Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil 路 33. Jahrgang 路 Heft 4 路 April 2016
HOLZINNOVATION MIT TRADITION • Allgemeine Zimmermannsarbeiten • Einfamilienhäuser und Mehrgeschosswohnungsbau • Gewerbe- und Kommunalbau • Produktions- und Lagerhallen • Landwirtschaftliche Gebäude • Gebäudeerweiterungen und Aufstockungen • Sanierungen • Bautischler- und Innenausbauarbeiten Dobler Holzbau GmbH Interpark Focus 2 | 6832 Röthis T 05523 65311 | office@doblerholzbau.at www.dobler-gruppe.at
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Pfadfindergruppe Rankweil / Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück DTP: Marco Weiß, Priska Frick-Reichart Für den Inhalt verantwortlich: Christian Dobler, Rankweil E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., A-6830 Rankweil Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier
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Mampfla-180-115-sw.indd 1 Herausgeber:
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GEDANKEN
Frühling im Herzen
Am 13. November 2015, bei beinahe zeitgleichen Angriffen auf die Pariser Konzerthalle Bataclan, eine Reihe von Bars und Restaurants, sowie das Fußballstadion Stade de France während eines Freundschaftsspiels Frankreich-Deutschland, töten Islamisten 129 Menschen.
fahren hatte, dieselbe angerufen, um sich nach ihrem Enkel zu erkundigen.
Viele Schwerverletzte wurden in Pariser Krankenhäuser gebracht, operiert und nicht wenige werden an den Folgen lebenslang zu leiden haben.
Aufgrund der Terroranschläge hat sie, so teilte sie dem Landeshauptmann mit, sich die Frage gestellt, nachdem ihr Enkel fast ermordet worden war, ob sie weiter für die Flüchtlinge sorgen soll.
Sieben Tage später fand in Rankweil die Landestagung der Vorarlberger Pfadfinder und Pfadfinderinnen mit den Präsidiumswahlen statt. Unser Landeshauptmann Mag. Markus Wallner hielt eine Ansprache, in welcher er auch aktuelle Probleme ansprach, u.a. die Flüchtlingssituation. Er erzählte dazu passend folgende Begebenheit. Bei dem terroristischen Angriff auf die Konzerthalle Bataclan in Paris wurde ein junger Mann aus Tirol von mehreren Kugeln getroffen und schwer verletzt in ein Pariser Spital gebracht. Nach schier endlosem Suchen seines Vaters konnte er gefunden und nach Innsbruck gebracht werden. In Paris ist ihm die Milz entfernt worden, doch es steckten noch zwei Kugeln in seinem Arm, die noch weitere Operationen erforderlich machten. Dieser schwerverletzte junge Tiroler hat eine Vorarlberger Großmutter, die auch hier lebt. Sie machte sich große Sorgen um ihren Enkel. Unser Landeshauptmann hat, nachdem er von der Vorarlberger Großmutter er-
Die Frau berichtete über den Gesundheitszustand und darüber hinaus, dass sie in der Flüchtlingshilfe engagiert ist.
Nach längerem Überlegen ist sie zum Entschluss gekommen, soweit es ihre Kräfte zulassen, sich nun noch mehr für die Flüchtlinge einzusetzen.
Peter
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INHALT
professionalprint
INHALT
April 2016 Adventmarkt_________________________ 3 Weihnachtsfeier/Woodbadge____________ 4 Silberner Steinbock Otto_______________ 5
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Goldene Lilie Nicole__________________ 10 Gratulationen_______________________ 14 Altpapiersammlung___________________ 15 Albanien___________________________ 16 Georgstag "Drachen und Ritter"_________ 20
Ihr verlässlicher Partner im Offset- und Digitaldruck für Groß-
10 Jahre Ostereiersuche_______________ 28 Wichtel WILA_______________________ 32
und Kleindrucksorten,
Wölflinge WILA______________________ 36
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Guides WILA________________________ 40
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Was bedeutet es Pfadi zu sein__________ 56 Gilde "aktiv"________________________ 59 Pfadfinder-Club______________________ 62
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ADVENTMARKT
Wer denkt schon im Frühling an den Advent??? Wir!!!
… denn die Vorbereitungen für den
haben schon längst begonnen, weshalb wir Dich um Deine Hilfe, Deine Ideen, Deinen Einsatz bitten. Telefonkontakt: Stephan 0664 88475004 Brigitte 05522 42344 Silvia 0664/4268401 Otto 0664/4559323
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WEIHNACHTSFEIER/ WOODBADGE
Weihnachtsfeier im Schneegestöber Die Gruppenleitung lud alle Leiterinnen und Leiter sowie alle Elternratsmitglieder zur Weihnachtsfeier ein. Was dort gemacht werden sollte und wo die Reise hinging, blieb bis zur letzten Minute ein Geheimnis.
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Highlights des
Abends:
rung - Nachtwande er) cht Mega leck e n re a (w e fl p - Käsknö er Eisstraße - Rodeln auf ein immel en am klaren H - Sternschnupp
Am Sonntag, den 13. Dezember ging es am frühen Abend von Rankweil aus los. Alle wurden aufgefordert, Schneekleidung mitzunehmen. Auch wenn bei uns weit und breit kein Schnee lag, deckten wir uns zur Sicherheit mit warmer Kleidung ein. Beim Bahnhof wartete ein Bus auf uns. Das Reiseziel war immer noch ein Geheimnis. Als die Autobahnausfahrt in Bludenz genommen wurde und der Blinker Richtung Brand zeigte, hatte wir einen kleinen Verdacht. David und Michaela erwarteten uns bereits mit einem Lagerfeuer, Tee und Glühwein in Brand. Nach einer kurzen weihnachtlichen Einstimmung ging die Wanderung los. Der Weg endete für uns bei der Schattenlagant Hütte. Dort wurden wir mit Käsknöpfle verwöhnt.
Nach ein paar geselligen Stunden wurden wir vor die Wahl gestellt, den Weg nach unten mit Rodel oder zu Fuß anzutreten. Noch vor Mitternacht waren wir zu Hause und durften den tollen Abend mit ins Schlummerland nehmen. Vielen Dank an Nicole, David und Michaela für den tollen Abend!
Woodbadge Alexander Die ganze Gruppe gratuliert Alexander zu seinem Woodbadge, das ihm am 12. März feierlich auf der Gulmalpe verliehen wurde.
Gut Pfad! Conny
SILBERNER STEINBOCK Der Silberne Steinbock, die höchste Auszeichnung der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs wurde
Otto Kopf
für seine außerordentlichen Leistungen für die Rankweiler aber auch Vorarlberger Pfadfinder, die er während 40 Jahren in bewundernswerter Weise erbracht hat, verliehen.
Otto war selbst als Kind und Jugendlicher nie Pfadfinder, kam aber schon Anfang der 70er Jahre durch persönliche Freundschaften mit der Pfadfindergruppe Rankweil in Kontakt. Diese freundschaftlichen Bindungen führten dazu, dass Otto schon seit 1971 für die Pfadfindergruppe Rankweil tätig war. Er half wo man ihn brauchte. Im Jahre 1975 legte Otto sein Pfadfinderversprechen ab und übernahm im Jahre 1976 die Roverstufe, welche er 23 Jahre lang führte. Von den vielen Sommerlagern, die Otto organisiert und durchgeführt hat, sind besonders die Erdbebeneinsätze in Friaul und Ricciliano, die Arbeitslager in den Niederlanden, Belgien und Kroatien erwähnenswert. In diesen mehr als zwei Jahrzehnten sind mehrere Rover Führer geworden, was größtenteils auf Otto zurückzuführen war. Sein Einsatz für die Gruppe über die Roverstufe hinaus ist Legende und es würde jeden Rahmen sprengen, die einzelnen Tätigkeiten nur ansatzweise aufzählen zu wollen. Otto war darüber hinaus für viele Jahre Landesbeauftragter für Rover. Er hat nicht nur die Roverstufe in Rankweil über zwei Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt, sondern die Rover im ganzen Lande. Er besuchte nicht nur viele Kurse im Inund Ausland, sondern stand darüber hinaus bei vielen Ausbildungsveranstaltungen als Referent zur Verfügung. Otto war Lehrer, hat also die pädagogischen Vor aussetzungen schon mitgebracht, sich dennoch Ausbildungsprogrammen unterzogen, um sich
den spezifischen Problemen des Roveralltags stellen zu können. Er hat sich auch auf Bundesebene als Landesbeauftragter für Rover eingebracht, RaRo-Treffen mitorganisiert und hat 1984 das Bundeslager für RaRo auf der Neuburg erfolgreich durchgeführt. Otto war in einer sehr schwierigen Zeit Landesbeauftragter für Rover. Die Landesleitung in Vorarlberg war von internen Auseinandersetzungen geprägt, die schließlich dazu geführt haben, dass die Landesleitung nicht mehr existent war. Otto hat trotz enormer Schwierigkeiten das Team der Landesbeauftragten auch ohne Landesleitung zusammen gehalten und damit zur Erhaltung des Landesverbandes entscheidend beigetragen. Nachdem Otto die Roverführung im Jahre 1999 abgegeben hatte, begann er im selben Jahr die Altpfadfindergruppe in Rankweil aufzubauen und zu leiten. Im heurigen Jahr konnten die Rankweiler Altpfadfinder ihr 15-jähriges Bestehen feiern, eine Zeit, die von Otto geprägt war. Die Altpfadfinder pflegen nicht nur ihr Pfadfindersein, sondern leisten für die Gruppe wertvolle Unterstützung, wie Hilfe beim Lageraufbau, Elternabende, etc… Besonders erwähnenswert ist, dass die Altpfadfinder für den alle zwei Jahre stattfindenden Adventmarkt der Pfadfindergruppe Rankweil ein Weihnachtstheater schreiben und aufführen und so zum Gelingen und Ruf des Adventmarktes einen wichtigen Beitrag leisten. Otto leitet nach wie vor die Altpfadfinder und ist in der Gruppe als unverzichtbarer Mitarbeiter
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SILBERNER STEINBOCK
tätig, nimmt auch an den Gruppenräten teil und ist aus der Pfadfindergruppe Rankweil nicht wegzudenken. Mehr als 40 Jahre hat Otto für die Pfadfindergruppe Rankweil, viele Jahre für die Vorarlberger Pfadfinder als auch die PPÖ gearbeitet, ist auch weiterhin in einer bewundernswerten Weise für unsere Idee tätig und hat zwei Drittel seines Lebens in verantwortungsvollen Positionen geführt, begleitet und Generationen von Rovern geprägt. Seit 15 Jahren begleitet Otto die Wölflinge in ihren Sommerlagern als Mädchen für alles, womit auch dadurch zum Ausdruck kommt, was er im Sinne unserer Bewegung geleistet hat und leistet. Er hat durch sein vielseitiges Engagement in mehreren Positionen, die er inne gehabt hat und noch inne hat, den Sinn unserer Bewegung nicht nur vielseitigst vermittelt, sondern vorgelebt. Es ist in Worte schwer auszudrücken und schon gar nicht aufzuzählen, was Otto in mehr als vier Jahrzehnten geleistet hat, sodass er diese höchste Auszeichnung mehr als verdient hat. Die gesamte Gruppe gratuliert Otto von ganzem Herzen und ist stolz und glücklich zugleich, ihn in unserer Gruppe zu haben.
Peter
J A M B O R E E
OTTO
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OTTO
Wer Otto kennt, kann das linksseitige Rätsel lösen: Wenn du die roten Buchstaben in der richtigen Reihenfolge aneinander reihst, ergibt sich der Wahlspruch der Pfadfinder.
1. Bei welcher Aktion organisiert Otto Busse und Fahrer?
2. Bei welchen Veranstaltungen hat Otto jahrelang Theater gespielt? 3. Welche Stufe leitet Otto schon seit vielen Jahren?
4. Bei welchem Großereignis ist Otto für die Holzarbeiten zuständig? 5. Welches ist eines der Lieblingslieder von Otto? 6. Otto ist zur Hälfte Vorarlberger, zur anderen...? 7. Otto's Lieblingsgetränk?
8. Wo ist Otto fast jeden Tag? 9. Otto's Zierde im Gesicht?
10. Auf welchen Körperteil haut sich Otto des Öfteren das Garagentor?
11. Mit welcher Stufe geht Otto seit Jahren als „Mädchen für alles“ ins Sommerlager? 12. Otto's Geschick macht ihn zu einem ausgezeichneten...? 13. Bei welchen Sitzungen hat Otto das letzte Wort?
14. Wo war der Erdbebeneinsatz, bei welchem Otto dabei war? 15. In welcher Sportart war Otto ein außerordentliches Talent?
16. Bei welchem pfadfinderischen Großereignis war Otto 1975 dabei? 17. Wie heißt Otto's bessere Hälfte?
18. Welches war die Lieblingssprache von Otto?
19. Welchen Beruf hat Otto Jahrzehnte ausgeübt?
20. Besonders liebenswerte Charaktereigenschaft von Otto?
21. Welche Stufe hat Otto mehr als zwei Jahrzehnte geführt? 22. Otto ist auch Mitglied bei welcher Vereinigung?
23. Was für ein Auto (Marke) ist Otto bei seinen ersten Pfadfinderkontakten gefahren? 24. In welchem Ort hat Otto sein Versprechen abgelegt? 25. Wie heißt die Heimatgemeinde von Otto?
26. Wo hat Otto das Rover/Ranger-Bundeslager durchgeführt? 27. Wie bezeichnet Otto ein Problem?
28. Wie heißt die altägyptische Stadt, deren Name auf einer Schachtel aufgedruckt ist, die Otto jeden Tag in der Hand hat?
29. Was hat Otto im Auto immer dabei? 30. Woher kommt Otto's Glück?
31. Was kann Otto überhaupt nicht leiden? 32. Welche Tätigkeit übte Otto oftmals während der Ferien in seiner Schulzeit aus? 33. Wen kann die Pfadfindergruppe Rankweil keinesfalls entbehren?
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GOLDENE LILIE Die Goldene Lilie der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs wurde
Nicole Mayer für ihre hervorragenden Leistungen für die Rankweiler Pfadfinder, die sie während 20 Jahren in großartiger Weise erbracht hat, verliehen.
Nicole ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die auf eine fast 30-jährige Pfadfinderlaufbahn zurückblicken kann. 1986 kam sie zu den Rankweiler Pfadfindern, den Wichteln und wurde nach zwei Jahren zu den Guides überstellt. Bei den Guides wurden ihre Fähigkeiten, wie Teamgeist, Kreativität, Organisationstalent, Hilfsbereitschaft etc. nicht nur für die Patrulle genützt, der sie bald als Kornett vorstand, sondern schon damals für den ganzen Trupp eingesetzt. Nicole schaffte bald die 2. Klasse und begann, nachdem sie zu den Caravelles überstellt wurde mit der 1. Klasse, die sie in dieser Stufe auch abgeschlossen hat. Nach ihrer Rangerzeit, deren Ende die Gruppenführung kaum erwarten konnte, wurde Nicole Caravellesführerin. 19 Jahre leitete sie diese Stufe mit kaum zu beschreibendem Erfolg. Beinahe 30 Mädchen waren in ihrem Trupp, ein in ganz Vorarlberg nicht mehr anzutreffendes Phänomen. Ihre Tätigkeit war nicht nur innerhalb der Stufe mehr als erfolgreich. So kreierte und organisierte sie die Sozialaktion „Auf die Eier fertig los!“, bei welcher tausende (!) Eier im Wald versteckt und von Kindern gesucht werden, die dann an einer Verlosung teilnehmen. Heuer hat diese großartige Veranstaltung zum zehnten Mal stattgefunden. Der Reinerlös kommt wie jedes Jahr den Cliniclowns zugute. Nicht nur diese Aktion, sondern unzählige andere Gruppenveranstaltungen wurden von Nicole organisiert und durchgeführt.
Ihre Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung brachte sie nicht nur beruflich ein, sondern auch bei den Pfadfindern, die sie mit dem „Woodbadge“ nicht beendete, sondern nur als einen weiteren Meilenstein in ihrer Entwicklung betrachtete. Sie ist eine außerordentliche Führungspersönlichkeit, welche geradezu als „logische“ Nachfolgerin die Gruppenführung im Herbst 2011 übernahm. Nach nunmehr fast vier Jahren leitet sie eine der größten Gruppen in Österreich mit Zielstrebigkeit und Erfolg. Kurz nachdem Nicole die Leitung der Gruppe übernommen hatte, hat sie mit den Vorbereitungen für das dritte Gruppenlager der Pfadfinder Rankweils begonnen. Unzählige Sitzungen, Besprechungen, die Organisation des Lagers, die Lukrierung von Sponsorgeldern als auch Lebensmittel, hatten ein schwer zu beschreibendes Ausmaß erreicht. Der Erfolg dieses Lagers ist auch für die Gruppe Rankweil nicht in Worte zu fassen und wird als historisches Ereignis in ihre Annalen eingehen. Mit 41 Leiterinnen und Leitern setzt sie die Pfadfinderidee in Rankweil um, was ihr mehr als nur Bewunderung einbringt. Beruflich als Heilpädagogin tätig und als Mutter von zwei Kindern schafft sie ein Pensum, das nicht nur von Vertrauen und Erfolg gekrönt ist, sondern ihr nachzumachen kaum jemand im Stande ist. Mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreichste Führertätigkeit lassen ihre außerordentlichen Verdienste um die Pfadfinderbewegung beispielhaft und vorbildlich, geradezu einzigartig erscheinen.
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NICOLE
oben: Nach dem Gruppenlager auf Burg Lohra rechts oben: Verleihung der Goldenen Lilie am 23. Oktober 2015 rechts unten: Erste Eieraktion 2007
Die Pfadfindergruppe Rankweil gratuliert Nicole aufs Herzlichste, verbunden mit den besten W체nschen, insbesonders, dass sie noch viele, viele Jahre f체r die Pfadfindergruppe Rankweil t채tig sein wird.
Peter
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GOLDENE LILIE
20 J ahre
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NICOLE
Word Rap mit Nicole Gruppenleitung:
Verantwortung
Haushalt:
Wäsche
kochen: Lager
Guides: zelten
Klausur: Leiter
Kerzen ziehen:
Wachs
Ranger:
Mädels
Regen:
Caravelles
Nachtgeräusche:
Angst
Fleisch: Tiere
Kinder: lachen
Roland:
Pfadfinderheim:
Elternabend: Steinbruch
Tipi
PWA: Faschingsfeier Gruppenlager: Burg David: Sitzungen Lieblingsessen: Kässpätzle Pfadfinderjahr: Klausur Wichtel: singen Tischlerin: Lehre bevorzugte Musik: Pop
gute Seele
schönstes Lager: Burg 2015 Familie: gutes Herz Wetter: Sonne Sport: schwimmen Goldene Lilie: Ehrung Kinderdorf: Arbeitsplatz Eier: Jubiläum Pfadfinder: Lebenseinstellung
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GRATULATIONEN
Geburt Wir gratulieren Tanja und Simon zur Geburt von
Jamie Plaickner Er wurde am 08.02.2016 mit 3110 g und 50 cm geboren.
Die Pfadfindergruppe Rankweil gratuliert Magdalena Matt zu ihrem Sieg im Landeslehrlingswettbewerb der Konditoren!
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ALTPAPIERSAMMLUNG
Papieraktion Am Palmsamstag waren die B端sslefahrer in ganz Rankweil und Brederis unterwegs um das Altpapier einzusammeln; die Guides haben das Papier in den Container verfrachtet. Danke f端r euren Einsatz!
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ALBANIEN
Weihnachtspakete für Albanien Ich bin seit 16 Jahren Pfadfinderin. Wahrscheinlich genauso lange packe ich eigene Weihnachtspakete für Albanien oder versuche, die Caravelles für das Projekt zu motivieren. Dieses Jahr hatte ich die einmalige Gelegenheit, beim Verteilen der Weihnachtspakete dabei zu sein. Mit vier weiteren Pfadis aus Vorarlberg saß ich am Abend des 04.Dezember – gespannt wie ein Bogen – am Flughafen in Zürich. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine wirkliche Vorstellung davon, was mich in Albanien erwarten wird. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Ljubljana kamen wir kurz nach Mitternacht in Tirana an. Tobi, ein PfadiFreund aus Wien, der drei Monate in Albanien verbracht hat, empfing uns dort, und wir starteten die ca. 1,5 stündige Fahrt nach Rrëshen, eine Kleinstadt in der Region Mirdita – das Ziel unserer Reise. Neben der Arbeit mit den "Skauts" – einer RaRo-Rotte mit ungefähr 12 Mitgliedern – vor Ort, stand der Besuch bei mehreren Familien, das Verteilen der Weihnachtspakete in entlegenen Gebieten und Tobis Abschied auf dem Programm. Bei all unseren Aktivitäten wurden wir von den motivierten Pfadfinderinnen und Pfadfindern Rrëshens unterstützt.
Gemeinsam mit Tobi und ein paar seiner "Skauts" machten wir uns am zweiten Tag unseres Aufenthalts auf den Weg an den Stadtrand, um die dort ansäßigen Familien zu besuchen. Wir wurden zunächst misstrauisch beäugt. Besuch ist selten in dieser Gegend der Stadt. Einige der Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren überhaupt noch nie so weit draußen. Zu viert oder fünft auf ungefähr 15m², der Raum nur mit einem Bett oder einem Diwan ausgestattet, geheizt mit einem kleinen Ofen, auf dem 1-2 Töpfe stehen, mancherorts nicht einmal eine Tür, sondern nur ein Vorhang, der vor der Kälte schützen soll: so sieht die Realität vieler Menschen in Albanien aus. Die Kinder stecken barfuß in ausgelatschten Sandalen und viel zu großen oder kleinen, ausgetragenen Kleidern, die sie von der Caritas zur Verfügung gestellt bekommen. Wir brachten den Kindern Schokolade und den Frauen ein Päckchen mit Kosmetika mit. Mir ging das Herz auf, als ich die Freude über diese für uns so empfundene „Kleinigkeit“ in den Augen der Kleinen sah. Lange nachdem wir in unser Hotel zurückgekehrt waren, unterhalten wir uns noch über die Eindrücke dieses Tages. Die bittere Armut und das schwere Leben in dieser Region trafen mich tief. Am liebsten würden
WEIHNACHTSPAKETE
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ALBANIEN wir alle sofort Pläne schmieden, um die Lage der Menschen Mirditas zu verbessern. Einen kleinen Beitrag konnten wir am nächsten Morgen leisten. Um 08:30 trafen wir uns mit sechs "Skauts" beim Depot der Caritas. Von dort aus starteten wir mit etlichen Weihnachtspaketen auf der Ladefläche eines kleinen Lasters in entlegenere Gebiete Mirditas. Über mit Schlaglöchern übersäte, holprige Straßen ging es ca. zwei Stunden durch die Berge in die Bergwerksstadt Kurbnesh. Mir stockte der Atem, als wir in die Stadt hineinfuhren. Der Weg ist links und rechts von Ruinen gesäumt. Verfallene Häuser und Stollen prägen das Bild. Kurbnesh ähnelt einer Geisterstadt. Der Bergbau kam nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zum Stillstand. Kurbnesh, das einst mehrere tausende Einwohner zählte, ist heute praktisch entvölkert. Die Schule thront auf einem kleinen Hügel über der Stadt oder was davon übriggeblieben ist. Wir wurden von der Direktorin empfangen und betraten die erste Schulklasse. Als angehende Lehrerin blieb mir der Mund offen stehen. Im Raum saßen ungefähr 15 Kinder auf alten Stühlen an alten Tischen aus Vorarlberg, wie wir später erfahren hatten. Vor jedem Kind lag ein Schulheft oder ein Schulbuch, die auch schon bessere Tage gesehen hat. Die Klassenzimmer wurden mit einem kleinen Ofen beheizt, in vielen Räumen fehlt ein Kamin, um den Rauch nach draußen zu leiten. Die Kinder standen auf, als wir den Raum betraten, viele davon waren zu schüchtern, um uns richtig anzusehen. Die "Skauts" übersetzen für uns. Wir wünschten den Kindern frohe Weihnachten und freuten uns, hier zu sein. Als wir jedem Kind ein Paket gaben, wurden wir mit großen Augen angesehen. Erst auf das Kommando der Lehrerin hin öffneten die disziplinierten Schülerinnen und Schüler ihr Paket. Der erste Griff in die Schachtel galt dem Stofftier, das Vorarlberger Pfadis für sie eingepackt hatten. Jungen und Mädchen drückten einen Plüsch-Pinguin oder ein rosa Einhorn mit strahlenden Augen an sich. Es war unheimlich bewegend, in diesem Moment dabei zu sein.
WEIHNACHTSPAKETE Für mich war es ein wunderschöner Augenblick mitzuerleben, welche Freude ein für Vorarlberger Verhältnisse einfach ausgestattetes Paket voller Schulsachen diesen Kindern bereitete. Nach wenigen Minuten mussten wir uns von den Schülerinnen und Schülern verabschieden. Es standen noch weitere Klassen und Schulen auf dem Programm, und wir hatten einen straffen Zeitplan. Nach vier Stunden und vier Schulen kamen wir zurück nach Rrëshen. Die Situation der Kinder und Jugendlichen machte mich betroffen und ich brauchte eine Weile, um die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Abends im Hotel, schon in meinen warmen Schlafsack gekuschelt, war mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen, was für eine unglaublich erfüllende Aufgabe ich in Albanien habe. Ich erinnerte mich daran, was es für mich heißt, Pfadfinderin zu sein. Ich verspreche bei meiner Ehre, dass ich mein Bestes tun will, Gott und meinem Land zu dienen, meinen Mitmenschen zu helfen und nach dem Pfadfindergesetz zu leben. Auszug aus dem Pfadfindergesetz Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft: "Der Pfadfinder / Die Pfadfinderin ist treu und hilft, wo er / sie kann." Nach fünf Tagen musste ich mich von den "Skauts" in Rrëshen verabschieden. Obwohl ich nur kurz in Albanien war und nur einen winzig kleinen Einblick bekommen habe, werden mir die RaRo fehlen. Ich habe selbst erlebt, welch wichtigen Beitrag wir leisten, indem die Vorarlberger Pfadfinderinnen und Pfadfinder jedes Jahr aufs Neue Weihnachtspakete für Albanien packen. Schon wegen der strahlenden Kinderaugen und dem kleinen Moment der Freude im sonst so tristen Alltag der Kinder und Jugendlichen, sind die Pakete jeden Cent wert. Ich kam mit neuer Motivation für meine eigene Pfadiarbeit hier in Rankweil aus Albanien zurück und wusste, dass ich Weihnachten in Gedanken an die Familien in
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Gut Pfad, eure Ena
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Georgstag 2016
Drachen und Ritter Am 5. März 2016 war es wieder so weit. Alle Rankweiler Pfadis jung bis alt versammelten sich bei startendem Schneefall auf der großen Pfadiwiese. Beim diesjährigen Georgstag konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die „Ritter der heutigen Zeit“ kennenlernen, die sich mutig und uneigennützig gegen die „Drachen“ - Missstände in unserer Gesellschaft einsetzen. Je nach Workshop erfuhren die Teilnehmenden mehr über Hilfe in Madagaskar und Nepal, über die Bergrettung und das Rote Kreuz, über den Verein gegen Tierfabriken, über die Kinder- und Menschenrechte, über das Kaplan-Bonetti-Haus oder das Haus Klosterreben. Um das aktuelle PPÖ-Projekt „Chay Ya – Hilfe für Nepal“ allen Rankweiler Pfadis vorzustellen, haben die Teilnehmer des Workshops zum Abschluss noch ein leckeres Getränk namens Mango-Lassi für alle zubereitet. Der Hl. Georg staunte nicht schlecht was die Kinder und Jugendlichen alles an einem Nachmittag erlebt und kennengelernt hatten.
Gut Pfad! Das Georgstagteam
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Steckbrief Welche Ritter der heutigen Zeit habt ihr kennengelernt?
Verein gegen Tierfabriken
Was machen diese Ritter besonderes?
Sie setzen sich ein gegen Massentierhaltung. Nutztiere haben auch Gefühle und ein Recht auf Leben. Was könnt ihr tun um selbst zum Ritter zu werden?
Weniger Fleisch essen, damit weniger Tiere sterben müssen und darauf achten wo und was wir einkaufen. Was habt ihr vom heutigen Nachmittag mitgenommen?
Veganer Kuchen schmeckt gut
Gut Pfad Hl. Georg
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Steckbrief Welche Ritter der heutigen Zeit habt ihr kennengelernt?
Heiler (das Rote Kreuz)
Was machen diese Ritter besonderes?
Menschen retten bzw. helfen
Was kĂśnnt ihr tun um selbst zum Ritter zu werden?
Erste Hilfe leisten, hilfsbereit sein, Blut spenden Was habt ihr vom heutigen Nachmittag mitgenommen?
Wissen und Informationen, Verbände, Geschichte vom Roten Kreuz
Gut Pfad Hl. Georg
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DRACHEN UND RITTER
Steckbrief Welche Ritter der heutigen Zeit habt ihr kennengelernt?
Chay-Ya Austria - Hilfe für Nepal, Obfrau Sabine Klotz, Helfer, Spender Was machen diese Ritter besonderes?
Bedingungslos helfen, medizinische Versorgung, Wiederaufbau von Gebäuden nach dem Erdbeben Was könnt ihr tun um selbst zum Ritter zu werden?
Pfadfinder sein, spenden, über Armut informieren, Hilfsorganisationen unterstützen Was habt ihr vom heutigen Nachmittag mitgenommen?
Etwas über Nepal, deren Kultur und Armut gelernt
Gut Pfad Hl. Georg Infos zum Nepal-Projekt der PPÖ: www.ppoe.at/aktionen/ hhh/2013_16
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10 JAHRE JUBILÄUM
Perfekter Tag bei der 10. Ostereiersuche War es das 10jährige Jubiläum oder einfach nur das traumhafte Frühlingswetter? Von Nah und Fern strömten am Karsamstag, 26. März 2016 unzählige Kinder und Erwachsene zur großen Ostereiersuche der Rankweiler Caravelles. Anna und Nadine (3 Jahre) kamen zum ersten Mal mit Mama und Gota zur Ostereiersuche. Sie versuchten ihr Glück im großen Suchgebiet im
Wald. In der Kleinkinderzone am Sulner Spielplatz hatten die Osterhasen-Helfer alle Hände voll zu tun. Der Andrang war riesengroß und viele Kinder und Eltern übereifrig beim Suchen. Neben dem bewährten Team fürs Kinderschminken und bunte Luftballonfiguren, sorgte eine lustige Hühner-Rallye für Abwechslung. Die Kinder konnten 10 Stationen besuchen und unter anderem Eier selbst bemalen, Osterhasen schie-
AUF DIE EIER, FERTIG, LOS!
ßen, beim Kimspiel Eierschalen ertasten oder Fragen zur Ostereiersuche beantworten. Ohne die Vorbereitung der Pfadfinderinnen und die Mitarbeit der vielen Helfer wäre der riesige Ansturm nicht zu bewältigen gewesen. Rebekka erzählt mit einem Lächeln, dass sie seit 10 Jahren bei der Veranstaltung mithilft, damit die Tische im Zelt schön gedeckt sind und die kleinen Kinder auf dem Spielplatz genügend Eier suchen können. „Ärgerlich ist eigentlich nur die Gier mancher Erwachsener. Es ist aber jedes Mal ein besonderer Moment, wenn sich ein Kind über ein selbst gefundenes Ei freut“, berichtet die Helferin. „Mir gefällt das Miteinander bei dieser Veranstaltung. Alle packen mit an, wo sie gebraucht werden.“ Nach einer Stärkung mit Pommes, Wienerle oder Käsfladen, startete die Geburtstagsfeier mit den extra angereisten CliniClowns. Die Pfadfinder bedankten sich mit einem speziellen Geburtstagskuchen bei Monika und Gebhard Flatz für die bunten Eier vom Sennhof und bei Annelies und Christian Dobler für das Gelände. Auch Nicole Mayer, Conny Ströhle und Michaela Dietrich, die vor 10 Jahren die Aktion ins Leben gerufen haben und seither im Organisationsteam aktiv sind, bekamen ein kleines Dankeschön in Form eines Riesen-Ostereis überreicht. Zum Abschluss gab es wieder jede Menge Gewinner. Der Schoko-Osterhase vom Federn-Ratespiel ging an Jürgen Piazzi. Das Kinderfahrrad und das Longboard, aber auch unzählige Gutscheine für Rundflug, Europapark, Hochseilklettergarten, Mc Donalds Geburtstagsparty, Sommerrodelbahn uvm. fanden neue Besitzer. Über 80 Preise wurden von Frau Dr. Sünnile von den CliniClowns und Herbert Mathis von der Raiffeisenbank Rankweil unter den Anwesenden verlost und am frühen Nachmittag ging die 10. Ostereiersuche zu Ende. In den letzten 9 Jahren wurden bereits 26.859 Euro gespendet und schon bald können die Caravelles einen weiteren Scheck an die Vorarlberger CliniClowns übergeben.
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Mehr Fotos auf www.pfadi-rankweil.at
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Willkommen im Siziliana
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WICHTEL
Die Wichtel konnten sich heuer wirklich glücklich schätzen. Entgegen allen Befürchtungen gab es ein weißes Wila. Bei der Pizzeria angekommen ,wurde sofort das Gepäck verstaut, die Rutscherle ausgepackt und losgerodelt. Nach einer Weile kam „Francesco“, unser Wirt, ein echter Italiener, um uns zu begrüßen. Plötzlich tauchten vier geheimnisvolle Gäste auf und fragten nach, ob noch Zimmer für sie frei wären. Francesco hatte noch ein paar Zimmer für sie frei und schickte sie zu einem warmen Getränk hinein. Endlich hatte er Zeit und konnte sich das Testament seines Vaters ansehen. Francescos Papa war nämlich vor kurzer Zeit verstorben und hinterließ ihm die Pizzeria und ein Buch. In seinem Testament stand, dass sein Papaa nicht nur ein Pizzabäcker war, sondern auch der Mafiaboss einer weltweiten
Organisation. Jedes Jahr treffen sich alle Bosse um Pläne für das neue Jahr zu machen. Um der Ober-Boss zu bleiben, hatte Francescos Papa die Vorlieben der anderen Bosse aufgeschrieben, um sie bestechen zu können. Jedoch sind die Seiten aus diesem Buch versteckt. Die Gäste durften aber auch nicht erfahren, dass Francesco auf der Suche nach diesen Seiten war. Daher fragte er die Wichtel, ob sie ihm helfen möchten und versprach ihnen einen "Spezialüberaschungsnachtisch". Voller Hilfsbereitschaft und den Gedanken an den Nachtisch, machten sich alle auf den Weg, um die Seiten zu finden. Zwischendurch kamen auch die unheimlichen Gäste heraus und erzählten über sich selbst. So fanden die Wichtel heraus, dass man bei Miss Olga Hatschikovski unechte Pelze kaufen kann. Madame Carmen Rodriguez
gibt sich Mühe ihre Kunden mit den besten nachgemachten Prada Schuhen auszustatten. Fürst Qui Gong versorgt den Markt mit illegal gefangenen Fischen und Mr. P. bringt seine Kunden mit falschen Pässen zu den besten Konzerten. Gefälschte Diamanten gab es bei Renata Mercedes Cruz zu kaufen. Langsam wurde es dunkel und die Wichtel konnten das Buch gemeinsam zusammensetzen. Francesco bedankte sich und lud die Wichtel zum Treffen der Mafiabosse ein. Vorher gab es noch super leckere Spaghetti. Der Spezialüberraschungsnachtisch war ein von Francesco handgeschöpftes Familieneis. Kurz darauf stand auch schon das Treffen an, welches sich als lustiger Abend entpuppte. Mit dem Flugzeug gab es für ein paar Wichtel eine Rundreise bei der ein Wichtel ins Wasser fiel. Madame Rodriguez verblüffte
alle mit ihrer Spezialnase mit der sie immer wusste, wer auf welchem Stuhl saß. Von Miss Cruz wurde ein Wichtel hypnotisiert. Francesco und sein Küchengehilfe Giovanni konnten zu unser aller Erstaunen auch Schuhe machen. Nach vielen weiteren lustigen Spielen und Gesängen war es Zeit sich für den Schlafsack herzurichten. Der nächste Morgen kam schnell. Mit guter Laune und gefüllten Bäuchen gingen wir daran eine Rennbahn für unser Rutscherlerennen zu präparieren. Die Wichtel waren sehr schnelle Rennrutscherinnen und somit wurde es ein Kopf-an-Kopf -Rennen. Bald war es an der Zeit auf die Rodel und Bobs zu sitzen und ins Tal zu fahren. Ein ohrenbetäubendes ENI BENI für unsere phänomenalen Köche Jürgen und Stephan.
Gut Pfad die Mafiabosse
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WÖLFLINGE
Großes Treffen der Dschungelstämme Am 23. Jänner um 13:30 Uhr war es wieder soweit! Das heißersehnte Winterlager stand wieder vor der Tür bzw. die Wölflinge vor dem Pfadiheim. Nachdem alle Rudel mehr oder weniger vollzählig eingetroffen waren, ging es los auf die Gulm. Der Marsch war im Nu überwunden und die Eltern verabschiedeten sich sogleich. Als erstes brachten alle ihr Gepäck ins Haus und dann ging es auch schon mit jeder Menge Action los. Die Führer alias die Dschungeltiere Balu, Akela, Tschil, Graubruder, Rakscha und Hathi verkündeten, dass jedes Rudel sich ein Camp im Schnee bei ihrer Fahne bauen darf. Die Fahne hatten die Wölflinge bereits in einer Stunde vor dem Lager mit Ihrer Rudelfarbe und einem Kontinent bemalt und gestaltet. Im Mittelpunkt des Iglu-Camps standen eine Feuerschale und eine Schneebar, an der sich alle zwischendurch eine kleine Stärkung gönnen konnten. Beim gesamten Bau halfen alle super zusammen und errichteten in ihren Festungen zusätzlich eine Couch, Sessel oder sogar eine Alarmanlage und einen Fernseher mit Playstation und Xbox! Als am Abend alle durchgefroren waren, war es Zeit für leckere WuNu mit Salat, zubereitet von unseren 3 Spitzenköchen Alex, Julia und Danny. Im Anschluss wurde der Schlafraum hergerichtet und die Dschungeltiere riefen alle zum MEGA-Dschungelcasino! Die Pfadidollar flossen wie wild in die verschiedensten Spiele sowie in die Snack- und Getränkebar. Leider gab es nicht nur Gewinner, doch wem die Dollar ausgingen, konnte beim Joker durch kreative Aufgaben wieder zu Geld kommen. Der Höhepunkt des Casinos war am Ende der Mega-Jackpot, bei dem es einen ganzen Koffer voller Twix zu gewinnen gab - der glückliche Sieger hieß Florian Hug! Als alle später bereits in den Schlafsack gekrochen waren, bekamen die Führer plötzlich eine Sprachnachricht in der eine unheimliche Stimme verkündete, dass eine „Gorillagang“ unseren Hauptpreis für das morgige Rodelrennen gestohlen hat, und wir diesen zurückerobern müssen. Sofort waren alle Wölflinge wieder in ihren dicken Jacken und Winterschuhen und verfolgten die Bande Richtung IgluCamp. Nach einem langen Kampf eroberten wir den riesigen Preis zurück und die „Gorillagang“ entpuppte sich als unsere Ranger, die dieses Hammer-GS für uns organisiert hatten! Nun war es wirklich Zeit fürs Bett und das ließen sich die meisten nicht zweimal sagen. Am nächsten Morgen gab es ein feines Frühstück und nach dem Abwasch startete schon das alljährliche Rodelrennen und somit die Schlacht um die Stockerlplätze. Währenddessen gab es für die übrigen Wölflinge noch die Möglichkeit, an dem Schneedorf weiterzubauen. Anschließend halfen alle zusammen nach einer heißen Tirolerknödelsuppe noch die Hütte zu putzen und ihr Gepäck auf die Rodel zu schnallen. Nun wurden die Gewinner des Rodelrennens gekürt und diese waren: 1. 2. 3.
Platz: Laurin Jenny Platz: Patrick Welte Platz: Lukas Rauch
Ein extrem lautes D-A-N-K-E mit Tschigaliga und Bravo gebührt unseren Köchen, die jeden Hunger stillten und jeden Wölfling satt machten! Damit ging ein unvergessliches WiLa wieder zu Ende und alle kamen heil zu Hause an.
Gut Pfad, eure Dschungeltiere
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GUIDES
Nordlichtzauber bei den Guides in Lappland Die Rankler Guides trafen sich im neuen Heim, um in ein großartiges Wila zu starten. Nachdem alles geklärt war, stiegen wir in die Autos und fuhren zum ersten „Travohüsle“ in Übersaxen. Von dort an wanderten wir ohne Rodel (da es keinen Schnee gab) zur Gulmalpe. Oben angekommen, stärkten wir uns und bekleideten uns mit den warmen Wintersachen. Unten empfingen uns die Leiter im Lapplandeinsteigercamp. Das Programm konnte also starten. Wir teilten uns in die Patrullen ein und gingen mit Moni zum ersten Posten, der sich im Wald befand. Als wir im Wald waren, sprach Moni zu uns und sagte, dass wir ein Feuer machen sollen, aber wir hatten nur fünf Streichhölzer zur Verfügung. Die Bedingungen für ein Feuer waren nicht gut, da es geregnet hatte. Die Patrulle Delfin schaffte es trotzdem und sammelte viele Naturmaterialien und Schnee, um das Feuer wieder auszulöschen. Anna zündete das Feuer an und es brannte auf Anhieb. Der zweite Posten war bei Matze. Dort mussten wir als Huskys ein Patrullenmitglied mit einem „Rutscherle“
alias Hundeschlitten zum Gipfelkreuz ziehen. Pia war die Glückliche. Als starkes Team zogen wir sie den Berg hinauf. Hinunter mussten wir Matze ziehen und als die starken Guides unten angekommen waren, bewarf ihn Eva mit einem Schneeball und es folgte eine lustige Schneeballschlacht. Am Schluss dieses Postens war unsere Aufgabe ein Ziel mit einem Schneeball zu treffen, die,wenn das Ziel verfehlt wurde Abzugssekunden beim Wettlauf zum Gipfelkreuz brachte. Alle liefen zum nächsten Posten, der sich bei Yu Ting und Jenny befand. Bei ihnen mussten wir unsere handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen und ein Patrullenmaskottchen aus Schnee bauen. Alle halfen fest zusammen und es kam auch ein halbwegs gutes Ergebnis heraus. Unser letzter Posten befand sich ebenfalls im Wald bei Joni. Bei ihm mussten wir mit Schneebällen auf die Rentierjagd. Da es schon dunkel war, war es noch schwieriger. Doch Anna war eine sehr gute Schützin und half uns viele Punkte zu gewinnen. Als wir völlig erschöpft waren, gingen alle Guides zurück
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WILA in die warme Hütte. In der Hütte erklärten uns die Leiter, dass wir einen schwedischen Tanz proben sollen für den großen Nordlichtzauber am Abend, bei dem wir nur zugelassen wurden, da alle ihre Aufgaben am Nachmittag gut erfüllt hatten. Wir bekamen schwedische Musik und probten jeweils in Patrullen die Tänze. Nina hatte immer wieder tolle aber auch verrückte Ideen und so hatten wir riesigen Spaß. Zwischendurch gab es Abendessen. Es gab leckere Spaghetti von unseren Chefköchen Rolly und Elmar. Als unsere Bäuche voll waren, begaben wir uns wieder zum Tanz. Am späten Abend ging dann die Party richtig ab. Jede Patrulle schwang ihr Tanzbein und legte einen super coolen Tanz hin. Am Schluss gab es noch für Matze eine Überraschung. FÜHRERTAUFE. Matze wurde mit Senf, Fisch, Zwiebel,… (abgelaufenen Lebensmitteln und Essensresten) beschmiert. Am Ende von diesem wundervollen Tag flogen wir müde und erschöpft auf die Matratzen. Am Morgen wachten immer mehr Guides auf und die ersten huschten im Schlafraum umher. Irgendwann kamen dann die Führer, wünschten uns einen schönen guten Morgen und auf ging es zum Frühsport, den Annabelle und Lena vorbereitet hatten. Wir zogen uns an und gingen raus.
Als erstens dehnten wir uns und spielten dann Brennball. Zum Schluss gab es noch eine kleine Schneeballschlacht und dem Frühsport folgte das Frühstück. Als alle satt waren, erklärten uns die Leiter: „Wer möchte, kann mit Joni und Sabrina nach draußen rodeln gehen oder mit den anderen Leitern drinnen bleiben und das Werwolfspiel spielen“. Ein Teil der Guides zog sich warm an und lief nach draußen zum Gipfelkreuz und rodelte dann im Züglein den eisigen Weg hinunter. Über Nacht hatte sich durch den Regen die Straße in eine Eisbahn verwandelt. Wir rutschten wie bei „Cool runnings“. Währenddessen spielten die anderen und die „Dorfbewohner“ suchten im spannenden Werwolfspiel die „Werwölfe“. Nach einiger Zeit kamen die Rodler dann wieder herein und wärmten sich auf. Später gab es Mittagessen: Spaghetti oder belegte Brote. Nach dem Essen packten wir unsere Rucksäcke und wurden dann zum Putzen eingeteilt. Als wir fertig waren, spielten wir ein paar Spiele im Schnee und bedankten uns bei den Köchen. Gemeinsam liefen wir mit unserem Gepäck hinunter, wo unsere Eltern schon warteten.
Gut Pfad Anna B. und Linda von Delfin
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GUIDES
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SPÄHER
Auf Yeti-Jagd Eine Bergsteigergruppe kämpfte sich gegen Ende Januar die vereisten Hänge hinauf, welche zur Gulmalpe führen. Bei der Alpe angekommen, bemerkte die Gruppe, dass über den Winter ein Forschungsteam eingeschneit worden war. Die völlig ausgezehrten Wissenschaftler und Entdecker waren auf der Suche nach dem legendären Yeti. Das Team setzte sich zusammen aus einem Kletterexperten, einem Scherpa, einem Fallensteller, einem Yeti-Jäger und dem berühmten Bergsteiger Meinhold Ressner. Kurz nachdem sie von der Außenwelt abgeschnitten worden waren, hatten sie den Yeti entdeckt und waren ihm gefolgt. Der einzelne Yeti führte sie zu einem ganzen Rudel dieser wilden Monster. Angeführt wurde das Rudel von einem Muttertier, welches das Team schon länger versuchte unschädlich zu machen, damit sich die Yetis nicht zu einer Pandemie ausbreiteten. Brütet das Muttertier ein zweites Muttertier aus, war alles verloren! Die Bergsteigergruppe wurde sofort in das Team mit einbezogen und auf den Kampf gegen die Yetis ausgebildet. Die Gruppe wurde in vier Seilschaften geteilt, um den Nachmittag effektiver nutzen zu können. Sie wurden abwechselnd in Fallenbauen, Fluchtkanal schaufeln, Bungeerunnig und Seilziehen ausgebildet. So verging der Nachmittag wie im Flug… Bei Einbruch der Dunkelheit kam eine kleine Aufwärmpause in der Hütte. Nach kurzem Verschnaufen startete das Nachtrodeln über den vereisten Bobkanal. Als auch der letzte der Späher sich todesmutig den Hang hinuntergestürzt hatte, riefen die Hüttenköche zum Abendschmaus. Die erschöpften Jäger stärkten sich mit heißen Spaghetti und roter Soße. Als auch der letzte Bissen aufgegessen war, zogen sich alle in den Schlafraum zurück um etwas zu verdauen und auszuspannen. Später rief das Forschungsteam alle in die warme Stube, um bei Gitarrenklang und Gesang den Abend ausklingen zu lassen. Als Highlight des Abends galt die feierliche Aufnahme von Felix in das Forschungsteam. Er hatte zu erraten, was ihm seine Kollegen zusammengemixt als Smoothie präsentierten (z.B. Mais, Kiwi, Wasser). Erstaunt waren alle, wieviel Felix von diesen Shakes probieren konnte… Als auch das letzte Lied des Rankweiler Liederbuches gesungen war, kam der spannende
Teil des Abends. Die am Nachmittag gelegten Fallen wurden abgegangen um zu kontrollieren, ob sich ein Yeti oder gar die Yeti-Mutter in eine Falle locken hat lassen. Siehe da, in einer der letzten Fallen steckte tatsächlich das Muttertier, doch ihre Kinderchen waren bereits zur Stelle und versuchten sie aus der Falle zu befreien, ohne Erfolg. Die Aufgabe der Späher war es nun die Mutterkuh sicher zu stellen, um die globale Ausbreitung zu verhindern. Nach einem endlosen Kampf, in dem keiner zu gewinnen schien, errangen die Späher die Oberhand und schlugen die Yetis in die Flucht. Die Mutterkuh wurde in der Hütte in Sicherheit gebracht. Die Strapazen des Tages forderten ihren Tribut und die Bergsteigergruppe machte sich todmüde auf den Weg in das Matratzenlager. Am nächsten Morgen wurden die Späher mit einem klassisch beliebten Zopffrühstück geweckt. Danach wurde der Schlafplatz aufgeräumt und schon startete das Rodelrennen. Die Pistenverhältnisse mussten zwar noch verbessert werden, da es in der Nacht noch heftig geschneit hatte, doch am Schluss kamen alle ins Ziel. Als schnellster kam Marco B. ins Ziel, doch der zweite und der dritte hatten nur eine knappe Schlittenlänge Abstand zu ihm. Als zweiter rauschte Benedikt M. durchs Ziel, gefolgt von Fabian B. . Nach einer kurzen Mittagspause startete der Patrullenbewerb. Als auch hier alle über die Ziellinie gefahren waren, startete auch schon der Lagerabschluss: Hütte aufräumen, sich bei den Köchen bedanken und hinunterrodeln. Als alle unten angekommen waren, blickten wir auf ein spannendes Wochenende voller Spaß zurück.
Gut Pfad Jere
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WILA
Angefangen hat alles um 14:00Uhr beim Parkplatz Sternen, wo wir uns trafen. Dann fuhren wir gemeinsam zum Parkplatz nach Übersaxen. Da leider fast kein Schnee lag, mussten wir die Rodel bis zum 1. Trafohaus tragen. Danach nahm man uns zum Glück die Rodel ab. Diese wurden mit dem Auto zur Gulmaple gefahren. Wir mussten nur noch das Gepäck tragen. Aber es war wie immer trotzdem anstrengend. Endlich kamen wir oben an. Zuerst, konnten wir was trinken. Dann folgten auch die Letzten, und wir konnten mit dem Programm beginnen. Es gab 3 Gruppen, die Posten Aufgaben erledigen mussten: z.B. Eine Rodelstrecke bauen oder mit einem Bungeeseil am Rücken eine Strecke so weit wie möglich zurücklegen. Auch Tauziehen und Fallenbauen waren dabei. Dies gehörte alles zur Ausbildung zum Yeti Jäger. Um ca. 18:00 Uhr gab es dann Abendessen. Wir durften unseren Schlafplatz herrichten. Dann gab es noch eine Leitertaufe und Abendprogramm. So gegen 22:00 Uhr war Bettruhe. Am nächsten Morgen machten wir das allseits bekannte Rodelrennen und bauten einen ca. 3 Meter großen Schneemann. Alles endete mit der Abfahrt ins Tal und die Eltern konnten uns dann abholen. Nächstes Jahr werde ich hoffentlich auch wieder dabei sein.
Gut Pfad Liam Krug
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CARAVELLES
Die schaurigen Vorkommnisse im Rank’ler Wald Nach langem Hin und Her über lustige, kreative und gestörte Gedanken und Ideen, trafen wir uns schließlich am Samstag, den 21. November zur Umsetzung unseres Masterplans. Die letzten Vorbereitungen mussten getroffen werden bis wir uns bei Dämmerung zum schaurigen Ort des Geschehens auf und davon machten... naja, zum Schafplatz halt... ;) Während wir, die Caravelles, unsere Posten bezogen, verklickerten unsere Leiterinnen den Guides, sie würden einen stillen Postenlauf absolvieren. Gleichzeitig bereiteten wir uns psychisch wie auch physisch auf unsere Mission vor: Bäume wurde erklommen, Motorsägen geschliffen, Knochen verteilt, Botschaften und Hinweise versteckt... Nun gingen die mutigen und weniger mutigen Guides los. Sie mussten viele Herausforderungen meistern, wie beispielsweise einem Killerclown entkommen, schaurigen Gestalten im Wald ausweichen oder sich den Geistermädchen stellen. Gruselige Botschaften sorgten ebenfalls für kalte Füße – vielleicht lag das aber auch am verschneiten Wetter, das uns genau an diesem Samstagabend ereilte. Die Guides waren ganz schön erschreckt, es musste jedoch niemand ins Landeskrankenhaus Rankweil eingeliefert werden. Anschließend saßen alle noch gemütlich am Lagerfeuer mit Keksen und Saft. Naja, alle? Vielleich hat die eine oder andere den Weg doch nicht zurückgefunden?! Für uns Caravelles war es eine sehr lustige und abwechslungsreiche Truppstunde.
Gut Pfad, Miriam & Marie
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CARAVELLES
BIG CITY LIFE © by Martina Deprimierend früh klingelte der Wecker am Samstag, den 23. Jänner - um 5 UHR. Das Reiseziel war auch am Bahnhof noch geheim. Im Zug waren immer noch einige unwissend, obwohl das Ziel über den Sitzen auf der Reservierung angeschrieben stand. Als es dann in Innsbruck austeigen hieß, ging auch den Letzen ein Licht auf. Jedoch stiegen wir um in einen Zug nach Zirl. Dort wurde das Gepäck verstaut und wir fuhren wieder zurück nach Innsbruck. Wir hatten eine Mission: Die special-atemberaubende-lachanfallförderndeMEGA Innsbruck Challenge. Wir machten Innsbruck unsicher, in dem wir wildfremde Passanten ansprachen/belästigten und verfolgten. Socken wurden verkauft, Unterschriften auf einer außergewöhnlich normalen Klopapierrolle gesammelt, Tiere nachgemacht, ausgedachte Lieder gesungen und vieles mehr. Am Nachmittag shoppten wir dann Innsbruck leer. Auch Martina stieß zu unserer seltsamen aber (hoffentlich) liebenswürdigen Gruppe dazu. Gegen Abend fuhren wir wieder nach Zirl. Wir machten und aßen die besten Tortillas in ganz Innsbruck. Ein gemütlicher Spieleabend beendete den Tag. Bei „Wer bin ich“ stand so manche auf der Leitung und bei „Activity“ wurde viel gelacht. Manche schliefen nicht besonders gut, da es sehr kalt war. Am Morgen erwartete uns ein liebevoll zubereiteter Brunch, allerdings nur für die, die zuvor nicht aufgestanden waren, um diesen vorzubereiten. Nach dem selbstverständlichen Putzen des Heimes, hieß es wieder ab in die Heimat. Wir fuhren jedoch nicht nach Feldkirch, stiegen in Bludenz aus. Zu unserer aller Überraschung gingen wir noch Lasertag spielen, bei dem sich alle tüchtig ins Zeug legten. Schlussendlich beendeten wir das WILA beim Rankler Bahnhof. Noch einen riesen großer Dank an unsere 3-jährigen Caravelles, die dieses tolle & aktionreiche WILA geplant haben – D-A-N-K-E!!!
Gut Pfad Belinda & Miriam & Marie
WILA
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EXPLORER TWEET
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@explorerRankweil
#ExplorerRankweil hatten die einzigartige Möglichkeit an einer Übung der Rettung und Feuerwehr im Pfändertunnel teilzunehmen.
17.11.2015
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@explorerRankweil
#Interessante Informationen und Diskussionen zum Thema #Flüchtlinge – Die #ExplorerRankweil bedanken sich bei Lisi von der #CaritasVorarlberg
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@explorerRankweil
#Weihnachtsstunde made by Martin und Simon #MännerInDerKüche haben viel Spass beim Kekse backen und essen #ExplorerRankweil
23.11.2015 14.12.2015
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@explorerRankweil
Beliebtes alljährliches #Pockertunier mit den #RoverRankweil - #Stufensieg für die #ExplorerRankweil mit besserem #Pokerface
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@explorerRankweil
HAMMER! #Nachtrodeln von der #GulmAlpe in #Übersaxen bei super Bedingungen – Alle #ExplorerRankweil gesund im Ziel :-)
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@explorerRankweil
Explorer 19.1.2016
@explorerRankweil
#Kochduell die #ExplorerRankweil zeigen was #MännerInDerKüche können – es besteht aber noch #RoomforImproofment
25.1.2016
#ExplorerRankweil hatten die einzigartige Möglichkeit an einer Übung der Rettung und Feuerwehr im Pfändertunnel teilzunehmen.
22.2.216 1.2.2016
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ROVER
Graffiti bei den Rover Die Ranger haben uns vorgeschlagen den Ra/Ro Raum umzugestalten. Wir überlegten, was wir an der Schilfwand ändern könnten. Dabei hatte einer von uns die gute Idee den Graffiti Workshop, der vom Graffiti Experten Sebastian Lorenzi durchgeführt werden sollte, mit der Raumgestaltung zu verbinden. Bis zur nächsten Roverstunde hatte Sebi eine Skizze gemalt, die notwendigen Spraydosen gekauft und Leonard Egger die Holzplatte dazu besorgt. Voll motiviert startet Sebi mit dem Sprayen. Er fing mit den Grundrissen an und zeigte uns wie es sich am besten sprayt. Wir konnten als nächstens den Grundriss aussprayen und Sebastian verbesserte noch das ganze Graffiti. Auf der Hinterseite der Holzplatte montierten wir noch einen Rahmen und schraubten das ganze an die Wand. Jetzt haben die Ra/Ro ein super geiles Graffiti und der Raum schaut wieder wie neu aus.
Gut Pfad Rover
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RANGER
Die Ranger und die Bowlingkugel An einem regnerischen Mittwochabend Anfang März trafen sich acht Ranger und eine Leiterin zum Bowling im Fohrencenter in Bludenz. Sobald alle da waren, schlüpften die Neun in die Bowlingschuhe. Und schon konnte es los gehen: eine geeignete Bowlingkugel in die Hand nehmen, sich in die richtige Position bringen, sich konzentrieren und die Pfeile auf der Bahn fixieren (oder die Kegel) und dann: WURF. Jede von den Rangern hoffte, dass sie einen Strike hatte. Wenn nicht, dann war man auch mit fünf schon zufrieden. Es gab aber auch Runden in denen manche nichts trafen. Nebenbei wurde das Aktuellste ausgetauscht, und über das Ein oder Andere getrascht. Die Leiterin bestellte eine leckere Platte mit Rippchen, Pommes und Kartoffelwedges. Alle griffen hungrig zu und in kürzester Zeit war alles aufgegessen. Auch einige Fotos wurden geschossen. Als dann die erste Runde vorbei war, machten sich die Leiterin und eines der Mädels auf den Weg nach Hause. Die anderen Ranger blieben und spielten noch eine Runde. Der Abend war sehr lustig und auch sehr schön.
Gut Pfad Lisa Bösch
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TRUPPSTUNDEN
Truppstunde Gestern haben wir mit den Rovern angefangen unseren gemeinsamen Raum umzugestalten. Die Bar wurde teilweise abgebaut und die hintere Wand wurde von alten Bastmatten und Deko befreit. Danach gab es eine Fotoshow von Marlene, die uns von ihrem Aufenthalt in Amerika erzählte, wo sie als Au pair arbeitete. Es war sehr interessant und spannend zu hören, was sie alles erlebt hat. Lisa bekochte uns mit Hamburgern und Brownies. Wir hatten einen gemütlichen Abend.
Gut Pfad Die Ranger
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PWA
PWA Faschingskränzle Am Samstag, den 30. Jänner trafen sich die PWA’ler vom ganzen Land zum alljährlichen Faschingskränzle in Dornbirn. Nachdem alle Mäschgerle mit reichlich Kaffee und Kuchen versorgt wurden, starteten wir mit der ersten Tanzrunde,. Wie immer war die Tanzfläche sofort voll. Anschließend begannen wir mit dem Kampf um den Wanderpokal. Wir Rankler hatten verschiedene Spiele vorbereitet wie Quiz raten, Wattebällchen pusten, Staffellauf und noch viele mehr.. Bei jedem Spiel wurden Punkte an die Ortsgruppen verteilt und so konnten wir am Schluss den Sieger krönen. Nach weiteren Tanz- und Spielrunden gab es traditionell Wienerle mit Brot und dann kam es auch schon zur Preisverleihung. Den Wanderpokal konnten wir dieses Jahr leider nicht mit nach Hause nehmen, aber immerhin schafften wir den 3. Platz. Es war ein sehr lustiger und bunter Nachmittag! :-)
Gut Pfad Bianca
FASCHING
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ALTPFADFINDER
Vollmondwanderung am 22.01.2016 Bei unserer diesjährigen Vollmondwanderung verschlug es ca. 25 Altpfadfinder ins Brandnertal. Wir fuhren bis ans Ortsende von Brand und gingen etwas mehr als eine Stunde zu Fuß von der Talstation der Palüdbahn bis zur Schattenlaganthütte. Dort angekommen, stärkten wir uns mit Käsknöpfle und Salat. Der etwas beschwerlichen Rodelfahrt zurück zum Parktplatz, folgte ein unterhaltsamer (und lauter) Ausklang im „Heuboden“. Vielen Dank an Johanna fürs Organisieren.
Gut Pfad, Altpfadi
WinterlagerAlpe Gulm am 27./28.02.2016 Die Alpe Gulm in Übersaxen war auch heuer wieder der Schauplatz unseres Winterlagers. Eine, aufgrund plötzlich auftretender Krankheitsfälle, leicht reduzierte Gruppe von ca. 25 Altpfadfindern, machte sich am Samstagnachmittag, den 27.02. 2016 zu Fuß auf den Weg zur Alpe. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen, folgte ein spannender und unterhaltsamer Spielenachmittag. Wir teilten uns dazu in 3 Gruppen ein. Bei den Spielen konnten wir unsere Ausdauer und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Wir mussten dabei unter anderem auf eine so klein wie möglich zusammengefaltete Plane stehen, Eier von einer bestimmten Höhe werfen, ohne, dass diese beschädigt werden und Schneemänner bzw. -frauen bauen. Am Abend gab es Käsefondue am offenen Feuer. Anschließend folgte ein Spieleabend, bei dem so manche(r) beinahe Haus und Hof verspielte (Mäxla, Pokern, UNO). Als Hintergrundprogramm schauten wir Bilder vom letzten Sommerlager an, die von unserem Archivar Bertram mittels modernster Technik auf die Wand projeziert wurden. Zu später Stunde gingen auch die Letzten zu Bett.
Nach ausgiebigem Frühstück folgte ein kurzer organisatorischer Teil. Anschließend putzten wir die Alpe und kehrten nach Rankweil zurück. Vielen Dank ans Organisationsteam für dieses gelungene Wochenende.
Gut Pfad, Stefan
ALTPFADFINDER
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WAS BEDEUTET ES
Was bedeutet es Pfadfinder/ Pfadfinderin zu sein, was macht uns zu dem was wir sind und sein werden? Eigentlich drei Fragen, deren Beantwortung aus mehreren Gründen nicht einfach scheint und doch, wie ich versuchen werde aufzuzeigen, ganz schlicht mit einem einzigen Satz beantwortet werden können. Ich möchte mich weder mit gravierenden Unterschieden, die einem Weltverband geradezu zwangsläufig innewohnen noch mit kulturellen, traditionellen, auch nicht mit inhaltlichen Verschiedenheiten auseinandersetzen, sondern von den Grundideen der Pfadfinderbewegung ausgehen.
Obwohl Pfadfinder, Pfadfinderin zu sein sich in den ersten zwei Lebensjahrzehnten unterschiedlich zum Erwachsenenalter zeigt und gibt, sind die Grundlagen unserer Idee dieselben, woran Altersunterschiede nichts zu ändern vermögen. Mit dem Älterwerden ändern sich nicht unsere Basisideen um sie einmal so zu nennen, sondern deren Gewichtung, Ausprägung und vor allem deren Verwirklichung. Dieses „Werden“ bedeutet, und das ist schon vorweg ein Teil der Antwort auf obige Fragen, dass Pfadfinder sein kein, gleichsam statischer Zustand ist, vielmehr ein Weg, in seiner Grundbedeutung ein Lebensweg.
Diesen Weg zu gehen, dadurch unterscheiden sich die Pfadfinder grundlegend von anderen Jugendinstitutionen, erfordert nicht nur die Akzeptanz pfadfinderischer Werte, sondern das fortwährende Bemühen sie zu leben, wenn dies auch pathetisch klingen mag. Diese Basisideen der Pfadfinderbewegung stellen sich wie folgt dar:
PFADFINDER/IN ZU SEIN? 1. Das religiöse Fundament: Die Pfadfinderbewegung ist nicht überkonfessionell, denn das würde einer Ersatzreligion nahekommen, wohl aber konfessionell unabhängig. Aus dem Glauben an Gott im ersten Pfadfindergesetz ist die Suche nach Gott geworden (internationale Pfadfinderkonferenz in Oslo 1975). Damit ist die Sinn- und Seinsuche des eigenen Lebens gemeint, ohne diese ein Pfadfindersein undenkbar ist und bedingt, dass fundamentalistische Auseinandersetzungen mehr als entbehrlich sind, die letztlich doch nur zu dogmatischer Erstarrung führen.
2. Gesetz und Versprechen: Diese bedeuten die persönliche Verpflichtung zur Verwirklichung eben dieser Basisideen, auf denen das Pfadfindertum aufgebaut ist.
5. Die demokratisch-subsidiäre Arbeitsmethodik Das Patrullen- das Wettbewerbssystem mit reflektorischen Erfordernissen steht für Eigenverantwortung, Gemeinschaftssinn mit den sozialintegrativen Auswirkungen.
6. Die friedenerhaltungsorientierte und toleranzprägende Internationalität 7. Die ökologische Dimension des Lebens in der Natur
3. Die „tägliche Gute Tat“: Sie ist nichts anderes als die adäquate Umsetzung eines sozialen Engagements- oder einfacher formuliert - die tätige Nächstenliebe.
4. Die Ausbildungsmethodik: Im Erprobungssystem erfahren unsere Kinder und Jugendlichen Erfolgserlebnisse der kleinen Schritte mit den kreativen Entwicklungschancen ihrer eigenen Persönlichkeit.
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PFADFINDER/IN SEIN 8. Das Managementsystem: Dieses ermöglicht in eindrucksvoller Weise, dass nicht nur hochbegabte Erziehungspersönlichkeiten Leiter oder Leiterinnen sein können. Es ist möglich, dass jede(r) mit kommunikativer Mindestbegabung ausgestattete „Gerade-nochLeiter“ durch systemgerechte Ausbildung ohne hochgestochenes pädagogisches Theoriewissen als Pfadfinderleiter und Pfadfinderleiterin erfolgreich sein können. Diese Grundideen der Pfadfinderbewegung sind jene Voraussetzungen, deren altersadäquate Umsetzung im stetigen Bemühen jenen bildhaften Weg meinen, den ich vorher beschrieben habe. Trotz dieser Basisideen ist es falsch, deren Verwirklichung mit Pfadfindersein gleichzusetzen, denn sie würden ein Menschenbild einfordern, das einer irrealen Überheblichkeit gleichkäme und utopisch wäre. Baden Powell hat die pfadfinderische Erziehung zu diesen Basiswerten in genialer Weise in einem Kinder- und Jugendprogramm gebündelt und sein Ziel der pfadfinderischen Erziehung so zusammengefasst: Das Ziel ist Charakter. Das heißt Erziehung zu hohen Idealen, zu Selbstvertrauen, zu Pflichtgefühl, zu Selbstachtung und zur Rücksichtnahme auf andere. Sowohl die Basisideen als auch die von Baden Powell formulierten Ziele der pfadfinderischen Erziehung lassen sich weder durch abstrakte Gedankengänge erreichen noch durch theoretische Überzeugungsarbeit, sondern durch den von Baden Powell geprägten Grundsatz: „Learning by doing“. Damit kommen wir der Beantwortung der gestellten Fragen wieder näher um gleich insofern einschränken zu müssen, dass das Erreichen der Ideale ein Wunschtraum und nur als Ziel definierbar ist, das wir alle letztlich nicht erreichen. Pfadfinder, Pfadfinderin zu sein hängt auch nicht davon ab wie unser äußeres Erscheinungsbild
manch Ahnungslose vermuten lässt (mit großen Hüten den Wald durchstreifend) sondern schlicht und einfach vom individuellen Bemühen den Grundideen unserer Bewegung möglichst nahe zu kommen. Pfadfinder lernen oder sollten in vielfältigster pfadfindereigenen Methodik all das lernen um den Pfad gehen zu können, dessen Grundlagen ich zu skizzieren versucht habe. Es gibt keine „guten“ oder „schlechten“ Pfadfinder, sondern Pfadfinder oder „Nichtpfadfinder“, selbst wenn sie dem Verein angehören. Pfadfinder sind daher Kinder, Jugendliche und Erwachsene, also solche Menschen, die sich redlich bemühen Pfadfinder zu sein. Das bedeutet für mich (und hoffentlich für viele andere auch) das Bemühen durch altersentsprechende, in Spielen, Wettkämpfen, Abenteuern, Erprobungen, Unternehmungen etc. oftmals „versteckten“ Zielen mehr als nur ein Verhalten zu lernen, sondern zu einer Persönlichkeit zu werden, die sich mit unserer Wertegemeinschaft identifiziert. Dieses wollende Bemühen, dessen äußerliches Zeichen unser Halstuch ist bedeutet Pfadfinder, Pfadfinderin zu sein. Es macht uns zu dem was wir sind und, da dieses Bemühen keine Altersgrenze kennt auch zu dem, was wir sein werden.
Peter
Gilde »aktiv«
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Singen auf der Gulmalpe mit Elmar und Christian Am 13. November 2015 war es wieder soweit: Die Gilde machte sich auf, um auf der Übersaxner Gulmalpe einen Abend lang Pfadfinderlieder zu singen. Nach einer kleinen Wanderung vom Parkplatz in Übersaxen wurden wir von Edith und Bruno Piazzi mit einem Stamperl Schnaps vor ihrem Wochenendhaus begrüßt. In der warmen Stube sind wir mit wunderbarem selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und Wein verwöhnt worden. Gestärkt nahmen wir den letzten Teil des Weges in Angriff und schon bald konnten wir die Hütte mit hell erleuchteten Fenstern sehen. Andrea und Otto Kopf waren schon am Nachmittag nach Übersaxen gefahren und hatten in der kalten Hütte eingeheizt, damit wir es behaglich und gemütlich haben. Die Köche begannen mit der Zubereitung des Abendessens und schon bald standen Pfannen voll mit gschmackigen Käshörnle und Schüsseln mit Kartoffelsalat auf den Tischen. Otto wurde als »Nichtkäse-Esser« mit einem Rollschinken beglückt und es dauerte nicht lange, da waren alle Platten leer geputzt. Es fanden sich auch gleich ein paar fleißige Helfer, die das schmutzige Geschirr gespült und die Küche aufgeräumt haben. Eli und Christian packten die Gitarren aus und nach kurzem Nachstimmen der In strumente wurde schon der erste Liederwunsch geäußert. Ab diesem Zeitpunkt wurde Lied um Lied aus dem Pfadi-Liederbüchle gesungen. Unentwegt wurden Seitennummer oder Titel der Lieder in die Runde gerufen, die Musikanten stimmten an und es wurde gesungen, dass die Hütte bebte. Die Singerei und das Zusammenhocken in der gemütlichen Stube haben allen wieder viel Freude gemacht und einmal mehr wurde unter Beweis gestellt, dass sich Gotthilf Fischers Fischer-Chöre oder die Wiener Sängerknaben warm anziehen müssen, um Stimmgewalt und Interpreta tionstalent der Rankweiler Gilde zu schlagen. Liselotte, Stefan, Andrea, Otto und allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, nochmals ein großes DANKESCHÖN und – ich freue mich schon auf den nächsten Singabend auf der Gulmalpe. Annelies Dobler
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Gilde »aktiv«
Weihnachtspakete für Albanien Bedürftigen Menschen zu helfen ist ein wichtiger Wert der PfadfinderInnen. Die Sozialaktion »Weihnachtspakete für Albanien« wird seit vielen Jahren von den Vorarlberger Pfadfindern organisiert. Es werden kleine Pakete mit Gegenständen gefüllt, welche Schulkinder aus Albanien als Weihnachtsgeschenke erhalten. Die Pfadfinder-Gilde hat aus dem Erlös vom Ausschank beim Fest der Kulturen 30 zusätzliche Pakete zusammengestellt. Somit konnten insgesamt 55 Pakete zum Weitertransport nach Albanien übergeben werden. Liselotte Lins
Gilde-Adventfeier Als hätten wir es bestellt, der Wald war bei unserer Adventfeier leicht verschneit. Wir trafen uns am 28. November um 17.00 Uhr beim Pfadiheim zu einem kleinen Rundgang im Rankler Wald. Unterwegs gab es einen besinnlichen Text zum Thema »Stille«. Beim kapellenartigen Bildstock »In der Letze« (Hl. Klemens, Eins. Marquart, Hl. Klara) wurde uns die Geschichte vom früheren »Valdunakappele« erzählt. Ausgestattet mit einem kleinen Stück Holz gingen wir schweigend zum Tipi. Nun konnte jeder sein Hölzchen mit den guten und schlechten Erlebnissen, Gedanken, Begeben heiten u. a. ins vorbereitete Feuer legen. Zum Abschluss verwöhnten uns Edith und Bruno mit einem wärmenden Canelazzotee*, bevor wir uns zum gemütlichen Teil im Pfadiclub trafen. Danke an alle, die zu diesem gemütlichen Abend beigetragen haben. Liselotte Lins
Rorate im Kapuzinerkloster Am Samstag, 12. Dezember 2015, nahm eine Gruppe aus unserer Gilde schon traditionell am Rorate-Gottesdienst und anschließendem Frühstück im Kapuzinerkloster – »Fonte Colombo«-Raum – in Feldkirch teil.
DTP + Fotos Gilde »aktiv«: Klaus Walenta
* Canelazzo = Zimttee mit Fruchtsaft (Cranberry) und Zuckerrohrschnaps (z. B. weißer Rum).
Gilde »aktiv«
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Dreikönigstreffen 2016 Zum traditionellen »Dreikönigstreffen« trafen sich ein Großteil der Gildemitglieder am 6. Jänner gegen Abend im Clubraum. Nach dem Sektempfang gab es wie immer Weißwürste mit Laugenbrot und Bier. Der gesellige Abend dauerte noch lange … Eine kleine Bildauswahl:
Brauereibesichtigung in Frastanz Freitag, 11. März 2016, fuhren 17 Interessierte per Zug nach Frastanz zu einer Brauereibesichtigung. Mario Rothmund erläuterte uns kompetent alles rund um die Brauereigeschichte und Bierkultur. Beim Rundgang durch das denkmalgeschützte Sudhaus, den früheren Malzboden, der neuen Gärkeller-Lounge und der modernen Flaschenfüllanlage schnupperten wir echte »Brauluft«. Nach der interessanten Führung gab es noch zur Stärkung Kümmelbraten und eine Degustation der vielfältigen Bier spezialitäten. Hervorheben möchten wir noch das soziale Engagement und die Regionalität dieser Genossenschaftsbrauerei (gegr. 1902). Klaus W.
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PFADFINDER-CLUB
FASCHINGSPARTY
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PAPIERSCHOPF / PFADFINDERCLUB
Danke Harald
Seit Wochen bringt Hauy mehrmals wöchentlich Papier von Brederis ins Papierschöpfle. Die Pfadfindergruppe Rankweil bedankt sich für seinen tatkräftigen und unermüdlichen Einsatz!
Wir brauchen Ihr Papier!
Rankler Papierschöpfle
Der Papierschopf beim Pfadiheim hat Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Jeden Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr betreuen wir Sie persönlich beim Papierschopf.
6. Mai:
Erste Hilfe Auffrischungskurs
13. Mai:
Letzter Club im Pfadijahr
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Die Kraft der Gemeinschaft. Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele. Was bei Raiffeisen ganz am Anfang stand, steht auch heute wieder ganz oben: Solidarität. Füreinander da sein. Miteinander neue Wege gehen. Denn wer wüsste besser als wir, was eine starke Gemeinschaft leisten kann. Das ist das Erfolgsprinzip, an dem wir auch künftig festhalten werden. www.raiffeisen.at
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