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Programm November-Dezember 2021

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Programm November – Dezember 2021


Kalender

4.11.

Geschichte

Sozialgeschichte des Lagers Mauthausen-Gusen Vortrag

Polnisches Institut / Wien

s. 4

6.11.

Musik

Messe in F-Dur von Józef Michał Ksawery Poniatowski Konzert

St.-Josefs-Kirche auf dem Kahlenberg / Wien

s. 4

10.11.

Literatur

Vielfalt der Translation in der Kulturmittlung

Polnisches Institut / Wien

s. 5

10. bis 14.11.

Literatur

Polnische Literatur auf der Buch Wien

Messe Wien, Halle D / Wien

s. 5

11.11.

Musik

Teoniki Rożynek im Off Theater

Off Theater / Wien

s. 6

14.11. Musik

Konzert zum Unabhängigkeitstag mit Joanna und Michał Rot

Theatermuseum / Wien

s. 6

17.11.

Zweimal befreit – die politischen Rechte der Frauen Diskussion

Polnisches Institut / Wien

s. 7

NEW POLISH FILMS im Stadtkino

Stadtkino im Künstler- s. 8 haus / Wien

Geschichte

23. Film bis 28.11.

titelbild: Anna Dąbrowska-Lyons


November – Dezember 2021 23.11.

VIVA LA CLASSICA! Melancholie

Wiener Volksliedwerk / Wien

s. 9

24.11. Musik

Wien Modern: EA von Aleksandra Gryka im Wiener Konzerthaus

Wiener Konzerthaus / Wien

s. 9

25.11.

Kunst

Ausstellungseröffnung Polnisches Institut "Polski Punk" von Anna Dąbrowska- / Wien Lyons

s. 10

4.12.

Musik

Weinberg – Mother tongue Konzert

Polnisches Institut / Wien

s. 11

Festival WØD-Weinberg 2021 Konzert

Orchesterhaus / Salzburg

s. 11

KL Gusen als Ort der Vernichtung im kollektiven Bewusstsein

Polnisches Institut / Wien

s. 12

10.12. Musik

BAROCKVIOLINE UNENTDECKT

Franziskanerkirche / Wien

s. 12

11.12.

2021 Esperanto und Geschichte / Esperanto kaj historio

Polnisches Institut / Wien

s. 13

Musik

6. Musik bis 12.12. 7.12.

Geschichte

Wissenschaft


geschichte

© Bundesarchiv KZ Mauthausen

Do., 4. November 18.30 Uhr Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Sozialgeschichte des Lagers Mauthausen-Gusen. Vortrag Das Thema des Vortrags von Prof. Dr. Piotr Madajczyk bildet die Reflexion über die polnische Subgesellschaft der Häftlingsgesellschaft im Lager Mauthausen-Gusen. Um die Dynamik der sozialen Veränderung zu zeigen, wird die Bedeutung dreier Quellen besprochen: 1., das Gusen-Buch (Księga Gusen), 2., die polnischen Gerichtsakten aus der Nachkriegszeit, die die Anklagen gegen ehemalige polnische Funktionshäftlinge in Gusen betreffen; 3., die Interviews, gesammelt in „Karta“ in Warschau im Rahmen des Mauthausen Survivors Documentation Project.

Fot. PICTURES Joanna Bąk © Instytut Promocji Kultury Polskiej

veranstalter: Polnisches Institut Wien partner: Österreichische Janusz Korczak Gesellschaft

Musik Sa., 6. November 18 Uhr Ort: St.-Josefs-Kirche auf dem Kahlenberg, Am Kahlenberg 38, 1190 Wien Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Messe in F-Dur von Józef Michał Ksawery Poniatowski. Konzert Die Partitur der Messe in F-Dur von Józef Michał Ksawery Poniatowski wurde dank der Aktivitäten der Polnischen Musikvereinigung in der Büchersammlung des Britischen Museums gefunden. Przemysław Firek, Präsident des Instituts für die Entwicklung der polnischen Kultur, beschloss, dem Werk einen neuen, zeitgenössischen Charakter zu verleihen und hatte die Idee, die Messe in F-Dur für Sinfonieorchester, Chor und Solisten umzuarbeiten. Mitwirkende: Olesya Bubela (Sopran), Tetyana Vakhnovska (Mezzosopran), Andrii Voziian (Tenor), Viktor Yankovskyi (Bariton), Sebastian Perłowski (Dirigent). ver anstalter: Ministerium für Kultur, Nationales Erbe und Sport, Stiftung Institut zur Förderung der polnischen Kultur, Adam-Mickiewicz-Institut, DUX RECORDING PRODUCERS partner: Botschaft der Republik Polen in der Republik Österreich, Polnisches Institut Wien

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Literatur

© Karlskirche Institut, Fot. Božena Rožek

Mi., 10. November 19 Uhr Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Vielfalt der Translation in der Kulturmittlung Am Beispiel der Prosa von Bogdan Loebl und der Lyrik von Alfred Wierzbicki wird die Vielfalt der Translation in der Kulturmittlung veranschaulicht. Die Übertragung literarischer Texte öffnet uns den Zugang zu fremdsprachiger Literatur. Alfred Marek Wierzbicki wird mit der Moderatorin ein Gespräch über ethische Fragen und die Rolle von Dichtern in der heutigen Gesellschaft führen. Sein soeben erschienener zweisprachiger Band seiner Gedichte unter dem Titel „Herrn Credos Notizbuch“ wird mit einer Leseprobe vorgestellt. Musikalische Umrahmung: Deirdre Brenner (Klavier) und Wolfgang Harrer (Kontrabass). veranstalter: Wiener-Krakauer-Kultur-Gesellschaft, ARGE Literarisches Übersetzen partner: Polnisches Institut Wien, Kulturabteilung der Stadt Wien

Literatur 10. bis 14. November Ort: Messe Wien, Halle D (U2-Station Krieau), Trabrennstraße, 1020 Wien Info und Karten: www.buchwien.at

Polnische Literatur auf der Buch Wien Die Buch Wien ist das wichtigste Ereignis der österreichischen Buchbranche und mit vielen Hunderten ausstellenden Verlagen ein Ort der Inspiration und des Austausches. Neben tausenden Neuerscheinungen erwarten die Besucher*innen zahlreiche Veranstaltungen, Bühnengespräche, Podiumsdiskussionen und Lesungen. Auf dem Stand des Polnischen Instituts finden Sie wie immer viele interessante Lesetipps, Neuerscheinungen, Bestseller, Kinder- und Sachbücher, Reiseführer und Alben über Polen – alles in deutschsprachiger Übersetzung. Der Schwerpunk diesjähriger liegt heuer auf der polnischen Science Fiction Literatur und dem Werk von Stanisław Lem. veranstalter: Buch Wien, Polnisches Institut Wien

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Musik Do., 11. November 19.30 Uhr

Fot. Ola Golczyńska

Ort: Off Theater, Kirchengasse 41, 1070 Wien

Info und Karten: Eintritt frei www.off-theater.at

Teoniki Rożynek im Off Theater Teoniki Rożynek, eine junge Komponistin aus Warschau, widmet sich akusmatischer und elektroakustischer Musik. Wie sie selber sagt, beherrscht sie folgende Instrumente: Geige, Electronicals und Müll. Ihre Klangwelt, von traditionellen Instrumenten über Synthesizer bis hin zu den Maschinen und Alltagsutensilien, zeichnet sich durch ein reiches Spektrum von Tonquellen und deren Qualitäten aus. Ihre Werke wurden auf verschiedenen Festivals aufgeführt, u. a. beim Warschauer Herbst, bei Musica Electronica Nova (Wrocław), Containerklang (Köln) und Bedingo International Festival of Exploratory Music (Australien). Zusammen mit der österreichischen Künstlerin Brigitta Bödenauer präsentiert Teoniki Rożynek ihre neusten Werke. veranstalter: Verein Orchesterwelt, Polnisches Institut Wien Fot. Norbert Bohdziul

Fot. Norbert Bohdziul

Musik So., 14. November 19 Uhr Ort: Eroica-Saal, Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Konzert zum Unabhängigkeitstag mit Joanna und Michal Rot Der Polnische Unabhängigkeitstag ist ein Nationalfeiertag in Polen, er wird jedes Jahr am 11. November gefeiert. Das Konzert zum Unabhängigkeitstag mit Joanna Rot (Mezzosopran) und Michal Rot (Klavier) zeigt den Reichtum der polnischen Musik und ihre Offenheit für europäische Einflüsse. Im Programm: Raul Koczalski – Liederzyklus „Von der Liebe“. Sieben Gedichte von Rilke für tiefe Stimme und Klavier op. 99; Władysław Żeleński – Sechs charakteristische Stücke op. 17 Buch I (für Klavier solo); Alexander Tansman – Sechs Lieder für Gesang und Klavier (1934) nach Texten von Prinzessin ­Nadejda de Bragança; Władysław Żeleński – Sechs charakteristische Stücke op. 17 Buch II (für Klavier solo) und ausgewählte Lieder Żeleńskis. Orchestrierung: Maciej Jabłoński und Sebastian Perłowski. ver anstalter: Polnisches Institut Wien

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Geschichte Mi., 17. November 18.30 Uhr Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

© Biblioteka Narodowa

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Zweimal befreit – die politischen Rechte der Frauen nach 1918 Die Tatsache, dass die Polen im 19. Jahrhundert keinen eigenen Staat hatten, drückte allen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens ihren Stempel auf. Es fehlte die notwendige Freiheit, um eine wirtschaftliche und zivilisatorische Entwicklung zu erreichen. Dies hatte erheblichen Einfluss ­sowohl auf die Situation der Frauen als auch auf die sich in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts entwickelnde Suffragetten-Bewegung, die ihre Rechte mit jenen der Männer gleichsetzen wollte. Das Dekret von 1918 drückte den Willen von Józef Piłsudski aus, der sich der Verdienste der Frauen im Bereich der Kultur und der sozialen Aktivitäten sowie des patriotischen Engagements während des Krieges bewusst war. Auf diese Weise wurde die Rückkehr Polens auf die politische Landkarte Europas mit der Geburt polnischer Bürgerinnen und Bürger verbunden, die sich ihrer Rechte bewusst waren. Diskussion mit: Hanna Radziejowska, Historikerin und Direktorin des Pilecki-Instituts in Berlin Ass.-Prof. Mag. Dr. Birgitta Bader-Zaar, Historikerin am Institut für Geschichte der Universität Wien

veranstalter: Polnisches Institut Wien partner: Pilecki-Institut Berlin

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Film 23. bis 28. November Ort: Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestr. 13, 1010 Wien

Info und Karten: www.stadtkinowien.at

NEW POLISH FILMS im Stadtkino Mit der Filmschau NEW POLISH FILMS feiern wir das polnische Kino und präsentieren eine Auswahl an aktuellen Produktionen. Die Bandbreite an Themen, Stilen und Herangehensweisen ist sehr groß – von humorvollen Kommentaren auf die polnische Vergangenheit über aktuelle gesellschaftspolitische Themen bis hin zum Historiendrama gibt es viel zu entdecken. Die Filme wurden in Polen und auf internationalen Festivals gefeiert und finden nun mit dieser Schau auch den Weg auf die Leinwand in Wien. Programmhighlights: Der Masseur (Śniegu już nigdy nie będzie) von Małgorzata Szumowska (Festival Venedig 2020) Sweat von Magnus von Horn (Cannes 2020 Official Selection, Crossing Europe 2021) 1970 von Tomasz Wolski (Visions du Réel 2021, Viennale 2021) Back Then (Zupa nic) von Kinga Dębska (Wettbewerb Gydnia Filmfestival 2021) Charlatan (Szarlatan) von Agnieszka Holland (Berlinale 2020, Camerimage 2020, Nominierung für den Europäischen Filmpreis (Regie) 2020, Tschechischer Filmpreis 2021 , Auslands-Oscar-Einreichung CZ) Detailliertes Programm: instytutpolski.pl/wien und stadtkinowien.at

veranstalter: Polnisches Institut Wien, Stadtkino im Künstlerhaus

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© Ewelina Jurga

© nafezrerhuf.com

Musik Di., 23. November 19 Uhr Ort: Wiener Volksliedwerk, Gallitzinstraße 1, 1160 Wien

Info und Karten: vivalaclassica@gmail.com

VIVA LA CLASSICA! Melancholie VIVA LA CLASSICA! 2021 – Jedem Ende wohnt ein Anfang inne. Der Mensch braucht die Kunst wie die Luft zum Atmen, sie ist die Freiheit unserer Seele. Die Zuschauer werden diesmal in die wunderbare Klangwelt der „Vocalisen“ entführt. Im Programm Werke von S. Rachmaninow, J. Maklakiewicz, K. Szymanowski, A. Panufnik, P. Hindemith, W. E. Korngold, A. Berg u. a. Uraufführung einer zeitgenössischen Komposition (für Trio) von Jerzy Fryderyk Wojciechowski. Interpreter: Jerzy Fryderyk Wojciechowski (Komposition), Julitta Dominika Walder (Sopran), Ewelina Jurga (Sopran), Piotr Jaworski (Klavier), Mateusz Kasprzak-Łabudziński (Violine), Agnieszka Kabut (Cello). Moderation: Florian Sedivy. veranstalter: VIVA LA CLASSICA! partner: Polnisches Institut Wien, Stadt Wien Kultur, Fuhrer Visuelle Gestaltung OG, Jupiter, Polonika, Austrian-Polish Professionals, POL Promotions

Musik Mi., 24. November 19.30 Uhr

Fot. K. Zuczkowski

Ort: Wiener Konzerthaus (Mozart-Saal), Lothringerstraße 20, 1030 Wien Info und Karten: webshop.jetticket.net/wienmodern

Wien Modern: EA von Aleksandra Gryka im Wiener Konzerthaus Das Festival Wien Modern – das größte und wichtigste Fest der zeitgenössischen Musik in Österreich – findet bereits zum 34. Mal statt. Am 24. November wird im Wiener Konzerthaus das Werk „emptyloop“ von Aleksandra Gryka erstmals präsentiert. Die in Warschau geborene Komponistin zählt heute zu den bekanntesten polnischen Komponistinnen Neuer Musik. Ihre Kompositionen sind wesentlich von den Naturwissenschaften beeinflusst, insbesondere von der Quantenphysik; eine besondere Inspirationsquelle ist für sie auch Science-Fiction. Neben Gryka werden auch die Kompositionen von Matthias Kranebitter und Christof Ressi (dem Preisträger des Erste-Bank-Kompositionspreises) zu hören. veranstalter: Wien Modern, Wiener Konzerthaus partner: Polnisches Institut Wien, Erste Bank

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Kunst Do., 25. November 17-20 Uhr Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Fot. Anna Dąbrowska-Lyons

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Ausstellungseröffnung: "Polski Punk" von Anna Dąbrowska-Lyons Die Wende der 1970er- und 1980er-Jahre ist der Beginn des Punkrocks in Polen. Die Jugendrebellion vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise, die Entstehung der Gewerkschaft Solidarność und schließlich das Kriegsrecht 1981−1983 wurden paradoxerweise zu einem fruchtbaren Boden für die neue Musik und Ästhetik der Underground-Szene. Die Fotografien, Collage und Ausschnitte aus den Fanzines der polnischen Künstlerin Anna Dąbrowska-Lyons stellen eine wesentliche Dokumentation des Punkrocks in Polen dar und setzen dessen Entstehung in den historischen Kontext der Epoche. Ihre Fotografien – nicht nur ihre Porträts, sondern auch ihre fotografischen Dokumente von Rockkonzerten – sind dynamisch, ausdrucksstark und oft humorvoll. 1999 erschien ihr Band „Polski Punk 1978−1982“. Die Ausstellungseröffnung wird von einer Podiumsdiskussion begleitet. Programm 17.00 Uhr: Paneldiskussion "Where have all the rebels gone?" über die Bedeutung der anarchistischen Kunstbewegungen. Mit Fotografin Anna Dąbrowska-Lyons, Filmregisseur Henryk Gajewski, einer der Hauptfiguren der polnischen Punkszene, und dem Musiksoziologen Michał Libera (in englisher Sprache) 18.00 Uhr: Vernissage der Fotoausstellung "Polski Punk" von Anna Dąbrowska-Lyons veranstalter: Polnisches Institut Wien partner: Wien Modern

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Musik Sa., 4. Dezember 19 Uhr Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Weinberg – Mother tongue. Konzert Liederabend von Tomasz Raff (Bass) und Mischa Kozłowski (Klavier) mit CD-Präsentation der ersten Weltausgabe aller Lieder von Mieczysław Weinberg für Bass und Klavier nach Texten polnischer Dichter. Mieczysław Weinberg entzieht sich der üblichen Kategorisierung. Weinberg ist ein in Polen geborener Komponist jüdischer Herkunft (er lebte bis 1939 in Warschau), der nach dem Krieg in der UdSSR (Moskau) lebte und komponierte. Die polnischen Lieder des Komponisten stellen seine grundlegende künstlerische Identität dar und liefern den Schlüssel zum Verständnis der polnisch-jüdischen Herkunft des Komponisten. veranstalter: Polnisches Institut Wien

Musik 6. bis 12. Dezember

© Stadler Quartett

Ort: Orchesterhaus, Erzbischof-Gebhard-Straße 10, 5020 Salzburg Info und Karten: www.ooo-ddd.at

Festival WØD-Weinberg 2021. Konzert Zum 25. Mal jährt sich heuer der Todestag von Mieczysław Weinberg. Aus diesem Anlass veranstaltet der Verein WØD im Dezember wieder ein Festival in Salzburg, bei dem seine Musik im Mittelpunkt steht: Am 6. 12. findet ein Liederabend mit dem Bassisten Tomasz Raff und dem Pianisten Mischa Kozłowski statt. An den Abenden vom 9. bis zum 12. 12. wird das Publikum die Gelegenheit haben, seine vielfaltige Kammermusik zu hören. Dazu gibt es Uraufführungen von Norbert Sterk und Alexandra Karastojanova sowie Stücke von Benjamin Britten und das Duo „Viola-Viola“ von George Benjamin. Außerdem wird ein neuer Film der ägyptischen Filmemacherin Nancy Kamal zu sehen sein. veranstalter: Verein WØD (West-östlicher Divan) partner: Mozarteum-Orchester Salzburg, Stadler Quartett, Polnisches Institut Wien

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Geschichte Di., 7. Dezember 18.30 Uhr

© Karl Peherstorfer

Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

KZ Gusen als Ort der Vernichtung im kollektiven Bewusstsein Das KZ in Mauthausen-Gusen spielte eine enorme Rolle im Prozess der Vernichtung der europäischen Intelligenz. Für die Polen sind jedoch die drei weniger bekannten Lager in Gusen, in denen die Vernichtung der polnischen intellektuellen Elite vorangetrieben wurde, von besonderer Bedeutung. An der Debatte "Das KZ Gusen: Ort der Vernichtung im kollektiven Bewusstsein“ über das KZ Gusen als Ort der Vernichtung der internationalen Intelligenz im Kontext der öffentlichen Diplomatie nehmen u.a. Prof. Bertrand Perz (Universität Wien), Dr. Winfried Garscha (DÖW), Mag. Robert Vorberg (Mauthausen Memorial) und Vertreter des Pilecki-Instituts teil. Moderation: Joachim Ciecierski – Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks. veranstalter: Polnisches Institut Wien, Botschaft der Republik Polen in der Republik Österreich partner: Pilecki-Institut, Universität Wien, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks Fot. Privat Erich Traxler

Fot. Barbara Piotrowska

Musik Fr., 10. Dezember 19 Uhr Ort: Franziskanerkirche, Franziskanerplatz 4, 1010 Wien

Info und Karten: barockviolineunentdeckt@gmail.com

BAROCKVIOLINE UNENTDECKT Als Kaiser Leopold I. im Jahr 1658 von Wien aus zu seiner Krönung nach Frankfurt reiste – natürlich mit großem Gefolge, war auch Johann Heinrich Schmelzer dabei. „Der berühmte und fast vornemste (!) Violist in ganz Europa“, so priesen ihn die Zeitgenossen. In Wien stieg Schmelzer in rasantem Tempo die Karriereleiter hinauf: Zu fast allen Festveranstaltungen des Hofes lieferte er die Musik, darunter auch für ein Rossballett, das in ganz Europa für Furore sorgte. Im Konzert werden die Violinsonaten aus der Sammlung Unarum Fidium (1664), sowie Werke von Alessandro Poglietti und Johann Kaspar Kerll zu hören sein. Aüfführende: Jolanta Sosnowska (Barockvioline) und Erich Traxler (Cembalo und Orgel). ver anstalter: Jolanta Sosnowska und Stadt Wien Kultur partner: Polnisches Institut Wien

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Wissenschaft

Fot. Österreichischer Esperanto-Verband

Sa., 11. Dezember 17 Uhr Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Info und Karten: Eintritt frei Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

2021 Esperanto und Geschichte / Esperanto kaj historio Reisen und Sprachen sind die Hobbys von vielen von uns. So auch die des berühmten österreichischen Physikers Ludwig Boltzmann. Den amüsanten Bericht seiner letzten Reise in die USA hat Prof. Hans Michael Maitzen in seinem neuesten Buch veröffentlicht, das er auf der Veranstaltung präsentieren wird. Der Teamleiter des Esperantomuseums Wien, Mag. Bernhard Tuider, berichtet über das Leben des weithin bekannten Esperantisten Kálmán Kalocsay (1891–1976). Virtuell über das Internet tauschen wir Grußbotschaften mit Esperantisten aus anderen Ländern aus. Ein weiterer Vortrag kommt von Hans Michael Maitzen über die Esperanto-Szene in Österreich in den 1960er-Jahren. veranstalter: Österreichischer Esperanto-Verband partner: Polnisches Institut Wien

Wenn Sie unser Monatsprogramm in gedruckter Form erhalten möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an sekretariat.wien@instytutpolski.pl und geben Sie die Adresse an, an die Sie das Programm erhalten möchten.

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Ausstellungstipp

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Polnisches Institut Wien

adresse

Das Polnische Institut Wien erfüllt die Aufgaben der polnischen öffentlichen und kulturellen Diplomatie in Österreich. Es vermittelt die reichhaltigen Facetten Polens, eines innovationsfreudigen, dynamischen und fortschrittlichen Landes im Herzen Europas und fördert den regen polnisch-österreichischen Austausch. Das thematische Spektrum der Projekte, die das Institut im gesamten Bundesgebiet zumeist in Kooperation mit österreichischen und polnischen Partnern organisiert, reicht von Gesellschaft, Geschichte, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft bis hin zu Musik, Literatur, Film und Kunst. Zudem organisiert das Institut regelmäßig Studienfahrten mit Künstlern und Journalisten und steht allen an Polen Interessierten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Die hauseigene Bibliothek mit mehr als 16.000 Publikationen bietet ihren Lesern einen einzigartigen Fundus an Fachwissen, Filmen und Belletristik.

Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien Tel.: +43 1 533 89 61 sekretariat.wien@instytutpolski.pl instytutpolski.pl/wien öffnungszeiten Büro: Montag–Donnerstag 9–17 Uhr, Freitag 9–15 Uhr Bibliothek: Dienstag–Mittwoch 14–17 Uhr Galerie: Montag-Donnertag 12–17 Uhr, Freitag 10–15 Uhr

Sie finden uns auch auf

Bitte, beachten Sie, dass alle Veranstaltungen fotografisch dokumentiert werden. Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotomaterial zu.

Änderungen vorbehalten! Bitte beachten Sie beim Eintritt die aktuellen Corona-Regeln.


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Stephansplatz U3 U1

herausgeber Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien


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