Jungwacht Blauring Schweiz
Jahresbericht 2017
Inhaltsverzeichnis
Das erwartet Sie Editorial Vision & Strategien
Bild Umschlag: Jubla Berg, Jubla-Tag 2017
Projekte & Anlässe
Ausbildung Stiftung Ehemalige Glauben
#wirsindjubla
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Identifikation – Jungwacht Blauring hat ein neues, zeigemässes Leitbild
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Vernetzung – bedürfnisorienterte Netzwerkpflege
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Anerkennung – Jungwacht Blauring macht sich sichtbar
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Entwicklung – Kindersport: Jubla für die Kleinsten
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Solidaritätsaktion jubla.infanta – mehr als jeder Rappen zählt
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Internationale Vernetzung – Blick über den europäischen Tellerrand hinaus
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Kulti17 – die Zeit war reif Jubla-Tag – Eintauchen und Lebensfreu(n)de entdecken 40 Jahre Ranfttreffen – und seit 20 Jahren ist die Jubla dabei
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Das Handwerk «Kursleiten» vertiefen
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Ausbildungsstatistik
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Stiftung pro jungwacht blauring – mitten im Jubla-Leben
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Ehemalige – mehr als Kuchen backen!
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Neues Haltungspapier «Glauben und Kirche»
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Gremien
Zahlen &
Expertengremien – die fleissigen Jubla-Elfen
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Bundesversammlung – das oberste Gremium des Verbandes
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Verbandsleitung – die Strateginnen und Strategen
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Bundesleitung – die operativen Ausführerinnen und Ausführer
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Mitgliederentwicklung 2017
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Bilanz
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Erfolgsrechnung
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Erläuterungen und Details zur Jahresrechnung
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Aufschlüsselung zu Bilanzpositionen
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Herkunft der Erträge
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Revisionsberichte
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Fakten
Nachwort Dank Spenden Impressum
Regionale und kantonale Arbeitsstellen
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Leere Kühlschränke und wärmendes Feuer
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Herzlichen Dank
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Unterstützen auch Sie Lebensfreu(n)de
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Impressum
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Editorial
wirsindjubla Liebe Leserin, lieber Leser Im Jahr 2017 zeigte die Jubla der Schweiz, was sie ist, macht und bietet. Selbstbewusst und stolz lebten ihre Mitglieder ihr Engagement für die Gesellschaft. Vision, Strategien, Grundsätze und Haltungen leiteten sie dabei.
Das 40 Jahr Jubiläum des Ranfttreffens stellte schliesslich den besinnlichen Abschluss eines erlebnisreichen JublaJahres dar.
Höhepunkt des Jahres war der nationale Jubla-Tag, der in einer noch nie da gewesenen Grösse zelebriert wurde. Über 300 lokale Gruppen gestalteten ein individuelles Programm vor Ort. Im Vorfeld wurde der Jubla-Tag schweizweit beworben.
Wir bedanken uns bei allen, die Jungwacht Blauring zu dem machen, was wir sind. Konkret geht dieser Dank an:
anerkennung kreativsein
Als Dankeschön für die unzähligen Stunden ehrenamtliches Engagement schenkte die Jubla ihren Leitungspersonen am Kulti17 eine wohlverdiente Auszeit. Umgeben von guter Musik und Jubla-Aktivitäten nutzten über 2’000 Leitungspersonen die Gelegenheit, Jubla-Freunde aus der ganzen Schweiz zu treffen. vernetzung zusammensein naturerleben
entwicklung glaubenleben
\ Alle
ehrenamtlichen Leitenden vor Ort, die durchstarten, um den Kindern und Jugendlichen einen jublastischen Alltag zu bieten; \ Alle ehrenamtlichen Regional- und Kantonsleitenden, Ausbildenden, Scharbegleitenden, Arbeits- und Fachgruppenmitgliedern, die die Scharen unterstützen und die Jubla zusammenhalten; \ Unsere Gönnerinnen und Gönner, unsere Sympathisantinnen und Sympathisanten. Sie ermöglichen, dass Jungwacht Blauring Lebensfreu(n)de verbreitet und wir Jubla sein können. wirsindjubla
Nach dreijähriger Überarbeitung mit anschliessender Vernehmlassung im Verband hat sich die Jubla 2017 ein neues Leitbild mit überarbeiteten Grundsätzen geschenkt. identifikation mitbestimmen
Alice Stierli und Silvio Foscan
Co-Präsidium Jungwacht Blauring Schweiz
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Vision und Strategien
Identifikation – Jungwacht Blauring hat ein neues, zeitgemässes Leitbild
Bild: Jungwacht Blauring Rheinfelden Magden, Sola 2017
Zusammen lachen, unvergessliche Augenblicke erleben, singen und geniessen am Lagerfeuer, in abenteuerliche Geländespiele eintauchen, wandern und unter dem Sternenhimmel übernachten, Zelte bauen und über dem Feuer kochen, eine Schatzkarte zeichnen, sich verkleiden, die Köpfe zusammenstecken und Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam weiterkommen, besondere Momente feiern, Freundinnen und Freunde fürs Leben finden – das alles und vieles mehr bietet Jungwacht Blauring. Mit diesen Worten beginnt das neue Leitbild von Jungwacht Blauring. Gefolgt von den fünf Grundsätzen «zusammen sein», «mitbestimmen», «Glauben leben», «kreativ sein» und «Natur erleben» sowie einer Vision und vier Strategien für die Zukunft bildet das neue Leitbild die Grundlage für ein gemeinsames Identitätsverständnis. Auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren «Wer sind wir?» und «Wo wollen wir hin?» – diese Fragen beschäftigen Jungwacht Blauring. Mit dem Ziel, offen auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig auch altbewährten Traditionen Platz zu lassen, formuliert das neue Leitbild beispielhaft, wie sich Kinder und Jugendliche in Jungwacht Blauring einbringen und entfalten, wie sie ohne Leistungsdruck für eine gemeinsame
Sache wirken und wie sie die Werte in unserer Gesellschaft von klein auf kennenlernen und mitgestalten. Das neue Leitbild führt unter anderem auch eine neue, zukunftsorientierte Formulierung des Grundsatzes «Glauben leben» ein, mit der sich wieder eine Mehrheit der Mitglieder identifizieren kann. Als Haltung bestärkt die Jubla ihre gelebte Offenheit bezüglich Konfession ihrer Mitglieder, ohne dabei ihre Verbundenheit mit der katholischen Kirche aufzugeben. Herausforderung angenommen und erfolgreich gemeistert Ein Leitbild partizipativ zu überarbeiten und anzunehmen, ist eine Herausforderung. Die Vernehmlassung auf allen Ebenen im Jahr 2017 war mit ihren über 1’000 Rückmeldungen aus einer Online-Umfrage und Workshops in fast allen Kantonen nicht nur ein Erfolg, sie hat wesentlich zur Stärkung der gemeinsamen Identität beigetragen. Seit der Bundesversammlung 2/17 dürfen wir mit Stolz verlauten lassen: «Jungwacht Blauring hat ein neues, zeitgemässes Leitbild!» Mehr
Informationen unter jubla.ch/leitbild
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Vision und Strategien
Vernetzung – bedürfnisorientierte Netzwerkpflege
Bild: Jungwacht Blauring Ibach, Sola 2017
Kontakte knüpfen und sich vernetzen – das war auch 2017 ein wichtiges Anliegen auf allen Ebenen. Um die Kontakte zu Eltern, Sponsoren, Behörden und Fachpartnern längerfristig zu festigen und auszuweiten, legt die Jubla grossen Wert auf eine bedürfnisorientierte Netzwerkpflege. Dies ist unter anderem auch Inhalt der Aus- und Weiterbildung der Leitenden. Netzwerke überprüfen Der Grundstein für die bedürfnisorientierte Netzwerkarbeit wurde 2016 mit der Broschüre schub.netzwerk gelegt. 2017 nahmen sich die nationale und kantonale Ebenen selbst das Ziel, die eigenen Netzwerke anhand konkreter Beispiele zu analysieren. Ob Kantonslager, Dankesapéros oder PR-Aktivitäten: Im Rahmen solcher Projekte und Anlässe nahmen die zuständigen Gremien jeweils ihr eigenes Netzwerk genauer unter die Lupe. Dadurch konnten neue Netzwerkpartner hinzugewonnen und allfälliger Handlungsbedarf für die Netzwerkpflege bei bestehenden Partnern erkannt werden.
Elternarbeit als Schwerpunkt Auch in der Aus- und Weiterbildung der Leitenden ist die Netzwerkarbeit ein wichtiges Thema. Speziell die Zielgruppe «Eltern» spielt in der Jubla eine zentrale Rolle. Wie dieses Netzwerk positiv angekurbelt werden kann, wo allfällige Herausforderungen liegen und was für Vorteile es bringt, die Zielgruppe genau zu kennen und anhand ihrer Bedürfnisse anzugehen, wird in diversen Kursen sowie an kantonalen und regionalen Ausbildungsgefässen behandelt. Mehr
Informationen unter jubla.ch/netzwerk
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Vision und Strategien
Anerkennung – Jungwacht Blauring macht sich sichtbar
Bild: Jubla Muttenz, Jubla-Tag 2017
Anerkennung, Präsenz, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Positionierung, mehr Mitglieder, Gehör in der Gesellschaft: Das alles wünscht sich Jungwacht Blauring. Deshalb setzte sich die Jubla im Jahr 2017 schweizweit in Szene! Neu kreiertes Jubla-Werbematerial wurde im öffentlichen Verkehr, im Kino und auf der Strasse überall perfekt in Szene gesetzt. Und so sah die Schweiz für einmal plötzlich nur noch blau. Die Jubla-Welt als Plakat und Film Für Präsenz nach aussen lancierte die Jubla Schweiz im Jahr 2017 neues Werbematerial. Dieses präsentiert die Jubla in all ihren Facetten: lebendig, verspielt, abenteuerlich, aktiv, kreativ, naturverbunden, vielfältig, solidarisch, gemeinschaftlich, engagiert, kindergerecht, qualitativ. Sich überlappende Ebenen in verschiedenen Blautönen kombiniert mit Jubla-typischen Alltagssituationen verdeutlichen: spielen, wandern, basteln, bauen, springen, hüpfen, Musik machen, lachen, träumen, Fahrrad fahren, zelten, Ball spielen – nichts und niemanden soll die Jubla-Welt missen! Das Sujet der Jubla-Welt findet sich neu auf Plakaten, Flyern, Infobroschüren und kann für weitere Produkte vielfältig verwendet und ausgebaut werden. Auch in animierter Form kann die Jubla-Welt bestaunt werden – inklusive Gelächter, Gesang und Klatschspielen.
Kampagne rund um den Jubla-Tag Zum Einsatz kam das neue Werbematerial insbesondere rund um den Jubla-Tag 2017. In Zusammenarbeit mit den 15 Jubla-Kantonalverbänden lancierte die Jubla Schweiz im Vorfeld zum Jubla-Tag eine nationale Werbekampagne. Von Mitte Juli bis Mitte September erhielt Jungwacht Blauring dadurch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Kino und auf der Strasse für alle ein Gesicht. Gestärkt wurde diese Werbung durch lokale Aktionen der Basis. Dafür standen Hilfsmittel und Vorlagen zur Verfügung. Auch namhafte Persönlichkeiten wie Alt-Bundesrätin Ruth Metzler, Kabarettist Emil Steinberger, Sängerin Eliane Müller oder Marathonläufer Viktor Röthlin engagierten sich für den Jubla-Tag und machten Jungwacht Blauring mit ihrer Unterstützung sichtbar. Mehr
Informationen unter jubla.ch/jublatag
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Vision und Strategien
Entwicklung – Kindersport: Jubla für die Kleinsten
Bild: Jublinos Kriens, Gruppenstunde 2017
Kinder sind der Ausgangspunkt und das Ziel aller Entwicklungen in der Jubla. Seit einigen Jahren zieht es auch die 5 bis 7-Jährigen vermehrt in die abenteuerlichen Gruppenstunden und an die vielseitigen Scharanlässe. Dies wirft neue Fragen im Verband auf und es gilt sich für die Kleinsten in der Jubla weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2017 die Projektidee «Kindersport in den Jugendverbänden» aufgegleist und erste verbandsinterne Diskussionen angeregt. Projektidee «Kindersport in den Jugendverbänden» Gemeinsam mit der Pfadibewegung Schweiz und dem Cevi Schweiz arbeitet Jungwacht Blauring Schweiz für fünf Jahre am J+S-Projekt «Kindersport in den Jugendverbänden». Das gemeinsame Ziel ist es, den Kindersport für die Zielgruppe der 5 bis 10 -Jährigen weiterzuentwickeln. Für Jungwacht Blauring Schweiz liegt der Fokus einerseits auf der Integration von Kindern zwischen 5 bis 10 Jahren in den Jubla-Alltag und andererseits auf der spezifischen Entwicklung von Jubla-Angeboten für 5 bis 7-jährige Kinder. Die Kleinen in der Jubla Aktuell gründen einzelne lokale Gruppen spezifische Angebote für die Kleinsten. So zum Beispiel Gruppenstunden oder Kindersport-Pfingstlager. An einem Workshop
an der Bundesversammlung 1/17 tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Kantone zu ebendiesen Angeboten für 5 bis 7-Jährige aus. Sie diskutierten Chancen und Risiken der Angebote und berieten sich, ob und inwiefern der Verband darauf reagieren soll. Parallel dazu beschäftigt sich die nationale Projektgruppe Kindersport mit Anliegen und Anregungen von Leitenden solcher Angebote und lässt entsprechende Erkenntnisse und Inputs in die Überarbeitung der Ausbildungsbroschüre «Die Kleinen in der Jubla» einfliessen. Künftig will sich die Jubla Schweiz verstärkt damit auseinandersetzen, wie es dem Verband gelingt, Angebote für die Kleinen so zu unterstützen, dass sie als Teil von Jungwacht Blauring wahrgenommen werden. Mehr
Informationen unter jubla.ch/kindersport
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Projekte und Anlässe
Solidaritätsaktion jubla.infanta – mehr als jeder Rappen zählt
Bild: Philippinische Kinder, unterstützt durch die Solidaritätsaktion jubla.infanta
2017 hat die nationale Solidaritätsaktion der Jubla erneut zugelegt: 4’000 Kinder und Jugendliche aus über 60 lokalen Gruppen sammelten rund CHF 40’000 für philippinische Kinder. Doch genauso wichtig wie diese Spendenhöhe ist der Wandel in den Köpfen: Die Erkenntnis, dass Wohlstand nicht selbstverständlich und globale Ungerechtigkeit nicht unabänderlich ist. Zahnbürstenverkauf von Tür zu Tür, am Marktstand oder im Gottesdienst Jede lokale Gruppe gestaltete ihre Sammelaktion individuell. So legten sich Kinder und Jugendliche auf vielfältige und kreative Art und Weise ins Zeug, um die symbolischen jubla.infanta-Zahnbürsten und den dazugehörigen Solidaritätsgedanken in der Öffentlichkeit an den Mann und die Frau zu bringen.
Verbindung zwischen guter Tat und Sensibilisierung Die Sammelaktionen sind in der Regel an ein spielerisches Programm geknüpft. Dieses Programm führt den Kindern und Jugendlichen das gemeinsame Unterstützungsziel – eine Vorschule in der armen philippinischen Fischerregion Infanta – und die armutserzeugenden Zusammenhänge vor Augen. Sich von Kindsbeinen an solidarisch zu engagieren – das bedeutet Zukunftshoffnung schenken, Lebensfreu(n)de ans andere Ende der Welt verbreiten und «Glauben leben» in die Tat umzusetzen. Mehr
Informationen unter jubla.ch/jublainfanta
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Projekte und Anlässe
Internationale Vernetzung – Blick über den europäischen Tellerrand hinaus
Bild: Philippinenreise 2017
Trotz Leitbildüberarbeitung hat die Jubla im Jahr 2017 nicht nur Nabelschau betrieben. Mit zwei spezialisierten Gremien pflegt sie weltweite Partnerschaften. Die Fachgruppe Philippinen tut dies konkret mit einem Austauschprogramm und Sensibilisierungsarbeit für globale Gerechtigkeit. Die Fachgruppe International setzt sich strategisch für die weltweite Stärkung der Rechte von Kindern ein. Fachgruppe Philippinen: Dem anderen Ende der Welt ein Gesicht geben Jahreshöhepunkt war die Reise von sechs Jubla-Leitenden in die Philippinen. Neben dem Besuch von Fastenopfer-Projekten, inklusive der durch die Solidaritätsaktion jubla.infanta unterstützte Vorschule, lag der Schwerpunkt im Austausch mit dem philippinischen Partnerverband «Chiro». Dem anderen Ende der Welt ein Gesicht geben, seinen Alltag miterleben und neben offensichtlichen Unterschieden Gemeinsamkeiten schätzen – darin besteht der Wert dieses Austauschs. Über die Sozialen Medien und Kurshilfsmittel profitiert die ganze Jubla von dieser horizonterweiternden Erfahrung. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Entwicklung des Brettspiels «Blick über den Tellerrand» zur Sensibilisierung der Themen Nachhaltigkeit und gerechter Handel.
Fachgruppe International: strategisches Wirken auf Basis der UN-Charta 2030 FIMCAP – die weltweite Vernetzung katholischer Kinderund Jugendverbände – bildet für die Fachgruppe International die Plattform, um sich gemeinsam mit Jugendverbänden aus der ganzen Welt für die Nachhaltigkeitsziele der UN-Charta 2030 zu engagieren. Dabei liegt der thematische Fokus insbesondere auf den Rechten von Kindern. Die Aufgabe der Fachgruppe ist es, Erfahrungen aus der Schweiz einzubringen und diejenigen anderer Länder für die Schweiz nutzbar zu machen. Mehr
Informationen unter jubla.ch/philippinen und jubla.ch/international
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Projekte und Anlässe
Kulti17 – die Zeit war reif «Gellerettli – Zyt isch ryff» – Unter diesem Motto ging vom 25. bis 27. August 2017 auf der Rütihard in Muttenz (BL) das Lieder- und Kulturfest 2017 – kurz Kulti17 – über die Bühne. Die Zeit war reif und so lockte ein reichhaltiges Programm mit diversen Bands und Ateliers rund 2’000 Leitende an.
Bild: Kulti17 in Muttenz
«Zyt isch ryff gsi», danke zu sagen Rund 9’000 junge Leitende leisten jährlich über drei Millionen Stunden ehrenamtliches Engagement in der Jubla. Als Dankeschön für diesen wertvollen Einsatz für unsere Gesellschaft und die Zukunft von morgen schenkte ihnen die Jubla am Kulti17 eine wohlverdiente Auszeit. Auf der Rütihard standen drei heisse, stimmungsvolle und unvergessliche Tage voll mit guter Musik, Jubla-typischen Aktivitäten und viel Lebensfreu(n)de auf dem Programm. Und so bleibt das Kulti17 in bester Erinnerung.
«Zyt isch ryff gsi» für Höhepunkte Das Kulti17 bot Abwechslung pur. Höhepunkte dabei waren: \ Neun Bands, die Freitag und Samstag unterhaltend durch das Kulti führten, wie z.B. QL, Nguru und Al Pride. \ Typische Jubla-Ateliers, die für Stimmung vor Ort sorgten, wie z.B. Jamecke, Adventureroom und Siebdruck. \ Köstliche und abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeiten. \ Ein Sarasani, ein Eingangstor, eine «Zytrone» und weitere Hochbauten, die das Gelände schmückten. \ 2’000 Jubla-Freunde für einmal vereint. \ 600 helfende Hände vor Ort (300 Helfende). \ ein 10-köpfiges ehrenamtliches Organisationskomittee voller Energie und Tatendrang. \ und vieles mehr! Mehr
Informationen unter jubla.ch/kulti
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Projekte & Anlässe
Bild: Blauring Oberwil, Jubla-Tag 2017
Jubla-Tag – Eintauchen und Lebensfreu(n)de entdecken «Komm vorbei und entdecke Jungwacht Blauring!» Am Samstag, 9. September 2017, fand der nationale Jubla-Tag statt. In über 300 Gemeinden der Schweiz boten JublaGruppen ein Schnupperangebot für Interessierte an. Tausende Kinder erlebten zusammen mit ihren Eltern unvergessliche Momente mit Spiel, Spass und Abenteuer. Auch Ehemalige waren an diesem Tag mit im Boot und machten Jungwacht Blauring für alle sichtbar. Noch nie fand der Jubla-Tag in dieser Grösse statt.
in einen orientalischen Erlebnispark für Klein und Gross. Die Bündner Gruppen veranstalteten für Interessierte in der Altstadt Chur einen Postenlauf, bei dem Kinder vor Ort bastelten, Holzklötzchen fischten, Riesenseifenblasen kreierten, verschiedene Spiele spielten und an einer Schnitzeljagd teilnahmen. In den grossen Städten Zürich, Basel und Bern schlossen sich die einzelnen Quartiergruppen zusammen und gestalten ein grosses Programm für die gesamte Stadtbevölkerung.
Dank Schnuppern neue Freizeitaktivität gefunden Am Jubla-Tag hatten Kinder, Jugendliche und Eltern die Möglichkeit, sich an über 300 Standorten in der ganzen Deutschschweiz auf eine Reise durch die Welt von Jungwacht Blauring zu begeben. Vor Ort schnupperten die Interessierten Jubla-Luft und entdeckten das vielfältige Angebot von Jungwacht Blauring. Einige unter ihnen nehmen zukünftig auch regelmässig an den Aktivitäten von Jungwacht Blauring teil.
Zeichen für hochwertige und sinnvolle Freizeitgestaltung setzen Zeitgleich setzten am Jubla-Tag aktive und ehemalige Jubla-Mitglieder ein Zeichen für hochwertige und sinnvolle Freizeitgestaltung. Sei es durch das Tragen des alten Jungwacht-Hemds, das Teilen eines Beitrags auf Social Media oder das Hissen der Blauring-Fahne im eigenen Garten – am Jubla-Tag setzte sich Jungwacht Blauring für einmal in Szene.
Kreative Ideen für einen erlebnisreichen Tag Jede Gruppe gestaltete ihr individuelles Programm vor Ort. In Bern lud die Jubla Ostermundigen zu einem abwechslungsreichen Spielnachmittag für Kinder inklusive Festprogramm für die Erwachsenen ein. Die Jubla Schaffhausen verwandelte den Schaffhauser Mosergarten
Mehr
Informationen unter jubla.ch/jublatag
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Projekte und Anlässe
40 Jahre Ranfttreffen – und seit 20 Jahren ist die Jubla dabei Der jährlich stattfindende Grossanlass fand 2017 unter dem Motto «Ranfttreffen jublaliert» statt. Die 1’300 Teilnehmenden setzten sich mit sich persönlich auseinander. Passend zum Jubiläum standen aber auch die Wurzeln und die Entwicklung des Ranfttreffens im Fokus.
Bild: Ranfttreffen 2017
Das Ranfttreffen fand erstmals 1977 statt. 1997 – 20 Jahre später – wechselte die Treffenleitung von der «Junge Gemeinde» zu Jungwacht Blauring Schweiz. Im Jahr 2017 feierte die Jubla also gleich zweifach: 40 Jahre Ranfttreffen – 20 Jahre Jubla und Ranfttreffen. Besinnung auf eigene Wurzeln und Lebensweg Zum Jubiläum besonnte sich der Anlass auf seine Wurzeln und öffnete auch den Raum für persönliche Fragen: Was bedeutet mir der Ort Ranft? Was gibt mir das Ranfttreffen? Wo ist mein ganz persönliches Ranft? Wo tanke ich im Alltag Energie? Inwiefern präge ich das Ranfttreffen? Und wie beeinflusst der Anlass mich selbst? Mit dem Familienweg und der Erlebnisnacht begrüssten die Organisatorinnen und Organisatoren rund 1’300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Flüeli-Ranft. Inmitten von Spiel und Bewegung und umgeben von Licht und Wärme wurde vielen darunter bewusst: Auf seinem Lebensweg sich selbst und anderen begegnen zu dürfen, macht das Leben erst richtig lebenswert.
Die individuelle Kraft des Ranfttreffens Auch der Austausch zwischen den Generationen kam anlässlich des runden Ranfttreffen-Geburtstags nicht zu kurz. Am Jubiläumsapéro trafen Engagierte von damals auf Engagierte von heute. Im Gespräch versuchten sie «die Kraft des Ranfttreffens» in Worte zu fassen. Schnell waren sie sich einig: Es gibt nicht DAS Ranfttreffen – der Anlass muss individuell erlebt, gespürt und gedeutet werden. Und als morgens um 3.30 Uhr schliesslich der Schneefall einsetzte, spürten wir sie alle – die Kraft, die uns seit 40 Jahren Jahr für Jahr an das Ranfttreffen zieht. Mehr
Informationen unter jubla.ch/ranfttreffen
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Ausbildung
Das Handwerk «Kursleiten» vertiefen Seit fast 20 Jahren bietet Jungwacht Blauring Schweiz zweimal jährlich einen J+S-Expertenkurs Lagersport/ Trekking (LS/T) mit integriertem J+S-Coachkurs an. Teilnehmende haben dabei die Möglichkeit, ihre Kompetenzen als Ausbildende zu erweitern und die Rolle als Begleitperson kennenzulernen. Dabei werden sie von einer ehrenamtlichen Kursleitung und dem Bereich Aus- & Weiterbildung unterstützt.
Bild: Expertenkurs 17a
Ausbildung mitgestalten – praxisnah und spielerisch Neben den theoretischen Inhalten rund um Kommunikation, Kursplanung und Blockgestaltung wird das Kursprogramm sehr praxisnah gestaltet, so dass die Teilnehmenden das Gelernte direkt anwenden und mit ihrer Kursleitungstätigkeit verbinden können. Die Teilnehmenden gestalten das Kursprogramm direkt mit. So gab es 2017 vielseitige Sportaktivitäten mit Eisstockwerfen oder Schwingen sowie spannende Ausbildungssequenzen zu den Themen Netzwerkarbeit und Integration.
Miteinander und voneinander profitieren Die Teilnehmenden werden im Kurs individuell gefördert und begleitet. Dabei steht das Lernen in Kleingruppen im Zentrum. Gemeinsam werden die Fähigkeiten für die zukünftigen Aufgaben als Kursleitung, Begleitperson und als Mitglied einer Kantons- oder Regionalleitung erlernt, Wissen ausgetauscht, Projekte umgesetzt und Aufgaben gelöst. Das Miteinander ist ein wichtiger Aspekt im Kurs – so sind auch Aspekte wie gutes Essen, ein Kursmotto und der Jubla-Abend am Lagerfeuer im zehntägigen Kurs wichtig. Lebensfreu(n)de wird also auch in Aus- und Weiterbildungskursen gelebt. Weitere
Informationen unter jubla.ch/exp
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Ausbildung
Ausbildungsstatistik Ein Blick ins vergangene Jahr zeigt: Jungwacht Blauring bietet eine grosse Vielfalt an Aus- und Weiterbildungskursen. Ehrenamtliche Kursleitende machen es mit viel Engagement und Herzblut möglich, Kurse für unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen zu gestalten und durchzuführen. In den Ausbildungskursen, die in Zusammenarbeit mit Jugend+Sport durchgeführt werden, erwerben die Leitenden die nötigen Fach-, Sozial- und Leitungskompetenzen. Während der letzten Kurssaison konnte das neue Kurshilfsmittel «schub» erstmals an die Teilnehmenden abgegeben und erfolgreich eingesetzt werden.
Ausbildungsstatistik 2017 für Leitende in den Scharen Anzahl
Teilnehmende
Kursleitende (inkl. Küche)
Grundkurs
17
503
189
Gruppenleitungskurs
30
870
375
Schar- und Lagerleitungskurs
13
276
138
Einführungskurs J+S Kindersport
11
250
104
Kursart
Weiterbildungsangebote Total
60
1’366
266
131
3’265
1’072
Bild: Scharleitungskurs Region Basel, 2017
Ausbildungsstatistik 2017 für das kantonale Kurskader und Coaches Anzahl
Teilnehmende
Kursleitende (inkl. Küche)
Experten- inkl. Coachkurs
2
48
25
Coachkurs
1
21
6
10
104
13
4
21
Kursart
Coach Weiterbildungskurs Modul Kurshauptleitung Expertenweiterbildung
10
43
Total
27
237
44
26
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Stiftung
Stiftung pro jungwacht blauring – mitten im Jubla-Leben Die Stiftung pro jungwacht blauring unterstützt kleine und grosse Projekte mitten im Jubla-Leben und fördert so die Aktivitäten von Jungwacht Blauring. Damit dies weiterhin so bleibt, wirkt die Stiftung aktiv im und rund um den Verband.
Bild: Jubla Möhlin, Adventsweekend 2017
Die Stiftung pro jungwacht blauring unterstützte auch vergangenes Jahr diverse Jubla-Projekte vor Ort, in den Regionen und Kantonen sowie national. Auch die Ausund Weiterbildung der Leitenden hatte die Stiftung im Jahr 2017 im Fokus. Aktives Wirken im Verband Damit diese Unterstützung «mitten im Jubla-Leben» auch innerhalb des Verbands ankommt, organisierte die Stiftung an der Bundesversammlung 2/17 einen Workshop. Gemeinsam mit den Kantonsdelegierten diskutierte sie über ihre Ausrichtung und Vergabekriterien.
Vernetzung rund um den Verband Mitten im Jubla-Leben ist auch der club300 – am ersten Netzwerktreffen des Clubs, der am vergangenen Jubla-Tag im September in Luzern stattfand, besuchten seine Mitglieder ein Geländespiel auf der Luzerner Allmend. Der club300 soll 300 Personen zusammenbringen, die gewillt sind, jährlich die Stiftung mit mindestens CHF 300 zu unterstützen. Der club300 bietet zudem die Möglichkeit, an der jährlichen Netzwerkveranstaltung spannende Menschen zu treffen, die sich für nachhaltige und sinnvolle Kinder- und Jugendarbeit einsetzen. Mehr
Informationen über die Stiftung, die laufenden Projekte und über Unterstützungsmöglichkeiten unter jubla.ch/stiftung
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Ehemalige
Ehemalige – mehr als Kuchen backen!
Bild: Arbeitsgruppe Ehemalige, BV 2/18
Tatsache – Ehemalige können mehr als Kuchen backen. Und damit dieses Verständnis von und für Ehemalige in Jungwacht Blauring greift, packte die Arbeitsgruppe (AG) Ehemalige im Jahr 2017 gemeinsam an. Auf Hochtouren erarbeiteten sie die Grundlagen für die Verankerung eines starken Ehemaligenwesens. Damit uns die Jubla auch noch in Zukunft «fürs Leben bleibt»! Seit 2015 voll im Schuss Im Jahr 2015 setzte die Bundesversammlung die Arbeitsgruppe Ehemalige mit den Zielen ein, die Koordination der Aufgaben im Bereich «Ehemalige» auf allen Ebenen zu verbessern sowie die Anzahl Ehemaligenvereinigungen auf allen Ebenen zu steigern. Seither ist das ehrenamtlich tätige Gremium in verschiedenen Bereichen am Werk. Ein wichtiger Meilenstein darunter ist die Anpassung der JublaDatenbank. Denn eine zielgerichtete Datenverwaltung ist das A und O für ein starkes, nachhaltiges Ehemaligenwesen. Weitere Massnahmen sind die Erarbeitung von Hilfsmitteln für die Gründung und Pflege von Ehemaligenvereinigungen sowie die Implementierung einer tragenden Kommunikation im Verband.
Präsenz zeigen und nach vorne blicken Doch ist es mit konzeptionellen Tätigkeiten nicht genug. Auch Aktion muss sein. An der Austauschplattform der BV 2/17 sensibilisierten die Ehemaligen alle Anwesenden mit einem interaktiven Fotoatelier rund um das Thema «Ehemalige – wofür?» und zeigten auf, welche Ressourcen die früher im Verband Tätigen für die Jubla bieten. Unter dem Jahr fanden zusätzlich Austauschgespräche mit sämtlichen kantonalen Ehemaligenvereinen statt. Und um das Thema «Ehemalige» auch in der Aus- und Weiterbildung zu verankern, entstanden Kursunterlagen für die Kurssaison 2018. Auch die Planung der kommenden Jahre ging nicht unter: Es rollten erste Gedanken rund um eine Empfehlung dafür, wie der Verband zukünftig mit seinem Ehemaligenwesen umgehen und darüber kommunizieren soll. Mehr
Informationen unter jubla.ch/ehemalige
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Glauben
Neues Haltungspapier «Glauben und Kirche»
Bild: Gruppenleitungskurs Kanton Luzern, 2017
Gott weiss: Es ist heutzutage alles andere als selbstverständlich, dass sich westeuropäische Jugendliche mit Glaubens- und Kirchenthemen auseinandersetzen. In Workshops und Online-Umfragen haben 2017 aber zahlreiche Jubla-Leitende genau das getan. Als Resultat verabschiedete die Bundesversammlung 2/17 einstimmig ein neues Haltungspapier «Glauben und Kirche». Die Jubla ist ein wertvoller und mitgestaltender Teil der Kirche Der Grundentscheid, als Verband Teil der Kirche zu bleiben, war bereits an den jubla.bewegt-Zukunftskonferenzen in den Jahren 2012 und 2014 gefallen. In den Folgejahren wurde nach Form und Sprache gesucht, so dass sich eine Mehrheit von Jubla-Mitgliedern mit «Kirche sein» und dem Jubla-Grundsatz «Glauben leben» wieder stärker identifizieren kann. Die Herausforderung bestand darin, gesellschaftliche Veränderungen aufzunehmen, ohne dabei das Kind des wertvollen Netzwerks und der prägenden Werte mit dem Bade der von Vielen nicht mehr verstandenen Allgemeingültigkeitsansprüchen auszuschütten.
Räume für Fragen des Lebens und Reibungsflächen für den persönlichen Glauben Wie es dem Grundauftrag der kirchlichen Jugendarbeit entspricht, will die Jubla Kinder und Jugendliche bei ihrer Selbstentfaltung unterstützen. Dazu gehört auch die spirituelle Dimension. In der Jubla soll offen, zwangsfrei und fair über Glaubensthemen und Lebensfragen gesprochen werden. Die Präsides begleiten, ermutigen und stärken Kinder und Jugendliche dabei und geben anregende Impulse. Mehr
Informationen unter jubla.ch/glaubenleben
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Gremien
Expertengremien – die fleissigen Jubla-Elfen Jungwacht Blauring Schweiz greift für die Umsetzung ihrer Anlässe und Projekte auf die aktive Mitgestaltung diverser Fach-, Arbeits- und Projektgruppen zurück. Die Gremien bestehen vorwiegend aus ehrenamtlich tätigen Personen, die in unterschiedlichen Themengebieten wertvolle und nachhaltige Arbeit für die Jubla leisten. Nachfolgend eine Auswahl ihrer Aktivitäten im Jahr 2017:
Bild: Sitzung Fachgruppe PR, BV 2/18
\ Die
Arbeitsgruppe Ehemalige tauschte sich mit den kantonalen Ansprechpersonen zum Thema Ehemaligenwesen aus – einerseits, um zu informieren und andererseits, um Erwartungen abzuholen. \ Die Fachgruppe Animation schloss das Jahresthema 2016 «Mein Jublaversum» ab und lancierte parallel dazu das Jahresthema 2018 «IdeenReich». \ Die Fachgruppe Ausbildung beschäftigte Ausbildungskonzept und Stoffprogramme. Ebenso standen eine sanfte Überarbeitung des Kurshilfsmittels «meisterwerk» und ein neuer Leitfaden für den Umgang mit Suchtmitteln in Kursen an. \ Die Fachgruppe Datenbank leistete wichtige Vorarbeiten für die Datenbankerweiterung «Ehemalige» und weitere technische Entwicklungen. \ Die Fachgruppe Glauben und Kirche erarbeitete entscheidende Grundlagen für die Überarbeitung des Haltungspapiers «Glauben und Kirche». \ Die Fachgruppe Identität leistete einen wichtigen Beitrag zur Überarbeitung und Implementierung des neuen Leitbilds.
\ Die
Fachgruppe International empfing einigen internationalen Besuch, darunter erstmals auch RanfttreffenGäste aus Katalonien. Daneben fanden obligate Jahresprojekte wie Eurocamp und FIMCAP-Generalversammlung statt. \ Die Fachgruppe Kinder- und Jugendpolitik gab Rückmeldungen zur Teilrevision der Sportförderungsverordnung, vertrat die Jubla Schweiz an der SAJV-Delegiertenversammlung und erarbeitete eine Lobbyingstrategie für den Verband. \ Die Fachgruppe PR sorgte mit neuem Werbematerial und Jubla-Tag 2017 für Sichtbarkeit in der ganzen Schweiz. Des Weiteren bildete sie sich an einem Workshop zum Thema «Social Media» weiter. \ Die Fachgruppe Philippinen lancierte mit den JublaFlipflops einen neuen Fanartikel und erreichte mittels Solidaritätsaktion über CHF 40’000 Spendengelder für das Projekt jubla.infanta. \ Die Fachgruppe Prävention verabschiedete ihr neues Pflichtenheft und legte somit den Grundstein für zukünftige Projekte zu den vier Säulen der Prävention. Unter anderem war die Fachgruppe mit einer Präventionsaktion am Kulti17 präsent. \ Die Fachgruppe Ranfttreffen organisierte zum 20. Mal das Ranfttreffen in Flüeli-Ranft und feierte gemeinsam mit 1’300 Teilnehmenden 40 Jahre Ranfttreffen.
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Gremien
Bundesversammlung – das oberste Gremium des Verbands
Bild: Bundesversammlung 2/18 in Basel
Zweimal jährlich treffen sich die Kantonsdelegierten von Jungwacht Blauring Schweiz zur Bundesversammlung – kurz BV. Vor Ort tauschen sie sich aus und treffen gemeinsame Entscheidungen zu Strategien, Mehrjahreszielen, Projekten, Anlässen und Finanzen. Die BVs 2017 lockten je über 100 Delegierte nach Luzern und Basel. Mit der Verabschiedung des neuen Leitbilds machten sie einen grossen Schritt zur Erreichung der aktuellen Mehrjahresziele. Zwei neue Mitglieder in die Verbandsleitung gewählt Die BV 1/17 in Luzern sorgte mit fünf thematischen Workshops neben dem geschäftlichen Teil für viel Diskussionsstoff. Unter anderem bildeten sich die Teilnehmenden zum Thema Netzwerk weiter. Im geschäftlichen Teil wählten die Kantonsdelegierten neben der Genehmigung der Jahresrechnung 2016 mit Jennifer Näpfli (Wallis) und Matthias Hafner (Basel) zwei neue Mitglieder in die Verbandsleitung.
Jungwacht Blauring Schweiz mit neuem Leitbild Die zweitägige BV 2/17 fand mit über 100 Teilnehmenden in Basel statt. Neben Fachgruppensitzungen und einem Jubla-typischen Rahmenprogramm sorgte der Austausch untereinander für wichtige fachliche Inputs und wertvolle Jubla-Netzwerkarbeit. Im geschäftlichen Teil trafen die Kantonsdelegierten zukunftsgerichtete Entscheidungen für den Verband. Nach dreijährigem Überarbeitungsprozess verabschiedeten sie das neue Leitbild von Jungwacht Blauring. Zudem passten sie die im Rahmen des neuen Leitbilds überarbeiteten Statuten an und bewilligten das neue Haltungspapier «Glauben und Kirche» einstimmig. Jungwacht Blauring Schweiz bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr engagiertes Mitwirken. Mehr
Informationen unter jubla.ch/bv
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37
Gremien
Verbandsleitung – die Strateginnen und Strategen Die Verbandsleitung – kurz VL – ist der ehrenamtliche Vorstand von Jungwacht Blauring Schweiz. Er arbeitet strategisch und ist Arbeitgeber der nationalen Geschäftsstelle.
Bild: Verbandsleitung
In der Verbandsleitung sind Personen mit viel JublaErfahrung und Jubla-Wissen vertreten. Die VL arbeitet strategisch und ist verantwortlich dafür, dass Entscheide der Bundesversammlung umgesetzt werden. Sie ist Arbeitgeberin der Mitarbeitenden der nationalen Geschäftsstelle und für die langfristige Finanzierung und das Qualitätsmanagement des Verbands besorgt. Die VL vernetzt sich auf nationaler und internationaler Ebene mit anderen Kinder- und Jugendorganisationen, Partnern sowie mit Institutionen des Bundes und arbeitet mit ihnen zusammen.
Die Mitglieder der Verbandsleitung (v.l.n.r.) \ Urban Grütter \ Jennifer Näpfli \ Silvio Foscan \ Alice Stierli \ Matthias Hafner \ Cinzia Saurenmann Eintritte im Jahr 2017 \ Matthias Hafner \ Jennifer Näpfli Austritte im Jahr 2017 \ Michael Furrer \ Anastas Odermatt \ Patrick Scherrer
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Gremien
Bundesleitung – die operativen Ausführerinnen und Ausführer Die Bundesleitung – kurz Bulei – ist die Geschäftsstelle von Jungwacht Blauring Schweiz. Die Bulei-Mitarbeitenden sind der Verbandsleitung unterstellt und arbeiten operativ. Sie übernehmen die administrative und inhaltliche Aufgabe einer Impuls- und Dienstleistungsstelle für den Verband.
Die Angestellten der Bundesleitung
Bilder: Portraitfotos Bundesleitung
Valentin Beck Bereich Glauben & Kirche, Bundespräses
Lea Brändle Bereich Aus- & Weiterbildung
Esther Burri Bereich Animation Jugendpastoral
Monika Elmiger Geschäftsleiterin (Mutterschaftsbeurlaubt)
Samuel Inderbitzin Bereich Aus- & Weiterbildung
Mathushan Kirubakaran Bereich Administration, Lernender
Marion Langenegger Bereich Animation Soziokultur, Praktikantin
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Gremien
Andrea Pfäffli Bereich Marketing, Kommunikation
Sabine Schmid Bereich Administration, Administrative Mitarbeiterin
Sabrina Schmid Bereich Aus- & Weiterbildung, Kindersport
Bernhard Schüssler Bereich Marketing, Fundraising
Claudio Spescha Bereich Animation Soziokultur
Andreas Stalder Bereich Glauben & Kirche, Bundespräses
Jasmin Tana Bereich Administration, Sachbearbeitung
Christoph Thoma Geschäftsleiter ad interim
Ulli Topf Bereich Administration, Buchhaltung
Austritte bis März 2018: Vinzenz van den Berg Bereich Marketing, Kommunikation, Assistent
Lucia Zust Bereich Administration, Sachbearbeitung
Tabea Karrer Bereich Marketing, Praktikantin Andreas Koller Bereich Animation Soziokultur, Praktikant/Projektleiter Jahresthema 2018
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41
Zahlen und Fakten
Mitgliederentwicklung 2017 Scharen
Mitglieder Total 423
JungwachtScharen
88
Total 420
Total 29’850
86 Jungen
BlauringScharen
132
Bild: Jubla Surbtal, Sola 2017
8078
8432
127
Mädchen
JublaScharen
Total 30’310
203
207
2016
2017
Leitende
12’817
12’772
8955
9106
2016
2017
Aargau
4’812
Freiburg
1’383
Jungen
1’360
Jungen
441
Mädchen
2’111
Mädchen
515
Leitende
1’341
Leitende
427
Jungwacht-Scharen
10
Jungwacht-Scharen
Blauring-Scharen
12
Blauring-Scharen
Jubla-Scharen
34
Jubla-Scharen
14
Total Scharen
56
Total Scharen
14
Basel
1’196
Graubünden
0 0
299
Jungen
317
Jungen
Mädchen
526
Mädchen
151
82
Leitende
353
Leitende
66
Jungwacht-Scharen
3
Jungwacht-Scharen
0
Blauring-Scharen
8
Blauring-Scharen
0
Jubla-Scharen
14
Jubla-Scharen
4
Total Scharen
25
Total Scharen
4
Bern
384
Luzern
6’971
Jungen
100
Jungen
2’056
Mädchen
119
Mädchen
2’892
Leitende
165
Leitende
2’023
Jungwacht-Scharen
1
Jungwacht-Scharen
Blauring-Scharen
2
Blauring-Scharen
23 26
Jubla-Scharen
9
Jubla-Scharen
27
Total Scharen
12
Total Scharen
76
42
43
Zahlen und Fakten
Bild: Blauring Altdorf, Sola 2017
Obwalden / Nidwalden
1’158
Jungen
300
Mädchen
571
Leitende
287
Jungwacht-Scharen
4
Blauring-Scharen
6
Jubla-Scharen
2
Total Scharen
12
Schaffhausen
184
Jungen
48
Mädchen
75
Leitende
61
Jungwacht-Scharen
2
Blauring-Scharen
2
Jubla-Scharen
0
Total Scharen
4
Solothurn
4’699
Jungen
1’227
Mädchen
2’014
Leitende
1’458
Jungwacht-Scharen
19
Blauring-Scharen
34
Jubla-Scharen
23
Total Scharen
76
Wallis
1’306
471
Jungen
Mädchen
582
Mädchen
565
Leitende
528
Leitende
379
362
Jungwacht-Scharen
0
Jungwacht-Scharen
2
Blauring-Scharen
2
Blauring-Scharen
7
Jubla-Scharen
24
Jubla-Scharen
9
Total Scharen
26
Total Scharen
18
Thurgau
1’141
Zug
910
Jungen
335
Jungen
281
Mädchen
398
Mädchen
369
Leitende
408
Leitende
260
Jungwacht-Scharen
3
Jungwacht-Scharen
3
Blauring-Scharen
2
Blauring-Scharen
5
Jubla-Scharen
16
Jubla-Scharen
4
Total Scharen
21
Total Scharen
12
Uri / Schwyz
St. Gallen / Appenzell /Glarus
1’581
Jungen
Jungen Mädchen Leitende
2’610 625 1’170 815
Zürich Jungen
714
Leitende
535
12
Jungwacht-Scharen
Blauring-Scharen
14
Blauring-Scharen
6
Total Scharen
32
427
Mädchen
Jungwacht-Scharen Jubla-Scharen
1’676
4 7
Jubla-Scharen
21
Total Scharen
32
Alle Zahlen basieren auf den Bestandesmeldungen vom Oktober 2017.
Information: Die Bundesversammlung 2/17 hat entschieden, auch Mitglieder von Regional- oder Kantonalverbänden, Fach- und Arbeitsgruppen sowie der Verbandsund Bundesleitung als Mitglieder von Jungwacht Blauring Schweiz zu zählen. Diese sind in der Mitgliederstatistik 2017 jedoch noch nicht aufgeführt; sie werden im Jahr 2018 erstmals als Mitglieder berücksichtigt.
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45
Zahlen & Fakten
Bilanz per 31. Dezember 2017
Aktiven Flüssige Mittel Wertschriften
1
2016 (in CHF)
701’144.01
698’985.58
262’727.10
262’727.10
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen
43’005.04
72’528.45
Übrige kurzfristige Forderungen
74’364.43
122’503.92
Vorräte Hilfsmittel & Werbeartikel
52’224.10
41’126.58
Aktive Rechnungsabgrenzung Umlaufvermögen Finanzanlagen
72’515.00
188’391.65
1’205’979.68
1’386’263.28
400’000.00
300’000.00
Mobile Sachanlagen
2
3.00
3.00
Bärghus Metjen
2
78’000.00
82’000.00
478’003.00
382’003.00
1’683’982.68
1’768’266.28
Anlagevermögen Total AKTIVEN
Bild: Jubla Sissach, Sola 2017
2017 (in CHF)
Passiven Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen
2017 (in CHF)
2016 (in CHF)
168’803.59
162’496.35
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
14’099.10
5’362.85
Passive Rechnungsabgrenzung
59’563.34
94’919.05
242’466.03
262’778.25
Kurzfristiges Fremdkapital langfristige verzinslichte Verbindlichkeiten (Hypothek Bärghus Metjen)
140’000.00
140’000.00
Langfristiges Fremdkapital
140’000.00
140’000.00
Zweckgebundene Fonds
3
32’636.21
58’980.10
Freie Fonds
4
686’809.40
724’809.40
Fonds
719’445.61
783’789.50
Kapital per 01.01.
581’698.53
576’324.28
Jahresergebnis Eigenkapital Total PASSIVEN
372.51
5’374.25
582’071.04
581’698.53
1’683’982.68
1’768’266.28
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Zahlen & Fakten
2017
Erfolgsrechnung
Materialaufwand Himi & Fanartikel Materialaufwand Publikationen übriger Materialaufwand
1. Januar bis 31. Dezember 2017
Erlös Mitgliederbeiträge Erlös Hilfsmittel & Fanartikel
Personalaufwand 2017
2016
238’500.00
234’200.00
72’348.67
200’821.47
Erlös Teilnehmerbeiträge, Kurse, Anlässe
62’414.15
63’805.00
Erlös Dienstleistungen an Dritte
71’817.20
54’417.85
Übriger Erlös (Inserate, Adm.-Kosten Kt., BV TN, jubla.db)
109’025.65
122’885.55
Erlös Dienstleistungen
315’605.67
441’929.87
Erlös Spenden
559’046.21
566’624.67
30’900.00
289’345.00
DOK-Beitrag
229’333.11
240’851.30
FO/RKZ-Beitrag
270’000.00
270’000.00
Projektgebundene Spenden
BSV Betriebsstruktur & regelm. Aktivitäten, Art 7 Abs 2 KJFG
128’494.00
148’017.00
BSV Aus- & Weiterbildung, Art 9 KJFG
487’724.00
507’040.00
0.00
0.00
BSV Projekte, Art 8 KJFG BASPO Ausbildungsbeitrag
38’600.00
33’600.00
Jugendkollekte
35’053.94
30’000.00
Erlös, Beiträge und Spenden
1’779’151.26
2’085’477.97
Total Erträge
2’333’256.93
2’761’607.84
2016
71’517.68
147’553.42
155’981.25
157’825.63
18’403.35
15’725.75
1’201’836.27
1’211’036.65
Raumaufwand
52’350.30
55’711.30
Unterhalt Mobiliar/EDV
76’818.31
127’045.85
Mitgliederbeiträge
18’657.95
17’193.10
Teilnahmen/Reisekosten/Honorare
111’238.17
147’720.27
Anlässe, Veranstaltungen Übriger Betriebsaufwand Ausgleich BSV Gelder an Kantone / Jungwacht Blauring Schweiz
0.00
48’233.57
244’423.44
226’405.31
454’372.60
476’794.55
2’405’599.32
2’631’245.40
-72’342.39
130’362.44
Finanzerfolg
11’305.44
7’086.82
Liegenschaftsertrag Bärghus Metjen
60’868.10
62’718.30
Liegenschaftsaufwand Bärghus Metjen
56’728.08
57’269.63
4’140.02
5’448.67
Kosten für Leistungserbringung Zwischenergebnis
Betrieblicher Nebenerfolg Verwendung aus zweckgebundenen Fonds
26’343.89
71’854.20
Verwendung aus freien Fonds
38’000.00
47’000.00
Zuweisung in zweckgebundene Fonds
0.00
-74’377.88
Zuweisung in freie Fonds
0.00
-135’000.00
Ausserordentliche Aufwände/Erträge
-7’074.45
-47’000.00
ausserordentlicher Erfolg
57’269.44
-137’523.68
372.51
5’374.25
Ergebnis Jungwacht Blauring Schweiz
47
Zahlen & Fakten
Erläuterungen und Details zur Jahresrechnung per 31. Dezember 2017 Flüssige Mittel Diese Position umfasst Kasse, Postkonto, Geldkonten bei Banken. Fremdwährungen werden zum aktuellen Kurswert bewertet. Wertschriften Diese Position umfasst Wertschriften und wertschriftenähnliche Vermögensanlagen, wie z.B. Anteile an Anlagefonds. Wertschriften werden zum Einstandspreis ausgewiesen, sofern der aktuelle Kurswert höher ist. Die Bewertung erfolgt zum aktuellen Kurswert, sofern dieser unter dem Einstandspreis liegt. Steigt der Kurswert darauffolgend wieder an (nicht realisierter Kursgewinn), wird der Buchwert nicht nach oben korrigiert. Die Anlagestrategie ist im Anlagereglement geregelt. Forderungen Diese Positionen umfassen Forderungen gegenüber Dritten und rückforderbare Verrechnungssteuer. Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten. Vorräte Die Bewertung erfolgt zum Anschaffungswert oder, falls der Nettoveräusserungswert tiefer ist, zum Nettoveräusserungswert. Die Warenlagerreserven betragen einen Drittel des Warenwerts. Aktive Rechnungsabgrenzung Diese Position umfasst die aus der sachlichen und zeitlichen Abgrenzung der einzelnen Aufwand- und Ertragspositionen resultierenden Aktivpositionen. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. Finanzanlagen Diese Position umfasst ein Darlehen, welches dem Jugendheimverein Luzern zu für die Jubla attraktiven Konditionen gewährt wurde.
Mobile Sachanlagen, Immobilie Bärghus Metjen Die mobilen Sachanlagen, Geschäftsliegenschaften und Grundstücke werden zu Anschaffungs- oder Herstellwerten abzüglich (betriebswirtschaftlich) notwendiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen degressiv gemäss den Abschreibungssätzen der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Anschaffungen, welche die EDV-Hard- und Software betreffen, werden immer über die Erfolgsrechnung ausgebucht, auch wenn eine Anschaffung die Grenze von CHF 2’000.00 übersteigt. Verbindlichkeiten Diese Positionen umfassen Forderungen von Dritten am Bilanzstichtag. Passive Rechnungsabgrenzung Diese Position umfasst die aus der sachlichen und zeitlichen Abgrenzung der einzelnen Aufwand- und Ertragspositionen resultierenden Passivpositionen. Auch die per Ende 2017 aufgelaufenen Gleitzeit- und Ferienguthaben der Mitarbeiter/innen sind in dieser Position eingerechnet. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. Zweckgebundene Fonds Zweckgebundene Fondskapitalien sind Mittel, die separat nach der jeweiligen Zweckbindung gehalten und geführt werden. Es handelt sich dabei um eine von Dritten (Spenden) erhaltene Zuwendung, welche an einen bestimmten Zweck gebunden ist.
Freie Fonds Die freien Fonds beinhalten Mittel, welche aus erarbeiteten Mitteln entstanden sind. Es handelt sich dabei um Reserven für bestimmte zukünftige Aufwendungen. Die freien Fondskapitalien sind gesondert im Fremdkapital aufzuführen. Die Veränderungen dieser Fonds werden in der Aufschlüsselung detailliert aufgeführt. Unentgeltliche Leistungen Auf Bundesebene engagieren sich rund 120 Personen ehrenamtlich. Der Gegenwert ihrer unbezahlten Arbeit fliesst nicht in die Jahresrechnung ein. Durch die Zusammenarbeit mit dem SAH Zentralschweiz und dem profil Arbeit & Handicap konnten Stellenprozente im administrativen Bereich geschaffen werden. Die Finanzierung dieser Stellen läuft über die ALV und wird daher nicht in der Jahresrechnung aufgeführt. Jungwacht Blauring Schweiz erhielt 2017 unterschiedliche Sachspenden, verbilligte oder kostenlose Dienstleistungen bzw. Material. Diese Beträge sind nicht in die Jahresrechnung eingeflossen. Entschädigung an Mitglieder leitender Organe Das Präsidium und die Mitglieder der Verbandsleitung arbeiten ehrenamtlich und erhalten eine Auslagenentschädigung sowie eine einmalige pauschale Entschädigung. Im 2017 sind insgesamt CHF 6’750 an das leitende Organ ausbezahlt worden. Ereignisse nach Bilanzstichtag Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, welche die Jahresrechnung 2017 wesentlich beeinflussen könnten.
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Zahlen & Fakten
Aufschlüssselung zu Bilanzpositionen 1) Wertschriften
Einstandswert
1 Aktie Bergbahn Eischoll
260.00
Wertschriftendepot
262’467.10
Bestand per 31.12.2016
262’727.10
3) zweckgebundene Fonds
58’980.10
-26’343.89
Total
32’636.21
58’980.10
-26’343.89
per 31.12.2017 per 31.12.2016
Veränderung
4) freie Fonds 0.00
Fonds Projekte
Käufe
0.00
Nicht realisierter Kursverlust
0.00 262’727.10
2) Mobile Sachanlagen und Bärghus Metjen
EDV
Einrichtung
Liegenschaft
Bestand am 31.12.2016
1.00
2.00
583’686.20
Wertberichtigung per 31.12.2016
-501’686.20
Anschaffungen
0.00
0.00
0.00
Verkäufe
0.00
0.00
0.00
Abschreibungen 31.12.2017
0.00
0.00
-4’000.00
Nettobestand am 31.12.2017
1.00
2.00
78’000.00
Veränderung
32’636.21
Verkäufe
Bestand per 31.12.2017
per 31.12.2017 per 31.12.2016
Fonds jubla.bewegt
128’000.00
128’000.00
0.00
Fonds neue int. Partnerschaften
31’809.40
31’809.40
0.00
Fonds Krisenfälle
20’000.00
20’000.00
0.00
Fonds Datenbank
115’000.00
115’000.00
0.00
Fonds Ranfttreffen
30’000.00
30’000.00
0.00
Fonds Öffnungsprozesse
20’000.00
20’000.00
0.00
252’000.00
280’000.00
-28’000.00
90’000.00
100’000.00
-10’000.00
686’809.40
724’809.40
-38’000.00
Fonds Öffentlichkeitsarbeit Fonds Lagerhäuser Total
49
Zahlen & Fakten
Herkunft der Erträge Mitgliederbeiträge
CHF
%
238’500.00
12%
Dienstleistungen
315’605.67
17%
Spenden
559’046.21
29%
30’900.00
2%
Beiträge Kirche
534’387.05
28%
Beiträge Staat*
167’094.00
9%
60’868.10
3%
1’906’401.03
100.00%
1’906’401.03
0.00%
Projektgebundene Spenden
Liegenschaftsertrag Total
Liegenschaftsertrag
Beiträge Staat 9%
3%
Mitgliederbeiträge 12%
* Anmerkung zu Beiträge Staat: ohne Kto 6025 BSV Gelder für Kantone aufgeführt, verzerrt sonst die Grafik und Statistik
17% Beiträge Kirche
28%
2% Projektgebundene Spenden
29% Spenden
Dienstleistungen
50
Zahlen und Fakten
51
Zahlen und Fakten
Regionale und kantonale Arbeitsstellen Aargau Barbara von Büren Klosterstrasse 12 5430 Wettingen Tel. 056 438 09 39 ast@kalei.ch
Luzern Marlen Stalder, Kilian Koch St. Karliquai 12 6004 Luzern Tel. 041 412 09 61 info@jublaluzern.ch
Schafhausen Isabel Geissmann Fäsenstaubstrasse 4 8200 Schaffhausen Tel. 052 625 72 43 ast@jubla.sh
Zug Patrik Imfeld Bahnhofstrasse 6 6340 Baar Tel. 041 728 34 59 ast@jublazug.ch
Bern Melanie Meier Mittelstrasse 6a 3012 Bern Tel. 031 381 76 88 kast@jublabern.ch
Obwalden / Nidwalden Daniela Käslin Dorfplatz 7 6060 Sarnen Tel. 041 660 99 18 rast.ow.nw@bluewin.ch
Solothurn Rebekka Tschan Tannwaldstrasse 62 4600 Olten Tel. 062 286 08 10 kast@jubla-so.ch
Zürich Nadja Bosshard Auf der Mauer 13 8001 Zürich Tel. 044 266 69 66 info@jublazueri.ch
Basel Philip Müller Feierabendstrasse 80 4051 Basel Tel. 061 271 42 53 regionalstelle@jublabasel.ch
St. Gallen Fabienne Gübeli Webergasse 9 9000 St. Gallen Tel. 071 222 13 47 ast-stgallen@jublaost.ch
Thurgau Sarina Geyer, Steinmann Mirjam Franziskus-Weg 3 8570 Weinfelden Tel. 071 626 11 31 jwbr@kath-tg.ch
Freiburg Olivier Berger Rue du Botzet 2 1700 Freiburg Tel. 026 323 37 60 rast@jubla-freiburg.ch
Rebstein Natascha Dedy Burgstrasse 6 9445 Rebstein Tel. 071 770 07 92 ast-rebstein@jublaost.ch
Uri / Schwyz Esther Krummenacher Postfach 206 6410 Goldau Tel. 041 855 53 07 rast@jubla-ursz.ch
Graubünden Cinzia Chirico (Kantonsleitung) Rheinfelsstrasse 116 7000 Chur Tel. 076 516 55 46 chirico.cinzia@hotmail.com
Uznach Lea Durot Rickenstrasse 2 8730 Uznach Tel. 055 280 51 06 ast-uznach@jublaost.ch
Wallis Nicole Lötscher-Mathieu St. Jodernstrasse 17 3930 Visp Tel. 079 158 93 86 arbeitsstelle@jublavs.ch
52
53
Nachwort
Leere Kühlschränke und wärmendes Feuer Für die Jubla steht der junge Mensch im Zentrum: Jugendliche und Kinder sollen gefördert und gefordert werden. Aber worin?
Bild links: Ranfttreffen 2017 Bild rechts: Abt Urban Federer, Copyright: SRF - Oscar Alessio
Leider treffe ich im Alltag immer wieder Jugendliche, \ die am Montag Hunger haben, weil zuhause am Wochenende der Kühlschrank reichen musste. \ die sich ohne ihr Smartphone gar nicht mehr austauschen könnten. \ die nicht wissen, wie Verantwortung übernommen wird. \ denen niemand sagt: Es ist gut, dass es dich gibt. Unter anderem auch mit dem neuen Leitbild will die Jubla Jugendliche animieren, für andere Verantwortung zu übernehmen, sich im Freien zu bewegen, das Zusammensein zu lernen und einander Wertschätzung entgegen zu bringen. Ich wünsche Jungwacht Blauring auch in Zukunft, jungen Menschen die Erfahrung von Lebensfreude und -qualität vermitteln zu können.
Am Ranfttreffen 2016 durfte ich erfahren, dass es in der Jubla für die Fragen nach dem Sinn des Lebens Platz gibt: im direkten Gespräch, aber auch im Spiel, beim Wandern, im Gottesdienst und am Lagerfeuer. Meine Bitte an euch: Gebt dieses wärmende Feuer weiter! Dafür wünsche ich auch euch meine eigene Erfahrung eines Gottes, der den Menschen ins Zentrum stellt, ihn fordert und fördert und zu ihm sagt: Du bist mir wichtig.
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Jungwacht Blauring Schweiz
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Druck
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Jungwacht Blauring bietet … … einen Ort, an dem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Gemeinschaft erleben und Wertschätzung erfahren.
… Aktivitäten im Freien und in der Natur, um sich zu bewegen und ohne Leistungsdruck Spass zu haben.
… eine Möglichkeit, sich zu engagieren, gemeinsam Entscheide zu treffen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
… Freiraum, Neues zu wagen und sich ganzheitlich zu entwickeln.
… Raum für Fragen des Lebens und besondere Momente.
… Sicherheit und Qualität durch anerkannte Ausbildung und Begleitung der Leitenden. … Lebensfreu(n)de.
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