ÖSTERREICH
ABSEITS DES ALLTÄGLICHEN
SURVIVALGUIDE
SUPER CARS
So überlebst du eine BärenAttacke
Autos, die uns begeistern
AOKI, SKRILLEX, DIPLO & CO
MASTERS OF THE NIGHT
Die Erfolgsrezepte der Mega-DJs
FEBRUAR 2016 € 2,50
DEADMAU5 hat 9 Millionen Fans auf Facebook und bisher 53 Millionen Dollar verdient
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PUSH THE LIMITS
DIE WELT VON RED BULL
28 KALTFRONT
Dany Bruch war der Erste, der die eisige Wildnis um die Färöer-Inseln mit dem Surfbrett befuhr.
Wir stehen für Erfahrungsaustausch abseits des Alltäglichen und präsentieren Ihnen in diesem Sinne und Monat: Anna Gasser, auf eine Weise fotografiert, wie man die Snowboard-Beauty noch nicht gesehen hat (Seite 46). Was Mega-DJs wie Skrillex, Diplo, Steve Aoki & Co so unverschämt erfolgreich macht (S. 38). Warum Jean Reno neuerdings Anweisungen von Falknern befolgt (S. 66). Was Tom Hardys Gefühlsleben mit dem von Müttern gemein hat (S. 64). Was ein Windsurfer in der eisigen Wildnis der Färöer sucht (S. 28). Und wie man ein Rendezvous mit einem B ären überlebt (S. 85). Viel Vergnügen mit diesem Heft. Die Redaktion 4
Ulkige Brille, Mordskohle, Millionen Fans. DJ-STARS, SEITE 38 THE RED BULLETIN
F.SCOTT SCHAFER (COVER), WARNER MUSIC
WILLKOMMEN
FEBRUAR 2016
46 EISERNE NERVEN
bewies Slopestyle-Champ Anna Gasser – und erklärt uns im Interview, wie.
AUF EINEN BLICK GALLERY 12 HOT SHOTS Die Fotos des Monats
BULLEVARD 19 IDOLE UND IKONEN Wie sie wurden, was sie sind, was sie sagen und tun
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FEATURES 28 Surfen in der Kälte
Dany Bruchs Trip auf die Färöer.
38 Masters of the Night
Die Erfolgsrezepte der Mega-DJs.
46 Anna Gasser
Die Snowboard-Queen über die Kunst, die Nerven zu bewahren.
LINA TESCH, GREG FUNNELL, JEFF VESPA/CONTOUR BY GETTY IMAGES, JUSTIN R. CAMPBELL/CONTOUR BY GETTY IMAGES, MARIA ZIEGELBÖCK
DIE ZWEITE LUFT
Red Bull Air Race-Star Hannes Arch lüftet seinen Kopf in einem Mazda MX-5 an der Küste der nördlichen Adria aus.
EIN MANN WIE EINE MUTTER
54 Hannes Arch
Der Red Bull Air Race-Star cruist mit einem Mazda MX-5 an der Adria.
Film-Härtling Tom Hardy sagt: „Wenn du ein guter Mann sein willst, musst du dich um jemanden kümmern.“
60 Heroes
66
66 Jean Reno
Teresa Palmer, Dani Arnold und Tom Hardy Der legendäre Schauspieler über die Zusammenarbeit mit sehr großen Raubvögeln.
ACTION!
60 ALLES IST MÖGLICH
„Point Break“-Star Teresa Palmer meisterte ihre Angst vor dem Wasser, indem sie wie eine Meerjungfrau sein wollte. THE RED BULLETIN
73 SEE IT. GET IT. DO IT. Reise, Gadgets, Uhren, Musik und Motor
UNTER ADLERN
Schauspiel-Ikone Jean Reno über den richtigen Umgang mit Raubvögeln beim Dreh von „Wie Brüder im Wind“.
87 SPECIAL Autos, die uns begeistern 94 READ BULL Robert Kisch 98 MAKES YOU FLY Magischer Moment
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THE RED BULLETIN BACKSTAGE FEBRUAR 2016
CONTRIBUTORS MIT AN BORD
GREG FUNNELL
Wetterfest: Windsurfer Dany Bruch auf den Färöer-Inseln
Surf-Premiere im Nordatlantik Die Färöer-Inseln liegen 300 Kilometer nördlich von Schottland im Sturmkanal des Atlantiks und waren bisher eine No-Go-Area für Windsurfer. Schroffe Felsen, versteckte Riffe und drei Grad kaltes Wasser überforderten selbst die robustesten Profis. Bis jetzt. Begleitet vom spanischen Fotografen und OutdoorVeteranen Sergio Villalba, wagte der deutsche Wind surfer Dany Bruch vor der Insel Húsavík die Erst befahrung dieses lebensgefährlichen Reviers. Folgen Sie ihm auf die Wellen, ab Seite 28.
MAKING OF DAS SHOOTING DES MONATS
Der Londoner Fotograf und Motorsport-Fan, der für „Vanity Fair“ und die „Financial Times“ arbeitet, be bilderte für uns die Testfahrt von Red Bull Air Racer Hannes Arch im Mazda MX-5 an der Adriaküste. Seite 54.
RED BULLETIN WELTWEIT The Red Bulletin erscheint aktuell in zehn Ländern. In unserer Südafrika-Ausgabe erzählen vier führende Street Artists, wie man Städte mit subversiver Kunst verändert.
MARIA ZIEGELBÖCK
Die gebürtige Oberösterreicherin fotografiert für „Le Monde“ und das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Für uns porträtierte sie Jean Reno und seinen Filmpartner (einen Steinadler) am Set in Südtirol. Seite 66.
Alle Ausgaben zum Download: www.redbulletin.com/howtoget
Fotografin Tesch (li.) und Anna Gasser beim Shooting im Gletscher-Chalet
„Mit so viel Talent hatte ich nicht gerechnet.“ FOTOGRAFIN LINA TESCH ÜBER IHR MODEL ANNA GASSER Zum Shooting mit Slopestyle-Vizeweltmeisterin Anna Gasser reiste Fotografin Lina Tesch (ihre Bilder erscheinen u. a. in der Mode-Bibel „L’O≠iciel“) aus Hamburg ins Tiroler Stubaital. Ihre intimen Schwarzweißbilder raubten uns den Atem. Seite 46.
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THE RED BULLETIN
UNAUFHALTSAM.
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DER NEUE BMW X1.
Der neue BMW X1
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Freude am Fahren
THE RED BULLETIN: WEB-HIGHLIGHTS
Video: Ritt durch die Kaltfront Eisige Wellen, versteckte Riffe, Schneestürme: Wir zeigen Windsurfer Dany Bruchs Extremfahrt vor den Färöer-Inseln. redbulletin.com/danybruch
EXKLUSIV AUF
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IN SIEBEN SCHRITTEN ZUM DJ-WELTSTAR
ANNA GASSER IM MÄNNER-TALK
Produziere wenig, vertrau dir selbst, feiere die Nächte durch: Techno-DJ Seth Troxler verrät seine beinharten Erfolgstipps.
Die Snowboard-Queen beantwortet unsere 20 Fragen: vom dümmsten Anmachspruch bis zur idealen Bar fürs erste Date.
redbulletin.com/dj
redbulletin.com/annagasser
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THE RED BULLETIN
SERGIO VILLALBA/WE PHOTO AGENCY, CARLO CRUZ/RED BULL CONTENT POOL, LINA TESCH
REDBULLETIN.COM
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GALLERY
SEILBAHN DOM DAHER/RED BULL CONTENT POOL
LA PLAGNE, FRANKREICH BILD: DOM DAHER
„Im Leben geht es immer um die richtige Balance“, sagt Trial-Biker Kenny Belaey, hier bei einem Stunt nahe La Plagne in Frankreichs Alpen. Über einem 112 Meter hohen Abgrund rollte der Belgier 18 Meter über eine zigarettenschachtelbreite Slackline zwischen zwei Felstürmen. „Mein schwierigstes Hindernis bisher“, sagt Belaey, der auch Geduld bewies: Die hochalpine Überfahrt klappte erst beim achtzigsten Versuch. Belaeys Bike-Tricks: www.belaeytrials.com
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SUPER BOWL KOPENHAGEN, DÄNEMARK BILD: MICHAEL TÆRSBØL JEPSEN
Als während der Wasserknappheit der späten 1970er Jahre Kaliforniens Swimmingpools trocken blieben, entdeckten Skater die leeren Betonwannen als idealen Spielplatz. Seither sehen Skate-„Bowls“ auf der ganzen Welt aus wie leere kalifornische Pools. Die Bauherren im Fælledparken in Dänemarks Hauptstadt dachten sogar an einen „Love Seat“ – jene Betonstufe im Becken, über der Lokalmatador Bjørn Lillesøe seinen Frontside-Tailslide zeigt. Skate-Highlights: redbull.com/skateboarding
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MICHAEL TÆRSBØL JEPSEN/RED BULL CONTENT POOL
MARCO CAMPELLI/RED BULL CONTENT POOL
SPRITZTOUR RIMINI, ITALIEN BILD: MARCO CAMPELLI
Beim Red Bull Aqua Battle rasen 16 MotorradProfis auf 290 PS starken Jet-Skis in Eins- gegen-eins-Duellen über die italienische A dria. Der Tscheche Karel Hanika (Bild) wurde Dritter. Zum König der Jet-Ski-Reiter krönte sich der Australier Jack Miller, im Brotberuf Pilot auf den Asphaltstrecken der MotoGP-WM. Hanika auf Asphalt: twitter.com/98hanika
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KALORIEN.
ZUCKER.
PROZENT FLÜÜÜGEL.
RED BULL ZERO CALORIEs.
BULLEVARD MENSCHEN, DIE UNS INSPIRIEREN
JEFF VESPA/CONTOUR BY GETTY IMAGES
ALTE SCHULE ADAM DRIVER BEWEIST, DASS MAN ALS SCHAUSPIELER AUCH OHNE INSTAGRAM-SELFIES KARRIERE MACHEN KANN. ER SETZT STATTDESSEN AUF DISZIPLIN. WIR MÖGEN DAS. Adam Driver war zuerst Chorknabe, dann Marineinfanterist und zuletzt Kylo Ren (der Typ von der dunklen Seite in „Star Wars: Episode VII“). Das ist ein unkonventioneller Weg zum Ruhm, aber immer noch konventioneller als sein Look. Der ist, sagen wir mal, nicht Hollywood-Mainstream. Außerdem hat Driver keinen Twitter-Account (im Gegensatz zu seinem Oberkörper, twitter.com/AdamsChest). Er geht die Dinge anders an. Nicht etwa wegen eines Strategieplans, sondern weil er Old-SchoolMethoden bevorzugt: So steht er im Ruf, jede seiner Rollen mit militärischer Disziplin anzugehen – ob als Priester in Scorseses „Silence“ oder in unorthodoxen Sexszenen in der TV-Serie „Girls“.
THE RED BULLETIN
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BULLEVARD 1993
2016
Aufgewachsen in einer rauen Ecke Hollywoods, schwor er sich: Kriege ich eine Chance im Leben, nutze ich sie. Die Chance kam ziemlich früh: Mit 18 spielte er in „This Boy’s Life“ seine erste große Rolle. Er nutzte sie. Co-Star Robert De Niro empfahl Regisseur Martin Scorsese: Behalt den Knaben im Auge.
DiCaprio tut sich für den epischen Western-Thriller „The Revenant“ mit „Bird man“-Regisseur Alejandro González Iñárritu zu sammen. Dank seiner engagierten Performance gilt er Gerüchten zufolge als ziemlich sicherer Oscar-Kandidat. Klappt es beim sechsten Anlauf endlich? „Ich erwarte nichts“, behauptet er.
2014 1994 Für die Rolle als Johnny Depps geistig behinderter Bruder in „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ gab’s mit 19 die erste Oscar-Nominierung. (Vier weitere sollten folgen, der Oscar fehlt noch.) Um im Indie- Streifen mitzuspielen, lehnte er „mehr Geld, als ich mir je erträumt hatte“, ab – für den Disney-Film „Hocus Pocus“ – und befand: „Ich bin stolz, ein junger Mann zu sein, der sich selbst treu geblieben ist.“
DiCaprio, der ein E-Auto fährt, Solarpaneele benutzt und Millionen seines Ver mögens spendet, wird zum UN-Friedensbotschafter ernannt.
2013
MEIN WEG NACH OBEN WAR KINDERSTAR, GERIET TROTZDEM NICHT AUS DER BAHN. IST MEGASTAR, WILL ABER KEIN SUPERHELD SEIN. LEONARDO DiCAPRIO ZÄHLT ZU HOLLYWOODS UNKONVENTIONELLSTEN TALENTEN. SO VERLIEF SEIN AUFSTIEG.
Die Verkörperung des korrupten Börsenmaklers Jordan Belfort im kontroversiellen Film „The Wolf of Wall Street“ (fünfte Zusammenarbeit mit Scorsese) beschert DiCaprio einige seiner besten Kritiken. „Ich will Filme machen, die sich etwas trauen“, sagt er, „Filme wie diesen: ein großes Epos über Hedonismus und Ausschweifung.“
1996
Der Mega-Erfolg „Titanic“ zementiert DiCaprios Ruf als Kassenmagnet. Private Liebschaften macht er nur ungern öffentlich. „Ich will wie Robert De Niro sein“, sagt er. „Diskret zu sein hat ihn auf der Leinwand glaubwürdiger gemacht.“
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Er lehnt die Titelrolle in „Spider-Man“ ab (sie geht an seinen Kumpel Tobey Maguire), um „Gangs of New York“ zu drehen. Es ist DiCaprios erster Film mit seinem Helden Martin Scorsese, fast 20 Jahre nach De Niros Empfehlung. „Ich war total beeindruckt von Leos Engagement, seiner Bereitschaft, sich auf alles einzulassen“, sagt Scorsese.
2012 DiCaprio spielt den sadistischen Plantagenbesitzer Calvin Candie, seinen ersten echten Bösewicht, in Quentin Tarantinos „Django Unchained“. „Als Buhmann musst du keine Regeln befolgen“, sagt er. „Du lernst deine dunkelste Seite kennen und kannst dich ihr ganz hingeben.“
THE RED BULLETIN
TIM MÖLLER-KAYA
1997
2002
DANNY MOLOSHOK/REUTERS
Schlägt das Angebot aus, in „Batman Forever“ Robin zu spielen – weil er lieber der Romeo in „Romeo & Julia“ sein will. Dass das seinen Ruf als MainstreamSoftie stärkt, ist ihm egal.
BULLEVARD
EXTRA ORDINÄR NICKI MINAJ WIE DU ZUR NUMMER EINS WIRST? SEI EINFACH BESSER ALS ALLE. IN ALLEM. Nicki Minaj balanciert trippelnd auf dem schmalen Grat zwischen Rap-Credi bility und PopsternchenRuhm. Und wirkt dabei sogar dann authentisch, wenn sie das in Schuhen aus Kinderspielzeug tut. Die 33-Jährige ist die erfolgreichste Rapperin der Jetztzeit. Im Moment widmet sich gar eine eigene Sitcom ihrer Kindheit im New Yorker Stadtteil Queens. Einziges Problem: Wie findet man eine Schauspielerin, die Nicki Minaj gerecht wird?
HOWARD HUANG
„ICH MUSS NUR SO SEIN, WIE ICH BIN. DAS GENÜGT. DAMIT BERÜHRE ICH VIELE LEUTE, DIE EINE RAPPERIN ÜBLICHERWEISE NIE BEACHTET HÄTTEN.“ THE RED BULLETIN
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BULLEVARD
MEINE HELDEN DER AMERIKANISCHE WEITSPRINGER WILL CLAYE HOLTE BEI OLYMPIA 2012 IN LONDON BRONZE UND SILBER. WER INSPIRIERT IHN, 2016 NACH GOLD ZU GREIFEN?
QUEEN HARRISON
Freundin und Top- Hürdenläuferin „Die Opfer, die Queen bringt, um ihre Ziele zu erreichen, inspirieren mich sehr. Und ihr Eifer spornt mich an, selbst mehr zu geben, um das nächste Level zu er reichen. Ich kann die Spiele 2016 kaum erwarten!“
SAFFIE TUNIS
Mutter und Mentorin „Meine Mutter, die vor dem Bürgerkrieg in Sierra Leone geflohen war, zog in den USA drei Jungs auf, während sie ihren Doktor in Ernährungswissenschaften machte. Sie war bei jedem Bewerb von mir dabei, machte aber nie Druck. Ihr war nur wichtig, dass ich gute Schulnoten hatte – und Spaß.“
DEION SANDERS
Ehemaliger AmericanFootball-Star „Ich mochte Sanders schon als Kind. Er hatte seinen ganz eigenen Stil, machte Football unterhaltsam. Sein Motto war: ‚Sieh gut aus, fühl dich gut, spiel gut.‘ Das blieb mir im Kopf. Profisport ist Entertainment. Es ist nicht selbstverständlich, dass uns Fans zusehen.“
KENDRICK L AMAR
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BRUCE LEE
Kampfkunst-Legende und Schauspieler „Lee sagte: ‚Der steifste Baum bricht am leichtesten, doch Bambus und die Weide überleben, weil sie sich im Wind biegen.‘ Bei Schul- und Trainerwechseln, Reisen, allen Veränderungen … der Satz von Bruce hat mich immer begleitet.“
THE RED BULLETIN
CARLO CRUZ/RED BULL CONTENT POOL, GETTY IMAGES (4)
US-Hip-Hopper „Jeder Song auf Lamars Album ‚good kid, m.A.A.d. city‘ erzählt von Dingen, die ich als Kind in Phoenix selbst erlebt habe – von erschossenen Freunden bis zur Angst vorm Gefängnis. Seit ich ihn auf der Bühne gesehen habe, bemühe ich mich bei meinen Wettkämpfen um dieselbe Leidenschaft.“
WAS MACHT DEN OCTAVIA SO EINZIGARTIG?
Verbrauch: 3,5–6,6 l/100 km. CO2-Emission: 90–154 g/km.
Der ŠKODA Octavia – jetzt mit den Austria-Paketen bis zu 1.700,– Euro sparen! Ist es das Design, von dem Sie Ihren Blick einfach nicht abwenden können? Ist es das beeindruckende Raumangebot und seine Langlebigkeit? Ist es das Zusammenspiel aus cleveren Sicherheitslösungen, die uns das Leben erleichtern? Sind es die fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest? Oder, dass der ŠKODA Octavia Combi der beliebteste Kombi Österreichs ist? 1) Entdecken Sie seine ganze Vielfalt, z. B. den abenteuerlichen Scout, die sportliche Limousine oder den geräumigen Combi – mit Allrad oder DSG Automatik-Getriebe und vielem mehr. Jetzt sparen Sie mit den Austria-Paketen bis zu 1.700,– Euro bei Ihrem ŠKODA Betrieb. Details bei Ihrem ŠKODA Berater. Symbolfoto. Stand 12/2015. Die Octavia Austria-Pakete sind streng limitiert und gelten nur solange der Vorrat reicht. Alle angegebenen Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVa und MwSt. auf Basis der Motorisierung 110 PS TSI (6-Gang) bei Octavia und Octavia Combi. Bitte beachten Sie, dass sich bei anderen Motorisierungen auch der NoVA-Satz und die Brutto-Listenpreise für die Vorteilspakete ändern können. 1) Quelle: Statistik Austria, PKW Neuzulassungen 2009–2014.
skoda.at/octavia
facebook.com/skoda.at
youtube.com/skodaAT
BULLEVARD
WIE BITTE? ALL DIE MOTIVIERTEN NEUJAHRSVORSÄTZE SCHON WIEDER VERGESSEN? DIE SCHÖNEN, REICHEN UND SCHLAUEN DIESER WELT HABEN DA EIN PAAR WORTMELDUNGEN ZUM THEMA.
„Cardio- Training ist das Wichtigste. Das einzige Problem: die Motivation. Deswegen hab ich immer meinen Personal Trainer dabei.“
UNIVERSAL MUSIC, GETTY IMAGES (5)
RIHANNA
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THE RED BULLETIN
BULLEVARD
GEFÄLLT UNS SOCIAL MEDIA: WEM DU FOLGEN SOLLTEST, WAS EIN LIKE VERDIENT
„Training ist eine Metapher fürs Leben. Hingabe, Konsequenz, Entschlossenheit, die wunderbaren Erfolge und die vielen großen Niederlagen … Training ist wie das Leben.“
MUPPETS SYNTHS twitter.com/ SynthMuppets
DWAYNE „THE ROCK“ JOHNSON
„Leuten, die ‚Ich trainiere gerne‘ sagen, möchte ich in die Fresse hauen.“
„Die beste Zeit fürs Training? Wenn du dich gut fühlst. Richtig gut. Wenn du spürst, dass du dich voll ins Zeug legen kannst.“ HENRY CAVILL
JENNIFER LAWRENCE
„Wenn ich mich in meinem Körper nicht wohl fühle, sitze ich nicht rum und bemitleide mich. Dann geht es drum, den Arsch hochzukriegen.“ KIM KARDASHIAN
„Das erfreuliche Nebenprodukt all der Zeit im Studio ist, dass man in einen Catsuit passt.“
„Such dir was, worin du besser werden kannst. So bleibst du dran. Und dann macht es sogar Spaß.“
SCARLETT JOHANSSON
„Häng ein Bild deines Wunschkörpers in der Küche auf. Ja, dort. Es gibt keinen Platz, an dem die Erinnerung nötiger wäre.“ BRADLEY COOPER
MATT DAMON
„Du bist nur ein Mensch … Also iss den verdammten Cupcake.“ EMMA STONE
THE RED BULLETIN
Die bescheidenen hotoshop-Skills in P diesem Feed verbinden zwei großartige Dinge: Man kann heraus finden, was Plüsch tiere mit Synthesizern so anstellen und wie der dänische Koch die Vorzüge des Korg Mono/Poly auf seine Art anpreist („Korg! Korg! Korg!“).
NACKTE TATSACHEN instagram.com/ thenakediaries
Keine Filter, keine z usätzlichen Lichtquellen … nur Frauen in all ihrer natürlichen Pracht. Was als Antwort auf den digitalen Retusche-Wahn begann, hat mittlerweile 52.000 Follower. Und das völlig zu Recht. The Naked Diaries ist ein Archiv ehrlicher Schönheit.
WAS KOMMT ALS NÄCHSTES? facebook.com/ howwegettonext
Dieses Techno-Paradies bringt die irrsten Geschichten, die tatsächlich einmal Realität werden oder zumindest werden könnten. Warum braucht man ein Robo-Haustier? Was werden wir im Jahr 2100 auf welchem Planeten essen? Als Extra: welche abgedrehten Dinge bereits jetzt möglich sind.
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BULLEVARD
IM DUELL DER ZWEIFACHE GRANDSLAM-CHAMPION GEGEN DEN KÖNIG DES SLOW JAM.
ANDY MURRAY
Brite. 28 Jahre alt. Einer der besten Tennisspieler der Welt.
85 Millionen $
2015 kamen geschätzte 16 Millionen Dollar von Sponsoren, dazu 6,3 Millionen Dollar Preisgeld.
vs GELD
0 :1
DRAKE
Kanadier. 29 Jahre alt. Einer der größten Rapper des Planeten.
100 Millionen $
39,5 Millionen davon machte er 2015. Gut für Ego und Konto: Eine Maschine der Virgin Airlines trägt seinen Namen.
AUTO VW POLO Verkaufte seinen Ferrari, weil er sich damit „ein wenig wie ein Trottel“ gefühlt hatte, und fährt wieder sein erstes Auto, einen Polo. In der Garage: ein Aston Martin DB9.
0:2
BUGATTI VEYRON Sein erster Wagen war ein alter Chevrolet Malibu, mittlerweile fährt er lieber die limitierte Sang-NoirVersion des Bugatti Veyron. Wert: 3,4 Millionen Dollar.
LIEBE FESTE HÄNDE Auf zehn Jahre Beziehung mit Kim Sears (und lediglich einer kleinen Unterbrechung) folgte im April die Hochzeit, und im Februar kommt das erste Baby.
1:2
SOLO-YOLO Seine Ex Nicki Minaj ist mittlerweile mit Meek Mill liiert, Drakes Rap-Feind Nr. 1. Angeblich ist er aber jetzt hinter Tennis-Pro Serena Williams her.
FANS
3,4 Millionen TWITTER-FOLLOWER Andy
1:3
26,9 Millionen
TWITTER-FOLLOWER Immerhin siebeneinhalbmal Berlin. Und, je nach Zählweise, Zürich obendrauf.
Murrays Twitter-Acount ist eine mit Emojis gepolsterte Fan-Welt.
STYLE
1:4
GRUSS AN FRED Sein Logo enthält neben seinen Initialen die Zahl 77: So viele Jahre vergingen zwischen den beiden britischen Wimbledon-Siegen von Fred Perry und Andy Murray.
NORMCORE IDOL Allgemein sieht man in Drake eine Art werdende Stil ikone. Eine Eule ziert seine Kleider linie October’s Very Own (kurz OVO) und als Schmuckstück seinen Hals.
MURRISCH Fair, witzig und intelligent aus der Nähe. Aber spröde, rüpel- und launenhaft aus der Distanz.
1:5
GEPFLEGT AGGRO Die Fehde mit Meek Mill blieb doch deutlich unter Tupac-vs.-Biggie-Niveau.
BUDDYS UNTER SICH Nicht mal Federer und Djokovic wurden zur Hochzeit eingeladen.
2:5 TRIUMPHE
35 KARRIERE-TITEL, 2 GRAND SLAMS Sein Wimbledon-Sieg gewann ihm die Herzen der Briten.
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3:5
MIT MARIO Der Rapper schätzt Mario Balotelli, den Bad Boy des Strafraums. 51 AWARDS, 1 GRAMMY 2013 gab es für „Take Care“ den Grammy und den Titel „Bestes Rap Album“.
GETTY IMAGES (7)
ATTITUDE
MARC MARQUEZ 2 facher MOTO GP Weltmeister
LIMITED EDITION MARC MARQUEZ
€ 490,-
Erhältlich in Ihrem Uhren- und Schmuckgeschäft • Nähere Informationen unter www.timemode.com/lotus
KALT FRONT Kein Windsurfer hatte je zuvor versucht, die eisige Wildnis der Färöer-Inseln zu bezwingen – bis sich Dany Bruch der größten Herausforderung seines Lebens stellte. Text: Jenni Doggett Fotos: Sergio Villalba/WE Photo Agency
Dany Bruch vor Húsavík: Schroffe Felsen an der Küste und versteckte Riffe unter der Brandung machen das Surf-Abenteuer lebensgefährlich.
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„Jedes Mal, wenn ich rausfuhr, fragte ich mich, ob ich zurückkehren würde. Ich war der Erste, der das wagte. Ich wusste nicht, worauf ich mich einließ.“
Dany Bruch gewöhnt seine Hände an die Kälte, indem er sie ins eisige Wasser taucht – schmerzhaft, aber nötig.
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„Unerwartet starke Strömungen, Wind, Wellen, alles krachte aus verschiedenen Richtungen z usammen. Ich dachte, ich schaffe es nicht mehr zurück.“
Ein Sturz ins Meer könnte tödlich enden. Nicht nur wegen mög licher Verletzungen durchs Riff. Sondern auch wegen der drohenden Unter kühlung – „bevor du das Land erreichst, bist du erfroren“.
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„Die Färöer faszinierten mich von jeher. Die Bedingungen sind so unberechenbar, die Lage ist so exponiert. Das U nbekannte in Angriff zu n ehmen treibt mich an.“
Tindhólmur ist zwar wunderschön, doch die Strömungen, die seine schmalen Grate umspülen, sind enorm stark – und ebenso unberechenbar.
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THE RED BULLETIN
ie wütende See wirft ein ramponiertes altes Fischerboot auf weiß schäumenden Wellen hin und her. Doch den Kapitän kümmert das in diesem Moment wenig – er ist abgelenkt: Über den unscharfen Umrissen eines Schwarms Sturmschwalben hängt für eine Sekunde Extrem-Windsurfer Dany Bruch seitwärts in der Luft. Seine Füße an einem leuchtend orangefarbenen Board, die gefrorenen Hände klammern sich an den Gabelbaum, vom Segel regnet silbriger Sprühnebel auf sein Gesicht. Der Fischer schüttelt ungläubig den Kopf. So etwas hat man auf den Färöer-Inseln noch nicht gesehen. Zu viele Menschen haben THE RED BULLETIN
in den tückischen Gewässern des Nord atlantiks ihr Leben gelassen, als dass die Einheimischen hier zum Spaß rausfahren würden. Dann fällt Dany Bruch zurück in die teuflische Dünung und verschwindet aus dem Blickfeld des Kapitäns. Als Windsurf-Profi hat der gebürtige Deutsche schon auf der ganzen Welt Wettbewerbe bestritten. Aber dieser Trip ist auch für ihn etwas ganz Besonderes. Dafür ist der 34-Jährige knapp 6000 Kilometer weit von seiner Wahlheimat, den Kanarischen Inseln, angereist. Hier, auf halbem Weg zwischen Schottland und Island, liegen die 18 zerklüfteten vulkanischen Inseln der Färöer direkt im Sturmkanal des Nordatlantiks. Hier will Bruch etwas wagen, was noch keiner zuvor gewagt hat. „Die Färöer-Inseln faszinierten mich von jeher“, sagt er. „Die Bedingungen sind so unberechenbar, die Lage ist so exponiert. Das Unbekannte in Angriff zu nehmen treibt mich an. Noch niemand hat versucht, auf den Färöern zu surfen – also musste ich es versuchen.“ 35
Wegen der hohen Berge und des sie umgebenden tiefen Meers herrschen auf den subarktischen Färöer-Inseln extreme Luftdruck-Systeme. Da kommt es auch schon mal vor, dass es im August friert – also nicht gerade die angenehmsten Bedingungen für Windsurfer. Aber umso herausforderndere. „Schon wenn du dich dem Wasser näherst, ist das ein einziger gewaltiger Adrenalinrausch“, sagt Bruch. „Ich hatte meinen Körper daheim auf drei Grad kaltes Wasser vorbereiten können – doch der Rest war Neuland für mich.“
Auf Bruch warten schroffe Klippen, edrohliche Riffe und Schneestürme mit b bis zu 80 km/h. „Ich bin so ein Typ, der, wenn er heute zehn Meter springt, morgen zwanzig schaffen möchte“, sagt er. „In extremem, unbekanntem Territorium zu surfen ist genau dieselbe Herausforderung – aber auf einem anderen Level.“ Aufnahmen von Danys Versuchen am ersten Tag beeindrucken den färöischen Meteorologen Hanus Kjølbro – und sie machen ihm Sorgen. Denn an seinem ersten Tag wagte sich Bruch in einem weiten Kanal mit 5-Meter-Wellen und tückischen Strömungen zwei Kilometer hinaus aufs Meer. „Es ist, als würde man ohne Fallschirm aus einem Flugzeug springen und auf einem Heuhaufen landen“, sagt Kjølbro. Er bietet Bruch seine Hilfe dabei an, das unberechenbare Wetter im Blick zu behalten, und weist ihn in Richtung Húsavík: eine Schere aus dunklem Fels, die Schutz vor der vollen Wucht des Nordatlantiks bietet. Schneestürme zwingen Bruch, einige Tage zu warten, dann kann er endlich die Gewässer vor Húsavík in Angriff nehmen, trotz der grauen Regensäulen, die vor der Küste mit den kleinen grasgedeckten Häusern und wilden Schafen durch ziehen. Bruch bereitet seine Ausrüstung vor, schnallt die wasserdichten Split-ToeBoots fest und blickt hinaus aufs Meer. Als er ins eisige Wasser steigt, muss er mit seinem Segel gegen den heftigen Wind ankämpfen. Die Brandung wirft Bruch herum. Es sieht schon so aus, als würde er die Schlacht gegen die Gewalten verlieren, 36
da erwischt er eine Böe, schafft es hoch und rast über die Bucht: weit zurück gelehnt, eine Hand am Gabelbaum – als wäre es die einfachste Sache der Welt, mit einem Surfbrett über subarktische Gewässer zu fliegen. Eine volle Stunde mit Flips und Tricks vergeht, bevor Bruch an die Küste zurückkehrt. Länger draußen zu bleiben wäre extrem riskant gewesen: Zu viel Kälte kann zu Krämpfen führen, in diesem Fall lebensgefährlichen Krämpfen. Seine Hände sind mit Blasen übersät und steif vom eisigen Wasser. Doch Bruch ist so lebendig, wie’s nur jemand sein kann, der sich gerade ins Unbekannte gestürzt und überlebt hat. „Seit gut zwanzig Jahren surfe ich auf der ganzen Welt und in allen möglichen Bedingungen“, sagt er. „Aber nichts ist mit dem hier vergleichbar. Die Angst, das Adrenalin … heftig.“ Das exklusive Video von Dany Bruchs SurfAbenteuer gibt’s auf: redbulletin.com/faroes THE RED BULLETIN
Mega-DJ Steve Aoki bei einem seiner Rockstar-Auftritte: geköpfte Champagner flaschen, gefolgt von Tortenschlacht. Geschätztes Vermögen: 55 Millionen Dollar
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Sie definieren globale Trends, füllen Stadien, Die große Kultur- kassieren Hollyform unserer wood-Gagen. Zeit heißt Party. Feiern als Selbst- Wer sind diese zweck, Loslassen Superstars? Was und Abtanzen als treibt sie, wofür stehen sie, und Way of Life. was lernen wir Die Kultur-Ikonen von ihnen? unserer Zeit sind Mega-DJs.
Party
ERIK VOAKE
Götter
Der Alexander von Humboldt der DJ-Szene reist um die Welt, entdeckt subkulturelle Trends wie brasilianischen Baile Funk und verhilft ihnen zum globalen Durchbruch. 2008 wurde Diplo (mittlerweile 37) an der Seite von Rapperin M.I.A. mit „Paper Planes“ zum Weltstar. Der Song verkaufte sich allein in den USA vier Millionen Mal und lief im Oscar-Film „Slumdog Millionaire“. Seither produziert Diplo Hits für seine Band Major Lazer und Popstars wie Beyoncé, Justin Bieber und Madonna.
Social Media: 2,25 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 15 Mio. Dollar (geschätzt) Auftritte: 72 (2015, plus Gigs seiner Band Major Lazer)
Der Entdecker:
DIPLO Sein Markenzeichen? Er folgt Trends nicht, er macht sie.
Was lernen wir von ihm? Inspiration findest du nicht vor der Haustür. Reise um die Welt und hol dir damit neue Perspektiven.
Cool: Sein Sound verlieh sogar Justin Bieber Glaubwürdigkeit.
Uncool: Weil er selbst am meisten vom Aufspüren exotischer Subkulturen profitiert, werfen ihm Kritiker „kulturellen Kolonialismus“ vor.
ROMINA ROSALES
„Ich habe Erfolg, weil ich Trends früher erkenne als andere.“
Der Godfather:
SVEN VÄTH
„… sich selbst treu bleiben und das Feiern nicht vergessen!“ Als er 1982 loslegte, räumte man als DJ am Ende der Nacht noch den Club auf – aber er liebte seinen Job genauso wie heute. Väth war Lehrmeister von Tiësto, dem ersten globalen MegaDJ, feierte 1986 mit „Electric Salsa“ den Durchbruch, eröffnete 1988 in Frankfurt/ Main Deutschlands ersten Techno-Club. Und legt auch heute als 51-Jähriger noch jedes Wochenende in den besten Clubs der Welt auf, wenn’s gut läuft, auch mal 30 Stunden am Stück.
Sein Markenzeichen?
Social Media: 1 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 14 Mio. Dollar (gesch.) Auftritte: 106 (2015)
Uncool:
Die Selbstverständlichkeit, als über Fünfzigjähriger im DJ-Geschäft mitzumischen – und dank seiner ehr lichen Leidenschaft für Tanzmusik dennoch relevant zu bleiben. Viele seiner Veteranen-Kollegen ver walten nur noch ihr Erbe, Väth entdeckt neue Talente, fördert sie, arbeitet mit ihnen zusammen.
Was lernen wir von ihm? Egal was die Leute sagen: Wenn es sich richtig anfühlt, dann tu’s. Und du wirst Erfolg haben.
Cool: Seine kultigen Bühnenansagen wie „The message is gude Laune, Alda!“. Die besten gibt’s auf Väths Fanseite. „Papa Sven“ ist kein Spitzname, auf den man stolz sein muss.
Der Visionär:
RICHIE HAWTIN KIDKUTSMEDIA(2), CARLO CRUZ/RED BULL CONTENT POOL, GETTY IMAGES
„Für mich gibt es in der Musik keine Regeln.“ Schon mit seiner ersten Platte unter dem Pseud onym F.U.S.E. löste der damals 19-jährige Kanadier 1989 eine Techno-Revolu tion aus. Vor 14 Jahren entwickelte er eine Software, die es DJs erstmals ermöglichte, mit MP3s aufzulegen statt mit Vinyl. Anfangs verlacht, schuf er damit einen neuen Standard.
Social Media: 1 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 9 Mio. Dollar (gesch.) Auftritte: 82 (2015)
Sein Markenzeichen? Musikalisch gilt er als Miterfinder von Minimal-Techno, einer Art von Musik, die auf ihre hypnotische Wirkung und Funktionalität reduziert ist. In technischer Hinsicht entwickelt er neue DJ-Controller und die erste DJ-Twitter-App (Live- Sharing der Playlist auf Twitter).
Was lernen wir von ihm? Gib dich niemals mit dem Status quo zufrieden. Niemals. Niemals!
Cool: 2015 verlieh ihm die Universität im englischen Huddersfield als erstem DJ überhaupt den Ehrendoktor.
Uncool: Obwohl sich viele DJs dank seiner Erfindungen den Besuch beim Orthopäden ersparen, gilt Hawtin als Totengräber der guten alten Vinyl-Kultur.
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Vor 2010 interessierten sich Rock-Fans nicht für Club musik. Skrillex änderte das mit einer einzigen Platte: „Scary Monsters and Nice Sprites“. Das Mini-Album, das der damals 22-Jährige in seinem Schlafzimmer aufnahm und eigenhändig via Social Media verbreitete, verkaufte sich zwei Millio nen Mal und gewann zwei Grammys. Heute besitzt Skrillex sechs Stück davon, mehr als jeder andere DJ, und arbeitet mit so unter schiedlichen Künstlern wie den Ex-Doors, Justin Bieber und Bob Marleys Sohn.
Die Tastemakerin:
ANNIE MAC
„Das Wichtigste in meiner Karriere ist Glaubwürdigkeit. Ich stehe zu hundert Prozent hinter allem, was Ihr Markenzeichen? Die Britin hat einen unglaublichen ich sage.“ Riecher für Hits. Sie macht Talente Annie Mac, 37, hat selbst nie einen Track produziert. Sie ist ein DJ im ganz tradi tionellen Sinn, spürt Talente auf, stellt sie dem Publikum vor. Das tut sie in ihrer täg lichen BBC-Radiosendung – nach der Plattenfirmen mitunter Veröffentlichungs daten richten –, in ihren Club-Sets und auf ihrem eigenen Musikfestival.
zu Stars – die bleiben ihr loyal ver bunden, geben ihr exklusive Mixes und neue Tracks, was wieder Macs Status als Tastemakerin stärkt.
Was lernen wir von ihr? Du kannst auch an die Spitze ge langen, indem du dich um andere kümmerst.
Cool: Mac setzte sich als Frau in der Männerdomäne Nachtclub durch. An einem Ort, an dem Frauen viel zu oft hinter der Bar stehen oder sich halbnackt auf der Bühne räkeln.
Social Media: 300.000 Fans auf Facebook Besitzt: keine öffent Uncool: lichen Angaben zum Vermögen ver Es ist kein Satz bekannt, in dem die fügbar Auftritte: 48 (2015, plus Worte „Annie Mac“ und „uncool“ fünf Radiosendungen pro Woche) gemeinsam vorkommen.
Social Media: 19 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 36 Mio. Dollar (gesch.) Auftritte: 81 (2015; 2011 waren es unglaubliche 322)
Der Wunderknabe:
SKRILLEX
Sein Markenzeichen? Pfeift auf die Regeln des Business, veröffentlicht Songs spontan und ohne Werbekampagne, verbreitet seine Musik via Smartphone-Apps.
Was lernen wir von ihm? Auf Hilfe zu warten heißt Zeit vergeuden. Mach dein eigenes Ding, auch wenn du objektiv keine Chance auf Erfolg hast. „Betrachte Hindernisse als Möglichkeiten, etwas Neues zu erschaffen.“
Cool: Zu Beginn galt Skrillex wegen seines im Vergleich eingängigen Sounds als meistgehasste Person der Clubmusik. Seine Reaktion? „Sorry, für Hater im Internet hab ich keine Zeit.“
Uncool: Sein Styling: langes Haar mit Under cut und Hornbrille. Herrliche Persi flage: der Foto-Blog „Girls That Look Like Skrillex“.
HOUSETRIBECA.COM(2), BREE KRISTEL CLARKE/RED BULL CONTENT POOL
„Wenn ich einen Grammy gewinnen kann, dann könnt ihr Genies in euren Kinderzimmern dort draußen die Welt übernehmen.“
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Der Geschäftsmann:
CALVIN HARRIS
Sein Markenzeichen? Geschäftssinn. Jahrelang remixte er Kollegen wie Florence + The Machine – und verlangte statt Honorar einen Studiobesuch. So kann er seine Singles mit dem Gesang von Stars wie Rihanna schmücken.
Was lernen wir von ihm? Für den großen Erfolg brauchst du Geduld und langfristige Planung.
Cool: Models und Pop-Göttinnen reißen sich um ihn. Er ging mit Rita Ora und Anne Vyalitsyna aus, derzeit ist er mit Taylor Swift liiert.
Uncool: Für Giorgio Armani als UnterhosenModel posieren und zugleich sagen, man wolle kein Justin-TimberlakeTyp sein: kommt nicht gut.
Er hasse Interviews und könne weder tanzen noch singen, bekennt Calvin Harris, 31. Dennoch ist der Brite mit bis zu 400.000 Dollar pro Auftritt der bestbezahlte DJ der Welt. Harris selbst sagt, sein Erfolg sei einfach Glück. Aber wer sein „We Found Love“ mit Rihanna hört, erkennt Harris’ unglaubliches Talent für Ohrwurm-Melodien.
Social Media: 13 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 110 Mio. Dollar (gesch.) Auftritte: 77 (2015)
GETTY IMAGES(4), DREW RESSLER/RUKES.COM, NICOLAS KANTOR
„Ich weiß, wie ich meine Stimme okay klingen lassen kann – mehr geht nicht. Seine Schwächen zu kennen ist ein wichtiger Schritt zum Erfolg.“
Der Bad Boy:
DEADMAU5
„Fall auf, sei so sichtbar wie irgend möglich.“ Seine Songs kennt kaum jemand beim Namen, sein Markenzeichen jeder: den blinkenden Mäusehelm. Daft-Punk-Fan Deadmau5, 35, liebt es, via Twitter zu provozieren. Dass Superstars auf seine Attacken reagieren, hat einen simplen Grund: Mittlerweile ist er selbst einer von ihnen.
Social Media: 9 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 53 Mio. Dollar (gesch.) Auftritte: 34 (2015)
Sein Markenzeichen? Der Bad Boy im Mainstream-DJ-Zirkus sucht die Konfrontation. Er richtete seinem ehemaligen Zögling Skrillex via Twitter aus, dass dessen neue Musik scheiße sei. Madonna warf er vor, Drogenkonsum zu propagieren. Seine Fans, die er „Horde“ nennt, lieben ihn dafür. Und dafür, dass er der erste DJ mit Live-VideoStreaming-Events war. Nach einer dieser Studio-Sessions schickte ein Fan einen Text zum Song. Deadmau5 verwendete ihn. Die Fan-Kollaboration „The Veldt“ wurde zu einem von Deadmau5’ größten Hits.
Was lernen wir von ihm? Sag deine Meinung gerade heraus. Manche werden Probleme damit haben. Aber du wirst auffallen – und Respekt ernten.
Cool: Disney verklagte ihn wegen seines Markenzeichens. Deadmau5 zeigte dem Konzern den Mittelfinger – und man einigte sich außergerichtlich.
Uncool: Der Speed-Freak ließ seinen Ferrari 458 Italia hellblau lackieren und mit einem Bild der Regenbogen- furzenden Internet-Meme-Katze Nyan Cat bemalen. Der Wagen sah so schrecklich aus, dass Ferrari ihm eine Unterlassungsklage schickte.
Der Unternehmer:
STEVE AOKI „Ich fühle mich immer noch wie ein junger Punk mit 200 Dollar am Konto.“ Als Achtzehnjähriger organisierte Aoki Konzerte von Hardcore-Punks und b etrieb ein 1-Mann-Label. Später wurde er DJ-Unternehmer, heute mit 38 betreibt er vier Restaurants, eine DJManagementagentur, eine Modelinie, vermarktet Kopfhörer. Gastauftritte in TVSerien und Filmen erschließen ihm neue Zielgruppen.
Social Media: 7 Mio. Fans auf Facebook Besitzt: 55 Mio. Dollar (gesch.) Auftritte: 143 (2015; 2014 waren es 217)
Sein Markenzeichen? Kapierte als Erster, dass ein DJ im 21. Jahrhundert nicht nur Platten spielen, sondern sich als Marke etablieren, einen Lifestyle verkaufen muss. Wie er sein Business schaukelt, nebenbei Musik produziert und im Jahr 217-mal (2014) auflegt? Mit der Disziplin eines Spitzensportlers: Aoki trinkt nicht, lebt vegan, trainiert täglich. Auch damit definiert er den DJ-Typus neu: Party mit Passion, aber ohne Kater.
Was lernen wir von ihm? Du kannst zugleich authentisch und reich sein.
Cool: Aoki machte den DJ zum Rockstar. Er headbangt auf der Bühne, köpft Champagnerflaschen, Damen in der ersten Reihe kriegen Champagnerduschen. Der große Moment jeder Aoki-Show: die legendäre Tortenschlacht mit dem Publikum.
Uncool: Weil sich die Satire-Website Wundergroundmusic.com über sein Bühnengehabe lustig machte, drohte Aoki mit Klage.
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Vom Hoppala zur Medaille: Snowboard-Queen Anna Gasser zeigt uns, wie man seine Ner ven im Zaum hält, wenn es darauf ankommt.
HOCHSPANNUNG TEXT: WER NER JESSNER FOTOS: LINA TESCH
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sie sich zum Ziel gesetzt, doch ihr erster Platz 1 in der Quali verschob die Erwartungen naturgemäß völlig, zumindest für die Umgebung: „Ich habe nach der Quali begriffen, wie groß Olympia überhaupt ist. Alle haben auf mich geschaut. Da ist mir die Nervosität voll eingefahren.“
Styling: Petra Wiebe Hair & Make-up: Sigi Kumpfmüller Fashion Credits: Belstaff, Burlington, Calvin Klein, Dr. Martens, Guess by Marciano, Triumph International Partner Anna Gasser: Burton, MINI, Red Bull Agentur: Starelation THE RED BULLETIN
ie Situation, deretwegen die mittlerweile 24-jährige Anna Gasser beinahe welt berühmt geworden wäre, hatte etwas Slapstickartiges: Ausgerechnet bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi, nachdem sie noch dazu die Qualifikation für den Slopestyle-Bewerb dominiert hatte, kugelte sie aus dem Starthaus, beinahe einen Startrichter an der Hand hinter sich herziehend. Was war passiert? „Ein Missverständnis. Bislang war das Startsignal ein Thumbs-up gewesen. Doch der eine Startrichter wollte mir bloß viel Glück wünschen, indem er den Daumen nach oben streckte.“ Anna wollte los, der zweite Startrichter wollte sie zurückhalten. Es dauerte, bis Anna mit Hilfe ihres Trainers den eisigen Starthügel wieder hinaufgekraxelt war. Die Kameras liefen weiter, die Konzentration war völlig hin über, an ein vernünftiges Resultat nicht mehr zu denken. Die Situation, mit der Anna Gasser dann tatsächlich berühmt wurde, war die Art, wie sie 2015 bei der Heim-WM am Kreischberg in der Steiermark die Silbermedaille geholt hat, die linke Hand noch im Gips. Was ist in der Zwischenzeit passiert? „Ein Jahr im Fast Forward, in dem ich so viel lernen musste wie noch nie.“ Nach Sotschi war Anna noch fast ohne Druck gereist. Ein Top-Ten-Ergebnis hatte
the red bulletin: Bist du vor Wettkämpfen generell nervös? anna gasser: Und wie! Ich habe aber gelernt, dass ich diese Nervosität brauche, dass sie gut ist, selbst wenn sie sich im Moment schrecklich anfühlt. Warum das? Nur wenn du unter Spannung stehst, kannst du gute Leistungen bringen. Wenn ich am Start zu cool bin, wird das nichts. Du musst den feinen Grat zwischen Verkrampfung und Lockerheit treffen. Wie schaffst du das? Ich schaffe es eh nicht immer. Aber Erfahrung hilft. Situationen, auch ungewöhn liche, schon erlebt zu haben. Man muss vielleicht nicht unbedingt bei Olympischen Spielen aus dem Starthaus purzeln. Wie bist du, wenn du nervös bist? Ich mag mit keinem reden. Meine Trainer kennen das und wissen es zu respektieren. Woran denkst du am Start? Durchaus auch an negative Dinge. Wie es wäre, zu versagen. Dann fahre ich gut, damit es nicht so weit kommt. Leistung als Selbstschutz, wenn man so will. Gibt es Routinen, die dir helfen? Am Abend vor einem Contest gehe ich gut essen. Und danach werden die Snowboard-Sachen im Zimmer penibel auf gereiht, ready to go. Im normalen Leben bin ich eher chaotisch. Da liegen die Straßenklamotten einfach rum. Das klingt logisch und strukturiert … Klingt aber nur so. Ich habe schon auch meine Marotten. Glückssocken, die ich eine ganze Saison lang trage. Eine Jacke, mit der ich gut gefahren bin, trage ich auch beim nächsten Contest. Mein Board dürfen nur bestimmte Menschen prä parieren – oder ich mache es gleich selbst. Vertrautheit gibt Vertrauen. Vertrauen
„Das Jahr sei t Ol y mpia war im Fast Fo rwa rd. A lle haben plöt zlich au f mich geschau t.“ 49
resultiert in Selbstgewissheit und nimmt den Druck. Das verpatzte Olympia-Abenteuer hat Anna weniger geschmerzt als ihre Umwelt, „teilweise haben mich die Leute zu trösten versucht, als ob jemand gestorben wäre“. War ja nur Olympia oder so, und das kommt verlässlich alle vier Jahre wieder. Das dominierende Gefühl, nachdem der Bewerb vorbei war? „Erleichterung.“ Nach ihrer Rückkehr verschwand sie ein paar Tage daheim bei der Familie, kuschelte sich ins Bett, streichelte die Katzen, schnappte sich untertags ihr Burton, um auf ihrem Hausberg Goldeck über Spittal/Drau ein paar Turns fürs innere Gleichgewicht zu machen.
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Was konntest du aus dem OlympiaAbenteuer mitnehmen? Mehr als an den schlechten Medaillen-Tag erinnerte ich mich an meine Quali. Mich für das Finale zu qualifizieren war mein eigentliches Ziel gewesen. An Gold, Silber oder Bronze hatte ich keinen Gedanken verschwendet. Im Quali-Lauf war ich erstmals komplett in meiner Zone. Ich kriegte nichts mit, war innerlich ruhig, alles funktionierte genau so, wie es sollte. Diesen Zustand wollte ich wieder herbeirufen. Wie macht man das? Große Aufgaben zerlege ich seither in viele kleine. Am Start arbeite ich im Kopf einen Trick nach dem anderen ab. Ich sehe jeden Sprung, aber auch jede Transition, jede Einheit eines Runs als eigenen Teil,
„Im normalen Leben bin ich eher chaotisch. Da liegen die S traßen k lamot ten einfach r um.“
„Ich musste erst lernen, Spannung neu au fzubauen, an die z wei te Chance zu glauben.“
der meine volle Aufmerksamkeit verdient. Selbst die, die ich im Schlaf kenne. Punkt zwei in der großen Post-OlympiaSelbstanalyse: Wie schafft man es, wieder am Punkt zu sein, den Kopf hochzufahren, selbst wenn der so wichtige erste Run schiefgegangen ist? Slopestyle ist ein sehr fairer Sport: Du hast in jedem Bewerb eine zweite, manchmal eine dritte Chance. Anna Gasser war berüchtigt dafür, ausschließlich im ersten Run Highlights zu setzen. Eine Verbesserung im zweiten oder dritten gab es selten. In Sotschi sah man sie nach ihrem Starthütten-Hoppala und dem konsequenterweise verpatzten ersten Lauf noch gedankenverloren im Ziel stehen. Schon die Körpersprache sagte: Das wird heute nichts mehr.
Ich musste lernen, Spannung neu aufzubauen, an die zweite Chance zu glauben. Kann man sich schon vornehmen, aber wie setzt man es um? Am Kreischberg haben mir die äußeren Umstände geholfen. Nach dem ersten Lauf war ich Vierte, den zweiten Lauf habe ich – erwartungsgemäß! – völlig verpatzt. Als ich im dritten Lauf oben gestanden bin, wollte ich alles, nur nicht Vierte werden. Ich habe mir am Start überlegt, was ich unten sagen würde, wenn ich Vierte werde. Dann habe ich es geschafft, mich umzupolen und mir vorzustellen, wie es sein würde, wenn ich eine Medaille hole. Es war kein schönes Gefühl da oben. In meinem Kopf hat es sich mächtig abgespielt. Wenn ich heute bloß daran denke, werde ich noch immer nervös. Was man dazu wissen muss: Anna hatte sich zuvor die Hand gebrochen und alle Sehnen und Bänder gerissen. Sie war mit einem Gips am Start, obwohl ihr die Ärzte davon abgeraten hatten. „Im Training bin ich gestürzt und voll auf die verletzte Hand geknallt. Dass dabei nichts passiert ist, hat mir geholfen, im Finale Gas zu geben und im Kopf bereit zu sein, alles zu riskieren. Gleichzeitig hat der Gips Druck von mir genommen. Ich hätte ihn als Ausrede benutzen können, falls es nicht geklappt hätte. Jeder hätte das verstanden. Aber das wollte ich nicht. Ich wollte nicht unten stehen und Platz vier erklären.“ Warum wäre Platz vier hier so schlimm gewesen, während du anderswo schon mit einem Finale zufrieden warst? Wegen der Zuschauer. Meine Eltern waren da, es war das erste Mal, dass sie mich in Österreich live gesehen haben. Du bist so gut gefahren, weil du deine Eltern beeindrucken wolltest? Zumindest nicht enttäuschen. Ich wollte nicht, dass sie umsonst gekommen sind. Macht es für dich einen Unterschied, ob dich eine Million Amerikaner bei den X Games im Fernsehen sehen oder eine Million Österreicher am Kreischberg? Ja. Weil ich will, dass mich meine Freunde snowboarden sehen. Macht dich das nicht nervös? Doch, aber auf eine gute Art. An den Run, mit dem Anna Gasser ihre WM-Silbermedaille geholt hat, kann sie sich nicht mehr erinnern. „Es war, als ob jemand oben den Ton abgedreht hätte.“ Als er unten wieder anging, war ihr klar: Sie hatte ihre Nerven im Zaum gehalten. Sie war wieder in die Zone gekommen. Es war ihr nicht passiert. Sie hatte es erzwungen. www.facebook.com/annagassersnow
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Dort, wo sich Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien beinahe auf die Zehen steigen, liegt ein verkanntes Paradies für Cabriofahrer.
DIE ZWEITE LUFT
Wie tanken Champs nach einer langen Saison neue Kraft? H annes Arch, D ritter in der G esamtwertung des Red Bull Air Race, lüftet seinen Kopf in einem M azda MX-5 an der Adriaküste aus. Text: Werner Jessner Fotos: Greg Funnell
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Hannes Arch: Platz 3 in der Red Bull Air Race World Championship 2015, zwei Siege, einer davon ums Eck in Rovinj, Kroatien
„Ich fahre gern Auto, und hier ist es perfekt: super Wetter, super Straßen und das ideale Auto.“
„A
bschalten, das sagt sich so leicht. Wenn ich abschalte, muss ich gleich drei Hannes Arch abschalten: den Piloten, den Manager und den Athleten. Ich bin ja nicht nur für mich verantwortlich, sondern für das gesamte Team. Die Business-Seite des Red Bull Air Race ist von außen leicht zu unterschätzen. Dazu kommt die öffent liche Funktion: Der Fan, der am Rennwochenende ein Autogramm von mir will, will nur dieses eine Autogramm, und das ist auch völlig okay. Für mich ist es vielleicht schon das hundertste. Dabei zählt im Endeffekt nur das Rennen. Rennen zu gewinnen ist mein Job. Ablenkungen sind per se schlecht und können in unserem Fall sogar gefährlich sein. Trotzdem geht es nicht ohne. Du musst das alles unter einen Hut kriegen, und der Druck lässt eigentlich nie nach. Er wird in unserem Sport zum Dauerzustand. Natürlich kannst du dich im Idealfall über die Energie, die dir die Fans geben, aufladen, aber das funktioniert auch nur bis zu einem gewissen Moment. Irgendwann brauchst du eine Pause. Wenn es so weit ist, gehe ich in die Berge. Die Ruhe dort zwingt dich, loszulassen. Es gibt keinen Handy-Empfang, du spürst wieder deinen Herzschlag, deine Muskeln, die Luft, die Steine und den Fels unter dir. Diese Tage sind sehr heilsam, weil sie die extreme Welt des Red Bull Air Race wieder erden. Einmal im Jahr ist es nötig, völlig vom Gas zu gehen und die Systeme für ein paar Wochen runterzufahren. Normalerweise mache ich das rund um Weihnachten auf Hawaii. Das ist ein Ort, an dem du gar nicht hektisch sein kannst. Wäre ich ein Motor, wäre ich am Berg ein klassischer amerikanischer V8 mit viel Kraft und Ausdauer. Beim Red Bull Air Race werde ich eher zur Dragster-Turbine, die in eineinhalb Minuten ihre ganze Kraft rausschießt.
Der Mazda MX-5 hat die Klappscheinwerfer der ersten Generation längst abgelegt. Trotzdem schaut er von vorn verdammt gut aus.
Du bist furchtbar gespannt, extrem schnell und wahnsinnig präzise. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich kein Sportwagenfahrer bin. Die Geschwindigkeit, auch die Querbeschleunigung auf der Straße können mich als Piloten nicht reizen, und ein Auto zur Selbst darstellung brauche ich nicht, habe ich nie gebraucht. Mein erstes Auto war ein alter Citroën, danach wurde ich zum Busfahrer, des Kletterns wegen. Damals habe ich auch in meinen Bussen geschlafen. Heute fahre ich privat einen Mazda CX-5, ein sehr praktisches, geräumiges und auch unauffälliges Auto, was bei meiner Fahrweise definitiv Vorteile hat. Dass man sich pro Jahr eine gewisse Summe für Strafmandate zur Seite legen muss, ist einfach so. Wobei sich das mit sinkender Kilometerleistung deutlich reduziert hat, einfach weil ich alles, was geht, mit meinem Hubschrauber fliege. Salzburg – Wien oder Salzburg – München auf der Autobahn, da schlafe ich ein. Und wenn ich schon fahren muss, dann sind mir eine gute Sound-Anlage und eine exzellente Freisprecheinrichtung die wichtigsten Extras. Dabei fahre ich gern Auto, es passt halt meist die Situation nicht. So wie hier an der Adria ist es natürlich perfekt: Super Wetter, super Straßen ohne Verkehr, die Saison ist vorbei, und ich komme langsam runter – und der Mazda MX-5 ist das ideale Auto dafür. Ein Roadster, aber kein Angeber-Auto. Ein Cabrio, das sogar mir als Motorradfahrer Spaß macht. Ein Auto, bei dem du nicht mühsam Knöpfe drücken musst, um dann warten zu 57
ürfen, wie irgendwelche Elektromotoren das Verdeck d auf- oder zumachen, sondern wo du einen Hebel ent riegelst, das Verdeck wie eine Kapuze nach hinten wirfst und losfährst. Wenn sich neugierige Menschen um die Unversehrtheit meiner Frisur im Cabrio Gedanken machen: Die kann ich beruhigen. Meiner Frisur kann nicht einmal ein Helm etwas anhaben, geschweige denn der Fahrtwind. Ich weiß das deswegen, weil ich viele Helme trage: Im Flugzeug natürlich, aber ich fahre auch viel Motorrad, im Moment eine KTM Adventure und zwischendurch immer wieder einmal etwas Kleines, Wendiges von KTM. Es heißt ja, dass Motorrad- und Cabriofahrer zwei unterschiedliche Spezies Mensch sind. Bei mir geht sich das problemlos nebeneinander aus. Cabriofahren ist halt was anderes, und für mich heißt es nicht Sport und Speed, sondern Entspannung. Darum auch Mazda MX-5: Du sitzt gut drin, bist aber zu nichts verpflichtet. In diesem Auto hetzt dich keiner, was der Entspannung sehr zuträglich ist. Ich finde, dass der Motor mit seinen 131 PS völlig ausreicht, weil das Getriebe so knackig ist, dass du gern schaltest und so ohnehin ständig im richtigen Gang unterwegs bist. Dazu passt natürlich auch die Gegend an der Adria. Ich war als Kind vermutlich schon einmal in Triest, kann es aber nicht mehr mit Sicherheit sagen. Der Stopp des Red Bull Air Race 2015 in Rovinj gleich nebenan gehört zu meinen Lieblingsrennen neben dem Heim-Event in Spielberg. Mir kommt ja oft vor, dass wir Österreicher
Was zu beweisen war: „Der 131 PS starke Motor reicht völlig, um mit dem Mazda MX-5 Spaß zu haben. Ich bin ja kein Sportwagenfahrer in dem Sinn.“
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nicht nur geografisch zwischen Deutschland und Italien oder Slowenien liegen. Auch unsere Mentalität spiegelt das wider. Vor allem das alte Triest mit seiner reichen – auch österreichischen – Geschichte lädt zum Träumen ein, zu einer Spazierfahrt der Gedanken. Da kriegst du die zweite Luft, wie wir Sportler sagen, es geht plötzlich wieder, und zwar gut. Ich sollte das vielleicht hie und da während der Saison machen, um zwischendurch die Akkus aufzuladen. In meiner Phantasie sieht der perfekte Tag mit einem MX-5 an der Adria so aus: In der Früh fliege ich mit dem Heli aus Salzburg nach Portorož, wo das Auto schon auf mich wartet. Dann fahre ich mit meiner Freundin Miri ein, zwei Stunden in der Gegend herum. Am Meer entlang natürlich, aber auch im Hinterland, der lässigen Straßen wegen. Dann gehen wir auf einen Kaffee und essen vielleicht etwas Süßes dazu, ein zweites Frühstück. Dann wieder ein bisschen Autofahren, aber nicht zu viel, eine halbe Stunde vielleicht bis in eine einsame Bucht. Das müsste wegen der Einsamkeit in der Nebensaison sein, aber schon noch so sommernah, dass man auch baden kann. Wenn wir dann wieder trocken sind, fahre ich nach Triest rein, und wir essen in einem schönen Lokal Spaghetti, ganz klassisch. Dann geht es mit dem Mazda, Dach offen selbstverständlich, wieder zum Heli zurück, ich lasse den Autoschlüssel lässig am Flughafen fallen und steige mit dem Heli im Abendrot auf. Klingt in Summe nach einem exzellenten Plan.“ www.hannesarch.com
„Das Dach mache ich nur am Abend zu. Als Motorradfahrer bin ich Zugluft gewohnt.“
Wozu Rückfahrkamera und Einparkhilfe? Ein knackiger Roadster sitzt wie eine Lederjacke.
„Zum Abschluss Spaghetti in Triest. Dann im offenen Auto zum Heliport und im Abendrot abheben.“
HEROES
„DANN IST ALLES MÖGLICH“ TERESA PALMER meisterte ihre Wasser-Phobie beim
„Point Break“-Dreh mit voller Konzentration – auf sich selbst und eine Meerjungfrau.
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und Geborgenheit in Dingen außerhalb von mir selbst. Welche äußeren Dinge mei nen Sie? Vor allem Beziehungen. Es waren andere Menschen, die mir Halt gaben, aber nicht ich selbst. Und meine Karriere, schon wegen der ganzen Aufmerksamkeit, die ich als Schauspielerin bekomme. Viele Menschen träumen von Beziehungen oder auch Ruhm. Was ist daran schlimm? Das ist nicht grundsätzlich schlimm. Aber du kannst darauf nicht aufbauen. Diese
war das für mich eine ziem liche Herausforderung. Wie wurden Sie mit Ihrer Wasserphobie unter diesen verschärften Bedingungen fertig? Zuerst mit Meditation. Ich begriff, dass meine Angst mit einer Erfahrung in meiner Kindheit zu tun hat. Und ich lernte, wie ich diese Angst loslassen kann. Und dann? Ich konzentrierte mich komplett auf unsere FreedivingTrainerin. Sie ist Champion in dieser Disziplin und bewegt sich unter Wasser wie eine Meerjungfrau, ruhig und souverän. Ich nahm mir vor, mich buchstäblich in sie zu verwandeln. Die allerletzten
„ICH BAUMELTE MIT GEWICHTEN AN DEN BEINEN AM MEERESGRUND. NOCH DAZU OHNE SAUERSTOFF-FLASCHE.“ Dinge sind flüchtig und daher instabil. Ich habe das erst dank meinem Ehemann verstanden. Er hat mich dazu gebracht, meine alten Muster zu durchbrechen. Wie können wir das ver stehen? Ich konzentriere mich auf mich selbst und lerne, mich zu mögen. Das klingt banal und leicht im ersten Hinhören. Ist jedoch bei genauerer Betrachtung schwer. Aber nur so kann ich mich auf gesunde und be-
Gewichten an den Beinen, die mich auf dem Meeresboden festhielten. Diese Gewichte wurden nur entfernt, wenn wir drehten. Den Rest der Zeit baumelte ich da herum. Noch dazu ohne Sauerstoffflasche. Moment … unter Wasser ohne Sauerstoff? Wie soll das funktionieren? Wenn dir die Luft ausging, dann hast du ein Zeichen gegeben. Dann tauchte jemand zu dir und gab dir schnell Luft aus seiner Flasche. Mental
Reserven mobilisierte ich mit den Gedanken an die Geburt meines Sohnes, eine echte Power-Erfahrung. Sie arbeiten also mit der Kraft der Vorstellung. Ja, bereits seit meiner Jugend. Damit ist alles möglich. Das hat mir meine Großmutter beigebracht, und genau das werde ich auch meinen Kindern vermitteln. Rüdiger Sturm twitter.com/tez _ palmer THE RED BULLETIN
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he red bulletin: Ihr Sohn trägt denselben Namen wie eine der Hauptfiguren in „Point Break“. Ist das ein Zufall? teresa palmer: Ja, mein Sohn war schon geboren, bevor die Dreharbeiten für den Film begannen. Aber einen bemerkenswerten Zusammenhang gibt es schon: „Bodhi“ bedeutet im Buddhismus-Kontext „Erleuchtung“. Eine Actionkracher-Haupt figur steht für buddhistische Erleuchtung? Bodhi folgt in „Point Break“ nur seinem eigenen Taktschlag. Er weiß, wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen und seinen eigenen Weg zu gehen. Was auch meine Philosophie ist und die meines Mannes und unserer engen Freunde. Sie waren bereits früh auf sich selbst gestellt. Nach der Scheidung Ihrer Eltern lebten Sie phasenweise bei Ihrer manisch-depressiven Mutter im Sozialbau. Ja, meine Kindheit war, sagen wir mal, nicht traditionell. Früher traf ich viele meiner Entscheidungen aus Angst. Statt auf mich selbst zu vertrauen, suchte ich Sicherheit
wusste Art durch mein Leben bewegen. Was tun Sie, um diese Hal tung einzunehmen? Ich lese Bücher, meditiere und umgebe mich mit Menschen, die bewusst leben und ähnlich denken wie ich. Außerdem trainiere ich meine Achtsamkeit. Was meinen Sie mit „Acht samkeit trainieren“? Dazu gibt es ständig Gelegen heit. Beim Dreh zu „Point Break“ hatte ich zum Beispiel diese einschneidende Erfahrung bei der Arbeit an den Unterwasserszenen. Seit meiner Kindheit habe ich latent Angst vor dem Meer. Und ausgerechnet ich hing beim Dreh in sieben Meter Tiefe mit
Teresa Palmer, 29, tauschte ein be scheidenes Leben in Australien gegen die Höhen Hollywoods und fand zurück vom Ruhm in die Kraft der Achtsamkeit.
Dani Arnold, 31, Gipfelstürmer: „Man muss zuerst den Geist stärken. Er treibt den Körper an.“
„SELBSTKRITIK IST DEIN BESTER FREUND“ DANI ARNOLD weiß, wie man die gefährlichsten
Berge der Welt rascher erklimmt als jeder andere. Und wie man überhaupt an die Spitze kommt.
LUKAS MAEDER
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– und Selbstbewusstsein be deutet mentale Stärke. Sich mit den eigenen Grenzen zu beschäftigen ist schmerzvoll. Man muss immer knallhart ehrlich zu sich selbst sein. Dazu gehört auch, sich Schwächen und Grenzen einzugestehen. Und dann an ihnen zu arbeiten. Wie tut man das? Mentale Stärke kann man nur durch progressive Steigerung der Anforderungen an die Psyche erlangen. … äh? Ich beginne bei einfachen, kurzen Routen und steigere mich. So weit, dass ich weiß, dass es klappen wird. Dadurch baut man geistige Kraft auf.
und Schwäche. Wer zweifelt, kommt nicht voran. Doch am Beginn der Matter horn-Besteigung dachten Sie ans Aufhören. War da der Geist nicht kräftig genug? Keineswegs. Ich kenne meine Fähigkeiten, an denen zweifle ich nie. Doch manches kann man nicht steuern. Der erste Teil der Strecke verlief leider über eine Schneeflanke, ich sank zu tief in den Schnee. Ich befürchtete, die Bedingungen auf dem Berg würden nicht passen. Da habe ich sogar kurz überlegt abzubrechen. Doch so leicht wollte ich dann doch nicht aufgeben. Sie stiegen ohne Sicherheitsausrüstung auf. Mögen Sie Risiken?
ie Nordwand des Matterhorns in einer Stunde und 46 Minuten (statt in für geübte Alpinisten üblichen rund zwölf Stunden), die EigerNordwand in zwei Stunden und 28 Minuten (statt zirka zwölf Stunden) und die enorm schwierige Eiskletter-Route „Crack Baby“ im Kanton Bern in unfassbaren 27 Minuten (statt fünf Stunden): Dani Arnold ist einer der schnellsten Extrembergsteiger der Welt. Er sagt: Das hat weniger mit physischer als mit psychischer Fitness zu tun. „Du musst zuerst den Geist in Form bringen. Dann folgt der Körper.“
„BEI EINEM SCHWIERIGEN PROJEKT GIBT ES KEINEN RAUM FÜR ZWEIFEL UND SCHWÄCHE. WER ZWEIFELT, KOMMT NICHT VORAN.“
the red bulletin: Herr Arnold, in 106 Minuten haben Sie das Matterhorn bestiegen, lediglich mit zwei Eispickeln und ganz wenig Klettermaterial ausgerüstet. Was macht Sie siebenmal so schnell wie einen geübten Alpinisten? dani arnold: Mein Kopf. Klettern ist Kopfsache. Es geht um das volle Bewusstsein im Hier und Jetzt, sich von nichts ablenken zu lassen, völlig fokussiert zu sein.
Auf jeden Fall! Selbstkritik ist dein bester Freund! Selbstkritik hat doch mit Selbstzweifeln zu tun. Man achtet auf seine Schwächen, nicht auf seine Stärken. Im Gegenteil. Man lernt sich selbst und die eigenen Grenzen kennen. Zweifel und Schwäche muss man ausschalten. Aber um sie ausschalten zu können, muss man sie sich zuerst bewusst machen. Erst dann kann man Selbstbewusstsein erreichen
THE RED BULLETIN
Ich dachte immer, beim Bergsteigen entscheiden Muskeln und Kondition. Starke Muskeln machen dich gut. Ein starker Kopf macht dich sehr gut. Man muss zuerst den Geist stärken. Er wird den Körper antreiben. Es gibt unzählige Wege, Muskeln zu trainieren. Wie trainiert man den Geist? Ich habe da meine eigene Strategie. Und zwar schaffe ich das, indem ich mich ehrlich und kritisch mit meiner Leistung auseinandersetze. Sie stärken sich durch Selbstkritik?
Und diese Kraft macht Sie dann zu einem WeltrekordKletterer? Die hilft dir in allen Bereichen weiter, beim Klettern oder der Karriere. Es geht im Kern darum, durch Wiederholung und Steigerung der Anforderungen Zweifel und Schwächen auszuräumen. So lange, bis man bereit ist. Denn wenn man ein schwieriges Projekt meistern möchte, zum Beispiel das Matterhorn erklettern, gibt es keinen Raum für Zweifel
Risiko gehört zum Erfolg. Es gibt Träume und Visionen, für die es sich lohnt, etwas mehr zu riskieren. Ich bin bereit, ein hohes Risiko einzugehen, aber nur wenn die äußeren Bedingungen, wie zum Beispiel das Wetter, zu 100 Prozent stimmen und ich gut vorbereitet bin. Und Sie haben nie Angst? Vor dem Scheitern nicht. Muhamed Beganovic www.daniarnold.ch
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Tom Hardy, 38, hat ein Herz für Krieger, und er fühlt sich „ein wenig schuldig, dass ich selbst keiner bin“.
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„SEI EIN MANN WIE EINE MUTTER“ TOM HARDY kämpft in seinen Filmen mit harten
Bandagen. Und weiß: Willst du ein guter Mann sein, musst du dich um jemanden kümmern.
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he red bulletin: Was bedeuten die Armbänder, die Sie tragen? tom hardy: Die sind für Organisa tionen wie „Help for Heroes“. Ich habe viele Freunde beim Militär. Einige von ihnen haben Körperteile verloren oder sind psychisch schwer versehrt. Das sind Leute, die für unsere Freiheit kämpfen. Krieger sind eine besondere Sorte Mensch, und ich fühle mich ein wenig schuldig, dass ich keiner bin. Es ist wichtig, zu wissen, dass es so etwas in dieser Welt gibt. Wir sollten dem nicht den Rücken zukehren. Aber jeder scheut doch vor Gewalt zurück. Ich kann nur für mich selbst sprechen. Kunst entsteht häufig aus Dunkelheit. Mein Job ist es, alles über eine Figur herauszufinden, egal wie schrecklich sie ist. Sie haben also viel über die Natur der Gewalt heraus gefunden. Wirkliche Gewalt ist ver störend, ekelerregend und gleichzeitig nüchtern, prosa isch. Wenn etwas Gewalt sames passiert, dann schockt dich das, zumal es meist aus dem Nichts kommt. Zugleich können Gewalttäter sehr para dox sein. Zum Beispiel Ronnie Kray, einer der Gangster zwillinge, die ich in „Legend“ (bereits im Kino; Anm.) spiele: Wenn er seine Pillen nicht nahm, neigte er zu massiven Wutanfällen. Aber er konnte auch ansteckend komisch sein. Er war ein total warm herziges Individuum.
Ist ein bestimmtes Maß an Gewalt auch ein Ausdruck von Männlichkeit? Du musst deine eigene Männlichkeit voll akzeptieren. Aber es geht dabei nicht um Machismo. Damit meine ich, dass du auch wie eine Mutter sein kannst. Du kümmerst dich. Es geht um Rücksicht, Geduld, Erkenntnisfähigkeit. Und wenn du je diesen Zu stand erreichst, dann wird sich bei deinem Tod jemand umdrehen und sagen: „Das war ein guter Mann.“ Wie kann man im Arbeits leben ein guter Mann sein? Mit gegenseitigem Respekt. Den musst du deinem Kol legen zollen, wenn du weißt, dass er sein Handwerk schon eine gute Zeitlang macht. Du weißt, dieser Typ ist kein Schlafwandler. Du sagst dir selbst: Ich helfe diesem Menschen bei allem, was er braucht. Ich versuche ihm seinen Job leichter zu machen. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Du förderst den anderen und er dich. Und damit siegt man in den Schlachten einer Karriere? Damit und mit Disziplin und dem Maß von Druck, den du dir und deinem Talent machst. Du musst auch wissen: Du kannst Scheiße bauen, blöde aussehen und versagen. Aber du machst es wieder. Du kannst keinen Kampf gewinnen, wenn du nicht vorher mal k. o. ge schlagen wurdest. Du weiß nicht, wie es ist, zu gewinnen, wenn du nicht weißt, wie sich das Verlieren anfühlt. Rüdiger Sturm legend-the-movie.com
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Atemraubende Erlebnisse mit Adlern, die einen Film in sensationellen Aufwind bringen: „Wie Brüder im Wind“ zeigt zudem die neue Seite jenes Mannes, der einmal Léon war, das aber für völlig unwichtig hält, Jean Reno. Text: Herbert Völker Fotos: Maria Ziegelböck
„WIE EIN CÄSAR, DER AUF DAS NIEDERE VOLK BLICKT“ THE RED BULLETIN
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ean Reno hat diesen leicht verschleppten Gang, als wäre der Mensch etwas unfroh, aber so war er ja auch in der geschmeidigsten seiner Filmrollen. In „Léon – der Profi“ trainierte der französische Schau spieler täglich hundert Bauchaufzüge, was ihm zugute kam, als er kopfunter aus der Plafond-Luke feuerte und wieder in die obere Etage zurückfederte. Er mag auch so dreinschauen, wie er geht: Das klassische fade Aug’ kann blitzartig scharfstellen und teuflisch glitzern, je nach Bedarf. Dies macht ja diesen absolut einmaligen Jean Reno aus, wie er geht und schaut und gerne schweigt. Die Nase hilft auch, natürlich. Jetzt sitzt Jean Reno im Neutral-Modus an einem Dorfplatz in Südtirol. Hier würde grundsätzlich tiefer Friede herrschen, wenn nicht gerade Tobias Moretti um die Ecke dröhnte und eine heftig plusternde KTM so abstellte, wie eben Moretti eine KTM abstellt. Da hat das ganze Tal was davon, und auf der Alm pfeift das Murmeltier die Jungen zurück in den Bau. Reno und Moretti sind Gegenspieler im Film „Wie Brüder im Wind“, in dem ein Adler und ein Junge auf faszinierende Weise die Hauptrollen spielen. Tobias indes erzählt, dass er kürzlich eine klassische MV-Agusta-Rennmaschine gekauft hat. Aber ja doch, Straßenzulassung hat sie auch, da grinst er ziem lich tirolerisch. Jean Reno, der im West Village in Manhattan wohnt, lächelt milde. Das Thema einer Stradale ist ihm fern. Tobias geht duschen, er ist fünf Stunden über die Berge geritten. Reno sagt, wir sollen endlich anfangen mit den Fragen.
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the red bulletin: Sie spielen im Film „Wie Brüder im Wind“ sehr überzeugend einen Mann aus den Bergen. Haben Sie da Erfahrung? jean reno: Überhaupt nicht. Ich komme vom Meer, dann von der Großstadt. Als ich herkam, gab es sechs Meter Schnee, und an die Höhenluft musste ich mich auch erst gewöhnen. Dann war ich fasziniert von dieser Schönheit da oben – fantastisch, einzigartig. Allerdings schaue ich auch jetzt im Sommer jeden Morgen noch ziemlich ratlos auf diese klobigen Bergschuhe, die ich anziehen soll. Was hat Sie dazu gebracht, hier heraufzukommen und sich mit Felsen und Adlern einzulassen? Die Story war gut. Sie hat eine Menge von dem, was mich interessiert – einsame Menschen auf der Suche nach ihrer Identität, ein Leben in Freiheit, und das in dieser unglaublichen Landschaft. Ihre Rolle ist die eines Einzelgängers in einer Story, deren Ende offen bleibt. Als Typ werden Sie danach aber in besserem Zustand ins Leben entlassen, als man das von den meisten Ihrer Rollen gewohnt ist. Schließt sich da der Kreis vom Auftragskiller zum Lonely Cowboy, der seinen Frieden mit der Welt findet? Uh-uh, nur keine Missverständnisse! Ich halte immer Distanz zu meinen Rollen. Ich möchte eine Rolle auf bauen, die nicht ich ist. Ich glaube, ein Schauspieler sollte nicht nur sich selber benutzen, er sollte etwas aufbauen. Die Story ist interessanter als ich. Ich will nicht mein eigenes Leben mit meinen Rollen ver mischen. Wenn ich meine Arbeit fertig habe, gehe ich heim und bin daheim. Mein Leben lässt sich nicht an hand meiner Rollen nachzeichnen. Hier sitze ich und bin Jean Reno, nicht der einsame Ranger im Gebirge … und hier wuseln übrigens meine Kinder herum. Zurück zum Film. Wie sieht für Sie die Verdichtung des Plots aus? THE RED BULLETIN
Jean Reno über seine Filmarbeit mit den Adlern: „Ich musste haargenau befolgen, was der Falkner sagte, dann gab es kein Problem.“
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„Wie Brüder im Wind“: So sieht ein Adler die Welt für den Film
Einen Kinofilm dieser Art hat es noch nie gegeben, wenn auch mit „Der Bär“ (JeanJacques Annaud, 1988) ein Markstein für das Genre gesetzt wurde. Steinadler sind indes nicht so kuschelig wie schlaue Bären und sehr viel schwieriger zu irgendwelchen Filmrollen zu überreden. Abgesehen davon stand reiner WildlifeDreh am Beginn des aktuellen Werks. Vorerst wurde drei Jahre lang das Leben von Adlern in den verschiedensten Gegenden verfolgt, mit sensationellen Ergebnissen. Erst dann wurde mit der Zusammenführung von Natur- und Spielfilm begonnen. Ein ewiges Thema in der Natur: Dass sich oft nur das stärkste unter den Jungtieren durchsetzen kann, schwächere werden von den älteren preis gegeben. Im Film „Wie Brüder im Wind“ ergibt sich daraus die Spielfilmhandlung von der Bergung eines Adlerkükens bis zu einem Open End unter den extremen Umständen des Hochgebirges. Jean Reno und Tobias Moretti geben archaisch an mutende Einzelgängertypen.
Die Greifvogelwarte Landskron in Kärnten versorgte die Drehorte in Ost- und Südtirol mit Adlern in ihren verschiedenen Phasen der Entwicklung. Die Vögel sind zwar an ihren Falkner gewöhnt, behalten aber ihre grundsätzliche Lebensart bei, und die findet sich ganz sicher nicht in einem Doku-Fiction-Drehbuch. So konnte das Projekt nur durch eine Qualität von Filmarbeit funktionieren, die einen neuen Standard in puncto Aufwand,
Perfektion und Präzision setzt. Ein Beispiel: die Entwicklung einer ultraleichten Kamera für Vögel mit Brustgeschirr, H alterungen, Mini-Spezialgelenken und Optiken. Alles ist so winzig, dass sich ein halbwegs freundlich gestimmtes Tier das Ding gern ins Gefieder steckt und sensationelle On‑board-Aufnahmen ermöglicht, wie eben der Adler die Welt sieht. Federführend für den Wildlife-Part sind die ohnedies schon hoch akklamierten Österreicher Otmar Penker (im Bild oben rechts) und Gerald Salmina, der erstaun liche Adler-Coach ist Franz Schüttelkopf (im Bild oben links). Regisseur für die Reno-und-Moretti-Abteilung des Films ist der Spanier Gerardo Olivares. Filmstart: 29. Dezember 2015
Wir ersparen uns die Frage nach Ihrem Lieblings film, weil man da eh nie eine Antwort kriegt … … richtig … … und fragen halt andersrum: Was war Ihnen am wichtigsten bislang, insgesamt? Das Wichtigste sind die Leute, mit denen ich gearbeitet habe. Ich habe immer noch Kontakt mit Natalie Portman (als sie das Mädchen Mathilda in „Léon“ spielte, war sie noch nicht mal zwölf; Anm.), hab mitgekriegt, wie sie erwachsen wurde, geheiratet, eine Familie gegründet hat. Das ist wertvoller als ein Film. Ein Film, das ist Vergangenheit – sobald er gedreht, geschnitten und in den Kinos gelaufen ist. Er ist vorbei. Ich kann nicht in der Vergangenheit leben. Die Erinnerung an die alten Filme kommt, wenn ich an die Menschen denke, mit denen ich diese Filme gemacht habe, an das gemeinsam Erlebte. Hier werde ich an die Berge denken, was sich da oben abgespielt hat, mit einem fabelhaften Jungen, mit Tobias, mit den Adlern, natürlich: mit den Adlern, die bleiben unvergesslich.
TERRA MATER FACTUAL STUDIOS/OLIVER OPPITZ
Sehr spezielle Menschen, jedenfalls Einzelgänger, haben irgendwann eine gemeinsame Story. Es ist ein Adler, der sie zusammenführt, das ist fantastisch, vor allem in der Art, wie Naturdoku und Fiction mitein ander verschmelzen. Das ist schon etwas ganz Außer gewöhnliches, ich glaube weltweit außergewöhnlich. Hatten Sie selber Kontakt mit dem Adler, habt ihr euch berührt, einander ins Auge geschaut, sozu sagen Kräfte gemessen? Es gab ja etliche Adler im Film, in allen Entwicklungs stufen, teilweise an den Menschen gewöhnt oder auch völlig frei in der Natur. Ich erlebte die Küken, die Heranwachsenden bei ihren ersten Flugversuchen. Ich spürte die Klauen, die sind ja auch bei jungen Tieren unglaublich kräftig. Den engsten Kontakt hatte ich dann mit der ausgewachsenen Cleopatra. Ich musste haargenau befolgen, was der Falkner sagte, dann gab es kein Problem. Ich durfte den Vogel nehmen, er schaute mich an … unglaublich … wie ein Cäsar, der auf das niedere Volk blickt. … oder eben wie Cleopatra dreinschaut … … im herrschaftlichen Gehabe scheint es wenig Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Steinadlern zu geben – und beim Beutemachen schon gar nicht. Fantastisch ist die Adlerbetreuung oben nahe dem Drehort, das machen zwei Männer und eine Frau. Ihre Dusche ist der Wasserfall an den Felsen, sie schauen auf das Tal, sie schauen auf die Wolken, sie leben wie Philosophen, und sie sind glücklich. Für heutzutage ist das sehr unwirklich. Sie sind übrigens zuständig für bis zu zehn Adler, Jungvögel und ausgewachsene Tiere, das wechselt während des Drehs. Fiction und Naturfilm sind in „Wie Brüder im Wind“ auf eine derart aufregende Weise ver woben, wie man das noch nie erlebt hat. Sehen Sie in der Kinolandschaft eine Zukunft für ein Genre Fictional/Factual? Auf jeden Fall. Wenn du eine Erfahrung gewonnen hast, möchtest du sie fortsetzen. Viele Geschichten kommen aus der Natur, und dann möchte man erleben, wie sie weitergehen. Als Kinogeher erleben wir Sie seit gut 25 Jahren, aber nur durch Ihre Rollen. Sie halten sich aus dem Gerede raus. Wie hat sich Ihr Leben als Künstler und Mensch geändert? Ich habe weniger Geduld als früher. Nicht wegen mei ner Arbeit, sondern wegen meiner Familie. I hope that I am a better person. Insgesamt habe ich ein wunder bares Patchwork-Kuddelmuddel mit sechs Kindern aus drei Ehen. Ich versuche, meinen Job umfassender zu verstehen, indem ich Menschen besser akzeptiere. Ich habe mit Autoren, Regisseuren, Kameraleuten, Schau spielern zu tun, die jede Menge Ideen einbringen. Das Talent dieser Menschen, ihre zündenden Funken kann ich jederzeit in meinen Job einfließen lassen. Ich lebe mehr von den Geistesblitzen und Impulsen meiner Umwelt, da bin ich viel offener geworden.
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IM SCHLEUDERGANG Tube-Riding durch die unfassbarsten Wellen tunnel der Welt. Jetzt!
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Wenn man herausfinden möchte, wie ein sogenanntes „Barrel“ von innen aussieht, ist Bodyboarding eine ziemlich gute Herangehens weise. Besonders viel Spaß macht das in einigen der groß artigsten Wellentunnels der Welt. Die findet man in e inem Paradies am Rande der Zivilisation.
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TRAVEL Licht am Ende des Tunnels: TubeRiding-Paradies Mentawai-Inseln
Mentawai, Indonesien Padang Lust auf ganz große Wellen? Surf auf: bodyboard- holidays.com
Das Paradies für Bodyboarder liegt südwestlich von Sumatra, der größten Insel Indonesiens, an der Küste der Mentawai-Inseln: Jede Menge große Wellen – und jede einzelne eine Herausforderung für sich – schaffen einen Skateboard-artigen Wasserspielplatz mit perfekten Set-ups. „Schon die Anreise hierher ist ein Abenteuer, aber der Aufwand lohnt definitiv“, sagt Rob Barber, selbst erfahrener Bodyboarder und Leiter des Reisespezialisten Bodyboard Holidays, der Anfänger wie Profis zu ausgewählten Spots auf der ganzen Welt führt. „Mentawai ist aber nichts für Anfänger“, sagt der Experte. „Mentawai ist etwas für Boarder, die ihr Handwerk verstehen und die einige der besten Wellen der Welt reiten wollen. Um Mentawai genießen zu können, brauchst du die entsprechenden Skills.“ Anders als beim Surfen geht es beim Bodyboarding nicht darum, auf den Wellen zu reiten, sondern durch einen Wellentunnel
Mehr erleben
Tiefgang Mit großartigen Korallen und farbenprächtigem Meeres leben stehen die Mentawai-Gewässer unter der Oberfläche den Traumwellen darüber um nichts nach. www.aloitaresort.com
INSIDER-TIPP „CHECK DIR EQUIPMENT, DAS AUCH WAS TAUGT“, SAGT ROB BARBER. „AM BESTEN EIN BOARD MIT LEICHTEM POLYPROPYLEN-KERN UND GUTEM STRINGER (IN LÄNGSRICHTUNG VERLAUFENDER STABILISATOR-STAB, ANM.). UND GUT EINCREMEN NICHT VERGESSEN!“
Lords of the Boards: täglicher Unterricht mit einem Coach
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INDONESIEN
Zeitreise
Mit dem Boot geht’s zur Action.
zu jagen. „Es ist ultimatives ‚Tube Riding‘“, Barber bezieht sich dabei auf den Ritt durch den röhrenartigen Hohlraum, der entsteht, wenn die Welle bricht. „Gerade das Gebiet der indonesischen Inselgruppe ist berühmt für diese fantastischen, glasklaren Wellentunnel. Sie zu surfen ist der endgültige Kick für Bodyboarder.“ Vor den Genuss hat der BodyboardingGott aber einiges an harter Arbeit gesetzt. „Grundvoraussetzung ist gute kardiovas kuläre Fitness“, sagt Barber. „Das ständige Paddeln von Welle zu Welle ist extrem anstrengend. Ich empfehle als Vorbereitung Radfahren, weil es das Herz-Kreislauf- System trainiert und die Beinmuskulatur stärkt. Außerdem brauchst du eine solide Kernmuskulatur, um zu beschleunigen und das Tempo durch die Wellen zu halten, und einen fitten unteren Rücken, um große Wellen durchzutauchen. Ich empfehle auch Yoga, damit trainierst du Flexibilität und Muskelkraft.“ Und noch ein letzter Tipp von Experte Barber: „Nimm auf jeden Fall eine GoPro mit. Die Bilder aus dem Wellentunnel sind einfach nur der Wahnsinn. Deine Freunde werden vor Neid platzen.“
Eine herausfordernde, aber lohnende Tour durch den Dschungel der Insel führt zum gastfreundlichen Stamm der Mentawai und ihren einzig artigen Traditionen. indonesia tripadvisors.com
Wahoo! Wer es lieber gemächlich angeht, findet auf Mentawai grandiose Angelgebiete. Mit dem Boot raus aufs Meer, wo Wahoo, Barrakuda oder Thunfisch schon warten. wavepark.com
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GEAR
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Redaktion: Gisbert L. Brunner
BRONZEZEIT
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Uhren mit Bronzegehäuse sind nicht jedermanns Sache, viele Erzeuger machen um die Kupferlegierung der typischen Patina wegen einen Bogen. Denn über die Zeit dunkelt der anfänglich golden anmutende Farbton nach, je nach Körperwärme, Feuchtigkeit und anderen Einflüssen. Gerade diese Oberflächen-Oxidation verleiht einer Bronze-Uhr aber ihren ganz eigenen Charakter – und jenen Vintage-Look, den Fans so sehr an ihr schätzen. Das schweizerisch-italienische Unternehmen Anonimo ist seit 1997 auf Bronze-Uhren spezialisiert und setzt bei seinem neuesten Modell auf „Marine-Bronze“ mit einer dünnen AluminiumBeschichtung: Die „Nautilo“ ist so besser gegen mechanische Belastungen, Salzwasser und Rost geschützt. 20 bar Wasserdichtigkeit und ein Sellita-SW-200-1-Automatikuhrwerk machen diese Reminiszenz an die Taucher uhren von einst endgültig zur modernen Version eines Klassikers. anonimo.com
Bronzegehäuse verändern sich, nehmen mit der Zeit einen natürlichen Beschlag an, der durch den Kontakt mit Luft, Feuchtigkeit und Ölen der Haut entsteht. Wer diese Patina nicht möchte, entfernt sie einfach, etwa mit einer Paste aus Zitronensaft und Backpulver.
AUF DEM PODIUM
Unsere Favoriten unter den Bronze-Uhren Zenith Pilot Type 20 Extra Special Die bis 10 bar wasserdichte Bronze-Schönheit kommt mit einem Automatik-Kaliber (50 Stunden Gangreserve) und SuperLuminova-beschichteten Ziffern und Zeigern für ideale Lesbarkeit selbst bei schwachem Licht. zenith-watches.com
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Aluminium-Bronze-Gehäuse, einseitig drehbare Tauchzeitskala-Lünette: Die Rückkehr zur Oberfläche ist jedenfalls gut getimt. iwc.com
Bulgari GG Gefica GMT Moon Phase Die von Uhrmacher- Legende Gérald Genta inspirierte Limited Edition besticht durch ihr Bronzegehäuse und das Automatik-Kaliber GG 1006 mit springender Stunde, 24-Stunden- und Mondphasen-Anzeige. bulgari.com
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WHEELS
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MOTORMERCH
Helden-Praga: Le Mans auf tschechisch
Klassisches mit OldtimerCharme
Land Rover Heritage Sechzig Jahre sind seit Land Rovers erster Überlandexpedition von London nach Singapur vergangen. In der Kollektion dominieren als Hommage das Hell- und Dunkelblau der damaligen Fahrzeuge. shop.landrover.co.uk
COMEBACK-KÖNIG
Praga meldet sich sehr laut zurück. Seit 1947 hat Sportwagenhersteller Praga kein Auto mit Straßenzulassung mehr gebaut. Doch nun scheint die Zeit wieder reif geworden zu sein für ein tschechisches Supercar auf unseren Straßen. Also baute man 68 Stück des R1R (richtig, einen pro Jahr Absenz). Die Optik erinnert an ein Le-Mansoptimiertes Geschoss, der 2,0-LiterKompressormotor liefert bis zu 390 PS. In der Liga der modernen Supercars ist das zwar nichts Außergewöhnliches, doch der R1R
wiegt nur 670 Kilogramm – weniger als ein Formel-1-Bolide – und bietet ambitionierten Fahrern damit dann doch einiges für ihr Geld. Wer noch was draufpacken will, wählt Features wie ABS, Traction und Launch Control oder Extras wie Klimaanlage und Alcantara-Bezüge, die Praga schlicht als „Luxus“ bezeichnet. Das mag auch den Grundgedanken des R1R gut verdeutlichen: ein Rennwagen mit gerade genug Manieren, um unter die Leute zu dürfen. pragaglobal.com
Porsche Classic Cooler Air-Condition kostet extra. (Und ist bei 390 PS für 670 Kilo zu empfehlen.)
Ein Flaschenkühler im Retro-Chic der frühen luftgekühlten 911er. Optionale (in diesem Fall: essentielle) Extras: Flaschenöffner und Weinflaschenverschluss. shop.porsche.com
M & M’S
BMW beweist: Größer ist nicht immer besser. Der neue M2 zielt auf jene ab, die einen kleineren (oder günstigeren) M4 möchten, und sie kriegen eine ganze Menge M dafür. Denn der M2 kommt mit BMWs neuem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit TwinPower Turbo und 370 PS, und mit dem optionalen M-Doppelkupplungsgetriebe sprintet er in 4,3 Sekunden von 0 auf 100. Die Top-Variante des 2er Coupés bietet viel von der Technik des M4 Coupés sowie das übliche M-Klasse-Set-up für Bremsen und Karosserie samt standardmäßiger Dakota-Leder-Innenausstattung. bmw.com
THE RED BULLETIN
The Jaguar Collection Jaguars jüngste Kollektion besteht aus Fahrerhandschuhen, Portemonnaies, Poloshirts sowie Ledertaschen und -jacken „made in England“ und im Geist des 1957er-XKSS. jaguar.co.uk
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CULTURE
THE PLAYLIST BLOC PARTY
FOLGEN, BITTE! Snapchat ist eine rasant wachsende Social-Networ king-App. Musiker nutzen den Video Messaging Ser vice, um mit ihren Fans Kontakt zu halten. Diese drei machen es richtig gut.
Die ruppigen New-Wave-Gitarrenri≠s und feinen Texte auf Bloc Partys „Silent Alarm“ waren eine Kriegserklärung an das Machogehabe im Rock – und der perfekte Soundtrack für die unschlüssige Generation Y. Das 2005er-Debüt des Londoner Indie-Rock-Quartetts wurde nicht nur von der Kritik gefeiert, sondern verkaufte sich auch über eine Million Mal. Nach dreieinhalbjähriger Auszeit veröffentlichen Frontmann Kele Okereke und seine Band mit „Hymns“ nun ihr fünftes Album, bei dessen Entstehung spirituelle Musik eine wichtige Rolle spielte. Hier erzählt der 34-jährige Londoner, welche Songs ihn inspirierten. blocparty.com
Donna Summer
The Consolers
„State of Independence“
„May the Work I’ve Done Speak for Me“ (von „The Best of …“)
„Jedes Mal, wenn ich diesen Song höre, erstarre ich in Ehr furcht vor ihm – und vor Donnas Stimme. Der Backing Track klingt fast nach Industrial, aber der Song wächst zu einem ge waltigen Gospelstück. Die Idee, synthetische Elemente mit Soul zusammenzubringen, ist wahn sinnig faszinierend. Dieser Song war mein Ausgangspunkt für den Sound des neuen Albums.“
„Ich bin nicht religiös, aber die letzten Monate hörte ich viel Gospel. Zufällig entdeckte ich da bei diese CD in einem Londoner Musikladen. Mir gefiel das Cover, das die Musiker – Mann und Frau – in ihrem besten Gewand zeigt. Ihre unglaublichen Bluessongs beweisen, dass Glaube und Hin gabe in der Lage sind, besondere Kunst zu schaffen. Sie können den Geist auf eine Reise schicken und verändern.“
Julio Bashmore
John Coltrane
„Battle for Middle You“
„A Love Supreme, Part 4: Psalm“ (von „A Love Supreme“)
„Vor ein paar Jahren traf ich Julio zufällig am Frankfurter Flug hafen, als wir einen Nachmittag lang auf den Flieger warteten. Wir sprachen über ‚Battle for Middle You‘, meine absolute Lieblings nummer von ihm. Ich weiß nicht, ob es am Sound des Tracks oder am Gospel-Sample liegt, aber die Nummer bringt Leute einfach zum Tanzen. Sie hat die Power und den souligen Sound unseres Albums beeinflusst.“
„Als wir begannen, als Band Musik zu machen, konnte ich mit Jazz nichts anfangen. Doch je älter ich werde, umso besser verstehe und desto mehr liebe ich ihn. Dieses Album ist kein Pop, klar, darauf muss man sich konzentrieren. Aber es lohnt die Mühe, man wird von Coltrane auf eine spirituelle Reise mitgenommen. Auf unserem Album habe ich versucht, dieser Stimmung nahezukommen.“
Stevie Wonder „As“ „2013 sah ich ein tolles Set von Stevie bei einem Musikfestival in Alabama, dann hörte ich mir sein Album ‚Songs in the Key of Life‘ aus der Plattensammlung meiner Eltern an. ‚As‘ ist mein Lieblings song. Der Liedtext hat etwas sehr Tiefgründiges; er handelt davon, jemanden von Anbeginn bis zum Ende der Zeit zu lieben. Das ist eine so starke Idee. Sie begleitete mich, als ich die Lyrics für ‚Hymns‘ schrieb.“
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Rihanna
Fixstarterin: Die SocialMedia-Queen der Pop musik postet nicht nur Filter-Bilder auf Insta gram, sondern ist auch begeisterte Snap chatterin und zeigt mit Snaps ihr grelles Leben hinter den Kulissen.
Dev Hynes (Blood Orange) Der Hipster-Producer (Florence + The Machine, Solange) filmt intime Aufnahmesessions und Live-Gigs. Hin und wieder versorgt er seine Snap chat-Fans auch mit Songskizzen.
THE GADGET SubPac M2
2013 brachte SubPac den S2 raus – einen Polster für die Rückenlehne, der BassFrequenzen in Vibrationen verwandelt. Für den M2, den ersten tragbaren Subwoofer, braucht es keinen Stuhl. Via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, rockt der 2,3-KiloRucksack den Körper unterwegs. thesubpac.com
Schoolboy Q Der L.-A.-Rapper ist ganz klar der unterhaltsamste Musikstar auf Snapchat. Seine Abonnenten sehen, wie Schoolboy mit seiner kleinen Tochter oder mit Freunden Spaß hat, mit seinem Hund spielt und auch mal Tierkostüme trägt.
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NEIL KRUG, GETTY IMAGES (3)
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CULTURE
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CARTOON
Dietmar Kainraths spitze Feder.
DIETMAR KAINRATH
„MÜSSEN WIR AUS JEDER MÜCKE EINEN ELEFANTEN MACHEN?“
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EVENTS SAVE THE DATE Weitere Pflichttermine in den nächsten Wochen
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Jänner Big Mountain Die weltbesten Nachwuchs-Freerider kämpfen auf der Ostwand um wichtige Weltcuppunkte und das höchste Preisgeld (€ 10.000) der gesamten Freeride World Qualifier Tour. 29. 1. – 2. 2., Hochfügen
30 Jänner Deichkind
19. – 24. Jänner 76. Hahnenkamm-Rennen Kitzbühel Die Kitzbüheler Hahnenkammrennen sind der alljährliche Höhepunkt im alpinen Skiweltcup – auch beim Preisgeld, wo heuer die Rekordsumme von 645.000 Euro in Super-G, Abfahrt, Slalom und Kombination ausgeschüttet wird. Zwei wichtige Fragen: Kann Aksel Lund Svindal erstmals auch in der Abfahrt triumphieren (bisher einmal im Super-G, 2013)? Und schlägt Marcel Hirscher im Slalom, in der Kombination oder vielleicht sogar auch im Super-G zu? hahnenkamm.com
29. Jänner JaJaJa Festival
4. Februar Frittenbude
WUK, Wien
Bekannt wurde das bayrische Trio Martin Steer, Johannes Rögner und Jakob Häglsperger 2008 mit einem durch geknallten Remix von Hildegard Knefs „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Mit dem Debütalbum „Nachtigall“, auf dem sie clevere Slogans mit knalligen Electro-Beats paarten, avancierten Frittenbude zur wildesten Partyband Deutschlands: Bei Konzerten tanzen Pandabären auf der Bühne und messen sich Fans im Stagediven. schandenschmuck.de
Rockhouse, Salzburg
Beim JaJaJa Festival kommen die spannendsten neuen Bands aus dem Norden Europas nach Wien. Besonderer Tipp: der soulig orchestrale Folk-Pop des islän disches Durchstarters Június Meyvant. wuk.at
15. Jänner Mountain Attack Saalbach/Hinterglemm Über 1000 internationale Teil nehmer quälen sich jährlich bei Europas härtestem TourenskiBewerb. Es warten sechs Gipfel, über 3000 Höhenmeter auf 40 Kilometer Streckenlänge … und das meiste davon nach Sonnenuntergang (Startzeit: 15 Uhr). mountain-attack.at
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Die drei Hamburger sorgen mit ihren ElectroRap-Hits wie „Leider geil“ und „Like mich am Arsch“ für Krawall und Remmidemmi in der Stadthalle. 30. 1., Stadthalle, Wien
30
Jänner Angel Haze Provokante Texte, knallharter Rap-Stil: Die 23-jährige Amerikanerin und Zukunft des HipHop feiert ihre Österreich-Premiere. 30. 1., Flex, Wien
30
Jänner Goldi Talente Cup Kinder zwischen 6 und 10, aufgepasst. In Eisenerz sucht Andi Goldberger Skisprungtalente aus der Steiermark, Wien und dem Burgenland. 30. 1., Eisenerz
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SAMO VIDIC/RED BULL CONTENT POOL, SIGRIDUR UNNUR LUDVIKSDOTTIR, WILDBILD, PAUL AIDAN PERRY
Der Norweger Kjetil Jansrud hatte im Vorjahr die Streif am besten im Gri≠.
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ERFRISCHEND ANDERS!
Fotos: Achim Bieniek
E i n S U V a ls C a b r i o ? A b e r s o wa s vo n! D a s b ra n d n e u e Range Rover Evoque Cabriolet steht für Indi v idualität – u n d d u s i t z t v i e l l e i c h t s c h o n d i e s e n S o m m e r d r i n . Grenzenlose Action an der frischen Luft ist für echte Abenteurer quasi ein Grundbedürfnis. Das unterscheidet AdrenalinJunkies von der Masse. Für sie gibt es jetzt Good News: Im Frühjahr 2016 rollt der Range Rover Evoque, als weltweit erstes Cabriolet in der Klasse der kompakten Premium-SUV, zu den Händlern. Endlich haben Individualisten, die sich in kein Korsett zwängen lassen wollen, die Chance auf ein Fahrzeug, das zu ihnen passt. Schließlich vereint das Range Rover Evoque Cabriolet das moderne Design und die Hochwertigkeit des Bestsellers Evoque mit einem ele ganten Faltdach und einer umfassenden Komfortausstattung zu einem Cabrio für alle Jahreszeiten – und für jedes Terrain.
Das und seine ganz unverfälschten Land Rover-Gene in Sachen Komfort, Sicherheit und Leistung, das Platzangebot für vier Passagiere und Skisack sind nur einige Gründe, warum das Evoque Cabrio so erfrischend anders ist. Das findet auch Helge Payer, ehemaliger NationalteamTorhüter, der am Ball mindestens genauso leidenschaftlich Hand anlegt wie als DJ am Mischpult. Ein Individualist eben. Und was macht dich so anders? Zeig’s uns via Foto, werde das Evoque Urban Individual und fahr einen Sommer lang oben ohne! Übrigens: Alle, die für die beste Einsendung voten, haben ebenfalls die Chance auf tolle Gewinne.
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DIE INDIVIDUELLEN HIGHLIGHTS DES EVOQUE CONVERTIBLE Weltweit das erste Cabriolet in der Klasse der kompakten Premium-SUV.
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ACTION
EVENTS SPANNEND! 4 Tipps für Abwechslung beim Laufen
Dreh um! Die ewig gleiche Runde fadisiert dich? Lauf in die Gegenrichtung, und du wirst staunen, wie scheinbar Alt bekanntes wieder spannend wird.
Sei bereit!
Catch me if you can: Florian Neuschwander ist einer der Favoriten für den Wings for Life World Run 2016.
„LAUFEN WIRD NIE FAD“
Gelegenheit macht Meter: Wer stets einen Laufrucksack gepackt hat, kann gleich los legen, wann und wo immer sich die Gelegenheit bietet.
Florian Neuschwander, Deutschland-Sieger des Wings for Life World Run 2015, läuft täglich mehrere Stunden. Langweilig wird ihm dabei nie, sagt er. Wie geht das?
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Florian sieht Laufen auch als Mittel der Fortbewegung: „Ich laufe zur Arbeit oder zu Freunden, die weiter entfernt wohnen. Eine Dusche gibt es schließlich überall.“ Oft fährt er mit S-Bahn oder Bus, steigt irgendwo aus und läuft von dort aus nach Hause. „Den Heimweg schaue ich mir auf Google Earth so ungefähr an, dann kann es auch schon losgehen. Solcherart komme ich in Gegenden, in denen ich noch nie war.“ Besonders jene Menschen, die beruflich viel unterwegs seien, fänden paradiesische Laufgelegenheiten vor: „Habt keine Angst, Training und Alltag zu vermischen! Ein Paar Laufschuhe hat in jedem Koffer Platz. Raus aus dem Hotel und rein in eine neue Welt!“ Du schaffst es am 8. Mai 2016 in keine der 34 Städte des Wings for Life World Run? Mit dem Wings for Life Selfie Run bist du trotzdem Teil dieses globalen Events! Einfach die App für iOS oder Android downloaden, und das virtuelle Catcher Car fährt los. www.wingsforlifeworldrun.com
Bieg ab! Du kennst jeden Stein im Asphalt bereits beim Vornamen? Runter von den Hauptstraßen, rein in die Nebenfahrbahnen und Feldwege.
Vernetz dich! Laufen in der Gruppe macht mehr Spaß. Suche Gleichgesinnte, aber Vorsicht: Alles ohne Startnummer ist kein Rennen.
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RED BULL CONTENT POOL/HANS HERBIG, ISAAK PAPADOPOULOS
Ob 800 Meter, Ultramarathon, Extremläufe durch die Rocky Mountains oder der Wings for Life World Run: Der 34-jährige Frankfurter läuft alle Distanzen mit Freude. „Auch zu HauFlorian Neuschwander, se laufe ich selten die34, Pfad-Finder selbe Strecke. Laufen bedeutet für mich entdecken. Auf unbekannten Strecken vergeht die Zeit viel schneller als auf der ewig gleichen Standardrunde. Variation ist alles.“ Florian nutzt soziale Medien, um seinen Trainingsalltag spannend zu gestalten: „Ich verabrede mich mit Menschen, die ich noch nicht kenne, über Facebook, um gemeinsam laufen zu gehen.“ Was Neuschwander in diesem speziellen Punkt von den anderen Teilnehmern unterscheidet: „Ich laufe auch schon zum gemeinsamen Treffpunkt und nach der Einheit wieder nach Hause.“
Kostenlose Schaltung
WIR LAUFEN FÜR ALLE, DIE NICHT LAUFEN KÖNNEN AN EINEM TAG. ZUR SELBEN ZEIT. AUF DER GANZEN WELT.
8. MAI 2016, 13:00 UHR WIEN
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ACTION
EVENTS Der kanadische Snowboard-Star Mark McMorris triumphierte 2011 in Innsbruck.
RAMPENLICHTER Diese 3 Rider sind heiße Anwärter auf den Sieg.
Maxence Parrot Der 21-Jährige machte mit dem ersten Quad Underflip auf sich aufmerksam. Beim ersten Saisonbewerb in Peking sprang der Kanadier mit einem Backside sowie einem Frontside Triple Cork Mute 1440 zum Sieg.
AIR + STYLE
1993 war Innsbruck die Geburtsstätte des spektakulären Big-Air-Snowboard events mit den mächtigsten Sprüngen. Doch 2016 ist vor allem eines neu: Man wechselt vom Bergisel-Stadion in die Olympiaworld Innsbruck. Dort entsteht neben einem riesigen Festivalgelände mit zwei Bühnen eine imposante, 42 Meter hohe Rampe. In drei spannenden Runden werden 24 der weltbesten Snowboarder um den Einzug ins Finale kämpfen. Mit dabei: Vorjahres- und World-Tour-Sieger Ståle Sandbech (NOR), Maxence Parrot (CAN/Sieger des ersten Air + Style-Tour-Stopps in Peking), der kanadische Superstar Mark Mc Morris sowie die Local Heroes Mathias Weissenbacher und Werner Stock. Termine: 6. Februar 2016, Innsbruck (3. und letzter Air + Style-Tour-Stopp: 20./21. Februar in Los Angeles) Informationen auf airandstyle.com oder auf facebook.com/airandstyle Tickets für das Opel Air + Style Festival gibt’s in ausgewählten Shops von Blue Tomato, allen RaiffeisenbankFilialen sowie auf: oeticket.com, eventim.de und airandstyle.com
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Mark McMorris Mit Platz zwei in Peking untermauerte der vielseitige 22-jährige Kanadier (Slopestyleund Big-Air-Toprider) seine Ambitionen auf den Air + Style-WorldTour-Gesamtsieg.
PROGRAMM Sido und der Blumentopf
Das musikalische Line-up des Opel Air + Style steht dem sport lichen in nichts nach. Auf der Mainstage werden Rapper Sido (Bild), Rudimental, K.I.Z, Sum 41 und Sunset Sons zu sehen sein. Wer noch einmal die deutschen Hip-Hopper Blumentopf erleben möchte (die im Oktober ihre Auflösung bekanntgaben), hat bei der Indoor Stage eine der letzten Gelegenheiten dazu. Bei der Aftershow-Party (ab 21.30 Uhr) sorgen Camo & Krooked sowie die Wax Wreckaz mit elektronischen Beats für Stimmung.
Yuki Kadono Der 19-jährige Japaner war mit 16 Jahren jüngster Air + StyleSieger (Peking 2012). Im Dezember zeigte er dort als einziger Athlet einen Backside Triple Cork 1620 Mute – den höchstbewerteten Sprung des Abends.
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Am 6. Februar ist Innsbruck für den legendären Big-Air-Event bereit.
ACTION
HOW TO
SO ÜBERLEBST DU EIN DATE MIT EINEM BÄREN Was tun, wenn man beim Wandern den Weg eines wilden Bären kreuzt? „Davonlaufen funktioniert nicht“, verrät Bärentrainerin Ruth LaBarge auf Basis ihrer 48-jährigen Erfahrung. Ihre Tiere, drei Braunbären und ein Schwarzbär, leben in Calgary, Kanada, spielen in TV‑Spots, „Dr. Dolittle“Filmen und in der HBO-Miniserie über die US-Entdecker Lewis und Clark. Hier erzählt uns Ruth LaBarge, wie man mit einem blauen Auge davonkommt. bearwithus.biz
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Check die Jahreszeit
„Das Verhalten der Bären hängt von den Jahreszeiten ab. Im Frühling etwa umsorgen die Bärinnen ihre Jungen und sind tendenziell sehr aggressiv. Im Sommer ist ihre Futterzeit, und sie drehen durch, wenn es nichts zu fressen gibt. Und im Winter halten die Tiere Winterschlaf.“
MARK THOMAS
2
Mach so richtig Krach
„Braunbären sind keine Jäger in dem Sinn, dass sich auf die Lauer legen. Aber ein Grizzly kann sehr unangenehm werden, wenn er sich bedroht fühlt – besonders von Menschen, die still und leise durch den Wald wandern. Also Radio mitnehmen und bei Bedarf voll aufdrehen.“
THE RED BULLETIN
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Stink ihn nieder
„Bärenspray mitnehmen. Der enthält hochdosierten Cayennepfeffer und wirkt bis auf sechs Meter. Bekomt man das selbst ab, weint man. Für den Bären ist es wie ein Stinktierangriff und vertreibt seine Angriffslust.“
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5 Lass dich nicht beeindrucken
„Ein Bär testet dich mit e inem Bluff. Er senkt den Kopf, legt die Ohren an und brüllt. Bleib cool, mach keine Geräusche, schau ihm nicht in die Augen, dann trollt er sich. Bei Schwarzbären muss man jedoch um sein Leben kämpfen, die sind geborene Jäger.“
Stell dich einfach tot
„Wenn du bei einer Attacke umgeworfen wirst, dann kannst du nur noch eins tun: dich tot stellen. Auf gar keinen Fall schreien – das pumpt bloß zusätzlich Adrenalin in den Bären. Nach Möglichkeit solltest du auf dem Bauch zu liegen kommen und die Hände hinter dem Hals verschränken, denn auf diesen Körperteil geht das Tier zuerst los. Und wenn du vom Bären umgewälzt wirst, versuch einfach weiterzurollen.“
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W W W.C I N E P L E X X . AT
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3D T STONE AUCH IN BEITMIT DMGENTERTAINMENLIND O UND RAY WIN A.C.E. DELROY ALD B. GREENBERG ZUSAMME ER PRODUKTION IN GER TERESA PALMER
MM CEY NOBLE CHARLIE WOEBCKEN -BALDECCHI-WI IREZ LUKE BRA CHRISTL CO-SCHNITT THOMMOL TER RT EINE TAYLOR AK“ EDGAR RAM HENNING FENAMS DEMNACHFILM POINT BREAK INT BRE VISUALEFFECTSISOR JOHN NELSON KOSTÜME LISY AINMENT PRÄSCO-PENTIE PRODUZENTEN RODUKTION „PO DES ALCON ENTERTBAB G SUPERV E CASTING JOHN PAPSIDERA C.S.AROB. ERT L. LEVY PETER ABRCHI DEC DAVIDVAL E DIO ELSBERSERGON MUSIK TOM HOLKENBOR TZ COR BAL N MIN SON EINE STU JOH MUSIKALISCHE DEVA AND MER KAMERA ERICXIAO WENGE WU BING DAN ICKJOHNSON T WIMMER REGIE ERICSON COR DER KRA LEITUNG BRO UDO TTUNG OVE A.C.E. AUSSTA MER DREHBUCH KUR N McMURRICKRILIFF PRODUZIERTVON ANDREWA.KOS AUSFÜHRENDE JOHN DUFFYFISS UND KURT WIM E R F I L M ER PRODUZENTEN JOH PETE EAK.D CHRISTOPH ER ILIFF NACHIDEEDERVONRICKKING& W.NACHIDEEEINERVONRICK KING & W. PETER/ P ILIFF INTBR O PET DREHBUCH W. OR KURTWIMMER CHRISTOPHERTAYL 001Seitex1vo
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BEGEISTERN Die spannendsten Modelle und Ideen zur Vienna Autoshow. Alfa Romeo Giulia: Comeback mit 510 PS und Heckantrieb
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THE RED BULLETIN CARS SPECIAL
ABENTEURER Sie existiert noch, die Freude an der Mobilität: Sport, Frischluft und Begeisterung für aufregendes Design für alle, die Umwege lieben, statt nur von A nach B zu müssen.
A L FA R O M EO G I U L I A 510 PS, Heckantrieb, Design zum Niederknien. WARUM DIE LÄSSIG IST: emotionalstes Alfa-Comeback seit dem legendären 156. WER SIE FÄHRT: Menschen mit einem heißen Motor anstelle eines kalten Herzens.
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WASSERSTOFF-ANTRIEB VON TOYOTA
BOTE AUS DER ZUKUNFT
Ist das die Zukunft? Beim Toyota Mirai kommt reines Wasser aus dem Auspuff. Eine Brennstoffzelle, die ihre Energie aus reinem Wasserstoff bezieht, treibt den E-Motor an. Eine Tankfüllung soll für 500 Kilometer reichen. Toyota ist überzeugt, dass sich Wasserstoff in den nächsten Jahrzehnten als Benzin- und Diesel-Alternative etablieren wird.
M E RC E D E S S- K L A S S E CA B R I O Viersitziges Cabrio der Luxusklasse. Bis zu 585 PS stark. WARUM DAS LÄSSIG IST: hohe Perfektion und Frischluft in formschöner Symbiose. WER ES FÄHRT: Yachtbesitzer, die an Land nicht auf den Sternenhimmel verzichten wollen.
F O R D F OC U S R S 350 PS, Allradantrieb, brachiale Optik. Noch Fragen? WARUM DER LÄSSIG IST: Supersport-Performance in der Kompaktklasse. Fürchte dich, Ferrari! WER IHN FÄHRT: Rallye-Freunde jeglicher Couleur.
M A Z DA M X- 5 Roadster mit 131 PS und mechanischem Stoffverdeck. WARUM DER LÄSSIG IST: So einfach, so pur, so auf den Punkt ist kein Auto im dritten Jahrtausend. WER IHN FÄHRT: alle, die Platz für ein Zweitauto haben.
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THE RED BULLETIN CARS SPECIAL
GLOBETROTTER Fortfahren, egal wie weit, egal was kommt. Dabei auch noch elegant aussehen und am Ende der Langstrecke fragen: War’s das schon?
H Y U N DA I T U C S O N Dritte Generation des koreanischen Klassikers, edler, sicherer und sparsamer. WARUM DER LÄSSIG IST: perfektes UnderstatementAuto, das Vergleichstests am laufenden Band gewinnt.
JAG UA R F- PAC E Jaguars erster SUV, zwischen 180 und 380 PS stark, wahlweise auch ohne Allrad. WARUM DER LÄSSIG IST: weil das Gelände-Know-how von Konzernschwester Land Rover stammt. WER IHN FÄHRT: Freunde gediegener britischer Lebensart ohne asphaltierte Hauszufahrt (beim Zweithaus natürlich).
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WER IHN FÄHRT: Familien, Gepäck-Sportler und Hänger-Zieher.
N I S S A N N AVA R A Pickup mit 160 oder 190 Diesel-PS, komfortabler als seine Vorgänger. WARUM DER LÄSSIG IST: hinten Platz für Grobes, vorn feine Materialien und Hightech. WER IHN FÄHRT: Outdoor-Menschen, die ihren SUV nicht schmutzig machen wollen.
BMW 4ER GRAN COUPÉ Edles viertüriges Coupé, 150 bis 306 PS stark. Auch als Allrad. WARUM DER LÄSSIG IST: Die praktische Heckklappe kommt unerwartet – aber gut! WER IHN FÄHRT: BMW-Fahrer, die mit Limousine oder Touring nichts anfangen.
DS WORLD PARIS
BEAUX ARTS Auto und Kultur passen nicht zusammen? Oh doch! Besuchen Sie auf Ihrer nächsten Paris-Reise die DS World direkt hinter den Champs-Élysées. Ausgehend vom legendären Citroën aus dem Jahr 1955, steckt hinter der drei stöckigen Art-déco-Fassade eine Erlebnis-, Kunst- und Kulturwelt, welche die Arbeiten von Coiffeuren (!), einer Pflanzendekorateurin oder einem Patissier mit Citroëns Edelmarke DS verbindet.
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THE RED BULLETIN CARS SPECIAL
PARTNER Verschönern wir gemeinsam unseren Alltag: Auch im ganz normalen Leben sind Stil und Geschmack auf der Straße möglich.
Š KO DA S U P E R B C O M B I Durchdachter Großraum-Kombi mit Gestaltungsmöglichkeiten zwischen 120 und 150 PS. WARUM DER LÄSSIG IST: genauso praktisch, dienstbar und preislich am Punkt wie alle Škodas bisher, aber optisch viel, viel aufregender. WER IHN FÄHRT: alle, die 1950 Liter Kofferraum volumen, aber keinen Van wollen.
OPEL ASTRA Leichter, hübscher und innovativer als der Vorgänger, zwischen 95 und 200 PS stark. WARUM DER LÄSSIG IST: der erste Kompaktwagen überhaupt mit Massagesitzen und LED-Matrix-Licht. WER IHN FÄHRT: alle, denen Opel in den letzten Jahren zu bieder war.
SUZUKI BALENO Kleinwagen mit 90 oder 111 PS. Auf Wunsch auch als Mild-Hybrid. WARUM DER LÄSSIG IST: Bricht außen mit dem Design der Vorgänger und hat innen Apple Carplay.
H O N DA H R -V Durchdachter und praktischer Mini-SUV mit 120 Diesel- oder 130 Benzin-PS. WARUM DER LÄSSIG IST: Auf smarte Details wie die aufstellbaren Rücksitze will man nicht mehr verzichten, wenn man sie einmal kennt. WER IHN FÄHRT: alle, denen Platz im Innenraum wichtiger ist als ein wuchtiger Auftritt.
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WER IHN FÄHRT: Individualisten, die japanische Qualität und das Unerwartete schätzen.
VOLVO LIFE PAINT
UNSICHTBAR AUFFÄLLIG Sicherheit für alle, die keinen Volvo fahren: Life Paint ist ein bei Tag unsichtbarer Spray, der in der Nacht reflektiert und Fußgänger, Radfahrer und Jogger besser sichtbar macht. Eine Dose kostet zehn Euro, der gesamte Erlös fließt an die Wings for Life Stiftung.
ABO BESTELLEN ÖSTERREICH
ABSEITS DES ALLTÄGLICHEN
Brandstifter aus Überzeugung
DER RALLYE-GOTT Sébastien Loeb fährt die Dakar – auch blind
9 TAGE ORGIE IN MEXIKOS MEKKA DER FEUERWERKE
DER BÖSEWICHT Tim Roth liebt schwierige Charaktere
STREIF – ONE HELL O F A R ID E
GAME CHANGERS 2016
ELON MUSK und 15 weitere Menschen und Ideen, die dein Leben verändern werden
WINTER SPECIAL
Die geilsten Tools für Fun im Schnee
12 Ausgaben + Prämie ab € 2590
HIE R BE ST ELL EN : getredbulletin.com
READ BULL
DIE EWIGE SUCHE VON ROBERT KISCH
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änner sprechen über Fußball, sagt Amelie, und sie sprechen alle über Fußball, kennen dabei angeblich alles, wissen dabei angeblich alles – oder sie hassen Sport und sind witzig und dick. Dabei ist das völliger Blödsinn. Denke ich. Also nicht, dass wir alle über Fußball sprechen oder dicklich sind. Sondern dass es innerhalb der Sport liebhaber eine gemeinsame Sprache gäbe. Weil es nämlich zwei Sorten von Männersportlern gibt, die sich untereinander nicht vermischen lassen. Es sind zum einen die Kämpfer, die Schwitzenden – und zum anderen die Gemütlichen. Und eines der schwierigsten Dinge im Leben eines Mannes ist es, einen Freund für den gemeinsamen Sport zu finden. Das sage ich allerdings laut. „Wohl gemerkt, es geht nicht um das berühmte erste Mal, an dem sich zwei Männer lautstark und enthusiastisch zu einer Form von Bewegung entschließen, sei es nun wildes Herumgerenne im Wald oder tumbes Herumgeschieße gegen einen Ball.“ Beim ersten Mal macht das noch Spaß, denke ich, und gilt als Auftakt zu einem lebenslangen Ritual. Beim zweiten Mal allerdings stellt sich heraus, dass die Pausen zwischen den Wiesenspurts für den einen überlebensnotwendig, für den anderen mehr erkältend sind. Und beim dritten Mal kommt gerade was ganz Dringendes dazwischen. Von diesem Tag an lernst du als Mann eine ent scheidende Lektion: Du bist allein. Und du wirst immer allein bleiben. Vor allem, wenn es regnet. Die zweite Lektion, die du als Mann lernst, aufbauend auf der ersten, denke ich, die du aber als Mann nicht einmal denken solltest, denke ich, ist: Du wirst nie eine Frau finden, mit der du Sport machen kannst. Auch nicht, wenn die Sonne scheint. Erst recht nicht, wenn die Sonne scheint. Und erst recht nicht, wenn es regnet oder bewölkt ist oder wenn der Berg zu steil oder die Jogginghose noch in der Wäsche ist.
Robert Kisch
Geboren im Norden Deutschlands, wo er noch immer lebt. Als Journalist be‑ richtete er über das Elend der anderen, das er in einprägsame Geschichten verwandelte, die Preise und Anerkennung brachten. Dann folgten Verlust des Jobs, Verlust der Familie, Verlust der Würde, und er schrieb sich unter dem Pseudonym Robert Kisch das Elend in Buchform von der Seele. „Möbelhaus“ schildert nicht nur seinen neuen Arbeitsplatz als umsatzbeteiligter Verkäufer, sondern auch eine Ausweglosigkeit, die seinen Arbeitskollegen ebenso zu schaffen macht: Auch sie sind in dieser Vorhölle gelandet – einstige Musiker, Ex‑Hoteldirektoren, frühere Architekturstudenten. In einem ZDF-TV-Interview sprach Kisch davon, dass ihm das Buch seine Würde zurückgegeben habe.
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Frauen, die Sport machen, denke ich, und die nicht gerade talentiert sind, also ganz normale Frauen, denke ich, erinnern mich irgendwie an die zwanziger Jahre. Gerade wenn sie Tennis oder Bad minton spielen. Sie folgen dem Schläger, vorneweg gestreckt, steif, als jagten sie Schmetterlinge. Wie mit einem Schwert. Und immer dem Ball ausgeliefert. Aber ich lächle Amelie an, weil sie sich schon auf wärmt, und nicke. „Wir sind aus der gleichen Schule“, sage ich freudig. Was sie ein wenig wundert, denn sie ist in Berlin geboren und aufgewachsen, ich in Köln. Zudem ist sie zwanzig Jahre jünger. „Ich meine dein Aufwärmen“, sage ich, „du dehnst dich sehr schnell und federst bei den Dehnübungen immer nach. Das ist unverkennbar meine Schulzeit, lange her, und es stimmt mich beinahe melancholisch. Dieses Wippen geht nämlich nicht mehr raus. Ich will auch immer noch wippen, beim Aufwärmen …“ Amelie hingegen stimmt ihr Aufwärmen überhaupt nicht melancholisch. Sie stellt es augenblicklich ein und schaut mich befremdlich an. Irgendwie beleidigt. Dabei hat es bei mir erst sehr spät angefangen, mit dem Sport, sage ich, denn mein Vater hat mir jeden Spaß daran abgetötet, sogar an Fußball. „Er hat mich als Kind immer zu Benefizspielen von ehemaligen Nationalspielern mitgeschleppt.“ Und das ist furcht bar, das ist grauenhaft, Folter. Er schleppte mich zu irgendwelchen verrotteten Provinzaschenplätzen und sagte: „Schau, der Schnellinger“ und „Huu, der Uwe Seeler!“. Schnellinger und Seeler sind alte Männer, die ein paar Schritte tun und dann furchtbar keuchen, schlechten Fußball spielen, keine Technik mehr haben und tumbe Tore schießen. Ich wollte mit Sport nichts zu tun haben. Einer war dabei, sage ich, bei diesem Benefiz gekicke, der war nun wirklich richtig dick. So richtig fett. Der lief auch kaum noch, der stand mehr rum und stolperte herum, wenn er den Ball bekam. Es war soo jämmerlich. Aber die Leute und mein Vater sagten nur: „Huu, das ist doch der XY aus der Vierund fünfziger-Elf“, und ich dachte nur: Mein Gott, ist das peinlich! Aber das durfte man nicht sagen. Weil, es war für einen guten Zweck. Also schauten wir dicken Männern zu, die sich nicht mehr bewegen konnten, und zählten lächerliche Tore, weil der Torwart nicht mehr springen konnte. Und in der Pause gab es Brat wurst. Das war das Beste an diesen Tagen. Amelie schweigt bezüglich der deutschen Ver gangenheit, aber sie greift sich einen Badmintonball und tastet an den Plastikfedern herum. Es soll wahrscheinlich wissend wirken. Vielleicht mag sie auch einfach nur Plastik.
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Musthaves! 1
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Dieser Aftershave Balsam ist mit Karité- Butter, Glyzerin pflanzlichen Ursprungs, Bisabolol und Birkensaftextrakt ange reichert. Er beruhigt die Haut sofort und beugt Hautreizungen und Spannungs gefühlen vor. Seine flüssige, leichte Textur zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Die Haut fühlt sich gepflegt an und duftet angenehm zart nach dem holzigen, würzigen Duft Eau des BAUX. www.loccitane.at 2
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Willkommen im Freeride-Paradies Engadin! Bekannt für seinen einzigartigen Cham pagner-Powder und seine atemberaubende Landschaft! Dieses Buch präsentiert die schönsten Freeride-Abfahrten rund um St. Moritz. Nebst den detaillierten Be schreibungen zu den einzelnen Abfahrten gibt der Guide auch nützliche touristische Informationen und Sicherheitshinweise zum Freeriden. Erhältlich bei: www.engiadina-freeride.ch 4
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Weniger Gewicht oder Sicherheit – das war bisher die Qual der Wahl einer Tourenbindung. Die neue TYROLIA AAAmbition Carbon vereint diese Gegensätze: Durch Einsatz des High-Tech-Materials Carbon© wird das Gewicht signifikant reduziert – 200 g leichter als bestehende Rahmenbindungen bei bewährter Stabilität und Abfahrtsperformance. Sie ist damit ein idealer Partner auch für ambitionierte Skitouren. www.tyrolia.com www.aaa-series.com 5
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Irgendwann habe ich dann doch im Verein Fußball gespielt, sage ich, während Amelie einen ersten Schlag versucht. „Und ich war angeblich richtig gut.“ Das Absurde war nur, dass ich zu diesem Zeitpunkt begann, extrem kurzsichtig zu werden, aber noch keine Brille hatte, weil man als Kind den Verlust der Augenkraft selber nicht so recht versteht und von daher nicht handelt, stattdessen halbblind durch die Gegend läuft. Und aus – im wahrsten Sinne des Wortes – blinder Verzweiflung schlug ich Pässe, die man traumhaft nennt, und schoss unentwegt ins Tor, weil ich den Ball nicht zu einem Nebenmann spielen konnte.
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melie nickt überraschend. „Ich schaue auch jeden Samstag Fußball“, sagt sie. „Jeden Samstag, obwohl ich es tatsächlich nicht spielen kann und auch manche Regeln nicht verstehe. Dafür sage ich sogar Verabredungen ab, wenn Fußball kommt. Ich habe nämlich mit meinem verstorbenen Vater früher immer zusammen Fußball geguckt. Ein Ritual, das einzige Symbol der Nähe, das bis heute geblieben ist.“ Dabei klopft sie auf das Netz im Spielfeld, als wolle sie mich an den Grund unseres Aufenthalts erinnern. Also setze ich einen kurzen Aufschlag, mit dem sie nicht gerechnet hat. Daraufhin ist sie leicht angesäuert und sagt, ich solle richtig spielen. „Ich habe mal in einer Buchhandlung gearbeitet“, sage ich, um sie aus dieser resignierten Haltung zu lösen, die schnell in offene Aggression kippen kann. „Und da kam eines Tages genau so ein riesiger Bodybuilder hinein. Er betrat den Laden und suchte zielstrebig ein Buch.“ Er war ein Mann von mildem Stumpfsinn, der mit Sicherheit weder Beratung noch Gesellschaft suchte. Der Sportsmann blätterte dann konzentriert in einem dicken Buch, das er wohl schon von draußen entdeckt hatte. Es war ein Schwarzenegger-Gesamtpaket, mit hunderten Trainingsanweisungen und tausenden Fotos. Oberes Preissegment. Gebunden. Luxus. Ihn zu beobachten hatte einen gewissen Reiz, weil dieser Bodybuilder mit Sicherheit noch niemals zuvor in einer Buchhandlung gewesen war. Selbst meinen Kollegen fiel das auf. Sie kamen zu mir rüber und deuteten auf die Kraftmaschine. Es war uns allen klar, dass er nichts kaufen würde. Erst recht nicht so einen teuren Schinken. Wir wollten sogar darauf wetten. Bevor wir aber den Einsatz austauschen konnten, regis trierte der Sportsmann, dass wir über ihn sprachen. Er klappte das Buch theatralisch zu und suchte nach einer Rechtfertigung für sein ausdauerndes Lesen. Ohne zu kaufen. In diesem fremden, unwirklichen Geschäft, in dem ein Mann seiner Klasse normaler-
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Du bist allein. Vor allem, wenn es regnet.
weise nichts verloren hatte. Er suchte deutlich sichtbar nach einem Wort, das ihn entlastete und gleichzeitig zu diesem Ort passte, und es musste ihn von dem Klischee reinwaschen, ein Dummkopf zu sein. Er suchte also nach einer Beschreibung, einer Dechiffrierung, einer Metapher, die ihn auswies als einen Eingeweihten, einen Geistmenschen. Er suchte nach dem Klang eines Wortes, das man wohl so ausstieß, in diesen Buchhandlungen, wie er sich das so vorstellte. „Ein Meisterwerk …“, sagte er schließlich und atmete dabei langgezogen aus, wie ein Schauspielschüler. Amelie allerdings antwortet nicht. Sie versucht eine Täuschung, die ich meinerseits mit einem verdeckten, angeschnittenen Ball retourniere. Das Interessante ist doch, denke ich, dass sich heterosexuelle Männer beim Sport heutzutage in einer Weise anstarren, den Körper vergleichen, wie wohl niemals zuvor in einer Epoche. Und dass dabei niemand homosexuelle Absichten unterstellt. „Schon Adorno und Horkheimer haben übrigens das ‚Interesse am Körper‘ als ‚todbringend‘ bezeichnet“, sage ich zu Amelie, während sie moniert, dass auf ihrer Seite des Platzes das Deckenlicht ungleich unfairer eingestellt sei. „Der Umgang des modernen Menschen mit seinem Körper erschien ihnen als gestört, denn der Mensch gehe mit seinen Körper teilen um, als wären sie bereits Prothesen.“ Sie schmeißt derweil den Schläger auf den Boden und verflucht den Bodenbelag.
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er Bauch hat sich verändert, denke ich dabei plötzlich, als sie sich so müht und streckt. Bei den Männern. Und seitdem der Körperkult bei uns Männern ausgebrochen ist, also dem Waschbrettbauchkult, wirkt auch der weibliche Bauch so schwabbelig und fehl. Dicklich, untrainiert, uninteressant. Aber erst seitdem der männliche Bauch so im Blickpunkt steht. Ich schaue inzwischen tatsächlich auch oft auf den Bauch bei einer Frau. Und dieses Bauchgefühl sagt mir, ob mich eine Frau interessiert. „Großartig“, sage ich also zu Amelie und setze den letzten Punkt zum Satzgewinn. „Schau mich nicht so an!“, flucht sie daraufhin, greift ihre Tasche und verlässt grußlos den Platz. „Wir haben doch noch eine Viertelstunde …“ Aber sie sieht sich nicht einmal nach mir um. Es ist wirklich eine bittere Lektion: Du bist allein. Und wirst allein bleiben. Vor allem, wenn es regnet.
READ BULL Lesevergnügen im Red Bulletin
Jeden Monat widmet ein namhafter Autor unseren Lesern eine Kurzgeschichte. Diesmal ist es ein ehemals sehr erfolgreicher Journalist, der sich mit dem Tatsachenroman „Möbelhaus“ (Verlag Droemer), veröffentlicht unter dem Pseudonym Robert Kisch, aus einer existentiellen Krise herausschrieb.
THE RED BULLETIN
DIE GEWINNER 2015 The Red Bulletin, der Manstein Verlag und seine Partner gratulieren den Preisträgern der Medien-Zukunftspreise sehr herzlich: ZUKUNFTSWEISENDE MEDIEN-UNTERNEHMEN UND IHR MEDIUM
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Gewinner 2015: „TONIO“ von Florian Novak Mit Tonio Informationen von Radio- und
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ZUKUNFTSWEISENDE DENKER, GRÜNDER UND LENKER Ex - aequo - Gewinner 2015: DEBBIE FRY, VERENA EDELBACHER UND MAGDALENA BOCK mit „OMNIS“ Brettspiel für Sehende und Blinde gemeinsam. Haptisch und grafisch ansprechend, für Gleichbehandlung und gegenseitiges Verständnis.
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„Meine Art, Afrika „ zu entdecken: Freestyle-Safari.“ PRETORIA, SÜDAFRIKA, 9. September 2015 Bei der Promo-Session für den Südafrika-Tourstopp der Red Bull X-Fighters zeigt FreestyleMotocrosser Rémi Bizouard seinen „Seat Grab Heart-Attack“. Den Elefanten am Set ließ der Trick des Franzosen kalt – im Gegensatz zu den 17.000 Fans am Dirt Track drei Tage später.
DIE NÄCHSTE AUSGABE DES RED BULLETIN ERSCHEINT AM 9. FEBRUAR 2016. 98
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