Dreiklang
2.22
MAGAZIN DER PFARRE ZUM GÖTTLICHEN WORT ST. JOHANN EVANGELIST • HL. FAMILIE • ALLERHEILIGSTE DREIFALTIGKEIT
HEIMAT - LOS
VOM AUFBRECHEN UND ANKOMMEN www.zumgoettlichenwort.at
AN SCHRITT VIRI – ZWA SCHRITT Z’RUCK Hoppala, da geht es doch nur rückwärts. Welch ein Frust: da machst du einen Schritt nach vorne und findest dich am Ende weiter hinten, als dir lieb ist. Etwas protestiert in mir: Es müsste doch umgekehrt heißen. Aber ich habe mich nicht verhört. Er singt mit seiner Chefpartie tatsächlich davon, dass da einer in einer derart verfahrenen Situation ist, dass es nur rückwärts geht, Willi Resetarits.
P. MATTHIAS FELBER, PFARRER Rückschlag
Pilgerschritt
Über die letzten zwei Jahre haben wohl viele Menschen den Eindruck gehabt, dass es eher zurück geht. Kaum hofften wir auf ein Aufatmen in der Pandemie und auf einen Aufbruch, gibt es neue Probleme. Der Krieg im Osten Europas, die Flüchtlinge und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die uns daraus erwachsen, dämpfen das Gefühl, dass es vorwärts geht.
Zwa Schritt viri – an Schritt z’ruck. In der Tanzliteratur heißt diese Schrittfolge „Pilgerschritt“. Beim meditativen Gruppen- oder Kreistanz geht es regelmäßig zwei Schritte nach vorne und einen zurück. Es wird damit ein Innehalten erreicht. Die Tänzer machen sich bewusst, dass es im Leben nicht nur vorwärts geht.
Dass es auch die Zeiten gibt, wo man auf der Stelle tritt oder Rückschläge hinnehmen muss. Tanz des Lebens Ich bin auf einen wunderbaren Text der französischen Schriftstellerin Madeleine Delbrêl gestoßen. Ihr (hier stark gekürzter) Text, der „Ball des Gehorsams“, ermutigt dazu, das Leben mit seinen Herausforderungen in der Haltung von Tanzenden zu leben:
Aufbruch Das Leben in unserer Pfarre hat tatsächlich wieder Fahrt aufgenommen. Die Kar- und Ostertage waren freudvolle Feste. Ein neuer Impuls sind die frisch gewählten Gremien. Die, die zur Wahl gegangen sind, haben fünf neue Mitglieder in den Pfarrgemeinderat gewählt. Besonders erwähnen möchte ich Franziska Sischka-Damian. Vor zwei Jahren wurde sie getauft, jetzt ist sie Stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates.
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Ich danke allen, die in den letzten Jahren ehrenamtlich viel Zeit und Engagement in die Pfarre mit ihren drei Gemeinden eingebracht haben. Zugleich danke ich den Neuen und allen, die sich mit Interesse und Liebe für den Aufbau eines lebendigen Pfarrlebens einsetzen. Vergelt’s Gott!
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Wenn wir wirklich Freude an dir hätten, O Herr, könnten wir dem Bedürfnis zu tanzen nicht widerstehen. Um gut tanzen zu können braucht man nicht zu wissen, wohin der Tanz führt. Man muss ihm nur folgen, darauf gestimmt sein, schwerelos sein. Und vor allem: man darf sich nicht versteifen, sondern ganz mit dir eins sein – und lebendig pulsierend einschwingen in den Takt des Orchesters, den du auf uns überträgst. Man darf nicht um jeden Preis vorwärtskommen wollen. Manchmal muss man sich drehen oder seitwärts gehen. Und man muss auch innehalten können, oder gleiten, anstatt zu marschieren. Wir aber, wir vergessen so oft die Musik deines Geistes. Herr, komm und lade uns ein – zum fröhlichen Ball deiner Liebe.
Möge es uns vom Himmel gegeben sein, auch ein wenig tanzend durchs Leben zu gehen! Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer, Ihr Pfarrer
ICH HABE VIELE HEIMATEN
HEIMATLOS – HEIMAT... Gar nicht so leicht war es, dass wir uns entschieden, den Dreiklang zu diesem Thema zu gestalten. Der Begriff „Heimat“ wird zu oft von Gruppen verwendet, um ab- und mehr noch auszugrenzen. Hat nicht schon die Erwähnung des Wortes den schalen Beigeschmack von „Daham statt Islam“ und ähnlichen Aussagen? Wir haben das Gefühl, dass nur die Traditionen, die schon seit gefühlten Jahrhunderten erhalten sind, den Begriff prägen dürfen. Es gibt nur die saftigen grünen Wiesen mit Schafen und Kühen, ein fescher Bauer, der das Korn erntet. Aber wenn ich aufwache und meine Wohnung verlasse, bin ich im Grau Favoritens. Also nähern wir uns über „heimatlos“ an. Frauen und Kinder aus der Ukraine müssen nach dem brutalen Angriff von russischen Truppen ihre Heimat verlassen. Werden herausgerissen aus ihrem Leben. Können sie neue Heimat finden? So groß, Gottseidank, die Hilfsbereitschaft von Menschen ist, die ihr Haus öffnen und andere, die Zeit und Geld spenden, die Frage bleibt für die Geflüchteten: Können sie jemals in ihre Heimat zurückkehren? Die Sehnsucht ist es, die das Wort Heimat prägt. Ungebunden und frei, sicher und behütet. Mein Zuhause aus dem heraus ich Geborgenheit weiterschenken kann – ein biblischer und kirchlicher Auftrag. Aus dieser Sehnsucht zu handeln, das ist es zum großen Teil, was die neugewählten Pfarrgemeinderäte und Mitarbeitenden in den Gemeindeausschüssen bewegt. Sie haben sich bereit erklärt, in den nächsten fünf Jahren Kirche mitzugestalten. Durch sie wird Kirche ein Gesicht bekommen – mitfühlend, mitsorgend, lebendig. Heimat für viele. In diesem Dreiklang stellen wir Ihnen die neuen Gremien vor.
Willi Resetarits hat in unserer Pfarre seine Kindheit verbracht. Er selbst beschrieb seine Ankunft im Bezirk als einschneidendes Erlebnis. Aufgewachsen als Angehöriger der kroatischen Minderheit in Stinatz im Burgenland, kamen seine Eltern mit ihm und seinem großen Bruder Lukas, ein bekannter Kabarettist, nach Wien, um ihren Kindern Bildung zu ermöglichen. Das Trauma der grauen Großstadt, wo er kein Wort verstand, raubte ihm anfangs die Stimme. In der Volksschule in der Keplergasse gab es Lehrerinnen, die ihn unterstützten und in unserer Pfarre fand er eine Heimat neben den Parks und Straßen der Stadt. Der damalige Kaplan Adolf Holl nahm sich um die Buben an, ließ sie ministrieren und Gemeinschaft erleben. Die Kirche war für den kleinen Willi ein großer, spannender Raum voll Weihrauch, lateinischer Gesänge und großer Symbolhandlungen. Seine nächste Heimat fand er in der Musik, die ihm von Anfang an in Form von mehrstimmigem, kroatischem Gesang Geborgenheit und Trost vermittelte. Und auch hier war er in vielen Musikrichtungen zu Hause. Er erfand den Favorit´n Blues, spielte Rock, Weltmusik und Wiener Lieder genauso wie alte Volkslieder. Mit seiner Kunstfigur Ostbahn Kurti wurde er zur Kultfigur der Wiener und Wienerinnen. Nicht nur in seinen Liedern zeigte er liebevolles Verständnis für die weniger privilegierten Menschen, sondern er engagierte sich auch persönlich leidenschaftlich für Menschen, die flüchten mussten. Das Integrationshaus wurde unter seiner Schirmherrschaft zu einem Vorzeigeprojekt, wie Integration auf Augenhöhe gelingen kann. Am 24. April ist Willi Resetarits plötzlich verstorben. Unzählige Menschen vermissen ihn und doch bleibt vieles: Seine Musik, sein politisches Engagement, seine Begeisterungsfähigkeit, seine Fähigkeit mit unterschiedlichsten Menschen zusammen zu arbeiten, seine Liebe zum Leben und vieles mehr.
Zum Nachlesen: Ich lebe gerne, denn sonst wäre ich tot: Autobiographie 2018
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BARBARA RADLMAIR
EDITORIAL
NACHRUF AUF EINEN FAVORITNER UND WELTBÜRGER VON KARIN HERMETSCHLÄGER-MIESBAUER
von Willi Resetarits (Autor), Christian Seiler (Autor) 3
Denn eigentlich mag ich meine Wohnung so wie sie ist. Die alten Ikea-Regale sind teilweise noch aus meiner Studienzeit, auf dem Türstock sind noch die Größenmarkierungen der Kinder, und viele Gegenstände erzählen ihre eigene Geschichte. Bei mir zu Hause muss es nicht perfekt sein, sondern gemütlich, und wenn es mal wirklich zu viel wird, räum ich auch freiwillig auf.
VON KARIN HERMETSCHLÄGER-MIESBAUER
HIER SIND WIR ZU HAUSE Perfektion oder Lebendigkeit Ich habe das perfekte Zuhause – naja - zumindest hätte ich es gerne. Ich liebe es, mir Sendungen anzuschauen, wie Menschen ihr Haus oder ihre Wohnung wunderschön gestalten, entrümpeln oder putzen lassen. Ich freue mich über Wohnungs- und Hausführungen bei Besuchen, blättere gerne in Möbelprospekten und bei Gartenkatalogen werde ich sowieso schwach. All das ist für mich Stoff für Wohnträume, aber auch ein enormer Stressfaktor. Denn mein eigenes Zuhause ist nie so schön, wie es meiner Meinung nach sein sollte. Es beginnt schon bei der Größe des Badezimmers, das ja bei niemandem so groß ist wie auf den Werbebildern. Meine Handtücher passen farblich nicht zu den Fliesen, und auch meine Wände werden nicht jedes Jahr in der aktuellen Trendfarbe gestrichen. Wenn ich meine Küchenschränke öffne, steht da nicht das perfekt angeordnete Geschirrservice, sondern eine lustige Sammlung an Häferln und Gläsern und viele Teller mit kleinen Macken.
So sehe ich auch unsere Heimat nicht als etwas, das immer Perfektion und Einheitlichkeit verlangt, sondern als ein buntes, lebendiges Zuhause verschiedener Menschen, die hier leben, Hilfe suchen oder auf Besuch sind. Vieles hat seine Geschichte, manches ist ein Provisorium, anderes ein Experiment und einiges verändert sich mit der Zeit. Stacheldraht oder offene Türen Wenn ich Heimat als etwas stets Wachsendes und sich Veränderndes sehe, dann muss ich auch keinen Stacheldraht darum bauen. Ich muss mich nicht vor allem schützen, das meine perfekte, scheinbar heile Welt bedroht. Wenn ich in meiner alten Heimatstadt spazieren gehe, sehe ich immer mehr hohe Hecken, blickdichte Zäune und Mauern. Zum Glück gibt es auch noch die niedrigen Gartenbegrenzungen, die zum Plaudern einladen. Ich überlege mir dann, was jemanden dazu bewegt, sich regelrecht zu verbarrikadieren. Will hier jemand nicht verletzt werden und sich eine sichere Höhle bauen oder hat jemand Angst vor Kritik und Beurteilung durch andere? Will jemand seine mühsam erschaffene Ordnung nicht zerstört haben oder sein hoffnungsloses Chaos nicht offenbaren? Einiges davon kenne ich auch. Manchmal will ich mich auch in meine eigenen vier Wände zurückziehen und alles andere aussperren. Gleichzeitig sehne ich mich aber auch nach dem kleinen Bauernhof meiner Oma. Dort ist jeder Besuch, ohne nur an der Vordertür anzuläuten, über den Hof direkt in die Bauernstube gegangen. Solange sie gelebt hat, waren auch ihr Haus und Garten voller Leben. Alle Kinder, Enkel, Urenkel und andere Verwandte und Bekannte sind bei ihr spontan vorbeigekommen. Man saß in der Laube oder in der Stube bei Essen und Trinken und hatte immer das das Gefühl, willkommen zu sein.
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„Heimat ist dort, wo Leben ist“ war wohl Omas Lebensmotto. Bei einem anderen, schon wochenlang vorher ausgemachten Besuch kam ich einmal nach einer mehrstündigen Autofahrt etwas früher als geplant an und wurde nur angeschnauzt, dass noch nicht alles fertig geputzt sei. Am liebsten hätte ich wieder umgedreht und wäre weggefahren. Ich fühlte mich nicht wie ein Gast, Wenn ich bei jemandem zu Besuch war, der so eine persondern wie ein Störfaktor. Es ist letztlich immer unsere fekt gestaltete und aufgeräumte Wohnung hat, kommt Entscheidung, wie wir unsere Heimat gestalten – hoher mir mein Zuhause danach auch etwas schäbig vor. Der Vergleich ist mal wieder der Schlüssel zur Unzufriedenheit. Stacheldraht oder niedrige Blütenhecke. 4
VIELE TRÄNEN FLIESSEN „Ich wollte einfach nur weg mit den Kindern. Weg von den Bomben. Weg aus Charkiw“, sagt Julia. „Ich wusste nicht wohin.“ So wie Julia geht es vielen Menschen, die vor den Schrecken des Krieges aus der Ukraine flüchten. Sie seien orientierungslos, wenn sie diesseits der Grenze ankommen, wüssten nicht wohin, erzählt Vater Constantin. Er ist rumänisch-orthodoxer Priester und tut mit anderen Freiwilligen aus seiner Pfarrgemeinde in Zusammenarbeit mit Aidrom, einer Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Dienst bei einem Willkommenszelt an einem Grenzübergang im Dreiländereck Ukraine, Rumänien und Moldau. „Viele Tränen fließen“, weiß er zu berichten. Sein Bericht erinnert an die Tränen des Volkes Gottes im Exil: „An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten…“ Heimatlosigkeit ist eine Grunderfahrung, die sich durch die Bibel zieht. Als Klage, wie in Psalm 137, und als Hoffnung: „Deine Kinder sollen wieder in ihre Heimat kommen.“ (Jer 31,17) Schon am Anfang der Geschichte des Volkes Gottes steht sie, die Heimatlosigkeit: „Mein Vater war ein heimatloser Aramäer“, heißt es in 5 Mose 26,5. Von Abraham, dem Erzvater Israels, ist hier die Rede. Abraham, der aufgebrochen ist, ohne zu wissen, wohin. Die Hoffnung auf Gottes Verheißung im Gepäck: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.“ (1 Mose 12,1) Wie Abraham ist auch Julia aufgebrochen – ohne zu wissen wohin, in der Hoffnung auf Sicherheit. Der Blick in die Bibel zeigt: Die Heimat zu verlassen, fremd zu sein, neue Heimat zu suchen, ist eine menschliche Grunderfahrung. Diese Erfahrung schlägt sich nieder in Israels Gesetzgebung: „Es soll ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin der HERR, euer Gott.“ (3 Mose 24,22) Das AT wendet alles theologische Gewicht auf, wenn es darum geht, den Fremden zu schützen.
PFARRERIN MARIA KATHARINA MOSER, DIREKTORIN DER DIAKONIE ÖSTERREICH Es ist Gott selbst, der hier spricht. Die Aufnahme von Fremden wird unter göttliche Autorität gestellt, gehört zur Gottesbeziehung. Rechte und soziale Absicherung sind die Basis, um wieder heimisch werden zu können an einem neuen Ort. Schutz und Sicherheit schenken Hoffnung auf neue Heimat. Um wirklich wieder heimisch werden zu können, braucht es aber mehr: Menschen, die sich für mich interessieren, für meine Geschichte, für das, was mir widerfahren ist, für meine Zukunft, für meine Wünsche und Pläne. Da zu sein für Geflüchtete, Beziehungen anzubieten, das ist eine wesentliche Aufgabe von Kirchen und ihren Pfarrgemeinden. Als sie die Grenze überquert hat und in Rumänien angekommen ist, da habe sie sich sicher gefühlt – und entschieden zu bleiben, erzählt Julia. Vier Tage war sie mit ihren drei Kindern unterwegs, überall Gefahr am Weg. „Ich möchte nicht zurück. Ich will so schnell wie möglich arbeiten“, sagt sie. Julia ist Kinderärztin. „Ich will ein neues Leben anfangen. Hier, wo mich die Menschen so freundlich aufgenommen haben.“ Heimat ist, wo Menschen einander annehmen.
SPENDENMÖGLICHKEITEN UM MENSCHEN ZU ERMÖGLICHEN, EINE NEUE HEIMAT ZU FINDEN ODER ZURÜCKKEHREN ZU KÖNNEN, BITTEN WIR SIE UM SPENDEN. EINIGE MÖGLICHKEITEN DAZU SIND: Wohnraumvermittlung: Der Diakonie Flüchtlingsdienst wurde von der Stadt Wien als zentrale Anlaufstelle für die Beschaffung/Vermittlung von privatem Wohnraum für geflüchtete Ukrainer:innen beauftragt.
Wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen können: Info: 43 664 886 328 20
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Geldspenden: Diakonie Erste Bank IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500 Projekt Integrationshaus Bank Austria IBAN: AT20 1200 0006 7113 0300
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OSTERNACHMITTAG
FAHRRADAUSFLUG
FÜR DIE ERSTKOMMUNIONKINDER AM KEPLERPLATZ
NACH GUMPOLDSKIRCHEN
Die Erzählung der Emmausjünger brachte uns in Verbindung mit Kommunion und Ostern. Jesus, der das Brot teilt, das begleitet uns ja durch das Jahr. Weiter ging es dann mit dem Binden eines Palmbuschen, Ostereierfärben und nicht zu vergessen die gemeinsame Jause. Stolz waren sie dann am nächsten Tag, am Palmsonntag, mit den Palmbuschen da. Im Pfarrhaus hörten sie die Geschichte vom Leiden und Auferstehen Jesu, es wurde füreinander und miteinander gebetet und ein Kreuz gestaltet.
Die wunderbar von Reinhard Kiolbasa geplante Route wurde vom Regen ein bisschen beeinflusst. So war die Pause länger, aber der ersehnte und verdiente Besuch im Eissalon in Laxenburg konnte doch stattfinden. Am 26. Oktober 2022 ist der nächste gemeinsame Radausflug geplant! Machen Sie Ihr Rad fit dafür!
UM GUT TANZEN ZU KÖNNEN
braucht man nicht zu wissen, wohin der Tanz führt. (M. Delbrêl)
IMPULSTAG FASTENZEIT Alleine, im Gespräch mit den anderen, fragend und suchend war eine Gruppe in der Fastenzeit gemeinsam mit P. Matthias Felber unterwegs im Kurpark Oberlaa. Nicht nur die aufblühende Natur ließ Ostern erahnen, es war die Beschäftigung mit unserer Geschichte mit Gott, die uns eigene, verloren geglaubte, Stärken entdecken und das Wissen um die Liebe Gottes neu erfahren ließ. Gestärkt mit Brot und dem Segen kamen wir wieder mitten in unserem eigenen Leben an.
DER 3-STATIONEN-KREUZWEG
DER FIRMGRUPPE
BROT BACKEN
IN DER HL. FAMILIE
Mit Ungerechtigkeit, Verurteilung, Begegnung mit dem verurteilten Jesus und der Hoffnung auf Auferstehung beschäftigten sich die Firmkandidat*innen auf ihrem Weg durch die Kirchen unserer Pfarre. Endlich wieder war es möglich gemeinsam zu handeln und zu beten.
Es ist schon eine lange Tradition, dass die Kinder in der Gemeinde Zur Hl. Familie am Mittwoch in der Karwoche gemeinsam Brot backen. Da wird gemischt, geknetet, geformt, gebacken – und verkostet. Das Brot wird am Gründonnerstag den Mitfeiernden im Gottesdienst ausgeteilt. Auch der Osterhase hatte sich schon frühzeitig gemeldet und kleine Osternestchen versteckt.
MITTENDRIN
GEMEINSCHAFT ERLEBEN IM PFARRCAFE
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Gemütliches Zusammensitzen, über die Predigt reden – oder auch nicht – Neuigkeiten austauschen, neue Menschen kennenlernen, lange Vermisste wieder treffen – viele gute Gespräche bei Kaffee, Kuchen, und allerlei anderen guten Dingen – darum gibt es die Pfarr-Cafés in unseren Pfarrgemeinden. Wir freuen uns, dass es jetzt wieder unbeschwert möglich ist, dazu einzuladen!
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VORSTELLUNG
DES NEU GEWÄHLTEN PFARRGEMEINDERATES
Am 20. März 2022 wurden 6 Frauen und 4 Männer als der neue Pfarrgemeinderat gewählt. In den nächsten 5 Jahren wird dieser gemeinsam mit Pfarrer P. Matthias Felber und dem Team der Hauptamtlichen Verantwortung tragen für die Pfarre. 5 ganz neue Mitglieder und 5, die schon in den letzten 5 Jahren dabei waren, wurden gewählt. Herzlichen Glückwunsch allen – viel Freude, Kraft, langen Atem, Mut und den Segen Gottes für eure Arbeit! Vielen Dank allen, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt haben, für ihre Bereitschaft, mitzudenken, Aufgaben zu übernehmen, da zu sein. Der neue Pfarrgemeinderat: Andrea Jandrisits, Allerh. Dreifaltigkeit Stefan Knöbl, Allerh. Dreifaltigkeit Gabriele Steiner, Allerh. Dreifaltigkeit Michael Mayerhofer, St. Johann Barbara Radlmair, St. Johann Christoph Schüttenberger, Allerh. Dreifaltigkeit Roswitha Jily, Hl. Familie Renate Büchl, Hl. Familie Franziska Sischka-Damian, St. Johann, Stv. Vorsitzende Philipp Langmann, Hl. Familie
Auch die Mitglieder für die Gemeindeausschüsse wurden gewählt: Gemeinde Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Alxingergasse 1. Stefan Knöbl, Gemeindeausschussleiter 2. Gabriele Steiner, Gemeindeausschussleiterin 3. Andrea Jandrisits 4. Christian Einzinger 5. Ilona Denk 6. Angela Taschek 7. Viktoria Korbiel Gemeinde Zur Hl. Familie, Puchsbaumplatz 1. Renate Büchl, Gemeindeausschussleiterin 1. Roswitha Jily, Gemeindeausschussleiterin 3. Juliana Tomanek 4. Elisabeth Langmann 5. Thomas Keresztesi 6. Peter Huber 7. Ursula Leb Kooptiert: Natascha Manhart Gemeinde St. Johann Evangelist, Keplerplatz 1. Peter Puschner, Gemeindeausschussleiter 2. Gertrude Pieber 2. Barbara Radlmair 4. Michael Mayerhofer 5. Michael Röhsner 6. Sigrid Reichinger Kooptiert: Barbara Winkler
FLOHMARKT
IN DER ALXINGERGASSE
Aufmerksam machen wollen wir auf einen neuen Versuch, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Möglichkeiten der Begegnung in der Pfarre zu geben.
Viele unterschiedliche Flöhe waren zum Verkauf angeboten – von Kleidung bis Schmuck, von Spielzeug bis zu Büchern gab es (fast) alles, was das Herz begehren könnte. Nicht zu kaufen, aber sehr begehrt und genossen wurden die vielen Gesprächsmöglichkeiten. Der Reinerlös wird verwendet für das Projekt Le+O und für notwendige Ausgaben der Pfarre.
Dazu gab es als Einstieg einen Filmabend. Weitergehen soll es nach dem Sommer – alle Interessierten können sich an: junge-pfarre@zumgoettlichenwort.at wenden.
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FILMABEND -
JUGENDLICHE IN DER PFARRE
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Supermarkt Handelsfirma SPAR für die praktischen Nirosta Regale zur Lagerung von Flohmarktwahre! 7
MENSCHEN IN DER PFARRE „ZUM GÖTTLICHEN WORT” VON FRANZISKA SISCHKA-DAMIAN
MICHAEL MAYERHOFER
Michael Mayerhofer zog es von Zwettl im Waldviertel hinaus in die Welt. Nach vielen Jahren im Ausland kehrte er letztendlich nach Österreich zurück. Seit Sommer 2021 ist er in Favoriten daheim. In unserem Interview gibt er uns einen Einblick in seinen Lebensweg und sein Gefühl vom Aufbrechen und Ankommen. Lieber Michael, was hat dich dazu bewogen, deine Heimat nach der Matura zu verlassen? Ursprünglich war mir mein Lebensweg sehr klar: HAK-Matura und dann im Waldviertel als Buchhalter arbeiten. Doch gegen Ende meiner Schulzeit habe ich angefangen, Dinge zu hinterfragen. Der Auslöser war, als ich mich mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie Völkermord, beschäftigt habe. Das bekannteste Beispiel ist der Holocaust und die Frage, wie man sich vielleicht selbst verhalten hätte. Aber am Ende ist das die falsche Frage, sondern eher: Wie verhalte ich mich, wenn diese Dinge heute passieren? Die Frage nach der Moral hat mich zu diesem Zeitpunkt sehr beschäftigt, und ich wollte raus aus der beschaulichen Welt des Waldviertels hin zu den Konfliktgebieten dieser Welt.
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Das war auch eine Zeit, in der ich nicht alles als gegeben annehmen wollte und vieles kritisch hinterfragt habe. Im Waldviertel hatte ich oft das Gefühl, dass der Glaube eher als Tradition gelebt wird. Aber für mich war das damals zu wenig. Ich war stark von dem Drang getrieben, die Welt zu verstehen. Ich bin dann zur Überzeugung gekommen, dass, wenn man Gott weder wissenschaftlich beweisen noch widerlegen kann, es 8
besser ist, dieses Thema sein zu lassen und seine Energie auf etwas anderes zu konzentrieren. Am Schluss war für mich klar: Ich konnte nicht an den Gott der Bibel glauben und bin deshalb auch offiziell aus der Kirche ausgetreten. Du hast dann fast 13 Jahre im Ausland gelebt, studiert und gearbeitet. Erzähl doch mal. Meinen ersten Auslandseinsatz hatte ich nach meinem Präsenzdienst, indem ich mich für einen Milizeinsatz im Kosovo gemeldet habe. Ich wusste, dass das erst der Beginn meiner Reise war. Ich studierte dann in Berlin und Wien und verbrachte die Ferien mit Auslandsaufenthalten. Während meiner Zeit in Wien habe ich schnell festgestellt, dass ich wieder weg muss, um den Pfad, den ich begonnen hatte, weiterzugehen. Ich wollte helfen, Neues lernen und meinen Horizont erweitern. Die folgenden Jahre verbrachte ich im Kosovo, in Bosnien Herzegowina und in Afghanistan. Diese Zeit hat mich in Bezug auf die Möglichkeiten, diese Regionen mit unserer Hilfe zu stabilisieren, desillusioniert. Ich bin dann zurück nach Wien gegangen, um zu sehen, ob ich nicht auch hier etwas bewirken kann und habe
mich einige Monate ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Es fühlte sich aber nicht richtig an. Ich dachte: Es ist wichtiger, die Bedingungen in der Welt zu verändern, sodass Menschen nicht mehr gezwungen sind, zu fliehen, statt den Flüchtlingen hier vor Ort Hilfe anzubieten.
haben kürzlich unser erstes Kind bekommen, meine Familie lebt also hier und wir sind gemeinsam glücklich. Das gibt mir ein anderes Gefühl, es bindet und erdet mich. Vor vielen Jahren bist Du wieder in die Kirche eingetreten. Wann kam diese Wende? Schon zu Beginn meines Studiums hatte ich Zweifel, ob man denn die Welt tatsächlich ganz ohne Gott verstehen kann. Ein ganz konkreter Anstoß, mir selbst die Glaubensfrage wieder zu stellen, kam durch einen amerikanischen Missionar, ein tiefgläu-
IN AFGHANISTAN
Du hast in vielen Städten gelebt und es wirkt etwas unruhig bzw. rastlos. Was ist jetzt anders? Ich war bisher immer auf der Durchreise, weil ich wusste, dass meine Tätigkeiten und Aufenthalte zeitlich begrenzt waren. Beirut hatte am ehesten die Chance, meine neue Heimat zu werden. Ich lernte Freunde kennen und meine Frau Sabine. Wir haben auch im Libanon geheiratet. Doch mit der Familiengründung kam dann die Frage, wo wir daheim sein wollen. Wäre die Wirtschaftskrise im Libanon nicht gewesen, vielleicht wären wir sogar dortgeblieben. Letztendlich haben wir uns für Wien entschieden, weil es doch eine größere Stabilität bietet. Dieses Mal fühlt es sich anders an. Ich habe das Gefühl, angekommen zu sein. Meine Frau und ich
WAHLBEOBACHTER IN DER UKRAINE biger Protestant, im gleichen Alter wie ich damals. Er war gerade auf dem Landweg von Südkorea nach Europa gereist und hat ein paar Nächte auf unserer Couch in Berlin geschlafen. Ich war fasziniert von den Gesprächen mit ihm und beschloss, aus Interesse ein Buch, das er mir empfohlen hat, zu lesen. Das hat dann einen neuen Denkprozess ausgelöst, in dem ich mich gefragt habe, vielleicht ist da ja doch mehr. Letztendlich blieben auch gewisse Zweifel, aber ich hatte ein deutliches Gefühl, dass dieses Leben nicht zufällig ist, und dass wir erst im Glauben an Gott unsere Beziehung zur Welt richtig ausrichten können. Was bedeutet die Kirche heute für Dich? Für mich ist die Kirche der Ort, wo man sich kennt, wo man sich trifft und austauscht und seine Freude, aber auch seine Sorgen teilen kann. Hier treffe ich Menschen, die meinen Glauben teilen. Es geht mir um das Gemeinsame, wie es auch Jesus mit seinen Jüngern gelebt hat.
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Ich entschied mich, es noch einmal im Ausland zu versuchen. Dieses Mal wollte ich es gescheit machen. Ich zog in den Libanon, um arabisch zu lernen. Anschließend arbeitete ich für eine syrische Organisation in der Türkei an der Grenze zu Syrien, ging dann wieder zurück in den Libanon, wo ich eine Stelle in einem Projekt zur Unterstützung des syrischen Friedensprozesses gefunden habe. Da war ich dann auch am Längsten, insgesamt drei Jahre. Aber letztendlich habe ich auch mein Weltbild anpassen müssen. Ich wollte immer die Welt zu einem besseren Ort machen, aber das ist nicht so leicht, denn die Welt funktioniert nicht so. Wir Menschen hoffen auf Frieden, ja wir streben sogar danach. Doch so sehr wir uns auch bemühen, wir werden den paradiesischen Zustand von Glück und Frieden im Diesseits nicht erreichen.
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KIRCHE: HAUS AUS LEBENDIGEN STEINEN HEIMAT FÜR VIELE MENSCHEN VON LADISLAUS LOUCKY, PFR. I. R. Es ist etwas völlig anderes, ob man ein fix und fertiges Haus kauft, oder ob man selbst ein Haus baut. Ganz abgesehen von der Arbeit und der Zeit, die man in den Hausbau stecken muss, man bekommt ein völlig anderes Verhältnis zu „seinem“ Haus. Menschen, die mit eigenen Händen für sich und die Familie ein Zuhause gebaut haben, die wissen das. Es ist eben nicht bloß irgendein Dach über dem Kopf, es ist das eigene Haus, das eigene Heim, ein Stück Heimat. In der Bibel wird die Kirche und ihre Gemeinde an verschiedenen Stellen immer wieder als ein Haus beschrieben. Sie wird mit einem Bau verglichen, dem Haus Gottes. Und wir, die Menschen, sind lebendige Steine, die Gott in seinen Bau einfügt, aus denen er sein Haus erbaut. Die Kirche ist nicht irgendein Fertighaus, das schlüsselfertig und bezugsbereit in die Landschaft gesetzt wird und in das ich dann einziehen kann, ohne ein persönliches Verhältnis dazu zu haben. Sie ist nie n u r ein Dach über dem Kopf, ein Zweckbau, mit dem ich selbst nichts zu tun habe. Sie ist vielmehr wie ein Haus, das ich selbst mitgebaut habe. Ja mehr noch: Wir sind die lebendigen Steine aus denen die Kirche gebaut ist. Wir bilden das Haus. Und die Kirche ist nur so gut, wohnlich und Heimat bietend wie wir bereit sind, uns als lebendige Steine einzubringen. Natürlich kennt jeder die Erfahrung, der selber baut: Man wird im Grunde nie richtig fertig. Es ist immer noch etwas zu machen, zu werkeln, zu verbessern, zu verändern.
Und so ist es auch mit der Kirche und der Gemeinde. Das Haus aus lebendigen Steinen, das Gott sich erbaut hat, ist nie fertig. Da muss ständig dran gebaut werden, renoviert, umgebaut, den sich verändernden Bedürfnissen angepasst werden. Es braucht ein waches Gespür dafür, was Menschen wirklich brauchen, was ihre Nöte und Sorgen sind, damit wir als Kirche ein Haus sind, in dem sie tatsächlich Geborgenheit und Heimat finden können. Ich wünsche uns, dass wir gemeinsam ein Haus werden, das mehr ist als ein attraktiver Zweckbau; das vielmehr wirklich Heimat ist für viele, besonders aber für Menschen in Not, in Krisen, in schwierigen Situationen. Denn als Kirche und als Gemeinde sind wir niemals nur ein Eigenheim, es geht nicht darum, dass wir es uns selbst gemütlich machen; wir sind immer ein Haus, das alle Menschen einlädt, das vielen ein Dach über dem Kopf sein will, und noch viel mehr als bloß ein Dach über dem Kopf: Wirklich ein Zuhause. Heimat.
10. JUNI 2022 – LANGE NACHT DER KIRCHEN
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„AM TAG SENDET DER HERR SEINE GÜTE UND IN DER NACHT IST SEIN LIED BEI MIR.“ PS 42,9
Unsere kranke Erde … Wege aus der Krise – Long Night Talk 20:00 – 21:30 Podiumsgespräch u.a. mit Mag.a Anna Kontriner MA (extinct rebellion) Simon Pories (Fridays for Future) Moderation: Hubert Arnim-Ellissen 10
This is my body! This is my blood! 21:30 – 22:00 Fotoarbeiten zum Thema Ukraine von Hermann Glettler, Eröffnung. „EINMAL, da hörte ich ihn, da wusch er die Welt …“ (Celan) 22:00 – 23:00 Meditationen zum Erbarmen Gottes
HEIMAT IST KEIN ORT - HEIMAT IST EIN GEFÜHL (H. GRÖNEMEYER) VON BARBARA RADLMAIR
Wann immer ich Krautfleckerl rieche, macht sich ein bestimmtes Gefühl in mir breit. Ich sehe richtig das Gesicht meiner Mutter vor mir, die den Tisch deckt, höre ihr „Wartet noch ein bisschen!“. Das „bisschen“ fühlte sich immer zu lang an. Dann aber saßen wir endlich alle rund um den Esstisch. Da war es laut und lustig, aber auch ernst und angestrengt – je nachdem, was in unseren verschiedenen Leben grade passiert war – und der erste Bissen – ich kann es gar nicht beschreiben. Nie hab ich diesen Geschmack je wieder erlebt. Und so gerne ich Krautfleckerl esse, so sehr weiß ich, dass es das rundum Gefühl ist, das mich erinnern lässt. Das Heimatgefühl zeigt sich in den Erinnerungen an sichere Zeiten, an Angenommensein, Geborgenheit und Sicherheit. Es ist der Ort, nicht geographische Ort, an dem ich mich wohlfühle, als Freundin unter Freunden, als Mitglied der Gesellschaft. Damit ist es auch der Ort, von dem aus ich mich einbringen kann in die Gemeinschaft, aktiv werden kann. Es ist dort, wo ich nicht immer um das eigene Recht kämpfen muss, sondern wo Gerechtigkeit und Chancengleichheit gelebt werden. Heimat ist auch dort, wo es mir nicht egal ist, wie es ist. Solch ein „Ort“ sollte ja nun auch Kirche sein. Der Duft von Weihrauch, der noch gerade so ein bisschen in der Luft liegt, wenn ich in eine Kirche gehe, schafft oft kurz dieses Vertraute, das Sichere hervorzurufen.
KRAUTFLECKERL SCHMECKEN IM SOMMER UND IM WINTER, HIER DAS DEFTIGE REZEPT ZUM NACHKOCHEN. 300 1 1 1 2.5 4 2 100 1 3 3
g kpf Stk EL EL EL TL ml EL Prise Prise
Fleckerl Nudeln Weißkraut 500-700g Zwiebel Kümmel Kristallzucker Rapsöl Paprikapulver edelsüß Gemüsesuppe Salz Pfeffer Salz
Gleichzeitig ist es nicht genug. Es kann nicht reichen, wenn Kirche nur Heimat ist für die, die schon lange dabei sind. Wie können wir es schaffen, sie wieder dazu zu machen: dem Ort, an dem Menschen sich wohlfühlen, sicher sind, angenommen sind – und aus all dem bereit werden können, auch Heimat zu geben, ein Zuhause zu schaffen für viele. Handeln im Auftrag Jesu, gemeinsam Ideen und Träume teilen und verwirklichen. So fühlt sich Heimat an.
ZUBEREITUNG Vom Krautkopf die äußeren Blätter entfernen, danach vierteln und den Strunk ausschneiden. Das Kraut nudelig schneiden (nicht zu fein), danach das Kraut in eine große Schüssel geben. Kümmel sowie 1 EL Salz dazugeben und gut miteinander vermischen. Das Kraut für 15 Minuten stehen lassen. Danach gut ausdrücken und eventuell in einem Sieb abtropfen lassen, bis zur Verwendung. Die Zwiebel schälen und klein schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, den Zucker einstreuen und sobald dieser karamellisiert, die Zwiebeln dazu geben. Die Zwiebel darin kurz anrösten, danach das Kraut und Paprikapulver zugeben und noch etwas weiter braten. Die Suppe eingießen und halb zugedeckt für 20-30 Minuten weich dünsten. In der Zwischenzeit die Fleckerl laut Packungsangabe weich kochen, danach abgießen. Sobald die ganze Flüssigkeit vom Kraut verdampft ist, die abgetropften Fleckerl dazugeben und mit Salz sowie Pfeffer würzen.
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KRAUTFLECKERL
Oder wenn gerade etwas geprobt, geübt wird, Klänge, die sich eingeprägt haben, auch sie lösen das Gefühl von Heimat aus. Und dieses Gefühl hält – hält mich und viele in der Kirche, die das Vertraute noch riechen, hören und spüren.
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bezahlte Anzeige
PFARRCARITAS
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In unserer Pfarre haben wir sechs Personen, die ihre Heimat, die Ukraine verlassen mussten, aufgenommen. Bis alle staatlichen Unterstützungen laufen, bis die Möglichkeit der Arbeitserlaubnis besteht, müssen wir unterstützend da sein. Dazu kommen die vielen Menschen in Not: Arbeitslosigkeit, existenzielle Krisen, in denen sie sich schon in Vor-Corona-Zeiten befanden, verschärfen die Armut in Wien. Es geht um Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, die Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren oder sie auch schon verloren haben, Menschen, die buchstäblich vor einem leeren Kühlschrank stehen. Für die vielen Hilfesuchenden, die zu den Caritasstunden in unsere Pfarre kommen, bitten wir Sie um Ihre Hilfe. Spendenmöglichkeiten auf das Konto der Pfarrcaritas.
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Franz Paul Horn Drei wahre Geschichten von Reise und Flucht.
VON USCHI ZEEH Wien - Teheran Damaskus - Kabul Drei junge Männer und drei Lebensgeschichten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Darüber berichtet der Biologe und Publizist Franz P. Horn in seinem Buch. Im Sommer 2015 nach seinem Uniabschluss beschließt Paul mit zwei Freunden per Rad von Wien nach Teheran zu reisen. In drei Monaten wollen sie die 5000 km bis in den Iran schaffen. Sie planen diesen Trip nur aus Jux und Tollerei und er entwickelt sich zu einem ausgelassenen Abenteuer voller Improvisation, Missgeschicke, spannender Begegnungen, spontaner Gastfreundschaft und Erkenntnissen über andere Länder, fremde Menschen und deren Kulturen. Ihre Devise lautet: in den Tag hineinleben und alles nehmen, wie es kommt. Zur gleichen Zeit brechen Malek aus Afghanistan und Filip aus Syrien ebenfalls zu einer Reise auf. Das Ziel ist Sicherheit. Filip flieht vor dem Krieg in Syrien, und Malek, der von den Taliban entführt wurde und einen Selbstmordanschlag durchführen sollte, kann im letzten Moment fliehen und wird von den Taliban als Verräter gesucht und verfolgt. Beide sind gezwungen, ihre Heimat und ihre Familien zu verlassen. Sie müssen sich kriminellen Schleppern anvertrauen, geraten in Lebensgefahr, überqueren Gebirgszüge und das Mittelmeer. Nirgendwo sind sie erwünscht. Ihre Devise: Nie stehenbleiben, nicht zurücksehen, immer weiter in die ungewisse Zukunft. Der Kontrast zwischen ihren Geschichten fällt hart aus. Unbeschwert und lebenslustig die einen, gehetzt und gefährdet die beiden anderen. Sie reisen aufeinander zu, befinden sich zur selben Zeit an den gleichen Orten, doch ihre Erfahrungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Teilweise sind die Schilderungen der Flüchtenden nur schwer zu ertragen und als Leserin ist man froh, wieder die Radtruppe begleiten zu dürfen. Als sich schließlich in Österreich ihre Wege kreuzen, erkennen sie: Es verbindet sie mehr als sie trennt, sie sind einfach junge Menschen, die leben wollen. Das Buch endet mit einem afghanischen Sprichwort, das Malek dem Autor in einem seiner letzten Interviews mitgibt: Topak na kalam ghowaro Keine Waffen, sondern Stifte (Bildung) wollen wir.
STEYLER ECK VON P. SAVERIUS SUSANTO, SVD.
Als Fremder angekommen – Aber ich bin zu Hause „Ankommen heißt, einen Ort zu finden, an dem sich dein Herz und deine Seele zu Hause fühlen, wo du zur Ruhe kommst und deine Umarmung mehr bedeutet als tausend Worte!“ habe ich bei einer Veranstaltung gelesen. Heimat heißt für mich; wo ich zu Hause bin, wo ich mich wohl fühle, nicht mehr ein Fremder oder Ausländer (Priester) bin, wo diese Begrüßung „Liebe Schwestern und Brüder“ nicht nur beim Gottesdienst funktioniert, sondern auch im Alltag, wo es keine Kontrolle gibt. Ich bin als Fremder angekommen. Deswegen musste ich viel lernen (zum Beispiel diese schwierige Sprache) und ganz genau darauf achten, nichts Falsches gegen die hiesigen Bräuche zu tun, um keine Gefühle zu verletzen; damit ich wirklich zu Hause bin. Als Steyler Missionar aus Indonesien machte ich im Großen und Ganzen gute Erfahrungen. Im Umgang mit den Leuten fühle ich mich aufgenommen – oder auch anders gesagt: beliebt. Ich kenne viele Leute durch meinen Dienst, meine Bereitschaft und mein Dasein als einfacher Priester und Mensch. Und ich erfahre, dass sie Interesse an mir und meinem Hintergrund haben. Darum fühle ich, dass ich zu Hause bin. Ich bin sehr dankbar dafür. Natürlich gibt es überall Vorurteile – auch mir gegenüber die erfahre ich auch – aber sie kommen entweder von den wenigen Leuten, die mir am Nächsten stehen oder die mich oder meinen Hintergrund noch nicht kennen gelernt haben. Es gibt auch manchmal Kritik, die mir direkt oder indirekt gesagt wird. Das ist für mich normal. Es stört mich nicht. Denn ich habe ein Prinzip: Es ist nicht das, was die Leute mir sagen, das mich kaputt macht, sondern meine Reaktion. Ich bin dankbar für die vielen Momente in unserer Pfarre und dafür, dass ich von den Pfarrgemeinden so angenommen und gut verstanden wurde. Ich habe viele schöne Erfahrungen gemacht. Dafür danke ich Ihnen, euch, dir für die Liebe und alles. Ich trage euch in meinem Gebet und in meinem Herzen. Herzliche Grüße, P. Saverius
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ÜBER DIE GRENZEN
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TERMINKALENDER - ST. JOHANN
REGELMÄSSIGE TERMINE: MONTAG 17:45, MITTWOCH 18:00, FREITAG 17:45 – ROSENKRANZGEBET FREITAG (AUSSER 3. FREITAG IM MONAT) 19:30 – SPIRITIME, 1. SAMSTAG IM MONAT 17:00 – HERZ MARIÄ SÜHNEANDACHT JUNI 2022 SO 05.06. MO 06.06. FR 10.06. SO 12.06. MI 15.06. DO 16.06. FR 17.06.
JULI 2022 PFINGSTSONNTAG Hl. Messe um 08:00, 09:30 und 18:30 PFINGSTMONTAG 09:30 Hl: Messe LANGE NACHT DER KIRCHEN DREIFALTIGKEITSSONNTAG Hl. Messen um 08:00, 09:30 und 18:30 18:30 Vorabendmesse HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES CHRISTI - FRONLEICHNAM 09:30 Hl. Messe 19:30 Taizé-Gebet
TERMINKALENDER - HL. FAMILIE
GOTTESDIENSTORDNUNG IM SOMMER VON SONNTAG, 3. JULI BIS SONNTAG, 4. SEPTEMBER Dienstag: 08:00 Uhr Freitag: 18:30 Uhr Samstag: 18:30 Uhr Sonntag: 10:00 Uhr JUNI 2022 SO 05.06. MO 06.06. SO 12.06. DO 16.06. FR 17.06 MI 22.06. SO 26.06.
PFINGSTSONNTAG 09:30 Hl. Messe PFINGSTMONTAG 09:30 Hl. Messe DREIFALTIGKEITSSONNTAG 09:30 Hl. Messe HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES CHRISTI - FRONLEICHNAM 09:30 Hl. Messe 18:30 gemeinsame Begräbnismesse 15:00 Dankgottesdienst Jubilare aller drei Gemeinden 09:30 Fest des Lebens
GOTTESDIENSTORDNUNG IM SOMMER VON SONNTAG, 3. JULI BIS SONNTAG, 4. SEPTEMBER Mittwoch: 18:30 Uhr Freitag: 18:30 Uhr Sonntag: 08:30 Uhr
FR 01.07. SA 23.07.
19:30 Spiritime – Texte…Musik…Stille letztes Mal vor der Sommerpause und SO. 24.07. Sammlung für die ChristophorusAktion der MIVA: „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto.“
AUGUST 2022 MO 15.08. SA 20.08. SEPTEMBER 2022
MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL
FR. 09.09.
19:30 Spiritime – Texte…Musik…Stille erstes Mal nach der Sommerpause
09:30 Hl. Messe und SO. 21.08. Caritas-Augustsammlung für Afrika, Asien und Lateinamerika
JULI 2022 SA 02.07. SO 03.07. 08:30 SO 24.07. FR 29.07. 18:30
Beginn der Ferien-Gottesdienstordnung Beginn der Fußwallfahrt nach Mariazell bis 06.07. Hl. Messe Sammlung für die ChristophorusAktion der MIVA: „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto.“ gemeinsame Begräbnismesse
AUGUST 2022 MO 15.08. MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL 08:30 Hl. Messe FR 26.08. 18:30 gemeinsame Begräbnismesse SO 21.08. Caritas-Augustsammlung für Afrika, Asien und Lateinamerika
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AUS DEN MATRIKEN
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TAUFEN
VERSTORBENE:
Anna BERGER Sophie DO ROSARIO NEVES Samantha PAVLUS Georg SCHWARZ Shayne Rose SISCAR
BAUER Kurt (1960) GROISS Norbert (1962) GUTMANN Josef (1931) HUBER Wilhelmine (1941) JONAS Helmut (1945) KALANJA Alexander (1944) KALTENBRUNNER Johanna (1924)
KATONA Jolana (1924) PRAZAK Margarethe (1926) SCHENIDER Helga (1942) SCHMIDT Elfriede (1953) SCHNABL Helmut (1947) SKODLER Elisabeth (1923) WACHUDA Maria (1932)
TERMINKALENDER - AHD
JUNI 2022
JULI 2022
SO 05.06. PFINGSTSONNTAG 09:30 Festmesse MO 06.06. PFINGSTMONTAG 09:30 Hl. Messe SO 12.06. DREIFALTIGKEITSSONNTAG – Gemeindepatrozinium – Kirtag – Pfarrfest 09:30 Festmesse DO 16.06. HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES CHRISTI – FRONLEICHNAM 09:30 Hl. Messe SO 26.06. 09:30 Hl. Messe mit Ministrant*innenaufnahme, anschließend Ausflug der Minis
SO 10.07. SO 24.07.
bis FR. 22.07. Kinderferienlager CAMP ALXI in St. Martin im Lammertal Sammlung für die ChristophorusAktion der MIVA: „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto.“
AUGUST 2022 SO 04.08. MO 15.08. SO 21.08.
bis SO. 07.08. Fußwallfahrt nach Mariazell MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL 09:30 Hl. Messe Caritas-Augustsammlung für Afrika, Asien und Lateinamerika
GOTTESDIENSTORDNUNG IM SOMMER VON SONNTAG, 3. JULI BIS SONNTAG, 4. SEPTEMBER Sonntag: 09:30 Uhr
FUSSWALLFAHRTEN Eine Unterbrechung des Alltags, ein mich auf den Weg machen mit anderen. Viele Wege führen nach Mariazell. Zwei Gruppen werden sich im Sommer auf den Weg machen – unterschiedliche Zeiten, unterschiedliche Wege – ein Ziel. Wir laden herzlich ein, mitzugehen, mitzubeten, miteinander Freud und Leid des Unterwegsseins zu teilen.
PFARRFEST
Gemeinsam Kirche zu sein heißt, miteinander Fest und Alltag zu teilen.
KIRTAG - PFARRFEST 12. JUNI 2022 Wir feiern gemeinsam in der Gemeinde Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, 1100, Alxingergasse 2
Gemeinde Zur Hl. Familie Samstag, 2.7. – Mittwoch, 6.7.2022 Der Weg führt durch die Ötschergräben. Anmeldungen und Information: Martin Rapp Tel.: 0664 8321166
Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit Donnerstag, 4.8. bis Sonntag, 7.8.2022 Dieser Weg orientiert sich am Wiener Wallfahrerweg. Anmeldungen bei Stefan Knöbl 0664 73274207 oder in der Pfarrkanzlei: 01 604 24 53
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09:30 Uhr Festmesse anschließend Frühschoppen, Unterhaltungsmusik, Verlosung der Tombolapreise,... eigenes Kinderprogramm (Hüpfburg, ...) Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee und Kuchen, Gegrilltes, Gebackenes, Salate, .... Wir laden sehr herzlich ein und freuen uns auf das gemeinsame Feiern! 15
Österreichische Post AG SP 14Z040151 S Pfarre „Zum Göttlichen Wort“ Keplerplatz 6, 1100 Wien
KANZLEIZEITEN
GOTTESDIENSTZEITEN
GEMEINDE ST. JOHANN EVANGELIST 1100 WIEN, KEPLERPLATZ 6 Montag - Mittwoch und Freitag: 08:00 - 11:00 Uhr Donnerstag: 14:00 - 17:30 Uhr Caritas: Di. und Do.: 10:00 - 12:00 Uhr Tel.: (1) 604 24 53 kanzlei@zumgoettlichenwort.at
GEMEINDE ST. JOHANN EVANGELIST 1100 WIEN, KEPLERPLATZ Montag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Dienstag: 08:00 Uhr, Hl. Messe Donnerstag: 08:00 Uhr, Hl. Messe Freitag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Samstag: 18:30 Uhr, Vorabendmesse Sonntag: 08:00, 09:30 Uhr und 18:30 Uhr, Hl. Messe
CASA (SONNWENDVIERTEL) 1100 WIEN, ANTONIE-ALT-GASSE 9 Dienstag: 10:30 Uhr, Hl. Messe RAUM DER STILLE (HAUPTBAHNHOF) Donnerstag: 17:30 Uhr, Hl. Messe
GEMEINDE ALLERHLEILIGSTE DREIFALTIGKEIT 1100 WIEN, ALXINGERGASSE 2 11:00 (engl. Philippinische Sprechstunde: Gottesdienstgemeinde) Pastoralassistent Reinhard Kiolbasa: Mittwoch 15:00 bis 17:00 Uhr, GEMEINDE ALLERHL. DREIFALTIGKEIT 1100 WIEN, ALXINGERGASSE 4 GEMEINDE HL. FAMILIE Sonntag: 09:30 Uhr, Hl. Messe 1100 WIEN, PUCHSBAUMPLATZ 9 Montag: 08:00 - 11:00 Uhr GEMEINDE HL. FAMILIE Mittwoch: 08:00 - 12:00 Uhr 1100 WIEN, PUCHSBAUMPLATZ 9 Donnerstag: 08:00 - 11:00 Uhr Mittwoch: 18:30 Uhr, Hl. Messe Freitag: 14:00 - 18:00 Uhr Freitag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Tel.: (1) 604 62 40 Samstag: 18:30 Uhr, Vorabendmesse gem.hl.familie@zumgoettlichenwort.at Sonntag: 09:30 Uhr, Hl. Messe
GEWÜNSCHTES GLÜCK UND GEDEIHEN Mögest du im Leben immer drei Willkommen finden: in einem Garten im Sommer, beim Herdfeuer im Winter und im Herzen deiner Freunde dein Leben lang. Mögen die Grenzen, an die du stößt, einen Weg für deine Träume offen lassen. Mögen Zeichen an der Straße Deines Lebens sein, die Dir sagen, wohin Du auf dem Wege bist. Mögest Du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn Du die alte Straße nicht mehr gehen kannst. Mögest du immer einen Blick für das Sonnenlicht haben, das sich in deinen Fenstern spiegelt und nicht für den Staub, der auf den Scheiben liegt.
IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber:Pfarre „Zum Göttlichen Wort“, Keplerplatz 6, 1100 Wien,
www.zumgoettlichenwort.at
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PGR-Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH, 2540 Bad Vöslau, E-Mail: redaktion@zumgoettlichenwort.at
Layout und Cover: Ernst Zeeh. Redaktion: Barbara Radlmair, P. Matthias Felber, Franziska Sischka-Damian, Peter Puschner, Roswitha Jily, Gerhard Dobias, Karin Hermetschläger-Miesbauer, Ernst Zeeh; Fotos: Leo Hagen, beigestellt, pixabay „Dreiklang“ ist das Kommunikationsorgan der Pfarre „Zum Göttlichen Wort“ und erscheint vierteljährlich. Kontonummer der Pfarre: AT10 1200 0006 1332 4300, Kontonummer der Pfarrcaritas: AT54 1200 0100 1354 1031
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