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MAMPFLA 2022 Jänner

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 37. Jahrgang · Heft 2 · Jänner 2022

dis a f P r e ht l c k i n s r a e R v u e i D it, Z e h d n u s Ge , k c ü l G n! n e e g h e c S s n s ü te w und Got


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Gruppe Rankweil

www.pfadi-rankweil.at


JÄNNER 2022

INHALT

Wünsche zum neuen Jahr Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut Und Kraft zum Handeln – das wäre gut In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht Und viel mehr Blumen, solange es geht Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät Ziel sei der Friede des Herzens Besseres weiß ich nicht. Gedicht zum neuen Jahr aus „Mein Lied“ von Peter Rosegger (1843 – 1918)

THEMA Feuer....................................................... 2 So stand‘s in der MAMPFLA................. 15 Raum der Erinnerung........................... 16 Jubilar:innen Freunde & Gönner.......... 25 Jamboree 2023...................................... 28 AUS DER GRUPPE Kerzenziehen........................................ 18 Weihnachtsfeier.................................... 20 Arbeitseinsatz Elternrat........................ 24 Ehrenobmann Sepp.............................. 26

Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil/Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück, David Huber, Gestaltung: Marco Weiß, Priska Frick-Reichart E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., A-6830 Rankweil. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

WICHTEL & WÖLFLINGE Wichtel Highlights............................... 30 Als Wikinger ins neue Pfadijahr........... 31 GUIDES & SPÄHER Weihnachts-Truppstunde..................... 34 KOLA Zombievolk................................. 37 CARAVELLES & EXPLORER Caravelles GO GREEN......................... 39 Explorer Startlager................................ 41 RANGER & ROVER Die Wache............................................ 43 Wola Rover .......................................... 46 PFADFINDER WIE ALLE Herbstprogramm.................................. 48 ALTPFADFINDER JHV Programmgestaltung..................... 49 Casino Gala...........................................51 GILDE „AKTIV“ Rückblick Herbst................................... 54 Ehrungen Klaus und Helmut................ 56 WANTED.............................................. 60


THEMA

FEU ER I. Beginnen wir mit der nüchternen Definition von Feuer Wissenschaftlich gesprochen ist Verbrennung ein chemischer Verbindungsvorgang zwischen dem Sauerstoff der Luft mit Gasen, die in brennbaren Materialien (z.B. Holz, Kohle) enthalten sind, wobei Wärme und Licht, also Energie erzeugt wird. Kurz: Eine Brennstoffoxydation mit gleichzeitiger Flammenbildung, Licht- und Wärmeentwicklung.

In der Geschichte der Menschheit hatte und hat das Feuer einen vielschichtigen Einfluss auf viele Bereiche menschlichen Zusammenlebens. Wenn auch die Bedeutung von Feuer im sakralen, rituellen Bereich als auch in der Brauchtumspflege zumindest in unseren Breiten zurückgegangen ist, so gilt dies nicht für das Pfadfindertum. Für uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder gehört das Feuer in pädagogischer, ritueller und abenteuerlicher Hinsicht zu unserer Methodik, zu unsern Ritualen und letztlich, wenn auch symbolhaft zu den Werten unserer Bewegung. 2

Feuer hat auch eine militärische Bedeutung. Unter Feuer versteht man die Einwirkung durch konventionelle Waffen, Kernwaffen oder chemische Kampfstoffe auf den Gegner, um dessen Material und Personal zu bekämpfen, niederzuhalten, abzuriegeln, zu stören, auszuschalten, zu zerstören, zerschlagen oder zu vernichten. Dieses Feuer hat mit unserer Bewegung, die dem Frieden verpflichtet ist, nichts zu tun. Schließlich ist Feuer eine Bezeichnung für das Farbenspiel bei manchen Kristallen, insbesonders bei Schmucksteinen. Es beruht auf besonders starker Dispersion eines aus zwei oder mehreren Phasen bestehendes Stoffsystem (Mischung), bei dem ein Stoff in einem anderen in feinster Form verteilt ist, bei der Brechung des Lichts sowie auf Totalreflexion, Beugung und Streuung des Lichts an feinsten Hohlräumen und Einlagerungen. Auch dieses Feuer ist nicht Gegenstand meiner Betrachtungen.


FEUER II. Geschichte des Feuers Das Feuer kam erst spät in den humanen Phasen der stammesgeschichtlichen Entwicklung in Gebrauch. Der älteste Nachweis der Feuernutzung durch die Menschen ist die berühmte Sinanthropus (Chinamensch) Fundstelle von Choukoutien, (ein bedeutender Ausgrabungsort ca. 40 km sw von Peking) etwa 300.000 bis 400.000 Jahre alt. Feuer hatte nicht nur als Quelle von Licht und Wärme besondere Bedeutung für das Leben der Menschen, sondern spielte und spielt im religiösen Leben der Völker eine große Rolle. Es galt schon früh in der Menschheitsgeschichte göttlichen Ursprungs. Schaman:innen sind Mittler:innen zwischen Menschen und Überirdischem.

In der griechischen Mythologie hatte Zeus der Göttervater den Menschen als Strafe das Feuer genommen. Prometheus brachte es den Menschen zurück und wurde für diesen Frevel an einen Felsen geschmiedet, wo ihm täglich ein Adler die Leber zerfleischte, die in der Nacht wieder nachgewachsen ist.

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THEMA

Der Feuerkult war fast überall auf der Erde verbreitet, besonders in indogermanischen Religionen, aber auch in Amerika (Peru) und im Fernen Osten. Die Feuerkulte hatten teils magischen Charakter, das heißt man wollte sich die Kraft des Feuers aneignen oder mit seiner Hilfe dämonisch schädliche Mächte verscheuchen. Das Opferfeuer war in polytheistischen Kulturen (viele Götter wurden verehrt) als Mittel der Übereignung der Opfergaben an die Götter gesehen. Feuer wurde nicht als Gottheit gesehen, aber als Manifestation eines Gottes. Das Hausfeuer wurde in späteren Stadien der Religionsgeschichte zum Stammesund Volksfeuer und von Priestern gehütet. In Mythen und Sagen wie auch in der religiösen Symbolsprache gilt das Feuer als Lebensspender und Lebenszerstörer. Selbstverbrennungen galten oft als Mittel Unsterblichkeit zu erlangen. Vom Läuterungsfeuer (Fegefeuer) oder dem Höllenfeuer ist in der Bibel zu lesen und so kam das Feuer auch in Hochreligionen zum Symbol und Gleichnis für Gottes Sein und Wirken. Die kontrollierte Verwendung und Erzeugung des Feuers bildete einen entscheidenden Schritt in der kulturellen Entwicklungsgeschichte der Menschheit. In der antiken Wissenschaft zählte Aristoteles das Feuer zu den vier Elementen. Der volkstümliche Feuerglaube sowie die verschiedenen Brauchtumsfeuer, wenn auch unterschiedlicher Herkunft, haben bis heute eine besondere Bedeutung erlangt. Freudenfeuer bei Siegesfeiern, das olympische Feuer etc. als auch Feuerwerke erfreuen oder belästigen bis heute, hingegen Notfeuer gegen Seuchen und Heilfeuer wohl nicht mehr vorkommen oder in Vergessenheit geraten sind. 4

Zum heute gepflegten Brauchtum gehören Fasnachtsfeuer (Funken), Sonnwendfeuer und zur christlichen Liturgie Feuersegen, Lichtmess (Kerzenweihe), Osterfeuer, Osterkerze u.a.m. Die Symbolkraft von Feuer ist also noch heute gegeben und es wäre eine Vielzahl von Beispielen aufzuzählen, bei denen Feuer mehr ist, als nur Wärme und Lichtquelle. Alle Bedeutungen von Feuer aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, doch nicht unerwähnt bleiben darf die Bedeutung des Feuers in der Literatur. Nur zwei Beispiele möchte ich erwähnen. In Schillers Glocke heißt es: „Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht. Und für die Wölflinge: Im Dschungelbuch von Rudyard Kipling wird das Feuer von Baghira dem Panter als „rote Blume“ bezeichnet, da kein Tier des Dschungels das Feuer beim Namen nennen wird.


FEUER

III. Pfadfinderbewegung und Feuer Die Kulturgeschichte des Feuers würde Bücher füllen, aber mit den wenigen Hinweisen ist zumindest zu erwähnen, was Feuer für die Menschen bedeutet hat und bedeutet. Auch für unsere Bewegung hat Feuer einen großen Einfluss und welche damit verbunden ist, will ich in den folgenden Abschnitten aufzeigen. 1. Das naturverbundene Feuer Einer der acht Schwerpunkte im pfadfinderischen Erziehungsprogramm ist das naturverbundene Leben. Den Höhepunkt dieser Erziehungsmaxime erleben vor allem die Guides und Späher in ihren Lagern. Die Natur als Lehrmeister soll jene Herausforderungen schaffen, die nur in Zusammenarbeit, Können und gegenseitiger Rücksichtnahme zu bewältigen sind. Nicht Anordnungen von Vorgesetzten sind zu befolgen, sondern das Leben in der Natur fordert die Mädchen und Buben und formt so ihre Sozialisation, ihren Gemeinschaftssinn. Am selbstgebauten Herd zu kochen bedarf nicht nur bei Regen besondere Zusammenarbeit und ist schlechthin zur Befriedigung natürlicher Bedürfnisse eine Herausforderung an Können und Teamgeist zugleich. Dass Gaskocher diesen Anspruch nicht erfüllen können ist pädagogische Binsenweisheit. Um nun ein Feuer entzünden zu können, bedarf es einiges an Wissen und vor allem Können. Wenn man im Sommer mit dem Rad auf dem Frutzdamm fährt, kann oft beobachtet werden, wie im Bachbett Leute versuchen mit einem Feuerzeug dickes Schwemmholz zum Brennen zu bringen. Pfadfinder und Pfadfinderinnen wissen wie es geht. Vom einfachen Kochfeuer zum aufwändigen Lagerherd. 5


THEMA

oben: Feuerstelle zum Kochen unten: Feuerzeremonie für Zaubertrank 6


FEUER

Es gibt viele Systeme von Kochfeuern und je nach Land sind diese Möglichkeiten benannt worden: Der Tahiti-Herd: Dabei nutzt man die Hitze aus, welche die glühenden Steine ausstrahlen und braucht die Speisen nicht den Flammen des Feuers selbst aussetzen. Dazu wird eine runde Vertiefung von etwa 1 m Durchmesser in der Mitte etwa 20 cm tief in die Erde gegraben, darin ein Pyramidenfeuer aus rechtwinklig gekreuzten Ästen aufgebaut. Über diesen Holzstoß deckt man eine Schicht flacher Steine, wie man sie am Flussufer finden kann. Dann zündet man den Holzstoß an (man muss natürlich ein Luftloch lassen), der etwa eine Stunde brennen und die darauf liegenden Steine glühend machen soll. Ist der Holzstoß in sich zusammengesunken und nur noch ein Haufen roter Glut, schiebt man die Steine mit einem grünen Ast zu einer ebenen Fläche über der Glut zusammen, säubert sie von der Asche und legt dann die Fleischstücke, Fische, Kartoffeln usw. darauf. Auf Tahiti wickelt man sie in breite Blätter, auch Alufolie ist geeignet. Auf alle Speisen kommt nochmals eine Schicht Blätter (Alufolie) alte Jutesäcke und 10 cm trockene Erde, damit die Hitze nicht entweichen kann. Je nach Glut müssen die Speisen eineinhalb bis zwei Stunden garen.

Asche und trockener Erde zugedeckt. Der Topf muss etwa zwei Stunden in diesem Erdloch stehen.

Dasselbe Prinzip aber ohne Topf praktizieren die Eingeborenen der Fidschi-Inseln in der Südsee. Die Wärmedämmung durch Erde in einem solchen Loch kann man zum Kochen ausnützen, ohne dass Feuer oder Glut im Erdloch vorhanden sind. Die norwegische Erdkochkiste ist ein praktisches Patent. Man braucht dazu ein Erdloch, etwas tiefer und größer als der Topf, den man hineinstellen will. Zuerst kommt eine Schicht trockener Sand, rundherum an den Seitenwänden eine dichtgepackte Schicht von trockenem Gras oder Stroh. Diese Materialien sind sehr schlechte Wärmeleiter. Stellt man den Topf, dessen Inhalt auf dem Feuer gerade zum Sieden gebracht wurde, in das so vorbereitete Loch, deckt ihn mit Stroh oder ähnlichem zu und legt darüber noch ein paar Steine, dann kocht der Topfinhalt noch lange weiter, ohne dass er anbrennen kann und ohne ständiges Rühren. Nach einigen Stunden ist der Inhalt gargekocht. Dem Erfindergeist sind keine Grenzen gesetzt.

Der Ofen der Umu-Inseln ist eine Abwandlung des polynesischen Herdes. Auch hier wird in einem mit Steinen ausgekleideten Erdloch ein Feuer gemacht bis nur noch Glut übrig ist. Dann stellt man den gutverschlossenen Topf auf die Glut und legt auf den Deckel nochmals Glut und glühende Steine. Das Ganze wird mit 7


THEMA

2. Das spirituelle Feuer Wie schon in der Kulturgeschichte des Feuers angeführt, vermittelt Feuer mehr als Wärme und Licht. Feuer kann auch Geborgenheit, Leidenschaft, Feierlichkeit, Gemeinschaft, Einzigartigkeit, Freude, Romantik, Besinnung, Spaß, Trauer, Geselligkeit, Beginn und Ende, Verabschiedung und anderes mehr bedeuten. Was immer mit Feuer erreicht werden soll, wir Pfadfinder und Pfadfinderinnen nützen die Magie des Feuers, und manche Feuer sind zu einer langandauernden Tradition geworden. Das wichtigste Lagerfeuer ist jenes, bei welchem das Versprechen, eines der wichtigsten Merkmale des Pfadfinderseins, von Wichteln, Wölflingen, Guides und Spähern abgelegt wird.

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Es ist ein besonderes Lagerfeuer, das den Versprechenden ein Leben lang in Erinnerung bleiben soll. Hiezu bestehen besondere Regeln. Vorerst sind Sitzmöglichkeiten einzurichten, da mehr oder weniger Liegende, weder singen können noch aufmerksam sind und die Strapazen des Lagertages ein Einschlafen oftmals nicht verhindern können. Der Aufbau des Holzstoßes ist eine besondere Ehre und ist später Auszuzeichnenden (Sterne bei Wichtel und Wölflingen, Verleihung der II. Klasse, Buschmannsriemen etc. bei Guides und Spähern) vorbehalten. Es wird nicht irgendein Feuer aufgebaut, sondern ein Pagoden- oder Pyramidenfeuer. Der oder die Feuermeister(in) wird während des Lagerfeuers, wenn nötig nachlegen, sonst niemand.


FEUER Das Anzünden des Feuers wird Kindern ermöglicht, die Besonderes geleistet haben, traurig (Heimweh) sind, während des Jahres einen Trauerfall verkraften mussten etc. Während das Holz zu brennen beginnt, wird (in Rankweil) das Lied „Flamme empor“ gesungen, manchmal mehrmals, um das Feuer anzufachen. Damit ist das Lagerfeuer eröffnet. Sodann wird die Asche aus früheren Lagerfeuern in das Feuer gestreut, um den „Geist“ und die Verbundenheit früherer Lagerfeuer einzubringen. Nach einigen Liedern wird das Versprechen von den Mädchen und Buben, aber auch von Jugendlichen, wenn sie erst bei den Caravelles, Explorern, Rangern oder Rovern zu den Pfadfindern gekommen sind, auf die Pfadfinderfahne abgelegt. Mit dem danach umgelegten Halstuch werden die Versprechenden in die weltweite Pfadfinderbewegung aufgenommen. Nach dem ernsten Teil werden Sketche von den Ringen, Rudeln oder Patrullen aufgeführt und andere Lagerfeuereinlagen zum Besten gegeben. Es wird nicht geklatscht, sondern mit Rufen (z.B. B-R-A-V-O, …) die gebotene Darbietung bewertet. Lieder und auch solche die körperliches

Mitmachen erfordern (z.B. Laurentia, …) dürfen nicht fehlen. Mit dem Lied „Good night campfire“ werden die Patrullen etc. verabschiedet, die mit dem Singen ihres Namens das Lagerfeuer verlassen. Am nächsten Tag wird ein Teil der Asche in ein Glas gegeben, um diese für das nächste Lagerfeuer aufzuheben. Dass bei einem solchen Lagerfeuer weder gegessen noch getrunken werden darf, versteht sich von selbst und würde dem feierlichen Anlass in keinster Weise gerecht werden. Auch ein anderes Lagerfeuer entspricht Rankweiler Tradition: Das Plauderlagerfeuer: Am Schluss eines Sommerlagers gestalten jene Mädchen und Buben, die im Herbst in die nächste Stufe überstellt werden, dieses Lagerfeuer. Sie erzählen von den Abenteuern, Ereignissen, die sie in der Zeit ihrer Stufenzugehörigkeit erlebt haben und manchmal sind auch Abschiedstränen geflossen. In einigen Gruppen sind Freundschafts­ feuer, manche haben andere Namen, Be-

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THEMA standteil des Jahresprogrammes. Jede(r) schnitzt in ein mitgebrachtes Holz so viel Kerben ein, wie andere verletzt oder beleidigt wurden, ohne dass darüber geredet wird. Die Hölzer werden ins Feuer geworfen und damit soll ein neuer Anfang in den Beziehungen beginnen können. Abschiedsfeuer von Jamboreeteilnehmern und -teilnehmerinnen vermitteln eine besondere Stimmung, wie auch Feuer, die anlässlich von Ehrungen entzündet werden. Nicht nur große Feuer gehören zu unseren Ritualen, sondern auch das Licht von Fackeln und Kerzen. Besonders zu erwähnen ist das Friedenslicht aus Bethlehem, das in Rankweil von den oberen Stufen am 24.12. von Haus zu Haus getragen wird oder an aufgestellten Ständen abgeholt werden kann. Die dabei erhaltenen Spenden werden für Sozialprojekte im In- und Ausland verwendet. Mit Fackeln werden Weihnachts- oder Adventwanderungen begangen. Der Verwendung von Fackeln und Kerzen im spirituellen Bereich sind in unserer Bewegung keine Grenzen gesetzt und bei verschiedensten Anlässen nicht wegzudenken.

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Vor der Eröffnung des erste Pfadfinderheimes in Rankweil 1972


FEUER 3.

Das abenteuerliche Feuer

Bei Wettkämpfen, Geschicklichkeitsspielen, Feuerstaffeln, Nachtwanderungen etc. gehört Feuer zu beliebten Programmpunkten. Feuermachen ohne Streichholz oder Feuerzeug ist eine herausfordernde Aufgabe und bedarf großer Geschicklichkeit. Feuer kann faszinierend sein und diese Wirkung ist Pfadfindern und Pfadfinderinnen seit Beginn der Bewegung vertraut.

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THEMA 4. Das innere Feuer - Begeisterung

Begeisterung, so steht es im Duden, ist ein Zustand freudiger Erregung, leidenschaftlichen Eifers; von freudig erregter Zustimmung und leidenschaftlicher Anteilnahme getragener Tatendrang, Hochstimmung, Enthusiasmus. Die Begeisterung beschreibt ein außergewöhnlich starkes Interesse in Verbindung mit großer Freude, die durch Anregung der emotionalen Zentren in unserem Gehirn herbeigerufen wird und somit unsere geistigen Fähigkeiten steigert. Der Begriff Begeisterung zeigt nicht nur ein Verhalten, sondern auch einen biologischen Prozess, der uns Menschen dazu antreibt, beispielsweise etwas zu erlernen und zudem hilft, hierbei schnelle Fortschritte zu machen. Begeisterung ist eine intensive Form der Freude, die mit Aktivität und Energie verbunden ist. Man kann von vielem begeistert sein, von einem Menschen, von einem Erlebnis, einem Theaterstück, einem Kleid, einem Musikstück usw. man kann auch von einer Idee begeistert sein, im Besonderen von der Pfadfinderidee. Begeisterung kann aber auch in der Arbeit, im Engagement stecken. Begeisterung ist ein wunderschönes deutsches Wort, das es in dieser Art in anderen Sprachen so nicht gibt. Begeisterung heißt, etwas mit Geist füllen. Mit Geist ist nicht gemeint, etwas mit großer Intelligenz zu füllen, sondern Geist steht für Herz, Intensität und Freude.

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Dass ich mit Geist nicht Intelligenz meine, ergibt sich auch aus der Geschichte unseres Landes. Vor 84 Jahren wurden die Nazis bei ihrer Einreise von allzu vielen begeisternd empfangen. Oft sind jubelnde Menschen zeigende Bilder vermittelt worden. Dass dieser Geist nichts mit Intelligenz zu tun hatte, war spätestens 1945 im kollektiven Bewusstsein angekommen. Dieser Geist ist also im Sinne von inspirieren (Geist einhauchen, beseelen) zu verstehen, der viele Aspekte von Motivation, auch Teamgeist, Optimismus und Zuversicht erzeugt. Für eine positive Einstellung eines Teams ist eine begeisternde Grundhaltung erforderlich, es muss ein Nährboden für Begeisterung vorhanden sein. Nun habe ich einiges über Begeisterung angesprochen, was sie ist, was sie sein soll und jetzt ist es Zeit darüber zu sprechen wie wichtig Begeisterung ist und zwar für jeden Menschen, vor allem aber auch für die Pfadfinderidee. Vorerst die Frage, die sich jede, jeder stellen sollte, bin ich noch begeisterungsfähig? Kinder haben diese Begeisterung und können sie spontan zeigen: über ein neues Spiel, über einen Besuch, eine Geschichte, ein kleines Abenteuer. Im Alter lassen sich Menschen nicht mehr so leicht begeistern. Stimmt dieser Satz? Ist Gelassenheit, Antriebslosigkeit, Trägheit, Niedergeschlagenheit, Resignation und was weiß ich noch alles ein altersspezifischer Zustand? Ist die tägliche Nahtoderfahrung vor dem Fernseher eine Alterserscheinung?


FEUER

Sie ist es nicht und zwar dann nicht, wenn eine Grundhaltung für Begeisterung vorhanden ist. Freude, Idealismus, Einsatz sind nur einige Begriffe, die uns Menschen anleiten Begeisterung zu empfinden, zu verbreiten. Alt werden ist eine biologische Konstante, aber alt sein im Sinne von Trägheit und Antriebslosigkeit ist man nur dann, wenn Mann oder Frau es will oder wenn man anders nicht mehr kann. Ich möchte daher die Behauptung aufstellen, dass die Begeisterungsfähigkeit nicht das biologische Alter wiedergibt wohl aber zumindest zum Teil, das unabhängig vom Alter gebliebene Jungsein ausmacht. Wir haben alle erlebt, wie uns das Pfadfindersein begeisterte und immer noch begeistert. Wenn wir uns erinnern, was denn so begeisternd war und ist, dann war und ist es nicht die abstrakte Idee der weltumfassenden Pfadfinderbewegung, sondern vielmehr die Aktivitäten, die Erlebnisse vielfältigster Art, die Lager, unvergessliche Eindrücke, die uns zu begeisternden Pfadfindern und Pfadfinderinnen machten. Unsere Begeisterung war also an Ereignisse gebunden, die in der Pfadfinderidee eingebettet und geeignet waren die Begeisterung hervorzurufen, die uns bis heute getragen hat. Baden Powell hat erkannt, dass Begeisterungsfaktoren geschaffen werden müssen, um diese Begeisterung zu erzeugen. Er war ein Genie. Um es mit dem Dichter Christian Friedrich Hebbel zu sagen: Genie ist Intelligenz der Begeisterung. Diese Begeisterungsfaktoren zu schaffen mag im kindlichen und jugendlichen Alter

leicht sein, wenn Abenteuer, Freundschaft, das Erreichen der eigenen Grenzen etc. vermittelt werden. Aber auch hier ist nicht alles so, wie wir gerne glauben wollen. Wenn Fußball spielen, Schwimmen, Kinobesuche etc., weder gegen das eine oder andere ist etwas zu sagen, jedoch die identitätsstiftenden Grundlagen des Pfadfinderseins ersetzen, dann werden auch im jugendlichen Alter jene Begeisterungsfaktoren fehlen. Sie werden nicht mehr vorhanden und auch nicht in der Lage sein die Menschen bis ins Alter zu tragen. Diese Begeisterungsfaktoren für unsere Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen im Sinne der Pfadfinderidee ist Aufgabe der Aktivitas und für alle, diese Begeisterungsfaktoren immer wieder einzufordern. Wenn Gleichmacherei mit Zeitgeist verwechselt wird und die spezifische Pfadfindererziehung aus Bequemlichkeit oder Dummheit, oder aus beiden Gründen aufgegeben wird, dann wird schon bei den Jüngsten jene Begeisterung fehlen, und dem Pfadfindersein - einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder ein unrühmliches Ende bereiten. Man kann lernen häufig Begeisterung zu spüren. Begeisterung setzt sich jedoch der Möglichkeit des Scheiterns oder der Enttäuschung aus. Dennoch gilt sich lebenslang die Begeisterung zu bewahren. Aber wie? Von der eingangserwähnten Wortbedeutung von Begeisterung ausgehend heißt Begeisterung, dass man etwas mit Geist verbindet, also mit seiner eigenen Psyche. Begeisterung beinhaltet Energie, Aufmerksamkeit und Engagement. 13


THEMA

Es gibt Kurse in denen man Begeisterung erlernen kann, wie man sie steigert, wie man andere damit anstecken kann. Viele ältere Pfadfinder und Pfadfinderinnen brauchen sie nicht. Warum nicht? Weil sie in ihrer aktiven Pfadfinderzeit aufgrund ihrer Erlebnisse begeistert waren und immer noch sind. Im Alter angekommen gilt es wieder altersgerechte Erlebnisse in vielfältigster Form zu schaffen, zu verwirklichen. Nicht nur um die eigene Begeisterung anzufachen, sondern um sie zu übertragen und andere zu beflügeln. Wenn dies übertrieben scheint, dann zumindest andere damit aufzuwecken. Was fehlende Begeisterungsfähigkeit bewirken kann, ist an vielen Beispielen zu erkennen. Schauen wir beispielsweise auf die katholische Kirche. Tausende verlassen jedes Jahr die Kirche und die meisten von ihnen nicht wegen der Kirchensteuer oder einem pädophilen Bischof, sondern weil die Begeisterung für das Christentum fehlt. Die frühchristliche Begeisterung für den neuen Glauben hat blutrünstigen Cäsaren getrotzt, hat Vertreibungen und Martyrien überstanden. Heute wird nach einem manchmal fadenscheinigen Grund gesucht, der mit dem Christsein an sich nichts zu tun hat, um sich abzuwenden, weil eben jene Begeisterung fehlt, die zur Grundhaltung eines Christen unabdingbar ist. Ich könnte auch Ehekrisen als negative Beispiele anführen. Auch hier ist die frühere Begeisterung, die man für den Partner/die Partnerin empfunden hat, dahin. Begeisterung ist eine Triebfeder im „Nonprofitbereich“. Sie wirkt wie 14

das Geld, als Schmiermittel im kapitalistischen Geschehen. Begeisterung ist Freude und wer will sich nicht freuen? Begeisterung gehört zum Menschen dazu und ich bin überzeugt, dass ohne die Tiefe der Begeisterung unser Menschsein nicht gelingen kann. Begeisterung hat wie ausgeführt auch mit Leidenschaft zu tun und diese Leidenschaft hat den heiligen Augustinus zu folgendem Satz veranlasst: Keine große Tat geschah, deren Mutter sie nicht war. Peter


DAMALS

So stand es in der Mampfla vor 25 Jahren Nur völlig Unbedarfte stellen sich diese Entscheidung wohl so vor, dass in entsprechender Umgebung dieser Einfall, gleichsam vom Himmel kommend, geboren wurde. Es war kein Einfall, schon gar kein plötzlicher, bei Gott kein leichter, sondern geradezu der zwingende, ein in jahrelang gewachsener und in erlebter Erfahrung entstandener Entschluss. Als die Tatsache, dass wir zu bauen vorhatten, festgestanden war, konnten wir die „Kritiker“ in vier Gruppen einteilen:

3. Es uns Gutgemeinte und Zweifler Wieso wollt ihr euch denn das antun? Ihr habt schon genug für die Gruppe getan, das soll die nächste Generation machen! Denkt, was nach euch sein wird. Das Projekt wird euch Jahre an Zeit und Einsatz kosten. Denkt an eure Familien! etc.

1. Die Bösartigen und Ignoranten „Sind`r nearrsch?“ „Sind`r varruckt?“ „Sind`r größenwahnsinnig?“ etc. Willst du dir (Peter) ein Denkmal bauen? Ihr habt`s ja ein Pfadfinderheim! etc.

Mit den Ängstlichen und jenen, deren Einwände es gut mit uns meinten, werde ich mich später auseinandersetzen, die Ignoranten vernachlässigen, mich aber vor allem mit den Gründen an sich, mit den Fragenden auseinandersetzen. Es ist verständlich, dass Menschen, die nicht innerhalb der Gruppe Rankweil arbeiten, also mit unseren Problemen nicht konfrontiert sind, die Hintergründe unseres Entschlusses nicht sehen, und daher die Auswirkung der Ist-Situation nicht nachvollziehen können. Nur die jahrelange Konfrontation mit diesen Problemen haben jene Gründe beinahe zwangsläufig ergeben, die ausschlaggebend für unseren Bauentschluss waren, die ich nun grundsätzlich ausführen will . . . . . . . . . . . .

2. Die Ängstlichen und Pessimisten Es ist doch bisher auch gegangen. Wie wollt ihr das finanzieren? Was wird sein, wenn ihr nicht mehr bei der Gruppe seid? Wer wird das „verhalten“? Wer weiß, ob es auch in Zukunft so viel Pfadfinder geben wird? Wenn ihr nicht mehr seid, wird es wohl das alles nicht brauchen, usw.

4. Die Fragenden Diese wollen einfach die Gründe und Perspektiven wissen, weshalb uns dieses Unterfangen notwendig erscheint.

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ERINNERUNGEN

Der Raum der Erinnerung

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Wer ist noch nicht vor der mysteriösen Türe, im mittleren Pfadiheim im oberen Stock gleich rechts bei der kleinen Küche, gestanden? Wer hat sich da noch nicht gefragt, was sich so alles in diesem Raum wohl befindet? Wahrscheinlich haben sich die meisten schon mal diese Frage gestellt. Tja, die Antwort ist an und für sich sehr einfach und doch hat es enorm viel Engagement, Zeit und Herzblut benötigt, bis dieser Raum so ist wie er heute ist und diese große Schatzkiste zu ordnen. In diesem Raum sind Erinnerungen, Emotionen, Faszinierendes und Geschichtliches über unsere Pfadfindergruppe Rankweil gesammelt. Erinnerungen die in über 20.000 Dias, etlichen analogen Fotos, Filmen, Logbuchberichten und vielem mehr gesammelt sind. Wer sich einmal in diesem geschichtsträchtigen Raum mit all den Erinnerungen verliert, findet so schnell wohl nicht mehr heraus. Unser Archiv würde heute nicht so übersichtlich gefüllt sein, wenn sich Peter diesem nicht angenommen hätte. Er hat mühevoll in etlichen Nacht- und Wochen-

endstunden all die gesammelten Erinnerungen beschriftet, sortiert und schlussendlich perfekt für die Gruppe archiviert. Selten ist die Türe offen und kann ein Blick in unser Archiv erhascht werden. Zu komplex und aufwändig ist die ganze Arbeit um die Archivierung, als dass jeder ein- und ausgehen und sich die Erinnerungen einfach so anschauen und ausleihen könnte. Nur wenige wissen, wo welche Bilder, Log­buchberichte uvm. archiviert sind. Ein Durcheinander würde die Arbeit zunichte machen. Oft kommt die Frage auf wie und wo die Erinnerungen zu sehen sind. Diese Daten alle in einen Bilderband oder eine Festschrift zu packen ist schier unmöglich. Jedoch wird in den nächsten Ausgaben unserer Mampfla ein neuer Bereich dem Archiv gewidmet. Wir werden Erinnerungen in Form von Bildern zeigen, welche bisher nur jene gesehen haben, die selbst im Lager bzw. bei der Aktion dabei waren. Pfadi-Erinnerungen, die wohl bei vielen immer noch unvergesslich sind.

Welche Erinnerungen sollen in die Mampfla? Bitte fülle den Abschnitt aus, bringe ihn zum Papierschopf und wirf ihn in den Mampfla-Briefkasten. Wir lassen uns überraschen, welche Winter-, Pfingst-, Sommerlager oder welche andere Aktion wir in den nächsten Mampfla-Ausgaben sehen werden. Dieses Lager, bzw. diese Aktion hat meine Kindheit, Jugendzeit sehr geprägt. Es würde mich freuen, wenn ich von folgender Aktion Bilder in der Mampfla sehen könnte:

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u a f P e ll u r t a P Logbuch 1986 Sola Ranger 1988 ARCHIV

Kola Späher 1992 Sola Rover 1978 Pfila 1C9a8ra2velles

Logbuch Patrulle Biber 1978

0 9 9 1 l e t h c i Sola W Wila Explorer 1999 Pfila Guides 2002

6 9 9 1 e g in fl l ö W h c Logbu

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KERZENZIEHEN

Bunte Kerzen für die dunkle Jahreszeit Von 7. bis 13. November 2021 bot die Pfadfindergruppe Rankweil wieder die Möglichkeit Kerzen aus buntem Wachs zu ziehen. Das Team rund um Nicole Mayer bewies große Flexibilität und war bemüht, dass das Kerzenziehen nicht nur für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder, sondern auch für die Öffentlichkeit möglich war. So freuten sich die Kinder und Erwachsenen, dass aus ihrem Docht Schicht für Schicht eine Kerze entstand. Zum Abschluss wurden die selbst gezogenen Kerzen von geübten Handwerkerinnen und Handwerkern liebevoll verziert. Die eine oder andere Kerze hatte sicher die Ehre einen Platz unter dem Weihnachtsbaum zu bekommen.

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KERZENZIEHEN

Am 25. 10.2021 wurde Nicole für ihr außerordentliches Engagement bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern vom Landeshauptmann Mag. Markus Wallner bei der Veranstaltung „Ehrenamt“ geehrt. Herzlichen Glückwunsch! 19


ER & LEITER:INNEN

Weihnachtsfeier Für das Wochenende am 18. und 19. Dezember hatte die Gruppenleitung eine besinnliche Weihnachtsfeier mit mehreren Stationen vorbereitet. Jede Leiterin, jeder Leiter und alle Elternratsmitglieder waren eingeladen mit ihrer Familie die Posten im Tipi, bei der Basilika, in der Bäckerei, bei der Peterskirche und in der Pergola zu besuchen. Bei den Stationen entstanden eine Fortsetzungs-Weihnachtsgeschichte und Fotos unterm Mistelzweig. Am Ende der Schnitzeljagd wartete ein wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum und jede/r durfte eine Weihnachtskugel mit nach Hause nehmen und sein Wichtelkind mit einem originellen Geschenk überraschen. Die Auflösung vom „hässlich Wichteln“ fand dann eine Woche später online statt. Ich stand am Fenster unserer warmen Stube und sah hinunter auf die Straße. Es war Heiligabend. Draußen tobte ein eisiger Schneesturm und fegte den schon am Vortage reichlich gefallenen Schnee zu hohen Wächten zusammen. Sie türmten sich vor jedem Gartenzaun und versperrten die Hofpforten. Wer nichts draußen zu schaffen hatte, fühlte sich am bollernden Ofen im Zimmer, durch das der Geruch der in der Ofenröhre schmorenden Bratäpfel zog, wohlig. In unserer Wohnstube war es warm und gemütlich. Im Sommer hatten wir mit dem Vater reichlich Holz im Wald gesammelt und im Hof hinter dem Haus gestapelt. Nun konnte es Weihnachten werden. Mutter schmückte schon den Weihnachtsbaum….. Wir Kinder saßen gespannt hinter dem Tisch- Wir rochen das Christkind schon und endlich war es soweit. Wir wollten unsere Pakete öffnen, doch vorher sprachen wir ein Gebet und sangen Stille Nacht. Schon während des Singens suchten unsere Augen nach den Paketen, doch es waren keine zu finden. Enttäuscht und traurig schauten wir unsere Eltern an. Mit liebevollem Blick schauten uns die Eltern an und erklärten mit beruhigender Stimme, dass es noch etwas dauern wird. Das Christkind braucht noch Zeit. Vielleicht hat es sich im Schneesturm verflogen? Oder es musste noch einmal zurück um sich wärmer anzuziehen? Doch wo habe ich nur meinen warmen 20


WEIHNACHTSFEIER Umhang gelassen? Oh je, ich hab‘s vergessen! Plötzlich ein greller Blitz am Himmel?! Ein gigantischer, flammender Meteorit stürzte auf die Erde hinab. “Das ist aber nicht sehr weihnachtlich!”, dachte sich das Christkind. Mit einem zauberhaften Tanz und dem Ausruf: “ZACK DIE BOHNE!!” Verwandelte sich der Feuerball in …. => 1000 strahlende Lichter, die zusammen das Bild eines Tannenbaums ergaben. Bei diesem Anblick erinnerte sich das Christkind an Weihnachten vor 100 Jahren, als.... Jesus auf die Welt kam. Maria und Josef suchten eine Bleibe für die Nacht. Ein großer Stern leuchtete ihnen den Weg. Die Bleibe war ein großes Schloss mit einem großen Turm. Im Turm trafen sie das eingesperrte Burgfräulein…. Diese junge gutaussehende Dame war ganz verzweifelt, weil etwas Wichtiges fehlte... Es war weder WLAN noch teures Spielzeug. Auch nicht das schöne neue rote Kleid von Amazon. NEIN!!! Der Zauber von Weihnachten war verloren gegangen. Sie fing ganz fürchterlich an zu weinen. Doch plötzlich hörte sie etwas rascheln. Sie sah noch nichts, doch hörte sie jemanden sagen: “Frohe Weihnachten”. “Wir bringen das Licht von Betlehem. Es koschtet nix!” Drei seltsame Gestalten mit blau-rotem Tüchlein und Rotznase standen vor der Türe. Wie froh war dem Fräulein ums Herz – sie hatten einen Zitronenbirnenschnaps dabei! Wie wunderbar, dachte sich die holde Maid. Sie lud die 3 seltsamen Gestalten zu sich ein. Gemeinsam wurde aus dem Besuch ein rauschendes Fest. Die Lieblingsspeise einer der 3 seltsamen Gestalten war Gerstensuppe, die sie zu dem Fest liebevoll zubereitet hatte. Die 2te Gestalt konnte wundervoll singen, sodass der Gesang bis tief in den Wald zu den Tieren erklang. Die 3te Gestalt war sehr kreativ und schmückte den fein warmen Raum bis sie folgendes fand.... 2 Gutscheinmünzen für eine Autowaschaktion beim 21


Oberscheider. Doch es waren 3 komische Gestalten und 1 davon weinte wieder fürchterlich. “Was sollen wir nur tun?”, fragten sich die 2 anderen. Da sie nicht weiter wussten, fragten sie einen Passanten, was sie machen sollten und er schickte sie in Richtung Basilika. “Ihr werdet die Weihnacht schon finden, auf eurem Weg.” Auf dem Pfad zur Basilika begegneten sie dem Nikolaus. Sie waren von seiner Gestalt so überrascht, dass sie ihm um den Hals fielen. Da klopfte es mehrmals an der Türe. Meine Mutter öffnete sie und ich konnte ihren überraschenden Gesichtsausdruck sehen. Wer stand draußen? Neugierig schauten wir durch das Guckloch in der Türe und erblickten zwei kleine nette Losverkäufer der Pfadigruppe Rankweil. Wir öffneten die Türe, daraufhin ertönte aus den Mündern der fleißigen Pfadis: “Boah, hond ihr an schöna Christbom!” Und natürlich luden wir sie auf ein Schnäpslein ein. Als Dank ließen sie ihre Stimmen erklingen: “Oh du liebes Schnapsgläslein. Wie schön sind deine Geschmäcklein.” Gut gestärkt gingen sie weiter und weiter bis sie das Dorf verließen und in den tiefen dunklen Wald kamen. Als sie immer tiefer in den Wald gingen, wurde nicht nur das Geäst stetig dichter, sondern auch die Geräusche der Stadt wie Straßenlärm und das lästige Weihnachtstreiben verstummte zusehens. Doch auf einmal war ein Glöcklein zu hören. Ding Ding Ding Ding Ding Ding Ding. Die Pfadilein folgten dem engelsgleichen Geräusch. Unter einem Baum fanden sie schließlich ein Männlein mit einer goldenen Glocke. Verwirrt, aber ohne Angst näherten sie sich dem Männlein. Die Anspannung der Kinder war sehr groß. Alle warteten auf das Läuten der kleinen Glocke. “Das Christkind wird doch kommen? Es hat uns doch nicht vergessen?” Wir warteten und warteten. Nichts geschah. Auf einmal hörte man ein Rascheln hinter dem Baum. “Ist das das Christind? Hinter diesem Baum?” Man glaubte es kaum. Hinter dem Baum kam ganz zaghaft der Weihnachtshase hervorgehoppelt. Doch bevor er ganz zu sehen war, packten zwei kleine Ärmchen nach dem neugierigen Tier. Wer mochte das wohl sein? Der kleine Weihnachsengel Belle. Nein! Es war eine größere Gestalt. Sie hatte einen großen Kopf mit leuchtenden Augen. Sie hatte auch einen langen Bart. Die Frau fragte: “Ist das ein Tier?” Alle warteten gespannt ab, bis sie es erkannten... 22


WEIHNACHTSFEIER

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ELTERNRAT

Arbeitseinsatz rund ums Pfadiheim Ein großes Dankeschön an einige Eltern und Rover, welche am 6. November 2021 den Elternrat tatkräftig unterstützt haben. Laub und Unkraut wurden entfernt, Sträucher gestutzt, neuer Splitt ausgebracht, Brennholz eingelagert und das Heim somit auf den kommenden Winter vorbereitet.

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FREUNDE&GÖNNER

Danke an unsere Freunde & Gönner

Ein ganz herzliches Dankeschön für die langjährige Treue bei unseren Freunden und Gönnern ganz besonders bei jenen, die schon mehr als ein Vierteljahrhundert zeigen, dass ihnen die Pfadfindergruppe Rankweil am Herzen liegt.

10 Jahre Franz Wostry Gerhard Sturn DI Dietmar Rauch Nadine Gadient DI Ulrich Klapper Josef Hartl 15 Jahre Thomas Gstach Dr. Thomas Schwarzmann Elmar Obwegeser Stefan Oberhauser Günther Sandholzer Klaus Pirker

20 Jahre Thomas Sturn Thomas Marte Frank Burtscher Judith Götsch Alois Kollmann 25 Jahre Mag. Bruno Piazzi Franz Berle Anny Rauch Josef Oberhauser Luise Reichegger Hartwig Stonig

Sie haben sicher nicht vergessen… Ihren Beitrag als Freund und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil einzuzahlen? Konto: Raiffeisenbank Montfort IBAN AT31 3742 2000 0716 4189

30 Jahre Alfons Abbrederis Roman Senoner (†) Franek Stopinski DI Paul Frick Ernst Gomilschak (†) 35 Jahre Ernst Abbrederis 40 Jahre Annelies Latzer 45 Jahre Erich Rauch Maria Gstach Hans Fink Brigitte Mathis Hubert Seewald Gertrud Burtscher

???

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EHRENOBMANN

Verleihung der Ehren-Obmannschaft Am 19. November fand die Jahreshauptversammlung der Pfadfindergruppe Rankweil im großen Saal des Pfadfinderheimes statt.

Stephan Frick begrüßte die 22 Personen, die trotz der angespannten Coronasituation den Weg ins Heim gefunden hatten. In der vergangenen Periode ist viel passiert und Dank der perfekt organisierten und umgesetzten Mitgliederzeitschrift „Mampfla“ kann dies schön nachvollzogen werden. Dem Mampflateam, bestehend aus Priska, Marko, Peter, Maria, David und Conny gebührt ein großes Dankeschön. Ein großes Dankeschön auch an die Gruppenleitung und alle Leiter:innen, welche trotz teils sehr unangenehmer gesetzlicher Coronavorgaben nie aufgegeben haben und stets versucht haben gesetzeskonforme Programme mit den Kindern und Jugendlichen umzusetzen. Elmar Obwegeser und Klaus Preg wurden von Brigitte Gmeiner als Kassaprüfer verabschiedet. Vielen Dank für die Treue in den letzten 15 Jahren. Da Josef Schwab nach 27-jähriger Mitgliedschaft den Elternrat verlassen wird, blickten Peter Mück und Stephan Frick mit einer Fotocollage und ein paar Insiderinfos auf seine imposante Pfadilaufbahn zurück. Aufgrund dieser Verdienste und der Treue zur Pfadfindergruppe wurde Sepp nach einstimmigen Beschluss die Ehrenobmannschaft verliehen. 26


SEPP

Heimbau, Gruppenlager, Adventmärkte uvm.: 27 Jahre Einsatz für die Pfadfindergruppe Rankweil

Bürgermeisterin Katharina Wöss-Krall ehrte ihn auch mit dem silbernen Verdienstzeichen der Marktgemeinde Rankweil für Funktionärstätigkeiten. Folgender Wahlvorschlag wurde von den Anwesenden angenommen: Elternratsobmann: Stephan Frick Stellvertreterin: Brigitte Gmeiner Kassier: Herbert Mathis Schriftführer: Peter Mück Rechnungsprüfer: Irene Müllner Tobias Morscher Mitglieder im Elternrat laut Statuten die Personen der Gruppenleitung: Nicole Mayer, Conny Domig-Ströhle und Michaela Kollmann Kooptierte Mitglieder im Elternrat: Silvia Greber, Priska Frick-Reichart, Marco Weiß, David Huber, Alexander Angeloff, Armin Wille, Christof Marte, Christoph Kaar, Walter Fritz, Christian Dobler

Verleihung des silbernen Verdienstzeichen der Markt­ gemeinde Rankweil 27


WSJ 2023

Bist du bereit, auf dem Weg zum Zähneputzen australische Pfadfinder*innen kennenzulernen? Bist du bereit, dein Halstuch gegen eines aus Bangladesch zu tauschen? Bist du bereit, auf dem Weg zu deinem Zelt bei einer chilenischen Party mitzufeiern? Bist du bereit, mit 50.000 Pfadfinder*innen aus aller Welt DAS Pfadi-Abenteuer zu erleben?

Dann bist du bereit für‘s

25. World Scout Jamboree in Südkorea im Sommer 2023 Das Wichtigste auf einen Blick Wann? Wo? Themen Wer?

1. bis 12. August 2023 Saemangeum, Jeollabuk-do Provinz, Südkorea Scouting for Life, Smart & Scientific, Safe & Secured, Sustainability & ACT (Adventure, Culture, Traditional) ca. 50.000 Pfadfinder*innen aus aller Welt

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Nütze deine Chance Bist du zwischen dem 22.7.2005 und dem 31.7.2009 geboren?

Bist du vor dem 22.7.2005 geboren?

Dann nütze deine Chance und erlebe das Jamboree als Teilnehmer*in!

Dann sei dabei als Teil des

Alle Infos findest du auf: www.jamboree.at 28

International Service Teams (IST) oder Patrullenbetreuer*in!

@ATContingent2023 @wsj2023_austria @wsj2023_austria


JAMBOREE-KARTE

Alle Jamborees auf einen Blick Hier kannst du herausfinden, wo die vergangenen Welt-Pfadfinder:innen-Treffen statt­ gefunden haben. Bereits zum 25. Mal treffen sich im Sommer 2023 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt.

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WICHTEL

Highlights aus der Herb Ein besonderes Highlight bei den Wichteln war in diesem Herbst die Halloween-Truppstunde. In den grusligsten und schauererregendsten Kostümen eilten die Wichtel herbei, um an den Halloweenspielen teilzunehmen. Vom Hexentanz über das Mumifizieren mittels Klopapier und Grusel-Pancakes war alles mit dabei.

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WICHTEL

rbstzeit mit den Wichteln Besondere Bautalente konnten bei der Hausbau-Truppstunde erforscht werden. Aus Kartons, die sich die Wichtel zuvor bei einem Spiel ergattern mussten, wurden die größten, schönsten und kreativsten Bauten von den Kindern errichtet. 4-Sterne-Hotels sowie Riesenhäuser mit Pool und Garten waren Resultate der fleißigen Wichtel-Bauunternehmerinnen.

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WICHTEL

Auch die kreativen Künste der Wichtel konnten beim Kerzenziehen im Rank‘ler Pfadiheim unter Beweis gestellt werden. Kerzen wurden in den buntesten Farben, mit den unterschiedlichsten Mustern und Größen hergestellt. Die Herbstzeit verging zwar wie im Flug, viel Spiel und Spaß war trotzdem wieder bei den Wichteln mit dabei. Gut Pfad die Wichtelleiter/innen

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WÖLFLINGE

Als Wikinger in das neue Pfadfinderjahr Zuversichtlich und mit viel Motivation sind wir, trotz der derzeitigen Situation, in das neue Pfadfinderjahr gestartet und hatten von vornherein schon allerhand zu tun. Denn in diesem Jahr stechen die Wölflinge als Wikinger in See und sollen die sieben Weltmeere erobern. Dafür braucht es natürlich auch ein Schiff, welches noch einen letzten Schliff bekam und nun vollendet für uns bereit ist! Glücklicherweise haben wir auch eine tatkräftige Mannschaft, die das Schiff mit vielerlei Verzierungen und Farben geschmückt hat, damit man uns auch in aller Welt erkennt und in Erinnerung behält.

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WÖLFLINGE Doch ein buntes Schiff allein macht aus einem Wölfling noch lange keinen Wikinger, weshalb die Mannschaft in vielerlei Spielen und Disziplinen ausgebildet wurde, um auf das Leben auf hoher See gut vorbereitet zu sein. Dazu zählt zum einen das Erkennen und Verstehen von Bodenzeichen, welche mit allerlei Materialien in der Umgebung gemacht werden können, aber auch die künstlerischen Begabungen, mit Wachs eine Kerze zu ziehen, damit einem auch in den dunkelsten Nächten auf dem Meer ein Licht aufgeht.

Zu guter Letzt braucht die Crew auch noch die passende Ausrüstung. Schwert und Schild wurden bereits in den einzelnen Rudeln geschmiedet und verziert, um auch vor den größten Gefahren auf See gewappnet zu sein. Zusätzlich wurden Videobotschaften zur Erstellung von Wikingertunika, Bart und Helm versendet, um auch die langweilige Zeit zuhause nutzen zu können, sich auf die lange Reise auf See vorzubereiten.

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WÖLFLINGE

Gut gewappnet stehen die kleinen Wikinger nun vor Anbruch der großen Reise in die verschiedensten Länder der Erde. Es gibt vielerlei Orte zu entdecken und neue Dinge zu lernen. Auf dem, mit dem Namen „Seelenertränker“ getauften Schiff soll es nun schon bald losgehen. Wo es uns wohl hin verschlägt…? Gut Pfad Die Wikinger von Wölflingen

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GUIDES Unsere Weihnachtsstunde begannen wir wie immer bei unserem Treffpunkt „Arena“, wo wir uns anmeldeten und die Anwesenheit überprüften. Anschließend starteten wir unseren Weg in den Wald, wo wir von vier sehr verzweifelten Wichteln begrüßt wurden. Sie erzählten uns, dass sich der Weihnachtsmann leider in die Karibik abgesetzt hatte, da ihm das kalte Klima am Nordpol allmählich aufs Gemüt schlug. Die nun allein gelassenen Wichtel mussten sich nun selber um die kompletten Weihnachtsvorbereitungen kümmern, damit sich auch jedes Kind über ein Geschenk unter dem Christbaum freuen konnte. Hierfür benötigten sie aber die Hilfe der Guides, die nun bei verschiedenen Posten versuchen mussten das Chaos wieder in Ordnung zu bringen. Bei Ulli versuchten sie sich in Navigation anhand von Marschzahlen, was ihnen sehr gut gelang und so konnte schon die erste Hürde, die Kinder überhaupt zu finden, überwunden werden. Dann ging es weiter zu Hannah, wo die zum Teil in Geheimschriften geschriebenen Wunschzettel dekodiert wurden. Dies würde die Geschenke-Auswahl später sehr erleichtern. Bei Pablo wurde mittels verschiedener Knoten garantiert, dass auch alle Geschenke gut verpackt waren und die Leinen zum Aufhängen der Wunschzettel gut hielten. Bei der letzten Station von Joshy wurde ein neuer Schlitten aus Holz gebaut, da der Weihnachtsmann den alten bei seinem eifrigen Aufbruch leider auch mitgenommen hatte. Nachdem alle Challenges für ein gelingendes Weihnachtsfest überwunden waren, ließen wir den Nachmittag bei einem kleinen Feuer, Lieder und einem von Zuhause mitgebrachten Tee ausklingen.

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GUIDES

Die Stunde am Samstag begann klassischerweise mit der Anmeldung. Auf der großen Wiese starteten wir dann mit dem Spiel „Wenn die Welt ein Dorf wäre“, in welchem sich alle Guides vorstellen mussten, die ganze Welt zu sein. Somit mussten sie sich vorstellen, wie viele von ihnen dann in Armut leben würden, wie viele Frauen wären, wie viele in den einzelnen Kontinenten und so weiter. Dies brachte viele interessante Fakten zum Vorschein. Zum Beispiel würde auf unserem kleinen „Guidesplaneten“ eine einzelne Guides 60% des Vermögens besitzen, aber auch wären 10 Guides unterernährt. Anschließend packten wir unsere Pakete, welche an das Flüchtlingslager in Moria versendet werden und besprachen, was für Sachen wir einpacken und was wir auf einer Flucht wohl mitnehmen würden. Im Anschluss bastelten wir aus verschiedenem Müll neue Spiele, welche wir dann sofort ausprobierten. So verging die Stunde schnell und alle brachen, nachdem sie sich noch am Feuer gewärmt hatten, nach Hause auf. Gut Pfad die Guides

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SPÄHER

Das Zombievolk erwacht! An einem düsteren Samstag traf sich der absolute Superlativ, auch genannt Kornetten/ Hilfskornetten, im Pfadiheim, um einer menschenvernichtenden Plage entgegen zu treten! Was genau auf unsere Auszubildenden zukam war noch nicht auszumalen. Nach einer herzlichen Begrüßung auf der Gulm Alpe wurde das Matratzenlager bezogen, und wir konnten ins Wochenende starten. Kurz nach dem Einheizen und einem erfrischenden Getränk klopfte es an der Tür. Chefarzt Herr Macek, stellte sich vor und bat unsere Jugend um Hilfe! Er wurde gewaltsam beim Spazierengehen, von einer unbekannten Person angegriffen. Schnell haben wir mit unseren Erste HilfeKünsten die Wunden des Arztes verbunden, doch etwas war seltsam. Die Hautfarbe des Verletzten färbte sich allmählich grün und aus seinem Mund sprudelte Schaum. Dank der geschulten Augen unserer Erst-Helfer wurde zügig erkannt, dass es sich hier um einen Zombievirus handeln muss! Mit ruhigem Gemüt und gekonnten Handgriffen konnten die Kornetten den Infizierten ruhig stellen. PENG!!! Kaum dachten wir, dass das größte Problem behoben sei, krachten auf dem Parkplatz der Gulm zwei Autos zusammen. Wieder zeigten unsere Helden wie man mit geübten Handgriffen und Erste-Hilfe Taktiken einen Unfallort sicher und schnell unter Kontrolle bekommt. Plötzlich stürmte die unbekannte Person, die vorher den Arzt überwältigt hatte, auf die Verletzten zu! Trotz allen Bemühungen konnte der verwirrte Waldmann Robert, die am Autounfall Beteiligten noch berühren und diese mit dem Zombievirus infizieren. 38


SPÄHER

Als es den Kornetten schließlich gelungen war alle Infizierten zu fangen und zu behandeln, musste erstmal eine kräftige Mahlzeit verputzt werden. Während dem Auswalken und Belegen der Pizzen, spekulierten die Späher, dass es sich hier um einen Zombievirus der Klasse 4 handeln musste. Wie konnten sie diesen Virus behandeln? Es wurde ein kräftiger Wurzel/Blätter/Beeren Trank gebraut, der den Patienten noch eine letzte Chance bieten sollte. Widerwillig tranken die gefesselten Personen den Trank. Langsam aber sicher kamen die Zombies wieder zu sich, und es wurde ein großes Lob von Dr. Dr. Prof. Macek ausgesprochen. Nach diesem höchst ereignisreichen Tag wurden die Superlativen von den Leitern mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnt. Mit einem vollen Bauch und müden Augen ging der Tag zu Ende und alle schliefen seelenruhig. Mit all dem neuen Wissen schicken wir unsere Kornetten selbstbewusst in ihre Wochenendlager, wo sie ihr Können nochmals unter Beweis stellen müssen!

Gut Pfad die Späherleiter/innen 39


CARAVELLES

Unter dem Motto „Caravelles GO GREEN“ trafen wir uns am sonnigen Samstag, 09.10.2021. Mit den Fahrrädern starteten wir durch und fuhren in Richtung Neuburg los. Nachdem wir unsere Schlafsäcke eingerichtet hatten, wurden wir von vier Beamtinnen des Nachhaltigkeitsamtes der Vorarlberger Landesregierung empfangen. Sie wurden offiziell berufen, um uns Caravelles im Bereich Nachhaltigkeit zu schulen. In verschiedenen Workshops konnten wir uns über den Nachmittag hinweg verschiedene Fertigkeiten aneignen. Es wurde Gemüse zu Chutneys verarbeitet und knuspriges Brot für das Frühstück gebacken. Außerdem gab es eine Station, an der wir Naturkosmetik, wie beispielsweise Lippenbalsam, machen konnten. Besonders viel Geduld brauchte man beim Knüpfen von Makramee Blumenampeln. Belohnt wurden wir dann beim Abendessen mit einem superleckeren Pizza Raclette und einem anschließenden Open Air Kino. Am nächsten Morgen wurde uns nach einem leckeren und nachhaltigen Frühstück das hart erarbeitete „WEUKÖÖN“ Zertifikat überreicht und gut gestärkt radelten wir dann noch gemeinsam nach Hause.

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CARAVELLES

WEUKööN Urkunde

Wirksame Entwicklung in den Bereichen Umwelmanagement, Klimaschonung und ökologische & ökonomische Nachhaltigkeit

G O

für

Caravelles Rankweil Im Rahmen eines Schulungswochenendes wurde das Wissen in den Bereichen Alternative Fortbewegungsmethoden Konservierungsarten Herstellung von Naturkosmetik Einführung in die Kunst des Makramee Brot für Selbstversorgen erweitert und durch verschiedene Inpute erprobt, wie Nachhaltigkeit in das Pfadfinderleben integriert werden kann

Sie sind somit berechtig das gelernte Wissen über das Jahr hinweg selbstständig umzusetzen und an andere weiterzugeben.

Dr. Dr. Mag. sustainable Frauke Knollenziest Neuburg, am 10. Oktober 2021

G R E E N 41


EXPLORER

Startlager

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Wir Explorer starteten am Samstag um Mittag im Pfadiheim mit vollem Tatendrang und Aufregung in unser erstes gemeinsames Lager. Mit Sack und Pack stürzten wir uns mit den Öffis vom Marktplatz Richtung Laterns. Dort angekommen, nahmen wir unsere Beine unter den Arm und wir wanderten durch die „Üble Schlucht“ über die „Wiesalpe“ Richtung „Gulm Alpe“ in Übersaxen, was wir aber nicht wussten. Nach einem Hindernis und actionreichen Fußmarsch, kamen wir voller Vorfreude an unserem geplanten Ziel an. Kaum angekommen, gönnten wir uns zuerst einen kleinen Drink und stärkten uns mit einem Snack. Anschließend bezogen wir die Hütte und starteten mit dem sogenannten „Werwolf Spiel“. Nach unserer Spielaction wurde es dunkel und wir attackierten unser nächstes Projekt „DAS KOCHEN“. Gemeinsam und mit einer ausgeklügelten Taktik warfen wir uns in die Schlacht, und wir bereiteten leckere Wurst bzw. Käsenudeln zu, welche wir mit Genuss verzehrten. Mit vollen Bäuchen und erledigtem Abwasch, überraschten uns die Leiter mit einem eigen gebauten Whirlpool. Gesagt, Getan!!!!! Wir schnappten uns die Badehosen, genossen die 40 Grad Wassertemperatur auf einer Höhe von 1.242m und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Am nächsten Tag starteten wir die Tagwache mit einem gemütlichen Frühstück. Die Zeit verflog wie im Flug, und wir mussten uns lei-


EXPLORER der schon wieder von der „Alpe“ verabschieden. Nach der Aufräumaktion torkelten wir wieder mit Sack und Pack Richtung Bushaltestelle in Übersaxen. Dort erwartete uns die nächste Überraschung bzw. ein Hindernis. DER BUS KAM NICHT!!!! Somit nahmen wir unseren Leitspruch „Allzeitbereit“ und wir konnten nach

einem gut durchdachten Schlachtplan und einem Telefonat die Heimreise sichern. Mit vielen neuen Eindrücken und großartigen Erinnerungen, kamen wir wieder sicher im Pfadiheim an, wo wir uns verabschiedeten und gedanklich schon auf das nächste Lager bzw. Abenteuer freuen. Gut Pfad

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RANGER

Ranger 2021/2022

Das sind wir. 33 unterschiedliche Charakteren die sich zusammen einen bunten und abwechslungsreichen Jahresplan überlegt haben. Cocktails, Hula hoop, Kürbisschnitzen, Karaoke bis hin zu Lachyoga haben wir wirklich nichts ausgelassen. Natürlich sind aber auch die Zubereitung und Verköstigung kulinarischer Speisen bis hin zu sportliche Aktivitäten wie Baseball, Billard, Rodeln und Wandern mit von der Partie. Besonders freuen wir uns wieder auf die Ranger-WG.

Die Wache Kurzum eine kleine Erklärung was genau dies ist. Die Wache ist eine wertvolle Methode für die Ra/Ro Stufe. Es ist nicht einfach, diese Methode auf nur einem Blatt darzustellen somit versuche ich dies mit ein paar wichtigen Fakten zu erklären. „Auf Wache sein“ heißt, in einer gewissen Zeit (eine Nacht, ein Tag oder ein Wochenende…) in einem bestimmten ausgewählten Umfeld sich selbst seinen Entscheidungen bewusst zu stellen. Sie zeigt einen wesentlichen Inhalt der Ra/Ro-Stufe auf: die Beschäftigung mit sich selbst. Vergangenes kann reflektiert und über Zukünftiges kann nachgedacht werden.

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RANGER Wache ist…

…eine Standortbestimmung, Verantwortung einer Entscheidung, das Lösen von Konflikten, eine Ideenfindung, ein (spirituelles) Erlebnis, Stärkung von Vertrauen, Teambildung, ein Handwerkszeug und eine Methode der RaRo.

Eine Standortbestimmung In der Standortbestimmung werden Voraussetzungen für ein eigenverantwortliches Entscheiden geschaffen. Die jungen Erwachsenen können hier ihre Situation untersuchen und feststellen wo sie stehen oder an welchem Punkt sie in ihrem Leben gerade sind. Die Standortbestimmung kann ihnen helfen ein Weiterkommen zu ermöglichen.

Lösen von Konflikten

Ein Konflikt in der Runde/Rotte kann durch eine Wache mit richtiger Stimmung und passendem Flair besprochen werden. Es soll erleichtern Entscheidungen zu treffen.

Warum eine Wache? Gründe, eine Wache anzuleiten und durchzuführen… In den verschiedenen Lebenssituationen kann man auf die unterschiedlichsten Gründe und Ursachen treffen, warum eine Wache für jemanden hilfreich sein kann. Pfadfinder*innen • Deine Ra/Ro Zeit nähert sich dem Ende, und du willst die vergangenen Jahre reflektieren • Bei dir in der Rotte/Runde gibt es Spannungen, und es herrschen Konflikte, ihr seid kein richtiges Team • Weißt du eigentlich noch warum du PfadfinderIn bist? • Du stehst vor der Frage, ob du zu leiten beginnen sollst. Wenn ja in welcher Stufe? • Die getroffene Job-Wahl entpuppt sich als nicht richtig • Du fragst dich wie es mit deiner Ausbildung weitergehen soll Bei den Rangern in Rankweil gibt es seit vielen Jahren die Möglichkeit die Wache als Me45


RANGER thode kennen zu lernen. Wir haben in den vergangenen Jahren immer das letzte aktive Rangerjahr dafür genutzt, um gemeinsam mit den Rangern auf Wache zu gehen. In diesen Jahren hat sich gezeigt, dass diese ganz unterschiedlich von den Mädchen, gestaltet wurden sodass es entweder gemeinsame Themenauswahl gab, die im Vorfeld vorbereitet oder auch von den Mädchen selbst gestaltet wurde. Am Ende der Wache gibt es ein Wachegespräch. Dieses kann in offener Runde oder auch in Einzelgesprächen stattfinden. Wir sind stolz, dass wir auch dieses Jahr Anfang Herbst eine Wache durchgeführt haben. Das Wetter war nass, kalt und richtig „Pfadi“. Wir gratulieren unseren „alten Mädls“ für den tollen Nachmittag und schönen Abend mit ihnen. Es ist immer wieder bereichernd am Ende der Rangerzeit, wenn wir zurückblicken, was alles passiert ist, was wir gemeinsam erlebt haben, aber auch wie sie sich weiterentwickelt haben und was für tolle Persönlichkeiten aus ihnen geworden sind. Gut Pfad Kathi

Wochenendlager Rover 13.-14.11.2021 Es war der 13. November, als sich sechs redliche Rover mit ihren lustigen Leitern im Pfadiheim trafen, um ein wunderbares Wochenendlager in den Bergen zu verbringen. Trotz des eher spärlich ausfallenden Sonnenscheins sowie einigen müden Gesichtern war die Laune wie immer bestens, und so ging es los Richtung Buchboden. Auf dem Weg wurde noch ein Menü zusammengestellt und 46

anschließend die Verpflegung für das Wochenende eingekauft. Nach einer knapp einstündigen Autofahrt war das vorläufige Ziel erreicht: der Wanderparkplatz Bad Rotenbrunnen. Doch dann ging es erst richtig los. Die Lebensmittel teilten wir auf die Rucksäcke auf und starteten unsere Wanderung. Trotz der kühlen Temperaturen kamen wir, dank schwerer Rucksäcke und leichtfüßigen


ROVER Tempomachern, schnell ins Schwitzen. So folgten einige Trinkpausen, bis wir schließlich die Ischgarnei-Hütte erreichten, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Doch allzu viel Zeit um auszuschnaufen blieb nicht, denn das Wetter wurde immer schlechter. Von den ersten kleinen Regentropfen begleitet brachen wir zum letzten Wanderabschnitt auf. Je höher wir kamen, desto stärker wurde der Niederschlag, der mittlerweile in Schneefall umgeschlagen hatte. Doch die rastlosen Rover konnten auch die Schneefelder, bei denen man teils bis zur Hüfte einsank, nicht aufhalten und so erreichten wir gegen 14:30 die Biberacher Hütte. Schnell wurde im Winterraum eingeheizt und die ersten Jasspartien gestartet. Als es draußen schon dunkel war, begann Koch Konstantin mit einigen Gehilfen ein Festmahl zu zaubern: Schnitzel mit Kartoffelpüree und im Anschluss Kaiserschmarren mit Apfelmus. Nachdem alle satt und der Tisch sauber war, ließen wir den Abend beim Kartenspielen ausklingen. Am nächsten Morgen erwartete uns eine weiße Überraschung: Es hatte die ganze Nacht geschneit und so blickten wir nun auf eine tief winterliche Landschaft. Nach einem spärlichen Frühstück, das Abendessen saß uns noch schwer im Magen, sowie einer kurzen Aufräumaktion, kam Markus mit einer grandiosen Idee um die Ecke. Mithilfe von Gaffatape machte er alle Rover schneefest. So stapften wir los durch den knietiefen Schnee zurück zum Auto. Der Abstieg erfolgte ohne größere Zwischenfälle und auch der Niederschlag hörte irgendwann auf. Bald waren wir am Parkplatz angekommen und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Danke an unsere Leiter für das Organisieren dieses schönen Wochenendes. Gut Pfad die Rover

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ALTPFADFINDER

Hauptversammlung und Programmgestaltung Am Freitag, 8. Oktober hielten wir unsere erste Hauptversammlung im Pfadfinderclub ab. Nach einem kurzen Rückblick über die letzten drei Jahre, wurden die Wahlen des Vereinsvorstands durchgeführt. Es haben sich dankenswerterweise wieder dieselben Personen zur Wahl gestellt, welche alle einstimmig wiedergewählt wurden. Anschließend haben wir gemeinsam das Jahresprogramm erstellt. Beim aktuellen Programm sind wieder spannende Aktionen geplant. Vielen Dank an dieser Stelle auch an jene, die sich gemeldet haben, um die einzelnen Programmpunkte zu organisieren. Gut Pfad, Stefan

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ALTPFADFINDER

Ausstellung „500 Jahre St. Annen-Altar“ Am Freitag, 29. Oktober besuchten wir gemeinsam mit der Gilde die Ausstellung „500 Jahre St. Annen-Altar“ im Palais Liechtenstein in Feldkirch. Im Rahmen einer spannenden Führung wurde uns über die Geschichte des Altars und über das Leben des Künstlers Wolf Huber berichtet. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich im Rösslepark ausklingen. Gut Pfad, Stefan

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Casino Gala Abend

ALTPFADFINDER

Es war wohl ein Abend zwischen 2 Lockdown’s, aber nicht nur irgendeiner. Wir luden zu einem *Casino Gala Abend* ein. Wenn schon sonst nicht viele Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, nutzten wir hier die Gelegenheit. Dresscode: elegante Abendkleidung und alle machten mit, fast alle sogar freiwillig. Der Pfadi-Club wurde ein wenig dekoriert, nobler Zwirn wohin man sah, und im Hintergrund klimperten die Spielautomaten oder ein Bar-Piano spielte. Das Ambiente passte, die Stimmung hoffentlich auch, es konnte losgehen. Der Club füllte sich mit selten vielen Gästen, sogar einige Leiter kamen. Wir starteten standesgemäß mit einem Sekt-Empfang und kleinen Häppchen. Anschließend begrüßten wir die Gesellschaft und erklärten den Ablauf des Abends. Es gab Spieltische mit Roulette, Black Jack und Poker und eine Bar mit leckeren Cocktails. Jeder bekam Jetons zum Spielen und Gewinnen. So konnte man was riskieren ohne Bargeld, es ging ja schließlich um den Spaß am Spiel und an der netten Gesellschaft. Wer sich dennoch verzockt hatte und pleite ging, hatte die Möglichkeit durch eine Show-Einlage vor Publikum, zum Beispiel ein Lied singen, nochmal Jetons zu bekommen. So sorgte das Publikum zum Teil selbst für Unterhaltung. Was für ein Konzept! Nach einer definierten Zeit zählten wir von jedem(r) die Jetons und der, die am meisten gewann, wurde zum Casino-König oder Königin des Abends gekürt, natürlich mit Krone und einem kleinen Preis. Zudem gab es noch einen Zufalls-Spaß-Preis, denn Casino ist ja schließlich ein Glücksspiel. So ließen wir den Abend noch schön ausklingen. Alles in allem ein wirklich toller Abend. Vielen Dank an alle die dabei waren und natürlich meinen Mitorganisatoren Michaela und Stefan. Gut Pfad, Bertram G. 51


ALTPFADFINDER

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ALTPFADFINDER

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GILDE “AKTIV”

Herbstclubabend Am Freitag, den 15.10.2021, bei unserem traditionellen Herbstclubabend, konnten wir wieder wunderbare „gsottne Hördöpfel“ mit Butter und Käs und natürlich feine Getränke genießen. Bei dem gemütlichen Hock wurde das Programm bis Dezember 2021 besprochen und auch schon die „Gildentage 2022 – Wien einmal anders“ die vom 26.-29.5.2022 stattfinden, vorgestellt. Danach habe wir gemeinsam vielen neue Programmideen für 2022 gesammelt und freuen uns schon auf viele bunte Treffen.

Wanderung zum Gasthaus Berghof Das wunderbare Wanderwetter lockte auch uns in die Höhe. Also Wanderschuhe und Rucksack hervorgekramt und los gings. Herbert hatte für uns eine herrliche und farbenprächtige Tour geplant. Wir starteten am Samstag, den 23.10.2021 beim Parkplatz Götzis Berg. Die Route führte uns über’s Gsohl zur Millrütti. Dort gab es noch eine Stärkung von Walter, der einen feinen Rum im Rucksack hatte. Gestärkt ging es weiter zum Gasthaus Berghof in Meschach. Einige Gildemitglieder waren direkt mit dem Auto zum Gasthaus gekommen und

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GILDE “AKTIV” gemeinsam genossen wir die feinen Kässpätzle oder Schnitzel. Manche Unersättliche genehmigten sich auch noch ein Stück der feinen Torten. Dann spielte Bruno mit der Haus-Gitarre auf und wir konnten endlich wieder einmal gemeinsam singen. Anschließend wanderten wir wieder gemütlich zurück zum Parkplatz. Danke an Herbert für diese feine Wanderung.

Literatur und Musik Am Freitag, dem 5.11. besuchten wir die Bücherei Sulz-Röthis. Dort las die Vorarlberger Autorin Marlene Kilga aus ihren Krimis, untermalt vom Jazzduo „Indian summer“ und dem Vokaltrio „Charmonie Three“. Es war ein entspannter Abend mit jazzigen Klängen.

Kerzenziehen Wir übernahmen die Bewirtung beim diesjährigen Kerzenziehen der Gruppe und einige Gildemitglieder haben fleißig gebacken und im Heim bei der Verpflegung mitgearbeitet. Ein großes DANKESCHÖN an alle die mitgeholfen haben.

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GILDE “AKTIV”

Besichtigung der RHESI-Versuchshalle Auf Einladung der Gilde Dornbirn durften wir uns an den Führungen in der RHESI-Versuchshalle in Dornbirn anschließen. 20 Gildemitglieder aus Rankweil folgten den sehr interessanten Ausführungen von Uwe Bergmeister. Besonders sehenswert war für uns die Nachbildung des Rhein-Verlaufes im Bereich Koblach mit der Frutzmündung. Wir erfuhren, wie wichtig dieses Projekt für den Hochwasserschutz im Rheintal ist.

Huckepack – Rückenstärkung für Kinder auf der Flucht Wir haben uns dem Projekt der Vorarlberger Pfadfinder angeschlossen und hoffen, dass die Huckepäckle auch gut bei den Kindern ankommen und vielleicht einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten. Danke an alle die mitgemacht haben.

Adventwanderung Am Freitag, den 17.12.2021 stimmten wir uns mit einer Adventwanderung auf Weihnachten ein. Es war ein schöner, klarer Winterabend und unsere Wanderung führte uns Richtung Valdunawiese, zu „Martes Kapelle“ und wieder zurück zum Pfadfinderheim. Bei den vier Stationen gab es besinnliche Texte und jeweils ein kleines Geschenk für die Weihnachtssäckle, die wir gleich am Anfang verteilt hatten. Anschließend genossen wir noch einen feinen Umtrunk in der Pergola und die mitgebrachten, selbst gebackenen Kekse wurden verkostet.

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GILDE “AKTIV”

Glückwunsch zum runden Geburtstag Wir gratulieren Stefan Lins herzlich zu seinem 70sten Geburtstag. Stefan ist aus der Gilde nicht wegzudenken. Er hat seine Frau Liselotte bei ihrer Arbeit als Gildemeisterin bei unzähligen Gildeaktivitäten unterstützt. Er war oft zum Fahrdienst eingeteilt, egal ob er Gildemitglieder abgeholt oder wieder nach Hause gebracht, Dekoration ins Heim geschleppt oder unzählige Kisten mit Verpflegung transportiert hat. Auch bei den umfangreichen Bautätigkeiten, die es durch diverse Zu- und Neubauten beim Pfadfinderheim gab, war Stefan immer eine tatkräftige Hilfe und hat mit seinem Wissen dazu beigetragen, dass manche Bausünde vermieden wurde. Wir hoffen, dass er bei unseren Gildeaktivitäten weiterhin voll dabei ist, nun etwas entspannter, da Liselotte ihr Gildemeisterin-Amt zurückgelegt hat. Christl und Andrea

Freitag, 04. Februar 2022 ab 16:00 Uhr Tee-Kränzle-Party Motto: Gangster Samstag, 26. Februar 2022 ab 14:00 Uhr Faschings-Samstag-Party im Rankweiler-Hof Garten. mit DJ Bernd Motto: „Gangster“ Es haben sich angemeldet, Mafia Bräute, Killer, Polizisten, Sträflinge, Basti ........

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Samstag, 19.März 2022, ab 14:00 Uhr Kellerfest mit Wein aus Niederösterreich, Livemusik, DJ Klaus & Fotobox sorgen für Stimmung im Keller.

Wirtshaus & Erlebnis, Regionale Produkte, Gastgarten, Rosengarten, eigenes Wildgehege, Partyservice ..... Reservierungs-Hotline: 05522 44113

per Mail: office@rankweiler-hof.com

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GILDE “AKTIV”

Klaus Walenta Unser Gildemitglied Klaus Walenta ist seit der Gründung der Pfadfindergilde im Jahr 1986 dabei. Er legte bereits am 19.9.1986 sein Gildeversprechen ab.

1992 Wanderung Sonntag Litze

Seine Leidenschaft war und ist die Gruppenzeitschrift – die Mampfla. Durch seinen Beruf bei der Druckerei Thurnher war Klaus natürlich an vorderster Front bei der Herstellung dabei. Er hat sehr früh die Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit erkannt. Es war ihm daher immer sehr wichtig, alle Gildeaktivitäten im Vereinsanzeiger im Gemeindeblatt anzukündigen, damit alle wissen - bei uns in der Gilde ist was los. Dank seiner Arbeit kann die Gilde auf eine tolle Dokumentation zurückgreifen. Ganz besonders achtete er auch darauf, dass sämtliche Gildeaktivitäten durch einen Beitrag oder ein Foto in der Mampfla präsent sind. Unzählige Gildefotos stammen von Klaus – immer alles ganz genau dokumentiert mit Datum und Name. Klaus ich glaube, wir alle können noch Einiges von dir lernen! Auch Klaus war gemeinsam mit seiner Frau Maria in all den Jahren ein eifriger Teilnehmer des Gildeprogrammes, angefangen von nächtlichen Besuchen im Congress bis zu den Arbeitseinsätzen bei der Firma Rauch (oft bis in die Nacht hinein). Sein Spruch „Maria, jetzt gomr hoam“, spätestens um 22.00 Uhr, wurde erst in den letzten Jahren aktuell.

1998 Heimeröffnung

2021 Verleihung Goldener Weberknoten 58

Für die langjährige Tätigkeit als Gilde-Archivar wurde Klaus von der Pfadfinder-Gilde Österreichs der „Goldene Weberknoten“ verliehen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde ihm diese Ehrung von GM Liselotte Lins übergeben. Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall ehrte Klaus mit dem „Funktionärsehrenzeichen in Gold“ der Gemeinde Rankweil. Lieber Klaus, herzlichen Dank für deinen Einsatz. Liselotte und Christl


GILDE “AKTIV”

Helmut Salamon Helmut ist ein Urgestein der Rankweiler Gilde. Er legte bereits am 28.10.1988 bei der 2. Versprechensfeier sein Gildeversprechen ab. Seit dem 29.11.1991 war er als Kassier der Gilde äußerst erfolgreich tätig. Sein Bestreben war es stets, das Vermögen der Gilde zu erhalten bzw. zu vermehren. Es war jedoch immer offen für notwendige Unterstützungen an die Gruppe. Im August 2020 hat er dieses Amt an Ringo Schieder übergeben. Ein besonderes Erlebnis war für ihn die Teilnahme als Mitarbeiter beim Jamboree 2011 in Schweden. Dafür legte er das Pfadfinder-Versprechen ab. Gemeinsam mit Charly Bonetti bewältigte er die Heimreise, 1.436 Kilometer von Schweden bis nach Vorarlberg mit Fahrrad und Zelt in 12 Tagen, teilweise bei Übernachtung unter freiem Himmel - und das mit 70 Jahren. Die Gemeinschaft der Pfadfinder ist Helmut sehr wichtig. Er kann sich für alle Aktivitäten begeistern - Pfadfindertechniken, wandern, tanzen, Gruppengroßlager, Besichtigungen, Heimputz, Arbeitseinsätze, Helmut ist für alles zu haben. Für seine 30jährige Tätigkeit als Kassier und seinen Einsatz für die Gilde Rankweil wurde ihm von der Pfadfinder-Gilde Österreichs der „Goldene Weberknoten“ verliehen. Gildemeisterin Liselotte Lins hat ihm diese Ehrung im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 24.9.2021 überreicht. Von der Gemeinde Rankweil wurde er für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit mit dem „Funktionärsehrenzeichen in Gold“ durch Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall geehrt. Lieber Helmut, wir schätzen deine Begeisterungsfähigkeit und deine Offenheit für Neues und hoffen, dass du noch oft an unseren Gildetreffen teilnehmen kannst.

Gleichzeitig gratulieren wir dir auch noch nachträglich zu deinem 80sten Geburtstag, den du im August gefeiert hast. Alles Gute! Liselotte und Christl

Schopfdienst Klaus und Helmut

2011 Jamboree Schweden

1922 Überstellung

2021 Verleihung Goldener Weberknoten 59


FASCHINGSPARTY

WANTED

Für Informationen, die zum Auffinden der gesuchten Personen führen, ist eine Belohnung ausgesetzt. ACHTUNG gesucht werden: Menschen die aktiv, unternehmenslustig und gesellig sind. Die sich in der Freizeit gerne engagieren und mit anderen Menschen gemeinsam etwas unternehmen. Die offen sind für Neues, die ihre kreative Ader ausleben wollen. Die in der Gruppe wandern, singen, tanzen oder ihre Ideen und Erfahrungen einbringen wollen. Die sich für das Pfadfindertum begeistern. Wir sind: Ein selbständiger Verein von Erwachsenen, die sich der Pfadfinderidee verbunden fühlen. Unsere Mitglieder sind Pfadfinder und Pfadfinderinnen, die in der Jugendgruppe aktiv waren, Menschen, die als Kinder nicht die Möglichkeit hatten bei den Pfadfindern aktiv zu sein und auch Eltern von Pfadfindern und Pfadfinderinnen, die sich jetzt für die Pfadfinderidee begeistern. Wir treffen uns regelmäßig für gemeinsame Aktivitäten in verschiedenen Bereichen wie: Natur/gesundes Leben – Wanderungen, Vorträge, Reiseberichte Kultur – Theater, Ausstellungen, Lesungen Soziales Freundschaften – Veranstaltungen mit anderen Gilden, Gildentage in ganz Österreich Pfadfindergruppe - Ein wichtiger Punkt in unserem Vereinsleben ist auch die Unterstützung der Jugendgruppe: beim Adventmarkt, mit der Bewirtung bei der Überstellung oder mit anderen Arbeitseinsätzen. Interessierte Persönlichkeiten melden sich direkt bei: Christl Lampl – Mobil: 0664 / 923 17 04 Andrea Kopf – Mobil: 0650 / 385 10 64 Für weiterführende Auskünfte stehen wir jederzeit zu eurer Verfügung.

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