Programm März–April
2017
7.3.
film
„Agnus Dei – Die Unschuldigen“ von Anne Fontaine FrauenFilmTage 2017
8.3.
wissen
„Große polnisch-österreichische Polnisches Institut Freundschaften“: Otto Forst de / Wien Battaglia und seine polnischen Freunde
s. 5
10.3.
musik
Trio Lotto artacts '17 – Festival für Jazz und improvisierte Musik
St. Johann / Tirol
s. 6
14.3.
bildung
Servus, Polen! Bildungsprojekt
Neue Mittelschule und s. 7 Polytechnische Schule / Ebreichsdorf
16.3.
geschichte „Die zweite Besatzung. Die nkwdRazzia von Augustów. Juli 1945“ Film, Ausstellung, Gespräch
Polnisches Institut / Wien
s. 8
20.3.
geschichte I Wissen
Józef-Piłsudski-Museum in Sulejówek Präsentation
Polnisches Institut / Wien
s. 9
21.– 27. 3.
film
Das polnische Kino beim let’s cee Film Festival
Verschiedene Orte / Wien
s. 10 –11
28.3.
musik
Karol Szymanowski in memoriam Konzert
Solitär, Universität Mozarteum / Salzburg
s. 12
titelbild: Urszula Dudziak © K. Opaliński
Metro Kinokulturhaus / Wien
s. 4
März–April
Programm3 2017
30.3.
musik
Musik von Karol Szymanowski Konzert zum 80. Todestag
Festsaal, Altes Rathaus / Wien
31.3.
wissen
Pater Andrzej Madej OMI – Missionar, Diplomat, Dichter
Polnisches Institut / Wien
s. 14
8.– 11.4.
musik
El Greco Konzertreihe
Bad Radkersburg, Frauental, Wien
s. 15
16.4.
musik
Urszula Dudziak / Norma Winstone / Porgy & Bess Michele Hendricks / Jay Clayton / Wien
s. 16
18.3.– 23.4.
theater
Kantor trifft Kafka Theaterprojekt
Pygmalion Theater, Polnisches Institut / Wien
s. 17
19.4.
geschichte Europa der Humanisten Ausstellung
Hauptbibliothek der Universität / Wien
s. 18
25.– 30.4.
film
Polnische Filme beim Filmfestival Crossing Europe in Linz
Moviemento und City-Kino / Linz
s. 19
26.4. – 26.5.
kunst
#awandarda2.o Ausstellung
p_art Galerie des Polnischen Instituts / Wien
27.4.
geschichte Polnische Humanisten der frühen Neuzeit Vortrag
Polnisches Institut / Wien
s. 13
s. 20
s. 21
via qr-Code direkt auf www.polnisches-institut.at
film
4
© Thimfilm
„Agnus Dei – Die Unschuldigen“ von Anne Fontaine FrauenFilmTage 2017 (fr/pl 2016, 115 Min., omu) Di., 7. März 19.00 Uhr
Ort: Metro Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien
Das Festival FrauenFilmTage bietet seit 2004 eine Plattform für Filmemacherinnen aus der ganzen Welt. Jedes Jahr werden prämierte nationale und internationale Spielfilme und Dokumentationen gezeigt, die frauen- und gesellschaftspolitische Themen aufgreifen. In Kooperation mit dem Polnischen Institut wird heuer das bewegende Nachkriegsdrama „Agnus Dei – Die Unschuldigen“ von Anne Fontaine mit u. a. Lou de Laâge, Agata Kulesza und Agata Buzek gezeigt. Die junge französische Rotkreuzmitarbeiterin Mathilde betreut 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Polen französische Patienten. Eine Nonne führt sie zu einem Kloster, wo dringend Hilfe veranstalter: FrauenFilmTage, Polnisches Institut Wien
Info und Karten: reservierung@filmarchiv.at 01/512 18 03
gebraucht wird: Sechs Nonnen und eine Novizin wurden nach ihrer Vergewaltigung durch russische Soldaten schwanger, eine davon ist kurz davor, ihr Kind zur Welt zu bringen. Die Frauen haben wenig Ahnung, was sie erwartet. Regie führte Anne Fontaine, die als Filmemacherin u. a. durch „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ und „Gemma Bovary“ bekannt wurde.
wissen
5
O. Forst de Battaglia © J. Forst-Battaglia
„Große polnisch-österreichische Freundschaften“ Otto Forst de Battaglia und seine polnischen Freunde Mi., 8. März 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Instituts, Am Gestade 7, 1010 Wien
Das Völkerverbindende über das Trennende zu stellen war Otto Forst de Battaglia stets ein Anliegen. (Jakub Forst-Battaglia über seinen Großvater) Der zwischen 1889 und 1965 in Wien lebende Otto Forst de Battaglia galt zu seinen Lebzeiten als großer Förderer der polnischen Kultur, der Beziehungen zu vielen polnischen Schriftstellern, Publizisten und Wissenschaftlern pflegte. Einen bedeutenden Teil seines Nachlasses bilden die Briefe, die der Gelehrte an wichtige Polen schrieb, sowohl aus den Zwanzigerund Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts als auch aus der Nachkriegszeit. Zu Forst de Battaglias Freunden gehörten u. a. Zofia Nałkowska, Tadeusz Boy-Żeleński, Emil Zegadłowicz, Juliusz Kaden-Bandrowski,
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Maria Dąbrowska sowie der polnische Primas August Hlond, der polnische Botschafter in Paris Alfred Chłapowski, der Historiker Prof. Dr. Aleksander Gieysztor und der Jurist Prof. Jakub Sawicki. Über Otto Forst de Battaglia und seine polnischen Freunde diskutieren Prof. Dr. Bogusław Dybaś (Historiker, Direktor der Polnischen Akademie der Wissenschaften - des Wissenschaftlichen Zentrums in Wien), Prof. Dr. Edward Białek (Institut für Germanistik, Universität Wrocław) und Dr. Krzysztof Huszcza (Institut für Germanistik, Universität Wrocław). Als besonderer Gast wird an dem Abend Dr. Jakub Forst-Battaglia, der Enkel des Gelehrten und selbst Historiker, Diplomat und Polenfreund, das Wort ergreifen.
veranstalter: Polnisches Institut Wien. Partner: Polnische Akademie der Wissenschaften - Wissenschaftliches Zentrum in Wien
musik
6
Trio Lotto © D. Gąsiorek
Trio Lotto artacts '17 – Festival für Jazz und improvisierte Musik Fr., 10. März Ab 19.00 Uhr
Ort: Alte Gerberei, Lederergasse 5, 6380 St. Johann/Tirol
Info und Karten: 05352/612 84, www.muku.at
Die Geschichte des Jazz weiß schon seit langem zahllose und großartige Begegnungen von E-Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug vorzuweisen. Das Trio Lotto nutzt dieses Spannungsfeld, erzeugt ein scheinbar einfaches, jedoch rhythmisch anspruchsvolles Gerüst, ergänzt es mit den Errungenschaften der Minimal Music und kreiert somit eine hypnotische Musik, die einen nicht mehr loslässt.
Saxofonisten Mikołaj Trzaska verbinden ihn – wie auch seine Bandkollegen – nicht nur geografische Wurzeln. Paweł Szpura, inspiriert von den Drummern Ed Blackwell oder Hamid Drake, wandelt zwischen diesen und Rock-Schlagzeugern der 1960erund 1970er-Jahre. Und schließlich in diesem exzellenten Trio: Łukasz Rychlicki, der Stilforscher zwischen Standards, Impro und Jazz-Avantgarde.
Mike Majkowski gilt als einer der bedeutendsten jungen polnischen Jazzmusiker. Einen großen Teil seiner Jugend verbrachte er in Australien, wo er auch sein Studium absolvierte und etliche Musikergrößen dieses Landes kennenlernte, u. a. Tony Buck und Jim Denley. Aber auch mit dem
besetzung: Łukasz Rychlicki (Gitarren) Mike Majkowski (Kontrabass) Paweł Szpura (Schlagzeug)
veranstalter: Verein zur Förderung Improvisierter Musik in St. Johann/Tirol. partner: Polnisches Institut Wien
bildung
7
© Polnisches Institut Wien
Servus, Polen! Bildungsprojekt Di., 14. März 14.00–16.00 Uhr
Ort: Neue Mittelschule und Polytechnische Schule Ebreichsdorf, Schulgasse 6, 2483 Ebreichsdorf
Das kulturelle Angebot des Polnischen Instituts Wien richtet sich nicht nur an Erwachsene. Um dies unter Beweis zu stellen, präsentiert das Polnische Institut das Projekt „Servus, Polen!“, das zum Ziel hat, bei Schülern und Schülerinnen, deren Eltern und begleitenden Lehrern für Polen und die polnische Sprache zu werben. Das Treffen mit den Schülern und Schülerinnen besteht aus vier thematisch zusammenhängenden Unterrichtseinheiten – polnische Geschichte und Landeskunde, polnische Traditionen und Bräuche, polnische Kinderliteratur sowie
Info und Karten: Eintritt frei für Schüler und Schülerinnen der nnöms & pts Ebreichsdorf sowie für deren Lehrer und Eltern
Schnupperkurs Polnisch – und wird in Form eines Workshops mit Einsatz von audiovisuellen Mitteln sowie unterschiedlichen Quiz- und Gruppenspielen durchgeführt. Die sorgfältig ausgewählten und polenbegeisterten Referentinnen, die über das notwendige Wissen und über Kenntnisse der polnischen Kultur verfügen, werden versuchen, nicht nur ihre Sympathie für das Land mit den Schülern und Schülerinnen zu teilen, sondern sie auch von Polen zu begeistern.
veranstalter: Polnisches Institut Wien, nnöms & pts Ebreichsdorf
geschichte
8
© Polnisches Institut Düsseldorf
„Die zweite Besatzung. Die nkwd-Razzia von Augustów. Juli 1945“ Film, Ausstellung, Gespräch Do., 16. März 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Die Ausstellung „Die zweite Besatzung. Die nkwd-Razzia von Augustów. Juli 1945“ präsentiert die zweite Besatzung Polens durch die Rote Armee und die sogenannte Razzia von Augustów im Juli 1945. Zwei Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führten die Einheiten der Roten Armee unter Mithilfe der ihr unterstehenden kommunistischen polnischen Armee, der Funktionäre, Konfidenten und Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eine breitangelegte militärische Aktion in den Wäldern von Augustów im Osten Polens durch, die als „Razzia von Augustów“ („Obława Augustowska”) bekannt wurde. Die sowjetischen Einheiten durchkämmten die Wälder und Dörfer und verhafteten alle, die verdächtigt wurden, Kontakte zu den polnischen
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich 01/533 89 61
antikommunistischen Partisanen gehabt zu haben. Insgesamt wurden mehrere Tausend Personen verhaftet, mehr als sechshundert von ihnen kamen nie zurück. Begleitend zu der Ausstellung wird der Film „Die Razzia“ (PL 2015, 52 Min., OmU) gezeigt, der dieses Drama anhand von Gesprächen mit Hinterbliebenen schildert und über die langjährige mühsame Bemühungen erzählt, das Schicksal der Vermissten aufzuklären. einführung in den abend: Barbara Bojaryn-Kazberuk (Direktorin) und Dr. Waldemar Wilczewski (Experte), Institut für Nationales Gedenken (ipn) Białystok
Die Ausstellung ist bis 14.4.2017 zu sehen.
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Institut für Nationales Gedenken / Zweigstelle Białystok (IPN), Polnisches Institut Düsseldorf
geschichte I wissen
9
© Józef-Piłsudski-Museum in Sulejówek
Józef-Piłsudski-Museum in Sulejówek Präsentation Mo., 20. März 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Józef Piłsudski (1867–1935) war polnischer Politiker, Staatschef des unabhängigen Polens von 1918 bis 1922, erster Marschall der Zweiten Polnischen Republik 1920 und Mitbegründer des modernen polnischen Staates. Heuer jährt sich der Geburtstag des Marschalls zum 150. Male, somit erklärte das polnische Parlament das Jahr 2017 zum Józef-Piłsudski-Jahr. Das Józef-Piłsudski-Museum in Sulejówek wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, das Vielseitige an der Person Marschall Piłsudskis zu präsentieren: seine politische Karriere, seinen persönlichen Wandel und die Dilemmas. Die komplexe Persönlichkeit Piłsudskis soll der jungen Generation nähergebracht werden – mit besonderer Hervorhebung jener Wendepunkte in
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich 01/533 89 61
seinem Leben, die für seine unschätzbare Rolle in der Geschichte Polens entscheidend waren. Durch diverse Bildungsprogramme und Öffentlichkeitskampagnen soll die Erinnerung an die Errungenschaften und den Nachlass des Marschalls wachgehalten werden. Über das Museum und seine Tätigkeit spricht Krzysztof Jaraczewski, Enkel von Marschall Piłsudski und Direktor des Józef-Piłsudski-Museums. Den Auftakt zur Präsentation des Museums bilden die Heilige Messe in der St. Josefskirche auf dem Kahlenberg und die Blumenniederlegung an der Piłsudski-Tafel am Sonntag, den 19. März 2017 um 12.00 Uhr.
veranstalter: Polnisches Institut Wien. Partner: Józef-Piłsudski-Museum in Sulejówek, St. Josefskirche auf dem Kahlenberg
film
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Strange Heaven © Media Move
Das polnische Kino beim let’s cee Film Festival Di., 21. – Mo., 27. März
Ort: verschiedene Orte, Wien
Vom 21. bis zum 27. März 2017 findet in Wien bereits die fünfte Ausgabe des internationalen let’s cee Film Festivals statt. Auf dem Programm stehen rund 140 Produktionen aus Zentral- und Osteuropa sowie der Türkei und erstmals auch aus Österreich, die allesamt mit englischen bzw. deutschen Untertiteln gezeigt werden. Die polnische Kinematografie ist auch heuer sehr stark vertreten. Im Rahmen des Polnischen Wochenende werden vier Produktionen gezeigt. Das Familiendrama „Obce Niebo“ (Strange Heaven) von Dariusz Gajewski erzählt die Geschichte eines polnischen Einwanderpaares in Schweden, das leidenschaftlich um die Obhut seines Kindes gegen den
Info und Karten: www.letsceefilmfestival.com, www.oeticket.com
schwedischen Rechtsstaat kämpft. Auch die herrliche Komödie „Planeta Singli“ (Planet Single) von Mitja Okorn verpackt in die Erlebnisse der Protagonistin, einer alleinstehenden Musiklehrerin namens Ania, geschickt scharfe Gesellschaftskritik. Der Abenteuerfilm „Za niebieskimi drzwiami“ (Behind the Blue Door) von Mariusz Palej basiert auf einem Kinderbuch von Marcin Szczygielski und behandelt psychologisch einfühlsam Themen wie Freundschaft und Einsamkeit. Und in der Doku „Dotknięcie anioła“ (The Touch of an Angel) von Marek Tomasz Pawłowski kehrt schließlich der Holocaust-Überlebende Henryk Schönker nach 70 Jahren an die Stätten seiner Kindheit zurück, an denen er sich an das dramatische Leben unter dem Nazi-Terror erinnert.
veranstalter: let's cee Film Festival. Partner: Polnisches Institut Wien
film
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Man of Marble © Studio Filmowe Zebra
Im Rahmen der vom Direktor des Warschau Film Festivals Stefan Laudyn kuratierten Retrospektive von Andrzej Wajda werden fünf Filme des 2016 verstorbenen Regisseurs in digital restaurierter Qualität als Österreich-Premieren auf der großen Leinwand zu sehen sein: „Kanał“ (Canal), „Popiół i diament“ (Ashes and Diamonds), „Niewinni czarodzieje“ (Innocents Sorcerers), „Człowiek z marmuru“ (Man of Marble) und „Człowiek z żelaza“ (Man of Iron). Und in einer neuen let’s cee Spielstätte, den Breitenseer Lichtspielen, werden restaurierte polnische Klassiker anderer berühmter polnischer Filmemacher zu sehen sein: „Aktorzy prowincjonalni“ (Provincial Actors) von Agnieszka Holland, „Trzecia część nocy“ (The Third Part of the Night) von Andrzej Żuławski,
„Rysopis“ (Identification Marks: None) von Jerzy Skolimowski und „Szatan z siódmej klasy“ (The Devil from Seventh Grade) von Maria Kaniewska sowie der Stummfilm „Zew Morza“ (The Call of The Sea) von Henryk Szaro, der vom Stummfilmpianisten Gerhard Gruber begleitet wird. Eine Präsentation von Highlights aus 70 Jahre Polnischer Animation ergänzt das Programm, das außerhalb der vier Wettbewerben zu sehen sein wird.
detailliertes programm: www.letsceefilmfestival.com
musik
J. Kociuban © A. Wąsik-Płocińska
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J. Ilnicka © J. Ilnicka
Karol Szymanowski in memoriam Konzert Di., 28. März 19.00 Uhr
Ort: Solitär, Universität Info und Karten: Mozarteum, Mirabellplatz 1, Eintritt frei. 5020 Salzburg
Konzert anlässlich des 80. Todestages des genialen Komponisten, Pianisten und Autoren Karol Szymanowski.
in Warschau. Als Pianist und Interpret seiner eigenen Werke konzertierte er in Polen und im Ausland.
Karol Szymanowski (1882–1937) ist einer der hervorragendsten polnischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst Sinfonien, Violinkonzerte, Opern („Hagith“ und „König Roger“), Ballett („Harnasie“), Pantomime („Mandragora“), zahlreiche Vokalwerke mit Instrumentalbegleitung, u. a. das berühmte „Stabat Mater“, viele Stücke für Klavier und für Violine sowie mehrere Lieder. Als Pädagoge und aktiver Musikerzieher machte er sich um die Reform des Warschauer Konservatoriums verdient und leitete als Rektor die erste polnische Musikakademie
Szymanowskis Werke für Klavier sowie für Gesang und Klavier werden von zwei jungen polnischen Künstlerinnen – Justyna Ilnicka (Sopran) und Julia Kociuban (Klavier) – aufgeführt. Im Programm: Etüde in b-Moll, Op. 4 Nr. 3, Variationen in b-Moll Op. 3, Kurpien-Lieder Op. 58, Roxanas Lied aus der Oper „König Roger“ op. 46.
veranstalter: Honorarkonsulat der Republik Polen in Salzburg, Polnisches Institut Wien, Universität Mozarteum Salzburg
musik
13
K. Szymanowski © Wikimedia Commons
Musik von Karol Szymanowski Konzert zum 80. Todestag Do., 30. März 19.00 Uhr
Ort: Festsaal, Altes Rathaus, Wipplingerstraße 8, 1010 Wien
… die Geschichte der Menschheit ist eigentlich eine Geschichte ihrer Kunst (…). Bei historischen Untersuchungen kommt es oft vor, dass, wenn alle politischen, soziologischen oder ökonomischen Erklärungsversuche fehlschlagen, der Schlüssel in der Kunst der Zeit zu finden ist. (Karol Szymanowski „Die erzieherische Rolle der Musikkultur in der Gesellschaft“) Das Konzert mit Musik von Karol Szymanowski umfasst Werke wie die Sonate d-Moll op. 9, 1. Satz Allegro moderato (Patetico), 3 Fragmente aus Dichtungen von Jan Kasprowicz op. 5, „Die Quelle der Arethusa“ aus „Mythen“ op. 30, „Łabędź“ („Der Schwan“) op. 7, „Wizyta u krowy“ („Besuch bei einer Kuh“) aus “Kinderreime“ op. 49, Roxanas Lied aus der Oper „König Roger“
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich 01/533 89 61
op. 46, „Daleko został cały świat“ („Die ganze Welt blieb fern“) aus „6 Lieder“ op. 2, Nocturne und Tarantella op. 28. interpreten: Magdalena Kaleta (Sopran), Chanelle Bednarczyk (Violine), Noriko Ushioda (Klavier), Marek Kudlicki (Klavier) Am 29. März um 11.00 Uhr werden Blumen an der Szymanowski-Gedenktafel in Wien (4., Argentinierstraße 4-6) niedergelegt. Die Gedenktafel wurde 1997 von der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft, der Szymanowski-Gesellschaft Zakopane und der Gesellschaft der Freunde Wiens gestiftet.
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Österreichisch-Polnische Gesellschaft, Internationale Chopin-Gesellschaft in Wien
wissen
14
A. Madej OMI © Z. Beklen
Pater Andrzej Madej OMI – Missionar, Diplomat, Dichter Fr., 31. März 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut , Am Gestade 7, 1010 Wien
Pater Andrzej Madej wurde in Kazimierz Dolny geboren. Nach Beendigung der Grundschule trat er in den Orden der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria (omi) ein, 1977 folgte seine Priesterweihe. Er studierte u. a. Philosophie an der Theologischen Hochschule in Obra und in Krakau sowie Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und an der Katholischen Universität Lublin. In den 1980er-Jahren war als Jugendseelsorger in ganz Polen bekannt; er nahm an der Licht-Leben-Bewegung teil und veranstaltete ökumenische Jugendtreffen und Evangelisierungstreffen beim Rockfestival in Jarocin. 1997 wurde er vom Papst Johannes Paul II. zum Superior der Missio sui iuris des Heiligen Stuhls in Turkmenistan
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich 01/533 89 61
ernannt. Er ist Autor von 26 literarischen Publikationen. Im Gespräch mit Mag. Joanna Ziemska, Dolmetscherin und Vorsitzenden des Klubs der Professoren beim Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien, wird Pater Madej über Turkmenistan erzählen – über seine Bewohner, über polnische Akzente rund um die Wüste Karakum sowie über die katholische Mission in Asien. Er wird auch seine neuesten Gedichte präsentieren, denn – wie er selbst sagt – es wohnen zwei Seelen in seiner Brust: die eines Priesters und die eines Dichters. musikalische umrahmung: Miriam Adefris (Harfe)
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Wiener-Krakauer Kultur-Gesellschaft, Arge Literarisches Übersetzen, Wien Kultur
musik
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El Greco © G. Motyka
El Greco Konzertreihe in Österreich Sa., 8. – Di., 11. April
Ort: Bad Radkersburg, Frauental (Stmk), Porgy & Bess (Wien)
Die einzigartige Atmosphäre der griechisch-polnisch-österreichischen Formation El Greco ist das Verdienst von fünf multistilistischen Instrumentalisten, die sich mit Leichtigkeit durch schwieriges musikalisches Terrain bewegen. Ihre Musik war von Beginn an eine Mischung aus Jazz, Improvisation, Club- und Weltmusik. Die unterschiedlichsten Musikgenres vermischen sich bei El Greco auf unaufdringliche Weise, als gehörten sie schon immer zusammen. Die Kompositionen und Arrangements kommen größtenteils vom Bandleader und Pianisten Joachim Mencel, der sich u. a. durch die Zusammenarbeit mit internationalen Größen wie N. Kennedy, D. Saluzzi, D. Liebman, L. Konitz, C. Freeman, P. Woods und T. Stańko einen Namen machte.
Info und Karten: www.kufo.eu, www.porgy.at www.bluegarage.at
besetzung: Jorgos Skolias (Gesang), Joachim Mencel (Klavier, Keyboards, Orgel), Andrzej Święs (Kontrabass), Harald Tanschek (Schlagzeug), dj Krime (Turntables) Termine: Sa., 8. April, 19.45 Uhr, Kulturforum Bad Radkersburg, Hauptplatz 14, 8490 Bad Radkersburg (Stmk) So., 9. April, 20.00 Uhr Bluegarage, Hinterleitenstraße 40a, 8523 Frauental (Stmk) Di., 11. April, 20.30 Uhr Klub Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
veranstalter: Kulturforum Bad Radkersburg, Bluegarage & Kulturinitiative Frauental, Porgy & Bess Wien, Polnisches Institut Wien
musik
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U. Dudziak © K. Opaliński
Urszula Dudziak / Norma Winstone / Michele Hendricks / Jay Clayton (pl/gb/usa) So., 16. April 20.30 Uhr
Ort: Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Vocal Summit wurde einst für das Jazzmeeting Baden-Baden im Jahr 1982 von Joachim-Ernst Berendt in der Originalbesetzung mit Lauren Newton, Jay Clayton, Jeanne Lee, Urszula Dudziak und Bobby McFerrin zusammengestellt. Alle Stücke wurden von den A-cappella-Sängern selbst entwickelt und als Gruppe oder in kleineren Untergruppen präsentiert.
Info und Karten: www.porgy.at
Urszula Dudziak ist eine polnische Legende des Jazzgesangs, die über ein Stimmvolumen von viereinhalb Oktaven verfügt. Sie erlangte schon längst mit ihrem raffiniert „elektronifizierten“ Scat-Gesang Weltruhm und arbeitet mit unzähligen Größen des internationalen Jazz zusammen.
Im Zuge der Neugründung der Formation in den 1990er-Jahren wurden personelle Veränderungen vorgenommen, zahlreiche Konzerte in Europa und in den usa folgten. Nun, nach mehr als 15 Jahren Spielpause, gibt es im Jahr 2017 eine Reunion mit Jay Clayton, Urszula Dudziak, Michele Hendricks und Norma Winstone, die auch neue Stücke hervorgebracht hat. veranstalter: Jazz & Music Club Porgy & Bess, Polnisches Institut Wien
theater
17
T. Kantor, F. Kafka © Pygmalion Theater
„Kantor trifft Kafka“ Theaterprojekt Di., 18. – So., 23. April jeweils 19.30 Uhr
Ort: Pygmalion Theater, Alser Str. 43, 1080 Wien, Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Das theatralische Format von Tadeusz Kantor (1915–1990), dem zur Institution gewordenen polnischen Theaterregisseur, Maler, Bühnenbildner und Kunsttheoretiker, erweitert auch heute noch theatralische Ideen, mobilisiert und spornt die kreativen Kräfte von Regisseuren und Schauspielern an, nährt immerwährend die Avantgarde in der Kunst. Im Pygmalion Theater wird die Dramatisierung Kafkas Romans „Der Prozess“ experimentell, im Sinne der Theatertheorien Kantors, fragmentarisch inszeniert. Die inszenierten Fragmente werden in einer Verflechtung mit Erklärungen über das Theaterformat von Kantor, über seine theoretischen wie auch praktischen Theaterhinweise und mit Sequenzen seiner gefilmten Inszenierungen präsentiert. So
Info und Karten: Eintritt frei, www.pygmaliontheater.at
entsteht eine Weiterführung des experimentellen Theaters von Tadeusz Kantor, dieses Mal in einer Begegnung mit der inzwischen zur Weltliteratur gewordenen Arbeit Kafkas. Di., 18. 4.„Schauspieler und Objekt bei Kantor“ (Pygmalion Theater) Mi., 19. 4. „Schauspiel und Text in der Arbeit Kantors“ (Pygmalion Theater) Do., 20. 4. „Schauspieler und Objekt bei Kantor“ (Polnisches Institut) Fr., 21. 4. „Der Schauspieler und seine Maske“ (Pygmalion Theater) Sa., 22. 4. „Klang und Bild bei Kantor“ (Pygmalion Theater) So., 23. 4. „Best-of“ – Präsentation der Ergebnisse aus der Projektwoche (Pygmalion Theater)
veranstalter: Pygmalion Theater Wien, Polnisches Institut Wien
geschichte
18
W. Grzymała Goślicki © J. Tritt (CTK TRAKT, Posen)
Europa der Humanisten Ausstellung Mi., 19. April 19.00 Uhr
Ort: Hauptbibliothek der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Mit dem Anfang des Humanismus ab dem 14. Jahrhundert, besonders aber im 15. und 16. Jahrhundert hat sich Europa kulturell tiefgreifend verändert. Das alte Weltbild der Scholastik und ein stark nationales Gepräge wurden durch die neuen humanistischen Ideen gesprengt. In Kultur und Wissenschaft wurde damit eine Grundlage geschaffen, die heute wieder von besonderer Bedeutung ist. Um den wichtigen Beitrag der Humanisten zum europäischen Kulturerbe sowie ihre Rolle als Wegbereiter für das moderne Europa hervorzuheben, bereitete eunic Austria, der Verbund der in Wien ansässigen Kulturinstitute der eu-Länder und der assoziierten Kandidaten, die Ausstellung
Info und Karten: Eintritt frei.
„Europa der Humanisten“ vor. An der Ausstellung sind 24 Institute beteiligt, die jeweils zwei große aus ihrem Land stammende Humanisten präsentieren werden. Für den polnischen Teil der Ausstellung wurden zwei großartige Persönlichkeiten der Renaissance ausgewählt: Andrzej Frycz Modrzewski und Wawrzyniec Grzymała Goślicki. Ersterer trat im polnischen Parlament und in der Öffentlichkeit mit seinen „Reden über die Strafe für Mord“ in Erscheinung. Der Zweite war aufgrund seines diplomatischen Gespürs und als herausragende Persönlichkeit der Kirche in Polen führend am Gestaltungsprozess der polnischen Politik an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert beteiligt.
veranstalter: eunic Vienna. partner: Polnisches Institut Wien, Universität Wien - Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein
film
19
A. und W. Sasnal © P. Przywara
Polnische Filme beim Filmfestival Crossing Europe in Linz Di., 25. – So., 30. April
Ort: Moviemento und City-Kino, Linz
2017 rückt Crossing Europe bereits zum 14. Mal die oberösterreichische Landeshauptstadt in den Mittelpunkt der europäischen Festivallandkarte und versucht mit handverlesenen aktuellen gesellschaftspolitischen Filmen den zahlreichen anwesenden Filmgästen Lust auf unkonventionelles Kino aus Europa zu machen. Für die kommende Festivalausgabe ist die Präsentation von rund 160 europäischen Spiel- und Dokumentarfilmen geplant. Die renommierte Programmsektion „Tribute“ widmet das Filmfestival dem polnischen KünstlerInnenpaar Anka und Wilhelm Sasnal. Crossing Europe ist das erste Filmfestival, das eine filmische Gesamtschau präsentiert – diese wird mit
Info und Karten: www.crossingeurope.at
ihrem aktuellen Spielfilm „The Sun, the Sun Blinded Me“ eröffnet, der beim namhaften Filmfestival in Locarno uraufgeführt wurde. Neben einem Directors’ Talk stehen insgesamt fünf Lang- und sieben Kurzfilme auf dem Programm. Das Filmland Polen ist mit „Tribute“ und dem Spielfilm „Knives out“ von Przemysław Wojcieszek sowie mit zwei dokumentarischen Arbeiten der jungen Talente Wojciech Kasperski und Zofia Kowalewska erneut stark in Linz vertreten.
veranstalter: Crossing Europe. Partner: Polnisches Institut Wien
kunst
© I. Pisuk
20
© K. Wojtas
#awandarda2.o Ausstellung Mi., 26. April 18.30 Uhr
Ort: p_art Galerie des Polnischen Instituts, Am Gestade 7, 1010 Wien
2017 wird gefeiert: 100 Jahre polnische Avantgarde. Die Ausstellung #awandarda2.o mit Arbeiten der Studenten und Absolventen der berühmten Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Łódź ist eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem Begriff Avantgarde, eine Antwort der jungen Künstler auf die damaligen Thesen und Trends, ein Experiment sowie eine Suche nach neuen Wegen und Möglichkeiten.
Info und Karten: Eintritt frei.
Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen: Prof. Janusz Tylman, Leiter der Fakultät für Fotografie an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Łódź und Dr. Hubert Humka, Kurator der Ausstellung. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag 11–19 Uhr, Mittwoch, Freitag 11–16 Uhr Zu sehen bis 26. Mai 2017.
Die Ausstellung besteht aus zahlreichen Arbeiten (Fotografien, Objekten), die Mut, Kampf, Protest, Risikobereitschaft, Vorwärtsbewegung, Zukunft statt Gegenwart zeigen und zum Nachdenken anregen. veranstalter: Polnisches Institut Wien, Staatliche Hochschule für Film, Fernsehen und Theater Łódź (PWSFTiT), Akademie der Bildenden Künste in Wien
geschichte
21
A. Frycz Modrzewski © Wikimedia Commons
Polnische Humanisten der frühen Neuzeit Vortrag Do., 27. April 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Die von eunic Austria erarbeitete Ausstellung „Europa der Humanisten“ präsentiert große Humanisten wie auch deren erheblichen Beitrag zur europäischen Kultur – und sie gab den Anlass zu einer weiteren, begleitenden Veranstaltung.
mit der Sozialphilosophie sowie der Übersetzung philosophischer Texte. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, u. a. des Buchs „Polyphonie der Traditionen. Die praktische und theoretische Philosophie Andrzej Frycz Modrzewskis“.
Polnische Humanisten der frühen Neuzeit: Royalisten, Republikaner, „Häretiker“ und „Sarmaten“ lautet der Titel des Vortrags von Dr. habil. Steffen Huber vom Institut für Philosophie der JagiellonenUniversität in Krakau, in dem er die relevantesten Persönlichkeiten des polnischen Humanismus tiefergehend behandelt. In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasst sich Dr. habil. Steffen Huber vor allem mit der Philosophie der Renaissance in Polen,
Als musikalische Umrahmung des Vortrags werden ausgewählte Musikstücke aus der besprochenen Epoche aufgeführt. interpreten: Stefan Plewniak (Violine) Natalia Kawałek (Gesang) Étienne Galletier (Theorbe)
veranstalter: Polnisches Institut Wien. Partner: Jagiellonen-Universität in Krakau, EUNIC Vienna
Polnisches Institut Wien Das Polnische Institut Wien erfüllt die Aufgaben der polnischen öffentlichen und kulturellen Diplomatie in Österreich. Es vermittelt die reichhaltigen Facetten Polens, eines innovationsfreudigen, dynamischen und fortschrittlichen Landes im Herzen Europas und fördert den regen polnisch-österreichischen Austausch. Das thematische Spektrum der Projekte, die das Institut im gesamten Bundesgebiet zumeist in Kooperation mit österreichischen und polnischen Partnern organisiert, reicht von Gesellschaft, Geschichte, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft bis hin zu Musik, Literatur, Film und Kunst. Zudem organisiert das Institut regelmäßig Studienfahrten mit Künstlern und Journalisten und steht allen an Polen Interessierten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Die hauseigene Bibliothek mit mehr als 16.000 Publikationen bietet ihren Lesern einen einzigartigen Fundus an Fachwissen, Filmen und Belletristik. Weltweit gibt es 25 Polnische Institute. Zu den Instituten im deutschsprachigen Raum zählen neben jenem in Wien auch das Polnische Institut in Berlin, dessen Filiale in Leipzig sowie das Polnische Institut in Düsseldorf.
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direktor: Rafał Sobczak stellvertretender direktor: Bogdan Wrzochalski sekretariat / bildungsprojekte: Anna Maciej verwaltung: Jan Borowik team projektmanager: Magdalena Bielecka (Film, Literatur, Kunst, öffentliche Diplomatie) Alina Mazur (klassische Musik, Geschichte, Bibliothek) Anna Moser (Unterhaltungsmusik und andere Musikgattungen, Tanz, Theater, Kunst) Kornelia Wróbel (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wissen) adresse Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien Tel.: +43 1 533 89 61, Fax: +43 1 532 45 91 sekretariat.wien@instytutpolski.org www.polnisches-institut.at öffnungszeiten Büro: Montag–Freitag 10–16 Uhr Bibliothek: Dienstag–Mittwoch 15–19 Uhr Galerie: Dienstag, Donnerstag 11–19 Uhr, Mittwoch, Freitag 11–16 Uhr impressum herausgeber Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien graphische gestaltung Tomasz Bierkowski, tomasz@bierkowski.pl druck Drukarnia Archidiecezjalna www.drukarch.com.pl
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