Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil 路 31. Jahrgang 路 Heft 1 路 Oktober 2013
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Thurnher Druckerei GmbH A 6 830 Rankweil, Grundweg 4 T 05522 / 44 2 8 8 - 0, F 44 2 8 8 - 77 office@dth.at, www.dth.at
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Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil / Vorarlberg Herstellung: Peter Mück, Maria Mück DTP: Priska Reichart, Martina Maucher, Klaus Walenta Für den Inhalt verantwortlich: Christian Dobler, Rankweil E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei GmbH, A-6830 Rankweil
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PEFC/06-39-263
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INHALT
Rankler LeiterInnen __________2 Klausur 2013 ________________4 Gratulation _________________6 Überstellung & Startfest _______8 Kerzenziehen _______________ 14 Papierschopf _______________ 15 60 Jahr Feier _______________ 16 Wichtel ___________________ 24 Wölflinge __________________ 30 Guides ____________________ 34 Späher ____________________ 40 Caravelles ________________ 44 Explorer ___________________ 48 Ranger ____________________ 50 Rover _____________________ 56 Altpfadfinder _______________ 59 Pfadfinder Wie Alle __________ 60 Gilde "aktiv" _______________ 62 Pfadfinder-Club _____________ 64
www.pfadi-rankweil.at
Auf ins ne u e Pfadijahr
Mampfla-Beiträge an mampfla@pfadi-rankweil.at
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RANKLER LEITER/INNEN 2013/2014 WICHTEL Nadine Sonderegger Andrea Schlömmer Barbara Jagschitz Susanne Friedrich Emanuel Dünser WÖLFLINGE Alexandra Schlömmer Rene Sonderegger Melanie Wirrer Christoph Bauer Sophia Märk GUIDES Roland Mayer Tanja Plaikner Sabrina Fritz Jonathan Morscher SPÄHER Markus Scheidbach Thomas Lins Jeremias Morscher Benedikt Fröhlich CARAVELLES Priska Reichart Martina Maucher Verena Nesensohn Claudia Daus EXPLORER Daniel Piazzi Andreas Dietrich Marcel Madlener RANGER Katharina Friedrich-Bösch Franziska Dobler Alexander Angeloff ROVER Stephan Frick Jürgen Piazzi Stefan Lins PWA Christian Breuss Tanja Breuß Helga Mittelberger Nadine Duelli Bianca Schieder Monika Schieder GRUPPEN-FÜHRUNG Nicole Mayer David Huber ELTERNRAT Josef Schwab ALTPFADFINDER Otto Kopf PFADFINDER-GILDE Liselotte Lins PFADFINDER-CLUB Peter Mück
wichtel@pfadi-rankweil.at Dr.-Summer-Straße 1/2, 6830 Rankweil Vesengasse 5, 6830 Brederis Rheinstraße 51, 6800 Nofels Karolingerstraße 8, 6830 Rankweil Müsinenstraße 50-16, 6832 Sulz woelflinge@pfadi-rankweil.at Cluniastraße 4, 6830 Brederis Leinenweg 10, 6830 Rankweil Kreuzgasse 11e, 6832 Sulz Hadeldorfstraße 3, 6830 Rankweil Neustadt 8/12, 6800 Feldkirch guides@pfadi-rankweil.at Schmittengässele 21a, 6800 Nofels Wiesenstraße 17, 6833 Weiler Naflastraße 40/7, 6800 Feldkirch Kapellenweg 1, 6830 Rankweil spaeher@pfadi-rankweil.at Ringstraße 64, 6830 Rankweil Hadeldorfstraße 31b/2, 6830 Rankweil Kapellenweg 1, 6830 Rankweil Hadeldorfstraße 4c, 6830 Rankweil caravelles@pfadi-rankweil.at Rösslebündt 12/5, 6830 Rankweil Herrengasse 10, 6812 Meiningen Reitweg 30d, 6830 Rankweil St. Johannesgasse 17a, 6800 Nofels explorer@pfadi-rankweil.at Sigm.-Nachbaur-Str. 5, 6832 Sulz In der Schaufel 31, 6830 Rankweil Rautenastraße 17, 6832 Röthis ranger@pfadi-rankweil.at Müsinenstraße 55/2, 6832 Sulz Ändrabach 38, 6822 Schnifis Rüggelen 3, 6830 Rankweil rover@pfadi-rankweil.at Rösslebündt 12/5, 6830 Rankweil Im Gut 1, 6832 Sulz Riedgasse 1/4 6850 Dornbirn pwa@pfadi-rankweil.at Negrellisstraße 9ª, 6830 Rankweil Negrellisstraße 9ª, 6830 Rankweil, Tel. 48150 Unterbergweg 2, 6834 Übersaxen, Tel. 41983 Fuschelinaweg 4/1, 6834 Übersaxen Zehentstraße 17, 6830 Rankweil Zehentstraße 17, 6830 Rankweil gf@pfadi-rankweil.at Schmittengässele 21a, 6800 Nofels Fuschelinaweg 4/1 6834 Übersaxen elternrat@pfadi-rankweil.at Pfarrer-Strasser-Weg 8b, 6830 Rankweil altpfadfinder@pfadi-rankweil.at Rautenastraße 35, 6832 Röthis gilde@pfadi-rankweil.at Churer Straße 22b, 6830 Rankweil club@pfadi-rankweil.at Wimmatweg 11, 6830 Rankweil
0664/3811446 0664/3612275 0699/10867410 0650/3147262 0650/3417384 0664/5207082 0699/17282142 0676/4333432 0664/4378556 0650/3060206 0664/5954838 0660/3909196 0650/5190301 0664/1149093 0699/12345133 0664/75103671 0650/2900916 0699/13302421 0664/88475004 0664/1003830 0650/2825257 0650/4666282 0664/8240300 0664/6018725601 0699/11110051 0650/3229308 0664/4417785 0664/1233336 0664/88475003 0664/8293963 0650/5833099 0664/5939870 0664/4096050 0650/4198302 0650/5512515 0699/11309676 0664/9429504 0664/6301035 0650/5141981 0664/80401288 0664/4559323 0664/5344327 -
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JUNGLEITERABEND 2013
Jungleiterabend Wir freuen uns euch unsere neuen Führer vorstellen zu dürfen: Emanuel Sophia Claudia Monika Zum Einstieg trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abend, bei dem wir uns über die verschiedensten Themen wie: Gruppenstruktur, PPÖ, Landesverband, Ausbildung, usw. ausgetauscht haben. Mit Nadine’s Schichtsalat und tollen Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen. Gut Pfad! David & Nicole
Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein Friedrich Fröbel
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KLAUSUR 2013
Bewegung und Vielfalt im Fokus Zum Start ins neue Pfadijahr fand auf der Neuburg die alljährliche Führerklausur statt. Unter dem Motto "Bewegung und Vielfalt im Fokus" planten wir unser Jahresprogramm. Neben kreativen Spielen, gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer, entwickelten wir viele Ideen für die einzelnen Gruppenaktionen. Mit großem Stolz haben wir Andrea und Tanja zum fertig gestellten Wegweiser gratuliert! Danke an Herbert für das köstliche Essen und seinen Einsatz als Fotograf. Gut Pfad! David & Nicole
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KLAUSUR 2013
Modenschau in Wasabi und Tinte Als ein Höhepunkt der Klausur wartete am Abend eine besondere Überraschung auf alle LeiterInnen. Unsere eigene Rank’ler Pfadikleidung wurde von drei eingeschleusten Models den FührerInnen präsentiert. Unter tosendem Applaus, fetziger Musik und genialer Stimmung, zeigten uns die Mädels die einzelnen Kleidungsstücke. Sweater, Pullover, T-Shirt, Polo-Shirt, Fleecejacke,… mit großem Stolz wurde auf unsere eigene Kollektion angestoßen. Vielen Dank an Caroline, Sophie und Jenny für ihren Einsatz!
Abholtermine für bestellte Kleidung: 2.12.2013 18-21 Uhr 4.12.2013 18-21 Uhr 9.12.2013 18-21 Uhr Bestellung bis 25.10.2013: www.shop.pfadi-rankweil.at
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GRATULATION
Promotion Dr. med. Julian Metzler
Hochzeit Tanja & Simon Plaikner 09.06.2013 Nevada, Las Vegas
Geburt Wir gratulieren Michaela und Daniel zu ihrer Tochter
Nina Sie wurde am 30.7.2013 mit 3050 g und 48 cm geboren.
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FREUNDE & GÖNNER
Rankweil, im Oktober 2013 Liebe Pfadfindereltern! Liebe Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil! Der Verein der Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil ist kein Verein im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr ein loser Zusammenschluss von Menschen, die ein Herz für die Pfadfinder von Rankweil haben. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung waren und sind unsere materiellen Probleme nicht zu bewältigen. Diese Hilfe ist immer mehr zu einem wesentlichen, unverzichtbaren Einnahmeteil unserer Gruppe geworden. Wir, die Führerinnen und Führer der Pfadfindergruppe Rankweil haben früher versucht, die finanziellen Erfordernisse der Gruppe darzulegen, haben die Heizkosten, die Kosten für Strom und Instandhaltung etc., die Anschaffung von Zelten und Lagermaterial, die Gruppenzeitung und vieles mehr angeführt. Hiezu gehört auch die Unterstützung von Familien, die finanziell nicht in der Lage sind die Lagerkosten zu bezahlen. Mit dieser Aufstellung wollten wir verständlich machen, wofür wir dieses Geld brauchen. Wir glauben, dass es keinen Sinn hat, wenn wir diese umfangreiche Aufzählung an dieser Stelle vornehmen. 260 Kinder und Jugendliche benötigen eine Infrastruktur, die sehr viel Geld kostet, was wohl im Einzelnen nicht begründet werden braucht. Unsere Unabhängigkeit – ein wesentliches Merkmal der Pfadfinder – lässt es umso mehr notwendig sein, auch auf diesem Weg die nötigen Geldmittel zu beschaffen. Ein Papierschopf, der neuen Herausforderungen entspricht, ein Jugendraum, um zukünftigen Aufgaben gerecht werden zu können, sowie weitere Räume sind mit dem letzten Bauvorhaben verwirklicht worden. Die finanziellen Folgen werden ohne ihre Unterstützung nicht zu bewältigen sein. Wir sind sicher, Ihr Verständnis für unsere finanziellen Probleme, aber auch die Bauschulden zu haben und glauben, dass es für Sie ebenso wie für uns wichtig ist, unsere Arbeit fortsetzen zu können. il g: ndun Rankwe i b r e v k Bank eisenban f Raif 37461) 88 (BLZ -Nr. 641 o Kont
Im Vertrauen auf Ihre Unterstützung mit freundlichen Grüßen
Elternrat, LeiterInnen der Pfadfindergruppe Rankweil
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ÜBERSTELLUNG
Start ins Jubiläumsjahr Am 14. September startete die Rankweiler Pfadifamilie ins neue Jahr. 300 Kinder und Jugendliche begrüßten die Neuankömmlinge mit einer Mutprobe in ihren Stufen. Bei der diesjährigen Überstellung zeigte sich einmal mehr der Ideenreichtum der ehrenamtlichen JugendleiterInnen. Je nach Alter hatten die Kinder bzw. Jugendlichen verschiedene Hürden zu meistern. Die Kleinsten wurden mittels Rutschbahn zu den Wichteln und Wölflingen überstellt. Die 11-Jährigen wurden von den Guides und Spähern in ihren Raum im 1. Stock hinauf gezogen. Rasant wurde es für die Jugendlichen, die zu den Caravelles und Explorern überstellt wurden. Sie wurden vom Balkon aus mittels Guerilla-Rutsche mehr oder weniger sanft auf die Wiese gezogen. Viel Muskelkraft war von den Jugendlichen gefordert, die zu den Rangern und Rovern überstellt wurden. Sie mussten sich der Fassade entlang mit eigener Kraft hochziehen. Abwärts ging es dafür für die jungen Erwachsenen, die zu den Altpfadis oder zu den LeiterInnen überstellt wurden. Die Kinder sparten auch nicht mit Wasserfontänen für ihre LeiterInnen.
Beim anschließenden Startfest sorgten Harry und Wolfi für gemütliche Stimmung. Vielen Dank!
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STARTFEST 2013
n Rutschbahn zu de WiWรถ und PWA
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ÜBERSTELLUNG
Hinauf in den raum r e h ä p S d n u s e id Gu
STARTFEST 2013
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Mit Vollgas zu den rern lo p x E d n u s e ll e v a r Ca
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ÜBERSTELLUNG
Mit Kraft zu den rn e v o R d n u n r e g n a R
STARTFEST 2013
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n Im freien Fall zu de n Altpfadis & Leiter
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KERZENZIEHEN
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PAPIERSCHOPF
dank
an die Firma Rosen Waibel, für die schönen Rosenstöcke vor dem Papierschopf. Fürs Organisieren möchten wir uns bei Rudi Waibel bedanken.
Rankler Papierschöpfle
PfadfinderIn sein heißt Demokratie und Frieden erleben. Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt. Durch gelebte Demokratie und internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. PfadfinderIn sein heißt kritisch, parteipolitisch unabhängig sein.Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir Pfadis beschäftigen uns auch mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit. PfadfinderIn sein heißt unsere Umwelt beachten, die Natur schützen. Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. PfadfinderIn sein heißt Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken. Wir Pfadis bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft in der sie ihre Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance unsere Bewegung offen zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln. PfadfinderIn sein heißt Bedürfnisse erkennen, Individualität fördern. Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezifischen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der offene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind offen für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die große Gemeinschaft ein. PfadfinderIn sein heißt Abenteuer erleben. Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und für Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir setzen unser Programm mit Hilfe qualifiziert ausgebildeter Kinder- und JugendleiterInnen in ganz Österreich um. PfadfinderIn sein heißt ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen. Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung. Unsere Kinder- und JugendleiterInnen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfadfinderische Tätigkeit hinaus vielfältig nutzen. PfadfinderIn sein heißt ständige Weiterentwicklung fordern und fördern. Unser Kinder- und Jugendprogramm und die Aus- und Weiterbildung der Kinderleiterinnen und JugendleiterInnen werden auf Basis unserer Grundsätze kontinuierlich weiter entwickelt. Diese Weiterentwicklung basiert auf regelmäßiger Evaluierung, ständigem Austausch unserer Kinder- und JugendleiterInnen untereinander sowie auf dem Einbringen von persönlichen Erfahrungen aus dem privaten und beruflichen Umfeld. PfadfinderIn sein heißt Demokratie und Frieden erleben. Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt. Durch gelebte Demokratie und auch internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. PfadfinderIn sein heißt kritisch, parteipolitisch unabhängig sein.Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir beschäftigen uns auch mit aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit. PfadfinderIn sein heißt unsere Umwelt beachten, die Natur schützen. Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. PfadfinderIn sein heißt Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken. Wir bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft in der sie ihre Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance unsere Bewegung offen zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln. PfadfinderIn sein heißt Bedürfnisse erkennen und die Individualität fördern. Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezifischen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der offene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind offen für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein. PfadfinderIn sein heißt Abenteuer erleben. Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir PfadfinderInnen setzen unser Programm mit Hilfe qualifiziert ausgebildeter Kinderund JugendleiterInnen in ganz Österreich um. Eine PfadfinderIn sein bedeutet ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen. Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung. Unsere Kinder- und JugendstufenleiterInnen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch eigene persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfadfinderische Tätigkeit hinaus nutzen. PfadfinderIn sein heißt
Verlängerte Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr Jeden Samstag (außer Feiertag) mit persönlicher Betreuung von 9.00 bis 12.00 Uhr
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FESTSCHRIFTVERKAUF
„Pfadfinder – Ein anderer Weg“ Die letzten 10 Jahre
Die Vergangenheit überholt die Gegenwart überfordert die Zukunft überfällt oder
Die Vergangenheit bewältigen die Gegenwart beurteilen die Zukunft beginnen
Vielen, vielen DANK an alle fleißigen Festschriftverkäufer. Margot Bickel
Pfadfinder – ein anderer Weg
Pfadfinder – ein anderer Weg · 60 Jahre Pfadfindergruppe Rankweil
Noch vor der großen 60-Jahr-Feier versammelten sich alle Stufen, von WiWö bis RaRo, Altpfadfinder und Gilde, um am Samstagnachmittag unsere Festschrift zu verkaufen. Quer durch das ganze Vorderland, aufgeteilt in viele kleine Gruppen, erfreuten wir viele neugierige Leser mit unserer Chronik, unseren Erlebnissen und Taten der letzten 10 Jahre. Zum großen Abschluss trafen wir uns wieder beim Pfadiheim, wo es Feines zum Essen, und Leckeres zum Trinken und eine tolle Musik zum Feiern gab. Zur Vorfreude erhielt jeder einen 60-Jahre-Aufnäher für die Pfadiuniform.
60 Jahre Pfadfindergruppe Rankweil 1946 - 1953 · 1960 - 2013 / Die letzten zehn Jahre
TOP SECRET – PETER MÜCK
TOP-SECRET-FEST Der Juni-Gruppenrat im Jahr 2012 war der letzte Gruppenrat unseres GFM Peter Mück. Ein Gutschein für ein „kleines Fest“ blieb uns von diesem Abend noch lange in Erinnerung … Der Freitagabend vor unserer großen 60-JahrFeier war als interner Abend getarnt. Das TopSecret-Fest widmeten wir unserem Peter und unserer Mary. • • • • • • • • • • • •
47 Jahre Kinder- und Jugendarbeit Bau des ersten Heimes 37 Jahre Gruppenfeldmeister Einführung der Mädchenstufe 296 Gruppenräte 9 Jahre Präsident 120 Ausgaben der Mampfla 37 Überstellungen Bau des zweiten Heimes 37 Klausuren Bau des Papierschopfes Gründung des Pfadinderclubs
… dies sind Zahlen und Fakten, die man sich kaum vorstellen kann. Doch diese gehören zum Leben von Peter und Mary. Grund genug für uns, einen unvergesslichen Abend zu gestalten. Was könnte Peter und Mary glücklicher machen, als mit langjährigen Wegbegleitern, mit Leitern der letzten 60 Jahre, den Altpfadfindern und Gildepfadfindern und mit Freunden, die die Pfadfindergruppe Rankweil schon lange unterstützen, ein tolles Fest zu feiern. Bgm. Martin Summer, Landesrätin Greti Schmid und Landesleiter Charly Bonetti folgten der Einladung und bedankten sich bei Peter und Mary. So überraschend wie der Abend für sie begonnen hatte, so ging er auch weiter. Eine eigene Pfadiband spielte für sie Lieder, eine Fotoausstellung von der Anfangszeit Peters bis heute wurde präsentiert, das Lied „die alten Rittersleut“ wurde für Peter umgedichtet und eine eigene "d’Mampfla“ Spezialausgabe wurde Peter und den Gästen überreicht. Mit köstlichen „getunten Wurstnudeln“ von der Pfadfindergruppe Altach wurden wir an diesem
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18 Abend verwöhnt. Dafür nochmals herzlichen Dank. Ohne einen Partner, der sich mit ebenso viel Herzblut für eine Aufgabe einsetzt, geht es nicht. Mary unterstützt Peter in allem, was nötig und erforderlich ist. In all den Jahren hat Mary sich nicht nur um die dreckigen Geschirrtücher gekümmert, sie ist auch maßgeblich am Erfolg der Gruppe, der Mampfla, der Freunde und Gönner uvm. beteiligt. Wir sind stolz und freuen uns mit Mary, dass sie an diesem Abend mit der Goldenen Lilie für all ihren Einsatz um die Pfadfinder ausgezeichnet wurde. Wir gratulieren mit einem herzlichen GUT PFAD!
TOP SECRET – PETER MÜCK
60-JAHR-MESSFEIER
Wege gehen … … in alle Richtungen … mit all ihrer Pracht … zu den verschiedensten Freunden … mit demselben Gedanken … mit dem Duft der Natur … in die Weite der Welt … mit dem Blick zum Nächsten … Hand in Hand … am Tag unserer 60-Jahr-Feier zur Basilika. Dort feierten wir gemeinsam mit Pfarrer Juen eine von Brigitte und Sylvia gestaltete Messfeier.
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60-JAHR-FEIER
60-Jahr-Feier Viele „Wege gehen“ zu uns ins Pfadfinderheim. Viele Eindrücke entstehen auf diesem Weg. Besonders, wenn wir am Tag unserer 60 Jahr Feier durch ein großartiges Lagertor gehen, wo unser neues Logo als Fadengrafik den Eingang zum großen Fest symbolisiert. Ein gewaltiger Eindruck hinterlässt auch der mächtige Aussichtsturm, eines der größten Bauwerke, die eine Pfadfindergruppe in Vorarlberg je gebaut hat. Von diesem Aussichtsturm überblickten wir die ganze 60-Jahr-Feier. • Wir blickten zum alten Heim, wo alle Besucher den WiWö Raum bewundern konnten und im GuSp Raum unsere neue Rankler Pfadikleidung verkauft wurde. • Hin zum neuen Heim, in dem im oberen Stock die CaEx und RaRo Räume bestaunt wurden und im großen Saal das Gilde Cafe mit zahlreichen leckeren Kuchen und Naschereien zu finden waren. Im abgedunkelten Spielesaal erkanten sich viele Kinder und
Jugendliche auf der Leinwand wieder, denn da erlebten wir einen Pfadifilm der besonderen Art: von 6 Jahrzehnten Abenteuer, 6 Jahrzehnten sozialem Engagement bis hin zu 6 Jahrzehnten Freundschaft. Gänsehautgefühl pur. Vor dem Haupteingang ins Pfadiheim befand sich der Checkpoint vom Geocaching. Hier war der Start und das Ziel für fast 400 Teilnehmer, die von den ganz kurzen Schnitzeljagd-Routen mit einfachsten Hinweisen bis hin zu den komplexen Routen mit Kompass und Navigationsdaten ihren Spaß hatten. • Mit dem Blick zum Papierschopf sahen wir unzählige Kinder, die beim Kinderprogramm aktiv mit dabei waren und nebenbei frisches Popcorn genossen. Im Jugendraum bewunderten viele Besucher eine kleine Fotoausstellung, um anschließend im Clubraum eine Erfrischung zu sich zu nehmen. • Auf der Pfadiwiese befand sich ein Weg aus Hackschnitzel, der zum großen Festzelt führte. Neben den Reden von Elternratsobmann Sepp Schwab, Peter Mück, Bgm. Martin Summer und Landesrätin Greti Schmid, erfreuten wir uns über die musikalische Begleitung der Bürgermusik Rankweil.
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60-JAHR-FEIER Andrea und Tanja stellten im Festzelt den frisch gedruckten Pfadibehelf "Wegweiser" vor. Bei der lebendigen Modenschau wurde die Rankler Pfadikleidung präsentiert. Mit der Band „Sound in a City“ wurde auch der Nachmittag musikalisch abgerundet. Der Lagerfeuerduft aus den zwei Jurten und dem Tipi machten den Flair dieses tollen Jubiläums perfekt. Ein solch großes Fest, einen 60. Geburtstag auf diese Art und Weise zu feiern, ist nicht selbstverständlich. Dazu braucht es viele kreative Köpfe, viele fleißige Helfer und Unterstützerinnen. Vielen Dank an die zahlreichen Eltern, die uns mit leckeren Kuchen unterstützten, Dank auch an
die Bürgermusik Rankweil und an „Sound in a City“ für ihren musikalischen Einsatz, an die Leiterinnen und Leiter, an den Elternrat, an die Altpfadfinder und an die Gilde für ihren großartigen Einsatz bei diesem Jubiläum. Ebenso herzlichen Dank an alle Unterstützer und Vereine, die mit uns mitgefeiert haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei den fleißigen Turmbauern und bei Daniela und Marco für den Film, der uns immer wieder in Gänsehautstimmung bringt.
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WICHTEL
Sola der Wichtel in Marul vom 6. – 13. Juli 2013
Vier Tramperinnen wollten den großen amerikanischen Traum erleben und hatten ihr ganzes Geld zusammengespart, um nach Amerika zu fliegen. Österreich ist nämlich viel zu langweilig! Die vier Freundinnen haben eine geheime Geschäftsidee und konnten diese in Europa nicht umsetzen. 38 Wichtel sollten sie bei ihrer Umsetzung unterstützen. Der erste Flug war geplant vom Gasthaus Sternen nach Marul Unterhof und anschließend weiter nach Rio de Janeiro. Schon beim Gasthaus Sternen war die hektische Flughafenatmosphäre zu spüren, doch zum Schluss war all das Gepäck eingecheckt und jedes Wichtel hielt ihre Boardingkarte in der Hand! Auf ging‘s nach Marul. Ein kurzes Abschiedsbussi für die Eltern und schon konnte die Reise fortgesetzt werden. Angekommen in Rio bekamen alle Einreisenden eine Blumenkette um den Hals gehängt und konnten sofort zur Visa-Antragsstelle. Nachdem Foto und Fingerabdruck von jedem Wichtel genommen war, konnte die erste Mahlzeit im fernen Land eingenommen werden. Etwas später stürzten sich alle ins Nachtleben. Beim großen Barkeepertreffen wurden viele neue Cocktailkreationen vorgeführt. Anschließend gab es eine After-Cocktailcontest-Party. Da konnten alle noch bei den Star Barkeeperinnen Cocktails schlürfen und abtanzen bis die Äuglein zufielen. Um dem Jetlag entgegen zu wirken, starteten die Wichtel mit Personal Trainerin Andrea und einem mächtigen Ganzkörper-Workout in den Tag. Das Gepäck musse schon wieder neu verstaut werden, denn es stand ein Weiterflug nach Las Vegas an. Trotz unüblichen Regen in Las Vegas hatten die Wichtel und die vier Tramperinnen viel Spaß, als plötzlich Schüsse zu hören waren. Die Wichtel konnten beobachten, wie eine Frau von der Mafia bedroht wurde. Sie hatte sich bei der Mafia Geld
SOLA ausgeborgt und konnte es jetzt nicht zurückzahlen. Die Mafiabosse drohten der Frau, sie umzubringen, wenn sie es nicht schaffen würde, bis zum Abend das Geld aufzutreiben. Als die Mafia weg war, konnte die Frau endlich durchatmen. Die Frau hatte eine reichte Tante, die einen Schatz versteckt hatte. Da sie aber sehr vergesslich war, hatte sie eine Schatzkarte angefertigt, in Teile geschnitten und mehreren Bekannten zukommen lassen. All diese Bekannten aufzusuchen wäre für die Frau unmöglich gewesen, also boten die Wichtel ihre Hilfe an. Sie besuchten die reiche Tante Emma, den Arbeitskollegen Oskar, den Butler James, die Köchin Berta und den Gärtner Johann. Somit hatten die Wichtel alle Schatzkartenteile zusammengefunden und konnten auch auf Anhieb die Schatzkiste finden. Doch sie war versperrt. Da konnte nur die geliebte Hilde weiterhelfen. In ihrem Haus waren allerdings viele Schlüssel versteckt. Letztendlich konnte aber der Richtige gefunden werden. Wow, war das viel Geld! Die Tramperinnen wollten das Geld unbedingt behalten und gemeinsam mit den Wichteln und der armen Frau überlegten sie sich einen Plan, die Mafia auszutricksen. Gleichzeitig telefonierten sie auch mit der Polizei, damit der Bösewicht gleich verhaftet werden konnte. Als der Mafiaboss wieder kam und das Geld an sich nahm, verwickelten ihn die Wichtel in ein Gespräch über Pizza und konnten den Mann so lange in Schach halten bis die Polizei eintraf und ihn verhaftete. Mit dem ganzen Geld, das nun die Wichtel hatten, gingen sie ins Casino, um es zu vervielfachen. Viva Las Vegas! Kaum eingeschlafen, stand auch schon wieder die Sonne hoch am Himmelszelt, als die Wichtelschar mit den Tramperinnen ihre Weiterreise nach Kuba antraten. In Kuba packten sie alle ihre Wandersachen zusammen und erkundeten die Gegend. Es wurden coole Fotos gemacht, kreative Sätze geschrieben, Skulpturen aus Naturmaterialien kreiert, Verkleidungen aus solchen gebastelt uvm. Mittagessen gab es an einem See. Es wurde fleißig gegrillt und als Nachtisch gab es noch die leckersten Schokobananen auf der ganzen Welt. Am Nachmittag begannen schon die Vorbereitungsarbeiten für das Versprechenslagerfeuer. Nicole wurde hier zu per Direktflug nach Kuba eingeflogen. Sie verbrachte den ganzen Nachmittag mit den Neulingen, die am Abend ihr Wich-
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WICHTEL telversprechen ablegten und somit ganz offiziell das Rankler Halstuch überreicht bekamen. Die ‚Alten‘, die den ersten Stern abgelegt hatten, bastelten wunderschöne Luminarias, die am Abend als Beleuchtung neben dem Lagerfeuer dienten und alle, die sich schon auf den zweiten Stern freuten, bauten das Lagerfeuer am See auf. Spannung, Nervosität und Vorfreude lagen schon in der Luft, als es endlich dämmerte und das traditionelle Versprechenslagerfeuer startete. 14 Tüachle, 13 erste Sterne und 7 zweite Sterne wurden feierlich übergeben. Das ganz besondere Highlight war die Verleihung des ‚Tanzenden Wichtels‘ an Jessica Macek. Nach einer grusligen Geschichte über die Wasserhexe von Marul bzw. die Geschichte vom Rumpelstilzchen konnten lauter glückliche Wichtel ins Land der Träume reisen. Noch bevor der Weiterflug nach Mexiko startete, sorgte Olga für die körperliche Ertüchtigung. In Mexiko war gerade Markttag, als die vier Tramperinnen mit den Wichteln eintrafen. Es gab ein sehr großes Angebot an heimischen Produkten. Die Reisenden spionierten die Techniken der Mexikaner schamlos aus und bastelten so Traumfänger, Kapsel-Ketten und Batik T-Shirts. Ganz nach dem Vorbild des Eurovisions-Contests fand am Abend der Südamerika-Contest in Mexiko statt. 7 Länder nahmen daran teil. Die Jury stimmte eindeutig für das "Weiße Land" mit ihrem Itsy-Bitsy-Beitrag und bekam so das goldene Mikrofon überreicht. Doch die Freude währte nicht lange. Schon den ganzen Tag gab es Probleme mit der Wasserqualität und unter den Stimmzetteln wurde ein Drohbrief von Unbekannten gefunden, die die Wasserquelle vergiftet hatten und Lösegeld forderten. Da es der Tramperin Nadine schon sehr schlecht ging, blieb den Wichteln nichts anderes übrig, als ihren Casinogewinn zu nehmen und der Forderung nachzukommen. Alle zusammen gingen zur Übergabe. Kampflos übergaben die Wichtel das Geld allerdings nicht und so konnten sie das Gegengift sowie das Geld wieder an sich nehmen und die bösen Buben zum Aufgeben zwingen! Ein überdrübersuperlautes D-A-N-K-E an unsere bösen Buben: David, Emanuel, Stephan, Jürgen und Marco! Mit der streng geheimen Geschäftsidee im Hinterkopf ging die Reise mit dem neuen Tag weiter
SOLA 2013 nach Hollywood, um die Seele zwischendurch mal baumeln zu lassen. Zudem mussten ja auch Sponsoren und berühmte Werbegesichter gefunden werden. In Hollywood war bereits eine riesige Menschenansammlung zu sehen. Schnell freundeten sich die Wichtel mit den sogenannten Guides an und luden sie zum gemeinsamen Burger-Essen ein. Da es den Guides in Hollywood ebenfalls sehr gut gefiel, beschlossen sie noch etwas zu bleiben. Im Beautysalon wurden die Haare gewaschen, im Whirlpool konnte man ausgezeichnet chillen, bei Taschendesignern konnten wunderschöne Einzelteile kreiert werden. Auch ein Schuhdesigner und Starköche luden zu einem Besuch ein. Frisch gestylt, neu eingekleidet und herrlich relaxed, standen die beinahe 70 Mädls beisammen, als Heidi Klum höchst persönlich mit ihren Bodyguards vorbeischaute und die hübschen Mädchen sichtete. Sie ließ es sich nicht nehmen, alle für ein Fotoshooting und ein Laufstegtraining einzuladen. Beim Walk of fame konnten 4 Mädchen überzeugen und gingen als Siegerinnen hervor. Der aufregende Abend ging leider viel zu schnell vorbei und während die Guides in Hollywood blieben, flogen die Wichtel mit den Tramperinnen über Nacht weiter nach Bolivien. Schon beim Frühstück wurden die Unterschiede zwischen Arm und Reich sichtbar. Während die einen an einem vollbeladenen Frühstückstisch saßen und lachten, gab es für den Großteil der Menschen nur Wasser und Brot. Solange die Armen bei der Arbeit waren und putzten, genossen die Reichen ihre Freizeit. Auch das Mittagessen fiel unterschiedlich aus, Fleisch kann sich ja immerhin nicht jeder leisten. Den Nachmittag verbrachten die Armen im Freien und die Reichen im Haus, sodass beide Seiten eine Geheimbotschaft erhielten. Ziel war es ein Fest zu organisieren. Die Armen erarbeiteten sich Mais für Popcorn, Getränke, Becher, Sitzgelegenheiten sowie einen Film. Die Reichen kauften sich einen Laptop, Leinwand, Beamer, Popkorntüten und eine Popkornmaschine. Am späteren Nachmittag saßen Arm und Reich beieinander und zeigten, was sie organisiert hatten. Schnell wurde klar, dass keine Partei alleine ein Fest feiern konnte. Die Reichen hatten zwar eine Popkornmaschine, aber keinen Mais, um überhaupt welches zu machen, die Armen hatten zwar einen Film, jedoch fehlte ihnen eine Möglichkeit zum Vorführen.
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WICHTEL Nach einem wirklich beeindruckenden Gespräch zwischen Arm und Reich, stand einem gemeinsamen Kinoabend nichts mehr im Wege, doch zuerst wurden noch alle Bäuche mit Pizza gefüllt. Mit Schlafsack, Popcorn und Kuscheltier ausgestattet, ging es ins Kino unter Sternen und anschließend ins Bettchen. Der letzte Tag der Reise brach an und die vier Tramperinnen kamen zum Entschluss, dass sie hier in Amerika ihre Geschäftsidee doch nicht verwirklichen können und beschlossen wieder zurück nach Europa zu fliegen. Den Nachmittag nutzten alle, um die Basteleien sowie das Lager T-Shirt fertig zu stellen. Gleichzeitig wurde auch das schöne Wetter ausgenützt und die Wichtel genossen noch eine feine Zeit am See. Ein legendäres Schweizer Schokifondue ließ die Herzen der Schleckermäuler höher schlagen und beim abschließenden Plauderlagerfeuer wurde noch einmal kräftig über die vergangene Woche gelacht und sich zurückerinnert. Ganz nach dem Motto: Der Pfadfinder versucht die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als er sie vorgefunden hat, putzten die Wichtel fleißig die Hütte, bevor sie sich mit einem ‚Nun Brüder dieses Lebewohl‘ voneinander verabschiedeten. Gut Pfad, die Wichtelleiterinnen Raschka, Kaa, Tschil, Balu und Emanuel Nicht zu vergessen! Das von hier bis Amerika lauteste B-R-A-V-O für unsere unschlagbaren Köche und das ausgezeichnete Essen: Dani B., Dani V., Christoph, Silvia und Hubert!
SOLA 2013
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WÖLFLINGS-SOLA 2013
➡ START: Hier starten alle
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Dank der Kraft des Zaubertrankes darfst du nochmal würfeln
Springender Wolf! Nochmal würfeln
Für's stolze Tüachle 3 Felder vorrücken
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➡ ➡ 2. Platz: 1 Schritt vor!
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1. Platz: Geschafft! ZIEL!
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Zwei Felder vorrutschen! Kampfpause! 1x aussetzen
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1x aussetzen für eine Stärkung
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SPIEL FÜR DIE GANZE FAMILIE
Bauchschmerzen vor Lachen! 1x aussetzen
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WÖLFLINGE
Stundenlauf TANI am 29. Juni 2013 Highscore der Wölflinge NN
VN
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Mayerhofer
Benedikt
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Jenny
Maximilian
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Wirrer
Melanie
25
Kicker
Tim
25
Graber
Leon
23
Nestle
Paul
22
Engstler
David
20
Brunnhofer
Paul
20
Hartmann
Timo
20
Prettner
Immanuel
15
Walch
Fabian
15
Oberhauser
Julian
14
Faisst
Jonas
13
Prenn
Jonas
13
Baldauf
Daniel
13
Krug
Liam
11
Breuß
Fabian
10
Osirnigg
Pascal
10
Walter
Julian
7
Marte
Paul
7
Vergianitis
Konstantin
2
Mayer
Pascal
Runden
z! euren Einsat r ü f k n a D n er Viele Wölflingsleit e r u E ! d a f Gut P
SOLA-SPIEL
Spielfiguren zum Ausschneiden
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GUIDES
S O M M E R L AG E R Sand der Zeit
DER
GUIDES Buchboden
SAMSTAG, 6.7.2013 „Der Aufbau“
SONNTAG, 7.7.2013 „Besuchsnachmittag“
Wir haben uns um 8 Uhr beim Papierschöpfle getroffen. Dort haben die Führer die E-Cards und die letzten Anmeldungen eingesammelt und wir sind losgefahren. Nach einer langen kurvigen Autofahrt sind wir endlich angekommen. Wir mussten unser Gepäck auf die Plane legen und machten uns motiviert ans Werk.
Nach dem Essen haben Sandra, Laura, Tatjana, Anna und Juliane mit dem „Matschen“ angefangen. Das ist genau das richtige Wort dafür, weil sie sich von Kopf bis Fuß gegenseitig mit Matsch angemalt und vollgeschmiert haben. Steffi und Franzi haben den Lagerplatz aufgeräumt und ich habe angefangen Logbuch zu schreiben. Als alles fertig gebaut war, durften wir noch etwas reden. Danach war Nachtruhe.
Zum Frühstück gab es Kathis Schoko-Kirschkuchen und auch Tee. Leider rutschte unsere Tischplatte auf einer Seite zu Boden und der Tee gleich mit. Hannahs Schminksachen rutschten in den Tee ☺. Nach dem Frühstück bauten die Neulinge einen Werkzeugständer (Lisa) und eine Bank (Eva). Wir bauten noch eine Ablage neben der Kochstelle und räumten unseren Platz auf. Zum Mittag gab es Rösti mit Geschnetzeltem. Eigentlich sollten es kleine runde „pfannkuchenförmige“ Rösti werden, aber Clara hat leider aus Versehen alles gleichzeitig in die Pfanne geschüttet. Es war trotzdem köstlich. Das Geschnetzelte kann ich leider nicht bewerten, weil ich Vegetarierin bin. Um 14.00 Uhr kamen dann auch schon die ersten Eltern. Ihnen wurde der Lagerplatz gezeigt und dann wurde weitergearbeitet. Zum Abendessen gab es Kaiserschmarren mit Apfelmus. Am Abend war das Versprechenslagerfeuer und Einige mussten davor noch ablegen. Bei einem wunderschönen Lagerfeuer bekamen sie ihr Tüachle überreicht. Es wurden auch viele Spezialabzeichen verteilt und auch die 2. Klasse. Hannah und Sandra bekamen den Buschmannsriemen (die höchste Auszeichnung bei den Späher nund Guides). Sie mussten ein ekliges Brot essen (die Zutaten möchte ich nicht näher erläutern). Nach den letzten drei Liedern verließen wir die Jurte und kurz darauf kam Bömmel um uns mitzuteilen, dass wir heute Nachtwache hätten. Es war total witzig.
Gut Pfad, Nina Patrulle Delfin
Gut Pfad, Miriam Patrulle Pfau
Die Motivation war leider schnell wieder verflogen, denn im Untergrund waren sehr viele Steine, was das Graben nicht gerade einfacher machte. Hinter einer Hütte haben wir unsere KV (Kaltverpflegung) gegessen und sind später sogar noch baden gegangen. Es war sehr heiß. Danach machten wir beim Aufbau weiter. Weil wir alle noch nicht weit genug waren mit dem Aufbau, sagten uns die Führer, dass sie für uns kochen werden. Also fingen sie an zu kochen und wir mussten (leider) weitermachen. Als die Führer endlich mit Kochen fertig waren, bekamen wir leckere WUNU (Wurstnudeln) und Salat.
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SOLA MONTAG, 8.7.2013 „Inspektion und große Essensbewertung“ Heute weckten uns die Führer wie immer viel zu früh. Nach dem Zähneputzen gab es Frühstück, das sehr gut schmeckte. Dann ging es los! Die Führer pfiffen die Kornetten und wir erfuhren, dass wir Inspektion haben. Schnell! Schnell! Wir kehrten die Zelte heraus und buddelten (= Abfall vom Boden aufnehmen) bei der Essstelle und bei der Kochstelle. Den Führern war ein Zelt nicht sauber genug und sonst noch ein paar Sachen haben sie kritisiert. Danach ging es weiter mit der großen Essensbewertung. Wir kochten am schnellsten und gaben unser Essen als erste ab. Als wir erfuhren, dass wir die Inspektion gewonnen hatten, freuten wir uns sehr. Leider gewann eine andere Patrulle die Essensbewertung. Danach fingen wir endlich mit dem Programm an. Wir lernten den fliegenden Teppich kennen und den erhabenen Sultan. Zuerst machten wir uns einen Kissenbezug, auf den wir alles Mögliche darauf schrieben. Danach gingen wir in den Aquadom und machten Sanduhrenarmbänder oder Ketten. Nach dem Abendessen führten wir mit Libelle zwei Tänze vor, es gefiel dem Sultan sehr. Schließlich gingen wir ins Bett.
Gut Pfad, Femke Patrulle Möwe
DIENSTAG, 9.7.2013 „Der Sand der Zeit“ Nachdem wir aufgestanden waren und gefrühstückt hatten, begann das Programm. Wieder begrüßte uns der Sultan und wir wurden in vier Gruppen eingeteilt. Zwei Gruppen spielten bei Tanja Volleyball und die zwei anderen Gruppen spielten mit Joni „Fahnen klauen“. Die Gruppen wurden dann noch getauscht. Zu Mittag gab es Döner und jede Patrulle bekam zugeteilt, was zum Gelingen des leckeren Essens beitrug. Wir mussten das Kraut, die Tomaten und den Ziegenkäse vorbereiten. Am Nachmittag fanden dann Mutproben statt, bei denen herausgefunden werden sollte, wer die beste, flinkste, geschickteste Guide ist. Wir mussten zum Beispiel über einen Fluss hanteln und eine Pantomime machen oder auf einen Baum hinauf klettern. Nach dem Abendessen (Omlett mit Kompott) nahmen wir an einem Parcours teil und es wurde dann ausgewertet, wer am schnellsten war. Dann suchten wir unseren Djini und mussten die Lampe vom bösen Zauberer zurückerobern. Dazu kletterte Anna (die Siegerin des Parcours) auf den Kokosnussbaum, um die Lampe herunterholen. Die Helfer des bösen Zauberers (unsere verzauberten Führer) versuchten uns daran zu hindern. Nach dem Geländespiel fielen wir müde in unsere Schlafsäcke.
Gut Pfad, Kathi Patrulle Libelle
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GUIDES
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GUIDES MITTWOCH, 10.7.2013 „Zwei -Tages-Wanderung“ Heute erfuhren wir gleich in der Früh, was wir alles einpacken müssen, und uns eine Zwei-Tages-Wanderung bevorsteht. Nachdem wir alles gepackt hatten, liefen wir los. Zum Glück fuhren wir, zu unser aller Überraschung, mit einem kleinen Bus ein Stück hinauf und dann mit dem Landbus nach Marul. Dem Fahrer sangen wir einige Lieder zu seiner und unserer Belustigung vor. Danach liefen wir zu den Wichteln, die uns mit Wasserbomben begrüßten. Wir gingen zum See und spielten ein bisschen. Nach dem Mittagessen (leckere Hamburger à la Marul – Danke liebe Wichtelköche) zogen dann alle ihre Bikinis an und sprangen in den See. Dann fing das Programm richtig an und wir wuschen uns die Haare, machten Taschen und Schuhe und setzten uns in einen Pool. Später mussten alle Guides ihr Gepäck wieder zusammenpacken und wir wanderten los. Nachdem wir allerdings bemerkten, dass wir im Kreis gelaufen sind, waren einige Guides beleidigt. Wir bekamen bei den Wichteln (wieder) angekommen eine Blumenkette und Clara gewann die Wertung der Guides bei der Modeschau. Es wurde noch ein schöner Abend mit den Wichteln. Am Abend deckten die Führer alles ab und alle Guides schliefen auf ihren Isomatten im Freien.
Gut Pfad, Claudia Patrulle Möwe
DONNERSTAG, 11.7.2013 – „Zwei- Tages-Wanderung und Kornettenabend“ Heute sind wir bei den Wichteln in Marul aufgewacht und haben gefrühstückt. Danach sind wir zum Bus gelaufen (ca. 15 Minuten) und haben im Bus ein paar Lieder gesungen (Polle, Brüder auf, Skandal,…). Als wir in Sonntag bei der Seilbahn ausgestiegen sind, mussten wir dann von dort aus laufen!! Zurück beim Lagerplatz haben wir zu Mittag gegessen (Bömmel hat den Riebel schon vorbereitet) und am Nachmittag hatten wir Fiesta (Freizeit). Nach dem Abendessen war dann der Kornettenund Patrullenabend. Sandra und ich sind mit den anderen Kornetten ins Führerzelt gegangen und haben dort ein paar Sachen besprochen. Das darf ich aber nicht verraten! TOP SECRET!! Jetzt haben ich und Tatjana gerade Nachtwache und es ist gar nichts los!
Gut Pfad, Anna Patrulle Delfin
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SOLA 2013 FREITAG, 12.7.2013 „Plauderlagerfeuer“
SAMSTAG, 13.7.2013 „Der Abbau“
Am Morgen standen wir auf. Wir gingen zum Zähneputzen an den Bach, während die Köche ein Feuer machten. Es gab Zopf und Kakao. Als wir fertig gegessen hatten, pfiffen die Führer die Kornetten und teilten uns mit, dass wir bald Inspektion haben. Wir räumten sofort auf. Jeder bekam eine Aufgabe und so war alles schnell erledigt. Nach der Inspektion pfiffen sie zum Sammeln. Kathi Bömcke und ich durften die Fahnen hochziehen. Dann wurden die Ergebnisse der Inspektion verkündet. Zu Mittag fand die kleine Essensbewertung statt - Käsknöpfle. Gleich am Anfang hatten wir unsere Probleme. Wir wollten den Teig salzen und was geschah? Der Deckel vom Salz fiel heraus und damit das ganze Salz in den Teig! Wir mussten nun noch so viel Mehl und Wasser zugeben, dass wir schlussendlich statt einem Kilogramm zweieinhalb Kilogramm Mehl im Teig hatten. Hannah verbrannte sich auch noch mit heißem Wasser, aber Tanja kümmerte sich gleich um sie und es ging ihr dann sofort besser. Gleich danach hatten wir das Programm von Anna, Tatjana und Kathi G. Es gab vier verschiedene Posten zu den Kimspielen. Bei jedem Posten hat man Punkte bekommen. Am Schluss gewannen wir mit Joni. Danach machten die Führer mit dem Programm weiter. Immer einer aus der Patrulle musste gegen die anderen antreten. Am Schluss gewannen wir! Am Abend kochten wir Kartoffelpüree und Leberkäse. Wir bereiteten dann unseren Beitrag für das Plauderlagerfeuer vor. Die Alten machten ein super Programm und erzählten von ihren Lagern, spielten eine Inspektion nach, sangen und dazwischen kamen immer wieder die Beiträge der anderen Patrullen. Zum Schluss kam der Schock: Wir erfuhren, dass Bömmel nächstes Jahr nicht mehr unser Leiter sein wird. Alle fingen an zu weinen. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Es gab noch einen Gruppenknuddel, dann mussten wir schlafen gehen. Gute Nacht.
Der Abbautag ist für mich immer wieder ein Tag der hauptsächlich von zwei Gefühlen geprägt wird. Der Freude nach Hause unter eine anständige Dusche zu kommen und der Ruhe, die einen erfasst, wenn einem langsam klar wird, dass wieder ein Jahr vorbei ist und im nächsten Jahr alles anderes sein wird. Die Sommerlager sind immer sowohl anstrengend, als auch sehr lustig. Viele Guides lernt man erst im Sommerlager richtig oder auch andere Seiten an ihnen kennen. Ein Sommerlager ist stets der Höhepunkt des Jahres und damit auch leider sein Abschluss.
Gut Pfad, Clara Patrulle Pfau
Hier möchte ich mich im Namen der Guides bei all jenen bedanken, die diese Lager und das ganze Pfadijahr überhaupt erst möglich machen: • Bei unserer Gruppenleitung und allen Führern der Pfadfindergruppe Rankweil, vor allem meinen Mitführern, welche viel Zeit und Energie in die Gruppe und unsere Arbeit investieren. • Bei allen Helfern, die uns immer tatkräftig zur Seite stehen. • Bei allen Eltern, die ihren Kindern ermöglichen zu uns zu kommen und uns im Lager und unter dem Jahr immer wieder unterstützen, wenn wir ihre Hilfe benötigen. • Schlussendlich auch ein Dankeschön an alle unsere „Mädels“, die so viel Zeit und Freude investieren und sich (meist) topmotiviert auf alle Probleme und Aufgaben stürzen ☺ D–A–N–K–E
Gut Pfad, Sabrina i.V. für alle Guides FührerInnen
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SPÄHER
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SOLA 2013
SOLA Späher in Bersbuch Das Highlight eines jeden Spähers, das Sommerlager, fand dieses Jahr im schönen Bersbuch statt. Wie gewöhnlich traf man sich am ersten Samstag der Sommerferien frühmorgen beim Gasthaus Sternen auf dem Parkplatz. Nach einer kurzen Begrüßung wurde der hochkomplizierte Weg in den Bregenzerwald erklärt und direkt gestartet. Am Lagerplatz angekommen, wurde aus dem gerichteten Bauholz ein Späherlagerplatz mit allem drum und dran: Zelte, Ess- und Kochstellen. Die Spaghetti zum Abendessen wurden bereits in der eigenen Kochstelle gezaubert und unter der eigenen Essstelle gegessen. Der Abend klang mit Gitarrenspiel und anderen Spielereien gemütlich aus. Ende des ersten Tages. Am Sonntag teilten wir unseren Lagerplatz mit vielen Eltern. Nebenbei stellten wir auch noch fünf coole Lagertore auf. Als die Eltern langsam den Lagerplatz räumten, tauchten fünf eigenartige Urmenschen auf. Spärlich bekleidet und barfüßig. Wir waren auf die Ureinwohner des Bregenzerwaldes gestoßen. Doch sie waren sehr sympathisch und so unternahmen wir etwas zusammen. Sie zeigten uns ein typisches Spiel ihres Stammes. Es ist zu vergleichen mit Merkball, nur dass man dazu fast mannshohe Gymnastikbälle verwendet. Ein riesen Spaß. Gerade als das Spiel zu Ende war, hörte man einen Hubschrauber sich nähern. Es war ein Hilfspaket der UNICEF, gefüllt mit Notfallgrillanzündern. Abends wurde ein altes Rezept des Stammes gekocht: Kaiserschmarren und Apfelmus. Nach dem Abwasch durften wir uns beweisen. Es wurden 4 Teams zusammengestellt. Diese Teams hatten irgendwo auf dem Lagerplatz ihr Lagerfeuer, welches aber nicht brannte. Ziel war es das Lagerfeuer der anderen zu entzünden. Doch es gab ein paar Hürden: Jeder hatte nur 3 Zündhölzer und die Wasservorräte waren auch sehr knapp. Jedoch konnte durch Beantworten von Fragen Beides erneuert werden. 3 von 4 Feuer brannten lichterloh. Nach einer kleinen Pause wurden die Kornetten zu den Leitern gerufen. Jeder Späher sollte sich in Badekleidung mit Becher und Besteck bewaffnen. Und so klang der Abend gemütlich im beheizten Algenbad mit Kindersekt und Fruchtsalat aus. Am Montag starteten wir direkt ins Lagerleben. Tagwache – Frühsport – Waschgang in der Bregenzerach – Frühstück – und die erste Inspektion. Als die Leiter gerade den Sieger bekanntgeben wollten, hörte man das Donnern der Motoren des UNICEF-Helis. Ein weiteres Hilfspaket fand den Weg auf den Lagerplatz. Dieses Mal war es mit
einem sonderbaren Kegel gefüllt und einer Spielanleitung: KUBB. Es wurde sofort ausprobiert. Wir vergaßen wohl die Zeit und spielten den ganzen Vormittag KUBB. Doch der Hunger trieb uns dann wieder in die Patrullenecken um zu kochen. Gnocchi mit Schinken-Rahmsauce – ein Gaumenschmaus. Nach dem Abwasch tauchte am Himmel der nächste Helikopter auf. Er warf erneut ein Paket ab, das dieses Mal ein Stück leichter war. Es befanden sich Papierkärtchen darin. Auf jedem Papier stand ein Wort: Wölfling, Späher, Explorer, Rover, Leiter und ein Spion. Zuerst wusste man nicht was man damit anfangen sollte, doch zum Glück gab es auch eine Spielanleitung. Das Spiel ähnelt Schere, Stein & Papier, zwei Teams mit allen Rängen treten gegeneinander an. Späher schlägt Wölfling des anderen Teams, Explorer schlägt Späher und Wölfling, Rover schlägt Explorer, Späher und Wölfling, Leiter schlägt alle anderen bis auf den Spion, der Spion schlägt den Leiter, kann aber nur von einem Wölfling geschlagen werden. Jede Stufe hat verschieden viele Leben, wer geschlagen ist muss ein Leben vernichten. Doch es gab auch eine Safe-Zone wo man sich vom ständigen Rumgerenne erholen konnte. Nach mehreren Runden waren fast alle Leben aufgebraucht und die Puste wurde knapp. So räumten wir unseren Spielplatz im Wald und machten uns auf die beschwerliche Reise über die Bregenzerach. Doch es gab kaum Zeit um Luft zu holen. Die Leiter eröffneten den Kornetten, dass heute die kleine Essensbewertung anstand. Käsknöpfle mit grünem Salat. Nach dem schnellsten Abwasch den es je gab, wurde eine kleine Pause eingelegt. Und wieder wurden die Kornetten zu den Leitern gerufen. Jede Patrulle musste einen Sketch vorbereiten fürs Versprechenslagerfeuer. Naja, das Versprechen wurde zwar niemandem abgenommen, doch es war ein schöner Abend voller Gesang, Gitarrenklang und Lacher. Als das Feuer kleiner wurde, gingen alle ins Bett. In den Dienstag starteten wir fast gleich wie in den Montag: Tagwache – Frühsport – Waschgang zur Bregenzerach – Frühstück. Nach dem Frühstück rief uns der Stammesälteste zusammen. Er sagte, man müsse das Nest der Mutter verlassen und zum Mann werden. Er, der Medizinmann, der Metzger, der Häuptling und ein Kannibale sollten uns darauf vorbereiten. Wir lernten wie man sich richtig bemalt, um anderen Angst einzuflößen. Wir lernten eine Unterkunft für die Nacht aufzubauen. Es musste auch gezeigt werden, dass man Feuer ohne Feuerzeug machen kann, und es wurde aus Holzklötzen eine
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SPÄHER Schale gebrannt, einfach ein Stück Glut auf das Holz legen und pusten. Mittagessen wurde vom Häuptling persönlich für alle gekocht. Speckbohnen und Stecklebrot. Der Hammer! Nach dem Essen wurde es Ernst, wir mussten den Dorfbewohnern zeigen, was für ein Mann aus jedem geworden war. Man konnte sich beim Naturgolf beweisen, oder Steine übers Wasser springen lassen, Pfeil und Bogen bauen oder eine Ewigkeit nur an den Händen an einem Pfosten hängen. Für jede abgeschlossene Aufgabe bekam man einen Knochen. Je mehr Knochen man hatte, umso männlicher war man. Am Ende waren alle so männlich, dass die Dorfältesten schon fast eingeschüchtert waren. Zum Abendessen gab es Kartoffelpüree mit Hauswürsten. Nach einer kurzen Verdauungspause stellte uns der Dorfälteste seine Enkelin vor. Gilsi. Eine wahre Schönheit. Der Dorfälteste bot dem stärksten, männlichsten Mann im Dorf ihre Hand. Doch, wer war das?? Wir wollten es mit diversen Wettkämpfen herausfinden. Beim Dauerlauf, Hexentanz und dem Ausharren in einer komplizierten, hoch anstrengenden Stellung. Doch gerade als wir den letzten Wettkampf starten wollten, kam uns ein verfeindetes Dorf zuvor und entführte Gilsi vor unseren Augen. Nach einer kurzen Phase der Hoffnungslosigkeit wurde uns klar, dass wenn alle Männer des anderen Dorfes sich in unserem herumtrieben, ihre Frauen unbewacht waren. Die Gedanken an Gilsi rückten in den Hintergrund und man machte Pläne die Frauen des anderen Dorfes zu entführen. Im anderen Dorf angekommen bemerkten wir, dass ein paar wenige Männer zurückgeblieben waren, um ihre recht maskulinen Frauen zu beschützen. Wer beim Brautklau erwischt wurde, wurde ins Dorfgefängnis gesperrt, welches sich jedoch zwecks Überfüllung hin und wieder leerte. Trotzdem ergatterten wir 4 Frauen. Am Lagerplatz angekommen, warteten schon ihre Ehemänner, welche wir zu überwältigen versuchten. Nach einem wilden Gerangel einigten wir uns auf einen Waffenstillstand und wir tauschten unsere Frauen wieder zurück. Die Bewohner des anderen Dorfes zogen von dannen. Dann hieß es auch schon fast wieder Nachtwache und alle gingen zu Bett. Den Mittwoch starteten wir mit einer Inspektion. Danach rief uns der Dorfälteste alle zusammen und erzählte uns eine fürchterliche Neuigkeit. Un-
SOLA 2013 sere Dorfschönheit wurde am Vorabend vom gegnerischen Dorf vergiftet. Nach Untersuchungen des Medizinmannes wussten wir, dass es ein Froschgift war. Ein Gegenmittel gab es, doch dem Medizinmann fehlte eine Zutat. Eine seltene gelbe Blume, die nur am Krater des großen Vulkans wächst. So packte jeder seine sieben Sachen, und wir machten uns auf den Weg. Auf unserem Weg entdeckten wir eine Hochkultur, die ihre Stadt Andelsbuch nennt. Wir waren gleich neugierig und erkundigten uns bei den Wäldern, so nennen sie sich, über ihre Stadt. Außerdem trafen wir den Dorfhäuptling. Zum Glück legten wir einen großen Teil des Aufstieges zum Vulkan mit einer Seilbahn zurück. Wir bezirzten die Wache mit süßen Worten, so dass wir eine Fahrkarte bekamen. Doch es musste trotzdem noch ein großes Stück gewandert werden. Bei einer Opferstelle fanden wir dann, als es schon fast dämmerte, die gelbe Blume für den Trank. Wir schlugen unser BiwakLager ein wenig weiter unten auf. Als alle Biwaks standen, grillten wir. Es wurden noch ein paar Witze erzählt, doch die Kälte der Nacht trieb uns alle bald ins warme Biwak. Die Nacht war nicht lang. Der Dorfälteste weckte uns beim ersten Morgengrauen. Wir betrachteten den Sonnenaufgang. Nach einem kleinen Snack machten wir uns gleich wieder auf, da wir schnell wieder im Dorf sein wollten. Der Abstieg war schwerer als gedacht, doch wir schafften es. Zurück am Lagerplatz angekommen wurde zuerst pausiert und ein wenig Schlaf nachgeholt. Außerdem wurde ausgiebig gebadet. Zu Abend gab es "Heißer Stein" mit allerlei Fleisch und Gemüse. Den Abwasch mussten die Patrullen ohne ihre Kornetten machen, da diese bei den Leitern im Zelt zu Besuch waren. Die anderen vertrieben sich die Zeit mit allerlei Spielen. Es wurde früh zu Bett gegangen.
43 In den Freitag starteten wir mit einer Inspektion. Anschließend hielt Peter Rädler eine kleine, besinnliche und schöne Feldmesse. Danach wurde es spektakulär, die "Große Essensbewertung" stand an. Unter dem Motto "Ritter" kochte jede Patrulle ihre eigene Version eines Bauerneintopfes mit Putenfleisch, Kartoffeln, Karotten, Paprika und Salat. Den Nachmittag verbrachten wir damit ein Kanu zu bauen und zu baden. Leider verabschiedeten sich Jere und Bene vor dem Abendessen, da sie mit den Rovern auf Sommerlager fuhren. So verpassten sie das beste Abendessen: Petersilkartoffeln mit selbstpanierten Schnitzeln. Am Abend bereiteten sich die Alten auf das Plauderlagerfeuer vor. Martin Bertsch begleitete den Abend mit der Gitarre, es wurde gesungen, getanzt und alte Geschichten erzählt. Marcel wurde von uns verabschiedet, da er zu den Explorern wechselt. Das Geschenk für ihn wurde in einem Pappkarton ins Feuer geworfen. Zuerst wollte er es retten, doch es war etwas was man nicht mit Feuer kaputt machen kann: eine eiserne Feuerschale für Marcels neuen Garten. An diesem Abend wurde nicht früh ins Bett gegangen. Das letzte Mal Aufstehen im Lager verlief reibungslos. Nach einem Frühstück begann man direkt mit dem Abbau. Zu Mittag gab es Kaltverpflegung und allerlei Übergebliebenes. Um 15 Uhr kamen die ersten Eltern. Das Lager endete mit einer Überraschung, die kleinste Patrulle, die zum Schluss nur noch zu dritt war, gewann den Lagerwettbewerb. Doch alle Patrullen lagen nahe beieinander. Zum Abschluss sangen wir noch „Nun Brüder dieses Lebewohl“ und das Späher Sommerlager 2013 in Bersbuch war vorbei. Gut Pfad! Die Späherleiter
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CARAVELLES
Caravelles on Tour – mit Wickie In dieser Folge von Caravelles on Tour lest ihr die spannenden Abenteuer der Caravelles mit Wickie … Voller Vorfreude traten die tapferen Wikinger und die Explorer, bepackt mit ihren Reichtümern, die lange Reise in die Niederlande an. Nach einer langen beschwerlichen Reise überfielen sie einen kleinen Campingplatz um dort zu nächtigen. Beim Abladen ihres Gepäcks fanden sie ein herrenloses Gepäcksstück, das nach ihrer Vermutung dem Busfahrer gehörte. Gestärkt durch ein sättigendes Abendmahl, machten sie sich auf zu ihrem ersten Beutezug in Amsterdam. In den Tavernen von der ganzen Stadt verbreiteten sie Angst und Schrecken. Nach getaner Arbeit machten sie sich auf eine lange und beschwerliche Heimreise (1,5 – 2 Stunden), da sie die letzte Mitfahrgelegenheit verpasst hatten. Bei Tagesanbruch brachen die Wikinger und die Explorer noch zu einer letzten Plünderei in Amsterdam auf und die neugierige Truppe ließ sich nicht davon abbringen die Stadt auszukundschaften. Die Wikinger machten ihrem Namen alle Ehre und plünderten jegliche Schätze und Reichtümer Amsterdams, die Explorer waren auch nicht zu verachten. Mit Sack und Pack brachen sie alle auf zu dem Hafen wo ihre Schiffe vor Anker lagen. Nach dem sie die zwei Schiffe, die Noordvaarder für die Wikinger und die Overwinning für die Explorer bezogen hatten, war noch etwas Zeit um sich umzusehen. Müde von den vielen Plündereien gingen die meisten in ihre Kajüten. Die Feierwütigen unter ihnen saßen noch bis in die späten Abendstunden um den Geburtstag einer ihrer Kameradin zu feiern. Im Morgengrauen trafen die zwei erfahrenen Wikinger Agnes und Michael auf der Noordvaarder ein, unter deren Anleitung sie ihre Segelreise antraten. Noch bevor sie den Hafen Harlingen verließen wur-
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SOLA den alle einer Prüfung unterzogen, ob sie des Segelns würdig waren, während die Explorer schon lossegelten. Voller freudiger Erwartung auf die bevorstehende Reise stachen sie in See. Auch während des Segelns wurde mit den erbeuteten Schätzen munter gehandelt. Für viele der Wikinger war dies die erste Reise auf See und sie strotzten nur so vor Begeisterung und Tatendrang. Die Wege der zwei Schiffe kreuzten sich mehrmals auf See Richtung Vlieland. Doch die tapferen Wikinger waren die ersten, die im Hafen anlegten. Die Explorer trafen erst zwei Stunden später ein. Die Wikinger nahmen schon den Hafen ein und beanspruchten das Land für sich. Zur Abenddämmerung stand ein großer Wettkampf an. Die durchmischten Schiffsbesatzungen mussten ihre Kräfte bei einem harten Kochduell messen. Nach einem köstlichen Mahl wurden die Sieger gekürt. Ihnen zu Ehren wurde noch ein großes Fest gegeben. Am Ende des Festes wurde das Heiligtum der Wikinger „Dörte“ von den Explorern brutal entführt und auf ihr Schiff verschleppt. An einem wunderschönen Morgen wurden alle Schiffsnachbarn von den Wikingern durch Gesang und Poltern geweckt. Bis zur Mittagsstunde trieben sie noch ihr Unwesen auf Vlieland und setzten dann die Segel. Da sie ihre Vorräte schon fast aufgebraucht hatten, mussten sie diese auf dem Schiffsmarkt wieder auffüllen, mit den Münzen, die sie sich zuvor verdient hatten. Zur Stärkung gab es Toast mit Aufstrich. Einige Wikinger bekamen sogar die Chance, das große Steuer zu übernehmen und sie ins Verderben zu lenken. Bis einer der Wikinger es schließlich schaffte das Schiff auf eine Sandbank auflaufen zu lassen (was eigentlich auch ihr Ziel war ;D). Sobald sie vor Anker gingen, holten sie die Segel ein und gingen über die Planken von Bord in das langsam schwindende Wattenmeer. Nach einer ausgiebigen Schlammschlacht bereiteten sich die Wikinger für ihre Versprechenserneuerung vor. Als die Ebbe ihren Tiefststand erreicht hatte, gingen sie nochmal von Bord. Nach einer bewegenden Versprechenserneuerung machte sich die Truppe auf den Weg Richtung Sonnenuntergang. Die Explorer vergnügten sich mit einer Runde Fußball. Um einen Handel mit den Explorern abschließen zu können, stahlen die
Freitag/Samstag: Amsterdam bei Nacht
Sonntag: Willkommen an Bord der "Noordvaarder"
Montag: Kochduell auf der Insel Vlieland
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CARAVELLES Wikinger ihnen in einem unbeobachteten Moment den Ball, um ihre Dörte zurück zu bekommen. Anschließend bereiteten sie sich auf ihren Mädelsabend vor, der unter dem Motto „Schlag die Führer“ stand. In verschiedensten Disziplinen mussten sich die Wikinger gegen ihre Stammesältesten behaupten, gegen deren Weisheit sie aber keine Chance hatten. Nach den ermüdenden Wettkämpfen fielen alle in einen tiefen Schlaf.
Dienstag: Versprechen auf dem Wattenmeer
Mittwoch: Leiter-Twist Overwinnung und Noordvaarder
Donnerstag: Nacht auf dem offenen Meer
Urobe hatte ihnen vorhergesagt, dass ihnen ein seltsamer Tag bevorstünde. Es begann damit, dass sie mit lauten Gitarren und falschem Gesang geweckt wurden. Das Frühstück war schon angerichtet, nur dass sie nicht ihre Stammesältesten, sondern die Führer der Explorer vorfanden, von denen sie den ganzen Tag umsorgt wurden. Zu ihrem Entsetzen stellten sie beim Lossegeln fest, dass ihre Fahne auf dem Mast des anderen Schiffes wehte. Auf dem Weg nach Terschelling trauerten sie noch immer um ihre verlorene Fahne. Nach einem langen Segeltörn kamen sie endlich im Hafen an, wo die Stammesältesten ihre Fahne und Dörte wieder zurückeroberten. Bis zum Abend hatten sie noch Zeit die kleine Insel zu erkunden. Am Abend trafen sie sich alle, bereit die Insel zu verwüsten. Nach einer kräftigen Mahlzeit waren sie motiviert genug, um in eine so genannte Disco „OKA 18“ zu gehen. Sie wüteten bis in die frühen Morgenstunden. Mit Pfeifen in den Ohren verschwanden dann alle in ihre Kajüten und fielen in einen erholsamen Schlaf. Aufgrund einer langen Nacht durften die Wikinger bis in den späten Vormittag schlafen, während die Overwinning schon ablegte. Die Wikinger hatten dafür noch einmal die Möglichkeit ihre Vorräte aufzustocken, manche von ihnen wanderten sogar bis zur Nordsee. Am Nachmittag hieß es dann: „Hisst die Segel!“ Durch ein paar Kommunikationsschwierigkeiten (wegen Gehörverlust nach dem Vorabend) wurde es ein anstrengender Segeltrip. Nachdem sie den Anker gelichtet hatten, durften sie sich noch eine Abkühlung im Meer gönnen. Die mutigsten Krieger unter ihnen auch die Matrosin Agnes sprangen von der Reling. Alle Wikinger mussten etwas zum Abendprogramm beitragen - nur so konnte der Schiffszauber gelingen. Zum Abschluss des schönen gemeinsamen
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SOLA Abends wurde noch der geheimnisvolle Koffer hervorgeholt. Ein Geheimnis nach dem anderen wurde gelüftet, die Wikinger mussten feststellen, dass sie die ganze Woche über getäuscht worden waren. Manche nutzten die einmalige Chance an Deck des Schiffes zu schlafen. Der romantische Anblick des strahlenden Sternenhimmels verzauberte sie vor dem Schlafen. Nun war der Tag gekommen, an dem es Richtung Heimat ging. Das letzte Mal die Segel hissen und das Wattenmeer hinter sich lassen. Im Heimathafen der beiden Schiffe trafen sich die Wikinger und die Explorer zur gemeinsamen Heimreise. Nach einer anstrengenden Fahrt, mit einem anstrengenden Fahrer trafen sie im schönen Vorarlberg ein, wo sie sich noch traditionell mit einem „Nun Brüder dieses Lebewohl“ verabschiedeten. Das war’s mit den Caravelles zu Besuch bei Wickie. In der nächsten Folge von Caravelles on Tour dürfen sie die Caravelles beim Bezwingen der Überstellungshindernisse beobachten. PS: I’M ON A BOAT!!!! Gut Pfad, Caro & Jenny
Mehr Fotos vom Sola findest du auf der Homepage bei den Caravelles!
www.pfadi-rankweil.at
Freitag: Letzter Segeltag
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EXPLORER
Amsterdam Am Samstagmorgen trafen wir uns alle top motiviert vor dem Pfadiheim um die Reise nach Holland zu beginnen. Nach einer langen Busreise trafen wir auf dem Campingplatz außerhalb von Amsterdam ein und konnten es kaum erwarten die Stadt zu besichtigen. In kleineren Gruppen erkundeten wir die Stadt, wobei sich zuerst der Großteil nur auf die Suche nach dem KFC begab. Danach fanden wir neben Bars auch noch rot beleuchtete Gegenden und so mancher auch noch einen coffee shop. Am späteren Abend trafen alle wieder zusammen, mussten jedoch leider feststellen, dass wir die Straßenbahn verpasst hatten. Zum Glück konnten uns Lauser und Andi mit Hilfe ihres iPhones und GPS mit einem längeren Fußmarsch wieder zum Campingplatz führen. Am Sonntag fuhren wir erneut mit dem Bus zum Wattenmeer wo wir unser Segelschiff in Beschlag nahmen. Jedoch starteten wir unsere Segelreise erst am Montag. Auf unserem Schiff, die „Overwinning“ erlebten wir sehr viel und lernten auch viel übers Segeln. Bei gutem Wind umkreisten wir das Schiff der Caravelles sogar mehrfach ohne Probleme. Am Abend legten wir bis auf ein Mal immer in einem Hafen an, wo wir auch baden konnten und den Tag gemütlich ausklingen ließen. Wir besuchten auch die eine oder andere Disco und zeigten den Holländern wie man richtig feiert. An einem Abend ließen wir unser Schiff jedoch auflaufen und starteten am Abend eine Wattwanderung (welche nicht all zu lange dauerte). Am Freitag mussten wir leider wieder zusammenpacken und die „Overwinning“ verlassen. Nach einer weiteren Busfahrt waren wir dann auch schon alle wieder zuhause.
SOLA
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RANGER
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SOLA
Hochbergbauer sucht Ranger Wenn wir Ranger mit unserer Sommerlagerplanung beginnen, kommen die verschiedensten Ideen. Angefangen von einer Städtereise, über ein Radlager, Kanufahren, Wanderlager, uvm. Manchmal jedoch kommt auch der Vorschlag eines Soziallagers. So ist dies auf dem Startlager heuer geschehen. Hoch motiviert starteten wir Ranger ins Pfadijahr 2012/13 und begannen bereits früh mit unserer Sommerlagerplanung. Besonders Elena Kielwein war von der Idee, ein Sommerlager unter einen sozialen Aspekt zu stellen, sehr angetan. Sie schrieb einige Organisationen an, telefonierte etliche Stunden ins entfernte Ausland um Kontakte zu knüpfen und steigerte sich immer mehr hinein. Bis zuletzt 3 Ideen präsentiert werden konnten:
• Ein Sommerlager in Rumänien in einem Kinderheim • Ein Sommerlager in Süditalien mit Hilfe in der Landschaftspflege • Ein Sommerlager bei Hochbergbauern als Erntehelfer
Da die ersten 2 Aktionen aus verschiedensten Gründen schwierig umzusetzen waren, entschieden wir uns für ein „Soziales Sommerlager mit der Hilfe für Hochbergbauern in Südtirol“. Mit dem Verein der „Freiwilligen Arbeitseinsätze“ in Südtirol, hat Elena dies alles organisiert. So ging es mit 8 Rangern und 2 Leitern ab ins Ultental nach Südtirol. Hoch oben am Berg, um die ca. 1680 Höhenmeter, fanden wir unsere Bauern, die im steilen Gelände ihre Wiesen mähten. Sofort war uns allen klar, dies wird kein Honigschlecken und eine anstrengende Woche stand uns bevor. Aufgeteilt auf 6 Bauernhöfe, wobei immer 2 Ranger zusammen waren, leisteten wir bei den verschiedensten Arbeiten Hilfe. Ob bei der Heuernte im sehr steilen Gelände, bei der sehr aufwändigen Gartenarbeit, beim Holzeinlagern, beim Haushalt und Kochen oder auch bei der Kinderbetreuung. Wir sind als Allrounder gekommen und haben unser Können auch voll eingesetzt. Mit Muskelkater in den Beinen, müden Augen und schweren Händen, haben wir uns jeden Abend in einer tollen Berghütte, die uns zur Verfügung gestellt wurde, zum gemütlichen Abendhock und zum Schlafen getroffen. Erlebnisse und
Geschichten wurden ausgetauscht, Erfahrungen weitergegeben und über die vielen tollen Aktionen vom Tag erzählt. So verbrachten wir die Tage von Sonntag bis Donnerstag im Ultental (Südtirol) bei den Hochbergbauern.
Hier die Erfahrungsberichte der Ranger: Schon am ersten Tag wurden wir von unserer Familie in Empfang genommen und zu unserer Hütte geführt. Genau so herzlich wie bei der Begrüßung wurden wir in ihre Familie aufgenommen. Gleich am Tag der Ankunft gingen wir zu ihrem Hof hinunter und halfen tatkräftig beim "Heuen" im Stadel. Die Stunden verflogen und bald wurden wir mit einem leckeren Abendessen belohnt. Den Tag darauf verbrachten wir auf der Wiese und halfen das Heu einzufahren. Da der feine Duft des getrockneten Grases jedoch nicht jedermanns Sache ist und Christina ihrem Heuschnupfen nicht gewachsen war, brachte sie am nächsten Morgen das Haus auf Vordermann und kochte mit Oma Heidi zu Mittag, währenddessen
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RANGER Elena fleißig in der "Hölle" (sehr steiles Stück der Wiese) schuftete. Der dritte und somit vorletzte Tag war leider etwas verregnet und Elena konnte nur morgens auf der Wiese helfen. Zur selben Zeit schnippelte Christina zwei große Kisten voll Erdbeeren, aus denen am Nachmittag feine Marmelade gemacht wurde. Der Tag des Abschieds war gekommen. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns. Nach vier arbeitsreichen Tagen haben wir die Familie Breitenberger ins Herz geschlossen und würden uns sehr über ein Wiedersehen zu gegebener Zeit freuen. Gut Pfad Elena & Christina Am Sonntag ging es nach einer langen und kurvenreichen Anfahrt ins Ultental sofort zu den Bauernhöfen, auf denen wir vier Tage lang arbeiten sollten. Nachdem wir (nach längerer Irrfahrt) endlich ankamen, durften Martina und ich sofort unsere freundliche Bäuerin Frida kennen lernen, die uns verkündete, wir könnten den restlichen Nachmittag in Liegestühlen verbringen. Erst am Abend ging es dann an die Stallarbeit, wo wir auch Bauer Julius kennen lernten. Am Montag war dann Arbeit angesagt. Der steile Kartoffelacker wollte gejätet werden! Gesellschaft erhielten wir von Martin, Julius’ Bruder und Nachbar. Mit ihm redeten wir wortwörtlich über Gott und die Welt und durften sogar von seinem selbstgemachten Birkenwasser probieren. Nach dem köstlichen Mittagessen wurde wieder eine etwas längere Mittagspause eingeschoben, in der wir trotz guter Vorsätze auch noch ein erfrischendes Nickerchen machten. Danach wollte auch plötzlich das Wetter nicht mehr und hinderte uns mit diversen Regengüssen an der Arbeit auf dem Acker. Abends hieß es für Martina wieder Stall ausmisten, und ich durfte meine Qualitäten im Tenn beim Heu einfahren unter Beweis stellen. Nach einer weiteren regenreichen Nacht legten wir am Dienstag mit Bäuerin Frida und Tochter Julia einen Wandertag ein, um Tochter Petra und
SOLA Hündchen Nala auf einer Sennalpe zu besuchen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt in die Berge und – ja, ... gemütlicher – Wanderung an MiniWasserfällen vorbei zu einer nahe gelegenen Hütte, wurden wir von Petra noch mit exzellenten Hüttennudeln versorgt. Nachmittags gönnten wir uns nach all den Strapazen noch in St. Walburg ein Eis, bevor es wieder nach Hause ging. Am Mittwoch wurde wieder hart gearbeitet: Das letzte Stück des Kartoffelackers wurde gejätet und auch im Garten durften wir Erdbeeren pflücken. Nachmittags besuchten wir noch Kathi auf dem Nachbarhof, um ihr eine Kostprobe des hoch gelobten Birkenwassers zu bringen. Da es offenbar von Tag zu Tag sehr starke Geschmacksschwankungen gab, setzte bei Kathi jedoch der erwünschte „erfrischende Effekt“ nicht ein … An unserem letzten Tag, dem Donnerstag, durften wir wieder im Garten Erdbeeren pflücken. Da schönstes Wetter herrschte und der Acker gejätet war, ging es diesmal ans Heuen. Das artete jedoch teilweise in sehr mystischen Kung-Fu-Bewegungen aus, da viele Käfer herumschwirrten und sich nicht nur auf uns niederließen, sondern auch in Nasen und Ohren krabbeln wollten. Schlussendlich gab es dann aber Mittagessen und wir mussten uns von unserer Bauernfamilie nach vier Tagen Arbeit, Wanderungen und Mittagsschläfchen wieder verabschieden. Gut Pfad Michaela & Martina Von Sonntagnachmittag bis Donnerstagmittag besuchten wir unsere Bergbauernfamilie im Ultental, die wir bestmöglich im Alltag unterstützten. Die Arbeiten waren sehr breit gefächert und wir bekamen viele verschiedene Einblicke in das Leben am Bauernhof. Zu unseren Tätigkeiten gehörten neben Heu stampfen im Stadl und der Suche nach dem verschwundenen Kalb auf der Alm, das Wenden des Grases auf der Wiese. Wir blieben auch nicht von Gartenarbeit verschont und jäteten fleißig Unkraut. Wie manche Nasen ver-
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RANGER merkten, wurde auch kräftig im Stall mitgeholfen. Nach dem Füttern der Kühe wurde von Hand gemolken, was große Freude bei uns verbreitete. Nach getaner Arbeit im Stall ging es weiter mit der Arbeit im kürzlich renovierten Bauernhaus. Wir, Isabella und Ulli kümmerten uns auch um Allfälliges im Haushalt. Natürlich kam auch die 4-jährige Tochter Sandra nicht zu kurz und genoss beim gemeinsamen Spielen unsere Anwesenheit. Dies mag für die Leser sehr anstrengend klingen, aber unsere liebgewonnene Familie kümmerte sich sehr um unser Wohlbefinden. Mit Apfelstrudel, Roulade und anderen Naschereien wurden wir neben köstlichem Essen und hausgemachtem Speck verwöhnt. Leider verstrich die Zeit wie im Flug und wir mussten nach den wunderschönen Tagen Abschied von ihnen nehmen. Gut Pfad Isabella & Ulli Ich war für die Tage auf dem Ziegenhof von Edith und Roland eingeteilt mit 75 schneeweißen Sahneziegen. Unser Kennenlernen war sehr herzlich und sofort wurde meine Kraft und Energie für die Heuernte voll und ganz beansprucht. Wir schufteten am ersten Tag bis die Sonne unterging. So waren meine Tage ausgefüllt mit Ziegenmelken, Käse machen, Kochen, Hausarbeit, diverse Früchte und Gemüse haltbar zu machen und noch vieles mehr. Ich war jeden Abend hundemüde und freute mich jeden Tag auf meinen Schlafsack und auf die Erlebnisse meiner Mädchen. Trotz der schweren Arbeit fanden wir auch immer wieder Zeit um schöne Gespräche zu führen und die Bauernfamilie und ich sind in diesen Tagen sehr zusammen gewachsen. Die Gastfreundschaft und die offenen Haustüren im Ultental haben bleibende Spuren bei mir hinterlassen und ich werde sie sicher wieder einmal besuchen. Gut Pfad Kathi Vom Mesner bis zum Hof - Hoch oben am Berg, in St. Moritz im Ultental. Da liegt der Mesner Hof von Johann und Erna. Seit über 40 Jahren bewirten sie den Hof, und sind mit über 70 Jahren immer noch tatkräftig bei der Arbeit. 3 Tage lang habe ich bei ihnen auf dem Hof meine ganze Energie hineingesteckt. Auf geht’s mit dem Buckelmaher, hat mir Johann gleich hoch motiviert zugerufen. Mit dem Buckelmaher? Natürlich, den Benzin Trimmer,
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SOLA meinte Johann. Sofort angepackt und losgelegt, hab ich gleich am ersten Tag die Wiesen fix und fertig ausgemäht. Muskelkater in den Beinen und Händen und Armen, ein Sonnenbrand war natürlich auch dabei. Doch die Freude, die Dankbarkeit und die Erleichterung der getanen Arbeit ließen jeden Schmerz vergessen. Mit Waschtrog reinigen, Holz für den Winter einräumen, Heuarbeiten, … konnte ich Johann und Erna gut unterstützen. Mit sehr gutem Essen, ganz feinen „Marent“ und netten Gesprächen, erlebte ich eine tolle und erfahrungsreiche Zeit. Gut Pfad David Nach unserem Bauernhof-Einsatz sind wir nun bestens gerüstet für ein Hausfrauenleben mit Hof, Kind & Kuh! Während unseres Aufenthaltes wurde viel gebügelt, gewaschen und der Boiler musste erst aufgeheizt werden. Bäuerin Sabine teilte uns nicht nur für Hausarbeit ein, sondern wir sollten uns auch als Kinderunterhalterinnen versuchen. Die beiden Söhne Fabian und Simon hielten uns immer auf Trab und verlangten uns viel ab. Wir lernten die Geheimnisse des Kräutergartens kennen und man brachte uns Einiges im Bereich der Gartenarbeit bei. Mittlerweile könnte man uns schon fast als Profis für Unkraut jäten bezeichnen. Neben der vielen Arbeit musste auch mal Zeit für Pause sein. Deswegen gab es jeden Nachmittag eine Marende (Jause), an der auch Bauer Helmuth teilnahm und die Stallarbeit ruhen ließ. Das Leben auf einem Bauernhof in 1600 Metern Höhe hat uns zum Nachdenken angeregt. Kein Internetzugang, schlechter Handyempfang und Warmwasser, das man erst selbst bereiten musste ist eben doch anders, als wir es gewohnt sind. Es war eine wertvolle Erfahrung, in ein – für uns nicht gewohntes – Leben hineinzublicken. Gut Pfad, Vari & Susi Zum wohlverdienten Abschluss unseres Sommerlagers fuhren wir zum Gardasee und genossen 2 Erholungstage am See. Nach all den strengen Arbeitstagen ließen wir das Sommerlager bei einem wunderschönen Sonnenuntergang wieder Revue passieren. Wir sind stolz auf unsere Ranger, die ihre verdienten Ferien in den Dienst von Hochgebirgsbauern gestellt und sich eine Woche lang Zeit ge-
nommen haben, ihnen bei der sehr schweren und körperlich harten Arbeit zu helfen. Informationen zum Verein der „Freiwilligen Arbeitseinsätze in Südtirol“ findet ihr unter: www.bergbauernhilfe.it Gut Pfad Die Ranger mit Kathy, Franzy und David
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ROVER
Sommerlager der Rover I’m on a boat Unsere Reise begann am Freitagabend, den 12. Das diesjährige Sommerlager verbrachten die Rover Rankweil in den Niederlanden. In den ersten 6 Tagen fuhren wir mit zwei Hausbooten durch das Kanalsystem von Friesland. Anschließend besuchten wir noch für 2 Tage die niederländische Hauptstadt Amsterdam.
Juli. In zwei Privatautos mit je 9 Plätzen brachten wir die 14 Rover und 3 Leiter ohne Probleme unter. In der folgenden Nacht legten wir 893 Kilometer zurück und kamen in der Früh in Jirnsum bei unserem Bootsverleih an. Nach einem kurzen Power Nap wurden wir Besitzer von 85 PS starken Booten. Wir bekamen ein 10 bzw. 7 Mann Boot zugeteilt und schon waren wir unterwegs in Richtung der Stadt Sneek. Mit ca. 5 Knoten schipperten wir durch die Kanäle, denn die Schilder mit der Aufschrift „LANGZAAM VAREN“ schreckten uns vor dem schnell Fahren ab. Unsere Schiffe hatten eine Länge von je 10 Meter und jeder konnte Kapitän sein. Es erwiesen sich jedoch nur einzelne Rover als sichere Kapitäne! Nach ca. 4-stündiger Fahrt erreichten wir den Hafen von Sneek und erkundeten sogleich das kleine Städtchen. Tags darauf legten wir wieder ab und fuhren in Richtung Waddenzee. Im Hafen von Makkum ankerten wir, spazierten zum Wattenmeer und badeten im kniehohen Wasser. Am Abend gab es selbstgemachte Wraps zu essen, anschließend wurde unser Geburtstagskind David gefeiert. Am nächsten Tag kauften wir in Makkum eine Angel und ließen diese Stadt hinter uns. Diese Angel verhinderte während unserem SOLA nicht nur die Langweile sondern auch das eine oder andere Hüngerchen! Das Wasser in den Kanälen war weder kristallklar noch sauber und in den größeren Seen, die wir immer wieder durchquerten, war es auch nicht besser. Dies hinderte uns jedoch nicht in diesen Tümpeln zu baden. Wir durchquerten das Hegemermar und fuhren weiter bis zum Brandemar. Dort legten wir an einem Schilfsteg an und campierten erstmals nicht in einem Hafen. Am Abend verwöhnten wir uns mit Hamburger. Ausgeschlafen machten wir uns am nächsten Tag auf die Reise nach Heerenveen. Bei der Stadtbesichtigung bekamen wir einen tollen Eindruck von der schön gelegenen Stadt. Den ersten Fang mit unserer Angel machten wir im Hafen von Heerenveen. Wir staunten nicht schlecht als unser Oberfischer Matze nach Tagen des Nichtsfangens doch einen Fisch herauszog. Dieser konnte uns nicht zur Gänze sättigen, und wir kochten uns
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eine Wok-Pfanne. Den Abend genossen wir in Heerenveen, wo wir u.a. im Casino unser großes Glück (vergeblich!) suchten. Tag 5 unseres SOLAS bescherte uns eine unnötige Überraschung. Nach einem leckeren MorgenBrunch mit Brot, Ei, Würstle und Bohnen wollten wir in die Hauptstadt der Provinz Friesland nach Leeuwarden fahren. Nach ca. einer gefahrenen Stunde machte eines der beiden Boote schlapp. Da wir uns mitten auf dem Kanal befanden, musste das zweite Boot als Abschleppschiff dienen. Die anstehende Reparatur nahm eineinhalb Tage in Anspruch. Wenigstens besaßen wir noch ein funktionierendes Hausboot und fuhren mit diesem nach Akkrum. In diesem überschaubaren Städtchen füllten wir unsere Vorräte wieder auf. Als wir zurückkamen, präsentierte uns Matze seinen bis dato besten Fang der Woche: einen Aal. Da am nächsten Morgen das zweite Schiff noch nicht funktionsfähig war, hatten wir genug Zeit um unser Frühstück mit Crêpes zu versüßen. Nachdem unsere Leiter im Jassen die eine oder andere schwere Niederlage einstecken mussten, konnten wir nach der Behebung des Schadens weiter in die Stadt Grou fahren, wo wir den restlichen Tag verbrachten. Die letzte Fahrt mit unseren Hausbooten war von Grou zurück in den Hafen von Jirnsum. Nach einer kurzen Bootsreinigung verluden wir unser Gepäck in die Autos und sogleich hörte man vereinzelnde Roverrufe: „Traum von Amsterdam“! Zwei Tage lang machten wir uns ein Bild von der schönen Stadt Amsterdam. Unsere Zelte schlugen wir auf einem außerhalb der Stadt gelegenen Campingplatz in Amstelveen auf. Mit dem Zug fuhren wir in die Stadt und besichtigten Sehenswürdigkeiten: Flower Market, Ode Kerk, Nieuwe Kerk, Rijksmuseum, die Grachten und natürlich den Dam… (am meisten zu sehen gab es aber im Red Light District). Mit einem gemeinsamen Abendessen ließen wir unser Sommerlager ausklingen bevor es zurück ins Ländle ging. Nach einer 10-stündigen Fahrt mit viel Verkehr und Stau kamen wir im Pfadiheim in Rankweil an. Der Traum von Amsterdam ging in Erfüllung. Gut Pfad, Emanuel
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ROVER SOLA
ALTPFADFINDER
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Scheckübergabe TANI-Projekt Beim Startfest fand auch die Scheckübergabe vom Stundenlauf für das Sozialprojekt TANI in Kambodscha statt. Bei gutem Wetter und zahlreicher Teilnahme aller Stufen und den Eltern der Kinder konnten wir sage und schreibe € 9.400,- an den Vorstand des Projektes TANI übergeben. Die Freude über diesen Betrag ist groß und das Geld kann in TANI sicherlich sehr gut eingesetzt werden. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen LäuferInnen, HelferInnen und Sponsoren bedanken – vor allem auch bei der Marktgemeinde Rankweil und unserem Bürgermeister, denn ohne all diese Personen wäre unser Stundenlauf nicht zu einem solchen Erfolg geworden. DANKE! Gut Pfad, Christiane
!!! ANKÜNDIGUNG !!!
„15 Jahre Altpfadi – ein Rückblick: Was ist alles passiert?“ Wann? Freitag, den 22. November 2013 Wo? Pfadiheim, großer Saal Wer? Alle Interessierten Was? Alte Logbücher anschauen, über Vergangenes quatschen, Neues planen Wir freuen uns auf euer Kommen! Das Team
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PWA
Bewegungspark Rankweil Vor den Sommerferien trafen wir uns zu einer Gruppenstunde beim neuen Bewegungspark in Rankweil. Ehrentraud Zuchristian erklärte uns an diesem Abend die ganzen Geräte und führte uns durch den Park. Jeder von uns durfte alle Geräte ausprobieren und wenn wir Hilfe brauchten, zeigte uns Frau Zuchristian wie es geht. Es war sehr spannend zu sehen wie viele verschiedene Übungen man an diesen Outdoor-Fitnessgeräten machen konnte. Also probierten wir alle Geräte durch und zum Schluss gab es zur Stärkung noch etwas zu trinken. Als diese Gruppenstunde zu Ende war, waren alle ganz müde von dem vielen „Sport“ und freuten sich aufs gemütliche Bett! ;-) Es war - wie immer - eine sehr lustige und unterhaltsame Stunde, nochmals vielen Dank an Frau Zuchristian für die tolle Führung und Betreuung! Wir werden den Bewegunspark bestimmt wieder einmal besuchen. :-) Gut Pfad, Bianca
BEWEGUNGSPARK
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Gilde »aktiv«
Spende für Hochwasseropfer Ganz in den Dienst einer guten Sache stellten sich die Pfadfindergruppe und die Gilde beim diesjährigen Fest der Kulturen am 30. Juni auf dem Marktplatz in Rankweil. Der gesamte Erlös aus den Einnahmen des Getränkeverkaufs kam den Opfern des Hochwassers Anfang Juni in Österreich zugute. Das beachtliche Ergebnis der Aktion, 2.500 Euro, spendete die PfadfinderGilde dem Hochwasser-Katastrophenfonds, einer Kooperation des Landes Vorarlberg, der Katholischen Kirche Vorarlberg, den Vorarlberger Nachrichten und der Caritas Vorarlberg. »Wir alle haben uns sehr gerne für diese Aktion engagiert, die Schicksale der vielen betroffenen Menschen haben uns sehr berührt«. Ein Dank gilt an dieser Stelle besonders Andrea und Otto Kopf, Liselotte Lins, Marlene Morscher, Andy Dietrich, Philipp Lins und Peter Mück (auf dem Foto mit Landesrat Erich Schwärzler) für die tolle Organisation sowie die Durchführung der Aktion. Caritas Vorarlberg
Abschluss-Grillabend Heuer fand unser Abschluss am Samstag, 6. Juli 2013, in der Pergola beim Pfadfinderheim statt. Es hatten sich mehr als je zuvor für den Grillabend angemeldet – gut 30 sind dann auch gekommen! Das schöne, warme Wetter und die liebevoll hergerichteten Tische in ungewohnter Anordnung waren eine wunderbare Einstimmung. Die zwei begeisterten Grillmeister Walter und Christian versorgten uns mit Köstlichkeiten vom Grill, die verschiedenen Salate und Kuchen machten uns alle zufrieden und satt. Es war ein gemütlicher Abend mit feinen Gesprächsrunden. Wir freuten uns sehr, dass auch Nicole und David sowie Peter zu uns gekommen waren. Obwohl »Selbstbedienung« angesagt war, benötigten wir natürlich hilfsbereites »Küchenpersonal« – Danke. Für die Verkehrsstatistik: Vor dem Heim waren 17 Fahrräder und 4 Autos geparkt.
Papierschopfdienste im Juli 2013 hatten: Udo Schranz, Andrea Kopf, Hubert Walter, Liselotte Lins und Maria Walenta
Überstellung Startfest/Überstellung war am 14. September 2013 beim Heim mit anschließendem gemütlichen Hock.
Renate Schabus
Gilde »aktiv«
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Der Bodensee und der Rankweiler Sommer sind eine wunderbare Mischung!
Wenn viele Rankweiler, auch wir von der Gilde dabei sein dürfen, schönes Wetter ist, Armin Wille mit Liselotte Lins alles super organisiert haben, die Musik und überhaupt alles stimmt – dann ist es perfekt. Genauso war es am Mittwoch, 21. August 2013. Es begann mit einer gemeinsamen Fahrt mit dem Zug und dem Schiff nach Wasserburg. Dort wurden wir im Hafen von der netten Frau Sabine Schmid mit einer reizenden Beschreibung des Bodensees aus dem »Lieben Augustin« willkommen geheißen: »Der hübscheste Erdenfleck und der lächelndste Himmelsspiegel waren dort … und eben diesen Grenzwinkel hatte der liebe Gott sozusagen mit seinem nassen Finger betupft … und nun lag da ein wundervolles Wasser, der Bodensee.« (Aus: Horst Wolfram Geißler – Der liebe Augustin)
Wir bekamen auch gleich eine Kostprobe vom Bodenseewein, »versenkten« dann die Gläser in die erhaltenen Umhänge-Gläsertaschen. Los ging es zur barocken St.-Georgs-Kirche. Es folgte ein Spaziergang dem See entlang Richtung Obstgärten. Nach etwa einer halben Stunde machten wir eine kurze Pause. Nachdem wir ja die Gläser schon zur Hand hatten, freuten wir uns über eine weitere Kostprobe vom süffigen Wein. Unser Ziel war der Ferienhof-Obsthof Schwand, schon fast in Bad Schachen, mit seiner Schau-Brennerei, wo wir Feinheiten vom Schnapsbrennen hörten und Edles probieren und kaufen konnten. Beim gemütlichen Picknick unter den Bäumen, mit musikalischer Begleitung von Herbert Tschernig und seinen Kollegen, verging die Zeit viel zu schnell. Die 50 Teilnehmer stiegen deshalb nicht gerne, aber zufrieden und satt in den Bus Richtung Rankweil. Weil manche sogar eine Verlängerung des Nachmittags wollten, folgte noch eine Abschlussrunde im »Rankweiler Hof«. Danke an alle, die diesen schönen Nachmittag ermöglicht haben und dass wir dabei sein durften. Renate Schabus
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PFADFINDER-CLUB
WILLKOMMEN IM CLUB Das erste Clubjahr ist bereits Geschichte. Wir haben schöne Abende erlebt, Erfahrungen gesammelt, manche Dinge geändert und starten nun in das zweite Jahr des Rankweiler Pfadfinder-Clubs. Wir möchten euch auf die neuen Beginnzeiten hinweisen, nämlich 20.00 Uhr, freuen uns auf euer Kommen und laden euch herzlich zu folgendem Club-Programm ein:
Freitag 11.10.2013 Kürbisfest
Freitag 18.10.2013 Clubabend Freitag 25.10.2013 Törkeleabend
Freitag 01.11.2013 kein Cluba
bend
Freitag 08.11.2013 Faszination „Tauchen“ mit Markus Bauer
Freitag 15.11.2013 Clubabend Freitag 22.11.2013 Bierverkostung Freitag 29.11.2013 Clubabend
Freitag 06.12.2013 Nikolausparty Freitag 13.12.2013 Clubabend
Freitag 20.12.2013 „Weihnachtskreis in der Kunst“ Vortrag von Mag. Albert Ruetz
Freitag 27.12.2013 Ferienclub mit Dav
id und Nicole
Freitag 03.01.2014 Ferienclub mit David und Nicole
Freitag 10.01.2014 Pokerabend mit professionellen Croup
iers
Freitag 17.01.2014 Clubabend Freitag 24.01.2014 Diaabend Pfadfinder von 1980 – 1990 mit Hubert Freitag 31.01.2014 Clubabend
www.pfadi-rankweil.at
Ă–sterreichische Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt
Endlich alt genug.
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