BULLY 2. DRITTEL – DEZEMBER/JÄNNER 2021/22
DAS STADIONMAGAZIN DES EC RED BULL SALZBURG
TOP-VERTEIDIGER TJ BRENNAN STELLT SICH UNSEREN FRAGEN JP LAMOUREUX NACH VERLETZUNGSPAUSE ZURÜCK AUF DEM EIS SALZBURGS LUCA AUER DEBÜTIERT MIT 17 JAHREN BEI DEN PROFIS
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IMPRESSUM HERAUSGEBER EC Red Bull Salzburg GmbH Gaisbergstraße 4a A-5020 Salzburg REDAKTION Guido Stapelfeldt Markus Knoblechner Heiko Mandl PRODUKTION, LAYOUT & SATZ elchkopf design FOTOS GEPA-pictures Studio Kirchberger Alex Sanin DRUCK MEDIA DESIGN: RIZNER.AT GmbH & Co. KG Stabauergasse 5 A-5020 Salzburg
#GoRedBulls
SERVUS, EISHOCKEY-FANS! … und Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe unseres Stadion-Magazins Bully. Rechtzeitig zum Erscheinen dieses Heftes hat die österreichische Bundesregierung Lockerungsschritte aus dem aktuellen Lockdown gesetzt und uns damit wieder Spiele in der Salzburger Eisarena mit Zuschauern ermöglicht. Wir freuen uns sehr auf eure Rückkehr ins Stadion und hoffen, dass wir die Saison nun auch gemeinsam beenden können. Im vorliegenden Bully gibt es wieder interessante Themen aus der Welt der Red Bulls. So hat uns Ausnahmeverteidiger TJ Brennan in der Top-Story ein ausführliches Interview gegeben. Wir haben uns mit den Jung-Profis Danjo Leonhardt und Jakub Borzecki unterhalten und freuen uns mit einem erleichterten JP Lamoureux, dessen Leidenszeit mit seinem Comeback am 5. Dezember ein Ende fand. In der Red Bull Eishockey Akademie werden die Gespräche gerade von der bevorstehenden U20-Weltmeisterschaft in Kanada beherrscht und da darf natürlich Luca Auer, Salzburgs aktuell jüngster Profi-Debütant, nicht fehlen. Die Red Bulls wünschen euch viel Vergnügen beim Lesen sowie bei den Heimspielen in der Salzburger Eisarena. Bleibt gesund und unterstützt eure Red Bulls, sei es im Stadion oder bei den Livespielen im TV und Stream.
NAME EC Red Bull Salzburg GEGRÜNDET 2000 STADION Eisarena Salzburg ADRESSE Hermann-Bahr-Promenade 2 A-5020 Salzburg WEB redbulls.com
#GoRedBulls
INHALT 4 | Aktuelles von den Red Bulls aus der ICE Hockey League 8 | Im CHL-Achtelfinale war Endstation 10 | Interview mit TJ Brennan 17 | ICE-Modus und Spielplan 18 | Danjo Leonhardt und Jakub Borzecki bei den Profis 20 | JP Lamoureux ist zurück 22 | Assistant Coach Ben Cooper mit Einblicken in seine Arbeit 25 | Alle Infos zu den Livestreams der Red Bulls 26 | Luca Auer auf dem Weg zum Profi 28 | 13 Red Bulls bei der U20 Weltmeisterschaft in Kanada 30 | Akademie-Teams voll auf Kurs 32 | Der Nachwuchs als Investition in die Zukunft 34 | Rob’s Grüße an die CheckerBande
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AKTUELLES AUS DER ICE HOCKEY LEAGUE
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ehr als die Hälfte des Grunddurchgangs ist in der bet-at-home ICE Hockey League 2021/22 absolviert. Die neuen Teams aus Bruneck, Ljubljana und sowie Rückkehrer Znojmo sind endgültig angekommen und haben vorerst ihren Platz gefunden, während sich die IClinic Bratislava Capitals unter äußerst tragischen Umständen aus der Liga zurückgezogen haben. Das hatte auch einen Wechsel der Bewertungsgrundlage in der Tabelle zur Folge, um die Ergebnisse der bereits absolvierten Spiele gegen Bratislava nicht streichen zu müssen. Zählten zuerst wie gewohnt nur die Punkte aus den Spielen, wird nun der Punkteschnitt, also der Quotient aus Punkten und absolvierten Spielen für die Tabel-
lenplatzierung herangezogen. Damit werden die Teams auch dann vergleichbar, wenn sie unterschiedlich viele Spiele gespielt haben.
FINNISCHE GOALIE-POWER Seit Anfang Oktober befanden sich die Red Bulls immer unter den Top 4-Teams und halten Kontakt zur Spitzengruppe. Großen Anteil daran hat Torhüter Atte Tolvanen, der sein erstes Spiel am 2. Oktober bestritten und in der Folge bis zum Comeback von JP Lamoureux (siehe S. 20) 19 Spiele am Stück gespielt hat. In dieser Zeit hat der 26-jährige Finne nicht weniger als vier Shutouts hingelegt und gehört mit einem Durchschnitt von nur 1,8 Gegentoren sowie einer Fangquote von 92,8% zu den besten Goalies der Liga (Stand 7.12.21).
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EIN SALZBURGER ROOKIE KLOPFT BEI DEN GROSSEN AN Die Red Bulls mussten im Oktober und November viele gestandene Profis, die verletzt oder erkrankt waren, ersetzen. Viele junge Cracks aus der Red Bull Eishockey Akademie haben die Chance genutzt und sich in der Bundesligamannschaft einigen Respekt erarbeitet. Der jüngste Akademiespieler, der dabei im Profi-Team seinen Mann gestanden hat, ist der 17-jährige Luca Auer, der am 10. Oktober beim Auswärtsspiel gegen Ljubljana in der ICE Hockey League debütierte und anschließend noch sechs weitere Einsätze bekam. Auch beim Champions Hockey League-Gruppenspiel in Bozen am 12. Oktober war der junge Salzburger am Start und bildete gemeinsam mit einigen weiteren Akademiespielern mit einem
Altersdurchschnitt von 22,9 Jahren das jüngste Salzburger Lineup der Saison. Die Red Bulls gewannen die Partie in Bozen übrigens mit 4:3 in der Verlängerung.
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DIE DAUERBRENNER Im bisherigen Saisonverlauf wurden die Red Bulls von Verletzungen oder erkrankten Spielern nicht gerade verschont. Vier „Haudegen“ haben bis jetzt aber allen Unwegsamkeiten getrotzt und bis zur Hälfte des Grunddurchgangs der ICE Hockey League alle 25 Spiele sowie alle acht CHL-Begegnungen bestritten. Kein Wunder, dass TJ Brennan, Peter Schneider (oben) und Benjamin Nissner (unten) auch die Salzburger Scorerliste anführen, Jan-Mikael Järvinen (Mitte) rangiert unter den Top 8 der Red Bulls und zeigt besonders beim Penaltyschießen ein feines Händchen.
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RED BULLS BRINGEN FARBE INS SPIEL
LAUFTEAM RED BULLS & FRIENDS
Das Heimspiel der Red Bulls gegen HK SŽ Olimpija Ljubljana am 28. November stand ganz im Zeichen von Wings for Life. Die Red Bulls spielten mit eigens dafür kreierten Jerseys, um auf die Stiftung für Rückenmarksforschung aufmerksam zu machen. Die farblich sehr auffälligen Jerseys – hier von Kapitän Thomas Raffl zur Schau gestellt –, die wie schon im Vorjahr vom Künstler Kowalski Artist entworfen wurden, gingen anschließend in den Verkauf. Der Erlös geht zu 100% an Wings for Life. Die Red Bulls unterlagen gegen den Tabellenführer aus Ljubljana zwar mit 2:3 nach Penaltyschießen, aber ein Hingucker war es allemal.
Gespendet werden kann auch weiterhin, nämlich beim Wings for Life World Run, an dem jeder an jedem Ort ganz einfach per App Run teilnehmen kann. Mit 20 EUR ist man schon dabei. Wenn der Spendenboost im Laufteam Red Bulls & Friends in der Höhe von mindestens 10 EUR zusätzlich aktiviert wird, erhält man ein Laufshirt im Jersey-Design und ein Stirnband dazu. ALLE INFOS ZUM LAUFTEAM RED BULLS & FRIENDS:
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IM ACHTELFINALE WAR ENDSTATION Das Ende der Champions Hockey League-Saison 2021/22 kam nach der besten Salzburger Gruppenphase der Clubgeschichte etwas abrupt, hatte man mit den Rouen Dragons doch das scheinbar leichteste Los erhalten. Doch der französische Meister, der vor drei Jahren im Achtelfinale gegen die Red Bulls noch das Nachsehen hatte, entpuppte sich als ebenbürtiger Gegner, der mit dem 3:0-Sieg im Hinspiel vor vollen Rängen in Rouen den Grundstein für den späteren Aufstieg ins Viertelfinale legte. Die Red Bulls fanden in Rouen nie richtig ins Spiel, waren eine Woche später aber drauf und dran, den 3-Tore-Rückstand aufzuholen und die Franzosen doch noch aus dem Bewerb zu kippen. Bis zur 55. Minute – die Red Bulls führten tatsächlich mit 3:0 und waren dem vierten Treffer näher als die
Gäste –, da setzte Dylan Yeo die Scheibe mit einem Glücksschuss ins Kreuzeck und schoss den Club aus der Normandie in die nächste Runde. Salzburgs Head Coach Matt McIlvane: „In Rouen waren wir nicht annähernd gut genug. Im Rückspiel waren wir deutlich besser, auch wenn es am Ende knapp nicht gereicht hat. Es gab aber viele Details, aus denen wir lernen können. Wenn du ein Top-Team werden möchtest, ist jeder einzelne Moment wichtig.“ Eine erste Reaktion sah man zwei Tage später in der heimischen Meisterschaft, als sich die Red Bulls quasi den Frust von der Seele schossen und den Tabellenführer in Ljubljana mit einem 7:2 förmlich überrannten.
MÜNCHEN IM VIERTELFINALE GEGEN LUKKO RAUMA Red Bull München hat das CHL Viertelfinale nach zwei Siegen gegen die starken Schweizer von Fribourg-Gottéron erreicht und trifft dort auf Finnlands Top-Club Lukko Rauma. Rouen bekommt es mit Tappara Tampere zu tun.
CHL-PLAYOFF FINAL
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INTERVIEW TJ BRENNAN
„DER SPIELSTIL DER MANNSCHAFT PASST GUT ZU MEINER EISHOCKEYPHILOSOPHIE“ INTERVIEW | HEIKO MANDL
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Brennan – sein vollständiger Name ist Terrence James – kam im Sommer auf seiner erst zweiten Europastation nach Salzburg und hat sich sofort ins Rampenlicht nicht nur der Red Bulls, sondern der gesamten Liga gespielt. Der 32-jährige Amerikaner ist gelernter Verteidiger, der mit vielen Stürmerqualitäten gesegnet ist und gehört in der ICE Hockey League zu den Top 3-Spielern, wobei er damit in der Scorerliste so manchem Stürmer den Schneid abkauft und man nach dem nächstbesten Verteidiger in dieser Wertung weit runterscrollen muss. Wir haben den sympathischen Ex-NHL-Spieler, der immer für einen Spaß zu haben ist, vors Mikrofon gebeten.
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TJ, wie geht es dir in deiner ersten Saison in der bet-at-home ICE Hockey Liga?
auch gut in der Lage, mich auf neue Situationen einzustellen und mein Spiel anzupassen. Es ist zwar schön, immer den gleichen Partner zu haben, du weißt was er tut und du kannst dich auf sein Spiel einstellen. Es geht aber immer um die perfekte Kommunikation miteinander, ganz gleich mit wem man in der Linie spielt. Für mich ist das kein Problem, wir versuchen einfach alle gemeinsamen das Maximum zu erarbeiten.
Alles lief bisher super. Ich habe zuvor viel über den Verein hier in Salzburg gehört und mich gefreut, als ich die Möglichkeit bekam, hier zu spielen. Bis jetzt kann ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Von Beginn an hatte ich einen guten Kontakt zu den Coaches. Es ist nie leicht in einer Liga zu spielen, die man nicht kennt. Aber die Trainer haben mir Mut gemacht, dass ich hier gut reinpasse. Du bist einer der besten Spieler in der bisherigen Saison und im Team schnell angekommen. Liegt es dir, wie in Salzburg Eishockey gespielt wird? Ja, ich glaube das war einer der Hauptgründe, warum wir zueinander gefunden haben. Der Spielstil der Mannschaft passt gut zu meiner Philosophie von Eishockey, der aggressive und schnelle Spielstil passt gut zu meinen Fähigkeiten. Wir arbeiten auch alle hart, um diese Philosophie auf das Eis zu bringen. Vor deiner Station in Salzburg hast du in der Schweiz in der zweiten Liga gespielt. Wie ist es dazu gekommen? Ein Spieler deiner Klasse sollte doch eigentlich in den höchsten Spielklassen spielen. Manche Dinge im Leben werden nicht immer von einem selbst entschieden. Der Grund war einfach die Corona-Pandemie. Der Ligabetrieb in Amerika wurde gestoppt und ich konnte lange nicht spielen. Es war lange Zeit unsicher, wo ich spielen werde und kann. Vieles hing in der Luft. Es sah danach aus, als ob die AHL so schnell nicht den Betrieb aufnehmen wird. Ich dachte in erster Linie nicht daran, nach Europa zu gehen, aber ich hatte einige Optionen dort. Mein Agent brachte dann Thurgau ins Spiel. Er erklärte mir, dass das eine gute Möglichkeit wäre zu spielen und mich ins Rampenlicht für andere Teams zu stellen. So kam ich schließlich auch mit den Red Bulls in Kontakt. Am Beginn der Saison hast du mit Vincent LoVerde in einer Linie gespielt, danach mit einigen anderen Verteidigern. Ist es schwierig, sich auf neue Mitspieler einzustellen? Ganz und gar nicht. Ich bin in Salzburg in der glücklichen Lage, mit einigen guten Defensivspielern zu spielen. Durch meine Erfahrung bin ich
Welche Erfahrungen kannst du aus der NHL hier in Salzburg einfließen lassen? Alle Erfahrungen aus meiner ganzen Karriere, NHL und AHL, sind für mich die Basis für mein Spiel. Ich versuche diese Erfahrung in mein Spiel einzubinden; auf dem Eis, aber auch abseits davon.
„ES GEHT UM DIE PERFEKTE KOMMUNIKATION MITEINANDER, GANZ GLEICH MIT WEM MAN IN DER LINIE SPIELT.“ Hast du deinen Spielstil in Europa verändert? Ich glaube nicht. Für mich persönlich bleibt das Spiel das gleiche. Durch die größere Fläche hast du mehr Platz und Raum. Aber die Möglichkeiten und Bereiche um zu punkten bleiben die gleichen und ich habe mein Spiel auch nicht groß verändert. Ich bin ein eher aggressiver Spieler, der gerne das Spiel gestaltet, daher habe ich hier vielleicht mehr Platz dafür. Die Red Bulls werden immer wieder mit neuen, jungen Spielern aus der Akademie besetzt. Bist du der Typ, der die Jungen an der Hand nimmt und unterstützt? Ich habe immer versucht, in den vielen Jahren meiner Karriere besser zu werden und Erfahrungen zu sammeln. Das bringt dich dann automatisch in eine Führungsposition. Ich versuche natürlich, den jungen Spielern zu helfen und ihnen unter die Arme zu greifen. Das habe ich mir als Rookie auch immer gewünscht. Und im Endeffekt hilft es ja auch mir persönlich, wenn meine jungen Mitspieler besser werden und wir als Team wachsen und uns entwickeln.
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Das Ende in der CHL kam etwas überraschend. Was ist für euch in der bet-at-home ICE Hockey Liga möglich, was habt ihr aus der Niederlage gelernt?
Was machst du hier in deiner Freizeit?
Das Ausscheiden in der CHL war natürlich eine große Enttäuschung. Wir haben im ersten Spiel schlecht gespielt. Wir haben die Chancen nicht genutzt. Die Niederlage war hart zu verdauen. Im zweiten Spiel spielten wir aber sehr gut, es hat aber nicht gereicht. Wir haben darüber viel gesprochen und versuchen daraus zu lernen und die Erfahrung mitzunehmen. Wir versuchen es in der Liga besser zu machen und aus den Fehlern zu lernen. Vermisst du deine Familie und Freunde in den USA? Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen und trage sie immer in meinem Herzen. In meiner Profikarriere bin ich oft von meiner Familie getrennt gewesen. Ich habe mich bis zu einem gewissen Grad daran gewöhnt, wobei die Frage ist, ob ich mich jemals komplett daran gewöhnen werde. Aber ich habe mich an die Situation angepasst und mache das Beste daraus bzw. bin mit ihnen so oft es geht in Kontakt.
Wenn das Wetter schön ist, gehe ich gerne golfen. Ich bin gerne draußen und mache Sport. Tennis, Golf und viele andere Sportarten gehören zu meiner Freizeitgestaltung. Ich lese auch regelmäßig.
„ICH BIN EIN AGGRESSIVER SPIELER, DER GERNE DAS SPIEL GESTALTET.“
Was waren deine ersten Eindrücke hier in Salzburg? Ich war schonmal hier, mit 18 oder 19 Jahren. So gesehen war es nicht komplett neu. Ich hatte schon im Vorfeld einen guten Kontakt zu den Trainern und kannte einige Spieler wie JP Lamoureux und Thomas Raffl von früher. Ich war aufgeregt und freute mich auf meine neue Aufgabe.
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Was verbindest du mit deiner Rückennummer 43?
Wer sind die lustigsten Typen im Team?
Die Zahl 3 war schon immer eine Zahl, die ich mochte. 43 ist mein Geburtstag [Schreibweise in Nordamerika 4/3/89] und da habe ich irgendwann beschlossen, das zu meiner Rückennummer zu machen.
Ich sitze in der Kabine neben Thomas Raffl und Lukas Schreier, da kommt der Spaß nicht zu kurz. Ich versuche viel mit den Österreichern zu sprechen, um auch die Sprache zu lernen. Wir haben jedenfalls einige lustige Charaktere im Team und viel Spaß miteinander.
Was ist das Lustigste, dass du in Salzburg bisher erlebt hast?
Erzähle uns etwas, was wir von dir noch nicht wissen.
Die Pferdekutschen in der Stadt – so etwas gibt es nicht in Amerika.
Ich startete meine Karriere als Rechtshänder und jetzt bin ich Linkshänder.
FACTBOX | TJ BRENNAN GEBURTSTAG 03.04.1989
GEBURTSORT
MOORESTOWN, NEW JERSEY (USA)
NHL DRAFT
2007 RUNDE 2 #31 OVERALL BUFFALO SABRES
NHL-EINSÄTZE
53 SPIELE 5 TORE, 8 ASSISTS 29 STRAFMINUTEN
SPORTLICHE VITA 2005–06 2006–08 2008–09 2009–11 2011–13 2O12–13 2013–14 2014–16
2016–20 2020–21
PHILADELPHIA JR. FLYERS (ATJHL) ST. JOHN‘S FOG DEVILS (QMJHL) MONTREAL JUNIOR HC (QMJHL) PORTLAND PIRATES (AHL) ROCHESTER AMERICANS (AHL) BUFFALO SABRES (NHL) FLORIDA PANTHERS (NHL) TORONTO MARLIES (AHL) ROCKFORD ICEHOGS (AHL) TORONTO MARLIES (AHL) TORONTO MAPLE LEAFS (NHL) LEHIGH VALLEY PHANTOMS (AHL) ROCKFORD ICEHOGS (AHL) HC THURGAU (SL)
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BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE Die bet-at-home ICE Hockey League ist mit 14 Teams in die Saison 2021/22 gestartet. Aufgrund äußerst tragischer Umstände haben die IClinic Bratislava Capitals ihre Teilnahme im laufenden Grunddurchgang zurückgezogen, womit die Meisterschaft nun mit 13 Teams beendet wird.
NEUER MODUS | ERSTMALS MIT PRE-PLAYOFFS Im Grunddurchgang wird eine doppelte Hin- und Rückrunde gespielt. Die Teams auf den Rängen eins bis sechs qualifizieren sich direkt für das Playoff-Viertelfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn bestreiten im Modus „best-of-three“ die Pre-Playoffs, wobei sich der Siebtplatzierte aussuchen kann, ob er gegen den Neunten oder Zehnten antreten will. Die Gewinner der beiden Serien komplettieren das Teilnehmerfeld für das Viertelfinale, dessen Paarungen weiterhin in einem Playoff-Pick festgelegt werden. Alle Runden einschließlich Finale werden im Modus „Best-of-Seven“ ausgespielt. Der TV-Partner der Liga Puls 24 überträgt in der Regel ein Freitagsspiel live. Es können aber auch sonntags Live-Spiele ins Programm aufgenommen werden. Zusätzlich werden drei Heimspiele der Red Bulls im Club-eigenen kostenlosen Livestream gezeigt (mehr dazu auf S. 25).
DIE NÄCHSTEN SPIELE
LIVESTREAM
29 | Dienstag
21.12.21 19:15 EC-KAC VS. EC RED BULL SALZBURG
30 | Sonntag
26.12.21 17:30 HC TIWAG INNSBRUCK – DIE HAIE VS. EC RED BULL SALZBURG
31 | Dienstag
28.12.21 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. STEINBACH BLACK WINGS LINZ
32 | Donnerstag 30.12.21 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. DORNBIRN BULLDOGS LIVESTREAM
33 | Sonntag
02.01.22 18:00 HC PUSTERTAL WÖLFE VS. EC RED BULL SALZBURG
34 | Dienstag
04.01.22 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. HK SŽ OLIMPIJA
35 | Donnerstag 06.01.22 17:30 STEINBACH BLACK WINGS LINZ VS. EC RED BULL SALZBURG
LIVESTREAM
36 | Sonntag
09.01.22 16:30 SPUSU VIENNA CAPITALS VS. EC RED BULL SALZBURG
37 | Sonntag
16.01.22 16:30 EC RED BULL SALZBURG VS. MOSER MEDICAL GRAZ99ERS
38 | Freitag
21.01.22 19:15 HC TIWAG INNSBRUCK – DIE HAIE VS. EC RED BULL SALZBURG
39 | Sonntag
23.01.22 16:30 EC RED BULL SALZBURG VS. EC-KAC
40 | Freitag
28.01.22 19:15 EC GRAND IMMO VSV VS. EC RED BULL SALZBURG
41 | Sonntag
30.01.22 16:30 DORNBIRN BULLDOGS VS. EC RED BULL SALZBURG
42 | Dienstag
01.02.22 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. TESLA ORLI ZNOJMO
43 | Freitag
04.02.22 19:45 HCB SÜDTIROL ALPERIA VS. EC RED BULL SALZBURG
44 | Sonntag
06.02.22 16:30 EC RED BULL SALZBURG VS. SPUSU VIENNA CAPITALS
45 | Dienstag
15.02.22 19:15 DORNBIRN BULLDOGS VS. EC RED BULL SALZBURG
46 | Freitag
18.02.22 19:15 EC RED BULL SALZBURG VS. STEINBACH BLACK WINGS LINZ
47 | Sonntag
20.02.22 17:30 HYDRO FEHÉRVÁR AV19 VS. EC RED BULL SALZBURG
48 | Dienstag
22.02.22 19:15 SPUSU VIENNA CAPITALS VS. EC RED BULL SALZBURG
49 | Freitag
25.02.22 tbd
50 | Sonntag
27.02.22 tbd
EC RED BULL SALZBURG VS. HC TIWAG INNSBRUCK – DIE HAIE EC GRAND IMMO VSV VS. EC RED BULL SALZBURG
Änderungen bei Spielterminen aufgrund von TV-Livespielen möglich.
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ZWEI DEUTSCHE, DIE AUSZOGEN, DIE (RED BULL) EISHOCKEYWELT ZU EROBERN
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iel wurde dieser Tage über die Red Bull Eishockey Akademie bzw. die Spieler, die aus ihr hervorgehen, geredet. Als das Salzburger Profi-Team geraume Zeit mit massiven verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte, waren sie da, die jungen Cracks, wie sie gern genannt werden. Zwei der Akademiespieler, die gerade am besten Weg sind, sich im Profi-Team festzusetzen, sind Danjo Leonhardt und Jakub Borzecki. Namen, an die man sich schnell gewöhnen sollte, auch wenn sie erst seit dieser Saison zum regelmäßigen Lineup der McIlvane-Truppe gehören. Die beiden 19-jährigen deutschen Stürmer (Jakub mit deutsch-polnischer Doppelstaatsbürgerschaft) kamen 2018 an die Red Bull Eishockey Akademie und haben seitdem gemeinsam gespielt. Zuerst im tschechischen U19 Cup, dann mit den Red Bull Hockey Juniors in der AHL. Danjo bekam schon letzte Saison erste Einsätze in der ICE Hockey League und heuer hat Jakub nachgezogen. Für die beiden wird gerade ein Traum war, denn so schnell hatten sie den Wechsel zur Kampfmannschaft nicht erwartet. „Es ist schon ein ordentlicher Unterschied, das Spiel ist schneller und härter“, sagt Jakub. „Anfangs war es nicht so leicht, da reinzufinden, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.“ Was sich
auch in der Performance widerspiegelt. Beide Jungs spielen unerschrocken nach vorn, gehen ein hohes Tempo und haben bereits in ICE und Champions Hockey League Tore geschossen. Dabei hilft es natürlich, dass der Kumpel aus der Akademie auch in der Bundesligakabine der Sitznachbar ist. „Wir kennen uns halt schon ein paar Jahre länger und es ist gut, wenn man von Beginn an Freunde im Team hat. Die Älteren helfen einem natürlich auch, aber sie haben andere Prioritäten, oft schon Familie, und speziell in der Freizeit machen dann wir Jungen viel zusammen.“ Prinzipiell aber ist das Leben im Profi-Team sehr familiär, findet Jakub: „Es passt super. Wir sind sehr gut aufgenommen worden und man kann
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mit jedem reden, auch wenn man mal Probleme hat. Die Jungs haben es uns sehr leicht gemacht, ins Team reinzukommen und wir fühlen uns hier beide wohl.“ Auch in sportlicher Hinsicht versuchen die Youngsters, von den Erfahrungen der älteren Mitspieler zu lernen. „Manche hier spielen schon 15 Jahre länger Eishockey als wir. Das hilft natürlich ungemein, auf und neben dem Eis“, weiß Danjo einen guten Rat zu schätzen.
#GoRedBulls Scheibe gut spielen kann, dann soll er das auch zeigen.“ Die Richtung jedenfalls stimmt: „Definitiv. Sie haben viel Potential, hören zu und wollen lernen. Aber es ist noch ein langer Weg und viel Arbeit.“
Im Spiel muss man dann aber selbst seinen Mann stehen. Nervosität? Fehlanzeige. „Wenn ich zu viel drüber nachdenke, klappt’s meistens nicht“, meint Danjo. „Also gehe ich raus, will Spaß haben und Eishockey spielen. Ich glaube, dass Matt [McIlvane, Red.] viel Vertrauen in uns hat und uns auch daher die nötige Eiszeit gibt.“ Einer, der die beiden noch aus Akademiezeiten kennt, ist Daniel Petersson, seit Januar dieses Jahres Assistant Coach bei den Profis. Der 39-jährige Schwede hält große Stücke auf die beiden Deutschen: „Sie wissen um ihre Qualitäten und setzen sie im Spiel entsprechend ein. Aber sie sind immer noch junge Spieler, die weiter an ihrer Basis arbeiten müssen, um eines Tages all ihre Fähigkeiten komplett abrufen zu können.“ Dass die beiden mit viel Selbstvertrauen spielen, wundert ihn aber nicht: „Das ist auch eine mentale Frage. Zum Eishockey spielen brauchst du Sicherheit, aber die verdienst du dir, indem du vieles richtig machst. Also wenn einer z.B. mit der
Einen nächsten kleinen Schritt wollen Danjo und Jakub setzen, wenn sie mit der DEB-Auswahl Ende Dezember in Kanada bei der U20-Weltmeisterschaft am Start sind. Und dort übrigens auf etliche ihrer Red Bull-Kollegen, die mit Österreichs U20-Team dabei sind, treffen werden…
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JP LAMOUREUX IST ZURÜCK „Gestatten, da bin ich wieder!“ So könnte man die Geste auf dem Foto von JP Lamoureux deuten. Der Fotograf Helge Kirchberger konnte im Sommer bei den Aufnahmen allerdings nicht ahnen, welchen Leidensweg der 37-jährige Amerikaner zum Saisonstart durchmachen würde, hat die Emotion aber gut eingefangen. Noch etwas verhalten, aber doch entschlossen. Am 5. Dezember gab JP Lamoureux im Heimspiel gegen Innsbruck nach 94 Tagen sein Comeback und freute sich am Ende über einen 6:3-Erfolg. In den zurückliegenden Wochen und Monaten hat sich der Routinier nach einer Knieverletzung, die er sich im ersten Bewerbsspiel der Saison beim CHL-Auftakt in Norwegen am 3. September zugezogen hatte, geduldig zurückgekämpft. Eine ungewohnte Situation für ihn, war es doch die schwerste Verletzung seiner ganzen Karriere. „Das war eine echte Herausforderung“, sagt der Torhüter. „Ich musste mir erstmal darüber klarwerden, was das für mich bedeutet und mir neue Ziele setzen, mich Schritt für Schritt zurückarbeiten, um letztlich gesund aufs Eis zurückkommen zu können.“ Anfangs waren es leichte Grundübungen, dann folgten Einheiten auf dem Laufband und Ergometer, schließlich auch Training mit Gewichten. „Am Ende kamen die Torhüter-spezifischen Übungen dazu. Man kann sagen, dass ich jeweils nach vier Wochen einen großen Schritt gemacht und mit schwierigeren Übungen begonnen habe.“ Geholfen hat ihm in dieser Phase der regelmäßige Kontakt zur Mannschaft. Bei den Heimspielen saß JP oft auf der Pressetribüne und hat Statistik mitgeschrieben. „Ich war froh, dass mich die Trainer auf
diese Art in die Spiele miteinbezogen haben. Ich habe dabei u.a. die Schüsse analysiert, dazu Faceoffs und weitere Kennzahlen, die den Trainern helfen, das Spiel zu analysieren.“ Nun steht der zweifache Vater endlich wieder selbst auf dem Eis und kann seiner eigenen langen Statistik – über 500 Spiele in der ICE Hockey League, einmal Meister mit den Vienna Capitals (2016/17) und die Ron Kennedy Trophy für den Most Valuable Player der Saison 2019/20 sind nur ein Auszug aus seiner Vita – ein paar Zahlen hinzufügen. „Ich konnte es kaum noch erwarten, zu spielen. Es fühlt sich großartig an, wieder Teil des Teams zu sein.“ Auch für Salzburgs Head Coach Matt McIlvane ist die Rückkehr des Routiniers eine Erleichterung: „Ich kenne in der Eishockeywelt nicht viele, die so einen starken Charakter wie JP haben. Sein Ausfall war natürlich ein großer Verlust für die Mannschaft, aber wir wussten, dass er stark zurückkommen wird. Er hat hart dafür gearbeitet und auch unser Off-Ice-Team hat dabei einen großartigen Job gemacht.“ Die Red Bulls haben ihre Torhüterposition damit auf jeden Fall um einen weiteren wichtigen Faktor verstärkt. Und sich damit fast ein kleines Luxusproblem geschaffen; Mit Atte Tolvanen (26) holten sie Anfang Oktober einen starken Finnen, der bis zu JPs Comeback durchgehend 19 Spiele bestritten hat. Und auch Nicolas Wieser (24), der seit 2013 an der Red Bull Eishockey Akademie ausgebildet wurde, hat zu Saisonbeginn in Champions Hockey League und ICE Hockey League neuerlich sein Talent unter Beweis gestellt.
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„ICH HABE EINE WICHTIGE ROLLE HIER!“ ASSISTANT COACH BEN COOPER GIBT EINBLICKE IN SEINE ARBEIT Im Sommer 2021 kam Ben Cooper als neuer Assistant Coach nach Salzburg und komplettierte damit das Salzburger Trainerteam. Der 44-jährige Kanadier wechselte aus Dänemark, wo er beim Topliga-Verein Herning Blue Fox erstmals als Head Coach auf der Bank stand, zu den Red Bulls. Davor eignete er sich einen großen Erfahrungsschatz in allerhöchsten ‚Eishockeykreisen‘ an. Cooper betreute u.a. das kanadische Nationalteam als Assistant und Video Coach und feierte mit den Ahornblättern u.a. die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Vancouver. Auch in der NHL bei den Vancouver Canucks und Florida Panthers sowie im kanadischen Nachwuchs vertraute man seiner Expertise.
Bei den Red Bulls steht Cooper wieder als Assistant Coach auf der Trainerbank und gibt sein Wissen an die Salzburger Profis weiter. Dabei kümmert er sich praktisch um fast alles, hat Powerplay, Stürmer, Entwicklung der jungen Spieler, Centerman und Faceoff sowie das Pre-Scouting der Gegner auf seiner Agenda stehen. Und natürlich den täglichen Austausch mit den Trainerkollegen. „Das ist wichtig, wir besprechen alles gemeinsam und versuchen zusammen, das Team besser zu machen. Wir alle bringen unterschiedliche Stärken ein, jeder hat seine Rolle. Das funktioniert super, wir verstehen uns auch neben der Arbeit sehr gut und haben gemeinsam Spaß an der Aufgabe“, sagt der Kanadier.
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Cooper hat sich bewusst für die Red Bulls entschieden, obwohl er im Sommer auch Angebote als Head Coach vorliegen hatte. „Das Wichtigste für mich war, mit einer Mannschaft zu arbeiten, die die Chance hat, eine Meisterschaft zu gewinnen. Alles im Vorfeld sprach für die Red Bulls. Ich habe gemerkt, dass mir eine wichtige Rolle zugedacht wird und so war es eine leichte Entscheidung.“ Bei seiner bisherigen Arbeit hinter der Bank hat Cooper mit vielen großen Trainern gearbeitet und Erfolge gefeiert. „Alles, was ich aus den verschiedenen Herausforderungen gelernt habe, versuche ich, hier einzubringen. Ich war und bin immer bereit, Neues zu lernen und kann damit dem Team und den Spielern helfen, besser zu werden. Und das hört nie auf. Selbst, wenn du 30 Jahre in dem Job bist, kannst du noch dazulernen.“ Wie etwa die Umstellung vom ‚Riesenapparat‘ beim Team Canada zu einem Club wie den Red Bulls, wenn gleich er beide Szenarien gleichermaßen mag. „Im Team Canada hast du sehr viele Trainer und Mitarbeiter, deren Aufgabe kleiner, aber sehr genau definiert ist. Du machst nur wenige Sachen, die dafür aber extrem genau. Hier hat jeder Trainer mehrere Aufgaben zu bewältigen, aber dafür ist es ein langer Prozess, der sich über die gesamte Saison hinzieht, während mit
#GoRedBulls einem Nationalteam nur ein paar Wochen lang intensiv auf ein Turnier hingearbeitet wird.“ Diese unterschiedlichen Herangehensweisen haben seine Einstellung geprägt: „Ich habe jeden Job in jedem Team und in jeder Liga gern gemacht. Egal ob Juniors oder NHL, ich habe überall dazugelernt. Egal ob Head Coach oder vierter Coach, egal ob ich mit dem vierte Linie- oder dem Topspieler arbeite, ich versuche immer, das Maximum herauszuholen.“ Was ihm jetzt sogar die Bestellung zum Assistant Coach der Kanada-Auswahl beim renommierten Spengler Cup Ende Dezember in Davos eingebracht hat. „Ich wollte dort immer schon mal hin. Das ist eine große Ehre für mich, wieder mit einem kanadischen Team arbeiten zu dürfen.“ Cooper, der in Salzburg mit seinem Hund Maggie lebt, fühlt sich hier auch privat pudelwohl: „Ich liebe alles hier; die wunderschöne Stadt, die Geschichte, die Kultur, die Berge und Seen und die netten Leute. Und ich kann alles mit dem Fahrrad erreichen.“ Probleme, den Golden Doodle bei den Auswärtsfahrten unterzubringen, hat er übrigens nicht. „She is very popular“, sagt der 44-Jährige liebevoll. „Es ist sogar so, dass mich die Leute fragen, ob sie Maggie für ein paar Tage nehmen dürfen. Sie ist so ein braver Hund.“
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#GoRedBulls
RED BULLS IM KOSTENLOSEN LIVESTREAM redbulls.com/livestream
DIE NÄCHSTEN SPIELE IM LIVESTREAM DI, 28.12.21 – 19:15 UHR VS. STEINBACH BLACK WINGS LINZ DI, 04.01.22 – 19:15 UHR VS. HK SŽ OLIMPIJA LJUBLJANA DI, 01.02.22 – 19:15 UHR VS. TESLA ORLI ZNOJMO
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n der laufenden Saison sind die Red Bulls in der bet-athome ICE Hockey League neben den von Puls 24 gezeigten Livespielen im kostenlosen Livestream zu sehen. An drei ausgewählten Begegnungen im Grunddurchgang – ein Livestream hat bereits stattgefunden – werden unsere Experten als Co-Kommentatoren die Spiele analysieren und den Zuschauern viel extra Wissen rund um den Eishockeysport und die Red Bulls vermitteln.
DIE EXPERTEN
FANS KÖNNEN FRAGEN STELLEN Die Fans haben bei den Livestreams die Möglichkeit, über Facebook ihre Fragen an die Experten zu richten und erhalten so aus erster Hand interessante Zusatzinformationen zum aktuellen Geschehen auf dem Eis. Schaltet ein bei den nächsten Livestreams und nutzt die Chance, unsere Experten freuen sich auf eure Fragen.
ALLE INFOS:
Die Kommentatoren werden bei allen Livestreams wie gewohnt von Experten mit großer Expertise unterstützt. So wie Salzburgs Ex-Kapitän Matthias Trattnig, Andreas Brucker, Sports Manager Academy/Youth der Red Bull Eishockey Akademie (im Bild mit Stadionmoderator und Livestream-Kommentator Philipp McAllister) oder Helmut de Raaf, Director of Development Academy, um einige zu nennen.
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„SEINE ARBEITSEINSTELLUNG IST SEIN GRÖSSTES TALENT“
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ei den Profis hat er sein Können schon gezeigt: Sieben Spiele in der betat-home ICE Hockey League und einen Einsatz in der Champions Hockey League hat Luca Auer, geboren am 17. Juli 2004 in Oberndorf, in seiner Eishockey-Vita stehen. Dabei sind seine ersten Profieinsätze zugleich die Belohnung für den erst 17-Jährigen, den man in der Alps Hockey League unter den Top 5 Punktesammlern wiederfindet. Für Juniors Co-Trainer Antti Aarnio ist dies kein Zufall: „Luca ist ein harter Arbeiter und belohnt sich mit Punkten. Er leistet einen wichtigen Beitrag mit seiner Arbeit in der Defensive. Daraus resultiert eine gute Offensive.“ Mit dem Liga-weit besten +/- Wert von +24 spiegelt sich die Arbeit
des Centers in der Statistik wider. „Ein ganz starker Wert“, sagt der Trainer. Der 40-jährige Coach kennt Luca bereits seit 2018/19. In dieser Saison kamen beide an die Akademie. Der junge Salzburger, der als Knirps bei den Anfängern in der Eisarena erstmals seine Schlittschuhe schnürte, kam in die damalige U15 Mannschaft. Ebenso wie der Finne, der gemeinsam mit Ex-Profi Daniel Welser die
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Altersklasse coachte. „Wir arbeiteten viel an der Einstellung und am Charakter der jungen Burschen“, erinnert sich Antti. „Jungs wie Luca, aber auch sein Kumpel David (Cernik) oder die beiden Südtiroler Tommy (Purdeller) und Fabian (Gschliesser) arbeiteten in jedem Training immer hart und haben so auch das Training mit ihrer Einstellung und ihrem Ehrgeiz besser gemacht.“ Dennoch war Raum für Verbesserung. Die Coaches packten den Stürmer in seinem zweiten Akademiejahr in die Verteidigung. „Luca hat vorne gepunktet, in der Defensive aber immer etwas geschummelt. In der U18 Liga haben wir ihn als Verteidiger eingesetzt. Die Punkteausbeute blieb, seine Arbeit in der Defensive wurde um einiges besser.“ In der aktuellen AHL-Saison zeigt sich dieser Entwicklungsschritt in der eingangs angesprochenen +/- Wertung.
Was aber muss noch passieren, damit ein 17-Jähriger in der Seniorenliga Punkteliste so weit vorne zu finden ist? „Wir haben viel über Werte in den ersten Jahren gesprochen, über Charakterbildung. Zusätzlich ist es für die Jungs auch wichtig, einen Blick auf die Schule zu haben und dort gut abzuschließen. Luca hat keine Probleme in der Schule, hat seine Zeitplanung gut im Griff. Da spielt am Ende auch einfach viel zusammen. Genauso wie die persönliche Zielsetzung. Luca hat einen ehrlichen Blick auf seine Leistung und arbeitet hart an sich und seinen Zielen.“ Und wer weiß, wenn er nicht aufhört zu arbeiten, seine große Tugend beibehält, dann stehen ihm die Türen offen, irgendwann das größte Ziel eines jeden Nachwuchscracks zu erreichen.
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AUF DER GROSSEN BÜHNE DER WORLD JUNIORS E
s ist eines der größten Turniere der Welt – die IIHF U20 Weltmeisterschaft, besser bekannt als World Juniors. Ein Stell-dich-ein der besten U20-Eishockeyspieler (Jahrgang 2002 und jünger) und ein Schaulaufen vieler zukünftiger NHL-Spieler und Profis der besten Nationen weltweit. Wie schon im letzten Jahr dürfen sich Cracks aus den eigenen Reihen freuen, für Österreich bzw. Deutschland in Kanada aufzulaufen. Das Turnier findet von Sonntag, 26. Dezember 2021, bis Mittwoch, 5. Januar 2022, im kanadischen Edmonton im Rogers Place (Gruppe A) und WP Centrium (Gruppe B) statt. Gleich 13 Spieler aus der Organisation der Red Bulls zeigen dabei ihr Können im Mutterland des Eishockeys.
TEILNEHMER
TEILNEHMER
DEUTSCHLAND
ÖSTERREICH
Maksymilian Szuber (D, 2002 - Red Bull München) Thomas Heigl (F, 2003 - Red Bull München) Danjo Leonhardt (F, 2002 - Red Bull Salzburg) Jakub Borzecki (F, 2002 - Red Bull Salzburg) Florian Bugl (G, 2002 - Red Bull Hockey Juniors) Josef Eham (F, 2002 - Red Bull Hockey Juniors) C RED BULL SALZBURG
Lukas Hörl (D, 2003 - Red Bull Hockey Juniors) Lukas Necesany (D, 2003 - Red Bull Hockey Juniors) Luca Auer (F, 2004 - Red Bull Hockey Juniors) David Cernik (F, 2002 - Red Bull Hockey Juniors) Maximilian Hengelmüller (F, 2002 - Red Bull Hockey Juniors) Oskar Maier (F, 2002 - Red Bull Hockey Juniors) Lucas Thaler (F, 2002 - Red Bull Salzburg)C SALZBURG
„Für uns ist es eine große Ehre, gleich so viele Spieler bei den World Juniors in Kanada vertreten zu haben. Das ist ein großer Stolz für die gesamte Red Bulls Organisation und spiegelt die gute Arbeit wider. Die beginnt beim Scouting und Recruiting und endet bei der täglichen Arbeit mit den Jungs, sowohl an der Akademie als auch bei den Proficlubs. In diesem Sinne wünschen wir den Burschen eine tolle Zeit und alles Beste mit ihren Teams.“ Christian Winkler, Managing Director Sports
Rahofer.
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AKADEMIE-TEAMS VOLL AUF KURS
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eit Anfang August wird in Salzburg/Liefering wieder täglich hart gearbeitet und viel geschwitzt. Grund genug für einen kurzen Zwischenbericht aus der Red Bull Eishockey Akademie. Wie gewohnt spielen die Jahrgangsteams in einer Meisterschaft, in der die Burschen auf ältere Gegenspieler treffen. Die logische Konsequenz: Körperlich sind die Spieler oft noch unterlegen, machen dieses Defizit aber mit ihrer Technik, ihrer Spielintelligenz und ihren eisläuferischen Fähigkeiten wett. „Das ‚jünger spielen‘ ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung“, sagt Helmut de Raaf, Director of Development Academy.
Das Team ist lernfähig und die Burschen kommen immer besser miteinander zurecht, sind eine super Einheit. Die Atmosphäre ist gut und es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten. Der Skill ist hoch und die Jungs sind richtig gute Eisläufer.
#U16AKA |
U16 BUNDESLIGA
Trainer Yanick Dubé
Die Jungs machen gute Fortschritte. Jeder will Woche für Woche besser werden. Für uns als ‚under age‘ Team zählen Klagenfurt & Fehérvár als Benchmarks, die Clubs, die es zu schlagen gilt. Wir kreieren gute Chancen, in Hinblick auf die Playoffs müssen wir noch lernen, unsere ‚scoring efficiency‘ zu erhöhen und eiskalt vorm Tor zu sein.
#U18AKA | ICE JUNIORS LEAGUE
Trainer Axel Müffeler
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16-jährige Kids in einer U20-Liga - und dann so zu spielen, dass ist großartig. Der Spirit im Team ist super, viele Spieler übernehmen auch die Verantwortung für ihre eigene Entwicklung. Dass eine Handvoll auch schon bei den Rookies in der tschechischen U20 spielt, ist eine große Anerkennung für ihre Leistung.
#U20AKA | ICE YOUNG STARS LEAGUE
Trainer Andrei Lavrov
Die Liga hat ein starkes Niveau. Als jüngster Teilnehmer ist es für uns nicht leicht, aber die Burschen stehen ihren Mann und spielen gut mit. Klar, wir haben noch nicht viele Spiele gewonnen, aber ich bin stolz auf das Team und ihre Fortschritte als Mannschaft sowie die individuelle Entwicklung der Spieler.
#U20ROOKIES |
U20 EXTRALIGA
Trainer Ilkka Pakarinen
Es ist eine herausfordernde Saison für uns. Bislang war der Kader kaum komplett, was sich im Spiel und im Training auswirkt. Gerade in den letzten Spielen zeigt sich die gute Entwicklung und das macht sich in den Resultaten bemerkbar. Um noch besser zu werden, brauchen wir viele Spieler im Training, um hart arbeiten zu können.
#JUNIORS | ALPS HOCKEY LEAGUE
Trainer Teemu Levijoki
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DER NACHWUCHS ALS INVESTITION IN DIE ZUKUNFT RED BULLS WOLLEN EISHOCKEY IN DER REGION STÄRKEN
„Wenn Österreich eine Wende schaffen will, muss in die Jüngsten am meisten investiert werden! Die quantitative Anzahl der Eishockeyanfänger und Nachwuchsspieler muss drastisch erhöht werden.“ * *Club-Ikone Matthias Trattnig, der sich nach seinem Karriereende 2019 mehr denn je mit diesem Thema auseinandersetzt.
Mit seinem Eishockey 1x1 versucht der ehemalige Salzburger Kapitän, dem Sport etwas zurück zu geben. Dabei liegt das Hauptaugenmerk in der Unterstützung kleiner Vereine in der Umgebung der Red Bulls. Bei der Initiative dürfen Anfänger an einem Termin im jeweiligen Ort mit dem ehemaligen Vorzeigeprofi und aktuellen Spielern der Red Bulls aufs Eis gehen spielerisch erste Eindrücke sammeln. Zu Saisonbeginn fand in der Salzburger Eisarena mit rund 70 Kindern der bislang größte Termin statt. Weitere geplante Termine in Vöcklabruck beim EHC Voralpenkings oder in Zell am See bei den Eisbären mussten wegen Corona abgesagt bzw. verschoben werden. Das Interesse am schnellsten Mannschaftssport der Welt ist groß, die Initiative findet super Anklang. Sowohl bei den Oberösterreichern als auch im Pinzgau freuten sich mehr als 30 Kinder auf die gemeinsame Eiszeit mit ‚Tratte‘. Dass das Interesse groß ist, kann auch Tommi Rouvali trotz schwieriger Zeiten bestätigen: „Wir hatten vor dem Lockdown im Durchschnitt 40 Kinder bei den Anfängern auf dem Eis. Das ist eine be-
achtliche Zahl und ein starker Anstieg im Vergleich zu den letzten Jahren.“ Damit rund um die Profis in Salzburg das Eishockey weiter wächst, versuchen die Red Bulls ihr Know-How an die kleineren Vereine aus der Umgebung weiter zu geben. Helmut de Raaf: „Je mehr Kinder mit dem Sport beginnen, umso besser sind die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir haben mit Vereinen im Salzburger Umland gesprochen und festgehalten, wo man unterstützen kann. Dabei wollen wir den lokalen Verein stärken und ihm helfen, mehr Kinder zu erreichen. Das bietet dem Verein neue Möglichkeiten für Spiele, Turniere und Trainings und am Ende stärkt die Zusammenarbeit die gesamte Region.“ „Mehr Kinder in den jüngeren Altersstufen bedeuten im Verhältnis auch mehr Spieler, die es zu den Profis schaffen“, sagt Tommi sichtlich mit Stolz und mit dem Blick in die Zukunft gerichtet und hakt hier thematisch bei seinem Vorredner ein. Mit den heimischen jungen Verteidigern Lukas Schreier (geboren 1999) oder Paul Stapelfeldt (geboren 1998) haben die Kids bereits Vorbilder, die gezeigt haben, was möglich ist.
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Post von der ALPQUELL CheckerBande Servus Leute, hier ist Rob! Leider sehe ich meine lieben Kids Club Mitglieder in der letzten Zeit nur selten. Ich hab das Gefühl, dass ich euch auch fehle ;-) Aber hey, ich hab mir da was richtig Feines überlegt und ein super lässiges, witziges und einzigartiges ALPQUELL CheckerBande T-Shirt designed. Zieht’s euch rein – den beiden Mitgliedern Lorenz & Vitus gefällts schon mal! Danke für das Foto, Jungs! Damit die kleinsten Fans der Red Bulls ihre Lieblinge auch zu Hause bei sich haben, gibt es seit Anfang dieser Saison auch Sticker zum Sammeln. Aber was bringen Sticker, die will man schließlich auch wo rein kleben und damit ihr die nicht zu Hause auf den Kühlschrank oder den Fernseher klebt, gibt es für alle Mitglieder ab sofort auch meine Sticker- & Sammelmappe. Check, check, check it out!
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Vor über einer Milliarde Jahre entstanden die Zillertaler Alpen mit dem Hochfeiler als höchsten Gipfel auf 3.509 Metern. In diesem imposanten Gebirgsmassiv sucht sich das Alpenmineralwasser ALPQUELL über 40 Jahre seinen Weg bis nach Münster/Tirol, wo es am Rande des Matzenparks zu Tage tritt. Während seinem kilometerlangen Weg durch den Granitgneis wird es ganz natürlich von den alten Gesteinsmassen gefiltert und mit wertvollen Mineralstoffen angereichert. So entwickelt das Alpenmineralwasser ALPQUELL seinen veredelten Charakter und bekommt das Gipfelsiegel für natürliche Reinheit aus den Tiroler Bergen.
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