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Dreiklang 2/19

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Dreiklang

2.19

PFARRE ZUM GÖTTLICHEN WORT - EINE PFARRE. DREI GEMEINDEN. ST. JOHANN EVANGELIST • HL. FAMILIE • ALLERHEILIGSTE DREIFALTIGKEIT

BABYLON

GEN 11,1 DIE GANZE ERDE HATTE EINE SPRACHE UND EIN UND DIESELBEN WORTE.

SPRACHVERWIRRUNG ODER SPRACHENVIELFALT BAUWAHN ODER WOHNRAUM

www.zumgoettlichenwort.at


LIEBE SCHWESTERN UND BRÜDER UNSERER PFARRGEMEINDE! Oft haben mich Menschen in Ghana „Oburoni“ gerufen. Das ist das Wort für Weißer bzw. Fremder in der dominierenden Akan-Sprache Twi. Wörtlich aber bedeutet das Wort „der von hinter dem Horizont Kommende“. Also eigentlich nicht unbedingt Weißer. Auch ghanastämmige US-Amerikaner werden als oburoni bezeichnet, obwohl ihre Hautfarbe alles andere als weiß ist.

P. MATTHIAS FELBER, PFARRER Das Wort für second-hand Kleider in der Twi-Sprache ist „Oburoni wawu“. Es bedeutet „die Kleider des toten weißen Mannes“. Das kommt daher, dass die Menschen sich nicht vorstellen können, dass Menschen einfach ihre gebrauchten Kleider weitergeben. Das geschieht doch nur nach dem Ableben eines Menschen. Das sind Beispiele dafür, wie Sprache unser Denken bestimmt – und umgekehrt.

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Sprache eröffnet uns den Zugang zur Welt und gibt uns Identität. Sprache gibt unserer Identität eine Stimme. Die Vielfalt der Sprachen der Welt ist zugleich ein Hinweis darauf, dass es zu einer Sache verschiedene Ansichten gibt. Das ist schon seit jeher ein Zeichen für österreichische Identität. Viele Völker, viele Sprachen und damit viele Identitäten innerhalb unserer Landesgrenzen. „Mach Dich niemals über jemand lustig, der gebrochen in Deiner Muttersprache zu Dir spricht. Diese Person spricht nämlich zumindest noch eine weitere Sprache". (Sprachheld) Dieses weise Wort gibt mir zu denken. Denn besonders hier in Favoriten, auch in unseren Kirchenbänken, begegne ich vielen Menschen, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben. Ich habe Respekt davor, dass sie diese ganz sicher besser beherrschen als ich. Ich bin dankbar, dass wir uns dennoch in meiner Sprache verständigen können. Albert Uderzo, der Zeichner von Asterix, hat einmal folgendes gesagt: „Wenn ich daran denke, dass „Asterix“ in 72 Sprachen übersetzt wurde, und ich spreche nur eine einzige, da bekomme ich doch richtige Komplexe.“ Es macht mir viel Mut für die Zukunft unseres Landes, dass junge Menschen heute ganz selbstverständlich zumindest eine weitere Sprache lernen und sprechen. Ich bin überzeugt, dass eines der großen Probleme der Kirche heute ist, dass sie es nicht schafft, die Sprache der Menschen von heute zu sprechen. Oft frage ich mich, wie denn dieses Sprachproblem überwunden 2

werden kann. Immer mehr komme ich zur Überzeugung, dass es nicht irgendeine Technik ist, eine ausgefeilte Methode, die uns von der Hybris eines Kirchen-Babylonischen Turmbaus befreit. Vielmehr braucht es ein neues Pfingsten und den pfingstlichen Geist. "Wer den Glauben im pfingstlichen Geist verkündet, der redet die Sprache des Anderen", sagt der Jesuit Albert Keller. Die Sprache des Anderen sprechen, ja schon. Doch wie geartet ist dieser Geist Gottes, der alle Sprachen spricht und versteht? Der Apostel Paulus sagt es so: „Nicht uns selbst verkünden wir.“ Und: „Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Helfer zu Eurer Freude“. Kirche als Helfer zur Freude des Anderen! Das heißt, weg vom Ich hin zum Du. Die Freude des Glaubens des Anderen im Blick zu haben und zu wollen. Das ist der Horizont einer pfingstlichen Kirche. Ein derartig verstandenes Pfingsten der Kirche würde uns auch unsere ureigene Sprache geben: Frei von Egoismus und Durchsetzungswillen Gottes große Taten zu verkünden. Es ist dies die Sprache der Liebe, die alle Menschen verstehen. So hat es zumindest Josef Freinademetz gesagt. Ein moderner österreichischer Heiliger, dem Chinesisch zur zweiten Muttersprache wurde. Nur die Sprache der Liebe kann uns letztlich aus dem Wirrwar (Babel) von Gleichgültigkeit und Rechthaberei, von Fanatismus und Aggression, von Angst und Abgrenzung einen Ausweg schaffen.

Coverfoto (10, Laabergstraße 47) und Illustration: Ernst Zeeh

GEN 11,2 ALS SIE OSTWÄRTS AUFBRACHEN, FANDEN SIE EINE EBENE IM LAND SCHINAR UND SIEDELTEN SICH DORT AN.


Und wenn uns auch heute die Sprachverwirrung, das einander nicht (mehr) Verstehen-Können als erstes in den Sinn kommt, wenn wir die Geschichte vom Turmbau zu Babel erwähnen, bleibt für mich eine Frage offen: Ist alles erlaubt, was uns möglich ist? • Bauen so hoch und weit, wie es nur geht, ungeachtet ob es noch genügend Lebensraum für Tiere und Pflanzen gibt oder nicht. • Wirtschaftswachstum um jeden Preis, ohne den Blick auf Gerechtigkeit zu lenken • Gentechnische Veränderungen, nicht nur in Weizen und Mais, nein auch Eingriffe in das Erbgut von Menschen. • Einfluss nehmen auf den Beginn des Lebens aber auch das Ende des Lebens bestimmen wollen. Das lässt sich noch weiter fortsetzen. Und es ist schon eine Sprachenverwirrung, die hier sichtbar wird. Dann das andere Sprachenwunder im Pfingstereignis – Verständnis füreinander. Die Möglichkeiten des gemeinsamen (Glaubens) auszuloten, voneinander zu erfahren, aufeinander Rücksicht nehmen. In diesem Spannungsfeld steht der Dreiklang diesmal. Babylon heute, hier bei uns, aber auch Jerusalem, das Zeichen des Füreinander Daseins hier bei uns. Auf der Suche nach Material zum Thema des Dreiklangs, habe ich ein wunderbares Kinderbuch gefunden: Als Herr Babel (k)einen Turm baute: König Babel will

GEN 11,3 SIE SAGTEN ZUEINANDER: AUF, FORMEN WIR LEHMZIEGEL UND BRENNEN WIR SIE ZU BACKSTEINEN. SO DIENTEN IHNEN GEBRANNTE ZIEGEL ALS STEINE UND ERDPECH ALS MÖRTEL.

EDITORIAL

Schon seit ich ein Kind war, fragte ich mich, ob wirklich der Bau eines Turmes bis zum Himmel Gott stören konnte. Ihm nahe zu sein, hätte doch auch seinem Wunsch entsprechen müssen, so war meine kindliche Vorstellung. (Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass die damaligen Kinderbibeln wohl nicht die Betonung auf „wir wollen uns einen Namen machen“ legten.)

BARBARA RADLMAIR, STELLV. VORSITZENDE seiner, von allem und jedem gelangweilten Tochter einen Turm bis in die Wolken bauen lassen, um sie glücklich zu machen. Dafür werden Unmengen an Materialien gebraucht, die aus fernen Ländern importiert werden müssen. Und auch Menschen, die daran mitarbeiten, kommen von weit her. Es ist nicht leicht für den Baumeister, alle zu vereinen und in einen geregelten Arbeitsprozess zu bringen. Dahingegen finden die Künstler unzählige neue Anregungen: neue Gerichte, fremdartige Lieder, nie gesehene Tänze und abenteuerliche Geschichten, welche zu interessanten eigenen Kreationen anregen. Zwar wird der Turm nicht fertig, die Vielfalt hinterlässt aber nachhaltig ihre Spuren. Und auch die Prinzessin findet wieder ihr Glück. Möge die Vielfalt und die Freude von Jerusalem unser Leben bestimmen. Sally Altschuler, Als Herr Babel (k)einen Turm baute, Verlag Ellermann

BEGEGNUNGSZONE KIRCHE

FREITAG, 20. SEPTEMBER 2019 14:00 – 18:00 UHR, KEPLERPLATZ

eine Veranstaltung der Pfarre Zum Göttlichen Wort und der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien. In unterschiedlichen Stationen zeigen wir in Zusammenarbeit zwischen Pfarre und Kategorialer Seelsorge eine lebendige, offene Kirche und geben Auskunft über Aktivitäten und Angebote. Wir laden herzlich ein, an diesem Freitagnachmittag bei unserer Begegnungszone Kirche vorbeizukommen und miteinander

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über Gott und die Welt zu reden zu entdecken wie viele Angebote und Aktivitäten es gibt einander zu begegnen und Informationen zu erhalten

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WIR FREUEN UNS AUF DIE BEGEGNUNGEN! 3


P. STEPHAN DÄHLER SVD

KENNEN SIE DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN DEM APOSTEL PETRUS AN PFINGSTEN UND EINEM STEYLER MISSIONAR? Schon eine oder viele Ideen? Meine Auflösung: Petrus hat in seiner Muttersprache gesprochen und alle haben ihn verstanden. Wir Steyler meinen manchmal, alle Sprachen zu sprechen, aber keiner versteht uns. Mit dem Pfingstlichen Verstehenswunder und der Babylonischen Sprachverwirrung beschäftigt sich dieser Dreiklang. Was steht hinter der Erzählung vom Turmbau in Babel im Buch Genesis? Zum einen sicher der ironische und kritische Umgang mit der vorherrschenden Religion der Babylonier in der Zeit des Textes (5./4. Jhd. v. Chr.). Die Einwohner von Babylon deuten den Namen ihrer Stadt als „Tor zu Gott“, real ausgedrückt im Tempelturm (Zikkurat) der Stadt. Dort steigt der Hauptgott Marduk zu den Menschen herunter und die Menschen können zu ihm hinaufsteigen. Die Bibel spricht von einem Turm, der planlos durch Fronarbeit erzwungen wurde. Babel deutet sie Hebräisch als „Durcheinander, Verwirrung“. Schauen wir uns den ganzen Text Gen 11,1-9 an. Hier werde ich wohl – hoffentlich nur für kurze Zeit – auch in die Schar der unverständlichen Steyler eingeordnet. Bibelarbeit ist ein genaues Hinschauen auf jedes Wort, auf Verbindungen und Wiederholungen, auf Strukturen und kleine Nuancen. Ich präsentiere die Übersetzung von Georg Fischer (Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, 2018), die möglichst nahe am hebräischen Urtext bleibt. Die Farben helfen mir beim vertieften Lesen, vielleicht hilft es Ihnen auch durch die „erste Verwirrung“, die der Text bewusst auslösen will. Und es geschah: Die ganze Erde hatte eine Sprache und einige Wörter. 2 Und es geschah, als sie aufbrachen von Osten, da fanden sie ein Tal im Land Schinar, und sie ließen sich dort nieder. 3 Und sie sagten, Einer zum Anderen: „Auf! Wir wollen Ziegel ziegeln, und wir wollen (sie zu) Gebranntem brennen!“ Und es wurde ihnen der Ziegel zu Stein, und das Erdpech wurde ihnen zu Mörtel. 4 Und sie sagten: „Auf! Wir wollen uns bauen eine Stadt und einen Turm und dessen Spitze (soll) im Himmel (sein)! Und wir wollen uns einen Namen machen, damit wir uns nicht zerstreuen auf der Oberfläche der ganzen Erde!“ 1

Und GOTT stieg herunter, zu sehen die Stadt und den Turm, den die Menschenkinder gebaut hatten. 6 Und GOTT sagte: „Siehe, ein Volk (sind sie), und eine Sprache ist ihnen allen, und dies ist der Beginn ihres Tuns. Jetzt aber wird für sie nichts unzugänglich sein, was sie planen zu tun. 7 Auf! Wir wollen hinuntersteigen und wir wollen dort ihre Sprache verwirren, dass sie nicht hören (können), Einer die Sprache des Anderen!“

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Und GOTT zerstreute sie von dort auf der Oberfläche der ganzen Erde. Und sie hören auf, die Stadt zu bauen. 9 Deswegen nennt man ihren Namen „Babel“, denn dort hat JHWH die Sprache der ganzen Erde verwirrt, und von dort hat GOTT sie zerstreut auf der Oberfläche der ganzen Erde. 8

Die Überschrift regt uns an über die Weite der ganzen Erde und die Enge einer Sprache nachzudenken. Aufbrechen ist ein zentrales Stichwort des Buches Genesis, der Bibel überhaupt. Babel bricht in das eine abgeschlossene Tal, in die Isolation auf. Das wird noch durch die Betonung der Einheitlichkeit und Uniformität (eine Sprache, einige Wörter im Sinne einer aufgezwungenen Normsprache) verstärkt. Einheitlichkeit schweißt zusammen. Vieles gelingt aktiv. Die geplante Ankunft ihres Aufbruchs im Himmel bleibt ihnen verwehrt, weil ihr Hauptmotiv die Angst vor der Zerstreuung ist. An dieser Stelle des Textes schreitet GOTT ein. Er setzt seine Menschenkinder wieder auf den richtigen Weg, der in der Schöpfung angelegt ist: Vielfalt, Weite und – mit dem neuesten Dokument zum Klima – Biodiversität. Was auf den ersten Blick wie das trotzige Gegenverhalten Gottes zu einer Großtat seiner Menschenkinder aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Plädoyer für eine vielfältige Welt und gegen den meist knechtenden Zwang von Uniformität und Abschottung aus Angst. Gen 11 und Pfingsten laden uns ein, uns an der Vielfalt zu freuen, sie auszuhalten und mit Weitblick am gemeinsamen Haus Schöpfung zu bauen. Das fordert uns immer wieder heraus, uns zu bemühen, andere Gedanken und Sprachen zu verstehen. Was ist der Unterschied von Petrus an Pfingsten und einem Steyler Missionar? Petrus wurde das Verstehenswunder an Pfingsten geschenkt, wir arbeiten immer neu daran und freuen uns über die Momente, in denen es gelingt, in der Menschen- und Bauvielfalt von Favoriten die Weite Gottes zu verstehen.


Mitten im Sommer, am 7. August feiert Pfr. Ladislaus Loucky seinen 80. Geburtstag. 33 Jahre war er Pfarrer der Gemeinde St. Johann und ist immer noch bei uns tätig. Mit einem Segenswunsch dürfen wir schon im Vorfeld gratulieren: Gott schenke dir immer einen Sonnenstrahl, der dich wärmt, eine Portion Glück, das dich umgibt, einen Engel, der dich beschützt, Lachen und Fröhlichkeit, treue Freunde, und wenn du betest, einen Himmel, der dich erhört. Gemeinsam feiern wir aus diesem Anlass einen Gottesdienst und laden dazu herzlich ein: Sonntag, 8. September 2019 um 9:30 Uhr in die Pfarrkirche St. Johann Nach der Messe feiern wir im Pfarrsaal weiter.

DES SENIORENKLUBS DER GEMEINDE ZUR HL. FAMILIE INS BEZIRKSMUSEUM FAVORITEN AM 8.5.2019

WORTE, DIE INS HERZ FALLEN Manchmal, da ist es, als würden wir in unserer Familie unterschiedliche Sprachen sprechen. Wie sonst kann es sein, dass mich meine Tochter nur entgeistert ansieht, wenn ich sie abends auffordere, ihren Pyjama anzuziehen? Oder unser Dreijähriger ungerührt weiter fest mit dem Löffel gegen den Teller schlägt, obwohl ich ihm schon viermal erklärt habe, dass ich das nicht will.

GEN 11,5 Und auch mein Mann und ich können uns DA STIEG DER HERR nicht immer miteinander verständigen und T STAD HERAB, UM SICH UND TURM ANZUSEHEN, stellen am Ende des Tages immer wieder fest: DIE DIE MENSCHENKIN- Da haben wir wohl aneinander vorbei geredet. Der Jüngste verweigert das Sprechen – bis auf DER BAUTEN.

Diesmal war wieder Nostalgie angesagt; die Exkursion führte uns ins Bezirksmuseum in der Per Albin Hansson Siedlung, wo uns ein ehrenamtlicher Mitarbeiter vorerst die Geschichte unseres Bezirks näherbrachte. Was war nicht alles in den 145 Jahren geschehen, in denen der Bezirk bei Wien ist. Wir sind jedenfalls von Frau Maria aus den nostalgischen Gedanken heraus in die Gegenwart und zu einer stärkenden Jause geführt worden.Vielen Dank für die Organisation, es war wieder super.

Mama, ja und nein – bis jetzt ohnehin völlig, vermittelt uns dafür allerdings mit ausgeprägter Gestik und Lauten unmissverständlich, was er will.

Aber dann gibt es auch diese magischen Momente, wenn ich merke, wie Worte direkt ins Herz fallen. Wenn der Kleine sichtbar stolz ist, weil sein großer Bruder seine Burg aus Duplosteinen bewundert. Oder wenn ich wieder einmal unzufrieden mit mir selbst bin und mir mein Mann vermittelt: Du genügst! Ein „Ich bin so froh, dass es dich gibt!“ lässt bei uns Kinder- und Erwachsenenaugen gleichermaßen strahlen. Apropos Worte, die ins Herz fallen: Mein tiefster Wunsch ist es, dass meine Kinder die Ohren ihres Herzens öffnen für die Stimme Jesu. Sehr oft bete ich genau darum: Dass sie die Stimme des guten Hirten immer besser kennen lernen und sie heraushören unter den vielen Stimmen und dem Lärm ringsum.

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EXKURSION

FAMILIEN-LEBEN

GEBURTSTAG VON PFR. EM. LADISLAUS LOUCKY

VON SANDRA LOBNIG

80.

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SPRACHENVERWIRRUNG VON BABEL ODER SPRACHENWUNDER VON JERUSALEM Wir leben in einer bunten, vielfältigen Welt. Verschiedene Sprachen, Religionen, Kulturen, Denkund Lebensweisen begegnen uns täglich im Alltag, in der Arbeit, auf der Straße, im Supermarkt und in unserer Kirche. Wie wir darauf reagieren, ist sehr unterschiedlich und ein Stück weit auch unsere eigene Entscheidung. Sehen wir die Tragödie der Sprachenverwirrung in Babel, die die Menschen entzweit und zerstreut oder sehen wir das Sprachenwunder von Jerusalem, das durch die Geistkraft Gottes die Apostelinnen und Apostel befähigt, zu allen Menschen zu sprechen. Wollen wir, dass alle Menschen gleichförmig denken, reden und handeln oder stellen wir uns offen den Chancen und Herausforderungen der Verschiedenheit? Im Urlaub sind wir meist offen und neugierig auf das spannende Unbekannte, das wir entdecken. Je unbefangener wir sind, desto leichter fällt es uns mit fremden Sprachen und Lebensweisen umzugehen.

Ich erinnere mich gerne an manche Reisen zurück, die mich an die Grenzen unserer Sprache gebracht haben. Ich habe mit Händen und Füßen und Wortbrocken aus verschiedenen Sprachen gelernt, mich auszudrücken und wenn es gar nicht mehr ging auf die universalen Sprachen zurückgegriffen, die wir alle instinktiv beherrschen. Kinder sind Meister und Meisterinnen der Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg. Ich erinnere mich an französische Kinder, die mit mir Bilderbücher „gelesen“ haben, auch wenn wir keine gemeinsame Sprache sprechen konnten. Bilder von unbeschwerten gemeinsamen Spielen in den Slums in Chile, in kleinen Dörfern auf den Philippinen oder auch bei unserem großen Flüchtlings-Notquartier 2015 sind in meinem Herzen. Kinder kennen meist keine Scheu und reden in ihrer Sprache in dem grenzenlosen Vertrauen, dass es Menschen gibt, die sie verstehen. Sie nehmen dich bei der Hand und führen dich dorthin, wohin sie wollen. Trösten und umarmen, lachen und toben, neugierig die Welt erkunden braucht nicht immer Worte. Aber auch viele Erwachsene beherrschen noch universelle Sprachen. Eine davon ist auf jeden Fall Musik. Ich erinnere mich an einen Nachmittag auf den Philippinen, als wir ganz ohne Dolmetscherinnen mit indigenen Menschen in einer Hütte im Regenwald gesessen sind und uns gegenseitig Lieder vorgesungen haben.

- Wo wohnst du? + In Favoriten! - Wo genau? + Hinterm Hauptbahnhof. - Das ist nicht Favoriten, das ist das Sonnwendviertel. Aha… Als gebürtige Vorarlbergerin (und dort auch die erste Halbzeit meines bisherigen Lebens verbracht) ist eigentlich einfach alles Wien.

VON ANDREA GEIGER

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Dass Wien aus verschiedenen Bezirken besteht, habe ich gelernt. Zunehmend wird mir klar, dass Wien – ähnlich Vorarlberg – aus einem vielfältigen Haufen Dörfer besteht. Nur – im Gegensatz zu Vorarlberg – sind da keine Berge zwischen den Dörfern. Vielmehr sind da Straßen, Häuserblocks, Ecken und Kanten, manchmal auch nur Stockwerke, die ein Dorf vom andern unterscheiden. Und ein Spezifikum von Wien: Innerhalb eines Jahres kann hier einfach ein neues Dorf entstehen (das ist dann auch noch sehr viel größer als alle Städte Vorarlbergs). 6

GEN 11,6 UND DER HERR SPRACH: SIEHE, EIN VOLK SIND SIE UND EINE SPRACHE HABEN SIE ALLE. UND DAS IST ERST DER ANFANG IHRES TUNS. JETZT WIRD IHNEN NICHTS MEHR UNERREICHBAR SEIN, WENN SIE ES SICH ZU TUN VORNEHMEN.

Der große Unterschied zu allem, was ich bisher kannte: Man kennt sich überhaupt nicht. Möglicherweise glaubt man viel von den anderen zu kennen… Zumindest werde ich diesen Eindruck nicht los. Jetzt wohne ich in einem dieser Neubauten mit 85 Wohnungen – eigentlich schon fast ein Dorf für sich. Beim Liftfahren oder im Müllraum begegnen wir uns – Smalltalk – und es hat Vorteile Englisch zu sprechen. Bewohner und Besucher sind schwer zu unterscheiden. Irgendwie hat es ein internationales Flair. Der Hauptbahnhof und die umliegenden Hotels tun das ihre dazu. Beim Nachhausegehen fällt mir ein Satz aus dem Thomas-Logion (ein apokryphes Evangelium) ein – Jesus sagt: „Werdet Vorübergehende.“ (42) Meine Sehnsucht nach einem Ort, der Heimat ist, hat sich verflüssigt und definiert sich zunehmend auf das Zusammensein mit Menschen, Gemeinschaft.


– REINE ANSICHTSSACHE VON KARIN HERMETSCHLÄGER-MIESBAUER

Egal wo in der Welt jemand eine Gitarre, ein Akkordeon, eine Ukulele oder eine Trommel hervorholt, plötzlich wird gemeinsam musiziert, gesungen oder getanzt. Eine andere Universalsprache ist das Lächeln. Wie oft hilft uns schon ein kleines entschuldigendes, verständnisvolles oder freundliches Lächeln weiter. Verbunden mit den universalen Gesten der Freundlichkeit wie dem oder der anderen den Vortritt zu lassen, die Tür aufzuhalten, einen Platz in der Straßenbahn anzubieten, braucht es keine gemeinsamen Sprachkenntnisse. Auch Gastfreundschaft habe ich auch auf der ganzen Welt erlebt. Ob bei meiner Oma im Mostviertel, die ihre Liebe zu uns oft mit Backen und Kochen ausgedrückt hat, oder in fernen Ländern, wo ich oft berührt war, dass selbst dort wo Menschen viel weniger als wir hatten, das wenige noch mit uns Fremden geteilt wurde. Gemeinsam Essen und Trinken verbindet über alle Grenzen hinweg, wenn wir auch hier wertschätzend, dankbar und offen für Neues miteinander teilen oder uns einladen lassen. Die Jüngerinnen und Jünger Jesu werden wie von Feuerzungen durch den heiligen Geist erfüllt und können plötzlich in vielen Sprachen sprechen. Jede und jeder kann sie verstehen und fühlt sich angesprochen. Wenn wir als Menschen einer bunten Gesellschaft und

Weltkirche andere ansprechen wollen, müssen auch wir uns vom heiligen Geist anstecken lassen. Wir können in anderen Sprachen wenigstens ein paar wichtige Phrasen lernen, um in Ländern, die wir bereisen, Respekt vor deren Sprache zu zeigen und um Brücken zu bauen zwischen Menschen. Und wir können darauf vertrauen, dass auch wir die universalen Sprachen der Liebe, der Musik, des Lächelns, der höflichen Gesten, der Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft oder einfach die Sprache des Herzens sprechen können, wenn wir dafür offen sind, wie auch die Jüngerinnen und Jünger das nach 50 langen Tagen voller Enttäuschung, Angst und Trauer waren. Hatten sie sich zuvor nach dem Tod Jesu abgeschlossen und miteinander zurückgezogen, so konnten sie dann gestärkt durch den Geist Gottes hinausgehen in die Welt. Voll Zuversicht und Mut gingen sie auf die Menschen zu, die auch damals schon in Jerusalem aus vielen verschiedenen Ländern kamen. Ich finde es spannend, dass nicht das Osterfest selbst, sondern dieses Pfingstereignis den Geburtstag der Kirche bedeutet. Denn Kirche sein heißt anscheinend nicht, sich abzugrenzen und zurückzuziehen, egal wie fest wir an die Auferstehung Jesu glauben, sondern Kirche ist erst dann lebendig, wenn wir uns auch vom Geist Gottes erfüllt in diese bunte, vielfältige Welt hinauswagen.

WALLFAHRT NACH MARIAZELL FRONLEICHNAM AUFBRECHEN - WEGGEHEN - ANKOMMEN

HOCHFEST DES LEIBES UND BLUTES JESU

In den letzten Jahren erlebt das Pilgern eine richtige Renaissance. Das Unterwegs-Sein ermöglicht eigene spirituelle Erfahrungen und lädt ein, die eigene Dimension der Spiritualität zu entdecken. Dabei ist durch das gemeinsame Gehen auch eine Möglichkeit geschaffen, sich auszutauschen über den Glauben, gemeinsam inne zu halten und sich auf den besinnen, der uns einlädt, ihm nachzufolgen.

Wir feiern gemeinsam in der Kirche der Gemeinde Zur Heiligen Familie 1100, Puchsbaumplatz 9

Im Sommer werden sich aus unserer Pfarre zwei Gruppen auf den Weg nach Mariazell machen:

Wenn es möglich ist, Blütenblätter zum Streuen für die Kinder mitzubringen oder am Vortag in der Kanzlei abzugeben, freuen wir uns darüber sehr!

29.06.- 03.07.2019 – ORGANISIERT VON DER HL. FAMILIE

Jesus – da im Brot des Lebens

Vorbesprechung: 16.06. nach der 09:00 Uhr Messe Route durch die Ötschergräben Info: Martin Rapp Tel.: 0664 8321166

Trostbrot in der Trauer - Liebesbrot in der Freundschaft - Stärkungsbrot in Mutlosigkeit

GUTSCHEIN FÜR Anmeldung und Info bei EINEN PUNSCH

8.8.–11.8.2019 – ORGANISIERT VON DER ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT Stefan Knöbl Tel.: 0664 73274207

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am Donnerstag, 20.Juni 2019 9:00 Uhr Hl. Messe anschließend Prozession zur Ankerbrotfabrik

Friedensbrot im Streit - Vertrauensbrot für die Zweifel - Hoffnungsbrot in der Angst - Lebensbrot im Alltag 7


MENSCHEN IN DER PFARRE „ZUM GÖTTLICHEN WORT” VON HANNES ZIEGLER

ZAHRA JAMALI

GEN 11,7 AUF, STEIGEN WIR HINAB UND VERWIRREN WIR DORT IHRE SPRACHE, SODASS KEINER MEHR DIE SPRACHE DES ANDEREN VERSTEHT.

Flucht hat viele Gesichter. Und hinter jedem Gesicht verbirgt sich mit der Persönlichkeit auch ein Schicksal. Über ein solches soll hier berichtet werden. Gleichzeitig ist es aber auch ein Bericht über gelungene – weil beidseitig gewollte – Integration.

Zahra Jamali lebt seit drei Jahren mit ihrem Ehemann Hanif, drei Kindern und der hochbetagten Schwiegermutter sowie zwei weiteren mit ihnen verwandten Familien im Haus der Gemeinde Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Wie kam es überhaupt dazu? Erst dachten wir nicht daran, in Österreich zu bleiben, dachten an Deutschland oder Finnland. Am Hauptbahnhof erkundigten sich die Männer wegen der Tickets, wir Frauen saßen in der Sonne und haben nicht gewusst, wie ist Österreich, und so… Ein Mann kam und fragte, woher wir kommen, was wir machen. Natürlich: wir afghanische Frauen hatten Angst, antworteten nicht, sagten nur, er solle warten, bis unsere Männer kommen. Dann wurden sie mit Essen, Kleidung und Schlafmöglichkeit versorgt. Und schließlich gegen Abend von Mitarbeitern der Gemeinde angesprochen und „aufgelesen“.

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Doch gehen wir zum Beginn der Geschichte. Was bewog Zahra´s Familie überhaupt zur Flucht? Mein Vater kommt aus Afghanistan, meine Mutter aus dem Iran. Geboren und aufgewachsen bin ich im Iran, dort verheiratet, auch mein drittes Kind ist im Iran geboren. Afghanistan hat viele (ethnische, Anm.) Gruppen. Wir sind Hazara, wir können in Afghanistan nicht so frei leben. Deswegen hatten wir im Iran keine andere Lösung, oder in Afghanistan... Zahra erzählt, dass sie auch im Iran nicht frei leben durften, sie waren auch dort Flüchtlinge. 8

Man hat all ihre Ausweise und Dokumente zerschnitten, sagt sie. Dann haben wir entschieden: wir gehen in die Türkei. Aber habe nicht gewusst, dass es so ganz schwer wird… 3 Kinder und die Schwiegermutter, die ist genauso wie ein Kind (hier meint sie wohl die Belastung, Anm.), meine Tochter war auch erst 2 Monate alt. Der ganze Weg war sehr schwer, in einer Nacht sind wir 14 Stunden lang zu Fuß gegangen auf den Bergen, das war für mich so schlimm. Ich war so traurig, denn mein Mann war so arm mit den Rucksäcken und dem Kind, auch mussten wir die Kinder halten, dass sie nicht verlorengehen in der Nacht. Wir sind in die Türkei gekommen, haben dort nicht ganz ein Jahr gelebt und hatten auch viele Probleme. Mein Mann wurde dann dort getauft, da haben alle gewusst, dass er ein Christ ist. Das war für uns so schwer. Auf mein Nachfragen erzählt Zahra: Ja, wir waren Schiiten, dann ließ sich mein Mann in der Türkei taufen. Wir hatten in der Türkei genauso wie im Iran dieselben Probleme: keine Schule für die Kinder, auch Angst vor Anderen – „Sie sind Christ?!?…“ Weiter erzählt sie, ihre Familie hatte bereits, als sie im Iran gelebt hat, den Wunsch, Christen zu werden, was aber dort zu gefährlich gewesen wäre. Jetzt, hier angekommen und in der Dreifaltigkeits-Gemeinde beheimatet, hat auch sie entschieden, sich taufen zu lassen, und mit ihr auch ihre Kinder.


An dieser Stelle bemerke ich, wie oft sie wiederholt von Angst spricht und wie schwer alles war… Der aufkeimende Wunsch zu fliehen schien mangels Geldes unerfüllbar. Dann ist mein Mann – ich glaube an einem Samstag – in die Kirche gegangen, und ich ging mit. Ich sagte zu ihm: Ich gehe ins andere Zimmer, Hanif, bleib du da sitzen, ich verstehe nichts, du bist schon lange da. Da habe ich auf der Wand ein Kreuz gesehen, habe mit diesem Kreuz gesprochen, gesagt: Jesus, alle sagen, du machst alles. Wenn du alles machst – ich will nach Europa gehen, mit all meiner Familie gesund in Europa sein, und wenn du mir hilfst, lasse ich mich in Europa taufen. Sie gingen das Wagnis ein. Ein im Iran lebender Onkel konnte ihnen finanzielle Mittel verschaffen, die sie zur Fahrt über das Meer brauchten. Trotz aller Sorge um die Kinder und die 91jährige Schwiegermutter stand die Entscheidung fest: Wir müssen auch hingehen nach Europa… Es war 2015; als wir gekommen sind, waren wir zuerst 5 Familien. Wir kamen bis Istanbul, waren dann in Izmir und 2 Nächte beim Meer, bis wir aufs Boot kamen, diese 2 Nächte waren auch ganz schwer, es war alles nass, an Essen hatten wir nur Wasser und Brot. Bei Morgenanbruch legte das Boot mit 36 Personen ab. Sie hatten wenig Vorstellung davon, wie die Fahrt über das Meer sein würde. Doch Umkehr war ausgeschlossen. Auch durften sie nur ein Kleidungsstück und wenige Sachen mit sich nehmen. Schließlich erreichten sie Griechenland und kamen weiter nach Österreich. Meine Tochter war da 11 Monate, ich habe gesagt, wir müssen viele Windeln kaufen; die haben wir bis

Österreich nicht gebraucht, weil uns auf dem Weg überall so viele Menschen geholfen haben. Wir waren mit Zug und Bus und auch zu Fuß 13 Tage auf dem Weg. Natürlich, diese 13 Tage waren ganz schwer, die Kleidung war so schmutzig. Wir hatten 2 Rucksäcke, einen mit sehr vielen Nüssen für die Kinder, und einen mit Kleidung, den verloren wir auf dem Weg. Meine Tochter hatte keine Hose, ich habe sie mit einer Decke bis Österreich gebracht. Womit wir zum Anfang dieses Berichtes zurückkehren. Aber wie geht es ihr hier in Österreich, in einer ganz anderen Kultur, als sie von zu Hause her gewohnt ist? War es auch für Hanif und die Kinder eine ganz große Umstellung? Wir waren im Keller dieser Gemeinde untergebracht. Sie waren sehr nett, aber wir konnten uns nicht verständigen, bis dann jeden Tag ein Dolmetsch kam. Aber später… langsam ging es mit uns. Wir haben ein bisschen Deutsch gelernt, und die Kinder wurden schon schnell in die Schule gebracht. Von Herrn Schüttenberger und der Gemeinde wurde uns viel geholfen. Ich war so froh, als wir das erste Mal in der Schule waren mit meinem Sohn; sie waren so nett zu uns. Zahra und Hanif haben hier Arbeit gefunden: ihr sind die Öffnungszeiten und das Reinigen der Kirche anvertraut, ihr Mann putzt in der Schule gleich nebenan. So kann sie Arbeit und Familie gut vereinen. Lachend merkt sie an: Wenn ich in der Kirche bin, bin ich so ruhig, ich arbeite, und ich spreche mit Gott. Das ist für mich schön. Nun steht für sie der Spracherwerb im Fokus, mittlerweile kann sie Deutsch auf Level B2 und absolviert die Basisbildung, um den Schulabschluss nachholen zu können. Schulbildung war ihr bisher im Leben verwehrt gewesen. Fällt ihr zwar noch Grammatik und Satzbau ein wenig schwer, sucht sie manchmal nach dem richtigen Wort, so fiel mir im Gespräch doch eines sofort auf: ihre Fähigkeit, sich in komplexen, längeren Sätzen auszudrücken. Ihrer Bitte komme ich gerne nach: Hannes, sag mein Dankeschön der ganzen Gemeinde dafür, dass sie uns bis jetzt so viel geholfen und für uns getan hat. Viel kann ich nicht sagen, nur Dankeschön. Und wegen dieser Gemeinde habe ich auch kein Heimweh. Ich glaube, weil ich hier bin, habe ich auch alles da, auch Vater, Mutter… Das ist diese Gemeinde. Dankeschön!

Begegnungen im Labyrinth

Ausstellung

Ausgewählte Arbeiten von Martina Thaler

von 13.9. – 28.9. 2019 tgl. von 16:00 bis 18:30 Uhr weitere Termine auf Anfrage

Vernissage am 13.9.2019 um 18:00 Uhr Musikalisches Rahmenprogramm und Buffet

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Meine Entscheidung dazu war auch schon in der Türkei. Mein Mann hat 2-, 3mal zu mir gesagt: Zahra, willst du auch die Taufe? Aber ich hatte Angst, vor meinen Nachbarn, meiner Familie. Viel Angst. Ich habe gesagt: nein. Aber ich bin einmal mit ihm in die Kirche gegangen. Das war nur eine Wohnung, diese Gemeinde war dort, und sie hatten auch nur die Zeichnung eines Kreuzes auf einem Blatt Papier an der Wand. Dieser Vater (sie meint hier wohl den Geistlichen, Anm.) hat mir auch eine Bibel gegeben, er hat gesagt: Zahra, lies das und sag mir, welche Seite war schlimm oder gefällt dir nicht an der Bibel. Aber ich konnte das gar nicht lesen, denn ich hatte immer Angst, wenn beim Lesen ein Nachbar kommt und mich jemand sieht.

St. Johann Ev. Keplerplatz, 1100 Wien

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VIELFALT IM KINDERGARTEN SONNWENDVIERTEL VON USCHI LEB

In der Bibelstelle „der Turmbau zu Babel“, wurde durch den Unmut Gottes aus einer Sprache mehrere Sprachen, sodass die Menschen lernen mussten, sich zu verständigen. Sie mussten andere Sprachen kennenlernen, um miteinander in Kontakt treten zu können. Wahrscheinlich ein langer Lernprozess. Sprache der Grundstein für das soziale Leben.

ERSTKOMMUNION PFARRE ZUM GÖTTLICHEN WORT ERSTKOMMUNION ST. JOHANN 5. MAI 2019 Freude, Erwartung und sichtbares Glück sah man auf den Gesichtern der Kinder, als sie aufgeregt mit ihren brennenden Kerzen in die Kirche einzogen. Der ganze Gottesdienst wurde spürbar für alle von dem Satz geprägt: Einer ist Bruder und Freund für dich und für mich, für alle. Den nennen wir Jesus, den Sohn.

Heute schätzen wir diese Vielfalt und Buntheit, sehen es als Bereicherung! Schon beim Ankommen am Morgen hört man viele Stimmen, die einen begrüßen sich, die anderen verabschieden sich, mancher muss noch getröstet werden. Wieder andere warten schon aufgeregt: „Wann kommt mein Freund endlich?“ rufen sie, einige erzählen, was sie zu Hause erlebt haben – und vieles mehr. So beginnt der Tag schon mit vielen verschiedenen Wörtern.

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In unserer Einrichtung wird vorwiegend Deutsch gesprochen, da der Großteil der Eltern, auch wenn sie mit einer anderen Muttersprache groß geworden sind, in Österreich geboren wurden. Ihre Kultur, Traditionen und ihre Muttersprache werden oft nur von den Großeltern weitergegeben. Wir ermutigen die Eltern aber, mit ihren Kindern auch ihre Mutter-Gefühlssprache zu Hause zu sprechen, wenn sie diese gut beherrschen. Da die Kinder durchschnittlich im Alter von 12-16 Monaten zu uns in die Kleinkindgruppe kommen, beginnt die Sprachentwicklung erst bei uns im Kindergarten. Am Beginn nachzusprechen, Kontakt auch mit größeren Kindern – Sprachförderung geschieht während des Tagesablaufs in jeder Interaktion und bei Pädagogischen Angeboten: Bilderbuchbetrachtung/Gesprächen/im Rollenspiel/ Sprachspiele/Lieder/Bewegungsspiele. Im Kindergarten haben alle Beteiligten die Chance, verschiedene Wertmaßstäbe, Familienformen, Lebensweisen, Kulturen und Religionen kennenzulernen, die über den eigenen Familienhorizont hinausgehen. Vielfalt ist Bereicherung, wenn Kinder sich grundsätzlich wertfrei, offen und unvoreingenommen begegnen. Freundschaften und Gemeinsamkeiten stehen im Vordergrund. Wir bieten auch den Eltern an, aktiv an unserem Tagesgeschehen teilzunehmen, vielleicht auch einmal ihre Heimat vorzustellen, Speisen mit zu bringen, besondere Bekleidung, Lieder, Spiel – und vieles mehr. Besonders wenn es eine Weltreise als Thema im Jahreskreislauf gibt, wurden schon tolle Feste gefeiert. 10

ERSTKOMMUNION HL. FAMILIE 5. MAI 2019 24 Kinder vom Campus Monte Laa und der VS Laimäckergasse feierten das Fest der Erstkommunion. Am Altarbild waren sie als Fische im Netz dargestellt, ausgehend vom Evangelium „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus“. Die Bibelstelle wurde von den Ministranten dargestellt und wird uns in der Hl. Familie als Leitbild dienen. Es war ein berührender Moment, als die Kinder zum ersten Mal Jesus in Gestalt des Heiligen Brotes empfingen. Und obwohl es ein verregneter Tag war, hatten wir doch alle Sonne im Herzen.


Hier bin ich wieder und freue mich, dass es diesmal in der Zeitung um das Thema Sprachen und Quatschen geht, denn ich plaudere sehr gerne! Nachher erzähle ich euch auch noch, welche meine Lieblingssprache ist, die kann nämlich keiner hören und das ist für uns leise Mäuslein besonders wichtig. Seit dem letzten Mal haben wir wieder sehr viel erlebt. Wir haben Ostern gefeiert und davor haben die Kinder Brot gebacken und Osternesterl gebastelt – das war sehr lustig!!! Das könnt ihr auf den Fotos sehen. Dann haben wir am Keplerplatz und in der Heiligen Familie Erstkommunion gefeiert wobei das Thema „Fische und Fischfang“ eine große Rolle gespielt hat. Da hat das Regenwetter ganz gut gepasst (für die Fische); der Fisch ist ja das Geheimzeichen der Christen, so mussten sie nicht sprechen und doch wussten die Menschen, dass dies ein Christ ist, wenn er das Zeichen gesehen hat – ist also auch eine Sprache – eine Art Geheimsprache. Wisst ihr, dass es ungefähr 6000 Sprachen auf der Welt gibt? Ganz schön viele! Und jetzt erzähle ich euch von meiner „Lieblingssprache“, man „spricht“ sie mit den Händen (also ich mit den Pfoten!) und dem Gesicht und man muss sie nicht hören. Dafür ist es aber eine sichtbare Sprache – na wisst ihr es schon? Es ist die Gebärdensprache! Ich habe nämlich einen Mäuseonkel und er ist gehörlos, das heißt er hört fast nichts – und schreien hilft auch nichts, also unterhalten wir uns mit den Händen (Pfoten)! Und das ist lustig, aber auch gar nicht so leicht zu lernen, denn es gibt auch unterschiedliche Dialekte, das heißt in Wien gebärdet man ein bisschen anders als im Burgenland bei meinem Onkel. Ich sende euch die Gebärde für „Ja“ und „Nein“. Jetzt freue ich mich schon auf die Sommerferien – vorher aber, am 1.6. machen die Ministranten aller 3 Gemeinden einen Ausflug in den Naturpark Sparbach – die Minis treffen sich um 10:30 Uhr vor der

Kirche in der Alxingergasse. Und dann fahren die Kinderlein wieder aufs Camp Alxi, wo ich wieder heimlich mitfahren und euch davon berichten werde – das wird sicher wieder sehr lustig! Und für die Firmlinge oder alle anderen Interessierten herzliche Einladung zum Pfingstfest nach St. Gabriel, vom 8.-10.6. – der Titel lautet:“ gottes geist erdet“, mit Musik, Gartenfest, Menschen aus aller Welt – das werde ich mir auch ansehen! Die Firmlinge haben übrigens bei der Mahnwache mitgemacht am Platz der Menschenrechte, um gegen Ungerechtigkeit von Abschiebungen aufmerksam zu machen und haben Transparente hochgehalten. Das habe ich toll gefunden! Jetzt kommt noch ein kleines Witzerl: „Annemarie betet vor dem Schlafengehen zu Gott: >Bitte mach, dass Amsterdam die Hauptstadt von England ist. Das habe ich nämlich in der Geographiearbeit geschrieben.<“ So, jetzt wünsche ich euch wunderschöne Sommerferien, viel Sonne aufs Bäuchlein, viele gute Gespräche auch in anderen Sprachen, tschüss. Bis bald Eure Cäcilia Kirchenmaus

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HALLO, LIEBE KINDER, HIER BIN ICH WIEDER EURE

GEN 11,8 DER HERR ZERSTREUTE SIE VON DORT AUS ÜBER DIE GANZE ERDE UND SIE HÖRTEN AUF, AN DER STADT ZU BAUEN.

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BABYLON UND DIE KUNST Schlanke neun Verse ist der Bericht im Alten Testament (Gen 11,1–9) über den Turmbau zu Babel und die babylonische Sprachverwirrung. Dennoch ist es eine der bekanntesten Erzählungen der Bibel, und viele bildende Künstler und Schriftsteller ließen sich dadurch inspirieren.

Zeitgenössische Darstellungen gibt es vom surrealistischen Maler René Magritte aus dem Jahre 1950 und von M.C. Escher, bekannt durch seine Bilder mit perspektivischen Unmöglichkeiten und optischen Täuschungen, von 1928 (Ausschnitt Seite 14).

Über das angebliche tatsächliche Aussehen des Turmes gibt es nur wenige Quellen, was der Phantasie der Künstler natürlich freien Lauf ließ. Darstellungen gibt es in Miniaturen aus Bibelhandschriften oder Weltchroniken wie die Bouquechardiére-Handschrift. Eines der bekanntesten Gemälde ist von „Pieter Bruegel der Ältere“ aus dem Jahre 1563, ausgestellt im Wiener Kunsthistorischen Museum. In die monumentale, bildbeherrschende Architektur des Turmes ließ Pieter Bruegel das Erscheinungsbild des Kolosseums in Rom, das er während seiner zweijährigen Italienreise gesehen hatte, einfließen. Die antike Ruine muss den angehenden Zeichner und Maler höchst beeindruckt haben.

Dass der Bau des EU-Parlaments das Bild von Bruegel zum Vorbild haben könnte, ist wahrscheinlich Zufall. Aber immerhin hat die EU lange Zeit mit dem Bild von Bruegel und dem Spruch “Europa – viele Sprachen, eine Stimme" geworben.

In den Interpretationen wird auf die moralisierende Bedeutung der Geschichte des Turmbaues zu Babel verwiesen: Das ehrgeizige irdische Projekt bleibt unvollendet, der menschliche Hochmut wird durch Gott bestraft. Hochmut, Eitelkeit, Vermessenheit sowie die daraus resultierende Verwirrung und Zwietracht stehen der Nichtigkeit von Größe und Reichtum auf Erden gegenüber. „Der Turmbau zu Babel“ wird daher als Symbol der Demut gedeutet.

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Für alle jungen Fans der Architektur: Im Onlinegame „Minecraft“ habt ihr die Chance euren eigenen Turm zu bauen.

Bruegel schuf neben dem Wiener Gemälde eine kleinere Version dieses Bildmotivs, das sich im Rotterdamer Museum Boymans-van Beuningen befindet. Die Gestaltung des Turmes war für viele Künstler nachfolgender Generationen maßgebliches Vorbild. Ein weiterer Niederländer nahm sich ebenfalls des Themas an: Lucas van Valckenborch. Seine Darstellung des Turmes stammt aus dem Jahre 1594 und wird im Louvre, Paris ausgestellt. 12

Eine ausführliche Sammlung von historischen Abbildungen zu diesem Thema findet man auf dieser Webseite: http://babelstone.blogspot.com/2007/01/72views-of-tower-of-babel.html


WIE AUS HÜLSEN WORTE WERDEN

AUS GOTTES BUNTEM GARTEN

VON USCHI ZEEH

VON BARBARA RADLMAIR

Der streitbare Jesuit Klaus Mertes, bekannt durch die Aufdeckung des Missbrauchsskandals am Berliner Canisius-Kolleg, hat 2018 ein neues Buch geschrieben: „Wie aus Hülsen Worte werden“. Dabei geht es darum, dass „Glaube neu buchstabiert“ wird, der christliche Glaube zeitgemäß, biblisch fundiert und vor allem verständlich erklärt wird, sodass auch religionsferne Menschen nachvollziehen können, worum es geht. Auf der Titelseite findet sich eine Karikatur, die sehr treffend zeigt, dass es oftmals auf Grund der veralteten Sprache eines Dolmetschers bedarf, um der Predigt im Gottesdienst folgen zu können. Denn die kirchlich-religiöse Sprache hat sich von unserer Lebenswirklichkeit so weit entfernt, dass sie für viele zu einer Fremdsprache geworden ist. Wie sehr dies zutrifft, konnte ich selbst schon erleben. Nachdem ein Freund von uns zum ersten Mal in seinem Leben – anlässlich einer Hochzeit – einen Gottesdienst besuchte, meinte er im Anschluss trocken: „Sehr sonderbar, richtig spooky!“

Kletterpflanzen, die sich an den Hauswänden emporranken, bringen Grün in die Stadt, sind sinnvoll für das Klima, bieten Gestaltungsmöglichkeiten im immer engeren Großstadt-Hochhäuser-Dschungel. Selbstklimmer, Ranker, Schlinger, Spreizklimmer – so die Spezialausdrücke für die unterschiedlichen Pflanzen, die sich für die Begrünung von Fassaden eignen. Jede von ihnen hat ihre je eigene Möglichkeit, sich festzuhalten an den Mauern, manche brauchen Unterstützung durch eine Rankhilfe. Mich erinnern sie ja ein bisschen an uns Menschen, die wir versuchen im Leben und im Glauben zu stehen. Für die einen ist es ganz klar und einfach, sie können sich auch dann an Gott festhalten, wenn alles glatt ist und ins Rutschen kommt.

Mertes will jedoch keine neuen Wörter kreieren, sondern die alten sollen von ihrer dicken Staubschicht befreit werden. Mittels Geschichten, Beobachtungen und persönlichen Erfahrungen versucht er ihre Bedeutung verständlich zu machen und ihnen neues Leben einzuhauchen.

Im Kapitel „Beschützende Zufälle oder wie Engel hinter der Bühne die Fäden ziehen“ schreibt er: Engel schützen die Unsichtbarkeit Gottes und ermöglichen zugleich seine Sichtbarkeit. Die Bibel bedient sich oft dieses Mittels. Ein Engel ist durchsichtig auf den HERRN hin, ohne selbst der HERR zu sein. Diese Vorstellung hilft mir in Zukunft, Engel nicht nur als Kitschkram abzutun. So denke ich, wer sich auf dieses gelungene Buch einlässt - selbst die alten Worthülsen mit eigener Lebenserfahrung in Verbindung bringt - kann so manchen überraschenden Aha-Moment erleben.

Auch da finden sie ihren Spalt und spüren, dass sie gehalten und getragen sind. Andere wieder brauchen die Rankhilfe, die ganz unterschiedlich ist: ganz konkrete Hilfe und Unterstützung im Leben, sei es finanziell oder durch Hilfe bei Alltagsdingen. Aber auch im spirituellen Leben sind wir aufeinander angewiesen. Pfingsten, der Geburtstag der Kirche, das Geschenk und die Aufgabe an uns, füreinander Rankhilfe, Klettergerüst, ... zu sein.

GEN 11,9 DARUM G DEN NAM AB MAN DER STA D DENN DO EN BABEL, WIRR T S R SPRACHE T HAT DER HERR AL, DIE D E R GANZEN VERWIRR E R D T E U HAT ER D ND VON DORT IE DIE GANZ MENSCHEN ÜB AUS E E ERDE Z ERSTREU R T.

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38 Schlüsselwörter nimmt er sich vor, wie z.B. Barmherzigkeit, Hoffnung, Erbsünde, Berufung, Dämonen, Gehorsam, Evangelium, usw... Mertes ringt auch um das Wort „Gott“, auf das er aber nicht verzichten könne, ohne das er nicht beten könne. Schon Martin Buber schrieb: „Gott ist das beladenste aller Menschenworte, keines ist so besudelt und zerfetzt worden...“

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TERMINKALENDER - ST. JOHANN JEDEN DONNERSTAG: 15:00 SENIORENCLUB (AUSSER IM JULI UND IM AUGUST) JEDEN FREITAG : 17:45 ROSENKRANZGEBET JEDEN ERSTEN SAMSTAG IM MONAT: 17:00 FATIMA SÜHNEANDACHT JEDEN MITTWOCH: HL. MESSE UM 10:30 IN DER CASA (ANTONIE-ALT-GASSE 9)

JUNI 2019 SA 01.06. und SO. 02.06. Monatssammlung DO 06.06. 19:30 Bibelrunde im Pfarrhaus SO 09.06. PFINGSTSONNTAG Hl. Messen um 08:00, 09:30 und 18:30 MO 10.06. PFINGSTMONTAG 09:30 Hl. Messe Hl. Messe um 18:30 entfällt DO 13.06. 15:00 letzter Seniorenclub vor der Sommerpause – Abschlussfest FR 14.06. Rosenkranz um 17:45 entfällt Hl. Messe um 18:30 entfällt SO 16.06. 09:30 Hl. Messe mit einem Chor aus Norwegen 19:30 Frauenliturgie im Pfarrhaus MI 19.06. 18:30 Vorabendmesse DO 20.06. FRONLEICHNAM 09:00 Hl. Messe in der Gemeinde „Zur Hl. Familie“ SA 22.06. 14:30 Tanzworkshop IV „Brücken bauen von Mensch zu Mensch“ DI 25.06. 19:30 Meditationsmesse im Pfarrhaus

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Gottesdienstordnung im Sommer von Sonntag, 30. 6. bis Sonntag, 1. 9. Dienstag: 08:00 Uhr Freitag: 18:30 Uhr Samstag: 18:30 Uhr Sonntag: 10:00 Uhr

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JULI 2019 SA 06.07. und SO. 07.07. Monatssammlung SA 20.07. und SO. 21.07. Sammlung für die Christophorus-Aktion der MIVA: „Einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto.“ AUGUST 2019 SA 03. 08. und SO. 04.08. Monatssammlung MI 14.08. 18:30 Vorabendmesse DO 15.08. MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL 10:00 Hl. Messe SA 24.08. und SO 25.08. Caritas-Augustsammlung für Afrika, Asien und Lateinamerika SEPTEMBER 2019 DO 05.09. SA 07.09. SO 08.09. DO 12.09. FR 13.09. SO 15.09. FR 20.09. DI 24.09.

19:30 Bibelrunde und SO. 08.09. Monatssammlung 09:30 Hl. Messe zum 80. Geburtstag von Pfr. Ladislaus Loucky 15:00 erster Seniorenclub nach der Sommerpause 18:00 Vernissage: Begegnungen im Labyrinth 19:30 Frauenliturgie 14:00 bis 18:00 Begegnungszone Kirche, Keplerplatz 19:30 Meditationsmesse

TAUFEN:

VERSTORBENE:

PAVLIC Felix (1930)

ACENAS-BENGE Mia

ARBEITER Benjamin (1986)

PETRICEVIC Anka (1957)

DAMIAN Jacob

BILEK Wolfgang (1968)

PFABIGAN Rosa (1936)

EWULUM Ava

BLAZEVIC Marinko (1975)

PIRINGER Aloisia (1937)

FABIA Alexander

BRAMBACH Franziska (1933)

POKORNY Robert (1960)

HERNANDEZ CUTINO Enrique

COX Wilfred (1957)

PROCHAZKA Maria (1931)

HERNANDEZ CUTINO Liliana

DITTRICH Helmut (1956)

ROHLICEK Gerhard (1934)

LEB Clara

DÖLTL Emilie (1926)

ROIDER Anna (1947)

MAGNO James

EBHART Margarete (1931)

SCHLEIFER Johann (1924)

MURHAMMER Sophia

FRANK Margareta (1934)

SCHRAMME Helena (1935)

SCHICKETANZ Felix

FREI Elfriede (1927)

SIP Helga (1955)

HECHER Maria (1940)

SVATEK Alois (1922)

TRAUUNGEN

HEINZ Rudolf (1951)

ZIMMERMANN Antonia (1937)

FIEBIG Bettina (geb. JILY)

KOPECKY Maria (1926)

und FIEBIG Christoph

LAIR Anna (1924

AUS DEN MATRIKEN


TERMINKALENDER - HL. FAMILIE JUNI 2019 MO 03.06. 18:30 Begegnungszone DO 06.06 17:00 Anbetung SO 09.06. PFINGSTSONNTAG Hl. Messen um 9:00 und 10:30 MO 10.06. PFINGSTMONTAG 09:00 Hl. Messe DO 13.06. 08:20 Schulmesse Campus Monte Laa FR 14.06. Hl. Messe um 18:30 entfällt MI 19.06. 08:20 Schulmesse Campus Monte Laa DO 20.06. FRONLEICHNAM 09:00 Pfarrgottesdienst und Prozession FR 21.06. 18:30 gemeinsame Begräbnismesse DO 27.06. 08:00 Schulmesse VS Laimäckergasse 11:00 Schulmesse Gymnasium Laaerbergstraße SA 29.06. Beginn der Fußwallfahrt nach Mariazell bis 03.07.

JULI 2019 MO 01.07. 18:30 Begegnungszone DO 04.07. 17:00 Anbetung FR 19.07. 18:30 gemeinsame Begräbnismesse SO 21.07. Sammlung für die Christophorus-Aktion der MIVA: „Einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“. AUGUST 2019 DO 01.08. 17:00 Anbetung MO 05.08. 18:30 Begegnungszone DO 15.08. MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL 08:30 Hl. Messe FR 23.08. 18:30 gemeinsame Begräbnismesse SO 25.08. Caritas-Augustsammlung für Afrika, Asien und Lateinamerika

Gottesdienstordnung im Sommer von Samstag, 29. 6. bis Sonntag, 1. 9. Mittwoch – Freitag jeweils 18:30 Uhr Sonntag 08:30 Uhr Keine Hl. Messen am Montag, Dienstag und Samstag

SEPTEMBER 2019 MO 02.09. 18:30 DO 05.09. 17:00

Begegnungszone Anbetung

CHRISTOPHORUS-SONNTAG AM 21. JULI Der Hl. Christophorus ist der Schutzheilige der Reisenden. Viele Legenden ranken sich im den Heiligen aus dem 5. Jahrhundert. Die bekannteste ist die, in der er Christus, den Herrn der Welt, durch einen Fluss getragen haben soll. Papst Pius XI. ernannte ihn zum Schutzpatron für AutofahrerInnen und Reisende. Nicht verwunderlich, dass die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) seinen Gedenktag für ihre Sammlung wählte. Unter dem Motto „Mobilität ist teilbar“ wird heuer zum 60. Mal gebeten, „pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto, Motorrad oder auch Fahrrad zu spenden“. Kirche ist in vielen Ländern der Erde nicht nur Glaubensvermittlerin, sondern auch verantwortlich für Bildung und Entwicklung. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Priestern, leichter an ihr Ziel zu gelangen und mehr Menschen zu erreichen.

TERMINKALENDER - ALLERHEILIGSTE DREIFALTIGKEIT JEDEN DIENSTAG 14:00 - 17:00 UHR SENIORENKLUB (ENTFÄLLT IM JULI/AUGUST) JEDEN 1. FREITAG 10:00 UHR BIBELRUNDE FÜR FRAUEN (ENTFÄLLT IM JULI/AUGUST) JEDEN DONNERSTAG UM 16:00 KINDERCHOR

JULI 2019 SO 07.07. 09:00 Abfahrt Camp Alxi ins Jugendgästehaus Lammertaler Hof in St. Martin am Tennengebirge in Salzburg FR 19.07. ca. 16:00 Rückkehr Camp Alxi SO 21.07. Sammlung für die Christophorus-Aktion der MIVA: „Einen Zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“. AUGUST 2019 DO 08.08. Beginn der Fußwallfahrt nach Mariazell SO 11.08. Ende der Fußwallfahrt nach Mariazell DO 15.08. MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL 09:30 Hl. Messe SO 25.08. Caritas-Augustsammlung für Afrika, Asien und Lateinamerika

Gottesdienstordnung im Sommer von Sonntag, 30. 6. bis Sonntag, 1. 9. Sonntag: 09:30 Uhr

SEPTEMBER 2019 SA 07.09. 08:00 bis 14:00 Flohmarkt

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JUNI 2019 SO 09.06. PFINGSTSONNTAG 09:30 Festmesse MO 10.06. PFINGSTMONTAG 09:30 Festmesse SA 15.06. 18:00 GEMEINSAMES PFARRFEST SO 16.06. DREIFALTIGKEITSSONNTAG GEMEINSAMES PFARRFEST 09:30 Festmesse mit der Blasmusik Maria Enzersdorf DI 18.06. 14:00 letzter Seniorenclub vor der Sommerpause – Sommerfest DO 20.06. FRONLEICHNAM 09:00 Hl. Messe in der Gemeinde „Zur Hl. Familie“ MO 24.06. 18:00 Meet & Greet Camp Alxi

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Österreichische Post AG SP 14Z040151 S Pfarre „Zum Göttlichen Wort“ Keplerplatz 6, 1100 Wien

KANZLEIZEITEN

GOTTESDIENSTZEITEN

GEMEINDE ST. JOHANN EVANGELIST GEMEINDE HL. FAMILIE 1100 WIEN, KEPLERPLATZ 1100 WIEN, Montag: 18:30 Uhr, Hl. Messe PUCHSBAUMPLATZ 9 Dienstag: 08:00 Uhr, Hl. Messe Dienstag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Donnerstag: 08:00 Uhr, Hl. Messe Mittwoch: 18:30 Uhr, Hl. Messe Freitag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Donnerstag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Samstag: 18:30 Uhr, Vorabendmesse Freitag: 18:30 Uhr, Hl. Messe Sonntag: 08:00, 09:30 Uhr und Samstag: 18:30 Uhr, Vorabendmesse 18:30 Uhr, Hl. Messe Sonntag: 09:00 Uhr, Hl. Messe GEMEINDE ALLERHLEILIGSTE DREIFALTIGKEIT 11:00 und 16:30 Uhr Hl. Messe 10:30 Uhr, Hl. Messe, 1100 WIEN, ALXINGERGASSE 4 (engl. Philippinische Gottesdienstgem.) Letzter Sonntag im Monat: Dienstag: 12:30 - 14:15 Uhr eine Hl. Messe um 09:30 Uhr Tel.: (1) 604 21 87 GEMEINDE ALLERHL. DREIFALTIGKEIT Gemeinsame Gebetszeiten: kanzlei@zumgoettlichenwort.at 1100 WIEN, ALXINGERGASSE 4 Di - Sa: 17:45 Uhr, Rosenkranz Sonntag: 09:30 Uhr, Hl. Messe täglich: 06:55 Uhr, Morgengebet GEMEINDE HL. FAMILIE 12:00 Uhr Mittagsgebet 1100 WIEN, PUCHSBAUMPLATZ 9 Montag: 08:00 - 11:00 Uhr CASA (SONNWENDVIERTEL) Mittwoch: 08:00 - 12:00 Uhr RAUM DER STILLE (HAUPTBAHNHOF) 1100 WIEN, ANTONIE-ALT-GASSE 9 Donnerstag: 08:00 - 11:00 Uhr Donnerstag: 17:30 Uhr, Hl. Messe Mittwoch: 10:30 Uhr, Hl. Messe Freitag: 14:00 - 18:00 Uhr Tel.: (1) 604 62 40 DIE GOTTESDIENSTORDNUNG FÜR JULI UND AUGUST gem.hl.familie@zumgoettlichenwort.at FINDEN SIE BEI DEN TERMINEN DER GEMEINDEN. GEMEINDE ST. JOHANN EVANGELIST 1100 WIEN, KEPLERPLATZ 6 Montag - Mittwoch und Freitag: 08:00 - 11:00 Uhr Donnerstag: 14:00 - 17.30 Uhr Caritas: Donnerstag: 15:00 - 16:00 Uhr Tel.: (1) 604 24 53 kanzlei@zumgoettlichenwort.at

EINLADUNG ZUM PFARRFEST

15. JUNI UND 16. JUNI 2019 WIR FEIERN GEMEINSAM IN DER GEMEINDE ZUR ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT 1100, ALXINGERGASSE 2 Samstag, 15.06. 18:00 Uhr Musik und Tanz, Cocktailbar, Köstliches vom Grill Sonntag, 16.06. 09:30 Uhr Festmesse mit der Blasmusik Maria Enzersdorf 11:00 Uhr Frühschoppen mit der Blasmusik Maria Enzersdorf 13:00 Uhr Rohrbacher Stubnmusi 14:30 Uhr Verlosung der Tombolapreise

Dreiklang 2/19

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kaffee und Kuchen, Gegrilltes, Gebackenes, Salate, ..... Kommen Sie und feiern Sie mit uns, gemeinsam Kirche sein!

IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Pfarre „Zum Göttlichen Wort“, Keplerplatz 6, 1100 Wien, PGR-Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit Email: redaktion@zumgoettlichenwort.at Layout: Ernst Zeeh, Fotos: von AutorInnen beigestellt, pixabay, wikipedia „dreiklang“ ist das Kommunikationsorgan der Pfarre „Zum Göttlichen Wort“ und erscheint vierteljährlich.

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www.zumgoettlichenwort.at


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