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Programm März-April 2019

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Programm März–April

2019


1.3.

film

„Begnadigung“ von Jan Jakub Kolski Zum Nationalen Gedenktag an die Verfemten Soldaten

Polnisches Institut / Wien

s. 4

5.3.

film

„53 Wars“ von Ewa Bukowska FrauenFilmTage

Stadtkino im Künstlerhaus / Wien

s. 5

6.3.

musik

Motion Trio 20. Akkordeonfestival

Porgy & Bess / Wien

s. 6

16.3.

film

Artist Talk Animationsfilmfestival Tricky Women/Tricky Realities

Polnisches Institut / Wien

s. 7

16.3.

musik

Léandre/Andorrà/Strycharski Art Acts ’19 – Festival for Jazz and Improvised Music

Alte Gerberei / St. Johann in Tirol

s. 8

20.3.

geschichte sport

Große Sportler, große Geschichten Geschichte des polnischen und österreichischen Alpinismus

Polnisches Institut / Wien

s. 9

25.3.

literatur

„Die Heimkehr“ Abend zu Ehren von Pater Univ.-Prof. Dr. Bonifacy Miązek

Polnische Akademie der Wissenschaften / Wien

titelbild: Björk © Magdalena Blaszczuk

s. 10


März–April

a Programm

2019

28.3. 29.3.

musik

Carte blanche à Krzysztof Penderecki

Musik und Kunst Privatuniversität / Wien

s. 11

28.3.

fotografie

Magdalena Blaszczuk: Soundcheck Foto Wien Ausstellungseröffnung

p_art. Galerie Polnisches Institut / Wien

s. 12

4. 4. bis 6.4.

design

panGenerator beim Forward Festival

Gartenbaukino / Wien

s. 14

11.4.

geschichte

„Jan Karski. Zeuge der Shoah“ Geschichte mit Bildern erzählen

Polnisches Institut / Wien

s. 15

16.4.

geschichte

Katyń-Museum Präsentation

Polnisches Institut / Wien

s. 16

25.4.

musik

Osterkonzert in der Peterskirche

Peterskirche / Wien

s. 17

25.4.

film

Polen beim Filmfestival Crossing Europe in Linz

Moviemento City-Kino / Linz

s. 18

bis

30.4.


film

4

© Wytwórnia Doświadczalna

„Begnadigung“ von Jan Jakub Kolski Zum Nationalen Gedenktag an die Verfemten Soldaten Fr., 1. März 18.30 Uhr

Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Der Film „ Begnadigung “ von Jan Jakub Kolski erzählt die Geschichte eines Abschieds in Polen der Nachkriegszeit. Hanna und Jakub trauern um ihren Sohn Wacław. Er wurde im Herbst 1946 vom polnischen Sicherheitsdienst gedemütigt und anschließend erschossen. Hanna und Jakub reisen durch ganz Polen, um ihren Sohn fern von zu Hause an einem stillen Ort in Würde begraben zu können. Wacław war ein Soldat der polnischen Heimatarmee (AK), die bis 1945 gegen die deutsche Okkupation und nach Kriegsende gegen die neue, von Moskau gesteuerte, kommunistische Regierung in Polen kämpfte. Die Reise

Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61

der Eltern durch ein Land, das noch immer von der albtraumartigen Atmosphäre der Nachkriegszeit beseelt ist, wird zu einer metaphorischen Expedition in die Tiefen der menschlichen Seele. Zugleich ist der Film ein Versuch, eine neue Definition des Menschseins zu ergründen – des Menschseins in einer Welt, in der sich Nachbarn bekämpfen und der Feind unerwartet zum Verbündeten werden kann.

Regie und Buch: Jan Jakub Kolski Mit: Grażyna Błęcka-Kolska, Jan Jankowski, Michał Kaleta, Krzysztof Globisz u. a. PL 2018, OmdU, 100 Min.

Veranstalter: Polnisches Institut Wien Partner: Polnisches Institut Düsseldorf, Polnisches Institut Berlin


film

5

© Studio Munka

„53 Wars“ von Ewa Bukowska FrauenFilmTage Di., 5. März 19.30 Uhr

Ort: Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien

Ein spannendes, psychologisches Porträt ist Ewa Bukowska mit ihrem aktuellen Spielfilm "53 Wars" nach einem Roman von Grażyna Jagielska gelungen. Die Journalistin Anna (Magdalena Popławska) verliebt sich Hals über Kopf in Witek (Michał Żurawski), einen Kriegsberichterstatter. Schon bald nach der Heirat reist Witek zu seinem ersten Einsatz in einem Kriegsgebiet. Fortan kommt er nur noch für kurze Zeit nach Hause. Anna verfolgt mit großer Besorgnis das Kriegsgeschehen, nur selten bekommt sie von ihm zu hören. Immer enger wird ihr Sichtfeld. Vor lauter Angst um Witek ist sie bald nicht mehr fähig, das

Info und Karten: www.stadtkinowien.at, www.frauenfilmtage.at

tägliche Leben mit ihren beiden Kindern zu bewältigen. Langsam entwickelt sie eine posttraumatische Störung – wie Soldaten im Kriegseinsatz. Regie und Drehbuch: Ewa Bukowska Vorlage: Grażyna Jagielska Darsteller: Magdalena Popławska, Michał Żurawski PL 2018, OmeU, 82 Min. Nach dem Film findet ein Publikumsgespräch mit Ewa Bukowska statt.

Veranstalter: FrauenFilmTage, Polnisches Institut Wien


musik

6

© W. Kolawa

Motion Trio 20. Akkordeonfestival Mi., 6. März 20.30 Uhr

Ort: Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien

Das 1996 von Janusz Wojtarowicz in Polen gegründete Motion Trio euphorisierte schon 2016 das Publikum des Wiener Akkordeonfestivals. Damals feierte die Formation zudem ihr zwanzigjähriges Bestehen. Während des Konzerts spielte das Trio subtil die gesamte Bandbreite und künstlerische Tiefe seiner musikalischen Visionen. Die Band hat bisher zwölf CDs veröffentlicht, Tourneen führten sie über die ganze Welt. Das mit Preisen überhäufte Trio reißt dabei das Publikum sowie die Kritiker mit seiner konzentrierten, sinnlich wie intellektuell stimulierenden Mischung aus Klassik, Jazz, folkloristischen Elementen, Rock und

Info und Karten: www.porgy.at

Minimal Music immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Der in Wien nicht unbekannte Joe Zawinul ließ die Band wissen: „Eure Musik ist umwerfend!“ Janusz Wojtarowicz, von dem die meisten der Kompositionen stammen, erklärt die künstlerische Vision des Motion Trio so: „(…) das Akkordeon neu definieren und die Klanglandschaften weit darüber hinaus erkunden, was man bisher mit dem Instrument assoziiert und erlebt hat.“ Besetzung: Janusz Wojtarowicz (Akkordeon) Paweł Baranek (Akkordeon) Marcin Gałażyn (Akkordeon)

Veranstalter: Akkordeonfestival, Jazz & Music Club Porgy & Bess, Polnisches Institut Wien


film

7

„You are overreacting“ © K. Paciorkowska

Artist Talk Animationsfilmfestival Tricky Women/Tricky Realities Sa, 16. März 14.00 Uhr

Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Stay tricky! Was bedeuten die aktuellen sozialen, politischen und digitalen Veränderungen, und wie können wir darauf reagieren? Das internationale Animationsfilmfestival Tricky Women/Tricky Realities beleuchtet das Thema mit längeren und kürzeren Animationsfilmen von Frauen, Workshops, Vorträgen und Diskussionen. Der Artist Talk bietet die Möglichkeit, mit den Animationsfilmkünstlerinnen persönlich ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Filme zu erfahren. Polnische Filmemacherinnen sind dieses Jahr besonders

Info und Karten: Eintritt frei.

stark am Festival vertreten. Eine davon ist Karina Paciorkowska – ihr Film „You are overreacting“ wird im Zuge des internationalen Bewerbs gezeigt. In englischer Sprache. Tricky Women/Tricky Realities 2019 Internationales Animationsfilmfestival findet vom 13. bis 17. März 2019 statt. Das gesamte Festivalprogramm und Informationen zum Kartenverkauf finden Sie auf der Website trickywomen.at.

veranstalter: Tricky Women/Tricky Realities, Polnisches Institut Wien


musik

8

© D. Strycharski

Léandre/Andorrà/Strycharski (FR, ES, PL) Art Acts ’19 – Festival for Jazz and Improvised Music Sa., 16. März 17.00 Uhr

Ort: Alte Gerberei, Lederergasse 5, 6380 St. Johann in Tirol

Grenzen zu überschreiten zählt zu den Vorlieben von Dominik Strycharski. Der Interpret zeitgenössischer und improvisierter Musik arbeitet sowohl im elektrischen als auch im elektronischen sowie akustischen Fach. Mit seinen eigenen Bands Pulsarus, Prophetic Fall und dem Organic Panic Quartet wandelt Strycharski zwischen Noise, Post-Hip-Hop, Electro Ambient und Jazz. Er schrieb Musik für mehr als 75 Theaterstücke, Tanzperformances, Filme und audiovisuelle Projekte. Zum ersten Mal begibt sich nun das Trio Léandre/Andorrà/ Strycharski auf eine Festivalbühne. Joëlle Léandre zählt zu den prägendsten Akteurinnen der vergangenen Jahrzehnte im Bereich der Impromusik. Auch als Interpretin Neuer Musik wird sie interna-

Info und Karten: www.artacts.at

tional gefeiert. Ihre am Jazz orientierte Musik wirkt erfrischend, spannend und kommt ohne leer ausufernde solistische Akrobatik aus. Die Perkussionistin Núria Andorrà hat sich auf zeitgenössische und Kammermusik spezialisiert. Sie absolvierte ein Perkussionsstudium an der Escola Superior de Música de Catalunya sowie ein Masterstudium an der staatlichen Hochschule Karlsruhe. Heute arbeitet sie einerseits mit verschiedenen Orchestern, andererseits spielt sie oft und gern mit Impromusikern. Besetzung: Joëlle Léandre (Kontrabass, Stimme), Núria Andorrà (Percussion), Dominik Strycharski (Recorder, Stimme)

veranstalter: Art Acts – Festival for Jazz and Improvised Music Partner: Polnisches Institut Wien, Słuchaj Foundation


geschichte |  sport

9

© P. Pustelnik

Große Sportler, große Geschichten Geschichte des polnischen und österreichischen Alpinismus Mi., 20. März 18.30 Uhr

Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Mit der neuen Veranstaltungsreihe Große Sportler, große Geschichten präsentiert das Polnische Institut Wien die bedeutendsten, berühmtesten und erfolgreichsten polnischen und österreichischen Sportler. Der erste Abend dieser Reihe ist der Geschichte des polnischen und österreichischen Alpinismus gewidmet. Die Wege polnischer und österreichischer Alpinisten haben sich im Laufe der Jahre mehrmals gekreuzt. In gemeinsamen Expeditionen oder Zusammentreffen mit Erfahrungsaustausch haben Gleichgesinnte zusammengefunden. Im Zuge der Podiumsdiskussion mit der anschließenden Vorführung des Films Auf den Bergen ist Freiheit – Alpinismus in Polen von Lutz Maurer wird an berühmte

Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61

österreichische und polnische Alpinisten erinnert, u. a. an Kurt Diemberger, Peter Habeler, Wanda Rutkiewicz, Jerzy Kukuczka, Krzysztof Wielicki und Piotr Pustelnik. Podiumsdiskussion: Tomasz Jagodziński, Direktor des Warschauer Sport- und Tourismus-Museums, Hannes Nothnagl, Direktor des FIS-Wintersport-Museums in Mürzzuschlag, Piotr Pustelnik, Vorsitzender des polnischen Alpenvereins und der polnische Alpinist, der alle 14 Achttausender bestiegen hat, sowie Wolfgang Nairz, österreichischer Alpinist und Bergführer, einer der drei ersten Österreicher auf dem Mount Everest. Moderation: Lutz Maurer (Regisseur)

veranstalter: Polnisches Institut Wien Partner: Warschauer Sport- und Tourismus-Museum, FIS-Wintersport-Museum in Mürzzuschlag, Polnischer Alpenverein


literatur

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© Polnische Akademie der Wissenschaften in Wien

Die Heimkehr Abend zu Ehren von Pater Univ.-Prof. Dr. Bonifacy Miązek Mo., 25. März 19.00 Uhr

Ort: Polnische Akademie der Wissenschaften in Wien, Boerhaavegasse 25, 1030 Wien

Der Abend ist Prälat Prof. Dr. Bonifacy Miązek, Dichter, Slawist, Literaturkritiker und -historiker sowie Professor an der Universität Wien, gewidmet. Er wurde am 27. März 1935 in Kolonia Szczerbacka in Polen geboren. 1959 empfing er die Priesterweihe in Sandomierz, wo er Theologie studierte. 1965 kam Prof. Dr. Miązek nach Wien. In Österreich genoss er als Wissenschaftler am Institut für Slawistik der Universität in Wien hohes Ansehen, wo er im Jahre 2003 zum Professor ernannt wurde. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und auch Gedichtbände. Prof. Dr. Bonifacy Miązek ist am 17. Oktober 2018 verstorben. Über sein Leben und Werk sprechen u. a. Mag. Joanna

Info und Karten: Eintritt frei.

Ziemska, Vorsitzende des Klubs der Professoren am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien sowie Lektorin am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien, Ass.-Prof. Mag. Dr. Jolanta Doschek, Institut für Slawistik an der Universität Wien, und Dr. Jacek Scholz, Absolvent der Polnischen Philologie an der Katholischen Universität in Lublin sowie der Germanistik an der Maria-CurieSkłodowska-Universität. Im zweiten Teil des Abends wird im Rahmen einer Diskussionsrunde Prof. Miązek gedacht, danach folgt eine Lesung seiner Gedichte. Musikalische Umrahmung: Univ.-Prof. Mag. Elżbieta Wiedner-Zając

Veranstalter: Klub der Professoren am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien, Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien, Polnisches Institut Wien


musik

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© B. Fidrych

Carte blanche à Krzysztof Penderecki Symposium & Konzert Do., 28., bis Fr., 29. März

Ort: Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Die Carte Blanche ist eine Veranstaltungsreihe der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, in deren Rahmen zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten zwecks einer künstlerischwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Studierenden eingeladen werden. Diese gemeinsame Arbeit findet ihren Höhepunkt in einem öffentlichen Konzert inklusive interdisziplinärer Einführung in das jeweilige Werk der Musikschaffenden. Zur nächsten Edition der Carte Blanche wurde der polnische Komponist Krzysztof Penderecki eingeladen. In Kooperation

Info und Karten: tickets@musikverein.at

mit dem Adam-Mickiewicz-Institut in Warschau findet am 28. und 29. März 2019 das internationale Symposium „Individualismus in Zeiten der Avantgarde“ mit Podiumsdiskussion sowie einer Meisterklasse mit Studierenden statt. Die Ergebnisse dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Schaffen von Krzysztof Penderecki werden am 29. März im Gläsernen Saal / Magna Auditorium des Wiener Musikvereins präsentiert. Das Repertoire wird vorab im Rahmen der Meisterklasse mit dem Komponisten erarbeitet.

veranstalter: MUK Partner: Adam-Mickiewicz-Institut, Polnisches Institut Wien


fotografie

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Melvins © M. Blaszczuk

Magdalena Blaszczuk: Soundcheck Foto Wien – Ausstellungseröffnung Do., 28. März 18.30 Uhr

Ort: p_art. Galerie des Polnischen Instituts Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien

Das Polnische Institut Wien zeigt in der Ausstellung „Soundcheck“ ausgewählte Arbeiten der Fotografin Magdalena Blaszczuk. Ihre Leidenschaft sind Aufnahmen internationaler und österreichischer Musikerinnen und Musiker. In sehr persönlichen, individuellen Begegnungen sind zahlreiche Porträts auch abseits der Bühne entstanden. Blaszczuks fotografische Arbeiten können als eine Art visuelle Chronik der letzten 25 Jahre betrachtet werden. Unter den ausgestellten Arbeiten finden sich Fotos von Nick Cave, Iggy Pop, Arcade Fire, Chris Isaak, Suicide, Jim Hall, Tindersticks, Glenn Branca, The Kills, Lydia Lunch, Soap&Skin, Kevin Blechdom, Fritz Ostermayer, Julee Cruise, Swans, Wanda, Lee Ranaldo, Blixa Bargeld u. v. a. Veranstalter: Polnisches Institut Wien Partner: Foto Wien

Info und Karten: Eintritt frei.

Magdalena Blaszczuk wuchs in Puławy, Polen, auf. Seit 1984 lebt sie in Wien, wo sie an der Universität für angewandte Kunst und der Akademie der bildenden Künste studierte. Neben ihrer fotografischen Tätigkeit an der Akademie der bildenden Künste Wien arbeitet sie als Fotografin für verschiedene Zeitschriften („Skug“, „FAQ Magazine“, „ray“, „Wire“, „Spex“), für Tages- und Wochenzeitungen sowie für Musikverlage. 2007 ist das Buch „Galizien-BukowinaExpress: Eine Geschichte der Eisenbahn am Rande Europas“ im Turia+Kant-Verlag mit ihren Fotografien verschienen. Ausstellungsdauer: 29. März bis 17. Mai 2019


fotografie

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Nick Cave © M. Blaszczuk

Iggy Pop © M. Blaszczuk


design

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© Forward Festival

panGenerator beim Forward Festival Präsentation Do., 4. April bis Sa., 6. April

Ort: Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 Wien, MAK, Stubenring 5, 1010 Wien

Das Forward Festival für Kreativität, Design und Kommunikation lädt die weltweit bekanntesten und besten Designer nach Wien ein, um dem Publikum Einblicke in ihre Arbeiten, Schaffensprozesse sowie in neuste Trends und Technologien in diesen Fachbereichen zu ermöglichen. Zu den Speakern der heurigen Edition des Festivals gehören u. a. David Carson, Anthony Burrill, Vermibus, Niklaus Troxler und panGenerator.

Veranstalter: Forward Festival Partner: Polnisches Institut Wien

Info und Karten: www.forward-festival.com

Das polnische Künstlerkollektiv panGenerator aus Warschau gehört zu den kreativsten Teams in der Designerbranche. Seit 2010 kreieren Piotr Barszczewski, Krzysztof Cybulski, Krzysztof Goliński und Jakub Koźniewski einzigartige Arbeiten, in denen sie analoge und digitale Kunst verschmelzen. Ihre Projekte verbinden Raum- und Formgestaltung mit Interaktion, Klang und Bewegung. Mit Erfolg präsentierten sie ihre Arbeiten in vielen Galerien und Museen.


geschichte

JAN KARSKI

MARCO RIZZO

15

LELIO BONACCORSO

JAN KARSKI bahoe

BA

Z EUGE DER S HOAH H

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BOOKS

books

© Bahoe Books

„Jan Karski. Zeuge der Shoah“ Geschichte mit Bildern erzählen Do., 11. April 18.30 Uhr

Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Jan Karski, eigentlich Jan Kozielewski (geb. am 24. April 1914 in Łódź, gestorben am 13. Juli 2000 in Washington, D.C.), war ein polnischer Offizier und Kurier der Polnischen Heimatarmee. Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er beauftragt, die polnische Exilregierung über die Situation im Land und die Alliierten über die Vernichtung der Juden in Polen zu informieren. Mehrmals von der Gestapo verhaftet und gefoltert gelang es ihm, in den Westen zu fliehen und als Augenzeuge der freien westlichen Welt über die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in Polen zu berichten. Der Bahoe-Books-Verlag, der sich im großen Teil auf geschichtliche Themen speziVeranstalter: Polnisches Institut Wien Partner: Bahoe Books

Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61

alisiert, präsentiert die 2018 erschienene Graphic Novel „Jan Karski. Zeuge der Shoah“ von Lelio Bonaccorso und Marco Rizzo. Der Verlag bringt wahre Geschichten auf lebendige und attraktive Weise näher, das perfekte Zusammenspiel von Bildern und Text gibt oft ein neues Leseerlebnis und erreicht auch jüngeres Publikum. Nach der Buchpräsentation findet die Vorführung des Dokumentarfilmes „Karski & the Lords of Humanity” von Sławomir Grünberg statt, der auf innovative Art die Archivausschnitte mit Animationssequenzen verbindet und auf spannende Weise das bewegende Leben von Jan Karski erzählt.


geschichte

16

© Katyń-Museum

Katyń-Museum Präsentation Di., 16. April 18.30 Uhr

Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Das Katyń-Museum ist die weltweit erste museale Forschungseinrichtung für Märtyrertum, die das Massaker von Katyń dokumentiert: Im Frühjahr 1940 wurden ebendort 22.000 Offiziere und Angehörige der Elite Polens vom sowjetischen Geheimdienst NKWD ermordet. Das Museum versammelt nicht nur persönliche Gegenstände der Opfer – in einer eigenen umfassenden Ausstellung werden Dokumente, Fotos und Filme gezeigt, die als Beweis für das Verbrechen dienen und die Erinnerung an das Martyrium der Offiziere der heimatlichen Armee bewahren.

Veranstalter: Polnisches Institut Wien Partner: Katyń-Museum

Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61

Die Aufgabe des Museums besteht darin, das Massaker von Katyń anhand einzigar tiger historischer Objekte, die in den Massengräbern von Katyń, Charkiw und Miednoje gefunden wurden, und zahlreicher Dokumente aufzuarbeiten. Zum 79. Jahrestag des Massakers von Katyń werden der Direktor des Museum, Sławomir Frątczak, und Dr. Bartłomiej Bydoń die Geschichte, Tätigkeit und Pläne des Museums vorstellen.


musik

17

© Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Osterkonzert in der Peterskirche Do., 25. April 20.00 Uhr

Ort: Peterskirche, Petersplatz, 1010 Wien

Am 25. April lädt das Polnische Institut Wien zum diesjährigen Osterkonzert in die Wiener Peterskirche ein. Auf dem Programm stehen diesmal Werke von Feliks Janiewicz, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Vivaldi, Franz Schubert, Astor Piazzolla, Michał Lorenc und Stanisław Moryto. Camerata Polonia ist ein Kammerorchester, das ausschließlich aus in Österreich lebenden polnischen Musikern besteht – das einzige polnische Orchester im Ausland. Als Gründer des Orchesters gilt der in Wien ansässige und als Dirigent und Orgelvirtuose bekannte Marek Kudlicki. Als Solistinnen treten die brillante Sopranistin veranstalter: Polnisches Institut Wien, Peterskirche

Info und Karten: Eintritt frei.

Aleksandra Zamojska und die Geigenvirtuosin Anna Gutowska auf. Aleksandra Zamojska war u. a. am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Pariser Bastille-Oper, am Theater Aachen, am Theater Freiburg sowie an den Opernhäusern von Montpellier und Perpignan engagiert. Anna Gutowska trat zahlreiche Male als Solistin mit folgenden führenden Orchestern auf: Sinfonia Varsovia, Orchester der Pommerschen Philharmonie in Bromberg, Baltische Philharmonie (Danzig), Capella Bydgostiensis, Slovenska Filharmonia Bratislava, Orchestre du Chambre du Lausanne, Webern Sinfonietta im ORF.


film

18

© CROSSING EUROPE Filmfestival Linz

Polen beim Filmfestival Crossing Europe in Linz Do, 25., bis Di., 30. April

Ort: Moviemento, City-Kino, Linz

Seit 2004 widmet sich das Filmfestival Crossing Europe in Linz programmatisch dem eigenwilligen, zeitgenössischen und gesellschaftspolitischen Autorenkino aus Europa. An sechs Festivaltagen im April bietet Crossing Europe den Gästen aus der internationalen Filmbranche, den Pressevertretern und dem heimischen Kinopublikum rund 160 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Festivalleiterin Christine Dollhofer versucht in der Programmauswahl der Vielgestaltigkeit des europäischen Kinos – und damit einhergehend auch des Kontinents – Rechnung zu tragen.

Veranstalter: Crossing Europe Partner: Polnisches Institut Wien

Info und Karten: www.crossingeurope.at

Das Festivalpublikum bekommt die Möglichkeit, hochkarätige europäische Produktionen und filmische Highlights der vergangenen Festivalsaison auf der Leinwand in hoher Qualität präsentiert zu erleben. Unter den ausgewählten Filmproduktionen findet man auch polnische Filme und Koproduktionen: „Fuga“ von Agnieszka Smoczyńska (PL 2018, Competition Fiction), „The River“ von Emir Baigazin (KZ/PL/NO 2018, European Panorama Fiction) und „Winter Flies“ von Olmo Omerzu (CZ/SI/PL/SK 2018).


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© Mental Disorder 4

© Emir Baigazin Productions


Musik

20

Polnische Musik in radio klassik STEPHANSDOM März - April 2019

Ort: radio klassik STEPHANSDOM, Wien: 107,3, Graz: 94,2

Info: www.radioklassik.at

Im März und April widmet radio klassik STEPHANSDOM viel Aufmerksamkeit polnischer klassischer Musik.

So., 3. März, 19 Uhr Musica Sacra mit Elżbieta Towarnicka (Sopran), Marek Stefański (Orgel) und Marianna Oczkowska (Violine)

Hier einige Empfehlungen:

Sa., 27. April, 20 Uhr Opernabend: „Straszny dwór“ von Stanisław Moniuszko (Übertragung zum Moniuszko-Jahr)

1.-31. März Zum Geburtstag von Fryderyk Chopin präsentiert radio klassik Stephansdom einen Streifzug durch die Musik des großen polnischen Komponisten Sa., 2. März, 20 Uhr Opernabend: „Halka“ von Stanisław Moniuszko (Übertragung zum Moniuszko-Jahr)

Zum Nachlesen im magazin KLASSIK (Ausgabe März/April/Mai) und auf radioklassik.at: Titelgeschichte „Wer war Stanisław Moniuszko?“ von Christoph Wellner, Opernprogramm und redaktionelle Hinweise auf die genannten Programmschwerpunkte.

Veranstalter: radio klassik STEPHANSDOM, Polnisches Institut Wien


Die UNESCO hat das Jahr 2019 zum Stanisław-Moniuszko-Jahr erklärt. Das wird sein Jahr sein!


Polnisches Institut Wien Das Polnische Institut Wien erfüllt die Aufgaben der polnischen öffentlichen und kulturellen Diplomatie in Österreich. Es vermittelt die reichhaltigen Facetten Polens, eines innovationsfreudigen, dynamischen und fortschrittlichen Landes im Herzen Europas und fördert den regen polnisch-österreichischen Austausch. Das thematische Spektrum der Projekte, die das Institut im gesamten Bundesgebiet zumeist in Kooperation mit österreichischen und polnischen Partnern organisiert, reicht von Gesellschaft, Geschichte, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft bis hin zu Musik, Literatur, Film und Kunst. Zudem organisiert das Institut regelmäßig Studienfahrten mit Künstlern und Journalisten und steht allen an Polen Interessierten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Die hauseigene Bibliothek mit mehr als 16.000 Publikationen bietet ihren Lesern einen einzigartigen Fundus an Fachwissen, Filmen und Belletristik. Weltweit gibt es 25 Polnische Institute. Zu den Instituten im deutschsprachigen Raum zählen neben jenem in Wien auch das Polnische Institut in Berlin, dessen Filiale in Leipzig sowie das Polnische Institut in Düsseldorf. Bitte, beachten Sie, dass alle Veranstaltungen fotografisch dokumentiert werden. Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotomaterial zu. Sie finden uns auch auf:

direktor: Rafał Sobczak sekretariat / bildungsprojekte: Magdalena Kopycińska team projektmanager: Magdalena Bielecka Film, Literatur, Kunst, Design, öffentliche Diplomatie Alina Mazur klassische Musik, Geschichte, Bibliothek Anna Moser Unterhaltungsmusik und andere Musikgattungen, Tanz, Theater, Kunst Adam Czartoryski Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wissen adresse Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien Tel.: +43 1 533 89 61, Fax: +43 1 532 45 91 sekretariat.wien@instytutpolski.org www.polnisches-institut.at öffnungszeiten Büro: Montag–Donnerstag 9–16 Uhr Freitag 9–15 Uhr Bibliothek: Dienstag–Mittwoch 15–19 Uhr Galerie: Montag, Mittwoch 11–16 Uhr Dienstag, Donnerstag 11–19 Uhr, impressum herausgeber Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien


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Am Gestade 7, 1010 Wien Tel.: +43 1Â 533 89 61 www.polnisches-institut.at

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