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MAMPFLA 2021 Juni Gute Tat

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 38. Jahrgang · Heft 3 · Juni 2021

Die Gute Tat


DOBLER HOLZBAU HOLZINNOVATION MIT TRADITION. · Allgemeine Zimmermannsarbeiten · Einfamilienhäuser · Mehrgeschosswohnungsbau · Gewerbe- & Kommunalbau · Produktions- & Lagerhallen · Landwirtschaftliche Gebäude · Gebäudeerweiterungen & Aufstockungen · Sanierungen · Bautischler- & Innenausbauarbeiten

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Gruppe Rankweil

www.pfadi-rankweil.at


JUNI 2021

INHALT

THEMA Von der guten Tat zum sozialen Engagement ..................... 2 Aktuelle Corona-Regelungen................ 50 AUS DER GRUPPE In memoriam Elmar Dietrich............... 18 Pfadfindergruppe Linz 2....................... 20 WICHTEL & WÖLFLINGE Weihnachten / Fasching ..................... 22 Seefahrer stechen wieder in See!.......... 26

Wir sind was wir tun, nicht, was wir sagen.

Montgomery Clift

RANGER & ROVER Online Truppstunden........................... 44 PFADFINDER WIE ALLE ALTPFADFINDER Rätsel Rallye.......................................... 48 GILDE „AKTIV“ Herbstclubabend / Geburtstage............ 50

AR

TB

WIEDE

R

P

CARAVELLES & EXPLORER CaEx Leiter/innen-Tausch.................... 36 Adventkalender / Thinkingday............. 37 Das große Hoppeln............................... 40 Explorer auf Schnitzeljagd.................... 42

T

Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil/Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück. Gestaltung: I ER I S AP Marco Weiß, Priska Frick-Reichart E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at R V E Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., A-6830 E R W Rankweil. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

GUIDES & SPÄHER Fasching / Origami.............................. 30 Es rumort im Späher Wald!.................. 33

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GUTE TAT

Von der „Guten Tat“ zum sozialen Engagement Solange die Menschheit existiert, also seit tausenden Jahren gibt es Kriege, Not, Vertreibung, Folter, Hunger, Armut, Verbrechen, usw. Diese Aufzählung ist nicht vollständig, denn das menschliche Elend kann oftmals mit Worten nicht ausgedrückt werden. Unfassbar, unbegreiflich, verabscheuungswürdig, verdammenswert und andere Adjektive stehen eher für die Sprachlosigkeit, als sie der tatsächlichen Situation näherkommen. Die Ursachen für all die furchtbaren Zustände in dieser Welt sind ebenso vielfältig wie diese selbst: Hass, Nationalismus, Rassismus, Gier, Macht, Rücksichtslosigkeit, Neid, Gehässigkeit, usw. Auch diese Aufzählung ist nicht vollständig.

Die Rüstungsausgaben betrugen im Jahre 2020 weltweit 1,9 Billionen Dollar = 1.900 000 000 000 !!!

Finanzielle Hilfe könnte einen Teil des weltweiten Elends beseitigen. Würde weniger als die Hälfte der globalen Rüstungsausgaben in Lebensmittelproduktionen

und nachhaltige Landwirtschaft investiert werden, müsste niemand auf der Welt hungern. Geld allein könnte für Millionen Menschen Hilfe bedeuten, würde aber neue Probleme entstehen lassen und nicht alle bestehenden lösen können. Im Laufe der Zeit gab es unzählige Versuche die furchtbaren Zustände zu ändern. Politische Vorstellungen und Ideen begleiten uns von den griechischen Philosophen über die Aufklärung bis zu Marx und Engels und heutigen Ideengebern. Auch Religionen versuchen die Welt zu einer besseren zu machen.

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SOZIALES ENGAGEMENT

Doch aus dem Evangelium wurde eine Kirchengeschichte, die über Jahrhunderte mit Blut geschrieben wurde. Der Aufklärung folgte die Guillotine der französischen Revolution und die Visionen von Marx fanden im millionenfachen Morden des Stalinismus ein furchtbares Ende. Dennoch war nicht alles was gedacht wurde vergebens. Es wurden Demokratien entwickelt, wenn auch in vergleichsweise wenigen Ländern und der Wohlstand in einem kleinen Teil der Welt hat die Armut in Grenzen gehalten. Aber auch in diesem Teil unseres Planeten konnten Armut und Ungleichheit nicht gänzlich beseitigt werden. Die derzeitige Pandemie mit dem verursachten menschlichen Leid und deren wirtschaftlichen Folgen werden die Armut ansteigen lassen. Dies wird nicht nur den reichsten Teil der Welt treffen und die Auswirkungen auf die ärmsten Länder der Welt können heute nicht einmal erahnt werden. Auch wenn in den wohlhabenden Ländern ein hoher Sozialstatus erreicht worden ist, denn dieser wird gesamthaft gesehen, scheint es nicht möglich zu sein das Leid vieler Menschen in seinen vielfältigsten Formen verhindern zu können.

Durchsetzbarkeit und Religionen vermitteln wenigen Hoffnung und Trost, ohne die materiellen Voraussetzungen ändern zu können. Diese Einleitung soll zeigen, dass für viele Menschen die Resignation einerseits und der grenzenlose Egoismus andererseits die scheinbar unausweichliche und menschenfeindliche Konsequenz ist. Da Revolutionen, wie wir aus der Geschichte wissen auch keine Lösung sind, ist aus Gesagtem dennoch eine Erkenntnis zu gewinnen. Der, die Einzelne, von Ausnahmen abgesehen, kann weder über sein Umfeld hinaus, noch in einem größeren Kreis Änderungen herbeiführen, nicht einmal in seiner unmittelbaren Umgebung. Wir brauchen keine Revolution, wohl aber eine Evolution und zwar eine der Menschlichkeit. Wir dürfen der Resignation keinen Raum lassen, es ist unsere Menschenpflicht dagegen anzukämpfen.

Den Zustand der Welt konnten auch Religionen nicht grundsätzlich ändern. Macht, Unterdrückung und Gräueltaten sind mit dem Heilsversprechen einhergegangen. Wenn wir uns fragen, warum die besten politischen Ideen, religiöse Bindungen bestenfalls nur Stückwerke geblieben sind, dann ist die Antwort, dass sie ein Menschenbild voraussetzen, das nicht der Realität entspricht. Lupus homo hominis. - der Mensch ist dem Menschen ein Wolf wussten schon die alten Römer. Materialismus kann bei weitem nicht alles regeln, politische Ideen scheitern an ihrer

Alle 10 Sekunden verhungert auf unserer(?) Welt ein Kind. 3


GUTE TAT

Die Botschaft ist einfach und erfolgsversprechend, wenn auch unendlich schwer umzusetzen. Wenn es gelänge den einzelnen Menschen von allen Macht- und Gewaltausbrüchen, von Gier und Lieblosigkeit zu befreien, dann könnte Menschlichkeit fast alle Probleme lösen. Utopisch - zugegeben, aber ein Stern, der uns die Richtung weist, auch wenn wir ihn niemals erreichen werden. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Gal. 5,14). Dieser Satz im Brief des hl. Paulus kann durch keinen anderen übertroffen werden. Er stellt im Grunde genommen die unendlich langwierige und meist erfolglose Aufforderung dar, welche menschliches Leid und Elend verhindern könnte. Jetzt sind wir wieder am Anfang meiner Überlegungen, nämlich ein Menschenbild zu wünschen, das es in der Realität nur selten gibt. Daraus ergibt sich die Frage wie Menschen dazu gebracht werden können, die Aufforderungen zur Mitmenschlichkeit nicht nur zu hören, sondern sie zu leben. Über Liebe und Menschlichkeit sind Bibliotheken geschrieben worden. Liebe und Tod sind nach wie vor die wichtigsten Themen in der Literatur.

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Liebe ist eine dem Menschen eigene Kraft, durch die er sich zur Welt in Beziehung setzt und durch die er die Welt zu seiner Welt macht. Erich Fromm

Beziehung, Zuwendung und nicht zuletzt Berührung sind ein so wichtiger Teil unseres Lebens. Es ist ein großes Geschenk, von einem anderen Menschen gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Zen-Meister Willigis Jäger


SOZIALES ENGAGEMENT

Nicht nur das Evangelium und eine Legion von Menschen haben seit Jahrhunderten in der Liebe die Zukunft der Menschheit gesehen. Einer von ihnen war der Gründer der Pfadfinderbewegung - Baden Powell. Sein christlicher Einfluss, verbunden mit seinem weltumfassenden Erziehungsmodell haben ihn zur Erkenntnis geführt, dass die Erziehung zu Mitmenschlichkeit und Liebe im Kindesalter beginnen muss. Es war seine „dritte Entdeckung“ nach dem Patrullensystem, der Stufeneinteilung - die tägliche gute Tat. Schon im ursprünglichen Pfadfindergesetz schrieb der dritte Punkt vor: Der Pfadfinder ist hilfsbereit und (Punkt 4 des Pfadfindergesetzes) ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder. Baden Powell hat erkannt, dass abstrakte Formulierungen selbst bei Erwachsenen sinnlos sind, wenn sie nicht schon zu ihrer Lebensführung gehören. Bei Kindern und Jugendlichen stoßen sie auf Unverständnis, bestenfalls verkommen sie zu theoretischem Wissen.

Baden-Powell: Der beste Weg dafür besteht darin, dass ihr euch vornehmt jeden Tag mindestens eine gute Tat jemandem zu erweisen und bald werdet ihr euch angewöhnen immer gute Taten zu setzen.

Wir wollen und können die Welt zumindest ein wenig verändern.

Learning by doing, gilt auch für die soziale Einstellung, das soziale Engagement. Daher trug Bipi den Pfadfindern und Pfadfinderinnen auf, jeden Tag eine gute Tat zu tun. Diese Empfehlung wurde ihm im Munde umgedreht und zog viel Spott nach sich. Baden Powell hat sich nach dem Prinzip „pars pro toto“ ausgedrückt: Ein Teil, stellvertretend fürs Ganze. Also nicht täglich auf Teufel komm raus, eine alte Frau über die Straße zu führen, damit die gute Tat abgehakt ist. Vielmehr soll ganz allgemein der Pfadfinder die Pfadfinderin einen Blick bekommen für Not und Hilfsbedürftigkeit. Es bedeutet hellhörig zu werden für die verschiedenen Möglichkeiten der Hilfsbereitschaft und ein freundliches Gefühl für die Mitmenschen zu entwickeln. 5


GUTE TAT

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SOZIALES ENGAGEMENT

Die „gute Tat“ beschränkt sich daher nicht auf eine einmalige Aktion am Tag, sondern soll dazu führen, dass die Hilfsbereitschaft zur selbstverständlichen Gewohnheit wird. Von vielen werden Pfadfinder und Pfadfinderinnen belächelt, wenn man sie fragt, ob sie heute schon eine gute Tat gemacht haben. Trotz dieses Spottes ist es therapeutische Erkenntnis geworden, dass Gutes tun in kleinen Schritten Menschen mehr und nachhaltiger verändert, als große Versprechen. Die tägliche gute Tat belastet Kinder nicht und macht ihnen kein schlechtes Gewissen, wie hohe Ideale, die man doch nicht erreichen kann. Für den ehemaligen Generalsekretär des Pfadfinder-Weltbüros Dr. Laszlo Nagy ist die Hilfsbereitschaft „ein Pfadfindertum des Kampfes, aber des konstruktiven Kampfes gegen Elend, Hunger, Analphabetentum, gegen Drogen, gegen die Zerstörung der Umwelt, gegen die technologischen Lücken und den Rassismus in den Ländern der sogenannten dritten Welt und den Rassismus in den sogenannten entwickelten Gegenden.“ Die Weltgemeinschaft der Pfadfinder und

Pfadfinderinnen zeigt sich in partnerschaftlicher Hilfe. Verbände der Industrienationen geben zum Beispiel Gelder und Informationen, die von Mitgliedern erarbeitet wurden an Verbände aus Ländern der „dritten Welt“. Die internationale Hilfsbereitschaft zeigt neue Wege und Möglichkeiten auf als Menschen untereinander zu leben, zu helfen aber auch unsere Begrenzungen (Thinking Day). Zur Hilfsbereitschaft gehört es auch Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen, die Eingliederung in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Die tägliche „gute Tat“ ist daher nicht nur Aufforderung, sondern Verpflichtung für jeden Pfadfinder und jede Pfadfinderin. Pfadfinden ist Erziehungsarbeit und daher ist die Vorbildwirkung ein Teil dieser Arbeit, unserer Methodik. Damit ist nicht nur das Vorleben der Leiter und Leiterinnen gemeint, sondern auch das der Stufen und Gruppen, des Landes- und Bundesverbandes. Was Pfadfinder bei Hilfsaktionen schon alles geleistet haben ist allgemein wenig bekannt. In einer Aussendung des Weltbüros der Pfadfinder zum Thema „gute Tat“ heißt es: „Sie graben Brunnen um den Bewohnern ländlicher Gegenden mit 7


GUTE TAT Trinkwasser zu versorgen, errichten Schulen, weisen Bauern in neue Methoden der Landwirtschaft und Viehzucht ein, bauen Staudämme um den Wasserlauf eines Flusses zu regulieren und um verheerende Überschwemmungen zu verhindern... “

Nach der Konsolidierung der Gruppe 1975/76 und Neuaufstellung der Stufen konnte kontinuierlich die für Pfadfinder und Pfadfinderinnen verpflichtete gute Tat, das soziale Engagement umgesetzt werden:

Die anonyme Aufzählung erzeugt keine Vorbildwirkung, deshalb: „Tu Gutes und rede davon!“

• Erdbebeneinsatz der Rover in Friaul;

1976

Ich will nun dieses Engagement der Pfadfindergruppe Rankweil ohne Anspruch auf Vollständigkeit im Laufe ihrer Geschichte aufzählen. Die unzähligen „kleinen“ Hilfen bleiben unerwähnt, um auch die Familien zu schützen, denen sie zugekommen sind. Es soll auch keine Angeberei sein, sondern der Beurteilung anderer überlassen werden, ob wir unserer Verpflichtungen als Pfadfindergruppe Gutes zu tun, nachgekommen sind. Wenn jede, jeder, wenn alle Gemeinschaften bereit wären ein wenig mehr für andere zu tun als für die eigenen Bedürfnisse notwendig sind, dann könnte unsere Welt viel besser sein als sie ist, und es könnte unzähligen Menschen geholfen werden.

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1977

• Bau der „Riedle Bruck“ im Vitaparcours in Rankweil (Foto unten) • Bau einer Brücke auf einem Spielplatz in Mäder durch die Explorer (Foto rechts)


SOZIALES ENGAGEMENT

1978

• Bau eines „Forts“ auf dem Spielplatz an der Merowingerstraße in Rankweil;

1981

• Erdbebeneinsatz der Rover in Ricciliano , Süditalien (Foto rehts oben); 1983

• Decken stricken für Leprakranke in Madagaskar; • Einsatz beim Aufenthalt des Sonnen­ zuges in Rankweil; 9


GUTE TAT

1985

1992

• Mithilfe beim Bau eines Kindergartens in Rotterdam (NL) durch die Rover;

• Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen mussten unter unvorstellbar grauenhaften Bedingungen in einem aufgelassenen Schweinestall in Coltesti (Rumänien) leben. Nachdem für diese Kinder von der Caritas und Diakonie Häuser gebaut worden sind, ergab sich die Frage wie die Finanzierung dieses kleinen Kinderdorfes sichergestellt werden kann. Ein Müller aus Oberösterreich stellte eine komplette Mühleneinrichtung zur Verfügung. Die Pfadfindergruppe Rankweil hat den Transport und die Aufstellung der Mühle finanziert. Mit dem erzeugten Mehl konnten nicht nur die Kinder und Betreuer der drei Häuser versorgt, sondern Nudeln etc. erzeugt und verkauft werden. Damit konnte zu einem großen Teil der Bestand des Kinderdorfes in Alba Julia gesichert werden.

1986

• mit Arbeitseinsätzen Geld verdient um ein Haus für die „Müllmenschen“ in Kairo (Ägypten) bauen zu können; 1990

• mit bei Arbeitseinsätzen verdientem Geld wurde Bischof Kräutler in Brasilien unterstützt;

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SOZIALES ENGAGEMENT

1994

• Versuch eine Pfadfindergruppe in Gomel (Weißrussland) zu gründen. Mit finanzieller und sonstiger Unterstützung wurde eine Woche lang vor Ort „Pfadfindersein“ geübt. • Peacepakets wurden von allen Stufen mit vielem was Kinder brauchen befüllt und nach Kroatien geschickt, um die dortige Not ein wenig zu lindern. • Rankweils Rover und Ranger adaptieren eine ehemalige Waschküche zu einem Aufenthaltsraum in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen in Loppem, Belgien. (Foto nächste Seite)

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GUTE TAT alleinstehenden Menschen vielfältigst geholfen. Kanalrohre werden verlegt, Brennholz für den Winter hergerichtet und viele andere Arbeiten in den Häusern durchgeführt. 2002

1999

• Nach dem Heimbau verzichten die Rankweiler Leiterinnen und Leiter auf ihren jährlichen Ausflug und mit dem Verdienst für Arbeiten aller Art konnte ein soziales Projekt im Kosovo unterstützt werden. 2000

• Rankweil Rover verbringen ihr Sommerlager in Lasinja (Kroatien). In diesem Dorf wird

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• Ein Sattelschlepper wird mit 2000 Paketen, davon 700 aus Rankweil beladen. Darin befanden sich Schulsachen, Hygieneartikel, Süßigkeiten, Spiele etc. Die Gilde aus Rankweil sammelte Spiele, Puppen und befüllte damit 120 große Kartons. Computer, Büromaterial, Zelte ergänzten die Ladung. Gleichzeitig mit dem Transport nach Gomel fuhren Rankweiler Leiter und Leiterinnen mit vier Autos, davon ein LKW und drei Kleinbusse, angefüllt mit Hilfsgütern für die Pfadfinderinnen und die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Die Fahrzeuge haben wir geschenkt bekommen. Sie wurden hergerichtet und blieben nach dem Transport in Belarus.


SOZIALES ENGAGEMENT

2003

• Die Pfadfindergruppe Rankweil erhielt einen Hilferuf aus Graz. Ein Sattelzug mit Hilfsgütern für Albanien, konnte die Fahrt nicht fortsetzen, mangels Geldes für Treibstoff, LKW-Miete und den Chauffeur. Wir übernahmen die Kosten. 2005

• Benefizkonzert für das SOS-Kinderdorf in Dornbirn und das „Ekuthuleni-Projekt“ in Simbabwe;

• Frondienst für die Agrargemeinschaft Rankweil aufgrund der Hochwasserschäden; • Wochenendlager der Ranger im Bregenzerwald um den Hochwasseropfern zu helfen; • In diesem Jahr begann das Kerzenziehen im Pfadfinderheim. Die Pfadfinderfamilien Dietrich und Mayer mit Helferinnen und Helfern ermöglichen Kindergärten, Schulklassen, aber auch Erwachsenen bunte Kerzen zu ziehen. Diese Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt. 13


GUTE TAT 2006

• „African Brunch“ für das Spital von Frau Dr. Neyer in Kamerun;

2007

• „futbol por la vida“ - von den Altpfadfindern wird ein Konzert, eine Weinverkostung und ein Fußballturnier veranstaltet um ein Jugendprojekt in Costa Rica unterstützen zu können. • „Auf die Eier fertig los“ - 6000 Eier werden jedes Jahr im Frutzwald versteckt, um von Kindern gesucht und gefunden zu werden. Diese jeweils am Karsamstag stattfindende Eiersuche mit Tombola, Musik und Zeltfest lockt mehr als 1000 Personen an. Der Erlös kommt den Clini-Clowns zugute.

Große Ostereiersuche im Frutzwald

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SOZIALES ENGAGEMENT

2008

• Alle Stufen der Rankweiler Pfadfinder befüllen mit ihren Kindern und Jugendlichen Pakete mit Schulsachen. Hygieneartikel, Süßigkeiten, Suppen etc. für Kinder in Mirdita (Albanien). Diese Aktion wird jedes Jahr bis 2019 durchgeführt. 2013

• Sommerlager der Ranger im Ultental (Südtirol), um Bergbauern bei ihrer Arbeit zu helfen; • Stundenlauf für das Kinderdorf Tani in Kambodscha; 2014

• Sammlung und Transport von Schuhen für Mirdite (Albanien);

2015

• Verkauf von Filzpatschen, die Frauen in Albanien hergestellt haben;

Im Laufe der Zeit ist es zu wiederholten, zeitlich feststehenden Sozialaktionen gekommen, die zu bestimmenden Schwerpunkten im Jahresprogramm der Pfadfindergruppe wurden: • Thinking Day (alle zwei Jahre) • „Auf die Eier fertig los“ • Kerzenziehen (alle zwei Jahre) • Albanienpakete bis 2019 (Nachfolgeprojekte sind angedacht) • Bethlehemlicht mit Unterstützung von Bundes- und Landessozialaktionen im In- und Ausland

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GUTE TAT

2019

• Rankweil läuft für Kinder: Stundenlauf für das Kinderdorf Tani in Kambodscha (Übergabe von 22.000, -- €!); 2020

• Pfadfinderinnen und Pfadfinder kaufen für alleinstehende Leute in der Pandemie ein. • Huckepack-Pakete werden mit nützlichen Dingen befüllt für die Kinder in den Flüchtlingslagern in Griechenland.

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SOZIALES ENGAGEMENT

Für alle, die glauben dass Helfen im Hinblick auf das Elend in der Welt keinen Sinn macht:

Seesterne Vor langer Zeit gab es einen Mann, der ging gewöhnlich hinunter zum Meer, um zu schreiben. Eines Tages schaute er hinunter zum Strand, und er sah in einiger Entfernung einen Mann, der komische Bewegungen machte. Er lächelte zu sich selbst, stand auf und ging näher zu dem Fremden heran. Als er in seiner Nähe stand, erkannte er einen jungen Mann, der etwas vom Strand aufnahm und es vorsichtig wieder in das

weite Meer warf. Er sagte: „Guten Morgen. Was tun Sie denn da, wenn ich mal fragen darf?! Der junge Mann schaute auf und erwiderte erstaunt: „Sie dürfen. Ich werfe Seesterne wieder zurück ins Meer. Sonst würden sie in der Sonne vertrocknen und sterben, außerdem geht die Flut zurück.“ „Aber, junger Mann“, meinte der Schreiber mit einem Lächeln auf seinen Lippen. „Sie realisieren anscheinend nicht, dass es hier kilometerweit Strand aufwärts und Strand abwärts Millionen von Seesternen gibt, die an Land gespült wurden. Das, was Sie tun, ergibt doch überhaupt keinen Sinn! Das macht doch keinen Unterschied!“ Der junge Mann hörte freundlich zu. Dann bückte er sich, nahm einen Seestern in die Hand, schaute zuerst ihn und dann den Fremden an, warf ihn in die Wellen und sagte. „Für diesen einen macht es einen Sinn und einen Unterschied!“

Für alle, welche die „Gute Tat“ als eine Verpflichtung unserer Bewegung an­ sehen und dennoch darüber schmunzeln können. „Hast du heute schon eine gute Tat als Pfadfinder vollbracht, Emil?“ „Klar! Ich habe unseren Hund auf unseren Nachbarn gehetzt.“ „Das ist doch keine gute Tat, Emil!“ „Doch, doch, ohne die Dogge hätte er den Zug nicht mehr erwischt.“

Treffen sich die Späher. Jeder muss eine gute Tat vollbringen. Abends treffen sich alle wieder und erzählen ihre guten Taten. Nur Klein-Fritzchen fehlt noch. Endlich kommt er. Total zerzaust, zerkratzt und seine Sachen sind zerrissen. Sagt der Pfadfinderleiter: „Na Fritzchen, was hast du heute für eine gute Tat vollbracht?“ Sagt Fritzchen: „Ich habe einer alten Oma über die Straße geholfen.“ Pfadfinderleiter: „Das ist ja prima, aber warum bist du so zerkratzt?“ Fritzchen: „Die wollte nicht…!“ Gut Pfad, Peter 17


IN MEMORIAM

In memoriam

Elmar Dietrich Jedes Mal, wenn wir die Erinnerung an einen verstorbenen Menschen in unserer Gruppenzeitung bemühen, möchten wir nicht nur unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen, sondern auch allen bewusst machen, welcher Verlust mit dem Tod für die Pfadfindergruppe Rankweil damit verbunden ist. 18

Dies ist uns deshalb wichtig, weil nur wenigen bekannt war und ist, was Elmar für unsere Gemeinschaft getan hat. Er gehörte zu den stillen, im Hintergrund stehenden Menschen, die kein Aufsehen von ihrer Tätigkeit für uns Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Rankweil machten. Ein Grund, weshalb viele nicht wussten, welchen „guten Geist“ wir mit Elmar hatten. Er war seit Jahrzehnten mit der Pfadfindergruppe Rankweil verbunden. Alle seine fünf Kinder durchliefen von den Wichteln und Wölflingen alle Stufen und ihr Engagement für unsere Bewegung ist bis heute in großartiger Weise erhalten geblieben. Nicole ist Gruppenleiterin, Michaela ihre Assistentin, Andreas gehört zum Landesleitungsteam, Rebekka arbeitet im Führungskreis der Altpfadfinder mit und Caroline schickt sich an mediale Aufgaben in der Gruppe zu übernehmen. Eine solche Pfadfinderfamilie, Melitta, die Frau von Elmar und Mutter ihrer Pfadfinderkinder nicht zu vergessen, kann sich eine Gruppe bestenfalls wünschen, wir haben sie, trotzdem Elmar nicht mehr bei uns ist. Er und Melitta hatten nicht nur während der aktiven Pfadfinderzeit ihrer Kinder unsere Arbeit unterstützt, sondern unabhängig davon in welcher Stufe sie waren, wertvolle Dienste für die Gruppe geleistet. Elmar führte unzählige Transporte durch zu den Lagerplätzen und von dort zurück. Nach dem Ab- und Aufladen des benötigten Materials fuhr er unbemerkt wieder weg und die Begeisterung für das kommende Lager oder die Müdigkeit nach einem solchen, ließen manchmal ein „Danke“ vergessen. Nicht selten verregnete es Pfingst- und Sommerlager. Was ein Lagerabbruch bei Regen mit sich bringt, können nur jene erfahren, die dafür verantwortlich sind. Nasse Wiesen, nasse Kleidung und müde Kinder waren und sind für Leiterinnen und Leiter eine enorme Herausforderung. Diese ist verbunden mit der Aussicht, die vielen nassen Zelte und Planen im Heim aufzuhängen, wenn die Kinder zu Hause sind und der Lagerplatz verlassen war.


ELMAR Elmar holte schon am Vormittag des letzten Lagertages die nassen Zelte von den Lagerplätzen ab, die im Heim von den Altpfadfindern aufgehängt wurden. Alle Guides und Späherleiter wussten dies außerordentlich zu schätzen. Aber auch viele andere Transporte wurden von Elmar durchgeführt, ohne dass sie einzeln aufgezählt werden könnten. Selbst wenn dies möglich wäre, läge dies nicht in seinem bescheidenen Wesen. Er sorgte auch dafür, dass die Gruppen mit allerlei Dingen ausgestattet wurden, die wir uns während des Heimbaus nicht leisten hätten können. Schließlich ermöglichte er das Ziehen bunter Kerzen in Rankweil im Pfadfinderheim, einmal auch am Marktplatz. Elmar fertigte ein Equipment an, um die Kerzen ziehen zu können. Was sich so leicht schreibt, bedurften großen handwerklichen Wissens und Geschick. Alle zwei Jahre, in mehr als einem Jahrzehnt, ermöglichte er mit seiner Familie, dass tausende Kinder und Erwachsene Kerzen ziehen konnten. Der Erlös kam der Gruppe zugute und die mit dieser Aktion einhergehende Publicity für die Rankweiler Pfadfinder und Pfadfinderinnen war und ist unbezahlbar. Als kleines Dankeschön, für sein jahrelanges großes Engagement wurde ihm im Jahre 2014 die Silberne Lilie der österreichischen

Pfadfinder und Pfadfinderinnen verliehen. Sieben Jahre später, standen wir vor seinem Grab und mussten Abschied nehmen. Alle die wissen, was er für die Gruppe geleistet hat, werden ihn nicht vergessen. Den Anderen wollen wir mit diesen wenigen Zeilen vor Augen führen, was für ein hilfsbereiter, guter, beispielgebender Mensch er gewesen ist. Die Pfadfindergruppe Rankweil hat einen Freund verloren. Peter

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LINZ 2

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STEINE Unterstützung für die Pfadfindergruppe Linz 2 Die Pfadfindergruppe Linz 2 hatte ir Heim au fremden Grund errichtet oder ein darauf bestendes Gebäude als ihr Heim benutzt und hierfür monatliche Zahlungen geleistet. Der Baurechts- oder Mietvertrag wurde nach Ablauf der Benützungsfrist nicht mehr verlängert, denn das Grundstück sollte verkauft werden. Die Gruppe hätte ihr Heim verloren, was nur verhindert werden konnte, wenn sie das Grundstück kauft. Doch mit welchen Mitteln? Die Gruppenleitung hat viele Menschen und auch Pfadfindergruppen um Hilfe ge-

beten, so auch uns rankweiler Pfadfinderinnen und Pfadfinder. 1000 Quadratmeter waren u finanzieren, weinen davon haben wir übernommen. Nach nur vier Monaten war es geschafft und das Grundstück samt Heim gehört nun der Gruppe Linz 2. Als Danke haben wird dieses Schreiben bekommen. Die bizarren Figuren sind in Wirklichkeit zwei ausgesägte Holzstücke, die zusammengesteckt ein Lagerfeuer symbolisieren. Die Pfadfindergruppe Rankweil gratuliert zu diesem Erfolg und wir freuen uns, auch ein wenig dazu beigetragen zu haben.

Steine In einer guten Schule

lernen Lehrer und Schüler

vom Stein die Redensarten,

denn es sind Lebensarten und Segensarten: Einen Stein in den Garten werfen. Einen Stein in den Weg legen.

Einen Stein aus dem Weg räumen.

Einen Stein auf dem Herzen haben. Einen Stein im Brett haben.

Einen Stein ins Rollen bringen. Ein Stein des Anstoßes sein.

Ein Stein fällt ihm vom Herzen.

Man könne ebnso gut Steinen predigen. Weinen, dass sich Steine erweichen. Den Stein der Weisen suchen: Vergnügt sein ohne Gold,

das ist der Stein der Weisen. Diese Steine sind das Brot eines steinweisen Lehrers.

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WICHTEL

Weihnachten bei den Wichteln Kurz vor Weihnachten wurden alle Wichtel mit einem kleinen vorweihnachtlichen Geschenk beglückt. Darin befanden sich ein kleiner Brief, ein Keksausstecher und natürlich reichlich gute Süßigkeiten. Der Auftrag bestand darin, den Keksausstecher zu nutzen und die eigenen Lieblingskekse zu backen. Im Anschluss sollten die Wichtel uns ein Foto mit den guten Keksen und der Meisterbäckerin schicken. Im Päckchen befand sich ebenfalls ein Name eines anderen Wichtels, mit welchem dann gewichtelt werden konnte. Von Keksen bis zu selbst gebastelten Weihnachtsgeschenken war alles mit dabei.

Der Brief an die Wichtel: Liebes Wichtel! Der Schnee, der Schnee, er ist schon da. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, Huraaa-Huraaaa! Doch leider verging schon eine viel zu lange Zeit, wir, eure Wichtelleiter, haben uns etwas überlegt, sodass ihr diese langweilige Zeit ein bisschen besser übersteht. Darum sollt ihr nun, etwas für uns tun: 1. In deinem Paket befindet sich ein Keksausstecher, den du natürlich behalten kannst . Suche dein absolutes Lieblingskeksrezept heraus und stelle diese Kekse mithilfe des Keks- ausstechers her. Ganz wichtig: Probieren nicht vergessen! 2. Während du fleißig backst, frage deine Eltern, Oma, Geschwister, ob sie ein Foto von dir als Backprofi machen könnten. Sende dieses Foto anschließend an einen Wichtelleiter deiner Wahl per WhatsApp. 3. Zum Schluss wird „gewichtelt“. In dem Säckchen, das du von uns bekommen hast, befindet sich ebenfalls ein kleiner Zettel mit einem Namen und einer Straße darauf. Das ist die Person, der du etwas schenken sollst: Du kannst nun deine Bastelkünste zeigen. Und zwar: Bastle mit Materialien, die du vielleicht schon zu Hause hast, ein weihnachtliches Bastelstück deiner Wahl. Packe dann das Bastelstück in Geschenkpapier ein und schreibe auf das Geschenk den Namen der Person, mit der du wichtelst. Beispiel: „Für Elisa“. Lege dann (noch vor Weihnachten!) das Geschenk vor die Haustüre (Die Straße steht auf dem kleinen Zettel.). Wenn du möchtest, kannst du zum Geschenk noch einen deiner selbst gebackenen Kekse dazulegen.

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Im Leben als Pfadfinderin kannst du schon mit kleinen Dingen, täglich eine gute Tat vollbringen. GUT PFAD

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WICHTEL

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WICHTEL

Fasching bei den Wichteln Weil die Wichtel und wir LeiterInnen uns doch schon lange nicht mehr gesehen haben, kam die Idee auf, ein kleines „Wir-sind-immer-noch-da“-Video zu drehen. So machten wir LeiterInnen uns separat auf den Weg, verkleideten uns und drehten einen kleinen Film für unsere Wichtel. Der Auftrag im Video bestand darin, dass sich jedes Wichtel zuhause mit ihrem Lieblingskostüm verkleidet und ein lustiges Foto machen sollte. Gesagt – getan, das waren die Resultate:

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WICHTEL

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WÖLFLINGE

Im Dezember schickten die Wölflingsleiter jeden Samstag kurze Videobotschaf-

ten an die Wölflinge. Kurze „Do it yourself“ Videos mit Bastelanleitungen für ein Papageienhaus, ein Knatterboot, das Spiel Schiffe versenken, einen Mini Fußballtisch und eine Kartonkugelbahn. Viele Wölflinge schickten uns ihre nachgebauten Kunstwerke und eine kurze Videobotschaft, über die wir uns riesig gefreut haben.

Am 10. April war es endlich wieder soweit und die lang ersehnte erste Pfadis-

tunde konnte wieder stattfinden. Wir trafen uns beim Sternenparkplatz, teilten uns in Kleingruppen auf und gingen in den Wald.

Verschiedene Geschicklichkeitsspiele und eine gute Portion Action brachte unsere Gruppe wieder zusammen.

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WÖLFLINGE

In der nächsten Stunde ging es wieder mit unserem Jahresthema wei-

ter. Wir möchten dieses Jahr noch in See stechen, doch nach so langer Zeit mussten wir unsere Seefahrer Ausbildung noch einmal auffrischen. Auf vier Posten aufgeteilt lernten wir wieder wie man die Holzplanken am Schiff nach einem heftigen Sturm repariert, mit Seilen und Klettergurten die Kanonen ladet, wertvolles Wasser bei stürmischer See transportiert und über Bord gefallene Gegenstände wieder aus dem Wasser fischen kann. Gut Pfad Die Wölflinge

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WÖLFLINGE

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WÖLFLINGE

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GUIDES

Fasching und andere wilde Dinge

Auch im neuen Jahr ging es bei den Guides munter weiter mit Challenges und Truppstunden. Ende Jänner fand ein „varruckter“ Samstag statt. Online trieben sich Gestalten in bunter Verkleidung herum. Es wurde der diesjährige Fasching gefeiert. Dazu gehörten natürlich eine passende Einladung und ein mitreißender Sound á la „…da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt. Die Fliege war nicht dumm…“ (Ohrwurm Ahoi). Funktioniert hat dies folgendermaßen: Zwei Stunden lang wurden verschiedene Themen von uns LeiterInnen als Vorgabe gegeben. Die Mädels hatten daraufhin eine Viertelstunde Zeit, um sich ein Kostüm zusammenzustellen, danach gab es ein neues Thema. Die ganz Schnellen konnten sich zudem bei kleinen Zusatzaufgaben austoben. Die erste Aufgabe war eine berühmte Persönlichkeit nachzustellen und die anderen mussten diese erraten. Weitere Themen waren: Pelz trägt die Welt, zeige dein schönstes Fell am Laufsteg; Das Tier in dir oder “be wild“; Golden Girls, “It’s a kind of magic“ und Snow Beach. Da noch Schnee lag, wurde die Durchblutung mit einem Lauf im Freien mit dem Snow Beach Outfit angeregt. Die Zeit verging super schnell, es kamen ein paar sehr witzige Kostüme zusammen und die fünfte Jahreszeit wurde so doch noch ein wenig gewürdigt. Am 20. Februar war der Thinkingday, einer der wichtigsten Pfadfinderfeiertage des Jahres. Deshalb sollte auch der zum Thema gemacht werden. In einem kleinen selbstgedrehten Video wurde den Guides erklärt, was der Thinkingday ist und weshalb er gefeiert wird. Die Aufgabe bestand nun darin sich innerhalb der Patrulle, als eine Art Telefonring, eine Postkarte zu senden mit lieben Grüßen. Außerdem sollte an diesem Tag eine Gute Tat vollbracht werden, ganz im Sinne des klassischen Pfadigedankens. Anfang März fand dann auch noch eine kre-

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GUIDES ative Truppstunde statt unter dem Motto „Origami“. Für alle, die sie nicht kennen, Origami ist eine Papierfaltkunst aus Japan. Meistens geht man dabei von einem quadratischen Blatt Papier aus und lässt durch reines Falten verschiedene Figuren oder Tiere entstehen. Schneiden oder Kleben sind dabei tabu. Dabei gibt es natürlich verschiedene Schwierigkeitsgrade. Es wurde von den Guides fleißig gefaltet und so sind ein paar sehr süße Figuren entstanden, aber auch ein wilder Dino Kampf wurde aus Papier geformt. Es waren ein paar sehr schöne Stunden dabei in dieser besonderen Zeit und wir freuen uns hoffentlich alle Mädels bald wieder live sehen zu können.

EILMELDUNG: Kurz vor Redaktionsschluss hat uns noch eine sensationelle Nachricht erreicht. Die Guides treffen sich jetzt wieder tatsächlich in echt – wer hätte das gedacht! Am Samstag nach den Osterferien fand dieses epische Treffen im Pfadiheim statt. Die Guides durften mit Baden Powell und seiner Frau Olave einige Pfaditechniken wieder auffrischen. Unter anderem waren dies verschiedene Bünde, Knoten und Bodenzeichen. Unterstützung bekamen wir von dem Feuermachprofi Tanja. Auch die Stimmbänder der Abenteurerinnen durften endlich wieder gefordert werden mit der lautstarken An- und Abmeldung sowie einem lauten „Tschigaliga“. Es war eine riesen Gaudi und wird in naher Zukunft wiederholt werden. Wir freuen uns darauf!!! Gut Pfad, Die GuidesleiterInnen

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GUIDES

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SPÄHER

Im Späher-Wald rumort es! So zaghaft wie der Frühling sich dieses Jahr entfaltet, so vorsichtig lief das Programm der Rankler Späher wieder an. Nach einer für Leiter und Kinder fast nicht auszuhaltenden Pause ist es uns jetzt endlich wieder möglich uns von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Naja, also nicht ganz, kleine Lappen hängen zwischen den Gesichtern – doch einen Späher aus Rankweil hält so was nicht auf. Und auch wenn Umarmungen oder die heißgeliebten Raufereien gleich nicht möglich sind, wie der traditionsbehaftete Rugby-Sport, tut ein Wiedersehen allen gut. Und so wuseln Samstag nachmittags wieder Späher durch die Wälder, erkunden Wasserfälle am hohen Sattel, leiten Bäche um, schaffen für Insekten eine Ferienanlage oder spielen ganz klassisch buchstäblich mit dem Feuer. Doch auch die Gastra wird wieder zurück erobert, sei es bei einem Strategiespiel rund um Möckliskrüz (wo ischt o des? – Frogand doch d‘Späher) oder bei diversen selbstgebauten Parcours, die jeweils von anderen Personen durchlaufen werden müssen. Baukunst, sowie Acrobatic auf höchstem Niveau! Und so soll es auch weitergehen! Die Späher werden von nun an wieder jeden Samstag etwas veranstalten. Gut Pfad & beste Gesundheit wünschen Die Späherleitenden 33


SPÄHER

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SPÄHER

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CARAVELLES

Leitertausch

Im November haben sich die Ca/Ex auf ein Experiment der besonderen Art eingelassen. Es wurden die Leiter und Leiterinnen getauscht!

Explorer Leiter Liebe Caravelles, damit unser Leitertausch nicht ganz untergeht, haben wir Explorerleiter uns gedacht wir machen ihn online, damit wir uns so kennenlernen können. Wir wollen euch am 26.11. um 19:30 Uhr einladen mit uns online ein wenig https://sketchful.io zu spielen. Nebenbei werden wir videotelefonieren, damit wir auch reden können. Wir freuen uns auf euch! Gut Pfad, die Explorerleiter Daniel, Thomas, Rene und Stefan

Caravelles Leiterinnen Liebe Explorer, für unseren Leiterinnentausch haben wir eine kurze WhatsApp-Einheit geplant. Es wäre spitze, wenn jeder von euch morgen 23.11. um 19:30 mit dem Handy gemütlich an einem ruhigen Plätzchen sitzt. Unser “Programm” dauert etwa 15 Minuten. „Jungs, die Zeit läuft. Wir erwarten von euch, dass ihr an der Halstuch Challenge teilnehmt! Wir fordern 12 von 18 Explorern, die uns ein Video der besagten Challenge bis zum nächsten Termin zusenden. Wenn ihr das schafft, erwartet euch alle eine kleine Überraschung. Ansonsten könnt ihr euch eine Adventüberraschung für uns 4 Caravelles-Leiterinnen überlegen!“ QR Code Video “Herzlichen Glückwunsch! Die Explorer haben die Challenge gewonnen!”

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CARAVELLES

Adventkalender

Advent, Advent, an jedem Sonntag eine Kerze brennt. Auch wir Leiterinnen wollten unseren Caravelles eine Freude bereiten und haben einen Adventkalender mit kleinen Aufgaben gestartet. Zur Einstimmung in die Weihnachtszeit gab es von uns ein paar großartige Filmtipps. Von einem klassischen Weihnachtsfilm wie “Der Grinch” bis hin zu kuschelig romantischen Empfehlungen war alles dabei. Der zweite Advent stand ganz im Zeichen des Nikolaus und so haben sich unsere 28 Caravelles über ein Säckchen mit vielen Leckereien gefreut. Wir wären nicht die Caravellesleiterinnen, wenn wir uns da nicht noch etwas zusätzlich überlegt hätten. Denn neben den Mandarinen und Erdnüssen war auch ein Keksausstecher dabei mit folgender Aufgabe:

So wurde in der dritten und vierten Adventwoche fleißig gebacken und die Ausstecher haben eine kleine Reise durch Rankweils Küchen gemacht. Zum dritten Advent wurden unsere kreativen Köpfe angesprochen. Ein Basteltipp – der legendäre Scherenschnitt – hat unsere Caravelles herausgefordert. Weniger kreative Mädels haben uns mit ihrem genialsten Weihnachtsoutfit überrascht. Was da nicht alles an kuscheligen Weihnachtssocken, Pullovern, Shirts... in den Kleiderkästen zu finden war! Der krönende Abschluss war unsere gemeinsame Adventsonntag-Truppstunde, bei der wir über Teams gemeinsam Punsch gekocht haben und gemütlich auf der Couch einer etwas anderen Weihnachtsgeschichte lauschten. 37


CARAVELLES

Thinking Day

Wir feiern Geburtstag! Und zwar am 22. Februar, dem sogenannten Thinking Day oder Founder’s Day. Weltweit wird am 22. Februar anlässlich des gemeinsamen Geburtstages von Olave und Robert Baden Powell gefeiert. Die beiden erschufen vor über 110 Jahren die größte internationale Jugendbewegung mit Pfadis in über 200 Nationen. Ganz im Sinne des Schwerpunkts “Weltweite Verbundenheit” ist die Vernetzung mit anderen Pfadis, mit anderen Menschen, mit anderen Kulturen bei uns zentral. Der Thinking Day ist dafür der perfekte Anlass. Normalerweise vernetzen wir uns zum Thinking Day innerhalb der Pfadigruppe Rankweil. Von WiWö bis RaRo über PWA bis Altpfadi kommen alle zusammen, um diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern. Heuer ist eine gemeinsame Aktion leider nicht möglich gewesen. Was aber nicht bedeutet, dass wir unsere weltweite Verbundenheit nicht trotzdem leben können. Das Ganze sogar über die Grenzen unserer Gruppe, über die Grenzen Vorarlbergs hinaus. Wie das geht? Ganz einfach – wir haben Postkarten verschickt! Über eine offizielle Homepage organisiert, haben wir Adressen anderer Pfadis zugeteilt bekommen, denen wir Postkarten geschickt haben. Auch bei uns sind auf diese Art einige Postkarten eingetrudelt!

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CARAVELLES

Pub Quiz über Discord mit dem CaEx-Trupp aus Bruck an der Leitha Am 04.03. haben wir uns online über die Kommunikationsplattform Discord mit dem CaEx-Trupp aus Bruck an der Leitha zu einem Pub Quiz getroffen. In kleinen Gruppen haben wir und dann an die Lösung der vielen Rätsel gemacht. Unter anderem mussten wir Fragen zu der anderen Pfadigruppe beantworten. 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Was betreiben die Brucker Altpfadfinder “zur Präsentation der Pfadfinder und ihrer Geschichte in der Öffentlichkeit”? Wo verbrachten die CaEx aus Bruck an der Leitha ihr Sommerlager 2019? In welchem Jahr wurde das Brucker Pfadfinderheim zu bauen begonnen? Wie viele Dellen besitzt ein Golfball? Was antwortet in allen Sprachen, spricht ohne Mund und hört ohne Ohren? Wie nennt man die Steigerung von Buchstabensuppe?

Während diese und einige Rätselfragen mehr zu beantworten waren, wurde jeweils ein Song eingespielt. Über die Dauer des Lieds hatten wir Zeit, die Aufgabe zu lösen und zusätzlich den Songtitel und Interpret zu erraten! Nach einigen Minuten Grübeln und dem Lösen dieser Herausforderungen haben wir zum Abschluss noch ein bisschen https://skribbl.io/ gespielt.

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CARAVELLES

Das große Hoppeln

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CARAVELLES

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EXPLORER

Die Explorer Schnitzeljagd Weil ein direktes Treffen bei Truppstunden über lange Zeit nicht möglich war und die virtuellen Online-Treffen nicht den Pfadi-Geist wiedergeben können, machten wir uns auf die Suche nach einem Schatz. Zu unserem Glück vergrub ein wohlhabender Investmentbanker gerade erst vor kurzem seine Bitcoins, und so konnten wir uns auf die Suche nach dem schnellen Reichtum machen, um die Kassa der Explorer wieder randvoll zu füllen. Nur wenige schafften es den Brotkrümeln aus Hinweisen bis zur Bitcoin-Wallet und somit dem Schatz zu folgen. Falls du dein Glück probieren möchtest und dich der Schnitzeljagd stellen möchtest, dann ist die „Erlebnisweg Trift“-Tafel beim Gewerbepark dein Ausgangspunkt. Nicht immer ist alles auf Anhieb zu erkennen. Deshalb ist neben Stift & Papier auch ein gutes Auge und Durchhaltevermögen wichtig. Um dir deinen Rätselspaß nicht zu verderben, schau dir die nachfolgenden Fotos und Hinweise nur an, wenn du Unterstützung brauchst und von alleine nicht mehr weiter kommst. Die Suche kann jede(r) jederzeit machen. Gut Pfad und viel Freude auf deiner Abenteuerreise Wünschen die Explorer

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EXPLORER

Posten 1

Posten 2

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Posten 7

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RANGER

Wegen Corona keine Pfadi? Nicht mit uns! Obwohl alle Ranger in ganz Österreich verteilt in ihren Zimmern saßen, gab es bei uns kreative Truppstunden auf Zoom

☺

Falls ihr Inspiration für eine nächste tolle Online-Truppstunde sucht, hier ein paar Vorschläge:

Pfadi, Stadt, Land, Fluss

Mit einem Raster mit insgesamt dreizehn (!) verschiedenen Kategorien wurde das normale Stadt, Land, Fluss erweitert. Spannende Begriffe wurden genannt (und vielleicht auch erfunden), was ab und an zu einer kleinen Diskussion führte, ob das niedergeschriebene Wort auch wirklich existiert. Mehr als vier Runden schafft man an einem Abend vermutlich nicht – wir sprechen aus Erfahrung.

Rätselstunde

Verschiedenste Rätsel mussten erraten werden, um so die nächste Aufgabe gestellt zu bekommen. Von „Drudel“ über „Kakuro“ bis hin zu Fehlerbildern und Logikrätseln war da alles dabei. Diese Art von Truppstunde ist nur für Stufen mit viel Durchhaltevermögen zu empfehlen, da die Aufgaben (vor allem über Zoom ) nicht immer so leicht zu lösen sind.

☺

Begriffe raten mit Teig

Mit einem Teig werden verschiedenste Begriffe geknetet und sollen dann von den anderen erraten werden. Das ist aber natürlich noch zu leicht für so Meisterbäcker wie uns, deshalb wird einmal nur mit der linken Hand, dann nur mit der rechten gebacken. Auch blind oder nur mit einem Messer waren herausfordernde Aufgabenstellungen. Falls ihr das nachmachen wollt: seid darauf vorbereitet, dass es ein RIESIGES Chaos gibt… 44


RANGER

Kriminalfall auflösen

Jede von den Ranger bekommt nacheinander immer wieder einzelne Teile des Falles mit Hinweisen per Nachricht zugesandt und muss diese den Anderen mitteilen. So sammeln alle gemeinsam mehr und mehr Informationen und können schlussendlich (hoffentlich) den Fall auflösen. Wir Ranger haben es gemeinsam mit Kommissar Littleton geschafft – nehmt ihr die Herausforderung auch an?

Online-Escape-Game

In drei verschiedenen Gruppen lösten wir verschiedene Online-Escape-Games. Dabei mussten wir auf diversen Websites Informationen suchen oder uns über Hinweise ein Log-In verschaffen, sodass wir auch interne Informationen der Firmen herausfinden konnten. Für diese Aufgabe braucht ihr starke Nerven, viel Geduld, gutes Teamwork und einen Haufen Grips!

ten, einen Weihnachtsmann-Bart gestalten, den Schlitten beladen, ein Rentier schmücken, …

Wochenchallenges außerhalb der Truppstunden

Eine der Ranger fordert die Anderen zu irgendeiner Challenge heraus, bei der man freiwillig mitmachen kann, wenn man das Herumsitzen beim Distance Learning satt hat und etwas Pfadi-Energie braucht. Lasst eurer Kreativität dabei freien Lauf! Um nur ein paar unserer Ideen zu nennen: eine Pflanze aufziehen, ein Kunstwerk mit Schnee und Wasserfarben gestalten, am Valentinstag einer anderen von uns eine Karte schreiben, sich mit Faschingsschminke schminken, … Gut Pfad

Weihnachtsedition: Weihnachtsmann & Co.KG Elfenausbildungsabschlussprüfungen

So kompliziert wie der Titel war die Truppstunde nicht. Mit verschiedenen Prüfungen über Dinge die Elfen halt so können müssen, um dem Weihnachtsmann zu helfen, mussten sich die Ranger beweisen: Weihnachtslieder mit falschem Text erra45


ALTPFADFINDER

RätselRallye „Wir trafen uns wie üblich im Heim…“ so beginnen wohl die meisten Berichte. Jedoch nicht dieser. Pandemie bedingt dürfen wir uns leider noch nicht treffen. Deshalb gab es eine weitere „Einzel“-Veranstaltung, und nicht remote, sondern real live outdoor mit schmutzigen Schuhen, wir sind ja schließlich Pfadis. Das Team lud zu einer Outdoor Rätselrallye ein. Per E-Mail wurde ein Startpunkt im Rank‘ler Ortsgebiet sowie die notwendigen Requisiten bekanntgegeben. Jeder konnte jederzeit die Rallye starten, alleine oder mit der Familie. Am Startpunkt befand sich eine wettersichere Dose. Darin befand sich ein Rätsel das gelöst werden musste. Die Lösung verriet dann den Standort des nächsten Rätsels. Um die Rätsel lösen zu können bedurfte es Logik, Ortskunde sowie Pfadi-Wissen. Wobei wohl letzteres schon angestaubt war. Für diejenigen richteten wir einen Telefonjoker ein. Nichts desto trotz war die Neugier geweckt und so führten wir unsere Rätseljäger durch ein paar Stationen im Ort sowie im nahe gelegenen Wald. Die letzte Station war dann die mit Spannung erwartete Schatzkiste. Und nur wer aller Rätsel mächtig war konnte die Schlösser öffnen und sich am Schatz erfreuen. Vielen Dank an alle Pfadis, die eine Station vor ihrem Haus bereit gestellt haben, sowie dem Organisations-Team Emanuel, Rebekka, Günter und Bertram und natürlich den über 20 Teilnehmenden für‘s Mitmachen! Auf hoffentlich bald und gut Pfad… Bertram 46


ALTPFADFINDER

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GILDE “AKTIV”

Herbst Clubabend Unser Herbstclubabend am 16.10.2020 war die letzte gemeinsame Gildeaktivität in diesem Pfadfinderjahr. Wir haben noch in kleinen Gruppen für den Adventmarkt gearbeitet und auch den Stand auf dem Wochenmarkt betreut. Nun warten wir alle schon sehnsüchtig darauf, dass wir uns wieder gemeinsam treffen können. Hoffnung gibt es, da doch schon einige von uns zumindest die erste Impfdosis erhalten haben. Inzwischen zur Aufmunterung ein kleines Gedicht: Christl und Liselotte

Schinderei Hüt bin i schoa gi tschogga gsii und am Nomitag gang i is Fitnesszenter, das i am Oobad bim Ärobik o guat druf bin. Und morn – jo morn ränn i am Morga zeerscht gi Moaniga und dänn hoam gi duscha und dänn faar i mit am Rad an Roorschpitz. A Bergtuur kunnt dänn übermorn draa. Isch das nid a Schinderei? Dafür ha i da Garta ufgia und da grooß Biarabom hinder am Huus umtoa loo. Das Obs ufleasa und das Loobreacha jeda Hirbscht…. I bi doch nid blööd. aus „Kopfnüss“ von Adolf Vallaster

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GILDE “AKTIV”

Herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag Im Jänner feierte Klara Schranz ihren 60sten Geburtstag und Maria Mück folgte im Februar mit ihrem 70er. Wir gratulieren euch ganz herzlich und wünschen euch besonders Gesundheit und hoffentlich bald wieder gesellige Stunden bei uns in der Gilde.

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CORONA

Übersicht I über die Regelungen der COVID-19-Öffnungsverordnung Stand ab 19. Mai 2021 - ACHTUNG! Verkürzte Übersicht (Infoschreiben und Verordnung beachten)!

MASSNAHMEN, DIE IMMER BEACHTET WERDEN SOLLTEN!

Maske tragen

mind. 2 m Abstand

Hygienemaßnahmen

Lüften - viel Outdoor

Kontaktliste führen

Regelungen für außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, Ferienlager (gilt NUR für Aktionen MIT Kindern bzw. Jugendlichen - z.B. Heimstunden, Lager und Co.) (verkürzte Darstellung - vgl. u.a. § 14 sowie §§ 1, 6, 7 und 17 der aktuellen Covid-19-Öffnungsverordnung)

Gesetzliche Grundregeln:

• •

•

•

•

•

•

Mund-Nasen-Schutz (von 6 bis 14 Jahre) bzw. FFP2-Maske (ab 14 Jahre) tragen und Mindestabstand von 2 Metern einhalten Kontaktliste führen (vgl. § 17 - mit Datum, Dauer/Uhrzeit der Aktion, Teilnehmer*innenliste mit Vor– und Familienname, Telefonnummer oder E-Mailadresse). Diese muss datenschutzkonform sein, 28 Tage lang aufbewahrt und danach gelöscht bzw. vernichtet werden. Maximale Personenanzahl einhalten: max. 20 Kinder/Jugendliche und 4 Betreuungspersonen An einem Veranstaltungsort können sich mehrere Kleingruppen aufhalten, sofern die obigen Höchstzahlen je Kleingruppe nicht überschritten werden und durch organisatorische Maßnahmen (z.B. räumliche Trennung) eine Durchmischung der Gruppen ausgeschlossen wird. 3-G-Regel als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr der Teilnehmenden - das heißt entweder: 3G • GETESTET: PCR– bzw. Antigen-Testpflicht (Anmeldung und Infos unter www.vorarlberg.at/corona): Betreuungspersonen: Nachweis eines negativen Tests einer offiziellen Teststraße mindestens 1 x wöchentlich ODER dauernde Maskentragepflicht! TeilnehmerInnen: Nachweis eines negativen PCR-Tests (max. 72 Stunden alt) bzw. eines negativen Antigen-Tests (max. 48 Stunden alt) einer offiziellen Teststraße ODER Nachweis eines Selbsttests mit QR3G Code über Onlineplattform des Landes (max. 24 Stunden alt) ODER Schultest mit Nachweis (z.B. durch Stickerpass der Schule oder über Covid-Portal des Landes) ODER ein Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Verantwortlichen (ist dann aber nur für die Dauer z.B. der Heimstunde zulässig) • GENESEN: ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde (z.B. durch positiven PCR-Test) 3G • GEIMPFT: Nachweis über eine erfolgte Impfung: Erstimpfung entbindet ab dem 22. Tag nach der Impfung für drei Monate von der Testpflicht, Zweitimpfung bzw. vollständiger Impfschutz verlängert Entbindung von der Testpflicht auf max. 9 Monate ab der Erstimpfung (Details: siehe § 1, Abs. 2, Ziffer 5) Dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept ist erstellt und wird umgesetzt Inhalte: Schulung der Betreuungspersonen - spezifische Hygienemaßnahmen - organisatorische Vorgaben in Hinblick auf das Weglassen der FFP2-Maske (bzw. MNS bis 14 Jahren) und Unterschreitung des Mindestabstands - Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion—Regelungen betreffend der Nutzung sanitärer Einrichtungen— Regelungen betreffend der Konsumation von Speisen und Getränken. Die jeweils aktuelle gültige Vorlage des Landes ist unter www.vorarlberg.at/freiwillig —> „Vereine und Corona“ abrufbar. Das Tragen einer FFP2-Maske bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes und der 2-Meter Mindestabstand können entfallen, wenn dies im COVID-19-Präventionskonzept vorgesehen ist und im Konzept für diesen Fall zusätzliche Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos vorgesehen und auch umgesetzt werden. Gastronomische Angebote, Beherbergung sowie Sport– und Freizeitangebote sind unter Einhaltung der obigen Regelungen (wie 3-G-Regel) und entsprechender detaillierter Vorkehrungen im COVID-19-Präventionskonzept möglich. Das heißt z.B. • bei Aktionen mit Übernachtung (vgl. § 7): auf genügend Platz in Schlafräumen bzw. Zelten achten (z.B. mit Abstand, ein Platz bzw. Bett dazwischen freilassen, Schlafräume bzw. Zelte nur zur Hälfte belegen usw.) • bei Aktionen mit Verpflegung (vgl. § 6): z.B. spezielle Hygienemaßnahmen beim Kochen, bei Selbstbedienung usw. vorsehen • Spezielle Vorkehrungen bei mehrtägigen Veranstaltungen bzw. Lagern (z.B. regelmäßiges Testen usw.)

Empfehlungen des Landesverbands: • •

Aktionen weiterhin möglichst OUTDOOR durchführen Kopien der Testnachweise mit der Kontaktliste ablegen! Auch die wöchentlichen Testnachweise dokumentieren!

Weitere Informationen: www.vorarlberg.at/freiwillig —> Vereine und Corona (wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert)

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REGELUNGEN

Übersicht II über die Regelungen der COVID-19-Öffnungsverordnung Stand ab 19. Mai 2021 - ACHTUNG! Verkürzte Übersicht (Infoschreiben und Verordnung beachten)!

Regelungen für Zusammenkünfte (gilt für ALLE Veranstaltungen mit Erwachsenen, Eltern, externen Personen) Generell gilt: •

•

•

(verkürzte Darstellung - vgl. u.a. § 13 sowie §§ 6 und 17 der Covid-19-Öffnungsverordnung)

Bei Zusammenkünften gilt INDOOR sowie bei größeren Zusammenkünften (siehe unten) auch OUTDOOR Maskenpflicht (außer es nehmen nicht mehr als 4 Personen aus weniger als 3 Haushalten zuzüglich max. 6 Minderjähriger teil) An einem Ort können mehrere Zusammenkünfte stattfinden, sofern die Höchstzahlen pro Zusammenkunft nicht überschritten werden und durch geeignete Maßnahmen (z.B. räumliche Trennung, zeitliche Staffelung) eine Durchmischung der Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird Kontaktliste ist zu führen (vgl. § 17 bzw. siehe oben)

Gesetzliche Grundregeln - folgende Zusammenkünfte sind möglich: Kleine Zusammenkünfte zwischen 5:00 und 22:00 Uhr: • •

Max. 4 erwachsene Personen aus unterschiedlichen Haushalten INDOOR (zuzüglich max. 6 minderjährige Kinder) Max. 10 erwachsene Personen aus unterschiedlichen Haushalten OUTDOOR (zuzüglich max. 10 minderjährige Kinder)

Größere Zusammenkünfte zwischen 5:00 und 22:00 Uhr OHNE zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze: • •

• • •

Bis zu 50 TeilnehmerInnen möglich Meldepflicht durch den Verantwortlichen der Zusammenkunft an die Bezirkshauptmannschaft (mittels E-Mail oder über Webportal) spätestens eine Woche VOR der Zusammenkunft, sofern daran mehr als 10 Personen teilnehmen mit folgenden Angaben: • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft • Zweck der Zusammenkunft • Anzahl der TeilnehmerInnen Einlass nur unter Einhaltung der 3-G-Regel (siehe oben) - diese Nachweise sind von den TeilnehmerInnen für die Dauer der Zusammenkunft bereitzuhalten KEINE Verabreichung von Speisen und Getränken möglich Mindestabstand von 2 Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben

Größere Zusammenkünfte zwischen 5:00 und 22:00 Uhr MIT zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen (Sitzplatzkennzeichnung, Platzzuweisung verpflichtend! Fixer Sitzplatz während der gesamten Veranstaltung!): • •

• • • •

• •

Max. 1500 Personen INDOOR - max. 3000 Personen OUTDOOR Einlass nur für bestimmte Besuchergruppen: • Entweder Besuchergruppen aus Personen die im selben Haushalt leben oder • INDOOR Besuchergruppen aus maximal 4 Personen zuzüglich max. 6 minderjähriger Kinder bestehen oder • OUTDOOR Besuchergruppen aus maximal 10 Personen zuzüglich 10 minderjähriger Kinder bestehen Es darf die Hälfte der Personenkapazität des Ortes der Zusammenkunft nicht überschritten werden! Einlass nur unter Einhaltung der 3-G-Regel (siehe oben) - diese Nachweise sind von den TeilnehmerInnen für die Dauer der Zusammenkunft bereitzuhalten Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern zwischen den Besuchergruppen - falls dies wegen Anordnung der Sitzplätze nicht möglich ist, ist zumindest ein Sitzplatz zwischen den Besuchergruppen freizuhalten Verabreichung von Speisen und Getränken nur unter Einhaltung der Gastroregeln gemäß § 6 - d.h. unter anderem: • Konsumation von Speisen und Getränken nur am fix zugewiesenen Sitzplatz • Bestellung eines COVID-Beauftragten verpflichtend Bis zu 50 TeilnehmerInnen: • Meldepflicht an die Bezirkshauptmannschaft (siehe oben) Mehr als 50 TeilnehmerInnen: • Bewilligungspflicht durch die Bezirkshauptmannschaft mit Angaben lt. Meldepflicht und unter Vorlage des COVID-19Präventionskonzepts • Bestellung eines COVID-Beauftragten verpflichtend • Ausarbeitung und Umsetzung eines COVID-19-Präventionskonzepts (für die Dauer der Zusammenkunft bereithalten— wird stichprobenartig von der Bezirkshauptmannschaft überprüft)

Zusammenkünfte zwischen 22:00 und 5:00 Uhr: •

Max. 4 erwachsene Personen aus unterschiedlichen Haushalten (zuzüglich max. 6 minderjährige Kinder)

Versammlungen von offiziellen Vereinsorganen (Gruppenrat, Elternrat, Jahreshauptversammlung): • • •

Fallen grundsätzlich NICHT unter die Zusammenkunftsregeln der Covid-19-Öffnungsverordnung Grundregeln (wie Maskenpflicht, 2-Meter-Abstand, Hygiene, Lüften, Kontaktliste) sind verpflichtend einzuhalten Ein geselliges Beisammensein vor und nach einer solchen Versammlung ist nicht zulässig

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NEWSLETTER

ten: l a h r e l i a M p er s o f n i n e p p u t er t Alle Gr e l s w e N m zu Anmeldung age! p e m o H r e d auf

„regionale Küche zum dahoam essa“ Auch in bewegten Zeiten wie diesen freuen wir uns, Sie mit unseren kulinarischen Genüssen zu verwöhnen. Unsere aktuellen Tages-Angebote finden Sie auf unserer Homepage. Im Glas haltbar gemacht für den Vorrat oder zum Verschenken: Vegetarischer Linseneintopf, Rindssuppe, Beuschel, Hirschragout, Rindsgulasch, Kalbsragout, Kalbs - Jus, Wildstreichwurst ...... Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht. Viel Kraft, Gesundheit, und „AN GUATA“ wünscht Euch das Team vom Rankweiler-Hof. Reservierungs-Hotline: 05522 44113

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