Skip to main content

Gottesdients Bulletin

Page 1

Gottesdienst 18. April 2021

Deutsch Kirchengemeinde Atlanta Begrüßung und Bekanntmachungen Liebe Gemeinde, liebe Freunde, Liebe Konfirmanden und Konfirmandinnen, Mit einem Brazilianischen Loblied haben wir den Gottesdienst begonnen. Es ist vor nicht langer Zeit in das deutsche Gesangbuch aufgenommen worden, und wie man sieht, horchen die Gottesdienstbesucher gleich auf, und der Dirigent faengt sogar an zu tanzen. In diesem Sinne lasst auch uns froehlich sein und aufhorchen! Rogate, so heisst dieser Sonntag: „Betet“. Unser Wochenspruch fuer diese Woche kommt aus dem Wochenpsalm und lautet: " "Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet." Psalm 66:20 Dass Gott uns zugewandt bleibt, egal was auch passiert, ist ein Grund zur Freude, zusammen damit, dass wir heute Muttertag feiern. Wir feiern in diesem Gottesdienst alle Frauen auf dieser Erde: Alle Frauen welche biologische Kinder haben und alle Frauen, welche sich um Kinder, Tiere und die Umwelt liebevoll und muetterlich kuemmern. Wir sind Euch dankbar! Das naechste Lied „Ich nehme mein Herz in meine Hand“ ist ein Lied das an Muetter gewendet sein kann, oder auch an Gott. Eine schoene Zweideutigkeit! Erinnert Euch im Gebet an die Konfirmanden und Konfirmandinnen die sie sich tuechtig auf ihre Konfirmation vorbereiten. Und denkt mit Euren Spenden an die Suppenkueche von Redeemer und an unsere Gemeinde. Vielen Dank!


Und nun lasst uns gemeinsam diesen Gottesdienst feiern im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Psalm 95 Kommt und jauchzt vor dem Herrn, wir begrüßen ihn mit Freudengeschrei; denn er ist unser starker Helfer! 2 Wir treten vor ihn mit unserem Dank, wir ehren ihn mit unseren Liedern! 3 Denn der Herr ist der höchste Gott, der große König über alle Götter: 4 In seiner Gewalt sind die Tiefen der Erde und ihm gehören die Gipfel der Berge. 5 Das Meer gehört ihm – er hat es gemacht, und auch das Land – er hat es geformt. 6 Kommt, verneigt euch, werft euch nieder, geht auf die Knie und betet ihn an, ihn, den Herrn, unseren Schöpfer! 7 Denn er ist unser Gott und wir sind sein Volk, er sorgt für uns wie ein Hirt, er leitet uns wie eine Herde. Heute gilt es! Hört, was er euch sagt! Lukas 11: 5-13 5 Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Stellt euch vor, einer von euch geht mitten in der Nacht zu seinem Freund und bittet ihn: ›Lieber Freund, leih mir doch drei Brote! 6 Ich habe gerade Besuch von auswärts bekommen und kann ihm nichts anbieten.‹ 7 Würde da der Freund im Haus wohl rufen: ›Lass mich in Ruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder liegen bei mir im Bett. Ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben‹?


8 Ich sage euch, wenn er auch nicht gerade aus Freundschaft aufsteht und es ihm gibt, so wird er es doch wegen der Unverschämtheit jenes Menschen tun und ihm alles geben, was er braucht. 9 Deshalb sage ich euch: Bittet und ihr werdet bekommen! Sucht und ihr werdet finden! Klopft an und es wird euch geöffnet! 10 Denn wer bittet, der bekommt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. 11 Ist unter euch ein Vater, der seinem Kind eine Schlange geben würde, wenn es um einen Fisch bittet? 12 Oder einen Skorpion, wenn es um ein Ei bittet? 13 So schlecht ihr auch seid, ihr wisst doch, was euren Kindern gut tut, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten. Daniel 9: 1-5/14-19 1 Inzwischen war der Meder Darius, der Sohn von Xerxes, König über das Babylonische Reich geworden. 2 In seinem ersten Regierungsjahr dachte ich darüber nach, was wohl die siebzig Jahre bedeuten, von denen ich in den Heiligen Schriften gelesen hatte. So lange nämlich sollte – nach einem Wort des Herrn an den Propheten Jeremia – Jerusalem in Trümmern liegen. 3 Ich fastete und setzte mich im Sack in die Asche. Dann wandte ich mich im Gebet an den Herrn, meinen Gott. 4 Vor ihm legte ich ein Bekenntnis unserer gemeinsamen Schuld ab und sagte: »Ach Herr, du großer und Ehrfurcht gebietender Gott! Du stehst in unerschütterlicher Treue zu deinem Bund und zu denen, die dich lieben und nach deinen Geboten leben.


5 Wir sind schuldig geworden, wir haben dir die Treue gebrochen, wir haben uns gegen dich aufgelehnt und deine Gebote und Weisungen nicht befolgt.

16 Immer von neuem hast du in der Vergangenheit deine Treue an uns erwiesen. Sei auch nun nicht länger zornig über deine Stadt Jerusalem und über den Zion, deinen heiligen Berg! Durch unsere Schuld und die Schuld unserer Vorfahren ist es so weit gekommen, dass alle Völker ringsum über deine Stadt Jerusalem und über dein Volk spotten. 17 Darum, unser Gott, höre mein Gebet, höre mein demütiges Bitten! Blicke wieder freundlich auf dein verwüstetes Heiligtum, tu es um deiner eigenen Ehre willen! 18 Mein Gott, wende dich mir zu und höre mich! Sieh doch, wie elend wir dran sind und wie es um die Stadt steht, die dein Eigentum ist. Wir wissen, dass wir es nicht verdient haben. Wir vertrauen nicht auf unsere Leistungen, sondern allein auf dein großes Erbarmen. 19 Höre mich, Herr! Vergib uns! Sieh unser Elend und greif ein! Lass uns nicht länger warten! Tu es um deiner Ehre willen; denn du hast doch deine Stadt und dein Volk zu deinem Eigentum erklärt!«


Predigt Sie steht vor ihrem Elternhaus. In der Hand hält sie eine schwere Einkaufstasche. Gestern hatte ihr die alte Mutter eine Bestellung aufgegeben. Ziemlich direkt, gar vorwurfsvoll. So jedenfalls hatte es in den Ohren der Tochter geklungen. Mit ihren achtjährigen Söhnen war sie am Morgen einkaufen gegangen. An der Kasse hatte sie sich wieder einmal geärgert. Ihre Jungs hatten am Süßwarenregal gequengelt. Mehrere Kaubonbons verteilten sich unter dem Regal. Sie reagierte wütend, schimpfte lauthals und drohte. Die Stimmung war mies. Das anschließende Mittagessen fiel lautem Geschrei zum Opfer. Jetzt stellt die Tochter die Einkaufstasche vor der Haustür ihrer alten Mutter ab. Sie klingelt. Während sie die Schritte auf den quietschenden Dielenbrettern kommen hört, werden Erinnerungen an Kindheitstage wach: Die Sommersonne scheint auf ihr verschmiertes Kindergesicht. Sie zerkaut die Waffel mit dem letzten Rest an Zitroneneis und klingelt an der Haustür. Noch im kühlen Hausflur wird sie umgehend in das Bad geschickt. Sie solle schleunigst Mund und Hände waschen. Nicht nur des kalten Eises wegen fror sie sogar im Hochsommer in ihrem Elternhaus. Sie weiß eine lange Zeit nicht, warum. Sie nimmt sich vor: Wenn du selber einmal Mutter bist, strahlst du Herzenswärme aus, komme was wolle. Doch ihre Lebensgeschichte verläuft anders. Nur unter Anstrengungen kann sie ihren Vorsatz umsetzen. Allzu oft nicht, wie am Morgen an der Kasse und beim Mittagessen. Ihre Mutter öffnet jetzt die Tür, die Tochter betritt das Haus. Noch immer sieht es aus wie damals vor vierzig Jahren. Und wie damals: Auch heute kein wärmender Blick. Die alte Mutter nimmt ihrer Toch- ter ohne ein Wort die Einkaufstasche ab. Sogleich befällt die


Tochter ein schlechtes Gewissen, sie erinnert sich an ihr Versprechen und beschließt: Umarme deine Quengelgeister, gleich nachdem du wieder zuhause bist. Sei barmherzig, verzeih ihnen ihren Dickkopf. Lange denkt die Tochter, die Kühle des Elternhauses liege vor allem am Gebäude: Die dunklen Räume, die kahlen Wände, die fehlende Dämmung. Bis eine Arbeitskollegin das gleiche Gefühl äußert: »Immer, wenn ich meine Eltern in ihrer Wohnung besuche, ist mir kalt.« Sie setzen sich zusammen und erzählen: Die Wohlfühltemperatur stimme wohl nicht. Vielleicht auch deshalb, weil ihre Elternhäuser ein Zuhause von Kriegskindern geblieben sind. Haben doch ihre alten Mütter als Kinder den Krieg erlebt, den Judenhass, unzähliges Sterben, den Na- tionalsozialismus, materiellen Verlust, Arbeitslosigkeit, Hunger. Kriegskinder hatten sowohl die Schuld der Täter zu tragen als auch selbst unter Hass und Verfolgung, Schuldvorwürfen und persönlicher Anfeindung zu leiden. Wie die alten Eltern auf ihre Kinder und Enkel wirken, das hat gewiss auch mit dem zu tun, was sie selber in ihrer Kindheit erfahren haben II. Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa ist gestern vor 76 Jahren besiegelt worden. Manche Eltern und Kriegskinder vermögen es seit- her nicht, über ihre Gefühle zu sprechen. Ihre Münder bleiben stumm, obwohl ihre verletzten Seelen schreien. Ihre Kinder und Kindeskinder leiden mancherorten unter diesem stummen Schrei. Bei Familienfeiern oder Arbeitsjubiläen, ja auch bei Jubelkonfirmationen hat man sich auch in engen Beziehungen daran gewöhnt, mit diesem Verschweigen umzugehen. Jede Ablenkung ist willkommen. Doch wer aufmerksam bleibt, spürt: Schuldgefühle wirken isolierend, trennend und machen einsam. Tatsächlich sitzen urplötzlich die alte Tante, der alte Großva- ter,


der angesehene Klassenkamerad in sich versunken da. Statt sich zu verständigen oder wenigstens die Stille der Betroffenheit auszuhalten, plaudern die Eltern, Kinder, Kindeskinder und Schulfreunde über die Gefühle, die einsam machen, hinweg. Nur noch selten finden Gedanken an Schuld einen vor Sensationslust geschützten Raum. Ein Seelsorger, der am Kranken- und Sterbebett mit Frauen und Männern der Kriegsgeneration in das Gespräch kommt, erzählt von seinen Erfahrungen: Ich höre zu, sagt er, doch ich werte nicht. Frauen und Männer erzählen mir von Gräueltaten, die sie im Krieg erlebt oder gar begangen haben. Sie tragen schwere Schuldgefühle in sich, sogar als Opfer. Extremsituationen kann man wohl nur schwer in der Weise überstehen, dass man mit sich selbst im Reinen ist. Einst fragte mich ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier: Warum bestrafte Gott mich nicht? Er berichtete, dass nach dem Krieg viele in ihm einen respektablen Mann sahen, doch er wusste, dass er das nicht ist. Damit zu leben, empfand er als Strafe. Eine Frau hat einmal dem Seelsorger über ein Geschehen an der Front erzählt, und als er sie zum Gottesdienst einlud, fragte sie, ob sie denn wirklich kommen dürfe. Wegen des Segens am Schluss. Wo er ja jetzt wisse, was sie getan hatte. Natürlich hatte die Frau die Bestür- zung des Seelsorgers bemerkt, aber er hatte sie nicht kritisiert. Das härteste Urteil ist doch meist das eigene. Der Krieg zeitigt fürchterliche Nachwirkungen in den Seelen. Wer Krieg erleben musste, hat danach ein anderes Leben. Krieg ist nie vor- bei, es bleibt das Erschrecken davor, was man getan und erlebt hat. Wir leiden mit Menschen, die mit diesen unausgesprochenen Erinnerungen sterben. Sie hatten nicht die Gelegenheit, Vergebung zu erfahren.


III. Der Prophet Daniel hat wie ein guter Seelsorger zugehört. Glaubens- geschwister, die an den Zerstörungen des Krieges leiden, und deren Nachkommen haben ihm ihre Lebensgeschichten erzählt. Sie zerreißen ihm das Herz. Dass die Vorfahren schuldig geworden sind, ist ihm klar, und dass die Nachfahren weiter an der Zerstörung leiden, steht ihm deutlich vor Augen. Auch er spürt diese Zerrissenheit zwischen Schuld und Leid am eigenen Leib. Daniel lebt, so erzählt es das Da- nielbuch, wie Tausende seines Volkes im Exil, in der Hauptstadt der Siegermacht Babylonien. Er lebt fern der Heimat, fern von den ver- trauten Gottesdiensten, weit weg von traditionellen Werten und reli- giösen Orientierungen. Auch wenn er sich vom Glauben der neuen Herrscher distanziert, kommt er als deren hoher Beamter mit diesem Glauben in enge Berührung. In dieser Krisensituation bleibt ihm nichts anderes übrig, als zwischen seiner Frömmigkeit und seiner beruflichen Karriere zu unterscheiden. Jedenfalls solange, wie er nicht nach seinem Glauben gefragt wird. Seinen Gott kann er öffentlich nicht be- kennen, ohne sein Leben zu gefährden. Situativ passt er Werte und Grundüberzeugungen an. Die Schuld seiner Vorfahren, die Krieg und Exil durchlitten, wird in gewissem Maße nun zu seiner eigenen Schuld. Daniel denkt visionär. Er verliebt sich in das Ende der Welt, das von Gott herbeigeführt wird, um die Seinen zu erretten. Seinen Gott öffent- lich um Hilfe in der Gegenwart anzurufen, bleibt ihm verwehrt. Wie seine Glaubensgeschwister muss er sich in das Private zurückziehen. In dieser Einsamkeit kreisen seine Gedanken um zwei Brennpunkte: Um die Erlösung seines Volkes am Ende der Welt und um die Verantwortung seines Volkes und seiner eigenen an der bestehenden Situation. Zu beten hilft ihm, sich in dieser Verworrenheit neu zu orientieren. Im stillen Gebet nähert er sich Gott. Daniel kann die endzeitlichen


Visionen beiseitelegen. Angesichts der Krise und des Verlustes jedwe- der Sicherheit erinnert er sich auch an die Verheißungen: An Gottes Bund mit seinem Volk. Daran zu denken, lässt in ihm Hoffnung auf- keimen. Zukunftsperspektiven öffnen sich, um die Gegenwart trotz Schuldverstrickungen anzunehmen. Daniel vertraut Gottes Verheißungen. Er glaubt einem Gott, der stumme Schreie hört und verletzte Seelen heilt. Während Daniel betet, spürt er, dass sich Gottes Herz verwandelt: Aus einem zürnenden wird ein warmherziger Gott. Dermaßen ermutigt, formuliert Daniel, was ihn bedrückt. Er bekennt, worin er sich verstrickt hat. Und er bekennt stellvertretend für sein Volk die Schuld der Generationen vor ihm. Durch den geschützten Raum des Gebetes tritt Daniel aus seiner Ein- samkeit und Gewissensnot hinaus. IV. Auf die Fehler der Vorfahren zu verweisen, fällt uns leichter, als eigene Schuldverstrickungen einzugestehen. Wir reden unsere Schuld klein. Daniel verfällt diesen Versuchungen nicht. Er findet eine gute Form, die eigene Schuld nicht kleinzureden und die Vorfahren nicht anzuklagen. Es ist das Gebet. Es eröffnet Menschen, die mit Schuld beladenen sind, die Möglichkeit, ehrliche Worte zu sprechen und zuge- wandten Ohren zu vertrauen. Das ist ein erster Schritt, um mit Schuld umgehen zu können. Zugleich sind wir darauf angewiesen zu spüren, dass Gott uns vergibt. Jesus Christus hat im Vaterunser gebetet: Und vergib uns unsre Schuld; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird. (Lk 11,4) Daniel schrieb einige Jahrhunderte früher: Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, son- dern auf deine große Barmherzigkeit. (Dan


9,18b) Über Vergebung und Neubeginn entscheidet letztlich nicht unser reines Gewissen, son- dern allein das Gnadenwort Gottes. V. Als die Tochter und ihre alte Mutter das Haus aufräumen, entstehen Momente der Nähe. Gegenstände laden zum Erzählen ein. Die Mutter findet hier und da Spuren der letzten Kriegswochen und der Zeit da- nach. Fotos gehen ihr nahe. Sie erinnert sich. Sie merkt, dass sie sehr mutig sein muss, um weiter aufräumen zu können. Die Tochter spricht währenddessen oft mit ihrer Mutter über Kindheit und Kriegszeit. In gleicher Weise entdecken beide die Chance, sich auszusprechen. Zu- nächst fällt es ihnen schwer, Fehler einzuräumen. Aber Schritt für Schritt spüren sie, wie ihnen eine bisher unbestimmte Last von den Schultern genommen wird. Liebevoll sagt die Tochter schließlich zu ihrer Mutter: Danke, dass wir miteinander reden konnten. Ich kann dich jetzt besser verstehen! Beim Abschiedskuss fühlt sich der Hausflur wärmer an. Amen.


Fuerbitten Gelobt seist du, unser Gott, der unser Gebet nicht zurueckweist. Wenn wir zu dir sprechen, so antwortet uns dein Geist. Wir wissen oft nicht, was wir beten sollen. Ungeübt sind unsere Hände und Stimmen. Deshalb bitten wir dich: Gib uns deinen Geist, dass er uns zeige, wie wir zu dir sprechen und deine Antwort hören können. Gelobt seist du, unser Gott, der unser Gebet nicht zurueckweist. Wenn wir zu dir sprechen, so antwortet uns dein Geist. Unser Gebet zu dir verbindet uns mit vielen Menschen auf der ganzen Welt, Deshalb bitten wir dich: Stärke unsere Verbundenheit und Zuneigung zueinander, besonders zu unseren christlichen Geschwistern, aber auch allen Menschen die zu Dir beten und


die wegen ihres Glaubens bedrängt und verfolgt werden. Gelobt seist du, unser Gott, der unser Gebet nicht zurueckweist. Wenn wir zu dir sprechen, so antwortet uns dein Geist. Wenn wir uns zu dir wenden, öffnet sich unsere Seele für deine Schöpfung: ihre Größe, Schönheit und Kostbarkeit. Wir beten und seufzen dann gemeinsam mit allen Kreaturen, den Tieren und Pflanzen. Deshalb bitten wir dich: Mach uns aufmerksam auf die Wunder dieser Welt, lass uns klar und mutig werden, dem Verbrauch und der Zerstörung entgegenzutreten, einzutreten für die Bewahrung deiner Schöpfung. Gelobt seist du, unser Gott, der unser Gebet nicht zurueckweist. Wenn wir zu dir sprechen, so antwortet uns dein Geist. Wir bitten Dich fuer unsere Konfirmanden


Und Konfirmandinnen, die sich auf ihre Konfirmation vorbereiten. Schenke ihnen Deinen Geist und staerke sie auf ihrem Weg. Wir bitten Dich fuer alle Muetter und Grossmuetter, alle Pflegemuetter und Tanten, alle Frauen die muetterlich sind und alle Adoptivmuetter Schenke ihnen Deinen Geist Und staerke sie in ihrer Liebe und Fuersorge. Wir wissen oft nicht, wie wir beten sollen. Deshalb sind wir jetzt vor dir in einem Moment der Stille und vertrauen dass Du besonders in Stille gegenwaertig bist. (Stille) Gelobt seist du, unser Gott, der unser Gebet nicht verwirft. Du hörst, was wir dir im Herzen sagen, und nimmst an, wofür uns die Worte fehlen. Dir sei Dank in Ewigkeit. Amen.


Wir beten gemeinsam: Vater unser im Himmel Geheiligt werde Dein Name Dein Reich komme Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser taegliches Brot gib uns heute Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vegeben unseren Schuldigern und fuehre uns nicht in Versuchung sondern erloese uns von dem Boesen Denn Dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit In Ewigkeit, Amen


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Gottesdients Bulletin by redeemeratl - Issuu