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momentum 02/26

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DAS ÖSTERREICHISCHE PORSCHE MAGAZIN 02/26

911 GT3 S/C | Cayenne Coupé Electric Modelle | Events

SUV, Coupé und Sportwagen in einem

Seite 12

Der Sportwagen unter den vollelektrischen SUVs: Wir stellen Ihnen die neuen Cayenne Coupé Electric Modelle vor.

Impressum

Eigentümer und Verleger: Porsche Austria GmbH & Co OG, Louise-Piëch-Straße 2, 5020 Salzburg. Herausgeber: Dr. Helmut Eggert. Redaktion: Mag. Clemens Rajal, Lisa Öttl, MA. Layout: BAZZOKA Creative GmbH, Stelzhamerstraße 5a, 5020 Salzburg. Text: Dipl.-Ing. Bernhard Bügelmayer, David Staretz, Dr. Gerhard Kuntschik, Mag. Clemens Rajal, Lisa Öttl, MA. Grundlegende Richtung: momentum ist die österreichische Porsche Kundenzeitschrift rund um die Themen Porsche Produkte und Dienstleistungen, Lifestyle, Veranstaltungen usw. Druck: Samson Druck GmbH, Samson Druck Straße 171, 5581 St. Margarethen. Alle Preisangaben in diesem Heft: unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise in Euro inkl. MwSt. und NoVA (inkl. § 6a NoVAG, Fracht sowie länderspezifischer Fahrzeugausstattung bei Fahrzeugpreisen). Die im Heft angegebenen Verbrauchs- und CO2-Werte beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Druck- und Satzfehler sowie Preisänderungen vorbehalten.

Inhalt

Racing Spirit

Der neue 911 GT3 S/C

Make your choice

Das neue Cayenne Coupé Electric 16

Die Geburt des Cayenne Electric

Michael Schätzle im Interview

Ticktack

Eröffnung der neuen Porsche Design Uhrenmanufaktur

Handle with care

Fahrsicherheit und Fahrspaß bei den Porsche Trainings 26

Schönes Spiel

Porsche Golf Cup World Final in Lissabon 32

Cars & Coffee

Erlebnistag am Red Bull Ring 42 Motorsport

Richard Lietz in Topform 50

Vollelektrisch. Vollverlässlich.

Reisen mit den Porsche Electric Modellen

52

Neueröffnung

Das neue Porsche Zentrum Oberösterreich

56

Sommerfrische

Das Porsche Original Zubehör

Liebe Leserinnen und Leser, die DNA des Vorwärtsdrangs.

75 Jahre Porsche Motorsport – das bedeutet weit mehr als Pokale und Rundenzeiten. Die Rennstrecke war und ist unser Labor auf Rädern, das jeden Porsche formt. Wie lebendig diese Verbindung ist, zeigen wir in dieser Ausgabe.

Wir spannen den Bogen von der puren Tradition zur radikalen Innovation. Auf der einen Seite feiert der neue GT3 S/C die analoge Essenz der Marke. Er ist ein Fest für die Sinne, das die Tugenden des Saugmotors und des Leichtbaus perfektioniert.

Auf der anderen Seite definiert die neue Elektro-Coupé-Version des Cayenne die Zukunft. Sie beweist, dass Elektrifizierung und SUV-Ästhetik den Porsche Mythos nicht verwässern, sondern mit faszinierender Fahrdynamik neu aufladen.

Porsche feiert dieses große Jubiläum nicht nur mit einem Blick in den Rückspiegel, sondern vor allem auch mit dem Fuß auf dem Gaspedal. Ob hochdrehender Benziner oder emissionsfreier Elektroantrieb: Die Richtung bleibt immer dieselbe: nach vorne.

Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen

Dr. Helmut Eggert

Geschäftsleitung Porsche Österreich

Ein neues Kapitel im vollelektrischen Motorsport: Mit dem 975 RSE präsentiert Porsche den Formel-E-Rennwagen der vierten Generation, der ab Dezember 2026 zum Einsatz kommen wird. Mit dieser Generation wird die Formel E deutlich schneller: Bis zu 816 PS Leistung, permanenter Allradantrieb, neue Reifen und mehr Abtrieb sorgen für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von rund 335 km/h. „Der 975 RSE und seine Mitstreiter sind ein massiver Schritt für den Sport. Ich bin ein großer Fan davon, wie viel man dem Auto fahrerisch abverlangen kann“, sagt Porsche Werksfahrer Nico Müller.

Mehr Infos unter: newsroom.porsche.com

Forever young: 50 Jahre Transaxle

Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass Porsche eine Sportwagen-Architektur in Serie brachte, die bis heute ein anderes Verständnis von Balance verkörpert: Transaxle. Dieser Begriff steht bei Porsche für ein Layout, das das fahrdynamische Ziel der Ausgewogenheit verfolgt: Der Motor sitzt vorn, die Getriebeeinheit an der Hinterachse. Die Modellreihen 924, 928, 944 und 968 kombinieren Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit – auch das ist typisch Porsche. Live zu erleben sind die Transaxle Modelle im Vibe der 1980er-Jahre im Porsche Museum.

Neuer Nordschleifen-Rekord für Taycan

Für viele GT-Modelle von Porsche gibt es bereits ein speziell für die Rundstrecke entwickeltes Manthey Kit – nun auch für den Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket. Porsche Entwicklungsfahrer Lars Kern hat damit in einer Zeit von 06:55,533 Minuten auch schon einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife eingefahren. Der Nachrüstsatz für alle Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket ist ab sofort in Ihrem Porsche Zentrum bestellbar.

newsroom.porsche.com

Skitag mit Aksel Lund Svindal für „Licht ins Dunkel“-Steigerer

Ein außergewöhnliches Erlebnis erwartete den Ersteher der exklusiven „Porsche x HEAD“-Ski, die im Rahmen der Charity-Auktion zugunsten von „Licht ins Dunkel“ versteigert wurden. Als Teil dieses besonderen Pakets durfte der Ersteigerer gemeinsam mit seiner Frau am 28. März 2026 einen unvergesslichen Skitag mit der Ski-Ikone Aksel Lund Svindal verbringen.

Ein herzlicher Dank gilt der Schmittenhöhebahn für die großartige Gastfreundschaft und die perfekte Organisation dieses besonderen Tages.

porsche.de/museum

Racing Spirit auf Sommerfrische

Premiere: Erstmals ist ein GT3 als vollwertiges Cabriolet erhältlich. Noch Fragen? Aber ja!

Text: David Staretz Fotos: Porsche AG

Schöner Rücken: Unter dem eigenständigen Heckdeckelgitter mit gelasertem GT3 S/C-Schriftzug versteckt sich das vollautomatische Stoffverdeck mit leichtgewichtigem Magnesiumrahmen.

Den offenen Speedster gab es ja schon bei der Modellgeneration 991, aber der war zwischen zwei Regenwolken manipulativ nicht ganz so alltagstauglich wie das völlig reguläre, bis Tempo 50 schaltbare Qualitätsdach, mit dem GT3-Fahrerinnen und -Fahrer nun sieben Jahre später unterwegs sein können.

Für die Porsche Techniker rund um Andi Preuninger, Leiter GTFahrzeuge, war das selbst ein Lernprozess: GT3 und Cabrio, geht das überhaupt gut? Man borgte sich eine Cabrio-Karosserie aus dem Vorversuch und implementierte die aktuelle GT3-Technik. Dass der Wagen, wenn man ihn auf dem Schlüsselbrett suchte, ständig irgendwo auf der abgesperrten Teststrecke zugange war, ließ schon intern darauf schließen, welchen Beliebtheitsgrad dieses Konzept auch bei den Kunden erreichen könnte. Umso mehr, als es gelang, das fertige Produkt 911 GT3 S/C richtig leicht zu machen: sportlich ausgerichtet für die Rennstrecke, lässig dann bei der gepflegten Fahrt in den Sonnenuntergang.

Und ja: Dies ist der unmittelbare Porsche schlechthin: turbofreier Saugermotor, Handschaltgetriebe (mit extrakurzem Holzknaufhebel), Hochdrehzahl bis 9.000 Touren, Türschlaufen zum Zuziehen und auf Wunsch Bucket Seats als Komfortzone mit Lateraleffekt. Sogar die optionale Ladebox für das Stauvolumen hinter den Sitzlehnen ermöglicht Weekend-Shopping mit Fliehkraftkontrolle.

Jetzt wollen wir aber endlich alle wissen: Wofür steht S/C? Gerne darf der Kenner „Sport-Cabriolet“ ausschreiben, aber es ist auch eine Reminiszenz an das Erfolgsmodell 911 S/T, die dabei mitschwingt.

Viel Power unter der schicken Haube

Auch wenn wir hier den Lifestyle-Aspekt betonen, so darf doch nicht vergessen werden, dass der „Gen. 2“, wie er intern genannt wird (für unsereiner gilt der volle Name: Porsche GT3 992 Generation 2 – so viel Zeit muss sein), also der 911 GT3 in jeglicher Version eine hohe Rennstreckeneignung besitzt – mit einem technischen Detailreichtum, der das Kundensegment fortgeschrittener Kenner und Liebhaber mit Rennstreckenaffinität bedient. Dabei muss das Cabriolet nicht zurückstehen, wenn man nur zurückdenkt an die frühen Porsche: Der erste 356 war ein Cabrio, als Speedster mit Steckscheiben ein Purismus-Vorläufer, und der als erste Rennmaschine konzipierte RS 550 Spyder mit Königswellenmotor war einer der berühmtesten Sportwagen, ein echter Siegerwagen der 50er-Jahre. Auch die Porsche CanAmRennwagen (übrigens die ersten Porsche mit Turbolader) waren

genau genommen Cabrios, wenn man das so weiterspinnen möchte, bis hin zum LMP2-Prototypen. Dies nur, damit nicht der Gedanke auftaucht, Cabrios wären nicht zum Schnellfahren geeignet.

Lassen Sie uns aber gleich noch mal die Eckdaten des aktuellen GT3 in Erinnerung bringen: 510 PS mit Erfüllung weltweiter Abgaskriterien, 0 auf 100 km/h in unter 4 Sekunden, Spitze über 310 km/h, strömungsgünstige Querlenker vorn (nur um den Raffinesse-Grad der Teilentwicklungen zu illustrieren), Runterschalten klangeshalber – was für ein delikater Luxus! Denn die 9.000 Touren sind über den reinen Technikaspekt hinweg zum Erlebnisprogramm Nackenhaar geworden. Man muss es selber erfahren, also dieses Ratzfatz-Feeling, wenn man bei Tempo 145 in den Dritten runterschaltet – offen geht das alles noch wilder ins Ohr und in die Frisur … das hat Erlebnisbeiwert höchster Gradationsstufe.

Zieht garantiert

alle Blicke auf sich

Doch erst steht nach das Schönste bevor: die Konfiguration der Ausstattungsfeinheiten, was hier dank der vorhandenen Farb-, Material- und Grundausstattungsvorgaben besonders delikat angerichtet wurde. Beispiel: Dass Bughaube, Kotflügel und Türen aus Carbonfiber-induziertem Kunststoff bestehen, weiß der Kenner, man sieht es aber nicht. Dies ist aber eine gute Ausgangsposition für optional schwarz oder rot lackierte Bremsträger mit akzentuiertem Porsche Lettering. Die Wahl der Sitze (z. B. mit Hochglanz-Carbongewebe), der Stitchings … alles verführerisch. Oder man verlässt sich auf vorhandene Vorschläge des gehobenen Lifestyles: Das Street Style Package gibt schon einmal die Latte vor – das kann sich etwa in der Außenfarbe Slate Grey Neo ausdrücken, mit delikaten Akzenten in Pyro Red an überraschenden Stellen. Allein bei den Sitzen in Guards Red mit diesem unglaublich scharfen Karo-Muster gibt es kein Vorbeikommen mehr, sobald man sich einmal in diese Materie versenkt hat. Damit das Aussteigen dennoch erleichtert wird, weist das stilisierte Porsche Wappen als asphaltprojiziertes Leitmotiv den Weg – fast hätten wir formuliert: den Weg ins Freie. Aber da befinden sich S/C-Fahrer ja ohnehin bereits.

Verbrauch/Emissionen (WLTP) 911 GT3 S/C : Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,7 l/100 km

CO₂-Emissionen kombiniert: 310 g/km porsche.at

V. o. n. u.: Leichtbau serienmäßig: Die Magnesium-Schmiederäder sparen gegenüber ihren Aluminium-Pendants 9,1 kg ungefederte Masse. ● Was bedeutet HDMatrix LED? 32.000 Micro-LED pro Scheinwerfer, die innerhalb von 16 Millisekunden auf die Fahrsituation reagieren. ● Die Leichtbau-Sportschalensitze sparen im Vergleich zu den Seriensitzen weitere 7,5 kg.

individualisierbar. Ihr Porsche Zentrum berät Sie gerne!

Alle Preise sind unverbindlich empfohlene Richtpreise in Euro inkl. 20 % MwSt. Alle Angaben vorbehaltlich Druck- und Satzfehler. Gültig, solange der Vorrat reicht. Preisänderungen vorbehalten. Porsche Austria GmbH & Co. OG.
1. Porsche (Alu-)Trolleys, in vielen Farben und Größen erhältlich, teilweise
2. Porsche Unisex Pullover, € 155,– ● 3. Porsche Unisex T-Shirt, € 65,– ● 4. Porsche Reisetasche, € 275,–
5. Porsche Thermobecher/Trinkflasche, je € 50,–

Vorzeichen setzen

Diesmal am Heck – und unter Strom.

Text: David Staretz Fotos: Porsche AG

Gleich die stimmigste Aussage vorneweg: „Das neue Cayenne Coupé besitzt die typische Flyline des 911.“ Damit wird allerdings noch weit mehr ausgesagt, als diese zehn Worte beinhalten. Denn darin steckt zudem die gesamte weitreichende Porsche Strategie – vom unkorrumpierten Verbrenner-Saugmotor über die T-Hybrid-Technologie bis hin zum BEV, von der grundlegenden Porsche Heritage bis hin zu Bauformen für die Zukunft, welcher man sich hier im Hause allzeit versichern kann. Schließlich stehen wir schon in der vierten Generation der Porsche SUVs – obwohl man doch immer wieder aufs Neue vom Blättern im Lastenheft fasziniert wird: Porsche Cockpit-Feeling, erhöhte Sitzposition, extreme Sportwagen-Fahrwerte in jeder dynamischen Hinsicht, bedingungslose Bedienfreundlichkeit, Verlässlichkeit bei höchstem Qualitätsanspruch sowie sofortige Marken-Erkennbarkeit. Und dann, sozusagen als Pointe: die Geländetauglichkeit, die gerade beim Elektromodell eine neue Dimension erfährt – dank der vier unabhängig voneinander ansteuerbaren Räder, selektiv und situationsreferentiell auf höchstem elektronisch-technischen Regelniveau. Anders gesagt: Ein zu jedem Offroad-Abenteuer bereiter Sanddünenchirurg, ein Schlammkosmetiker, ein Schneewalzer, ein Reise-Eisverkoster. Aber bitte mit einer Extraportion Lifestyle.

Für jeden das Richtige

Womit wir bei der Coupé-Variante des Cayenne angelangt wären, die seit 2019 angeboten wird. Da das Terrain bereits so schön geebnet ist (diesmal nicht von den Offroad-Technikern, sondern von den Produktspezialisten), gibt es das neue Coupé Electric auf Anhieb auch als Cayenne S Coupé Electric und als Cayenne Turbo Coupé Electric – so viel Nomenklatura muss sein. Schließlich erstrecken sich dahinter beeindruckende PerformanceWerte: von 442 PS (325 kW) im Cayenne Coupé Electric über 666 PS (490 kW) im Cayenne S Coupé bis hin zu den ultimativen 1.156 PS (850 kW) im Turbo-Modell. Wobei diese Leistung in der Coupé-Variante noch einmal besonders alarmierend hervortritt (akustisch untermalt vom Porsche Electric Sport Sound). Denn plötzlich, dank neuem Vorzeichen, bekommen sämtliche Cayenne Electric Modelle einen neuen Thrill, eine neue Bedeutsamkeit. Man denke allein an das Panoramadach! Oder an den adaptiv ausfahrenden Heckspoiler, der im Coupé-Profil natürlich ein ganz neues Standing erfährt. Auch das Farbprogramm des Cayenne, das sich über hundert und mehr Farbtöne erstreckt, erstrahlt dank Coupé-Form in neuer Sichtweise.

Cayenne Coupé Electric

werden eine

er

Sie
Pause brauchen, bevor
eine braucht: Bis zu 669 km weit kommt der Cayenne Electric als Coupé, bis er in 10 Minuten Energie für bis zu 338 km nachlädt.
Cayenne Coupé Electric

Platz von vorne bis hinten: Bis zu 1.347 l fasst der Kofferraum bei umgelegten Rücksitzen, weitere 90 l stehen im Frunk zur Verfügung.

Sportlich bis in die letzte Carbonfaser

Und weil wir gerade beim Vorzeichensetzen sind: Das LeichtbauSport-Paket ist auch für die Coupé-Varianten erhältlich und hier mit seinen Carbon-Akzenten und 22 Zoll großen Cayenne Sport Rädern besonders reizvoll. Innen gibt es dazu passende Rennsportanleihen wie Sitzbahnen mit klassischem Pepitamuster und Dachhimmel in RaceTex, desgleichen das (beheizbare) Sportlenkrad. Ein Novum der Cayenne Coupé Electric Modelle mit gewähltem Leichtbau-Sport-Paket ist die optional verfügbare schwarze Lederausstattung in Verbindung mit der Fondsitzanlage mit 2+1-Sitzplätzen. Man sieht, dieses Paket ist geradezu geschaffen für das Cayenne Coupé.

Für jede Aufgabe und jedes Terrain gerüstet

Dass das Kofferraumvolumen des Coupés etwas geringer ausfällt als beim SUV, liegt auf der Hand, dennoch bleibt es großzügig und punktet mit dem neuen Variabilitätskonzept, wobei sich die Lehnen bei geöffneter Heckklappe von hinten per Knopfdruck „totschießen“ lassen. Das macht diebischen Spaß, folgt aber natürlich der reinen Vernunft.

Noch einmal zur Flyline: Das ist keine Bleistiftlinie, sie beinhaltet vielmehr die ganze 911-Appearance der breiten Schultern über der Taille – athletische Gravität (Stance), klar herausgearbeitet beispielsweise auch dank flächenbündiger Heckscheibe mit reduzierten Fugen, dem Verhältnis von Radausschnitt zur Heckabsenkung, wo kein Gramm zu viel an Gewicht ruht: nur Muskulatur, Sehnenstraffung und das Diffusor-Sixpack (Cayenne S). Schwarz linierte Seitenscheibenleisten und die geschwärzt zurücktretende B-Säule sorgen für weiteren optischen Vortrieb.

Damit man allerdings nicht denkt, mit der neuen Heckpartie wäre alles abgeleistet, sei noch erwähnt, dass auch die A-Säulen und die Frontscheibe coupéspezifisch gestaltet wurden.

Dennoch, ein Schwerpunkt bleibt allein dem Heck vorbehalten: Wie beim SUV kann eine Anhängevorrichtung installiert werden, Zuglast bis zu 3.000 Kilogramm, bei optionalem Offroad-Paket bis zu 3.500 Kilogramm gebremst, bei einer Stützlast von 140 Kilogramm. Und natürlich auch beim Coupé nicht zu vergessen: die Geländetauglichkeit!

Verbrauch/Emissionen (WLTP) Cayenne Coupé Electric: Stromverbrauch kombiniert: 19,5–21,9 kWh/100 km CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km porsche.at

„Das ist die einmalige Story dieses Autos ...“

„... denn das können die Wettbewerber alle nicht.“

Wir sprachen mit Cayenne Electric Baureihenleiter Michael Schätzle über grundsätzliche Anforderungen, tiefgreifende Technik und das richtige Fahrverhalten in der Wüste. Dabei gilt: Immer den Sportsound andrehen!

Der Cayenne Electric hat eine kaum merkbare, aber doch deutliche Veränderung gegenüber dem Verbrennermodell erfahren. Er ist in der Länge um 55 mm gewachsen, wobei der Radstand um 13 cm angestiegen ist ...

Michael Schätzle: Und davon profitiert das Auto auf dreierlei

Weise: Zwischen den Rädern schafft man Platz für eine größere Batterie, andererseits bekommt man mehr Raumlänge – vor allem für die hinteren Passagiere –, und das Ganze in Verbindung mit einem stabileren Fahrverhalten, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten.

Und warum hat er in der Gesamtlänge um 5,5 cm zugelegt?

Der Cayenne ist das kompakteste Fahrzeug in seinem Segment. Er ist deutlich kürzer als beispielsweise vergleichbare Mercedes oder Audi Modelle. Wir waren der Meinung, dass wir ein bisschen mehr Größe gut vertragen können. Das Auto hat einen längeren Radstand und kürzere Überhänge. Letztlich kommt das auch dem Kofferraum zugute. Darüber hinaus haben wir im Innenraum mehr

Platz, wobei ich die serienmäßig elektrisch verstellbare Fondsitzanlage hervorheben möchte, einstellbar von der Komfort-Position bis zur Cargo-Stellung. Zusätzlich befindet sich vorne der Frunk mit 90 Litern. Dadurch bekommen wir in Summe mehr Kofferraumvolumen.

Die 113-kWh-Batterie ist nicht mehr als ein kompaktes Element zu betrachten, sondern wurde aufgeteilt auf sechs Module mit insgesamt 192 Pouch-Zellen. Welches Ziel verfolgt man mit dieser neuen Strategie?

Das neue System ist funktionsintegriert und lasttragend. Die Batterie ist sehr steif. Dies hilft dem Fahrzeug z. B. beim Komfort. Auch die Kräfte bei einem möglichen Unfall werden sehr gut auf die Karosserie verteilt. Und was die Pouch-Zellen angeht: Sie bieten uns bei Wärmeableitung, Packaging und Leistungsfähigkeit klare Vorteile. Die Energiedichte der Batterie ist außergewöhnlich hoch. Mit unserem zweistufigen Kühlsystem begegnen wir den thermischen Anforderungen gezielt.

Porsche Interview

Vom Batterie-Konzept profitiert wohl auch der gesamte Wagenkomplex?

Wenn die Karosserie so steif ist, bedeutet das, dass die Federelemente besser arbeiten können. Besonders im Gelände mit besonders starken Verschränkungen. Dabei hilft zusätzlich, dass der Cayenne Electric serienmäßig mit einer Luftfederung ausgestattet ist.

Sie waren damit zur Erprobung in der Wüste? Ja, gleich mit den ersten Prototypen. Es war unglaublich.

Inwiefern? Wie kommt der Elektroantrieb mit dem Sand zurecht? Wichtig ist zunächst, dass man dabei den Sportsound einschaltet. Dann kann man hören, wie die Maschinen hochdrehen, was notwendig ist, um den perfekten Schlupf herzustellen. Auf Sand ist das entscheidend. Und dadurch, dass der neue Cayenne so viel Power hat, fällt es unglaublich leicht, immer genügend Schlupf zu haben, wenn man eine Düne hochfährt. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor tun sich da deutlich schwerer, weil sich das notwendige Drehmoment erst aufbauen muss. Aber der Cayenne Electric – vor allem der Turbo – fährt super easy die Dünen hoch, fühlt sich verblüffend leicht an, stabil und unkompliziert zu fahren. Es ist fantastisch, und alle waren erstaunt, dass das Auto in der Wüste so gut performt – auch die Entwickler selbst. Beim Turbo hilft dabei auch die serienmäßige Quersperre an der Hinterachse, das Porsche Torque Vectoring Plus.

Können Sie das ein bisschen genauer erläutern?

Das Porsche Torque Vectoring verteilt die Antriebskraft immer perfekt zwischen der Vorder- und Hinterachse und auf einer Achse zwischen den Rädern. Dazu werden die E-Motoren gezielt angesteuert und die Quersperre an der Hinterachse und die Bremsen verwendet, um die Fahrstabilität zu verbessern. Im neuen Cayenne erfolgt diese Regelung besonders schnell und präzise, weil die E-Motoren ihr Drehmoment nahezu verzögerungsfrei anpassen können.

Sonst wird ja im Fahrbetrieb eher wenig herkömmlich gebremst, weil ohnehin meist durch Rekuperation verzögert wird, oder?

Im Alltag passieren tatsächlich rund 97 Prozent aller Bremsvorgänge über die Rekuperation – beim Turbo sogar mit bis zu 600 kW, was ein außergewöhnlicher Wert ist. Es sei denn, die Batterie ist voll. Das vergessen viele! Wenn die Batterie ganz voll ist, kann ich nicht rekuperieren. Dann kommt primär die mechanische Bremse zum Einsatz, weil die Batterie keinen Strom mehr aufnehmen kann.

Das ist ja interessant, so habe ich das noch nie bedacht. Da existiert ja kein Bypass oder Überlauf, wo man die überschüssige Energie einstweilen hinschicken könnte ... Meistens befindet sich die Batterie irgendwo im Flow und kann Energie aufnehmen. Dann kann der Cayenne sogar bis zum Stillstand elektrisch bremsen. Nur wenn besonders stark abgebremst

Breites Leistungsspektrum bei identischem Komfort: Cayenne Electric und Cayenne Turbo Electric zeigen die Vielseitigkeit der Baureihe.

wird, die Batterie ganz voll oder an ihrer Temperaturgrenze ist, kommt die mechanische Bremse ins Spiel.

Wie hoch ist dieses Temperaturmaximum? Es liegt bei 57 °C.

Und die Idealtemperatur für die Batterie ist bei 30 °C?

Es kann auch weniger sein. Die Batterie des Cayenne ist auch sehr tolerant gegenüber niedrigeren Temperaturen. Beim Laden fangen wir bei 15 °C an und gehen hoch bis 57 °C. Und dann ist es die Kunst, die Temperatur zum Ende und nach dem Laden schnell wieder zu senken, damit auch nach dem Ladevorgang sofort wieder hohe Performance zur Verfügung steht. Wenn der Kunde nach dem Schnellladen die volle Leistung abrufen möchte, muss die Batterie vor der Abfahrt schon wieder entsprechend gekühlt worden sein. Das gelingt uns mithilfe eines ausgeklügelten Thermomanagements und einer doppelseitigen Kühlung der Batterie an der Ober- und Unterseite.

Sie haben im Vorgespräch einen bemerkenswerten Terminus verwendet: „robustes Laden“. Woher kommt das?

Zum einen funktioniert es aus vielen Situationen heraus. Das bedeutet, dass die Batterie nicht zwingend in einem spezifischen Temperaturbereich sein muss. Und zum anderen haben wir eine hohe Ladeleistung über einen relativ langen Zeitraum. Man zieht also nicht nur einmal kurz 350 kW, sondern das Fahrzeug lädt

eigentlich durchgehend auf einem hohen Niveau. Noch bei 70 Prozent sind wir an einer entsprechenden Ladesäule bei nahezu 300 kW. Wir schaffen in der Spitze bis zu 400 kW, können konstant schnell laden, um dann von 10 bis 80 Prozent Ladezustand in unter 16 Minuten zu bleiben.

Sie bieten als erster Hersteller induktives Laden an. Ab wann wird man das in Kundenfahrzeugen bestellen können?

Der Kunde kann heute schon die Vorrüstung konfigurieren. In Österreich ist sie sogar serienmäßig. Die fahrzeugseitige Platte, die den Strom von der Bodenplatte aufnimmt, kann dann entsprechend nachgerüstet werden.

Und jetzt kann man schon einmal die nötige Bodenplatte kaufen? Voraussichtlich ab Ende des Jahres ist das Paket mit Bodenplatte und fahrzeugseitiger Platte und der entsprechenden Software verfügbar.

Es gibt beim induktiven, also beim kabellosen Laden gewisse Verluste, nehme ich an?

Die sind aber nicht groß. Beim Laden mit Kabel gibt es Verluste von 3 bis 4 Prozent. Induktiv sind es lediglich rund 10 Prozent.

Warum gab es das nicht schon früher, wenn das so toll funktioniert?

Nun, so ein Handy hier, das hat eine maximale Ladeleistung von

Weltneuheit im Cayenne Electric: Induktives Laden mit 11 kW erspart zu Hause den Griff zum Ladestecker.

Nähert sich der Cayenne der Wireless Charging Bodenplatte, aktiviert das Flow Display die Positionierungshilfe, um die elektrischen Spulen von Fahrzeug und Bodenplatte exakt und einfach übereinander auszurichten.

50 Watt. Wir sprechen jetzt aber von 11.000 Watt. 11 kW Ladeleistung durch die Luft zu schicken, ist eine große Herausforderung. Außerdem: Wenn so starke Ströme fließen, dann muss man auch ein völlig neues Absicherungskonzept erstellen.

Damit nicht die Katze gegrillt wird ... Genau. Oder was ist, wenn da irgendwo ein Kind herumtollt? Man muss sicherstellen, dass das Fahrzeug zum einen robust lädt, aber zum anderen auch rechtzeitig abschaltet, wenn Personen oder Fremdkörper zu nahe kommen.

Aber warum muss sich der Wagen nach dem Drüberfahren auf die bodenmontierte Platte zusätzlich absenken? Damit man näher dran ist und somit den Wirkungsgrad erhöht.

Warum macht man nicht die Platte einfach höher? Vielleicht will ich in der Garage noch mit etwas anderem drüberfahren. Je niedriger die Platte aufgebaut ist, desto besser integriert sie sich in den Stellplatz. Nachdem das Auto ohnehin serienmäßig die absenkbare Luftfederung hat, war unsere Priorität, eine möglichst niedrige Platte zu machen, die in der Garage oder im Hof liegt, damit man da beispielsweise nicht darüber stolpert.

Wie lange lädt es dann eigentlich auf? Zehn Stunden?

113 kW fasst die Batterie maximal, netto rund 108 kW. Da kann man es relativ linear ausrechnen. Also bei 11 kW mal zehn Stunden hätte ich ohne Berücksichtigung der Ladeverluste 110 kWh. Man kommt abends aber typischerweise nicht mit einer ganz leeren Batterie in die Garage. Die Grundidee ist, dass der Kunde abends das Auto in der Garage oder der Hofeinfahrt über der Platte parkt und am nächsten Morgen wieder ein vollgeladenes Auto hat. So wie das mit dem Handy ja auch läuft.

Aber nochmals nachgefragt bitte: Was war die größte Herausforderung? Warum macht man das jetzt erst und nicht schon vor Jahren?

Es ist wirklich eine große Herausforderung, das hinzubekommen. Denken Sie nur an Verschmutzungen, Nässe, Schnee und Korrosion an der Bodenplatte. Die muss ja vieles aushalten. Auch wenn jemand mit dem Auto oder einem Lastwagen auf diese Platte drauffährt. Da darf nichts kaputtgehen oder undicht werden. Und eben das Thema Sicherheit: Tiere, Kinder, Fremdkörper. Ein solches Sicherheitskonzept muss aufwendig erarbeitet und erprobt werden, da gab es bisher noch nichts Vergleichbares. Außerdem müssen Fahrzeug und Bodenplatte miteinander „reden“. Auch das war eine Herausforderung.

Porsche Interview

Eine echte Innovation! Erstmals in Serie am neuen Cayenne Electric zu finden ist auch die Öl-Direktkühlung der E-Maschine an der Hinterachse ...

Richtig. Der Hinterachsantrieb wird nicht konventionell über einen Wassermantel gekühlt, sondern direkt mit einem sehr dünnflüssigen Öl, das eigens für den Cayenne Electric entwickelt wurde.

Wie kann man sich das genau vorstellen?

Das Kühlöl wird von einer Tandemölpumpe, die gleichzeitig auch für das Getriebeöl verwendet wird, über einen Wärmetauscher direkt an allen stromführenden Bauteilen entlanggeführt, sodass die Wärme direkt dort abgeführt werden kann, wo sie entsteht.

In der E-Maschine wird das Kühlöl durch Nuten direkt an den Kupferwicklungen entlang des Stators gepumpt. Durch dieses Kühlkonzept kann die Dauerleistung des Antriebs signifikant gesteigert werden, bei gleichzeitig geringerem Bauraum und einem Wirkungsgrad der E-Maschine von bis zu 98 Prozent.

Und wie viel Kühlöl zirkuliert in dem Antrieb? Ungefähr 6 Liter.

„Für uns ist der Cayenne der Allrounder schlechthin.“
Michael

Es gibt im Cayenne Electric jeweils zwei Sonnenblenden übereinander. Ich habe gehört, die gab es schon beim Verbrenner. Mir ist das hier zum ersten Mal aufgefallen. Wissen Sie noch, woher diese Idee stammt?

Die stammt ursprünglich aus den USA, wo man lange Strecken in die gleiche Richtung auf den Highways fährt und wo auch mal die Sonne von schräg vorne blendet. Der Kunde eines elektrischen Cayenne fährt unter der gleichen Sonne wie der des Verbrenners. Wieso soll er nicht den gleichen Komfort haben mit seinen zwei Sonnenblenden? Für uns ist der Cayenne der Allrounder schlechthin. Keine Kompromisse eingehen – das war das Entwicklungsziel.

Keine Kompromisse?

Alles ist möglich mit demselben Auto, ob auf der Rennstrecke oder im Gelände. Anhänger ziehen, Reiseauto, Familienauto. Das ist die einmalige Story dieses Autos, denn das können die Wettbewerber alle nicht. Die können entweder ganz gut auf der Straße fahren oder ganz gut im Gelände punkten. Unser Auto hat die maximale Bandbreite.

Sie sind übrigens mit normalen Sommerreifen gefahren in der Wüste. Warum das?

Das funktioniert völlig problemlos. Spezielle Offroad-Reifen sind gar nicht notwendig. Man muss natürlich den Druck absenken. Das ist genau das Gleiche wie bei allen Offroadern in der Wüste: Runter mit dem Luftdruck auf 1 bar – und dann läuft es!

So ein Akku ist relativ schwer und daher ist das Auto auch schwerer als der Verbrenner-Cayenne. Wie haben Sie beim Fahrwerk auf diese Herausforderung reagiert?

Grundsätzlich ist es von Vorteil, dass die Batterie tief zwischen den Achsen sitzt. Das senkt den Schwerpunkt und macht es uns einfacher, das Gewicht zu kaschieren. Das andere ist, dass wir mit dem Fahrwerk dagegen arbeiten. Wobei sich schon ein Einstiegsmodell, ein S und ein Turbo ohne Active Ride, wirklich sehr, sehr gut fahren. Eine Luftfederung ist immer serienmäßig an Bord. Mit dem aktiven Fahrwerk kann man noch einen drauflegen. Dann wird das Auto noch mal ein Stück komfortabler und sportlicher zugleich.

Wie bekommt der Fahrer das zu spüren?

In Summe fühlt sich das Auto noch leichtfüßiger an als der Verbrenner.

Da steckt wohl viel Abstimmungsarbeit dahinter?

Ja, und darüber hinaus neue Raddimensionen und neue Reifen. Die Reifenentwicklung macht enorme Fortschritte und wir betreiben auf dem Gebiet einen großen Aufwand. Davon profitiert auch der Cayenne. Alle Sommer- und alle Winterreifen wurden neu entwickelt.

Das rechnet sich dann bei der Beschleunigung oder bei der Rundenzeit an der Nordschleife?

Das ist eine Minimalanforderung, die wir an die Reifenentwickler haben, dass der Reifen ein paar Sekunden auf der Nordschleife holt. Davon profitiert man dann in allen Situationen – beim Bremsen, beim Beschleunigen, beim Kurvenfahren. Und der Komfort wird auch noch besser.

Gibt es optional zwei Ladebuchsen am Auto?

Es gibt serienmäßig zwei. Auf der linken Seite kombiniert, also für Schnellladen und AC-Laden, und rechts die normale Buchse ausschließlich für AC-Laden.

Die einseitige Buchse hat mich unlängst € 140,– Bußgeld gekostet, weil ich den Wagen gegen die Einbahn parken musste, damit das Kabel hinreichte ...

Das passiert Ihnen mit dem Cayenne Electric sicher nicht. Aber das beidseitige Laden hilft auch in der Garage. Nicht jeder hat seine Wallbox an der perfekten Stelle montiert und so muss ich nicht jedes Mal zum Anstecken ums Auto herumlaufen. Das ist ein Aufwand im Auto, aber für den Kunden sehr komfortabel.

Michael Schätzle, vielen Dank für das Gespräch!

Schätzles Vision des Porsche Cayenne Electric

Porsche Design eröffnet neue Uhrenmanufaktur in der Schweiz

Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Produktionsstätte im Schweizer Grenchen beginnt für Porsche Design ein neues Zeitalter. Gleichzeitig bekräftigt Porsche damit sein langfristiges Engagement als eigenständiger Uhrenhersteller.

Text und Fotos: Porsche Design

Durch den Umzug von der bisherigen Produktionsstätte im benachbarten Solothurn in die neue Manufaktur besitzt das Unternehmen erstmals einen dauerhaften Ankerpunkt in der traditionsreichen Region der Schweizer Uhrmacherkunst. Das historische Manufakturgebäude wurde im Frühjahr 2024 erworben, in nur 18 Monaten umfassend modernisiert, präzise auf die spezifischen Anforderungen von Porsche Design ausgerichtet und bietet nun modernste

Technik, erhöhte Produktionskapazitäten sowie ideale Arbeitsbedingungen.

„Mit der Eröffnung unserer neuen Uhrenmanufaktur in Grenchen schlagen wir ein neues Kapitel für Porsche Design Timepieces auf. Diese Investition ist ein klares Commitment zum Geschäftsfeld Timepieces und Ausdruck unserer unternehmerischen Überzeu-

gung, diesen Bereich weiter auszubauen“, sagt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG und Beiratsvorsitzender der Porsche Lifestyle Group.

Nicht mehr, sondern besser

Das historische Gebäude wurde umfassend modernisiert und funktional neu strukturiert. Auf einer Gesamtfläche von rund 3.600 Quadratmetern stehen derzeit zehn hochmoderne Uhrmacherplätze zur Verfügung. Der Produktionsbereich ist nach klar strukturierten Prozessabläufen organisiert und folgt dem Porsche Produktionsprinzip der sequenziellen Fertigung mit kurzen Wegen und effizienter „Just-in-Time“-Logistik. „Bei der neuen Manufaktur folgen wir dem Prinzip ‚Nicht mehr, sondern besser‘“, betont Rolf Bergmann, Leiter der Porsche Design Timepieces Manufaktur, und ergänzt: „Präzision beginnt bei der Architektur und der Gestaltung der Räumlichkeiten. Der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt, das die Manufaktur verlässt, und darüber hinaus, ist lang. Es war wichtig, dass wir für die verschiedenen Gewerke die jeweils für sie idealen Bedingungen schaffen. Nur dann greift – wie bei einem Schweizer Uhrwerk – jedes Rädchen ins andere.“

Gelegen im Herzen der Schweizer Uhrenindustrie diente das 1955 erbaute Gebäude einst der renommierten Uhrenmarke Eterna als Verwaltungsitz. Für Porsche Design ist der Umzug eine Art des Heimkehrens. Bereits 1995 wurde das Gebäude von der F. A. P. Beteiligungen GmbH, hinter der Professor Ferdinand Alexander Porsche und sein Sohn standen, übernommen. Zwischen 1998 und 2014 wurden hier Porsche Design Uhren in Lizenz von Eterna gefertigt. Damals wie heute bietet die Region als „KompetenzCluster“ der Uhrenindustrie eine strategisch vorteilhafte Lage mit erfahrenen und spezialisierten Zulieferern und Fachkräften.

Der Gedanke hinter der Entscheidung für eine eigene Manufaktur folgt einer Haltung, die Porsche seit jeher prägt: der Wille, höchste Ansprüche selbst zu realisieren. Was Ferry Porsche einst mit Blick auf den Sportwagen formulierte, gilt auch für die Uhrmacherkunst

– wenn es das Gewünschte nicht gibt, wird es selbst entwickelt. F. A. Porsche übertrug diese Haltung 1972 auf die Welt der Zeitmesser und begründete damit die DNA von Porsche Design.

Langfristig in die Zukunft

Im Erdgeschoss befindet sich eine Ausstellungs- und Eventfläche, die die Entwicklung der Porsche Design Timepieces seit 1972 nachzeichnet. Historische Exponate und kuratierte Zeitdokumente machen die Verbindung von Automobildesign und Uhrmacherkunst erlebbar. Die sogenannte Fitting Lounge bietet die Möglichkeit, ein custom-built Timepiece vor Ort zu gestalten und nach der individuellen Fertigung dort abzuholen. Ein Highlight ist die Möglichkeit für Kundinnen und Kunden, ihren Porsche in die Manufaktur zu fahren und so die Verbindung zwischen Automobil und Zeitmesser auf einzigartige Weise zu erleben. Das Konzept der „gläsernen Manufaktur“ macht zudem Werksführungen möglich – eine Tradition, die seit Langem fest zur Marke Porsche gehört und nun auch Porsche Design-Kundinnen und -Kunden einen exklusiven Blick in die hochprofessionelle Fertigung gewährt.

Mit der klar definierten technologischen und organisatorischen Ausrichtung legt Porsche Design die Grundlage für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs Timepieces. Die Manufaktur in Grenchen ist auf ein langfristiges, organisches Wachstum ausgelegt: „Unsere Perspektive ist langfristig. Mit der Manufaktur in Grenchen schaffen wir die Basis für die nächste Generation von Porsche Design Timepieces. Es geht dabei weniger um Größe, als vielmehr um Substanz – um Innovation, maximale Individualität und technische Exzellenz“, fasst Bergmann die Zukunftsvision zusammen.

Unter porsche.com und in den österreichischen Porsche Zentren können Sie Ihren individuellen Chronographen gestalten und bestellen.

Safety Training

Sicheres Fahrzeug-Handling.

Auch 2026 bietet das Porsche Safety Training die ideale Gelegenheit, das eigene Fahrkönnen gezielt weiterzuentwickeln und die Performance Ihres Porsche unter professioneller Anleitung zu erleben. In den Fahrtechnik Zentren Innsbruck und Saalfelden erwarten Sie abwechslungsreiche Trainingsprogramme, die Fahrspaß und Sicherheit auf einzigartige Weise verbinden.

Ganz gleich, ob Sie erste Erfahrungen im Fahrsicherheitstraining sammeln oder Ihre Fähigkeiten weiter verfeinern möchten: Die Trainings richten sich an alle Porsche Fahrerinnen und Fahrer, die ihre Fahrzeugbeherrschung verbessern und für anspruchsvolle Situationen im Straßenverkehr bestens vorbereitet sein möchten. Unter Anleitung erfahrener Porsche Instruktoren trainieren Sie wichtige Fahrmanöver wie Notbremsungen, Ausweichreaktionen und das richtige Verhalten auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen. In einem sicheren Umfeld lernen Sie, die Dynamik Ihres Porsche noch besser kennenzulernen, die Grenzen der Fahrphysik zu verstehen und in kritischen Situationen souverän zu reagieren.

Ob in der Tiroler Bergwelt rund um Innsbruck oder vor der beeindruckenden Kulisse des Salzburger Landes in Saalfelden – beide Standorte bieten ideale Bedingungen, um Fahrtechnik, Sicherheit und Fahrfreude auf höchstem Niveau zu erleben.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz beim Porsche Safety Training 2026 und erleben Sie Ihren Porsche aus einer neuen Perspektive.

Location: ÖAMTC Fahrtechnik Zentren

04. September 2026 in Saalfelden

05. September 2026 in Saalfelden

09. Oktober 2026 in Innsbruck

Dauer: 1 Tag Fahrzeug eigener Porsche (alle Modelle)

Preis: kostenlos (mit Safety- bzw. Warm-up-Gutschein) € 299,– (ohne Safety- bzw. Warm-up-Gutschein)

After Work Drift Training

Erlernen von kontrolliertem Driften.

Im Alltag bewegen sich die meisten Fahrerinnen und Fahrer innerhalb eines vertrauten Rahmens. Moderne Assistenzsysteme sorgen dafür, dass kritische Situationen oft gar nicht erst entstehen. Dadurch bleibt jedoch häufig verborgen, wie ein Fahrzeug reagiert, wenn die Haftung plötzlich nachlässt oder unerwartete Fahrbahnverhältnisse schnelle Entscheidungen erfordern. Genau hier setzt das Training an.

Auf speziell vorbereiteten Trainingsflächen erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter sicheren Bedingungen, wie sich Lastwechsel, Traktionsverlust oder unterschiedliche Lenk- und Bremseingaben auf das Fahrzeugverhalten auswirken. Was in der Theorie abstrakt erscheint, wird unmittelbar spürbar. Die Fahrerinnen und Fahrer lernen, wie wichtig Blickführung, Dosierung und ruhige Reaktionen sind, wenn sich ein Fahrzeug an der Grenze seiner physikalischen Möglichkeiten bewegt. Besonders wertvoll ist dabei die Erkenntnis, dass Kontrolle nicht erst dann beginnt, wenn eine kritische Situation entsteht. Sie beginnt bereits vorher – durch Aufmerksamkeit, Wissen und Erfahrung. Wer die Dynamik seines Fahrzeugs versteht, erkennt potenzielle Risiken früher und kann vorausschauender handeln.

Location:

ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Saalfelden

03. September 2026

Dauer: 1 Tag Fahrzeug eigener Porsche (alle Modelle)

Preis: € 299,–

Zwischen Atlantik und Abschlag

Spannendes Spitzengolf zum Saisonhöhepunkt des Porsche Golf Cup

Text: Clemens Rajal Fotos: Porsche AG

Von 27. bis 30. April lieferte sich die internationale Porsche Golf Community im World Final auf den anspruchsvollen Plätzen Penha Longa Atlântico und Oitavos Dunes in der Nähe von Lissabon einen hochklassigen Wettbewerb um die Wertungstitel.

Das Porsche Golf Cup World Final bildet Jahr für Jahr den Höhepunkt einer traditionsreichen Turnierserie, die weltweit rund 19.000 golfbegeisterte Porsche Fahrerinnen und Fahrer zusammenbringt. Wer hier antritt, hat sich zuvor in nationalen Wettbewerben gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. 71 Golferinnen und Golfer qualifizierten sich in mehr als 240 weltweit ausgetragenen Qualifikationsturnieren.

Porsche Golf Cup

Die Teilnehmenden reisen aus allen Kontinenten an. Was sie verbindet, ist die Leidenschaft für den Golfsport – und die Begeisterung für eine Marke, deren Werte auch auf dem Golfplatz spürbar werden: Präzision, Konzentration, Leistung und der Anspruch, sich stetig weiterzuentwickeln.

Doch schon nach den ersten Begegnungen wird deutlich, dass es in Portugal um weit mehr geht als Scorekarten und Platzierungen. „Unsere Porsche Golf Cups sind mehr als nur ein Turnier – sie sind das Herz unserer globalen Golf Circle Community. Wenn wir beim World Final zusammenkommen, geht es nicht nur um den sportlichen Wettbewerb, sondern auch darum, bleibende Erinnerungen zu schaffen und Beziehungen aufzubauen, die weit über den Golfplatz hinausreichen“, sagt Carolin Kunz, Global Community Management der Porsche AG.

Wettkampfgeist trifft auf Communitygeist

Das vierköpfige Team Austria, bestehend aus Maria Schnöll, Lucas Pleil, Patrick Rosmann und Eric Schorli, hatte sich im Rahmen des Porsche Golf Cup Austria 2025 für das World Final qualifiziert.

Schon im Vorfeld des Turniers zeigten die heimischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer höchste Motivation und Ehrgeiz – denn bereits seit den Wintermonaten konnte sich das Team Austria in der digitalen Team Challenge der Porsche Golf Circle App im Spitzenfeld halten.

Während auf dem Platz um jeden Punkt gekämpft wurde, entstand daneben eine Atmosphäre, die den Porsche Golf Cup seit Jahrzehnten prägt: Aus Konkurrenten werden Gesprächspartner, aus flüchtigen Begegnungen entstehen internationale Freundschaften. Beim gemeinsamen Dinner an der Atlantikküste verschwimmen die Grenzen zwischen Wettbewerb und Community – über Sprachbarrieren, Kulturen und Lebensweisen hinweg.

Schlag auf Schlag – am Fairway und auf der Rennstrecke

Auch abseits der Fairways setzte das World Final exklusive Akzente: Die neuesten Cayenne Electric Modelle konnten nach dem Spiel nicht nur im mobilen Schauraum bewundert, sondern auch live auf der nahe gelegenen ehemaligen Formel-1-Rennstrecke Circuito do Estoril gefahren werden. Spätestens beim Launch-

Porsche Golf Cup
Die besten 71 Golferinnen und Golfer unter den weltweiten Porsche Fahrerinnen und Fahrern haben sich im Vorfeld gegen rund 19.000 Mitstreiter qualifiziert.

Von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden: Der Launch-Control-Start in den neuen Cayenne Electric Modellen auf der Rennstrecke als Abwechslung zum Turnier am Golfplatz.

Control-Start mit bis zu 1.156 PS und 1.500 Nm Drehmoment war die Begeisterung über die vollelektrische Beschleunigung förmlich in die Gesichter geschrieben.

In der Gesamtwertung siegte nach zwei Turniertagen das Team Deutschland vor den Teams Chinesisch Taipeh und Mexiko. „Das Porsche Golf Cup World Final war eine unglaublich schöne Erfahrung. Als Team Deutschland haben wir uns erst vor knapp drei Wochen qualifiziert – jetzt als Gewinner dazustehen, ist sensationell. Ich bin dankbar für all die tollen Menschen aus der ganzen Welt, die ich kennenlernen durfte“, sagt Charlotte Wille, die neben ihrem Sieg in der Teamwertung auch die Bruttowertung der Damen anführte.

Österreich belegte in der Turnierwertung den respektablen neunten Platz, konnte aber an anderer Stelle punkten – nämlich in der digitalen Team Challenge, in der die Mannschaft sich letztendlich punktgleich mit den Vertretern aus Australien den Sieg teilte. Der beste Grund, den Abschluss des World Finals gebührend zu feiern – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.

momentum gratuliert dem Team Austria zur hervorragenden Leistung und verleiht für den besten Team Spirit des Turniers den Titel „Sieger der Herzen“!

Ergebnisse

Porsche Golf Cup 2026

World Final Teamwertung:

1. Team Deutschland

2. Team Chinesisch Taipeh

3. Team Mexiko

Turbo für Talente in Salzburg

Text: Lisa Öttl Fotos: Red Bull Salzburg

Im Rahmen der Porsche Jugendförderung „Turbo für Talente“ standen in Salzburg auch heuer wieder junge Menschen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Red Bull Fußball Akademie Salzburg setzte Porsche mit dem Porsche Kids Day und der Verleihung der Porsche Turbo Awards ein starkes Zeichen für sportliche Förderung, gesellschaftliche Verantwortung und persönliche Entwicklung.

Beim Porsche Kids Day erlebten viele Kinder sowie junge Schützlinge der Sonneninsel Seekirchen einen unvergesslichen Tag rund um das Heimspiel des FC Red Bull Salzburg. Spielerische Mitmach-Stationen der Porsche Jugendförderung sorgten für Spaß und Bewegung, ehe die Kinder die Profis hautnah am Spielfeldrand erleben und echte Stadionatmosphäre genießen konnten. Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der Porsche Turbo Awards 2026 an Nachwuchsspieler der Red Bull Fußball Akade-

mie Salzburg. Ausgezeichnet wurden Paul Leitner für seine beste sportliche Entwicklung beziehungsweise sein beeindruckendes Comeback nach Verletzung, Michael Maleschek für seine herausragenden schulischen Leistungen sowie Fabio Krumlacher für sein außergewöhnliches soziales Engagement. Mit den Auszeichnungen würdigt Porsche junge Talente, die nicht nur sportlich überzeugen, sondern auch Verantwortung übernehmen und als Vorbilder auftreten.

Mit der Aktion „Turbo für Talente“ fördert Porsche gemeinsam mit seinen Partnervereinen die ganzheitliche Entwicklung junger Menschen – auf dem Spielfeld ebenso wie darüber hinaus.

Mehr Infos unter: newsroom.porsche.com

Porsche Jugendförderung

Porsche Cars & Coffee 2026

Ein Tag voller Leidenschaft am Red Bull Ring

Text: Lisa Öttl Fotos: Porsche Austria

Porsche Cars & Coffee

Seit Jahrzehnten steht Porsche für Sportwagen, Emotionen und das Streben nach Perfektion. Doch Porsche ist weit mehr als nur eine Marke – Porsche ist ein Lebensgefühl, das Menschen verbindet. Genau dieses besondere Gefühl war bei Porsche Cars & Coffee 2026 am Red Bull Ring in jeder Minute spürbar. Mehr als 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich kamen zusammen, um ihre Leidenschaft für die Marke zu teilen und einen Tag voller Begegnungen, Fahrerlebnisse und unvergesslicher Momente zu erleben.

Von alt bis neu ...

Bereits am frühen Morgen füllte sich das Gelände mit einer beeindruckenden Vielfalt an Porsche Modellen. Von historischen Klassikern über ikonische Sportwagen bis hin zu den neuesten Fahrzeugen bot die Veranstaltung einen faszinierenden Einblick in die Welt von Porsche. Gleichzeitig wurde der Red Bull Ring zum Treffpunkt der österreichischen Porsche Community, die die Gelegenheit nutzte, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Erlebnisse zu teilen.

Ein besonderes Highlight waren die Taxifahrten auf dem Red Bull Ring: Professionelle Fahrer demonstrierten eindrucksvoll die Performance und Fahrdynamik aktueller Porsche Modelle und ermöglichten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein besonderes Fahrerlebnis. Die Begeisterung nach den Fahrten war auf dem

gesamten Gelände spürbar, wie die zahlreichen Gespräche unter den Gästen zeigten. Für großes Interesse sorgte außerdem die Präsentation des neuen Cayenne Turbo Electric. Bei einer LaunchControl-Demonstration konnten die Besucherinnen und Besucher die beeindruckende Beschleunigung und Leistungsfähigkeit des vollelektrischen Performance-SUVs hautnah erleben.

... für alle was dabei

Neben den Fahrzeugen und Fahrerlebnissen bot die Veranstaltung zudem zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. So konnten die Besucherinnen und Besucher beispielsweise individuelle Event-T-Shirts mit Porsche Badges gestalten und sich über kleine Goodie Bags als Erinnerung an den Tag freuen. Auch kulinarisch war bestens für die Gäste gesorgt: Mehrere Foodtrucks boten eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen und Getränken und luden dazu ein, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Zwischen den Fahrzeugen, den Aktivitäten und den kulinarischen Angeboten entstand genau jene lockere und familiäre Stimmung, für die Cars & Coffee seit Jahren bekannt ist.

Aktuelle Informationen und Termine der Porsche Experience finden Sie unter: porsche.at/experience

Porsche Cars & Coffee 2026 vereinte Fahrzeugkultur, Community und Fahrspaß an einem Ort.
Porsche Cars & Coffee

Geschichte zum Anfassen

Text: David Staretz Fotos: Porsche AG/Porsche Austria

Wir schreiben das Jahr 1951, als Porsche mit dem 356 SL erstmals einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans erzielt: Die Geburtsstunde von Porsche Motorsport.

Seit nunmehr 75 Jahren nutzt Porsche Renneinsätze und Erkenntnisse aus dem Motorsport, um zukunftsweisende Technologien bis zur Serienreife weiterzuentwickeln. Sei es Innovation, Pioniergeist, Mut oder Ehrgeiz – all dies ist untrennbar mit dem Motorsport und dem Kern der Marke Porsche verbunden.

An kaum einem Ort ließe sich die Geschichte von Porsche besser live erleben als im Porsche Automuseum Pfeifhofer in Gmünd.

Prunkstück: Der frühe 356 mit handgedengelter Aluminium-Karosserie und Fahrgestellnummer 356 0020 ist das unbezahlbare Rückgrat der Pfeifhofer'schen Sammlung.

Motorsport im Museum … aber noch lange nicht museumsreif

Wir treffen Christoph Pfeifhofer zum Interview, der das von seinem Vater Helmut gegründete Museum im kärntnerischen Gmünd führt, in dem die ersten Fahrzeuge mit dem Namen Porsche gebaut wurden. Die Sammlung umfasst von Glanzstücken wie dem Porsche Typ 356 020 ALU oder dem schwimmfähigen Porsche Jagdwagen von 1956 über Rallye- und Rennwagen bis hin zu Österreichs erstem und einzigen Polizei Porsche 911 alles, was das Porsche Herz begehrt.

Ihr seid das einzige private Porsche Museum in Österreich, noch dazu auf historischem Boden, was Gmünd in der Porsche Geschichte betrifft. Auf wann gehen erste Gemeinsamkeiten bzw. Sammlertätigkeiten deines Vaters zurück?

Christoph Pfeifhofer: Sehr weit zurück. Der Vater ging mit vier Konstrukteurssöhnen in die Schule, schon als Acht- oder Neunjähriger hat er bei den ersten Fertigungen zugeschaut, schließlich waren bald zweihundert Leute in der Produktion tätig, das ließ meinen Vater nicht in Ruhe. Kaum hatte er den Führerschein, gelang es ihm, den ersten Käfer zu erwerben. Die Begeisterung hatte ihn erfasst, schließlich konnte er, das war 1964, den ersten 356 erwerben. Dann den zweiten ... er hat sich so Stück für Stück

hochgetauscht, bis Ende der 1970er-Jahre seine Frau – meine Mutter – sagte: „Warum machst du nicht ein Museum auf mit so vielen Porsche Fahrzeugen?“

Welches war das erste Rennfahrzeug im Museum?

Das war ein Porsche 906, der 1978 reinkam. Er hat ihn von einem Tiroler erworben, der damit Skijöring auf Eis betrieben hat.

Welche Porsche Renn- und Rallyefahrzeuge sind in der ständigen Ausstellung zu sehen bzw. welche Topgeräte werden dank der „Museumsstraße“ Stuttgart-Gmünd in der Sonderausstellung „75 Jahre Motorsport“ gezeigt?

Da haben wir jetzt wirklich tolle Fahrgeräte dank der Museumsstraße: Den ungeheuerlichen RS Spider von 2006 und den Porsche 919 Hybrid LMP1, also eine Liga von 13 WM-Titeln, Hattrick in Le Mans und Streckenrekord auf dem Nürburgring.

Dazu einige Cup-Autos.

Welche prominenten Rennfahrer konntet ihr schon im Museum begrüßen?

Alle. An Hans Herrmann denke ich gerne, aber auch an Richard

Lietz oder Hans Knauß, den ehemaligen Weltcup-Skirennläufer.

Und Walter Röhrl schaut oft rein bei uns.

Du fährst auch selber Rennen, Stichwort „schnellster Museumsdirektor“. Bitte erzähl etwas darüber.

Wir dachten, es sei wichtig, dass man die Fahne raushängt. Historischer Motorsport war in den Nullerjahren nicht so angesagt, aber immer eine gute Gelegenheit, den Ruf des Museums aktiv ins Ausland zu tragen. Erfolge? Gesamtsieg im Alpenpokal, Teilnahme an Le Mans Classic, Spa Classic ... dazu bewege ich mit meinem Team einen 911 RSR von 1974 und einen 964 Turbo S Le Mans.

Gibt es irgendwelche Sponsoren zu erwähnen?

Naa! Nur das Museum!

Christoph Pfeifhofer, danke für das Gespräch!

Porsche Automuseum Pfeifhofer auto-museum.at
Meilenstein in der 75-jährigen Motorsportgeschichte: der 919 Hybrid LMP1. Das Porsche Automuseum Pfeifhofer hält aber noch viele andere Schätze bereit.

Richard Lietz in Topform

Im 20. Jahr als Porsche Werksfahrer geht Richard Lietz erneut auf den WM-Titel in der GT3-Klasse los.

Text: Gerhard Kuntschik Fotos: Porsche AG

Gespanntes Warten auf den Start: die beiden

„Born 1820 – still going strong“ und „Keep walking” waren zwei Klassiker-Werbesprüche für einen schottischen Whisky. Im Motorsport müsste es, bezogen auf Richard Lietz, heißen: „Born 1983 – and still fast“. Im 20. Jahr (!) als Porsche Werksfahrer führt der Niederösterreicher nach zwei von acht Rennen der Langstrecken-WM (WEC) die Fahrerwertung gemeinsam mit seinen Teamkollegen Riccardo Pera (ITA) und Yasser Shahin (AUS) an, auch das The-Bend-Manthey-Team ging dank der beiden Podestplätze in den 6 Stunden von Imola und Spa-Francorchamps als führende Mannschaft in den Klassiker von Le Mans. Lietz, an der Sarthe schon sechs Mal Klassensieger (darunter in den letzten beiden Jahren), denkt noch nicht an ein Karriereende, wie er im Gespräch mit dem momentum bestätigte.

Gute Aussichten auf einen erneuten Erfolg

Zum bisherigen WM-Verlauf sagt er: „Vom reinen Speed her war Rang drei in Imola nicht zu erwarten, aber unsere Strategie und die Boxenstopps waren wieder einmal sehr gut. Wir nehmen aus Teamsicht die guten Punkte für den dritten und vierten Rang gern mit, wir versuchen ja schon, wieder um die Meisterschaft zu fahren. Mein neuer Kollege im zweiten Manthey-Team, DTMMeister Ayhancan Güven, schlägt sich sehr gut, er hat ja trotz seiner jungen Jahre gute Erfahrungen auf der Langstrecke wie vom Nürburgring etc.“

„Wenn du so abgestimmt hast, dass du Raidillon, Blanchimont und Karting mit Vollgas fahren kannst, bist du hier sehr schnell."

Richard Lietz über Spa-Francorchamps

Porsche 911 GT3 R von Manthey DK Engineering (#91) und The Bend Manthey (#92) in der Boxengasse

Spa-Francorchamps ist jedes Jahr der „Renntest“ für Le Mans.

Lietz: „Hier sind mehr Geraden als in Imola, wo der Kurs viele Bodenwellen hat. Wenn du so abgestimmt hast, dass du Raidillon, Blanchimont und Karting mit Vollgas fahren kannst, bist du hier sehr schnell. Die Strecke ist neu asphaltiert worden, wir haben hier mehr Reifenverschleiß als früher. Wir waren auf den Geraden nicht ganz vorn, aber sehr schnell in den Kurven und im Reifenverschleiß gut gegenüber der Konkurrenz.“ Fazit: Erneut Platz drei, den wieder der Ybbsitzer als Schlussfahrer sicherstellte.

Nicht mehr ganz jung, aber immer noch viel vor

Auf die 24 Stunden auf dem Nürburgring verzichtete der 42-Jährige schmunzelnd mit der Begründung: „Die sind für junge Leute, nix für mich!“ Er bestreitet heuer neben dem WEC die europäische Le-Mans-Serie, war in der Asian-Le-Mans-Serie (Platz acht) sowie in den 24 Stunden von Daytona am Start. In Watkins Glen

kehrt er im 6-Stunden-Rennen nochmals in die amerikanische Meisterschaft (IMSA) zurück. „Aber die Testarbeit nimmt noch mehr Zeit in Anspruch als die 21 Rennen“, erklärt er.

Und zur Zukunft meint er: „Es gibt noch keine Gespräche über 2027. Mein Vertrag läuft heuer aus. Wenn es ein Programm gibt, das mir Spaß macht, warum nicht weitermachen? Ich liebe es, Autos zu fahren. Natürlich merkt man das Alter, es wäre töricht zu behaupten, dass es an einem spurlos vorbeigeht. Die Jungen geben ordentlich Gas. Ich kann noch nicht sagen, was ich 2027 machen will. Aber ich bin für diese Saison sehr glücklich.“ Ob er sich nach der Karriere irgendeinen Job bei Porsche vorstellen könnte? „Ich kann es noch nicht sagen. Es gäbe daheim in der Firma genug Arbeit, auch wenn Papa noch sehr aktiv ist.“ Und zum Familienleben mit Kindern? „Da sind wir im Qualifying – ist also in Arbeit! Es wäre jetzt der richtige Zeitpunkt. Die Schwester führt den Lietz-Laden daheim, der Bruder ist selbstständig, aber wir haben gemeinsam die Firma. Schauen wir einmal …“

Der Porsche 911 GT3 R von Ryan Hardwick (USA), Riccardo Pera (ITA), Richard Lietz (AUT), Morris Schuring (NLD), Manthey 1st Phorm (#912) während des Rennens des IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Daytona

IMSA: Porsche in Lauerstellung

In der amerikanischen Sportwagen-Meisterschaft (IMSA), in der Porsche Penske Motorsport werkseitig antritt, liegen Felipe Nasr/Julien Andlauer nach sechs von elf Rennen mit erneuten Titelchancen auf Platz drei, genauso wie die fünftplatzierten Kévin Estre und Laurens Vanthoor. Überraschend auf Platz zwei vorgeschoben hat sich der Wahl-Steirer Laurin Heinrich, der die ersten Saisonrennen im Werksteam bestritt (Siege in Daytona und Sebring!) und danach in den Porsche 963 des Kundenteams JDC-Miller wechselte, für das der gebürtige Würzburger mit Tijmen van der Helm (NLD) das Rennen in Laguna Seca gewann. „Das war unglaublich! Wir sind von weit hinten gestartet, aber haben uns dank fehlerfreier Arbeit des gesamten Teams nach vorn gearbeitet. Ich werde diesen Sieg niemals vergessen“, erklärte der 24-Jährige nach dem ersten Sieg eines Porsche Kundenteams in der LMDh-Ära (seit 2023).

In den 24 Stunden auf dem Nürburgring (Kombination GP-Kurs und Nordschleife, eine Runde über 25 Kilometer!) blieben die heimischen Porsche Piloten glücklos. Dem Wahl-Bregenzer Kévin Estre wurde im Führungskampf nach vier Stunden eine Ölspur zum Verhängnis, die Hoffnungen auf den Sieg gemeinsam mit dem Linzer Thomas Preining und dem Türken Ayhancan Güven waren früh zu Ende. Auch der Unzmarkter Klaus Bachler blieb glücklos. Er hatte die Asian-Le-Mans-Serie auf Gesamtrang drei beendet. In der Formel E hält Porsche unter den Antriebsherstellern nach zehn von 17 Rennen Platz eins, in der Teamwertung ist die Werksmannschaft an zweiter Stelle. Die Werksfahrer Pascal Wehrlein und Nico Müller halten mit den Plätzen vier und fünf den Kontakt zur Spitze.

am Nürburgring

V. l. o. n. r. u.: Laurin Heinrich (DEU), Julien Andlauer (FRA) und Felipe Nasr (BRA), Porsche Penske Motorsport (#7), feiern nach dem Rennen in Daytona. ● Die beiden Porsche 963 von Porsche Penske Motorsport in Daytona ● Der Porsche 963, JDC-Miller MotorSports (#5), von Laurin Heinrich (DEU) und Tijmen van der Helm (NLD) in Laguna Seca ● Start des 24-Stunden-Qualifikationsrennens

Alpe Donau Adria Porsche Club Tour

Text: Porsche Club Verband Österreich/Karl Steiner/Bernhard Bügelmayer

Fotos: Porsche Club Graz/Peter Reiter

Bereits zum sechsten Mal organisierten Porsche Clubs aus dem Alpe-Donau-Adria-Raum ein mehrtägiges Treffen, um Mitgliedern und Porsche Freunden eine internationale Veranstaltung – jedes Jahr in einem anderen Land der Alpe-Donau-Adria-Region – zu bieten. Heuer war der Porsche Club Graz an der Reihe und durfte dem internationalen Publikum seine Heimatstadt sowie die schönsten Seiten der Steiermark präsentieren. 125 Teams aus Slowenien, Italien, Tschechien, Ungarn, Kroatien und Österreich waren dabei.

Kulturell wurde den Gästen viel geboten und es wurden zahlreiche Gelegenheiten geschaffen, alte Freundschaften zu pflegen und neue entstehen zu lassen. Das Ziel der Organisatoren, den Teilnehmenden eine gute Zeit zu bescheren, wurde definitiv erreicht – wie am Lächeln in den zahlreichen Gesichtern eindeutig zu erkennen war!

Zu den besonderen Schauplätzen zählten die Grazer City mit der Porsche Parade, die Burg Rabenstein, der Red Bull Ring, das Refektorium der Minoriten sowie das Hotel Schloss Seggau. Die vor dem Hotel aufgereihten Fahrzeuge begleiteten das bunte Treiben

bis spät in die Nacht und warteten darauf, nach drei erfüllten Tagen wieder in Richtung Heimat aufzubrechen.

Für das Jahr 2027 ist ein Wiedersehen in Ungarn bereits fix eingeplant – bei der nächsten Ausgabe der Alpe Donau Adria Porsche Club Tour.

Mehr Infos zu allen Porsche Clubs unter: porsche-club-verband.at

3. Internationales Porsche Treffen in Fürstenfeld

Text: Porsche Club Verband Österreich/Bernhard Bügelmayer Fotos: Porsche Club Steiermark

Heuer wurde das Internationale Treffen des Porsche Clubs Steiermark erstmals in ein dreitägiges Programm mit Ausfahrten in die südsteirische Weinbauregion und das Almenland eingebettet. Kurvenreicher Fahrgenuss und regionale Kulinarik bereiteten den 95 Porsche Teams aus Deutschland, Ungarn und Österreich sichtlich Spaß.

Begonnen hat das Event mit einer eintägigen Veranstaltung auf dem charakteristischen Hauptplatz von Fürstenfeld. Als dieser am Samstag in der Früh mit seinen Geschäften, Cafés und Besuchern langsam zum Leben erwachte, rollten auch die Porsche heran, um sich zu gruppieren. Den ganzen Tag über gaben die vielen verschiedenen Porsche Modelle rund um die Mariensäule aus dem Jahr 1664 und vor den historischen Gebäudefassaden Anlass für viele Fotos und Gespräche mit interessierten Passanten und Besuchenden.

Ein besonderer Programmpunkt war auch der Abend im Hangar des Flugplatzes Fürstenfeld. Das Gebäude und die Flugzeuge hautnah zu erleben, die Speisen und Getränke, eine Lightshow und die Live-Musik schufen eine ganz besondere Atmosphäre.

Mobilität auf Abruf

Sommerzeit ist Reisezeit! Mit der Porsche Mobilitätsgarantie sind Sie immer sicher unterwegs.

Eine regelmäßige Wartung bei Ihrem autorisierten Porsche Partner in Österreich sorgt nicht nur für einen Werterhalt Ihres Porsche, sondern gewährleistet auch Ihre Sicherheit auf der Straße. Sollte es zu einem Notfall kommen, hilft Ihnen Porsche mit der Mobilitätsgarantie: Diese ist europaweit gültig und bei jedem Service nach Herstellervorschrift, der bei einem autorisierten Porsche Partner durchgeführt wird, automatisch inklusive –gültig bis zum nächsten fälligen Service.

Rund um die Uhr gut betreut

Bleibt Ihr Auto einmal liegen, wird Ihnen prompt geholfen: Pannenhilfe, Abschleppen, Ersatzwagen oder Hotelübernachtung. Auch bei Krankheitsfall im Ausland hilft Porsche weiter, z. B. mit Krankenrücktransport, Reiserückruf oder Ersatz von Reisedokumenten, und sogar bei Fahrzeugdiebstahl sorgt Porsche für Ihre Mobilität.

Porsche Notruf: +43 1 714 43 44

24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Auch aus dem Ausland.

Alle Details und Leistungen zur Porsche Mobilitätsgarantie finden Sie unter: porsche.at/mobilitaetsgarantie

Porsche Mobilitätsgarantie

Die neue Gelassenheit

Auf Reisen mit einem vollelektrischen Sportwagen

Es gibt Reisen, die beginnen mit einer Route. Und es gibt Reisen, die beginnen mit einer Frage: Wie weit komme ich? Wer zum ersten Mal mit einem vollelektrischen Taycan, Macan oder Cayenne Modell auf große Tour geht, stellt sie fast automatisch. Sie gehört zu den letzten verbliebenen Reflexen einer Zeit, in der Elektromobilität vor allem über Verzicht definiert wurde: zu wenig Reichweite, zu lange Ladezeiten, zu viele Kompromisse.

Die Realität sieht längst anders aus. Denn schon nach den ersten Kilometern tritt ein Effekt ein, den viele Fahrerinnen und Fahrer elektrischer Sportwagen beschreiben: Ruhe. Nicht die Abwesenheit von Dynamik – ganz im Gegenteil. Entspannte Schnelligkeit. Das Fahrzeug plant die Route inklusive der Ladepunkte automatisch und intelligent. Es berücksichtigt Topografie, Verkehr und Fahrstil, aber auch die mögliche Ladegeschwindigkeit, verfügbare

Plätze oder die Batterietemperatur und errechnet fortlaufend die optimale Strategie für die Reise. Was früher Planung erforderte, geschieht heute gelassen im Hintergrund.

Ein wesentlicher Teil dieser neuen Gelassenheit trägt einen Namen: Porsche Charging Service. Statt sich unterwegs mit unterschiedlichen Anbietern, Tarifen oder Apps beschäftigen zu müssen, genügt ein einziger Zugang zu einem europaweiten Ladenetzwerk – und das gepaart mit Ladetarifen für DC-Schnellladen ab € 0,39. Gerade auf langen Reisen zeigt sich, dass Elektromobilität heute nicht mehr von einzelnen Ladepunkten lebt, sondern von einem nahtlos vernetzten System. Bei einem neuen vollelektrischen Porsche ist der Porsche Charging Service zudem bis zu ein Jahr lang ohne Grundgebühr enthalten.

Mehr Infos zum Porsche Charging Service: porsche.at/chargingservice

Reichweite im Kopf

Kaum ein Begriff wurde in den vergangenen Jahren so intensiv diskutiert wie die Reichweite. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Kilometer, sondern um Vertrauen. Die vollelektrischen Porsche Modelle ermöglichen Distanzen, die selbst ambitionierte Tagesetappen problemlos abdecken – im Falle der neuen Taycan Modelle bis zu 700 Kilometer (WLTP). Gleichzeitig wächst das Schnellladenetz in Europa kontinuierlich. Entlang wichtiger Reiserouten finden sich heute Ladeparks mit Leistungen, die vor wenigen Jahren noch als Zukunftsmusik galten.

Die Pause als Teil der Reise

Das Display weist Sie auf den nächsten Ladestopp hin – nicht weil es zwingend notwendig wäre, sondern weil er perfekt in die Route passt, die Sie am schnellsten an Ihr Ziel bringt. Wer ehrlich auf lange Autofahrten zurückblickt, erkennt schnell, dass auch Verbrenner selten mehrere Hundert Kilometer am Stück zurücklegen. Es gibt Pausen für Kaffee, Gespräche, Fotos oder einfach zum Durchatmen. Der Unterschied besteht darin, dass diese Unterbrechungen heute Teil des Energiekonzepts sind. Und erstaunlich oft stellt man fest, dass das Auto früher fertig ist als seine Insassen: In kurzen, intelligent geplanten Ladestopps laden die Porsche Modelle im besten Ladefenster der Hochvoltbatterie. So laden beispielsweise die Macan Modelle in nur 10 Minuten bis zu 250 Kilometer zusätzliche Reichweite nach.

Über Grenzen hinweg

Von der besten Seite zeigen sich Ihre Ladepausen in den Porsche Charging Lounges. Sie sind weit mehr als Orte zum Nachladen –während das Fahrzeug neue Energie erhält, finden Reisende eine

moderne Lounge vor. Hochwertiges Design, komfortable Arbeitsund Aufenthaltsbereiche sowie Getränke und Snacks schaffen eine Atmosphäre, in der die Pause selbst zum Moment der Entschleunigung wird. Und nicht selten stellt man beim Blick auf die Ladeanzeige fest, dass der Porsche längst bereit für die Weiterfahrt ist, während man selbst den Augenblick noch etwas länger genießen möchte. Die erste Porsche Charging Lounge Österreichs befindet sich in Koblach (Vorarlberg), weitere Standorte folgen.

Andere reden von E-Mobilität. Wir machen E-Performance.

Wer heute mit einem vollelektrischen Sportwagen auf große Tour geht, entdeckt etwas vermeintlich Überraschendes: nicht nur, dass E-Performance funktioniert, sondern auch, wie selbstverständlich sie funktioniert. Sie muss nicht mehr im Mittelpunkt stehen – sie ist Teil der Reise geworden.

Mehr Infos zur Porsche E-Performance: porsche.at/e-performance

Neues Porsche Zentrum Oberösterreich

Eine Destination für die Zukunft

Text: Lisa Öttl Fotos: Porsche Austria

Porsche Zentren

Mit der Eröffnung des neuen Porsche Zentrums Oberösterreich in Linz-Leonding wurde ein wichtiger Meilenstein für die Marke Porsche in Österreich gesetzt. Nach rund neun Monaten Bauzeit nahm der neue Standort am 20. Mai 2026 offiziell seinen Betrieb auf. Entstanden ist eine moderne „Porsche Destination“, die Markenerlebnis, Servicequalität, innovative Infrastruktur und nachhaltige Architektur miteinander verbindet.

„Mit dem neuen Porsche Zentrum schlagen wir ein neues Kapitel in Oberösterreich für die Marke auf.“

Dr. Helmut Eggert, Geschäftsleiter Porsche Österreich

Oberösterreich zählt zu den bedeutendsten Märkten für Porsche in Österreich. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an den Neubau. Ziel war es, einen Standort zu schaffen, der den Ansprüchen der Kundinnen und Kunden ebenso gerecht wird wie den Anforderungen einer zukunftsorientierten Handels- und Serviceorganisation. Mit großzügigen Schauraumflächen, modernen Werkstattbereichen und hochwertigen Aufenthaltszonen bietet das neue Porsche Zentrum optimale Voraussetzungen für ein Kundenerlebnis auf höchstem Niveau.

Dr. Helmut Eggert, Geschäftsleiter Porsche Österreich, betont die strategische Bedeutung des Projekts: „Mit dem neuen Porsche Zentrum schlagen wir ein neues Kapitel in Oberösterreich für die Marke auf. Modernes Design, nachhaltige Lösungen und ein klarer Fokus auf das Kundenerlebnis machen das neue Zentrum fit für die Zukunft und zur ersten Anlaufstelle in einem der prosperierendsten Wirtschaftsräume des Landes.“

Rund 300 Kundinnen und Kunden konnten das neue Porsche Zentrum Oberösterreich live im Rahmen der Eröffnungsfeier erleben.

Porsche Destination –mehr als nur ein Schauraum

Das neue Porsche Zentrum folgt dem internationalen Konzept der „Porsche Destination“. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Präsentation der Fahrzeuge, sondern die ganzheitliche Betreuung der Kundinnen und Kunden. Beratung, Service, digitale Angebote und persönliche Begegnungen greifen nahtlos ineinander und schaffen eine Umgebung, in der die Marke Porsche erlebbar wird.

Für Porsche Inter Auto stellt der Neubau eine bedeutende Investition in die Zukunft des Standorts dar. Harald Feilhauer, Geschäftsführer Porsche Inter Auto Österreich, unterstreicht die Rolle Oberösterreichs innerhalb des österreichischen Händlernetzes: „Oberösterreich ist für uns einer der wichtigsten Märkte innerhalb unserer Strukturen, und das neue Porsche Zentrum ist ein zentraler Erfolgsbaustein im starken Porsche Händlernetz der PIA. Mit dem Neubau setzen wir ein klares Statement für den PIA-Verbund Oberösterreich und investieren nicht nur gezielt in eine moderne Infrastruktur, sondern auch in ein starkes Kundenerlebnis.“

Das rund 30-köpfige Team des Porsche Zentrums Oberösterreich wird künftig Kundinnen und Kunden aus dem gesamten Bundesland betreuen. Neben dem Fahrzeugverkauf bildet insbesondere der Servicebereich einen wichtigen Schwerpunkt des Standorts.

Jährlich werden in Linz-Leonding rund 200 Neufahrzeuge und etwa 60 Gebrauchtwagen verkauft.

Thomas Herndl, Verbund-Geschäftsführer Oberösterreich, sieht im neuen Zentrum einen wesentlichen Schritt für die Weiterentwicklung der Kundenbetreuung: „Mit der Weiterentwicklung des Porsche Zentrums Oberösterreich ist es möglich, unsere Kundinnen und Kunden vom wirtschaftlich starken Ballungsraum Linz aus über das gesamte Bundesland hinweg noch ganzheitlicher zu betreuen.“

Besonders wichtig seien dabei die Kompetenz und Leidenschaft des Teams vor Ort. Herndl ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass wir mit der Leidenschaft und Kompetenz der gesamten Mannschaft jede Porsche Übergabe und jeden Porsche Service zu einem beson-

„Wir investieren gezielt in eine moderne Infrastruktur und ein starkes

Kundenerlebnis“

Harald Feilhauer, Geschäftsführer Porsche Inter Auto Österreich

Die moderne Einrichtung lädt zum Verweilen ein und macht aus der Wartezeit eine willkommene Kaffeepause in der Porsche Lounge.

deren Erlebnis machen – das ist das, was unsere Kundinnen und Kunden erwarten. Auf diese Weise fördern wir die wirtschaftliche Entwicklung am Standort, heben das Potenzial der Marke Porsche noch besser und gewährleisten langfristig sichere Arbeitsplätze.“

Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle

Neben Kundenerlebnis und Servicequalität spielte bei der Planung des Neubaus auch das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Das Gebäude wurde nach den Kriterien der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) beziehungsweise nach den DGNB-Standards im Qualitätsniveau Gold entwickelt. Eine Grundwasserwärmepumpenanlage, eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung sowie moderne LED-Beleuchtung mit intelligenter Steuerung sorgen für einen ressourcenschonenden und energieeffizienten Betrieb. Durch das Zusammenspiel dieser Maßnahmen kann der Standort bilanziell CO₂-neutral betrieben werden und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Infrastrukturentwicklung in der Region. Damit verbindet das neue Porsche Zentrum Oberösterreich die Werte der Marke Porsche mit einem klaren Bekenntnis zu Verantwortung und Zukunftsfähigkeit.

Die Bedeutung des Projekts spiegelte sich auch bei der offiziellen Eröffnung wider. Rund 350 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Unternehmensumfeld folgten der Einladung nach Linz-Leonding. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Porsche Österreich, Porsche Inter Auto, der Porsche Holding Salzburg und zahlreichen regionalen Entscheidungsträgern wurde die Eröffnung eines Standorts gefeiert, der die Zukunft der Marke Porsche in Oberösterreich nachhaltig prägen wird.

Mit dem neuen Porsche Zentrum Oberösterreich entsteht ein Ort, der weit über die Funktion eines klassischen Autohauses hinausgeht. Er verbindet Markenidentität, moderne Architektur, technische Innovation und erstklassigen Service zu einem ganzheitlichen Erlebnis – und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft der Marke Porsche in einer der wirtschaftlich dynamischsten Regionen Österreichs.

Mehr Infos unter: porsche.at/oeberoesterreich

Das Team vom Porsche Zentrum Oberösterreich freut sich auf Ihren Besuch!
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Vollkommen. Unvernünftig.

DER NEUE 911 GT3 S/C. PORSCHE. THERE IS NO SUBSTITUTE.

911 GT3 S/C – Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,7 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 310 g/km. Stand 06/2026. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 (in der gegenwärtig geltenden Fassung) im Rahmen der Typengenehmigung des Fahrzeugs auf Basis des neuen WLTP-Prüfverfahrens ermittelt.

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