a Programm November–Dezember 2017
7.11.
wissen
Große polnisch-österreichische Freundschaften. Roland Losert und seine polnischen Freunde
Polnisches Institut / Wien
s. 4
8.11.
wissen
Łódź „City Re:Invented“ Ausstellungseröffnung
Altes Rathaus / Linz
s. 5
8.– 12.11.
literatur
Literatur aus Polen auf der buch wien 2017
Messe Wien / Wien
s. 6 –7
10.11.
musik
Podkarpacka-Philharmonie im Musikverein
Wiener Musikverein
s. 8
13.11.
film | geschichte
„Die blonde Provinz – Polen und der Polnisches Institut / deutsche Rassenwahn“ Wien Filmvorführung und Gespräch
s. 9
14.11.
kunst
„Der gemeinsame Raum“ Polnisches Institut / Ausstellung der Papierwerke von Wien Magdalena Soboń und Barbara Mydlak
s. 1o – 11
16.11.
film | wissen
Zum 150. Todestag: Maria Polnisches Institut / Skłodowska-Curie. Präsentation des Wien Museums & Filmvorführung
s. 12
19.11.
musik
Kinga Głyk Konzert
Porgy & Bess / Wien
s. 13
21.11.
literatur
Auf den Spuren von Zbigniew Herbert in Österreich
Polnisches Institut / Wien
s. 14
titelbild: Pluton 2015 © Magdalena Soboń
a3 Programm November–Dezember 2017 22.11.
theater I film
Krzysztof Kieślowski „Die Zehn Gebote“
Volkstheater / Wien
s. 16 – 17
23.11.
wissen
Museum der Papierherstellung in Duszniki-Zdrój. Geschichte und Gegenwart – Präsentation
Polnisches Institut / Wien
s. 15
26.11. musik
Cracovia Danza und Pandolfis Consort Wien Aus dem Zyklus: telemann17
Loerely Saal / Wien
s. 18
29.11.
musik
Maciej Obara Quartet „Unloved“ cd-Präsentation
Porgy & Bess / Wien
s. 19
1.– 2.12.
musik
Barockorchester Wrocław und Posener Knabenchor im Musikverein
Wiener Musikverein
s. 20
2.12.
wissen
Ludwig Zamenhof – Schöpfer des Esperanto Zum 100. Todestag
Polnisches Institut / Wien
s. 21
5.12.
geschichte
Piłsudski und die polnische Frage während des Ersten Weltkriegs. Podiumsdiskussion
Polnische Akademie der Wissenschaften / Wien
s. 22
6.12.
musik
Nikolokonzert im Festsaal des Amtshaus Hietzing / Amtshauses Hietzing. Hochbegabte Wien Kinder stellen sich vor
s. 23
12.12. theater |
15.12.
Encounters iii performance – Open Program
Polnisches Institut / Wien
musik
Evangelisch-Reformierte s. 25 Stadtkirche / Wien
Adventkonzert
s. 24
via qr-Code direkt auf www.polnisches-institut.at
wissen
4
E. Franke, W. Woyda, A. Ragno-Lonzi © Warschauer Sport- und Tourismus-Museum
Große polnisch-österreichische Freundschaften Roland Losert und seine polnischen Freunde Di., 7. November 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
„Ja – Erster also wurde Roland Losert aus Freiburg für Österreich, 18 Jahre alt, mehr ein hagerer, schlanker, weniger ein athletischer als ein zäher Typ.“, schrieb K. D. Güse über den österreichischen Fechter in der Zeitschrift „Fechtsport“ im September 1963. In diesem Jahr wurde Roland Losert Weltmeister der Junioren und der Senioren im Degen. Während der Fechtweltmeisterschaften in Gdańsk, wo auch Polen 6 Medaillen gewonnen hatte, lernte Losert polnische Fechter kennen, die sich damals ebenso großer Erfolge erfreuten. Die nächste Veranstaltung aus der Reihe Große polnisch-österreichische Freundschaften, in deren Mittelpunkt Roland Losert und seine polnischen Freunde stehen, ist ein guter Anlass, an die berühmtesten polnischen Fechter zurückzudenken,
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
die Losert persönlich gekannt hatte, sowie an das „goldene Zeitalter“ des polnischen Fechtsports. Auf dem Podium: Roland Losert, Tomasz Jagodziński (Direktor des Warschauer Sport- und TourismusMuseums), Stanisław Kruciński (polnischer Nationaltrainer, langjähriger Fechtmeister vom Wiener Fechtklub) sowie – als Moderator – Lutz Maurer (österreichischer Sportjournalist). Das Sport- und Tourismus-Museum in Warschau präsentiert Andenken und Exponate in Bezug auf die Geschichte des polnischen Fechtsports. Lutz Maurer stellt wiederum originelle Pressematerialien aus jener Zeit aus. Einen besonderen Glanzpunkt des Abends bildet eine Darbietung der Fechtkunst, vorgeführt von Mitgliedern des Wiener Fechtklubs.
veranstalter: Polnisches Institut Wien. Partner: Warschauer Sport- und Tourismus-Museum, Wiener Fechtklub
wissen
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© Stadt Łódź
Łódź „City Re:Invented“ Ausstellungseröffnung Mi., 8. November 18.00 Uhr
Ort: Altes Rathaus Linz, Hauptplatz 1, 4041 Linz
Die polnische Stadt Łódź – ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Umgestaltung einer Industriestadt – will Gastgeber der Weltausstellung expo International im Jahr 2022 werden. Das Leitthema der Bewerbung ist die Revitalisierung der urbanen Gebiete, das Motto lautet „City Re:Invented“. Łódź ist zusammen mit Minneapolis (usa) und Buenos Aires (Argentinien) in die engste Wahl gekommen. Die Entscheidung, wer als Gastgeberland der expo 2022 hervorgehen wird, wird im Rahmen der 162. Generalversammlung des Bureau International des Expositions Mitte November 2017 getroffen. Die Organisation der expo 2022 wäre für Polen eine Chance, sich als innovationsfreudiges, dynamisches und fortschrittliches Land
Info und Karten: Eintritt frei.
vorzustellen. Im Anschluss an die Präsentation der Stadt Łódź an der Technischen Universität Wien möchten die Botschaft der Republik Polen in Wien, das Polnische Institut und das Polnische Fremdenverkehrsamt die besondere, im Herzen Polens liegende Stadt mit ihrer kulturellen, architektonischen und gesellschaftlichen Vielfältigkeit auch in Linz zeigen und laden zur Eröffnung der Ausstellung „City Re:Invented“ ins Foyer des im Herzen von Linz – dem Hauptplatz – gelegenen Alten Rathauses ein. Die Ausstellung wird im Foyer des Alten Rathauses in Linz bis zum 13. November 2017 zu sehen sein.
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Botschaft der Republik Polen in Wien, Polnisches Fremdenverkehrsamt, Stadt Łódź, Stadt Linz
literatur
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© Fotostudio Richard Schuster
Literatur aus Polen auf der buch wien 2017 Mi., 8., bis So., 12. November
Ort: Messe Wien, Halle D (U2-Station Krieau), Trabrennstraße, 1020 Wien
Die Wiener Buchmesse paart das Praktische mit dem Anspruchsvollen – sie ist ein Ort der kurzen Wege und der weiten Horizonte. Andreas Breitenstein Die buch wien 17 bietet als Österreichs größtes und bekanntestes Literaturevent in der Messe Wien (Halle d) und an Locations in der ganzen Stadt mehr als 300 Veranstaltungen zum Thema Buch: Lesungen, Buchpräsentationen, Diskussionsrunden und Vorträge. 20 Nationen werden auf den 8.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Buch Wien vertreten sein, darunter natürlich auch das Polnische Institut Wien. Auf dem Messestand Nr. a11 in Halle d werden alle Lesefreunde die Möglichkeit haben, Literatur aus Polen kennenzulernen:
Info und Karten: www.buchwien.at
Neuerscheinungen, Bestseller, Kinder- und Sachbücher, Reiseführer und Alben über Polen – alles in deutschsprachiger Übersetzung. Dieses Mal wird sich auch die Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien mit ihren wissenschaftlichen Publikationen zum Thema polnische Geschichte und Wissenschaft präsentieren. Wie jedes Jahr erwartet Sie auch die neueste Ausgabe des Literaturjournals „Aufgeblättert“ mit den wichtigsten Buchempfehlungen und Literaturtrends aus Polen.
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien
literatur
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Musica Sacromontana © P. Maćkowiak
©
© Fotostudio Richard Schuster
Messeöffnungszeiten: Mi., 8.11. (Lange Nacht der Bücher): 19.30–24 Uhr Do., 9.11.: 9–18 Uhr Fr., 10.11.: 9–18 Uhr Sa., 11.11.: 10–18 Uhr So., 12.11.: 10–17 Uhr
musik
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© Podkarpacka-Philharmonie
Podkarpacka-Philharmonie im Musikverein Aus dem Zyklus „Musik der Meister“ Fr., 10. November 19.30 Uhr
Ort: Großer Saal, Wiener Musikverein, Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien
Info und Karten: www.musikverein.at
Das polnische Artur-Malawski-SymphoKonzerts ertönt die 3. Sinfonie in D-Dur, op. nieorchester wird bereits zum sechsten 29 („Polnische“), des russischen KomponiMal im Wiener Musikverein auftreten sten Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893). und gleichzeitig das 100-Jahr-Jubiläum der Die Komposition besteht aus fünf Sätzen polnischen Unabhängigkeit (11. November – der zweite Satz wird von der Polonaise 1918) einläuten. Das Abendprogramm wird (polnischer Nationaltanz) beendet. Dem mit dem symphonischen Präludium „PoloWiener Publikum wird die Overtüre „Bajka“ nia“ von Edward Elgar (1857–1934) gestartet. von Stanisław Moniuszko (1819–1872) Dieses Stück wurde 1915 zu Ehren von gewidmet. Moniuszko wird allgemein Ignacy Jan Paderewski (1860–1941) kompoals „Vater der Polnischen Nationaloper“ niert. Er war Staatsmann, Komponist und bezeichnet. Pianist, der seinen ersten musikalischen Erfolg 1887 in Wien feierte. Anschließend interpreten: Podkarpacka-Philharmonie, wird das 2. Klavierkonzert in g-Moll, op. 22, Massimiliano Caldi (Dirigent), Susanna des französischen Komponisten Camille Artzt (Klavier) Saint-Saëns (1835–1921) aufgeführt. Dieses Meisterwerk wurde im Jahr 1868 kompoMitfinanziert wird das Konzert aus Förderniert und bald zu einem der populärsten mitteln des Adam-Mickiewicz-Instituts. Klavierkonzerte. In der zweiten Hälfte des veranstalter: Volksbildungskreis. partner: Polnisches Institut Wien, Adam-Mickiewicz-Institut
film | geschichte
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Bełżec © M. Kuszela
„Die blonde Provinz – Polen und der deutsche Rassenwahn“ Filmvorführung und Gespräch Mo., 13. November 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Wenige Tage nach der deutschen Aggression in Polen im September 1939 beginnt ein Kapitel der Nazi-Herrschaft, das bisher weitgehend unbeachtet blieb: die Schaffung eines Exerzierfeldes für den deutschen Rassenwahn in Polen. Heinrich Himmler und die Nazis planen in Westpolen, sie nennen den Reichsgau Wartheland „Die blonde Provinz“, ein Laboratorium zur Züchtung der „germanischen Herrenrasse“. Zehntausende Polen christlichen und jüdischen Glaubens werden sofort nach dem deutschen Überfall von der deutschen Wehrmacht, der sa und der ss aus ihren Häusern vertrieben, deportiert respektive umgebracht. „Sie sollen „Platz schaffen“ für die Volksdeutschen, die vor allem aus der sowjetischen Einflusszone – zwischen dem Schwarzen Meer und dem Baltikum – mit veranstalter: Polnisches Institut Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
der Losung „Heim ins Reich“ u. a. in Polen angesiedelt werden sollten.“ Der Film „Die blonde Provinz – Polen und der deutsche Rassenwahn“ von Jacek Kubiak und Klaus Salge (rbb/arte 2008, dF, 52 Minuten) stellt drei Männer vor, die beim deutschen Überfall auf Polen noch Kinder waren und deren Schicksal mit der Stadt Poznań verbunden ist. Buch und Regie: Jacek Kubiak und Klaus Salge redaktion rbb ud arte: Dagmar Mielke, Petra Lidschreiber
kunst
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Dinge vom Hören © M. Soboń
„Der gemeinsame Raum“ Ausstellung der Papierwerke von Magdalena Soboń und Barbara Mydlak Di., 14. November 18.30–21.00 Uhr
Ort: p_art Galerie des Polnischen Instituts, Am Gestade 7, 1010 Wien
Die Ausstellung „Der gemeinsame Raum" präsentiert einzigartige Arbeiten aus Papier von Magdalena Soboń und Barbara Mydlak. Sie zeigt den Weg der Künstlerinnen nach deren Aufenthalt in der künstlerischen Residenz „Der Meister und der Lehrling“ im September 2016 im Museum der Papierherstellung in Duszniki Zdrój auf, die im Rahmen des air-Wro-Programms zur Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 stattgefunden hat. Die Künstlerinnen bildeten während der Residenz ihre gegenseitige Kommunikation sowie Interaktion aus und begannen ihren gemeinsamen Raum für die finale Ausstellung im November 2016 in der Galerie Tętno in Wrocław zu kreieren. Auch das Medium – Papier – wurde zum Synonym ihrer gemeinsamen experimentalen Auffassung der traditio-
Info und Karten: Eintritt frei.
nellen Art der Papierherstellung. Soboń und Mydlak zeigen uns in ihren Arbeiten nicht nur, wie vielschichtig die Welt und das Leben sein können, sondern auch, wie unvorhersehbar das Material Papier ist. Die Entstehungsgeschichte ihrer Werke zeigt zudem die Gemeinsamkeiten in ihrem künstlerischen Schaffen, also die Suche nach dem Sinn des Seins oder Schicksals. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Kulturzone Wrocław (Strefa Kultury Wrocław) präsentiert und von der Koordinatorin des „Artist in Residence – air Wro“-Programms, Berenika Nikodemska, eröffnet. Zu sehen bis 2. Februar 2018
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Strefa Kultury Wrocław, air Wro
kunst
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Ich weiß nicht, wo mein Zuhause ist © B. Mydlak
film I wissen
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© P'Artisan Filmproduktion
Zum 150. Todestag: Maria Skłodowska-Curie Präsentation des Museums & Filmvorführung Do., 16. November 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Maria Skłodowska-Curie (1867–1934) wurde in Warschau geboren. Sie war zweifellos die berühmteste Wissenschaftlerin des 20. Jahrhunderts, zudem zweifache Nobelpreisträgerin. Anlässlich des 150. Todestages der großen polnisch-französischen Wissenschaftlerin präsentieren wir mit einem Vortrag das Maria-SkłodowskaCurie-Museum in Warschau und zeigen den Film „Marie Curie“. Das im Jahre 1967 eröffnete Museum befindet sich in einem Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert – dem Geburtshaus von Maria Skłodowska-Curie. Die dem Leben und Werk der großen Gelehrten gewidmete Ausstellung präsentiert vor allem persönliche Gerätschaften und Gegenstände, die der Wissenschaftlerin gehörten oder aus ihrer Zeit stammen. veranstalter: Polnisches Institut Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Nach der Präsentation des Museums von Małgorzata Ewa Rosen, während der das Publikum Aufnahmen der Stimme von Maria Skłodowska-Curie hören wrd, wird der biografische Film „Marie Curie“ von Marie Noëlle (de/ pl/fr, 2016, 95 Minuten, df) gezeigt. Die Regisseurin Marie Noëlle wirft in ihrem Film einen sehr persönlichen Blick auf das bewegte Leben der zweifachen Nobelpreisträgerin (Karolina Gruszka). Sie konzentriert sich auf die Jahre zwischen der Verleihung der beiden Preise, die für Marie Curie von tragischen Ereignissen wie dem Tod ihres Mannes und wissenschaftlichen Mitstreiters Pierre genauso geprägt waren wie von privaten und beruflichen Erfolgen und Niederlagen.
musik
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K. Głyk © K. Grabowski
Kinga Głyk Konzert So., 19. November 20.30 Uhr
Ort: Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Kinga Głyk, eine hochtalentierte polnische Musikerin, ist mit ihren 20 Jahren nicht nur die einzige Frontfrau einer Jazzband in ihrer Heimat Polen, sondern auch eine Virtuosin am E-Bass und die größte Jazz-Sensation auf allen sozialen Netzwerken europaweit. Sie begann mit zwölf Jahren zu spielen und wurde durch ihren Vater, selbst Schlagzeuger sowie Vibrafonist und Entdeckter ihres Talents, zum Mitglied des Głyk-Familientrios p.i.k. Głyk erhält durchwegs positive Kritiken und hat inzwischen bereits zwei cds veröffentlicht sowie etliche Live-Konzerte im In- und Ausland absolviert. 2015 wurde sie für ihr musikalisches Können von Fachzeitschriften „Jazz Forum“ und „Twój Blues“ in den Kategorien „Neue Hoffnung“, „Bass Gitarre“ und
Info und Karten: Tel. 01/512 88 11, www.porgy.at
„Entdeckung des Jahres“ nominiert. „Musik ist für mich mehr als nur eine Melodie. Ich versuche mit den Menschen ganz andere Sachen zu teilen als nur das Spielen von langsamen und schnellen Tönen. Ich will lieber Songs schreiben, die den Zuhörern etwas vermitteln. Musik ist für mich eine große Reise. Ich mache das, was ich liebe, und es ist wunderbar! Meine Träume erfüllen sich schneller, als ich es jemals erhofft hatte!“ (Kinga Głyk). besetzung: Kinga Głyk (Bass) Piotr Matusik (Klavier) Irek Głyk (Schlagzeug)
veranstalter: Jazz & Music Club Porgy & Bess, Polnisches Institut Wien
literatur
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Z. Herbert © B. Paczkowski
Auf den Spuren von Zbigniew Herbert in Österreich Di., 21. November 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Zbigniew Herbert war einer der herausragendsten polnischen Poeten des 20. Jahrhunderts. Als Preisträger etlicher nationaler und internationaler Auszeichnungen und als einer der meistübersetzen polnischen Schriftsteller hatte er nicht nur in der Kunst großen Einfluss, sondern galt auch als geistiger und moralischer Vorreiter. Er war gleichzeitig ein echter Europäer und ein Mann von Welt. Zbigniew Herbert wurde am 29. Oktober 1924 in Lemberg (Polen) geboren und starb am 28. Juli 1998 in Warschau. Sein Debüt als Poet feierte er im Jahr 1950, sein erstes Werk („Die Saite des Lichts“) brachte er allerdings erst 1956 heraus. Sein bekanntestes Werk, „Herr Cogito“, erschien 1974. Er lebte und schuf unter anderem in veranstalter: Polnisches Institut Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Frankreich, Deutschland, Österreich und Italien. In seinen Gedichten beschäftige er sich mit Themen wie Ethik, Moral, Ehre, Leid, Erinnerungen und Freundschaft. Er war einer der polnischen Kandidaten für den Literatur-Nobelpreis. Über seine literarische und persönliche Beziehung zu Österreich werden Henryk Citko, Forscher und Verwalter des Zbigniew-Herbert-Archivs, und Andrzej Franaszek, Herberts Biograf, berichten. dolmetsch und lesung: Joanna Ziemska
wissen
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© T. Szewczyk
Museum der Papierherstellung in DusznikiZdrój Geschichte und Gegenwart – Präsentation Do., 23. November 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Das Museum der Papierherstellung (Muzeum Papiernictwa) in DusznikiZdrój wurde 1968 von der Woiwodschaft Niederschlesien in Duszniki-Zdrój, Polen, gegründet. Es befindet sich in einer ehemaligen Papiermühle aus dem 16. Jahrhundert, die eines der wertvollsten industriellen Architekturdenkmäler Europas darstellt und an der Reinerzer Weistritz (Bystrzyca Dusznicka) liegt. Das Museum ist ein bedeutendes Zentrum zur Erforschung der Geschichte der Papierherstellung. Hier finden regelmäßig Ausstellungen statt, die die Geschichte des Papiers beleuchten. Seit 2001 findet in dem Museum jährlich ein Fest des Papiers statt, eine volksfestähnliche Veranstaltung zur Verbreitung der Kenntnisse über die
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Geschichte und die Bedeutung der Papierherstellung, der Druckerei, des Buchbinderhandwerks und gegenwärtiger Kunst. Die Geschichte und die gegenwärtigen Tätigkeiten des Museums werden von Jan Bałchan, Historiker und Leiter der Papierherstellungsabteilung im Museum der Papierherstellung in Duszniki Zdrój, präsentiert. Die Präsentation findet begleitend zur Ausstellung „Der gemeinsame Raum“ in der p_art Galerie statt. www.muzeumpapiernictwa.pl
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Museum der Papierherstellung in Duszniki-Zdrój
theater | film
© absolut medien
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K. Kieślowski © T. Komorowski, Museum für Kinematografie in Łódź
Krzysztof Kieślowski „Die Zehn Gebote“ Mi., 22. November 18.30 Uhr
Ort: Volkstheater, Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien
Am 15. Dezember findet im Wiener Volkstheater die Uraufführung des Theaterstücks „Die Zehn Gebote“ nach den gleichnamigen Filmen von Krzysztof Kieślowski statt. Das Volkstheater hat in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Wien und dem Museum für Kinematografie in Łódź ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet, das dem Theaterpublikum die Person und das Schaffen des polnischen Meisterregisseurs näherbringen soll.
Mi., 22. November, 18.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Krzysztof Kieślowski – Spuren und Erinnerung“ Krzysztof Kieślowski, der bedeutende polnische Filmemacher (1941–1996), hat wie kein anderer das private Leben im politischen Zeitalter erforscht. Wie viel Persönli-
Info und Karten: www.volkstheater.at, Tageskasse 01/52 111–400
ches von ihm in seinen Filmen steckt, etwa in den Hauptwerken „Drei-Farben-Trilogie“, „Das Leben der Veronika“ und „Dekalog“, wollte er nicht preisgeben. Trotzdem beziehungsweise umso mehr lohnt es sich, Einblick zu nehmen: Weggefährten (wie der Koautor seiner Drehbücher, Krzysztof Piesiewicz), Filminstitute und Familienmitglieder haben ihre Archive geöffnet und für das deutschsprachige Publikum eine eindrucksvolle Schau an Dokumenten und Zeugnissen zusammengestellt. konzept der ausstellung: Stanisław Zawiśliński ausstellungskuratorin: Krystyna Zamysłowska, Museum für Kinematografie in Łódź
veranstalter: Volkstheater Wien, Polnisches Institut Wien. partner: Museum für Kinematografie in Łódź
theater | film Ort: Ausstellung im oberen Rangfoyer des Volkstheaters (Hinweisschilder beachten!). Geöffnet an jedem Spieltag ab eine Stunde vor Beginn bis nach Ende der Vorstellung. Zu sehen bis Ende Jänner 2018 Fr., 1., bis Do., 14. Dezember patschenkino „Zehn Gebote in zehn Folgen“ Kieślowski hat seinen „Dekalog“ („Die Zehn Gebote“) für das Fernsehen konzipiert: zehn Gebote in zehn Folgen zur besten Sendezeit im nationalen Fernsehen 1988/89. Im Vorfeld von Stephan Kimmigs neuer dreistündiger Bühnenfassung von Kieślowskis Drehbüchern gibt es die zehn einstündigen Filme in der Roten Bar zu sehen – an jedem Vorstellungstag jeweils einen, in einem eigens eingerichteten Fernsehraum, einem Patschenkino mit Sofa und Couchtisch, mit Kopfhörern und Selbstbedienung an der Bar. „Dekalog“-Folgen: „Eins“ am 1. 12., „Zwei“ am 2. 12., „Drei“ am 3. 12., „Vier“ am 5. 12., „Fünf“ am 7. 12., „Sechs“ am 8. 12., „Sieben“ am 9. 12., „Acht“ am 10. 12., „Neun“ am 12. 12., „Zehn“ am 14. 12. Haupteingang ist ab 18 Uhr geöffnet, Vorführungen jeweils um 18.15 Uhr (am 10. 12. um 13.45 Uhr). Freier Eintritt!
Fr., 15. Dezember, 19.30 Uhr Premiere von „Die Zehn Gebote“ Diebstahl, Ehebruch, Besitzgier, Falschaussage, Mord… In jeder der zehn Geschichten vom wahren Leben, die Krzysztof Kieślowski vor uns aufblättert, wird eins der biblischen Zehn Gebote folgenschwer übertreten – und sei es ein so scheinbar harmloses wie das Heiligen des Feiertags. Dabei sind die Gebote selten ausgesprochen und niemandem bewusst. Regie führt immer der Zufall, in tragischen wie in komischen Situationen. Kieślowski zeigt, wie schwer es ist, in einer Welt, in der Gott tot ist und die Ideologien am Ende, eigene Maßstäbe zu entwickeln. Die zehn einstün-
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digen Geschichten aus einer Warschauer Trabantensiedlung der späten 1980er-Jahre behandeln Fragen der Moral, ohne selbst moralisch zu sein. Sein einziges Thema darin, so Kieślowski, sei die Leidenschaft. Auch das macht seinen Dekalog (so der Originalübertitel der zehn Filme) zeitlos gültig und ergreifend. Regisseur Stephan Kimmig, nach längerer Pause wieder in Wien und erstmals am Volkstheater, verbindet die einzelnen packenden Storys zu einer gemeinschaftlichen Suche nach Halt und Orientierung. In drei Stunden begegnen einander sieben Schauspieler und zwei Kinder in mehr als dreißig Rollen… drehbuch: Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz aus dem polnischen von beata prochowska bühnenbearbeitung: Stephan Kimmig und Roland Koberg regie: Stephan Kimmig Die folgenden Angaben habe ich etwas erweitert – also wenn sie den Platz haben... drehbuch: Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz aus dem polnischen von beata prochowska bühnenbearbeitung: Stephan Kimmig und Roland Koberg mit englischen und polnischen übertiteln regie: Stephan Kimmig bühne: Oliver Helf, Kostüme: Anja Rabes, musik: Michael Verhovec, dramaturgie: Roland Koberg darsteller: Gábor Biedermann, Peter Fasching, Anja Herden, Lukas Holzhausen, Nadine Quittner, Seyneb Saleh, Jan Thümer nächste spieltermine: 22. Dezember, 28. Dezember (mit einer Einführung um 18.45 Uhr im Weißen Salon), 5. Jänner, Beginn jeweils 19.30 Uhr weitere termine und informationen unter www.volkstheater.at
musik
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© I. van de Pavert
Cracovia Danza und Pandolfis Consort Wien Aus dem Zyklus: telemann17 So., 26. November 17.00 Uhr
Ort: Lorely Saal, Penzinger Straße 72, 1140 Wien
Beim Abschlusskonzert des Festivals telemann 2017 tritt das Krakauer Hofballett Cracovia Danza auf, begleitet wird es vom Gastgeber des Festivals Pandolfis Consort. Das Wiener Ensemble Pandolfis Consort wird von der Krakauer Geigerin Anna Śliwa an der Violine geleitet. Auf dem Konzertprogramm stehen Tänze aus zwei Liederzyklen von Georg Philipp Telemann: aus der Ouvertüre in a-Moll das Menuett, Bourée und Passepied, in einer barocken Choreografie „La belle Danse“ sowie die Polonaise in einer Choreografie im polnischen Stil des 18. Jahrhunderts. In der Orchestersuite „klingende Geografie“ wechselt der Tanzstil zum Ballett, inspiriert von den Werken des hervorragenden Balletttänzers JeanGeorges Noverre.
Info und Karten: www.pandolfisconsort.at
Die Kostüme der Tänzer wurden nach den Entwürfen des französischen Designers J. Boquet angefertigt und unterstreichen die Darbietung von barockem und mitteleuropäischem Volkstanz. In der Choreografie von Romana Agnel und Leszek Rembowski erhalten die Zuhörer eine Darbietung von Musik und Tanz aus Mitteleuropa mit jenem Einfluss polnischer, ungarischer und tschechischer Folklore, die den Komponisten Georg Philipp Telemann so fasziniert hat. Das Hofballett Cracovia Danza ist einer der wichtigsten Repräsentanten altertümlicher Tänze in Polen. Es bemüht sich um die Aufnahme der Polonaise in die unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes.
veranstalter: Pandolfis Consort Wien, Wiener-Krakauer Kultur-Gesellschaft, Wien Kultur, Polnisches Institut Wien. Partner: Polnisches Fremdenverkehrsamt
musik
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Maciej Obara Quartet © U. Tarasiewicz
Maciej Obara Quartet „Unloved“ – cd-Präsentation Mi., 29. November 20.30 Uhr
Ort: Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Das Maciej Obara Quartet wurde 2012 vom gleichnamigen polnischen Alt- und Tenorsaxofonisten sowie Komponisten gegründet. Maciej Obara lud gewichtige und erfahrene Musiker zur Zusammenarbeit ein, die zur Spitze der europäischen Jazzszene gehören und aufgrund ihrer vielseitigen musikalischen Versiertheit einen individuellen Klang aufweisen. Das Maciej Obara Quartet tritt regelmäßig bei wichtigen internationalen Festivals auf und hat mittlerweile mehrere Alben vorgelegt, darunter eine Produktion mit Kompositionen von Krzysztof Komeda.
Info und Karten: Tel. 01/ 512 88 11, www.porgy.at
auf. Die neue cd „Unloved” wird nun im November erscheinen und mit der Präsentationstour gekrönt. besetzung: Maciej Obara (Saxofon) Dominik Wania (Klavier) Ole Morten Vaagan (Kontrabass) Gard Nilssen (Schlagzeug)
Auf Einladung von Manfred Eicher nahm das Quartett im Rainbow-Studio in Oslo das neuste Material für eine der prestigevollsten Plattenfirmen in der Welt, ecm, veranstalter: Jazz & Music Club Porgy & Bess, Polnisches Institut Wien
musik
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Posener Knabenchor © Posener Knabenchor
Barockorchester Wrocław und Posener Knabenchor im Musikverein Fr., 1., und Sa., 2. Dezember jeweils 19.30 Uhr
Ort: Wiener Musikverein Info und Karten: (Großer Saal), Musikvereins- www.musikverein.at platz 1, 1010 Wien
Das Weihnachtsoratorium ist das Meisterwerk des herausragenden Barockmusikers Johann Sebastian Bach. Es besteht aus sechs Kantaten, die an den Weihnachtsfeiertagen aufgeführt werden: Teil i am ersten Weihnachtsfeiertag, Teil ii am zweiten, Teil iii am dritten, Teil iv an Neujahr, Teil v am Sonntag nach Neujahr und den abschließenden Teil vi am Dreikönigstag. Der erste Teil soll die Geburt Jesu erzählen, der zweite handelt von der Nachricht der Geburt Jesu an die Hirten, der dritte beschreibt die Anbetung durch die Hirten, der vierte die Beschneidung und die Namensgebung Jesu, der fünfte widmet sich dem Besuch der Weisen aus dem Morgenland und der sechste Teil die Anbetung durch die Weisen.
Am 1. und 2. Dezember 2017 ist dieses Werk im Großen Musikvereinssaal von zwei ausgezeichneten polnischen Ensembles aufgeführt: dem Barockorchester Wrocław und dem Posener Knabenchor (unter der Leitung von Jacek Sykulski). Die Solisten Magdalene Harer (Sopran), Julia Böhme (Alt), Virgil Hartinger (Tenor) und Tomáš Král (Bass), kommen aus Deutschland, Österreich und Tschechien. Dirigent ist Jarosław Thiel.
veranstalter: Volksbildungskreis. Partner: Stadt Posen, Polnisches Institut Wien
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© shutterstock
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© Ludwig – Zamenhof – Zentrum
Ludwig Zamenhof – Schöpfer des Esperanto Zum 100. Todestag Sa., 2. Dezember 16.00 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Am 14. April 1917 stirbt der polnische Augenarzt Ludwig L. Zamenhof, Schöpfer des Esperanto. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass das Polnische Institut in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Esperanto-Verband den Geburtstag von Zamenhof begeht, der am 15. Dezember 1859 zur Welt kam. Dieses Jahr steht die Zamenhof-Feier unter einem besonderen Jubiläumsaspekt. Das Jahr 2017 wurde nämlich von der unesco zum ZamenhofJahr erklärt. Zum Ausklang des Jahres wird der Präsident der Europäischen Esperanto-Union und Vizebotschafter von Irland in Österreich, Dr. Seán Ó Riain, im Zuge seiner Ansprache Antworten auf die Frage „Die Zamenhof’sche Idee – wie setzt man sich 2017 für sie ein?“ suchen. Anschließend berichtet der Vizepräsident
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
des öev Univ.-Doz. Dr. Heinrich Paul Kovacic über die unerwartet große Zahl von Lesermeinungen zu seinem Artikel im „Standard“ anlässlich des 130. Geburtstags von Esperanto am 26. Juni 2017. Schließlich wird der Präsident des öev und Repräsentant des Esperanto-Weltverbands am Sitz der Vereinten Nationen in Wien, Univ.-Prof. Dr. Hans Michael Maitzen, einen Ausblick auf das bevorstehende 70-Jahr-Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN-Generalversammlung 1948 geben. Im Rahmen der Feier wird auch eine Ausstellung zum Thema Zamenhof-Jahr 2017 zu sehen sein. Am 2. Dezember um 12.00 Uhr werden Blumen am Zamenhof-Denkmal (Karlsplatz – Esperantopark) niedergelegt.
veranstalter: Österreichischer Esperanto-Verband, Polnisches Institut Wien
geschichte
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J. Piłsudski © Wikimedia Commons
Piłsudski und die polnische Frage während des Ersten Weltkriegs Podiumsdiskussion Di., 5. Dezember 18.30 Uhr
Ort: Polnische Akademie der Wissenschaften, Boerhaavegasse 25, 1030 Wien
Der Sejm der Republik Polen rief anlässlich des 150. Geburtstags von Józef Piłsudski am 5. Dezember das Jahr 2017 zum JózefPiłsudski-Jahr aus. Aus diesem Anlass veranstalten das Wissenschaftliche Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien und das Polnische Institut Wien eine Podiumsdiskussion, die sich der Bedeutung Piłsudskis für die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen Staates, dem ihn umrankenden Mythos sowie seinem Stellenwert im heutigen Polen widmen wird. Józef Piłsudski (1867–1935) war eine charismatische Persönlichkeit. Nach 1918 wurde er Staatschef des wiedererstandenen Polens und blieb dies bis 1922. Ab dem 11.
Info und Karten: Eintritt frei.
November 1918 war er Oberbefehlshaber der polnischen Armee. Im polnisch-sowjetischen Krieg gegen die Rote Armee ging er im sogenannten Wunder an der Weichsel im August 1920 als Sieger hervor. Von 1926 bis 1928 und 1930 war er polnischer Ministerpräsident. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wird auch die zweibändige Quellenpublikation von Professor Jerzy Gaul vorgestellt: Józef Piłsudski. Quellen von 1914–1918, Bd. i: Kriegsarchiv sowie Bd. ii: Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Die in dieser Publikation versammelten Quellenmaterialien stammen aus dem Österreichischen Staatsarchiv.
veranstalter: Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien, Polnisches Institut Wien
musik
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© shutterstock
Nikolokonzert im Festsaal des Amtshauses Hietzing Hochbegabte Kinder stellen sich vor Mi., 6. Dezember 18.00 Uhr
Ort: Amtshaus Hietzing, Großer Festsaal, Hietzinger Kai 1–3, 1130 Wien
Im Jahr 2006 hat die Pianistin und Pädagogin Jadwiga Zielińska-Padjas eine eigene Klavierschule mit Sitz in Wien-Hietzing gegründet. Der Schwerpunkt der Schule ist es, Kinder und Jugendliche bei ihrer musikalischen Entwicklung zu unterstützen und somit klassische Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Im Zuge des Musikabends am 6. Dezember nehmen ausgewählte Schüler der Klavierschule Padjas und talentierte Gäste aus Polen (Musikschule Bielsko-Biała), Mateusz Dubiel (Klavier) und Zuzanna Wajdzik (Gesang) teil.
Info und Karten: Eintritt frei.
österreichischen und internationalen Wettbewerben gewonnen. Das Nikolokonzert richtet sich vor allem an die jungen Künstler – Schüler der polnischen Schule Jan iii. Sobieski in Wien und der Ersten Privaten Polnischen Schule in Österreich. Auf diese Weise werden den Kindern die schönsten Erlebnisse ermöglicht. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von W. A. Mozart, F. Chopin, I. Moscheles , A. Ginastera und J. S. Bach.
Obwohl die Schüler sehr jung sind, haben viele von ihnen schon große Erfolge gefeiert. Es wurden bereits viele erste Preise und Auszeichnungen bei zahlreichen veranstalter: Klavierschule Padjas, Internationaler Verein Gloria Artis. Partner: Polnisches Institut Wien
theater I performance
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© Polnisches Institut Wien
Encounters iii – Open Program Di., 12. Dezember 19.00 Uhr
Ort: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich 01/533 89 61
Jerzy Grotowski (1933–1999) war ein polnischer Regisseur und Theatertheoretiker. Er wird als einer der größten Künstler des Theaters des 20. Jahrhunderts bezeichnet.
Theater-, Film- und Medienwissenschaft Gastvorträge halten, und begleitend zu dem Projekt wird in der Galerie Zigutamve eine Fotoausstellung präsentiert.
Das Projekt Encounters iii – Open Program ist die dritte Stufe eines Theaterforschungsprojekts, das auf der Kooperation zwischen dem Verein .ditiramb in Wien und dem Workcenter of Jerzy Grotowski and Thomas Richards, einem Theaterlabor aus Pontedera, Italien, aufbaut. Die diesjährige Projektreihe stellt die Performance-Events von Workcenter in den Fokus und zielt darauf ab, dem Wiener Publikum die neuen Produktionen „Dark Is My Mother“ (Erstaufführung) und „Open Choir“ vorzustellen. Außerdem wird Mario Biagini am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie und
Am 12. Dezember findet im Polnischen Institut die Vorführung des Dokumentarfilms With Jerzy Grotowski. Nienadówka 1980 (eOF, 59 Min., Regie und Schnitt: Jill Godmilow) mit einer Einführung von Peter Brook statt. Anschließend lädt das Polnische Institut zur Diskussion mit Mario Biagini und dem Projektteam ein. Vortrag in englischer Sprache.
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Verein .ditiramb
www.ditiramb.org
musik
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© Chor der Katholischen Universität von Lublin
Adventkonzert Fr., 15. Dezember 19.00 Uhr
Ort: EvangelischReformierte Stadtkirche, Dorotheergasse 16, 1010 Wien
Im Rahmen des diesjährigen Adventskonzertes, welches durch die ÖsterreichischPolnische Gesellschaft organisiert wird, tritt der Chor der Katholischen Universität von Lublin in Begleitung des Instrumentalorchesters unter der Leitung von Prof. Grzegorz Pecka auf. Der Auftritt folgt auf Einladung des Dirigenten des Chors der polnischen Gemeinde in Wien „gaudete“, Michał Kucharko dem Absolventen der Universität. Der Chor der katholischen Universität von Lublin zählt mit seiner 96-jährigen Geschichte zu den ältesten Hochschulchören Polens. Eines seiner selbstauferlegten Ziele ist es, die polnische Musiktradition speziell im Hinblick auf religiöse Vokalmu-
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/512 23 74, offfice@chopin.at
sik zu pflegen. Neben dem umfangreichen Repertoire an religiösen Stücken ist in der polnischen Musiktradition auch den Weihnachts- und Krippenliedern ein hoher Stellenwert zuzuschreiben. Bereits seit dem Mittelalter werden Lieder der Advents- und Weihnachtszeit mit vielen Emotionen verbunden. Weihnachtslieder zeigen auf eine einzigartige Weise die enge Verbundenheit der Polen mit der Geburt Christi. Im Zuge der Chorauftritte unter der Leitung von Prof. Grzegorz Pecka werden traditionelle polnische Weihnachtslieder in einem Arrangement von Chor, Solisten (Agnieszka Schulz-Brzyska, Ewa Wołoszkiewicz, Andrzej Gładysz) und Instrumentalorchester dargeboten.
veranstalter: Österreichisch-Polnische Gesellschaft, Polnisches Institut Wien
Polnisches Institut Wien Das Polnische Institut Wien erfüllt die Aufgaben der polnischen öffentlichen und kulturellen Diplomatie in Österreich. Es vermittelt die reichhaltigen Facetten Polens, eines innovationsfreudigen, dynamischen und fortschrittlichen Landes im Herzen Europas und fördert den regen polnisch-österreichischen Austausch. Das thematische Spektrum der Projekte, die das Institut im gesamten Bundesgebiet zumeist in Kooperation mit österreichischen und polnischen Partnern organisiert, reicht von Gesellschaft, Geschichte, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft bis hin zu Musik, Literatur, Film und Kunst. Zudem organisiert das Institut regelmäßig Studienfahrten mit Künstlern und Journalisten und steht allen an Polen Interessierten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Die hauseigene Bibliothek mit mehr als 16.000 Publikationen bietet ihren Lesern einen einzigartigen Fundus an Fachwissen, Filmen und Belletristik. Weltweit gibt es 25 Polnische Institute. Zu den Instituten im deutschsprachigen Raum zählen neben jenem in Wien auch das Polnische Institut in Berlin, dessen Filiale in Leipzig sowie das Polnische Institut in Düsseldorf.
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direktor: Rafał Sobczak stellvertretender direktor: Bogdan Wrzochalski sekretariat / bildungsprojekte: Anna Maciej verwaltung: Janusz Wiaterek team projektmanager: Magdalena Bielecka (Film, Literatur, Kunst, Design, öffentliche Diplomatie) Alina Mazur (klassische Musik, Geschichte, Bibliothek) Anna Moser (Unterhaltungsmusik und andere Musikgattungen, Tanz, Theater, Kunst) Kornelia Wróbel (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wissen) adresse Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien Tel.: +43 1 533 89 61, Fax: +43 1 532 45 91 sekretariat.wien@instytutpolski.org www.polnisches-institut.at öffnungszeiten Büro: Montag–Freitag 10–16 Uhr Bibliothek: Dienstag–Mittwoch 15–19 Uhr Galerie: Dienstag, Donnerstag 11–19 Uhr, Mittwoch, Freitag 11–16 Uhr impressum herausgeber Polnisches Institut Wien Am Gestade 7, 1010 Wien graphische gestaltung Tomasz Bierkowski, tomasz@bierkowski.pl druck Drukarnia Archidiecezjalna www.drukarch.com.pl
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