F E B R UAR • MÄR Z 2019
IS
E-
EXTRA
2 0
19
RE
EUR 6
Sehnsucht Frühling Die Schönheit der Natur entdecken
ARLBERGER LEGENDEN WO DER WINTER RICHTIG ZELEBRIERT WIRD
F E B R UAR • MÄR Z 2019
GROSSE FREIHEIT
FOTOS: XXXXXXX
MIT DEM CAMPINGBUS ÜBER DIE ALPEN BALLONTREKKING IM ALLGÄU SNOWKITEN IN OBERTAUERN
WOANDERS WANDERN
NATUR & KULTUR AN DER LIGURISCHEN KÜSTE • ABENTEUER AUF DER CHINESISCHEN MAUER • WILDE SCHÖNHEITEN AM BALKAN
cover [P]_10758971.indd 2
16.01.19 12:08
Mitten im Schnee Mit dem Gleitschirm in den Powder, auf Skiern zum Klettersteig und neben Berühmtheiten auf der Piste: Selten wird das große Weiß so zelebriert wie in St. Anton am Arlberg. TEXT: SIMON SCHÖPF FOTOS: RUDI WYHLIDAL
22 BERGWELTEN
Die Große Sulzspitze (2.853 m) ist Zwischenstation auf dem Weg zu den unverspurten Hängen des Verwalltals.
BERGWELTEN 23
Hinter der Lavarellahütte erhebt sich die Kreuzkofelgruppe mit der Neunerspitze (links). Rechtes Bild: Umgeben von imposanten Gipfeln, steigt man im Naturpark Fanes‑Sennes‑Prags auf.
42 BERGWELTEN
TI
R L
LA
AHÜTTE • SÜ D
O
VA
LL RE
DAHEIM AM BERG Über Liebe auf den ersten Blick, die schöne Aufgabe, Stammgäste zu begrüßen, und den Genuss, ladinische Spezialitäten zu verkosten. TEXT: BARBARA BACHMANN FOTOS: ELIAS HOLZKNECHT
BERGWELTEN 43
Unterwegs in Graubünden: Die Straßen winden sich höher, die Temperaturen fallen tiefer. Im CamperVan ist es jedoch kuschelig warm und komfortabel.
60 BERGWELTEN
Winter im Van
Drei Länder, drei Tage, ein Campingbus: Wir reisen vom Allgäu nach Vorarlberg und weiter nach Graubünden. Wir parken an der Piste, gehen wandern und auf Skitour. Und wir beantworten die Frage: Wie sexy ist das mobile Leben im Van, wenn es draußen richtig kalt ist? TEXT: SISSI PÄRSCH FOTOS: MARTIN ERD ILLUSTRATION: SARAH NIEMANN
BERGWELTEN 61
Über allen Gipfeln: Im Ballon spürt man keinen Fahrtwind und kann sich allein dem grandiosen Panorama der Allgäuer Alpen widmen.
74 BERGWELTEN
BALLONWANDERN
Du weißt nie, wohin es geht Abheben mit Familie: Im Heißluftballon kennt allein der Wind das Ziel. Und von dort wandern wir wieder zurück, ausgerüstet mit Landkarte und Kompass. TEXT: SIBYLLE HAMANN FOTOS: HANS-MARTIN KUDLINKSI
U
nd plötzlich ist es so still, dass man nur noch den eige nen Atem hört. Der Gasbrenner ist ab gedreht. Keine Flamme mehr. Auch kein Motor, kein Propeller, kein Düsen antrieb, nicht einmal ein Flügelschlag. Wir hängen in einem Korb an vier Seilen. Unter uns 3.500 Meter Luft. Über uns Luft in Richtung Unendlichkeit. Ein paar Cirruswolken, dahinter wahrscheinlich ir gendwo das Weltall. Da sagen dann selbst die Kinder nichts mehr. Auch Klaus Schweiger ist ganz still ge worden in diesem Moment, und das will etwas heißen, denn solange Schweiger fes ten Boden unter den Füßen hat, ist er ein jovialer Mann, der selten um einen flot ten Spruch verlegen ist. Klaus Schweiger ist unser Pilot. Mit ein paar wenigen siche
ren Handgriffen hat er den Heißluft ballon samt uns hier heraufgebracht: Gasflamme an, Gasflamme aus; spüren, schauen, lauschen; ab und zu ein Blick auf den Höhenmesser, den Rest hat der Pilot im Gefühl. Die Ruhe so weit über dem Boden, sagt Klaus Schweiger, habe auch für ihn, nach mehr als 4.000 Flugstunden, noch immer etwas Besonderes. Etwas Erhabenes. Klei nes wird groß, Großes wird klein, die Per spektiven verschieben sich. Man lernt da bei Ehrfurcht. Und alles, was einem eben noch vertraut erschien, bekommt, aus der großen Höhe betrachtet, plötzlich rätsel hafte Züge. Die Landschaft zum Beispiel, die sich da unter uns ausbreitet: Sanft liegt das bay erische Alpenvorland da, Hügel, Felder, dazwischen zahlreiche kleine Teiche, alles
zusammengehalten von einem Netz aus Feldwegen und Straßen. Die Erden bewohner in dieser Landschaft sind es ge wohnt, kleine Fahrten zu unternehmen. Sie packen Kind und Kegel ins Auto, klap pen die Türen zu, schalten das Navi ein, dann geben sie den Zielort ein und fahren los. Für Erdenbewohner scheint es ganz normal zu sein, dass eine Fahrt immer ei nen Ausgangspunkt und ein klar definier tes Ende hat. Sogar jene Fortbewegungsart, die der Natur am allernächsten ist, das Wandern, mutet, aus der Vogelperspektive betrach tet, eigentümlich an. Direkt vor uns faltet sich mit schroffer Abruptheit der mäch tige Alpenhauptkamm auf; genau auf dem Kamm verläuft die Staatsgrenze zwischen Österreich und Deutschland. Auch in diesen zerklüfteten, abweisend wirkenden
BERGWELTEN 75
Imposante Felskulisse: Rund um die Talijanka (2.056 m) wandert man im Grbaja-Tal an der Grenze zwischen Montenegro und Albanien.
102 BERGWELTEN
Die wilde Schönheit Das versteckte Paradies am Balkan: Im Grenzgebiet von Albanien, Montenegro und dem Kosovo erlebt man Vielfalt in Kultur und Landschaft: Küsten und Berge, Almkäse und Rotwein, wilden Fels und sanfte Wellen. TEXT: CHRISTINA GEYER FOTOS: MARKO MESTROVIC
BERGWELTEN 103
DRAUSSEN IN VARAZZE
Italien, wie wir es lieben: In der Bucht von Varazze reihen sich gelbe Sonnenschirme, Bars und Strandcafés aneinander, und in der Vorsaison ist es noch angenehm ruhig. Im Hintergrund erheben sich die grünen Berge des Ligurischen Apennins.
114 BERGWELTEN
Wenn in den letzten Wochen des Winters unsere Sehnsucht nach der Wärme des Südens allzu groß wird, packen wir die Rucksäcke und fahren nach Italien an die ligurische Küste. Westlich von Genua liegt der Ort Varazze, ein ideales Basislager zum Wandern, Bouldern und Surfen. TEXT: ROBERT MARUNA FOTOS: BERNHARD FIEDLER
BERGWELTEN 115
Der „Gewundene Drache“ in Bestform. Sonnenuntergang über der Großen Mauer bei Jiankou. Wir befinden uns rund tausend Meter über dem Meeresspiegel.
124 BERGWELTEN
Die Mauer ist unser Ei≠elturm Beijing ist eine anstrengende Stadt. Wer sich von ihr erholen möchte, sollte auf der Großen Mauer marschieren. Chinas monumentale Befestigungsanlage gehört zu den aufregendsten Wanderwegen der Welt. TEXT: GERO GÜNTHER FOTOS: PETER NEUSSER
BERGWELTEN 125