

Strom und Wasser polarisieren



























TITELTHEMA
Sand in Taufers: Cascade und Kraftwerkspläne sorgen für Ängste 4
DIES & DAS
Mensch und Tier im Hitzestress 8
Weder rein noch raus: Die totale Talsperre 10
SOZIALES & GESUNDHEIT
30 Jahre Kavernenkläranlage Tobl: Ein Vorzeigeprojekt mit großem Weitblick 12
GESELLSCHAFT & MENSCHEN
Gais: Bei Schwärzer ins Schwarze getroffen 14 GESCHICHTE & HISTORIE
Historische Lichtbilder: Dietenheim in alten Ansichten 15
Feuerwehr Welsberg: 150 Jahre im Dienst der Gemeinschaft 16 AKTUELLES UND WISSENSWERTES
Pustertal: Es gibt viele besondere musikalische Höhepunkte 18
MENSCHEN IM PORTRÄT
Felix Oberhollenzer: Er schreibt zwischen den Zeilen 20 WIRTSCHAFT & UMWELT
Natur, Handwerk und Kunst gehen gemeinsame Wege 24 Ahrntaler Holzbildhauersymposium: Alpine Tierwelt aus Holz 26 SONDERTHEMA
Niederdorf im Blick 27
KULTUR & KUNST
Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach:
Gelungener Auftakt und nun auf ins Finale 38
MK Sillian: Großes Jubiläumsfest zum großen Jubiläum 40
BILDUNG & SCHULE
Ausbildung für Integrationslehrkräfte: Die Bewerbungen starten 42
Stadtbibliothek Bruneck: Der Sommer ist da! 44
SPORT & FREIZEIT
Alpine Run in Sexten: Die internationale Berglauf-Elite kommt 48 Der Kronplatz King: Die Mountainbike-Elite kürt die Könige 50 Mühlbach: Die neue Karate-Saison beginnt im September 53 SERVICE
Kreuzworträtsel
IMPRESSUM
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Titelbild: Reinhard Weger
MUT, OFFENHEIT UND EIN GEMEINSAMER WEG KOMMENTAR
von Chefredakteur Reinhard Weger

Selten standen in Sand in Taufers innerhalb weniger Tage zwei Themen gleichzeitig so stark im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion wie – einmal mehr – die Zukunft der Cascade und die Neuvergabe der Wasserkraftkonzession für das Kraftwerk St. Moritzen. Beide Fragen mögen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Tatsächlich eint sie jedoch eine zentrale Herausforderung: Es geht um langfristige Entscheidungen, welche die Gemeinde über Jahrzehnte hinweg prägen werden.
Bei der Cascade sind die Fronten nach wie vor verhärtet und es ist viel Vertrauen verloren gegangen. Die Diskussionen zeigen aber auch, dass der Wille zum Erhalt der Anlage in der Bevölkerung ungebrochen ist. Die Cascade ist nicht bloß ein Schwimmbad oder eine schöne Saunalandschaft, sondern ein Freizeit- und Begegnungszentrum, das für Familien, Schulen, Vereine, Gäste und Einheimische gleichermaßen von Bedeutung ist. Deshalb ist es wichtig, dass die Anlage – oder auch nur Teile davon – so rasch wie möglich wieder ihren Betrieb aufnimmt.
Es braucht aber auch ein tragfähiges Zukunftskonzept. Ein Konzept, das ehrlich aufzeigt, welche Angebote langfristig finanzierbar sind, welche Investitionen notwendig werden und welche Partner dafür gewonnen werden können. Ebenso wichtig ist dabei die aktive Einbindung der Nachbargemeinden. Zu überlegen ist auch, ob über die Tourismusabgabe eine Querfinanzierung herbeigeführt werden kann. Die Bereitschaft scheint jedenfalls vorhanden, aktiv mitzuwirken, damit das Schiff wieder flott gemacht werden kann. Es wird auch nur im gemeinsamen Schulterschluss gelingen, ein dauerhaft tragfähiges Betriebsmodell zu entwickeln.
Nicht weniger bedeutend ist die Diskussion rund um die Nutzung der Wasserkraft. Die Moritzing-Anlage soll neu ausgeschrieben werden und die fünf eingereichten Projekte zeigen, dass der Standort wirtschaftlich interessant ist. Gleichzeitig machen sie deutlich, wie unterschiedlich die Vorstellungen über die künftige Entwicklung ausfallen. Zwischen der Modernisierung der bestehenden Anlage und einem groß dimensionierten Neubauvorhaben liegt die Bandbreite.

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Eines sollte nicht vergessen werden: Die Gemeinde entscheidet nicht über die Konzessionsvergabe. Diese liegt beim Land. Umso wichtiger ist es, dass die Gemeindeverwaltung die Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt und diese sachlich und gut begründet vorbringt. Positiv ist auch, dass die Diskussion öffentlich geführt wird. Gemeinderatssitzungen, Bürgerversammlungen und Informationsabende bieten die Chance, unterschiedliche Standpunkte aufzuzeigen und eine sachliche Ebene zu erreichen. Viele Menschen wünschen sich mehr Transparenz und erwarten sich auch eine frühzeitige Einbindung. Diese Forderung ist berechtigt. Gerade bei Projekten mit weitreichenden Auswirkungen ist eine offene Kommunikation die wichtigste Voraussetzung für Vertrauen. Denn am Ende geht es um die Frage, wie sich eine Gemeinde wie Sand in Taufers in den kommenden Jahrzehnten entwickeln soll.
Cascade und Kraftwerkspläne sorgen für Ängste
Zwischen Zukunftssorgen und offenen Fragen über Projekte mit weitreichenden Folgen
Die Zukunft der Freizeitanlage Cascade und die geplante Neuvergabe der Wasserkraftkonzession für das E-Werk St. Moritzen sorgen derzeit in Sand in Taufers für intensive Diskussionen. Während bei der Cascade nach Jahren der Unsicherheit versucht wird, zu retten, was zu retten ist, löst vor allem eines von insgesamt fünf eingereichten Kraftwerksprojekten große Bedenken aus. Im Gemeinderat wurden beide Themen ausführlich diskutiert, wenige Tage später beschäftigte sich auch eine bis auf den letzten Platz gefüllte Bürgerversammlung mit den Thematiken. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Die Bevölkerung wünscht sich mehr Information, mehr Transparenz und tragfähige Lösungen. Das gilt sowohl für die Freizeitanlage als auch für die zukünftige Energieversorgung der Gemeinde.
von Reinhard Weger
Sand in Taufers steht derzeit vor zwei Themen, die die Bevölkerung gleichermaßen beschäftigen und emotional bewegen: die Zukunft der Freizeitanlage Cascade sowie die Neu-
vergabe der Wasserkraftkonzession für das E-Werk St. Moritzen. Beide Themen standen bei der jüngsten Gemeinderatssitzung ebenso im Mittelpunkt wie bei einer gut besuchten Bürgerversammlung


zur Cascade. Während beim Hallenbad und Naturbad nach Lösungen gesucht wird, sorgen mehrere eingereichte Kraftwerksprojekte für Diskussionen über die künftige Entwicklung des Dorfes.
ZUKUNFT DER CASCADE BLEIBT OFFEN
Die Situation rund um die Cascade beschäftigt Gemeindeverwaltung und Bevölkerung seit Jahren. Im Gemeinderat wurden aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen Situation sowie zum baulichen Zu-

stand der Anlage vorgestellt. Demnach investierte die Gemeinde zwischen 2023 und 2025 rund 400.000 Euro allein in Instandhaltungsmaßnahmen, gleichzeitig wurde ein Sanierungsbedarf von rund 1,9 Millionen Euro erhoben.
Bürgermeister Josef Nöckler verwies darauf, dass bislang kein konkreter Termin für eine vollständige Wiedereröffnung genannt werden könne. Zwar könnten einzelne Bereiche der Anlage grundsätzlich wieder genutzt werden, derzeit erschwere jedoch unter anderem der Mangel an Bademeistern den Betrieb, wie Alleinverwalter Reinhard Innerhofer ergänzte. Wird der Bademeister gefunden, dann könnte die Freibadanlage unverzüglich wieder geöffnet werden. Ebenfalls sollte die Saunaanlage wieder zugänglich gemacht werden. Das Schwimmbad im Inneren bleibt geschlossen. Innerhofer rief mehrfach dazu auf, im Sinne der Sache gemeinsam an einer Lösung mitzuwirken.
Bei der Bürgerversammlung, die wenige Tage nach der Gemeinderatssitzung stattfand, erläuterten Nöckler und Innerhofer ausführlich die Entstehungsgeschichte der Cascade und begründeten die Schließung der Anlage mit den hohen laufenden Defiziten. Eine vollständige Wiedereröffnung komme nur dann infrage, wenn Betrieb und Investitionen langfristig finanziell abgesichert werden
DAS BESTEHENDE WASSERKRAFTWERK IN SAND IN TAUFERS
Die derzeitige Anlage (sie befindet sich im Dorf, siehe Bild links), versorgt vor allem einige Beherbergungsbetriebe mit Strom. Die im Boden verlegte Druckrohrleitung besteht aus einem Stahlrohr mit einem Durchmesser von 1,5 Metern (DN 1500) und gilt als sanierungsbedürftig. Auch die bestehende Wasserfassung entspricht nach Einschätzung von Fachleuten nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards: Im Falle einer Verklausung beziehungsweise eines Versagens der Stauklappe könnten Probleme entstehen. Nach aktuellem Stand der Technik wäre eine zweiteilige Verschlussklappe erforderlich, sodass bei einem Defekt eines Elements das zweite weiterhin funktionsfähig bleibt. Bei der Bewertung neuer Kraftwerksprojekte ist zudem die Länge der Wasserableitung entscheidend. Diese wird nicht nur zwischen Wasserfassung und Krafthaus gemessen, sondern umfasst die gesamte Strecke vom Punkt der Wasserentnahme aus dem Fluss bis zur Wiedereinleitung des Wassers in das Gewässer. //
können – etwa gemeinsam mit Nachbargemeinden, Tourismusorganisationen oder privaten Partnern. Während der Diskussion wurden unterschiedliche Positionen deutlich. Mehrere Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Opposition kritisierten die Kommunikation und forderten mehr Transparenz sowie eine stärkere Einbindung des Gemeinderates. Gleichzeitig wurde aber auch klar, dass die Mehrheit der Anwesenden die Freizeitanlage erhalten möchte. Neben Ideen für neue Betriebsmodelle wurden auch eine intensivere Zusammenarbeit aller politischen Kräfte und eine langfristige Zukunftsstrategie angeregt.
FÜNF BEWERBER FÜR DIE

WASSERKRAFTKONZESSION
Für mindestens ebenso viel Gesprächsstoff sorgt derzeit die Neuvergabe der Wasserkraftkonzession des bestehenden E-Werks St. Moritzen, deren Laufzeit ausläuft. Insgesamt liegen nach Angaben der Gemeindeverwaltung fünf Bewerbungen vor.
Die fünf Projekte unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer technischen Umsetzung als auch ihrer Dimension zum Teil deutlich, wie die PZ exklusiv erfahren konnte. Auslöser der Ausschreibung ist das Auslaufen der bestehenden Konzession. Nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben muss ein Nachfolgeprojekt aber gegenüber der bestehenden Anlage eine höhere Leistung erzielen und eine sogenannte Ablöse errichtet werden. Den Anstoß für die Neuausschreibung gab die Firma Trading Service aus Prags. Ihr Projekt sieht eine neue Wasserfassung beim Schlosssteg außerhalb des Ortes vor, wodurch die Wasserfassung im Bereich der Schlossbrücke aus dem Dorfbereich verlegt werden könnte. Gleichzeitig soll das
bestehende, sanierungsbedürftige Krafthaus ersetzt werden.
Ein weiteres Projekt stammt von der Bauzaun GmbH, die im Eigentum einiger Techniker des Ingenieurbüros Patschieder und Partner ist. Ihr Plan baut weitgehend auf der bestehenden Position der alten Anlage auf, wobei aber die nutzbare Wassermenge erhöht werden soll. Ob das Krafthaus so genutzt werden kann, ist allerdings noch offen, aber die Positionen sind dieselben wie beim Projekt der Moritzen GmbH, dem heutigen Betreiber. Die drei beteiligten Techniker der Bauzaun kennen die alte Anlage gut, da sie dort in der Vergangenheit bereits planerisch involviert waren.
Die bestehenden Kraftwerkseigner der „Moritzing GmbH“ möchten hingegen die Konzession behalten. Sie planen aber umfangreiche Renovierungs- und Potenzierungsarbeiten. Sie hoffen darüber hinaus auf Schützenhilfe der EU, welche das Vergabesystem rund um die Wasserkonzessionen derzeit unter die Lupe nimmt und vor allem die zeitlichen Fristen der Konzessio -

nen kritisch sieht. Ob diese Rechnung aber aufgeht, muss sich noch zeigen.
ANGST VOR EINEM GROSSPROJEKT?
Deutlich umfangreicher fallen die Alperiaund Trenker-Projekte aus. Beide sehen einen mehr als einen Kilometer langen Druckstollen mit einem Rohr-Durchmesser von rund 3,2 bis 3,3 Metern vor, der neu verlegt und unterirdisch verlaufen soll. Während das Alperia-Projekt einen rund 1.400 Meter langen Stollen sowie ein neues Krafthaus vorsieht, plant das Trenker-Konsortium einen etwa 1.200 Meter langen Stollen. Das Investitionsvolumen dieser Projekte wird auf rund 15 bis 25 Millionen Euro geschätzt.
Alperia, Trenker und die Trading setzen auf eine Wasserfassung im Bereich des Schlossstegs, da dort die Grenze des Landschaftsschutzgebietes verläuft. So sollen Eingriffe in besonders sensible Bereiche möglichst gering gehalten werden, so die Überlegungen der Projektwerber.
Den größeren Projekten gemeinsam ist darüber hinaus, dass die heutige Druckrohrleitung, die vollständig im Dorf verläuft und sogar unter Gebäuden und Gärten verlegt wurde, künftig durch unterirdische Stollen ersetzt werden könnte - und zwar außerhalb des Dorfes. Zumindest zwei Projekte verbinden ihre Planungen zudem mit Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Ob diese tatsächlich den gewünschten Nutzen bringen, wurde im Gemeinderat allerdings unterschiedlich bewertet.
DIE VERGABE LIEGT BEIM LAND
Die Konzession wird nach einem landesweit festgelegten Punktesystem vergeben. Dabei spielen neben der technischen Qualität und der Energieausbeute auch die finanziellen
Ausgleichsleis tungen für die Gemeinde eine wesentliche Rolle. Zu erwähnen ist auch, dass die fünf Projektvorha ben in Sand in Taufers nicht als große, sondern als mittlere Kraftwerke gelten. Diese müssen laut Gesetz eine Leistung zwischen 220 und 3.000 kW/h Stromleistung aufweisen. Nöckler sprach sich jedenfalls deutlich gegen Großprojekte aus. Seine Bedenken betreffen vor allem die jahrelange Großbaustelle, zusätzliche Verkehrsbelastungen, mögliche geologische Risiken sowie die Auswirkungen auf das dicht besiedelte Gebiet rund um St. Moritzen. Auch mehrere Gemeinderäte betonten, dass Eingriffe möglichst gering gehalten werden müssten und große Kraftwerksanlagen innerhalb des Dorfgebietes kritisch zu sehen seien. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die Gemeinde selbst nicht über die Konzessionsvergabe entscheidet. Diese


Position des alten Kraftwerkhauses (siehe kleines Bild): am Dorfeingang neben der Reiner-Straße.
liegt beim Land. Die Gemeindeverwaltung kann ihre Stellungnahme im Verfahren einbringen und wird dies nach Angaben des Bürgermeisters auch beim Lokalaugenschein am 20. August 2026 tun. Allerdings hat Nöckler im Interview mit Radio Holiday bereits angekündigt, „die gesamte Bevölkerung mobilisieren zu wollen, wenn über die legitimen Interessen der Dorfbevölkerung drübergefahren“ wird.
ES GIBT NOCH OFFENE FRAGEN
Sowohl bei der Cascade als auch bei den Kraftwerksplänen zeigt sich, dass Sand in Taufers einmal mehr vor wichtigen Weichenstellun-
gen steht. Während bei der Freizeitanlage tragfähige Lösungen für Finanzierung und Betrieb gesucht werden, geht es bei der Wasserkraft um die Frage, wie Energiegewinnung, Hochwasserschutz, Ortsentwicklung, Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde miteinander vereinbart werden können. In beiden Fällen wünschen sich viele Bürgerinnen und Bürger vor allem eines: transparente Informationen, eine sachliche Diskussion und tragfähige Entscheidungen, die langfristig im Interesse der gesamten Gemeinde getroffen werden. Die PZ bleibt jedenfalls dran! //
O-TÖNE RUND UM DIE CASCADE UND DIE E-WERKS-PLÄNE



Bürgermeister Josef Nöckler zu den Kraftwerksplänen
„Ein Großprojekt mitten im Dorf ist für Sand in Taufers nicht tragbar. Wir sprechen von einer jahrelangen Großbaustelle mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft. Deshalb werden wir unsere ablehnende Haltung zu Großprojekten im weiteren Verfahren klar vertreten.“
Bürgermeister Josef Nöckler zur Cascade
„Die Gemeinde allein kann sich die gesamte Anlage langfristig nicht leisten. Eine vollständige Wiedereröffnung ist nur möglich,
wenn Betrieb und notwendige Investitionen gemeinsam mit Nachbargemeinden, Tourismuspartnern oder privaten Investoren finanziell abgesichert werden können. Unser Ziel ist eine nachhaltige Lösung und keine kurzfristige Übergangslösung.“
Alleinverwalter Reinhard Innerhofer
„Wir arbeiten intensiv daran, den Naturbadeteich der Cascade möglichst bald wieder öffnen zu können. Derzeit fehlt allerdings noch qualifiziertes Personal. Gleichzeitig appelliere ich an alle, nicht nur Kritik zu üben, sondern gemeinsam an Lösungen mitzuwir-
ken. Die Cascade kann nur mit Unterstützung vieler wieder eine Zukunft haben.“
Martina Kirchler (SVP-Fraktionssprecherin)
„Gerade bei einem so wichtigen Thema wie der Cascade braucht es eine offene und transparente Information des Gemeinderates und der Bevölkerung. Jetzt gilt es jedoch, parteiübergreifend nach vorne zu schauen und gemeinsam ein tragfähiges Zukunftskonzept für die Cascade zu entwickeln. Unser Angebot zur Mitarbeit besteht.“
Mensch und Tier im Hitzestress
Drei Hitzewellen fielen seit Mai 2026 über uns her. Selbst in Bruneck, das auf 836 Meter über dem Meer liegt, kletterte das Thermometer teilweise auf 36 Grad hoch.
Die Menschen lechzten nach Abkühlung, stürmten die Fachgeschäfte und Supermärkte auf der Suche nach Ventilatoren und Verdunstungskühlern; in Ermangelung derselben tat’s auch ein teures Klimagerät, das die Kauffrau bzw. der Kaufmann allerdings nur gegen mehrere Hundert Euro zu tauschen bereit war.
Einem Ameisenknäuel ähnlich ging’s in den Schwimmbädern zu. Die einen hielten das aus, andere brachen – noch rechtzeitig bevor die Haut brannte – aus dem Gewühl aus, flüchteten unter des Waldes schattigem Kronendach, sich so dem feurigen Kuss der Sonne entziehend. Insbesondere Wanderer und Sportler litten unter der großen Hitze. Jeder Brunnen entlang des Weges kam ihnen daher sehr gelegen, um den durch die schweißtreibende Tätigkeit dezimierten Wasserhaushalt auszugleichen bzw. die Trinkflasche nachzufüllen.
Von der Hitze, der Trockenheit und der mancherorts herrschenden Wasserknapp-
heit wurden auch die Bauern empfindlich getroffen. Die erste Heumahd – sie ist von drei die wichtigste - fiel gar nicht gut aus. Das Ertragsdefizit vermögen die beiden späteren Schnitte erfahrungsgemäß nicht mehr wettzumachen, einmal abgesehen davon, dass die zweite Hitzewelle dem Grummet nicht minder zusetzte. Nicht leichter hatten’s die Almgräser.
SCHWACHER
GRÜNFUTTERERTRAG
Die Bauern verbuchten also einen schwachen Grünfutterertrag. Demnach zeichnet sich, um den gegebenen Viehbestand durch den Winter zu bringen, die Notwendigkeit von Futterzukäufen ab. Die Alternative, die Anzahl der Tiere zu reduzieren, ist für viele keine Option, zumal die Milchproduktion den meisten Tierhaltern deren Lebensader ist, an der ihre Existenz hängt. Hinsichtlich des Milch-Auszahlungspreises liegt Südtirol in Europa absolut an der Sonnenseite. Die Milchhöfe bezahlten den


Afrikanische Hitze in Bruneck. wpz
Bauern pro Kilogramm Standardmilch nämlich um die 70 Cent pro Kilogramm, für Heumilch auch über 80 Cent. Anderswo in Europa löhnen die Sennereien dieselbe Menge an Standardmilch maximal mit 50 Cent. Trotzdem werden die Milchbauern bei uns alle Jahre weniger; zunimmt hingegen die Anzahl der Muttertierhalter sowie der Mastviehzüchter, sprich: Fleischerzeuger. Nichtsdestotrotz schreiten die Hofauflösungen kontinuierlich voran. Eine besorgniserregende Entwicklung, welche die Gefahr in sich birgt, dass picobello gepflegtes und fruchtbares Land – es ist des Tourismus fundamentale Grundlage – der Verwilderung ausgesetzt und das intakte Landschaftsbild dadurch verkleckst wird.
DIE WICHTIGE ARBEIT
UNSERER BAUERN
Davor warnte vor 50 Jahren schon der damalige Assessor für Fremdenverkehr, Dr. Franz Spögler. Er bezeichnete die Bergbauern als

unersetzbare Landschaftsgärtner zu deren Existenzsicherung die Politik sowie die Allgemeinheit ihren Beitrag zu leisten unbedingt gefordert seien. Der Nachhall seiner Worte, wenn auch in eine andere Tonart versetzt, ist heute noch deutlich vernehmbar. Zur Zeit der „Lois’schen Aristokratie“ geschah in der Tat gar einiges: Die meisten Berghöfe wurden in jener Epoche mit Stra-


ßen, Wasser-, Strom- und Telefonleitungen erschlossen. Nicht alle, wie Arnold Schuler bei seinem Amtsantritt 2014 als Assessor für Landwirtschaft feststellte; er sprach damals von wenigstens einem Dutzend nicht erschlossenen Berghöfen. Parallel zu den Hoferschließungen stieß die Provinzverwaltung zu jener Zeit die Ansiedelung von Handwerks- und Industriebetrieben in den Talniederungen an - sie zugleich großzügig fördernd. Damit sollte den Bergbauern-Familien die Möglichkeit eines Zuerwerbs in vertretbarer Entfernung eröff-

net werden. Dahinter stand natürlich auch die Erwartung, den Entwicklungsverlauf allenfalls keimender Abwanderungsgedanken vorsorglich zu vereiteln. Doch all das scheint heute zwecks Verhinderung von Hofauflassungen nicht mehr zu genügen. Die Verbundenheit zwischen Berg und Tal ist brüchiger geworden. Das deutet auch der prekäre Zustand so mancher Erschließungsstraßen an – oder handelt es sich dabei lediglich um falsch verstandene Asphalt-Aufrauungen im Sinne des Gewässerschutzes… // wp
Futternot gefährdet die Überwinterung. wpz Heuernte bei sengender Hitze im Steilhang. wpz

Die totale Talsperre
Am Furkelbach ist ein Rückhaltebecken im Bau. Geplantes Fassungsvermögen rund 40.000 Kubikmeter. Abbruch des Hauses Kohlhaupt.
Am 29. Juli 2023
zog ein schweres
Unwetter übers
Pustertal hinweg. Aufgrund der großen Niederschlagsmengen waren bei Olang sowohl der Mühlbach als auch der Langentalbach, deren Wasser sich unterhalb Bad Bergfall mit jenen des Furkelbaches vereinen, stark angeschwollen. Die vereinten zu Tale stürzenden Wassermassen führten reichlich Geschiebe mit; davon Keller und Erdgeschoss des hart am Bachlauf gelegenen Heimathauses der Familie Kohlhaupt verschüttet wurden, bevor die Fluten talauswärts im Bereich

„Gassl“ mehrere Holzbrücken, welche die Parkplätze der Kronplatzbahn dies- und jenseits des Bachlaufes bedienten, mitrissen. Zwischen der „Tomile Mühle“ und dem Zusammenfluss mit der Rienz sollen es sieben an der Zahl gewesen sein, kommunizierte der Zivilschutz damals.
Der Oberbau der Gemeindestraße, die seit jeher Bad Bergfall ab Gassl bediente, wur-
de von den Geröllmassen ebenfalls beschädigt, sodass die Zufahrt zeitweise geschlossen war. Seit Baubeginn der Rückhaltesperre im Sommer des vergangenen Jahres ist die alte Badl-Straße überhaupt für jeglichen Verkehr gesperrt. Eine Wiedereröffnung ist ob des talweiten Mauerwerks für immer auszuschließen, es sei denn, die Sperre würde irgendwie umfahren, eine Möglichkeit, die

Bürgermeister Lukas Schnarf den Wirtsleuten gegenüber zu prüfen versprochen hatte. Seit geraumer Zeit sind Hotel-, Restaurant und Badebetrieb allein über Geiselsberg und von dort aus über die Gegenverkehrs untaugliche Hinterbergstraße erreichbar. Dem Tourismusbetrieb erwachsen daraus beträchtliche Geschäftseinbußen.


Links im Bild befindet sich die Hinterberg-Straße, rechts hingegen die alte Badl-Straße. Die Bauarbeiten sind noch im vollem Gange.
GROSSES FASSUNGSVERMÖGEN
Das Fassungsvermögen des Rückhaltebeckens verdeutlichte uns ein Aufseher des Bärenhotels bei einer Zufallsbegegnung vor Ort überaus anschaulich: „Bei maximaler Füllung des Rückhaltebeckens stauen sich die Ablagerungen an Geröll und Gestein in etwa 100 Meter bis zur Mühle zurück!“ Das Bauwerk sollte bis Ende Juli so weit gediehen sein, dass bei Starkregen anfallendes Geschiebe schon aufgefangen würde. Der derzeitige Baustand lässt diese Aussage bezweifeln.
Das Haus Kohlhaupt wurde mittlerweile abgerissen. Die von Amts wegen kolportierte Notsituation veranlasste die Familie, das Heimathaus aufzugeben, den Kubaturbonus zu verkaufen; mit dem Erlös daraus, der Hilfestellung seitens der Gemeinde und der Wohnbauförderung vermochten die Kohl-
haupts, sich eine bedarfsgerechte Bleibe im Dorf zu beschaffen.
Am Ufer des Furkelbaches allein zurückblieb derweil Eugens aufwändig sanierte Mühle. Durch den Abbruch des vorgelagerten Wohnhauses ging ihr die objektbedingte Schutzfunktion durch dasselbe verloren. Künftige Bachübertritte prallen deswegen ungehindert und mit voller Wucht auf Eugens schmucke Mühle. Sie gehört zum Bärenhotel (*****) in Geiselsberg des Eugen Ladstätter. // wp

DER FC NÜRNBERG KOMMT WIEDER ZUM TRAININGSLAGER NACH GAIS
Der 1. FC Nürnberg bereitet sich auch heuer wieder in Gais auf die neue Saison vor. Die Mannschaft reiste am Sonntag, 19. Juli 2026 an und absolviert dort bis zum 26. Juli ihr Sommertrainingslager. Ein Höhepunkt der Trainingswoche ist der offizielle Empfang der Mannschaft am Donnerstag, 23. Juli, um 16.30 Uhr auf dem Sportplatz in Gais. Bürgermeister und Tourismusverein heißen das Team dabei offiziell willkommen. Im Anschluss findet um 17 Uhr ein Fanfest statt, bei dem Anhänger die Möglichkeit haben, Spieler und Betreuer hautnah zu erleben.
Sportlicher Höhepunkt ist das Testspiel gegen den Palermo FC am Samstag, 25. Juli, um 16 Uhr in der Sportzone Vahrn. Die Abreise der Mannschaft ist für Sonntag, 26. Juli, gegen 13.30 Uhr vorgesehen.

Während des Aufenthalts absolviert der Traditionsverein täglich öffentliche Trainingseinheiten auf dem Sportplatz in Gais.
Dort wird den Fußballfans die Gelegenheit geboten, die Mannschaft aus nächster Nähe zu erleben. // rewe
Ein Vorzeigeprojekt mit großem Weitblick
Seit nunmehr 30 Jahren sorgt die Kavernenkläranlage Tobl in St. Lorenzen für eine zuverlässige Abwasserreinigung im mittleren Pustertal. Die unterirdisch errichtete Anlage gilt bis heute als innovatives Ingenieurbauwerk und als Meilenstein der Südtiroler Umwelttechnik. Rückblickend zeigt sich: Die Entscheidung für den Bau im Fels war mutig und hat sich nachhaltig bewährt.
Die Kavernenkläranlage wurde am 3. Juli 1996 offiziell in Betrieb genommen. Nach jahrelanger Standortsuche entschied sich die Landesregierung Anfang der 1990er-Jahre für eine unterirdische Lösung westlich von St. Lorenzen. Ausschlaggebend waren unter anderem die hohe Akzeptanz in der



Bevölkerung, die günstigen geologischen Voraussetzungen sowie die Möglichkeit, die Anlage ohne Pumpstation zu betreiben. Trotz äußerst knapper Bauzeit konnte die Anlage seinerzeit pünktlich ihren Betrieb aufnehmen!
Heute werden in Tobl jährlich rund 7,5 Millionen Kubikmeter Abwasser aus 14 Gemeinden gereinigt. Gleichzeitig übernimmt die Anlage die Trocknung und thermische Verwertung des Klärschlamms aus insgesamt 28 Gemeinden des Pustertals. Durch moderne Verfahren wird das ursprüngliche Schlammvolumen erheblich reduziert, wodurch nur noch ein kleiner Rest als Inertmaterial entsorgt werden muss. Der Bau der Anlage begann 1991. Bereits nach knapp fünf Jahren konnte der Probebetrieb aufgenommen werden. Die Investitionskosten beliefen sich damals auf rund 67 Millionen Euro. In den folgenden Jahren wurde die Anlage kontinuierlich erweitert und modernisiert – unter anderem mit einer leistungsfähigen Schlammtrocknungs- und Verwertungsanlage.
EFFIZIENZ UND INNOVATION
Parallel zum Bau entstand ein rund 80 Kilometer langes Kanalisationsnetz, das heute große Teile des Pustertals verbindet. Dank der kontinuierlichen Mengenmessung und der Trennung von Oberflächen- und Schmutzwasser konnten die Abwassermengen nachhaltig reduziert und die Effizienz der gesamten Infrastruktur verbessert werden. Als wesentlichen Erfolgsfaktor nennt die ARA
Pustertal die kontinuierliche technische Weiterentwicklung sowie die engagierte Arbeit des Betriebsteams unter Geschäftsführer und Betriebsleiter Konrad Engl. Durch laufende Optimierungen erreicht die Anlage einen hohen Reinigungsgrad bei gleichzeitig wirtschaftlichem Betrieb.
Auch nach drei Jahrzehnten gilt die Kavernenkläranlage Tobl als Vorzeigeprojekt der Südtiroler Abwasserwirtschaft und als Beispiel dafür, wie technische Innovation, Umweltschutz und nachhaltige Infrastruktur erfolgreich miteinander verbunden werden können. Geplant ist zudem die zentrale thermische Klärschlammverwertungsanlage für ganz Südtirol, die künftig ebenfalls am Standort Tobl realisiert werden soll. // rewe
EINIGE WICHTIGE
FAKTEN über die Kavernenkläranlage
• die Abwässer von 14 Gemeinden werden gereinigt (ca. 7,50 Mio.m³/ Jahr bzw. ca. 20.000m³/Tag);
• der anfallende Klärschlamm von 28 Gemeinden (Einzugsgebiet Pustertal mit ca. 23.000 Tonnen/Jahr) getrocknet und thermisch verwertet;
• von den 23.000 Tonnen entwässertem Klärschlamm verbleiben nach der Trocknung noch ca. 5.300 Tonnen und nach der thermischen Verwertung noch ca. 7,0 % bzw. ca. 1.500 Tonnen, welche als Inertmaterial entsorgt werden müssen; //
EROS FERRARI

DAS UMFANGREICHE KANALISATIONSNETZ
Gleichzeitig mit dem Bau der Kläranlage erfolgten umfangreiche Arbeiten am Kanalisationsnetz samt Sanierung der örtlichen Kanalisationsnetze, dem Bau der Neben- und Hauptsammler usw.
• Gesamtlänge ca. 80 km;
• Durchmesser bis zu 1.200 mm;
• Abwasser-Messstationen 14 Stück (unterhalb jeder Gemeinde);
• Anzahl Pumpstationen: keine! Hauptsammler Nord: Ahrntal bis Prettau mit den Nebensammler Weissenbach-Mühlbach und Rein in Taufers; Hauptsammler Mittleres Pustertal: bis Oberolang und Rasen Anholz (Antholzersee); Hauptsammler unteres Gadertal: bis St. Vigil in Enneberg bzw. bis Wengen; //
RUNDEN GEBURTSTAG MIT SPENDEN AUFGEWOGEN
Eros Ferrari aus Bruneck feierte im Frühjahr einen runden Geburtstag. Schon bei der Einladung zur Geburtstagsfeier versuchte er seine Verwandten sowie Kolleginnen und Kollegen zu überzeugen, ihn nicht mit Geschenken zu überhäufen, sondern eine Kleinigkeit für einen guten Zweck zu spenden. Der Jubilar entschied, alle eingehenden Beträge der Südtiroler Krebshilfe zukommen zu lassen. Dabei kam die beachtliche Summe von 1.110 Euro zusammen.
Die Scheckübergabe an den Unterpustertaler Vorsitzenden der Südtiroler Krebshilfe erfolgte vor kurzem in Bruneck. Dabei bedankte sich Paul Oberarzbacher bei Ferrari für die lobenswerte Idee und die großzügige Unterstützung.
Die Südtiroler Krebshilfe unterstützt mit den Spendengeldern betroffene Tumorpatientinnen und -patienten sowie deren Familien in schweren Lebenssituationen. // dp

Eros Ferrari überreicht dem Vorsitzenden der SKH Bezirk Unterpustertal-Ahrntal-Gadertal eine Spende von 1.110 Euro.
Bei Schwärzer ins Schwarze getroffen
Unter dem Motto „Starke Frauen – starke Betriebe: Vereinbarkeit als Erfolgsfaktor“ fand vergangene Woche die Zukunftswerkstatt Südtirol in der Schlosserei Schwärzer in Gais statt. Die Veranstaltung kam gut an.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Unternehmen –überwiegend Frauen, aber auch viele interessierte Männer – nutzten neulich die Gelegenheit, sich über familienfreundliche Arbeitsbedingungen und die Förderung von Frauen in der Arbeitswelt auszutauschen. Das Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) der Handelskammer Bozen lud in die Schlosserei Schwärzer nach Gais ein. Nach der Begrüßung durch Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, stellte Margit Schwärzer, Geschäftsführerin der Schlosserei Schwärzer, das Gastgeberunternehmen vor. Dabei gewährte sie spannende Einblicke in die Entwicklung des Familienbetriebs, der auf eine mehr als 400-jährige Geschichte zurückblicken kann. Margit Schwärzer führt das Unternehmen bereits in der 13. Generation – ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Tradition und nachhaltiges Unternehmertum. Damit bot die Schlosserei den passenden Rahmen für eine Veranstaltung, bei der Zukunft, Innovation und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt standen.
Anschließend präsentierte Thomas Schatzer vom WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung aktuelle Erkenntnisse zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Südtirol. Darauf aufbauend sprach Annemarie Kaser, Vorsitzende des Beirats zur Förderung des weiblichen Unternehmertums, über notwendige Maßnahmen, um Frauen nachhaltig zu stärken und Unternehmen zukunftsfit aufzustellen.
VIELE HÖHEPUNKTE
Ein besonderer Höhepunkt war der Fachvortrag von Dana Müller vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Anhand von Praxisbeispielen aus Deutschland zeigte sie auf, wie familienfreundliche Maßnahmen Karrieren fördern, Fachkräfte langfristig binden und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen stärken können.
Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle fachliche Impulse, sondern auch reichlich Gelegenheit zum Austausch zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern, Expertinnen und Experten sowie weiteren Interessierten. Beim abschließenden Umtrunk wurden die diskutierten Themen vertieft und neue Kontakte geknüpft.
Die Zukunftswerkstatt machte einmal mehr deutlich, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein entscheidender Erfolgsfaktor für moderne Unternehmen ist. Fami-

Geschäftsführerin Margit Schwärzer HK Bozen
lienfreundliche Rahmenbedingungen tragen nicht nur zur Chancengleichheit bei, sondern sind auch ein wichtiger Schlüssel zur Fachkräftesicherung und zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Südtirol. In der nächsten PZ-Ausgabe wird Redakteurin Verena Duregger mit Margit Schwärzer für die Rubik „Menschen im Portrait“ ein ausgiebiges Interview führen. // aldar

Dietenheim in alten Ansichten
Die Gemeinde Dietenheim (bereits 1911 um Aufhofen und Tesselberg verkleinert) wurde in der Zeit des italienischen Faschismus 1928 nach der Stadt Bruneck zwangsweise eingemeindet. Die erste urkundliche Nennung der heutigen Fraktion Dietenheim der Gemeinde Bruneck geht in das Jahr 995 zurück. Aufgrund der österreichischen Verwaltungsreform von 1754 war es bis 1815 Sitz des Kreisamts mit der Zuständigkeit Pustertal und Eisacktal. Prägnant für heute sind die Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung sowie das Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde. Die mittelalterliche Pfarrkirche zum Hl. Apostel Jakobus der Ältere (Jakobskirche) bestimmt mit ihrem Turm, der erst kurz vor 1700 seine heutige Gestalt erhielt, das Ortsbild. Der „klassische“ Blick in frühen Bildpostkarten bzw. Privataufnahmen führt entweder von Bruneck in Blickrichtung Dietenheim oder hat genau umgekehrt herum Dietenheim im Bildvordergrund. Selbstverständlich bestehen auch alte Einzelansichten des Orts(kerns) allein. // mp
AUFRUF
Das TAP sucht historische Photographien aus Bruneck und Umgebung sowie das Pustertal und seine Seitentäler betreffend (auch aus dem übrigen Südtirol sowie Nord- und Osttirol) – von Alltag und Freizeit (Bergfotografie!) bis Politik, Wirtschaft, Religion, Vereinsleben etc.
Aus den (kurzfristig) überlassenen Fotos wird ausgewählt, jene als Kulturschatz eingestuften Lichtbilder werden kostenfrei gescannt und dann die Originale mit den Scans an die Besitzerin/den Besitzer zurückgegeben. Das TAP wünscht einzig auch die Nutzung der erstellten Digitalisate. Archivleiter Dr. Martin Kofler steht gerne zur Verfügung (T.: 0043-664-3568535)!
Nächster Abgabetermin: Dienstag, 28.07.2026, von 10.00 bis 12.30 Uhr, Rathaus Bruneck, Sitzungsraum im ersten Stock links.
WEITERE INFOS: www.tiroler-photoarchiv.eu www.lichtbild-argentovivo.eu www.instagram.com/tiroler_photoarchiv/
Eine Aktion des TAP mit Unterstützung der Pustertaler Zeitung




FEUERWEHR WELSBERG UND IHRE BEWEGTE GESCHICHTE
150 Jahre im Dienst der Gemeinschaft
Mit der Vorstellung der neuen Chronik „Welsberg und seine Feuerwehr“ hat die Freiwillige Feuerwehr Welsberg den Auftakt zu ihrem 150-jährigen Jubiläum gesetzt. Das tiefschürfende Werk zeichnet die Geschichte einer Organisation nach, die seit eineinhalb Jahrhunderten das Dorf prägt – getragen von ehrenamtlichem Einsatz, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein. Gefeiert wird das Jubiläum vom 24. bis 26. Juli 2026 mit einem großen Festakt.
Ein bis auf den letzten Platz gefülltes Paul-Troger-Haus bildete am 14. Juli den würdigen Rahmen für die Präsen-
tation der Jubiläumschronik „Welsberg und seine Feuerwehr“. Das Buch entstand anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Frei-

willigen Feuerwehr Welsberg und zeichnet die Entwicklung der Wehr von ihrer Gründung im Jahr 1876 bis in die Gegenwart nach. Autor ist Hans Hellweger, ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Welsberg und früherer Bezirksfeuerwehrpräsident. Mit großer Sorgfalt hat er gemeinsam mit seinem rührigen Chronik-Team (Hellweger selbst, Robert Hellweger, Andreas Seiwald, Klaus Oberjakober und Alexander Ploner) die Geschichte der Wehr aufgearbeitet und dabei nicht nur Einsätze und technische Entwicklungen dokumentiert, sondern auch das gesellschaftliche Leben des Dorfes einbezogen.
SPANNENDE EINBLICKE
Die Chronik erinnert an prägende Ereignisse wie den ersten dokumentierten Brandeinsatz in Mitterolang bei eisigen Temperaturen von minus 17 Grad, an das verheerende Hochwasser von 1882 und den anschließenden Wiederaufbau,

Im Buch werden auch verschiedene besondere Einsätze - darunter Großeinsätze - gut aufgearbeitet.
an die schwierigen Jahre nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie an die Hochwasserkatastrophen der 1960er-Jahre. Auch der Ausbau des Bezirksgerätehauses, die Entwicklung der Leistungsbewerbe und zahlreiche Persönlichkeiten, die das Feuerwehrwesen über Jahrzehnte geprägt haben, finden ihren Platz im Buch.
Kommandant Andreas Seiwald würdigte bei der Buchvorstellung die intensive Arbeit, die hinter der Entstehung der Chronik steckt. Sein Dank galt allen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben. Auch Bürgermeister Dominik Oberstaller hob die wechselvolle und zugleich beeindruckende Geschichte der Welsberger Feuerwehr hervor und lobte das Buch als gelungenes Werk.
WICHTIGER TEIL
DER DORFGESCHICHTE
Besonders bemerkenswert ist, dass die Chronik allen Haushalten in Welsberg zugestellt wird. Damit soll die Geschichte der Feuerwehr nicht nur dokumentiert, sondern als Teil der gemeinsamen Dorfgeschichte für kommende Generationen bewahrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Welsberg steht seit 150 Jahren nicht nur für den Schutz vor Bränden und Naturgefahren, sondern sie ist gelebter Ausdruck eines Ehrenamtes, das von Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftssinn lebt. Generationen von Frauen und Männern haben ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit gestellt –oft unbemerkt, aber jederzeit einsatzbereit und stets mit dem Ziel, Menschen in Not zu helfen. Dieses freiwillige Engagement ist


DIE JUBILÄUMS-
CHRONIK „WELSBERG UND SEINE FEUERWEHR“
• Anlass: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Welsberg (1876–2026);
• Autor: Hans Hellweger;
• Inhalt: 150 Jahre Feuerwehr- und Dorfgeschichte;
• Besonderheit: Die Chronik wird allen Haushalten in Welsberg zugestellt.
ein unverzichtbarer Pfeiler des Dorflebens und verdient große Anerkennung und Wertschätzung. // Reinhard Weger

Perfekte Tonlage: Sie sorgten für den guten Ton und die passende Musik. Kdt. Andreas
DAS GROSSE JUBILÄUMSFEST VOM 24. BIS ZUM 26. JULI 2026
FREITAG, 24. JULI
• 18.00 Uhr: Festbeginn mit Festbetrieb;
• 17.30–21.00 Uhr: Musik mit Tusch Brass;
• ab 21.00 Uhr: Die jung Puschtra;
SAMSTAG, 25. JULI
• 11.00–17.30 Uhr: Blaulichttag im Prenninger Park mit Vorführungen, Fahrzeugausstellung und Kinderprogramm;
• 17.30–21.00 Uhr: Klausberga;
• ab 22.00 Uhr: Brennholz;
SONNTAG, 26. JULI
• 8.00 Uhr: Heilige Messe in der Pfarrkirche;
• Im Anschluss Festakt am Margarethenplatz;
• 11.00 Uhr: Großer Festumzug durch Welsberg unter dem Motto „150 Jahre Feuerwehr Welsberg – die Feuerwehr im Wandel der Zeit“;
• anschließend Festakt und Frühschoppen
• ab 16.30 Uhr: Musik mit den Bergdiamanten Ziehung der Jubiläumslotterie am 28.07.2026 um 19.00 Uhr //

MUSIKALISCHER SOMMER IM PUSTERTAL
Es gibt viele besondere musikalische Höhepunkte
Von Vintl bis Innichen erwartet Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber in den kommenden Wochen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Der Verein „Musik Leben Pustertal“ und zahlreiche Partnerorganisationen laden zu hochkarätigen Aufführungen mit internationalen Orchestern, renommierten Ensembles und vielversprechenden Nachwuchskünstlern ein.
Der Konzertreigen von „Musik Leben Pustertal“ startet am 1. August 2026 im MahlerSaal des Kulturzentrums Toblach mit einem Auftritt der Musikakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes unter der Leitung von Andreas Hotz. Im Mittelpunkt stehen geistliche Werke von Boulanger,


Vereinsobmann Heiner Nicolussi-Leck (links) und Vize-Obmann Werner Volgger. jst
Mendelssohn, Messiaen und Strawinsky, die sich mit Fragen von Glauben, Identität und Spiritualität auseinandersetzen. Ein weiterer Höhepunkt folgt am 8. August mit dem Konzert des Bayerischen Landesjugendorchesters in Toblach. Unter der Leitung der jungen Dirigentin Ustina Dubitsky steht Gustav Mahlers 9. Sinfonie auf dem Programm. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit von Kulturzentrum Toblach, Musik Leben Pustertal und den Gustav Mahler Musikwochen. Ebenfalls am 8. August gastiert das „VOXacord Quartett“ in Pfalzen. Das Ensemble aus Gröden widmet sich geistlicher Chormusik aus fünf Jahrhunderten und verbindet Werke der Renaissance mit zeitgenössischen Kompositionen.

Das Ensemble Luminosa repräsentiert eine vielversprechende und talentierte Generation von jungen Musikerinnen.
270. GEBURTSTAG VON MOZART
Anlässlich des 270. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart stehen am 23. August in Vintl und am 24. August in Innichen ausgewählte sakrale Werke des Komponisten im Mittelpunkt. Der Kammerchor Leonhard Lechner und das Amarida Ensemble unter der Leitung von Tobias Chizzali präsentieren unter anderem das bekannte „Exsultate, jubilate“ mit Sopranistin Andrea Oberparleiter.
Internationale und regionale Klänge vereint das Ensemble Luminosa am 29. August in Pfalzen. Unter dem Titel „Von Nah und Fern“ spannt das Vokalensemble einen Bogen von traditionellen Volksliedern bis hin zu Melodien verschiedener Kulturräume.

Das VOXacord Quartett aus Gröden widmet sich am 8. August in Pfalzen geistlicher Chormusik aus fünf Jahrhunderten.
Auch junge Talente erhalten im Rahmen des Programms eine Bühne. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin Chantal Ramona Veit tritt gemeinsam mit dem Amarida Quartett am 2. August in Pfalzen sowie am 30. August in Innichen auf. Zu hören sind Werke von Antonio Vivaldi und Arthur Foote.
DER ABSCHLUSS
Im September folgt mit dem österreichischen Pianisten Martin Nöbauer ein weiterer international anerkannter Künstler. Der Preisträger renommierter Klavierwettbewerbe wird als Solist mit der Akademie Cordia Bruneck auftreten und das zweite Klavierkonzert von Frédéric Chopin interpretieren. Ergänzt wird das Sommer- und Herbstpro -

Chantal Ramona Veit führt mit dem Amarida Quartett in Pfalzen (2.8.) und Innichen
Werke von Vivaldi und Arthur Foote auf.
gramm durch die Konzertreihe von Musikultur Taufers; unter anderem ein Orgelkonzert und ein Orchesterkonzert. Mit zahlreichen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten präsentiert sich das Pustertal auch in diesem Jahr als vielseitige Musikregion, die internationale Künstlerinnen und Künstler ebenso wie heimische Ensembles zusammenführt. Darüber hinaus planen verschiedene Ortschaften diverse Veranstaltungen, unter anderem das traditionelle Adventkonzert in Reischach am 8. Dezember um 18. Uhr. // wv





Er schreibt zwischen den Zeilen
Mit einem gesellschaftskritischen Gedicht hat Felix Oberhollenzer aus Ahornach beim Südtiroler Jugendredewettbewerb und beim Junior Bachmann Literaturwettbewerb überzeugt. Der frischgebackene Maturant aus Ahornach hat nicht nur die vierte und fünfte Oberschulklasse in einem Jahr absolviert, sondern begeistert sich auch für Sprache. Ein Gespräch über die Kraft von Literatur, gesellschaftliche Verantwortung und die Suche nach dem Wesentlichen in einer immer digitaleren Welt. Auszüge aus seinem preisgekrönten Gedicht „Der Code der Welt” begleiten das Gespräch.
Wer ist es noch, der wirklich innehalten kann?
Wenn hundert Reize pro Sekunde fluten und uns berauschen mit dem Fortschrittswahn.
PZ: Felix, vor ein paar Tagen hast du die Matura abgeschlossen und jetzt steht gleich die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium an. Wie fühlt sich dieser Übergang zwischen Schulzeit und neuem Lebensabschnitt an?
Felix Oberhollenzer: Der Übergang ist noch ziemlich unreal. Ich habe noch nicht ganz realisiert, dass bald das Studentenleben beginnt. Ich freue mich sehr auf das Studium, bin aber auch aufgeregt. Ich werde als Erster in meiner Familie studieren und weiß noch nicht, wie alles ablaufen wird. Gleichzeitig freue ich mich, einmal außerhalb des Dorfes zu leben und in einer Stadt zu sein.
Du hast die vierte und fünfte Klasse Oberschule in einem Jahr absolviert. Aus Unterforderung?
Mir war oft langweilig im Unterricht, und ich wollte mehr lernen und mehr Informationen bekommen. Ein Lehrer hat einmal scherzhaft gesagt, ich könnte ja die fünfte Klasse überspringen. Ich habe das ernst genommen. Im vergangenen Sommer haben wir darüber nachgedacht und beschlossen, es einfach zu versuchen.
Wie hat das konkret funktioniert?
Ich war nur einige Male in der fünften Klasse. Mir fällt es leichter, mir Dinge selbst beizubringen. Die Unterlagen der Maturaklasse habe ich von Lehrpersonen und Mitschülern bekommen. Den Stoff habe ich mir dann selbst erarbeitet.
Wie haben deine Mitschülerinnen und Mitschüler darauf reagiert?
Ganz unterschiedlich. Manche haben nichts dazu gesagt, andere haben sich gefragt, warum das möglich ist. Entscheidend

Felix Oberhollenzer, 2008 geboren, stammt aus Ahornach und hat vor Kurzem die Matura am Oberschulzentrum in Sand in Taufers abgeschlossen. Die vierte und fünfte Klasse absolvierte er in einem Schuljahr. Mit seinem Gedicht „Der Code der Welt” gewann er zunächst den Südtiroler Jugendredewettbewerb und erreichte anschließend beim Junior Bachmann Literaturwettbewerb den zweiten Platz. Wenn er nicht gerade schreibt und lernt, zeichnet der 18-Jährige gerne. Im Herbst möchte er ein Medizinstudium beginnen. „Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten”, sagt er. Über die Literatur meint er: „Mit einem Text kann man die Menschen viel länger zum Nachdenken bringen.” //
war, dass die Lehrpersonen das unterstützt haben. Ohne ihre Offenheit hätte es nicht funktioniert.
Was bleibt uns noch in diesen kalten Welten?
Wenn hundert Winter durch die Seelen zieh’n, und nur noch die Gesetze des Marktes gelten?
Wann hast du zum ersten Mal gespürt, dass Sprache für dich mehr ist als ein Schulfach?
Unbewusst habe ich schon als Kind im Kopf einen Roman geschrieben und wollte das immer mal tun. Bewusst gemerkt habe ich es vor zwei, drei Jahren in der Oberschule. Da habe ich verstanden, dass man mit Sprache Dinge ausdrücken kann, die man sonst nicht ausdrücken kann. Es steckt viel mehr in einem Text als nur die Wörter, die dort stehen. Oft liegt das Entscheidende zwischen den Zeilen.
Warum schreibst du?
Vor allem, weil ich bei anderen Menschen etwas auslösen möchte. Ich möchte Gedanken anstoßen und meine Sicht auf die Welt vermitteln. Ich glaube, dass Menschen über einen Text oft länger nachdenken als über etwas, das man einfach sagt. Sprache kann eine sehr starke Wirkung entfalten, besonders, wenn man mit Bildern arbeitet. Gleichzeitig hilft mir das Schreiben auch dabei, meine eigenen Gedanken zu ordnen.
Die Freiheit wird per Mausklick nun geordert, in hundert Foren schreit man sich nur an, bis auch der letzte Rest Verstand vermodert.
Gibt es Bücher oder Autorinnen und Autoren, die dich besonders geprägt haben?
Interessanterweise lese ich gar nicht so gerne. Die Freude am Schreiben ist eher aus mir selbst heraus entstanden.
Dein Text „Der Code der Welt” wurde von der Jury als gesellschaftskritisch beschrieben. Machst du dir viele Gedanken über die Gesellschaft und die Welt? Ja, sehr viele. Ich sehe in meinem Umfeld oft, dass wir uns mit vielen Dingen beschäftigen, aber das wirklich Wichtige aus den Augen verlieren. Wenn man die Nachrichten verfolgt, sieht man Kriege und Konflikte. Gleichzeitig wird oft vergessen, wie wichtig Zusammenhalt und Menschlichkeit sind.

Sie haben was zu sagen: Felix Oberhollenzer (Mitte) mit den beiden anderen Ausgezeichneten in der Kategorie „Sprache kreativ“ des Südtiroler Jugendredewettbewerbs.
Wie ist der Text entstanden?
Für den Bachmann-Jugendpreis gab es das Thema 100 – passend zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann jetzt im Jahr 2026, und ich beschloss, teilzunehmen. Insgesamt habe ich zwei Monate am Text gefeilt und ihn erst am Tag des Einsendeschlusses gesendet. Den Text habe ich mei-

Hundert lautete das Thema des diesjährigen Junior Bachmann Literaturwettbewerbes. Zur Verleihung wurde Felix Oberhollenzer von Roland Rederlechner begleitet.
Wo liegt für dich der Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache?
Beim geschriebenen Text zählt vor allem der Text selbst. Man kann ihn beliebig überarbeiten und erst dann abschicken. Beim gesprochenen Wort spielt dagegen der Moment eine große Rolle. Wie man betont, wie man
Wie gehst du mit Lampenfieber um?
Kurz vor einem Auftritt bin ich sehr aufgeregt und habe sogar Bauchweh. Aber sobald ich auf der Bühne stehe, ist die Aufregung weg, und ich werde ganz ruhig.
Wir fordern stets die vollste Präsenz, einhundert Prozent an jedem neuen Tag,




„Junge Menschen haben das Bedürfnis nach echten Begegnungen“, sagt Felix Oberhollenzer – und wachsen zugleich in einer zunehmend digitalen Welt auf.
Glaubst du, dass Literatur die Welt verändern kann?
Literatur kann Menschen helfen, sich eine eigene Meinung zu bilden und über Dinge nachzudenken. Autorinnen und Autoren können Haltungen vermitteln und gesell-

schaftliche Diskussionen anstoßen. Literatur ist viel mehr als nur ein Text. Man kann sehr viel zwischen den Zeilen entdecken. Deshalb finde ich es wichtig, Literatur und kulturelle Projekte zu fördern.
Welche Rolle spielen Literatur und Kultur in einer Zeit der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz?
Je stärker die Digitalisierung wird, desto mehr müssen wir darauf achten, diese Bereiche zu fördern. Noch kann die KI echte Gefühle und persönliche Erfahrungen nicht in derselben Weise ausdrücken wie Menschen. Es ist wichtig, das Zusammenleben nicht nur digital stattfinden zu lassen.
Du hast dein Gedicht auch von der KI analysie-
ren lassen. Was war ihre Interpretation?
Die KI hat vor allem die Wörter analysiert, die tatsächlich im Text standen. Den tieferen Sinn und die Bedeutung zwischen den Zeilen hat sie aus meiner Sicht nicht wirklich erkannt.
Warum schreibst du lieber lyrische Texte als Prosa?
Lyrik fällt mir leichter. In Gedichten kann man viel mehr hineininterpretieren und oft auch mehr ausdrücken. Bei erzählenden Texten steht die Handlung stärker im Vordergrund. In der Lyrik bleibt vieles offen, das gefällt mir.
Wie blickst du auf deine Generation?
Ich habe manchmal den Eindruck, dass sich viele junge Menschen wenig für Politik oder das Weltgeschehen interessieren. Oft stehen soziale Medien, Mode oder Geld im Mittelpunkt. Themen, die Menschen verbinden, kommen zu kurz und Begegnungen finden häufig digital statt. Dabei glaube ich, dass viele junge Menschen das Bedürfnis nach echten Begegnungen haben.
Nun sitzen wir in Türmen, fest verschlossen, einhundert Stockwerke vom Grund entfernt, und haben uns im Ego-Wahn ergossen.
Du hast mit dem Schreiben früh Erfolg gehabt und hast dich jetzt für ein Medizinstudium entschieden. Warum möchtest du Arzt werden?
Der Wunsch begleitet mich eigentlich schon seit meiner Kindheit. Irgendwann habe ich geglaubt, dass ich das nicht schaffen würde und den Gedanken verdrängt. Im vergangenen Jahr ist er aber wieder zurückgekommen. Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten und ihnen helfen.
Hast du einen Plan B, falls es mit der Aufnahme an der Uni vorerst nicht klappt? Ich würde es eher einen Plan C nennen. Mein Plan B ist, dass Plan A klappt.
Du hast dich getraut, mit deinen persönlichen Zeilen nach vorne zu gehen. Was möchtest du anderen jungen Menschen mitgeben?
Sich eine eigene Meinung zu bilden und nicht einfach zu übernehmen, was andere sagen. Gerade in Zeiten sozialer Medien, ist das besonders wichtig. Und wenn man eine Meinung äußert, sollte man das respektvoll tun und niemanden verletzen.
// Interview: Verena Duregger
Doch wenn der Morgen endlich um uns weint, und hundert Tränen den Staub der Zeit benetzen, wird vielleicht das Ganze neu vereint, und Liebe wird das Maß der Zahl ersetzen.
DIE BESITZSCHUTZKLAGEN
§
RA Dr. Johannes Senoner Pircher
Schramm Tschurtschenthaler
Anwaltskanzlei www.schramm.it

Im Alltag geht es oft nicht ausschließlich bzw. sofort um Eigentum (also das vollumfängliche, dingliche Recht an einer Sache), sondern um eine einfachere Frage: Wer hatte die Sache faktisch in seiner Verfügung, übt also den Besitz an derselben aus? Besitzer ist nämlich nicht automatisch gleich Eigentümer. So kann zwar jemand Eigentümer an einer Sache sein (Beispiel: Grundstück – ist im Grundbuch dann auf denselben eingetragen), dieselbe jedoch von einer anderen Person faktisch genutzt werden (um beim selben Beispiel zu bleiben: jemand anderer als der Eigentümer bewirtschaftet die Wiese = Besitzer).
Wird jemand in seinem Besitz an einer Sache gestört, kann er sich mittels der Besitzschutzklagen zur Wehr setzen, ohne überhaupt Eigentümer dieser Sache zu sein. Das italienische Zivilgesetzbuch sieht zwei Besitzschutzklagen vor: Klage auf Wiederherstellung des Besitzes (azione di reintegrazione) und die Klage auf Erhaltung des Besitzes (azione di manutenzione)
Nachfolgend die wichtigsten Grundlagen und Unterschiede der beiden Rechtmittel.
1) Klage auf Wiederherstellung des Besitzes (Art. 1168 ZGB)
Diese Klage ist das zu wählende Mittel bei Besitzentziehung , also wenn jemand gewaltsam oder heimlich aus dem Besitz gedrängt wird. Ein Beispiel hierfür wäre die Wegnahme eines Autos. Das Rechtsmittel muss grundsätzlich innerhalb eines Jahres ab der Entziehung eingebracht werden; war die Entziehung heimlich, beginnt die Frist erst mit der Entdeckung zu laufen. Die Klage steht auch dem bloßen Inhaber (detentore) zu – außer bei Innehabung aus Dienst- oder Gastfreundschaftsgründen.
2) Klage auf Erhaltung des Besitzes (Art. 1170 ZGB)
Sie schützt gegen Störungen des Besitzes an Immobilien, dinglichen Rechten an Immobilien oder an einer Gesamtheit beweglicher Sachen, beispielsweise im Falle der Versperrung einer Zufahrt mittels dauerhaften Parkens.
Auch hier gilt eine Jahresfrist ab Störung. Sie setzt voraus, dass der Besitz seit über einem Jahr ununterbrochen besteht und nicht gewaltsam oder heimlich erworben wurde.
Wie wird geklagt und wie lange dauert das Verfahren?
Beide Besitzschutzklagen werden mit Rekurs beim zuständigen Landesgericht eingebracht. Das entsprechende Verfahren ist in der Regel von kurzer Dauer, sodass der Besitzer wieder möglichst rasch die Verfügbarkeit über die Sache erlangt. //
STEUERBONUS BEI IMMOBILIEN: Was bei Eigentümerwechsel gilt
€Dr. Cristian Pedratscher Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
MOVO Wirtschafts- und Steuerberatung Freiberuflergesellschaft www.movo.bz

Wechselt eine mit einem Steuerbonus sanierte Immobilie den Eigentümer, geht der Anspruch auf die noch nicht genutzten Steuerabzüge grundsätzlich nicht verloren. Welche Person die verbleibenden Abzugsraten in Anspruch nehmen kann, hängt jedoch davon ab, ob der Eigentumsübergang durch Verkauf, Schenkung oder Einräumung eines Fruchtgenussrechts – oder im Erbfall erfolgt. Verkauf, Schenkung und Fruchtgenuss
Beim Verkauf einer Immobilie gehen die noch offenen Steuerabzüge grundsätzlich automatisch auf den Käufer über, sofern im notariellen Kaufvertrag nicht ausdrücklich vereinbart wird, dass sie beim Verkäufer verbleiben. Eine anteilige Aufteilung der Jahresrate ist nicht möglich: Anspruch auf den Steuerabzug hat ausschließlich jene Person, die am 31. Dezember Eigentümer der Immobilie ist. Wird hingegen lediglich ein Miteigentumsanteil veräußert, verbleibt der Steuerbonus grundsätzlich beim Verkäufer. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Erwerber durch den Kauf Alleineigentümer der Immobilie wird.
Für Schenkungen gelten im Wesentlichen dieselben Grundsätze. Auch hier gehen die verbleibenden Abzugsraten grundsätzlich auf den Beschenkten über, sofern nicht im Schenkungsvertrag oder in einer späteren öffentlich beglaubigten Urkunde ausdrücklich festgelegt wird, dass der Schenker den Steuerbonus behält. Wird lediglich ein Miteigentumsanteil verschenkt, erfolgt keine Übertragung der Abzugsraten.
Eine Sonderstellung nimmt der Fruchtgenuss ein. Wird ein Fruchtgenussrecht bestellt, verbleibt der Anspruch auf die Steuerabzüge beim nackten Eigentümer; der Fruchtnießer kann die noch offenen Abzugsraten nicht übernehmen.
Erbfall: Maßgeblich ist die tatsächliche Nutzung Im Erbfall gelten strengere Regeln. Die verbleibenden Steuerabzüge gehen nicht automatisch auf sämtliche Erben über, sondern ausschließlich auf jene, die den tatsächlichen und unmittelbaren Besitz der Immobilie ausüben. Voraussetzung ist, dass die Immobilie während des gesamten Kalenderjahres tatsächlich selbst genutzt wird. Ist die Immobilie vermietet oder wird sie unentgeltlich einem Dritten überlassen, kann für das betreffende Jahr niemand den Steuerabzug geltend machen. Nutzt ein Erbe die Immobilie erst in einem späteren Jahr selbst, kann er die noch verbleibenden Abzugsraten ab diesem Zeitpunkt wieder in Anspruch nehmen.
Mit einem aktuellen Rechtsgrundsatz („Prinicipio di diritto“ Nr. 7 vom 2. Oktober 2025) hat die Agentur der Einnahmen klargestellt, dass diese Voraussetzungen jedes Jahr erneut und bezogen auf die gesamte Immobilie zu prüfen sind. Bereits eine teilweise Überlassung der Immobilie an Dritte oder eine nur zeitweise Eigennutzung führt zum Verlust der jeweiligen Jahresrate.
Unterlagen sorgfältig aufbewahren
Unabhängig von der Art des Eigentumsübergangs sollten sämtliche Verträge, Rechnungen, Zahlungsbelege und – im Erbfall – auch Nachweise über die Erbenstellung und die tatsächliche Nutzung sorgfältig aufbewahrt werden. //
Natur, Handwerk und Kunst gehen gemeinsame Wege
Im Museum „Haus Wassermann“ in Niederdorf ist derzeit die Ausstellung „Seidenfelder – Prati di Seta“ zu sehen. Sie zeigt eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen dem Handweber Hermann Kühebacher und der Textilkünstlerin Michaela Pircher, deren Werkstätten sich beide in Niederdorf befinden. Entstanden sind handgewebte Seidentücher, die ausschließlich mit heimischen Pflanzen auf natürliche Weise gefärbt und bedruckt wurden. Jedes Stück ist ein Unikat und erzählt seine eigene Geschichte. Die Ausstellung ist noch bis Anfang Oktober 2026 geöffnet.
Bei der Ausstellungseröffnung hob Gemeindereferentin Sigrid Bachmann besonders das Zusammenspiel von Handwerk, Natur und künstlerischer Kreativität hervor. Im Mittelpunkt stehe dabei nicht allein das Können der beiden Kunstschaffenden, sondern auch die Natur selbst, die den Werken ihre Farben, Formen und oft überraschenden Strukturen verleiht. Die Ausstellung zeige eindrucksvoll, dass Kunst dort entstehen könne, wo der Mensch bereit sei, natürliche Prozesse zuzulassen und mit ihnen zu arbeiten, anstatt sie vollständig kontrollieren zu wollen. Den Ausgangspunkt des Projekts bildete eine Begegnung zweier Menschen mit derselben Leidenschaft für Textilien, jedoch unter-
FRANZI











schiedlichen Zugängen. Hermann Kühebacher webt seit rund vier Jahrzehnten auf einem traditionellen Schaftwebstuhl. Der Autodidakt gehört heute zu den wenigen Handwebern in Südtirol, die diese anspruchsvolle Technik noch in ihrer ursprünglichen Form ausüben. Seine Stoffe entstehen Faden für Faden in geduldiger Handarbeit und ausschließlich aus hochwertigen Naturfasern. Für die Ausstellung fertigte er mehr als hundert Seidentücher, die als Grundlage für die weitere künstlerische Gestaltung dienten.
HISTORISCHE UND ZEITGENÖSSISCHE TEXTILARBEITEN
Den zweiten Schritt übernimmt Michaela Pircher. Die Gründerin der Textilwerkstatt „Fibris“ beschäftigt sich seit vielen Jahren mit historischen und zeitgenössischen Textiltechniken. Ihr besonderes Interesse gilt der Pflanzenfärberei und dem sogenannten „Ecoprint“, bei


dem Blätter, Blüten und Rinden ihre natürlichen Farbstoffe direkt auf den Stoff übertragen. Dabei entsteht jedes Werk in einem offenen Prozess: Welche Farbnuancen und Muster letztlich sichtbar werden, hängt von zahlreichen natürlichen Faktoren wie Pflanzenart, Feuchtigkeit oder Temperatur ab. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht den besonderen Reiz der Arbeiten aus. Eine besondere Rolle spielt auch Niederdorf selbst. Viele der verwendeten Pflanzen stammen aus privaten Gärten des Dorfes. Zahlrei-
che Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Sammeln der Blätter und Blüten und trugen so zum Entstehen der Ausstellung bei. Dadurch spiegeln die Werke nicht nur die Handschrift der beiden Kunstschaffenden wider, sondern auch die Landschaft und die Gemeinschaft, aus der sie hervorgegangen sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Präsentation lebender Seidenspinner, die den Ursprung des wertvollen Naturmaterials veranschaulicht. Zudem widmen sich zwei Fachvorträge der Geschichte der Seide in Ti-
rol. Referent ist Richard Vill, Präsident der Europäischen Textilakademie, der die Entwicklung der historischen Seidenproduktion im Tiroler Raum beleuchtet. „Seidenfelder – Prati di Seta“ verbindet traditionelles Handwerk, künstlerisches Experiment und die Kraft der Natur zu einem stimmigen Gesamterlebnis. Die Ausstellung lädt dazu ein, textile Kunst aus einer neuen Perspektive zu entdecken und ist das Ergebnis eines kreativen Dialogs zwischen Mensch und Natur. // rewe


17. INTERNATIONALES AHRNTALER HOLZBILDHAUERSYMPOSIUM
Alpine Tierwelt aus Holz
Das 17. internationale Ahrntaler Holzbildhauersymposium lockte zahlreiche Besucher nach Steinhaus auf den Klausberg. Zehn Künstlerinnen und Künstler aus vier Ländern schufen eindrucksvolle Holzskulpturen, die künftig den neuen Themenwanderweg am Klausberg säumen werden.
Steinhaus im Ahrntal stand eine Woche lang ganz im Zeichen der Holzbildhauerei. Beim Ahrntaler Holzbildhauersymposium arbeiteten zehn Bildhauerinnen und Bildhauer aus Italien, Deutschland, der Slowakei und Polen unter freiem Himmel an ihren Werken und ließen sich dabei von zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern über die Schulter blicken. Das diesjährige Thema „Alpentiere – vom Tal ins Hochgebirge“ inspirierte die Künstler zu ausdrucksstarken Skulpturen, die die heimische Tierwelt in den Mittelpunkt stellen. Mit handwerklichem Können und viel


Liebe zum Detail entstanden aus mächtigen Holzstämmen unter anderem ein Hirsch, ein Murmeltier, ein Wolf, ein Auerhahn und eine Eule.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, den Entstehungsprozess der Kunstwerke aus nächster Nähe zu verfolgen und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. So wurde das Symposium einmal mehr zu einem Treffpunkt für Kunstinteressierte, Einheimische und Urlaubsgäste. Die entstandenen Skulpturen werden künftig entlang des neuen Themenwanderwegs am Klausberg aufgestellt und dort Wanderinnen und Wanderer begleiten. Sie verbinden Kunst und Natur auf besondere Weise und machen die alpine Tierwelt auf anschauliche Art erlebbar.
Zum Gelingen der Veranstaltung trugen auch zahlreiche Partner bei. Die Firma Radmüller aus Vintl stellte unter anderem Stihl-Zelte und Motorsägen zur Verfügung und sorgte damit für optimale Arbeitsbedingungen während des Symposiums. Das Holzbildhauersymposium ist auch fester Bestandteil des Kultursommers im Ahrntal. // ko











Die Firma Betonexpert GmbH wurde im Jahr 2016 gegründet und produziert und liefert seit Februar 2017 Qualitätsbeton und Inertmaterialien vorwiegend im Oberpustertal.
Vorrangiges Ziel ist die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Qualität und Service. Dies alles ist nur mit Produktqualität, Innovation, optimalem Service und Motivation und Förderung der Mitarbeiter möglich.
Betonexpert steht für Qualität und Service. Dafür sind interne und externe Prüfungen unumgänglich um qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren und allen gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen.
Niederdorf | Tel. 0474 749063 | www.betonexpert.it

BÜRGERMEISTER GÜNTHER WISTHALER
„Wir wollen qualitativ wachsen und Niederdorf lebenswert erhalten“
Niederdorf zählt zu den traditionsreichsten Gemeinden im Hochpustertal und verbindet Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk und Kultur auf besondere Weise. Bürgermeister Günther Wisthaler spricht im PZ-Interview über die Stärken des Dorfes, aktuelle Herausforderungen und seine Vorstellungen für die Zukunft der Gemeinde.
von Reinhard Weger
PZ: Wenn Sie Niederdorf in drei Begriffen beschreiben müssten – welche wären das?
Bgm. Günther Wisthaler: Niederdorf ist ein kompaktes Dorf, eingebettet in eine wunderbare Naturlandschaft. Es ist ein Ort für Familien mit einem ausgezeichneten Freizeitangebot – von Kinderspielplätzen über den Kurpark mit Kneipp-Parcours, Gradieranlage, Motorikpark und Tennisanlage bis hin zu den ausgedehnten Spazier- und Wanderwegen.
Niederdorf gilt als einer der ältesten Orte im Hochpustertal und als Wiege des Tourismus im Pustertal. Welche historischen Wurzeln prägen das Dorf bis heute?
Unsere familiengeführten Betriebe prägen Niederdorf seit Generationen. Hinzu kommen die besondere Lage des Bahnhofs mitten im Dorf sowie der große Hauptplatz, der von historischen Gebäuden umgeben ist und bis heute das Ortsbild bestimmt.
Wo sehen Sie die größten Stärken des Dorfes?
Eine unserer größten Stärken ist der Zusammenhalt in den Vereinen. Ebenso wichtig sind die kleinstrukturierten, familiengeführten Betriebe und die gute Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft.
Gibt es Bereiche, in denen Sie noch Verbesserungspotenzial sehen? Verbesserungspotenzial gibt es in jedem Bereich. Wichtig ist, Entwicklungen laufend zu analysieren und bodenständig umzusetzen. Entscheidend dafür ist die Zusammenarbeit der gesamten Bevölkerung und insbesondere der verschiedenen Wirtschaftszweige.
Welche Herausforderungen bereiten Ihnen derzeit die größten Sorgen?
Die Sicherung der Nahversorgung, der bevorstehende Generationenwechsel in einigen Betrieben und der beträchtliche Leerstand

Bürgermeister Dr. Günther Wisthaler
im Dorf gehören derzeit zu den größten Herausforderungen.
Niederdorf ist bekannt für sein reges Vereinsleben. Welche Rolle spielen die Vereine für das gesellschaftliche Miteinander?
Die Vereine sind von enormer Bedeutung. Sie stärken den Gemeinschaftssinn und vermitteln besonders jungen Menschen Werte wie Respekt, Fairness und Einsatzbereitschaft. Gleichzeitig eröffnen sie Perspektiven und fördern den Zusammenhalt im Dorf.
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In attraktiver Lage von Niederdorf steht diese gepflegte Praxisfläche zum Kauf.
Die Räumlichkeiten sind aktuell als Arztpraxis vermietet und bieten eine interessante Investitionsmöglichkeit und Rendite als Geldanlage.
Zukünftig können bei eventueller Eigennutzung die Praxis- und Bürostrukturen – je nach Konzept – flexibel organisiert werden.
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Wie gelingt es, Jung und Alt miteinander zu verbinden?
Durch gemeinsame Ziele in den Vereinen und Projekte, bei denen jeder seine Fähigkeiten einbringen kann. Entscheidend ist, dass beide Generationen einander auf Augenhöhe begegnen und als gleichwertig wahrgenommen werden.
Welche Wirtschaftszweige prägen Niederdorf heute?
Niederdorf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vielseitig entwickelt. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle, gleichzeitig entwickelt sich auch die Landwirtschaft sehr positiv. Besonders erfreulich ist das Engagement der Bauernjugend, das Zuversicht
für die Zukunft gibt. Auch das Handwerk ist breit aufgestellt und verfügt über großes Entwicklungspotenzial.
Gibt es genügend Arbeitsplätze im Ort oder pendeln viele Einwohner aus?
Wir sind nach wie vor ein Dorf mit vielen Pendlern, weil entsprechende Arbeitsplätze im Ort fehlen. Hier besteht Nachholbedarf.
Niederdorf ist das erste Kneipp-Erlebnisdorf Italiens. Welche Bedeutung hat dieses Alleinstellungsmerkmal heute?
Die weitsichtigen Investitionen, die rund um die Jahrtausendwende im Kurpark getätigt wurden, sind heute ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Durch laufende Verbes-
Pircher – Kompetenz in Holz und Beton
Seit nahezu 100 Jahren steht Pircher für Qualität, Innovation und Verlässlichkeit im Bauwesen. Mit innovativen Holzlösungen für den Außenbereich und hochwertigen Betonfertigteilen vereint das Unternehmen zwei starke Kompetenzbereiche unter einem Dach und zählt heute zu den etablierten Anbietern in Italien.

Holzkompetenz Terrassen und Fassaden Pircher setzt heute auf moderne, umweltfreundliche Holzmodifizierungs- und Imprägniertechnologien. Schwerpunkt im PircherSortiment sind hochwertige Fassaden- und Terrassensysteme. Neben der bewährten Hochgebirgslärche umfasst das Angebot auch innovative Materialien wie Kebony®, OrganoWood® und Bambus. Diese überzeugen durch hohe Maßhaltigkeit, Langlebigkeit und ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen. So entstehen moderne, technisch ausgereifte und dauerhafte Lösungen für den Außenbereich.
Betonkompetenz für Infrastruktur und Tiefbau
Pircher entwickelt und produziert nach CAM zertifizierte Betonfertigteile für den Tief-, Infrastruktur- und Ingenieurbau. Das Sortiment umfasst Entwässerungssysteme, Ölabscheider, Kleinkläranlagen, Wasserspeicher, Kontroll- und Inspektionsschächte sowie individuelle Sonderfertigteile.
Kompetenz für nachhaltiges Bauen
Pircher vereint langjährige Erfahrung, innovative Technologien und nachhaltige Materialien zu wirtschaftlichen Lösungen für zukunftsorientiertes Bauen. Mit seinem Produktspektrum und Know-how ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner für Architekten, Planer, Bauunternehmen, den Fachhandel und öffentliche Auftraggeber. Weitere Informationen unter: www.pircher.eu

serungen ist dort eine einzigartige Anlage entstanden, die sowohl für Einheimische als auch für Gäste einen hohen Wert besitzt.
Welche Rolle spielen Gesundheit, Natur und Entschleunigung für die touristische Entwicklung?
Der sanfte und nachhaltige Tourismus ist eine große Chance für die Zukunft unseres Dorfes. Deshalb wollen wir in unseren Betrieben noch stärker auf Bodenständigkeit, Tradition und Kultur setzen.
Wie wichtig sind Einrichtungen wie das Haus Wassermann oder Ausstellungen wie „Seidenfelder“ für das kulturelle Leben?
Als Gemeinde haben wir in den vergangenen Jahren viel in das Museum investiert. Mit den jährlichen Ausstellungen möchten wir kulturelle Höhepunkte schaffen. Die diesjährige Ausstellung zeigt eindrucksvoll die Arbeiten zweier Niederdorfer, die in enger Zusammenarbeit einzigartige textile Kunstwerke schaffen. Diese Verbindung von Tradition, Handwerk und Kultur besitzt einen besonderen Seltenheitswert.
Die Verkehrssituation hat sich seit dem Bau der Umfahrungsstraße stark verändert. Welche Herausforderungen bestehen heute? >>
PRODUKTSPEKTRUM FÜR TERRASSEN UND FASSADEN
Südtiroler Hochgebirgslärche
Natürlich stark. Zeitlos schön. Langsam gewachsen in den alpinen Höhenlagen, höchste Dauerhaftigkeit, Stabilität und eine edle Optik.
Modifizierte Hölzer - die Zukunft gestalten Nachhaltig. Formstabil. Innovativ. Mit Kebony® (Bio-Alkohol) und Organowood® (Zirkonian) für moderne, umweltfreundliche Alternativen maximale Dimensionalstabiltät, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit.
Bambus - die starke Alternative Schnell nachwachsend. Extrem belastbar. Schön. Bambusprodukte überzeugen durch hohe Statik, Langlebigkeit und ein einzigartiges Design für Terrasse, Fassade und Garten.


Die Umfahrungsstraße ist für Niederdorf ein großer Segen. Ohne sie wäre der Verkehr durch das Dorf heute kaum mehr vorstellbar. Aktuell beschäftigen uns vor allem die Parkplatzsituation und die weitere Förderung nachhaltiger Mobilität. Gemeinsam mit einer Fachfirma arbeiten wir an entsprechenden Lösungen. Gleichzeitig gilt es, das Miteinander von Autos, Bussen, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern weiter zu verbessern.
Derzeit arbeitet Niederdorf am Gemeindeentwicklungsprogramm für Raum und Landschaft. Welche Ziele verfolgen Sie damit?
Unsere Entwicklungsmöglichkeiten sind aufgrund der natürlichen und infrastrukturellen Gegebenheiten begrenzt. Deshalb setzen wir bewusst auf einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden. Vorrang haben für uns die Wiederbelebung leerstehender Gebäude, die Nutzung bestehender Bauzonen und eine qualitative statt quantitative Entwicklung. So können wir unsere Infrastruktur nachhaltig sichern und gleichzeitig den Charakter unseres Dorfes bewahren.
Welche Projekte haben in den kommenden Jahren höchste Priorität?
Zu den wichtigsten Vorhaben zählen die Sanierung und der Umbau des Kulturhauses,


die Erweiterung des Bahnhofsparkplatzes mit einem Park-and-Ride-System sowie die Ausweisung neuer Wohnbauzonen. Zudem steht die Erweiterung des Seniorenwohnheimes nach wie vor auf unserer Prioritätsliste.
Wo sehen Sie Niederdorf in zehn bis fünfzehn Jahren?
Ich wünsche mir, dass uns der Spagat zwischen Innovation und Tradition gelingt. Dann wird Niederdorf auch in Zukunft ein lebendiger Ort sein – mit Platz für Jung und Alt, für kleine Betriebe, innovative Startups und eine nachhaltige Landwirtschaft. Vor allem soll Niederdorf ein lebenswerter Ort bleiben.
Worauf sind Sie als Bürgermeister besonders stolz?
Vor allem auf unser ausgezeichnetes Vereinsleben.
Zum Abschluss: Wenn Sie einen Wunsch für Niederdorf frei hätten – welcher wäre das?
Ich wünsche mir, dass es gelingt, den vorhandenen Leerstand wieder mit Leben zu füllen. Dadurch könnten wir neue Möglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung schaffen und zugleich mehr leistbaren Wohnraum anbieten. Das würde den Menschen neue Perspektiven eröffnen und die Zukunft unseres Dorfes nachhaltig stärken. //








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Raiffeisenkasse Niederdorf
Ihr verlässlicher Finanzpartner
Wenn es um finanzielle Angelegenheiten geht, ist die Raiffeisenkasse Niederdorf seit über einem Jahrhundert ein kompetenter und vertrauenswürdiger Ansprechpartner für ihre Mitglieder und Kunden. Gegründet im Jahr 1910, steht die Genossenschaftsbank für Stabilität, Nähe und Verlässlichkeit – Werte, die bis heute das tägliche Handeln prägen.
Als fest im Einzugsgebiet verwurzeltes Kreditinstitut kennt die Raiffeisenkasse Niederdorf die örtlichen

Gegebenheiten, die Bedürfnisse der Bevölkerung sowie der heimischen Betriebe genau. Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Beratung, individuelle Lösungen und langfristige Kundenbeziehungen.
Ob Sparen, Finanzieren, Vorsorge oder Versicherung – Kundinnen und Kunden profitieren von maßgeschneiderten Angeboten und einer fachkundigen Betreuung. Dabei verbindet


die Raiffeisenkasse Niederdorf traditionelle Werte mit moderner Bankdienstleistung: Persönliche Beratung vor Ort ergänzt durch zeitgemäße digitale Services in neuen Räumlichkeiten.
Als Genossenschaftsbank übernimmt die Raiffeisenkasse Niederdorf zudem Verantwortung für das gesellschaftliche Leben, fördert Vereine und Initiativen und leistet so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde und des umliegenden Wirtschaftsraums.

Vier Marken. Ein Ziel.


Alpine Wellness
Mit einem abwechslungsreichen Programm rund um Bewegung, Natur und Wohlbefinden lockte die Veranstaltung „Alpine Wellness – Kneipp & more“ zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Niederdorf. Der Gesundheitstag im Kurpark stand ganz im Zeichen der Kneipp-Lehre und wurde erstmals als „Going Green Event“ zertifiziert.
Der Kurpark von Niederdorf verwandelte sich Anfang Juli 2026 erneut in einen Treffpunkt für Gesundheit und Natur. Bei der Veranstaltung „Alpine Wellness – Kneipp & more“, organisiert vom Tourismusverein Niederdorf, erwartete Einheimische und Gäste ein vielfältiges Programm rund um die fünf Säulen der Kneipp-Lehre. Sämtliche Angebote konnten kostenlos besucht und ausprobiert werden.


Bereits am Vorabend stimmte der Vortrag „Wechselbad der Kräuter – Jahreszeiten gelebt wie früher“ von Gottfried Hochgruber im Raiffeisen Kulturhaus auf das Gesundheitswochenende ein. Im Mittelpunkt standen traditionelles Kräuterwissen und bewährte Methoden der Naturheilkunde.
Im Kurpark boten zahlreiche Stationen die Möglichkeit, Kneipp-Anwendungen kennenzulernen, Heilpflanzen zu entdecken sowie an Yoga- und Meditationseinheiten teilzunehmen. Auch Orienteering, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm, ein Handwerks- und

Bauernmarkt mit regionalen Produzenten sowie eine Kochvorführung der Südtiroler Gesellschaft für Gesundheitsförderung stießen auf großes Interesse.
Begleitet wurde die Veranstaltung vom Gesunden Kneippwochenende, an dem sich mehrere Niederdorfer Gastbetriebe mit speziellen Gesundheits- und Genussangeboten beteiligten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Thema Nachhaltigkeit: Erstmals wurde die Veranstaltung als „Going Green Event“ ausgezeichnet. Die Zertifizierung würdigt den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sowie den Fokus auf Regionalität und eine umweltbewusste Organisation.
Mit dem Gesundheitstag unterstrich Niederdorf einmal mehr seine Rolle als erstes Kneipp-Erlebnisdorf Italiens und setzte ein Zeichen für einen sanften Gesundheitstourismus. Der Tourismusverein dankte allen Mitwirkenden, Partnern und freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.




NIEDERDORF VILLABASSA

Niederdorf: Wo Gesundheit, Tradition und Gastfreundschaft zuhause sind
Es gibt Orte, die ihren Gästen Erholung schenken. Und es gibt Orte, die seit Generationen Geschichte schreiben. Niederdorf vereint beides. Bereits im 19. Jahrhundert legte die außergewöhnliche Gastgeberin Emma Hellenstainer den Grundstein für den Tourismus im Pustertal. Mit Weitblick, Herzlichkeit und Unternehmergeist machte sie den kleinen Ort weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und gilt bis heute als eine der bedeutendsten Tourismuspionierinnen der Dolomitenregion 3 Zinnen. Ihr beeindruckendes Lebenswerk steht auch im Mittelpunkt einer aktuellen Dokumentation der Reihe „Bergwelten“ auf ServusTV, die ihre Geschichte einem breiten Publikum näherbringt.
Bis heute prägt dieser Pioniergeist das Dorf. Als erstes Kneipp-für-mich® Erlebnisdorf Italiens setzt Niederdorf seit vielen Jahren auf Gesundheit, Bewegung und das bewusste Erleben der Natur. Die Kneippanlage mit ihren Wasseranwendungen, Barfußwegen und Erholungsbereichen lädt Gäste jeden Alters dazu ein, Körper und Geist neue Energie zu schenken. Direkt daneben ergänzt der großzügige Rai eisen Motorikpark® das

Angebot und bietet zahlreiche Stationen zur Förderung von Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit – eingebettet in die idyllische Kulisse des Kurparks.
Gesundheit bedeutet in Niederdorf aber weit mehr als Bewegung. Sie zeigt sich auch in regionalem Genuss, gelebter Nachhaltigkeit und einem bewussten Umgang mit der Natur. Mit der erfolgreichen Nachhaltigkeitszertifizierung nach den internationalen GSTC-Kriterien unterstreicht der Tourismusverein gemeinsam mit den umliegenden Dörfern das Engagement für einen verantwortungsvollen Tourismus und eine lebenswerte Zukun .
Auch der Sommer lädt dazu ein, Niederdorf aktiv zu entdecken. Das abwechslungsreiche Wochenprogramm verbindet Natur, Kreativität und Wohlbefinden. Bei einer Reise durch die Kneippwelt lernen Besucher die Philosophie Sebastian Kneipps kennen, das Kräuterwunderwerk führt in die Welt heimischer Heilpflanzen, Museumsführungen erzählen von den bewegten Geschichten des Dorfes und Angebote wie Inner Harmony scha en Momente der Entspannung. Kreative Köpfe kommen in der Fibris-Tex-
tilwerkstatt auf ihre Kosten. Von Dienstag bis Freitag rundet das Dolomites PICNIC das Erlebnis ab – mit einem Picknickkorb voller regionaler Spezialitäten, den die Teilnehmer an ihrem persönlichen Lieblingsplatz inmitten der Natur genießen können.
Ein besonderer Höhepunkt des Jahres ist das Niederdorfer Karto elfest, das heuer bereits zum 15. Mal stattfindet. Was einst klein begann, hat sich zu einer der beliebtesten Genussveranstaltungen der Region entwickelt. Regionale Produzenten, traditionelle Gerichte, Musik und geselliges Beisammensein machen das Fest jedes Jahr zu einem Tre punkt für Gäste und Einheimische gleichermaßen und zeigen eindrucksvoll, wie lebendig Brauchtum und Genuss in Niederdorf bis heute gelebt werden.
Niederdorf verbindet Geschichte und Zukun auf einzigartige Weise. Hier tre en Tradition und Innovation, Gesundheit und Natur, Gastfreundscha und Nachhaltigkeit aufeinander – Werte, die den Ort seit Generationen prägen und ihn zu einem besonderen Urlaubsziel im Herzen der Dolomitenregion 3 Zinnen machen.

Das Herz am rechten Fleck
PZ: Welche Bedeutung haben die Vereine für Niederdorf?

Vize-Bürgermeister
Robert Burger
Robert Burger: Unsere Vereine sind das Herzstück des Dorflebens. Sie bringen Menschen aller Generationen zusammen, fördern den Zusammenhalt und machen Niederdorf zu einer lebendigen Gemeinschaft. Beeindruckend ist auch die große Bereitschaft vieler Menschen, sich freiwillig für das Gemeinwohl einzusetzen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.
Welchen Mehrwert schaffen die Vereine für die Gemeinde?
Die Vereine leisten viel mehr als die reine Organisation von Veranstaltungen oder Freizeitangeboten. Sie vermitteln Werte, fördern das Miteinander und tragen wesentlich zur Lebensqualität in unserer Gemeinde bei. Viele Projekte wären ohne das gute Miteinander der Vereine und der zahlreichen Freiwilligen auch gar nicht möglich. Gerade diese Zusammenarbeit macht Niederdorf stark und schafft eine besondere Gemeinschaftskultur. // Interview: Reinhard Weger

MARIA NEUMANN
Parkweg 49, Niederdorf
Tel. (+39) 348 525 7216
Ehrenamt als starke Säule
des aktiven Dorflebens
Ob Feuerwehr, Musik, Sport, Bergwelt oder Kinderbetreuung, um nur einige zu nennen: Das rege Vereinswesen prägt das gesellschaftliche Leben in Niederdorf. Zahlreiche ehrenamtlich Engagierte leisten Tag für Tag einen wertvollen Beitrag zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und schaffen Angebote für Menschen aller Generationen.
Die kleine Vereinsauswahl zeigt aber die große Vielfalt der Vereine und Organisationen. Es macht deutlich, wie stark das Ehrenamt in Niederdorf verwurzelt ist.


Termine nach Vereinbarung REGES VEREINSLEBEN IN NIEDERDORF
Das Vereinsleben gehört seit jeher zu den tragenden Säulen der Gemeinde Niederdorf. Hinter den zahlreichen kulturellen, sportlichen und sozialen Aktivitäten stehen viele Freiwillige, die ihre Zeit und ihr Engagement in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Sie organisieren Veranstaltungen, fördern das Miteinander und tragen wesentlich zur Lebensqualität im Dorf bei.
MUSIKKAPELLE UND FEUERWEHR Zu den traditionsreichsten Vereinen zählt die Musikkapelle Niederdorf, deren Geschichte bis ins Jahr 1850 zurückreicht. Im vergangenen Jahr konnte sie ihr 175-jähriges Bestehen feiern. Heute gehören der Kapelle mehr als 60 Musikantinnen und Musikanten, sechs Marketenderinnen sowie zahlreiche engagierte Funktionäre an. Mit einem Altersdurchschnitt von rund 35 Jahren und einem hohen Frauenanteil verbindet sie Generationen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Pflege des kulturellen Erbes. Ebenfalls ein rundes Jubiläum feiert im Vorjahr die Feuerwehr Niederdorf, die im Jahr 1875 gegründet wurde. Seit 150 Jahren leisten die Mitglieder einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. Mit ihrem Einsatz bei Bränden, technischen Hilfeleistungen, Unwettern und zahlreichen Veranstaltungen ist die Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens und ein eindrucksvolles Beispiel für den hohen Stellenwert des Ehrenamtes in Niederdorf.



Sozialgenossenschaft Tagesmütter
Sozialgenossenschaft Tagesmütter
Sozialgenossenschaft Tagesmütter
Info und Anmeldung: www.tagesmutter-bz.it
Info und Anmeldung: www.tagesmutter-bz.it
Info und Anmeldung: www.tagesmutter-bz.it
Unsere Kitas: d us
Unsere Kitas: d






ASV NIEDERDORF

Der Amateursportverein (ASV) Niederdorf zählt zu den wichtigsten Trägern des sportlichen Dorflebens. Mit seinen verschiedenen Sektionen bietet er Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vielfältige Möglichkeiten, Sport zu treiben und Gemeinschaft zu erleben. Neben der Förderung des Breitensports stehen vor allem Teamgeist, Fairness und die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Dank des Einsatzes zahlreicher ehrenamtlicher Funktionärinnen und Funktionäre leistet der Verein einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Niederdorf.
AVS NIEDERDORF/PRAGS

Auch die AVS-Ortsstelle Niederdorf/Prags ist ein bedeutender Bestandteil des Dorflebens. Rund 1.000 Mitglieder engagieren sich im Alpenverein, der Wanderungen, Bergtouren, Familienveranstaltungen und Kletterangebote organisiert. Darüber hinaus kümmern sich zahlreiche Freiwillige um die Instandhaltung und Markierung des Wanderwegenetzes und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit von Einheimischen und Gästen.
TENNISVEREIN NIEDERDORF
Sport und Gemeinschaft stehen beim Tennisverein Niederdorf im Mittelpunkt. Neben dem Trainings- und Spielbetrieb organi-



siert der Verein das ganze Jahr über Veranstaltungen, die vom Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer getragen werden. Der Verein versteht sich als Treffpunkt für alle Generationen und fördert den Zusammenhalt im Dorf.
SOZIALGENOSSENSCHAFT TAGESMÜTTER


Einen wichtigen sozialen Auftrag erfüllt die Sozialgenossenschaft Tagesmütter. Mit der Eröffnung einer Kindertagesstätte in Niederdorf erweitert sie ihr Betreuungsangebot im Pustertal und schafft zusätzliche Möglichkeiten für Familien, Beruf und Kinderbetreuung miteinander zu vereinbaren. Ergänzt wird dieses Angebot durch die qualifizierte Betreuung in den Tagesfamilien, die seit vielen Jahren ein verlässlicher Bestandteil der familiennahen Kinderbetreuung in Südtirol sind.
KRIPPENFREUNDE NIEDERDORF

Ein fester Bestandteil des Dorflebens sind zudem die Krippenfreunde Niederdorf, die das traditionelle Krippenbauhandwerk pflegen und an kommende Generationen weitergeben. Mit Kursen, Ausstellungen und gemeinsamen Aktivitäten leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung eines bedeutenden Teils des heimischen Brauchtums. //


Ein Ort für Begegnung, Bildung und Lesefreude
Mitten im Dorfzentrum, direkt am Hauptplatz und unmittelbar neben der Bushaltestelle, befindet sich die öffentliche Bibliothek von Niederdorf. Durch ihre zentrale Lage ist sie für Einheimische und Gäste leicht erreichbar und gehört seit vielen Jahren zu den festen kulturellen Einrichtungen des Dorfes.
Seit dem Jahr 2020 wird die Bibliothek hauptamtlich geführt. Gleichzeitig bleibt sie eine Einrichtung, die wesentlich vom ehrenamtlichen Engagement lebt. Mehr als 20 Frauen unterstützen die Bibliothek regelmäßig und leisten jedes Jahr zahlreiche Stunden freiwilliger Arbeit. Dank dieses Einsatzes können die großzügigen Öffnungszeiten an sechs Tagen pro Woche, einschließlich Samstagvormittag, angeboten werden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen übernehmen Ausleihdienste, unterstützen Veranstaltungen, helfen bei der Medienpflege und tragen wesentlich dazu bei, dass die Bibliothek ein offener und lebendiger Treffpunkt bleibt.
Im November 2025 wurde die Bibliothek umfassend renoviert. Dabei wurden die Räumlichkeiten neu gestaltet und an die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher angepasst. Besonderes Augenmerk galt dem Kinderbereich, der als wichtigste Zielgruppe der Bibliothek vergrößert und neu konzipiert wurde. Gleichzeitig entstanden bessere Voraussetzungen für die zahlreichen monatlichen Veranstaltungen zur Leseförderung. Die Bibliothek präsentiert sich heute als heller,







freundlicher Ort mit einladenden Bereichen zum Lesen, Entdecken und Verweilen.
BESONDERE SCHWERPUNKTE
Ein besonderer Schwerpunkt der Bibliotheksarbeit liegt auf Kindern im Alter von 0 bis 11 Jahren sowie auf Familien. Entsprechend groß ist das Angebot an Bilderbüchern, Kinderbüchern, Hörbüchern, Tonies und Spielen. Die Bibliothek arbeitet eng mit der Kita, dem Kindergarten und der Grundschule Niederdorf zusammen. Regelmäßige Besuche, Vorlesestunden und gemeinsame Projekte ermöglichen es den Kindern, Bücher und Geschichten schon früh kennenzulernen und die Bibliothek als selbstverständlichen Teil ihres Alltags zu erleben.
Zu den regelmäßigen Angeboten gehören die Bücherbabys, die Lesezwerge für Kita und Kindergarten, das Bilderbuchkino sowie das Kamishibai-Erzähltheater. Darüber hinaus finden im Laufe des Jahres verschiedene Veranstaltungen für Kinder, Familien und Erwachsene statt. Die Leseförderung steht dabei stets im Mittelpunkt. Auch die Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen des





Dorfes ist ein wichtiger Bestandteil der Bibliotheksarbeit. Schulklassen besuchen die Bibliothek regelmäßig, nehmen an Veranstaltungen teil oder nutzen die Möglichkeit, Medien auszuleihen. Dadurch entsteht eine enge Verbindung zwischen Bibliothek und Schule, die weit über die reine Buchausleihe hinausgeht. Im Frühjahr 2026 wurde zudem eine alte Tradition wiederbelebt: das Mau-Mau-Turnier für Kinder und Erwachsene. Bereits der ehemalige Bibliotheksleiter und Mitbegründer der Bibliothek, Pepi Seiwald, hatte solche Turniere organisiert. Die Neuauflage knüpfte an diese Tradition an und zeigte, dass die Bibliothek nicht nur ein Ort für Bücher, sondern auch ein Ort der Begegnung und des gemeinschaftlichen Miteinanders ist.
Die Bibliothek Niederdorf versteht sich als offener Ort für alle Generationen. Sie bietet Zugang zu Medien, fördert das Lesen und schafft Raum für Begegnungen. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel dafür, wie hauptamtliche Arbeit und ehrenamtliches Engagement gemeinsam dazu beitragen können, das kulturelle Leben eines Dorfes aktiv mitzugestalten.
// Tina Watschinger



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GUSTAV-MAHLER-MUSIKWOCHEN IN TOBLACH
Gelungener Auftakt und nun auf ins Finale
Mit einem ausverkauften Eröffnungskonzert haben die Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach ihre 46. Ausgabe begonnen. Unter dem diesjährigen Leitmotiv „Der Anfang“ steht das Festival noch bis Anfang August ganz im Zeichen des Komponisten Gustav Mahler und seines musikalischen Umfelds. Toblach gilt als einer der wichtigsten Wirkungsorte Mahlers: Hier verbrachte er mehrere Sommermonate und vollendete unter anderem seine Neunte Symphonie sowie „Das Lied von der Erde“.

Den musikalischen Auftakt gestaltete die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung ihres Chefdirigenten Michael Francis. Im Gustav-Mahler-Saal des Euregio-Kulturzentrums erklang Mahlers siebte Symphonie, ein Werk voller klanglicher Kontraste und außergewöhnlicher Ausdruckskraft. Das Publikum dankte dem Orchester und seinem Dirigenten mit lang anhaltendem
Applaus für einen Konzertabend auf hohem künstlerischem Niveau.
Mit dem gelungenen Auftakt ist der Startschuss für zwei Festivalwochen gefallen, die erneut zahlreiche Musikliebhaber aus dem In- und Ausland nach Toblach führen. Auf dem Programm stehen bis An -
fang August Orchester- und Kammerkonzerte, Liederabende, Vorträge und Gesprächsrunden. Internationale Ensembles, renommierte Solistinnen und Solisten sowie ausgewiesene Mahler-Experten widmen sich dabei dem diesjährigen Festivalthema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Stolz auf das Erreichte: Die Gustav-Mahler-Wochen zählen seit Jahren zu den bedeutendsten Kultur- und Musikveranstaltungen des ganzen Landes.
Die Gustav-Mahler-Musikwochen zählen seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Musikfestivals Südtirols und verbinden hochkarätige Konzertprogramme mit dem besonderen historischen Ambiente jenes Ortes, an dem Gustav Mahler einige seiner letzten großen Werke schuf. Das vollständige weiterführende Programm ist unter www.gustav-mahler.it abrufbar. // rewe
OLALA IN INNICHEN


STRASSENTHEATER UND ZIRKUSKUNST
Von 29. bis 31. Juli 2026 verwandelt sich das Dorfzentrum von Innichen wieder in eine große Freiluftbühne. Beim 35. Olala-Straßentheaterfestival erwartet Einheimische und Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit internationaler Straßenkunst, Musik, Akrobatik und Mitmachangeboten – der Eintritt ist frei.
Drei Tage lang steht Innichen ganz im Zeichen des Straßentheaters. Das 35. Olala Straßentheaterfestival macht von 29. bis 31. Juli Station im Dorfzentrum und bietet ein buntes Programm für die ganze Familie. Den Auftakt bildet am Mittwoch, 29. Juli, eine begehbare Pyrenäen-Landschaft, die zum Spielen und Entdecken einlädt. Am Abend folgen spektakuläre Zirkusakrobatik der Compagnie Zalatai sowie eine fantasievolle Straßenperformance der Balloons. Am Donnerstag, 30. Juli, steht das Mitmachen im Mittelpunkt. Beim Mitmachzirkus können Kinder und Erwachsene selbst Zirkusluft schnuppern. Für Unterhaltung sorgen außerdem die Matchfixers, die das Publikum in ihre humorvolle Volleyball-Show einbeziehen, sowie die „The Dado Show“.

Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bilden leuchtende Luftballonhunde, die durch die Straßen von Innichen ziehen. Auch der Freitag, 31. Juli, hält zahlreiche Höhepunkte bereit. Die interaktive „Play Crowd“ lädt zur Silent Disco ein, während farbenprächtige Riesentiere durch das Dorfzentrum ziehen. Zum Finale sorgen die Sidal Brass Band und „Red Wine Cabaret“ für mu-

sikalische Unterhaltung, bevor die Märchenriesen das Festival mit einem letzten Rundgang ausklingen lassen.
Seit 35 Jahren begeistert das Olala-Straßentheaterfestival mit internationaler Straßenkunst und außergewöhnlichen Darbietungen unter freiem Himmel. Auch in diesem Jahr dürfen sich Besucherinnen und Besucher in Innichen auf ein vielseitiges Festival voller Unterhaltung, Begegnungen und überraschender Momente freuen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. // he

200 JAHRE MUSIKKAPELLE SILLIAN
GROSSES JUBILÄUMSFEST ZUM GROSSEN JUBILÄUM
Ein besonderes Jubiläum steht Ende Juli in Sillian bevor: Die Musikkapelle Sillian feiert ihr 200-jähriges Bestehen und lädt von 24. bis 26. Juli 2026 gemeinsam mit dem Musikbezirk Pustertal-Oberland zum Oberländer Bezirksmusikfest ein. Rund um das Festzelt am Marktplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm mit Blasmusik, Festakten und Unterhaltung.
Den Auftakt bildet am Freitag, 24. Juli, der feierliche Aufmarsch mit dem traditionellen Bieranstich. Anschließend sorgen die Sillianer Beize und die Sillianer Buibm für musikalische Unterhaltung. Den Abend gestalten die Südtiroler Formation „Southbrass“ sowie DJ Cascade. Am Samstag steht zunächst der gemeinsame Einmarsch der Musikkapelle Sillian und des Musikvereins Scheifling aus der Steiermark auf dem Programm. Nach dem Konzert der steirischen Gastkapelle übernimmt die deutsche Partyband „Die Illertaler“ die Bühne und sorgt für

Unterhaltung bis in die Abendstunden. Im Schnapszelt legt erneut DJ Cascade auf.
DER GROSSE HÖHEPUNKT

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Bezirksmusikfestes und des 200-jährigen Bestehens der Musikkapelle Sillian. Nach der Feldmesse und dem Gesamtspiel präsentieren sich die teilnehmenden Musikkapellen bei Einzelkonzerten. Ein weiterer Höhepunkt ist das Konzert des „Corpo Musicale Cortina d‘Ampezzo“, bevor der offizielle Festakt beginnt. Anschließend zieht ein großer Festumzug mit zwölf Musikkapellen aus Osttirol, der Steiermark und Cortina sowie Fahnenabordnungen und Festwägen durch
die Marktgemeinde. Den musikalischen Abschluss gestaltet die „Wüdara Musi“. Mit dem Jubiläumswochenende blickt die Musikkapelle Sillian auf zwei Jahrhunderte gelebter Blasmusiktradition zurück. Gleichzeitig bietet das Bezirksmusikfest Gelegenheit, die Vielfalt der Blasmusik zu erleben und Musikfreundinnen und Musikfreunde aus nah und fern in Sillian willkommen zu heißen. // rewe
WICHTIGE INFORMATIONEN
Oberländer Bezirksmusikfest und 200 Jahre Musikkapelle Sillian 24. bis 26. Juli 2026
Festzelt am Marktplatz in Sillian
Weitere Informationen unter www.mksillian.at //
LITERATURABEND IM ECK-MUSEUM IN BRUNECK
DAS WOCHENBETT AUS KÜNSTLERISCHER SICHT
Zwei markante Stimmen der regionalen Gegenwartsliteratur trafen am 22. Juli 2026 im Eck-Museum in Bruneck aufeinander. Roberta Dapunt und Katja Renzler präsentierten eigene sowie ausgewählte Texte rund um das Wochenbett, das Mutterwerden und die tiefgreifenden Veränderungen der Zeit nach der Geburt. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Wochenbett“.
Einen literarischen Zugang zum Thema Postpartum bot am 22. Juli ein mehrsprachiger Literaturabend im Eck-Museum. Die Autorinnen Roberta Dapunt und Katja Renzler lasen eigene Texte sowie ausgewählte Werke anderer Schriftstellerinnen und Schriftsteller in deutscher, italienischer und ladinischer Sprache. Im Mittelpunkt standen das Wochenbett, das Mutterwerden sowie die körperlichen und emotionalen Veränderungen nach der Geburt.
Die Lesung ergänzte die Ausstellung „Wochenbett“ um die Perspektive der Literatur. Während Roberta Dapunt mit ihrer dichten und poetischen Sprache existenzielle Erfahrungen rund um Körper, Schmerz und Leben thematisierte, richtete Katja Renzler den
RaiffeisenFlash
Blick auf die feinen Brüche des Alltags und gesellschaftliche Rollenbilder. So entstand ein vielschichtiger Zugang zu einem Thema, das in der bildenden Kunst lange nur wenig Beachtung fand.
ES GEHT MIT VILLEM ELAN WEITER
Das Begleitprogramm wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Am 27. August stehen mehrere Tanzperformances auf dem Programm. Mit Arbeiten von Stefania Bertola, Sabrina Fraternali, Marika Rainer, Sylvie Riant, Santija Bieza und Yunjung Kim setzen sich internationale Künstlerinnen choreografisch mit Körperlichkeit, Identität und Veränderung auseinander. Den Abschluss bildet am 16. September die Podiumsdiskussion „Wochenbett: Konstrukte, Fakten, Riten“. Künstlerinnen der Ausstellung diskutieren gemeinsam mit Fachfrauen aus Medizin, Psychologie und Care-Arbeit über körperliche, psychische und gesellschaftliche Aspekte des Postpartums. Mit dabei sind die Sexualtherapeutin Petra Massardi und die Gynäkologin Dr. Maria Theresia Kammerer. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Lichtung/Girasole statt.
Fondssparen – Mach mehr aus deinem Geld!
Was ist ein Fonds-Sparplan (PAC) und für wen eignet er sich?
Ein Fonds-Sparplan ist eine Möglichkeit, regelmäßig Geld anzulegen und langfristig Vermögen aufzubauen. Mit kleinen monatlichen Beträgen können Anleger*innen in Investmentfonds investieren. Besonders geeignet ist diese Form der Geldanlage für Personen, die kontinuierlich sparen möchten, ohne eine große Einmalanlage tätigen zu müssen. Durch die flexible Gestaltung können sowohl Einsteiger*innen als auch erfahrene Anleger*innen profitieren. Wichtig zu wissen: Je länger regelmäßig gespart wird, desto stärker kann das Vermögen wachsen.
Welche Vorteile bietet ein Fonds-Sparplan?
Ein wesentlicher Vorteil ist die hohe Flexibilität: Die Sparrate kann jederzeit angepasst, pausiert oder ganz beendet werden. Zusätzlich sind Einmaleinzahlungen und Teilauszahlungen möglich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Cost-Average-Effekt. Dieser sorgt dafür, dass bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft werden. Dadurch kann sich langfristig ein günstiger durchschnittlicher Kaufpreis ergeben. Außerdem profitieren Anleger*innen von einer breiten Risikostreuung und professionellen Verwaltung der Fonds.

Mit seinem Begleitprogramm ergänzt das Eck-Museum in Bruneck die laufende Ausstellung um literarische, performative und wissenschaftliche Perspektiven. Das Museum lädt darüber hinaus dazu ein, das Thema Wochenbett aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. // rewe
Gibt es Risiken, die man beachten sollte?
Ja, Anleger*innen sollten wissen, dass ein Fonds-Sparplan keine Kapitalgarantie bietet. Die Wertentwicklung hängt von den Finanzmärkten ab und kann schwanken. Daher ist ein langfristiger Anlagehorizont empfehlenswert bzw. bei aktionären Anlagen erforderlich. Wichtig ist außerdem, sich vorab zu informieren, um Chancen und Risiken besser einschätzen zu können. Noch keinen FondsSparplan? Jetzt informieren und beraten lassen – bei der Raiffeisenkasse Bruneck.

Martin Oberlechner Berater
Raiffeisenkasse Bruneck
Die Bewerbungen starten
Ab sofort können sich Interessierte für die Spezialisierungslehrgänge zur Ausbildung von Integrationslehrkräften an den Kindergärten und Schulen der drei Sprachgruppen bewerben. Die Anmeldung dazu erfolgt online.
Im Herbstsemester startet an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen der nunmehr elfte Spezialisierungslehrgang zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Kindergarten, Grundschule, Mittel- und Oberschule. Der Lehrgang richtet sich an Lehrkräfte aller drei Sprachgruppen und soll langfristig dazu beitragen, den Kindergärten und Schulen im Land eine ausreichende Zahl an Lehrkräften mit Spezialisierung im Bereich der inklusiven Pädagogik zur Verfügung zu stellen.
Das Aufnahmeverfahren umfasst eine schriftliche und eine mündliche Prüfung, die im September stattfinden. Insgesamt stehen 133 Studienplätze für Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung. Der Lehrgang ist in eine italienische, eine deutsche und eine ladinische Sektion gegliedert und ermöglicht den Erwerb der Qualifikation für den Kindergarten, die Grundschule, die Mittelschule oder die Oberschule. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden den Spezialisierungstitel für jene Schulstufe, für die sie sich eingeschrieben und das Auswahlverfahren bestanden haben.
AUF QUALITÄT SETZEN
„In Zeiten, in denen versucht wird, Ausbildungswege zu verkürzen, um einen raschen Berufseinstieg zu ermöglichen – leider oft zulasten der Qualität und der Tiefe der Ausbildung – geht die Universität Bozen bewusst einen anderen Weg. Unser Spezialisierungslehrgang erstreckt sich über

Das Universitätsgebäude der Uni in Brixen. Dort finden auch die verschiedenen Ausbildungen statt.
drei Semester statt über zwei, wie an den meisten anderen italienischen Universitäten. Dadurch wird ein fundiertes und trotzdem gut bewältigbares Studium ermöglicht, insbesondere für bereits berufstätige Lehrkräfte, die den Großteil unserer Teilnehmenden ausmachen“, erklärt die Lehrgangsleiterin Prof.in Heidrun Demo. Die Struktur des Lehrgangs erlaubt es außerdem, den Unterricht überwiegend auf Freitag und Samstag zu konzentrieren. So lässt

Tel.: 0472 86 90 29 www.gruber-steinmetz.it Handwerkerzone 2, 39030 Vintl - Südtirol
sich die Ausbildung besser mit dem Berufsund Familienleben vereinbaren. Der Unterricht beginnt am 24. September 2026 und findet in der Regel freitagnachmittags und samstags statt. Einige Unterrichtstage werden während der Schulferien abgehalten. Ergänzt wird die Präsenzlehre durch Onlineunterricht, der in den ersten Monaten des Spezialisierungslehrgangs in der Regel mittwochnachmittags von 16 bis 19 Uhr stattfindet. // mh
WICHTIGE INFORMATIONEN

Ausführliche Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen, den verfügbaren Studienplätzen und dem Aufnahmeverfahren sind auf der Website der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen verfügbar: https://www.unibz.it/de/faculties/education/teaching-childrenspecial-needs Die Informationen werden laufend aktualisiert. Die offizielle Ausschreibung für die Bewerbungen ist dort ebenfalls zu finden. //

DAS HERBSTPROGRAMM
Wie gestalten wir eine Zukunft, die ökologisch, sozial und ökonomisch tragfähig ist? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Herbstprogramm der VHS Südtirol. Unter dem Motto „#miteinanderfürmorgen“ lädt die größte Weiterbildungseinrichtung Südtirols zu Kursen, Vorträgen und Exkursionen ein, die zum Mitdenken, Mitmachen und Umdenken anregen.
„Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir Bildungsräume, die Menschen befähigen und ermutigen, Verantwortung für sich selbst und kommende Generationen zu übernehmen“, berichtet VHS-Präsidentin Angelika Mayr Fischnaller. Der Leitgedanke, der das gesamte Angebot der VHS Südtirol prägt, wird bei einer Aktionswoche im November besonders tragend. Hier dreht sich alles um die nachhaltige Lebensgestaltung in all ihren Aspekten – mit Workshops, kritischen Vorträgen und interaktiven Formaten. Den Auftakt bildet die Veranstaltung „Selbst.Bewusst.Frau – Stark im Leben, im Alltag, in uns selbst“ im Rahmen der Messe „Good life“ in der Messe Bozen. Darüber hinaus bietet die Nachhaltigkeitswoche praktische Lösungen für den Alltag: von Repara-

tur- und Upcycling-Kursen über einen „Slow Fashion Walk & Talk“ durch Bozen bis hin zu einer Führung durch Salurn, Südtirols erste Cittaslow. Wer sich mit den großen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen möchte, kann im Vortrag „Die Klimakrise sozial gerecht bewältigen“ über Wachstum, Wohlstand und soziale Gerechtigkeit mitdiskutieren.
BREITES ANGEBOT
Das weitere VHS-Programm ist breit aufgestellt: Kulturhungrige dürften sich auf eine Bildungsreise ins Latium und eine weitere zu astrophysischen Forschungseinrichtungen in Oberitalien freuen. Der Bereich Kultur & Gesellschaft wartet mit dem Seminar „Herstory als Kompass für morgen“ und der Neuauflage des Studium Generale Kunstgeschichte in Zusammenarbeit mit der VHS Tirol und der Universität Innsbruck auf. Innovative Sprachkurse verbinden Sprache & Kultur, etwa im Angebot „Exploring British Comedy“. Neue Impulse für den Beruf liefern


der Lehrgang „Wedding Planner“ und das Seminar „Humor als Halt im Berufsleben“. Im digitalen Bereich stehen Kompetenzen für Datenschutz, Medienbildung und digitale Souveränität im Fokus. Handwerklich kreativ zeigt sich der Bereich Hobby & Freizeit mit der Druckwerkstatt mit Pflanzenfarben oder dem Kompaktlehrgang Konditorei. Im Bereich Gesundheit erfahren Themen, die Familien bewegen und herausfordern besondere Aufmerksamkeit: von Kinder- und Jugendurologie über Essstörungen bis zu „Zwischen Türknallen und Umarmungen“, ein Vortrag zur Pubertät. Besondere Lernerfahrungen ermöglicht der Bereich der Integrierten Volkshochschule (IVHS). Hier stehen Teilhabe und Inklusion für Menschen mit Beeinträchtigung, deren Angehörige und Betreuende im Mittelpunkt. Mit dem Seminar „Einführung in Unterstützte Kommunikation“ geleitet von Michaela Karoline Zöbl ist es gelungen eine Koryphäe des Fachs nach Bozen einzuladen. Das vollständige Herbstprogramm ist ab sofort einsehbar und buchbar unter www.vhs.it. // kr

STADTBIBLIOTHEK
Der Sommer ist da!
Sommer ist wie Ingwer: Für einige Menschen ist er unverzichtbar, andere würden ihn am liebsten weglassen. Während sich die einen im Sommer besonders leicht, lebendig und unternehmungslustig fühlen, ist es den anderen zu heiß, zu laut, zu hell und zu viel. Eines ha-
MINYOUNG KANG:
PLANT LADY
Heyne Verlag 2025, 208 Seiten
ben die Sommer-Liebhaber und die Sommer-Übersteherinnen gemeinsam, unabhängig davon, wie sie zu dieser Jahreszeit stehen: Sie brauchen jetzt dringend gute Lektüre. Wer „Sommerlektüre“ sucht, lässt sich am besten von der Coverfarbe inspirieren: Pastellfarbenes geht immer. Wer richtig

Ich liebe Pflanzen. Ich liebe Pink. Natürlich habe ich zu diesem Buch gegriffen und mir nichts weiter dabei gedacht. Weil ich nie den Klappentext lese, hat mich das Buch dann aber schon sehr überrascht. Minyoung Kang beschreibt den Pflanzenladen von Yu-hee in Südkorea - mitten in der anonymen Großstadt - und man sieht ihn beim Lesen fast bildlich vor sich: ein penibel aufgeräumter Laden voller exotischer Pflanzen und dem gewissen Etwas. Und er ist mehr als ein Blumengeschäft. Der Laden ist Zufluchtsort für Frauen in schwierigen Situationen. Yu-hee hört aufmerksam zu und hilft dann bei Nacht, wenn sie die Tür des Pflanzenladens schließt. Auf ihre eigene Art und Weise. Yu-hee selbst hat in ihrem Leben viel Schlimmes erlebt und weiß, was Frauen brauchen. Solidarität, bedingungslos. Es geschehen schreckliche Morde, doch stehen diese nie wirklich im Rampenlicht. Sie wirken, als ob sie zu Yu-hees normalem Tagesablauf einfach dazugehören würden. Für alle, die die Spannung eines Kriminalromans lieben, die aber nicht jedes Detail wissen müssen. Und ganz besonders für Fans von „bösen Büchern“.
(Empfohlen von einer begeisterten Leserin)
LIZ MOORE:
DER ANDERE ARTHUR
C.H.Beck 2026, 377 Seiten
Der eine Arthur trifft im Buch auf den anderen – der Titel ist also Programm. Arthur Opp ist seit 10 Jahren nicht mehr vor die Tür gegangen. Seine Fettleibigkeit lässt ihn beinahe reglos im Haus verweilen. Im Erdgeschoss, wohlgemerkt. Sein Gewicht, das wohl mehr als 250 kg beträgt, lässt es nicht zu, dass er in den ersten Stock kommt. Ein seltsamer Brief und ein Anruf seiner Brieffreundin, in dem diese um Hilfe für ihren Sohn bittet, lassen Arthur in die Gänge kommen. Über eine Agentur kommt die junge Reinigungsfrau Yolanda zu ihm. Es wird nicht nur richtig sauber in seiner Wohnung, son-
gute Lektüre sucht, findet in den Buchtipps der Stadtbibliothek eine kleine Auswahl. Direkt vor Ort in der LibriKa gibt es inspirierende Büchertische und Beratung durch das Fachpersonal. //
dern auch durch Arthurs Leben weht eine frische Brise. Als Yolanda ihm ihre Schwangerschaft gesteht, nimmt er sie ins Haus auf. Im 2. Erzählstrang kämpft Kel Keller um seine Karriere als Baseball-Profi. Gestraft mit einer Mutter, die zu viel trinkt und ohne Vater ist das Leben nicht gerade leicht. Als seine Mutter stirbt, hinterlässt sie Kel einen Brief, in dem sie ihm seinen wirklichen Namen und seinen wirklichen Vater offenbart. Arthur und Arthur. Ein Buch über Chancen, Wahrheiten, über das Leben. Eine göttliche Geschichte.

LAURA PEARSON: MRS.
MABELS
LETZTE LISTE
Piper 2025, 397 Seiten

Mabels Mann Arthur liebt Listen: Einkaufslisten, To-Do-Listen, … Als er stirbt, findet Mabel eine Botschaft von ihm, eine Liste mit nur einem einzigen Punkt: „D finden“. Das kann nur eines heißen: Sie soll ihre alte Freundin Dot suchen. Die beiden waren vor 60 Jahren beste Freundinnen, dann ist Dot auf einmal ohne Erklärung aus Mabels Leben verschwunden. Seitdem hat sie nichts mehr von ihr gehört. Wie soll Mabel das schaffen? Wie vorgehen? Sie ist ganz auf sich allein gestellt, hat keine Freunde und geht kaum außer Haus. Doch dann taucht eines Tages Julie in ihrem Leben auf, Mabels neue Pflegerin. Und auch mit der jungen Kassiererin Erin kommt Mabel ins Gespräch. Ehe sie sich versieht, ist sie gar nicht mehr so einsam. Und die Suche nach Dot wird immer mehr zum Gemeinschaftsprojekt. Sehr einfühlsam geschrieben, spannende Perspektive. Das Ende lässt einen schmunzeln. (Empfohlen von Silvia Griessmair)
THERESIA GRAW:
IN UNS DER OZEAN
List 2025, 384 Seiten
In dieser Romanbiografie wird die bewegende Lebensgeschichte der US – amerikanischen Biologin, Autorin und Umweltaktivistin Rachel Carson (1907 – 1964) erzählt.
Rachel liebt die Natur, ganz besonders das Meer. Sie möchte am liebsten für immer dort forschen und leben. Als ihr Vater stirbt, ist sie gezwungen, ihre Karriere als forschende Meeresbiologin zu beenden und ihre Familie nicht nur finanziell, sondern auch in allen Lebenslagen zu unterstützen. Sie findet eine Anstellung im Fischereiministerium als Sekretärin. Später beginnt sie leicht verständliche Texte über die Ozeane und ihre Lebewesen für eine bekannte Zeitung zu schreiben. Dadurch fasziniert sie immer mehr Menschen für die Wunder des Meeres.

tel wird überall in riesigen Mengen versprüht. Rachel beobachtet die Natur und ihr Umfeld noch genauer und bemerkt, dass sich die Natur verändert hat. Immer weniger Vogelstimmen sind am Morgen zu hören und weniger Vögel besuchen den gewohnten Futterplatz.
SCHÜLERVERKEHRSDIENST NEUE ANTRAGSFRIST
Familien, die den Antrag für den eigenen Schülerverkehrsdienst aufgrund technischer Schwierigkeiten bisher nicht einreichen konnten, erhalten eine zweite Möglichkeit. Die Frist wird nochmals geöffnet. Noch bis zum 29. Juli 2026 können Eltern oder volljährige Schülerinnen und Schüler die ordentlichen Anträge online über das Portal „myCivis“ nachreichen. Der eigene Schülerverkehrsdienst unterstützt Schülerinnen und Schüler, die wegen eines langen Schulwegs keinen öffentlichen Linienverkehr nutzen können.
Eines Tages, während eines Spaziergangs mit ihrem Neffen, fällt ihnen ein toter Vogel vor die Füße. Rachel ist beunruhigt. Sie fragt sich, ob das etwas mit dem neuen Mittel gegen Insekten zu tun hat. Dieses Mit-
Alle ihre Beobachtungen in Zusammenhang mit dem Spritzmittel veröffentlich sie in einem Buch mit dem Titel „Der stumme Frühling“ und verärgert damit die mächtige chemische Industrie. „In uns der Ozean“ ist ein sehr beeindruckendes und fesselndes Buch, das – leider – zeitlos aktuell ist. Umwelt- und Klimaschutz sind letztlich auch Menschenschutz: ohne eine intakte Umwelt kann die Menschheit nicht überleben.
(Empfohlen von Valerie Vanas)
Für das Schuljahr 2026/27 gelten erstmals mehrere Neuerungen. So wurde unter anderem die Mindestentfernung zwischen Wohnort und Schule von 1,5 auf zwei Kilometer angehoben. Zudem erfolgt die Antragstellung nun direkt durch die Familien über das myCivis-Portal.
Außerordentliche Anträge – etwa bei einem Schul- oder Wohnortwechsel – können ebenfalls ab sofort und bis spätestens 29. Oktober 2026 eingereicht werden. Zuständige Anlaufstelle für Fragen ist das Amt für Schulfürsorge. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Landes verfügbar. // rewe



Neugieriger Zaungast Alfons Hopfgartner aus Mühlwald

Sexten

Einsamer Kämpfer Gabi Schnarf aus Olang

Überraschung beim Ansitz

Ob da auch Glücksklee dabei sind?
Bernardette Prader aus Brixen

Fuchs Martha Laner

Wiki Bernardi aus Welsberg

Fuchs‘ Knabenkraut
Anita Moser

Vogelnest im Briefkasten
Robert Neumair

Bruneck vom Heißluftballon aus gesehen!
Helmuth Kostner aus Percha
Liebe Leserinnen und Leser,
schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder – wir zeigen sie dem Pustertal! Mein schönstes

Die internationale Berglauf-Elite kommt
Der Drei-Zinnen-Alpine-Run geht am 12. September 2026 in seine 29. Auflage. Der traditionsreiche Berglauf durch die Sextner Dolomiten lockt auch heuer internationale Spitzenathletinnen und -athleten sowie zahlreiche Hobbyläufer an den Fuß des UNESCOWelterbes. Die Teilnehmerzahl ist auf 1.000 begrenzt. Die Anmeldungen laufen bereits.
Die Vorbereitungen für die 29. Südtirol Drei-Zinnen-Alpine-Run laufen auf Hochtouren. Am 12. September fällt in Sexten der Startschuss für einen der bekanntesten Bergläufe der Alpen. Die vom ALV Sextner Dolomiten organisierte Veranstaltung führt über 17,9 Kilometer und 1.354 Höhenmeter bis zur Dreizinnenhütte auf 2.405 Metern Meereshöhe – direkt unter den markanten Felswänden der Drei Zinnen. Die Strecke verläuft zunächst durch Moos und das Fischleintal bis zur Talschlusshütte. Von dort beginnt der anspruchsvollste Abschnitt des Rennens mit den Anstiegen über die Comici- und die Büllelejochhütte bis zum Ziel am Fuß der Drei Zinnen. Die eindrucksvolle Dolomitenlandschaft macht den Lauf seit Jahren zu einem Anziehungspunkt für Berglaufbegeisterte aus dem Inund Ausland.
Das Teilnehmerfeld ist auf 1.000 Läuferinnen und Läufer begrenzt. Bereits mehrere Wochen vor der Veranstaltung zeichnet sich eine internationale Beteiligung ab. Anmeldungen liegen unter anderem aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frank-

reich, Schweden, Tschechien, Spanien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Bulgarien vor.

EMSIGE VORBEREITUNGEN
Das Organisationskomitee unter der Leitung von Alfred Prenn arbeitet derzeit an den letzten Vorbereitungen. Seit mehreren Jahren besteht zudem eine Partnerschaft mit dem Grossglockner-Mountain-Run in Österreich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die beide Veranstaltungen erfolgreich absolvieren, dürfen sich über eine gemeinsame Wertung und besondere Sachpreise freuen.
Neben dem Hauptbewerb steht auch heuer der Nachwuchs im Mittelpunkt. Am 13. September findet der Mini-Drei-Zinnen-AlpineRun für Kinder und Jugendliche statt und rundet das Rennwochenende in Sexten ab. Mit ihrer Verbindung aus sportlicher Herausforderung und einzigartiger Naturkulisse zählt diese Veranstaltung seit nahezu drei Jahrzehnten zu den bedeutendsten Berglaufveranstaltungen im Alpenraum und bildet auch heuer wieder einen Höhepunkt im Südtiroler Laufsportkalender. // rewe



Südtirols größte Wander-Challenge







Beim „Radio Holiday-Bergpanorama“ geht es täglich im Frühstücksradio auf die Alm- und Schutzhütten des Landes – im Sommer 2026 sind jetzt Sie gefordert! Besuchen Sie die teilnehmenden Hütten und tragen Sie Ihre erreichten Ziele in die SummitLynx-App ein: So verdienen Sie sich Ihre eigene „Holiday-Bergtrophy“!





























Challenge accepted! ausgezeichnet
















Die Mountainbike-Elite kürt am Berg die Könige
Mit rund 600 Mountainbikerinnen und Mountainbikern aus 17 Nationen ist der Kronplatz-King-MTB-Marathon in seine zehnte Auflage gestartet. Bei sommerlichen Bedingungen sicherten sich der Kolumbianer Hector Leonardo Paez und die Italienerin Maria Cristina Nisi die Siege auf der Königsdistanz.
Der Kronplatz-King-MTB-Marathon feierte vor kurzem ein besonderes Jubiläum. Bei der zehnten Auflage des Mountainbike-Klassikers stellten sich rund 600 Athletinnen und Athleten aus 17 Ländern den anspruchsvollen Strecken rund um den Kronplatz. Erstmals fand die Veranstaltung bereits im Juli statt, nachdem sie in den vergangenen Jahren Ende August beziehungsweise Anfang September ausgetragen worden war. Auf der King-Distanz über 64 Kilometer und 3.150 Höhenmeter setzte sich bei den Männern der Kolumbianer Hector Leonardo Paez in 3:14:33 Stunden durch. Den zweiten Platz belegte der Italiener Lorenzo Sanparisi, gefolgt von seinem Landsmann Alessio Agostinelli. Bei den Frauen gewann Maria Cristina Nisi aus Italien in 4:08:54 Stunden vor der Deutschen Tanja Priller und Andrea Böttger. Auch auf der Prince Classic über 49 Kilometer und 2.160 Höhenmeter wurde um jede Sekunde gekämpft. Den Sieg bei den Herren holte sich der Deutsche Noah Laschewski, während sich bei den Frauen Federica Spessot aus Italien durchsetzte.
Der Kronplatz-King-MTB-Marathon zählt zu den anspruchsvollsten Mountainbike-Ren-

nen im Alpenraum. Die Strecke führt von St. Vigil in Enneberg über den Piz de Plaies, durch das Gebiet von Pederü und über den Furkelpass bis auf den Kronplatz. Ziel ist die Concordia-2000-Glocke auf 2.275 Metern Meereshöhe. Auf der Königsdistanz absolvieren die Elitefahrer zusätzlich eine weitere Schleife mit einem zweiten Anstieg auf den Gipfel.
Mit der Jubiläumsausgabe bestätigte die Veranstaltung einmal mehr ihre internationale Bedeutung. Was vor zehn Jahren als regionales Rennen begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil des Mountainbike-Kalenders entwickelt und zieht Jahr für Jahr Spitzen- und Hobbyathletinnen und -athleten aus zahlreichen Ländern in die Dolomiten. // rewe



ZU GAST
Bereits zum vierten Mal in Folge bereitete sich der deutsche Traditionsverein DSC Arminia Bielefeld in Kiens auf die neue Saison vor. Eine Woche lang nutzte die Mannschaft die tollen Trainingsbedingungen vor Ort, bevor sie die Heimreise antrat.
Vom 10. bis 18. Juli 2026 absolvierte der DSC Arminia Bielefeld sein Sommertrainingslager in Kiens. Die Mannschaft bezog erneut Quartier im Kronhotel Leitgam und setzte damit die langjährige Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Kiens fort.
Trainiert wurde täglich auf der Sportanlage in St. Sigmund. Die öffentlichen Trainingseinheiten boten sowohl Einheimischen als auch zahlreichen mitgereisten Fans die Möglichkeit, die Mannschaft aus nächster Nähe zu erleben und die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 zu verfolgen. Neben intensiven Einheiten standen auch Testspiele auf dem Programm, die fester Bestandteil des Trainingslagers waren.
Begleitet wurde der Aufenthalt von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Neben gemeinsamen Aktivitäten für Fans und Sponsoren war erneut die Arminia-Fußballschule ebenfalls mit dabei. Junge Fuß-

ballbegeisterte konnten dabei unter Anleitung qualifizierter Trainer ihre Fähigkeiten
verbessern und erhielten Einblicke in den Trainingsalltag eines Profiklubs. Mit dem mittlerweile vierten Trainingslager in Folge unterstreicht Arminia Bielefeld die Bedeutung von Kiens für die Saisonvorbereitung. Die Kombination aus modernen Sportanlagen, geeigneten Trainingsbedingungen und der Infrastruktur der Ferienregion Kronplatz hat sich für den Traditionsverein erneut bewährt. Zugleich wird damit auch die Partnerschaft zwischen dem deutschen Zweitligisten und dem Tourismusverein Kiens weiter gefestigt. // rewe

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal Abb. 2: Ende der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 5: Vor der Behandlung, links

Abb. 4: Ende der Behandlung, rechts

Abb. 6: Ende der Behandlung, links
Kieferorthopädie:
Diesem Patienten fehlte auf der rechten Seite der bleibende seitliche Schneidezahn 12 (Aplasie 12).
Auf der linken Seite war der seitliche Schneidezahn 22 vorhanden, aber in der Position mit dem Eckzahn vertauscht (Transposition) und hoch im Außenstand (Abb.1)
Als Therapie erfolgte die Ausgleichsextraktion des seitlichen Schneidezahnes 22. Die Eckzähne wurden somit an die Position der seitlichen Schneidezähne geschoben und zu Schneidezähnen umgeformt. Das Ergebnis ist ästhetisch sehr ansprechbar und stabil.
Der Patient benötigt somit sein Leben lang keinen
künstlichen Zahnersatz (Implantat). Die Behandlungsdauer betrug insgesamt 18 Monate.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit


Dr. Josef Willeit
Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie
Dr. Paul Willeit
Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie
Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

NIEDERDORF
STRAHLENDE SIEGER BEIM PROMO-GRAND-PRIX
Spannende Matches, hochklassiges Tennis und strahlende Siegerinnen und Sieger prägten das Promo-Grand-Prix-Turnier des Tennisvereins Niederdorf. Insgesamt 98 Nachwuchsspielerinnen und -spieler kämpften in mehreren Altersklassen um den Turniersieg.
Vor kurzem stand die Tennisanlage des Tennisvereins Niederdorf ganz im Zeichen des Nachwuchssports. Insgesamt 98 Kinder und Jugendliche – 63 Buben und 35 Mädchen – nahmen am diesjährigen Promo-Grand-Prix-Turnier teil. In 118 Vorrundenspielen wurden von Mittwoch bis Samstag die Finalpaarungen in den einzelnen Altersklassen ermittelt.

Den Finaltag eröffneten die Bewerbe der U14. Bei den Mädchen setzte sich Hanna Burger (ASC Welsberg) nach einem spannenden Dreisatzmatch gegen Lara Gschnitzer (TC Ratschings) durch. Auch bei den Buben fiel die Entscheidung erst im dritten Satz: Paul Brugger vom gastgebenden TV Niederdorf gewann gegen Philipp Bodner (SSV Pfalzen).
Spannende Begegnungen boten auch die Halbfinalspiele der U10, bevor am Mittag die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der U8 ihr Können unter Beweis stellten.
Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Gruppenspiele ausgetragen, ehe sich Alena Gschnitzer und Tobias Siller (beide TC Ratschings) in den Finalspielen durchsetzen
konnten. In der Kategorie U10 sicherte sich Giada Vespani (ATC Ladinia) den Sieg vor ihrer Schwester Ambra, während sich bei den Buben Matthew Dallapiazza (ATC Ladinia) in einem spannenden Finale gegen Tobias Degasperi (TV Terlan) behauptete. Den Schlusspunkt setzte die Konkurrenz der U12. Hier gewann Yannis Frick (TC Meran) das Finale gegen den Niederdorfer Aron Strobl. Die Siegerin der Mädchenkonkurrenz wurde bereits in den Gruppenspielen ermittelt, die Finalspiele der U18 fanden am Vortag statt.
DANK UND ANERKENNUNG
Bei der Siegerehrung begrüßte Vereinspräsident Paul Troger gemeinsam mit dem Obmann der Raiffeisenkasse Niederdorf, Ger-

hard Rainer, die jungen Sportlerinnen und Sportler sowie deren Familien. Troger unterstrich die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und des neu errichteten Mini-Tennisplatzes, dessen Realisierung von der Raiffeisenkasse unterstützt wurde. Rainer würdigte die gelungene Organisation des Turniers und das Engagement des Vereins in der Jugendarbeit. Ein besonderer Dank galt Tennislehrer Cristian Ghiani, den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie allen Sponsoren und Unterstützern. Jedes teilnehmende Kind erhielt neben Medaillen und Pokalen auch ein Geschenk, das von der Firma Loacker zur Verfügung gestellt wurde. Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto ging ein erfolgreiches Tenniswochenende in Niederdorf zu Ende. // Paul Troger

KARATE MÜHLBACH


DIE NEUE KARATE-SAISON BEGINNT IM SEPTEMBER
Bereit für Action, Fitness und neue Herausforderungen? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, Karate Mühlbach kennenzulernen. Im Monat September kann man kostenlos und unverbindlich mittrainieren, hineinschnuppern und die Faszination Karate kennenlernen – Anmeldungen dafür sind ab sofort möglich.
Kinder ab Jahrgang 2019 können in der Gruppe der „Karate Kids“ mitmachen. Die Kinder entdecken spielerisch die faszinierende Welt des Karate. Neben den ersten Karate-Techniken stehen vor allem Bewegung, Koordination und die Freude am Sport im Mittelpunkt. Gleichzeitig lernen die Kinder wichtige Werte wie Respekt, Disziplin und gegenseitige Rücksichtnahme. Darüber hinaus stärkt das Training das Selbstvertrauen, den Mut, den Teamgeist und das soziale Miteinander. Ziel ist es, den Kindern mit viel Spaß die Freude an Bewegung zu vermitteln und sie in ihrer persönlichen Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. Die Trainingsgruppe der Jugendlichen nennt sich „Samurai“. In dieser Gruppe trainieren die Jahrgänge 2017 bis 2012, wobei es Jugendlichen des Jahrgangs 2017 freisteht, ob sie bei den „Karate Kids“ oder bei den „Samurai“ mittrainieren. Das Training der „Samurai“ ist stärker auf die Verfeinerung der Karate-Techniken ausgerichtet. Die Jugendlichen vertiefen ihr Können, verbessern ihre körperliche Fitness und entwickeln wichtige Eigenschaften wie Ausdauer, Zielstrebigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Zudem eröffnet diese Trainingsgruppe die Möglichkeit, an Lehrgängen und Wettkämpfen teilzunehmen und so spannende neue Erfahrungen im Karate zu sammeln. Personen ab Jahrgang 2012 trainieren in der Gruppe der Erwachsenen. In dieser Gruppe wird das Training herausfordernder und anspruchsvoller; das Training wird leistungsorientierter und sportartspezifisch.
KARATE MÜHLBACH ALS VEREIN
Was die größte Karate-Schule Südtirols auszeichnet, ist die Trainingsqualität. Zugegeben, das Training ist auch anstrengend und der Muskelkater am Tag danach kann schmerzen, aber es macht Spaß und findet in einer großartigen Atmosphäre statt. Unter der Anleitung kompetenter, motivierter und motivierender Trainer steht die Trainingsqualität an oberster Stelle. Zudem zeichnet der Teamgeist diese Karate-Schule aus. Bei Karate Mühlbach trainiert niemand allein. Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Respekt prägen die Gemeinschaft. Das Mitund Füreinander ist in allen Trainingsgruppen eine tragende Säule. Gerne zum Training gehen – nicht weil man muss, sondern weil man will; das macht den Unterschied aus. „Motivation ist der Schlüssel für unseren Erfolg“, so Trainer Martin Pezzei, der betont: „Man kann Erfolg oder Ausreden haben - nicht beides! Erfolg beginnt dort, wo Ausreden enden. Wenn man beim Training nur 90% gibt, wird man auch dann, wenn es darauf ankommt, nur 90% geben.“
„Nicht jedes Training macht dich besser. Aber jedes ausgelassene Training nimmt dir die Chance, besser zu werden“, sagt Trainer
Pezzei zu seinen Athleten. Zudem hat jeder Athlet Phasen, in denen er denkt, dass er auf der Stelle tritt – „in Wahrheit baut der Athlet da gerade das Fundament für seinen nächsten Erfolg“, so Pezzei.
JETZT ANMELDEN UND PLATZ SICHERN
Am Anfang der neuen Karate-Saison finden die Trainingseinheiten in der Turnhalle im Graf Meinhard Haus statt. Sobald das neue Dojo, die künftige Trainingsstätte in der Sportzone, bezugsfähig ist, werden die Trainingsgruppen neu eingeteilt, was Auswirkungen auf die Trainingszeiten haben wird. Aus Platzgründen werden im Dojo die Trainingsgruppen auf 25 Personen begrenzt, um ein effektives und zielgerichtetes Training zu garantieren. Aus diesem Grunde wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen; sobald eine Trainingsgruppe voll ist, wird eine Warteliste geführt.
Informationen bietet die Internetseite www.karate-muehlbach.it. Anmeldungen nimmt Trainer Martin Pezzei (3391741291) entgegen. // mp


















KURSE AB SEPTEMBER
www.karate-muehlbach.it


PREISRANGGELN
AUF DER GAMPIEL-ALM
Bei herrlichem Sommerwetter wurden am 5. Juli 2026 auf der Gampiel-Alm in Pfunders das traditionelle Preisranggln sowie ein Hogmoarranggln ausgetragen. Insgesamt 46 Ranggler kämpften vor zahlreichen Zuschauern um den Sieg.
Auf 2.047 Metern Seehöhe bot die Alm einmal mehr eine beeindruckende Kulisse für die spannenden Wettkämpfe. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die packenden Begegnungen und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Die große Teilnehmerzahl unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert des Rangglns. Trotz des Aufstiegs auf die Alm nahmen zahlreiche Ranggler und interessierte Zuschauer den Weg gerne auf sich. „Das zeigt eindrucksvoll, dass diese traditionsreiche Sportart weiterhin lebendig ist und von Jung und Alt mit großer Begeisterung gepflegt wird“, freuen sich VSS-Ob -
mann-Stellvertreter Thomas Tiefenbrunner und VSS-Referent Markus Wolfsgruber. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Hüttenbesitzer Manuela Weis-
Alle Preisträger mit VSS-VizeObmann Thomas Tiefenbrunner und VSS-Referent für das Ranggeln, Markus Wolfsgruber.
steiner und Andreas Huber verwöhnten gemeinsam mit ihrem engagierten Team die zahlreichen Gäste mit traditionellen Spezialitäten. // se
DIE SIEGER BEIM PREISRANGGLN
Kinder bis 6 Jahre: 1. Daniel Falk (Terenten); 2. Maximilian Weger (Ahrntal); Schüler 6–8 Jahre: 1. Elias Eschgfäller (Passeier); 2. Paul Pircher (Passeier); 3. Damian Klammer (Ahrntal); Schüler 8–10 Jahre: 1. Jakob Abler (Passeier); 2. Jakob Voitkofler (Ahrntal); 3. Mathias Stocker (Ahrntal); Schüler 10–12 Jahre: 1. Eliah Weger (Ahrntal); 2. Liam Gurtler (Passeier); 3. Laurin Rieder (Terenten); Schüler 12–14 Jahre: 1. Florian Niederbrunner (Ahrntal); 2. Luis Pixner (Passeier); 3. Armin Rauter (Sarntal); Jugend 14–16 Jahre: 1. Martin Unterkalmsteiner (Passeier); 2. Johannes Oberhollenzer (Ahrntal); 3. Simon Pichler (Passeier); Jugend 16–18 Jahre: 1. Alex Weidacher (Terenten); 2. Josef Kofler (Passeier); 3. Markus Stocker (Ahrntal); Allgemeine Klasse III: 1. Benedikt Engl (Terenten); 2. Aron Watschinger (Ahrntal); 3. Christoph Stampfl (Rodeneck); Hogmoar - Schüler-Hogmoar: 1. Luis Pixner (Passeier); 2. Raphael Lechner (Terenten); 3. Benedikt Kofler (Sarntal); Jugend-Hogmoar: 1. Alex Weidacher (Terenten); 2. Johannes Oberhollenzer (Ahrntal); 3. Johannes Pichler (Passeier); Hogmoar (Allgemeine Klasse): 1. Christoph Stampfl (Rodeneck); 2. Benedikt Engl (Terenten); 3. Aron Watschinger (Ahrntal); //

INTERNATIONALES JUGENDHANDBALLFEST BEGEISTERT
Mit 109 Mannschaften aus sechs Nationen war die 39. Auflage des „HBCup-Südtirol“ erneut ein Treffpunkt des internationalen Jugendhandballs. Neben spannenden Spielen standen vor allem der sportliche Austausch und das Miteinander im Mittelpunkt.
Sand in Taufers war vor kurzem Gastgeber der 39. Ausgabe des „HBCup-Südtirol“. Insgesamt 109 Mannschaften aus sechs Nationen nahmen am traditionsreichen Jugend-
handballturnier teil und sorgten in den Altersklassen U13 bis U18 für ein sportlich hochklassiges Wochenende. Insgesamt wurden 295 Spiele ausgetragen. Dabei bot das Turnier den jungen Handballerinnen und Handballern nicht nur die Möglichkeit, sich mit internationalen Teams zu messen, sondern auch neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu schließen. Gemeinsame Abendveranstaltungen förderten den Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern. Für die Organisation zeichnete erneut der SSV Taufers Handball verantwortlich. Unterstützt von mehr als 130 freiwilligen Helferinnen und Helfern gelang ein reibungsloser Ablauf der Großveranstaltung. Auch die Bevölkerung von Sand in Taufers trug mit ihrer Gastfreundschaft zum Gelingen des Turniers bei. Aus sportlicher Sicht durfte sich der Gastgeber ebenfalls über Erfolge freuen: Sowohl die U16- als auch die U18-Mädchenmannschaft des SSV Taufers Handball entschieden ihre Finalspiele für sich und sicherten sich damit die Turniersiege in ihren Altersklassen. Mit dem erfolgreichen Verlauf der 39. Ausgabe richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr: 2027 feiert der HBCup-Südtirol in Sand in Taufers sein 40-jähriges Jubiläum. // rewe


Schwimmen zwei Igel durchs Meer. Sagt der eine: „Das mit dem Schlauchboot war keine gute Idee!“
Die Krebsparade
Für die große Parade haben sich die Krebse richtig fein gemacht. Jeder will der Schönste sein. Aber leider muss Herbert feststellen, dass ein Krebs das gleiche Design hat wie er... Welcher Krebs ist es?
die 10 Unterschiede!
Lösungen auf Seite 62
Beim Sandburg bauen... haben Ida und Uwe Idas Sandspielzeug verlegt. Hilfst du es zu nden?
Kinder-Sudoku:
Fülle die 13 freien Felder mit den fehlenden Zahlen aus. Die grünen Linien unterteilen die 4 Bereiche. In jedem Bereich müssen alle Zahlen von 1 bis 6 stehen. Aber Achtung, es darf sowohl waagerecht wie senkrecht keine Zahl doppelt stehen.
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•ganzjährig geöffnete Partnerpraxis für Vorund Nachbehandlungen in VINTL
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• eine der größten Kliniken Ungarns mit 45-jähriger Erfahrung
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•bestens ausgestattete Räumlichkeiten und 21 hochqualifizierte Zahnärzte
• bestens ausgestattete Räumlichkeiten und 21 hochquali zierte Zahnärzte
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• Top-Qualität und beste Behandlungsmöglichkeiten für Angstpatienten auch im Dämmerschlaf
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•wöchentlicher Transfer im Dental-Taxi
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•Professionalität und Herzlichkeit sprechen für uns
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339 10 70 714
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Kleiderkammer
Bruneck
Offener Kleiderschrank - der Pfarr-Caritas im Gedi Center, Rienzfeldstr. 30A: Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 - 17.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 - 11.00 Uhr und jeden letzten Samstag im Monat von 9.30 - 17.00 Uhr
Kleiderkammer vom Vinzenzverein Bruneck Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Mühlgasse 2
Toblach
Kleiderkammer der Vinzenzvereinigung Toblach Öffnungszeiten: jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.
Recyclinghof
Gemeinde Bruneck
Öffnungszeiten:
Dienstag u. Donnerstag:
07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr
Selbsthilfegruppen
Bruneck
Parkinson Selbsthilfegruppe Pustertal:
Wir sind in den Sommerferien. Im Herbst sind wir wieder da. Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen
Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen.
Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com
Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin.
Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal macht Sommerpause bis Oktober 2026.

Angehörige & Freunde von Alkoholikern
Kontakt Südtirol: 0474 944 469
Treffen: Bruneck (Seeböckhaus) am Dienstag, 15.00 Uhr und Brixen (Domgasse 2) jeden 2. + 4. Montag im Monat, 15.00 Uhr
Lebenshilfe
Südtiroler Krebshilfe
WIR SIND FÜR SIE DA!
Kapuzinerplatz 9 – 39031
Bruneck, Tel. 0474 551327
Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr
Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr
Verein Frauen helfen Frauen
Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ), Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung
MIP Pustertal:
Beratung für Männer in belastenden Lebenssituationen. Dantestraße 2m, Bruneck. Öffnungszeiten: Mo/Mi 14-19
Uhr, Fr 8-12 Uhr. Angebote: psychologische, rechtliche Beratung & Familienmediation. Infos: www.mip-pustertal.it, Tel. 340 1896431.
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VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Zahnklinik
T. 0474
550 830 • info@pz-media.it
Rubrik: Veranstaltungen ohne Gewähr
Bruneck / Reischach
Sommer-Bauernmarkt
Jeden Freitag von 07.30-12.30 Uhr auf dem Graben
Wochenmarkt
Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz
Kinderkino im UFO:
Am Dienstag 28.07.2026 ab 17.00 Uhr: Arielle, die Meerjungfrau - dt. Sprache
Open Air Kino beim UFO:
Am Do. 23.07.2026 ab 21.00
Uhr: Father Mother Sister Brother - it. Sprache
Am Di.28.07.26 ab 21.00 Uhr:
Alter weißer Mann - dt. Sprache
Der große Flohmarkt
Von Donnerstag, 30.07. bis Sonntag, 02.08.2026 durchgehend von 9:00 bis 17:00 Uhr im „Haus am Anger“ Reischach
Bruneck Live
An den Freitagen 24.07., 07.08. und 22.08.sowie Mittwoch
29.07., 05.08 und 19.08. jeweils ab 18.00 Uhr auf dem Tschurtschenthaler-Platz
Fahrzeug- und Fahrradsegnung in Bruneck
Am Samstag, den 25.07.2026, um 10:30 Uhr beim Autohaus
Moser in Bruneck
Flohmarkt in Bruneck
Am Freitag 14.08.2026 von 7.00 - 17.00 Uhr am Rathausplatz
St. Georgen
Strudelfest des Kirchenchor
Am Sonntag, 02.08.2026 von 11.00 - 17.00 Uhr im Flatschwaldile
St. Sigmund
Zimita Kirschta
Am Samstag, 25.07 ab 19.00
Uhr und Sonntag, 26.07.2026 ab 10.30 Uhr am Dorfplatz
Vintl
Jubiläumsfest der Jugendkapelle
Vom Freitag, 24. ab 20.00 Uhr, Samstag 25. ab 12.00 Uhr und Sonntag, 26.07.2026 ab 10.30 Uhr am Festplatz im Zentrum
Terenten
Sommertreff in Terenten
Am Donnerstag 23.07. und 06.08. und Freitag 31.07.2026 ab 19.30 Uhr beim Musikpavillon
Pfalzen
Pfolzna Pfinzta
Am Donnerstag 23.07. und am 13., 20., und 27.08.2026 jeweils von 18.30 - 23.00 Uhr im Dorf
Sand in Taufers
Tauferer Straßenküche
Ab Dienstag, dem 07.07. bis 25.08.2026, jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr im Zentrum.
Ahrntal
Montagskinos in St. Johann
Am 27.07. um 20.30 Uhr im Foyer der Mittelschule: Was will der Lama mit dem Gewehr?
Ahnga Hoamatfest
Am Samstag 25 .07.26 ab 18.00 Uhr am Festplatz in St. Johann
Nasen
Kirchtag in Nasen
Am Samstag, 25.07 ab 18.00
Uhr und Sonntag, 26.07.2026 ab 11.00 Uhr am Dorfplatz
Olang
Bauernmarkt Hof&Hand
LÖSUNGEN: SUDOKU, KREUZWORT- UND KINDERRÄTSEL
Am Mittwoch 12.08.2026 von 16.00 bis 19.00 Uhr
Welsberg Taisten
150 Jahrfeier - FF Welsberg
Vom Freitag, 24.07. ab 18.00 Uhr, Samstag 25.07. ab 11.00 Uhr und Sonntag, 26.07.2026 ab 8.00 Uhr in der Sportzone
Rasen Antholz
Sommerfest der MK Oberrasen
Vom Samstag, 25.07. ab 18.00 Uhr bis Sonntag, 26.07.2026 ab 11.00 Uhr beim Musikpavillon
Toblach
Kulinarischer Sommerabend
Am Mittwoch 29.07.2026 ab 18.00 Uhr im Dorfzentrum Flohmarkt in Toblach
Am Sa.25.07. und den Donnerstagen 06. & 20.08.2026 jeweils 8.00-14.00 Uhr im Dorfzentrum
Innichen
Dolomythos Summer-Fest
An den Donnerstagen 23. und 30.07. und 06.08.2026 von 17.00 bis 22.00 Uhr auf dem Dolomythos-Freigelände Antikmarket
An den Sonntagen 02. und 30.08.2026 von 8.00-18.00 Uhr auf dem Dolomythos-Freigelände Dorfplatzfreuden
Am Donnerstag, 23.07. und am 13., 20., und 27.08.26 jeweils ab 17.00 - 22.00 Uhr im Zentrum.
Sexten
Sommer-Park-Fest
Am Freitag, 24. und Samstag, 25.07.2026 am kleinen See am Ende des Parkwegs

Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol
Bruneck | Tel. 378 083 2750
TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt. Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr. Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.
24. – 31. 07. 2026
Apotheke SebatumSt. Lorenzen Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr
Tel. Erreichbarkeit: 00:0018:59 Uhr, Tel. 0474 476068
Apoteca Alta Badia - Abtei Öffnungszeiten 09:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0471 847152
Schlossapotheke - Welsberg Öffnungszeiten: 08:30 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr
Tel. Erreichbarkeit: 00:0023.59 Uhr, Tel. 331 9116797
31.07. – 07. 08. 2026
Apotheke Kron - Reischach Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr
Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 548440
Die Krebsparade
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Apotheke Pütia - St. Martin in Thurn, Öffnungszeiten: 08:00 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr
Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 523020
Karbacher Sexten - Sexten Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00
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