Die Mülldeponie als Spiegelbild unserer Gesellschaft 42 Meraner Festspiele mit starker Pustertaler Beteiligung 45 80 Jahre Südtiroler Künstlerbund: Humana Identitas 46
BILDUNG & SCHULE
Stadtbibliothek Bruneck: Die perfekten Lesetipps 50 Kinderbuch: Franziskus, Klara und Antonius im Mittelpunkt 52
SPORT & FREIZEIT
Karate Mühlbach: Entwicklung, Erfolg und Begeisterung 54 Yoseikan Budo: Rückblick auf ein erfolgreiches Trainingsjahr 55
SONDERTHEMA
Das Hüttenpanorama - Wandern, Sport und Freizeit 57 SERVICE
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Titelbild: Markus Ranalter
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Am vergangenen Dienstag, den 23. Juni 2026, trat die Reform des Autonomiestatuts in Kraft. Damit hat ein wichtiger politischer Ablauf seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden, der erstaunlich geräuschlos und vor allem zügig verlaufen ist. Während andere Verfassungsreformen oft von hitzigen Debatten, parteipolitischen Scharmützeln und jahrelangen Verzögerungen begleitet werden, ging diese Reform innerhalb eines Jahres durch beide römische Parlamentskammern. Das allein zeigt, welchen Stellenwert die Südtirol-Autonomie inzwischen in Rom genießt.
Doch die eigentliche Bedeutung dieser Reform liegt nicht in den neuen Zuständigkeiten für Raumordnung, Umwelt, Handel oder Straßenwesen. Entscheidend ist etwas anderes: Südtirol erhält Handlungsspielräume zurück, die in den vergangenen Jahrzehnten durch Urteile des Verfassungsgerichtshofes schrittweise eingeschränkt worden waren. Die Reform ist damit weniger eine Revolution als vielmehr eine Wiederherstellung dessen, was viele als den ursprünglichen Geist der Autonomie betrachten. Das ist zweifellos ein Erfolg. Allerdings geht die Arbeit jetzt massiv weiter.
Zu oft wurde in Südtirol in den vergangenen Jahren über Kompetenzen gesprochen und auf das „böse Rom“ verwiesen. Künftig wird man jedoch daran gemessen werden, was aus diesen Kompetenzen konkret gemacht wird. Mehr Zuständigkeiten allein lösen nämlich noch keine Wohnbauprobleme. Sie schaffen keine zusätzlichen Pflegekräfte, keine besseren Verkehrsverbindungen und keine schnelleren Verwaltungsabläufe. Autonomie ist kein Selbstzweck. Sie entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie das Leben der Menschen - aller Menschen! - spürbar und nachhaltig verbessert. Politik ist dann zielführend, wenn sie umfassend und für alle gemacht wird.
Genau deshalb ist die Mahnung des früheren Parlamentariers und Verfassungsrechtlers Karl Zeller so wichtig. Er verweist darauf, die neuen Spielräume mit Augenmaß umzusetzen und zu nutzen. Luis Durnwalder hat die Südtiroler einmal mit jungen Haflingern verglichen, die voller Kraft losstürmen, aber mitunter auch leitende Zäune brauchen. Das passt auch für die neuen Zuständigkeiten. Wer nämlich jetzt versucht, diese maximal auszureizen, riskiert neue Konflikte vor Ort und mit Rom. Eine kluge Politik zeichnet sich nicht dadurch aus, wie weit sie gehen kann, sondern dadurch, wie umsichtig und nachhaltig sie handelt. Das dürfen wir nie vergessen!
Die Reform stärkt Südtirol auch auf einer anderen Ebene. Künftige Änderungen des Autonomiestatuts sollen nicht mehr ohne das Einvernehmen des Landtags möglich sein. Damit wird ein wichtiger Schutzmechanismus eingebaut, welcher der Autonomie zusätzliche Stabilität verleiht. Nichtsdestotrotz sollten wir nicht den Fehler machen, die Reform als Endpunkt zu betrachten. Autonomie ist kein Denkmal, das einmal errichtet wird und dann unverändert bestehen bleibt. Sie lebt davon, dass sie ständig an neue gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen angepasst wird. Das nennt man dann übrigens Fortschritt!
Mit Disziplin, Leidenschaft und Herz zur Hyrox-Weltspitze
Der Traum von der magischen Stunde war zum Greifen nah. Nur 59 Sekunden fehlten Markus Baumgartner bei der Hyrox-Weltmeisterschaft in Stockholm, um die prestigeträchtige Marke von einer Stunde zu knacken. Doch auch ohne diese Schallmauer zu durchbrechen, hat der 23-jährige Sportwissenschaftsstudent aus St. Georgen etwas Außergewöhnliches erreicht: Er gehört zu den besten Hyrox-Athleten der Welt.
von Reinhard Weger
Als Markus Baumgartner am Ende seines Rennens in der Strawberry-Arena von Stockholm auf die Anzeigetafel blickte, standen dort 1:00:59 Stunden. Eine neue persönliche Bestzeit. Platz 35 in seiner Altersklasse der 16- bis 24-Jährigen. Rang 126 unter mehr als 750 Athleten in der hochkarätigen PRO-Klasse.
Die Enttäuschung über die knapp verpasste Stunde wich schnell dem Stolz auf eine außergewöhnliche Leistung. Schließlich hatte sich der Südtiroler ausgerechnet bei der Weltmeisterschaft, dem wichtigsten Wettkampf des Jahres, deutlich gesteigert. Seine bisherige Bestmarke von 1:02:16 Stunden, aufgestellt in Wien, unterbot er um mehr als eine Minute.
Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden. Ich habe alles gegeben!
Markus Baumgartner
„Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden –ich habe alles gegeben“, sagt Baumgartner nach dem Rennen. „Schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, dass es ein schwieriges, mental hartes Rennen wird. Die Wall Balls sind heute richtig gut gegangen und haben mir zum Schluss noch einmal Energie gegeben. Die Atmosphäre in der Arena war unglaublich und hat mich zusätzlich gepusht.“
Die Hyrox-Sportart ist weltweit im Vormarsch und kombiniert Ausdauer, Kraft und maximalen Einsatz.
VOM PUSTERTAL AUF DIE WELTBÜHNE
Dass Markus Baumgartner heute zur internationalen Hyrox-Elite zählt, ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit. Der gebürtige St. Georgener studiert derzeit Sportwissenschaften in Wien und steht kurz vor seinem Masterabschluss. Neben dem Studium arbeitet er als Skilehrer und Personal Trainer. Theorie und Praxis gehen bei ihm Hand in Hand. Sein Weg zur Weltmeisterschaft führte über zahlreiche nationale und internationale Wettkämpfe. Den entscheidenden Schritt schaffte er Anfang Dezember 2025 beim Hyrox-Rennen in Verona. Dort belegte er in der
anspruchsvollen PRO-Kategorie den zweiten Platz seiner Altersklasse und sicherte sich damit das begehrte Ticket für Stockholm. Es folgten weitere starke Leistungen. In Wien gewann er seine Altersklasse und stellte seine damalige persönliche Bestzeit auf. Auch in Berlin bestätigte er mit einer weiteren Zeit knapp über 62 Minuten seine hervorragende Form.
EIN SPORT, DER KÖRPER UND GEIST STARK FORDERT Hyrox gilt als eine der am schnellsten wachsenden Fitnesssportarten der Welt. Das
Alle Fotos: Markus Ranalter
Wettkampfformat verbindet Ausdauer und Kraft in einzigartiger Weise. Achtmal müssen die Athleten einen Kilometer laufen, dazwischen warten acht funktionelle Stationen – vom „SkiErg“ über Schlittenziehen und Schlittenschieben bis hin zu Farmers Carry, Rudern, Sandbag Lunges und den berüchtigten Wall Balls am Ende des Rennens. Gerade diese Mischung macht den Reiz, aber auch die Schwierigkeit aus.
In einem Hyrox-Rennen gibt es keine Verschnaufpause. Man muss ständig Entscheidungen treffen, das Tempo kontrollieren und gleichzeitig die Belastung an den Stationen bewältigen. Es ist genauso ein Kampf im Kopf wie im Körper. Die Weltmeisterschaften in Stockholm haben darüber hinaus gezeigt, wie stark die Konkurrenz inzwischen geworden ist. Rund 6.000 Athletinnen und Athleten aus aller Welt waren für die Titelkämpfe qualifiziert. Nur etwa 0,5 Prozent aller HyroxTeilnehmer schaffen überhaupt den Sprung zu einer Weltmeisterschaft.
UNTERSTÜTZUNG AUS DER HEIMAT
Auch wenn Stockholm weit entfernt liegt, war die Heimat für Markus Baumgartner stets präsent. Zahlreiche Freunde begleiteten ihn nach Schweden, viele weitere verfolgten das Rennen von Südtirol aus. Die vielen Nachrichten aus der Heimat freuen einen Athleten wie ihn natürlich. Zu wissen, dass so viele Menschen mitfiebern, gibt zusätzliche Motivation.
Gerade dieser Rückhalt ist wertvoll. Denn hinter jeder Wettkampfminute stehen unzählige Trainingsstunden, frühe Morgenläufe, intensive Kraftsessions und viele persönliche Entbehrungen.
DER BLICK GEHT BEREITS
WIEDER WEITER NACH VORNE
Nach den intensiven Monaten der Vorbereitung gönnt sich Baumgartner nun zunächst eine kurze Pause. Zwei Wochen möchte er seinem Körper Zeit zur Erholung geben. Danach beginnt bereits die Planung für die nächsten Ziele. Die Marke von unter einer Stunde bleibt dabei weiterhin im Fokus. Dass sie erreichbar ist, hat er in Stockholm eindrucksvoll gezeigt. Nur 59 Sekunden trennten ihn von diesem Meilenstein. Natürlich hätte er gerne die Stunde geknackt. Aber die Motivation ist groß, das zu packen. Wer den jungen Pustertaler kennt, der weiß, dass diese Geschichte noch lange nicht zu Ende ist. Mit Disziplin, Ehrgeiz und einer großen Leidenschaft für seinen Sport hat sich Baumgartner bereits einen Platz unter den besten Hyrox-Athleten der Welt erarbeitet. Die nächsten Kapitel dürften noch einige spannende Erfolge bereithalten. Herzliche Gratulation und weiter so! //
HYROX – EIN FITNESSSPORT IM WELTWEITEN AUFWIND
Hyrox kombiniert Ausdauer und Kraft zu einem standardisierten Wettkampfformat: Achtmal ein Kilometer Laufen, dazwischen jeweils eine funktionelle Übung an acht Stationen – darunter „SkiErg“, Schlittenziehen und -schieben, Burpee Broad Jumps, Rudern, Farmers Carry, Sandbag Lunges und Wall Balls. Weil die Strecke an jedem Austragungsort identisch ist, sind die Zeiten weltweit direkt vergleichbar.
Der 2017 in Hamburg gegründete Sport wächst seit Jahren rasant. In der Saison 2025/26 gingen weltweit über eine Million Menschen bei Hyrox-Rennen an den Start. Für die Weltmeisterschaft qualifizieren sich nur rund 0,5 Prozent der schnellsten Athletinnen und Athleten –dass mit Markus Baumgartner ein Südtiroler dazugehört, unterstreicht sein hohes Leistungsniveau. //
Tolle Unterstützung durch sein Team: Markus Baumgartner (Zweier von links) nach dem Bewerb. Foto rechts oben: Nach den Strapazen in Siegerpose!
Sexualkunde: Ein gefährlicher Rückschritt für Frauenrechte in Rom
Die Entscheidung in Rom, Unterricht in Sexual- und/oder Beziehungskunde an Grund- und Mittelschulen künftig nur noch mit dem Einverständnis beider Elternteile durchzuführen, untergräbt den Schutz und die Bildung von Kindern und Jugendlichen. Sexual- und/oder Beziehungskunde ist eine präventive Maßnahme gegen Gewalt, Diskriminierung und Fehlinformationen. Wenn die nächsten Generationen nicht altersgerecht und evidenzbasiert über Körper, Einvernehmlichkeit, Grenzen und sexuelle Gesundheit informiert werden, steigt das Risiko von Gewalt, Schamgefühlen und falschen Rollenvorstellungen – gerade in einem Umfeld, das traditionelle Geschlechterrollen und toxische Männlichkeitsnormen weiter verfestigen kann.
Erschüttert nehmen wir auch die öffentlichen Aussagen des Gründers der neugegründeten Partei „Futuro Nazionale “, Roberto Vannacci, zur Kenntnis, der den eigenen Straftatbestand für Feminizide ablehnt, da es diese gar nicht geben würde. Solche Verharmlosungen wissenschaftlich belegter Phänomene sind gefährlich: Sie delegitimieren Opfer, schmälern die Dringlichkeit von Präventionsmaßnahmen und blockieren sinnvolle politische Antworten. Femizide sind ein reales, globales und in Italien ebenso wie in vielen anderen Ländern vorhandenes Problem; sie sind das äußerste Symptom eines gesellschaftlichen Klimas, in dem Gewalt gegen Frauen nicht ausreichend bekämpft wird.
Die Kombination aus rückläufigen Bildungsstandards, politischer Verharmlosung von Gewalt gegen Frauen und der weiteren Legitimierung traditioneller Geschlechterbilder schafft einen Nährboden
für toxische Männlichkeit. Toxische Männlichkeit – verstanden als ein System schädlicher Normen, das Dominanz, emotionale Unterdrückung und Gewaltverhalten belohnt – führt nicht nur zu individuellen Tragödien, sondern blockiert auch gesellschaftlichen Fortschritt. Wir warnen davor, dass die aktuellen Signale aus der Politik die Rechte und die Sicherheit von Frauen in Frage stellen und etablierte Errungenschaften der Gleichstellung gefährden. Wir unterstützen nachdrücklich die Haltung des Landeshauptmanns und des zuständigen Landesrates für Chancengleichheit, Arno Kompatscher, welcher erklärt hat: „Nie mit Vannacci“ und erwarten uns dieselbe Stellungnahme auch seitens der Regierungsparteien auf Gemeindeebene und von allen politischen Kräften.
Deshalb fordern wir unverzüglich:
• Klare politische Distanzierung von Verharmlosungen und Leugnungen geschlechtsspezifischer Gewalt; Anerkennung empirischer Befunde zu Femiziden und geschlechtsspezifischer Gewalt.
• Die Rücknahme oder Neubewertung sämtlicher Maßnahmen, die evidenzbasierte Sexual- und/oder Beziehungspädagogik behindern; stattdessen verpflichtende, wissenschaftlich fundierte Sexualaufklärung in Schulen, die Themen wie Einvernehmlichkeit, Gewaltprävention, Geschlechterrollen und sexuelle Gesundheit behandelt.
• Konkrete Maßnahmen gegen toxische Männlichkeit in Bildung, Arbeitswelt und Öffentlichkeit: verpflichtende Sensibilisierung für Lehrkräfte, Präventionsprogramme für Jungen und Männer und stärkere Förderung gewaltfreier Rollenbilder.
• Beschleunigte Umsetzung des Gleichstellungsaktionsplans mit klaren Zeitplänen, finanzieller Ausstattung und unabhängiger Evaluation. Der Aktionsplan muss verbindliche Maßnahmen enthalten, die kurz- und mittelfristig die Sicherheit, Teilhabe und ökonomische Unabhängigkeit von Frauen stärken.
• Stärkere Unterstützung für Opfer: ausreichende Finanzierung für Frauenhäuser, Familienberatungsstellen, Schutzunterkünfte und Unterstützungszentren, Rechtsbeistand und einfache Zugänge zu Unterstützungssystemen.
Wir rufen alle politischen Akteurinnen und Akteure, Bildungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und die breite Öffentlichkeit auf, eindeutig Stellung zu beziehen. Rechte, die sich über Jahrzehnte hart erkämpft wurden, dürfen nicht in Frage gestellt oder aus politischen Opportunismus aufgegeben werden. Gleichstellung ist kein Privileg, sondern eine demokratische Grundlage und eine Frage der menschlichen Würde.
Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen steht bereit, um Dialog, Aufklärung und gemeinsame Maßnahmen voranzutreiben. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn elementare Rechte und Schutzmechanismen ständig in Frage gestellt und folglich abgeschwächt werden. Jetzt zählt politischer Mut, klarer Handlungswille und die rasche Umsetzung des Gleichstellungsaktionsplans – zum Schutz heutiger und zukünftiger Generationen.
Ulrike Oberhammer • Die Präsidentin Nadia Mazzardis • Die Vizepräsidentin
Kapitalisierung des öffentlichen Raumes: ein Paradox
Wir erinnern uns an Jeff Bezos’ Hochzeit in Venedig im Juni 2025, als große Teile der Stadt für das Event gesperrt und aus Sicherheitsgründen militarisiert wurden. Heuer war die Hochzeit der Sängerin Dua Lipa dran, die in den vergangenen Tagen in Palermo gefeiert hat. Auch dieses Mal wurden ganze Plätze zum Eigennutzen abgesperrt. In beiden Fällen hat die lokale Bevölkerung protestiert: „Unser Platz ist nicht euer Wohnzimmer!“, so der Slogan in der sizilianischen Hauptstadt.
Beide Orte haben ihre Probleme mit steigenden Preisen und voranschreitender Wohnungsnot, beides auch der touristischen Entwicklung zuzuschreiben. Die internationale Sichtbarkeit, die die Stadt mit ihren öffentlichen Räumen zu einer puren Szeno -
graphie degradiert, hilft dabei nicht. Immer in diesen Tagen erleben wir auch die große Empörung in Albanien, wo Ivanka Trump und Jared Kushner auf der Insel Sazan im Naturschutzgebiet Zvernec ein Luxusresort bauen wollen. Es sollen bis zu 10.000 Zimmer innerhalb von zehn Jahren entstehen. Der albanische Premier Rama unterstützt die Aktion vehement. Auch bei uns in Südtirol lassen die Zeichen eine ähnliche, wenn auch in kleinerem Maße stattfindende Kapitalisierung des Gemeinwohls erkennen. Am Pragser Wildsee kann man Slots für private Hochzeitsevents mieten, auf den Dolomitenpässen bietet man Rennfahrten mit privater Eskorte an, am Berg veranstaltet man Konzerte und DJSets und der Hofburggarten in Brixen wird
zum Vergnügungspark umgestaltet. Als wäre der öffentliche Raum privates Gut! Der Tenor ist klar: Wer bezahlt, kann haben. Ein gravierendes Zeichen von sozialer Verarmung. Das Bewusstsein dafür, dass der Lebensraum öffentlich ist und bleiben soll, geht verloren. Dabei sollte klar sein: Der öffentliche Raum, unsere Natur, unsere Plätze, gehören allen und sollen für alle zugänglich bleiben, ohne Ausnahmen. Der öffentliche Raum soll und darf keinen Preis haben.
Elide Mussner
Mitglied der Kerngruppe des Südtiroler Netzwerks für Nachhaltigkeit und Präsidentin des Bildungsausschusses in Abtei
LEUCHTENDES BEKENNTNIS IM PUSTERTAL
65 Jahre Feuernacht
Anlässlich des 65. Jahrestages der Feuernacht vom 11. Juni 1961 setzten die Bereiche des Schützenbezirks Pustertal mit Bergfeuern, Lichtinstallationen und leuchtenden „65“-Schriftzügen sichtbare Zeichen des Gedenkens. Mit den Aktionen wurde an die historischen Ereignisse der Feuernacht
und an jene Menschen erinnert, die sich damals für die Anliegen Südtirols einsetzten. Zugleich wurde der Opfer, Leidtragenden und all jener gedacht, die in den darauffolgenden Jahren von Verhaftungen, Gerichtsverfahren und anderen Folgen der politischen Auseinandersetzungen betroffen waren.
Eine Leuchtschrift mit der Zahl 65 und der Tiroler
Die Gedenkzeichen waren an mehreren Orten im Pustertal zu sehen, darunter in Steinhaus im Ahrntal, bei Burg Taufers, oberhalb von Stegen sowie am Piz da Peres in Ladinien. Die Initiatoren wollten damit einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten und an ein prägendes Kapitel der Südtiroler Zeitgeschichte erinnern. // rewe
Da war viel Arbeit nötig: Das Bergfeuer mit 65 am Eggerberg in Niederdorf.
Eine schöne Leuchtschrift beim Bruginöil-Hof bei der Burg Taufers in Sand.
Bergfeuer mit der Zahl „65“ neben einigen Höfen in Terenten.
Eine der vielen Schützen-Projektionen mit „65 Jahre Feuernacht“ in Steinhaus.
Fahne oberhalb Stegen.
Weitum sichtbar war das Bergfeuer mit 65 am Piz da Peres in Ladinien.
„KRONPLATZHÜTTE“
ALTES HAUS UNTER NEUER FÜHRUNG
Die Sektion Bruneck des CAI (Club Alpino Italiano) hat die „Kronplatzhütte“ heuer im Frühjahr dem aus Agordo stammenden, doch seit Jahren schon in Bruneck ansässigen Küchenmeister Gianluca Carlin verpachtet, der somit in die Fußstapfen von Egon Dworak trat, welcher das Schutzhaus vorher zehn Jahre lang erfolgreich bewirtschaftet hatte. Der famoseste aller Pächter war wohl Sepp Ellemunt, allseits als „Kronplatz Sepp“ bekannt und genannt. Drei Jahrzehnte hatte er die Berghütte im Pacht (1939 – 1971), bevor er dem CAI die Schlüssel zurückgab und sein eigenes Versorgungshaus - das Gipfelrestaurant - aufsperrte (1971). Mit dem Ausscheiden von Sepp ging die Führung des familieneigenen Gastronomiebetriebes an dessen Sohn Eugen über.
GUTES AUS HEIMISCHER PRODUKTION
Nach Sepp Ellemunt ist Gianluca Carlin nun schon der siebte Pächter des Schutzhauses. Als erfahrener Koch mit besten Referenzen
will der „Agordino“ bei Sepp’s sprichwörtlicher Gastfreundschaft ansetzen. Darüber hinaus folgt er den Leitlinien einer fürsorglichen, kreislauforientierten Küche, woraus folgt, dass der Hüttenwirt sich soweit wie möglich auf die Verwertung von saisonalen Produkten aus der engeren Umgebung stützt und somit insbesondere die Zusammenarbeit mit lokalen Lebensmittelerzeugern sucht. Das Haus verfügt über einen Speisesaal für etwa 100 Personen, 8 Zimmer, 16 Betten. Die Berghütte erfüllt den Standard eines Klimahauses B.
Drei Jahrzehnte lang gab es auf dem Kronplatz zwei Berghütten: Eine gehörte eben dem CAI, die andere dem AVS. Letztere wurde anfangs der Sechzigerjahre des 20sten Jahrhunderts erbaut, jedoch noch mit Auslauf desselben an die Kronplatz AG verkauft; in der Folge ließ dieselbe das „Brunecker Haus“, wie es hieß, niederreißen und an seiner Stelle das „Kron-Restaurant“ errichten (1997).
WENN SCHILDER SCHWEIGEN
Verdeckte oder schwer beschädigte Verkehrszeichen sind rechtlich irrelevant.
Verkehrszeichen sind dazu da, den Verkehr zu regeln, will heißen, für mehr Sicherheit der Verkehrsteilnehmer (Auto, Moto, Fahrrad, Fußgänger) zu sorgen. In diesem Sinne hat die Gemeinde Bruneck für den inneren Stadtbereich kürzlich ein Verkehrslimit von 30 km/h erlassen. Sie beabsichtige dadurch den Bürgern mehr Sicherheit zu gewähren und deren Lebensqualität zu heben, so die Verlautbarung der behördlichen Wür-
denträger. Die Maßnahme an sich ist anerkennenswert, doch Fakten lassen an der Intentionalität der Botschaft Zweifel aufkommen. Warum?
Man denke beispielsweise an die bis zur Unkenntlichkeit verblassten Zebrastreifen in und außerhalb der Stadt; man denke an die überwachsenen, durchs Laubwerk hervorschielenden Vorschriftszeichen oder an die durch Bauarbeiten bis zur Sinnlosigkeit entstellte Visualität von Bodenmarkierungen; nicht außer Acht zu lassen ist außerdem der Schilderwahn, dem man da und
DER BLICK ZURÜCK
Die damals amtierenden AVS-Funktionäre Günther Adang und Hermann Lehmann begründeten den Verkauf des Schutzhauses bei gleichzeitiger Auflassung des bergsteigerischen Stützpunktes am Kronplatz mit der touristischen Rundumerschließung des Berges, weshalb das Schutzhaus seiner Bestimmung und Funktion verlustig geworden sei. Mit dem Verkaufserlös (in etwa 1,5 Milliarden Lire) finanzierte die Sektion Bruneck des AVS dann u. a. das im Gedenken an Friedl Mutschlechner errichtete Berghaus“ in Innervillgraten. Bekanntlich ist der Brunecker Extrembergsteiger 1991 am Manaslu, wo er gemeinsam mit Hans Kammerlander und Karl Großrubatscher unterwegs war, vom Blitz erschlagen worden. Der Grödner Karl Großrubatscher war schon kurz zuvor in den Tod gestürzt. Hans Kammerlander schaffte irgendwie den Weg zurück ins rettende Hochlager. Er überlebte. // wp
dort antrifft. Und schließlich stößt man speziell in Ortsbereichen immer wieder auf zu tief montierte Geschwindigkeitsbegrenzungs-Schilder, die der Verdeckung durch Fahrzeuge oder auch nur durch Personen ausgesetzt sind. Dass hart an Kurvenausgängen eingerichtete Zebrastreifen Fußgänger mehr gefährden als schützen, sei auch noch erwähnt.
Die aufgezählten Missstände, sie betreffen nicht allein Bruneck, sind der Verkehrssicherheit bestimmt nicht zuträglich, dabei wäre deren Beseitigung vielfach kurzfris-
tig und zumeist bei geringem Aufwand möglich. Es ist auch davon auszugehen, dass die Sicherheitsorgane (Staats- und Lokalpolizei, Carabinieri, Finanz- und Forstwache) in Erfüllung ihres Sicherheitsauftrages allenfalls gesichtete Missstände protokollarisch festhalten und dem Eigentümer der jeweiligen Straße zwecks Beseitigung vermelden. Diesem obliegt es dann, sie zu beseitigen.
Autofahrern gegenüber erhobene Verkehrsstra fen in Präsenz grob tadeliger, nicht klar erkenn barer oder ordnungswidrig angebrachter Ver kehrsschilder sind ohnehin nur Futter für den Papierschredder; ergo haben die Gemeinden jedes Interesse, den Beanstandungen nachzu gehen, die Mängel zu beheben und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Wiederho lungsfällen zu treffen.
// wp
HERZ-JESU
Der Herz-Jesu-Sonntag ist der deklarierte Festtag der Schützen, aber nicht nur, wie das Bild besagt. // wpz
NIE DAGEWESEN
Die WM hat das fußballer’sche Geschehen hierzulande ziemlich an den Rand gedrängt. Sicherlich ist niemandem der Verbleib des FC Südtirol in der italienischen Serie B entgangen, auch nicht, dass die Gesellschaft einen neuen Sportdirektor verpflichtet hat. Die Trainerposition wird ebenfalls neu besetzt. Weniger bekannt,
„Entri Signora, La prego! Il Sacro Cuore di Jesú batte per tutti!”. wpz
fürs Pustertal aber umso wichtiger und erfreulicher ist es, dass mit dem ASV Bruneck, ASC St. Georgen und dem ASV Ahrntal erstmals drei Pusterer Mannschaften zugleich in der Oberliga (Eccellenza), der fünft höchsten Liga im italienischen Fußballverband (FIGC/LND), ihre Meisterschaft 2026/27 bestreiten werden. Insbesondere die Derbys dürften dabei zu Publikumsmagneten werden.
Und weil wir schon beim Fußball sind, sei noch erwähnt, dass dem Olanger Sportplatz eine umfassende Sanierung ins Haus steht. Kostenpunkt: ca. 25.000 Euro. Bekanntlich musste der Platz während der Olympischen Spiele als Autoabstellplatz herhalten und wurde dabei, was zu erwarten war, stark beschädigt. Die Instandsetzungskosten sollen dem Vernehmen nach von der Provinzverwaltung getragen werden. // wp
BERUFSSCHÜLER ENTWICKELN ESCAPE-ROOM FÜR DEN BURGERHOF
Drei Maturanten der Fachschule für Elektrotechnik am Berufsbildungszentrum Bruneck – Hannes Oberleiter (Uttenheim), Lucas Tschaffert (Wengen) und Marcel Zambelli (Kiens) – haben für den Burgerhof in Prags einen interaktiven Escape-Room entwickelt, der seit Juni 2026 genutzt werden kann. Im Mittelpunkt steht kein klassischer Escape-Room, sondern ein spielerisches
Konzept, das Besucherinnen und Besuchern den Burgerhof und seine Angebote näherbringt. Herzstück ist ein elektronisch gesteuerter Rätselschrank mit magnetisch verriegelten Schubladen, die über Codes und ein Touch-Display geöffnet werden.
Die Umsetzung erfolgte von September 2025 bis Mai 2026. Lucas Tschaffert übernahm Programmierung und Technik, Han-
nes Oberleiter die Rätselentwicklung und Dokumentation, Marcel Zambelli die Koordination, Kommunikation und Sponsorensuche. Betreut wurde das Projekt von Fachlehrer Christian Unterkircher.
Der Escape-Room ist ab sofort für Besucherinnen und Besucher geöffnet und lädt dazu ein, den Burgerhof auf interaktive Weise zu entdecken. // aldar
DOLOMITES-BIKE-DAY
10.000 RADFAHRER GENIESSEN
DIE AUTOFREIEN PÄSSE SEHR
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fand am Samstag, 20. Juni 2026, die neunte Ausgabe des Dolomites-Bike-Day statt. Rund 10.000 Radfahrer aus Südtirol und zahlreichen Ländern nutzten die Gelegenheit, die Dolomitenpässe Campolongo, Falzarego und Valparola einen Tag lang autofrei zu erleben.
Von 9.00 bis 15.00 Uhr waren die Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt und ausschließlich Radfahrern vorbehalten. Die 51 Kilometer lange Strecke mit 1.370 Höhenmetern konnte ohne Anmeldung und Zeitnahme befahren werden. Im Vordergrund standen Naturerlebnis, Bewegung und die einzigartige Kulisse der Dolomiten, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Neben zahlreichen Rennradfahrern waren auch Mountainbiker, E-Biker sowie Familien mit Kindern unterwegs. Die Veranstaltung bestätigte einmal mehr ihre gro -
REGIONALMEISTERSCHAFTEN
ße internationale Anziehungskraft und ihre Bedeutung für den Radtourismus in den Dolomiten.
Nach dem erfolgreichen Dolomites-Bike-Day richtet sich der Blick nun auf den nächsten Höhepunkt der Saison: die 39. Ausgabe der Maratona dles Dolomites–Enel am 5. Juli (siehe eigenen Bericht im Sportteil). Bei der Maratona werden 8.000 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Den Abschluss der Bike-Day-Saison bildet der herbstliche Sellaronda-Bike-Day am 12. September. // rewe
IM SPRINGREITEN
SPANNENDE ENTSCHEIDUNGEN
Vom 5. bis 7. Juni 2026 fanden in Bozen die Regionalmeisterschaften im Springreiten von Trentino-Südtirol statt. Zahlreiche Reiterinnen und Reiter stellten dabei ihr Können unter Beweis und sorgten für spannende Wettkämpfe in den verschiedenen Altersund Leistungsklassen.
In den Nachwuchs- und Einsteigerkategorien wurden verschiedene Regionalmeisterinnen und Regionalmeister gekürt.
Den absoluten sportlichen Höhepunkt gab es in der Kategorie „Campionato 1° Grado Assoluto H125“. Nach einem spannenden ersten Umlauf führte Rebecca Leitner das Klassement an. Als letzte Starterin im zweiten Durchgang behielt sie die Nerven, absolvierte den Parcours fehlerfrei und sicherte sich damit den Titel der Regionalmeisterin vor Eleonora Dellantonio Zeller und Alan Nadalini. Leitner wird von der ehema-
Südtirol im Einsatz. Sie nahmen ihre Trainerin Nathalie Santer für das PZ-Bild in die Mitte.
Freude
ligen Biathletin Nathalie Santer trainiert. Bereits eine Woche zuvor hatten Jessica Gjeci, Rebecca Leitner und Allegra Frizzarin beim Mannschaftsspringen in Rom die Farben Südtirols vertreten. Alle drei Reiterinnen gehören dem Reitclub Steinwandterhof in Prags an und werden seit Jahren ebenfalls von Trainerin Nathalie Santer betreut. Gut gemacht! // rewe
Große
herrschte bei Rebecca Leitner (links) und ihrer Trainerin Nathalie Santer.
Jessica Gjeci, Rebecca Leitner und Allegra Frizzarin waren zuvor in Rom beim Mannschaftsspringen für
Freddy Planinschek
EIN HAUS FÜR DIE RETTER AM BERG
Mit einem Festakt, der Segnung des Gebäudes und zahlreichen Ehrengästen wurde am Sonntagvormittag das neue Bergrettungslokal der Bergrettung Ahrntal offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Einsatzorganisationen, Vereinen, Wirtschaft sowie aktive und ehemalige Mitglieder der Bergrettung nahmen an der Feier teil. Die neue Zivilschutzstruktur kostete rund 2,5 Millionen Euro.
Mit einem netten Festakt und der Segnung des Gebäudes wurde am 21. Juni 2026 das neue Bergrettungslokal der Bergrettung Ahrntal in St. Johann offiziell eingeweiht. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Einsatzorganisationen, Vereinen und Wirtschaft sowie aktive und ehemalige Mitglieder der Bergrettung nahmen an der Feier teil.
Zu den Ehrengästen zählten unter anderem die Landtagsabgeordneten Waltraud Deeg, Bernhard Zimmerhofer und Maria Elisabeth Rieder, die Bürgermeister Markus Gartner (Ahrntal) und Robert Alexander Steger (Prettau), Bergrettungs-Bezirksvertreter Walter Unterreglsbacher sowie Pfarrer Stefan Stoll. Ebenfalls anwesend waren Abordnungen der Bergrettungen Mayrhofen, Ginzling,
Krimml und Sand in Taufers sowie Vertreter von Feuerwehr, Forstbehörde, Finanzwache und weiteren Organisationen.
INVESTITION IN SICHERHEIT UND EINSATZBEREITSCHAFT
Mit einem Investitionsvolumen von rund 2,5 Millionen Euro entstand eine moderne Infrastruktur, die den Anforderungen
NEUES BERGRETTUNGSLOKAL IM AHRNTAL FEIERLICH EINGEWEIHT
Die Ehrengäste bei der Banddurchschneidung (von links): Georg Hainz, Ulrike Hilber, Waltraud Deeg, Bernhard Zimmerhofer, Maria Elisabeth Rieder, Markus Gartner, Robert Alexander Steger, Michael Andreas Hofer, Anita Strauss und Robert Tasser. Es herrschte große Freude über das gelungene Werk.
eines zeitgemäßen Rettungsdienstes gerecht wird. Das neue Gebäude dient künftig als Einsatzzentrale, Ausbildungsstätte und Treffpunkt für die ehrenamtlichen Retterinnen und Retter.
In den Grußworten wurde die Bedeutung der Bergrettung für die Sicherheit in den Bergen hervorgehoben. Angesichts der steigenden Zahl an Bergsportlern und der wachsenden Anforderungen bei Rettungseinsätzen sei eine moderne und funktionale Infrastruktur unverzichtbar. Gleichzeitig wurde den zahlreichen Freiwilligen für ihren oft anspruchsvollen Einsatz gedankt.
Mehrfach betont wurde auch, dass das Projekt nur durch die enge Zusammenarbeit der Gemeinden Ahrntal und Prettau, der Bergrettung, der Planer und ausführenden Firmen verwirklicht werden konnte. Die feierliche Segnung durch Pfarrer Stefan Stoll bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. Mit der Einweihung verfügt die Bergrettung Ahrntal nun über ein modernes Zuhause, das beste Voraussetzungen für Ausbildung, Einsatzvorbereitung und Rettungsdienste schafft. Gleichzeitig ist das neue Haus ein wertvolles Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement im Tal. // rewe
PRIDE-MONAT JUNI
Für Akzeptanz und gegen Diskriminierung
Mittlerweile hat sich der Juni weltweit als sogenannter „Pride Month“ etabliert, ein Monat, der ganz allgemein im Zeichen der Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung steht und speziell der queeren Bewegung mehr Sichtbarkeit verleihen soll. Auch in Südtirol hat der Pride Monat inzwischen Einzug gehalten, die Landesregierung und verschiedene Institutionen signalisieren Solidarität und landauf und landab gibt es themenbezogene Veranstaltung. Und wie immer rufen die einzelnen Aktionen auch manch Unkenrufe auf den Plan…
von Judith Steinmair
Der „Pride Month“, ausgerufen jährlich im Juni in Erinnerung an den Stonewall-Aufstand in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969, bei dem sich die queere Community erstmals gegen Diskriminierungen und Razzien durch die Polizei erfolgreich gewehrt hatte, steht heute für Offenheit, Gleichberechtigung, Inklusion, Freiheit des Individuums und ist letztlich ein farbenfrohes Fest der Vielfalt. Auch in Südtirol wird der Pride Monat seit drei Jahren mitgetragen, zunächst federführend unter Organisationen, die auf unterschiedliche Art und Weise die Farben des Regenbogens für den ganzen Monat Juni in ihr Erscheinungsbild integriert oder die Regenbogenfahne gehisst haben. Diese, entworfen im Jahre 1978 vom US-Künstler und Aktivisten Gilbert Baker, ist ein Symbol für Vielfalt, Toleranz, Akzeptanz und den Kampf für sexuelle Freiheit und Gleichberechtigung und wird besonders im Pride Monat als Zeichen der Solidarität gehisst oder genutzt. Beim Auftakt zum diesjährigen Pride Monat unterstrich Landeshauptmann Arno Kompatscher den Einsatz des Landes für eine offene Gesellschaft, in den Landhäusern wurden Plakate mit den Farben der Regenbogenflagge angebracht, im Pressesaal im Palais Widmann wiederum die Regenbogenfahne aufgestellt. Doch das
gab letztendlich ordentlich Kritik von Seiten einiger Parteien, unter anderem auch von den Koalitionspartnern mit dem Ergebnis, dass die Regenbogenfahne im Palais Widmann mittlerweile durch einen dreisprachigen „Banner für Vielfalt“ ersetzt wurde.
DIE PRIDE-PARADE
Neben der Regenbogenfahne sind wohl die Pride-Paraden der Inbegriff für eine „friedliche Demonstration“ gepaart mit einer ausgelassenen Feier und dem Ziel, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sichtbarer zu machen und Diskriminierung und Ausgrenzung anzuprangern. Im vergangenen Jahr fand dann erstmals eine Pride-Parade in Südtirol/Bozen statt, ein historischer Moment für das Land. Freilich regnete es auch zu diesem Anlass Kritik, dem Erfolg der bunten Parade tat dies keinen Abbruch, tausende von Menschen hatten im Juni letzten Jahres an dem fröhlichen Treiben teilgenommen. In diesem Jahr wird es allerdings keine zweite Auflage geben, fehlende personelle und finanzielle Mittel seien der Grund dafür, lässt das Organisationsteam wissen. Im nächsten Jahr sei dann anscheinend wieder eine Pride-Parade vorgesehen. Aber dafür gibt es landesweit verschiedene Veranstaltungen und Aktionen im Zeichen des Pride Monats.
„PRIDE MONTH“ IN BRUNECK Und so beteiligt sich beispielsweise auch die Stadtgemeinde Bruneck mit diversen Events am Pride Monat. Am vergangenen Freitag waren Interessierte aufgerufen worden gemeinsam mit der Künstlerin Sylvie Riant, den Vereinen Lichtung und Diverkstatt bei einem Regenbogen-Teppich mitzuknüpfen. Das Textilkunstwerk „Rainbow for the valley” soll für Vielfalt und Zusammenhalt stehen. Am selben Tag wurde auch der Zebrastreifen vor der Stadtbibliothek Bruneck in den Regenbogenfarben gestaltet. Dieses bleibende Zeichen im Stadtbild soll im Alltag für die Herausforderungen der LGBTQIA+Gemeinschaften sensibilisieren und ein klares Signal für Toleranz sein. Und am Abend fand im Veranstaltungszentrum Nobis dann noch ein spannender Vortrag und Austausch mit Tobias Stampfer und Stefani Hartl statt, die aktuelle gesellschaftliche Perspektiven rund um Gendergerechtigkeit durchleuchteten und zum gemeinsamen Dialog eingeladen hatten. //
IM GESPRÄCH MIT MICHAEL PEINTNER
Die PZ hat bei einem Experten nachgefragt. Der gebürtige Brunecker ist Psychotherapeut und Sexualpädagoge und arbeitet in Südtirol und Tirol. Ein Gespräch über die queere Gemeinschaft, Vorurteile und mangelnde Aufklärung, Diskriminierung, Akzeptanz und die Sinnhaftigkeit von Symbolik und Solidarität…
PZ: Sie engagieren sich seit vielen Jahren für die queere Bewegung und für Akzeptanz und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Lassen sich dabei Veränderungen in unserer Gesellschaft ausmachen, gibt es im Laufe der Jahre mehr Akzeptanz oder weniger?
Michael Peintner: Da der queere Bereich sehr weit umspannt ist, muss man differenzieren. Was beispielsweise die gleichgeschlechtliche Lebensweise betrifft, auch mit eingetragenen Partnerschaften usw. ist die Akzeptanz grundsätzlich schon gestiegen. Auf der anderen Seite sind die Themen Geschlechtsidentität, Transgeschlechtlichkeit, Intergeschlechtlichkeit, Nicht-Binarität zu wahren Feindbildern geworden, einhergehend mit sehr viel Unverständnis und Falschinformationen. Viele Forschungsprojekte und Studien aus der Verhaltensbiologie haben schon längst wissenschaftlich nachgewiesen, dass es nicht nur die Pole „männlich“ und „weiblich“ gibt.
Auf der anderen Seite scheinen die Themen aber auch allseits präsent zu sein? Das kommt einem vielleicht nur so vor, als wollen heutzutage alle trans sein, dass es einen Hype gibt. Aber das stimmt so nicht. Das Thema Geschlechtsidentität hat es immer schon gegeben, nur haben früher die betroffenen Menschen sich bedeckt halten müssen, heute können sie glücklicherweise zu ihren Gefühlen stehen. Das Thema ist also nur sichtbarer geworden.
Gibt es diesbezüglich einfach zu wenig Aufklärung? Sind wir deshalb mit Themen wie Geschlechtsidentitäten oftmals überfordert? Es herrscht schon bisweilen die unkorrekte Meinung, dass den Menschen in ihrer Geschlechtlichkeit etwas aufgedrückt wird oder die Geschlechtsangleichung mit Hormonen zu leicht gemacht wird. Bei den meisten Menschen sind biologischer Körper und subjektives Geschlechtsempfinden kongruent. Dann gibt es eben auch Menschen, bei denen das körperliche Geschlecht nicht mit dem subjektiven Empfinden übereinstimmt. Fachliche Bezeichnungen dafür sind Geschlechtsdysphorie oder Geschlechtsinkongruenz. Es ist auch
längst wissenschaftlich bewiesen, dass es in der Embryonalentwicklung aufgrund komplexer biochemischer Prozesse zu Variationen der Geschlechtsentwicklung kommen kann. Diese Menschen sind dann intergeschlechtlich. Für eine Geschlechtsangleichung, wenn gewollt, entscheidet sich jemand dann ja nicht aus Jux und Tollerei. Wie jemand sich fühlt, ist indes ja keine Entscheidung, das ist so wie es ist. Ob jemand dann eine Transition, also geschlechtsangleichende Maßnahmen, machen möchte, ist eine bewusste Entscheidung jedes einzelnen Menschen. Nicht alle machen das. Diese Entscheidung ist abhängig vom persönlichen Leidensdruck. Bezüglich Aufklärung muss aber lobend hervorgehoben werden, dass viele Schulen, Jugendeinrichtungen, Sozialeinrichtungen u.ä. hier in Südtirol diesbezüglich gute Arbeit leisten und versuchen, auf die Bedürfnisse von geschlechtsinkongruenten Menschen einzugehen.
Wie viele Geschlechter gibt es denn überhaupt?
Es gibt keine Zahl. In Österreich ist es ja mittlerweile juristisch möglich, unter sechs Möglichkeiten auszuwählen: männlich, weiblich, inter, divers, offen, kein Geschlechtseintrag.
Sie haben unlängst an Ihrer Gemeinschaftspraxis in Innsbruck die Regenbogenfahne gehisst und damit viele Reaktionen hervorgerufen, auch negative, sprich Hassbotschaften und sogar Morddrohungen? Wie reagieren Sie darauf?
Das Ganze wurde zunächst von einer OnlineRechercheplattform an mich herangetragen, die Screenshots gemacht und somit alles dokumentiert haben. Es gibt Indizien, dass die Hetzbotschaften von menschenrechtsfeindlichen Personen aus Tirol begonnen haben. Die Hassbotschaften wurden dann auf einem AfD-Kanal in Deutschland gepostet, und das Ganze ging dann durch die Decke. Ich war ja nicht das erste Mal mit negativen Kommentaren im Netz konfrontiert, aber in dieser Intensität und in dieser Fülle war das für mich auch neu, und am Anfang hat sich auch eine gewisse Hilflosigkeit breit gemacht. Aber es haben mich natürlich auch viele positive Bekundungen erreicht. Und natürlich läuft eine Anzeige gegen die Einbringer:innen der Hassbotschaften.
Auch in Südtirol wurde das Anbringen der Regenbogenfahne an öffentlichen Infrastrukturen wie die Landhäuser heiß diskutiert. Was sagen Sie dazu? Im Grunde geht das Hissen der Regenbogenfahne ja auf die Kappe der ganzen Gegne-
Mag. Michael Peintner: Psychotherapeut, Sexualtherapeut, Traumatherapeut, Sexualpädagoge
rinnen, Gegner und Verbreiterinnen sowie Verbreitern von Hassbotschaften – wenn sie nicht diskriminieren würden, bräuchten wir auch keine Zeichen dagegensetzen!
Was symbolisiert die Regenbogenfahne denn allgemein?
Historisch gesehen ist die Regenbogenfahne ein Symbol für die Akzeptanz aller Menschen. Sie ist ein Symbol der Vielfalt und Inklusion. Dies wird durch die verschiedenen Farben der Progressive-Pride-Flag klar verdeutlicht: rot (Leben), orange (Heilung), Gelb (Sonne), Grün (Natur), Blau (Harmonie), Lila (Spiritualität und Charakter), Schwarz und Braun (people of colour), Hellblau, Rosa und Weiß (Farben der Transgender).
Und wie wichtig ist es, einen PrideMonat auszurufen und warum?
Es ist wichtig zu unterstreichen, dass Menschen sein dürfen wie sie wollen und wie sie sich fühlen, ohne diskriminiert zu werden. Natürlich schließt das verbale, psychische, körperliche Verletzungen und Gewalt gegenüber sich selbst und anderen Menschen aus. Solange das nicht so ist, braucht es eben auch einen Aktivismus, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Im vergangenen Jahr hat Südtirol ja zum ersten Mal eine Pride veranstaltet, und niemand hätte sich gedacht, dass sie auf so viel Interesse und Teilnahme stößt. Eine tolle Sache und ein wichtiges, positives Zeichen!
Ein abschließender Appell an alle?
Wir sollen die Menschen so akzeptieren wie sie sind und sich fühlen und sein wollen, denn sie verletzen damit ja niemanden und nehmen niemandem etwas weg. So einfach wäre das im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens! // Interview: Judith Steinmair
Verstärkung im Osten
Die Katholische Männerbewegung Südtirol (KMB) erweitert ihr Team: Mit Matthias Oberbacher übernimmt ein erfahrener Soziologe und Bildungsreferent künftig die Betreuung der östlichen Landesteile. Damit reagiert die KMB auf die wachsende Nachfrage nach Angeboten für Männer, Väter und Familien.
Viele Männer suchen heute Orientierung, Austausch und Begleitung auf Augenhöhe“, betont kmb-Diözesanvorsitzender Edl Huber. Die Männerbewegung wolle Räume schaffen, in denen über Fragen zu Partnerschaft, Familie, Beruf und persönlicher Entwicklung gesprochen werden kann.
Oberbacher bringt langjährige Erfahrung in der Bildungs- und Männerarbeit mit. In seiner neuen Aufgabe möchte er Themen wie Identität, Verantwortung, Beziehungen, Spiritualität und insbesondere Vaterschaft in den Mittelpunkt stellen.
Ein Schwerpunkt wird die Weiterentwicklung der „Väter-Werkstatt“ sowie die Umsetzung weiterer männerspezifischer Angebote sein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der „Väter-Werkstatt“ und der Umsetzung männerspezifischer Angebote.
HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN
Gemeinsam mit dem langjährigen Mitarbeiter Hannes Rechenmacher wird Oberbacher die Bezirks- und Ortsebene begleiten. Während Rechenmacher die westlichen und zentralen Landesteile betreut, übernimmt Oberbacher die Dekanate Innichen, Taufers, Bruneck, Gadertal, Brixen-Rodeneck, Sterzing, Klausen-Kastelruth und Gröden.
Ein wichtiges Anliegen bleibt für ihn die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen. „Die Herausforderungen von Männern betreffen viele Lebensbereiche. Deshalb braucht es einen ganzheitlichen Blick und starke Netzwerke“, betont Oberbacher. Männer und Frauen dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. „Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu finden“, so Oberbacher.
Engagiert: Matthias Oberbacher aus Stegen.
Die Kirche sieht der Soziologe ebenfalls in einer wichtigen Rolle. Sie könne Gemeinschaft, Orientierung und Sinn vermitteln, müsse dafür aber zeitgemäße und glaubwürdige Angebote schaffen, die auch jüngere Männer ansprechen. // rewe
MATTHIAS OBERBACHER
Er lebt in Stegen bei Bruneck, ist verheiratet und Vater von drei Kindern (Zwillinge, 18 Jahre und Tochter, 15 Jahre). Matthias Oberbacher hat Soziologie in Trient studiert und mehr als zwanzig Jahre als Bildungsreferent an der Cusanus-Akademie gearbeitet. Er betreut die Bildungsausschüsse im Eisack- und Wipptal. 2023 wirkte er gemeinsam mit dem Landesinstitut für Statistik ASTAT und der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen an der Studie „Spiritualität und Nachhaltigkeit“ mit. Zudem ist er Wander-, Pilger- und Dialogbegleiter sowie Mentaltrainer.
Wenn Streit eskaliert –Gewalt in der Erziehung
Kinder brauchen vor allem eines: eine verlässliche Beziehung. Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit und das Gefühl, angenommen zu sein – mit all ihren Stärken und Schwächen. Eine stabile emotionale Bindung ist das Fundament für Entwicklung, Lernen und Selbstvertrauen.
Wie kann ich mein Kind in seiner Entwicklung unterstützen?
Kinder lernen durch Erfahrung, Nachahmung und Beziehung. Eltern sind dabei die ersten Vorbilder. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie zuhören, sich für seine Welt interessieren und es ernst nehmen. Geben Sie Raum zur Entfaltung, aber auch Orientierung durch klare Regeln und Werte.
Braucht mein Kind Grenzen?
Ja – aber Grenzen sollten nicht als Strafe empfunden werden, sondern als Schutz und Orientierung. Kinder testen aus, wo ihre Freiheiten beginnen und enden. Eine liebevoll gesetzte Grenze vermittelt Sicherheit und zeigt dem Kind: „Ich sehe dich und begleite dich.“
Wie gehe ich mit Fehlern meines Kindes um?
Ütia de Pecol
Fehler gehören zum Lernen dazu. Statt zu schimpfen oder zu bestrafen, ist es hilfreicher zu fragen: „Was hast du daraus gelernt?“ So fördern Sie die Fähigkeit zur Selbstreflexion und stärken das Verantwortungsgefühl. Kinder dürfen Fehler machen – das ist ein wichtiger Teil ihrer Entwicklung.
Was tun, wenn es zu Gewalt gekommen ist – körperlich oder verbal?
Eltern stehen oft unter Druck, sind müde, überfordert – manchmal passiert etwas, das man sofort bereut: eine Ohrfeige, lautes Anschreien, verletzende Worte. Wichtig ist: Gewalt ist nie eine Lösung – aber es ist nie zu spät, etwas zu verändern. Sprechen Sie mit Ihrem Kind. Entschuldigen Sie sich aufrichtig. Machen Sie deutlich, dass das Verhalten falsch war, nicht das Kind. Holen Sie sich Unterstützung – bei Erziehungsberatungsstellen, Familienzentren oder auch im Gespräch mit vertrauten Menschen. Kinder sind belastbar – aber sie brauchen Schutz und ein Umfeld, in dem sie sich sicher fühlen können.
Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen pädagogischen Themen?
Dann melden Sie sich gerne bei der Erziehungsberatung „Puschtra FamilyCompass“ der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Dieser neue Dienst unterstützt alle bei Fragen jeglicher Art rund um die Erziehung der Kinder. //
Wie finde ich meinen eigenen Erziehungsstil?
Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Wichtig ist, dass Ihr Stil zu Ihrer Persönlichkeit und zur Lebensrealität Ihrer Familie passt. Ein respektvoller, zugewandter und konsequenter Erziehungsstil – oft als „liebevolle Autorität“ bezeichnet – hilft Kindern, selbstbewusst und sozial kompetent zu werden.
Was können wir als Eltern jeden Tag tun?
Verbringen Sie bewusst Zeit mit Ihrem Kind – ohne Handy, ohne Eile. Hören Sie zu. Loben Sie echte Fortschritte, nicht nur Ergebnisse. Und: Seien Sie auch für sich selbst ein gutes Vorbild im Umgang mit Stress, Fehlern und Emotionen. Kinder lernen nicht nur durch Worte – sondern durch das, was wir ihnen täglich vorleben. // ph
ÜTIA DE PECOL
Vincenzo, der Paketbote
Über 200 Kilometer jeden Tag, mindestens zehn Stunden Arbeitszeit, 80 bis 120 Pakete - dies sind die Eckdaten zur Arbeit von Vincenzo Diana, dem Paketboten aus Bruneck. Mit seiner prägnanten gelb-blauen Kleidung ist er in seiner Zone, dem Ahrntal überall bekannt, bringt er doch die lang erwarteten und heiß ersehnten Pakete.
Er ist ein pünktlicher gewissenhafter Mensch, seinen Arbeitstag beginnt er immer um fünf Uhr früh, die Zeit fürs Frühstück und für die Fahrt nach Bozen zur Sammelstelle ist genau getaktet: Um 7.40 Uhr betritt er das Lager und beginnt den wichtigen Teil seiner Arbeit, das Sortieren, Einteilen, Registrieren und Einscannen der Pakete, die für das Ahrntal bestimmt sind und auf drei Fahrer aufgeteilt werden. Tagtäglich gehen bis zu 600 Pakete durch seine Hände, 80 bis 120 davon verteilt Vincenzo täglich (!) in seiner Zone, dem hinteren Ahrntal. Seit über 20 Jahren fährt Vincenzo mit seinem Lieferwagen ins Toul, zuerst war er für die Postlieferung zuständig, dann für einige Jahre selbstständig als Frächter, seit kurzem ist er wieder im Angestelltenverhältnis unterwegs. Er hat einige bürokratische Hürden überwunden, Prüfungen abgelegt und Lizenzen erworben. Vincenzo liebt seine Arbeit - erzählt er im Gespräch, den Kontakt zu den Menschen und die kleinen Plaudereien, manchmal gibt es sogar einen Kaffee in der Stube. Über die Jahre hinweg hat er ein gutes Verhältnis zu seinen Kunden und Kundinnen aufgebaut, man kennt sich, man vertraut sich. Muss ein Paket beim Empfang bezahlt werden und die Empfängerin ist nicht zu hause, kann es schon mal vorkommen, dass das Geld in einem Kuvert unter der Fußmatte verstaut wird. Wie gesagt, man kennt sich, man vertraut sich…
PZ: Vincenzo, welches ist die größte Herausforderung in deinem Beruf?
Vincenzo Diana: Früher war es eindeutig die Suche nach den Adres-
Vincenzo Diana, überall willkommen mit seinen Paketen.
Ein Blick auf die vollbeladene Ladefläche beim Start in Bozen...
sen. Ich war damals auch schon zehn Stunden täglich unterwegs, wenn auch nur eine kleine Anzahl an Paketen pro Woche auszuliefern waren. Es gab kein Google, kein GPS, die Hausnummern waren nicht geordnet angebracht, man musste sich durchfragen. Mittlerweile ist die größte Herausforderung die Arbeit am Morgen im Magazin. Dort sind 120 Personen tätig, aus aller Herren Länder mit ihren jeweiligen Sprachen und Charakteren, demzufolge entstehen gewisse Spannungen. Da braucht man am meisten Geduld und
Disziplin. Geduld braucht es dann auch auf der Straße, die Zeit um die Olympischen Spiele war eine Katastrophe, jeden Tag stundenlang im Stau stehen und warten….
Welche Art von Waren lieferst du?
Es hat sich einiges geändert, früher gab es ein Höchstgewicht und eine maximale Größe der Pakete. Mittlerweile liefern wir fast alles. Vom Kühlschrank bis zu Bausätzen von Ikea. Dies bedeutet für mich und meine Kollegen zusätzliche körperliche Schwerarbeit. Man muss sich schon im Voraus organisieren, um die schweren Kartons abladen zu können. Mit dem Inhalt der Pakete befasse ich mich nicht, dies geht mich nichts an und interessiert mich auch nicht, meine Aufgabe ist es pünktlich und sicher abzuliefern.
Wie ist der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden?
Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, ich bringe ja auch die be-
stellte und meistens schon bezahlte Ware zu ihnen nach Hause! Also bin ich willkommen (lacht)! Ich kann sagen, es haben sich schon einige Freundschaften entwickelt. Auch mit den Hunden komme ich mittlerweile gut zurecht. Am Anfang habe ich mich noch vor ihnen gefürchtet, inzwischen trage ich immer einige Leckerlis in meiner Hosentasche und werde auch von den Vierbeinern freudig begrüßt.
Was sagt der Blick in die Zukunft?
Ich werde noch ungefähr eineinhalb Jahre in diesem Beruf arbeiten, danach ruft die Pension. Doch ich werde sicher noch eine Beschäftigung suchen, vielleicht auch in dieser Position bleiben, die Zukunft wird es weisen. Ich habe mich sehr an die netten Menschen gewöhnt, an die freundlichen Gespräche und die vielen Kontakte. Und da ich inzwischen auch den Prettauer Dialekt gut verstehe, möchte ich noch nicht ans Aufhören denken. Ich mache meine Arbeit gerne... // Interview: Monika Gruber
Pünktlich und zuverlässig liefert Vincenzo die bestellte Ware.
Und nun ist es geschafft: Sein Kleintransporter nach getaner Arbeit.
Erharter übergibt das Ruder an Lageder
Mit lebendiger Energie, berührenden Augenblicken und einem inspirierenden Ausblick auf das Kommende versammelte das Eltern-Kind-Zentrum (Elki) von Bruneck im April seine
Mitglieder zur diesjährigen Vollversammlung. Der Abend war mehr als ein formaler Rückblick: Es wurde gedankt und zugleich mutig nach vorne geblickt. Die langjährige Präsidentin
Waltraud Erharter-Hitthaler übergab das Ruder an Lisa Pircher Lageder.
Die Vorstellung der umfangreichen
Tätigkeiten sowie der detaillierte Finanzbericht belegten eindrucksvoll, wie engagiert, vielseitig und verantwortungsvoll im vergangenen Jahr gearbeitet wurde. Auf dieser soliden Basis wurde der Vorstand neu gewählt und besetzt. Die Stabilität des Eltern-Kind-Zentrums für die Familien des Pustertals wird damit gewährleistet und eine positive Entwicklung konsequent fortgeführt.
Mit herzlichen, aufrichtigen Worten dankt die langjährige Präsidentin Waltraud Erharter-Hitthaler ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Helferinnen, die mit unermüdlichem Einsatz, Feingefühl und großem persönlichen Engagement das Herzstück des Elki bilden. Ihr Dank gilt ebenso den Familien und Frauen, die das Zentrum mit Leben füllen, sowie der wertvollen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Gemeinden St. Lorenzen und Bruneck, sowie das stets offene Ohr der Gemeinden für die Anliegen und Bedürfnisse der Familien – eine Unterstützung, die nicht als selbstverständlich betrachtet wird.
DER NEUE AUSSCHUSS
(von links nach rechts): Lisa Pircher Lageder (Präsidentin), Claudia Maurer, Carmen Amort, Jessica Obermair, Martina Irschara, Jing Yu, Gayane Avetisyan (Vizepräsidentin)
DANK UND WÜRDIGUNG
In den anschließenden Grußworten der zahlreichen Ehrengäste wird die scheidende Präsidentin mit eindringlichen Worten gewürdigt. Ihr unermüdlicher Einsatz, ihr Herzblut und ihre Fähigkeit, Menschen zu verbinden, haben die Elki-Landschaft geprägt. Der Name Waltraud Erharter, betonte Stadträtin Julia Engl, werde untrennbar mit dem Elki Bruneck verbunden bleiben. Das ElternKind-Zentrum ist darüber hinaus längst zu einer Institution Brunecks geworden, die nicht mehr wegzudenken ist. Mit großem Respekt und Anerkennung wurde auch die Entwicklung des Zentrums von der Gründung bis heute nachgezeichnet: Was einst aus einem klar erkannten Bedürfnis und einer mutigen Idee
entstand, hat sich zu einer tragenden Säule der sozialen Landschaft etabliert!
DER BLICK NACH VORN
Mit Schwung, Elan und frischen Ideen soll die Tätigkeit weitergeführt werden. Das Fundament ist stark, die Strukturen gefestigt –das Elki steht auf soliden Beinen. Die junge, dynamische Zusammensetzung des neuen Teams verspricht Aufbruchsstimmung und Zuversicht: Bewährtes wird geschätzt und erhalten, während neue Ideen Raum finden sollen, um auf die sich wandelnden Bedürfnisse von Familien einzugehen.
Das Eltern-Kind-Zentrum versteht sich nicht nur als Begegnungsort, sondern als lebendiger Knotenpunkt für Austausch, Unterstützung und gemeinsames Wach-
sen. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Wohl von Kindern und Eltern gleichermaßen: ein Ort, an dem Vertrauen wächst, Beziehungen gestärkt werden und Gemeinschaft spürbar ist.
Ein Ort, der mit der Zeit geht, ohne seine Wurzeln zu verlieren, ein Ort der mit Herz und Kompetenz Zukunft gestaltet. Mit Offenheit, viel Engagement und einem klaren Blick nach vorn starten die jungen Frauen im Vorstand in eine neue Herausforderung!
// mc Geehrt: Die langjährige Präsidentin Waltrud Erharter-Hitthaler (Mitte) und ihr starkes Team.
GROSSE PHILATELISTISCHE EHRE
Eine von Michael Wachtler erstmals wissenschaftlich beschriebene fossile Pflanze erlangte sogar philatelistische Ehren: Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung wurde sie auf einer Sonderbriefmarke der Deutschen Post abgebildet (siehe Foto). Bei dem Fossil handelt es sich um einen rund 150 Millionen Jahre alten versteinerten Palmfarn, der von Wolfgang Mages im Altmühltal nahe Ingolstadt entdeckt wurde.
Auf Anregung lokaler Sammler untersuchte Michael Wachtler den Fund seinerzeit genauer und stellte fest, dass die Pflanze bislang unbekannt war. Die neue Art erhielt den Namen „Dioonites magesi“ – eine Würdigung des Finders Wolfgang Mages. Der Gattungsname Dioonites verweist auf die heute nur noch in Mittelamerika vorkommende Palmfarngattung Dioon, mit der das Fossil verwandt ist.
// Pez
MICHAEL WACHTLER
Heimische Geschichten für die ganze weite Welt
Seit mehr als 30 Jahren erzählt Hubert Schönegger die Geschichten Südtirols. Gemeinsam mit seinem Sohn Matthias hat er mit Geosfilm eine Produktionsfirma aufgebaut, die mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich ist. Mit Dokumentationen wie „Bergbäuerinnen in Südtirol“ zeigen die beiden Filmemacher authentische Lebenswelten, bewahren Traditionen und geben jenen Menschen eine Stimme, die das Gesicht des Landes prägen. Was einst als Leidenschaft eines Filmemachers begann, ist heute jedenfalls ein erfolgreiches Vater-Sohn-Projekt. Ihr Erfolgsrezept ist Nähe, Authentizität und der Mut, echte Geschichten zu erzählen.
Seit mehr als drei Jahrzehnten widmet sich der Südtiroler Filmemacher Hubert Schönegger einem Ziel: die Menschen, Landschaften und Traditionen seiner Heimat authentisch auf die Leinwand zu bringen. Gemeinsam mit seinem Sohn Matthias bildet er heute das Herzstück des familiengeführten Produktionsunternehmens „Geosfilm“.
Aktuell sorgt die Dokumentationsreihe „Bergbäuerinnen in Südtirol“ für Aufmerksamkeit. Die Produktion, die seit 2024 auf ORF, 3sat und weiteren Sendern zu sehen ist, porträtiert Frauen, die auf den steilen Hängen Südtirols täglich Verantwortung für Hof, Familie und Tradition übernehmen. Die Reihe zeigt eindrucksvoll, dass hinter der oft romantisierten Berglandwirtschaft harte Arbeit, Mut und großes persönliches Engagement stehen.
Für Schönegger ist dabei vor allem eines entscheidend: Authentizität. „Wir wollten nichts verstecken“, sagt er im Gespräch mit Radio Holiday.
Die Menschen vertrauen uns ihre Geschichten an. Oft sind es Geschichten, die sie noch nie öffentlich erzählt haben.
Hubert Schönegger
Statt vorgefertigter Drehbücher setzt er folgerichtig auf echte Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe. Die Menschen sollen frei erzählen können, ganz so, wie sie
Hubert und Matthias Schönegger bei der Arbeit.
Franziska Mitterer ist eine jener Frauen, die von ihrer täglichen harten Arbeit erzählt haben.
ihr Leben tatsächlich erleben. Gerade diese Ehrlichkeit macht die Filme von Geosfilm so besonders und hat ihnen längst eine breite und treue Zuschauerschaft eingebracht.
EINGESPIELTES VATER-SOHN-TEAM
Eine zentrale Rolle spielt dabei Sohn Matthias Schönegger. Seit 2017 arbeitet er als Filmemacher, Regisseur, Cutter und Publizist im Familienunternehmen mit und führt die Vision seines Vaters in die nächste Generation weiter. Während Hubert auf jahrzehntelange Erfahrung und sein Gespür für Geschichten zurückgreift, bringt Matthias moderne Bildsprache, technisches Know-how und neue kreative Impulse ein.
Diese Zusammenarbeit prägt auch die Dreharbeiten. Oft sind Vater und Sohn als Zweierteam unterwegs. Während große Produktionen mit umfangreichen Crews anrücken, setzen die Schöneggers bewusst auf die Nähe zu den Menschen. „Wir sind nur ein Zweierteam, ich und mein Sohn – und das funktioniert sehr gut“, erklärt Hubert Schönegger. Gerade dadurch entstehe das Vertrauen, das für ehrliche und emotionale Geschichten notwendig sei. Besonders berührt hat ihn dabei die Reaktion vieler Familien auf Matthias. Viele Menschen würden sich freuen, dass sich ein junger Südtiroler überhaupt noch für ihre Lebensgeschichten interessiere. Dieses generationsübergreifende Interesse schaffe oft eine besondere Verbindung und ermögliche Gespräche, die weit über das Alltägliche hinausgehen.
Hin und Speck
Einmal probiert, für immer verfallen. Der Speck unserer Metzger-Meister ist so gut, dass man ihn kaum noch aus der Hand legt – geschweige denn aus dem Kopf bekommt. Ausgezeichnet? Und wie.
Ehrlich. Das schmeckt man.
www.siebenfoercher.it
Täglich viel Arbeit: Ein schöner Anblick vom Hof von Sarah Hoffman.
Sarah Hoffman bei der händischen Heuarbeit oberhalb der Hofstelle.
ERFOLG GEGEN DEN TREND
Dass Schönegger seinen Weg erfolgreich geht, war keineswegs selbstverständlich. Während viele Filmschaffende auf öffentliche Förderungen angewiesen sind, verfolgt er seit Jahren einen eigenen Ansatz. „Seit 30 Jahren mache ich Filme über Südtirol und hole das Geld dafür aus dem Ausland“, sagt er. Damit gelang es ihm, Produktionen zu realisieren, die heute bei großen Sendern wie ORF, ARD, ZDF, 3sat, ServusTV oder BBC laufen.
Diese Geschichten sind keine Bauerngeschichten. Sie sind Teil unserer Identität.
Hubert Schönegger
Die Reichweite auf digitalen Plattformen wächst ebenfalls stetig. Über den YouTubeKanal von Geosfilm erreichen Dokumentationen über bäuerliches Leben, Traditionen und historische Themen mittlerweile zehntausende Zuschauer – und zwar täglich! Einzelne Produktionen verzeichnen mittlerweile sogar Millionen von Aufrufen. Eine tolle Erfolgsgeschichte!
GESCHICHTEN AUS DEM HERZEN SÜDTIROLS
Hubert Schönegger kennt die Welt, über die er filmt, aus eigener Erfahrung. Er selbst ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und weiß, wie die Menschen in den Tälern und Bergen leben. Diese persönliche Verbundenheit ist einer der Gründe, warum seine Filme auch so glaubwürdig wirken. „Es ist Teil unseres Landes, so leben wir – des-
halb will ich auch Geschichten darüber machen“, sagt er.
Dabei interessieren ihn nicht nur Erfolge und schöne Bilder, sondern auch Schicksalsschläge, Konflikte und Herausforderungen. Gerade dort, wo Menschen Vertrauen schenken und offen über ihr Leben sprechen, entstehen jene bewegenden Momente, die das Publikum berühren.
NEUE PROJEKTE BEREITS IN ARBEIT
Die Erfolgsgeschichte von Geosfilm geht weiter. Auf der aktuellen Projektliste stehen neben neuen Folgen von „Bergbäuerinnen in Südtirol“ auch Produktionen wie „Von Gröden zum Gardasee“, „Mein Weg zurück“ sowie das geplante „Reinhold-Messner-Haus 2026“. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen seit Jahren mit dem Extrembergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner zusammen und betreut zahlreiche seiner Filmprojekte.
Was Hubert Schönegger antreibt, hat sich dabei nie verändert: Geschichten von Menschen zu erzählen, die sonst oft übersehen werden. Gemeinsam mit Sohn Matthias sorgt er dafür, dass diese Geschichten bewahrt werden und so einen authentischen, greifbaren und unverwechselbaren Blick auf Südtirol ermöglichen. // Reinhard Weger
Kathrin Laner in ihrem wunderschönen Garten mit den vielen Gemüse- und Kräuterpflanzen.
Die Dolomiten sind hingegen die Heimat von Kathrin Laner. Auch sie erzählte aus ihrem Leben.
„Man muss nicht immer alles im Griff haben“
Hartmann Aichner hat als Arzt viele Patientinnen mit Krebs begleitet. Als er gerade ein paar Monate in Pension war, wurde ein Tumor bei ihm diagnostiziert. Ein Einschnitt. Im Interview spricht er darüber, warum Krankheit nie bloß Medizin ist, was er über Männer und ihre Sprachlosigkeit in Bezug auf schwierige Themen gelernt hat und warum es nach einer Diagnose auch darum geht, die eigenen Wurzeln neu zu spüren: Beziehungen, Freundschaften, Lebensfreude.
PZ: Sie haben jahrzehntelang als Arzt Menschen mit Krebs begleitet. Dann wurden Sie selbst mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Wie war es, plötzlich auf der anderen Seite des Schreibtisches zu sitzen?
Hartmann Aichner: Es ist eine große Überraschung. Und es trifft einen. Als Mediziner hat man zwar einen Vorteil: Man weiß, was getan werden kann. Der Nachteil ist, dass man auch weiß, was nicht geändert werden kann. Man kennt die Nebenwirkungen der Therapie und weiß um deren Chancen und Grenzen. Auch wenn ich als Arzt sehr oft damit konfrontiert war, eine Diagnose zu stellen und um die Möglichkeit wusste, dass es einen auch treffen kann, habe ich zunächst fast mit Unglauben reagiert.
Ein menschlicher Verdrängungsmechanismus.
Man denkt zunächst: Das kann nicht sein. Manche Menschen bleiben lange in dieser Verdrängung, andere finden einen Weg, sich der Krankheit zu stellen.
Gibt es etwas, das Sie als Arzt erst verstanden haben, als Sie selbst Patient wurden?
Vielleicht noch stärker, wie wichtig es ist, auf Menschen einzugehen. Wir haben das als Ärzte zwar immer versucht, und ich hatte das Glück, in meiner Ausbildung sehr gute Vorbilder zu haben. Aber als Patient versteht man noch einmal anders, wie wichtig Empathie und Einfühlungsvermögen sind. Die menschliche Seite der Medizin ist ganz entscheidend.
Dabei wissen wir alle, dass Ärztinnen und Ärzte heute oft zu wenig Zeit für den einzelnen Patienten haben. Der Zeitdruck ist da. Die Verwaltung sagt: Du musst pro Stunde x Patienten durchschleusen. Ich verstehe natürlich, dass es
Hartmann Aichner, 1949 geboren, begleitete als Arzt zahlreiche Menschen in prägenden Lebenssituationen – von der Geburt bis zur Krebsdiagnose. Nach dem abgeschlossenen Medizinstudium an der Universität Innsbruck arbeitete er zunächst am Krankenhaus Bruneck. Von 1979 bis 1985 wurde die gynäkologisch-ge-
Vorgaben geben muss in so einem großen Betrieb – aber es geht sehr oft an den Be dürfnissen der Menschen vorbei.
Ein Patient, der nicht ausreichend be handelt oder begleitet wird, kommt am Ende wahrscheinlich wieder? Ja, freilich. Das ist nicht sinnvoll. Natürlich gibt es auch Patienten, die einem die gan ze Lebensgeschichte erzählen möchten. Das muss auch nicht sein. Es braucht einen ver nünftigen Mittelweg.
burtshilfliche Klinik des Elisabeth-Krankenhauses Mönchengladbach in der ehemaligen BRD zu einem prägenden Ort in seinem Berufsleben. Zunächst als Assistenzarzt und später als Oberarzt nahm er von dort viel mit. 1985 kehrte er als Oberarzt ans Krankenhaus Bruneck zurück. Von 1991 bis 2012 stand er der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Innichen vor. Nach seiner Pensionierung koordinierte er von 2013 bis 2016 das Instruktorenteam für Geburtshilfe am Claudiana Simulation Center und nahm eine Lehrtätigkeit an der Hebammenschule an der Claudiana in Bozen auf. Die Erfahrung seiner Krebserkrankung brachte ihn dazu, 2016 gemeinsam mit dem Psychoonkologen Anton Huber die angeleitete Selbsthilfegruppe „der baum” zu gründen. Die Gruppe für Prostatakarzinompatienten besteht bis heute. Von 2016 bis 2022 war Aichner Vorstandsmitglied der Südtiroler Krebshilfe, Sektion Unterpustertal und von 2020 bis 2022 auch Zentralvorstand der Vereinigung. Sein Wissen gibt Aichner seit 2025 auch aktiv beim „Brunecker Medizingespräch” weiter. //
Sie haben einmal gesagt, dass die me dizinische Betreuung allein für Sie
Verena Duregger
nicht ausgereicht hat. Was hat Ihnen damals gefehlt?
Am Anfang steht meist die medizinische Behandlung: Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung. Nach ein paar Monaten kommen andere Fragen auf. Was ist mit meinem Umfeld? Mit meiner Partnerschaft? Dann treten die emotionalen Themen in den Vordergrund und genau dort brauchen viele Menschen Unterstützung.
Ist das einer der Gründe, weshalb die Selbsthilfegruppe „der baum” entstanden ist?
Von meinen Patientinnen wusste ich damals, dass es Selbsthilfegruppen für Brustkrebsbetroffene gibt. Für Prostata, wie in meinem Fall, gab es nichts. Und da wollte ich etwas tun, nicht nur für andere, sondern auch für mich. Viele verdrängen die Krankheit oder empfinden es als persönliches Versagen. Dazu kommt der gesellschaftliche Druck. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, und Leistung wird sehr hoch bewertet. Das ist in Ordnung, bis zu einem gewissen Punkt. Aber niemand kann etwas dafür, wenn er krank wird und gerade nicht leisten kann.
Warum fällt es Männern oft schwer, über Krankheit, Angst und Verletzlichkeit zu sprechen?
Männer sind verschlossener, gerade aus meiner Generation. Man kann es nicht pauschalisieren, aber vielleicht sind Bergmenschen da nicht so offen. Beim Prostatakrebs kommen zusätzlich die Themen Potenz und Inkontinenz dazu. Darüber spricht man nicht gerne. Männer reden vielleicht oberflächlich über Sexualität, aber ernsthaft über Ängste, Beziehungen, körperliche Einschränkungen zu sprechen fällt vielen schwer.
Gelingt das in der Gruppe?
Niemand muss reden, aber jeder darf. Wir treffen uns einmal im Monat, zwei Stunden. Am Anfang machen wir in der Regel eine Befindlichkeitsrunde. Jeder kann sagen, wo er gerade steht und was ihn belastet. Wenn einer sagt, er hat eine Laborprobe gemacht und der PSA-Wert ist gestiegen, dann wird darüber geredet. Wenn einer sagt, er hat daheim ein Riesenproblem mit einem Kind, dann reden wir darüber. Da kommen ganz unterschiedliche Antworten und Vorschläge. Und manchmal sagt einer: Siehst du, das habe ich eigentlich nie so gesehen.
Es geht also um sehr viel mehr als Krankheit.
Als wir die Gruppe gegründet haben, ging es oft um den PSA-Wert, Therapien, Nebenwirkungen, also eher technische Sachen. Wenn jemand heute neu dazu kommt, dann reden wir natürlich auch darüber. Aber Anton Huber, mit dem ich die Gruppe gemein-
Was braucht es neben Therapien in der Versorgung der Menschen? „Die menschliche Seite der Medizin ist ganz entscheidend.“ unsplash
sam anleite, und ich betonen oft, dass es auch um die Frage geht, gesund zu werden und gesund zu bleiben. Wir reden über Bewegung, Ernährung, Partnerschaft, Freundschaft, über Religion und Meditation. Also über das, was helfen kann, uns zu stärken. Krebs ist Teil des Lebens, aber nicht das ganze Leben.
Was haben Sie in den Jahren der Selbsthilfegruppe über Männer gelernt, das Sie vorher noch nicht wussten?
Dass Männer sehr wohl lernen können, über schwierige Themen zu sprechen. Und dass sie erkennen, dass man nicht immer alles im Griff haben muss, auch wenn Männer das oft meinen.
Die Selbsthilfegruppe heißt „der baum“. Warum gerade dieser Name?
Die Eiche steht für starke Wurzeln. Die Frage ist: Was trägt mich im Leben? Gesundheit gehört dazu, aber auch Beziehungen, Freundschaften, Partnerschaft und vieles mehr. Wenn die Wurzeln stark sind, trägt das auch in schwierigen Zeiten. Und dann hat der Baum ja auch Eicheln als Symbol für Männlichkeit.
Wenn Sie heute zurückblicken: Welche Bedeutung hat die Krebserkrankung im Leben: Ist sie ein Einschnitt, eine Prüfung oder auch ein Lehrer?
Sie ist von allem ein bisschen. Ein Einschnitt auf jeden Fall. Es ist eine Watsche und ein Hammer. Dann kann man sich fragen, ob man resigniert oder versucht, etwas zu tun. Aus meiner Erfahrung habe ich gesehen, dass die meisten ihr Leben irgendwie umstellen. Gewisse Sachen, die vorher belastend waren, erkennt man als Nichtigkeit. Es gibt ein Umdenken. Man versucht vielleicht,
sich gesünder zu ernähren, lässt ein bisschen Zucker weg oder trinkt ein Glas Wein weniger. Am Ende ist dann schon das ganze Essen umgestellt. Man isst weniger Fleisch, geht zur Vorsorgeuntersuchung, macht vielleicht eine Darmspiegelung.
Ändert sich der Blick auf Gesundheit? Gesundheit wird einem oft erst bewusst, wenn sie fehlt. Auf der anderen Seite darf man auch nicht zu viel Bewusstsein für alles entwickeln, was passieren kann. Sonst wird man hypochondrisch und denkt bei jedem Schmerz an einen Rückfall. Es braucht einen gesunden Mittelweg.
Wie findet man diese Lockerheit wieder? Mit Freude am Leben. Unser Immunsystem ist ein Wunderwerk. Was wir im Leben alles mitmachen und gut überstehen, ist unglaublich. Und Freude fördert das Immunsystem. Wenn ich dauernd traurig bin, mache ich es dem Immunsystem schwerer. Deshalb: Hobbys pflegen, Freundschaften ebenso, Dinge, die einem gut tun. Viele sagen nach der Erkrankung, dass sie die Welt anders sehen. Sie bemerken eine Blume, an der sie früher vorbeigegangen wären oder hören das gute Wort vom Nachbarn. Im Grunde sind es Kleinigkeiten. Aber viele davon machen einen großen Haufen.
Sie beschäftigen sich auch intensiv mit Patientenverfügungen. Führte die Krebserkrankung dazu, bewusster über das Lebensende nachzudenken?
Meine eigene Erfahrung mit Krankheit war sicher förderlich. Auf der einen Seite habe ich geholfen, Kinder zur Welt zu bringen und jetzt hilft man Leuten vielleicht, das Leben abzurunden und vernünftig aus dem Leben zu gehen.
Wie würden Sie den Kern der Patientenverfügung beschreiben?
Man bekundet den eigenen Willen, solange man gesund ist. Ich glaube, das ist für Menschen wichtig. Denn wenn ich krank bin und nicht mehr selbst entscheiden kann, wer entscheidet dann? Mit einer Patientenverfügung schaffe ich es, meinen Willen umzusetzen und zudem Streit in der Familie zu vermeiden.
Ein schwieriges Thema, über den Tod nachzudenken?
Früher haben die Menschen damit gelebt, dass sie sterben werden. Heute suggeriert die Medizin ja fast, man könnte ewig leben. Das stimmt natürlich nicht, aber in einer reinen Konsumgesellschaft wird das verdrängt. Über Krankheit redet man nicht. Das passt nicht, es stört den Ablauf. Wie heißt es? Der Mensch hat zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn er erkennt, dass er nur eines hat.
Gibt es in der Krebsmedizin Entwicklungen, die Sie beeindrucken?
Es ist beeindruckend, was sich getan hat. Die Operationstechnik ist viel feiner geworden, zum Teil auch robotergesteuert. Es gibt weniger schwere Eingriffe bei gleichen oder besseren Erfolgen. Dann die Entwicklung der Chemotherapie. Und jetzt die große Entwicklung der Immuntherapie. Es tut sich
Eine Eiche als Symbol für Stärke und Kraft: Die angeleitete Selbsthilfegruppe „der baum“ wurde von Hartmann Aichner mitbegründet und ist ein Ort zum Austausch für Prostatakarzinompatienten.
unheimlich viel. Die großen Tech-Giganten werden die Forschung weiter vorantreiben, um irgendwann Organe mit einem Drucker herzustellen. Wir leben heute schon doppelt so lange wie die Römer im Durchschnitt. Irgendwann wird es eine Grenze geben, und das ist auch gut so.
Was wünschen Sie der Medizin der Zukunft?
Dass sie menschlich bleibt. Sie soll nicht nur für ein paar da sein, die es sich leisten können. Die Medizin soll Fortschritte machen, aber niemand soll anfangen, Gott zu spielen. // Interview: Verena Duregger
Ehrung für 30 Jahre leidenschaftlichen Einsatz
Im vergangenen Jahr hat er sein 30-jähriges Bestehen gefeiert, der beliebte Bauernmarkt in Bruneck. Bei einer herzlichen Jubiläumsfeier hatten die Bauernmarktlerinnen und -marktler vor ihrer treuen Kundschaft, Familie, Weggefährtinnen und -gefährten und allgemein Interessierten in der Alten Turnhalle aus dem Nähkästchen geplaudert und in Erinnerungen geschwelgt, wie der mittlerweile sehr erfolgreiche wöchentliche Treffpunkt am Brunecker Graben seine Anfänge genommen hatte. Nun hat nach drei Jahrzehnten das letzte Gründungsmitglied schweren Herzens den Verkaufsstand aufgegeben, nicht ohne von der großen Bauernmarktfamilie nochmals entsprechend gewürdigt zu werden.
Im Jahre 1995 hatte sich seinerzeit eine Handvoll Landwirtinnen und Landwirte zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden, um erntefrische und liebevoll veredelte Produkte direkt vom Bauernhof zum Verkauf anzubieten. Die Idee für einen Bauernmarkt entsprang damals der steigenden Nachfrage nach frischen Naturprodukten aus heimischem Anbau. Rund um die Initiatorin, die ehemalige Landesrätin und Vorsitzende der Südtiroler Bäuerinnenorganisation
Maria Hochgruber Kuenzer, legten dann engagierte Bäuerinnen und Bauern vom Bären-
Im Rahmen eines netten Festaktes wurde gefeiert und auf das 30-jährige Bestehen angestoßen.
thalhof, Winkler, Auenfischer, Unterschöpfer, Brandlechner und dem Schottenhof mit wertvoller Aufbauarbeit den Grundstein. Zunächst fand der Markt noch sporadisch und kürzer statt. Aber bereits ab 1997 schlugen die Marktbetreiber dann wöchentlich am Freitag ihre Zelte in Bruneck auf, und seitdem hat sich der Brunecker Bauernmarkt als beliebter Fixpunkt im Jahresprogramm etabliert.
ERINNERUNGEN AN DIE ANFÄNGE
Eine zünftige Tanzeinlage durfte nicht fehlen.
Von Anfang an mit im Boot war auch Maria Hochgruber Kuenzers Schwester, Katharina „Kathi“ Hochgruber Kosta vom Schrottenhof, Gründungsmitglied und 30 Jahre lang
mit Leib und Seele ein Teil des Bauernmarktes. Als letztes verbleibendes Gründungsmitglied haben sie und ihr Mann dann doch beschlossen, dass es nach diesen vielen Jahren genug des Guten sei, und damit bietet der Schrottenhof seit diesem Jahr seine Produkte am Bauernmarkt nicht mehr an. Eine nachvollziehbare Entscheidung, und dennoch mit ein wenig Wehmut mitgetragen von den restlichen teilnehmenden Betrieben, die sich seit jeher als „Bauernmarktfamilie“ verstehen. Und diese ließen es sich somit auch nicht nehmen, der „Kathi“ und ihrer Familie ein letztes Mal nochmals gebührend für ihr prägendes Engagement zu danken. Mit schwungvoller Musik
Vor kurzem musste nach 30 Jahren das letzte Gründungsmitglied des Bauernmarktes den Verkaufsstand aufgeben. Dafür gab es Dank und Anerkennung.
von den „Groufnstoana“, lieben Dankesworten vom Bauernmarkt-Obmann Hannes Tschurtschenthaler und vom Brunecker Bürgermeister Bruno Wolf, wurde sie dort gewürdigt, wo sie 30 Jahre lang bei Wind und Wetter und mit guter Laune ihre Hofprodukte mit Charme und landwirtschaftlichem Wissen bewussten Kundinnen und Kunden angeboten hatte, lange bevor „Kilometer 0“ und Regionalität in unseren Köpfen Einzug gehalten haben – am Brunecker Bauernmarkt.
BAGGALOCKE GAIS
EIN DUTZEND BETRIEBE SIND DABEI
Und auch wenn der Schrottenhof mit dem heurigen Jahr „in Pension“ gegangen ist, 12 Betriebe bieten mit Leidenschaft jeden Freitag nach wie vor am Brunecker Graben von Mai bis Oktober von 8 bis 12.30 Uhr so ziemlich alles an, was das bäuerliche Leben hergibt: Saisonales Gemüse und Obst, Jungpflanzen, frische Eier, verschiedenste Kräuter, Schnäpse und Liköre, Getreide, Nudeln, Fruchtsirupe, Honig, verschiedenste Backwaren, aromatische Käsesorten
BAHN FREI FÜR DIE WASSERRATTEN
Am 13. Juni 2026 startete die Baggalocke in Gais in die neue Sommersaison. Die beliebte Freizeitanlage bietet auch heuer wieder kostenlosen Badespaß für Einheimische, Familien und Gäste. Der Tourismusverein Bruneck Kronplatz übernimmt erneut die Führung der Anlage. Präsident Hannes Kronbichler betont die Bedeutung der Baggalocke als Ort der Begegnung und als wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Gais.
Gemeinde und Tourismusverein haben gemeinsam alle Voraussetzungen für einen sicheren Badebetrieb geschaffen. Bürgermeister Alex Dariz unterstreicht die große Bedeutung der Baggalocke für die Bevölkerung und bedankt sich für das Engagement des Tourismusvereins.
Für die Sicherheit sorgt ein Bademeister, dessen Anwesenheit durch eine grüne bzw. rote Flagge angezeigt wird. Hunde sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Regelmäßige Wasserproben gewährleisten zudem eine hohe Wasserqualität und ungetrübten Badespaß während der gesamten Saison. // pez
und kräftige Bauernbutter, Frischfleisch, Wurst- und Räucherwaren und noch vieles mehr. Kurzum: Alles, was schmeckt und gesund ist, hergestellt aus hervorragenden Ausgangsprodukten mit bewährten Verarbeitungsmethoden, mit Herkunft quer aus dem Pustertal. Wenn Sie noch nie dort waren, sollten Sie unbedingt mal vorbeischauen! Nirgends ist Einkaufen herzlicher, familiärer und lokaler! // Judith Steinmair
Alfred Unterkircher, Hannes Kronbichler und Alex Dariz bei der Baggalocke.
SÜDTIROLER BAUERNBUND-PREIS 2026
STUDIERENDE ZEIGEN WEGE ZU EINER BESSEREN WIRTSCHAFTLICHEN WALDBEWIRTSCHAFTUNG AUF
Wie kann die Bewirtschaftung der Südtiroler Wälder wirtschaftlich gestärkt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende des Bachelorstudiengangs „Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft in Berggebieten“ der Freien Universität Bozen im Rahmen des Südtiroler Bauernbund-Preises 2026. Sieben Projektgruppen analysierten konkrete bäuerliche Betriebe und entwickelten Vorschläge, wie die Wertschöpfung im Wald erhöht werden kann. Gewonnen haben drei Studentinnen, welche den Bärntalerhof in Pfalzen unter die Lupe genommen haben.
Der Wald erfüllt wichtige Funktionen für Natur, Klima und Gesellschaft. Gleichzeitig ist er für viele bäuerliche Familienbetriebe ein bedeutender Bestandteil ihrer Bewirtschaftung. Rund die Hälfte der Südtiroler Waldflächen befindet sich in bäuerlicher Hand. Umso wichtiger ist die Frage, wie die Waldbewirtschaftung langfristig rentabel gestaltet werden kann.
Die Preisträgerinnen (von links): Denise Pallhuber, Giulia Casagrande und Annika Brazzoduro.
Research sowie der bäuerlichen Organisationen. Bewertet wurden Praxisnähe, Innovationskraft und fachliche Qualität der Arbeiten.
Bei der mittlerweile 14. Ausgabe des Wettbewerbs präsentierten die Studierenden ihre Ergebnisse einer Fachjury aus Vertretern des Südtiroler Bauernbundes, der Freien Universität Bozen, der Eurac
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INTERESSANTE ANSÄTZE
Den ersten Platz sicherte sich das Team Denise Pallhuber, Annika Brazzoduro und Giulia Casagrande. Die drei Studentinnen untersuchten den Bärntalerhof in Pfalzen mit seinen rund 60 Hektar Waldfläche. Ihre Analyse zeigte, dass eine kontinuierliche Waldpflege und gezielte Investitionen die Erträge deutlich verbessern können. Besonders wichtig seien die Nutzung von hochwertigem Holz sowie Zertifizierungen wie PEFC, die eine nachhaltige Waldbewirtschaftung bestätigen und zusätzliche Marktchancen eröffnen. Auch die weiteren Gruppen präsentierten interessante Ansätze. Neben klassischen Maßnahmen wurden etwa geführte Waldexkursionen als zusätzliche Einnahmequelle vorgestellt. Die Arbeiten machten deutlich, dass die wirtschaftliche Nutzung des Waldes weit über die reine Holzproduktion hinausgehen kann.
Professor Christian Fischer von der Fakultät für Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelwissenschaften zeigte sich von der Qualität der Projekte beeindruckt. Die Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Bauernbund ermögliche es, wissenschaftliche Fragestellungen direkt mit den Herausforderungen der Praxis zu verbinden und aktuelle Themen der Bergland- und Forstwirtschaft aufzugreifen. // mh
2. Platz: Maria Guidolin, Martina Sottovia, Johanna Gaflig, Veronika Mair (Schornhof, Aldein)
3. Platz: Ilaria Michelon, Anna Trabucchi, Anna Casagrande, Noemi Folino (Moar an der Lahn Hof, Villanders) Der Südtiroler Bauernbund-Preis wird seit vielen Jahren gemeinsam mit der Freien Universität Bozen vergeben und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis. Ziel ist es, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Südtiroler Land- und Forstwirtschaft zu entwickeln.
JOBMESSE IN OSTTIROL
BERUFLICHE CHANCEN IM MITTELPUNKT
Insgesamt 30 Unternehmen präsentierten sich in der Veranstaltungshalle in Nussdorf-Debant als attraktive Arbeitgeber und gaben Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder, Entwicklungsmöglichkeiten und offenen Stellen. Die vertretenen Branchen reichten von Industrie, Handel sowie Bau- und Holzwirtschaft bis hin zu Pflege, Gesundheit und Dienstleistungen und spiegelten die Vielfalt der Osttiroler Wirtschaft wider.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Berufsorientierung junger Menschen. Rund 760 Schülerinnen und Schüler aus Mittelschulen, Polytechnischen Schulen sowie höheren Schulen aus der näheren Umgebung informierten sich über Ausbildungswege und Karrierechancen direkt bei den Unternehmen.
Rund 2.700 Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit genutzt, sich über Ausbildungs-, Karriere- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Osttirol zu informieren. „Wir freuen uns sehr, dass die monatelange Vorbereitung so erfolgreich war. Das große Interesse bestätigt, wie wichtig die Jobmesse als Plattform für Unternehmen, Fachkräfte und die junge Generation ist“, freuen sich Projektleiterin Michaela Spiess und Geschäftsführerin Barbara Hassler vom Veranstalter „Innos“. Für die ausstellenden Unternehmen stand nicht nur die Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Mittelpunkt. Die Messe bot eine ideale Plattform, um die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Vielfalt der regionalen Wirtschaft sichtbar zu machen. Zahlreiche Betriebe berichteten von hochwertigen Gesprächen und wertvollen Kontakten.
EINE WICHTIGE PLATTFORM
Auch die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit intensiv, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen. Doris Lang, Lehrlingsverantwortliche der Theurl Holding GmbH, zeigte sich vom Interesse der Schülerinnen und Schüler beeindruckt: „Die Jugendlichen erhielten die Chance, sich über verschiedene Ausbildungsund Karrierewege zu informieren und zu erfahren, welche Möglichkeiten eine Ausbildung bietet.“
Ein weiterer Programmpunkt war die Keynote des Körpersprache-Experten Stefan Verra. Mit praxisnahen Impulsen rund um Bewerbungsgespräche und persönliches Auftreten begeisterte er das Publikum und setzte einen gelungenen Schlusspunkt unter die Veranstaltung. Die Jobmesse „Osttirol 2026“ machte einmal mehr deutlich, welche beruflichen Perspektiven, Ausbildungswege und Karrierechancen die regionale Wirtschaft bietet. Gleichzeitig stärkte sie die Vernetzung zwischen Unternehmen, Fachkräften und der nächsten Generation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und unterstrich die Attraktivität Osttirols als lebendige Wirtschafts- und Lebensregion. // ms
TSCHURTSCHENTHALER IN BRUNECK
Farbenfroher Auftakt in den Sommer
Womit darf man im Wonnemonat Mai in Bruneck rechnen?
Mit Regen, den Eisheiligen und der Frühjahrs-, Sommermodenschau von Mode Tschurtschenthaler. Am 14. Mai 2026 traf dies alles ein und so fand die Vorführung der Mode im Geschäft Tschurtschenthaler statt.
Die zahlreichen Gäste waren gut gestimmt, die Mode fröhlich und bunt, so dass die Vor freude auf den Sommer spürbar war. Salon Shampoo zauberte wieder wunderschöne Frisurkreationen.
Am Abend stellte Irmgard Tschurtschenthaler „vermehrt Schönes“ vor, das sich an das Motto des letztjährigen 200-Jahre-
Jubiläums anlehnte. Die Gäste wurden eingeladen, Schönes, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Zivilcourage und Trost zu vermehren und erhielten einen schönen Anstecker. Die Idee dazu kam von Irmgard Tschurtschenthaler und die künstlerische Gestaltung sowie Ausführung kamen von Luis Seiwald. Somit kann der Sommer nur schön werden. // it
Fotos: Robert Mair
NUSSBAUMERHOF IN RODENECK
Tradition bewahren und Zukunft gestalten
Manche Orte sind mehr als nur ein Gebäude – sie sind ein
Zuhause, geprägt von Menschen, Erinnerungen und gelebter Tradition. Der Nussbaumerhof in Rodeneck ist ein solcher Ort.
ISpenglerei Johannes Mair
I-39054 Klobenstein/Ritten
Tel.: +39 340 2944154
E-Mail: johannes.mair@outlook.de
www.spenglereimair.com
m Jahr 1958 gründete Josef Amort auf einem sonnigen Fleck oberhalb von Rodeneck einen kleinen Bauernhof. Aus Stall und Scheune wurde zehn Jahre später eine Jugendherberge, 1993 schließlich ein Hotel. Was sich über all die Jahre nicht verändert hat, ist die familiäre Gastfreundschaft, die den Nussbaumerhof bis heute auszeichnet.
Mit der Wiedereröffnung am zweiten Juni 2026 beginnt nun ein neues Kapitel. In den vergangenen Monaten wurde das Haus mit viel Herzblut erweitert und modernisiert. Entstanden sind 18 neue Zimmer, eine großzügige Panoramaterrasse sowie eine neu gestaltete Bar. Dabei kamen unter anderem Zirbenholz aus den eigenen Wäldern und Materialien aus der Region zum Einsatz.
Fotos: Hannes Niederkofler
RAUM FÜR BESONDERE MOMENTE
Auch in Zukunft bleibt der Nussbaumerhof ein überschaubarer Familienbetrieb. Mit insgesamt 26 Zimmern setzt die Familie Amort bewusst auf Persönlichkeit, Herzlichkeit und Qualität statt auf Größe. Tradition und Moderne gehen dabei Hand in Hand: Südtiroler Gastfreundschaft, regionale Produkte und nachhaltiges Wirtschaften bilden weiterhin das Fundament des Hauses. Bereits im Dezember 2026 folgt der nächste Schritt: Im neu geschaffenen dritten Stockwerk eröffnet eine Panoramasauna mit Atelier-Ruheraum und Blick auf die umliegende Bergwelt.
Hinter dem Nussbaumerhof stehen heute Sieglinde, Kristian, Lena und Markus Amort – drei Generationen, die gemeinsam daran arbeiten, ihren Gästen einen Ort zum Ankommen und Wohlfühlen zu bieten. Der neue Nussbaumerhof ist die Fortset-
zung einer Geschichte, die vor fast 70 Jahren begann. Das Haus ist dabei in der heimatlichen Scholle verwurzelt, von der Familie geprägt und hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Herzlich willkommen im Nussbaumerhof! // PR-Info
Fam. Amort
Leitlergasse 2, I‑39037 Rodeneck T. +39 0472 454 157 www.nussbaumerhof.com
BÖDEN TÜREN RAUMAUSSTATTUNG
T +39 347 0788200 T +39 333 1884826
Sede operativa: via corso Italia 19/A 24030 CAPIZZONE (BG)
www.ceramicheimagna.it
Malerbetrieb Dantone der Dantone Dagmar & Co KG Aue 22B - 39030 St. Lorenzen Tel. +39 0474 474 004 www.malerdantone.it
NICHT VERMÖGENSRECHTLICHE SCHÄDEN INFOLGE SCHWERER
VERLETZUNGEN – Liquidierung laut nationaler Einheitstabelle (TUN)
RA Dorothea Passler Schramm-Tschurtschenthaler Anwaltskanzlei
www.schramm.it
Mit DPR Nr. 12/2025, in Kraft seit 5. März 2025, ist bekanntlich die Liquidierung der nicht vermögensrechtlichen Schäden (biologischer Schaden, Schmerzensgeld usw.) bei schweren Verletzungen und festgestellten Invaliditäten von über 10% (sog. macrolesioni) nach Verkehrsunfällen oder Arztfehlern endlich gesetzlich geregelt und somit vereinheitlicht worden.
Nachdem sich die genannten Bestimmungen aber ausdrücklich lediglich auf diese beiden Anlassfälle (Straßenverkehr und Arzthaftung) beziehen und außerdem vorsehen, dass die Liquidierung laut der damit festgelegten Tabellen erst bei Auftreten der Schäden nach dem 5.3.2025 zur Anwendung gelangt, ist unmittelbar die Frage aufgetaucht, wie die Liquidierung des Schadenersatzes bei allen anderen Verletzungen, welche nicht im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen oder Arztfehlern auftreten bzw. verursacht werden, erfolgen solle; und ob dieselbe nicht in Analogie ebenfalls nach den besagten Tabellen erfolgen könnte/sollte; außerdem, ob sie nicht auch bei Schäden angewandt werden könne, welche bereits vor dem genannten Stichtag (5.2.2025) aufgetreten sind.
Es hat dann auch nicht lange gedauert, bis diese Frage vom Landesgericht Mailand dem Obersten Gerichtshof unterbreitet worden ist; mit dem entsprechend kürzlich erlassenen Urteil Nr. 8630/2026 hat derselbe denn auch festgelegt, dass diese Tabelle sehr wohl auch bei anderen Schadensfällen (d.h., welche nicht auf Verkehrsunfälle oder Arztfehler zurückzuführen sind) zur Anwendung gelangt; außerdem auch für die Liquidierung von Ersatzansprüchen für Schäden, welche vor dem 05.03.2025 entstanden sind.
Die damit geschaffene einheitliche Regelung (wonach die Ersatzansprüche um einiges höher sind als jene laut vormals von den meisten Gerichten angewandten sog. ‚Mailänder-Tabellen‘) müsste nun endlich (einigermaßen) Rechtssicherheit schaffen, auch für die Versicherungsgesellschaften, welche nunmehr bereits im Vorfeld und bei außergerichtlicher Schadenabwicklung wissen, mit welcher Ersatzhöhe zu rechnen sein wird.
Zu ergänzen ist aber, dass trotz der besagten gesetzlichen Bestimmungen und den genannten Vorgaben des Obersten Gerichtshofs dem jeweiligen Richter, welcher über Schadenersatzansprüche zu entscheiden hat, ein gewisser Ermessensspielraum verbleibt: wenn er von den besagten Tabellen in seiner Entscheidung abweicht, ist er aber verpflichtet, diese genauestens und mit den speziellen Eigenheiten des jeweiligen Falls zu begründen. //
ZU LASTEN LEBENDE FAMILIENMITGLIEDER
€
Dr. Tobias Bacher Steuerberater
Baumgartner.Partner GmbH
Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Bruneck - www.baumgartner.tax
Die steuerliche Berücksichtigung von zu Lasten lebenden Familienangehörigen wurde in den letzten Jahren grundlegend reformiert, insbesondere durch die Einführung des sogenannten ‚Assegno Unico Universale‘.
‚Assegno Unico Universale‘ Der ‚Assegno Unico Universale‘ gilt seit dem 1. März 2022 und unterstützt alle Haushalte mit Kindern unabhängig von der beruflichen Situation der Eltern. Die Leistungen in Höhe von 58 € bis 200 € pro Monat werden für jedes Kind bis zum 21. Lebensjahr ausbezahlt. Zusätzlich können Familien je nach Situation (z. B. bei mehreren Kindern oder wenn beide Eltern berufstätig sind) weitere Zuschläge erhalten.
Für den Abzug berechtigte Personen
Für Personen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben, stehen hingegen Abzüge von der Bruttosteuer zu:
- Ehepartner, der nicht rechtlich und tatsächlich getrennt lebt; - Kinder, die älter als 21 Jahre sind (auch anerkannte leibliche, adoptierte, in Pflege befindliche Kinder)
- andere Familienmitglieder, wie beispielsweise Nachkommen der eigenen Kinder, Eltern sowie Schwiegersöhne und -töchter.
Nicht als zu Lasten lebende Personen gelten hingegen Geschwister und andere Seitenverwandte.
Zudem stehen ab dem Steuerjahr 2025 für ausländische Steuerpflichtige die Abzüge für unterhaltsberechtigte Familienangehörige nicht mehr zu, wenn diese weder italienische Staatsbürger noch Staatsbürger eines EU-Mitgliedstaates oder eines dem EWR angehörenden Staates sind und sich die Familienangehörigen im Ausland aufhalten.
Einkommensobergrenzen
Das Einkommen der steuerlich zu Lasten lebenden Person darf 2.840,51 Euro nicht übersteigen.
Seit dem 1. Januar 2019 können auch Kinder bis zum Alter von 24 Jahren berücksichtigt werden, deren Einkommen 4.000 Euro nicht übersteigt.
Wird ein Kind im Steuerjahr 25 Jahre alt, gilt wieder der normale Höchstbetrag von 2.840,51 Euro.
Bei der Berechnung des Gesamteinkommens sind alle Einkünfte zu berücksichtigen, einschließlich im Ausland erzielter Einkünfte sowie solcher, die einer Ersatzsteuer unterliegen. Ausgenommen sind steuerbefreite, getrennt besteuerte sowie an der Quelle besteuerte Einkommen.
Ab dem Steuerjahr 2025 wurde auch eingeführt, dass die Steuerabsetzbeträge für Kinder nur bis zur Vollendung deren 30. Lebensjahres zustehen.
Aufteilung des Abzugsbetrags für Kinder
Die Aufteilung der Abzüge für steuerlich zu Lasten lebende Kinder liegt nicht im Ermessen der Eltern, sondern erfolgt grundsätzlich zu gleichen Teilen (je 50 %). Von dieser Regelung kann durch Vereinbarung abgewichen werden, indem dem Elternteil mit dem höheren Gesamteinkommen 100 % der Abzüge zugewiesen werden. //
Gratisschätzung und Begutachtung
Hotel Restaurant Langgenhof
St. Nikolausstr. 11, 39031 Stegen
Do. 02. - Fr. 03. Juli, 10-19 Uhr
Hotel Sole Paradiso
Sextnerst. 13 , 39038 Innichen
Di. 07. Juli, 10-19 Uhr
Hotel Spangla
Ahrntalerstr. 23, 39032 Sand in Taufers
Mi. 08. Juli - 10-19 Uhr
Das Auktionshaus hat Zweigstellen in Deutschland, Italien (Südtirol) und in der Schweiz. Bei uns erhalten Sie kostenlose und unverbindliche Schätzungen. Wir halten uns immer an den aktuellen Tageskurs und bieten Ihnen auch eine höhere Auszahlung , wenn wir Ihre Gegenstände weiterbearbeiten bzw. weiterverkaufen können. Das Südtiroler Auktionshaus ist der richtige Partner dafür!
Seit über 10 Jahren gibt es das Südtiroler Auktionshaus in Meran. Seitdem konnte sich das Auktionshaus mit Unternehmensleiter
Jaime Stevens als seriöser und zuverlässiger Händler für den An- und Verkauf von Schmuckwaren wie auch mit dem Handel von Bildern und Antiquitäten sowie antiken Silberwaren etablieren. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen führend in Europa in Sachen Schmuck, Gemälde, Uhren und Antiquitäten. Der Ankauf von Gold und Goldschmuck wird in einer unserer Filialen abgewickelt.
Für Rad Fans...
Über den Dächern von Rom
Glittnersee Roman Engl
Was man so alles sieht in der Natur!
Ein Seltener Fund in der Blätterbachschlucht Adalbert Leitner
Anna Chizzali
Gullfoss-Wasserfall in Island Brigitte Oberlechner aus Niederrasen
Am Klausberg... Leo Gartner aus Steinhaus
Monika Werder aus Meransen
Nagler aus Vahrn
Vollmond am 1. April
Peppi Hofer aus Bruneck
Sumpfdotterblumen und Bachkresse auf der Speckeralm am Gitschberg Raimund Seebacher
Blütenstaubzauber am Antholzer
See Ernst Schwingshackl aus Gsies
Dem Himmel so nah...
Waltraud Grandegger aus St. Johann
Einfach herrlich...
Helga aus Corvara
Glückliche Enten
Alfons Hopfgartner aus Mühlwald
Liebe Leserinnen und Leser,
schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder – wir zeigen sie dem Pustertal!
Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.
Kino, Konzerte, PoetrySlam, Fußball und DJs
Ab 30. Juni 2026 ist es wieder soweit, das Jugend- und Kulturzentrum UFO startet mit seinem allseits beliebten Kulturprogramm in den Sommer. Bis zum 20. August gibt’s in der UFO-Arena 22 Filme, sechs Konzerte und das Poetry Slam-Landesfinale 2026 zu sehen beziehungsweise zu hören. Und selbstverständlich darf auch heuer das Kinderkino nicht fehlen, ebenso wie das
WM-Public Viewing – inklusive DJ-Events mit dem Kollektiv „Nova“. Ein volles Programm, und für alle etwas, mehr geht nicht!
ABENDFILME
(jeweils am Dienstag und Donnerstag um 21 Uhr)
Wie immer eine spannende Auswahl mit einer gelungenen Kombination aus Qualität, Tiefsinn und sommerlicher Leichtigkeit von Seiten der Projektgruppe (Gertraud Sieder, Christian Mair, Gernot Nagelschmied, Hanspeter Niederkofler, Gunther Niedermair und Georg Schondorf). Los geht’s mit dem humorvollen Film „Könige des Sommers“ über die Kunst der Käseherstellung im französischen Jura. „Ein ganzes Leben“ erzählt nach dem Roman von Robert Seethaler die Geschichte von harter Arbeit und einer großen Liebe. Beim Film „Die leisen und die großen Töne“ begegnen sich zwei ungleiche Brüder, welche die Leidenschaft für Musik verbindet. Besonders sehenswert ist das Südtirol-Drama „Zweitland“ von Michael Kofler: Eine Familiengeschichte in den Sechziger Jahren, die von den damaligen Bombenanschlägen erschüttert wird. Und die (Film)Liste ist noch lang…
UFO-Open-Air-Kino
KINDERFILME
(Dienstagnachmittag um 17 Uhr im Saal)
Das diesjährige Motto lautet „Reise ins Abenteuer“. Gezeigt werden unter anderem „Mama Muh und die große weite Welt“, „Willi und die Wunderkröte“ oder der Animationsfilm „Sowas von super!“ rund um eine coole Superheldin. Und wie immer können sich die jungen Kinofreunde bereits ab 16 Uhr auf ein lustiges Rahmenprogramm mit Laura und Johanna, passend zu den acht Filmen, freuen.
KONZERTE
(Mittwochs ab 20.30)
Gartencafé-Ambiente, innovative Musik, neue Sounds und besondere Stimmen – das ist das Musikkonzept von „Voices“. Dabei präsentiert das UFO einen Mix aus jungen, aufstrebenden Formationen und bekannten Musikerinnen und Musikern aus Südtirol und darüber hinaus. Mit dabei in diesem Sommer: Robins Huat, Since11, Lisa Laner, Napaea, Rina Kaçinari & Maria Craffonara, bbenob, Bita, Bumtschak Welle, Azora und Timbreroots
Gunther Niedermair
UFO-Voices
Gunther Niedermair
Bita
Felix Bacher
POETRY SLAM-LANDESMEISTERSCHAFT/FINALE
(14. August um 20.30 Uhr)
10 Poetry Slammerinnen und Slammer treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Unter der leidenschaftlichen Moderation von MC Lene Morgenstern und mit Gästen wie Nathan der Nice, Helga Plankensteiner & Roberto Tubaro wird die UFO-Arena zum Hotspot der neuen Literatur in Südtirol.
RAIFFEISEN-WM-FANMEILE
(9. bis 19. Juli)
120 Minuten vor den Fußballspielen legen die DJs Solestic und Fury&Hopex beim Aperitivo und bei der After-Game-Party auf. // jst
WICHTIGE INFORMATIONEN
Alle Abendveranstaltungen sind als Open-Air-Erlebnisse geplant und finden in der UFO-Arena statt. Bei unsicherem Wetter wird empfohlen, einen Regenschutz mitzunehmen. Sollte für den Abend starker Regen vorhergesagt sein, finden die Filmvorführungen und die Konzerte im Saal statt. Bei allen Veranstaltungen gilt freier Eintritt dank der Unterstützung von: Stadtgemeinde Bruneck, Amt für Jugendarbeit, Amt für Film und Medien, Raiffeisenkassen des Pustertals, Stadtwerke Bruneck, Just Impact Group, Graber & Partner, solunio, Buchladen am Rienztor, Harpf Getränke, Pustertaler Zeitung und Radio Holiday. Weitere Infos: www.ufobruneck.it. //
summer
DIENSTAG UND DONNERSTAG 21:00 // UFO ARENA
30.06. Könige des Sommers
Louise Courvoisier
02.07. Ein ganzes Leben
Hans Steinbichler
07.07. Flow / Gints Zilbalodis
16.07. Der ganz große Traum
Sebastian Grobler
21.07. Die leisen und die großen Töne
Emmanuel Courcol
23.07. Father Mother Sister Brother
Jim Jarmusch
28.07. Alter weißer Mann
Simon Verhoeven
30.07. Io sono ancora qui / Walter Salles
04.08. All We Imagine As Light
Payal Kapadia
06.08. Zweitland / Michael Kofler 11.08. Io sono Li / Andrea Segre
13.08. Der Salzpfad / Marianne Elliott 18.08. Köln 75 / Ido Fluk 20.08. Lunana – das Glück liegt im Himalaya / Pawo Choyning Dorji
SPECIALS UFO ARENA
WM 2026 – RAIFFEISEN FANMEILE
Do 09.07. – So 19.07. Public Viewing & Music aperitivo & after-game-party / dj-sets by Nova
FINALE 2026 – POETRY SLAM
LANDESMEISTER:INNENSCHAFT
Fr 14.08., 20:30h
10 poets, 1 champion, 1 featuring artist, special guests, music & exciting surprises
Alle Abendveranstaltungen finden in der UFO Arena statt. Bei unsicherem Wetter nehmen Sie bitte einen Regenschutz mit. Sollte für den Abend starker Regen vorhergesagt sein, finden die Filmvorführungen und die Konzerte im Saal statt. 30/06–20/08
OPEN AIR KINO SUMMER LIVE MUSIC
08.07. Since11
Support: Robins Huat Indie, Pop & Groove 22.07. Napaea
Support: Lisa Laner
Indie-Folk, Pop 29.07. Rina Kaçinari & Maria Craffonara Ethno Jazz
Kosovo & Südtirol 05.08. Bita Support: bbenob Indie-Folk, Pop 12.08. Bumtschak Welle
30.06. Mama Muh und die große weite Welt 07.07. Willi und die Wunderkröte 14.07. Shorty und das Geheimnis des Zauberriffs 21.07. Sowas von super! 28.07. Arielle, die Meerjungfrau 04.08. Alì e il tappeto volante 11.08. Akiko, der fliegende Affe 18.08. Fuchs und Hase retten den Wald
Since11
Felix Bacher
Lisa Laner
Bumtschak Welle
Rina Kaçinari und Maria Craffonara
Julia Wertheim
LADINISCHE VOLKSOPERETTE „FRANZI“ IN ENNEBERG
Die Mülldeponie als Spiegelbild unserer Gesellschaft
Ein außergewöhnliches Kulturprojekt feierte am 13. Juni 2026 in Enneberg/Pfarre seine Premiere: Auf dem Pavillon wurde die neue ladinische Volksoperette „Franzi“ erstmals aufgeführt. Das Werk in vier Akten stammt von Iaco Rigo (Idee und Text) sowie Alex Trebo (Musik) und gilt als bisheriger Höhepunkt des Kulturprogramms „face-to-face“, das im Rahmen des PNRR-Projekts „La Pli, le tesur da descorí“ umgesetzt wird. Träger des Projekts sind die Gemeinde Enneberg, Ert por i Ladins (EPL) und die Bürgergenossenschaft „Por Mareo“.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Franzi, Leiter der örtlichen Mülldeponie. Als seine Tochter eine Beziehung mit dem neu gewählten Bürgermeister eingeht, scheint der gesellschaftliche Aufstieg der Familie greifbar. Doch die Aussicht auf schnellen Reichtum verleitet Franzi dazu, Freunde und Bekannte zu betrügen. Die Folgen sind gravierend: Die Tochter trennt sich vom Bürger-
meister, die Familie verlässt ihre Heimat und wagt in Panama einen Neuanfang. Dort gelingt ihr mit einem innovativen und nachhaltigen Tourismuskonzept zunächst ein erfolgreicher Neustart. Doch der erhoffte Wohlstand erweist sich als trügerisch und führt schließlich in eine tragische Abwärtsspirale. Die Operette wirft dabei eine zentrale Frage auf: Wer zeigt Mitgefühl in einer Welt, die zunehmend vom Profitdenken bestimmt wird?
„Franzi“ erzählt von Gier, sozialem Aufstieg, Verlust und der Suche nach Menschlichkeit – Themen, die aktueller kaum sein könnten.
GESCHICHTEN VOM WERTSTOFFHOF
Konzept wider: Die Live-Band verwendet teilweise Instrumente, die aus recycelten Materialien gefertigt wurden.
TREBO UND RIGO
ALS KREATIVES DUO
Für die Musik zeichnet der Gadertaler Komponist Alex Trebo verantwortlich. Der Musiker ist unter anderem für seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Herbert-PixnerProjekt bekannt und zählt zu den profiliertesten Arrangeuren des Alpenraums. In „Franzi“ verbindet er alpine Klangwelten mit lateinamerikanischen Rhythmen zu einem eigenständigen musikalischen Stil. Das Libretto stammt von Iaco Rigo, der sich seit Jahren mit innovativen Theater- und Multimedia-Projekten einen Namen gemacht hat. Nach der erfolgreichen Operette „La Zingaindra“ und dem interkulturellen Theaterprojekt „Caligula“ setzt er mit „Franzi“ einen weiteren Akzent im zeitgenössischen ladinischen Theater. // rewe
Ein außergewöhnliches Kunsterlebnis. Gianvito Coco
Dass Franzis Karriere ausgerechnet auf einer Mülldeponie beginnt, verleiht der Handlung eine besondere Ironie. Gleichzeitig wird der Wertstoffhof zum gesellschaftlichen Treffpunkt, an dem unterschiedlichste Lebensgeschichten aufeinandertreffen. Dies spiegelt sich auch im musikalischen
WEITERE AUFFÜHRUNGEN IM AUGUST
Nach der erfolgreichen Uraufführung kehrt „Franzi“ Anfang August auf die Bühne zurück. Die nächsten Vorstellungen finden ab dem 6. August 2026 jeweils um 21 Uhr auf dem Pavillon in Enneberg/Pfarre statt. //
Gianvito
Coco
IACO RIGO
„MENSCHEN
WERDEN GEBRAUCHT, GENUTZT UND WEGGEWORFEN – WIE MÜLL“
PZ: Herr Rigo, der soziale Aufstieg von Franzi beginnt ausgerechnet auf der dörflichen Mülldeponie, die im Stück zum Treffpunkt und Mikrokosmos des Dorfes wird. Wie kamen Sie auf diese Idee und was fasziniert Sie an diesem Kontrast zwischen Abfall, schnellem Reichtum und zwischenmenschlichen Beziehungen?
Iaco Rigo: Die Idee zum Stück kam mir wirklich als ich Müll in der Deponie Ciamaor von Al Plan de Mareo/St.Vigil in Enneberg entsorgte. An jenem Tag ging es zu wie auf dem Stegener-Markt, da die Deponie wegen Corona länger geschlossen gewesen war. Dass die Müllentsorgung mehr Leute zusammenbrachte als zum Beispiel die Sonntagsmesse, ging mir nicht mehr aus dem Sinn. Ich dachte u.a., dass der Dienst der Müllentsorgung heutzutage überlebenswichtig ist, man stelle sich vor der Dienst streikt, man müsste dann wohl im Müll ersticken. Daraus ergibt sich auch die Wichtigkeit der Figur des Leiters der Mülldeponie, der ohne weiteres morgen karrieremäßig und finanziell aufsteigen müsste.
In Ihren Werken thematisieren Sie oft das Spannungsfeld zwischen der traditionellen Dorfgemeinschaft und der modernen, profitorientierten Welt. Franzi flieht nach Panama, um dort ein neues, ökologisches Leben aufzubauen, wird dann aber vom Schicksal eingeholt. Ist die Sehnsucht nach der Heimat und die Frage nach echter Freundschaft die eigentliche Kernbotschaft des Stücks?
Franzi entscheidet ja nicht selber für sich und seine Familie, er hat ja auch eine Frau und eine erwachsene Tochter, die ja auch –warum nicht – das Leben genießen, und vor allem, „konsumieren“ wollen. Eigentlich steht die Kernbotschaft genau in diesem Wort „Konsum“, denn es werden Menschen gebraucht, genutzt und weggeworfen. Das Stück ist nicht moralistisch geprägt, hinterlässt aber nach der etwas lustigen und ironischen Show einen ernsten Beigeschmack, somit auch die Frage: ist Menschlichkeit eigentlich kaufbar?
Nach ‚La Zingaindra‘ im Jahr 2018 bringen Sie nun mit ‚Franzi‘ erneut eine eigenständige ladinische Volksoperette auf die Bühne in Enneberg Pfarre. Wie wichtig sind solche modernen, zeitgenössischen Großprojekte, um der ladinischen Sprache und Kultur eine lebendige und zukunftsorientierte Bühne zu bieten?
In Enneberg feiert die ladinische Volksoperette bald 150jähriges Bestehen. Das heißt, unsere Generationen tragen die Verantwortung dafür, dass die erhaltene und ladinische Tradition weiterleben kann. Unser Projekt hat uns heuer im Rahmen des PNRR die Möglichkeit gegeben, sehr gute und professionelle Leute ins Boot zu holen, die sicherlich beitragen werden, dass die Amateure in Musik und Theater neue Motivation für weiteres bekommen. // Interview: Karin Tscholl
Iaco Rigo
MUSIK VERBINDET
WELTEN
PZ: Herr Trebo, in der Operette ‚Franzi‘ spielt die Live-Band teilweise auf Instrumenten, die aus recycelten Materialien gebaut wurden, was perfekt zum Mülldeponie-Setting passt. Wie herausfordernd war es für Sie als Komponist, für solche ungewöhnlichen Instrumente zu arrangieren, und wie klingt dieser ‚Müll-Sound‘ im Zusammenspiel mit einer klassischen Band?
Alex Trebo: Die Herausforderung war eigentlich gar nicht so groß, wie man vielleicht denken könnte. Die Instrumente sind zwar ungewöhnlich, aber im Grunde handelt es sich trotzdem um Perkussionsinstrumente, Aerophone oder Lithophone. Deshalb kann man sie musikalisch recht gut einordnen und in ein bestehendes Arrangement integrieren –ähnlich wie man auch eine große Trommel, eine Marimba oder ein Vibraphon einsetzen würde. Viel wichtiger ist dann die Interpretation. Am Ende lebt die Musik von den Menschen, die sie spielen. Und da bin ich sehr entspannt, weil wir mit hervorragenden Musikerinnen und Musikern arbeiten. Unter der magistralen Leitung von Maria Craffonara, werden Anita Obwegs, die Musiker der Musikkapelle und des Chors, sowie die Musiker der Upcycling Music Band, die auf den recycelten Instrumenten spielen, ihr hohes Niveau zeigen, deshalb bin ich sehr gespannt auf das Ergebnis. Ich glaube, dass dieser besondere „Müll-Sound“ ganz natürlich mit der klassischen Band verschmelzen wird und etwas Eigenständiges und Schönes entstehen kann.
Die Handlung schlägt einen riesigen Bogen von der traditionellen Heimat in Enneberg bis nach Panama. Sie verbinden dafür alpinen Klangcharakter mit mitreißenden Latino-Rhythmen. Wie haben Sie diese beiden doch sehr unterschiedlichen Musikwelten miteinander verschmolzen, ohne dass es für das Publikum wie ein Bruch wirkt? Es war wirklich spannend, diese beiden musikalischen Welten zusammenzubringen. Die Ziehharmonika war dabei für mich ein wichtiges Instrument, weil sie sowohl in der alpinen Volksmusik als auch in der traditio-
nellen Musik Mittel- und Südamerikas, also in unserem Fall in Panama, präsent ist. Sie verbindet diese beiden Klangwelten auf eine ganz natürliche Weise. Gespielt wird sie von Anita Obwegs, die sich in beiden Stilrichtungen zuhause fühlt. Deshalb freue ich mich schon sehr darauf zu hören, wie das auf der Bühne wirken wird. Und ehrlich gesagt finde ich es auch gar nicht schlimm, wenn man den Wechsel zwischen den beiden Welten hört. Die Geschichte spielt ja in zwei völlig unterschiedlichen Umgebungen, und da darf sich das auch musikalisch zeigen. Gerade bei den Chornummern finde ich diesen Kontrast sogar besonders spannend. Gleichzeitig gibt es aber viele Elemente, die das Stück zusammenhalten. Ich arbeite viel mit Leitmotiven, die immer wieder auftauchen, und auch bestimmte rhythmische, melodische und harmonische Ideen ziehen sich durch das ganze Werk. So bleibt trotz der unterschiedlichen Einflüsse ein roter Faden erhalten.
„Franzi“ ist der Höhepunkt des ambitionierten PNRR-Kulturprogrammes „face-to-face“ in Enneberg. Nach Projekten mit Hubert von Goisern oder dem Herbert Pixner Projekt – welchen Stellenwert hat diese ladinische Volksoperette für Sie persönlich und was macht die Arbeit für das zeitgenössische ladinische Musiktheater so besonders?
Für mich hat dieses Projekt natürlich auch eine persönliche Dimension. Ich bin selbst Ladiner und gehöre dieser Kulturwelt an. Viele der Menschen, die an diesem Projekt beteiligt sind, kenne ich schon seit Jahren, teilweise seit meiner Kindheit. Deshalb war es für mich nicht so, als würde ich in eine fremde Theater- oder Musikszene hineinkommen, sondern eher wie ein Wiedersehen mit Menschen, mit denen man ähnliche kulturelle Wurzeln teilt. Ich habe in meinem Werdegang schon öfter mit ladinischen Theaterprojekten gearbeitet. Mit Iaco Rigo habe ich bereits früher zusammengearbeitet (Cristl da Raas) und für Valentina Kastlunger habe ich die Musik geliefert für Shakespeare‘s Sommernachtstraum und
eine ladinische Inszenierung vom Musical Brigadoon (Dantersom). Deshalb wusste ich schon, welches Potenzial hier vorhanden ist. Was mich immer wieder beeindruckt, ist das hohe Niveau aller Beteiligten. Sowohl die Musikerinnen und Musiker als auch die Schauspieler und Regisseure arbeiten auf einem Niveau, das ich durchaus als professionell bezeichnen würde, obwohl die meisten das nicht hauptberuflich machen. Gleichzeitig bringt das eine enorme Motivation mit sich, und das ist für mich als Komponist natürlich etwas Wunderschönes… …welchen Stellenwert nimmt dieses Werk für Sie persönlich ein?
Für mich steht dieses Projekt auf derselben Ebene wie alle anderen Kollaborationen, die ich als Komponist und Arrangeur gemacht habe. Es war eine schöne Herausforderung, mich wieder intensiv mit dem Musiktheater auseinanderzusetzen. Der Weg von den ersten Texten von Iaco bis zu den fertigen Liedern war lang, aber genau diese gemeinsame Entwicklung hat das Projekt so spannend gemacht. Und ich bin grundsätzlich der Meinung: Wenn man etwas macht, dann sollte man versuchen, es auf dem höchstmöglichen Niveau zu machen. Durch die PNRR-Förderung hatten wir die Möglichkeit, die Produktion qualitativ noch einmal deutlich weiterzuentwickeln und einige Dinge zu realisieren, die sonst vielleicht nicht möglich gewesen wären. Das hat dem Stück auf jeden Fall sehr gutgetan.
// Interview: Karin Tscholl
ALEX TREBO
Alex Trebo Gaia Marturano
Gianvito Coco
Meraner Festspiele mit starker Pustertaler Beteiligung
Mit dem gesellschaftskritischen Stück „Das Schweigen der Stadt“ von Luis Zagler ziehen die „Meraner Festspiele“ ihr Publikum im heurigen Sommer in ihren Bann. Unter der künstlerischen Leitung des renommierten Regisseurs Torsten Schilling wird das Stück zu einem eindringlichen Theatererlebnis, das die Balance zwischen Glanz und Grausamkeit einer Kleinstadt offenbart. Diverse Pustertaler Akteurinnen und Akteure sind an führender Position mit dabei.
In einer Kleinstadt entfaltet sich rund um die Enthüllung eines neuen Wahrzeichens eine Spirale aus Korruption, Missbrauch, Presseethik und Machtspielen. Ein Investigativjournalist und seine Frau Dolores stolpern in ein Netz aus Schweigen, Manipulation und Missständen in der Hotel- und Rathausszene.
Eine vielschichtige Inszenierung, die politische Machtspiele, Korruption, Missbrauch und die Verantwortung von Presse, Politik und Wirtschaft in den Fokus rückt. Darüber hinaus werden die Grenzen zwischen Bühnenwelt und Realität verwischt und das Publikum unmittelbar ins Zentrum der Spannungen gestellt.
Im Ensemble spielen Berufs- und Volksschauspieler aus dem deutschsprachigen Raum zusammen – darunter diesmal gleich mehrere Pusterer: der gebürtige Brunecker Profi Konrad Hochgruber, die Jungprofidarstellerin Teresa Prugger sowie die Volkstheater-Urgesteine Peppe Mairginter und Oliver Pezzi. Mit dabei sind außerdem bekannte Südtiroler Gesichter wie Horst Herrmann und Hanenn Huber – und nicht zuletzt Christine Mayn, die viele aus der RTL-Fernsehserie „Stadtklinik“ kennen. Dass die Rittnerin mit dieser Produktion auf die Südtiroler Freilichtbühne zurückkehrt, dürfte viele Theaterbegeisterte freuen.
IMPOSANTE INSZENIERUNG
Die imposante Inszenierung – eingebettet in das Areal neben dem St.-ValentinsKirchlein oberhalb der Gärten von Schloss Trauttmansdorff – und die atmosphärische Nachtszenerie ermöglichen eine einzigartige Ästhetik und eine unmittelbare Sinneserfahrung für das Publikum. „Das Schweigen der Stadt“ ist mehr als ein Theaterabend: es ist
1. Reihe v.l.n.r.: Maximilian Tschager, Teresa Prugger, Matthias Brommann, Hanenn Huber, Konrad Hochgruber 2. Reihe v.l.n.r.: Präsident Philipp Genetti, Valentina Maria Mölk, Christine Mayn, Regisseur Torsten Schilling, Sarah Kattih 3. Reihe v.l.n.r.: Oliver Pezzi, Horst Herrmann, Peppe Mairginter.
ein gesellschaftliches Statement über Transparenz, Verantwortlichkeit, Machtmissbrauch und die Komplexität von Sensationsjournalismus. In einer Zeit, in der Bilder und Schlagzeilen unsere Wahrnehmung formen, fordert Zaglers Stück dazu auf, kritisch zu hinterfragen, wer erzählt, wer gehört wird – und wer schweigen muss.
Die Meraner Festspiele bieten an ausgewähl-
ten Vorstellungstagen auch dieses Jahr wieder Busse an, die ab Lienz durchs Pustertal nach Meran und wieder zurückfahren. Wer mit dem eigenen Pkw kommt, parkt gratis bei den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Einlass mit Gastronomie ab 19 Uhr, Vorstellungsbeginn um 21 Uhr. Tickets und Informationen gibt es unter www.meranerfestspiele.com. // pm
Von links nach rechts: Horst Herrmann, Matthias Brommann und Urgestein Peppe Mairginter.
DIE AUFFÜHRUNGSTERMINE
Ticketreservierungen unter +39 0473 428 388 / 389, info@meranerfestspiele. com bzw. ticket.meranerfestspiele.com
Fotos: Meraner Festspiele
Humana Identitas
In diesem Jahr feiert der Südtiroler Künstlerbund sein 80-jähriges Bestehen. Die anlässlich dieses Jubiläumsjahrs konzipierte Ausstellungsreihe „Solo im Ensemble“ ist seinen Mitgliedern gewidmet. Im ersten Halbjahr werden zwei Ausgaben präsentiert, nach der „Solo im Ensemble 1“ (die PZ hat berichtet) ist derzeit und noch bis zum ersten August 2026 im „SKB Artes“ in der Weggensteinstraße in Bozen die „Solo im Ensemble 2“ zu sehen. Mit dabei sind auch bei dieser Ausstellung wiederum Pustertaler Künstler.
Mit der Ausstellungsreihe „Solo im Ensemble“ rücken die Mitglieder im Jubiläumsjahr bewusst in den Mittelpunkt, denn sie sind diejenigen, die seit Jahrzehnten mit ihren Ideen, Haltungen und Arbeiten das kulturelle Leben Südtirols prägen, so der Südtiroler Künstlerbund. Ihre unterschiedlichen Stimmen, Sprachen und künstlerischen Positionen bilden das Fundament des Vereins und machen den Künstlerbund zu einem lebendigen Ort des Austauschs zwischen Generationen und Disziplinen. Der Titel „Solo im Ensemble“ beschreibt zugleich das Selbstverständnis des Künstlerbundes: Kunst entsteht oft aus der Haltung des Einzelnen – aus konzentrierter, persönlicher Überzeugung und Arbeit. Doch gerade im Mit- und Nebeneinander der unterschiedlichen Positionen entstehen Inspiration, Reibung, Dialog und Antrieb. Individualität und Kollektivität stehen dabei
nicht im Widerspruch, sondern verstärken einander. Die einzelnen Ausstellungen behalten ihre Eigenständigkeit und treten dennoch miteinander in Beziehung. So wird Vielfalt im Einzelnen sichtbar und erfahrbar. In der zweiten Ausgabe zeigt die Ausstellungsreihe drei Einzel- und Gruppenausstellungen, die jeweils eigenständig kuratiert sind.
ZUR AKTUELLEN AUSSTELLUNG
Die Gruppenausstellung „Humana Identitas“ gestalten die beiden Pustertaler Künstler Markus Moling und Heinz Innerhofer zusammen mit der Vahrner Künstlerin Marlies Baumgartner. In einer Zeit, in der die Kommunikation zwischen uns Menschen zunehmend herausfordernd erscheint, geraten wesentliche Aspekte unseres Daseins leicht in den Hintergrund. Vielleicht gerade deshalb sollte sich die Kunst mit den grundlegenden Fragen unserer Existenz auseinandersetzen. Die Themen der menschlichen Existenz sind zeitlos und begleiten uns von Epoche zu Epoche, von Generation zu Generation. Obwohl wir uns ständig neu definieren, bleibt der Mensch doch immer Mensch. Die Herausforderungen, die mit unserer Vergänglichkeit, unserer Anpassungsfähigkeit, unserem Glauben und unserem Fortschritt einhergehen, machen unsere Existenz immer wieder aufs Neue spannend. Erst vor diesem Hintergrund treten auch die Spannungen unserer Gegenwart hervor – gelegentlich geprägt von Konflikten oder Kriegsberichten –, doch sie bilden nur
Heinz Innerhofer
Marlies Baumgartner
einen kleinen Ausschnitt eines viel umfassenderen menschlichen Erfahrungsraums. Die Kernfragen bleiben für uns immer die gleichen, während sich die Umstände in unserer schnelllebigen Zeit rasant verändern.
DIE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
Marlies Baumgartner: Ausbildung mit „Maestro d‘Arte“ und „Matura“ Abschluss an der „Cademia“ in St. Ulrich, anschließend Studium an der „Laba“ in Bildender Kunst und Malerei in Florenz; In ihren Arbeiten erforscht die Künstlerin die heutige, digital geprägte Gesellschaft und die Verformung von Identität in neuen, scheinbar grenzenlosen Räumen. Dabei untersucht sie Dynamiken, die mit dem Warten verbunden sind, sowie jenen transparenten Raum, der die Zeit des menschlichen Nachdenkens beschreibt.
Heinz Innerhofer: Studium an der „ZeLIG“ – Schule für Dokumentarfilm und neue Medien, dann Kameraassistent bei verschiedenen Dokumentarfilmproduktionen, Abschluss und Diplom mit Auszeichnung an der Prager Fotoschule für angewandte und künstlerische Fotografie; In seiner Arbeit „Hüllen“ befragt Heinz Innerhofer die feinen Grenzen zwischen Schutz und Entblößung, zwischen Anwesenheit und Abschied. Die Hülle wird zur Metapher für den letzten Raum, den ein Mensch sich bewahrt – ein Leinentuch, eine Geste, ein Schweigen aber auch für die „Hüllen“, die wir im Laufe des Lebens anlegen. Sie schützt nicht nur den zerbrechlichen Körper, sondern auch die unantastbare Würde des Individuums.
Markus Moling: Nach der Matura an der Kunstlehranstalt in St. Ulrich Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz und an der Brera in Mailand; Seit mehreren Jahren richtet der Künstler seinen Blick auf den Menschen – auf seine Herkunft, seine Formen der Kommunikation und die subtilen seelisch gesellschaftlichen Spannungen unserer Gegenwart. Das Porträt, die konzentrierte Darstellung des Gesichts, bleibt dabei sein bevorzugtes Medium. Für die Ausstellung sind neue Arbeiten entstanden, die diese vielschichtige, nie vollständig zu erfassende Thematik fortführen und im malerischen Prozess tastend und suchend entwickelt wurden. // jst
FinanzFlash
ESG-Finanzierung im Bereich Landwirtschaft
Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft?
Auch in der Landwirtschaft spielen die ESG-Kriterien eine wichtigere Rolle: Umwelt (Environment), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Betriebsführung (Governance). Konkret bedeutet das die Umstellung auf biologische Landwirtschaft, Investitionen in tiergerechte Haltungssysteme wie Laufställe oder den Einsatz moderner Technologien zur effizienteren Nutzung von Ressourcen wie Energie und Wasser. Lohnt sich Nachhaltigkeit auch finanziell?
Nachhaltige Investitionen bringen nicht nur ökologische Vorteile, sondern wirken sich
auch positiv auf die Finanzierungskonditionen aus. Das Land Südtirol hat gemeinsam mit lokalen Banken ein attraktives Finanzierungspaket in Form von Darlehen zwischen 30.000 € und 500.000 € geschaffen - für Investitionen, die ESG-Kriterien erfüllen und gleichzeitig Innovation fördern. Die Finanzierungen werden über eine Garantiegenossenschaft abgesichert und bieten neben besonders günstigen Konditionen einen Zinsbeitrag von 2,5 % für die ersten beiden Jahre – bezogen auf den ursprünglich aufgenommenen Betrag. Die maximale Laufzeit beträgt 10 Jahre, inklusive einer Voramortisierungszeit von maximal 2 Jahren.
Wie aufwendig ist die Abwicklung?
Der erste Schritt sollte immer das Gespräch mit der Hausbank oder dem Südtiroler Bauernbund (SBB) sein. Dabei kann gemeinsam abgeklärt werden, welche ESG-Kriterien die geplante Investition erfüllt und ob der Landeszinsbeitrag mit weiteren Förderungen und Beiträgen kombiniert werden kann. Wer heute nachhaltig investiert, stärkt die Zukunftsfähigkeit des Hofes – auch für kommende Generationen.
Alex Demichiel Geschäftsstellenleiter Olang Berater Kommerzcenter
Markus Moling
Ein Anfang „wie ein Naturlaut“
Wenn die Weltmusik in Toblach neue Wege sucht
Die 46. Gustav Mahler Musikwochen (11. Juli bis 5. September 2026) bringen internationalen Glanz ins Hochpustertal. Doch hinter den großen Namen steckt in dieser Saison ein konzeptioneller Neustart. Unter dem Leitthema „Der Anfang“ bricht das Festival aus gewohnten Mustern aus und initiiert einen spannenden Dialog zwischen europäischer Spitzenklasse und der innovativen Kraft der Südtiroler Musikszene.
Wer im Hochsommer durch Toblach spaziert, spürt, dass dieses Dorf eine ganz besondere Melodie in sich trägt. Es ist die Ruhe der Lärchenwiesen, das imposante Panorama der Dolomiten und ein historisches Erbe, das bis heute nachwirkt. Hier, wo Gustav Mahler einst in der Abgeschiedenheit seines Komponierhäuschens Zuflucht suchte und Meisterwerke wie das „Lied von der Erde“ schuf, entsteht alljährlich ein Kulturereignis von europäischem Rang. Doch die Gustav Mahler Musikwochen 2026 sind anders. Sie verharren nicht in routinierter Kontinuität, sondern wagen unter einer neuen, kreativen Doppelspitze den bewussten Aufbruch. Neben dem langjährigen künstlerischen Leiter Josef Lanz prägt heuer Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn, das Programm. Diese Zusammenarbeit bringt eine völlig neue Dynamik nach Toblach. Das gewählte Motto könnte daher nicht passender sein: „Der Anfang“. Ein Begriff, der für die Südtiroler Musikszene eine ganz handfeste, greifbare Bedeutung hat. Denn diese Neuausrichtung vollzieht sich in diesem Jahr vor allem durch einen Dialog zwischen regionaler und internationaler Kultur.
Regionale Exzellenz und zeitgenössische Avantgarde Das Festival versteht sich als lebendige Schnittstelle, an der internationale Residenzen und heimische Kulturträger auf Augenhöhe agieren. Für das Publikum bietet diese Edition eine reizvolle Gelegenheit, das enorme Potenzial der eigenen Region im europäischen Kontext neu zu verorten. Ein bezeichnendes Beispiel für dieses Selbstverständnis ist das Konzert am 25. Juli im Gustav-MahlerSaal. Unter der Leitung von Sybille Werner musiziert das Mahler Orchestra Toblach gemeinsam mit der Brunecker Mezzosopranistin Verena Kronbichler, um dem Erbe Mahlers und Beethovens eine zeitgemäße, regional verankerte Stimme zu verleihen. Dass dieses Konzept auch die traditionsreiche Blasmusiklandschaft des Tales einbindet, zeigt der Auftritt der Musikkapelle Toblach. Anstatt herkömmlicher Folklore wird am 26. Juli unter freiem Himmel die Weitergabe von musikalischer Bildungsarbeit über Generationen hinweg als lebendiger Kulturträger zelebriert. Die Brücke zur symphonischen Form schlägt dagegen am 21. Juli das Haydn Orchester von Bozen und Trient unter Michele Mariotti mit Mahlers 4. Symphonie.
Besonders deutlich wird der innovative Charakter Südtiroler Kunstschaffender jedoch mit zeitgenössischen Kompositionen vom Projekt Windkraft. Die „Kapelle für Neue Musik“ bricht seit jeher mit starren Hörgewohnheiten und beweist im Rahmen des Festivals,
dass avantgardistische Ansätze im alpinen Raum einen idealen Nährboden finden. Die Musikerinnen und Musiker von Windkraft zeigen mit der Aufführung von „Alpenklang“, wie experimentelle, moderne Klänge im direkten Kontrast zur scheinbar unbeweglichen Bergwelt eine ganz neue, faszinierende Reibung erzeugen.
Kammermusikalische Evolution und junge Impulse
Der Blick nach vorn manifestiert sich in Toblach vor allem in der mit Sorgfalt kuratierten Förderung der nächsten Musikergeneration. Abseits der großen Orchester setzt die Kammermusikreihe im Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler intime, aber tiefgehende Akzente. Neben dem Trio Orelon (13. Juli), dem Korossy Quartett (15. Juli) und dem ungarischen Pianisten Valentin Magyar (16. Juli) sticht hierbei das Duo Kainrath-Gerzenberg am 22. Juli hervor. Die beiden jungen Künstler stehen exemplarisch für jenen Typus moderner Interpreten, die technische Genauigkeit mit mutigen, intellektuellen Programmen verknüpfen und so den evolutionären Charakter der klassischen Tradition unter Beweis stellen.
Der Brückenschlag: Von Bonn auf die Gipfel des Alpinismus Der internationale Kontrapunkt zu diesen regionalen Impulsen ist jedoch ebenso hochkarätig besetzt. Bereits das Eröffnungskonzert am Samstag, den 11. Juli, setzt mit Mahlers monumentaler 7. Symphonie, dargeboten von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Michael Francis, Maßstäbe. Das strukturelle Herzstück bildet die Residenz des Beethoven Orchesters Bonn unter Dirk Kaftan. Der direkte symphonische Vergleich der jeweils ersten Symphonien von Beethoven (17. Juli) und Mahler (18. Juli) verspricht eine hochinteressante Gegenüberstellung zweier epochaler Umbrüche. Zudem verlässt am 19. Juli ein KammermusikQuartett des Bonner Orchesters den traditionellen Saal, um in der Niederdorfer St. Magdalena Kirche im Moos Werke von Mozart und Glasunow aufzuführen.
Die für Toblach typische Symbiose aus Naturerlebnis und Kultur gipfelt am Sonntag, den 19. Juli, in einer außergewöhnlichen Kooperation. Auf über 2.000 Metern Höhe, im Reinhold Messner Haus auf dem Helm, treffen Alpinismus, Naturlandschaft und klassische Musik aufeinander. Im Rahmen eines exklusiven Austauschs reflektiert Extrembergsteiger Reinhold Messner über die elementaren Grenzerfahrungen des Menschen in der Natur. Intellektuell flankiert wird das Festivalthema außerdem durch eine Vortragsreihe des Gustav Mahler Research Centre Toblach-Innsbruck, bei der unter anderem der renommierte italienische Philosoph Massimo Cacciari am 18. Juli über die Philosophie des „Anfangs“ referieren wird.
Die Gustav Mahler Musikwochen 2026 präsentieren sich somit als ein unaufgeregtes, aber tiefgründiges Festival von europäischem Format. Es ist eine Einladung an ein anspruchsvolles Publikum, den kreativen Geist der Erneuerung und das Zusammenspiel von Tradition und Moderne im Pustertal auf höchstem Niveau zu erleben. Alex Favalli
Die perfekten Lesetipps
Sommerzeit ist Lesezeit! Ja, aber… Sie finden nichts Passendes? Sie lesen „immer nur das gleiche“? Sie sind von der Fülle an Büchern überfordert oder haben im Gegenteil das Gefühl „alles schon gelesen zu haben?“ Was auch immer auf Sie zutrifft, die Bibliothekarinnen der Stadtbibliothek
KATHLEEN KUNZE:
Mvg verlag 2025, 265 Seiten
wissen weiter. Ob Sachbuch oder Roman, Ausgefallenes oder Bestseller – die Stadtbibliothek hat sie alle. Wenden Sie sich an die Theke im zweiten oder vierten Stock oder fragen Sie nach Ihrer Lieblingsbibliothekarin. Es gibt für jede Leserin und jeden NichtLeser das richtige Buch. Und im Urlaub le-
Ein dysreguliertes Nervensystem beeinflusst uns auf vielfältige Weise: Es hat Auswirkungen auf die Funktion unserer Organe und auf unser Muskel- und Fasziengewebe. Gleichzeitig verändert es unsere Gedanken, Gefühle und unsere Einstellung zu uns selbst und unserem Leben. Die Ursache für diese Dysregulation liegt darin, dass unser Körper aufgrund verschiedener Umstände irgendwann verlernt hat, sich sicher zu fühlen. Dies führt dazu, dass unser Nervensystem ständig im Alarm-Modus bleibt und nicht mehr zur Ruhe kommt; es gerät also dauerhaft außer Balance. Die gute Nachricht ist: Wir alle können jederzeit lernen, dies wieder zu ändern. Dieses Buch kann dabei eine gute Hilfe sein: Es vereint Fachwissen, um die Hintergründe und Ursachen besser verstehen zu können; Reflexionsfragen, um den eigenen Körper besser kennenzulernen, und Nervensystem-Übungen, die man direkt mitmachen kann. Damit der Körper Schritt für Schritt wieder lernt, aus dem Gefahren-Modus auszusteigen und zur Ruhe zu kommen. Spannend und einfühlsam geschrieben, gut aufgebaut und vielfältig. Allen ans Herz zu legen, die sich wieder ruhiger und ausgeglichener fühlen möchten.
(Empfohlen von Silvia Griessmair)
KARIN TIDBECK:
sen bekanntlich auch jene, die es sonst nicht machen. Die Stadtbibliothek ist den gesamten Sommer über für Sie geöffnet. Lesetipps gibt es auch auf der Homepage https://biblio.bz.it/bruneck/ oder wenn Sie hier weiterlesen. //
JAGANNATH ERZÄHLUNGEN
Carcosa Verlag 2024, 215 Seiten
Science-Fiction von einer Frau geschrieben? Das zumindest dachte ich, da im Carcosa-Verlag vor allem Science-Fiction verlegt wird. Doch dem ist nicht so. Karin Tidbeck versammelt in diesem Band eine Reihe von Erzählungen, die sich als fantastische, sehr tiefgründige und stimmungsvolle Erzählungen entpuppen. Der Autorin gelingt es meisterhaft, eigenartige, teilweise durchaus auch bedrückende Stimmungen zu erzeugen. Ihre Geschichte spielen in Gegenden, die man als „norwegisch“ einstufen könnte. Da geht es um Lebewesen oder vielleicht Geister, die nur bestimmte Personen sehen können, um ein Mädchen, das in der Wildnis verschwindet, gerufen von einem Volk, das in den Bergen lebt, um einen Mann namens Arvid Pekon, der in einem seltsamen Büro arbeitet, in dem Menschen am Telefon Lügen erzählt werden.
Der Reiz der Erzählungen liegt in den unkonventionellen Geschichten, die die Autorin in einer trockenen, unaufdringlichen Sprache erzählt, und in dem, was nicht gesagt wird, sondern nur erahnt werden kann.
Normalerweise denke ich nicht lange darüber nach, ob ich ein Buch lesen soll. Ich kann es ja lassen, wenn es mir zu viel wird. Normalerweise lese ich keine Biografien. Es interessiert mich nicht. Den Fall Gisèle Pelicot kannte ich aus den Medien. Ich wollte den Blickwinkel der Betroffenen kennenlernen. Also habe ich gelesen. Es ist nicht oft der Fall, dass ich ein Buch zur Seite legen muss, weil ich das Weiterlesen nicht aushalte. Hier war es so. Gisèle Pelicot ist die Frau, die von ihrem Mann und mindestens 50 weiteren Männern in betäubtem Zustand vergewaltigt wurde. Alle Männer wurden im Prozess, der auf Wunsch von Gisèle Pelicot öffentlich geführt wurde, schuldig gesprochen. Das Buch beschreibt Momente aus dem Prozess, Alltagssituationen, spürt dem eigenen Aufwachsen und dem Aufwachsen eines Mannes nach, der zur Bestie geworden ist. Es ist ein ehrliches, respektvolles, beeindruckendes und trotz allem oder gerade deswegen absolut lesenswertes Buch. Ich besitze nur wenige Bücher privat, dieses gehört dazu. Ich lese nie etwas zweimal, dieses hier schon.
(Empfohlen von Michaela Grüner)
CHARLOTTE MCCONAGHY:
DIE RETTUNG
Fischer Verlag 2025, 368 Seiten
Im Meer zwischen Australien und der Antarktis wird eine verlassene Forschungsinsel langsam vom Ozean verschlungen. Während das wissenschaftliche Team die Flucht bereits angetreten hat, um der drohenden Flut zu entgehen, harrt der Forscher Dominic Salt mit seinen drei Kindern weiter aus. Doch die Zeit bis zu ihrer erzwungenen Heimkehr aufs Festland läuft unbarmherzig ab. Alles ändert sich in einer stürmischen Nacht, als Dominics Tochter Fen eine dem Tod nahe, schwer verletzte Frau an der Küste findet. Ihr Auftauchen wirft Fragen auf: Wer ist sie und was verheimlicht sie? Das Buch bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar und voller Geheimnisse, besonders Fen hat mich gefesselt: Warum lebt sie alleine? Was ist auf dieser Insel Schlimmes passiert? Dominics Frau Claire ist bereits vor Jahren verstorben und die unverarbeitete Trauer schwingt fast in jeder Zeile mit. Aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass noch etwas viel schrecklicheres passiert sein musste. Durch die bedrohte Insel greift die Autorin drängende Fragen unserer Zeit rund um den Klimawandel, steigende Meeresspiegel und den Artenschutz auf. Sie verpackt diese wichtigen Themen in eine emotionale Geschichte. Die rauen Naturbeschreibungen des Südpolarmeers und die existenzielle Situation der Charaktere erzeugen eine dichte, packende Atmosphäre. Ein Roman, der Abenteuerlust weckt und lange nachwirkt. (Empfohlen von einer begeisterten Leserin)
KLARA UND ANTONIUS IM MITTELPUNKT
Am 13. Juni 2026, dem Gedenktag des heiligen Antonius von Padua, hat der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) sein neues Kinder- und Bilderbuch „Franziskus, Klara und Antonius“ vorgestellt. Als Ort der Erstpräsentation wurde bewusst die Franz-und-Klara-Kapelle am Franziskusweg am Tobl in Sand in Taufers gewählt. Das ist ein symbolträchtiger Platz für die drei Heiligen, die im Mittelpunkt des Buches stehen.
Nach den erfolgreichen Büchern über den heiligen Nikolaus und den heiligen Martin setzt der KFS damit seine Reihe über bedeutende christliche Persönlichkeiten fort. Die Idee zu dieser Buchreihe stammt vom ehemaligen geistlichen Assistenten des Familienverbandes, Toni Fiung. Schon seit längerer Zeit sei geplant gewesen, ein Buch über den heiligen Franziskus zu veröffentlichen, erklärt Co-Autor Karl Tschurtschenthaler vom KFS-Fachausschuss „Familienpastoral“. Im Gedenkjahr seines 800. Todestages habe sich dies besonders angeboten. Gleichzeitig sei es dem Autorenteam wichtig gewesen, mit der heiligen Klara auch eine prägende Frauengestalt einzubeziehen. Komplettiert wird das Trio durch den heiligen Antonius, einen der bekanntesten und beliebtesten Heiligen der katholischen Kirche.
LEBENSGESCHICHTEN
IN KINDGERECHTER FORM
Das Buch erzählt die Lebensgeschichten von Franziskus, Klara und Antonius in kindgerechter Form. Die drei Erzählstränge werden dabei miteinander verwoben, da die Heiligen
Zeitgenossen waren, sich persönlich kannten und gemeinsam die franziskanische Bewegung geprägt haben. Ergänzt werden die Geschichten durch Hintergrundinformationen, Gebete sowie eine moderne und leicht verständliche Fassung des Sonnengesangs. „Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können aus den Lebensgeschichten der drei Heiligen wertvolle Impulse mitnehmen“, so Manuela Unterthiner-Mitterrutzner, Co-Autorin und geistliche Assistentin des KFS. Die Botschaften von Franziskus, Klara und Antonius hätten bis heute nichts
Das neue KFS-Buch für Kinder und Erwachsene.
von ihrer Aktualität verloren und könnten Orientierung und Inspiration für Menschen jeden Alters bieten.
Von links: Die beiden Buchautoren Karl Tschurtschenthaler und Manuela Unterthiner-Mitterrutzner sowie die Illustratorin Ruth Oberschmied aus Reischach. Große Freude über das gelungene Werk.
TOLLE ILLUSTRATIONEN
Die Illustrationen stammen erneut von der Reischacher Künstlerin Ruth Oberschmied. Während Karl Tschurtschenthaler die Erzähltexte verfasste, steuerte Manuela Unterthiner-Mitterrutzner ergänzende Texte und Gebete bei. Das Buch richtet sich vor allem an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, eignet sich aber ebenso zum Vorlesen in Familien, Schulen und Pfarrgemeinden. Der Katholische Familienverband hofft, mit dem neuen Band die Begeisterung für die drei Heiligen weiterzugeben und gleichzeitig zu einem bewussteren Umgang mit der Schöpfung sowie zu einem einfachen und achtsamen Lebensstil anzuregen. Das neue Werk kann für zehn Euro im KFS-Shop und im Buchhandel erworben werden. Weitere Informationen gibt es unter www.familienverband.it. // rewe
MARATONA DLES DOLOMITES
GANZ IM ZEICHEN DES FRIEDENS
Die Vorfreude auf die 39. Ausgabe der Maratona dles Dolomites steigt. Am Sonntag, den 5. Juli 2026, verwandeln sich die Dolomitenpässe rund um Hochabtei/Alta Badia erneut in eine Bühne für eines der bekanntesten Radmarathons Europas. 8.000 Radfahrerinnen und Radfahrer aus 78 Nationen werden erwartet.
Unter dem Motto „Pax“ (Frieden) steht die diesjährige Maratona ganz im Zeichen von Zusammenhalt, Respekt und gegenseitigem Verständnis. Maratona-Präsident Michil Costa betonte auch bei der Präsentation in Mailand die Bedeutung des Friedens „als Ausdruck von Vertrauen, Dialog und Menschlichkeit“. Die Veranstaltung verstehe sich „nicht nur als sportlicher Wettkampf, sondern auch als Ort der Begegnung und des respektvollen Miteinanders“. Die Zahlen unterstreichen einmal mehr die internationale Bedeutung des Radklassikers: Für die 8.000 verfügbaren Startplätze gingen über 32.400 Anmeldungen aus 85 Nationen ein. Am Start werden schließlich Athletinnen und Athleten aus 78 Ländern stehen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer nimmt erstmals an der Maratona teil. Erfreulich entwickelt sich auch die
Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal
Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts
Abb. 5: Vor der Behandlung, links
Beteiligung der Frauen, die inzwischen 13,5 Prozent des Starterfeldes ausmachen.
MARATONA-APP UND WEITERE WICHTIGE NEUHEITEN
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die neue Maratona-App. Sie bietet Teilnehmern und Begleitpersonen aktuelle Informationen, Live-Tracking, Streckenkarten, Ergebnisse sowie wichtige Mitteilungen rund um Wetter, Sicherheit und Rahmenprogramm. Ein weiteres Augenmerk legen die Organisatoren auf die Sicherheit. Gemeinsam mit dem italienischen Helmhersteller „Kask“ wurde die Initiative „be safe, be cool“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, insbesondere auf den Abfahrten für mehr Sicherheitsbewusstsein zu sensibilisieren und eine verantwortungsvolle Fahrkultur zu fördern. Auch der soziale Gedanke bleibt ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Durch den Verkauf von 400 Charity-Startplätzen konnten mehr als 87.000 Euro für wohltätige Organisationen gesammelt werden. Darüber hinaus wird erneut eine Gruppe paralympischer Athleten des Vereins „Obiettivo3“ teilnehmen, der vom ehemaligen Spitzensportler Alex Zanardi gegründet wurde. Da-
MODERNE ZAHNMEDIZIN
Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal
Abb. 4: Nach der Behandlung, rechts
Abb. 6: Nach der Behandlung, links
mit erinnert die Maratona zugleich an ihren langjährigen Freund und Wegbegleiter. Die Maratona dles Dolomites umfasst längst weit mehr als das Rennen selbst. Bereits in den Tagen davor erwartet Teilnehmer und Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Ausfahrten, Vorträgen, Ausstellungen, Kinderveranstaltungen und kulinarischen Höhepunkten. Neu im Programm ist unter anderem die „Sunrise Coffee Ride“, eine geführte Tour in den frühen Morgenstunden zum Grödner Joch. Wenn am 5. Juli die ersten Fahrer noch vor Sonnenaufgang in Abtei/La Villa starten, wird Hochabtei erneut zum Treffpunkt tausender Radsportbegeisterter aus aller Welt. Sie sind vereint durch die Leidenschaft für den Sport und die einzigartige Kulisse der Dolomiten. // rewe
Kieferorthopädie:
Dieser Patient stellte sich in unserer Praxis vor.
Dabei konnten folgende Diagnosen gestellt werden:
• KL II Verzahnung
• Zahnengstand im Ober- und Unterkiefer
• Bereits extrahierter 1. Molar im Oberkiefer rechts (Abb.3)
• Devitaler 1. Molar im Oberkiefer links mit schlechter Prognose
Der kieferorthopädische Behandlungsplan sah die Extraktion des devitalen Molaren im OK links (Abb.5) vor, sowie anschließend einen beidseitigen Lückenschluss. Durch die Therapie konnten die Weisheitszähne im Oberkiefer eingereiht werden, sodass der Patient nun wieder die volle Anzahl an Zähnen hat.
Abb.2, Abb.4 und Abb.6 zeigen das Ergebnis der Behandlung. Die gesamte Therapiedauer betrug 24 Monate.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit
Dr. Josef Willeit
Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie
Mit der Gürtelprüfung und der Vereinsmeisterschaft ging für die rund 120 Athletinnen und Athleten von Karate Mühlbach eine erfolgreiche und ereignisreiche Saison zu Ende. Geprägt war das Vereinsjahr von wichtigen Neuerungen, sportlichen Erfolgen und einem starken Gemeinschaftsgefühl.
WECHSEL ZUM WADOKAI-VERBAND
Einen bedeutenden Schritt stellte der Wechsel zum Wadokai-Verband dar, in dem der Karate-Stil Wado Ryu („Weg des Friedens“ bzw. „Weg der Harmonie“) praktiziert wird. „Diese Entscheidung ist über Jahre gereift und wurde mit Blick auf die Zukunft getroffen“, erklärt Trainer Martin Pezzei. Der Verbandswechsel brachte neue Impulse und Entwicklungsmöglichkeiten für den Verein.
ERFOLGREICHE NACHWUCHSARBEIT
Die beiden Kindergruppen wurden von Trainerin Silke Marcher betreut, die mit ihrem Motto „Lernen, ohne zu lernen“ auf spielerische und motivierende Weise die Freude am Karate vermittelt. Unterstützt wird sie von Margit Zerle, Mamdouh Agaybi und Selina Peintner, die ihre jeweiligen Stärken in das Training einbringen und so optimale Voraussetzungen für die sportliche und persönliche Entwicklung der jungen Karateka schaffen.
STARKE PARTNERSCHAFT
Seit 2022 arbeitet Karate Mühlbach eng mit Christian Untersteiner von „ChriYou“ zusammen. Durch gezieltes Krafttraining werden insbesondere die Kumite-Wettkämpferinnen und -Wettkämpfer auf ihrem sportlichen Weg unterstützt. „Mit Untersteiner haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der unsere Athleten mit großer Leidenschaft begleitet“, betont Pezzei.
GÜRTELPRÜFUNG ALS HÖHEPUNKT
Den verdienten Abschluss einer intensiven Trainingssaison bildete die Gürtelprüfung am 29. Mai. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene stellten dabei ihr Können unter Beweis. Die gezeigten Leistungen in Kihon, Kata und Kumite überzeugten die Trainer ebenso wie die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer, die für eine besondere Atmosphäre sorgten.
VEREINSMEISTERSCHAFT
BEGEISTERT
Ein weiterer Saisonhöhepunkt war die Vereinsmeisterschaft am 6. Juni. In den Diszip-
linen Kata und Kumite präsentierten die Athletinnen und Athleten ihr sportliches Können und ihren Trainingsfleiß. Die voll besetzten Zuschauerreihen und die großartige Stimmung machten die Veranstaltung zu einem echten Sportfest. Besonders erfreulich war die Teilnahme zahlreicher ehemaliger Vereinsmitglieder, die den Wettkampf verfolgten, unterstützten und gemeinsam mit den Aktiven feierten. Die Siegerehrung nahm ASVMühlbach-Präsidentin Marlene Lanz vor. Sie würdigte das Engagement des Vereins und hob insbesondere die kontinuierlich erfolgreiche Nachwuchsarbeit hervor. // pez
NEUE SAISON startet am
Nach einer erfolgreichen Saison verabschieden sich Trainer und Athleten nun in die wohlverdiente Sommerpause. Am 11. September fällt dann der Startschuss für die neue Karate-Saison. Wer Karate kennenlernen oder einfach einmal ausprobieren möchte, hat im Monat September die Gelegenheit, kostenlos und unverbindlich am Training teil-
11. September 2026
zunehmen. So können Interessierte die Sportart, das Training und die Gemeinschaft kennenlernen.
Ausführliche Informationen gibt es auf der Website www.karate-muehlbach.it. Anmeldungen nimmt Trainer Martin Pezzei unter der Telefonnummer 339 17451291 entgegen. //
RÜCKBLICK AUF EIN ERFOLGREICHES TRAININGSJAHR
Mit einer gelungenen Abschlussveranstaltung beendete die Sektion Yoseikan Budo des ASV Niederdorf am 6. Juni 2026 ihr Trainingsjahr. In der öffentlichen Turnhalle versammelten sich zahlreiche Eltern, Verwandte und Freunde, um gemeinsam mit den jungen Sportlerinnen und Sportlern einen gelungenen Saisonabschluss zu feiern.
Die Verantwortlichen zeigten sich dankbar für die gemeinsame Zeit mit den Kindern und Jugendlichen und richteten zugleich einen herzlichen Dank an die Eltern, die der Sektion ihr Vertrauen schenken und ihre Kinder auf ihrem sportlichen Weg begleiten. Als Ehrengast konnte Bürgermeister Günther Wisthaler begrüßt werden. In seiner Ansprache würdigte er die wertvolle Arbeit der Sektion und gratulierte den Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Leistungen. Er bezeichnete den Sport als „Schule fürs Leben“, in der Werte wie Fairness, Freundschaft und Disziplin vermittelt und gelebt werden. Für Begeisterung sorgten die Kinder- und Jugendgruppen mit einer abwechslungsreichen Vorführung, bei der sie den zahlreichen Anwesenden die Vielfalt und Vielseitigkeit des Yoseikan Budo eindrucksvoll präsentierten.
In ihrer Ansprache bedankte sich die langjährige Sektionsleiterin Verena Niederkofler bei ihrem engagierten Trainerteam, bestehend aus Bastian Niederkofler, Anton Oberhammer, Lukas Patzleiner, Blerta Raci und Jasmin Sinner. Ebenso galt ihr Dank den Assistenten Simon Durnwalder sowie der Assistentenanwärterin Lia Niederkofler.
UNERMÜDLICHER EINSATZ
Besonders hervor hob sie Anton Oberhammer, der als technischer Leiter der Sektion einen wesentlichen Beitrag zu den sportlichen Erfolgen leistet. Sie bezeichnete ihn
als ihre „linke und rechte Hand“ und würdigte seinen unermüdlichen Einsatz für die Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Die erfolgreiche Wettkampfsaison spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Insgesamt 32 Sportlerinnen und Sportler der Sektion stellten sich im abgelaufenen Jahr den verschiedensten Wettbewerben und konnten zahlreiche Medaillen erringen. Die Ehrung der Wettkämpfer übernahm Gert Mair, Mitbegründer des Yoseikan Budo in Niederdorf, Meister des Yoseikan Budo und langjähriger Sponsor der Sektion. Er überreichte den erfolgreichen Athle-
tinnen und Athleten ihre Diplome. Verena Niederkofler dankte den Geehrten für ihren Einsatz und ermutigte zugleich weitere Vereinsmitglieder, sich im kommenden Sportjahr den Herausforderungen des Wettkampfsports zu stellen.
Die Ehrung der Italienmeisterinnen und Italienmeister nahm ASV-Präsident Karl Egarter vor, der seine Freude über die erfolgreiche Arbeit der Sektion zum Ausdruck brachte. Mit großem Applaus und vielen positiven Eindrücken ging eine erfolgreiche Saison zu Ende. // vn
ALS ITALIENMEISTER 2026 WURDEN FOLGENDE PERSONEN AUSGEZEICHNET:
• Darian Erwin Gietl
• Marielena Laura Gietl
• Eleonora Sophia Gietl
• Carolin Huber
• Lukas Seiwald
• Max Unterhofer (Team)
• Madeline Wierer (Internationale Open Italy)
• Darian Erwin Gietl und Marielena Laura Gietl fehlten. //
ÜBERAUS SPANNENDE DUELLE IM HEISSEN SAND
Die zweite Etappe des Beachcup 2026 machte vor kurzem in Tramin Halt und verzeichnete erneut eine beeindruckende Beteiligung. Insgesamt gingen 97 Teams an den Start, darunter 77 Jugendmannschaften. Dank der hervorragenden Organisation des ASV Tramin Volley kämpften am Samstag 56 Teams in
den Kategorien Herren, Damen und U14 um Punkte, am Sonntag folgten 41 Mannschaften in den Kategorien U12 und U16.
Die Herren und Damen legten sich mächtig ins Zeug, wobei auch die Brunecker Teilnehmenden ein Ausrufezeichen setzten.
Die Jüngsten im Bunde hatten ebenfalls mächtig Spaß.
Die dritte Etappe des Beachcups findet am kommenden Wochenende, also am 27. und 28. Juni 2026, in Olang statt. Dort stehen die Kategorien Mixed, Mixed U17, U13 und U15 auf dem Programm. // rewe
LETZTE CHANCE
JETZT ZUM BADEMEISTERKURS ANMELDEN!
Wer eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit am Wasser sucht, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen: Der Bademeisterkurs der „Federazione Italiana Nuoto (FIN)“ startet am 12. Juli 2026 in Bruneck. Vo-
raussetzung ist allerdings, dass die erforderliche Mindestteilnehmerzahl erreicht wird. Die Ausbildung richtet sich an Interessierte im Alter von 16 bis 50 Jahren und vermittelt in rund zwei Monaten alle wichtigen Grundlagen für den Rettungsdienst am Wasser. Auf dem Programm stehen unter anderem Rettungsschwimmen, Wasserrettung, Erste Hilfe, Notfallmanagement sowie der Umgang mit dem Defibrillator.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer die offizielle Bademeisterlizenz der FIN. Diese wird von der International
Life Saving Federation anerkannt und ist fünf Jahre lang europa- und weltweit gültig. Dies ist der letzte Aufruf zur Anmeldung. Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, muss der Kurs abgesagt werden. Da diese Ausbildung in Bruneck nur einmalig angeboten wird, besteht keine spätere Ausweichmöglichkeit. // mh
Aufnahmetest:
Sonntag, 5. Juli 2026, um 18 Uhr im Hallenbad „Cron4“ in Reischach; Anmeldung: roberto.gruppillo@alice.it finsalvamento.bz@gmail.com
Das Almdorf Haidenberg befindet sich in Stefansdorf und ist zu Fuß entlang beschilderter Wanderwege oder ganzjährig mit dem Auto über eine gut befahrbare Straße zu erreichen.
Im heimeligen Ambiente mit kulinarischen Köstlichkeiten finden Sie bei uns die ideale Lage für Ihre Feier oder Ihren Hochzeitsaperitif.
Sonnenterrasse mit herrlichem Ausblick auf das obere Pustertal und die Dolomiten. Ganzjährig mit dem Auto erreichbar, oder zu Fuß ab:
Geiselsberg: zur Pfarrkirche, dann den Weg Nr. 3 (Gehzeit: ca. 40 min). Marcher Hütte: Über den Forstweg Nr. 4a (Gehzeit ca. 40 min.) Auch mit Kinderwagen geeignet.
Zwischen Gröden und dem Fassatal empfängt die Salei Hütte ihre Gäste am Fuße des Langkofels mit Südtiroler Spezialitäten, Panoramaterrasse und direktem Zugang zu den Dolomitenwegen.
Mit der Seilbahn Col Rodella ab Campitello, der Kabinenbahn Lupo Bianco oder in 10 min. vom Parkplatz Sellajoch zu erreichen.
Umgeben von den sanft hügeligen Wiesen einer Hochalm sind bei uns die Dolomiten im Sommer ein Paradies für Aktive.
Ob Wanderungen, Mountainbike-Touren oder Spaziergänge (mit den Kindern) in der klaren Bergluft - hier findest du deine Art, die wunderbare Natur aktiv zu erleben.
Wunderschönes Panorama auf den Marmolada Gletscher, gute Weine und gutes Essen mit Südtiroler Spezialitäten. Mit Übernachtungsmöglichkeit. Jeden Samstag Brunch auf Vorbestellung.
Die Hütte erreicht man zu Fuß in ca. 1 Std. vom Parkplatz des Sesselliftes „Pralongià“ (Nr. 27A oder 27B), auch für Familien mit Kinderwagen geeignet.
Im Sommer von 13. Juni - 27. September 2026 geöffnet. Tel. 349 3574435 | www.crepdemunt.it
Fienile Monte - am Sellajoch
2.260 m
Am Fuße des Langkofels öffnet die exklusive Almhütte erstmals auch im Sommer. Die Gäste erwartet neu interpretierte Südtiroler Küche, exzellente Weine und eine Panoramaterrasse inmitten der Dolomiten.
Mit der Seilbahn Col Rodella ab Campitello, der Kabinenbahn Lupo Bianco oder in 15 min. vom Parkplatz Sellajoch zu erreichen.
Fienile Monte | Cell +39 339 5444759
Geöffnet: 25. Juni bis 13. September, Dienstag Ruhetag
4 PEAKS ALTA BADIA:
Vier Gipfel und eine Legende
Es ist bereits die achte Sommersaison, in der sich Extremsportler in Alta Badia im Gebiet La Crusc / Hl. Kreuz einer außergewöhnlichen Herausforderung stellen können: der „4 Peaks Alta Badia“. Wer schafft es, alle vier Gipfel der Kreuzkofelgruppe im Naturpark Fanes Senes Prags an einem einzigen Tag zu bezwingen und sich den Titel „Alta Badia Mountaineer“ zu verdienen?
Abenteuer, Adrenalin und spektakuläre Ausblicke erwarten alle, die sich dieser Herausforderung stellen. Ziel ist es, den Kreuzkofel (Sas dla Crusc 2.907 m), die Zehnerspitze (Piza dales Diesc 3.026 m), die Lavarela (3.055 m) und die Conturines (3.064 m) zu erreichen. Was viele bereits in mehreren Etappen an ihre Grenzen bringt, wird hier zur ultimativen Tour mit einer Gehzeit von ca. 11 Stunden, einer Strecke von 25 km und 2.000 Höhenmetern. Wer die Herausforderung meistert, erhält die „Mountaineer-Medaille“, das 4Peaks-Diplom und sein Name wird auf der Wall of Fame verewigt. Wer mehr Zeit benötigt, darf sich „Alta Badia Finisher“ nennen.
DIE WILDE SEELE DER DOLOMITEN
Die anspruchsvollen Routen im Naturpark Fanes-Sennes-Prags führen über abwechslungsreiches Gelände: markierte Wege und kurze Klettersteige leiten die Teilnehmer durch die beeindruckende UNESCO-Welterbelandschaft der Dolomiten. Ausgesetzte Passagen sorgen zusätzlich für Nervenkitzel und echtes Expeditionsgefühl.
NEWS 2026
4 Peaks Legend: Wer die extreme Herausforderung zum dritten Mal meistert, wird mit dem exklusiven Titel 4 Peaks Legend ausgezeichnet und wird neben dem 4 Peaks Legend Diplom einen Salewa Rucksack mit dem 4 Peaks Legend-Logo gewinnen! Peak Prize Draw: Am Ende der Sommersaison werden 5 Teilnehmer ausgelost, die jeweils einen Salewa Hoodie mit 4 Peaks, La Crusc und Alta Badia Logo, eine Thermosflasche sowie einen tragbaren Regenschirm erhalten.
Wer sich dieser Herausforderung stellen möchte, kann sich online unter www.4peaks.it anmelden – dort finden Interessierte alle wichtigen Informationen.
» The extreme challenge in the Dolomites «
25 km Länge bei 2.000 m Höhenunterschied
11 h Gehdauer
Startpunkt: La Crusc/Hl. Kreuz in Badia
Ziel: Capanna Alpina, St. Kassian //
BY SEGGIOVIA SANTA CROCE SPA
Str. La Müda 3 – 39036 Badia / Südtirol – Italy
Tel. +39 0471 847434 / 838097 www.4peaks.it
Anzeige
DER SOMMER IN LA CRUSC – HEILIG KREUZ / DOLOMITEN / UNESCO
Ein Alpines Erlebnis für alle Sinne
Am Fuße des Sas dla Crusc liegt die Wallfahrtskirche La Crusc/Heiligkreuz, ein besonderer Ort der Stille und Besinnung. Seit Jahrhunderten zieht sie Pilger und Besucher an, die hier inmitten der beeindruckenden Dolomitenlandschaft Ruhe und Inspiration finden. Ein Besuch lässt sich ideal mit einer Wanderung verbinden und macht das Erlebnis in La Crusc noch besonderer.
ABENTEUER IM SUMMERPARK:
NEWS 2026
Das Herzstück für Familien ist der SummerPark direkt an der Bergstation der Kabinenbahn La Crusc 1.
Die große Neuheit dieses Jahres ist „Die Königskrone“, eine erhöhte Holzplattform mit Rutsche, die den Spielplatz bereichert und zum kreativen Spielen einlädt. Neben den beliebten Wasser- und Geschicklichkeitsspielen können Kinder hier die ladinischen Sagen auf unterhaltsame Weise kennenlernen.
KOMFORT UND BARRIEREFREIHEIT
Mit der modernen 10er-Kabinenbahn La Crusc 1 ist der Zugang zum Gebiet komfortabel und inklusiv gestaltet. Die Kabinen sind ideal für Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen und Personen mit Beeinträchtigung. Während der Fahrt genießt man einen beeindruckenden 360 Grad Ausblick und erreicht in weniger als 6 Minuten entspannt die Bergwelt am Fuße der Kreuzkofelgruppe.
SPORTLICHE VIELFALT
sen sich auch höher gelegene Ausgangspunkte einfach erreichen. Von genussvollen E-Bike Touren bis zu sportlich anspruchsvollen MTB-Strecken bietet La Crusc ideale Bedingungen für Bewegung und Natur. Kletterer finden an steilen Felswänden zudem anspruchsvolle Freeclimbing-Routen. //
Für Wanderfreunde eröffnet sich ein abwechslungsreiches Wegenetz mit ruhigen Panoramawegen und aussichtsreichen Höhenrouten inmitten einer beeindruckenden Bergkulisse. Die Region bietet Wanderwege für jedes Alter und jedes Anspruchsniveau – von kurzen, gemütlichen Spaziergängen auf leicht begehbaren Pfaden bis hin zu längeren, anspruchsvolleren Touren. Herausfordernde Bergtouren führen über gesicherte Pfade zu majestätischen Gipfeln und belohnen mit weiten Ausblicken. Mountainbike Fans erwartet eine große Auswahl an Trails und Routen, die durch vielseitige alpine Landschaften führen. Dank der bequem mit den Liftanlagen transportierbaren Mountainbikes las-
SEGGIOVIA SANTA CROCE SPA Str. La Müda 3 – 39036 Badia | Tel. + 39 0471 847434 / 838097
Die Edelrauthütte holt die Zillertaler Bergnatur über große Fensterfronten imposant ins Haus und gibt großartige Panoramaausblicke auf die höchsten Dreitausender des östlichen Alpenhauptkammes frei.
Sie ist Ausgangspunkt in die Gletscherwelt rund um Weißzint, Hochfeiler und Großen Möseler. Beeindruckend sind der Pfundererund Neveserhöhenweg sowie der Rundweg Zösen.
Unsere Almhütte liegt auf 1760 m Meereshöhe im Zösental in Lappach. Sie ist in wenigen Gehminuten und auch mit Kinderwagen leicht erreichbar. Von Mitte Juni bis Mitte Oktober ist unsere Alm bewirtschaftet.
Man kann auf den Eggespitz oder das Rieglerjoch wandern, oder Sie wagen den Überstieg von den Bergl-Seen über den Napfspitz zur Edelrauthütte.
Mair am Tinkhof Alm
Tel. +39 340 9415965 | www.mairamtinkhof.eu
Riesa
Alm in Weißenbach
1.472 m
Die Kräuteralm und Jausestation am Anfang des Mitterbachtales in Weißenbach. Erreichbar ab der Grundschule in Weißenbach, ab Schnaidaleachn über den Bewegungsweg und ab der Kirche über den Kräuterweg.
Bekannt sind besonders die schmackhaft zubereiteten Spezialitäten mit frischen Kräutern.
Geöffnet: bis Anfang November. Mittwoch Ruhetag
Roland Aufderklamm · Tel: +39 348 7094878
E-Mail: r.aufderklamm@gmail.com
1.743 m
Die Innerhofer Alm schmiegt sich in die Sommerberglandschaft des Ahrntals. In der kuschligen Stube kann man die köstliche Hausmannskost der traditionellen bäuerlichen Küche genießen.
Bei strahlender Sonne könnt ihr eure Getränke und stärkenden Marenden auch vor der Hütte genießen und die beeindruckende Sommerkulisse bewundern.
Innerhofer Alm | Tel. +39 347 139 2452
Bis Mitte September 2026 geöffnet.
An der Südseite der Zillertaler Alpen im Rohrbachtal unterm Schwarzenstein liegt die seit dem Jahr 1884 bewirtschaftete Daimerhütte. Sie dient als Almbetrieb und Jausestation mit Übernachtungsmöglichkeit im Hüttenlager.
Unsere traditionelle Küche ist bis Ende Oktober von früh bis abends für Sie geöffnet. Täglich werden frische Butter und Graukäse hergestellt.
Das Ausflugsziel am Wolfskofel zwischen Luttach und Weißenbach für Familien, Sportbegeisterte, Mountainbiker und Erholungssuchende Kinderspielplatz mit Hüpfburg und Streichelzoo für Groß und Klein.
Vom Parkplatz Innerbachhof in 20 Min. leicht erreichbar oder in 1,5 Std. ab Luttach und in 1-1,5 Std. von Weißenbach erreichbar.
Ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Ausgangspunkt für anspruchsvollere Hochtouren auf den Schwarzenstein (3.344m) und den Kreuzkofel (2.345m).
Die gemütliche Sonnenterrasse lädt zur Erholung ein und die Kinder unterhalten sich am schönen Spielplatz und bei den Tieren vor Ort.
Rohrberg 37, 39030 St.Johann / Ahrntal
Tel.: 0474/670141
Birnlücken Hütte
Seit 1975
die nördlichste Schutzhütte Italiens
2.441 m
In der Nähe der Dreiherrenspitze (3.499 m) und des Klockerkarkopfes (2.912 m) gelegen, zählt die Birnlückenhütte zu den schönsten Schutzhütten Südtirols seit 1975.
Start am Parkplatz in Prettau-Kasern bis zum Ende des Talbodens, dann führt der Anstieg in Serpentinen bis zur Birnlückenhütte.
Geöffnet: Ende Juni - Anfang Oktober
Familie Untergassmair: Tel: 0474 - 65 41 40
Bizat Hütte
- das Familienparadies - Ahrntal
1.430m
Die Bizat Hütte erreicht man, vom Parkplatz ausgehend, über einen 15-20 min. Fußweg und ist geeignet für die ganze Familie (Kinderwagen, Mountain Bike) oder über den Ahrntaler Sonnenweg oder Hexensteig mit dem Frankbach Wasserfall.
Es gibt die Südtiroler Spezialitäten sowie Eis, Kaffee und Kuchen, raffiniert und frisch zubereitet aus einheimischen Produkten, ein absoluter Gaumenschmaus.
Bizat Hütte | Herbert Oberschmied | St. Johann / Ahrntal
Tel. 349 3622039 und 0474 646694
Jägerhütte (Trinksteinalm) in Heilig Geist 1.700 m
Die urige Jägerhütte in Hl.Geist begeistert mit einer Vielfalt an geschmackvollen Speisen sowie einem Lächeln. Sie ist in 45 min vom Parkplatz Kasern leicht erreichbar.
Ausgangs- oder Schlusspunkt für Hochtouren wie Rötspitze, Dreiherrnspitze, Birnlückenhütte oder dem Klockerkarkopf („Vetta d‘Italia“).
Die Rieserfernerhütte bietet echte Hochgebirgsatmosphäre, ideal für Hochtouren und Übernachtungen mit regionaler Küche. Von 19. Juni bis Ende September geöffnet.
Zustieg von Rein übers Gelltal, ca. 1.300 hm (10 km), oder von Antholz, gleichmäßig steiler Zustieg über Schwörz- oder Bergeralm, ca. 1.400 hm.
Hüttentel.: 0474 492125 o. 348 705 50 51 www.rieserfernerhuette.it
Plattner Alm - Platten/Pfalzen
1.942 m
Pertinger Alm bei Terenten
Die Plattner Alm ist ca. 1 Stunde zu Fuß vom Parkplatz Platten bei Pfalzen zu erreichen und für Familien geeignet. Sie verwöhnt mit typischen Almgerichten sowie hausgemachten Kuchen. 1.861 m
Geöffnet von Mai bis Oktober. Mittwoch Ruhetag, außer im August.
Am Anfang des idyllischen Altfasstales liegt die Großberghütte, inmitten einzigartiger Natur, bequem erreichbar in nur 30 Minuten vom Parkplatz Altfasstal aus.
Gemütliche Stuben und die Sonnenterrasse laden zum Verweilen bei erstklassiger Küche und hausgemachten Spezialitäten. Spielplatz vorhanden.
Tel. +39 0472 520 277 | www.grossberghuette.com
Geöffnet vom 9. Mai bis 8. November 2026
Alm in Vals
2.216 m
Die Tschiffernaun Alm begeistert nicht nur mit ihrer sonnenverwöhnten Lage, sondern auch mit einer ausgezeichneten Küche mit selbstgemachten Produkten.
Sie erreichen uns vom Parkplatz Fanealm/Vals: über die Forststraße Nr.15 (Gehzeit: 1,40 h) oder über den AVS Jägersteig Nr.15/A (Gehzeit: 1 h)
Geöffnet: 30. Mai - 4. Oktober 2026. Kein Ruhetag. Tschiffernaun Alm | 39037 Vals| Tel. 333 5929637
Das ideale Jauseplatzl mit grandiosem Ausblick: im Sommer zum Wandern oder Mountainbiken.
Wir verwöhnen Sie mit Tiroler Spezialitäten und hausgemachten Kuchen und für unsere kleinen Gäste haben wir einen Kinderspielplatz, sowie Tiere zum Streicheln!
Im August kein Ruhetag Pertinger Alm | Tel. 348/90 540 28 | www.pertingeralm.it
Pranter Stadlhütte im Altfasstal
1.833 m
Die urige Almhütte verheißt Genuss, Gemütlichkeit sowie Spiel und Spaß für Groß und Klein. Mit Tieren, Spielplatz, Liegewiese und Radverleih für die gemütliche Rückfahrt.
Durchgehend warme Tiroler Küche und jeden Sonnund Feiertag Grillspezialitäten. Erreichbar vom P Altfasstal in ca. 90 min über den kinderwagentauglichen Weg.
Adriana und Matthias mit Team Handy 348 2123860 | Tel. 0472 679087
Pichlerhütte - Gitschberg
1.920 m
Die Pichlerhütte wartet nach dem Aufstieg mit einer herzlichen Atmosphäre und traditionellem Südtiroler Essen – genau das Richtige, um neue Energie zu tanken!
Ab dem Parkplatz Meransen durch idyllische Wälder in ca. 1,5 h oder mit der Seilbahn und einem kurzen Spaziergang zu erreichen.
Pichlerhütte | Tel. +39 333 695 2941
Geöffnet ohne Ruhetag: bis
Eingebettet in die Wälder am Fuße des Lutterkopfs, ist die Wanderung zur Taistner Vorderalm besonders für Familien sehr lohnend.
Es erwarten Sie Felix und sein Team mit einer warmen Mahlzeit, echter Tiroler Küche und vielen Schmankerln.
Tel. 347 5939361 · Taisten Welsberg
Ruhetag: Montag
Direkt neben der Bergstation der Rotwandwiesen-Umlaufbahn. Traditionsgerichte, Wild- und Pilzspezialitäten sowie hausgemachte Kuchen.
Erreichbar mit der Kabinenbahn o. über Bad Moos Nr.151, Moos-Weg Nr.15/17, ab Dolomitenhof Nr.153 o.124; ab Kreuzbergpass Nr.15a, 15b o.18. (Gehzeit ca. 2h)
Sexten | Tel. 0474 712023 | Tel. 347 2847714
Öffnungszeiten: Juni bis Oktober.
Schutzhütte Kreuzwiesenalm auf der Lüsner Alm 1.925 m Hüttenurlaub mit 10 Zimmern - Almkäserei - Spielplatz - Kegelbahn. Geöffnet: 14. Mai bis Ende Oktober, zeitweise auch im Winter!
Von Lüsen ab dem Parkplatz Schwaigerböden auf 1.720 m ist ein einfacher und kurzer Aufstieg (¾ h) zur Hütte möglich - Kinderwagen tauglich. Oder von Ellen ab dem P Kreuzner, Aufstieg ca. 2 h. Familie Hinteregger | Tel. 333 7484880 info@kreuzwiesenalm.com | www.kreuzwiesenalm.com
2.545 m
Marchhütte - am Marchkinkele bei Toblach
Die Hütte bezaubert mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Dolomiten. Sie entstand aus ehemaligen Kasernengebäuden und ist wichtiger Stützpunkt für Wanderer und Biker.
Erreichbar von Toblach, Gsies, Vierschach und Kalkstein. Der kürzeste Zustieg beginnt beim Silvesterparkplatz nahe der Silvesterkapelle; alternativ über Silvestertal oder Kalkstein.
Marchhütte | Tel. +39 320 320 7993
Geöffnet vom 13. Juni bis 30 September 2026
Wir sind ein kleine aber feine Schutzhütte südlich der 3 Zinnen und sind bekannt für unser gutes Essen.
Direkter Zustieg Weg Nr. 115 vom Geisterplatz oberhalb Misurina - 1 h Gehzeit - Dolomiten Höhenwege Nr. 4 und 9 - Wanderkarte „Sextner Dolomiten“
Öffnungszeiten: 13.06. bis 27.09.2026 T +39 339 7807883 | www.fonda-savio.it
Fonda Savio Hütte
Sillianer Hütte in Sillian (A)
2.447 m
Direkt am Karnischen Hauptkamm und Karnischen Höhenweg gelegen, beeindruckt die Hütte mit traumhaften Ausblicken. Der Helmgipfel, das Heimkehrerkreuz und weitere Gipfel machen die Tour besonders lohnenswert.
Der einfachste Aufstieg führt ab der Leckfeldalm (ca. 1,5 Std.) oder von der Bergstation der Helmbahn (ca. 1:45 Std.) – sehr familienfreundlich. Sportliche starten direkt in Sillian (ca. 4 Std.).
Tel. +49 15154 26 5541 | Kein Ruhetag. www.alpenverein.at/sillianerhuette/
Dolomitenhütte in Amlach (A) 1.616 m
Die modern ausgestattete Dolomitenhütte, liegt in herrlicher Lage in den Lienzer Dolomiten. Im Sommer ist sie über die Mautstraße von Tristach bei Lienz mit dem Pkw oder Mountainbike erreichbar.
Kletterer, Bergsteiger und Mountainbiker schätzen die Hütte als idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Touren in der beeindruckenden Bergwelt.
Die Eisseehütte ist eine Privathütte und liegt umgeben von zahlreichen 3000er Gipfeln am Venediger Höhenweg in Prägraten in Osttirol. Sie bietet abwechslungsreiche Landschaft und nur eine halbe Stunde entfernt liegt der idyllische, türkisblaue Eissee.
Zur Hütte gelangt man vom Parkplatz Bodenalm in ca. 2,5 bis 3 Stunden. Wir bieten eine herrliche Aussichtsterrasse über das Timmeltal und verwöhnen mit herzhafter Hausmannskost.
Tel. +43 680 2041698 | admin@eisseehuette.at Geöffnet bis 27. September 2026
Reiterstube
- im Winkeltal in Osttirol (A)
1.500 m
Hier erwartet sie Genuss auf 1.500 Metern mit hausgemachten Osttiroler Spezialitäten, sonniger Terrasse und herrlicher Blick auf die Villgrater Berge. Der perfekte Einkehrschwung nach einer Wanderung im Winkeltal.
Anfahrt über Lienz und Abfaltersbach ins Villgratental. Im Ortszentrum von Außervillgraten der Bergstraße rund 5 km ins Winkeltal bis zum Parkplatz Reiterstube folgen.
Hausgemachte Spezialitäten aus regionalen Produkten, Sonnenterrasse mit einzigartigem 360°-Panorama auf den Nationalpark Hohe Tauern, den Großglockner und die Venediger-Gletscher.
Bequem per Gondel sowie über Wander- und Bikewege erreichbar. E-Bike-Ladestation vorhanden. NEU: Spielplatz Goldriedriese mit Holzkugelbahn und Wasserspielen.
Tel. +43 4875 6555 | berggasthaus@goldried.info Geöffnet bis 03.09.2026
Neue Sajathütte - im Virgental (A)
2.600 m
Das „Schloss in den Bergen“ befindet sich in Osttirol/Virgental direkt am Venediger Höhenweg zwischen der Roten Säule und der Kreuzspitze. Der Aufstieg zur Hütte erfolgt über den Blumenweg (3 h) von Bichl aus oder über den Wiesachweg und den Prägratner Höhenweg über die Bodenalm (4 h).
Tel. +43 664 5454460 | kratzer@sajathuette.at Geöffnet bis einschließlich 31.10.2026
VIRGENTAL DAS WANDERTAL
Kostenlos erhältlich:
Tourismusinfo
Matrei i.O
2.481 m
+43 50 212 500 matrei@osttirol.com
St. Pöltner Hütte - Nationalpark Hohe Tauern (A)
Die aussichtsreiche Schutzhütte am historischen Felbertauernpass begeistert mit schmackhafter Tiroler Küche, eindrucksvollem Panorama im Nationalpark Hohe Tauern und bietet komfortable Zimmer sowie Lagerplätze. Kulinarisches wandern von Hütte zu Hütte auf dem Lasörlingund Venediger Höhenweg mit 18 bewirtschafteten Hütten und Almen Erlebniswanderungen mit Nationalpark Rangern Klettersteige • Naturlehrwege • Iseltrail • Thiemeweg • Sunnseitnweg • Umballfälle www.virgentaler-huetten.at
Prantneralm bei Sterzing
1.800 m
Die Prantner Alm ist ganzjährig bewirtschaftet und bietet eine herrliche Aussicht auf die Stubaier Gletscher und zum Pflerscher Tribulaun.
Der Aufstieg ist leicht und ein Erlebnis für Groß und Klein. Erreichbar über die Forststraße zu Fuß oder dem Auto ab einem der Parkplätze oberhalb des Braunhofes.
Familie Gogl | Tel. 338 4959084 info@prantneralm.com | www.prantneralm.com
Geisleralm im Villnösser Tal 1.996 m
Die Geisleralm bietet ein unvergessliches Erlebnis mit Blick auf die Villnösser Geisler und verwöhnt mit kreativer Küche und erlesenen Weinen.
Vom Parkplatz Zans auf Weg Nr. 6 Richtung Tschantschenon, den Adolf-Munkelweg weiter zur Geisleralm (1,5h). Rückweg über die Dusleralm (1h).
Geisleralm | Tel. 333 7569029 & 339 6044685
Geöffnet: 14. Mai - 8. November | Ruhetag: Montag
Von Hintersee oder dem Matreier Tauernhaus führen markierte, überwiegend familienfreundliche Bergwege in etwa 3 bis 4 Stunden zur Hütte.
Tel. +43/664 6336120 | Geöffnet bis 17. September 2026. st.poeltnerhuette.reinhold@gmail.com
Jörgnerkaser auf der Vallmingalm
1.791 m
Die Jörgnerkaser Hütte im urigen Almdorf der Vallmingalm bietet traditionelle bäuerliche Küche wie verschiedene Knödel, Kaiserschmarrn, Marende und vieles mehr.
Leichte Familienwanderung. Von der Rosskopfseilbahn ausgehend dem Dolomitenweg 19 folgen bis zur Vallmingalm (ca. 40 min. Gehzeit).
Geöffnet: Anfang Juni bis Ende Sept., kein Ruhetag. Tel. +39 333 2259558 · www.vallmingalm.it
Gampenalm - im Villnösser Tal 2.062 m
Die Alm liegt idyllisch im Villnösser Talschluss im Naturpark Puez-Geisler. Von 11 bis 16 Uhr wird beste Südtiroler Almküche mit kreativer Note serviert.
Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zu dem Parkplatz Zans, von dort erreicht man die Alm in etwa 1,5 Stunden.
Unsere ruhig gelegene Alm lädt zum Verweilen und Erholen ein. Wir verwöhnen Sie mit hausgemachten Almspezialitäten und ganztägig warmer Küche. Dabei verwenden wir viele Produkte vom eigenen Biohof.
Von St. Ulrich mit der Standseilbahn auf die Raschötz und ca. 1 ½ h bis zur Ramitzler Schwaige. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zum Raschötzer Gipfelkreuz.
Tel. 340 2420649, www.ramitzlerschwaige.com
Geöffnet: bis 11. Oktober
Schlernhaus - Seiser Alm
2.457 m
Das Schloss in den Bergen: das Schlernhaus ist seit über 140 Jahren Traumziel für Bergfreunde aus aller Welt.
Das Schlernhaus erreichst du – wie wir – nur zu Fuß. Es liegt völlig ungestört mitten in der atemberaubenden Bergwelt der Dolomiten.
info@schlernhaus.it | www.schlernhaus.it Ab Sa. 6. Juni - 11. Oktober 2026 geöffnet.
info@eishof.com | +39 0473 42 05 24 (Von Mitte Mai bis Ende Oktober) eishof.com
Gartlhütte
- Rosengarten - Vajolet Türme
2.621 m
Die Hütte liegt auf 2.621 Metern im „Garten von König Laurin“, umgeben von Laurinspitze, Rosengarten-Nordwand und Vajolettürmen. Ein Treffpunkt für Wanderer, Bergsteiger und Ruhesuchende zwischen Sonnenauf- und -untergängen.
Freundliche Gastlichkeit und eine renommierte Tiroler und italienische Küche mit lokalen Produkten wie Knödeln, HolzofenPolenta und Süßspeisen zeichnen die Hütte aus.
Torri del Vajolet - Rifugio Re Alberto 1° - Gartlhütte Cell. +39 334 72 46 698 | www.rifugiorealberto.com
Ausser Schwemmalm - Ultental
2.142 m
Direkt neben der Bergstation Schwemmalm auf 2.142 Meter. Seit jeher ein Magnet für Gaumenfreuden und ausgelassene Stunden. Große Terrasse und durchgehend warme Küche. Erreichbar mit der Kabinenbahn Schwemmalm vom Parkplatz Kuppelwies.
Tel. +39 389 643 9013 | info@schwemmen.it Ende Mai - 31.10.2026 geöffnet.
Die Hütte ist Ausgangspunkt zur Besteigung des Ortlers und ein lohnendes Ziel für Wanderer. Auf der Ortlerterrasse genießt man die herrliche Aussicht vom Stilfserjoch bis hin zum Reschensee.
Vom Sessellift Langenstein: Über Nr. 4a und Nr. 4 folgend zur Tabarettahütte, Bärenkopfscharte und weiter zur Hütte. Gehzeit ca. 2,5 - 3 Std.
Tel. 0473 613010 | www.payerhuette.com
Geöffnet von 13. Juni bis 20. September
SÜDTIROLER
Cool bleiben, wenn es heiß wird
Anhaltend hohe Temperaturen beeinflussen unsere Umwelt und können auch für jeden Menschen verheerende Folgen haben. Die Informationskampagne des Landeswarnzentrums gibt wertvolle Tipps.
Hitze? Geht uns das etwas an? „Gerade im Sommer zeigt sich der Klimawandel besonders: Vor allem die Hitzetage und die Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad Celsius sinken, haben zugenommen“, sagt Landesmeteorologe Dieter Peterlin: „Der Sommer dauert insgesamt länger.“ Und das hat Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit.
INFORMIERT UND VORBEREITET
Wenn im Warnlagebericht des Landeswarnzentrum in der Agentur für Bevölkerungsschutz die zweithöchste oder höchste Warnstufe Orange beziehungsweise Rot für extreme Temperaturen angezeigt wird, bedeutet dies „Achtung“ beziehungsweise „Gefahr“, und die Bevölkerung wird über eine Pressemitteilung informiert. Heuer läuft parallel dazu eine Bewusstseinsbildungskampagne, um das Wissen über richtiges Verhalten bei Hitze zu verbreiten. „Bei extremen hohen Temperaturen ist es wichtig, sich darüber zu informieren und darauf vorbereitet zu sein. Es gilt, sich und seine Mitmenschen zu schützen, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden“, unterstreicht der Direktor des Landeswarnzentrums Willigis Gallmetzer. Besonders gefährdete Personengruppen sind ältere Men-
2–3 l
schen und Kleinkinder, Personen mit Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf, Lunge, Nieren), Schwangere, Menschen, die im Freien oder in schlecht klimatisierten Räumen arbeiten.
LEBENSMITTEL MIT KÜHLENDER WIRKUNG
Wie reagiert der Körper auf Hitze? Um sich abzukühlen, schwitzt der Körper. Dabei gehen Wasser und wichtige Mineralien verloren. Die-
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KRONPLATZ-KING-MARATHON 2026
Die Krone wartet bereits!
Am Samstag, 11. Juli 2026, steht am Kronplatz wieder alles im Zeichen des Mountainbikes. Der KronplatzKing-Marathon zählt zu den spektakulärsten MTB-Events im Alpenraum und lockt auch heuer Hunderte Sportlerinnen und Sportler aus dem In- und Ausland ins Pustertal.
Die Herausforderung ist groß: Ziel ist der Kronplatz-Gipfel auf 2.275 Metern Höhe. Zur Auswahl stehen zwei anspruchsvolle Strecken –die King-Marathon-Strecke mit 64 Kilometern und 3.150 Höhenmetern sowie die Prince-Classic-Strecke mit 49 Kilometern und 2.150 Höhenmetern.
Die abwechslungsreichen Routen führen durch die beeindruckende Berglandschaft rund um den Kronplatz, über Forstwege, alpine Trails und aussichtsreiche Passagen inmitten der Dolomiten. Anspruchsvolle Anstiege, rasante Abfahrten und technische Singletrails garantieren ein einzigartiges Rennerlebnis.Doch der KronplatzKing-Marathon ist weit mehr als ein Wettkampf. Dank kostenloser Aufstiegsanlagen-Tickets für Begleitpersonen wird die Veranstaltung auch für Familien und Zuschauer zu einem besonderen Erlebnis. Entlang der Strecke und am Gipfel können sie die Athletinnen und Athleten hautnah anfeuern und einen spannenden Sommertag am Kronplatz genießen. Wer wird 2026 die Krone erobern? Die Antwort gibt es am 11. Juli am Kronplatz. // PR-Info Auffahrt auf den Kronplatz-Gipfel mit K2000 und Olang 1+2 möglich.
FAMILIENERLEBNISSE IN GITSCHBERG-JOCHTAL
Wandern, spielen und entdecken
In Gitschberg-Jochtal wird Wandern zum Familienerlebnis. Leichte Wege, beeindruckende Ausblicke und zahlreiche Spiel- und Erlebnisstationen sorgen dafür, dass auch Kinder mit Begeisterung unterwegs sind.
Direkt an der Bergstation der Nesselbahn lädt der Sonnenpark Gitschberg mit Sonnenbrücke, Riesenrutsche, Kletter- und Balanciermöglichkeiten zum Spielen und Entdecken ein. Im Erlebnispark Jochtal warten entlang des Weges zum Steinermandl ein Floßteich, Kugelbahnen, Kletterelemente und der beliebte Kletterhirsch. Neu in diesem Sommer ist der Outdoor-Escape-Weg am Gitschberg.
• Spannendes Hörspiel-Abenteuer
• Mit kostenloser Schatzkarte und App
• Knifflige Rätsel und jede Menge Spaß für die ganze Familie
www.gitschberg-jochtal.com
Mit Schatzkarte und Rätselaufgaben wird die Wanderung zu einem spannenden Abenteuer für die ganze Familie. Ein besonderer Tipp ist die familienfreundliche Wanderung von der Bergstation Jochtal zum Steinermandl. Breite Panoramawege, Erlebnisstationen und herrliche Ausblicke auf die Pfunderer Berge machen die Tour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Wer in Gitschberg-Jochtal mit der Familie unterwegs ist, merkt schnell, dass hier oft nicht nur das Ziel zählt. Es sind die gemeinsamen Momente am Weg, die kleinen Abenteuer und die Zeit draußen in der Natur, die den Tag besonders machen. // PR-Info
OUTDOOR ESCAPE
Genug Wasser trinken ist bei einer Bergtour besonders wichtig... unsplash
se Mineralien können durch ein einfaches Rezept wieder zugeführt werden, erklärt die pensionierte Hausärztin Ingrid Windisch, die jetzt in einem Seniorenwohnheim praktiziert: Dazu wird in einen Liter Wasser eine halbe Zitrone gepresst und ein Löffel Zucker und eine Prise Salz hinzugefügt und über den Tag verteilt getrunken. Die Ärztin verweist auch auf die Traditionelle Chinesische Medizin und erläutert: „Lebensmittel besitzen eine thermische Eigenwirkung auf den Organismus, die unabhängig von ihrer tatsächlichen Verzehrtemperatur ist, und helfen so, das innere Gleichgewicht bei Hitze zu unterstützen. So sind etwa Gurken als stark kühlend eingestuft und deshalb gut geeignet, innere Hitze abzuleiten und den Körper mit Feuchtigkeit zu versorgen.“
Zu den kühlenden Lebensmitteln zählen neben den Gurken: Äpfel, Artischocken, Auberginen, Birnen, Butter, Erdbeeren, Feldsalat, Frischkäse, Grapefruit, Hafer, Joghurt, Knollensellerie, Löwenzahn, Mungbohnen, Oliven, Preiselbeeren, Roggen, Ronen, Rotkohl, Sesamöl, Sojasprossen, Spargel, Tofu, Tomaten, Wasser, Wassermelonen, Weizen, Zitronen, Zucchini. Durch Schwitzen verlorenes Natrium, Magnesium und Kalium kann zum Beispiel durch Obst wie Marillen, Pfirsiche und Bananen wieder zugeführt werden.
RISIKEN DER GESUNDHEITSGEFÄHRDUNG
Wasserhaltige Lebensmittel sind zu empfehlen... unsplash
rauf, dass Getränke nicht zu kalt sind, sondern Zimmertemperatur haben. Denn wenn der Temperaturunterschied zu groß ist, muss der Körper diesen wieder ausgleichen. Das belastet ihn und führt wieder zu einer erhöhten Schweißproduktion.
Hitze kann die Gesundheit gefährden. Um anhaltende extreme Temperaturen gut zu überstehen, ist es wichtig, sich an grundlegende Empfehlungen zu halten: Es gilt, auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr von 2-3 Litern täglich über den Tag verteilt zu achten und auch da-
#WirSehenDich
Zu beachten ist auch, dass extreme Temperaturen Auswirkungen auf die Wirkung von Medikamenten haben und diese in zweifacher Hinsicht drastisch verändern können: durch direkte Wirkungsverluste infolge falscher Lagerung sowie durch verstärkte Nebenwirkungen im überhitzten menschlichen Körper. So können zum Beispiel Blutdrucksenker den Blutdruck zu stark senken; es ist daher notwendig, die Dosierung anzupassen, weist Ärztin Ingrid Windisch hin. Medikamente sollten immer kühl und dunkel aufbewahrt werden.
Zwischen Bewegung, Bergen und Sommerlicht zählt jedes Detail
W er im Sommer viel draußen unterwegs ist, merkt schnell, dass eine Sonnenbrille heute weit mehr sein muss als ein schönes Accessoire. Beim Wandern, in der Freizeit, auf Reisen oder bei sportlichen Aktivitäten geht es um Schutz, klare Sicht und einen sicheren Sitz. Gleichzeitig ist die Sonnenbrille längst Teil des persönlichen Stils geworden. Aktuelle Modelle verbinden technische Leistung mit modernem Design und setzen auf markantere Formen sowie sportliche Linien.
Lukas Hofer (36), Olympia-Biathlet
„Im Biathlon brauchst du zwei Dinge: Ruhe im Moment – und klare Sicht auf das Ziel. Die richtige Brille macht für mich den Unterschied.“
Stadtgasse 27, Bruneck | mariner.bz.it
Bei Optik Mariner in Bruneck wird genau dieses Zusammenspiel großgeschrieben. Seit über 130 Jahren steht das Fachgeschäft für Qualität, Erfahrung und individuelle Beratung. Denn gerade bei Sonnenbrillen zeigt sich, wie wichtig es ist, ein Modell zu wählen, das zum Gesicht, zum Alltag und zu den eigenen Ansprüchen passt. Auch Biathlet Lukas Hofer verkörpert Werte, die zu Optik Mariner passen: Klarheit, Konzentration und Authentizität. Seine wiederholten Olympiateilnahmen stehen für Präzision und Verlässlichkeit – Eigenschaften, die auch bei der Wahl der richtigen Sonnenbrille zählen.
Ob für aktive Sommertage in den Bergen, für Freizeit und Urlaub oder für einen sportiven Alltagslook: Bei Optik Mariner finden Kundinnen und Kunden aktuelle Sonnen- und Sportbrillen sowie zahlreiche Neuheiten für jeden Anspruch. // PR-Info
OPTIK MARINER IN BRUNECK
Worauf während Hitzeperioden zudem zu achten ist: dass man sich im Schatten, unter Bäumen oder in kühlen Räumen aufhält.
VERHEERENDE FOLGEN
Anhaltend hohe Temperaturen können für jeden Menschen verheerende Folgen haben. Deshalb gilt grundsätzlich: Auf die Signale des eigenen Körpers achten: Wenn das Herz schneller schlägt, die Schweißproduktion stark ansteigt, Schwindelgefühle auftreten oder der Kopf pocht, signalisiert der Körper, dass er dringend Abkühlung und Flüssigkeit benötigt. Es ist von grundlegender Bedeutung, die innere Alarmanlage wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Denn: Hitze? Geht uns alle an! Mehr Informationen auf der Website der Hitzekampagne: www.provinz.bz.it/hitze // Maja Clara
Aktivgenuss für die ganze Familie
Eingebettet in die beeindruckende Bergwelt der Dolomiten, UNESCO-Weltnaturerbe, zählt Monte Pana oberhalb von St. Christina in Gröden zu den beliebtesten Ausflugszielen für Naturliebhaber, Wanderfreunde und Familien. Am Fuße des Langkofels eröffnet sich eine einzigartige Landschaft mit herrlichen Ausblicken und zahlreichen Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu gestalten. Gut ausgebaute Wanderwege führen durch Wiesen und Wälder und laden dazu ein, die Schönheit der Dolomiten in ihrem eigenen Tempo zu entdecken. Familien erwartet mit dem Erlebnisweg Pana Raida ein abwechslungsreiches Naturabenteuer mit spannenden Stationen, Baumhäusern und interaktiven Erlebnissen entlang des Weges. Auch sportliche Aktivitäten kommen nicht zu kurz: Eine Zipline sorgt für Adrenalin und spektakuläre Ausblicke, während Minigolf, Wasserspiele und ein großzügiger Spielplatz für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen. Begegnungen mit Pferden und die weitläufige Naturlandschaft machen Monte Pana zu einem Ort, an dem Bewegung, Erholung und Naturerlebnis harmonisch miteinander verschmelzen. Ob gemütliche Wanderung, aktiver Familientag oder entspannte Stunden in der Bergwelt – Monte Pana bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Groß und Klein und unvergessliche Erlebnisse inmitten der Dolomiten.
Weitere Informationen unter www.montepana.com
BEI HITZE: Dem Körper Gutes tun!
• Viel trinken
• Leichte Kost
• Alkohol meiden
Richtig verhalten bei Hitze: provinz.bz.it/hitze
INFORMIERT & VORBEREITET warnungen.provinz.bz.it
Natur, Spaß und Abenteuer für die ganze Familie.
MONTE PANA
Gut vorbereitet für die Sonne... Pixabay
Da schmeckt der Dienstag immer gleich viel besser
Wenn laue Sommerabende, wohlriechende Düfte und lebendige Musik aufeinandertreffen, erwacht Sand in Taufers zu einem wahren Fest der Sinne: Die Tauferer Straßenküche öffnet erneut ihre Tore. Von Dienstag, dem 07.07. bis Dienstag, dem 25.08.2026, jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr, lädt Sand in Taufers Genießerinnen und Genießer, Familien, Flaneure und Neugierige zu acht außergewöhnlichen Genussabenden ein.
Acht herausragende Speisen-Standlan tischen auf: Mit kulinarischer Vielfalt, kreativen Würzungen und besonderen Geschmackserlebnissen laden sie ein zum Verweilen, Kosten und Staunen. Den feierlichen Auftakt bildet die Eröffnung am 07. Juli um 17:00 Uhr. An jedem Abend setzen zudem um 18:00 Uhr und 21:00 Uhr Special Acts weitere Glanzpunkte und verwandeln jeden Dienstag in ein kleines Sommerfest. Für die passende akustische Begleitung sorgt ein abwechslungsreiches Programm mit Künstlerinnen und Künstlern wie Helga Plankensteiner, Titlà, Die Seltsamen Senfsamen, Nice Price, SaxRoyal, Marc Perin, Damian Hofmann und weite-
ren Highlights. Ein Spezial-Genuss erwartet alle am Käse-Stand mit Martin Pircher, der das kulinarische Angebot aufrundet.
ES GIBT VIEL ZU ENTDECKEN
Auch Familien und Kinder finden viel zu entdecken: Die Bauernlandzwerge verwöhnen mit Glitzertattoos und Spielstationen, während Klettersteig, Waldbastelecke, Bungee-Trampolin und VR-Brillen für Abenteuer, Spaß und Abwechslung sorgen. Das Naturparkhaus Rieserferner-Ahrn im Zentrum von Sand in Taufers öffnet bis 22:00 Uhr zu einer spannenden Schatzsuche – der letzte Einlass ist um 21:30 Uhr.
BRUNCH Pilates &
MIT STAYFIT BY ASTRID
SAMSTAG, 04.07.2026
LADURNERHÜTTE IN LADURNS
VON 09 00
BIS CA 12 00 UHR
60,00 € PRO PERSON
Yogamatte & gute Laune Anmeldung Mitzubringen
Tel +39 0472 632 372 oder direkt im Tourismusbüro Gossensass
www gossensass org
Zu den Jubiläumsextras zählt ein kostenloses Rezeptheft, in dem jedes Standgericht vorgestellt wird. Ein gebrandetes Besteckset als stilvolle Erinnerung an die Veranstaltung steht zum Verkauf. Entlang des Veranstaltungsbereichs laden offene Geschäfte und socialventures
WANDERGEBIET LADURNS
Naturerlebnis, Familienangebot und Aktion
Das Wandergebiet Ladurns begeistert auch im Sommer mit einer gelungenen Kombination aus Naturerlebnis, Familienangebot und Aktion. Eingebettet in die beeindruckende Bergwelt des Pflerschtals punktet Ladurns mit abwechslungsreichen Wanderwegen, urigen Almhütten und traumhaften Ausblicken auf die Stubaier Alpen. Besonderes Highlight sind die beliebten Mountaincarts: Auf drei Rädern geht es rasant und dennoch sicher von der Bergstation talwärts. Die rund 6,5 Kilometer lange Strecke sorgt bei Familien, Gruppen und Abenteuerlustigen für Fahrspaß inmitten der Natur. Helm aufsetzen, bremsen und das einzigartige Fahrerlebnis genießen – die Mountaincarts machen Ladurns zu einem Ausflugsziel mit Erlebnisgarantie. Dank moderner Aufstiegsanlagen gelangen Besucher bequem ins Wandergebiet, wo gemütliche Panoramawege ebenso warten wie anspruchsvollere Touren. Ob Wanderurlaub, Familienausflug oder actionreicher Sommertag – Ladurns verbindet alpine Erholung mit unvergesslichen Freizeitmomenten.
EVENTTIPP:
Am 4. Juli 2026 gibt es „Pilates & Brunch“ auf der Ladurnerhütte. Vor beeindruckender Bergkulisse erwartet die Teilnehmer eine wohltuende Pilates-Einheit an der frischen Alpenluft, gefolgt von einem genussvollen Brunch mit regionalen Spezialitäten.
Am 25. Juli erwartet euch hingegen im Rahmen von „Berg & Blume“ das stimmungsvolle Seekonzert mit „Acoustic Rojel“ bei der Edelweisshütte. // PR-Info
Szenekneipen zum Bummeln, Entdecken und Genießen ein. Die Heimfahrt ist easy: Der letzte Bus nach Bruneck fährt um 23:12 Uhr, jener nach Steinhaus um 22:30 Uhr. Die Tauferer Straßenküche verbindet Genuss, Musik, Begegnung und Sommerstimmung zu einem außergewöhnlichen Erlebnis im Herzen von Sand in Taufers. Die Veranstaltung macht jeden Dienstagabend zu einem Fest für alle Sinne. // an
DIE TERMINE:
Dienstag: 07., 14., 21. und 28. Juli sowie 04., 11., 18. und 25. August 2026; Jeweils von 18.00 bis 22.00 Uhr;
Weitere Informationen gibt es unter www.ahrntal.com
KULTURZENTRUM TOBLACH
Musik im Park
Die beliebte Reihe „Musik im Park“ geht am 4. Juli 2026 im Park des Toblacher Kulturzentrums in die nächste Runde und verspricht einen stimmungsvollen Sommerabend unter freiem Himmel. Mit dabei sind die Südtiroler Bands „Mahroots“, „deCiders“ und „Gota“, die mit einer musikalischen Mischung aus Acoustic Pop, Irish Folk, Weltmusik und sphärischen Klanglandschaften für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.
Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend in besonderer Atmosphäre, gute Musik und geselliges Beisammensein im Park des Kulturzentrums Toblach. Alle sind herzlich willkommen. // mm
jeden Dienstag 1800–2200 07/07–25/08/2026 Sand in Taufers
Kneippen, Gesundheit und vieles mehr
Am Samstag den vierten Juli 2026 steht Niederdorf ganz im Zeichen von Gesundheit, Wohlbefinden und bewusster Lebensweise. Beim Kneipp-Event erwartet Besucherinnen und Besucher im Kurpark von Niederdorf ein inspirierendes Tagesprogramm, welches die Prinzipien der Kneipp Lehre in moderner und erlebbarer Form vermittelt –eingebettet in die eindrucksvolle Natur der Dolomitenregion Drei Zinnen.
Im Mittelpunkt stehen die fünf Säulen der Kneipp-Philosophie: Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Balance. Ziel der Veranstaltung ist es, diese ganzheitlichen Ansätze nicht nur zu zeigen, sondern aktiv spürbar zu machen und neue Impulse für einen gesunden Alltag zu geben. Bereits am Vorabend, Freitag, 3. Juli, bildet ein besonderer Vortrag den Auftakt zum Event. Unter dem Titel „Wechselbad der Kräuter – Jahreszeiten gelebt wie früher“ gibt Gottfried Hochgruber um 20:00 Uhr im Raffeisen Kulturhaus in Niederdorf spannende Einblicke in traditionelles Kräuterwissen und die Lebensweise im Einklang mit den Jahreszeiten. Der Eintritt ist frei. Der Abend bietet eine stimmungsvolle Einstimmung und verbindet altes Wissen mit neuen Perspektiven auf Gesundheit und Wohlbefinden.
ERLEBEN, MITMACHEN UND ENTDECKEN
te Umgang mit natürlichen Ressourcen. Ergänzt wird das Programm durch ein abwechslungsreiches Kinderangebot: Gemeinsam mit dem katholischen Familienverband verwandeln Kinder alte Joghurtbecher in kleine Mini-Gärten und pflanzen darin ihre eigenen Samen. Spielerisch und kreativ wird so das Thema Nachhaltigkeit erlebbar gemacht.
GENUSS UND INSPIRATION
Am Samstag beginnt das Programm um 10:00 Uhr und bietet bis in den Nachmittag hinein vielfältige Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren. Bewegungsangebote wie Yoga und Orienteering laden dazu ein, Körper und Geist in Einklang zu bringen, während verschiedene Workshops und Erlebnisstationen Einblicke in Themen wie Kräuterwissen, Meditation, Ernährung und ganzheitliche Gesundheit geben.
Ein weiterer Bereich ist der Markt, auf dem regionale Produkte, Naturerzeugnisse und handgemachte Besonderheiten präsentiert werden. Hier wird die alpine Lebensweise ebenso sichtbar wie der bewuss-
Auch die Ernährung als eine der fünf Säulen nimmt einen wichtigen Platz ein. Bei einer Kochshow der Südtiroler Gesellschaft für Gesundheitsförderung wird gezeigt, wie sich gesunde, saisonale und regionale Küche einfach und kreativ umsetzen lässt. Der Fokus liegt dabei auf bewussten Genuss, Nachhaltigkeit und der Wertschätzung heimischer Lebensmittel.
DIE FÜNF SÄULEN HAUTNAH ERLEBEN
An zahlreichen Stationen kannst du die Kneipp-Lehre praktisch erfahren: von Wasseranwendungen über Bewegungsimpulse bis hin zu Achtsamkeits- und Entspannungsangeboten. Dabei steht stets das Ziel im Vordergrund, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Thema Nachhaltigkeit „Alpine Wellness – Kneipp & more“ wurde erstmals als Going Green Event zertifiziert. Damit setzt die Veranstaltung ein klares Zeichen für umweltbewusstes Handeln, regionale Wertschöpfung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Die Veranstaltung verbindet traditionelle Gesundheitslehre mit modernen Ansätzen und schafft einen Raum für Begegnung, Inspiration und bewusste Lebensgestaltung. Einheimische wie Gäste sind herzlich eingeladen, sich eine Auszeit zu gönnen, Neues zu entdecken und die Kraft der Natur mit allen Sinnen zu erleben.
Weitere Informationen findest du unter: dreizinnen.com/kneippevent // PR-Info
Fotos: Kottensteger
KNEIPP EVENT
04.07 2026
ab 10 Uhr
im KURPARK Niederdorf
FR, 03.07. | 20 Uhr
REFERAT mit GOTTFRIED HOCHGRUBER im Raiffeisen Kulturhaus von Niederdorf
„Fünf Säulen“ nach Sebastian Kneipp
Kinderprogramm
Bauern- und Handwerksmarkt
Kulinarik
› Yoga mit Vroni Fischer
› Orientierungslauf mit dem Orienteering Club Hochpustertal
› Alte Joghurtbecher in kleine Mini-Gärten verwandeln und Samen pflanzen mit dem KFS
› Kochshow mit Rita Bernardi und Gertrud Gummerer
› geführte Kneippanwendungen mit Experten
SEHENSWERTE AUSSTELLUNG IM BERSNTOLER KULTURINSTITUT
Giuseppe Šebesta und das Fersental
Mit der Ausstellung „Zwischen Mythos und Realität – Giuseppe Šebesta und das Fersental“ widmet das Bersntoler Kulturinstitut dem vielseitigen Ethnographen, Künstler und Forscher Giuseppe Šebesta eine eindrucksvolle Hommage. Die Schau beleuchtet die enge Beziehung des trientinisch-böhmischen Gelehrten zum Fersental und dessen Bewohnern und lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise ein.
eine tiefe Verbundenheit zum Fersental. Zwischen 1949 und 1951 lebte er mehrere Jahre im Tal, das für ihn zu einer unerschöpflichen Quelle der Inspiration wurde.
In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Lebenswelt der Talbewohner, dokumentierte Bräuche, Arbeitsweisen und Erzählungen und sammelte wertvolle ethnographische Erkenntnisse. Zugleich entstanden Filme, Fotografien, Zeichnungen und literarische Werke, die bis heute von seiner kreativen Auseinandersetzung mit der Region zeugen.
Giuseppe Šebesta (1919–2005) war eine außergewöhnliche Persönlichkeit: Chemiker, Maler, Fotograf, Filmemacher, Ethnograph, Museologe und Schriftsteller zugleich. Schon als Kind verbrachte er die Sommermonate in Sant’Orsola Terme und entwickelte
Šebesta verstand es wie kaum ein anderer, die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Beobachtung und künstlerischer Interpretation auszuloten. Mit großer Neugier erforschte er die materielle Kultur, die Architektur und die Volksüberlieferungen des Tales. Gleichzeitig ließ er seiner Fantasie freien Lauf und schuf unter anderem kunstvolle Marionetten, inspiriert von Trentiner Sagen und Legenden.
EINE SEHENSWERTE AUSSTELLUNG
Die Ausstellung präsentiert in den Räumen des Kulturinstituts in Palai en Bersntol (Palù del Fersina) sowie im historischen Filzerhof in Vlarotz (Fierozzo) zahlreiche Fotografien, Filme, Dokumente und Objekte – darunter auch bisher unveröffentlichte Materialien. Die Themen Film, Literatur, Volkskultur und Alltagsleben eröffnen einen faszinierenden Einblick in das Schaffen eines Mannes, der das Fersental mit außergewöhnlicher Aufmerksamkeit und Sensibilität betrachtet hat. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der das vielseitige Werk Šebestas aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. August täglich sowie vom 1. September bis 4. Oktober jeweils freitags, samstags und sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.bersntol.it. // ir
Giuseppe Šebesta im Gespräch im Weiler Batister in Palai en Bersntol.
Archiv BKI, Fonds G. Šebesta
Der Zauberer, eine der Puppenfiguren aus dem Buch „Die Feuerfinger“. Laura Gasperi
Giuseppe Šebesta in einem Standbild aus dem Film „Quasi una fiaba“, gedreht im Fersental im Jahr 1953.
Wenn der Duft regionaler Spezialitäten durch den Park zieht, Live-Musik für gute Stimmung sorgt und sich Einheimische wie Gäste zum gemeinsamen Genießen treffen, dann ist wieder Standlschmaus-Zeit in Olang. Auch in diesem Sommer verwandelt sich der Park von Mitterolang an drei Abenden in einen lebendigen Treffpunkt für alle, die regionale Küche, geselliges Beisammensein und besondere Sommermomente lieben.
Der beliebte Standlschmaus findet heuer am 01. Juli, 22. Juli und 28. August, jeweils von 18:00 bis 23:00 Uhr, im Park von Mitterolang statt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine kulinarische Reise durch die Region freuen: Lokale Gastronomen und Vereine servieren verschiedenste Köstlichkeiten – von herzhaften Schmankerln bis hin zu süßen Verführungen. Der Park wird dabei zur großen Genussmeile, in der man sich nach Lust und Laune durch die Vielfalt der regionalen Küche probieren kann. Für die passende musikalische Begleitung sorgen an jedem Termin gleich drei Livebands aus Südtirol. Mit abwechslungsreichen Klängen, guter Laune und sommerlicher Atmosphäre machen sie den Abend zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt.
DOLOMITENREGION 3 ZINNEN
Auch für die kleinen Gäste wird einiges geboten: Eine Kindertanzshow, kreative Bastelaktionen, ein Bungee-Trampolin und eine Hüpfburg sorgen für Spiel, Spaß und Unterhaltung. Während die Kinder bestens beschäftigt sind, können die Erwachsenen gemütlich verweilen, genießen und den Sommerabend in entspannter Atmosphäre auskosten.
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Viele besondere Erlebnisse
Während des gesamten Sommers sorgen abwechslungsreiche Wochenhighlights für besondere Erlebnisse mit den Bergbahnen „3 Zinnen Dolomiten“. Frühaufsteher werden bei stimmungsvollen Sonnenaufgängen in den Bergen mit unvergesslichen Ausblicken belohnt, während Genießer beim 3-Zinnen-Brunch oder beim Sunset-Aperitivo kulinarische Momente inmitten der Dolomiten erleben können.
Wisthaler
Exklusive Einblicke bietet die Helmjet-VIPExperience, während der „Funbob by night“ am Haunold für rasante Abendstunden und Spaß für die ganze Familie sorgt. So wird jede Woche um einzigartige Erlebnisse bereichert. // PR-Info
kamilla.TVOlang
Dolomiten Antik- und Sammlermarkt
INNICHEN
Mercato dell'Antiquariato Innichen-San Candido
DoloMythos Summer-Fest Innichen-San Candido
DoloMythos Summer-Fest Innichen-San
Candido
Sonntag-Domenica 31. Mai/Maggio 2026
Spannende Entdeckungsreise durch die schöne weite Welt der Dolomiten
Kulinarik & Kultur
Kulinarik & Kultur
Sonntag-Domenica 28. Juni/Giugno 2026
Sonntag-Domenica 12. Juli/Luglio 2026
Sonntag-Domenica 02. August/Agosto 2026
Sonntag-Domenica 30. August/Agosto 2026
Wer die Dolomiten einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchte, findet im Dolomythos in Innichen ein außergewöhnliches Ausflugsziel für die ganze Familie. Das Museum verbindet Naturgeschichte, Wissenschaft und Abenteuer auf anschauliche Weise und lädt besonders Kinder dazu ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.
An den Donnerstagabenden im Juli und August organisiert Dolomythos das „SUMMER-Fest“. Grillabende mit traditionellen Gerichten
Sonntag-Domenica 27. September/Settembre 2026
Ore 08.00 – 18.00 Uhr
Zu den Höhepunkten zählen eine spannende Schatzsuche, beeindruckende Dinosauriermodelle sowie zahlreiche Fossilien, Mineralien und Fundstücke aus den Dolomiten. So wird der Museumsbesuch
Der Dolomythos-ANTIKMARKET vereint die Faszination und Traditionen eines der schönsten Gebiete dieser Erde. Auf dem Freigelände von Dolomythos, werden von den Ausstellern Sammelobjekte angeboten, welche außerordentliche und wertvolle Geschichten erzählen. Den Dolomythos-ANTIKMARKET muss man gesehen haben!
An den Donnerstagabenden im Juli und August organisiert Dolomythos das „SUMMER-Fest“. Grillabende mit traditionellen Gerichten
Das Dolomythos SUMMER-Fest muss man Bei Schönwetter!
Das Dolomythos SUMMER-Fest muss man Bei Schönwetter!
zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, bei dem Wissen spielerisch vermittelt wird.
Dolomythos-Summerfest
Dolomythos-Summerfest
Cibo & Cultura
Cibo & Cultura
Nei giovedì sera di luglio/agosto Dolomythos „SUMMER-Fest“ all’aperto.
Grigliata con specialità gastronomiche del luogo
Impossibile mancare
Per Info: +39 0474 913462
Veranstaltungen & Events
Der DoloMythos-ANTIKMARKET vereint die Faszination und Traditionen eines der schönsten Gebiete dieser Erde. Auf dem Freigelände von DoloMythos, werden von den Ausstellern Sammelobjekte angeboten, welche außerordentliche und wertvolle Geschichten erzählen. Den DoloMythos-ANTIKMARKET muss man gesehen haben!
Termine
Sonntag 28. Juni 2026
Sonntag 02. August 2026
Sonntag 30. August 2026
Sonntag 27. September 2026
Von 8.00 – 18.00 Uhr
Nei giovedì sera di luglio/agosto Dolomythos „SUMMER-Fest“ all’aperto. Grigliata con specialità gastronomiche del luogo
Viviamo insieme una serata serena! Impossibile mancare al Dolomythos SUMMER-Fest. Col bel tempo!
Il Dolomythos-ANTIKMARKET unisce il fascino delle Dolomiti con la scoperta di oggetti che non hanno età ma storie da raccontare! Gli espositori propongono tutto quello che può affascinare un appassionato dell’antiquariato e del
Viviamo insieme una serata serena! Impossibile mancare al Dolomythos SUMMER-Fest. Col bel tempo!
Ore 17.30 - 22.00 Uhr
Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf der neuen Sonderschau „Der einzigartige botanische Garten der Urzeit“. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Pflanzenwelt über Millionen von Jahren – von den ersten einfachen Urpflanzen bis hin zu Nadelbäumen und Blütenpflanzen. Besucherinnen und Besucher können dabei nachvollziehen, wie sich die Flora der Erde im Laufe der Erdgeschichte verändert hat. Die Schau ist als Rundgang durch einen „Botanischen Garten der Urzeit“ gestaltet und bietet faszinierende Einblicke in die Evolution der Pflanzenwelt.
Ore 17.30 - 22.00 Uhr
Donnerstag - giovedì, 2. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 9. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 2. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 16. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 9. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 23. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 16. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 30. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 23. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 30. Juli/luglio 2026
Donnerstag - giovedì, 6. August/agosto 2026
Donnerstag - giovedì, 13. August/agosto 2026
Donnerstag - giovedì, 6. August/agosto 2026
Nach dem Museumsbesuch lädt das direkt angeschlossene Bistro und Café Botanic zum Verweilen ein. Die Sonderschau und das Museum sind täglich geöffnet und bieten einen spannenden Einblick in die Geschichte der Dolomiten – für Kinder ebenso wie für Erwachsene. // PR-Info
Donnerstag - giovedì, 20. August/agosto 2026
Donnerstag - giovedì, 13. August/agosto 2026
Donnerstag - giovedì, 27. August/agosto 2026
Donnerstag - giovedì, 20. August/agosto 2026
Donnerstag - giovedì, 27. August/agosto 2026
Per Info: +0474/913462
Per Info: +0474/913462
Kulinarik & Kultur
An den Donnerstagabenden im Juli und August organisiert DoloMythos das „SUMMER-Fest“.
Grillabende mit traditionellen Gerichten
Termine
Donnerstag, 2. Juli 2026
Donnerstag, 9. Juli 2026
Donnerstag, 16. Juli 2026
Donnerstag, 23. Juli 2026
Donnerstag, 30. Juli 2026
Bei Schönwetter!
Donnerstag, 6. August 2026
Donnerstag, 13. August 2026
Donnerstag, 20. August 2026
Donnerstag, 27. August 2026
Von 17.30 - 22.00 Uhr
EINIGES IST NEU
Neu in diesem Jahr ist außerdem eine Fotobox, die für bleibende Erinnerungen sorgt. Ob mit Familie, Freunden oder zufälligen Standlschmaus-Bekanntschaften – hier kann jeder seinen ganz persönlichen Standlschmaus-Moment festhalten und mit nach Hause nehmen. Wer nach dem offiziellen Ende noch weiterfeiern möchte, kann den Abend im Gassl oder in der Tolder Cocktail Bar bei erfrischenden Drinks gemütlich ausklingen lassen. Der Standlschmaus in Olang steht auch heuer wieder für regionale Genüsse, Musik und geselliges Beisammensein unter freiem Himmel. Der Tourismusverein Olang lädt alle herzlich ein, dabei zu sein und unvergessliche Sommerabende im Park von Mitterolang zu erleben. // as
WEIN- UND BIERLEBEN IM PARK VON MITTEROLANG
Genussmomente, Sommerklänge und Fußballfieber
Am Montag, den sechsten Juli, und Dienstag, siebten Juli 2026, jeweils ab 18:00 Uhr, findet das beliebte Wein- und Bierleben im Park von Mitterolang statt. Zwei genussvolle Sommerabende mit edlen Weinen, kreativen Bieren, regionalen Spezialitäten, Live-Musik und gemütlicher Atmosphäre erwarten Einheimische und Gäste.
Weiterlesen auf Seite 84 >>
DR. JULE HIRTE
Karies auf Wanderschaft? Lieber nicht!
S ommerzeit ist Freizeitzeit: Wandern, Sport, Ausflüge und kleine Abenteuer gehören einfach dazu. Doch während wir an Sonnencreme, gutes Schuhwerk und genug Wasser denken, wird die Zahngesundheit oft vergessen. Dabei kann Karies – wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird – von Zahn zu Zahn „wandern“ und größere Probleme verursachen. Regelmäßige Kontrollen helfen, kleine Schäden frühzeitig zu entdecken und die Zähne langfristig gesund zu halten. Auch nach Sportoder Freizeitunfällen lohnt sich ein genauer Blick: Nicht immer sind Zahnverletzungen sofort sichtbar.
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Gianvito Coco
Von Natur aus erfrischend
Die Bierkultur erlebt einen Wandel: Bewusster Konsum, Wohlbefinden und der Wunsch nach vielseitigen Alternativen eröffnen neue Perspektiven. Neben klassischen Bieren wächst das Interesse an Getränken mit authentischem Geschmack und leichterem Charakter – eine Entwicklung, die den Geschmack durch neue kreative Ansätze aufwertet.
In diesem Kontext bestätigt die Spezialbier-Brauerei Forst nach dem Erfolg von „FORST 0,0%“ – dem ersten alkoholfreien Bier aus Südtirol, das 2020 auf den Markt kam – mit „FORST 0,0% Citrus & Herbs“ erneut ihr Bekenntnis zu Qualität, Naturverbundenheit und den Traditionen der eigenen Region.
Damit erweitert die Spezialbier-Brauerei ihr Sortiment um ein besonderes Bier: frisch, aromatisch und überraschend, mit 0,0% Alkohol und ohne Zuckerzusatz. Natürliche Zitrusaromen treffen auf feine Kräuternoten, ergänzt durch leichte würzige Nuancen und einen feinen, kompakten Schaum – authentisch und charakterstark.
Dieses Bier richtet sich an alle, die einen gesunden, aktiven und verantwortungsvollen Lebensstil pflegen möchten, ohne auf frischen Biergenuss zu verzichten. Sein ansprechend aromatisches Profil entfaltet „FORST 0,0% Citrus & Herbs“ am besten in einem hohen zylindrischen Glas bei ca. 6 Grad Celsius – ideal, um Frische und Lebendigkeit zu betonen.
Das traditionsreiche Südtiroler Unternehmen zeigt, wie harmonisch sich Innovation und Tradition verbinden lassen. Die perfekte Wahl für alle, die Balance, Freiheit und Geschmack suchen: 0,0% Alkohol, 100% Geschmack – also unverkennbar Forst.
„FORST 0,0% Citrus & Herbs“ ist im ausgewählten Getränkefachhandel, in der Gastronomie, im Supermarkt sowie online auf forst.it erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.forst.it. // PR-Info
Erlebnisreisen 2026
SORRENT –AMALFITANA – CAPRI mit Pompeji
06. – 11. Oktober oder 20. – 25. Oktober 2026 (je 6 Tage)
Bus, 5x HP in 3* und 4* Hotels, Besichtigung und Eintritt Pompeji, Ganztagesausflüge Insel Capri und Amalfiküste, Schifffahrten, Stadtbesichtigungen Neapel, örtl. RL 899,- €
FLANDERNS PERLEN mit Brüssel, Brügge, Gent, Antwerpen
07. – 12. Juli (6 Tage) Bus, 5x NF, Stadtführungen in Brügge, Gent, Antwerpen; Eintritt Technikmuseum Sinsheim 985,- €
Das Pure BALTIKUM mit Masuren, Vilnius, Riga, Tallinn und Stockholm 16. – 26. Juli (11 Tage)
Bus, 9x HP, 1x NF, Stadtführungen Krakau, Vilnius, Klaipeda, Riga, Tallinn, Fähre, diverse Besichtigungen und Eintritte lt. Programm 1.875,- €
Opernfestspiele in VERONA „La Traviata“ oder „Aida“
16. – 17. Juli bzw. 04. – 05. September (je 2 Tage)
Bus, 1x Nächtigung/Frühstück im zentralen 3* Hotel Verona, Eintrittskarte Gradinata D/E 390,- €
INSEL LOSINJ – 4* Vitality Hotel Punta
20. – 26. Juli oder 8. – 13. September (je 7 Tage) ab 750,- €
Bus, Fähre, 6x NF (HP zubuchbar), Sauna, Innen- und Außenpools
Seefestspiele MÖRBISCH – „Ein Käfig voller Narren“ und Opernfestspiele in St. MARGARETHEN „Tosca“
07. – 09. August (3 Tage)
Bus, 2x HP im 4* Hotel Hilton Garden Inn, 2x Eintrittskarte 565,- €
Inselhüpfen OSTFRIESLAND – Faszination Nordsee mit Bremen
29. August – 05. September oder 21. – 27. September (7 oder 8 Tage)
Bus, 6x bzw. 7x HP, Pool und Strandbenutzung, Getränke beim Abendessen inklusive ab nur 525,- €
Alternativhotel (gleiche Termine): VRSAR – 4* Hotel Belvedere ab 535,- €
Große POLEN Rundreise mit Prag und Bratislava
04. – 12. September (9 Tage)
Bus, 8x HP, Stadtführungen u. a. in Breslau, Stettin, Danzig, Warschau und Krakau, Eintritte 1.275,- €
Detailinformationen zu diesen und vielen weiteren Reisen finden Sie in unserem aktuellen Erlebnisreisenkatalog 2026 (wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar postalisch zu) oder auf www.alpenland-reisen.at
Alle Zustiege ab Bruneck, östliches Pustertal, Sillian, Lienz bzw. entlang der Fahrtstrecken inklusive. Weitere auf Anfrage!
Der Montag steht ganz im Zeichen der Südtiroler Weinkultur. Renommierte Weinkellereien präsentieren ausgewählte Weine und laden zum Verkosten, Entdecken und Genießen ein. Für Spannung sorgt auch heuer wieder der beliebte Mystery Wein, bei dem die Gäste ihr Weinwissen unter Beweis stellen können.
Kulinarisch verwöhnen Hansi Baumgartner mit Käsespezialitäten, die Olanger Bäuerinnen mit Krapfen und Tirtlan sowie die Metzgerei Meatery aus Olang mit einer kleinen Verkostung. Für die passende musikalische Stimmung sorgt Hubert Dorigatti.
DAS BIERLEBEN
Am Dienstag dreht sich alles um handwerklich gebrautes Bier. Lokale Brauereien präsentieren ihre besten Biere, während Harpf Getränke mit einem Verkostungsstand die Vielfalt italienischer Craftbiere näherbringt.
Auch kulinarisch ist bestens gesorgt: Die Gäste dürfen sich auf ein passendes Gericht, Käsespezialitäten von Hubert Stockner vom Genussbunker sowie frisch zubereitete Tirtlan und Krapfen der Olanger Bäuerinnen freuen. Musikalisch begleitet Michael Aster den Abend.
GENUSS TRIFFT FUSSBALLFIEBER
Neu in diesem Jahr ist das Public Viewing der Fußball-WM an beiden Abenden. So können Fußballfans spannende Spiele gemeinsam verfolgen und gleichzeitig Wein, Bier, Kulinarik und Sommerstimmung genießen.
Ob Wein am Montag oder Bier am Dienstag – das Wein- und Bierleben in Olang bietet zwei besondere Genussabende im Herzen von Mitterolang.
Der Tourismusverein Olang sowie die teilnehmenden Wein- und Bierproduzenten freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.olang. com/top-events. //as
Südtirols größte Wander-Challenge
Beim „Radio Holiday-Bergpanorama“ geht es täglich im Frühstücksradio auf die Alm- und Schutzhütten des Landes – im Sommer 2026 sind jetzt Sie gefordert! Besuchen Sie die teilnehmenden Hütten und tragen Sie Ihre erreichten Ziele in die SummitLynx-App ein: So verdienen Sie sich Ihre eigene „Holiday-Bergtrophy“!
Challenge accepted! ausgezeichnet
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Matilda kommt gerade vom Schwimmen und will zurück zum Zelt. Leider hat sie den Weg vergessen! Kannst du ihr helfen?
Treffen sich 2 Unterhosen in der Waschmaschine.
Sagt die eine: „Wow bist du schön braun. Warst du im Urlaub?“
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Im Garten plantschen!
Hier sind 10 Unterschiede versteckt. Kannst du sie finden?
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> farbiges Transparentpapier
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Und so geht’s:
1. Schneide oder reiße das Transparentpapier in verschiedene Formen.
2. Mische in der Schale Wasser und Bastelkleber zu gleichen Teilen.
3. Trage mit dem Pinsel eine dünne Schicht der Kleber-Wasser-Mischung auf dem Glas auf und lege einen Schnipsel Transparentpapier darauf. Arbeite dich nun einmal komplett rund um die Außenseite des Glases. Tipp: Überlappungen erzeugen schöne Farbmischungen.
4. Anschließend versiegelst du alles noch einmal mit einer dünnen Kleber-Wasser-Schicht. Jetzt musst du Geduld haben und das Glas vollständig trocknen lassen.
5. Wenn du die Gläser aufhängen möchtest, befestige den Draht oder die Schnur am Glas. Fertig!
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Wir sind in den Sommerferien. Im Herbst sind wir wieder da. Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen
Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen. Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin. Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal macht Sommerpause bis Oktober 2026.
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Lüsen: Geschlossener Hof mit Ferienwohnungen und 5,40 ha Wiesen sowie 18,80 ha Wald zu verkaufen, E.Kl. „E“. Tel. 349 8204433 –info@messner-immobilien.it
IMMOBILIEN NIEDERKOFLER GMBH
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VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Rubrik: Veranstaltungen ohne Gewähr
Bruneck / Reischach
Sommer-Bauernmarkt
Jeden Freitag von 07.30-12.30 Uhr auf dem Graben
Wochenmarkt
Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz
Kirchtag in Reischach
Ab Samstag, 27.06. um 14.00 Uhr und Sonntag, 28.06.2026 ab 11.00 Uhr beim Pavillon
Kiens
HappyMarkt - Flohmarkt
Am Sonntag 28.06.2026 von 9.00 bis 14.00 Uhr beim Happy Snack Grill Kiens Parkplatz
Mühlwald
21. Vertikal Kilometer - 3,8 km mit 1.000 Höhenmetern
Am Sonntag 28.06.2026 von 10.00 bis 17.00 Uhr mit Start beim Fußballplatz.
Sand in Taufers
Tauferer Straßenküche
Ab Dienstag, dem 07.07. bis 25.08.2026, jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr im Zentrum.
Ahrntal
Abendkonzert der MK Antholz Mittertal
Am Freitag 26.06.2026 ab 20.30 bis 22.00 Uhr am Festplatz in Luttach
Peätostog - Fest in St. Peter
Am Samstag, 27.06. ab 17.00 Uhr; Festbeginn, ab 19.00 Uhr und Sonntag, 28.06.2026 ab 10.00 Uhr beim Schulplatz in St. Peter.
LÖSUNGEN: SUDOKU, KREUZWORT- UND KINDERRÄTSEL
T. 0474 550 830 • info@pz-media.it
Markt in St. Johann alle 2 Wochen am Mittwoch von 8.30 bis 13.30 Uhr bei der Brücke Mittelschule. Nächster Termin: 01.07.2026.
Montagskinos in St. Johann Jeweils von 20.30 Uhr im Foyer der Mittelschule.
Am 06.07: Louise und die Schule der Freiheit.
Am 13.07.: Halleluja der Heimat
Am 20.07. Bonhoeffer
Am 27.07: Was will der Lama mit dem Gewehr?
Olang
Olanger Standlschmaus
Erster Termin: Mittwoch 01.07.2026 ab 18.00 Uhr im Dorfzentrum von Mitterolang
Weinleben
Am Montag 06.07.2026 ab 18.00 Uhr im Park in Mitterolang
Bierleben
Am Dienstag 07.07.2026 ab 18.00 Uhr im Park in Mitterolang
Public Viewing WM 2026
Am 06., 07., 10., 14., 15., und Finale am 19.07.2026 jeweils ab 19.00 Uhr im Park in Mitterolang
Bauernmarkt Hof&Hand
Am Mittwoch 15.07.2026 von 16.00 bis 19.00 Uhr
Rasen Antholz
Drachenboot-Rennen
Am Samstag 27.06.2026 von 9.00 bis 15.00 Uhr Obersee am Staller Sattel
Grillfeier am Fischteich
Am Sonntag 28.06.2026 von
11.00 bis 18.00 Uhr am Fischteich Antholz Niedertal Gsies
Bauern- und Handwerksmarkt
Am Freitag, 26.06. und 10.07.2026 von 9.30 bis 12.30 Uhr im Dorfzentrumvon St. Martin
Welsberg Taisten
Back to the Roots Party
Am Samstag 27.06.2026 ab 18.00 Uhr im Prenninger Park
Toblach
Musik im Park
Am Samstag 04.07.2026 ab 18.00 Uhr im Park des Toblacher Kulturzentrums
Innichen
Dolomythos Antikmarkt
Am Sonntag 28.06.2026 von 8.00 bis 18.00 Uhr auf dem Freigelände des Dolomythos
Dolomythos Summer-Fest
An den Donnerstagen 02. und 09.07.2026 von 17.00 bis 22.00 Uhr auf dem Freigelände des Dolomythos
Konzert der MK Vierschach
An den Mittwochen 01. und 15.07.2026 ab 21.00 Uhr beim Musikpavillon
Sexten
Wochenmarkt
Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol
Bruneck | Tel. 378 083 2750
TURNUSAPOTHEKEN
Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt. Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.
Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.
den 1. und 3. Donnerstag im Monat von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Marktplatz Waldheim. Nächster Termin: 02.07.2026 27. 06. – 03. 07. 2026