Nr. 2*2026
MIT SICHERHEIT PELLETS Der erneuerbare Energieträger ist ein Ruhepol in einer zunehmend unruhigen Welt Seite 8
Gasversorgung Was Österreichs Abhängigkeit jeden Haushalt kostet Seite 18
Karl Ploberger Der ORF-Biogärtner ist auf Pellets umgestiegen Seite 24
Gegen Fake-Shops So bestellen Sie Pellets sicher Seite 30
Achten Sie beim Kauf auf ENplus® A1 Pellets. Diese garantieren kontrollierte Qualität von der Produktion bis zur Lieferung und sichern:
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propellets.at/lieferanten
Foto: Stock Adobe, KI-bearbeitet
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EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser!
Edito Ein warmes Zuhause gehört zu den Dingen, auf die wir uns verlassen möchten. Doch woher unsere Wärme kommt, macht einen Unterschied – für unser Haushaltsbudget, das Klima und unsere Sicherheit.
Foto: proPellets Austria
Wie verletzlich die Abhängigkeit von Öl und Gas macht, sehen wir täglich in den Nachrichten. Mit Pellets haben wir in Österreich eine Alternative, deren Stärke in der Nähe liegt: ein erneuerbarer Brennstoff aus den Nebenprodukten der heimischen Holzverarbeitung. Das schafft Arbeitsplätze, hält Wertschöpfung im Land und macht uns unabhängiLIEBE LESERINNEN UND LESER! ger von fossilen Importen.
Raus aus Abhängigkeit zählt, von zeigt Öl und – der für Österreichiein besseres Warum auchder die Speicherbarkeit eineGas Studie Klima und eine sichere Versorgung! Das ist den Österreicherinnen schen Energieagentur. Diese macht deutlich, weshalb hoher Wärmebe- und Österreichern wichtiger denn Strom je. Allein in im den letzten 12 Monaten darf und knapperer erneuerbarer gerade Winter zur Herausforderung PelletsHaushalte speichern Energie wetterunabhängig über lange haben werden. über 20.000 ihren alten Kessel durch eine Pellet Zeit und liefern Wärme, wenn wir sienicht besonders brauchen. heizung ersetzt. Ein Schritt, der nur dem Klima, sondern auch dem Haushaltsbudget zugutekommt.
Das stimmt mich zuversichtlich: Wir können nicht jede internationale In dieser Ausgabe von das pellet werfen wir einen Blick hinter die Krise beeinflussen. Aber mit unserer Heizung können wir den Verbrauch Kulissen der Branche und zeigen, wie der Wechsel gelingt und was Brenn|stoff [ˈbʁɛnˌʃtɔf] fossiler Energie und die damit verbundenen CO₂-Emissionen reduzieren.
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er bringt. Zudem erwarten Sie praktische Tipps, Serviceangebote Substantiv, maskulin undder Überraschendes – oderORF-Biogärtner wussten Sie,Karl dass Pelletsder sogar auf Leicht brennbarer Stoff Wie Umstieg gelingt, erzählt Ploberger, zur Wärmeerzeugung Schiffen genutzt werden? seine Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt hat. Außerdem beleuchten wir die Kosten unserer Gasabhängigkeit und geben Tipps für den sicheren Pelletkauf.
Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung mit unserem Magazin und freuen uns – wie immer – auf Ihr Feedback! Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und hilfreiche Impulse für Ihr Zuhause!
Herzliche Grüße
Herzliche Grüße,
Doris Stiksl Doris Stiksl Geschäftsführerin proPellets Austria
Geschäftsführerin proPellets Austria
Pel let ['pεlәt] Substantiv, Neu trum (englisch pellet Bällche Kügelchen aus altfranzösisc pelote Spieleball und lateinisc pila Spielball, Knäuel, Haufen ist ein kleiner Körper aus ve dichtetem Material in Kuge oder Zylinderform.
IMPRESSUM: das pellet Magazin erscheint zweimal jährlich | Herausgeber: proPellets Austria – Netzwerk zur Förderung der Verbreitung von Pelletheizungen | Geschäftsführung: Doris Stiksl | Kontakt: Hans-Peter Triebnig, +43 1 2532 114-0, Franz-Josefs-Kai 13/5, 1010 Wien, office@propellets.at, www.propellets.at | Verlag: FM Forum Industriemedien GmbH, Dresdner Straße 43, 1200 Wien, www.industriemedien.at | Projektmanagement, Konzept & Art Direction: FM Forum Industriemedien | Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne | Blattlinie: Magazin für eine lebenswerte Zukunft | Rechtliche Hinweise: Die Inhalte dieses Magazins wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. proPellets Austria übernimmt für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der enthaltenen Informationen keinerlei Haftung. proPellets Austria haftet in keinem Fall für etwaige direkte oder indirekte Schäden oder Folgeschäden, die als Folge des Informationsgebrauchs dieser Artikel, durch Zugriff auf die Website oder über Links auf andere Websites entstehen. Weitere Details und rechtliche Hinweise finden Sie im Impressum: www.propellets.at
für eine lebenswerte Zukunft
INHALT 06
ENERGIEBÜNDEL
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COVERSTORY
Pellets – Sicherheit für Österreich, Europa und die Welt Einsparrechner: So viel erspart sich jeder Haushalt 75 Jahre Rika
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„Mit Sicherheit Pellets“ Energie als Kriegsgrund und Waffe? Nicht mit Pellets: Warum dieser Energieträger ein Ruhepol in einer zunehmend unruhigen Welt ist, in der um Öl und Gas Krieg geführt wird.
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DISKUSSIONS-
STOFF – Argumente, die überzeugen
14 Verfügbarkeit: Energie sicherheit dank österreichischer Produktion 16 Lagerfähigkeit: Energie, wenn sie im Winter gebraucht wird 18 Unabhängigkeit: Was Österreichs Abhängigkeit vom Gas kostet
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BAUEN &
SANIEREN
20 Bio-Blumenbäurin: „Vom Hügel“ in die Natur 23 Schöner Leben: Wärme trifft Design 24 Karl Ploberger: Endlich passt die Heizung zur Philosophie
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SCHÖNER LEBEN
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SERVICE
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FEEL GOOD
Technik zum Wohlfühlen
28 Gut vorbereitet in die Heizsaison 30 Fake-Shops: So bestellen Sie Pellets sicher 32 ENplus®: 7 Fakten, die Sie überraschen werden.
Rätselseite mit Gewinnspiel!
30 für eine lebenswerte Zukunft
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ENERGIEBÜNDEL
Foto: Stock Adobe
Pellets: Sicherheit für Österreich, Europa und die Welt ENERGIEWENDE
Tirol setzt auf Bioenergie
ENplus®
Weltweites Rekordjahr für die Pelletproduktion
KAPO FENSTER
Gelebte Kreislaufwirtschaft in Hartberg Foto: beigestellt
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Das einzige Bundesland, das seit 1990 seinen CO2-Ausstoß nicht reduzieren konnte, will die Trendwende schaffen – mit Pellets und Biomasse. Tirol ist das einzige Bundesland, in dem die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 nicht abgenommen haben. Das soll sich endlich ändern: Die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie will bis 2050 die Energieautonomie schaffen und auf Öl und Gas verzichten. Eine wichtige Rolle dabei kommt der Heizung zu, denn in Tirol sind Ölheizungen noch so verbreitet wie nirgends sonst in Österreich. Erst heuer hat die Zahl der mit Pellets und Biomasse beheizten Haushalte erstmals die Nase vor Öl gehabt: Bis 2050 setzt das Land Tirol darauf, die Gebäude zur Gänze erneuerbar zu beheizen.
Die zertifizierte Pelletproduktion überschreitet erstmals 14,5 Millionen Tonnen – für 2026 werden mehr als 15 Millionen Tonnen erwartet ENplus® ist das weltweit führende Zertifizierungssystem für die Qualität von Holzpellets. Die Verlässlichkeit bei der Gewährleistung hoher Standards zahlt sich aus. Die Menge an qualitätszertifizierten Pellets erreicht derzeit nicht nur in Österreich, sondern weltweit neue Rekordmengen.
Der Fensterhersteller verzichtet gänzlich auf Kunststoff, setzt zu 100 Prozent auf Fenster aus Holz – und produziert auch gleich seine eigenen Pellets. Der steirische Traditionsbetrieb hat mit einem neuen Produktionswerk im Ökopark Hartberg seine gesamte Unternehmensstrategie konsequent auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Für die Produktion der Fenster wird ausschließlich auf den Werkstoff Holz gesetzt: „Holz ist der wesentliche Motor für die dringend notwendige Ökologisierung“, sagt Geschäftsführer Stefan Polzhofer. KAPO lebt dabei die kaskadische Holznutzung und zeigt vor, wie Kreislaufwirtschaft funktioniert: Aus dem täglich anfallenden Restholz der Fensterproduktion werden Pellets hergestellt, die zur Beheizung des eigenen Werks dienen. Dabei werden mehr Pellets produziert, als KAPO selbst benötigt. Der Überschuss geht an regionale Abnehmer.
Rekordjahr für ENplus® Nach einem Jahr der Stabilisierung hat das Zertifizierungssystem ENplus® ein erneutes Wachstum der zertifizierten Produktionsmengen bestätigt. Basierend auf den von den zertifizierten Unternehmen eingereichten Daten erreichte die Produktion im Jahr 2025 14,5 Millionen Tonnen Holzpellets. Die Prognosen für 2026, die auf den Angaben der zertifizierten Unternehmen basieren, deuten auf einen weiteren Anstieg der Mengen hin. Über 15 Millionen Tonnen ENplus® zertifizierter Pellets werden erwartet. Das garantiert Qualität und Versorgungssicherheit mit hochwertigem Brennstoff. _
ENERGIEBÜNDEL
Auf einen Klick: So viel erspart sich jeder Haushalt Ein kostenloses OnlineTool vergleicht Brennstoffkosten und CO2-Emissionen von Pellets, Heizöl und Gas. Ein durchschnittlicher Haushalt spart bei den aktuellen Preisen pro Jahr über 2.400 Euro Heizkosten gegenüber Heizöl und über 2.300 Euro gegenüber Erdgas. Aber wie viel Geld spart sich ein ganz konkreter Haushalt mit Pellets? Der neue Einsparrechner zeigt das in wenigen Klicks: Einfach ein
ENERGIETRÄGER IM VERGLEICH Stand: September 2026
Pellets
2.517 € pro Jahr
Erdgas
4.832 € pro Jahr
Heizöl
4.927 € pro Jahr
Foto: Stock Adobe
EINSPARRECHNER FÜR PELLETS
Quelle: proPellets Austria, fastenergy.at, BMWET.
paar Angaben zum Heizsystem und zum Jahresverbrauch, und schon zeigt der Einsparrechner, wie viel das Heizen mit Pellets konkret gegenüber Öl und Gas erspart. Auch die Einsparung bei den CO₂-Emissionen durch die Pelletheizung wird vom Einsparrechner gezeigt. „Damit ist sowohl der wirtschaftliche Nutzen als auch die Klimawirkung der Pelletheizung
ganz persönlich nachvollziehbar“, erklärt Doris Stiksl, Geschäftsführerin proPellets Austria. _ Probieren Sie es aus: www.propellets.at/ meineeinsparung
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75 JAHRE RIKA
Vom Schlossereibetrieb zum europäischen Marktführer
Gegründet 1951 von Karl Riener sen. in einer 60 m2 kleinen Werkstatt, fertigte RIKA zunächst klassische Schlossereiprodukte. In den 1980ern erkannte die Familie Riener früh das Potenzial moderner Kaminöfen und brachte bereits 1982 den ersten eigenen Kaminofen auf den Markt. Wenig später entwickelte Karl Riener, der Sohn des Firmengründers, den ersten europäischen Pelletofen. Mit Karl Philipp sowie Stefan Riener ist mittlerweile die dritte Generation
Teil der Unternehmensführung. Das Unternehmen bleibt bis heute seinen Grundsätzen treu: Österreichische Produktionskultur mit hoher Qualität und nachhaltiger Innovationskraft. Zum Jubiläum setzt RIKA weiter auf internationale Expansion – und auf Innovationen wie die erste Outdoor-Wärmelösung Pellet-Terassenstrahler TERRA, Pelletöfen als Designobjekt, Möbelstück und Wohlfühlfaktor sowie neue, zukunftsweisende Technologien. _
für eine lebenswerte Zukunft
Karl Philipp, Karl und Stefan Riener (v.l.n.r.) feiern 75 Jahre RIKA Innovative Ofentechnik.
Foto: RIKA / what if media
Ein besonderes Jubiläum feiert der Pelletofen-Pionier aus Kirchdorf an der Krems: RIKA innovative Ofentechnik blickt auf 75 Jahre einer ebenso außergewöhnlichen wie erfolgreichen Firmengeschichte.
COVERSTORY - PELLETS & SICHERHEIT
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COVERSTORY - PELLETS & SICHERHEIT
Mit Sicherheit Pellets
Foto: KI generiert mit Gemini Flash
Energie als Kriegsgrund und als Waffe? Nicht mit Pellets: Warum dieser Energieträger ein Ruhepol in einer zunehmend unruhigen Welt ist, in der um Öl und Gas Krieg geführt wird. Darum wird heimische Energie aus Biomasse in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen: Jeder einzelne Haushalt kann mit Pellets mehr Sicherheit gewinnen.
für eine lebenswerte Zukunft
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ie Sperre der Straße von Hormus, der Zugriff auf die Erdölreserven von Venezuela, die Angriffe auf Raffinerien und Energieanlagen in der Ukraine und Russland – immer mehr Kriege und bewaffnete Konflikte drehen sich um das Thema „Öl und Gas“. Friedliche Energie neu gedacht Für eine friedlichere Welt muss daher die Energiefrage neu gedacht werden, mit regionalen, sicheren, erneuerbaren und langfristig verfügbaren Energieträgern, die einen Ausweg aus der fossilen Unsicherheit bieten. Pellets bieten Sicherheit in dieser unruhigen Welt. Die Risiken für Österreich Das Bundesministerium für Landesverteidigung gibt jedes Jahr ein „Risikobild“ für Österreich heraus, das die Sicherheitslage der Welt und die Auswirkungen auf Österreich analysiert. Günther Barnet leitet beim Bundesheer die Abteilung für Militär Beratung
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Foto: beigestellt
COVERSTORY - PELLETS & SICHERHEIT
„DER EINSATZ VON ERNEUERBARER ENERGIE STATT FOSSILER IMPORTE VERBESSERT DIE SICHERHEITSLAGE.“ Günther Barnet, Bundesministerium für Landesverteidigung
& Unterstützung und sieht für die kritische Lage für Österreich mehrere Auslöser: „Der generelle globale Ressourcenmangel, die Überbevölkerung, der Klimawandel und die hohe Verschuldung der Staaten.“ Dass fossile Rohstoffe bei zwischenstaatlichen Konflikten und Kriegen im Mittelpunkt stehen, ist für ihn selbstverständlich. Denn es geht zuallererst um die Möglichkeit des Zugriffs auf Ressourcen, die ein Land für seine eigene Wirtschaft braucht. Hybride Kriegsführung mit Energie Darüber könne man entweder verhandeln, wie es früher üblich war, oder mit unterschiedlicher Form der Gewalt darauf zugreifen: Auch der „hybride Krieg“ mit Anschlägen auf Energieanlagen und der
10 Pellets sind gespeicherte Energie.
Drohung, den Gegner vom Zugang zu Energie abzuschneiden, ist für Barnet schon eine Form von Krieg: „Je öfter man mit Drohgebärden erfolgreich ist, desto geringer ist der Anreiz, über unterschiedliche Interessen zu verhandeln. Die Schwelle zum offenen Krieg wird mehr und mehr überschritten.“ Erneuerbare verbessern Sicherheitslage Nimmt man aus dieser bedrohlichen Situation die Notwendigkeit eines Zugriffs auf fossile Energie heraus, hat das naturgemäß positive Auswirkungen, sagt der Sicherheitsexperte: „Grundsätzlich ist es richtig, dass der Einsatz von erneuerbarer Energie statt fossiler Importe die Sicherheitslage verbessert.“ Denn die globale Vernetzung von fossilen Lieferketten ist mit immer mehr Risiken behaftet, daher sollte man überall dort auf eigene erneuerbare Energieproduktion setzen, wo das auch möglich ist: „Alles, was die Energieversorgung sicherstellt, bringt uns Resilienz.“
Foto: KI generiert mit ChatGPT
Gas durch Gas ersetzen? Günther Barnet nennt den Ausstieg aus russischem Gas, der seit 2022 erfolgt ist, als Beispiel für eine Entwicklung, die aus seiner Sicht eher nur ein Teilerfolg war, und zudem auch neue Gefahren gebracht hat: „Russisches Gas
„ALLES, WAS DIE ENERGIEVERSOR GUNG SICHER STELLT, BRINGT UNS RESILIENZ.“ Günther Barnet, Bundesministerium für Landesverteidigung
wurde erfolgreich substituiert, aber ob der Weg zu Flüssiggas und Fracking-Gas aus anderen Quellen ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, müssen andere entscheiden.“ Aus Sicht der Bedrohungslage hat Österreich so nur eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzt – und die Energiewende sei dadurch auch nicht eingetreten. Im Gegenteil: Dieser Schritt war insgesamt ein Beitrag zum Anstieg der Preise, der die Haushalte gezwungen habe, ihr sonstiges Konsumverhalten zu reduzieren. Denn „Wohnen, Wärme und Lebensmittel kann ich nicht ersetzen – einen neuen Pullover oder eine Urlaubsreise, darauf kann verzichtet werden.“ Klimawandel: Es geht zu schnell Mit den Folgen des Klimawandels und mit den Möglichkeiten, fossile Importe durch heimische erneuerbare Energie zu ersetzen, setzt sich Karl Steininger seit Jahrzehnten auseinander. Der renommierte Wirtschaftswissenschafter leitet das Wegener Center für Klima und Globalen Wandel an der Universität Graz, und auch er hat zu Anfang keine guten Nachrichten: „Wenn wir die wissenschaftlichen Szenarien zu den Auswirkungen des Klimawandels aus vergangenen Jahren und Jahrzehnten mit der heutigen Situation vergleichen, sehen wir, dass sich der reale Klimawandel in vielen Bereichen im oberen Bereich der damaligen Unsicherheitsbandbreite bewegt.“ Temperaturanstieg und Meeresspiegel Steininger verweist als messbare Beispiele auf die globale Durchschnittstemperatur, die stärker steigt als erhofft, oder den Anstieg des Meeresspiegels, der ebenfalls an der oberen Grenze dessen ist, was vor Jahrzehnten als Möglichkeit berechnet wurde. Quintessenz: „Der Klimawandel schreitet
Foto: WegenerCenter
COVERSTORY - PELLETS & SICHERHEIT
„DER KLIMAWANDEL SCHREITET SCHNEL LER VORAN, ALS ZU BEFÜRCHTEN WAR.“ Karl Steininger, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
in Österreich bringe dem BIP ein Plus von 0,5 bis 0,7 Prozent. Pellets sind eine Stärke Österreichs Besonders gut ist Österreich bei Pellets: Sowohl bei der Kesselproduktion als auch bei der PelletProduktion sind wir führend. Das bringt wirtschaftliche Vorteile, sagt Steininger: „Wir haben gesehen, dass der Pelletmarkt selbst
EXPERTINNENMEINUNG
schneller voran, als zu befürchten war.“ Abhängigkeit von fossiler Energie beenden Neben dem Klimawandel als direkte Folge des Verfeuerns von Öl und Gas sieht der Wirtschaftswissenschafter in der wirtschaftlichen Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen die zweite große Gefahr. „Wir kennen diese Abhängigkeit seit der Ölkrise von 1973, als die OPEC erstmals die Ölpreise angezogen hat“, so Steininger im Rückblick. Zwar ist es im vergangenen halben Jahrhundert gelungen, das Wirtschaftswachstum zumindest zum Teil vom Energieverbrauch zu entkoppeln. Dennoch habe jede Energiekrise seither gezeigt, dass die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern nach wie vor besteht. Daraus leitet er den klaren Anspruch ab, dass Österreich aus eigenem Interesse auf erneuerbare heimische Energieträger umsteigen müsse: „Der Ersatz fossiler Importe steigert die heimische Wertschöpfung, das ist seit vielen Jahren gut dokumentiert und durchgerechnet.“ Der Ausbau der entsprechenden Stärkefelder
für eine lebenswerte Zukunft
Doris Stiksl, Geschäftsführerin proPellets Austria
HEIZEN MIT PELLETS IST EINE ENTSCHEIDUNG FÜR STABILITÄT UND UNABHÄNGIGKEIT Pelletheizungen nutzen einen regionalen, erneuerbaren Energieträger, schaffen Wertschöpfung im eigenen Land und stärken die Versorgungssicherheit jedes einzelnen Haushalts. Das Geld für den Brennstoff fließt nicht ins Ausland, wo damit manchmal kriegerische Handlungen finanziert werden, sondern bleibt in Österreich. Damit ist die Entscheidung für eine Pelletheizung eine Entscheidung für Frieden und Unabhängigkeit - zum Wohle aller in Österreich!
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COVERSTORY - PELLETS & SICHERHEIT
Grönland
Ukraine/Russland
Iran/Straße von Hormus Libyen
Myanmar
Sudan/ Südsudan
Kolumbien
Taiwan
Arabische Halbinsel (Saudi-Arabien/ Jemen/Katar)
Basisbild: Stock Adobe
Mosambik
Falkland
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Eine Weltkarte mit den aktuellsten Konflikten rund um fossile Energieträger zeigt, wie häufig diese sind und wie groß die Bandbreite dabei ist: Von militärischen Angriffen auf Ölraffinerien, Treibstofflager und Gaskraftwerke in der Ukraine und Russland über die Sperre der Straße von Hormus für Öltanker als strategisches Druckmittel bis zum Streit um Offshore-Ölvorkommen vor den Falkland-Inseln reicht hier die Palette. Die täglichen Nachrichten zeigen, dass es eine Vielzahl an Konflikten rund um fossile Energieträger gibt.
in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie 2008 und 2022 nicht so stark von den Wirtschaftskrisen betroffen ist wie andere!“ Zudem hat diese Technologie den Vorteil, dass sich der Energieträger dann einsetzen lässt, wenn die Wärme wirklich benötigt wird – nämlich im Winter, wo andere Erneuerbare wie Photovoltaik, Windenergie oder Strom aus Wasserkraft die geringsten Erträge haben. Erneuerbare bringen Sicherheit Alle erneuerbaren Energieträger müssten in diesem Sinne gemeinsam gedacht werden und je nach ihren Stärken eingesetzt werden, sagt Karl Steininger: „Die Ursache des Klimawandels, nämlich der CO2-Ausstoß, muss weiter bekämpft werden. Denn jedes Zehntelgrad an Temperaturanstieg, das wir verhindern können, verringert die Schäden.“ Gleichzeitig bringt
„ERNEUERBARE ENERGIE STATT FOSSILER IMPORTE STÄRKT DIE HEIMISCHE WERT SCHÖPFUNG.“ Karl Steininger, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
verteidigung spolitik.at Risikobild 202 4 Welt aus den Fugen
es eben wirtschaftliche Vorteile: „Wie uns 2026 die Sperren der Straße von Hormus mit den hohen Schwankungen beim Energiepreis als Folge zeigt, sind wir noch immer zu sehr von fossilen Importen abhängig“, erklärt der Wirtschaftswissenschafter. Die Abhängigkeit von Öl und Gas macht Wirtschaft und Haushalte verletzlich – mit Pellets gewinnen wir Sicherheit. _
WELT AUS DEN FUGEN Über 300 Seiten hat der jährliche Bericht des Bundesheeres zur Sicherheitslage. Online abrufbar unter:
COVERSTORY - PELLETS & SICHERHEIT
INTERVIEW
Silvia Exenberger, Klinische- und Gesundheitspsychologin www.institut-positivepsychologie.at
Sicherheitsinseln schaffen! Warum es aus psychologischer Sicht wichtig ist, auf sich selbst und auf die Ressourcen zu schauen, erklärt Silvia Exenberger, Leiterin des Instituts für Positive Psychologie und Resilienzforschung (IPPSY).
Wir leben in einer Zeit der multiplen Krisen: Covid, Krieg, Klimawandel, Energiekrisen – wie wirkt sich das auf die Psyche aus? Silvia Exenberger: Mit Covid wurde eine ganze Reihe an globalen Krisen eingeleitet. Es jagt sozusagen eine schlechte Nachricht die andere. Das schafft Unsicherheit, schränkt die eigenen Perspektiven ein und macht Angst. Gerade in den westlichen Industrieländern, in denen man denkt, Kontrolle über sein Leben zu haben, lösen diese Krisen besonders große Unsicherheit aus. Welche Strategien kennt die Psychologie, mit Unsicherheit umzugehen? Exenberger: Es gibt so etwas wie posttraumatisches Wachstum. Wir wissen, dass es auch nach Krisen immer wieder weitergeht; wenn das nicht so wäre, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben. Die positive Psychologie betont das aktiv: Es gibt immer zwei Seiten der Medaille, wenn eine Tür zufällt, geht eine andere auf.
Was braucht es, um die nötige Resilienz zu entwickeln? Exenberger: Beängstigenden Situationen resilient zu begegnen, dafür braucht es sowohl internalen Optimismus, Hoffnung und Kreativität – Eigenschaften, die man trainieren kann – als auch Hilfe von außen. Zu spüren, dass man auch von anderen Personen Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommt, hilft enorm. Wie lässt sich das in den Alltag übersetzen? Exenberger: Eine gute Strategie ist es, Sicherheitsinseln zu schaffen, also ein Umfeld, in dem es einem selbst gut geht. Das eigene Zuhause ist dabei ganz wesentlich, aber auch Beziehungen spielen eine große Rolle: Man braucht Unterstützung von anderen, um gut durch Krisen zu kommen. Das eigene Zuhause, ein warmes Heim: Wie wichtig ist das in dem Zusammenhang? Exenberger: Das lässt sich nicht in Prozentzahlen ausdrücken. Aber wenn man in die Ukraine
für eine lebenswerte Zukunft
schaut, wo die Menschen wissen, dass ein harter, kalter Winter bevorsteht, in dem es einen Mangel an Energie zum Heizen geben wird: Dann kann man sich vielleicht vorstellen, wie furchteinflößend das ist. Wenn wir an Energieressourcen denken: Was kann getan werden, um hier Sicherheit zu schaffen? Kann auch erneuerbare Energie zur individuellen Sicherheit beitragen? Exenberger: Viele glauben heute nicht mehr, dass es etwas nützt, wenn man auf individueller Ebene Energie spart. Doch das ist für die Selbstwirksamkeit wichtig, auf sich selbst zu schauen und auch auf die Ressourcen zu schauen, die von allen benötigt werden. Wenn wir uns selbst ernst nehmen wollen, wenn wir Kinder und Jugendliche wieder stärker für die Werte eines guten Zusammenlebens sensibilisieren wollen, wird rasch klar, wie wichtig der umsichtige Umgang mit Energieressourcen für unsere Gesellschaft, unsere Sicherheit und unser Wohlbefinden ist.
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Foto: Stock Adobe
DISKUSSIONSSTOFF - ARGUMENTE, DIE ÜBERZEUGEN
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Energiesicherheit dank österreichischer Produktion Die Pelletproduktion in Österreich durchbrach 2025 erstmals die magische Schwelle von 2 Millionen Tonnen pro Jahr – und die Kurve zeigt weiter nach oben. Damit übersteigt die Produktionsmenge den heimischen Verbrauch deutlich und garantiert die langfristige Versorgungssicherheit der Haushalte.
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on null auf hundert, oder besser gesagt: Auf über 2 Millionen – das ist die Entwicklung der heimischen Pellet-Produktion. 1997 waren in Österreich die ersten 400 Pelletkessel installiert, die Produktionsmenge an Pellets betrug gerade mal 5.000 Tonnen. Der erste Meilenstein wurde 2015 erreicht, da überschritt die Pelletproduktion erstmals eine Million Tonnen pro Jahr. Zehn Jahre später hat sich das verdoppelt: Mit 2,03 Mio. Tonnen Jahresproduktion erreichte die heimische Pellet-Wirtschaft 2025 einen historischen Höchstwert. Parallel dazu ist die Zahl der Pelletheizungen stark
gewachsen: Heute sind bereits über 241.000 Pelletkessel in Betrieb. Allein 2025 entschieden sich mehr als 18.000 Haushalte für eine Pelletheizung. Produktion in allen Regionen Die Versorgungssicherheit mit Pellets wird auch durch die steigende Anzahl an Produktionsstätten garantiert. Pellets werden mittlerweile an 55 Standorten in ganz Österreich hergestellt. Im Herbst 2025 ging im Osttiroler Assling das jüngste heimische Pelletwerk mit einer Jahreskapazität von 80.000 Tonnen in Betrieb. Das nächste Werk entsteht gerade in St. Michael im Lungau und wird Ende 2026 die Produktion aufnehmen. Diese dezentrale Produktionsstruktur
DISKUSSIONSSTOFF - ARGUMENTE, DIE ÜBERZEUGEN
55 PRODUKTIONSSTANDORTE IN GANZ ÖSTERREICH
PELLETS "MADE IN AUSTRIA" ALS GARANT FÜR QUALITÄT
Kapazitäten unter 20.000 t 20.000 - 59.999 t 60.000 - 150.000 t
Vbg
Tirol
OÖ
Sbg
NÖ
Stmk
Wien
Bgld
Ktn Österreich produziert seit Jahren mehr Holzpellets, als im eigenen Land verbraucht werden, und ist damit PelletNettoexporteur. Die heimische Produktion versorgt also den österreichischen Markt und ermöglicht gleichzeitig den Verkauf ins Ausland. Der wichtigste Exportmarkt für österreichische Produzenten und Händler ist Italien. Insgesamt sind die Pelletimporte nach Österreich aufgrund der hohen heimischen Produktion um ein Vielfaches niedriger als die Exporte. Der grenzüberschreitende Handel konzentriert sich vor allem auf die Nachbarländer. Die positive Handelsbilanz zeigt damit auch die Stärke der österreichischen Pelletproduktion über den heimischen Markt hinaus.
sichert nicht nur Arbeitsplätze – rund 65.000 Menschen sind in der Wertschöpfungskette von der Brennstoffherstellung über Kesselproduktion bis zur Installation beschäftigt –, sondern sie stellt auch sicher, dass stets regional erzeugter Brennstoff verfügbar ist. Biomasse trägt Österreichs Wärmeversorgung Pellets sind Teil einer Wärmeversorgung, in der Biomasse bereits heute eine wichtige Rolle spielt. 2023/24 wurden rund 34 Prozent des Raumwärmebedarfs mit Biomasse-Einzelfeuerungen wie Scheitholz, Hackschnitzeln, Pellets oder Holzbriketts gedeckt. Mit Fernwärme aus Biomasseheizwerken steigt der Anteil auf mehr
für eine lebenswerte Zukunft
als 43 Prozent. Das ist der höchste Wert für die Biomasse seit Beginn der Erhebung 2003/04. Heimische Versorgung Für Pelletheizer ist vor allem die heimische Versorgung entscheidend: Die österreichische Pelletproduktion lag seit Beginn stets über dem Inlandsverbrauch. Während die Produktionsmenge 2 Millionen Tonnen Pellets beträgt, liegt der Verbrauch der österreichischen Haushalte derzeit bei 1,5 Millionen Tonnen. Österreich produziert damit um eine halbe Million Tonnen mehr Pellets, als im eigenen Land benötigt werden: Diese starke heimische Produktionsstruktur sichert die Verfügbarkeit für die Haushalte langfristig. _
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Foto: KI generiert mit ChatGPT
DISKUSSIONSSTOFF - ARGUMENTE, DIE ÜBERZEUGEN
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Energie, wenn sie gebraucht wird Im Sommer gibt es reichlich erneuerbare Energie. Die Herausforderung beginnt im Winter: Genau dann, wenn wir am meisten Wärme und somit Energie brauchen, wird sie knapp. Pellets können diese Lücke schließen. Denn in ihnen lässt sich erneuerbare Energie über Jahre speichern – und genau dann in Wärme verwandeln, wenn sie gebraucht wird.
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u diesem Ergebnis kommt eine Studie der Österreichischen Energieagentur. Sie zeigt: Soll Österreich auch an kalten Wintertagen ohne Öl und Gas auskommen, braucht es neben dem Ausbau von erneuerbarem Strom vor allem eines: ausreichend erneuerbare, speicherbare Energie
für die Wärmeversorgung. Biomasse, somit auch Pellets, ist hier der Schlüssel. Der Grund dafür liegt im unterschiedlichen Verlauf von Stromund Wärmebedarf. Der Strombedarf bleibt über das gesamte Jahr hinweg in etwa gleich. Egal ob Jänner, Juli oder Oktober, die „Bedarfsspitzen“ – so der Fachausdruck – ändern sich nur wenig. Ganz anders ist das bei Raumwär-
me und Warmwasserbereitung: Hier sind die Bedarfsspitzen über den Jahresverlauf höchst ungleich verteilt, denn im Winter muss nun einmal deutlich mehr geheizt werden. Energieexperte Lorenz Strimitzer von der Österreichischen Energieagentur hat das erstmals genau analysiert: „Die Bedarfsspitzen bei der Wärmeversorgung sind 6x höher als die Strombedarfsspitzen“. Insgesamt wird in der
DISKUSSIONSSTOFF - ARGUMENTE, DIE ÜBERZEUGEN
Pellets können auf den Winter warten Genau hier liegt eine besondere Stärke von Biomasse. Schon heute deckt sie rund die Hälfte der erneuerbaren Wärmeversorgung ab und übernimmt einen wesentlichen Teil der winterlichen Bedarfsspitzen. Pellets können das ganze Jahr über wetterunabhängig produziert und problemlos über lange Zeit gelagert werden. So lässt sich im Sommer ein Energievorrat anlegen, der im Winter verlässlich Wärme liefert – genau dann, wenn der Energiebedarf besonders hoch ist. Strom muss „frisch“ produziert werden Ganz anders ist das beim Strom, der zum überwiegenden Teil tagesaktuell „frisch“ produziert werden muss. Das hat laut Studie markante Folgen für den CO2-Fußabdruck der Stromproduktion. Während im Sommerhalbjahr die erneuerbare heimische Stromproduktion insbesondere aus Wasserkraft und Photovoltaik den Bedarf mittlerweile gut decken kann, werden ab Beginn der Heizsaison Stromimporte nötig, da Sonne und Flüsse weniger ergiebig sind. „Der CO2Fußabdruck des Stroms ist dann schlechter“, erklärt Strimitzer, denn der Importstrom stammt zu
Foto: beigestellt
kalten Jahreszeit 5x so viel Wärme benötigt wie im Sommer.
„DER AUSBAU DER BIOENERGIE FÜR DIE WÄRMEERZEUGUNG IST AUCH IN HINBLICK AUF DIE VERSORGUNGS SICHERHEIT WICHTIG.“ Lorenz Strimitzer, Austrian Energy Agency
einem Teil aus fossiler Erzeugung und aus Kernenergie. Das ist insbesondere für die Wärmewende relevant. Wärmepumpen sind ein wichtiger Teil eines erneuerbaren Energiesystems. Doch auch sie benötigen Strom – besonders viel Wärme muss genau in jenen Wintermonaten bereitgestellt werden, in denen erneuerbarer Strom knapper ist. Die Unterdeckung mit erneuerbarem Strom im Winterhalbjahr zeigt, dass die Bemühungen zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung vermehrt auf speicher-
für eine lebenswerte Zukunft
bare erneuerbare Energieträger setzen muss. Das schaffen Pellets: Sie bringen erneuerbare Energie gespeichert in den Winter. So kann Wärme erzeugt werden, ohne die winterliche Stromversorgung zusätzlich zu belasten. Handlungsbedarf bei der Wärme Denn der Wärmebedarf Österreichs ist fast dreimal so groß wie der Strombedarf, und er wird zu einem beträchtlichen Teil noch immer von Öl und Gas gedeckt. Strimitzer: „Im Wärmebereich haben wir über das ganze Jahr gesehen eine Unterdeckung mit erneuerbarer Energie“. Diese Erkenntnis macht deutlich, dass speziell bei der Heizung großer Handlungsbedarf besteht. Wer fossile Energie ersetzen will, braucht Lösungen, die erneuerbare Energie dann verfügbar macht, wenn sie am dringendsten benötigt wird: im Winter. Der günstigste Speicher steht im Pelletlager Die vielleicht wichtigste Erkenntnis der Studie ist einfach: Für ein erneuerbares Energiesystem reicht es nicht, Energie nachhaltig zu erzeugen. Wir müssen sie auch zur richtigen Zeit verfügbar haben. Die Studie zeigt deutlich, dass Bioenergie zur Erreichung der EUErneuerbaren-Ziele alternativlos ist. Denn wenn das Energiesystem defossilisiert werden soll, muss der Wärmebereich ins Zentrum der Bemühungen rücken. Das hat nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Denn Bioenergieträger wie Pellets sind oft auch der günstigste Weg, Energie saisonal zu speichern. Lorenz Strimitzer: „Daher ist der Ausbau der Bioenergie für die Wärmeerzeugung auch in Hinblick auf Versorgungssicherheit und die Steigerung der heimischen Wertschöpfung samt der Schaffung von Arbeitsplätzen wichtig.“ _
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Foto: Stock Adobe
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Gasversorgung:
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Was Österreichs Abhängigkeit kostet 9,3 Milliarden Euro betrug der österreichische Gasimportwert im Krisenjahr 2022. Rechnerisch sind das mehr als 2.000 Euro pro Haushalt. Ein Bericht des Rechnungshofs zeigt zugleich, wie abhängig Österreich vom Ausland war und wie wenig Einblick die staatliche Stelle in zentrale Gaslieferverträge hatte.
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ls Russland 2022 die Ukraine angriff, wurde Österreichs Abhängigkeit von importiertem Erdgas zum Problem. 2021 stammten rund 83 Prozent der österreichischen Gasimport-
mengen aus Russland. 2022 konnte Österreich gerade einmal 7,8 Prozent seines Erdgasverbrauchs durch heimische Produktion decken. Die Energiekrise machte auch die finanziellen Dimensionen sichtbar: Der österreichische Gasimport-
wert stieg laut Rechnungshof von zwei Milliarden Euro im Jahr 2020 auf 9,3 Milliarden Euro im Jahr 2022. Umgelegt auf rund vier Millionen Privathaushalte entspricht das rechnerisch mehr als 2.000 Euro pro Haushalt. Die Kosten für importiertes Gas tragen Haushalte
DISKUSSIONSSTOFF - ARGUMENTE, DIE ÜBERZEUGEN
von internationalen Märkten und politischen Entwicklungen abhängen, verschärft mangelnde Transparenz die Unsicherheit. Der Rechnungshof fordert daher eine Gesamtstrategie für die Transformation des Energiesystems, die Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und leistbare Energie gemeinsam berücksichtigt.
und Unternehmen. Gleichzeitig bedeuten hohe Energieimporte einen Abfluss von Wertschöpfung ins Ausland. Verträge blieben im Dunkeln Besonders kritisch bewertet der Rechnungshof den mangelnden staatlichen Einblick in wichtige Gasgeschäfte. Ministerium und E-Control – die unabhängige staatliche Regulierungsbehörde für die Strom- und Gaswirtschaft in Österreich – verfügten über gesetzliche Informations- und Einsichtsrechte, setzten diese aber nicht vollständig durch. Teile langfristiger Lieferverträge lagen nur großflächig geschwärzt vor. Ein wesentlicher Vertrag lag dem Ministerium gar nicht vor. Damit fehlten wichtige Informationen, um Risiken rechtzeitig einzuschätzen und auf Versorgungskrisen vorbereitet zu sein. Gerade bei einem Energieträger, dessen Preise
Pellets stärken die Unabhängigkeit Beim Heizen können Haushalte schon heute auf einen heimischen, erneuerbaren Energieträger setzen: Holzpellets. 2025 wurden in Österreich erstmals 2,03 Millionen Tonnen Pellets produziert. Im eigenen Land werden davon rund 1,5 Millionen Tonnen verbraucht. Österreich produziert also mehr Pellets, als hierzulande benötigt werden. Das sorgt für kurze Transportwege und stärkt die heimische Wirtschaft. Gleichzeitig macht es
HEIZEN MIT PELLETS BLEIBT LANGFRISTIG ATTRAKTIV Inflationsbereinigt haben sich die Pelletpreise in den letzten 15 Jahren stabil entwickelt. Lediglich durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine kam es kurzfristig zu einer Preisspitze, die jedoch deutlich unter denen für Öl und Gas geblieben ist. 54,78
PELLETPREIS: JAHRESDURCHSCHNITT, INFLATIONSBEREINIGT
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44,97 29,72
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in Cent/kg | Stand: Jänner 2026
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
uns unabhängiger von internationalen Energiemärkten. Wer mit Pellets heizt, trägt damit auch zu einer sicheren Energieversorgung in Österreich bei. _
GUT ZU WISSEN GAS BLEIBT IMPORTENERGIE ussland ist Geschichte: R Seit 1. Jänner 2025 erhält Österreich keine direkten Erdgaslieferungen mehr aus Russland. Importe bleiben: Das benötigte Erdgas kommt heute vor allem über Deutschland und Italien nach Österreich. Abhängigkeit bleibt: Neue Lieferwege ändern nichts daran, dass Österreich seinen Gasbedarf überwiegend durch Importe decken muss. Russisches Gas in Europa: 2025 entfielen laut E-Control noch 12,5 % der gesamten Gasimporte der EU auf Lieferungen aus Russland. Pellets aus Österreich: Bei Holzpellets ist die Situation umgekehrt. Österreich produziert mehr, als im Inland verbraucht wird. Quellen: E-Control, proPellets Austria
Quelle: Statistik Austria, proPellets Austria
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„Vom Hügel“ in die Natur Nicht nur am Acker, sondern auch im Heizkeller setzt Bio-Blumenbäuerin Margrit de Colle auf Nachhaltigkeit und alles, was die Natur beschert. Fotos: beigestellt
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Margrit de Colle, die erste Bio-Blumenbäuerin Österreichs
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argrit de Colle liebt ihre Blumen. Da kann es schon Mal vorkommen, dass die Unternehmerin, Soziologin und Autorin gerade am Blumenfeld ernten ist, wenn das Telefon klingelt. Als erste Bio-Blumenbäuerin Österreichs hat sich de Colle der Slow-FlowerLandwirtschaft, also einem nachhaltigen und bewussten Pflanzenaufziehen verschrieben. Auf über 7 Hektar bewirtschaftet sie eine Bio-Landwirtschaft mit Bio-Gemüse und über 1.000 verschiedene Bio-Blumen in der Südoststeiermark. „Vom Hügel“ heißt der Betrieb, eine Melange aus Anbau, Hofladen und Gastronomie. Die Bezeichnung kommt nicht von irgendwo her, sondern geht auf den Familiennamen, genauer de Colles italienische Uroma aus Friaul, zurück und bedeutet übersetzt – ja, richtig geraten – „vom Hügel“. „Vom Hügel ist ein Ort, wo Pflanzen und Menschen sich auf nachhaltige Art und Weise begegnen können. Ich möchte Menschen wieder zurück in die Natur bewegen, und zwar mit allen Sinnen – nicht nur mit Verstand, sondern auch mit Bauch und Herz“, beschreibt die Bio-Landwirtin ihr 2005 gegründetes Unternehmen. Heute arbeitet ein Team von über 15 Personen daran, diese Vision zum Blühen zu bringen. Bio-Geschmacksexplosionen Nicht nur vom Feld in die Vase, sondern auch auf den Teller wird
Leidenschaft“. Das mundet auch der Umwelt, wie de Colle betont: „Das Nachhaltigste ist es, selbst anzubauen oder zumindest nachzufragen, wer es angebaut hat. So leistet jeder seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit.“
im angebauten Gartencafé in Erbersdorf seit 2017 serviert. Das „Hügel Bretterl“ kommt mit jahreszeitlichen Gemüseraritäten, Käse, Gemüse- und Kräuteraufstrichen und hausgemachtem Brot an den Tisch, für die „Ernte Suppe“ gibt es täglich frisches Gemüse von Feld und Wiese. Freilich ist der Rest des kulinarischen Angebots Bio und vegetarisch oder vegan, zubereitet wird mit „wild wachsender
DIE NEUE PELLETHEIZUNG IN ZAHLEN: eistung: 70 kW L Lagerkapazität: 16 Tonnen Folgende Bereiche werden mit Wärme versorgt: Geschäftsräumlichkeiten, Privaträumlichkeiten, das Glashaus (VeranstaltungsLocation)
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Bio-Masse aus Überzeugung Ein Besuch im Gartencafé ist aber bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, vom Hügel zu erleben: Der zugehörige Hofladen lädt mit Blumen, Pflanzen und nachhaltigen Produkten zum Stöbern ein, für Flora-Fans bietet de Colle auch Gartenführungen, Workshops, Seminare und sogar Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Reise vom Samenkorn bis zum fertigen Strauß lässt sich so Schritt für Schritt oder Blatt für Blatt erkunden: „Wir haben hier am Hof wirklich den ganzen Arbeitsprozess zum Anschauen, zum Erleben.“ All diese Angebote brauchen ähnlich wie das Produkt, um das sie sich drehen, Platz zum Gedeihen: Dafür kam ein Glashaus-Anbau als Eventlocation hinzu. Die alte Stückholzheizung des Betriebs konnte die erweiterte Fläche so nicht mehr stemmen, daher fiel die Entscheidung 2019 auf eine Pelletheizung vom selben Hersteller. Mit einer Leistung von 70 kW beheizt die Anlage Privat- sowie Geschäftsräume und das Glashaus. Ein Heizraum und Pelletlager mit Platz für einen Jahresbedarf wurden dafür ebenfalls neu geschaffen. Das Heizen mit Pellets ergibt nicht nur technisch Sinn, das Brennmaterial
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passt zur Ausrichtung des Betriebs: Pellets werden hier als erneuerbarer Energieträger eingesetzt. Auch im Betrieb kann die Pelletheizung mit verringerten CO2-Emissionen punkten. „Mir ist Nachhaltigkeit sehr wichtig und damit lag es auf der Hand, dass auch die neue Heizung aus der Region kommt“, so de Colle. Wunderbar, Blumen-Bar Für all jene, die es nicht aufs Blumenfeld vom Hügel schaffen, gibt es außerdem einen Store in Graz – er kreiert eine Verbindung zwischen Feld und Stadt. Neben Vasen, Kunst, aber auch Tischen, Kissen und mehr können dort frisch gebundene Sträuße erworben werden, oder man stellt sich ein eigenes Kunstwerk an der Blumen-Bar her. Kleine AfterWork(shops) für Sträuße, Kränze und Co. werden dort ebenfalls angeboten. Und nicht zu vergessen: In Graz holen Mitglieder des Bio-Blumen-Klubs ihre Arrangements ab. Die Blumensträuße vom Hügel gibt es nämlich auch im Abo-Modell, für alle jene, die Blumen ganzjährig bewusst genießen möchten. _
GUT ZU WISSEN WAS SIND BIOBLUMEN EIGENTLICH? Für den Anbau von Bio-Blumen werden keinerlei chemisch-synthetische Pestizide verwendet. Das betrifft auch den Transport. Herkömmliche Schnittblumen werden für den Transport häufig in Fungiziden gebadet. Außerdem wachsen die Blumen am Feld und nicht in Industrieglashäusern – das bedeutet auch, dass sie nicht ganzjährig verfügbar sind, sondern nur saisonal.
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Wärme trifft Design Drei Öfen, drei unterschiedliche Konzepte: Die neuen Modelle von RIKA verbinden moderne Heiztechnik mit hochwertigem Design und viel Komfort.
EIN JUBILÄUMSSTÜCK
Fotos: Rika
Modell Masterpiece 1951 Zum 75-jährigen Jubiläum präsentiert RIKA den Masterpiece 1951. Seine abgerundete Form, die spezielle Sichtscheibe und die Lamellen-Seitenverkleidung machen den Pelletofen zum Designobjekt. Mit rund 51 kg Pelletfassungsvermögen bietet er hohen Heizkomfort. Über RIKA MULTIAIR kann er zudem mehrere Räume mit Wärme versorgen und lässt sich online oder per Sprache bedienen.
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KOMPAKT EINGEBAUT Modell Integra III Der Pelletofen eignet sich besonders für Nischen und bestehende Kamine. Seine kompakte Bauweise und zurückhaltende Formensprache lassen ihn dezent mit dem Wohnraum verschmelzen. Mit 2,5 bis 8 kW Heizleistung und rund 21 kg Pellet-Füllmenge ermöglicht er lange Heizintervalle. Für andere Aufstellsituationen ist der Integra III auch freistehend mit unterschiedlichen Sockeln erhältlich.
WÄRME MIT CHARAKTER Modell Imposa II Vier Ausführungen mit Stahl- oder Steinmantel machen den Imposa II besonders vielseitig. Mit 5 bis 10 kW Heizleistung eignet sich der Kaminofen für großzügige Wohnräume. Naturstein speichert die Wärme besonders lange, im Brennraum finden Holzscheite bis 33 cm Länge Platz. Die Luftregelung ist wahlweise manuell oder elektronisch erhältlich.
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Endlich passt die Heizung zur Philosophie HOMESTORY. ORF-Biogärtner Karl Ploberger heizt seine Waldvilla Karulli samt Gewächshaus und Biogarten mit Pellets
„ALS ES ENDLICH DARUM GING, DIE ÖLHEIZUNG ZU ER SETZEN, GAB ES FÜR MICH EIGENTLICH KEINE ALTERNATIVE - ICH WOLLTE EINE PELLETHEIZUNG, UND DAMIT AUCH FÜR EINEN GESUNDEN, ÖKOLOGISCHEN BRENNSTOFF SORGEN.“
Zuhause ist der Liebe zur Flora gewidmet: Die Waldvilla Karulli in Seewalchen am Attersee wird von einem 2.000 m2 großen Naturgarten und einem Glashaus umrahmt. Sein Heim öffnete er auch für Führungen, um Gartenbegeisterten seinen Zugang näher zu bringen. Nur ein Wermutstropfen trübte bis vor kurzem die Gartenidylle: Eine Ölheizung passte nicht so recht zur naturnahen Philosophie des Bewohners – und wurde nun durch eine Pelletheizung ersetzt.
Der Schritt zu zuverlässigen Erneuerbaren Schon vor einigen Jahren begann Ploberger, erneuerbare Energie in sein Zuhause zu integrieren. Eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung zeigte, wie zuverlässig nachhaltige Energielösungen im Alltag funktionieren. Auch eine Photovoltaik-Anlage sorgte bald problemlos für erneuerbaren Strom. Als der Austausch der Ölheizung anstand, fiel die Entscheidung deshalb rasch: „Da gab es für mich keine Alternative: Ich wollte eine Pelletheizung und damit auf einen gesunden, ökologischen Brennstoff setzen“, erzählt Karl Ploberger.
Viel Holz, viel Natur – aber leider Öl Als Karl Ploberger vor 32 Jahren sein Haus baute, setzte er konsequent auf die Verwendung
Einfacher Austausch Überrascht hat ihn vor allem, wie unkompliziert der Heizungstausch verlief: Am Freitag wurde der alte Öltank entfernt, am Montag-
Karl Ploberger
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it Karl Ploberger verbindet man blühende Gärten, praktisches Gartenwissen und einen bewussten Umgang mit der Natur. Doch sein Engagement geht weit über das hinaus, was Gartenliebhaberinnen und Hobbygärtner seit fast vier Jahrzehnten aus den ORF-Kanälen kennen. Seine Liebe zu Blumen und Gärten hat er zu seinem Beruf gemacht, seit 1989 gestaltet er Radio- und Fernsehsendungen rund um alles, was blüht und wächst. Auch sein eigenes
natürlicher Materialien. Viel Holz und viel Natur passte einfach zu seinem Lebensstil, der bis heute von Nachhaltigkeit geprägt ist. Nur bei der Heizung musste der ORFBiogärtner damals gezwungenermaßen einen Kompromiss eingehen: Mangels Alternativen fiel die Wahl auf Öl. Der Ölgeruch im Haus, die Abhängigkeit vom Ölmarkt und die Umweltbelastung standen im Widerspruch zur Naturnähe des Betreibers. Über die Jahre erfüllte die Anlage zwar ihren Zweck, wirklich zu seinen Überzeugungen passte sie jedoch nie.
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PELLETHEIZUNG IN ZAHLEN: eistung: 22 kW L Pelletlager: Kompaktgewebetank, 7 Tonnen Kapazität Jährliche CO2-Einsparung: 8,2 Tonnen im Vergleich zur alten Ölheizung
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Foto: ÖkoFEN
Fotos: Christoph Böhler
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ENERGIE AUS DEM GARTEN Welche Pflanzen brauchen Wärme, welche spenden Wärme? Ein Spaziergang durch Gemüsebeete und blühende Felder. 1. Tomate – die Sonnenanbeterin Standort: sonnig und geschützt Ernte: bis in den Oktober Wärmefaktor: wärmeliebend
4. Herbstaster – die späte Blüherin Standort: meist sonnig Blüte: bis tief in den Herbst Wärmefaktor: Freilandpflanze
Im Gewächshaus können gesunde Tomatenpflanzen bis in den Oktober Früchte tragen. Werden die Nächte kühler, reifen Tomaten allerdings langsamer. Bereits ausreichend entwickelte grüne Früchte können bei rund 20 Grad auch im Haus nachreifen.
Wenn viele Sommerblumen bereits verblüht sind, legen Herbstastern erst richtig los. Je nach Art und Sorte blühen sie bis tief in den Herbst und bieten dabei auch Wildbienen und anderen Insekten Nahrung. Die Farbpalette reicht von Gelb über Rosa und Pink bis zu kräftigen Lilatönen.
2. Chili – der Scharfmacher Standort: warm und sonnig Ernte: Spätsommer und Herbst Wärmefaktor: wärmeliebend Chilis gehören wie Paprika und Tomaten zu den wärmebedürftigen Gemüsearten. Ein geschützter Platz kommt ihnen deshalb entgegen. Ihre sprichwörtliche „Hitze“ hat allerdings einen anderen Grund: Verantwortlich für die Schärfe ist der Pflanzenstoff Capsaicin. 3. Vogerlsalat – grün für kühle Tage Standort: Beet oder Gewächshaus Ernte: Herbst und Winter Wärmefaktor: kältetolerant Vogerlsalat ist ein schöner Gegenpol zu Tomate und Chili: er gehört zu den Kulturen, die auch bei niedrigen Temperaturen weiterwachsen können. Im geschützten Anbau lässt sich damit auch in der kalten Jahreszeit frisches Grün ernten. Fotos: Adobe Stock
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5. Rosmarin – würzig durch den Winter Standort: sonnig und warm Überwinterung: hell, idealerweise 5 bis 10 Grad Wärmefaktor: frostempfindlich Rosmarin stammt aus dem Mittelmeerraum und verträgt je nach Sorte Frost unterschiedlich gut. Im Kübel überwintert er am sichersten an einem hellen, kühlen Ort bei etwa 5 bis 10 Grad. Damit ist er ein klassischer Kandidat für ein geeignetes Winterquartier. 6. Zitronenverbene – duftender Wintergast Standort: sonnig und warm Überwinterung: frostfrei Wärmefaktor: frostempfindlich Die Zitronenverbene liebt Wärme, verträgt aber keinen starken Frost. Kübelpflanzen sollten deshalb rechtzeitig in ein frostfreies Winterquartier übersiedeln. Im Herbst wirft die Pflanze häufig ihre Blätter ab. Im Frühjahr treibt sie bei geeigneter Überwinterung wieder aus.
morgen die bestehende Heizung abgebaut und bereits am selben Abend sorgte die neue Pelletanlage für angenehme Wärme im Haus. „Ich bin immer noch erstaunt, dass der Umstieg so schnell möglich war“, erinnert sich Ploberger. Wärme für Wohn- und Glashaus Heute versorgt die Pelletheizung nicht nur das Wohnhaus mit Wärme. Über eine zusätzliche Leitung wird auch das Glashaus beheizt, in dem Karl Ploberger zahlreiche Pflanzen kultiviert und überwintert. Selbst wenn draußen Frost herrscht, sorgt die Anlage für stabile Temperaturen und ein gleichmäßiges Klima. Empfindliche Pflanzen finden dort beste Bedingungen, um gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Für den leidenschaftlichen Gärtner ist das ein entscheidender Vorteil, denn viele Pflanzen reagieren sensibel auf Temperaturschwankungen. Hier ist die Ausfallssicherheit der Pelletheizung ein besonders starkes Argument für den Pflanzenliebhaber. Stimmiges Energiekonzept Die Pelletheizung ergänzt heute ein Versorgungskonzept, das konsequent auf erneuerbare Energie setzt: Während die Solaranlage warmes Wasser liefert, erzeugt die Photovoltaikanlage Strom; ein Batteriespeicher erhöht zusätzlich den Eigenverbrauch. Die Pelletheizung sorgt zuverlässig für Wärme im Wohn-und Glashaus – ein perfektes Zusammenspiel, das Unabhängigkeit schafft und Sicherheit gibt. Beeindruckt zeigt sich Ploberger auch von der Effizienz des Systems: Von den rund sieben Tonnen Pellets bleibt am Ende der Heizsaison lediglich eine kleine Menge Asche übrig. Mit dem Umstieg auf Pellets hat Karl Ploberger einen früheren Kompromiss hinter sich gelassen. Heute passt auch die Wärmeversorgung zu jenem Lebensstil, den er seit Jahrzehnten lebt: naturnah, nachhaltig und regional. _
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Fotos: Austroflamm
Technik zum Wohlfühlen Die neuen Modelle von Austroflamm verbinden ansprechendes Design mit durchdachter Technik.
HEIZEN UND KOCHEN FLÜSTERLEISE WÄRME Modell Clou Pellet. Der Pelletofen arbeitet dank ausgeklügelter Technik nahezu geräuschlos, während die große Sichtscheibe den Blick auf das ruhige Flammenspiel freigibt. Die gewünschte Raumtemperatur lässt sich einfach über einen Drehregler einstellen. Mit einem optionalen WLAN-Modul kann der Ofen zudem per App von unterwegs gesteuert werden. Er ist mit 8 oder 10 kW Nennwärmeleistung erhältlich.
Modell Mo Duo Cook. Der Kombiofen verbindet Heizen und Kochen: Er lässt sich wahlweise mit Pellets oder Scheitholz betreiben, während die Kochplatte die Wärme auch für die Zubereitung von Speisen nutzbar macht. Im Pelletbetrieb können Wunschtemperatur und Timer voreingestellt werden. Mit einem optionalen WLAN-Modul lässt sich der Ofen zudem per App starten. Im Scheitholzbetrieb ist auch ein Betrieb ohne Strom möglich.
DESIGN TRIFFT KOMFORT Modell Ella. Wahlweise mit moderner Stahl- oder Keramikverkleidung erhältlich, verbindet der Pelletofen unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten mit komfortabler Technik. Die große Sichtscheibe gibt den Blick auf das ruhige Flammenspiel frei, während der Ofen nahezu geräuschlos arbeitet. Die gewünschte Raumtemperatur lässt sich einfach per Drehregler einstellen. Mit einem optionalen WLAN-Modul ist auch die Steuerung per Smartphone-App möglich.
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SERVICE
Gut vorbereitet in die Heizsaison Unbesorgt heizen, wenn es kalt wird: Ein paar konkrete Tipps stellen sicher, dass der Pelletkessel ab dem ersten Tag der neuen Heizsaison für wohlige Wärme im Haus sorgt.
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uch im Sommer ist eine Pelletheizung nicht unbedingt untätig: In den meisten Haushalten sorgt sie weiterhin für warmes Wasser. Mit sinkenden Temperaturen ändert sich ihr Einsatz jedoch deutlich. Sobald zusätzlich wieder regelmäßig die Räume beheizt werden, steigen Laufzeit und Pelletverbrauch. Der Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt, um der Anlage Aufmerksamkeit zu schenken. Mit den folgenden Tipps startet die Pelletheizung gut vorbereitet in die kalte Jahreszeit – ohne aufwändige „Wiederinbetriebnahme“, sondern durch Achtsamkeit und einige kleine, gezielte Kontrollen. _
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CHECK 1
Foto: KI generiert
Selbst reinigen – jährlich vom Profi warten lassen Einfache Reinigungsarbeiten können Sie meist selbst erledigen. Die jährliche Wartung des Kessels geht darüber hinaus: Dabei werden unter anderem Brennkammer und Wärmetauscher gründlich gereinigt sowie Sensoren, Fördereinrichtung, Sicherheitstechnik und Abgaswege kontrolliert. Ein Blick in die Bedienungsanleitung zeigt, was Sie selbst erledigen können.
SERVICE
CHECK 2
CHECK 3
CHECK 4
Wärmeabgabe kontrollieren
Ist genug Brennstoff da?
Regelung an die Bedürfnisse anpassen
Bevor die Heizung wieder häufiger läuft, lohnt sich auch ein Blick auf das Heizsystem im Haus. Der Anlagendruck sollte im vorgesehenen Bereich liegen. Gluckern Heizkörper oder werden diese nicht vollständig warm, kann Luft im System die Ursache sein. Nach dem Entlüften sollte der Anlagendruck nochmals kontrolliert werden. Spätestens wenn die ersten kühleren Tage kommen, zeigt sich, ob alle Heizkörper beziehungsweise Heizkreise gleichmäßig warm werden. Auffälligkeiten lassen sich so erkennen, bevor die Heizung dauerhaft gefordert ist.
Um es warm im Zuhause zu haben, werden Pellets benötigt. Deshalb sollte rechtzeitig geprüft werden, ob der Vorrat für die kommenden Monate ausreicht. Ein kurzer Blick in das Pelletlager ist sinnvoll, vor allem sollte geprüft werden, ob dieses vor der nächsten Lieferung gereinigt werden muss. Bitte beachten: Ist dafür ein Betreten des Lagers erforderlich, darf dies ausschließlich unter Beachtung der dafür vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen.
Ein kurzer Kontrollblick auf das Display oder in die App macht Sinn: Passen die eingestellten Heizzeiten und gewünschten Raumtemperaturen noch zum Alltag? Ist die Temperaturgrenze, oberhalb der die Raumheizung automatisch pausiert, passend gewählt? Ist der Automatikbetrieb aktiv? Mehr ist meist nicht zu tun: Moderne Regelungen passen den Heizbetrieb selbstständig an Außentemperatur oder sogar die Wetterprognose an.
www.propellets.at/sicherheitshinweise
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Pelletlager mit flachem Boden richtig betreiben Flachboden- und Saugsonden-Systeme gehören zu den beliebtesten Lagerformen für Pellets. Dabei ist die Reinigung besonders wichtig: Denn Holzpellets enthalten immer einen kleinen Anteil an Staub und Feinmaterial. Bei Pelletlagern mit flachem Boden trennen sich die Feinanteile von den Pellets und sammeln sich am Boden, also im Bereich der Saugsonden in Kegelform an. Für einen reibungslosen Betrieb wird daher die Reinigung des Pelletlagers alle zwei Jahre vor einer neuen Pelletlieferung
empfohlen. Dabei sollten alle Restmengen, Staub und Feinanteile entfernt werden, bevor das Lager mit frischen Pellets befüllt wird. Wie diese Läger sicher und langfristig komfortabel betrieben werden können, darüber gibt eine neue Broschüre Auskunft. Weitere Infos, Sicherheitshinweise und Tipps für die Optimierung von Flachboden- und SaugsondenLagersysteme sowie die neue Broschüre finden sich auf: propellets.at/flachboden
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So bestellen Sie Pellets sicher 30
Die Website sieht professionell aus, der Händler scheint bekannt und der Pelletpreis ist ausgesprochen günstig. Trotzdem kann hinter dem vermeintlichen Schnäppchen ein Fake-Shop stecken. Betrügerische Onlineshops werden immer professioneller. Mit einigen einfachen Prüfungen können Sie sich schützen.
D
ie Website kommt Ihnen bekannt vor. Logo, Bilder und Produktbeschreibungen wirken professionell, im Impressum steht sogar eine österreichische Firma. Der Pelletpreis liegt deutlich unter den Angeboten anderer Händler. Also rasch bestellen und überweisen? Genau hier ist Vorsicht geboten. Betrüger können bestehende Onlineshops nachbauen und Daten realer Unternehmen übernehmen. Dadurch sehen Fake-Shops inzwischen oft täuschend echt aus. Selbst ein vollständiges Impres-
sum ist deshalb keine Garantie mehr für einen seriösen Anbieter. Erst prüfen, dann bestellen Das auffälligste Warnsignal bleibt häufig der Preis. Liegt ein Pelletangebot weit unter den marktüblichen Preisen, sollten Sie besonders genau hinsehen. Die einfachste Faustregel lautet: Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein – ist es meistens auch nicht wahr! Prüfen Sie außerdem, ob Firmenname, Adresse und Telefonnummer im Impressum tatsächlich zum Anbieter gehören. Suchen Sie im Internet nach Erfahrungen mit dem Händler und kombinieren Sie den Namen bei der Suche beispielsweise mit Begriffen wie
„Erfahrung“ oder „Bewertung“. Besondere Vorsicht gilt bei der Bezahlung. Wird ausschließlich Vorauskassa per Banküberweisung angeboten, sollten Sie von der Bestellung Abstand nehmen. Watchlist Internet, eine unabhängige österreichische Informations- und Präventionsplattform zum Thema Internet-Betrug, und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) empfehlen Zahlungsmethoden, bei denen grundsätzlich eine Rückbuchung möglich ist, etwa Kreditkarte oder PayPal. Ein schneller Check vor dem Kauf Zusätzliche Sicherheit bietet der österreichische Fake-Shop Detector. Dafür müssen Sie nichts installie-
SERVICE
31 Foto: Adobe Stock
ren: Kopieren Sie einfach die Internetadresse des Pelletshops und geben Sie diese unter fakeshop.at in den Shop-Check ein. Das System gleicht die Webseite mit bekannten seriösen und betrügerischen Shops ab. Bei unbekannten Seiten analysiert eine KI verschiedene Merkmale und bewertet das Risiko. Am sichersten bleibt jedoch der direkte Weg: Bestellen Sie Ihre Pellets bei einem bekannten Händler aus Ihrer Region. Eine Übersicht von Pelletlieferanten finden Sie unter propellets.at/lieferanten. So wissen Sie, mit wem Sie es zu tun haben, und vermeiden vermeintliche Schnäppchen, bei denen Sie am Ende weder Pellets noch Geld zurückbekommen. _
DIE 5-MINUTEN-PRÜFUNG BEVOR SIE PELLETS ONLINE BESTELLEN: 1. Preis vergleichen: Auffällig billig? Prüfen Sie Angebote anderer Händler. Ist die Differenz zu groß, ist Misstrauen angebracht. 2. Händler überprüfen: Stimmen Firmenname, Adresse, Telefonnummer und Impressum? 3. Erfahrungen suchen: Händlername gemeinsam mit „Bewertung“ oder „Erfahrung“ googeln. 4. Shop prüfen: Webadresse unter fakeshop.at in den Fake-Shop Detector eingeben. 5. Keine Vorauskassa: Wird ausschließlich eine Banküberweisung im Voraus verlangt, nicht bestellen. 6. Regional kaufen: Pelletlieferanten aus Ihrer Umgebung finden Sie unter propellets.at/lieferanten Im Zweifel gilt: Finger weg und bei einem Händler aus der Region bestellen.
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SERVICE
ENplus ® 7 Fakten, die Sie überraschen werden Viele, die mit Pellets heizen, kennen das ENplus®-Zeichen – doch nur wenige wissen genau, was dahintersteckt. Kurz gesagt: ENplus® steht für definierte und kontrollierte Qualitätsanforderungen an Holzpellets entlang der Lieferkette – von der Produktion bis zur Lieferung. Sieben Fakten zeigen, was das Zertifizierungssystem leistet und warum es sich lohnt, beim Pelletkauf genauer hinzusehen.
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ENplus® PRÜFT MEHR ALS DIE PELLETS
Foto: Stock Adobe
Die Qualitätssicherung reicht von der Produktion bis zur Lieferung. Auch Lagerung, Transport und das Einblasen ins Kundenlager sind Teil des Systems. Interne Qualitätskontrollen werden durch externe Kontrollen ergänzt.
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UNABHÄNGIGE STELLEN KONTROLLIEREN Ob ein Unternehmen die Anforderungen erfüllt, beurteilen unabhängige Zertifizierungsstellen. Dazu gehören Inspektionen von Anlagen und Abläufen sowie Proben, die von akkreditierten Prüfstellen untersucht werden.
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JEDER ZERTIFIZIERTE BETRIEB IST IDENTIFIZIERBAR
ENplus® arbeitet mit individuellen Identifikationsnummern. In Österreich beginnen jene von Produzenten mit AT 0, jene von Händlern mit AT 3. So lässt sich überprüfen, ob ein Unternehmen tatsächlich zertifiziert ist. Unter enplus-pellets.eu kann jedes zertifizierte Unternehmen gefunden werden.
DIE ZERTIFIZIERUNG KANN VOR FAKE-SHOPS SCHÜTZEN Ein ENplus®-Logo auf einer Website allein reicht als Beweis nicht aus. Wer online Pellets bestellt, sollte deshalb prüfen, ob der Händler tatsächlich zertifiziert ist. Auf propellets.at/lieferanten finden Pelletheizer eine Liste von seriösen und verlässlichen Lieferanten aus ihrer Region samt ENplus®-Identifikationsnummer.
Foto: proPellets Austria
SERVICE
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ÖSTERREICH SPIELT INTERNATIONAL VORNE MIT Mit rund 1,7 Millionen Tonnen ENplus®-zertifizierten Pellets ist Österreich weltweit der zweitgrößte ENplus®-Pelletproduzent, hinter Deutschland, aber noch vor Frankreich, Spanien und Belgien.
33 HEIMISCHE PELLETS STÄRKEN DIE VERSORGUNG Wer bei einem regionalen zertifizierten Händler bestellt, setzt auf kurze Wege und heimische Wertschöpfung. Die starke österreichische Pelletproduktion trägt zugleich dazu bei, dass der Bedarf im Inland zuverlässig gedeckt werden kann.
Tipp IN ÖSTERREICH ENTWICKELT, NUN WELTWEITER STANDARD ENplus® ist heute das weltweit führende Qualitätssicherungs system für Holzpellets. 2026 umfasst es 1.288 zertifizierte Unternehmen und eine zertifizierte Pelletproduktion von 15,3 Millionen Tonnen. Was Pelletheizer auf ihrem Lieferschein sehen, ist damit Teil eines internationalen Qualitätssystems mit Wurzeln in Österreich.
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ACHTEN SIE AUF DIE QUALITÄT: ENplus® steht für definierte und kontrollierte Qualitätsanforderungen an Holzpellets entlang der Lieferkette.
Foto: Stock Adobe
FEEL GOOD
Wir verlosen … Unter allen Einsendungen des Lösungsworts werden zweimal je eine Tonne Pellets verlost. Lösung an gewinnspiel@propellets.at senden Hier geht's zu den Teilnahmebedingungen www.propellets.at/raetsel
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großer Beutel, Behältnis aus Stoff griechische Hauptstadt
nur dem äußeren Eindruck nach Spielblatt anvisieren, aufs Korn nehmen
eine der Musen
auf sich zu
gefallsüchtig; eingebildet
englische Prinzessin
ital. Schauspielerin (Sophia)
Nachlassempfänger
nicht weit entfernt
Gewürzständer
förderlich, nützlich
kurzer, breitköpfiger Nagel
formbare Masse zum Spielen
Verfügung
israelisches Parlament
ungleich aus tiefstem Herzen
9 Brutstätte
8 germanische Gottheit
kleinere Glaubensgemeinschaft
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schwedischer Filmstar (Greta)
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blassroter Farbton
eine der Gezeiten
dt. Komponist (Carl)
Bruder Jakobs im A. T.
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pädagogischer Auftrag; Professur
kostspielig
landwirtschaftlicher Betrieb
kurz für an dem
Bundesstaat
6 der USA
anfänglich
Gasthaus (engl.)
österr.amerik. Physiker (Walter) Landstreitkräfte
Ausspruch (ugs.)
jetzt
Grundstoffteilchen
Würde, Ansehen
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Sultanat am Arabischen Meer
Schwung, Lust; Vorliebe
4 Monatsname
Triebwagen der Eisenbahn
kaum hörbar, fast lautlos
Frau des Menelaos
Hafenstadt in Norwegen
Inhaltslosigkeit
wohl, allerdings
franz. unbestimmter Artikel Bezeichnung
Hofsitte, Hofzeremoniell
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Haushaltsplan
Schmuckstein, Chalzedon
norwegische Popgruppe
DIE LÖSUNG IST … Setzen Sie unten die richtigen Buchstaben ein
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Die Teilnahmebedingungen, Rechteeinräumung und Datenschutz bei Mitmachaktionen, Fotogewinnspielen etc. Alle Mitmachaktionen, Gewinnspiele etc. werden unter Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen durchgeführt und sind kostenlos, freiwillig und mit keinerlei weiteren Verpflichtungen verbunden. Mit der Teilnahme an Mitmachaktionen, Gewinnspielen etc. werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Österreich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barablöse ist nicht möglich. Im Falle des Gewinns erklärt sich die Gewinnerin oder der Gewinner mit der Veröffentlichung des Namens und Wohnorts und des/ der Fotos im Magazin das pellet Magazin', auf der Website www.propellets.at bzw. auf/in den Social-Media-Kanälen von proPellets Austria einverstanden. '
Ihre häufigsten Fragen – unsere Antworten Alle Antworten finden Sie auf: www.propellets.at/ antworten
BELÜFTETER DECKEL FÜRS LAGER? Ja, der Befüllstutzendeckel mit Belüftungsfunktion sorgt für sicheren Luftaustausch vom Lager ins Freie. Weitere Details zum Deckel und wo Sie diesen bestellen können, finden Sie auf propellets.at/lagersysteme.
WIE VIEL ERSPART SICH JEDER HAUSHALT MIT PELLETS?
WARUM IST DAS HEIZEN MIT PELLETS SINNVOLL?
Über 2.400 Euro – so viel erspart sich ein Haushalt, der mit Pellets heizt, pro Saison gegenüber Öl und mehr als 2.300 Euro bei Gas. Denn die fossilen Brennstoffe kommen bei gleicher Raumtemperatur fast doppelt so teuer.
Pellets werden in Österreich aus Nebenprodukten der heimischen Holzverarbeitung hergestellt. Die Sägespäne fallen dabei ohnehin an und werden so regional zu hochwertigen Brennstoffen verarbeitet.
WER PROFITIERT AUSSER DEM HEIZUNGS BETREIBER NOCH VON PELLETS?
WODURCH UNTERSCHEIDET SICH DAS VON ÖL UND GAS?
WIE ERKENNE ICH, OB DIE QUALITÄT DER GEKAUFTEN PELLETS PASST?
65.000 Menschen haben dank der Pelletwirtschaft in Österreich einen Arbeitsplatz: Von der Forst- und Holzwirtschaft über die Pelletproduktion bis zu Kesselbau, Transport und Installationsbetrieben entstehen entlang der Pelletwirtschaft hochwertige Arbeitsplätze.
Bei fossilen Brennstoffen, die von weit her importiert werden müssen, fließt ein Großteil der Wertschöpfung ins Ausland: Mindestens zwei Drittel des Geldes, das für Kauf und Betrieb von Öl- und Gasheizungen ausgegeben werden müssen, landen außerhalb Österreichs.
Entscheidend dafür ist das Gütesiegel ENplus® - Pellets, die dieses Zertifkat aufweisen, sind nach strengen Kriterien geprüft und garantieren die beste Qualität für den reibungslosen, aschearmen und staubfreien Betrieb der Pelletheizung.
In 15 Jahren mit Pellets 16.900* Euro gespart. Jetzt Einsparung berechnen
*Die Berechnung basiert auf den von proPellets Austria erhobenen Pelletpreisen und den Heizölpreisen des EWO. Zugrunde gelegt wird ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von sechs Tonnen Pellets und 3.000 Litern Heizöl. Stand: 2026. Kosten für Umstellung, Investition und Wartung sowie Wirkungsgrad bleiben unberücksichtigt. Nähere Infos unter www.propellets.at
propellets.at
Besuchen Sie proPellets Austria online:
Foto: Stock Adobe
SPART NICHT NUR ÖL, SONDERN AUCH KOHLE