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Pfarrblatt Stans - 2023 - 19

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19. Oktober bis 1. November

STANS OBERDORF BÜREN

Allerheiligen – Allerseelen


Kontakte Stans, Oberdorf, Büren, Maria Rickenbach ................................................................................................................

Patrizia Vonwil-Immersi Religionspädagogin 041 628 02 66 patrizia.vonwil@pfarrei-stans.ch

Kath. Pfarramt Stans Knirigasse 1 041 610 92 61

Kerstin Wesner

sekretariat@pfarrei-stans.ch www.pfarrei-stans.ch

kerstin.wesner@pfarrei-stans.ch

Sekretariat und Pfarrblatt Claudia Halter-Häfliger

Katechetin 078 891 25 95

Montag, Dienstag, Donnerstag, und Freitag 08.30 − 11.30 / 14.00 − 17.00 Uhr Mittwoch geschlossen, vormittags telefonisch erreichbar

Katechetin 079 747 63 94

Sandra Fresa

sandra.fresa@pfarrei-stans.ch ................................................................................................................

Kaplanei Büren Marino Bosoppi-Langenauer Kirchstrasse 10, Büren 041 610 21 01 seelsorger@kirchebueren.ch www.kirchebueren.ch

Präsidentin des Kapellrates Michèle Gut 079 488 50 51 michele.gut@gutstans.ch

Chorleiterin Denise Kohler 079 745 28 77

Dienste Daniel Lüönd, Leitung

denisekohler@kfnmail.ch

Pfarreiheim 079 818 80 55

................................................................................................................

Seelsorgeteam Knirigasse 1 041 610 66 07

pfarreiheim@pfarrei-stans.ch

Kaplanei Maria Rickenbach erreichbar via Pfarramt Stans Tel: 041 610 92 61

Ines Hammer

wallfahrt@maria-rickenbach.ch

Bede Nwadinobi

079 818 80 54

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Pfarradministrator/Pfarreileitung Leitung Liturgie 079 603 30 15 bede.nwadinobi@pfarrei-stans.ch

Marino Bosoppi-Langenauer Pfarreileitung/Seelsorger 041 610 21 01

Sakristanin ines.hammer@pfarrei-stans.ch ................................................................................................................

Musik Judith Gander-Brem, Leitung Organistin und Chorleiterin

041 610 99 81 judith.gander@pfarrei-stans.ch

marino.bosoppi@pfarrei-stans.ch

Jan Sprta

Markus Elsener Pfarreileitung

078 773 58 53

Leitung Jugendarbeit 041 611 05 81

Susanne Odermatt

markus.elsener@pfarrei-stans.ch

Melchior Betschart Mitarbeitender Priester 078 905 61 82 melchior.betschart@pfarrei-stans.ch

Markus Leuthold Leitung Katechese 079 173 91 42 markus.leuthold@pfarrei-stans.ch

Sylvie Eigenmann Leitung Erwachsenenbildung und Diakonie 041 610 66 07 sylvie.eigenmann@pfarrei-stans.ch

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Chorleiter und Organist jan.sprta@pfarrei-stans.ch

Organistin 041 620 62 35

Denise Kohler-Kull Leiterin «rise up»–Chor 041 610 21 09 ................................................................................................................

Präsident des Kirchenrates Thomas Keiser Engelbergstrasse 30, Stans thomas.keiser@pfarrei-stans.ch

Präsidentin des Pfarreirates Monika Durrer Stansstaderstrasse 51, Stans 041 610 64 37 ................................................................................................................

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Kloster St. Klara Sr. Sabine Lustenberger 041 619 08 15 sabine.lustenberger@kloster-stklara-stans.ch www.kloster-st-klara-stans.ch ................................................................................................................

Kapuzinerkirche Stans Sekretariat Christian Schweizer 079 301 69 72 info@vks-nw.ch www.kapuzinerkirche.ch ................................................................................................................

Friedhofverwaltung Gemeindeverwaltung, Stans 041 619 01 00 Bestattungsinstitut Flury GmbH, Tottikonstr. 62 Stans, 041 610 56 39 info@bestattungsinstitut-flury.ch ................................................................................................................

Missione Cattolica Italiana Don Lorenzo Campagnoli Brunnen SZ, 079 355 43 03 frlorcamp@hotmail.com

Sekretariat: 041 820 38 06


Allerheiligen – Niemand soll vergessen sein Am Beginn des Monats November möchte ich mich einem Thema widmen, das zu unserem Dasein gehört, Allerheiligen. Allerheiligen wird am ersten November gefeiert, am Beginn des «Totenmonats», in dem die Natur uns unmissverständlich zu erkennen gibt, dass alles Leben einmal ein Ende hat. Das ist ein guter Termin für dieses Fest, weil Allerheiligen auf Menschen hinzeigt, von denen wir mit Sicherheit glauben, dass ihr Leben eine Fortsetzung findet im Paradies. Der Heiligenkalender zählt ca. 14'000 Einträge. Das ist eine stattliche Zahl. Das Fest Allerheiligen ehrt aber nicht nur diese 14'000. Wie der Name schon sagt, feiern wir ein Fest aller Heiligen – auch der vielen kleinen, deren Namen niemand kennt, ausser Gott. Diese namenlosen Heiligen sind Menschen, die sich grosse Gestalten als Vorbild genommen und ihr Leben nachgeahmt haben. Es sind Menschen, die wie Mahatma Gandhi konsequent auf Gewalt verzichtet und sich für den Frieden eingesetzt haben. Namenlose Heilige sind Menschen wie Nelson Mandela, der nach 27 Jahren im Gefängnis seinen Peinigern öffentlich vergeben hat. Sie sind Menschen wie Franz von Assisi, der alle Geschöpfe als Brüder und Schwestern bezeichnete, sogar den Bruder Tod. Namenlose Heilige sind Menschen wie Bruder Klaus, der als Ehemann und Vater seine Frau und Kinder liebte. Als Bauer wusste er, was er und die Seinen der Natur und den Tieren zu verdanken haben. Als Mensch des öffentlichen Lebens war er dem Wohl der Gemeinschaft verpflichtet.

Namenlose Heilige wirken oft unerkannt wie Mutter Teresa, selbstlos liebend und karitativ helfend, bereit zu lieben, bis es weh tut. Heilige sind Menschen aus Stans, Oberdorf, Büren und Maria Rickenbach, die Gottes Licht durchscheinen lassen und die überzeugt sind, dass sie eines Tages ganz mit diesem beglückenden Licht verschmelzen werden. In Stans denken wir am AllerheiligenNachmittag an unsere Verstorbenen, ein Gedenken, das eigentlich an Allerseelen vorgesehen ist, am 2. November. Wir vertrauen darauf: Die Verstorbenen sind am Ziel ihres Lebens angekommen. Wir aber, die Lebenden, wir sind noch auf diesem Weg zu Gott. Allerheiligen kann uns helfen, dieses Ziel in den Blick zu nehmen, ganz bewusst; dieses Ziel, das Gott ist, zu dem wir noch unterwegs sind. All denen, die einen lieben Menschen verloren haben, allen, die trauern sei die Frohe Botschaft mitgegeben, dass Gott keines seiner Kinder fallen lässt. Uns hält er an seiner Hand, uns führt er in Freud und Leid durch dieses Leben und unsere Verstorbenen fängt er auf. Sie sind in seiner Hand geborgen. Ich wünsche uns allen einen schönen November. Bede Nwadinobi

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Liturgischer Kalender Gottesdienstzeiten

Donnerstag, 19. Oktober

09.30 Gottesdienst Sonntagsgottesdienste Samstag 17.00 Pfarrkirche (Vorabendgottesdienst) Sonntag 07.00 Kapuzinerkirche (Laudes mit Kommunionfeier) 10.00 Wohnheim Nägeligasse 14-täglich 10.30 Pfarrkirche 17.00 Klosterkirche St. Klara

Werktagsgottesdienste in der Pfarrkirche 08.00 Dienstag, Mittwoch und Freitag (bei Beerdigungen 09.30 Uhr) 09.30 Donnerstag, Samstag

in der Mettenwegkapelle 09.30 am letzten Dienstag im Monat

Freitag, 20. Oktober 08.00 Gottesdienst Samstag, 21. Oktober 09.30 Gottesdienst 11.30 sinnklang Text: Franz Troxler Musik: Ensemble Panphonia, Leitung: Jolanda Näpflin-Dinkel 17.00 Sonntagsgottesdienst 19.30 Gottesdienst in der St.-AnnaKapelle / Kapellweihfest Sonntag, 22. Oktober

29. Sonntag im Jahreskreis Opfer für Fidei Donum, Missionspriester in missionarischem Dienst, Freiburg 10.30 Gottesdienst 17.00 Konzert des Kammerchors Cantus in der Pfarrkirche Stans 17.00 Gottesdienst in der Klosterkirche St. Klara Dienstag, 24. Oktober

Rosenkranzgebete

08.00 Gottesdienst

in der Muttergotteskapelle 16.45 Montag bis Freitag

Mittwoch, 25. Oktober 08.00 Gottesdienst

Beichtgelegenheit nach telefonischer Anmeldung Tel. 041 610 92 61

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Donnerstag, 26. Oktober

09.30 Gottesdienst 16.45 bis 17.15 Rosenkranz und 17.15 bis 17.45 Stille Anbetung jeweils in der Muttergottekapelle


Freitag, 27. Oktober

Donnerstag, 2. November

08.00 Gottesdienst

Allerseelen 09.30 Vereinsgottesdienst der Frauengemeinschaft Stans Der Requiemchor singt unter der Leitung von Judith Gander-Brem das spätromantische Requiem Op. 21 in c-Moll von Heinrich Huber und den Kanon «Alles ist eitel, Du aber bleibst» von Gerhard Fritzsche und Theophil Rothenberg. An der Orgel begleitet Jan Sprta. 16.45 bis 17.15 Rosenkranz und 17.15 bis 17.45 Stille Anbetung, jeweils in der Muttergotteskapelle

Samstag, 28. Oktober 09.30 Gottesdienst 11.30 sinnklang 17.00 Sonntagsgottesdienst Text: Stefan Näpflin Musik: Amélie Odermatt, Blockflöte Judith Gander-Brem, Orgelpositiv Sonntag, 29. Oktober

30. Sonntag im Jahreskreis Opfer für das Priesterseminar St. Luzi, Chur 10.30 Gottesdienst 17.00 Gedenkkonzert Heinrich J. Leuthold in der Pfarrkirche 17.00 Gottesdienst in der Klosterkirche St. Klara – Dreissigster für Lina Hug, Wohnheim Nägeligasse, Stans Dienstag, 31. Oktober 08.00 Gottesdienst

In der Klosterkirche St. Klara Sonntag, 22. Oktober 17.00 Gottesdienst Montag, 23. Oktober 19.45 Innehalten Sonntag, 29. Oktober

Mittwoch, 1. November

17.00 Gottesdienst

Allerheiligen Opfer für das Hilfswerk KAB, Brücke le Pont

Mittwoch, 1. November

10.30 Gottesdienst Es erklingt festliche, norddeutsche Orgelmusik von Georg Dietrich Leyding, Georg Böhm, und Nicolaus Bruhns. Orgel: Judith Gander-Brem 14.00 Gedenkfeier für die Verstorbenen in der Pfarrkirche Stans, anschliessend Prozession auf den Friedhof Mitwirkung: Harmoniemusik Stans

Allerheiligen 17.00 Gottesdienst

Im Wohnheim Nägeligasse Sonntag, 22. Oktober 10.00 Wortgottesdienst

17.00 Gottesdienst in der Klosterkirche St. Klara 5


Liturgischer Kalender (Fortsetzung) In der Kapuzinerkirche

Pfarrei-Chronik

Freitag, 20. Oktober

Taufen im September

Kirchweihfest 19.00 Festgottesdienst zum Kirchweihfest Predigt: Abt Christian Meyer OSB Musik: Schola der Kapuzinerkirche Leitung/Orgel: Christian Schweizer – VKS-Gedächtnis für Felix StöckliMathis, Nägeligasse 1, Stans Sonntag, 22. Oktober 07.00 Laudes mit Kommunionfeier 09.00 Messa italiana Donnerstag, 26. Oktober 10.30 Wortgottesdienst Maturaklasse 1958

– Elena Achermann – Lotta Mayer Wir wünschen den Eltern und Angehörigen viel Freude. Beerdigungen im September – Martha Imboden-Barmettler, Eichli 5, Stans – Felix Stöckli-Mathis, Nägeligasse 1, Stans – Fini Abry-Ganz, Büntistrasse 8, Stans Wir wünschen den Angehörigen der Verstorbenen viel Kraft und Trost.

Sonntag, 29. Oktober 07.00 Laudes mit Kommunionfeier 09.00 Messa italiana Mittwoch, 1. November Allerheiligen 07.00 Messe mit Predigt und Orgelmusik zum Allerheiligenfest

In der Spitalkapelle Mittwoch, 25. Oktober 10.30 Gottesdienst

339. Kirchweihfest Kapuzinerkirche Stans Freitag, 20. Oktober, 19.00 Uhr mit Abt Christian Meyer OSB Engelberg Deutsche Messe für Schola, Volk und Orgel und Ave Maria von Johann Baptist Hilber Mitwirkende: Schola Kapuzinerkirche Orgel und Leitung: Christian Schweizer Zigerkrapfen nach der Messe

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«Die Pfarrei ist nicht dasselbe wie der Vatikan»

Demokratische Strukturen an der Basis: Die katholische Pfarrei Stans-Oberdorf hat ein dreiköpfiges Leitungsteam. Vlnr: Markus Elsener (Jugendseelsorger und Lehrer), Bede Nwadinobi (Priester und Pfarradministrator) und Marino Bosoppi-Langenauer (Theologe und Seelsorger).

Schock, Empörung, Kirchenaustritte: Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle der katholischen Kirche in der Schweiz wirft Wellen. Wie geht die Pfarrei in Stans-Oberdorf mit den aktuellen Herausforderungen um? Und wozu werden eigentlich die Kirchensteuern vor Ort verwendet? Ein Gespräch mit dem Leitungsteam. Seit dem 12. September sind die Ergebnisse des Pilotprojekts, das die sexuellen Missbräuche seitens der katholischen Kirche in der Schweiz in den letzten 70 Jahren untersuchte, öffentlich. Was lösten die Resultate in Ihnen aus? Markus Elsener: Ich war aufgebracht und wütend. Ich bin enttäuscht, wie Menschen in unserer Kirche ihre Position missbraucht und damit uns alle in eine schwierige Situa-

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tion gebracht haben. Auf der anderen Seite bin ich auch sehr froh, dass man endlich Licht ins Dunkel bringt. Marino Bosoppi-Langenauer: Meine ersten Gedanken galten den von Missbrauch betroffenen Menschen, die zutiefst aufgewühlt werden. Wie kann eine Kirche, die heilend wirken sollte, Menschen verletzen und demütigen? Das ist keine christliche Haltung. Wir befinden uns in einem massiven Reinigungsprozess. Bede Nwadinobi: Ich als Priester habe mich gefragt: Warum? Warum hat es so lange gedauert, hinzusehen und diese Aufarbeitung zu beginnen? Das ist schwer zu ertragen. So viele Leben wurden einfach zerstört. Es tut weh, wenn die Menschen in der Kirche nicht mehr Kraft schöpfen und Heil finden können.


Wie werden Sie in Ihrer Funktion seither von der Öffentlichkeit wahrgenommen? Marino Bosoppi-Langenauer: Viele Leute sprechen mich auf das Thema an und wünschen sich einen persönlichen Austausch. Teilweise waren sie selbst von Missbrauch betroffen – nicht nur im Zusammenhang mit der Kirche, denn das Thema weitet sich aus. Einige wollen dabei explizit mit mir ein Gespräch, nicht mit einem Priester. Erleben Sie also derzeit ein generelles Misstrauen gegenüber Priestern?

Seit Veröffentlichung der Studienergebnisse hat es auch in Stans-Oberdorf gehäuft Kirchenaustritte gegeben. Markus Elsener: Ich verstehe die Gefühle der Menschen, die derzeit mit einem Kirchenaustritt ihre Wut und Enttäuschung ausdrücken – denn ich teile diese Wut und diese Ohnmacht. Wir versuchen auch wirklich, die Botschaft dahinter zu verstehen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Aber die Kirchenaustritte tun uns trotzdem weh, weil wir mit den Kirchensteuern unsere Dienstleistungen finanzieren.

Marino Bosoppi-Langenauer: Ja, leider. Marino Bosoppi-Langenauer: Es ist wichtig Es gibt auch Eltern, die mich anrufen und zu wissen, dass jeder Franken aus den Kirsagen: «Wir wollen unser chensteuern der natürli«Ohne Kirchensteuern Kind taufen lassen, aber chen Personen in unserer nicht durch einen Prieskönnen wir unser soziales Pfarrei bleibt. Wir unterter.» Das ist auch für mich Engagement vor Ort nicht stützen damit keine Kurie, als Seelsorger verletzend. sondern vollumfänglich mehr leisten.» das kirchliche Leben hier Bede Nwadinobi: in Stans-Oberdorf. Vielerorts begegnen die Leute Priestern jetzt anders. Ein Kollege in Winterthur Wie genau werden die Kirchensteuern wurde auf der Strasse angespuckt. Ich denn vor Ort eingesetzt? frage mich: Hassen die Leute uns jetzt? Momentan bin ich sehr vorsichtig mit Marino Bosoppi-Langenauer: Wir finanallem, was ich tue und sage. Ich bekomme zieren damit nicht nur unser Angebot an aber zum Glück auch gegenteilige Reaktio- Ritualen, Gottesdiensten und Religionsnen von Menschen, die sich für mein Wir- unterricht, sondern auch an Seelsorgegeken bedanken. Man darf die Kirche vor Ort sprächen und Diakonie, an Kinder- und und die Kirche als Gesamtstruktur nicht in Jugendarbeit sowie Erwachsenenbildung. einen Topf werfen; die Pfarrei ist nicht das- Wir unterstützen Kranke, Notleidende und Vereinsamte. Wir helfen Familien, die sich selbe wie der Vatikan. sonst ein Pfadi- oder Blauringlager nicht leisten könnten. Manchmal übernehmen wir nach Rücksprache mit dem Sozialamt auch Arztrechnungen oder gewisse Thera-

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pien, für die die Krankenkasse nicht aufkommt. Wir halten das Pfarreiheim instand, das Vereine gratis nutzen können, und pflegen die Kirchen und Kapellen, die wir als Gebäude auch der Kultur zur Verfügung stellen. Als Denkmäler sind sie zudem wichtig für den Tourismus.

Markus Elsener: Wir sind kein Verein, der nur für seine Mitglieder arbeitet. Wir leben zwar von den Kirchensteuern, aber wir nutzen sie für alle Menschen. Man kann auch in der Kirche bleiben und sie weiter unterstützen, weil man ihr soziales Engagement sinnvoll findet.

Markus Elsener: Dank der Einnahmen aus Die Austritte kann man auch als eine den Kirchensteuern werden wir darin befä- Form des Protests lesen: Für die Leute higt, Menschen einen Freiraum für Sinnfra- geht es so nicht weiter. gen zu bieten und sie in Übergangsphasen des Lebens zu begleiten. Gerade Jugendli- Markus Elsener: Was wir jetzt erleben, chen können wir tolle, prägende Erlebnisse betrachte ich als heilsames Gewitter. Es ermöglichen, die sie ein Leben lang positiv hat sich historisch viel Spannung aufunterstützen. Die Jugendreisen ins Friaul gebaut, und jetzt kommt der Sturm. Der hat auch eine klärende etwa zahlen wir zur Hälfte Kraft und birgt neue Chan«Ein Sturm hat auch aus unseren Mitteln, um cen. Und diese wollen wir sie allen zu ermöglichen. klärende Kraft. Diese nutzen. All das ist nur möglich dank Chancen wollen der Solidarität derer, die wir nutzen.» nach wie vor KirchensteuWie genau wollen Sie ern zahlen. diese Chancen vor Ort nutzen? Wenn noch mehr Menschen aus der katholischen Kirche austreten, was ändert sich dann an Ihrer Arbeit? Marino Bosoppi-Langenauer: Wenn die Entwicklung gleichbleibt, müssten wir wohl manche dieser genannten Angebote reduzieren, was schade wäre. Als Seelsorgende bieten wir Dienstleistungen an, die helfen sollen, das Leben anzupacken und zu meistern. Und zwar allen Menschen – unabhängig von ihrer Religion oder Kirchenzugehörigkeit.

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Markus Elsener: Für uns stellt sich die Frage: Wie können wir als Kirche bunter werden und die Menschen mehr einbeziehen? Wir denken zum Beispiel gerade über neue Formen von Gottesdiensten nach, welche mehr Gemeinschaft ermöglichen und Freude machen, miteinander das Leben zu feiern. Auch diakonische Angebote, also die Begleitung und Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wollen wir stärker gewichten.


Welches Zeichen müsste die katholische Kirche als Gesamtinstitution Ihrer Meinung nach jetzt setzen? Marino Bosoppi-Langenauer: Die Strukturen ändern, und zwar sofort. Ich denke da an institutionelle Machtstrukturen, Befugnisse, Rollen und Geschlechtergerechtigkeit. Markus Elsener: Die Diskriminierung von Frauen in der katholischen Kirche ist auch eine Menschenrechtsverletzung. Das geht einfach nicht. Wir sollten unserem Gewissen folgen statt etwas, von dem wir im Herzen fühlen, dass es nicht stimmt. Wie können Menschen, die heute für die Kirche arbeiten, mit der Schuld, die aufgedeckt wurde und die auch weit in die Vergangenheit zurück- und in die Strukturen hineinreicht, umgehen? Marino Bosoppi-Langenauer: Für mich hat im Zusammenhang mit dieser Krise der Begriff der Erbschuld erstmals etwas an Inhalt gewonnen. Es ist eine Schuld, die wir geerbt haben: Wir haben selbst nichts verbrochen, sind aber Teil dieses Systems, dieser Struktur. Und es ist jetzt unsere Aufgabe, diese Bereinigung durchzuführen. Die Präventionsarbeit muss noch stärker gewichtet werden. Verfehlungen müssen auf staatlicher und kirchlicher Ebene konsequent geahndet werden. Und ich finde es wichtig, dass wir im Sinne der Frohbotschaft agieren – und nicht einer Drohbotschaft: In den Texten wird von Nächsten-

liebe gesprochen und nicht von Macht. Das «Miteinander auf dem Weg sein» zu fördern, ist unser Auftrag. Wir sollen im Namen des Evangeliums handeln und nicht primär im Namen des Kirchenrechts. Bede Nwadinobi: Vergessen wir nicht, dass die Kirche als Institution über 2000 Jahre alt ist. In dieser Zeit hat sie immer wieder Krisen durchlebt. Es war klar, dass irgendwann die nächste kommt. Nebst allen Krisen war es aber auch so, dass sich die Kirche schon oft für Menschen eingesetzt und ihnen Halt und Schutz gegeben hat: Sie hat gegen Diktaturen und unterdrückende Regierungen gekämpft, sie war lange das Sprachrohr der Armen und vielerorts die einzige Stimme, die sich erhoben hat. Es gibt historisch viel Positives, es ist immer eine Frage des Fokus. Und ich sehe es so, dass Gott bis heute noch durch diese Kirche wirkt. Interview: Sylvie Eigenmann

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Fresken in neuer Pracht Die Muttergotteskapelle erstrahlt in neuem Glanz Gegen 40 Personen fanden sich zur Führung am Europäischen Tag des Denkmals ein. Sebastian Geisseler, Denkmalpfleger Nidwalden, informierte über die Entstehung der 1647 geweihten Muttergotteskapelle «Unter dem Herd» und deren Bedeutung. Sie gehört zu den eindrücklichsten Sakralbauten in Nidwalden.

Francesca Attanasio orientierte über den Stand der Reinigung und Restaurierung der Kapelle, wobei man zwei Mitarbeiterinnen bei der Arbeit zusehen konnte. Bereits mehrmals wurde diese durch die Firma Stöckli AG in Stans restauriert. Die Lage der Kapelle unter dem Boden ist eine konservatorische Herausforderung und macht eine regelmässige Wartung nötig. In dieser Renovation wurden sämtliche Fresken und Stuckaturen fotografisch durch eine Spezialfirma aus Leipzig vermessen und dokumentiert, sodass zukünftige Generationen bestens über den jetzigen Zustand informiert sind. Die Arbeiten werden im Verlaufe des Oktobers abgeschlossen. Die Kosten dieser Renovation werden durch die Kirchensteuer und Beiträge der Denkmalpflege finanziert. Robert Fischlin, Bauchef Kirchenrat Stans

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Veranstaltungen Frauen Gemeinschaft Stans / Pro Senectute begegnen und bewegen Mittwoch, 25. Oktober, 09.00 Uhr, bei der Muttergotteskapelle Frauen Gemeinschaft Stans Kinder-Café Donnerstag, 26. Oktober, 09.00 Uhr, im Pfarreiheim Stans Frauen Gemeinschaft Stans Zyklus-Show Elternvortrag: Freitag, 27. Oktober, 19.00 bis 21.00 Uhr Tagesworkshop 2: Sonntag, 29. Oktober, 09.00 bis 16.00 Uhr jeweils im Pfarreiheim Stans Frauen Gemeinschaft Stans Handwerkstube Wir treffen uns unter dem Motto «gemeinsam – statt einsam» zum gemeinsamen Stricken. Dienstag, 31. Oktober, 13.30 Uhr, im Pfarreiheim Stans Frauen Gemeinschaft Stans Jassen Montag, 6. November, 13.30 Uhr, im Pfarreiheim Stans MiKi-Treff Dienstag, 7. November, 13.30 bis 16.30 Uhr, im Kirchensaal

Mittagstisch ab 50 für Menschen aus Büren, Oberdorf und Niederrickenbach Donnerstag, 2. November, 11.30 Uhr, im Restaurant Schlüssel, Büren; Anmeldung bis Sonntag, 29. Oktober, Tel. 041 610 11 71 Bauernverein Oberdorf Jassabend und für Nicht-Jasser Lottospiel Freitag, 3. November, 20.00 Uhr im Kirchensaal Büren Es sind alle Vereinsmitglieder mit Familien eingeladen. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen. Mitmachen zählt. Es gibt für alle einen feinen Preis. Pro Senectute Mittagstisch Samstag, 4. November, 12.00 Uhr, Speisesaal Heilpädagogische Schule, Stans 4-Gang-Menü und Getränk: Fr. 16.– Neuanmeldungen bis vier Tage vor dem Datum sowie Abmeldungen und Auskunft: Anna Maria Kälin, Tel. 041 610 43 53 Ursula Hüsler, Tel. 079 784 74 78 Pro Senectute «Sunntigs-Träff» in Stans Sonntag, 5. November, 11.30 Uhr, im Restaurant Tell; Anmeldung erforderlich, jeweils bis Freitagmittag an: Irma Tuor, Tel: 079 671 69 54, E-Mail: irma.tuor@bluewin.ch Sankt Nikolaus Verein Stans 40. Generalversammlung Samstag, 28. Oktober, 18.00 Uhr, im Schützenhaus Schwybogen, Stans

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Museumsabend im Winkelriedhaus Corinne Odermatt. Longing to Belong In der Ausstellung setzt sich Corinne Odermatt mit textilen Materialien und deren Ausdrucksformen auseinder. Im Zentrum steht das Spannungsfeld zwischen dem Alltäglichen und dem Symbolischen: Textiles als Werkmaterial und als Symbolträger von Gemeinschaften, Ideologien und Emotionen. Foto: Corinne Odermatt, IMAGI NATION, 2022, work in progress

Museumsleiterin Carmen Stirnimann Achermann führt uns durch die im Zentrum stehende Installation einer Werkgruppe neu erfundener Flaggen, die für imaginäre Länder stehen. Datum und Zeit: Ort: Kosten Anmeldung:

Dienstag, 14. November, 19.30 Uhr Winkelriedhaus Stans CHF 10.— / Nichtmitglieder CHF 15.— Stefanie Wittwer, Tel. 041 610 80 78; stefanie.wittwer@fgstans.ch

Filmabend in Büren ... lass dich überraschen!

Lust auf einen unterhaltsamen Filmabend? Ganz in der Nähe und ohne ins nächste Kino zu fahren? Witzig, unterhaltsam ... etwas fürs Herz und die Lachmuskeln! Ein kleiner Apéro und etwas zum Knabbern runden den Kinoabend ab. Wir freuen uns auf viele Filminteressierte! Eine Anmeldung ist nicht nötig. Datum: Ort/Zeit: Kosten: Kontakt:

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Mittwoch, 8. November Kirchensaal Büren, 19.30 Uhr Kollekte Nadine Strickler, Tel. 041 610 64 11 E-Mail: nadine.strickler@fgstans.ch


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Kaplanei Büren Gottesdienste Sonntag, 22. Oktober

29. Sonntag im Jahreskreis Opfer für Fidei Donum, Missionspriester in missionarischem Dienst, Freiburg 09.00 Gottesdienst Sonntag, 29. Oktober

30. Sonntag im Jahreskreis Opfer für das Priesterseminar St. Luzi, Chur 09.00 Gottesdienst Mittwoch, 1. November Allerheiligen Kollekte für Kirchenmusik 09.00 Gottesdienst mitgestaltet durch unseren Kirchenchor unter der Leitung von unserer neuen Stanser Dirigentin Denise Kohler-Kull – Gedächtnis für lebende und verstorbene Mitglieder des Kirchenchores 14.00 Gedenkfeier in der Kirche mit Orgel und Klarinette – auf dem Friedhof mit Alphornklängen Seit dem 1. November 2022 haben wir Abschied genommen von: – Josef Schindelholz-Gamma, Ürtistrasse 8, Büren – Agatha Häcki, Ungarn, früher Steinrüti, Maria Rickenbach – Margrit Niederberger-Ackermann, Strasshostatt 1, Büren – Josef Christen (Steini Sepp), Alters- und Pflegeheim Heimet, Ennetbürgen, früher Oberdorf – Marie Scheuber-Barmettler, Alters- und Pflegeheim Heimet, früher Büren 18

– Sepp Scheuber-Zumbühl (Steinalper Sepp), Ürtistrasse 16, Büren – Martin Lussi, Ennetbürgen, früher Feldweg 1, Oberdorf – Salvatore Minutella-Näpflin, Via Bristol 2, Sementina – Heidi Flühler-Wyrsch, Wohnheim Nägeligasse, früher Brückensitz 1, Büren – Josy Niederberger-Odermatt, Wohnheim Nägeligasse, früher Allmendstrasse 35, Büren – Walter Niederberger, Alterszentrum Oeltrotte, früher Kirchstrasse 12, Büren – Eduard Rohrer-Rohrer, Gibel 1, Büren – Luisa Amadò-Bianchi, Fadenbrücke 6, Buochs

Aus der Kaplanei Mittagstisch ab 50 für Menschen aus Büren, Oberdorf und Niederrickenbach Donnerstag, 2. November, 11.30 Uhr, im Restaurant Schlüssel, Büren; Anmeldung bis Sonntag, 29. Oktober, Tel. 041 610 11 71 MiKi-Treff Dienstag, 7. November, 13.30 bis 16.30 Uhr, im Kirchensaal Mütter- und Väterberatung Telefonische Beratung und Anmeldung jeweils von Montag bis Donnerstag, 8.00 bis 10.00 Uhr, Telefon 041 611 19 90. Die Beratung findet ausnahmsweise am Dienstag, 7. November im Clubraum statt. Voranzeige Konzert «GlarNi-Kläng» Sonntag, 5. November, 14.00 Uhr, in der Bruderklausenkirche


Maria Rickenbach Ort der Kraft und Stille

Gottesdienste Sonntag, 22. Oktober 29. Sonntag im Jahreskreis 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier musikalisch gestaltet durch die Muilörgeligruppe Büren unter der Leitung von Hansruedi Emmenegger Sonntag, 29. Oktober 30. Sonntag im Jahreskreis 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Mittwoch, 1. November Allerheiligen 10.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Wir denken im Gottesdienst besonders an Edy Rohrer-Rohrer, Gibel 1, Büren

Aus der Wallfahrtskaplanei Konzert - Im Fluss der Zeiten Sonntag, 29. Oktober, 16.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Vokalmusik aus frühen Epochen bis heute Das Ensemble CanTonale singt Werke von Hildegard von Bingen über Michael Haydn bis Arvo Pärt und Morten Lauridsen.

Das Ensemble CanTonale hat sich 2021 zusammengefunden. Mehr als ein Dutzend begeisterte Sänger und Sängerinnen mit langjähriger musikalischer Erfahrung reisen aus allen Himmelsrichtungen, aus allen Kantonen an, um gemeinsam zu singen. Die Feinarbeit am Klang und an der Gestaltung der einzelnen Werke faszinieren immer wieder aufs Neue. Die Erfahrung, dass Gesang das Publikum tief berühren kann, verbindet. Immer wieder entstehen gemeinsame Projekte mit Bohodar Shved, der ausgebildeter Orchester-, Chor- und Operndirigent ist. Er sagt: «Der wichtigste Aspekt ist für mich der Klang – seine Vollendung und Entfaltung, die Kraft seines Ausdrucks». Wir freuen uns darauf, an unserem Konzert alte und neuzeitliche Klangwelten zu erschaffen und gemeinsam mit den Zuhörenden die Wirkung der Musik zu erleben.

Eine besinnliche musikalische Reise durch die Jahrhunderte Leitung: Bohodar Shved

In Vorfreude Marino Bosoppi-Langenauer

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Regional

700 Jahre Kirchengeschichte Beckenried

Kirche sein – mehr Kirche wagen Die Überschrift der gut besuchten Podiumsveranstaltung in der Ermitage in Beckenried animierte die Gäste zum Mitdenken und sich Einbringen. Mit dieser Veranstaltung endete die Ausstellung «700 Jahre Kirchengeschichte Beckenried» mit dem Fokus auf Gestern-Heute-Morgen. Das Gestern prägt das, was im Heute ist und im Heute können wir das Morgen gestalten. Die Überschrift der Veranstaltung ist zugleich Programm. Denn in Anbetracht der sich wandelnden gesellschaftlichen Sozialformen und angesichts des tragischen Unheils der Missbrauchsopfer, das jetzt öffentlich zu Tag kam, ist es höchste Zeit zum Handeln. Aber was bedeutet der programmatische Titel «Kirche sein - mehr Kirche wagen»? Unbestreitbar wichtig ist es, wie Generalvikar Bernhard Wil-

li schreibt, Strukturen zu überdenken und neu zu ordnen. Dazu gehören die besonderen Machtkonstellationen in der Kirche, der Umgang mit Sexualität, die Priesterfrage (Pflichtzölibat) und auch das Frauenbild; Themen, die den Besucher:innen der Podiumsveranstaltung genauso am Herzen lagen wie den eingeladenen Podiumsgästen Sabine Brändlin und Christian Kelter. Unter der Leitung von Moderator Norbert Bischofberger fand dazu ein transparenter, wertschätzender und konstruktiver Dialog statt. Kirche anders denken In der Quintessenz des Austausches kam zum Tragen, dass ein Fokus nach Innen genauso wichtig ist, um Strukturen aufzubrechen. Ein Perspektivenwechsel zu vollziehen und die christlichen Grundwerte verstärkt zu leben, bedeutet laut den Podiumsgästen mit offenen Händen da zu sein für die Menschen und deren Bedürfnisse. Zudem gilt

Auf dem Podium: Christian Kelter, Pfarreileiter von Hünenberg und Buchautor (links), und Sabine Brändlin, reformierte Pfarrerin und Co-Leiterin des Reuss-Instituts in Luzern (rechts), gemeinsam mit Moderator Norbert Bischofberger von SRF Sternstunde Religion Bilder: Markus Amstad

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Regional

es, tragende Gemeinschaftserfahrungen in diversen Kontexten zu ermöglichen, nach dem Motto «weniger anleiten und mehr begleiten». Konkret: partizipativ, motivierend und Sinn stiftend zu handeln, damit Menschen sich bestärkt fühlen in ihrem Sein und Handeln mit allem, was sie ausmacht. Vieles von dem Gehörten kann auf die Besucher:innen in verschiedensten Kontexten handlungsmotivierend wirken. Auf jeden Fall regte der Austausch zum Weiterdenken und Reflektieren an. Dazu animierten auch die wunderbaren Klänge von Rogg&Kusi mit ihren selbstkomponierten Songs, währenddem die Blicke der Besucher:innen in den wunderschönen Park der Ermitage und über den ruhigen Vierwaldstättersee schweifen konnten. Für die Kirche Beckenried ist klar: Die Veranstal-

tung war nicht nur Schlussabend der Jubiläumsfeierlichkeiten «700 Jahre Kirchengeschichte Beckenried», sondern zugleich Startanlass zu einem Pfarrei-Entwicklungsprozess, dessen Weg sie gemeinsam mit interessierten Menschen aus Beckenried gehen möchte. Somit ermöglichte die Projektgruppe «700 Jahre Kirchengeschichte» mit dem Blick zurück in die Geschichte auch einen ermutigenden Ausblick in die Zukunft. Ihnen ist es gelungen, eine ganzheitliche Ausstellung zu konzipieren, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Deshalb gilt der Dank des Kirchenrates am Ende der Veranstaltung nicht nur den Podiumsgästen und allen Mitwirkenden, sondern auch der Projektgruppe. Simone Konrad, Kirchenratspräsidentin

Teilnehmende aus Beckenried und ganz Nidwalden lauschen in der Ermitage der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kirche, welche die Schlussveranstaltung von «700 Jahre Kirchengeschichte Beckenried» war

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Regional

Vatikan

Ein Kardinal für die Schweiz In einer schlichten, aber feierlichen Zeremonie hat Papst Franziskus am 30. September den aus Unterems im Wallis stammenden Erzbischof Emil Paul Tscherrig gemeinsam mit 20 weiteren Geistlichen zum Kardinal erhoben.

Papst Franziskus während der Predigt. Im Vordergrund zwei Statuen der Apostel Paulus (links, mit der Heiligen Schrift) und Petrus (rechts, mit den Himmelsschlüsseln) Bild: KNA

Neuer Ring, rotes Birett (dreieckige Kopfbedeckung für Geistliche) und die Ernennungsbulle: aus Erzbischof Tscherrig wird Kardinal Tscherrig Bild: KNA

Ein Farbenmeer auf dem Petersplatz und zehntausende Gläubige aus allen Teilen der Welt mittendrin. 61% der wahlberechtigten Kardinäle sind nun Nichteuropäer; der höchste Anteil in der Geschichte Bild: KNA

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Als Zeichen der besonderen Verbundenheit mit dem Papst erhält traditionellerweise jeder Kardinal bei seiner Erhebung eine Kirche in der Stadt Rom, als deren Schirmherr er amtet. Im Bild San Giuseppe al Trionfale unweit des Vatikans, erbaut 1909-1912: Diese Kirche hat der Papst Kardinal Tscherrig anvetraut Bild: Wikim. Com.


Regional

Der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus

Aus der Region Gottesdienste im Internet aus der Region Aus dem Kloster Engelberg (Link: www.kloster-engelberg.ch): 18.00 Uhr (Vesper) Täglich: Montag - Freitag: 07.30 Uhr (Konventmesse) 09.30 Uhr (Pfarreimesse) Samstag: 19.00 Uhr (Vorabendmesse) Sonn-/Feiertage: 10.15 Uhr (Konvent- und Pfarreimesse) Aus der Pfarrei Buochs (Link: www.pfarreibuochs.ch): Samstag: 18.00 Uhr 09.30 Uhr Sonn-/Feiertage: Spiritualität in der Kapuzinerkirche Laudes mit Kommunionfeier sonntags, 07.00 Uhr

Musik: Amélie Odermatt, Blockflöte, und Judith Gander-Brem, Orgelpositiv

Spiritualität im Kloster St. Klara Eucharistiefeier sonntags, 17.00 Uhr

Muisigmäss Ennetmoos mit «Wilti-Gruess» SO 29.10.2023, 19.30 Uhr Pfarrkirche St. Jakob, Ennetmoos

Innehalten Worte: Schwestern von St. Klara Musik: Melanie Kumpf, Gesang, und Susanne Odermatt, Orgel MO 23.10.2023, 19.45 Uhr

Frieden finden mit sich selber? Tagung des Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss SA 21.10.2023, 09.30–15.40

Sinnklang samstags, 11.30 Uhr Pfarrkirche Stans

28.10.2023 Text: Stefan Näpflin

Fernsehgottesdienst Eucharistiefeier an Allerheiligen aus St. Mariä Geburt in Berg im Drautal, Bistum Gurk-Klagenfurt MI 01.11.2023, 10.00 Uhr ORF III Pazajeras - «Friedenswanderinnen» Theater mit Pantomime und Tanz, verbunden mit folkloristischen Elementen, untermalt mit Musik aus Kolumbien Ein Projekt des Theaterkollektivs «Metamorfosis» mit drei Schauspielerinnen aus Cali - MO 23.10.2023, 19.30 Uhr Kirchensaal Büren - MI 25.10.2023, 19.30 Uhr Pfarreizentrum Alpnach Dauer: ca. 40 Minuten Eintritt frei, Türkollekte

Gottesdienste im Internet aus dem Kloster Einsiedeln Link: www.kloster-einsiedeln.ch/live/ Täglich:

21.10.2023 Text: Franz Troxler Musik: Ensemble Panphonia

Uhr, Haus Bethanien in St. Niklausen OW; Kosten: 20 CHF Anmeldung bis 14.10.23 beim Wallfahrtsbüro Sachseln (kontakt@bruderklaus.com / 041 660 44 18)

Montag - Samstag: Sonn-/Feiertage:

16.30 Uhr (Lateinische Vesper) 20.00 Uhr (Komplet, am 1. Sonntag des Monats um 19.00 Uhr) 11.15 Uhr (Konventmesse) 12.05 Uhr (Mittagsgebet) 09.30 Uhr (Konventmesse)

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AZA 6370 Stans Post.CH AG erscheint 14-täglich IMPRESSUM Redaktion pfarreilicher Teil Kath. Kirche Stans, 6370 Stans Tel. 041 610 92 61 sekretariat@pfarrei-stans.ch Redaktion regionaler Teil Fachstelle KAN Kath. Kirche Nidwalden Bahnhofplatz 4, 6371 Stans Tel. 041 610 04 54 / pfarreiblatt@kath-nw.ch Adressänderungen melden Sie bitte beim Kath. Pfarramt Stans, Tel. 041 610 92 61


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