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BULLY, das Stadionmagazin des EC Red Bull Salzburg | 2. Drittel 2020/21

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2. DRITTEL | DEZEMBER/JANUAR 2020/21

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

SERVUS, EISHOCKEY-FANS! Wir sind mittendrin in der Saison 2020/21 und liegen sowohl in der bet-at-home ICE Hockey League als auch in der Alps Hockey League trotz einiger Corona-bedingter Spielplanänderungen voll auf Kurs. Wir haben einen Blick auf die Highlights der letzten Wochen geworfen, in der Titelstory mit Mitstreitern und Wegbegleitern über unseren Salzburger Lukas Schreier gesprochen und Assistant Coach Kris Sparre zu Wort kommen lassen. Bei den Red Bull Hockey Juniors dreht sich im Moment alles um die U20 Weltmeisterschaft Ende Dezember in Kanada, die als wichtigstes internationales Turnier für angehende Profis gilt. Im Heft findet ihr eine Vorschau aus Akademie-Sicht sowie einen Blick auf die Red Bull Hockey Juniors, die sich in der AHL beachtlich schlagen. Zuschauer gibt es bei den Spielen zwar immer noch nicht (Stand Dezember), aber unsere Nachwuchsabteilung hat zumindest Hoffnung, bald wieder in Kleingruppen trainieren zu können. Tommi Rouvali hat uns über die Vorbereitungen mit seinen Nachwuchstrainern berichtet. Die Red Bulls wünschen euch viel Vergnügen beim Lesen sowie bei den Heimspielen der Red Bulls, die im eigenen Livestream bzw. von den Liga TV-Partnern live übertragen werden.

INHALT 4

HIGHLIGHTS DER RED BULLS IN DER BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE

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LUKAS SCHREIER GEHT SEINEN WEG

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VORGESTELLT: DIE NEUEN STÜRMER JACK SKILLE & DAVID MCINTYRE

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SPIELTERMINE DER RED BULLS IMMER GRIFFBEREIT

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CO-KOMMENTATOR MATTHIAS TRATTNIG IM LIVESTREAM DER RED BULLS

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ASSISTANT COACH KRIS SPARRE IM INTERVIEW

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RED BULL HOCKEY JUNIORS – DER LETZTE SCHRITT AM WEG ZUM PROFI

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UNSERE AKADEMIE-SPIELER BEI DER U20 WELTMEISTERSCHAFT

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ROB STELLT DIE NEUE EISBAHN DER SALZBURGER EISARENA VOR

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ERSTE AUFBRUCHZEICHEN FÜR DEN NACHWUCHS

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DANKE FÜR EURE “FANS FOR LIFE PORTRAITS”

IMPRESSUM HERAUSGEBER EC Red Bull Salzburg GmbH, Gaisbergstraße 4a, A-5020 Salzburg REDAKTION Guido Stapelfeldt, Markus Knoblechner, Heiko Mandl PRODUKTION, LAYOUT & SATZ elchkopf.com FOTOS GEPA-pictures, Christian Streili, freepik.com DRUCK MEDIA DESIGN: RIZNER.AT GmbH & Co. KG, Stabauergasse 5, A-5020 Salzburg

NAME EC Red Bull Salzburg GEGRÜNDET 2000 STADION Eisarena Salzburg ADRESSE Hermann-Bahr-Promenade 2 A-5020 Salzburg WEB www.redbulls.com

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Nach vier Siegen in Serie erlebten die Red Bulls einen längeren Hänger, mussten sich gleich fünfmal nacheinander geschlagen geben. Bei der 2:3-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die Steinbach Black Wings 1992 am 23. Oktober gelang ausgerechnet Ex-Black Wings-Stürmer Rick Schofield ein Doppelpack, der am Ende dennoch nicht für einen Sieg reichen sollte. Foto: Rick Schofield (RBS) vs. Gerd Kragl (BWI)

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BULLY BULLY 2. 1. DRITTEL SAISON 2020/21

HIGHLIGHTS DER RED BULLS IN DER BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE

Am 11. Oktober gewannen die Red Bulls den ersten Saisonvergleich mit dem EC-KAC zuhause mit 4:2 und fixierten damit vom Saisonstart weg den vierten Erfolg in Serie. Es war also ein Start nach Maß, in der Tabelle wurden die Red Bulls an der Spitze geführt. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Red Bulls auch noch Fans in der Eisarena, 1.000 Zuschauer waren seinerzeit zugelassen. Foto: Yannic Pilloni & Nico Feldner (RBS) vs. Clemens Unterweger (KAC)

Am 27. November beendeten die Red Bulls ihre Talfahrt und setzten daheim gegen Hydro Fehérvár AV19 zu einem neuen Höhenflug an. Neuzugang Jack Skille (mehr über ihn auf S. 14) schlug in seinem dritten Spiel für die Red Bulls zu und fixierte gleich einen Doppelpack. Es sollten noch fünf weitere Siege folgen. Foto: Jack Skille (RBS) vs. Michael Caruso (AVS)

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Und schon wieder ein Doppelpack! Am 29. November feierten die Red Bulls gegen die Moser Medical Graz99ers mit dem 10:2 einen der höchsten Vereinserfolge und mit John Peterka das 18-jährige, frisch gedraftete Ausnahmetalent, das in der Begegnung zweimal einnetzte. Zwei Tage später gelang dem deutschen Stürmer das Kunststück bei 4:3-Heimsieg gegen Hydro Fehérvár AV19 gleich noch einmal. Foto: John Peterka (RBS) vs. Philipp Lindner (G99)

Anfang Dezember mussten die Red Bulls aufgrund des Corona-bedingt durcheinander gewirbelten Spielplans gleich zweimal innerhalb von fünf Tagen in Graz antreten (im Bild mit dem gebürtigen Grazer Paul Huber) und setzten sich beide Male durch gegen die Steirer, die eine Woche vor dem ersten Auswärtsspiel der Red Bulls noch Tabellenführer waren. Diesmal durfte sich Salzburgs Stürmer Florian Baltram in die Liste der Doppeltorschützen eintragen. Foto: Paul Huber & Aljaz Predan

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

Am 13. Dezember beendeten die spusu Vienna Capitals schließlich den ‚Winning Streak‘ der Red Bulls, die mit einem aufgrund von Verletzungen und medizinisch-präventiv fehlenden Spielern dezimierten Kader den starken Hauptstädtern einen großen Kampf lieferten, am Ende aber mit einer 1:4-Niederlage vom Eis gehen mussten. Auch John Peterka, der bis dahin richtig gut performt hatte, fehlte zu diesem Zeitpunkt schon seit mehreren Spielen wegen der bevorstehenden U20-Weltmeisterschaft in Kanada. Foto: Jean Philippe Lamoureux im Tor der Red Bulls

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

LUKAS SCHREIER 55

LEIDENSCHAFT & HARTE ARBEIT, DIE SICH BEZAHLT MACHT Im letzten Bully der Vorsaison stand folgendes zu lesen: „Ein wichtiger Bestandteil im Kader der Red Bulls – der gebürtige Stadt-Salzburger und Verteidiger Lukas Schreier ist ein Spieler, den es sich zu merken gilt.“

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

Mit dem Eishockey hat der Blondschopf in Salzburg im Alter von fünf Jahren begonnen. „Mein Vater hat selbst Eishockey gespielt, da war ich mit ihm in der Halle. Ich dachte zwar nicht daran, selbst zu spielen, doch mein Kindergartenfreund, der selbst spielte, hat mich dann einfach zu einem Training in die Eisarena mitgenommen“, erinnert sich Lukas zurück an seine ersten wackeligen Schritte auf dem Eis. Von da an war es Liebe auf den ersten Blick: „Der Spaß mit den Teamkollegen ist für mich das Größte. Mit den Burschen unterwegs zu sein, viel zu reisen, viel zu sehen, das ist einfach geil.“ Klar, das macht eine Mannschaftsportart aus, aber warum Eishockey und nicht Fußball? „Das schnelle Spiel auf dem Eis ist für mich einfach der Kitzel, der den Sport für mich ausmacht. Da kann Fußball nicht mithalten“, sagt Luki mit einem Augenzwinkern.

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Nach verkürzter Saison und harter Arbeit im Sommer stand für den bald 21-Jährigen (Lukas feiert am 24. Dezember Geburtstag) der Präsenzdienst beim Bundesheer als Leistungssportler am Programm. Verpasste er zunächst aufgrund der Grundausbildung die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft, arbeitete er sich kontinuierlich nach vorne. Zuletzt agierte Lukas an der Seite von Routinier und ex-NHL-Spieler Derek Joslin und beeindruckte Mitspieler, Coaches und Fans, die zurzeit über die TV-Geräte die Spiele der Red Bulls verfolgen. Genau jene Personen haben wir in dieser Ausgabe in unserer Titel-Story über den im Stadtteil Leopoldskron aufgewachsenen Spieler der Red Bulls zu Wort gebeten.

DEREK JOSELIN Verteidiger

Lukas bringt als junger Spieler sehr viel Energie mit auf das Eis. In meiner kurzen Zeit in Salzburg habe ich seine Entwicklung beobachten können und er ist mit Sicherheit einer der besten jungen Verteidiger in der Liga und in unserem Team. Mit ihm an der Seite zu spielen ist ein leichtes, denn er spielt klug und bewegt den Puck schnell. Es hat auch den Anschein, als wird er jeden Monat, jede Woche, jeden Tag besser. Das Tolle an unserem Sport ist auch, dass man immer etwas lernen kann und diese Lernbereitschaft bringt er absolut mit. Es ist cool, mit ihm in der Kabine zu sitzen und Spaß zu haben, aber ich muss ihn schon immer wieder aus der Reserve locken, denn er ist doch eher der ruhigere Typ.

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MATT MCILVANE Headcoach

In seiner ersten Saison letztes Jahr ging es für ihn darm, sich an das Level bei den Profis zu gewöhnen. Da sahen zunächst auch, dass er mit dem Puck eislaufen wollte, es an Zeit und Raum fehlte. Als Spieler, der den Kontakt sucht, sste er ebenfalls lernen, wie man gegen größere, stärkere egenspieler verteidigt. Heuer sehen wir einen Lukas, der den Puck effizient und schnell spielt und der zu einem sicheren, zuverlässigen Verteidiger gewachsen Director of ist, der gegen jeden Gegenspieler in der Liga Development bestehen kann. Er hat einen großen Schritt Academy gemacht und wir freuen uns, ihn weiter bei seiner Entwicklung zu sehen. Lukas ist jemand, der sehr konzentriert und zielstrebig trainiert und an sich arbeitet. Als Coach kann man gut mit ihm arbeiten, er macht es einem leicht. Spieler mit so einer hohen Eigenmotivation hat man gerne um sich. Das sind in der Regel auch jene Spieler, die ihren Weg gehen und es freut mich, dass es bei ihm so funktioniert. Als 20-Jähriger hat er seine Rolle und ist aktuell Stammspieler bei einem Top-Team der Liga und wenn er diese Leistung in den nächsten Jahren beweisen kann und seine Position festigt, dann glaube ich schon, dass es für ihn realistisch ist, eine feste Größe in einem Team wie den Red Bulls zu sein. A-Nationalteamspieler zu werden in den nächsten Jahren ist dabei ebenfalls realistisch.

HELMUT DE RAAF

TEEMU LEVIJOKI Trainer Red Bull Eishockey Akademie Luki habe ich drei, vier Jahre gecoacht. Aus charakterlicher Sicht ist er einer der besten Spieler, die ich bisher in meiner Zeit hier an der Akademie trainiert habe. Man hat auch gesehen, dass er sich seinen Platz im Pro-Team durch harte, kontinuierliche Arbeit erspielt hat und weniger durch sein Talent und seine Skills. Man kann über Talent diskutieren, für mich ist es nämlich auch Talent, dass man die Fähigkeit besitzt, harte Arbeit für sein Ziel zu investieren. Für mich ist er ein Vorbild für viele unserer Akademiespieler.

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LUKAS HÖRL Verteidiger Red Bull Eishockey Akademie Damals im Nachwuchstraining in der Eisarena, ich glaube ich war in der U10-Mannschaft, ist mir Lukas bei den Spielen und den Trainings der Älteren schon aufgefallen. Wir standen aber nie gemeinsam am Eis, denn wenn ich bei den Älteren mittrainiert habe, hat Lukas auch schon bei der nächsten Altersgruppe trainiert. Seinen Weg von der Akademie zu den Juniors in die Alps Hockey League und nun zu den Profis habe ich natürlich verfolgt. Er ist auch ein Spieler, bei dem ich mir die Shifts (Spielwechsel) genau ansehe und verfolge, um selbst etwas zu lernen. Er hat einen Weg genommen, den man selbst gerne schaffen möchte.

HARALD „HARRY“ L Vater

Zuerst wollte Lukas gar nicht Eishockey spiel dann hat ihn damals just nach einem langen S gemeinsam mit seinem Kindergartenfreund die Und dann war er auch völlig begeistert und wollt mehr machen. Ich habe ihm dann im Winter zeh Garten eine kleine Eisfläche gemacht und nac ist er täglich bis zum Abend darauf gestande heute da steht, ist für mich unglaublich. Wi raufgekämpft hat und das Gefühl, wenn j de Fans seinen Namen rufen, das ist ein genial. Da hatte ich beim ersten Mal in Eisarena vor Stolz auch Tränen in de Augen.

MARKUS WINTER

Fan & Hobb Eishackle

Den Luki kenn ich schon seit Jahren, als ga Spund spielte er gelegentlich bei unserer sa Oldies-Truppe mit, gemeinsam mit seinem Vat Umso mehr freut es mich, dass es endlich ein S Eigengewächs zu den Red Bulls geschafft und weg überzeugt hat. Mit Leidenschaft, Hartn und Frechheit – das ist Ganslhaut pur! Un was dieser junge Bursche schon draufha kommt noch einiges ... that‘s Entertainm

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

LUFT

len, aber Sommertraining Lust gepackt. te nichts anderes hn Jahre lang im ch der Schule en. Dass er ie er sich da jubelnnfach n der en

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

Als Jack Skille in Salzburg angekündigt wurde, ahnte man es bereits: Der Mann lebt Eishockey und hat noch lange nicht genug! Seine Stationen in zehn Jahren NHL von 2007 bis 2017 – Chicago Blackhawks, Florida Panthers, Columbus Blue Jackets, Colorado Avalanche und Vancouver Canucks – können sich sehen lassen, in insgesamt 374 Spielen kam der Stürmer auf 43 Tore und 42 Assists.

STÜRMER

JACK SKILLE

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Davor spielte der Erstrundendraft von 2005 zwei Jahre an der University of Wisconsin und gewann 2006 auch die NCAA-Meisterschaft. Noch ein Jahr früher, 2005, gewann der in Madison geborene Stürmer mit dem amerikanischen Junioren-Nationalteam die Goldmedaille bei der U18 Weltmeisterschaft in Tschechien, damals übrigens schon gemeinsam mit Taylor Chorney, den er nun in Salzburg wiedertreffen sollte. Auch mit der größeren europäischen Eisfläche ist Skille bestens vertraut. Ab 2017 stehen Dynamo Minsk (KHL), Genève-Servette HC (NLA) und die Nürnberg Ice Tigers (DEL) in seiner Vita. „Offensiv hat man in Europa mehr Möglichkeiten, sich Platz für freie Räume zu schaffen. Man hat einfach generell mehr Zeit und das Eislaufen ist ja ein wichtiger Aspekt des Spiels. Ich würde sagen, dass mir hier meine eisläuferischen Fähigkeiten helfen.“ Und nicht nur die, auch das Tore schießen steht bei ihm ganz oben auf der Liste. In seinen ersten acht Spielen mit den Red Bulls traf der 33-jährige Amerikaner fünfmal ins Schwarze und legte drei Assists auf. Große Umstellungsschwierigkeiten hatte Skille dabei nicht: „Es ist ein bisschen anders als vorher in der DEL, aber das wichtigste ist, dass ich mit meinen Teamkollegen harmoniere. Es ist wieder ein neues Spielsystem, das ich vorher nicht gespielt habe, aber es funktioniert mit meinen ‚Line-mates‘ und macht einfach Spaß.“ Ein wichtiges Anliegen sind dem Routinier die jungen Spieler und deren Entwicklung. Dabei zieht er Taten den Worten vor: „Das sehe ich als meine Rolle an und das macht mich stolz. In Bezug auf das Lernen möchte ich den Spielern als Vorbild vorangehen. Zum Beispiel, wie ich mich auf das Training vorbereite, wie ich mich um den eigenen Körper kümmere oder wie man sich auf und abseits des Eises verhält“ Er ist aber auch ein ‚Vater-Typ‘, der den Jungen zuhören kann: „Die Jungs beobachten einen ständig und lernen dabei. Aber ich beantworte auch gerne jede Frage, weiß aber auch, dass die Burschen sich oft einmal nicht so recht zu fragen trauen. Daher mein Credo: Taten über Worte.“ Der ‘North-South Power Forward’, wie er sich selbst bezeichnet, ist normalerweise in Park City, Utah, zuhause, fühlt sich in Salzburg mit seiner Frau und dem elf Monate alten Sohn Leroy aber pudelwohl. Zum endgültigen Eishockey-Glück fehlt wohl nur noch eins: „Hoffentlich kommen bald wieder Fans in die Eisarena, vor denen wir spielen können. Ich würde sie sehr gern kennenlernen.“

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Ein Stürmer, der mit der europäischen Eisfläche vertraut ist und der Mannschaft mit Toren helfen kann – so etwa wird das „Stellengesuch“ ausgesehen haben, auf das hin David McIntyre Anfang Dezember bei den Red Bulls aufgenommen wurde. Und tatsächlich weiß der 33-jährige Kanadier, wo das Tor steht. Bei seiner ersten Europastation von 2014 bis 2016 bei SaiPa in der finnischen Top-Liga Liiga traf er in 119 Spielen 29 Mal und gab 68 Vorlagen. In der Schweiz, von 2016 bis 2020 in Zug bzw. letzte Saison in Lugano, kam er in 193 Spielen auf 62 Tore und 94 Assists.

Auch mit den Red Bulls hat sich der dreifache Vater einiges vorgenommen und würde am Ende der Saison gern den Meisterpokal in die Höhe stemmen. Er habe in seiner Karriere zu viele Silbermedaillen gewonnen und nennt es „unfinished business, das ich in Salzburg gern abstellen möchte.“ Und da kommen ihm seine Fähigkeiten gerade recht: „Ich bin definitiv ein Stürmer, der punkten kann, bin aber an beiden Enden der Eisfläche zu finden. Ich sage immer, dass ich ein Allround Centerman bin, der konstant seine Leistung abrufen will. Ich spiele hart und stelle mich gern in den Dienst der Mannschaft. Das ist wichtiger als der persönliche Erfolg.“ Und wie sein Sturm-Kollege Jack Skille gibt auch er gern Ratschläge an junge, wissbegierige Spieler weiter, „wenn sie dazu bereit und aufnahmefähig sind. Ich will mir den Respekt von meinen Teamkollegen erarbeiten, in dem ich auf und neben dem Eis meinen Job erledige. Aber wenn die Jungen Fragen haben, helfe ich gern mit Tipps weiter. Da bin ich ein offenes Buch.“ Dass sich David McIntyre und Rob, das Maskottchen der Red Bulls, dieselbe Rückennummer 87 teilen, ist übrigens Zufall. „Es ist mein Geburtsjahr. Aber ich hatte diese Nummer noch nie in meinem Leben. Ich hätte schon einige andere Nummern gewählt, aber die waren hier schon vergeben. Jetzt möchte ich mit der Nummer 87 neu durchstarten.“ Wer hätte da mehr Freude als unser Maskottchen Rob, wenn die Nummer ihm und damit der ganzen Mannschaft am Ende Glück bringt …

DAVID MCINTYRE

Das hat er dann ja in Europa nachgeholt, wurde zum Beispiel in der Schweiz 2016/17 mit dem NLA Most Goals Playoffs-Award ausgezeichnet. Zu seinen größten Erfolgen gehört der zweifache Sieg mit Team Canada beim renommierten Spengler Cup. Auch das bedeutet ihm sehr viel: „Es ist großartig, wenn du mit deinem Land gewinnen und Erfolge mit deinen Landsleuten teilen kannst.“

87 STÜRMER

David McIntyre, der Center und Flügel spielen kann, hat davor neben vier Jahren in der NCAA mit den Colgate University Raiders in Hamilton, New York, u.a. auch sieben NHL-Spiele bestritten. In der Saison 2010/11 fixierte er mit den Minnesota Wild auch einen Treffer in der besten Liga der Welt: „Daran kann ich mich natürlich sehr gut erinnern, schließlich war es ja nur ein Tor. Aber dafür war es ein sehr spezielles. Ich wünschte, ich hätte da mehr Tore schießen können.“

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BET-AT-HOME ICE HOCKEY LEAGUE Aufgrund vieler Corona-bedingter Spielabsagen bzw. Verschiebungen von Spielterminen in den letzten Wochen hat sich der Spielplan im Grunddurchgang der bet-at-home ICE Hockey League bereits mehrmals geändert, was sich aktuell auch in der Tabelle niederschlägt, in der die meisten Teams unterschiedlich viele Spiele absolviert haben. Aus diesem Grund gibt es hier nur einen kurzen Ausblick auf die nächsten Spiele rund um die Weihnachtsfeiertage bis ins neue Jahr hinein. Alle weiteren Termine können der Website der Red Bulls oder der Red Bulls App entnommen werden.

KEIN SPIEL VERPASSEN MIT DEM KOSTENLOSEN CALFEED VON CALOVO Wer ganz sicher keinen Spieltermin verpassen will, kann sich kostenlos die Kalender App Calovo aufs Handy laden, mit der automatisch alle Spieltermine als Terminserie für iPhone, iPad, Google Calendar, Outlook, Android und Co erfasst und im Terminkalender angezeigt werden.

ALLE SPIELE IM TV ODER PER LIVESTREAM Ausgewählte Spiele der bet-at-home ICE Hockey League werden von Sky Sport (Pay-TV) und Puls24 live übertragen. Puls24 zeigt in der Regel ein Sonntagsspiel, Sky Sport jeweils ein Spiel aus den Runden an Wochentagen. Darüber hinaus werden alle Spiele, die nicht von einem der Liga TV-Partner übertragen werden, in Club-eigenen Livestreams gezeigt.

DER LIVESTREAM DER RED BULLS IST KOSTENLOS!

Alle anderen Livestreams der Liga sind bezahlpflichtig (Live.ice.hockey).

DIE NÄCHSTEN SPIELE DER RED BULLS AUF EINEN BLICK: RUNDE

DATUM

ZEIT

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21.12.2020

19:15

Hydro Fehérvár AV19

HEIMTEAM GASTTEAM EC Red Bull Salzburg

32

22.12.2020

19:15

Hydro Fehérvár AV19

EC Red Bull Salzburg

2

26.12.2020

19:45

HCB Südtirol Alperia

EC Red Bull Salzburg

26

28.12.2020

19:15

EC Red Bull Salzburg

Dornbirn Bulldogs

27

30.12.2020

19:15

EC Red Bull Salzburg

HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“

28

01.01.2021

17:30

EC Red Bull Salzburg

HCB Südtirol Alperia

29

03.01.2021

17:30

HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“

EC Red Bull Salzburg

30

05.01.2021

19:15

Dornbirn Bulldogs

EC Red Bull Salzburg

31

08.01.2021

19:15

EC Red Bull Salzburg

iClinic Bratislava Capitals

25

10.01.2021

17:30

HCB Südtirol Alperia

EC Red Bull Salzburg

Aufgrund von TV-Übertragungen sind Änderungen bei den Spielterminen und/oder Beginnzeiten möglich.

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VOM EISHOCKEYPROFI ZUM LIVE-KOMMENTATORI MATTHIAS TRATTNIG ZEIGT AUCH IM LIVESTREAM DER RED BULLS SEINE KLASSE

N

ach mehr als 1.400 Profi-Spielen war im Frühjahr 2019 Schluss für Matthias Trattnig mit Eishockey – zumindest auf dem Eis. Abseits davon ist der umtriebige dreifache Vater weiterhin mit dem Sport in enger Verbindung geblieben, sei es als Kolumnist der Kleinen Zeitung in Kärnten, als Gallionsfigur im nach ihm benannten „Eishockey 1x1 mit Matthias Trattnig“ oder als Co-Kommentator in der bet-at-home ICE Hockey League. Bei ausgewählten Heimspielen der Red Bulls gibt der ehemalige Salzburger Kapitän dort sein Fachwissen weiter (im Bild mit Florian Rudig) und hebt damit den Livestream mit seiner Fachkompetenz auf ein neues Level. Anlaufschwierigkeiten hatte der 41-jährige Ex-Profi keine, hatte er doch in unzähligen Interviews und TV-Auftritten während seiner aktiven Zeit genug Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt. Auf der anderen Seite der Kamera zu stehen bringt allerdings neue Herausforderungen mit sich: „Aus der Kommentatorenkabine sieht man natürlich viel mehr als der Spieler auf dem Eis, kann das Geschehen gut einschätzen und mögliche Optionen, die ein Spieler in bestimmten Situationen hat, aufzeigen. Das Schwierige daran ist, dass man diesen Moment so kurz und verständlich wie möglich bespricht und den Zuhörer nicht überfordert. Die Spielsituationen sind oft sehr komplex, aber ich möchte das so kommentieren, dass es jeder versteht.“

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

Allerdings brauche das Kommentieren auch Übung, weil „der Sport einfach so schnell ist. Aber prinzipiell wird das aktuelle Geschehen vom Haupt-Kommentator kommentiert und meine Aufgabe ist es, mit meinem Expertenwissen zusätzliche Informationen zu geben, die einen Mehrwert bringen. Ich will den Sport für den Zuseher noch interessanter machen und die positiven Sachen hervorkehren. Natürlich muss man auch kritisieren, wenn es dazu Anlass gibt, aber insgesamt will ich so ein Spiel als positives Erlebnis rüberbringen und den Fans Entertainment bieten.“ Ob er schon Feedback auf seine Kommentare bekommen hat? „Negative Sachen hat mir keiner gesagt, oder zumindest hat sich’s keiner getraut (lacht verschmitzt). Nein, im Ernst, die Expertise wurde mir schon öfter bescheinigt und dass die Spiele dadurch interessanter geworden sind. Es macht mir richtig Spaß, leide zurzeit allerdings auch darunter, dass es keine Zuschauer im Stadion gibt. Das ganze Drumherum mit den Zuschauern, die Emotionen, die dadurch entstehen, fehlen mir beim Kommentieren genauso wie den Jungs auf dem Eis.“

„RÜCKENWIND FÜR NACHWUCHSFÖRDERUNG“ Dass Matthias Trattnig dabei die Kappe seines Nachwuchsprojektes „Eishockey 1x1“ trägt, ist kein Zufall. „Wir hatten aus der letzten Saison viele positive Rückmeldungen und wollten mit diesem Rückenwind das Projekt heuer in weiteren Standorten ausbauen, aber vermehrt auch den Salzburger Raum pushen. Es ist schade, dass wir Pandemie-bedingt gestoppt wurden, denn ich bin überzeugt, dass das „Eishockey 1x1“ ein gutes Instrument ist, um die Nachwuchsentwicklung in Österreich voranzutreiben. Aber ich bin zuversichtlich, dass das Projekt wieder Fahrt aufnimmt, sobald es die Verhältnisse zulassen. Ich bekomme nach wie vor Anrufe von Freunden oder Bekannten, wann das nächste Training stattfindet. Das Interesse ist jedenfalls groß.“

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EISHOCKEY IM BLUT INTERVIEW MIT KRIS SPARRE, ASSISTANT COACH EC RED BULL SALZBURG VON HEIKO MANDL

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ris Sparre ist in der zweiten Saison beim EC Red Bull Salzburg als Assistant Coach tätig und für den Erfolg der Mannschaft mitverantwortlich. Zuvor war er selbst aktiver Spieler und sieben Saisonen lang in der DEL auf Torejagd. Nach drei Jahren als Trainer in der kanadischen Nachwuchsliga trat er seine Aufgabe in Salzburg an.

Kris, du arbeitest hier jetzt in deiner zweiten Saison. Wie geht es dir bis jetzt in Salzburg? Ich habe viel Spaß, wir haben gute Spieler hier, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Es war sehr wichtig für mich, als junger Coach mit der Organisation vertraut zu werden und von Matt [McIlvane, Head Coach] von Anfang an zu lernen. Hast du ihn vorher schon gekannt? Nicht so richtig. Mein Bruder spielte unter ihm in München. Er erzählte mir von ihm und meinte, ich müsste ihn mal kennenlernen. Wir trafen uns dann auch einmal und blieben in Kontakt. Als er den Job hier übernahm, bat er mich zum Vorstellungsgespräch. Du hast zuvor in der OHL als Trainer gearbeitet. Wo siehst du die größten Unter-

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schiede in deiner Arbeit im Vergleich zur kanadischen Nachwuchsliga? In der OHL spielen junge Spieler zwischen 16 und 20 Jahren. Einige sind NHL-Draft-Picks, einige haben schon als Pro gespielt und sind wieder zum Nachwuchs zurückgekommen. Als ich hierher nach Salzburg kam, traf ich auf erfahrene Spieler, die schon seit vielen Jahren Eishockey auf professionellem Niveau spielen. Wir haben hier Spieler, die bereits NHL-Erfahrung haben. Es ist daher ein großer Unterschied, ob ich mit einem Spieler mit 300 NHL-Spielen arbeite oder mit einem 17-jährigen Nachwuchsspieler, der erst dorthin möchte. Die jungen Spieler durfte ich zum Erfolg führen, viele Spieler hier sind schon lange dort. Ich muss zum Beispiel Thomas Raffl nicht mehr sagen, wie er sich für die Trainings vorbereiten muss.


BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

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BULLY 2. DRITTEL SAISON 2020/21

Du hast selbst in der DEL gespielt. Ist das Niveau dort höher als in Österreich? Ich würde sagen ja. Der Unterschied ist nicht groß und die Top-Teams hier in Österreich könnten auch in der DEL gut mithalten. Aber verglichen mit der gesamten Liga ist die DEL stärker. Letzte Saison wart ihr drei Assistant-Coaches. Heuer bist du allein. Was ist dein Aufgabengebiet? Das hat sich ein wenig geändert. Letztes Jahr hatte jeder seinen eigenen Bereich, den er abdeckte. Ich übernahm die Offensive. Heuer arbeiten Matt und ich in allen Bereichen zusammen. Wir gehen zusammen aufs Eis, Matt erklärt Kerschi [Torwarttrainer Markus Kerschbaumer] und mir, was er trainieren möchte und wir arbeiten das Programm ab. Warum ist das Trainer-Team kleiner geworden? Ich glaube der Grund ist die Ausnahmesituation mit der Pandemie und wie sich alles entwickelt hat. Es war lange vieles unsicher, wir wussten nicht, was passieren wird. Und wie kommt ihr mit der Corona-Pandemie klar? Wir bleiben flexibel und das ist auch das Einzige, was wir tun können. Diese Flexibilität war schon das ganze Jahr ein Thema. Wir wissen, dass jeder Tag anders sein kann und sich plötzlich alles ändern kann. Es ist eine einzigartige Situation, aber wir versuchen damit umzugehen und uns anzupassen. Unser Head Coach hat schon früh gesagt, dass diese mentale Flexibilität heuer das große Thema sein wird. Wir haben mit den Spielern auch darüber gesprochen. Professionelle Spieler suchen und brauchen Routine und das ist heuer leider nicht möglich. Aber wir lernen damit umzugehen. War es letzte Saison angenehmer für dich, mit zwei Trainer-Kollegen mehr zu arbeiten? Es ist natürlich angenehm, zusätzliche Assistant Coaches zu haben, aber ich finde es auch gut so wie es jetzt ist. Matt und ich sitzen oft zusammen, unterhalten uns über die aktuellen Themen und planen. Zu viele Köche können den Brei auch verderben. Aber es gibt auch anstrengende und lange Tage, wo ich mir denke, dass eine Person mehr gut wäre. Was sind für dich als Trainer die größten Herausforderungen in einem engen Spiel? 22

Ich glaube, in einem knappen Spiel möchte jeder am Ende der Held sein, der das entscheidende Tor macht oder die entscheidende Spielsituation gewinnt. Die Herausforderung als Coach ist es, die Spieler dazu zu bringen, ihre Aufgabe weiter zu erledigen. Wir haben ein System, das aber nur funktioniert, wenn sich jeder an die Regeln hält. Nur so kann der Erfolg kommen. Matt McIlvane ist nur zwei Jahre älter als du. Ist es ein Vorteil, mit einem Head Coach zu arbeiten, der fast gleich jung ist? Matt ist zwar jung, wenn es um sein Alter geht, aber er ist ein sehr erfahrener Coach. Er hat drei Meisterschaften gewonnen und macht den Job schon eine lange Zeit. Ich bin sehr dankbar, mit ihm zu arbeiten. Er ist zwar nicht viel älter, aber dennoch fast wie ein Mentor für mich. Was ist am Beruf des Eishockeytrainers so reizvoll? Wenn ich in die Umkleidekabine gehe und mit den Spielern rede, sie frage, wie es ihnen geht und ob ich ihnen helfen kann, sich auf das nächste Match vorzubereiten – diesen Teil des Jobs mag ich am liebsten. Als Coach kann ich zudem auch die Atmosphäre auf der Bank hautnah miterleben, ich bin mitten im Spiel. Dort blühe ich auf und fiebere mit den Spielern mit. Wie gefällt es dir allgemein in Salzburg? Ich lebe hier mit meiner Frau und unserem Hund Harvey. Wir lieben die Stadt. Meine Frau ist in Brüssel aufgewachsen, sie kennt also Europa gut. Ich habe in mehreren deutschen Städten Eishockey gespielt, aber Salzburg ist unsere Lieblingsstadt. Was machst du neben deinem Job in der Freizeit? Wir lieben die Seen und Berge im Salzkammergut. Heuer war es nicht so einfach mit Corona. Aber normal gehen wir gerne in die Berge. Ich bin in Toronto aufgewachsen, da gibt es keine Berge. Daher genießen wir es hier in den Alpen. Vermisst du hier etwas? Ich würde sagen nur die Familie. Besonders in diesem Jahr, weil sie nicht hierherreisen durfte. Ich habe meine Familie im August das letzte Mal gesehen. Mein Bruder, mit dem ich auch in der DEL zusammen gespielt habe, lebt jetzt auch in Kanada.


KRIS SPARRE • Assistant Coach des EC Red Bull Salzburg seit der Saison 2019/20 • 33 Jahre, in Toronto, Kanada, geboren, hat aber kanadisch-deutsche Doppelstaatsbürgerschaft • war vorher selbst Stürmer, ab 2009 bis 2016 in Deutschland in der DEL und DEL2 • Bruder Daniel war ebenfalls professioneller Eishockeyspieler. Sie spielten gemeinsam in der ECHL und in der DEL bei den Iserlohn Roosters • 2016-2019 Assistant Coach in St. Catharines, ON, bei den Niagara IceDogs (OHL)

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RED BULL HOCKEY JUNIORS DER LETZTE SCHRITT AM WEG ZUM PROFI

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ie Red Bull Hockey Juniors haben in der Alps Hockey League einen unglaublichen Saisonstart hingelegt. In der Tabelle (Stand 16.12.20) schauen die Juniors tatsächlich von Rang 1 auf die routinierten Teams aus Österreich, Slowenien und Italien. Dazu muss man allerdings wissen, dass aufgrund der Teilnahme von insgesamt neun Spielern bei der U20 Weltmeisterschaft in Edmonton, Kanada, die Red Bulls den bisher straffesten Spielkalender bestritten haben. Die Mannschaft von Trainer Teemu Levijoki kommt auf insgesamt elf Spiele in der Regular Season, während andere Teams nur sechs bis sieben Spiele bestritten haben. In der Tabelle werden auch die Extrapunkte aus der ersten Saisonphase (Return-2-Play Spiele) addiert, bei denen sich die Juniors nur drei Zähler holten – trotz der vier Siege in drei Duellen gegen Ritten, Sterzing und Pustertal (bei Punktegleichheit entschied das Torverhältnis im Duell). Die Mathematiker und Statistikfans haben sich natürlich von den ‚Covid-Tabellen‘ längst Punkte-pro-Spiel-Tabellen für zu Hause angefertigt, um den tatsächlichen Tabellenstand stets up-to-date zu haben. Dividiert man also die Punkte durch die Spiele, landen Kapitän Maximilian Rebernig und Co. bei einem Wert von 2,64 Punkten pro Spiel (29/11) auf dem 5. Rang hinter Ljubljana (3,5), Jesenice (3,3), Pustertal (2,9) und Feldkirch (2,9). Levijoki: „Der Spielplan hat uns bislang in die Karten gespielt, das muss man ehrlich sagen. Wir haben noch nicht gegen die Top-Teams der Liga gespielt und es wird für uns eine große Herausforderung

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nach der WM-Pause. Einerseits spielen wir wieder ein dichtgedrängtes Programm, andererseits gegen die starken Teams aus Slowenien und Italien. Dann werden wir sehen, wo wir als Team in der Liga wirklich stehen. Zusätzlich müssen wir dabei in unserer Entwicklung auch den nächsten Schritt machen.“ Bei aller Relativierung der aktuellen Tabellensituation ist das eine beachtliche Leistung für eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 18,8 Jahren, der bis dato jüngsten Juniors-Mannschaft in fünf Jahren Alps Hockey League. Das sieht auch Levijoki so: „Wir sind froh, wie schnell sich die Spieler an das neue Level angepasst und was sie schon gelernt haben. Nicht nur das Spiel und die Gegner haben sich beim Sprung vom Nachwuchsbereich in den Seniorenbereich für sie geändert, auch das Training ist bei uns ein anderes.“ Das in dem diesjährigen Team der Juniors bis auf zwei Ausnahmen (Tobias Möller, Manuel Alberg) alle Spieler bereits in der Akademie spielten, hilft dem finnischen Trainerduo Teemu Levijoki/Antti Aarnio. „Klar, gerade im Off-Ice-Bereich kennen wir die Jungs sehr gut. Ich konnte sie in der Vorsaison bereits bei Spielen der U18 beobachten. Dazu kommt noch der direkte Austausch mit dem Trainerteam Petersson/Lavrov. Das fließt alles positiv in die Leistung und in die Qualität der Mannschaft mit ein.“ Den Grundstein für die Qualität der Red Bull Hockey Juniors legte das Coaching-Team bereits im Sommer in der Vorbereitungsphase. Jedoch zeigt sich für den 44-Jährigen, dass sich die Spieler gerade in dem jungen Alter um die 18 Jahre herum mit Leistungsschwankungen auseinandersetzten müssen. Die Konstante fehlt, doch die Erfahrung im Seniorenbereich wächst mit jedem Spiel. „Man kann hier keinen Einzelnen herausstreichen, die Jungs entwickeln sich alle stetig weiter. Eigentlich jeden Monat, fast jedes Spiel und sogar teilweise von Training zu Training machen sie einen Schritt nach vorne und überraschen mich. Das ist es, was für mich zählt. Nun muss jeder einzelne hart an sich arbeiten, um dem Ziel Profivertrag als individueller Spieler näher zu kommen. Und sie müssen als Einheit agieren, um in der Liga erfolgreich zu sein.“ Ein hartes Stück Arbeit! Aber harte Arbeit, die sich bezahlt macht, wenn man wie ein Lukas Schreier, Justin Schütz, Nico Felder oder Yannic Pilloni in der bet-at-home ICE Hockey League als Red Bull Eishockey Akademie-Alumni für die Red Bulls an der Seite von Thomas Raffl und Dominique Heinrich um die Meisterschaft mitspielt. 25 Ein Bild zum Gewöhnen – die Bank der


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Julian Lutz (16 Jahre) ist der jüngste Spieler im Kader der Red Bull Hockey Juniors. Mit seinen 15 Punkten (8 Tore, 7 Assists) sollte man den Youngster auf jeden Fall im Auge behalten.

Stürmer Sebastian Cimmerman (17 Jahre) schnürt seit der Saison 2017/18 die Schuhe in der Red Bull Eishockey Akademie. Der Deutsche fällt im Juniors-Kader wie Lutz durch seinen Vollvisierschutz auf.

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Der 18-jährige Stürmer Oskar Maier weiß seinen Körper ideal einzusetzen und debütierte bereits heuer in der bet-at-home ICE Hockey League mit den Red Bulls.


Juniors Topscorer Danjo Leonhardt (18 Jahre, vorne rechts) beim Torjubel mit Paul Stapelfeldt (22, hinten) und Manuel Alberg (19, mitte).

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10 RED BULLS

FÜR ÖSTERREICH & DEUTSCHLAND IM EINSATZ

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Die U20 Weltmeisterschaft, noch dazu in Edmonton, Kanada (25.12.2020 bis 5.1.2021), ist im Nachwuchsbereich das größte Event, auf das sich angehende Profis freuen. Während das österreichische U20 Nationalteam in der Regel in der Top Division IA spielt, gelingt alle paar Jahre der Aufstieg zu den besten zehn Nationen der Welt. Das letzte Mal war das in der Saison 2009/10, als kein Geringerer als Dominique Heinrich, mittlerweile einer der routiniertesten österreichischen Verteidiger und Assistant Captain der Red Bulls, die rot-weiß-roteAuswahl als Kapitän auf das Eis führte – vor voller Kulisse und euphorischen Fans in Kanada.

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Maximilian Hengelmüller

Durch die strengen Durchführungsbestimmungen und eine lange Vorbereitungszeit vor dem ersten WM-Spiel sind die jungen Burschen bereits im Vorfeld mental großen Strapazen ausgesetzt. Das österreichische Team startete am 6. Dezember in St. Pölten das Trainingslager mit einem PCR-Test. Kurz vor Abflug nach Kanada per Charterflug bekamen die beiden Spieler der Red Bull Hockey Juniors, Kilian Zündel und Oskar Maier, die niederschmetternde Nachricht – das Abenteuer U20-WM ist aufgrund eines positiven Corona-Tests vorzeitig beendet.

Tim Harnisch (links)

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Bereits vor dem Start der WM am 25. Dezember 2020 geht die diesjährige Weltmeisterschaft in die Geschichtsbücher ein, denn in Zeiten der aktuellen weltweiten Corona-Pandemie finden die Spiele in einer sogenannten ‚Bubble‘ statt. Das bedeutet für alle Spieler und Mannschaftsbetreuer nicht nur regelmäßige Gesundheitstest, sondern auch der Verzicht auf frenetisch jubelnde Zuschauer im Rogers Place in Edmonton, der bei ausverkauften NHL-Spielen 18.347 Fans Platz bietet (auf den zweiten Austragungsort in Red Deer wurde verzichtet).

Lukas Necesany (rechts mit Gitter)

Zurück in seiner Heimat in Dornbirn, gibt Kilian Zündel aus der Quarantäne Einblicke in seine Gefühlswelt: „Der erste positive Schnelltest war natürlich ein Schock und ich war wirklich am Boden zerstört. Zu Hause am ersten Tag in Quarantäne war ich dann richtig angefressen auf Corona und fragte mich, wieso das genau jetzt sein muss. Aber es hat mich dann sehr gefreut, als mich Roger Bader (Nationalteam Coach) sowie auch Christian Winkler, Helmut Schlögl und unser Juniors-Fitness Coach Roli Brunner angerufen haben. Nach ein paar Tagen habe


BULLY BULLY 2. 2. DRITTEL DRITTEL SAISON SAISON 2020/21 2020/21

ich das Ganze akzeptiert und schaue wieder nach vorn. Wenn ich fit bin, bekomme ich hoffentlich bald die nächste Chance beim Pro-Team der Red Bulls. Das ist jetzt mein Ziel.“ Wie es seinen Alterskollegen drüben in Kanada ergeht, verfolgt Kilian über die Social Media Kanäle. Dort gibt es auf der Instagram-Seite des ÖEHV immer wieder Einblicke hinter die Kulissen. So verbrachte die gesamte Delegation ab Ankunft in Edmonton sofort einige Tage in Einzelquarantäne, ehe man ab 18. Dezember das erste Eistraining aufnehmen durfte. Mit zwei geplanten Testspielen gegen Deutschland und der Slowakei geht es weiter, ehe Team Österreich mit Philipp Wimmer, Lukas Necesany, Tim Harnisch und Maximilian Hengelmüller am 26.12. mit dem Auftaktspiel gegen die USA-Auswahl in die WM startet. Die deutschen Alterskollegen, allen voran mit NHL-Draft John Peterka und fünf weiteren Spielern (Florian Bugl, Maksymilian Szuber, Jakub Borzecki, Samuel Dubé und Manuel Alberg) aus der Red Bull Eishockey Akademie, starten bereits am 25.12. gegen Finnland in das Turnier.

Philipp Wimmer (rechts)

Philipp Wimmer (rechts)

Jakub Borzecki, Florian Bugl, Manuel Alberg, Maksymilian Szuber

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VORBEREITUNGSSPIELE U20-WM 21.12.2020 20:00 UHR VS. DEUTSCHLAND (ABGESAGT) 23.12.2020 20:00 UHR VS. SLOWAKEI

IIHF U20 HERREN WELTMEISTERSCHAFT TOP DIVISION KANADA - RODGERS PLACE IN EDMONTON

GRUPPE B

GRUPPE A Kanada Finnland Schweiz Slowakei Deutschland

Russland Schweden USA Tschechien Österreich

SPIELPLAN HAUPTRUNDE 26.12.2020 03:30 Uhr

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27.12.2020 00:00 Uhr

VS.

28.12.2020 03:30 Uhr

VS.

31.12.2020 20:00 Uhr

VS.

19:30 Uhr MST (Ortszeit)

16:00 Uhr MST (Ortszeit)

19:30 Uhr MST (Ortszeit)

12:00 Uhr MST (Ortszeit)

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Wenn Tommi Rouvali in seinem Trainerbüro in der Salzburger Eisarena arbeitet, sind Puck und Mund-Nasen-Schutz immer griffbereit.

ERSTE AUFBRUCHZEICHEN FÜR DEN NACHWUCHS Was macht ein Trainer ohne Mannschaft? Die letzten Wochen waren nicht nur für Salzburgs Nachwuchskinder, sondern auch für deren Trainer eine große Herausforderung. Treffen durfte man sich nicht, aber die Kommunikation untereinander wurde per Video-Meeting aufrechterhalten. „Es könnte wieder leichte Lockerungen geben, die ein Training in Kleingruppen ermöglichen, wenn auch noch nicht Eishockey-spezifisch“, sagt Tommi Rouvali, Nachwuchsleiter des EC Red Bull Salzburg, mit hörbarer Erleichterung in der Stimme. Der 41-jährige Finne ist seit einem Jahr für den jüngsten Nachwuchs der Red Bulls, also die Altersklassen von Anfänger und U6 bis zur U14-Mannschaft verantwortlich und lauscht fast täglich den Ankündigungen der österreichischen Bundesregierung, um der Covid19-Pandemie Herr zu werden. Seit Anfang November, also mit Beginn des zweiten großen Lockdowns, durften die Kinder nicht mehr gemeinsam trainieren und waren seitdem auch nicht mehr auf dem Eis. „Das war bzw. ist ziemlich schwierig für die Kids, die ja ohnehin schon einen natürlichen Bewegungsdrang haben und nun auch ihre Teamkameraden nicht mehr sehen durften. Wir waren die ganze Zeit über mit den Eltern in Kontakt und haben Trainingsprogramme erstellt, die die Kinder in den heimischen Wohnzimmern oder in der freien Natur ausüben konnten.“ Dazu wurden von den Trainern kurze Videoanleitungen gedreht und verteilt, auf denen die Übungen vorgezeigt wurden. Die Sorge, dass die Kinder zuhause nur faulenzen, hatte Rouvali aber ohnehin nicht. „Viele Eltern haben berichtet, dass den Kindern die Mannschaft und das Training fehlen. Das hat sie teilweise erfinderisch gemacht. Einige haben zugefrorene Seen gefunden und sofort Schlittschuhe und Schläger ausgepackt. Das geht natürlich auch nur im Familienverband, ist aber immerhin schon wieder fast wie Eishockey spielen. Andere haben eine eigene Challenge ausgerufen und sich per Bewegungs-App miteinander gemessen. In der U10-Mannschaft z.B. ging es darum, wer am meisten laufen kann, der Beste hat in einer Woche über 40km geschafft.“

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Aber nicht nur den Kindern, sondern auch den Nachwuchtrainern geht das gemeinsame Training ab. Sie haben die letzten Wochen intensiv genutzt, um sich intern weiterzubilden und Trainingsprogramme für den Re-Start vorzubereiten. Für jede Altersgruppe wurden spezifische Inhalte erarbeitet, die optimale Leistungsfortschritte ermöglichen sollen. „Dabei wurden auch die neuen Trainer Martin Barth und Raoul Valtiner, die vorher selbst bei uns im Club gespielt haben, mit unserer Philosophie vertraut gemacht. Das alles natürlich per Video-Meeting, wir haben uns seit Wochen nicht mehr gesehen.“

TOMMI ROUVALI • Geb. 05.02.1979 in Lieto, Finnland • Vater eines 11-jährigen Sohnes • Bis 18 Jahre selbst Eishockey gespielt • Danach Nachwuchstrainer in Langnau (SUI), KalPa & Kuopio (FIN)

• Seit 2015 Nachwuchstrainer der Red Bulls • Seit 2020 Director of Development Youth

Zumindest für Tommi Rouvali und Mathias Barth, der seit fast zehn Jahren, davon in den letzten beiden Jahren hauptamtlich als Anfänger-, U8- und U9-Trainer bei den Red Bulls arbeitet, gab es Mitte Dezember schon einen kleinen Schritt in Richtung Normalität, als sie mit Akademie-Teams (U17 bzw. U18) aufs Eis gehen durften. „Das war nicht nur gut für die Trainerseele, wieder auf dem Eis arbeiten zu können. Wir haben auch Aufschluss über das aktuelle Leistungsniveau in diesen Altersklassen bekommen, dort sollen unsere Kids in fünf, sechs Jahren sein.“ Vorerst aber freuen sich die Nachwuchstrainer darauf, endlich wieder mit ihren kleinen Cracks trainieren zu dürfen. Es bleibt allerdings abzuwarten, welche behördlichen Anordnungen in Bezug auf den Breitensport in der nächsten Zeit verlautbart werden. Tommi Rouvali bleibt jedenfalls zuversichtlich: „Wir können es kaum erwarten, mit unseren Kids wieder aufs Eis gehen zu können.“

So soll es bald wieder aussehen: Tommi Rouvali in voller Fahrt mit seinen Schützlingen auf dem Eis.

DIE ABENTEUER VON ROB UND SEINEN HOCKEY BULLS

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FANS FOR LIFE PORTRAITS

DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG Es ist ein echter Hingucker, wenn man in die Salzburger Eisarena kommt. Auf der C-Tribüne sind auf weit über 100 Sitzen die Bilder von Fans montiert, die ein „Fans for Life Portrait“ erworben haben und damit einerseits die Red Bulls bei ihren Heimspielen ohne Zuschauer, andererseits aber auch die Stiftung Wings for Life unterstützen. „Auch wenn es nicht wie früher bei einem Spiel mit echten Zuschauern ist, so bringt es doch eine ganz eigene Atmosphäre in die Eisarena und motiviert zusätzlich. Wenn wir auf die Tribüne schauen, spüren wir die Nähe unserer Fans, die uns auf diese Art zu verstehen geben, dass sie für uns da sind“, freut sich Kapitän Thomas Raffl über die Aktion. Mindestens genauso groß ist die Freude bei Wolfgang Illek, Leiter Fundraising bei Wings for Life, der seit einem Radsturz im Jahr 2004 von den Schultern abwärts querschnittsgelähmt und im Alltag auf Hilfe angewiesen ist: „Es ist wirklich wunderschön, dass man sich auf die Red Bulls und deren Fans auch in schwierigen Zeiten voll verlassen kann. Sie hadern nicht mit der Situation, sondern sind kreativ und lassen sich neue Ideen einfallen.“ Direkt an die Fans der Red Bulls gerichtet, sagt der Niederösterreicher: „Vielen herzlichen Dank für Eure großartige Unterstützung. Gemeinsam werden wir eine Heilung für Querschnittslähmung finden. Alles Gute für die bevorstehenden Spiele.“

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UND SO KOMMT IHR ZU EUREM „FANS FOR LIFE PORTRAIT“ Über die Website redbulls.com unter Tickets > Online Ticket werdet ihr nach dem Bezahlvorgang direkt auf die App weitergeleitet, wo ihr euch in der Maske mit dem Jersey der Red Bulls selbst fotografieren und anschließend das fertige Portrait abschicken könnt. Das aus stabilem Material bestehende, 60x80cm große Bild wird ca. eine Woche später auf der Tribüne platziert und kann nach Saisonende mitgenommen werden. Das Portrait kostet 29,- EUR, sämtliche Einnahmen aus dieser Aktion werden an Wings for Life, der Stiftung für Rückenmarksforschung, gespendet.


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BULLY, das Stadionmagazin des EC Red Bull Salzburg | 2. Drittel 2020/21 by Red Bull Media House - Issuu