DAS MAGAZIN ABSEITS DES ALLTÄGLICHEN
DEZ. 2013 / JÄN. 2014
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BEST OF 2013 UND WAS UNS 2014 BEGEISTERN WIRD. DER ÜBERBLICK
GREGOR SCHLIERENZAUER SPRICHT ÜBER SEINE GROSSE LIEBE
SEITEN SPECIAL WINTER-URLAUB DIE ACTIONSPOTS UNSERER ATHLETEN
DAS COMEBACK LINDSEY VONN
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Dez. 2013 / Jän. 2014
Die verfeinerte Fahrdynamik des neuen Range Rover Sport ßberzeugt mit noch nie dagewesener Leistung und Wendigkeit. Damit erreicht die Qualität des Fahrens ein vÜllig neues Level, egal auf welchem Untergrund.
Kraftstoffverbrauch 7,3 – 12,8 l/100 km kombiniert; CO2-Emission kombiniert 194 – 298 g/km
DIE WELT VON RED BULL
32 LINDSEYS RÜCKKEHR Ski-Königin Lindsey Vonn über ihr Comeback, die GoldMission in Sotschi und Tiger Woods’ mentale Qualitäten.
MICHAEL MULLER (COVER), NORMAN KONRAD
WILLKOMMEN! Als Drehbuch hätte diese Geschichte keiner geglaubt: Ein Anwalt in Minnesota setzt das Glück der gesamten Familie auf eine Karte, nämlich die Skikarriere seiner Tochter. Das Mädchen, unglaublich, wird tatsächlich gut. Gewinnt, gewinnt, gewinnt. Olympiagold 2010. Aufstieg in die A-PromiLiga, selbst in den USA, wo für den Skisport eigentlich nur Nebenrollen vorgesehen wären. Heirat. Depression, Rosenkrieg, Scheidung. Fühlt sich erstmals frei, erwachsen … und zertrümmert sich bei der WM das Knie. Reha. Bekanntgabe ihrer Beziehung mit Tiger Woods. Wie sich so ein Leben anfühlt, darüber hat Lindsey Vonn im großen Red Bulletin-Interview gesprochen. Und warum Gold in Sotschi das Größte wäre, überhaupt. Viel Vergnügen mit dieser Ausgabe! Die Redaktion THE RED BULLETIN
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„Wir sind eben schwere Jungs. Die einzig wahre HeavyMetal- Band.“ 3
DEZEMBER 2013 / JÄNNER 2014
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AUF EINEN BLICK BULLEVARD
DAKAR-DOMINATOREN
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Besuch im russischen Tatarstan, wo die Rallye-DakarChampions noch selbst an ihren Trucks schrauben.
FEATURES
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44 Heavy-Metal-Roboter Ql 9\jlZ_ Y\` :fdgi\jjfi_\X[
52 Reine Nervensache JZ_c`\i\eqXl\ij fcpdg`jZ_\ D`jj`fe
58 Werkstatt der Sieger
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66 Poet mit Stromgitarre
REISE-SPECIAL WINTER
DER DAFT-PUNK-CODE
Österreichs Top-Athleten geben ActionTipps für den Urlaub im Schnee. Plus: die besten Hütten zum Abfeiern.
Warum dem Elektro-Duo Daft Punk das Comeback des Jahres glückte, erklären wir in unserem Best of 2013.
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83 TRAINING: MARK McMORRIS
MIT COULTHARD AUF KUBA
Funpark-fit: der kanadische SnowboardProfi & Slopestyle-Spezialist über die Rolle des Medizinballs beim Training.
David Coulthard fährt eine „Rallye“ in Havanna und lernt, aus Plastikkanistern Tankbehälter zu bauen.
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70 Havanna-Blues ;Xm`[ :flck_Xi[ `d Fc[k`d\i$=`\Y\i1 D`k [\d (0,,\i Gfek`XZ [liZ_ BlYX%
ACTION! 80 81 82 83 84 86 87 88 90 93 110
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THE RED BULLETIN
DENIS KLERO/RED BULL CONTENT POOL, MIRJA GEH, DAVID BLACK, TIM ZIMMERMAN/RED BULL CONTENT POOL, BALAZS GARDI
32 Lindsey Vonn hautnah
Gibt’s überall. Neue Generation
Der 3WebCube® – das Original. Der Pionier des neuen Internets ist jetzt noch schneller. Und so einfach wie immer.
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Unlimitiertes Internet
20 € Servicepauschale / Jahr. 49 € Aktivierungsentgelt. 24 Monate Mindestvertragsdauer. Details: drei.at
CONTRIBUTORS MIT AN BORD IM DEZEMBER/JÄNNER K?< I<; 9LCC<K@E {jk\ii\`Z_# @JJE (00,$//*/ ?\iXlj^\Y\i le[ M\ic\^\i I\[ 9lcc D\[`X ?flj\ >dY? >\e\iXc DXeX^\i Nfc]^Xe^ N`ek\i M\icX^jc\`kle^ =iXeq I\eb`e :_\]i\[Xbk`fe 8c\oXe[\i DXZ_\Zb# IfY\ik Jg\ic :i\Xk`m\ ;`i\Zkfi <i`b Kli\b
HEINZ TESAREK
MICHAEL MULLER Auch wenn er inzwischen vor allem Hollywoodstars in Szene setzt: Mullers erstes Foto, das 1976 – er war sechzehn – veröffentlicht wurde, war das eines Snowboarders. So war die Arbeit mit C`e[j\p Mfee eine Art Rückkehr zu seinen Wurzeln – die er genoss. „Ich habe die letzten 28 Jahre viele Sportler fotografiert, aber das Shooting mit Lindsey hat richtig Spaß gemacht“, schwärmte Muller. „Als Persönlichkeit ist sie so, wie sie Ski fährt – schnell und witzig. Es war ein Vergnügen, das einzufangen.“
Der für seine Reportagefotos preisgekrönte Wiener war bei seiner Reise zur Fabrik des IXccp\$;XbXi$J`\^\ij BXdXq im Heimvorteil – Tesarek hatte jahrelang in Russland gelebt. „Es tat gut, dieses Land wieder einmal zu erleben, diesmal mit einem Team besessener Autofreaks, U-Turns auf der Autobahn und dem Geruch von Freiheit als Begleitern.“ Auch was die Dakar betrifft, ist Tesarek ein alter Hase: 2012 folgte er für das Red Bulletin den Roadbook-Schreibern durch Argentinien, Chile und Peru.
Das Spezielle am HeavyMetal-Trio Compressorhead: Jk`ZbYfp# 9fe\j und =`e^\ij sind als Roboter-Band ohne Strom steif wie Stockfische. Trotzdem war das Shooting für den deutschen Fotografen nicht einfach: „Ich dachte, dass in diesem Fall alle Porträtierten schön still halten, damit ich die Bilder in Ruhe aufbauen kann, doch gerade dem Bassisten Bones ist pneumatisch immer wieder die Luft ausgegangen.“ Und, so Konrad: „Mein Assistent und ich hatten echt großen Respekt vor der Band, wenn nicht sogar ein wenig Angst.“
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DAVID COULTHARD NORMAN KONRAD
8ik ;`i\Zkfi BXj`d`i I\`dXee
Vom Kart zum Formel-1-Renner: In seiner Motorsportkarriere bewegte der Schotte vieles am Limit. Bei der ?XmXeX :cXjj`Z :Xi IXccp gingen es „DC“ und sein Pontiac gemütlicher an. „Das Netteste, was ich sagen kann: Das Auto sah besser aus, als es sich fuhr.“ Das war zu erwarten: Ersatzteile für den 50 Jahre alten Wagen sind in Kuba aufgrund des US-Embargos längst nicht mehr zu bekommen. Nur in einem Punkt war DC ratlos: „Ob das Auto Bremsen hatte? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht.“
„ In Havanna glaubst du als Autofahrer, die Zeit wäre stehengeblieben.“ DAVID COULTHARD
F¦Z\ DXeX^\d\ek DXel\cX >\ cYXl\i# Bi`jk`eX Bi`qdXe`Z# 8eeX JZ_fY\i @K D`Z_X\c K_Xc\i =`id\ej`kq I\[ 9lcc D\[`X ?flj\ >dY?# FY\ijk$C\gg\i[`e^\i$JkiX \ ((Æ(,# 8$,'.( NXcj Y\` JXcqYli^# =E )0.((,`# CXe[\j^\i`Z_k JXcqYli^# 8KL-*-((.'' J`kq [\i I\[Xbk`fe ?\`ei`Z_$:fcc`e$JkiX \ (# 8$((+' N`\e K\c\]fe "+* ( 0'))($)//'' =Xo "+* ( 0'))($)//'0 BfekXbk i\[Xbk`fe7Xk%i\[Ylcc\k`e%Zfd N\Y nnn%i\[Ylcc\k`e%Zfd <ijZ_\`ele^jn\`j\ K_\ I\[ 9lcc\k`e \ijZ_\`ek `e {jk\ii\`Z_ dfeXkc`Z_ Xd B`fjb# `d 8Yf# `d Xck\ieXk`m\e M\iki`\Y le[ Xcj <`^\e Y\`cX^\ mfe le[ `e Bffg\iXk`fe d`k ]fc^\e[\e GXike\i q\`kle^\e1 Bc\`e\ Q\`kle^# Bli`\i# ;`\ Gi\jj\# JXcqYli^\i EXZ_i`Z_k\e# ;\i JkXe[Xi[# K`ifc\i KX^\jq\`kle^# MfiXicY\i^\i EXZ_i`Z_k\e% N\`k\ij n`i[ K_\ I\[ 9lcc\k`e dfeXkc`Z_ `e ]fc^\e[\e C e[\ie m\iki`\Y\e1 `e 9iXj`c`\e# ;\lkjZ_cXe[# =iXebi\`Z_# >if Yi`kXee`\e# @icXe[# BlnX`k# D\o`bf# E\lj\\cXe[# [\i JZ_n\`q# J [X]i`bX le[ [\e LJ8% C\j\iYi`\]\ Y`kk\ Xe c\j\iYi`\]\7Xk%i\[Ylcc\k`e%Zfd F]]\ec\^le^ ^\d ), D\[`\e^\j\kq @e]fidXk`fe\e qld D\[`\e`e_XY\i j`e[ jk e[`^ le[ led`kk\cYXi lek\i ]fc^\e[\i N\Y$8[i\jj\ Xl]Ôe[YXi1 nnn%i\[Ylcc\k`e%Xk&`dgi\jjld
THE RED BULLETIN
2014
Offizieller VitaminPartner des
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Philipp Schรถrghofer
B E S T O F
BEFLÜGELNDES IN KLEINEN DOSEN
Sam Houser
Unser Mann des Jahres ¿ le[ nXild J`\ e`Z_kj Y\i `_e n`jj\e% AX e`Z_k \`edXc# n`\ \i n `ibc`Z_ Xljj`\_k% Sam Houser ist Rockstar. Buchstäblich. Gründer der Rockstar Games, des erfolgreichsten EntertainmentUnternehmens der Welt. Er entwickelte „Grand Theft Auto“, dessen jüngster Teil „GTA V“ 2013 in nur drei Tagen über eine Milliarde Dollar einspielte. Eine Milliarde guter Gründe mehr, weiter in Brooklyn Spiele zu entwickeln, statt sich fotografieren zu lassen.
Die Helden des Monats Wer uns 2013 wirklich beeindruckt hat
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THE RED BULLETIN
Top 3 DIE BESTEN DINGE DES JAHRES
Die Helden der Helden
Meinen Respekt! ;i\` D\ejZ_\e# [`\ >if \j ^\c\`jk\k _XY\e Æ le[ [fZ_ ql Xe[\i\e Xl]j\_\e%
JACK ANDRAKA EHRT ELON MUSK
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ALLUMSKI.COM, LOS ANGELES TIMES/POLARIS/LAIF, GETTY IMAGES (6), FOTOFINDER, PICTUREDESK.COM (2), CORBIS (2), REUTERS (3), JÖRG MITTER/ RED BULL CONTENT POOL SAM SPRATT, SASCHA BIERL
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Loser, die wir lieben
Und diese Frau war 2013 nicht schön genug Denise Garrido war kürzest„regierende“ Schönheitskönigin des Jahres. Am 25. Mai 2013 zur Miss Universe Canada gekürt, wurde ihr bereits zwei Tage später der Titel aberkannt. Ein Eingabefehler irgendwo in einer Maschine ohne Augen. Die eigentliche Siegerin hieß Riza Santos, Garrido selbst war bloß Vierte geworden. Sie trug es aber mit Fassung, gab die Krone zurück und ist in Kanada jetzt beliebter als alle Missen zusammen. Das finden wir schön.
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CAROLINE HJELT EHRT LENA DUNHAM ?a\ck `jk \`e\ ? c]k\ [\j jZ_n\$ [`jZ_\e <i]fc^j$;lfj @ZfeX Gfg% 8cj `_i Ei% $($?`k Ù@ Cfm\ @kÈ `e [\i KM$J\i`\ Ù>`icjÈ c`\]# nXi [Xj Ù[\i Y\jk\ Df$ d\ek lej\i\i BXii`\i\È ] i j`\1 ÙN`i c`\Y\e [`\ J_fn XY^ kk`jZ_% C\eX ;le_Xd `jk \`e\ ale^\ =iXl# [`\ `e \`e\i d ee\i[fd`e`\ik\e N\ck `_i ;`e^ [liZ_q`\_k%È
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SEBASTIAN VETTEL EHRT MICHAEL SCHUMACHER
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THE RED BULLETIN
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BULLEVARD BEST OF
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Flying Dagger
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Der Flug des Jahres
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BULLEVARD
106 Millionen
BEST OF
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Die TV-Serien des Jahres
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Worum geht’s?
Was fesselt uns?
Breaking Bad AMC
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Der wahre Held
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Satz zum Klugschei*en
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Das wäre ein gutes k\iifi`jk% Ende (gewesen).
Coming Soon Das ist der nächste TVSerien-Hit 12
Modern Family ABC
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Masters of Sex C\Y\e le[ C`\Y\e [\i c\^\e[ i\ e J\o$=fijZ_\i DXjk\ij Af_ejfe% KiXldifcc\e ] i D`Z_X\c J_\\e le[ C`qqp :XgcXe% 8Y ,% ;\q\dY\i Xl] Jbp%
THE RED BULLETIN
INTERTOPICS, SONY PICTURES TELEVISION, RTL NITRO, MELINDA SUE GORDON/SONY PICTURES TELEVISION/NETFLIX, MIKE KOLLÖFFEL, ITV, SHOWTIME 2013 (3)
Homeland Showtime
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BULLEVARD BEST OF
Daft Punk
Die Nummer 1 NXild qn\` =iXeqfj\e )'(* [Xj :fd\YXZb [\j AX_i\j _`ec\^k\e% = e] >i e[\% N\`c >lp$DXel\c [\ ?fd\d$:_i`jkf K_fdXj 9Xe^Xck\i# [`\ B e`^\ \c\bkife`jZ_\i Dlj`b# \`e\ e`Z_k\c\b$ kife`jZ_\ GcXkk\ dXZ_$ k\e% D`k =leb$>`kXii\e _Xe[^\jg`\ck\e ;ildj% Jf Yi`Z_k dXe d`k <i$ nXikle^\e1 \`e ;`jZf$ I\m`mXc Xcj Jk`eb\]`e^\i ] i [`\ <;D$?`gjk\i%
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MATTHIAS CLAMER
1
BULLEVARD BEST OF
IAN HYLANDS/RED BULL CONTENT POOL
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Schau Mama, ohne Hände!
Maverick des Jahres N`ccbfdd\e Xd ÙFXbc\p @Zfe J\e[\iÈ `d Q`fe$ EXk`feXcgXib# LkX_# [\d Fik# Xe [\d j`Z_ Y\`d [`\j$ a _i`^\e I\[ 9lcc IXdgX^\ n`\[\i [`\ =i\\i`[\$Jgi\l mfd $N\`q\e ki\eek\% AXd\j Ù;\i I\[e\ZbÈ ;f\i]c`e^ :8E jgiXe^ _`\i bliq mfi [\d 8l]giXcc `d KXc mfd 9`b\# ld j\`e\d ?fiifijkliq \`e Hl ekZ_\e <c\^Xeq ql m\ic\`_\e% :Xd\ife Ù;`\ EfZb\en\cc\È Q`eb LJ8 n `iY\ck\ \`e\e )+$D\k\i$9XZb]c`g `e [`\ JZ_clZ_k% Le[ Bpc\ Ù;\i K\[[pÈ JkiX`k m\iq`Z_ k \k\ j`\_\ 9`c[ ^c\`Z_ ^Xeq Xl] [\e <`ejXkq j\`e\i ? e[\% <`e\e Ùg\i$ ]\Zk jl`Z`[\ ef$_Xe[\iÈ e\ee\e [Xj [`\ Gifj Æ le[ b ik\e [\e 8d\i`bXe\i qld >\jXdkj`\^\i%
BULLEVARD
„Okay, Glass.“
BEST OF
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Games
Die drei besten Spiele des Jahres ¿ le[ [`\ jdXik\jk\e Ki`Zbj# ld `e GXiXcc\cn\ck\e Yqn% jZ_e\cc Xl]j e Z_jk\ C\m\c ql bfdd\e%
Beat Sneak Bandit ;`\j\ D`jZ_le^ Xlj Ù;XeZ\ ;XeZ\ I\mfclk`feÈ le[ Ù;feb\p Bfe^È `jk [Xj d`k 8YjkXe[ Y\jk\ `GX[$Jg`\c [`\j\j AX_i\j% Gi`eq`g1 L_i\e `d I_pk_dlj [\i Dlj`b \`e jXdd\ce% @[`fk\ej`Z_\i le[ kifkq[\d _\iXlj ]fi[\ie[ Æ le[ \j c jjk [`Z_ Y\`d 9lj]X_i\e `d J`kq Xl] le[ XY _ g]\e%
Pro-Tipp ;`\ DXZ_\i [`\j\j iXjXek\e Jg`\cj _XY\e XlZ_ [Xj bfdgc\kk ^\^\ej kqc`Z_\ XY\i d`e[\jk\ej ^\eXljf ^lk\ # ^ilj\c`^\ 8[m\ekli\$Jg`\c ÙP\Xi NXcbÈ \ekn`Zb\ck%
PewDiePie
Wie macht der das? D`cc`fe\e d`k >Xd\$K\jkj mfi [\e :fdglk\i cfZb\e% Felix Kjellberg alias PewDiePie spielt Computer. Und über 13 Millionen Menschen schauen ihm dabei zu. Seit August 2013 ist sein YouTube-Kanal der beliebteste der Welt. PewDiePie macht „Let’s Play“Videos, bei denen er zockt und sich dabei selbst filmt. Wer sich wundert, warum Millionen das ansehen, darf sich jetzt alt fühlen. Die Frage ist vielmehr: Es gibt tausende andere YouTuber, die das Gleiche tun – aber warum ist PewDiePie der erfolgreichste? Vielleicht, weil er am liebsten Horror-Games zockt und sich mit seinen Zusehern um die Wette fürchtet. Oder wegen seiner hyperaktiven Art – er redet, schreit, lacht, reimt, singt und beatboxt in schwindelerregendem Tempo. Ein Held für die Generation ADHS? Kann sein, aber was er tut, macht ihm augenscheinlich Spaß – und seinen Abonnenten, der „Bro Army“, auch. nnn%pflklY\%Zfd&lj\i&G\n;`\G`\
The Last of Us 8l] [\i ÙBXee \`e Jg`\c j`Z_ n`\ \`e =`cd Xe] _c\e6È$JbXcX `jk [`\j\j fi`^`e\cc\ 8[m\ekli\ ^Xeq fY\e% <j Y`\k\k qfdY`\Xik`^\ D\ejZ_\e# I kj\c# BXdg]jq\e\e le[ FYa\bk\ qld JXdd\ce Æ [fZ_ [Xj Y\jk\ [XiXe `jk [Xj >\] _c# j`Z_ [liZ_ \`e\ bfdgc\o\ le[ Y`j `ej ;\kX`c [liZ_[XZ_k\ Jg`\c\n\ck ql Y\n\^\e%
Pro-Tipp ;`\ _ Z_jk\ Jkl]\ `jk ql _Xik ] i [`Z_6 N\Z_jc\ `d GXlj\ed\e Xl] ÙEfidXcÈ# jkfZb [\`e\ Dle`k`fe Xl] le[ jZ_Xck\ qli Zb Xl] ÙJlim`mfiÈ% @jk [Xj jZ_fe :_\Xk\e6 Grand Theft Auto V EXk ic`Z_ Æ le[ Ù:`k`q\e BXe\È `jk \`e kfcc\i =`cd# le[ [`\ 9\Xkc\j _XY\e \_ e\kk\ Dlj`b ^\dXZ_k% ;`\ |Y\iiXjZ_le^ `jk eli# n`\ `eefmXk`m# \g`jZ_ le[ j Z_k`^ dXZ_\e[ Ù>K8 MÈ jf^Xi `d M\i ^c\`Z_ ql j\`e\e Mfi$ ^ e^\ie `jk% Le[ Y\` [i\` ^ile[m\ijZ_`\ [\e\e Jg`\c Z_XiXbk\i\e c jjk \j j`Z_ XlZ_ efZ_ dfeXk\$ cXe^ jg`\c\e# f_e\ ]X[ ql n\i[\e%
Pro-Tipp JlZ_ Y\` [\i J\`cYX_ejkXk`fe Xl] Dflek :_`c`X[ eXZ_ \`e\i CXe[bXik\# le[ [l bXeejk \`e\ 8c`\e$M\ijZ_n ile^ Xl]bc i\e Xd Y\jk\e d`k ?`c]\ [\j Fec`e\$=fildj %
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„ICH BIN REICH. ICH BIN UNGLÜCKLICH. VERDAMMT, IN DIESER STADT BIN ICH EIGENTLICH ZIEMLICH DURCHSCHNITTLICH.“ D`Z_X\c Kfnec\p Xlj Ù>iXe[ K_\]k 8lkf MÈ jk\cck j`Z_ mfi% <Y\e \`e Kpg n`\ J`\ le[ `Z_%
THE RED BULLETIN
BULLEVARD BEST OF
Wunder des Jahres
Im Regen stehen, ohne nass zu werden
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KOMA*
DIETMAR KAINRATH
Was ist ein Held?
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Der Weihnachtsschlitten für die ganze Familie.
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BULLEVARD BEST OF
Banksy
DIE KUNST DES KAUFENS
Pflichtlektüre des Jahres
Neun Bücher, die Sie unbedingt lesen sollten ¿ XY\i nX_ijZ_\`ec`Z_ e`\ c\j\e n\i[\e% ;\j_XcY _XY\e n`i Xcc\j bliq ] i J`\ qljXdd\e^\]Xjjk% ;Xd`k J`\ kifkq$ [\d d`ki\[\e b ee\e% Le[ m`\cc\`Z_k c\j\e J`\ j`\ aX [fZ_%
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Das lernen wir daraus.
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Street-Art-Meister Banksy bot im Central Park inkognito Originalwerke um wohlfeile 60 Dollar an. Und abgesehen von drei Passanten wollte sie keiner haben. Einer handelte sogar noch den Preis herunter – und ist jetzt ein reicher Mann. Die Kunstkenner aber beißen sich in den Big Apple.
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DIETMAR KAINRATH
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Kainrath DIALOG DER DOSEN
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GETTY IMAGES
Darum geht’s.
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THE RED BULLETIN
BULLEVARD BEST OF
Das Geheimnis des Jahres
War es Leonardo?
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THE MONA LISA FOUNDATION (2)
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BULLEVARD BEST OF
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Voyager 1
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Der Abschied des Jahres <ijkdXcj _Xk \`e\ mfe D\ejZ_\e ^\jZ_X]]\e\ DXjZ_`e\ [\e `ek\ijk\ccXi\e IXld \ii\`Z_k% Le[ j`\ ]c`\^k n\`k\i%
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Falls Voyager 1 irgendwann auf einen neuen Planeten stößt, wem gehört der dann? Der NASA? Den USA? Planeten gehören normalerweise niemandem. Nehmen wir an, es gibt Außerirdische und sie finden Voyager 1. Gehört die Sonde dann ihnen? Voyager 1 wird immer eine NASA-Mission bleiben. Und wir erwarten auch für die Zukunft keine Änderung der Eigentumsverhältnisse. AXe\ GcXkk le[ A`X$Il` :% :ffb E8J8# A\k Gifglcj`fe CXYfiXkfip
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NASA/JPL-CALTECH
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Frag … die NASA!
BULLEVARD BEST OF
๏ ๏ ๏ ๏
Kรถpfe 2014
Die Helden von morgen
REUTERS, GETTY IMAGES (5), RESEARCH GATE, LAIF
JkXij# [`\ `d e\l\e AX_i Xlj [\d JZ_Xkk\e `_i\i MfiY`c[\i ki\k\e n\i[\e%
MESUT ร ZIL WIRD DER NEUE ZINร DINE ZIDANE
IJAD MADISCH WIRD DER NEUE MARK ZUCKERBERG
SKY FERREIRA WIRD DIE NEUE RIHANNA
GARETH BALE WIRD NICHT DER NEUE CRISTIANO RONALDO
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BULLEVARD BEST OF
Einmal um die ganze Welt
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San Francisco (USA) Die letzte ChowderFischsuppe essen 8e JXe =iXeZ`jZfj G`\i *0% 9\mfi Xcc\ D\\i\jk`\i\ `e [\i eX_\e[\e =lblj_`dX$ 9i _\ ql elbc\Xi\e Dfej$ k\ie dlk`\i\e%
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Manaus (Brasilien) Statt Vuvuzelas Verdi hören D`kk\e `d I\^\enXc[% Nf \`e NX_ej`eej$=l YXcc$ jkX[`fe ^\YXlk n`i[% NXj KiX[`k`fe _Xk1 9\i\`kj [Xj K\Xkif 8dXqfeXj (//+ nXi \`e m\ii Zbk\i 9Xl%
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Panama Die beste Abkürzung der Welt nehmen
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Entweder-oder
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Aconcagua (Argentinien) Blind auf einen 6962 Meter hohen Berg klettern >\d\`ejXd d`k E\\cl D\dfe% ;`\ Yc`e[\ 9\i^jk\`^\i`e Xlj E\l$ j\\cXe[ n`cc Xl] [`\ _ Z_jk\e 9\i^\ Xcc\i j`\Y\e Bfek`e\ek\% ;\i 8ZfeZX^lX Y`c[\k [\e 8l]kXbk `_i\i J\m\e$Jldd`k$Kfli%
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THE RED BULLETIN
Tipps Was hilft gegen Jetlag?
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Schottland Whisky trinken und Zeitzeuge werden N\ee [`\ JZ_fkk\e Y\i `_i\ Le XY_ e^`^b\`k mfd B e`^i\`Z_ Y\]`e[\e% 8d Y\jk\e d`k \`e\d 8i[Y\^ mfe [\i @ej\c @jcXp% F[\i# n\ee dXe [Xj Kfi]`^\ e`Z_k jf dX^# d`k \`e\d ]ilZ_k`^\e 9cX[$ efZ_ Xlj [\e CfncXe[j% Jc~`ek\ d_Xk_ Gifjk # J\Xe :fee\ip
1. Nach der Landung niemals schlafen gehen. 2. Immer nach Westen fliegen. 3. Nur Abendflüge buchen. 4. Wenig essen, viel (Wasser) trinken.
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Sotschi (Russland) Von der Skipiste ins Meer springen 9\` [\e n idjk\e Fcpdg`jZ_\e N`ek\ijg`\c\e Xcc\i Q\`k\e Æ gXj$ j\e[\in\`j\ q`\ik e\Y\e 9\i^\e le[ N\cc\e XlZ_ \`e\ GXcd\ [Xj NXgg\e mfe JfkjZ_`%
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Haryana (Indien) Gegen ein Auto um die Wette laufen
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Triest (Italien) Mit dem Rad über Wasser fahren
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China Über Millionen Köpfe fliegen
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Sarajevo (Bosnien) Party machen statt Krieg 8e [\d Fik# nf mfi _le[\ik AX_i\e [\i <ijk\ N\ckbi`\^ Y\^Xee% <knX `d 9X^_[X[ :X] d`kk\e `e [\i 8ckjkX[k%
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Mars Einfach in den Himmel schauen
Gisborne (Neuseeland) Als Allererster ins neue Jahr surfen
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Antarktis Sonnenfinsternis beobachten Le[ [Xj aljk Xe \`e\d Fik# nf [Xj _XcY\ AX_i ^Xi b\`e\ Jfee\ jZ_\`ek% G ebk c`Z_ ld '-1'+ L_i Le`m\ijXc K`d\%
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THE RED BULLETIN
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BULLEVARD BEST OF
Flops & Tops
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Das Ding der Zukunft
Die Armbanduhr EXZ_ qn\` AX_iq\_ek\e [\i M\ieXZ_c jj`^le^ bfddk j`\ qli Zb Xl] lej\i\ ?Xe[^\c\eb\% EXk ic`Z_ Xcj JdXiknXkZ_% 2014 wird sie endgültig den Sprung aus der Science Fiction in die wirkliche Welt schaffen. Aber was kann so eine Smartwatch eigentlich – außer wie ein Seniorenalarm aussehen? Im Prinzip alles, was ein Handy auch kann. Mit dem Unterschied, dass man sich den Griff in die Hosentasche erspart. Der Wettlauf um das beste Modell hat jedenfalls begonnen. Wobei sich Samsung und Apple mit einem gefährlich kleinen Konkurrenten herumschlagen müssen: Pebble heißt die Uhr, die aus dem Internet kam – zehn Millionen Dollar haben 70.000 Unterstützer auf Kickstarter.com in ihre Entwicklung investiert.
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Wie wir uns morgen bewegen werden 30
Hyperloop ;`\ IXb\k\e$L$9X_e mfe <i]`e[\i le[ D`cc`Xi[ i <cfe Dljb% Jfcc jZ_e\cc\i Xcj \`e =c`\^\i j\`e le[ Y`cc`^\i Xcj [`\ 9X_e%
Jetpack ;\i IlZbjXZb d`k ; j\eXeki`\Y Xlj E\l j\\cXe[% )'(+ Xl] [\d DXibk% =c`\^k *' D`elk\e cXe^ d`k Y`j ql .+ bd&_%
Autonomes Auto Ù@ek\cc`^\ek ;i`m\È e\eek \j D\iZ\[\j# [XY\` j`kqk ^Xi b\`e Bfg] _`ek\id C\eb$ iX[% Jfcc kifkq[\d Y\i\`kj j\i`\ei\`] j\`e%
THE RED BULLETIN
SASCHA BIERL
Gute Ideen
Früher ist Markus nach jedem Skitag mit einem gewaltigen Kater aufgewacht - einem Muskelkater in den Beinen nämlich. Obwohl er im Sommer läuft, Berg steigt und ins Fitness-Studio geht. Er konnte sich das einfach nicht erklären. Seine Beraterin beim Sport Eybl allerdings schon: Markus hatte einfach Skischuhe, mit der er seine Power nicht richtig auf die Piste brachte. Nach gründlicher Fußanalyse hat Markus endlich den Schuh, dessen Technologie optimal zu ihm und seinem Fahrstil passt: nämlich den Salomon X-Max 120. Und wenn er jetzt morgens einen Kater hat, dann vom Après Ski.
Skischuh X-Max 120. Für mehr Power auf der Piste. Gr. 26,5-29,5 [3015171072]
eybl.at
DAS ALSO IST DAS NÄCHSTE LEVEL
Zwi sc h e n Sc h l a d m i n g i n d e n öste rre i c h i sc h e n Al p e n u n d Sotsc h i a n d e r ru ss i sc h e n O stkü ste d es Sc hwa rze n M ee rs l i e g e n 2064 Ki l o m ete r Luftl i n i e u n d zwö lf M o n ate. Fü r Li n d sey Vo n n i st es d i e g rö ßte Re i se i h re r Ka rri e re. Ei n Ges p rä c h a uf h a l b e r D i sta nz. I nte rvi ew: Stefa n Wa g n e r, B i l d e r: M i c h a e l M u l l e r Pro d u c e r: J osef Si e g l e
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Weltmeisterin und mehrfache Gesamtweltcupsiegerin nie wieder würde Ski fahren können. Fünf Tage später wurde Vonn in den USA operiert, optimistische Nachrichten: Sie wird die Karriere fortsetzen können. Ein paar Tage danach postete sie ein Bild ihres Beins auf Facebook: ein rotbraunes, verschwollenes Stück Fleisch voller Hämatome, Nähte und Pflaster. „Wird ein Sommer mit langen Röcken“, schrieb sie. Da lief der Comeback-Countdown bereits, auch das Visier war schon scharf gestellt: Mittwoch, 12. Februar 2014, Sotschi, Olympia-Abfahrt der Damen. The Red Bulletin begleitete Lindsey Vonn in den Monaten ihrer Reha und führte mehrere Gespräche mit ihr, ihrem Umfeld und ihren Betreuern. Das folgende Interview wurde in Miami geführt, wo auch Michael Mullers Fotos entstanden.
Der Tag des ersten Rennens bei der alpinen Skiweltmeisterschaft in Schladming war ein grauer Dienstag, Plusgrade, Regen, Nebel. Es hatte geschneit in den Tagen davor, die Piste war weich und klebrig an diesem 5. Februar 2013, vor allem abseits des schmalen Korridors entlang der sogenannten Ideallinie. Der für 11 Uhr angesetzte Start des Super-G der Damen wurde wegen des Wetters immer wieder verschoben, häppchenweise, „Start in 15 Minuten“, „Start in 15 Minuten“ funkte man den Berg hinauf zu den Läuferinnen, die in der Bergstation Tee tranken. Als niemand mehr mit einem Rennen rechnete, wurde um 14.30 Uhr tatsächlich gestartet, zum spätesten im Reglement vorgesehenen Zeitpunkt. Es begann bereits zu dämmern, als nach 15 Uhr mit Startnummer 19 die Favoritin auf WM-Gold ins Rennen ging. Vier Hundertstelsekunden Vorsprung bei der ersten Zwischenzeit, zwölf Rückstand bei der zweiten. Der Lauf endete nach 44 Fahrsekunden: YouTube, Suche „Vonn Crash“, wer keine Splattermovies mag, dimmt besser den Ton. In Lindsey Vonns seitlich abgeknicktem rechtem Knie rissen Innen- und Kreuzband, der Schienbeinkopf wurde verletzt. Noch am selben Abend kursierte in Schladming das Gerücht, die Verletzung sei so schwer, dass die Olympiasiegerin, 34
THE RED BULLETIN: Lindsey Vonn, wie oft denken Sie noch an den Sturz von Schladming, der beinahe Ihre Karriere beendete? LINDSEY VONN: Gar nicht mehr. Aber Sie haben ihn sich angesehen? Ja, ein paarmal auf YouTube. Ich wollte wissen, ob er so aussieht, wie er sich angefühlt hat. Und? Er sieht genauso aus. Der rechte Ski stoppt im weichen Schnee, der Unterschenkel wird nach rechts verdreht, mein Körper fällt über das Knie, und das wird ausgerenkt. Wie war das Gefühl beim Ansehen? Ich war pissed. Jeder weiß, dass wir an diesem Tag einfach kein Rennen hätten fahren sollen. Wir waren da oben fünf Stunden lang auf Stand-by, das ist keine gute Ausgangssituation für ein Rennen mit 80 Meilen pro Stunde (ca. 130 km/h; Anm.). Ich meinte eigentlich das Gefühl, das man hat, wenn man sich dabei zusieht, wie man sich das Knie zertrümmert. Wenn man sich im Schnee liegen sieht und hört, wie man schreit und wimmert vor Schmerz. Ach so. Das war egal. Ich bin schon oft gecrasht. Stürze hatte ich schon viel ärgere. Sestriere zum Beispiel, Olympiatraining 2006, that was a good one. Ich verstehe
THE RED BULLETIN
REKORDE SIND DAS EINZIGE, WAS VON DIR BLEIBT.
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ICH HABE IN DIESER ZEIT MIT MEINEM KNIE KOMMUNIZIERT. heute noch nicht, warum ich mir damals nicht beide Knie kaputtgemacht habe. Sie kamen damals mit einer so glimpflichen Rückenverletzung davon, dass Sie 43 Stunden später beim OlympiaRennen starten konnten. Die Rückenverletzung ist mein SestriereSouvenir. Seither habe ich Rückenschmerzen, wenn ich länger stehen muss. Ich freue mich schon drauf, wie sich der Rücken anfühlen wird, wenn ich alt bin. Ihr Red Bull-Athletenbetreuer Robert Trenkwalder sagt, eine so schwere Verletzung wie jene von Schladming hat auch positive Aspekte. Er sagt, man reift, man lernt. Vor allem Geduld. Geduld, uh. Uh? Bisher konnte ich Verletzungen immer durchpushen. Das ging diesmal nicht. Zum ersten Mal war eine Verletzung größer als mein Wille. In den ersten drei Wochen war das extrem hart zu akzeptieren. Ich konnte nichts tun, konnte mir keinen Kaffee holen, konnte nur sitzen. Da war nichts mit Pushen. Da war nur Warten. Und? Sind Sie in dieser Zeit ein geduldigerer Mensch geworden? Hm. I tried. Was ich in dieser Zeit gelernt habe, war, auf meinen Körper zu hören … Verzeihung, „auf den Körper zu hören“, was heißt das konkret?
Ich habe tatsächlich in mein Knie hineingehört. Man kann sagen, ich habe in dieser Zeit mit meinem Knie kommuniziert. „… guten Morgen, Knie“? Beinahe. Man achtet extrem auf jedes Feedback, jedes Zwicken, jedes Anzeichen, dass eine Übung zu viel sein könnte. Haben Sie heute schon mit Ihrem Knie gesprochen? Nein. Seit Sommer ist Funkstille. Seit ich zum ersten Mal wieder ohne Probleme Tennis gespielt hatte, ist das Knie wieder ein ganz normaler Teil meines Körpers. Tennis ist fürs Knie viel mehr Stress als Skifahren. Ihre Linkskurven, in denen das rechte Bein stärker belastet wird, waren schon vor dem Crash besser als Ihre Rechtskurven. Urban Legend oder Wahrheit? Wahrheit. Das hatte aber mit dem Knie nichts zu tun, sondern mit der Beweglichkeit meiner Hüfte. Außerdem kannst du ja nur schwer ausschließlich Linkskurven fahren in einem Training (lacht). Rein medizinisch: Sind beide Knie nun wieder gleich gut, gleich stark? Der Unterschied ist ein Prozent. Na, das eine Prozent kriegt Ihr rechtes Knie sicherlich auch noch hin. (Lacht.) Nein, nein, das rechte Knie ist nach der Reha und dem Aufbautraining sogar stärker geworden als das linke. Sie haben Frühjahr und Sommer mit Reha statt mit Training verbracht. Was heißt das für die Saison 2013/14? Die ersten Abfahrten sind Ende November, Anfang Dezember. Da möchte ich so weit sein, dass ich ein Rennen gewinnen kann. Aber mein Ziel sind die Olympischen Spiele, die sind im Februar, da ist mehr als genug Zeit. Sie haben schon alles gewonnen, Gold bei Olympia, bei Weltmeisterschaften, den Weltcup … In Sotschi Gold zu holen wäre aber wohl der größte Erfolg Ihrer Karriere. Kann man das so sagen?
Ja, auf jeden Fall. Gold nach dieser Verletzung, das wäre für mich persönlich der größte Erfolg. Der Unfall war der tiefste Punkt in meiner Karriere. Gold in Sotschi wäre der höchste. Es gibt da noch eine andere Sache. Annemarie Moser-Pröll hat 62 Weltcuprennen gewonnen. Sie stehen, wenn ich richtig gezählt habe, bei 58. 59! Wenn Sie halbwegs fit werden, halten Sie bald den Rekord der meisten Damen-Weltcupsiege der Geschichte. Soll nicht überheblich klingen, aber ich rechne schon damit, ja. Ingemar Stenmark … … ich weiß, was Sie jetzt fragen wollen. 86 Siege, puh. Ich hab schon drüber nachgedacht. Mein Plan ist, vorläufig mal bis zur WM 2015 zu fahren. Dann sehen, wie weit ich weg bin von dieser Zahl. Und dann entscheiden, was ich mache. Ob ich alle Disziplinen weiterfahre oder vielleicht nur Abfahrt und Super-G und mich auf diesen Rekord konzentriere. Sind Rekorde wirklich so wichtig? Klar. Rekorde sind das Einzige, was von dir als Sportler bleibt. Das Einzige, woran sich die Leute erinnern werden. Das klingt ein bisschen traurig. Das ist auch traurig. Aber wenn ich will, dass mich die Leute nicht vergessen, kann ich erst gehen, wenn ich die Latte für alle, die danach kommen, möglichst hoch gelegt habe. Das heißt, solange ich noch gewinne, werde ich wohl fahren. Im Wesen geht es darum, was von mir bleibt. Und das sind Zahlen, Rekorde. Vor einigen Monaten hatten wir ein Interview mit Andre Agassi und Stefanie Graf im Heft. Da war die Gesprächssituation ähnlich wie jetzt hier, und Agassi sagte das exakte Gegenteil von Ihnen. Solange er nur für den Sieg spielte, war er unglücklich. Glücklich wurde er dadurch, dass er seine Siege im Tennis für andere Zwecke nutzen konnte, in seinem Fall für eine Schule. Vergessen Sie nicht: Agassi wurde als Kind in den Sport hineingezwungen. Ihm machte Tennisspielen keinen Spaß. Nun ja, wenn man an Ihre Geschichte denkt, in Ihrer Karriere war der Vater auch sehr bestimmend … Aber doch nicht so wie bei Andre, hey, ich hab sein Buch gelesen. So schlimm war das bei mir nie. Ich bin immer gern Ski
GOLD NACH DIESER VERLETZUNG, DAS WÄRE FÜR MICH DER GRÖSSTE ERFOLG.
PICTUREDESK.COM, COURTESY OF LINDSEY VONN, REUTERS (2)
gefahren. Ich wurde nicht gezwungen, I was not pushed, I was guided. Hm. Als Sie elf waren, übersiedelte Ihre Familie tausend Meilen von Minnesota nach Colorado, damit die kleine Lindsey besser trainieren konnte. Alles wurde in diese Karriere investiert. War das nicht ein unglaublicher Druck? Es war der einzige Druck, den ich gespürt habe. Und dieser kam ja letztlich auch aus mir selbst. Gedrängt hat mich niemand. Aber wie fühlt sich ein elfjähriges Mädchen, das weiß, die Zukunft der Familie hängt von seinen Ski-Erfolgen ab? Es war viel Druck … aber du kannst das nicht mit Andre vergleichen. Ich liebe Skifahren. Ich habe es immer geliebt, ich liebe es heute. Skifahren ist nicht alles, klar, Gewinnen ist nicht alles, ich weiß das, ich hab genug erlebt, die Scheidung, die Depressionen, jetzt die Verletzung. Ich hab meine Lektion gelernt, ich weiß, dass es das Wichtigste ist, glücklich zu sein, ein glückliches Leben zu führen. Aber ich beziehe viel Glück aus dem Skifahren. Wie eifersüchtig waren Ihre vier Geschwister auf die Skiprinzessin Lindsey, die immer im Mittelpunkt stand? Meine Schwestern nie, meine Brüder ein bisschen. Aber auch nicht in dem Ausmaß, in dem du das vermuten würdest. Ich meine, sie mussten alle ihre Freunde zurücklassen wegen meinem Skifahren, sie hätten jedes Recht gehabt, sauer zu sein. Aber sie haben mich unterstützt, sie haben verstanden, dass es ja nicht meine Entscheidung war zu übersiedeln, dass ich gar nichts dafür konnte. Und sie haben auch den Druck gesehen, unter dem ich stand. Ich war nicht die Prinzessin, der jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde. Ich war eher das Arbeitspferd. Ihre Beziehung zu Ihren Geschwistern, vor allem den Schwestern, ist heute sehr eng. Liegt das auch daran, dass Sie die Sache von früher irgendwie ins Gleichgewicht bringen möchten? Sie geben mir nicht das Gefühl, dass ich ihnen etwas schuldig bin. Aber ich bemühe mich, ihnen etwas in ihrem Leben zu ermöglichen. Mein Bruder zum Beispiel lebt bei mir in Colorado, ohne Miete zu zahlen, weil ich will, dass er das Geld für seine Ausbildung verwendet. [Meine Schwester] Laura hat die Möglichkeit, mit mir zu reisen, sie bloggt, lernt Journalisten kennen, das hilft ihr bei ihren ersten Schritten in den Journalismus. Ich bemühe mich, ihnen dabei zu helfen, das für sie richtige Tor zu finden und dorthin zu kommen. Aber das Tor aufzumachen und durchzugehen, das muss ihre Sache bleiben. Es gab im deutschen Fernsehen eine große Dokumentation über Sie, direkt THE RED BULLETIN
LINDSEYS STORY
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TIGER WOODS MACHT MICH ZU EINER BESSEREN ATHLETIN, JA. vor der WM, in der Sie sagten, dass Sie nach dem harten Jahr 2012 mit dem Depressions-Outing und der Scheidung zum ersten Mal das Gefühl hatten, erwachsen zu sein – mit immerhin 28. Ja, ich war erstmals an einem Punkt, an dem ich selbst bestimmte, was in meinem Leben passiert. In einem Fragebogen haben Sie mal als Lebensmotto angegeben: Everything happens for a reason. War das nur so dahingesagt? Ich bin ganz sicher, nichts passiert ohne Grund. Mir sind in meinem Leben so viele Dinge passiert, die zuerst nur verstörend waren, ehe sie sich dann irgendwie gefügt haben, und auf einmal hatte im Rückblick alles Sinn. Aber wieso fragen Sie? Ich möchte wissen, welchen Sinn Sie in dieser Verletzung sehen, die genau in dem Moment kam, als Sie sich besser fühlten als je zuvor. Ich bin überzeugt, dass der Unfall kein Zufall war. Er ist mir passiert, um mich stärker zu machen, auch als Mensch. Und er ist in dem Moment gekommen, in dem ich stark genug war für diesen Test. Dieses späte Erwachsenwerden hatte sehr damit zu tun, dass Sie immer dominante Männer um sich hatten, zuerst Ihren Vater, dann Ihren Ehemann … … ja … Der aktuelle Mann an Ihrer Seite ist eine Sport-Ikone, der bestverdienende Athlet der Welt, 14 Golf-Major-Titel … … hahaha, nice try. Natürlich ist Tiger ein starker Charakter. Aber er ist nicht dominant. Er spielt eine völlig andere Rolle. Was in meinem Leben passiert, bestimme ich. Daran ändert auch Tiger nichts. Mich würde der Einfluss interessieren, den es auf eine Sportlerin hat, mit einem der erfolgreichsten Sportler der Welt zusammen zu sein. Macht Tiger Woods Lindsey Vonn zu einer besseren Skifahrerin? 40
Zu einer besseren Athletin, würde ich sagen, das schon. Ein Beispiel: Ich würde ja nicht sagen, dass ich unprofessionell bin. Aber die Konsequenz, in der Tiger Professionalität versteht, wow. Niemand hat eine Ahnung davon, wie hart Tiger arbeitet. Wirklich: niemand. Und das in einem Sport, in dem manche Typen beim Aufwärmen eine Zigarre rauchen, wo man also meinen könnte, es wäre gar nicht nötig, so gut in Form zu sein. Aber Tiger sagt, er will fitter sein als alle anderen, das ist sein Weg. Also pusht er sich viel weiter, als es vielleicht nötig wäre. Und das zu erleben, das pusht wiederum mich. Worin Tiger außerdem unglaublich ist, ist seine mentale Toughness. Früher dachte ich, Golf heißt auf den Ball draufhauen und mal sehen, wie weit er fliegt. Seit ich Tiger bei Turnieren zugesehen habe, weiß ich: Golf ist ein unfassbarer Marathon, vier Tage, und jeder verdammte Schlag zählt, genauso wie ein einziger schlechter Zug genügt, um eine ganze Schachpartie zu verlieren. Der Druck ist irr, weil er so lange andauert. Je genauer ich Tiger zugesehen habe, desto mehr hat mich fasziniert, wie er diesem Druck widersteht, wie er so lange Zeit seine Gelassenheit und seine Kontrolle aufrecht hält. Es gab Momente bei Golfturnieren, wo ich zu mir sagte: Okay, Lindsey, das also ist das nächste Level von Selbstvertrauen, Konzentration, Kontrolle. Wenn du es auf dieses Level schaffst, wirst du auch zu einer besseren Skifahrerin. Was war so ein Moment, zum Beispiel? Beim Masters in Augusta, dieses Jahr. Da gab es diesen Schlag, bei dem er die Fahne getroffen hat. Dieser Schlag hat ihn das Turnier gekostet. Aber er blieb ruhig, hat weitergekämpft. Und das auch, als sie ihn dann disqualifizieren wollten. Das ist nicht die Nachricht, mit der du aufgeweckt werden möchtest: Guten Morgen, sie wollen dich disqualifizieren. Mich hat
diese ganze Sache mehr mitgenommen als ihn. Oder besser gesagt: Mich hat sie mitgenommen, er blieb komplett ruhig. Ich habe noch nie ein Jammern oder so was von ihm gehört. Wird man diesen Winter also eine stoische Lindsey Vonn erleben? Man kann das nicht eins zu eins umlegen. Du musst im Skifahren aggressiv sein. Du musst in diesen eineinhalb Minuten explodieren. Das wäre im Golf völliger Blödsinn, Golf ist ein Marathon, kein Sprint. Aber wo mir diese Erfahrung von Tiger sehr helfen wird, das sind Großevents. Bei WM oder Olympia geht es nicht nur um diese eineinhalb Minuten im Rennen, da bist du zwei Wochen permanent im Racing-Modus, da ist alles wichtig, jeder schaut auf dich. Genau da ist es schwer, ruhig zu bleiben … und genau da ist es besonders wichtig. Was den Stress betrifft, ist Olympia eher ein Golfturnier als ein Weltcuprennen. Wie wichtig ist Popularität für Sie? Es ist wichtig für mich, einen Einfluss zu haben auf die jungen Leute, die Rennen fahren, sie sind die Zukunft unseres Sports. Und ich meine, dass Skifahren mehr Aufmerksamkeit verdienen würde, und klar, ich kann da nur helfen, wenn ich populär bin. Aber wenn Ihre Frage in Richtung Auf-der-Straße-erkannt-Werden abzielt, dann: Nein, das ist mir egal. Man hätte nicht immer diesen Eindruck gewonnen. Das war auch nicht immer so. Im letzten Jahr hat sich das sehr geändert. Ich habe Popularität immer ein wenig als Krücke verwendet, um über meine Unsicherheit drüberzukommen. Je schlechter es mir ging, desto wichtiger war mir die Anerkennung anderer. In den schlimmeren Phasen meiner Depression oder in der Zeit vor meiner Scheidung war ich fast süchtig danach, dass mich Leute mögen. Aber je mehr ich mir meiner selbst bewusst bin, desto gleichgültiger wird mir, was andere über mich denken. Wie darf man sich diese Sehnsucht nach Anerkennung konkret vorstellen? Als wahnsinnigen Stress. Ich habe alle Kommentare auf meinem FacebookAccount gelesen. Und es genügte, wenn irgendjemand mein Posting nicht mochte – ich war davon persönlich getroffen. Sie haben alle Kommentare gelesen? Das waren oft mehrere tausend bei einem Posting. Alle. Und jetzt? Nicht mehr. Zum Glück ist das vorbei. Dafür gibt es mehrere Gründe. Vor allem weil ich jetzt so sein will, wie ich es will, nicht mehr so, wie mich irgendjemand THE RED BULLETIN
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auf Facebook sehen möchte. Ich habe auch erkannt, dass es mir emotional mehr schadet, als es mir nützt, wenn ich mich so sehr auf diese Kommentare einlasse. Vieles ist auch anders geworden, seit ich mit Tiger zusammen bin. Ich spiele jetzt schon in einer anderen Liga. Nun bin ich gewissermaßen eine Celebrity … das heißt, ich ziehe jetzt schon auch, hm, eigenartige Leute an. Unglaublich, was für einen Haufen Leute es da draußen gibt, die dich als Ventil für ihre aufgestauten Aggressionen benutzen. Aber dieses Leben zwischen Sport und Glamour, mit Red Carpets auf der einen Seite und der Berggondel um sechs Uhr früh auf der anderen Seite … … und ich bin definitiv kein Morgenmensch … (lacht) … dieses Leben hatten Sie ja schon vor der Zeit mit Tiger Woods. Wie ist das Pendeln zwischen diesen Welten? Eines ist mal ganz klar: Meine echte Welt, mein echtes Leben, mein Zuhause ist Skifahren. Harte Arbeit, Schweiß, aufstehen um fünf Uhr früh. Red Carpet, das ist ein Spiel. Wie man sich als kleines Mädchen schick anzieht und sich vor dem Spiegel als Prinzessin fühlt. Wenn diese beiden Welten aufeinanderprallen, wird’s kurios. Während der CFDA Awards im Juni in New York, einer Art Oscar-Verleihung der Modebranche, mussten Sie eine unangekündigte Dopingkontrolle über sich ergehen lassen. Stellt man sich nicht so angenehm vor. Uh, ja, das war ziemlich peinlich. Die CFDA Awards sind ein High-End-Event, der ganze Saal voll mit den wichtigsten Leuten der Modewelt, und draußen warteten plötzlich zwei Frauen, Dopingkontrolleure in Sneakers, Shorts und T-Shirts. Ich musste die beiden ins Event hereinbringen, wo hätte ich sonst in Downtown New York City mit ihnen hingehen sollen? Ich bat die Security, eine Toilette für uns zu sperren, damit ich in Ruhe in die Becher pinkeln konnte. Die Situation war so unangenehm, weil natürlich niemand eine Ahnung hatte, was los war. Dass das ein Routine-Dopingtest war und nicht irgendeine Drogenrazzia. An Tiger Woods’ Seite tauchen Sie auch auf dem Radar der Magazine auf, die sich für eine Skifahrerin, und sei sie noch so gut, nicht interessieren. Wie lebt es sich im Fokus der Klatschpresse? Das macht Spaß. Ehrlich. Weil es so absurd ist, viel absurder, als ich mir das je gedacht hätte. Ein Magazin schrieb zum Beispiel, ich würde nach Pakistan auswandern, weil ich keine Kinder von Tiger bekommen wolle. Wie kommt man auf so eine Idee? THE RED BULLETIN
ES GAB ZEITEN, DA WAR ICH SÜCHTIG NACH ANERKENNUNG. Tiger und ich hatten wirklich Spaß beim Frühstück: „Bye, Honey, tut mir leid, ich muss dich jetzt verlassen. Pakistan wartet!“ Und er: „Alles Gute, grüß mir das pakistanische Skiteam!“ Sie spielen das Medienspiel aber mit, auch in nicht so komfortablen Situationen, etwa als David Letterman … … uuh, das hat mich wirklich geärgert. Das war frustrierend. Letterman hatte über die verschiedenen Disziplinen im Rennsport gescherzt. Aber Sie reagierten schlagfertig und witzig. Nach außen. Er hatte kein Recht, sich so respektlos über meinen Sport lustig zu machen! Wieso dann diese gute Miene zum bösen Spiel? Weil das die Regeln des Spiels sind. Letterman ist Comedy. Es geht um Lacher. Es hätte nichts gebracht, ihn zurechtzuweisen oder so. Wenn du da mitspielst, heißt das, du akzeptierst die Regeln. Und Teil der Regeln ist: David Lettermans „Late Show“ ist nicht der Platz für eine ernsthafte Erörterung der Regeln des Skirennsports. Und als Jay Leno fragte, ob Ihr Ehemann auch im Bett Ihr Coach sei? Sie lächelten selbst das weg. Du musst gefasst sein, dass sie mit solchen Fragen daherkommen. Sie wollen, dass du emotional reagierst, irgendwas Ungeplantes sagst. Es ist ihr Job, dich aus der Reserve zu locken. Wieso um alles in der Welt gehen Sie in solche Shows, wenn Sie wissen, dass Sie dort nichts gewinnen können? Weil Medien Teil meines Jobs sind. Ich bin ja nicht nur eine Skirennläuferin, ich bin auch eine Marke. Das ist einfach so im modernen Sport – ganz egal, ob ich das toll finde oder nicht. Und um als Marke Erfolg zu haben, muss ich bei manchen Dingen mitspielen. Ja, ich weiß, dass es vielleicht unangenehme Fragen geben wird, aber, ja, ich weiß auch, dass es
unterm Strich besser ist, wenn ich hingehe. Weil es die Bekanntheit und damit den Wert meiner Marke steigert. Und nicht zuletzt, weil es für meinen Sport gut ist. Wenn Lindsey Vonn absagt, sitzt eben ein Tischtennisspieler oder Marathonläufer bei Letterman. Und macht Werbung für seinen Sport. Eine letzte Frage noch: Vor dem Start fahrt ihr Skirennläufer die Strecke im Geiste ab, und es sieht immer sehr lustig aus, wie ihr da mit den flachen Händen vor dem Körper rumflattert. Ich wollte immer schon wissen: Sind die Hände die Oberfläche der Piste? Hmmm … nie drüber nachgedacht … (schließt die Augen und hebt die Hände vor die Brust) … nein, es sind die Ski. Fahrt ihr diese virtuelle Streckenbesichtigung in Echtzeit? Unmittelbar vor dem Start nicht, da ist das nur eine Auffrischung. Aber im Sommer, wenn wir die Strecken visualisieren oder bei Rennsimulationen auf Balancegeräten, da stimmen die Zeiten. Manchmal lasse ich sogar eine Uhr mitlaufen. Sie haben alle Abfahrtsstrecken des Winters in Ihrem Kopf, jede Kurve, jeden Sprung, jederzeit abrufbar? Klar. Das heißt, Sie könnten auch jetzt, im 15. Stock eines Hotels in Miami, die Strecken von Cortina, Beaver Creek, Sotschi runterfahren, alle in Echtzeit? Ja, klar. Fahren Sie in Ihren Gedanken immer Bestzeit? Zeit ist keine eingeblendet. Aber die Linie ist meistens perfekt. Nur manchmal passiert es, wenn ich nachts nach dem Zubettgehen noch Kurse visualisiere, dass ich kurz vor dem Einschlafen stürze, einfach weil ich zu müde geworden bin. Meistens schrecke ich da hoch und bin wieder wach. Dann muss ich noch mal rauf an den Start. nnn%c`e[j\pmfee%Zfd
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C o m p re s s o rh e a d s i n d d ie e i n z ig e c hte He av y-Me t a l-B a n d de r We lt .
D A S R O B O T E R -T R I O W I E G T G E M E I N S A M Ü B E R E I N E T O N N E U N D R O C K T HÄRTER ALS DIE MEISTEN SEINER MENSCHLICHEN KOLLEGEN. K E I N W U N D E R : D E R G I TA R R I S T H AT 7 8 F I N G E R , D E R B A S S I S T E I N E N EISERNEN DICKSCHÄDEL UND DER SCHLAGZEUGER VIER ARME. T E X T: F L O R I A N O B K I R C H E R , B I L D E R : N O R M A N K O N R A D
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FINGERS GITARRE
V O M H A N D Y-T E S TG E R ÄT Z U M R O C KT I TA N E N — M I T 78 FINGERN
ine Industriewüste im Nordwesten Berlins. Ausgeschlachtete Autowracks, verwaiste Industriebauten, Müll. Kein Mensch weit und breit. Das einzige Lebenszeichen: Aus einer der Hallen dringt ein dumpfes, rhythmisches Pochen. Bumm! Bumm! Bumm! Folgt man dem Lärm, landet man in einem kleinen Proberaum. Konzertplakate an den Wänden, Verstärkertürme, Kabelkisten – ganz so, wie man sich den Unterschlupf einer jungen Band vorstellt. Der kleine Unterschied: Die drei Musiker, die gerade zu einem AC/DC-Song abrocken, sind Roboter. Ein metallischer Koloss mit
schickte er ihn mit zwei Roboter-Stangentänzerinnen auf Tour. Damit nicht genug: Mit Hilfe der Robotik-Künstlerkollektive Kernschrott und Robocross kreierte er eine komplette Band. Gesteuert per MIDI-Befehlen, bewegt durch elektropneumatische Ventile, getrieben vom guten alten Rock ’n’ Roll. Im Jänner feierte das Trio seine Konzert-Feuertaufe – auf der australischen Festivaltour „Big Day Out“: fünf Konzerte vor jeweils 50.000 Zuschauern. Mit Coverversionen von Nirvana bis Ramones rockte Compressorhead dort die Bühne an der Seite von Stars wie den Red Hot Chili Peppers. Ihre Videos aus dem Proberaum haben auf YouTube mittlerweile Kultstatus und längst die Millionengrenze gesprengt. Im Interview plaudern die Roboter über Publikumskaraoke, die Allianz Christlicher Roboter und ihr Verhältnis zu den „Fleischsäcken“ – wie Stickboy, Fingers und Bones ihre menschlichen Kollegen nennen. THE RED BULLETIN: Stickboy, was hast vor deiner Rockstar-Karriere getrieben? STICKBOY: In meinem ersten Leben war ich Motorsportler. Einzelteile von mir steckten in einer Motocross-Maschine, andere im Dieselmotor eines ostdeutschen
L e m my von Motörhead i st e in Fa n :
„ E R P O S T E T E U N S E R V I D E O A U F D E R FA C E B O O K- S E I T E SEINER BAND. MIT DEN WORTEN: ‚DAS MUSS MAN GESEHEN HABEN, UM ES ZU GLAUBEN!‘“ vier Armen wirbelt über sein Schlagzeug. Sein mit Schläuchen überzogener Kollege mit Sonnenbrillen und Cowboystiefeln spielt ein Gitarrensolo. Der Bassist nickt mit dem Eisenschädel. Seine Antennen wippen im Takt, die Stahlfinger gleiten schnell übers Griffbrett. Wird hier gerade ein Science-Fiction-Film gedreht? Nein. Das Trio ist die einzige Heavy-Metal-Band der Welt, die das Prädikat wortwörtlich verdient: Compressorhead. Vor sechs Jahren kreierte der Berliner Technik-Künstler Frank Barnes aus Teilen alter Industrieroboter den ersten metallenen Schlagzeuger in Menschengröße: Stickboy. Ein Musiker mit vier Armen, zwei Beinen – aber ohne Gehirn, wie Barnes augenzwinkernd sagt. Anfangs 46
Lasters, wie auch die Zacken meines Irokesenhaarschnitts. Meine Beine bestehen aus Pneumatik-Zylindern und Stoßdämpfern eines italienischen Mopeds. Kannst du dich an deine ersten Schritte am Schlagzeug erinnern? STICKBOY: In den ersten Tagen hatte ich Probleme mit der Motorik. Bei vier Armen auch kein Wunder. Ich drosch so hart in die Becken, dass die Ständer umfielen. Fingers, was zeichnet dich als Gitarrist aus? Was steckt hinter deiner Technik? FINGERS: Ich kann Rhythmus- und SoloGitarre gleichzeitig spielen – und damit den Job von zwei Fleischsäcken erledigen. Meine Technik? Ein MIDI-Sequencer steuert die pneumatischen Kolben auf den Schlitten überm Griffbrett per Luftdruck.
S T I C K B OY SCHLAGZEUG
DER BANDGRÜNDER MIT VIER ARMEN UND ÜBERMENSCHLICHER PRÄZISION Früher wurden diese Kolben von Mobiltelefon-Firmen in Fabriken verwendet, um Handytasten auf ihre Funktionalität zu prüfen. Mit der Einführung von Touchscreen-Telefonen wurden sie obsolet. Warum gerade 78 Finger? FINGERS: Meine Finger der linken Hand sitzen auf zwei Schlitten, mit denen kann ich das ganze Griffbrett abdecken. Auf einem gibt’s fünf, auf dem anderen sieben Finger, jeweils mal sechs Saiten. Macht also 72 Finger. Dazu kommen die sechs Finger der rechten Hand, pro Saite ein Finger. Bei eurem ersten Konzert habt ihr euch die Bühne gleich mit den Red Hot Chili Peppers geteilt. Wie schafft man das? STICKBOY: Ich habe vor Jahren schon einmal auf dem Festival gespielt, damals begleitet von zwei Roboter-Stangentänzerinnen. Der Veranstalter mochte meine Show und meinte hinterher: „Wenn du jemals eine Band startest, melde dich. Ich buche euch blind.“ Wie seid ihr dort zwischen den menschlichen Bands angekommen? STICKBOY: Sehr gut. Als wir „TNT“ von AC/DC spielten, sangen tausende Fans den Text mit. Wir machen bei unseren Shows Massenkaraoke. Die Songtexte werden auf eine Leinwand hinter uns projiziert – und das Publikum macht uns den Sänger. Warum habt ihr selbst keinen? STICKBOY: Wir suchen schon länger nach dem richtigen Mann für den Job. Aber der perfekte Sänger war noch nicht dabei. Mensch- oder Roboter-Frontmann? STICKBOY: Egal. Er muss unsere Schaltkreise zum Glühen bringen. Irgendwer hat Stephen Hawking vorgeschlagen – ihn würden wir zumindest verstehen. Wer wäre eure Traumwahl? STICKBOY: Lemmy Kilmister von Motörhead! Man hört, er ist ein Fan von euch? STICKBOY: Stimmt. Lemmy postete das Video unserer Coverversion des MotörTHE RED BULLETIN
BONES BASS
DAS JÜNGSTE BANDM I T G L I E D H AT P R A N K E N WIE EIN BÄR, ABER DAS FEINGEFÜHL EINES CHARLES MINGUS.
Lem my von Motörhead i st e i n Fan :
„ E R P O S T E T E U N S E R V I D E O A U F D E R FA C E B O O K- S E I T E SEINER BAND – MIT DEN WORTEN: ‚DAS MUSS MAN GESEHEN HABEN, UM ES ZU GLAUBEN!‘“ head-Songs „Ace of Spades“ auf die Facebook-Seite seiner Band. Mit den Worten: „Das muss man gesehen haben, um es zu glauben!“ Innerhalb von zwei Tagen hatten wir über eine Million Klicks auf YouTube. Mittlerweile steht es bei fünfeinhalb Millionen. BONES: Eine holländische Roboterband hat daraufhin unsere Version von „Ace of 48
Spades“ nachgespielt. Mit Akustikklampfe und Panflöte. Wer Deutschland und Roboterband hört, denkst als Erstes an Kraftwerk. STICKBOY: Möchtegern-Roboter! BONES: Also komm! Die hatten schon vor dreißig Jahren Roboter auf der Bühne, das muss man schon würdigen. Was denkt ihr über digitale Drum-Computer? Kollegen oder Konkurrenten? STICKBOY: Kollegen. Das Problem an diesen kleinen Kisten ist halt, dass sie nicht richtig rocken können. Die werden neidisch, wenn sie mich headbangen sehen. Probt eine Roboter-Band eigentlich? STICKBOY: Ja. Aber nicht so oft wie eine menschliche. Wir sind von Haus aus synchron, wir kommunizieren via MIDI. Es kommt also kaum vor, dass wir aus dem Takt geraten. Wo entstehen dann Probleme? STICKBOY: Oft müssen Einstellungen nachgebessert werden. Bei mir zum Beispiel: Ich spiele meine Trommelwirbel mit nur einer Hand. Nach fünf Millionen harter Wirbel kann es aber passieren, dass mein Gelenk minimal ungenau wird. Das muss dann per Software nachkalibriert werden. Außerdem müssen meine Gelenke alle paar Jahre ausgetauscht werden. Was ist bei euch stets im Tour-Gepäck? STICKBOY: Muttern und Schrauben. Für jeden Tag ein frisches Paar. Mindestens! FINGERS: Der Kompressor für die Druckluft! Wir alle werden ja fast ausschließlich pneumatisch gesteuert. Wie viele Kompressoren habt ihr dabei? FINGERS: Einen mit elf Kilowatt. Der ist so groß wie ein Wandschrank. Er ist das vierte Mitglied der Band. Und vermutlich sogar das wichtigste. Ohne den läuft nämlich gar nichts. BONES: Wir haben uns auch nach ihm benannt. Wie reist ihr eigentlich? STICKBOY: In riesigen Koffern. Unsere siebenköpfige Crew checkt uns am FlugTHE RED BULLETIN
Könnten Compressorhead auch FreeJazz spielen? Improvisierte Musik? BONES: Wir haben schon öfter mit dem Gedanken gespielt, einfach ohne MIDIVorgaben zu improvisieren. Aber Rock ’n’ Roll liegt uns am Ende mehr. Aber technisch wäre es möglich? STICKBOY: Wir arbeiten derzeit mit Produzenten zusammen, die Musik für uns schreiben. Rhythmen, wie sie kein menschlicher Schlagzeuger spielen könnte. Weil ihm dafür einfach zwei Arme fehlen. Dadurch ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Aber ist der Witz nicht genau der, dass ihr Songs von Fleischsäcken spielt? STICKBOY: Kennen die Fans den Song, dann spornt sie das natürlich an mitzusingen. Außerdem: Wenn sie den Song kennen, können sie beurteilen, wie gut wir ihn spielen. Trotzdem kann man auf Cover-Versionen keine Karriere aufbauen. Wie wird man eigentlich zum RoboterMusiker? STICKBOY: Die beste Chance auf ein Leben als Musiker ist paradoxerweise der Tod, um dann von Fleischsäcken als RockMaschine wiederbelebt zu werden. So war das in unserem Fall. BONES: Viele Industrieroboter werden weggeworfen, sobald sie überholt sind. Für sie haben wir die Allianz Christlicher Roboter ins Leben gerufen. Was hat es damit auf sich? STICKBOY: Unsere Crew (Kernschrott; Anm.) bekommt regelmäßig ausgediente
hafen ein. Als Handgepäck gehen wir einfach nicht durch. Sind das sozusagen eure Schlafkojen? STICKBOY: Genau. Pennen heißt in unserem Fall Standby-Modus. Und wovon träumt ihr dabei? STICKBOY: Von Nullen und Einsen. Wenn eine Zwei auftaucht, dann handelt es sich um einen fiesen Alptraum. Als Rocker kennt ihr doch sicher den Kater am Morgen. Wie sieht der aus? STICKBOY: Oh ja. Fehlende Kleinteile, kaputte Kabel, undichte Ventile.
FINGERS: Ich kann sogar hüpfen, zumindest ein paar Zentimeter. Ich halte es da wie Keith Richards. Der meinte einmal, er habe den kleinsten Arbeitsplatz der Welt: einen Quadratmeter. Weil er auf der Bühne immer am gleichen Fleck steht. BONES: Ich kann mit meinen Gleisketten auf der Bühne herumrollen. Vom Bühnenrand rüber zu meinen Kollegen. Wie sieht’s mit Stagediving aus? STICKBOY: Da gäbe es zu viele Verletzte. Den daraus resultierenden Gerichtsprozess möchten wir uns ersparen.
Die Laster von Roboter-Bands? STICKBOY: Wir stehen auf Äthanol in der Luft. Ich persönlich habe eine Vorliebe für mineralische Schmieröle, davon werden meine Gelenke besonders flexibel. Und wie sieht’s mit Groupies aus? STICKBOY: Ohne Ende. Von alten Haushaltsgeräten bis High-Tech-Spielzeug. Bucht man Compressorhead, muss man als Veranstalter einen Gabelstapler zur Verfügung stellen … BONES: Wir sind eben schwere Jungs. Eine echte Heavy-Metal-Band. Metallica wiegen zusammen 400 Kilo, Compressorhead bringen 1300 auf die Waage! Da ist der Kompressor noch gar nicht mitgerechnet! Halten Festivalbühnen das aus? STICKBOY: Nicht ganz. Nach den ersten paar Shows in Australien stellte sich heraus: Für die Hauptbühne waren wir zu schwer. Deshalb bekamen wir unsere eigene. Verlasst ihr die Bühne vor der Zugabe dann kurz per Gabelstapler? STICKBOY: Wir bleiben gleich oben. Aber um das ein für alle Mal klarzustellen: Wir sind keine steifen Typen.
E i ne e chte He avy-Met al-Ba nd :
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„ M E TA L L I C A W I E G E N Z U S A M M E N 4 0 0 K I L O G R A M M , C O M P R E S S O R H E A D B R I N G E N 1 3 0 0 A U F D I E WA A G E . DEN KOMPRESSOR NOCH GAR NICHT MITGERECHNET!“ Je ein Blackout erlebt auf der Bühne? BONES: Ja. Ausgelöst durch verunreinigten Strom. Wir kamen gerade richtig in Fahrt – und plötzlich: Saft weg. Fürchterlich. FINGERS: Stromaggregate sind bei Festivals im Freien ein Problem. Sie arbeiten mit verschiedenen Erdungspotentialen. Werden die Stromaggregate miteinander verbunden, entsteht verunreinigter Strom. Dann tendieren Geräte dazu, sich abzuschalten. Unsere Elektronik ist da ungeheuer empfindlich. Euer Live-Programm besteht aus RockKlassikern von Led Zeppelin bis AC/DC. Woher kommt diese Vorliebe? STICKBOY: Ist das nicht offensichtlich? (Lacht). Warum sollen Maschinen immer nur seichten Synthesizer-Pop spielen?
Roboter von Universitäten und Betrieben. In unserer Werkstatt bekommen sie ein Service und einen neuen Job. Sie arbeiten dann etwa an unserer Roboter-Bar, die oft bei unseren Konzerten mit dabei ist: Fleischsäcke stellen ihre Becher auf ein Laufband, eine Maschine schenkt von oben Wodka ein, und ein Roboter-Affe pisst danach den Orangensaft dazu. Am Ende der Runde nimmst du deinen Drink vom Fließband. Habt ihr Alternativpläne, falls es mit der Rockkarriere nicht klappt? STICKBOY: Ich wäre im dritten Leben gern Teil des ersten Roboter-Wrestling-Teams. Das würde rocken, oder? nnn%Zfdgi\jjfi_\X[YXe[%Zfd2 nnn%b\iejZ_ifkkifYfkj%[\2 nnn%ifYfZifjj%[\ THE RED BULLETIN
Gregor Schlierenzauer öffnet sein Herz und erzählt von der großen und schwierigen Liebe zum Skispringen. TEXT: ST EFAN WAGNER B ILDER: J ULIAN BAUMA NN
SCH EI SSS E NSI BEL, ABER T R OTZ D E M 52
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regor Schlierenzauer ist der Allerbeste in einer Sportart, die schon zu ihren Guten nicht nett ist. Das beginnt beim Anforderungsprofil: Wer gut Ski springen will, muss sehr kräftig und sehr leicht sein, sehr todesmutig und sehr feinfühlig. Ohne eine gewisse Grundbereitschaft zur Zerrissenheit brauchst du also gar nicht anzufangen. Und dann stellt sich irgendwann heraus, dass sich Skispringen nicht erschließt. Nämlich gar nicht. Sondern im Gegenteil. Es wird immer komplizierter, je mehr du dich damit beschäftigst. „Ein Achtjähriger, der zum ersten Mal in der Luft nicht mit den Armen rudert, glaubt, er kann Ski springen“, sagt Alexander Pointner, Cheftrainer des österreichischen Nationalteams. „Der Gregor glaubt manchmal, er kann es nicht.“ Gregor Schlierenzauer ist freilich der beste Skispringer aller Zeiten, und das in einem Alter, in dem andere beginnen, ans Erwachsenwerden zu denken: Mit 23 Jahren hat er alles gewonnen, was man im Skispringen gewinnen kann, mehrfach und in allen Abstufungen der Überlegenheit, fünfzig Weltcupsiege, WM- und Olympiamedaillen, Vierschanzentournee. Sogar von den Idolen seiner Jugend wird Schlierenzauer bewundert. In Sotschi soll am 9. (Normal-) oder 15. Februar 2014 (Großschanze) die letzte 54
„ES I ST M E I N E G R Ö SST E STÄ R K E ,
DASS ICH SO SENSIBEL BIN. ES IST ABER AUCH M E I N E G R Ö SST E S C H WÄC H E . “ Lücke in der Liste der Erfolge geschlossen werden: Olympia-Einzelgold. (Olympiasieger ist er schon, seit er mit der ÖSVMannschaft 2010 in Vancouver den Teambewerb gewann.) Vier Monate vor Sotschi steht Gregor Schlierenzauer daheim im Keller, der Raum ist ungeheizt, Estrich, Sichtbeton, Neonröhren. Hinter Schlierenzauer eine
neongelbe Galerie aus 26 Paar Sprungski, vor ihm eine gelbe Werkbank, Kabeltrommel, Schraubstock. Auf den Tisch geklebt Zettel mit sauber handgeschriebenen Tabellen, Maßen, Winkeln, die so aussehen, als würden sie sich nicht gerne fotografieren lassen. Gregor Schlierenzauer verbringt in diesem Raum ziemlich viel Zeit. Es ist dann still, keine Musik, nur er und Ski,
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Bindungen, Schuhe, Einstellungen, Abstimmungen. Stunden in Millimetern. Ist das üblich, dass Springer eine Werkstatt daheim haben? „Ich glaube nicht.“ Redet ihr da nicht drüber, untereinander? „Nein.“ Darf ich im Red Bulletin schreiben, dass du daheim im Keller eine Werkbank hast? „‚Eine Werkbank‘, das ja.“ Interview und Fotoshooting sind erledigt, der Termin entspannt sich in den inoffiziellen Teil. Schlierenzauer dreht sich zu der Ahnengalerie seiner 26 Siegerski, lupft einen aus der Halterung. „So ein Ski, weißt du, ist ja auch ein Lebewesen“, sagt er. „Handarbeit, innen Holz, Holz arbeitet. Jeder Ski hat einen eigenen Charakter. 2008/2009 (13 Siege, davon sechs in Serie, beides Rekorde; Anm.) bin ich mit diesem Ski durchgesprungen. Total ungewöhnlich, dass man eine ganze Saison mit einem Ski springt. Aber der hat einfach gepasst … und da, mein allererster Weltcup-Ski, Oslo 2006, der ist heilig. Und da, der von der WM in Predazzo, das ist der aggressivste von allen.“ Als Laie, zugegeben, sieht man dem Predazzo-Ski seine Aggressivität nicht auf den ersten Blick an. Schlierenzauer erklärt also den Unterschied zwischen aggressiven und weniger aggressiven Ski, auf was für Ideen ein Ski beim Absprung kommen kann, und überhaupt der Absprung: „Jeder Sprung ist Glück und Pech. Jeder. Das hat vor allem mit dem Wind zu tun, speziell im ersten Flugdrittel, da sind die Windverhältnisse nie gleich. Das kann also heißen, dass ein eigentlich zu aggressiver Absprung genial funktioniert. Genauso kann dir passieren, dass ein perfekter Absprung nicht aggressiv genug ist.“ „Luft …“, sagt er dann, macht pfff aus den Wangen, „Luft ist ja kein Wattebausch. Luft sind Schichten und Strömungen. Zwischen dem Moment, in dem dir der Trainer das Signal gibt, und dem Moment, in dem du vier, fünf Sekunden später abspringst, können Verwirbelungen entstehen, die du nicht vorhersehen kannst. Und natürlich auch nicht sehen. Du springst also immer ins Ungewisse. Dann musst du versuchen, zu reagieren. Wie gut du reagierst, das ist es, was man Fluggefühl nennt. Dass du die Luft spürst, Wirbel, Böen, Strömungen, dass du intuitiv darauf reagierst, dass du dich drauflegst, wenn da was ist, dich tragen lässt.“ Er könnte stundenlang über Dinge reden, die Zehntelsekunden dauern. Das Reagieren und das Drauflegen, das kann keiner so wie du, oder? „Es ist meine größte Stärke, dass ich da so sensibel bin. Es ist aber auch meine 55
größte Schwäche. Diese Sensibilität, meine ich. Weil das viele Tüfteln dazukommt, am Material, an der Technik, an mir. Du kannst dir ja nicht aussuchen, in welchen Bereichen du sensibel bist. Du bist es überall oder nirgends. Ich spüre zum Beispiel, wenn ich in einen Raum reinkomme, ob der Raum eine gute oder eine schlechte Energie hat. Ehrlich. Dass ich in Kuopio und Kuusamo noch nie gewonnen hab, liegt, anderes Beispiel, daran, dass ich mich in Finnland einfach nicht wohl fühle. Saukalt, windig, das Essen ist nicht meins. Manchmal bin ich sensibler, als es gut wäre für mich.“ Interviews gibt Schlierenzauer so, dass man die Abschrift des Tonbands drucken könnte: intelligent, geschliffen, diplomatisch, charmant und immer ein bisschen unnahbar. Er hatte von Sotschi erzählt (eine moderne Schanze; er mag moderne Schanzen). Er hatte über die beiden Wettkampftage gesprochen. „Es geht darum, optimal vorbereitet hinzufahren und es dann passieren zu lassen. Passieren lassen, das heißt, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Was in der Vorbereitung am wesentlichsten war,
diese Akribie in den Details, ist dann, wenn man oben steht im Anlauf, am unwesentlichsten. Dann wird sie zum Rucksack.“ „Außerdem: Bei Olympia ziehen sie Bewerbe beinhart durch. Da springen wir zu 99 Prozent. Auch wenn das Wetter schlecht ist. Auch wenn der Wind geht. Darauf musst du eingestellt sein. Der Weltcup ist sportlich wertvoller als Olympia. Weil sich über eine Saison Glück und Pech ausgleichen. Aber gerade das macht auch den Reiz von Olympia aus: An einem Tag, da kann alles passieren.“ Wie wird’s den Nerven gehen? „Ich springe besser, wenn es drauf ankommt. Dass mich Druck beflügelt, habe ich oft genug bewiesen.“ Keine Angst, mit 24 alle Ziele erreicht zu haben? „Nein. Warum? Eher Stolz.“ Wenn es Gold wird, was bleibt dann als Motivation? „Die Freude am Springen. Die Challenge, am Punkt in Form zu sein. Immer besser zu werden.“ Wird das reichen? „Das große Ziel wird immer der perfekte Sprung sein.“
S
chlierenzauer streicht mit den Fingerspitzen über den Ski, mit dem er 2011 in Vikersund 243,5 Meter weit geflogen ist, österreichischer Rekord, mittlerweile ist das Gespräch auf seine Begabung gekommen. „Es hat Zeiten gegeben, da hab ich Weltcup-Springen gewonnen und nachher gesagt, dass ich nicht gut gesprungen bin. Die Leute haben sich klarerweise gedacht, was ist denn das für ein arroganter Schnösel. Aber es war wirklich so. Es wissen so wenige Leute, wie viel Arbeit wirklich dahintersteckt. Ich rede jetzt nicht davon, eine Saison lang gut zu sein. Da passt vielleicht dein Sprungstil zum Reglement, du triffst drei-, viermal genau die Kante, hast ein bissl Glück mit dem Wind. Dann bist vorn. Aber eine Saison gut sein, das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass du jahrelang gut springst. WeltcupSpringen über Jahre gewinnen, das zählt. Und das geht nur, wenn du wirklich hart arbeitest. Wirklich hart. Wenn du dich nach dem Abendessen nicht vor den Fernseher haust oder schlafen gehst. Sondern Videos analysierst, wenn’s sein muss, die
„W I ED ER S O GU T W ER D EN W I E M I T 14, DAS I ST E I N E S E H R ,
S EH R G RO S S E M O T I VAT IO N.“
(Schlierenzauer springt aus dem Stand 1,58 Meter hoch; Anm.). Aber in meiner Jugend bin ich teilweise extrem gut gesprungen. Technisch. Da ist noch Aufholbedarf, dass ich dort wieder hinkomm.“ Du warst in deiner Jugend besser als jetzt? Schlierenzauer schaut auf, nickt. „Mhm.“ Das ist aber jetzt kokett, nicht? „Nein. Eigentlich darf man das nicht laut sagen, aber es hat Zeiten gegeben, wo meine Technik extrem lässig war. Lässiger als heute. Mit vierzehn bin ich sehr gut g’hupft. Natürlich war das Reglement anders, und meine Hebel, ich war ja 15, 20 Zentimeter kleiner als heute.“ „Das ist im Skispringen eines vom Schwersten, was es gibt: Du bist als Junger gut, dann fangst zum Wachsen an, und es stimmt nix mehr zusammen. Dann bist normalerweise weg vom Fenster.“ Hast du noch Videos von damals? „Die nehmen wir noch immer als Referenz. Vom Schanzentisch her, wie die Hocke in der Anfahrt ausgeschaut hat. Wieder so gut zu werden wie mit vierzehn, das ist eine sehr, sehr große Motivation.“
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halbe Nacht. Dann hören die Zahnradln im Kopf zum Drehen nicht auf, wenn du schlafen gehst.“ Erstaunlich. Die meisten halten dich für das Jahrhundert-Talent, dem vieles in den Schoß fällt. „Viele meiner Weltcup-Springen hab ich in der Nacht davor gewonnen. Das ist sicher ein großer Grund für meine Erfolge. Aber auch eine große Belastung, weil über die Jahre macht das schon wahnsinnig müde.“ Woher weißt du eigentlich, dass du den perfekten Sprung noch nicht gesprungen bist? „Ich weiß es einfach. Ich bin jetzt erfahrener und athletisch besser als in der Jugend, ich bin kräftiger geworden
Wenn es übers Skispringen geht und über die Jagd auf sich selbst, redet sich Gregor Schlierenzauer die Wangen rot, da kann’s im Keller noch so ungeheizt sein. „Im Skispringen gibt es nie ganz richtig oder ganz falsch. Es gibt im besten Fall eher richtig oder eher falsch. Du musst immer abwägen, immer probieren, immer nachdenken. Kleinste Dinge machen extrem viel aus. Beim Material, bei der Technik, bei uns, in der Athletik, im Kopf. Natürlich auch beim Wetter. Und bei der Schanze. Zwei Schanzen mit denselben Daten können grundverschiedene Schanzen sein. Sogar ein und dieselbe Schanze kann ganz anders werden. In Stams zum Beispiel haben sie den Wald daneben ausgeholzt. Die Schanze springt sich ganz anders jetzt.“ „Das ist es“, sagt er dann und holt Luft, „das ist es auf den Punkt gebracht. Das ist Skispringen. Extrem viele extrem kleine extrem wichtige Dinge. Das macht auch einen Teil der Faszination aus, die dich nicht loslässt.“ „Aber der andere Teil der Faszination sind die Sekunden in der Luft. Es gibt nichts Geileres als das Gefühl, wenn du spürst, der geht jetzt ab, es trägt dich. Das erleben, das kann dich süchtig machen. Das macht dich süchtig.“ Er bläst aus. „Aber es ist halt insgesamt schon eine scheißsensible Sportart.“ nnn%^i\^fijZ_c`\i\eqXl\i%Xk
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D i e b l a u e n Tr u c k s v o n K a m a z Master dominieren die Rallye D a k a r. W e r k s b e s u c h i n Ta t a r s t a n , wo Sieger noch selbst Hand an ihre Geräte legen. K\ok1 N\ie\i A\jje\i =fkfj1 ?\`eq K\jXi\b
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er Stadtplan von Nabereschnyje Tschelny, das wir ab sofort wie die Einheimischen ganz lässig nur „Tschelny“ nennen werden, der Stadtplan von Tschelny also erzählt mehr über die Stadt, als ihr eigentlich recht sein kann. Der ursprüngliche Ortskern: ein paar Backsteinbauten, ins Eck gedrängt. Der Raster: geometrischer noch als jener amerikanischer Satellitenstädte. Mitte der 1970er Jahre hatte die Verwaltung der Sowjetunion nach Urgieren der Tatarstaner Polit-Prominenz durchgesetzt, in dem am Fluss Kama gelegenen Nest ein LKW-Werk zu errichten, und zwar das größte der gesamten Sowjetunion. Dazu brauchte es außerdem eine Stadt für gut eine halbe Million Menschen, die baute man gleich mit. Zur fraglichen Zeit dürfte im Planungsbüro ausschließlich kariertes Papier vorrätig gewesen sein, was den streng geometrischen Aufbau der Stadt einerseits und eine exklusiv russische Eigenheit andererseits erklärt: In Tschelny fragt dich keiner nach deiner Straße, sondern nach deinem Block. In den 1990er Jahren, die in der Ex-Sowjetunion nur die „wilden Neunziger“ genannt werden, als der Zerfall der alten Macht Glücksritter, Orientierungslose und Kriminelle an die Oberfläche spülte, als Menschen arm zu Bett gingen und steinreich aufwachten (oder umgekehrt), als sogar Schulkinder der einzelnen Blocks so verfeindet waren, dass die Eltern Schutzgeld zahlten, blieb der Grund für die Existenz dieser Stadt so etwas wie ein Rettungsanker für viele: Kamaz. Die schiere Größe des Areals schafft es noch zwei Generationen nach der Werksgründung, den unbedarften Besucher zu plätten. Täglich öffnet sich für 50.000 60
Arbeiter der Schlagbaum, ein deutsches Lehnwort für „Schranken“ auf russisch. Das „Kamaz“-Schild unter der Assemblierungshalle, aus der die fertigen LKW rollen, hat die Dimensionen eines Schwimmbeckens (das sich an der gigantischen Fassade allerdings verliert). Kamaz, das Werk, ist ein eigener Ortsteil. Die Werkssiedlungen, das ist der Rest der Stadt. Wie hat man Tschelny so schnell voll bekommen, mag man sich fragen, und die Antwort liegt in der planwirtschaftlichen Realität des Kommunismus. In der Sowjetunion der 1970er Jahre beantragte man eine Wohnung (die an einen Arbeitsplatz gebunden war) und wartete. Und wartete. Und wartete. Oder man ging nach Tschelny (das kurz sogar den Namen des Generalsekretärs der allmächtigen Kommunistischen Partei trug: Breschnew [nach dessen Tod 1982]). Dort bekam man sofort eine Wohnung zugeteilt, alles war neu, alle sechs Straßenbahnlinien der Stadt endeten beim Kamaz-Werk, ein Fluss diente als Naherholungsgebiet. Sinnigerweise hatte
I n Ts c h e l n y o r i e n t i e r t m a n sich nach Blocks, nicht Straßen. Es gibt kein Ortszentrum, nichts, was als Nullmeridian durchginge. Auch das Kamaz-Werk mit seinen 50.000 Mitarbeitern ist es nicht.
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die Sowjet-Verwaltung im nur 40 Kilometer flussaufwärts gelegenen Nischnekamsk die Petrochemie konzentriert. Heute, wo es in Tschelny 20 kreuz und quer verlaufende Straßenbahnlinien gibt, noch immer kein Ortszentrum (das KamazWerk ist es jedenfalls nicht), kein Denkmal, das als Nullmeridian durchginge, wo nur langgediente Einheimische den Unterschied zwischen Wohnblocks der 1970er und der 1990er erkennen können, sehnt man sich nach Fixpunkten. Einen davon findet man ein paar Prospekte vom Kamaz-Hauptwerk entfernt. Hier, in einem Zweckbau aus dem Jahr 2007, ist Kamaz Master zu Hause, die ausgelagerte Sportabteilung von Kamaz. Seit einem Vierteljahrhundert nimmt man ununterbrochen an der Rallye Dakar teil und hat sie bislang elfmal gewonnen. 110 Menschen arbeiten bei Kamaz Master, sie sind die Elite. Der erste Tag 62
unseres Besuchs fällt auf den russischen Staatsfeiertag. Hier ist dennoch ganz normaler Betrieb. Einziger Unterschied: Das Essen in der Kantine, wo sich alle brav anstellen und ungeachtet von Position oder Alter nebeneinandersitzen, ist an diesem Tag gratis. Auf der großzügig angelegten gläsernen Brücke, die den Blick auf die Montagehalle erlaubt, sind die Pokale ausgestellt. Schnelles Zählen ergibt eine Zahl jenseits der hundert. Je wichtiger der Sieg, desto prominenter der Platz. Die Trophäen der Dakar-Gesamtsiege stehen auf einer russischen Fahne in der Mitte. „Der da war ich“, sagt Wladimir Tschagin, „der da, diese Reihe hier und die beiden da unten, glaub ich. Ach ja: Der da drüben geht auch auf mein Konto.“ Der Mann, Jeans, weiße Turnschuhe, kurzes kariertes Hemd, Sportuhr in Rotgold, ist eine wahre Legende, einer der THE RED BULLETIN
MARCELO MARAGNI/RED BULL CONTENT POOL
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W l a d i m i r Ts c h a g i n ( r e c h t s ) ist mit 63 Etappensiegen der erfolgreichste DakarTe i l n e h m e r d e r G e s c h i c h t e . A l s Te a m c h e f k n ü p f t e r seit dem Jahr 2012 direkt an seine früheren Erfolge an. „Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit der D a k a r, d a w e i ß m a n zwangsläufig, was man z u t u n h a t “, m e i n t e r bescheiden.
bekanntesten und erfolgreichsten Sportler Tatarstans. Aufgrund seiner sieben Gesamt- und 63 Etappensiege ist er der unbestrittene Zar der Dakar. Keiner in der Geschichte des Rennens hat mehr gewonnen als Tschagin. Darum war er der logische Teamchef nach Ende seiner aktiven Karriere. Mit achtzehn, als hoffnungsvoller Kartfahrer, hat er ganz unten begonnen, mit dem Besen in der Hand der frisch gegründeten Sportabteilung. Man hatte ihm gesteckt, dass Abteilungsleiter Semen Jakubow die Kamaz-Spitze überzeugen wollte, an der Rallye Dakar teilzunehmen, „um der ganzen Welt die Überlegenheit sowjetischer Lastkraftwagen zu demonstrieren“, wie man das damals korrekt formulierte. Da wollte er dabei sein. Im Dezember 1989 machten sich die Abenteurer erstmals auf den Weg. „Für die Zöllner an der französisch-spanischen THE RED BULLETIN
Grenze waren wir die ersten Sowjetbürger, die sie leibhaftig zu Gesicht bekamen“, erinnert sich Tschagin, der als Mechaniker mitfahren durfte. 1991 erreichten die Kamaz erstmals Dakar: Alle fünf Trucks kamen ins Ziel, die Plätze 2 und 3 übertrafen sämtliche Erwartungen. Kurz danach zerfiel die Sowjetunion, und der ehemalige Staatsbetrieb Kamaz wurde zur Aktiengesellschaft.
is zum ersten Sieg sollte der Kalender 1996 zeigen, in diesem Jahr gab Wladimir Tschagin auch seine Premiere im Cockpit. Seinen ersten Gesamtsieg anno 2000, gefahren auf der Route Paris–Dakar–Kairo, hält er aus anderen Gründen in hohen Ehren: „In der Republik Niger gab es Terroristen, die Rallye musste unterbrochen werden. Wir haben dann den kompletten Tross mit Antonow-Frachtmaschinen nach Libyen ausgeflogen: 15 Trucks unten im Bauch, oben Autos, dazwischen Motorräder, und im ersten Stock die Piloten. Ein Wunder, dass die 63
Während 49 Wochen im Jahr sind die Fahrer nicht von normalen Mechanikern zu unterscheiden. Hier baut Vorjahressieger Eduard Nikolajew (mit dem Rßcken zum Betrachter) mit zwei Kollegen einen Motor ein.
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Riesenvögel überhaupt noch abheben konnten.“ Ohne die Hilfe von Kamaz hätte die Rallye nicht beendet werden können. Genau wie einst Wladimir Tschagin müssen sich die heutigen Piloten wie Eduard Nikolajew ihr Cockpit im Wortsinn erarbeiten: „Wir sind in erster Linie Mechaniker, in zweiter Rennfahrer und werden wie Mechaniker bezahlt.“ Freilich werden Siege mit Prämien belohnt. Die Stars der Dakar montieren ihre Trucks, reparieren und verbessern sie und haben am Abend selbstverständlich schwarze Fingernägel. Wer sich durch besonderes Talent hervortut, bekommt die Chance, sich bei einem lokalen Rennen als dritter Mann, als Mechaniker im Cockpit, zu beweisen. Nikolajew diente sich THE RED BULLETIN
über den Platz an der Seite von Wladimir Tschagin und Ilgizar Mardejew hoch, bevor er zum ersten Mal selbst ans Steuer durfte. Was arbeitet so ein Mechaniker während der Fahrt? „Man überwacht die Instrumente, muss alle Sollwerte und -daten kennen und ist für den korrekten Luftdruck der Reifen zuständig: weich im Sand, hart auf Geröllpisten und Asphalt.“ Das passiert dank eines integrierten Druckluftsystems während der Fahrt. Nikolajew: „Ein guter Mechaniker nimmt dem Fahrer viel Arbeit ab.“ Die Auslese für die Dakar ist hart, und es gibt für den hoffnungsvollen Nachwuchs genügend Gelegenheit, etwas falsch zu machen, sich etwa im Cockpit zu übergeben. Eduard Nikolajew, resolut: „Wem schlecht wird, der bleibt daheim. Auf die Dakar fahren nur ganze Kerle.“ Der russische Magen vertraut im Biwak auf heimische Küche, etwa auf den guten Trockenfisch, auch ein Kühler mit tatarischem Bier soll schon gesichtet worden sein. Wjatscheslaw „Slawa“ Misjukajew, von fünf Dakar-Starts gestählter Beifahrer: „Schlimm sind nur Bergstraßen. Da passt man am Vorabend besser mit dem Essen auf.“ Unvermeidlich, dass es zu Reibereien kommt, wenn drei Männer zwei Wochen lang unter Extrembedingungen auf vier Quadratmetern verbringen. „Es kam schon vor, dass Fahrer ihre Copiloten während des Rennens aussteigen ließen“, kichert Slawa, „aber nicht bei uns. Wir haben eine Regel: Im Biwak vergessen wir, was draußen auf der Strecke war.“ Es gibt wenig, das Menschen so fordert wie die Dakar – psychisch wie physisch. Wladimir Tschagin erinnert sich an Marokko 2007: „Ich wollte im Staub ein Auto überholen und habe bei rund 130 km/h einen Felsbrocken übersehen. Es folgte ein vierfacher Überschlag, die Kabine war vom Chassis abgerissen, ich konnte mich nicht bewegen, und wir mussten mit Gewalt befreit werden. Wir hatten Glück: Bis auf Prellungen, eine Hand- und eine glimpflich ausgefallene Wirbelverletzung ist nichts passiert. Der Mechaniker und ich haben die Dakar danach noch zweimal gewonnen, der Beifahrer dreimal.“ Aus ebenso unverwüstlicher Substanz wie die Jungs im Cockpit sind die Trucks selbst geschmiedet. Von den anfänglichen Versuchen mit Serienmaterial hat man sich längst emanzipiert. Ein Kamaz Master besteht heute aus den besten LKW-Teilen aus der ganzen Welt. Ilgizar Mardejew, einst selbst erfolgreicher Dakar-Pilot und nun Produktionsmanager: „Aus dem Hauptwerk von Kamaz kommen die Kabi-
nen, wir modifizieren sie. Das Fahrwerk entsteht in Kooperation mit dem deutschen Spezialisten Reiger, das Getriebe kommt von ZF. Die Achsen liefert Sisu aus Finnland. Als künftigen Motor testen wir einen von Liebherr.“ Die Konkurrenz macht das übrigens nicht anders: „Hino ist eine japanische Firma, aber der Renntruck kommt aus Frankreich. Iveco ist italienisch, aber die Renntrucks sind Holländer.“ Tief unten im Keller von Kamaz Master steht der Motorenprüfstand. Künftig begrenzt das Reglement den Hubraum der Motoren auf 16,5 Liter, außerdem müssen sie schadstoffarm sein. Es wird keine schwarzen Wolken wie bei den bisherigen 18,5-Liter-Sauriern mehr geben. Eine harte Nuss für die Techniker, zumal möglichst viele der tausend Pferde das Downsizing überleben sollen. Noch beeindruckender ist das Drehmoment, entscheidend für das Fortkommen im tiefen Sand: Mit 4500 Newtonmetern hat ein Kamaz Master 18-mal so viel Drehmoment wie ein 110-PS-VW-Golf TDI. Der Tank fasst 1000 Liter, Verbrauch pro Stunde: bis zu 150 Liter.
m mit dieser Gewalt fertig zu werden, muss alles verbessert werden, vom Kühlsystem bis zum Zylinderkopf, von den Pleuellagern bis zu den Ventilen. Das ist es, was bei Kamaz den lieben langen Tag geschieht, das bloße Zusammenschrauben der Trucks ist nur ein Aspekt. „Sperrt man mich allein in der Werkstatt ein, habe ich einen Renntruck innerhalb einer Woche fertig zusammengebaut“, lächelt Andrei Karginow, mit Platz 3 der am schlechtesten platzierte Kamaz der Dakar 2013. Der historische Dreifachsieg ließ die Emotionen der scheinbar so kühlen Tataren überschwappen. Sieger Eduard Nikolajew musste nach der Zieldurchfahrt tatsächlich heulen, und die vom anderen Ende der Welt angereisten Fans ließen ihn und das Team hochleben, sehr hoch und sehr lang. Es folgte ein offizieller Empfang in Moskau, in die Eingangshalle des heimatlichen Flughafens Nischnekamsk hätte bei der Landung der Sieger kein Mäuschen mehr gepasst. Am nächsten Tag in der Früh waren alle pünktlich wieder in der Werkstatt. 65
MEIN SPIEL. Meine Regeln. Wie es sich anfühlt, im eigenen Erfolg gefangen zu sein, und wie man da wieder rauskommt: Brian Fallon von The Gaslight Anthem über seine Emanzipation von Bruce Springsteen. Text: Jon Coen Bilder: Matthew Salacuse
Es war am 30. März 2013 im Troxy, einer ziemlich großen Londoner Veranstaltungslocation, spätabends, backstage. „Auf einmal fühlte es sich an, als wäre alles gesagt. Wir dachten: ‚Warum tun wir das alles überhaupt?‘ Und plötzlich waren da Gedanken, Schluss zu machen … ernsthafte Gedanken“, sagt Brian Fallon, der Frontmann der Band The Gaslight Anthem. Keine Schreiduelle, ergänzt er, nein, auch keine gegen die Wand geworfenen Bierdosen. Nichts. Nur ein zivilisiertes, ruhiges Gespräch darüber, die Band aufzulösen. Wir sitzen in New York, bei Artichoke Basille’s Pizza, als Fallon die Geschichte jener Nacht erzählt, „niemand kannte die Story bisher“. Die Juli-Hitzewelle ist zwar überstanden, aber es hat spätnachts immer noch über 30 Grad und eine Luftfeuchtigkeit wie im Dschungel. „Brutal! Wie viel Grad hat es … 38?“, fragt Fallon. Es ist eine rhetorische Frage, während er sich über ein Stück Margherita mit frischem Basilikum hermacht. Dank der Klimaanlage ist der Raum halbwegs erträglich, aber nicht wirklich kühl. Brian Fallon hat Auftritte an Orten wie dem Londoner Wembleystadion hinter sich, aber am wohlsten fühlt er sich immer noch in einfachen, günstigen Lokalen wie diesem. Er kennt einen ganzen Haufen an Pizzerien in New Jersey, in denen man günstig essen kann, erzählt er. Filme lädt er über iTunes runter, weil sie dort um einen Dollar günstiger sind als bei seinem Kabelanbieter. Fallon wuchs in New Jersey auf, in der Nähe des Strandes. In New Brunswick, einem College-Städtchen 66
zwischen New York und Philadelphia, gründeten er, der Gitarrist Alex Rosamilia, der Schlagzeuger Benny Horowitz und der Bassist Alex Levine – selbstverständlich alle in den damals obligatorischen PunkOutfits – eines Tages ihre Band. 2007 veröffentlichten sie ihr erstes Album „Sink or Swim“ und gingen damit auf Tour. Sie spielten selten vor mehr als 150 Leuten, Fallon war damals schon Mitte zwanzig. „Jimi Hendrix und Kurt Cobain waren mit 27 tot“, sagt er. „Wir hatten gerade mal angefangen. Und null Ahnung, ob das alles zu irgendwas führen würde. Mit den Einnahmen der einen Show konnten wir uns gerade mal die Fahrt zur nächsten leisten. Ja, klar, unsere Eltern unterstützten uns, aber zwischendurch kamen Sätze wie ‚Vielleicht solltest du dir einen Plan B überlegen‘. Wir mussten das also auf die Reihe kriegen. Und ziemlich schnell.“ Im Sommer 2008 veröffentlichten The Gaslight Anthem „The ’59 Sound“, einen grandiosen Mix aus Punk und Americana. Ein großer Wurf. Das Album war wie ein Mikro direkt an den Wurzeln der amerikanischen Musik. Zwei ausverkaufte Shows im legendären Stone Pony in Asbury Park, New Jersey, einer der bekanntesten Locations überhaupt. Klingt alles (mehr als nur) ein bisschen nach dem Plot eines Springsteen-Songs? Da ist was Wahres dran. Auch The Boss wurde unter anderem mit Auftritten im Stone Pony berühmt. Bruce Springsteen hatte mit seiner E Street Band die Bio-
grafie von The Gaslight Anthem praktisch vorgelebt, bevor die überhaupt geboren waren. Vier Jersey-Jungs aus Arbeiterfamilien, die in ihren Converse davon träumen, vom Rock ’n’ Roll leben zu können. Bruce ist für diese Gegend, was John F. Kennedy für Boston war: derjenige von ihnen, der es wirklich geschafft hat. Als The Gaslight Anthem mit „The ’59 Sound“ auf Tour waren, kam kaum ein Artikel über die Band ohne Bezugnahme auf Springsteen aus. 2009 machte Bruce die Beziehung zur Band sozusagen offiziell, als er beim Glastonbury Festival in Schottland gemeinsam mit The Gaslight Anthem „The ’59 Sound“ spielte. Eine große Ehre für die Band und ein weiterer Push für ihre Karriere. Aber es reicht, einen Gaslight-Song zu hören oder gute fünf Minuten mit Fallon zu reden, um eine Idee davon zu kriegen, wie vielfältig Fallons Einflüsse sind. Ständig erwähnt er Menschen, die ihn inspiriert haben; „während ich ‚The ’59 Sound‘ geschrieben habe, war es zum Beispiel Sam Cooke“. Fallon liebt auch die Rolling Stones. Er schwärmt von Mike Ness. Er zeigt ein Tattoo, das seine Verehrung für Greg Dulli von den Afghan Whigs ausdrückt (und übrigens von Bryan Kienlen, BouncingSouls-Bassist, gestochen wurde). Er vergisst in kaum einem Gespräch darauf, Pearl Jam als seine Lieblingsband zu bezeichnen. An diesem heißen Abend im Juli spricht er außerdem über Bob Dylan. Und dann noch über Lawrence Arms, Steve Earle, Lucero und, und, und.
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allons Problem mit dem Springsteen-Vergleich fing an, als er 2010 „American Slang“ schrieb, und verstärkte sich 2012, als er mit The Gaslight Anthem nach Nashville fuhr und „Handwritten“ aufnahm, das vierte Studioalbum der Band. Das Album stürmte die Charts, aber hartnäckig wurde immer wieder die Frage gestellt, wie viel Bruce immer noch im Gaslight-Erfolg steckte. „Das mit Springsteen hat den Leuten zwar gefallen. Aber ich will nicht wegen des Erfolgs anderer weiterkommen. Ich bin Songwriter. Ich liebe mein Handwerk und alles, was dazugehört – die Poesie, T. S. Eliots Gedichte, die Blues-Platten. Ich habe zwanzig Jahre gebraucht, um Springsteen und The Clash wirklich zu verstehen. Ich mag ihre Songs immer noch sehr. Aber es gibt nichts mehr, was ich für mich noch aus ihnen rausholen könnte.“ Obwohl er noch kein Soloalbum veröffentlicht hat, haben Brian Fallon und seine Gibson-Akustikgitarre ihre eigene Anhängerschaft. 2011 haben Fallon und Ian Perkins, der die Gaslights seit 2010 mit Gitarre und Background-Vocals verstärkt, ihr Side-Project The Horrible Crowes ins Leben gerufen. Sie nahmen das Album „Elsie“ auf, die Songs darauf sind noch düsterer als die Gaslight-Balladen. Die Karrierewege der beiden Bands waren vollkommen unterschiedlich. „Unser zweites Gaslight-Anthem-Konzert überhaupt hatten wir im ‚Only Game in Town‘ gespielt, das ist eine Art Spielzeuggeschäft in Somerville, New Jersey. Vor ungefähr zwanzig Leuten, in einem sehr kleinen Raum.“ Im Gegensatz dazu fand der erste Gig der Horrible Crowes im Bowery Ballroom statt, an New Yorks Lower East Side. Der zweite im berühmten Troubadour, West Hollywood. „Beide Shows ausverkauft. Verrückt!“, erinnert sich Fallon. Er würde so oder so einen erfolgreichen Weg vor sich haben, ob nun mit Gaslight Anthem oder den Horrible Crowes. Was also passierte im BackstageBereich der eingangs erwähnten Londoner Show an jenem Märzabend 2013? „Es war ja nicht so, dass uns das Thema über Jahre verfolgt hätte. Auf einmal war es da. ‚It’s better to burn out than to fade away‘ (aus Kurt Cobains Abschiedsbrief; Anm.), heißt es ja. Also: wenn schon aufhören, dann kurz und schmerzlos. Mir ist lieber, die Leute fragen: ‚Wo ist diese Band geblieben?‘, als sie fragen sich, wann wir’s endlich lassen. Dafür liebe ich die Band und was wir erreicht haben, zu sehr.“ THE RED BULLETIN
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„ICH WILL NICHT NUR AKKORDE ZUPFEN, ICH WILL RIFFS SPIELEN.“
Wichtigstes Thema der Gaslights und ihres Frontmanns war zuletzt, sich als Künstler zu emanzipieren. Und das auch deutlich zu sagen. „Ich möchte niemand anderer sein als ich selbst. Ich will mein eigenes Stück vom Kuchen. Ich will nicht das Stück von Bruce, nicht das von Joe Strummer und auch nicht das von Paul Westerberg.“ Er wird ziemlich emotional. „Ihr Stück ist ihr Stück. Gehört ihnen. Ich werd’s nicht essen – auch wenn ich mir karrieremäßig ins Knie schieße. Ich habe schließlich nicht mit etwas angefangen, um es auf die Art der anderen zu machen. Es ist mein Spiel. Und ich mache die Regeln.“
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ie das aussieht, sah man am Pier 26 am 28. Juli. Nach drei supererfolgreichen Nächten in New York in Serie, während der Zugabe, kamen „Bru-huce!“-Sprechchöre aus dem Publikum, sie hallten über den Hudson River. In diesem Moment hörte Fallon auf, das Spiel mitzuspielen. Er drehte sich um, schmetterte „Teenage Wasteland“ von The Who und verließ die Bühne. Am Tag darauf schüttete er in einem Online-Posting sein Herz aus: Er wolle nicht mehr in eine fremde Schublade gesteckt werden. Nie mehr. Sein Posting löste in der Band eine Diskussion aus und führte zu ganz neuen Inspirationen. Horowitz sprach über John Bonhams Groove, Rosamilia übers Klavierspielen, Perkins schlug Slide-Gitarre vor. „Perfekt!“, sagt Fallon. „Ich will nicht nur Akkorde zupfen, ich will Riffs spielen. Mich mit Blues beschäftigen. Ich will etwas anderes machen. Ich spiele für mich und nicht für sie. Man braucht ein gewisses Maß an Egoismus, um selbstlos werden zu können.“ Fallon schlug vor, die Songs, an denen er für sein Soloalbum gearbeitet hatte, auf die nächste Gaslight-Platte zu nehmen. Die Entscheidung darüber fiel einstimmig aus. The Gaslight Anthem würden weitermachen. „Ich hatte angefangen, eine Liste mit Typen zu erstellen, die sich von ihren Bands distanziert haben. Ryan Adams ist einer von ihnen. Whiskeytown war eine gute Band, aber sie haben keine Nummer wie ‚Heartbreaker‘ geschrieben. Das war Ryan. Bei mir ist es anders. Ich weiß, dass ich genau das machen kann, was ich machen muss – und zwar gemeinsam mit diesen Jungs.“ nnn%^Xjc`^_kXek_\d%Zfd
THE RED BULLETIN
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COULTHARDS
KUBA IN HAVANNA HALTEN ERFINDERGEIST UND PLASTIKKANISTER EDLE OLDTIMER AM LEBEN. DAVID COULTHARD SETZTE SICH FÜR UNS ANS STEUER. Bilder: Balazs Gardi
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„In diesem 1955er Pontiac Chieftain startete ich im August bei der Classic Car Rally in Havanna, einer 70-Kilometer-Fahrt durch Kubas Hauptstadt. Der Pontiac ist eine zeitlose Schönheit, obwohl er seit fünfzig Jahren mit unzulänglichen Ersatzteilen gewartet wird (Grund ist das US-Handelsembargo gegen Kuba; Anm.). Ich bin mir nicht mal sicher, ob der Wagen funktionierende Bremsen hatte. Ist aber auch egal: Du fühlst dich phantastisch, sobald du drinsitzt.“
„Hier durchstöbere ich mit Tony Burrows, dem Support Team Manager bei Infiniti Red Bull Racing, ein Ersatzteillager in Alt-Havanna. Felgen, Scheinwerfer, rostige Auspuffrohre: Einfach alles wird aufgehoben. Der Einfallsreichtum der kubanischen Automechaniker ist unerschöpflich: Rostet zum Beispiel ein Tankbehälter durch, tauscht man ihn einfach gegen einen Kanister aus Plastik.“
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„Die Besitzer unseres Pontiacs betreiben ihren eigenen Taxi-Service, und in dieser Garage warten sie ihren Oldtimer. Das Auto ist ihre wichtigste Einnahmequelle und muss um jeden Preis funktionstüchtig erhalten werden. Als meine Mechaniker das Taxi inspizierten, staunten sie nicht schlecht: Der Motor im Inneren stammt aus einer modernen Frontantriebs-Limousine.“
„In Havanna wirst du zum Zeitreisenden. Die Stadt war einmal ein blühender Ort – und hat noch immer großes Potential. Gleich zeitig bist du nicht einmal Besitzer deines Hauses. Wenn du umziehen willst, musst du mit jemandem aus einem anderen Stadtteil tauschen.“
„Havanna beeindruckt mit seiner Jugendstilund Kolonial-Architektur, um die sich seit der Revolution allerdings niemand mehr kümmert. Andererseits siehst du überall frisch polierte Autos wie diesen Ford Fairlane, die von ihren Besitzern bestmöglich in Schuss gehalten werden. Die wenigen Leute, die sich auf Kuba ein Auto leisten können, pflegen es mit größter Sorgfalt und Hingabe. Der Grund: Auf der Insel ist jeder Wagen unersetzbar.“
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„Während der Classic Car Rally war mein Beifahrer Tony für die Navigation zuständig. Wie ihr sehen könnt, war das ein entspannter Job: Die Straßen sind ziemlich leer. Die meisten Einwohner Havannas nehmen den Bus. Auf ganz Kuba gibt es, bei elf Millionen Einwohnern, nur etwa 250.000 Autos, weshalb es auf den Straßen selten hektisch zugeht.“
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THE RED BULLETIN
MIT IHREN REKORDEN SCHREIBEN SIE GESCHICHTE. MIT IHREN LIEBLINGSGERICHTEN EIN KOCHBUCH.
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Dein Programm im Winter
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Flieg auf die Piste GETTY IMAGES
RUSSISCHE HELIKOPTER, JUNGFRÄULICHER TIEFSCHNEE, KEINE TOURISTEN: WILLKOMMEN IN KIRGISTANS BERGWELT. I<@J<E# J\`k\ /)
THE RED BULLETIN
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ACTION!
AUSSEN DI ENST
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Das rasende Auge GEHEIMWAFFE DIE CAM, MIT DER DER MOUNTAINBIKE-PRO SEINE IDEALLINIEN VERMISST.
„Meine Sony Action-Cam HDR-AS30V hilft mir im Training enorm“, sagt kein Geringerer als der amtierende Mountainbike-Downhill-Europameister Markus Pekoll aus Schladming. „Ich zeichne jeden Trainingslauf auf. Im Ziel stecke ich die Speicherkarte ins Handy und kann unterschiedliche Linien analysieren und Zeitunterschiede stoppen.“ Besonders angetan es ihm die „Steadyshot“-Funktion: „Das Bild bleibt völlig ruhig, man kann sich voll auf die Linie konzentrieren. Wie ruppig der Untergrund ist, sieht man nur am wackelnden Helmvisier.“ Im Rennen selbst verbietet der Weltverband UCI Kameras. Schade, „denn die Intensität eines Rennlaufs, der Speed und die Zuschauermassen an der Strecke sind unvergleichlich“. nnn%jfep%Xk
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THE RED BULLETIN
KURT KEINRATH
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Frösche in Feierlaune
LAIF (3), PHILIPP HORAK, PICTUREDESK.COM (3)
FLORIAN OBKIRCHER
MUMBAI TONSTUDIO, AGENTUR, LIVE-CLUB: DIE ERSTE ADRESSE FÜR BANDS IN INDIENS GRÖSSTER STADT HEISST BLUEFROG. Was tun, wenn die Lieblingsbands nie in die eigene Stadt kommen? Selbst die Initiative ergreifen – wie fünf Künstler in Mumbai: Vor sechs Jahren gründeten sie ihren eigenen Club in einer aufgelassenen Fabrik. Das Ziel: die lokale Bandszene fördern und ihre großen Helden nach Mumbai holen. Heute gibt’s im blueFROG ein Restaurant mit futuristischer Sitz-Kraterlandschaft, ein Tonstudio für junge Talente, eine Künstleragentur – und einen Club mit sechs Konzerten pro Woche. Von Jazz-Gitarrist John McLaughlin bis DJ-Legende Sasha – den Betreibern geht’s beim Booking nicht um Genres, sondern einzig um gute Musik. Das zeigt sich auch in der Bar-Politik: Während Konzerten gibt’s keine Cocktails. Der Lärm des Shakers würde den Hörgenuss beeinträchtigen. 9CL<=IF> DXk_liX[Xj D`cc :fdgfle[# J\eXgXk` 9XgXk DXi^# Cfn\i GXi\c# DldYX` +'''(*# @e[`\e nnn%Ycl\]if^%Zf%`e
THE RED BULLETIN
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TRAVEL
ZEIT FÜR APRÈSSKI Á C8 B@I>@JK8E
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Powder-Paradies
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HELISKIING IN KIRGISTAN MIT RUSSISCHEN HELIKOPTERN IN DIE ENDLOSE WEITE UNBERÜHRTER TIEFSCHNEE-WELTEN IN DER „SCHWEIZ ZENTRALASIENS“.
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THE RED BULLETIN
GETTY IMAGES, FITUNDFUN-OUTDOOR.COM, SHUTTERSTOCK (2)
Kirgistan wird wegen seiner Berge (machen 95 Prozent des Landesfläche aus) auch die „Schweiz Zentralasiens“ genannt. Im Gegensatz zu ihrem europäischen Pendant sind die kirgisischen Ski-Resorts aber nach wie vor klein. Fast unendlich groß hingegen ist die Welt, die sich abenteuerlustigen Wintersportlern eröffnet, lassen sie sich von russischen Mi-8 Helikoptern in eine Welt unberührten Pulverschnees tragen. Einer, der diese Erfahrung bereits gemacht hat, ist Nick Armstrong. „Ich hatte von diesen phantastischen Bergen gehört, auf denen noch nie jemand war“, erzählt der australische Snowboarder im Gespräch mit The Red Bulletin. „Ich flog mit Freunden nach Südkirgistan und war total beeindruckt. Wir waren im Basislager-Resort in Suusamyr auf 3000 Meter Höhe untergebracht und wurden auf bis zu 4500 Meter geflogen. Das Gebiet war völlig unberührt, alles war von weichem Pulverschnee bedeckt.“ Das bedeutet natürlich auch, dass das Terrain komplett ungesichert ist. „Du brauchst auf jeden Fall einen Guide“, sagt Armstrong. Bfjk\e1 XY „Unsere Führer waren super, und *.' <lif ] i \`e\e die Sicherheitsausrüstung war auf ?\c`jb``e^$KX^ dem modernsten Stand. Der Trip `e JlljXdpi f[\i war großartig – und noch etwas: BXiXbfc d`k Die Kirgisen sind ein unglaublich =XekXjk`Z 8j`X% _\c`$jb`%b^ gastfreundliches Volk.“
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ACTION!
WORKOUT
Alle Schrauben, locker! SNOWBOARD KANADAS SLOPESTYLEGENIE MARK McMORRIS PERFEKTIONIERT SEINE HIGHSPEED-ROTATIONEN MIT TRAMPOLIN UND MEDIZINBALL.
TIM ZIMMERMAN/RED BULL CONTENT POOL, SEBASTIAN MARKO/RED BULL CONTENT POOL, SHUTTERSTOCK
HERI IRAWAN
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„In jedem steckt ein Champion“, sagt Snowboard-Profi Mark McMorris, „die Kunst ist allein, den Champion in sich zu finden.“ Mit sportlichen Meisterleistungen kennt sich der 20-jährige Kanadier aus: 2012 landete er beim Big-Air-Bewerb in Aspen, Colorado, den ersten Backside Triple Cork 1440 der Winter-X-GamesGeschichte – einen dreifachen Salto mit dreifacher Schraube. Einen Tag später räumte er Gold im Slopestyle ab und ließ im März 2013 Silber in derselben Disziplin folgen. Die Vorbereitung auf die Schneesaison absolviert Mark ab August in Encinitas, Kalifornien. Neben vier Krafteinheiten pro Woche steht tägliches Surfen auf dem Trainingsplan. Der Grund: „Alle Brettsportarten helfen einem Snowboarder.“ nnn%dXibdZdfii`j%Zfd
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TAUCH MIT HAIEN
MELBOURNE MONDSCHEIN-MÄRKTE, ROCK ’ N’ R OLLHOTELS UND EINE STRASSE NAMENS AC/DC. EIN BUMMEL DURCH VICTORIAS METROPOLE MIT DER ÄLTESTEN DER FINDLAY-SCHWESTERN, AMY. Darraweit Guim: Was wie der Name eines AlienKommandeurs in „Star Trek“ klingt, ist in Wahrheit ein Städtchen 50 Kilometer nördlich von Melbourne – und der Ort, an dem die Musikkarriere der Findlay Sisters alias Stonefield begann. „Als Kinder hörten wir Hendrix, Zappa und Led Zeppelin, und irgendwann musizierten wir selbst – im Schuppen hinterm Elternhaus“, sagt die 23-jährige Amy, die älteste der vier. 2010 fiel die Rockband bei einem Auftritt in Perth einem Glastonbury-Manager auf – nur ein Jahr später begeisterte sie 150.000 Besucher beim englischen Kultfestival. Ihr lang ersehntes Debütalbum „Wunderkind“ kam im Oktober auf den Markt: „Privat hängen wir am liebsten in Melbourne rum“, sagt Amy, „musikalisch geht hier echt was ab: Täglich kannst du zwischen mehreren Konzerten wählen, und auch sonst bietet Melbourne Geniales“ – siehe rechts. dpjgXZ\%Zfd&jkfe\Ô\c[k_\YXe[
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THE RED BULLETIN
JUSTIN VAGUE (4), KANE HIBBERD/RED BULL CONTENT POOL, SHUTTERSTOCK
Melbourne rockt!
ACTION!
DAS JAHR IM MIX
LADEN & LAUSCHEN
Sonne, Soul und soziales Bewusstsein PLAYLIST DEN POSITIVEN GEIST HAT ER VON STEVIE WONDER, DIE POLITISCHE HALTUNG VON JONI MITCHELL: ALOE BLACC ÜBER DIE SONGS SEINES LEBENS.
1 Stevie Wonder
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Es war ein gutes Jahr für Aloe Blacc: Sein Hit „Wake Me Up“ verkaufte sich drei Millionen Mal und stand in 22 Ländern an der Spitze der Charts. Nach diesem Ausflug in die Welt des Dance Pop kehrt der kalifornische Musiker mit seinem neuen Album „Lift Your Spirit“ nun aber wieder in jenes Genre zurück, für das sein Herz am höchsten schlägt: Soul-Musik im Geist von Al Green und Marvin Gaye. Der 34-Jährige sieht sich dabei als Vermittler: So wie er in seiner Jugend durch Hip-Hop seine Soul-Helden fand, hofft er heute, dass Kids durch seine Musik die „Klassiker“ entdecken. Fünf solcher Klassiker stellt Blacc hier vor.
2 Eugene McDaniels 3 Joni Mitchell ?\X[c\jj ?\if\j f] k_\ 8gfZXcpgj\
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4 Cat Stevens
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THE RED BULLETIN
BRIAN DOWLING/RETNA LTD., CHRISTELLE DE CASTRO/RED BULL CONTENT POOL, ROBERT SNOW/RED BULL CONTENT POOL, VALERIE CHERCHI FLORIAN OBKIRCHER
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GAMES
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Bleifuß-Battle G RAN TURISMO 15 JAHRE VOLLGAS: DER RENNSPIELKLASSIKER GEHT IN DIE SECHSTE RUNDE. In ihrer neuen Ausgabe legt die größte und realistischste Rennspielserie der Welt noch einen Gang zu. Mit brandneuen Automodellen, noch authentischeren Strecken und verbessertem Handling. Das heißt: Wenn du in „Grand Turismo 6“ durch die Stowe-Kurve von Silverstone jagst, spürst du dank verfeinerter Reifenkontakt-Anmutung die ganze Wucht deines Superboliden. Vor allem, wenn du dabei an einem Lenkrad von Force Feedback kurbelst, das ordentlich gegenlenkt. Ein Dutzend der 1200 im Spiel enthaltenen Fahrzeuge kommen aus dem Stall von Red Bull Racing. Darunter auch eine Neuversion des Red Bull X2010 – ein Konzeptauto, designt von Adrian Newey und Kazunori Yamauchi, Direktor des Spielentwicklungsstudios Polyphony Digital. Weitere Red Bull-Autos können nach dem Verkaufsstart von „Gran Turismo 6“ downgeloadet werden. Und das ist nur eines der Features, welche die Spieler motivieren sollen, ihre Rundenzeiten ständig zu verbessern. „Gran Turismo“ erscheint am 6. Dezember, exklusiv für PlayStation 3. TOM EAST
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THE RED BULLETIN
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12 DONNERSTAG
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FIS Snowboard Weltcup Gleich zweimal innerhalb von nur drei Tagen macht der Snowboard-Weltcup – jeweils mit einem Parallelslalom – in Österreich Station. Für den gebürtigen Niederösterreicher Benjamin Karl ein echtes Heimspiel. Bei der Premiere vor zwei Jahren ging der mittlerweile vierfache Weltmeister allerdings leer aus. Am obersten Treppchen stand mit Andreas Prommegger dennoch ein Österreicher. nnn%aXl\ic`e^%Xk&n\ckZlg 9`j (0% (%# J\Z\jj`fe# N`\e
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Kunst extrem
Rave On Snow
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18 MITTWOCH
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THE RED BULLETIN
GEPA PICTURES (3), KLEMENS WEISLEITNER, HOSPITAL RECORSD, CORNE VAN DER STELT, SECESSION
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FIS Skiflug Weltcup +'%''' =Xej \ic\Yk\e Y\`d c\kqk\e Jb`Õ`\^\e Xd Blcd \`e bli`fj\j <e[\% ;\i G\Z_mf^\c _`\ >i\^fi JZ_c`\i\eqXl\i =fkf lek\e % ;\d `e = _ile^ c`\^\e[\e K`ifc\i i`jj mfi [\d qn\`k\e ;liZ_^Xe^ [\i I\` m\i$ jZ_cljj j\`e\j Jgile^Xeql^j# le[ \i nli[\ [`jhlXc`Ôq`\ik% nnn%jb`Õ`\^\e%Xk
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Biathlon Weltcup Hochfilzen Neben den Olympischen Spielen haben sich Österreichs Biathlon-Asse für den Heimweltcup viel vorgenommen. Vor allem der für den HSV Hochfilzen startende Dominik Landertinger möchte aufs Podest laufen und die Staffel zu einem – durchaus realistischen – Heimerfolg führen. nnn%Y`Xk_cfe$_fZ_]`cq\e%Xk
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Volles Programm
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DAS RED BULL TV-FENSTER BEI SERVUS-TV
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Searching for Sugar Man Im Detroit der Siebziger gilt Rodriguez als Musikgenie, dem allerdings der Erfolg versagt bleibt. Als ihn seine Plattenfirma feuert, verschwindet er spurlos, ohne zu ahnen, dass seine Alben in Südafrika Kultstatus genießen. Im von der Apartheid beherrschten Land weiß man wenig über den Künstler, bis Gerüchte über seinen Selbstmord aufkommen. 2012 machen sich zwei Musikfans aus Kapstadt auf die Suche nach der Wahrheit und finden den Mann hinter der Legende. „Searching for Sugar Man“ wurde 2013 mit einem Oscar prämiert.
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The Art of Flight
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Sturz ins Leere
Unterwegs in die Kälte
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0800 100 30 70 THE RED BULLETIN
REGAN RODRIGUEZ, FILM FOUR, SEBASTIAN COPELAND, BLAKE JORGENSON/RED BULL CONTENT POOL, COLE BARASH/RED BULL CONTENT POOL, PASI SALMINEN/RED BULL CONTENT POOL, GETTY IMAGES, PAUL RIPKE/RED BULL CONTENT POOL
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/redbulletin
DEZ. 2013 / JĂ„ DAS MAGAZ
IN AB SEITS
DES ALLTÄG
N. 2014
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ILLUSTRATOR LEO HIMSL/OUTDOOR-ARCHIV PHOTOGRAPHER EDITOR
HEISS AUF SCHNEE Österreichs Top-Athleten verraten ihre Tipps für den Action-Urlaub im Winter. Plus: die besten Skihütten zum Abfeiern. 93
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„ Bleib mit deinen Gedanken beim Trick und am Obstacle.“ Marc Swoboda
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Der vielseitigste Park Österreichs „Unterteilt in fünf Sektionen, bietet der Absolut Park eine 5er-Kickerline, Rails, Boxes, Halfpipes und eine seltene Superpipe. Mein Lieblingsspielplatz: das Stairset mit der Down Flat Ledge (einer Box; Anm.) und einer Downrail. Beim ‚Chill-House‘ gibt es eine Kletterwand und eine Miniramp für Skateboarder.“
KNOW-HOW Ù<ijk\ >ile[i\^\c `e \`e\d ^if \e GXib1 B\\g Zffc 8d c`\Yjk\e n i[\ dXe Xcc\j ^c\`Z_q\`k`^ le[ jf ^lk n`\ d ^c`Z_ XljgifY`\i\e% 9\jj\i1 [`\ >\[Xeb\e Y\`d Ki`Zb le[ Xd a\n\`c`^\e FYjkXZc\ cXjj\e le[ e`Z_k Xe [`\ ^\jXdk\ C`e\ [\eb\e% N`Z_k`^1 GXlj\e j\kq\e le[ m`\c ki`eb\e%È
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So lernst du Fliegen
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„Villach ist quasi mein zweites Wohnzimmer. Dort lernte ich das Skispringen und trainiere ich heute noch regelmäßig. Auch Anfänger werden perfekt betreut: Man kann sich die Skisprungausrüstung kostenlos ausborgen. Außerdem gibt es regelmäßig Einsteigerkurse. Am besten direkt beim Skisportzentrum anfragen.“
KNOW-HOW ÙN\i b\`e ^lk\i Jb`]X_i\i `jk# n`i[ Y\`d CXe[\e jZ_d\iq_X]k\ <i]X_$ ile^\e dXZ_\e% 8cjf1 ql\ijk Xl] [\i G`jk\ [Xj >\] _c ] i qn\` 9i\kk\i _f$ c\e% = i [`\ g\i]\bk\ 8e]X_ikj_fZb\1 Be`\ n\`k eXZ_ mfie\ Yi`e^\e le[ Dljb\cjgXeele^ Xl]YXl\e# jfejk m\ic`\ik dXe [Xj >c\`Z_^\n`Z_k%È
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„ Die perfekte Hocke: Knie nach vorne und Spannung aufbauen.“
GEPA PICTURES (2)
Thomas Morgenstern
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ADVERTORIAL
Sicher in den Bergen Mit AlpinSafe ist man in den Bergen bei einem Notfall sicher! Pro Jahr verletzen sich rund 50.000 Ski- und Snowboardfahrer auf Österreichs Pisten. Etwa jeder zehnte davon wird mit dem Hubschrauber geborgen, mit durchschnittlichen Kosten von 3.000 Euro. Allein in Tirol mussten in der letzten Wintersportsaison 3.200 Heli-Rettungseinsätze geflogen werden. Die Sozialversicherungsträger erkennen aber nur knapp ein Fünftel aller Flugrettungseinsätze an und übernehmen selbst dann nur weniger als ein Drittel der Kosten.
GEWINNSPIEL
Mit AlpinSafe ist eine Helikopter-Bergung keine finanzielle Belastung! Erstmals kann man sich mit der Allianz App via Handy oder Tablet gegen die Kosten von Hub-
schrauberbergungen versichern. Die AlpinSafe ist eine kurzfristige Unfallversicherung für eine Woche, die mit der App auch noch am Weg zur Piste über das Handy abschließbar ist. Daher ist sie ideal für kurzentschlossene, spontane Wintersportler. Mit AlpinSafe versicherst du dich spontan und flexibel! Mit dem neuen, individuell und mobil abschließbaren Produkt bietet die Allianz eine Ausschnittsdeckung aus dem Bereich Unfallversicherung. Die AlpinSafe im Wert von 5 Euro enthält beispielsweise Kostenersatz für Such- und Bergungskosten sowie Rettungshubschraubereinsätze in Österreich. Jetzt zur Einführung gratis!
Fotos: Allianz
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ie Allianz App ist im Google PlayStore und im App Store kostenlos erhältlich. Der Schutz beginnt frühestens eine Stunde nach Abschluss und endet automatisch nach einer Woche, es ist keine Kündigung erforderlich. Deckungen: Such- und Bergungskosten bis € 10.000,– (inkl. Helikopterbergung), Unfallkosten bis € 1.000,–. Die App beinhaltet nicht nur die AlpinSafe, sondern auch die KidSafe – eine Kinder-Unfallversicherung, abschließbar für ein Jahr. Der Abschluss ist absolut frei von Kosten und Verpflichtungen.
Heli-Flug & Skiurlaub gewinnen Wenn du jetzt die gratis AlpinSafe abschließt, nimmst du automatisch am Gewinnspiel teil und hast die Chance, einen Flug mit dem Red Bull-Helikopter zu gewinnen. Dazu gibt’s 2 Übernachtungen für 2 Personen im Brandlhof (www.brandlhof.com) inklusive Feinschmecker-Frühstücksbuffet, 4-Gänge-Gourmet-Dinner und SnowmobileAction. Und damit der Skispaß nicht zu kurz kommt, legen wir noch 2 Wochenend-Skipässe im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang (www.skicircus.at) drauf. Nähere Infos auf www.allianz.at/app
FREESKIING =89@8E C<EKJ:? (% GcXkq G`kqkXc N`c[ =XZ\# (% GcXkq =i\\i`[\ Ale`fij =`\Y\iYilee
TiefschneeAbenteuer „Das Brandnertal ist perfekt für Tree- und Pillow-Runs (Abfahrten mit Bäumen und Tiefschnee-Buckelpisten; Anm.). Die beste Strecke ist neben und unter der Gulmabahn.“
KNOW-HOW
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Schießen und Langlaufen kombinieren – und das am Formel-1-Fahrerlager oder den Boxengassen vorbei. Die ganze Ausrüstung kann ausgeborgt werden. Auf der wettkampftauglichen Schussanlage werden moderne Lasergewehre – kein Alterslimit! – verwendet.
KNOW-HOW
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MIRJA GEH/RED BULL CONTENT POOL (2), GEPA PICTURES (2)
ScharfschützenNachhilfe am Formel-1-Kurs
ADVERTORIAL
Nachgefragt bei Ted Ligety
Fotos: Agence Zoom, Marcus Caston
nen Skirennlauf. Ich denke, das bestätigt unseren Weg, einzigartige, hochwertige Produkte zu entwickeln.
fenden Blick auf das fertige Produkt. Ich teste sie auf Passform und Tragekomfort. Ich arbeite methodisch, angetrieben von Präzision und Spaß. Diese Eigenheiten äußern sich in der Gestaltung jedes einzelnen Produkts. Und genau so fahre ich meine Rennen und lebe ich mein Leben.
FRAGE: Die SHRED//SLYTECH-Produkte sind ein integraler Bestandteil deines Erfolgs. Sie wurden durch dich und dein Team entwickelt, was ist die Idee dahinter?
FRAGE: Wir haben eine große Anzahl an Freeskiern und Snowboardern mit SHRED und SLYTECH wahrgenommen. Also nicht nur Skirennsport?
LIGETY: Die Produkte spiegeln die Ideen von mir, unseren Athleten und Designern wider. Wir alle wollen uns selbst bis an die Grenzen bringen und lieben es zu „shredden“. Für mich ist die Gestaltung der Produkte eine andere Art und Weise, über das Skifahren nachzudenken, die mir hilft, auch eine andere Perspektive zu erhalten. Ich arbeite am „Look and Feel“ bei jedem Teil mit und werfe den letzten prü-
LIGETY: Wir wollten nie eine „Racing“Marke sein. Wir sind eine Action-SportsBrand. Ich bin ja nicht nur Skirennläufer, sondern bin beim Heliskiing in Alaska, liebe Mountainbiken und vieles mehr – das wollte ich in den Marken reflektieren, und auch in der Reihe von Athleten im Team, wie Alexis Pinturault, Romain de Marchi, Duncan Adams, Ryan Nyquist (BMX) und Gigi Rüf.
Seine Leidenschaft ist der Schnee. Und seine Sportmarken sind SHRED Optics // SLYTECH Protection. Lest hier, was der dreifache Weltmeister Ted Ligety über die neue Saison und das Geheimnis seines Erfolgs zu berichten hat. FRAGE: Deine Art und Weise, Ski zu fahren, ist völlig furchtlos. Wie machst du das? TED LIGETY: Ich nehme mich nicht allzu ernst und liebe den Sport. Ich nehme mir Zeit, alles anzuschauen, nicht nur die Skirennen. Meine Leidenschaft ist Schnee. Ich genieße alles, vom Renntag über einen freien Tag im Powder. Dort finde ich die Inspiration, um meine Grenzen zu überschreiten! FRAGE: Was sagst du zum Siegerbild vom Weltcup-Auftakt? LIGETY: Es war ein großer Tag für SHRED, mit Alexis Pinturault und mir auf Platz 2 und 1 auf dem Podest. SHRED war im letzten Winter die klare Nummer 1 im alpi-
www.slytechprotection.com
www.shredoptics.com
„ Starte mit dem Workout einen Monat vor dem Skiurlaub.“ Marcel Hirscher
LOCATION-CHECK
So wirst du zum Ski-Racer
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100
KNOW-HOW Ù;liZ_ Be`\Y\l^\e d`k >\n`Z_k\e jk ibjk [l [\`e\ FY\ijZ_\eb\c# [`\ n\j\ekc`Z_jk\e B ig\ik\`c\ Y\`d 8cg`ejb`]X_i\e% 8d Y\jk\e Y\^`eejk [l [Xj Nfibflk \`e\e DfeXk mfi [\d Jb`licXlY% ;\i <]]\bk n`i[ [`Z_ m\iYc ]]\e%È
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GEPA PICTURES, PHILIPP FORSTNER
ALPIN SKI
„Annaberg ist ein Geheimtipp für Rennsportler. Speed-Fans können beim ‚Jagaschuss‘ ihr Tempo messen lassen. Die Marcel-Hirscher-RTL-Strecke inklusive kostenloser Zeitmessung bietet eine Top-Trainingsmöglichkeit für jedermann. Meine Empfehlung: die schwarze Abfahrt 16b ‚Freier Fall‘ mit rund 65 % Gefälle.“
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ADVERTORIAL
7 Gipfel & 7 Länder in 7 Tagen „By fair means“ nennen Alpinisten Auf- und Abstieg ohne technische Hilfsmittel. Das konkrete Ziel: den jeweils höchsten Gipfel der sieben Alpenländer innerhalb von nur sieben Tagen zu besteigen – 18.000 Aufstiegshöhenmeter und 180 Kilometer mit dem Rad, zu Fuß und mit Skiern, und das immer vom Tal aus. Das Abenteuer „X7“ startete im April 2013 in Slowenien mit dem Triglav, gefolgt vom höchsten Gipfel Österreichs, dem Großglockner. Starker Sturm und horizontaler Eisregen verlangten den sieben DYNAFIT Athleten bereits beim Auftakt alles ab. Wetterbesserung kehrte erst an Tag drei ein. Die Zugspitze und der Vorder Grauspitz in Liechtenstein präsentierten sich dann von ihrer schönsten Seite. Doch die drei großen Hürden standen dem Team
Elmar Tritscher/AUT
noch bevor: die Schweizer Defourspitze, der Gran Paradiso in Italien und der Mont Blanc. Um 1.30 Uhr nachts, in tiefster Finsternis, erfolgte der Start zur letzten Etappe in Chamonix. Vom MontBlanc-Tunnel aus ging es über die Mittelstation der „alten“ Seilbahn, das Grand Couloir, weiter über den Bossesgrat hinauf zum Gipfel des Mont Blanc in 4.810 Meter Höhe. Nach sieben Stunden und zehn Minuten erreichte das Team erschöpft, aber überglücklich den höchsten Gipfel der Alpen.
„Das Tempo der letzten Etappe war von Beginn an recht hoch, obwohl wir alle die Strapazen der Tage davor deutlich spürten. Die gegenseitige Unterstützung des Teams pushte uns alle noch mal bis ans Limit unserer Kräfte. Von Glücksgefühlen überwältigt, erreichten wir schlussendlich den Gipfel des Mont Blanc.“
Foto: Anton Brey Photography
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1 2 34 567 Triglav 2.864 m SLO
Großglockner 3.798 m AUT
Zugspitze 2.962 m GER
Vorder Grauspitz 2.599 m LIE
Dufourspitze 4.634 m SUI
Gran Paradiso 4.061 m ITA
Mont Blanc 4.810 m FRA
HENRIK TRYGG/CORBIS, BALAZS GARDI/RED BULL CONTENT POOL
102
„ Auf 100 km/h bist du binnen Sekunden.“ Hans-Peter Steinacher
EISSEGELN ?8EJ$G<K<I JK<@E8:?<I Fcpdg`Xj`\^\i `e [\i KfieX[f$ BcXjj\ )''' le[ )''+
Erste Erfahrungen im Zweisitzer „Die Saison ist kurz, oft nur wenige Wochen im Jahr. Relativ häufig bildet sich eine geschlossene Eisfläche auf dem Zellersee, meiner Segelheimat, aber auch dem Wallersee, Mattsee (beide Sbg.) oder dem Weißensee (Ktn.). Auf dem Neusiedlersee kannst mit einem DX-Eissegel-Zweisitzer erste Erfahrungen sammeln.“
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KNOW-HOW
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Vom Nationalpark auf die legendäre Kitzbüheler Streif Ich bin dann mal kurz weg! 10.01. – 22.04.2014 2 Übernachtungen mit Frühstück oder Halbpension 2 Tages- Skipass der Bergbahn AG Kitzbühel 1 x Eintritt in die Nationalparkwelten in Mittersill
ab €
189,– pro Person
Urlaubsregion Mittersill – Hollersbach – Stuhlfelden Inmitten des Nationalparks Hohe Tauern liegt das perfekte Wintererlebnis – angrenzend an das Skigebiet Kitzbüheler Alpen im Norden und die Hohen Tauern im Süden. Die Urlaubsregion bietet damit neben zahlreichen Pistenkilometern auch atemberaubende Einblicke in die intakte Gipfelwelt des Nationalparks.
Mittersill Plus Tourismus GmbH | Stadtplatz 1 | 5730 Mittersill Tel.: +43 (0)6562 4292 | welcome@mittersill.info
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www.mittersill.info
Axels harte Kitzbühel-Tour Elf Gipfel, 6000 Höhenmeter, ein Tag Gehzeit: hier die Details zur Tour – und eine Karte mit Axel Naglichs persönlichen Eintragungen. JK8IKGLEBK1 B`kqY _\c# I`Z_kle^ GXjj K_lie ZX% , bd # XY ?\Z_\e$ dffj [\d FY\i_Xlj\en\^ ]fc^\e% ( 8l]jk`\^ J:?|KQBF><C )'-. d % 8Y]X_ik qli E`\[\ibXj\iXcd% 8Z_kle^1 CXn`e\e^\]X_i ) 8l]jk`\^ KI@JKBF><C )'0- d # Ldile[le^ `d L_iq\`^\ij`ee% 8Y]X_ik qli JXXcXcd `d >c\ddkXc% Mfij`Z_k1 k\`cn\`j\ ]\cj`^ * 8l]jk`\^ J88CBF><C )''- d Æ [\i Kfli\ebcXjj`b\i `e ?`ek\i$ ^c\dd% ;Xee \`e\ >iXkXY]X_ik# mfiY\` Xd FY\ii\`k\i AfZ_% + 8l]jk`\^ JK8==BF><C )((, d # 8Y]X_ik `d >iX[Y\i\`Z_% , 8l]jk`\^ JFEEJG@KQ< )'-) d % 8Y]X_ik `e I`Z_kle^ JZ_fkk`e^# Y`j bliq mfi [\i ?fZ_n`c[Xcd% - n\`k\i `e I`Z_kle^ N<@JJBFG=$ BF><C (0.' d % 8l] [\i Efi[j\`k\ XY]X_i\e# `e =Xccc`e`\ Y`j ql \`e\d =cXZ_jk Zb BiXeqcXZb\ % >\iX[\$ Xlj# [Xee jZ_Xi] i\Z_kj Æ [fik ^`YkËj \`e\e JZ_Xkk\e_Xe^ d`k m`\c Gfn[\i% . 8l]jk`\^ E@<;<I<I D8?;JK<@E (/00 d % N\`k\i I`Z_kle^ / ?F?<I D8?;JK<@E )'-* d % 8l]jk`\^ qld N<@JJBFG=BF><C# [Xee I`Z_kle^ ?fZ_n`c[Xcd XY$ ]X_i\e% ;\i N`ik [fik `jk <o$=l YXcc$ gifÔ Nfc]^Xe^ =\`\ij`e^\i% 0 8l]jk`\^ qld ><9I8 )',. d % N`\[\i qli ?fZ_n`c[Xcd XY]X_i\e
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ALEX PAPIS (2), GEPA PICTURES
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KNOW-HOW ÙNXj `d IlZbjXZb e`\ ]\_c\e [Xi]1 JZ_Xl]\c# CXn`e\ejfe[\# CXn`e\e$ g`\gj% Jfejk gXZb\ `Z_ eli >\ki eb\# Gifk\`ei`\^\c le[ \`e\ ;Xle\eaXZb\ \`e# ld >\n`Z_k ql jgXi\e% <`e\ Ki`ebÕXjZ_\ `jk Xlji\`Z_\e[ Æ Xl] [\d N\^ ^`YkËj ^\e ^\e[ 9 Z_\# ld NXjj\i eXZ_ql] cc\e%È
TOURENSKI
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Durch die Eishölle „Meine Lieblingstour [siehe links] verläuft genau entgegengesetzt zu anderen Skitouren in der Gegend. Die Abfahrten liegen fast ausschließlich auf Nordhängen. Man ist dabei oft im ‚Nowhereland‘, weil sich kaum jemand diese Schinderei antut. Die Belohnung: genialer, meist unberührter Tiefschnee.“
JkXik&Q`\c1 B`kqY _\c Æ FY\iXliXZ_ ;Xl\i1 d`e[% (' Jkle[\e (( >`g]\c ? _\ed\k\i1 -'''" ? Z_jk\i 9\i^1 Jfeebf^\c )((, d JZ_ ejk\ 8Y]X_ik1 N\` bfg]bf^\c&Efi[_Xe^
Zeit, die Zukunft in die Hand zu nehmen:
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* Unser Angebot an Sie: Sie schließen einen Bausparvertrag mit der Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m.b.H. im Spartarif ab. Bei Vertragsbeginn vom 18.11. bis 31.12.2013 erhalten Sie den Aktionszinssatz von 5 % p.a. Dieser gilt bis 30.06.2014 und für eine maximale Einzahlungssumme von EUR 1.200,–. Für darüber hinausgehende Beträge erhalten Sie einen Zinssatz von 3,5 % p.a. Dieser Zinssatz gilt dann auch vom 01.07.2014 bis 30.11.2014 (Vertragsbeginn November) bzw. 31.12.2014 (Vertragsbeginn Dezember). Danach wird der Zinssatz jährlich anhand des 12-Monats-EURIBOR ermittelt und beträgt maximal 4 %, mindestens 0,75 % p.a. Voraussetzung für alle vorgenannten Zinssätze ist die Einhaltung einer 6-jährigen Laufzeit. Im Jahr 2013 und im Jahr 2014 beträgt die staatliche Bausparprämie 1,5 % der Einzahlung (Einzahlung pro Person und Jahr max. EUR 1.200,–), danach maximal 4 % und mindestens 1,5 %. Das derzeitige Entgelt für die Kontoführung beträgt EUR 4,99 p.a. Bei Verträgen, die nicht im Dezember beginnen, wird auch im Jahr des Vertragsbeginns das Entgelt für die Kontoführung verrechnet. Am Beispiel monatlicher Einzahlung von EUR 100,–, Vertragsbeginn sowie erster Einzahlung am 01.12.2013 und einer Laufzeit von 6 Jahren ergibt dies einen effektiven Jahreszinssatz vor KESt von maximal 5 % und mindestens 1,2 %. Stand 18.11.2013
Hütten-Parade
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KRISTALLHÜTTE
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WEDELHÜTTE
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GETTY IMAGES
Vom Schnee in den Whirlpool, vor den Kamin oder ins pralle Partyleben. Hier die besten Locations fürs Après-Ski.
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2 KLASSISCHE SCHÖNHEIT Die CAMERON von GANT ist ein Chronograph, der vor allem mit seiner Optik überzeugt. Das klassische, aber auch sportliche Edelstahlgehäuse bildet gemeinsam mit dem gehärteten Mineralglas und der 10-bar-Wasserdichtheit das Fundament für diesen Zeitmesser. Neben der Stoppfunktion steht dem Träger auch eine Datumsanzeige zur Verfügung. Abgerundet wird das edle Design durch das braune Kalbslederarmband mit Krokoprägung.
www.timemode.com 3 DOSH® SYNCRO™-WELTPREMIERE – DESIGN MEETS FUNCTION! Die Design- und Innovations-Schmiede DOSH® aus Sydney begeistert mit einem weiteren Produkt: dem „Syncro™“! Eine Geldbörse mit integrierter iPhone-5/5s-Hülle, die ihresgleichen sucht! – Eine revolutionäre Kombination aus Geldbeutel und iPhone-5/5s-Hülle die superstylisch, extrem haltbar und einzigartig kompakt ist. Rationalisiere den Inhalt deiner Taschen auf das Wesentliche! Wir feiern ab sofort diese Weltpremiere mit einem Rabatt von 10 % auf den gesamten Einkauf bei ceeple.com! Einfach Rabattcode „RedBulletin“ im Warenkorb eingeben! Die gesamte DOSH®-Kollektion gibt’s nur bei uns!
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www.ceeple.com 4 TONI MÖRWALD PRÄSENTIERT PALAZZO Kulinarik und Entertainment auf höchstem Niveau, das ist „Palazzo“, Europas erfolgreichstes Gourmet-Theater. Seit elf Jahren in Österreich, führt das Original auch in der Saison 2013/14 am Messeturm in Wien durch einen bezaubernden Abend, begleitet von einem Vier-Gänge-Menü. Tickets für einen ganz besonderen Abend sind schon ab € 84,– telefonisch unter 0800 01 77 66 oder online erhältlich unter
www.palazzo.org 5 JEEP UND FISCHER – ZWEI ALPIN-PROFIS ALS PARTNER Unter dem Motto Sicherheit auf winterlichen Bodenverhältnissen haben sich die Marken Jeep und Fischer als perfekte Partner gefunden. Die Mitarbeiter vom Alpine Department von Fischer sind mit den Modellen Wrangler und Grand Cherokee sicher unterwegs, und im Gegenzug hat man als JeepFahrer die Möglichkeit, zu einem eigens designten, exklusiven „all mountain Rocker“-Jeep Ski zu kommen, den es nicht im Sporteinzelhandel gibt.
6
www.jeep.at 6 DIE ARC TECHNOLOGIE VON ATOMIC Mit der neuen Atomic All Mountain-Serie fühlt sich Skifahren so natürlich an wie nie zuvor. Denn in dem Nomad- und Nomad [S]-Ski steckt die neue, revolutionäre ARC Technology. Sie erlaubt dem Ski, sich über die ganze Länge natürlich durchzubiegen. So kann sich der Ski jedem Untergrund harmonisch anpassen. Hier zu sehen: der Atomic Nomad Blackeye TI.
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www.atomic.com 7 UNGEBROCHENER WINTERSPASS Filigrane Rahmen, die trotzdem unbreakable sind – das bietet die neue gloryfy LIFEstyle-Kollektion. Die Sonnenbrillen bestechen nicht nur durch außergewöhnliches Design und Unzerbrechlichkeit von Rahmen, Bügel und Linsen, sondern bieten auch höchste optische Güte. Hier zu sehen: die DeJaVu Angel smaragd.
www.gloryfy.com 8 POWER TO WIN: CANON ACADEMY Bei der Canon Academy erhält jeder seinen persönlichen Wissensvorteil: Die Online-Schulungsplattform bietet Praxis-Workshops und kostenlose OnlineTrainings für mehr Fotowissen. Aber auch Fotoreisen mit Experten können bequem über die Plattform gebucht werden. Jetzt kostenlos registrieren, einloggen, auf den Button „Training öffnen“ klicken und schon kann es losgehen.
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ZEITSPRUNG
Windhose
DIE NÄCHSTE AUSGABE DES RED BULLETIN ERSCHEINT AM 14. JÄNNER 2014. 110
THE RED BULLETIN
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