Damit 2026 ein wundervolles Jahr wird: der große »daheim«-Wandkalender!
JANUAR/FEBRUAR 2026
JANUAR/FEBRUAR 2026
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Exklusiv für Leser von »daheim«
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EXTRA
Abenteuer Großstadt
METROPOLEN ERLEBEN: VOM WASSER AUS, MIT WEITBLICK, AUF SCHIENEN UND ÜBERRASCHEND GRÜN
Großartige Aufnahmen hinreißend schöner Landschaften Deutschlands und inspirierende Zitate – diesen hochwertigen Wandkalender haben wir eigens für Sie als »daheim«-Leser gestaltet. Sie werden Monat für Monat Freude daran haben. Größe: DIN A3 (42 x 29,7 cm), Ringbindung.
Reader’s Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH, Willy-Brandt-Straße 50, 70173 Stuttgart · AG Stuttgart, HRB 723451 Geschäftsführer: Ignacio Reirís Rico, Silvia Reirís Rico, Andreas Karl · www.readersdigest.de · E-Mail: kundenkontakt@readersdigest.de Tel.: 01 80 7 61 99 81, Fax: 01 80 5 99 45 67 (30 Sek. frei, dann 14 Cent/Minute; inkl. MwSt.)
daheim-magazin.de
Gleich online bestellen unter: www.readersdigest.de/kalender oder QR-Code scannen
TIERSPUREN WAS ABDRÜCKE IM SCHNEE VERRATEN
PFAFFENWINKEL KIRCHENPRACHT IM VORALPENLAND
GESCHMACKSSACHE KREATIV KOCHEN MIT GEWÜRZEN
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München von oben mit den Türmen des Alten Rathauses (vorne) und der Heilig-Geist-Kirche
EXTRA: GR0SSSTÄDTE
INHALT
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ZWISCHEN ELBE UND ALSTER Hamburg vom Wasser aus
24 NÄCHSTER HALT RUHRPOTT Auf Schienen durch die Region Rhein-Ruhr 26 BESTE AUSSICHTEN Eine Bilderreise aus der Vogelperspektive
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WILLKOMMEN
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UNSER LAND
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LESERBRIEFE/IMPRESSUM
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DAS LIEBEN WIR!
36 AB NACH KASSEL? Unsere größte, kleinste und glücklichste .Großstadt
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FINDEN SIE DEN GLÜCKSPFENNIG ... und gewinnen Sie 100 Euro!
40 BLAUMACHEN IN STUTTGART Wanderung zwischen Wald und Reben
Hier gibt es Beiträge als Hörversion. Mehr dazu auf den entsprechenden Magazinseiten
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LAND & LEUTE 45 GEWUSST WO? 48 DER BUCHMACHER Einem Buchbinder über die Schulter geschaut 54 SAGENGESTALTEN Drachen
N SE EU RI E E
Titelbild: Feuerschiff LV 13 in Hamburg
32 DAS SOLLTEN SIE SEHEN! Die Museumstipps der daheim-Redaktion
DAHEIM-MAGAZIN.DE
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104 56 DEM HIMMEL SO NAH Kirchen, Klöster, Berge: der oberbayerische Pfaffenwinkel 64 EISIGES GLÜCK Die jahrhundertealte Tradition des Eisbadens 66 DIE WIEGE DES BERGBAUS Welterbe Montanregion Erzgebirge
95 LESER FÜR LESER
FREIZEIT 96 KURZTRIPS Auf zum ... Feldberg, nach Güstrow und Bad Pyrmont 102 GUTE FRAGE! Das Pubquiz aus Großbritannien erobert unsere Kneipen 104 AUFGESPÜRT Tierspuren lesen
74 GUT GEWÜRZT Wacholder, Kümmel, Chili & Co.
110 VOLKSLIED Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen
78 BASTELTIPP Kleine Kaffeebar
112 DAHEIM-RÄTSEL Kurzreise zu gewinnen!
80 GARTENIDEEN Bauerngarten
N SE EU RI E E
HAUS & HOF
82 ZEICHEN DER ZEIT Kulturgeschichte der Uhr
NATUR
GRENZENLOS 114 KLEINES LAND, GANZ GROSS Ein Wochenende in Luxemburg 120 SCHNEEWITTCHEN AUF WELTREISE Märchen aus Deutschland
90 FELS IN DER BRANDUNG Die Lange Anna
122 GRÜSSE AUS ANDALUSIEN
92 WUNDERKNOLLE Heilpflanze Knoblauch
123 VORSCHAU
N SE EU RI E E
86 WEISS AUF WEISS Wildtier Alpenschneehase
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UNSER LAND
WINTERLICHER HIMMEL
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a stehen sie in ihren Mänteln aus reiner Wolle im Schnee und sehen rundum zufrieden aus. Vielleicht ahnen die Schafe, dass sie mit der mächtigen Linde vor makellosem Hintergrund einen hinreißenden Anblick abgeben. Der Himmel zeigt sich im Winter oft besonders blau, da die Luft meist trockener und staubfreier ist. Kalt wird es den Tieren so schnell nicht. Dick eingepackt, kommen sie selbst mit zweistelligen Minusgraden zurecht – viel besser als mit Hitze. Außerdem ziehen sie Tageslicht, Bewegungsfreiheit und frische Luft jedem noch so warmen Stall vor. Ein einfacher Unterstand und etwas zusätzliches Heu genügt ihnen. Das ist gut nachvollziehbar. So ein Kaiserwetter lockt auch uns Zweibeiner hinterm Ofen hervor. Tage wie diese will man in sich hineinsaugen. Die klare Luft, das besondere Licht, die prickelnde Kälte. Die winterliche Landschaft legt sich noch wie ein Sahnehäubchen auf dieses Gesamtpakt, das die Stimmung aufhellt und die Gesundheit stärkt. Zurück in der warmen Stube, fällt die Bilanz eindeutig aus. Sie lautet: rundum zufrieden. daheim
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EXTRA: GROSSSTÄDTE
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ZWISCHEN ELBE UND ALSTER Hamburg vom Wasser aus
24 NÄCHSTER HALT RUHRPOTT Auf Schienen durch die Region Rhein-Ruhr 26 BESTE AUSSICHTEN Städte von oben
32 DAS SOLLTEN SIE SEHEN! Museumstipps der Redaktion 36 AB NACH KASSEL? Großstadt-Rekorde 40 BLAUMACHEN IN STUTTGART Wanderung zwischen Wald und Reben
BOOTSTOUR
Zwischen Elbe und Alster Zwei Flüsse prägen Hamburg. Also, ab aufs Wasser und die Hansestadt mal ganz anders erleben TEXT: ANNEKE FRÖHLICH
Diesen Beitrag gibt es zum Anhören im Web. Dazu Kamera-App auf Ihrem Smartphone öffnen, Kamera auf den Code richten und auf den Link klicken. Oder: readersdigest.de/audio
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Wie ein Kristall wirkt die Elbphilharmonie. In ihrer Glasfassade spiegeln sich die Stadt, der Himmel und der Fluss
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EXTRA: GROSSSTÄDTE
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BAHN
Nächster Halt Ruhrpott Die Metropolregion Rhein-Ruhr lässt sich prima auf Schienen erkunden TEXT: JENS BEY
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roßstadt gefällig? Bitteschön: In der Metropolregion Rhein-Ruhr, dem größten Ballungsraum Deutschlands, leben mehr als zehn Millionen Menschen. Immerhin 30 der 80 deutschen Großstädte liegen in Nordrhein-Westfalen, nicht wenige davon im Ruhrgebiet. Kleinere Orte und Metropolen, die oft fließend ineinander übergehen, sind nicht nur wirtschaftlich und verwaltungstechnisch, sondern auch im Verkehr miteinander verbunden. Wer sich also, sagen wir mal, von Köln im Süden
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1 1. Rumkommen: Das S-Bahn-Netz verbindet zahlreiche 3 Ruhrmetropolen. 2. Lernen: 140 Jahre Fußballgeschichte im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. 3. Staunen: Rundgang durch den ehemaligen Industriekomplex Zeche Zollverein Essen. 4. Einkaufen: Bummel am Stadtgraben an der Kö(nigsallee) in Düsseldorf
der Region ins fast 100 Kilometer entfernte Recklinghausen im Norden aufmacht, kann die rund 90-minütige Reise komplett mit S-Bahnen absolvieren. Fast 500 Kilometer lang ist das Netz der S-Bahn Rhein-Ruhr mit ihren zwölf Linien, das wiederum Teil des noch größeren Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr ist. Wohl in kaum einer anderen Region Deutschlands lassen sich Stadtbesichtigungen einfacher miteinander kombinieren als im Ruhrgebiet und den angrenzenden rheinischen Regionen. Und zu sehen gibt es viel. Man kann zum Beispiel erst den Dreikönigen-
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schrein im Kölner Dom bestaunen, dann in der Zeche Zollverein in Essen in die Welt der Bergleute abtauchen, danach erleben, wie sich im Landschaftspark Duisburg-Nord die Natur ein altes Hüttenwerk zurückerobert, oder auf der Düsseldorfer Königsallee flanieren. Anfang 2026 wird das Tarifsystem noch einmal vereinfacht. Und wer sich die App eezy.nrw aufs Smartphone
lädt, macht es sich besonders leicht: Die Anwendung stellt automatisch nur die Luftlinienkilometer in Rechnung. Ist der Preis fürs Deutschland ticket erreicht, fährt man für den Rest des Monats kostenlos – etwa in die Ausstellung im Gasometer in Oberhausen, ins Deutsche Fußballmuseum in Dortmund oder ins Kneipenparadies im Bermuda3Eck in Bochum. 25
EXTRA: GROSSSTÄDTE
BILDERREISE
Beste Aussichten Ein Blick von oben eröffnet neue Perspektiven TEXT: JENS BEY
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und 300 Stufen geht es im Turm des Frankfurter Kaiserdoms hinauf – dann liegt die Stadt am Main im abendlichen Dezemberlicht wie ein aufgeblättertes Geschichtsbuch da. Vom (nicht mehr originalen) Mittelalter des wiederaufgebauten DomRömer-Viertels im Vordergrund wandert der Blick zur Paulskirche, einem Symbol der deutschen Demokratiebewegung von 1848, bis ins 20. und 21. Jahrhundert. Banken- und andere Türme aus Stahl und Glas stehen für die Evolution zum wichtigsten deutschen Finanzplatz.
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EXTRA: GROSSSTÄDTE
Diesen Beitrag gibt es zum Anhören im Web. Dazu Kamera-App auf Ihrem Smartphone öffnen, Kamera auf den Code richten und auf den Link klicken. Oder: readersdigest.de/audio
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1. Historisches Schmuckstück: die fast 100 Jahre alte Standseilbahn. 2. Heslacher Wasserfälle: Naturschönheit unweit des Wanderwegs
WANDERUNG
Blaumachen in Stuttgart
Umgeben von waldigen Höhen, kann man mitten in Stuttgart in herrlicher Natur unterwegs sein. Zum Beispiel auf dem Blaustrümpflerweg TEXT: DOROTHEE FAUTH
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LAND & LEUTE In den feuchten Wiesen des Pfaffenwinkels gedeiht die Sibirische Schwertlilie. Am Horizont: die Alpen
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LANDSCHAFT
Dem Himmel so nah Der oberbayerische Pfaffenwinkel ist ein Landstrich voller Kirchen und Klöster vor erhabener Alpenkulisse TEXT: ANDREAS STEIDEL
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LAND & LEUTE
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Der Ballsaal Gottes empfängt zu jeder Jahreszeit Besucher
eihrauch liegt in der Luft. An einem der Seitenaltäre feiert Pfarrer Florian Geis einen Abendgottesdienst. Es ist nun ganz ruhig in seiner Kirche. Die Wallfahrer, Pilger und Touristen, die sein Gotteshaus in großer Zahl bevölkert haben, sind längst wieder nach Hause gefahren. Die kleine Schar der Besucher, die sich um den Priester versammelt, genießt nun andächtig die besondere Atmosphäre. Florian Geis (60) ist Pfarrer an der Wieskirche, einer der berühmtesten Wallfahrtskirchen der Welt. Das Wunderwerk des Barocks steht auf einer Anhöhe zwischen Moorwiesen, Wäldern und Weiden. Seit 1983 ist es Weltkulturerbe, jährlich kommen eine Million Besucher nach Steingaden, um das stuckverzierte Prachtstück aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. „Man ist hier dem Himmel ein Stück näher“, schwärmt Florian Geis, dessen offizieller Titel „Wieskurator“ lautet. Er betreut keine Pfarrgemeinde, sondern darf sich ausschließlich um die Gäste der Wieskirche kümmern. Viele kommen, weil sie kunst- und kulturinteressiert sind, andere, weil sie Trost wegen eines schweren Leidens suchen: „Die ganze Bandbreite des Lebens“, sagt Florian Geis, der in seiner freien Zeit gerne wandert oder Pilze suchen geht. Gleich hinter seiner Kirche kann er damit beginnen. Die Wieskirche ist das bekannteste der rund 150 Gotteshäuser im oberbayerischen Pfaffenwinkel. Die Gegend zwischen den Flüssen Lech und Loisach, dem Starnberger See und der Alpenkette weist eine Dichte von Klöstern und Kirchenbauten auf, die es so kaum ein zweites Mal im Land gibt. Das hat man schon vor über 200 Jahren so gesehen, der Begriff Pfaffenwinkel ist historisch verbürgt, Pfaffe ein altes Wort für Pfarrer. In anderen Aufzeichnungen ist die Rede vom „Anguli Monachorum“, der Ecke der Mönche. Es war das Kloster Steingaden, das einst die Wieskirche erbauen ließ, die hohen Ausgaben hätten es beinahe in 58 daheim
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1. Schneeweiß. Der Schnee verwischt alle Farben – im Innern der Wieskirche strahlen sie dann umso heller. 2. Himmelblau. Das Deckenfresko verkündet die göttliche Gnade
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WILDTIERE
Weiß auf Weiß
Dass man den Alpenschneehasen fast nie sieht, liegt an seiner ausgezeichneten Tarnung – aber auch daran, dass die Tiere extrem selten sind TEXT: ANKE LÜBBERT
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r hockte unter einem Stein im Schweizerischen Nationalpark – auf 2300 Metern Höhe. Oberhalb der Baumgrenze, wo kaum noch Tiere leben können. Ein junger Alpenschneehase in seinem graubraunen Sommerfell. „Was für ein Anblick!“,
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erinnert sich Maik Rehnus, der dort vor mehr als zwanzig Jahren als Praktikant unterwegs war und eigentlich Gämsen beobachten wollte. „Ich dachte damals: 2300 Meter Höhe. Und da lebt ein Hase? Wie macht der das?“ Alpenschneehasen faszinieren uns: Sie sind Relikte der Eiszeit und noch
dazu Verwandlungskünstler. Im Sommer tragen sie graubraunes Haar, im Winter weißes. Das verschafft ihnen einen Vorteil – solange das Wetter mitspielt. Denn die Tiere leben in alpinen Bereichen über 1300 Metern Höhe. Dort liegt winters üblicherweise Schnee – und auf dem sind die weißen Hasen
NATUR Stein oder Tier? Sein Winterfell tarnt den Alpenschneehasen perfekt. Die feine Unterwolle sowie luftgefüllte Haare wärmen und isolieren ihn zudem optimal
kaum zu erkennen. Neuerdings aber bleiben die Schneemassen gerade in den Übergangsjahreszeiten aufgrund des Klimawandels oft aus. Dann sitzen die Tiere wie weiße Ausrufezeichen in der graubraunen Landschaft. Und ihre Fressfeinde, etwa Füchse oder Steinadler, müssen nur noch zuschlagen.
Die unerwartete Sichtung des Hasen war für Maik Rehnus ein ganz besonderer Moment, der Anfang seiner Begeisterung für das seltene Tier. Seither forscht er zum Alpenschneehasen und hat einiges über dessen Anpassungsstrategien in großer Höhe und Kälte herausgefunden. Dazu begibt
sich Rehnus nicht nur im übertragenden Sinne auf seine Spuren. Er sammelt Kot, über der Baumgrenze folgt er den Abdrücken im Schnee und spürt den Hasen so manchmal auch am Tag in seinen Schlafplätzen auf. „Ich habe die Tricks von erfahrenen Jägern lernen dürfen“, erzählt Rehnus. 87
FREIZEIT Bergstation beim Feldbergturm: Der Seebuck bietet Pistenspaß samt Gipfelblick
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Feldberg
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ie Hoffnung stirbt zuletzt. Nach zwei milden Wintern in Folge schauen Sportler und Liftbetreiber flehend in den Schwarzwaldhimmel, er möge doch bitte kalte Tage bringen und gleichzeitig ordentlich Ballast abwerfen. Dann surren die Lifte auf Deutschlands höchstem Mittelgebirge, sausen glückliche Skifahrer die Pisten am Seebuck unterhalb des 1493 Meter hohen Feldberggipfels und an der gegenüberliegenden Grafenmatt hinab, wo es sogar eine anspruchsvolle Weltcup-Abfahrt gibt. Abseits der Pisten nehmen Schneeschuhwanderer die umgekehrte Richtung und stapfen auf den Gipfel – wenn es frisch geschneit hat durch unberührtes glitzerndes Weiß. Die erste Spur zu hinterlassen ist immer etwas Besonderes, vor allem frühmorgens bei einer geführten Tour zum Sonnenaufgang mit Bergfrühstück. Auf dem großen Schneeschuh Trail (3,5 Stunden) kommt man an der St. Wilhelmer Hütte vorbei, der höchstgelegenen Almhütte Baden- Württembergs, in der man sich mit Käsespätzle, einer Vesperplatte oder Schwarzwälder Kirschtorte stärken kann – im Idealfall auf der Sonnenterrasse. Wer, bitte, vermisst in so einem Moment die Alpen? Skilangläufer dürfen sich über ein 120 Kilometer langes Loipennetz mit allen Schwierigkeitsgraden durch die Winterlandschaft rund um den Feldberg freuen. Den
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AUF ZUM/NACH … → FELDBERG S. 96 → GÜSTROW S. 100 → BAD PYRMON T S. 101
KURZTRIPS
Hoch hinaus
Deutschlands höchstes Mittelgebirge lässt keine Winterträume offen und punktet rund um den Feldberg mit jeder Menge Schwarzwaldromantik
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Erste Spur im frischen Schnee. Hier war vermutlich ein Fuchs unterwegs
TIERSPUREN
AUFGESPÜRT Fährten in Garten, Wald und Wiese verraten uns so einiges – nicht nur wenn Schnee liegt TEXT: MONIKA JOHNA
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