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Bully 03 - das Stadionmagazin des EC Red Bull Salzburg

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BULLY 3. DRITTEL - FEBRUAR/MÄRZ 2022

DAS STADIONMAGAZIN DES EC RED BULL SALZBURG

UNSER DREIFACHER ICE YOUNG STAR-MONATSSIEGER PAUL HUBER IM INTERVIEW HEAD COACH MATT MCILVANE MIT EINER ZWISCHENBILANZ VOR DEN PLAYOFFS AKADEMIESPIELER MIT STARKER ENTWICKLUNG


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IMPRESSUM HERAUSGEBER EC Red Bull Salzburg GmbH Gaisbergstraße 4a A-5020 Salzburg REDAKTION Guido Stapelfeldt Markus Knoblechner Heiko Mandl Martin Pfanner PRODUKTION, LAYOUT & SATZ elchkopf design FOTOS GEPA-pictures, Studio Kirchberger, Heiko Mandl, Sebastian Mittermeier, Mackinger Photography, PULS 24/Eder, privat DRUCK MEDIA DESIGN: RIZNER.AT GmbH & Co. KG Stabauergasse 5 A-5020 Salzburg

NAME EC Red Bull Salzburg

#GoRedBulls

SERVUS, EISHOCKEY-FANS! Die Eishockeysaison geht in die Zielgerade, was man auch daran sieht, dass ihr das dritte und letzte Stadion-Magazin 2021/22 in Händen haltet. Neuerlich erwarten euch interessante Geschichten von den Profis der Red Bulls bis hin zum jüngsten Nachwuchs, sei es auf dem Eis oder beim Zuschauen und Anfeuern. Spannend wird es aber auch für die Akteure selbst, stehen doch die Meisterschaftsentscheidungen unmittelbar bevor. Wir haben uns umgehört, wie die Chancen der Red Bulls nach sechs Jahren wieder auf den Titel in der ICE Hockey League stehen und Paul Huber, einen der jungen Stürmer, die den Weg aus der Red Bull Eishockey Akademie in die Kampfmannschaft genommen haben, aufs Cover geholt. Der Blick geht aber auch wieder in die Akademie, wo weiterhin fleißig in der Ausbildung gearbeitet wird und die nächsten jungen Cracks in der Profi-Etage anklopfen, sei es in Salzburg oder München. Und auch die ganz Kleinen haben schon recht konkrete Zukunftsvorstellungen, wie unsere nette Geschichte mit dem 10-jährigen Matteo zeigt. Pünktlich mit dem Saisonfinale stimmen auch die jüngsten Lockerungsschritte der Regierung zuversichtlich, wieder in vollen Stadien spielen und die Fans endlich wieder richtig spüren zu können. In dem Sinne wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen sowie bei den Heimspielen der Red Bulls. Bleibt achtsam und genießt das Saisonfinale.

GEGRÜNDET 2000 STADION Eisarena Salzburg ADRESSE Hermann-Bahr-Promenade 2 A-5020 Salzburg WEB redbulls.com

#GoRedBulls

INHALT 4 | Aktuelles von den Red Bulls aus der ICE Hockey League 8 | Skandinavisches Finale in der CHL 10 | Interview mit Paul Huber 17 | ICE-Modus und Spielplan 18 | Mission Titel – eine Bestandsaufnahme mit Martin Pfanner 20 | Head Coach Matt McIlvane zieht Zwischenbilanz 23 | Lukas Schreier auf dem Weg zurück 24 | Das war der Wings for Life-Spieltag 27 | Akademiespieler mit starker Entwicklung 31 | Unser Nachwuchsspieler Matteo Müller und seine Hingabe zum Eishockey 34 | Partnerteams aus der Region vorgestellt 37 | Post vom Kids Club 38 | Unser Maskottchen Rob in Aktion


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MEILENSTEINE & GEDANKENSPIELE

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it Erscheinen dieses Heftes (18. Februar) sind nur noch wenige Partien im Grunddurchgang der bet-at-home ICE Hockey League zu spielen. Längst sind die Gedanken in Richtung Entscheidungsphase gerichtet, die heuer erstmals mit den Pre-Playoffs der sieben- bis zehntplatzierten Teams beginnt. Die Red Bulls stehen seit dem 12. Dezember 2021 an der Tabellenspitze und haben sich einen guten Vorsprung erarbeitet. Abgerechnet wird aber erst nach dem Ende des Grunddurchgangs, der auf den letzten Metern noch Überraschungen bereithalten kann.

TORSCHÜTZE VOM DIENST Auf dem Weg zur aktuellen Salzburger Top-Performance haben sich einige Mitstreiter, die hier vor den Vorhang geholt werden sollen, besonders verdient gemacht. Fangen wir mit Peter Schneider an, der bis zur 40. ICE-Runde alle Pflichtspiele inklusive Champions Hockey League mit den Red Bulls bestritten hat und dann Anfang Februar unsanft von Corona ausgebremst wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der 30-jährige Stürmer mit 26 „Hütten“ Top-Torschütze der Liga und hat dabei schon zwei Hattricks angeschrieben.


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#GoRedBulls

ZAHLENJONGLEURE Runde Jubiläen feierten zuletzt gleich zwei Spieler der Red Bulls. Mario Huber, der unermüdliche Kämpfer, bestritt mit erst 25 Jahren am 21. Januar in Innsbruck schon sein 400. Ligaspiel. Und Salzburgs Kapitän Thomas Raffl, mit 35 Jahren längst einer der Salzburger Routiniers, erzielte im Auswärtsspiel gegen Dornbirn seinen 500. Scorerpunkt nur für die Red Bulls und ließ am 13. Februar im Heimspiel gegen Olimpija Ljubljana sein insgesamt 800. Ligaspiel folgen. In der ICE Hockey League gibt es im Moment nur vier weitere aktive Spieler, die diese Marke geknackt haben.


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IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT Mit 2 Meter Körpergröße bei 112 Kilogramm Körpergewicht ist Keegan Kanzig prinzipiell schon eine Erscheinung, wenn er das Eis betritt. Der Mann weiß seinen Körper einzusetzen und hat dazu einen harten Schuss von der blauen Linie. Die Energie holt sich der 26-jährige Kanadier aber u.a. aus einer kurzen Ruhephase im Aufwärmprozess. Wer rechtzeitig im Stadion ist, kann den Mann fürs Grobe fünf Minuten im Sitzen regungslos auf der Bank beobachten. „Ich mache das, um meine Aufmerksamkeit zu erhöhen und mich auf die Atmung zu fokussieren. Ich mache mir dabei meinen Körper bewusst und bin dann für das Spiel bereit. Das habe ich mir über die Jahre so angewöhnt, kleine Dinge, die mir weiterhelfen. Das tut mir einfach gut.“


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#GoRedBulls

DER VIELSEITIGE Torschütze, Torvorbereiter, Teamplayer – besser ließe sich Benjamin Nissner nicht beschreiben. Der 24-jährige Stürmer kam im Sommer aus Wien nach Salzburg und spielt gerade die beste Saison seiner noch jungen Profilaufbahn. Herausragend dabei ist seine +/- Statistik, auf die Trainer und Scouts besonders gern schauen. In dieser Kategorie ist er unangefochtener Spitzenreiter der ICE Hockey League. Mal sehen, was die Playoffs für ihn noch bereithalten. Dass er sich in der Linie mit Peter Schneider und Thomas Raffl wohlfühlt, ist jedenfalls nicht zu übersehen.


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CHL-PLAYOFF-FINALE

SKANDINAVISCHES FINALE IN DER CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE Rögle Ängelholm gegen Tappara Tampere – so lautet das Finale der siebenten Champions Hockey League-Saison, das am 1. März in Ängelholms Catena Arena in einem Spiel entschieden wird. Die Schweden aus Ängelholm haben dabei große Geschichte geschrieben, ist es doch zugleich ihre erste CHL-Saison überhaupt, nachdem sie im Vorjahr schon qualifiziert waren, die CHL-Bewerbe wegen Corona aber abgesagt wurden. Auf ihrem Weg ins Finale räumten sie nach den Gruppenspielen den ZSC Lions, Sparta Prag und die Frölunda Indians aus dem Weg. Das rein schwedische Halbfinale gegen Frölunda kam dabei wohl fast einer ‚Majestätsbeleidigung‘ gleich, hat die Mannschaft aus Göteborg doch gleich vier der bisherigen sechs CHL-Titel – so auch in der bislang letzten Saison 2019/20 – eingeheimst. Der zweite Finalist ist 17-facher finnischer Meister und kommt mit einer geballten Ladung Erfahrung daher. Dennoch ist es auch für Tappara die erste

Finalteilnahme, nachdem sich die Finnen in allen Saisonen davor fürs Playoff in der europäischen Königsklasse qualifizieren konnten, aber nie über die erste K.O.-Runde hinauskamen. Auf dem Weg zum Endspiel setzten sie sich gegen die Växjö Lakers, Rouen Dragons – jene Franzosen, die den EC Red Bull Salzburg im Achtelfinale mit einem Tor mehr in der Endabrechnung besiegten – und schließlich Red Bull München durch. Das Halbfinale mit Salzburgs deutschem Schwesternclub wurde Corona-bedingt mehrmals verschoben, bis es schließlich in nur einem Spiel ausgetragen wurde. Die Finnen gewannen zuhause in ihrer brandneuen Nokia Arena – Fertigstellung war im Dezember 2021 – gegen München mit 3:0, profitierten dabei aber auch vom Fehlen der sechs deutschen Olympiateilnehmer in den Reihen der Red Bulls.

QUALIFIKATION FÜR CHL 2022/23

GESCHICHTE DER RED BULLS IN DER CHL

Die bet-at-home ICE Hockey League hat für die nächste CHL-Saison drei Startplätze bekommen. Mit Einführung des neuen Modus‘ in der heimischen Liga ohne Zwischenrunde werden die Startplätze so wie in allen anderen europäischen Ligen auch vergeben. Qualifiziert ist der Liga-Champion sowie Sieger und Zweitplatzierter des Grunddurchgangs. Sollte der Champion schon qualifiziert sein, kommt der Drittplatzierte des Grunddurchgangs zum Zug.

Der EC Red Bull Salzburg war in der Champions Hockey League von Beginn an dabei – anfangs gesetzt, später über sportliche Qualifikation – und hat von 2014 bis 2019 fünf Saisonen durchgehend am besten Eishockeybewerb für europäische Clubteams teilgenommen. Die CHL-Saison 2018/19 war mit dem Einzug ins Halbfinale die bislang erfolgreichste der Salzburger. 2019/20 waren die Red Bulls nicht qualifiziert, 2021/22 kam im Achtelfinale gegen die Rouen Dragons das Aus.


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#GoRedBulls

INTERVIEW PAUL HUBER

„ICH MÖCHTE MEINEN EIGENEN SPIELSTIL FINDEN!“

INTERVIEW | HEIKO MANDL

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n Paul Huber kommt man derzeit nicht vorbei, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen ist der 1,93m große und 95kg schwere Kerl auf dem Eis in der Vorwärtsbewegung kaum aufzuhalten und gerade dabei, die beste Profi-Saison seiner noch jungen Karriere zu spielen. Und zum anderen wurde der 21-jährige gebürtige Grazer im Dezember 2021 für seine Performance auf dem Eis zum dritten Mal (!) in den letzten zwei Jahren zum Young Star der ICE Hockey League gekürt. Höchste Zeit, sich mit dem gesprächigen Vollblutstürmer, der 2015 an die Red Bull Eishockey Akademie kam und im Dezember 2019 bei den Salzburger Profis debütierte, zu unterhalten.

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Paul, mit vier Toren und fünf Assists hast du jetzt schon deine letzte Saison übertroffen. Warum läuft es für dich so gut?

Vor etwas mehr als zwei Jahren hast du im Profi-Team debütiert und spielst jetzt deine zweite volle Saison. Wie sicher ist dieser „Arbeitsplatz“?

Ich glaube ich habe im Sommer gut und hart gearbeitet und mich gut auf die Saison vorbereitet. Ich gebe in jedem Training 100% und möchte mich in jedem Bereich stetig verbessern. Ich hole mir da auch Tipps von den älteren Spielern, wie zum Beispiel Ty Loney.

Das ist eine schwierige Frage, im Profisport ist nichts sicher. Aber ich glaube, dass ich dem Verein gezeigt habe, dass ich ein wichtiger Spieler für die Mannschaft sein kann. Ich gebe alles dafür, dass ich lange für Salzburg spielen kann. Ich fühle mich sehr wohl hier.

Das spiegelt sich auch in der Young Star-Wahl wider, du hast diese Monatswertung der ICE Hockey League bereits zum drittem Mal gewonnen. Was hat die Auszeichnung für eine Bedeutung für dich?

Wenn du an deine ersten Profi-Spiele zurückdenkst, was hat sich im Vergleich zu heute (mental) verändert?

Ich glaube jeder wird gerne mit einem Award ausgezeichnet. Mir gefällt es, dass von der Liga gesehen wird, dass ich gute Leistungen bringe. Erzähle mal ein bisschen aus deinem Spielalltag: Mit wem spielst du in einer Linie? Wer übernimmt welche Aufgaben? Welche Rolle kommt eurer Linie im gesamten Team zu? Derzeit spiele ich mit Ty Loney und Jan-Mikael Järvinen in einer Linie. Ich glaube wir harmonieren sehr gut miteinander. Ich bin dafür zuständig, dass wir viele Scheiben im Forecheck gewinnen und diese dann zum Tor bringen. Ty hat richtig gute Scorerqualitäten, er sucht den Zug zum Tor. ‚Mixa‘ ist der Playmaker, der die Pässe setzt und die Linie als Center gut führen kann. Wir spielen sehr offensiv und kreieren viele Chancen.

Ich glaube ich kann jetzt mehr Speed aufs Eis bringen und meinen Körper besser einsetzen. Ich kann offensiv besser Platz kreieren und leichter Scheiben zurückerobern. Das Selbstvertrauen kommt natürlich mit den Erfolgen und wenn du vom Trainer auch mehr Vertrauen bekommst. In Kombination mit meiner besseren körperlichen Fitness macht mich das insgesamt zu einem besseren Spieler.

„WIR BLEIBEN AM BODEN UND REDEN VIEL MIT DEM TRAINER DARÜBER.“

Wie sehr nehmen dich die erfahrenen Spieler am Eis mit? Bist du der Youngster oder gehst du schon deinen eigenen Weg?

Die Red Bulls dominieren im Moment die Liga und bringen sich für die Playoffs unweigerlich in die Favoritenrolle. Denkst du darüber nach oder versuchst du, sowas auszublenden?

Die Spieler nehmen mich sicher mit, aber ich probiere auch meinen eigenen Stil in das Spiel zu bringen. Jeder hat seine Spielweise und ich glaube, dass meine in die Linie gut reinpasst. Von den arrivierten Spielern kann ich aber viel lernen und ich bin froh, dass ich mit ihnen spielen darf. Ein Tom Raffl oder Ty Loney sind zum Beispiel ähnliche Spielertypen und gerade von diesen Spielern kann ich mir das meiste abschauen. Ich möchte aber natürlich meinen eigenen Spielstil finden bzw. habe ich ihn schon teilweise gefunden.

Nein, wir versuchen uns auf jedes Spiel zu konzentrieren, ohne groß in die Zukunft zu blicken. Wir gehen auch in jedes Spiel ohne den Druck zu haben gewinnen zu müssen. Wir reden als Team oft über das Thema. In der Liga kann uns jeder schlagen und wir brauchen in kein Spiel gehen und glauben wir wären die Superstars. Wir bleiben am Boden und reden viel mit dem Trainer darüber. Das Wichtigste ist erfolgreich zu sein und auch zu bleiben. Am Beginn steht es immer 0:0 und das Spiel kann sich in jede Richtung drehen.


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Wer sind deine Sitznachbarn und wer sorgt für Stimmung in der Kabine?

Was machst du an den freien Nachmittagen, wenn kein Spiel ist?

Rechts von mir sitzt Mario Huber, links ist Ty Loney. Ich glaube es trägt jeder zur Stimmung bei. Das Kollektiv ist heuer in Sachen Spaß super. Egal ob Off-Ice oder On-Ice. Die Chemie stimmt und jeder weiß, wann er zur richtigen Zeit Stimmung macht und wann Konzentration gefragt ist.

Ich gehe gerne Golfen. Das ist ein guter Ausgleich, ganz anders als Eishockey. Ich liebe die Ruhe am Golfplatz. Diese Abwechslung ist sehr wichtig für mich.

Ist das Teamgefüge besser als in der vergangenen Saison? Ich denke schon, der Teamspirit ist super. Jeder versteht sich mit jedem und es herrscht ein guter „Vibe“ in der Kabine, was vielleicht auch den Erfolg mit ausmacht. Man hört, dass manche Spieler fast mehr Zeit in der Kabine verbringen als zuhause. Würdest du die Kabine als dein zweites Wohnzimmer bezeichnen? Ja, das kann man schon sagen. Ich bin bis ca.13 Uhr in der Halle, dann gehen wir Essen und dann geht es nach Hause. Ich bin dann gerne zu Hause bei meiner Freundin und den Katzen.

„ES KOMMT NICHT AUF DIE DAUER, SONDERN AUF DIE HÄRTE DES TRAININGS AN.“

Wie viele Stunden trainierst du pro Tag? Etwa drei bis vier Stunden. Im Sommertraining ist es mehr, während der Saison weniger. Aber es kommt auch nicht auf die Dauer, sondern auf die Härte des Trainings an. Viel Zeit verbringt ihr auch im Teambus. Wer sitzt in deiner Nähe und was spielt ihr auf langen Fahrten? Es sitzen Mario Huber, Peter Hochkofler und Paul Stapelfeldt in meiner Nähe. Einige spielen Playstation oder hören Musik. Wir haben oft Karten gespielt. Nach dem Spiel spielen wir eher etwas gemeinsam. Vor dem Spiel sind viele konzentriert und wollen sich fokussieren.

Hat die Rückennummer 52 eine besondere Bedeutung für dich? Nein, eigentlich nicht. Ich habe in der ersten Saison die Nummer bekommen und habe sie behalten. Du bist jetzt seit fast sieben Jahren in Salzburg. Fühlst du dich schon mehr als Salzburger? Hast du noch viele Freunde in der Steiermark? Das ist schwer zu sagen. Graz ist die Stadt, in der ich geboren wurde und trage sie in meinem Herzen. Das ist glaube ich bei jedem in ähnlicher Situation so. Salzburg ist für mich eine super Stadt, ich bin sehr happy hier, aber Graz ist schon noch die Nummer eins. Ich habe noch Kontakt zu meinen Freunden in Graz. Es ist aber schwer, sie regelmäßig zu treffen. Wo sitzt deine Familie, wenn du auswärts in Graz spielst? Die sitzen alle auf der Tribüne. Die ganze Verwandtschaft kommt zuschauen und mein Vater hat auch das Red-Bulls-Trikot an. Dann sind sie Salzburg-Fans und feuern uns an. Was gefällt dir in Salzburg am meisten, worauf könntest du gern verzichten? Mir gefällt die Altstadt, die Festung. Es gibt eigentlich nichts, was mir nicht gefällt. Die Stadt könnte etwas größer sein. Verrate uns etwas über dich, was nicht viele wissen. Ich kann nicht gut kochen. Was ist dein kulinarisches Highlight am Herd? Nudeln mit Fertig-Pesto. Auf welchen Social Media Kanälen findet man dich? Auf jeden Fall auf Instagram und etwas Facebook.


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FACTBOX | PAUL HUBER GEBURTSTAG 10.06.2000

GEBURTSORT GRAZ

SPORTLICHE VITA

ERSTER VEREIN GRAZ99ERS 2015-18 U18 RED BULL HOCKEY ROOKIES CUP 2018-20 ALPS HOCKEY LEAGUE SEIT 2019 ICE HOCKEY LEAGUE


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BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE Die bet-at-home ICE Hockey League ist mit 14 Teams in die Saison 2021/22 gestartet. Aufgrund äußerst tragischer Umstände haben die IClinic Bratislava Capitals ihre Teilnahme im laufenden Grunddurchgang zurückgezogen, womit die Meisterschaft nun mit 13 Teams beendet wird. Damit die bis zum Ausstieg der Slowaken gegen sie gespielten Spiele nicht gestrichen werden mussten (und in der Annahme, dass aufgrund von Corona-bedingten Absagen am Ende des Grunddurchgangs möglicherweise nicht alle Spiele bestritten werden können), wurde bei der Wertung für die Tabelle auf den Punkteschnitt (Quotient aus erzielten Punkten und absolvierten Spielen) umgestellt.

MODUS MIT PRE-PLAYOFFS Im Grunddurchgang wird eine doppelte Hin- und Rückrunde gespielt. Die Teams auf den Rängen eins bis sechs qualifizieren sich direkt für das Playoff-Viertelfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn bestreiten im Modus „best-of-three“ die Pre-Playoffs, wobei sich der Siebtplatzierte aussuchen kann, ob er gegen den Neunten oder Zehnten antreten will. Die Gewinner der beiden Serien komplettieren das Teilnehmerfeld für das Viertelfinale, dessen Paarungen weiterhin in einem Playoff-Pick festgelegt werden. Alle Runden einschließlich Finale werden im Modus „Best-of-Seven“ ausgespielt. Die Pre-Playoffs werden in der ersten Märzwoche absolviert. Am 9. März steigt das erste Viertelfinalspiel, ein letztes mögliches siebentes Finalspiel würde es am 18. April geben.

LIVESPIELE Der TV-Partner der Liga Puls 24 überträgt in der Regel ein Freitagsspiel live. Es können aber auch sonntags Live-Spiele ins Programm aufgenommen werden. Die restlichen Heimspiele im Grunddurchgang der Red Bulls werden zudem im kostenpflichtigen Livestream der Liga Live.ice.hockey gezeigt.

ALLE SPIELE DER RED BULLS BIS ZUM ENDE DES GRUNDDURCHGANGS 46 | Freitag

18.02.22 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. STEINBACH BLACK WINGS LINZ

47 | Sonntag

20.02.22 17:30 HYDRO FEHÉRVÁR AV19 VS. EC RED BULL SALZBURG

48 | Dienstag

22.02.22 19:15 SPUSU VIENNA CAPITALS VS. EC RED BULL SALZBURG

49 | Freitag

25.02.22 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. HC TIWAG INNSBRUCK - DIE HAIE

50 | Sonntag

27.02.22 17:30 EC GRAND IMMO VSV VS. EC RED BULL SALZBURG

Änderungen bei Spielterminen aufgrund von TV-Livespielen möglich.


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MISSION TITEL EINE BESTANDSAUFNAHME MIT MARTIN PFANNER

„ES WARAT EIGENTLICH WIEDER AN DER ZEIT.“

Darum lade ich euch ein, kurz ein wenig zurückzuschauen, um dann gemeinsam in Richtung Playoffs zu blicken.

So lässt sich wohl jener Gedankengang auf den Punkt bringen, der vielen Fans der Red Bulls mit dem Saisonende der letzten Handvoll Liga-Jahre durch den Kopf gegangen ist. Seit 2015/16 ist man titellos, nie in der Ära Red Bull musste man in Salzburg länger auf das Stemmen der Karl-Nedved-Trophy warten.

Auch der Grunddurchgang 21/22 wird als ein von Covid19-Unwägbarkeiten geprägter in die Geschichte eingehen. Dabei hat gerade bei Salzburg nicht nur das Virus, sondern auch der Verletzungsteufel gewütet. Mit Stand Anfang Februar mussten fast 130 (!) Spieleinsätze von nominellen Stammkräften vorgegeben werden, nur drei Cracks (Nissner, Brennan, Kanzig) konnten mit Redaktionsschluss dieser Ausgabe überhaupt in allen Partien die Eisschuhe schnüren.

Den Grunddurchgang der ICE Hockey League werden die Bullen als überlegener Tabellenführer beenden, das steht jetzt bereits fest. Und das weckt natürlich Begehrlichkeiten. Doch dass die Playoffs in der Tat ein ganz anderes Kaliber sind, musste in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue von den Fans verdaut werden, bitterste Pillen wie die Finalniederlagen gegen den HCB 17/18 oder ein Ausscheiden im siebten Halbfinale 18/19 gegen Wien nebst Ende der großen Karriere von Matthias Trattnig inklusive.

Und trotzdem thront Salzburg an der Spitze. Das spricht für die enorme Tiefe eines Kaders, der immer wieder mit jungen hungrigen Akademie-Spielern „aufgefüllt“ werden konnte. Das spricht für den Coaching Staff, der scheinbar noch jede Krise meistern konnte. Im Grunddurchgang lassen sich solche Krisen einfach übertauchen (wobei, was im Teamsport ist schon „einfach“), in den Playoffs kann nach nicht einmal acht Tagen bzw. vier Partien schon Schluss sein.


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Am Weg zum Liga-Titel #7 lauern für mich drei reale Gefahren: Der Erzrivale – wenn die Bullen rot sehen, dann war das in den vergangenen Jahren wenig einträglich. Der KAC hat die jüngsten zwei Playoff-Duelle gewonnen und verfügt auch 21/22 nominell über all jene Mittel, um den Red Bulls ihren Spielwitz zu rauben. Ein klar strukturiertes Defensivkonzept, vier eingespielte Linien, Tonnen an Playoff-Erfahrung und ein Torhüter, der in entscheidenden Momenten zur Wand werden kann. Das Kryptonit – Salzburg und Bozen, Beziehungsstatus: kompliziert. Wenn ein Team binnen vier Jahren gleich zwei Mal auf Salzburger Eis in einem alles entscheidenden Final-Spiel auch Meister wird (13/14 & 17/18), dann brennt sich das im Langzeitgedächtnis ein. Sollte der HCB den Bullen in einer der drei Playoff-Runden die Aufwartung machen, dann werden diese Erinnerungen zwangsläufig an die Oberfläche kommen. Der Underdog – Salzburg verfügt über das Recht, sich als erstes Team einen Playoff-Gegner auszusuchen. In fünf der bisherigen sieben Fälle, als man „Wahlrecht“ hatte, hielten sich die Red Bulls auch ganz althergebracht an die Setzliste nach dem Grunddurchgang. Was aber, wenn justament der HC Pustertal nach den Pre-Playoffs auf den achten Platz rutschen sollte? Zur Erinnerung: alle vier Saisonduelle wurden mit nur einem Tor Differenz entschieden. Zwar drei zu Gunsten von Salzburg, aber immer mit Nachsitzen (OT bzw. SO). Vier Scheiben, die in einer Playoff-Serie für bzw. gegen einen springen, könnten also über Wohl und Wehe entscheiden. Ach ja, und mit Südtiroler Playoff-Gegnern war doch was? Am Papier hat Salzburg den stärksten und tiefsten Kader der Liga. Das qualitativ beste Torhüter-Tandem, mit T.J. Brennan eine Attraktion an der blauen Linie, mit Raffl-Nissner-Schneider die kompletteste erste Linie. Aber all das zählt nichts, wenn im April die Trophäe von einem anderen Team als Salzburg in Richtung Hallendach gestemmt wird. In diesem Sinne wünsche ich allen Eishockey-Fans spektakuläre Playoffs und den Fans der Red Bulls alles Gute für die „Mission Titel“.

Martin Pfanner ist als langjähriger TV-Kommentator und Sendungsproduzent Spezialist für Eishockey und American Football. Von 2010 bis 2020 begleitete der Vorarlberger die Livespiele der Erste Bank Eishockey Liga auf ServusTV. Seit dem Ende der Kooperation mit ServusTV kommentiert er in der nunmehrigen bet-at-home ICE Hockey League die Live-Spiele beim neuen Liga-Partner Puls 24. Martin Pfanner ist daneben auch in seinem wöchentlich Podcast Unibet Hockey O'Clock mit Themen aus der ICE Hockey League sowie auch internationalen Eishockey-Ligen zu hören.


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„ICH LIEBE MEINEN JOB!“ Wenige Tage vor Ende des Grunddurchgangs der ICE Hockey League haben wir den Salzburger Head Coach Matt McIlvane um eine aktuelle Einschätzung der Lage gebeten. Mit einer Mannschaft, die seit vielen Wochen mit großem Vorsprung an der Tabellenspitze steht und damit zwangsläufig dem engsten Favoritenkreis auf die Meisterschaft angehört. Der 36-jährige Amerikaner ist seit 2019 Teamchef der Red Bulls und könnte heuer nach zwei von Corona zerrütteten Saisonen zum großen Wurf ausholen.


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MATT MCILVANE ÜBER… DIE STÄRKSTEN KONKURRENTEN IN DER MEISTERSCHAFT Einer der wichtigsten Fakten für mich ist, wie eng die Liga ist. Ich finde, dass das dieses Jahr besonders zutreffend ist, wenn man sich ansieht, wer alles wen geschlagen hat. Daher ist es wirklich schwer, die schärfsten Konkurrenten auszumachen. Auch die Tabelle spiegelt das wider. Ein Sieg oder eine Niederlage kann große Veränderungen nach sich ziehen. Wir müssen also auf jeden vorbereitet sein. DIE DRITTE CORONA-SAISON SOWIE DEN BISHERIGEN GRUNDDURCHGANG Seit ich Head Coach bin, habe ich mit Corona zu tun. Im ersten Jahr wurden die Playoffs gestrichen, im zweiten Jahr mussten wir uns ebenfalls damit rumschlagen. Fakt ist, wenn du so etwas zum zweiten Mal erlebst, bist du besser darauf vorbereitet. Die Spieler wirft das nicht mehr aus der Bahn, wenn ein Spiel verschoben wird. Es ist nicht mehr ungewöhnlich, wenn ein oder mehrere Spieler in Quarantäne müssen. Dieses Jahr können wir alle damit besser umgehen. Entsprechend interessant war der Verlauf des Grunddurchgangs. Wir hatten einen guten Start, mussten dann im Oktober, November wegen Corona teilweise mit elf fehlenden Spielern klarkommen, was wiederum den jungen Cracks zu Chancen verholfen hat. Mit ihnen konnten wir ein hohes Niveau halten und das hat uns geholfen, bei der sukzessiven Rückkehr der Profis gleich wieder in die Spur zurückzufinden. Das hat die Mannschaft zusammengeschweißt. Wir sind auf Kurs.

#GoRedBulls Kern zu bilden. Die Jungen haben Fortschritte gemacht, wir haben Spieler mit großen Führungsqualitäten ins Team gebracht. Aus diesem Gemisch haben wir unsere ‚Brotherhood‘ geformt und uns ständig als Gemeinschaft weiterentwickelt. Wir haben uns Standards gesetzt, wie wir spielen wollen und die Jungs setzen das um. Wir haben die Einstellung, immer weiterzumachen und am Entwicklungsprozess zu arbeiten. Egal wie viele Spiele nacheinander kommen oder ob ein Spiel gewonnen oder verloren wird. Wir haben das verinnerlicht. SEIN DRITTES JAHR ALS HEAD COACH DER RED BULLS IN SALZBURG Meine Familie und ich fühlen uns sehr wohl hier, viel mehr als noch im ersten Jahr, das stark unter dem Einfluss von Corona stand. Die größere Gemeinschaft, die über die letzten Jahre entstanden ist, gibt uns ein Gefühl von Familie. In Bezug auf den Sport war mein erstes Jahr in Salzburg ja zugleich mein erstes als Head Coach überhaupt. Ich hatte einen großartigen Mentor [Don Jackson, Head Coach Red Bull München] und war Teil vieler schöner Ereignisse. Von meinem ersten zum zweiten Jahr als Head Coach habe ich persönlich viel gelernt. Aus all den Umständen, die Corona in den letzten zwei Jahren mitgebracht hat, bin ich als Trainer stärker hervorgegangen. Dazu kommt, dass ich jede Unterstützung aus meinem Umfeld bekomme. Nicht zuletzt von meinen Trainerkollegen Kerschi, Ben und Daniel. Aber ganz oben steht ein fantastisches Team, das zu trainieren einfach Spaß macht. Als Trainer kannst du dir nicht mehr wünschen, ich liebe meinen Job hier.

DIE ENTWICKLUNG DER (EHEMALIGEN) AKADEMIESPIELER IM PROFI-TEAM Sie haben alle einen Schritt nach vorn gemacht. Wenn man einen Kilian Zündel anschaut, der jetzt ein ‚Full time‘-Spieler bei uns ist. Das Gleiche gilt für Lukas Schreier, der einen großen Schritt gemacht hat und immer stabiler geworden ist. Paul Stapelfeldt nahm den Weg vom reinen AHL-Spieler zu einem Up and Down zwischen AHL und ICE, der uns Stabilität gibt. Selbiges gilt für Paul Huber, Aljaž Predan, Lucas Thaler, Danjo Leonhardt und Jakub Borzecki. All diese ‚Kids‘ haben sich persönlich weiterentwickelt und helfen, das Team insgesamt besser zu machen. DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGES SEINER MANNSCHAFT Ich denke nicht, dass wir ein großes Geheimnis haben. Von Saisonbeginn an haben wir versucht, eine Mannschaft mit einem stärkeren österreichischen

Matt McIlvane zählt zu den freundlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Nur auf der Trainerbank ist er sehr fokussiert und schaut meistens sehr ernst. Aber es gibt sie, die Momente, in denen auch ihm auf der Bank ein Schmunzler auskommt.


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LUKAS SCHREIER FAST SCHON WIEDER DER ALTE Es war schon ein Schock, als sich Lukas Schreier am 6. Januar im Training eine gefährliche Schnittverletzung am linken Unterarm zugezogen hatte. Dabei wurden u.a. zwei Sehnen durchtrennt, was für den 22-jährigen Salzburger zugleich nach nur 19 Ligaspielen das Saisonende bedeutete. Mittlerweile ist der Unfall schon wieder ein paar Wochen her und ‚Luki‘ kann wieder optimistisch in die Zukunft schauen.

„Ich habe keine Schmerzen mehr und auch die Handmobilität ist fast vollständig zurückgekehrt. Ich kann fast alle Finger normal bewegen, nur der kleine Finger ist noch nicht ganz so wie vorher.“

Eine Spezialschiene, in der Gummiseile parallel zum Unterarm laufen und auf den Fingernägeln befestigt werden, ermöglichte ein tägliches Handtraining. Hand öffnen war gleichbedeutend mit einer Streckübung der Finger. Was zurückbleibt, ist eine lange Narbe am Unterarm. Die Narbe in der Seele ist indes schon fast verheilt. „Es schaut einfach wieder gut aus. Auch mental passt es wieder. Es tut halt weh, der Mannschaft beim Spielen zuzuschauen, weil man daran erinnert wird, selbst nicht dabei zu sein. Aber ich arbeite schon auf die neue Saison hin und das gibt Kraft.“ Zusätzliche Hilfe bekommt Lukas übrigens seit Kurzem von einem neuen Mitbewohner. Der wenige Wochen alte Goldendoodle Luna ist bei ihm eingezogen und hält ihn auf Trab. „Ich wollte das eigentlich erst nach der Saison machen. Aber der Zeitpunkt hat gepasst, mir jetzt einen kleinen Freund zuzulegen.“ Womit er in guter Gesellschaft von Ben Cooper und Peter Schneider ist, die schon seit Längerem viel Spaß mit ihren Goldendoodles haben.

Alles Gute Lukas, wir freuen uns auf die nächste Saison mit dir!


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JETZT FÜR DEN WINGS FOR LIFE WORLD RUN ANMELDEN! Am 8. Mai 2022 steigt der nächste Wings for Life World Run, bei dem wieder weltweit Spenden für die Rückenmarksforschung gesammelt werden. Die Stiftung Wings for Life hat sich zum Ziel gesetzt, Querschnittslähmung heilbar zu machen und ihr könnt dabei mithelfen! Einfach zum World Run anmelden und entweder an einer der vielen Locations oder per App Run teilnehmen; alle Spenden gehen zu 100% in die Rückenmarksforschung. Die Red Bulls unterstützen die Stiftung schon seit vielen Jahren. Am 1. Februar beim Heimspiel gegen Znojmo stellten sie sich mit dem Wings for Life-Spieltag erneut in den Dienst der guten Sache und spielten in nur für dieses Spiel entworfenen Jerseys im auffälligen Design, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Entworfen vom Künstler Kowalski-Artist, mit dem die Red Bulls schon seit der letzten Saison zusammenarbeiten, wurden die außergewöhnlichen Jerseys anschließend zugunsten von Wings for Life verkauft. Anmeldung zum World Run


#GoRedBulls

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#GoRedBulls

AKADEMIESPIELER MIT STARKER ENTWICKLUNG „Die Richtung stimmt“, sagt Helmut de Raaf, Director of Development an der Red Bull Akademie. Gemeint ist die Entwicklung der Spieler, die sich nun seit einigen Jahren zeigt und bei den Kaderzusammenstellungen sichtbar wird. Sei es bei den Proficlubs in Salzburg und München oder bei den einzelnen Akademie-Mannschaften. Der eingeschlagene Weg, jünger zu werden und dabei dennoch erfolgreich und konkurrenzfähig zu sein, macht sich bezahlt.

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BULLY VERGLEICHE MIT TSCHECHIEN Als erstes Beispiel nennt der Deutsche die freundschaftlichen Vergleiche mit dem tschechischen U16 Nationalteam: „Für den Wettbewerb haben wir vor einigen Jahren noch mit einer U18-Mannschaft gegen die Tschechen gespielt. Das hat sich nun soweit egalisiert, als dass wir nun mit der gleichen Altersklasse die landesweite Auswahl mit unserem Team besiegen konnten“. Das zeigt einerseits, wie seit einigen Jahren im gesamten Trainerteam der Akademie an der ganzheitlichen Ausbildung gearbeitet wird, und andererseits ist es auch ein Zeichen des Scouting- und Recruiting-Prozesses.

ETABLIERUNG IN DER ALPS HOCKEY LEAGUE Das zweite Beispiel sind die Red Bull Hockey Juniors, die sich seit der Einführung der Alps Hockey League (2016/17) in der internationalen Liga gegen erfahrene Profis und ambitionierte Amateure behaupten. „In den AHL-Anfängen haben wir als U22-Mannschaft gespielt und waren eher im unteren Tabellendrittel angesiedelt. Nach den ersten beiden Jahren haben wir mit einem U20-Team schon besser performt, die Jungs waren dabei stets in greifbarer Playoff-Nähe und konnten durchaus auch spätere Finalteilnehmer ärgern und besiegen“, sagt de Raaf nicht ohne Stolz. In dieser Saison stehen sechs U18-Spieler (Jahrgang 2004) im Kader und machen ihre Sache dabei richtig gut. Der Salzburger Eigenbauspieler Luca Auer etwa führt nicht nur die interne Scorerwertung mit 1,4 Punkten pro Spiel an, sondern befindet sich Liga-weit stets unter den Top10 der besten Scorer – meist in bester Gesellschaft von routinierten Profis.

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Der ICE Hockey League-Tabellenführer hat einen Altersdurchschnitt von 24,4 Jahren (zum Vergleich 2016/17: 27,8 Jahre). Während bei allen Ligavertretern insgesamt 20 U20-Spieler mindestens fünf Spiele absolvierten, findet man in Salzburg mit Danjo Leonhardt (33 Games Played, 9 Punkte), Jakub Borzecki (34 GP, 7 P), Lucas Thaler (18 GP, 7 P) und Oskar Maier (15 GP, 2 P) vier Cracks unter den ersten zehn. Dabei kommt das Quartett auf insgesamt 100 Ligaeinsätze. Ähnlich sieht die Kaderverjüngung in München aus. Allen voran zeigt der 21-jährige Filip Varejcka (letzte Saison 19 GP, 5 P bei 19 ICE-Einsätzen), wie man sich kontinuierlich verbessert. Aktuell hält der ehemalige Akademiestürmer in der PENNY DEL in 34 Spielen bei 9 Punkten (4 G, 5 A) und verpasste lediglich zwei Einsätze in der laufenden Saison. Mit den ehemaligen Akademie-Juniors Sebastian Cimmerman (18 Jahre), Julian Lutz (17) und Maksymailian Szuber (19) ist in der bayrischen Landeshauptstadt bereits die nächste junge Garde auf dem Sprung ins Profi-Team (Stand 9.2.22).

HEISSE PHASE IN DER AHL Daniel Schwaiger, Thomas Heigl und Co., die ihrerseits bereits in München DEL-Profiluft in der aktuellen Saison schnuppern durften, kämpfen aktuell in der Alps Hockey League um den Playoff-Einzug. In der Qualification Round A geht es um einen Platz unter den Top 3, der wiederrum zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt. In einer Best-of-Three-Serie werden schließlich Anfang März die vier verbleibenden Playoff-Tickets für das AHL-Viertelfinale vergeben. Überblick Akademiespieler (Fotos)

• 01: Lucas Thaler (ICE, 20 Jahre) • 02: Luca Auer (AHL, 17)

NÄCHSTE STATION PROFITEAM:

• 03: Maksymilian Szuber (DEL, 19)

SALZBURG/MÜNCHEN

• 04: Thomas Heigl (DEL, 19)

Die Entwicklung, die man in der Red Bulls Hockey Welt anstrebt, zeigt sich auch bei den Proficlubs in Salzburg und München.

• 05: Tommy Purdeller (AHL, 17) • 06: Paul Vinzens (U20 CZE, 16) • Seite 27: Danjo Leonhardt (ICE, 19)


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„DIE ACTION IST EINFACH ETWAS FÜR MICH!“

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er allgemeinen Lage zum Trotz versuchten die Nachwuchstrainer rund um Tommi Rouvali und Mathias Barth das meiste für die Kinder aus den letzten Wochen und Monaten herauszubekommen. Das verlangte vor allem eines: viel Flexibilität. Nicht nur für die Kleinsten am Eis, sondern auch bei den Eltern, die ihre Kinder mit Herzblut beim Verwirklichen ihres Traums unterstützen. Christian Müller etwa, dessen Sohn Matteo seit rund drei Jahren Eishockey spielt, sucht und findet für den 10-Jährigen im Winter jedes noch so versteckte Fleckchen tiefgefrorenes Wasser. Auch der Weg nach Kärnten, um auf einem gefrorenen See ganz im Stile des Pondhockeys dem Puck hinterher

zu flitzen, ist für die beiden nicht zu weit. „Er möchte einfach jede freie Minute am Eis stehen“, sagt der Vater sichtlich stolz. Und wenn dies manchmal nicht klappt, dann weicht Matteo mal zwischen Hausaufgaben und Abendessen in den eigenen Keller aus, der an ein geheimes Trainingszentrum erinnert.

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BULLY Ein spannender Einblick in die Nachwuchs-Eishockeywelt. Und deshalb haben wir in dieser Ausgabe den (hoffentlich) bald angehenden Gymnasiasten zum Gespräch gebeten: Hi Matteo, wie geht’s dir? Du kommst gerade vom U11-Training. Wie war’s? Cool! Wir haben 2-gegen-1 geübt, sind viel eisgelaufen und haben auch ein Match gespielt. Erzähl mal, wie hast du mit Eishockey begonnen? Mit sieben Jahren. Da bin ich über einen Kumpel zu den Red Bulls gekommen, der bereits gespielt hat. Und so bin auch darauf gekommen, dass es mir auch Spaß macht. Wow, das ist noch gar nicht so lange her. Dafür stehst du schon gut auf den Skates. Trainierst du viel? Ja schon. Hier beim Training, aber auch zu Hause im Keller. Da haben wir so Platten, auf denen man auch Eislaufen kann. Oder auch im Wald, da haben wir eine Eisfläche, die wir dort gesehen haben und das ist richtig cool. Dein Vater hat erzählt, du liebst einfach die Bewegung und hast auch ganz viele andere Sportarten ausprobiert. Was fasziniert dich am Eishockey? Also ich finde die Action, die ist für mich einfach was. Wir haben auch gehört, dass du große Ziele hast. Wie sehen die aus? Mal in die Akademie kommen. Aber davor ans Gymnasium, da habe ich jetzt dann die Aufnahmetests für das Christian-Doppler-Gym. Und zum Abschluss noch: Wer ist dein Vorbild und welchen Spieler der Red Bulls möchtest du gerne einmal treffen? Der Lukas Schreier und der Thomas Raffl … Und plötzlich steht der aktuell verletzte Verteidiger der Red Bulls, Lukas Schreier, neben dem Junior und übernimmt das Gespräch mit Matteo. Das Erinnerungsbild am Ende spricht für sich.

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EISHOCKEY UNTER DIE LEUTE

BRINGEN UND UNSEREN

TOLLEN SPORT IN DER

GESELLSCHAFT VERANKERN Dieser Satz verbindet die Red Bulls mit dem ESV Lokomotive Bischofshofen, EV Berchtesgaden (GER), Mondsee Moonlakers und den Voralpenkings aus Vöcklabruck. Wir alle haben nämlich eines gemeinsam: die Liebe zum Eishockey.

Als größter Eishockeyclub im Bundesland Salzburg möchten die Red Bulls mit Partnerschaften die Region rund um die Stadt Salzburg stärken und den Nachwuchs fördern. „In der Schweiz, aber auch in Skandinavien, gibt es die Idee der Partnerteams schon lange“, erklärt der langjährige Kapitän der Red Bulls, Matthias Trattnig. „Und es zeigt sich auch anhand der Anzahl an Kindern, Jugendlichen und Profis, die zum Beispiel in der Schweiz beim Verband registriert sind, dass die Arbeit Früchte trägt.“ Im Vergleich: Die Schweiz zählt jährlich etwa 18.000 Nachwuchsspieler, in Österreich kommt diese Gruppe mit rund 3.500 Spielern gerade mal auf ein Fünftel. Mit der Eishockey 1x1 Initiative, die Matthias nach seinem Karriereende gestartet hat, versucht er nun bei regionalen Vereinen, die Kinder für den Sport zu begeistern und zum Eishockey zu bringen. „Sport ist für jedes Kind in der Entwicklung wichtig. Wir wollen hier keine Profis finden, sondern gehen in den Breitensport, wollen, dass die Kinder Spaß haben und sich

gerne bewegen und wenn der eine oder andere dabei ist, der sich zum Profi entwickelt, ist das natürlich positiv“, sagt der heute 42-Jährige. Im Zuge der Partnerschaften, in der die Vereine durch Know-How im Trainerbereich und Fortbildungen, aber auch mit mehr Eiszeiten für die Kinder, unterstützt werden, ist das Eishockey 1x1 ebenfalls ein wichtiger Baustein für mehr Nachwuchs in der Region. ‚Tratte‘ gibt dabei das große Ziel aus: „Jede Eishalle und jeder Verein ist limitiert mit seiner Eisfläche und hat meistens nur 20 bis 40 Kinder. Wir versuchen, dass man im Raum Salzburg überall 20 bis 30 Kinder in jedem Jahrgang bekommt und hoffen so, dass man in zehn Jahren auf das fünf- bis achtfache an Kindern kommt.“


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Post vom Kids Club Manchmal in der Halle. Manchmal zu Hause. Manchmal allein und manchmal gemeinsam. Sebastian, Luca, Jakob, Maxi, Theo, Lorenz und Lukas, Leon und noch einmal Luca gemeinsam mit seiner Schwester von der ALPQUELL CheckerBande schickten uns für diese Ausgabe Post und eine extra Portion Motivation und Glück für die anstehenden Playoffs. Vielen Dank ihr Lieben und bis bald! Euer Rob PS: Und nicht vergessen – immer schön rockig bleiben #RobNRoll :-)

Du willst auch Teil der ALPQUELL CheckerBande werden? Alle Infos zum Kids Club findest du hier:


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Unser Maskottchen Rob in Action Da hat jemand ordentlich viel erlebt in den letzten Wochen und Monaten. Rob begeisterte nicht nur in der Eisarena bei den Heimspielen die Fans, sondern auch beim Eishockey 1x1 oder beim Besuch der Partnerteams ließ unsere #87 mit gehörig viel Energie aufhorchen. Aber seht selbst:

Gaudi am Eis beim Eishockey 1x1 mit Matthias Trattnig

Cruisen mit der Robboni

Eishockeyspielen mit dem Partnerteam in Vöcklabruck

Gut gekleidet im Wings for Life-Jersey

Mehr von Rob auf YouTube:

Gute Stimmung mit den Kids von Lok Bischofshofen


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Vor über einer Milliarde Jahre entstanden die Zillertaler Alpen mit dem Hochfeiler als höchsten Gipfel auf 3.509 Metern. In diesem imposanten Gebirgsmassiv sucht sich das Alpenmineralwasser ALPQUELL über 40 Jahre seinen Weg bis nach Münster/Tirol, wo es am Rande des Matzenparks zu Tage tritt. Während seinem kilometerlangen Weg durch den Granitgneis wird es ganz natürlich von den alten Gesteinsmassen gefiltert und mit wertvollen Mineralstoffen angereichert. So entwickelt das Alpenmineralwasser ALPQUELL seinen veredelten Charakter und bekommt das Gipfelsiegel für natürliche Reinheit aus den Tiroler Bergen.

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