Programm März 2020
titelbild: Bartłomiej Wachacz
Programm März 2020
1.3.
musik
… bleibt dennoch dein Herz mitten unter uns. Fryderyk Chopin zum 210. Geburtstag
Ehrbar Saal / Wien
s. 4
2.3.
film
„Speechless Generation“ Zum Nationalen Gedenktag an die Verfemten Soldaten
Polnisches Institut / Wien
s. 6
12.3.
theater
Kollektivsalon „Anschlussfähig" Kasino am Szenische Lesungen und Diskussion Schwarzenbergplatz / Wien
s. 7
14.3.
film ı kunst
Artist-Talk und Eröffnung der Ausstellung „Animowane“ Tricky Women/ /Tricky Realities
s. 8
17.3.
theater
Female perspectives on Kosmos Theater / contemporary playwriting Wien Symposium und szenische Lesungen
23.3.
musik
A Tribute To Leopold Tyrmand: Wojtek Mazolewski Quintet Konzert
Porgy & Bess / Wien
s. 10
24.3.
geschichte
Henryk Sławik und József Antall. Die Helden der drei Nationen
Polnisches Institut / Wien
s. 11
26.3.
musik
Ein Warschauer (Quelle der Geborgenheit) Hommage à Fryderyk Chopin
Bank Austria Salon im Alten Rathaus / Wien
s. 12
29.3.
musik
Die 50. Internationale Bludescher Orgelkonzerte Eröffnungskonzert
St.-Jakobs-Kirche/ Bludesch
s. 13
Polnisches Institut / Wien
s. 9
musik
4
M. Dziewior © W. Baran
… bleibt dennoch dein Herz mitten unter uns Fryderyk Chopin zum 210. Geburtstag So., 1. März 11.00 Uhr
Ort: Ehrbar Saal, Mühlgasse 28, 1040 Wien
Vor 210 Jahren erblickte Fryderyk Franciszek Chopin wenige Kilometer außerhalb von Warschau das Licht der Welt. Im Laufe seines kurzen Lebens veränderte er als Frédéric Chopin die Musikgeschichte nachhaltig. Seine Klavierwerke zählen bis heute zu den meistgespielten und finden sich im Repertoire alle großen Pianistinnen und Pianisten. Zwei Mal besuchte Chopin die Kaiserstadt Wien. Christoph Wellner, Musikwissenschaftler und Chefredakteur von Radio Klassik Stephansdom, spricht in einem Impulsreferat über die Aufenthalte Chopins in Wien im Sommer 1829 und von November 1830 bis Juli 1831. Anlässlich seines ersten Besuchs stellte Chopin seine Don Giovanni-Varia-
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/5338961
tionen vor. Musikhistorisch interessant, weil sein Komponistenkollege Schumann die Notenausgabe mit dem Ausruf „Hut ab, Ihr Herren, ein Genie!“ eingeleitet hat. Der zweite Aufenthalt war von der Nachricht geprägt, dass der Novemberaufstand in Warschau ausgebrochen war. Chopin verließ Polen am 2. November 1830 und reiste über Kalisz, Breslau, Prag und Dresden nach Wien. Vor der Abreise überreichten ihm Freunde einen Silberpokal mit polnischer Erde und sangen ihm am Stadtrand noch ein Abschiedslied mit folgendem Refrain: „Obwohl du unsere Lande verlässt, bleibt dennoch dein Herz mitten unter uns;
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Radio Klassik Stephansdom
musik
die Erinnerung an dein Talent wird bei uns fortbestehen … Wir wünschen dir von Herzen überall Erfolg.“ Viele seiner Landsleute gingen damals zurück nach Polen. Chopin blieb vorerst in Wien, um später nach Paris zu ziehen. Nur sein Herz sollte später nach Polen zurückkehren …
Der junge polnische Pianist Michał Dziewior gilt in seiner Heimat als große Zukunftshoffnung. In Wien gastiert er mit einem Chopin-Programm (Nocturne H-Dur op. 62 Nr. 1, Scherzo h-Moll op. 2, Nocturne c-Moll op. 48 Nr. 1, Scherzo b-Moll Op. 31) und einer Reverenz an den Jahresregenten Ludwig van Beethoven (Sechs Variationen F-Dur, op. 34).
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film
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© TVP
„Speechless Generation“ Zum Nationalen Gedenktag an die Verfemten Soldaten Mo., 2. März 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
In dem Film „Speechless Generation“ von Paweł Domański begegnen wir Danuta Szyksznian-Ossowska, Kampfname „Sarenka“ (dt. „Rehlein“), einer Meldegängerin der Polnischen Heimatarmee aus dem Gebiet Vilnius. 1944 vom Sowjet-Sicherheitsdienst gefasst, kam sie zuerst in das Gefängnis Łukiszki in Vilnius, wo man sie folterte. Daraufhin wurde sie für ein Jahr in ein Sowjetlager verbracht. Infolge der inhumanen Lagerarbeit und Folter ließ sie sich nach Kriegsende, mittlerweile 19 und nur noch ein Schatten ihrer selbst, in den wiedergewonnenen Gebieten Westpolens nieder. Es folgten Jahre ohne eine feste Anstellung, dafür unter Bespitzelung und Einschüchterung durch den Sicherheitsapparat im kommunistischen Nachkriegspolen. Dennoch veranstalter: Polnisches Institut Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
verlor sie nie ihre Zuversicht und meinte einst: „Als der Krieg begann, war ich 14, bei Kriegsende war ich 20. Mir wurde ein Teil meiner Kindheit gestohlen, ebenso wie die besten Jahre meiner Jugend. Dennoch kann ich von Glück sprechen, Glück, das vielen anderen nicht beschieden war.“. Der Film veranschaulicht die Beweggründe und das innere Verlangen nach der Manifestation von Patriotismus bei jungen Menschen. Der Film ist auch ein Versuch, Antworten auf Fragen zu ergründen, wie tief ein Riss in der Familie werden kann, den das Schweigen zu verursachen vermag, oder wie es den Söhnen oder Töchtern ergeht, wenn sie erst nach vielen Jahren mit der Vergangenheit ihrer Eltern konfrontiert werden. PL 2019, 47 Min., OmeU
theater
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M. Sikorska-Miszczuk © A. Schreyner
Kollektivsalon „Anschlussfähig“ Szenische Lesungen und Diskussion Do., 12. März 20.00 Uhr
Ort: Kasino am Schwarzenbergplatz, Schwarzenbergplatz 1, 1010 Wien
An dem für Österreich seit 1938 historisch kontaminierten Datum, dem 12. März, setzen sich drei von den Wiener Wortstaetten und dem Burgtheater eingeladene Autorinnen und Autoren mit der Frage von „Anschlüssen und Ausschlüssen“ auseinander. Auftragswerke von Maxi Obexer, Jaroslav Rudiš und Małgorzata Sikorska-Miszczuk werden im Kasino am Schwarzenbergplatz uraufgeführt. Nach den Aufführungen besteht die Möglichkeit, mit den anwesenden Autorinnen und Autoren im Rahmen von Tischgesprächen zu diskutieren.
veranstalter: Wiener Wortstaetten, Burgtheater partner: Polnisches Institut Wien
Info und Karten: www.burgtheater.at
Kurator: Bernhard Studlar Moderation: Tobias Herzberg (Burgtheater), Gerhild Steinbuch (Hydra), Bernhard Studlar (Wiener Wortstaetten) Künstlerisches Team: Szenische Umsetzung: Mechthild Harnischmacher, Marlene Karla Traun, Tobias Jagdhuhn, mit Schauspielerinnen und Schauspielern des Burgtheater-Ensembles Im Rahmen von „Fabulamundi. Playwriting Europe“.
film ı kunst
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MARBLES © N. Spychała
Artist-Talk und Eröffnung der Ausstellung „Animowane“ Tricky Women/ /Tricky Realities Sa., 14. März ab 14.00 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Das Animationsfilmfestival mit Fokus auf Arbeiten von Frauen findet heuer vom 11. bis 15. März 2020 statt. Anliegen, die bereits bei der ersten Festivalausgabe im Mittelpunkt standen, sind heute in aller Munde: die Gleichstellung von Frauen sowie die Sichtbarmachung und Förderung von Künstlerinnen. Das Festival bietet all dem eine Bühne und ist ein Fest für den Animationsfilm von Frauen. trickywomen.at Artist Talk Sa., 14. März, 14.00 Uhr Moderation: Dr.in Daniela Ingruber Beim Artist-Talk erfahren Sie mehr über die Filme, die Ideen, die Animationstechniken und auch die Hintergründe der Animationsfilmkünstlerinnen. In englischer Sprache.
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Eröffnung der Ausstellung „Animowane“ Sa., 14. März, 16.00 Uhr Polnische Animationsfilmemacherinnen sind jedes Jahr bei Tricky Women/Tricky Realities besonders stark vertreten. Die Ausstellung präsentiert Originalmaterial aus verschiedensten, ganz aktuellen Produktionen. Skizzen, Storyboards, Zeichnungen, Malereien und Legetrickobjekte geben Einblick hinter die Kulissen und führen buchstäblich vor Augen, wie mit „animare“ einzelne Bilder und „zum Leben erweckte“ Geschichten entstehen. Arbeiten von Marta Pajek, Karolina Specht, Karina Paciorkowska, Natalia Spychała, Marta Szymańska und Karolina Borgiasz. Zu sehen bis 15. April 2020
veranstalter: Tricky Women/Tricky Realities, Polnisches Institut Wien
theater
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Fabulamundi © DEF 2017
Female perspectives on contemporary playwriting Symposium und szenische Lesungen Di., 17. März, 20.00 Uhr
Ort: Kosmos Theater Wien, Info und Karten: www.kosmostheater.at Siebensterngasse 42, 1070 Wien
Im Rahmen des europäischen Theaterprojekts „Fabulamundi. Playwriting Europe“ findet im Kosmos Theater ein internationales Symposium statt. Autorinnen aus der Slowakei, Polen, Rumänien und Tschechien werden nach Wien eingeladen, um sich mit ihren Kolleginnen und Theatermacherinnen aus dem deutschsprachigen Raum auszutauschen. Es werden in Diskussionen, Impulsreferaten und Workshops sowohl inhaltliche und formale Aspekte des Schreibens als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen diskutiert. Teilnehmende Autorinnen: Anna Wakulik (Polen), Lenka Lagronova (Tschechien), Maxi Obexer (Italien), Alexandra Pâzgu (Rumänien),
Katharina Schlender (Deutschland), Elise Wilk (Rumänien) und Michaela Zakutanská (Slowakei) Kuratorin: Alexandra Pâzgu Am 17. März um 20 Uhr, anschließend an das Symposium, findet eine szenische Lesung mit Stücken von Lenka Lagronová („Aus Sternenstaub“), Katharina Schlender („Ich war ein Mensch“), Anna Wakulik („Elzbieta H.“), Elise Wilk („Zimmer 701“) und Michaela Zakutanska („Single Radicals“) statt. Einrichtung: Ursula Leitner Im Rahmen von „Fabulamundi. Playwriting Europe.“
veranstalter: Wiener Wortstaetten, Kosmos Theater Wien. partner: Polnisches Institut Wien
musik
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Wojtek Mazolewski Quintet © Wojtek Mazolewski Quintet
A Tribute to Leopold Tyrmand: Wojtek Mazolewski Quintet Konzert M0., 23. März 20.30 Uhr
Ort: Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Info und Karten: www.porgy.at
Der Jazz in Polen hat eine mutige und künstlerisch herausragende Geschichte – zunächst als eine Form der künstlerischen Opposition zur Diktatur der Sowjetzeit, später als eine Feier der nationalen und persönlichen Freiheiten. Als eine Ikone und Legende der damaligen Jazzszene gilt ohne Zweifel Leopold Tyrmand, der für seine engagierte Unterstützung des im kommunistischen Polen verbotenen Genres zum „Jazz-König“ ernannt wurde.
Wojtek Mazolewski ist einer der herausragenden polnischen Bassisten und Komponisten der neuen Jazz-Generation. Seit Jahren verzaubert er mit seinem einzigartigen musikalischen Alphabet das Publikum auf der ganzen Welt. In seinem neuen Album „When Angels Fall“ richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Musik von Krzysztof Komeda (1931–1969), der als Legende des polnischen Jazz gilt und zu einem berühmten Hollywood-Filmkomponisten avancierte.
Anlässlich des 35. Todestages von Leopold Tyrmand veranstaltet das Polnische Institut in Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Porgy & Bess ein Konzert mit einer der bekanntesten Jazzgruppen Polens, dem Wojtek Mazolewski Quintet.
Besetzung: Wojtek Mazolewski (Bass), Oskar Török (Trompete, Elektronik), Marek Pospieszalski (Tenorsaxofon), Joanna Duda (Wurlitzer, Flügel), Qba Janicki (Schlagzeug, Perkussion)
veranstalter: Polnisches Institut Wien, Jazz & Music Club Porgy & Bess
geschichte
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Sławik und Antall ©MSZ
Henryk Sławik und József Antall. Die Helden der drei Nationen Di., 24. März 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61
Anlässlich des nationalen Gedenktages für (1896–1974) „geliebter Vater der Polen“. jene Polen, die während des Holocausts Nach der Besetzung Ungarns durch die Juden gerettet haben, präsentiert das PolDeutschen 1944 wurde Sławik verhaftet. nische Institut in Zusammenarbeit mit Er blieb während der Ermittlungen standdem Balassi Institut – Collegium Hungahaft und verweigerte jegliche Kooperation, ricum Wien die Geschichte des polnischen indem er seine Bekanntschaft mit Antall Journalisten Henryk Sławik und des ungari- bestritt. Am 23. August 1944 wurde er im schen Regierungskommissars József Antall, deutschen NS-Konzentrationslager Gusen die während des Zweiten Weltkriegs rund ermordet. Beide wurden mit dem Titel 5.000 Juden gerettet haben. „Gerechte unter den Völkern“ geehrt und Der aus Schlesien stammende Pole gelten als große Männer dreier Nationen: Henryk Sławik und der Ungar József der polnischen, der ungarischen und der Antall senior haben dank ihrer gemeinjüdischen. samen Tätigkeit in Ungarn während des Über Sławik und Antall sprechen Grzegorz Zweiten Weltkriegs mehr als 5.000 polŁubczyk (Journalist und Diplomat) und nische Juden vor dem Holocaust geretProf. Dr. Szabolcs Szita (wissenschaftlitet. Sławik (1894–1944) wird auch „der cher Leiter der Stiftung Holocaust Dokuschlesische Schindler“ genannt, Antall mentationszentrum). veranstalter: Polnisches Institut Wien, Collegium Hungaricum
musik
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Henryk Siemiradzki "Chopin im Salon des Fürsten Anton Radziwiłł" © Wikimedia
Ein Warschauer (Quelle der Geborgenheit) Hommage à Fryderyk Chopin Do., 26. Mąrz 19.00 Uhr
Ort: Bank Austria Salon im Alten Rathaus, Wipplingerstraße 6/8, 1010 Wien
Als Fryderyk Chopin am 17. Oktober 1849 in Paris starb, verfasste der große polnische Dichter Cyprian Kamil Norwid einen Nachruf, der mit folgenden Worten begann: „Gebürtiger Warschauer, in seinem Herzen ein Pole und mit seinem Talent ein Weltbürger.“ – Und diese Worte wurden für die aus Polen stammende Pianistin Elżbieta Mazur zum Fundament ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Menschen und Komponisten Fryderyk Chopin. Anlässlich des 210. Geburtstags von Chopin gestaltet Elżbieta Mazur in dem Bank Austria Salon im Alten Rathaus einen dreiteiligen Konzertzyklus. Um auch die Person des genialen Tondichters dem Zuhörer veranstalter: Bank Austria Salon im Alten Rathaus partner: Polnisches Institut Wien
Info und Karten: Platzreservierung: konzertbuero@aon.at
näherzubringen, verfasste die Pianistin zu jedem Konzert einen Kommentar, in dem sie historische Hintergründe sowie wichtige Ereignisse aus Chopins Leben schildert. In den zahlreichen Zeitungskritiken wird Elżbieta Mazur als charismatisch, leidenschaftlich und ausdruckstark bezeichnet, als eine Persönlichkeit mit großer Gestaltungskraft. Seit ihrer Emigration trat die Künstlerin in mehreren europäischen Ländern auf: in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Serbien, Polen. Konzert unter der Schirmherrschaft des Polnischen Instituts Wien.
musik
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J. Gembalski © M. Maszka
Die 50. Internationalen Bludescher Orgelkonzerte Eröffnungskonzert So., 29. März 17.00 Uhr
Ort: St.-Jakobs-Kirche, Hauptstraße 21, 6719 Bludesch
Die historische Silbermann-BergöntzleOrgel in der barocken St.-Jakobs-Kirche der Vorarlberger Gemeinde Bludesch ist ein wahres Juwel unter den Denkmalorgeln Österreichs: Diese circa 260 Jahre alte Orgel stammt aus der Werkstätte der Straßburger Familie Silbermann. Sie wurde um 1800 auf dem Karrenweg von Ostfrankreich nach Bludesch transportiert und vom elsässischen Orgelbauer Joseph Bergöntzle in die St.-Jakobs-Kirche eingebaut.
Info und Karten: Eintritt frei
Vokalensemble Clemens Morgenthaler wird heuer der erstrangige polnische Orgelvirtuose Prof. Julian Gembalski (Kattowitz) das Eröffnungskonzert am 29. März bestreiten.
Seit 1970, also seit genau 50 Jahren, finden dort jährlich die Internationalen Bludescher Orgelkonzerte statt, deren Mittelpunkt diese unter dem internationalen Kulturgüterschutz der Unesco stehende Orgel bildet. Zusammen mit dem Vorarlberger veranstalter: Verein Freunde der Bergöntzle-Orgel, Polnisches Institut Wien
Polnisches Institut Wien Das Polnische Institut Wien erfüllt die Aufgaben der polnischen öffentlichen und kulturellen Diplomatie in Österreich. Es vermittelt die reichhaltigen Facetten Polens, eines innovationsfreudigen, dynamischen und fortschrittlichen Landes im Herzen Europas und fördert den regen polnisch-österreichischen Austausch. Das thematische Spektrum der Projekte, die das Institut im gesamten Bundesgebiet zumeist in Kooperation mit österreichischen und polnischen Partnern organisiert, reicht von Gesellschaft, Geschichte, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft bis hin zu Musik, Literatur, Film und Kunst. Zudem organisiert das Institut regelmäßig Studienfahrten mit Künstlern und Journalisten und steht allen an Polen Interessierten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Die hauseigene Bibliothek mit mehr als 16.000 Publikationen bietet ihren Lesern einen einzigartigen Fundus an Fachwissen, Filmen und Belletristik. Weltweit gibt es 25 Polnische Institute. Zu den Instituten im deutschsprachigen Raum zählen neben jenem in Wien auch das Polnische Institut in Berlin, dessen Filiale in Leipzig sowie das Polnische Institut in Düsseldorf. Bitte, beachten Sie, dass alle Veranstaltungen fotografisch dokumentiert werden. Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotomaterial zu. Sie finden uns auch auf:
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