3. DRITTEL | FEBRUAR/MÄRZ 2021
E BESTE SAISON FLORIAN BALTRAM SPIELT SEIN OFI-TEAM DER RED BULLS PR IM R GE DI EI RT VE N UE NE E DI VORZEITIG INS AHL-PLAYOFF N LE OL W S OR NI JU EY CK HO RED BULL WWW.REDBULLS.COM
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Champions“
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
SERVUS, EISHOCKEY-FANS! Wer hätte das im Herbst letzten Jahres gedacht, dass wir im Grunddurchgang der bet-at-home ICE Hockey League alle 40 Spiele absolvieren werden! Corona zum Trotz und unter penibelster Einhaltung maximal möglicher Sicherheitsvorkehrungen haben wir es als Liga gemeinsam geschafft, den Spielbetrieb zur Freude unserer Fans aufrechtzuerhalten und dabei auch Pandemie-bedingte Rückschläge – Stichwort Quarantäne – zu verkraften. In gleichem Maße freut es uns, dass die kostenlosen Livestreams der Red Bulls von euch so gut angenommen werden. Wir nehmen das als Ansporn, unsere Heimspiele mit Expertenkommentatoren sowie vielen Infos und Geschichten noch interessanter und euch die Zeit daheim vor den Bildschirmen so spannend wie möglich zu gestalten. Im vorliegenden dritten Bully der Saison geht es schon langsam in Richtung Playoffs; mit der Titelstory über den aufstrebenden Florian Baltram, mit einem Blick auf die neuen Spieler im Profi-Team und mögliche Playoff-Gegner, News von den Red Bull Hockey Juniors u.v.m. Die Red Bulls wünschen euch viel Vergnügen beim Lesen sowie bei den Heimspielen der Red Bulls, die im eigenen Livestream bzw. von den Liga TV-Partnern live übertragen werden.
INHALT 4
HIGHLIGHTS DER RED BULLS IN DER BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE
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SPIELPLAN PICK ROUND & PLAYOFF-MODUS
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FLORIAN BALTRAM IM INTERVIEW
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RED BULLS IM LIVESTREAM
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DER AKTUELLE KADER DER RED BULLS
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VORGESTELLT: STEFAN ESPELAND & ALEXANDER URBOM
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DIE PICK ROUND-GEGNER DER RED BULLS IM FAKTENCHECK
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RED BULL HOCKEY JUNIORS SIND ÖSTERREICHISCHER AHL-VIZEMEISTER
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MIT VOLLER KRAFT IN DIE FINALE AHL-PHASE
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RED BULLS RISING – ALLE ICE-DEBÜTANTEN AUF EINEN BLICK
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DANIEL PETERSSONS AUSFLUG IN DIE PROFI-MANNSCHAFT
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EISHOCKEY 1X1 MIT MATTHIAS TRATTNIG
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EXPERTENTALK MIT DR. KLEIN ÜBER INTENSIVE SPIELPHASEN
IMPRESSUM HERAUSGEBER EC Red Bull Salzburg GmbH, Gaisbergstraße 4a, A-5020 Salzburg REDAKTION Guido Stapelfeldt, Markus Knoblechner, Heiko Mandl PRODUKTION, LAYOUT & SATZ elchkopf.com FOTOS GEPA-pictures, Heiko Mandl, vecteezy.com DRUCK MEDIA DESIGN: RIZNER.AT GmbH & Co. KG, Stabauergasse 5, A-5020 Salzburg
NAME EC Red Bull Salzburg GEGRÜNDET 2000 STADION Eisarena Salzburg ADRESSE Hermann-Bahr-Promenade 2 A-5020 Salzburg WEB www.redbulls.com
#GoRedBulls 3
Am 28. Dezember ließ es der erst 16-jährige Akademie-Stürmer Julian Lutz in seiner ICE Hockey League-Premierensaison krachen – insgesamt hat der Deutsche sieben Spiele mit den Red Bulls absolviert – und traf gegen Dornbirn gleich zweimal (!). Routinier Rick Schofield fixierte ebenfalls mit einem Doppelpack den 4:2-Heimerfolg gegen die Bulldogs.
Zu Beginn des Jahres legten die Red Bulls eine 4-Spiele-Siegesserie hin, in der sich Jack Skille und John Hughes jeweils als Doppeltorschützen feiern lassen durften. Der 3:2-Erfolg am 10. Januar in Bozen war nicht nur für die Mannschaft enorm wichig, sondern auch ein besonderes Spiel für Tim Harnisch. Der 19-jährige Stürmer hat in der Partie sein erstes Tor in der Profi-Liga geschossen.
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
HIGHLIGHTS DER RED BULLS IN DER BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE
Die letzten Wochen hatten es wirklich in sich, wobei die Nachwehen des „Corona-Novembers“, ein intensiver Januar-Spielplan und viele Verletzungen ihr übriges taten. Die Red Bulls durchlebten dabei ein Auf und Ab, haben aber fast durchgängig den fünften Platz gehalten, der ihnen nach dem Ende des Grunddurchgangs, Phase 1, auch die Playoff-Teilnahme sicherstellte.
Am 17. Januar mussten sich die Red Bulls zuhause in einer hart umkämpften Partie gegen den EC GRAND Immo VSV mit 2:3 in der Overtime geschlagen geben. Der 20-jährige ehemalige Akademiespieler Paul Huber erzielte dabei sein viertes Saisontor in seiner erst zweiten Profi-Saison.
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Da war er selbst fast ein wenig überrascht, als er den Saucerpass von David McIntyre per One-timer aus dem Slot ins Tor beförderte. Für den 21-jährigen gebürtigen Salzburger Verteidiger Lukas Schreier war es der erste Treffer in seiner zweiten vollen Profi-Saison. Für einen Sieg gegen den HCB Südtirol Alperia reichte es dennoch knapp nicht, am Ende gewann der Tabellenführer in Salzburg mit 3:2 in der Overtime.
Stürmer Austin Ortega, der am 15. Januar sein erstes Spiel für die Red Bulls bestritt, hält nach 12 Spielen bei vier Toren und vier Assists (Stand 14. Februar). Der 26-jährige Amerikaner kam aus der finnischen Top-Liga Liiga von TPS Turku nach Salzburg und traf u.a. gegen die spusu Vienna Capitals mit einem Doppelpack. Beim ersten Auswärtssieg gegen Liga-Neuling iClinic Bratislava Capitals am 5. Februar leitete der quirlige Stürmer mit seinem Treffer zum 1:0 den späteren 3:2-Erfolg ein.
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Am 26. Januar feierten die Red Bulls beim Tabellenschlusslicht in Linz mit einem 6:0-Sieg den höchsten Saisonerfolg. Kapitän Thomas Raffl unterstrich seine Position als Salzburger Top-Torjäger mit einem Hattrick, Mitte Januar hatte er auch schon einmal doppelt angeschrieben. Und der 20-jährige Schwede Jesper Eliasson, der immer besser in Schwung kommt, freute sich in Linz über sein erstes Shutout mit den Red Bulls.
Zum Abschluss des Grunddurchgangs, Phase 1, gewannen die Red Bulls zuhause gegen die Moser Medical Graz99ers mit 4:3 nach Verlängerung. Stürmer Mario Huber machte dabei gleich im ersten Abschnitt einen Doppelpack perfekt und unterstrich damit seine ansteigende Form, nachdem der Vorzeigekämpfer bis Mitte Dezember von einer langwierigen Verletzung zurückgeworfen wurde.
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BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE
MODUS UND SPIELPLAN SAISON 2020/21 PICK ROUND | Nach dem Grunddurchgang, Phase 1 (40 Spiele), folgt die zweigeteilte Zwischenrunde, die jeweils in einer einfachen Hin- und Rückrunde ausgetragen wird. Es erfolgt keine Mitnahme der Punkte, dafür werden Bonuspunkte vergeben. Die besten fünf Teams bilden die Pick Round und sind schon für die Playoffs qualifiziert. In der Qualification Round kämpfen die restlichen sechs Teams um die drei verbleibenden Playoff-Tickets. PLAYOFF | Der Sieger der Pick Round wählt seinen Viertelfinalgegner aus den 5.-8.-platzierten Teams, der Zweitplatzierte aus den restlichen drei 5.-8.-platzierten Teams und der Drittplatzierte aus den restlichen zwei verbleibenden Teams. Die ersten vier Mannschaften haben jeweils erstes Heimrecht, danach geht es im Wechsel heim-auswärts weiter. Alle Playoff-Entscheidungen werden im Best-of-Seven-Modus ermittelt.
ALLE SPIELE DER RED BULLS IN DER PICK ROUND: RUNDE
DATUM
ZEIT
1
14.02.2021
18:00
HCB Südtirol Alperia
HEIMTEAM GASTTEAM EC Red Bull Salzburg
2
19.02.2021
19:15
EC Red Bull Salzburg
EC-KAC
3
21.02.2021
16:00
EC Red Bull Salzburg
Hydro Fehérvár AV19
4
23.02.2021
19:15
spusu Vienna Capitals
EC Red Bull Salzburg
5
26.02.2021
19:15
EC-KAC
EC Red Bull Salzburg
6
28.02.2021
16:00
EC Red Bull Salzburg
HCB Südtirol Alperia
7
02.03.2021
19:15
EC Red Bull Salzburg
spusu Vienna Capitals
8
05.03.2021
19:15
Hydro Fehérvár AV19
EC Red Bull Salzburg
Aufgrund von TV-Übertragungen sind Änderungen bei den Spielterminen und/oder Beginnzeiten möglich.
LIVE STREAM
Die Red Bulls zeigen ihre Heimspiele, die nicht von den Liga-TV-Partnern Sky Sport oder Puls24 besetzt werden, weiterhin im eigenen kostenlosen Livestream auf redbulls.com/livestream
FOR FREE CHL-QUALIFIKATION 2021/22 Die bet-at-home ICE Hockey League hat für die Champions Hockey League 2021/22 drei Startplätze. Qualifiziert sind: Sieger des Grunddurchgangs, Phase 1 (HCB Südtirol Alperia), Sieger der Pick Round (wenn das der GD-Sieger, Phase 1, dann der Zweitplatzierte der Pick Round) sowie der ICE Hockey League-Champion (wenn der schon qualifiziert ist, der zweite Finalist, wenn der auch schon qualifiziert ist, der besser platzierte Halbfinalverlierer nach der Zwischenrunde).
WWW.REDBULLS.COM 9
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89 „BIN AUF DEM WEG ZUM FÜHRUNGSSPIELER“ EIN INTERVIEW VON HEIKO MANDL
F
lorian Baltram spielt in Salzburg bereits seine sechste Saison und ist doch erst 23 Jahre alt. Der gebürtige Wiener, der in Wolkersdorf aufgewachsen ist, hat heuer richtig eingeschlagen und spielt dieses Jahr – mit 9 Toren und 11 Assists im Grunddurchgang der bet-at-home ICE Hockey League – seine mit Abstand beste Profi-Saison. Höchste Zeit, sich mit dem Niederösterreicher mit Wiener Akzent zu unterhalten.
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Flo, die Red Bulls sind zwar mitten in der Pick Round, aber lass uns noch einmal auf den Grunddurchgang zurückschauen. Platz 5 war sicher nicht euer Ziel. Was waren die Gründe für die Platzierung? Wir hatten viel Verletzungspech und konnten eigentlich noch kein Spiel mit der kompletten Mannschaft bestreiten. Das Corona-Virus hat uns auch getroffen und ist fast durch die gesamte Mannschaft gegangen. Es sind zudem einige Spieler später dazugekommen. Ich glaube, dass wir jetzt unser Team gefunden haben und wir uns in keiner schlechten Ausgangsposition befinden. Schlussendlich sind wir meiner Meinung nach wieder Mitfavorit und es wird keine Mannschaft gern gegen uns spielen wollen. Es ist auch für andere Teams schwer einzuschätzen, wie wir spielen werden, wenn wir komplett sind.
durch unser Team gegangen ist. Jeder Corona-Test war spannend, da wir ja nicht wussten, wer dann spielen durfte. Es war bis jetzt einfach eine schwierige Saison. Die Reisen waren immer sehr kurzfristig, wir hatten nicht viel Zeit vor den Matches. Die Spiele ohne Fans waren auch neu für uns. Es ist sehr leise in den Hallen und wir müssen selbst dafür sorgen, unsere Anspannung hoch zu halten. Wir sind aber mehr als froh, dass wir spielen dürfen.
Wie findet die Mannschaft wieder zurück zu Stabilität und den Weg zur Tabellenspitze? Es geht ja auch um einen Champions Hockey League-Platz. Unser Ziel ist auf jeden Fall einen CHL-Platz zu bekommen. Wir müssen mehr und mehr zusammenwachsen und brauchen die alten, aber auch die jungen Spieler für eine gute Leistung. Wir haben die spielfreie Woche im Februar genützt und hart trainiert. Jeder weiß, was unser Ziel ist. Jedes Spiel ist jetzt wichtig und wir versuchen, unsere beste Leistung abzurufen.
In den letzten Wochen sind viele junge Spieler aus der Red Bull Eishockey Akademie im Profi-Team eingesetzt worden. Fühlst du dich da mit 23 Jahren schon als Routinier? Routinier noch nicht, das auf keinen Fall. Ich durfte mit 19 den ersten Meistertitel feiern, nachdem ich mit 18 mein erstes Spiel bei den Profis bestritt. Ich habe hier schon viel erlebt und mit vielen erfahrenen Spielern im Team gespielt. Ich versuche aber, meine Erfahrungen an die jungen Spieler weiterzugeben und erzähle ihnen, wie es bei mir damals war. Ich helfe ihnen, wo es geht und wenn sie etwas brauchen, können sie jederzeit zu mir kommen. Ich hatte auch den Support der Routiniers damals und das möchte ich gern weitergeben.
Du hast jetzt schon, gemessen an Toren und Assists, deine bislang beste Profi-Saison gespielt. Warum läuft es bei dir so gut? Ich denke, ich habe schon letzte Saison sehr gut gespielt, obwohl ich nur zwei Tore geschossen, dafür aber viele Assists gegeben habe. Ich habe im Sommer viel mit Matt zusammengearbeitet, war viel in der Shooting Station in der Akademie und habe an meiner mentalen Stärke gearbeitet. Besonders der mentale Aspekt wird ja im Sport oft unterschätzt. Thomas Raffl und John Hughes haben mich motiviert und mich bestärkt, so weiterzumachen. Sie haben mir das Vertrauen in unserer Linie geschenkt und ich habe versucht, von ihnen zu lernen. Wie hast du das Auf und Ab mit den Corona-bedingten Pausen und zeitweiligen Kaderumstellungen erlebt? Wir haben uns auf kein Spiel richtig vorbereiten können. Besonders im November, als das Virus 12
Hast du da bestimmte Methoden, die Anspannung zu pushen? Es ist witzig. Der Körper passt sich schnell an neue Situationen an. Nach ein paar Spielen haben wir uns daran gewöhnt und wir haben die fehlenden Fans gut ausblenden können. Trotzdem wird es immer schöner sein, vor Fans zu spielen.
Inwiefern hast du von deinem Jahr in der WHL profitiert? Es war immer mein Traum, in der besten Nachwuchsliga der Welt zu spielen, es dürfen ja immer nur zwei Spieler aus Europa pro Team spielen. Ich würde es sogar als Nachwuchs-NHL beschreiben. Wir hatten Heimspiele vor fast 7.000 Zusehern. Ich spielte gegen Spieler, die jetzt in der NHL top sind. Ich habe versucht, so viel als möglich mitzunehmen und bin stolz, den Weg eingeschlagen zu haben. Es ist nicht leicht, mit 17 zu einer Gastfamilie zu kommen. Ich wurde dann getradet und musste über Nacht meine Gastfamilie wieder verlassen. Ich wusste nicht genau, was mich dann erwartet. Das waren auch nicht ganz einfache Zeiten.
FLORIAN BALTRAM • • • •
Geb. 25.03.1997 in Wien Aufgewachsen in Wolkersdorf Erster Verein: Grasshoppers Wolkersdorf Mit drei Jahren Eishockey zu spielen begonnen • Weitere Vereine: Wiener Eislaufverein, Vienna Young Tigers, Lower Austria Stars St. Pölten • 2014/15: WHL - Seattle Thunderbirds, Lethbridge Hurricanes • Ab 2015: Red Bull Eishockey Akademie bzw. EC Red Bull Salzburg
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
Es hat mich jedenfalls als Mensch verändert und ich bin ziemlich schnell erwachsen geworden. Die Unterstützung meiner Eltern war immer da, sie haben mich oft besucht. Die Zeit in Kanada werde ich auf jeden Fall nie vergessen. Was hast du nach Europa mitnehmen können? Die Erkenntnis, dass Eishockey ein hartes Geschäft ist und es oft auf die Kleinigkeiten ankommt. Es gibt viele gute Eishockeyspieler auf der Welt und jeder hat das gleiche Ziel. In Amerika ist der Stellenwert des Nachwuchses auf jeden Fall sehr hoch. Du hast vor knapp sechs Jahren auch über die Akademie den Einstieg in die Top-Liga geschafft. Wie aufregend war das damals für dich? Ich hatte damals nicht damit gerechnet und mich natürlich riesig gefreut. Ich habe zuerst mit trainieren dürfen und dann ist es ziemlich schnell gegangen. Mein erstes Spiel war auswärts gegen Linz. Ich habe meine Eltern angerufen, dass sie sich Tickets besorgen und dann ging es auch schon los.
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Wie sehen deine sportlichen Zukunftspläne aus? Schwer zu sagen. Ein zukünftiger Wechsel ins Ausland ist bei jedem immer ein Thema. Ich bin jetzt am Weg zum Führungsspieler in der Mannschaft, darauf lege ich meinen Fokus. Der Rest wird sich zeigen. Noch einmal zur Meisterschaft: Welche Teams erwartest du im Playoff in den Top 4? Ich glaube Bozen, Klagenfurt, Wien und wir. Holen die Red Bulls heuer den Titel? Auf jeden Fall (lacht). Das ist unser Ziel, aber gewinnen ist nie leicht. Wie geht es dir privat in Salzburg. Bist du schon ein „hiesiger“? Ich fühle mich sehr, sehr wohl hier. Aber natürlich freue ich mich auch, im Sommer nach Hause zu kommen und meine Freunde zu treffen. Ich kann mir schon vorstellen, in Salzburg länger zu leben. Es ist eine super Stadt und sie ist längst zu meiner zweiten Heimat geworden.
WENN DER TRATTE MIT DER ROBBONI … … übers Eis in der Salzburger Eisarena flitzt, dann hat er den größten Spaß und fühlt sich dem Eis wohl fast so nahe wie vor zwei Jahren, als er noch bei den Red Bulls gespielt hat. Diese Hingabe zum Eishockeysport zeigt Matthias Trattnig auch in der Kommentatorenkabine, wenn er den Kommentar des kostenlosen Livestreams der Red Bulls mit seiner unschätzbaren Expertise aufwertet und die Fans allein schon mit seiner digitalen Anwesenheit begeistert. Und der 41-jährige Familienvater ist sich auch nicht zu schade, im Pausenspiel mitzuwirken und zu zeigen, dass er immer noch bereit ist, alles zu geben. Auch der ehemalige Weltklasse-Skispringer und Red Bull Athlet Thomas Morgenstern hat dem Livestream der Red Bulls einen Besuch abgestattet und mit der Robboni ebenfalls sein Können auf dem Eis gezeigt. Der symphatische Kärntner, der nach seiner Sportkarriere mit dem Fliegen sofort weitergemacht und nur die Sprungski mit dem Helikopter getauscht hat, war als Unterstützer von Wings for Life in der Eisarena und hat den Gewinner des von ihm zur Verfügung gestellten Hauptpreises der Aktion „Fans for Life Portraits“ (siehe S. 34) – einen Helikopterflug mit ihm persönlich als Pilot – gezogen. Wir werden darüber berichten, wie es dem glücklichen Gewinner im 45-minütigen Rundflug mit Thomas Morgenstein vom Flugplatz Mauterndorf ergangen ist.
FANS KÖNNEN IHRE FRAGEN STELLEN
redbulls.com/livestream
Im Unterschied zu TV-Liveübertragungen haben die Fans bei den Livestreams die Möglichkeit, über Facebook ihre Fragen an die Experten zu richten und erhalten so aus erster Hand interessante Zusatzinformationen zum aktuellen Geschehen auf dem Eis. Wenn auch ihr eure Fragen loswerden wollt, dann schaltet bei den nächsten Livestreams ein und nutzt die Chance via Facebook, eure Fragen zu stellen. Es werden weiterhin alle Heimspiele der Red Bulls, die nicht von einem der TV-Partner der ICE Hockey League, Sky Sport und Puls24, besetzt werden, im kostenlosen Livestream angeboten. Unsere Experten freuen sich auf euch.
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
UNSER KADER 2020/21 #
70 70 60 1 30
NAME
TOR
NAT
GEB.DATUM
CM
KG
VEREIN 2019/20
Jesper Eliasson
SWE
21.03.2000
191
95
Färjestad BK (SHL)
Jean-Philippe Lamoureux
USA
20.08.1984
178
77
EC Red Bull Salzburg
Nicolas Wieser
AUT
30.08.1997
183
78
EC Red Bull Salzburg
VERTEIDIGUNG 4 17 25 25 917 90 55 51 18 34 42 14
Taylor Chorney
USA/CAN
27.04.1987
183
84
HC Lugano (NLA)
Stefan Espeland
NOR
14.03.1989
184
84
Fischtown Pinguins (DEL)*
Derek Joslin
CAN
17.03.1987
185
95
EC Red Bull Salzburg
Dominique Heinrich
AUT
31.07.1990
170
75
EC Red Bull Salzburg
Alexander Pallestrang
AUT
04.04.1990
181
90
EC Red Bull Salzburg
Lukas Schreier
AUT
24.12.1999
177
75
EC Red Bull Salzburg
Paul Stapelfeldt
AUT
20.09.1998
195
98
EC Red Bull Salzburg
Alexander Urbom
SWE
20.12.1990
193
93
Düsseldorfer EG (DEL)
Kilian Zündel
AUT
17.01.2001
179
76
EC Red Bull Salzburg
ANGRIFF 89 19 74 89 26 26 40 23 10 96 52 26 72 876 8 215 59 913 19 29 7
Florian Baltram
AUT
25.03.1997
180
79
EC Red Bull Salzburg
Nico Feldner
AUT
11.10.1998
189
88
EC Red Bull Salzburg
AUT/ITA
04.10.1994
191
92
EC Red Bull Salzburg
Peter Hochkofler Tim Harnisch
AUT
18.04.2001
177
78
EC Red Bull Salzburg
Mario Huber
AUT
08.08.1996
188
85
EC Red Bull Salzburg
Paul Huber
AUT
10.06.2000
193
95
EC Red Bull Salzburg
John Hughes
CAN
06.01.1988
180
75
EC Red Bull Salzburg
David McIntyre
CAN
04.02.1987
183
88
HC Lugano (NLA)
Austin Ortega
USA
12.04.1994
173
79
Eisbären Berlin (DEL)**
Yannic Pilloni
AUT
31.07.1998
176
77
EC Red Bull Salzburg
Thomas Raffl
AUT
19.06.1986
193
106
EC Red Bull Salzburg
Alexander Rauchenwald
AUT
11.05.1993
179
86
EC Red Bull Salzburg
Rick Schofield
CAN
23.04.1987
188
86
EHC LIWEST Black Wings Linz
Jack Skille
USA
19.05.1987
185
94
Nürnberg Ice Tigers (DEL)
Filip Varejcka
GER
09.01.2001
182
86
EC Red Bull Salzburg
*Spielte in der aktuellen Saison bereits für die Eisbären Berlin (DEL) **Spielte in der aktuellen Saison bereits für TPS Turku (Liiga)
Matt McIlvane (USA – Head Coach) Kris Sparre (GER/CAN – Assistant Coach) Daniel Petersson (SWE – Assistant Coach) Markus Kerschbaumer (AUT – Goalie Coach) Thomas Stadler (AUT – Fitness Coach)
Ralf Stiglbauer (AUT – Fitness Coach) Christoph Andrasch (GER – Equipment Manager) Ronny Lehmann (GER – Equipment Manager) Elias Jacob (GER – Physiotherapeut) Gerald Breymann (AUT – Physiotherapeut)
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
Kurz vor Transferschluss haben sich die Red Bulls noch einmal mit zwei Verteidigern verstärkt und vertrauen dabei auf skandinavisches Know-How. Einer der beiden ist Stefan Espeland, der mit seinen 31 Jahren viel Erfahrung mitbringt und weit über 500 Spiele in der norwegischen Top-Liga Get Ligaen sowie in Finnland, Schweden und Deutschland absolviert hat. Auch in Österreich hat der norwegische Verteidiger schon gespielt, in der Saison 2017/18 kam er beim EC-KAC in der damaligen Erste Bank Eishockey Liga auf zwölf Einsätze.
VERTEIDIGER
STEFAN ESPELAND
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Neben den Clubbewerben hat Espeland auch mit dem norwegischen Nationalteam unzählige Spiele und Turniere bestritten und zählt dabei die Teilnahme an den olympischen Spielen 2018 in Südkorea zu seinen persönlichen Highlights: „Dort dabei gewesen zu sein gehört zweifellos zu meinen schönsten Erinnerungen. Die gesamte Zeit in Südkorea war einfach nur beeindruckend, sowas vergisst man nicht.“ Für den ganz großen Wurf hat es auf Clubebene bisher noch nicht gereicht. Der Verteidiger, der den Großteil seiner Juniorenzeit in Schwedens Nachwuchsligen verbrachte und danach über viele Jahre mit seiner individuellen Klasse regelmäßig Auszeichnungen wie „Norway Most Points by Defensemen“ einheimste, erreichte mit Vålerenga und Lørenskog insgesamt viermal das Finale der norwegischen Get Ligaen, lediglich die Goldmedaille blieb ihm dabei verwehrt: „Es wäre schön, wenn mir das mit den Red Bulls gelingen würde. Deswegen bin ich hier. Aber an erster Stelle steht die Mannschaft, wir wollen uns in der Meisterschaft Schritt für Schritt nach oben arbeiten.“ Sein Spielstil und seine langjährige Erfahrung sollten ihm dabei helfen und passen auch gut zur nach vorn ausgerichteten Einstellung der Red Bulls: „In Berlin war ich am Ende nicht mehr zufrieden mit der Situation und der Rolle, die ich dort spielen sollte und war deswegen sofort begeistert von der Möglichkeit, bei den Red Bulls zu spielen. Ich bin ein offensiver Verteidiger, der sich gern mit der Scheibe bewegt und mit den Pässen das Spiel schnell macht. Ich kann das Spiel gut lesen und für meine Mitspieler Chancen kreieren.“ Eingewöhnungszeit braucht der Mann, der die letzten eineinhalb Saisonen in der DEL gespielt hat – vor der jüngsten Eisbären-Zeit punktete der Norweger eine Saison lang für die Fischtown Pinguins in Bremerhaven –, somit keine. Lediglich an die Salzburger Eisarena muss sich ‚Espi‘ erst gewöhnen, nachdem er bis vor wenigen Tagen noch in Berlins 14.200 Zuschauer fassender Mercedes-Benz Arena gespielt hat. „Die Halle hier ist natürlich viel kleiner, aber sie mutet wie ein echtes Schmuckkästchen an. Mit Zuschauern ist das bestimmt richtig cool.“ Die Rückennummer 17 ist übrigens seine Wunschnummer, obwohl er sie sich eigentlich nicht ausgesucht hat: „Die wurde mir vor langer Zeit in Schweden einfach aufgedruckt. Das ist mir geblieben und seitdem versuche ich immer, mit der Nr. 17 zu spielen.“ Hoffentlich bringt sie ihm Glück in Salzburg und seine erste Meisterschaft mit den Red Bulls.
Der zweite neue Verteidiger in Salzburgs Reihen heißt Alexander Urbom und kommt aus Schweden. Der 30-jährige 1,95 Meter große Hüne bringt Erfahrung aus über 600 Profi-Spielen in Amerika, Russland, Schweden und Deutschland mit und hat darunter auch 34 Spiele in der NHL – drei Saisonen mit den New Jersey Devils, wo er 2009 auch gedraftet wurde, und eine Saison mit den Washington Capitals – in seiner Vita stehen.
Und während Alexander Urbom seinem ersten Einsatz in der bet-at-home ICE Hockey League entgegenfiebert, kann er sein Wissen und seine Erfahrung schonmal an die Jungen weitergeben: „Man sollte seine aktive Zeit immer genießen. Es ist schon etwas Besonderes, ein Profi-Eishockeyspieler zu sein. Man sollte sich auf die Spiele immer bestmöglich vorbereiten und so viel wie möglich dazulernen. Schaut auf die guten Spieler und was sie auf dem Eis machen, die kleinen Details machen sie am Ende zu etwas Besonderem.“
ALEXANDER URBOM
Seine bislang letzte Station war in der Saison 2019/20 in Düsseldorf in der DEL. Bis nun die Red Bulls angeklopft haben: „Ich habe mich in Stockholm im Team und mit viel individuellem Training mehrmals pro Woche auf dem Eis in Form gehalten. Wieder richtige Spiele zu bestreiten braucht allerdings noch etwas Eingewöhnung.“ Umso mehr hat er seine ersten Trainingseinheiten mit den Red Bulls genossen: „Es hat wieder riesigen Spaß gemacht, in einem guten Team mit großartigen Spielern zu trainieren. Jeder kümmert sich um den anderen, man fühlt sich gleich richtig wohl.“
34 VERTEIDIGER
„Die Jahre in der NHL gehören natürlich zu meinen persönlichen Highlights. Ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Tor mit den Devils erinnern. Darüber hinaus habe ich drei Finalserien gespielt, wenn man den Memorial Cup der kanadischen Juniorenliga CHL [2010 Finale mit den Brandon Wheat Kings vs. Windsor Spitfires] mitzählen möchte.“ In der schwedischen Top-Liga SHL ging es 2016 mit Skellefteå AIK und 2019 mit Djurgårdens IF jeweils in die Endspielrunde. Im Profi-Eishockey ist ihm ein Titel – 2008 gewann er mit Djurgårdens IF die schwedische U18-Meisterschaft – bislang aber verwehrt geblieben. Als der Anruf aus Salzburg kam, war Urbom daher überglücklich, zum einen wieder Eishockey spielen zu können und zum anderen eine neuerliche Titel-Chance zu bekommen: „Die Red Bulls haben über die Jahre immer sehr gut in der heimischen Meisterschaft und in der Champions Hockey League gespielt. Der Club hat eine Gewinnerkultur und will immer um den Titel mitspielen. Da musste ich nicht lange überlegen. Ich liebe solche Herausforderungen und will der Mannschaft helfen, die Meisterschaft zu gewinnen.“ Dabei baut er auf seine Erfahrung und sieht seine größten Stärken „in der Verteidigungszone. Ich bin groß, kann aber gut eislaufen und bin sehr beweglich. Das versuche ich zu meinem Vorteil einzusetzen; smart spielen, Pässe aus der Endzone spielen und keine Tore bekommen.“ Er weiß auch seinen Körper gut einzusetzen, hat sein Auftreten aber in Anspielung auf frühere ‚Strafregister‘ verändert: „Man kann auf zweierlei Art körperbetont spielen. Ich bevorzuge es mittlerweile, hart und trotzdem clever zu spielen, sodass du nicht ständig auf der Strafbank sitzen musst.“
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
DIE GEGNER DER
RED BULLS IN DER PICK ROUND HCB SÜDTIROL ALPERIA Hatte der HCB noch vor einigen Jahren den Ruf, schwach in die Saison zu starten und hinten hinaus richtig aufzublühen, so hat sich das Image der Südtiroler zuletzt deutlich gewandelt. Die letzte, Corona-bedingt abgebrochene Saison beendeten sie bereits als Sieger und heuer haben sie sich im Grunddurchgang ab Ende November letzten Jahres fast durchgehend an der Spitze gehalten. Head Coach Greg Irland, der die Mannschaft seit Januar 2019 führt, hat das Abwehrbollwerk noch mehr verstärkt, keiner bekommt weniger Gegentore. Die Mannschaft, die sich aus sieben Italienern und sonst nur Nordamerikanern (zum Teil mit italienischer Doppelstaatsbürgerschaft) zusammensetzt, verfügt auch über genügend offensive Qualität, um die nötigen Tore zu machen.
ICE Grunddurchgang 1. Platz
Head2Head RBS 1-3 HCB
Champion 2x
EC-KAC Der österreichische Rekordmeister (31 Titel) ist immer noch amtierender ICE-Champion, da in der letzten Saison Corona-bedingt kein Sieger ausgespielt wurde. Die Kärntner sind auch heuer wieder ein ganz heißes Eisen und haben sich über den gesamten Grunddurchgang konstant nach oben gespielt. Der finnische Head Coach Petri Matikainen hat aus der Mannschaft wieder eine kompakte Einheit geformt, die defensiv ähnliche Qualitäten wie die Südtiroler aufweist und mit Sebastian Dahm mit einer Fangquote von 93,7% den besten Liga-Torhüter hat. Innerhalb der Pick Round-Teams kommen drei der vier besten Torschützen aus Klagenfurt.
ICE Grunddurchgang 2. Platz
20
Head2Head RBS 1-3 KAC
Champion 4x
Nach 40 Runden im Grunddurchgang der bet-at-home ICE Hockey League, Phase 1, hat sich der HCB Südtirol Alperia als Erstplatzierter bereits für die Champions Hockey League 2021/22 qualifiziert. In der nun laufenden Pick Round der besten fünf Teams (siehe Modus S. 9) wird an den Sieger dieser Zwischenrunde ein weiterer CHL-Startplatz vergeben. Darüber hinaus spielen die fünf Pick Round-Teams um die bestmögliche Ausgangssituation vor den anschließenden Playoffs und dürften auch die härtesten Gegner der Red Bulls im Kampf um die Meisterschaft sein. Spieltermine und Tabelle unter WWW.REDBULLS.COM/SPIELE
HYDRO FEHÉRVÁR AV19 Die Ungarn sind zweifellos die Überraschungsmannschaft der Saison. Seit 2007/08 in der pan-europäischen Liga, hat es die Mannschaft aus Székesfehérvár zwar immer wieder geschafft, die ‚Großen‘ zu ärgern, kam aber nie über das Viertelfinale hinaus. Die beste Platzierung nach der Zwischenrunde war bislang der vierte Platz (2018/19). Heuer präsentieren sich die Ungarn so stark wie nie zuvor und holten mit Platz 3 ihre beste Platzierung nach dem Grunddurchgang. Dem finnischen Trainer Antti Karhula, der erst vor einem Jahr seinem Vorgänger und Landsmann Hannu Järvenpää beerbt hat, ist es offenbar gelungen, die Ungarn aus ihrer jahrelangen Stagnation zu befreien.
ICE Grunddurchgang 3. Platz
Head2Head RBS 2-2 HF
Champion -
SPUSU VIENNA CAPITALS Die spusu Vienna Capitals haben sich immer unter den Top 5 der Liga bewegt und konnten sich anfangs gleich mehrmals an der Tabellenspitze behaupten. Ab Mitte Dezember haben sich die Wiener zwischen dem 2. und 4. Platz eingepegelt und beendeten den Grunddurchgang an vierter Stelle. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen und kann über alle vier Linien punkten. Bei den Torschützen ragt Ty Loney, der mindestens in jedem zweiten Spiel ins Schwarze trifft, noch heraus. Head Coach Dave Cameron hat auch in seiner dritten Saison in Wien wieder eine kompakte Mannschaft geformt und zählt mit den Vienna Capitals neuerlich zum Favoritenkreis.
ICE Grunddurchgang 4.
Head2Head RBS 1-3 VIC
Champion 2x
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
RED BULL HOCKEY JUNIORS ÖSTERREICHISCHER VIZEMEISTER DER ALPS HOCKEY LEAGUE Die Enttäuschung nach dem zweiten Finalspiel war sichtlich groß. Erschöpft nahmen die Juniors nach insgesamt 120 Spielminuten harten Kampfes gegen den EHC Lustenau an der blauen Linie Stellung. Respektvoll gratulierten sie dem neuen österreichischen Meister der Alps Hockey League zum Gewinn, um wenig später selbst die Silbermedaille und den Pokal für den Vizemeistertitel entgegenzunehmen. Verteidiger David Rattensberger brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir hatten einen starken Beginn, aber am Ende fehlten einfach die gefährlichen Schüsse und die Spieler vor dem Tor, um dem Torhüter die Sicht zu nehmen. Lustenau hat das routiniert gemacht.“ Obwohl die Juniors im Rückspiel zwei Mal einen 1-Tore-Rückstand wettmachten und schließlich auch mit 3:2 gewannen, war es für das Gesamtergebnis zu wenig. Nach zwei Spielen – Lustenau gewann zwei Tage zuvor zu Hause mit 4:2 – setzten sich die Routiniers am Ende knapp mit dem 6:5 „Aggregate Score“ (CHL-Playoff-Format: die Summe aller Tore aus beiden Spielen ist entscheidend) durch. Den Juniors, die somit nach zwei Jahren vom Thron gestoßen wurden, bleibt am Ende dennoch die Anerkennung, mit der jungen Mannschaft den neuen Meister bis zur letzten Sekunde gefordert zu haben. Sowie die Aussicht, in der kommenden Saison Revanche zu nehmen und den nächsten Schritt in Richtung Profi-Eishockey zu gehen. Das Potential, welches in der jungen Mannschaft steckt, zeigen die 18- & 19-Jährigen täglich in der Alps Hockey League. Und sie richten den Blick bereits auf ihr nächstes Ziel – und das lautet vorzeitige Playoff-Qualifikation (siehe nächste Seite).
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
MIT VOLLER KRAFT IN DIE FINALE AHL-PHASE Mit der Titelverteidigung in der österreichischen Meisterschaft der Alps Hockey League wurde es für die Red Bull Hockey Juniors leider nichts. Der Blick von Kapitän Maximilian Rebernig & Co ging jedoch sofort in Richtung AHL Regular Season. Das nun angepeilte Ziel lautet: vorzeitiger Playoff-Einzug. Das bedeutet, die Red Bulls müssen einen Platz unter den Top-4 fixieren, um unmittelbar das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. Ebenfalls hätte man so das Heim- und Pickrecht für den Start in das Playoff. Ansonsten geht es mit den Teams der Plätze fünf bis zwölf in die Pre-Playoffs. Start der Post-Season ist am 27. März, das letzte Spiel der Pre-Playoffs bzw. der Playoff-Pick finden zwei Tage davor statt.
GRUNDDURCHGANG IN DER ZIELGERADEN In den verbleibenden Spielen im Rennen um den vorzeitigen Playoff-Einzug bekommen es die Juniors mit einem straffen und intensiven Programm zu tun. So treffen die jungen Cracks jeweils noch einmal auf die italienischen (Ausnahme Sterzing zweimal) und slowenischen Mannschaften der AHL. Dabei ist es für Topscorer Danjo Leonhardt & Co. wichtig, sich gegen die Verfolger Asiago und Cortina im direkten Duell zu behaupten und gerade gegen die Tabellennachzügler keine Punkte liegen zu lassen.
DIE JUNIORS UND DIE AHL-PLAYOFFS In drei von bisher vier AHL-Saisonen konnten sich die Juniors für das Viertelfinale qualifizieren. In der ersten Saison scheiterten sie knapp als Zweitplatzierte in der Qualifikationsrunde. In der Saison 2017/18 war im Viertelfinale mit einem 1:4 in der Serie gegen den späteren Finalisten Ritten Schluss. Im Jahr darauf ging es gegen Lustenau in der Best-of-Seven-Serie über die volle Distanz. Dabei legten die Juniors immer vor, die Vorarlberger schafften jeweils im Heimspiel den Ausgleich. Just Spiel 7, zu Hause in der Salzburger Eisarena, stellte den Rhythmus auf den Kopf und die Routiniers setzten sich denkbar knapp mit 3:2 durch. In der letzten Saison, die Corona-bedingt vor dem Start der Playoffs abgebrochen wurde, schafften die Juniors den Einzug über die Qualifikationsrunde und wären im Viertelfinale auf Cortina getroffen.
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DAS RESTPROGRAMM IM AHL GRUNDDURCHGANG: DATUM
ZEIT
23.02.2021
20:00
HDD Jesenice
HEIMTEAM GASTTEAM
25.02.2021
19:15
Red Bull Hockey Juniors
Sportiva HC Val di Fassa
27.02.2021
19:15
Red Bull Hockey Juniors
Ritten Sport Hockey AS
04.03.2021
19:15
Red Bull Hockey Juniors
Sportivi Ghiaccio Cortina Hafro
06.03.2021
19:15
Red Bull Hockey Juniors
HK SZ Olimpija
11.03.2021
20:30
HC Gherdëina
13.03.2021
19:15
Red Bull Hockey Juniors
18.03.2021
20:00
HC Pustertal
Red Bull Hockey Juniors
Red Bull Hockey Juniors WSV Sterzing Broncos Red Bull Hockey Juniors
Alle Heimspiele der Juniors im Livestream auf YouTube/ECRedBullSalzburg 25
BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
RED BULLS
RISING EIN BLICK AUF DIE YOUNGSTERS IN UNSEREN REIHEN
In der aktuellen Saison wurden bislang 16 U22-Feldspieler sowie mit Jesper Eliasson (20) ein Torhüter eingesetzt. Mit Oskar Maier (19), David Rattensberger (21), Danjo Leonhardt (18), Julian Lutz (16), Philipp Wimmer (19) und Lucas Thaler (19) feierten sechs Spieler ihr Profidebüt. Die beiden letztgenannten durften dabei sogar bei ihrem Debüt ihren ersten Treffer für die Profis bejubeln. Lutz, mit 16 Jahren der jüngste aus der Riege, gelang im Spiel gegen Dornbirn sogar ein Doppelpack, während mit Lukas Schreier (21) und Tim Harnisch (19) zwei weitere Spieler ihre Debüt-Tore in dieser Saison bejubeln durften.
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TORE
DEBÜT
JULIAN LUTZ
STÜRMER
29.02.2004 Weingarten (GER) 2016/17 – aktuell Akademie
18.04.2001 Wiener Neustadt 2015/16 – 2019/20 Akademie
PROFI-DEBÜT 18.12.20 vs. Villach
LUKAS SCHREIER
1. PROFI-TOR 28.12.20 4:1 vs. Dornbirn
PHILIPP WIMMER
VERTEIDIGER
VERTEIDIGER
24.12.1999 Salzburg 2013/14 – 2018/19 Akademie
13.12.2001 Wien 2017/18 – aktuell Akademie
PROFI-DEBÜT 13.11.18 vs. Innsbruck
1. PROFI-TOR
19.01.21 2:3 OT vs. Bozen
TIM HARNISCH
STÜRMER
PROFI-DEBÜT 03.02.21 vs. Innsbruck
1. PROFI-TOR
03.02.21 2:4 vs. Innsbruck
PROFI-DEBÜT 10.01.20 vs. Wien
1. PROFI-TOR 10.01.21 3:2 vs. Bozen
LUCAS THALER STÜRMER 21.01.2000 Villach Akademie Neuzugang 2020/21
PROFI-DEBÜT 05.02.21 vs. Bratislava
1. PROFI-TOR
05.02.21 3:2 vs. Bratislava
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
PROFI
DEBÜT DAVID RATTENSBERGER VERTEIDIGER 20.03.1999 Salzburg 2014/15 – aktuell Akademie
PROFI-DEBÜT 11.12.20 vs. Dornbirn
DANJO LEONHARDT STÜRMER 22.08.2002 Großburgewedel (GER) 2018/19 – aktuell Akademie
PROFI-DEBÜT 18.12.20 vs. Villach
OSKAR MAIER STÜRMER 05.02.2002 Wels 2016/17 – aktuell Akademie
PROFI-DEBÜT 25.11.20 vs. Villach
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
UNTERSTÜTZUNG FÜR DAS TRAINERTEAM AKADEMIETRAINER DANIEL PETERSSON MIT DEM EINBLICK IN DAS PROFIGESCHÄFT
Daniel Petersson unterstützt seit 15. Jänner das Trainerteam der Red Bulls in der betat-home ICE Hockey League. Der 39-jährige Schwede ist eigentlich Trainer der U18-Mannschaft an der Red Bull Eishockey Akademie, die in Tschechien mitspielt. Doch die aktuelle Situation und der Abbruch der höchsten Nachwuchsliga im Nachbarland brachte an der Akademie Veränderung innerhalb der Jahrgänge. So bereitet man sich in den letzten Wochen bereits auf die kommende Saison vor, während Daniel neue Erfahrung im Profibereich sammelt. „Der größte Unterschied zwischen Jugend- und Profiarbeit ist der Fokus auf das Ergebnis“, sagt der sympathische Schwede in sehr gutem Deutsch und ergänzt: „Gerade jetzt, zum Ende der Saison hin, ist der Erfolg und das Gewinnen im Profibereich
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enorm wichtig, während man bei den Jugendlichen an erster Stelle auf Ausbildung setzt, zweitens das Sammeln von Erfahrung und als dritter Punkt die Ergebnisse folgen. Ich meine, wir sind Sportler und wollen am Ende des Tages alle gewinnen und Meister werden.“ Die Erfahrung ist es auch, die die Arbeit mit den Profis unterscheidet. „Die jungen Spieler sind eher naiv, während die Routiniers auch nachdenken und Entscheidungen abwägen.“ Für Daniel, der seit 2014/15 an der Akademie arbeitet, ist der Umgang mit den Spielern, egal welchen Alters, jedoch der gleiche: „Ich versuche mit den Spielern einen Dialog zu führen. Immerhin sind sie es, die das Spiel spielen, die Momente erleben und das Gefühl auf dem Eis spüren. Ich kann es nur von außen beob-
achten und sehe es aus einem anderen Blickwinkel. Und wenn wir die zwei Betrachtungen von Spieler und Coach zusammenfügen können, dann profitieren wir davon.“ In seiner aktuellen Aufgabe als Profitrainer bis zum Ende der Saison versucht er, Head Coach Matt McIlvane und Assistant Coach Kris Sparre in allen Belangen so gut wie möglich zu helfen. „Meine Aufgabe ist es, die beiden in gewissen Bereichen zu entlasten und uns mehr Zeit zu geben, um auf Details zu achten. Dabei beobachte ich die Spiele von außen, stand aber auch schon auf der Bank, um direkt mit den Spielern zu reden. Abseits davon versuche ich den Spielern zu helfen wo es geht, arbeite auch individuell mit ihnen am Eis.“ Und was erwartet sich Daniel selbst von seiner Zeit bei den Profis? „Ich möchte diese Erfahrung für meine Tätigkeit an der Akademie mitnehmen. In den nächsten Wochen bekomme ich ein Gefühl für die Arbeit und das Leben bei den Profis, welches ich dann auch den Nachwuchsspielern weitergeben kann, wovon wiederum die nächsten Jahrgänge profitieren werden und wir Meisterschaften mit den Red Bulls gewinnen können.“
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MA
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RA N
VIDEO CHALLENGE
Mit der Initiative Eishockey 1x1 möchte Matthias Trattnig mit aktiven und ehemaligen Profis die Faszination des Sports an Kinder weitergeben. Dabei richtet sich das Projekt in erster Linie an die Zielgruppe der „Nicht-Eishockey-Kinder“. So möchte man für und mit den Vereinen neue Kinder finden, um dem Nachwuchs in Österreich mehr Tiefe zu verleihen. In der Saison 2020/21 war es nicht möglich, bei den Vereinen vor Ort zu helfen. Daher möchte das Projekt “Eishockey 1x1” auf eine andere Weise dem heimischen Nachwuchssport unter die Arme greifen. Die „Eishockey 1x1 Challenge 2020/21“ möchte die Eishockey-Community in Österreich zusammenbringen und Werbung für den Sport machen. Dabei winkt für die kreativste Einsendung ein Hauptpreis von 5.000 EUR, gesponsert von Matthias Trattnig und hotellinde.at. Aber auch weitere Preise für Österreichs Eishockeynachwuchs werden unter den Einsendungen verlost.
Wie du an der Challenge teilnehmen kannst, erfährst du online:
bit.ly/EISHOCKEY1X1VIDEOCHALLENGE
DIE ABENTEUER VON ROB UND SEINEN HOCKEY BULLS D-D-DER SIMULIERT!
TEXT: A. W. GRILL ZEICHNUNG: E. SABITZER
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ICH HA-HAB IHN JA KAUM BERÜHRT!
BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
„EIN WESENTLICHER ASPEKT DER KONDITIONSERHALTUNG IST SCHON DIE ARBEIT IM SOMMER“ TEAMARZT DR. MARKUS KLEIN IM INTERVIEW Aufgrund vieler Corona-bedingter Spielverschiebungen in der ersten Saisonhälfte haben die Red Bulls im Januar 14 Spiele in der ICE Hockey League, also fast jeden zweiten Tag ein Spiel absolviert. Das ist selbst für eine Profi-Liga ein enorm intensives Programm und stellt Spieler und Betreuer vor große Herausforderungen. Wir haben uns mit Dr. Markus Klein, Teamarzt der Red Bulls und Leiter der Diagnostik in der Red Bull Eishockey Akademie, unterhalten und sind der Frage auf den Grund gegangen, wie unsere Profis auf diese intensive Zeit vorbereitet wurden. Dr. Klein, prinzipiell sind unsere Spieler mit entsprechendem Basistraining gut auf die Saison vorbereitet und meistern auch solche Situationen. Dennoch die Frage: Wie schaffen es die Spieler, die Kondition zu halten, wenn kaum Zeit für Training zwischen den Spielen bleibt?
Wir versuchen, mit umfangreichen Maßnahmen, unser Niveau zu halten bzw. alle negativen Konsequenzen wie z.B. Abfall in der Leistungsfähigkeit oder Erhöhung der Verletzungsanfälligkeit zu vermindern. Wir arbeiten auf mehreren Ebenen. Einer der wesentlichsten Aspekte ist schon die Arbeit im Sommer, bevor die Saison überhaupt beginnt, mit dem gezielten Aufbau einer lang wirksamen Ausdauerleistungs- und Kraftfähigkeit. Kürzerfristige Maßnahmen sind eher Erholungsmaßmahmen wie Massagen, Ausradeln auf dem Ergometer oder auslaufen, dehnen, mobilisieren, vernünftige Ernährung und viel Schlaf bis hin zum mentalen Loslassen von dem Stress, dem man bei den Spielen ausgesetzt ist.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit der Trainerteams mit Ihnen als Teamarzt und den Konditionstrainern?
Ich stehe mit den Trainern und Physiotherapeuten in ständigem Austausch. Wir fragen nicht nur nach dem Befinden, sondern messen auch gewisse Blutparameter, wie etwa CK oder Harnstoff, um auch ein Feedback
des Körpers in numerischer Form zu erhalten und können daraus schließen, wie belastet der Athlet ist und wie wir am besten reagieren können. Diese Dinge wie auch kleinere Wehwehchen und Verletzungen werden gemeinsam besprochen und danach das Training individuell angepasst.
Mit steigenden Belastungen steigt auch die Verletzungsanfälligkeit. Kann man dem irgendwie vorbeugen bzw. was machen die Red Bulls, um das Verletzungsrisiko in Intensivphasen so niedrig wie möglich zu halten? Im Prinzip sind es ähnliche Maßnahmen wie jene der Konditionserhaltung. Durch den hohen Stress, der bei den Spielen auf den Körper ‚einprasselt‘, steigt ja nicht nur die Verletzungsanfälligkeit, sondern auch die Infekthäufigkeit an. Alle Maßnahmen, die zu einer beschleunigten Erholung führen, wirken gleichzeitig auch präventiv. Allgemein gilt: je fitter der Athlet ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er weniger belastungsbedingte Verletzungen hat und weniger oft krank wird.
Das gesamte Video-Interview mit Dr. Klein gibt es hier:
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BULLY 3. DRITTEL SAISON 2020/21
EIN GROSSES DANKESCHÖN FÜR EURE „FANS FOR LIFE PORTRAITS“ LIEBE FANS DER RED BULLS, wir bedanken uns herzlich für eure Teilnahme an der Aktion „Fans for Life Portraits“, die nicht nur geholfen hat, in der Salzburger Eisarena ein Spieltags-ähnliches Ambiente mit Zuschauern zu schaffen, sondern auch eine Spende des Clubs an die Stiftung für Rückenmarksforschung „Wings for Life“ möglich gemacht hat. Ihr habt auch in Corona-Zeiten ein großes Herz für den Eishockeysport bewiesen und leistet damit auch einen Beitrag zur Forschung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Querschnittslähmung zu heilen. Wer unsere Aktion verpasst hat, sich aber auch gern in den Dienst der guten Sache stellen will, hat mit dem „Wings for Life World Run App Run“ bald die nächste Gelegenheit dazu und kann sich auch noch sportlich bestätigen. Auch hier gehen alle Startgelder und Spenden zu 100% in die Rückenmarksforschung.
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