Miele Immer besser
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Jubiläumstorte, kreiert von PatissièreWeltmeisterin Eveline Wild (Rezept auf S. 37)
Wir feiern!
M.-Nr. 96 11 0974
Zum 65. Geburtstag von Miele Österreich: Alles, was Sie für gelungene Feste brauchen. Grad-Wanderung im Glas
Sommelier Alexander Koblinger über perfekt temperierten Wein
Elegant im Porzellanladen
Das Handwerk der KeramikDesignerin Sandra Haischberger
Das Leben ist ein Fest
Drei feierliche Galamenüs für jeden Geschmack
D I E N E U E G E N E R AT I O N 7 0 0 0
PERFEKTION NEU DEFINIERT W W W. M I E L E . AT / G E N E R AT I O N 7 0 0 0 #LifeBeyondOrdinary
Herbst/Winter 2020
Inhalt
Elegant im Porzellanladen Designer-Keramik liegt voll im Trend. Die Wienerin Sandra Haischberger hat
sich auf handgefertigtes Porzellan spezialisiert: Ihr Label „Feine Dinge“ verbindet puristische Schönheit mit traditionellem Handwerk.
6 Gruß aus der Küche Delikate Appetithäppchen nach Art des Hauses Miele.
8 Happy Birthday! Miele feiert 65. Geburtstag: ein Rückblick auf die Erfolgsgeschichte von Miele Österreich. Plus: ein Ausblick auf die Küchentrends der Zukunft.
14 Im Nest René Freunds Kolumne: Warum die Amseln unsere Vorbilder wurden und was Umstandskleider mit Dampfgarern zu tun haben.
42 Der intelligente Haushalt Wie sich vernetzte Geräte am besten nutzen lassen.
44 Verwandlungskünstler Triflex HX1: was der erste kabellose Staubsauger von Miele kann.
46 Neu & gut Miele Produkte mit 65-TageGeld-zurück-Garantie.
50 Miele Service Der Miele Kundendienst in Österreich – perfekte Beratung und Betreuung.
Noch mehr Inhalte finden Sie unter servus.com/miele
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COVERFOTO: PETER MAYR
16 Handwerk
Liebe Leserin, lieber Leser!
20 Rezepte
Feste richtig feiern
Erst bei Tisch wird eine Feier feierlich: Wir präsentieren drei Festmenüs für jeden Geschmack. Damit jedes Fest garantiert unvergesslich bleibt.
38 Genuss Grad-Wanderung Guter Wein kann seine Qualitäten nur entfalten, wenn er mit der richtigen Temperatur serviert wird.
FOTOS: ASA 12/GREGOR KUNTSCHER, MAYER MIT HUT, MIELE, MIRCO TALIERCIO, PETER MAYR
Master Sommelier Alexander Koblinger verrät, wie man
diese für die verschiedenen Sorten findet.
34 Jubiläums-Torte Alles Gute! Wer etwas zu feiern hat, braucht auch eine würdige Torte. Eveline Wild, Patissière des Jahres 2017, hat eine gebacken – und verrät das Rezept dazu.
Impressum
Das Jahr 1955 war für Österreich in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Als der damalige Außenminister Leopold Figl vom Balkon des Wiener Belvederes einer jubelnden Menge den Satz „Österreich ist frei!“ zurief, wirkte das wie ein Startsignal. Im ganzen Land war plötzlich Aufbruchstimmung zu spüren, jeder wusste, dass nun eine neue, viel bessere Zeit anbrechen würde. Unser Unternehmen war ein Teil dieses Prozesses: 1955 wurde Miele Österreich gegründet, und jetzt feiern wir den 65. Geburtstag. Deshalb ist diese Ausgabe des Miele Magazins auch von festlicher Stimmung geprägt. Wir decken die Tafel mit feinstem Porzellan der Wiener Keramik-Designerin Sandra Haischberger (S. 16), servieren drei Festmenüs für jeden Anlass und Geschmack (S. 20). Machen zur Feier des Tages eine besondere Flasche Wein auf, die Master Sommelier Alexander Koblinger mit genau der richtigen Temperatur an den Tisch bringt (S. 38). Und am Ende schneiden wir eine Geburtstagstorte an, die Konditorweltmeisterin Eveline Wild extra für diesen Anlass kreiert hat (S. 34). Viel Vergnügen mit dem Miele Magazin!
Medieninhaber und Herausgeber: Red Bull Media House GmbH, Oberst-Lepperdinger-Straße 11 – 15, 5071 Wals bei Salzburg, FN 297115i, Landesgericht Salzburg, ATU 63611700, www.redbullmediahouse.com Redaktion und Produktion: Red Bull Media House Co-Publishing, Heinrich-Collin-Straße 1, 1140 Wien, Tel.: + 43/1/90 221-0 In Kooperation mit: Miele GmbH, Mielestraße 1, 5071 Wals, Tel.: 050 800 800, www.miele.at Druck- und Satzfehler, Änderungen von technischen Daten und Preisen sind ausdrücklich vorbehalten.
Markus Miele & Reinhard Zinkann
Erscheinungstermin der vorliegenden Ausgabe: September 2020.
Geschäftsführende Gesellschafter
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Intro
Gruß aus der Küche Der Kräutergarten auf dem Fensterbrett
Frisches, knackiges Grün verbinden wir eher mit Frühling und Sommer. Umso mehr ist es in der kal-
ten Jahreszeit ein Blickfang im Haus. Diese Farbe steht für die Natur, für Sicherheit und Hoffnung und hilft uns
dabei, gut gelaunt durch die dunkleren Tage des Jahres zu kommen. Ein Blättchen oder Stängelchen erfreut das Auge und vollendet den Auftritt jedes Gerichts – von der Suppe bis zum Dessert. Frische Kräuter, die auf dem Fensterbrett in der Küche überwintern, bieten aber viel mehr als nur eine ansprechende Optik. Frisch gezupft und fein gehackt kommen ihre ätherischen Öle voll zur Geltung und betören Geruchsund Geschmackssinn. Die meisten Gartenkräuter sind sehr leicht anzupflanzen und zu pflegen. Man sollte sich nur über die Grundbedürfnisse der jeweiligen
Art informieren und über den idealen Nährboden, Standort und Feuchtigkeitsbedarf Bescheid wissen: Salbei, Thymian oder Rosmarin mögen nährstoffarme Böden, die mit Sand durchmischt sind. Petersilie oder Basilikum hingegen gedeihen prächtig in einem humusreichen, feuchten Erdreich. Und so lässt sich ein schnelles Kräuterpesto zaubern: einfach die Kräuter mit ein paar Pinienkernen, einer Prise Meersalz und viel Olivenöl mit einem Stabmixer pürieren – ein kulinarischer Hochgenuss in frischem Grün, der nach Sommer und Sonne schmeckt.
Äpfel, Birnen, Zwetschken – jetzt ist die Hochzeit für heimisches Obst und den Genuss von Früchten frisch vom Baum oder köstlichen Gerichten, in denen Obst die Hauptrolle spielt. Viele Obstsorten können darüber hinaus gut gelagert oder so verarbeitet werden, dass sie bis weit ins nächste Frühjahr genießbar sind. Eine feine Möglichkeit der Konservierung ist das Dörren: Dabei wird dem Obst mittels trockener, mäßig warmer Luft ein Großteil der Feuchtigkeit entzogen. Je nach Obstsorte dauert dieser Prozess zwischen sechs und zwölf Stun-
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funktion ausgestattet. Auch ausgewählte Miele Backöfen verfügen über diese Funktion. Das Obst vor dem Trocknen waschen, gut abtrocknen und nach Geschmack portionieren: Je nach Sorte können ganze, halbierte oder klein geschnittene Früchte gedörrt werden. Dörrobst richtig lagern
den, doch der Aufwand zahlt sich aus: Das Ergebnis ist ein fruchtiger, ballaststoffreicher und gesunder Snack für zwi-
schendurch. Im Miele CombiDampfgarer ist das Dörren besonders einfach: Alle Modelle sind mit einer Dörr-
Drei Begriffe zur Lagerung von Dörrobst: dunkel, kühl, trocken. Feuchte Kellerluft oder direktes Sonnenlicht sollten vermieden werden. Auch Papiersäcke sind zur Aufbewahrung nicht ideal, weil Papier Feuchtigkeit bindet. Am besten eignen sich luftdichte Schraubgläser.
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FOTOS: SHUTTERSTOCK, GETTY IMAGES/ISTOCK, MAYR MIT HUT, MIELE
Der ideale Snack: selbst gemachtes Dörrobst
Festlicher Serviettentipp
Jeder Gast ein König Das ist die Krönung für die festliche Tafel: Servietten, gefaltet wie eine Krone. Das ist einfacher, als es aussieht. Und so geht’s:
Kulinarische Festspiele Ein Traum für Gourmets wird wahr: Sieben Spitzenköche der Jeunes Restaurateurs (JRE) begeben sich auf Pop-up-Genusstour mit dem Miele Dialoggarer: Stefan Eder, Thomas Gruber, Lukas Nagl, Josef Steffner, Astrid und Andreas Krainer, Andreas Döllerer (Bild o., v. li.) und Thorsten Probost zelebrieren, jeder an einem besonderen Ort, an dem man sonst nicht speisen kann, für eine kleine Runde einen exklusiven Genussevent.
Schritt 1: Eine quadratische Stoffserviette vor sich auflegen und so drehen, dass eine Ecke zum Körper zeigt. Diese Ecke nehmen, auf die gegenüberliegende Ecke legen und den Stoff glatt streifen.
Weitere Informationen und aktuelle Termine unter: miele.at/chefs-dialog
Schritt 2: Nun nacheinander die linke und rechte Ecke nehmen und ebenfalls nach oben falten. Die gefaltete Serviette vorsichtig umdrehen und die geschlossene Ecke diagonal auf die offene Ecke legen.
Schritt 3: Das gefal-
tete Dreieck in beide Hände nehmen, zu einem Ring formen und eine Ecke in die Falte der anderen Ecke feststecken. Die Zacken der Krone leicht auseinanderziehen – fertig!
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„Bei Miele herrschen Wertschätzung und Respekt für jeden Einzelnen.“ Miele ist Österreichs bester Arbeitgeber 2020. Wie jedes Jahr wurden auch 2020 die besten 300 Arbeitgeber Österreichs ermittelt. Als Basis diente unter anderem eine im Herbst 2019 durchgeführte anonyme Onlinebefragung von Arbeitnehmern; insgesamt flossen über 200.000 Urteile aus vier verschiedenen Bewertungskanälen in das Ranking ein. Aus diesem aufwendigen Verfahren ging Miele Österreich als Gesamtsieger hervor. Geschäftsführerin Sandra Kolleth freut sich sehr über diese tolle Auszeichnung für das familiengeführte Unternehmen.
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Jubiläum
Happy Birthday!
1955
war für Österreich ein tolles Jahr: Am 15. Mai trat Außenminister Leopold Figl auf den Balkon des Wiener Belvedere und rief den historischen Satz „Österreich ist frei!“. Bis Oktober verließen die letzten Besatzungssoldaten das Land, und der Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Republik Österreich war gelegt. Am 1. August begann das Fernsehzeitalter: Der ORF startete an diesem Tag seinen Sendebetrieb. Und in Salzburg wurde Miele Österreich gegründet – ein Unternehmen, das Teil der Erneuerung und des Aufbruchs werden sollte. Während eines Urlaubsaufenthalts hatte Kurt Christian Zinkann, Miteigentümer und Gesellschafter von Miele, bei einer Fachmesse festgestellt, dass seine Produkte in Österreich nicht vertreten waren. Schon nach wenigen Monaten war dieser „Missstand“ behoben
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– und Miele Österreich wurde die vierte Auslandstochter des renommierten deutschen Hausgeräte-Herstellers. Erfindungsgeist und höchste Qualität hatten das Unternehmen aus Gütersloh schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts groß gemacht. Dr. Reinhard Zinkann, der Urenkel des Mitbegründers und geschäftsführende Gesellschafter, fasste im Rahmen der Präsentation der Einbaugeräte-Generation 7000 im Vorjahr das Wertespektrum des traditionsreichen Familienunternehmens prägnant zusammen: „Miele steht für die Verbindung von Tradition und Innovation, für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit – und ganz viel Liebe zum Detail. Angefangen hat alles mit dem Qualitätsversprechen ‚Immer besser‘, das schon die beiden Gründer auf ihre ersten Maschinen geschrieben hatten.“
„Immer besser“ darf auch als „immer innovativer“ verstanden werden. Ein Teil des Erfolgsrezepts steckt sicher in der Tatsache, dass Miele Haushaltsgeräte stets ihrer Zeit das entscheidende Stückchen voraus waren und so die Arbeit daheim entscheidend erleichtert haben. Die Liste der Produkt-Revolutionen ist lang und zieht sich wie ein roter Faden durch die Unternehmensgeschichte: Produktion der ersten Waschmaschine (1901), Staubsauger-Fertigung (1927), erster elektrisch betriebener Haushaltsgeschirrspüler Europas (1929), erster Wäschetrockner (1958), mikrocomputergesteuerte Haushaltsgeräte (1978), erster Dampfgarer (2002), Dialoggarer (2017) – um nur einige der bahnbrechenden Innovationen zu nennen. Das Erfolgsrezept funktioniert bis zum heutigen Tag exzellent und immer
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FOTOS: MIELE
65 Jahre Miele in Österreich – ein guter Anlass für einen Rückblick auf diese Erfolgsgeschichte. Denn nirgendwo sonst auf der Welt ist Miele so bekannt und begehrt wie in Österreich.
1960
1978
1983
Immer besser. Anhand der Werbung ist der Wandel der Zeit am besten anschaulich zu machen: Miele Zeitungsanzeigen zwischen 1960 und 2019. Konstant geblieben ist dagegen der Qualitätsanspruch und das Firmenmotto „Immer besser“.
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besser. Weltweit ist Miele derzeit in fünfzig Ländern/Regionen mit eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten und in rund 50 weiteren über Importeure. Der Hersteller von Premium-Haushaltsgeräten hat insgesamt rund 20.000 Mitarbeiter, davon über 11.000 in Deutschland und mehr als 600 in Österreich. Dr. Markus Miele, ebenfalls Urenkel des Mitbegründers und geschäftsführender Gesellschafter, hebt die Vorteile des Familienunternehmens heraus: „Inhaberfamilien denken in Generationen, nicht in Quartalsberichten. Sie stehen für Kontinuität in den Werten und Zielen. Langfristig erfolgreiche Familienunternehmen stehen für langlebige und hochwertige Produkte, für hohe Kundenzufriedenheit, eine loyale Belegschaft sowie gelebte Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt.“ Aber zurück nach Österreich: Die Anfänge waren bescheiden, das Unternehmen bestand 1955 aus einem Geschäftsführer und zwei weiteren Mitarbeitern. Umso flotter sollte es jedoch in den nächsten Jahren aufwärts gehen. Staub-
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Mieles Meilensteine 1955 Gründung von Miele Österreich: der erste Geschäftsführer Josef Schäferle.
1960 Neue Zentrale im Miele-Haus am Elisabethkai in Salzburg.
1962 Werk Bürmoos geht in Betrieb.
1965 Miele Österreich hat bereits 250 Mitarbeiter.
1971 Eröffnung der Niederlassung Wien. Das Exportbüro ist für die Märkte ČSSR, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Jugoslawien zuständig.
1977 Neue Zentrale in Wals bei Salzburg.
sauger mit multifunktionalen Düsen, Wäschetrockner und Geschirrspüler sind Alltagserleichterungen, ohne die der gehobene Haushalt kaum mehr auskommen mag. Bereits 1960 errichtete man das „Miele-Haus“ am Salzburger Elisabethkai, zwei Jahre später folgte ein schöner Vertrauensbeweis der Unternehmensleitung: In Bürmoos im Salzburger Flachgau wurde die erste Produktionsstätte außerhalb Deutschlands eröffnet. Gefertigt werden Verkleidungselemente für Haushaltsgeräte genauso wie Bauteile von medizinisch-technischen Geräten für Krankenhäuser. 1977 war der nächste Umzug fällig: Der Verkaufserfolg und die damit verbundene steigende Mitarbeiteranzahl hatten den Bau einer neuen Firmenzentrale in Wals bei Salzburg notwendig gemacht. 2006 kam in unmittelbarer Nähe ein Kunden- und Ausstellungszentrum dazu, 2012 wurde ein zweites „Miele Experience Center“ in Wien eröffnet. 2018 übernahm Mag. Sandra Kolleth die Geschäftsführung von Miele
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FOTO: WILDBILD
Konzernchefs Markus Miele (li.) und Reinhard Zinkann (re.), Miele Österreich Geschäftsführerin Sandra Kolleth: Lange Tradition bedeutet auch viel Verantwortung.
Miele Experience Center in Wals (Bild) und Wien: Hier kann das Miele Produktsortiment hautnah
FOTO: MIELE
erlebt werden. Zusätzlich helfen Experten bei der Auswahl und Zusammenstellung der Geräte.
Österreich, Kroatien und Slowenien. Sie konnte gleich bei ihrer Amtseinführung eine weitere technische Revolution präsentieren: den weltweit allerersten Geschirrspüler mit vollautomatischer Dosierung. 2019 folgte dann die Gerätegeneration 7000 mit ihren zahlreichen intelligenten Assistenten, die das Kochen nun auf vielerlei Weise erleichtern. Ihre Aufgabe an der Spitze der Organisation sieht die Managerin mit großer Verantwortung verbunden: „Miele hat in Österreich eine lange Tradition und eine besondere Stellung am Markt. Das Vertrauen der Kunden in die Qualität der Produkte und Dienstleistungen ist dementsprechend groß. Eine ganz besonders wichtige Rolle spielt dabei auch unser Kundendienst, der ganz viel zum hervorragenden Ruf der Marke Miele in Österreich beiträgt.“ Bestes Beispiel für diese hohen Ansprüche ist die neue Einbaugeräte-Generation 7000: Automatisierungsgrad und Smart-Home-Möglichkeiten liegen weit über den heute üblichen Standards, sodass es nicht zu hoch gegriffen ist,
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1980 25-Jahre-Jubiläum mit 550 Mitarbeitern.
2001 Erweiterung des Werks Bürmoos.
2005 Ausbau der Zentrale und Errichtung eines neuen Kundenund Ausstellungszentrums. Eröffnung des Miele Experience Center in der Firmenzentrale in Wals.
2012 Eröffnung des Miele Experience Center in Wien.
2018 Mag. Sandra Kolleth übernimmt die Geschäftsführung von Miele Österreich, Kroatien und Slowenien.
2020 Miele Österreich feiert das 65. Jahr seines Bestehens.
zu behaupten: In so einer Küche lässt sich die Zukunft schon heute erleben. Sandra Kolleth ist weiters davon überzeugt, dass Qualität mehr bedeuten muss, als „nur“ sehr zuverlässige, technisch perfekte Haushaltsgeräte anzubieten. „Bei Miele steht der Mensch im Mittelpunkt und damit auch ein sehr wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander. Und wir bieten herausfordernde und anspruchsvolle Aufgaben für Mitarbeiter.“ Diese Bemühungen wurden kürzlich gleich mehrfach belohnt. In einer Umfrage der Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) kürten die Konsumenten Miele im Bereich Kundenzufriedenheit zum „Kunden-Champion 2020“; der Kundendienst-Verband (KVA) zeichnete das Unternehmen zum 17. (!) Mal mit dem Service Award aus. Und das angesehene Wirtschaftsmagazin „trend“ ermittelte auf Basis anonymer Onlinebefragungen Österreichs beste Arbeitgeber. Der Gewinner hieß Miele Österreich. Schönere Geschenke zum 65er kann es eigentlich nicht geben!
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Küchentrends
Rezepte für morgen Gesünder, vielfältiger und noch mehr smarte Technik: Fünf Trends aus der Zukunft von Küche und Esskultur.
1.
Grüne Welle.
Gesund wie nie
Das Jahr 2020 wird noch viele Jahre unser Denken und Handeln bestimmen. Ganz sicher scheint, dass sich der schon längere Zeit existierende Megatrend zu gesunder Ernährung weiter beschleunigen wird. Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler vom deutschen Zukunftsinstitut: „Gerade in Zeiten, in denen wir uns nach Stabilität und Sicherheit sehnen, gewinnt die Sehnsucht nach einem beschwerdefreien, guten, langen Leben an Bedeutung.“ Der Speiseplan von morgen wird also deutlich mehr vegetarische Anteile und viel frisches Obst vorsehen. Aber auch allergiefreie Nahrungsmittel und lokale, nachhaltige Bio-Kost stellen eine schlüssige Konsequenz des neuen Denkens dar.
Der Speiseplan der Zukunft wird deutlich vegetarischer und regionaler sein als heute und viel frisches Obst enthalten.
Ein Hoch auf die Vielfalt
Der Trend nennt sich Biodiversity und hat ebenso ursprüngliche wie logische Wurzeln – geht es doch darum, mehr Abwechslung auf unsere Teller zu bringen. Hanni Rützler: „Das reichhaltige Angebot in den Supermarkt-Regalen täuscht darüber hinweg, dass wir nur auf einen Bruchteil der für die menschliche Nahrung nutzbaren Pflanzen und Tiere zurückgreifen. Eine reiche Biodiversität erweitert unsere kulinarischen Optionen und ermöglicht uns andere Geschmackserlebnisse durch den Genuss vergessener und neuer Sorten und Arten.“
Rückkehr vergessener Sorten. Neben Paradeisern werden auch andere Sorten deutlich mehr Vielfalt zeigen.
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FOTOS: GETTY IMAGES/ISTOCK, UNSPLASH.COM/MARKUS SPISKE, MIELE, MAURITIUS IMAGES/THE PICTURE PANTRY
2.
3.
Lust am Experimentieren
Mit der Rückbesinnung auf die Geborgenheit des eigenen Heims wird die Sinnlichkeit des Essens einen weiteren Aufschwung erleben. Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts: „Die Renaissance des Selberkochens lässt eine neue Nähe zum Thema Essen entstehen.“ Dem Zelebrieren der Esskultur wird noch mehr Zeit eingeräumt, und dabei soll man vor allem der Kreativität und Experimentierfreude freien Lauf lassen. Die Grenzen zwischen den klassischen Kategorien verschwimmen dabei. Ganz besonders wird das für Getränke gelten: Zum Beispiel, indem man den klassischen Wein zum Essen durch eine exquisite Saft- und Teebegleitung ersetzt, die perfekt auf die Speisen abgestimmt ist.
Neue Geschmackserlebnisse. Dem Zelebrieren der Esskultur werden wir in Zukunft mehr Zeit widmen, was der Kreativität in der Küche zugutekommt.
5. Die
Siegeszug der smarten Küche
Weltneuheit Dialoggarer und die intuitive Bedienungsführung der Miele Generation 7000 stehen am Beginn einer Technik-Revolution, die im Bereich der Küchen- und Haushaltsgeräte in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Schon heute können Geräte mit dem innovativen System Miele@home (Näheres dazu ab Seite 42) bequem von unterwegs gesteuert werden. Auch der Blick ins Backrohr übers Smartphone ist dank „FoodView“ bereits Realität und wegweisend für zahlreiche weitere Innovationen der Zukunft. Was das konkret für alle Hobby-Köchinnen und -Köche bedeutet? Bedienung und Kontrolle werden einfach und komfortabel wie nie zuvor, der Spaß am Kochen steigt.
4.
Lebensmittelpunkt Küche
Die Welt ist nicht immer und überall ein freundlicher Ort. In einem sich sprunghaft verändernden Umfeld findet der Mensch vor allem im eigenen Heim Schutz und Geborgenheit, in das man auch gerne Gäste einlädt. Egal ob man nun Hygge-Gemütlichkeit oder Hightech-Coolness bevorzugt – die Küche wird in Zukunft zum prägenden Lifestyle-Faktor, der durchaus auch repräsentative Zwecke erfüllen soll. Bei der Präsentation der Miele Generation 7000 im Vorjahr brachte Dr. Markus Miele die Entwicklung auf den Punkt: „Die Küche löst das Auto als Statussymbol ab.“
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Zentrum des Hauses. Die Küche stand ja schon immer im Mittelpunkt, aber in Zukunft wird sich dieser Trend noch verstärken.
Technische Revolution. Intelligente Technik wird uns das Leben erleichtern. Beispiel von heute: der Dialoggarer.
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Kolumne: René Freund
Im Nest Warum die Amseln unsere Vorbilder wurden, wie wir Tage und Bäuche füllten und was Umstandskleider mit Dampfgarern zu tun haben.
weibchen baute schon ein wenig fleißiger,
was mitunter daran lag, dass das Männchen freche Konkurrenten durch seinen Gesang aus dem Revier vertreiben musste. Viele Menschen befanden sich im Frühling in einer ähnlichen Situation wie die Amseln. Verharren im Nest war angesagt, was zur Folge hatte, dass die Glücklichen von uns Zeit und Muße hatten, ihr Zuhause noch mehr zu einer Wohlfühloase umzugestalten. Man konnte wieder ganz ohne Ironie „My home is my castle“ sagen. Von neuen Biedermeierfreuden war die Rede oder auch vom Verweilen auf den Dahamas. Wir haben – und damit waren wir nicht allein – zunächst einmal mit dem Ausmisten begonnen. Das ist ja nicht nur ein reinigender, sondern manchmal auch ein durchaus emotionaler Vorgang, etwa wenn man die Umstandskleider von vor zwanzig Jahren wiederfindet, Babysocken oder Laden voll mit Fotos – die auf Papier, Sie erinnern sich? Viele haben ihre Möbel umgestellt, neue Matratzen bestellt oder überlegt, wie man die Küche perfekter gestalten könnte. Kochen, Essen und Trinken füllte nicht nur die Bäuche, sondern die Tage. Was sollte
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man auch tun in einer Zeit, in der es reichte, zu Hause zu bleiben, um ein Held zu sein? Und wer weiß, ob Ähnliches nicht wiederkommen wird? Ich kenne Menschen, die in dieser Zeit zu regelrechten Kochfanatikern geworden sind und sich von Saulus zu Paulus beziehungsweise von Frittenmann zu Witzigmann gewandelt haben. Sie, die früher schon das Erwärmen von einem Paar Würstel als „Kochen“ bezeichnet hatten, schickten nun plötzlich dreimal täglich Bilder von Gerichten in die Weltöffentlichkeiten, als würden sie in einem Restaurant arbeiten: von der Frühstücksomelette mit Frühlingszwiebeln, Cocktailtomaten und Gruyère über die mittägige klare Rindsuppe mit selbst gemachten Kräuterfrittaten bis hin zu Safranrisotto mit Riesengarnelen als Abendessen. Da standen Herd und Backofen im Dauereinsatz. So manche entdeckten, was man in einem Dampfgarer alles zaubern kann. Und auch wenn danach die zwanzig Jahre alte Hose noch weniger gepasst hätte, dafür aber das Umstandskleid: Für viele blieb doch die wunderbare Erfahrung, wie viel Freude gemeinsames Kochen und Essen machen kann.
Doch irgendwann, auch wenn wir noch so gern daheim sind, wollen wir ohnehin wieder hinaus, wir können schließlich nicht immer vor uns hin brüten. Auch die kleinen Amseln sind schließlich längst flügge geworden und haben ihr Nest verlassen. René Freund ist begeisterter Koch und Autor von Büchern und Theaterstücken.
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ILLUSTRATION: ROLAND VOLAUFER
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as Amselpaar arbeitete perfekt zusammen, das faszinierte mich. Es war im März dieses ungewöhnlichen Jahres. Die beiden hübschen Vögel bauten im Efeu, der an der Hauswand emporrankt, ihr Nest. Abwechselnd brachten sie in ihren Schnäbelchen kleine Zweige, Rindenstücke, Moos und feuchte Erde zur vorgesehenen Brutstätte, ohne sich dabei jemals im Weg zu sein. Nun gut, das Amsel-
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Porträt
Elegant im Porzellanladen Designer-Keramik liegt voll im Trend. Die Wienerin Sandra Haischberger hat sich auf handgefertigtes Porzellan spezialisiert. Ihr Label „Feine Dinge“ verbindet puristische Schönheit mit traditionellem Handwerk.
TEXT: CHRISTIAN KORNHERR FOTOS: ASA 12/GREGOR KUNTSCHER
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eit einiger Zeit wird Keramik wieder vermehrt als das wahrgenommen, was sie eigentlich schon immer war: eine Kunstform. Und weil Töpfern auch gut für die Seele ist, lässt sich derzeit in den sozialen Medien ein wahrer Keramik-Boom beobachten. Das ist umso bemerkenswerter, als die gehobene Geschirrkultur schon fast in Vergessenheit geraten war. Kaum jemand interessierte sich noch für das „gute Porzellan“, das früher nur zu besonderen Anlässen aus dem Schrank geholt wurde. Das gerade stattfindende Comeback hat aber auch viel mit der neuen Lust am Kochen zu tun, denn das Bedürfnis zu mehr Nachhaltigkeit und ein allgemein stark steigendes Qualitätsbewusstsein tragen sicher dazu bei, dass heute immer öfter Billig-Geschirr durch feine Designer-Ware ersetzt wird. Die Wiener Keramik-Designerin Sandra Haischberger freut sich natürlich über den Trend, legt aber großen Wert darauf, dass ihre Arbeiten Herzensangelegenheiten sind und sie ihr Label „Feine Dinge“ bereits viele Jahre vor dem Hype etablierte. „Als ich anfing“, sagt sie, „war Designer-Porzellan noch ein weißer Fleck auf den Lifestyle-Landkarten.“
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Keramik-Designerin Haischberger: Gediegenes Handwerk als Gegenpol zu Perfektion und Digitalisierung.
Den aktuellen Trend zur Keramik sieht die 51-Jährige als Gegenpol zur unaufhaltsamen Digitalisierung und Perfektionierung der Gesellschaft: „Die Menschen sind auf der Suche nach Werthaltigkeit und romantisierten Wahrnehmungen. Ich hatte das Glück, dass meine Arbeit gut zur Sehnsucht nach ursprünglichem Handwerk und Einzigartigkeit passt.“ So war das allerdings nicht immer, denn Haischberger musste nach der Geschäftsgründung 2005 über ein Jahrzehnt Aufbauarbeit leisten, bis ihr der Keramik-Boom Rückenwind verlieh. „Der Anfang war mühsam. Auf knapp 30 Quadratmetern drängten sich Geschäft und Werkstatt. Handgemachtes Porzellan war damals geradezu exotisch. Keiner kannte das, keiner wollte das.“ Inzwischen aber wurde aus dem winzigen Laden ein wunderbar luftig wirkendes Geschäftslokal in der Wiener Margaretenstraße, einem schicken SzeneViertel nahe dem Naschmarkt. Auch wenn der Betrieb inzwischen auf sechs Mitarbeiterinnen – allesamt künstlerisch ausgebildet – angewachsen ist, hat sich an der prinzipiellen Philosophie nichts geändert. Da die Verkaufszone fließend in die Werkstatt übergeht, kann jeder Besucher am Fertigungsprozess teilhaben.
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Feine Dinge im Laden: Geheime Rezepturen, aufwendige Herstellung mit der Hand.
Porzellanproduktion: Verkaufslokal und Werkstatt in Wien-Margareten gehen bewusst fließend ineinander über, damit die Kunden an der Herstellung teilhaben können.
„Ich möchte, dass meine Kunden ein Gefühl dafür bekommen, dass Porzellan ein ganz besonderes Material ist.“ Denn tatsächlich stellt Porzellan sozusagen die Königin unter den Keramik-Produkten dar. Es wirkt zart und kostbar, und im Gegensatz zur einfacheren Töpferei ist die Herstellung weitaus komplizierter und erfordert viel Knowhow. Die Technik wurde bereits zu Beginn unserer Zeitrechnung in China entwickelt, nach Europa kam das edle Material erst viele Jahrhunderte später. Die berühmte Meißner Porzellanmanufaktur in Sachsen nahm 1710 den Betrieb auf, die geheimen Rezepturen für das „weiße Gold“ waren Ziel von internationalen Intrigen und Spionage. Vor der Industrialisierung war Porzellan-Geschirr extrem teuer und wurde oft über Generationen weitervererbt. Aber gerade der Reiz des Schwierigen war es, der Sandra Haischberger von Anfang an faszinierte. Die ehemalige Lehrerin begann mit Hobby-Töpferei, studierte dann jedoch Design mit Schwerpunkt Keramik an der Universität für angewandte Kunst bei Matteo Thun und Enzo Mari. „Für mich ist es ein geradezu mys-
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„Ich möchte, dass meine Kunden ein Gefühl dafür bekommen, dass Porzellan ein ganz besonderes Material ist.“
tisches Material. Knifflig zu gestalten, noch komplizierter in der Herstellung. Porzellan ist eine Zicke.“ Das Grundmaterial aus den einst so geheimnisvollen Rezepturen besteht aus Kaolin (feinem weißen Ton), Quarz und Feldspat und kommt aus Frankreich. Die Masse wird in Formen gegossen, nach einem Trockenprozess entformt, gesäubert und schließlich bei mehr als 1.300 Grad im Ofen gebrannt – viele Einzelschritte in aufwendiger Handarbeit. Dazu sind die Gussformen enorm teuer in der Anschaffung und können nur einmal täglich verwendet werden. All das macht das gehobene Preisniveau der „Feinen Dinge“ durchaus plausibel. Denn je nach Serie kann ein Gedeck durchaus 150 Euro und mehr kosten. Sandra Haischberger setzt im Verkauf auf Stammkunden und persönlichen Service. „Oft beginnt es mit einem Geschenk, von dem später die ganze Serie nachgekauft wird.“ Was den besonderen Reiz von Sandra Haischbergers Arbeiten ausmacht, ist wohl die Verbindung des traditionellen Materials mit modernen, puristischen Formen in weichen, harmonischen Farbkombinationen. Aber auch bei der Ver-
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Miele Geschirrspüler
Perfekt für feine Dinge Warum der Alleskönner von Miele die erste Wahl für wertvolles Geschirr ist.
Charmantes Sortiment: „Es gibt auf der Welt schon genug Perfektion. Es hat
PRODUKTFOTO: MIELE
einfach mehr Atmosphäre, von einem handgearbeiteten Teller zu essen.“
arbeitung schlägt sie eigene Wege ein. Im Normalfall geschieht die Farbgebung von Porzellan durch eine Glasur. Die Designerin verwendet jedoch durchgefärbtes Material, was den „feinen Dingen“ eine spezielle Note verleiht. „Durch das Polieren entstehen interessante Effekte von matt und glänzend. Außerdem ergibt sich ein ganz eigener haptischer Charakter.“ Deshalb ist auch der nicht hundertprozentig perfekte Eindruck durchaus gewollt. „Es gibt schon genug Perfektion auf dieser Welt. Es hat einfach mehr Atmosphäre, von einem sichtbar handgearbeiteten Teller zu essen.“ Aus ähnlich ursprünglichen Gedanken entstand die „Raw“-Serie. Eines Tages ließ Sandra Haischberger die Materialabfälle aus der Produktion vermischen und neu verarbeiten. Aus der Öko-Idee wurde ein Bestseller, allerdings mit dem kleinen Nachteil, dass logischerweise jede Charge einen einzigartigen Farbton hat, der sich nie wieder reproduzieren lässt. Haischberger: „Wenn man es den Kunden erklärt, verstehen sie das.“ In Sachen Alltagstauglichkeit müssen jedenfalls keine Kompromisse eingegangen werden: Alle Produkte sind
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selbstverständlich spülmaschinenfest. Obwohl: Das kostbare Service wird man wohl nicht jeder Maschine überantworten. „Unsere Produkte“, sagt Sandra, „sollen wertvoll wirken, aber nicht zu wertvoll, sodass man nicht vor dem täglichen Gebrauch zurückschreckt.“ Steckbrief
Sandra Haischberger wurde in Amstetten (Niederösterreich) geboren und war ursprünglich Lehrerin, bevor sie ihre künstlerische Ader entdeckte. Nach einem Hobby-Töpferkurs studierte die heute 51-Jährige an der Wiener Universität für angewandte Kunst u. a. bei Matteo Thun und eröffnete 2005 die Porzellanmanufaktur „Feine Dinge“.
Fleckenlose Gläser, glänzendes Besteck, makellos sauberes Geschirr – und das bei größtmöglicher Schonung und kleinstmöglichem Energieaufwand: Die Anforderungen an einen Geschirrspüler sind enorm. Der G 7965 SCVi XXL übertrifft sie noch bei Weitem. Das Multitalent von Miele lässt sich in ein griffloses Küchendesign voll integrieren, hinter seiner unauffälligen Fassade verbirgt sich ausgeklügelte Technik. Beim Öffnen wird sein Innenraum von vier Power-LEDs perfekt ausgeleuchtet. Die Liebhaber feiner Dinge werden darüber hinaus die flexible Besteckschublade zu schätzen wissen, in der auch kleine Geschirrteile wie Espressotassen sicher platziert werden können, die bei Bedarf aber auch für langstielige Weingläser im Oberkorb Raum bietet. Alles in allem: eine Küchenhilfe, der man sogar feinstes Porzellan gerne anvertraut.
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Rezepte
Feste richtig feiern Erst das gemeinsame Essen verleiht besonderen Anlässen die entsprechende Stimmung. Natürlich müssen die Speisen dafür den erhöhten Ansprüchen genügen. Wir servieren drei Galamenüs für jeden Geschmack.
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REZEPTE:
FOTOS:
SET-STYLING:
ALEXANDER KNAKAL
MAYER MIT HUT
EVELYNE ZEMPLENYI
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»Menü modern«
Rindertatar mit Senfmayonnaise, Kartoffelkrusteln und Melanzanikaviar
Delikater Starter: Das zarte Tatar mit der würzigen Senfmayonnaise – ein Gedicht! Und wetten, dass Ihre Gäste noch nie Melanzanikaviar serviert bekommen haben!
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»Menü modern«
Lachsforelle im Backpapier mit Erbsenpüree und Brunnenkresse
Miele Tipp Im Dampfgarer von Miele können Püree, Babybrei und Suppen, aber auch Risotto und Nudeln ganz einfach und schnell zubereitet werden.
So gesund! Ein Hauptgang, bei dem garantiert niemand ein schlechtes Gewissen bekommt: frischer Fisch und Gemüse in aparter Püreeform.
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»Menü modern«
Basilikumcreme mit knusprigen Macadamiabröseln und Mango
Miele Tipp Mit der Crisp Function im Miele Backofen werden Streusel und Brösel besonders knackig. Diese Funktion eignet sich auch zum Trocknen und Dörren von Obst und Gemüse.
Einmal was anderes: Der intensive Geschmack von Basilikum, kombiniert mit dem exotischen Aroma der Mango und den knusprigen Nussbröseln, ergibt ein ganz besonderes Dessert.
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»Menü modern« Rindertatar mit Senfmayonnaise, Kartoffelkrusteln und Melanzanikaviar
Lachsforelle im Backpapier mit Erbsenpüree und Brunnenkresse
Basilikumcreme mit knusprigen Macadamiabröseln und Mango
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 65 Minuten
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 45 Minuten
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 45 Minuten
Rindertatar: 350 g Rinderfilet 7 Kapern, 1 Essiggurkerl Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 TL Ketchup, 2 EL Olivenöl
Lachsforelle: Erbsenpüree: 1 Bio-Zitrone 330 g TK-Erbsen 4 Knoblauchzehen 1 EL Olivenöl 1 St. Zitronengras 1 Knoblauchzehe 6 Scheiben Ingwer Saft von 1 Zitrone 4 Lachsforellen- 50 g Crème fraîche filets à ca. 150 g Salz, schwarzer Salz Pfeffer aus der 4 Blätter BackMühle trennpapier Brunnenkresse 8 Zweige Thymian
Basilikumcreme: 1 EL Pinienkerne 2 Limetten 20 g Basilikumblätter 60 g brauner Zucker 1 EL Sesamöl 4 Blatt Gelatine 250 g Joghurt 3,6 % 250 ml Schlagobers
Senfmayonnaise: 1 Eidotter, 1 EL Dijonsenf Salz, Saft von ½ Zitrone 50 ml Olivenöl 60 ml Sonnenblumenöl 1 EL Joghurt 3,6 %
Kartoffelkrusteln: 150 g speckige Kartoffeln 300 ml Sonnenblumenöl Melanzanikaviar: 1 Melanzani 2 Knoblauchzehen 30 ml Olivenöl Salz, schwarzer Pfeffer abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone 2 EL Petersilienblätter Kresse
1. Rinderfilet in dünne Scheiben, dann in Streifen schneiden und hacken. 2. Kapern und Gurkerl fein hacken, zum Filet geben. 3. Salz, Pfeffer, Ketchup und Olivenöl zugeben, alles gut miteinander vermischen, beiseitestellen. 4. Für die Senfmayonnaise Eidotter, Dijonsenf, Salz und Zitronensaft in einem hohen Becher mit dem Stabmixer ca. 1 Minute lang mixen, dann Olivenöl und Sonnenblumenöl langsam einlaufen lassen, bis eine emulgierte Senfmayonnaise entsteht. Joghurt untermischen. 5. Für die Krusteln Kartoffeln schälen, schneiden, mit 250 ml Wasser mit dem Stabmixer fein mixen, alles durch ein feines Sieb gießen. Die im Sieb verbliebenen Kartoffelstückchen trocken tupfen. 6. Sonnenblumenöl auf 180 °C erhitzen, Kartoffelstücke darin knusprig frittieren, salzen, beiseitestellen. 7. Backrohr auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 8. Für den Melanzanikaviar Melanzani halbieren, kreuzweise einschneiden, die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden und in die Melanzani stecken. 9. Mit Salz, schwarzem Pfeffer aus der Mühle und Zitronenschale würzen. Olivenöl darüberträufeln und im vorgeheizten Backrohr auf der unteren Schiene (Oberund Unterhitze) bei 180 °C ca. 40 Minuten backen. 10. Mit einer Frischhaltefolie zudecken und 15 Minuten auskühlen lassen. 11. Das Fruchtfleisch aus der Haut lösen, das Innere der Melanzani und die Petersilienblätter fein hacken. 12. Zusammen in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft nachwürzen. 13. Das Tatar in einen Ring drücken, mit Melanzanikaviar, Senfmayonnaise und Kartoffelkrusteln anrichten und mit frischer Kresse garnieren. HERBST / WINTER 2020
1. Für das Erbsenpüree die Erbsen auftauen lassen, Olivenöl erhitzen, den gehackten Knoblauch zugeben, langsam darin anschwitzen. Erbsen, Zitronensaft einer halben Zitrone und die Crème fraîche hinzufügen, salzen und pfeffern. Kurz aufkochen lassen. Im Cutter oder Stabmixer pürieren, eventuell nochmals abschmecken. 2. Zitrone heiß waschen, in hauchdünne Scheiben schneiden, noch einmal halbieren. 3. Knoblauch schälen, fein schneiden, Zitronengras in kleine Stücke schneiden. 4. Lachsforellenfilets jeweils mittig auf ein Blatt Backtrennpapier legen und salzen, dann mit Ingwerscheiben, Zitronenscheiben von der übrigen Zitronenhälfte, Knoblauch, Zitronengras und Thymianzweigen belegen. 5. Backtrennpapier zu festen Päckchen falten und auf eine gelochte Garschale oder ein Backblech legen. 6. Dampfgarer auf 100 °C vorwärmen. 7. Im Dampfgarer bei 100 °C 9 Minuten garen. Alternativ im Backrohr bei 150 °C ca. 12 Minuten glasig garen. 8. Mit Erbsenpüree und der Brunnenkresse servieren.
Macadamiabrösel: 50 g weiche Butter 50 g brauner Zucker 1 gute Prise Salz 50 g gehackte Macadamianüsse 80 g Mehl, glatt 1 reife Mango
1. Für die Basilikumcreme die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, auskühlen lassen. Die Limetten halbieren und den Saft auspressen. 2. Pinienkerne, Limettensaft, Basilikum, braunen Zucker und Sesamöl in einem Becher mit dem Stabmixer zu einem cremigen Pesto rühren. 3. Für die Creme Gelatine in reichlich kaltem Wasser 5 Minuten einweichen, dann ausdrücken und mit 1 EL Joghurt leicht erwärmen. Schlagobers anschlagen. Restliches Joghurt in einer Schüssel verrühren, die warme Gelatine zugeben, das Pesto unterheben. 4. Schlagobers unter die Masse heben. 5. In vier kleine Keramikschüsseln füllen und 6 Stunden kalt stellen. 6. Für die Brösel alle Zutaten außer die Mango in einer kleinen Schüssel miteinander verkneten, dann 1 Stunde kalt stellen. Mit den Händen den Teig fein zerbröseln. 7. Backrohr auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 8. Die Macadamiabrösel auf ein Blech mit Backtrennpapier geben, verteilen und ca. 12 Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb backen, auskühlen lassen. 9. Mango schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Mit Basilikumcreme und Bröseln anrichten.
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»Menü vegetarisch«
Im Ofen geschmorte Karfiolscheiben mit griechischem Limettenjoghurt
Miele Tipp Klimagaren in den Miele Backöfen eignet sich auch ideal für das Schmoren von Gerichten.
Sinnliches Erlebnis: Wer sagt, dass vegetarisches Essen etwas mit Verzicht zu tun hat? Diese Kombination sorgt für eine Explosion der Aromen – ein Erlebnis für Gourmets.
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»Menü vegetarisch«
Pilzgulasch mit Topfenkürbiskernknöderln und Liebstöckelbröseln
Steirischer Brauch: Frische Pilze aus dem Wald, Liebstöckel aus dem Kräutergarten und dazu das unverzichtbare Kürbiskernöl!
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»Menü vegetarisch«
Crème brûlée mit karamellisierter Ananas
Miele Tipp Dieses Gericht kann auch sehr gut im Dampfgarer gegart und am nächsten Tag im Backofen gebräunt werden.
Zum Verlieben: Das Grundrezept ist ein süßer Klassiker aus der französischen Küche, die Variation mit Ananas sorgt für einen interessanten Kontrapunkt in Sachen Säure.
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»Menü vegetarisch« Im Ofen geschmorte Karfiolscheiben mit griechischem Limettenjoghurt
Pilzgulasch mit Topfenkürbiskernknöderln und Liebstöckelbröseln
Crème brûlée mit karamellisierter Ananas
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 45 Minuten
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 45 Minuten
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 1,5 Stunden im Backrohr
Karfiolscheiben: 1 Stück Karfiol 4 EL Olivenöl 2 Knoblauchzehen 1 daumengroßes Stück Ingwer 1 Chilischote 40 g Haselnüsse 2 EL Honig 2 Zweige Rosmarin
Pilzgulasch: 700 g Pilze nach Wahl 1 Bund Petersilie 1 große Zwiebel 100 ml Gemüsesuppe 1 Bio-Zitrone 2 EL Sonnenblumenöl 125 g Crème fraîche 1 EL Paprikapulver Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Crème brûlée: 4 feuerfeste Keramikförmchen mit ca. 3 cm Höhe und 10 cm Durchmesser 50 g Kristallzucker 1 Vanilleschote 250 ml Schlagobers 350 ml Milch
Griechisches Joghurt: 125 g griechisches Joghurt 1 Bio-Limette Meersalz etwas Chilipulver
1. Für das Joghurt die Limette auspressen, mit dem Joghurt und dem Meersalz verrühren. In ein Schüsserl füllen, mit etwas Chilipulver bestreuen. 2. Karfiol von den grünen Blättern befreien, dann im Locheinsatzblech im Dampfgarer bei 100 °C 15 Minuten dämpfen. Herausnehmen, in 1-cm-Scheiben mit Strunk schneiden. Wenn kleine Röschen dabei abfallen, diese einfach im Ganzen lassen. Auf ein mit Olivenöl ausgestrichenes Backblech legen. 3. Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden, Ingwer schälen, fein hacken, Chili halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Haselnüsse grob hacken. 4. Backrohr auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 5. Karfiol mit Honig und Olivenöl beträufeln, mit Ingwer, Chili, Knoblauch, Haselnüssen und Rosmarinzweigen belegen. 6. Im vorgeheizten Backrohr auf der mittleren Schiene (Ober- und Unterhitze) bei 180 °C ca. 20 Minuten schmoren. 7. Mit dem Joghurt anrichten.
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Topfenkürbiskernknöderl: 250 g Topfen 20 % 1 Eidotter 20 g Weizengrieß 30 g griffiges Mehl 50 g Kürbiskerne Liebstöckelbrösel: 30 g Butter 30 g Brösel, Salz 1 EL Liebstöckelblätter
1. Für die Topfenkürbiskernknöderl Topfen, Eidotter, Salz, Pfeffer, Weizengrieß und Mehl in einer Schüssel vermischen, dann 15 Minuten kalt stellen. 2. In der Zwischenzeit die Kürbiskerne fein hacken, in einer Pfanne goldgelb rösten und auskühlen lassen. 3. Dampfgarer auf 100 °C vorheizen. 4. Die ausgekühlten Kürbiskerne unter die Topfenmasse heben und nochmals 10 Minuten zugedeckt kalt stellen. Dann kleine Knödel formen, in eine ausgebutterte Garschale setzen. Im Dampfgarer 14 Minuten garen. 5. Für die Liebstöckelbrösel Butter in einer Pfanne schmelzen, die Brösel und das Salz untermengen und leicht anrösten, dann fein gehackte Liebstöckelblätter unterziehen. 6. Für das Pilzgulasch Pilze mit einem Messer putzen, in feine Stücke schneiden. Petersilienblätter abzupfen und grob hacken. Zwiebel schälen und fein schneiden. Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben, die Zitrone auspressen. 7. Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne oder einem Miele Bräter erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Pilze dazugeben und einige Minuten weich dünsten. 8. Crème fraîche und gehackte Petersilie, Gemüsesuppe, Zitronenschale, Zitronensaft und das Paprikapulver unter die Pilze mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 Minuten köcheln lassen. 9. Gulasch in den Tellern verteilen, mit den Topfenknödeln belegen, mit Liebstöckelbröseln bestreuen, servieren.
7 Eidotter 20 g feiner Kristallzucker Karamellisierte Ananas: 30 g Kristallzucker ½ Ananas, in Stücke geteilt
1. Kristallzucker in einer großen Pfanne oder einem breiten Topf von ca. 30 cm langsam karamellisieren lassen. Dabei nur umrühren, wenn der Kristallzucker zu braun wird, Kristallzucker immer wieder in der Pfanne schwenken. 2. Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Vanillemark ausschaben. 3. Schlagobers und Milch lauwarm zugeben, dann die Vanilleschote und das Mark auf kleiner Flamme ca. 2 Minuten kochen lassen. 10 Minuten beiseitestellen. 4. Eidotter verrühren und die lauwarme Schlagobers-Milch-Mischung zugeben, mit dem Schneebesen gut verschlagen. Durch ein feines Sieb gießen. 5. In die feuerfesten Förmchen verteilen. 6. Backrohr auf 90 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 1,5 Stunden im Backrohr garen. Am besten über Nacht kalt stellen. 7. In einer Pfanne den Kristallzucker für die Ananas karamellisieren, dann die Ananasstücke zugeben, kurz schwenken, beiseitestellen. 8. Crème brûlée mit feinem Kristallzucker locker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner bräunen (oder bei 250 °C Oberhitze), mit den Ananasstücken servieren.
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»Menü klassisch«
Ricotta-Gnocchi mit Bergkäse, Salbei und Orangen
Ein Hauch Italien: Mmmh, wie das duftet! Bei dieser Vorspeise fühlt man sich gleich in den letzten Italienurlaub versetzt. Und der Bergkäse obendrauf ist das Tüpfelchen auf dem i.
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»Menü klassisch«
Huhn mit Zwiebeln, Orangen und Kartoffeln
Miele Tipp Im Miele Combi-Dampfgarer mit der prozentuellen Feuchtezugabe bleibt Hühnchenfleisch besonders saftig.
Herzhaft: Der Hauptgang ist vor allem eines: saftig und nahrhaft. Die Orange sorgt für die besondere Note im Geschmacksempfinden.
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»Menü klassisch«
Topfenschmarren mit Birnen und Walnüssen
Miele Tipp Miele Kochfelder mit TempControl halten in den Bratstufen die Temperatur genau – ganz ohne Anbrennen oder lästiges Temperaturregeln.
Süßer Traum: Ein klassischer Schmarren, so flaumig, dass er auf der Zunge zergeht. Ganz ehrlich: Bei diesem Anblick rinnt uns schon das Wasser im Mund zusammen.
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»Menü klassisch« Ricotta-Gnocchi mit Bergkäse, Salbei und Orangen
Huhn mit Zwiebeln, Orangen und Kartoffeln
Topfenschmarren mit Birnen und Walnüssen
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 50 Minuten
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 45 Minuten Garzeit: 40 Minuten im Backrohr
Zutaten: für 4 Personen Schwierigkeitsgrad: mittel Zubereitungszeit: 45 Minuten
500 g Ricotta Salz, Pfeffer aus der Mühle 300 g griffiges Mehl 4 Eier 100 g Parmesan, gerieben Butter zum Ausstreichen der Form
1 ganzes Huhn 3 EL Bitterorangenmarmelade 1 TL Korianderkörner 3 kleine rote Zwiebeln 3 Knoblauchzehen 400 g Babykartoffeln mit Schale
Topfenschmarren: 250 g Topfen 20 % 125 g Sauerrahm 1 Prise Salz 1 Packerl Vanillezucker 1 Bio-Zitrone, Schale gerieben 60 g Staubzucker 30 g Weizengrieß
100 g weiche Butter 4 Zweige Salbei 1 Bio-Orange, Schale abgerieben 50 g Bergkäse, gerieben
1. Für die Gnocchi Ricotta mit Salz, schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Mehl, Eiern und Parmesan gut miteinander in einer Schüssel vermengen. 30 Minuten zugedeckt kalt stellen. 2. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig in 3 Stücke teilen und dünne Stränge von ca. 1 cm Dicke ausrollen. Mit einem Messer kleine 1-cm-Stücke abschneiden. 3. Dampfgarer auf 100 °C vorheizen, einen Einsatz mit Butter ausstreichen, die Gnocchi locker darauf verteilen, 13 Minuten garen. 4. Butter in einer Pfanne mit dem Salbei so lange köcheln lassen, bis die Butter leicht braun und der Salbei schön hellbraun ist. 5. Gnocchi aus dem Dampfgarer nehmen und in der braunen Butter schwenken. 6. Orangenschale zugeben, nochmals gut durchschwenken. 7. Auf den Tellern anrichten, mit dem Bergkäse bestreuen.
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4 Bio-Orangen 1 EL Olivenöl 1 EL Kristallzucker 0,6 l Hühnersuppe 4 Zweige Rosmarin Weißbrot
1. Das Huhn in Keule und Brust zerteilen, die Hühnerteile lauwarm waschen, dann mit der Bitterorangenmarmelade rundum einreiben und mit Korianderkörnern bestreuen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, Zwiebeln vierteln, Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Babykartoffeln gut waschen. 2. Die Orangen heiß waschen, von drei Orangen den Saft auspressen. Eine Orange in Scheiben schneiden. 3. Backrohr auf 190 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 4. Eine große Pfanne mit Olivenöl erhitzen, den Kristallzucker darin schmelzen lassen, mit dem Orangensaft ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Hühnersuppe zugeben. 5. Die Hühnerteile, Zwiebeln, Knoblauch und die Orangenscheiben darauf verteilen, ebenso den Rosmarin. Mit der Flüssigkeit übergießen. Babykartoffeln auf der Oberfläche verteilen, so werden sie schön braun. 6. In der unteren Schiene ca. 40 Minuten garen, dabei immer wieder mit Flüssigkeit übergießen. 7. Huhn mit den Zwiebeln, Knoblauch und den Kartoffeln anrichten. Mit Weißbrot servieren.
2 TL Maisstärke 3 Eier 2 cl Rum 20 g Kristallzucker Butter zum Braten Birnen: 2 reife Birnen 30 g Kristallzucker 50 g Walnüsse
1. Topfen, Sauerrahm, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale, Staubzucker, Weizengrieß und die Maisstärke in einer Schüssel mit einem Schneebesen glatt rühren. 30 Minuten kalt stellen. 2. Die Eier trennen und die Eidotter zur Topfenmasse zugeben, Rum ebenfalls zugeben und alles gut verrühren. 3. Eiklar und Kristallzucker zu einer cremigen Schneemasse schlagen, unter die Topfenmasse heben. 4. Backrohr auf 180 °C (Ober und Unterhitze) vorheizen. 5. Eine Pfanne mit 30 cm Durchmesser erhitzen, die Butter darin schmelzen lassen, die Topfenmasse zugeben. 1 Minute leicht anbraten, dann im Backrohr ca. 15 Minuten fertig backen. 6. In der Zwischenzeit Birnen schälen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. 7. In einer zweiten Pfanne den Kristallzucker karamellisieren lassen, die Birnenspalten und die Walnüsse zugeben, alles gut miteinander vermischen, dabei immer wieder die Pfanne schwenken. 8. Topfenschmarren aus dem Backrohr nehmen, mit 2 Gabeln zerreißen. 9. Topfenschmarren auf den Tellern verteilen, mit den Birnen belegen, mit Staubzucker bestreuen.
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Süße Überraschung
Alles Gute! Miele Österreich feiert Geburtstag, und hier ist die Torte: eine Skulptur der Sinnlichkeit, eigens kreiert von einer Koryphäe ihres Fachs – Eveline Wild, Konditor-Weltmeisterin und Patissière des Jahres 2017. Ihr Rezept: erstklassige Zutaten, Genauigkeit und Geduld.
TEXT: ANDREAS WOLLINGER FOTOS:
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ass unter ihren Händen etwas Einzigartiges entstehen würde, war klar, bevor sich Eveline Wild überhaupt an die Arbeit machte. Um das zu wissen, genügt es, ihre Biografie zu studieren. Das herausragende Talent der 1980 nahe Innsbruck Geborenen zeigte sich nämlich bald nach dem Abschluss der Konditorlehre: Im September 2001, blutjunge 20, gewinnt sie bei der Berufsweltmeisterschaft in der südkoreanischen Metropole Seoul die Goldmedaille, mit 25 steigt sie zur Chef-Patissière in Österreichs höchstdekoriertem Restaurant, dem Steirereck in Wien, auf. 2010 übersiedelt sie, der Liebe wegen, nach St. Kathrein in der Steiermark, wo sie mit ihrem Partner Stefan Eder das Hotel „Der WILDe Eder“ führt. Jetzt zaubert sie ihre süßen Kunstwerke ebendort. Und weil Eveline Wilds Begeisterung für ihre Berufung ansteckend wirkt, ist sie seit 2012 auch im Fernsehen ziemlich gefragt – etwa in „Frisch gekocht“ und „Schmeckt perfekt“ im ORF oder als Jurymitglied von „Deutschlands bester Bäcker“ im ZDF. Ihr Zugang zur Zuckerbäckerei, erzählt Eveline Wild mit ihrem sympathischen tirolerischen Akzent, sei ursprünglich gar kein kulinarischer,
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Steckbrief
Eveline Wild. Die gebürtige Tirolerin absolvierte eine Konditorlehre in Innsbruck und wandte sich dann der Patisserie zu. Als ChefPatissière war sie unter anderem im Steirereck in Wien tätig. Seit 2010 arbeitet sie in ihrem eigenen Hotel nahe Graz.
sondern ein künstlerisch-ästhetischer gewesen: „Von meinem ersten Lehrtag an habe ich immer Freude daran gehabt, die Welt zu verschönern, irgendetwas Hübsches zu machen.“ Als es seinerzeit, mit 14, ernst geworden sei mit der Berufswahl, da wären auch andere Jobs infrage gekommen, erinnert sich Wild: „Floristin, irgendwas mit Mode oder auch Schaufensterdekorateurin. Es war immer das Gestalten, das mich interessiert hat.“ Aus heutiger Sicht hätte sie auch Produktdesignerin oder Grafikerin werden können, meint sie. Aber mit der Patisserie habe sie es am Ende ohnehin perfekt erwischt, „weil ich mit meiner Kunst fast alle Sinne ansprechen kann“. Man muss sich nur das Meisterwerk anschauen, das Eveline Wild zum 65. Geburtstag von Miele geschaffen hat: Zuerst freut sich das Auge, dann die Nase, und am unvermeidlichen Ende kommt die himmlische Geschmacksexplosion im Mund, das raffinierte Zusammenspiel der Komposition. „Man muss diesen Gaumenkitzel bewusst herstellen“, sagt Eveline Wild. „Es geht dabei darum, dass man eine gelungene Balance zwischen Süße und Säure und ein spektakuläres Gefühl im Mund schafft. Das heißt:
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ZUSATZFOTO: SCHROTTER
PETER MAYR
„Eine gelungene Balance zwischen Süße und Säure schafft ein spektakuläres Gefühl im Mund.“
Meisterwerk Eveline Wilds Jubiläumstorte für Miele: Zuerst freut sich das Auge, dann der Gaumen.
Meister-Patissière Eveline Wild: mit Andi & Alex im ORF, mit der Trophäe „Patissière des Jahres 2017“, als Botschafterin für die steirische Apfelsorte „Evelina“ und in der Jury der ZDF-Show „Deutschlands bester Bäcker“.
Ich hab eine zarte Mousse, einen gallertigen, fruchtigen Kern, vielleicht eine knusprige Lage dazwischen – also verschiedene Elemente, die für sinnliche Erlebnisse sorgen.“ Wenn Eveline Wild über ihre Welt spricht, dann ist das Feuer der Leidenschaft deutlich zu hören. Erstaunlich, nach immerhin schon einem Vierteljahrhundert im Geschäft. Wie erhält man sich die Glut der Begeisterung über so lange Zeit? „Da muss ich Arnold Schwarzenegger zitieren“, sagt Wild, „der bei einem Vortrag einmal gesagt hat: ‚Bleib hungrig! Bleib wissbegierig! Erhalte dir die Neugierde! Erhalte dir diesen kindlichen Drang, etwas auszuprobieren!‘“ Ergebnis dieser Übung: 2017 wurde Eveline Wild vom Restaurant-Guide Gault-Millau zur „Patissière des Jahres“ gekürt. „Das war wie ein Ritterschlag für mich“, erinnert sie sich. Dabei klingt ihr süßes Erfolgsgeheimnis ganz simpel: „Ich nehme als Zutaten nur echte Dinge. Ich will Butter und keine Margarine. Und ich mag nur echte Früchte und kein künstliches
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Aroma. Und ich mag keine Glasurschokolade – das ist ein Industrieprodukt auf so niedrigem Niveau, dass es eigentlich zum Schämen ist. Und wenn Ei, dann ein richtiges Ei und nichts von diesem pasteurisierten Glumpert.“ Und welche Fähigkeiten braucht ein guter Konditor? „Genauigkeit ist wesentlich“, sagt Eveline Wild, „wenn man ein reproduzierbares Ergebnis haben will. Das geht nur, wenn man sich ganz genau an das Rezept hält. Und selbst da gibt es noch genügend Schwankungen: etwa durch die persönliche Tagesverfassung, die jeweilige Raumtemperatur und so weiter.“ Später fügt sie hinzu: „Und Geduld braucht der gute Konditor natürlich auch.“ Wir ahnen es: Ganz leicht ist die Meisterschaft der Eveline Wild im Tortenbacken nicht zu erreichen. Aber mit ein bisschen von diesem kindlichen Drang, es einfach auszuprobieren, wird es schon klappen. Das Rezept finden Sie auf der Seite rechts. Wir wünschen gutes Gelingen!
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Das Rezept
Himbeere trifft Schokolade Der zarte Schmelz der Mousse und die Säure des fruchtigen Kerns als Kontrapunkt: Eveline Wilds Torte ist eine Sensation für alle Sinne. Zutaten für eine Torte mit 26 cm Durchmesser
Kakaobiskuit
Himbeermousse
Zutaten:
ZUSATZFOTOS: PICTUREDESK.COM/FIRST LOOK/HANS LEITNER, ROLLING PIN, OTS/M.GIMPEL/EVELINA, ZDF/SABINE FINGER
5 Eier 150 g Zucker Salz Vanille 100 g Mehl
Zutaten: 25 g Stärke 40 g Kakao 30 g Öl 20 g Milch
90 g Himbeermark 2 Blatt Gelatine 45 g Zucker 170 g Schlagobers Limettenschale und Saft einer unbehandelten Frucht
Zubereitung:
Zubereitung:
Eine klassische Springform fetten und stauben oder einen Tortenreifen mit Backpapier eindrehen (ohne Fett und Mehl). Eier mit dem Zucker und den Gewürzen schaumig schlagen. Die Pulverzutaten gut trocken vermischen und unterheben. Zum Schluss die Flüssigkeiten einlaufen lassen und so lange rühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. In die Form füllen und bei etwa 160 °C Heißluft etwa 25 Minuten backen (die Backzeit kann schwanken – bitte individuell prüfen). Vollständig auskühlen lassen und kurz vor dem Weiterarbeiten in zwei etwa gleich dünne Scheiben schneiden. Eine davon ggf. kleiner ausstechen, damit sie zur Größe des Kerns passt (siehe Foto).
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und das Obers cremig aufschlagen, kalt stellen. Das Himbeermark mit dem Zucker und der Limettenschale verrühren, Gelatine ausdrücken und mit dem Limettensaft auf ca. 50 °C erhitzen. Zur aufgelösten Gelatine einen kleinen Teil des Fruchtmarks geben. Gut verrühren und dann zurück zum restlichen Himbeermark geben und verrühren. Das geschlagene Obers unterheben und auf das bereits gestockte Himbeergelee leeren. Glatt streichen und mit einer dünnen Scheibe des Kakaobiskuits abschließen. Am besten über Nacht einfrieren.
Himbeergelee-Kern Zutaten:
200 g Himbeerpüree 20 g Zucker
3 Blatt Gelatine 10 g Himbeergeist oder Limettensaft
Schokoladenmousse Zutaten:
130 g Dotter (ca. 7–8 Stück) 80 g Läuterzucker (halbe-halbe Zucker und Wasser, einmal aufgekocht)
225 g dunkle Schokolade mit mind. 60 % Kakaoanteil 330 g Schlagobers
Zubereitung:
Zubereitung:
Einen Metallring o. Ä. mit einem ungefähren Durchmesser von 22 cm vorbereiten: leicht nass machen, mit Frischhaltefolie faltenfrei bespannen und Tortenrandfolie einlegen. Gelatine in sehr kaltem Wasser einweichen, anschließend gut ausdrücken, mit Himbeergeist oder Limettensaft auflösen und zum Fruchtmark rühren. Zucker dazugeben, in die gewünschte Form füllen und im Kühl- oder Gefrierschrank stocken lassen.
Einen Metallring mit 26 cm Durchmesser vorbereiten (wie beim Himbeer-Kern) und auf einen flachen Untergrund setzen. Obers cremig aufschlagen, kühl stellen. Schokolade auf ca. 45 °C erwärmen. Läuterzucker aufkochen und über die Dotter schütten. Diese Mischung auf dem Wasserbad unter ständigem sanften Rühren auf etwa 80 °C erhitzen. Dann kalt schlagen. In die Schokolade einen kleinen Teil des Schlagobers geben und glatt rühren. Die Dottermasse unter-
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heben und zum Schluss das restliche Obers vorsichtig einarbeiten. Nun rasch weiterarbeiten: etwa die Hälfte der Schokoladenmousse in die Form leeren und den gefrorenen Kern in die Mitte drücken. Mit dem Rest der Mousse auffüllen und den Boden oben sanft andrücken. Die ganze Torte wieder einfrieren.
Kakaoglasur Zutaten:
20 g Pulvergelatine 60 g Wasser 215 g Obers, flüssig 60 g Kakao 270 g Zucker
85 g Wasser 150 g Schokolade mit mind. 60 % Kakaoanteil 10 g Butter
Zubereitung Glasur: Pulvergelatine mit den 60 g Wasser verrühren. Obers mit den 85 g Wasser samt Kakao und Zucker gut verrühren und erhitzen. Diese Mischung ca. 10 Minuten köcheln lassen. Achtung: geht leicht über und brennt leicht an! Zum Schluss die Gelatine-Wasser-Mischung sowie die Schokolade und die Butter beigeben, gut verrühren und auskühlen lassen, ggf. durchsieben, da sich beim Kochen ein kleines Kakaoklümpchen bilden kann.
Das Glasieren: Soll mit der Glasur gearbeitet werden, diese wieder auf ca. 45 °C erwärmen und rasch über die Torte gießen. Mit einer langen Palette in einem Zug den Überschuss herunterstreichen, vom Glasiergitter nehmen, ausgarnieren. Unter einem Tortensturz im Kühlschrank langsam auftauen lassen (ca. 5–6 Stunden), schneiden und servieren.
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Wohltemperierter Wein
Grad-Wanderung Guter Wein kann seine Qualitäten nur dann entfalten, wenn er perfekt temperiert ist. Master Sommelier Alexander Koblinger verrät, wie man die richtige Temperatur für vollendeten Genuss findet.
TEXT: ACHIM SCHNEYDER FOTOS: MIRCO TALIERCIO
Stillleben. In einem Restaurant wie dem Döllerer gehört perfekt servierter Wein dazu.
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eißwein muss kalt sein. Und Rotwein – so lautet zumindest eine weit verbreitete Faustregel – sollte bei Zimmertemperatur genossen werden. Oder doch nicht? „Absolut nicht – was vor allem für den Roten gilt, denn heutzutage gibt es wohl kaum eine Wohnung, in der es nicht das ganze Jahr über deutlich mehr als 20 Grad hat und somit zu warm für den Wein ist“, sagt Alexander Koblinger, einer von nur drei österreichischen Master Sommeliers (die beiden anderen sind in den USA respektive in England tätig) sowie Weinexperte und -berater
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unter Spitzenkoch und Miele Botschafter Andreas Döllerer in Döllerers Genusswelten in Golling bei Salzburg. Nun schreitet Alexander Koblinger zur Tat und schenkt ein. Einen 2008er „In Signo Tauri“, so heißt der fantastische Pinot noir von Heribert Bayer aus Neckenmarkt im Burgenland, und der ist durchaus gut gekühlt. So gut, dass er einem Laien vermutlich fürs Erste zu kühl vorkäme. Grundsätzlich, schätzt der 40-jährige Experte, sei es hierzulande so, „dass rund 90 Prozent der Weißweine zu kalt und rund 90 Prozent der Rotweine zu warm getrunken werden“.
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Sommelier Koblinger in seinem Reich. Bei Wein kann ihm niemand etwas vormachen: Er ist der einzige in Österreich tätige Master Sommelier.
Was aber ist nun die perfekte Temperatur? „Beim Weißen und bei Schaumweinen fängt’s bei sechs, sieben Grad an. Bist du drunter, können sich die Aromen nicht mehr entfalten, und du merkst nur noch, dass du Alkohol trinkst, vielleicht nimmst du die Bukettstoffe noch ein bisschen wahr, aber wirklich schmecken tust du nichts bis kaum etwas. Ist die Temperatur zu hoch, wirken die Weine oft zu alkoholisch und überladen, auch die Eleganz leidet“, sagt Alex Koblinger und empfiehlt für leichte, junge und trockene Weiße wie etwa Welschriesling oder Grünen Veltliner sechs bis acht Grad. Zehn bis zwölf sollten es bei etwas würzigeren und aromatischeren Sorten wie Sauvignon blanc oder Gewürztraminer sein. „Und dann geht es hinauf bis 13 oder sogar 14, wenn es sich etwa um einen alten Burgunder oder einen alten Riesling oder Grünen Veltliner Smaragd handelt. Aber 14 Grad ist bei Weißweinen dann wirklich das Ende der
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Sommelier-Set. Damit sind alle Werkzeuge für eine gediegene Weinpräsentation bei der Hand.
Fahnenstange. Einschenken sollte man diese Weine allerdings mit einer Temperatur von elf oder zwölf Grad, weil sie sich im Glas sehr rasch um rund zwei Grad erwärmen. Halbtrockene Weine oder solche mit sehr viel Restsüße können durchaus wieder etwas kühler serviert werden. Etwa acht bis zehn Grad sind da ideal, weil sich sonst die Süße zu sehr in den Vordergrund drängt.“ Ein gern begangener Fehler sei es, bei Festen im Freien die Gläser in der Sonne stehen zu lassen. „Die erhitzen sich so rasch, dass man dem Wein später nichts Gutes tut. Und sich selbst somit auch nicht“, sagt der Glas-Weise, der dazu rät, Weißweingläser wenn möglich vor dem Servieren zu kühlen. „Ideal ist natürlich ein Weinkühlschrank mit verschiedenen Temperaturzonen, wo man unterschiedliche Weiße oder auch Rote lagern kann und der zusätzlich einen Platz für Gläser bietet“, sagt Koblinger. Was nicht so g’scheit ist, sind Kübel mit
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ZUSATZFOTOS: MIELE
Teamwork. Spitzenkoch und Miele Botschafter Andreas Döllerer (re.) und seine Mannschaft kosten, was Sommelier Koblinger (Mi.) ausgesucht hat.
SommelierWeinschrank
Werkzeug für Genießer Er temperiert Weine und Gläser perfekt und zeigt sie stets im besten Licht.
Expertise. Weinkenner Koblinger bei der Arbeit: Die Auswahl der passenden Weine für das Menü erfordert viel Fingerspitzengefühl.
Eis, denn in solchen kühlt der Wein innerhalb einer knappen halben Stunde auf nur noch ein bis zwei Grad ab. Also wenn man sich schon dieser Methode bedient, sollte man auf die Zeit achten. Bei Rotweinen gilt grundsätzlich: 14 bis 16 Grad sind selten falsch. „Bei leichten, frischen und jungen Rotweinen, einem Zweigelt etwa oder einem Beaujolais, kann man auch auf zwölf runtergehen. Fährt man hingegen mit schweren Geschützen auf, also mit sehr kraftvollen und tanninreichen Weinen,
sind auch 18, manchmal sogar 19 Grad nicht verkehrt. Mehr als 20 sollten es allerdings nie sein. Aber wie bei den Weißen empfehle ich auch hier, immer mit ein, zwei Grad weniger als letzten Endes gewünscht einzuschenken, weil es wie gesagt nicht lange dauert, bis der Wein ein, zwei Grad zugelegt hat.“ So geschehen auch beim 2008er Pinot noir von Heribert Bayer, der sich ab dem dritten Schluck als perfekt temperierte Offenbarung entpuppt. Zum Wohl!
„Ich empfehle, mit ein bis zwei Grad weniger einzuschenken als letzten Endes gewünscht, weil sich der Wein rasch erwärmt.“
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Der Weinkühlschrank KWT 6722 iS von Miele lässt bei Liebhabern exquisiter Tröpferl keinen Wunsch offen: Er bietet nicht nur zwei verschiedene Temperaturbereiche, sondern auch einen flexiblen Flaschenrost, der jeder Flaschenform perfekten Halt gibt. Dazu gibt es ein Sommelier-Set, damit das Werkzeug stets zur Hand ist, sowie Raum zum Vorkühlen von Gläsern. Außerdem präsentiert sich die Weinsammlung immer im besten Licht: dezent angestrahlt mit LED-Lampen.
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Wie geht das?
Der intelligente Haushalt Es macht Hausgeräte zu Kommunikationstalenten: das innovative System Miele@home. Miele Produktmanager und Smart-Home-Fan Bernhard Marko erklärt, welche Funktionen er am liebsten nutzt.
„Noch nicht ausgeschlafen? Über die Miele@mobile App können Sie morgens die Kaffeemaschine einschalten, während Sie noch im Bett liegen, und noch einmal die Snooze-Taste drücken. Wenn Sie zehn Minuten später aufstehen, sind die Tassen gewärmt, und die Maschine ist vorgeheizt.“
„Alexa, frag Miele, wie man Spargel zubereitet! Welches Waschprogramm am schonendsten für meine Funktionswäsche ist! Und wie lange der Geschirrspüler noch braucht! So kommuniziert man mit der Assistentin Alexa, die im smarten Lautsprecher Amazon Echo integriert ist. Besonders praktisch in der Küche: das Top-Gerät Amazon Echo Show mit integriertem Bildschirm, auf dem man etwa das Rezept der Woche von Miele abrufen kann.“
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„Der Geschirrspüler ist voll mit schmutzigem Geschirr, und ich bekomme am Abend Gäste? Über die Miele@mobile App kann ich ihn schon vom Büro aus einschalten. Und dank automatischer Dosierung AutoDos und dem PowerDisk-System ist es nicht nötig, vorher einen Geschirrspül-Tab einzulegen – eine Disk reicht für etwa 20 Spülgänge. Über die App kann ich außerdem den Füllstand erfahren und bei Bedarf mittels ShopConn@ct eine neue PowerDisk bestellen.“
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Bernhard Marko
„Mit der Miele@mobile App lassen sich alle Miele Geräte im Haushalt steuern und überwachen – sie informiert über den Gerätestatus, zeigt Füllstände an und gibt Warnungen, wenn man etwa vergessen hat, den Kühlschrank zu schließen. Außerdem bietet Miele eine riesige Rezeptsammlung an – samt Anleitungsvideos, die im Küchenalltag helfen.“
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ist Group Product Manager für Hausgeräte bei Miele Österreich und begeisterter Miele@homeAnwender.
„‚Habe ich den Backofen wirklich abgedreht?‘ Wer sich diese Frage öfter stellt, kann dank Miele@home ab sofort beruhigt sein: Über die Miele@mobile App lässt sich der Status von Geräten mit dem Smartphone abfragen. Und die Funktion FoodView erlaubt es, mittels Kamera im Backrohr den Braten im Auge zu behalten, während ich etwa auf der Terrasse Gäste unterhalte.“
FOTOS: MIELE, GETTY IMAGES/ISTOCK, WILDBILD
„Ich gebe oft morgens schmutzige Wäsche in die Maschine, mache die Tür zu und gehe zur Arbeit. Übers Smartphone aktiviere ich das Waschprogramm, damit es genau dann fertig ist, wenn ich abends nach Hause komme. Dann muss die Wäsche nur noch in den Trockner – der über die Funktion Wash2Dry drahtlos mit der Waschmaschine kommuniziert und automatisch das ideale Trockenprogramm wählt. Perfekte Wäschepflege war noch nie so einfach!“
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Einer für alles. Der Triflex lässt sich blitzschnell für alle Anwendungen umbauen.
Innovation für daheim: Triflex HX1
Verwandlungskünstler Mit seinem ersten kabellosen Staubsauger setzt Miele einmal mehr Maßstäbe: Er bietet smarte Flexibilität, ein Akku-System für lange Betriebszeiten und maximale Saugleistung.
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Bärenstarkes Akku-System Kabellose Staubsauger brauchen in erster Linie ein leistungsfähiges Akku-System – ist es doch die Basis für die Unabhängigkeit von der Steckdose. Mit dem Batteriespezialisten Varta hat Miele einen starken LithiumIonen-Akku entwickelt, mit dem der Triflex Laufzeiten von bis zu einer Stunde erreicht. Weiters kann der Akku in Sekundenschnelle gewechselt werden. Damit erhöht sich die Betriebszeit auf 120 Minuten.
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Konkurrenzlose Saugkraft
Drei Geräte in einem. Je nach Einsatzzweck lässt sich der Triflex HX1 im Handumdrehen umbauen: Sitzt die PowerUnit, das Herzstück des Geräts, ganz oben, ist der Triflex perfekt für die Arbeit unter Möbeln vorbereitet. Befindet sie sich unten, sind große Flächen durch den veränderten Schwerpunkt bequemer zu saugen. Die dritte Variante ist ein praktischer Handstaubsauger, der entsteht, wenn die PowerUnit allein eingesetzt wird – etwa um Polstermöbel (Bild oben) oder den Innenraum von Autos zu reinigen.
Hier macht sich die Erfahrung von Miele bei Staubsaugern bezahlt: Die bewährte Vortex-Technologie sorgt auch beim Triflex für konkurrenzlose Reinigungsleistung. Das dreistufige Filtersystem trennt Feinund Grobschmutz, der wartungsfreie HEPA Lifetime Filter hält 99,999 Prozent * selbst feinster Partikel und Allergene zurück.
Vielseitiges Ladekonzept Das Aufladen lässt sich ganz individuell gestalten – mit oder ohne Ladestation, mit der PowerUnit oben als auch mit der PowerUnit unten, mit der Wandhalterung oder mit dem Kabel direkt in den Akku. Am Abstellort Ihres Staubsaugers befindet sich keine Steckdose? Kein Problem – der Akku kann auch außerhalb des Geräts geladen werden.
Elektrische extrabreite Bodenbürste 28 Zentimeter breit, optimale Luftführung, intelligente Bodenbelagserkennung: Die Multi Floor XXL Bodenbürste ist für alle
Untergründe geeignet, durch ihre außergewöhnliche Breite gelingt die gründliche Reinigung auch größerer Flächen in kürzester Zeit. Die Modelle „Pro“ und „Cat & Dog“ sind mit LED-Licht ausgestattet, was die Sicht in allen Einsatzbereichen deutlich verbessert. * nach EN 60312-1, Ausstattung modellabhängig
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abellose Staubsauger wie der neue Triflex HX1 erfreuen sich in letzter Zeit wachsender Beliebtheit – erhöht die Abwesenheit eines Kabels doch die Bewegungsfreiheit und damit auch den Aktionsradius. Aber der erste kabellose Staubsauger von Miele kann natürlich noch viel mehr: So bietet der Triflex etwa ein flexibles 3-in-1-Konzept, sein leistungsfähiges AkkuSystem sorgt für lange Laufdauer, und seine kraftvolle Saugleistung lässt – wie bei allen Miele Staubsaugern – keinen Wunsch offen. Der Miele Triflex HX1 wird in drei Varianten angeboten: als Basismodell, als „Cat & Dog“ für Haustierbesitzer – mit „Brilliant Light“ und einer praktischen ElectroCompact Handbürste. Und als „Pro“ – mit serienmäßigem Wechsel-Akku und ebenfalls mit LED-Licht in der Bürste. Zur Wahl stehen fünf attraktive Farben: Rubinrot, Graphitgrau, Lotosweiß, Obsidianschwarz sowie Infinitygrau.
Aller guten Dinge: die drei Erscheinungsformen des Triflex – fßr jeden Einsatzzweck optimal.
Innovation für daheim
Neu & gut Miele feiert 65-Jahre-Jubiläum in Österreich. So profitieren Sie davon: Diese ausgewählten Geräte können Sie jetzt unverbindlich 65 Tage lang zu Hause testen – mit Geld-zurück-Garantie*.
Heißer Dampf auf drei Ebenen
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ohne jede Geschmacksübertragung. So kann man beispielsweise ein Hauptgericht und zwei Beilagen zeitgleich garen, während man weitere Vorbereitungen in Angriff nimmt. Im Handumdrehen ist auch die Reinigung des Edelstahlgarraums erledigt.
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Das Kochen mit Dampf ist gesund – das Gemüse bleibt knackig, Vitamine und Geschmack bleiben erhalten – es ist aber auch ungemein praktisch! Im Stand-Dampfgarer DG 6001 lässt sich ein komplettes Gericht auf drei Ebenen zubereiten, und zwar gleichzeitig und
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Das Duo fürs Jubiläumsmenü Dieses Set, bestehend aus dem Herd H 2268-1 E und dem Kochfeld KM 6012, ist das Herzstück der Küche: Der Garraum bietet Platz auf fünf Ebenen, dank FlexiClip-Vollauszug lassen sich die Bleche und Gitter bequem herausziehen. Die PerfectClean-Ausstattung ermöglicht die Reinigung auf Knopfdruck. Das Kochfeld bietet vier Elektro-Kochzonen inklusive Vario-Kochzone.
Sauberkeit zum Aufatmen Allergiker können aufatmen, denn der beutellose Bodenstaubsauger Blizzard CX1 Red Edition Parquet PowerLine sorgt für maximale Lufthygiene. Sein HEPA AirClean Lifetime Filter ist wartungsfrei
und perfektioniert die Leistung der Miele Vortex Technologie, die Grob- und Feinstaub aufnimmt und separiert. Zudem ist das Gerät dank inkludierter Parkettbürste ideal zur mühelosen Pflege empfindlicher Hartböden. Durch das einzigartige Dreh-/Kippgelenk ist diese Bürste besonders wendig, und man erreicht problemlos auch kleine Nischen und Winkel.
* Die Aktion gilt nur für die auf den Seiten 46 bis 49 dargestellten und in Österreich gekauften Jubiläumsgeräte, solange der Vorrat reicht. Die Rücknahme kann innerhalb von 65 Tagen nach dem Kauf unter Vorlage der Originalrechnung (Rechnungsdatum bis 31. 12. 2020) erfolgen. Eine Auszahlung erfolgt ausschließlich auf Konten in Österreich.
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Wärmstens verbunden
Die Perle des Hauses
Der Wärmepumpentrockner TWD 360 WP ist ein Sparfuchs. Seine EcoDry-Technologie hält Energieverbrauch und Trocknungszeiten dauerhaft niedrig, die Sensorik „Perfect Dry“ macht eine punktgenaue Trocknung möglich. Mit der Waschmaschine WWD 660 WCS (rechts nebenan) versteht sich der Trockner bestens – beide können mittels Miele@mobile App und WiFiConn@ct nicht nur von unterwegs gesteuert werden, sie kommunizieren über Wash2Dry auch miteinander: Der Trockner übernimmt automatisch das Programm der Waschmaschine und liefert ein perfektes Gesamtergebnis.
Die Waschmaschine WWD 660 WCS würde sich den Titel „beste Freundin“ redlich verdienen: Auch nach dem Programmstart kann man noch Wäsche nachlegen. Die Dosierung des Waschmittels erfolgt je nach Beladungsmenge automatisch. Die Mengenautomatik regelt zudem den angepassten Wasser- und Stromverbrauch. Mit der Option Vorbügeln sorgt sie für jede Menge Vorarbeit in Sachen Wäschepflege – bis zu 50 Prozent weniger Bügeln durch automatisches Glätten – und macht sie damit zu einer unverzichtbaren und herausragend wirtschaftlichen Haushaltshilfe.
Na, was treibt der Saugroboter gerade? Über die Scout RX2-App am Handy hat man ihn immer schön im Blick. Überzeugend ist er auf jeden Fall: Mittels Quattro Cleaning Power reinigt er gründlich bis in die letzte Ecke – und das mit bis zu 60 Minuten Akkulaufzeit. Bei seiner Arbeit nimmt er auf Möbel größtmögliche Rücksicht und kann Hindernisse bis zu 1,7 Zentimeter überwinden. Mit dem Timer für die automatische Reinigung sind bis zu sieben individuelle Zeiteinstellungen programmierbar.
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Bis in die letzte Ecke
Kauf ohne Risiko Überzeugen Sie sich von Miele – mit der „65-TageGeld-zurück-Garantie“! Ausgewählte Miele Geräte können Sie jetzt unverbindlich 65 Tage lang zu Hause testen. Entscheiden Sie sich während dieser „Probezeit“ gegen das Gerät, geben Sie es einfach an Miele zurück. Sie erhalten den vollen Gerätepreis umgehend rückerstattet. Nähere Informationen und viele weitere Produkte mit „65-Tage-Geld-zurück-Garantie“ finden Sie auf miele.at/65jahre
Flüsterleiser, perfekter Kaffeegenuss Das Baby schläft – jetzt ganz in Ruhe eine Tasse Kaffee genießen. Oder beim Kaffeegenuss zu zweit ganz ungestört ein gutes Gespräch führen. Auf diese Bedürfnisse nimmt der Miele Stand-Kaffeevollautomat CM 5310 Rücksicht: Sein Mahlwerk mahlt den Kaffee
aromaschonend und besonders leise. Ob mit oder ohne cremigen Milchschaum – gleich zwei Kaffeespezialitäten auf einmal können mittels „OneTouch for Two“-Funktion zubereitet werden. Für eine größere Runde kommt die Kaffeekannenfunktion zum Einsatz.
Kompromisslos gründlich Mit beeindruckenden 890 Watt Leistung sorgen die PowerLine Modelle für eine hervorragende Reinigung aller Bodenbeläge. Der Bodenstaubsauger Complete C3 Score brilliert aber nicht nur mit höchster Saugleistung, sondern ist auch vorbildlich in Sachen Hygiene – zum einen mit seinem Air-Clean Filtersystem, zum anderen dank Hochleistungsstaubbeutel. Besonders praktisch: Dieses Gerät ist mit hochwertigem Zubehör (Polsterdüse, Fugendüse, Saugpinsel) ausgestattet, das staubfrei im Gerät integriert und damit jederzeit griffbereit ist.
* Die Aktion gilt nur für die auf den Seiten 46 bis 49 dargestellten und in Österreich gekauften Jubiläumsgeräte, solange der Vorrat reicht. Die Rücknahme kann innerhalb von 65 Tagen nach dem Kauf unter Vorlage der Originalrechnung (Rechnungsdatum bis 31. 12. 2020) erfolgen. Eine Auszahlung erfolgt ausschließlich auf Konten in Österreich.
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Miele Service für Sie Der Kauf eines Miele Geräts ist der Beginn einer lebenslangen Beziehung. Denn die herausragende Langlebigkeit von Miele Produkten ist nicht zuletzt das Ergebnis des besten Kundendienstes Österreichs.
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