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Unterschiede und Gemeinsamkeiten christlicher, islamischer Religionen und vorchristlicher Mythen

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Bemerkenswerte Bibelstellen 2. Mose 32,27 Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten. 4. Mose 24,8 Gott hat ihn aus Ägypten geführt; seine Freudigkeit ist wie eines Einhorns. Er wird die Heiden, seine Verfolger, fressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern. 5. Mose 28,63 Und wie sich der HERR über euch zuvor freute, dass er euch Gutes täte und mehrte euch, also wird er sich über euch freuen, dass er euch umbringe und vertilge; und werdet verstört werden von dem Lande, in das du jetzt einziehst, es einzunehmen. 5. Mose 9,3 (von der Anstalt nicht zitiert aber ähnlich) So sollst du wissen heute, dass der HERR, dein Gott, vor dir her geht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und wird sie unterwerfen vor dir her, und du wirst sie vertreiben und umbringen bald, wie dir der HERR geredet hat. Josua 10,11 Und da sie vor Israel flohen den Weg zu Beth-Horon, liess der HERR einen grossen Hagel vom Himmel auf sie fallen bis gen Aseka, dass sie starben. Und viel mehr starben ihrer von dem Hagel, als die Kinder Israel mit dem Schwert erwürgten. 4. Mose 32,21 und 33,52 so zieht über den Jordan vor dem HERRN, wer unter euch gerüstet ist, bis dass er seine Feinde austreibe von seinem Angesicht Nicht zitiert: so sollt ihr alle Einwohner vertreiben vor eurem Angesicht und alle ihre Säulen und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Höhen vertilgen, 1. Samuel 15,3 So zieh nun hin und schlage die Amalekiter und verbanne sie mit allem, was sie haben; schone ihrer nicht sondern töte Mann und Weib, Kinder und Säuglinge, Ochsen und Schafe, Kamele und Esel! 5. Mose 20,16 Aber in den Städten dieser Völker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat 2. Mose 32,27 Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und gehe in das Lager hin und zurück, von einem Tor zum andern, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten. Lukas 19,27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir. Es handelt sich dabei um ein Gleichnis der verlorenen Talente (der Vergabe der Pfunde); ähnliche Gleichnisse gibt es noch (kluge und törichte Jungfrauen; Gleichnis vom Weltgericht, siehe Wikipedia, Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25,1–13) und dem


nachfolgenden Gleichnis vom Weltgericht (Matthäus 25,31–46). Lukas 23,48 Hier kommt das Wort Schauspiel sogar vor: Und alle, die zu diesem Schauspiel herbeigeströmt waren ….) Matthäus 8,30 Mk 5,11 Lukas 8,32 Da baten ihn (Jesus) die Dämonen: (Wenn Du uns austreibst) Lass uns doch in die Schweine hineinfahren. Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa 2000 Tiere, und alle ertranken. Matthäus 10,34 Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Geschichtsquellen So erwähnte Tacitus die Christen: „Um das Gerücht aus der Welt zu schaffen, schob er die Schuld auf andere und verhängte die ausgesuchtesten Strafen über die wegen ihrer Verbrechen Verhassten, die das Volk ‚Chrestianer‘ nannte. Der Urheber dieses Namens ist Christus, der unter der Regierung des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war. Für den Augenblick war [so] der verderbliche Aberglaube unterdrückt worden, trat aber später wieder hervor und verbreitete sich nicht nur in Judäa, wo das Übel aufgekommen war, sondern auch in Rom, wo alle Gräuel und Abscheulichkeiten der ganzen Welt zusammenströmen und gefeiert werden.“ [Annalen, 15,44, zitiert nach Theißen/Merz (2011), S. 89, http://de.wikipedia.org/wiki/Au %C3%9Ferchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_Nazaret#T acitus ergo abolendo rumori Nero subdidit reos et quaesitissimis poenis adfecit, quos per flagitia invisos vulgus Christianos appellabat. Auctor nominis eius, Christus, Tiberio imperitante per procuratorem Pontium Pilatum supplicio adfectus erat; repressaque in praesens exitiabilis superstitio rursum erumpebat, non modo per Iudaeam, originem eius mali, sed per urbem etiam, quo cuncta undique atrocia aut pudenda confluunt celebranturque. http://www.gottwein.de/Lat/tac/ann1544.php Dies ist meines Erachtens der bedeutendste geschichtliche Beitrag, denn er zeigt, dass sich die Juden gegen ihre Unterdrückung durch die Römer wehrten. Diese Unruhen versuchten die die Römer durch Kreuzigung der Rädelsführer beizulegen. Im Ergebnis erreichten sie damit aber nur mehr Widerstand. Geschichtsquellen und Mythologie Altes Reich Ägypten (2850 – 2052 v. Chr) Glaube an ein Totengericht und Fortleben nach dem Tode, deshalb Opfergaben. DTV-Atlas zur Weltgeschichte 1989 S. 23


Echnaton (Aton hat Wohlgefallen). Veith Valentin Illustrierte Weltgeschichte S. 54 Der babylonische König Hammurapi (1728 – 1686) empfängt vom Sonnengott die Gesetze (auf einem Steinrelief dargestellt). A. a. O. S. 63 Unterschiede Islam – Christentum; unüberbrückbare Gegensätze Der Islam stellt nach Auffassung der Muslime das reine Wort Gottes dar, also reine Offenbarungen. Diese Offenbarungen hat es mutmaßlich seit Beginn der Evolution der Menschen schon immer gegeben. Auf Vorläufer (Abraham, Noah, Jesus und deren Nachfolger Mohammed wird vermeintlich in den Schriften des AT und NT hingewiesen; so sollen auch Textstellen auf Nachfolger bis zum letzten Propheten Mohammed (33: 40) bzw. den Islam hinweisen. Mohammed vermeidet dadurch das Hinabsteigen in das Totenreich, wie es im Glaubensbekenntnis der Christen noch vorkommt. Jesus musste ja hinabsteigen, um diejenigen, die nach ihrem Gewissen gottgefällig oder rechtschaffen gelebt haben (bevor er in die Welt kam als Erlöser), von der Erbsünde zu befreien, damit sie auch das ewige Heil erreichen können und um auch diejenigen zu erlösen, die vor seiner Zeit gelebt haben und von ihm oder seiner Lehre ja nichts wissen konnten und daher nicht davon profitieren konnten. Anklänge auf älteres Schrifttum im Koran gibt es zu Hauf (somit ist der Koran ein weiteres folgerichtiges Dokument der Prophetie und Offenbarungen). So weist die Geschichte, in der Jesus einen Vogel aus Tonklumpen formt und ihm Leben einhaucht, also erschafft, sogar auf apokryphe Schriften hin. Das Christentum legt auf den Unterschied zwischen erschaffen und erzeugen großen Wert. Nach den Evangelien wurde Jesus gezeugt (als Mensch); nach dem Islam werden alle Dinge und Lebewesen vom Allmächtigen geschaffen. Jesus ist nach dem Islam nur ein Prophet von vielen, dem das immer unveränderliche Wort Gottes offenbart wurde. Es gibt daher kein weiteres göttliches Wesen außer Gott. Insofern kann ein Dialog zwischen Christen und Moslems nie funktionieren, da sie von völlig unterschiedlichen Voraussetzungen, Gottesbildern, ausgehen. Das Sendungsbewusstsein ist bei beiden Persönlichkeiten stark ausgeprägt, Jesus und Mohammed sind sendungsbewusst. Jedoch ist die Welt ihrer Vorstellungen nur minimal unterschiedlich: In beiden Welten wimmelt es von Geistern (Dschinnen), Teufeln, Engeln, von dem Himmel und der Hölle (böse Geister können ausgetrieben werden) und von der Macht Gottes, der Kranke gesund machen und Tote auferstehen lassen kann; wobei die Phantasien über die Art der Höllenstrafen überschießen. Am Ende des eschatologischen Endgerichts gibt es aber nur die Schwarz-WeißMalerei, die Trennung der Guten von den Bösen. In der Prophetie wird nachdrücklich mit aller Konsequenz darauf hingewiesen. Schon in den Gleichnissen der Evangelien über das Endgericht gibt es nur die, die vorbereitet sind (die 10 törichten und klugen Jungfrauen Matth 25: 1-13, die Verwertung der Talente Matth 25: 1430 und ähnliches mehr) und diejenigen, die als Gerechte in das Himmelreich eingehen. Alle anderen erreichen dieses Ziel nie. Im Sinne des Islam ist Jesus nicht nur ein Prophet, sondern auch ein Märtyrer, der – wenn überhaupt - für seine Überzeugung gestorben ist (er ist aber nach Mohammed nicht am Kreuz gestorben). Der Erlösungsgedanke, durch den Tod für (andere) die Menschheit zu sterben, ist den Moslems fremd. Der Moslem stirbt, wenn er sich für den Glauben einsetzt, nur als Märtyrer.


Tempelrituale als Vorläufer für Messfeiern in Kirchen Wenn man sich vorstellt, wie rituelle Veranstaltungen in den altägyptischen Tempeln zur Huldigung von göttlichen Pharaonen abgelaufen sind, dann kommt man sehr schnell zu dem Ergebnis, dass die christlichen Messfeiern zur Huldigung des Herrn – des göttlichen Jesus – eine Fortsetzung dieser altägyptischen Rituale darstellen. Die heutigen Kirchen entsprechen den damaligen Tempeln, den gottgeweihten Sakralbauten. Man feierte den göttlichen Pharao, man huldigte und opferte ihm, indem man sein Leben nachempfand – von der Geburt über die Krönung bis zum Tod und dessen Auffahren in den Himmel. Alles mit Bitten, Gebeten, Gesängen und Aufführungen begleitet, wie das heute noch in den Christmessen praktiziert wird, wobei es natürlich auch genügt, Ausschnitte aus dem Leben des jeweiligen Pharaos bzw. des Herrn darzustellen, seine Großtaten, seine Worte, seine Segnungen zu betrachten. Diese Schauspiele werden heute noch in ritueller Weise aufgeführt. Dabei kennt natürlich die Phantasie keine Grenzen und so werden auch übernatürliche Wesen wie Engel, Geister, Teufel und außerirdische Orte wie Hölle, Unterwelt, Hades und Himmel, Paradies und dergleichen herangezogen und phantasiereich ausgemalt. Und das alles wird mit Bildern, Musik und anderen Darstellungen untermauert, so dass das Volk nicht nur beeindruckt wird, sondern sogar von dieser Scheinwirklichkeit überzeugt ist. Zusammenfassung zur Frage: Was haben christlicher und islamischer Glaube und vorchristliche Mythen gemeinsam? Die damaligen Tempel für Götter und Pharaonen entsprechen den Kirchenbauten. Die Textbücher für die rituellen Schauspiele liefern die heiligen Bücher (das AT und die Evangelien, der Koran, die Gebets- und Gesangsbücher – wobei die für die Pharaonen und Götterwelt der Griechen und Altägypter weitgehend verschollen sind). Götter werden in bildlichen Darstellungen (Reliefs, Plastiken, Glas- und Ölbildern, Schnitzereien in Altären usf.) verehrt. Als Zeichen der Göttlichkeit der Pharaonen, der Götter, des Herrn etc. werden die mysteriöse Geburt, des Entschweben in den Himmel, das Herabschweben von weißen Tauben, das Bewirken von Segnungen und Wundern als wirkliche oder mögliche Erfahrungen hingestellt, wobei immer irgend eine Macht oder sogar Allmacht unterstellt wird. Insbesondere im christlichen Glauben wird auf den Sieg über den Tod abgestellt; der Tod hat keine Macht mehr, er wird in einen Sieg umgekehrt durch die Auferstehung. Bei der Opfergabe wird die Erlösung oder die Reinigung der Seele durch das Blutopfer dargestellt oder aber es wird der jeweilige Gott um ein menschengefälliges Einlenken, Wirken gebeten. Die Entwicklung dieser Vorstellungen aus den altägyptischen und griechischen Mythen ist durch viele Parallelen zu erkennen und zu belegen (Geburtsgeschichte bei der Königin Hatschepsut, Herabschweben oder Aufsteigen von weißen Tauben, Textgleichheiten („Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe“), Hinabsteigen in die Unterwelt bzw. Hölle, Entschweben in den Himmel, Weiterleben der Seelen (bei Herakles oder Herkules, seine Seele wird von den Göttern im Olymp aufgenommen). Auf die Problematik, dass es auch Menschen vor dem Erscheinen des Erlösers Jesus gab, die auch der Erlösung bedürfen, ist oben schon hingewiesen worden. Geschrieben und veröffentlicht zuletzt am 09.04.2015 Klaus Kruis Wiesenweg 5 86507 Kleinaitingen


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