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Wetter Seite 30

Vorsorgen schützt vor Sorgen Trotz AHV und Pensionskasse: Dritte Säule immer wichtiger vorsorge-special seiten 24 bis 29 Dienstag, 16. September 2008 – Nr. 179

DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Bern

Schwarzer Montag: Banken und Börsen spielen verrückt Ausverkauf an den Börsen: Die Hiobsbotschaften aus dem sank vorübergehend um fünf Prozent, die UBS-Aktie verlor US-Bankensektor liessen gestern die Kurse fallen. Der SMI 14 Prozent an Wert. Am Ende dieses Schwarzen Montags seite 9 warnten Experten: Es wird noch viel schlimmer.

bern

Hochwasserschutz: Platz für die Aare und die Menschen seite 10

people

Ski-Models Daniel Albrecht, Silvan Zurbriggen und Didier Cuche (von links) tragen Shootingstar Lara Gut auf Händen. Das Schweizer Skiteam stand gestern in den neuen Rennanzügen Modell.

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Carla Bruni: Ex-Lover rächt sich mit Skandalbuch seiten 14 + 15

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Freie Fahrt: Töffs dürfen auf Busspur fahren seite 3

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16. September 2008

Nationalrat Initiative eines Toten auf der Agenda Von Claudia Blumer

Auf dem Sessionsprogramm steht auch der Vorstoss eines Politikers, der 2005 gestorben ist. Eingereicht hat er die Initiative 2001. Also dieser Papst, der hat ja

tatsächlich einen direkten Draht nach ganz oben. Da legt dieser Benedikt ein gutes Wort bei seinem Chef ein, betet Urbi et Flugi – und schon ist das Grounding der Alitalia abgewendet. Wie durch ein Wunder konnten die Vögel der italienischen Fluggesellschaft gestern gen Himmel steigen. Also ich sage Ihnen: Wenn die Zürcher FDP-Zwinglianer vor sieben Jahren nicht derart protestantisch getan hätten, die gute alte Swissair würde heute noch fliegen. Ein Telefon in den Vatikan hätte gereicht. Aber der Corti hat ja lieber mit dem UBS-Chef Ospel telefoniert als mit dem KatholikenChef Johannes Paul. Also aus den damaligen Fehlern könnte der Schmid Sämi doch lernen: Ein Telefon nach Rom, und statt eines Groundings gäbe es für ihn und seine Armee-Jets einen Höhenflug.

Jost Gross. Bild: Keystone

Auf dem Programm des Nationalrats steht eine Parlamentarische Initiative von Jost Gross. Der Thurgauer SP-Nationalrat Gross ist allerdings vor dreieinhalb Jahren gestorben. «Vorstösse von Verstorbenen bleiben oft gültig», sagt Martin Stucki von den Parlamentsdiensten. Aussergewöhnlich sei in diesem Fall aber die lange Frist. Gross hat die In-

itiative zur Stärkung der Patientenrechte 2001 eingereicht. Sieben Jahre später ist sie noch immer pendent. Die durchschnittliche Frist für Vorstösse beträgt laut Stucki zwei Jahre. Die Verzögerung hat einen Grund: Weil der Bundesrat selber eine Gesetzesänderung zur Stärkung der Patientenrechte eingeleitet hatte, wurde die Initiative

auf Eis gelegt. Mittlerweile ist sie überflüssig und muss vom Nationalrat noch abgeschrieben werden. Emotional schwierig SP-Nationalrätin Anita Thanei, frühere Lebenspartnerin von Jost Gross, findet die langen Wartezeiten bei den Vorstössen allgemein mühsam. Wenn Gross' Initiative auf dem Programm steht, sei das für sie auch emotional schwierig. «Es ist immer schwierig, wenn sein Name im Spiel ist. Doch dafür kann ich dem Parlamentsbetrieb keinen Vorwurf machen».

Ständerat stellt sich hinter Samuel Schmid Milizsoldaten sollen zu Ausbildungsdiensten im Ausland verpflichtet werden können. Berufsmilitärs und ziviles Personal des Verteidigungsdepartementes werden bei Bedarf ins Ausland abkommandiert. Mit diesen beiden Beschlüssen hat sich der Ständerat gestern gegen

den Nationalrat gestellt. Er folgte Verteidigungsminister Samuel Schmid und dessen Vorschlägen für eine Militärgesetz-Revision. Sicherheitspolitik dürfe sich nicht von Personalproblemen leiten lassen, meinte Bruno Frick (CVP/SZ), der Sprecher der Sicherheitspo-

litischen Kommission. Bundesrat Schmid sagte, es gehe jetzt darum, die Armee nach den tiefgreifenden Reformen der letzten Jahre zu konsolidieren. Die mit 35 zu 4 Stimmen (4 Enthaltungen) verabschiedete Vorlage geht an den Nationalrat zurück. (sda)

Samuel Schmid gestern im Ständerat. Bild: Keystone

fragedestages Sollen Busspuren für den motorisierten Zweiradverkehr freigegeben werden? SMS A Ja B Nein C Weiss nicht Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

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Gemecker vor dem Bundeshaus Wenn sich auf dem Berner Bundesplatz Ziegen und Schafe in ihren Gehegen tummeln, dann ist Sichlete. An diesem traditionellen Anlass pflegen die Bauern den Kontakt mit den Konsumenten und ein Alpabzug führt mitten durch die Bundesstadt. Bild: Key


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16. September 2008

Pilotversuch Töfffahrer dürfen auf die Busspur Von Simone Rechsteiner

Journalist

Es sollte ein normaler Wochen-

start sein. Einer, an dem ich mich wärmer anziehe, weil sich mit elf Grad am Zürichsee der Herbst ankündigt. Stattdessen läuft es mir kalt über den Rücken. An der Wall Street, die – Paradeplatz hin, Londoner City her – noch immer das Herz der westlichen Finanzwelt ist, bricht mit Lehman Brothers eine

«Zieht euch warm an!» Müssen Busfahrer ihr Revier schon bald mit Töfffahrern teilen? Bild: Keystone

will die Fahrbahn entlasten und die Busspur für Motorradfahrer freigeben. Flüssiger Verkehr Die Massnahme verflüssige den Verkehr und erhöhe die Sicherheit auf der Strasse. «Es können Staus

vermieden werden», sagt Bruno Schmid vom BVU. Je nach Erfahrungen, die in den nächsten Monaten damit gemacht werden, stellt das BVU beim Bund einen Antrag, um die Regelung in die nationale Gesetzgebung aufzunehmen.

«Es ist nicht ideal», kommentiert Urs Hanselmann, Direktor der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) die Massnahme. «Mit den Velos gibt es wegen Überholmanövern ab und zu Schwierigkeiten. Bei Töffs fehlt die Erfahrung.»

Grundimpfung für Mädchen ab elf Jahren Die kantonalen Impfprogramme gegen Gebärmutterhalskrebs sind angelaufen. Die Grundimpfung empfehle sich für alle Mädchen zwischen 11 bis 14 Jahren, so das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Eine hohe Durch impfung gegen die human Papillomaviren verhindere jedes Jahr 160 Fälle

Thomas Zeltner Bild: Keystone

punkt Oliver Stock

Im Aargau dürfen Töfffahrer schon bald ohne schlechtes Gewissen die Busspur benützen. Motorradfahrer kennen den inneren Zwist genau: Vor ihnen taucht eine stehende Autokolonne auf. Sollen sie hinten anstehen und warten oder doch lieber auf die Busspur ausweichen? Richard Huwiler, Mediensprecher der Stadt und Kantonspolizei Luzern sagt: «Motorradfahrer warten häufig nicht in der Kolonne. Sie überholen die Fahrzeuge links oder rechts und halten sich nicht an die Verkehrsregeln». Das Vergehen wird mit einer Ordnungsbusse von 60 Franken bestraft. Im Raum Baden gelten ab Oktober neue Regeln: Das Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU)

auf den

von Gebärmutterhalskrebs, 50 Todesfälle sowie rund 2000 chirurgische Eingriffe wegen Krebsvorstufe.

Die Impfungen werden kantonal organisiert, damit die Krankenkassen die Kosten für die Impfung übernehmen und somit alle Mädchen Zugang zur Impfung erhalten. Teure Impfung Zwar handle es sich um die teuerste Impfung, die je auf den Markt gekommen sei, aber sie schütze vor den zwei häufigsten Virentypen, sagt BAG-Direktor Thomas Zeltner. Eine Impfdosis kostet 237 Franken. Mit dem Hersteller konnte für das Impfprogramm aber ein Spezialpreis von 140 Franken pro Impfdosis ausgehandelt werden. (sda)

der grössten Banken zusammen. Kein schützender Staat hat sie aufgefangen. Mit Merill Lynch ist über Nacht ein weiterer Riese verkauft worden und verschwunden.

UBS und Credit Suisse beteiligen sich an einem MilliardenTopf, mit dem sichergestellt werden soll, dass die Banken sich gegenseitig noch Geld leihen. Die Zahl der Neugierigen vor den Schaufenstern der UBS an der Bahnhofstrasse – dort, wo die Aktienkurse über die Bildschirme flimmern – nimmt von Minute zu Minute zu. Wen wird es treffen? Klar, die Bank-Mitarbeiter hinter der Scheibe. Die können sich ihre Boni von der Backe kratzen. Auch klar: die Anleger. Wer bei solchen Märkten verdient, muss eine goldene Nase haben. Der Finanzminister wird auch leiden, weil die Banken eigentlich seine grössten Steuerzahler sind. Die Unternehmen werden sich in so einem Umfeld mit Investitionen zurückhalten. Das ist schlecht für Arbeitsplätze und Löhne. Die Zinsen werden eher nach unten gehen, das macht den Franken in meinem Geldbeutel wertloser. Ein Sonnenstrahl bricht

durch die Wolken. Ich habe das Gefühl, wir sollten uns trotzdem verdammt warm anziehen.

Oliver Stock, Journalist der Wirtschaftszeitung «Handelsblatt». Der Deutsche lebte lange in Zürich.


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16. September 2008

Prozess Kirchenmann wegen Betrug vor Gericht Ein Leiter der bischöflichen Gerichtsbehörde steht selber vor Gericht. Er soll eine halbe Million Franken veruntreut haben.

Ariane Dayer. Bild: Keystone

«Le Matin» hat eine neue Chefredaktorin Lausanne Die 44-jährige Ariane

Dayer löst Ende September Peter Rothenbühler, Chefredaktor von «Le Matin» ab. Rothenbühler wird im Verlagshaus Edipresse befördert. Dayer hat zuvor bei «L'Hebdo» gearbeitet und hat sich dann selbständig gemacht. Später schrieb sie für den «Matin Dimanche».

Ein früherer Offizial des Bistums Lausanne, Freiburg und Genf steht seit gestern in Freiburg vor Gericht. Der 57-Jährige, der pikanterweise den Bischof in allen Belangen des kirchlichen Gerichtswesens vertritt, soll

rund eine halbe Million Franken veruntreut haben. Bitte um Verzeihung Unter anderem habe er 100 000 Franken in die eigene Tasche abgezweigt, die als Entschädigung für ein

Opfer sexuellen Missbrauchs vorgesehen waren. Für seine Verfehlungen bat der Angeklagte gestern verschiedene Geschädigte um Verzeihung. Er habe gegen seine ureigensten Grundsätze verstossen. Sündenregister Die Liste der Verfehlungen, die dem Leiter der bischöflichen Gerichtsbehörde vorgeworfen wird, ist lang: Betrug, Veruntreuung, Ur-

Front gegen Scheinpolizisten

Bern Katharina Prelicz-Huber, ­ rüne-Stadtparlamentarierin aus G Zürich, ist gestern im Nationalrat vereidigt worden. Die 49-jährige Fachhochschuldozentin ersetzt Ruth Genner, die in die Zürcher Stadtregierung gewählt wurde.

Schnee: Unfall auf dem Furkapass

Blitz erschlägt zwei Esel

Realp In den Bergen hat der

Einbrecher auf frischer Tat ertappt Wohlen Ein Garagenbesitzer hat am Morgen in seinem Büro drei Einbrecher überrascht. Sie flohen durch das Fenster, später verhaftete die Polizei einen 21-jährigen Türken aus dem Kanton Luzern. Die zwei Komplizen blieben trotz Spürhunden unauffindbar. (sda)

Hunderassen verbannt

Der Kanton Genf setzt drei weitere Hunderassen auf die Schwarze Liste: Bordeaux-Doggen, Bullmastif und Thai-Ridgeback. Neu sind damit 15 Hunderassen verboten. Laut Genfer Regierung sind Hunde dieser Rassen, die bereits in Genf leben, vom Verbot nicht betroffen. Die Halter müssen sich aber bei der zuständigen Stelle des Kantonstierarztes melden und eine Bewilligung beantragen. (sda)

Katharina Prelicz ersetzt Ruth Genner

­ inter Einzug gehalten, auf der W schneebedeckten Furkapassstrasse passierte der erste Unfall. Ein Walliser Fahrer erreichte um 5.30 Uhr die Passhöhe. Bei der ersten Wendeplatte geriet das Auto ins Rutschen, kollidierte mit drei Steinquadern und stürzte dann zehn Meter die Böschung hinunter. Der Lenker blieb unverletzt.

kundenfälschung und ungetreue Geschäftsführung. Auch einer Stiftung soll er einen sechsstelligen Betrag abgezweigt haben. Weil der Mann einen epileptischen Anfall erlitt, kam es gestern Morgen vor Gericht zu einem Unterbruch. Der Fall kam ins Rollen, als der Bischof und weitere Personen 2004 Klage gegen den Offizial erhoben. Das Urteil soll am 23. September fallen. (sda / red)

Sicherheit für Bahnreisende. Bild: Keystone

Die Sicherheit der Bahnreisenden soll in der Hand der Polizei bleiben. Eine ungewöhnliche Koalition aus ­Polizeibeamten, Eisenbahnern, Amnesty International und der Ebenrain-Konferenz richtet einen Appell an den Ständerat. Dieser wird sich in der laufenden Session mit der Bahnreform zwei und damit mit einer möglichen Privatisierung der Bahnpolizei befassen.

Nationalrat und Bundesrat sind dafür, dass staatliche Sicherheitsaufgaben an private Firmen übertragen werden können. Passagiere klagen «Wir beurteilen den Beschluss, den der Nationalrat diesen Frühling mit der Bahnreform getroffen hat, als absoluten Fehlentscheid», sagte gestern Heinz Buttauer, Präsident des Ver-

bands schweizerischer Polizeibeamter. Es gehe um die Sicherheit von jährlich 300 Millionen Bahnreisenden. «Wir wollen keine uniformierten Scheinpolizisten!» Amnesty International Schweiz berichtete über Klagen von Privatpersonen wegen Übergriffen von Angestellten der Securitrans oder der Securitas. Mit ausgebildeten Polizisten würde dies nicht passieren. (sda)

Zwei Esel sind in den Bergen oberhalb von Piazzogna vom Blitz erschlagen worden. Sie hatten während eines Gewitters unter einem Baum Unterschlupf gesucht. Da sie tagelang unbeaufsichtigt waren, prüft der Tierschutzverein Bellinzona, den Besitzer wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz anzuzeigen.(sda)

Gefährliche Blitze. Bild: Key


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16. September 2008

Zwei Fehlstarts Passagiere erzwingen Flugzeugwechsel In Panik geratene Fluggäste setzen mit einer Unterschriftenaktion durch, nicht mit einer reparierten Maschine fliegen zu müssen. Die rund 170 Passagiere auf dem Nürnberger Flughafen dachten an die Flugzeugkatastrophe von Madrid, bei der eine Maschine beim zweiten Startversuch abstürzte und 154 Menschen in den Tod riss.

Denn nach dem zweiten, missglückten Startversuch ihres Air-Berlin-Fluges am letzten Sonntag nach Faro, weigerten sie sich ein drittes Mal einzusteigen. Die Flugzeuginsassen starteten eine Unterschriftenaktion

und erzwangen so eine Ersatzmaschine. Defekte Elektronik Ursache des Problems war eine defekte elektronische Anzeige in der nagelneuen Boeing 737-800, sagte eine Air-Berlin-Sprecherin gestern gegenüber Sueddeutsche.de. Der Pilot brach deshalb den Start am frühen Morgen ab. Auch ein zweiter Versuch ein paar Stunden später ge-

lang nicht. «Die Passagiere waren sehr beunruhigt und reagierten panische», sagte die Sprecherin weiter. Vor allem vor dem Hintergrund des Unglücks von Madrid sei ein «psychologisches Moment» im Spiel gewesen. Die Passagiere seien aber nie in Gefahr gewesen. Am Abend schliesslich hoben die Air-Berlin-Passagiere ab – mit einer neuen Maschine und 15 Stunden Verspätung. (red)

Spanien: Mager-Model von Modeschau ausgeschlossen

Zurück im Leben Sabira Sultana (30) erlitt schwerste Verbrennungen im Gesicht. Dass sie wieder normal leben kann, hat sie der finanziellen und psychologischen Hilfe der Smileagain-Stiftung zu verdanken. Keystone

Die Veranstalter der Madrider Modewoche haben eines der Models wegen Untergewichts von der Teilnahme ausgeschlossen. Sie war beim Body-Mass-Index-Test durchgefallen. Gemäss BMI muss eine junge Frau bei 1,75 Metern Grösse mindestens 56 Kilogramm wiegen. Es war nicht das erste Mal, dass in Madrid ein untergewichtiges Model abgelehnt wurde. Die spanische Hauptstadt hatte im September 2006 als erste internationale Modemetropole entschieden, zu magere Models von den Laufstegen zu verbannen. (sda)

Massaker von 1944: Alt-Nazi vor Gericht München Gestern hat einer der wohl letzten Prozesse um Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg begonnen. Josef S. (90) soll die Tötung von 14 italienischen Partisanen im Juni 1944 befohlen haben. Der frühere Leutnant bestritt jegliche Schuld am Massaker in der Toskana.

Für eine Kiste Bier Freundin vermietet Fulda Ein 39-jähriger Deutscher vermietete seine Freundin (32) einem Nachbarn (60) als Sexsklavin – für eine Kiste Bier pro Tag. Das Opfer wurde mit Gewalt gefügig gemacht. Dann flog der Handel auf. Jetzt wurde der Mann zu drei Jahren Haft, der Nachbar zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Gestern an den Madrider Modewochen. Bild: Keystone

Texas: Grösste Rettungsaktion aller Zeiten Zwei Tage nach Hurrikan Ike läuft die grösste Suchund Rettungsaktion in der texanischen Geschichte. Weit über Tausend Helfer suchen in den völlig zerstörten und immer noch überschwemmten Gebieten nach Überlebenden. 4000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Bis gestern wurden aber auch mindestens 30 Tote gefunden. Immer noch sind fünf Millionen Haushalte ohne Strom und fliessendes Wasser. (sda)

Josef. S. sagt, er sei zur Tatzeit gar nicht am Tatort gewesen. Bild: Key

Giftiges Milchpulver: Mehr Babys erkrankt Peking Der Skandal um verseuch-

tes Babymilchpulver in China ist grösser als angenommen. 1253 Säuglinge – dreimal mehr als bisher bekannt – sind wegen der illegal ins Pulver gemischten Chemikalie Melamin erkrankt. Schlimm: Die Gefahr war seit Wochen bekannt - und wurde vertuscht.

Simbabwe: Mugabe muss Macht teilen Harare Nach fast drei Jahrzehnten

In Gilchrist an der texanischen Golfküste hat Ike nur ein Haus stehen lassen. Bild: Keystone

muss Simbabwes autoritärer Präsident Robert Mugabe die Macht teilen. Mugabe und Oppositionsführer Morgan Tsvangirai unterzeichneten in Gegenwart afrikanischer Staats- und Regierungschefs ein Koalitionsabkommen. (sda/red)


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wirtschaft

Gasche

testet

16. September 2008

Ciba Die Deutschen greifen nach Schweizer Chemie

Urs P. Gasche ehem. Leiter «Kassensturz»

Tipp der Woche Tipp der Woche Computer-Monitor 22-Zoll: Eizo FlexScan S2231 WH Die Zeitschrift Test&Kauf hat Dutzende von Monitoren nach den gleichen Kriterien getestet. Mit Abstand am Wichtigsten beurteilte sie die Bildqualität, gefolgt von der Handhabung, der Ausstattung und dem Service. Unter allen Geräten bis zum Preis von 1000 CHF hat dieser Eizo-Monitor die Spitzenbewertung «sehr gut» erreicht. Online-Preis ca. 790 CHF.

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Sechs Milliarden Franken – so viel zahlt Basf für Ciba. Die Übernahme kostet auch Stellen. Nach Swiss fällt ein weiteres Schweizer Traditionsunternehmen in deutsche Hände. 6,1 Milliarden Franken zahlt der Chemiekonzern Basf für Ciba. Am Standort Basel will Basf festhalten und dort eine globale Geschäftseinheit ansiedeln. Wie viele der 13 000 Mitarbeitenden um ihren Job bangen müssen, ist noch nicht klar. Basf-Chef Jürgen Hambrecht sagte gestern, es werde «wohl harte Ein-

Ciba-VR-Präsident Meyer (l.), Basf-Chef Hambrecht (r.). Bild: Keystone

schnitte geben». Restrukturierungen führten normalerweise zu einem Stellenabbau. Dies zusätzlich zu den 2500 Stellen, die

Ciba unabhängig von der geplanten Übernahme bis Ende 2009 abbauen will. Abgangsentschädigungen im Zusammenhang mit

Alitalia: Am Grounding vorbei Die Bemühungen, die italienische Fluggesellschaft zu retten, sind einen Schritt weiter. Die vier grössten Gewerkschaften stimmten gestern dem Sanierungsplan der Investorengruppe CAI grundsätzlich zu. Der Plan sieht den Abbau von 3000 Stellen vor, 12 500 Arbeitsplätze blieben erhalten. CAI will die rentablen Teile von Alitalia kaufen und mit dem heimischen Rivalen One Air verschmel-

Dow Jones 10917,51 -4,42% Eurostoxx 50 3151 -3,87% Rohöl (USD) 91,99 -5,16%

Lufthansa am Shoppen

Alitalia-Flugzeug am Fiumiciono-Flughafen. Bild: Keystone

zen. Die Verhandlungen dürften aber noch mehrere Tage dauern, bevor es zu einer Übernahme kommt.

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Am Wochenende drohte der Alitalia wegen finanziellen Engpässen beim Treibstoffkauf das Aus. (sda)

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Presented by

Global biotechnology company (NASDAQ: BIIB) with International Headquarters in Switzerland

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der Fusion werde es keine geben, so Ciba-VR-Präsident Armin Meyer. Auch werde der Verwaltungsrat keine Boni erhalten. (red)

Lufthansa kauft die Brussels Airlines für knapp 400 Millionen Franken. Die deutsche Fluggesellschaft interessiert sich ausserdem für die skandinavische SAS und die Austrian Airlines. Die Zeit scheint für den Einkauf von Fluggesellschaften günstig, zumindest für finanzstarke Firmen. Viele kleinere haben wegen der hohen Treibstoffpreise Probleme. (sda)

Euro / CHF 1,586 -1,29% Seite Dollar / CHF 1,110 -1,75% Gold Kg (CHF) 28203 +1,58%


wirtschaft 9

16. September 2008

Finanzkrise Das Ende ist noch lange nicht in Sicht

Schweizer im Juli kauffreudig Zürich Der Detailhandel hat sich

nach dem schwachen EURO-Monat Juni wieder erholt. Die Umsätze stiegen im Juli im Vergleich zum Vorjahr nominal um 7,6 Prozent. Am stärksten wuchs der Umsatz bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabak. Dennoch nimmt das Wachstumstempo ab.

Nach Hiobsbotschaften aus den USA steht die Finanzwelt unter Schock. Und es geht noch weiter. Die Jahrhunderkrise nennen es Experten: Nach dem Konkurs der US-Bank Lehmann Brothers und der Übernahme von Merrill Lynch sind die Börsenkurse weltweit eingestürzt. Allein die UBS verlor über 14 Prozent an Wert. Die volle Wucht der Krise macht sich erst jetzt bemerkbar. «Ein Ende des Tunnels ist noch lange nicht in Sicht», sagt Beat Bernet, Finanzprofessor der Uni St. Gallen.

Oerlikon hat neuen operativen Chef Pfäffikon Thomas Babacan ist

zum neuen operativen Chef (COO) des Technologiekonzerns OC Oerlikon gewählt worden. Er übernimmt die Funktion per 1. Oktober. Babacan leitete bislang als Chef das Geschäft mit Vakuumpumpen. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird er die Sparte weiterführen.

Ausverkauf an der Börse: Die Aktienhändler hatten alle Hände voll zu tun. Bild: Keystone

Hände weg Das wirkt sich auch auf uns aus: «Die Schweizer Bevölkerung ist indirekt betroffen», sagt Bernet. Denn die Pensionskassen halten auch

Aktien von den Grossbanken, dessen Kurse immer tiefer in den Keller sacken. Zudem kommt es darauf an, wie sich die UBS oder die CS halten: «Es ist heute nicht abzuschätzen, ob diese die Krise ihrer Investment-

black monday

finanz Spritzen

Egal ob in Asien oder in Europa: An den Börsen herrschte Ausverkauf: • Schweiz: Der Swiss Market Index brach teilweise um über fünf Prozent ein und schloss mit einem Minus von 3,8 Prozent bei 6939 Punkten. Am schlimmsten traf es die Bankentitel. • Deutschland: Der Dax rutschte zeitweise unter 6000 Punkte. Er bei minus 2,74 Prozent bei 6064 Punkten. • New York: Der Dow Jones fiel um 2,2 Prozent auf 11 169 Punkte. Hart traf es jedoch die Finanztitel: Lehman-Papiere rauschten ausserbörslich um mehr als 90 Prozent in den Keller und kosteten nur noch 20 Cent.(sfo)

Die Nationalbanken machen Geld locker: Die Europäische Zentralbank pumpte 30 Mrd. Euro zusätzlich in den Geldmarkt. Die Bank of England spritzte 6,3 Mrd. Euro in den Markt. Und die Banken selbst greifen zur Selbsthilfe: Sie errichten zusammen einen Nothilfefonds in Höhe von 70 Mrd. Dollar. Mit von der Partie auch UBS und CS. (sfo)

banken besser überstehen als die Amerikaner», sagt Bankenexperte Martin Janssen. Im schlimmsten Fall können Verluste des kleinen Sparers oder eines kleinen Betriebes nicht ausgeschlossen werden.

Und Anlegern rät Marco Rosa, Analyst der Clariden Leu: «Finger weg von der Börse». Für all jene, die schon investiert haben, bleibt nur eines. Rosa: «Augen zu und durch. Aussteigen lohnt sich nicht». (sfo)

US-Banken vor konkurswelle USA im Schockzustand: Die 150 Jahre alte Bank Lehmann Brothers steht vor dem Aus. Und die Nummer drei der Branche, Merrill Lynch wird von der Bank of America (BoA) aufgekauft. Doch das ist erst der Anfang: Der einst grösste Versicherungskonzern, die American International Group, kriselt. Und Experten gehen davon aus, dass noch Hunderte von

IV kauft Hörgeräte neu selbst ein

Bankkonkursen folgen werden. Im besten Fall werde die Krise noch ein Jahr anhalten. (sfo)

Anleger wollen franken und meiden Öl Der sichere Franken legt in unsicheren Zeiten zu – so auch gestern. Wer in die Ferien will, profitiert vom günstigen Wechselkurs. Zudem könnte der Benzin-

Neuer Chef des Technologiekonzerns Oerlikon: Thomas Babacan. Bild: Key

preis sinken. Wegen der kriselnden Wirtschaft sinkt der Ölpreis Für ein Fass zahlte man gestern 4,76 Prozent weniger, nämlich 92,38 Dollar.

Bern Den hohen Preisen für Hörgeräte geht es an den Kragen: Das Bundesamt für Sozialversicherung hat gestern die Lieferung von Hörhilfen international ausgeschrieben. Damit werden die Sozialwerke zu Kunden und reden so beim Preis mit. Sie erwarten Einsparungen von 10 bis 20 Millionen Franken.

Continental streicht jede vierte Stelle New York Continental streicht angesichts der Absatzflaute im Lkw-Reifengeschäft am Stammsitz Hannover knapp jede vierte Stelle. 120 der 520 Beschäftigten verlören ihren Job, da die Zahl der wöchentlichen Schichten gekürzt werde, teilte Continental mit. (sda)


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bern

Biel plant trotz Defizit Steuersenkung Biel Das Budget 2009 der Stadt

rechnet bei einem Ertrag von 349 Millionen Franken mit einem Defizit von 9,9 Mio., wie es in einer Mitteilung heisst. Trotz des Fehlbetrags wollen die Stadtbehörden die Steueranlage von 1,58 auf 1,53 Einheiten senken. Seit 1999 hat die Stadt trotz negativen Budgets immer mit schwarzen Zahlen abgeschlossen.

Jungfreisinn fordert rasche Räumung Bern Nachdem am Samstag am

Steckweg im Lorrainequartier ein Haus besetzt wurde, meldet sich der städtische Jungfreisinn. Der JF-Präsident Bernhard Eicher bittet die Eigentümer, sich nicht wie beim «Paradisli» auf Verhandlungsangebote einzulassen. Anzeige

16. September 2008

Hochwasserschutz Genug Platz für Aare und Mensch Von Katharina Schwab

Der Hochwasserschutz hat eine Neuerung erfahren: So sollen Besucher mit einem Informationssystem aufgeklärt werden. Das Projekt für den Hochwasserschutz zwischen Thun und Bern geht in die nächste Phase. Die Fachstellen von Bund und Kanton unterziehen das Projekt einer Vorprüfung und nehmen bis Ende Jahr Stellung dazu. Mit insgesamt 25 Massnahmen soll die Hochwassergefahr zwischen den beiden Berner Städten entschärft werden. In der Mitwirkung im Frühsommer 2007 war

auch die Lenkung der Besucherströme entlang der Aare ein Anliegen. Tiere brauchen Ruhe Es ist nun vorgesehen, Räume für die Naherholung zu definieren. Rastund Badeplätze, Feuerstellen sowie Stellen zum Ein- und Auswassern für Gummibootfahrten sollen Aaregängern zur Verfügung stehen. Seltene Pflanzen und Tiere brauchen ihre

Bern – Mensch und Natur in friedlichem Einklang Bild: Key

Ruhe, deshalb würde der Zugang zu diesen «hochsensiblen Lebensräumen» eingeschränkt oder gar verboten. Ein Leit- und Informationssystem soll die ­Besucher über die Erholungs- und Naturräume aufklären. «Das war ein

zentraler Punkt in der Mitwirkung», betont der kantonale Projektleiter Adrian Fahrni. Das Hochwasserschutz-Projekt wird voraussichtlich Ende 2009 öffentlich aufgelegt, der Baustart ist für 2010/11 ­geplant.

Mordverdächtiger ist in Tränen ausgebrochen Ein 46-jähriger Mann, der vor einem Jahr in Oberdiessbach aus Eifersucht seine Frau erstochen haben soll, bereut seine Tat. Dies beteuerte er gestern in Schlosswil vor dem Kreisgericht Konolfingen, an dem der einwöchige Prozess zum Tötungsdelikt stattfindet. Besinnung verloren «Ich habe die Besinnung verloren, war nicht mehr ich

selber», schluchzte der marokkanisch-schweizerische Doppelbürger. «Nie wollte ich meiner Frau und den beiden Söhnen so etwas antun». Er bereue die Tat und entschuldige sich bei allen Angehörigen. Während der Befragung durch das Gericht brach er mehrmals in Tränen aus. Das Urteil zum Tötungsdelikt wird für Freitagmorgen erwartet. (sda)

Bern: 490 kandidieren für den neuen Stadtrat Gestern Mittag ist die Anmeldefrist für die Wahlen in Bern abgelaufen. Für den Gemeinderat kandidieren insgesamt zwölf Kandidaten auf vier Listen. Neben den bereits bekannten vier Kandidaten von Rot-Grün-Mitte und den drei Bürgerlichen, portiert auch das «Forum der Mitte» um Stephan Hügli drei Kandidaten.

Auf der Liste von Jimy Hofer, der auch Stadtpräsident werden will, sind zwei Namen verzeichnet. 200 Frauen gemeldet Gross ist der Run auf einen Sitz im 80-köpfigen Stadtrat. 491 Personen, davon 200 Frauen, sind gemeldet. Nun wird geprüft, ob sie die Voraussetzungen für die Kandidatur erfüllen. (czd)


bern 11

16. September 2008

Sichlete Kinder nahe bei Schaf, Geiss und Ferkel

Schafschur: Für Kinder eine erschreckende Erfahrung.

So rühmte der ehemalige BLS-Direktor Matthias Tromp die Vielfalt der heimischen Produkte. Er bedauerte aber auch, «dass die Kinder die Natur kaum mehr kennen», demnach lautete auch das Motto der Sichlete: «Wir bringen Leben in die Stadt». Dass Leben auch Leiden heisst, erfuhren die Kinder, als Jakob Rösti ein Schaf nach dem anderen auf den Schragen band und schor.

Das vorwitzige Ferkel wirkt doch eher abschreckend.

Kinder und Geissen Geradezu magnetisch zogen die Kinder auch die Geissen, Ferkel, Kühe und Schafe an. Etwa den kleinen Juri Lustenberger, den sein Grossvater Hans Schmid mit auf den Bundesplatz gebracht hatte. «Der Juri wohnt halt in der Stadt», sagte Schmid bevor er ein Gitzi anlockte und Klein Juri zeigte, dass die Geiss wirklich nicht beisst.

Juri Lustenberger hat keine Angst vor dem Gitzi. Bilder: Czd

Jahr der Kartoffel Bei den Bauern ging es vor allem um die Knolle. Schliesslich ist heuer das Jahr der Kartoffel. So wurde ein sogenannter Vollernter auf den Bundesplatz gekarrt. Das Gerät holt die Kartoffeln vollautomatisch aus dem Boden. «Die Ernte ist dank der Bewässerung gut», wusste Christian Moser Altbauer aus dem Seeland zu berichten.

Von Peter Camenzind

Tiere sind für Kinder toll. Darum ist die Sichlete ein Magnet für Familien, aber auch für Politiker. Es ist die zehnte Ausgabe der Sichlete und die Gelegenheit für die Bauern, sich den Städtern näher zu bringen. So wurde denn aufgefahren, was auf den Höfen der Region produziert wurde. Die Sichlete ist aber auch ein Anlass für Prominenz und Politiker, Verbundenheit mit den Bauern zu zeigen. Etwa Beat Schori: «Die SVP ist dem Bauernstand seit jeher verbunden.» Erfolg der BDP Auch der kantonale Finanzdirektor Urs Gasche und Ständerat Werner Luginbühl von der neuen BDP waren zugegen. «Wir freuen uns über den Zulauf zu unserer Partei», sagte Gasche, «viele der neuen Mitglieder setzen nun grosse Hoffnung in die BDP». Dabei fehlt der Parteileitung noch der Überblick. «In vielen Gemeinden entstehen neue Sektionen, allerdings erfahren wir es oft erst nach der Gründung», sagte BDP-Grossrat Heinz Siegenthaler. Zentrales Thema blieb wwdie Landwirtschaft.

Nestlé baut für 180 Millionen in Konolfingen Nestlé investiert in Konolfingen 180 Millionen Franken. Gestern wurde mit einer Grundsteinlegung die zweite von drei Erweiterungsphasen eingeleitet. Bis Frühling 2010 wird das Fabrikgelände um 12 000 Quadratmeter vergrössert. Allein dieser Neubau kostet 100 Millionen Franken. Er wird auf dem Areal der

ehemaligen Hallen und auf benachbarten Grundstücken errichtet.

Kapazität verdoppeln In Konolfingen stellt der Nahrungsmittelgigant vor allem Kleinkind-Ernährung her. Wenn die Produktion wie geplant im Sommer 2010 aufgenommen werden kann, verfügt

Nestlé auf einen Schlag über die doppelte Produktionskapazität. Olivier Michaud, Leiter der Fabrik in Konolfingen, erklärt, warum Nestlé auf den Standort im Emmental setzt: «Im angrenzenden Produktentwicklungszentrum betreiben wir gezielte Forschung. Für uns ist es ideal, mit den in Konolfi-

ngen ent­wickelten Innovationen gleich vor Ort in Produktion zu gehen.» Bereits im letzten April hat Nestlé im Bernbiet eine neue Fabrik für gesundheitsfördernde Mikroorganismen eingeweiht. In der dritten Bauphase soll schliesslich die Forschungsabteilung vergrössert werden. (met)

Fahrradkurierin Pia Christen holt Titel Bern Jedes Jahr messen sich Schweizer Velokuriere in einem nationalen Wettkampf. Die Hauptrennen ähneln meist einem Orientierungslauf und werden auf einer abgesperrten Strecke ausgetragen. Am Wochenende gewann die Bernerin Pia Christen in Luzern das Finalrennen der Frauen.

Pia Christen ist die schnellste Velokurierin der Schweiz. Bild: zvg

Neues Gebäude für Rechtsmediziner Bern Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern kann in das frisch sanierte Institutsgebäude an der Baltzerstrasse 1 umziehen. Damit erhält das IRM zusätzliche 620 Quadratmeter Fläche, wie das Amt für Information mitteilte. In rund acht Jahren soll ein Neubau beim Inselspital eröffnet werden.

Kraftwerke Oberhasli stoppen Investitionen Innertkirchen Nachdem die Baube-

willigung für die Vergrösserung des Grimselsees aufgehoben worden ist, stoppen die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) sämtliche geplanten grösseren Investitionen. Frühestens 2009 wird das Bundesgericht entscheiden, ob die KWO die Staumauer am Grimselsee erhöhen.

Dachsanierung in Schule Niederwangen Köniz Die Flachdächer der Schul-

anlage Niederwangen werden für 369 000 Franken saniert, wie der Gemeinderat mitteilte. Die Dachsanierung des Klassentrakts erfolgt im Herbst. Die Dächer der Aula und der Turnhalle sollen im Frühjahr saniert werden. (mgt/sda)


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«Vielleicht wird mein nächstes Parfüm nach Benzin riechen.» Kate Moss , Model und Parfümkreateurin, liebt den Geruch beim Tanken.

16. September 2008

Matthias Hartmann Ab nach Wien mit vollen Taschen Der künstlerische Direktor des Schauspielhauses Zürich gibt sich in seiner letzten Saison ausgesprochen fleissig. Nicht ohne Hintergedanken: Er kann so sein fürstliches Honorar aufbessern. Mit dem Stück «Immanuel Kant» wird sich der künstlerische Leiter des Zürcher Schauspielhauses von der Pfauenbühne verabschieden. Im Juli 2009 übernimmt Matthias Hartmann das Wiener Burgtheater. Seine letzte Saison in Zürich stelle er unter das Motto «Jetzt erst recht! Volle Fahrt voraus». Kurz vor seinem Wechsel gibt sich Hartmann ausgesprochen fleissig. Gleich in vier Produktionen führt er selber Regie. Gerüchteweise soll er für jede dieser Inszenierungen 50 000 Franken in Rechnung stellen – zusätzlich zu seinem Grundlohn. Sein Abschiedsmotto heisse darum nicht «volle Fahrt voraus», sondern «mit vollen Taschen nach Wien»,

behaupten böse Pfauenzungen. Zumal er das Stück «Todesvariationen» von Jan Fosse von seiner früheren Wirkungsstätte Bochum übernimmt. Sinn für die Familie «Uns ist schleierhaft woher solche Zahlen kommen», sagt dazu die Medienstelle des Schauspielhauses. «Die sehr schöne Inszenierung muss an die Bühne im Pfauen angepasst werden und die Schauspieler müssen sich damit wieder vertraut machen.» Der Aufwand bleibe unvergleichlich kleiner, darum lasse sich generell sagen, «dass weder bei Übernahmen noch Wiederaufnahmen von Stücken Gagen bezahlt werden, wie sie Regisseure für Neuinszenierungen erhalten». Was die Höhe der Entschädigung betrifft, wird darauf verwiesen, dass die nicht öffentlich kommuniziert werde. Das bedeutet aber auch,

Bild: Keystone

Von Ruth Brüderlin

Matthias Hartmann bei der Vorstellung seiner letzten Saison am Schauspielhaus. Bild: Keystone

dass Hartmann für die Uraufführung des Stücks «Sex» von Justine del Corte mehr Geld bekommt. Das könnte sich in Zukunft lohnen, wenn das Stück in Wien «recycelt» wird. Matthias Hartmann denkt aber ohnehin nicht bloss an sich, sondern auch an die Seinen. Gattin Alexandra Hartmann erzählt, sie dürfe Regie führen. Schwester Annette Raffalt leitet das «Junge Schauspielhaus», an dem sich die Stadt Zürich dieses Jahr mit 350 000 Franken beteiligt. Ihr Mann, Peter Raffalt, Matthias Hartmann Schwager, wird am Schauspielhaus multifunktional eingesetzt – als Autor, Schauspieler und Sprecherzieher.


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people

promibarometer im Hoch Jennifer Lopez Vor sieben Monaten war sie noch mit Zwillingen schwanger, gestern absolvierte Jennifer Lopez (39) ihren ersten Triathlon. In einer Zeit von 2:23,28 schaffte sie die 800 Meter Schwimmen, 29 Kilometer Radfahren und 6,4 Kilometer Laufen. Und das alles für einen guten Zweck: Ihre 127 000 Dollar Preisgeld flossen in den Spendentopf für ein Kinderkrankenhaus.

16. September 2008

Enthüllungsbuch Liebhaber Nr. 28 Von Dana Grigorcea

Das neue SkandalBuch über seine Gattin dürfte Nicolas Sarkozys heimliche Bettlektüre sein. Oh là là, très pikant, was uns aus Paris erreicht: Frankreichs Literaturpapst JeanPaul Enthoven (59) verarbeitet seine Liaison mit Carla Bruni Sarkozy (39) in einem Roman («Ce que nous avons eu de meilleur»). Von diesem neuen Lesestoff dürfte die

im Tief Amy Winehouse Ihr Lebensstil hinterlässt Spuren: Amy Winehouse fühlt sich mittlerweile so hässlich, dass sie ihre eigene Geburtstagsparty sausen liess. Dabei ist die Skandal-Sängerin gerade mal 25 Jahre alt. Winehouse liess sich auch durch das Zureden ihrer Freunde nicht umstimmen und versaute so den Gästen die Party. Diese harrten bis um 2.30 Uhr aus, bevor sie enttäuscht nach Hause gingen.

Première Dame wenig begeistert sein, wird sie darin doch als Prototyp des Emporkömmlings dargestellt. Dabei hatte sich Madame Bruni in letzter Zeit wenig zu Schulden kommen lassen, im Gegenteil: Ihr neues Album enthält ein nettes Lied über ihre 30 Verflossenen. Darin rühmt sie grosszügig deren Qualitäten und gibt sich schliesslich unberührt: «Ich bin ein Kind, trotz meiner 40 Jahre, trotz meiner 30 Liebhaber, ein Kind». Spätestens seit diesem Song kann sich Jean-Paul Enthoven seine Platzierung

ausrechnen: Er war definitiv Liebhaber Nummer 28. Vor Ehemann Nicolas Sarkozy kam nur noch Enthovens Spross Raphael Enthoven (30), mit dem Carla Bruni den Sohn Aurelian (7) hat. Raphaels verlassene Frau ist übrigens die Schriftstellerin Justine Lévy,, Tochter des Pariser StarPhilosophen Bernard Henri-Lévy.. Auch sie rächte sich 2004 mit einem bösen Anti-Carla-Roman («Rien de grave»).

80 Paar Schuhe im Jahr

Am 27. September tritt Amanda Ammann als Miss Schweiz ab. Sie bleibt aber die Königin – im Schuhverbrauch. 80 Paar hat Ammann von ihrem Sponsor bezogen, mehr als je eine Miss vor ihr. Ganze Kollektionen von Flip-Flops, Ballerinas und High-Heels hat sie gehortet. Miss Ammann kann jetzt also getrost abtreten – in welchem Schuhwerk auch immer. (var)


16. September 2008

Carla Brunis nimmt jetzt Rache Jean-Paul Enthoven und seine Muse Carla Bilder: Key

WENN DIE EX-GELIEBTEN SCHREIBEN Lady Diana

Helmut Dietl

Wo und wie er sich mit der Prinzessin der Herzen verlustierte, erzählte der unritterliche Rittmeister James Hewitt in seinem dicken Buch «Love and War» (1999).

«Ciao Herzi!» (1998) hiess harmlos das Buch der «Cosmopolitan»-Chefin Karin Dietl-Wichmann. Es war eine gnadenlose Abrechnung mit ihrem Mann, dem Regisseur Helmut Dietl.

Bill Clinton E x-Pr äsident Clintons weltberühmte Mätresse, Monica Lewinsky Lewinsky, plante mit ihrem Buch «Monicas Story» (1999) einen Megaseller. Das Buch wurde aber zum Ladenhüter.

der hammer des tages Sie liess die Tiere nicht nur töten, sie wollte auch deren Kadaver sehen – um sicher zu gehen, dass sie wirklich tot sind. Eva Mendes' (34) Angst vor Spinnen nahm als Kind ungeahnte Auswüchse an. Auf dem Höhepunkt ihrer Phobie konnte sie nicht einmal mehr in einem Raum schlafen, in dem sie zuvor eine Spinne gesehen hatte. Dann liess sie ihre Angst bei einem Hypnotiseur behandeln. Es hat gewirkt: Die Phobie ist weg. Und der Humor geblieben: «Vielleicht hilft mir die Hypnose auch gegen meine SnackAttacken oder meine schmutzige Ausdrucksweise.» (var)

Mariah Carey Auch ihr Leben soll aufgeblättert werden: Ex-Lover und Ex-Produzent Damion «Damizza» Young wird sehr bald ein brisantes Buch über ihre vierjährige Beziehung herausbringen.

Lagerfeld knipst für Rosenthal Der Modemacher Karl Lagerfeld designt nicht nur Kleider, er macht auch starke Fotografien. Diesmal für das deutsche Unternehmen Rosenthal.

Künstler Lagerfeld und sein Model. Bilder: Keystone

people 15

Mit einem Mann Um das Rosenthal-Porzellan in Szene zu setzen, liess er Supermodel Brad Kroenig die fragilen Teile halten. «Der Mann scheint das Gegenteil der Zerbrechlichkeit dieser Materialien zu verkörpern – doch vielleicht ist das ja nur eine herrliche Illusion», sagte Lagerfeld. Das Shooting hat ihm dermassen viel Spass gemacht, dass er statt wie vorgesehen 12 rund 60 Bilder gemacht hat. (var)

ein geschenk für Mickey Rourke

Dem US-Schauspieler Mickey Rourke wird nach seinem Erfolg im preisgekrönten Film «The Wrestler» eine grossartige Zukunft vorausgesagt, Oscar nicht ausgeschlossen. Am Filmfestival Venedig hatte er stets sein Hündchen Loki im Arm. Wir schenken ihm deshalb zum 52. Geburtstag eine Hundetasche. Damit er beide Hände frei hat, sollte das mit dem Oscar klappen. (var)


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special

frischgepresst

1

3 2

1

Krimi: Håkan Nesser

«Eine ganz andere Geschichte», btb, 608 Seiten, 34.90 Franken ISBN 3-442-75174-7 Gepunktet: Schwedische Touristen treffen sich in der Bretagne und verbringen ihre Ferien gemeinsam. Fünf Jahre später kommt einer nach dem anderen ums Leben. Sämtliche Morde werden Kommissar Gunnar Barbarotti angekündigt. Der Druck auf den Gesetzeshüter ist enorm, zumal er keine Ergebnisse vorzuweisen hat. Doch dann taucht ein anonymes Tagebuch von damals auf. Fein austarierter PsychoThriller, der unter die Haut geht.

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16. September 2008

T O P 5

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2 CD: Fujiya & Miyagi

«Lightbulbs», Gronland Records Gepunktet: Der Name täuscht: Die Band kommt nicht etwa aus Asien, sondern aus dem englischen Brighton. Mit Britpop haben F&M aber nichts am Hut. Sie mischen vielmehr Kraftwerk mit Funk, verzieren das Ganze mit etwas Disco-Punk und Electro-Pop, und kreieren so ihren ganz eigenen Sound. Der monotone, einlullende Gesang von David Best ergänzt den Stilmix perfekt.

5

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Strahlende Augen

Wenns mit der Liebe auf den ersten Blick klappen soll, müssen die Augen verführerisch aussehen. Kein Problem mit diesen fünf Beautyprodukten. Gegen Augenringe

1

Je lustiger die Feier am Abend, desto dunkler die Augenringe am nächsten Morgen. Kann man sich nicht im Bett verkriechen, macht einen die erfrischende Augenmaske von Clarins wieder fit für die Aussenwelt. Masque Contour des Yeux von Clarins, 50 Fr., in Parfümerien

Für den Augenaufschlag

Eine Wimpernzange biegt die Härchen sanft nach oben und verhilft so selbst kurzen Wimpern zu scheinbar mehr Länge. Ausserdem öffnet sie den Blick, wodurch man sofort einen wacheren Eindruck macht. Wimpernzange von Coop, 4.50 Fr.

Gegen geschwollene Augen

Zu viel Alkohol, zu wenig Schlaf, zu viele Tränen – es gibt etliche Gründe für verquollene Augen. Und eine Lösung: die kühlende Gel-Maske. Am besten immer im Kühlschrank griffbereit halten. Small Eye Mask von The Body Shop, 6.90 Fr.

Für einen strahlenden Blick

Der Skinflash-Concealer bringt dunkle Schatten zum Verschwinden, mildert Fältchen und sorgt, am äusseren Augenwinkel aufgetragen, für einen strahlenden Blick. Ein wahres Zaubermittel für schöne Augen. Skinflash von Dior, 49 Fr., in Parfümerien

Gegen farblose Augenblicke

Sind die Augenschatten erst mal aufgehellt, wirds auf den Lidern wieder dunkler: Violett, die Mode-Trendfarbe des Herbsts, macht sich auch auf den Augen gut. Besonders schön in Kombination mit kräftigem Blau.

2

Eyeshadow Shadowy Lady Quad von MAC, 55 Fr., im Handel

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3 Roman: Rafael Chirbes

«Krematorium», Kunstmann, 424 Seiten, 39 Franken ISBN 3-88897-521-2 Gepunktet: Der grosse Pessimist, sanfte Schöngeist und radikale Kritiker der spanischen Gesellschaft hat einen anbetungswürdig scharfsinnigen, schonungslosen und dabei bezaubernd poetischen Roman über eine Intellektuellenfamilie geschrieben. Es geht um Klasse, Kunst, Korruption und verlorene Ideale. (str/vil/jk)

3

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16. September 2008

Film Regisseur behauptet, Schleyers Mörder zu kennen Von Daniel Arnet

«Der Baader Meinhof Komplex» wird heute uraufgeführt. Roter Teppich für den Film über die deutsche Rote Armee Fraktion (RAF): Auf der Gästeliste der Premiere von heute Abend in München stehen neben Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Uli Edel auch die Schauspieler Bruno Ganz und Moritz Bleibtreu. Selbst der frühere «Spiegel»-Chef Stefan Aust, auf dessen Buch das Politdrama basiert, hat sich angekündigt.

kultur 17 9000 Zuschauer bei «Carmina Burana»

Für Aufruhr sorgte im Vorfeld Regisseur Uli Edel, der in einem Interview behauptete, er kenne den Mörder des Arbeitgeber-Präsidenten Hanns Martin Schleyer. Ein Ex-RAFTerrorist hätte ihm den Namen verraten.

Basel Mit der Freilichtproduktion

Anwaltschaft schweigt Die deutsche Bundesanwaltschaft wollte sich zu den angeblich neuen Erkenntnissen im Mordfall Schleyer nicht äussern. Die RAF entführte Schleyer am 5. September 1977 und erschoss ihn am 18. Oktober 1977. Die Mörder sind bis heute unbekannt.

Trauer um David Foster Wallace

«Carmina Burana» des Komponisten Carl Orff im Römertheater Augusta Raurica ist das Theater Basel erfolgreich in die neue Saison gestartet. Rekordverdächtige 9000 Zuschauerinnen und Zuschauern besuchten die sieben Vorstellungen und die öffentlichen Proben.

Los Angeles Vergangene Woche

Hanns Martin Schleyer während der Entführung. Bild: Key

Coen-Brüder sind spitze

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The Ocean and Me Tour

Die amerikanischen RegieBrüder Joel und Ethan Coen haben mit ihrem Film «Burn After Reading» auf Anhieb den Spitzenplatz in den USKinocharts erobert. Die Agentenkomödie mit Brad Pitt, George Clooney und John Malkovich spielte am ersten Wochenende 19,4 Millionen Dollar ein. Für die Coens, die in diesem Jahr mit ihrem düsteren Spielfilm «No Country for Old Men» vier Oscars gewonnen hatten, ist das ein neuer Rekord. (sda)

erhängte sich der US-Autor David Foster Wallace im Alter von 46 Jahren. Die amerikanische Literaturszene reagierte gestern traurig und erschüttert auf die Nachricht. «Er war ein riesiges Talent, unser rhetorisch geschliffenster Schreiber», sagte Autor Jonathan Franzen.

Morddrohungen gegen Paul McCartney Tel Aviv Der Ex-Beatle Paul McCartney wird am 25. September im Hayarkon Park in Tel Aviv sein erstes Konzert in Israel geben. Das hat ihm nun Morddrohungen von islamistischer Seite eingetragen. «Wir bringen ihn um, wenn er in Israel auftritt», verkündete der muslimische Prediger Omar Bakri.

Paul McCartney: Freund Israels, gehasst von des Muslims. Bild: Keystone

Pink-Floyd-Musiker Wright ist gestorben

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«Burn After Reading» startet bei uns am 16. Oktober.

Mitbegründer der psychedelischen Rockband Pink Floyd, Richard Wright, ist tot. Der Keyboarder und Sänger der legendären Band erlag am Montag im Alter von erst 65 Jahren einem schweren Krebsleiden. (sda/net)


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ausgehen konzerte upcoming

16. September 2008

PartyPics Samstag, 13.09.08 Mykonos The Boat Auf dem Thunersee

16.09. Jason Mraz | Zürich 16.09. 20.09. 21.09. 21.09. 22.09. 23.09. 24.09. 28.09. 29.09. 29.09.

Snoop Dogg | Zürich Sophie Zelmani | Zürich R.E.M. | Genève Sophie Zelmani | Bern Sophie Zelmani | Genève Bryan Adams | Zürich R.E.M. | Zürich Coldplay | Zürich !!! (chk chk chk) | Zürich Queen & Paul Rodgers | Zürich 02.10. Alpha Blondy | Zürich 19.10. Dynamite Deluxe | Zürich

DIENSTAG PARTYS JAZZ, LATIN, WORLD Salsa Night 18 Uhr, Colosseo, Thunstrasse 64, Münsingen MIX 5. Staff-Stammtisch Bern 19 Uhr, Art’ Café, Gurtengasse 6 Querbeet DJ Mumi, 19 Uhr, Schuetzenhouse, Wangen an der Aare

KONZERTE POP, ROCK Ponytail (USA) Aftershow mit DJ Svuco, Pop, Rock, 20 Uhr, Fri-Son, Route de la Fonderie 13, Fribourg JAZZ, LATIN, WORLD

20.10. Heather Nova | Zürich 22.10. Renaud Garcia Fons & Jean Louis Matinier Fuera | Zürich 24.10. Amy Macdonald | Zürich 25.10. Leonard Cohen | Zürich 25.10. Reinhard Mey | Basel 26.10. Reinhard Mey | Zürich

Monodische Musik aus Armenien Arzas Voskanian, World, 18 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36 Konzerte im Bahnhof Bern Studierende der Hochschule

Keziah Jones | Fribourg Keziah Jones | Zürich Leonard Cohen | Genève Bushido | Zürich Bushido | Bern Nneka | Zürich James Blunt | Basel Nneka | Luzern Klee | Bern

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

MIX Vinz Vonlanthen Jason Stein’s Locksmith Isidore, 20 Uhr, Dampfzentrale (Musikkeller), Marzilistrasse 47 Mittagskonzert 12 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36 Mikrotöne II Studierende der Hochschule der Künste Bern, 22 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36 Fränzi Badertscher & David Wohnlich Schlager, Chanson, 20 Uhr, Ono – Bühne/Galerie/Bar, Kramgasse 6 Michael Lentz 21.30 Uhr, Schlachthaus Theater, Rathausgasse 20/22

BÜHNE THEATER Yamato – The Drummers of Japan Show, 20 Uhr, BEAexpo, Guisanplatz/ Allmend

Stella Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Urs Häberli, mit Ivana Bach, Peter Bamler, Micaela Bara, 20 Uhr, Das Theater an der Effingerstrasse, Effingerstr. 14 Tartuffe Komödie von Molière, Regie: Rupp, Brunn, mit August, Grimm, Lötschert, 19.30 Uhr, Stadttheater Biel, Burggasse 19, Biel/Bienne

Energiemangel, welche Lösungen für die Schweiz Mit Moritz Leuenberger, Bertrand Piccard, Urs Näf, Hans-Björn Püttge, Philippe Virdis, 17 Uhr, Kornhaus (Stadtsaal), Kornhausplatz 18 Slide Nite 14 – Wakarimasen Fotoschau, von Syl Hillier und H1 Reber, 21 Uhr, Progr (Turnhalle), Waisenhausplatz 30

OPER, TANZ

AUSSTELLUNGEN

Cosi fan tutte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Regie: Jörg Behr, 18 Uhr, Stadttheater Bern (Vidmarhallen) (Vidmarhallen), Könizstrasse 161, Liebefeld

Form, Color, Illumination Suzan Frecon, Malerei, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 I’m Full of Byars James Lee Byars in Bern – eine Hommage, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Dirk Skreber – Blutgeschwindigkeit 10-18 Uhr, Museum Franz Gertsch, Platanenstrasse 3, Burgdorf C’est la vie Dem Rätsel Leben auf der Spur, 09-17 Uhr, Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15 Swiss Press Photo 07 Die besten Pressebilder des Jahres 2007, 08-18 Uhr, Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67 Tacheles XXXV Podiumsdiskussion über die Zielsetzungen der Kunsthalle Bern, mit Philippe Pirotte u.a., Moderation: Werner Brück, 18.30 Uhr, Progr, Waisenhausplatz 30 Wand und Wagnis Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren, 10-17.30 Uhr, Schweizerisches Alpines Museum, Helvetiaplatz 4 Lost Paradise – Der Blick des Engels Jenseits von Eden, eine Gartenschau, 10-17 Uhr, Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3 Paul Klee – Bewegung im Atelier 10-17 Uhr, Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3

DIVERSES Altstadtbummel Sprachen: D/E/F, 11 Uhr, Bahnhof (Tourist Center) Energie – Schlüsselproblem für die Zukunft des Planeten Erde Referat von Pfarrer Otto Schäfer, Dr. sc. agr., Biologe und Theologe, 19.30 Uhr, Heiliggeistkirche, Spitalgasse 44

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. Einträge in die Agenda und Promotionen auf www.eventbooster.ch. Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

26.10. 27.10. 27.10. 28.10. 29.10. 31.10. 01.11. 01.11. 02.11.

der Künste, im Galeriegeschoss Rail-City, Jazz, 17 Uhr, RailCity Bern, Bahnhof

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16. September 2008

BERN ALHAMBRA

Maulbeerstr. 3 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Babylon A.D.

14:00 17:00 Mi 20:00 | Edf 12/14 J.

Wall-E

Di 20:30 (Cine Card Night) | Edf

CAPITOL

Kramgasse 72 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 The Dark Knight

14:00 17:15 20:30 | D 12/14 J.

2 You Don‘t Mess With the Zohan

14:00 17:15 20:30 | Edf 12/14 J.

CINEABC

Moserstr. 24 | 031 332 41 42 | www.quinnie.ch

Before the Devil Knows You‘re Dead 15:00 | Ed 14/16 J.

Mongole

17:30 | Od 12/14 J.

In Bruges

20:15 | Edf 14/16 J.

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

The Dark Knight 14:00 17:00 20:00 | Edf 12/14 J.

CINECAMERA

Seilerstr. 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Young @ Heart

15:00 17:30 20:00 | Edf 10/12 J.

CINECINEMASTAR

Bollwerk 21 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Paris

14:00 17:00 20:00 | Fd 10/12 J.

CINECLUB

Laupenstr. 17 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Bienvenue chez les Ch‘tis 15:00 17:45 20:30 | Fd 10/12 J.

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

1 happy-go-lucky 14:30 17:30 20:15 | Edf 10/12 J.

2 La graine et le mulet 14:00 17:15 20:30 | Fd 12/14 J.

3 Trip to Asia

14:00 18:30 | Odf 6/8 J.

2 The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor 15:00 17:45 | D 10/12 J.

All the Boys Love Mandy Lane 20:30 | D 14/16 J.

3 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 14:15 | D 8/10 J.

The Bank Job

17:30 20:15 | Edf 14/16 J.

GOTTHARD

Bubenbergplatz 11 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

The Dark Knight 13:45 17:00 20:15 | Edf 12/14 J.

JURA

Bankgässchen 6 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 You Don‘t Mess With the Zohan

16:30 21:00 | Odf 14 J.

CINESPLENDID

Von Werdt-Passage 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

1 Son of Rambow

12:00 | Edf 10/12 J.

Mamma Mia! The Movie

14:30 17:30 20:30 | Edf 6/8 J.

2 Das Geheimnis von Murk 14:10 18:40 | CH 12 J.

Wanted

16:20 20:40 | Edf 14/16 J.

CITY

Aarbergergasse 30 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Mamma Mia! The Movie 14:30 17:30 20:15 | D 6/8 J.

Di 20:30 | Edf

LICHTSPIEL

Bahnstrasse 21 | 031 381 15 05 | www.lichtspiel.ch

Invasion of the Body Snatchers Mi 20:00 | Ed

REX

Schwanengasse 9 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Wanted

14:30 17:30 20:45 | D 14/16 J.

ROYAL

Laupenstr. 4 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Mamma Mia! The Movie

15:00 17:30 20:30 | Edf 6/8 J.

14:30 17:30 20:15 | D 12/14 J.

WORB

2 Kung Fu Panda 14:45 | D 4/6 J.

XXY

Wanted

17:15 20:00 | Edf 14/16 J.

3 Meet Dave

14:45 | D 8/10 J.

The Nanny Diaries

kino premiere

The Fearless Vampire Killers

WORB

Hauptstr. 21 | 031 839 58 68 | www.cinergie.ch

Mamma Mia! The Movie 20:30 | D 4/6 J.

17:15 20:00 | D 8/10 J.

KELLERKINO

Kramgasse 26 | 031 311 38 05 | www.kellerkino.ch

Bablyon A.D. Action/Science Fiction Frankreich/USA (2008); Regie: Mathieu Kassovitz; mit Vin Diesel, Michelle Yeoh, Mélanie Thierry

Schauplatz von «Babylon A.D.» ist ein von Bürgerkriegen heimgesuchtes Europa in einer nicht allzu fernen Zukunft; mittendrin der Söldner Toorop (Vin Diesel), der einen äusserst attraktiven Auftrag erhält: Wenn er eine junge Frau sicher auf den amerikanischen Kontinent bringt, winkt ihm reiche Belohnung. Obwohl er offensichtlich höhere Ziele hatte, kommt Regisseur Matthieu Kassovitz in seinem Science-Fiction-Film nie über B-Film-Niveau hinaus.

Bergauf, Bergab 18:00 | CH

Hana

20:00 | Odf

KINO KUNSTMUSEUM

Hodlerstrasse 8 | 031 328 09 99 | www.kinokunstmuseum.ch

Bill – Das absolute Augenmass Di 18:30 | D

Kino

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The Dark Knight Bienvenue chez les Ch‘tis Mamma Mia! The Movie XXY Kung Fu Panda J‘ai toujours rêvé d‘être un gangster Before the Devil Knows You‘re Dead Paris In Bruges The Bank Job

Note 4.64 4.38 4.31 4.21 4.12 4.11 4.08 4.00 3.94 3.90

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis MIttwoch, 17.9.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


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tv-programm fernseh tipps

20:15 | 3sat | Urlaub vom Leben Drama D 2005; Regie: Neele Leana Vollmar; Mit: Gustav P. Wöhler, Meret Becker

Rolf Köster ist Ende 40, verheiratet und hat zwei Kinder. Der Kassierer bei einer Bank ist nach jahrelanger Routine beruflich wie privat zum Fremden im eigenen Leben geworden. Mit einer besonderen Mischung aus Humor und Melancholie erzählter Spielfilm.

20:15 | ZDF | ZDF-History – Wie wird man Milliardär? Reportage D 2008

Der private Jet, das eigene Schloss, teure Luxuskarossen, Reisen um die ganze Welt und beste Karten bei der Partnerwahl: Nichts scheint so verführerisch wie grosser Reichtum. Aber wie kommt man dazu? Wie wird man Milliardär? Und: Macht Geld vielleicht doch glücklich?

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

21:05 | SF1 | Kassensturz

21:00 | Arte | Der Ölcrash

20:30 | SF2 | Champions League

19:00 SF1 ZDF 19:30 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 ARD Sat.1 ORF1 21:00 ZDF ORF1 21:05 SF1

19:00 19:10 19:30 19:45 20:00 20:15

19:00 19:45 19:55 20:00

Schweiz aktuell heute Tagesschau Info Börse im Ersten Meteo Tagesschau Nachrichten ZIB 20 Frontal 21 ZIB Flash Kassensturz GrüselBeizen/Partnervermittler/Cablecom/DVDs 21:45 ZDF heute-journal 21:50 SF1 10vor10 ARD Plusminus 22:15 ARD Tagesthemen SF1 Meteo 22:45 ARD Menschen bei Maischberger

Ein draufgängerischer Fallschirmlehrer muss mit ansehen, wie vor seinen Augen eine unerfahrene Schülerin in den Tod stürzt. Doch der Schein trügt: Die Debütantin ist keineswegs mausetot, sondern auf der Flucht vor gefährlichen Schergen der Russenmafia abgetaucht.

TV-Programm >>> www.punkt.ch Made by Teleboy.ch © Cinergy

ORF2 21:00 Arte 21:35 3sat 22:00 SWR 22:15 Vox RTL2 22:20 Sat.1 22:50 K1 23:00 Arte 3sat 23:15 RTL2 Vox

Leben auf dem Fluss Galileo Das Magazin Wissen vor 8 Blaues Hawaii ZDF-History Milliardäre Europas Erbe – Die grossen Dramatiker 7/10 Universum Appalachen Der Ölcrash Themenabend Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Fahr mal hin Stern TV-Reportage Exklusiv – Die Reportage Akte 08/38 Abenteuer Leben Himalaya Dorf der Frauen Zuneigung Exklusiv – Die Reportage Spiegel TV Extra

EuSp EuSp ORF2 DSF SF2

20:15 EuSp 20:30 SF2

21:00 EuSp 22:00 22:30 22:45 23:00

DSF CNN ORF1 EuSp DSF 23:25 SFi

Fussball Watts Wochenshow Sport Handball: 1. Bundesliga Live UEFA Champions League Magazin Boxen WBO Intercontinental, Bantamgewicht UEFA Champions League Basel–Donezk aus Basel, Kommentar: Bernard Thurnheer Boxen Leichtmittelgewicht, P. Wolak (USA) – I. Smith (USA) Bundesliga Pur II World Sport UEFA Champions League Formel 1 The Factory Das Sportquiz Sport

ARD

ORF 1

PRO 7

18:00 18:10 18:15 18:40 19:00 19:25 19:30 19:55 20:05

18:25 Marienhof 18:50 Türkisch für Anfänger 19:20 Das Quiz 19:45 Wissen vor 8 19:50 Das Wetter 19:55 Börse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Die Stein Neues Glück 21:05 In aller Freundschaft 21:50 Plusminus 22:15 Tagesthemen 22:43 Das Wetter 22:45 Menschen bei Maischberger Manfred Krug, Charles Brauer 00:00 Nachtmagazin

18:10 Die Simpsons 18:30 ZIB Flash 18:35 Scrubs Mein sauberer Abgang 19:00 Anna und die Liebe 19:30 Friends Aus der Traum ... 20:00 ZIB 20 20:15 Soko Kitzbühel Klinisch getestet 21:00 ZIB Flash 21:10 Trautmann – Das letzte Hemd hat keine Taschen (A 2002) Krimi 22:45 Fussball UEFA Champions League Highlights 00:00 ZIB 24 00:20 Alex & Emma (USA 2003) Komödie

18:10 Die Simpsons Tennis mit Venus 18:40 Die Simpsons Der hungrige, hungrige Homer 19:10 Galileo 20:15 Singing Bee – Die unfairste Musikshow der Welt 21:15 Die ProSieben Märchenstunde Die Prinzessin auf der Erbse 22:20 Switch Reloaded 22:50 Quatsch Comedy Club Gäste: Cindy aus Marzahn, Oliver Welke, Helge Thun 23:25 TV total 00:25 Kalkofes Mattscheibe

SF 2

ZDF

ORF 2

SAT.1

18:15 American Dad 18:40 One Tree Hill Unter Druck 19:30 King of Queens Ene mene muh 20:00 Fussball: UEFA Champions League Magazin 20:30 Fussball: UEFA Champions League Basel–Donezk aus Basel/SUI, Moderation: Bernard Thurnheer 23:40 Tödliche Geschwindigkeit (USA 1994) Action mit Charlie Sheen, Nastassja Kinski 01:25 CSI: Miami

18:00 SOKO Wien Katyas Geheimnis 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 Die Rosenheim-Cops Im Banne der Koi 20:15 ZDF-History Wie wird man Milliardär? 21:00 Frontal 21 21:45 heute-journal 22:15 Neues aus der Anstalt Politsatire mit Priol und Schramm 23:00 Johannes B. Kerner Mit Ben Becker, Christian Rach 00:15 heute nacht 00:30 Neu im Kino 00:35 The Hole (GB 2005) Thriller

18:30 Konkret Das Servicemagazin 18:50 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Universum Wilde Appalachen – Die Berge der Cherokee 21:05 Nationalratswahl 08 22:00 ZIB 2 22:30 kreuz und quer Der Charme Allahs 23:05 kreuz und quer Ist Wahrheit absolut? 00:00 In deinen Händen (DK 2003) Drama mit Ann Eleonora Jorgensen

18:00 Lenssen & Partner Gefangen im SexVerlies 18:30 K 11 – Kommissare im Einsatz Fünf Leichen zum Geburtstag 19:00 Anna und die Liebe 19:30 Das Magazin 20:00 Nachrichten 20:15 Zoogeflüster – Komm mir nicht ins Gehege! (D ’08) Komödie mit Floriane Daniel, Jan Sosniok, Katja Woywood 22:20 Akte 08/38 23:20 24 Stunden Pfusch am Bau? Wir wehren uns!

21:05

23:45 00:05

Action USA 1994; Mit: C. Sheen, N. Kinski

Arte Pro7 Sat.1 ARD StTV ZDF Arte

SF 1

21:50 22:15 22:20

23:40 | SF2 | Terminal Velocity – Tödliche Geschwindigkeit

16. September 2008

Tagesschau Meteo 5gegen5 glanz & gloria Schweiz aktuell Börse Tagesschau Meteo Der Alte Opfer Nummer vier Kassensturz Grüsel-Beizen/ Partnervermittler/ Cablecom/DVDs 10vor10 Meteo Literaturclub Mit Mike Müller Tagesschau Der letzte Zeuge


tv-programm 21

16. September 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | K1 | Der Staatsfeind Nr. 1

22:15 | 3+ | Ugly Betty

21:15 | Pro7 | Märchenstunde

20:15 K1

19:00 Sat.1/ Anna und die Liebe ORF1 Mit Jeanette Biedermann RTL2 HÜr mal wer da hämmert! 19:05 RTL Alles was zählt 19:30 RTL2 HÜr mal wer da hämmert! SF2 King of Queens ORF1 Friends Aus der Traum ... 19:40 RTL Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 ARD Die Stein Neues Glßck 21:00 MTV Family Guy 21:05 ARD In aller Freundschaft 21:15 RTL Dr. House 3+ Samantha Who 21:30 MTV Family Guy 21:45 3+ Samantha Who 22:00 MTV South Park 22:15 3+ Ugly Betty RTL Monk 22:30 MTV American Dad 00:00 MTV South Park

19:00 19:20 19:25 19:50 20:05 20:15

3sat Sat.1 21:10 ORF1 21:45 BR 22:30 SWR 23:25 BR 23:40 SF2

Der Staatsfeind Nr. 1 (USA 1998) Thriller mit Will Smith, Gene Hackman Urlaub vom Leben (D 2005) Drama Zoogeßster – Komm mir nicht ins Gehege! (D 2008) TV-KomÜdie Trautmann – Das letzte Hemd hat keine Taschen (A 2002) Krimi Eine Frage des Gewissens (D 2006) Krimi Zeit der Fische (D 2007) Drama Mankells Wallander – Offene Rechnungen (S/D 2006) Krimi TÜdliche Geschwindigkeit (USA 1994) Action mit Charlie Sheen, Nastassja Kinski

Vox ARD K1 Vox ORF2 3+ Vox RTL2

Pro7 21:15 Pro7 SRTL 22:15 ZDF 22:20 SRTL Pro7 22:50 Pro7 23:00 ZDF 23:20 SRTL 23:25 Pro7

Das perfekte Dinner Das Quiz Mit JÜrg Pilawa Achtung Kontrolle! Unter Volldampf Seitenblicke Upps! Goodbye Deutschland! Willkommen in der Nachbarschaft Singing Bee Märchenstunde Olm! Neues aus der Anstalt voll total Switch Reloaded Quatsch Comedy Club Mit Cindy aus Marzahn, Oliver Welke, Helge Thun Johannes B. Kerner T.V. Kaiser TV total

RTL

KABEL 1

ARTE

3+

18:00 Explosiv Das Magazin 18:30 Exclusiv Das StarMagazin 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 CSI: Miami Im Schatten von Tim Speedle 21:15 Dr. House Schauplatz der Merkwßrdigkeiten 22:15 Monk Mr. Monk und die dreifache Julie 23:10 Law & Order ZerstÜrtes Heim bringt Geld allein 00:00 Nachtjournal 00:35 Dr. House

18:45 Das Fast Food-Duell Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 20:15 Der Staatsfeind Nr. 1 (USA 1998) Thriller von Tony Scott mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight 22:50 Abenteuer Leben 23:40 K1 Discovery Sniper – Gefahr aus dem Hinterhalt 00:35 K1 Reportage Baust du noch oder verkaufst du schon? Ein MÜbelhaus entsteht 01:25 Kinotipp

19:00 Leben auf dem Fluss Kanadas letzte FlĂśsser 19:45 Info 20:00 Kultur 20:10 Meteo 20:15 Europas Erbe – Die grossen Dramatiker Tschechow 7/10 21:00 Ein bĂśses Erwachen – Der Ă–lcrash Droht der Ă–lkollaps? 22:20 Gesprächsrunde 23:00 Himalaya Im Dorf der Frauen 00:20 Kleine Lichter (D 2007) KurzďŹ lm von David Wnendt 01:15 Adams Ă„pfel (DK 2005) KomĂśdie

17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier TÜdliche Dosis 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Die Nanny 18:35 CSI – Las Vegas Steckschuss 19:25 CSI – Las Vegas Die Todesfahrt 20:15 Upps! Die Schweizer Pannenshow 21:15 Samantha Who Die einstweilige Verfßgung 21:45 Samantha Who Die Hypnosetherapeutin 22:15 Ugly Betty Einmal Queens und zurßck 23:05 SwissQuiz 2Night

RTL 2

VOX

3 SAT

TC CINEMA

18:00 Immer wieder Jim Das Italien-Konto 18:30 Immer wieder Jim Scharfer Schuss 19:00 HÜr’ mal, wer da hämmert! Rivalitäten 19:30 HÜr’ mal, wer da hämmert! Der Ruf der Ferne 20:00 News 20:15 Willkommen in der Nachbarschaft 22:15 Exklusiv – Die Reportage Hauptsache saubillig! 23:15 Exklusiv – Die Reportage Wenn aus Liebe Hass wird 00:15 News

18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner Tag 2: Canan/Berlin 19:50 Unter Volldampf Tag 2: Restaurant Villa Paulus in Remscheid 20:15 Goodbye Deutschland! Die Auswanderer 22:15 Stern TV-Reportage Bagger im Blumenbeet! – Graben fßr den Gartentraum 23:15 Spiegel TV Extra Verwahrlost, missbraucht, vernachlässigt – Einsatz fßr das Jugendamt 00:10 Nachrichten

18:00 ZDF.reportage Ferien im Vierbettzimmer 18:30 nano spezial 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Urlaub vom Leben (D 2006) Drama 21:35 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit New Lanark, Grossbritannien 22:00 ZIB 2 22:25 Foyer Theatermagazin 23:00 Zuneigung Gisela Tuchtenhagen 00:25 10 vor 10 00:55 Vince Ebert

16:15 Save the Last Dance 2 (USA 2006) Drama von David Petrarca mit Izabella Miko 17:50 Stirb langsam 4.0 (USA 2007) Action mit Bruce Willis, Timothy Olyphant 20:00 Evan Allmächtig (USA 2007) KomÜdie mit Steve Carell, Morgan Freeman 21:35 The Return (USA 2005) Horror mit Sarah Michelle Gellar, Peter O’Brien 23:00 Pink Detective (D 2005) Erotik 00:25 Pumpkinhead IV: Blood Feud (USA 2007) Horror

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rätsel rätsel

4. Februar 2008 2008 16. September

Wir suchen: BEGRIFFE DIE «LOS» BEINHALTEN

diewand

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND APPETITLOS an die 970.

Auflösung der letzten Woche, Thema

Das Spiel wird bis 21. September 2008 um 24.00 Uhr gespielt. Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. Auflösungen werden in der Folgewoche publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht! Die Nutzung technischer Hilfsmittel (Dialer, etc.) bei der Teilnahme ist gegenüber anderen Mitspielern unfair und somit untersagt. Die Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmung führt zum sofortigen Ausschluss von der Teilnahme- bzw. Gewinnberechtigung .

Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

Schweizer Fussballnati: 50 Fr. RIGA (K. Lienhard, Zürich), 100 Fr. LUXEMBURG (C. Sprecher, Winkel), 300 Fr. VALON BEHRAMI (K. Furter, Zürich), 500 Fr. THOMAS WYSS (G. de Roche, Basel), 1000 Fr. USA 1994 (ungelöst), 2000 Fr. BRASILIEN 1950 (ungelöst)

Zu gewinnen:

3950

FRANKEN

Zu gewinnen:

1 X EINE ÜBERNACHTUNG FÜR 2 PERSONEN

A Barockstadt

8

4

500 FRANKEN

B Renaissancestadt

Teilnahmeschluss ist der 21. September 2008 24.00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort wird der Preis verlost.

Sudoku leicht

im Hotel an der Aare*** in Solothurn, inkl. 3-Gang Abendessen , Frühstück und Flussfahrtim Wer t von

Solothurn ist eine:?

Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http:// wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH51516

Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage).

Täglicher Supertipp: START HINT an 970 (CHF 0.70/SMS)

preisfrage Per SMS Schicken Sie PREISFRAGE gefolgt von Ihrem Lösungsbuchstaben und Ihrer Adresse an die 970 (CHF 1.50/SMS).

Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970

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1 x EINE ÜBERNACHTUNG IM SEEHOTEL WILERBAD im De-Luxe-Doppelzimmer inkl. Dinner, Apéro und Frühstück im Wert von

500 FRANKEN.

Per SMS Schicken Sie PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse per SMS an die 970 (CHF 1.–/SMS). Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf). Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute, 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschl. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

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Lösung 12.09.: GOTISCH

Gewinner vom 12.09. (50 Franken): Ernst Werfeli, Kriens Wochenpreisgewinner letzter Woche: Marcello Pirovino, Saland


comic 23

16. September 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2. Sie brauchen keine Angst davor zu haben, aufgrund Ihres beruflichen Erfolges den Boden unter den Füssen zu verlieren. Sie sind sich Ihrer Wurzeln bewusst.

Fische 19.2.–20.3. Ein Arbeitskollege könnte neidisch auf Sie sein. Ignoriere Sie seine Wortattacken und kümmern Sie sich um Ihre Arbeit. Dies ist wichtiger im Moment.

Widder 21.3.–20.4. Sie brauchen heute viel Ausdauer, um ein langersehntes sportliches Ziel zu erreichen. Später werden Sie sehen, dass es sich gelohnt hat.

Stier 21.4.–20.5.

Zeigen Sie Verständnis, falls Ihr Partner im Moment mit Problemen bei der Arbeit zu kämpfen hat. Lassen Sie ihn spüren, dass Sie hinter ihm stehen.

Zwillinge 21.5.–21.6. Tun Sie etwas für Ihren Körper und vor allem für Ihre Beweglichkeit. Sie werden schon bald sehen, dass Ihnen mit etwas Übung vieles leichter fällt.

Krebs 22.6.–22.7. Lehnen Sie sich heute Abend zurück und geniessen Sie die ruhigen Stunden ganz für sich allein. Dabei können Sie alle Gedanken aussen vor lassen.

Löwe 23.7.–23.8.

Verbringen Sie am liebsten gemütliche Stunden zusammen mit Freunden? Dann sollten Sie heute Abend ein Abendessen mit allen organisieren.

Jungfrau 24.8.–23.9. Sie sind ein umgänglicher Typ und haben keine Mühe damit, neue Leute kennen zu lernen. Heute werden Sie eine ganz besondere Bekanntschaft machen.

Waage 24.9.–23.10. Ihr Glück scheint vollkommen zu sein. Sie schweben auf Wolke Sieben und wurden kürzlich befördert. Es warten noch weitere Erfolgserlebnisse auf Sie.

Skorpion 24.10.–22.11.

Versuchen Sie, eine Problemsituation im Büro zu schlichten. So können Sie das Schlimmste verhindern und eine Versöhnung der Streitenden bewirken.

Schütze 23.11.–22.12. Nicht nur ein Weg führt ans Ziel. Versuchen Sie das Ihrem Chef klarzumachen. Es ist schlussendlich nur das Ergebnis, das zählt.

Steinbock 23.12.–20.1 Es ist nicht immer einfach, ein Singleleben zu führen. Sie können aber stolz auf sich sein, so wie Sie die Situation meistern.


16. September 2008

Sparen Die dritte Säule wird immer wichtiger

Die erste und zweite Säule decken Rentnern nur rund 60 Prozent des Lohnes, den sie als Berufstätige verdienten. Das Schweizer System der Altersvorsorge gilt weltweit als eines der besten. Auf den Staat verlassen kann man sich aber längst nicht mehr. Die beiden Säulen der obligatorischen Vorsorge reichen bei Weitem nicht, um als Rentner den gleichen Lebensstandard hal-

ten zu können wie als Erwerbstätiger. So decken die erste und zweite Säule zusammen rund 60 Prozent des zuletzt bezogenen Jahreslohnes ab. Die AHV sichert dabei die Existenzgrundlage. Wer also 100 000 Franken im Jahr verdiente, muss als Rentner mit 60 000

Franken auskommen. Die Lücke, die es zu decken gilt, ist umso grösser, je höher der Lohn war. Diese Lücke hat man selbst zu decken. Das freiwillige Alterssparen wird deshalb immer wichtiger – und dies schon in jungen Jahren. Schweizer haben denn auch schon weit über 30 Milliarden Franken auf 3a-Sparkonten bei Banken angelegt. Hier sind die Zinsen im letzten Jahr zwar gestiegen – sie liegen aktuell zwischen 2,125 und 2,75 Prozent, letz-

tes Jahr gab es nicht einmal 2 Prozent. Dennoch lohnt es sich, sich nach derivativen 3a-Sparmöglichkeiten umzuschauen, die höhere Renditen abwerfen (siehe Seiten 28+29). Doch nicht nur als «Lückenbüsser» gewinnt die dritte Säule an Bedeutung. Auch in der aktuellen Diskussion um sinkende Umwandlungs- und Mindestzinssätze in der berufl ichen Vorsorge wird das freiwillige Sparen immer wichtiger (siehe Seite 25). (red)


vorsorge 25

16. September 2008

Zweite Säule Für das Kapital gibts weniger Zins Der BVG-Mindestzinssatz liegt bei 2,75 Prozent. Doch der Bundesrat wird ihn im Oktober wohl senken – Insider rechnen mit 0,5 Prozent. Die schwierige Lage an den Finanzmärkten wird sich auch auf die Verzinsung der Altersguthaben in der zweiten Säule auswirken. Momentan liegt der BVG-Mindestzinssatz bei 2,75 Prozent. Im Oktober entscheidet der Bundesrat über eine Senkung auf 2009 hin. Um wie viel, darüber klaffen die Meinungen weit auseinander. Für eine Senkung um einen ganzen Prozentpunkt auf 1,75 Prozent plädieren der Schweizerische Arbeitgeberverband und der Schweizerische Versicherungsverband SVV. «Wir setzen uns seit Langem für die Festlegung eines variablen und marktkonformen BVGMindestzinssatzes nach einer transparenten, nachvollziehbaren Formel ein», sagt Adrian Gröbli vom SVV. Konkret schlage der Verband vor, dass der BVG-Mindestzinssatz 70 Prozent des rollenden 7-JahresDurchschnitts des

Zinssatzes von 7-jährigen Bundesobligationen entsprechen soll. Gestützt auf diese Formel resultiert ein BVG-Mindestzinssatz für das Jahr 2009 von 1,75 Prozent.

Bei den Versicherten und den Vertretern der Arbeitnehmer sorgt das für rote Köpfe. Travail Suisse gibt zwar zu, dass der Satz von 2,75 Prozent angesichts der Entwicklung der Finanzmärkte zu hoch sei. Doch unter 2,5 Prozent dürfe der Mindestsatz nicht fallen, so Travail Suisse. Tiefstniveau Ob sich das für nächstes Jahr vermeiden lässt ist fraglich. Derzeit brütet noch die Eidgenössische BVG-Kommission über dem Mindestzins. Zusammengesetzt aus Vertretern der Sozialpartner, Behörden und Vorsorgeeinrichtungen, gibt sie dem Bundesrat eine Empfehlung ab. Entscheidend dabei ist die Lage an den Finanzmärkten. Momentan häufen sich die Unsicherheiten – niemand weiss, wie sich der Arbeits-, der Immobilienund der Kapitalmarkt entwickeln wird.

Dennoch: Insider gehen davon aus, dass der Bundesrat den Zinssatz um 0,5 Prozent auf 2,25 Prozent senkt. Auf diesen historischen Tiefstwert kam er bereits 2004 zu liegen. Vor 2003 lag er während 18 Jahren unverändert bei 4 Prozent.

DIE EINBUSSE Die Senkung des BVGMindestzinssatzes schmälert die Zinsgutschrift auf dem Altersguthaben. Ein Beispiel: Ein heute 40-jähriger Mann mit einem aktuellen PK-Guthaben von 70 000 Franken hat mit 65 Jahren bei 2,75 Prozent Zins 451 720 Franken Altersguthaben. Wird der Satz auf 2,25 Prozent gesenkt, sind es 35 240 Franken weniger. Sinkt der Zinssatz auf 1,75 Prozent, sind es sogar 67 190 Franken weniger.

AHV • In die Alters- und Hinterbliebenenversicherung müssen alle Erwerbstätigen ab 18 Jahre einzahlen. • Der Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je 4,20 Prozent Beiträge. • 2008 beziehen 1,8 Millionen Menschen AHV, eine Million davon sind Frauen. 2004 bezogen noch 1,6 Millionen Menschen die Rente. • Die AHV war letztes Jahr in den schwarzen Zahlen: Sie nahm 34,8 Mrd Fr. ein und gab 33,3 Mrd Fr. aus. Die Kapitalreserve betrug 40,6 Mrd Fr. • 2008 beträgt die Maximalrente 2210 Fr., die Minimalrente 1105 Fr. pro Monat. BVG • In die zweite Säule bezahlen AHVPflichtige, die 25 Jahre alt sind und mindestens 19 890 Franken verdienen. • Die Beiträge werden von den Vorsorgeeinrichtungen bestimmt und variieren laut dem Bundesamt für Sozialversicherungen für Arbeitnehmer zwischen vier und 13 Prozent. Versichert ist jedoch nicht der ganze Bruttolohn, sondern nur der so genannte koordinierte Lohn. Dieser entspricht dem Erwerbseinkommen abzüglich max 26 520 Fr. • Laut aktuellster Statistik bezogen 2006 rund 507 000 Menschen eine PK-Altersrente, 2002 waren es noch 437 000.

UMWANDLUNG

Bilder: fotolia.de, Keystone

Von Marco Oswald

zahlenfakten

Auch der Umwandlungssatz wird gesenkt. Bis 2011 soll er laut Bundesrat auf 6,4 Prozent fallen. Grund dafür ist die steigende Lebenserwartung der Menschen. 2008 beträgt der Satz für Männer 7,05 Prozent und für Frauen 7,1 Prozent. Das heisst: Je 100 000 Franken PK-Kapital erhält eine Rentnerin jährlich 7100 Franken Rente.

• Die Pensionskassen verwalten Vermögen in der Höhe von 604 Mrd Fr. Sie nahmen 2006 rund 54 Mrd ein und gaben 36 Mrd Fr. aus. • 2008 variieren die Altersrenten für Männer zwischen 1077 und 17 399 Fr. im Jahr, für Frauen zwischen 1122 und 18126 Fr. 3. SÄULE • In die Säule 3a können alle Erwerbstätigen einzahlen, jedoch nur begrenzt. Die jährliche Spar betrag von aktuell 6365 Franken kann von den Steuern abgezogen werden (vgl. Seite 28) • Auf 3a-Konten bei Banken sind über 30 Mrd. Fr. angelegt. • Männer können die Gelder ab 60 Jahren, Frauen ab 59 beziehen.


26

vorsorge

auf den

punkt

16. September 2008

Eigenheim Damit der Traum vom Haus kein Albtraum wird

Von Marco Oswald

Philippe Schenk Anlagespezialist

Die weltweiten Anlagen in Hedge-Fonds erreichten per Ende 2007 schätzungsweise 2000 Mrd. Schweizer Franken. Investitionen in Hedge-Fonds sind für Anleger vor allem darum interessant, weil diese zur Risikodiversifikation ihres Portfolios beitragen können.

Indexbasiertes Anlegen in HedgeFonds als gute Alternative Während Hedge-Fonds in der Vergangenheit nur für sehr grosse Vermögen zugänglich waren, gibt es seit kurzem einen kosteneffizienten Ansatz mit einer niedrigeren Eintrittshürde.

Aus der traditionellen Vermö-

gensverwaltung sind passive Anlagestrategien kaum noch wegzudenken. Diese Entwicklung ist nun auch in der Hedge-Fonds-Branche nicht mehr aufzuhalten. Bei passiven Strategien entfallen die Performancegebühren, was insbesondere unter dem KostenRendite-Aspekt interessant ist. Gleichzeitig spart sich der Anleger damit auch den schwierigen und langwierigen Prozess der Manager- und Strategieauswahl.

Die Credit Suisse hat

kürzlich den ersten Luxemburger Fonds lanciert, der indexorientierte Investitionen in den HedgeFunds-Markt ermöglicht. Der Fonds bildet die Performance des Credit Suisse/ Tremont All Hedge Index nach, der sich aus 140 repräsentativen Fonds zusammensetzt, und ermöglicht Investoren so, am anlagefähigen Hedge-Fonds-Universum teilzunehmen.

Philippe Schenk Asset Management der Credit Suisse.

Die eigene Immobilie gilt als beliebte Altersvorsorge. Beim Kauf gibt es einige Regeln zu befolgen. Die eigenen vier Wände vermitteln nicht nur Unabhängigkeit. Für viele Schweizer gelten sie auch als Altersvorsorge. Doch ein eigenes Haus zu kaufen, bedarf im Vorfeld einiger finanzieller Abklärung. Hier die wichtigsten Regeln, die es zu befolgen gibt: •Mindestens 20 Prozent Eigenkapital: Die meisten Banken verlangen 20 Prozent Eigenmittel, sonst sprechen sie keinen Hypothekarkredit. Dafür können neben Spargeldern, Wertschriften oder Darlehen auch Beiträge aus der zweiten oder dritten Säule verwendet werden. Werden Gelder aus der Pensionskasse bezogen, gilt es zu beachten, dass einerseits einmalige Kapitalauszahlungssteuern anfallen und andererseits der Versicherungsschutz betroffen sein kann. Im Todes- oder

Schlüsselübergabe: Bis es so weit ist, braucht es gute Abklärung . Bilder: fotolia.de

Invaliditätsfall kann dann unter Umständen nicht mehr mit den gleichen Rentenleistungen gerechnet werden. •Reserven einplanen: Die sind laut Adrian Wenger, Hypothekenexperte beim VZ, nötig für Kaufgebühren und für den Fall, dass die Bank die Immobilie tiefer bewertet. Dann wird sie nämlich weniger als 80 Prozent des Kaufpreises finanzieren. • Wohnkosten höchstens ein Drittel des Einkommens:

Bei einer Finanzierung mit 20 Prozent Eigenkapital muss man mit jährlichen Folgekosten in der Höhe von 6 Prozent des Kaufpreises rechnen. Der Kauf eines 700 000 Franken teuren Hauses führt also zu

jährlichen Wohnkosten von 42 000 Franken. Darin eingeschlossen sind alle Aufwendungen wie Hypozinsen, Unterhaltskosten und Amortisation – nicht aber der Steuereffekt. Die 6-Prozent-Regel basiert auf einem Hypothekarzinssatz von 5 Prozent für die erste und 6 Prozent für die zweite Hypothek. «Es empfiehlt sich, die Rechnung mit einem für heutige Verhältnisse hohen Zinssatz zu machen. Das Eigenheim muss ja auch bei steigenden Zinsen fi nanzierbar bleiben», erklärt Wenger. Die meisten Banken gewähren eine Hypothek deshalb nur, wenn die Wohnkosten ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Bei jährlichen Wohnkosten von 42 000 Franken muss das Einkommen also mindestens 126 000 Franken betragen.

•Eine Objektbewertung als Entscheidungsgrundlage:

Die aktuelle Wohnungsknappheit führt zu stark steigenden Wohnungspreisen. Beim Kauf sollte man aber trotzdem nicht überhastet zugreifen, sondern sich gut überlegen, ob die Liegenschaft tatsächlich dem aktuellen Markt- oder Verkehrswert entspricht. Wird eine Liegenschaft überzahlt, kann bei einem späteren Verkauf allenfalls nicht mehr der gleich hohe Preis erzielt werden. Die Folge davon ist ein Verlust von Eigenkapital. Ist die Objektbewertung zu hoch, kann es aber auch sein, dass die Bank nicht bereit ist, 80 Prozent des Kaufpreises zu fi nanzieren. Dementsprechend muss mehr Eigenkapital vorhanden sein.


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Wir machen den Weg frei


28

vorsorge Versicherung

Das spricht dagegen

• Der Schutz für Hinterbliebene – oder bei Invalidität – lässt sich mit einer separaten Todesfall- bzw. Erwerbsunfähigkeitspolice flexibler versichern. • Die vertraglich vereinbarte Prämie muss Jahr für Jahr entrichtet werden. Ist man hierzu nicht in der Lage, muss man die Versicherung prämienfrei stellen lassen – was mit hohen, finanziellen Einbussen verbunden ist. • Wer sich das Guthaben zum Beispiel für den Erwerb von Wohneigentum vorzeitig auszahlen lassen will, erhält nur den Rückkaufswert der Versicherung. Der Risikoteil der Versicherung sowie Abschluss- und Verwaltungskosten sind verloren. • Die Versicherungsgesellschaften werben für ihre Produkte mit einem garantierten Mindestzinssatz, der über jenem der Banken liege, und mit Überschussanteilen. Verzinst wird aber nur der Sparteil der Police, die Rendite ist insgesamt eher tiefer als bei den Banken. Und der Überschussanteil ist nicht garantiert und fällt häufig viel tiefer aus als prognostiziert.

3a im Überblick Wer, wie viel einzahlt

Die Säule 3a steht allen AHV-Pflichtigen offen. Die Maximaleinzahlung beträgt für Mitglieder einer Pensionskasse 6 365 Franken (Stand 2008). Wer keiner Pensionskasse angehört, darf maximal 20 Prozent seines AHVLohns, höchstens aber 31 824 Franken einzahlen. Das Kapital ist bis fünf Jahre vor dem Pensionierungsalter blockiert, ausser: • Zur Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum sowie zur Abzahlung von Hypotheken (alle fünf Jahre); • Bei Invalidität oder Tod; • Beim definitiven Verlassen der Schweiz; • Beim Wechsel zu selbstständiger Tätigkeit. Die Steuerprogression bei der Auszahlung lässt sich brechen, indem man mehrere 3a-Konten eröffnet, die man in den Jahren vor der Pensionierung gestaffelt auflöst.

16. September 2008

Säule 3a Wie und besten fürs

Von Marco Oswald

Bankkonto oder Versicherungspolice? 3a-Sparer müssen sich zwischen Rendite und Garantie entscheiden. Die Säule 3a kann als Vorsorgekonto (im Rahmen einer 3a-Vorsorgestiftung, einer sogenannten Banklösung) oder Vorsorgepolice (sogenannte Versicherungslösung) ausgestaltet werden. Jeder ist frei, aufgrund seiner Vorsorgeziele und Prioritäten zwischen diesen beiden Varianten zu entscheiden. Die Vorteile der Banklösung liegen hauptsächlich in der höheren Flexibilität – beispielsweise bezüglich der Höhe der Einzahlungen oder beim Wechsel der Bank. Die Versicherungslösung dagegen zeichnet sich durch Garantien im Anlageteil sowie dem Risikoschutz aus. Bei der Bank Unter den Bankprodukten für die Säule 3a gibt es Zins- und Wertschriftenprodukte. Zinsprodukte werfen einen fixen Zinssatz ab. Wertschriftenprodukte investieren einen Teil des

einbezahlten Geldes in festverzinsliche Wertpapiere wie Obligationen und in Aktien. Der Aktienanteil darf dabei 50 Prozent nicht übersteigen (siehe auch Text rechts). Vor dem Entscheid für ein bestimmtes Wertschriftenprodukt sollte man die Rendite über mehrere Jahre vergleichen. Sie unterscheidet sich stark von Produkt zu Produkt. Dasselbe gilt für die Zinsprodukte in der Säule 3a. (siehe Tabelle). Bei der Versicherung Auch die Versicherungen bieten Lösungen in der Säule 3a an. Thomas Metzger, Vorsorgespezialist beim VZ VermögensZentrum in Zürich, rät allerdings davon ab: «Versicherungsprodukte legen nur einen Teil des einbezahlten Betrages an. Mit einem zweiten Teil

finanzieren sie einen Todesfallschutz für die Hinterbliebenen und eine Prämienbefreiung bei Krankheit oder Invalidität. Und ein dritter, nicht unwesentlicher Teil des einbezahlten Geldes wird für Verwaltungskosten abgezweigt» (siehe Kasten links oben). Norbert Hochreutener vom Schweizerischen Versicherungsverband SVV kontert dem Pro-Bank-Argument: «Die Versicherer

Weshalb ein einziges 3a-Konto nicht reicht Einige Zeit war unklar, ob es möglich ist, mehrere Säule-3a-Konten oder -Policen einzurichten. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat inzwischen aber präzisiert, dass die Zahl der Konten unbeschränkt ist. Es ist also ausdrücklich möglich, mehrere Säule-3a-Verträge abzuschliessen. Das ist auch zu empfehlen, denn nur mit

mehreren Konten können die Gelder ab dem 60. Altersjahr gestaffelt bezogen werden. Dadurch kann man bei der Besteuerung vermeiden, in eine höhere Progression zu geraten und höhere Steuern zahlen zu müssen. Denn sämtliche ausgerichtete Kapitalzahlungen werden im selben Kalenderjahr zusammen besteuert.

Die Progression kann aber nicht gebrochen werden, wenn mehrere Teilbezüge aus einem einzigen 3a-Konto getätigt werden: Der erste Teilbezug führt zur Besteuerung des gesamten Bestandes des Kontos. Da es nicht zulässig ist, ein bestehendes 3a-Konto auf mehrere aufzuteilen, sind mehrere Konten empfehlenswert.

weisen darauf hin, dass die Banken zwar möglicherweise profitablere Lösungen anbieten, jedoch keine Garantie abgeben.» Die Versicherer dagegen gäben die Garantie, dass später bei Fälligkeit der Versicherung die abgemachte Leistung ausbezahlt werde. «Und diese Garantie hat natürlich ihren Preis», so Hochreutener.

ZINSEN 3A-KONTEN in Prozent WIR Bank Raiffeisen

2,75 2,5

Bank Coop

2,375

Valiant Bank

2,375

UBS

2.25

Migros Bank

2.25

Postfinance

2.25

ZKB Credit Suisse

2.25 2.125


16. September 2008

wo man am Alter spart Derivate: Die neuen 3a-Produkte Neben den 3a-Zins-und Wertschriftenprodukten bringen jetzt immer mehr neue Produkte Schwung ins Vorsorgesparen. Ein Beispiels sind Exchange Traded Funds. Die so genannten ETF kamen vor 15 Jahren auf. Sie bilden ein Segment des Finanzmarktes, das sich durch starkes Wachstum auszeichnet. ETF ermöglichen den Handel mit Ländern oder Regionen, Sektoren oder bestimmten Vermögensklassen (Obligationen, Rohstoffe, Immobilien) – in Echtzeit. Gehandelt werden sie

wie gewöhnliche Aktien. Seit einigen Monaten sind unter anderem die Kantonalbanken aus Zürich, Basel und St. Gallen sowie die Credit Suisse am Drücker: Sie haben strukturierte Indexprodukte auf den Swiss Market Index (SMI) emittiert. Auffällig bei diesen Anlagen ist der Kapitalschutz. Kurz: Die Anleger erhalten bei Verfall – in der Regel nach fünf Jahren – mindestens ihr Kapital zurück. Der Konkurrenzkampf unter den Banken ist weiterhin voll im Gang. So bietet seit Kurzem auch

die Bank Lienhardt & Partner zusammen mit der Liberty 3a Vorsorgestiftung ein 3a-Produkt an, das in ETF investiert. Je nach Risikofreudigkeit kann man aus Produkten mit Aktienanteilen von 25, 40 und 60 Prozent auswählen.

Schon junge Menschen bauen fürs Alter Vermögen auf. Bilder: fotolia.de, Keystone

vorsorge 29


30

wetter

16. September 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 8°/13°

Basel 7°/14°

St.Gallen 6°/10°

Zürich 8°/13° Luzern 8°/12° Bern 7°/14°

Fribourg 7°/14°

Genève 8°/15°

Altdorf 7°/13°

Chur 7°/14°

Sion 7°/17° Lugano 10°/20°

Prognose: Im Flachland der Alpennordseite liegt Hochnebel, der sich im Tagesverlauf teilweise auflockert. In der Westschweiz, im Wallis und im Tessin kann ein recht sonniger Tag erwartet werden.

Aussicht

Mi

Do

Fr

schön

27°

Rom

schön

23°

Wien

regnerisch

Paris

schön

18°

Nizza

Regenschauer

25°

Gran Canaria

schön

23°

Havanna

schön

32°

London

sonnig

18°

Athen

schön

31°

Bangkok

Regenschauer

31°

Kreta

Regenschauer

29°

Mallorca

schön

24°

Berlin

sonnig

13°

Rio de Janeiro regnerisch

21°

New York

schön

20°

Los Angeles

schön

22°

Stockholm

Nieselregen

11°

Sydney

schön

18°

Tunis

Regenschauer

28°

Allgemeine Lage: Mit einer Bisenströmung fliesst heute aus Nordosten kühle und mässig feuchte Luft zur Alpennordseite.

Sa Bern Aare Marzili Bielersee Brienzersee Murtensee Thunersee

Bern 6°/15°

8°/17°

7°/15°

8°/14°

11°/19°

14°/17°

12°/17°

11°/18°

Süden

29 Sep

Barcelona

Badewetter

Wasser 14° 17° 14° 18° 15°

Wind NE 20-30 km/h NE 10-20 km/h NE 15-25 km/h NE 10-20 km/h

UV Index schwach schwach schwach schwach schwach

Mondphasen

Wetterregeln

14 Okt

Seerauch Unter Seerauch wird eine Form des Verdunstungsnebels bezeichnet, die entsteht, wenn sehr kalte Luft über relativ warmes Wasser fliesst. Infolge des starken Taupunktgefälles zwischen der Wasseroberfläche und der kalten Luft setzt dann Verdunstung ein.

7 Okt

Sonnenaufgang: 7:05 Uhr Sonnenuntergang: 19:35 Uhr

22 Sep

Mondaufgang: 19:42 Uhr Monduntergang: 8:19 Uhr

Region heute

Ausflugstipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr

29 Okt

Biel 8°/15°

Aarwangen 6°/15°

Gstaad Gurten Stockhorn

0°/8° 6°/13° -2°/2°

Burgdorf 7°/14° Bern 7°/14° Thun 8°/14° Zweisimmen 3°/8°

Interlaken 8°/13°

7G6C9C:GI6A:G6@I>K =:G7HIÄL6C9:GCH>: >C9:CD@ID7:G=>C:>C <Zc^Z›ZcH^ZYZc=ZgWhildZg VbhX]ŽchiZc^hiÄ^cYZg7Zg\lZai YZh7gVcYZgiVah# JchZgZjchX]aV\WVgZcLVcYZg" eVjhX]VaZc[“gY^Z\VcoZ;Vb^a^Z ÒcYZcH^ZjciZg lll#VaeZcgZ\^dc#Vi$V`i^k]ZgWhi


«Bafana, Bafana, ihr müsst noch etwas arbeiten!» Sepp Blatter, Fifa-Boss, will, dass Südafrikas Nati besser spielt, um die WM-Euphorie anzuheizen.

16. September 2008

dummgelaufen Der Italiener Dario Frigo (34) und seine Ehefrau Susanna sind von einem französischen Gericht wegen Verstosses gegen das Arzneimittelgesetz zu je sechs Monaten Gefängnis bedingt verurteilt worden. Zudem müssen die beiden 15 000 Franken Geldstrafe zahlen. Während der Tour de France 2005 war Susanna Frigo mit Dopingprodukten im Auto erwischt worden. Ihr Ehemann kam daraufhin vorübergehend in Haft. In Italien war Dario Frigo bereits 2005 für ein ähnliches Vergehen zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt worden. (si)

gutgemeistert

Roger Federer gibt seinen Fans am Jura-Firmensitz in Niederbuchsiten fleissig Autogramme. Bild: Keystone

Bis 2016 Federer bleibt George Clooney der Schweiz Von Lukas Hasselberg

Die Kaffee-Konkurrenz hat Hollywoodstar Clooney, die Schweizer Marke Jura Tennis-Star Federer als Botschafter. «Am liebsten trinke ich Espresso, aber am Morgen geniesse ich auch gerne einen Cappuccino», gestand Roger Federer vor den Jura-Mitarbeitern seine Leidenschaft für Kaffee. Grund für Federers Auftritt war die Vertragsverlängerung des Tennis-Stars mit dem Schweizer Spezialist für Kaffee-Vollautomaten, für den er seit 2006 wirbt. Bis ins Jahr 2016 wird Federer als internationaler Botschafter aktiv sein und die Marke noch bekannter machen. «Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich bis dahin noch wei-

ter Tennis spielen», sagte Federer, der dann als 35-Jähriger seine Profikarriere langsam beenden und sich mehr auf die Roger Federer Foundation und das Geschäftliche konzentrieren will. «Dann möchte ich unbedingt mit Eishockeyspielen anfangen», kennt Federer schon seine zukünftige Sportart als Tennis-Rentner. «Ich kaufe gern selber ein» Auch wenn der Baselbieter seinen Kaffee von einem Automaten machen lässt, kauft er trotz seiner Popularität

weiterhin gerne selber ein. «Zwar verbringe ich nur zwei bis drei Monate pro Jahr in der Schweiz, aber wenn ich zuhause bin, gehe ich mit Mirka gerne Lebensmittel einkaufen», gab Federer Auskunft. Nur zuhause zu hocken, sei langweilig. «Die Hotels auf der Tennistour liegen übrigens immer möglichst im Stadtzentrum, damit ich zum Bummeln rausgehen kann.» Federer als Image-Steigerung Für Jura war das Engagement des Tennis-Stars ein Glücksfall. Allein im 2007 stieg der Umsatz um 18,2 Prozent auf 384 Mio. Franken. «Seit wir mit Federer zusammenarbeiten, ist das Image unserer Marke wesentlich höher. Er repräsentiert unsere Werte ideal», so General Manager Emanuel Probst.

Lance Armstrong hat drei Jahre nach seinem letzten von sieben Siegen bei der Tour de France erstmals wieder ein Rennen gewonnen. Der Amerikaner entschied mit seiner Mannschaft Livestrong einen Mountainbike-Teamwettbewerb in Snowhill, Colorado, für sich. Armstrong wird sein Comeback im Profiradsport möglicherweise bereits bei der «Tour Down Under» vom 20. bis 25. Januar in Australien geben. Der vor 12 Jahren an Hodenkrebs erkrankte 36-Jährige wolle vor den Gefahren der KrebsKrankheit warnen. (si)

schöngeredet Er war selber einer der grössten Leichtathleten. Nun zweifelt der frühere Sprint-Star Carl Lewis an den Leistungen seines Nachfolgers Usain Bolt: «Er kann der grösste Athlet aller Zeiten werden. Aber man muss ein Narr sein, wenn man seine Steigerung von 10.03 Sekunden auf 9.69 innert einem Jahr nicht hinterfragt.» Lewis belegt seinen Dopingverdacht: «In Jamaika wird manchmal monatelang nicht getestet.» (red)


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sport 33

16. September 2008

Ski Make-up und Fotos statt Schnee und Slalomstangen Von Matthias Dubach

Ungewohnter Job für die Ski-Stars: Sie standen in den neuen Anzügen Modell für die Fotografen. Der Schnee wäre zwar seit letztem Wochenende schon vorhanden – doch die Schweizer Skifahrer müssen sich bis zum Saisonstart Ende Oktober in Sölden (Ö) noch ein wenig gedulden. Genug Zeit, um sich nach den Trainings in Neuseeland auf ungewohntes Terrain zu begeben. Für einmal waren die Weltcup-Cracks als Modelle im Einsatz, beim Vorsaison-Fotoshooting in Saas Fee. Wetterprobleme Eigentlich wäre gestern auch noch das Shooting der Action-Bilder auf dem Programm gestanden. Wegen des schlechten Wetters wurde diese Session auf dem Gletscher aber auf heute verschoben. Bestens aufgelegt war Lara Gut, die mit einem ­eigenen Team in ihre erste ganze Weltcup-Saison geht: Sie wird neu von der Bank Raiffeisen unterstützt.

Rad 63. Vuelta. 15. Etappe, Cudilero - Ponferrada (202 km): 1. Garcia Dapena (Sp) 5:02:27 (40,005 km/h). 2. Nuyens (Be) 0:17 zurück. 3. Garate (Sp), gleiche Zeit. 4. Tiralongo (It) 0:33. - Ferner: 20. Contador (Sp). 22. Leipheimer (USA). 33. Zaugg (Sz). 34. Sastre (Sp), alle gleiche Zeit. Gesamtklassement: 1. Contador 61:13:48. 2. Leipheimer 1:17. 3. Sastre 3:41. 4. Mosquera (Sp) 4:35. 5. Gesink (Ho) 5:49. - Ferner: 10. Zaugg 10:01.

fussball  Challenge League. 7. Runde: Lugano - Winterthur 4:1 (2:0). Cornaredo. - 1512 Zuschauer. - SR Carrel. - Tore: 17. Renfer 1:0. 22. Baldo 2:0. 50. Rennella 3:0. 63. Bühler 3:1. 89. Moresi 4:1. Rangliste (je 7 Spiele): 1. Lugano 19. 2. St. Gallen 18. 3. Winterthur 15. 4. Biel 13 (17:12). 5. Yverdon 13 (14:10). 6. Thun 13 (17:15). 7. Wil 11 (12:8). 8. Schaffhausen 11 (13:13). 9. Lausanne-Sport 9 (10:11). 10. Concordia Basel 9 (7:8). 11. Wohlen 9 (10:13). 12. Gossau 7 (6:9). 13. Stade Nyonnais 7 (6:13). 14. Locarno 3. 15. Servette 1 (3:16). 16. La Chaux-de-Fonds 1 (3:18).

So will er im Winter auf dem Podest stehen: Defago vor den Kameras. Bilder: Keystone

Mit 31 zum grössten Erfolg seiner Karriere: Garcia Dapena. Bild: Key

Aussenseiter gewinnt 15. Vuelta-Etappe Rad Die 15. Etappe der 63. Spanien-

Ungewohnte Arbeit für Zurbriggen, der danach mit Lara Gut und Didier Cuche posiert.

nachgefragt

«Die Terminwahl überlassen wir Vettel» Peter Wetter Gemeindepräsident in Sebastian Vettels Wohnort Walchwil/ZG

Gratulation, seit Sonntag wohnt in Walchwil ein Grand-Prix-Sieger. Haben Sie das Rennen in Monza verfolgt? Peter Wetter: Ja, aber leider konnte ich nur die erste Stunde des Rennens am Fernsehen verfolgen. Danach hatte ich noch ­andere Verpflichtungen.

sportticker

Wo haben Sie dann vom Sensationssieg erfahren? Ich war am Spiel vom FC Walchwil. Als Vettels Sieg bekannt wurde, ging ein Siegesschrei durch das halbe Dorf! Plant die Gemeinde nun einen offiziellen Empfang für «ihren» GP-Sieger?

Rundfahrt endete in Ponferrada mit dem Solosieg des Aussenseiters David Garcia Dapena. Der Spanier setzte sich zwei Kilometer vor dem Ziel ab und errang den grössten Erfolg seiner Karriere. Alberto Contador verteidigte das Leadertrikot trotz eines Sturzes 45 Kilometer vor dem Ziel problemlos. Oliver Zaugg liegt weiter an 10. Stelle.

Vier Schweizer Profis für BMC

Rad Markus Zberg, Thomas Frei,

Wir arbeiten daran, erste Kontakte sind geknüpft. Nun muss ein Datum gefunden werden, das Vettel passt. Während der Saison ist das nicht ganz so einfach. Wir werden ihm die Terminwahl überlassen. Wird er dann auch zum Walchwiler Ehrenbürger?

Das ist nicht geplant. Einen Ansporn braucht er ja noch für die Zukunft (schmunzelt). Ist der Deutsche denn oft in Walchwil anzutreffen? Ja, Vettel ist relativ häufig hier. Er trainiert auch ab und zu beim Fussballklub Matthias Dubach mit. 

Florian Stalder und Mathias Frank fahren 2009 für den in den USA lizenzierten Rennstall BMC. Die Firma BMC ist im Besitz des Zürcher Unternehmers Andy Rihs. BMC will sich 2009 vorab in der Tour de Suisse und in der Tour de Romandie in Szene setzen. Das Team besitzt keine Lizenz für die ProTour, kann aber mit Wildcards auch an wichtigen Rennen starten.(si)


sport

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Platini Der Robin Hood der Fussballzwerge

Raffainer out mit Schulterluxation Eishockey Raeto Raffainer hat am Samstag im Spiel von RapperswilJona gegen die Kloten Flyers (4:6) eine Schulterluxation erlitten. Der Stürmer der Lakers wird ­voraussichtlich fünf bis sechs ­Wochen ausfallen.

Bern - Servette auf 2009 verschoben Eishockey Wegen dem ChampionsLeague-Engagement des SC Bern wird das NLA-Heimspiel gegen Genf-Servette vom 7. Oktober auf Dienstag, 13. Januar 2009 ­verschoben. (si)

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impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Mo–Fr Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstr. 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Preis für 1 Jahr 85 Franken

Michel Platini, der letzte Romantiker unter den Fussball-Funktionären, verpasst der Champions League einen neuen Modus. Als Spieler ein ganz Gros­ ser, schickt sich Michel Pla­ tini als Uefa-Präsident an, den sogenannt Kleinen un­ ter die Arme zu greifen und ihre Konkurrenzfähigkeit im Kräftemessen mit Real Madrid, Chelsea oder Mi­ lan zu stärken. Ab 2010 werden mittels eines veränderten Qualifi­ kations-Modus statt 14

mindestens 17 der europäi­ schen Verbände in der luk­ rativen Champions League vertreten sein. Profitieren davon dürfte auch die Schweiz, auf Vereinsebene im Augenblick die Nummer 17 im Uefa-Ranking.

Michel Platini. Bild: Keystone

Mehr Solidarität Besonders erfreut zeigt sich Platini, dass er die Neue­

rung gegen den anfängli­ chen Widerstand der Schwergewichte im Klub-

Tor in Katar Hakan Yakin gelang im Auftaktspiel der Katar-

Meisterschaft ein Start nach Mass. Der Schweizer Natispieler traf für Al Gharafa gegen Al Wakrah zum 2:0, am Ende hiess es 3:1.  Bild: Keystone

Fussball durchsetzen konnte und die Fronten aufzuwei­ chen vermochte: «Die gros­ sen Vereine wollen ihre Ein­ nahmen zumindest halten, die kleinen wollen mehr vom Kuchen. Jetzt sitzen erst einmal wieder alle am Tisch und der Begriff der Fussball-Familie wird wie­ der mit Sinn gefüllt.» Der Aufstand der Klei­ nen, in diesem Jahr verkör­ pert durch die ChampionsLeague-Teilnehmer aus Weissrussland (BATE Bo­ rissow) und Zypern (Anor­ thosis Famagusta) soll keine Eintagesfliege bleiben. (mh)

Tragödie in Afrika

13 Tote und 54 Verletzte gab es bei Ausschreitungen während eines Fussball­ spiels in Butembo, einer Stadt im Osten der De­ mokratischen Republik Kongo. Die Massenpanik sei ausgelöst worden, als der Torhüter des zurück­ liegenden Klubs Nyuki versuchte, das Spiel durch Hexerei zu drehen, berich­ tete das von den Vereinten Nationen unterstützte Ra­ dio «Okapi». «Hexer» im Kasten Nyukis Goalie habe mit seinen Zaubersprüchen eine Wende der Partie her­ aufbeschwören wollen. Als daraufhin die Spieler bei­ der Mannschaften mit ei­ ner Schlägerei begannen, versuchte ein Polizist den Streit zu schlichten – und das ­Verhängnis nahm sei­ nen Lauf. Das Publikum habe den Schutzmann daraufhin mit Steinen be­ worfen, berichtete der Sen­ der weiter. Die Polizei re­ agierte kurzerhand mit einem Tränengaseinsatz, der zu der fatalen Massen­ panik mit 13 Toten und 54 Verletzten führte. (si)


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16. September 2008

fussball Champions League 1. Runde

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Chelsea FC - Girondins Bordeaux AS Roma - CFR 1907 Cluj

Panath. Athen - Inter Mailand Bremen - Anorthosis Famagusta

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Basel - Schachtjor Donezk SF 2 20.45 FC Barcelona - Sporting Lissabon 20.45

PSV Eindhoven - Atletico Madrid Olympique Marseille - Liverpool David Angel Abraham: Seid umschlungen, Champions-League-Millionen. Bild: Keystone

Underdog Basel gegen Donezk bereit für Exploit Gegen Schachtjor Donezk will der FC Basel heute an seine erfolgreiche ChampionsLeague-Kampagne von 2002 anknüpfen. Mut und Cleverness wünschte sich Christian Gross vor dem ersten Programmpunkt der geplanten Basler Europa-Cup-Festwochen gegen die Prominenz von Schachtjor, Sporting Lissabon und Barcelona. «Wir müssen bereit sein, jede Chance zu ergreifen»,

übermittelte FCB-Coach Gross seiner Equipe eine klare Botschaft. Er hofft auf eine Fortsetzung der europäischen Saison – ob in der Champions League oder im Uefa-Cup, liess er offen. Leicht wird das nicht: Donezk und Sporting wirtschaften mit mindes-

tens zweieinhalbmal so hohem Budget. Barcelonas Etat ist gar um das Zwölffache grösser. Dubiose Verbindungen Hinter Startgegner Donezk steht der steinreiche und auch politisch einflussreiche Präsident Rinat Achmetow, dem Verbindungen zum organisierten Verbrechen nachgesagt werden. Das US-Wirtschaftsmagazin schätzt das Vermögen des Oligarchen auf rund 7,3 Milliarden Dollar.

Trotzdem glaubt Christian Gross an einen Exploit: «Man ist nie chancenlos». Es ist davon auszugehen, dass der FCB heute um 20.45 Uhr in der gewohnten 4-1-4-1-Formation aufläuft. Fehlen wird den Bebbi der verletzte Antreiber Ergic und Linksverteidiger Safari. Höchstens auf der Bank sitzen dürfte Streller, der nach seiner Leistenoperation wochenlang pausierte. Derdiyok wird wohl als einzige Spitze ins Team zurückkehren. (si/mh)

Schachtjor mit stotterndem Motor In der Meisterschaft ist das Star-Ensemble des rumänischen Trainers Mircea Lucescu nach dem schlechtesten Saisonstart seit 13 Jahren ins untere Mittelfeld abgerutscht. Der Rückstand auf den Leader und Stadtrivalen Metallurg beträgt bereits elf Punkte. Das ändert freilich nichts am spielerischen Potenzial von Basels erstem Gegner in der Champions League. Nicht weniger als sechs Bra-

silianer stehen in den Reihen des Klubs aus dem ostukrainischen Industrierevier. Legionäre aus Tschechien, Rumänien, Koratien und Serbien sowie fünf ukrainische Nationalspieler ergänzen den Kader. Barça mit Problemen Mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Saisonpartien ist auch Barcelona schlecht aus den Startblöcken weggekommen. Die

Katalanen, die am 22. Oktober im St.  Jakob-Park gastieren, suchen gegen Sporting Lissabon den Befreiungsschlag. NeuCoach Guardiola bewahrt vorerst noch die Ruhe: «Ich kann der Mannschaft nicht viel vorwerfen.» Die Portugiesen ihrerseits sind mit zwei Erfolgen gegen Trofense und Sporting Braga optimal in die neue Meisterschaft gestartet. (mh/si)

Manchester United - Villarreal Celtic Glasgow - Aalborg

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Steaua Bukarest - Bayern München 20.45 Olympique Lyon - Fiorentina 20.45

FC Porto - Fenerbahce Istanbul Dynamo Kiew - Arsenal

Juventus Turin - St. Petersburg Real Madrid - BATE Borissow

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Uefa-Cup 1. Runde: Heute APOEL Nikosia - Schalke 04 18.00 H. Berlin - St. Patrick`s Dublin  DSF 18.00 Farum (Dä) - Olympiakos Piräus  18.00

Donnerstag Spiele mit Schweizer Clubs Young Boys - FC Brügge SF 2 20.00 Bellinzona - Galatasaray (in Basel)  20.00 AC Milan - FC Zürich 20.45

Dortmunds Frei «Mann des Tages» Fussball Der Stürmer von Borussia Dortmund, der am Samstag beim 3:3 gegen Schalke sein BundesligaComeback gegeben hatte, erhielt für seine zwei Tore und seinen Assist vom deutschen Fachblatt «kicker» die Bestnote eins.

Erstes EM-Stadion in Ukraine eröffnet

Mircea Lucescu. Bild: Keystone

Fussball In Dnjepropetrowsk (Ukr) ist der erste Stadion-Neubau für die Europameisterschaft 2012, die in Polen und der Ukraine stattfindet, eröffnet worden. Die Arena bietet Platz für 31 000 Zuschauer. (si)


Dienstag, 16. September 2008

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Die FCB-Argentinier Gelabert (links) und Costanzo. Bild: Keystone

Der Superstar geht immer noch selber einkaufen seite 31

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Walchwil bereitet den Empfang für den GP-Sieger vor seite 33

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FCB tritt auf die grosse Bühne www.zamba.ch

Der Uefa-Chef will die Champions League umbauen seite 34

Die Vorfreude ist riesig: Heute Abend kehrt Zum Auftakt der Gruppenphase empfängt der FC Basel erstmals seit sechs Jahren der Meister den millionenschweren Ukraauf die Champions-League-Bühne zurück. iner-Klub Schachtjor Donezk. seite 35

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punkt.ch BE, 16.10.2008