Gottesdienst 18. April 2021
Deutsch Kirchengemeinde Atlanta Begrüßung und Bekanntmachungen Liebe Gemeinde, liebe Freunde, Liebe Konfirmanden und Konfirmandinnen, Der heutige Sonntag heißt Miserikordie Domini, was in Latein bedeutet: „Die Barmherzigkeit Gottes“. Dazu passend auch unser Wochenspruch für diese Woche: " Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben." Johannes 10 Die Konfirmanden und Konfirmandinnen lernen gerade den Psalm 23 auswendig. Ihr werdet merken, dass dieser wichtige Psalm mehrere male in unserem Gottesdienst vorkommt – nicht zuletzt um den Jugendlichen zu helfen! Danke an alle Helfer die diesen Gottesdienst mitgestaltet und zusammengestellt haben! Die Konfirmanden treffen sich heute um ein Uhr im Garten von Nadja und Edgar Bechtle zum Konfirmandenunterricht. Sie bereiten sich auf das Konfirmationsgespraech mit Viola Westbrook und Johannes Girmes am 16. Mai vor. Eine Woche spaeter, am 23. Mai ist dann die Konfirmation um ein Uhr nachmittags. Wir freuen uns sehr, dass wir im kleinen Kreis in Person feiern koennen, und lassen Euch wissen wo wir feiern werden und wie viele Besucher kommen dürfen.
Als Gemeinde hoffen wir, dass wir im September wieder regelmaessige Gottesdienste in Person halten koennen. Wir werden sehr wahrscheinlich die Gottesdienste aufzeichnen und auch per Video uebertragen. Bitte spendet weiterhin regelmaessig an unsere Gemeinde indem ihr rechts auf die „Giving“ taste drueckt oder ueber unsere Webseite eine Spende macht. Die Webseite findet ihr unter: www. Germanchurchatlanta.com. Wir danken auch fuer alle Spenden die fuer die Suppenkueche von Redeemer gemacht werden. Ohne Eure Hilfe wuerde keine unserer Arbeiten weitergehen. Und nun lasst uns diesen Gottesdienst feiern im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Psalm 23 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Johannes 10: 1-10 Jesus sagte: »Amen, ich versichere euch: Wer den Schafstall nicht durch die Tür betritt, sondern auf einem anderen Weg eindringt,
ist ein Räuber und ein Dieb. 2 Der Schafhirt geht durch die Tür hinein; 3 der Wächter am Eingang öffnet ihm. Die Schafe erkennen seine Stimme; er ruft die, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie ins Freie. 4 Wenn sie alle draußen sind, geht er vor ihnen her und sie folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem anderen Menschen werden sie niemals folgen. Im Gegenteil: Sie werden vor ihm davonlaufen, weil sie seine Stimme nicht kennen.« 6 Dieses Gleichnis erzählte Jesus, aber seine Zuhörer verstanden nicht, was er ihnen damit sagen wollte. 7 Darum begann Jesus noch einmal: »Amen, ich versichere euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 8 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Räuber und Diebe, doch die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür für die Schafe. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet. Er wird ein- und ausgehen und Weideland finden. 10 Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss.« Hesekiel 34 Das Wort des Herrn erging an mich, er sagte: 2 »Du Mensch, kündige den führenden Männern in Israel das Strafgericht an. Sag zu ihnen: ›So spricht der Herr, der mächtige Gott: Weh euch! Ihr seid die Hirten meines Volkes; aber anstatt für die Herde zu sorgen, habt ihr nur an euch selbst gedacht. 10 So spricht der Herr, der mächtige Gott: Die Hirten meiner Schafe bekommen es mit mir zu tun, ich fordere meine Herde von
ihnen zurück! Ich setze sie ab; sie können nicht länger meine Hirten sein; sie sollen nicht länger mein Volk ausbeuten! Ich reiße meine Schafe aus ihrem Rachen, sie sollen ihnen nicht länger zum Fraß dienen! 11 ›Der Herr, der mächtige Gott, hat gesagt: Ich selbst will jetzt nach meinen Schafen sehen und mich um sie kümmern. 12 Wie ein Hirt seine Herde wieder zusammensucht, wenn sie auseinander getrieben worden ist, so suche ich jetzt meine Schafe zusammen. Ich hole sie zurück von allen Orten, wohin sie an jenem unheilvollen Tag vertrieben wurden. 13 Aus fremden Ländern und Völkern hole ich sie heraus; ich sammle sie und bringe sie in ihre Heimat zurück. Die Berge und Täler Israels sollen wieder ihr Weideland sein. 14 Ich lasse sie dort auf saftigen Wiesen grasen; auf den hohen Bergen Israels sollen sie ihre Weide finden und sich lagern. 15 Ich will selber für meine Herde sorgen und sie zu ihren Ruheplätzen führen. Das sage ich, der Herr, der mächtige Gott. 16 Ich will die Verlorengegangenen suchen und die Versprengten zurückbringen. Ich will mich um die Verletzten und Kranken kümmern und die Fetten und Starken in Schranken halten. Ich bin ihr Hirt und sorge für sie, wie es recht ist. 31 Ihr seid meine Herde, für die ich sorge, und ich bin euer Gott. Das sage ich, der Herr, der mächtige Gott.‹«
Predigttext Hesekiel 34, 1 - 2.(3 - 9).10-16.31 Die schlechten Hirten und der rechte Hirt Liebe Gemeinde, Weich. Unglaublich weich sehen sie aus, die Lämmer, die im Frühling über Wiesen und Weiden springen. Nicht nur Kinder möchten liebend gern solch ein Lämmchen streicheln. Und wirklich – diese kleine, warme Schnauze, dieses weiche Fell! Doch nicht immer lässt sich ein Lamm berühren. Oft sorgt das Muttertier dafür, dass niemand ihrem Kleinen zu nahe kommt. Aber auch ausgewachsene Schafe brauchen zuweilen jemanden, der gut auf sie aufpasst. Es sind – zumindest hier bei uns - nicht mehr so sehr die wilden Tiere wie Wölfe, die den Schafen gefährlich werden können. Das Leben der Schafe ist bedroht durch rasende Autos, durch die Situation der Umwelt insgesamt: Wie viele Wiesen und Weiden sind schon für immer verschwunden! Gut, wenn es in solch gefährlichen Situationen jemanden gibt, der – oder die - die Übersicht behält. Ein guter Hirte also, der sorgsam führt und leitet, jedes einzelne Tier im Blick hat und in Notsituationen ein verwundetes Schaf auf die Schultern nimmt und es trägt. Gott ist wie ein guter Hirte. Diese Glaubenszuversicht ist für viele Menschen tröstlich, sie trägt gerade in den finsteren und schweren Zeiten des Lebens. Und das, obwohl Hirten – Hirtinnen –, die mit ihren Herden über die Weiden ziehen,
nicht mehr unbedingt zu unserem täglichen Leben gehören. Dennoch bleibt das Bild von Gott als gutem Hirten nahe. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“, so haben wir vorhin gebetet mit Psalm 23, dieses Gebet, das viele Menschen seit Kinder- oder Konfirmandentagen auswendig kennen. Besonders berührend finde ich immer diesen Vers: „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.“ Der jüdische Theologe Martin Buber übersetzte diese Stelle so: „Auch wenn ich gehen muss durch die Todschattenschlucht, fürchte ich nichts Böses …“ Das ist ebenfalls eindrücklich: Wie viele Todschattenschluchten gibt es, wenn wir auf das persönliche Leben von Menschen, wenn wir auf die Kriege und Katastrophen in dieser Welt schauen! – Gott ist wie ein guter Hirte, der gerade auch in finsteren Zeiten nahe bleibt, leitet und trägt. Diese Hoffnung findet sich auch in dem Predigttext für heute den wir gerade gehoert haben. Er steht im Buch des Propheten Hesekiel (auch Ezechiel genannt) im 34. Kapitel. Gott ist wie ein Hirte, der seine Schafe sucht und sie erretten will von allen Orten, wohin sie zerstreut waren. So verheißt es der Prophet Hesekiel hier. Er sprach diese Worte hinein, in eine Zeit, die trüb und finster war, eine Zeit, in der sich die
Menschen verloren fühlten wie Schafe, die sich verirrt haben: Es ist die Zeit des Babylonischen Exils. Die Babylonier haben, als sie das kleine Juda mit seiner Hauptstadt Jerusalem einnahmen zu einer Kriegsstrategie gegriffen – so wie Kriegsparteien bis heute sich Methoden überlegen, um den Zusammenhalt der Besiegten zu zerstören, ihr Rückgrat zu brechen. Die Babylonier verschleppten die sogenannte Oberschicht – zu der auch die Familie des Propheten Hesekiel gehörte - ins Exil. Die „kleinen Leute“, Menschen also, die vor allem damit beschäftigt waren, ihr tägliches Brot zu verdienen, ließen sie orientierungslos im zerstörten Jerusalem und in den verbrannten judäischen Dörfern zurück. Die nach Babylon Verschleppten aber, die früher in Jerusalem wichtige Entscheidungen getroffen haben und andere Menschen leiteten, jene, die gewissermaßen Hirten gewesen waren … Sie haben sich in der Fremde, im Exil vielleicht selbst gefühlt wie verlorene Schafe. Mag sein, dass einige von ihnen bald mit den Babyloniern kooperierten, um ein besseres Auskommen zu haben, manche waren wohl auch bereit, ihre Lebensweise, ihren Glauben dafür ganz aufzugeben. Nach Hesekiel jedenfalls geht Gott mit ihnen hart zu Gericht: Es seien schlechte Hirten, die nur an sich selber dächten. Nun sei es an Gott selbst, sich um die Herde, um die Menschenherde zu sorgen, und alle, die zusammengehören neu zu sammeln – in Jerusalem.
Für viele Menschen auf der Welt ist jetzt eine trübe und finstere Zeit. Es gibt viele, die sich verzweifelt und in Todesangst fühlen wie ein Schaf, das in eine Kluft gefallen ist und alleine nicht mehr herauskommt. Vielen wird es erscheinen als müssten sie wandern durch die Todschattenschlucht: Durch schlimme Erfahrungen im persönlichen Leben. Besonders finster, scheinbar unentrinnbar muss die Todschattenschlucht für die Menschen in Kriegs- und Krisen-gebieten wirken – in Syrien und Libyen, im Südsudan und in Eritrea, und an so vielen weiteren Orten unserer Welt. Was ist da mit den Hirten, den Hirtinnen, die gerade in bedrängten Situationen leiten sollen? Wenn man die Prophezeiung Hesekiels auf die politisch Mächtigen in den Kriegs- und Krisengebieten bezieht, dann ist sie sehr aktuell: Dort sind die Machthaber schlechte Hirtinnen und Hirten. Fast immer zutiefst in Unrecht verstrickt, sind sie oft sogar der Auslöser und die treibende Kraft für Krieg und Gewalt. Was ist aber mit Menschen, die im weiteren Sinne zu Hirten und Hirtinnen werden können? Zum Beispiel mit Lehrern, Ärztinnen, Journalisten und Schriftstellerinnen? Viele von ihnen fliehen aus ihren Heimatländern. Wer kann es ihnen verdenken? Sie sind ja selbst in Todesgefahr. Schwerer als die Angst um das eigene Leben wird oft die Sorge um die Liebsten, ganz besonders um die Kinder wiegen – sie vor allem sollen geschützt werden, sollen leben.
Ich finde viel erstaunlicher, dass es in solchen Situationen Menschen gibt, die bleiben. Menschen, die für andere zu guten Hirtinnen und Hirten werden. Etwa Lehrer und Lehrerinnen in Afghanistan, die Schulen gründen, um den Mädchen und Jungen rechnen und schreiben beizubringen, aber auch um die Kinder zu Frieden und Versöhnung zu erziehen. Ärzte und Ärztinnen an so vielen Orten dieser Welt, die nahezu nichts mehr haben in ihren Krankenhäusern. Der Strom fällt aus, die Frühgeborenen in den Brutkästen sind unversorgt. Und dennoch arbeiten die Ärztinnen, die Ärzte weiter, weil sie – wie es bei dem Propheten Hesekiel heißt – das Verwundete verbinden und das Schwache stärken. Es sind aber oft auch die „einfachen Leute“, die für andere zu guten Hirtinnen und Hirten werden. In vielen Ländern, in denen Gewalt und Chaos herrschen, in denen unzählige Menschen auf der Flucht sind nehmen Familien, die selbst schon mehrere Kinder haben noch ein Kind auf. Sie nehmen das Kind zu sich, weil sonst niemand für es da wäre, weil es mutterseelenallein auf der Welt ist. Sie werden für das Kind zu guten Hirten. Gottes Verheißung geht aber weit über das Menschenmögliche hinaus. Gott will das Verlorene wieder suchen, das Verirrte zurückbringen, das Verwundete verbinden und das Schwache stärken … Das ist die große
Verheißung, nicht allein beim Propheten Hesekiel, sondern sie zieht sich durch die gesamte Bibel, das Alte wie das Neue Testament: Eine Verheißung, die uns durchaus nachdenklich machen sollte, zumindest wenn wir darauf schauen, wie wir als Gesellschaft funktionieren: Gott stellt sich nicht auf die Seite der Gewinnertypen, der Erfolgreichen, die ihr Leben im Griff haben – sofern das überhaupt möglich ist. Gottes Herz schlägt für jene, die verletzlich, die verwundet und wehrlos sind. Verletzlich, verwundet und wehrlos – wie Jesus Christus. Jetzt, in der Osterzeit schauen wir besonders auf Gottes Sohn, der gekreuzigt wurde, der wie ein Lamm zur Schlachtbank ging. In jedem Menschen, der heute gefoltert, in jedem und jeder, die heute vergifted, gesteinigt, gekreuzigt, hingerichtet wird … In jedem dieser Menschen wird Jesus Christus aufs Neue geschlagen und getötet. Aber dabei wird es nicht bleiben! Schon das Alte Testament verheißt, dass Gott Todesstrukturen und den Tod selbst überwinden wird. In diese überwältigende Hoffnung sind wir durch Jesus Christus hinein genommen. Gott hat Jesus Christus vom Tod auferweckt. Das bedeutet auch: Für jede, die todkrank ist und gegen schwere Schmerzen ankämpft. Für jeden, der gefoltert und getötet wird. Für jeden und jede von ihnen, für uns selbst,
dürfen wir hoffen, dass Gott in seinem zeitlosen Leben alle Schmerzen stillt und Frieden schenkt. Das ist sozusagen die persönliche Hoffnung bei der Auferstehung. Doch die Auferstehungshoffnung ist noch mehr, sie ist weltbewegend: Gott wird die Welt von Grund auf verändern. Gott wird die Welt zu einem Ort machen, an dem Gerechtigkeit und Frieden herrschen, einem Ort, an dem besonders auf jene geachtet wird, die verloren und verirrt, die verwundet und schwach sind – und behutsam mit ihnen umgegangen wird. Das wird geschehen – so verheißen es viele Schriften im Alten und im Neuen Testament. Bis das aber geschieht, bis dahin braucht Gott uns. Uns, die wir vielleicht nicht gerade perfekte Hirtinnen und Hirten sind. Uns, die wir fehlbar sind und auch mal in die Irre gehen. Gott braucht uns, um schon hier und jetzt die Welt wo wir sind zu verwandeln. Wie es in dem Lied heißt, das wir nun hoeren werden: In Gottes Namen wolln wir finden, was verloren ist, in Gottes Namen wolln wir suchen, was verirrt ist, in Gottes Namen wolln wir heilen, was verletzt ist, in Gottes Namen wolln wir stärken, was geschwächt ist…. Amen
Fuerbitten Gott, Hirte unseres Lebens, Auf dem Weg, Gott, durch die Zeit fragen wir immer wieder: Wohin willst du uns führen? Bist du noch bei uns? Du gehst mi tuns auf sicheren Pfaden, auf Abwegen und in Irrungen, auf festen Straßen oder auf Wegen ins Ungewisse, an Kreuzungen und Gabelungen Alle unsere Wege sind beschrieben in deinem ewigen Gedächtnis. So vertrauen wir uns dir an und bitten dich für alle, die nicht mehr weiter wissen, die auf der Flucht sind, die enttäuscht sind auf der Jagd nach Träumen, die ihren eigenen inneren Richtungssinn verloren haben – daß sie dich spüren. Guetiger Gott, erbarme dich.
Wir bitten dich für alle, die bewußtlos in der Masse trotten, die nicht aufschauen können unter Arbeitsdruck oder Existenznot, die festsitzen im Streben nach mehr und mehr, die nur an sich selbst denken können – daß sie aufschauen. Guetiger Gott, erbarme dich. Wir bitten dich für alle, die umkehren, die neue Wege erkunden und gehen, wo noch keine Wege sind, die ihren eigenen gewohnten Schritten nicht mehr trauen, die nach der verborgenen Wahrheit ihres Lebens suchen – daß sie dir begegnen. Guetiger Gott, erbarme dich. Wir bitten dich für unsere Kinder. Hilf ihnen, Freunde zu finden, die in frohen und traurigen Zeiten für sie da sind. Schoepfer Gott, wir bitten dich, begleite unsere Jugendlichen dabei, ihre Kräfte auszuprobieren. Gib ihnen einen guten Spürsinn für den richtigen Weg.
Guetiger Gott, wir bitten dich, sei bei den Familien, die in Armut oder Unfrieden leben müssen. Gib ihnen Hoffnung und Zuversicht. Wir bitten dich für die älteren Menschen. Lass ihre Lebenserfahrung und Weisheit in unserer Gesellschaft spürbar werden. Du führest uns auf rechter Straße um deines Namens willen. Du verwandelst deine Wege, die du mit uns vorhast, zu unseren eigenen Wegen ins Leben. So preisen wir dich heute und jeden Tag und mit jedem Schritt. Amen Wir beten nun gemeinsam das Gebet das Jesus uns gelehrt hat: Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Segen
Der HERR erfülle Dich mit Seiner Liebe; ER sende Dir Seinen Geist und Sein Licht; ER mache hell Deine Wege, mache klar Deine Augen, damit sie den Weg sehen, den ER mit Dir gehen will. ER nehme Dich an die Hand, führe, begleite und halte Dich, dass Du auch bei schweren Strecken nicht strauchelst und zu Boden stürzt. ER schenke Dir Seine Gnade und Kraft, damit Du erkennen mögest,
dass ER Dein Heil will. ER hat Dich nicht erschaffen, um Dich zu vernichten, sondern ER will, dass Du lebst und glücklich bist. Sein Segen komme über Dich und bleibe alle Zeit mit Dir. Sein Erbarmen werde reichlich Dir zuteil.