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The Red Bulletin - Mike Horn

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ÖSTERREICH

ABSEITS DES ALLTÄGLICHEN

MIKE HORN SEINE HARTE TOUR VON POL ZU POL

DER ULTIMATIVE

ABENTEURER

KALTBLÜTIG

WAS MAX VERSTAPPEN ZUR HEISSEN AKTIE IN DER FORMEL 1 MACHT

DAS WUNDER VON LEIPZIG

WIE RALPH HASENHÜTTL IN DER BUNDESLIGA GESCHICHTE SCHREIBT

APRIL 2017 € 3,50


DER WEG INS ICH Die extremen Reisen des Abenteurers MIKE HORN haben viele inspiriert. Darunter auch Fotograf CHRIS BRINLEE JR., der mit Horn in die Antarktis segelte und dabei eine Lektion fürs L­ eben lernte: Um das Unmögliche zu schaffen, musst du nur den ersten Schritt wagen.

Text: Andreas Tzortzis Fotos: Chris Brinlee jr. 38


Mike Horn wurde in Süd­ afrika geboren, zog mit Mitte zwanzig in die Schweiz und beschloss, Abenteurer zu werden. Das ist er bis heute, 25 Jahre später, geblieben.


Vor zwei Jahren arbeitete Chris Brinlee jr. in einer Werbeagentur in Santa Monica und war mit seinem Leben unzufrieden. Er sehnte sich nach einem Leben wie dem von Mike Horn, der als Abenteurer und moderner Entdecker berühmt wurde, der im Amazonas schwamm oder entlang des Polarkreises marschierte und segelte.

Mit seinen Expeditionen will Mike Horn auch zum Umweltschutz beitragen. Auf der Reise in die Antarktis sammelte er etwa Eisproben. Die Besatzung auf Horns Segelschiff „Pangaea“ bestand aus hochkarätigen Experten wie dem polnischen Ingenieur Jacek Proniewicz (Bild rechts oben), der die Technik am Laufen hielt.

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Brinlee jr. hatte Horn damals noch nicht getroffen, ja noch nicht einmal von ihm gehört. Alles, was er wusste, war, dass er von seinem Job die Nase voll hatte. Also ver verkaufte er sein Hab und Gut, zog aus seinem Innenstadt-Loft in L. A. aus, reiste mit dem Rucksack durch Nordeuropa und bestieg Berge im Himalaya. Schon bald konnte er vom Reisen leben – dazu benötigte er nicht viel mehr als eine Kamera und eine smarte Vermarktungsstrategie auf Instagram. „Ich glaube, viele Menschen – vor allem meiner Generation, also die sogenannten Millennials – fühlen sich in ihrem Leben gefangen und unter Druck gesetzt. Dabei haben sie vielleicht Ideen, wie es besser ginge, doch sie setzen sie nicht um, weil ihnen der Mut und Know-how fehlen“, sagt Brinlee jr. „Aber oft genügen kleine Schritte. Sie können dir Mut machen, mehr zu tun – du musst nur diesen ersten Schritt setzen und deine Komfortzone verlassen.“

Es waren solche kleinen Schritte, die Brinlee jr. irgendwann zu einer Eiskletter-Expedition nach Alberta, Kanada, führten – wo er zufällig Horn kennenlernte. Die beiden freundeten sich an. Sechs Monate später flog Brinlee jr. nach Kapstadt, um Horn auf dessen dreiwöchiger Reise in die Antarktis zu begleiten – und an deren Ende dieser versuchen würde, als erster Mensch überhaupt allein die Antarktis zu durchqueren, als Teil seines Mega-Projekts „Pole2Pole“. „Pole2Pole verdichtet alles, was ich in meinem Leben als Entdecker gemacht habe, in einer Expedition“, sagt Horn. „Mein Anspruch ist, mit diesem Projekt die Geschichte der Polarforschung neu zu schreiben.“ Horn weiter: „Die Antarktis allein und ohne Hilfe zu durchqueren, das war immer schon ein Traum von mir. Aber es ging mir um mehr: diese Expedition in eine größere Idee zu integrieren, etwa mit der Durchquerung des Nord-


pols oder der Wüsten Namibias oder Botswanas zu kombinieren. Wenn ich in den Spiegel schaue, möchte ich das Projekt sehen, das ich gerade verfolge. Das ist wichtig im Leben. Wenn du etwas tust, wofür du brennst, dann wird es zu einem natürlichen inneren Anliegen, zu einer Selbstverständlichkeit. Sobald du diesen Zustand erreicht hast, überwindest du Hürden leichter.“ Horn wuchs in Johannesburg, Südafrika, auf und verbrachte in seiner Jugend jede freie Minute draußen. Er kämpfte in der Armee, studierte danach Sportwissenschaft, entschied sich aber gegen ein gewöhnliches Leben und zog mit 24 in die Schweiz. Dort lernte er Skifahren und Gleitschirmfliegen und beschloss, Abenteurer zu werden. Seitdem hat er Unglaubliches geleistet. 1997 schwamm er mit Hydrospeed, einer Art Körpersurf Körpersurfbrett aus Glasfaser-Kunststoff, den 7000 Kilometer langen Amazonas

„POLE2POLE IST ALLES, WAS ICH ALS ENTDECKER GEMACHT HABE, GEBÜNDELT IN EINER EXPEDITION.“


„ES IST NICHT UNSERE AUFGABE, ZU WARTEN. ES IST VIELMEHR UNSERE AUFhinunter. Dabei ernährte er sich von dem, was er der Natur unter unter­ wegs abtrotzen konnte – fischend, jagend, sammelnd. Ganz allein umrundete er fünf Jahre später die Erde entlang des nördlichen Polar Polar­ kreises; über 20.000 Kilometer lang ließ er sich und seinen Schlit­ ten nur von einem Kite ziehen. 2006 trekkten Horn und der nor nor­ wegische Forscher Børge Ousland als erste Menschen überhaupt nur auf Skiern zum Nordpol. Als Überlebenskünstler kann Horn auf einen gewaltigen Er­ fahrungsschatz zurückgreifen – einmal bellte er etwa in seinem Zelt am Nordpol wie ein Hund, um einen Eisbären abzuschrecken. Das Wichtigste aber, was Horn auf seinen Expeditionen entdeckt hat, ist eine Erkenntnis: Auf Ent­ deckungsreisen gibt es nichts, was nicht zu schaffen ist. Für jedes Pro­ blem gibt’s eine Lösung. „Meine Lebensphilosophie ist klar: Sobald ich eine Idee habe, beginne ich, ihre Umsetzung zu planen“, sagt er. „Und sobald ich eine Expedition geplant habe, mache ich sie auch. 42

Ziehst du Dinge durch, motivierst und inspirierst du dadurch andere. Also fang einfach an. Plane und setze um.“ Motivation, Inspiration und Tatkraft ziehen Sponsoren an, was die Finanzierung spektakulärer Vorhaben einfacher macht. Mit Hilfe seiner Partner – Mercedes­ Benz und die Uhrenfirma Panerai allen voran – konnte Horn sein bisher ehrgeizigstes Projekt reali­ sieren: „Pangaea“, ein 35 Meter langes Segelschiff, das sogar Eis­ schollen überwinden kann. Horn nennt es augenzwinkernd das „SUV der Ozeane“. Zurück nach Kapstadt: Am 19. November 2016 machten sich Brinlee jr. und zehn weitere Crew­ mitglieder von hier aus gemeinsam mit Horn auf den Weg. Eine der ersten Fragen von Brinlee jr. war eine sehr einfache: „Warum fliegen wir nicht einfach hin?“ Horns Antwort: „Ich wollte die Antarktis wie Ernest Shackleton, Robert Falcon Scott oder Roald Amundsen erreichen, vor gut

hundert Jahren. Das macht die Expedition riskanter – nicht nur, weil du das Ziel verpassen könn­ test, sondern weil du auch Ver­ antwortung für das Leben anderer trägst. Aber ich bin nicht der Meinung, dass der einfachste Weg immer der beste ist. Du sammelst Wissen, indem du Hürden über über­ windest, und dieses Wissen lässt dich dann auch wichtige Dinge richtig entscheiden.“ Die folgenden drei Wochen segelten Horn, Brinlee jr. und Crew entlang des 40., 50. und 60. süd­ lichen Breitengrads, durch die – wegen der dortigen heftigen Winde so genannten – „Roaring Forties“ und „Screaming Sixties“. Windböen und sechs Meter hohe Wellen war war­ fen das Schiff hin und her – Brinlee jr., der zuvor noch nie auf einem Segelschiff gewesen war, verbrachte

Der Seeweg von Kapstadt bis zur Erskine-Bucht ist eine extreme Herausforderung: bis zu zehn Meter hohe Wellen, Stürme mit bis zu zehn Beaufort Windstärke (über 100 km/h). Wartungsarbeiten waren laufend nötig, etwa wegen eines Lochs im Rumpf (rechts), das entstand, als das Schiff Eis durchbrach. THE RED BULLETIN


GABE, EINE LÖSUNG ZU FINDEN, STATT ZU HOFFEN, DASS SIE UNS FINDET.“

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Im Maschinenraum der „Pangaea“ ­beobachtet Felix Hsu aufmerksam die b ­ eiden 550 PS starken Mercedes-­ BlueTec-Motoren, die das Boot antreiben. Wartung ist Teil jeder Schi≠sreise – aber sie ist besonders wichtig, wenn dein Schi≠ g ­ egen Eis ankämpft.

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„ICH HATTE DIE VORDERSTE KABINE. AN SCHLAF WAR NICHT ZU DENKEN.“


Aus 35 Meter Höhe, von der ­Spitze des Masts der „Pangaea“, findet man den besten Weg durch das Eismeer.


„SOBALD ICH EINE IDEE HABE, SETZE ICH SIE UM. DAS MOTIVIERT UND INSPIRIERT ANDERE MENSCHEN.“ den ersten Tag kotzend über einem Eimer hängend. Wichtige Teile wie hydraulische Tauchkolben und das Ruder gingen kaputt und mussten repariert und gewartet werden. Das Schiff kollidierte früher als erwartet mit Eis. „Als das Schiff gegen die ersten Eisschollen krachte, waren die Vibrationen entsprechend heftig“, sagt Brinlee jr. „Der Bug stieg bis zu drei Meter hoch, und da ich die vorderste Kabine hatte, war da an Schlaf nicht zu denken.“ Über 1600 Kilometer vor dem antarktischen Kontinent begann für Horn und seine Crew der Kampf des langsamen Navigierens durch Eisschollen. Dabei mussten sie das Eis mit Bootshaken von wichtigen Systemen wie dem Ruder händisch fernhalten. „Natürlich fragst du dich oft: ‚Was mache ich hier? Wieso warte ich nicht einfach?‘ Aber du kannst nicht dein ganzes Leben warten“, sagt Horn. „Es ist nicht unsere Auf Aufgabe, zu warten. Es ist unsere Auf Aufgabe, eine Lösung zu finden, statt zu hoffen, dass sie uns findet.“

Jacek Proniewicz sucht im Schlauchboot einen Weg durchs Eis (oben). Die hydraulischen Arme des Ruders wurden beschädigt, als sich das Schiff seinen Weg durchs Eis brach. Das Ruder schlug ein Loch in den Rumpf, die Reparaturen dauerten einen halben Tag.

Auf seinen Reisen in der Arktis erlebte Horn die Folgen der globalen Erwärmung hautnah. Etwa den Kampf eines Eisbären mit einem Grizzly, der in fremdes Territorium eingedrungen war. Oder dass am Nordpol riesige Eisbrocken aus Gletschern brachen. Ein Ziel Horns auf der Antarktis-Reise war, Eisproben für Forscher zu sammeln. Vor dem Aufbruch zum Südpol hatte er gemeinsam mit seinen „Young Explorers“ – Fünfzehn- bis Zwanzigjährigen, die mit ihm an Bord der „Pangaea“ reisten – Haie zu Forschungszwecken markiert. „In meinen 25 Jahren als Abenteurer habe ich miterlebt, wie dramatisch sich die Welt veränderte“, sagt Horn, dessen zwei Töchter ihn von ihrer Heimat Schweiz aus unterstützen. „Darum ist es so wichtig, Plankton- und Wasserproben THE RED BULLETIN

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„ICH WOLLTE DIE ANTARKTIS AUF DIE GLEICHE WEISE ERREICHEN WIE SHACKLETON. DAS MACHT ES RISKANTER.“ Die Vorgänger von Horns Polar-Expedition sind auch seine Vorbilder. Der berühmte britische Entdecker Ernest Shackleton versuchte 1914, die Antarktis zu durchqueren, und scheiterte. Sein Schiff wurde vom Packeis zerdrückt und sank, Shackleton brachte alle 28 Männer wohlbehalten zurück.

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Der 35 Meter lange Rumpf ­besteht aus Aluminium und ist damit anfälliger für Schäden als ein Schiff aus Stahl. Horn nutzt das Gewicht des Schiffs, um das Eis zu brechen.


„ICH BIN NICHT DER MEINUNG, DASS DER EINFACHSTE WEG DER BESTE IST.“ Mike Horn am Beginn seiner 5000 Kilometer langen Reise durch die Antarktis. Er war auf Skiern und mit einem Kite unterwegs und musste Proviant für drei Monate mit sich schleppen.


POLE2POLE

Die Reise des südafrikanisch-schweizerischen Abenteurers Mike Horn wird insgesamt etwa zwei Jahre dauern und führt durch sechs Erdteile vom Südpol bis nach Grönland. Dabei legt Horn rund 38.000 Kilometer zu Lande und zu Wasser zurück. Ziel der Reise: mehr Bewusstsein für Umweltschutz und die teils irreversiblen Veränderungen unseres Planeten schaffen und an schwer erreichbaren Orten wertvolle Proben für Forscher sammeln.

3. BOTSWANA 15. JULI– 15. AUGUST 2016

1. MONACO 8. MAI 2016

Das Abenteuer beginnt: Horn sticht mit seinem Segelschiff „Pangaea“ Richtung Namibia in See.

2. NAMIBIA JUNI– 15. JULI 2016

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Ankunft in Walvis Bay, Namibia, von wo es zu Fuß durch die älteste Wüste der Welt, die Namib, weitergeht.

Die Expedition wird auf einer uralten Route im Okavango-Delta fortgesetzt, dabei ist Horn ständig auf der Jagd nach Essen und frischem Wasser.

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4. KAPSTADT, SÜDAFRIKA 15. AUGUST– NOVEMBER 2016

Auf einer Öko-Mission (er markiert Haie zu Forschungszwecken) bereitet Horn seine „Pangaea“ auf den Südlichen Ozean vor.

5. ANTARKTIKA DEZEMBER 2016 –FEBRUAR 2017

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Solo-Durchquerung der Antarktis auf Skiern auf einer Route, die der norwegische Entdecker Amundsen als Erster gegangen war: Horn musste das Ziel vor Wintereinbruch erreichen.

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6. NEUSEELAND MÄRZ–MAI 2017 Horn erkundet den Fiordland-Nationalpark auf Neuseelands Südinsel – mit den südlichst gelegenen Fjorden der Welt.

7. AUSTRALIEN MAI–JUNI 2017

Horn hat vor, auf einer Mission erneut Haie zu markieren, Korallen zu studieren und so auf die Umweltzerstörung hinzuweisen, bevor er nach Papua-Neuguinea aufbricht.

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8. INDIEN SEPTEMBER– OKTOBER 2017

Horn will einige der fast 8000 Meter hohen Berge besteigen, die Indiens Regierung vor kurzem zugänglich gemacht hat. Dann geht’s weiter nach Borneo und Indonesien.

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9. ARKTISCHER OZEAN UND GRÖNLAND MAI–AUGUST/ SEPTEMBER 2018

Horn will Grönland im Alleingang durchqueren und danach mit der „Pangaea“ zurück nach Monaco segeln.

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zu nehmen, vor allem in Gegenden, wo kaum Menschen hinkommen.“ Nach 21 Tagen erreichte die „Pangaea“ das Schelfeis der Antarktis, und die Crew begann den Solo-Aufbruch von Horn vorzubereiten. Er selbst testete den Kite, der ihn und seinen Schlitten über den antarktischen Gletscher ziehen würde, Brinlee jr. und die Crew kosteten das Essen vor, das Horn auf seinem Solo-Trip mitnehmen und mit dem er drei Monate lang auskommen sollte. Und während du das hier liest, hat Horn als erster Mensch überhaupt allein die Antarktis durchquert – und dabei rund 5000 Kilometer auf Skiern und mit Schlitten und Kite zurückgelegt. „Es gibt ein Risiko, zu scheitern“, sagt Horn. „Aber genau das reizt mich. Die meisten Menschen fürchten das Ungewisse. Mich hingegen motiviert das Ungewisse.“ Bevor Horn auf seinen Skiern losfuhr, empfahl er seiner Crew beim Abschied noch eine Eiskappe in Patagonien und eine in Grönland. Sie seien jeweils ideale Startpunkte, würde Brinlee jr. für ein ähnliches Projekt trainieren wollen. Der 28-jährige Fotograf notierte sich alles. „Ich versuchte mich in Horn reinzuversetzen“, sagt Brinlee jr. „Und da wurde mir klar, was ich erreichen und welche Erfahrungen ich dabei machen möchte.“ In den kommenden Monaten will Brinlee jr. den Denali-Nationalpark in Alaska auf Skiern durchqueren. Und den Denali besteigen, Nordamerikas mit 6190 Metern höchsten Berg. Aber Brinlee jr. hat auch vor, die Reisen zu reduzieren, immerhin hat er in den letzten Jahren 200 Flüge absolviert. „Es gibt das tatsächlich Unbekannte, wo Menschen nie zuvor gewesen sind. Und dann gibt es das innere Unbekannte, das man entdeckt, wenn man bestimmte Erfahrungen macht“, sagt Brinlee jr. „Durchschnittsmenschen müssen nicht zum Südpol reisen, um besondere Erfahrungen zu machen. Es gibt viel zu entdecken, sobald man sich nur aus seiner Komfortzone rausbewegt. Davon ist Mike felsenfest überzeugt – und mittlerweile kenne ich das auch aus meinem eigenen Leben.“ Auf redbulletin.com gibt’s Videos von Horns Antarktis-Abenteuer. 51


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