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MAMPFLA 2020 Oktober

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 38. Jahrgang · Heft 1 · Oktober 2020

a k c a p a # a g e l s o l d un


DOBLER HOLZBAU HOLZINNOVATION MIT TRADITION. · Allgemeine Zimmermannsarbeiten · Einfamilienhäuser · Mehrgeschosswohnungsbau · Gewerbe- & Kommunalbau · Produktions- & Lagerhallen · Landwirtschaftliche Gebäude · Gebäudeerweiterungen & Aufstockungen · Sanierungen · Bautischler- & Innenausbauarbeiten

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Gruppe Rankweil

www.pfadi-rankweil.at


OKTOBER 2020

INHALT

THEMA #apacka und loslega................................ 2 Adressen Leiter*innen............................ 4 Corona Maßnahmen.............................. 6 Wie man sich irren kann: ReGnose....... 8 Adventmarkt......................................... 32 BERICHTE Goldene Lilie David.............................. 14 60. Pfadfinder*innen Lotterie.............. 16 Sicherer Start ins neue Jahr.................. 18 Altpapiersammlung/Gratulation.......... 28 Nationalbibliothek/Freunde&Gönner.. 30

WICHTEL & WÖLFLINGE Versprechenslagerfeuer 2020................ 34 So gut ich kann.................................... 37 GUIDES & SPÄHER Die Welt steht Kopf.............................. 38 Späher Jahresabschluss......................... 44 CARAVELLES & EXPLORER Servus zur Alpengaudi!......................... 46 Explorer Sola 2020................................ 50 RANGER & ROVER Abschlusstag der Ranger....................... 52 Rover Sommerlager............................... 54 PFADFINDER WIE ALLE Interviews............................................. 57 ALTPFADFINDER Grillabschluss....................................... 60

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GILDE „AKTIV“ Rückblick Sommer................................ 62

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Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil/Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück. Gestaltung: I ER I S AP Marco Weiß, Priska Frick-Reichart E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at R VE RWE Druck: Thurnher Druckerei GmbH, A-6830 Rankweil. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

PFADFINDERCLUB Corona-bedingte Sperrstunde.............. 64

Machen wir es wie die Stachelschweine Seite 13

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GL-KLAUSUR

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KLAUSUR

#apacka und loslega Wie alles im Jahr 2020 drehte sich die Klausur am 12. September auf der Neuburg um die Corona-Pandemie. Nach einem persönlichen Einstieg ging es daran Präventionskonzepte für alle Stufen zu entwickeln. Alle Leiterinnen und Leiter waren sich einig: Die Rankler Pfadis stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern wollen im Rahmen der Möglichkeiten wieder loslegen. Gut Pfad! Die Gruppenleitung

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CORONA

Rankweil, September 2020 Liebe Pfadfinder*innen-Eltern! Mit vollem Elan und viel Vorfreude starten wir ins neue Pfadijahr! Da uns das Corona­v irus auch dieses Pfadijahr noch begleiten wird, sind weiterhin gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen einzuhalten. Wir bitten Sie daher, folgende Punkte zu berücksichtigen: • •

• • • •

Bitte schicken Sie Ihre Kinder nur bei völliger Gesundheit zu den Heimstunden. Desinfektionsmittel und entsprechende Verhaltensregeln sind beim Eingang angebracht. Sämtliche WCs sind mit Seifenspendern und Papierhandtüchern ausgestattet. Beim Betreten des Pfadiheims sind die Hände zu desinfizieren, und ein Mund-Nasenschutz ist zu tragen. Am Sitzplatz bzw. sobald die Kinder in Kleingruppen mit bis zu 20 Personen eingeteilt werden, kann der MNS wieder entfernt werden. Der Abstand von 1m ist zwischen den Kleingruppen bzw. zu anderen Stufen einzuhalten. Wir bitten alle Eltern, das Pfadiheim nicht zu betreten, außer bei geladenen Veranstaltungen (z.B. Elternabend). Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto bringen, parken Sie bitte bei den öffentlichen Parkplätzen. Das Halten und Parken im Pfadiheim ist nicht gestattet. Bei einem Verdachtsfall kontaktieren Sie bitte 1450 und informieren Sie Nicole Mayer: 0664 630 10 35

Wir wissen, wie sehr unsere Kinder und Jugendlichen die Heimstunden und Lager vermisst haben und sind deshalb bemüht, dass die Pfadfinderarbeit trotz Auflagen bestmöglich durchgeführt werden kann.

Auf einen erfolgreichen Start! Gut Pfad! Gruppenleitung und Elternrat

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MASSNAHMEN

Unsere organisatorischen Maßnahmen bei den Corona-Ampelfarben

(gemäß den Empfehlungen für die Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit und Ferienlager)

Grün

• Abstandsregeln einhalten Ausnahme: o Max. 20 Personen pro Kleingruppe • Keine Durchmischung von Kleingruppen • Kein Wechsel von Betreuungspersonal zwischen den Kleingruppen • Anwesenheitsliste mit Kleingruppeneinteilung • MNS Indoor (wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann)

Gelb

• Abstandsregeln einhalten Ausnahme: o Max. 20 Personen pro Kleingruppe • Keine Durchmischung von Kleingruppen • Kein Wechsel von Betreuungspersonal zwischen den Kleingruppen • Anwesenheitsliste mit Kleingruppeneinteilung • MNS Indoor bis zum zugewiesenen Sitzplatz bzw. Kleingruppe • Sportangebote vorwiegend im Freien • Durchlüften, Reinigungs- und Raumkonzept • Wo pädagogisch sinnvoll und organisatorisch möglich, Aktivitäten ins Freie verlagern

Orange

• Abstandsregeln einhalten Ausnahme: o Max. 20 Personen pro Kleingruppe im Freien o Max. 10 Personen pro Kleingruppe in geschlossenen Räumen • Keine Durchmischung von Kleingruppen • Kein Wechsel von Betreuungspersonal zwischen den Kleingruppen • Anwesenheitsliste mit Kleingruppeneinteilung • MNS Indoor bis zum zugewiesenen Sitzplatz bzw. Kleingruppe • MNS Outdoor für Leiter/innen • Sportangebote nur im Freien • Durchlüften, Reinigungs- und Raumkonzept • Wo pädagogisch sinnvoll und organisatorisch möglich, Aktivitäten ins Freie verlagern • Kein Singen in geschlossenen Räumen • Spezielle Regelungen für die Ankunft bzw. das Abholen durch Dritte

Rot

• Umstellung auf Distance-Betrieb wo möglich • Keine Lager

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RE-GNOSE

Wie man sich (leider) auch irren kann „Das ist ein historischer Moment. Nichts wird so sein wie zuvor“ Zukunftsforscher Matthias Horx sorgt mit seinem Text über die Zeit nach der Krise für Denkanstöße.

Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn „vorbei sein wird“, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals. Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Wir nennen sie Bifurkationen. Oder Tiefenkrisen. Diese Zeiten sind jetzt. Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht „in die Zukunft“. Sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal: Re-Gnose: Unsere Welt im Herbst 2020 Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2021. Wir sitzen in einem Straßencafé in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Straße bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona? Oder sogar besser?

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Worüber werden wir uns rückblickend wundern? Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte. Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde, sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst. Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an. Im Herbst 2020 herrscht bei Fußballspielen eine ganz andere Stimmung herrschen wie früher, als es jede Menge Massen-Wut-Pöbeleien gab. Wir wundern uns, warum das so ist. Wir werden uns wundern, wie schnell sich plötzlich Kulturtechniken des Digi-


NACH DER KRISE

talen in der Praxis bewährten. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus. Lehrer lernten eine Menge über Internet-Teaching. Das Homeoffice wurde für Viele zu einer Selbstverständlichkeit – einschließlich des Improvisierens und Zeit-Jonglierens, das damit verbunden ist. Gleichzeitig erlebten scheinbar veraltete Kulturtechniken eine Renaissance. Plötzlich erwischte man nicht nur den Anrufbeantworter, wenn man anrief, sondern real vorhandene Menschen. Das Virus brachte eine neue Kultur des Langtelefonieren ohne Second Screen hervor. Auch die „messages“ selbst bekamen plötzlich eine neue Bedeutung. Man kommunizierte wieder wirklich. Man ließ niemanden mehr zappeln. Man hielt niemanden mehr hin. So entstand eine neue Kultur der Erreichbarkeit. Der Verbindlichkeit. Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult. Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich. Der ganze Trivia-Trash, der unendliche Seelenmüll, der durch alle Kanäle strömte. Nein, er verschwand nicht völlig. Aber er verlor rasend an Wert. Kann sich jemand noch an den Political-Correctness-Streit erinnern? Die unendlich vielen Kulturkriege um … ja um was ging da eigentlich? Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, über-flüssig machen… Zynismus, diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten, war plötzlich reichlich out. Die Übertreibungs-Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch,

in Grenzen. Nebenbei erreichte auch die unendliche Flut grausamster Krimi-Serien ihren Tipping Point. Wir werden uns wundern, dass schließlich doch schon Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch wurden die Todesraten gesenkt und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen – ähnlich wie die Grippe und die vielen anderen Krankheiten. Medizinischer Fortschritt half. Aber wir haben auch erfahren: Nicht so sehr die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz radikaler Einschränkungen solidarisch und konstruktiv bleiben konnten, gab den Ausschlag. Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt. Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise schien Technologie das Allheilmittel, Träger aller Utopien. Kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – glauben heute noch an die große digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander? Wir staunen rückwärts, wieviel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist. Wir werden uns wundern, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass so etwas wie „Zusammenbruch“ tatsächlich passierte, der vorher bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es einen tiefen Konjunktureinbruch und einen Börseneinbruch von 50 Prozent, obwohl viele Unternehmen pleitegingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes 9


RE-GNOSE

mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann. Im Herbst 2020 wird es wieder eine Weltwirtschaft geben. Aber die Globale Just-in-Time-Produktion, mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen Millionen Einzelteile über den Planeten gekarrt werden, hat sich überlebt. Sie wird gerade demontiert und neu konfiguriert. Überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wachsen wieder Zwischenlager, Depots, Reserven. Ortsnahe Produktionen boomen, Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen. Wir werden uns wundern, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten. Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte? RE-Gnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunfts-Sprung Warum wirkt diese Art der „Von-Vorne-Szenarios“ so irritierend anders als eine klassische Prognose? Das hängt mit den spezifischen Eigenschaften unseres Zukunfts-Sinns zusammen. Wenn wir „in die Zukunft“ schauen, sehen wir ja meistens nur die Gefahren und Probleme „auf uns zukommen“, die sich zu unüberwindbaren Barrieren türmen. Wie eine Lokomotive aus dem Tunnel, die uns überfährt. Diese Angst-Barriere trennt uns von der Zukunft. 10

Deshalb sind Horror-Zukünfte immer am Einfachsten darzustellen. Re-Gnosen bilden hingegen eine Erkenntnis-Schleife, in der wir uns selbst, unseren inneren Wandel, in die Zukunftsrechnung einbeziehen. Wir setzen uns innerlich mit der Zukunft in Verbindung, und dadurch entsteht eine Brücke zwischen Heute und Morgen. Es entsteht ein „Future Mind“-Zukunfts-Bewusstheit. Wenn man das richtig macht, entsteht so etwas wie Zukunfts-Intelligenz. Wir sind in der Lage, nicht nur die äußeren „Events“, sondern auch die inneren Adaptionen, mit denen wir auf eine veränderte Welt reagieren, zu antizipieren. Das fühlt sich schon ganz anders an als eine Prognose, die in ihrem apodiktischen Charakter immer etwas Totes, Steriles hat. Wir verlassen die Angststarre und geraten wieder in die Lebendigkeit, die zu jeder wahren Zukunft gehört. Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle und das schmerzt, bevor es überhaupt wehtut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch und wir sind plötzlich voller Tatendrang. Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend. Wenn


NACH DER KRISE

wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen. Erstaunlicherweise machen viele in der Corona-Krise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt „endet“, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren. Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder Parks, oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang. So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren. Vielleicht werden wir uns sogar wundern, dass Trump im November abgewählt wird. Die AFD zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt. Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie „autoritär“ handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskri-

se eine erstaunliche Renaissance erlebt. Virologen und Epidemiologen wurden zu Medienstars, aber auch „futuristische“ Philosophen, Soziologen, Psychologen, Anthropologen, die vorher eher am Rande der polarisierten Debatten standen, bekamen wieder Stimme und Gewicht. Fake News hingegen verloren rapide an Marktwert. Auch Verschwörungstheorien wirkten plötzlich wie Ladenhüter, obwohl sie wie saures Bier angeboten wurden. Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger Tiefe Krisen weisen obendrein auf ein weiteres Grundprinzip des Wandels hin: Die Trend-Gegentrend-Synthese. Die neue Welt nach Corona – oder besser mit Corona – entsteht aus der Disruption des Megatrends Konnektivität. Politisch-ökonomisch wird dieses Phänomen auch „Globalisierung“ genannt. Die Unterbrechung der Konnektivität – durch Grenzschließungen, Separationen, Abschottungen, Quarantänen – führt aber nicht zu einem Abschaffen der Verbindungen. Sondern zu einer Neuorganisation der Konnektome, die unsere Welt zusammenhalten und in die Zukunft tragen. Es kommt zu einem Phasensprung der sozio-ökonomischen Systeme. Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet. 11


RE-GNOSE

Dieser Prozess der Komplexierung – nicht zu verwechseln mit Komplizierung – kann aber auch von Menschen bewusst gestaltet werden. Diejenigen, die das können, die die Sprache der kommenden Komplexität sprechen, werden die Führer von Morgen sein. Die werdenden Hoffnungsträger. Die kommenden Gretas. „Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen – im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen.“ (Slavo Zizek im Höhepunkt der Coronakrise Mitte März) Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ, das weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO2-Ausstoss der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen. 12

Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt. Aber sie kann sich neu erfinden. System reset. Cool down! Musik auf den Balkonen! So geht Zukunft.

Wie heißt es so shön und abgedroschen: „Die Hoffung stirbt zuletzt.“


ABSTAND

Machen wir es wie die Stachelschweine

Als ein unerwartet strenger Winter ins Land gezogen war und die meisten Tiere sich zum Winterschlaf zurückgezogen hatten, suchte sich auch eine Gesellschaft von Stachelschweinen eine wärmende Höhle. Sie verschlossen den Eingang und drängten sich dicht aneinander, um sich gegen die Kälte zu schützen. Doch nach einiger Zeit machten sie eine ärgerliche Feststellung: In der Enge der Behausung verletzten sie sich gegenseitig mit ihren Stacheln und mussten die angenehme Temperatur mit Schmerzen bezahlen. Auf den Rat der Ältesten hin suchten sie sich eine größere Höhle. Diese bot genü-

gend Platz, um die Stacheln auszubreiten, hatte aber den Nachteil, dass die einzelnen Tiere jetzt die nachbarliche Wärme entbehren mussten. Sie froren ganz erbärmlich. Man war gezwungen, eine neuerliche Versammlung abzuhalten, in der Folgendes beschlossen wurde: Jedes Mitglied der Stachelschweingesellschaft solle so weit von seinem Nachbarn entfernt sein, dass es den anderen nicht verletze, aber doch wiederum gerade so nahe, dass es auch in den Genuss der Wärmeausstrahlung seines Artgenossen komme. Dieses Übereinkommen funktionierte, und der soziale Friede war wiederhergestellt. 13


DAVID

Goldene Lilie für David Huber

Das Jahr 2020 wird uns wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben. Ein besonderes Ereignis war aber auch das Millennium vor 20 Jahren. Im Jahr 1990/2000 startete bei den Rankweiler Guides ein junger Leiter.

Mit viel Einsatz und Engagement erarbeitete sich David großes Vertrauen und Respekt der Mädchen und setzte mit viel Elan und Begeisterung zahlreiche Ideen in die Tat um. Als Guidesleiter baute David ein zuverlässiges Führungsteam auf und der Guides­ trupp wuchs von Jahr zu Jahr. Die Mädchen lernten nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch viel Selbstvertrauen und Teamwork. Der persönliche Kontakt zu den Mädchen war stets seine Herzensangelegenheit. Neben der Leitertätigkeit in Rankweil knüpfte David auch Pfadi-Kontakte beim Jamboree in Chile und beim internationalen Lager 2003 in Belarus. Außerdem begleitete er einen Trupp junger Menschen zum Jubiläums-Jamboree 2007 in England. Von den Guides wechselte David nach 11 Jahren

zu den Rangern, um „seine Mädchen“ auch ins Erwachsenenalter begleiten zu können. Über die eigene Stufe hinaus engagierte sich David stets auch für die gesamte Pfadfindergruppe und beteiligte sich herausragend und mit viel Humor bei zahlreichen Elternabenden und Gruppenveranstaltungen. Fünf Jahre lang war er mit Nicole in der Gruppenführung tätig und für die größte Pfadfindergruppe in Vorarlberg verantwortlich. Dank seinem Einsatz wurden die unzähligen Fotos aller Aktivitäten umfassend gesichtet und gut gegliedert gespeichert. David kennt alle Gesichter und weiß in welchen Lagern die besten Fotos entstanden sind. Der Abschied aus der Gruppenleitung bedeutete keinesfalls Ruhestand. Das Fotoarchiv blieb bei ihm in guten Händen. Dank fleißiger Heinzelmännchen wurde auch das Pfadiheim stets in Schuss gehalten und das Tipi rundum erneuert. Für David‘s Wirken seit 20 Jahren wurde ihm die Goldene Lilie der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Gut Pfad! Priska

Bei der Klausur wurde David die Goldene Lilie auf der Ruine Neuburg überreicht. 14


GOLDENE LILIE

Sommerlager Guides 2008 in Hittisau

Jamboree 2007 in England als Patrullenbetreuer

Winterlager Guides 2005

Leiter*innenklausur 2011

Postenlauf zur Gulmalpe 2019

Neues Tippi Ăœberstellung 2020 15


LOTTERIE

60. Pfadfinderlotterie Was wäre ohne Corona alles möglich gewesen?

An diese Jubiläumslotterie wird man sich wohl nicht nur wegen der vielen tollen Preise erinnern, sondern auch wegen der deutlich erschwerten Verkaufs- und Abwicklungsbedingungen. Aus dem PPÖ Brief. Von Markus Höckner

Seit dieser Pfadfinderlotterie begleite uns L.O. Terry, das Glücklos, und bringt noch mehr Farbe in das Lotteriegeschehen. Ein turbulenteres Jahr hätte es für den Start nicht geben können. L.O. musste die Reise zum Losberg aufgrund der Corona-Beschränkungen absagen und wartete daheim gespannt auf die Ziehung. In Summe wurden wieder über 100.000 Lose verkauft. Gegenüber dem Vorjahr sind das insgesamt nur 10.000 Lose weniger. Was hätten wir da schaffen können, ist eine berechtigte Frage. Den Ausgangsbeschränkungen zum Trotz haben einige kreative Köpfe ihre Verkaufsaktionen in die online-Welt verlegt - vielleicht ein neuer Kanal für die Zukunft, wer weiß? Trotz erschwerter Bedingungen ist ein supertolles Ergebnis gelungen! Herzliche Gratulation und vielen Dank an die eifrigen Verkäufer*innen der Pfadfinderlose.

Die Freude ist groß Es freuen sich aber nicht nur die Verkäufer*innen über diesen Erfolg und ihre Prämien, sondern auch die zahlreichen Gewinner*innen über ihre Preise. 717 Personen bekommen € 30,- Her-

vis-Gutscheine, 13 Personen freuen sich über warme Filzpatschen Made in Austria, und 14 weitere Personen haben einen der Hauptpreise, nämlich den € 600,- Reisegutschein des Reisebüros sabtours gewonnen. Der absolute Hauptpreis, der € 6.000,- Reisegutschein, wurde nicht eingelöst.

Auch finanziell ein Erfolg Grundsätzlich ist es in der Risikoverteilung der Pfadfinderlotterie so, dass die Landesverbände und der Bundesverband im Falle eines negativen Gesamtergebnisses dieses decken, denn die Gruppen bekommen ihre Beteiligung am Verkaufserlös in jedem Fall. Heuer dürfen sich die teilnehmenden Pfadfindergruppen über mehr als € 76.000,- freuen. Für die Aufteilung zwischen dem Bundesverband und den Landesverbänden bleiben € 21.000,-. Die Teilnahme an der Pfadfinderlotterie unterst üt z t damit aktiv die Kinderund Jugendarbeit. Vielen Dank!

Ziehungsliste

Die erfolgreichen Gruppen Mit einer unglaublichen Leistung glänzten die Pfadfinder und Pfadfinderinnen der Gruppe Rankweil. Sie stehen wieder ganz oben im Ranking. Mit 10.000 verkauften Losen (= 1.000 Bögen) stellen sie vermutlich einen neuen Rekord auf. Nach 8.300 und 8.700 verkauften Losen in den Vorjahren nun dieser gewaltige Sprung auf 10.000 verkaufte Lose. Sie belegen damit Platz 1 in beiden Tabellen. Die Gruppe Maxglan aus Salzburg holte sich Platz 2 wieder von Wien 42 zurück und in die Top-10 eingezogen sind wieder die Gruppen Wien 80 und Kirchschlag in Niederösterreich. In der Kategorie der relativen Verkäufe (im Verhältnis zur Mitgliederzahl der Gruppe) ist zwar auch Rankweil die Nummer 1, konnte aber nur das eigene Ergebnis aus dem letzten Jahr, nicht aber die 38,7 Lose pro Mitglied von Ludesch-St. Martin aus dem Jahr 2018 übertreffen. Neu unter den Top-10 in diesem Jahr sind die Gruppen Kirchschlag, Wien 22 und Wien 87. L.O. Terry beglückwünscht alle Gewinner*innen, Verkäufer*innen und Pfadfindergruppen und dankt allen Teilnehmer*innen und Beteiligten! Das Glücklos verabschiedet sich nun in eine wohlverdiente Pause und freut sich schon auf die 61. Pfadfinderlotterie.

Notariell überprüfte Ziehungsliste über die am Mittwoch, den 13. Mai 2020 im Ziehungssaal der Österreichischen Lotterien GmbH (1030 Wien, Rennweg 44) öffentlich durchgeführte Ziehung.

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Erläuterung: Unabhängig von der Anzahl an Stellen einer Losnummer kommt es auf die genaue Übereinstimmung der letzten 3 Stellen an! Beispiel: 2.154, 12.154, 22.154 und jeder weitere Zehntausender bis 292.154 sind Treffer.

n e h c i l z r >>He < < h c s n u w k c ü l G Unsere Lotteriepartner

Zwei Hauptpreise der diesjährigen Pfadfinderlotterie gingen beide nach Vorarlberg. Conny durfte die Reisegutscheine persönlich überreichen. Wir gratulieren herzlich!

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ÜBERSTELLUNG

Sicherer Start ins neue Pfadijahr Mit Desinfektionsmittel, Kontakt­formularen und MundNasen-Schutz bewaffnet trafen sich die Rankler Pfadis von Klein bis Groß zum Start ins neue Pfadijahr am 19. September 2020. Auf der großen Wiese beim Pfadiheim waren bereits die Bereiche für die Eltern und die Stufen abgesteckt und auf die Neulinge warteten fünf unterschiedliche Hindernisse, die es zu bewältigen gab. Bevor die Überstellung losging wurde das neue Tipi feierlich eröffnet. Stephan bedankte sich bei Dietmar Rauch für die finanzielle Unterstützung, bei Hubert und David für den Aufbau sowie bei Leonard für die neuen Doppelsitzbänke. Die Plane wurde von Herbert Hammerer (Planen Hammerer) eigens gefertigt. Stolz sind wir auch auf die neue Feuerschale von Heinz Büchel (Schlosserei Büchel), welche von Martina und Samuel finanziert wurde.

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Die wechselnden Leiter*innen durften auf einer Bank unter mit Wasser gefüllten Bechern Platz nehmen. Alle Kinder konnten versuchen die Becher abzuschießen. Die Mädchen und Jungen starteten parallel mit einer versteckten Bobbycarfahrt zu den Wichteln und Wölflingen. Weiter ging es mit einem Kisten-Parcours zu den Guides und Spähern. Die Caravelles und Explorer wurden durchs Feuer geschickt. Und die neuen Ranger und Rover durften ihre Geschicklichkeit auf Rundlingen unter Beweis stellen. Um zu den Altpfadis zu gelangen mussten sich die alten Ranger und Rover mit einem Wagen durch die Regensprenkler rollen. Ein großes Kompliment an das Überstellungsteam für die abwechslungsreichen Hindernisse und das hervorragend umgesetzte Präventionskonzept. Die Rankler Pfadis haben bewiesen, dass sowohl der nötige Schutz, als auch gemeinsame Pfadi-Aktionen wieder möglich sind. Gut Pfad! Priska


ÜBERSTELLUNG

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ÜBERSTELLUNG

n l e t h c i W n e d u z Neu

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ร BERSTELLUNG

Neu zu den Wรถlf l ingen

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ÜBERSTELLUNG

s e d i u G ➜ Wichtel

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ÜBERSTELLUNG

Wölf l inge ➜ Späh er

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ÜBERSTELLUNG

Gu ides ➜ Caravelles

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ÜBERSTELLUNG

Späh er ➜ Explorer ➜

Rover

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ÜBERSTELLUNG

CaEx ➜ RaRo

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ÜBERSTELLUNG

RaRo ➜ Altpfadf inder

Leiterwechsel

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ALTPAPIER

Altpapiersammlung Möglich oder unmöglich? Wichtig oder unwichtig? Viel oder wenig Altpapier zum Sammeln? Wie viele Späher und Explorer dürfen bei der Sammlung helfen? Wie viele Zeitungen und Kartons sind bei den Rankweiler Haushalten nach der ausgefallenen Altpapiersammlung im März zu erwarten? Viel wurde diskutiert, ob und in welcher Form wir die Altpapiersammlung auch in der Pandemiezeit durchführen können. Einige Anrufe von fleißigen Papiersammler*innen und die Lockerungen der Pandemiemaßnahmen haben uns die Entscheidung leichter gemacht, die Altpapiersammlung durchzuführen.

Desinfektionsmittel, Abstandsregeln für die Hälfte der motivierten Späher und der schon alltägliche Mund-Nasen-Schutz waren Voraussetzungen, um die diesjährigen Altpapiersammlung durchzuführen. So starteten wir motiviert und pünktlich in der Früh um alle Rank‘ler und Bres’ner Haushalte mit kleinen Bussen abzufahren und das hergerichtete Altpapier mitzunehmen, Straße für Straße und Gasse für Gasse. Unglaublich wie weitläufig, wie viele Straßen es bereits in Rankweil und Brederis gibt, die wir auf der Suche nach Altpapier abzufahren hatten. Dass so eine Altpapiersammlung einen großen Aufwand für die Gruppe darstellt, können sich, glaube ich alle gut vorstellen. Wir bedanken uns bei Claudia Latzer und der Firma Elograph, die unsere Banner kurzfristig doch noch bedruckt haben. Wir bedanken uns auch bei jenen fleißigen Altpapiersammler/Innen die mit großem Fleiß ihr Altpapier sammeln und perfekt gebündelt oder in Schachteln gestapelt bei der Altpapiersammlung an den Straßenrand stellen. Es sind großteils jene „älteren“ Unterstützer/Innnen unserer Pfadfindergruppe, die nicht mehr die Möglichkeit haben ihr Altpapier in den Papierschopf zu bringen. Sie sammeln und bündeln über Monate und Jahre hinweg, nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Papier von Freunden und Nachbarn. Vielen Dank auch allen Büsslefahrern und auch den Spähern und Explorern, die wieder einen tollen Einsatz gezeigt haben. Gut Pfad! David

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GRATULATION

WIR FREUEN UNS MIT Nadine & René Sonderegger über die Geburt von • NOAH • Er kam am 5.8.2020 zur Welt und war 54cm groß und 3.860g schwer.

lflinge Die Wö rer lo und Exp ! en gratulier

WIR FREUEN UNS MIT Manuela & Christoph Kaar über die Geburt von • LUISA • Sie kam am 30.6.2020 zur Welt und war 53cm groß und 3.980g schwer.

ernrat t l E r e D t gratulier herzlich!

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NATIONALBIBLIOTHEK

In Hinkunft wird mรถglicherweise in diesem Prunksaal unsere MAMPFLA vom nationalen und internationalen Publikum, von Studierenden und Forschenden gelesen werden kรถnnen.

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FREUNDE&GÖNNER

Rankweil, im Oktober 2020

Liebe Pfadfindereltern! Liebe Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil! Der Verein der Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil ist kein Verein im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr ein loser Zusammenschluss von Menschen, die ein Herz für die Pfadfinderinen und Pfadfinder von Rankweil haben. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung waren und sind unsere materiellen Probleme nicht zu bewältigen. Diese Hilfe ist immer mehr zu einem wesentlichen, unverzichtbaren Einnahmeteil unserer Gruppe geworden. Wir, die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Rankweil haben früher versucht, die finanziellen Erfordernisse der Gruppe darzulegen, haben die Heizkosten, die Kosten für Strom und Instandhaltung etc., die Anschaffung von Zelten und Lagermaterial, die Gruppenzeitung und vieles mehr angeführt. Hiezu gehört auch die Unterstützung von Familien, die finanziell nicht in der Lage sind, die Lagerkosten zu bezahlen. Mit dieser Aufstellung wollten wir verständlich machen, wofür wir dieses Geld brauchen. Wir glauben, dass es keinen Sinn hat, wenn wir diese umfangreiche Aufzählung an dieser Stelle vornehmen. 280 Kinder und Jugendliche benötigen eine Infrastruktur, die sehr viel Geld kostet, was wohl im Einzelnen nicht begründet werden braucht. Unsere Unabhängigkeit – ein wesentliches Merkmal der Pfadfinder – lässt es umso mehr not­ wendig sein, auch auf diesem Weg die nötigen Geldmittel zu beschaffen. Wir sind sicher, Ihr Verständnis für unsere finanziellen Probleme, aber auch die Bauschulden zu haben und glauben, dass es für Sie ebenso wie für uns wichtig ist, unsere Arbeit fortsetzen zu können.

NEU: t k Mon

ung Im Vertrauen auf Ihre Unterstützung erbind fort Bankv Rai

ban mit freundlichen Grüßen ffeisen

Burg Lohra Gruppenlager 2017 Rankweil der Pfadfindergruppe

IBAN 6 4189 1 7 0 0 00 Elternrat, Leiter*innen 3742 2 AT31

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DANKE

Brunnen Um das zum Tipi geleitete Wasser für alle sinnvoll und praktisch nutzen zu können, haben Armin Rainer Alex Stefan Hermann Martin Fa. Dobler Fa. Gasser einen wunderschönen Brunnen errichtet. Ein herzliches Danke. Peter

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Wasser verborgen in tiefer Erde unsichtbar, versunken die Quelle, damit für alle nutzbar werde, ein Brunnen nun an dieser Stelle.


ADVENTMARKT

advent

markt 2020

Selbstgemachtes der Pfadfindergruppe Rankweil wird in heimeliger AdventAthmosphäre angeboten.

Sonntag, 22. Nov. 10:00 – 17:00 Marktplatz Rankweil Die aktuellen COVID19-Bestimmungen werden eingehalten.

Corona scheint vieles zu verhindern, was uns Freude und Spaß macht. Auch Besinnlichkeit mit Freunden, stimmungsvolles Zusammensein ist in der vorweihnachtlichen Zeit schwer vorstellbar. Dennoch wollen die Rankweiler Pfadfinder­ innen und Pfadfinder der allgemein fortschreitenden Mutlosigkeit, der Resignation entgegentreten. Wenn auch unter anderen Bedingungen werden wir am Sonntag, den 22. November unseren traditionellen Advent­markt abhalten. Er wird nur einen Tag anstatt eines ganzen Wochenendes stattfinden, dennoch werden wir uns bemühen diesen Sonntag zu einem adventlichen Ereignis für alle Besucherinnen und Besucher zu machen.

Wir werden köstliche Marmeladen, Eingelegtes, Adventkränze, Nützliches und Schönes anbieten. Wir werden backen, basteln und vieles mehr für diesen Tag vorbereiten. Wir wollen unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen nicht nur adventliche Stimmung verbreiten, sondern auch Mut machen, sich von der Pandemie nicht unterkriegen zu lassen. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, auch unter eingeschränkten Bedingungen, Freude, Zuversicht, Mut und Hoffung zu verbreiten und laden daher schon jetzt alle Freunde der Pfadfindergruppe Rankweil ein, mit uns eine besinnliche, zuversichtliche Adventzeit beginnen zu können. 33


WICHTEL

Versprechenslagerfeuer 2020

Am 11. Juli 2020 trafen wir Wichtel uns um 19:30 Uhr zu einem etwas ungewöhnlichen Anlass – denn an diesem Abend veranstalteten wir unser Versprechenslagerfeuer. Dieses findet normalerweise im Sommerlager und nicht im Pfadiheim statt. Nach einem kleinen Welcome-Drink und Popcorn, Corona-konform mit Mundschutz und eigenen Bechern und Tüten ausgestattet, wurden die Wichtel offiziell zur Feier begrüßt. Die Neulinge durften dann mit unserer Gruppenleitung etwas Zeit verbringen und über das Wichtelversprechen reden. Die Wichtel, welche den zweiten Stern bekamen, haben traditionell mit David und Melanie das Lagerfeuer für den Abend aufgebaut. Die anderen „Alten“ mit Christina und Susi haben zum Motto des Abends „Schutzengel kann jeder brauchen“ etwas gebastelt. Es wurden aus Pappe Flügel ausgeschnitten, Wünsche darauf geschrieben und gemalt und anschließend ein Teelicht draufgeklebt. 34

Um 20:45 Uhr starteten wir mit dem spirituellen Teil. Die Kinder wurden dazu in vier Gruppen ein geteilt und gingen dann mit einem Leiter/einer Leiterin mit. Gerade in Zeiten von Corona (aber auch sonst), finden wir, ist es gut, einen Schutzengel zu haben (und diesen aber nicht überzustrapazieren). An vier Stationen wurde jeweils ein Teil einer Geschichte zu diesem Thema vorgelesen. Bei der letzten Station bekam jedes Kind eine der vorher gebastelten Kerzen. Dann trafen wir uns auch schon wieder auf der großen Wiese. Dort stellten wir uns in den kleinen Gruppen im Kreis auf. In der Mitte stand eine große brennende Kerze und wir hörten den letzten Teil der Geschichte. Anschließend durfte jedes Wichtel einzeln hervortreten, um seine Kerze zu entzünden. Im Anschluss begaben wir uns zur Feuerstelle und stellten uns ringsherum auf. Die Zweitsternler durften dann – wie jedes Jahr – das von ihnen errichtete Lagerfeuer entzünden, während wir gemeinsam „Flamme


WICHTEL emporâ&#x20AC;&#x153; sangen. Danach erzählte Christina die Geschichte, wie die Asche des ersten Pfadilagers auf der Insel Brownsea Ăźber die ganze Welt verteilt wurde und gab einen Teil der Asche (und somit auch den â&#x20AC;&#x17E;Geistâ&#x20AC;&#x153;) vom letztjährigen Lagerfeuer in das neue Lagerfeuer hinein. AnschlieĂ&#x;end sangen wir das Pfadi-Lied â&#x20AC;&#x17E;BrĂźder aufâ&#x20AC;&#x153;, bevor die Neulinge schlieĂ&#x;lich ihr Wichtelversprechen ablegten und sie endlich ihr PfaditĂźachle verliehen bekamen. Dann wurden auch einige â&#x20AC;&#x17E;Erste Sterneâ&#x20AC;&#x153; und Spezialabzeichen an die zweitjährigen Wichtel verliehen und schlussendlich konnten auch vier â&#x20AC;&#x17E;Zweite Sterneâ&#x20AC;&#x153; vergeben werden! NatĂźrlich durften zwischendrin ein paar laute und inbrĂźnstige Pfadi-Rufe nicht fehlen. Wir waren froh, dass zumindest der GroĂ&#x;teil der Wichtel diese noch konnte! Am Ende des Abends verkĂźndete Melanie schlieĂ&#x;lich, dass dies ihr letztes Jahr als aktive Leiterin war und sie nun in den â&#x20AC;&#x17E;Pfadi-Ruhestandâ&#x20AC;&#x153; (abgesehen von ihrer Aktivität im Landesverband) gehen wird. Aber nicht vergessen: einmal Pfadi, immer Pfadi! Der Tradition treu sangen wir zum Abschluss gemeinsam noch â&#x20AC;&#x17E;Goodnight Campfireâ&#x20AC;&#x153; und verabschiedeten uns dann fĂźr den Sommer. Auch wenn uns das Abstandhalten und die anderen SicherheitsmaĂ&#x;nahmen teilweise schwer fielen, war es doch ein unvergesslicher Abend und wir haben es sehr genossen, uns (endlich) wiederzusehen. Wir sind sehr stolz auf unsere Wichtel, die es trotz erschwerter Bedingungen geschafft haben, ihre Ziele fĂźr dieses ungewĂśhnliche Jahr zu erreichen â&#x20AC;&#x201C; BRAVO! An dieser Stelle auch ein Dank an die Eltern, die sich die Zeit nahmen, ihre Kinder dabei zu unterstĂźtzen, zu filmen und das ein oder andere Mal auch mitzumachen! Wir danken auch unserer Gruppenleitung fĂźr ihren Beitrag und unserem treuen Koch Karre fĂźr seinen gern gesehenen Besuch!

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Gut Pfad, die Wichtelleiter/-innen Susi, Christina, Melanie und David

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WICHTEL

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WÃ&#x2013;LFLINGE

Versprechenslagerfeuer

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WÃ&#x2013;LFLINGE

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WÃ&#x2013;LFLINGE

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GUIDES

„Die Welt steht Kopf“ bzw. „Abgespaced“ Dieses Thema bestimmte vom 16. – 18. Juli das verkürzte SoLa der Guides. Am Freitag trafen sich acht motivierte Kornetten, um das Action KoLa nachzuholen. Um der Lagerbezeichnung gerecht zu werden, wurden sie nur mit Klobürste und ganz vielen Briefkuverts ausgestattet und sogleich auf eine Weltraumwanderung, einen Hike geschickt. Ziel war es zu unserem Übernachtungsort, dem Pfadiheim Bludenz zu finden. Das erste Mal ohne LeiterInnen unterwegs, lösten unsere 8 Heldinnen bravourös alle gestellten Aufgaben. Unter anderem wurde eine Wanderung gemacht, Bludenz erkundet und ein Ansichtskroki gezeichnet. Für ihre schwierigen Aufgaben wurden sie auch mit einem Snack belohnt, welchen sie auf ihrem Weg ergattern konnten. Die Kornetten erreichten überpünktlich den Zielort und so konnte nach einem Aufbau in abgespeckter Variante ein gemütliches Grillen und Zusammensein in der Jurte in

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Angriff genommen werden. Am nächsten Morgen trafen sich die restlichen Guides mit einigen Leitern im Heim und fuhren mit ihren Spacetaxis gemeinsam zum Urlaubsplaneten. Dort wurden sie schon freudig von den Kornetten empfangen. Nach ein paar Aufwärmspielen wurde auch schon mittag gegessen. Am Nachmittag konnten die Weltraumforscherinnen wichtige Skills bei verschiedenen Planeten erlangen. Unter anderem zeigte ihnen Neptun alles rund um das Thema Wasser, bei Mars (Kriegsgott) konnten Zweikämpfe ausgefochten werden und der schnelle Merkur verlangte Geschicklichkeit in verschiedenen Challenges. Alle Gruppen bestanden die Aufgaben ohne größere Schwierigkeiten. Anschließend wurden Vorbereitungen für das Versprechenslagerfeuer am Abend getätigt und die letzten Unterschriften im Ablegbüchlein gemacht. Der Hunger wurde bei einem leckeren Abendessen noch


GUIDES gestillt, bevor es dann ernst wurde und mehrere Tüachle überreicht werden konnten. Besondere Disziplin war dieses Jahr von den Jugendlichen gefordert und viele konnten wir bei unserem Online-Ablegen begrüßen. Deshalb freute es uns besonders, die Jugendlichen als offizielle Pfadis willkommen zu heißen. Für eine kleine Überraschung sorgte noch das Auftauchen von uniformierten Beamten, bevor es dann in einen tollen Lagerfeuer-Abend überging. Die Nacht war aber für viele noch nicht zu Ende, da freiwillig Nachtwache gehalten wurde. Abschließend wurde nach einer doch relativ ruhigen Nacht mit Frühsport der neue Tag begrüßt und mit dem Aufräumen und Abbauen das Lager beendet. Nach einem super Wochenende fuhren die Guides schließlich in Fahrgemeinschaften zu ihrem Heimatplaneten zurück. Ein großes DANKE an unsere tollen Köche und Helfer Bertram und Schlömmi, die uns super auftischten. (Die Falafeln schmeckten besonders )

Gut Pfad Patrulle Fuchs

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GUIDES

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GUIDES

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SPÄHER

Späher Jahresabschluss

Für den Abschluss dieses Pfadi-Jahres trafen sich die Coolsten der Coolsten, also die Späher im Pfadiheim. Da es dieses Jahr etwas schwer war bezüglich Sommerlager, wurde eine Woche pure Action in knapp zwei Tage gepackt. Wie es auf einem Lager so üblich ist,​ braucht man zum Lagern eine Essstelle mit Tisch und eine Kochstelle. Auch wenn diese Aufbauten nicht großartig verwendet wurden, war es doch ein bisschen Lager-Feeling, was uns Pfadfindern so gefällt. Zur Stärkung der hungrigen Bautruppe gab es einen exotischen Happen namens Wrap. Das sind mit Gemüse, Fleisch und Sauce gefüllte Maisfladen direkt aus Mexiko. Gesättigt durch diese kulinarische Köstlichkeit wurde entweder bei Spielen entspannt oder noch die letzten Punkte für das Versprechen abgelegt. Zur selben Zeit wurde auch ein legendäres Lagerfeuer im Tipi aufgebaut. Es sah aus wie man es sich vorstellt: Innen ein kleines Pyramidenfeuer aus "Sprießen" und rund herum ein sich verengendes Blockfeuer. So vorbereitet erlebte der Spähertrupp ein wunderbares Versprechenslagerfeuer mit Gesang, Gelächter und zusätzlich einem Rückblick der alten Hasen auf die letzten drei Jahre. Aber es 44

wurden nicht nur Späher durch das Versprechen in den Trupp aufgenommen und alte Hasen in die nächste Stufe verabschiedet, sondern auch ein neuer Leiter in unserem Trupp getauft. Robert musste in verschiedenen Stationen beweisen, dass er den vier Elementen standhalten kann, was als Beweis gelten kann, dass er der Herausforderung Späher-Leiter zu sein, gewachsen ist. Anschließend überlegten sich die drittjährigen zum Abschluss die eine oder andere Herausforderung für die Leiter, um ihnen das eine oder andere zurückzuzahlen. Dies gipfelte in einer Laurenzia in der nahegelegenen Nafla, deren Temperatur geschätzt knapp über dem Gefrierpunkt lag. Da den Leitern dann durchaus kalt war und sich die Äuglein der Späher sich schon verengten, endete der Abend dann auch recht bald. Der nächste Tag stand ganz im Motto des strategischen Spielens. Im Pfadi-Wald wurden von den Spähern drei mächtige Burgen gebaut. Um eine Burg bauen zu können, mussten natürlich verschiedene Rohstoffe erwirtschaftet werden, die dann in Baustoffe umgetauscht wurden. Aus Metall, Holz und Steinen wurden Mauern, Öfen und all


SPÄHER

die anderen Dinge gebaut, die man für eine richtige Burg benötigt. Was zu einem jeden Späherlager auch gehört sind die haubenkoch würdigen selbstgemachten Schnitzel am Freitagabend, dieses Jahr ausnahmsweise am Samstag zu Mittag. Zwar wurden diese im Coronajahr nicht von uns Spähern selbst gebraten – geschmeckt haben sie trotzdem wie in der Wiener Spitzengastronomie. So gestärkt widmeten sich die Späher auch schon dem Abbau der Auf-

bauten. Und so endete eines der kürzesten Lager der Späher – in dem jedoch eigentlich nichts vermisst wurde. Es wurde gelacht, geweint, gesungen, gebaut und das Köpfchen angestrengt. Wir blicken zurück auf ein kurzes aber tolles Lager und Jahr und hoffen, dass wir uns das nächste Jahr vielleicht öfter sehen können. In Liebe und Gut Pfad, die Späherleiter 45


Teste dein Ã&#x201E;lpler-Wissen! CARAVELLES

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CARAVELLES

Servus zur Alpengaudi!

Am Samstag, den 11.07.2020 trafen wir Caravelles uns um 9.00 Uhr beim Gewerbepark in Rankweil. Unter dem Motto „Alpengaudi“ starteten wir in einen gemeinsamen Sommerlagertag. Dieser fand in den nahen Bergen in Laterns statt, wo wir gemütlich zur Alpe Saluver wanderten oder besser - spazierten. Dort schlugen wir uns den Bauch mit einer Alp-Köstlichkeit – Käsknöpfle mit Kartoffelsalat - voll. Neben allerhand älplerischen Erlebnissen testeten wir Caravelles auch unser Älpler Können unter anderem beim Kirschkernweitspucken, Schneckenrennen, Schubkarrenrennen und beim Älpler Quiz. Gut Pfad , die Caravellesleiterinnen

Unsere Älpler-Leiterinnen mit ihren Alptieren - Udo der Ziegenbock - Kurt-Roger, genannt Köbbi der Austausch-Älpler - Fritz das Murmeltier - Resi die Alpkuh 47


CARAVELLES

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CARAVELLES

Auflรถsung ร lpler Wissen

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EXPLORER

Explorer Sola 2020 Wir starteten das diesjährige Sommerlager am Freitag, den 17.07.2020 am Rankweiler Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir nach Dornbirn und anschließend mit dem Bus in den Bregenzerwald. Dort angekommen, besuchten wir den Abenteuerpark in Schröcken. Mit Klettergurten machten wir uns auf den Weg zur ersten Flying Fox Bahn. Wer während der Fahrt einen Blick nach unten gewagt hat, konnte einen Wasserfall, 90 Meter unter seinen Füßen betrachten. Als alle Explorer die sechs Bahnen erfolgreich gefahren sind, wartete eine ausgiebige KV (Kaltverpflegung). Nach der Pause ging es erneut in den Bus. Wenige Minuten später erreichten wir Warth. Trotz des schlechten Wetters traten wir motiviert die Wanderung Richtung Mittelberg an. Nach einigen Stunden in den Wanderschuhen standen wir durchnässt und hungrig vor der Inneren Wiesalpe. Es folgte das Beziehen der Zimmer. Anschließend stand das Abendessen auf dem Programm. Wir haben klassisch Wurst- und Käsenudeln gekocht und mit Riesenhunger verzehrt.

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Nach dem Abendessen haben wir noch eine Runde gejasst und sind schlafen gegangen. Am nächsten Tag wartete ein Teamspiel im Wald auf uns und Schnelligkeit und Geschick wurden auf die Probe gestellt. Unter anderem wurde auch fleißig Frisbee vor der Hütte gespielt. Als sich der zweite Tag bereits dem Ende näherte, bereiteten wir das Abendessen vor, diesmal wurde gegrillt. Den Abend haben wir mit Gitarre am Lagerfeuer verbracht und gingen anschließend zu Bett. Am nächsten Morgen putzten wir die Hütte und machten uns gegen Mittag auf den Heimweg. Mit Bus und Bahn fuhren wir über Deutschland Richtung Vorarlberg. Nach dem dritten Mal umsteigen erreichten wir schlussendlich den Rankweiler Bahnhof. Trotz des kurzen Sommerlagers hatten wir eine tolle Zeit! Gut Pfad! Maximilian Jenny Ein großes D-A-N-K-E an die Familie Prenn für die tolle Hütte!!!


EXPLORER

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RANGER

Abschlusstag der Ranger „Früh morgens trafen wir uns bei strömendem Regen vor dem Sternen in Rankweil. Bereits in Regenjacken (und manche sogar in Regenhosen) fuhren wir dann bis nach Bezau. Dort angekommen, stiegen wir um in „Kurt´s Dorfzügle“. Mit Schlager und österreichischer Volks- und Blasmusik als Reise-Entertainment waren wir eine Dreiviertelstunde unterwegs. Beim Gasthaus Egender wurde die ganze Horde Mädchen (+ Rolly) ausgeladen, und wir gingen eine ausgiebige Runde „Käsknöpfle“ essen. Die Bewegungsfreudigen unter uns machten dann noch einen Verdauungsspaziergang durch das Dorfzentrum von Schönenbach (unglaublich lange Wanderung!). Dann fuhren wir mit Kurt und „uriger Musik“ wieder zurück nach Bezau. Von da aus machte sich jedes Auto auf seine eigene Reise, da jede noch einmal nach Hause ging, um Grillsachen zu holen, - manche machten sogar noch einen Powernap. Dann 52

trafen wir uns alle bei Rolly zuhause, wo wir grillten und am Lagerfeuer sangen. Anna hatte als Überraschung einen Rückblick vom letzten Lager zusammen geschnitten, sozusagen als „Ersatzlager“ - es war lustig und berührend noch einmal die Bilder und Videos aus Belgien zu sehen. Danach machten wir noch den „Hey Jay“, damit auch die Nachbarn wussten, dass Pfadfinder in der Umgebung sind :) Es gab ein open-end, deshalb ließ man das Lagerfeuer ungezwungen und entspannt ausklingen. Gut Pfad, Nina“


RANGER

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ROVER

Rover Sommerlager Am Freitagmorgen, dem 17. Juli trafen sich 12 höchst motivierte Rover in Rankweil zum diesjährigen Sommerlager. Nachdem wir von unseren Leitern ausführlich über das Corona-Präventionskonzept unterwiesen wurden, konnte es auch schon losgehen. Wir fuhren nach Lagarde ins Elsass Frankreich. In Lagarde angekommen, sichteten wir sofort unsere 2 mächtigen Boote, welche sofort von uns in Beschlag genommen wurden. Den restlichen Nachmittag tuckerten wir den Kanal rauf. Dies war sehr amüsant, da manch ein Kapitän, der des Bootfahrens nicht mächtig war, mit den Kanalufern Ping-Pong spielte. Als die Nacht hereinbrach, suchten wir eine Anlegestelle und ließen den Abend ausklingen. Der Samstag war der Tag der Sensationen.

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Nach dem Frühstück durchfuhren wir eine 16 m hohe Riesenschleuse, am Nachmittag 2 enge scheinbar nicht enden wollende Tunnels mit einer Länge von 480 und 2310m. Als wäre dies nicht genug gewesen, befuhren wir am Abend noch einen 40 m hohen Schrägaufzug. Am Sonntag liefen wir in der Hafenstadt Saverne ein. Den Nachmittag nutzten wir zum Erkunden der romantischen Altstadt und zum Austragen eines Minigolf Turniers am Hafen. Den Abend verbrachten wir bei einem Cocktail in der Stadt. Montag und Dienstag waren 2 gemütliche Tage. Wir tuckerten einen Teil des Kanales zurück und bogen Richtung Mittersheim ab. In diesem Kanalabschnitt durchquerten wir


ROVER

malerisch schöne Seen und sichteten viele Vogelschwärme. Diese Tage wurden durch spannende Jass-Partien begleitet. Mittwoch war der Tag der Tage. Wir sahen im Kanal ein Prachtexemplar von Vielfraß treiben. Wir Rover waren sofort in diesen verliebt und entschieden uns dazu ihn auszustopfen und zu unserem Gruppen Maskottchen zu machen. Leider stellte sich die Bergung dieses Tieres als sehr schwierig heraus, und wir mussten es schweren Herzens zurücklassen. In der Nacht nahmen wir nochmals alle unsere Kräfte zusammen und entsandten eines unserer Boote mit dem Auftrag den Vielfraß zu bergen. Diesmal waren wir erfolgreich. Es gelang eine Schnur um das Bein des Vielfraßes zu werfen und so zu unserer Anlegestelle

zu schleppen, wo er feierlich von den Zurückgebliebenen empfangen wurde. Leider fing unser neues Maskottchen so bestialisch zu stinken an, dass wir uns am nächsten Tag wieder von ihm trennen mussten. Am Donnerstag fuhren wir zurück nach Lagarde, wo wir den letzten Abend verbrachten, ehe unser Lager zu Ende ging und wir den Heimweg antraten. Gut Pfad Lukas Breznik

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ROVER

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PFADFINDER WIE ALLE

PWA Bericht Da wir leider seit über einem halben Jahr keine Gruppenstunden mehr abhalten konnten, gibt es auch nichts von gemeinsamen Aktivitäten zu berichten. Interessant ist jedoch zu wissen, wie sich Menschen, die Rituale und Gewohnheiten plötzlich nicht mehr ausüben können, fühlen und wie sie den „neuen Alltag“, bezogen auf die Donnerstagabende, nun gestalten. Dazu haben wir einige unserer Gruppenmitglieder, aber auch deren Eltern, Primärbetreuer und auch Leiterinnen befragt: Anneliese (Leiterin) Ich musste während der Coronazeit immer am Abend arbeiten, und wenn ich mal frei hatte, dann machte ich gerne einen Spaziergang oder saß ganz gemütlich auf der Couch, lesen, stricken... langweilig war mir nie! Vermisst habe ich die strahlenden Augen, die Ehrlichkeit, das Lachen, die Dankbarkeit, die herzlichen Umarmungen unserer PWAler. Ich hoffe und vertraue, dass wir alle diese Zeit gut überstehen, und wir dann wieder unsere Gruppenstunden befreit abhalten können. Ich freue mich auf euch Alle!!! Maria (Mama von Hannah) Wenn ich Hannah einen „Ausfall“ der PWA-Stunde erklären muss, ist das meist für sie schwer annehmbar/verständlich. So war es auch zu Beginn der „Corona-Zeit“. Als „Alleinerzieherin“ habe ich Aufklärungsarbeit zu leisten (und auch auszuhalten), da für sie diese Gruppenstunden wichtig sind und zur Wochenstruktur gehören. Die Verbindung zur PWA Gruppe konnte durch die „Überraschungen“ von den Betreuern gehalten werden. Mit den Inhalten aus der „Abschluss-Tasche“ haben Hannah und ich einen wunderschönen, stimmungsvollen Abend gestaltet. Ira (Primärbetreuerin von Benny): Ich finde es sehr schade, dass die Gruppenstunden momentan nicht stattfinden können, verstehe jedoch, weshalb dies so ist. Für alle Pfadfinder hoffe ich, dass bald eine Lösung gefunden werden kann, die den Corona-Anforderungen entspricht. Jeder Weg hin zu einer „neuen Normalität“ brächte sicherlich viel Entlastung, denn auf Angebote wie diese zu verzichten, ist für die Betroffenen keine langfristige Lösung. Monika (Leiterin) An den Donnerstagabenden habe ich meistens zuerst zuhau57


PFADFINDER WIE ALLE se gesagt: „Jetzt wäre ich eigentlich bei den Pfadis“ – dann habe ich oft einen Spaziergang gemacht oder mich mit einem guten Buch auf die Couch gesetzt. Gefehlt haben mir natürlich die fröhlichen Gesichter und auch das Lachen der PWA’ler. In dieser Zeit habe ich sehr bewusst erlebt, wie schön es ist, mit der Familie (wenn auch nur im kleinsten Kreis) zusammenzusitzen und zu spüren „da bin ich daheim“. Ich wünsche mir sehr, baldmöglichst wieder in ein ganz normales Alltagsleben zurückkehren zu können, ohne die begleitende Unsicherheit krank zu werden, oder für mich noch schlimmer, jemanden anzustecken.

Unseren Gruppenmitgliedern haben wir folgende Fragen gestellt: 1. Was hast Du am Donnerstag überwiegend gemacht … Hanna: • Es sind neue „Rituale“, Gewohnheiten entstanden; ich habe mit Mama viel gespielt und am Abend ruhige, entspannende Musik gehört. • Ich habe auch viel gemalt und gezeichnet und habe mir unter „Mine Kunst“ meine eigene Kunstgalerie gestaltet. Benny: • Ich war viel zu Hause und habe DVD´s geschaut. • Auch habe ich Freunde in den anderen WGs besucht und bin mit ihnen draußen ge- wesen. Lucia: • Ich habe Etiketten für die Marmeladegläser entworfen, ferngesehen und „Narra käschtle“ gespielt. • Mama und Papa habe ich auch oft geholfen und alte Fotos angeschaut. 2. Was hast Du am meisten vermisst? Hannah: • Besuche/Treffen/Gespräche mit Freunden und Kollegen • meinen Freund Philip treffen • die regelmäßigen Freizeitprogramme wie PWA Gruppenstunde, Tanzgruppe „Spagatissimo“ aber auch den PWA-Ball und die PWA-Reise Benny: • Ich habe die Pfadi schon vermisst, besonders die Feste, an denen wir immer gut gegessen haben. 58


PFADFINDER WIE ALLE Lucia: • die Pfadi und ihre Leiter • die Pfadifeste, den PWA-Ball und die PWA-Reise 3. Was hast Du in dieser Zeit Schönes erlebt? Hannah: • Am Anfang gemütlicher Tagesablauf, zuhause „helfen“ (Essen vorbereiten, Kuchen backen, putzen…) • Viele Wanderrunden im Wald, Spaziergang am Illdamm, • Kontakte per Telefon oder Videotelefonate • „Überraschungen“ durch PWA Betreuer (Osternest, Fotos, Fotobuch, „Abschluss-Ta- sche“ mit besonderen, schönen, guten Geschenken, Gedanken, Ideen) • Später viel Bergwandern und Radfahren Benny: Ich war mit einem Mitbewohner viel schwimmen. • Lucia: • Ausflug ins „Bärenland“ • Urlaub in Fraxern und im Wohnheim „Illufer“ • Einladungen zu Geburtstagsfeiern im Freundeskreis • Arbeiten in der Werkstätte und Malen im Atelier • Freude über das „PWA-Überraschungspaket“ an der Haustüre 4. Wie hat sich dein Tagesablauf durch Corona verändert? Hannah: • Am Anfang dieser Zeit „ohne Arbeitsalltag“ den Tag gestalten – was kann ich tun? • Video Turnstunde und Lerngruppe • Vorbereiten auf den Wiedereinstieg am Arbeitsplatz (Maske, Bus fahren, unterwegs sein, Abstand halten, Hygiene, …) • Am Morgen Fiebermessen (ich arbeite im Pflegeheim) Benny: • Ich musste jetzt viel mehr und öfters putzen in der WG. • Mir war oft langweilig, da ich nichts unternehmen konnte. Lucia: • Jeden Tag länger schlafen dürfen • keine Besuche der Geschwister • Aufenthalt beschränkte sich auf das Haus, den Garten und den Johannesweg 5. Was wünscht Du Dir für dieses Arbeitsjahr? Hannah: Alle Freunde, Kollegen, Betreuer gesund wiedersehen dürfen. • • Spaß und Freude Benjamin: • Ich wünsche mir, dass ich wieder zu den Pfadis gehen kann. Lucia: • Lustige und interessante Gruppenstunden mit Überraschungen • Kartoffelfest mit Musik, Nikolausfeier und Exkursionen

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ALTPFADFINDER

Grillabschluss

Nach der langen Corona-Pause haben auch wir unser Pfadijahr wieder fortgesetzt bzw. mit unserem traditionellen Grillabschluss leider auch gleich wieder beendet. Am Samstag, 27. Juni starteten wir beim Marktplatz mit einer kleinen (zum Glück nicht all zu strengen) Wanderung durch den Rankl‘r Wald und kehrten nach ca. 2 Stunden anschließend zum Pfadiheim zurück. Dort verköstigte uns das Organisationsteam, insb. Bertram unser Grillmeister, mit Wurst, Brot und Salat. Anschließend dankten wir Günter für seine 10-jährige Tätigkeit als Kassier der Altpfadfinder. Wir hoffen, dass er uns weiterhin in dieser Funktion erhalten bleibt. Vielen Dank ans Organisationsteam und an alle, die uns mit Salaten und Nachspeise verköstigt haben.

Nach einem Grillabend am 14. August, bei dem wir die Rover und Ranger, die im Herbst überstellt werden, eingeladen haben, möchten auch wir ins neue Pfadijahr starten und hoffen, dass wir unser geplantes Jubiläumsprogramm durchführen können. Anbei eine kleine Programmvorschau: Voraussichtlich können wir ab November bei Leonhard Wurst und Speck selbst zubereiten. Weiters planen wir heuer auch eine besondere Weihnachtsfeier mit Übernachtungsmöglichkeit am 12./13. Dezember. Genauere Infos folgen noch. Natürlich halten wir uns an die gesetzlichen Bestimmungen. Sollten Programmänderungen oder Programmabsagen notwendig werden, werden wir dies Per E-Mail bekanntgeben. Gut Pfad, Stefan

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ALTPFADFINDER

Heuer freut uns besonders, dass wir insgesamt 11 Rover und Ranger begrüßen durften, die zu uns überstellt wurden. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit unseren Neuen, ein spannendes und ereignisreiches Jahr haben werden. 61


GILDE “AKTIV” ABSCHLUSSGRILLABEND Wie jedes Jahr, schlossen wir auch das außergewöhnliche Gildejahr 2019/2020 mit einem Grillabend ab. Im Freien, mit Abstand und großer Freude, dass wir uns endlich wieder von Angesicht zu Angesicht treffen konnten, genossen wir den Abend. Begrüßt wurden alle Gildemitglieder mit einem feinen Aperitif. Walter und Christian verwöhnten uns wieder mit exzellenten Grillspezialitäten von krossem Fleisch bis zu feinem Gemüse und Fächerkartoffeln mit Sauerrahmdip und als Abschluss gab es noch ein feines Dessert. Es war ein wunderbarer Abend und alle unterhielten sich angeregt. Viel Neues, spannende Geschichten und Abenteuer wurden erzählt. Schön war’s. Christl

HEIMPUTZ Trotz Corona bedingtem Schutzbetrieb mit MNS, Hände waschen und Desinfektion bleibt das Heim interessanterweise nicht sauber. Liselotte „rief“ zum alljährlichen Herbstputz und die Gildemitglieder, tatkräftig unterstützt durch die Altpfadis rückten dem Staub und Schmutz, der sich im Heim angesammelt hatte, zu Leibe. Nach der abschließenden Mittagsgulaschsuppe und feinem Apfelstrudel konnten wir wieder ein sauberes Heim für den Start im Herbst zurücklassen.

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GILDE “AKTIV” Vielen Dank an alle fleißigen HelferInnen, die trotz der nötigen Einschränkungen mitgeholfen haben, dass das Heim für den Herbstbetrieb wieder gut gerüstet ist. Bertram

FEIER DER RUNDEN GEBURTSTAGE Es stand in den Sternen, ob wir die Feier der runden Geburtstage, die wir im Frühling absagen mussten, nun endlich am 26.09.2020 durchführen könnten. Geplant war ein feines Bergfrühstück in der Falba Stuba in Laterns. Die gültigen Corona-Regeln erlaubten die Durchführung der Veranstaltung, aber nun machte uns das Wetter beinahe einen Strich durch die Rechnung. Es hatte über Nacht geschneit und bei der Bergstation lagen 25 cm Neuschnee. Sechzehn Gildemitglieder ließen sich davon nicht abhalten und reisten mit Linienbus und Shuttle von der Talstation bis zur „Stuba“. Belohnt wurden wir mit einer wunderschönen Landschaft in weiß und einem ausgiebigen Frühstück. Danke an Liselotte für die Organisation und die tolle Idee. Christl

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PFADI-CLUB

Pfadfinderinnen-Club Aufgrund der Pandemiesituation ist eine Neuausrichtung des Clubgeschehens nicht sinnvoll, weshalb wir ohne Programm das neue Pfadijahr beginnen müssen. Das Clubteam

von 04.bis 29. November 2020 Wildbrettage 05. November 2020 „Schnattern & Schlucken“ Unter dem Motto „Alles Gans“ und Weinen von Vinumvirat Fr. 13.11. und Mi. 18.11. 2020 Wildbretfeier Thema: Wild & Wilde Birnen dazu Bilder von Renate Ganath

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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