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PZ11_28.05.2026

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TITELTHEMA

Jagd im grünen Tal: Die Jagd ist im Aufwind 4

WIRTSCHAFT & UMWELT

100 Jahre Elektrowerkgenossenschaft Welsberg:

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt 14

JUGEND & FAMILIE

Große Erfolge für Tänzerinnen aus dem Pustertal:

Zwischen fleißigem Training und Weltbühne 18

MENSCHEN IM PORTRÄT

Lukas Schäfer: Die Kunst des Wartens 20

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Ahrner Bittgang: „Mit die Kreize“ zur Kornmutter unterwegs 24

KIRCHE & GLAUBEN

Friedensweg: Ein starkes Zeichen für Frieden und Gemeinschaft 28

KULTUR & KUNST

Kinderkonzert im Ragenhaus: Fleißige Hände auf der Burg 30

Stadttheater Bruneck: Musik und Kabarett 32

Kunstgymnasium Bruneck: Mit dem „Echoes“ zum Abschluss 34

BILDUNG & SCHULE

Känguru der Mathematik: Rekordbeteiligung und große Erfolge 36 100 Jahre Fachschule in Dietenheim: Die Stimmen aus der Praxis (Teil 2) 38

Gemeinsam Zeit schenken und Inklusion leben 40

VEREINE & VEREINSLEBEN

Biwep-Vollversammlung: Für Familien und Bildung im Pustertal 46 MK St. Jakob/St. Peter: Von der Idee zur Jubiläumsfeier 48

SPORT & FREIZEIT

Brunecker Stadtlauf: Was für eine Gaudi! 51

Yoseikan Budo: Gold für das Pustertal 52

Vitamin-F-Club: Große Freude über erfolgreiche Wintersaison 54 Mimmo Iovino: Expedition zum Cerro Mercedario in Argentinien 56

SONDERTHEMA

Sommerfeeling

IMPRESSUM

Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, E-Mail: info@pz-media.it Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989 Internet: www.pz-media.it; Einzelnr.: 1,00 Euro; Jahresabo: 25,00 Euro; Erscheinung: 14-täglich; Verantw. Direktor: Reinhard Weger (Chefred.); Sekretariat: Michaela Huber; Akquisition: Hans Paulmichl, Josef Tasser; Redaktion: dott. Reinhard Weger, MA; Dr. Willy Pöder; Dr. Judith Steinmair; Dr. Verena Duregger; Monika Gruber; Barbara Pöder; Dominik Faller; Alexander Dariz; Grafik: Andreas Rauchegger, Kerstin Voigt; Herausgeber: Pustertaler Medien GmbH - Oberragen 18, 39031 Bruneck, Im PT-Abo vert. ROC-Nummer: 2717, ISSN 2532-2567 Mitglied der USPI (Unione Stampa Periodica Italiana) Druck: Athesia Druck, Bozen – PEFC-zertifiziert: Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, Recycling und kontrollierten Quellen; PZ-WhatsApp Nummer: 371 7678970

Titelbild: Philipp Hochgruber

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JAGD ZWISCHEN TRADITION, NATURSCHUTZ UND WANDEL

von Chefredakteur Reinhard Weger

Die Jagd erlebt im Pustertal derzeit eine bemerkenswerte Entwicklung. Während sie lange Zeit vor allem mit Tradition, Brauchtum und dem Erlegen von Wildtieren verbunden wurde, rücken heute zunehmend andere Aspekte in den Mittelpunkt: Naturschutz, Lebensraumpflege, Wildtiermanagement und ehrenamtlicher Einsatz. Gleichzeitig bleibt das Thema emotional und gesellschaftlich umstritten, aber gerade deshalb lohnt sich ein differenzierter Blick.

Mit der neuen Autonomiereform erhält Südtirol im Bereich Umwelt und Jagd künftig mehr Handlungsspielraum. Entscheidungen über Jagdzeiten, Wildmanagement oder den Umgang mit Problemarten wie Goldschakal oder Wolf sollen stärker vor Ort getroffen werden können. Befürworter sehen darin die Chance, schneller und regional angepasster zu handeln. Kritiker mahnen hingegen, dass größere Eigenständigkeit auch besondere Verantwortung verlangt, insbesondere beim Schutz sensibler Tierarten und beim Gleichgewicht zwischen Nutzung und Naturschutz.

Auffallend ist zudem, dass die Jagd heute sichtbar jünger und moderner geworden ist. Der Südtiroler Jagdverband zählt so viele Mitglieder wie noch nie, darunter auch zunehmend Frauen und junge Menschen. Öffentlichkeitsarbeit über soziale Medien, Podcasts oder Informationsveranstaltungen zeigt, dass sich das Bild der Jägerschaft wandelt. Der Versuch, mit alten Klischees aufzuräumen, ist offensichtlich. Das ist auch gut so.

Tatsächlich beschränkt sich die Arbeit vieler Reviere längst nicht mehr nur auf die eigentliche Jagd. Besonders die Kitzrettung hat in den vergangenen Jahren breite Anerkennung gefunden. Mithilfe von Drohnen und freiwilligem Einsatz konnten tausende Jungtiere vor dem Mähtod bewahrt werden. Auch die Pflege von Wildlebensräumen, Müllsammelaktionen oder Bildungsarbeit mit Kindern gehören mittlerweile vielerorts selbstverständlich dazu. Die Auszeichnung des Jagdreviers St. Martin in Gsies mit der „Goldenen Auerhenne“ zeigt exemplarisch, wie stark sich manche Reviere im Natur- und Gemeinschaftsbereich engagieren. Herzliche Gratulation und weiter so!

Dennoch bleibt die grundlegende Frage bestehen, wie Jagd in einer modernen Gesellschaft verstanden werden soll. Für die einen ist sie ein notwendiger Bestandteil des Wildtiermanagements und der Landschaftspflege, für andere bleibt sie ethisch problematisch. Gerade beim Thema Wolf oder beim Einsatz moderner Technik in der Jagd prallen unterschiedliche Vorstellungen von Natur, Tierwohl und Tradition aufeinander. Vielleicht liegt die Herausforderung der Zukunft genau darin, diese Diskussion offen und sachlich zu führen – ohne Romantisierung, aber auch ohne vorschnelle Verurteilung. Denn die Jagd ist heute weit komplexer geworden als das alte Bild vom „Jäger im Wald“. Sie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Brauchtum, Verantwortung, Naturschutz und gesellschaftlichem Wandel.

Die Jagd ist im Aufwind

Die Jagd ist sicherlich nicht jedermanns Sache und immer noch umstritten. Zusehends gibt es aber Bemühungen, mit Klischees aufzuräumen und auch auf den gemeinnützigen Einsatz der vielen Jägerinnen und Jäger im Land hinzuweisen. Letzthin hat das Thema verstärkt Eingang in die Medien gefunden. Zum einen, weil die neue Autonomiereform nicht zuletzt Veränderungen im Jagdwesen mit sich bringt, zum anderen, weil die jährliche Vollversammlung des Südtiroler Jagdverbandes (SJV) auf Bezirks- und Landesebene mit erfreulichen Nachrichten aufwarten konnte. Die PZ hat zwei „alte Pusterer Hasen“ zum Interview gebeten, Bezirks- und Landesjägermeister Günther Rabensteiner und den Revierleiter von St. Martin in Gsies, Günther Bachmann. von Judith Steinmair

In Südtirol gibt es 145 Jagdreviere, die sich auf acht Jagdbezirke aufteilen, rund 6.228 Jägerinnen und Jäger sowie 70 Jagdaufseher sind im Einsatz. Im Pustertal gibt es zwei Jagdbezirke, Bruneck und Oberpustertal.

DIE NEUE AUTONOMIEREFORM

Lange hatte der Südtiroler Jagdverband darauf gewartet, nun soll die Autonomiereform die Unabhängigkeit von Rom in Sachen Umweltschutz und Jagd gewährleisten, was Vorteile für die Verwaltung mit sich bringt, wie Landesjägermeister Günther Rabensteiner erklärt (siehe auch Interview). Für das Bejagen gewisser Wildtierarten brauchte es bisher beispielsweise immer ein Gutachten vom nationalen Institut ISPRA in Rom. Künftig kann Südtirol nun

WICHTIGE FAKTEN ÜBER DIE JAGD

BEZIRK BRUNECK

Bezirksjägermeister: Paul Steiner

Fläche: 102.301 ha

Anzahl Reviere: 26

Jäger: 777

Jägerinnen: 65

Jagdaufseher: 11

Größtes Revier: Enneberg 9.993 ha

Kleinstes Revier: Kematen 1.373 ha

BEZIRK OBERPUSTERTAL

Bezirksjägermeister: Günther Rabensteiner

Fläche: 62.425 ha

Anzahl Reviere: 15

Jäger: 428

Jägerinnen: 41

Jagdaufseher: 6

Größtes Revier: Toblach 9.347 ha

Kleinstes Revier: Wahlen 1.165 ha

also Jagdzeiten und Artenschutz flexibler und direkt vor Ort regeln.

DIE JAGD IST „IN“

Der Südtiroler Jagdverband hat in den vergangenen Jahren ordentlich zugelegt. In Südtirol gibt es mittlerweile 6.228 Jägerinnen und Jäger. Gerade bei den jungen Leuten ist die Jagd so beliebt wie noch nie. Und zudem ist die Jagd so sichtbar wie nie zuvor, nicht zuletzt, weil der Jagdverband auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärungsarbeit setzt. Hervorgehoben wird

Ein Zeichen von Kultur, Glauben und Heimat: Jäger tragen bei kirchlichen Prozessionen die Statue.

dabei auch immer wieder die Tatsache, dass Jagd heute weit mehr ist als nur das Erlegen von Wild und die Jägerinnen und Jäger einen wichtigen gemeinnützigen Einsatz leisten. Vor allem die Kitzrettung ist eine lobenswerte Aktion, die immer größere Kreise zieht. Im vergangenen Jahr konnten 2.318 Kitze vor dem Mähtod gerettet werden, eine wirklich stattliche Zahl, die auch auf zunehmende politische Zustimmung stößt, ab dem kommenden Jahr stellt das Land jährlich 30.000 Euro für die Kitzrettung bereit.

Besonders wichtig: Die Pustertaler Jägerinnen und Jäger sind immer wieder bei Schulen zu Besuch und bringen den Kindern das Jagdhandwerk näher.

Bei der Kitzrettung wird auf moderne Technik und Handarbeit gesetzt.
Nach der Rettung werden die Kitze in den Wald gebracht. Samuel Pradi
Immer einen Blick wert: Das ist ein Prachtstück in Bezug auf Handwerkskunst und Fingerfertigkeit.

HOHE AUSZEICHNUNG FÜR DAS JAGDREVIER ST. MARTIN IN GSIES

Im Rahmen der Versammlung des Südtiroler Jagdverbands wurde heuer zum zweiten Mal der von den Südtiroler Raiffeisenkassen gesponsorte neue Wild- und Naturschutzpreis des Jagdverbandes „Goldene Auerhenne“ vergeben. Die Auszeichnung wird für besondere Leistungen zugunsten des Wildes verliehen und ging in diesem Jahr an das Jagdrevier St. Martin in Gsies. Die dortigen Jägerinnen und Jäger engagieren sich seit vielen Jahren für die Natur, werten Wildlebensräume auf, retten Kitze, sammeln Müll und bringen Kindern Wild und Natur näher (s. Interview). Für die Goldene Auerhenne hatten sich heuer insge-

samt 11 Jagdreviere beworben, nominiert und geehrt wurden auch das Jagdrevier Flaas-Afing und das Jagdrevier Kurtatsch.

HEGESCHAUEN IM PUSTERTAL

Wer sich für das Thema Jagd interessiert, dem sei der Besuch einer Hegeschau ans Herz gelegt. Diese finden jedes Jahr in allen Jagdbezirken des Landes statt. Ausgestellt sind dort alle Jagdtrophäen des vergangenen Jahres. Dies dient zum einen dazu, den Überblick zum Wildbestand in den einzelnen Revieren zu bekommen, die Anzahl der erlegten Wildtiere ist aber auch die Grundlage für die Abschussplanung des laufenden Jahres. Nur so kann gewährleistet werden, dass sich ein gesunder und konstanter Wildbestand

hält und dass eine Wildart nicht überhandnimmt und so andere Arten verdrängt oder allzu große Schäden in der Forst- und Landwirtschaft verursacht. Darüber hinaus sind die Hegeschauen aber ganz einfach auch ein Happening, eine Art „Erntedankfest“ für die Jägerinnen und Jäger, die das jährliche Treffen immer gerne für einen Austausch nutzen. Aber auch bei Familien, Kindern und Interessierten sind die Hegeschauen eine durchaus beliebte Veranstaltung. Im Pustertal fanden die zwei Hegeschauen in diesem Frühjahr im Vereinshaus in Pfalzen (Jagdbezirk Bruneck) und im Kongresshaus in Sexten (Jagdbezirk Oberpustertal) statt, wie immer mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. //

Von links: Harald Werth als Vertreter der Raiffeisenkassen Südtirols, Landesjägermeister Günther Rabensteiner, Günther Bachmann und die beiden Geehrten aus den Jagdrevieren Kurtatsch und Flaas-Afing. Sie erhielten den Wild- und Naturschutzpreis „Goldene Auerhenne“. Franziska Raffl-Steiner

Das Jagd-Revier von St. Martin hat die heurige Bezirkshegeschau für das Oberpustertal ausgerichtet.
Bei der Hegeschau.
Franziska Raffl-Steiner

GÜNTHER RABENSTEINER:

PZ: Letzthin ist das Thema „Jagd“ verstärkt in den Fokus geraten, nicht zuletzt wegen der neuen Autonomiereform. Inwiefern bringt diese Vorteile für Südtirol?

Günther Rabensteiner: Wir haben durch die Autonomiereform die Umweltkompetenz erhalten, da fallen auch die Jagd und das Wildtiermanagement hinein, was bedeutet, dass wir ab jetzt nicht mehr ganz so stark von Rom abhängig sind. Wir können selbst entscheiden, wie wir gewisse Wildtiere händeln, ohne die mühsamen Gutachten von Rom einholen zu müssen. Beispielsweise können wir über die Wildbeobachtungsstelle nun die Fuchsjagdzeit verlängern oder das leidige Problem des Goldschakals, der beachtliche Schäden verursacht, effizienter angehen. Auch das Thema rund um Wolf und Bär wird künftig sicherlich anders gehandhabt werden. Also allgemein ausgedrückt: Wir können die Jagd auf unsere Region bezogen bedürfnisorientierter und sinnvoller gestalten. An dieser Stelle muss auch einmal gesagt werden, dass wir uns in Südtirol, was professionelle Organisation und das Monitoring betreffen, vom restlichen Staatsgebiet schon sehr unterscheiden.

Oft und lange hat die Jagd mit Vorurteilen kämpfen müssen, jetzt scheint die Jagd so beliebt wie nie zu sein? Wir haben mit derzeit 6.228 Jägerinnen und Jägern einen Allzeitrekord. Davon sind 495 Frauen, und mit der Herbstprüfung werden wir da sicherlich die 500er Marke überschreiten. Auffallend ist, dass sich vor allem bei der Jugend die Jagd eines großen Beliebtheitsgrades erfreut. Und das große Interesse zeigte sich übrigens auch bei der regen Teilnahme an der heurigen Vollversammlung des Jagdverbandes.

Auch Euer Image ist längst nicht mehr verstaubt, Ihr seid in den Sozialen Netzwerken unterwegs, habt einen Podcast mit so klingenden Titeln wie „Wild und wertvoll – vom Schnitzel bis zur Medizin“ oder „Jagd & Ethik: Ist Jagd heute mit Tierschutz und ethischen Grundsätzen vereinbar“ – Marketing ist also durchaus auch beim Jagdverband wichtig?

Ja, wir betreiben mittlerweile wirklich eine gute Öffentlichkeitsarbeit, zu verdanken auch einem dynamischen Team rund um unseren Geschäftsführer Benedikt Terzer. Wir haben nicht nur einen Podcast, sondern auch einen Youtube-Kanal, sind auf Instagram vertreten und geben alle drei Monate die beliebte Jagdzeitung heraus. Darüber hinaus betreiben wir Aufklärungsarbeit in Kindergärten, Schulen, Altersheime. Wir stellen

Landesjägermeister

beispielsweise auch Tier-Memories und Malbücher für Kinder zur Verfügung. Wir sind also insgesamt als Jagdverband sichtbarer geworden, und das ist uns auch sehr wichtig, um der Bevölkerung unsere Tätigkeiten zu vermitteln. Die Jagd wird vielfach mit reinem Töten, mit dem Schuss verbunden, aber sie ist viel mehr als das.

Sie haben letzthin bei der Vollversammlung ja auch betont, wie viel gemeinnütziger Einsatz von den Jägerinnen und Jägern geleistet wird. Will heißen?

Da gibt es so einiges…Wir kümmern uns beispielsweise um den Lebensraum der Wildtiere, räumen auf und nehmen Verbesserungen vor, auch für Tiere, die nicht jagdbar sind. Ein großes Thema ist die Kitzrettung. Früher sind die Kadaver vielfach im Futtermittel der Nutztiere gelandet, was sehr schädlich sein kann. Durch die Nutzung von Drohnen und in Zusammenarbeit mit den Landwirten können wir viele Jungtiere vor dem Mähtod retten. Mittlerweile haben wir in Südtirol 90 Drohnen im Einsatz, auch dank der Sparkassen-Stiftung, die uns finanziell unter die Arme gegriffen hat und somit etliche Reviere sich eine Drohne anschaffen konnten. Im letzten Jahr haben wir 2.318 Kitze retten können - eine wunderschöne Aktion! Und vergessen wir nicht den oftmals sehr zeitaufwendigen Einsatz bei Wildunfällen von Seiten der Jagdaufseher, jährlich sprechen wir hier von über 1.000 Unfällen (s. auch Infobox) – das ist eine Tätigkeit im öffentlichen Interesse, wobei ja nirgends festgeschrieben steht, dass das in unseren Kompetenzbereich fällt, das hat sich traditionsgemäß einfach so ergeben.

Der Jagdverband pocht auch immer wieder darauf, dass – wenn Fleischkonsum - dann doch bitte regional und gesund, also Wildbret?

Genau. Wildfleisch ist das gesündeste Fleisch, das wir haben, ohne Antibiotika, Natur pur! Während früher das erlegte Wild zum Metzger getragen wurde, genießen die meisten Jägerinnen und Jäger heutzutage gerne das Wildbret selbst oder geben es in ihrer Umgebung weiter. Inzwischen haben 120 von den 145 Jagdrevieren in Südtirol eigene Wildzellen, wo das Fleisch den Normen gemäß aufbewahrt wird. Heuer haben wir dazu auch eine tolle neue Aktion geplant: Am Martinstag, den 11. November, spendieren wir dem Vinzenz Verein Wildfleisch.

Wollen wir noch mal kurz das Thema „Wolf“ anschneiden?

Ein schwieriges Thema, das polarisiert, wie wir alle wissen. Beim neuen Wolfsdekret

Landesjägermeister Günther Rabensteiner

werden nun auf alle Fälle auch die Jagdaufseher miteingebunden, was schon mal gut ist. Offiziell gibt es Südtirol derzeit 49 nachgewiesene Wölfe, fünf Prozent davon sind zum Abschuss freigegeben, das bedeutet heuer also drei Wölfe. In Wirklichkeit ist die Anzahl aber bedeutend höher. Aus diesem Grund wurden landesweit 200 Fotofallen aufgestellt, alle drei Wochen werden die entsprechenden Karten ausgelesen und von der Universität ausgewertet, somit dürften wir auch genauere Zahlen erhalten. Wir müssen uns schon bewusst sein, dass der Wolf aus unseren Gefilden nicht mehr verschwinden wird. Aber wir müssen ihn „erziehen“, ihn zu seinem natürlichen Verhalten zurückbringen. Momentan hat er keine Scheu vorm Menschen und kommt uns gefährlich nahe, das geht natürlich nicht.

Nochmals zurück zum Podcast: Und? Ist Jagd heutzutage mit Tierschutz und ethischen Grundsätzen vereinbar?

Ja, doch! Wobei ich hier auch einen Appell an alle Jägerinnen und Jäger richten möchte. Natürlich gibt es heutzutage allerlei technische Hilfsmittel, wie Wärmebildkamera, Nachtsichtgerät, Wildfallen usw. Diese gilt es sinnvoll einzusetzen, etwa beim Wildmonitoring und bei der Kitzrettung. Aber bei der Jagdausübung sollte man diese technische Überlegenheit den Tieren gegenüber nicht ausnützen, da bin ich absolut ein Vertreter der traditionellen Linie und der eingesessenen Methoden, wie wir sie von unseren Großvätern und Vätern gelernt haben; alles andere ist ethisch bedenklich und nicht weidgerecht! // Interview: Judith Steinmair

GÜNTHER BACHMANN: Revierleiter von St. Martin in Gsies

Gratuliere zur „Goldenen Auerhenne“–da seid Ihr schon stolz darauf?

Ja natürlich! Eine Auszeichnung ist immer eine Anerkennung für die geleistete Arbeit, in diesem Fall für die vielen Tätigkeiten, die wir als Jagdrevier St. Martin Gsies in unserem Jahresprogramm haben.

Wofür wurdet Ihr konkret ausgezeichnet?

Es gibt für die Bewerbung ein Reglement, das Projekte mit ehrenamtlichen Arbeitsstunden in verschiedensten Bereichen vorsieht, beispielsweise werden besondere Leistungen für die Lebensraumpflege unterschiedlicher Tierarten bewertet oder für Bewusstseinsbildung bei Kindern und Erwachsenen, für die Kitzrettung usw. Unser Jagdrevier unternimmt schon seit vielen Jahren verschiedene Initiativen, um der Bevölkerung das Jagdwesen, insbesondere Hege und Pflege des Wildes, Brauchtum und Tradition, näher zu bringen, sie darauf anzusprechen, um so noch mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen. Entsprechend breitgefächert war auch unser Jahresprogramm 2025, das unter anderem von der Kitzrettung und der Habitatsverbesserung, wobei wir das anfallende Material zur Wiederverwertung der Firma Bergila zur Verfügung stellen, und Landschaftspflege über die Dorfsäuberung – inklusive der Entfernung von Gefahrenquellen für Tier und Mensch - bis hin zur Aufklärungsarbeit in der Grundschule reicht. Darüber hinaus sind wir auch sonst noch recht umtriebig, wir nehmen an fast allen jagdlichen Schießen und Wintersporttagen, meist mit sehr guten Erfolgen, teil usw.

Was macht das Jagdrevier St. Martin Gsies somit vielleicht anders als andere?

Was die Kitzrettung betrifft, gehören wir in Südtirol sicherlich zu den Vorreitern, wir haben uns schon lange vor dem Drohneneinsatz darum gekümmert. Und wir haben bereits drei Mal die Hegeschau im Oberpustertal organisieren dürfen, wobei wir dabei immer einen großen Wert auf eine besondere Note legen. Beispielsweise mit sozialen Aktionen, bei einer Hegeschau haben den Erlös der Lotterie für beeinträchtigte Kinder gespendet. Und was bei uns vielleicht etwas Besonderes ist, ist die Teilnahme des

Jagdreviers bei den Prozessionen, wo wir die Schutzengelstatute tragen. Das hat sich vor vielen Jahren so ergeben, weil sich keine Freiwilligen mehr finden konnten, und mittlerweile freut sich die Dorfbevölkerung sehr, dass auch das Jagdrevier mitwirkt. Wer weiß, vielleicht war also unser Schutzengel das Plus bei der Auswahl zum Preisträger…

Ein sehr dichtes Programm also, gibt es darüber hinaus noch neue Projekte, die Ihr ins Auge fasst?

Wir haben ja schon vieles, das am Laufen ist und weitergeführt werden will, aber das eine oder andere steht sicherlich noch an. Zum Beispiel planen wir am Talschluss Panoramatafel mit wichtigen Hinweisen aufzustellen, sprich mit Empfehlungen und Anmerkungen für Tourengeher und andere Menschen, welche die Natur mit verschiedenen Sportarten nutzen wollen. Dort werden auch die Ruhezonen für das Wild angegeben und die Aufstiegs- und Abfahrtsrouten empfohlen.

Geben Sie uns doch kurz noch einen allgemeinen Einblick in Ihr Jagdrevier!

Das Jagdrevier St. Martin Gsies hat derzeit 29 Mitglieder, davon zwei Jägerinnen, und umfasst eine Fläche von 4.655 Hektar. Somit gehören wir zu den größeren Revieren im Oberpustertal. Ich bin jetzt schon sehr lange Revierleiter, und ich übe das Amt nach wie vor gerne aus, auch weil wir ein gutes Klima und einen guten Zusammenhalt haben, viele engagierte Mitglieder, die unsere zahlreichen und breitgefächerten Tätigkeiten mit viel Herzblut und großem Einsatz mittragen – sonst hätten wir eine solche Auszeichnung wohl auch nicht bekommen!

// Interview: Judith Steinmair

UNFALLSTELLE SICHERN

Schalten Sie nach einem Zusammenstoß die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallstelle wie vom Gesetz vorgesehen (Warnweste, Warndreieck).

NOTRUF 112 ABSETZEN

WARTEN

Warten Sie bitte nach Möglichkeit am Unfallort bis Hilfe eintrifft oder bis Sie der zuständige Jagdaufseher kontaktiert.

VORSICHT GEBOTEN

Rufen Sie die Notfallnummer 112. Die Landesnotrufzentrale verständigt die Berufsfeuerwehr, diese informiert über die Forstbehörde den zuständigen Jagdaufseher oder Revierleiter. Im Sinne des Tierschutzes muss die Meldung auch gemacht werden, wenn das angefahrene Tier flüchtet.

Lassen Sie das angefahrene Tier liegen und fassen Sie es nicht an. Wildtiere können aggressiv werden, wenn sie verletzt sind. Grundsätzlich ist es ratsam, auch tote Wildtiere nicht anzufassen, da Infektionsgefahr besteht. Liegt das Tier allerdings mitten auf der Straße und stellt somit eine Gefahr für heranfahrende Autos dar, sollten Sie es, ohne

sich selbst zu gefährden, mit Handschuhen an den Fahrbahnrand ziehen.

ABSTAND HALTEN

Halten Sie Abstand vom verletzten Tier, um es nicht weiter zu verängstigen und zu stressen.

WILDBRET GEHÖRT DEM LENKER

Im Falle eines Wildunfalles gehört das Wildbret übrigens dem Lenker des Fahrzeuges. In der Regel ist Unfallwild aber nicht genusstauglich.

// Quelle: Südtiroler Jagdverband WICHTIGE

Ausgezeichnet: Günther Bachmann, der Revierleiter des Jagdrevieres von St. Martin in Gsies.

Gut vorbereitet aufs Leben –

Umgang mit Enttäuschung, Zurückweisung und Niederlagen

Stark werden im Umgang mit Rückschlägen: Wie Kinder lernen, mit Enttäuschungen umzugehen. Das ist eine Frage, die immer wichtiger wird.

Das Leben hält viele Herausforderungen bereit: Enttäuschungen, Zurückweisungen und Niederlagen gehören unvermeidlich dazu. Für Kinder und Jugendliche sind solche Erfahrungen oft schwer zu verkraften. Wie wir sie dabei begleiten, diese Situationen zu meistern, beeinflusst maßgeblich ihre innere Stärke und ihre Fähigkeit, später selbstbewusst und mutig durchs Leben zu gehen.

WARUM ES WICHTIG IST, MIT RÜCKSCHLÄGEN UMZUGEHEN

Niemand bleibt immer siegreich – schon gar nicht im Kindesalter, wenn alles neu und aufregend ist. Wenn Kinder lernen, mit Misserfolgen umzugehen, werden sie innerlich stärker und selbstbewusster. Sie verstehen, dass Fehler zum Lernen dazugehören und dass nicht jede Enttäuschung das Ende bedeutet. So wachsen sie zu Persönlichkeiten heran, die auch in schwierigen Situationen zurechtkommen.

ENTTÄUSCHUNGEN UND ZURÜCKWEISUNGEN VERSTEHEN

Für Kinder sind Zurückweisungen – ob von Freunden, Lehrern oder bei Wettbewerben –oft besonders schmerzhaft. Es ist wichtig, ih-

BRUNECK

nen zu vermitteln, dass Ablehnung nichts mit ihrem Wert als Person zu tun hat. Auch Enttäuschungen, wenn etwa ein Wunsch nicht erfüllt wird oder Pläne scheitern, bieten die Chance, Gefühle zu benennen und zu verarbeiten. Eltern und Pädagogen und Pädagoginnen können hier als sichere Anker fungieren und das Erlebte gemeinsam besprechen.

Praktische Tipps für Eltern und Fachkräfte

• Gefühle zulassen: Ermutigen Sie Kinder, ihre Emotionen offen auszudrücken, ohne sie zu bewerten oder zu unterdrücken.

• Vorbild sein: Zeigen Sie selbst, wie Sie mit Rückschlägen umgehen – das prägt das Kind.

• Gemeinsam Lösungen suchen: Unterstützen Sie Kinder dabei, aus Rückschlägen zu lernen und neue Wege zu finden.

• Fehler als Chance sehen: Vermitteln Sie, dass Fehler kein Versagen sind, sondern Lernmöglichkeiten.

• Stärken hervorheben: Helfen Sie dem Kind, seine Stärken zu erkennen und stolz auf sich zu sein.

INNERE STÄRKE WÄCHST MIT DER ZEIT

Der Umgang mit Enttäuschungen und Niederlagen ist eine Fähigkeit, die Kinder über viele Jahre hinweg entwickeln. Geduld und Unterstützung sind dabei entscheidend. Indem wir Kinder ermutigen, Herausforderungen anzunehmen und aus Rückschlägen zu lernen, bereiten wir sie darauf vor, auch im Erwachsenenleben selbstbewusst und stark zu sein. // ph

INFO BOX

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen pädagogischen Themen? Dann melden Sie sich gerne bei der Erziehungsberatung „Puschtra FamilyCompass“ der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Dieser neue Dienst unterstützt alle bei Fragen jeglicher Art rund um die Erziehung der Kinder. //

COSMO UND ANDER UNTERSTÜTZEN FRAUEN IN NOT

Die beiden Brunecker Restaurants „Cosmo“ und „Ander“ haben auch heuer wieder ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Anlässlich des Internationalen Tags der Frau konnten die beiden Betriebe dem Soroptimist International Club Pustertal einen Spendenscheck über insgesamt 500 Euro überreichen (siehe Bild). Die Spende kommt Frauen zugute, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und Unterstützung benötigen. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Restaurants an der Aktion beteiligt und damit soziales Engagement sowie Zusammenhalt in den Mittelpunkt gestellt.

Der Soroptimist Club Pustertal engagiert sich seit vielen Jahren für soziale Projekte und die Förderung von Frauen und Mädchen. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über die erneute Unterstützung und bedankten sich für die wertvolle Hilfe. // rewe

magnific

ERHOLUNGSZONE

Noch 2023 wurde das Terrain westlich der mittlerweile neu errichteten Stegener Brücke zwecks Verlegung von Leitungen und Rohren umfassend bearbeitet, eingeebnet, geglättet und im Hinblick auf die Schaffung der sogenannten „Stegener-Beach“ entsprechend besät. Entlang der Südseite wurden gar Bäume gesetzt; der Radweg wurde vom Bachdamm dorthin verlegt. Dass aus der mit Vorschusslorbeeren überschütteten Naherholungszone bis heute dennoch nichts geworden ist, wird von der Gemeinde mit der Kontaminierung des Erdreiches begründet; diese wurde im betroffenen Areal im Zuge der InfrastrukturArbeiten (siehe Bild a) erhoben. Als Ursache wurde illegale, zeitlich weit zurückliegende Müllablagerungen ausgemacht, weswegen allenfalls Verantwortliche nicht mehr ausgeforscht werden konnten. Die finanzielle Last der Dekontamination trägt dem Vernehmen nach die Provinzverwaltung. Erst heuer im April wurde dann seitens der Gemeinde ein spezialisiertes Unternehmen mit der Abtra-

Die Bürgerkapelle Sand in Taufers startet mit einer besonderen Veranstaltung in den Sommer. Am ersten Juniwochenende verwandelt sich der als „Keschtnbam“ bekannte Platz im Tauferer Talboden in eine außergewöhnliche Musikbühne unter freiem Himmel.

Unter dem schützenden Blätterdach der Kastanienbäume erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Blasmusik, Volksmusik, Chorgesang, Jazz, Brass und Swing. Tagsüber lädt die besondere Atmosphäre zum gemütlichen Verweilen ein, während die bunt beleuchtete Baumgruppe am Abend für ein stimmungsvolles Ambiente sorgt.

gung des verunreinigten Materials und Auffüllung der Baugruben mit intaktem Erdreich beauftragt. Entstehen soll letztendlich eine Erholungszone nach dem Vorbild von St. Georgen (siehe Bild b). // wp

Am Samstag, 6. Juni, stehen unter anderem die Südtiroler 6er Musig, KLAX, das Saxquar tett und Unknown Brass auf dem Programm. Der Sonntag, 7. Juni, bietet ab Mittag einen bunten Musikmix mit der Bürgerkapelle Sand in Taufers, dem Kirchenchor Taufers, den Schlossbergsängern, verschiedenen Volks musikgruppen sowie dem Evi Mair Sextett zum Abschluss. Die Veranstalter setzen be wusst auf eine nachhaltige Anreise: Der Ver anstaltungsort ist über die Feldwege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder anderen CO₂-freien Ver kehrsmitteln erreichbar. Für Familien wird zu dem ein Kinderspielplatz eingerichtet. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veran staltung ins Festpavillon verlegt.

b.)

ERNEUERUNGEN UND NEUES

Seitdem der Kronplatz seinen Winterbetrieb mit 19ten April 2026 eingestellt hat, wird an der Nordseite des Kronplatzes an der Erneuerung der Bahn 1+2 sowie am Neubau der Mittelstation mit voller Pulle gearbeitet (siehe Bild 1a), denn schließlich soll die Aufstiegsanlage - eine 10er-Kabinenbahn - samt Piste und Skiweg bis zum Beginn der Wintersaison, am 28ten November 2026, fertiggestellt sein. Das hierzu von der Gesellschaft vorge-

legte Varianteprojekt wurde vom Landesausschuss Mitte Mai einstimmig abgesegnet und das, trotzdem der Umweltbeirat hierzu ein negatives Gutachten abgegeben hatte. Die Regierung folgte jedoch nicht der Argumentation des Beirates, sondern hielt die befürwortenden Schlussfolgerungen des Ressortleiters Alexander Gruber offensichtlich für stichhaltiger.

Damit nicht genug, Die Gesellschaft hat noch einiges mehr in petto: Bau eines Fünfsternehotels in Partnerschaft mit dem Hotelier Bruno Wolf (siehe Bild 1b) in unmittelbarer Nähe der Seilbahn-Talstation sowie die Errichtung eines Campings für rund 200 Stellplätze beim Korerhof (siehe Bild 1c). Das Gemeinschaftsprojekt Kronplatz/Wolf soll um die 140 Betten zählen, das Camping-Dorf ein „Fassungsvermögen“ von 800 und mehr Personen betragen. // wp

PISTENTIERE

Auf den Pisten rund um den Kronplatz kann man mit etwas Glück schon einmal einen Wolf, einen Auerhahn und zur wärmeren Zeit auch einer Singdrossel begegnen. Der Zugvogel kommt bei uns viel seltener als deren Verwandte, die Amsel, vor. Im Übrigen tummeln sich auf den Pisten sommers über vorwiegend Nutztiere wie Kühe, Kälber, Schafe und Ziegen, dabei sollte man besonders die Kuh mit Kalb respektvoll umgehen. //wp

1a.)

DIE STILLSCHWEIGENDE ERTEILUNG DER BAUGENEHMIGUNGAnwendungsbereich

§

RA Franz Complojer

Schramm-Tschurtschenthaler Anwaltskanzlei www.schramm.it

Die Baugenehmigung wird in der Regel mittels einer ausdrücklichen Verwaltungsmaßnahme erteilt.

Doch auch die Untätigkeit der Verwaltung kann unter Umständen der Erteilung der Baugenehmigung gleichkommen. Das Landesgesetz Raum und Landschaft bestimmt, dass die Baugenehmigung als auf Grundlage der Erklärung des befähigten Projektanten, der den Antrag unterzeichnet hat, erteilt gilt, wenn eine Frist von 90 Tagen ab Einreichung des Antrages bei der Gemeinde verstreicht, ohne dass die Gemeinde eine begründete Ablehnung des Antrages mitgeteilt hat. Falls die Gemeinde festgestellt, dass der Antrag auf Baugenehmigung und die vorgeschriebenen technischen oder Verwaltungsunterlagen fehlerhaft oder nicht vollständig sind, fordert dieselbe die betroffene Person zur Vervollständigung bzw. Berichtigung des Antrages und der Unterlagen auf. In diesem Fall beginnen die 90 Tage ab Nachreichung dieser Unterlagen zu laufen. Falls für die Erteilung der Baugenehmigung geringfügige Änderungen zum ursprünglichen Projekt erforderlich sind, können diese von der Gemeinde angefordert werden, und die 90-tägige Frist bleibt in diesem Fall für 20 Tage ausgesetzt

Die 90-tägige Frist wird des Weiteren bei einer allfälligen Mitteilung von Hinderungsgründen ausgesetzt , und beginnt nach 30 Tagen oder, im Falle von fristgerechter Vorlage von Einwänden, nach zehn Tagen ab Vorlage der Einwände wieder zu laufen.

Die Frist wird auch ausgesetzt, wenn für die Baugenehmigung die strategische Umweltprüfung oder die Umweltverträglichkeitsprüfung einzuholen ist, und zwar bis zum Erhalt des positiven Prüfungsergebnisses.

Die Rechtsprechung war sich bisher uneins darüber, ob die stillschweigende Annahme auch bezüglich eines Antrages zustande kommen kann, welcher nicht im Einklang mit den urbanistischen und baurechtlichen Bestimmungen steht.

Der Staatsrat hat nun diesen Disput mit dem jüngst ergangenen Urteil Nr. 1878 vom 9.3.2026 beigelegt, und zwar in dem Sinn, dass auch bezüglich eines zwar vollständigen, inhaltlich aber nicht annahmefähigen Antrages, bei Untätigkeit der Verwaltung die stillschweigende Annahme desselben eintreten kann. Es bleibt der Verwaltung unbenommen, eine rechtswidrige stillschweigende Genehmigung innerhalb der vorgesehenen Fristen (6 Monate) von Amtswegen aufzuheben, wie dies bei jedem anderen rechtswidrigen Verwaltungsakt möglich ist.

Diese Lösung scheint auch dem Geiste des Instituts der stillschweigenden Annahme zu entsprechen, welches die Vereinfachung der Verwaltungsverfahren verfolgt.

Der Antrag muss indes folgende wesentliche Elemente beinhalten:

- die Angabe der Berechtigung zur Bauführung (z.B. Eigentum); - die vorgeschriebenen Planunterlagen und allfällige weitere vorgeschriebene Unterlagen; - die beeidete Erklärung des Projektanten. //

EIGENTUMS- UND NACHFOLGEREGELUNG DURCH DEN FAMILIENVERTRAG (patto di famiglia)

€Dr. Manuela Dantone

Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin Knollseisen & Partners www.knollseisen.com

Für viele Südtiroler Familienbetriebe wird es immer wichtiger, Eigentum, Verantwortung und Unternehmensnachfolge frühzeitig zu regeln. Gerade bei Familienunternehmen stellt sich oft die zentrale Frage: Wer soll den Betrieb weiterführen, wie werden die übrigen Familienmitglieder fair behandelt und wie kann verhindert werden, dass spätere Erbstreitigkeiten das Unternehmen gefährden?

Ein besonders interessantes Instrument des italienischen Rechts ist dabei der sogenannte Familienvertrag (patto di famiglia). Was ist der Familienvertrag?

Der Familienvertrag (patto di famiglia) ist ein notarieller Vertrag, mit dem ein Unternehmer bereits zu Lebzeiten seinen Betrieb oder seine Gesellschaftsanteile an einen oder mehrere Nachkommen übertragen und zugleich die Interessen der übrigen Pflichtteilsberechtigten verbindlich regeln kann. Die rechtliche Grundlage findet sich in den Art. 768-bis ff. des italienischen Zivilgesetzbuches (Codice Civile). Es handelt sich dabei um eine wichtige Ausnahme vom grundsätzlichen Verbot von Erbverträgen im italienischen Recht. Was sind die wesentlichen Vorteile des Familienvertrages?

- Geordnete Unternehmensnachfolge

Der Unternehmer kann frühzeitig bestimmen, wer den Betrieb oder die Gesellschaftsanteile übernehmen soll. Das ist besonders wichtig, wenn nur eines von mehreren Kindern aktiv im Unternehmen tätig ist.

- Vermeidung von Erbstreitigkeiten

Erbstreitigkeiten können einen Betrieb über Jahre lahmlegen. Mit dem Familienvertrag (patto di famiglia) wird die Nachfolge bereits zu Lebzeiten geregelt und rechtlich abgesichert. So lassen sich unklare Beteiligungsverhältnisse, Pflichtteilsansprüche und familiäre Konflikte im Erbfall vermeiden. Was im Familienvertrag ordnungsgemäß vereinbart wird, ist für die beteiligten Familienmitglieder grundsätzlich verbindlich und abschließend geregelt. Die übertragenen Anteile sind später nicht mehr Gegenstand der erbrechtlichen Ausgleichung und können von den teilnehmenden Pflichtteilsberechtigten grundsätzlich nicht mehr über eine Kürzungsklage angegriffen werden.

- Faire Behandlung der übrigen Familienmitglieder Ein zentraler Aspekt ist die Einbindung der Pflichtteilsberechtigten, die am Vertrag teilnehmen müssen. Die Familienmitglieder, die den Betrieb nicht übernehmen, erhalten in der Regel eine Ausgleichszahlung oder können ausdrücklich auf eine solche verzichten.

- Steuerliche Begünstigungen

Auch steuerlich kann der Familienvertrag interessant sein. Die Übertragung von Betrieben, Gesellschaftsanteilen oder Aktien zugunsten von Nachkommen kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Schenkungs- und Erbschaftssteuer befreit sein. Das gilt insbesondere, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen, etwa die Fortführung der Tätigkeit oder das Halten der Beteiligung für den vorgeschriebenen Zeitraum (5 Jahre), eingehalten werden. //

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Die Weichen für die Zukunft sind gestellt

Gleich zwei besondere Ereignisse prägten in den vergangenen Tagen die Elektrowerkgenossenschaft Welsberg: Mit der Feier zum 100-jährigen Bestehen am 25. April 2026 sowie der 110. Vollversammlung am 30. April mit Neuwahlen des Verwaltungsrates setzte die Genossenschaft ein deutliches Zeichen für Kontinuität, regionale Verantwortung und den Blick nach vorne.

Genau 100 Jahre nach der Gründungsversammlung – auf den Tag genau und sogar zur selben Uhrzeit um 16.00 Uhr – versammelten sich zahlreiche Freunde und Mitglieder der Elektrowerkgenossenschaft Welsberg im Raiffeisensaal des Paul-TrogerHauses in Welsberg, um auf ein Jahrhundert lokaler Energiegeschichte zurückzublicken. Obmann Dr. Ing. Klaus Oberjakober begrüßte dazu zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Energiewirtschaft und Genossenschaftswesen, darunter Landesrat Dr. Peter Brunner,

DER BLICK ZURÜCK

Gegründet wurde die Genossenschaft im Jahr 1926 von 56 Bürgerinnen und Bürgern, die die Stromversorgung im Dorf selbst in die Hand nahmen. Heute versorgt das Elektrowerk Welsberg rund Elektrowerkgenossenschaft Welsberg“ mit

Ablichtung Gründungsversammlung vom 26. April 1926 4 Uhr nachmittags Ablichtung Protokoll Gründungsversammlung vom 26. April 1926 – 4 Uhr nachmittags

Ehemalige und aktuelle Verwaltungsräte, Aufsichtsräte und Mitarbeiter - (v.l.n.r.): Stefanie Kind, Manfred Wierer, Obmann-Stv. Georg Sonnerer, Robert Edler, Michael Burger, Obmann Klaus Oberjakober, Lukas Gitzl, Emmerich Karbacher, Thomas Ausserhofer, Bernd Jesacher, Hansjürg Öttl, Christine Egarter, VR Dr. Mark Burgmann, VR Georg Schenk, Albert Oberarzbacher und VR Robert Oberhammer.

Ehemalige und aktuelle Verwaltungsräte, Aufsichtsräte und Mitarbeiter - (v.l.n.r.): Stefanie Kind, Manfred Wierer, Obmann-Stv. Georg Sonnerer, Robert Edler, Michael Burger, Obmann Klaus Oberjakober, Lukas Gitzl, Emmerich Karbacher, Thomas Ausserhofer, Bernd Jesacher, Hansjürg Öttl, Christine Egarter, VR Dr. Mark Burgmann, VR Georg Schenk, Albert Oberarzbacher, VR Robert Oberhammer

Podiumsdiskussion - (v.l.n.r.): Obmann Klaus Oberjakober, SEV-Direktor Dr. Matthias Obrist, RVS-Obmann Herbert von Leon, Landesrat Dr. Peter Brunner und Bürgermeister Dominik Oberstaller.

Welsberg als eine große Stärke der Genossenschaft. Ebenso würdigte er die ehemaligen und die aktuellen Mitarbeiter der Genossenschaft und sprach ihnen ein großes Vergelt’s Gott für ihren wertvollen Dienst zum Wohle der Genossenschaft aus.

Raphael Steinwandter, Christina Walder und Stefan Oberhofer sorgten für die passende musikalische Umrahmung der Feier, indem sie die Geschichte des E-Werks mit Stücken aus verschiedenen Jahrzehnten begleiteten. „100 Jahre Genossenschaft bedeuten 100 Jahre Gemeinschaft, Verantwortung und Vertrauen“, betonte Obmann Oberjakober in seiner Ansprache. Auch bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass regional verankerte Energiegenossenschaften weiterhin eine wichtige Rolle in der lokalen Energieversorgung spielen werden.

DER BLICK NACH VORNE

Podiumsdiskussion - (v.l.n.r.): Obmann Klaus Oberjakober, SEV-Direktor Dr. Matthias Obrist, RVS Obmann Herbert von Leon, Landesrat Dr. Peter Brunner, Bürgermeister Dominik Oberstaller

Auf die Jubiläumsfeier folgte nur wenige Tage später bereits der nächste wichtige Termin im Jubiläumsjahr der Elektrowerkgenossenschaft: die 110. Vollversammlung. Im Mittelpunkt standen neben dem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025 vor allem die Neuwahlen des Verwaltungsrates sowie die zukünftige Entwicklung der Genossenschaft. An der Vollversammlung nahmen 97 Mitglieder persönlich teil – ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit der Genossenschaft.

In seinem Tätigkeitsbericht informierte Obmann Oberjakober über umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur. Besonders hervorgehoben wurde der im Jahr 2025 durchgeführte Austausch von 1.253 Stromzählern, der Neubau der Mittelspan-

nungskabine „Flurstraße“, der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sowie weitere Maßnahmen zur Modernisierung des Stromnetzes. Zukünftig wird das E-Werk verstärkt an Strategien zur Eigenversorgung der Mitglieder durch Photovoltaik- und Speicherlösungen arbeiten. Auch in den kommenden Jahren sind weitere Projekte geplant. Vorgesehen sind unter anderem die Einführung eines Netzleitsystems, zusätzliche Investitionen in das Stromnetz, die Erneuerung der Stromverteilerkonzession sowie ein Nutzungskonzept für das eigene Areal „Sitz“ im Zentrum von Welsberg. Geschäftsführerin Stefanie Kind präsentierte die Bilanz des Geschäftsjahres 2025, bei den Neuwahlen des Verwaltungsrates wurde Obmann Klaus Oberjakober mit überwältigender Mehrheit wieder zum Obmann gewählt und Georg Sonnerer, Dr. Mark Burgmann, Robert Oberhammer und Georg Schenk wurden per Akklamation als Mitglieder des Verwaltungsrates bestätigt. Damit setzt die Genossenschaft weiterhin auf Kontinuität in der Führung.

In ihren Grußworten unterstrichen Vizebürgermeisterin Paula Mittermair und Gemeindereferent Franz Patzleiner die gute Zusammenarbeit der Gemeinde Welsberg-Taisten mit dem Elektrowerk und hoben die Bedeutung einer starken lokalen Energieversorgung hervor.

Die beiden Veranstaltungen zeigten eindrucksvoll, welche Rolle die Elektrowerkgenossenschaft Welsberg seit mittlerweile einem Jahrhundert für das Dorf Welsberg und seine Bevölkerung spielt – und dass zugleich konsequent in die Zukunft investiert wird. // sk

JOBMESSE IN OSTTIROL

Grenzenlose Karrierechancen

Die Jobmesse Osttirol 2026 zeigt am 12. und 13. Juni 2026 im Kulturzentrum Nußdorf-Debant, wie dynamisch sich der Wirtschaftsstandort entwickelt hat – und warum zunehmend auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Südtiroler Pustertal berufliche Perspektiven jenseits der Grenze entdecken.

Osttirol zeigt sich krisenfest: Denn längst hat sich der Bezirk Lienz von seiner vermeintlichen Randlage emanzipiert. Dass die Region heute „vorangeht“, belegen die Zahlen: Die unselbstständige Beschäftigung stieg seit 2015 um 9,9 %. Mit einer Arbeitslosenquote von zuletzt nur 4,2 % zeigt sich der Standort krisenfest. Osttirol ist ein innovativer Wirtschaftsraum, in dem viel in Bewegung ist. Es gibt attraktive Arbeitsplätze in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, im Handwerk und in der Industrie genauso wie im Tourismus, im Handel und im Dienstleistungsbereich. Philipp Seirer-Baumgartner (AMS Tirol) zieht eine positive Bilanz: „Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Bezirk Lienz war in den letzten zehn Jahren sehr positiv. Allerdings wird die Arbeitskräftegewinnung immer mehr zur Herausforderung des ländlichen Raums.“ Die Jobmesse ist daher ein entscheidendes Werkzeug, um Arbeitskräfte und Unternehmen direkt zusammenzuführen.

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union

DIE MESSE ALS SCHAUFENSTER

Die Messe ist ein Schaufenster der regionalen Stärken: Die Jobmesse 2026 ist eine Leistungsschau des Osttiroler Jobmarkts, der Angebote für junge Menschen und Berufseinsteigende ebenso bereithält wie für erfahrene Mitarbeitende, die sich örtlich und beruflich noch einmal verändern möchten. Unsere Unternehmen investieren in Qualität und neue Technologien. Dafür braucht es kluge und motivierte Köpfe.

Die Jobmesse ist die Plattform, um den nächsten Karriereschritt direkt vor der Haustüre zu planen. INNOS-Geschäftsführerin Barbara Hassler betont die neue Offenheit: „Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Südtiroler Pustertal liegt eine spannende berufliche Perspektive näher, als sie vielleicht denken. Osttirol ist heute das ‚Willkommens-Tirol‘.

Wir wollen zeigen, dass Hightech und Bodenständigkeit hier Hand in Hand gehen.

Es geht bei der Jobmesse um ganz konkrete Begegnungen. // PR-Info

DIE JOBMESSE OSTTIROL 2026

Jobmesse Osttirol – 30 Betriebe stellen aus

Termin: Freitag, 12. Juni und Samstag, 13. Juni 2026

Ort: Kulturzentrum Nußdorf-Debant, Marktstraße 4

Schwerpunkte: Produktion, Handwerk, Gesundheit & Pflege, Handel, Dienstleistungen

Eintritt Messe: kostenlos für alle Besucher

Exklusivvortrag: Samstag, 13.Juni – 13:30 Uhr Kultursaal Nußdorf-Debant Exklusivvortrag mit Stefan Verra international erfolgreichem Experten für Körpersprache und Kommunikation.

Sein Programm: „Erfolgsgeheimnisse der Körpersprache als Persönlichkeit gewinnen“. Karten buchen: oeticket.com

FREITAG 12.06. 13:30 – 18:00 Uhr

GROSSE ERFOLGE FÜR TÄNZERINNEN AUS DEM PUSTERTAL

Zwischen fleißigem Training und Weltbühne

Mit beeindruckenden Leistungen machen derzeit zwei junge Tänzerinnen aus dem Pustertal international auf sich aufmerksam: Nina Wanker aus Innichen und Kristina Stefania Hellweger aus Bruneck feiern bei nationalen und internationalen Wettbewerben große Erfolge. Im letzten Mai-Wochenende messen sie sich in Innsbruck mit der internationalen Konkurrenz.

Besonders herausragend sind derzeit die Leistungen von Nina Wanker. Die junge Tänzerin von „Tanz Art Tirol“ (Lienz) zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Nachwuchstalenten im österreichischen Tanzsport. Bei Dance Star wurde sie VizeWeltmeisterin und überzeugte Jury und Publikum mit außergewöhnlicher Technik, Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz. Auch bei Dance Unit dominierte sie die Wettbewerbe

eindrucksvoll und stand mit allen drei SoloTanzeinlagen auf dem Podest. Damit sicherte sie sich mehrere österreichische Titel und zählte zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen des gesamten Bewerbs. Wie auch in einem Bericht des Osttiroler Boten hervorgehoben wurde, gehört Nina Wanker aktuell zu den großen Aushängeschildern von Tanz Art Tirol. Ihr großes Ziel ist es nun, sich tänzerisch weiterzuentwickeln und lang-

fristig an der internationalen Weltspitze zu etablieren. Dafür investiert die junge Tänzerin enorm viel Zeit und Disziplin. Mehrmals pro Woche pendelt sie nach Lienz und absolviert dort rund neun bis zehn Stunden Training. Insgesamt kommt sie auf etwa 20 Trainingsstunden pro Woche. Unterstützt wird sie dabei neben den Eltern auch von ihrer Schule, die ihre sportliche Entwicklung aktiv mitträgt und fördert.

Trio Lyrical (von links): Florentina Glantschnig, Kristina Stefania Hellweger und Olivia Glantschnig.
Trio Lyrical mit Trainerin Teresa Schneider.

AUF ERFOLGSKURS

Ebenfalls sehr erfolgreich unterwegs ist Kristina Stefania Hellweger. Die junge Tänzerin begann bereits im Alter von vier Jahren bei „Tapu“ mit Ballettkursen und wechselte später ebenfalls zu „Tanz Art Tirol“ nach Lienz, wo sie von Teresa Schneider trainiert wird. Kristina nahm heuer ebenfalls an den Wettbewerben Dance Unit in

Innsbruck und Dance Star in Zell am See teil. Gemeinsam mit der 13-köpfigen Formation von Tanz Art Tirol sowie im Trio qualifizierte sie sich für die internationalen World Finals. In Zell am See erreichte das Trio den ersten Platz in der Kategorie „Lyrical Trio Children“, während die Gruppe den dritten Platz in der Kategorie „Open Youth“ belegte.

Nun laufen bereits die Vorbereitungen auf die kommenden World Finals Ende Mai in Innsbruck. Dort treffen Tänzerinnen und Tänzer aus zahlreichen Ländern aufeinander. Für Nina Wanker, Kristina Stefania Hellweger und das gesamte Team von Tanz Art Tirol ist dies der nächste große Schritt auf internationaler Bühne. Gut gemacht und weiter so! // Reinhard Weger

Kristina Stefania Hellweger aus Bruneck als Teil der Formation bei „Dance Star“ in Zell am See. Sie bereitet sich mächtig vor.
Nina Wanker aus Innichen bei „Dance Unit“ in Innsbruck nominiert zum „Dancer of the Year“. Dieses Wochenende will sie wieder punkten.

Die Kunst des Wartens

Als Freestyle-Skifahrer suchte Lukas Schäfer früher Tricks, Geschwindigkeit und Wettbewerb.

Heute wartet er oft tagelang in den Bergen auf Licht und den einen perfekten Moment. Ein Gespräch über Angst, die Faszination der Nacht, den Adrenalin-Kick, den er bis heute sucht – und ein Schneehuhn namens Freddy.

Lukas Schäfer, geboren 1992, stammt aus St.Georgen und gehört zu den renommiertesten Naturfotografen des Landes. Schon früh zog es ihn hinaus in die Natur. Draußen unterwegs zu sein, prägte ihn bereits als Kind. Nach eineinhalb Jahren an der Hochschu-

Auf den ersten Blick wirkt das Bild märchenhaft ruhig. Weißer Schnee, ein stiller Vogel, idyllische Berglandschaft. Wenn Lukas Schäfer erzählt, merkt man schnell: Solche Bilder entstehen nicht einfach. Dahinter liegen Schneestürme, Warten, Beobachten – und manchmal auch ein Tier, das fast wie ein Fotomodell mitspielt. In diesem Fall ein Schneehuhn namens Freddy.

le für Grafik und Mediendesign brach er die Ausbildung ab. Zu viel Computerarbeit, zu viel Werbebranche, nicht der Weg, den er gehen wollte. Vieles erarbeitete sich Schäfer autodidaktisch: durch Videos, Austausch mit anderen, Beobachten und Ausprobieren. Die Willenskraft, dranzubleiben, hat er aus der Zeit als Freestyle-Skifahrer mitgebracht. Er arbeitete als Snowpark-Shaper, präparierte Parks, fuhr zu Contests. „Ein Traum”, sagt er. Und doch kam irgendwann der Gedanke, dass das nicht alles sein konnte. Der Schwerpunkt verschob sich zunehmend zur Naturfotografie. Heute arbeitet der 33-Jährige als Natur-, Tier- und Landschaftsfotograf und als Filmer. Unter anderem ist er an der ORF-Reihe „Universum” beteiligt. Schäfer wurde international mehrfach ausgezeichnet, darunter mit Gold beim „Bird Photographer of the Year” Video Award 2024 und als „Southtyrolean Nature Photographer of the Year” 2023. Zudem erreichte er mehrere andere Platzierungen bei internationalen Wettbewerben. 2026 gewann er bei den Glanzlichtern der Naturfotografie mit „A Winter’s Dream” die Kategorie „Artists on Wings”. //

PZ: Mit „A Winter’s Dream” haben Sie die Kategorie Artists on Wings beim internationalen Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie 2026” gewonnen. Dieses Bild wirkt fast zu perfekt. Was ist die Geschichte dahinter?

Lukas Schäfer: Es hat damit angefangen, dass ich für die Doku-Reihe Universum zusammen mit einem anderen Kameramann Schneehühner filmen sollte. Ich kannte

Ein Schneehuhn namens Freddy: „A Winter‘s Dream“ ist eines der vielen Bilder, für die Lukas Schäfer ausgezeichnet wurde.

einen Berg an der Grenze zwischen Südtirol und Belluno mit einem sehr schönen Panorama, wo ich früher oft Schneehühner fotografierte. Diesen suchten wir auf und schon bei der Ankunft entdeckten wir einen Schneehahn. Mir ist gleich aufgefallen, dass er ziemlich zutraulich war und sich territorial verhalten hat, also seine Standpunkte nicht wirklich verlässt. Wir haben ihm dann den Namen Freddy gegeben und zwei Tage lang gefilmt. Das war so eine ideale Kulisse, dass ich zwei Wochen später nochmal hinauf wollte, um zu fotografieren – bewusst unmittelbar nach einem Schneesturm, weil ich wollte, dass alles perfekt eingeschneit ist. Ich stieg im Schneefall auf und übernachtete, am nächsten Morgen hatte ich perfekte Bedingungen und das Glück, dass Freddy wie gewohnt an seinen Plätzen war. Einmal hat er sich dann wirklich perfekt auf eine Wechte gestellt. Genau vor der schönsten Bergkulisse, fast wie ein Fotomodell.

Gehen alle Bilder so schnell?

Im Gegenteil. Viele Orte, an denen ich fotografiere, kenne ich seit Jahren. Ich suche sie immer wieder auf, beobachte, bis ich das Gefühl habe, jetzt könnte was gehen. Für eine Weile habe ich an einem sehr speziellen Bild einer Wasseramsel gearbeitet. Bis

Max Draeger
Lukas Schäfer

das meiner Vorstellung entsprochen hat, habe ich vier Jahre gebraucht. Da musste alles zusammenpassen. Genug Schmelzwasser, die Sonne hoch genug, der richtige Winkel – und die Wasseramsel musste genau durchfliegen. Das funktioniert an wenigen Tagen im Jahr.

Sind Sie ein geduldiger Mensch?

Eigentlich nicht. Aber gewisse Dinge fesseln mich einfach so sehr, dass ich plötzlich geduldig werde. Manche Lichtstimmungen oder Momente bringen mich total zur Ruhe. Dann kann ich dort sitzen und warten. Meine Mutter hat nie verstanden, wieso ich als Kind stundenlang beim Fischen am selben Ort stehen konnte.

Gibt es Tiere, die Sie besonders faszinieren?

Die Vogelwelt inspiriert mich sehr, schon als Kind. Wasseramseln fotografiere ich zum Beispiel sehr gerne und immer wieder. Weil man mit Wasser und Licht kreativ werden und unglaublich kunstvolle Bilder machen kann. Bei der Tierfotografie ist es immer eine Challenge, ein Tier gut zu fotografieren, es aber nicht zu stören. Das wäre ein No-Go. Generell faszinieren mich dann die Augenblicke, wo ich für das Tier nicht existiere und ich es bei seinem Alltag beobachten und fotografieren kann.

Welche Rolle spielt Licht in Ihrer Arbeit?

Für mich die größte. Licht verändert alles. Ein Ort kann total langweilig aussehen und mit der richtigen Lichtstimmung plötzlich ein Gefühl bekommen. Das Licht macht das Bild.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

Meine Bilder sind künstlerisch. Rein dokumentarische Aufnahmen geben mir persönlich weniger. Ich suche Momente oder Stimmungen, die irgendwie magisch wirken, unwirklich, aber doch einer vollen Realität entsprechen. Mein Bild entsteht in der Kamera aus einem Zusammenspiel von Belichtung, Blendenöffnung, Bewegungsunschärfe oder Perspektive. Ich versuche meinen Bildern mein eigenes Gefühl mitzugeben. Fotografie ist für mich irgendwie ein Spielen und Festhalten magischer Momente meiner Realität.

Kennen Sie Momente der Angst in den Bergen?

Ich bleibe immer wieder mehrere Tage an einem Ort, um ein Bild zu fotografieren. Oft steige ich nachts auf hohe Berge oder gehe durch den Wald. Am Anfang hatte ich oft ziemlich Angst, wenn ich nachts alleine in der Natur war. Aber nicht vor etwas Konkretem, mehr vor meiner Fantasie, den Geräuschen, dem Knacken im Wald und dem Gefühl, komplett alleine zu sein. Irgendwann

Warten auf die perfekte Aufnahme: Immer wieder verbringt der Fotograf auch mehrere Tage hoch oben am Berg.

habe ich das überwunden und heute ist es wie eine Superkraft. Ich liebe es, nachts allein am Berg zu sein. Zu wissen, dass kein Mensch um mich herum ist, bringt mich total runter.

Ist das Fotografieren auch körperlich extrem?

Ich trage oft 25 bis 30 Kilo Ausrüstung, manchmal mehr. Damit gehe ich auf Gletscher hoch und bleibe zwei bis drei Tage. Oft mache ich eine Nacht durch am Berggipfel, um Sterne zu fotografieren. Und dann fotografiere ich gerne Gewitter. Das sind natürlich dann spezielle Extremsituationen. Da schaue ich dann schon darauf, Plätze zu finden, wo ich geschützt bin.

Sie haben lange ganz intensiv Freestyle-Sport betrieben. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Extremsport und Naturfotografie?

Das Wichtigste ist wahrscheinlich die Willenskraft. Beim Skifahren habe ich gelernt,

dass ich etwas schaffen kann, wenn ich es mir wirklich vornehme. Das habe ich in die Fotografie mitgenommen. Den AdrenalinKick suche ich immer noch. Früher war es der Trick oder der Wettbewerb. Heute ist es vielleicht ein Gewitter am Berg oder eine extreme Stimmung.

Lukas Schäfer
Momente für die Ewigkeit: In der Natur und am Berg erlebt Lukas Schäfer Stille auf eine ganz besondere Weise. Lukas Schäfer

wie

Als Naturfotograf erkundet man in der Anfangszeit bestimmt die nähere Umgebung. Wie sehr prägt Sie Südtirol bis heute?

Ich habe meine Plätze immer selbst gesucht und dadurch gelernt, Orte wirklich vom Finden bis zum fertigen Bild oder Film zu verstehen. Mittlerweile arbeite ich auch in Ländern wie Kasachstan, Kirgisistan oder Tadschikistan. Dass ich selbstständig arbeiten kann, wenig Schlaf aushalte, schwere Touren mache und selber Plätze finde, das hilft brutal. Und das haben mich meine Heimatberge gelehrt.

Steigt der Druck, immer spektakulärere Bilder liefern zu müssen, wenn man so viele Preise gewinnt?

Ja, ein wenig vielleicht. Aber für mich ist das auch ein Antrieb immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wenn ich eine Idee im Kopf habe, dann will ich wissen, ob ich dieses Bild wirklich erschaffen kann oder dieser Moment wirklich erlebbar ist. Durch die Erfahrung merke ich mittlerweile auch, was ein Bild wirklich speziell macht oder was möglich ist. Es gibt für mich aber nicht das eine, beste Bild.

Wie hat sich Ihre Fotografie in den vergangenen Jahren verändert?

Früher habe ich viel mehr fotografiert. Heute fotografiere ich gezielter und bewusster.

Was ist der Unterschied zwischen Filmen und Fotografie?

Beim Film arbeitest du an einer Sequenz, mit mehreren Aufnahmen, erzählst eine Geschichte und musst daran denken, wie du die Bilder kombinierst. Fotografieren kann langweiliger sein, da muss das eine Bild stimmen. Ein richtig gutes Foto ist aber schwieriger zu machen als eine gute Filmaufnahme. Trotzdem gefällt mir beides.

Wollen die Leute wissen, wo ein Bild entstanden ist?

Ja, sehr oft. Aber das erzähle ich grundsätzlich nicht. Nicht, weil ich das als Ge-

Drei Blitzeinschläge auf einmal in den Dolomitenspitzen: Der Fotograf hat ein Faible für solche Extremsituationen am Berg. Lukas Schäfer

Im Abendlicht zeigt sich diese Gletscherhöhle goldfarben – sie reflektiert das goldene Sonnenlicht und ist eines der Lieblingsbilder von Schäfer. Lukas Schäfer

heimnis für mich behalten will. Sondern weil dann oft so viele Leute da hinpilgern würden, und ich das wegen der Natur, den Tieren und auch wegen der Menschen, die in der Gegend leben, verhindern möchte.

Man hat das ja am Kronplatz auch mit dem Auerhahn gesehen, dass viele Menschen überhaupt keine Ahnung haben, wie sie mit wilden Tieren umgehen müssen.

Was bedeutet Stille für Sie?

Wenn ich draußen unterwegs bin, erlebe ich das oft. Stille ist für mich, wenn ich keine Gedanken mehr habe, nur noch spüre, fühle, was um mich herum ist. Dann kann ich mich fallen lassen und komme herunter. Nur noch den Moment wahrzunehmen, das schaffe ich in der Natur und am Berg. // Interview: Verena Duregger

Naturaufnahmen
Gemälde: Der Himmel in allen Farben, Wolken, die sich wie ein Bett über die Gipfel legen – magische Momente. Lukas Schäfer

In und um St. Georgen

Die ehemals eigenständige Gemeinde St. Georgen an der Ahr wurde – wie auch Aufhofen, Dietenheim, Reischach und Stegen – in der Zeit des italienischen Faschismus 1928 nach der Stadt Bruneck zwangsweise eingemeindet. Heute ist die Fraktion St. Georgen eine Eigenverwaltung bürgerlicher Nutzungsgüter. Die erste urkundliche Nennung geht bis in das frühe Mittelalter zurück. Die Verortung ist bestimmt vom Übergang des Tauferer- und Ahrntales in das Pustertal. Die spätgotische Pfarrkirche St. Georg prägt seit dem 15. Jahrhundert das Dorfbild. // mk

AUFRUF

Das TAP sucht historische Photographien aus Bruneck und Umgebung sowie das Pustertal und seine Seitentäler betreffend (auch aus dem übrigen Südtirol sowie Nord- und Osttirol) – von Alltag und Freizeit (Bergfotografie!) bis Politik, Wirtschaft, Religion, Vereinsleben etc.

Aus den (kurzfristig) überlassenen Fotos wird ausgewählt, jene als Kulturschatz eingestuften Lichtbilder werden kostenfrei gescannt und dann die Originale mit den Scans an die Besitzerin/den Besitzer zurückgegeben. Das TAP wünscht einzig auch die Nutzung der erstellten Digitalisate.

Archivleiter Dr. Martin Kofler steht gerne zur Verfügung (T.: 0043-664-3568535)!

Nächster Abgabetermin: Dienstag, 09.06.2026, 10.00-12.30 Uhr, Rathaus Bruneck, Sitzungsraum 1. Stock links.

WEITERE INFOS:

www.tiroler-photoarchiv.eu

www.lichtbild-argentovivo.eu www.instagram.com/tiroler_photoarchiv/

Eine Aktion des TAP

mit Unterstützung der Pustertaler Zeitung

St. Georgen, 1925 (Fotograf: Atelier Mariner; Sammlung Daniel Egger – TAP).
St. Georgen, um 1880 (Fotograf: Josef Gugler; Sammlung Monika Weissteiner, Stadtarchiv Bruneck – TAP).
Flugplatz bei St. Georgen, um 1938 (Fotograf: Unbekannt; Sammlung von Zieglauer, Stadtarchiv Bruneck – TAP).

„Mit di Kraize“ zur Kornmutter unterwegs

Eindrucksvoll, ergreifend und fast ein wenig wie aus einer anderen Zeit: Auch heuer zogen wieder weit über 200 Männer, angeführt von Pilgerfähnchen und dem durchschossenen

Kreuz, durch das Ahrntal nach Ehrenburg zum Gnadenbild der Kornmutter, das Maria im Ährenkleid zeigt.

Schließlich kam es dann doch anders als angekündigt – besser, viel besser! Die Rede geht vom Wetter, das in den Tagen vor Christi Himmelfahrt den Vorhersagen zufolge nichts Gutes erwarten ließ. Doch es kam anders: Die Zahl der Wagemutigen, die sich in der Nacht auf Freitag in Prettau auf den beschwerlichen, rund 106 km langen Weg machten, kratzte an der Rekordmarke früherer Jahre. Der Kälteeinbruch mit strömendem Regen und Schneefall bis in tiefe Lagen, der noch am Donnerstag durch das Land gezogen war, hatte offensichtlich nicht das Potenzial, den „Ehrenburga Kraize“ das Fürchten zu lehren – jenen „Ehrenburga Kraizn“, denen man gerne nachsagt, im Laufe ihrer 650-jährigen Geschichte schon ganz andere Stürme überstanden zu haben: das Verbot durch die Obrigkeit oder üble Nachreden, die zum Ausschluss der Frauen geführt haben sollen, oder den Beinahe-Niedergang in den 1970er Jahren, als in Prettau nur noch ein Dutzend Bittgänger gezählt worden waren. Nahezu trockenen Fußes gelangte der Pilgerzug nach Ehrenburg und von dort auch wieder zurück. Die frostigen Temperaturen und den störrischen Gegenwind nahm die betende Schar dafür gerne in Kauf. Schließlich verräumt man „in Toule“ Windjacken, Handschuhe und Kappen auch im Sommer nicht wirklich.

DER HÖHEPUNKT

Anders kam es auch noch in weiterer Hinsicht – doch das war angekündigt. Im Laufe des Tages sollte sich der Bischof „den Kraizn“ anschließen, um dem Hochamt in Ehrenburg vorzustehen. Und tatsächlich: Nach der Mittagsrast in St. Lorenzen reihte sich Ivo Muser in den inzwischen weiter angewachsenen Pilgerzug ein, begleitet von seinem Sekretär und dem Ahrner Pfarrer Stefan Stoll, der sich dem Kreuzgang bereits zu noch nachtschlafender Zeit in St. Johann angeschlossen hatte.

Der Pilgergottesdienst in der Wallfahrtskirche von Ehrenburg wurde zum Höhepunkt des ersten Tages. Das lag nicht nur an den treffenden Worten des Bischofs, sondern auch an den stimmungsvollen Gesängen und an der spürbaren Ergriffenheit hunderter müder Männer und fast ebenso vieler Frauen, die den Bittgängern – meist motorisiert – gefolgt waren.

Die dichte Atmosphäre nutzte der Bischof für einen eindringlichen Appell. Er rief dazu auf, dem beeindruckenden Glaubenszeug-

Halbzeit auf dem Weg nach Ehrenburg: Die „Ehrenburga Kraize“ vor der Dekanatspfarrkirche in Taufers.
Schritt für Schritt dem Ziel entgegen: Hinter Pflaurenz nimmt der Pilgerzug den letzten Anstieg in Angriff.
Bitten um Wachstum und Gedeihen: Die Sorge um eine gute Ernte gehört bis heute zu den zentralen Anliegen der Wallfahrt nach Ehrenburg.
alle Bilder: ta

Festes Ritual: Bei der Ankunft in Ehrenburg wird das durchschossene Kreuz von Heilig Geist mit einem Blumenkranz geschmückt.

Mit dem sagenumwobenen Kreuz: Ilse Costa mit ihren Enkeln Roman und Johanna, Kreuzträger Franz Innerbichler, Bischof Ivo Muser, Pfarrer Stefan Stoll und Bischofssekretär Michael Horrer (von links).

nis der „Ehrnburga Kraize“ im Alltag Wirkkraft zu verleihen: „Der Ahrner Bittgang führt zwar nach Ehrenburg, geht aber weit darüber hinaus – und letztlich immer nach Hause. Schon am nächsten Tag geht ihr wieder zurück, heim, dorthin, von wo ihr heute Nacht losgezogen seid. Und dort beginnt es dann erst wirklich: Ich ermutige, ja ich bitte euch Männer, gerade euch als Männer, Verantwortung zu übernehmen, dass die christlichen Werte ‚in Toule‘, in unserem Land und überall dort, wo ihr lebt und wirkt, lebendig und bestimmend bleiben. Bringt und seid Segen für eure Familien, eure Dorfgemeinschaften, eure Frauen und Partnerinnen, eure Kinder und Enkelkinder.“

Kurz vor dem Ziel: In der Wolfsgrube vor Ehrenburg formieren sich die Bittgänger zum feierlichen Einzug.

Event ProjektWohnen

Donnerstag 11.JUNI

18.30 Uhr

Verwirklichen Sie Ihren Wohntraum!

Experten informieren Sie bei unserer Veranstaltung über Förderungen, Steuervorteile, Vertragsunterschrift beim Notar, Finanzierung sowie Absicherung.

BRUNECK

NOBIS – Europastraße 9

Anmeldung

unter www.volksbank.it/de/events oder in einer Volksbank-Filiale (beschränkte Teilnehmerzahl). Veranstaltung für Kunden und Interessierte.

WER DANKT, DER DENKT

Muser deutete den jahrhundertealten Bittgang der Ahrntaler zur Kornmutter als Ausdruck menschlicher Demut, gelebter Dankbarkeit und des Vertrauens auf Gott. In einer Zeit, in der der Mensch oft glaube, alles selbst planen, machen und kontrollieren zu können, führen Bittgänge in andere Gefühlswelten und Sichtweisen.

„Bittgänger sind und werden sich bewusst, dass sie letztlich reich beschenkte Menschen sind; sie üben sich im Danken und Bitten. So treten sie dem arroganten und dummen Zeitgeist entgegen, der meint, immer noch mehr fordern zu müssen. Bittgänger fordern nicht, sie bitten und danken.

Und wer dankt, der denkt, der denkt anders – weiter, tiefer, zufriedener!“

Mehrmals griff Muser in seiner Predigt das Wort des Frühromantikers Novalis auf: „Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause.“ Ein Satz, der manche der Bittgänger wohl noch begleitete, als sie sich am nächsten Morgen um 4 Uhr wieder auf den Weg machten – weiter, nach Hause, dorthin, wo nach den Worten des Bischofs alles erst beginnt.

// Eduard Tasser

Immer nach Hause: Nach 106 Kilometern und rund 30 Stunden Fußmarsch kehren die Bittgänger nach Prettau zurück.

DER AHRNER BITTGANG nach Ehrenburg 2026

Zahlen und Fakten

Freitag, 15. Mai 2026 – erster Pilgertag:

Start um Mitternacht in der Prettauer Pfarrkirche mit 128 Teilnehmern. Erste Rast um 4 Uhr Früh in St. Johann mit Pilgermesse, mitgestaltet vom Kirchenchor der Pfarrei.

Zweite Rast gegen 10 Uhr in Gais, zu Mittag Einkehr in der Spitalkirche in Bruneck und weiter über Heiligkreuz nach St. Lorenzen.

Mittagspause nach 13 Uhr in St. Lorenzen; der weitere Weg führt über Pflaurenz und den Kienberg nach Ehrenburg, dem Ziel entgegen.

Empfang der mittlerweile 235 Teilnehmer und feierlicher Gottesdienst in Ehrenburg um 17 Uhr; Hochamt mit Festpredigt von Diözesanbischof Ivo Muser, musikalisch gestaltet von Sängern aus den Reihen der Bittgänger und von Freunden.

Samstag, 16. Mai 2026 – zweiter Pilgertag:

Start um 4 Uhr mit Frühmesse, mitgestaltet vom Männerchor Ehrenburg – 116 Teilnehmer; der Weg führt über Kiens, Issing und Pfalzen nach St. Georgen.

Erste Rast nach 8 Uhr Früh in St. Georgen.

Mittagspause in Sand in Taufers, um 13 Uhr Aufbruch ins Ahrntal von St. Moritzen aus.

Rast gegen 16.30 Uhr in Steinhaus und nach 19 Uhr in St. Peter.

Rückkehr der 52 verbliebenen Fußwallfahrer nach 20.30 Uhr in Prettau, dort Abschluss, musikalisch gestaltet vom Männerchor Prettau.

Unter Schutz und Schirm: Bei leichtem Nieselregen werden die Pilger zur Kornmutter begleitet.
Hochamt: Bischof Ivo Muser bei der Festpredigt, umgeben von sieben Konzelebranten.
Bilder:

FREIWILLIGE HELFERINNEN UND HELFER GESUCHT

Die Pfarrei Bruneck ist derzeit dringend auf der Suche nach freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders gesucht wird eine ehrenamtliche Unterstützung für das Mesnerteam. Darüber hinaus gibt es noch weitere Aufgabenbereiche, für die engagierte Menschen gebraucht werden, damit das Leben in der Pfarrgemeinde auch in Zukunft aktiv und lebendig bleiben kann. Auch die Pfarrgemeinderäte werden bald neu gewählt

Dekan Josef Knapp hat diesen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Die Pfarrei hofft auf die Unterstützung aus der Bevölkerung und auf Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Zeit für die Gemeinschaft einzusetzen.

Viele Angebote und Tätigkeiten innerhalb der Pfarrei werden seit Jahrzehnten nämlich von Ehrenamtlichen getragen, sei es bei Gottesdiensten, Veranstaltungen oder organisatorischen Aufgaben im Hintergrund. Gerade der Mesnerdienst nimmt dabei eine wichtige Rolle im Alltag der Kirche und sorgt unter anderem für die Vorbereitung und Begleitung der liturgischen Feiern. Die Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ in Bruneck zählt zu den wichtigsten kirchlichen Zentren im Pustertal und betreut neben den Gottesdiensten zahlreiche Angebote für Kinder, Familien und ältere Menschen. Viele Tätigkeiten werden oft als selbstverständlich angesehen und zu oft wird vergessen, mit welch‘ großem Einsatz die Menschen am Werk sind. Gerade das freiwillige Engagement ist für das gesellschaftliche und kirchliche Leben vor Ort unheimlich wichtig. Jede Unterstützung hilft mit, Gemeinschaft zu stärken und Begegnung möglich zu machen. Zu hoffen bleibt nun, dass sich viele Menschen angesprochen fühlen und bereit sind, sich mit Zeit, Einsatz und Herz für die Pfarrgemeinde einzubringen Interessierte können sich direkt an das Pfarrbüro in Bruneck wenden. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Webseite der Pfarrei Bruneck unter www.pfarrei-bruneck.it. // rewe

TONI IST WIEDER ZURÜCK!

Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026 hat Anton Mair unter der Eggen seinen bekannten Stand am Brunecker Graben wieder eröffnet. Für viele Einheimische und Gäste gehört der traditionsreiche Verkaufsstand längst zum festen Bestandteil des Stadtbildes und zum Beginn der warmen Jahreszeit einfach dazu.

Der weithin als „Keschtn-Toni“ bekannte Brunecker betreibt seit vielen Jahren seinen Kiosk und bietet dort je nach Saison regionale Spezialitäten, Obst, Gemüse sowie Südtiroler Produkte an. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten ist er auch für

seine gebratenen Kastanien und den Glühwein bekannt. Die Tradition reicht in der Familie Mair unter der Eggen bereits mehrere Jahrzehnte zurück. Schon Tonis Vater Ferdinand, der vielen noch als „Keschtnbroto Ferdl“ in Erinnerung ist, verkaufte in Bruneck Kastanien aus einem handgezogenen Wagen. Mit der Wiedereröffnung seines Standes sorgt der Toni bei vielen Stammkunden und Passanten wieder für echtes Frühlingsund Marktflair. // rewe

Toni Mair unter der Eggen: Fleißig am „Tag der Arbeit“. rewe

ANTON MAIR UNTER DER EGGEN
In der Pfarrei Bruneck werden helfende Hände gebraucht. Am besten mit himmlischem Elan. Fotostudio Karl
Dekan Josef Knapp

EIN STARKES ZEICHEN FÜR DEN FRIEDEN UND DIE GEMEINSCHAFT

Trotz stürmischem Nordwind folgten am Samstag, 16. Mai 2026, über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einladung zum diesjährigen Friedensweg in St. Johann. Der Besinnungsweg, den Pfarrer Markus Küer vor rund 30 Jahren gemeinsam mit der Schützenkompanie St. Johann und dem Pfarrgemeinderat geschaffen hat, wurde erneut zum Ort der Besinnung, der Dankbarkeit und des gemeinsamen Gebets. An vier Stationen gestalteten Vertreterinnen und Vertreter der Pfarreien St. Johann, Bruneck, Taufers und Sexten besinnliche Texte zum Thema Frieden.

Ein Männerquartett berührte die Anwesenden mit einem bewegenden Friedenslied, während Mitglieder der Musikkapelle St. Johann jede Station mit bekannten Liedern aus dem Gotteslob musikalisch umrahmten. Mit feierlichem Glockengeläut wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Pfarrkirche von St. Johann empfangen. Dort feierten Pfarrer Stefan Stoll, Dekan Josef Knapp und Priester Markus Moling eine würdige Wort-Gottes-Feier. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Kinder der Grundschule Steinhaus unter der Leitung von Helga Maria Klammer.

In seiner Ansprache setzte Markus Moling tiefgehende Akzente zu Schöpfung, Dankbarkeit und Frieden – Gedanken, die in der Kirche lange nachhallten. Ein Friedensbäumchen als bleibendes Zeichen Im Anschluss pflanzte Dekan Josef Knapp gemeinsam mit den Kindern ein Friedensbäumchen vor dem Widum. Das ist ein sichtbares Symbol der Hoffnung und des gemeinsamen Weges.

Der Pfarrgemeinderat St. Johann lud alle Mitfeiernden zu einem gemütlichen Umtrunk ein. Besonders beliebt waren natürlich die frisch gebackenen Ahrntaler Krapfen und weitere regionale Köstlichkeiten. Erwähnenswert ist darüber hinaus, dass Monika Wasserer 90 Friedenssteine bemalt und

zur Verfügung gestellt hat. Stefan Kirchler hat ebenfalls von Anfang an tatkräftig mitgeholfen und Kristl Nöckler verschönerte die Stationen mit ihrem Blumenschmuck. Neben Maria Pescolderung standen auch ihre Freundin Margareth Gartner immer zur

Verfügung, wenn eine helfende Hand gebraucht wurde. Elisabeth Plankensteiner hat hingegen den Flyer gestaltet und Radio „Grüne Welle“ sowie Martin Pezzei ebenfalls einen wertvollen Beitrag geleistet. // Christian Steger/rewe

WICHTIGER HINWEIS

Der Besinnungsweg bzw. Friedensweg zum Herzen Jesu befindet sich an der Schattenseite von St. Johann. Ausgangspunkt ist die alte Festhalle etwas oberhalb des Dorfes – ein idealer Ort für stille Momente, persönliche Einkehr und gemeinsames Unterwegssein. Der Weg ist leicht zu bewältigen und ist wunderschön angelegt. // cs

Fleißige Hände auf der Burg

„Bei uns hier auf der Burg, da gibt es viel zu sehn!“, sangen 80 Kinder der musikalischen Früherziehung am 16. April 2026 zur Eröffnung ihres Konzerts im Ragenhaus. Diese Liedzeile war zugleich Programm: Dem zahlreich erschienenen Publikum eröffnete sich eine liebevoll ausgestaltete höfische Welt.

Die Dirigentin und Leiterin der Musikalischen Früherziehung, Lissi Elzenbaumer, studierte mit den beiden Gruppen der Musikschule sowie jenen der Kindergärten Aufhofen, Percha, Reischach und St. Georgen im Laufe des Schuljahres verschiedene Lieder und Tänze ein. Eine beeindruckende Leistung – zumal die jungen Sängerinnen und Sänger erst fünf bis sechs Jahre alt sind. Doch nicht nur ihre gesangliche Darbietung ließ das Publikum staunen: Ein wahrhaft prächtig gestaltetes Bühnenbild (Gernot Nagelschmied) sowie detailreiche Requisiten – darunter Spinnräder, ein effektvoll rauchender Schmiedekübel und ein hölzerner Wagen mit Garben – erweckten das mittelalterliche Ambiente zum Leben. Auch die Kostüme trugen dazu bei: Die Kinder überzeugten als Spinnerinnen, Weber, Schneiderinnen, Schmiede, Küken mit ihren Bäuerinnen und Wagner auf ganzer Linie. Charmant und eloquent führte Agnes Öttl als Gräfin von Funkelstein durch das vielseitige Programm. Musikalisch begleitet wurde die Kinderschar von Rahel Tabea Dejaco (Blockflöte), Lena

Dorigo (Violine), Maria Gatterer (Harfe) und Thomas Juraj Kofler (Percussion). Einen besonderen Höhepunkt bildete der Auftritt von

Volker Klotz am Dudelsack – ein hierzulande selten zu hörendes Instrument mit unverwechselbar durchdringendem Klang.

Die Wagner waren einmal mehr fleißig und zeigten sich von ihrer besten Seite. Barbara Sitzmann
Spinner und Spinnerinnen bei der Arbeit. Barbara Sitzmann
Die Musikerinnen beim Burgkonzert im Ragenhaus. Barbara Sitzmann

Das Konzert war ein voller Erfolg. Ein noch größerer jedoch zeigt sich in den nachhaltigen Früchten der engagierten Arbeit der Lehrpersonen der Musikalischen Früherziehung: Jahr für Jahr eröffnen sie unzähligen Kindern den Zugang zur Welt der Musik. Viele von ihnen entwickeln dabei eine bleibende Begeisterung und wachsen zu aktiven Musikerinnen und Musikern heran, die das kulturelle Leben bereichern.

Den Abschluss des Konzerts bildete ein fröhliches Hoffest mit den Liedzeilen „Meine Hand, die reich’ ich dir, und gemeinsam singen wir!“ – ein treffendes Sinnbild dafür, was Musik vermag: Menschen zu verbinden. // le

FinanzFlash

Anleger haben mit geopolitischen Krisen zu leben

Die Geopolitik bringt Risiken und Chancen für Kapitalmarktanleger.

Seit Beginn dieses Jahrzehnts sind die Finanzmärkte krisenanfälliger geworden, die Markteinbrüche konnten aber relativ zügig überwunden werden. Auslöser waren neben Corona die Störung von Handelsbeziehungen oder Rohstoffpreisanstiege im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen. Heute decken viele Länder ihren Energiebedarf durch Importe, sodass Konflikte in wichtigen Förderregionen die Öl- und Gaspreise steigen lassen. Der Krieg in der Ukraine beispielsweise löste 2022 durch die Sanktionen gegen Russland eine Energiekrise aus, die zu einem Inflations-

schub führte. Die Eindämmung des Preisauftriebs erforderte eine starke Anhebung der Leitzinsen mit entsprechenden Kursverlusten an den Anleihenmärkten. Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran im laufenden Jahr hat der Gefahr einer anhaltenden Energieverknappung erneut Aktualität verliehen. Ein weiterer geopolitischer Störenfried ist der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und anderen großen Volkswirtschaften, insbesondere China. Unsicherheit, Zollerhöhungen und andere Einschränkungen beeinträchtigen Unter-

nehmen mit starker Einbindung in den internationalen Handel. Aufgrund der globalen Vernetzung der modernen Welt haben professionelle Vermögensverwalter*innen ein waches Auge auf geopolitische Risiken. Sie begrenzen die Auswirkungen von Kapitalmarkteinbrüchen, zugleich bringen geopolitische Wendungen immer wieder neue Investitionsmöglichkeiten, die das professionelle Vermögensmanagement im Sinne der Anleger*innen zu nutzen weiß.

Manfred Seeber Berater Private Banking

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Zwei Weber mit prächtigen Stoffen waren zu sehen. Barbara Sitzmann
Harte Arbeit im Takt: Die Schmiede bei der Arbeit.
Barbara Sitzmann

Musik und Kabarett

Mit einem außergewöhnlichen Konzertabend, bestritten vom Trio TAKU rund um die gebürtige Brunecker Jazzsängerin Marion Feichter, und einem kurzweiligen Kabarettabend mit der deutschen Kabarettistin und Schauspielerin Christine Eixenberger, beendet das Stadttheater Bruneck an zwei darauffolgenden Tagen Ende Mai 2026 die aktuelle (Theater)Saison und verabschiedet sich in die Sommerpause.

29.MAI - KONZERT MIT „TAKU“

Das Trio TAKU ist ein neues, genreübergreifendes Musikprojekt aus Südtirol und Tirol, bestehend aus Marion Feichter, Daniel Moser und Daniel Hofstätter, und balanciert zwischen Art-Pop, Minimal Music, Jazz und improvisierter Elektronik. Bassklarinette, Tasteninstrumente und Stimme – eine besondere Besetzung, die mit kunstvoller Klangbearbeitung und elektronischen Elementen ebenso opulente Klanglandschaften schafft, wie auch mit klaren Linien, Leichtigkeit und klanglicher Transparenz Kreativität und Spielfreude ausstrahlt.

Zur Besetzung: Marion Feichter studierte Jazz-Gesang an der MUK Wien und erhielt ihren Master „Educating Artist (Gesang) –Popular Music“ an der Popakademie BadenWürttemberg. Seit 2023 ist sie Professorin für Jazz-Gesang am Tiroler Landeskonservatorium und unterrichtet auch am Mozarteum Innsbruck Jazz/Pop-Gesang. Sie arbeitet sowohl als Livekünstlerin als auch als Studiosängerin und -cellistin für verschiedene Künstlerinnen und Künstler und komponiert auch Theatermusik.

Daniel Moser (Bassklarinette, Saxofon, Flöten) ist Jazzsaxophonist und bekennender Autodidakt. Er erschließt seit nunmehr zwei Jahrzehnten musikalische Pfade zwischen alter Volksmusik und Post-Jazz. Er hegt eine Affinität für traditionelle europäische Tanzmusikstile und deren improvisatorische Spielarten. Gleichzeitig gilt er als experimentierfreudiger Freigeist ohne Scheuklappen

und Hang zum Risiko. Mit so unterschiedlichen Bands wie Tanzhausgeiger Woody Black 4 oder Sketchbook Quartett gastierte er bei Folk- und Jazzfestivals in über 30 Ländern weltweit.

Der Tiroler Pianist und Komponist Daniel Hofstätter ist als vielseitiger Musiker in den Bereichen Jazz, Pop und Improvisierter Musik tätig. Nach seiner Ausbildung am Tiroler Landeskonservatorium und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, spezialisierte er sich auf das Zusammenspiel von Tasteninstrumenten und elektronischer Klangbearbeitung. Sein künstlerischer Fokus liegt auf der Verbindung von strukturierten Kompositionen mit improvisatorischen Elementen und modernem Sounddesign. Neben seiner Tätigkeit als gefragter Sideman in verschiedenen Ensembles und Theaterproduktionen, tritt er vor allem durch seine genreübergreifende Zusammenarbeit mit Künstlerinnen wie Marion Feichter hervor.

30. MAI 26 – KABARETT

„VOLLE KONTROLLE“

In ihrem neuen Solo-Programm erzählt Christine Eixenberger, wie es ist, nicht mehr solo zu sein. Die Beziehung ist stabil, der Wohnungsmangel auch, also zieht der Lebensgefährte bei ihr ein. Aus „Ich und Du“ wird ein „Wir“ – mit allen Konsequenzen. Aber auch das hat Chrissy voll unter Kontrolle. Na ja, fast. Mit unermüdlicher Tatkraft und Enthusiasmus trotzt sie nicht nur den kleinen Krisen in ihrem frischgebackenen Duo-Haus-

halt, sondern auch den großen dieser Welt, denn sie weiß: Das Große spiegelt sich im Kleinen. Und umgekehrt. Als philosophisch veranlagter Spross der Generation Y stellt sie sich stets die Frage nach dem „Warum“: Warum ist eine Schwarze Null wichtiger als ein funktionierendes Bildungssystem? Warum schaffen es ausgerechnet die Österreicher und die Schweizer trotz topografischer Hindernisse ein funktionierendes Schienennetz zu betreiben? Und warum, verdammt noch mal, liegt am Esstisch noch ein Krümel vom Frühstück, obwohl es schon Nachmittag ist? In ihrem fünften Bühnenprogramm „Volle Kontrolle“ stellt sich die scharfzüngige Kabarettistin mit viel Humor in turbulenten Zeiten den Herausforderungen der fortgeschrittenen Paarwerdung - tiefgründig, kurzweilig und sehr, sehr lustig. Beginn beider Veranstaltungen ist um 20.00 Uhr. Für Informationen und Tickets: www. stadttheater.eu. // jst

Gregor Wiebe transparent

MUSIKKAPELLE PRAGS

EIN GELUNGENES

MUTTERTAGSKONZERT

Am 9. Mai 2026 veranstaltete die Musikkapelle Prags ihr traditionelles Muttertagskonzert. Zahlreiche Besucher füllten den Saal bis auf den letzten Platz und erlebten einen abwechslungsreichen Konzertabend. Das musikalische Programm umfasste verschiedene Werke, darunter „Schloss Enn Marsch“ und „Schmelzende Riesen“ von Armin Kofler, die „Greek Folk Song Suite“ von Franco Cesarini sowie „Lord Tullamore“ von Carl Wittrock und „Montañas del Fuego“ von Markus Götz. Besonderes Interesse galt auch den

Konzertstücken „Die Sage der Quelle“ von Stefan Unterberger und „Perspektiven“ von Tobias Psaier, mit denen die Kapelle bereits beim Wertungsspiel in Toblach erfolgreich teilgenommen hatte. Durch das Programm führte Sophia Oberjakober mit Informationen zu den einzelnen Musikstücken. Außerdem wurde Leonie Schwingshackl als neue Marketenderin vorgestellt. Im Rahmen des Konzertabends ehrte die Musikkapelle mehrere Mitglieder für ihre langjährige Tätigkeit. Waltraud Lanz wurde für 15 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, Markus

Preindl für 25 Jahre und Stefan Oberjakober für 40 Jahre Mitgliedschaft und Engagement. Zum Abschluss des Abends lud die Musikkapelle zu einem Buffet ein. Alle anwesenden Mütter erhielten zudem anlässlich des Muttertags eine Blume mit selbstgebastelter Dekoration. // em

„LANGIS.KLONG“ IN TOBLACH

LOKALE MUSIK

VOM FEINSTEN

Folk-Sounds mit Noukanome in Aktion.

Am 6. Juni 2026 wird der Park des Kulturzentrums Toblach erneut zur Bühne für das Langis.Klong-Open-Air. Das beliebte Festival findet bereits zum 14. Mal statt und bringt lokale Musik, Kunst und gute Stimmung nach Toblach. Ab 17 Uhr sorgen verschiedene Bands und DJs für ein abwechslungsreiches Programm. Das Akustikduo Samt eröffnet den Abend mit Pop- und Jazzklängen. Danach bringen Noukanome und I Piccioni mit viel Energie und Folk-Sounds Stimmung in den Park. Später lädt die Silent Disco mit drei DJs zum Tanzen ein. Auch Kunst und Kulinarik kommen nicht zu kurz. Gemeinsam mit der Künstlerin Carmen Maria Alber entsteht live ein Kunstwerk, an dem Besucher mitwirken können. Für Essen und Getränke sorgen das Alma-Café und ein Foodtruck. Das Festival bringt Künstler und Publikum zusammen und macht die lokale Musikszene erlebbar. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es auf kulturzentrum-toblach.eu. // mm

Drunto & Dribo
Dave P
DJ Martin Toller
Carmen Maria Alber
Die Geehrten

Mit den „Echoes“ in den Abschluss

Im Rahmen einer Abschlussausstellung haben die Klassen 5aK und 5bK des Kunstgymnasiums Bruneck unlängst ihre Arbeiten der vergangenen fünf Jahre präsentiert. Bei der entsprechenden Vernissage zeigten sich die Schülerinnen und Schüler in feierlicher Abendgarderobe, sichtlich stolz auf ihre Werke, was der ganzen Veranstaltung zusätzlich einen Hauch von Glanz verlieh. Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung luden die Maturantinnen und Maturanten noch zu Speis und Trank und als Ausklang auch zu Musik im Kapuzinergarten ein. Zahlreiche Gäste, Eltern und Verwandte, Freundinnen und Freunde, Lehrpersonen, Ehrengäste und Interessierte fanden sich dementsprechend in der Aula des SOWI ein, bewunderten die Werke in den Räumlichkeiten der Schule und feierten mit den Schülerinnen und Schülern fünf Jahre kreativen Schaffens.

Fünf Jahre intensive künstlerische Auseinandersetzung, des Suchens, Verwerfens und Neuentdeckens fanden ihren Widerhall in der Abschlussausstellung „Echoes“. Die Schülerinnen und Schüler des Kunstgym-

nasiums ließen bei dieser Gelegenheit die Zeit nochmal Revue passieren und schauten zurück auf intensive Phasen produktiver Auseinandersetzung und kreativer Entfaltung. Eine willkommene Form des Sichtbar-

machens, denn während ihre Kolleginnen und Kollegen etwa mit den beliebten jährlichen Musicals der Schule eine entsprechende Bühne bekommen, ist die bildende Kunst von Seiten der Schülerinnen und Schüler dem Publikum oftmals nicht oder nur wenig zugänglich. Umso wertvoller diese Ausstellung, bei der auch viele mittlerweile vergessene Werke der jungen Kreativen aus der Versenkung geholt wurden.

ZUR AUSSTELLUNG

Die Ausstellung zeigte dementsprechend eine Auswahl der liebsten, besten aber auch abenteuerlichsten Arbeiten – Werke, welche die persönliche Entwicklung und den individuellen Ausdruck der Schülerinnen und Schüler sichtbar machten. In Form von Malereien, Plastiken, Installationen, Zeichnungen und intermedialen Formaten verdichten sich Erfahrungen einer prägenden Schulzeit zu vielstimmigen Resonanzen. „Echoes“ steht dabei sinnbildlich für das Nachklingen von Inspiration und Schaffenskraft, für die Spuren ihrer Wege. Die Ausstellung verstand sich als ein Moment des Innehaltens, jedoch zugleich auch als Aufbruch und sollte einen Dialog zwischen Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem führen. Bei der Vernissage unterstrich Brunecks Bürgermeister, Bruno Wolf, dann auch ganz allgemein die Bedeutung von Kunst für Bruneck, diese sei ein wichtiger Bestandteil der Stadt, und beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrer Leidenschaft für

die Kunst und wünschte allen noch ein gutes Gelingen bei der bevorstehenden Matura. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich ihrerseits bei der Schule für die Unter-

stützung, nicht zuletzt bei ihren Lehrpersonen im Fach Kunst. Im Laufe der zweiwöchigen Ausstellungsdauer besuchten dann auch viele externe Besucherinnen und Be-

sucher die Ausstellung. Eine durchwegs gelungene und ganz besondere Art von den Kunstschülerinnen und -schülern, sich von ihrer Oberschulzeit zu verabschieden! // jst

Produktion & Ausstellung: Zwischenwasser - Enneberg Planung & Beratung: Bruneck - St. Lorenzen Tel. 0474 501 178 · gaderform.com

KÄNGURU DER MATHEMATIK

Rekordbeteiligung und große Erfolge

Mathematik kann begeistern – besonders dann, wenn Neugier, Ehrgeiz und Freude am Knobeln zusammenkommen. Genau das erlebten die 237 Schülerinnen und Schüler des Grundschulsprengels Bruneck, die in diesem Jahr am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilnahmen. Die Rekordbeteiligung zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Wettbewerb mittlerweile an den Schulen einnimmt und mit welcher Begeisterung Kinder, Lehrpersonen und Eltern dabei sind.

Das „Känguru der Mathematik“ ist ein internationaler Multiple Choice Wettbewerb, der seit vielen Jahren junge Menschen dazu motiviert, logisch zu denken und kreative Lösungswege zu finden. Noch nie zuvor hatten sich so viele Kinder aus dem Sprengel Bruneck angemeldet. Die intensive Vorbereitung in den Schulen mit Mathewerkstätten, Mathe Adventskalendern und der engagierten Unterstützung der Lehrpersonen machte sich bezahlt. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erzielten hervorragende Ergebnisse, einige zählen sogar zu den besten ihres Jahrgangs auf Landesebene. Entsprechend groß war die Freude über diese besonderen Erfolge. Die feierliche Preisverteilung wurde musikalisch von der Schulband der Grundschule Bruneck unter der Leitung von Andreas Pramstraller umrahmt. Lehrpersonen sowie Mitschülerinnen und Mitschüler füllten die Aula, als Urkunden und Preise von der Firma Loacker überreicht wurden. Besonders bewegend war der Moment, als die besten

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sprengels aufgerufen wurden und die strahlenden Gesichter der Kinder den Stolz über ihre Leistungen widerspiegelten. Schuldirektor Oswald Lanz würdigte in seiner Ansprache vor allem das große Engagement, die Ausdauer und den Gemeinschaftssinn, die wäh-

rend der Vorbereitung und des Wettbewerbs sichtbar geworden seien.

GROSSZÜGIGE SPENDE

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die großzügige Spende des Unternehmens Intercable, vertreten durch David

Schuldirektor Oswald Lanz rewe David Mutschlechner (Intercable) rewe

Mutschlechner. Für jede der 237 Teilnehmerinnen und Teilnehmer spendete das Unternehmen zehn Euro, insgesamt also 2.370 Euro. Durch zusätzliche private Unterstützung wurde der Betrag auf 3.000 Euro aufgerundet. Die Spendensumme kommt der Hilfsorganisation „Südtirol für Burundi“ zugute. Damit verband die Veranstaltung auf eindrucksvolle Weise schulische Leistung mit sozialem Engagement. Das Motto „Mit Köpfchen Gutes tun“ fand dabei großen Anklang.

Auch Landesrat Philipp Achammer nahm an der Feier teil und richtete Grußworte im Namen der Hilfsorganisation an alle Anwesenden. In seiner Ansprache betonte er die große Bedeutung mathematischer Bildung für die Zukunft junger Menschen und lobte zugleich das soziale Engagement der Schule und des Sponsors. Junge Talente zu fördern und gleichzeitig Verantwortung über die eigenen Grenzen hinaus zu übernehmen, sei heute wichtiger denn je. Mit der Spendensumme können konkrete Projekte unterstützt und der Bau einer Schule mitfinanziert werden. So entsteht eine wertvolle Verbindung zwischen Bildungsförderung vor Ort und Bildungsprojekten in Burundi. Frau Evi Seeber, Koordinatorin für Begabungsförderung im Sprengel Bruneck, zog eine äußerst positive Bilanz. Wettbewerbe wie das „Känguru der Mathematik“ seien weit mehr als reine Leistungstests. Sie stärkten das Selbstvertrauen der Kinder, förderten logisches Denken und schafften gemeinsame Erfolgserlebnisse. Viele Lehrpersonen berichteten zudem, dass gerade auch Kinder, die Mathematik bisher eher skeptisch gegenüberstanden, durch den spielerischen Wettbewerb neue Motivation und Freude am Fach entdeckt hätten. Eltern zeigten sich dankbar für die engagierte pädagogische Arbeit und die Möglichkeit, ihre Kinder in einem internationalen Wettbewerb erleben zu dürfen.

VOLLER ERFOLG

Am Ende bleibt festzuhalten: Das „Känguru der Mathematik“ im Sprengel Bruneck war ein voller Erfolg. 237 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, herausragende Ergebnisse auf Landesebene, eine stimmungsvolle Preisverteilung, die großzügige Unterstützung durch Intercable so -

wie die Anwesenheit von Landesrat Philipp Achammer machten die Veranstaltung zu einem besonderen Ereignis. Die Organisatoren hoffen nun, dass diese positive Dynamik auch in den kommenden Jahren anhält und noch mehr Kinder für die faszinierende Welt der Mathematik begeistert werden können. // es

Gekonnt: Die Schulkapelle spielte unter der Regie von Andreas Pramstraller wieder toll auf. rewe

Landesminister Philipp Achammer rewe Organisatorin Evi Seeber rewe
Die besten Mathematiker der verschiedenen Schulen und Klassen beim gemeinsamen PZ-Gruppenfoto in der Aula der Bachlechner-Grundschule. rewe

Das Projekt wurde begleitet von der

DIE

STIMMEN

AUS DER PRAXIS (TEIL 2)

Zwischen Handarbeit und Hightech, zwischen Tradition und neuen Herausforderungen: Weitere Interviews der 3A und 3B zeigen, wie stark sich Landwirtschaft und Ausbildung verändert haben. Die Interviews zeigen ein vielschichtiges Bild. Für viele war die Zeit in Dietenheim prägend und lehrreich, andere sehen sie etwas kritischer. Deutlich wird jedoch in allen Gesprächen: Die Landwirtschaft hat sich stark verändert: Von der Handarbeit hin zur modernen, technisch geprägten Arbeitswelt. Gleichzeitig bleibt die Ausbildung aber ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Höfe.

LERNEN IN DER PRAXIS

STECKBRIEF

Name: Enrico Nagler

Alter: 77 Jahre

Wohnort: Abtei/Gadertal

Hofname: Runch-Hof

Einen anderen Zugang zur Landwirtschaft schildert Enrico Nagler aus dem Gadertal. Er hat die Fachschule nicht besucht, sondern sich sein Wissen im Alltag angeeignet.

AUSBILDUNG BLEIBT ENTSCHEIDEND

STECKBRIEF

Name: Josef Winkler

Alter: 82 Jahre

Wohnort: Aufhofen

Hofname: Haidacher

Josef Winkler sieht in der fachlichen Ausbildung einen entscheidenden Faktor für die Zukunft der Landwirtschaft. Besonders Fächer wie Tierzucht, Maschinenkunde und Forstwirtschaft hätten ihm im Alltag geholfen.

„Ich hoffe, dass ihr Jungen genau so weitermacht wie wir.“ „Fachliche Ausbildung ist heute unerlässlich.“

„Früher haben wir fast alles von Hand gemacht“, erzählt er. Maschinen gab es kaum, gearbeitet wurde vielfach mit Pferden. Erst mit der Zeit kamen Traktoren und Geräte dazu, die die Arbeit erleichterten. Sein Wissen habe er sich durch Beobachten und durch den Austausch mit anderen Bauern angeeignet. „Ich habe immer nachgefragt, und es ist gut gegangen“, sagt er. Seine Botschaft an die junge Generation: „Ich hoffe, dass ihr genauso weitermacht.“

// Interview: Paul Nagler, Sophie Weissteiner, Tom Villscheider

„Man ist nie ausgelernt“, sagt er. Für ihn wäre es selbstverständlich, die Schule nochmals zu besuchen. Gerade heute sei es wichtig, auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Das Heimleben beschreibt er als streng, aber gut organisiert. Neben Unterricht und Studium gab es auch Angebote wie Musik und Gesang. Rückblickend bezeichnet er die Schulzeit als kurzen, aber wichtigen Lebensabschnitt.

// Interview: Valentin Untergasser

100 JAHRE FACHSCHULE IN DIETENHEIM
Klasse 3A LW: Rebecca Baur, Daniel Brunner, Hannah Eppacher, Maximilian Jaeger, Peter Kerschbaumer, Ludwig Klammer, Nadia Lamprecht, Paul Nagler, Aron Stolzlechner, Hannes Strobl, Tom Villscheider, Sophie Weissteiner. Klasse 3B LW: Laura Aichner, Andreas Ausserhofer, Leo Burgmann, Andreas Gatterer, Christa Harrasser, Rafael Lambacher, Natalie Mair, Marie Oberhollenzer, Julian Rainer, Valentin Untergasser, Hanna Untersteiner, Maja Wierer, Pius Winkler.
Fachlehrerin Melanie Grünfelder (mitte) im Bild mit Reinhard Weger.

FRAUEN UND WANDEL IN DER LANDWIRTSCHAFT

STECKBRIEF

Name: Michaela Stolzlechner

Alter: 56 Jahre

Wohnort: Niederrasen

Hofname: Moarhof

Michaela Stolzlechner vom Moarhof in Niederrasen beschreibt die Veränderungen aus Sicht einer Bäuerin. Während die Schule früher eine reine Bubenschule war, habe sich das heute stark verändert. „Dass jetzt auch viele Mädchen dabei sind, ist ein großer Pluspunkt“, sagt sie.

„Man müsste als Landwirt mehr Freiheit auf dem Hof haben.“

Gleichzeitig sieht sie die Entwicklung der Landwirtschaft kritisch.

IN ST. JOHANN

Der Ahrntaler Männerchor lädt am Samstag, den 30. Mai 2026, um 20:00 Uhr zum traditionellen Frühjahrskonzert in die Aula der Mittelschule St. Johann ein. Unter der Leitung des gebürtigen Brasilianers Artur Soares präsentieren die 20 aktiven Sänger ein anspruchsvolles Programm aus romantischen Werken und traditionellen Volksliedern in deutscher Sprache.

Chorleiter Artur Soares, der als Mitglied im MGV Bruneck und als Leiter des Kirchenchores Luttach aktiv ist, hat mit dem Männerchor eine ganz besondere musikalische Reise erarbeitet. Das Programm beschreibt einen perfekten Tag in den Bergen: Klanglich werden dabei der frühe Morgen und der Beginn einer Wanderung entlang eines idyllischen Sees dargestellt. Der musikalische Weg wird im Verlauf des Abends zunehmend steiler, bis die Sänger schließlich den Berggipfel samt Gipfelkreuz erreichen. Den stimmungsvollen Höhepunkt findet die Reise bei einer zünftigen Einkehr in der Hütte, bevor der ereignisreiche Tag nach Erleben einer kuriosen Geschichte harmonisch ausklingt. Als Sprecher wird Thomas Mittermair den Abend begleiten und die Besucher mit passenden Worten durch die einzelnen Etappen dieser alpinen Klangwelt führen. Für besondere musikalische Vielfalt und Abwechslung sorgt zudem ein Gastauftritt: Der Männerchor wird an diesem Abend von der Formation „Ati’amo’Musig“ tatkräftig unterstützt. Der Eintritt zu diesem musikalischen Highlight ist frei, der Chor freut sich jedoch über eine freiwillige Spende zur Unterstützung seiner Vereinstätigkeit. Die Sänger und Musikanten blicken dem Abend voller Vorfreude entgegen und heißen alle Musikbegeisterten herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es unter https://ahrntaler-maennerchor.web.app. // gf

ABSCHLUSSFEIER VON „HOND IN HOND – FREIZEIT MITNONDO“

Gemeinsam Zeit schenken und die Inklusion leben

Begegnung, gemeinsame Erlebnisse und gelebte Inklusion standen am 13. Mai 2026 im Mittelpunkt der Abschlussfeier des Projekts „Hond in Hond – Freizeit mitnondo“ im UFO Bruneck. Schülerinnen und Schüler verschiedener Oberschulen des Pustertals blickten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund, Lehrpersonen, Eltern und der Projektgruppe auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Seit inzwischen elf Jahren fördert das Projekt gemeinschaftliche Freizeitgestaltung und gegenseitige Unterstützung. Im laufenden Schuljahr beteiligten sich sechs Schulen, 38 begleitete Kinder und Jugendliche sowie 87 engagierte Schülerinnen und Schüler. Unterstützung erhielt die Initiative zudem von 19 Sponsorbetrieben. Getragen wird „Hond in Hond“ von einer Planungsgruppe bestehend aus Vertreterin-

nen und Vertretern des Pädagogischen Beratungszentrums, des AEB, verschiedener Oberschulen im Pustertal sowie der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen Begegnungen zu ermöglichen, soziale Verantwortung zu fördern und neue Perspektiven kennenzulernen.

Der Direktor der deutschen Bildungsdirektion, Gustav Tschenett, unterstrich in sei-

nem Grußwort die Bedeutung zwischenmenschlicher Begegnungen. Das Projekt zeige, wie wertvoll gemeinsame Erfahrungen für alle Beteiligten seien und wie sehr beide Seiten davon profitieren. Auch Robert Alexander Steger, der Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal, betonte den Wert des Austauschs, der den eigenen Horizont erweitere und persönliche Bereicherung mit sich bringe.

Gruppenfoto von der Abschlussfeier.

EIN WICHTIGES

PROJEKT

Schnappschüsse von den verschiedenen Treffen.

Stellvertretend für die Schulführungskräfte der beteiligten Schulen (Oberschulzentrum Sand in Taufers, Oberschulzentrum Stern, SOWIGYM Bruneck, Sprachen- und Realgymnasium Bruneck, TFO Bruneck und WFO Bruneck) unterstrich die Direktorin des Sprachen- und Realgymnasiums Bruneck, Martina Stifter, die gesellschaftliche Relevanz des Projekts. Sie sprach auch über die gesellschaftliche Bedeutung von Inklusion und gegenseitigem Verständnis. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft seien Projekte wie „Hond in Hond“ ein wichtiges Zeichen für respektvolles Miteinander und gelebte Gemeinschaft. Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Erfahrungsberichte der Jugendlichen. Viele beschrieben die gemeinsamen Treffen als prägende Momente, auf die sie sich immer wieder gefreut hätten. Für die musikalische Umrahmung sorgten Matthias, Andreas und Felix mit ihrem Trio „Die lustigen Burschen“. Beim anschließenden Buffet, vorbereitet von der Landeshotelfachschule und dem Sozialzentrum Trayah, klang die Feier in geselliger Atmosphäre aus. Das Projekt „Hond in Hond“ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsame Zeit, Offenheit und gegenseitige Unterstützung für ein inklusives Zusammenleben sind. Es soll deshalb auch im kommenden Schuljahr weitergeführt werden, wie die PZ in Erfahrung bringen konnte. // ph/rewe

Die Projektgruppe
Die drei lustigen Burschen beim Abschluss des Projektes „Hond in Hond“.

STADTBIBLIOTHEK

Das Lesen gezielt fördern

Liesmich Leggimi“ ist die Sommerleseaktion des Amtes für Bibliotheken und Lesen der Deutschen Kulturabteilung und des „Ufficio Educazione permanente, biblioteche e audiovisivi“ der Italienischen Kulturabteilung, die sich zum Ziel setzt, das Lesen zu fördern und Jugendli-

ANNE FREYTAG:

BLAUES WUNDER

Kampa Verlag. 2025, 256 Seiten

chen sowie Erwachsenen ein ausgewähltes Angebot an Lektüre anzubieten. Im Rahmen dieser Leseaktion sollen die Lesenden ein von ihnen ausgewähltes Buch (aus der Liste der 80 Bücher) lesen und einen Kommentar dazu abgeben. Die vorgeschlagenen Bücher wurden vom Amt für Bibliotheken

Wer eine Lektüre sucht, die man im Urlaub einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, kommt an „Blaues Wunder“ nicht vorbei. Anne Freytag nimmt uns in ihrem Roman mit auf Reisen in einer Luxusjacht. Der Chef lädt ein, aber zu welchem Preis? Sie blickt hinter die Fassaden von drei Ehepaaren, die in ihren traditionellen Lebensentwürfen gefangen sind. Und dann ist da noch dieser eine Sohn, der nicht nur die Gruppendynamik ordentlich aufmischt, sondern auch für die nötige Prise Erotik sorgt. Was wie ein perfekter Urlaub beginnt, entwickelt sich schnell zu einer emotionalen Achterbahn-

Verkostungen, regionale Köstlichkeiten und Live-Musik – entdecke die Vielfalt der Eisacktaler Weißweine in Klausen. FR 05.06 17:00 - 24:00 www.klausen.it

und Lesen sowie vom „Ufficio Educazione permanente, biblioteche e audiovisivi“ in Zusammenarbeit mit (Schul-)Bibliothekarinnen des ganzen Landes ausgewählt. Alle Titel können in der Stadtbibliothek Bruneck ausgeliehen werden. //

fahrt. Freytags Schreibstil ist so nahbar, dass man sich fast wie ein Teil dieser Clique fühlt. Man lacht, liebt und leidet hautnah mit. Ein absolut perfekter Mix aus sommerlicher Leichtigkeit und tiefgreifender Melancholie. Es geht um patriarchalische Strukturen, Homosexualität, Drogen, Betrug und ein bisschen auch um Mord. Die perfekte Sommerlektüre mit Tiefgang.

(Empfohlen von einer kritischen Leserin)

MATT COYNE:

FRANK & RED

HarperCollins 2025, 460 Seiten

Frank hat sein Grundstück seit Jahren nicht mehr verlassen. Seit dem Tod seiner geliebten Frau Marcie reicht seine Welt nur noch bis zum Gartentor. Diese Zurückgezogenheit wird jäh unterbrochen, als eines Tages der sechsjährige Red und seine Mutter im Nachbarhaus einziehen. Ab diesem Zeitpunkt hört man nur mehr das Quietschen des Trampolins oder das fröhliche Geplapper des Jungen, der sich mit Frank über den Gartenzaun unterhält – unbeeindruckt von dessen Griesgrämigkeit. Zunächst mächtig genervt davon merkt Frank doch mit der Zeit, dass sich wieder etwas verändert in seinem Leben und dass der Junge gar nicht so unbeschwert ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Gemeinsam müssen sie sich eine Strategie überlegen, wie man sich den Widrigkeiten des Lebens stellen kann. Amüsant und unterhaltsam geschrieben, eine spannende Geschichte über eine ungewöhnliche Begegnung, mit vielen Mitfiebergelegenheiten!

(Empfohlen von Silvia Griessmair)

NUSSAIBAH YOUNIS:

FUNDAMENTALÖS

Unionsverlag 2026, 375 Seiten

Nadia unterrichtet Kriminologie an einer Hochschule in London. Sie geht im Auftrag der Vereinten Nationen nach Bagdad. Sie soll dort ein Programm leiten, in dem ehemalige IS-Frauen de-radika-

lisiert werden, um wieder in ihre Heimatländer zurückkehren zu können. Im Camp lernt sie die junge Sara kennen, die mit 15 Jahren zum IS in den Irak kam. In vielen Sachen ähneln sich die Lebensgeschichten der beiden Frauen. Sara hat ein kleines Kind, das sie bei ihren Schwiegereltern zurücklassen musste, und Nadia setzt nun alles daran, dass Sara ihr Kind wieder bekommt und nach England mitnehmen darf. Mich hat der Titel neugierig gemacht, und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Roman ist eine Mischung aus PolitSatire und rasantem Road-Movie und vereint dabei unterschiedlichste Themen wie Glauben und Familie, Geschlechterrollen und Identität. Nebenbei gibt es beim Lesen interessante Einblicke in internationale Hilfsprogramme: eine paradoxe Bürokratie und andere Absurditäten wie Korruption, Sex und Alkohol (diese stehen für das angedeutete skandalös im Titel) wechseln einander ab. Die Autorin erzählt heftige Geschichten mit bitterbösem Humor: beim Lesen der absurd-traumatischen Szenen ist mir zwischenzeitlich dann auch das Lachen vergangen…Nussaibah Younis ist Friedensforscherin und als Spezialistin für den Irak auch für Regierungen beratend tätig. Ihr Vater stammt aus dem Irak und ihre Mutter aus Pakistan. Dieser biographische Hintergrund gibt dem Roman eine zusätzliche interessante Note.

ILDIKÓ

VON KÜRTHY: ALT GENUG

Ullstein 2026, 272 Seiten

Ich wollte unbedingt wissen, was auf der Damentoilette bei einer Hochzeit so geschnattert wird. Dazu musste ich bis Seite 230 lesen. Wenn Denis Scheck mich nicht so neugierig gemacht hätte mit seinem Verriss, ich hätte nicht bis dahin durchgehalten. Und es war es schlussendlich nicht wirklich wert. Die Damentoilette war zwar da, die Szene dauert aber keine halbe Seite und weit und breit ist keine Hochzeit. Erkenntnis: Literaturkritiker Scheck scheint entweder nicht sorgfältig oder aber gar nicht gelesen zu haben.

Ildikó von Kürthy schwimmt mit „Alt genug“ auf der Welle der Autorinnen mit, die aktuell übers Älterwerden schreiben. Ich würde das Prädikat „amüsant“ vergeben. Der Text ist eine gelungene Mischung aus Privatem und guten Ratschlägen. Als ebenfalls „BestAgerin“, die ich bin, hatte ich den ein oder anderen Aha-Effekt. Kann man, muss man nicht lesen. Denis Schecks negative Kritik hat dem Buch bestimmt ein paar zusätzliche Verkäufe beschert.

(Empfohlen von Michaela Grüner)

(Empfohlen von Barbara Irsara)

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 5: Vor der Behandlung, links

Abb. 4: Nach der Behandlung, rechts

Abb. 6: Nach der Behandlung, links

Kieferorthopädie:

Diagnose:

• Kl II Verzahnung

• Mittellinienabweichung

• Seitlich offener Biss

• Lücken im Ober- und Unterkieferzahnbogen

Dieser Patient wurde mit einer fixen Multibracket-Apparatur behandelt. Die Behandlungsdauer betrug 20 Monate. Die Fotos nach der Behandlung zeigen den Patienten 1 Jahr nach dem Ende der Therapie.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde

Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit

Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

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Erich Wurmböck aus Innichen

Kuhschellen am Eggespitz

Heidi Aschbacher

Abenddämmerung

Rosmarie Mitterrutzner aus Innichen

Mein schönstes

Neuschnee und Nebel am Kreuzkofel und blühende Wiesen im Tal

Paul Alton aus Wengen

Windmühle in Wohnung umfunktioniert. Alkmaar Holland/Niederlande

Toni Willeit aus Ehrenburg

Liebe Leserinnen und Leser,

schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder – wir zeigen sie dem Pustertal!

Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

Für Familien und Bildung im Pustertal

Die Familien im Pustertal sowie die Bildungsangebote in den Dörfern stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit des Vereins Bildungsweg Pustertal (BIWEP). Im Rahmen der Vollversammlung wurde auf die zahlreichen Aktionen und Initiativen des vergangenen Jahres zurückgeblickt.

Der Vorsitzende Heiner NicolussiLeck konnte einige Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsausschüssen, Gemeinden, Institutionen und Vereinen zur Vollversammlung begrüßen. Die Geschäftsführerin Irmgard Pörnbacher stellte die Tätigkeiten und Handlungsfelder vor. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Aufgaben von BIWEP sind, wie stark die verschiedenen Bereiche ineinander greifen und welche Verantwortung der Verein trägt. Im Mittelpunkt stehen klar die Familien und die Bildung.

ARBEITSGRUPPEN FÜR FAMILIEN

Der Verein arbeitet im Bezirk Pustertal mit Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen in Arbeitsgruppen zusammen. Im vergangenen Jahr waren sechs solcher Gruppen in zehn Gemeinden aktiv. Ausgehend von der zentralen Frage „Was brauchen die Familien in unserer Gemeinde?“ entwickeln die Mitglieder ein passendes Programm. Die gesammelten Angebote werden zweimal jährlich in der Broschüre „Familienwege“ sowie auf www.biwep. it veröffentlicht. So werden zahlreiche Familien erreicht und zur Teilnahme an

Vorträgen, Workshops und weiteren Initiativen eingeladen.

BEZIRKSSERVICE WEITERBILDUNG Als Bezirksservice Weiterbildung übernimmt der Bildungsweg Pustertal unter anderem die Funktion einer steuerlichen und vereinsrechtlichen Servicestelle für die Bildungsausschüsse. Darüber hinaus unterstützt BIWEP die Ausschüsse durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, sei es durch regelmäßige Artikel, Kolumnen und Newsletter zum Thema Bildung, als auch durch Veranstaltungsbewerbung.

DIGITALE PLATTFORMEN

Die digitale Plattform für Kinderund Ferienbetreuung im Pustertal, www.kinderzeit.bz bietet Eltern einen kompakten Überblick über sämtliche Betreuungsangebote im gesamten Pustertal. Für die Nutzer sind die Angebote übersichtlich gebündelt und leicht auffindbar (nach Zielgruppen, Anbietern, Zeiträumen und Gemeinden). Derzeit sind 35 Anbieter auf der Plattform registriert, in allen Gemeinden des Pustertals sind Angebote vorhanden. Ausgebaut wird die digitale Plattform der Veranstaltungen www.biwep.it/veranstaltungen. Dadurch können die Veranstalter vor Ort erweiterte Möglichkeiten der Veröffentlichung nutzen.

GELEBTE NACHHALTIGKEIT

BIWEP verfolgt gemeinsam mit den Bildungsausschüssen und Bibliotheken das Ziel, über Initiativen zum Thema Nachhaltigkeit zu informieren, diese zu vernetzen und Menschen zur aktiven Mitgestaltung zu ermutigen. Eine besondere Aufgabe ist es die Repair Cafés zu verbreiten und ein koordiniertes Netzwerk aufzubauen. Ein sichtbares Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit ist die Reihe „Wünsch dir die Welt“, die bezirksweit aufeinander

abgestimmt ist und regelmäßig in der Pustertaler Zeitung sowie auf Social Media veröffentlicht.

DRITTER SEKTOR UND RUNTS

Wirtschaftsberater Dr. Wilhelm Obwexer informierte alle Mitgliedsvereine über den ak-

tuellen Stand der Reform des Dritten Sektors. Mit dieser Reform wurden italienweit einige grundlegende Neuerungen für gemeinnützige Organisationen und Vereine geschaffen. Das gesamte Vereinswesen und Ehrenamt soll durch steuerliche Vorteile aufgewertet werden. // ip

Von der Idee zur Jubiläumsfeier

Aus einer Idee eines umtriebigen jungen Mannes entstand ein Vorzeigeprojekt, das sich über 40 Jahre hinweg vorbildlich entwickelt hat. Nun wird anlässlich des Jubiläums ein großes Jubiläumsfest samt Gebietstreffen der Musikkapellen des Tauferer- und Ahrntales organisiert.

Für den jungen Hans-Markus Gruber war es immer ein Fest, wenn in seinem Heimatdorf St. Jakob bei Prozessionen oder Kirchtagen die Musikkapelle spielte. Es war immer jene aus dem Nachbarort Steinhaus, denn damals gab es in St. Jakob und St. Peter noch keine Kapelle. Als er mit dem legendären, mittlerweile verstorbenen „Sottla Erich“ in Kontakt kam –dieser hatte Anfang der 80er Jahre die Musikkapelle in Ahornach gegründet -, war der Samen schon gelegt: eine Musikkapelle soll gegründet werden! Auch wenn jener Sottla Erich nicht direkt den Aufbau einer neuen Musikkapelle übernehmen wollte, stand er der Idee wohlwollend zur Seite. Auch Hartmann Winkler, der damalige Pfarrer in St. Jakob, war voller Begeisterung.

Hans Markus tat sich mit einigen Freunden und Gleichgesinnten aus dem Dorf zusammen, um das Projekt Musikkapelle St. Jakob anzugehen. Und es wurden Nägel mit Köpfen gemacht! Dass der Pfarrer einer der größten Unterstützer wurde, soll nicht unerwähnt bleiben.

PZ: Hans-Markus, wie war die Zeit der Gründung?

Hans-Markus Gruber: Es war eine Herausforderung im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir waren mit Obermair (Goschta) Rudl, Marcher (Locha) Helmut, Testor (Flox) Konrad, Steger (Hittl) Hans und Peter, Gasser Hubert und weiteren Freunden mit mir eine aktive Gruppe um das Vorhaben Realität werden zu lassen. Durch Gespräche haben wir im Dorf St. Jakob und auch in St. Peter Männer und Frauen (!) zur Teilnahme animiert, der Pfarrer verkündete nach der Messe die geplante Gründung, und so kam das Projekt ins Rollen. Als erstes suchten wir bei öffentlichen Körperschaften sowie bei der Dorfbevölkerung um finanzielle Unterstützung an, als nächstes musste die musikalische Ausbildung organisiert werden. Wenn man bedenkt, dass kein einziges Mitglied vorher musikalisch tätig war, kann man sich vorstellen, welche Aufgabe die Musiklehrer/innen zu bewältigen hatten. Dann mussten Instrumente besorgt werden, hier kamen viele Musikkapellen zu Hilfe, die ihre nicht verwendeten Instrumente zur Verfügung stellten. Und bald waren wir schon so weit, dass wir unserem Pfarrer zum Jubiläum im Jahr 1987 – ein knappes Jahr nach der Gründung - ein Ständchen spielen konnten. Dies war ein großer Verdienst unserer Musiklehrer Peppe Haller und Gretl Brugger und vor allem unseres ersten Kapellmeisters Eugen Passler. Sie haben viel Geduld bewiesen...

Du warst der erste Obmann des Vereins, welche Herausforderungen stellten sich?

Auch wenn die Finanzierung eine große Aufgabe war, am Geld wäre es nie gescheitert, wir haben tatkräftige Unterstützung durch Land, Gemeinde, Fraktion und Bevölkerung erlebt. Wir erhielten großzügige Geld- und auch Sachspenden. Zum Beispiel wurden uns von Bauern Bäume geschenkt, die wir allerdings selbst fällen mussten. Allen Sicher-

40 JAHRE MUSIKKAPELLE ST. JAKOB/ST. PETER
Die Jubiläumskapelle St. Jakob -St. Peter feiert ihr 40-jähriges Bestehen. MK
Manni Eppacher und Hans-Markus Gruber, der neue und der Obmann der ersten Stunde.

heitsbestimmungen und Vorschriften zum Trotz ist uns dies auch gelungen, allerdings möchte ich nicht mehr an diese halsbrecherische Aktion zurückdenken (lacht). Das erste Probelokal war die aufgelassene PfarrSchule, alt und kalt. Am Vormittag musste der Ofen schon eingeheizt werden, damit am Abend die Probe irgendwie abgehalten werden konnte. Dies tat unserer Begeisterung keinen Abbruch, und als wir später die Räume der ehemaligen Schnitzschule benutzen durften, war wieder ein großer Schritt getan. So ging es mit kleinen Erfolgen aber auch einigen Rückschlägen stetig weiter.

Also kannst du zufrieden auf 40 Jahre zurückblicken…

Aller Anfang war schwer und es gab auch kritische Zeiten, doch ich darf mit Freude sagen: es hat sich gelohnt. Wenn ich neben vielen tollen Frühjahrskonzerten an unseren ersten großen Auftritt im Jahr 1988 bei der Prozession zum Patrozinium mit 27 Musikantinnen und Musikanten denke, den Auftritt im Olympiastadion in München, an das Musical „eine Reise um die Welt“, das Gemeinschaftskonzert mit der MK Steinhaus oder den Großen Österreichischen Zapfenstreich und die letztjährige Markus-Passion, macht sich schon große Zufriedenheit breit. Vor allem das Zusammensein der Musikantinnen und Musikanten der beiden Dörfer und aller Altersstufen und der große Rückhalt in der Bevölkerung bringt viel Positives mit sich. Nur ein Wunsch ist mir verwehrt worden, nämlich dass wir einmal in Rom für den Papst spielen dürfen, aber vielleicht hat die Zukunft eine Überraschung für uns als Kapelle bereit… // Interview: Monika Gruber

Manfred Eppacher, gebürtig aus Mühlen und langjähriger Musikant der Musikkapelle Sand in Taufers ist seit September der neue Verantwortliche an der Spitze. Als Aushilfsmusikant hat er vor über 20 Jahren seine Notenmappe in St. Jakob aufgeschlagen, bis ihn die Liebe in Gestalt von Verena, einer Musikantin der Kapelle endgültig ins Ahrntal geholt hat.

PZ: Manni, du bist der neue Obmann, wie fühlt es sich an?

Manfred Eppacher: Ich bin erst seit September im Amt und die erste Aufgabe war die Organisation des Jubiläumsfestes, das auch das Gebietstreffen des Tauferer- und Ahrntales beinhaltet. Wir feiern mit 13 Kapellen ein zweitägiges Fest mit Aufmarsch, Messe, Fahnenweihe, Gemeinschaftsspiel, Kurzkonzerten, Tanzunterhaltung und einer Lotterie. Durch meinen Beruf als Betriebsleiter der Speikboden Seilbahnen bin ich es gewohnt, organisatorisch tätig zu sein, allerdings stellte dieses Fest eine große Herausforderung dar. Die Gestaltung der Broschüre, Sponsorensuche, den finanziellen Rahmen einhalten, Einteilung der Mitarbeiter und alle rechtlichen Fragen, es gab viel zu tun…

Der Verein trägt jetzt einen Doppelnamen, Musikkapelle St. Jakob/St. Peter, wie kam es dazu?

Diese Diskussion dauert schon länger an und schlussendlich haben wir bei der letzten Vollversammlung die Änderung beschlossen, um auch den von Anfang an mitwirkenden Musikantinnen und Musikanten aus St. Peter gerecht zu werden. Für die Umsetzung fiel eine lange Liste an Aufgaben an: Änderung der Statuten, digitales Aktualisieren, ein neues Logo musste entworfen werden, ein neues Werbebanner, Eintragungen in verschiedenen Registern mussten geändert werden und einiges mehr. Nicht zuletzt

die Anschaffung einer neuen Fahne. Diese wird beim Jubiläumsfest im festlichen Rahmen bei der Messe nach vorgeschriebenem Zeremoniell geweiht.

Welche Ziele verfolgst du mit der Musikkapelle St. Jakob/St. Peter?

Wir haben zur Zeit 65 Mitglieder und mit Daniel Niederegger einen engagierten Kapellmeister. Es gilt Generationen zusammenzuhalten und ein getaktetes Leben – das wir alle führen - in die Musikkapelle zu integrieren. Es braucht sicher neue Konzepte und vielleicht muss auch Alteingesessenes näher betrachtet und überarbeitet werden. Eine Musikkapelle ist ein aufwendiger Verein, deswegen gilt es den Musikantinnen und Musikanten ein Mehrangebot zu präsentieren, das sie auch als Gemeinschaft zusammenhält. Eins ist sicher: es gibt viel zu tun! // Interview: Monika Gruber

INFORMATIONEN

Gebietstreffen der Musikkapellen aus dem Tauferer- und Ahrntal mit Gemeinschaftsspiel

Anlässlich der 40-Jahr-Feier der Musikkapelle St. Jakob/St. Peter Ort: Sportzone St. Jakob Datum: Samstag, 30.05. und Sonntag 31.05.2026 //

Ein Foto mit Symbolcharakter: Im Bild eine Aufnahme der ersten Ausrückung in Reih und Glied.

OBERWIELENBACH

EIN BESONDERES LAUFFEST

Bei der 29. Auflage des Oberwielenbacher Dorflaufes trafen sich 432 Laufbegeisterte aus Süd- und Osttirol. Das Rennen findet traditionell am ersten Mai statt und ist für viele ein Fixpunkt am Anfang der Saison. Bei idealen Laufbedingungen startete der Wettbewerb um Punkt elf Uhr.

Das Rennen wurde heuer sowohl in der Südtiroler Serie der VSS-Stadt- und Dorfläufe als auch im Osttiroler Raiffeisenläufercup gewertet und war jeweils der zweite Bewerb. Für die Teilnehmer ist diese Konstellation immer besonders spannend, weil das Konkurrenzfeld damit erweitert ist und sich die Platzierungen und Cuppunkte zu den anderen Cuprennen verschieben. Es gab jedenfalls tolle Ergebnisse.

Dank der guten Organisation und des routinierten Zusammenspiels der ganzen freiwilligen Helfer konnte die Veranstaltung zu einem gelungenen Lauffest werden, das ohne gröbere Zwischenfälle mit der Siegerehrung der jeweils drei Erstplatzierten jeder Kategorie abgerundet wurde. Zum Höhepunkt der Siegerehrung mit den Tagessiegern konnte noch ein besonderer Teilnehmer geehrt werden: Georg Brunner vom Laufclub Pustertal hat bei allen Dorfläufen teilgenommen und der ASV Oberwielenbach freut sich

Eine besondere Preisverleihung in Oberwielenbach. Dort fand der Auftakt der Laufserie statt.

darauf, ihn auch bei der 30. Jubiläumsausgabe am 1. Mai 2027 wieder zu begrüßen. In der Mannschaftswertung konnte sich die SG Eisacktal Raiffeisen vor dem ASC Laas Raiffeisen und dem ASV Oberwielenbach durchsetzen. Ganz knapp dahinter folgt der ALV Kronspur und die LG ASV Laatsch/ Taufers. Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Präsidentin Veronika Obexer allen Teilnehmenden und den vielen fleißigen Helfern ohne die so eine Veranstaltung nicht durchführbar wäre. // Thomas Niederlechner

SPIEL- UND SPORTFEST DER WERKSTÄTTEN DER BEZIRKSGEMEINSCHAFT

EIN SPORTFEST FÜR DIE GEMEINSCHAFT

Am 12. Mai 2026 fand in der Intercable-Arena in Bruneck das Spiel- und Sportfest der teilstationären Strukturen der Bezirksgemein-

schaft Pustertal statt. Organisiert wurde die Veranstaltung heuer vom Sozialzentrum La Spona mit Unterstützung freiwilliger Helfe-

rinnen und Helfer der Feuerwehr St. Vigil. Rund 125 Betreute aus verschiedenen Werkstätten und Diensten der Bezirksgemeinschaft nahmen an den abwechslungsreichen Spiel- und Sportstationen teil. Mit dabei waren unter anderem die Einrichtungen Trayah, La Spona, Biedenegg, Taufers, die Kunstwerkstatt Akzent, die Reha-Werkstatt, der Öko-Service, der Sägemüllerhof, die Tagesstätte Autismus sowie der Dienst Arbeit+. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Bewegung, Geschicklichkeit und das Miteinander. Nach den sportlichen Aktivitäten konnten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Mittagessen stärken, bevor die Preisverteilung stattfand. Dabei wurden sowohl Team- als auch Einzelleistungen ausgezeichnet.

Trotz kühler Temperaturen herrschte den ganzen Tag über eine positive Stimmung. Das Spiel- und Sportfest bot zahlreiche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse und unterstrich einmal mehr die Bedeutung von Gemeinschaft und gelebter Inklusion.

BRUNECKER STADTLAUF

Was für eine Gaudi!

Der ALV Kronspur hat vor kurzem die zweite Auflage des Brunecker Stadtlaufes im Rahmen der VSS Stadtund Dorfläufe durchgeführt. 355 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersklassen gingen bei herrlichen Bedingungen an den Start. Start und Ziel war der Tschurtschenthaler-Platz. Die Rennstrecke führte durch die Stadtgasse, wobei je nach Alterskategorie die Streckenlänge angepasst wurde. Durch die verschiedenen Stadttore ging es über den Graben bis ins Zielgelände. Die Tagesbestzeit blieb beim ausrichtenden Verein. Bei den Damen war Greta Haselrieder und bei den Herren Lukas Engl (beide Kronspur) die Schnellsten. Sie legten damit auch die Basis für die Vereinswertung, die der ALV Kronspur mit Bravour meistern konnte. Zweiter wurde der ASC Laas und der dritte Platz ging an den ASC Sarntal.

Vor dem Rennstart wurden die Teilnehmenden von Bürgermeister Bruno Wolf begrüßt und willkommen geheißen. Die

Preisverteilung nahm hingegen Stadtrat Daniel Schönhuber vor. // rewe

Gold für das Pustertal

Die Sektion des ASC Schlanders feierte ihr 40-jähriges Bestehen und richtete in diesem Zusammenhang die nationalen Meisterschaften im Yoseikan Budo aus. Dabei dominierten die Pustertaler Vereine die Podeste nach Belieben.

Schlanders stand heuer ganz im Zeichen des Yoseikan Budo. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des ASV Schlanders sowie des 40-jährigen Jubiläums der Sektion Yoseikan Budo erhielt der Verein vom nationalen Verband den Zuschlag für die Austragung der italienischen Meisterschaften. Parallel dazu wurde auch ein internationales Open mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz und Deutschland ausgetragen.

Die Sektion Yoseikan Budo des ASC Schlanders organisierte die Veranstaltung mit großem Einsatz und schuf damit einen würdigen Rahmen für das Jubiläum. Die beiden Vinschger Yoseikan-Budo-Pioniere Heinz Fritz und Klaus Schwienbacher zeigten sich erfreut über die Entwicklung der Sportart in Südtirol. Beim Festakt würdigten zahlreiche Ehrengäste – darunter der Delegierte des Weltverbandes Ahmed Bouaraba aus Algerien, Verbandspräsident Valentino Straser, der technische Direktor für Trentino-Südtirol Roman Patuzzi sowie Vertreter der lokalen Verwaltung – die langjährige Arbeit und das Engagement des Vereins.

ANSPRUCHSVOLLES

WETTKAMPFPROGRAMM

Das Wettkampfprogramm verlangte den Athletinnen und Athleten einiges ab. Im Mehrkampf wurden drei Disziplinen kombiniert: Freikampf mit Schlag-, Tritt-, Wurfund Bodentechniken, Stock- und Fecht-

Das erfolgreiche Niederdorfer Team wuchs einmal mehr über sich hinaus. Sehr gut! Alin Lucaci

kampf mit traditionellen Sportgeräten sowie eine Verteidigungssimulation gegen bewaffnete Angreifer. Die Kämpfe boten spannende Duelle und zeigten die Vielseitigkeit dieser Kampfkunst. Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Pusterer Vereine. Bei den Senioren holte sich Cristian Chirilá vom SSV Bruneck den nationalen Titel in der Open-Klasse der Herren und verteidigte damit erfolgreich seinen Meistertitel. Lilli Röd vom SSV Taufers gewann die Kategorie Seniorinnen bis 55 Kilogramm und setzte sich im Finale gegen die

amtierende Meisterin Petra Fink vom Ritten durch. Weitere starke Ergebnisse erzielten Maximilian Mittermair mit Silber bei den Junioren bis 73 Kilogramm, Madeline Wierer vom ASV Niederdorf mit Silber bei den Damen bis 60 Kilogramm sowie Josefine Fauster ebenfalls vom ASV Niederdorf mit Silber in der U16-Klasse.

ERFOLGREICHE PUSTERTALER

Besonders erfolgreich präsentierte sich die U14-Mannschaft des ASV Niederdorf. Carolin Huber gewann Gold bei den Mädchen bis 50

Kilogramm. Silber holten Simon Watschinger und Yassmine El Abbassi, Bronze ging an Julian Seewald und Niklas Santer. Auch der Yoseikan-Budo-Verein Terenten durfte sich freuen: Natalie Oberhofer gewann die Kategorie Mädchen Open.

Für zusätzliche internationale Spannung sorgte das Open International mit Teilnehmern aus der Schweiz und Deutschland.

Im Stock- und Fechtkampf erreichte Cristian Chirilá nach starken Leistungen das Finale gegen den Schweizer Leon Hirscher. In einem hochklassigen Duell musste sich der Brunecker nur knapp geschlagen geben. Im abschließenden Teamvergleich zwischen

KARATE MÜHLBACH

Chirilá Cristian und Paul Plaickner beim Dreiländervergleichskampf im italienischen Team.

Italien, der Schweiz und Deutschland erreichte das italienische Nationalteam mit Cristian Chirilá und Paul Plaickner das Finale, unterlag dort jedoch der Schweiz und belegte Rang zwei.

Die Veranstalter zogen am Ende eine äußerst positive Bilanz. Hochklassige Wettkämpfe, ein starkes internationales Teilnehmerfeld und eine gelungene Organisation machten die Meisterschaften zu einem besonderen Ereignis für den Yoseikan-Budo-Sport in Südtirol. // jp

TRAINIEREN UND ERFOLGREICH ZUGLEICH SEIN

Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ hat Karate Mühlbach kürzlich einen Informationsabend für die Kumite-Wettkämpferinnen und -Wettkämpfer organisiert. Trainer Martin Pezzei stellte dabei die sportlichen Ziele für die kommende Saison sowie die geplanten Trainingsschwerpunkte vor. Neben den Athletinnen und Athleten nahmen auch zahlreiche Eltern am Abend teil. In einem offenen Austausch wurden Trainingspläne, Zielsetzungen und die Zusammenarbeit mit Fachpersonen vorgestellt. Unterstützt werden die Sportlerinnen und Sportler unter anderem von Christian Untersteiner im Bereich funktioneller Bewegungen.

Im Mittelpunkt standen drei Workshops zu den Themen Regeneration, Ernährung und spezifische Anforderungen weiblicher Athletinnen. Der Sportwissenschaftler Thomas Aquila hob die Bedeutung der Erholung hervor. Fortschritte entstünden vor allem in den Regenerationsphasen nach dem Training. Neben Schlaf seien auch gezielte Maßnahmen zur körperlichen und mentalen Erholung wichtig.

Ärztin Kathrin Fischer bei ihrem Workshop in Mühlbach.

ES BRAUCHT SEHR VIEL

Ernährungswissenschaftler Gert Königsrainer informierte über ausgewogene Ernährung im Leistungssport. Besonderes Augenmerk galt dem richtigen Timing der Mahlzeiten sowie einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, die für Leistungsfähigkeit und Konzentration entscheidend sei. Ein weiterer Schwerpunkt widmete sich den besonderen Anforderungen weiblicher Athletinnen. Ärztin Kathrin Fischer erläuterte phy-

siologische Unterschiede sowie die Bedeutung individuell abgestimmter Trainings- und Ernährungspläne. Dabei sprach sie auch über Prävention und Verletzungsrisiken. Der Informationsabend zeigte, wie wichtig eine ganzheitliche Vorbereitung im Leistungssport ist. Durch strukturierte Planung, fachliche Begleitung und gezielte Unterstützung möchte Karate Mühlbach die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison schaffen. // map

Lilli Röd holt sich den Titel bei den Damen.

Große Freude über erfolgreiche Saison

Der Vitamin-F-Freestyle-Club blickt auf eine äußerst erfolgreiche Wintersaison 2025/26 zurück. Mit konstant starken Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene konnten die Athletinnen und Athleten des Vereins eindrucksvoll ihr sportliches Niveau unter Beweis stellen und zahlreiche Spitzenplatzierungen erzielen. Mit einiger Sorge blickt der Verein jedoch auf die kommende Saison, da die Trainingsmöglichkeiten im Snowpark am Kronplatz deutlich eingeschränkt sein sollten.

Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse in der Slopestyle-Tour 2026, bei der insgesamt 21 Podestplätze erzielt wurden. In den Gesamtwertungen sicherten sich die Athletinnen und Athleten gleich drei Gesamtsiege sowie drei weitere Podestplätze, was die starke Breite im Nachwuchsbereich unterstreicht.

Auch auf internationaler Ebene konnte der Verein überzeugen: In der Italian-FreeskiTour 2025/26 erreichte der Verein den zweiten Platz in der Clubwertung und sammelte insgesamt 14 Podiumsplatzierungen. Mehrere Athletinnen und Athleten konnten sich zudem in den Top-Platzierungen ihrer jeweiligen Kategorien etablieren.

Ein weiteres sportliches Highlight stellten die italienischen Meisterschaften (Campionati Italiani Assoluti) in Madonna di Campiglio dar. Sowohl im Big Air als auch im Slopestyle konnten die Athletinnen und Athleten des Vereins jeweils drei Podestplätze erreichen und damit ihre Leistungsfähigkeit auch auf

Valentin Auer

höchstem nationalem Niveau bestätigen. Beim Europacup gab es ebenfalls bemerkenswerte Erfolge: Heidi Pescollderungg überzeugte in ihrer ersten Europacup-Sai-

son mit mehreren Podestplätzen, darunter ein Sieg im Premium Slopestyle auf der Seiser Alm, und belegte in der Gesamtwertung einen starken 3. Platz.

ERGEBNISSE DER WINTERSAISON 2025/26 – EIN ÜBERBLICK

RAIFFEISEN SLOPESTYLE TOUR 2026 GESAMTWERTUNG

• 21 Podestplätze gesamt

• 3 Gesamtsiege

• 3 weitere Podestplätze in der Gesamtwertung

ITALIAN FREESKI TOUR 2025/26 GESAMTWERTUNG

• 14 Podestplätze gesamt

• 2. Platz Clubwertung (VITAMIN F Freestyle Club)

CAMPIONATI ITALIANI ASSOLUTI 2026BIG AIR – MADONNA DI CAMPIGLIO

• 03.-04.04.2026

• 3 Podestplätze

EUROPACUP 2025/26

• Heidi Pescollderungg

- 1. Platz – Seiser Alm (ITA), Slopestyle (Premium EC)

- 2. Platz – Prato Nevoso (ITA), Slopestyle

- 3. Platz – La Clusaz (FRA), Slopestyle

- 3. Platz – Vars (FRA), Slopestyle

- 4. Platz – St. Anton am Arlberg (AUT), Big Air

- 4. Platz – La Clusaz (FRA), Big Air

- 5. Platz – Font Romeu (FRA), Slopestyle (Premium EC)

- 6. Platz – Vars (FRA), Big Air

- 11. Platz – Davos (SUI), Big Air

- Gesamt:

- mehrere Podestplätze in der ersten Europacup-Saison

- 1 Sieg (Premium Slopestyle Seiser Alm)

- 3. Platz Gesamtwertung Slopestyle/Big Air //

Gabriel Gräber

TRAININGSARBEIT UND BETREUUNG

Die sportlichen Fortschritte sind nicht zuletzt auf die konsequente Trainingsarbeit zurückzuführen. Durch intensive Einheiten an der vereinseigenen Sommerrailanlage sowie gezielte Trainings im Banger Park konnten die Athletinnen und Athleten ihr Leistungsniveau deutlich steigern. Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Trainerteam rund um Andreas Recla, Tim Mairhofer und Andi Engl. Trotz der positiven Entwicklung blickt der Verein allerdings mit einer gewissen Sorge auf die kommende Wintersaison. Die deutlich eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten im Snowpark

BEACHCUP 2026

SOMMERSTIMMUNG IM LAND

Der Sommer kann kommen: Mit dem Raiffeisen-Beachcup 2026 kehrt eines der beliebtesten Beachvolleyball-Events des Landes zurück nach Südtirol. Die traditionsreiche Turnierserie verspricht auch heuer wieder spannende Matches, sportliche Höchstleistungen und echtes Sommerfeeling auf den Sandplätzen des Landes.

Hinter der Organisation stehen erneut die Sektion „Volleyball“ des SSV Bruneck gemeinsam mit dem SV Lana, der US La Ila und dem ASV Tramin. Mit viel Einsatz wurde bereits in den vergangenen Monaten an einer abwechslungsreichen und attraktiven Turnierserie gearbeitet.

Insgesamt umfasst der Beachcup heuer sieben Etappen an fünf verschiedenen Austragungsorten: Lana, Tramin, Olang, St. Kassian und Bruneck werden dabei zu Treffpunkten für Beachvolleyball-Begeisterte aus ganz Südtirol und darüber hinaus. Neben den beliebten Amateur- und Jugendturnieren stehen auch mehrere offizielle FIPAV-Etappen auf dem Programm, bei denen wichtige Punkte für die italienischen Jugendmeisterschaften gesammelt werden können. Der Auftakt erfolgt am 6. Juni 2026 in Lana mit den Jugendkategorien U14, U16 und U18. Danach folgen weitere Turniere in Tramin, Olang und St. Kassian, ehe im August in Bruneck die großen Finalwochenenden mit der Vergabe der Landesmeistertitel stattfinden. Der Beachcup hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt des Südtiroler Sportsommers entwickelt. Sport, Musik, Publikum und sommerliche Atmosphäre sorgen dabei für ein besonderes Erlebnis. Das gilt sowohl für die Athletinnen und Athleten als auch

am Kronplatz stellen eine Herausforderung dar, da dieser in den vergangenen Jahren eine zentrale Rolle in der sportlichen Entwicklung eingenommen hat.

// Hans Mairhofer

TOLLE SPONSOREN

Der Verein bedankt sich bei allen Unterstützern und Sponsoren, die diese erfolgreiche Saison ermöglicht haben. Allen voran die Raiffeisenkasse Bruneck, Hardimitzn Restaurant & Steakhouse Pizza, Hotel Heinz, Mediacomp, Auroport, Peintner Energiesysteme & Gebäudetechnik. //

für die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer. Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es auf der offiziellen Website des Beachcups sowie auf den Social-Media-Kanälen der Veranstalter. // rewe

Heidi Pescollderungg wurde Dritte im Europacup.

EXPEDITION ZUM CERRO MERCEDARIO IN ARGENTINIEN

Im heurigen Winter nahm eine vierköpfige Gruppe rund um den Brunecker Alpinisten Mimmo Iovino gemeinsam mit den Bergfreunden Paolo Zanoli, Davide Bini und Davide Paternoster an einer Expedition zum Cerro Mercedario in den argentinischen Anden teil. Der 6.770 Meter hohe Berg gilt als vierthöchster Gipfel Südamerikas und zählt zu den anspruchsvollsten Bergen der Andenkette. Die PZ bringt einen Erlebnisbericht.

Der Cerro Mercedario liegt in der Provinz San Juan in der Cordillera Ramada und ist bekannt für seine extreme Höhe, die oft stürmischen Wetterbedingungen sowie die historischen Inka-Wege, die bereits vor mehr als 500 Jahren für zeremonielle Zwecke genutzt wurden. Trotz fehlender extremer Kletterpassagen verlangt die Besteigung eine sehr gute körperliche Vorbereitung und eine sorgfältige Akklimatisation.

Die Expedition begann am 27. Januar 2026 mit dem Abflug von Mailand über São Paulo und Santiago de Chile nach Mendoza in Argentinien. Dort wurde die Gruppe von den argentinischen Freunden Alejandro Rotta und Daniel Lopez empfangen. Nach den Vorbereitungen und dem Einkauf der Ausrüstung führte die Reise weiter nach Uspallata und schließlich nach Laguna Blanca auf rund 3.000 Metern Höhe. Mit Unterstützung von Robert und seinen Pferden wurde das Material bis zum vorgeschobenen Basislager auf 4.350 Metern transportiert. Von dort an erfolgte die Expedition vollkommen autonom. In mehreren Etappen stiegen die Alpinisten zwischen den verschiedenen Hochlagern auf und ab, um sich an die Höhe zu gewöhnen und Material zu transportieren. Dabei erreichten sie unter anderem das Lager Pircos de Indios auf 5.200 Metern sowie das Hochlager Ollada auf 5.700 Metern.

BEEINDRUCKT VON LANDSCHAFT UND HERAUSFORDERUNG

Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Landschaft der Anden mit ihrer besonderen Ruhe, den intensiven Farben und der vielfältigen Natur. Neben der hochalpinen Umgebung sorgten versteckte Wasserläufe, natürliche Quellen und die endemische Tierwelt für unvergessliche Eindrücke. Der geplante Gipfelversuch konnte letztlich jedoch nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Extreme Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern verhinderten trotz mehrerer Tage im Hochlager einen sicheren Aufstieg. Die Gruppe erreichte eine maximale Höhe von etwa 6.200 Metern, musste den Gipfelversuch jedoch aus Sicherheitsgründen abbrechen. Der Cerro Mercedario gilt als einer der windigsten und wildesten Berge der Anden. Trotzdem ziehen die Teilnehmer eine sehr positive Bilanz. Für Mimmo stand nicht ausschließlich das Erreichen des Gipfels im Mittelpunkt: „In den Bergen ist der Gipfel

nur ein geografischer Punkt. Entscheidend sind die gemeinsame Erfahrung, die Freundschaft und die Schönheit des Weges.“ Besonders hob er die Bedeutung hervor, die eigenen Grenzen zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Zum Abschluss bedankte sich die Gruppe bei den argentinischen Freunden Alejandro, Karen, Franco, Daniel, Mariela, Pamela, Lucas und Robert für die Unterstützung und Gastfreundschaft während der gesamten Expedition. Herzliche Gratulation auch vom PZ-Team! // Reinhard Weger

AUS DEM INHALT

> Warum der Sommer im Pustertal besonders ist 58

> Bruneck -Von drinnen nach draußen 60

> Von Percha zu den Erdpyramide: Der beliebte Summerbus startet wieder 62

> Aktiv durch den Sommer 64 > Natur, Kultur und Events genießen

ASV HELM VIERSCHACH RAIFFEISEN

Auf zu den Fussballcamps

APustertal in vollen Zügen

... und vieles mehr!

uch heuer organisiert der ASV Helm Vierschach das Fußball-Camp für Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 15 Jahren. Es werden zwei Trainingswochen angeboten: vom 10.06. bis 14.06. und vom 15.06. bis zum 19.06.2026. Geboten wird ein lernintensives und attraktives Training für Jugendliche. Die Camp-Philosophie ist dabei eindeutig: „Fördern durch Fordern. Wir wollen den Kids den Leistungsgedanken näherbringen. Sie sollen besser werden in den fünf Tagen und dabei Spaß haben“, so der Tenor. Infos und Anmeldung unter www.asvhelm.it. // PR-Info

ZWISCHEN TRADITION UND LEBENSGEFÜHL

Warum der Sommer im Pustertal immer ganz besonders schön ist

Der Sommer im Pustertal verbindet Natur mit Tradition. Während tagsüber Wanderer und Radfahrer unterwegs sind, prägen am Abend Dorfleben, Musik und gemeinsames Beisammensein die Atmosphäre. Viele schätzen gerade diese Mischung aus Bodenständigkeit, Gastfreundschaft und Naturverbundenheit.

Das Tal zeigt dabei viele Gesichter: lebendig und aktiv, aber gleichzeitig ruhig und entschleunigt. Genau dieses Zusammenspiel macht das besondere Sommerfeeling im Pustertal aus.

WENN DIE BERGE GOLDEN WERDEN

Es sind die langen Sommerabende, die das Pustertal ganz besonders machen. Wenn die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet und die Dolomiten in warmes Licht taucht, kehrt vielerorts eine besondere Ruhe ein. Spaziergänge entlang der Seen, gemütliche Abende auf der Terrasse oder das Zusammensitzen nach einer Wanderung gehören für viele zum echten Sommergefühl dazu. Gerade in den Abendstunden zeigt sich dann die besondere Atmosphäre des Tales: weniger Trubel, angenehm kühle Temperaturen und das Gefühl, dass die Zeit ein wenig langsamer vergeht. // bp

Ein Heimvorteil für die Region

Seit dem 20. April 2026 ist die Hoi-Card erhältlich. Die Vorteilskarte richtet sich speziell an Einheimische im Großraum Bruneck.

Sie ist vom 16. Mai bis 8. November 2026 gültig und sorgt dafür, dass zahlreiche Freizeitangebote der Region sechs Monate lang günstiger und abwechslungsreicher genutzt werden können. Die Karte umfasst unter anderem Berg- und Talfahrten auf den Kronplatz, freien Eintritt ins Cron4, ins Freibad Bruneck sowie zum Issinger Weiher, Zugang zur Kletterhalle Heliks, Eislaufen in der Intercable Arena und die Nutzung der Driving Range des Golfclubs Pustertal. Außerdem sind viele Museen enthalten, darunter MMM-Corones, Lumen und das Volkskundemuseum. Zusätzlich gibt es Ermäßigungen auf Tandemflüge, Sportangebote, Theaterveranstaltungen und weitere Freizeiteinrichtungen.

Die Hoi-Card ist ein gemeinsames Projekt mehrerer Gemeinden rund um Bruneck sowie des Tourismusvereins. Dank touristischer Mitfinanzierung profitieren Einheimische direkt von der vorhandenen Infrastruktur. Ziel der Initiative ist es, die Region als attraktiven Lebensraum weiter zu stärken. Für Familien gibt es ein vergünstigtes Ticket für zwei Erwachsene und beliebig viele Kinder bis 18 Jahre – ideal für gemeinsame Sommererlebnisse. Die Karte ist bis zum 16. Juni 2026 online oder im Infobüro Bruneck (Rathausplatz 7) erhältlich. Sie ist personalisiert, digital oder physisch nutzbar und nicht übertragbar. Weitere Informationen gibt es unter www.hoicard.com // PR-Info

Petra
Wachtler

DAS BESONDERE ERLEBNIS

Die Herz-Jesu-Nacht am Kronplatz

Am 14. Juni 2026 lädt der Kronplatz zu einer traditionsreichen Veranstaltung ein: die Herz-Jesu-Nacht. Die Seilbahn „Kronplatz 2000“ bringt euch auf den Gipfel des Kronplatz. Von dort aus bietet sich an diesem besonderen Abend ein atemberaubender Anblick: das Leuchten der Herz-Jesu-Feuer rund um den Kronplatz, sobald die Sonne untergegangen ist. Neben dem faszinierenden Schauspiel der Herz-Jesu-Feuer lädt dieser Abend auch zum Besuch des Lumen-Museums und des Messner-Mountain-Museums „Corones“ ein. Während das Lumen-Museum die Geschichte der Bergfotografie von den Anfängen bis heute zeigt, erzählt das Messner-Mountain-Museum vom traditionellen Alpinismus. Erlebt den Abend gemeinsam mit anderen und seid ge-

spannt auf die magische Atmosphäre, wenn die Feuer den Himmel über Südtirol erleuchten. Ein Erlebnis, das ihr nicht so schnell vergessen werdet. // PR-Info

BADESPASS IN BRUNECK

Es geht von drinnen nach draußen

Zeitgleich mit der Schließung des Hallenbades „Cron4“ in Reischach wegen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, öffnet am ersten Juni 2026 das Brunecker Freibad. Dieses ist bis Ende August zugänglich.

Das Freibad ist vom 1. Juni bis zum 31. August täglich von 09:30 bis 20:00 Uhr geöffnet. Sowohl der Eintritt ins Freibad als auch ins Hallenbad sind in den Leistungen der neuen Vorteilskarte Hoi-Karte enthalten.

Im Hallenbad, das vom 1. bis zum 28. Juni geschlossen bleibt, stehen umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf dem Programm. „Die Filter der gesamten Badewasseranlage werden ausgetauscht, um die Wasserqualität weiterhin zu gewährleisten. Zudem wird der Boden rund um das Sportbecken erneuert. Darüber hinaus werden Fliesenleger- und Malerarbeiten durchgeführt“, so Cron4-Betriebsleiter Florian Lahner. Damit sollen „Sicherheit, Qualität und der hohe Standard der Anlagen garantiert werden“, so Präsident Alfred Valentin. Darüber hin-

aus sollen durch Optimierungen auch gezielt Energiesparpotenziale genutzt werden. Nach dem Abschluss der Arbeiten wird das Cron4 wieder täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet sein. // ev

MMPHYSIO

Physiotherapie vom Feinsten, im Herzen von Bruneck!

P H Y S I O

Praxis für Physiotherapie

Moritz Mair

Stadtgasse 43, 39031 Bruneck 377 333 2219 info@mmphysio-bruneck com www mmphysio-bruneck com

DANKE FÜR EIN JAHR VERTRAUEN!

TERMINE WEITERHIN FLEXIBEL VERFÜGBAR

Fit für den Sommer

BIndividuelle Therapie Osteopathische Ansätze Modernes Training

ereit für Radfahren und Wandern? Wenn die Natur ruft und die Bewegung wieder mehr Raum einnimmt, wird auch der Körper stärker gefordert. Ob auf dem Rad, am Berg oder im Alltag – manchmal braucht er gezielte Unterstützung, um leistungsfähig und beschwerdefrei zu bleiben. In der Praxis verbindet sich klassische Physiotherapie mit aktiver Trainingstherapie – individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Von gezielter Kräftigung bis hin zu achtsamen, sanften Techniken zur Entspannung von Muskulatur, Faszien und inneren Strukturen entsteht eine Behandlung, die den Körper ganzheitlich unterstützt. Ergänzend fließen fundierte manuelle und osteopathische Ansätze ein – mit dem Ziel, Beweglichkeit zu fördern, Beschwerden zu lindern und langfristige Stabilität zu schaffen. Für mehr Leichtigkeit in der Bewegung – den ganzen Sommer über. Jetzt Termin vereinbaren und aktiv durchstarten. // PR-Info

Sommer, Sonne und Lieblingslooks!

Bei Lingerie von Zieglauer in der Andreas-Hofer-Straße in Bruneck findest du das ganze Jahr über stilvolle Bademode und Lingerie für Frauen, die Werte auf Qualität, Komfort und ein gutes Gefühl legen. Unsere Kollektionen vereinen moderne Schnitte, angenehme Materialien und hochwertige Marken. Ob elegante Swimwear, bequeme Nachtwäsche oder feine Lingerie – jedes Stück wurde mit Blick auf Passform, Stil und Alltag ausgewählt.

Besonders wichtig ist uns die persönliche Beratung. In ruhiger Atmosphäre nehmen wir uns Zeit, gemeinsam das passende Lieblingsstück zu finden – individuell, ehrlich mit viel Gespür für Komfort und Ästhetik.

BADEMODE DAS GANZE JAHR

Ob Sommerurlaub, Schwimmbad, Schwimmgymnastik oder Reise im November – bei uns finden Sie jederzeit die passende Badeund Strandmode. Wir räumen nichts weg – Sie finden bei uns Bademode das ganze Jahr über!

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Der beliebte Sommerbus startet wieder

Summerbus startet wieder

Auch im Sommer 2026 wird der Summerbus zwischen Percha, Oberwielenbach und Platten unterwegs sein. Damit reagieren Gemeinde und der Tourismusverein Bruneck auf das hohe Besucheraufkommen in den Sommermonaten und möchte die Parkplatzsituation bei den bekannten Erdpyramiden entspannen sowie den Verkehr im Wielental reduzieren.

Der Summerbus ergänzt das bestehende Citybus-Angebot und hat sich in den vergangenen Jahren als praktische und umweltfreundliche Mobilitätslösung bewährt. Immer mehr Gäste und Einheimische nutzen den Dienst, um bequem und ohne Parkplatzsuche zu den Wanderwegen und Ausflugszielen rund um Oberwielenbach zu gelangen.

Im Jahr 2026 verkehrt der Bus täglich vom 27. Juni bis einschließlich 13. September. Die Strecke führt vom Vereinshaus in Percha über Oberwielenbach bis nach Platten und wird in beide Richtungen bedient. Dadurch können Wanderer, Familien und Pendler das Angebot flexibel nutzen.

Die Durchführung erfolgt erneut in Zusammenarbeit mit Kronplatz Mobility. Durch die regelmäßige Organisation und Weiterentwicklung des Angebots konnte sich der Summerbus als wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Tourismus etablieren.

Sophia Heiss (19), „Zett“-Miss Südtirol 2026
„Stil ist, wenn du nicht laut wirst, um gesehen zu werden. Meine Sonnenbrille ist Teil davon.“

Der stärkste Look beginnt mit dem Blick

Es gibt Accessoires, die einen Look ergänzen. Und es gibt solche, die ihn definieren. Die Sonnenbrille gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Gerade im Sommer wird sie zum sichtbarsten Teil eines Auftritts: Sie rahmt das Gesicht, verändert die Ausstrahlung und entscheidet oft darüber, ob ein Stil zufällig wirkt oder wirklich stimmig ist.

Genau darin liegt ihre besondere Rolle. Und genau hier setzt Optik Mariner in Bruneck an. Seit über 130 Jahren steht das Haus für Qualität, Gespür und eine Beratung, die nicht bei Trends stehen bleibt, sondern beim Menschen beginnt. Denn eine Sonnenbrille soll nicht nur gut aussehen. Sie soll passen. Zum Gesicht, zum Stil, zum Alltag und zu dem Eindruck, den man hinterlässt. Auch Sophia Heiss (19), Zett-Miss-Südtirol 2026, hat bei uns ein Modell gefunden, das genau das kann: ihren Look unterstreichen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Eine Sonnenbrille, die nicht verkleidet, sondern Ausdruck verleiht – leicht, modern und mit jener Selbstverständlichkeit, die gut wirkt. Gerade im Sommer macht das den Unterschied. Ob markant, reduziert, fashionorientiert oder mit sportiver Klarheit: Bei Optik Mariner warten aktuelle Modelle und spannende Neuheiten auf alle, die mehr suchen als bloßen Sonnenschutz. Wer diesen Sommer eine Sonnenbrille tragen möchte, die nicht austauschbar wirkt, sondern Haltung zeigt, sollte vorbeischauen. Manchmal beginnt ein neuer Look nicht im Kleiderschrank, sondern genau dort, wo der Blick Form annimmt. // PR-Info

OPTIK MARINER

BELIEBTE VERBINDUNG

Besonders beliebt ist die Verbindung zum örtlichen Wahrzeichen, den beeindruckenden Erdpyramiden von Platten. Die Naturformationen zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Pustertals und entstehen seit Jahrhunderten durch Erosion, Wasser und Wetter. Die bis zu mehreren Metern hohen Erdsäulen mit ihren markanten Decksteinen verändern sich ständig und ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an.

Von Oberwielenbach aus erreichen Wanderer die Erdpyramiden über gut markierte Wanderwege in etwa 45 Minuten. Die Strecke gilt als familienfreundlich und bietet schöne Ausblicke auf das Pustertal und den Naturpark Rieserferner-Ahrn.

Mit dem Summerbus wird nicht nur die Anreise erleichtert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Natur geleistet. Darüber hinaus ist es eine wichtige Maßnahme zur nachhaltigen Besucherlenkung. // rewe

Oberwielenbach – Bahnhof Percha | Vila di Sopra – Stazione di Perca

Aktiv durch den Sommer

Der Sommer im Pustertal spielt sich draußen ab. Wandern, Radfahren, Schwimmen oder einfach die Natur genießen –die Möglichkeiten reichen von entspannten Familienausflügen bis hin zu sportlichen Bergtouren. Viele verbringen ihre freien Tage bewusst in der Natur und entde-

cken dabei auch ruhigere Plätze abseits der bekannten Ausflugsziele. Kleine Almen, Waldwege oder versteckte Aussichtspunkte machen den besonderen Reiz des Tales aus. Dabei geht es oft weniger um Geschwindigkeit oder Leistung, sondern vielmehr um das bewusste Erleben der Landschaft. // bp

ECK-MUSEUM IN BRUNECK

Analoge Fotografie zum Entschleunigen

IErste Biennale für analoge Fotografie in Südtirol, Italien

3.–14. Juni 2026

m Juni 2026 wird Bruneck zum Treffpunkt der analogen Fotografie: Mit dem Analogue-Foto-Festival startet zum 200. Jubiläum der Fotografie die erste Biennale für analoge Fotografie in Südtirol. Unter dem Motto „Beyond the Instant“, also „Über den Moment hinaus“, präsentieren 15 lokale und internationale Fotografinnen und Fotografen ihre Arbeiten und zeigen die Vielfalt analoger Fotografie. Ausstellungen, Workshops, Photowalks und viele weitere Höhepunkte wie der Second-Hand-Markt für analoges Fotomaterial verwandeln das Pustertal und neun weitere Orte in Südtirol in eine analoge Spielwiese.

Ein spannendes Workshop-Programm für Erwachsene und Kinder lädt dazu ein, das analoge Fotografieren in unterschiedlichen Techniken selbst auszuprobieren: von Camera Obscura, Polaroid und Collagetechniken über Ambrotypie bis hin zum absoluten Highlight –einem Workshop für Großformatfotografie in den Dolomiten. // PR-Info

ANMELDUNGEN ZU DEN WORKSHOPS:

per E-Mail: hello@analoguephotofestival.com

Eck Museum of Art, Bruneck: 0474 553292

Lumen Museum, Kronplatz/Bruneck: 0474 431090

Alle Infos zum Programm: www.analoguephotofestival.com

DAS PUSTERTAL DRAUSSEN ERLEBEN
magnific

Ein Muss für Pustertaler Trailrunner

Der Obertauern Trailrun-Summit zählt längst zu den spektakulärsten Trailrunning-Events im Alpenraum. Doch nicht nur hohe ITRA-Race-Scores und attraktive Preisgelder machen den 3. OTS 2026 zu einem besonderen Erlebnis. Auch für Laufbegeisterte aus dem Pustertal bietet das Event im Salzburgerland die perfekte Gelegenheit, Natur, Sport und Gemeinschaft auf höchstem Niveau zu erleben – und das nur rund 120 Kilometer Luftlinie von Toblach entfernt.

Vom 10. bis 12. Juli 2026 verwandelt sich Obertauern erneut in den Treffpunkt der Trailrunning-Szene. Beim mittlerweile dritten Obertauern Trailrun-Summit erwartet die Teilnehmer ein Wochenende voller Herausforderungen, eindrucksvoller Naturerlebnisse und einzigartiger Panoramen. Nicht umsonst wurde der OTS kürzlich von HDsports.at mit dem Award „Schönster Lauf in Österreich“ ausgezeichnet. Die abwechslungsreichen Strecken führen über Naturwege und anspruchsvolle Singletrails, vorbei an glasklaren Bergseen, Wasserfällen, blühenden Alpenrosenfeldern und urigen Almen. Ober- und unterhalb der Waldgrenze erleben die Läufer dabei ein 360-GradBergpanorama, das weit über den Sport hinaus begeistert. Gemeinsam mit Teilnehmern aus aller Welt entsteht eine besondere Atmosphäre zwischen sportlichem Wettkampf und alpinem Naturgenuss.

VERSCHIEDENE WETTBEWERBE

Insgesamt sieben verschiedene Wettbewerbe bieten sowohl ambitionierten Trailrunnern als auch Freizeitsportlern und Familien passende Herausforderungen. Am Samstag stehen mit dem Trail Ultra 76K und dem Marathon Trail 53K zwei besonders anspruchsvolle Strecken auf dem Programm. Ergänzt wird das Wochenende durch den Scarpa-Seekarspitz-Vertical am Freitag, den 1/2 Marathon Trail 26K, den Short Trail 9K sowie den Easy-Trail 8K am Samstag. Familien und Einsteiger können den OTS beim Seekarhaus- und Kringsalm-Family-Trail über drei oder fünf Kilometer am Sonntag ganz ohne Zeitmessung genießen. Durch die kompakte Veranstaltungsstruktur mitten auf der Passhöhe auf 1.738 Metern profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von kurzen Wegen zwischen Unterkunft, Start und Ziel. Dadurch kann das Auto problemlos für mehrere Tage stehen gelassen werden, während Natur und Trails in und um Obertauern entspannt erkundet werden. Besondere Attraktivität besitzt der OTS auch durch die hohen ITRA-Race-Scores, die aufgrund der technisch anspruchsvollen Strecken erzielt werden können. Zusätzlich locken attraktive Preisgelder – unter anderem erhalten die Sieger des Trail Ultra jeweils 1.000 Euro. Weitere Informationen zum 3. Obertauern Trailrun-Summit (OTS) 2026 gibt es auf trailrun-summit.com. // PR-Info

Schönster Gipfel-Trailrun der Ostalpen mit technisch anspruchsvollen und zugleich gut bewältigbaren sieben

Jetztbis 27.Juni2026um 24Uhranmelden undjenach Wettbewerbbis zu20€sparen!

Bilder: Sportshot Photography

Natur, Kultur und Events genießen

Der Sommer im Pustertal bedeutet mehr als Urlaub – er steht für Freiheit, Natur und echte Südtiroler Lebensart. Frühmorgens auf den Berg, nachmittags an den See und abends bei regionalen Spezialitäten den Tag ausklingen lassen: Zwischen Dolomiten, Almen und historischen Dörfern entsteht ein einzigartiges Zusammenspiel aus Aktivität und Entspannung.

Monte Pana:

Natur, Spaß und Abenteuer für die ganze Familie.

Besonders Wanderer und Radfahrer finden im Pustertal ideale Bedingungen. Von gemütlichen Familienwegen bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren bietet die Region unzählige Möglichkeiten, die Natur aktiv zu erleben. Gleichzeitig sorgen traditionelle Veranstaltungen, Musikabende und Dorffeste für sommerliche Stimmung im Tal. // bp

EIN SOMMERTAG VOLLER ERLEBNISSE AUF MONTE PANA

Familienabenteuer in den Dolomiten

Monte Pana oberhalb von Santa Cristina in Gröden im Herzen der Dolomiten, UNESCO-Weltnaturerbe, ist das ideale Ausflugsziel für alle, die einen Tag in den Bergen zwischen Natur, Spiel und Abenteuer erleben möchten. Am Fuße des Langkofels erwarten Familien und Kinder panoramareiche Wanderwege, eine Zipline, Wasserspiele, Minigolf und ein großer Spielplatz mitten im Grünen. Der Erlebnisweg Pana Raida, Baumhäuser und Begegnungen mit Pferden machen jeden Ausflug zu einem besonderen Erlebnis. Monte Pana verbindet Erholung, Bewegung und Spaß in einer einzigartigen alpinen Landschaft und bietet Aktivitäten für jedes Alter sowie unvergessliche Momente an der frischen Bergluft.

Monte Pana: Natur, Spaß und Abenteuer für die ganze Familie. Weitere Informationen gibt es unter www.montepana.com // PR-Info

magnific

Höchste Qualität, die man schmeckt

Die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) garantiert, dass Südtiroler Schüttelbrot nach klar definierten Kriterien und mit typischer Rezeptur in Südtirol hergestellt wird. Das g.g.A.-Symbol auf der Verpackung zeigt: Dieses Produkt stammt von Produzenten, die nach dem klassischen Verfahren arbeiten – für transparente Herkunft und gesicherte Qualität.

Knusprig, würzig und tief in der Südtiroler Tradition verwurzelt: Schüttelbrot ist weit mehr als ein klassisches Brot – es ist ein Stück gelebte Alltagskultur. Ob bei der Marende, beim Wandern auf der Alm oder zuhause am Tisch: Seit Generationen begleitet es die Menschen in Südtirol. Jetzt wird diese besondere Qualität auch offiziell anerkannt: Südtiroler Schüttelbrot trägt ab sofort das europäische Qualitätssiegel der geschützten geografischen Angabe (g.g.A.).

Mit der Eintragung als „g.g.A.“ wird sichergestellt, dass Schüttelbrot nach klar definierten Kriterien in Südtirol hergestellt wird. Die Herkunft, die traditionelle Verarbeitung und die typische Rezeptur sind damit geschützt – und für Konsumentinnen und Konsumenten klar nachvollziehbar. Das g.g.A.-Symbol auf der Verpackung zeigt, dass dieses Produkt von Pro-

duzenten stammt, die nach dem klassischen Verfahren arbeiten – für transparente Herkunft und gesicherte Qualität. Das stärkt nicht nur die Produzenten vor Ort, sondern bewahrt auch ein wichtiges Stück regionaler Identität. Denn Schüttelbrot steht für mehr als Geschmack: Es verbindet Handwerk, Geschichte und Genuss auf unverwechselbare Weise. Schüttelbrot ist weit mehr als nur ein traditioneller Begleiter der Südtiroler Marende: Es überzeugt ebenso als vielseitige Zutat in neu interpretierten Gerichten. Ob klassisch auf dem Marende-Brettl serviert oder kreativ in warmen Speisen eingesetzt – Schüttelbrot bringt Charakter auf den Teller und verleiht unterschiedlichsten Kreationen eine besondere Note.

Gerade in einer Zeit, in der Herkunft und Qualität zunehmend an Bedeutung gewinnen, setzt das Südtiroler Schüttelbrot ein klares Zeichen. Für Authentizität, für Transparenz und für den Wert regionaler Lebensmittel.

Ein vertrautes Produkt – jetzt mit geschützter Herkunftsangabe. Südtiroler Schüttelbrot bleibt, was es immer war: echt, unverwechselbar und typisch Südtirol. // PR-Info

Ein Sommer voller Bergerlebnisse

Sobald der Sommer in die Berge zurückkehrt, zeigt sich die „Dolomitenregion 3 Zinnen“ von ihrer schönsten Seite: Als vielseitiges Familienparadies direkt vor der Haustür. Zwischen Almen, Erlebniswegen und beeindruckender Bergkulisse warten auf den vier Ausflugsbergen unzählige Möglichkeiten gemeinsame Zeit in der Natur zu verbringen.

Am Erlebnisweg Felsengeister bei der Rotwand werden alte Dolomitensagen lebendig. Entlang des rund zweieinhalb Kilometer langen Weges erzählen die „Gschichtn va di Berge“ von Hexen, Berggeistern und geheimnisvollen Orten. Zwischen Felsen, Wald und Panorama tauchen Familien in die faszinierende Welt der Dolomitensagen ein und entdecken die Berge aus einer neuen Perspektive. Die 15 Stationen machen den Weg zu einem spannenden Erlebnis für Groß und Klein, mitten in der Natur. Auch am Haunold dreht sich alles um Geschichten und Abenteuer. Im Riesenreich begleitet Familien die Sage rund um den Riesen Haunold auf einem liebevoll gestalteten Rundweg. Hier können Kinder das Zwergendorf entdecken und sich an den Fußabdruckseen abkühlen. Abschließend geht es dann bei einer rasanten Fahrt mit dem Funbob zurück ins Tal.

Wer es lieber ruhiger angeht, findet rund um den Stiergarten entspannte Familienmomente auf den weitläufigen Almen. Weite Almflächen, sanfte Wanderwege und urige Hütten schaffen eine ideale Kulisse für entspannte Familienausflüge. Entlang der Wege begegnet man dem Stier Emil, seinen Freunden und vielen weiteren weidenden Tieren. Die umliegenden Almhütten laden zudem dazu ein, regionale Spezialitäten zu kosten und die Sonne auf den Panoramaterrassen zu genießen. Am Helm wartet schließlich Olperl mit seinen tierischen Freunden auf kleine und große Entdecker. Rund um die Bergstation des Helmjet Sexten führen fantasievolle Erlebnisstationen über einen abwechslungsreichen Rundweg mit Aussichtspunkten, kleinen Bergseen und vielen versteckten Ecken. Auch sportlich aktive Gäste kommen in der Dolomitenregion 3 Zinnen ganz auf ihre Kosten. Ein weitläufiges Netz aus Wander- und Bikewegen führt durch die beeindruckende Berglandschaft und bietet Touren für jedes Niveau. Von gemütlichen Familienrouten bis hin zu anspruchsvolleren Touren bietet die Region ideale Bedingungen für alle, die die Natur aktiv erleben möchten.

WÖCHENTLICHE

HIGHLIGHTS

Den ganzen Sommer über sorgen abwechslungsreiche Wochenhighlights für ganz besondere Bergerlebnisse: Frühaufsteher erleben beeindruckende Sonnenaufgänge in den Bergen, Genießer kommen hingegen beim 3 Zinnen Brunch und dem Sunset Aperitivo auf ihre Kosten. Die exklusive Helmjet VIP Experience bietet unvergessliche

Momente in der Gondel, während der Funbob by Night am Haunold Sommerabende voller Spaß und Abenteuer garantiert.

REINHOLD-MESSNER-HAUS

Eine besondere Perspektive auf die Bergwelt eröffnet das Reinhold Messner Haus am Helm. Aus der ehemaligen Bergstation entsteht hier eine moderne Begegnungsstätte, die Besuchern die alpine Welt auf neue Weise näherbringt. Alpingeschichte, moderne Architektur

und zukunftsweisende Themen verschmelzen zu einem Ort, der zum Innehalten und Entdecken einlädt.

Besucher erleben hier die Berge nicht nur als beeindruckende Naturkulisse, sondern erhalten auch neue Blickwinkel auf das Leben und den respektvollen Umgang mit der alpinen Welt. Ein Muss für alle Bergliebhaber!

PREMIUM 10ER-KABINENBAHN „HELMISSIMO“

In Vierschach beginnt in dieser Sommersaison der Bau der neuen Premium 10er-Kabinenbahn „Helmissimo“, deren Eröffnung für die Wintersaison 2026/27 geplant ist. Die moderne Anlage mit großzügigen Panorama-Kabinen sorgt künftig für noch mehr Komfort und eine deutlich schnellere Verbindung auf den Helm. Aufgrund der Bauarbeiten ist der Zustieg über Vierschach im Sommer 2026 nicht möglich. Der Helm ist in dieser Zeit ausschließlich über den Helmjet Sexten erreichbar.

3 ZINNEN-MOUNTAIN-CARD

Die „3 Zinnen-Mountain-Card“ macht deinen Sommer in der „Dolomitenregion 3 Zinnen“ besonders flexibel: Mit dem Mehrtagesticket kannst du alle Aufstiegsanlagen unbegrenzt nutzen und die Vielfalt der Dolomitenregion in deinem Rhythmus entdecken.

Für alle, die mit dem Bike unterwegs sind, sorgt die Zusatzoption „Bike Transport“ für entspannten Komfort bei jeder Fahrt. Ein Sommer voller Abenteuer wartet auf dich! // PR-Info

SOMMERFEELING IM PUSTERTAL

Wenn das Tal langsamer wird

Der Sommer im Pustertal hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Frühmorgens liegt noch Ruhe über den Wiesen, am Nachmittag zieht der Duft von Heu durchs Tal und abends treffen sich Einheimische und Gäste auf Dorfplätzen, Almen oder an den Seen. Gerade diese Mischung aus Natur, Gelassenheit und gelebter Tradition macht den Sommer im Pustertal so besonders.

Zwischen den Dolomiten, kleinen Dörfern und weiten Almen entsteht ein Lebensgefühl, das viele bewusst suchen: weniger Hektik, mehr Zeit draußen und das einfache Genießen der kleinen Momente. Ob ein Kaffee mit Bergblick, ein Sprung in den See oder ein Sonnenuntergang auf der Alm. Oft sind es gerade die einfachen Dinge, die den Sommer unvergesslich machen. // bp

THERME MERAN

Der Sommer im Thermenpark

Mit der warmen Jahreszeit öffnet auch der Thermenpark der Therme Meran wieder seine Tore. Der über 50.000 Quadratmeter große Park mit schattenspendenden Bäumen, zehn Outdoor-Pools und dem Bio-Nature-Pool bietet Raum für entspannte Stunden im Grünen. Ob Sportbecken, Kneipp-Parcours, Quellbad oder das beliebte Strömungsbecken – die verschiedenen Pools sorgen für Abwechslung und Erholung.

Auch Familien kommen im Thermenpark auf ihre Kosten. Das Kinderbecken, der Seerosenteich mit Sumpfschildkröten sowie der neue Kinderspielplatz bieten viel Raum zum Spielen und Entdecken.

Der Sommer lockt.

Der Sommer, der Thermenpark und seine 11 Outdoor-Pools.

Also, in welchem möchtest du dich als erstes treiben lassen? Wie wärs mit dem Bio Nature Pool?

Zusätzlich startet ab dem 4. Juli 2026 wieder das Kinderprogramm an den Wochenenden.

Neu für Saunaliebhaber: Der neue Schneeraum und die Schneeduschen ergänzen das Angebot des Saunabereichs um eine zusätzliche Möglichkeit der Abkühlung. Die Kombination aus Schnee und Kälte sorgt nach dem Saunagang für eine intensive und zugleich angenehme Erfrischung.

Das „Brunch & Therme“-Ticket verbindet einen Brunch im Bistro mit einem Aufenthalt im Thermenpark. So lassen sich Genuss und Erholung angenehm miteinander verbinden. // PR-Info

Jasmin
Bergmeister
Walter Marcher

JAHRE MUSEUM LADIN URSUS LADINICUS

Was verbirgt sich hinter dem Schleier?

Das „Museum Ladin Ursus ladinicus“ in St. Kassian im Gadertal feiert sein 15-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass lädt es zur Entdeckung zweier spektakulärer Funde ein.

Das Museum wurde im Juli 2011 in St. Kassian im Gadertal eröffnet und ist seither dem prähistorischen Höhlenbären und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Nun feiert dieser Standort des ladinischen Museums sein 15-jähriges Bestehen mit einer besonderen Aktion. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet die Eröffnung einer neuen Sektion. Im Mittelpunkt stehen zwei spektakuläre Funde aus dem Gadertal. Noch wird nicht verraten, worum es sich handelt. Die Objekte bleiben bis zur Eröffnung verborgen und werden erst im Moment der Enthüllung sichtbar.

Fest steht nur: Es sind keine gewöhnlichen Funde. Sie führen weit zurück in die Vergangenheit unserer Landschaft, und ihre Bedeutung reicht weit über das Gadertal hinaus. Warum sie so außergewöhnlich sind und weshalb sie nun einen besonderen Platz im Museum erhalten, wird erst bei der Eröffnung bekannt gegeben. Im Rahmen der Feier werden auch die Finderinnen der beiden Objekte gewürdigt. Ihre Aufmerksamkeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass diese besonderen Funde gesichert, wissenschaftlich aufgearbeitet und nun der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Zur Feier sprechen Christian Pedevilla, Bürgermeister der Gemeinde Abtei, André Comploj, Direktor für ladinische Bildung und Kultur, Max Nagler, Direktor der Tourismusgenossenschaft Alta Badia, Katharina Moling, Direktorin des Museums Ladin, sowie Kurator Herwig Prinoth. Im Anschluss lädt das Museum zu einem Umtrunk mit musikalischer Begleitung von Pippi’s Friends ein. // PR-Info

ZWISCHEN BERGSEEN UND ALMHÜTTEN

Das Pustertal in vollen Zügen genießen

Türkisgrüne Bergseen, blühende Almwiesen und laue Sommerabende – das Pustertal zeigt sich in den warmen Monaten von seiner schönsten Seite. Ob gemütliche Wanderungen, erfrischende Badeseen oder Sonnenuntergänge in den Dolomiten: Die Region bietet Naturerlebnisse für Genießer und Aktive gleichermaßen. Besonders beliebt sind der Pragser Wildsee, der Toblacher See oder der Antholzer See, die mit ihrer eindrucksvollen Bergkulisse Besucher aus aller Welt begeistern. Neben bekannten Ausflugszielen locken auch zahlreiche ruhigere Plätze abseits der großen Hotspots. Gerade kleinere Almen, versteckte Wanderwege oder traditionelle Dorffeste vermitteln jenes besondere Sommergefühl, das das Pustertal so einzigartig macht.

LANA MEETS JAZZ

LANA MEETS JAZZ

VINCENT PEIRANI SOLO

NICO GORI SEXTET „AROUND THE CLARINET”

NICOLE JOHÄNNTGEN „LABYRINTH II” SISSAMBA

JEMM MUSIC PROJECT LORENZO FRIZZERA TRIO MATTHIAS SCHRIEFL & SHREEFPUNK PLUS STRINGS

JIM BLACK TRIO BARIONDA RELOADED LITTLE GROOVERS ROBERTO CIFARELLI

Das

besondere Festival

2026 findet das Festival „Lana meets Jazz“ zum 14. Mal statt, vom 5. bis 10. Juni 2026, wie immer an verschiedenen Locations in Lana und Umgebung.

Es präsentiert internationale Stars, local heroes und aufstrebende Jazz-Talente. Außerdem gibt es eine Ausstellung, die den Weggefährten von Miles Davis anlässlich seines 100. Geburtstags gewidmet ist, eine Weinverkostung am Burgerhof und ein Schülerkonzert unter dem Motto „Jazz for Kids“ in der italienischen Grundschule.

Die künstlerische Leitung haben Helga Plankensteiner und Michael Lösch inne. Unter den Stars der französische Akkordeonvirtuose Vincent Peirani mit einem Soloprogramm, ein Künstler, der sich nicht auf ein bestimmtes Musikgenre beschränkt, sondern lieber neue Wege geht. Auf dem Akkordeon tritt er in die Fußstapfen des Pioniers Richard Galliano und baut die Möglichkeiten seines Instruments weiter aus. // PR-Info

Der Akkordeonvirtuose Vincent Peirani
Werner Steinmair

DOLOMITEN, SEEN UND SOMMERNÄCHTE

Wenn sich die Dolomiten dann im klaren Wasser der Bergseen spiegeln und der Duft von Heu durch die Täler zieht, beginnt im Pustertal die schönste Zeit des Jahres. Der Sommer verbindet hier Bewegung, Genuss und Entschleunigung auf besondere Weise.

Viele Gäste suchen heute bewusst Orte abseits des großen Trubels. Gerade im Pustertal finden sich noch ruhige Wanderwege, kleine Hütten und Naturplätze, die authentische Erlebnisse ermöglichen. Auch Online-Communities berichten immer wieder davon, dass man abseits der bekannten Instagram-Hotspots überraschend viel Ruhe und Ursprünglichkeit entdecken kann. // bp

Erlebnisreisen 2026

Das pure BALTIKUM mit Masuren, Vilnius, Riga, Tallinn und Stockholm

Vortrag von Viktor Philippi, Buchautor „Gesund werden mit System“, mit Heilmotivation im Anschluss Wie kann ich mir und meiner Gesundheit besser helfen

Freitag, 19.06.2026 | 19:00 Uhr

Vereinshaus Pfalzen

Anselm-Sparber-Straße 1 , I- 39030 Pfalzen

Eintritt 50 € an der Abendkasse, Kinder unter 12 Jahren frei, ohne Voranmeldung, Einlass ab 18:30 Uhr

Anmeldung zur Online-Teilnahme: www.philippimethode.de/vortragsreihe-mit-viktor-philippi

Bus, 9x HP, 1x NF, Stadtführungen Krakau, Vilnius, Klaipeda, Riga, Tallinn, Fähre, diverse Besichtigungen und Eintritte lt. Programm 1. 875 ,- €

ALBANIEN – Geheimtipp am Mittelmeer

13. – 20. Juni (8 Tage)

Bus, 6x HP, 1x NF auf Fähre, Stadtbesichtigungen, Bootsfahrten, diverse Eintritte und Besichtigungen laut Programm 1.450,- €

Blumeninsel MADEIRA – 4* Hotel Four Views Oasis

21. – 28. Juni oder 10. – 17. November (je 8 Tage)

Bustransfer, Flug ab/bis München, 7x HP im 4* Hotel inkl. Sauna, Fitness, Hallenbad, 4x Ausflüge lt. Programm ab 1.995,- €

FLANDERNS PERLEN mit Brüssel, Brügge, Gent, Antwerpen 07. – 12. Juli (6 Tage)

Bus, 5x NF, Stadtführungen in Brügge, Gent, Antwerpen; Eintritt Technikmuseum Sinsheim 985,- €

Opernfestspiele in VERONA „La Traviata“ oder „Aida“

16. – 17. Juli bzw. 04. – 05. September (je 2 Tage)

Bus, 1x Nächtigung/Frühstück im zentralen 3* Hotel Verona, Eintrittskarte Gradinata D/E 390,- €

Seefestspiele MÖRBISCH – „Ein Käfig voller Narren“ und Opernfestspiele in St. MARGARETHEN „Tosca“ 07. – 09. August (3 Tage)

Bus, 2x HP im 4* Hotel Hilton Garden Inn, 2x Eintrittskarte 565,- € KALABRIEN mit äolischen und liparischen Inseln 05. – 12. September (8 Tage)

Bus, 7x HP in 4* Hotels, diverse Ausflüge laut Programm inkl. Schifffahrt und örtl. Reiseleitung 1.595,- €

Große POLEN Rundreise mit Prag und Bratislava 04. – 12. September (9 Tage)

Bus, 8x HP, Stadtführungen u. a. in Breslau, Stettin, Danzig, Warschau und Krakau, Eintritte 1.275,- €

SCHWEIZER HOCHALPEN EXKLUSIV mit St. Moritz, Grindelwald, Bern, Montreux und Zermatt

13. – 19. September (7 Tage) 2.395,- €

Bus, 6x HP in TOP 3* Sup und 4* Sup Hotels, Diverse Seilbahnfahrten und Bahnfahrten laut Programm, Stadtführung Fribourg, RL: Werner Manfreda

Detailinformationen zu diesen und vielen weiteren Reisen finden Sie in unserem aktuellen Erlebnisreisenkatalog 2026 (wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar postalisch zu) oder auf www.alpenland-reisen.at 16. – 26. Juli (11 Tage)

Alle Zustiege ab Bruneck, östliches Pustertal, Sillian, Lienz bzw. entlang der Fahrtstrecken inklusive. Weitere auf Anfrage!

(0) 485 265 111 - www.alpenland-reisen.at

SOMMERMOMENTE IM PUSTERTAL

Genuss zwischen Natur, Musik und Tradition

Der Sommer im Pustertal lebt von besonderen Augenblicken: ein Frühstück auf der Alm mit Blick auf die Dolomiten, eine Bootsfahrt am See, ein lauer Abend am Dorfplatz oder ein schöner Spaziergang mitten in der Natur. Die Verbindung aus beeindruckender Natur, gelebter Tradition und echter Südtiroler Gastfreundschaft macht das Pustertal Jahr für Jahr zu einem beliebten Ziel für Gäste und Einheimische gleichermaßen.

Besonders die Sommerveranstaltungen verleihen dem Tal seine unverwechselbare Atmosphäre. In vielen Dörfern sorgen Musikabende, Konzerte unter freiem Himmel und kleine Feste für stimmungsvolle Begegnungen. Blasmusik, moderne Bands oder traditionelle Volksmusik schaffen dabei eine besondere Mischung aus Geselligkeit und Sommerfeeling. Oft werden Dorfplätze, Parks oder Almen zu Treffpunkten, an denen gemeinsam gefeiert, getanzt und genossen wird.

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NATURALIA BIOMARKT ERÖFFNET IN BRIXEN

Bewusst einkaufen und besser leben

Dafür steht Naturalia schon seit 35 Jahren! Nun lässt Naturalia Bio weiter wachsen: Neben den Biomärkten in Meran und Bozen eröffnet Naturalia nun einen weiteren Standort im Atrium-Gebäude in Brixen. Auf über 500 Quadratmetern erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Sortiment mit mehr als 8.500 Bio-Produkten. Ergänzt wird das Angebot durch ein einladendes Bio-Bistro, das bunte Bowls, würzige Currys und nahrhafte Snacks serviert. „Wir freuen uns sehr, nun auch in Brixen präsent zu sein und unsere Idee von bewusstem und nachhaltigem Einkaufen weiterzutragen“, so das Naturalia-Team. Der neue Biomarkt versteht sich allerdings nicht nur als Geschäft und Bistro, sondern als ein Ort der Begegnung und Inspiration für alle, die Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung legen. Am 30. Mai 2026 ist es so weit: Der neue Biomarkt öffnet seine Türen mit einer bunten Eröffnungsfeier. Ab 10.00 Uhr lädt das Naturalia-Team zu Verkostungen, der feierlichen Einweihung sowie einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm inklusive Glücksrad und Umtrunk ein. // PR-Info

Der Dolomythos-Antikmarkt
Dolomythos

Sommer in bester Gesellschaft

Der Sommer lockt nach draußen: In den Garten, wo es sich Platz nehmen und Sonnenstrahlen sammeln oder laue Abende genießen lässt. Wer (sich) auf klappbare Gartenmöbel wie die Bierzeltgarnitur von „RUKU1952“ – auch bekannt als Forstbank – setzt, hat die Terrasse im Handumdrehen sommerfertig gemacht. Ist bereit für spontanen Besuch und gemeinsame Zeit.

„RUKU1952“ gehört zur Markenfamilie der Zingerle Group, einem Familienunternehmen mit Hauptsitz in Schabs. In den modernen Produktionshallen des im Sommer 2025 neu bezogenen Firmengebäudes der Gruppe werden täglich mit höchster Präzision Faltzelte, aufblasbare Zelte und Bierzeltgarnituren gefertigt. Von Südtirol aus werden die Produkte an Kundinnen und Kunden in der ganzen Welt verschickt. Schon in den 1970er-Jahren begann die Zingerle Group – damals noch Zingerlemetal – mit der serienmäßigen Produktion von Bierzeltgarnituren, getragen durch den Innovations- und Fortschrittsgedanken, der die Unternehmenskultur auch noch heute prägt. Unter CEO Stefan Zingerle, der das Familienunternehmen in dritter Generation führt, beschäftigt die Zingerle Group weltweit über 400 Angestellte in 11 Tochtergesellschaften – unter anderem in den USA, Spanien, Polen und den Niederlanden. Trotz der internationalen Ausrichtung bleibt der Ursprung fest verankert: Die treibenden Ideen entstehen in Südtirol. Am Standort in Schabs arbeiten rund 60 Mitarbeitende in verschiedenen Abteilungen am Erfolg des Unternehmens mit.

So ist ein 11-köpfiges Marketing-Team für die Repräsentation der insgesamt fünf Marken zuständig, während der Verkauf die internationalen Märkte verantwortet und im Lager und der Produktion mit großer Sorgfalt alle Projekte für den weltweiten Versand vorbereitet werden. Das Grafikteam verwandelt individuelle Kundenwünsche aus diversen Branchen in passgenaue Produktpersonalisierungen. Im Tagesgeschäft greifen die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche eng ineinander. Diese Abhängigkeiten schaffen nicht nur vielfältige Schnittstellen, sondern auch ein starkes Miteinander. Um den Teamgeist bewusst zu fördern und einen Ausgleich zur täglichen Arbeit zu bieten, setzt das Unternehmen auf gemeinsame Erlebnisse.

Ein zentraler Bestandteil ist der mitarbeitergeführte ZG-Club, der verschiedene Aktivitäten initiiert – von Wanderungen und Törggelen über GoKart-Rennen bis hin zu Aperitif- und Spieleabenden. Ergänzend dazu wurde ZG-Vital ins Leben gerufen, um Bewegung

und Wohlbefinden stärker im Arbeitsalltag zu verankern. Mit Angeboten wie EisbadenWorkshops, wöchentlichen Yoga-Einheiten oder professionell begleitetem Lauftraining unterstützt die Zingerle Group ihre Mitarbeitenden dabei, einen gesunden und bewussten Lebensstil zu führen. Seit ihrer Gründung 1948 verfolgt die Zingerle Group die Mission, nachhaltige Lösungen für Räume im Freien zu entwickeln, an denen Menschen zusammenkommen. Die Forstbank vermittelt dabei eine klare Botschaft: Sie lädt zum Dazuhocken und Zusammensitzen ein. Denn fast jede und jeder kennt sie: Die Momente, in denen eine Ruku1952-Bierzeltgarnitur im wahrsten Sinne des Wortes die tragende Rolle spielt: das Dorffest, die Vereinsfete, das Firmenjubiläum, das verdiente Krafttanken nach einem sportlichen Wettkampf, die Jause auf der Berghütte, die Hochzeitsfeier.

Mit ihren Produkten schafft die Zingerle Group Raum für genau diese Augenblicke: Sie fertigt, was Menschen verbindet. //PR-Info

BUILDING UP MOMENTS

Seit 75 Jahren schaffen wir Momente, die Menschen zusammenbringen. Für ein Miteinander, das in Erinnerung bleibt.

VIELE VERANSTALTUNGEN

Auch Bauernmärkte und kulinarische Veranstaltungen gehören zum Sommer im Pustertal dazu. Regionale Produkte, traditionelle Spezialitäten und handgemachte Köstlichkeiten laden dazu ein, die Vielfalt Südtirols kennenzulernen. Viele Besucher schätzen gerade diese authentischen Erlebnisse, bei denen Genuss, Regionalität und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Neben den großen Veranstaltungen sind es oft die kleineren Mo-

BALKONE UND ZÄUNE AUS ALUMINIUM VON LEEB

mente, die den Sommer besonders machen: ein Abendkonzert im Dorf, ein Fest auf der Alm oder das gemütliche Zusammensitzen nach einer Wanderung. Gerade diese Mischung aus Naturerlebnis, Kultur und Tradition prägt das Lebensgefühl im Pustertal. So entsteht zwischen Bergen, Seen und Dörfern ein Sommer, der nicht nur durch seine Landschaft begeistert, sondern auch durch seine lebendige Gemeinschaft. Die vielen Veranstaltungen, die Jung und Alt zusammenbringen, runden das Ganze gekonnt ab. // bp

Nutzen Sie noch heuer die Abschreibung von 50 %!

Erleben Sie die Einzigartigkeit von Leebs Aluminium-Balkonen und Zäunen. Seit nunmehr 120 Jahren steht Leeb für Handwerkskunst, Innovation und höchste Qualität –von den Anfängen als kleines Sägewerk bis hin zum modernen Industriebetrieb und Europas führendem Anbieter von Balkonen und Zäunen aus Aluminium.

Leeb bietet Ihnen Designprodukte in HighEnd-Qualität, die Ihr Zuhause in einen wah-

ren Blickfang verwandeln und nahezu wartungs- und pflegefrei sind. Die Kombination aus zeitlosem Design, modernster Technik und jahrzehntelanger Erfahrung macht jedes Produkt zu einer nachhaltigen Investition. Ihr persönlicher Leeb-Berater steht Ihnen zur Seite und unterstützt Sie im Rahmen einer kostenlosen Vor-Ort-Beratung dabei, die optimale Lösung für Ihr Zuhause zu finden. Ein herausragendes Qualitätsmerkmal der AluProdukte von Leeb ist die patentierte Alu-

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WANDERN, SPORT UND FREIZEIT

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Kinder-Rätselspaß mit PZ-Pezi

Den Picknickkorb packen!

Simon hat den Korb für das Familien-Picknick gepackt.

Doch da ist etwas im Korb, was er wohl nicht braucht. Was ist es? Picknick mit Freunden Finde die 10

Familie Becker will ein Picknick im Wald machen. Auf einer Lichtung breitet der Vater die Decke aus und ruft begeistert: „Hier ist der richtige Platz für unser Picknick! Keine Widerrede!“

Da antwortet die Tochter: „Du hast wie immer recht, Papa. 100.000 Ameisen können sich nicht irren!“

Frühlingsaus ug

Evi und Harry genießen ihren Aus ug und freuen sich aufs Picknick. Zeigst du ihnen den Weg zum Picknickplatz?

ZUTATEN:

1 Mischbrot oder Bauernbrot (750 g)

200 g geriebener Mozzarella

100 g gekochter Schinken

3 – 4 Tomaten

1/2 Paprika

150 g Mais

1 gute Handvoll Frühlingszwiebel-Grün

2 EL Pesto (nach Belieben rot oder grün)

Lösungen auf Seite 86

Gefülltes Picknickbrot mit Pesto

Idee u. Bild von ZimtkeksundApfeltarte.com, Andrea Natschke Hofmann

UND SO GEHT‘S:

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das obere Drittel des Brotes abschneiden und dann den Laib aushöhlen, dabei einen ca. 2 cm breiten Rand stehen lassen.

Den Käse in eine Schüssel geben. Schinken in kleine Würfel schneiden und ebenfalls zufügen. Die Tomaten halbieren, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Paprika ebenfalls in Würfel schneiden, Frühlingszwiebeln in ganz feine Ringe schneiden und alles – zusammen mit dem Mais – zum Käse/ Schinken geben. Pesto zufügen und die Masse gut miteinander verrühren. In den Brotlaib füllen und etwas fest drücken. Deckel wieder aufsetzen, dann mit Backpapier oder Alufolie abdecken und in den vorgeheizten Backofen geben. Für 25 – 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen nach Belieben aufschneiden, in Butterbrotpapier packen und mitnehmen!

Dazu passt ein Sour Cream-Dip oder aber eine Aioli.

nächste Ausgabe erscheint am: 11.06.2026

Jakob!

deinem 30. Geburtstag am 29.Mai hier heute viele Glückwünsche dabei, dieser besondere Tag ist es wert, man dich in die Zeitung stellt. seit deiner Matura arbeitest du bei „Südtirol Fenster“ in Gais, wirst du gebraucht und geachtet, wie jeder weiß. warst du stets quicklebendig und fröhlich, Lachen war verschmitzt, dein Humor so herrlich. heute bist du für uns alle ein Sonnenschein, Familie, die Freunde, für Groß und Klein. lassen dich hochleben, sind froh, dass es dich gibt! merke dir eines: DU WIRST GELIEBT!!! ein Goldstück für uns alle hier - und darum gratulieren wir!

Lieber Jakob,

Zu deinem 30. Geburtstag am 29.Mai sind hier heute viele Glückwünsche dabei, denn dieser besondere Tag ist es wert, dass man dich in die Zeitung stellt. Schon seit deiner Matura arbeitest du bei „Südtirol Fenster“ in Gais, dort wirst du gebraucht und geachtet, wie jeder weiß.

Als Kind warst du stets quicklebendig und fröhlich, dein Lachen war verschmitzt, dein Humor so herrlich.

Zilli, Tata Toni, Bruder Simon und Freundin Annalena

Auch heute bist du für uns alle ein Sonnenschein, für die Familie, die Freunde, für Groß und Klein. Wir lassen dich hochleben, sind froh, dass es dich gibt! Und merke dir eines: DU WIRST GELIEBT!!!

Du bist ein Goldstück für uns alle hierund darum gratulieren wir!

Annalena

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FREUNDSCHAFT & LIEBE

Freizeit, Natur, Freude,Gespräche, Austausch, eventuell helfende Hand. Angenehmer 58-Jähriger sucht unkomplizierte, offene, ehrliche Begegnungen und Freundschaften mit Verständnis und Wertschätzung. Tel/SMS: 340 9911810

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• Verpackung, Abwiegen und Anpreisen sowie Kontrolle der Frische und Lagerung der Produkte

• Verkauf und Kundenbetreuung

Ihr Profil:

• Abgeschlossene Ausbildung oder mehrjährige Erfahrung im Sektor

• Gute Kenntnisse der deutschen und italienischen Sprache

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Partnervermittlung

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Eine ortsansässige Frau, ehrlich, verlässlich und fleißig, sucht Arbeit als Badante für eine pflegebedürftige Person für 5/6 Stunden am Vormittag nach Vereinbarung. Tel. 320 6456630

Stellvertretende Filialleitung

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• Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder 2–3 Jahre Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel

• Führungserfahrung

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Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol

Bruneck | Tel. 378 083 2750

TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.

Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

29. 05. – 05. 06. 2026

Apotheke v. ZieglauerBruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 555358

Apoteca Alta Badia - Abtei Öffnungszeiten 09:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0471 847152

Apotheke Dr. AichnerSand in Taufers Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 15:00 - 18:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 678035

Apotheke Toblach - Toblach Öffnungszeiten 08:10 - 12:15 / 15:30 - 19:00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 972165

05. – 12. 06. 2026

Apotheke St. Anna – Bruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00

Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59, Tel. 0474 555264

Apotheke Engel - Olang Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 16:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 496566

Apotheke Pütia - St. Martin i. T. Öffnungszeiten: 08:00 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 523020

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20 Jahre Bestattung Gasser 2005-2025

Durchführung von Beerdigungen im gesamten Pustertal

Kleiderkammer

Bruneck

Offener Kleiderschrank - der Pfarr-Caritas im Gedi Center, Rienzfeldstr. 30A: Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 - 17.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 - 11.00 Uhr und jeden letzten Samstag im Monat von 9.30 - 17.00 Uhr

Kleiderkammer vom Vinzenzverein Bruneck

Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Mühlgasse 2

Toblach

Kleiderkammer der Vinzenzvereinigung Toblach Öffnungszeiten: jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.

Recyclinghof

Gemeinde Bruneck

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag:

07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr

Selbsthilfegruppen

Bruneck

Parkinson Selbsthilfegruppe

Pustertal:

> Bewegung mit Musik in der Gruppe (Musiktherapie)

Das nächste Treffen: Mittwoch, 10.06.2026 von 10-11 Uhr mit Annemarie im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

> Dance Wall mit Sonja

Das nächste Treffen: Freitag, 05.06.2026 von 10-11 Uhr im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

Nähere Auskünfte unter:

Tel. 0474 410832 oder Tel. 328 1473035

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal macht Sommerpause bis Oktober 2026.

Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen

Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen.

Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com

Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin.

Angehörige & Freunde von Alkoholikern

Kontakt Südtirol: 0474 944 469

Treffen: Bruneck (Seeböckhaus) am Dienstag, 15.00 Uhr und Brixen (Domgasse 2) jeden 2. + 4. Montag im Monat, 15.00 Uhr

Lebenshilfe

Südtiroler Krebshilfe

WIR SIND FÜR SIE DA!

Kapuzinerplatz 9 – 39031

Bruneck, Tel. 0474 551327 Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr

Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr

Verein Frauen helfen Frauen

Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ), Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Anonyme Alkoholiker

ALKOHOLPROBLEME?

Es gibt eine Lösung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Tel. +39 334 8314515 sotirol@anonyme-alkoholiker.at www.anonyme-alkoholiker.at

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VERANSTALTUNGEN UND KURSE

ohne Gewähr

Bruneck / Reischach

Sommer-Bauernmarkt

Jeden Freitag von 07.30-12.30 Uhr auf dem Graben

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Gottesdienst der CGS

Am Sonntag 31.05.2026 um 10.00 Uhr im Haus der Vereine. Kronplatz by Night

Am Samstag, 30.05.2026 ab 17.45 Uhr bis 23.00 Uhr.

2-monatiger Bademeisterkurs im Cron 4 Hallenbad in Reischach/Bruneck!

Erste Hilfe, Rettungsschwimmen und Defibrillator-Training.

Aufnahmetest: 05.07.2026 – 18 Uhr / Kurs Start: 12.07.2026. Anmeldung: roberto.gruppillo@ alice.it / finsalvamento.bz@ gmail.com

Kiens

HappyMarkt - Flohmarkt

Am Sonntag 31.05.2026 von 9.00 - 14.00 Uhr beim Parkplatz

Percha

Flohmarkt

Am Sonntag 31.05.2026 von 8.00 - 17.00 Uhr auf dem MPreis-Parkplatz

Vintl

Freiluftbibliothek

Am Donnerstag 28.05.2026 von 15.00-18.00 Uhr an der Spiaggetta Ciamaor

Feuerwehrfest in Vintl

Am Sonntag 31.05.2026 von 11.30 - 17.00 Uhr in Niedervintl

St. Vingil-Enneberg

Akkordeon-Weltmeisterschaft

Am 04. und 05.06. je ab 20.00 Uhr bis Samstag, 06.06.2026 ab 19.00 Uhr beim Pavillon

Harmonika Weltmeisterschaft Vom Freitag, 05.06. bis Sonntag, 07.06.2026 von 9.00 -17.00 Uhr (So bis 12.00 Uhr) in der Mittelschule

Pfalzen

Abendkonzert der Musikkapelle Pfalzen

Am Sonntag, 07.06.2026 ab 20.00 Uhr beim Musikpavillon

Terenten

Bauernmarkt in Terenten

Am Sonntag, 7.06.2026 von 10.00 - 16.00 Uhr am Dorfplatz

Mühlen in Taufers

Markt in Mühlen in Taufers

Am Samstag 06.06.2026 von 8.00-13.00 Uhr im Dorfzentrum

Bienen-Fest

Am Samstag 06.06.2026 ab 16.00 Uhr beim Stoanehaus und Sogile-Park

Ahrntal

Workshop: Graffitti für Kinder ab 10 Jahren

Am Samstag, 30.05.2026 von 13.00 - 18.00 Uhr im Jugendzentrum Aggregat – Steinhaus

Gebietstreffen der Musikkapellen Am Samstag 30.05.2026 ab 18.00 - 22 Uhr diverse Konzerte und ab 22 h Tanzunterhaltung in der Sportzone St. Jakob Frühjahrskonzert des Männerchors Am Samstag 30.05.2026 ab 20.00 Uhr in der Aula der Mittelschule St. Johann Abendkonzert in Luttach

Am Sonntag 07.06.2026 ab 20.30 Uhr beim Festplatz

Rasen Antholz

Lange Nacht der Kirchen

Am Freitag 29.05.2026, ab

T. 0474 550 830 • info@pz-media.it Rubrik: Veranstaltungen

20.30 - 22:00 Uhr in der Pfarrkirche „St. Andreas“ Oberrasen Frühjahrskonzert der MK Niederrasen Am Samstag 06.06.2026 ab 20.00 Uhr im Kulturhaus Oberrasen

Welsberg - Taisten

Vorbereitungswettbewerb und Zeltfest der Feuerwehr

Am Samstag 06.06.2026 ab 10.00 Uhr bei der Sportzone Taisten

Gsies

Frühschoppen in Pichl

Am Sonntag 07.06.2026 von 9.30 -16.00 Uhr am Kirchplatz

Gsiesa Langis Fescht

Am Samstag 30.05.2026 ab 18.00 Uhr in der Interessentschaftshütte Ribisen

Innichen

DoloMythos Antik-Market & Flohmarkt

Am Sonntag, 31.05.2026 von 8.00-18.00 Uhr auf dem Freigelände von Dolomythos Kleidertausch mit Aperitivo

Am Freitag 29.05.2026, 18.00 - 21.00 Uhr in der Bibliothek Innichen

Jörg Heinisch präsentiert: „Ungewöhnliche Fußballspiele“ in Erzählungen mit Fotos & Videos

Am Montag 01.06.2026 ab 19.30 Uhr in der Bibliothek Innichen

Monatsmarkt in Innichen

Am Dienstag 02.06.2026 von 8.00-14.00 Uhr am Pflegplatz/ Alter Markt

Toblach

Wochenmarkt in Toblach

Jeden 2. Montag (1. und 15.06.2026) von 8.00-14.00 im Dorfzentrum

26. Cortina Dobbiaco Run

Am Sonntag, 31. und Montag, 1. Juni 2026 von 9.00 Uhr Strat in Cortina bis 16.00 Uhr. Ziel ist die Parkanlage vor dem Kulturzentrum Grand Hotel - Toblach

Benefizlauf Krebshilfe in Toblach

Am Samstag 06.06.2026 von 9.00 -17.00 Uhr mit Start in Schluderbach, Misurina Kreuzung. Infos und Anmeldung 340 336 7301

Sexten

Ausstellung: Ein kleines Stück Waldseele auf Leinwand von Sophia Gufler

Vernissage: Am 29.05.2026 um 16:00 Uhr. Vom 30.05.30.10.2026 im Hotel Monika Wochenmarkt

Am Donnerstag 4. und 18.06.2026 von 8.00-14.00 Uhr am Marktplatz Waldheim Marschkonzert der MK Sexten

Am Sonntag 07.06.2026 ab 19.30 Uhr Start: Hofer Parkplatz zum Postplatz

Alta Pusteria Int. Choir Festival

Verschiedene Veranstaltungsorte laut Programm

Von Mittwoch, 10.06. bis Sonntag, 14.06.2026. Programm: https://festivalpusteria.org/de/

LÖSUNGEN: SUDOKU, KREUZWORT- UND KINDERRÄTSEL

Den Picknickkorb packen!

Simon hat tatsächlich noch ein paar Wollhandschuhe eingepackt. Im Sommer braucht es die nicht!

Picknick mit Freunden

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