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Das Prodir Magazin Heft 08, 2019

Square is rare

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Das Prodir Magazin / O P E N C O N T E N T S

O P E N D E S T I N AT I O N

3 Vergesst die ganzen Bucket-Listen! OPEN SQUARE

6 Die Welt ist quadratisch, wirklich O P E N N O V E LT Y

14 Der neue DS4 OPEN SEA

17 Frühlingsputz für Schafe OPEN ME

23 Kümmer dich einfach mal nicht um dich 25 S W I S S O P E N Die Schweiz, ein amerikanischer Traum O P E N R E L AT I O N S H I P

30 Alles, was ich kann, kann Ray besser O P E N S U S TA I N A B I L I T Y

35 Regeneration Pens: Gehäuse und Mine, beides muss nachhaltig sein O P E N FAC T O R Y

38 Carlas Hunde OPEN CHOICE

40 Clip-Freiheit für QS Modelle OPEN AIR

42 Hirn lüften! OPEN PENS

44 Schreibgeräte und Neuheiten auf einen Blick O P E N T R A N S L AT I O N S

49 Français, Español, Italiano


Das Prodir Magazin / O P E N I N G

Liebe Leserin Lieber Leser Welche Form hat die Schweiz? Mir persönlich fallen da zuerst Berge und dann noch eine berühmte Schokolade ein, insofern Dreiecke. Aber genau genommen ist das Corporate Design der Schweiz quadratisch! Und damit meine ich nicht nur eine gewisse mentale Einstellung, die Freude an Perfektion, Klarheit und Funktionalität, die die Schweizer auszeichnet, sondern die helvetische Nationalflagge, die ist nämlich quadratisch. Eine Besonderheit, die sie nur mit dem Vatikan teilt.

Es ist das Rare, das Seltene, das im Mittelpunkt dieser Ausgabe von Open steht. Wir erzählen unter anderem von der Lust am Reisen abseits ausgetretener Pfade (S. 3), von einem berühmten Designer-Paar, dessen Geschichte sich wie ein Drehbuch aus Hollywood liest (S. 30), von den Fotos einer Mofa-Reise durch ein Amerika in den Schweizer Bergen (S. 25), und einer innovativen neuen Mine, die Nachhaltigkeit wirklich einen Schritt weiter bringt (S. 34).

Insofern ist Square wirklich rare, wie der Titel verspricht, was eine leichte Abwandlung unseres Jahres-Claims Real is Rare ist, und damit genau auf den neuen DS4 zutrifft: Ein wunderbares quadratisches Schreibgerät, das wir Ihnen hier erstmals vorstellen (S. 6), und das wie immer bei uns 100% Swiss Made ist.

Ihnen eine selten gute Lektüre wünscht,

Tom De Kleyn Head of International Sales

PS: Sollten Sie Open ohne den dazugehörigen DS4 in samtweichem Dusty-Blue erhalten haben, schreiben Sie uns bitte, wir schicken Ihnen gern den Stift zum Heft: open@prodir.ch open.prodir.com

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Bloss keine Bucket List! —

Immer dabei und trotzdem alles verpasst? Vergiss einfach, was der Rest der Welt denkt, um ihn, den Rest der Welt, wirklich zu entdecken. Text: Claudio Visentin Fotos: Natalino Russo

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Zehn Länder, die du 2019 unbedingt besuchen musst! Die zehn besten Städte als Reiseziele! Zehn unvergessliche Abenteuer, die du auf keinen Fall verpassen darfst! Jetzt oder nie: In Sachen Reisen scheinen Wunschlisten immer neue Wunschlisten hervorzubringen. Aber warum sehen die eigentlich alle gleich aus?

zialen Druck befreien und die Freiheit, unsere Ziele selbst zu bestimmen, wieder neu entdecken. Im Jahr 2013, als Facebook und Instagram begannen, uns den ganzen Tag auf Smartphones zu begleiten, entstand auch das Konzept von FOMO, der Fear Of Missing Out, die stete Angst, etwas zu verpassen, nicht mit den „richtigen Leuten“ am „richtigen Ort“ zu sein. Doch seit einiger Zeit kultivieren Reisende bewusst eine ganz andere Einstellung: JOMO, die Joy Of Missing Out, die Freude daran, etwas zu verpassen, das Tempo zurückzunehmen und ebenso entspannt wie bewusst gegen den Strom zu schwimmen. Im Jahr 2016 erklärte das englische Wörterbuch Collins JOMO zu einem seiner Wörter des Jahres und definierte es als „die Freude daran, seine momentanen Aktivitäten zu geniessen, ohne sich Sorgen darüber zu machen, dass andere mehr Spass haben könnten.“

In seinem Buch Along the Road beschreibt der englische Autor Aldous Huxley: „Touristen sind grösstenteils ein ziemlich düster dreinschauendes Völkchen. Ich habe auf Beerdigungen schon fröhlichere Gesichter gesehen als auf dem Markusplatz.“ Und er schlussfolgert provokativ: „Man fragt sich, warum sie überhaupt reisen.“ Seiner Meinung nach, reisen wir oft nur, um zu tun, was die anderen auch tun, denn „es gilt als gesellschaftlich korrekt, gewisse Orte auf dem Erdenrund besucht zu haben; und wenn man dort war, ist man besser als die, die noch nicht dort waren. Ausserdem hat man dank des Reisens ein Gesprächsthema, wenn man nach Hause kommt.“ Man nutzt öffentliche

Die Philosophie des JOMO interpretiert auch das Reisen neu. In den 1970ern waren die einflussreichsten Reisenden Mitglieder des Jet Set: Verkehrsmittel, Neue, schnelle, kommerzielle FlugIn Huxleys Zynismus und Snobismus schläft in Zelten und zeuge ermöglichten es ihnen, ihr Geliegt ein Körnchen Wahrheit. Reisen sellschaftsleben auf fünf Kontinente werden immer mehr konsumiert, was geniesst Streetfood. auszuweiten. Man konnte in New unweigerlich bedeutet, dass es sich an Ist das das neue York frühstücken, in Paris zu Mittag die Logik der Werbung, die selbst Reisen? essen und sich am Abend noch in subtiler und effektiver geworden ist, Die am wenigsten Rom dem Dolce Vita hingeben. Aber hält: Unsere Neugier wird von Filmbefahrene Strasse in der Ära billiger Flugtickets wirkt drehorten, Zeitungsberichten oder dieser Luxus seltsam antiquiert. dem Post eines bekannten Bloggers zu nehmen, Weshalb sich heutige Trendsetter angeregt, ohne dass uns dabei der die Langsamkeit zu eher als Teil des Gypsets sehen. Dieser Gedanke kommt, dass das alles nur kultivieren? Begriff, vom englischen Wort für ZiTeil einer sehr ausgefeilten Marketgeuner abgeleitet, wurde von der ing-Strategie sein könnte. Journalistin Julia Chaplin in ihrem Doch es gibt alternative Szenarien. Der in Zürich geborene Buch Gypset Style geprägt. Philosoph Alain de Botton glaubt, dass uns die Reisebüros der Zukunft Reiseziele auf Basis unserer individuellen psy- Gypset Style steht für einen radikalen Paradigmenwechsel: chologischen Bedürfnisse vorschlagen werden. So könnte Keine goldenen Käfige, Luxushotels oder Restaurants zum Beispiel der Strand von Pefkos auf Rhodos, wo es zu mit Michelin-Sternen mehr. Stattdessen sind Reisen in heiss zum Lesen oder geschweige denn Denken ist, der der Holzklasse und ein schmales Budget angesagt, auch perfekte Ort sein, um uns von unseren Ängsten zu befreien. wenn man sich mehr leisten könnte. Man nutzt öffentliDer Kopf wird einfach leer. Und die riesige Favela Comuna che Verkehrsmittel, schläft in einfachen Unterkünften 13 am Stadtrand von Medellín in Kolumbien, wo selbst (oder gar in Zelten) und geniesst Streetfood auf den StrasDinge des täglichen Bedarfs ferner Luxus sind, wären das sen asiatischer Grossstädte. Ist das das neue Reisen? Die Traumziel für alle, die mit ihrem Leben nie zufrieden ist. am wenigsten befahrene Strasse zu nehmen, die Langsamkeit zu kultivieren, die kreative Ader durch SchreiHier erfahren sie Genügsamkeit. ben, Fotografieren und Zeichnen zu fördern, sich der virWenn wir durch das Reisen Veränderung und persönliches tuellen Community zugunsten der echten Welt zu entziehen Wachstum erfahren wollen, müssen wir uns von dem so- und mit den realen Menschen des Gastlandes in Kontakt


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zu kommen. Denn gerade dieser letzte Aspekt ist ganz wesentlich: Ohne die Menschen, die an einem Ort leben, ohne deren kulturelle Eigenheiten und deren FĂźlle an Menschlichkeit macht das Reisen einfach keinen Sinn: Denn wir reisen, um beides zu erkunden, uns selbst und die Welt, die uns umgibt. Claudio Visentin lehrt die Geschichte des Tourismus an der UniversitĂ della Svizzera Italiana in Lugano.

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Mein Hut der hat vier Ecken —

Die Welt ist quadratisch!

Glück haben


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Essen

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Licht ins Dunkel bringen


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Reisen

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Spielen


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Teilen

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Schreiben


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Kommunizieren!

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Das Runde muss ins Eckige —

Der neue DS4

Er ist quadratisch vom Knopf bis zur Spitze. Wie ein Scheitel sitzt der um 45° gedrehte Clip auf dem Gehäuse und verleiht ihm elegante Leichtigkeit. Liegt er auf dem Schreibtisch, wirkt der Clip wie ein Namensschild: Die Botschaft bleibt immer gut sichtbar.

Gewicht und Form sind auf maximalen Schreibkomfort ausgelegt. Der edle Oberflächenmix aus polierter Clip-Druckknopf Kombination und mattem Gehäuse sowie seine zehn starken Farben, darunter Trendfarben wie Mint Cream und Dusty Blue, setzen visuelle Akzente. Gehäuse in individuellen Farben nach PMS ab 5'000 Stück. Extras wie samtweicher Soft Touch und glänzend oder satiniert galvanisierte Druckknöpfe erhöhen zusätzlich seine Wertigkeit. Drei Druckflächen lassen sich personalisieren, darunter der Clip, der in bis zu sechs Farben bedruckbar ist. In der Standardausstattung wird der neue DS4 mit der hochwertigen und lang schreibenden Floating Ball 1.0® Mine ausgeliefert, als Option steht auch die besonders weich schreibende Floating Ball® 1.4 Mine zur Verfügung.


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Der Wolf, die Wolle und das Meer —

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Frühlingsputz für die Schafe Es ist kurz vor Sonnenaufgang, als die Männer unter ihren Decken hervor kriechen und beginnen im Halbdunkel des Strandes nach ihren Stäben zu tasten. Für die Schäfer aus San Giovanni a Piro, einer kleinen Gemeinde ganz im Süden der italienischen Region Campania, ist heute der Tag der Schafschur, der mit einem kurzen Sprung ins Meer beginnt. Für die Schafe. Text und Fotos: Kyle Dugan


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Wie jedes Jahr haben sie die Schafe vier Stunden vom Bergdorf hinunter zum Meer zur Cala degli Infreschi getrieben, einer kleinen, aber unberührten Bucht, die nicht mit dem Auto zu erreichen ist. Dort haben sie auch die Nacht verbracht. Der August spült gewöhnlich auch Urlauber in Booten an den Kiesstrand, aber an diesem Morgen Anfang Mai im Schatten der Klippen liegt Stille über der Bucht. Ausser dem Meer, das die Steine umspült, dem gelegentlichen Bellen eines weissen Maremma-Schäferhunds und dem Blöken und Meckern der Schafe und Ziegen ist nichts zu hören.

Ruf gerecht: Sie folgen ihrem Leitschaf, klettern über die Felsen und springen eines nach dem anderen ins Meer. Die Schafschur

Später zurück im Dorf werden die Schafe direkt in ihr Gehege im Schatten einer gewaltigen Eiche getrieben. Die Schafe, die sich auf eine Seite der Einfriedung drängen, beäugen die Männer misstrauisch, während diese eine abgenutzte Plane im Gras ausbreiten und beginnen, ihre Werkzeuge auszulegen: Handscheren, die nicht wirkDie Schur selbst findet später im Dorf statt, der erste Teil lich wie Scheren, sondern eher wie zwei Küchenmesser dieses jährlichen Rituals besteht jedoch darin, die Tiere vor- aussehen, die am Ende durch eine Stahlschlaufe verbunher im Meer zu säubern. Nun ist das Meer nicht gerade der den sind, Dosen mit antibiotischem Desinfektionsmittel natürliche Lebensraum des Schafs. Daher bedarf es einer und Seilstücke, um die Hufe der Tiere zu fesseln. Die gewissen Überredungskunst, um sie hinein zu bekommen. Schäferhunde positionieren sich rund um das Gehege, legen sich hin, strecken sich und beobUnd hier kommt der Wolf ins Spiel. achten die kontrollierte Situation nur noch müssig. Dann beginnt die Schur, Der Rest der eine chaotische Arbeit. Viele der Ein Wolf im Schafspelz umherschwirrenden Schafe fügen sich, aber manche zerSchafe wird seinem ren an den Fesseln, was es den MänDer Wolf - il Lupo - ist der Spitzname nern doppelt erschwert, die zappelnvon Saverio, des unangefochtenen RuRuf gerecht: den Schafe still zu halten, um sie delführers. Sein ganzes Leben lang, Sie folgen ihrem während der Schur nicht in die Haut wie schon sein Vater und dessen Vater Leitschaf, zu schneiden. Falls ein Schaf geschnitvor ihm, hat er Ackerbau betrieben klettern über die ten wird, besonders von einem weniund sich um Tiere gekümmert. Und Felsen und springen ger selbstbewussten, jungen Schäfer, heute sind sein erwachsener Sohn, sein Schwiegersohn und dessen Brueinfach eines nach dem klafft eine kleine, nicht blutende, rosa Wunde wie ein Augenlid in der losen der alle mit ihm am Strand. Aber in anderen ins Meer. Haut. Die Wunden werden mit eiseinem Spitznamen liegt Wahrheit: nem grell blauen, grünen oder roten Sein Schnurrbart ist dicht, sein GeSpritzer Desinfektionsspray behansicht vom Wetter gegerbt, er kann rau und einzelgängerisch wirken, ist schlau und bekannt für delt, der das geschorene Tier vor Infektionen schützt. Sie sein Heulen. Es scheint wie eine Umkehrung der natürli- sehen danach wie Punk-Veteranen nach dem vierteljährchen Ordnung. Die Schafe wurden dem Wolf anvertraut. lichen Friseurbesuch aus. Bei den erfahreneren Schäfern erscheint die Schur jedoch eher wie eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier. Der Schwager des Wolfs, der mit seinem quadratischen Kopf, breiten Nacken und Händen wie Schraubstöcken wie ein Panzer gebaut ist, muss die Schafe kaum festhalten, sobald sie gefesselt auf der Seite liegen. Stattdessen umschliesst seine rechte Hand die Schere und schneidet geschickt die Wolle, während die linke Das Tier plumpst schwer ins Wasser, taucht wieder auf Hand sanft das dicke, unbeschädigte Vlies zur Seite und schwimmt die 50 Meter zurück an den Strand, wobei drückt. Nach der Schur vergraben die nackten und verlenur Kopf und Ohren an der Oberfläche zu sehen sind. gen wirkenden Schafe ihre Nasen in den Flanken ihrer Der Rest der umherschwirrenden Schafe wird seinem Artgenossen. Er bellt scharfe Befehle, die von den plötzlich aufgeregten Hunden erwidert werden, und treibt die Schafe über einen schmalen Pfad zum Fuss einer felsigen Landzunge, die ins Meer hinaus ragt. Unter den wachsamen Augen der jüngeren Schäfer, die weiter oben auf dem Pfad warten, versenkt der Wolf seine rauen Hände in der Wolle des Leitschafts, packt es und schleudert es ins Meer.


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Die Cala degli Infreschi unterhalb des Dorfes San Giovanni a Piro

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NAPOLI

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Keiner der Schäfer in San Giovanni a Piro kann sich daran erinnern, dass ihre Wolle je verkauft wurde. Aber sie pflegen das Ritual und halten die die Tradition des Frühlingsputzes am Leben.


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Fröhlich witzelnd und stolz auf die geleistete Arbeit setzen sich die Männer, um das Festmahl zu geniessen, das die Frauen vorbereitet haben. Die Ehefrauen, Mütter und Töchter haben gelegentlich eine Pause eingelegt, um den Männern bei der Arbeit zuzusehen. Gebratenes Schweinefleisch, Crêpes, frischer Käse und Wein werden bei dieser Gelegenheit ausgiebig genossen. Währenddessen wartet der Wollhaufen, der in etwa so gross ist wie ein Fiat Panda, auf sein Schicksal. Aber es gibt keinen Markt mehr für diese Wolle. Die Menge ist zu gering, die Methoden sind zu primitiv, und der Markt ist zu umkämpft. Ausserdem ist das Dorf zu weit von möglichen Wollverarbeitungszentren entfernt. Keiner der lebenden Schäfer in San Giovanni a Piro erinnert sich daran, dass ihre Wolle je verkauft wurde. Aber sie pflegen das Ritual und halten die Tradition des Frühlingsputzes am Leben: Jahr für Jahr waschen sie ihre Schafe im Meer.

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Selbstoptimierung? Nein, danke. —

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Kümmer dich doch einfach mal nicht um dich Du kannst ihnen nicht entkommen: Selbst wenn du versuchst, gegen die vielen Ratgeber anzuschreiben, schreibst du immer noch einen Ratgeber. Über Svend Brinkmanns Pfeif drauf! Schluss mit dem Selbstoptimierungswahn. Text: Stefano Bernasconi Illustration: Laura Stepanova

Selbsthilfebücher sind Bestseller, der Bedarf scheint gestalten, die Freizeit optimal und sinnvoll zu nutzen, was enorm. Sie versprechen uns, Probleme in allen möglichen auch bedeutet, nicht einfach nichts zu tun, sondern die Bereichen unseres privaten und beruflichen Lebens selb- freie Zeit für sich einzusetzen, um Muskelkraft, Ausdauer, ständig anzugehen und effektiv zu lösen. Was nicht falsch Weitsicht und Einsicht zu steigern. Essen dient nicht dem sein muss, denn jeder von uns hat ja seine Baustellen. Genuss, sondern man isst, was dem Schärfen der eigenen Aber während man sich in den 60er und 70er Jahren auf Fähigkeiten nützt, die grundsätzlich, so die allem zugruneinen langen und oft beschwerlichen Weg machen muss- de liegende Annahme, grenzenlos sind, denn wer Grenzen akzeptiert, gibt sich bereits auf te, sein Selbst erst einmal zu suchen, und beginnt in der Folge, sich zu verdazu mit dem Risiko, es vielleicht gar nachlässigen. Und das sind die Loser. nicht zu finden oder sich dabei zuWährend man sich Natürlich muss auch der Gefühlshausmindest kräftig zu verlaufen, sieht es früher auf den halt stimmen, weshalb auch Partner heute so aus, als wäre das Selbst imbeschwerlichen Weg und Freunde in erster Linie der Selbmer schon da und wartete nur darauf, dass sich endlich jemand darum machte, sein Selbst erst stoptimierung dienen, so wie man selbst der Verbesserung jener andekümmert: Such nicht lange rum, soneinmal zu suchen, ren zuträglich ist, die man in sein Ledern arbeite endlich an dir! Jeder ist wartet es heute nur ben einlädt. So passt am Ende alles seines Glückes Schmied, also schmiedarauf, optimiert zu wunderbar zusammen: ein komplexes de das Eisen solange es heiss ist. werden. Sonnensystem mit jedem Optimierer als strahlendem Stern im MittelSelbstoptimierung heisst das neue punkt. Mantra, das ständige Überwachen und Strukturieren alltäglicher Routinen, um über Körper Der dänische Psychologe Svend Brinkmann fürchtet, und Geist das Leben selbst effizienter und besser zu ma- dass wir so dabei sind, das, was man früher Nabelschau chen. Dazu gehört, den Ablauf des Tages und der Nacht nannte, zum Dogma unserer Weltsicht zu erheben: Wir zu kontrollieren, die Hausarbeit bis ins Detail auszufei- wollen alle nur noch gesünder, stärker, schöner, klüger werlen, die Ernährung zum Besten von Körper und Geist zu den, am besten alles auf einmal und jeder für sich alleine.


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Das Leben gerät zum Algorithmus, denn Computerprogramme, Smartphones, Smartwatches, Tracking- und Mess-Apps aller Art befeuern den Wunsch, stets das Beste aus sich selbst herauszuholen und noch das kleinste Detail des Lebens aufzuzeichnen und zu quantifizieren. Es geht nicht nur um Selbstverbesserer, es geht um Selbstvermesser oder Self-Tracker, die jeden Zoll und jede Nanosekunde ihres Lebens in dem allgegenwärtigen Wunsch messen, ihr Leben immer besser zu machen. Bei vielen Menschen, die sich gern als Prototypen des modernen Individuums verstehen, treten die Riten der Optimierung an die Stelle alter Glaubenslehren: Das Ich ist alles. Doch was geschieht, wenn der Kult um die Selbstoptimierung bereits so stark geworden ist, dass sogar ironische Kritik daran umgehend zum Teil des Kults wird? Svend Brinkmanns Buch Pfeif drauf ! Schluss mit dem Selbstoptimierungswahn wurde nicht nur zum Bestseller, sondern landete auch auf Platz 1 der Selbsthilfebücher. Denn auch die Selbsthilfe gegen die Selbsthilfe verkauft sich noch gut unter Selbsthilfe. „Wir stehen viel zu stark im Bann des Bildes, das wir von uns nach aussen projizieren möchten“, schreibt Brinkmann und empfiehlt in der Tonlage erfolgreicher Ratgeberliteratur, damit aufzuhören, immerzu auf sich selbst zu blicken; er schlägt vor, nicht immer nur schön, glücklich und erfolgreich sein zu wollen, sondern endlich wieder die negativen (!) Aspekte des Lebens in den Mittelpunkt zu rücken, die eigenen Gefühle ruhig auch mal zu unterdrücken, weil so wichtig seien sie nun auch wieder nicht, und sich auf die eigene Vergangenheit zu besinnen und nicht in endloser und grenzenloser Gegenwart zu plätschern. Zum guten Schluss fordert er alle Selbstoptimierer auf, die mit einem Coach arbeiten, einen radikalen Schritt zu tun: ändert euer Leben, feuert euren Coach. Was einen weiblichen Coach kurz nach Erscheinen des Buches nicht davon abhielt, bei ihm telefonisch anzufragen, ob er nicht Interesse habe, gemeinsam mit ihr ein Anti-Coach-Coaching aufzuziehen.

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Svend Brinkmann, Pfeif drauf! Schluss mit dem Selbstoptimierungswahn, 2018


Horizonville —

Die Schweiz, ein amerikanischer Traum

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Inspiriert von der Figur des Alvin Straight in David Lynchs Film The Straight Story, der auf einem Rasenmäher sechs Wochen mit fünf km/h durch Iowa reist, nahm Yann Gross, der gerade sein Studium an der ECAL in Lausanne beendete hatte, sein altes Moped, bepackte einen Milchanhänger mit Zelt und Kameraausrüstung, hängte ihn an seine Pseudo-Harley und fuhr in einem dreimonatigen Trip durch das Rhône Tal am Fusse der Schweizer Alpen. Mehr war finanziell nicht drin: „Ich sah wirklich wie ein Verlierer aus, aber ich denke, es hat dazu beigetragen, dass es einfacher war, Leute kennen zu lernen”, sagt er. Nur 50 km von zu Hause fand er seinen American Dream: Horizonville. Das ist der Name einer Tankstelle in St-Maurice (VS), einer Station auf seiner Reise in eine geographisch nahe und doch weit entfernte Welt. Direkt neben der Landstrasse entdeckte er Raststätten im Wild-West-Stil und Totempfähle. Er begegnete Lady Harley und Motorradfahrern, Cowboys, Line-Dancern und Swissdragstern beim Rennen auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Turtmann: Schweizer, die ihren amerikanischen Traum träumen und leben, obwohl sie noch nie in Amerika waren.


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Yann Gross wurde 1981 in Vevey in der Schweiz geboren und studierte an der ECAL in Lausanne. Er verĂśffentlichte unter anderem bereits in Die Zeit, Neon Magazin, NZZ, WAD und Le Monde.

Yann Gross, Horizonville, mit einem Text von JoĂŤl Vacheron, 2011


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Alles, was ich kann, kann Ray besser —

Nicht der Stuhl ist das Problem, sondern das Sitzen Die Geschichte beginnt 1941 mit einem Liebesbrief. Ein angehender Architekt schreibt an eine Malerin, die er erst kurz zuvor an der Cranbrook Academy of Art in Michigan kennen gelernt hatte: „I am 34 (almost) years old, single (again) and broke I love you very much and would like to marry you very very soon.” Der junge Mann heisst Charles Eames und sie ist Ray Kaiser. Nach Charles' Blitzscheidung von seiner ersten Frau sind beide schon wenige Monate später verheiratet und gehen gemeinsam nach Kalifornien. Text: Michael Reinhard Fotos: © 2019 Eames Office, LLC (eamesoffice.com)

Während Charles in Hollywood für MGM Filmkulissen baut, collagiert Ray Titelbilder der angesagten Zeitschrift Arts & Architecture. Aber spannender ist, was die Eames in ihrer Wohnung anstellen. Im Gästeschlafzimmer haben sie eine Maschine aufgebaut, mit der sie Experimente aus Charles’ Universitätszeit fortsetzen und verformte und gebogene Schichtholzobjekte „backen”. Zufällig sieht ein

Militärarzt die organisch geformten Holzobjekte und erzählt von einem Problem der Army: Die stählernen Beinschienen für Verwundete an den Fronten des zweiten Weltkriegs in Asien und Europa erweisen sich als untauglich, als zu starr und zu schwer. Und so gründet Charles eine Firma für Beinschienen. Gebogenes, federndes Schichtholz bewährt sich hier erstmals in der Massenfertigung – mehr


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als 150.000 Stützschienen kann er ans Militär verkaufen, es ist der erste kommerzielle Erfolg der Eames. Als der Krieg endlich zu Ende ist, brauchen die heimkehrenden Soldaten neue Wohnungen und neue Möbel für ihre Familien. Die Eames entwerfen sie und feiern 1945 schon mit ihren ersten Stühlen grosse Erfolge. Sie schaffen ikonische Formen, die bis heute unsere Vorstellung von Möbeln nachhaltig prägen. Ihr Leitbild ist einfach: „We want to make the best for the most for the least.“ Gute Qualität soll für alle erschwinglich sein. Die Möbel sind stilvoll und vor allem zweckmässig: „Was gut funktioniert, ist besser als das, was gut aussieht, denn was gut funktioniert, hält“, sagt Ray.

Wie auch immer sie es im Detail gemacht haben, die abstrakte Malerin und der ehrgeizige Architekt waren das, was sie auch sein wollten: das Designer-Traumpaar des 20. Jahrhunderts

1947 gründen sie ihr eigenes Studio, das Eames Office, im Los-Angeles-Küstenviertel Venice. „Wir betrachten uns selbst als Handwerker“, sagt Charles. Und so gleicht das Eames-Studio eher einem Forschungslabor als einem Designbüro. Die bis heute gültigen, etwas holprig klingenden Namen dieser Designklassiker, “DCW” (Dining Chair Wood) oder “LCW” (Lounge Chair Wood), sind in ihren Formen Ausdruck von Unbeschwertheit und Leichtigkeit, pure Zeichen von Optimismus und besserer Zukunft. Der berühmte Side Chair aus dem Jahr 1950, zunächst aus fiberglasverstärktem Polyesterharz und später aus Polypropylen gefertigt, steht bald in Restaurants, Schulen, Universitäten, Firmenbüros und Flughäfen im ganzen Land; Hersteller Herman Miller wird damit zur Weltfirma, ebenso wie ein Jahrzehnt später Vitra. Das Design der Eames-Stühle, das so leicht daherkommt, ist das Ergebnis endloser Versuchsserien; zwar ist Charles bekennender Freund der spielerischen Fantasie, sein Motto lautet „I take my pleasure seriously“, aber sein

Möbelprogramm geht er nüchtern wie ein Forscher an, nutzt Technologie und Materialien und dekliniert sie systematisch durch. Auf Schichtholz folgt Kunststoff (1950), danach Stahldraht (1951) und noch später Aluminium (1958). Immer sind es Sitzschalen mit fantasievollen Beinen, um aus wenigen Typen möglichst viele Varianten komponieren zu können. Gleichzeitig wird das Eames-Universum immer mehr zur Bilderfabrik eines kalifornischen Lifestyles. Hauptschauplätze sind ihr Haus und ihr Studio, beide an der Pazifikküste, nur wenige Meilen voneinander entfernt. Das eigene Haus entsteht im Rahmen eines ehrgeizigen Case Study-Programms für das Wohnen von morgen, das an ein Gemälde von Mondrian erinnernde Meisterwerk ist eine schlichte, aber faszinierende Kiste aus Stahlträgern, Glas und Paneelen. Beschirmt von Eukalyptusbäumen enthält die Wohnbox alles, was Ray an Pittoreskem zusammengetragen hat: Kelims, Mobiles, afrikanische Kunst und Gemälde von Hans Hoffman, ihrem deutschen Lehrer.


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Zweiter Schauplatz der Eames-Welt: ihr Studio, eine ehemalige Grossgarage im Venice, LA. In den späten 50er Jahren entwickelt es sich immer stärker zum Film- und Kreativlabor. Statt Möbeln entstehen jetzt immer häufiger Filme, Diaschauen, sehr poetische und sinnliche Lehrprogramme. Die Eames erweisen sich als Multimedia-Pioniere und PR Dienstleister. Grösster Auftraggeber wird IBM, aber auch die Regierung gehört zu den Kunden und bestellt museale Grossshows und Weltausstellungs-Pavillons. Es ist dieses Propagandahafte eines guten und schönen Amerikas, das ab den 70er Jahren manche Eames-Anhänger zu irritieren beginnt. Doch nie wieder - zumindest nicht bis zu Apple und dessen Chefdesigner Jonathan Ive - sollte amerikanisches Produktdesign so fortschrittlich sein und in aller Welt bewundert werden. Ein Happy End also, auch für die Beziehung von Charles und Ray, trotz der Affären von Charles. Nur, dass Ray immer im Schatten von Charles bleibt, und das nicht nur in den 50er Jahren, in der Zeit der Mad Men, als selbst begabteste Frauen oft nur als Sekretärinnen Karriere machen. Noch 1977, als Ray und Charles Eames ihren eindrucksvollen Kurzfilm Powers of Ten der Weltöffentlichkeit vorstellten, blieb Ray im Hintergrund. Der Film ist eine rasante virtuelle Kamerafahrt von einer Wiese in Chicago bis ins Universum und zurück. Die New York Times lobte dieses originelle „Werk der Eames Brothers“ überschwänglich. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten die Eames schon seit mehr als 35 Jahren erfolgreich zusammen. Aber Ray wurde in der Öffentlichkeit weiterhin meist nur als Begleiterscheinung von Charles wahrgenommen – manchmal sogar nur als kleiner Bruder. Charles selbst sagte: „Alles, was ich kann, kann Ray besser“. Sicher ist: Keiner der beiden hätte ohne den anderen dieses Gesamtkunstwerk schaffen können. Wie auch immer sie es im Detail gemacht haben, die abstrakte Malerin und der ehrgeizige Architekt waren das, was sie auch sein wollten: das Designer-Traumpaar des 20. Jahrhunderts. Das erfolgreichste Eames-Design jedoch bleiben Charles und Ray Eames selbst, eine perfekte Symbiose – in gewissem Sinne über den Tod hinaus. Charles starb am 21. August 1978. Ray zehn Jahre später. Auf den Tag genau.

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eamesoffice.com


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Motor und Karosserie, beides ist nachhaltig: Die bleifreien und schadstoffreduzierten Floating BallÂŽ Lead Free Minen sind Standardausstattung in den DS Regeneration Pens DS3, DS5, und DS8 aus Rezyklat.


Ohne Langlebigkeit keine Nachhaltigkeit! —

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Da geht noch was! Drei ikonische, komplett aus Recyclat gefertigte DS Modelle, die mit völlig neuen, bleifreien und schadstoffärmeren Minen ausgerüstet sind: Die DS Regeneration Pens stehen für ein neues, ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept, das die Produktion des Gehäuses und die Zusammensetzung der Mine umfasst. Manfred Dreher, Geschäftsführer Prodir Deutschland, über die Nachhaltigkeit von Schreibgeräten, die nicht nur schreiben, sondern auch kommunizieren. Interview: Stefano Bernasconi

wir sind die ersten, die einen Wofür stehen die schadstoffärmeren Motor DS Regeneration Pens in Ihrem anbieten - ohne LeistungseinPortfolio? bussen. Die Floating Ball® Lead Wir wollten einen Schritt weitergehen und endlich auch die Free ist Standardausstattung Mine miteinbeziehen. Mit den in den DS Regeneration Pens Kollegen von Premec gehören DS3, DS5, und DS8. international anerkannte Experten für Minentechnologie Sie haben sich also gewisserzu unserer Unternehmensgrup- massen auf den Motor konzenpe. Hier arbeiten wirklich triert? Nerds - ich meine das als Ja, aber die Karosserie war Kompliment -, die noch abends uns auch wichtig. Die Gehäuse zuhause darüber nachdenken, der DS Regeneration Pens wie man das Zusammenspiel fertigen wir aus regeneriertem von Spitze, Kugel und Tinte Kunststoffgranulat: Das heisst, verbessern könnte. Mit der der Rohstoff wird aus unseren neuen Floating Ball® Lead Free eigenen Produktionsabfällen wiederaufbereitet. Statt Imist ihnen das wieder gelungen. portrecyclat aus Asien einzuEs ist die einzige Kugelschreischiffen, verwenden wir bewusst bermine weltweit, die über eine Eigenabfälle. Deswegen sind die bleifreie Spitze verfügt und mit DS Regeneration Pens nur in einer Tinte schreibt, die keine drei Farben lieferbar, Dunkelals „besonders besorgniserreblau, Schwarz und Fango, ein gend“ eingestuften Substanzen erdiger, lederartiger Farbton, nach Reach Liste SVHC mehr der in Kosmetik und Mode sehr enthält. Wäre ein Kugelschreiim Trend liegt. Er entsteht ber ein Auto, könnte man sagen,

durch die Mischung von verschiedenfarbigem Recyclat. Alle Modelle gibt es auch in Soft Touch. Was machen Sie, wenn Ihnen die Abfälle ausgehen? Dann sind die DS Regeneration Pens solange nicht lieferbar, bis wir wieder ausreichend Recyclat haben. Unsere Kunden werden das verstehen. Ausserdem haben wir natürlich mit unserem DS3 Biotic, dessen Gehäuse und Mechanismus aus 100% nachwachsenden Rohstoffen (PLA) gefertigt werden, immer eine Alternative bereit. Wie würden Sie ihre Nachhaltigkeitsstrategie allgemein beschreiben? Ich glaube, die Werte, die uns wichtig sind, hohe Akzeptanz, perfekte Funktionalität und lange Lebensdauer, machen aus einem Kugelschreiber nicht nur einen wirksamen, sondern


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auch einen ökologischen Werbeträger. Beides gehört zusammen. Wir entwickeln Schreibgeräte, die die Menschen mögen und mit denen sie gut und lange schreiben. Gutes Design ist keine Frage des Geschmacks. Ästhetik, Ergonomie und Funktionalität entscheiden mit darüber, wie lange ein Kugelschreiber in Gebrauch ist. Langlebigkeit von Formen und Materialien ist für uns ein wichtiger Grundsatz – denken Sie nur an einen Klassiker wie den DS3, den wir seit den 80er Jahren herstellen und der noch heute so aktuell ist wie damals. Eine Ikone.

Land, in dem Prodir produziert. Und zwar mit maximaler vertikaler Integration. Das ist selten geworden, viele lassen ganz oder teilweise in Asien fertigen. Wir tun das bewusst nicht, um alle Produktionsschritte und damit die Qualität selbst kontrollieren zu können. Für das Unternehmensziel Nachhaltigkeit bedeutet das, dass wir in Einklang mit einer der anspruchsvollsten Umweltgesetzgebungen weltweit produzieren. Wenn es um Corporate Social Responsability geht, kann es bei Prodir schon wegen des Standorts keine Missverständnisse geben. Und vergessen Sie nicht die Logistik: Weil wir im Herzen Europas produzieren, müssen wir keine Container um den Globus schicken, um Ware auszuliefern. Unser Swiss Made ist glaubwürdiger Nachweis für Nachhaltigkeit und sozial verantwortliches Handeln.

Langlebigkeit ist Nachhaltigkeit? Ohne Langlebigkeit gibt es keine Nachhaltigkeit – das ist unsere Botschaft, und die steckt in allen unseren Produkten, ohne dass man sie ihnen aufdrucken muss. Damit die Menschen unsere Schreibgeräte gern und lange nutzen, statten wir sie mit richtig Vielen Dank für das Gespräch guter Minentechnik aus. Sollte Herr Dreher. die Mine mal leergeschrieben sein, kann sie bei allen Modellen ausgetauscht werden. Damit das Manfred Dreher (54) leitet seit 25 wirklich geschieht, müssen Jahren die deutsche Niederlassung Schreibgeräte so gemacht sein, von Prodir in Kastellaun. dass die Menschen sie wertschätzen und auch wirklich weiternutzen wollen - und damit wären wir wieder beim Allerwichtigsten: Nachhaltigkeit hängt immer von der Akzeptanz des Produkts seitens des Nutzers ab. Nur was man schätzt, nutzt man lange. Aber die Produktion können Sie nicht ausklammern. Natürlich nicht! Wussten Sie, dass die Schweiz das einzige Land der Welt ist, in dem die Rechte von Pflanzen in der Verfassung garantiert werden? Das ist das


Eins-zu-eins —

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An dieser Stelle malt Alessia Ruffini, 10 Jahre, immer ein Bild zu einem Schreibgerät, das ihr besonders gefällt.


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Menschen bei Prodir —

Carlas Hunde


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Das Prodir Magazin / O P E N F A C T O R Y

Carla Traficante - Human Resources Manager Hunde sind Carlas Leidenschaft. Sie investiert viel Freizeit und privates Geld, um verwahrloste und kranke Strassenhunde, die in SĂźditalien von Freiwilligen aufgegriffen und medizinisch versorgt werden, in einem langsamen und sehr genauen Regeln unterworfenem Prozess in Familien in Norditalien unterzubringen, wo man sich um sie kĂźmmert und wo es ihnen gut geht. Carla stĂźtzt sich dabei auf keine Organisation, sondern arbeitet eng mit dem Tierheim La casetta dei sette nani in Cuggiono bei Mailand und ihrer Freundin Amelia Messina in Sizilien zusammen. Menschen und Orte, die die Tiere genauso lieben, wie sie.

OPEN LINK

facebook: La casetta dei sette nani


Jeder ist anders —

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Mehr Clip-Freiheit

Geschwungener Kunststoff-Clip

Flacher, gradliniger Kunststoff-Clip


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Das Prodir Magazin / O P E N C H O I C E

Bisher hatten alle unsere QS Peak und Pattern Pens immer einen sehr elegant geschwungenen Clip. Jetzt können Sie wählen: Zusätzlich bieten wir Ihnen einen gradlinigen, flachen Kunststoff-Clip und einen Clip aus Metall mit Finishs in Silber, Grafit, Schwarz und Kupfer. Für noch mehr Wertigkeit und Individualität. Der neue Metall-Clip wird mit einem Clip-Holder aus Kunststoff in das Gehäuse des QS Modells integriert. Den Clip-Holder können Sie auf der Basis des gesamten Oberflächen- und Farbspektrums des QS Portfolios individuell konfigurieren. Einen eigenen Akzent setzen Sie ihm mit dem exklusiv für den Metall-Clip lieferbaren Clip-Holder in edel grau-transparentem Fumé.

Metall-Clip

OPEN LINK

prodir.com/qs


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Vom Zerstreuen lästiger Gedanken —

Hirn lüften! Soft Fascination, so nennen Rachel und Steven Kaplan den wundersamen Effekt, den das Gehen in der Natur auf unser Gehirn ausübt. Text: Stefano Bernasconi Foto: Daiana Riva

Das amerikanische Forscherpaar hat die Attention Restoration Theory entwickelt, die zeigt, wie sich verbrauchte Aufmerksamkeit wieder aufbauen lässt. Im Alltag, so die Wissenschaftler, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Aufgabe, zum Beispiel das Schreiben eines Textes. Dabei nimmt die Konzentration mit der Zeit immer mehr ab; umso schneller, je öfter Anrufe, Botschaften oder Mails uns ablenken. Irgendwann sind unsere Aufmerksamkeitsreserven einfach erschöpft, wie eine Batterie bei hoher Beanspruchung. Nichts geht mehr. Die beiden Kaplans haben herausgefunden, dass sich Hirnareale, die zuständig für Konzentration und Aufmerksamkeit sind, am besten während eines Spaziergangs in der Natur regenerieren. Ein typisches Experiment: Probanden machen Spaziergänge. Eine Gruppe läuft eine Strasse entlang, die andere durch die Natur. Blutdruck und Cortisol-Werte werden gemessen, Konzentrationsfähigkeit und

Kreativität der Personen geprüft. Vorher und nachher. Das Ergebnis: Nichts senkt den Stresslevel zuverlässiger als der Aufenthalt in freier Landschaft. Warum? Die Natur fängt gewissermassen unsere Aufmerksamkeit – ohne dass wir sie gezielt auf etwas richten müssen. Rachel und Steven Kaplan haben dafür den Begriff soft fascination geprägt. Wer je im Wald, im Gebirge oder am Meer seinen Blick absichtslos schweifen liess, der ahnt, was sie damit meinen: Der Blick auf die Natur lässt alle Aufmerksamkeitsmüdigkeit aus unseren Köpfen verschwinden. Mit der Natur scheint es ähnlich zu sein wie mit der Musik. Sie kann im Hintergrund mitlaufen, dabei hebt sie die Stimmung und zerstreut lästige Gedanken.

OPEN READ

Rachel und Stephen Kaplan, The experience of nature: A psychological perspective, 1989


Das Prodir Magazin / O P E N A I R

43


QS. Peak and Pattern Pens

44

Auf einen Blick —

QS01 Body

Clip holder

Body

Matt

Transparent

Matt

M02 M05 M09 M29 M20 M62 M58 M67 M66 M77 M75

T09 T20 T62 T53 T67 T66 T76 Polished P02 P05 P29 P77 P75

Soft touch R05 R09 R29 R20 R62 R58 R67 R66 R77 R75

Flat and curved plastic clip

Polished P02 P05 P29 P77 P75

T09 T20 T62 T53 T67 T66

Satin S70 S02 S14 S75 S80

Polished P02 P05 P29 P77 P75

Metal clip Satin

T09 T20 T62 T53 T67 T66 T76

R75

Flat and curved plastic clip

Polished P02 P05 P29 P77 P75

Transparent T09 T20 T62 T53 T67 T66

Satin S70 S02 S14 S75 S80

Polished P02 P05 P29 P77 P75

Metal clip Satin S70 S14 S75 S80

Clip holder Transparent T09 T20 T62 T53 T67 T66 T76

Chrome C70 C02 C14 C75 C80

Transparent

Soft touch

Transparent T09 T20 T62 T53 T67 T66 T76

Button M75

Button

Transparent

S70 S14 S75 S80

Create Your Pen! Konfigurator auf prodir.com

QS03

Polished P02 P05 P29 P77 P75

Chrome C70 C02 C14 C75 C80


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Das Prodir Magazin / O P E N P E N S

Personalized 3D surface

QS04

QS00

QS20

QS30

Body

Button

Body

Button

Body

Clip holder

Body

Clip holder

Polishes

Transparent

Matt

Transparent

Matt

Transparent

Matt

Transparent

P02 P16 P20 P62 P66 P75

T16 T20 T62 T66 T76

Flat and curved plastic clip Transparent T16 T20 T62 T66

Satin S70 S02 S14 S75 S80

Flat and curved plastic clip Transparent

Polished

Chrome C70 C02 C14 C75 C80

Metal clip

S70 S02 S14 S75 S80 Chrome C70 C02 C14 C75 C80

R05 R09 R29 R20 R62 R58 R67 R66 R77 R75

Metal clip S70 S14 S75 S80

Clip holder

Flat and curved plastic clip

Transparent

Transparent T09 T20 T62 T53 T67 T66

Satin S70 S14 S75 S80

Clip holder

Polished

P02 P05 P29 P77 P75

Metal clip Satin

Polished P02 P75

S70 S14 S75 S80

M02 M07 M10 M19 M62 M58 M67 M66 M70 M75

Polished P02 P05 P29 P77 P75

R07 R10 R19 R62 R58 R67 R66 R70 R75

Transparent T09 T20 T62 T53 T67 T66 T76 Polished P02 P05 P29 P77 P75

Flat and curved plastic clip

P02 P19 P70 P75

Button Transparent T07 T10 T62 T53 T67 T66 T76 Polished P02 P19 P70 P75

T07 T10 T62 T53 T67 T66

Satin

P02 P19 P70 P75

Chrome

S70 S02 S14 S75 S80

Polished

Chrome C70 C02 C14 C75 C80

Polished

Transparent

Satin S70 S02 S14 S75 S80

T07 T10 T62 T53 T67 T66 T76

Soft touch

Button

Polished

Transparent T16 T20 T62 T66 T76

T09 T20 T62 T53 T67 T66 T76

Soft touch

Satin

Polished P02 P75

Satin PMS

P02 P75

M02 M05 M09 M29 M20 M62 M58 M67 M66 M77 M75

Polished

PMS Soft touch

Polished

Soft touch R16 R20 R62 R66 R75

PMS Matt + Polished

Metal clip Satin S70 S14 S75 S80

C70 C02 C14 C75 C80


Auf einen Blick —

DS1

DS2

DS3

Body

Dot

Body

Button

Body

Frosted

Polished

Frosted

Frosted

Frosted

X01 X06 X10 X20 X23 X52 X55 X58 X47 X49 X70 X75

F01 F06 F20 F50 F55 F75 Transparent T01 T10 T20 T50 T55 T47 Matt

Nose cone

F01 F06 F10 F20 F25 F30 F50 F55 F35 F45 F42 F76 Transparent

Satin M02 M23 M49 M70 M75

S70 Chrome C70

Polished P02 P06 P10 P52 P58 P75

Transparent

T01 T06 T10 T20 T25 T30 T50 T55 T35 T45 T42 T76

T01 T81 T06 T82 T10 T20 T25 T30 T50 T55 T35 T45 T42 T76

Matt M02 M75

P02 P10 P20 P52 P58 P41 P75

Transparent T01* T06 * T10 * T20 T25 T30 T50 T55 * T35 T40 T42 T75 *

M02 M75

Polished P02 P06 P10 P20 P52 P58 P75 Varnished matt V03 V51 V70 V75

Galvanised satin Y70 Galvanised chrome Z70

Nose cone Satin S70

Create Your Pen! Konfigurator auf prodir.com

Chrome C70

Regenerated J92 J95 J91

Ring Polished X01 X06 X10 X20 X25 X30 X52 X55 X58 X35 X40 X42 X70 X75

M02 M75

Polished P02 P10 P20 P52 P58 P41 P75

B02 B04 B10 B21 B52 B40 B75

Matt

Matt

Polished

Biotic F01* F06 * F10 * F20 F25 F30 F50 F55 * F35 F40 F42 F75 *

F01 F06 F10 F20 F25 F30 F50 F55 F35 F45 F42 F76

Varnished polished A70 Soft touch R10 R21 R50 R75

Nose cone Satin S70

Chrome C70

* Also for mechanical pencil. For DS8 only with satin or chrome finish metal button

DS. Classic Pens

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Das Prodir Magazin / O P E N P E N S

New

DS3.1

DS4

DS5

DS6

Body

Nose cone

Body

Button

Body

Clip cover

Body

Button

Frosted

Satin

Matt

Polished

Frosted

Transparent

Polished

Polished

F01 F26 F59 F75

S70

M02 M06 M10 M20 M34 M56 M54 M62 M70 M75

Chrome C70

Transparent T01 T10 T26 T25 T30 T59 T55 T53 T36 T48 T75

Soft touch

P02 P07 P20 P31 P77 P75

Galvanised satin R06 R10 R20 R34 R56 R54 R62 R70 R75

Polished

F01 F06 F10 F21 F30 F50 F51 F35 F41 F42 F76

P02 P06 P10 P20 P34 P56 P54 P62 P70 P75

Y70

T01 T06 T10 T21 T30 T50 T51 T35 T41 T42 T76

Galvanised chrome Z70

Polished Matt

M02 M75

P02 P06 P10 P21 P23 P63 P52 P58 P68 P48 P79 P75

P02 P10 P20 P52 P58 P75 Matt M02 M75

Transparent

Clip P02 P06 P10 P20 P34 P56 P54 P62 P70 P75

T01 Polished

R10 R21 R23 R63 R50 R58 R68 R48 R79 R75

Satin S70 Chrome C70

Clip Transparent T06 T10 T21 T25 T50 T53 T48 T79

Polished P02 P06 P10 P20 P52 P58 P75 Varnished matt V03 V51 V70 V75 Soft touch R75 Regenerated J92 J95 J91

Galvanised satin

Soft touch

Nose cone

P02 P06 P10 P21 P23 P63 P52 P58 P68 P48 P79 P75

Polished P02 P63 P68 P75

Y70 Galvanised chrome Z70

Nose cone Chrome C70


Das Prodir Magazin / O P E N P E N S

DS7

DS8

DS8 Metal Clip

DS9

Body

Button

Body

Button

Body

Button

Body

Ring

Frosted

Frosted

Matt

Transparent

Matt

Transparent

Frosted

Transparent

F01 F06 F10 F21 F30 F50 F51 F35 F41 F42 F76 Transparent T01 T06 T10 T21 T30 T50 T51 T35 T41 T42 T76

F01 F06 F10 F21 F30 F50 F51 F35 F41 F42 F76

P02 * P10 P20 P55 P75 Soft touch R10 R21 * R28 R50 * R62 R54 R48 * R70 * R75 *

Nose cone Satin S70

Matt M02 M75

Polished

Matt M02 M10 M21 M53 M41 M74 M75

Chrome C70

Clip

Polished P02 * P10 P20 P55 P75 Soft touch R10 R21 * R28 R50 * R62 R54 R48 * R70 * R75 *

P02 P75 Regenerated J92 J95 J91 Satin S70 S02 S14 S75 S80

J92 J95 J91

Metal clip

T01 T07 T10 T21 T28 T27 T50 T62 T54 T53 T47 T48 T76 T75 Polished P02 P75 Regenerated J92 J95 J91

C70 C02 C14 C75 C80

Nose cone Satin S70 S14 S75 S80 Chrome C70 C14 C75 C80

S70 S02 S14 S75 S80

C70 C14 C75 C80

P02 P05 P13 P20 P23 P27 P61 P60 P49 P77 P70 P75 P73 P90

Button

Nose cone Satin

T01 T81 T21 T25 T50 T76

C70 C02 C14 C75 C80

Chrome

Polished

Transparent

Chrome

S70 S14 S75 S80

T01 T81 T21 T25 T50 T76

M02 M05 M13 M20 M23 M27 M61 M60 M49 M77 M70 M75 M73 M90

Satin

Satin P02 P07 P10 P20 P21 P28 P27 P55 P62 P54 P50 P58 P48 P47 P70 P75

Matt

P02 P75

Clip holder Nose cone Polished

F01 F81 F21 F25 F50 F76

Polished

S70 S02 S14 S75 S80

Chrome

Transparent

T01 T07 T10 T21 T28 T27 T50 T62 T54 T53 T47 T48 T76 T75

M02 M07 M27 M58 M47 M70

Polished

Regenerated

Polished P02 P10 P20 P53 P41 P74 P75

T01 T07 T10 T21 T28 T27 T50 T62 T54 T53 T47 T48 T76 T75

M02 M07 M27 M58 M47 M70

S70

Polished P02 P05 P13 P20 P23 P27 P61 P60 P49 P77 P70 P75 P73 P90 Galvanised satin Y70 Galvanised chrome Z70

* Also for mechanical pencil. For DS8 only with satin or chrome finish metal button

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Le magazine de Prodir / O P E N F R A N Ç A I S

Chères Lectrices, Chers Lecteurs, page 1

Quelle est la forme de la Suisse ? Personnellement, j’ai d’abord pensé aux montagnes, puis à un célèbre chocolat et donc au triangle. Mais à proprement parler, l’image de marque de la Suisse est carrée. Et je ne parle pas seulement d’une certaine attitude mentale qui distingue les Suisses, mais du drapeau national suisse, qui est en effet carré. Et il ne partage cette particularité qu’avec le Vatican. A cet égard, Square est vraiment rare, comme le titre l’annonce, une légère variation de notre slogan de cette année Real is Rare et elle s’applique exactement à notre nouveau un magnifique stylo carré que nous vous présentons ici pour la première fois (p. 6), et qui est bien sûr 100% Swiss made, comme toujours chez nous. Le rare est au centre de ce numéro d’Open. Nous parlons entre autres du plaisir de voyager hors des sentiers battus (p. 3), d’un célèbre couple de designers dont l’histoire se lit comme un scénario hollywoodien (p. 30), des photos d’un périple en cyclomoteur à travers une Amérique située dans les montagnes suisses (p. 25) et d’une nouvelle recharge innovante qui représente un vrai pas en avant dans la durabilité (p. 34). Je souhaite que votre lecture soit d’un agrément rare, Tom De Kleyn Head of International Sales

Se brancher, régler, laisser de côté pages 3–5

mots: Claudio Visentin photos: Natalino Russo

Comment se libérer des attentes et redécouvrir l’art moderne du voyage ? 10 pays à visiter absolument en 2019 ! Les dix destinations urbaines les plus chaudes ! Dix aventures inoubliables ! En ce qui concerne le tourisme, nos buc et lists se reproduisent à l infini. Mais pourquoi sont-elles toutes pareilles ? Dans son livre Along the Road, l’écrivain anglais Aldous Huxley note que «les touristes sont, dans l’ensemble, une tribu très sombre. J’ai vu des visages beaucoup plus enjoués à un enterrement que sur la Place Saint-Marc.» Et il conclut, de façon provocante : «On se demande pourquoi ils vont à l’étranger.» Selon lui, nous voyageons sou-

vent en raison d’une sorte de conformisme, parce que c’est ce que font les autres, parce que «avoir été à certains endroits du globe est socialement correct ; en ayant été là, on est supérieur à ceux qui n’y sont pas allés. De plus, voyager donne un sujet de conversation lorsque l’on rentre à la maison.» Dans le cynisme (et le snobisme) de Huxley, il y a un grain de vérité. Les voyages sont entrés dans une sorte de consumérisme. ela signifie, inévitablement, qu’ils doivent suivre la logique de la publicité (elle-même devenue plus subtile, et donc plus e ficace notre curiosité est piquée au vif par un lieu de tournage, un article de magazine ou un article d’un blogueur connu, sans que nous remarquions que tout cela s’inscrit dans une stratégie publicitaire. Le philosophe zurichois Alain de Botton pense toutefois qu’à l’avenir, les agences de voyages proposeront des destinations en fonction de nos besoins psychologiques. La plage de Pefkos, sur l’île de Rhodes, où il fait trop chaud pour lire ou même pour penser, pourrait être parfaite pour nous libérer de l’anxiété. Et l’énorme favela de la Comuna 13, à la périphérie de Medellín, en Colombie, où même les nécessités de base sont un luxe, serait une destination de rêve pour quiconque n’est pas satisfait de sa vie. Bien sûr, si nous voulons revenir à l‘idée que le voyage est l‘occasion d‘une évolution personnelle, d‘un changement, nous devons nous libérer de la pression sociale et redécouvrir notre liberté de choix. C‘est en 2013, lorsque Facebook et Instagram sont apparus sur nos smartphones pour nous suivre à tout moment de la journée que le concept FOMO - the Fear Of Missing Out - a vu le jour. C‘est la peur de ne pas être au „bon endroit“ avec les „bonnes personnes“. Depuis un certain temps, cependant, les voyageurs plus sûrs d eux cultivent un tout autre état d esprit , la joie de manquer, le plaisir d‘être intentionnellement hors du rythme et résolument décalé. En , le ictionnaire ollins a désigné comme l un de ses mots de l année, le définissant comme le plaisir de profiter de ses activités présentes sans craindre que les autres s‘amusent davantage.“ Et la philosophie nous aide aussi à définir une nouvelle idée du vo age. ans les années 1970, les voyageurs les plus riches et les plus influents étaient les membres de la et et. es nouveaux avions commerciaux rapides leur ont permis d’étendre leur vie sociale aux cinq continents. Vous pouviez prendre le petit-déjeuner à New York, le déjeuner à Paris et ensuite vous adonner à la Dolce vita d’une soirée romaine. Mais à l’époque du Low Cost, des billets d’avion à bas prix, ce qui était autrefois une nouveauté est maintenant bizarre. Et c’est pour cette raison que les faiseurs de tendances se sentent désormais appartenir à la Gypset, un terme introduit par la ournaliste ulia haplin dans son ouvrage p-

F set Style avec un clin d’œil à la vie gitane. C’est un changement radical de paradigme. Pas de cages dorées, d’hôtels de luxe ou de restaurants étoilés au Michelin. Au lieu de cela, voyagez en classe économique, aites profil bas, avec un budget serré, m me si vous pouve vous permettre plus. tilise les transports publics, dorme dans des logements de base voire dans des tentes) et mangez dans la rue. Les nouvelles règles s’appliquent-elles aux voyages ? Choisissez la route la moins empruntée, cultivez la lenteur, nourrissez votre créativité par l’écriture, la photographie et le dessin, déconnectez-vous de la communauté virtuelle en faveur du monde réel, et prenez contact avec la collectivité d’accueil. Cette dernière partie est essentielle : sans les gens qui habitent un lieu et en prennent soin, sans leur diversité culturelle et la richesse de leur humanité, voyager n’a aucun sens. Car nous voyageons pour explorer les mondes intérieurs, simultanément à ce qui nous entoure. Claudio Visentin enseigne l’histoire du tourisme à l’Università della Svizzera Italiana, Lugano.

Le nouveau DS4 pages 14–15

Il est carré, du poussoir à la pointe. Son agrafe, pivotée de 45 degrés° par rapport au corps du stylo, positionnée à cheval sur l’une des arêtes, lui donne une élégante légèreté. Lorsque le stylo est placé sur un bureau, il ressemble à un badge : le message reste toujours bien visible.

Poids et forme sont conçus pour un confort d’écriture maximal. élégante combinaison de surfaces entre l’agrafe et le poussoir polis et le corps de st lo mat, ses dix couleurs a firmées, dont des teintes tendance fraîches comme Mint Cream et Dusty Blue sont autant d’accents visuels. A partir de 5 000 unités, les corps de stylo sont réalisés en couleurs individualisées selon PMS. Des options comme le velouté soft touch ou les poussoirs galvanisés, brillants ou satinés, donnent un surplus de valeur. Trois zones d’impression sont dédiées à la personnalisation, dont l agra e qui peut tre imprimée jusqu’à six couleurs. En version standard, le nouveau DS4 est livré avec la recharge longue durée Floating Ball 1.0®, de haute qualité ; en option, il est proposé la recharge Floating Ball® 1.4 à l’écriture particulièrement douce. Liens Open prodir.com/DS4


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Le magazine de Prodir / O P E N F R A N Ç A I S

Nettoyage de printemps pour les moutons pages 17–21

mots et photos: Kyle Dugan

C’est juste avant l’aube que les hommes sortent de leur abri et commencent à tâtonner dans la pénombre de la plage à la recherche de leurs bâtons. Pour ces bergers de San Giovanni a Piro, une ville située à l’extrémité de la Campanie, en Italie, c’est le jour de la tonte des moutons, et cela commence par une baignade en mer. Pour les moutons.

Comme chaque année, la veille au soir, ils ont conduit les moutons durant quatre heures, pour descendre de leur village de montagne jusqu’à la mer, à la Cala degli Infreschi, une petite baie vierge, inaccessible en voiture, où ils ont passé la nuit. Le mois d’août conduit sa part de vacanciers en bateau sur la plage de galets, mais en ce début de matinée de mai, à l’ombre des falaises, la baie est silencieuse sauf le clapotis de la mer sur les pierres, l’aboiement occasionnel d’un berger de Maremme blanc, les bêlements des moutons et des chèvres. La tonte aura lieu au village, mais la première partie de ce rituel annuel est le nettoyage des animaux dans la mer. Bien sûr, la mer n’est pas l’habitat naturel des moutons, alors il faut les cajoler un peu pour les faire entrer. C’est là que le Loup entre en jeu. Un loup parmi les moutons Le Loup – il Lupo – est le surnom de Saverio, le leader incontesté du groupe. Il a élevé et soigné des animaux toute sa vie, comme son père et le père de son père avant lui. Et maintenant, son fils adulte, son gendre et le frère de son gendre sont tous avec lui sur la plage. Mais il y a du vrai dans ce surnom : avec une moustache épaisse et un visage patiné, il peut être rude, solitaire, intelligent et est connu pour ses hurlements. Dans ce qui semble un renversement de l’ordre naturel des choses, c’est entre les mains du oup que les moutons ont confiance. Avec des ordres aigus et brefs, relayés par les chiens soudainement excités, il guide les moutons le long d’un chemin étroit jusqu’à la base d’un promontoire rocheux qui se jette dans la mer. Tandis que les jeunes bergers observent du haut de la piste, le Loup plonge ses mains rugueuses dans la laine du mouton de tête, le saisit et le jette à la mer. L’animal tombe lourdement dans l’eau, refait surface et, en agitant la tête, les oreilles rasant la surface de l’eau. Il nage 50 mètres jusqu’à la plage. Les autres moutons qui trottent derrière sont à la hauteur de leur réputation : à la suite de leur chef, ils se précipitent par-dessus les rochers et sautent dans la mer, l’un après l’autre.

La tonte des moutons Plus tard, de retour au village, les moutons sont directement rassemblés dans leur enclos à l’ombre d’un énorme chêne. Blottis à une extrémité, les moutons regardent les hommes avec méfiance lorsqu’ils les voient étendre une bâche usée sur l’herbe et commencer à disposer leurs outils : ciseaux manuels, qui ressemblent moins à des ciseaux qu’à deux couteaux de cuisinier reliés par une boucle en acier, boîtes d’antibiotique désinfectant et longueurs de corde pour attacher les sabots des animaux. Les chiens de berger s’installent autour du troupeau, puis s’allongent, s’étirent et ne gardent qu’un œil oisif sur une situation sous contrôle. Puis la tonte commence. est une t che di ficile. eaucoup de moutons sont dociles, mais certains tirent sur les cordes et les hommes ont deux opérations pénibles à réaliser, tenir l’animal agité en place tout en utilisant les ciseaux pour la tonte, en veillant à ne pas couper dans la peau. Lorsqu’un mouton est coupé, en particulier par un jeune berger moins sûr de lui, une petite plaie rose sans sang s’ouvre dans la peau lâche, semblable à une paupière. Le traitement est un jet de désinfectant d’un bleu électrique, ou vert feu de circulation ou encore cramoisi, qui protège les bêtes tondues, mais leur donne l’air comique et punk de vétérans du toilettage saisonnier. Pour les bergers plus expérimentés, la tonte semble être un acte de coopération entre l’homme et la bête. Le beau-frère du Loup – bâti comme un camion, la tête carrée, le cou épais, les mains larges comme un étau de bois – a à n’a guère besoin de maintenir le mouton une fois qu’il est attaché et sur le flan. a main droite enveloppe les ciseaux et cisaille habilement la laine, l’autre roule doucement la toison épaisse, qui reste d’une seule pièce durant la tonte. Une fois la tonte terminée, les moutons, nus et g nés, se cachent le ne à l ombre des flancs les uns des autres. laisantant entre eux, heureux et fiers d un travail bien fait, les hommes s’assoient à la fête préparée par les femmes – les épouses, les mères et les filles qui avaient ait une pause occasionnelle dans leur préparation pour regarder les hommes au travail. Porc rôti, fougasses, fromage frais et vin sont savourés en abondance. Pendant ce temps, le tas de laine – de la taille d’une Fiat Panda – attend son destin. Malheureusement, il n’y a pas de marché pour lui. La quantité est trop petite, les méthodes trop primitives, le marché trop coûteux, le village trop éloigné de tout centre de production de laine. De mémoire d homme, les bergers de an iovanni a iro n ont jamais vendu leur laine. Mais ils gardent le rituel, et continuent à pratiquer la tradition du ménage de printemps, lavant les moutons dans la mer, une année après l’autre.

Ne t’occupe donc pas de toi pages 23–24

mots: Stefano Bernasconi illustration: Laura Stepanova

Le monde est plein de conseillers auxquels il est impossible d'échapper. Et même lorsque vous écrivez contre ce phénomène, vous devenez vous-même un conseiller. A propos de l'ouvrage de Svend Brinkmann Stand Firm: Resisting the Self-Improvement Craze (Tenez bon, restez ferme : résister à l'engouement pour l'amélioration de soi)

Les livres d'auto-assistance sont des best-sellers, les besoins semblent énormes. Ils nous promettent d'aborder les problèmes dans tous les domaines possibles de notre vie privée et professionnelle de manière indépendante et de les résoudre e ficacement. Ce qui ne doit pas être faux, car chacun de nous a ses problèmes. Mais alors que dans les années 60 et 70, il fallait faire le chemin long et souvent ardu pour se chercher soi-même, avec le risque de ne pas trouver ou du moins de se perdre, aujourd'hui, on dirait que le soi a toujours été là et qu'il attend que quelqu'un s'en occupe enfin. e cherche pas longtemps, mais travaille enfin sur toi Chacun forge sa chance, il faut donc battre le fer tant qu'il est chaud. L'auto-optimisation est le nouveau mantra, une surveillance constante et une structuration des routines quotidiennes pour rendre la vie plus e ficace et meilleure par le corps et l'esprit. Il s'agit notamment de contrôler le déroulement du jour et de la nuit, d'a finer les t ches ménagères usque dans les moindres détails, de façonner l'alimentation pour apporter le meilleur au corps et à l'esprit, d'utiliser de manière optimale et judicieuse le temps libre, ce qui signifie non seulement ne rien faire, mais utiliser son temps libre pour augmenter sa puissance, musculaire son endurance, sa prévoyance et sa perspicacité. Manger ne sert pas le plaisir, mais on mange ce qui contribue à aiguiser ses propres capacités, avec pour hypothèse fondamentale qu'elles sont illimitées, parce que ceux qui acceptent les limites s'abandonnent déjà et par conséquent commencent à se négliger. Ce sont les perdants. Bien sûr, l'équilibre émotionnel doit aussi être bon, c'est pourquoi les partenaires et les amis servent avant tout l'objectif d'auto-optimisation, tout comme on est soi-même redevable de l'amélioration des autres qu'on invite dans sa vie. Et, à la fin, tout s'accorde à merveille un s stème solaire complexe dont chaque optimiseur est l'étoile brillant au centre. Le psychologue danois Svend Brinkmann craint que nous soyons en train d'élever ce qu'on appelait autrefois le nombrilisme en dogme de notre vision du monde ous voulons tous devenir


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plus sains, plus forts, plus beaux, plus intelligents, de préférence tout en même temps et chacun pour soi. La vie devient un algorithme, parce que les programmes informatiques, les smartphones, les smartwatches, les applications de suivi et de mesure de toutes sortes alimentent le désir de toujours tirer le meilleur de soi-même et d'enregistrer et quantifier le moindre détail de la vie. Il ne s'agit pas seulement de s'améliorer soi-même, il s'agit de s'auto-mesurer ou de "s'auto-évaluer" ; chaque centimètre et chaque nanoseconde de votre vie est mesuré avec pour souhait omniprésent d'améliorer constamment celle-ci. Pour beaucoup de gens qui aiment se considérer comme des prototypes de l'individu moderne, les rites de l'optimisation prennent la place des croyances anciennes : l'ego est tout. Mais que se passe-t-il lorsque le culte de l'auto-optimisation est déjà devenu si fort que même la critique ironique en fait immédiatement partie ? L'ouvrage de Svend Brinkmann Stand Firm: Resisting the Self-Improvement Craze n'est pas seulement devenu un best-seller, mais il a aussi été classé numéro 1 dans les livres d'auto-assistance. Parce que l'auto-assistance contre l'auto-assistance se vend encore bien dans la rubrique de l'auto-assistance. "Nous sommes beaucoup trop fortement sous le charme de l'image que nous voulons projeter de nous-mêmes au monde extérieur", écrit Brinkmann et recommande dans le ton de la littérature à succès des conseillers de cesser de se regarder tout le temps ; il suggère de ne pas toujours vouloir être beau, heureux et couronné de succès, mais en fin de compte de replacer les aspects négatifs ( !) de la vie au centre de nos préoccupations, de supprimer tranquillement ses propres sentiments, parce qu'ils ne sont pas si importants que cela, et de réfléchir sur son propre passé et non de patauger dans un présent sans fin et sans limites. En fin de compte, il demande à tous les auto-optimistes qui travaillent avec un coach de prendre une mesure radicale : changez votre vie, virez votre coach. Ce qui n'a pas empêché une femme coach peu de temps après la publication du livre de lui téléphoner pour savoir s'il ne serait pas intéressé par la mise en place, avec elle, d'un coaching anti-coach.

La Suisse, un rêve américain

Conseil de lecture Open Svend Brinkmann, Stand Firm: Resisting the Self-Improvement Craze, 2017

Ce n’est pas la chaise qui pose problème, mais le fait d’être assis.

pages 25–29

Inspiré par le personnage d’Alvin Straight du film The Straight Story de David Lynch, qui a traversé l’Iowa sur une tondeuse à gazon pendant six semaines, à cinq km/h, Yann Gross, qui venait d’achever ses études à l’ECAL à Lausanne, a pris son vieux cyclomoteur, accroché à cette pseudo Harley une remorque à lait équipée d’une tente et d’une caméra, et il a entrepris un périple de trois mois à travers la vallée du Rhône, au pied des Alpes suisses. Ses finances ne lui permettaient pas plus. «J’avais vraiment l’air d’un loser, mais je pense que cela m’a aidé à rencontrer plus facilement les gens,» dit-il. Et à seulement 50 km de chez lui, il a trouvé son rêve américain : Horizonville. C’est le nom d’une pompe à St-Maurice (VS), une station sur la route vers un monde géographiquement proche, et pourtant lointain. Juste à côté de la route, il a découvert des aires de repos dans le style Wild-West et des totems. Il a rencontré Lady Harley et des bikers, des cow-boys, des adeptes de la danse en ligne et des Swissdragsters disputent des courses sur l’ancien aérodrome militaire de Turtmann. Des Suisses qui inventent leur rêve américain et le vivent même s’ils ne sont jamais allés en Amérique. Yann Gross est né en 1981 à Vevey en Suisse et a étudié à l’ECAL à Lausanne. Il a publié entre autres dans Die Zeit, Neon Magazine, NZZ, WAD et Le Monde.

Liens Open Yanngross.com Conseil de lecture Open Yann Gross, Horizonville, avec un texte de Joël Vacheron, 2011

pages 30–33

mots: Michael Reinhard photos: © 2019 Eames Office, LLC (eamesoffice.com)

L’histoire commence en 1941 avec une lettre d’amour. Un futur architecte écrit à une peintre qu’il vient de rencontrer à la

F Cranbrook Academy of Art du Michigan : «J’ai (presque) 34 ans, je suis célibataire (de nouveau) et fauché - je t’aime beaucoup et j’aimerais t’épouser bientôt, très bientôt». Le jeune homme s’appelle Charles Eames et elle, c’est Ray Kaiser. Quelques mois plus tard, après le divorce éclair de Charles, ils se marient et partent ensemble en Californie.

Pendant que Charles construit des décors pour MGM à Hollywood, Ray fait des collages pour la couverture du prestigieux magazine «Arts & Architecture». Mais ce qui est plus captivant, c’est ce que les Eames font dans leur appartement. Dans la chambre d’amis, ils ont installé une machine avec laquelle ils poursuivent les expériences de l’époque universitaire de Charles et font «cuire» des objets en bois lamellé courbé. Par hasard, un médecin militaire voit ces objets en bois à formage organique, et évoque un problème de l’armée : les attelles en acier pour les blessés, sur les fronts de la Seconde Guerre mondiale en Asie et en Europe, se révèlent inadaptées, car trop rigides et trop lourdes. C’est ainsi que Charles fonde une entreprise d’attelles. Pour la première fois, le lamellé collé, courbé et élastique fait ici ses preuves dans une fabrication en masse – plus de 150 000 attelles sont vendues à l’Armée, premier succès commercial des Eames. orsque la guerre se termine enfin, les soldats qui rentrent au pays ont besoin de nouveaux appartements et de nouveaux meubles pour leurs familles. Les Eames les dessinent et rencontrent dès 1945 un grand succès avec leurs premières chaises. Ils créent des formes emblématiques qui ont usqu à maintenant une influence durable sur notre conception du mobilier. Leur idée directrice est simple : «We want to make the best for the most for the least.» La bonne qualité doit être abordable pour tous. Les meubles sont élégants et surtout pratiques : «Ce qui fonctionne bien est mieux que ce qui a l’air bien, parce que ce qui fonctionne bien dure», dit Ray Eames. En 1947, les Eames fondent leur propre studio, le Eames fice, à enice, . ous nous considérons comme des artisans, dit Charles. Et le studio Eames ressemble plus à un laboratoire de recherche qu’à un studio de design. Ces classiques du design, aux noms pragmatiques et toujours en usage - «DCW» (Dining Chair Wood) ou «LCW» (Lounge Chair Wood) - possèdent une forme à la fois légère et simple, véritable déclaration d’optimisme et de foi en un avenir meilleur. La célèbre Side Chair de 1950, d’abord en résine polyester ren orcée de fibres de verre, puis en pol prop lène, est bientôt présente dans les restaurants, les écoles, les universités, les bureaux des firmes et les aéroports de tout le pays ; le fabricant Herman Miller devient ainsi une entreprise mondiale, tout comme


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Le magazine de Prodir / O P E N F R A N Ç A I S

Vitra une décennie plus tard. Le design des chaises Eames, qui s’exprime avec tant de légèreté, est le résultat d’interminables séries de tests ; bien que Charles soit un ami avoué de la fantaisie ludique car sa devise est «Je prends mon plaisir au sérieux», il aborde son programme de meubles avec application, comme un chercheur, en s’appuyant sur la technologie et les matériaux et les déclinant systématiquement. Le bois lamellé-collé a été suivi par le plastique (1950), puis le fil d acier et plus tard par l aluminium (1958). Il s’agit toujours d’assises en coque, avec des pieds pleins d imagination, afin de pouvoir composer le plus de variantes possibles à partir de quelques types seulement. Parallèlement, l’univers Eames devient de plus en plus l’usine à images d’un style de vie californien. Les principaux lieux de tournage sont leur maison et leur studio, tous deux situés sur la c te du acifique, à quelques ilomètres seulement l’un de l’autre. La maison est créée dans le cadre de l’ambitieux programme «Case Study Houses» pour l’habitat de demain. Ce chefd’œuvre évoquant un tableau de Mondrian, est une boîte simple mais fascinante, composée de poutres d’acier, de verre et de panneaux. Implantée parmi des eucalyptus, la boîte à vivre contient tout ce que Ray a rassemblé sous forme d’objets graphiques pittoresques ilims, mobiles, art a ricain et peintures de Hans Hoffman, son professeur allemand, qu’elle accroche parallèlement au plafond. Deuxième lieu du monde Eames : le studio, un ancien grand garage situé dans le quartier de enice, sur la c te de os ngeles. la fin des années 1950, il devient de plus en plus un laboratoire du cinéma et de la création. Les Eames se révèlent être des pionniers du multimédia et des prestataires de relations publiques ; à la place des meubles, ils créent un univers poétique et sensuel de films, de diaporamas et de programmes éducatifs. Le plus gros client est IBM, mais aussi le gouvernement, qui commande de grandes expositions muséales et des pavillons d’exposition mondiale. Cet aspect de propagandistes d’une Amérique bonne et belle commence à irriter de nombreux partisans des Eames à partir des années 1970. Mais jamais encore - du moins jusqu’à l’arrivée d’Apple et de son designer Jonathan Ive - le design américain de produit n’avait été aussi progressiste et admiré partout dans le monde. Un Happy End donc, y compris pour la relation entre Charles et Ray, malgré les aventures de Charles. Toutefois, Ray reste toujours dans l’ombre de Charles, et pas seulement dans les années 50, l’époque des Mad Men, où même les femmes les plus talentueuses ne font souvent que des carrières de secrétaire. En 1977 encore, lorsque Ray et Charles Eames présentent à l’opinion publique mondiale leur impressionnant court-métrage «Powers of Ten», une séquence de caméra virtuelle, menée à un train d’enfer, aller et retour entre

une petite prairie à Chicago à l’univers, le New York Times fait l’éloge de cette œuvre originale des «Eames Brothers». A cette époque, les Eames travaillaient ensemble avec succès depuis plus de 35 ans. Mais Ray était généralement perçue par le public comme un effet secondaire de Charles – parfois même comme un petit frère. Charles disait lui-même : «Tout ce que je sais faire, Ray peut le faire encore mieux». Une chose est certaine : aucun des deux n’aurait pu créer cette œuvre d’art complète sans l’autre. Quels qu’aient été les détails de cette réalisation, la peintre abstraite et l’architecte ambitieux ont été ce qu’ils voulaient être : le couple de designers de rêve du XXe siècle. L’œuvre la plus réussie des Eames a été Charles et Ray Eames eux-mêmes, une symbiose parfaite - en un sens au-delà de la mort. Charles est mort le 21 août 1978. Ray dix années plus tard. Au jour près.

Il y a autre chose ! pages 35–36

entrevue: Stefano Bernasconi

Trois modèles DS emblématiques entièrement fabriqués à partir de recyclat, équipés de mines toutes neuves, sans plomb et moins polluantes : les stylos DS Regeneration Pens représentent un nouveau concept de durabilité globale qui inclut la production du corps de stylo et la composition de la recharge. Manfred Dreher, directeur général de Prodir Allemagne, parle de la durabilité des instruments d’écriture qui non seulement écrivent, mais aussi communiquent. Que représentent les stylos DS Regeneration Pens de votre gamme ? ous voulons aller un peu plus loin et finalement englober la recharge. Avec nos collègues de Premec, des experts de renommée internationale en technologie des recharges, qui font partie de notre groupe d’entreprises. Ce sont vraiment des «nerds» qui travaillent chez Premec - et j’emploie le terme comme un compliment. Le soir, une fois rentrés chez eux, ils pensent encore à la manière dont il serait possible d’améliorer encore l’interaction de la pointe, de la bille et de l’encre. Avec le nouveau Floating Ball® Lead Free, ils ont de nouveau réussi. C’est la seule recharge de stylo à bille au monde dont la pointe ne contient pas de plomb et dont l’encre ne contient plus de substances classées comme «préoccupantes» selon la liste Reach SVHC. Si un stylo à bille était une voiture, on pourrait dire que nous sommes les premiers à offrir un moteur plus propre sans sacrifier la per ormance. a loating all® Lead Free équipe en standard les DS Regeneration Pens DS3, DS5 et DS8.

Vous vous êtes donc concentrés sur le moteur dans une certaine mesure ? La carrosserie était également importante pour nous. Nous fabriquons les corps des stylos DS Regeneration Pens à partir de granulés de plastique régénérés, ce qui signifie que la matière première est rec clée à partir de nos propres déchets de production. Au lieu d’importer des produits recyclés venant d’Asie, nous utilisons délibérément nos propres déchets. C’est pourquoi les stylos DS Regeneration Pens ne sont disponibles qu’en trois couleurs : bleu foncé, noir et fango, une teinte terre, semblable au cuir, très tendance en cosmétique et dans la mode. Elle est obtenue en mélangeant des recyclats de différentes couleurs. ous les modèles sont également disponibles en soft touch. Que faites-vous quand vous n’avez plus de déchets ? Dans ce cas, les stylos DS Regeneration Pens ne seront pas disponibles tant que nous ne collectons pas su fisamment de matériaux rec clés. os clients le comprendront. Et bien sûr, nous avons toujours une alternative avec notre DS3 Biotic, dont le corps et le mécanisme sont fabriqués à partir de matières premières renouvelables (PLA). Comment décririez-vous votre stratégie de développement durable en général ? Je crois que les valeurs qui sont importantes pour nous, l’acceptation élevée, la fonctionnalité parfaite et la longue durée de vie, font d’un stylo à bille non seulement un support publicitaire e ficace, mais aussi écologique. es deux vont de pair. Nous développons des instruments d’écriture que les gens aiment et avec lesquels ils écrivent bien et longtemps. Un bon design n’est pas une question de goût. L’esthétique, l’ergonomie et la fonctionnalité sont quelques-uns des facteurs qui déterminent la durée d’usage des stylos à bille. La longévité des formes et matériaux est un principe important pour nous il su fit de penser à un classique comme le , que nous produisons depuis les années et qui est toujours d’actualité. Une icône. La longévité, c’est la durabilité ? ans longévité, il n a pas de durabilité c’est notre message, et cela est inscrit dans tous nos produits, sans que nous devions leur imprimer. Pour que les gens aiment utiliser nos instruments d’écriture pendant longtemps, nous les équipons d une très bonne technologie de recharge. Si la recharge est vide, elle peut être remplacée, sur tous les modèles. our que cela soit réellement pratique, il faut que les instruments d écriture soient abriqués de manière à ce que les gens les apprécient et veuillent vraiment continuer à les utiliser ce qui nous ramène au point le plus important : la durabilité dépend toujours de l’acceptation du produit par l’utilisateur. Vous n’utilisez longtemps que ce que vous appréciez.


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Le magazine de Prodir / O P E N F R A N Ç A I S

Mais, il est toutefois impossible de mettre la production entre parenthèses. Bien sûr que non ! Saviez-vous que la Suisse est le seul pays au monde où le droit des plantes est garanti par la Constitution ? C’est le pays où Prodir produit ses articles. Avec une intégration verticale maximale. C’est devenu rare, et beaucoup réalisent en Asie toute leur production, ou une partie, de celle-ci. Nous avons volontairement renoncé à cette démarche car nous voulons être en mesure de contrôler toutes les étapes de la production et donc la qualité elle-même. Pour l’objectif de durabilité de l entreprise, cela signifie que nous produisions conformément à l’une des législations environnementales les plus exigeantes au monde. En matière de responsabilité sociale d’entreprise, il ne peut y avoir de malentendus chez Prodir du seul fait de son emplacement. Et n’oubliez pas la logistique : parce que nous fabriquons au cœur de l’Europe, nous n’avons pas besoin d’envoyer des conteneurs dans le monde entier pour livrer les marchandises. Notre «Swiss Made» est une preuve crédible de durabilité et d’action socialement responsable. Monsieur Dreher, merci beaucoup pour cet entretien. Manfred Dreher (54 ans) dirige depuis 25 ans la succursale allemande de Prodir, à Kastellaun.

Les chiens de Carla pages 38–39

Plus de liberté d’agrafe pour nos modèles QS pages 40–41

Jusqu’ici, tous les stylos QS Peak et Pattern Pens avaient une agrafe très élégamment courbée. Désormais, vous avez le choix. Il existe en plus une agrafe en plastique plate et rectiligne et une agrafe en métal avec des finitions argent, graphite, noir et cuivre. Pour encore plus de valeur et d’individualité.

La nouvelle agrafe métallique est associée au corps du modèle QS par un porte-agrafe en plastique. ous pouve configurer individuellement le porte-agrafe à partir de l’ensemble des surfaces et des couleurs de la gamme QS. Apportez votre propre accent avec un porte-agrafe gris fumé transparent, très chic, disponible exclusivement pour l’agrafe métallique.

F Rien ne réduit le niveau de stress de manière plus fiable qu un sé our en pleine nature. ourquoi ans une certaine mesure, la nature capte notre attention sans que nous a ons à nous concentrer de a on ciblée sur quoi que ce soit. achel et teven aplan ont inventé pour cela le terme de soft fascination. uiconque a dé à laissé son regard vagabonder involontairement dans une or t, dans les montagnes ou sur la mer sait ce qu ils évoquent le regard porté sur la nature ait dispara tre de notre t te toute atigue de l attention. a nature semble agir de manière similaire à la musique. Elle peut se dérouler en arrière plan, élevant l humeur, dispersant les pensées astidieuses. Conseil de lecture Open achel et tephen aplan, The experience of nature: A psychological perspective, 1989

Liens Open prodir.com/QS

Aérez votre cerveau ! pages 42–43

Carla Traficante, directrice des ressources humaines

mots: Stefano Bernasconi

Les chiens sont la passion de Carla. Elle investit beaucoup de temps libre et de son argent pour placer des chiens de rue négligés et malades, qui sont recueillis et soignés par des bénévoles dans le sud de l’Italie, dans le cadre d’un processus lent et très strict, soumis à des règles, pour les confier à des familles du nord de l’Italie, où ils sont soignés et où ils vivent bien. Carla ne dépend d’aucune organisation, mais travaille en étroite collaboration avec le refuge pour animaux La casette dei sette nani à Cuggiono près de Milan et avec son amie Amelia Messina en Sicile. Des gens et des endroits qui aiment les animaux autant qu’elle.

photos: Daiana Riva

Soft Fascination c’est le nom que donnent Rachel et Steven Kaplan à l’effet miraculeux exercé sur notre cerveau par la marche dans la nature.

Ce couple de chercheurs américains a développé la Attention Restoration Theory qui montre comment reconstruire l’attention dépensée. Dans la vie de tous les ours, d après les scientifiques, nous concentrons notre attention sur une certaine tâche, par exemple écrire un texte. La concentration diminue avec le temps ; plus les appels, les messages ou les courriels reçus sont nombreux, plus la distraction est forte. A un moment donné, nos réserves d’attention sont tout simplement épuisées, comme une batterie en usage intensif. Rien ne fonctionne plus. Les deux Kaplan ont découvert que les zones du cerveau responsables de la concentration et de l’attention sont mieux régénérées lors d’une promenade dans la nature. Une expérience typique : les personnes testées font des promenades. Un groupe marche le long d’une route, l’autre à travers la nature. La tension artérielle et les taux de cortisol sont mesurés et la capacité de concentration et de créativité des gens est vérifiée. vant et après. ésultat

prodir.com


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La revista de Prodir / O P E N E S PA Ñ O L

Estimadas lectoras, estimados lectores: página 1

¿Qué forma tiene Suiza? Al principio, pensé en las montañas, más tarde, en un famoso chocolate y, por ende, en formas triangulares. Pero, en realidad, el diseño corporativo de Suiza es cuadrado. no me refiero a la mentalidad que caracteri a a los suizos, sino a la bandera helvética. Es cuadrada. Es la única del mundo de esta forma junto a la del Vaticano. or este motivo, es cierto que Square es rare, como afirma el t tulo se trata de una ligera transformación de nuestro lema de este año Real is Rare, y describe a la perfección nuestro DS4. Una herramienta de escritura maravillosa que le presentamos por primera ve aqu pág. 6 , que, como siempre en Prodir, es Swiss made al 100%. Lo raro, lo extraordinario, es el tema de esta edición de Open. Hablamos, por ejemplo, de viaes por senderos poco transitados pág. 3), de una pareja de diseñadores famosos, cuya historia se aseme a a la de un gui n de oll ood pág. 30), de las fotos de una ruta en motocicleta por la mérica de las monta as sui as pág.25), y de una nueva mina innovadora que supone un paso adelante en materia de sostenibilidad pág. 34). Le deseo el raro placer de la lectura, Tom De Kleyn Head of International Sales

Viaja, sumérgete y desconecta páginas 3–5

texto: Claudio Visentin foto: Natalino Russo

Cómo partir de viaje sin objetivos y redescubrir la forma moderna de viajar

os pa ses imprescindibles para os die destinos urbanos de moda ie aventuras inolvidables uestras listas de destinos tur sticos son mu prol ficas. ero, por qué todas las listas se parecen tanto? En su libro A lo largo del camino, el escritor inglés ldous uxle se al que los turistas son, generalmente, una tribu con un aspecto algo deprimente. He visto caras más alegres en un funeral que en la ia a de an arco . conclu e, de orma algo provocativa e pregunto por qué via an al extran ero . En su opini n, en muchas ocasiones se viaja siguiendo una norma no escrita, porque otros lo hacen porque haber estado

en determinados lugares de la Tierra está bien visto socialmente y parece que uno es superior al resto de personas que no han estado allí. Además, si se viaja, hay mucho que contar tras volver a casa». El cinismo y humor mordaz de Huxley tiene en la actualidad parte de razón. Viajar se ha convertido en una forma de consumir. Y, por tanto, sigue los dictados de la publicidad (que ha aumentado y es más efectiva, aunque más sutil): nuestra curiosidad se despierta por un lugar de rodaje de una película, un reportaje de una revista, un blog de moda, sin percatarnos que forman parte de una estrategia publicitaria. in embargo, lain de otton, fil so o nacido en Zúrich, cree que en un futuro las agencias de viaje nos sugerirán destinos según nuestras necesidades psicológicas. La playa de Pefkos, situada en la isla de Rodas, donde hace demasiado calor para leer, o incluso, pensar, podría ser el destino perfecto para librarnos de la ansiedad. Y la enorme favela de Comuna 13, en las afueras de Medellín (Colombia), donde hasta las necesidades más básicas son un lujo, sería un lugar perfecto para alguien insatisfecho con su vida. Pero si deseamos recuperar la esencia del viaje como un camino de crecimiento personal y cambio, es necesario liberarse de la presión social y redescubrir nuestra libertad de elegir. En 2013, cuando Facebook e Instagram hicieron aparición en nuestros teléfonos móviles para registrar cada momento de nuestras vidas, surgió el concepto de FOMO, «Fear Of Missing Out» (el miedo de perderse algo). Se trata del temor a no estar en el «sitio correcto» con la «gente correcta». Sin embargo, otros viajeros más seguros de sí mismos han creado otro tipo de filoso a , o o Missing Out», el placer de perderse cosas y situaciones intencionadamente. En 2016 el Collins ictionar eligi como una de las alabras del o, definiéndola como el placer de disfrutar las actividades a las que nos dedicamos sin preocuparnos de que otros se lo estén pasando mejor». la filoso a nos sirve para definir un nuevo concepto de viaje. En los años 1970, los via eros m s ricos m s influ entes pertenec an a la et et. on los nuevos vuelos tur sticos, m s rápidos, podían desarrollar su activa vida social en cinco continentes. Era posible desayunar en Nueva York, almorzar en París y, por la noche, disfrutar de la Dolce vita de Roma. Pero en la era del Bajo Coste, en la que se pueden conseguir vuelos de avión baratísimos, lo que antes era una novedad, ya solo es pintoresco. Y por esta razón, los amantes de las últimas tendencias ahora son devotos del Gypset, un término acuñado por la periodista ulia haplin en su libro Gypset Style, haciendo un guiño a la vida nómada gypsy. Se trata de un cambio radical de paradigma. En lugar de hoteles de lujo, restaurantes con estrellas Michelin o maletas de marca, se opta por

los viajes en clase turista, pocos gastos y aparentando poco, aunque nos podamos costear mejores condiciones de viaje. Utiliza transporte público, duerme en alojamientos sencillos (o incluso tiendas de campaña) y come comida de los puestos callejeros. ¿Cuáles son las nuevas reglas de viaje? Elige los caminos menos transitados, disfruta de un ritmo tranquilo, cultiva tu parte creativa escribiendo, haciendo fotos y pintando, desconéctate de la comunidad virtual y entra en contacto con el mundo real y la gente del lugar. El último elemento es esencial: sin la gente que habita y que cuida un lugar, sin su diversidad cultural y su carácter, no tiene sentido viajar. Pues viajamos para explorar nuestro mundo interior, y el que nos rodea. Claudio Visentin enseña Historia del Turismo en la Università della Svizzera Italiana, Lugano.

El nuevo DS4 páginas 14–15

Es cuadrado desde el botón a la punta. El clip está girado 45° con respecto al cuerpo, lo que le confiere una elegante ligereza. Y cuando está en la mesa, el clip actúa como una pancarta con nombre: siempre se ve el mensaje.

Su peso y su forma están concebidos para brindar un con ort m ximo en la escritura. El refinado mix de superficies, con la combinaci n de bot n de presi n, clip pulido carcasa mate, as como sus diez colores vivos –entre los que destacan tonos frescos y actuales como Mint Cream y Dusty Blue– aportan interesantes toques visuales. El cuerpo personalizado en colores según PMS está disponible a partir de 5.000 unidades. Extras como la superficie o t ouch suave como la seda botones de presi n satinados o brillantes realzan aún más el diseño. Es posible personalizar hasta tres superficies de impresi n, entre ellas, el clip, que se puede imprimir hasta en seis colores. En la versi n est ndar, el nuevo est equipado con la mina Floating Ball 1.0® de alta calidad m s duradera. omo opci n, se puede solicitar la mina Floating Ball® . de escritura especialmente suave. Enlaces Open prodir.com ds


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La revista de Prodir / O P E N E S PA Ñ O L

Limpieza primaveral de ovejas páginas 17–21

texto y foto: Kyle Dungan

Poco antes del amanecer, los hombres apartan sus mantas y se dirigen a la playa para buscar sus varas, tanteando en la oscuridad. Hoy es el día en el que los pastores de San Giovanni a Piro –un pueblo situado en los límites de Campania (Italia)– esquilan a las ovejas. El día comienza con un baño en el mar… para las ovejas.

Como todos los años, la tarde anterior habían guiado a las ovejas desde el pueblo, situado en la montaña, hasta el mar, la Cala degli Infreschi, una cala solitaria – inaccesible para los vehículos–, donde pasan la noche. En agosto llegan turistas en barco a la playa de guijarros, pero en esta mañana de mayo, al pie de los acantilados, solo se oye el murmullo del mar rompiendo contra las rocas, algunos ladridos del perro pastor blanco de Maremma, y los balidos de las ovejas y las cabras. Aunque la esquila se realiza tras regresar al pueblo, la primera parte de este ritual anual consiste en lavar a los animales en la playa. Como el mar no es el hábitat natural de las ovejas, es preciso convencerlas para que se bañen. Es el momento en el que aparece el Lobo. Un lobo entre ovejas El lobo, il Lupo, es el apodo de Saverio, el indiscutible líder de este grupo. Lleva toda la vida cultivando la tierra y cuidando animales, como hicieron su padre y su abuelo. Hoy está acompañado de su hijo, su yerno y su hermano. Pero su aspecto –bigote poblado y cara curtida– y su carácter –en ocasiones, áspero, solitario, y siempre sagaz – hacen honor a su nombre. Y hasta es capaz de aullar. Invirtiendo las reglas de la madre naturaleza, las ovejas se confían al Lobo. Dando órdenes directas, que casi parecen aullidos, y con el murmullo de fondo de los perros ansiosos, guía al rebaño por una vereda estrecha hasta un saliente rocoso que se adentra en el mar. Bajo la mirada atenta de los pastores más jóvenes, que esperan en la vereda, el Lobo hunde sus rudas manos en la lana de la oveja jefe, la agarra de las carnes, y la arroja al mar. El animal cae con mpetu al agua, reflota a la superficie, sacudiendo la cabe a asomando las ore as por la superficie del agua, nada los metros que la separan de la playa. El resto del rebaño, como es característico en su especie, sigue al l der las ove as avan an con dificultad por las rocas y se lanzan al agua, una tras otra. La esquila de las ovejas Más tarde, ya en el pueblo, los pastores guían a las ovejas hasta un cobijo, a la sombra de un enorme roble. Amontonadas, las ovejas contemplan con

recelo a los hombres mientras estos extienden una vieja lona en la hierba y empiezan a colocar sus herramientas: esquiladoras manuales –que no se asemejan mucho a las tijeras, sino más bien a dos cuchillos de cocina unidos por un anillo de acero–, envases de desinfectante con antibiótico y rollos de cuerda para amarrar las patas de los animales. Los perros pastores se colocan estratégicamente en torno a la manada, se tumban, se estiran y miran de reojo la situación que está bajo control. Después, los hombres empiezan a esquilar. Es una tarea difícil. Muchas de las ovejas son dóciles, pero algunas tiran de las cuerdas, y los hombres deben controlar a los animales rebeldes, mientras los esquilan con cuidado para no cortarles. Cuando se corta una de las ovejas, lo que puede ocurrir si el esquilador es un pastor joven y con poca experiencia, se forma una pequeña herida rosa sin sangre en la piel desnuda, semejante a un párpado. Para tratarla se aplica un chorro de espray desinfectante en azul eléctrico, o verde semáforo, o carmín, que protege al animal esquilado, aunque le confiere un aspecto c mico, como veteranos punkies tras su aseo anual. En cambio, cuando la hacen los pastores con más experiencia, la esquila parece un acto de cooperación entre el hombre y la bestia. El cuñado del Lobo –de complexión fuerte, cabeza cuadrada, cuello grueso, manos amplias como un par de tarugos de madera– no necesita agarrar apenas a la oveja cuando ya está atada y situada a su lado. Con la mano derecha agarra la esquiladora y corta la lana con elegancia, mientras que con la izquierda aparta con suavidad la capa de lana cortada. Tras acabar la esquila, las ovejas, que se sienten desnudas y avergonzadas, esconden sus hocicos en la sombra de las otras. Bromeando, riendo y fanfarroneando orgullosos tras el trabajo bien hecho, los hombres se sientan para disfrutar el banquete preparado por las mujeres, sus esposas, madres e hijas, que detuvieron a veces los preparativos para contemplar el trabajo de los hombres. Dan buena cuenta del banquete: asado de cerdo, tortitas, queso fresco y vino. Mientras, la pila de lana –de un tamaño similar al de un Fiat Panda– reposa esperando su destino. Lamentablemente, no hay mercado para venderla. La cantidad es muy pequeña, los métodos muy primitivos, el mercado demasiado caro, el pueblo muy lejos de algún centro de tratamiento de lana. Los pastores de San Giovanni a Piro nunca han vendido su lana desde que recuerdan. Pero mantienen el ritual, y repiten la tradición de la limpieza primaveral, lavando las ovejas en el mar, un año tras otro.

ES Por una vez, no te ocupes de ti páginas 23–24

texto: Stefano Bernasconi ilustración: Laura Stepanova

El mundo se ha convertido en un manual de autoayuda. Aunque intentes escribir para criticar este tipo de libros, estás creando, a tu pesar, un manual más. Acerca de Stand firm: Resisting the Self-Improvement Craze de Svend Brinkmann. Los manuales de autoayuda son auténticos éxitos de ventas; al parecer, la demanda es muy alta. Sus autores afirman que, tras leerlos, seremos capaces de abordar problemas de todas las áreas de nuestra vida laboral privada, de solucionarlos con eficacia. En principio, una tarea loable, a que todos tenemos nuestros defectillos. Sin embargo, si en los años 60 y 70 era necesario, en primer lugar, emprender el largo y, en muchas ocasiones, difícil camino de buscarse a uno mismo, y asumir el riesgo de no encontrase o, incluso, de perderse, en la actualidad, parece que el o siempre ha estado ah que solo est esperando a que alguien se ocupe por fin de él. o busques tanto traba a para superarte ada persona es el herrero de su propia elicidad or a el hierro mientras esté caliente. La superación personal es el nuevo mantra: la supervisión continua y la organización de nuestras rutinas diarias con el fin de optimi ar me orar nuestras vidas a través del cuerpo y del espíritu. Esta nueva filoso a consiste en controlar el desarrollo de nuestra ornada diurna nocturna per eccionar al máximo la realización de las tareas domésticas; estudiar nuestra alimentación para satisfacer al máximo las necesidades de nuestro cuerpo y nuestra mente; aprovechar todo nuestro tiempo libre para aumentar la fuerza muscular, la resistencia, nuestro futuro y el autoconocimiento. omer no sirve para deleitarse, sino para maximi ar las capacidades propias que, en principio, no tienen l mites. ues quien acepte la existencia de límites, ya está cediendo y, por tanto, empie a a abandonarse. esos son los perdedores. Por supuesto, el balance de sentimientos debe estar equilibrado la pare a amigos sirven, undamentalmente, como a uda para superarse, mientras que uno también contribu e a la me ora de las personas que orman parte de nuestra vida. e este modo, todo armoni a entre s un comple o sistema solar con una estrella brillante en el centro, la persona volcada en su superación personal. vend rin mann, psic logo danés, teme que estemos proclamando como dogma de nuestra visión del mundo lo que antes llam bamos mirarse al om-


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bligo: nuestro único objetivo es ganar en salud, fuerza, belleza, inteligencia; y si es posible, todos a la vez y cada uno por sí mismo. La vida se transforma en un algoritmo, ya que los programas de ordenador, teléfonos y relojes inteligentes, apps de seguimiento y de medida de todo tipo nos impulsan a sacar lo meor de nosotros mismos a registrar cuantificar hasta el detalle más nimio de nuestras vidas. Ya no solo se trata de personas que se autosuperan, sino de automedidores o «self trackers», que miden y registran cada centímetro y cada nanosegundo de su vida con un deseo casi histérico de per eccionar continuamente su existencia. ara muchas de estas personas, que se consideran los prototipos del individuo moderno, los caballeros de la optimización sustituyen a los antiguos maestros religiosos. El Yo ante todo. Pero, ¿qué ocurre cuando el culto a la autosuperaci n es tan uerte, que hasta la cr tica m s morda pasa a formar parte del culto? Esta pregunta se la planteó Svend Brinkmank, cuyo libro Stand firm: Resisting the Self-Improvement Craze no solo se convirtió en superventas, sino en el número uno de la lista de los manuales de autoa uda. ues hasta los libros de autoayuda contra la autoayuda se venden bien bajo la rúbrica de autoayuda. «Estamos demasiado atentos a la imagen que deseamos proyectar al exterior», escribe Brinkmann, y aconseja, en el tono de los libros de éxito de autoayuda, dejar de autocontemplarse continuamente. No intentar constantemente ser más bello, más feliz y tener más éxito, sino volver a situar los aspectos negativos de la vida en el sitio de honor que le corresponden, reprimir de vez en cuando los propios sentimientos —no son tan importantes— reconciliarse con el propio pasado en ve de chapotear nica exclusivamente en un presente infinito sin límites. Y, por último, invita a todos los fanáticos de la autosuperaci n que traba en con un coach a dar un paso radical: cambiad vuestras vidas, prescindid de vuestro coach. a pesar de ello, una coach le preguntó por teléfono si estaba interesado en diseñar con ella un programa anti coach coaching. Recomendación de lectura Open Svend Brinkmann, Stand firm: Resisting the Self-Improvement Craze, 2018

Suiza, un sueño americano páginas 25–29

Inspirado en el personaje Alvin Straight de la película de David Lynch Una historia verdadera, que recorre Iowa a bordo de su cortacésped a cinco km/h, Yann Gross –que acababa de finalizar sus estudios en la ECAL de Lausanne– preparó su vieja motocicleta, colocó su tienda de campaña y su equipo de fotografía en un remolque para transportar

leche, acopló este a su pseudo Harley y emprendió un viaje que duraría tres meses por el valle del Ródano, en las faldas de Alpes suizos. No se podía costear más: «Parecía un auténtico perdedor. Pero creo que mi aspecto me ayudó a conocer a más gente», afirmó. Y cuando estaba a solo 50 km de casa encontró su sueño americano: Horizonville. Se trata del nombre de una gasolinera de St-Maurice (VS), una estación en su viaje que representa un mundo cercano geográficamente, pero, a la vez, lejano. Junto a la carretera comarcal descubrió estaciones de servicio al estilo del Lejano Oeste y tótems. Conoció a Lady Harley y a moteros, vaqueros, aficionados al baile en línea y vio vehículos dragster suizos en la competición que se celebraba en el antiguo aeropuerto militar de Turtmann. Suizos que viven su propio sueño americano, aunque nunca hayan estado en Norteamérica. Yann Gross nació en 1981 en Vevey (Suiza) y estudió en la ECAL de Lausanne. Ya ha publicado sus artículos en numerosos medios de comunicación, como Die Zeit, Neon Magazin, NZZ, WAD y Le Monde.

Enlaces Open Yanngross.com Recomendación de lectura Open Yann Gross, Horizonville, con un texto de Joël Vacheron, 2011

La silla no representa el problema, sino el hecho de sentarse. páginas 30–33

texto: Michael Reinhard foto: © 2019 Eames Office, LLC (eamesoffice.com)

La historia comienza en 1941 con una carta de amor. Un estudiante de arquitectura confiesa por carta a una pintora, a la que acababa de conocer en la Cranbrook Academy of Art de Michigan: «Tengo (casi) 34 años, estoy (de nuevo) sin pareja. Estoy enamorado de ti y me gustaría casarme contigo lo antes posible». El joven se llama Charles Eames y ella es Ray Kaiser. Se casan a los pocos meses, tras un «divorcio relámpago» de Charles, y se trasladan a California. Charles se dedica en Hollywood a preparar decora-

dos de películas, Ray elabora las portadas de la prestigiosa revista Arts & Architecture. Pero lo más curioso es cómo utilizan su vivienda: en la habitación para invitados han construido una máquina con la que continúan los experimentos que realizaba Charles cuando estudiaba en la universidad, y que consisten en «hornear» objetos de madera laminada conformados. Un médico militar ve un día casualmente estos objetos con formas orgánicas y les revela un problema al que se enfrenta el ejército: las férulas de acero para las piernas de los heridos en los frentes de Europa y de Asia de la Segunda Guerra Mundial no dan buenos resultados, son rígidas y pesadas. Y así crea Charles una empresa de férulas para piernas. Por primera vez, se fabrican a nivel industrial objetos de madera laminada curvada que amortiguan impactos. Charles vende 150.000 férulas al ejército: el primer éxito comercial del matrimonio Eames. uando al fin acaba la guerra, los soldados precisan nuevas viviendas y nuevos muebles para sus familias. Los Eames se encargar de diseñarlos, y ya en 1945 alcanzan un éxito arrollador con sus primeras sillas. onciben ormas ic nicas, que a n influen en nuestro concepto del mobiliario. u filoso a es simple: «queremos hacer lo mejor con un mínimo coste». La buena calidad debe ser asequible para todos Es prefirible optar por ob etos uncionales m s que bonitos, ya que lo que funciona bien, es duradero», señala Ray. En crean su propio estudio, la Eames fice, en Venice, Los Angeles. «Nos consideramos artesanos», indica Charles. Y el estudio Eames se asemeja más a un laboratorio de investigación que a un estudio de diseño. Los nombres algo extravagantes de estos clásicos del diseño siguen siendo actuales: «DCW» (Dining Chair Wood) o «LCW» (Lounge hair ood sus ormas refle an ligere a despreocupaci n, optimismo confian a en el uturo. a conocida Side Chair del año 1950 –fabricada originariamente de resina de poliéster re or ada con fibra de vidrio y, más adelante, de propileno– se utilizaría en restaurantes, colegios, universidades, oficinas aeropuertos de todo el país. Gracias a los diseños de la pareja, el fabricante Herman Miller alcanzaría renombre mundial, al igual que, una década más tarde, Vitra. El diseño de los Eames, que rezuma sencillez, es el resultado de numerosos intentos. Aunque Charles es un apasionado de la fantasía sin límites –«Me tomo el placer en serio , afirma , reali a el proceso de creación de sus muebles con orden y concierto, como un investigador; aprovecha la tecnología y los materiales y prueba sistemáticamente distintas combinaciones. Tras la madera laminada, utiliza plástico (1950), después, alambre de acero (1951) y, más adelante, aluminio (1958). Siempre se decanta por asientos curvos con patas de formas fantasiosas, para fabricar el mayor número de variantes posibles con pocos elementos. Y, al mismo tiempo, el universo de los Eames se trans orma para generar im genes que refle an el estilo de vida californiano. Los escenarios claves son


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su casa su estudio, en la costa del ac fico, separados entre s por unas pocas millas. u obra maestra, su vivienda, es el resultado de un estudio exhaustivo acerca de las casas del uturo un cubo ascinante, con ormado por vigas de acero, cristales paneles, que guarda reminiscencias con los cuadros de ondrian. culto entre rboles de eucaliptos, el cub culo vivienda alberga todos los ob etos inspiradores que a coleccion a lo largo del tiempo lims, m viles colgados, arte a ricano cuadros de ans o man, su maestro alem n, que cuelga paralelamente al techo. El otro escenario del mundo de los Eames su estudio, un antiguo gara e de grandes dimensiones en enice, barrio costero de os ngeles. finales de los , se trans ormar a en un laboratorio creativo estudio de roda e. En lugar de muebles, cada ve elaboran m s pel culas, pro ecciones de diapositivas, programas pedag gicos, que rebosan poes a experiencias sensoriales. os Eames ser an unos pioneros del mundo multimedia de las relaciones p blicas. u cliente principal es I , pero también traba an para el obierno, que les encarga espect culos para museos pabellones para exposiciones universales. Es esta visi n propagand stica de la mérica buena bonita que a partir de los a os empi a a irritar a algunos seguidores de los Eames. in embargo, el dise o de sus productos alcan ar a unos niveles tan altos de reconocimiento a nivel mundial por su avanado uturista en oque que no ser n superados por ninguna otra empresa americana hasta el triun o global de pple, con su dise ador e e onathan Ive. n final eli para la pare a, también para su relaci n, aunque esta estuvo ensombrecida por los a aires de harles. ero a siempre permaneci a la sombra de harles, no solo en los a os la época en la que est ambientada la serie ad en , en los que hasta las mu eres m s inteligentes casi siempre traba aban como secretarias. En , cuando a harles Eames presentaron su impactante cortometra e o ers o en en el que la c mara se despla a virtualmente a toda velocidad en un via e de ida vuelta desde un césped de hicago hasta el con n del universo a audiencias de todo el mundo, el e or imes elogi pro usamente la obra de los hermanos Eames . or aquel entonces los Eames a llevaban traba ando untos a os. in embargo, para el gran p blico, a era, en muchas ocasiones, una mera acompa ante de harles. en algunas ocasiones, hasta la tomaban por su hermano peque o. El mismo harles afirm En todo lo que sé hacer, a me supera . Es cierto que ninguno de los dos habr a sido capa de alcan ar esta obra magistral sin el otro. Independientemente de c mo se organiaron en el d a a d a, la pintora abstracta el ambicioso arquitecto alcan aron su sue o ser la pare a ideal del dise o del siglo . el me or dise o de los Eames ueron los mismos harles a Eames, ormaron una simbiosis per ecta, incluso tras su muerte. harles alleci el de agosto de . a exactamente el mismo d a, die a os m s tarde.

¡Nos hemos superado aún más! páginas 35–36

entrevista: Stefano Bernasconi

Tres modelos DS icónicos, fabricados por completo de material reciclado, que están provistos de una mina completamente nueva, sin plomo y más ecológica: Los DS Regeneration Pens representan un nuevo concepto completo de sostenibilidad que abarca la fabricación de la carcasa y la composición de la mina. Manfred Dreher, Director Gerente de Prodir Alemania, nos habla de la sostenibilidad de los instrumentos de escritura, que no solo escriben, sino también comunican. ¿Qué representan los DS Regeneration Pens en su gama de productos? Nuestra intención era avanzar un paso más e incluir también la mina en el proceso. A nuestro grupo corporativo también pertenece una empresa, Premec, que cuenta con expertos en tecnología de minas reconocidos a nivel mundial: allí trabajan unos apasionados por su oficio, que cuando llegan a casa siguen cavilando para mejorar aún más el conjunto formado por la punta, la esfera y a la tinta. Y han vuelto a lograr una obra maestra: la nueva Floating Ball® Lead Free. Se trata de la única mina de bolígrafo del mundo que está provista de una punta sin plomo y que escribe con una tinta que ya no contiene ninguna de las sustancias clasificadas como «altamente preocupantes» (SVHC) en el Reglamento Reach. Si el bolígrafo fuera un automóvil, podr amos afirmar que somos los primeros en o recer un motor bajo en emisiones, manteniendo el rendimiento. Los DS Regeneration Pens DS3, DS5, y DS8 están equipados de serie con Floating Ball® Lead Free. Es decir, ¿se han concentrado en el motor? También hemos estudiado bien la carrocería. La carcasa de los DS Regeneration Pens está fabricada de granulado de plástico: la materia prima se obtiene a partir de nuestros residuos de producción. En lugar de recurrir a material reciclado importado de Asia, hemos optado por utilizar nuestros propios desechos. Por este motivo, solo suministramos los DS Regeneration Pens en tres colores: azul oscuro, negro y fango. Este último es un tono terroso análogo al color del cuero, que está muy de actualidad en cosmética y moda. Se crea mediante la mezcla de plástico reciclado de distintos colores. Todos los modelos también están disponibles en Soft Touch. ¿Y qué hacen si se les acaban los residuos? En tal caso, no podemos suministrar los DS Regeneration Pens hasta que volvamos a disponer de suficiente material reciclado esto seguro de que nuestros clientes lo entenderán. Y, además, siempre está disponible como alternativa nuestro DS3 Biotic,

ES cuya carcasa y su mecanismo está fabricado al 100% por materias primas renovables (PLA). ¿Cómo describiría su estrategia de sostenibilidad? Creo que los valores que consideramos importantes –elevada aceptación, perfecta funcionalidad y larga vida útil– hacen del bolígrafo un medio publicitario efectivo y, además, ecológico. Dos factores relacionados. Creamos herramientas de escritura que cuentan con gran acogida entre las personas, que escriben bien y durante mucho tiempo. Un buen diseño no es cuestión de gustos: la estética, la ergonomía y la funcionalidad son actores que influ en en el periodo de utili aci n de los bolígrafos. Las formas y los materiales están concebidos para durar mucho: por ejemplo, el DS3 es un clásico que fabricamos desde los años 80 y que sigue siendo tan actual como entonces, un icono. ¿Una larga vida útil es sinónimo de sostenibilidad? Sin una larga vida útil no hay sostenibilidad. Este es nuestro mensaje, que, además, está presente en todos nuestros productos, por lo que no es necesario imprimirlo. Nuestros productos están provistos de una tecnología de mina excelente para que sean utili ados durante mucho tiempo. si la mina se gasta, es posible reempla arla en todos los modelos. Las herramientas de escritura deben estar fabricadas de modo que cuenten con gran acogida entre las personas, y que estas, las deseen utili ar durante mucho tiempo. esta es la clave: la sostenibilidad siempre depende de la aceptación del producto entre los usuarios. Solo utili amos durante mucho tiempo los ob etos que apreciamos. Pero la producción también se debe tomar en consideración. or supuesto. ab a que ui a es el nico pa s del mundo en el que la constituci n garanti a los derechos de las plantas este es el pa s en el que Prodir fabrica sus productos, donde, además, recurre a la máxima integración vertical posible. Esto lo hacen cada ve menos empresas muchas abrican por completo, o parcialmente, en Asia. Nosotros no lo hacemos porque preferimos controlar toda la producción y, por consiguiente, la calidad. De esta forma cumplimos uno de nuestros principales objetivos corporativos –la sostenibilidad–, ya que fabricamos en un país con una de las legislaciones medioambientales más exigentes del mundo. En materia de «Responsabilidad social corporativa», el lugar de abricaci n de rodir garanti a nuestros excelentes est ndares. no olvide la log stica como fabricamos en el centro de Europa, no necesitamos enviar ningún contenedor alrededor de la Tierra para suministrar mercancías. Nuestra máxima echo en ui a es una garant a cre ble de soste-


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nibilidad y responsabilidad social. Muchas gracias por esta entrevista, Sr. Dreher.

¡Ventila tu cerebro! páginas 42–43

texto: Stefano Bernasconi Manfred Dreher (54) dirige desde hace 25 años la filial alemana de Prodir en Kastellaun.

Los perros de Carla

foto: Daiana Riva

Soft Fascination, así denominan Rachel y Steven Kaplan al maravilloso efecto que se produce en nuestro cerebro cuando paseamos por la naturaleza.

páginas 38–39

Carla Traficante, Directora de Recursos Humanos

Los perros son la pasión de Carla: dedica gran parte de su tiempo y su dinero en llevar perros callejeros – abandonados y enfermos– que recogen y atienden un grupo de voluntarios del sur de Italia, a familias del norte de Italia para que los acojan y los cuiden. Se trata de un proceso lento con reglas muy estrictas. Carla no coopera con ninguna organización: para tal loable fin traba a con el re ugio de animales La casetta dei sette nani in Cuggiono, situado en las cercanías de Milán, y con su amiga Amelia Messina de Sicilia. Personas e instituciones tan apasionadas por los animales como ella.

Más libertad de configuración para los clips de nuestros modelos QS páginas 40–41

Hasta ahora todos nuestros modelos QS Peak y Pattern Pens en 3D disponían de un elegante clip curvo. Ahora ofrecemos más opciones: a partir de ahora también es posible elegir un clip de plástico plano y de líneas rectas, así como un clip metálico con acabados en plata, grafito, negro y cobre, que aporta una imagen de más calidad e individualidad. El nuevo clip metálico se integra en el cuerpo del modelo QS mediante un soporte de plástico. El soporte del clip se puede configurar individualmente recurriendo a toda la gama de colores de superficies de los modelos QS. Para dar un toque único puede optar por la combinación exclusiva de un clip metálico con un soporte de clip en elegante tono Fumé gris-transparente.

La pareja de investigadores norteamericanos ha desarrollado una teoría que han bautizado Attention Restoration Theory y que explica cómo se puede recuperar la atención cuando aparece la fatiga mental. Los cient ficos afirman que al reali ar una tarea determinada, por ejemplo, escribir un texto, centramos nuestra atención en ella. Sin embargo, a medida que transcurre el tiempo, disminuye nuestra concentración. Y cuantas más distracciones haya —llamadas, mensajes, e-mails, etc.—, con más rapidez se reduce nuestra atención. Llega un momento en el que nuestras reservas de concentración se agotan, de forma análoga a una batería que se utiliza con mucha intensidad. Todo deja de funcionar. Los Kaplan han averiguado que la mejor forma de regenerar las áreas cerebrales responsables de la concentración y la atención es dar un paseo por la naturaleza. Un experimento típico: en un estudio, los participantes salen a pasear. Un grupo recorre una calle, el otro grupo anda por la naturaleza. Se mide la presión arterial y los niveles de cortisol, se comprueba la capacidad de concentración y la creatividad de la persona: antes y después. Resultado: la naturaleza es el entorno que permite reducir los niveles de estrés con m s fiabilidad. or qué La naturaleza acapara, por así decirlo, nuestra atención, sin que tengamos que centrarla en algo concreto. Rachel y Steven Kaplan denominaron este fenómeno soft fascination. Quien ha dejado vagar su mirada alguna vez en el bosque, la montaña o la playa, sabe en qué consiste: al contemplar la naturaleza, desaparece la atiga metal de nuestras cabe as. arece que la naturaleza tiene un efecto parecido al de la música: se oye de fondo, sube el ánimo, dispersa pensamientos repetitivos. Recomendación de lectura Open Rachel y Stephen Kaplan, The experience of nature: A psychological perspective, 1989

Enlaces Open prodir.com/qs

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La rivista di Prodir / O P E N I TA L I A N O

Cara lettrice Caro lettore pagina 1

Che forma ha la Svizzera? Personalmente, le prime cose che mi vengono in mente sono le montagne e un celebre cioccolato dalla forma piramidale: si parla di triangoli quindi. In realtà però, l’identità della Svizzera è quadrata. E non mi riferisco solo a una certa mentalità che caratterizza gli svizzeri, ma anche alla bandiera nazionale elvetica, che è appunto quadrata. E condivide questa particolarità solo con il Vaticano. In questo senso, square è davvero rare, come si legge nel titolo che è una piccola variazione del nostro slogan di quest’anno Real is rare e calza a pennello alla nostra nuova un magnifico strumento di scrittura quadrato che vi presentiamo qui per la prima volta (p. 6) e che naturalmente, come sempre, è al 100% Swiss made. Il “raro” è il tema centrale di questo numero di Open: si parla del piacere di viaggiare lontano dai sentieri battuti (p. 3), di una celebre coppia di designer la cui storia sembra un film holl oodiano (p. 30), di un viaggio in motorino in un’America nascosta tra le montagne svizzere (p. 25) e di un innovativo refill che rappresenta un significativo progresso in materia di sostenibilità (p. 34). Ti auguro il raro piacere della lettura, Tom de Kleyn Direttore vendite internazionali

La nuova libertà del viaggiatore pagine 3–5

testo: Claudio Visentin foto: Natalino Russo

Come liberarsi dai condizionamenti e dalle pressioni sociali per riscoprire una moderna “arte del viaggio”

Dieci Paesi da visitare rigorosamente nel 2019, dieci città di tendenza, dieci avventure imperdibili… Anche nel campo del viaggio le liste di esperienze da fare prima di… (Bucket List) si moltiplicano. Perché tanto conformismo? Lo scrittore inglese ldous uxle nel suo libro ungo la strada” annota: “I turisti sono, nella maggioranza, gente dall’aria triste. Ho visto facce più allegre a un funerale che in piazza San Marco”. E concludeva con una provocazione: “Ci si domanda perché vadano all’estero”. A suo giudizio si viaggia spesso per una forma di conformismo, perché cosi fanno gli altri, perché “essere stati in certi

punti della superficie terrestre è socialmente appropriato dà un senso di superiorità su coloro che non ci sono mai stati. Inoltre i viaggi o rono argomenti di conversa ione utili quando si ritorna a casa . Il cinismo e un certo snobismo di uxle nascondono tuttavia un ondo di verità. a quando il viaggio è diventato una orma di consumo segue inevitabilmente le regole della pubblicità, da qualche tempo pi sottile e nascosta e quindi pi e ficace ci incuriosiscono la location di un film, il reportage di un settimanale o il post di un blogger di successo, sen a immaginare che siano parte di una strategia promo ionale. Il filoso o urighese lain de otton crede invece che le agenie di viaggio del uturo ci proporranno le mete sulla base dei nostri bisogni psicologici. er esempio la spiaggia di e os a odi, dove a troppo caldo per leggere o perfino per pensare, potrebbe essere per etta per liberarsi dall ansia. Invece l enorme avela della omuna , ai margini di edell n, in olombia, dove anche i beni essen iali sono un lusso, è la destina ione per etta per chi è sempre insoddis atto della propria condi ione. i certo se vogliamo che il viaggio torni ad essere un percorso di crescita personale e di cambiamento dobbiamo liberarci dai condi ionamenti e dalle pressioni sociali per ritrovare la nostra libertà di scelta. el , mentre aceboo e Instagram si a acciano sugli martphone, seguendoci in ogni momento della giornata, si comincia a parlare di , ear issing ut , la paura di perdersi qualcosa, di non essere nel posto giusto , con le persone giuste . a da qualche tempo i viaggiatori pi sicuri di sé hanno cominciato a coltivare piuttosto uno stato d animo , o issing ut , la gioia di perdersi qualcosa, di andare volutamente uori tempo, di essere una nota stonata nel coro. è stata una delle nuove parole dell anno per il celebre i ionario ollins Il piacere che traiamo da quel che stiamo acendo sen a preoccuparsi se altre persone si divertono di pi . a filosofia si traduce anche in una nuova idea di viaggio. egli anni essanta i viaggiatori pi ricchi e influenti erano membri del et et. ra ie ai nuovi aerei a rea ione la loro vita di società si estendeva ai cinque continenti era possibile ar cola ione a e or , pran are a arigi e darsi poi alla olce vita nelle serate romane. el tempo delle compagnie o ost, con i loro biglietti a pochi euro, questa distin ione a sorridere e anche per questo i viaggiatori di tenden a si sentono piuttosto parte del Gypset, con un ri erimento al termine Gipsy ingaro introdotto dalla giornalista ulia haplin nel suo libro Gypset Style . un radicale cambiamento di paradigma. E dunque niente prigioni dorate, niente hotel di lusso o ristoranti stellati, an i viaggi in economia, con un profilo e un budget volutamente basso, anche quando ci si potrebbe permettere di meglio. i si sposta col trasporto pubblico, si

I dorme in semplici alloggi (anche soltanto una tenda), si mangia street food… Le nuove parole d’ordine? Abbandonare le vie troppo battute, coltivare la lentezza, nutrire la propria vena creativa attraverso la scrittura, la otografia e il disegno, disconnettersi dalle comunità virtuali in favore del mondo reale, stabilire un contatto con la comunità ospitante… Soprattutto quest’ultimo: senza le persone che abitano e custodiscono i luoghi, senza la loro diversità culturale, la loro ricchezza di umanità, il viaggio semplicemente non ha senso. Viaggiamo per esplorare spazi interiori insieme al mondo che ci circonda. Claudio Visentin Claudio Visentin insegna Storia del turismo presso l’Università della Svizzera Italiana, Lugano.

La nuova DS4 pagine 14–17

È quadrata dal pulsante alla punta. La clip ruotata di 45° poggia sul corpo come un distintivo e gli conferisce un’elegante leggerezza. Posando la penna sul tavolo, sembra una targhetta e il messaggio resta sempre bene in vista.

Peso e forma sono pensati per dare il massimo com ort alla scrittura. Il ra finato mix di superfici, con clip e pulsante lucidi e corpo opaco, nonché i dieci colori forti che comprendono fresche tonalità di tendenza come il verde menta e l’azzurro polvere, permettono di dare una nota di personalità in più. Il corpo in colori personalizzati secondo la gamma PMS è disponibile a partire da 5.000 pezzi. Per un tocco di ulteriore eleganza, è possibile scegliere op ioni extra come la vellutata superficie o t ouch e i pulsanti metalli ati lucidi o satinati. A disposizione tre aree di stampa tra cui la clip, personalizzabile in un massimo di sei colori. Nella versione standard, la nuova DS4 è dotata del sofisticato refill di lunga durata loating Ball 1.0®, ma è disponibile su richiesta anche il morbido refill loating all® 1.4. Open Link prodir.com/ds4


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Pulizie di primavera per le pecore pagine 17–21

testo e foto: Kyle Dungan

È appena prima dell’alba quando gli uomini riemergono da sotto le coperte e cercano a tentoni i loro bastoni nella semioscurità della spiaggia. Per questi pastori di San Giovanni a Piro, un villaggio all’estremo sud della Campania, è il giorno della tosatura e comincia con un tuffo nel mare. Per le pecore.

Come ogni anno, la sera prima hanno condotto il gregge per quattro ore dal villaggio in montagna al mare di Cala degli Infreschi, una piccola baia incontaminata inaccessibile in auto, dove hanno trascorso la notte. Agosto porta la sua quota di vacanzieri in barca alla spiaggia di ciottoli, ma in questa mattina di inizio maggio, all’ombra delle falesie, la baia è silenziosa: si sente solo il rumore del mare che lambisce gli scogli, il latrato occasionale di qualche pastore maremmano e il belato di pecore e capre. La tosatura avverrà su in paese, ma la prima parte di questo rito annuale è la pulizia degli animali nel mare. Certo, il mare non è l’habitat naturale di una pecora, per cui bisognerà convincerle a entrare. Ed è qui che entra in scena il Lupo. Un Lupo tra le pecore Il Lupo è il soprannome di Saverio, il leader indiscusso di questo gruppo. Fa l’allevatore e si prende cura degli animali da una vita, come suo padre e il padre di suo padre prima di lui. E ora anche suo figlio, suo genero e suo ratello sono tutti con lui sulla spiaggia. Il soprannome non è casuale: con i suoi ba fi spessi e il volto segnato dalle intemperie, Saverio ha un carattere brusco, solitario, astuto, e si dice che ululi. In quello che sembra un rovesciamento dell’ordine naturale delle cose, le pecore vengono a fidate al upo. Con acuti richiami simili a latrati, cui fanno eco i cani improvvisamente agitati, lui guida le pecore per uno stretto sentiero fino alla base di una striscia di terra rocciosa che si protende nel mare. Mentre i pastori più giovani assistono dal sentiero in alto, il Lupo affonda le mani rugose nella lana della pecora che guida il gregge, la afferra per le carni e la getta in mare. L’animale sprofonda di peso nell’acqua, riemerge e, con la testa ondeggiante e le orecchie a pelo della superficie, nuota per i metri che lo separano dalla spiaggia. Le altre pecore, facendo onore alla loro fama, seguono il leader: inerpicandosi sulle rocce, si lanciano in mare una dopo l’altra. La tosatura Più tardi, di ritorno al villaggio, le pecore vengono condotte direttamente nel recinto all’ombra di un’enorme quercia. Tutte ammassate, osservano guardinghe gli uomini mentre stendono sull’erba

una vecchia cerata e cominciano a disporvi i loro strumenti: forbici per tosatura manuale, che assomigliano più a due coltelli da cucina uniti da un anello d’acciaio, taniche di disinfettante con antibiotico e rotoli di corda per legare gli zoccoli degli animali. I cani si posizionano intorno al gregge, quindi si sdraiano stiracchiandosi e sorvegliano con occhio distratto una situazione sotto controllo. A questo punto la tosatura ha inizio. È un lavoro complicato. Molte pecore sono docili, ma alcune riescono a liberarsi dalle corde e i pastori si trovano doppiamente in di ficoltà, essendo costretti a tenere fermo l’animale agitato mentre lo tosano con cura per evitare di tagliare la pelle con le forbici. Quando una pecora si taglia, come può succedere in particolare a un pastore pi giovane e meno esperto, sulla pelle flaccida si apre una piccola ferita rosa senza sangue, simile a una palpebra, che viene trattata con spray disinfettante blu elettrico, verde semaforo o rosso vivo. L’applicazione protegge l’animale tosato, ma gli conferisce un aspetto comico, come un punk reduce dalla toeletta stagionale. Per i pastori esperti, la tosatura assomiglia più a un atto di cooperazione tra uomo e bestia. Il cognato del Lupo – un colosso con testa quadrata, collo taurino e mani larghe come due morse di legno – non ha nemmeno bisogno di tenere ferma la pecora una volta che è legata e girata sul fianco. Mentre con la mano destra tiene le forbici e taglia abilmente la lana, con la sinistra rimuove man mano con delicatezza il manto spesso e intatto. uando la tosatura è finita, le pecore, nude e imbarazzate, nascondono il muso le une dietro alle altre. Gli uomini scherzano felici, vantandosi con orgoglio del lavoro ben fatto, e si siedono al banchetto preparato dalle donne mogli, madri e figlie che ogni tanto hanno interrotto i preparativi per guardarli al lavoro. Maiale arrosto, frittelle, formaggio fresco e vino si mangia e si beve a volontà mentre la pila di lana, delle dimensioni di una Fiat Panda, attende con pazienza il suo destino. Tragicamente, non c’è mercato per venderla. a quantità è troppo piccola, i metodi troppo primitivi, il mercato troppo caro e il villaggio stesso è troppo lontano da qualsiasi centro di produzione della lana. A memoria d’uomo, i pastori di San Giovanni a Piro non hanno mai venduto la loro lana. Eppure mantengono il loro rito: anno dopo anno, portano avanti la tradizione della pulizia di primavera e lavano le pecore in mare.

Una volta tanto non pensare a te stesso pagina 23–24

testo: Stefano Bernasconi illustrazione: Laura Stepanova

Il mondo dispensa consigli, non puoi sfuggirgli: e se cerchi di opporti, finirai anche tu per dispensare consigli. Come dimostra il libro di Svend Brinkmann Stand Firm: Resisting the Self-Improvement Craze.

I libri di self-help sono bestseller molto richiesti dal pubblico. Ci promettono di affrontare e risolvere e ficacemente i problemi in tutti i possibili campi della nostra vita privata e professionale. Non sembra una cosa sbagliata, visto che ognuno di noi ha i suoi nodi irrisolti. Ma mentre negli anni ‘60 e ‘70 bisognava innanzitutto intraprendere il cammino lungo e spesso arduo di cercare sé stessi, con il rischio magari di non trovarsi o di perdersi per strada, oggi sembra che il nostro io sia sempre stato lì ad aspettare solo che qualcuno se ne prendesse cura: smetti di guardarti in giro e comincia a lavorare su te stesso gnuno è artefice del proprio destino, perciò bisogna battere il erro finché è caldo. La crescita personale è il nuovo mantra, con la spinta a monitorare e strutturare costantemente le proprie routine quotidiane per rendere più e ficiente e appagante la vita agendo sul corpo e sullo spirito. Questo implica controllare l’andamento del giorno e della notte, razionalizzare le accende domestiche, pianificare l alimenta ione per il bene del corpo e della mente, e fare un uso ottimale e sensato del proprio tempo libero, il che non significa semplicemente non are nulla, ma sfruttare il tempo per sé stessi, ovvero per incrementare la forza muscolare e la resistenza, nonché coltivare la propria ampiezza di vedute e l’intelletto. angiare non è finali ato al piacere, ma si mangia ci che serve ad a finare le proprie capacità, che si suppone siano illimitate: chi infatti accetta i limiti, si è già arreso e ha cominciato di conseguenza a trascurarsi, ponendosi nella categoria dei perdenti. Naturalmente conta anche l’equilibrio affettivo, per cui partner e amici sono fondamentali per la crescita personale, così come ognuno di noi contribuisce a migliorare ogni persona che accoglie nella propria vita. E alla fine tutto si incastra alla perfezione: un sistema solare complesso che ruota intorno alla sua stella radiosa, la persona intenta ad autoperfezionarsi. A questo proposito, lo psicologo danese Svend Brinkmann teme che quello che prima si chiamava narcisismo stia diventando un dogma della nostra visione del mondo: vogliamo tutti diventare ancora più sani, forti, belli e intelligenti,


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meglio se tutto in una volta e senza l’aiuto di nessuno. La vita si riduce a un algoritmo perché programmi informatici, smartphone, smartwatch, app di tracking e misurazione di ogni genere alimentano il desiderio di tirare fuori sempre il meglio di noi stessi e di registrare e quantificare anche il più piccolo dettaglio della nostra vita. Non basta la mania dell’autoperfezionamento. Ormai spopola l’automisurazione: sono sempre di più i “self-tracker”, impegnati a misurare ogni capello e ogni nanosecondo della loro vita nel desiderio onnipresente di continuare a migliorarla. Per molte persone, che amano considerarsi i prototipi dell’individuo moderno, i riti dell’autoperfezionamento sostituiscono le antiche dottrine religiose: l’Io è tutto. Ma che cosa succede se il culto della crescita personale è diventato ormai così forte che persino la critica ironica lo segue a ruota come parte del culto? Il libro di Svend Brinkmann Stand Firm: Resisting the Self-Improvement Craze (Non cedere: come resistere alla mania della crescita personale) non solo è diventato un bestseller, ma è anche finito al primo posto nella classifica dei libri di sel help. Perché anche il self-help per difendersi dal selfhelp si vende bene nella categoria del self-help. “Siamo schiavi dell’immagine che desideriamo proiettare di noi stessi all’esterno”, scrive Brinkmann e consiglia, con il piglio del perfetto manuale di self-help di successo, di non avere lo sguardo costantemente puntato su sé stessi. Invece di cercare sempre solo la bellezza, la felicità e il successo, propone di tornare a focalizzarsi sugli aspetti negativi (!) della vita, reprimere ogni tanto i propri sentimenti perché non sono poi così importanti, e riflettere sul proprio passato sen a limitarsi a sgua are in un infinito e sconfinato presente. Infine, si rivolge a tutti i anatici della crescita personale che lavorano con un coach, esortandoli a un passo radicale: cambiate la vostra vita e licenziate il vostro coach! Cosa che non ha impedito a una life-coach, poco dopo l’uscita del libro, a chiedergli se fosse interessato a organizzare con lei delle sessioni di coaching contro i coach... Open - Consiglio di lettura Svend Brinkmann, Stand Firm: Resisting the Self-Improvement Craze (Non cedere: come resistere alla mania della crescita personale), 2018

La Svizzera, un sogno americano pagine 25–29

Ispirandosi alla figura di Alvin Straight, che nel film di David Lynch Una storia vera attraversa tutto l’Iowa con un tagliaerba viaggiando a cinque km/h per sei settimane,

Yann Gross ha preso il suo vecchio motorino subito dopo aver finito gli studi alla Scuola cantonale d’arte di Losanna, ha caricato tenda e attrezzatura fotografica su un rimorchio attaccato alla sua pseudo-Harley ed è partito per un viaggio di tre mesi nella valle del Rodano, ai piedi delle Alpi svizzere. Di più non poteva permettersi, finanziariamente parlando: “Avevo l’aria di uno sfigato, ma credo che abbia aiutato: è stato infatti più facile incontrare gente”, ha detto. E ad appena 50 km da casa, ha trovato il suo American Dream: Horizonville. È il nome di una stazione di servizio a St-Maurice, una tappa del suo viaggio in un mondo geograficamente vicino eppure molto distante. Di fianco alla strada provinciale, Yann ha scoperto pali totemici e punti di ristoro in stile Wild West. Ha incontrato centauri a cavallo delle loro Harley, cowboy e ballerini di line dance, e assistito alla corsa di dragster che si tiene all’ex aeroporto militare di Turtmann. Svizzeri che vagheggiano e vivono il loro sogno americano, senza essere mai stati in America. Yann Gross è nato nel 1981 a Vevey in Svizzera e ha studiato alla Scuola cantonale d’arte di Losanna. Ha pubblicato le sue foto su diverse riviste, tra cui Die Zeit, Neon Magazin, NZZ, WAD e Le Monde.

Open Link Yanngross.com Open - Consiglio di lettura Yann Gross, Horizonville, con testi di Joël Vacheron, 2011

Sedie da antologia pagina 30–33

testo: Michael Reinhard foto: © 2019 Eames Office, LLC (eamesoffice.com)

La storia comincia nel 1941 con una lettera d’amore. Un architetto alle prime armi scrive a una pittrice appena conosciuta alla Cranbrook Academy of Art nel Michigan: “Ho (quasi) 34 anni, sono (di nuovo) single e non ho un soldo. Ti amo tanto e vorrei sposarti al più presto.” Il giovane si chiama Charles Eames e lei è Ray Kaiser. Dopo pochi mesi e un divorzio lampo di Charles, i due sono sposati e partono insieme per la California.

entre harles reali a set cinematografici a Hollywood per la MGM, Ray colleziona immagini di copertina sulla rivista di tendenza “Arts & Architecture”. Ma l’impresa più eccitante è quella che gli Eames compiono nel loro appartamento. Nella camera degli ospiti, hanno costruito un

I macchinario con cui proseguono gli esperimenti di Charles ai tempi dell’università, “sfornando” oggetti di compensato modellato. Gli oggetti di legno sagomato capitano per caso sotto gli occhi di un u ficiale medico che ri erisce di un problema dell’esercito: i supporti in acciaio per gli arti dei feriti della Seconda guerra mondiale in Asia ed Europa si stanno mostrando inadeguati in quanto troppo rigidi e pesanti. E così Charles fonda un’azienda che produce supporti ortopedici. Il compensato modellato ed elastico si afferma per la prima volta nella produzione di massa: è il primo successo commerciale degli Eames, con oltre 150.000 stecche di supporto vendute all’esercito. lla fine della guerra, i soldati che tornano a casa hanno bisogno di nuovi appartamenti e nuovi mobili per le loro amiglie. li Eames li disegnano e già nel 1945 ottengono un grande successo con le loro prime sedie. Creano forme iconiche che hanno pro ondamente influen ato il nostro concetto di mobili. Il loro motto è semplice Il meglio, per la maggioranza, al minimo costo”. La qualità deve essere alla portata di tutti. I mobili sono eleganti e soprattutto funzionali: come dice Ray, “una cosa che funziona è meglio di una cosa bella perché una cosa che un iona dura . Nel 1947 i due coniugi aprono il loro studio a enice, l Eames fice. i riteniamo degli artigiani , dice harles, e il loro sembra pi un laboratorio di ricerca che uno studio di design. Classici del design come la “DCW” (Dining Chair Wood) e la “LCW” (Lounge Chair Wood), ancora per ettamente attuali nonostante la di ficoltà nel pronunciare i loro nomi, sono a loro modo espressione di spensieratezza e leggerezza, evocano ottimismo e l idea di un uturo migliore. a celebre Side Chair del 1950, inizialmente realizzata in resina poliestere rin or ata con fibra di vetro e successivamente in polipropilene, fa presto la sua comparsa in ristoranti, scuole, università, u fici e aeroporti di tutto il paese; il produttore Herman Miller diventa così un’azienda di fama mondiale, seguito da itra un decennio pi tardi. La linea delle sedie Eames, che si presenta cos leggera, è in realtà il risultato di infinite serie di esperimenti. Per quanto si dichiari paladino di una spensierata creatività e il suo motto sia “Prendo il mio piacere seriamente”, Charles affronta il lavoro sui mobili con il rigore e la disciplina di un ricercatore, sperimentando tutte le possibili strade con tecnologie e materiali utilizzati. Al compensato segue la plastica , poi il filo d acciaio e pi tardi ancora l alluminio . i tratta sempre di sedute con gambe antasiose, per poter comporre il maggior numero possibile di varianti a partire da pochi prototipi. Intanto, l’universo degli Eames si trasforma


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sempre di più nella rappresentazione del lifestyle californiano. Gli scenari principali sono la loro casa e il loro studio, entrambi sulla costa del acifico, a poche miglia di distanza l’uno dall’altra. La casa nasce nel contesto dell’ambizioso Case Study House Program, un progetto sperimentale sull’architettura residenziale del futuro: è il capolavoro degli Eames, una sobria ma affascinante scatola fatta di travi d’acciaio, vetro e pannelli, che ricorda un dipinto di Mondrian. Al riparo di alberi di eucalipto, la casa-scatola contiene tutti gli oggetti pittoreschi raccolti da Ray: kilim, elementi d’arredo, arte africana e dipinti di Hans Hofmann, il suo maestro tedesco, appesi paralleli al so fitto. L’altro scenario del “mondo Eames” è il loro studio, ex autorimessa di Venice, quartiere balneare di os ngeles. erso la fine degli anni , lo studio si trasforma sempre più in laboratorio cinematografico e creativo dove, al posto dei mobili, prendono vita film, installa ioni e programmi pedagogici: in maniera poetica e concreta, gli Eames si fanno pionieri della comunicazione multimediale e agenzia di pubbliche relazioni. Il loro più grosso committente diventa IBM, ma anche il governo, che commissiona grandi spazi museali e padiglioni da esposizione universale. È questo aspetto propagandistico dell’America buona e bella che a partire dagli anni comincia a irritare alcuni sostenitori degli Eames. Eppure, mai pi almeno fino all era di Apple e del suo capo designer Jonathan Ive - il design di prodotto americano sarà così all’avanguardia e ammirato in tutto il mondo. n lieto fine dunque, anche per il rapporto tra Charles e Ray, malgrado le avventure extraconiugali di Charles. Solo che Ray resta sempre all’ombra di harles, non solo negli anni , l era di Mad Men, quando anche le donne più talentuose spesso fanno carriera solo come segretarie. Ancora nel , quando a e harles Eames presentarono al pubblico mondiale il loro suggestivo cortometraggio Powers of Ten (Potenze di dieci), un vertiginoso viaggio virtuale della telecamera da un prato di hicago ai confini dell universo e ritorno, il “New York Times” pubblicava un entusiastico elogio dell’originale “opera dei fratelli Eames”. All’epoca gli Eames lavoravano insieme con successo da oltre anni ormai, ma a in pubblico era percepita per lo più come una comparsa accanto a Charles, a volte addirittura come un fratello minore. Eppure era Charles stesso a dire: “Tutto quello che so fare, Ray sa farlo meglio”. Una cosa è sicura: nessuno dei due avrebbe potuto creare senza l’altro quest’opera d’arte globale. Comunque abbiano fatto nel dettaglio, la pittrice astratta e l’architetto ambizioso sono stati quello che volevano essere la coppia di designer ideale del secolo. Il progetto più riuscito di Charles e Ray Eames sono stati gli Eames stessi, una simbiosi perfetta, in un certo senso fino alla morte. harles mor il agosto del . a dieci anni dopo. Esattamente nello stesso giorno.

È solo l’inizio! pagine 35–36

intervista: Stefano Bernasconi

Tre iconici modelli DS, realizzati completamente in plastica riciclata e dotati di nuovi refill senza piombo a basso impatto ambientale: le DS Regeneration Pens rappresentano un nuovo concetto di sostenibilità globale, che include la produzione del corpo e la composizione del refill. Manfred Dreher, managing director di Prodir Germania, ci parla della sostenibilità di strumenti di scrittura pensati non solo per scrivere, ma anche per comunicare. Che cosa rappresentano le DS Regeneration Pens nel portfolio Prodir? Vogliamo andare un passo oltre e coinvolgere finalmente anche il refill. on i colleghi di remec, sono entrati a far parte del nostro gruppo degli esperti di sistemi di scrittura riconosciuti a livello interna ionale. arliamo di veri nerd e lo intendo come un complimento , che la sera a casa continuano a pensare a come perfezionare il connubio tra punta, s era e inchiostro. on il nuovo Floating Ball® Lead Free ci sono riusciti di nuovo. l unico refill a s era al mondo con una punta sen a piombo e un inchiostro privo di sostan e classificate come estremamente preoccupanti dal regolamento E . e la penna osse un automobile, potremmo dire che siamo i primi a offrire un motore meno inquinante senza compromettere le presta ioni. Il loating all® ead ree è dota ione standard nelle egeneration ens , e . Vi siete dunque concentrati, per così dire, sul motore? er noi è importante anche la carro eria. Il corpo delle egeneration ens è reali ato in granuli di plastica rigenerata questo significa che la materia prima viene ricavata dai nostri scarti di produ ione. Invece di ar arrivare il materiale riciclato dall sia con le navi, utili iamo di proposito i nostri scarti. erci le egeneration ens sono disponibili solo in tre colori: blu scuro, nero e fango, una tonalità terrosa, simile alla pelle, molto di tenden a nella cosmesi e nella moda. Nasce dalla miscela di materiale riciclato di diverso colore. utti i modelli sono disponibili anche in o t ouch. E cosa fate se vi finiscono gli scarti? In tal caso le egeneration ens non sono pi disponibili finché non abbiamo di nuovo materiale riciclato a su ficien a. I nostri clienti capiranno. Inoltre, abbiamo sempre pronta un alternativa con la nostra iotic, il cui corpo e il meccanismo sono realizzati al 100% in materiali rinnovabili . Come descriverebbe in generale la vostra strategia di sostenibilità?

A mio avviso, i valori che ci stanno a cuore, come ampio consenso, perfetta funzionalità e lunga durata, fanno di una penna un veicolo promoionale e ficace ed ecologico al tempo stesso. e due cose sono collegate. oi progettiamo strumenti di scrittura che piacciono e che scrivono bene e a lungo. Il buon design non è una questione di gusto. Estetica, ergonomia e un ionalità sono ugualmente decisive nel definire quanto viene usata una penna. a longevità di orme e materiali è per noi un principio importante pensi solo a un classico come la DS3, che produciamo dagli anni e ancora oggi è attuale come allora. na vera icona. Longevità è sinonimo di sostenibilità quindi? en a longevità non c è sostenibilità è questo il nostro messaggio, evidente in tutti i nostri prodotti sen a il bisogno di stamparlo. I nostri strumenti di scrittura sono dotati di refill di alta qualità per permettere alle persone di utilizzarli a lungo e con piacere. na volta esaurito, il refill si pu sostituire in tutti i modelli. erché questo avvenga, gli strumenti di scrittura devono essere realizzati in maniera tale che la gente li apprezzi e voglia continuare a usarli, e torniamo così al punto pi importante la sostenibilità è sempre legata al consenso dell utente nei con ronti del prodotto. tili iamo a lungo solo ci che appre iamo. Non potete però interrompere la produzione. ertamente no apeva che la vi era è l unico paese al mondo in cui i diritti delle piante sono garantiti dalla costitu ione questo il paese in cui produciamo, concentrando al massimo le diverse asi di produ ione a casa nostra. una cosa rara ormai, molti producono tutto o in parte in sia. oi non lo acciamo di proposito, per poter controllare direttamente tutti i passaggi e dunque la qualità. er l obiettivo sostenibilità, questo significa produrre in con ormità a una delle pi rigorose legisla ioni ambientali al mondo. uando si tratta di “responsabilità sociale d’impresa”, non possono esserci equivoci per rodir, già solo in virt del luogo in cui ci troviamo. E non dimentichiamo la logistica producendo nel cuore dell Europa, non siamo costretti a mandare container in giro per il mondo per consegnare la merce. Il nostro iss made è una prova tangibile di sostenibilità e commercio socialmente responsabile. Grazie per la chiacchierata, signor Dreher. Manfred Dreher (54) è da 25 anni alla guida della filiale tedesca di Prodir a Kastellaun.


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I cani di Carla pagine 38–39

Carla Traficante, manager risorse umane

I cani sono la sua passione. Carla investe molto del suo tempo libero e delle sue risorse economiche per trovare una sistemazione ai cani abbandonati e malati, che vengono raccolti e curati nel Sud Italia da volontari e poi collocati, attraverso un processo lungo e soggetto a regole precise, in amiglie del ord Italia. finalmente troveranno qualcuno che si prende cura di loro e una casa in cui stare bene. Carla non si appoggia a nessuna organizzazione, ma lavora in stretta collaborazione con il rifugio La casetta dei sette nani a Cuggiono, nei pressi di Milano, e con la sua amica Amelia Messina in Sicilia. Luoghi e persone che condividono il suo stesso amore per gli animali.

Nuova libertà per le clip dei nostri modelli QS pagine 40–41

Finora, tutte le penne QS Peak e Pattern erano dotate di un’elegante clip ricurva. Ora puoi scegliere tra nuove opzioni: una clip piatta e diritta in plastica e una in metallo con finiture in argento, grafite, nero e rame. Per un ulteriore tocco di eleganza e personalità.

La nuova clip in metallo viene inserita nel corpo del modello QS con un portaclip in plastica che si pu configurare sulla base dell intera gamma di superfici e colori del port olio . possibile dare un tocco di originalità con il ra finato portaclip in grigio fumo trasparente, disponibile in esclusiva con la clip in metallo. Open Link prodir.com/qs

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Fai prendere aria al cervello! pagine 42–43

Testo: Stefano Bernasconi Foto: Daiana Riva

Soft fascination: così Rachel e Steven Kaplan chiamano il misterioso effetto di “dolce suggestione” che camminare nella natura esercita sul nostro cervello.

La coppia di ricercatori americani ha elaborato la Attention Restoration Theory, che mostra com’è possibile rigenerare l’attenzione “esaurita”. Nella vita quotidiana, secondo gli scienziati, siamo soliti concentrare la nostra attenzione su un’attività specifica come la scrittura di un testo. a con il passare del tempo, la concentrazione diminuisce tanto più rapidamente quanto più veniamo distratti da telefonate, messaggi o email. A un certo punto le nostre riserve di attenzione semplicemente si esauriscono, alla stregua di una batteria soggetta a logoramento, e non riusciamo a fare più nulla. I Kaplan hanno scoperto che il miglior modo per rigenerare le aree del cervello responsabili di concentrazione e attenzione è passeggiare nella natura. Un tipico esperimento: un gruppo di persone cammina per strada, un altro fa una passeggiata nella natura. Vengono misurati pressione sanguigna e livelli di cortisolo, e si mettono alla prova la capacità di concentrazione e la creatività delle persone. Prima e dopo. Risultato: niente abbassa il livello di stress in modo più attendibile della permanenza in un paesaggio aperto. Perché? La natura cattura la nostra attenzione senza che abbiamo bisogno di dirigerla su qualcosa in modo mirato. Rachel e Steven Kaplan hanno coniato a questo proposito il concetto di soft fascination. Chi ha lasciato qualche volta vagare lo sguardo senza meta nel bosco, in montagna o al mare, sa che cosa intendono: contemplare la natura cancella ogni affaticamento dalla nostra mente. La natura è un po’ come la musica: può restare in sottofondo, migliorando l’umore e disperdendo i pensieri molesti. Open - Consiglio di lettura Rachel e Stephen Kaplan, The experience of nature: A psychological perspective (L’esperienza della natura: una prospettiva psicologica), 1989

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Open issue 08 (de)  

Es ist das Rare, das Seltene, das im Mittelpunkt dieser Ausgabe von Open steht. Insofern ist "Square" wirklich "rare", wie der Titel verspri...

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