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GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL 02-26

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KOLUMNEN

MARCEL W. BUESS

MARTIN DÄTWYLER

DOMINIK MARBET

PATRICK ULMANN

INNOVATIONSGEIST MIT

WEITSICHT – DAMALS WIE HEUTE

ASGA PENSIONSKASSE

TRANSFORMATION VON TRÄUMEN IN REALITÄT

LASSOUDRY ARCHITECTS

MOBILITÄT ZU HAUSE IN DER REGION BASEL

AMAG AUTOMOBIL UND MOTOREN AG

«WARUM SICH DER BLICK AUF DAS CASINO VERÄNDERT»

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LIEBE LESER*INNEN,

der Raum Basel ist weit mehr als ein geografischer Begriff. Er ist Begegnungsort, Wirtschaftsstandort, Kulturraum und Heimat zugleich – geprägt von Offenheit, Vielfalt und einem einzigartigen Dreiklang aus Tradition, Innovation und internationaler Vernetzung. Kaum eine andere Region Europas verbindet auf engem Raum Geschichte und Zukunft, Wissenschaft und Lebensqualität, lokale Verwurzelung und globale Perspektiven so selbstverständlich miteinander.

So manches hat sich gewandelt, gleichzeitig ist vieles geblieben, was Basel und seine Umgebung auszeichnet – die Offenheit gegenüber Neuem, die starke Verbundenheit zur Region und das Engagement der Menschen, die hier leben und wirken.

Basel und seine Umgebung leben vom Austausch: zwischen Stadt und Land, zwischen Generationen, zwischen den Ländern im Dreiländereck. Gerade in einer Zeit der Transformation wird deutlich, wie wichtig Zusammenhalt, Dialog und regionale Identität sind. Die Stärke unserer Region liegt in ihrer Fähigkeit, Brücken zu bauen – wirtschaftlich, kulturell und menschlich.

Mit der Aufgleisung von zentralen Themen, die uns alle täglich bewegen, gelingt es dem Fachmagazin GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL seit stolzen 20 Jahren, genau diese Vielfalt sichtbar machen. So erzählt auch diese Ausgabe von Menschen, Ideen und Entwicklungen, die unsere Region prägen –von engagierten Persönlichkeiten, erfolgreichen Unternehmen, kulturellen Initiativen und gesellschaftlichen Impulsen. Sie lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und bisher Unbekanntes kennenzulernen.

Seit zwei Jahrzehnten begleitet unsere Zeitschrift nun die Entwicklungen, Geschichten und Menschen dieser einzigartigen Region und ist dabei selbst zu einem festen Bestandteil des regionalen Lebens geworden. Unser Jubiläumsjahr ist ein besonderer Anlass zur Freude und motiviert zu einem Blick nach vorne, denn wir möchten nicht nur auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken und uns darauf ausruhen.

In erster Linie gilt unser Dank allen Leserinnen und Lesern, Partnern, Autorinnen, Autoren und Wegbegleitern, die diese Entwicklung erst möglich gemacht haben. Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihre Verbundenheit haben unsere Zeitschrift geprägt und getragen.

Mit dieser besonderen Ausgabe möchten wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden. Wir werfen einen Blick auf die federführenden Momente der letzten 20 Jahre, zeigen aktuelle Themen und richten den Blick auf neue Ideen, Herausforderungen und Chancen für den Raum Basel.

Wir freuen uns, dieses Jubiläumsjahr von Ausgabe zu Ausgabe gemeinsam mit Ihnen zu feiern, und wünschen Ihnen eine inspirierende und spannende Lektüre.

BARD - ERLEBNISWELT IN MÜNCHENSTEIN

Mit individuellen Schränken, Küchen, Bädern und Büroeinrichtungen erfüllt der Münchensteiner Möbelhersteller seit 70 Jahren individuelle Wohnträume.

Einen erstklassigen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten verschafft die Ausstellung auf über 1000 Quadratmetern. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr (freitags bis 16.30 Uhr) geöffnet, am Samstag durchgehend von 10.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung.

Besuchen Sie unsere neue Website: www.bard.ch

IHRE GABRIELA RÖTHLISBERGER

CHEFREDAKTORIN

BARD AG Individueller Möbelbau

Dammstrasse 56 | CH-4142 Münchenstein T. +41 61 416 90 00 | bard@bardag.ch

NEW KGM ACTYON HYBRID

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KGM Actyon 1.5T HEV Platinum, Energieverbrauch (Fahrbetrieb): 6.1 l/100 km, CO2-Emissionen (Fahrbetrieb): 138 g/km, CO2-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung: 28 g/km, EnergieeffizienzKategorie: E. Barzahlungspreis: CHF 39’490.–, Leasingrate pro Monat: CHF 319.–, 20.47% Sonderzahlung: CHF 8085.30, Laufzeit: 48 Monate, maximale Fahrleistung: 10’000 km/Jahr, effektiver Jahreszins: 2.99% (exkl. obligatorischer Vollkaskoversicherung). Nur bei teilnehmenden KGM-Partnern in der Schweiz. Eine Leasingvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Irrtümer und Fehler sowie Bewilligung durch CA Auto Finance Suisse SA vorbehalten. Gültig bis 31.03.2026. Abgebildetes Modell: KGM Actyon 1.5T HEV Platinum mit Metallic-Lackierung (+ CHF 800). Alle Beträge inkl. MWST. Unverbindliche Preisempfehlungen; Preisänderungen vorbehalten. Die angegebenen Energiewerte entsprechen den WLTP-Standards. CO2-Zielwert: 93.6 g/km, Durchschnitt der CO2-Emissionen: 111 g/km. MEHR ENTDECKEN

IMMOBILIEN

Hohe Mieten setzen Haushalte unter Druck AUTO

Der

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GESUNDHEIT

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Barbara Moursy

Generalagentin

T 058 357 02 13 | barbara.moursy@allianz.ch

Generalagentur Barbara Moursy

Innere Margarethenstrasse 2 | 4051 Basel ALLIANZ.CH/BASEL

WARUM SICH DER BLICK AUF DAS CASINO VERÄNDERT

GRAND CASINO BASEL

Glücksspiel begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden.

Selbst das «Sandwich» soll am

Spieltisch entstanden sein. Heute will das Grand Casino Basel den Blick der Menschen auf Casinos verändern.

Autorin: Gabriela Röthlisberger

VOM KLASSISCHEN SPIELORT

ZUM MODERNEN ERLEBNISORT

Warum sich die Wahrnehmung von Casinos verändern soll –Als Amine Tadlaoui-Ouafi Anfang 2025 die Geschäftsführung des Grand Casino Basel übernahm, stellte er gemeinsam mit seinem Team eine grundlegende Frage: Wie möchten Menschen Freizeit heute erleben?

Natürlich bleibt das Spiel ein zentraler Bestandteil des Hauses. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass sich die Erwartungen an moderne Freizeitorte spürbar verändert haben. Menschen suchen heute nicht mehr nur Unterhaltung oder Konsum. Sie suchen Orte mit Atmosphäre, Energie und emotionaler Qualität. Orte, an denen man Zeit miteinander verbringt und gemeinsame Erinnerungen schafft.

Eine Studie mit über 1 000 Befragten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich zeigte deutlich: Viele Gäste suchen heute weniger das reine Spiel als gemeinsame Erlebnisse und besondere Abende. Trotzdem prägt bis heute vor allem das Bild des klassischen Glücksspielorts die Wahrnehmung vieler Menschen. Genau diesen Blick möchte das Grand Casino Basel Schritt für Schritt erweitern. Dabei ist Glücksspiel selbst keineswegs ein modernes Phänomen. Archäologische Funde zeigen, dass Menschen bereits vor mehreren 1 000 Jahren mit Würfeln und Einsätzen spielten. Glücksspiel gehörte schon in frühen Kulturen zu Unterhaltung, gesellschaftlicher Begegnung und Freizeitkultur. Selbst das «Sandwich» soll der Legende nach während langer Kartenspiele entstanden sein, weil der englische Earl of Sandwich seinen Platz am Spieltisch nicht verlassen wollte.

«Unser Ziel ist nicht, das Spiel zu ersetzen. Aber wir möchten, dass das Casino künftig breiter wahrgenommen wird, als Ort für Erlebnis, Gastronomie, Begegnung und Atmosphäre.» Genau aus dieser Entwicklung entstand die neue strategische Ausrichtung des Grand Casino Basel. Nicht als Bruch mit der eigenen Identität, sondern als bewusste Weiterentwicklung eines Hauses, das seit Jahrzehnten Teil der Basler Ausgeh- und Freizeitkultur ist.

Das Haus versteht sich heute zunehmend als urbaner Erlebnisort. «Das Spielen bleibt zentral. Aber es definiert uns nicht mehr allein.» Basel selbst steht für Kultur, Urbanität und Internationalität. Genau diese Offenheit soll künftig auch im Grand Casino Basel stärker spürbar werden. «Wir möchten ein Ort sein, der sich zeitgemäss anfühlt und gleichzeitig seine Identität bewahrt.»

Amine Tadlaoui-Ouafi prägt als Geschäftsführer die Zukunft des Grand Casino Basel.

EIN ZEICHEN DES WANDELS

Wie das neue Erscheinungsbild die neue Haltung sichtbar macht – Mit der strategischen Weiterentwicklung wurde auch der Markenauftritt des Grand Casino Basel modernisiert. Ziel war dabei bewusst keine radikale Neuerfindung, sondern die präzise Weiterentwicklung einer bestehenden Identität mit hohem Wiedererkennungswert.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die neue Haltung des Hauses sichtbar machen lässt, ohne den Charakter des Grand Casino Basel zu verlieren.

Denn das Gebäude selbst besitzt längst einen besonderen Stellenwert in Basel. Die markante rote Fassade prägt seit Jahren das Erscheinungsbild des Hauses und ist für viele Menschen unmittelbar mit dem Standort verbunden.

Die Überarbeitung des Logos entstand deshalb nicht als rein grafisches Projekt, sondern als strategische Reflexion über Wahrnehmung und Positionierung. Das bestehende Fassaden- Piktogramm blieb bewusst erhalten und wurde weiterentwickelt.

«UNSER

GEBÄUDE BESITZT IN BASEL EINEN HOHEN WIEDERERKENNUNGSWERT. DIESEN CHARAKTER WOLLTEN WIR BEWUSST

ERHALTEN UND GLEICHZEITIG MODERNER INTERPRETIEREN.»

Auch die Farbwelt wurde präzise neu definiert. Die roten Farbtöne orientieren sich stärker an der Fassade des Gebäudes und verbinden Energie, Wärme und urbane Nachtatmosphäre miteinander.

Die Verbindung von Spiel, Gastfreundschaft und Erlebnis besitzt insbesondere in der französischen Casino- und Freizeitkultur eine lange Tradition. Diese Perspektive floss auch in die Weiterentwicklung des Grand Casino Basel ein, als Teil der international tätigen Groupe Tranchant. Die familiengeführte Unternehmensgruppe betreibt heute 17 Casinos sowie mehrere Hotels, Restaurants und Eventlocations in Frankreich und der Schweiz.

Mit dem Grand Casino Prilly eröffnet die Groupe Tranchant im Herbst 2026 zudem einen weiteren Standort in der Schweiz.

Gleichzeitig verbindet das Grand Casino Basel innerhalb der Gruppe bewusst lokale Entscheidungsfreiheit mit internationaler Erfahrung und strategischer Expertise.

Besonderes Augenmerk galt auch der Typografie. Für die neue Wortmarke wurde unter anderem die Schrift «Neue Haas Grotesk» gewählt, die in Münchenstein bei Basel entwickelt wurde und bis heute weltweit als Sinnbild für Schweizer Designpräzision gilt.

Reduktion statt Überinszenierung, Präzision statt Lautstärke – die neue Gestaltung versteht sich deshalb als sichtbarer Ausdruck einer veränderten Haltung.

«MENSCHEN ERINNERN SICH SELTEN AN EINZELNE DETAILS. WAS BLEIBT, IST DAS GEFÜHL, DAS EIN ORT HINTERLÄSST.»

Das neue Logo macht die Weiterentwicklung des Grand Casino Basel sichtbar.

SPARKLING LIFE ALS AUSDRUCK EINER NEUEN ERLEBNISKULTUR

Warum moderne Freizeitorte heute anders funktionieren – Mit «Sparkling Life» entwickelte das Grand Casino Basel nicht einfach einen neuen Claim, sondern ein strategisches Leitbild für die Zukunft des Hauses.

Der Begriff steht für Energie, Begegnung und Erlebnisqualität. Gleichzeitig beschreibt er einen gesellschaftlichen Wandel, der weit über die Casino-Branche hinausgeht.

«MENSCHEN SUCHEN HEUTE NICHT EINFACH NUR UNTERHALTUNG. SIE SUCHEN ORTE, AN DENEN GEMEINSAME ERINNERUNGEN ENTSTEHEN.»

«EIN ABEND IST DANN GELUNGEN, WENN ER NICHT NUR ÜBERZEUGT, SONDERN

AUCH AM NÄCHSTEN TAG

NOCH PRÄSENT IST. DAS CASINO

ENTWICKELT SICH SOMIT ZUNEHMEND

VOM REINEN SPIELORT ZU EINEM SOZIALEN ERLEBNISORT.»

Freizeit wird heute zunehmend emotionaler erlebt. Die klassische Trennung zwischen Gastronomie, Unterhaltung, Nightlife und Kultur beginnt sich dabei immer stärker aufzulösen.

Genau daraus entstand die Idee, das Grand Casino Basel breiter zu denken, nicht nur als klassischen Spielort, sondern als urbanen Erlebnisort.

Internationale Studien sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten «Experience Economy». Nicht mehr allein Produkte oder Dienstleistungen, sondern emotionale Erlebnisse und die Stimmung eines Ortes stehen im Mittelpunkt.

Für das Grand Casino Basel bedeutet das: Nicht einzelne Events sollen im Vordergrund stehen, sondern das Gesamterlebnis eines Abends.

Konzerte, DJ-Abende, Comedy oder Dinner-Events sind deshalb Ausdruck einer grösseren Entwicklung: hin zu einem Ort, an dem gemeinsames Erleben stärker in den Mittelpunkt rückt.

Mit «Sparkling Life» verfolgt das Grand Casino Basel deshalb eine neue Vorstellung davon, wie moderne Freizeitorte künftig funktionieren sollen: emotionaler, sozialer und stärker über Atmosphäre definiert als über einzelne Angebote allein.

«DAS

SIND DIE MOMENTE, DIE EINEM NOCH NACHGEHEN.»

«Sparkling Life» steht für Momente, Begegnungen und Erlebnisse, die über den Abend hinaus in Erinnerung bleiben.

Die Menschen hinter dem Grand Casino Basel prägen gemeinsam Atmosphäre, Gastfreundschaft und Erlebnisqualität.

DIE MENSCHEN MACHEN DEN UNTERSCHIED

Warum Atmosphäre immer bei den Menschen beginnt –Strategien, Architektur und Design können die Grundlage für Atmosphäre schaffen. Wirklich erlebbar wird sie jedoch erst durch die Menschen, die einem Ort Persönlichkeit geben. Wirkliche Erlebnisqualität entsteht dort, wo Aufmerksamkeit und echte Gastfreundschaft spürbar werden.

«ATMOSPHÄRE ENTSTEHT NIE ALLEIN DURCH ARCHITEKTUR

daran zeigt sich ein entscheidender Unterschied moderner Gastfreundschaft: Sie soll hochwertig wirken, ohne künstlich zu sein, aufmerksam, ohne aufdringlich zu werden. «Sparkling Life wird dort spürbar, wo Menschen mit Freude, Aufmerksamkeit und Persönlichkeit Gastgeber sind.» Die Mitarbeitenden werden deshalb nicht nur fachlich ausgebildet, sondern auch gezielt darauf vorbereitet, Professionalität, Verantwortung und Atmosphäre miteinander zu verbinden.

Verantwortung gehört dabei ebenso zur modernen CasinoKultur wie Gastfreundschaft und Erlebnisqualität. Das Grand Casino Basel versteht sich nicht nur als Freizeit- und Erlebnisort, sondern auch als Teil der regionalen Wertschöpfung. Internationale Gäste bringen zusätzliche Frequenz in die Region, während gleichzeitig rund die Hälfte des Bruttospielertrags über die gesetzlich geregelte Casinoabgabe an AHV und Kantone fliesst.

Hinter einem modernen Casino stehen heute weit mehr Bereiche, als viele vermuten würden. Neben Gastronomie, Events und Gästebetreuung arbeiten Spezialisten aus Surveillance, Sicherheit, Compliance, IT, Technik oder Responsible Gaming täglich daran, Erlebnis, Sicherheit und Verantwortung miteinander zu verbinden. Gastgeberinnen und Gastgeber, Croupiers, Köche, Techniker sowie Empfangs- und Servicemitarbeitende prägen dabei gemeinsam, wie die Gäste einen Abend erleben. Oft arbeiten viele dieser Bereiche für die Gäste unsichtbar im Hintergrund – genau dort, wo ein reibungsloser Abend überhaupt erst entsteht. «Menschen erinnern sich am Ende vor allem daran, wie sie sich an einem Ort gefühlt haben.» Gerade

«SOLCHE MOMENTE BLEIBEN, WEIL MAN SIE NICHT ERKLÄREN KANN, SONDERN ERLEBT HAT.»

Flughafenstrasse 225, CH-4056 Basel, Telefon +41 (0) 61 327 20 20, info@grandcasinobasel.com, www.grandcasinobasel.com

GRAND CASINO BASEL

EVENTS / LIFESTYLE

SWISS INDOORS BASEL

Die Swiss Indoors Basel sind weit mehr als nur ein Tennisturnier – sie sind der grösste alljährlich wiederkehrende Sportanlass der Schweiz und zählen weltweit zu den Top Three der Hallentennisevents. Jahr für Jahr wird die St. Jakobshalle zum Treffpunkt der internationalen Tenniselite und zur Bühne für unvergessliche Momente.

Autor und Bilder: SWISS INDOORS BASEL

Ob Tennis-, Premium- oder Event-Lounge – hier verbinden sich Spitzensport, Networking und Markenpräsenz auf höchstem Niveau. Ein internationales Millionenpublikum blickt nach Basel, wenn sich Stars und Sponsoren im Glanz des Welttennis begegnen.

ST. JAKOBSHALLE

Die St. Jakobshalle Basel war nicht nur Schauplatz des Eurovision Song Contest (ESC), sondern ist auch Austragungsort der Swiss Indoors Basel, die traditionell im Herbst stattfinden und im Zeichen des Jahres-Endspurts mit den Hallenturnieren von Paris und den ATP Finals in Turin stehen. Die St. Jakobshalle wird dabei in ein Bijou verwandelt. Einzigartig sind die Dienstleistungen für die Besucher und Trägerschaften. Nicht zuletzt deshalb ist der nationale Grossanlass zum sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres geworden. Über 60’000 begeisterte Fans wollen dieses Spektakel live miterleben. Mehrere Millionen Menschen verfolgen den Event im Fernsehen.

BANDENWERBUNG

Die Bandenwerbung auf dem Center Court erreicht ein Millionenpublikum. Das Schwergewicht der Fernsehübertragungen in 182 Ländern der Welt liegt bei SRG SSR (Schweiz), Sky (Deutschland), Tennis Channel (USA), Fox Sports (Südamerika), ESPN (Indien) und Dubai Sports Channel (Vereinigte Arabische Emirate). Dank dem ATP TV World Pool wird der Grossanlass während über 3 300 Stunden in die verschiedensten Regionen auf allen fünf Kontinenten ausgestrahlt. Basels Weltklassetennis kennt keine Grenzen – live oder zeitverschoben.

TENNISDORF

Herzlich willkommen im Tennisdorf der Sponsoren und in der Premium Lounge. Das Tennisdorf ist eine einzigartige Einrichtung. Die Oase der Begegnung gehört mit zum Besten und Schönsten, was Europas Tennis-Schauplätze anzubieten vermögen. Mittlerweile mieten rund 40 Firmen eine Wochen- oder Tageslounge im Tennisdorf, und 156 Logenbesitzer finden hier gleichenorts die ideale Plattform für die Betreuung ihrer Gäste.

PREMIUM LOUNGE

Herzlich willkommen in der Premium Lounge, der perfekte Ort für Networking in entspannter Atmosphäre. Das auf Tagesbasis buchbare All-Inclusive-Package beinhaltet Sitzplätze der Kategorie 1 mit bester Sicht auf den Center Court sowie den Zutritt zur Premium Lounge und zum exklusiven Tennisdorf, der 2 000 Quadratmeter grossen VIP-Area der Sponsoren.

EVENT LOUNGE

Verwöhnen Sie Ihre Gäste mit einer Einladung nach Mass, und erleben Sie die Swiss Indoors Basel in stilvoller Atmosphäre. In der Event Lounge geniessen Sie einen Apéro Riche inklusive Getränke für bis zu 50 Personen.

FOYER

Ausserhalb des Center Courts wird das Foyer zum magischen Anziehungspunkt der Besucher. Die Stände im Publikumsbereich ziehen über 60 ’000 Besucher in den Bann. Das Steigern des Bekanntheitsgrades eines Produktes oder reine Imagewerbung sind die vordergründigen Beweggründe für eine Präsenz im Standbereich. Renommierte Firmen assoziieren sich mit den Swiss Indoors Basel. Aussteller aus allen Branchen überbringen ihre Werbebotschaft an ihr Zielpublikum.

GASTRONOMIESTÄNDE

Das Foyer entwickelt sich immer mehr zum Vergnügungsstreifen und zum kulinarischen Erlebnis für die Besucher. Mittels einer der vielfältigen und beliebten Gastronomiestände profitieren die Betreiber in besonderem Masse vom positiv gestimmten Umfeld des Turniers.

TENNIS YEAR BOOK

Mit einer Anzeige im Tennis Year Book gehören Sie jetzt schon zu den grossen Gewinnern. Nutzen Sie die Chance, und erreichen Sie ein kaufkraftstarkes Publikum. Das Tennis Year Book mit Langzeitwert wird wie folgt gratis verteilt:

15’000 Exemplare an die Besucher der Swiss Indoors Basel

5 000 Exemplare an die schweizerischen und angrenzenden Tennisclubs

5 000 Exemplare an Firmen, Sponsoren und Leading-Hotels Mit einer Anzeige im Tennis Year Book stossen Sie zum auserwählten Kreis der Supporter und profitieren von der Mitgliedschaft im Business Club der Swiss Indoors Basel.

VIP-LOGEN (IN DEN ERSTEN REIHEN SEITLICH)

Erleben Sie hautnah die Center-Court-Atmosphäre, wie sie nur Basel kennt. Machen Sie sich und Ihren Gästen eine Freude, und mieten Sie eine VIP-Loge für die gesamte Turnierdauer von neun Tagen oder für einzelne Tage mit übertragbaren Einzeltickets.

MEMBERCARDS (IN DEN ERSTEN REIHEN HINTER DER GRUNDLINIE)

Tennisliebhaber aufgepasst! Mit der Membercard sind Sie ebenfalls ganz nahe am Spielgeschehen und – im Vergleich zu den VIP-Logen – direkt hinter der Grundlinie. Sie erleben in den ersten Reihen den sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkt des Landes sowie Weltklassetennis auf Vorzugsplätzen.

SWISS INDOORS BASEL

Bettenstrasse 73, CH-4123 Allschwil Telefon +41 (0)61 485 95 95, info@swissindoorsbasel.ch, www.swissindoorsbasel.ch

IKONEN DER MOBILITÄT

INNOVATION UND GESCHWINDIGKEIT IM MUSÉE NATIONAL DE L’AUTOMOBILE

Das Musée National de l’Automobile – Collection Schlumpf ist ein absolutes Muss für alle Liebhaber von Automobilen und des industriellen Erbes. Das in Mulhouse gelegene Museum beherbergt heute mit über 450 aussergewöhnlichen Fahrzeugen die weltweit grösste Automobilsammlung. Das Museum ist eine echte Zeitreise und zeichnet die Entwicklung des Automobils von seinen Anfängen bis hin zu den heutigen Innovationen nach, wobei die technischen, ästhetischen und kulturellen Fortschritte hervorgehoben werden, die jede Epoche geprägt haben.

Autor und Bilder: Musée National de l’Automobile

Die Geschichte des Museums beginnt im Jahr 1957, als die Brüder Schlumpf eine ehemalige Textilspinnerei erwarben. Angetrieben von einer unbändigen Leidenschaft für das Automobil trugen sie dort im Laufe der Jahre eine beeindruckende Sammlung zusammen, insbesondere von Bugatti-Modellen, die heute weltweit bekannt sind. Dieser einzigartige Ort, der lange Zeit nur Insidern bekannt war, wurde 1982 zu einem öffentlich zugänglichen Museum, in dem man seltene und prestigeträchtige Fahrzeuge in einer immersiven Inszenierung bewundern kann. Der Rundgang bietet ein Erlebnis in drei Etappen durch grosse Themenbereiche, die den Besucher mitten ins Automobilabenteuer entführen:

Der Bereich «Automobilabenteuer» zeichnet die Geschichte des Automobils von 1878 bis heute anhand von 250 Fahrzeugen nach – in einer spektakulären Inszenierung, die von 600 Strassenlaternen untermalt wird, die denen der Pont Alexandre III nachempfunden sind.

Der Bereich «Autorennen» versetzt die Besucher mitten ins Renngeschehen, mit legendären Sportwagenmodellen, die in einer immersiven Atmosphäre präsentiert werden, die Dekore und Soundeffekte miteinander verbindet. Schliesslich versammelt der Bereich «Meisterwerke» rund 80 aussergewöhnliche Fahrzeuge aus den 1930er-Jahren, wahre Ikonen der automobilen Eleganz, darunter zwei prestigeträchtige Bugatti Royale Typ 41, darunter das berühmte Coupé Napoléon, das einst Ettore Bugatti gehörte. Zu diesen Hauptbereichen kommen noch viele weitere Zonen hinzu, die es zu entdecken gilt und die das Besuchererlebnis noch bereichern. Der Museumsbesuch beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Betrachten: Er ist interaktiv und spielerisch angelegt. Die Besucher können einzigartige Erlebnisse geniessen, zum Beispiel in einen Kuppelwagen einsteigen, versuchen, einen Kurbelmotor zu starten, oder mithilfe von Virtual-Reality-Geräten verschiedene Welten erkunden. Ein kleiner Zug ermöglicht es zudem, die Gänge zu befahren und einen ersten Einblick in den Reichtum der Sammlung zu gewinnen. Das ganze Jahr über bietet das Museum auch Veranstaltungen und Sonderausstellungen an, die das Erlebnis immer wieder neu gestalten. Das Museum ist zudem ein Ort des Lebens und des Austauschs. In den Gastronomiebereichen kann man eine gesellige Pause einlegen, während für die Organisation privater oder geschäftlicher Veranstaltungen ein breites Angebot bereitgestellt wird: Geburtstage, Hochzeiten, Cocktailempfänge, Abendessen oder auch Seminare in einem spektakulären und aussergewöhnlichen Rahmen. Jedes Jahr von April bis November bereichern Sonderausstellungen das Programm. Im Jahr 2026 zeigt das Museum eine aussergewöhnliche Ausstellung, die der Formel 1 gewidmet ist.

DIE AUSSTELLUNG

«LEGENDEN DES GRAND PRIX»

Vom 11. April bis zum 1. November 2026 bietet das Museum mit der Ausstellung «Legenden des Grand Prix» ein spektakuläres Eintauchen in die Welt des Autorennens. Als ultimatives Symbol für Geschwindigkeit, Innovation und Leistung wird die Formel 1 hier im Rahmen einer gross angelegten Präsentation gewürdigt, die völlig unabhängig und nicht an die offizielle Marke gebunden ist. Die Besucher können 50 legendäre Einsitzer entdecken, die mehr als 70 Jahre Geschichte nachzeichnen, von den 1950er-Jahren bis heute. Die Ausstellung beleuchtet die grossen technischen und menschlichen Entwicklungen dieser Disziplin: von den heroischen Anfängen mit Ferrari oder Maserati über die aerodynamischen Revolutionen der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zur spektakulären Ära der Turbomotoren der 1980erund 1990er-Jahre und schliesslich zur modernen Formel 1, die von Hybridisierung und Daten geprägt ist.

Neben den Fahrzeugen ergänzt eine reichhaltige Auswahl historischer Objekte den Rundgang: Helme, Rennanzüge, zeitgenössische Dokumente und Archivmaterial, das legendären Fahrern wie Ayrton Senna, Lewis Hamilton, Michael Schumacher oder Max Verstappen gehörte. Diese Exponate ermöglichen einen Einblick in die menschliche Geschichte dieser Disziplin und erzählen von den Werdegängen, Leistungen und Innovationen, die diesen mythischen Sport geprägt haben. Ein eigener Bereich ist zudem Juan Manuel Fangio gewidmet, der Gründungsfigur und Ikone der Formel 1.

Die Ausstellung vermittelt somit ein umfassendes Verständnis der Welt der Formel 1: ihre Geschichte, ihren Einfluss auf die Automobilindustrie und die Gründe für ihre ungebrochene Faszination über Generationen hinweg.

MUSÉE NATIONAL DE L’AUTOMOBILE

17 Rue de la Mertzau, 68100 Mulhouse, Frankreich Telefon +33 (0) 389 33 23 21, info@museedelauto.org, www.musee-automobile.fr

20 JAHRE BASEL TATTOO

NEUE ARENA, ROYALES TEILNEHMERFELD UND DAS TOP SECRET DRUM CORPS

Zum Jubiläum «20 Jahre Basel Tattoo» wird die Arena neu gebaut. Damit erleben die Besucher ein noch intensiveres «Mittendrin-Gefühl» in einer emotionalen Atmosphäre. Inhaltlich prägen drei königliche Formationen, Weltklasse-Acts aus der internationalen Showtrommel-Szene und eine legendäre Dudelsack-Band die Jubiläumsausgabe.

Autor: Andreas Kurz Bilder: Basel Tattoo

Die neue Arena schafft optimierte Sichtachsen rund um das Spielfeld und ermöglicht den Besuchern ein noch direkteres Showerlebnis. Gleichzeitig wird die Kapazität in der ersten Kategorie erweitert, um der grossen Nachfrage in diesem Segment gerecht zu werden; die zweite und dritte Kategorie bleiben im bisherigen Umfang bestehen. Damit erfährt die Arena ihre umfassendste Weiterentwicklung seit der Premiere 2006. Ergänzt wird diese Neuerung durch ein Familienangebot in der Kategorie eins bis vier, für die Vorstellungen von Donnerstag bis Sonntag sowie für die Samstag-Frühvorstellungen: Bei zwei Erwachsenen erhält das erste Kind unter 16 Jahren freien Eintritt, jedes weitere kostet 25 Franken. Sämtliche Anpassungen wurden basierend auf Besucherumfragen vorgenommen. Das Basel Tattoo orientiert sich damit konsequent an den Bedürfnissen seines Publikums.

Zum Jubiläum dürfen sich die Besucher nebst einer neuen Arena vor allem auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit viel royalem Touch freuen. Mit The Band of His Majesty’s Irish Guards und The Band of His Majesty’s Scots Guards sind 2026 gleich zwei königliche Garden aus Grossbritannien in Basel vertreten. Damit werden nun sämtliche britischen königlichen Garden am Basel Tattoo zu Gast gewesen sein. Aus Norwegen reist His Majesty The King’s Guard Band and Drill Team an. Sie waren bereits beim ersten Basel Tattoo im Jahr 2006 dabei und kehren pünktlich zum Jubiläum zurück. Und mit der Swiss Armed Forces Conscript Band ist die Schweiz gewohnt stark vertreten. Auch Schottland zeigt eindrucksvoll Flagge: Die Red Hot Chilli Pipers bringen ihr charakteristisches Dudelsack- RockFeuer zurück nach Basel, während die Massed Pipes and Drums mit 200 Dudelsackspielern die gewaltige traditionelle Klangkulisse liefern. Für tänzerische Glanzlichter sorgen die Canadiana Celtic Highland Dancers aus Kanada und die Kilgore College Rangerettes aus den USA – jede Gruppe auf ihre eigene Art, aber beide mit präzisen Choreografien, Eleganz und synchroner Dynamik. Ergänzt wird das Line-up durch den stimmgewaltigen schottischen Solisten Cammy Barnes, der als Sänger und Songwriter weltweit Erfolge feiert.

Trommelfeuerwerk von Weltformat: Die internationale Showtrommelszene setzt 2026 ein kraftvolles Ausrufezeichen. Die Blue Devils aus den USA – vielfache Weltmeister – präsentieren zunächst einen eigenen, hochpräzisen Solo-Auftritt. Anschliessend treffen sie auf die Publikumslieblinge des Top Secret Drum Corps aus der Schweiz zu einem exklusiven gemeinsamen KurzAct. In dieser Kombination entsteht ein einzigartiges, grenzensprengendes Trommel-Spektakel, das es nur am Basel Tattoo 2026 zu erleben gibt. Mehr bleibt aber top secret.

«20 Jahre Basel Tattoo – das erfüllt mein Team und mich mit grosser Dankbarkeit und Stolz. Dieses Jubiläum ist für uns ein Meilenstein. Mit der neuen Arena gehen wir bewusst einen Schritt nach vorne: näher, intensiver, emotionaler. Und wir feiern dieses Jubiläum mit beeindruckenden Formationen und 1 000 Mitwirkenden aus der ganzen Welt sowie mit dem grossartigen Publikum», sagt Produzent Erik Julliard.

WEITERE INFORMATIONEN

www.baseltattoo.ch

MUSEUM FÜR MUSIKAUTOMATEN

SELBSTSPIELENDE WUNDER – NEU ERLEBT

Entdecken Sie die faszinierende Welt der Musikautomaten! Während der einstündigen Führung erleben Sie erstaunliche Technik und hören vielseitige mechanischen Musik. Dazu erfahren Sie spannende Details zu Schweizer Musikdosen, Plattenspieldosen, Orchestrien, Figurenautomaten und selbstspielenden Tasteninstrumenten. Von luxuriös ausgestatteten Musikdosen bis hin zu ausgeklügelten Orchestrien, die einst unsere Gross- und Urgrosseltern zum Tanzen brachten – im klingenden Museum erwacht die Geschichte der automatischen Musik zum Leben.

Im «Salon bleu» tauchen Sie in eine Hotel-Lobby der 1920er-Jahre ein.

Die grosse Britannic-Orgel im Klangkunstsaal

HIGHLIGHT: BRITANNIC-ORGEL

Bei der Seewener Welte Philharmonie-Orgel handelt es sich um ein riesiges selbstspielendes Instrument von 1913 / 14. Sie wurde für die Britannic – Schwesterschiff der Titanic – gebaut. Von diesem Orgeltyp gibt es heute weltweit nur noch etwa fünf intakte Exemplare.

Musikhistorisch äusserst interessant ist auch die zugehörige umfangreiche Sammlung von Musikrollen aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts – darunter 1 230 Aufnahmerollen. Sie erlauben Rückschlüsse auf die Aufführungspraxis einer Zeit, für welche keine anderen Orgelaufnahmen existieren.

ANGEBOT FÜR FAMILIEN

Zauberklang – Ein musikalisches Rätsel durchs Museum: Beantworte die Fragen und knipse deinen eigenen Melodiestreifen für eine Musikdose!

Das musikalische Rätsel für Kinder vermittelt spielerisch Themen wie Resonanz, Klang und Mechanik. Dank Experimentieren, aufmerksamem Hinhören und scharfem Nachdenken gelingt es den Kindern, die Rätselfragen zu entschlüsseln. So können sie auf ihrem eigenen Melodiestreifen die Lösungen knipsen und danach ihre eigene Melodie auf einer Kurbeldose abspielen.

DIE SAMMLUNG

Die Sammlung des Museums für Musik automaten beherbergt international bedeutende Bestände von Schweizer Musikdosen und Plattenspieldosen, Uhren und Schmuck mit Musikwerk sowie weitere mechanische Musikautomaten aus der Schweiz, europäischen Ländern sowie der USA vom 18. Jahrhundert bis heute.

Die Sammlungsobjekte stehen exemplarisch für einen Bereich der Industrialisierung der Schweiz und für eine Schweizer Exportspezialität des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Das Museum widmet sich dem Bewahren dieses Erbes nach aktuellen konservatorischen Standards, seiner weiteren Erforschung und der Vermittlung dieses im Jurabogen beheimateten Handwerks, das im Dezember 2020 als lebendige Tradition in die UNESCO-Liste

des immateriellen Kulturerbes der Schweiz aufgenommen wurde. Aktuell umfasst die Sammlung rund 1 350 Objekte und über 12’000 Musikrollen und weitere Tonträger.

RESTAURANT

Nach dem Museumsbesuch lädt unser Restaurant mit Sonnenterasse zum Verweilen ein. Das Restaurant-Team begrüsst Sie gerne zum Znüni bis zum Abendessen und offeriert Ihnen ein passendes Angebot für Sie und Ihre Gruppe.

MUSEUMSSHOP

Suchen Sie nach einer Erinnerung an Ihren Ausflug oder ein Mitbringsel für die Daheimgebliebenen? Im Shop des Museums finden Sie eine grosse Auswahl an klingenden Souvenirs oder Geschenk ideen.

AUF EINEN BLICK

Alle Räume sind rollstuhlgängig. Öffnungszeiten, Eintrittspreise und mehr Informationen: www.musikautomaten.ch

Präzisionsarbeit von 1890: Eine Schweizer Zylindermusikdose der Firma Conchon aus Genf

Zauberklang: Beantworte die Fragen und knipse deinen eigenen Melodiestreifen für eine Musikdose!

ART BASEL 2026

INTERNATIONALE SPITZENKUNST UND NEUE IMPULSE IN BASEL

Die Art Basel freut sich, die 290 teilnehmenden Galerien – darunter 21 Neuzugänge – sowie erste Highlights ihrer Flaggschiff-Messe 2026 in Basel bekanntzugeben. In diesem Jahr begrüsst die Show neue und zurückkehrende Galerien aus der Elfenbeinküste, dem Libanon, Saudi-Arabien und der Türkei und erweitert damit ihren internationalen Radius weiter. Mit einem Show-Programm, das von historischen, modernen und Nachkriegspositionen bis hin zu zeitgenössischen und aufstrebenden künstlerischen Praktiken reicht, schafft die Art Basel in Basel eine Momentaufnahme der globalen Kunstwelt – ein konzentriertes Bild verschiedener Generationen, geografischer Kontexte und künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb eines umfassenden Ausstellungskontexts.

Autor und Bilder: Art Basel

Maike Cruse, Director, Art Basel in Basel, sagt: «Für eine Woche im Juni wird Basel zum zentralen Treffpunkt der internationalen Kunstwelt – ein Ort, an dem bedeutende historische Positionen auf mutige Neuproduktionen treffen, in den Messehallen und im gesamten Stadtraum. Von gross angelegten Auftragsarbeiten von Nairy Baghramian und Ibrahim Mahama über die erste von Ruba Katrib kuratierte Ausgabe von Unlimited bis hin zur Erweiterung von Premiere zeigt die diesjährige Ausgabe die anhaltende Stärke und Dynamik der Kunstwelt – und unterstreicht damit Basels Rolle als globaler Referenzpunkt des Kunstmarkts. Ich freue mich sehr, die internationale Kunstgemeinschaft im Juni wieder in Basel willkommen zu heissen.»

Über alle Sektoren hinweg bringt die diesjährige Ausgabe kunsthistorisch bedeutsame Werke in unmittelbaren Dialog mit aktueller Produktion und neuen Positionen und unterstreicht damit die einzigartige Fähigkeit der Messe, die gesamte Bandbreite der Kunstwelt in einem konzentrierten Moment zu präsentieren. Über die Messehallen hinaus entfaltet sich die Art Basel in Basel erneut im gesamten Stadtraum, bezieht öffentliche Orte und führende Institutionen ein und verankert eine Woche hochkarätiger Ausstellungen und Veranstaltungen in Basel und der Region.

Im Rahmen der 2025 lancierten ersten Art-Basel-AwardsAusgabe werden Nairy Baghramian und Ibrahim Mahama im Juni zwei bedeutende neue Arbeiten im öffentlichen Raum Basels präsentieren. Erstmals werden damit Auftragsarbeiten aus dem Awards-Programm in jener Stadt realisiert, in der die globale Initiative ihren Anfang nahm. Als erste Gold Awardees in der Kategorie Established Artist wurden beide Kunstschaffende eingeladen, ortsspezifische Projekte für den öffentlichen Raum Basels zu entwickeln. Baghramians neue Arbeit wird auf dem Messeplatz zu sehen sein, während Mahama eine grossformatige Installation auf dem Münsterplatz realisiert. Damit erweitert die Art Basel ihre Präsenz bis ins historische Zentrum der Stadt und unterstreicht ihr langfristiges Engagement, Künstlerinnen und Künstler auch über die Messehallen hinaus zu fördern und neue Formate zu ermöglichen.

PARCOURS

Parcours – Art Basels Sektor für ortsspezifische Installationen, Skulpturen, Performances und Interventionen im öffentlichen Raum – wird zum dritten Mal in Folge von Stefanie Hessler, Direktorin des Swiss Institute (SI) in New York, kuratiert. Das kuratorische Konzept der diesjährigen Ausgabe lautet «Conviviality» – der Freude und der Herausforderungen des Zusammenlebens – und entfaltet sich entlang der Clarastrasse sowie in historischen Orten und öffentlichen Räumen in unmittelbarer Nähe zur Messe. Parcours lädt dazu ein, Werke im Dialog mit dem urbanen Umfeld neu zu erleben.

GALLERIES

Der Hauptsektor der Messe vereint 232 internationale Galerien, die die Vielfalt und Tiefe ihrer Programme präsentieren – von kunsthistorischen Meisterwerken bis hin zu ambitionierten Neuproduktionen. Zunehmend als präzise kuratierte Präsentationen konzipiert, folgen viele Stände klaren inhaltlichen Linien – von Fragen der Transformation und Materialität bis hin zu Erinnerung, Abstraktion und Raumwahrnehmung – und eröffnen den Besucherinnen und Besuchern ein vielschichtiges Ausstellungserlebnis.

Zwölf Galerien nehmen erstmals am Sektor Galleries teil, darunter acht Galerien, die aus Feature, Statements oder Premiere in den Hauptsektor wechseln:

Jessica Silverman (San Francisco) präsentiert Significant Others, eine kuratierte Standpräsentation mit Arbeiten von Judy Chicago, Loie Hollowell, Atsushi Kaga, Woody De Othello, GaHee Park und Rose B. Simpson.

Silverlens (Manila, New York) zeigt zeitgenössische Positionen aus Südostasien, unter anderem von Pacita Abad, Yee I-Lann und Geraldine Javier.

LC Queisser (Tbilissi, Köln) widmet sich in einer Gruppenausstellung der «Poetik des Übergangs» mit Arbeiten von Ser Serpas, Tolia Astakhishvili, Sitara Abuzar Ghaznawi und Karlo Kacharava.

Pippy Houldsworth (London) stellt einen generationenübergreifenden Dialog in den Mittelpunkt, darunter Gemälde aus Jacqueline de Jongs Serie La vie privée des Cosmonautes (1966 bis 1967), die seit ihrer Präsentation in Paris nicht mehr öffentlich zu sehen waren.

Larkin Erdmann (Zürich) präsentiert einen konzentrierten Dialog zwischen Dada, Surrealismus, Minimalismus und konkreter Kunst mit bedeutenden Arbeiten von Agnes Martin, Man Ray, Marcel Duchamp und Meret Oppenheim. Marcelle Alix (Paris) zeigt Aftershow – eine Präsentation mit Charlotte Moth, Pauline Boudry / Renate Lorenz, Armineh Negahdari, Mira Schor und Donna Gottschalk, die den «Backstage»-Raum als Ort von Transformation und feministischer Neudeutung untersucht.

Kalfayan Galleries (Athens, Thessaloniki) präsentieren Dialectics of the Visible und stellen eine historische posthume Präsentation von Vlassis Caniaris’ Installation Bicycle (1973 bis 1980) neuen Arbeiten von Antonis Donef und Farida El Gazzar gegenüber.

P420 (Bologna) vereint bedeutende Werke von Irma Blank, Laura Grisi und Ana Lupas mit neu produzierten Arbeiten von Adelaide Cioni, June Crespo und Francis Offman und unterstreicht damit das langfristige Engagement der Galerie für institutionelle Wiederentdeckungen und die Förderung jüngerer Positionen.

Vier Galerien nehmen erstmals direkt am Hauptsektor der Art Basel in Basel teil:

Berry Campbell (New York) präsentiert zehn amerikanische Künstlerinnen der Nachkriegszeit, darunter Elaine de Kooning, Lynne Drexler und Lucia Wilcox.

Tim Van Laere Gallery (Antwerpen, Rom) zeigt eine generationenübergreifende Präsentation mit Dirk Braeckman, Carroll Dunham, Adrian Ghenie, Leiko Ikemura, Tal R, Rinus Van de Velde, Eline Vansteenkiste und Franz West.

Phillida Reid (London) debütiert mit einer Gruppenausstellung, die unterschiedliche Generationen und kulturelle Kontexte zusammenführt, darunter Mohammed Z. Rahman, Prem Sahib und Joanna Piotrowska.

Ortuzar (New York) präsentiert einen generationenübergreifenden Dialog mit Lynda Benglis, Suzanne Jackson und Lee Bontecou. Die vollständige Liste der Galerien im Sektor Galleries finden Sie unter artbasel.com/basel/galleries.

PREMIERE

Mit seiner zweiten Ausgabe wächst der Sektor Premiere von zehn auf 17 Präsentationen und stärkt damit seine Rolle als Plattform für ambitionierte, in den vergangenen fünf Jahren entstandene

Projekte. Premiere bietet Raum für grossformatige Installationen, skulpturale Setzungen, Film- und Soundarbeiten sowie experimentelle Materialpraktiken. Drei Galerien nehmen erstmals teil: Ehrhardt Flórez, Magenta Plains und Öktem Aykut. Zu den Highlights zählen:

Athr Gallery (Dschidda, Riad, AlUla) mit Treehouse von Ayman Yossri Daydban, einer begehbaren Installation aus transluzenten Acrylpaneelen, die Architektur als Ort von Identität und Zugehörigkeit neu denkt.

Ehrhardt Flórez (Madrid) mit einer grossformatigen Wandarbeit von June Crespo, die den Stand in einen spannungsvollen, körperlich erfahrbaren Raum verwandelt.

Hoffman Donahue (New York, Los Angeles) mit Refracted Realities, einem generationenübergreifenden Dialog zwischen Susan Cianciolo, Lynn Hershman Leeson und Kate Mosher Hall.

Magenta Plains (New York) mit einer kuratierten Gruppenausstellung von Jennifer Bolande, Liza Lacroix und Josephine Meckseper.

Öktem Aykut (Istanbul) mit Strings von Koray Ariş, einer schwebenden skulpturalen Installation aus Leder und Holz.

White Space (Beijing) mit Wang Tuos sechskanaliger Videoarbeit Intensity in Ten Cities, die sich mit moderner chinesischer Architektur und verdrängten Narrativen auseinandersetzt. Die vollständige Liste der PremiereGalerien finden Sie unter artbasel.com/ basel/premiere.

FEATURE

Feature bringt 16 kunsthistorische Positionen in unmittelbare Nähe zum übrigen Programm der Art Basel in Basel und ermöglicht es, historische Werke und kuratierte Präsentationen des 20. Jahrhunderts im Kontext der Gegenwart neu zu erleben. Fünf Galerien nehmen erstmals teil: Galerie Cécile Fakhoury und Galería Guillermo de Osma, Galerie Kaléidoscope, ML Fine Art und Kotaro Nukaga. Von der frühen Moderne bis in die Nachkriegszeit zeigen die Projekte, wie prägende künstlerische Ansätze bis heute nachwirken. Zu den Highlights zählen: Galería Guillermo de Osma (Madrid) präsentiert The Universal Constructivist, eine historische Auswahl von Arbeiten Joaquín Torres-Garcías aus den Jahren 1916

bis 1935, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Objekte. Die Präsentation zeichnet die Entwicklung des Universal Constructivism nach und beleuchtet dessen Bedeutung als Brücke zwischen der europäischen Avantgarde und der lateinamerikanischen Moderne.

Galería Hubert Winter (Wien) zeigt seltene Arbeiten von Marcia Hafif aus ihren Serien Italian Paintings und Acrylic Paintings, die ihren Übergang zum Radical Painting markieren. Letztere wird erstmals seit den 1970er-Jahren wieder auf einer Kunstmesse präsentiert.

Galerie Cécile Fakhoury (Abidjan, Dakar, Paris) widmet sich den abstrakten Arbeiten von Souleymane Keïta aus den 1970er- bis 1990erJahren und ordnet das Werk dieses zentralen Vertreters der senegalesischen Nachkriegsmoderne neu in den Kontext internationaler Abstraktion ein.

Giorgio Persano (Turin) vereint Schlüsselwerke von Mario Merz und Michelangelo Pistoletto aus den Jahren 1966 bis 1994 und setzt Arte Povera in Dialog mit reflektierenden, konzeptuellen Positionen.

Kotaro Nukaga (Tokio) präsentiert ein umfassendes Solo-Projekt zu Saori Akutagawa und zeichnet ihre Entwicklung von frühen Ölgemälden über bahnbrechende Färbearbeiten bis hin zu späteren abstrakten Werken nach – und würdigt sie als wegweisende Vertreterin der japanischen Nachkriegsavantgarde. Galerie Kaléidoscope (Paris) zeigt eine museale Solo-Präsentation von Eduardo Arroyo mit politisch aufgeladenen und kunsthistorisch reflektierenden Arbeiten aus den 1960er- und 1970er-Jahren, die ihn als zentrale Figur der Nouvelles Figurations verorten.

Die vollständige Liste der FeatureGalerien finden Sie unter artbasel.com/ basel/feature.

STATEMENTS

Statements präsentiert 18 Einzelprojekte aufstrebender Künstlerinnen und Künstler, deren oft forschungsbasierte, materialorientierte und gesellschaftlich relevante Praktiken neue Perspektiven eröffnen. Neun Galerien nehmen erstmals an der Art Basel in Basel teil – darunter

a. SQUIRE, Blue Velvet, Noah Klink, Silke Lindner, Wschód, David Peter Francis, Galerie Molitor, Lodos und Tarq – und unterstreichen damit Basels Rolle als Plattform für neue Positionen im Dialog mit dem internationalen Markt. Zu den Highlights zählen:

a. SQUIRE (London) mit Delamination (2026) von Eli Coplan, einer materialbasierten Untersuchung des LCDBildschirms, die Seh- und Wahrnehmungsstrukturen analysiert.

Galerie Molitor (Berlin) mit Fireworks Festival (2026) von Yalda Afsah, einem Film über das Yanshui-BeihiveFeuerwerksfestival in Taiwan, der Ritual, kollektive Ekstase und Ambivalenz thematisiert.

Gypsum Gallery (Kairo) mit Plot Twist (2026) von Hana El-Sagini, einer immersiven, skulpturalen Installation aus bronzenen Reliefs und organischen Formen.

sans titre (Paris) mit The depths beneath the cage (2026) von Liselor Perez, einer raumgreifenden Installation, die Fragen von Körperlichkeit, Macht und Fürsorge verhandelt.

Wschód (Warschau, New York) mit einer ortsspezifischen Installation von Adam Shiu-Yang Shaw zur Berliner Abfallinfrastruktur.

Blue Velvet (Zürich) mit einer neuen skulpturalen Arbeit von Mónica Mays, die das Genre des Western als transnationale Erzählung von Aneignung und Macht reflektiert. Die vollständige Liste der StatementsGalerien finden Sie unter artbasel.com/ basel/statements.

EDITION

Edition ist in Halle 2 auf beiden Ebenen vertreten und versammelt sieben führende Galerien im Bereich Druckgrafik und Editionen: Cristea Roberts Gallery, Gemini G. E. L. – nach einer Pause wieder vertreten –, knust kunz gallery editions, Carolina Nitsch, René Schmitt, Susan Sheehan Gallery und STPI. Die vollständige Liste finden Sie unter artbasel.com/ basel/edition.

www.artbasel.com

EMPFEHLUNGEN

20 JAHRE GESCHÄFTSFÜHRER*IN

EIN MAGAZIN, FAST WIE AUS DER ZEIT GEFALLEN

Seit zwei Jahrzehnten bewegt sich alles in denselben vertrauten Bahnen. Die Namen auf den Bürotüren haben sich kaum verändert, ebenso wenig die Stimmen am Telefon oder die Handschriften auf den Verträgen. Der Verlag Schweizer Fachmedien – oder ist es längst ein kleines Universum für sich? – lebt von dieser stillen Konstanz, die anderswo längst der Fluktuation gewichen ist.

Autorin: Gabriela Röthlisberger

Hier kennt man einander, nicht nur oberflächlich, sondern in den feinen Abstufungen von Temperament, Eigenheiten und Gewohnheit. Manuskripte wandern durch Hände, die ihre Eigenarten über Jahre hinweg verstanden haben – ein Blick genügt, um zu wissen, wo noch gefeilt werden muss. Diskussionen wiederholen sich nicht, sie vertiefen sich – wie ein Gespräch, das nicht einfach abrupt abreisst, sondern sich über Jahre hinweg fortspinnt.

Auch die Kundinnen und Kunden sowie der Leserkreis sind kein flüchtiger Strom, sondern eher ein ruhiger See. So hatte die Garage Schmid das Cover der allerersten Ausgabe gebucht und gehört bis zum heutigen Zeitpunkt zur treuen Kundschaft, mit der die Zusammenarbeit grossen Spass bereitet! Auch die Abonnenten bleiben, wachsen mit den Ausgaben, altern vielleicht sogar mit ihnen. Zwischen Redaktion und Publikum hat sich ein leises Einverständnis gebildet, eine Übereinkunft darüber, was gesagt werden soll und wie. Überraschungen gibt es dennoch, doch sie entstehen aus der Tiefe dieser Vertrautheit,

nicht aus dem Drang nach Neuheit um jeden Preis. Diese kleine, aber feine Verlagswelt wirkt beinahe wie aus der Zeit gefallen. Während die Welt ringsum in hohem Tempo beschleunigt, hält man hier an einer anderen Form von Dauer fest – nicht aus Starrheit, sondern aus der Überzeugung, dass Beständigkeit ein eigener Wert ist. Und vielleicht liegt gerade darin das Geheimnis seines Fortbestehens und des Erfolgs: in der selten gewordenen Kunst, sich und dem Konzept treu zu bleiben. Damals wie heute liegt der Fokus des Magazins GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL auf der regionalen Wirtschaft, Porträts und Berichterstattung aus Basel sowie der Agglomeration.

Besonders hervorzuheben ist das Team, welches seit der Gründung des Magazins Geschäftsführer*in den harten Kern bildet und zu annähernd 90 Prozent noch in derselben Formation wie vor zwei Jahrzehnten geblieben ist: Francesco J. Ciringione (Verleger), Boris Jaeggi (Leitung PRESTIGE ), Hasan Dursun (Verlags- & Projektleitung), Hazim Junuzovic (Verkaufsleitung), Sandra Schneider (Head of Production & Art Director), Gabriela Röthlisberger (Chefredakteurin).

Medienvielfalt unter einem Dach: Die Publikationen der Schweizer Fachmedien GmbH.

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BA SEL: Wenn ihr die letzten 20 Jahre in wenige Sätze zusammenfassen müsstest – wie würden sie lauten?

FRANCESCO: «Die letzten 20 Jahre stehen für unternehmerischen Mut, kontinuierliche Weiterentwicklung und eine starke Verankerung in der regionalen Wirtschaft. Aus einer Idee ist eine etablierte Plattform für Wirtschaft, Austausch und Vernetzung entstanden, die sich stetig weiterentwickelt hat, ohne ihre Grundhaltung zu verlieren. Besonders prägend war dabei ein Team, das diesen Weg mitgetragen und geprägt hat.»

HASAN: «Im Verlag und im Verkauf geht es für mich immer um die Verbindung von Inhalt, Qualität und den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden. Über die Jahre hat sich ein stabiles Netzwerk entwickelt, das auf Vertrauen, Verlässlichkeit und gegenseitigem Verständnis basiert. Diese Kontinuität ist ein zentraler Teil unserer Arbeit.»

HAZIM: «20 Jahre Magazinarbeit bedeuten für mich vor allem die Verbindung von Kundenprojekten und redaktioneller Umsetzung. Viele Kunden begleiten wir seit Jahren, weil Qualität und Verlässlichkeit geschätzt werden. Spannend ist für mich, wie aus einzelnen Projekten immer wieder langfristige Beziehungen entstehen.»

SANDRA: «Viel Abwechslung und viele neue Ideen, zugleich aber auch eine über die Jahre gewachsene Kontinuität im

Magazin GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL –so würde ich die letzten 20 Jahre beschreiben. Als Art Director habe ich dabei auch die visuelle Gestaltung des Magazins mitgeprägt, stets mit dem Anspruch, Inhalte klar und hochwertig zu transportieren. Was uns getragen hat, ist ein Team, das sich stetig weiterentwickelt und gleichzeitig eng verbunden geblieben ist – daraus ist über die Jahre fast etwas Familiäres entstanden.»

BORIS: «Die letzten 20 Jahre waren geprägt von vielen langfristigen Kundenbeziehungen und spannenden Entwicklungen im regionalen Markt. Besonders schön ist, dass aus einmaligen Projekten oft echte, vertrauensvolle Partnerschaften entstanden sind. Genau diese Kontinuität macht unsere Arbeit bis heute besonders.»

GABRIELA: «Meine Anwesenheit in der Redaktion schafft es nicht auf ganze 20 Jahre, dennoch vermittelt mir bereits die Zusammenarbeit mit diesen engagierten Mitarbeitenden schon eine vertraute, fast schon familiäre Zugehörigkeit. Das Jubiläum fühlt sich ein bisschen so an, als wäre ich schon viel länger Teil des Teams. In kurzer Zeit habe ich gemerkt, wie viel Herzblut und Teamgeist hier drinsteckt –und genau das macht den Verlag für mich besonders. Es ist spannend zu sehen, wie Tradition und frische Ideen zusammenkommen. Ich freue mich darauf, auch die nächsten Jahre weiter mitzugestalten und Teil der Geschichte zu sein.»

NICE TO KNOW …

Gründung des Magazins: vor 20 Jahren

Verlag: Schweizer Fachmedien

Themenschwerpunkte: Regionale Wirtschaft, Unternehmensporträts, Berichterstattung aus Basel und der Agglomeration

Besonderheit: Rund 90 Prozent des Kernteams sind seit der Gründung Teil des Verlags

Langjährige Kundschaft: Viele Partnerschaften bestehen seit den Anfängen des Magazins und prägen den Verlag bis heute. Philosophie: Beständigkeit, persönliche Beziehungen und langfristige Zusammenarbeit statt schnelllebiger Trends

Der harte Kern seit der Gründung: Francesco J. Ciringione (Verleger), Hasan Dursun (Verlags- & Projektleitung), Hazim Junuzovic (Verkaufsleitung), Sandra Schneider (Head of Production & Art Director), Boris Jaeggi (Leitung PRESTIGE ), Gabriela Röthlisberger (Chefredakteurin)

Was das Magazin auszeichnet: Kontinuität, regionale Verbundenheit und ein über Jahre gewachsenes Netzwerk aus Kundschaft, Redaktion und Leserschaft.

Region: Basel und das Dreiländereck Fokus: Wirtschaft, Unternehmertum und regionale Geschichten

Empf. Netto-Verkaufspreis, inkl. MwSt. Toyota bZ4X Touring Premium, 4x4 Electric, 380 PS, Ø Verbr. 16,6 kWh/100 km, CO₂ 18 g/km, En.-Eff. B. CHF 53ʼ900.–, Leasingrate CHF 289.–/Mt. Anzahlung 33% des Brutto-Verkaufspreises. Eff. Jahreszins 0,00%, Vollkaskoversicherung obligatorisch, Laufzeit bis 36 Monate und 10ʼ000 km/Jahr. Leasingvergabe wird nicht gewährt, falls sie zur Überschuldung führt. Nicht mit Flottenrabatt kumulierbar. Die Verkaufsaktion ist gültig bei Abschluss eines Kaufvertrages vom 1.5.–30.6.2026.

AI LOCAL GUIDES IN BASEL

KI-REISEBEGLEITER DIGITALISIEREN LOKALES WISSEN

Schweizer Tourismusorganisationen setzen einen Meilenstein in der Digitalisierung touristischer Besuchserlebnisse. Mit den AI Local Guides wird kuratiertes lokales Destinationswissen erstmals in strukturierter, KI-lesbarer Form verfügbar gemacht und als Grundlage für personalisierte digitale Reiseerlebnisse vor Ort genutzt. Das Projekt wurde von Zürich Tourismus gemeinsam mit Basel Tourismus, Luzern Tourismus, Graubünden Ferien, Chur Tourismus, Graubünden Viva und TESSVM sowie dem Schweizer Startup Holoai AG realisiert und durch das Förderprogramm Innotour des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO unterstützt. Die AI Local

Die AI Local Guides bieten Besuchern und Besucherinnen eine Art interaktive digitale Reisebegleitung mit direktem Zugang zu lokalem Expertenwissen. Sie ergänzen bestehende Informationsangebote, beantworten Fragen, geben Orientierung und liefern kontextbezogene Infos zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Aktivitäten. Auch Einheimische profitieren zusätzlich von Insiderwissen, geschichtlichen Hintergründen sowie Hinweisen zu aktuellen Veranstaltungen und Kulturangeboten. Die Grundlage dafür sind kuratierte Inhalte lokaler Experten und Expertinnen, gepflegt durch Tourismusorganisationen. Die KI bereitet dieses Wissen verständlich auf und stellt es in Echtzeit im passenden Kontext bereit – für verlässliche Empfehlungen statt generischer Vorschläge.

AI LOCAL GUIDE IN DER BASEL CITY GUIDE APP

Jede Destination entwickelt einen eigenen AI Local Guide mit einer individu -

dank massgeschneiderten lösungen

Wohin Ihre Güter auch geliefert werden – setzen Sie auf über 75 Jahre Erfahrung im weltweiten Güterverkehr. Wir sind dort zuhause, wo Sie es sind. Weltweit und individuell.

ellen Persönlichkeit. Bei Basel Tourismus übernimmt diese Rolle dr Waggis. Der AI Local Guide ist neu in der Basel City Guide App freigeschaltet und ermöglicht Nutzern und Nutzerinnen einen interaktiven Austausch in Form eines ChatDialogs. Auf Anfrage liefert der AI Guide Informationen zu Abmarschpunkten der Stammcliquen, zu den Cortège- Routen aller Einheiten sowie Hinweise zur Kinderfasnacht, zum GuggeKonzert, Schnitzelbänken und weiteren Events. Zusätzlich sind historische Hintergründe zur Basler Fasnacht, zur Blaggedde und zu den Sujets abrufbar. Ebenso können weitere Inhalte aus dem bisherigen Rädäbäng sowie Informationen zu Abläufen und Verhaltensregeln abgerufen werden. Ergänzt wird das Angebot durch die App mit praktischen Empfehlungen zur Verpflegung mit lokalen Fasnachtsspezialitäten sowie zur Anreise. Die App ist mobil optimiert, während der gesamten Fasnachtszeit verfügbar und ab sofort kostenlos downloadbar. Entwickelt wurde sie gemeinsam von Basel Tourismus und dem Fasnachts-Comité.

PROJEKT ZUR STÄRKUNG DER

DIGITALISIERUNG IM TOURISMUS

Entstanden ist das Projekt aus einer engen Zusammenarbeit mehrerer Schweizer Destinationen sowie dem Schweizer Startup Holoai AG, das die technische Grundlage entwickelt hat. Die eigens dafür entwickelte Plattform von Holoai steht ab sofort zudem auch weiteren Destinationen und touris -

tischen Akteuren als lizenzbasierte Lösung zur Verfügung. Die Umsetzung der AI Local Guides wurde darüber hinaus durch das Förderprogramm Innotour des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO unterstützt.

ÜBER BASEL TOURISMUS

Basel Tourismus ist verantwortlich für die touristische Markenprofilierung und Positionierung Basels im In- und Ausland und die Förderung von Innovation und Qualität über alle touristischen Angebote. Dies wird mittels gezielter Initiativen, Kampagnen und Promotionen umgesetzt, welche Basel als Kunst-, Kultur- und ArchitekturMetropole sowie als Messe- und Kongressstadt positionieren.

www.basel.com

Unsere Dienstleistungen - Götschi AG

Ladenlokal

Beratung und Verkauf in unserem Ladenlokal

Hydraulik Schlauchverpressung

Wir konfektionieren Hochdruck- und Hydraulikschläuche ohne Vorbestellung direkt nach Muster.

Nähatelier / Logo-Druck

Wir nähen oder drucken

Ihr Firmensignet auf, kürzen Arbeitshosen oder flicken defekte Arbeitsbekleidung.

Reparaturen

Eigene Reparaturwerkstatt für Elektrowerkzeuge

Aussendienst

Kompetente Kundenbetreuung durch unsere Aussendienst-Mitarbeiter

Lieferdienst

Eigener Lieferdienst für die Region Basel und Nordwestschweiz

Vermietung von Maschinen

Vermietung von Elektrowerkzeugen zu einem fairen Preis

Telefon:

E-Mail:

ZWISCHEN VERANTWORTUNG UND REALITÄT

Autor: Patrick Ulmann

Als Geschäftsführer einer gemeinnützigen Stiftung im Tierschutz bewege ich mich täglich in einem Spannungsfeld zwischen ethischem Anspruch, gesellschaftlicher Verantwortung und wirtschaftlicher Realität. Unser Tierheim ist nicht nur ein Ort für Tiere in Not – es ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Und dieser Spiegel zeigt deutlich, wie stark äussere Einflüsse unser Handeln prägen.

Unser Einsatz für notleidende Tiere ist in hohem Masse spendenabhängig. Das macht uns verletzlich. Globale Krisen wie Kriege, Naturkatastrophen oder wirtschaftliche Unsicherheiten verschieben die Prioritäten vieler Menschen – verständlicherweise. Doch diese Entwicklungen haben direkte Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit. Denn während die Not der Tiere konstant bleibt oder sogar zunimmt, geraten die finanziellen Mittel für unser Tun ins Wanken. Ein langfristiges Bewusstsein für gemeinnützige Organisationen ist deshalb wichtig – auch in Zeiten, in denen andere Themen dominieren.

Tierschutz ist weit mehr als nur Mitgefühl, er ist auch eine Frage der Führungskompetenz. Wer Verantwortung für Tiere übernimmt, übernimmt auch Verantwortung für zentrale Werte: für Respekt, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit. Diese Prinzipien sind deckungsgleich mit den Anforderungen moderner Unternehmensführung. Entscheidungen im Tierschutz erfordern klare Prioritäten und ein starkes ethisches Fundament und müssen oft unter Unsicherheit getroffen werden. Fähigkeiten, die auch in der Wirtschaft zunehmend gefragt sind.

Hier zeigt sich die Rolle und Wichtigkeit der Unternehmen: Corporate Social Responsibility ist längst kein «Nice-to-have» mehr, sondern ein entscheidender Bestandteil glaubwürdiger Unternehmensführung. Engagement im Tierschutz bietet Unternehmen die Möglichkeit, gesellschaftliche Verantwortung konkret und sichtbar zu leben. Es geht nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern um Partnerschaften, um Haltung und um die Bereitschaft, über den eigenen wirtschaftlichen Erfolg hinauszudenken.

Unsere Arbeit basiert auf klaren ethischen Grundlagen: dem Schutz von Leben, der Würde des Tieres und der Überzeugung, dass eine Gesellschaft an ihrem Umgang mit den Schwächsten gemessen wird. Diese Haltung ist kein Idealismus, sondern eine Notwendigkeit. Denn Tierschutz bedeutet auch Umwelt- und Artenschutz, Prävention und Bildung. Er ist ein integraler Bestandteil einer nachhaltigen Zukunft. Die Sinnhaftigkeit unserer Tätigkeit zeigt sich in jedem geretteten Tier, in jeder erfolgreichen Vermittlung, in jedem Menschen, der durch unsere Arbeit sensibilisiert wird. Doch diese Sinnhaftigkeit braucht Unterstützung. Sie braucht Menschen, die verstehen, dass Tierschutz kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein einer verantwortungsvollen Gesellschaft ist.

Unser Tierheim ist kein isolierter Ort. Es ist Teil eines grösseren Ganzen, eines Systems, das nur funktioniert, wenn Verantwortung geteilt wird. Zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Organisationen wie der unseren entsteht ein wichtiges Netzwerk. Gemeinsam können wir die gesellschaftliche Verantwortung mit Überzeugung wahrnehmen. Gemeinsam können wir notleidenden Tieren beistehen, sie schützen und ihre Lebensbedingungen langfristig verbessern.

Geschäftsleiter Stiftung TBB Schweiz

Stiftung TBB Schweiz, Birsfelderstrasse 45, CH-4052 Basel, Telefon +41 (0) 61 378 78 78, info@tbb.ch, www.tbb.ch

INNOVATIONSGEIST MIT WEITSICHT –DAMALS WIE HEUTE

ASGA PENSIONSKASSE

Die Schweizer Pensionskassen stehen vor einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Steigende Lebenserwartung, volatile Finanzmärkte und der anhaltende Druck auf die Umwandlungssätze verlangen nach strategischer Weitsicht und einer konsequenten Weiterentwicklung der Anlagestrategien. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung von Transparenz und Kommunikation gegenüber den Versicherten zu. Viele Kassen investieren daher nicht nur in diversifizierte Portfolios, sondern auch in digitale Informationsplattformen, die den Versicherten einen besseren Überblick über ihre Vorsorgesituation ermöglichen.

Interviewpartner: Patrick Barblan

Autorin: Gabriela Röthlisberger

Am 23. Februar 1962, mehr als 20 Jahre vor der Inkraftsetzung des heutigen BVG (1985), erkannten Visionäre rund um Dr. Paul Bürgi, den Gründer der Asga, die Bedeutung der beruflichen Altersvorsorge und riefen eine Pensionskasse ins Leben, die mit ihrer unabhängigen Genossenschaftsstruktur Transparenz, Mitspracherecht der Delegierten und den Nutzen für alle Versicherten garantiert. Jeder Franken bleibt im System und kommt damit den Mitgliedern zugute. Die Asga zählt seit Jahren zu den Pensionskassen mit den tiefsten Verwaltungskosten in der Schweiz und erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen. Diese unterstreichen ihre erfolgreiche Strategie und zeigen, dass Sicherheit und Effizienz in der beruflichen Vorsorge Hand in Hand gehen.

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Barblan, Sie sind seit Anfang dieses Jahres der neue Geschäftsführer der Asga Pensionskasse. Können Sie mir bitte nahelegen, wie das Unternehmen aktuell nach mehr als sechs Jahrzehnten dasteht?

PATRICK BARBLAN: Heute sind rund 20’000 Mitgliedfirmen mit 180’000 aktiven Versicherten und rund 20’000 Rentnerinnen und Rentner bei der Asga angeschlossen. Die Bilanzsumme beträgt über 32 Milliarden Schweizer Franken, und unser Deckungsgrad liegt bei rund 120 Prozent, was die solide Kapitalbasis der Pensionskasse unterstreicht. Das Verhältnis von aktiv Versicherten zu Rentenbeziehenden liegt bei den Pensionskassen im Durchschnitt bei drei zu eins. Die Asga weist ein Verhältnis von 9.4 zu eins auf und zeigt damit, was sie für eine hervor -

ragende junge Altersstruktur hat. Mit rund 170 Mitarbeitenden und modernen digitalen Kommunikationsmitteln ist die Asga bestens für die Zukunft aufgestellt. Man darf behaupten, dass die Asga heute kerngesund dasteht.

Nach welchen Grundprinzipien handelt die Asga?

Die Asga richtet ihre Aktivitäten auf das Management von Risiken aus – nur wenn wir diese kennen, sind wir in der Lage, nachhaltigen Mehrwert für unsere Versicherten zu erwirtschaften. Die Asga bietet ein Angebot, das gezielt auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Versicherten ausgerichtet ist. Wir garantieren hohe Sicherheit, insbesondere mit einer diversifizierten Anlagestrategie, ausreichenden Reserven und einem hohen Deckungsgrad. Durch klare Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen schaffen wir Transparenz. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind uns wichtig. Ihr Mitspracherecht üben unsere Mitglieder und Versicherten über die Delegierten an der Delegiertenversammlung sowie über ihre Vertretung im paritätisch besetzten Verwaltungsrat aus. Gleichzeitig profitieren alle von einer individuellen Betreuung, die ihre persönlichen Anliegen gezielt berücksichtigt.

Kürzlich las ich, dass die stärkere Berücksichtigung nachhaltiger Anlagen ein zentraler Trend sein soll. Sehen Sie das ebenso?

Ja, bei der Asga ist Nachhaltigkeit fest in der Anlagephilosophie und im gesamten Unternehmen verankert. Leitlinien, Ziele sowie Fortschritte und Resultate werden transparent ausgewiesen: In diesem Jahr veröffentlicht die Asga ihren fünften Nachhaltigkeitsbericht. Als verantwortungsbewusste Investorin pflegt die Asga einen aktiven Dialog mit Unternehmen zu ESG-Themen und übt ihre Stimmrechte konsequent im Interesse ihrer Mitglieder und Versicherten aus. Ein Teil dieses Austauschs erfolgt gebündelt mit anderen Investoren, wodurch die Wirkung nachhaltiger Massnahmen zusätzlich verstärkt wird.

Wie sehen Sie das Thema «Flexibilisierung»?

Dieses Thema gewinnt meines Erachtens zunehmend an Bedeutung. So tragen Entwicklungen wie Teilpensionierungen, variable Beitragsmodelle oder Wahlmöglichkeiten bei Anlagestrategien innerhalb von Vorsorgeplänen dazu bei, den unterschiedlichen Lebenssituationen und Erwartungen der Versicherten besser gerecht zu werden. Die Arbeitswelt wird vielfältiger, Erwerbsbiografien verlaufen weniger linear als früher und auch der Übergang vom Erwerbsleben in die Pensionierung gestaltet sich immer individueller. Gerade jüngere Generationen erwarten heute mehr Gestaltungsspielraum sowie digitale Services, die einfach zugänglich, verständlich und übersichtlich sind – wie unser Versichertenportal myAsga oder AsgaOnline für unsere Mitgliedsfirmen. Flexiblere Vorsorgelösungen können deshalb ein wichtiger Faktor sein, um die berufliche Vorsorge stärker an die Bedürfnisse der Versicherten anzupassen und ihre Attraktivität langfristig zu sichern.

Welche Möglichkeiten haben Arbeitgebende, um die Vorsorge ihrer Mitarbeitenden zu verbessern – und wie profitieren diese von der gewählten Vorsorgelösung?

Das BVG definiert lediglich die gesetzlichen Mindestleistungen inklusive deren Finanzierung. Darüber hinaus können Arbeitgebende problemlos überobligatorische Vorsorgelösungen für ihre Mitarbeitenden definieren. Der bunte Blumenstrauss an Möglichkeiten besteht aus der Erhöhung des versicherten Lohnes, der Senkung des Koordinationsabzuges und der Eintrittsschwelle durch

höhere Sparbeiträge, einer Einführung von Wahlplänen sowie der Verbesserung der Leistungen bei Tod und Invalidität oder des Finanzierungsanteils durch den Arbeitgeber. Die Asga verfügt in allen Regionen über die notwendigen Fachpersonen, welche zusammen mit den Arbeitgebenden die Bedürfnisse aufnehmen und ihnen eine individuelle Vorsorgelösung ausarbeiten. In der Folge sparen die Versicherten mehr für ihre Altersvorsorge, sind besser für die finanziellen Folgen einer Invalidität versichert oder haben für den Todesfall besser vorgesorgt.

Wie können Teilzeitmitarbeitende besser abgesichert werden – trotz des «Nein» zur BVG-Revision?

Das BVG sieht einen Koordinationsabzug von 26'460 Franken vor. Bei Teilzeit angestellten führt dies dazu, dass der versicherte Lohn deutlich tiefer ausfällt. Verdient eine Person beispielsweise 50’000 Franken pro Jahr, verbleibt nach Abzug des Koordinationsabzugs ein versicher-

ter Lohn von lediglich 23’540 Franken. Entsprechend reduzieren sich auch die Vorsorgeleistungen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Koordinationsabzug an den Beschäftigungsgrad anzupassen. Bei einem Pensum von 50 Prozent würde sich der Abzug in unserem Beispiel halbieren. Dadurch steigt der versicherte Lohn um diesen Betrag auf 36’770 Franken, was zu deutlich höheren Vorsorgeleistungen führt. Es ist sogar möglich, vollständig auf den Koordinationsabzug zu verzichten. In diesem Fall entspricht der versicherte Lohn dem effektiven Einkommen und beträgt in unserem Beispiel 50’000 Franken. Dadurch lässt sich die Vorsorgesituation von Teilzeitangestellten spürbar verbessern.

Welche Herausforderungen gibt es aktuell in der beruflichen Vorsorge und wie gehen die Pensionskassen damit um? Die anhaltend niedrigen Zinsen er schwe ren es den Pensionskassen, die versprochenen Leistungen nachhaltig zu erwirtschaften. Gleichzeitig sorgt die

steigende Lebenserwartung dafür, dass Renten über längere Zeiträume ausbezahlt werden müssen. Hinzu kommt der demografische Wandel, der das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Altersrentnerinnen und -rentnern belastet. Eine weitsichtige Reservierungspolitik und Diversifikation der Anlagen sind Instrumente, um die langfristige Sicherheit der Vorsorgegelder zu gewährleisten. Auch das komplexer werdende regulatorische Umfeld stellt Pensionskassen vor Herausforderungen.

Wie sieht Ihre Prognose für die Zukunft der Branche aus?

Grundsätzlich bin ich von den Vorteilen des Drei-Säulen-Systems in der schweizerischen Altersvorsorge überzeugt – und damit auch vom langfristigen Bestand der beruflichen Vorsorge als tragendes Element dieses Systems. In den kommenden Jahren dürfte der politische Fokus jedoch auf der ersten Säule, der AHV, liegen, während wir in der beruflichen Vorsorge eher vor ökonomischen und technischen Herausforderungen stehen. In drei Bereichen erwarte ich fundamentale Entwicklungen und Veränderungen: Bei der Digitalisierung der Geschäftsmodelle dürfte sich zeigen, dass insbesondere grössere Anbieter, vor allem Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen, ihre Prozesse zunehmend automatisieren und digitale Geschäftsmodelle konsequent ausbauen. Gleichzeitig rechne ich mit einer weiteren Konsolidierung auf der Angebotsseite, sowohl bei den Vorsorgeeinrichtungen als auch bei den Systemanbietern, wobei Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen voraussichtlich erneut Marktanteile gewinnen werden. In Bezug auf die regulatorischen Rahmenbedingungen sehe ich die Situation weniger optimistisch: Es ist zu erwarten, dass sich die Vorschriften für unser Geschäft weiter verkomplizieren, sollte die Politik das Thema erneut aufgreifen. Die grossen Anbieter werden dies meistern können, wie sie es bereits heute tun, während kleinere Anbieter unter zunehmendem Konsolidierungsdruck stehen dürften.

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L’ŒIL DE PERDRIX

DER NEUENBURGER ROSÉ FEIERT 165 JAHRE IM HERZEN VON NEUCHÂTEL

Der berühmte Œil de Perdrix, ein emblematischer Roséwein aus dem Weinbaugebiet von Neuchâtel, feiert dieses Jahr sein 165-jähriges Bestehen. Entstanden im Herzen der Region und eng mit seinem Terroir verbunden, hat sich dieser aus Pinot Noir gewonnene Wein seit über anderthalb Jahrhunderten als unverzichtbare Referenz für Rosé-Liebhaber etabliert.

Autor und Bilder: Neuchâtel Vins et Terroir

Die Geschichte dieses Weins reicht bis ins Jahr 1861 zurück, als Louis Bovet das erste offizielle Etikett druckte. Seitdem hat sich der Œil de Perdrix kontinuierlich weiterentwickelt, ohne seine Identität z u verlieren: eine zarte Farbe, aromatische Finesse und Eleganz, die ihm unter Kennern den Spitznamen «L’Original» eingebracht haben.

Um dieses Jubiläum zu feiern, haben sich die Neuenburger Weinkellermeister entschieden, diesen ikonischen Wein mit einer neuen transparenten Flasche hervorzuheben, die seine leuchtenden Nuancen betont. Eine zeitgemässe Art, ein tief in der Region verwurzeltes weinbauliches Erbe zu würdigen.

EIN FESTLICHER ABEND AM SEEUFER

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten findet am Donnerstag, den 18. Juni 2026, auf dem Place du Port in Neuchâtel statt. In einer geselligen, sommerlichen Atmosphäre können Besucher und Weinliebhaber nicht weniger als 35 verschiedene Œil de Perdrix degustieren – ein eindrucksvolles Zeugnis der Vielfalt dieses einzigartigen Weins. Im Rahmen der Veranstaltung sind folgende Programmpunkte geplant:

Öffentliche Degustation von 17.00 bis 20.00 Uhr

Musikalische Unterhaltung und Foodtrucks

Übertragung des Spiels der Schweizer Nationalmannschaft ab 21.00 Uhr

Kostenlose Shuttlebusse ab La Chaux-de-Fonds und Boudevilliers

Der Eintrittspreis beträgt 20.– Schweizer Franken und beinhaltet ein Degustationsglas

Ein Signature-Cocktail für den Anlass

Ein weiteres Highlight dieser Feier ist die Kreation eines neuen Cocktails durch Mixologen aus der Region. Schliesslich überzeugte «Le Clin d’Œil», kreiert von Juleps Cocktail, die Fachjury. Subtil und modern interpretiert er den Œil de Perdrix neu und verbindet Frische, fruchtige Noten und eine feine Perlage –eine perfekte Einladung, die Sommersaison einzuläuten.

Zwischen Tradition und Moderne bestätigt der Œil de Perdrix auch 165 Jahre nach seiner Entstehung, dass er weit mehr als nur ein Wein ist: ein echtes Symbol des Neuenburger Kultur erbes. Eine Feier, die sich kein Liebhaber von Weinentdeckungen und geselligen Momenten am See entgehen lassen sollte.

NEUCHÂTEL VINS ET TERROIR

Rte de l'Aurore 4, CH-2053 Cernier, Telefon +41 (0) 32 889 42 16,

Weitere Informationen:

ES GIBT NICHTS GUTES. AUSSER MAN TUT ES.

Am 5. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Freiwilligenarbeit, begann das von den Vereinten Nationen deklarierte Internationale Jahr der Freiwilligenarbeit IVY 2026. Die UNO ruft Regierungen, Organisationen und Gemeinschaften weltweit dazu auf, sich für das ehrenamtliche Engagement einzusetzen und dieses zu fördern. Vor allem geht es darum, dass die Leistungen von Freiwilligen gebührend anerkannt werden, denn das freiwillige Engagement spielt eine zentrale Rolle bei der Stärkung der Resilienz und des gesellschaftlichen Fortkommens. Laut dem «Freiwilligen Monitor Schweiz» ist Freiwilligenarbeit Ausdruck einer aktiven Zivilgesellschaft. «Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt und ist eine zentrale Grundlage für die lebendige direkte Demokratie.» Der Freiwilligen- Monitor erhebt laufend Zahlen über das Engagement in der Zivilgesellschaft. Er wird von der Schwei zerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) herausgegeben und vom Migros-Kulturprozent, der Beisheim-Stiftung und rund 30 Partnerorganisationen mitgetragen.

Die von diesem Monitor für das Jahr 2025 erhobenen Zahlen sind eindrücklich: 86 Prozent der Schweizer Bevölkerung engagieren sich im Laufe eines Jahres in irgendeiner Form freiwillig. Zwei Drittel engagieren sich permanent ehrenamtlich und leisten mindestens einmal im Jahr unbezahlte Arbeit. Dies entspricht 590 Millionen Stunden pro Jahr. Unser Land liegt nach Norwegen europaweit auf dem zweiten Platz.

41 Prozent der Bevölkerung tun dies in Vereinen und Organisationen. 51 Prozent engagieren sich, indem sie Betreuungs- und Pflegeaufgaben sowie unterschiedliche Helferdienste übernehmen. Und 53 Prozent spenden Geld für einen gemeinnützigen Zweck. Bricht man dieses eindrückliche Zahlengerüst nur auf das ehrenamtliche Engagement in sozialen und karitativen Organisationen hinunter, stellen wir fest, dass rund 270’000 Personen schätzungsweise ein jährliches Arbeitsvolumen von 30 Millionen Stunden leisten.

Kurzum: Ohne freiwilliges Engagement würde in der Schweiz vieles nicht funktionieren. Ein nicht unerheblicher Anteil unserer Bevölkerung setzt sich für die Gemeinschaft, das dörfliche Leben und den sozialen Zusammenhalt ein. Diese Menschen übernehmen Verantwortung für andere und leisten damit einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert für unsere Gesellschaft. Dieses enorme Engagement wird oft als selbstverständlich empfunden und damit auch nicht in dem Masse wertgeschätzt, wie es eigentlich geboten wäre. Das Internationale Jahr der Freiwilligenarbeit bietet die Chance zum Umdenken.

Der deutsche Schriftsteller Erich Kästner hat in seinem berühmten Satz «Es gibt nichts Gutes. Ausser man tut es.» bewusst einen Punkt zwischen die zwei Aussagen gesetzt. Denn das «Gute an sich» gibt es rein philosophisch betrachtet eigentlich nicht. Vielmehr muss man etwas für das Gute tun, sich entsprechend engagieren. Und in diesem Sinne müssen wir den vielen Menschen in unserem Lande dankbar sein, die genau dies tun.

MARCEL W. BUESS

Präsident der IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel

IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel, Schlossgasse 11, CH-4102 Binningen, Telefon +41 (0) 61 426 98 00 ivb@ivb.ch, www.ivb.ch

Autor: Marcel W. Buess

SPORT / FREIZEIT

WM 2026

DIE BEDEUTUNG DER FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT 2026 FÜR BASEL

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 startet am 11. Juni 2026 in Nordamerika und stellt einen historischen Meilenstein im internationalen Fussball dar, denn erstmals wird das Turnier von drei Ländern gemeinsam ausgerichtet: den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko. Mit der Erweiterung auf 48 teilnehmende Mannschaften und insgesamt 104 Spiele erreicht die WM damit eine neue Dimension. Auch wenn die Schweiz – und insbesondere die Stadt Basel – kein Austragungsort ist, lassen sich dennoch vielfältige Bezüge und Auswirkungen erkennen.

Autorin: Gabriela Röthlisberger

Aus sportlicher Perspektive gehört die Schweiz seit Jahren zu den konstant starken Teams Europas und hat an den letzten Weltmeisterschaften regelmässig teilgenommen, oft mit soliden Leistungen in der Gruppenphase und teilweise auch im Achtelfinale. Dank der ausgezeichneten Resultate an diesen grossen Turnieren hat sich die Schweizer Fussbballnationalmannschaft als stabile Grösse im internationalen Fussball etabliert.

Das Schweizer Team hat sich einmal mehr souverän durchgesetzt und direkt qualifiziert: Es wurde Gruppensieger in seiner Qualifikationsgruppe! Dieser Erfolg zeigt erneut, dass es weiterhin zu den stabilen Nationalmannschaften Europas zählt und gute Chancen hat, auch bei der WM 2026 selbst eine solide Rolle zu spielen.

«JOGGELI» – BELIEBTES STADION MIT GROSSER KAPAZITÄT

Traditionellerweise finden die Spiele der Nationalmannschaft auch im St. Jakob- Park statt, dem grössten Fussballstadion der Schweiz. Das vom Architekten-Duo Herzog & de Meuron aus Basel geplante und realisierte Stadion ist eines der modernsten in der Schweiz und ein wichtiger Austragungsort internationaler Spiele, beispielsweise der UEFA Euro 2008, die gemeinsam von der Schweiz und Österreich organisiert wurde. Dabei fanden im St. Jakob-Park mehrere Spiele statt, wodurch Basel internationale Aufmerksamkeit als Fussballstandort erhielt. So könnte Basel in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle als

Austragungsort von Vorbereitungsspielen oder Public-ViewingVeranstaltungen übernehmen.

ANGEPASSTE ÖFFNUNGSZEITEN FÜR

GASTROBETRIEBE AN DEN SPIELTAGEN

Ein weiterer Aspekt ist die wirtschaftliche Bedeutung eines solchen Grossereignisses. Obwohl die Spiele nicht in der Schweiz stattfinden, profitieren Städte wie Basel indirekt durch ein gesteigertes Interesse am Fussball. Gastronomiebetriebe, Bars und Veranstaltungsorte können während der WM von einer erhöhten Nachfrage profitieren. Besonders bei Spielen der Schweizer Nationalmannschaft ist mit grossen Zuschauerzahlen bei Public Viewings zu rechnen. Solche Veranstaltungen stärken nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern fördern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Bevölkerung.

Viele Spiele können bei uns live, wegen der Zeitverschiebung zwischen der Schweiz und den Austragungsorten, erst in den späteren Abend- und Nachtstunden mitverfolgt werden. Besucher*innen von Restaurants, Bars und Cafés in Basel können dieses Fussballfest der Superlative dennoch gebührend feiern und sich freuen, denn das Bau- und Verkehrsdepartement passt die Öffnungszeiten für Gastrobetriebe an den Spieltagen an. So gibt es an sämtlichen Spieltagen keine Schliessungszeiten in den Innenräumen. Im Aussenbereich dürfen Gastrobetriebe die Live-Übertragungen der Spiele zeigen, wenn das Spiel innerhalb der bewilligten Öffnungszeiten für Aussenbereiche beginnt. 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende sollen die Betriebe dann schliessen. Benötigt wird

Rundfahrten

Stadt- und Hafenrundfahrten

Taxifahrten

Events & Catering

Taxifahrten auf dem Rhein Geburtstage, Hochzeiten, Anlässe mit Catering

Unsere Klassiker:

• Schleusenfahrten zu Berg nach Restaurant Waldhaus, Auhafen, Restaurant Solbad und Sommerpark am Rhein, Augst, Kaiseraugst und Rheinfelden

• Schleusenfahrten zu Tal nach Kembs, Ottmarsheim, Fessenheim und Breisach

• Brunchfahrten mit reichhaltiger Auswahl, Kaffee und Kuchen zum Zvieri

• Neu sind unsere feinen Wurst- und Käse-Schlemmerangebote auf Akazienholzplättchen serviert, diese sind mit dem Rhytaxi-Logo eingebrannt und dürfen als Bhaltis mitgenommen werden

Die Brettchen wurden von den Eingliederungswerkstätten bearbeitet – unser kleiner sozialer Beitrag

• Neu: Holzkohlen-Tischgrill an Bord!

hierfür keine weitere behördliche Bewilligung (allfällige Übertragungsrechte ausgenommen).

Die Fernsehgeräte dürfen draussen eine Bildschirmdiagonale von maximal drei Metern aufweisen – und da ein Musikverbot gilt, muss man ohne zusätzliche Lautsprecher auskommen. Wer eine Gastwirtschaft betreibt oder Anlässe organisiert, wird selbstverständlich darum gebeten, für ein rücksichtsvolles Miteinander zwischen Fussballfans und der weniger fussballbegeisterten Wohnbevölkerung zu sorgen. Das Bau- und Verkehrsdepartement zeigt sich zu diesem Thema angenehm flexibel – tatsächlich werden für die WM Gelegenheits- und Festwirtschaften grosszügig bewilligt.

DREHSCHEIBE DREILÄNDERECK

Darüber hinaus spielt Basel als international bedeutender Standort eine Rolle

im weiteren Kontext des Fussballs. Mit seiner Lage im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Internationale Fans könnten Basel als Ausgangspunkt für Reisen oder als zentralen Treffpunkt nutzen, auch wenn die Spiele auf einem anderen Kontinent stattfinden. Zudem ist Basel eine starke wirtschaftliche Region und dementsprechend Sitz zahlreicher bedeutender Unternehmen und Organisationen, die als Sponsoren oder Partner im Umfeld der Weltmeisterschaft mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit aktiv sein werden.

BRÜCKE FÜR EIN SYMPATHISCHES MITEINANDER

Ein zentraler kultureller Aspekt ist die grosse Bedeutung des Fussballs für die Gesellschaft. Die Weltmeis

terschaft gilt als eines der grössten globalen Medienereignisse und erreicht Milliarden von Menschen weltweit. Auch in Basel wird das Turnier intensiv verfolgt werden. Fussball verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft und schafft gemeinsame emotionale Erlebnisse. In einer multikulturellen Stadt wie Basel, in der viele Nationalitäten vertreten sind, kann die WM als Plattform für interkulturellen Austausch dienen.

KNOW-HOW ALS KLARER STANDORTVORTEIL

Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass Basel bereits Erfahrung mit internationalen Fussballanlässen hat. Während der UEFA Euro im Jahr 2008 war der St. Jakob-Park ein zentraler Austragungsort, unter anderem für das Eröffnungsspiel und mehrere weitere Begegnungen. Diese Erfahrungswerte haben gezeigt, dass die Stadt in der Lage ist, grosse Menschenmengen zu bewältigen und internationale Gäste zu empfangen. Auch wenn die WM 2026 nicht in Europa stattfindet, bleibt dieses Knowhow ein wichtiger Standortvorteil für zukünftige Bewerbungen.

FUSSBALL UND NACHHALTIGKEIT

Neben den Chancen gibt es auch einige kritische Aspekte. Die zunehmende Kommerzialisierung des internationalen Fussballs wird häufig diskutiert. Grosse Turniere wie die Weltmeisterschaft sind mit hohen Kosten, Umweltbelastungen und sozialen Herausforderungen verbunden. Auch wenn diese Probleme vor allem die Austragungsländer betreffen, wird die Diskussion darüber weltweit geführt – auch in Basel. Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und faire Arbeitsbedingungen spielen eine immer grössere Rolle im öffentlichen Diskurs.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 trotz fehlender direkter Austragung einen spürbaren Einfluss auf Basel haben kann. Die Stadt profitiert vor allem indirekt durch wirtschaftliche Impulse, gesellschaftliche Ereignisse und die starke Fussballkultur. Gleichzeitig bietet das Turnier Anlass zur kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen im Sport. Basel bleibt damit Teil der weltweiten Fussballgemeinschaft und zeigt, dass ein Grossereignis auch über geografische Grenzen hinaus Wirkung entfalten kann.

RESTAURANT ODER KOMFORTZONE? BEIDES!

HOSTARIA

Die Definition von Gastfreundschaft in der Hostaria lautet: Alle sollen sich wie bei Freunden oder zu Hause fühlen. Es geht nicht nur um gutes Essen, sondern um das Gesamterlebnis –vom ersten Empfang bis zum letzten Glas Wein. Authentizität ist der Schlüssel dieser Atmosphäre, geprägt von Herzlichkeit, unkompliziertem Service und viel Liebe zum Detail.

Interviewpartner: Gianni Plozza

Autorin: Gabriela Röthlisberger

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Plozza, vor sieben Jahren haben Sie Ihr Restaurant «Hostaria» in Basel beim Birsig-Parkplatz, vielen noch als frühere «Drehscheibe» bekannt, eröffnet. Was hat Sie in die Gastronomie geführt?

GIANNI PLOZZA: Der zündende Funke für die Idee eines eigenen Restaurants entstand aus der allgegenwärtigen Frage «Wo kann man in Basel genussvoll und dennoch gemütlich essen?». Die Leidenschaft für gutes Essen und Gastfreundschaft war in meiner Familie schon immer ein zentrales Thema. Meine Mutter hat mich mit ihrer ausgezeichneten Kochkunst nicht nur begeistert, sie hat diese Passion direkt an mich weitergegeben. Die Rolle des Gastgebers liegt mir einfach im Blut – ich liebe es, meinen Gästen zu ihrem Menü die passenden Weine zu empfehlen.

In der Hostaria verbinden Sie hausgemachte mediterrane Spezialitäten mit Einflüssen aus dem Puschlav. Wie kam es zu dieser Kombination?

Zwar bin ich in Basel aufgewachsen, aber meine familiären Wurzeln sind im Puschlav zu finden – eine kulinarisch unglaublich spannende Region, die stark von der Natur geprägt ist. Die Mischung aus alpiner Bodenständigkeit und italienischer Raffinesse ist einzigartig und passt perfekt zu meinem Verständnis von Küche: ehrlich, saisonal und voller Geschmack.

Eine kleine Karte ist für mich ein Zeichen von Frische. Bleiben Ihre Rezepte traditionell oder interpretieren Sie sie neu?

Der Tradition zolle ich Respekt, gleichzeitig erlaube ich mir kleine, zeitgemässe Anpassungen. Die Basis bleibt authentisch,

aber Präsentation und Leichtigkeit sollen den heutigen Erwartungen entsprechen. Die Zutaten beziehe ich nach Möglichkeit aus der Region, und das Fleisch stammt aus der Schweiz, was nicht nur Qualität garantiert, sondern auch die Produzenten vor Ort unterstützt. Veränderung gehört für mich zum Gesetz des Lebens, weshalb ich immer wieder Neues für meine Gäste auf den Teller bringe – und ins Glas.

Das Weinangebot der Hostaria kann sich sehen lassen. Wie stellen Sie Ihre Weinkarte zusammen?

Mit viel Leidenschaft, Neugier und meinen langjährigen Kontakten zu den Lieferanten. Der Fokus liegt auf italienischen Weinen, insbesondere aus dem Veltlin, wird jedoch mit ausgewählten Weinen aus dem Puschlav oder Spanien ergänzt. Wichtig ist mir, dass jeder Wein eine Geschichte hat.

Was möchten Sie abschliessend noch über die Hostaria sagen?

Die Sommersaison wurde mit der Eröffnung der Terrasse eingeläutet! In unserem authentischen Ambiente veranstalten wir regelmässig Events – Weitere Informationen finden sich auf der Homepage. Zudem lässt sich die Hostaria exklusiv für Bankette bis zu 35 Personen buchen!

HOSTARIA

Birsig-Parkplatz 20, CH-4051 Basel, Telefon +41 (0) 61 283 90 90, hostaria@bluewin.ch, www.hostaria-schweiz.ch

BAUEN / WOHNEN

ZUKUNFT BRAUCHT RAUM

FRANCK AREAL BASEL

Das innovative Projekt «Franck Areal» wird schrittweise entwickelt und soll in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Treffpunkt werden, der verschiedene Bevölkerungsgruppen aus dem Quartier, der Stadt und der Region anzieht. Die ersten baulichen Massnahmen haben im Jahr 2024 begonnen – die Arealentwicklung wird voraussichtlich 2030 abgeschlossen sein.

Autorin: Wegwarte AG

Bilder: Samuel Bramley und Martin Zeller

Grundstein für die angestrebte Belebung ist eine hohe Nutzungsvielfalt, die sich an den vier Schwerpunkten Tanzhaus, Kreislaufhaus, Quartier und Wohnen orientiert. So sollen vielfältige Angebote entstehen, um auf dem Franck Areal zu tanzen, zu arbeiten, zu forschen, zu diskutieren, zu wohnen, zu essen, zu trinken, sich zu bewegen und selbstverständlich zu entspannen. Ein aktiver und kreativer Ort, der Kultur und Kreislaufwirtschaft verbindet – ein zukunftsweisendes Modell für Nachhaltigkeit, Inklusion und soziale Gerechtigkeit, das eine lebenswerte Zukunft ermöglicht.

VON DER ZICHORIENWURZEL ZU EINEM LEBENDIGEN STADTTEIL

Wo 1884 in Basel eine Fabrik entstand, in der das Kaffeeersatzprodukt «Franck Aroma» aus den Wurzeln der einheimischen Zichorienpflanze hergestellt wurde, entsteht nun sukzessive ein Ort, der Impulse setzt, Experimentierfelder bietet und so einen verantwortungsvollen Beitrag zur Gestaltung einer eigenverantwortlichen Zukunft leistet. Das Franck Areal sieht den Erhalt und die Umnutzung der Bestandsgebäude sowie eine Erweiterung innerhalb der bestehenden Zonenordnung vor. Auf diese Weise trägt es zu einer organischen und nachhaltigen Stadterweiterung bei.

In den Räumen des Franck Areals finden Beteiligungs- und Informationsveranstaltungen statt. Zudem werden öffentliche Führungen im Rahmen stadtweiter Events organisiert, wie der Indus-

trienacht oder dem Open House, um das Projekt der Bevölkerung noch vor der offiziellen Eröffnung näherzubringen. Neben dem laufenden Betrieb des Tanzhaus Basel als erste grosse Nutzung sind auch bereits vielseitige Pioniernutzungen auf dem Areal verankert, wie beispielsweise das Leihlager, das Living Museum Basel oder das POP Gym. Auch Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sind oft in den unterschiedlichen Räumlichkeiten auf dem Areal zu Gast und nutzen diese regelmässig für Workshops, Semesterarbeiten oder Masterthesen.

SCHARNIER IM KLEINBASEL

Das Franck Areal liegt zwischen den Quartieren Klybeck und Matthäus und ist Teil der Nachbarschaft um den Horburgpark –trotz seiner Randlage ist es ein integraler Bestandteil des lebendigen Kleinbasels.

Historisch betrachtet ist das Franck Areal Teil der Industrie im Norden von Basel. Es grenzt an die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen des Matthäus- und des Horburgquartiers an und ist ein kleiner Bestandteil der grossen Transformationsareale von Basel-Stadt, welche das Bild der Stadt in den kommenden Dekaden verändern werden. Ein Grossteil der Basler Industrie wurde in den vergangenen Jahren stillgelegt, wie beispielsweise die geschichtsträchtigen Industriebauten des Entwicklungsgebietes Klybeckplus entlang der Mauerstrasse. Alle diese Zeitzeugen warten nun darauf, die benachbarten Quartiere und die gesamte Stadt durch neue und vielfältige Nutzungen zu beleben.

Die Lage inmitten städtebaulich bedeutender Gebiete lässt das Franck Areal zu einer wichtigen Drehscheibe der urbanen Entwicklung werden. Im Norden grenzt es an die modernen Forschungs- und Arbeitsnutzungen im Stücki sowie an die geplanten Hafen- und Logistikinfrastrukturen. Im Osten befindet sich das benachbarte neue Quartier Erlenmatt. Das Franck Areal ist sowohl von Autobahnen und der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur umgeben als auch von den weitläufigen Erholungs- und Naturräumen der Wiese und der Langen Erlen. Für alle diese Räume bildet das Franck Areal das Scharnier zur Kernstadt.

NACHHALTIGKEIT – AUSGANGSPUNKT

DER GESAMTEN PROJEKTIDEE

Der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich auf dem Franck Areal wie ein roter Faden durch die gesamte Entwicklung und umfasst

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neben ökologischen auch soziale und ökonomische Aspekte. Der Klimawandel und der rapide Biodiversitätsverlust sind zentrale Herausforderungen für die Menschheit. Die Baubranche spielt dabei eine entscheidende Rolle: Die Erstellung, der Betrieb und der Abriss von Gebäuden verursachen rund 40 Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses. Das Franck Areal setzt hier ein klares Zeichen, indem es Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seines Handelns stellt – wie ein verbindendes Element, das sich durch alle Vorhaben auf dem Areal zieht und dabei ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichermassen berücksichtigen soll. Die Bemühungen um Nachhaltigkeit sollen aber nicht auf die Wiederverwendung von Bauteilen beschränkt bleiben, sondern alle Mieter*innen und Akteur*innen auf dem Franck Areal einbeziehen, weshalb proaktive Angebote wie eine zentrale Kompostanlage und ein Farbladen für mineralische Farben angeboten

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werden. Gleichzeitig stehen auch konkrete Anforderungen an die Mieter*innen auf dem Plan, wie etwa die Einhaltung einer Nachhaltigkeitsvereinbarung oder die Durchführung einer Selbstevaluation, die Auskunft über die eigenen Nachhaltigkeitspotenziale gibt.

Das Franck Areal stellt sich der Herausforderung, eine komplett neue Energieversorgung aufzubauen. Dabei wird eine klimafreundliche Lösung angestrebt, die den Weg zu Netto-Null ebnen soll. Ebenso wird es neue ökologische Standards bei der Wasserversorgung setzen, mit einem klaren Fokus auf «Minimal Waste».

MEHRWERT DANK PARTNERSCHAFTEN

Das Team des Franck Areals arbeitet eng mit mehreren Partnerorganisationen zusammen, um die Nachhaltigkeitsbemühungen unabhängig zu begleiten. Diese Partnerschaften bringen spezialisiertes Fachwissen ein, wie die Integration von Wasserkreisläufen durch Vuna, die auf nachhaltige Abwasser- und Wasseraufbereitung spezialisiert ist, innova-

tive Energiekonzepte durch IWB und die Förderung der Biodiversität durch den Verein Siedlungsnatur. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der FHNW: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeit und Energie am Bau (INEB) sowie dem Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung (ISOS) sollen die ökologischen und sozialen Dimensionen der Arealentwicklung evaluiert werden.

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ZUKUNFTSORIENTIERTE AREALENTWICKLUNG

Die schrittweise Entwicklung mit Pioniernutzungen des Franck Areals schafft organische und belastbare Strukturen. Dank der graduellen sowie etappierten Entwicklung des Areals wird das wirtschaftliche Risiko der Investitionen reduziert.

Für die operative Umsetzung des 12’100 Quadratmeter grossen Areals ist die Wegwarte AG verantwortlich. Dahinter stehen unter anderem die renommierten Projektentwickler*innen Barbara Buser und Eric Honegger, die beide über langjährige Erfahrungen im Bereich der Arealentwicklung verfügen. Das Gundeldinger Feld ist eines der ersten von vielen Projekten, welche das Duo in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt hat.

WEITERE INFORMATIONEN

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LASSOUDRY ARCHITECTS

TRANSFORMATION VON TRÄUMEN IN REALITÄT

Heutzutage balanciert Innenarchitektur im Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Moderne Raumkonzepte gehen weit über die reine Gestaltung hinaus: Sie berücksichtigen Lichtführung, Materialwahl, Akustik und das emotionale Wohlbefinden der Nutzer*innen gleichermassen. Besonders im Fokus steht dabei die Verbindung von natürlichen Materialien mit innovativen Technologien, um Räume zu schaffen, die sowohl zeitgemäss als auch langlebig sind.

Autorin: Gabriela Röthlisberger Interviewpartnerin: Samantha Lassoudry

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Frau Lassoudry, können Sie mir bitte die Essenz von Innenarchitektur in wenigen Worten erklären?

SAMANTHA LASSOUDRY: Innenarchitektur beginnt mit aktivem Zuhören. Es geht darum, die expliziten und impliziten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zu erkennen – wie sie leben, sich bewegen und welche Visionen sie verfolgen. Ob für Privatpersonen, Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen: Der Prozess ist stets gleich. Unser Ziel ist es, eine einzigartige Welt zu schaffen, die der Kundschaft

nicht nur entspricht, sondern sie inspiriert. Bei Lassoudry legen wir Wert darauf, dass jedes Projekt ein Unikat bleibt. Dafür sind Empathie, Verständnis und die Fähigkeit, kreativ zu reagieren, unverzichtbar.

Woraus schöpfen Sie Ihre Kreativität und Inspiration?

Meine Inspiration schöpfe ich aus vielfältigen Erfahrungen: Reisen, Begegnungen, Musik, Kunst, Natur und Emotionen. Oft entstehen aus scheinbar einfachen Beobachtungen bedeutungsvolle Ideen, die sich in meinen Entwürfen widerspiegeln.

Auch die Auseinandersetzung mit anderen Innenarchitekturen fliesst unbewusst in meine Arbeit ein. Doch am Ende geht es um Komposition – das bewusste Zusammenfügen verschiedener Einflüsse zu einer neuen, harmonischen Lösung.

Gab es in Ihrer Laufbahn als Innenarchitektin ein Projekt, welches Sie in besonderem Masse geprägt hat – und warum?

Ein besonderes Erlebnis war die Gestaltung des Hauptsitzes von Davidoff in Basel. Mein Wunsch war es, eine Empfangstheke mit Tabakblättern als zentrales Designele-

ment zu schaffen. Nach intensiven Experimenten – unter anderem mit Gipsabgüssen von Tabakblättern – wurde klar, dass diese Idee umsetzbar war. Das Ergebnis war eine sechs Meter lange Theke mit Tabakblatt-Front, die bis heute beim Kundenkreis sowie den Besuchenden Begeisterung auslöst. Dieses Projekt zeigte mir: Mit Kreativität, Ausdauer und der Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten, lassen sich aussergewöhnliche Lösungen verwirklichen.

Wie sehen Sie Ihre berufliche Verantwortung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Wert in meiner Arbeit. Für mich bedeutet das die Wiederverwendung von Materialien und ressourcenschonende Transformationen, die Nutzung lokaler Materialien und Handwerker zur Minimierung von Transportwegen sowie die Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit der Gestaltungslösungen. Die wachsende Bedeutung dieses Themas – nicht zuletzt durch die Perspektive meiner Kinder – bestärkt mich darin, jeden Entwurf unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten zu betrachten. Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch einen langfristigen Mehrwert bieten.

Wie gehen Sie mit den Bedürfnissen und Wünschen der Kundschaft um?

Unser Ansatz ist kundenorientiert und partizipativ. Bevor wir entwerfen, widmen wir uns dem Verstehen der Wünsche, Lebensstile und Visionen unserer Kunden. Standardlösungen sind nicht unser Ziel – stattdessen entwickeln wir massgeschneiderte Konzepte, die Flexibilität, Funktionalität und Individualität vereinen. Die Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft ist dabei ein kontinuierlicher Dialog, in dem Ideen gemeinsam wachsen.

Sie wirken zusätzlich als Produktdesignerin. Wie bereichert dies Ihre Arbeit als Innenarchitektin – und umgekehrt?

Produktdesign ist für mich eine natürliche Ergänzung zur Innenarchitektur. Wenn für ein Projekt keine passenden Möbel, Leuchten oder Materialien auf dem Markt verfügbar sind, entwickle ich sie selbst. Diese individuellen Lösungen sind oft so ge -

lungen, dass sie über das ursprüngliche Projekt hinaus Interesse wecken. Dennoch bleiben viele Entwürfe exklusive Unikate, die speziell für einen Kunden und seinen Raum geschaffen werden.

Welche Rolle spielen Trends (zum Beispiel Minimalismus, Biophilie) in Ihrem Arbeitsumfeld – und wie viel Raum bleibt noch für zeitlose Lösungen übrig?

Trends spielen in meiner Arbeit keine leitende Rolle. Statt mich an vorübergehenden Stilen zu orientieren, setze ich auf zeitlose Prinzipien wie Einfachheit, Funktionalität und Materialgerechtigkeit. Der Leitsatz «Weniger ist mehr» prägt meine Entwürfe: Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht es Materialien und Formen, ihre eigene Sprache zu entwickeln. Inspirationen aus anderen Projekten fliessen zwar ein, doch am Ende entsteht immer eine eigenständige Komposition, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer ausrichtet.

Digitalisierung, Modularität, neue Technologien, zum Beispiel VR, KI, 3-D-Druck – wie sehen Sie die Entwicklung der Innenarchitektur in den nächsten zehn Jahren?

Technologien wie VR, KI oder 3-D-Druck bieten neue Möglichkeiten, effizienter oder innovativer zu arbeiten. Doch sie ersetzen nicht das menschliche Element – die Kommunikation zwischen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie der Kundschaft bleibt unverzichtbar. Mein Ansatz bleibt: zuhören, analysieren, verstehen und dann gestalten. Technologie kann den Prozess unterstützen, aber die Kreativität und das handwerkliche Verständnis bleiben die treibenden Kräfte.

In den nächsten zehn Jahren sehe ich eine Verschmelzung von Digitalisierung und Handwerk, die es uns ermöglicht, noch präziser und nachhaltiger zu arbeiten, ohne dabei die menschliche Note aus den Augen zu verlieren.

Horburgstrasse 105, CH-4057 Basel Telefon +41 (0) 61 683 22 77, info@lassoudry.ch, www.lassoudry.ch

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Trotz technischer Weiterentwicklungen hat sich das grundlegende Prinzip der Buntglasherstellung seit dem Mittelalter kaum verändert. Am Anfang steht nach wie vor ein detaillierter Entwurf, in dem Motiv, Farbverteilung und Linienführung exakt festgelegt werden.

Traditionell werden dem geschmolzenen Glas Metalloxide beigemischt, um charakteristische Farbtöne zu erzeugen – etwa Kobalt für Blau oder Goldverbindungen für Rot. In spezialisierten Werkstätten wird Glas bis heute mundgeblasen und von Hand weiterverarbeitet, insbesondere bei Restaurierungen historischer Fenster oder bei künstlerischen Einzelanfertigungen.

Parallel dazu kommen in der zeitgenössischen Architektur zunehmend industrielle Herstellungsverfahren zum Einsatz: Maschinell gefertigtes Flachglas, Laminierungen oder keramische Digitaldrucke erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten. Die einzelnen Glasstücke werden je nach Technik durch klassische Bleiprofile oder moderne Metallrahmen zusammengehalten und in die jeweilige Tragstruktur integriert.

INTERNATIONALE BUNTGLASKUNST

Während Buntglasfenster lange Zeit primär mit sakraler Architektur assoziiert wurden, fanden sie sich im Laufe der Jahrhunderte in unterschiedlichsten Bautypologien wieder.

Ein besonders eindrucksvolles Meisterwerk der Glaskunst steht in Basel. Als Bauwerk der frühen Moderne, geplant von Architekt Karl Moser, gilt die Kirche St. Antonius als die erste reine Betonkirche der Schweiz und stellt eine interessante Fusion aus Beton und Glas mit teilweise brutalistischen Tendenzen dar. Insgesamt zieren das Langhaus der Kirche elf grosse Buntglasfenster, die vom Boden bis zur Gewölbedecke reichen und sich mit ihrer modernen Bildsprache stilistisch von traditioneller Glasmalerei lösen. Was diese Kirche so interessant macht, ist, dass sie als hervorragendes Beispiel von Lichtwirkung dient. Ohne die farbigen Fenster erschiene der

BUNTE GLASKUNST

LICHT UND FARBE IN DER ARCHITEKTUR – VON PARIS BIS BASEL

Licht ist eines der ältesten Gestaltungsmittel der Architektur. Lange bevor künstliche Beleuchtung Räume erhellte, nutzten Baumeister das natürliche Tageslicht, um Atmosphäre, Symbolik und Struktur zu formen. Mit der Entwicklung der Buntglasfenster im 11. und 12. Jahrhundert begann man, Licht gezielt zu färben, und machte es damit selbst zum architektonischen Element.

Autorin: Nathalie Becker

Innenraum kühl und schwer. Erst das bunte, gebrochene Licht taucht den Raum in warme Farbtöne, mildert die Strenge des Materials und gestaltet die Raumatmosphäre aktiv mit.

Im schweizerischen Romont befindet sich mit dem Vitromusée Romont eines der wenigen Museen Europas, das sich ausschliesslich der Glasmalerei und Glaskunst widmet. Untergebracht ist es im Château de Romont aus dem 13. Jahrhundert, dessen massive Molasse-Sandsteinmauern einen spannenden Kontrast zu den fragilen Glasarbeiten im Inneren bilden. Gerade dieser Kontrast macht

Beton trifft Buntglas in der St.-Antonius-Kirche Basel.
Passerelle du Vitromusée Romont

den Ort architektonisch interessant, da die Ausstellungssituationen so konzipiert sind, dass Tages- und Kunstlicht gezielt eingesetzt werden, um die transluzenten Eigenschaften der verschiedenen Glas objekte sichtbar zu machen. Im Gebäude selbst befinden sich ebenfalls Glasgemälde, die sich vor allem in der Orangerie und der Passerelle bestaunen lassen, wenn die Sonne von aussen ins Innere strahlt.

Auch international sind Buntglasfenster in unterschiedlichen Gebäudearten vertreten. Eine der atemberaubendsten dieser Bauten ist die Sainte Chapelle in Paris, welche zwischen 1242 und 1248 erbaut wurde. Beim Bau dieses Gotischen Meisterwerks wurden circa 670 Quadratmeter Glasfläche verbaut, darunter 15 riesige Fenster im Obergeschoss, welche mit circa 600 bis 1 113 einzelnen Szenen die gesamte biblische Heilsgeschichte erzählen.

In Barcelona verzaubert der Palau de la Música mit seiner wunderschönen Buntglasdecke. Entworfen wurde dieser Konzertsaal, der zum katalanischen Modernismus zählt, von Luís Domènech i Montaner als Zuhause für den Chor «Orfeó Català». Das Glasdach in Form einer invertierten Kuppel verwandelt Sonnenlicht von oben in ein tanzendes Farbenspiel im Innenraum des Konzertsaals und lässt das gesamte Dach wirken, als würde es leuchten. Typisch für den katalanischen Modernismus, wurde bei der Motivwahl mit floralen Mustern und katalanischer Symbolik gespielt. Besonders auffällig ist, dass der Saal tagsüber beinahe ausschliesslich von Tageslicht beleuchtet wird, was zur Zeit seines Baus in keinem anderen Gebäude der Fall war.

Selbst Wohnhäuser wurden zeitweise mit Buntglasfenstern geschmückt. Ein Beispiel hierfür ist ein luxuriöses Brüsseler Stadthaus im Jugendstil, geplant von Architekt Ernest Delune. Der Eingangsbereich dieses Hauses ist das, was dem Haus sein besonderes Flair verleiht. In die runden Elemente, die sowohl die hölzerne Eingangstür als auch eines der Fenster schmücken, wurden Buntglasfenster mit floralen Mustern in Gold, Grün und Blau eingesetzt, welche den Eindruck erwecken, als würden in diesem Haus Feen und Elfen hausen.

Gerade angesichts aktueller Debatten um nachhaltige Bauweisen und bewusste Lichtführung erscheint Buntglas überraschend zeitgemäss. Seine Fähigkeit, Licht zu filtern und Räume atmosphärisch zu formen, verleiht ihm auch in der zeitgenössischen Architektur ein bislang unterschätztes Potenzial und könnte auch zukünftig architektonisch relevant bleiben.

Orangerie du Vitromusée Romont
Palau de la Música Barcelona
Isogood
javarman
Sainte Chapelle Paris

VON DER IDEE ZUR INVESTITION

WICHTIGE RECHTLICHE SCHRITTE FÜR STARTUP-GRÜNDER

Die meisten Gründer*innen begeben sich auf die unternehmerische Reise, weil sie sich für die Lösung von Problemen, die Weiterentwicklung von Technologien oder die Markteinführung innovativer Produkte begeistern. Obwohl rechtliche Rahmenbedingungen als Ablenkung von der «eigentlichen Arbeit» empfunden werden können, sind die grundlegenden rechtlichen Entscheidungen, die in den frühen Phasen eines Startups getroffen werden, entscheidend für ein reibungsloses Wachstum und die Vermeidung künftiger Konflikte.

Autor: Basel Area Business & Innovation

Beim ersten Co-Founder Matchmaking Event haben Alexander Gutmans und Christoph Burckhardt von der Schweizer Anwaltskanzlei Walder Wyss ihre Erfahrungen aus der Beratung von Gründer*innen in Dutzenden von Finanzierungs- und Exit-Runden geteilt. Beide sind in Basel tätig, auf Startups spezialisiert und verbringen einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit damit, junge Unternehmen von der Gründung bis zur Finanzierung und im besten Fall bis zum Exit zu begleiten.

Ihre Botschaft an die Gründer*innen ist einfach: Es gilt, rechtliche Themen als eine Reise in Etappen und nicht als eine einmalige Aufgabe zu verstehen. Im Folgenden findet sich eine praktische Übersicht über fünf grundlegende rechtliche Aspekte, die jede Gründerin und jeder Gründer verstehen sollte.

1. RECHTLICHE ANGELEGENHEITEN ALS EINE REIHE VON MEILENSTEINEN

Anstatt «rechtlich» als einen einzigen Punkt zu betrachten, der abgehakt werden muss, ist es hilfreich, sich die rechtliche Entwicklung des Startups als eine Strasse mit vielen Kurven und Steigungen oder als eine Reihe von Meilensteinen vorzustellen:

Gründung von Unternehmen und anfängliche

Strukturierung der Aktionärsbasis

Erstellung von Aktionärsvereinbarungen, einschliesslich der Festlegung von Übertragungsbestimmungen

Klärung der Eigentumsverhältnisse und Lizenzvereinbarungen im Hinblick auf geistiges Eigentum

Etablierung von Frühfinanzierungsmechanismen (beispielsweise wandelbare Darlehen oder Kapitalerhöhungen)

Navigation durch nachfolgende Finanzierungsrunden und mögliche Exit-Szenarien

Es muss nicht alles auf einmal gelöst werden. Aber es muss bewusst sein, welche Meilensteine wann anstehen und wo mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Anwalt benötigt wird.

2. GRÜNDERKAPITAL DURCH REVERSE VESTING SCHÜTZEN

Eigenkapital ist einer der stärksten Anreize, die Gründer*innen haben. Gleichzeitig ist es eine der häufigsten Konfliktquellen. Christoph Burckhardt empfiehlt, dass von Anfang an gut überlegt wird, wer Eigenkapital hält – und unter welchen Bedingungen. Was passiert mit den Anteilen eines Gründers, einer Gründerin, wenn eine*r der Gründer*innen das Unternehmen frühzeitig verlässt? Oder was passiert, wenn nach der Gründung ein neuer Mitgründer oder eine neue Mitgründerin hinzukommt?

Hier kommt das sogenannte Reverse Vesting (auch GründerVesting genannt) ins Spiel. Anstatt von Anfang an grosse Eigenkapitalanteile zu verpfänden, können sich die Gründer*innen darauf einigen, dass Anteile über die Zeit hinweg verdient werden – typischerweise über vier Jahre mit einer Einjahres-Cliff. Verlässt ein Gründer oder eine Gründerin das Unternehmen frühzeitig, können diese Anteile teilweise zurückgekauft und neu verteilt werden.

Das Reverse Vesting ist kein Zeichen von Misstrauen. Es ist ein Signal, dass Fairness und langfristiges Engagement ernst genommen werden. Genau das wollen zukünftige Investoren sehen.

3. SICHERE IP-EIGENTUMSUND LIZENZRECHTE

Für viele Startups, insbesondere in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik und Deeptech, ist geistiges Eigentum (IP) der wertvollste Vermögenswert.

Christoph Burckhardts Rat ist eindeutig: Die Frage der IP-Eigentumsrechte sollte nicht im Unklaren oder «für später offen» bleiben. Ab Gründung sollten folgende Fragen gestellt werden: Wer hat das IP entwickelt – persönlich, Mitarbeitende, Mitgründer*in oder ein Universitätslabor?

Ist das IP vollständig im Besitz des Unternehmens oder besteht eine Lizenz zur Nutzung?

Wenn eine Lizenz besteht, was sind die wichtigsten Bedingungen (Exklusivität, Territorium, Unterlizenzierungsrechte, Laufzeit, Lizenzgebühren)?

Das ist besonders wichtig, wenn eine Technologie an einer Universität entstanden ist. Wie Alexander Gutmans im Rahmen der Q&A-Session anmerkte, wollen Universitäten heutzutage in der Regel die Rechte an ihrer IP behalten und Lizenzen vergeben, anstatt die volle Eigentümerschaft an das Startup zu übertragen.

Kein Problem, entscheidend ist die richtige Handhabung, denn:

Investoren werden die IP-Rechte genau unter die Lupe nehmen schwache oder unklare IP-Rechte können Finanzierungsrunden verzögern oder verhindern Verhandlungen mit Universitäten können Zeit in Anspruch nehmen; ein früher Start hilft, spätere Engpässe zu vermeiden Fazit: Es sollte sichergestellt werden, dass die IP-Rechte ordnungsgemäss dokumentiert und mit den Wachstumsplänen des Unternehmens abgestimmt sind, bevor ernsthafte Gespräche mit Investoren geführt werden.

4. FINANZIERUNG DER STARTUP-PHASE

Sobald das Unternehmen gegründet ist und die grundlegenden Vereinbarungen getroffen sind, stehen die meisten wachstumsorientierten Startups vor einer weiteren Herausforderung: Wie können Labore,

Mitarbeitende und Infrastruktur finanziert werden? Christoph Burckhardt zeigt zwei Finanzierungsoptionen, die viele Gründer*innen frühzeitig in Betracht ziehen und die Eigenkapitalbasis aufzehren: Wandelanleihe (Convertible Note): Diese Option ist sinnvoll, wenn schnell Geld benötigt wird oder wenn die Bewertung des Unternehmens in einem frühen Stadium schwierig ist. Es wird eine Anleihe ausgegeben, die sich bei einer späteren Finanzierungsrunde in Eigenkapital umwandelt, in der Regel mit einem Abschlag. Das bietet Schnelligkeit und Flexibilität, und die Bewertungsaushandlungen können verschoben werden.

Eigenkapitalfinanzierungsrunde: Investoren, die das Unternehmen sofort finanzieren, erhalten dafür Anteile. Eine Eigenkapitalfinanzierungsrunde ist eher geeignet, wenn bereits über solide Daten und Erfolge verfügt wird und eine solide Bewertung vorliegt. Zwar ist im Vorfeld eine intensivere Auseinandersetzung mit Investoren notwendig, dafür entsteht eine klarere Eigentümerstruktur und eine frühere klare Ausrichtung der Investoren.

Unabhängig vom gewählten Weg gelten folgende zentrale Punkte: Für die nächsten zwölf bis 24 Monate sollte ein realistisches Budget erstellt werden

Die Mechanismen und Auswirkungen der einzelnen Finanzierungsinstrumente sollten bekannt sein Frühzeitige Gespräche sind wichtig, insbesondere in kapitalintensiven Branchen, da zwischen erster Kontaktaufnahme und Auszahlung oft viel Zeit vergeht Investoren sind sowohl Wandelverbindlichkeiten als auch Early- EquityRunden gewohnt. Entscheidend ist, dass die Struktur zur jeweiligen Phase passt und verstanden wird, was unterschrieben wird.

5. RECHTSBERATER ALS STRATEGISCHER PARTNER

Für viele Gründer*innen sind Anwälte ein notwendiges Übel: teuer, langsam und eher auf Risiken als auf Chancen fokussiert. Alexander Gutmans räumt ein, dass diese Sichtweise – und die Tatsache, dass Startups oft nur über ein knappes Budget verfügen – durchaus zutreffen kann. Seine Erfahrung zeigt jedoch, dass es sich in der

Regel auszahlt, frühzeitig einen Anwalt zu konsultieren, anstatt später Probleme beheben zu müssen.

Für Gründer*innen heisst das nicht, dass jede Entscheidung juristisch abgeklärt werden muss, sondern dass es sinnvoll ist, einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner zu suchen, der bei neuen Hindernissen kontaktiert werden kann, und diesen einzubeziehen, bevor etwas unterschrieben wird, das langfristige Auswirkungen auf die Kapitalstruktur, das geistige Eigentum oder die Unternehmensführung des Startups haben könnte.

EIN STARTUP AUF

SOLIDER RECHTLICHER GRUNDLAGE

Keiner der Gründer*innen hat je gesagt, dass es seine Lieblingsbeschäftigung sei, Aktionärsvereinbarungen zu lesen. Aber wenn ein Startup investierbar und widerstandsfähig sein soll, sind die rechtlichen Grundlagen genauso wichtig wie Technologie und Markteintrittsstrategie. Wenn die rechtliche Arbeit als eine Reise mit verschiedenen Etappen verstanden wird – von der Gründung und der Beteiligung der Gründer*innen bis hin zum geistigen Eigentum, Finanzierungsinstrumenten und darüber hinaus –, lässt sich besser priorisieren, was wann angegangen werden muss. Und wenn Anwälte als Partner auf dieser Reise betrachtet werden und nicht als Feuerwehrleute, die erst in letzter Minute gebraucht werden, lassen sich Zeit, Kapital und Nerven sparen.

WEITERE GRUNDLAGEN FÜR STARTUPS

Wenn in der Basel Area ein Startup gegründet wird und mehr Informationen zu Themen wie der Beziehung zum Co-Founder, rechtliche Grundlagen oder Finanzierungsmöglichkeiten nötig sind, hilft es, von Expert*innen zu lernen und sich mit anderen zu vernetzen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Basel Area Business & Innovation veranstaltet regelmässig Events für Gründer*innen, Innovatoren und Startups in der Region Basel – eine Übersicht über die kommenden Events ist online verfügbar.

WEITERE

www.baselarea.swiss

NEIN ZUM LOHNABZUG

In Basel sollen künftig Arbeitgeber für ihre im Kanton Basel- Stadt wohnhaften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter monatlich einen Pauschalabzug für die Steuern vom Lohn vornehmen. Zusammen mit anderen Verbänden und Parteien haben wir vom Arbeitgeberverband gegen dieses Vorhaben das Referendum ergriffen. Am 14. Juni kommt es nun zur Volksabstimmung.

Konkret verlangt die Vorlage, dass Arbeitgeber mit mindestens 50 Angestellten bei ihren im Kanton Basel-Stadt wohnenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern monatlich zehn Prozent (Riehen und Bettingen fünf Prozent) des Lohns für die kantonale Einkommenssteuer abziehen und der Steuerverwaltung überweisen – unabhängig davon, ob die Betroffenen auch tatsächlich steuerpflichtig sind.

Mit dem Lohnabzugsverfahren für die Steuern wird in Basel eine kantonale Insellösung geschaffen. Sie führt für die Arbeitgeber zu einem administrativen Aufwand, ohne eine grosse Wirkung zugunsten der Allgemeinheit zu erreichen. Es geht nicht nur darum, einfach einmal der Lohnbuchhaltungs-IT einen Auftrag zu erteilen. Die Arbeitgeber müssen, nachdem die Abzüge im System eingetragen sind, den aktuellen Status der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezüglich des Abzugsverfahrens laufend überwachen. Zieht eine Angestellte innerhalb des Kantons um, ändert sich je nachdem die Höhe des Abzugs; verlegt ein Mitarbeiter den Wohnsitz auf ausserhalb des Kantons, fällt der Abzug ganz weg und so weiter. Die Verantwortung für die korrekten Daten sowie die Überweisung an die Steuerverwaltung trägt der Arbeitgeber: Er haftet neu für den korrekt zu überweisenden Betrag an die Steuerverwaltung. Hinzu kommt, dass weit weniger als ein Prozent der in Basel-Stadt steuerpflichtigen Personen gleichzeitig in einem Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern arbeiten und Steuerschulden haben – und so die Voraussetzungen für den Lohnabzug erfüllen würden. Ein grosser Aufwand also für nur ganz wenige Personen!

Die Befürworter sehen in diesem Lohnabzugsverfahren eine Präventionsmassnahme, um Steuerschulden zu vermeiden. Es ist allerdings höchst fragwürdig, ob dieses Ziel erreicht wird, denn die Angestellten können sich vom Verfahren abmelden. Viele werden dies auch tun, damit sie keine Einbusse ihrer liquiden Mittel haben. Nicht jeder und jede

will monatlich auf zehn Prozent des Lohns verzichten, sondern selbst entscheiden, wie das eigene Geld eingesetzt wird. Viele Steuerpflichtige nutzen nämlich schon heute den 13. Monatslohn oder den variablen Teil der Vergütung, um die Steuern oder Teile davon zu bezahlen.

Um Wirkung zu erzielen, müsste der Abzug zwingend sein. Das wäre dann aber wohl bei vielen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern doch nicht mehrheitsfähig, weshalb die Initianten bewusst eben dieses Schlupfloch eingebaut haben. Mit der Freiwilligkeit wird das Problem der Steuerschulden ungenügend gelöst, aber trotzdem die Macht des Staats zulasten der Arbeitgeber schrittweise ausgebaut. Eine Anpassung der Höhe der Abzüge oder eine Ausweitung der Pflicht auf weitere – auch kleinere – Unternehmen wäre dann einfacher einzuführen als ohne die neue Gesetzesbestimmung.

Es gäbe einige Möglichkeiten, Massnahmen zur Schuldenprävention einzuführen, ohne dabei gleich die Privatwirtschaft zu nötigen, Steuern einzutreiben. Der sehr kleine Kreis schuldengefährdeter Personen könnte gezielt mit Aufklärung und Unterstützung, zum Beispiel bei der Einrichtung eines Dauerauftrags für die Steuern, angegangen werden. Zudem würde das Verschicken einer provisorischen Steuerrechnung das Bewusstsein für die Höhe der zu zahlenden Steuern erhöhen. Und übrigens: Der Lohnabzug entbindet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht von der Last, eine Steuererklärung auszufüllen und am Ende des Jahres den definitiven Betrag für Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern korrekt zu zahlen respektive nachzuzahlen.

Aus all diesen Gründen sagen wir am 14. Juni klar Nein zur Änderung des Basler Steuergesetzes.

Direktor des Arbeitgeberverbands Region Basel

Arbeitgeberverband Region Basel, St. Jakobs-Strasse 25, Postfach, CH-4010 Basel, Telefon +41 (0) 61 205 96 00, info@arbeitgeberbasel.ch, www.arbeitgeberbasel.ch

IMMOBILIEN

MIETKRISE SPITZT SICH ZU

Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Menschen in der Schweiz zur Stressprüfung geworden. Das zeigt die neue, gross angelegte Umfrage des Mieterinnen- und Mieterverbandes Schweiz.

Autor: Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz

Die Langzeitmiete ist in der Schweiz die Regel. Wer einmal fündig geworden ist, zieht oft lange nicht mehr um: 39 Prozent der Befragten haben angegeben, schon über sechs Jahre in derselben Wohnung zu wohnen, 15 Prozent schon über 21 Jahre. Das hat viel mit der angespannten Situation zu tun: 72 Prozent berichten, dass die letzte Suche nach einer bezahlbaren Mietwohnung «eher schwierig» oder «sehr schwierig» war. Das gilt in grösseren Städten genauso wie auf dem Land, in der Deutschschweiz wie in der Romandie und im Tessin. Regionale Unterschiede gibt es – aber nirgends ist die Wohnungssuche für die Mehrheit einfach.

HOHE FINANZIELLE BELASTUNG UND PROBLEME MIT DER VERMIETERSCHAFT

72 Prozent der Befragten empfinden die Wohnungssuche als schwierig oder sehr schwierig. Die Miete verschlingt bei vielen Haushalten zwischen 20 und 40 Prozent des Einkommens. Ein nicht zu unterschätzender Teil liegt sogar darüber. Damit stehen Mieten in Konkurrenz zu steigenden Kosten für Energie,

Krankenkassen, Lebensmittel – und Mieter*innen geraten unter Druck, in anderen Lebensbereichen sparen zu müssen.

VERMIETERSCHAFT LÖST PROBLEME LÄNGST NICHT IMMER

Hinzu kommen Konflikte im laufenden Mietverhältnis: Gut zwei Drittel der Befragten sagen, sie haben (oder hatten) Probleme mit der Vermieterschaft. Am häufigsten genannt werden mangelnder Unterhalt, verzögerte oder verweigerte Reparaturen, Mängel an der Wohnung, Streit um Nebenkostenabrechnungen, Mietzinserhöhungen sowie nicht erhaltene Mietzinsreduktionen bei einer Senkung des Referenzzinssatzes. Besonders brisant ist, dass im Durchschnitt mehr Personen angeben, dass ihre Probleme nicht gelöst wurden, als dass sie eine Lösung gefunden haben. Oft setzt sich die Vermieterseite durch, ohne dass der Rechtsweg beschritten wird. Das deutet auf ein strukturelles Machtungleichgewicht hin – auch deshalb, weil viele Mieter*innen den Konflikt aus Angst vor Repressionen scheuen.

MEHRHEIT SIEHT VERMIETERSEITE IM VORTEIL

Auf die Frage, wen das Mietrecht bevorzuge, antworten 58 Prozent, dass es die Vermietenden seien. Besonders deutlich zeigt sich dies bei konkreten Instrumenten: Nach Senkungen des Referenzzinssatzes wehrt sich fast die Hälfte der Befragten nicht, obwohl ein Anspruch auf eine Mietzinssenkung bestehen könnte. Als Gründe werden eine Angst vor einem belasteten Verhältnis zur Vermieterschaft, die Erwartung eines Konflikts oder die Unkenntnis der eigenen Rechte genannt. Nur fünf Prozent haben jemals den Anfangsmietzins angefochten, meist aus ähnlichen Gründen: Der Vormietzins ist nicht bekannt, die Möglichkeit einer Anfechtung ist nicht bekannt oder sie wird als nicht notwendig erachtet. Von denjenigen, die den Vormietzins angefochten haben, wa -

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Marktwertschätzungen

Immobilienverkauf

Kauf von Bauland

Bauland- und Projektentwicklungen

...mehr als 30 Jahre Erfahrung

ren 45 Prozent erfolgreich, was das Potenzial einer Mietzinsüberprüfung verdeutlicht. Rechte bestehen zwar auf dem Papier, werden in der Praxis jedoch häufig nicht genutzt, weil das Risiko, die Gegenpartei zu verärgern, als zu hoch eingeschätzt wird und Informationen fehlen. Wer dennoch handelt, kann jedoch viel Geld sparen. Der individuelle Weg ist allerdings für viele Mieter*innen zu aufwendig und mit grossen Unsicherheiten verbunden.

KÜNDIGUNGSANGST: MINDERHEIT –ABER MIT KLAREN GRÜNDEN

Ein Viertel der Befragten sagt, sie fürchteten sich vor einer Kündigung durch die Vermieterschaft. Diese 23 Prozent nennen vor allem anstehende oder befürchtete Sanierungen als Hauptgrund. Viele verbinden auch bauliche Erneuerungen

oft unmittelbar mit Verdrängung. Hinzu kommen Ängste vor Eigenbedarfskündigungen oder sogenannten «Rachekündigungen» nach Konflikten.

BREITE ZUSTIMMUNG ZU STÄRKEREN EINGRIFFEN

Die politischen Erwartungen der Mieter*innen sind insgesamt klar formuliert. In der Befragung erhalten verschiedene Forderungen sehr hohe Zustimmung, hinter den meisten stehen mehr als acht von zehn Befragten. Dazu gehört etwa die automatische Weitergabe von Mietzinssenkungen bei einer Senkung des Referenzzinssatzes, ohne dass Mieter*innen aktiv klagen müssen. Ebenso werden eine Mietpreiskontrolle sowie eine Kontrolle der Renditen gefordert, damit Mieten auf missbräuchliche Renditen geprüft und überhöhte Profite begrenzt werden. Weiter wünschen sich viele mehr gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnraum, um das allgemeine Mietniveau zu dämpfen. Ebenfalls zentral ist ein strengerer Kündigungsschutz, insbesondere bei Sanierungen

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und Umnutzungen. Solange diese Schritte ausbleiben, bleibt die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung für viele Menschen ein Lotteriespiel mit immer höheren Einsätzen.

WEITERE INFORMATIONEN

Mit seinen rund 230’000 Mitgliedern kämpft der Mieterinnen- und Mieterverband für einen wirksamen Mieter*innenschutz. Er ist Anlaufstelle bei mietrechtlichen Fragen und stellt sicher, dass Mieter*innen ihre Rechte kennen und durchsetzen können. Für Mitglieder gibt es vielfältige Beratungsangebote und Unterstützung.

www.mieterverband.ch

KTB-Treuhand AG

Eulerstrasse 54, 4009 Basel Tel 061 271 88 55

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AUTO / MOTO

MOBILITÄT, DIE UNTERNEHMEN VORANBRINGT

DER PARTNER IN DER REGION – EMIL FREY BEIDER BASEL

In einer Wirtschaftsregion wie Basel entscheidet Mobilität längst nicht mehr nur über Fortbewegung – sie entscheidet über Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Flotten gleichzeitig wirtschaftlich, nachhaltig und flexibel zu gestalten. Genau hier setzt Emil Frey beider Basel an.

Opel steht für effiziente, zuverlässige und flexible Fahrzeuglösungen.

Bei Emil Frey beider Basel wird Mobilität nicht als Produkt, sondern als strategischer Erfolgsfaktor verstanden. Als Mehrmarken-Anbieter ist das Unternehmen nicht an ein einzelnes Konzept, sondern ausschliesslich an die geschäftlichen Anforderungen der Kunden gebunden.

An den Standorten in Basel und Münchenstein begleitet Emil Frey beider Basel Unternehmen dabei, komplexe Anforderungen in durchdachte, zukunftssichere Lösungen zu übersetzen – individuell, skalierbar und exakt auf den Geschäftsalltag abgestimmt.

VIELFALT, DIE PASST – LÖSUNGEN STATT KOMPROMISSE

Jede Branche hat ihre eigenen Anforderungen. Deshalb setzt das Team von Emil Frey beider Basel nicht auf Standardlösungen, sondern auf eine aussergewöhnliche Markenvielfalt: Citroën, Ford, Kia, Opel, Peugeot und Toyota. Diese Kombination ermöglicht es, für jedes Unternehmen genau die Fahrzeuge bereitzustellen, die wirklich passen – funktional, wirtschaftlich und repräsentativ.

Citroën bietet Nutzfahrzeuge mit viel Ladevolumen und hoher Flexibilität für den effizienten Einsatz im Alltag.

Autorin: Barbara Kienzler © Citroën

Toyota überzeugt mit robuster Zuverlässigkeit für anspruchsvolle Einsätze unter allen Bedingungen.

Ob robuste Nutzfahrzeuge, flexible Transportlösungen oder moderne PW-Flotten: Mobilität wird ganzheitlich und immer aus Kundensicht gedacht.

NUTZFAHRZEUGE, DIE MEHR LEISTEN

Ein Nutzfahrzeug ist ein zentraler Bestandteil betrieblicher Wertschöpfung. Es muss funktionieren – jeden Tag, unter allen Bedingungen. Deshalb setzt Emil Frey beider Basel auf Fahrzeuge, die genau dafür gemacht sind: Modelle wie der Peugeot Boxer und der Citroën Jumper bieten maximales Ladevolumen und höchste Flexibilität – ideal für Unternehmen, bei denen jeder Kubikmeter zählt. Der Ford Transit wiederum steht für Effizienz und digitale Vernetzung: Mit Echtzeitdaten bleibt die Kontrolle über Kosten und Einsatz jederzeit gewährleistet. Für urbane Anforderungen und maximale Anpassungsfähigkeit eröffnet der Kia PV5 neue Möglichkeiten. Sein modulares Konzept macht ihn zur zukunftssicheren Lösung für dynamische Geschäftsmodelle. Und wenn es wirklich anspruchsvoll wird, ist der Toyota Hilux die erste Wahl – kompromisslos robust, zuverlässig und gebaut für Einsätze, bei denen andere Fahrzeuge an ihre Grenzen kommen – mit bis zu 10 Jahren Garantie.

FLOTTENLÖSUNGEN, DIE MITARBEITENDE ÜBERZEUGEN

Mobilität ist auch ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um Talente. Ein moderner Firmenwagen ist mehr als ein Benefit – er ist Ausdruck der Unternehmenskultur. Mit entsprechenden PW-Flottenlösungen schafft Emil Frey beider Basel genau diesen Mehrwert: effizient, attraktiv und nachhaltig. Kia und Toyota bieten innovative Hybrid- und Elektrolösungen, die nicht nur den CO 2-Ausstoss reduzieren, sondern auch ein klares Zeichen für Zukunftsorientierung setzen. Peugeot und Citroën stehen für Komfort und Stil auf langen Strecken, während Ford Dynamik und modernste Assistenzsysteme kombiniert. So entsteht eine Flotte, die nicht nur funktioniert, sondern begeistert.

ALLES AUS EINER HAND –FÜR VOLLE KONZENTRATION AUF

DAS KERNGESCHÄFT

Was Emil Frey beider Basel auszeichnet, ist nicht nur die Auswahl an Fahrzeugen, sondern die umfassende Betreuung dahinter. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden von der ersten Analyse bis zum laufenden Betrieb – mit durchdachten Finanzierungslösungen, die die Liquidität schonen, professionellem Flottenmanagement mit voller Kostenkontrolle sowie individuellen Fahrzeugumbauten, exakt auf Kundenanforderungen zugeschnitten. Der Service ist dabei auf eines ausgerichtet: minimale Standzeiten und maximale Einsatzbereitschaft. Ziel ist es deshalb, Standzeiten planbar zu machen oder ganz zu vermeiden.

Peugeot liefert Nutzfahrzeuge mit grossem Ladevolumen und hoher Alltagstauglichkeit für Unternehmen.

EMIL FREY BEIDER BASEL –DER PARTNER AUF AUGENHÖHE

Emil Frey beider Basel ist mehr als ein Anbieter von Fahrzeugen, sondern der Partner für unternehmerische Mobilität. Egal, ob einzelne Nutzfahrzeuge oder eine komplette Flottenstrategie im Fokus stehen – bei Emil Frey beider Basel entstehen Lösungen, die mit dem Unternehmen wachsen. In einem unverbindlichen Gespräch mit den Flottenexperten in Basel oder Münchenstein wird aufgezeigt, wie Mobilität effizienter, wirtschaftlicher und zukunftssicher wird.

EMIL FREY

Basel-Dreispitz, Brüglingerstrasse 2, CH-4002 Basel, info-basel@emilfrey.ch

Münchenstein, Grabenackerstrasse 10, CH-4142 Münchenstein, muenchenstein@emilfrey.ch

Beider Basel

Für weitere Informationen zu den Nutzfahrzeugen scannen Sie hier:

E-AUTO OHNE EIGENE WALLBOX

MACHBAR ODER UNMÖGLICH?

Den Alltag mit einem E-Auto ohne private Lademöglichkeit bestreiten, ist anspruchsvoll. Der TCS hat einen praxisnahen Test durchgeführt und zeigt auf, welche Kosten entstehen, welche Hürden es gibt und was für ein Fahrzeug dafür nötig ist.

Autor: Touring Club Schweiz

Das Fehlen einer Lademöglichkeit zuhause gilt als eines der grössten Hindernisse für den Kauf eines Elektroautos. Doch wie gross sind die Nachteile wirklich, wenn man keine eigene Wallbox hat? Der TCS hat die Probe aufs Exempel gemacht und getestet, wie man Alltag, Ferien und Arbeit mit einem E-Auto bestreitet, wenn man nur öffentliche Ladestationen nutzt. Für diesen Test war ein TCS-Experte fünf Monate mit einem Mittelklasse-SUV mit Elektroantrieb unterwegs. Dabei erfasste er jeden Ladevorgang und zeichnete Dauer, Kosten, geladene Energie und Kilometer zwischen den Ladungen auf. Während den fünf Monaten legte der TCSExperte 15’567 Kilometer in der Schweiz, in Italien und Frankreich zurück. Dafür waren 102 Ladevorgänge nötig. Der Grossteil entfiel auf 82 Gleichstromladungen (DC), der

© Touring Club Schweiz

Rest auf Wechselstromladungen (AC). Insgesamt betrug die Gesamtladezeit knapp 135 Stunden. Abgerechnet wurde über die TCS eCharge App.

KOSTEN UNTER DER LUPE

Ein wichtiges Element des Tests waren die Kosten, die das Laden ohne eigene Wallbox verursacht. Die durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde betrugen 74 Rappen. Gemäss der eidgenös sischen Elektrizitätskommission Elcom betragen die durchschnittlichen Stromkosten zuhause 29 Rappen pro Kilowattstunde. Für den Kosten-Vergleich mit einem Verbrenner ist es sinnvoll, Kosten pro 100 Kilometer zu vergleichen. Das Elektro-Auto, das nur öffentlich und ohne ein Abonnement-Modell aufgeladen wird, kostet hierbei 15.80 Franken pro 100 Kilometer (80 Prozent DC-Ladungen). Bei mehrheitlich privater Ladung sind es 7.91 Franken. Die Durchschnittskosten bei einem Verbrenner (Benzin 95) belaufen sich auf 10.32 Franken pro 100 Kilometer (siehe Tabelle unten). Die Energiekosten eines E-Autos sind also höher als die eines Verbrenners, wenn nur öffentlich geladen werden kann. In der Praxis laden die meisten E-Autofahrer nur selten und nur auf längeren Reisen unterwegs. Gleich wie Fahrer eines Verbrenners nur selten an Autobahnraststätten tanken, wo die Preise höher sind. Der Test hat nun gezeigt, dass wirtschaftliche Einsparungen nur durch das Aufladen zu Hause oder am Arbeitsplatz möglich sind. Der TCS setzt sich deshalb dafür ein, dass die Installation von Ladestationen in Mehr familienhäusern und bei Unternehmen erleichtert wird.

AKTIVE PLANUNG UND GENÜGEND

GROSSE REICHWEITEIST PFLICHT

Naturgemäss erfordert der Alltag mit einem E-Auto ohne eigene Wallbox mehr Planung, wobei nicht die Verfügbarkeit der Ladestationen, sondern der Zeitbedarf herausfordernd ist. Laden mit Gleichstrom dauert durchschnittlich 33 Minuten und

erfordert eine aktive Planung. Dieser Zeitaufwand ist erheblich und lässt sich nicht immer in natürliche Pausen integrieren, was die Flexibilität der Nutzer einschränkt, und eine Änderung der Gewohnheiten erfordert.

Das Testfahrzeug wird rund alle 200 Kilometer geladen bei einer Batterienutzung von 60 Prozent (Ladestand zwischen 80 und 20 Prozent), wie es der Hersteller empfiehlt. Bei kleineren Reichweiten ist häufigeres Aufladen nötig, was den Planungsund Zeitaufwand noch einmal erschwert. Der TCS empfiehlt eine Reichweite, die eine typische Nutzung von zwei bis drei Tagen abdeckt.

Der fünfmonatige Test zwischen März und August 2025 hat gezeigt, dass die Nutzung eines E-Autos ohne private Wallbox technisch möglich ist, jedoch eine aufwendige Planung erfordert und mit hohen Kosten verbunden sein kann. Eine genügend grosse Reichweite ist ebenso empfehlenswert wie eine 800-V-Architektur des E-Autos, um schnelle Ladeleistungen zu ermöglichen. Zu berücksichtigen ist, dass die Ergebnisse nicht repräsentativ für alle Fahrzeuge sind. Generell fordert der TCS, dass sich die Preistransparenz an den Ladestationen verbessert. Wie viel eine Kilowattstunde kostet, sollte bekannt sein, bevor man an die Ladestation fährt.

WEITERE INFORMATIONEN

www.tcs.ch

MOBILITÄT ZU HAUSE IN DER REGION BASEL

AMAG AUTOMOBIL UND MOTOREN AG

Mit den Standorten AMAG Muttenz und AMAG Kleinbasel ist AMAG fest in der Region Basel verankert. Zwei Betriebe mit klaren Schwerpunkten, die sich ideal ergänzen – geführt von Veprim Haliti, Geschäftsführer beider Standorte, mit Fokus auf persönlicher Beratung, hoher Qualität und partnerschaftlichen Kundenbeziehungen.

ZWEI STANDORTE – KLAR POSITIONIERT

AMAG Muttenz ist das zentrale Kompetenzzentrum in der Region. Hier erhalten Kundinnen und Kunden VW-Personenwagen und VW-Nutzfahrzeuge sowie Occasionen aus dem gesamten AMAG-Schweiz-Bestand. Als regionales VW-Nutzfahrzeug-Center ist der Standort besonders auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausgerichtet. Zusätzlich ist AMAG Muttenz spezialisiert auf Carrosserie- und Lackarbeiten (K & L) für alle Fahrzeugmarken – inklusive vollständigem Schadenmanagement von der Abwicklung bis zur Instandstellung.

AMAG Kleinbasel steht für persönliche Mobilität im Alltag. Der Standort konzentriert sich auf den Neuwagenverkauf von VW-Personenwagen sowie den Verkauf von Occasionen aller Marken. Ergänzt wird das Angebot durch Service- und Reparaturarbeiten für VW-Personenwagen, VW-Nutzfahrzeuge und Škoda – effizient, zuverlässig und nach Herstellervorgaben.

LÖSUNGEN FÜR FIRMEN UND FLOTTEN

Ein wichtiger Bestandteil beider Standorte ist AMAG Fleet & Services. Vom einzelnen Geschäftsfahrzeug bis zum kompletten Fuhrpark profitieren Firmenkunden von individuellen Flottenlösungen, persönlicher Betreuung und attraktiven Konditionen – alles aus einer Hand. Was beide Standorte verbindet, ist

die Kombination aus regionaler Nähe, einer starken Marke und viel persönlichem Engagement. Genau das macht AMAG in Muttenz und Kleinbasel zu zwei verlässlichen Mobilitätspartnern – für Privatpersonen wie auch für Unternehmen.

«GUTE MOBILITÄT BEGINNT MIT ZUHÖREN. UNSER ZIEL IST ES, FÜR UNSERE KUNDINNEN UND KUNDEN LÖSUNGEN ZU SCHAFFEN, DIE HEUTE ÜBERZEUGEN UND LANGFRISTIG PASSEN.»

VEPRIM HALITI, GESCHÄFTSFÜHRER AMAG KLEINBASEL UND MUTTENZ

AUTOMOBIL UND MOTOREN AG

Birsfelderstrasse 50, CH-4132 Muttenz, Telefon +41 (0) 61 465 41 00, veprim.haliti@amag.ch, www.amag.ch

AMAG

AUTOWASCHANLAGE 2.0

EINE NEUE DIMENSION DER AUTOPFLEGE

Auto-Spa ist ein Synonym für Carwash der Extraklasse mit fünf Sternen. Die topmoderne, 40 Meter lange

Autowaschanlage folgt einem ganz neuen Konzept der Autopflege: Sie reinigt in acht Stufen äusserst schonend, ist bestechend gründlich und dabei zeitlich sehr effizient. Ebenso begeisterungswürdig präsentieren sich der gebotene Kundenservice auf Topniveau, das überaus freundliche und kompetente Personal, die gratis benutzbaren StaubsaugerStationen sowie die überzeugenden Zusatzangebote.

Autorin: Gabriela Röthlisberger Interviewpartner: Adriano Zonfrilli

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Zonfrilli, können Sie mir als Verantwortlicher von Auto-Spa Pratteln die Zielgruppe definieren, die dieses umfassende und durchdachte Konzept der Autoreinigung und Fahrzeugpflege ansprechen soll?

ADRIANO ZONFRILLI: Unsere Zielgruppe ist bewusst breit aufgestellt. Wir sprechen sowohl Privatkundinnen und -kunden als auch Geschäftskunden an, vom Handwerksbetrieb über KMU bis hin zu Flottenbetreibern. Gerade für Unter -

nehmen ist Fahrzeugpflege ein wichtiger Bestandteil der Aussenwirkung: Saubere Fahrzeuge sind letztlich eine Visitenkarte der Firma.

Immer mehr Autowaschanlagen werden vollautomatisch betrieben, dabei würde ich mir oftmals einen persönlicheren Service wünschen, besonders wenn eine Frage auftaucht. Wie wird dies bei der Auto-Spa gehandhabt?

Das stimmt, viele Anlagen sind heute vollautomatisiert. Bei uns kombinieren wir

bewusst modernste Technik mit persönlichem Service. Unser Team ist jederzeit vor Ort, unterstützt bei Fragen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. So entsteht nicht nur Effizienz, sondern auch Vertrauen und ein echtes Serviceerlebnis.

Dieser Service sorgt sicherlich für viel gute Laune und vermittelt das zu einem Spa passende Wohlgefühl bei den Kundinnen und Kunden. Erhalten Sie dafür öfters ein Feedback seitens der Kundschaft?

Ja, das Feedback ist durchwegs sehr positiv. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen insbesondere die Kombination aus Qualität, Geschwindigkeit und persönlicher Betreuung. Viele beschreiben den Besuch tatsächlich als «angenehm», was bei einer Autowäsche nicht selbstverständlich ist. Dieses Spa-Gefühl ist für uns ein wichtiger Teil des Konzepts.

Welches sind die hauptsächlichen Pluspunkte dieser innovativen Waschstrasse?

Unsere Waschstrasse gehört zu den modernsten der Schweiz und arbeitet mit einem besonders schonenden und gleichzeitig sehr gründlichen Acht-Stufen-Verfahren. Die wichtigsten Vorteile sind:

hohe Reinigungsqualität bei kurzer Durchlaufzeit (circa fünf Minuten), maximale Flexibilität durch verschiedene Waschprogramme, moderne Technik kombiniert mit persönlichem Service, komfortable Infrastruktur mit überdachten Bereichen.

Das hört sich doch schon mal perfekt an! Mit welchen zusätzlichen Leistungsangeboten darf die Kundschaft noch rechnen?

Neben der eigentlichen Fahrzeugwäsche bieten wir zahlreiche kostenlose Zusatzleistungen: Mattenreiniger, Staubsaugerplätze, Druckluft und Trocknungstücher stehen unseren Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir kostenpflichtige Zusatzservices wie Scheibenwischwasser sowie unsere Premium-Reinigungen für eine umfassende Fahrzeugpflege.

Wie komme ich als Privatperson unkompliziert zu einer Waschkarte von Auto-Spa?

Die Waschkarte kann ganz unkompliziert vor Ort oder online bezogen und aufgeladen werden. Besonders attraktiv sind die regelmässigen Bonusaktionen, aktuell profitieren Kundinnen und Kunden von bis zu 30 Prozent Aufladebonus. Zusätzlich bietet die Karte Vorteile wie Spezialpreise, eine kostenlose Geburtstagswäsche und Sicherheit bei Verlust durch Guthabenübertragung.

Welche Vorteile bietet eine Waschkarte von Auto-Spa für die Business-Kundschaft?

Für Geschäftskunden ist die Waschkarte ein effizientes Instrument zur Fuhrparkpflege. Sie profitieren von: attraktiven Konditionen und Boni, zentraler Abrechnung, Zeitersparnis für Mitarbeitende, Einem konstant gepflegten Firmenauftritt. Gerade bei Flotten ist das ein klarer Mehrwert, da gepflegte Fahrzeuge direkt zur Markenwahrnehmung beitragen.

Was beinhaltet eine Premiumreinigung bei Auto-Spa konkret?

Unsere Premiumreinigung ist ein Rundum-Service für Fahrzeuge. Sie umfasst die professionelle Reinigung innen und aus-

sen, inklusive Vorwäsche, Felgenreinigung und Innenaufbereitung. Die Reinigung dauert etwa vier bis sechs Stunden, und auf Wunsch stellen wir ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das sich nahezu wie neu anfühlt, sowohl optisch als auch im Werterhalt.

Wie wird bei Auto-Spa mit dem Nachhaltigkeitsgedanken umgegangen?

Nachhaltigkeit spielt bei uns eine zentrale Rolle. Unsere moderne Anlage arbeitet ressourcenschonend, insbesondere beim Wasserverbrauch und bei den eingesetzten Reinigungsmitteln. Zudem setzen wir auf langlebige Qualität: Durch regelmässige Pflege bleibt der Fahrzeugwert erhalten, was ebenfalls ein nachhaltiger Ansatz ist.

Eine komfortable Kombination wäre Autowäsche und Tanken an einem Standort. Ist etwas in diese Richtung geplant?

Ja, genau in diese Richtung entwickeln wir unseren Standort weiter. Direkt neben dem Auto-Spa wird aktuell die bestehende H2-Tankstelle erweitert, künftig mit den Treibstoffen Bleifrei 95, Diesel und AdBlue. Die Eröffnung ist für den 7. August 2026 geplant. Damit bieten wir unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, Tanken und Waschen an einem Standort zu kombinieren – ein echter Komfortgewinn.

Wird es zukünftig noch weitere Angebote geben, die dieses Rundum-sorglos-Paket komplettieren werden?

Wir möchten den Standort weiter zu einem umfassenden Mobilitäts- und Servicehub entwickeln. Aktuell prüfen wir beispielsweise die Integration eines Foodtrucks beziehungsweise Bäckers vor Ort. Ziel ist es, den Aufenthalt für unsere Kundinnen und Kunden noch angenehmer zu gestalten und zusätzliche Services rund um Mobilität und Komfort anzubieten.

AUTO-SPA PRATTELN

Muttenzerstrasse 139, CH-4133 Pratteln Telefon +41 (0) 61 311 22 95, a.zonfrilli@fmag.ch, www.fmag.auto-spa.ch

GESUNDHEIT

FORSCHERIN ZWISCHEN NATURHEILKUNDE UND KUNST

IM SPANNUNGSFELD VON INTUITION UND SYSTEM

Emma Kunz (1892 – 1963) arbeitete ausserhalb der etablierten Medizin und hinterliess dennoch ein Werk, das heute sowohl in der Kunst als auch in der Gesundheitsdebatte Beachtung findet. Ihre Zeichnungen und ihre naturheilkundliche Praxis verweisen auf ein Denken, das sich festen Kategorien entzieht.

Autorin: Katrin Gehri

Bilder: Emma-Kunz-Stiftung

Die in Brittnau (Aargau) geborene Naturheilerin verband naturheilkundliche Praxis mit einer Form der Forschung, die sich weder eindeutig der Wissenschaft noch der

Kunst zuordnen lässt. Bekannt wurde sie durch das Heilgestein «AION A» sowie durch rund 500 grossformatige Zeichnungen. Letztere verstand sie nicht als Kunstwerke, sondern als Instrumente, mit denen sie die Zusammenhänge von Krankheit und Heilung sowie die Gesetzmässigkeiten der Natur untersuchte. Ihr bildnerisches Werk umschrieb sie wie folgt: «Gestaltung und Form als Mass, Rhythmus, Symbol und Wandlung von Zahl und Prinzip».

EIN ERWEITERTES VERSTÄNDNIS

VON KRANKHEIT

Kunz wuchs in einfachen Verhältnissen auf und entwickelte früh ein Interesse an Pflanzen und deren Wirkung. Ohne formale medizinische Ausbildung eignete sie sich ihr Wissen durch eigene Beobachtungen an und erkannte dabei Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele. In ihrer Praxis behandelte sie Patientinnen und Patienten mit pflanzlichen Präparaten, deren Rezepturen sie entwickelte und herstellen liess.

Zentral für ihr Denken war die Annahme, dass körperliche Beschwerden nicht isoliert auftreten, sondern mit psychischen und emotionalen Prozessen sowie mit Einflüssen der Umwelt zusammenhängen. Damit vertrat sie eine Sichtweise, die ihrer Zeit voraus war und ausserhalb der etablierten Medizin stand.

Ihre Arbeit bewegte sich in einem Spannungsfeld zwischen naturheilkundlicher Praxis, intuitiver Wahrnehmung und einem systematischen Anspruch, Gesetzmässigkeiten von Gesundheit und Krankheit zu erkennen. Kunz verstand sich selbst weniger als Heilerin im klassischen Sinn, sondern als Forscherin, die Zusammenhänge sichtbar machen wollte.

DER RÖMERSTEINBRUCH UND AION A

Ein wichtiger Bezugspunkt ihrer Arbeit war der Römersteinbruch in Würenlos (Aargau), heute Standort des Emma-KunzZentrums. Dort untersuchte Kunz mithilfe eines Pendels das gesamte Gelände, insbesondere die heutige Emma-Kunz-Grotte, und befasste sich mit Naturphänomenen wie sogenannten Erdstrahlen und Wasser adern – Konzepte, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind, in alternativen Denkmodellen jedoch eine zentrale Rolle spielen.

In einer Grotte auf dem Areal entdeckte sie das Heilgestein «AION A», dem sie eine therapeutische Wirkung zuschrieb und das sie gezielt in ihrer Praxis einsetzte. Der Begriff «AION» – aus dem Griechischen für «grenzenlos» – stand bei Kunz für die universellen therapeutischen Möglichkeiten des Gesteins, dessen Wirkung sie nicht allein auf seine mineralische Zusammenset-

zung, sondern auf eine in ihm gespeicherte Energie zurückführte. Ein häufig zitierter Fall betrifft Anton C. Meier, Sohn des Steinbruchbesitzers, der 1941 an Polio (Kinderlähmung) erkrankte und nach rund achtmonatiger täglicher Behandlung mit AION- AWickeln wieder gesund wurde. Kunz selbst deutete solche Verläufe nicht als Wunderheilungen, sondern als Ausdruck zugrunde liegender, für sie erforschbarer Gesetzmässigkeiten.

ZEICHNUNGEN ALS ERKENNTNISINSTRUMENT

Ab ihrem 46. Lebensjahr begann Kunz, ihre Beobachtungen systematisch in grossformatige Zeichnungen zu überführen, nachdem sie bereits in jungen Jahren erste kleinformatige Skizzen angefertigt hatte. Die auf Millimeterpapier entstandenen Arbeiten sind geprägt von geometrischen Strukturen, Linien und Farbflächen und folgen oft klaren symmetrischen Ordnungen.

EIN DENKEN OHNE KLARE ZUORDNUNG

Zu Lebzeiten blieb Emma Kunz eine umstrittene Figur ausserhalb institutioneller Strukturen. Heute wird ihr Werk neu eingeordnet: Ihre Zeichnungen werden international ausgestellt und interdisziplinär erforscht, ihr Ansatz lässt sich als früher Beitrag zu einem erweiterten Gesundheitsverständnis lesen.

Da Kunz keine systematische Theorie hinterliess, entzieht sich ihr Werk einer eindeutigen Einordnung – und verweist gerade dadurch auf eine Perspektive, die heute wieder an Bedeutung gewinnt: Gesundheit als Zusammenspiel verschiedener Ebenen. WEITERE

www.emma-kunz.com

ZWISCHEN SCHULMEDIZIN & ENERGIEARBEIT

DR. EVA THIEL ÜBER EMMA KUNZ

Dr. Eva Thiel arbeitet im Spannungsfeld von Schulmedizin, Naturheilkunde, Energie- und Bewusstseinsarbeit. In ihrer Praxis lässt sie die Ansätze von Emma Kunz gezielt in ihre Arbeit einfliessen.

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Frau Dr. Thiel, wie kam es, dass Sie in Ihre medizinische Arbeit die Philosophie von Emma Kunz integrierten?

DR. EVA THIEL: Während meines Medizinstudiums war ich zunehmend enttäuscht von dem mechanistischen Weltbild, das Denken und Fühlen weitgehend getrennt von der körperlichen Ebene betrachtet. Für mich war jedoch früh klar, dass die Entstehung von Krankheit und Gesundheit nicht nur auf ei ner, sondern auf mehreren Ebenen stattfindet. Aus dieser Überzeugung heraus habe ich mich gezielt weitergebildet – unter anderem in Psychosomatik, körperorientierter Psychotherapie, Meridianlehre, EFT, Energy Medicine und Feldenkrais. Mir sind Werkzeuge wichtig, die eine umfassende Behandlung ermöglichen.

Schliesslich war es eine Kollegin, die mich erstmals mit dem Schaffen von Emma Kunz in Berührung brachte. Ich war tief beeindruckt von ihrer Lebensgeschichte, ihren aussergewöhnlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeiten und insbesondere davon, wie sie mithilfe ihrer Zeichnungen Einsichten und Antworten auf Fragen nach gesundheitlichen Zuständen ebenso wie nach übergeordneten Zusammenhängen und Gesetzmässigkeiten darstellte.

schen, ätherischen, emotionalen und mentalen Körper. Dabei wurde mir klar, wie selbstverständlich diese Sichtweise für sie war, und ich bin bis heute fasziniert von ihrem Wissen um tiefere Zusammenhänge. Emma Kunz wurde zu einer Art Vorbild, das mir die Erlaubnis gab, meiner eigenen Intuition zu vertrauen und entsprechend zu handeln.

Diese Haltung prägt meine Tätigkeit bis heute. In meiner Praxis verfolge ich konsequent eine integrative Herangehensweise, bei der verschiedene Ebenen des Menschseins einbezogen werden. AION A unterstützt meine Arbeit dabei spürbar.

Wie hat sich die Wahrnehmung und Akzeptanz solcher integrativen Perspektiven in den letzten Jahren verändert?

Aus meiner Sicht hat sich vor allem die Offenheit in der Bevölkerung deutlich weiterentwickelt. Es besteht heute ein grösseres Bedürfnis nach vernetztem Denken – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Das Zusammenspiel von mentalen, emotionalen und körperlichen Prozessen wird vermehrt thematisiert und zunehmend verstanden. Dieses wachsende Bewusstsein erleichtert die Vermittlung: Sowohl in Vorträgen als auch im Praxis alltag zeigt sich, dass viele Menschen bereits ein Grundverständnis mitbringen. Sie sind offener dafür, über die rein physische Ebene hinauszugehen.

Für Emma Kunz war klar, dass unsere Gedanken eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit spielen – dass wir lernen müssen, sie bewusst zu steuern. Über unser Denken beeinflussen wir unsere Gefühle und damit auch unseren physischen Körper.

Gab es einen konkreten Moment, in dem Sie gemerkt haben, dass Sie diesen Zugang in Ihre eigene Praxis integrieren möchten?

Der eigentliche Türöffner war wohl das Bild, das sie über die umfassende Wirkungsweise von AION A angefertigt hat. Es stellt die vier Dimensionen unseres Daseins dar: den physi -

Welche Rolle spielt Emma Kunz heute?

Für Emma Kunz sind Mensch und Natur eingebettet in ein Zusammenspiel umfassender Kräfte – solche, die von aussen auf uns einwirken, andere, die in uns vorhanden sind, und Kräfte, die wir durch unsere Denkvorgänge selbst erzeugen. Krankheit ist für sie ein Ausdruck von Disharmonie zwischen diesen Kräften, Heilung bedeutet also Wiederherstellung gestörter Harmonie.

Dieses Verständnis wurde vor einigen Jahrzehnten noch skeptisch betrachtet, ist aber inzwischen für viele Menschen nachvollziehbar geworden und beginnt sich als relevante Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden zu etablieren.

Es wächst das Bedürfnis nach einer Medizin, die sich menschlicher und kohärenter anfühlt, nach Behandlungsmethoden, die das Denken und Empfinden miteinbeziehen und den Menschen nicht auf seine Krankheit reduzieren, sondern ihn in seinem gesamten Innen- und Aussenleben verstehen. Dies zeigt sich auch zunehmend im Mainstream.

DAMALS WIE HEUTE –FÜR DIE WIRTSCHAFT DA

Autor: Martin Dätwyler

Seit 150 Jahren setzt die Handelskammer beider Basel Im pulse für die Wirtschaft. Die Herausforderungen haben sich im Laufe der Zeit verändert. Was Unternehmen brauchen, jedoch nicht: verlässliche Rahmenbedingungen. Entscheidend sind faire Steuern, offene Märkte, genügend Fachkräfte, leistungsfähige Infrastrukturen sowie möglichst wenig Regulierung und Bürokratie – damals wie heute.

Am 28. Februar 1876 von Basler Unternehmern und Politikern gegründet, machen wir uns seit Anfang an für eine gute Erreichbarkeit stark: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts engagieren wir uns für die Gotthardbahn, den Ausbau unseres Bundesbahnhofs und den Bau des Basistunnels Hauenstein. In den 1960er-Jahren wirken wir darauf hin, dass unsere Region an das Autobahnnetz angeschlossen wird. In den 2000er-Jahren treiben wir die Fusion der Rheinhäfen voran.

Aussenpolitisch geben wir ebenfalls früh Impulse. Wir setzen uns bereits 1878 für eine marktwirtschaftlichere eidgenössische Zollordnung ein, die der Grenzlage unserer Region gerecht wird. Wir bekämpfen Schutzzölle und Tiefstpreise, die unserer Wirtschaft mehr schaden als nützen. Nach dem Ersten Weltkrieg, der wirtschaftliche Not und Ungewissheit brachte, engagieren wir uns für den Bau des Zollfreilagers, damit sich Waren, Menschen und Ideen besser erreichen. In den 1950er-Jahren setzen wir uns für den Staatsvertrag mit der Europäischen Freihandelsassoziation ein.

Ebenso ist gute Bildung immer schon ein zentrales Anliegen für uns. Wir engagieren uns für eine starke Berufsbildung, für die wirtschaftswissenschaftliche Maturität, die Handelsschule sowie unsere Hochschulen. In der jüngeren Zeit lancieren wir die « tunBasel », um das Interesse an MINT-Berufen zu fördern. Die vielfältigen Arbeitswelten zeigen wir seit 2022 als Hauptsponsorin der Industrie nächte auf.

Ein weiterer wichtiger Standortfaktor sind Finanzen und Steuern. Anfang des 20. Jahrhunderts setzen wir uns für die Gründung der Schweizerischen Nationalbank als Zentralbank und Aktiengesellschaft ein. Während der Hochkonjunktur in den 1950er-Jahren fordern wir Steuersenkungen. Ende der 2000er-Jahre kommt auf unsere Initiative Bewegung in die Unternehmensbesteuerung in beiden Basel.

Innovationen fördern wir ebenfalls von Anfang an. Etwa, indem wir Anfang des 20. Jahrhunderts die geplante Schweizer Mustermesse unterstützen, die über ein Jahrhundert Publikumsmagnet bleiben wird. In den 1980er-Jahren initiieren wir mit Partnern die Informationsund Beratungsstelle für Innovationsfragen. Ab den 2010er-Jahren lancieren wir unsere drei Cluster in den Bereichen Life Sciences, Logistik und ICT, um Fortschritt und Vernetzung zu fördern.

Nicht zuletzt fordern wir stets: Nicht überregulieren! Ende des 19. Jahrhunderts wehren wir uns mit einer Stellungnahme zum Börsengesetz gegen eine zu starke Kontrolle der Börse. Während der Wirtschaftskrise halten wir dem Ruf nach mehr Staat dagegen, denn unsere Wirtschaft bleibt stärker und unabhängiger, wenn sie sich selbst organisiert. Und wir plädieren für mehr Freiheit des Markts – um nur einige Beispiele zu nennen.

Zu all diesen Standortfaktoren leisten wir auch heute einen Beitrag. Zum Beispiel, indem wir uns für bessere Verkehrsanbindungen starkmachen – durch die Regio S-Bahn, die Margarethen-Tramverbindung, den Rheintunnel, die Entlastung der N18 und eine kontinuierliche Hafenentwicklung. Uns für genügend Raum zum Leben und Arbeiten einsetzen – mit einem Themendossier, Vorstössen im Landrat sowie im Grossen Rat und unserer Initiative «Basel vorwärts». Oder indem wir seit Jahren in beiden Basel niedrigere Einkommenssteuern fordern, um Fachkräfte zu entlasten.

Unser Auftrag ist nach 150 Jahren also derselbe: Brücken bauen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Immer mit dem Ziel, dass Unternehmen investieren, wachsen und neue Ideen entwickeln können. In einem Umfeld, das Chancen ermöglicht statt blockiert.

Damals wie heute.

MARTIN DÄTWYLER

Direktor der Handelskammer beider Basel

Handelskammer beider Basel, St. Jakobs-Strasse 25, CH-4010 Basel, Telefon +41 (0) 61 270 60 60, info@hkbb.ch, www.hkbb.ch

BEAUTY / FASHION

«OMG FRANCK!»

FASHION SHOWS 2026

Diese aus dem Rahmen fallende FashionPräsentation ist Teil des mehrtägigen Festivals «OMG Franck!», das während der Basel Art Week stattfindet und seine Bestimmung darin sieht, Mode mit Kunst, Performance und Clubkultur zu verbinden. Mit der Ausgabe 2026 setzen die «OMG, Franck! Fashion Shows» ein klares Zeichen: Mode ist kein abgeschlossenes System, sondern ein offenes Spielfeld für radikale Ideen, kollektive Prozesse und neue Formen der Sichtbarkeit. Unter dem Titel «OMG Franck!» hat sich der diesjährige «Open Call» an Designer*innen sowie Künstler*innen und interdisziplinäre Kollektive gerichtet, welche die bestehenden Narrative hinterfragen und sich durch den Mut auszeichnen, das Thema «Mode» jenseits etablierter Konventionen zu denken.

Autorin: Gabriela Röthlisberger

Bilder: Kollektion «Paradox Tailoring» von CHELLE für OMG, Franck! 2025; Fotos von Bryan Schaffner, Samuel Bramley und Vitor de Oliveira für OMG, Franck! 2025

Der programmatische Ausruf «OMG Franck!» fungiert dabei weniger als Name denn als Haltung –eine ironische, vielleicht auch subversive Referenz an Autorenschaft, Geniekult und die Mechanismen der Modeindustrie. Wer ist Franck? Eine reale Figur, ein Archetypus oder ein Platzhaltender für Projektionen? Die vermeintliche Unschärfe ist durchaus gewollt, denn sie eröffnet Raum für Interpretation und lädt dazu ein, gewohnte Zuschreibungen von Kreativität, Originalität und Ownership zu dekonstruieren.

ZUSAMMENFLIESSEN

VON MODE, KUNST UND GESELLSCHAFT

Das Programm der «OMG, Franck! Fashion Shows», produziert von AUDA und kuratiert von Aurora D’Agostino, versteht sich als Plattform an der Schnittstelle von Mode, Kunst und Gesellschaft. Durch den «Open Call 2026» wurde an diese Tradition angeknüpft und zugleich verschob sich damit der Fokus: Gesucht wurden Positionen, die Mode als Medium nutzen, um Fragen unserer Zeit zu verhandeln – von Identität und Körperpolitik über Nachhaltigkeit und Post-Digitalität bis hin zu Ökonomie, Technologie und sozialer Praxis. Dabei geht es nicht um fertige Kollektionen im klassischen Sinne, sondern um Prozesse, Fragmente, performative Ansätze und experimentelle Formate.

Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den kollaborativen Arbeitsweisen. In einer Branche, die lange von Individualisierung und Wettbewerb geprägt war, setzen die «OMG, Franck! Fashion Shows» bewusst auf Austausch und Vernetzung. So konnten die eingereichten Projekte kollektiv entstehen, sich über Disziplinen hinweg bewegen und neue Formen des Produzierens und Präsentierens erproben. Das Prinzip des «Open Calls» versteht sich somit auch als Einladung, bestehende Hierarchien aufzubrechen und alternative Modelle der Zusammenarbeit sichtbar zu machen.

DER KONTEXT BASEL

SPIELT EINE

ZENTRALE ROLLE

Als Stadt mit einer reichen kulturellen Infrastruktur und internationaler Ausstrahlung bietet die Stadt am Rheinknie durchweg ideale Voraussetzungen für einen Dialog zwischen lokalen und globalen Perspektiven. Die ausgewählten Positionen werden im Rahmen der «OMG, Franck! Fashion Shows» am Mittwoch, 17. Juni 2026, auf dem Franck-Areal präsentiert. Dabei finden zwei Fashion Shows statt – um 18.00 Uhr und um 20.00 Uhr. Diese Vielschichtigkeit spiegelt das Selbstverständnis der Plattform wider: Mode gehört nicht nur auf den Laufsteg, sondern in die Gesellschaft.

INTERNATIONALITÄT WILLKOMMEN!

Die Jury setzte sich aus internationalen Expertinnen und Experten aus Mode, Kunst, Theorie und Kuratierung zusam-

men. Bewertet wurden in erster Linie nicht nur ästhetische Qualität und Innovationsgrad, sondern auch konzeptuelle Tiefe, gesellschaftliche Relevanz und die Fähigkeit, bestehende Diskurse weiterzudenken. Die ausgewählten Labels für die diesjährigen Fashion Shows stehen inzwischen fest: Anastasia Bull; MANIEGA von Cristina Gonzalez Maniega; NOERAH von Laura Desch & Sarah Luethi; XAUM von Margaux Launay-Sajet; ELS (EdieLouStudio) von Edie Lou Freisinger; C’èce Serie von Eun Ji Choo; Sarah Bounab; Romy Hood von Corinna Mattner. Den ausgewählten Teilnehmenden des «Open Calls» kam im Entwicklungsprozess eine umfassende Unterstützung zugute: Neben Produktionsbudgets und Präsentationsflächen umfasste dies auch kuratorische Begleitung, Mentoring sowie Zugang zu einem internationalen Netzwerk. Das angestrebte Ziel dabei war, nicht nur fertige Arbeiten zeigen zu können, sondern Entwicklungsprozesse zu fördern und somit langfristige Perspektiven zu eröffnen.

HINTERFRAGEN ERWÜNSCHT!

«OMG Franck!» ist somit mehr als ein Motto – es ist ein Aufruf zur Irritation, zur Übertreibung, zur spielerischen Aneignung. Es geht um das Hinterfragen von Autorität ebenso wie um das Feiern von Vielfalt und Widerspruch. In einer Zeit, in der Mode zunehmend zwischen Kommerzialisierung und Aktivismus oszilliert, schaffen die Fashion Shows einen Raum, in dem Ambivalenzen nicht aufgelöst, sondern produktiv gemacht werden.

VIELFALT ERWÜNSCHT!

Der «Open Call 2026» richtete sich explizit auch an Nachwuchstalente und Stimmen, die bislang unterrepräsentiert waren. Diversität wurde nicht als Trend verstanden, sondern als grundlegende Voraussetzung für eine zukunftsfähige Modepraxis. Dementsprechend hatten Fashion Shows dieses Jahr Bewerber*innen aus unterschiedlichen kulturellen, sozialen und geografischen Kontexten ermutigt, ihre Perspektiven einzubringen.

AM ENDE STEHT DIE FRAGE: WAS KANN MODE HEUTE SEIN – UND FÜR WEN?

«OMG Franck!» gibt darauf keine eindeutige Antwort. Stattdessen wurde mit dem «Open Call» ein Feld von Möglichkeiten eröffnet, in dem Mode als kritisches, poetisches und politisches Werkzeug neu verhandelt werden konnte. Zahlreiche Bewerber*innen waren bereit, die Risiken einzugehen, Grenzen zu verschieben und den eigenen Blick zu irritieren. Nun sind neugierige Zuschauer*innen eingeladen, Teil dieses Experiments zu werden.

WEITERE INFORMATIONEN

Die «OMG, Franck! Fashion Shows» finden während der Basel Art Week statt: Wann: Mittwoch, 17. Juni 2026

Fashion Shows: 18.00 Uhr und 20.00 Uhr

Zeitraum «OMG, Franck!»: 15.–20. Juni 2026

Wo: Franck-Areal, Basel (Schweiz)

Das vollständige Programm sowie Tickets für die Fashion Shows gibt es unter omg-franck.ch.

20 Jahre GF Basel 28 – 30

AI Local Guides in Basel 32 – 35

Allianz Versicherungen Generalagentur Basel 7

AMAG Automobil und Motoren AG 83

Arbeitgeberverband Region Basel 67, 68 – 69

Art Basel 22 – 24

Asga Pensionskasse 38 – 40

Auto Götte AG 5

Auto-SPA Pratteln 84 – 85

BARD AG 3

Basel Tattoo 18 – 19

Brombacher Design GmbH 59

Bunte Glaskunst 62 – 63

E-Auto ohne eigene Wallbox 80 – 82

Elite UG4

Emil Frey AG UG2–1, 78 – 79

Forscherin zwischen Naturheilkunde und Kunst 88 – 89

Franck Areal 56 – 59

Garage B. Schmid AG 31

Götschi AG 35

Grand Casino Basel 8 – 11

H. P. Gerber Pannendienst AG 81

Handelskammer beider Basel 41, 92 – 93

Heinimann AG 74

Hostaria Schweiz GmbH 52 – 53

Hugo Furrer AG 58

IVB beider Basel 44 – 45

JN Reinigung 58

Jost Transport AG UG3

KTB-Treuhand AG 75

Lamprecht Transport AG 34

Lassoudry Architects GmbH 60 – 61

Mietkrise spitzt sich zu 72 – 75

Musée National de l'Automobile 16 – 17

Museum für Musikautomaten 20 – 21

NVT - Neuchâtel Vins et Terroir 42 – 43

OMG, Franck! Fashion Shows 2026 96 – 99

Phoenix Basel AG 80

Rhytaxi Basel GmbH 49

ROYAL DOG WASH 100

Simon’s Goldschmiede GmbH 33

Stiftung TBB Schweiz 36 – 37

Swiss Indoors AG 2, 14 – 15

Team Lindenberger Immobilien GmbH 25

Top Immobilien AG 74

Urs Schaub AG 65

Vision Management Services Gmbh 91

Von der Idee zur Investition 64 – 66

Wiesner Immobilien 32

Wirtschaftskomitee beider Basel 51

WM 2026 48 – 50

Zwischen Schulmedizin & Energiearbeit 90

HERAUSGEBER

Schweizer Fachmedien GmbH

Pfeffingerstrasse 19

CH-4153 Reinach

Telefon +41 (0) 61 711 13 93 info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch

VERLEGER

Francesco J. Ciringione

VERLAGSLEITUNG

Hasan Dursun h.dursun@schweizerfachmedien.ch

VERKAUFSLEITUNG

Hazim Junuzovic h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch

VERKAUF

Virginie Vincent v.vincent@schweizerfachmedien.ch

Véronique Zuccarello v.zuccarello@schweizerfachmedien.ch

CHEFREDAKTION

Gabriela Röthlisberger g.röthlisberger@schweizerfachmedien.ch

LEITUNG PRODUKTION & GRAFIK

Sandra Schneider s.schneider@schweizerfachmedien.ch

KORREKTORAT / LEKTORAT

Mario Hetzel

ABOSERVICE info@schweizerfachmedien.ch

AUTOR*INNEN

Andreas Kurz

Art Basel

Barbara Kienzler

Basel Area Business & Innovation

Dominic Stöcklin

Dominik Marbet

Katrin Gehri

Marcel W. Buess

Martin Dätwyler

Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz

Musée National de l’Automobile

Nathalie Becker

Neuchâtel Vins et Terroir

Patrick Ulmann

SWISS INDOORS BASEL

Touring Club Schweiz

Wegwarte AG

TITELBILD

Grand Casino Basel

BILDER

Art Basel

Basel Tattoo

Basel Tourismus Citroën

Emma-Kunz-Stiftung

Isogood Patrick javarman

Kollektion «Paradox Tailoring» von CHELLE für OMG, Franck! 2025; Fotos von Bryan Schaffner, Samuel Bramley und Vitor de Oliveira für OMG, Franck! 2025 lauravr

Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz

Musée National de l’Automobile

Neuchâtel Vins et Terroir

Opel

Pascal Gertschen

Peugeot

Samuel Bramley

Samuel Bramley und Martin Zeller

SWISS INDOORS BASEL

Touring Club Schweiz

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Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild rechte bei den jeweiligen Inserenten.

JAHRESABO

Vier Ausgaben CHF 19.–, Einzelpreis CHF 6.–, info@schweizerfachmedien.ch

ISSN Print 1662-1263, ISSN E-Mag 2813-1541

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Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, erfolgt nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und dem Verlag jede Haftung abgelehnt.

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