Nummer 122023 vom 01. Dezember 2023
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FROHE WEIHNACHTEN UND PROSIT 2024
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MIT BAUSPAREN KINDERTRÄUME ERFÜLLEN raiffeisen.at/kindertraum
VIGNETTEN UND TANKGUTSCHEINE ZUM VERSCHENKEN
Ganz Seefeld möchte, dass das
Die Schließung des Olympiabades ist für die Seefelder offenbar kein Verhandlungsthema: Fast 350 Bürger füllten kürzlich bei der Gemeindeversammlung den aus allen Nähten platzenden Saal Olympia im Sport- und Kongresszentrum und stellten sich in einer dreieinhalbstündigen Debatte gegen das Vorhaben der Gemeindeführung . Zehn Gemeinderäte hatten sich gemeinsam mit dem für Gemeindefinanzen zuständigen Referenten des Landes Tirol, Magnus Gratl, den Fragen der Anwesenden gestellt. Am Ende gingen fast alle mit einer vorsichtig positiven Stimmung auseinander: VBgm. Andreas Steiner verkündete nämlich, dass man zwar aus budgetären Gründen angehalten sei, das Wasser im Seefelder Bad auszulassen. Welche endgültigen Entscheidungen aber getroffen werden, hänge von den weiteren Gesprächen mit Fachleuten, Tourismusverband, Land und den Inputs der Bürger ab. Dass beim außergewöhnlich gut besuchten Treffen weder die ausstehenden 3,1 Mio. Bundesmillionen für die Nordische WM noch die Bürgermeisterneuwahl zur Sprache kamen, war wohl der Tatsache geschuldet, dass die BH noch keinen Termin für den Urnengang und der Gemeinderat für das Zusperren der Wasserfläche im Seefelder Schwimmbades verkündet hatten. Gleich nach Begrüßung durch GR Philip Mauser gab der amtsführende Vizebürgermeister Andreas Steiner einen Überblick über die derzeitige Finanzlage der Gemeinde Seefeld: „Im Haushaltsjahr haben wir 17,6 Mio. Euro eingenommen und 15,8 Mio. Euro ausgegeben. Ohne Gemeindebetriebe ergibt
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das ein Plus von 1,8 Mio. Euro. Zählt man aber den Abgang der Sportanlagen in der Höhe von 3,5 Mio. Euro dazu, verzeichnen wir laufend zwei Mio. Euro minus - auch in den Folgejahren. Dieses Loch müssen wir schließen, da wir von der Aufsichtsbehörde angehalten sind, ausgeglichen zu budgetieren. Zusätzlich gibt es in der Gemeinde einen Investitionsstau, wenn man an das Freibad bei der Strandperle, das Dach der WM-Tennishalle, von Friedhof und Pavillon sowie die vielen laufenden Investitionen in die Gemeindeinfrastruktur denkt!“ Magnus Gratl vom Büro des Landeshauptmanns: „Das Land zwingt zwar Seefeld nicht, das Schwimmbad zu schließen. Wir pochen aber auf Sparsamkeit, da Seefeld auf Grund der angespannten Finanzlage keine Kredite mehr aufnehmen darf. Auch andere Tiroler Bäder sind wegen veralteter Badtechnik sowie der gestiegenen Zins-, Energie- und Personalkosten in
eine Schieflage geraten, die das Land nicht einfach ausgleichen kann. Wir erarbeiten bis Mitte 2023 eine Bäderstudie, können aber nicht die Abgänge aller Schwimmbäder decken.“ TVB-GF Elias Walser machte bereits eingangs der Diskussion klar, dass die Schließung nicht im Sinne des Tourismusverbandes sei, da es direkt zu einem Rückgang von Nächtigenden kommen werde: „Trotzdem sind wir dem Tiroler Tourismusgesetz verpflichtet und können nicht Abgänge von Gemeindebetrieben finanzieren!“ Die Debatte dreht sich daher gleich um eine Erhöhung der Kurtaxe. Walter Lohmann: „Der Schuldendienst für das Schwimmbad ändert sich nicht, wenn es zugesperrt wird. Man kann damit also nicht einmal eine Million Abgang einsparen. Eine Erhöhung der Kurtaxe um 50 Cent würde fast eine halbe Mio. Euro Einnahmen bringen. Ihr müsst bedenken, dass es sich um eines
der schönsten Schwimmbäder Österreichs handelt!“ Auch Nicht-Seefelder Schwimmbadbesucher kamen zu Wort, die auf die regionale Bedeutung des Bades aufmerksam machten. Seefelder Kaufleute, Hoteliers und Bank-Direktoren regten an, die Umwegrentabilität in die Gemeindeentscheidung miteinzurechnen, das Land bei den Stromkosten in die Pflicht zu nehmen, die Gewinne anderer Gemeindebetriebe zur Budgetsanierung heranzuziehen und an der Preisschraube bei den Eintritten zu drehen. Jede Menge Einsparungsvorschläge wurden gemacht, insbesondere für den Bereich der Vermarktung von Kongressen und das Controlling. Auch Bürgerbeteiligung und Fundraising wurden angeregt. Bgm. Jorgo Chrysochoidis aus Leutasch erklärte, dass er eine zweckgebundene Erhöhung der Kurtaxe ausschließlich für das Seefelder Bad ablehnen werde. Das Leutascher Bad ist
von Thomas Schiessendoppler
plateauzeitung
Olympiabad offen bleibt bis 2028 nahezu schuldenfrei. Um die Einnahmen zu stärken, habe man unattraktive Öffnungszeiten an den Schwimmnachwuchs in umliegenden Gemeinden verkauft und diese vom Land subventionieren lassen. Um die laufenden Kosten zu senken hat Leutasch eine Photovoltaik und eine Hackschnitzelheizung errichtet. VBgm. Andreas Steiner bedankte sich am Ende der erstaunlich sachlichen Debatte: „Wir haben viele Anregungen mitgenommen und befinden uns am Anfang einer Debatte, die spätestens in der Zwischensaison-Pause nach der Schließung im März zu Ergebnissen führen muss. Sonst müssen wir uns auf die eigentlichen Gemeindeaufgaben konzentrieren, und dazu zählt eben nicht das
Bad!“ Magnus Gratl: „Ich habe wahrgenommen, dass viele in Seefeld etwas tun wollen. Jetzt müssen Taten folgen, dann wird
Helmut Isser: Wenn man das Schwimmbad schließt, droht ein massives Bettensterben. Seefeld war früher in Tirol die Tourismushochburg Nummer drei und darf nicht aus den Top Ten rutschen. Romy Kirchmair: Die WM wurde veranstaltet, um Gäste nach Seefeld zu bringen. Jetzt tut man das Gegenteil und vertreibt Gäste. Man könnte doch auch Außenbecken und Rutschen schließen.
Elisabeth Spiegel: Seefeld ohne Schwimmbad ist ein No go! Sobald das Schwimmbad zu ist, wird es zu einer ‚Gstätten‘ wie das Hotel Schneeweiß! Peter Seyrling: Seefeld wird immer teurer und bietet immer weniger. Wegen der Schließung in Axams und Ehrwald müssen wir das Marketing ändern und mehr Einheimische in den schwachen Besucherzeiten ins Schwimmbad
Bernhard Rangger, Redakteur
Foto: Rangger
Kehrtwende nötig
Der Saal Olympia platzte bei der Versammlung aus allen Nähten.
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sich das Land sicher nicht gegen eine Schwimmbadrettung stellen!“ Auch GF Walser kündigte ein Fortführen der Diskussion bei der nächsten Aufsichtsratssitzung an: „Wir können das Problem nur mit der Gemeinde und der Bevölkerung gemeinsam lösen, und dazu sind wir gerne bereit!“
So argumentieren die Bürger:
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Editorial
holen. Auch bei der Technik gäbe es viele Einsparmöglichkeiten. Martin Tauber: In Seefeld gibt es so viele erfolgreiche Geschäftsleute, die der Gemeinderat mobilisieren könnte. Allein durch dieses Potential könnte man aus der Schieflage herauskommen. Reinhard: „Ich schlage 50 Cent mehr Kurtaxe für die Schwimmbadrettung vor. Die restlichen Abgänge kann man mit Einsparungen decken. Alexander Eder: Offenbar hat der Gemeinderat in einer Art HoRuck-Aktion in einem Ausschuss ohne juridische Gültigkeit die Schließung beschlossen. Mit konzeptlosem Sparen schafft man aber nur ein zweites Playcastle. Dir. Horst Mayer: Zuletzt wurde der Name Seefeld durch Negativmeldungen wie einer möglichen Schließung der Rosshütte arg beschädigt. Noch nicht angedacht wurden Quersubventionen zwischen den Gemeindebetrieben.
Der Aufschrei gegen ein Sperren des Olympiabades bei der Gemeindeversammlung war beachtlich, denn die Informationen, die den Bürgern auf der Leinwand aufgetischt wurden, waren überaus einseitig: Da wurde ein positiver Gemeindehaushalt gegen zwei marode Gemeindebetriebe aufgerechnet, ohne die Ergebnisse der übrigen Betriebe zu erwähnen. Von den anwesenden Wirtschaftstreibenden wurden auch andere Zahlen kritisch hinterfragt, denn Kreditraten kann man nicht ignorieren, nur weil ein Teil eines Betriebes geschlossen wird. Der Frankenkredit vom Schwimmbadumbau vor 18 Jahren wurde bis heute nicht bedient, obwohl man vor fünf Jahren beschloss, diesen aus Gewinnen der BIG zu tilgen. Geschäftsführeraufgaben, wie die Vermarktung von Kongressen in den WMSportanlagen, wurden nicht wahrgenommen. Dafür hat man mit Aussagen, z.B. die Schließung der Rosshütte stehe bevor, europaweit die Marke „Seefeld“ beschädigt. Es wird wohl einen völligen Neustart des Gemeinderats brauchen, wenn man wieder in die Spur finden will. Denn Schuldzuweisungen (Alt-Bgm. Frießer hat das alles zu verantworten (siehe Leserbrief Seite 10), oder: die Bürgerliste hatte jahrelang die GR-Mehrheit) werden dieses Chaos nicht lösen. 1. DEZEMBER 2023 3
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Scharnitz errichtet Photovoltaik
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das Scharnitzer Unternehmen, das noch im Spätherbst um ca 40.000 Euro das Bauwerk erneuern wird. Die Bergrettung Scharnitz benötigt ein neues Fahrzeug: Um insgesamt 89.000 Euro will man einen Mercedes Vito 11 Blue Tec anschaffen, der die
freiwilligen Retter samt Einsatzgerät zu Einsätzen bringen und einen geborgenen Liegendpatienten transportieren kann. Das Land Tirol hat für das Fahrzeug 20.000 Euro Fördermittel bereit gestellt. Der Scharnitzer Gemeinderat sagte weitere 15.000 Euro zu. Den Rest wollen die
Bergretter mit Mitteln aus der Kameradschaftskasse, mit privaten Spendengeldern und Unterstützungen von Wirtschafts treibenden aufbringen. Sie appellieren daher auch an die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft, das Vorhaben großzügig zu unterstützen.
Spatenstich für neuen miniM
Foto: Rangger
Der Scharnitzer Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Brückensanie rung bei er Volksschule, den Ankauf eines Bergrettungsfahrzeuges und die Errichtung einer gemeindeeigenen Photovoltaikanlage. Da man bereits energiesparendes Bauen fördert und als Gemeinde eher finanzschwach ist, sprach man sich gegen eine Unterstützung privater PVAnlagen aus. Die gemeindeeigene PV-Anlage wird direkt beim Gemeindehaus am Dach des Vereinshauses und des Gemeindesaales errichtet. Obwohl man von vielen Firmen kein Angebot erhielt, konnte man schließlich dennoch unter drei Angeboten aussuchen und das Projekt um knapp 85.000 Euro an den Bestbieter vergeben. Da die Anlage fast zur Gänze vorrätig ist, hofft man, dass man sie noch heuer montieren kann. Sollte dies nicht der Fall sein, wird man zumindest die Anzahlung aus dem heurigen Budget leisten, damit man bereits heuer um die Förderungen (50 Prozent) ansuchen und im kommenden Jahr ein weiteres Projekt planen kann. Dringend erforderlich ist die Sanierung der Brücke beim Kindergarten, da die tragenden Balken bereits morsch sind. Da die drei Angebote nur marginal voneinander abwichen und eine heimische Holzbaufirma als einzige auch die Entsorgung der alten Brücke angeboten hatte, entschied man sich für
Spatenstich für das Wohnprojekt samt MPreis beim Alten Zollamt in Scharnitz. Die Freude war den Scharnitzer Ortspolitikern ins Gesicht geschrieben: Kürzlich fanden sich Vertreter der Alpenländischen, der Firm MPreis, Planer, Baufirmen und Gemeindevertreter beim alten Zollhaus in Scharnitz ein, um gemeinsam die Spatenstichfeier zu begehen. Bis Anfang 2025 entstehen 13 barrierefreie Mietwohnungen, eine miniM-Filiale sowie 15 Tiefgaragensabstellplätze. Unter anderem hatten sich auf der Baustelle Bgm. Christian Ihrenberger, Siegfried Gaugg und Carmen Geiser als Vertreter des Gemeinderates einge-
funden. Vom gemeinnützigen Wohnbauträger „Alpenländische“, der das Projekt mit Hilfe von Bauleiter Ing. Simon Smekal umsetzt, war GF Ing. Alexander Zlotek anwesend. Die Firma MPreis wurde von Sandra Pertl-Piegger und Brigitte Gradl-Rangger vertreten, und vom Architekturbüro K2 war DI Peter Hammer, von der Baufirma Thurnerbau Josef Huber zugegen. Bgm. Christian Ihrenberger meinte in seiner Begrüßung: „Es ist uns eine große Freude, dass hier mit den Aufbauten begonnen wird, da nun auch im Dorf wieder Ruhe einkehren
wird, nachdem immer wieder behauptet wurde, dass der Bau eingestellt worden sei, vor allem als man vor wenigen Wochen während der Grabungsarbeiten auf Mauerreste der Porta Claudia stieß.“ Nach den Reden und dem symbolischen Spatenstich ging es in die Pizzeria „Bella Vista“ zum gemeinsamen Mittagessen. Schon im Frühjahr 2025 soll der Neubau, der sich auch für betreubares Wohnen eignen soll, fertig gestellt sein. Ältere Scharnitzer müssten sich also für solche Wohnungen bewerben und könnten, solange sie keine Vollpflege benötigen, im Heimatort bleiben. plateauzeitung
Apotheke ist übersiedelt Da sage noch jemand: Bei der Apotheke Seefeld bleibt alles wie gehabt. Wer seit 20.11. die neue Apotheke besucht hat, durfte schon beim Betreten der neuen Räume in der Münchnerstraße 189 feststellen: Die Serviceeinrichtung ist jetzt behindertengerecht und größer, schöner sowie moderner. Für die Kunden stehen mehr Parkplätze zur Verfügung. Was gleich geblieben ist, ist die Servicequalität, das Mitarbeiterteam, die Öffnungszeiten und die Kontaktdaten. Doch gleich beim ersten Blick fällt auf: Keine Stufe, alles ist heller, die Belieferung erfolgt nicht mehr durch den Verkaufsraum. Hinter den Kulissen gibt es jede Menge modernster Technik, die vom Medikamenten-Roboter bis hin zur Niedrigenergieversor-
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gung reicht. Für insgesamt 13 Mitarbeiter gibt es Beratungs-, Labor- und Sozialräume. Direkt vor dem Haus findet man neben dem Eingang ins Hotel Summit insgesamt fünf Parkplätze, von denen aus man sogar mit dem Rollstuhl hindernisfrei zur Apotheke kommt. Apotheker Kurt Grass freut sich: „Wir haben sehr stressige Tage hinter uns. Zum Glück ist alles gelungen. Die Technik funktioniert. Es ist alles fertig geworden und die Räume haben eine sehr schöne Aura!“
Gemeinderatswahl Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am 28. November wurde einmal mehr über die Selbstauflösung des Seefelder Gemeinderates debattiert. Wie es aussieht, kommt es im kommenden Frühjahr zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl.
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Fotos: Rangger
Harmonische Versammlung in Reith
Der Gemeindesaal in Reith war bei der Versammlung beinahe voll. Wenige Tage nach Seefeld nur 24,3 Prozent auf. In der ging auch in Reith eine Ge- Folge stellte er auch die aktumeindeversammlung über die ellen Vorhaben der Gemeinde Bühne. Sie war ebenfalls sehr vor. gut besucht. Alles in allem Klimarätin Maria Hubber präverlief sie aber ohne Misstöne. sentierte jene Ergebnisse , die Bgm. Dominik Hiltpolt ging 16 zufällig ausgewählte Bürger in seiner Präsentation auf den im Rahmen einer Bürgerbeteirund fünf Mio. schweren Ge- ligungsaktion im vergangenen meindehaushalt näher ein. Frühjahr in Seefeld und Reith „Reith verfügt über 4,8 Mio. erarbeitet hatten. Unter andelaufende Einnahmen und weist rem schlugen sie vor, dass man einen Verschuldungsgrad von E5-Gemeinde werden, einen
Günstig Wohnen am Mühlberg
Klimarätin Maria Huber. eigenen Budgetposten und einen Berater für Klimaschutzaufgaben in der Gemeinde einführen, Umweltmaßnahmen besser kommunizieren und die Umfahrung Leithen forcieren solle: „Die Tätigkeit hat mir sehr gut gefallen, und es wurden vom Gemeinderat auch schon Umsetzungsmaßnahmen ergriffen. Unter anderem findet am 4. Dezember ein onlineInfoabend zu energieffizientem Bauen statt. Bei der anschließenden Diskussion wurde über die geplante
Bgm. Dominik Hiltpolt. Müllsammlung mit Kübeln, über Lärmschutzmaßnahmen für den Bereich Meilerweg, Kaiserstandweg und Kalktalweg, über Energiegemeinschaften und die Einschaltzeiten der neuen LED-Ortsbeleuchtung diskutiert. Im Anschluss gab es einen gemütlichen Ausklang im Gewölbesaal der Gemeinde.
meinderatssitzung standen die Vergabegerichtlinien für geförderte Gemeindewohnungen am Programm. Wie Bürgermeister Dominik Hiltpolt eingangs feststellte, wird eine solche Richtlinie von der Abteilung Wohnbauförderung des Landes gefordert. „Man hat uns einen Vorschlag unterbreitet, den die Gemeinderäte mit Noten bewerten konnten. Diese wurden vom Amt ausgewertet und daraus eine Art Matrix erstellt. Sie gilt jetzt einmal nur für die sechs GHS-Wohnungen in Auland, da dort größere Drei- und Vierzimmerwohnungen für junge Familien zu vergeben sind“, erklärte der Gemeindechef. Trotz
Gemeinderat weiterhin entscheiden, wie er will. Hiltpolt: „Bei einer Anfechtung brauchen wir allerdings künftig eine sehr gute Begründung!“ In den einstimmig beschlossenen Anforderungskatalog eingeflossen sind Fragen zum Wohnsitz, zu den Familienverhältnissen, Vormerkzeiten nach bisherige Wohnanfragen an die Gemeinde und finanzielle Verhältnisse. Der Gemeinderat will Einheimische, die bereits länger auf eine Wohnung warten und Kinder haben, besonders stark gewichten. Der Ortschef: „Bei Wohnbauvorhaben mit kleineren Wohneinheiten oder für betreubares Wohnen werden wir aber andere Parameter beschließen!“
HOCHZEIT Wohin?
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Foto: Gemeinde Reith
Reither werden bevorzugt Bei der jüngsten Reither Ge- der neuen Richtlinie kann der
Dr. Peter Heiss (GHS), Bgm. Dominik Hiltpolt, Dietmar Waldeck (GHS) und Herbert Pichler (PORR) beim Spatenstich. Wer in Reith nach einer leistba- von eigenen vier Wänden in ren Wohnung sucht, hat jetzt den Fokus. Im Herbst fand bedie Möglichkeit, sich um eine reits die Spatenstichfeier statt. Drei- oder Vierzimmerwoh- Interessenten können sich per nung am Mühlbergweg zu be- E-Mail an gemeinde@reithwerben. Ein günstiger Grund- seefeld.at wenden. Bürger aus stückspreis und vergleichsweise Reith, die die Wohnbaufördeniedrige Bau- und Finanzie- rungskriterien erfüllen, haben rungskosten (auch Mietkauf bei den sechs Wohnungen den ist möglich) rücken den Traum Vorzug.
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Der allgemeinen Teuerung und dem Kaufkraftverlust zum Trotz musste der Leutascher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Gemeindeabgaben empfindlich anheben: Seit 2002 waren nämlich fast alle Verordnungen und Gebühren nicht mehr angepasst worden. Wohl aus Angst, als alleiniger Buhmann für die Erhöhungen verantwortlich gemacht zu werden, ließ Bgm. Jorgo Chrysochoidis bei den sieben Tagesordnungspunkten zu den Gebühren eine mehr als einstündige Debatte zu, die letztlich in einstimmigen Beschlüssen für die Änderungen endete. „Im Vergleich zu den anderen Plateaugemeinden bleiben wir trotz der Erhöhungen am günstigsten“, argumentierte der Ortschef. Die Kanal- und Wassergebührenordnung wurde einer Indexanpassungsverordnung unterworfen, damit man künftig nicht jedes Jahr eine eigene Debatte über die Abgaben führen muss. Sie richtet sich – wie in den meisten anderen Gemeinden – nach den Mindestvorgaben des Landes Tirol. Bei den Friedhofsgebühren blieben die Tarife gleich, die Kosten gelten jetzt aber nicht mehr für 25 Jahre, sondern für 15 Jahre, in der Folge wird eine Abgabe für jeweils fünf Jahre fällig. „Für die Müllabfuhr sind die Kosten inzwischen auf jährlich mehr als 400.000 Euro für die Gemeinde gestiegen“, so Chrysochoidis. „Obwohl uns der Gesetzgeber vorschreibt, die Gebühr nach dem Verursacherprinzip anzupassen, nehmen wir nur 310.000 Euro ein. Der Biomüll wurde daher von 11 auf 16 Euro, der Restmüll von 48 auf 62,3 Euro erhöht. Auch die Hundesteuer wurde auf 60 Euro für den plateauzeitung
Foto: Archiv
Leutasch erhöht Steuern
VBgm. Stefan Obermeir. ersten Hund und 80 für jeden weiteren angehoben. Sogar Preise bis 160 Euro standen im Raum. Bei den Jagdpachtvergaben gab es nur wenige Debatten. Die bisherigen Pachtverträge der Jagden Bichlbach und Hochmoos wurden verlängert, die Eigenjagd Simlberg wurde auf Grund des Höchstgebotes an eine Mittenwalder Pächterin vergeben, deren Bruder die Jagd in Unterleutasch betreibt. „Wenn sich die beiden ergänzen, bringt das viele Vorteile“, meinte etwa VBgm. Stefan Obermeir. Alle drei Pächter mussten sich dabei neuen Vertragsbedingungen des Leutascher Gemeinderates unterwerfen, die den Wildbstand auf ein wildverträgliches Maß reduzieren sollen. Unter anderem zahlt die Gemeinde künftig hohe Prämien, wenn Jagdpächter die von der Behörde vorgegebenen Abschusspläne erfüllen und verlangt Pönalien, wenn es zu Wildschäden oder Verfehlungen bei Maßnahmen gegen Wildschäden kommt. Unter Tagesordnungspunkt Allfälliges sprach Obermeir auch noch die Verkehrssituation im Gewerbegebiet an, wo es 14 Jahre nach Inbetriebnahme der ersten Firma immer noch kaum asphaltierte Wege und eine sinnvolle Beschilderung gibt. 1. DEZEMBER 2023 7
Mittenwald will Badareal verkaufen
Symbolfoto: Archiv
Wie geht es mit dem ehemaligen Karwendelbad-Grundstück in Mittenwald weiter? Mit dieser Frage setzte sich kürzlich der Mittenwalder Gemeinderat auseinander. Zwei Bürgerbeteiligungsverfahren waren der Debatte vorangegangen. Einstimmig stellten sich die Ortsparlamentarier hinter die Vorschläge der Bürger. 2016 wurde das Karwendelbad geschlossen. Seither sucht man nach einer geeigneten Verwertung des 1100 Quadratmeter großen Gemeindegrundstücks. Ein geplantes aja-Hotel wurde 2021 von Anrainern und in der Folge vom Gemeinderat zu Fall gebracht. 45 Bürger ließen sich dann auf einen Beteiligungsprozess ein. Als Leiter fungierte Christoph Seitz, dem man
Sollten Investoren ein öffentliches Bad errichten, gäbe das Punkte, Voraussetzung ist es aber nicht. bei der Gemeinderatssitzung hensweise an diesen Prozess toren, die sich um den Grund Rosen streute. Bgm. Enri- wirklich zu Dank verpflichtet. bewerben, bis zu 3000 von co Corongiu (SPD): „Er ist Aber auch bei allen anderen, 6150 möglichen Punkten. Die heute beruflich verhindert, ist die am Beschluss mitgewirkt touristische Nutzung und die aber über den vorgeschlage- haben, möchte ich mich auf- öffentliche Zugänglichkeit der nen Beschluss vollinhaltlich richtig bedanken!“ Grünanlagen sind ebenfalls informiert. Wir sind ihm und Dem Gemeinderatsentscheid mit 1650 Punkten noch relativ seiner engagierten Herange- vorangegangen war eine um- wichtig, andere Bereiche wie fangreiche Darstellung einer das erweiterte Nutzungs-, MoEigeninserat Vergabematrix, die die Bür- bilitäts- und Energiekon zept WIR SUCHEN EINEN ger gemeinsam mit dem Amt beeinflussen zwar die Entscheiund einem Vorschlagskatalog dung, aber mit deutlich wenider CSU-Fraktion ausgear- ger Punkten. Als Ausschlussbeitet hatten. Letzterer sorgte kriterien definiert wurden, (M/W/D) für Erstaunen bei den Freien wenn Investoren die notwenWählern: „Wie kam die CSU digen Unterlagen nicht einrei• Du interessierst Dich ganz besonders für Deine nähere dazu, am Punktekatalog mit- chen, kein Wirtschaftskonzept Umgebung und hast Interesse an Lokalpolitik, Vereinsleben, zuwirken?“ Regina Hornstei- vorlegen, ein Chaletdorf oder Veranstaltungen, Kultur und Sport? ner beruhigte: „Wir wurden, ein Appartementhaus planen, • Du drückst Dich gut aus, hast ein Talent fürs Schreiben? wie vermutlich alle Fraktio- eine Bettenobergrenze von • Du hast ein gutes Auftreten, kannst gut mit Leuten umgehen, nen, vom Bürgermeister dazu 250 Betten überschreiten, ein bist neugierig und freust Dich über ständig neue aufgefordert und haben einen Hotel mit weniger als verHerausforderungen? schriftlichen Vorschlag einge- gleichsweise Viersternequalität • Du willst auch mal am Wochenende etwas Neues erfahren? reicht.“ Der Bürgermeister er- oder überhaupt keine Well• Auch Homepage und Social Media wecken Dein Interesse? gänzte: „Dem Bau- und Um- nessanlage errichten wollen. • Du magst den Umgang mit Kunden, bist kreativ am weltamt ist kein vergleichbares Nach der Beschlussfassung Computer und willst auch selbst einmal ein Inserat gestalten? Papier vorgelegen. Sie mussten soll die Matrix nun noch einer die Vorschläge bewerten und Rechtsanwaltskanzlei, die auf einarbeiten. Die Entschei- das Vergaberecht spezialisiert Dann versuch es doch bei der dungshilfe liegt uns jetzt vor. “ ist, zur Prüfung vorgelegt und Plateauzeitung Seefeld und Von allen Beteiligten beson- eine unabhängige Jury bestellt bewirb Dich: ders hoch bewertet wurden die werden, die die eingereichten per Tel. 0650/4576196 oder Email: Bereiche gestalterische, archi- Vorschläge reiht. Alle Frakredaktion@plateauzeitung.at tekonische und städtebauliche tionen zeigten sich erfreut, Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Qualität der Einreichungen dass das Projekt durch den sowie das Finanzierungskon- Beschluss nun endlich in die zept. Sie bringen daher Inves- Gänge kommt.
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Mit 1. November übernahm die Event- und Kulturmanagerin Julia Neuner interimistisch für ein Jahr die Agenden der kaufmännischen Geschäftsführung der Tiroler Volksschauspiele. Die bisherige Geschäftsführerin Verena Covi verlässt die gemeinnützige GmbH auf eigenen Wunsch und einvernehmlich. Der künstlerische Leiter Gregor Bloéb und sein Team arbeiten bereits intensiv am Programm für nächstes Jahr. Kurz vor Drucklegung dieser PZAusgabe wurde der Spielplan
Foto: TVS/V. Malyshev
Neue Theatergeschäftsführung
Die neue TSV-Geschäftsführerin. präsentiert. Bei dieser Gelegenheit hat sich Julia Neuner auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
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Hochlandhütte wird erweitert wurde eine Trockentoilettenanlage geplant. Der neue Zubau (im Bereich der bisherigen Holzscheune) ist 13,5 mal 13 Meter groß, wird im Keller betoniert und in den beiden Obergeschossen als Holzriegelbau errichtet. Die Außenfassade hebt sich durch ihre moderne Optik klar von der Urhütte ab, passt sich aber durch eine Verkleidung mit Holzschindeln optisch gut in die Umgebung ein, so die Mehrheitsmeinung im Ausschuss. Beide Architekten sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion an der Technischen Universität München. Sie haben schon Symposien für den Alpenverein abgehalten und unter anderem den
So soll die Hochlandhütte nach dem Um- und Zubau aussehen. Um- und Erweiterungsbau des haben aber wegen des Anbaus August-Schuster Hauses am eines Notschlafraumes zu. GR Pürschling in Oberammergau Kurt Stransky: „Schon oft mussgeplant. te die Bergwacht Menschen in Bei der Karwendelbahnberg- den Abendstunden bergen, weil station wird der Tagungs- und sie die Bahn nicht mehr erreichHochzeitsraum in ein Betten- ten und keinen Unterstand fanlager umgebaut Die Ausschuss- den!“ Der Zubau beträgt nur mitglieder stimmten dem Vor- 25 Quadretmeter.
(2019) wurde nur mit Verkauf von Gemeindeeigentum im Budget geglättet. Dazu kam noch zu allem Übel die Corona Krise, in der die Gemeinden allein gelassen wurden und keine Unterstützung wie Unternehmen erhielten. Dass jetzt die Wogen hochgehen, weil die Schließung des Schwimmbades droht, ist die Folge von jahrelangem Negieren der Realität und der Verhöhnung aller Kritiker. der Bürgermeister, Vorstand der Rosshütte, Geschäftsführer der WM Sportanlagen und OK Chef in Personalunion verhinderte ein Eingreifen des Gemeinderates, dem meistens nur mehr ein Absegnen bereits getätigter Ausgaben übrigblieb. Wortmeldungen, Kritiken und Abstimmungsergebnisse sind jederzeit in den GR Protokollen einsehbar. Übrigens sollte aus meiner Sicht noch alles für die Weiterführung des Bades mit notwendigen Einschränkungen unternommen werden.
In der GR Sitzung vom 12.11.2018 wurden definitiv 28 Mio. Euro vom Land Tirol als förderungswürdig anerkannt und mit einer Aufteilung von 40% Bund, 40% Land und 20% Region Seefeld genehmigt. Der Anteil der Gemeinde Seefeld wurde mit 4,5 Mio € bereits am 13.10.2015 im Gemeinderat beschlossen. Diese Form der Finanzierung wäre für die Gemeinde zu bewältigen gewesen. Auf unsere Androhung, die WM abzusagen, wenn nicht endlich die schriftlichen Zusagen einträfen, versicherte uns der LH Stellvertreter hoch und heilig, das Land würde sich um sämtliche Finanzierungen Seefelds in Wien kümmern. Das jetzige Finanzloch spricht eine andere Sprache. Wir stehen nach einer großartigen WM als Verlierer da. Es war auch nicht hilfreich, dass man es von der Vergabe bis zur Endabrechnung mit sieben verschiedenen Sportministern zu tun hatte. Da sich der derzeitige Gemein-
Rendering: www-rtur.de
Der Mittenwalder Bau- und Umweltauschuss beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit zwei Berghüttenerweiterungen: Bei der Karwendelbahnbergstation will man ein Bettenlager und einen Notschlafraum errichten, bei der Hochlandhütte wurde ein Um- und Zubau beantragt. Beide Anliegen wurden mit einer Gegenstimme (Florian Lipp, Freie Wähler) für gut geheißen. Der Um- und Zubau der Hochlandhütte wurde von der R‘Tur-Architekten Partnerschaft Anne Carina Völkl und Marco Krechel geplant. Die dortige Urhütte liegt auf 1630 m unterhalb des Wörners und wurde 1909 errichtet. Da es nur wenig Trinkwasser gibt, Leserstimmen
Falsche Adresse!
Die Gemeindeversammlung im November hat deutlich gezeigt, wie belastend die derzeitige finanzielle Situation für alle ist. Deshalb entstand auch eine rege, zum Teil emotionale Diskussion, an der ich mich nur am Ende mit einer Wortmeldung beteiligte, um nicht Emotionen zu schüren. Mich hat nur eine Tatsache gewaltig gestört: Alle Gemeinderäte, die sich der Diskussion stellten, aufgereiht wie auf einer Anklagebank, waren die falschen Adressaten! Diese Gemeinderäte sind nicht schuld an der Misere, sie hatten im Gegenteil den Mut, sich einen millionenschweren Rucksack umzuhängen, den ihnen ihr Vorgänger hinterlassen hat. Dafür hätten sie sich statt herber Kritik und Rücktrittsaufforderungen eher ein Lob verdient. Alle Warnungen, Seefeld sei pleite, verhallten schon seit Jahren ungehört. Eine Schulden- und Haftungslast von 80 Mio. €
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derat nach derzeitigem Stand (19.11.2023) mangels eines Bürgermeisterkandidaten gemäß der Tiroler Gemeindewahlordnung auflösen wird, wird es im Frühjahr Gemeinderatswahlen geben. Ich hoffe, dass sich viele engagierte Bürgerinnen und Bürger der Wahl stellen werden, wobei ich vor allem auf großes Interesse aus dem Seefelder Unternehmertum zähle. Ich selbst werde mich nach mehr als 30 Jahren Engagement für unseren Ort aus dem politischen Geschehen zurückziehen und darf mich bei allen Unterstützern und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Freundschaft meiner „Mitstreiter“ der Seefelder Bürgerliste bedanken. Mag. Sepp Kneisl, Seefeld PS: Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Leserbriefe nicht der Meinung der Redaktion entsprechen und aus Platzgründen oft gekürzt werden müssen! plateauzeitung
BAUSPAREN UND DABEI GUTES TUN! Die Raiffeisen Bausparkasse stiftet doppelten Nutzen: Die Sparer:innen profitieren von einer sicheren Geldanlage. Und: Kindern mit Behinderungen oder schweren Erkrankungen werden Herzenswünsche erfüllt. Auch heuer stellt die Raiffeisen Bausparkasse Weihnachten in den Dienst einer guten Sache: Für jeden vom 27. November bis 31. Dezember 2023 abgeschlossenen Bausparvertrag spendet die Raiffeisen Bausparkasse Geld an die Stiftung Kindertraum. Diese gemeinnützige Institution erfüllt Träume von Kindern, die aufgrund von schwerer Erkrankung oder Behinderung auf Hilfe angewiesen sind. Die Träume der Kinder sind so unterschiedlich wie die Kinder selbst. Diese reichen von speziellen Therapien, einem Urlaub am Bauernhof bis hin zu Fördermaterialien, Sportgeräten oder einem Assistenzhund. Durch den Abschluss eines Bausparvertrages im Aktionszeitraum helfen Kund:innen der Raiffeisen Bausparkasse mit, jene Kinderträume wahr werden zu lassen. Das Ziel lautet, der Stiftung Kindertraum eine Spende von rund 50.000 € zur Verfügung zu stellen.
Bausparen: Sicherheit und attraktive Zinsen Bausparen ist eine der sichersten Möglichkeiten, Geld anzusparen. Dank der attraktiven Bausparzinsen und der staatlichen Bausparprämie bauen Sparer:innen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums ein stattliches Guthaben auf. Damit lässt sich der eine oder andere persönliche Traum erfüllen, wie zum Beispiel eine Ausbildung, ein Urlaub oder neue Möbel. Wer in ein Eigenheim investieren möchte, kann sich mit Bausparen auch die erforderlichen Eigenmittel aufbauen und sich zusätzlich den Anspruch auf eine günstige Bausparfinanzierung sichern. Stiftung Kindertraum: Bereits über 3.900 Kinderträume erfüllt! Die 1998 gegründete Stiftung Kindertraum ist eine gemeinnützige Privatstiftung und schenkt Kindern mit schwerer Erkrankung oder Behinderung wieder Mut und Hoffnung. In etwas mehr als zwei Jahrzehnten konnten bisher rund 3.900 Kinderträume erfüllt werden. Alle Projekte der Stiftung werden ausschließlich mit Hilfe von Spenden finanziert. Seit 2003 trägt die Stiftung
Dir. Mag. Horst Mayr (Foto: T. Cammerlander)
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„Der Gemeinde Seefeld geht es ohne Abgänge der gemeindeeigenen Betriebe bestens“, so der Tenor im Seefelder Gemeinderat. „Auch die Bergbahnen Rosshütte können optimistisch in die Zukunft blicken“, meint GF Richard Schneider im Rahmen seiner Saisonbilanz. „Allein im Sommer verzeichneten wir acht Prozent Gästezuwachs!“ Trotz Corona und der deutlich gestiegenen Energie- und Kreditzinskosten stehen die Bergbahnen finanziell sehr gut da. „Schon früher wurde bei den Liften gut investiert, sodass es keinen Investitionsstau gibt“, so Schneider. „In eine paar Jahren steht die Konzessionsverlängerung der Standseilbahn an. Wenn wir so weiter wirtschaften wie bisher, werden wir diese Investition ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand stemmen können!“ Aus seiner Sicht müssen alle
Fotomontage: Archiv
„Bergbahnen Rosshütte zukunftsfit“
GF Richard Schneider freut sich über ein sehr erfolgreiches Rosshüttenjahr. lokalen Wirtschaftsbetriebe im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld sparsam mit den Ressourcen umgehen. Er ist aber optimistisch: „Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen!“ Damit man auch zusätzliche Gäste auf die Bergbahnen aufmerksam machen kann, will man den Sommer stärken und Veranstaltungshighlights posi-
tionieren: „Denken Sie an das Sonnenaufgangskonzert mit Max von Milland im Herbst. So was Ähnliches planen wir im Frühjahr auch mit Schlagerstar Alexander Eder. Da sprechen wir Einheimische wie Gäste an und erzeugen ein positives Image, ohne dabei finanziell auf den Putz hauen zu müssen!“ Auch die personelle Situation sei momentan sehr gut. Schnei-
Die Nachfrage nach Nachhilfe beginnt häufig bei den Jüngsten. Die Schülerhilfe Österreich verbucht mittlerweile knapp zehn Prozent der Nachhilfestunden bei Volksschülern – Tendenz steigend. Vor Corona gab es kaum Bedarf, erklärt der Schülerhilfe Tirol-Geschäftsführer Thomas Schmiederer. „Ein Grund, warum viele Eltern seit Pandemiebeginn für ihre Kinder Lernunterstützung suchen, ist nicht verwunderlich“, sagt Schmiederer. „Das ‚Miteinander‘ hat in Corona-Zeiten aufgrund von Distance Learning gelitten, auch im Volksschulalter. Besonders im sprachlichen Bereich sehen wir einen erhöh-
12 1. DEZEMBER 2023
Foto: stefanie.jenewein.photography
Nachhilfe für Volksschüler explodiert
Schülerhilfe-GF Schmiederer. ten Nachholbedarf.“ Am Montag Fußball, am Dienstag Klavier und am Mittwoch Schach – viele Kinder besuchen nach der Schule zahlreiche Freizeitprogramme. Um Wissbegierde bei
den Kleinsten zu steigern und Lernen nicht nur als Pflichtprogramm zu sehen, rät der Experte, Lernen als Hobby in den Alltag zu integrieren. „Für Eltern gilt es, den Kindern zu vermitteln, dass beispielsweise eine Sprache zu lernen genauso eine Freizeitbeschäftigung wie Fußballspielen ist!“ „Lesen kann gerade im Bereich der Sprachkompetenz förderlich sein“, erklärt Schmiederer und empfiehlt Eltern daher, das Lesen wieder mehr in den Alltag zu integrieren. „Damit das klappt, sollten auch sie selbst mehr Bücher lesen und es den Kindern vorleben, damit sie weniger am Handy sitzen. Dann wird es das Kind auch nachmachen!“
der: „Am ehesten suchen wir handwerkliche Fachkräfte wie Tischler. Wir haben aber sehr viele langjährige Mitarbeiter, die es schätzen, wie schön ihr Arbeitsplatz ist. Man muss nur ein wenig geschickt sein, dann kann man gerade bei gutem Wetter viel in die Natur hinaus. Da wir im Seilbahngewerbe jetzt auch Lehrlinge ausbilden können, haben wir heuer damit begonnen, Lehrlingsausbildner auszubilden und wollen so einen entsprechenden Stock an guten jungen Mitarbeitern aufbauen. So wird es auch langfristig zu keinem Personalengpass kommen!“
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Neuer Belag für WM-Tennishalle ist für muskuloskeletale Medizin. „Jetzt haben wir wesentlich weniger Hallentennisplätze in Seefeld. Daher kann man keine großen Turniere mehr durchführen. Aber vier hochmoderne Plätze stehen uns zukünftig zur Verfügung, die wir mit der Estess-Academy, dem Tennisclub und Gästen voll auslasten können.“ Warum es zu dieser Entwicklung kam, kommentiert Håkan Dahlbo zeigt die renovierten Tennisplätze in der WM-Halle. Håkan folgendermaßen: „Eiich außergewöhnlich viel zu ist. „Der Ball kommt jetzt viel gentlich fehlen in Tirol Halverdanken. Ich habe viele sei- langsamer und kontrollierter lentennisplätze. Die WMner Ratschläge im Hinterkopf, daher“, so Håkan. Durch diese Tennishalle hatte ab Mitte der wenn es Probleme zu lösen Maßnahmen kann Platz 5 jetzt 90-Jahre ein Management-, gibt.“ wieder in Betrieb genommen Definitions- und Fokuspro„Da die allgemeine Stimmung werden, und die Halle kann blem. Es war nicht klar, was derzeit in Seefeld nicht ganz so wieder Einnahmen aus der in der Halle verkauft werden gut ist und die Gemeinde kein Platzmiete erzielen. Dies sollte sollte. „Jetzt schauen wir in die Geld hat, habe ich angeboten, die Einnahmen um 25 Prozent Zukunft und konzentrieren selbst Geld in die Hand zu steigern. „Platzsperren bringen uns auf die Zusammenarbeit nehmen und die WM-Tennis- keinen Umsatz“, weiß er. mit unserem neuen Nachbarn halle auf Vordermann zu brin- „Tennis ist nicht nur die dritt- ‚Casa Padel’. Fix ist, dass die gen“, sagt Håkan. größte Sportart der Welt, WM-Halle, dank unserer geÜber den alten, fest verklebten sondern auch sehr gesund, es meinsamen Anstrengungen für Teppichboden wurden Spezi- verlängert – wissenschaftlich den Racketsport zur schönsten alfarbschichten aufgetragen, nachgewiesen – das Leben“, Rackethalle Österreichs wurein Hartplatz, den man bei sagt der lizensierte Coach, pro- de. Vielleicht haben wir mit internationalen Profi-Touren movierte (PhD) Gesundheits- unserer Initiative eine positive verwendet und der auch für je- wissenschaftler, der auch staat- Richtung vorgegeben“, hofft den Hobbyspieler gut geeignet lich legitimiert und zugelassen Håkan. Foto: D. Johansson
Wenn man Håkan Dahlbo auf Tennis anspricht, leuchten seine Augen: Seit 38 Jahren leitet er die Estess-TennisAcademy in Seefeld, eine der ältesten und erfolgreichsten Akademien Europas. Zuletzt hat der in Seefeld lebende Schwede mit seiner Netzwerk Group Estess vier Tennisplätze im Wert von rund 100.000 Euro in der WMTennishalle saniert. „Als kleines Dankeschön an Seefeld“, wie er meint. Håkan hat mehr als 600 internationale ATP-, WTA- und ITF-Turniere mit Spielern aus aller Welt erfolgreich betreut Er ist der einzige Trainer in Österreich, der sowohl die Nummer 1 der Damen als auch die Nummer 1 der Herrenrangliste gecoacht hat. Er war in der österreichischen Nationalmannschaft und diente dem Tiroler Tennisverband zehn Jahre als Cheftrainer. Er brachte sechs Weltranglistenerste nach Seefeld und veranstaltete Coachkongresse und Tennisturniere. Walter Frenes war der Mentor des Schweden: „Walter habe
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Brüdersieg bei Sonntagswatten
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Alexander Wikipil mit den Brüdern Günther und Max Böckle. Das Sonntags-Watten im Casino Seefeld ist mittlerweile ein „Muss“ für alle Watter und so war auch vergangenen Sonntag das Haus bis auf den letzten Platz ausgebucht. Ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld aus Tirol, Südtirol und Bayern spielte um ein Preisgeld von 4.800 Euro. Die Geschwister Günther und Max Böckle gewannen souverän die Vorrunde, und in einem spannenden Finale konnten sie sich schließlich als Sieger durchsetzen. Die Gewinner wurden im Rahmen einer Siegerehrung gefei-
ert und erhielten den attraktiven Geldpreis. Neben dem eigentlichen Turnier gab es auch wieder eine kulinarische Verköstigung für die teilnehmenden 48 Paare. Die Gäste konnten sich somit nicht nur beim Watten austoben, sondern auch das Ambiente des Casinos genießen. „Die Tiroler Watter Meisterschaften im Casino Seefeld waren ein voller Erfolg, und wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe dieses beliebten Turniers im Casino Seefeld“, so Floormanager Ale xander Wikipil.
45 Pascherteams im Casino
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A. Schöpf und A. Wikipil mit den Siegern R. Gerold und N. Töpfer. Beim mit 45 Teams bestens besetzten Pascher-Turnier im Casino Seefeld siegten Rudi Gerold und Norbert Töpfer gegen ein Mutter-TochterPaar mit 14:1 souverän. Die drei erstplatzierten Paare erplateauzeitung
hielten neben Preisgeldern auch attraktive Sachpreise. Das Siegerteam durfte außerdem die traditionelle handgeschmiedete Trophäe als Anerkennung mit nach Hause nehmen.
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Im Sommer haben Doris und Hannes Norz mit Unterstützung des Kraftwerk Architektur-Teams ihre beiden weit über die Plateaugrenzen hinaus bekannten Sportgeschäfte an einen Standort zusammengelegt. Pünktlich zum Start in die Wintersaison 23/24 präsentiert sich Sport Norz in Leutasch/Weidach nach einem gelungenen Umbau als perfekte Adresse für alle Sport-Enthusiasten. „Nach 24 Jahren am Standort Seefeld und 6 Jahren in Leutasch haben wir unsere Tätigkeit nun in Leutasch Weidach, wo wir auch Eigentümer des Geschäftes sind,
zusammengeführt. Wir haben unsere Verkaufs- und Service-Flächen vergrößert, um unseren Kunden genauso ein genussvolles Einkaufserlebnis und kompetenten Service bieten zu können, wie wir es uns schon lange wünschen. Gemeinsam mit unseren langjährigen Mitarbeitern möchten wir der erste Ansprechpartner für ‚absolute Sportkompetenz‘ am Hochplateau sein“, so Doris und Hannes Norz. Die Kernkompetenzen Bike und Langlauf, für die Hannes seit vielen Jahren von seinen Kunden geschätzt wird, werden künftig durch ein Outdoor-Fit-Sortiment ergänzt: Fürs Biken, Klettern, Trail-
running, Wandern, Schwimmen und Skirollern.Langlauf, Skitouren Verleih-Service, Schneeschuhwandern, Rodeln und Winterwandern findet man bei Sport Norz das perfekte Angebot und kompetente Beratung. Mit Doris‘ Gespür für trendige Sport- und Freizeitmode und angesagte Marken kommen auch alle „Sport-Fashionistas“ voll auf ihre Kosten. „Dank der vergrößerten Fläche und der Konzentration an einem Standort können wir nun nahezu an 365 Tagen im Jahr, mit dem gesamten Sortiment und Service, für unsere Kunden da sein. Unseren treuen Stammkunden, vom ganzen Hochpla-
teau und darüber hinaus, gilt auch unser ganz besonderer Dank. Es freut uns sehr, dass sie uns schon im Sommer am Standort in Leutasch die Treue gehalten haben“, so Doris und Hannes. Nicht nur den Kunden, sondern auch den großartigen Mitarbeitern möchten sie ihren Dank aussprechen: „Wir haben quasi während es ganzen Umbaus geöffnet gehabt: Ohne unsere Mitarbeiter, die sich auch im ‚Baustellenbetrieb‘ immer kompetent und freundlich um die Kunden gekümmert und mitgeholfen haben, dass wirklich alles zeitgerecht fertig wird, wäre so eine Baustelle unter laufendem Betrieb nicht möglich.“
Weidach 318c, 6105 Leutasch - Tel. 0043-5214-6305 www.sport-norz.at • www.seefeld-langlauf.at E-Mail: info@sport-norz.at
muckstück für Leutasch
Wir bedanken uns gemeinsam mit Erich Pommer und seinem Kraftwerk Architektur-Team bei den unterstützenden Firmen:
6105 Leutasch, Klamm 56 Mail: ossi@weilguni-installationen.at Mobil: 0664 45 52 309 oder Mobil: 0664 18 46 218
Pünktlich zur Langlaufsaison am 17.11. fertiggestellt und täglich von Mo. bis So. von 9 - 17 Uhr geöffnet, freuen wir uns mit unserem Team, den Kunden, Geschäftspartnern und Freunden auf einen tollen Winter 23/24
18 1. DEZEMBER 2023
Die Region wurde kürzlich von der Freizeitplattform 1000things zur schönsten Reisedestination gewählt. relle Top-Tipp von 1000things fällt auf die Friedensglocke in Mösern, und mit dem höchsten ICE-Bahnhof Österreichs und der praktischen Gästekarte ist man auch von der Mobilität am Plateau überzeugt. 1000things kratzt mittlerweile an der Millionen-Marke, was die Followerzahlen betrifft. Die Auswahl der Sieger hat also durchaus Gewicht. Redakteur und Projektleiter Michael Simmer über die Auswahl der Top-Ten: „Unser Ziel ist es, zum Reisen im eigenen Land zu inspirieren, immerhin gibt es in Österreich so viele sehenswerte Regionen. Beim nächsten Ausflug oder Urlaub sollte man diese zehn Orte am Radar haben.“ Lisa Krenkel vom Tourismusverband Seefeld freut sich über die Auszeichnung: „Wir sind stolz auf unsere Gastfreundschaft und unser einmaliges Freizeitangebot. Deshalb freut es uns sehr, dass Seefeld in Tirol von 1000things, einer der beliebtesten Reiseplattformen des Landes, zum schönsten Reiseort Österreichs 2024 gekürt wurde.“
CEO für „milon industries“ Nach der erfolgreichen Einbringung in die EasyMotion Skin Tec Aktiengesellschaft gibt der deutsche Fitnessgerätehersteller „milon industries“ jetzt einen Wechsel in der Geschäftsführung bekannt. Der langjährige CEO Bernd Reichle wird durch den Start up- und Digitalisierungsexperten Bernhard-Stefan Müller ersetzt.
PRIVATE FEIER Wohin?
ESSEN • TRINKEN • FEIERN
Müller wurde schon vor einigen Wochen zum Prokuristen bestellt. Der enge Vertraute von Hauptaktionär Christian Jäger wird in Zukunft neben Branchenkenner Wolf Harwath die milongroup leiten: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier bei milon! Schon vom ersten Tag an hat mich diese traditionsreiche Firma begeistert. Alle Kollegen hier arbeiten mit so
Foto: EasyMotionSkin Tec
Jedes Jahr veröffentlicht die Freizeitplattform 1000things ein Ranking der zehn schönsten Reiseorte Österreichs. Bei der Wahl der Gewinner zieht die Jury eine Vielzahl von Faktoren in Betracht, wobei Seefeld für 2024 die meisten Argumente gesammelt hat. Wer also im kommenden Jahr eine Reise ins Land der Berge machen möchte, kommt nicht an der Plateaugemeinde vorbei. Wie im Vorjahr brachte das Medienhaus 1000things diesen November wieder das Ranking der schönsten Reisedestinationen des Landes heraus. Die Jury besteht dabei aus einer quer durch die Bundesländer aktiven Redaktion. Diese schaute sich bevorzugt kleinere Gemeinden an und wählte die Top-Ten nach ausgewählten Kriterien. In die Entscheidung flossen vor allem Faktoren wie Ausflugsvielfalt, Kulturangebot, Erholungswert und Kulinarik ein. In diesem Jahr neu dabei: Die Ausrichtung der Orte in Sachen Nachhaltigkeit – ein Punkt, in dem sich Seefeld besonders auszeichnen kann – immerhin trägt man das Österreichische Umweltzeichen. Den ersten Platz hat Seefeld vor allem auch seinem ganzjährigen Angebot zu verdanken. In der Argumentation für den Sieg ist zu lesen: „Egal ob Sommer oder Winter, Abenteuerurlaub oder Ausflug mit der Familie: Die Tiroler Hochplateau-Region Seefeld hat das ganze Jahr über idyllische Naturplätze zu bieten.“ Als NaturBeispiele werden die Aussichtsplattform am Brunschkopf, der Wildsee und die Geisterklamm genannt. In der Kulinarik-Kategorie fielen der Jury das Champagner-Bier im Klosterbräu und das regionale Dienstagsmarkt’l besonders ins Auge. Der kultu-
Foto: Region Seefeld, Stephan Elsler
Seefeld ist attraktivstes Reiseziel
Neuer GF: B.-S. Müller. viel Herzblut und Einsatz für eine gesündere Zukunft. Das haben wir auch Bernd Reichle zu verdanken, der ein höchst motiviertes Team und ein exzellent geführtes Haus übergibt. Lasst uns weiter Vollgas geben!“ Der Österreicher hatte bereits im Mutterkonzern EasyMotionSkin die Digitalisierungsagenden geleitet und erfolgreich umgesetzt. „Mit Müller haben wir die passende Persönlichkeit für die kommenden Herausforderungen gefunden“, so Christian Jäger. plateauzeitung
Foto: Tre Culinaria
Finanzstammtisch gut besucht
Am 16. und 23.12. ist bis 17 Uhr geöffnet!
Die Teilnehmer und Verantwortlichen des Finanzstammtisches. Obwohl die Saison noch gar Seefelder über Geldsorgen und nicht zu Ende war, fanden sich erfuhren Hintergründe über wieder zahlreiche Besucher zum den derzeitigen Zinshöhenflug zweiten Wirtschaftsstammtisch sowie interessante Details über mit Dir. Christian Peer von künftige Zinsentwicklungen. der Deutschen Vermögensbe- Michael Jank und sein Team ratungs Bank AG im Tee Culi- sorgten mit erfrischenden Genaria in Seefeld ein. In lockerer tränken und einer optisch perAtmosphäre plauderten die An- fekt zubereiteten Jause für den wesenden mit dem gebürtigen kulinarischen Rahmen.
EINLADUNG Z U R V O L LV E R S A M M L U N G D E S
TOURISMUSVERBANDES SEEFELD 2023 Dienstag, 12. Dezember um 19:30 Uhr Kongresszentrum Seefeld
Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Bericht des Vorstandes und der Geschäftsführung 3. Bericht des Vorsitzenden des Aufsichtsrates 4. Genehmigung des Jahresabschlusses 2022 5. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates 6. Vorstellung Budget 2024 durch den Geschäftsführer 7. Hintergrundinfos und Updates zur Abrechnung FIS Nordische Weltmeisterschaft 2019 8. Allfälliges
Wir freuen uns, unsere Mitglieder bei der diesjährigen Vollversammlung begrüßen zu dürfen! Alois Seyrling Obmann www.seefeld.com
plateauzeitung
1. DEZEMBER 2023 19
Viele Sammler fanden sich zum Flohmarkt in Gießenbach ein Dank des Großeinsatzes von Viele der Besucher konnten Christine Bloch, die gemein- nur schwer verstehen, warum sam mit einem Team das die Gemeinde keinen Raum für Museum in Gießenbach in das Lebenswerk dieses Sammharter Arbeit flohmarkttaug- lers keinen Raum gesucht hat. lich gemacht hatte und den Obwohl bereits viele SchmanVerkauf abwickelte, konnte kerln verkauft werden konnten, kürzlich ein Teil der Heinz ist immer noch sehr viel übrig. Strasser Sammlung veräußert Was damit geschieht, ist vorerst werden. unklar. Unter den helfenden Händen waren Karin Meier, Theres PZ-Weihnachten Schmid, Anni Mauser, Geli Die PZ-Weihnachtsausgabe Neuner, Ingrid Seyrling sowie mit den Jahresrückblicken der Gemeinderäte des Ausschusses Vereine erscheint am 22. Defür Dorfleben, Kunst und Kul- zember und wird wieder sehr tur unter Obmann Christian umfangreich. Wir benötigen daher Eure Unterlagen (Fotos, Raunigger. Die vielen Besucher, insbeson- Texte) bis spätestens 4. Dedere am Samstag vormittag, zember. Je früher, umso leichwaren von den ausgestellten ter können wir Eure Wünsche Sammelstücken sehr angetan. erfüllen!
Foto:Hans-Jörg Binder
Fotos: K. Meier/C. Raunigger
Viele bei Strasser-Flohmarkt Erfolg für neuen Kulturverein
DI Dr. Helmut Köll, Obmann Martin Schieferer, Petra Schieferer, Markus Koschuh (Kabarettist), Ramona Lechner, Petra Albrecht und Florian Madersbacher auf der Bühne im Gemeindesaal. Im bis auf den letzten Platz besuche in Reith ermöglicht gefüllten Reither Gemein- werden. Außerdem kommt desaal stand kürzlich eine im März Bergsteiger Wilhelm Premiere am Programm. Steindl nach Reith, der bei eiErstmals organisierte der nem Unfall am K2 mitansehen neue Kulturverein Reith musste, wie ein pakistanischer eine Veranstaltung: Der be- Hochträger sterben musste, kannte Tiroler Kabarettist während 50 Leute an ihm vorMarkus Koschuh präsentier- bei gestiegen sind, ohne dem te sein aktuelles Programm noch lebenden Bergsteiger zu „WOhnmacht“. helfen. „Dass soviel Leute kamen, hat Schieferer möchte an dieser unterstrichen, wie wichtig un- Stelle auch um Mitglieder sere Initiative für Reith ist“, für den Kulturverein werben: freute sich Obmann Martin „Die Mitgliedschaft ist kosSchieferer nach dem gelun- tenlos. Man kann sich bei uns genen Auftaktabend. „Unsere über die Homepage: www. nächste Aktivität ist die Orga- kultur-reith.at oder per Email nisation des Nikolausabends, (verein@kultur-reith.at) ansodass wieder Nikolaus-Haus- melden!“
Fotos: Gemeinde Scharnitz
Hohe Auszeichnungen für zwei Scharnitzer
Bgm. Christian Ihrenberger mit Waldaufseher Adolf Mair. Der langjährige Scharnitzer hielten kürzlich hohe AusSchützenhauptmann Ro- zeichnungen. Die Gemeinland Holzmann und der seit deführung gratulierte den 45 Jahren tätige Scharnitzer Geehrten herzlich. Waldaufseher Adolf Mair erWie Bgm. Christian Ihren-
20 1. DEZEMBER 2023
Beim Tag des Ehrenamts wurde Roland Holzmann ausgezeichnet. berger der PZ berichtete, er- der Landwirtschafstkammer hielt Holzmann, der viel Jahre Tirol für seine langjährige Schützenhauptmann war, die Dienstleistung in der Landgoldene Ehrenamtsnadel des und Forstwirtschaft ausgeLandes Tirol. Mair wurde von zeichnet. plateauzeitung
Foto: S. Wolf
Weg von hohen Energiekosten
Markus Riedl vom Seefelder Plateau kann mit seinem Startup „Sonnenenergie.tirol“ auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Es wurden über 40 Photovoltaikanlagen jeder Größe realisiert, unter anderem für die Gemeinde Scharnitz und das Leokino. Für das kommende Jahr erwartet er ein ähnlich starkes Wachstum. Weiters konnte Riedl mit seinem Partner „ihre-energieagentur“ sehr vielen Kunden bei den Strom- und Gaskosten helfen. Denn derzeit kämpfen alle Konsumenten mit den ho-
hen Energiepreisen. „Bei privaten Gasbeziehern konnten wir schon Einsparungen von 2.000 Euro aufwärts erreichen, im Gewerbe geht die Einsparung teils jährlich in einen fünfstelligen Bereich“, weiß Riedl. „Bei uns gibt es keine Bindung an die Dienstleistung, dennoch bleiben praktisch alle Kunden dauerhaft bei uns, weil sie keine Energiesorgen mehr haben wollen.“ Deshalb erweitern Riedl und seine Partner demnächst ihr Portfolio mit dem Segment Wärmepumpen. „Für solche Anlagen gibt es Förderungen bis 75 Prozent. Wir können Ihnen mit unserem Konzept wie gewohnt schnell und zuverlässig zu einem neuen, nachhaltigen Heizsystem verhelfen. In Kombination mit einer PV-Anlage können Sie einen sehr hohen Unabhängigkeitsgrad erzielen.“
Schönes Licht ist Emotion!
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Foto: Licht & Raum
Helmut Müksch betreibt in Oberau in der Münchner Str. 10 ein Lichtstudio für Lampen, Leuchten und Lichtinstallationen. Der Lampenspezialist führte früher ein Eltekroinstallationsgeschäft und präsentiert nunmehr eine Auswahl an Licht für das alltägliche Leben ( Kochen, Essen, Lesen) - und das nicht nur für Private, sondern auch für große Betriebe. „Licht sind Emotionen“ erklärt Müksch der PZ. In seinem Lichtstudio verfügt er über eine breite Auswahl an Lampen für Hotels, Büroräume, Verkaufs- und Ausstellungsräume, Villen, Häuser, Wohnungen und Außenanlagen. Denn seine Leidenschaft ist es, mit Beleuchtung kreativ umzugehen, und das setzt er für seine Kunden auch in der Planung und Projektierung um.
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Helmut Müksch hat aus der Leidenschaft für Licht eine Geschäftsidee gemacht. Weitere Infos: Licht & Raum. Münchner Straße 10, 82496 Oberau, www.lichtundraum.online, Tel. *49(0)172 8322239 oder E-Mail: helmut.mueksch@web.de 1. DEZEMBER 2023 21
100 Einsätze der Krüner Florianis
Franz Simon(2. Vorsitzender), Florian Holzer (1. Vorsitzender), Bgm. Thomas Schwarzenberger, Thomas Niebauer sen., KBR Johann Eitzenberger, Thomas Ziegler, Anton Simon (1. Kommandant) und Andreas Funk (2. Kommandant) bei der Verleihung des Bayerischen Ehrenkreuzes in Silber.
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rischen Ehrenkreuz in Silber aus. Für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt wurden Max Achatz senior, Marcus Lunz und Franz
Simon. 40 Jahre Mitglied sind Johann Holzer („Posterer“), Michael Holzer, Hubert Mayer senior und Peter Schwarzenberger.
Chor ohne Leiter zog Bilanz
Foto: W. Kunz
Wirzberger gesegnet wurde. In seinem Grußwort sprach Bgm. Thomas Schwarzenberger den ehrenamtlichen Mitgliedern ein großes Lob aus. „Bei 73 Einsätzen, darunter der solidarische Katastropheneinsatz in Kochel und in Bad Bayersoien sowie der Mitwirkung am Alm- und Saitenstraßenfest war euer Jahr doch nicht ganz so ruhig. Deshalb ein großes Vergelt’s Gott für euren Einsatz.“ Gewürdigt wurden die Wehrleute auch vom Kreisbrandrat (KBR) Johann Eitzenberger. „Ihr seid ein gutes Team, und viele eurer Einsätze basieren auf Unglücken mit Todesopfern, die sich keiner wünscht, aber immer mehr werden. Ihr könnt stolz auf eure Leistung sein.“ Höhepunkt waren Beförderungen und Ehrungen. Dabei zeichnete KBR Eitzenberger im Namen des Bayerischen Feuerwehr-Verbandes mit Thomas Niebauer senior und Thomas Ziegler zwei besonders verdiente Mitglieder für ihr jeweils über 40–jähriges Engagement mit dem Baye-
Foto: W. Kunz
(WK) „Das erste Mal seit 2013 sind wir unter 100 Einsätzen im Jahr geblieben“, gab Kommandant Anton Simon auf dem Jahrtag bekannt, „trotzdem wurde es bei 73 Einsätzen und 2.100 Stunden und 86 Übungen mit 1.700 Stunden und insgesamt 3.800 Stunden ein intensives Jahr“. Aktuell zählen die Krüner laut Schriftführer Hubertus Bielmeier 79 Wehrmänner, 48 Passive und drei Ehrenmitglieder. Kassier Jakob Gantner informierte, „dass wir ein Plus von zwölftausend Euro erwirtschaftet haben“. Für Kommandant Anton Simon Grund genug, noch einmal darauf hinzuweisen, „dass wir weitere 35 Tausend Euro an die Gemeinde zurückbezahlt haben, die uns die Fahrzeuge vorfinanziert hat und wir jetzt unter Hunderttausend sind“. Freuen durfte sich die Wehr auch über ein neues von der Gemeinde finanziertes Stromerzeuger-Aggregat, das nach dem Gedenkgottesdienst an der St. Sebastians-Kirche durch Pfarrvikar Korbinian
GR L. Brennauer, S. Ullrich, G. Schreier und M. Fischer. (WK) Der vor einem Jahr für den gesundheitlich angeschlagenen Emil Fütterer zum Vorsitzenden gewählte Günther Schreier musste bei der Hauptversammlung im Gasthof Alpenrose feststellen, „dass wir ohne Chorleiter und nur wenigen aktiven Sängern derzeit nicht singfähig sind, die Vorstandschaft aber alles versucht, den Chor am Leben zu erhalten“. Mittlerweile wurde ein Stammtisch gegründet, der sich alle 14 Tage dienstags um 19 Uhr in der Alpenrose trifft. Zusätzlich ist zwecks Mitgliedergewinnung am Dienstag, 19. Dezember, um 19 Uhr im Bürgerhaus am Anger ein freies Singen geplant. „Dazu laden wir alle ein“, betonte Schreier, „die gerne singen“. Intern bewährt hat sich, dass der Chor nicht mehr regelmäßig übt. „Derzeit laden wir zu immer gut besuchten zeitlichen Probeblocks ein, damit sich wieder ein Sängerstamm bilden kann.“
Der Chor hat laut Schriftführer Hans Schmid 71 Mitglieder mit 21 Sängern, ein Ehrenmitglied und fünf Fördermitglieder. Momentan ist die Zukunft des Chores durch 20 kleine Sänger zwischen fünf und neun Jahren gesichert. „Sie üben unter der Leitung unserer zweiten Vorsitzenden Margarete Fischer“, betonte Jugendleiterin Silva Ullrich, „in einem Frühlings- und Winterblock immer freitags um 15 Uhr ihre Lieder im Krausegarten ein“. Als nächstes zu hören sind die „KarwendelchorMinis“ am Donnerstag, 14. Dezember beim traditionellen Weihnachtsmarkt an der Pfarrkirche.“ Im Namen von Bürgermeister Enrico Corongiu lobte Gemeinderat Leonhard Brennauer die rührigen Mitglieder. „Schön, dass ihr gute Ideen zum Weitermachen einbringt. Die Gemeinde sagt euch bei euren Bemühungen vollste Unterstützung zu.“ plateauzeitung
(WK) Mit je einer 500 EuroSpende haben die drei Isartaler Musikkapellen das Kinderheim Mauganest und den Verein zur Förderung des Rettungs- und Notarztdienstes im Isartal unterstützt. Zusammen gekommen sind die 1.000 Euro im April beim Starkbierfest in Krün, bei dem die drei Blaskapellen aus Wallgau, Mittenwald und Krün das Publikum unterhalten haben. „Wir haben uns darauf geeinigt“, erklärte Musikvorstand Andreas Jais als Sprecher bei der Spendenübergabe, „keinen Eintritt zu nehmen und dafür um Spenden für den Rettungsverein und das Kinderheim zu bitten“. „Bei uns ist jeder Cent willkommen“, freute sich MauganestVerwaltungskraft Lisa Maier, „mittlerweile müssen wir
Foto: W. Kunz
Spende der Isartaler Musikkapellen
Thomas Neuner, Thomas Holzer, Lisa Maier, Georg Seitz, Bgm. Enrico Corongiu und Andreas Jais. für viele unserer Schützlinge ter Vorsitzender und der stell- im Isartal“, betonte RathausMitgliedsbeiträge in Vereinen vertretende geschäftsführende chef Corongiu, „da sind solzahlen und wollen ihnen auch Vorsitzende Georg Seitz ge- che zusätzlichen Spenden imkleine Ausflüge ermöglichen“. kommen. „Seit unserer Grün- mer willkommen“. Der 1999 Als Vertreter des Rettungs- dung unterstützen wir mit un- gegründete Rettungsverein vereins waren Bürgermeister seren Mitgliedsbeiträgen die hat bisher rund 270.000 Euro Enrico Corongiu als deren ers- fünf Blaulicht-Organisatoren sinnvoll verteilen können.
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Dreizehnte Ausgabe des Jahrbuchs
24 1. DEZEMBER 2023
wendig waren, um so eine Saga niederzuschreiben und festzuhalten. Dem gebürtigen Seefelder Hans Neuner gilt dafür der Dank der Öffentlichkeit. „Dieses Buch sollte in jedem Seefelder Haushalt zu finden sein und auch darüber hinaus Interesse finden, bei all jenen, die sich über Seefeld umfassend informieren wollen“, meint dazu das Seefelder Chronistinnen-Team. Das Jahrbuch kostet 20 Euro und ist wie gehabt an drei Verkaufsstellen ( in der Harald Kreutzberg vor seinem Haus in Seefeld mit Schwester Mirza. Raiffeisenbank, in der Trafik Leser auch alle anderen Famili- weise kann man dann erahnen, am Bahnhof und an der Trafik enzweige, die sich weit verbrei- welche vielfältigen und ausführ- im Kaufhaus Albrecht) erhältteten, verfolgen. Nur ansatz- lichen Nachforschungen not- lich. Foto: Privatarchiv Trawöger
„Was, davon gibt es bereits dreizehn Ausgaben?“ Immer wieder kann man diese erstaunte Frage hören! Und ja, die dreizehnte Auflage dieses Buches wird in den nächsten Tagen auf den Markt kommen. Mit einer Seitenanzahl wie noch nie zuvor. Die Chronik der Gemeinde Seefeld des Jahres 2022 mit fast allen Begebenheiten, Ereignissen und Sonstigem, was sich von Jänner bis Dezember in Seefeld so abgespielt hat, ist in diesem Buch nachzulesen. Worüber wurde vor 100 Jahren in Seefeld gesprochen? Dazu eine Auswahl von Zeitungsartikeln aus dieser Zeit. Die politischen Entscheidungen und Veränderungen des Jahre 2022 sind selbstverständlich auch in diesem Jahrbuch mit einer Kurzzusammenfassung der Gemeinderatsprotokolle abgebildet. Genauso wie alle Vereine, deren Tätigkeiten in ihrer Vielfalt viel zu einem bunten und aktiven Dorfleben beitragen. Auch wird man informiert, was die Kinder in der Volks- und Mittelschule erlebten, und welche Aktivitäten dort über den reinen Schulbetrieb hinaus noch geboten werden. Freudige und traurige Anlässe, wie runde Geburtstage, Geburten, Jubelhochzeiten und Sterbefälle gehören ebenso zum Dorfgeschehen und werden in dieser Ausgabe chronologisch aufgelistet. Dem großartigen Tänzer Harald Kreutzberg, welcher jahrelang in Seefeld wohnte, und seinem Umfeld ist ein Kapitel gewidmet. Die Seyrling-Saga Teil II, welche mit dem ersten Teil im vorigen Jahrbuch begonnen wurde, erzählt nicht nur die Geschichte des Hotels Klosterbräu und seiner Besitzer, sondern lässt die
Einsturz eines Neubaus in Seefeld Vor 90 Jahren – so erfuhr es die Seefelder Chronistin Christine Bloch – im Tiroler Anzeiger in einer Freitagausgabe. Am 10. November 1933 ist von einem Einsturz eines Neubaus in Seefeld die Rede... In der heutigen Nacht kursierten in der Stadt die wildesten Gerüchte über einen Sprengstoffanschlag in Seefeld. Da auch Gendarmerie und Beamte des Bundespolizeikommissariates im Überfallswagen ausrückten, dachte man an einen größeren Anschlag. Es scheint aber jetzt, dass es sich lediglich um eine kleinere, durch eine Überbelastung mit Baumaterial hervorgerufene Einsturzkatastrophe handelt. Die Gemeinde Seefeld baut gegenwärtig ein neues Spritzenhaus. Das neue Spritzenhaus liegt etwas außerhalb des Ortszentrums, an der Bundesstraße gegen Scharnitz. Knapp nach 10 Uhr abends ertönte plötzlich ein merkwürdiges lautes Krachen. Manche Einwohner von Seefeld sagten,
dass es wie das Krachen eines abbrechenden Schneebrettes geklungen habe, andere wieder meinten, es habe sich irgendwo eine Explosion ereignet. Die Bewohner eilten erschrocken aus ihren Häusern und mussten feststellen, dass beim bereits vollendeten Neubau des neuen Spritzenhauses eine Betondecke eingestürzt war. Die Betondecke mit Eisenarmierung wurde erst in der vergangenen Woche ausgeschalt. Sie ist 15 cm dick und trennt die Kellerräume vom Erdgeschoß. Auf einer Fläche von ungefähr 12 x 6 Meter ist sie zerstört. Davon sind ungefähr zwei Drittel in die Tiefe gestürzt. Ein Stützpfeiler, der auf dieser Betondecke ruhte, ist ebenfalls zusammengebrochen. Auch aus der südseitigen Hausmauer ist in etwa ein Viertel Quadratmeter großes Loch aus der Mauer herausgerissen worden. Das Spritzenhaus gleicht einer wüsten Trümmerstätte. Da man, wie schon erwähnt, zunächst an einen politischen
Anschlag dachte, rückten von Innsbruck eine Abteilung Gendarmerie und einige Beamte des Bundespolizeikommissariates im Überfallsauto aus. Eine sogleich angestellte Suche nach Sprengkörpern oder Sprengspuren führte zu einem negativen Ergebnis, sodass angenommen werden muss, dass der Eisenbetonboden infolge übermäßiger Belastung eingebrochen ist. Diese Annahme wird noch dadurch bestärkt, dass am gestrigen Nachmittag einige Fuhren Sand, um den Boden vor Frost zu schützen, darauf ausgeschüttet worden sind. Der Sachschaden ist bedeutend. Es ist nur als ein großes Glück zu bezeichnen, dass der Einsturz während der Nachtzeit, als sich keine Leute auf dem Bau befanden, erfolgte. Wäre das Unglück untertags passiert, dann wären unbedingt einige Todesopfer zu verzeichnen gewesen. Gegen halb 4 Uhr früh rückte die Gendarmerie wieder ein, es blieb lediglich ein Posten an der Unglücksstelle. plateauzeitung
Skitouren-Update des SC Reith Skitouren-Gehen boomt, und das Skifahren abseits der Pisten ist eine der faszinierendsten Freizeitaktivitäten im Winter. Dass mit dem Verlassen des gesicherten Skiraumes auch Gefahren verbunden sind, wird aber oft verdrängt. Auch wenn nicht jede Lawine vorhersehbar ist, beobachten Experten immer wiederkehrende Unfallmuster, die eindeutig vermeidbar wären. Aus diesem Grund veranstaltet der Sportclub Reith in Zusammenarbeit mit der Bergrettung Reith-Seefeld und der Alpenvereins Ortsgruppe Seefelder Plateau (Mauerfix) am 15. und 16. Dezember 2023 das erste Reither Skitouren Update. Am Freitag gastiert ÖAV-Bergsport-Experte Thomas Wanner im Reither Gemeindesaal und trägt vor, wie man sich richtig auf eine Skitour vorbereitet
Am nächsten Tag geht’s dann mit der Bergrettung ins Gelände, und die Theorie wird in die Praxis umgesetzt: der richtige Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) wird ebenso geübt, wie das Sondieren, effizientes Ausschaufeln, Erstversorgung, Absetzen des Notrufes, uvm. Eintritt: freiwillige Spenden zugunsten der Bergrettung Reith-Seefeld. Anmeldung über www.sc-reith.at unbedingt erforderlich!
Winterprogramm
In Erwartung des ersten richtigen Schnees hat sich die Sektion Wintersport des SC Reith ein abwechslungsreiches Wintersportprogramm für alle sportbegeisterten Kinder überlegt. Genauere Details dazu gibt es ab Mitte Dezember auf der Vereinswebsite www.sc-reith.at.
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1. DEZEMBER 2023 25
Foto: W. Kunz
Foto: Privat
Wallgauer Kurchda-Schießen Bikeclub ermittelte Meister
Reichlich Pokale wurden bei der Siegerehrung des BCM verteilt.
(WK) Der Bike Club Mittenwald hat in der Arena GaststätHelmut Neuner, Bastian Eiter sowie Anton und Christoph Neuner. te die Sieger der Clubmeister(WK) Die Schützengesell- der zweite Schützenmeister schaft geehrt. „Es freut mich schaft Wallgau hat auch heuer Helmut Neuner (86,2)vor riesig, dass wir nach zweijähzum traditionellen Kurchda- Bürgermeister Bastian Eiter rigem Bestehen schon über Schießen“ eingeladen. Auf (192,2). Die Bildscheibe ge- 200 Mitglieder haben“, meinte dem 10-Meter-Schießstand wann Sportleiter Christoph Clubvorsitzender Heinz Pfefim Schützenstüberl im Haus Neuner mit 92,0 Ringen vor fer. Klassensieger wurden Jodes Gastes gewann Kurt Tobias Eringer (84,0) und hanna Sieg (Mädchen bis 10), Grohmann mit einem 44,2 Anton Neuner senior („Wog- David Gutmann (Jungen bis Teiler die vom Vorjahressie- ner“ (83,0). Vierter wurde 10), Lara Weineisen (Mädchen ger Alois Laurer gestiftete Bastian Eiter (68,0) vor Kurt Ehrenscheibe. Zweiter wurde Grohmann (67,1).
Foto: W. Kunz
Die besten Stoßbudler mit Jakob Neubauer und Wolfgang Rieger.
26 1. DEZEMBER 2023
berl gratulierte Hauptmann Florian Baumann der Damenmannschaft des SC Wallgau mit Anneliese Schäfer, Susanne Feuerecker, Rosi Neuner und Petra Schandl, den Herren vom „Pub-Stammtisch“ mit Franzi Weiß, Florian Holzer, Andreas Karner und Hannes Tiefenbrunner sowie den Einzelsiegern Franziska Kriner und Chris Tichatschke zu ihren Erfolgen.
Foto: W. Kunz
Hubertusschießen in Krün
Wallgauer Stoßbudelturnier
(WK) Seit 1991 organisiert der Trommlerzug der Gebirgsschützenkompanie Wallgau im Haus des Gastes sein traditionelles Stoßbudel-Turnier für Mitglieder, Vereine und Freunde. Heuer hatten sich 146 Teilnehmer angemeldet. Die über 100 Sachpreise wurden von einheimischen Geschäftsleuten, Vereinen und Gönnern gespendet. Bei der Siegerehrung im Schützenstü-
bis 17), Hannes Hirschauer (Jungen bis 17), Nora Weineisen (Frauen bis 49), Hermann Göhring (Männer bis 49), Christine Hinträger (Frauen ab 50) sowie Georg Hirschauer (Männer ab 50). Die Familienwertung ging an Hannes, Sabine, Georg und Florian Hirschauer. Clubmeister wurden Christine Hinträger und Hermann Göhring.
Die Besten beim Hubertus-Schießen in Krün. (WK) Genau 31 Mitglieder haben beim traditionellen Hubertusschießen der Schützengesellschaft Krün teilgenommen. „Früher haben die Schützen mit dem Vornamen Hubert an ihrem Namenstag des öfteren eine Scheibe gestiftet“, schmunzelte Schützenmeister Franz Pleyer bei der Siegerehrung im Kurhaus-Schützenstüberl, „als Vorjahressieger habe ich heuer eine neue Scheibe mit-
gebracht und dafür haben die vier anwesenden ‚Hubertusse‘ ein paar Runden Schnaps ausgegeben“. Die Ehrenscheibe gewann Emmi Schöpf mit einem 75,4 Teiler vor Hubert Achner senior (162,0 T.) und Isabella Schuster (175,3 T.). Im Rahmen des vierten Vorteilschießens wurden auch noch die Sieger auf eine Haupt- (Josef Neuner) und Glücksscheibe (Franz Pleyer) ermittelt. plateauzeitung
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In Tirol schlägt die Padel-Begeisterung hohe Wellen, da die erste Padel-Halle der Region eröffnet wurde. Die Wurzeln des Padel-Sports findet man in Lateinamerika, und über Spanien hat diese faszinierende Sportart mittlerweile ganz Europa erobert. Auch in Tirol fanden bereits im vergangenen Oktober die Tiroler Meisterschaften im Padel statt, die die Begeisterung und das wachsende Interesse der Tiroler an diesem aufstrebenden Sport verdeutlichten. Mit sechs Plätzen, darunter zwei speziell für Einzelmatches, hat sich die Halle als die größte Indoor-Anlage in Westösterreich etabliert. Diese exklusive Einrichtung bietet nicht nur einzigartige Spielmöglichkeiten in Tirol, sondern hat auch lange Öffnungszeiten, von 07 bis 23 Uhr, um Sportenthusiasten ein breites Zeitfenster zu bieten. Geplant sind verschiedene Workshops, die speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten sind, um
Neue Halle und Tapas-Restaurant
Mike Emck (Bar), Victor Reza (Koch), Marco Aschenwald (Manager)
Foto: Rangger
Foto: S. Lohse
Padel-Boom erreicht Tirol:
sie spielerisch an den Sport heranzuführen. Darüber hinaus werden auch Trainings für Erwachsene angeboten, geleitet von zertifizierten Padel-Trainern, die ihr Fachwissen und ihre Begeisterung für diesen Sport teilen möchten. Auch das exklusive Casa Padel Restaurant steht den Besuchern offen, das mit einem renommierten spanischen Küchenchef aufwartet. Die Spezialität des Hauses: authentische spanische Küche und hausgemachten Tapas. Von delikaten croquetas de jamon bis hin zu würzigen patatas bravas – die gastronomische Erfahrung wird durch die Vielfalt dieser traditionellen spanischen Köstlichkeiten abgerundet. Diese neuen Ergänzungen verdeutlichen das breite Spektrum an Aktivitäten und kulinarischen Genüssen, die Casa Padel in Tirol seinen Besuchern bietet. Von der Förderung des Sports bei den Jüngsten bis hin zu hochklassigen Turnieren und einem authentischen kulinarischen Erlebnis ist für jeden etwas dabei.
Wir danken unternenstehenden Firmen für ihre Unterstützung bei der Projektumsetzung:
Foto: Scarantia
Frauenchor lädt zum Konzert
Foto: Werk von Pia Fries
Fries im Kunstraum KIS
Die renommierte Künstlerin Pia Fries stellt im Winter bei KIS aus. Am 15. Dezember ab 17.30 rektor der Albertina, hält bei Uhr findet im Kunstraum KIS der Vernissage die einführenin Seefeld die Vernissage zur den Worte. Die Ausstellung ist Ausstellung „tausend : einer- ab 16. 12. während der Winlei“ mit Werken von Pia Fries tersaison zu den Kunstraumöffstatt. Fries stammt aus der nungszeiten zu bewundern. Schweiz und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Ihre Werkserie Nikolaus kommt entstand auf Basis eines „Bil- In Scharnitz zieht am 5. 12. der derbuches aus dem 18. Jahr- Nikolaus vom Alten Zollamt hundert“ über die „Chinesische ein. Die Karwendler Plattler laBambuspapierherstellung“. den ab 15 Uhr zum GlühweinKlaus Albrecht Schröder, Di- stand bei der Gemeinde.
Der Frauenchor Scarantia setzte die Initiative. Der Frauenchor Scarantia Vortragsreihe veranstaltet am Sonntag, den Sonntagmorgen während der 10.12., um 19 Uhr im Ge- Adventszeit findet jeweils um meindesaal Scharnitz ein Ad- 9.30 Uhr in der Dammkarstraventkonzert. Mitwirkende ße 35 im Gemeindesaal (Königsind die Schlachthausmusig, reichssaal) der Zeugen Jehovas SingIn Seefeld, eine Tanzlmu- in Mittenwald eine Vortragsreisig aus Scharnitz, der MGV he statt. Hier die Themen: Porta Claudia und der Frau- 3.12. „Wie man das Böse mit dem Guten besiegen kann“ enchor Scarantia. 10.12. „Bei seinem Umgang SIE FINDEN UNS: wählerisch sein“ Tel. 05212 9413094 17.12. „Den Weg der Integrität direkt an der B177 karwendelhalle@oberfix.at gehen“ 24.12. „Jehovas Augen schauen ESSEN • TRINKEN • FEIERN auf uns“
Erleben Sie die besinnlichsten Wochen des Jahres dort, wo lebendige Tradition und Brauchtum auf den bayerischen Bergwinter treffen. In der „staaden Zeit“, vom ersten Advent bis zum Jahreswechsel, laden die malerischen Orte Krün, Wallgau und Mittenwald zu vielfältigen Veranstaltungen in stimmungsvoller Atmosphäre ein. Traditionelle Christkindlmärkte locken mit buntem Lichterglanz, köstlichen Schmankerln, schönem Kunsthandwerk und romantischen Kutschfahrten. Besonders festlich wird die Stimmung bei den musikalischen Darbietungen verschiedener Ensembles, etwa dem Adventssingen des Gebirgstrachtenvereins in der bezaubern-
28 1. DEZEMBER 2023
Fotos: Alpenwelt Karwendel
Adventzauber in der Alpenwelt
Brauchtum im Herzen der Natur gibt‘s derzeit in der Alpenwelt. den Mittenwalder Pfarrkirche das Adventskonzert des St. Peter und Paul. Mittenwalder JugendorchesDiese und viele weitere Erleb- ters, am 07.12. das Adventsnisse machen die Adventszeit konzert des Gebirgsmusikin der traumhaften Bergkulis- korps (beides Pfarrkirche se der Alpenwelt Karwendel Mittenwald), von 14.-17.12. zu etwas ganz Besonderem. der Mittenwalder ChristDie Advent-Highlights im kindlmarkt und am 17.12. das Oberen Isartal sind am 03.12. Adventssingen des Gebirgs-
trachtenvereins in der Pfarrkirche Mittenwald. Die weiteren Termine finden Sie in der PZ-Weihnachtsausgabe. Die Broschüre „Adventszeit und Christkindlmärkte 2023“ mit allen wichtigen Terminen ist ab sofort in den Tourist-Informationen erhältlich. Alle Veranstaltungen finden Sie auch unter http://www.alpenweltkarwendel.de/weihnachtenadvent-bayern.
Glühwein wartet am Markt plateauzeitung
15 Jahre Adventmarkt Scharnitz
Spezialitäten erwarten die Besucher des Scharnitzer Adventmarkts. Der traditionelle Adventmarkt Samstag gibt es zusätzlich mudes Kulturvereins Scharnitz sikalische Darbietungen von findet am 2. und 3. Dezem- „HITInn “und zum Abschluss ber zum 15. Mal statt. Es gibt eine Feuershow. Am Sonntag Selbstgemachtes aus der Regi- treten der Porta Claudia und on, welches die Aussteller mit der Frauenchor Scarantia aufn viel Herzblut und handwerklichem Geschick hergestellt ha- Live Musik ben. Die Bücherei richtet für In der Hotelbar „Eva‘s Verdie Kinder eine Leseecke ein. suchung“ findet während der Weiters gibt es für die Klei- Wintersaison wieder wöchentnen im Gemeindesaal wieder lich Live-Musik-Abende statt, ein Kasperltheater. An beiden die für jedermann geöffnet sind. Tagen werden Kinder von Das Team des Hotel Eden verden Profis des hiesigen „Fjal- sorgt die Gäste mit Getränken, laland“ mit Ponys geführt. Am besten Weinen und Cocktails.
Mittenwalder Christkindlmarkt 14. bis 17. Dezember 2023 täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr Adventszauber unterm Karwendel Regionale Standbetreiber laden rund um das Geigenbaumuseum und die barocke Pfarrkirche St. Peter und Paul zum Bummeln ein. Lüftlmalereiführung Lesungen & Konzerte im Geigenbaumuseum stimmungsvolle Standkonzerte vielseitiges Kinderprogramm
Weitere Informationen: Tourist-Information Mittenwald Tel. 08823-33981 www.alpenwelt-karwendel.de
plateauzeitung
1. DEZEMBER 2023 29
Terminservice vom 1.12. bis 23.12.23
1.
Dezember
Fr
SEEFELD: Fußgängerzone, bis 7.1.24, 14 Uhr, Seefelder Weihnachtsmarkt SEEFELD: Dorfplatz, 14 Uhr bis 15.12., Kinderbackstube SEEFELD; Pfarrkirche St. Oswald, 19 Uhr, „Lagana - a Scottish Christmas (Konzert) LEUTASCH: Pfarrkirche Oberleutasch, 6 Uhr, Rorateamt, musikalisch umrahmt von Hans und Monika Bantl LEUTASCH: Parkplatz Geisterklamm in Unterleutasch 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Klammkapelle, anschl. Einkehr im Klammgeist (altes Zollhaus) REITH; Musikpavillon, 19 Uhr, Krampusumzug der Reither Bergtuifl
2.
Dezember
Sa
SEEFELD: Kongreßzentrum, 10 Uhr bis 3.12., Krippenausstellung des Krippenvereins
3.
Dezember
So
SEEFELD: Dorfplatz, 16 Uhr, Nikolauseinzug LEUTASCH: Kulturhaus Ganghofermuseum, 15 Uhr, „Sehnsucht Natur“ (Ausstellung von Beatrix Weger) LEUTASCH: Ganghofermuseum, und am 10. und 17.12., 15 Uhr, Museumsadvent & Christkindlmarkt
5.
Dezember
Di
SEEFELD: Kurpark, bis 7.1.24, 16 Uhr, Seefelder Lichterpark REITH: Pfarrkirche, 17.30 Uhr, Nikolaus- und Krampuseinzug, anschl. Kirchenpatrozinium SCHARNITZ: Gemeindeplatz, 15 Uhr, Glühweinstandl der Karwendler Plattler SCHARNITZ: Altes Zollamt, 16 Uhr, Nikolaus- und Krampuseinzug
7.
Dezember
Do
SEEFELD: Ortszentrum, 19 Uhr, Krampustreiben
SEEFELD: Pfarrkirche St. Oswald, 19 Uhr, A Weihnacht wie‘s früher war (Konzert mit ZPur, wurde abgesagt)
LEUTASCH; Kulturhaus Ganghofermuseum, 10 Uhr, Handarbeits- und Plaudercafé
MITTENWALD: Pfarrkirche Peter und Paul, 19 Uhr, Adventkonzert des Gebirgsmusikkorps
SCHARNITZ: Platz vor dem Musikpavillon, und 3.12., 13 Uhr: Adventmarkt des Kunstund Kulturvereins Scharnitz
WALLGAU: Pfarrkirche St. Jakob, sowie 14..12., 6.30 Uhr, 16.und 21.12., 18 Uhr Hl. Engelamt
8.
Dezember
Fr
9.
Dezember
Sa
SEEFELD: Dorfplatz, 16.30 Uhr, Konzert des MGV Porta Claudia am Weihnachtsmarkt LEUTASCH: Parkplatz beim GH Mühle, 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Itzlkapelle, anschl. Einkehr im Gasthof zur Mühle
Dezember
Fr
SEEFELD: Sport Arena, bis 17.12, ganztägig, Alpencup (Nord. Kombination und Spezialsprunglauf) REITH: Maria Hilf Kapelle Auland, 6.30 Uhr, Rorate
So
LEUTASCH; Sport Wedl, 13.45 Uhr, bis 17. 12., Sport Wedl Langlaufopening
SEEFELD: Dorfplatz, 16.30 Uhr, Konzert des GV Reith, und 17.12., 17 Uhr, Konzert der Weisenbläser
LEUTASCH: Kapelle Obere Gasse, 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Lehnerkapelle, anschl, Einkehr im Dorfstadl
SCHARNITZ: Gemeindesaal, 19 Uhr, Konzert des Frauenchors Scarantia
MITTENWALD: GH Stern, Biergarten, bis 17. und 23. 12., 17 Uhr, Zauberhafte Winterfreude
10.
12.
Dezember
Dezember
Di
SEEFELD: Pfarrkirche St. Oswald, 6 Uhr, Rorate SEEFELD: Info-Büro, 17 Uhr, Besuch des Seefelder Weihnachtsmarktes (Klingender Advent)
13.
Dezember
Mi
LEUTASCH: Föhrenwaldkrippe , 19 Uhr, Anklöpfeln SEEFELD: WM-Halle, 20 Uhr, 40 Jahre Kastelruther Spatzen (Klingender Advent) SEEFELD: Casino, 20 Uhr, Der 13. – Ihr Glückstag
14.
Dezember
Do
LEUTASCH: Brücke in Oberleutasch/Klamm, 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Öfenkapelle, anschl. Einkehr im Leutascher Dorfstadl beim Alpenbad
LEUTASCH: Kapelle Reindlau, 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Kapelle Oberlochlehn und Lochlehn, anschl. Einkehr im Gasthof zur Mühle
SEEFELD: WM-Halle, 20 Uhr, 4REAL American Gospel feat. Sheila Michellé (Klingender Advent)
MITTENWALD: Pfarrkirche Peter u. Paul, 17 Uhr, Adventskonzert des Jugendorchesters
LEUTASCH: Kulturhaus Ganghofermuseum, 19.30 Uhr, Kabarett mit Gabriel Castaneda
MITTENWALD: Rund um die Pfarrkirche, bis 17.12., 12 Uhr, Christkindlmarkt
30 1. DEZEMBER 2023
15.
16.
Dezember
Sa
SEEFELD: Rosshütte Panoramrestaurant, 12 Uhr, BOGANSA, Live Musik mit verschiedenen DJs LEUTASCH: Musikpavillon, 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Kapelle Oberweidach, anschl, Einkehr im Dorfstadl LEUTASCH: Pfarrkirche Oberleutasch, 19.30 Uhr, Adventkonzert der Trenkwalder REITH: Pfarrkirche St. Oswald, 18 Uhr, Adventkonzert des GV Reith WALLGAU: Dorfplatz, und 23.12. 16 Uhr, Glühweinstandl WALLGAU: Pfarrkirche St. Jakob, 18 Uhr, Konzert - Dorfleben Walchensee
17.
Dezember
So
MITTENWALD: Pfarrkirche Peter und Paul, 19 Uhr, Adventssingen des Gebirgstrachtenvereins plateauzeitung
18.
Dezember
Mo
LEUTASCH; Kulturhaus Ganghofermuseum, 10 Uhr, Handarbeits- und Plaudercafé
21.
Dezember
Do
SEEFELD: Gschwandtkopf, ganztägig, Starnberg Kreismeisterschaft Ski Alpin
22.
Dezember
Fr
Impr essum Impressum
Unabhängige Zeitung für die Karwendel- und Wettersteinregion Medieninhaber,Verleger: Starmaker GmbH, A-6100 Mösern-Seefeld, Möserer Seeweg 8. Herausgeber/Anzeigen/Redaktion: Bernhard Rangger (rabe), Wolfgang Kunz (WK) Tel: +43(0)650/4576196 E-Mail: redaktion@plateauzeitung.at Druck: Carinthia GmbH St. Veit/Glan Freimachungsvermerk: P.b.b. A-6401 Inzing
LEUTASCH: Parkplatz beim Apartment & Zimmer Zugspitze, 17 Uhr, Kapellenwanderung zur Schneiderliasnkapelle und Ferlkapelle, anschl. Einkehr im Mundestadl
Leutascher Langlaufopening Sport Wedl veranstaltet auch dieses Jahr wieder den Event für den perfekten Start in die Langlaufsaison 2023/2024. Am 15. Dezember ab 13.45 Uhr und am 16. und 17. Dezember ab 10 Uhr geht das Sport-Wedl Langlauf Opening über die Bühne. Es gibt Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Kinder. Gezielt kann mit Weltcupstartern, Staats- und Landesmeistern sowie Trainern des Tiroler Skiverbandes die Technik nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgefrischt bzw. erlernt werden.
Vor dem Geschäft von Sport Wedl stellen Firmen wie Fischer, Atomic, Rossignol, Salomon, Madshus, KV+, Leki, Swix und Toko die neuesten Produkte vor, und auf den Loipen gibt es Möglichkeiten für Materialtests. Jeden Tag werden attraktive Preise von Sport Wedl und den teilnehmenden Firmen verlost. Anmeldung unter www.sportwedl.com, E-Mail sporthuette@sport-wedl.com oder Tel. +43 5214 6444.
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1. DEZEMBER 2023 31
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