Immer Besser FRÜHLING /SOMMER 2021
Aus dem Burgenland Gefüllte Zucchiniblüten auf Ingwer-Paradeisern (Rezept auf Seite 31)
Das Gute liegt so nah! M.-Nr. 96 11 0974
So schmeckt Nachhaltigkeit: Geniale Rezepte mit regionalen Leckerbissen aus allen Bundesländern
Schwarze Magie
Ordnung macht glücklich
Eiskalt erwischt
Röster Lukas Macheiner über die perfekte Zubereitung von Kaffee
Wie Wohn-Coach Katrin Miseré mehr Platz fürs Leben schafft
Ein Blick in den Kühlschrank von Foodbloggerin Schnabula Rasa
D I E N E U E G E N E R AT I O N 7 0 0 0
PERFEKTION NEU DEFINIERT W W W. M I E L E . AT / G E N E R AT I O N 7 0 0 0 #LifeBeyondOrdinary
Frühling/Sommer 2021
Inhalt
22 Cooler Einblick Schnabula Rasas Kühlschrank Mit ihrem vegetarischen und veganen Foodblog begeistert Jelena Maier, 33, Feinschmecker in ganz Europa. Im Interview verrät sie, wie man Lebensmittel optimal lagert und warum Einfrieren momentan zu Recht im Trend liegt.
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6 Gruß aus der Küche Kräuteröl, Pesto und noch vieles mehr: Appetithäppchen nach Art des Hauses Miele.
14 Familienbande René Freunds Kolumne: Es gibt nichts Schöneres als Familienfeste – vorausgesetzt, man hat Nerven wie Drahtseile.
16 Daheim die Welt retten Nachhaltigkeit, leicht gemacht: sechs Tipps, die jeder zu Hause umsetzen kann, um etwas für die Gesundheit der Erde zu tun.
18 Ordnung macht glücklich Katrin Miseré – Österreichs erster Ordnungscoach – erklärt, wie man richtig ausmistet.
40 Der macht Dampf! Schonend, schnell und gesund: was Dampfgarer alles können.
46 Neu & gut Innovation für daheim: smarte Miele Produkte.
50 Miele Service Der Miele Kundendienst in Österreich – perfekte Beratung und Betreuung.
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Liebe Leserin, lieber Leser!
26 Rezepte Regional? Genial! Gute Küche braucht keine exotischen Zutaten. Direkt vor unserer Nase gibt es genug Leckerbissen, die fantastisch schmecken und obendrein nachhaltig sind. Wir servieren Spezialitäten aus allen Bundesländern.
8 Kaffee-Kultur
COVERFOTO: SONJA PRILLER | FOTOS: JULIA ROTTER, THOMAS STRAUB, PHILIPP HORAK, SONJA PRILLER, MIELE
Schwarze Magie
Der Salzburger Kaffeeröster Lukas Macheiner verrät, was man für die Zubereitung von perfektem Kaffee alles wissen muss – vom Mahlgrad über die richtige Wassertemperatur bis zu den Geheimnissen der Extraktion.
42 Wie geht das?
Smarter kochen
Mit dem neuen Kochfeld KM 7879 gelingt selbst Ungeübten jedes Gericht. Miele Schulungsprofi Marianne Scheruga zeigt, wie das funktioniert.
Alle reden über Nachhaltigkeit, aber was versteht man eigentlich darunter? Nun, im Grunde ist es recht einfach: Es geht darum, mit unserer Erde und ihren Ressourcen sorgsamer und verantwortungsvoller umzugehen und jede unserer Handlungen bewusster im Sinne einer gesunden Umwelt zu setzen als bisher. Und nein, es geht nicht um Perfektion, sondern nur um den ersten Schritt, mit dem jede Reise beginnt. Da ist jeder gefragt – große Unternehmen genauso wie der einzelne Konsument. Auf Seite 16 erfahren Sie, wie’s geht. Und was Miele tut, damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen. Unsere prachtvolle Rezeptstrecke zeigt, dass das nicht unbedingt etwas mit Verzicht zu tun hat (Seite 26): Wir servieren Gerichte, deren Zutaten nicht über tausende Kilometer ins Land gebracht werden müssen – sie stammen aus allen Bundesländern Österreichs. Sehr informativ ist auch das Gespräch mit Foodbloggerin Jelena Maier alias Schnabula Rasa (Seite 22): Wir haben mit ihr über die richtige Lagerung von Lebensmitteln geplaudert – auch eine gute Art, Ressourcen zu schonen. Viel Vergnügen mit dem Miele Magazin!
Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Red Bull Media House GmbH, Oberst-Lepperdinger-Straße 11–15, 5071 Wals bei Salzburg, FN 297115i, Landesgericht Salzburg, ATU 63611700, redbullmediahouse.com Redaktion und Produktion: Red Bull Media House Co-Publishing, Heinrich-Collin-Straße 1, 1140 Wien, Tel.: + 43/1/90 221-0. In Kooperation mit: Miele GmbH, Mielestraße 1, 5071 Wals, Tel.: 050 800 800, miele.at Hersteller: Vogel Druck und Medienservice GmbH, D-97204 Höchberg. Druck- und Satzfehler, Änderungen von technischen Daten und Preisen sind ausdrücklich vorbehalten.
Sandra Kolleth
Erscheinungstermin der vorliegenden Ausgabe: April 2021.
Geschäftsführerin Miele Österreich
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Intro
Gruß aus der Küche Immer ein Genuss: Aromatische Kräuteröle selber machen In fünf Schritten zum eigenen Kräuteröl. Öle und Kräuter sind
3. Als Gefäße eignen sich Glasflaschen mit weitem Hals oder Schraubgläser,
ein tolles Gespann: Die ätherischen Öle der Kräuter verbinden sich mit dem Ölivenöl, damit kann sich ihr Aroma voll entfalten, und es bleibt erhalten. Kräuteröl selber machen ist außerdem ganz leicht:
damit sich die Kräuter nach der Ziehzeit besser entfernen lassen. Außerdem sollten die Gefäße sterilisiert werden (am leichtesten geht das im Dampfgarer).
lichst hoher Qualität.
4. Während der Ziehzeit von etwa ein bis vier Wochen die Gefäße am besten an einem dunklen Platz lagern. Die Kräuter sollten dabei immer vollständig mit Öl bedeckt sein.
2. Am besten nur wirklich trockene Kräuter verwenden, von denen alle
5. Das Kräuteröl ist bis zu 12 Monate haltbar, wenn man es abseiht. Man
schadhaften Teile entfernt wurden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Öl schimmelt oder gar gärt.
kann die Kräuter aber auch im Öl lassen, um einen noch intensiveren Geschmack zu erreichen.
1. Verwenden Sie als Basis kalt gepresstes Olivenöl oder geschmacksneutrales Raps- oder Sonnenblumenöl von mög-
Urlaub am Gaumen: Die grenzenlose Vielfalt von Pesto
Aroma, der volle Geschmack und die Vitamine der Zutaten bleiben erhalten. Luftdicht verschlossen und gekühlt gelagert ist es mehrere Tage, manchmal sogar Wochen gut haltbar. Vor allem aber ist es ein Essen, das mit Nudeln oder Ofenkartoffeln schnell zubereitet ist. Zwischendurch kann es als Brotaufstrich oder als würzige Beigabe zu einer Käseplatte genossen werden. Das klassische Pesto alla Genovese enthält frisches Basilikum, Pinienkerne, Olivenöl, Parmesan und Gewürze. „Grünes“ Pesto schmeckt aber auch ganz vortrefflich mit Rucola oder frischen, jungen Brennnesselblättern. Auch die Pinienkerne lassen sich
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ersetzen: Wie wäre es etwa mit einer steirischen Variante mit Kürbiskernen? Aus getrockneten Tomaten lässt sich ein wunderbares – dann natürlich rotes – Pesto zaubern. Dafür einfach eingelegte Tomaten aus dem Glas abtropfen lassen und gemeinsam mit etwas Knoblauch, Olivenöl, Parmesan und italienischen Kräutern im Standmixer pürieren. Tipps zur richtigen Lagerung Pesto sollte immer ganz frisch in Schraubgläser gefüllt werden, die man vorher sterilisiert hat (z. B. im Dampfgarer). Das Pesto sollte keine Lufteinschlüsse mehr aufweisen. Die Oberfläche glatt streichen und mit Olivenöl bedecken. Einmal geöffnet kühl lagern und am besten innerhalb von drei Tagen verbrauchen.
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FOTOS: INGO EISENHUT, PICTUREDESK.COM, LIVING4MEDIA, MIELE
Pesto ist einfach eine ganz wunderbare Sache. Das frische
Antworten auf alle Fragen rund um Combi-Dampfgarer und Co Bienenwachstuch selber machen
Damit können Sie einpacken! Bienenwachstücher sind eine umweltfreundliche Alternative zur Wegwerffolie aus Plastik oder Alu. Man kann sie außerdem ganz leicht selber machen. Und so geht’s:
Schritt 1: Einen beliebigen Stoff aus Baumwolle (alt oder neu, jedenfalls frisch gewaschen und gebügelt) in die gewünschte Form schneiden und auf einem Bogen Backpapier ausbreiten.
Kennen Sie die Vorteile des Dampfgarens im Vergleich zu anderen Zubereitungsarten? Haben Sie die Zubereitungsart Sous-vide-Garen schon einmal ausprobiert? Wissen Sie, wie einfach ein Sauerteigbrot im Combi-Dampfgarer gelingt? Möchten Sie mehr über das Klimagaren erfahren, das Brot innen luftig-leicht und außen knusprig gelingen lässt? Antworten auf diese Fragen und noch viel mehr finden Sie auf miele.at/geraetevideos. Die zahlreichen Videos, die sich den Produktkategorien Dampfgarer, Combi-Garer und Backöfen widmen, sind besonders informativ und ermöglichen einen idealen Einstieg in die Welt von Miele.
Schritt 2: Bienenwachs mit einer
Reibe zerkleinern und mit etwas flüssigem Kokos- oder Jojobaöl vermengen (diese Mischung macht das Tuch geschmeidig). Mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Stoff verteilen.
Schritt 3: Ein weitere Schicht
Backpapier drauflegen und mit dem Bügeleisen auf niedriger Stufe einbügeln – oder auf einem Backblech bei 85 °C im Backofen lassen, bis das Wachs geschmolzen ist.
Selbst gebackenes Sauerteigbrot Das Sauerteigbrot gelingt im Combi-Dampfgarer ganz besonders gut. Das Rezept finden Sie auf miele.at/geraetevideos.
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Kaffee-Kultur
Schwarze Magie Kaffeegenuss folgt heute den Spuren der Weinkultur. Der Salzburger Röster Lukas Macheiner verrät Wesentliches über Auswahl, Lagerung und Zubereitung.
TEXT: CHRISTIAN KORNHERR FOTOS: PHILIPP HORAK
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affee ist ein äußerst komplexes Getränk: „Das beginnt mit dem Aufwand, der auf Kaffeeplantagen betrieben wird, reicht über die Anzahl der Sorten aus verschiedenen Erdteilen und die Varianten im Röstprozess bis hin zu den Möglichkeiten bei der Extraktion.“ Lukas Macheiner muss es wissen. Er ist Mitglied im Salzburger Familienunternehmen 220Grad Rösthaus Macheiner KG und leitet dort die 220Grad Rösterei.
AUSDRUCK DES LEBENSSTILS Der traditionelle Betrieb erlebt gerade einen ungeahnten Aufschwung. Über Jahrhunderte lag Wein als Kulturgut in der kulinarischen Hierarchie weit über dem Kaffee. Aber das ändert sich gerade. Unter wahren Fans entwickelt sich eine Geschmacksphilosophie, die in Enthusiasmus, Aufwand und Nuancierung der Aromenbeschreibung der Weinszene kaum nachsteht. Der einst meist wässrige Koffeinlieferant und Muntermacher wandelte sich zum festen Bestandteil gehobener Lebensqualität, analog dazu reifte die dazugehörige Kaffeemaschine mancherorts durchaus zum Statussymbol. Lukas Macheiner:
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Der Kaffee ist fertig! Das klingt nicht nur unheimlich zärtlich, sondern schmeckt auch fantastisch, wenn ein Profi wie Lukas Macheiner am Werk war.
„In den Barista-Kursen zeigen die privaten Liebhaber oft mehr Vorwissen und Ehrgeiz als so mancher Gastronom.“ Den studierten Lebensmitteltechnologen faszinieren vor allem die Variationsmöglichkeiten von Kaffee schon bei der Zubereitung. Auf die Parallelen zwischen Wein- und Kaffeegenuss angesprochen, meint Lukas Macheiner mit einem Augenzwinkern: „Eigentlich ist Kaffee dem Wein ja sogar überlegen. Die Vielfalt der Aromen haben sie gemeinsam. Aber Wein ist ein fertiges Produkt, das ich so nehmen muss, wie es aus der Flasche kommt. Kaffee kann ich hingegen bei der Zubereitung ganz meinen persönlichen Vorlieben anpassen.“ Dazu sind allerdings zwei Dinge nötig: fundiertes Basiswissen und eine qualitativ hochwertige Kaffeemaschine, bei der sich die wichtigen Parameter der Zubereitung einstellen lassen. Das Basiswissen lässt sich in wenigen einfachen Regeln zusammenfassen.
DAS IDEALE VERHÄLTNIS Eine Wassertemperatur von 92 Grad Celsius wird grundsätzlich empfohlen. Die Kaffee- und Wassermenge sowie der Mahlgrad stehen für Lukas Machei-
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„Wein ist ein fertiges Produkt, das ich so nehmen muss, wie es aus der Flasche kommt. Kaffee kann ich hingegen bei der Zubereitung ganz meinen persönlichen Vorlieben anpassen.“
Steckbrief Lukas Macheiner stammt aus einer Gastronomenfamilie, die in Salzburg eine Kaffeerösterei und mehrere Kaffeehäuser unter dem Namen 220Grad betreibt. Der 29-Jährige studierte wie schon sein Vater Lebensmitteltechnologie an der Wiener Boku. Am Thema Kaffee begeistern ihn besonders die wissenschaftlich-technologischen Aspekte der Rösterei. 220 Grad ist übrigens die Temperatur, mit der Kaffeebohnen geröstet werden. 220grad.com
Genuss auf Knopfdruck Espresso oder Cappuccino? Immer diese Entscheidungen!
ner idealerweise in einem definierten Verhältnis zueinander. Für einen doppelten Espresso gilt: 18 bis 20 Gramm gemahlener Kaffee sollten nach etwa 25 Sekunden Durchflusszeit 40 Milliliter Kaffee-Extrakt ergeben. Der Zusammenhang dabei: Je feiner Kaffee gemahlen ist, desto länger dauert der Durchfluss und umso mehr Geschmacksstoffe werden gelöst – was nicht immer erwünscht ist. Denn während der Extraktion ändert sich die Zusammensetzung der Essenz mit der Zeit. Zuerst werden die leichter löslichen Aromastoffe – sie haben fruchtigen und süßen Charakter – gelöst, danach vermehrt jene Bestandteile, die einen edelbitteren bis bitteren Geschmack aufweisen oder sogar adstringierend wirken. Deshalb besteht eine der Hauptaufgaben eines erfahrenen Barista darin,
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die Extraktion mit den richtigen Parametern zu führen. Wer zu viel Bitterkeit vermeiden möchte, sollte seinen „Verlängerten“ erzeugen, indem er den Espresso mit heißem Wasser verdünnt.
DIE WASSERQUALITÄT Die Wasserhärte ist regional sehr unterschiedlich und in Sachen Kaffee ein wesentlicher Faktor: Zu weiches Wasser hinterlässt einen eher laschen Geschmackseindruck, während hohe Wasserhärte oftmaliges Entkalken der Maschine erfordert.
DIE OPTIK In der Kaffeewerbung wird die Crema, also der goldbraune Schaum auf der Oberfläche eines Espresso, gern als Qualitätsmerkmal gefeiert. Dem sei nicht ganz so, meint der Profi: „Die
Crema ist ein Zeichen für die Frische der Bohne und positiv für die Konsistenz und das Mundgefühl des Espresso. Dunklere Röstgrade können mehr Kohlendioxid für die Erzeugung von Crema anbieten. Daneben können aber auch heller geröstete Bohnen, die kaum Crema liefern, ein ansprechendes Geschmackserlebnis bieten.“
DIE VIELFALT DER BOHNEN Die Lagerung der Bohnen sollte luftdicht und möglichst kühl erfolgen, die Röstung nicht älter sein als zwei Monate – deshalb Kaffee am besten nach Bedarf einkaufen. Gibt es besonders empfehlenswer te Sorten? Lukas Macheiner: „Das ist so schwierig zu beantworten wie die Frage nach dem Lieblingswein. Mir persönlich ist eine Aromenvielfalt wichtig und die
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„Ein Vollautomat bietet unbestreitbare Vorteile, wenn die Einstellung der Parameter und die Reinigung möglichst einfach und intuitiv möglich sind.“ Lukas Macheiner Kaffeeröster
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TOP-MODELL Miele CM 7750
Ein wahrer Tausendsassa Komfort für viele Geschmäcker: Der Miele CM 7750 CoffeeSelect bietet Sortenauswahl auf Knopfdruck.
Für mehr Flexibilität und individuellen Genuss sorgt die Funktion CoffeeSelect. Der CM 7750 besitzt nämlich drei separate Bohnenbehälter statt nur einem – etwa für Espressobohnen, für den samtigen Café Crema und für eine entkoffeinierte Sorte. Die drei Behälter sind mit 210, 180 und 150 Gramm unterschiedlich groß. So kommt für jede gewünschte Kaffeespezialität immer die richtige Sorte zum Einsatz.
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Das AromaticSystemFresh sorgt dafür, dass die Kaffeebohnen immer frisch und sortenrein bleiben: Das neue Kegelmahlwerk aus abriebfestem Stahl arbeitet leiser und schonender als Mahlwerke aus Keramik. Es ist direkt über der Brüheinheit positioniert, sodass der gemahlene Kaffee immer frisch dort landet und keine Rückstände anderer Sorten den Kaffeegenuss trüben. Der CM 7750 verfügt auch über die anderen Vor teile der CM7-Modelle: Er ist über die Miele@mobile App von unterwegs steuerbar – etwa um das Gerät schon vor dem Heimkommen vorzuheizen. Dazu kommen bewährte Funktionen wie die herausnehmbare Brüheinheit, die automatische Entkalkung und die automatische Reinigung der milchführenden Leitungen.
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PRODUKTFOTO: MIELE
Kaffeevollautomaten von Miele perfektionieren die Zubereitung von vielfältigen Kaffeespezialitäten durch ein ideal abgestimmtes System aus Mahl- und Brühvorgang. Das kann man sehen, riechen, fühlen, hören – und besonders gut schmecken. Der CM 7750 CoffeeSelect kommt mit zwei zusätzlichen Highlights.
Zwei Vollprofis in Sachen Kaffee. Lukas Macheiner und der Miele Vollautomat.
Balance zwischen einer gewissen Süße und den Säurekomponenten. Grundsätzlich bevorzuge ich eher fruchtige Sorten. Das Wichtigste ist aber, dass nie geschmackliche oder sensorische Langeweile aufkommt.“
IDEALE LÖSUNG Erstaunlich ist, dass selbst einer wie Lukas Macheiner einem Vollautomaten doch einiges abgewinnen kann, solange dieser gewisse Qualitätskriterien erfüllt. „Ein Vollautomat bietet unbestreitbare Vorteile beim Platzbedarf. Die Einstellung von Mahlgrad, Wasserund Kaffeemenge sollte möglichst einfach und intuitiv möglich sein, sonst verwendet es ja niemand.“ Ähnliches gilt für die Reinigung der Maschine. Denn je leichter das geht, desto öfter wird man es machen.
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SORTENREINE AUSWAHL Ein weiteres praktisches Merkmal sind mehrere Kaffeebehälter (beim Miele CM 7750 sind es drei), um auf Knopfdruck zwischen verschiedenen Kaffeebohnen wählen zu können. Die Sorte lässt sich entweder manuell wählen – oder automatisch, wenn man sie einer bestimmten Kaffeespezialität zuordnet. Diese Wahlfreiheit schafft Genusserlebnisse auf höchstem Niveau: Der Lieblingskaffee wird aus der gewünschten Bohnensorte zubereitet. Auch wenn man jedes Mal eine andere Bohne wählt: Die Zubereitung ist immer sortenrein, da keine Reste im System verbleiben.
VOLLKOMMENER GENUSS Das wichtigste Argument für einen Vollautomaten sieht Lukas Macheiner aber in der einfachen Bedienung: „Bei
professionellen Siebträgermaschinen kann einiges schieflaufen, wenn man nicht so geübt ist, was die Bedienung und den Extraktionsprozess anlangt. Bei guten Vollautomaten kann ich die Parameter Mahlgrad, Wassermenge und Wassertemperatur vorher entsprechend richtig einstellen und so eine durchgängig hohe Qualität bekommen.“ Auch ohne großes Vorwissen kann man so zu einem sehr guten Ergebnis kommen. So hilft beispielsweise die Miele App mit dem Programm Miele BaristaAssistant, sich ganz einfach und Schritt für Schritt an die Parameter für den vollkommenen Kaffeegenuss heranzutasten. Das komplette Interview mit Lukas Macheiner finden Sie unter servus.com/miele
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Kolumne: René Freund
Familienbande Es gibt doch nichts Schöneres als ein Fest im Kreis der Familie – vorausgesetzt, man hat ausreichend Humor und Nerven wie Drahtseile.
gentlich nur in der Küche, was möglicherweise daran liegt, dass ich zwar der große Bruder, ihr aber beim Kochen hoffnungslos unterlegen bin.
Das lässt sie mich durch kleine, voll ruhiger Arroganz vorgetragene Meldungen spüren, etwa: „Ah, du kochst grünes Gemüse mit Deckel?“ Oder: „Du verwendest grüne Oliven für das Provenzalische Huhn?“ Dann spitzt sie die Lippen, während ich mich in den Tiefen der Vorratslade auf die Suche nach schwarzen Oliven mache. So lasse ich das Schwesterherz eben an den Herd und begnüge mich einstweilen damit, den Onkeln und Tanten Prosecco und Bier zu kredenzen, während ich meiner Mutter dabei zusehe, wie sie von Blumentopf zu Blumentopf wandert, um zu kontrollieren, ob alle Pflanzen gut gegossen sind. Ohne meine Mutter hätte garantiert keine einzige meiner Pflanzen auch nur die geringste Überlebenschance. Wahrscheinlich betrachtet sie es auch als Wunder, dass es mir gelungen ist, meine Kinder irgendwie ins Erwachsenenalter zu retten. Von denen kommen übrigens die zu erwartenden Kurznachrichten, es sind selten weniger als drei innerhalb von ein paar Sekunden: „Was gibt’s zu essen?“ „Komme bisschen später.“ „Muss früher weg, hab morgen Prüfung.“ Familienbande! Die Provenzalischen Hühner haben die gesamte Familie in Verzückung versetzt, und auch die Panamatorte war – wie immer – „noch nie so gut“ wie dieses Mal. Während die Tante Geschichten von früher erzählt,
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räumen meine Schwester und ich den Geschirrspüler ein. Dieser – für mich äußerst intime – Akt gehört zum zweiten heiklen Thema unserer Geschwisterbeziehung. Denn der Ge-
schirrspüler ist absolute Chefsache, wahrscheinlich die einzige Grundkompetenz, über die ich verfüge. Das ist meine Miele, und ja, ich hege durchaus zärtliche Gefühle für sie, weshalb ich es auch nicht lustig finde, dass meine Schwester die Bestecklade mobbt und behauptet, ein Besteckkorb wäre praktischer. Beim Einräumen macht sie natürlich alles verkehrt, die Messer gehören doch nach rechts, und wenn die Suppenteller links stehen, dann fallen sie um, und die Salatschüssel gehört leicht schräg gestellt. Mein System für das Einräumen von Geschirrspülern ist schlichtweg unübertrefflich. Nach dem kleinen Spaziergang und dem abschließenden Kaffee ist das flotte Gerät auch schon wieder fertig. Meine Schwester lässt wieder einmal eine ihrer Fragen fallen: „Was, du räumst den Geschirrspüler von oben nach unten aus?“ Das sei natürlich falsch, sagt sie, weil wenn oben noch was tropft, wird das Geschirr unten wieder nass. Also: Auf jeden Fall immer von unten nach oben ausräumen!
Ich denke nach. Sie hat ja grundsätzlich recht. Bei mir tropft zwar nichts, dennoch tut es weh, meine einzige Grundkompetenz zu verlieren. Andererseits fühlt es sich gut an, in meinem Alter noch was Neues lernen zu können. Noch dazu etwas so Wichtiges. René Freund lebt als Koch- und Geschirrspülmaschinenexperte in Grünau im Almtal, nebenher schreibt er auch. Im Mai erscheint der Roman „Das Vierzehn-Tage-Date“, Zsolnay Verlag.
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ILLUSTRATION: ROLAND VOLAUFER
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it meiner Schwester bin ich ein Herz und eine Seele, auch wenn wir seit dreißig Jahren weit voneinander entfernt wohnen. Wenn wir streiten, dann ei-
Angetrieben von Ideen. Der neue rein elektrische Audi RS e-tron GT. Future is an attitude. Mehr erfahren auf audi.at Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,6 – 22,5 (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben zu Stromverbrauch und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs. Stand 03/2021. Symbolfoto.
Nachhaltig leben
Im Kleinen Großes bewirken Ein bisschen was für den Planeten tun – von der Küche, vom Wohnzimmer oder von der Waschküche aus? Das geht. In jedem Haushalt lässt sich etwas für die Gesundheit der Erde machen. TEXT:
FOTOS: MIELE
WALTRAUD HABLE
Schöne Aussichten. Was bedeutet Nachhaltigkeit? Dieser Begriff steht dafür, respektvoll mit den Ressourcen umzugehen – nämlich so, dass die natürliche Regenerationsfähigkeit der Erde erhalten bleibt.
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enn’s ums Thema Nachhaltigkeit geht, steht man schnell vor vielen Fragen: Muss ich ab jetzt alles anders machen? Gilt ein Haushalt wirklich nur dann als umweltbewusst, wenn man komplett auf Plastik verzichtet? Braucht es Solarstrom, wiederbefüllbare Trinkflaschen und eine Bambuszahnbürste, um ein besserer Mensch zu sein? Die Antwort lautet: nein. Nachhaltigkeit ist keine Ö-Norm und schon gar kein „Ich mache alles richtig“-Wettbewerb. Niemand muss hundertprozentig perfekt leben. Das geht auch gar nicht, selbst die besten Vorsätze werden im täglichen FamilienTohuwabohu mal auf der Strecke bleiben. Aber wir können versuchen, Nachhaltigkeit jeden Tag in vielen kleinen Aktionen zu leben. Und wenn man sich vor Augen führt, was Nachhaltigkeit im Kern eigentlich bedeutet, dann funktioniert das Ganze sogar kinderleicht. Der etwas sperrige Begriff steht für nichts anderes als dafür, respektvoll mit den Ressourcen umzugehen – nämlich so, dass die natürliche Regenerationsfähigkeit der Erde erhalten bleibt. Soll heißen: Man lässt idealerweise den Strom nicht ewig laufen und hilft damit, fossile Brennstoffe einzusparen. Man versucht Produkte mit Mikroplastik zu meiden, weil es die Gewässer (und unsere Gesundheit) belastet. Und man ist sich auch darüber im Klaren, dass nichts automatisch von diesem Planeten verschwindet, nur weil man es als Müll entsorgt. Je länger wir also ein Produkt oder Gerät benutzen, desto weniger muss neu produziert und gekauft werden, was überhaupt die beste Ressourcenschonung ist. Alles klar? Wunderbar! Dann legen wir los. Denn jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt. Insofern: Viel Freude beim Weltverbessern!
Schon gewusst?
Miele verfolgt das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften. Die Eckpfeiler dafür: verbesserte Energieeffizienz in der Produktion, Senkung des Energieverbrauchs der Geräte sowie spezielle Recyclingprogramme. So werden etwa
Teile aus Altgeräten zu Gusseisen verarbeitet und in neuen Produkten wiederverwendet.
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Jeden Tag ein bisschen besser: Sechs Tipps für mehr Nachhaltigkeit Einkaufen: lokal statt global
Regionale und saisonale Lebensmittel haben aufgrund ihrer kurzen Transportwege eine bessere CO²-Bilanz als die Flug-Ananas aus Costa Rica – klar. Aber auch an Verpackungsmüll lässt sich einiges einsparen, indem man etwa an der Frischetheke seinen Einkauf in mitgebrachte Behälter füllen lässt oder bei Reis, Nudeln und Co zu Großpackungen greift. Und: Mit konkreten Einkaufslisten loszuziehen hilft laut Studien am effektivsten gegen Lebensmittelverschwendung. Körperpflege: feste Schönmacher
Im Badezimmer lässt sich vor allem mit der Verwendung von festen Produkten – etwa Haarseife, Conditioning Bar oder Zahnputztabletten – jede Menge Plastik und Verpackungsmaterial einsparen. Weiterer Vorteil: Feste Produkte brauchen wegen des entzogenen Wassers auch weniger Konservierungsstoffe. Obendrein sind die pflegenden Wirkstoffe oft höher dosiert. Waschen und spülen: volle Ladung!
Waschmaschinen und Geschirrspüler sollte man möglichst immer voll beladen anwerfen. Warum? Weil man so sorgsamer mit Wasser, Energie und Reinigungsmitteln umgeht. Geräte mit intelligenten Heizsystemen reduzieren obendrein noch den Stromverbrauch pro Einsatz. Bei Miele nutzen etwa Geschirrspüler mit EcoTechWärmespeicher die Wärme des Spülwassers aus der vorhergehenden Phase, um das Wasser für den nächsten Reinigungsschritt vorzuheizen, und verbrauchen so bis zu 20 Prozent weniger Strom. Heizen: weniger ist mehr
Die Raumtemperatur auf 20 Grad statt auf 24 Grad einzustellen kann bis zu einem Viertel der jährlichen Heizenergie einsparen. Weniger heizen heißt obendrein weniger CO²-Verbrauch. Ach ja, und das 20-Grad-Umfeld tut auch dem Kreislauf und der Gesundheit gut. Win-win quasi. Langlebigkeit: reparieren statt resignieren
Bei Neuanschaffungen von Haushaltsgeräten lohnt es sich – sowohl zur Schonung der Nerven als auch der Umweltbilanz –, vor allem auf folgende Faktoren zu achten: Welche Geräte haben niedrige Verbrauchswerte? Gibt’s einen Reparaturund Wartungsservice? Sind Ersatzteile erhältlich? Reinigung: richtig dosieren
Wasch- und Putzmittel werden oft überdosiert, in der Annahme „mehr = sauberer“. Dabei würde oft ein Bruchteil der verwendeten Menge völlig ausreichen. Moderne Waschmaschinen sind mittlerweile mit intelligenten Dosiersystemen ausgestattet (Miele TwinDos, siehe Bild oben). Sie stimmen die Menge des Waschmittels automatisch auf Wasserhärte, Waschmenge und Verschmutzungsgrad ab und fügen es zum optimalen Zeitpunkt zu. Eine zukunftsweisende Technik, die bis zu 30 Prozent Waschmittel spart.
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Porträt
Ordnung macht glücklich Österreichs erste Ordnungsberaterin erzählt aus ihrem Berufsalltag und gibt Tipps, die sich sofort und leicht umsetzen lassen. TEXT: CHRISTIAN KORNHERR FOTOS: ASA 12/GREGOR KUNTSCHER
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s geht uns gut, im materiellen Sinn. Denn jeder besitzt mehr Schuhe und Kleider, als er wirklich zum Leben braucht. Tendenz: unerbittlich steigend. Dazu kommen noch die ungezählten praktischen oder einfach nur netten Kleinigkeiten, die einem im Shoppingalltag so über den Weg laufen. All diese Sachen wollen irgendwo untergebracht werden, und der zur Verfügung stehende Platz ist meist enden wollend. Und mit der Raumnot steigt die Unordnung – das ist wie ein physikalisches Gesetz, aus dem es kein Entrinnen gibt. Die Japanerin Marie Kondo hat das Problem frühzeitig erkannt. In ihrem ersten, 2011 erschienenen Buch fand sie eine überraschend einfache Lösung und formte daraus einen Trend: Ordnungscoaching. Ihre drei Bücher wurden zu Millionenbestsellern, und eine 2019 gestartete Netflix-Serie verschaffte ihr schließlich den endgültigen weltweiten Durchbruch. Die Wienerin Katrin Miseré, 50, startete ihr Unternehmen „Katrin schafft Platz“ etwa zeitgleich mit dem Erscheinen des ersten Marie-Kondo-Buches in Japan, also lange bevor der Aufräum-Hype losging. „Vor etwa zehn
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Ordnungshüterin. Katrin Miseré machte aus ihrem Talent einen Beruf, lange bevor der Hype um die Japanerin Marie Kondo nach Österreich kam.
Jahren war ich auf der Suche nach einer neuen Jobidee, und das Thema interessierte mich. Obwohl ich die erste und lange Zeit auch die einzige Anbieterin war, blieben in den Anfangsjahren die Aufträge überschaubar.“ Wie Marie Kondo begann auch die frühere Reisejournalistin Miseré auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen und legte einfach los, denn eine offizielle Ausbildung für Ordnungsberatung gibt es bis heute nicht. Katrin Miserés erste Kundin war eine Freundin, die stets Platzprobleme hatte, weil sie über Jahre mehr Sachen vom Shopping heimbrachte als sie bereit war, auszusortieren. Womit wir beim wichtigsten Instrument auf dem Weg zu mehr Ordnung im eigenen Heim wären: der Reduktion der Dinge. „Mein Durchschnittskunde hat genügend Sachen, um eine 120-Quadratmeter-Wohnung zu füllen, lebt aber auf 90 Quadratmetern. Schon ein Stapel Wäsche zu viel bedeutet im Grunde eine Menge nicht getroffener Entscheidungen.“ In allererster Linie versteht sich Ordnungscoaching also als mentale Hilfe, um Schwellenängste beim Wegwerfen oder Aussortieren zu überwinden. Deshalb beschäftigt sich Katrin Miseré intensiv mit Psychologie: Wie
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Ordnung und Sauberkeit gehören zusammen. Ein bisschen Staub auf Regalen kann sie gut aushalten, aber ein schmutziger Boden geht gar nicht, findet Katrin Miseré.
funktioniert Intuition? Wie bilden sich Entscheidungsprozesse? Wie treffen wir gute Entscheidungen? In der Praxis wählt die Beraterin dann einen strikt pragmatischen Zugang. Während Marie Kondo in ihrer TV-Show auf dramatisch-esoterische Gesten setzt – zum Beispiel sollen sich die Akteure vor dem Entsorgen bei ihren Kleidungsstücken bedanken –, versucht Katrin Miseré ihre Klientel durch Motivation und Vernunftargumente zu mehr Ordnung zu verführen. „Jede meiner Kundinnen und Kunden tickt anders. Also versuche ich herauszufinden, woher die Loslass-Angst kommt und was notwendig ist, um sie zu überwinden.“ In den seltensten Fällen stößt die Ordnungsberaterin auf totales Chaos. Auf den ersten Blick sehen die Wohnungen durchaus aufgeräumt auf, aber hinter den verschlossenen Türen gärt es. Die gewünschte Perfektion der Kunden
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stellt sich dabei oft nur als Vorwand heraus. Denn nach den Erfahrungen von Katrin Miseré fällt es vielen Menschen schwer, sich mit ihrem Besitz auseinanderzusetzen. Kaum jemand stellt sich beim Kauf die Frage: Was bedeutet die Befriedigung des Inbesitznehmens für mich? Bin ich bereit, die Verantwortung für das Stück zu übernehmen? Denn tatsächlich lässt sich das Thema Ordnung oder Platz schaffen auf eine einfache Formel herunterbrechen: Jede Form von Besitz kostet Zeit, und je mehr man besitzt, desto mehr Zeit kostet es. Deshalb beginnt die Arbeit von Katrin Miseré mit einem knallharten Ausleseverfahren. Jedes einzelne Stück wird in die Hand genommen und bewertet. Was will ich noch bei mir haben? Was darf gehen? „Ich helfe den Menschen zu lernen, was sie wirklich brauchen und was ihnen guttut. Das Entscheidungstraining ist sicher der
wichtigste Teil meines Jobs.“ Beim oft über Jahrzehnte unnötig angesammelten Papierkram geht es meist noch flott dahin, deutlich schwieriger wird das Aussortieren bei persönlichen Dingen wie Kleidung oder Büchern. In ganz schlimmen Fällen setzt Katrin Miseré auf einen mehrstufigen Prozess: „Zuerst geht es nicht ums Verzichten, sondern darum, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn ein Kleidungsstück oder ein Buch keine positiven Erinnerungen hervorruft, keine Spuren hinterlassen hat, dann darf es ruhig gehen. Die meisten meiner Klienten merken, dass es gar nicht so schwer ist, wenn man mit dem Prozess einmal begonnen hat.“ Auf das Aussortieren folgt das Schaffen einfacher und effizienter Ordnungsstrukturen. Natürlich schafft auch eine praktische Einrichtung eine gute Basis für mehr Ordnung. Zu den Möglichkeiten zählen hier intelligent strukturierte
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Fünf goldene Regeln für mehr Ordnung Jedes Ding im Besitz wird nach dem persönlichen Wert begutachtet. Was keinen persönlichen Wert hat, wird ausgemustert. Alle Dinge brauchen einen fix zugewiesenen Platz. Alles muss sofort nach dem Gebrauch wieder an seinen Platz.
„Sortieren geht über probieren. Am Anfang jeder Ordnungsberatung steht die Frage: Was brauche ich wirklich, worauf kann ich verzichten?“ Katrin Miseré Ordnungsberaterin
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Schranksysteme genauso wie platzsparende Kombigeräte; etwa wenn Waschmaschine und Trockner als Waschtrockner kombiniert sind. (Abgesehen vom Platzgewinn erübrigt sich durch solch ein tolles Gerät natürlich auch das zeitraubende Aufhängen.) Und wie sieht es mit unserem geliebten Schnickschnack aus? Den kleinen Mitbringseln, Urlaubserinnerungen, Geschenken ohne speziellen Zweck? Hier gilt die Regel: Alles, was von persönlicher Bedeutung ist, darf natürlich seinen Platz finden. Allerdings nur in einem exakt abgegrenzten Bereich. „Es ist wichtig, Grenzen zu schaffen und zu akzeptieren. Meine Tees haben etwa einen fixen Platz, und wenn der voll ist, kaufe ich halt keine Tees mehr.“ Gesamthaft sieht Katrin Miseré im Thema Ordnung nur ein Werkzeug, das jeder ganz nach seinen eigenen Bedürfnissen benützen soll. Primär geht es immer um mehr Lebensqualität und um mehr Zeit für sich selbst. Die von Marie Kondo gepredigten Falttechniken und Sortierschemata für Kleidungsstücke hält Katrin Miseré nicht für wesentlich. Ein paar Grundregeln zur Aufrechterhaltung der Übersichtlichkeit sieht sie allerdings schon:
Dinge des täglichen Bedarfs sollten auf den ersten Griff verfügbar sein. Was seltener gebraucht wird, darf in die zweite Reihe wandern. Alles sollte nach Gebrauch sofort wieder weggeräumt werden. Wichtig ist, dass jedes Ding seinen fixen Platz hat. Zur Nachhaltigkeit (in jeder Beziehung) gehört aber auch, das Problem an der Wurzel zu packen und jede Kaufentscheidung nach den Grundsätzen „Brauche ich das wirklich?“ und „Wie wichtig ist es mir?“ gut zu überlegen. „Ich glaube“, sagt Katrin Miseré, „wir müssen wieder lernen zu warten. Der Onlinekauf motiviert dazu, schnell seinen Impulsen nachzugeben. Oft geht es ja weniger um einen tatsächlichen Gebrauchswert als vielmehr darum, einem plötzlichen Verlangen nachzugeben.“ Die Frage, wie viel Ordnung mit Sauberkeit zu tun hat, zaubert Katrin Miseré ein entspanntes Lächeln ins Gesicht. „Ordnung macht das Sauberhalten leichter, aber das war es auch schon. Bei mir muss es praktikabel, aber nicht klinisch rein sein. Ich persönlich kann ein bisschen Staub auf den Regalen ganz gut aushalten. Nur wenn der Boden nicht sauber ist, dann werde ich schnell ziemlich ungemütlich.“
FRÜHLING / SOMMER 2021
PRODUKTFOTOS: MIELE
Vor jedem Kauf gilt es zu überlegen, wie sehr das Gewünschte wirklich benötigt wird.
Der Profi für Waschen & Trocknen
Perfektion auf wenig Raum Dieser Waschtrockner ist ein herausragendes Beispiel dafür, was in nur einem Gerät alles drinstecken kann.
Triflex HX1
Das 1-2-3 des Saubermachens Kabellos, flexibel, saugstark: Mit dem Staubsauger Triflex HX1 wird Staubsaugen zum entspannten Spaziergang. Ordnung und Sauberkeit mögen nicht unmittelbar miteinander zusammenhängen – und doch bereitet beides in Kombination noch mehr Freude. Der Triflex HX1, der erste kabellose Staubsauger von Miele, setzt in Sachen Saubermachen neue Maßstäbe. Er lässt sich je nach Einsatzzweck im Handumdrehen umbauen: Sitzt die Power-Unit oben, kommt man bequem unter Möbel. Ist sie unten, lassen sich große Flächen kräfteschonend saugen. Die PowerUnit allein wird zum praktischen Handstaubsauger – ideal für Polstermöbel oder das Innere von Schubladen (Bild oben). Dazu kommt noch die unerreichte Saugkraft, die extrabreite Bodenbürste und der bärenstarke Akku – besser geht es einfach nicht.
FRÜHLING / SOMMER 2021
Ihr Termin ist in einer Stunde, aber das Kleidungsstück, das Sie anziehen möchten, ist nicht sauber? Sie können sich getrost entspannen, denn das ist kein Problem für den Waschtrockner WTR 870 WPM: Sein Programm Single Wash&Dry macht Ihr Lieblingsstück in unter einer Stunde wieder ausgehfein. Mit QuickPower Wash&Dry können 4 Kilo Wäsche in unter drei Stunden gewaschen und getrocknet werden. Der Waschtrockner spart zudem jede Menge Energie – mit einer besonderen Kombination aus Warmluft und Schleudern vor dem Trocknen – und Waschmittel: Die automatische Dosierung übernimmt das bewährte 2-PhasenSystem TwinDos. Und seine Bedienbarkeit? Die erfolgt über direkte Tasten, einfaches Wischen mittels M Touch oder die App Miele@home von unterwegs.
Platz da! Der Waschtrockner erspart ein zusätzliches Gerät und schafft so mehr Platz, zum Beispiel für Stauraum.
Maximale Flexibilität. Der Miele Triflex lässt sich für den jeweiligen Einsatz blitzschnell umbauen.
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Küchengeheimnisse
#kühlschrankliebe Mit ihrem Blog „Schnabula Rasa“ inspiriert Jelena Maier tausende Foodies in ganz Europa. Uns hat sie verraten, warum man in ihrem Kühlschrank auch Naturkosmetik findet, Einfrieren zu Recht im Trend liegt und wie man Lebensmittel optimal lagert.
TEXT: JANINA LEBISCZAK FOTOS: JULIA ROTTER
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ie will nicht nur Tabula rasa, also reinen Tisch, machen – die Foodbloggerin Jelena Maier, 33, sorgt auch gern für einen reinen Kühlschrank: um sich wohlzufühlen, die Übersicht zu wahren und möglichst wenig Lebensmittel zu verschwenden. Denn die sind mindestens genauso kostbar wie ihre vielen Tipps und Tricks für eine gesunde, leichte Küche, die ohne große Anstrengung gelingt: vegan und vegetarisch – aber niemals mit erhobenem Zeigefinger –, locker und lustig präsentiert. Ihr verlässlicher und ebenso innovativer Partner dabei: der Miele Einbau-Gefrierschrank. Ein Topteam, wie es scheint, denn erst unlängst hat die gebürtige Kroatin beim „Austrian Food Blog Award“ den zweiten Platz erobert. Wie groß der Wunsch nach neuen Ideen und das Interesse an gesundem Essen sind, das zeigt auch die enorme Fanbasis von „Schnabula Rasa“, die täglich wächst und auf Instagram bereits über 33.000 Follower zählt.
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Cooler Einblick. Der Kühlschrankinhalt von Foodbloggerin Jelena Maier sieht sehr gesund aus.
Was finden wir, wenn wir in deinen Kühlschrank schauen? Viele Saucen, viel Gemüse, mein Kühlschrank ist immer bummvoll. Volle Milchbehälter für den Miele Kaffeevollautomaten. In unserem Haushalt werden unglaubliche Mengen Kaffee getrunken, und Hafermilch schmeckt da ebenso hervorragend dazu. Fast ebenso viel pflanzliche Mayonnaise, die kommt fast überall drauf, ich liebe sie! Auch meine Naturkosmetika bleiben im Kühlschrank länger frisch und fühlen sich gekühlt einfach besser auf der Haut an. Und meine Nahrungsergänzungsmittel wie Omega-3-, Vitamin-C- oder Kurkumakapseln sind auch im Kühlschrank bestens aufgehoben – denn so vergesse ich niemals auf die Einnahme. Wie lagert man seine Lebensmittel, damit sie länger frisch bleiben? Da gibt es viele Tipps, aber ich muss mich gar nicht mehr groß anstrengen. Früher habe ich viel mit Tupperware gearbeitet,
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Frische Erscheinung. Jelena Maiers gute Laune hat einen Grund: Bei ihr sind Beruf und Berufung dasselbe.
Profi bei der Arbeit. Das Geheimnis des Erfolgs? Gutes Werkzeug! Jelena Maier schätzt ihren Miele Kühlschrank, weil die Karotten länger knackig bleiben und sie mit den „PerfectFresh“-Boxen den Überblick behält.
aber mit dem neuen Gerät … Hand aufs Herz: Ich gebe die Lebensmittel hinein, und, „PerfectFresh“ und „Dyna-Cool“ sei Dank übernimmt der Kühlschrank das mit der optimalen Haltbarkeit. Kochen ist mein Beruf, meine Leidenschaft – ich freue mich über diese Bereicherung. Nur ein Beispiel: Karotten sind so ein typischer Fall – nach zwei Tagen Lagerung sind sie üblicherweise nur mehr Gummiwürste, jetzt bleiben sie bis zu vierzehn Tage lang knackig. Und was darf auf keinen Fall in den Kühlschrank? Bananen, Kartoffeln und Zwiebeln kommen nicht hinein, denen ist es drinnen nämlich zu feucht. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, den Kühlschrank so vollzustopfen, dass man nicht mehr sieht, was hinten ist. Denn genau diese Lebensmittel gammeln dann vor sich hin, wochenlang. Mein Kühlschrank ist top ausgeleuchtet, aber thematisch geordnete Boxen sind auch immer ein heißer Tipp. Man zieht sie raus, hat den Überblick und legt los.
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Was rätst du uns, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden? Erstens: einfrieren. Kräuter abgrasen, klein schneiden und in einem passenden Gefäß einfrieren. Zweitens: das Leben verlängern. Stangensellerie, Pastinaken, Karotten und Jungzwiebeln etwa kann man in eine Schüssel mit Wasser geben, sie saugen sich wieder an – das simuliert quasi die Erde. Ohne Deckel einfach rein damit, und versprochen: Das wird wieder knackig! Drittens: vorkochen und dann einfrieren. Gemüsecurrys eignen sich dazu hervorragend, auch Pestos. Netter Nebeneffekt: nie wieder Fast Food verschlingen bei einer Heißhungerattacke, weil man immer bestens gewappnet ist. Was ist in deinem Gefrierschrank gerade zu finden? Entkernte Marillen für Marillenknödel. Bananen in Stücken, damit ich mir immer und sofort einen tollen Smoothie zaubern kann oder eine „Nice Cream“. Pesto, Kräuter, Currys – Linsencurry mit Naan-Brot ist eines meiner Lieblingsrezepte in diesem Jahr. Das ist wahres
Comfort Food für zu Hause. Und das Beste daran ist, dass es aus vielen Zutaten aus dem Vorratsschrank besteht. Beim Gemüse kann man praktisch alles verwenden, was der Kühlschrank hergibt: Zucchini, Spinat, Süßkartoffeln, Gurken, Kraut, Paprika und vieles mehr. Auch Kühl- und Gefrierschränke brauchen Liebe. Deine Tipps zu Pflege und Wartung? Abtauen muss man ja die Miele Geräte dank „NoFrost“ zum Glück nicht mehr. Was ich aber immer mache: den Kühlschrank vor einem Großeinkauf komplett ausräumen, mit Essigwasser auswischen, gleich ausmisten, was gehen muss und verwertet gehört, und dann erst wieder einräumen. Auf welche Annehmlichkeit möchtest du nicht mehr verzichten? Auf die Eiswürfel, die aus meinem Kühlschrank kullern. Ich bin ein EiswürfelJunkie. Wie mein Kaffee auskühlt? Eiswürfel hinein, und geht schon, detto bei Matcha-Tee. Und: Der nächste Sommer kommt bestimmt!
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Gewusst, wie! Der Blog „Schnabula Rasa“ ist auf vegetarische und vegane Küche spezialisiert, das setzt viel Fachwissen voraus.
Steckbrief
Guter Rat. „Thematisch geordnete Boxen“, sagt Jelena Maier, „sind immer ein heißer Tipp. Man zieht sie raus und legt los.“
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Jelena Maier betreibt ihren Foodblog „Schnabula Rasa“ seit 2015. Von Freunden ermutigt, wechselte die frühere Volksschullehrerin den Job und wurde zum Star der Foodie-Szene. Die gebürtige Kroatin lebt mit Mann und Hund in Neunkirchen, wo die begeisterte Fotografin in der Küche oft stundenlang über neuen Rezepten brütet. schnabularasa.com
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Rezepte
Regional? Genial! Wer sagt, dass gute Küche exotische Zutaten braucht? Direkt vor unserer Nase gibt es genug Leckerbissen, die fantastisch schmecken und obendrein nachhaltig sind. Hier servieren wir Spezialitäten aus ganz Österreich. REZEPTE:
FOTOS:
ALEXANDER RIEDER
SONJA PRILLER
Bergkäse aus Vorarlberg Strankelen aus Kärnten
Feigen aus Wien
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FRÜHLING / SOMMER 2021
Ribiseln aus Oberösterreich
Spargel aus Niederösterreich
Kürbiskernöl aus der Steiermark
Zucchiniblüten aus dem Burgenland
Graukas aus Tirol Rhabarber aus Salzburg
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Steiermark
Beef Tatar mit Kürbiskern-Omelett Zutaten für 4 Personen, Zeitaufwand: ½ Stunde
Für das Beef Tatar: 500 g Bio-Rinderfilet von der Filetspitze 3 kleine Essiggurkerl 2 TL kleine Kapern 2 Sardellenfilets 1 EL gehackte Kräuselpetersilie 1 TL Ketchup 1 TL Dijonsenf 1 EL Olivenöl 1 Msp. Paprikapulver 1 Spritzer Tabascosauce Salz, Pfeffer Für das Kürbiskern-Omelett: 8 Bio-Eier (Größe M) 2 EL gutes Kürbiskernöl 1 EL fein geschnittener Schnittlauch 2 EL Butter 2 EL gehackte Kürbiskerne
Zubereitung 1. Rinderfilet mit einem schweren, sehr scharfen Messer fein hacken. Essiggurkerl, Kapern und Sardellenfilets ebenfalls klein hacken und mit Fleisch, Petersilie, Ketchup, Senf, Olivenöl, Paprikapulver, Tabasco, Salz und Pfeffer vermengen. 2. Für das Omelett die Eier mit Kürbiskernöl, Schnittlauch und etwas Salz locker versprudeln. 3. Butter in einer großen, beschichteten Pfanne schmelzen und mit Kürbiskernen bestreuen. Eiermasse behutsam eingießen und bei geringer Hitze so lange garen, bis die Oberfläche leicht zu stocken beginnt.
Nun das Omelett mithilfe eines Gummispatels locker einrollen und auf ein Küchenbrett setzen. 4. Omelett portionieren und auf Teller verteilen. Tatar in eine kleine, geölte Tasse drücken und vorsichtig auf die Teller stürzen. Tatar mit Röstzwiebeln garnieren, das Gericht mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Kresse bestreuen.
4 EL Röstzwiebeln zum Garnieren Kürbiskernöl zum Beträufeln Kresse zum Bestreuen
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FRÜHLING / SOMMER 2021
Kärnten
Miele Tipp Die Strankelen können wunderbar im Dampfgarer gedämpft werden, so bleibt ihre Farbe erhalten.
Safran-Gnocchi mit Strankelen und Ricotta Zutaten für 4 Personen, Zeitaufwand: 1½ Stunden Für die Gnocchi: 600 g mehlige Erdäpfel 2 Msp. Safran 80 g griffiges Mehl 60 g Maisstärke 1 Ei 2 Dotter Salz, Muskat 40 g braune Butter Für die Strankelen: 400 g Strankelen (Buschbohnen) 2 Zweige Bohnenkraut 2 Paradeiser 1 rote Zwiebel 2 EL Olivenöl 200 g Ricotta Pfeffer
FRÜHLING / SOMMER 2021
Zubereitung 1. Für die Gnocchi die Erdäpfel in der Schale weich kochen, abgießen und noch heiß schälen. 2. Safran in 2 TL Wasser auflösen. 3. Mehl und Stärke auf die Arbeitsfläche sieben. Safranwasser, Ei, Dotter, Salz und Muskat darüber verteilen. 4. Erdäpfel noch warm darüberpressen und alles sehr flott zu einem homogenen Teig verarbeiten. 5. Aus dem Teig 1 cm dicke Rollen formen und 2 cm große Stücke abstechen. In die Teigstücke mit dem Daumen eine Mulde drücken. 6. Gnocchi in Salzwasser kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und in einer Pfanne kurz in brauner Butter schwenken.
7. Strankelen putzen und mit Bohnenkraut in Salzwasser nicht zu weich kochen. Anschließend sofort eiskalt abschrecken und in 3 cm lange Stücke schneiden. 8. Paradeiser kreuzweise einritzen, kurz in kochendes Wasser tauchen und die Haut abziehen. Paradeiser in 1–2 cm große Stücke schneiden. 9. Rote Zwiebel schälen, in feine Streifen schneiden und in Olivenöl anrösten. Paradeiserstücke und Strankelen gemeinsam mit den Zwiebeln andünsten, Ricotta zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. 10. Strankelen mit den Gnocchi locker vermengen und möglichst heiß servieren.
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Wien
Miele Tipp Im Miele Bräter gelingt Ihnen der Strudel ganz besonders gut, weil er die Wärme optimal speichern kann.
Millirahmstrudel mit Feigen Zutaten für 4–6 Personen, Zeitaufwand: ca. 2 ¼ Stunden Für den Strudelteig: 180 g Weizenmehl Type 700 1 EL Sonnenblumenöl 60 g lauwarmes Wasser 1 Ei (Größe M) 1 Prise Salz Für die Füllung: 4–6 Feigen (je nach Größe) 80 g Sauerrahm 50 g zimmerwarme Butter 2 Eier 60 g Feinkristallzucker 300 g Magertopfen 1 TL echter Vanillezucker abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone 1 Prise Salz 2–3 EL Maisstärke Für den Überguss: 250 ml Milch, 2 Eier 30 g Puderzucker 1 TL echter Vanillezucker griffiges Mehl zum Bestauben 70 g zerlassene Butter Staubzucker zum Bestreuen
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Zubereitung 1. Alle Zutaten für den Strudelteig zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten. Mit etwas Öl einpinseln, mit Frischhaltefolie bedecken und 1 Stunde bei Raumtemperatur rasten lassen. 2. Für die Füllung zwei Feigen mit Sauerrahm fein pürieren. Restliche Feigen in etwa 1 cm große Stücke schneiden. 3. Butter in einem Messbecher luftig-cremig rühren. 4. Eier trennen, die Dotter mit 20 g Zucker schaumig schlagen und mit der Butter verrühren. Topfen, Feigensauerrahm, Vanillezucker und Zitronenschale unterrühren. Feigenstücke untermengen. 5. Eiklar mit dem restlichen Zucker und etwas Salz zum geschmeidigen Eischnee schlagen und abwechselnd mit darüber gesiebter Maisstärke unter die Masse heben. 6. Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen und eine ca. 35 × 25 cm große flache Ofenform mit Backpapier auslegen.
7. Ein sauberes, trockenes Leinentuch über einen großen Tisch ausbreiten, mit griffigem Mehl bestauben und den Teig hauchdünn auf eine Fläche von ca. 60 × 60 cm ausziehen. 8. Strudelteig mit 3–4 EL zerlassener Butter bestreichen. 9. Füllung zu einem gleichmäßig dicken Streifen auf einer Hälfte des Teiges auftragen. Die dicken Teigränder abschneiden und den Strudel mithilfe des Tuchs bis zur Hälfte einrollen. Die Teigenden links und rechts über die Füllung nach innen schlagen. Strudel bis zum Ende des Teiges einrollen. Teigenden unter den Strudel falten. 10. Strudel behutsam in die Form legen und mit der restlichen Butter bestreichen. Im Ofen auf der untersten Schiene 20 Minuten backen. 11. Überguss-Zutaten mit einem Schneebesen verquirlen, über den Strudel gießen. Weitere 25 Minuten backen, lauwarm abkühlen lassen. Mit Staubzucker servieren.
FRÜHLING / SOMMER 2021
Burgenland
Gefüllte Zucchiniblüten auf Ingwer-Paradeisern Zutaten für 4 Personen, Zeitaufwand: 1 Stunde Für die Zucchiniblüten: 400 g Hendlbrustfilets (ohne Haut und Knochen) 1 Eiklar 180 ml Obers abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone Salz, Cayenne 2 Schalotten 1 EL Olivenöl 1 EL gehackte Petersilie und Melisse ca. 20 Zucchiniblüten 60 g Butterflocken Für die Ingwer-Paradeiser: 400 g kleine gelbe und rote Paradeiser 1 Stück burgenländischer Ingwer (2–3 cm) 1 kleine Knoblauchzehe 2–3 EL Olivenöl 2 TL Honig 2 EL grob gehackter Majoran Pfeffer
Zubereitung 1. Hendlbrustfilets in 1 cm große Stücke schneiden, mit Eiklar, Obers, Zitronenschale, Salz und Cayenne in eine kleine Schüssel geben und für 20 Minuten einfrieren. 2. Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. 3. Schalotten schälen, fein hacken und in Olivenöl 2 Minuten anschwitzen. Anschließend abkühlen lassen. 4. Hendlstücke mit der Obersmischung in einem Cutter fein pürieren. 5. Hendlmasse mit Schalotten und Kräutern vermengen und fertig abschmecken. 6. Masse in einen Spritzbeutel geben und in die Zucchiniblüten füllen. 7. Zucchiniblüten in eine Auflaufform setzen, mit Butterflocken belegen und im Backrohr 25 Minuten braten.
8. Inzwischen Paradeiser mit dem Kerngehäuse in kleine Würfel schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 9. Ingwer und Knoblauch in Olivenöl bei moderater Hitze 3–4 Minuten lang anrösten. Paradeiser und Honig zufügen, 1–2 Minuten lang einköcheln lassen. Majoran zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10. Ingwer-Paradeiser und Zucchiniblüten anrichten, mit Bratbutter beträufeln und mit Majoran garnieren. Mit Salzflocken, Pfeffer und Parmesan bestreut servieren.
frischer Majoran zum Garnieren Salzflocken, Pfeffer und Parmesan zum Bestreuen
Miele Tipp Sie können die Paradeiser kreuzweise einschneiden und für 1 Minute im Dampfgarer bei 100 °C dämpfen, im Anschluss lassen sie sich perfekt schälen.
FRÜHLING / SOMMER 2021
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Vorarlberg
Bergkäsenudeln mit Steinpilzen und Salbei Zutaten für 4 Personen, Zeitaufwand: ca. 1½ Stunden Für den Nudelteig: 230 g Universalmehl 1 Ei 2 Eidotter 1 EL Olivenöl 1 kräftige Prise Salz 150 g fein geriebener Vorarlberger Bergkäse (6 Monate gereift) 80 g Butter 4 Salbeizweige 120 g kleine Steinpilze 2 EL Olivenöl 1 Spritzer Zitronensaft Pfeffer Salzflocken, Pfeffer und Bergkäse zum Bestreuen
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Zubereitung 1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde formen. Ei, Dotter, Olivenöl und Salz in die Mulde geben und mit einer Gabel versprudeln. Alles zu einem glatten und festen Nudelteig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten rasten lassen. 2. Nudelteig auf der gut mit Mehl bestaubten Arbeitsfläche zu einem möglichst dünnen rechteckigen Fleck ausrollen. 3. Nudelfleck mit einem Pizzarad zu Rechtecken mit ca. 6 × 6 cm ausschneiden. 4. Nudelflecken gleichmäßig mit Käse bestreuen und die Flecken von einer Ecke ausgehend einrollen.
Nudeln mit etwas Mehl bestauben und ca. 1 Stunde trocknen lassen. 5. Butter mit Salbei in einer Pfanne leicht bräunen lassen. 6. Steinpilze je nach Größe halbieren oder vierteln, in Olivenöl anbraten und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. 7. Bergkäsenudeln in Salzwasser ca. 4 Minuten kochen. Mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und in die Salbeibutter geben. Nudeln bei starker Hitze ein paarmal in der Pfanne schwenken und anrichten. Steinpilze über die Nudeln verteilen und mit Salzflocken, Pfeffer und Käse bestreut servieren.
FRÜHLING / SOMMER 2021
Oberösterreich
Buttermilchkuchen mit Ribiseln Zutaten für 8–10 Personen, Zeitaufwand: ca. 50 Minuten
zerlassene Butter für die Kuchenform 100 g Mandelblättchen Für den Kuchenteig: 100 g weiche Butter 280 g glattes Mehl 2 gehäufte TL Weinsteinbackpulver 4 zimmerwarme Eier (Größe M) 150 g Feinkristallzucker 1 Prise Salz 2 TL echter Vanillezucker 1 Prise Zimt 1 Prise Nelkenpulver abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone 170 ml Buttermilch
Zubereitung 1. Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Eine runde Springform mit 26 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und mit einem Teil der Mandelblättchen ausstreuen. 3. Für den Teig Butter mit dem Handmixer in einem großen Messbecher schaumig-cremig schlagen. 4. Das Mehl mit dem Backpulver gut vermengen. 5. Eier, Zucker, Salz und Gewürze in eine Rührschüssel geben und locker verrühren. 6. Mehl- und Eiermischung abwechselnd löffelweise unter die Buttercreme rühren.
7. Buttermilch zufügen und den Teig in ca. 20 Sekunden glatt rühren. 8. Teig in die Kuchenform gießen und mit Ribiseln und dem Rest der Mandelblättchen gleichmäßig bedecken. Zuletzt mit Kristallzucker bestreuen und den Kuchen im Ofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 40 Minuten lang backen. 9. Buttermilchkuchen gut auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren.
Für den Belag: 250 g Ribiseln 1 EL Kristallzucker Staubzucker zum Bestreuen
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Tirol
Graukasknödel auf Frühlingssalat Zutaten für 4 Personen, Zeitaufwand: 1 Stunde Für die Knödel: 250 g mehlige Erdäpfel 2 Jungzwiebeln 1 EL Butter 150 g Graukas 1 großes Bio-Ei 1 EL Kartoffelstärke Salz, Pfeffer 60 g griffiges Mehl 2 versprudelte Eier 60 g Dinkelbrösel Frittierfett Für den Frühlingssalat: 4 Handvoll jungen Salat (Blattsalat, Spinat, Kräuter, Blüten) 1–2 EL Apfelessig 1 TL Senf, 1 TL Honig 2–3 EL gutes kaltgepresstes Öl (Hanf-, Distel-, Sonnenblumen- oder Leindotteröl)
Zubereitung 1. Erdäpfel schälen und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen. 2. Jungzwiebeln fein schneiden und in Butter anschwitzen. 3. Graukas in 5 mm große Würfel schneiden. 4. Erdäpfel durch eine Presse drücken und mit Jungzwiebeln, Graukas, Ei und Kartoffelstärke vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 5. Aus der Masse ca. 20 kleine Knödel formen und mit Mehl, Eiern und Bröseln panieren.
6. Graukasknödel in heißem Fett goldbraun backen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 7. Salatblätter kalt waschen und trocken schleudern. Essig, Senf, Honig und Öl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 8. Salat marinieren und mit den Graukasknödeln anrichten. Mit Sonnenblumenkernen bestreuen und mit den Blüten garnieren.
1 EL Sonnenblumenkerne zum Bestreuen Blüten zum Garnieren
Miele Tipp Erdäpfel können perfekt im Dampfgarer gedämpft werden und behalten ihren vollen Geschmack.
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FRÜHLING / SOMMER 2021
Niederösterreich
Miele Tipp Spargel im Dampfgarer gedämpft wird niemals bitter!
Kaninchenkeule mit Spargel Zutaten für 4 Personen, Zeitaufwand: 1½ Stunden 4 Kaninchenkeulen Salz, Pfeffer 60 g Butter 4 Schalotten 2 Knoblauchzehen 250 ml Weißwein 500 ml Gefügelfond 1 Stück Bio-Orangenschale 2 Lorbeerblätter 2 Sternanis 600 g weißer Spargel 2 TL Zucker 2 Zitronenscheiben 400 g kleine heurige Erdäpfel 100 g Crème fraîche Kerbelzweige zum Garnieren
FRÜHLING / SOMMER 2021
Zubereitung 1. Backofen auf 200 °C Heißluft vorheizen. 2. Kaninchenkeulen salzen und pfeffern, in der Butter von allen Seiten scharf anbraten und aus dem Schmortopf geben. 3. Schalotten und Knoblauch schälen, fein hacken und im Bratfett hellbraun anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und auf die Hälfte reduzieren. Geflügelfond angießen und Orangenschale, Lorbeer und Sternanis zufügen. 4. Kaninchenkeulen in die Sauce geben und zugedeckt in den Ofen schieben. Die Temperatur auf 160 °C senken und die Kaninchenkeulen ca. 40 Minuten schmoren.
5. Inzwischen Spargel schälen und in 1½ Liter Wasser mit 2 TL Salz, 2 TL Zucker und Zitronenscheiben weich kochen. 6. Erdäpfel schälen und zu den Keulen geben. Crème fraîche in die Sauce rühren und die Kaninchenkeulen weitere 30 Minuten schmoren. 7. Orangenschale, Lorbeerblätter und Sternanis entfernen, die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch binden. 8. Kaninchen und Erdäpfel mit dem Spargel anrichten. Mit reichlich aufgeschäumter Sauce übergießen und mit viel Kerbel bestreut servieren.
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Salzburg
Rhabarberkompott mit Salzburger Nockerln Zutaten für 6 Personen, Zeitaufwand: 1½ Stunden Für das Rhabarberkompott: 800 g dünne Rhabarberstangen 200 g Kristallzucker 1 kleines Stück Zimt 1 Sternanis 1 Vanilleschote (längs halbiert) je 1 kleines Stück Bio-Zitronen- und -Orangenschale 150 ml Wasser 80 g Erdbeeren (ohne Grün) Für die Salzburger Nockerln: 4 Eiklar 1 Prise Salz 60 g Feinkristallzucker 1 TL echter Vanillezucker 20 g glattes Mehl 10 g Maisstärke 1 verquirlter Eidotter Staubzucker zum Bestreuen
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Zubereitung 1. Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2. Für das Kompott den Rhabarber in 2–3 cm lange Stücke schneiden und flach auf ein kleines tiefes Backblech verteilen. 3. Zucker mit den restlichen Zutaten (außer den Erdbeeren) in einen kleinen Topf geben und ohne Umrühren zu einem Sirup einkochen. 4. Sirup durch ein Sieb über die Rhabarberstücke passieren, das Blech mit Backpapier bedecken und im Backrohr auf der untersten Schiene 12–15 Minuten garen. Rhabarberstücke und -sirup in eine Schüssel umfüllen. 5. Einen Teil des Rhabarbersirups mit den Erdbeeren pürieren und behutsam unter das Kompott mengen. Rhabarberkompott in feuerfeste Schalen verteilen. 6. Temperatur des Backofens auf 220 °C Ober-/Unterhitze erhöhen.
7. Eiklar und eine Prise Salz in eine fettfreie Rührschüssel einer Küchenmaschine geben und mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. 8. Weiter schlagen und dabei den Zucker in einem dünnen Strahl einrieseln lassen, bis ein mittelfester Schnee entsteht. Den Vanillezucker unterschlagen und den Schneebesen entfernen. 9. Mehl und Maisstärke in ein feines Sieb geben. Mit einem Gummispatel abwechselnd Eidotter und gesiebtes Mehl luftig unter den Eischnee heben. 10. Aus der Masse mit einer Teigkarte je eine Nocke abstechen und auf das Rhabarberkompott setzen. Sofort in den Ofen auf die zweite Schiene von unten stellen und ca. 7– 8 Minuten backen. 11. Die Salzburger Nockerln mit Staubzucker besieben und flott servieren.
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Warenkunde
Neun Schätze Die Hauptdarsteller unserer Rezeptstrecke: besondere Delikatessen mit regionalem Charme. TEXT: USCHI KORDA
Tirol
Würziger Kas Jeder Hof hat sein eigenes Familienrezept: Heidi Bacher vom Pflerscherhof im Valser Tal etwa zentrifugiert die Milch gleich nach dem Melken. Der Rahm wird zu Butter gerührt, die restliche Magermilch lässt sie zwei Nächte lang sauer werden. Nach dem Erhitzen muss der Topfen abtropfen, dann wird er gewürzt und muss abgefüllt sieben bis zehn Tage bei Zimmertemperatur reifen. Herrlich mit Zwiebel auf Bauernbrot!
Kärnten
Mehr als nur eine Bohne Die Kärntner nennen Fisolen Strankelen – aus dem altslowenischen stro(n)k für Schote abgeleitet. Kärntner Spezialitäten sind etwa Strankelen-Gulasch oder Strankelen-Ritschert, und es gibt die „Kärntner Butter“, eine gelbe Fisolensorte. Wie sehr die Kärntner ihre Strankelen lieben, zeigt sich alljährlich im September. Da wird in St. Margareten im Rosental das Fisolenfest gefeiert.
Wien Süße Früchtchen Am Himmelreich heißt die Adresse in Wien-Simmering bezeichnenderweise, wo die Feigen prächtig gedeihen. Zwar haben Ursula Kujal und Harald Thiesz ihre Plantagen erst vor fünfzehn Jahren angelegt, die Tradition des Feigenanbaus gibt es in Wien jedoch schon seit knapp fünfhundert Jahren. Es waren die Gärtner von Maximilian II., die sich im Schloss Neugebäude, ganz in der Nähe des heutigen Bio-Feigenhofes, am Anbau der exotischen Früchtchen versuchten. feigenhof.at
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Burgenland Wohlschmeckender Hingucker Zucchini ist die Verkleinerungsform von zucca, dem Kürbis, aus dem das Gemüse – vermutlich in Italien – gezüchtet wurde. Den Weg zu uns fanden sie erst vor etwa fünfzig Jahren, seither sind Zucchini aus den Hausgärten nicht mehr wegzudenken. Auch ihre gelben Blüten sind eine wohlschmeckende Pracht, sie landen gefüllt immer öfter in der Küche. Im burgenländischen Wallern pflanzen die Biobauern Adelheid und Alois Peck das Gemüse auf einem Strohbett, das Wärme und Feuchtigkeit speichert und die Blüten vor dem Austrocknen schützt. Diese werden noch vor Sonnenaufgang von den Zucchini geschnitten und müssen rasch zubereitet werden. bio-austria.at/biobauer/biohof-peck
Oberösterreich Ein Mund voll Sommer Allein das Wort rollt wie das Versprechen eines unbeschwerten Sommers über die Zunge. Ribisel sagt man hierzulande zur Roten Johannisbeere. Sie verzückt mit ihrer fruchtigen Süße als Marmelade, in Kuchen, auf Torten und in Begleitung von Käse und Wild. Kühl gelagert halten die Beeren samt Stiel maximal zwei Tage, zum Tiefkühlen muss man sie abrebeln und zuckern. Am besten schmecken sie aber sowieso direkt vom Strauch in den Mund. Wer keinen Garten hat, kann sie zum Beispiel am Moserhof, einem Biohof in Molln, selbst pflücken. moserhof-molln.at
Vorarlberg
Der Duft aus dem Ländle Die Wahrheit ist: Bergkäse entsteht im Tal. Im Gegensatz zum Alpkäse, der den ganzen Sommer über oben auf den Almen erzeugt wird, stellt man den Bergkäse von Oktober bis Mai in den Talsennereien her. Der Rest ist gleich: Es gibt keine Transporte oder Zwischenlagerungen, die silofreie Rohmilch wird weder thermisiert noch pasteurisiert oder zentrifugalentkeimt. Sie wird völlig naturbelassen verkäst, so wie man das hier seit dem 17. Jahrhundert praktiziert. Damals brachten Senner aus dem Appenzell den Einheimischen die Kunst des Fettsennens bei. Bergkäse in ausgesuchter Qualität und in allen Reifegraden gibt es zum Beispiel im Käslädele in Schwarzenberg. kaesladen.com
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Steiermark Grünes Gold Etwa drei Kilo Kerne braucht man für einen Liter Kernöl, das mit der „steirischen Ölkuh“, einem Pressbaum, gewonnen wird. Die erste schriftliche Erwähnung des Kirbis Oell stammt aus dem Jahr 1739. Mit ihrem nussigen Geschmack verhilft die steirische Delikatesse sogar einer Eierspeis zum kulinarischen Höhenflug. In einer der ältesten Ölmühlen der Steiermark, in Herbersdorf, wird das prämierte Kürbiskernöl noch ganz traditionell und mit Holzfeuer hergestellt. herbersdorf.at
Niederösterreich
Luxus aus dem Boden Seit Kaiserin Maria Theresia (1717–1780) wird im Marchfeld bereits Spargel angebaut. Es ist ein langer, arbeitsreicher Weg, bis man die feinen Stangen aus der Familie der Liliengewächse ernten kann. Es müssen Böden mit Humus angereichert und Gräben gezogen werden, bevor die Spargelpflänzchen in die Erde kommen. Dann wird geduldig Unkraut und Spargelkraut entfernt, bis man nach drei Jahren endlich die begehrten jungen Triebe stechen kann. Alles händisch selbstverständlich, deshalb nennt man den Spargel gerne Königsgemüse. marchfeldspargel.at
Salzburg
Sauer ist lustig Der Ursprung des fruchtigen Gemüses, das gern als Obst auftritt, liegt im fernen Himalaya: Dort schätzte man die Wurzeln des Rhabarbers als Heilmittel. Auf die Idee, die dickfleischigen Stängel zu essen, kam man erst später. Dreimal so teuer wie Opium soll der Rhabarber im Mittelalter gewesen sein; erst als man ihn auch in unseren Breiten anpflanzte, wurde er günstiger. Begehrt ist der Rhabarber trotzdem noch – nicht zuletzt, weil er als einer der Ersten im Frühjahr frisch geerntet werden kann. Ab dem Johannistag, dem 24. Juni, ist freilich Schluss, da wird er leider holzig und zäh.
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Produkt-Porträt
Der macht Dampf! Schonend, schnell und dabei unübertroffen gesund kochen: Ein Dampfgarer ist die ideale Küchen-Ergänzung für Kochfeld und Backofen. Hier erklären wir, was er alles kann. TEXT:
FOTOS: MIELE, STOCKFOOD, GETTY IMAGES, SEASONS AGENCY, ALAMY
ANDREAS WOLLINGER
VOLLER GESCHMACK Egal ob Tafelspitz oder Gulasch: Im 100 °C heißen Dampf wird Fleisch immer zart und mürbe. Und entwickelt intensives Aroma.
SÜSSE ÜBERRASCHUNG Flaumige Nockerl, lockere Aufläufe und luftige Soufflés: Umhüllt von Dampf gelingen auch traumhafte Desserts.
DAMPFL Germteig geht im Dampfgarer besonders gut – bei 40 °C, 100 % Luftfeuchtigkeit und in nur 20 Minuten.
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IMMER KERNWEICH Das perfekte Frühstücksei: außen fest, innen noch flüssig. Das Einzige, was man zum Dampfgaren hier wissen muss, ist die Größe des Eis.
VITAMINBOMBE Für Gemüse gibt es keine bessere Zubereitungsart als Dämpfen: So behält es seine Farbe, bleibt knackig und beinhaltet um bis zu 50 Prozent mehr Vitamine.
KINDERLEICHT Einfacher geht’s nicht. Farfalle mit allen Zutaten in den Dampfgarer, und ein paar Minuten später heißt es: guten Appetit!
FLUFFIGER GENUSS Wie aus Omas Kochbuch: Gedämpfte Knödel sind schnell zubereitet, gelingen immer fluffigleicht und zerfallen nie.
GESÜNDER GAREN Der Dampfgarer ist aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken und kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Der Dampf wird außerhalb des Garraums erzeugt und sorgt auf drei Ebenen für ein optimales Ergebnis.
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EIN FEST FÜR FISCH Bei 85 bis 100 °C wird Fisch besonders zart und saftig, und der Geschmack ist fantastisch. Gleichzeitig spart man Kalorien, weil Dämpfen ohne Fett auskommt.
SCHLUSS MIT RÜHREN In nur 20 Minuten ist das Risotto fertig. Das kraftund zeitraubende Rühren entfällt ersatzlos.
DOPPELT NÜTZLICH Bei der Herstellung von Marmeladen zeigt sich die Vielseitigkeit des Dampfgarers: Man kann darin zuerst die Gläser sterilisieren und dann das Obst mit Volldampf einkochen.
DA HABEN KEIME KEINE CHANCE Fläschchen und Schnuller desinfizieren geht im Dampfgarer babyleicht und sicher: 15 Minuten unter Dampf setzen – und alles ist erledigt.
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Wie geht das?
Kochen mit Erfolgsgarantie Mit dem neuen Kochfeld KM 7879 gelingt selbst Ungeübten jedes Gericht. CookAssist begleitet den Kochvorgang Schritt für Schritt, und TempControl sorgt dafür, dass nichts anbrennt. TEXT: SABRINA LUTTENBERGER FOTOS: THOMAS STRAUB
Smart am Start. Alles, was man fürs perfekte Steak braucht.
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FÜR ANFÄNGER UND PROFIS
SMARTER KÜCHENGEHILFE
Marianne Scheruga weiß, wie man auf eine Produktinnovation so richtig Gusto macht: „Das neue Miele Kochfeld KM 7879 hat mehrere Besonderheiten, darunter TempControl – eine smarte Temperaturkontrolle – und Cook Assist, der mit dem Kochfeld kommunizieren und deshalb Schritt für Schritt durch Rezepte führen kann. Das Kochfeld ist also für echte Kochanfänger geeignet, gleichzeitig ist es aber auch für versierte Köche ein absolutes Highlight. Für mich ist es die Perfektion in der Küche. Egal ob man Lust auf Chicken Curry, Blaubeerschmarren oder – so wie wir – Steak hat.“
„Genau genommen hilft CookAssist dank der Steuerung über die App Miele@home schon vor dem Kochvorgang. Wer ein Rezept ausgewählt hat, bekommt nicht nur die Zutatenliste aufs Handy oder Tablet, sondern auch genaue Anweisungen, was vorzubereiten ist. Das können die benötigten Kochutensilien sein oder der Hinweis, die Steaks in drei Zentimeter dicke Scheiben zu schneiden. Beim Klick auf ‚Jetzt starten‘ synchronisieren sich App und Kochfeld – der Kochvorgang beginnt. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Selbst wenn man davor noch nie ein Steak gebraten hat.“
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Willkommen in der Welt des neuen Kochens. Miele Schulungsprofi Marianne Scheruga zeigt, wie leicht sich ein perfektes Steak mit dem Kochfeld KM 7879 zaubern lässt.
SCHRITT 1
SCHRITT 2
SCHRITT 3
SCHRITT 4
Schritt 1: Rezept und Zutaten – perfekt vorbereitet. Schritt 2: Die ideale Temperatur ist erreicht, ab in die Pfanne! Schritt 3: Medium rare? Das Timing fürs Wenden ist entscheidend. Schritt 4: Auf den Punkt, zart und saftig.
GUT VERNETZT „Spannend ist, dass App und Kochfeld vernetzt sind. So weiß die App – oder besser: Cook Assist – immer genau, was auf dem Kochfeld los ist oder welche Temperatur gerade in der Pfanne herrscht. Erst dadurch werden die präzisen Anleitungen und Signale in Echtzeit möglich. Zum Beispiel: ‚Steaks wenden und zwei Minuten weiterbraten.‘ Jeder Kochfortschritt wird außerdem mit einem Häkchen am Kochfeld bestätigt. Das ist eine Sicherheitsvorkehrung, damit beim Hantieren mit dem Handy oder dem Tablet nicht unabsichtlich eine Funktion ein- oder ausgeschaltet wird.“
ZEIT LÄUFT „Sind die zwei Minuten schon vorbei? Muss ich die Steaks schon wenden? Das schreit nach der Timer-Funktion. Für jede Kochplatte lässt sich praktischerweise ein eigener Timer einstellen: entweder als Kurzzeitwecker, der eben zum Beispiel daran erinnert, die Steaks auch von der
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anderen Seite anzubraten, oder als klassischer Timer, der einen Kochvorgang nach einer bestimmten Zeit automatisch beendet.“
GRAD RICHTIG „Gerade bei der Zubereitung von Steaks ist ja die Temperatur entscheidend. Zu wenig Hitze, und sie werden nicht gar, zu viel lässt sie anbrennen. Da hilft TempControl. Für mich ein echtes technisches Highlight! Drei Sensoren messen jede Sekunde, was auf dem Kochfeld passiert, und drei verschiedene Temperatureinstellungen sorgen für sanftes, mittleres oder starkes Braten. Bei jeder Einstellung sind exakte Temperaturen hinterlegt, die ohne manuelles Rauf- und Runterschalten konstant gehalten werden.“
VOLLE KONTROLLE „Mit TempControl reguliert sich die Temperatur auf dem Kochfeld wie von selbst. Aus den Temperaturen der Glaskeramik und des
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Kochprofi Scheruga hat gut lachen. Zugabe
Noch smarter kochen Was das Kochfeld KM 7879 noch alles zu bieten hat. Flexible Form Mit der sogenannten PowerFlex-Zone hat das Induktionskochfeld einen zweiten besonderen Bereich: Hier erkennt die Technik, ob zwei Töpfe nebeneinander stehen, sich ein großer Topf in der Mitte befindet oder ein Bräter die gesamte Fläche benötigt. Die Größe der Kochfelder wird entsprechend angepasst. So bleibt die Temperatur überall gleich hoch oder gleich niedrig – jedenfalls genau richtig.
Extra Power Braucht man einmal kurzfristig mehr Energie – zum Beispiel beim Wasserkochen –, hilft der TwinBoost. Der sorgt für zusätzliche Power, wenn es einmal schneller gehen muss.
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Mit dem Kochfeld KM 7879 können sich auch Hobbyköche sicher sein, ihren Gästen ein perfektes Gericht zu servieren.
Topf- oder Pfannenbodens sowie aus den Messungen des Lichtsensors – er unterscheidet helle oder dunkle Gefäßböden – errechnen sich die Kilowattstunden an Energie, die nötig sind, um die exakte Temperatur zu halten. Bei unserem Steak sind es 200 Grad. Nicht mehr und nicht weniger.“
EIN PLUS FÜR DEN GENUSS „Die Funktion Warmhalten, die vielleicht schon von anderen Miele Geräten bekannt ist, wurde beim Kochfeld KM 7879 zu Warmhalten Plus. Für das Plus sorgen die bereits erwähnten Sensoren. Das Ergebnis bleibt optimal, selbst wenn sich der Besuch einmal ein wenig verspätet: perfekte Bräune außen, innen wunderbar saftig. In diesem Sinne: guten Appetit!“
Das Rezept „Rinderfiletsteak“ sowie viele weitere Rezepttipps finden Sie unter miele.at/rezepte
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Innovationen für daheim
Neu & gut
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Mit diesen Produkten sind Sie auf dem letzten Stand der Technik – damit macht sogar Hausarbeit Spaß!
2 in 1: Waschen & trocknen mit einem Gerät Wer auf die Vorzüge eines Trockners nicht verzichten, aber beispielsweise aus Platzgründen nur ein Gerät aufstellen möchte, der ist mit dem Waschtrockner WTD 160 WCS bestens ausgestattet. Mit einer Beladungsmenge von 8 kg (zum Waschen) bzw. 5 kg (zum Trocknen) ist er
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ideal für die tägliche Wäsche. Apropos ideal: Die PerfectCare-Technologie sorgt für eine schonende und effiziente Wäschepflege. Und mit der Miele@home App lässt sich alles auch von unterwegs steuern – sodass beim Heimkommen alles perfekt sauber und trocken ist.
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Der Alleskönner Mit 76 Liter Garraumvolumen auf fünf Ebenen bietet der Backofen H 7262 BP viel Platz – und mit Klartextdisplay, FlexiClip-Auszug, praktischen Automatikprogrammen und inkludiertem Speisenthermometer zur Messung der gradgenauen Kerntemperatur eine einfache Bedienung. Auch das Danach ist ein Kinderspiel: Dank Pyrolyse-Ausstattung ist der Reinigungsaufwand gering, da sich der Garraum mit extrem hohen Temperaturen selbst reinigt.
Wirksame Luftreinigung mit Miele AirControl Luftreinigung in geschlossenen Räumen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das renommierte medizinische Hygieneinstitut HYBETA in Münster hat jetzt in Zusammenarbeit mit Miele eine Versuchsreihe durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Aerosolkonzentration trotz regelmäßigen Lüftens nur kurzfristig abnahm und bald danach im selben Maß wieder anstieg. Mit dem Einsatz des mobilen Luftreinigers Miele AirControl PAC 1080 blieben die Messwerte 100 Minuten lang konstant niedrig. Fazit: Luftreiniger verringern die Aerosolkonzentration und können neben Hygiene, Masken, Abstandsregeln und Lüften einen wichtigen Beitrag zur Infektionsprävention leisten. Seit vielen Jahrzehnten steht Miele Professional für verlässliche Hygienekonzepte in medizinischen Einrichtungen, Hotels und Gastronomie. Diese Hygienekompetenz überträgt Miele nun auf den Bereich der Luftreinigung und setzt damit neue Maßstäbe in Sachen Hygienestandard.
Für ein XL-Kochvergnügen Mit vier großzügigen Kochzonen auf zwei extragroßen PowerFlex XL-Kochzonen bietet das Induktionskochfeld KMDA 7476 FL jede Menge Platz für große Kochgefäße und die gleichzeitige Zubereitung mehrerer Gerichte. Das moderne Design mit einer Breite von 80 cm eignet sich sowohl für den flächenbündigen als auch aufliegenden Einbau. Der Clou ist aber der mittig integrierte, flächenbündige Dunstabzug: Sein ECO-Motor ist leistungsstark, leise und spart dabei auch noch Energie. Die Gebläsestufen werden automatisch reguliert.
Weitere Informationen: miele.at/aircontrol
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Überzeugend auf ganzer Breite
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Das herdunabhängige Induktionskochfeld KM 7999 FL sorgt auf einer beeindruckenden Breite von 93,6 cm für perfekte Koch- und Bratergebnisse. Bis zu fünf Kochgeschirre können gleichzeitig auf den drei flexiblen Kochzonen genützt werden. Die Bedienung erfolgt über das Touchdisplay. Insgesamt acht TempControl Sensoren sorgen dafür, dass die Temperatur des Kochgeschirrs konstant gehalten wird und nichts anbrennt. Intelligent ist auch die direkte Kommunikation des Kochfelds mit der Dunstabzugshaube mittels Con@ctivity: Die Geräte werden vernetzt und tauschen Daten per Funk aus. Das ermöglicht ihren effizienten Einsatz und ein besonders komfortables Kochen.
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Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an Bei der Dosierung des Waschmittels ist nicht nur die Menge ausschlaggebend, auch der richtige Zeitpunkt der Zugabe spielt eine große Rolle. Darum kümmert sich die Waschmaschine WWD 660 WCS vollkommen selbständig: Das 2-PhasenSystem TwinDos fügt das in der Waschmaschine integrierte Flüssigwaschmittel in zwei Phasen zum jeweils optimalen Zeitpunkt des Waschprozesses hinzu und erzielt so die höchste Reinigungswirkung. Das System arbeitet so effizient, dass es im Vergleich zu einer manuellen Dosierung bis zu 30 Prozent Waschmittel einsparen kann.
Brombeerrot und gründlich Die PowerLine Modelle sorgen mit 890 Watt Leistung für eine überlegene Reinigung aller Bodenbeläge. Darüber hinaus verfügen sie über ein AirClean Filtersystem für ein sehr gutes Staubrückhaltevermögen und einen Hochleistungsstaubbeutel für perfekte Hygiene. Der Bodenstaubsauger Complete C3 Score Red ist ausgestattet mit Universal-Bodendüse, integriertem Zubehör (Polsterdüse, Fugendüse, Saugpinsel) sowie einem Kabel, das einen Aktionsradius von 12 Metern ermöglicht.
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