom treffen, nachdem wir einen Monat Sommerpause gemacht haben. Wir suchen weiterhin nach jemanden der anfangend im Herbst fuer uns Orgel spielen kann. Bitte weitersagen. Am 22. August werden wir den Gottesdienst und Picknick am See Allatoona feiern. Am 29. August fangen dann wieder die Gottesdienste in Person bei Redeemer an. Wir werden die Gottesdienste auch per Video zu uebertragen. Ab September hoffen wir eine Erstkommunionsgruppe fuer 6-9 Jahre alte katholische Kinder anzufangen. Bitte weitersagen! 1


Vielen Dank fuer Eure Spenden an die Redeemer Suppernkueche und an unsere Gemeinde! Jede Spende auch noch so klein hilft uns ueber das sogenannte „Sommerloch“. Und nun feiern wir diesen Gottesdienst im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

2


Die Alttestamentarische Lesung steht bei dem Propheten Jeremia im 1. Kapitel, Verse 4 bis 10: Des HERRN Wort geschah zu mir: Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker. Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung. Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR. Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, daß du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen. 3


Ich lese Worte aus dem 40. Psalm Unbeirrt habe ich auf den Herrn gehofft, auf seine Hilfe habe ich gewartet. Er hat mein Schreien gehört und hat mir geholfen. 3 Ich sah mich schon im Grabe liegen, ich sah mich im Sumpf versinken; doch er hat mich herausgezogen und mich auf Felsengrund gestellt. Jetzt kann ich wieder sichere Schritte tun. 4 Ein neues Lied hat er mir in den Mund gelegt, mit dem ich ihn preisen kann, ihn, unseren Gott. Viele sollen es hören und sehen; dann nehmen sie den Herrn wieder ernst und schenken ihm ihr Vertrauen. 5 Wie glücklich ist, wer ganz auf den Herrn vertraut und sich an keine anderen Mächte bindet, die nur in die Irre führen. 6 Herr, mein Gott! Du hast so viel für uns getan; niemand ist wie du! Deine Pläne, deine wunderbaren Taten – wenn ich sie alle aufzählen wollte, ich käme nie an ein Ende! 7 Aus Opfern und Gaben machst du dir nichts, Brandopfer und Sühneopfer verlangst du nicht von mir. Aber du hast mir Ohren gegeben, um auf dich zu hören! 8-9 Darum sage ich: Mein Gott, ich bin bereit, zu tun, was du von mir erwartest, so wie es für mich aufgeschrieben ist im Buch des Gesetzes. Ich freue mich über dein Gesetz und trage es in meinem Herzen. 4


Die Epistel für den 9. Sonntag nach Trinitatis steht im Brief des Paulus an die Philipper im 3. Kapitel, Verse 7 bis 14: Aber dies alles, was mir früher als Vorteil erschien, habe ich durch Christus als Nachteil erkannt. 8 Ich betrachte überhaupt alles als Verlust im Vergleich mit dem überwältigenden Gewinn, dass ich Jesus Christus als meinen Herrn kenne. Durch ihn hat für mich alles andere seinen Wert verloren, ja, ich halte es für bloßen Dreck. Nur noch Christus besitzt für mich einen Wert. 9 Zu ihm möchte ich um jeden Preis gehören. Deshalb will ich nicht mehr durch mein eigenes Tun vor Gott als gerecht bestehen. Ich suche nicht meine eigene Gerechtigkeit, die aus der Befolgung des Gesetzes kommt, sondern die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und denen geschenkt wird, die glauben. Ich möchte vor Gott als gerecht bestehen, indem ich mich in vertrauendem Glauben auf das verlasse, was er durch Christus für mich getan hat.[3] 10 Ich möchte nichts anderes mehr kennen als Christus: Ich möchte die Kraft seiner Auferstehung erfahren, ich möchte sein Leiden mit ihm teilen. Mit ihm gleich 5


geworden in seinem Tod, 11 hoffe ich auch, zur Auferstehung der Toten zu gelangen. 12 Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat. 13 Ich bilde mir nicht ein, Brüder und Schwestern,[4] dass ich es schon geschafft habe. Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. 14 Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat.

Das Evangelium für den 9. Sonntag nach Trinitatis steht bei dem Evangelisten Matthäus im 5. Kapitel, Verse 13 bis 15: 6


Ihr seid das Salz für die Welt. Wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wodurch kann es sie wiederbekommen? Es ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Es wird weggeworfen und die Menschen zertreten es. 14 Ihr seid das Licht für die Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Auch zündet niemand eine Lampe an, um sie dann unter einen Topf zu stellen. Im Gegenteil, man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt.

7


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
lesungen 01 august 2021 by redeemeratl - Issuu