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MAMPFLA 2012 April

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil 路 29. Jahrgang 路 Heft 5 路 April 2012


professionalprint

Thurnher Druckerei GmbH A 6 830 Rankweil, Grundweg 4 T 05522 / 44 2 8 8 - 0, F 44 2 8 8 - 77 office@dth.at, www.dth.at

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Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil / Vorarlberg Herstellung: Peter Mück, Maria Mück und Annelies Dobler – DTP: Priska Reichart und Klaus Walenta Für den Inhalt verantwortlich: Christian Dobler, Rankweil Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., A-6830 Rankweil – Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

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PEFC/06-39-263

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inhalt

INH A LT Käfighaltung_ __________________ 2 Georgstag_ ___________________ 10 Rosenmontag__________________ 22 Gratulation_ __________________ 41 Wichtel______________________ 28 Wölflinge_____________________ 33 Guides_______________________ 38 Späher_______________________ 42 Caravelles _ __________________ 44 Explorer _ ____________________ 46 Ranger_______________________ 48 Rover________________________ 50 Altpfadi______________________ 55 Pfadfinder Wie Alle_____________ 56 Gilde "aktiv"_ _________________ 58 Auf die Eier, fertig, los!__________ 62

Termine von den Wichteln, Fotokalender von den Spähern, Fotos und Berichte uvm. auf

www.pfadi-rankweil.at

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das 端berbeh端tete Kind


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KÄFIGHALTUNG

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Von Ulrike Moser

ie Verkäuferinnen konnten sich ein Schmunzeln kaum verkneifen, als ein etwas angegrauter Vater mit seinem einjährigen Sohn das Kindergeschäft betrat der eine forschen Schrittes, der andere noch etwas wackelig auf den Beinen. Der Mann verlangte nach einem Sturzhelm. Schließlich sollte sich der Knirps bei seinen ersten Gehversuchen am vereisten Gehsteig nicht das Köpfchen verletzen. Einen Helm gab es allerdings nicht - die Geschichte ereignete sich vor annähernd 20 Jahren, und damals waren solche Sicherheitsvorkehrungen keineswegs üblich. Heute würde der besorgte Vater nicht mehr belächelt werden. Denn die Zahl jener Eltern, die ihre Kinder vor jedem Unheil der Welt schützen wollen, und sei es nur vor ein paar blauen Flecken, ist im Steigen begriffen. Inzwischen fällt man auf, wenn man nicht schon in der Schwangerschaft die Wohnung kindersicher gestaltet, wenn man gelassen bleibt, obwohl der Zweijährige freudig vom höchsten Punkt des Klettergerüsts winkt, oder die Volksschulkinder am Nachmittag ohne Aufsicht zum Spielen in den Hof oder gar in den Wald schickt. Schnell wird einem dann eine zu große Unbekümmertheit attestiert. Wir leben in gefährlichen Zeiten, ständig droht Kindern Gefahr: eine Abschürfung, ein gebrochener Arm, ein Zeckenbiss und im schlimmsten Fall vielleicht gar eine Entführung. Objektiv gesehen war die westliche Welt für Kinder aber noch nie sicherer. Studien beweisen, dass in den vergangenen 30 Jahren die Gefahren keineswegs zugenommen haben. Trotzdem regiert diffuse Angst die Kinderzimmer. Hinzu kommt die Sorge der Mittelschicht, die Kinder könnten im intellektuellen Vergleich schlechter abschneiden als Gleichaltrige, weswegen Kinder am Nachmittag besser nicht draußen spielen sollten, sondern lieber zur Klavierstunde, dem Eng-

lischkurs oder zum Ballett gebracht werden. Axel Rühle beschreibt das Dilemma in der "Süddeutschen Zeitung“: Der Mensch reagiert in Situationen, die ihn ängstigen, entweder mit Angriff oder mit Flucht. Wenn es um die Kinder geht, versuchen Eltern hingegen beides zugleich: pushen das Kind auf Teufel komm raus, damit es in der Welt bestehen möge. Und halten es gleichzeitig möglichst lang von eben dieser fern.

Käfighaltung Eine diffuse Furcht vor den Bedrohungen dieser Welt treibt moderne Eltern dazu, jeden Schritt ihrer Kinder zu überwachen und jeglichen Freiraum zu kappen. Die absurde Risikovermeidung ist alles andere als gesund: Überbehütete Kinder können reale Gefahren schwer einschätzen - sogar ihre Gehirne verkümmern.

Diese Ansicht teilt Gabriele Pohl, Diplompädagogin, Leiterin des Kaspar-Hauser-Instituts in Mannheim und Autorin des Buchs "Kindheit - aufs Spiel gesetzt“: "Der Spielraum, in dem sich Kinder ausprobieren können, in dem sie Abenteuer erleben und ihre Grenzen austesten können, ist in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft.“ Das gilt nicht nur für Kinder, die in der Stadt aufwachsen, in der Freiräume ohnehin Mangelware sind, sondern auch für jene, die es nicht weit in den nächsten Wald hätten. So zeigt eine Befragung unter mehr als tausend Eltern jüngerer Schulkinder in Deutschland, dass selbst am Land die Aktivität im Freien drastisch eingeschränkt wird. So finden Kinder auf der Straße kaum mehr Altersgenossen, mit denen sie durch Hinterhöfe streifen, einen Bach stauen oder durch den Matsch springen können. Denn 45 Prozent der Eltern


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das überbehütete Kind

sprachen sich für ein Spielverbot auf Straßen aus, 32 Prozent für ein solches im Wald, und zehn Prozent würden gerne Bäche und Flüsse zur Verbotszone erklären. Stattdessen gibt es fixe Freizeitaktivitäten unter Aufsicht der Eltern. Die Studie zeigte, dass 82 Prozent der Kinder neben der Schule geregelte Kurse in Anspruch nahmen, im Durchschnitt ergeben sich daraus zwei Fixtermine pro Woche. Psychologen und Pädagogen nennen dieses Phänomen "Verinselung“ und "Institutionalisierung der Kindheit“. Statt das Verletzungsrisiko als Teil jener Freiheit zu betrachten, die dazugehört, damit Kinder ihre Umwelt entdecken und ihre eigenen Erfahrungen sammeln können, versucht man sie vor allen Un-

"Der Spelraum, in dem Kinder Abenteuer erleben und ihre Grenzen austesten önnen, ist in den vergangenen Jahren stark geschrumpft" Gabriele Pohl, Diplompädagogiin annehmlichkeiten zu bewahren, beklagt der britische Soziologe Frank Furedi in seinem Buch "Elternparanoia“. Statt Risiken abzuwägen und sich Gedanken darüber zu machen, was Kindern zugetraut werden kann und was vielleicht tatsächlich zu gefährlich ist, gehen viele Eltern grundsätzlich vom Schlimmsten aus und wollen sämtliche Risiken ausschließen - und sei es ein ausgeschlagener Zahn. Dass die Bewegungsfreiheit in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch eingeschränkt wurde, zeigt auch eine in Großbritannien durchgeführte Studie. Durften 1971 noch 80 Prozent der sieben- bis achtjährigen Kinder ihren Schulweg alleine bewältigen, waren es 20 Jahre später gerade noch neun Prozent. Der "Streifradius“ - jener Umkreis, in dem sich Grundschüler bewegen - schrumpfte in diesem Zeitraum von zwan-

zig Kilometern auf magere vier. Und selbst die werden mit der längsten Nabelschnur der Welt, dem Mobiltelefon, überwacht. Vorzugsweise gar mit einem Handy, das ein Alarmsignal ans elterliche Telefon sendet, wenn das Kind eine vordefinierte Zone verlässt. Verlässliche Zahlen darüber, wie viel Prozent aller Eltern ihre Kinder überbehüten, sind rar. Der US-Psychologe Neil Montgomery vom Keene State College in New York, der 2010 eine Studie zum Thema "Überbehütung“ an 300 Collegestudenten durchführte, kam zu dem Schluss, dass rund zehn Prozent aller Eltern ständig um ihren Nachwuchs kreisten. Mädchen sind öfter mit "Helikopter-Eltern“ geschlagen: Während 13 Prozent davon betroffen sind, sind es bei Buben lediglich fünf Prozent, Tendenz allerdings stark steigend. Überbehütung beginnt dort, wo ein Kind seine Selbstwirksamkeit nur eingeschränkt erleben darf: wenn Mama sofort zu Hilfe eilt, um dem Volksschulkind die Schuhe anzuziehen, es beim Balancieren von der Spielplatzmauer holt, wenn energische Väter in der Schule anrufen, um ein Problem des Töchterchens zu lösen, oder gar beim Vorstellungsgespräch des Sohnes unterstützend dabei sein wollen. Mag die übertriebene Sorge auch nachvollziehbar sein - gesund ist sie nicht. Die Folgen sind vielfältig, wie Forschungsergebnisse beweisen: Die Entwicklung des Selbstvertrauens wird gehemmt und damit auch das Selbstbewusstsein. Doch auch kognitive und motorische Entwicklung leiden darunter. Wer etwa in der Natur oder auch auf dem Spielplatz nie seine Grenzen ausloten konnte, entwickelt sich schnell zu einem eher ungeschickten Zeitgenossen. Laut Dieter Breithecker, dem Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungsund Bewegungsförderung in Wiesbaden, könnten drei von vier Kinderunfällen vermieden werden: "Bereits Anfang der neunziger Jahre wurde in einer hessischen Studie festgestellt, dass Kinder, die motorisch nicht eingeschränkt wurden, signifikant weniger


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KÄFIGHALTUNG

Unfälle hatten als Gleichaltrige, die sich stets nur in einer abge- und übersicherten Umgebung bewegen durften.“ Kein Wunder, hatte die zweite Gruppe doch weniger Möglichkeiten, Körpererfahrungen zu sammeln. Wer unsicher auf dem Fahrrad unterwegs ist und sich voll und ganz auf die Koordination von Lenken und Treten konzentrieren muss, verfügt nicht über die Aufmerksamkeit, auch noch auf den Verkehr zu achten. Es verwundert nicht, dass aus schaumgebremsten Kindern ängstliche Erwachsene werden, wie eine Untersuchung der Anxiety Disorders Association of America ergab: So hatten überbehütende Eltern auch ängstlichere Kinder. Je kontrollierender Kinder ihre Eltern empfanden, desto höher war auch ihr Stresslevel - und umso weniger trauten sich die Kinder selbst zu. Eveline Doll, Gründerin der Initiative "Kinder-Lobby“, kennt das: "Durch die sehr enge Elternbindung sind diese Kinder in der sozialen Interaktion mit anderen oft massiv benachteiligt. Sollen sie sich alleine behaupten, mündet das mitunter in Panik.“ Dass Überbehütung Kinder und Jugendliche auch im engeren Sinne des Wortes krank macht, wies die niederländische Psychiaterin Karin Janssens vom universitätsmedizinischen Zentrum Groningen im "Journal of Pediatrics“ nach. Als Datenbasis diente ihr eine im Jahr 2000 gestartete Studie, die den Gesundheitszustand von 2230 Niederländern im Alter von zehn bis 25 Jahren untersucht. Diese ermittelte, dass zehn bis 15 Prozent der Jugendlichen an unspezifischen Krankheitssymptomen leiden, etwa an Kopf- oder Bauchweh, Schwindel oder Übelkeit. Janssens’ Untersuchungen zeigen, dass die gesundheitlichen Probleme in der Adoleszenz mit biologischen und psychologischen Prozessen, aber auch mit sozialen Risikofaktoren zusammenhängen, zu denen auch überbehütende Eltern gezählt werden. Besonders betroffen waren in der Tat jene Probanden, die

angegeben hatten, besonders behütende Eltern zu haben. Alle Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind - umso mehr, wenn es immer weniger und auch erst immer später Nachwuchs gibt. Während in den achtziger Jahren Mütter beim ersten Kind durchschnittlich 24,3 Jahre alt waren, lag das Durchschnittsalter laut Statistik Austria im Jahr 2010 bei 28,5 Jahren. Auch der Anteil jener Frauen, die erst mit 35 Jahren und darüber erstmals Mütter werden, steigt - und damit auch das Alter der Väter. Mit der schrumpfenden Zahl von Kindern innerhalb einer Familie wachsen gleichzeitig die Ansprüche, die Mütter und Väter an sich als Eltern stellen. "Diese Eltern wollen alles richtig machen. Sie sind sehr reflektiert, stellen die kindlichen Bedürfnisse in den Mittel-


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das überbehütete Kind

punkt - und müssen aufpassen, dass sich das nicht ins Gegenteil verkehrt“, sagt Lieselotte Ahnert, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Wien. "Denn Überbehütung hat ihre Ursache in der starken Kinderzentrierung.“ In Wirklichkeit ist jedes Kind ein geborener Entdecker. Die Umwelt muss erkundet, die Neugier befriedigt werden. "Kinder haben dabei aber zwei Bedürfnisse. Einerseits wollen sie eigenständig und autonom, aber gleichzeitig innig mit ihren Bezugspersonen verbunden sein. Und sie wollen ihnen zeigen, was sie können“, erklärt der Neurobiologe Gerald Hüther von der Uni Göttingen. Etwa, wenn der Einjährige gerade seine ersten Schritte gewagt hat und begeistert in die Hände klatscht oder wenn sich die Dreijährige ganz nach oben aufs Klettergerüst gewagt hat.

"Kinder haben zwei Bedürfnisse. Einerseits wollen sie eigenständig und autonom, aber gleichzeitig innig mit ihren Bezugspersonen verbunden sein. Und sie wollen ihnen zeigen, was sie können" Gerald Hüther, Neurobiologe an der Uni Göttingen Bis es so weit ist, muss sich im Kinderhirn eine ganze Menge tun. Bis etwa ein Bewegungsablauf - ob Gehen, Springen, Balancieren oder Radfahren - von allein klappt, muss er immer wieder geübt werden. Dabei entstehen neue Nervenverbindungen, die Signale weitergeben und sich erst durch viele Wiederholungen stabilisieren. "Damit sich diese Verschaltungen überhaupt ausbilden und verfestigen können, reicht es nicht, mit theoretischem Wissen zugedeckt zu werden“, so Hüther. "Nur was man selbst erlebt hat, geht einem unter die Haut. Was es dazu aber braucht, sind Spiel- und Freiräume für Kin-

der.“ Werden die neu erworbenen Fähigkeiten beim Spielen nicht geübt und perfektioniert, verkümmern die zuständigen Synapsen wieder und werden irgendwann sogar gekappt. Kinder, die Probleme mit Motorik und der Selbstständigkeitsentwicklung haben, landen mitunter bei der Linzer Ergotherapeutin Manuela Grünzweil. In einem "Raum voller Gefahren“, der zum Klettern, Schaukeln und Balancieren einlädt, können die Kinder ihre Sinneswahrnehmung schulen. Furchtsame Eltern lernen dabei, ihr Kind anzuleiten und zu unterstützen. "Vielen wird dann erst klar, was sie ihren Kindern vorenthalten haben. Hier sehen sie, dass nicht jedes Abrutschen von einer Sprosse gleich ein gebrochenes Bein bedeutet“, erzählt Grünzweil. Für Lernerfahrung von besonderer Bedeutung ist der präfrontale Kortex. Dieser Teil des Frontallappens der Großhirnrinde empfängt sensorische Signale (etwa aus einer Bewegung), speichert und verknüpft sie mit emotionalen Inhalten und initiiert auf dieser Basis situationsangemessene Handlungen. Verschaltungen, die in dieser Hirnregion in der Kindheit ausgebildet werden, sind für die Steuerungen so wichtiger Fähigkeiten wie Motivation, Handlungsplanung, soziale und emotionale Kompetenz zuständig. Damit sich diese bilden können, braucht der Mensch Herausforderungen, die er selbst bewältigen muss. Dazu gehören Grenzerfahrungen und Erlebnisse des Scheiterns - auch wenn das bedeutet, dass sich ein Kleinkind mitunter den Finger in einer Schublade einzwickt. "Eltern sollten sich nicht zu viele Sorgen machen. Kinder müssen an ihre Grenzen gehen. Nur so lernen sie, ein Risiko richtig einzuschätzen und Selbstvertrauen zu haben. Daraus entwickelt sich dann das Selbstbewusstsein“, sagt Dieter Breithecker, Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung in Wiesbaden. Dabei entwickelt sich allmählich ein Bild der so genannten Selbstwirksamkeit, die essenziell für alle Lernprozesse ist. "Das


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KÄFIGHALTUNG

klappt aber nur, wenn die Bezugspersonen Leistungen auch begeistert würdigen. Das ist der Drive, den das Kind zum Weiterlernen braucht. Fehlt er, kann sich die neuronale Struktur nicht angemessen ausbilden. Denn vor allem in den ersten Lebensjahren gilt: Bindung ist Bildung“, erklärt Lieselotte Ahnert. Kommt von den Eltern kein positives Feedback auf die neuen Fertigkeiten, reagieren Kinder je nach Charakter unterschiedlich: Während manche ihre Eltern nicht mehr ausstehen können und aggressiv reagieren, ziehen sich andere zurück, geben auf und funktionieren nur noch so, wie sie sollen. Wieder andere holen sich den Kick anderswo und machen "etwas Verrücktes“, meint Hirnforscher Hüther. Was sich im Gehirn überbehüteter Kinder

und Jugendlicher abspielt, hat der Psychiater Kosuke Narita von der Universität Gunma in Japan untersucht. Nach einer an 50 Studenten durchgeführten Untersuchung kam er zu dem Schluss, dass Überbehütung direkte Auswirkungen auf den präfrontalen Kortex hat und sogar zu psychischen Störungen führen kann. Die Studenten füllten dafür Fragebögen aus, die auf dem "Parental Bonding Instrument“ beruhten, einer international gebräuchlichen Methode, um die Beziehung zwischen Eltern und Kindern zu messen. Die Probanden mussten sich dabei etwa zu folgenden Themen äußern: "Meine Eltern versuchten alles zu kontrollieren.“ - "Meine Eltern versuchten mich in Abhängigkeit zu halten.“ - "Die Eltern hätten es bevorzugt, wenn ich für immer Kind geblieben wäre.“


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Narita und sein Team fanden heraus, dass jene Testpersonen, die mit überbehütenden Eltern geschlagen waren, über weniger graue Gehirnmasse im präfrontalen Kortex verfügten als jene mit einer gesunden ElternKind-Beziehung. Schuld daran ist vermutlich das Stresshormon Cortisol. Verbunden damit wird zu wenig Dopamin ausgeschüttet, das Wachstum der grauen Masse wird gebremst. Gerade Dopamin spielt beim Verfestigen von Erfahrungen eine große Rolle. Hat ein Kind ein Problem gelöst oder ein Hindernis überwunden, werden nicht nur die dafür verantwortlichen neuronalen Netze enger geknüpft, sondern auch Freude und Begeisterung über den Erfolg empfunden. Dabei wird Dopamin ausgeschüttet. Positiver Nebeneffekt: Das Hormon kurbelt die Lernmotivation weiter an, sodass das Kind von sich aus weitere Entwicklungsschritte unternimmt. "Aufgabe der Eltern wäre es, das Kind in der Zone der nächsten Entwicklung zu leiten, wie der russische Psychologe Lew Wygotski schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts empfahl“, so Entwicklungspsychologin Ahnert. Wygotski ging davon aus, dass Kinder zwar akribisch beobachtet werden, ob sie einen Entwicklungsschritt gemacht haben, sich Eltern und Erzieher aber nur selten fragen,

was als Nächstes ansteht. Mit ein wenig Unterstützung könnten die Kinder aber vielleicht auch schon in die nächste Entwicklungszone eintreten. Werden sie hier gefördert, wirkt sich das positiv aus. Die Eltern stellen mitunter verblüfft fest, dass das Kind bereits weiter ist als gedacht. Was es dafür allerdings braucht, ist Vertrauen in die Fähigkeiten des Nachwuchses. Wer hingegen Entwicklungsschritte ignoriert, bremst die Lust am Lernen und am Neuen. Und das nicht nur im Park, auf dem Spielplatz oder im Wald, sondern auch im Klassenzimmer. "Denn Bewegungserfahrung ist immer auch Lernerfahrung“, erklärt Erich Müller, Leiter der Arbeitsgruppe Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Universität Salzburg. Dass Bewegung auch zu besseren Schulleistungen führt - ganz ohne zusätzliche Förderung -, ist mittlerweile wissenschaftlich bestätigt, etwa durch die "TroisRivières-Studie“. Diese an 500 kanadischen Grundschülern in der Provinz Quebec durchgeführte Untersuchung belegt, dass Bewegung in Hinblick auf intellektuell-kognitive Leistungen nicht als verlorene Zeit zu verbuchen, sondern sogar essenziell ist. Die Hälfte der dabei untersuchten Sechsbis Zehnjährigen erhielt fünf zusätzliche


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KÄFIGHALTUNG Turnstunden pro Woche, die auf Kosten anderer Fächer, darunter Mathematik, Französisch und Naturwissenschaften, eingeführt wurden. Die Vergleichsgruppe turnte weiterhin nur 40 Minuten pro Woche, erhielt dafür aber um 15 Prozent mehr fachlichen Unterricht. Das Ergebnis: Jene Kinder, die sich mehr bewegten, aber weniger fachlichen Unterricht hatten, erbrachten die gleichen und teilweise sogar besseren Leistungen im Unterricht als die Vergleichsgruppe. Eine weitere, vom California Department of Education durchgeführte Untersuchung an 350.000 Schülern der fünften Klasse, 322.000 Siebtklasslern und 279.000 Schülern der neunten Klasse zeigte ebenfalls einen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Schulleistung: je besser der Fitnesszustand, desto besser die Leistungen in Mathematik und Lesen. "Dabei muss man, um zu solchen Ergebnissen zu kommen, nicht einmal viel Sport treiben“, meint Dieter Breithecker. "Gerade bei Kindern sollte das allein im Zusammenhang mit dem Spielen passieren. Früher war Bewegung Mittel zum Zweck, eben dorthin zu kommen, wo es gerade spannend war. Da ging man schon mal längere Strecken zu Fuß oder radelte, das war Alltag. Wenn Eltern ihre Kinder nun chauffieren, bringen sie sie um diese Erfahrung.“ Kein Wunder, dass dann die Alltagskoordination zu kurz kommt, wie Sportwissenschafter Erich Müller kritisiert. Er hat die motorische Leistungsfähigkeit von 67.000 österreichischen Schülern zwischen zehn und fünfzehn Jahren untersucht: "Was Kinder vor 20 Jahren noch konnten, schaffen viele von ihnen nicht mehr. Gerade ein Drittel aller Gymnasiasten kann noch einen Purzelbaum.“ Wer nicht genügend koordinative Kompetenz besitzt, lernt das richtige Abrollen bei Stürzen nicht, der Stützapparat ist in Mitleidenschaft gezogen, da die Muskeln im Rumpfbereich nicht mehr koordiniert werden können. Wer sich hingegen viel bewegen darf und dabei Ausdauer, Koordination und Kraft trainiert, unterstützt die so genannten exekutiven Funktionen. Darunter versteht man das Arbeitsgedächtnis. Es trägt dazu bei, dass

komplexe kognitive Funktionen wie mathematische Leistung oder Sprache entstehen können, Aufmerksamkeit und kognitive Flexibilität, also sich schnell auf neue Anforderungen einzustellen. All diese Funktionen sind wiederum im präfrontalen Kortex verankert. Kurz gesagt: Nur wer sich bewegt, seine Umwelt erkunden darf und dabei Hindernisse überwindet, fördert auch nachhaltig die kognitive Entwicklung. Erich Müller: "Kinder, deren exekutive Funktionen gut ausgeprägt sind, haben ein geringeres Risiko für Verhaltensauffälligkeiten.“ Mitunter können notwendige Fertigkeiten nicht einmal mehr in Spielräumen erprobt werden. Diese wurden in den vergangenen Jahren sicherer - und damit langweiliger. Immer öfter werden vermeintlich gefährliche Spielgeräte entfernt, hohe Klettertürme durch niedrige Plattformen mit rutschfestem Belag ersetzt. Solche Strategien können nach hinten losgehen, fürchtet David Ball, Professor für Risikomanagement an der Londoner Middlesex University. Gerade ältere Kinder werden durch zu viele Sicherheitsmaßnahmen davon abgehalten, sich auf den Spielplätzen auszutoben. Laut Ball suchen sie sich entweder gefährlichere Plätze, die ihnen mehr Herausforderungen bieten, oder verzichten eben ganz auf Bewegung. Dies bestätigt die Psychologin Ellen Sandseter vom norwegischen Queen Maude University College. Sie geht davon aus, dass Kinder Herausforderungen wie große Höhen suchen, um ihre Angst davor zu bewältigen. Bisweilen schlägt das Pendel wieder in die Gegenrichtung. So wird im Vorwort zu den Bestimmungen der europäischen Spielplatznorm EN 1176-1 festgehalten, dass der Nutzen eines Spielplatzes mit abschätzbaren Risiken trotz theoretischer Verletzungsgefahr höher anzusehen ist als eine totale Übersicherung, denn "Kinder müssen lernen, mit Risiken fertig zu werden“. Selbst wenn dies gebrochene Gliedmaßen bedeutet.  Mit freundlicher Abdruckgenehmigung: „profil“, Nr. 7/12


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GRUPPE

Bad News are Good News Diesen alten und leider so oft gelebten Journalistenspruch wollten wir an unserem Georgstag am 10. März entgegenwirken, was tatsäclich it elch tollen Aktivitäten gelungen ist. • • • • • • • • • • •

Klettern Pyrotechnik/Feuerkunde Schwarzes Theater Kochen Spiele Zaubertricks Stomp Wellness/Naturkosmetik LandArt/Fotografie Akrobatik/Clownerie Sunnahof


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GEORG NEWS

Klettern


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GRUPPE

Georgstag 2012 Schwarzes Theater


GEORG NEWS

Ern채hrung / Kochen

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GRUPPE


GEORG NEWS

STOMP

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s s e n l l We

GRUPPE


GEORG NEWS

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LANDART Fotografie


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e i r e n w o l C & Akrobat ik

GRUPPE


GEORG NEWS

Zauber tricks

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SPIELE

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GEORGSTAG


GEORG NEWS

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Die Pfadfindergruppe gratuliert dem Team des Georgstages f端r dies en tollen, lehr- und erle bnisreichen Nachmitta g.


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FASCHINGSPARTY

ontag, 20. Feb 2012 Pfadiheim Rankweil, Rosenm


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ROSENMONTAG

e b u a l n i e W  & Gerd

uno Live: Br

AA A-BAR

Live: Woodwork


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ROSENMONTAG


FASCHINGSPARTY

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FASCHINGSPARTY

ettungsschirm R m r e t n u


ROSENMONTAG

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WICHTEL

Winterlager vom 28. – 29. Jänner 2012 Nach einem wahnsinns-schnellen Aufstieg, kamen wir mit hochroten Köpfen und in Begleitung unserer Eltern auf der Gulmalpe an. Nachdem sich unsere Mamis und Papis wieder aus dem Staub gemacht hatten, konnten wir die Hütte beziehen. Es ging gar nicht lange, als Nadine, verkleidet als Tinkabell uns nach draußen pfiff. Sie sagte, wir müssen ihr helfen ein Fest für den Abend zu organisieren. Wir bekamen eine verschlüsselte Nachricht, die uns zum Fest bringen sollte. Nadine musste dann zurück in die Hütte, da der Strom weg war und wir fingen sofort an, die Botschaft zu lösen. Wir waren noch nicht fertig, als ein Polizist zu uns kam und uns alle zusammenrief. Er erzählte uns, das die Raiffeisenbank Rankweil ausgeraubt wurde und alle Spuren hierher zur Gulmalpe führten und er die Leiter und die Köche unter Verdacht hat. Der Polizist bat uns um Hilfe, da er die Leiter nicht ohne Anwalt befragen darf und wir sollten das für ihn machen. Zudem kennen wir sie ja auch noch besser. Wichtig war: Wenn wir die Leiter und Köche befragten, durften wir das nur kurz machen, damit es nicht auffällt. Der Polizist hatte auch schon ein paar Hinweise gefunden, aber er durfte sie uns nicht geben, da 1. Rang: Jessica Macek wir keine Polizisten wa2. Rang: Linda Schmied ren. Jedoch hatte er die 3. Rang: Laura Mathis Leiter den ganzen Vormittag beobachtet und gesehen, dass sie eine Schnitzeljagt vorbereitet hatten und damit wir ihm helfen konnten, hatte er nun die ‚Schnitzel‘ ausgetauscht, damit wir quasi ‚zufällig‘ auf die Beweise stoßen und auch den

Leitern nicht auffällt das wir ihm helfen. Wenn wir bis 18:30 Uhr herausgefunden haben, wer die Bank überfallen hatte, sollten wir 100.000€ Kopfgeld bekommen. Der Polizist sagte uns dann, das der sich jetzt umziehen würde und Verdeckt als Koch weiter ermittelt. Hochmotiviert sammelten wir nun alle Hinweise und befragten alle Leiter und Köche, was sie am Vormittag gemacht hatten. Es war klar das Einer Lügte und wir fanden auch heraus wer! Zum vereinbarten Zeitpunkt waren wir gerüstet, den Täter zu entlarven. Zuletzt konnten wir Nadine noch dazu bringen, dass sie zugab, dass sie Jürgen deckte. Es dauerte auch nicht lange, da kam Jürgen im Dunklen mit einem schwarzen Sack daher. Wir stürzten uns sofort auf ihn und tatsächlich: Er hatte das Geld bei sich! Mit dem nun verdienten Kopfgeld luden uns die Leiter für den Abend ins Casino ein! Nach den leckeren Spaghetti, richteten wir uns fürs Casino. Es gab sehr viele Spiele und es machte sehr viel Spaß zu zocken. Bei den Köchen konnten wir uns auch immer noch etwas Geld verdienen, falls wir dann doch mal pleitegingen. Als wir dann in unseren Schlafsäcken lagen dauerte es gar nicht lange, bis unsere Äuglein zufielen. Sonntag Die Nacht war blitzschnell vorbei und nach dem Frühstück begann das alljährliche Rutscherlerennen. Nach drei Runden konnten wir uns mit Hog Dogs stärken. Zu guter Letzt brachten wir die Hütte noch auf Hochglanz und dann wurde es noch einmal spannend: Es wurden die Sieger verkündet: Eine Lautes ‚Eni Beni‘ für unsere tollen Köche: Dani, Stephan und Jürgen.

Gut Pfad! Die Wichtelleiter


WINTERLAGER

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WICHTEL

20. Wichtelstunde am 17.03.2012 Diese Wichtelstunde begann eigentlich so wie immer. Um halb Zwei meldeten wir uns zur Stunde an. Ein paar Minuten später jedoch, hörten wir ein Auto hupen und Kinder schreien, sowie Hilferufe. Schnell rannten wir los, um zu sehen was passiert war. Wir konnten es kaum glauben! Unsere Leiterin Andrea hatte Tatjana und Jessica, die mit dem Fahrrad zur Stunde gekommen sind, mit dem Auto angefahren. Sofort nahmen wir das Fahrrad um die Unfallstelle abzusichern. Ein Wichtel rief währenddessen die Rettung, ein paar andere beruhigten unsere zwei Verletzen und noch ein paar trösteten die geschockte Andrea, die am ganzen Körper zitterte. Schon 5 Minuten später hörten wir die Rettungssirene. Natürlich standen auch schon welche von uns an der Straße, um die Rettung zum Unfallort zu führen. Dann ging alles Blitzschnell. Die Rettungsleute versorgten unsere zwei Wichtel. Jessica bekam einen Kopf- und einen Armverband, sowie eine Kopfstütze und sie wurde mit einem Tragesitz ins Rettungsauto transportiert. Tatjana hatte ein gebrochenes Bein, das geschient wurde. Zusätzlich wurde sie mit der Liege abtransportiert, da es nicht sicher war, ob sie evtl. auch Verletzungen am Rücken hat. Zum Schluss durften wir noch das Rettungsauto anschauen, eine Rettungskoffer auseinander nehmen, sowie die stabile Seitenlage üben. Ein lautes D-A-N-K-E an das supertolle geniale Rettungsteam, das mit uns diese Stunde gemacht hat! Gut Pfad! Die Wichtelleiter


ERSTE HILFE

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WIWÖ

Faschingsumzug Unser Motto beim diesjährigen Kinderumzug in Rankweil war: ‚Robin Hood und die Waldfeen‘. Die Wölflinge haben sich als Robin Hood verkleidet und wir Wichtel als Waldfeen. Schon in den letzten Wichtelstunden haben wir fleißig an unseren Kostümen gebastelt! Mit vielen Zückerle ausgestattet, konnten wir vielen Kindern eine kleine Freude machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auch schon aufs nächste Jahr.

Gut Pfad Die Wichtelleiter


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WÖLFLINGE

Film " Winterlager in Sherwood"

Kulisse: Gulmalpe Übersaxen Regie: Wölflingsleiter Camera: Tanja und Alexandra Musik: Alexander und Rene Ton: Alle Wölflinge Maske: Bianca Kostüm: Alexandra Gastrolle: Jäger Verpflegung: Michi, Melanie, Katja, Bene Helfer: Alle Eltern Nebendarsteller: Spaziergänger Überraschungsgast: Andi Stuntman: Einige Putzkolonne: Alle Champions: David, Marc, Fabian Schnitt: Priska

 WILA in Sherwood


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WÖLFLINGE

 WILA in Sherwood


WINTERLAGER

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 WILA in d Sherwoo

WÖLFLINGE


WINTERLAGER

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GUIDES

GuidesW i n t erl ager Wir trafen uns nicht wie jedes Jahr beim Sternen, sondern beim neuen Papierschöpfle. Dann meldeten wir uns an, kontrollierten die Anwesenheit aller Guides, bildeten Fahrgemeinschaften und dann ging es ab nach ÜBERSAXEN. Dort liefen wir, jeder in seinem eigenem Tempo zur GulmAlpe. Oben angekommen, gingen alle nach einem mehr oder weniger anstrengenden Fußmarsch ins Schlaflager und kämpften um die besten Schlafplätze (beim Heizkörper!!) Ich war, gottseidank, eine von den ersten und hatte es daher in der Nacht schön warm *-* Im Esssaal haben wir dann ein Tagebuch von einem gewissen Professor Wünsch-Dir-Was. Es waren nur sehr komische Einträge zu finden. Es handelte immer um irgendwelche komischen Tiere. Wir vermuteten schon, dass dieser Professor Tierversuche durchführte. Wir ahnten nichts Gutes. Wie Eskimos eingepackt, trafen wir uns alle hinter der Hütte und spielten ein sehr lustiges Ballspiel im Schnee. Die Leiter überreichten jedem Guides einen Zettel. Nach dem sich alle mit der gleichen Farbe des Zettels gefunden hatten, waren 3 Gruppen entstanden. Wir spielten eine etwas andere Version von Völkerball. Das war trotz der großen Anstrengung sehr lustig. Für den folgenden Postenlauf blieben wir in den selben 3 Gruppen. Meiner Gruppe sagte man nur, dass wir zum Trafohaus laufen sollten. Unten angekommen suchten wir den nächsten Brief. Nach dem uns ewig vorgekommenen Geheimschriftenlösen liefen wir sofort zum nächsten Posten. Bei den verschiedenen Posten wurde Ausdauer, Leistung, Know-How und perfekte Teamarbeit gefordert. Das hat sehr gut funktioniert. Am Ende trafen sich alle 3 Gruppen im Essraum in der Hütte. Jede Gruppe hatte ein paar Nachrichten, die nicht wirklich einen Sinn ergaben. Doch als wir das alles mit ein bisschen raten mit dem zuvor gefundenen Tagebuch kombinierten, ergab doch alles einen Sinn und des Rätsels Lösung war entstanden. Die Nachrichten passten genau in die fehlenden Absätze des Tagebuches und so ermittelten wir, dass dieser Professor durch lauter Tierversuche einige neue Tiere gezüchtet hatte. Und um diese wieder in die vorherigen, natürlichen

Tiere zu verwandeln mussten wir ihnen das Gegengift in den Fläschchen geben. Doch wo waren die Tiere? Die Antwort auf diese Frage bekamen wir sofort: wir hörten ein komisches Brüllen und Geschrei vom kleinen Nebenraum. Wir wussten sofort, dass die armen Tiere dort festgehalten wurden. Auch so komische Fläschchen haben wir aus einem Tresor geholt. Wir nahmen sie heraus und gaben den Tieren die Flaschen. Kurz danach sind sie wieder ruhig geworden. Darüber waren wir sehr froh :D Endlich waren die komischen Gedanken vom Tagebuch und den „verunstalteten“ Tieren aus unseren Köpfen. Das war ein sehr anstrengender Nachmittag. Dann bekamen wir ca. 2 Stunden um unsere Beiträge für den Abend nochmal vorzubereiten. Jede Patrulle hatte nämlich ein Thema zugewiesen bekommen, zu dem wir einen Beitrag vorführen sollten. Wir (Libelle) hatten das Thema ICE AGE ☺ Nach langem proben saß es perfekt und wir freuten uns schon auf den Abend. Leider waren wir auch ein bisschen aufgeregt. Dann, nach dem sehr guten Essen unserer Köche, war es so weit: das Abendprogramm, auf das alle wie jedes Jahr schon sehnsüchtig gewartet hatten. Zu Beginn sangen wir, sahen hin und wieder einen Beitrag der verschiedenen Patrullen. Auch so Dinge wie der geliebte HUBSCHRAUBEREINSATZ oder WHATDOWNSHOE haben wir gemacht. So verstrich der Abend. Doch der Höhepunkt kam zum Schluss: die Führertaufe von Jonathan. Das war sehr lustig. Er saß mit verbunden Augen auf einem Stuhl und wir Guides stellten die lustigsten Sachen mit ihm an :D Jeder Patrulle wurden vorher verschiedene Materealien wie Nagellack, Faschingsschminke, Eier, Mehl, Honig und so weiter zugeteilt. Es war ziemlich eklig was wir für Joni gemacht haben. Doch dafür gab es die gerechte Rache von Joni. Einige von uns guckten danach ein bisschen mehlig aus der Wäsche ;) Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Mit Zähneputzen mussten wir noch warten bis Joni fertig geduscht hatte. Danach gingen alle ins Bett und konnten, denke ich, nach so einem ereignisreichen Tag sehr bald einschlafen. GUTE NACHT…


WINTERLAGER SONNTAG: Für die meisten zu früh, gab es seeehr leckeren Kuchen zum Frühstück. Gleich nach dem Waschen und Umziehen wurden schon die verschiedenen Aufgaben eingeteilt. Wie jedes Jahr putzte eine Patrulle das WC und das Bad, eine den Essraum, eine den Gang und die Treppe und die letzte das Matratzenlager. Als das erledigt war packten alle ihre Sachen zusammen. Dann verließen wir die strahlend saubere Hütte und veranstalteten DAS Rodelrennen. Dann hatten wir alle noch ein bisschen Zeit um selber zu Rodeln bis die Ergebnisse ausgewertet waren. Zu unserem Erstaunen hatte Libelle den 1. Rang in der Patrullenwertung belegt. Das freute uns natürlich sehr. Bei der Einzelwertung hatte Linda Ollmann gewonnen und ich wurde Zweite. Zum Abschied stimmten alle mit ein: Nun Brüder dieses Lebewohl… Dann war es Zeit zum Gehen. Wir setzten uns auf unsere Rodel und flitzten zum Parkplatz, wo unsere Eltern schon sehnsüchtig auf uns warteten ☺ Dieses WiLa war sehr anstregend, abenteuerlich aber auch sehr toll und lustig ☺

Gut Pfad, Libelle, Claudia Rohrer

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GUIDES WILA


GRATULATION

Lydia Johanna Duelli 17. Jänner 2012 Wir gratulieren den stolzen Eltern Nadine Duelli und David Huber zur Geburt ihrer Tochter. Lydia kam im LKH Feldkirch zur Welt und war 3225 g schwer und 51 cm groß.

„Promotion sub auspiciis” Goldener Ring für Jakob Liebl

Bei „Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae“ handelt es sich um die höchste Auszeichnung für Studienleistungen in Österreich. Aus dem lateinischen übersetzt heißt das soviel wie “Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten”. Sowohl ein sehr guter Erfolg in allen Oberstufenklassen, die Matura mit Auszeichnung, ein “Sehr Gut” auf sämtliche Teilprüfungen im Studium und Bestbeurteilungen bei der Dissertation – das sind die Voraussetzungen, um den Ehrenring vom Bundespräsidenten überreicht zu bekommen. Jakob Liebl aus Röthis erfüllt diese Kriterien und wurde vom Bundespräsidenten Heinz Fischer geehrt.

Jakob Liebl (Kornett, erster von rechts) SOLA 1997 Braz

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Yooo Leute!!! In dieser Ausgabe der Mampfla werden wir euch über das xtreme Event vom 14. - 15. Jänner auf der Gulmalpe berichten! Bei diesem Event ging es nicht nur um Style! Man musste Sportlichkeit, Können und XTREMNESS beweisen! Zu Beginn wurde das Headquarter der Rider und Judges eingerichtet. Gleich danach begannen alle die Strecken und Kicker zu bauen bzw. zu präperieren! Natürlich darf Geschwindigkeit bei einem solch krassen Event nicht fehlen! Jede Crew baute sich krasse Schlitten mit Raketenantrieben, die dann später gezündet wurden! Wooooh! Das war mal wirklich chillig!!! Danach wurde gleich mit den xtremen Disziplinen gestartet! Dabei konnte man gleich erkennen wer Mann oder Müsle war! Nach den recht wilden Fahrten der Rider wurde ausgiebig gespeist :) Am Abend, nach dem alles aufgeräumt war, konnten alle zusammen mit der After-Show-Party beginnen. Waaaaaah, was für eine mega-chillige Stimmung! Bei dieser „Sportlergala“ wurden dann auch die Preise an die Rider verteilt!

SPÄHER

Als die Judges für den nächsten Tag ein Feuerwerk aufstellen wollten, überredeten unsere Headquarter-Crew die Rider dazu, das Feuerwerk zu manipulieren und in der Nacht anzuzünden. Das ließen sich die Rider natürlich nicht zweimal sagen und sie machten sich auf die Suche nach den Judges! Natürlich konnten sich die Rider im harten Kampf gegen die Judges durchsetzen und ergaterten die Zündung! Danach waren alle komplett fertig und alle gingen zurück ins Headquarter um die Nacht dort zu verbringen! Yoooo!!! Der nächste Tag begann gleich mit einem kräfigenden Frühstück um fit von der letzten Nacht zu werden! Danach machten sich alle Rider auf um am jährlichen XTREM Rodelrennen teilzunehmen! Nach einigen spannenden Verfolgungsjagden auf dem Rodel folgte dann noch der Crewwettbewerb! Dann noch chillig etwas jausnen und alle Rider gingen mit tollen Preisen und hammer Erinnerungen wieder nach Hause um geregeltes Leben wieder zu leben! :)

Gut Pfad, die Späherleiter


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XGAMES

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CARAVELLES

PromiSurvivalCamp Wie es sich für Promis gehört trafen sich die Caravelles pünktlich am 4. Februar in voller Montur vor dem Pfadiheim in Rankweil. Sie wurden von ihren Chauffeuren zu ihrer Übernachtungsstätte geleitet. Natürlich war der Red Carpet vor Ort mit Paparazzi übersäht. Unter Blitzlichtgewitter nahmen wir unser Begrüßungsgetränk ein, dazu wurden Canapés gereicht. Nach dem ersten Sehen und Gesehen werden wurde die Elite der High Society interviewt. Selbstverständlich standen unsere Luxussuiten schon bereit und warteten darauf, von uns bezogen zu werden. Danach ging es ans Eingemachte und die Promiwelt wurde gefordert. Beim Survival-Camp wurden wir in folgenden Disziplinen getestet: - Teamwork (alle Teammitglieder mussten durch ein „Spinnennetz“) - Paarnähen (gemeinsam mit einem Konkurrenten in einem Pärchenhandschuh nähen) - Beherrsche das Chaos (Dinge im Schnee suchen) - Triff den Promi (Kuchenschlacht) Um einen Anreiz zu schaffen, die Wettbewerbe zu gewinnen, wurde den Promis

ihre wichtigsten Utensilien abgenommen. Beide Teams verloren ihre Handys, ein Team das Brennholz und das andere ihre Zahnbürsten. Nach den anstrengenden Competitions gab es Kakao von den feinsten Criollo Bohnen. Anschließend wurde unser Dinner vorbreitet. Währenddessen planten die Promigruppen die Abendgala. Unser Beisammensein wurde von unserem Butler James gestört, weil er zum Essen unter Sternen aufforderte. Diniert wurde deliziöses Käsefondue, präsentiert über einem Flammenmeer unter der von Gott geschaffenen Himmelskuppel. Daraufhin wurde unsere VIPLounge eröffnet. Zum Programm zählten: - Menschenmemory - FÜFÜ (Fütter die Führer) - déchiffrer les idées (Begriffe erraten)

es schön spät war gingen manche Promis schon in ihre Schlafgemächer und gaben sich ihrem Schönheitsschlaf hin. Der hartgesottene Rest konversierte noch bis spät in die Nacht.

Danach wurde unter den Promis auf Heftigste diskutiert über Themen wie: die Gewaltbereitschaft von Securities, Ausländerfeindlichkeit,...

Die Promis, die sich den Sonnenaufgang nicht entgehen lassen wollten, stiegen am Morgen den Alpwegkopf empor, um sich das unbeschreibliche Panorama einzuprägen und sich danach, unter bitterer Kälte mit dem Rodel den Berg hinab zu schwingen! Die im Luxushotel gebliebenen, langschläfrigen Promis bereiteten das Frühstück vor, welches mit damenhafter Manier verzehrt wurde. Nach einer kurzen Pause wurde das Hotel wieder adrett hinterlassen und die Promigemeinschaft begab sich zu ihren Limousinen. Die Promiwelt ist wohlbehalten und mit vielen neuen Experiences in ihre Villen zurück gekehrt. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns recht herzlich für die wunderbare Begleitung und seelische Unterstützung bedanken!

Den ganzen Abend über bekamen wir eine köstliche Bowle zu trinken und wurden mit vielen Leckereien verwöhnt. Da

Wir sind Stars holt uns hier raus! ☺ Hochachtungsvoll die Queen & Angela Merkel!


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CARAVELLES WILA


EXPLORER

Wasser oder was ??? Am 27. Jänner trafen sich die Wölfling zu einer anfangs noch normalen Truppstunde. Sie wurden jedoch schon von drei Explorern erwartet, diese nach kurzem Vorstellen gleich erklärten um was es in der heutigen Stunde ging. Um das Thema Wasser. Die drei Explorer hatten schon in der Nähe des Wasserhauses eine Station aufgebaut bei der sich zwei Gruppen von Wölflingen messen konnten. Es ging darum, mit einer Folie und nichts anderes außer dem was der Wald bot eine Wasserleitung zu bauen. Es gewann die Gruppe bei der am meisten Wasser unten ankam. Nach einer langen Beratung wer gewonnen hat einigte sich die Jury auf Unentschieden. Als alles aufgeräumt war erzählten die Explorer noch über den seltsamen Befund dass in letzter Zeit das Grundwasser erheblich mit Chemikalien verschmutzt wurde. Nach kurzem diskutieren wie das passieren konnte, spazierten drei mit Schutzanzügen gekleidete Personen an uns vorbei. Sie hielten zudem noch Kanister mit Toxischen Zeichen in der Hand. Wir verfolgten sie bis zu einer Kreuzung an der sie eine Pause machten. Durch die hervorragenden Schleichkünste der Wölfling konnten wir nahe genug zu den Übeltätern heranschleichen um sie zu belauschen. Wir fanden heraus dass sie ein Lager mit dem Gegenmittel hatten um das Grundwasser zu Reinigen, jetzt mussten wir ihnen nur mehr unbemerkt zum Lager folgen. Nach einer langen Verfolgung entdeckten wir es auf der Valdunawiese. Mit einem Schlachtplan gewappnet griffen die Wölflinge mit voller Kraft und Gebrüll das Versteck der Verschmutzer an. Mit Erfolg, die Gegner wurden überwältigt und das Gegenmittel in Sicherheit gebracht. Das wir nicht alle durch die Verschmutzung im Wasser krank wurden bekam noch jeder vom Gegenmittel zu trinken, dass zufälliger weise nach einem gutem Saft schmeckte.

Gut Pfad ,die Explorer

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RANGER

VISG88 Moni und Susla schnuppern Wiener Pfadiluft Stellt euch eine typische amerikanische HighSchool vor, mit riesigen Mauern um das ganze Schulgelände und Securities überall. Stellt euch weiter zwei Rankler Pfadis vor, die vor diesem abgezäunten Gebäude stehen und zum ersten Mal die Vienna International Scout Group ansehen wollen. Vielleicht habt ihr jetzt auch nur die geringste Ahnung davon, wie wir uns gefühlt haben, als wir das erste Mal unsere zukünftige Wiener Pfadigruppe besuchten. Wir studieren nun seit Herbst 2010 in Wien und leiten seit diesem Jahr bei der besagten Pfadigruppe. Wir haben schnell gemerkt, dass und die wöchentlichen Pfadistunden sehr fehlen, jedoch nicht wirklich gewusst, wie wir eine Pfadigruppe in Wien ansprechen könnten geschweige denn welche. Tja und wie der Zufall so will, haben wir dann auf dem Jamboree Pfadis aus Wien kennengelernt, die dringend Leute für ihre Gruppe suchten. Deshalb leiten wir nun die Guides und Späher der Vienna International Scout Group gemeinsam mit drei anderen. Alle Leiter sind irgendwann mal als Studierende zu dieser Gruppe gekommen und studieren zum Teil auch immer noch. Ein Großteil der Leiter stammt sogar aus Vorarlberg, der Rest aus Oberösterreich. Schon allein diese Tatsache macht die Gruppe zu etwas Besonderem. Aber nicht nur das. Auch der Ort, an dem diese

Gruppe ihre Truppstunden hält, ist besonders, ebenso die Kinder und die Umstände sind besonders. Der Großteil der Kinder stammt aus Diplomatenfamilien und spricht dadurch nur schlecht oder gar nicht Deutsch. Aus diesem Grund sprechen wir mit unseren Kindern hauptsächlich Englisch und für die wenigen Wiener Kinder, die dabei sind, wird übersetzt. Zudem hat Gruppe kein eigenes Heim, sondern hält ihre Truppstunden in den Turnhallen der Schule ab – auch das ist etwas Besonderes und für eine Pfadigruppe sehr untypisch. All diese Voraussetzungen machen es immer wieder spannend eine Truppstunde zu planen und neue Ideen zu finden. Unser Leiterteam ist jedoch sehr jung und topmotiviert – die besten Voraussetzungen für lustige und interessante Truppstunden. Zu Beginn war es etwas ungewohnt für uns unter diesen Bedingungen bei den Pfadfindern zu sein, jedoch haben wir schnell gemerkt, dass der Pfadigedanke trotz allem sehr stark ist und dies ist ja immer noch das Wichtigste!


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WIENER PFADILUFT Ihr könnt euch nun vielleicht denken, dass eine Truppstunde der Guides und Späher bei uns ganz anders ist, als in Wien. Deshalb wollen wir euch kurz mal beschreiben, wie so eine Truppstunde abläuft: Treffpunkt ist jeden Donnerstag um 17:00 Uhr in der Eingangshalle der Vienna International School. Gesammelt gehen wir dann in einen der Turnsäle, die für uns reserviert sind. Dort wird zu Beginn immer ein Anfangsspiel gespielt, damit die überdrehten Kinder ein wenig runterkommen. Immer funktioniert das natürlich nicht, was heißt, dass manche Stunden ganz schön anstrengend sein können. Unsere Kinder sind meist den ganzen Tag in der Schule und bei uns können sie dann sozusagen all ihre Energie, die sich den ganzen Tag über angesammelt hat, freien Lauf lassen. Nach dem Eingangsspiel widmen wir uns dann irgendeinem Thema, zu dem wir die verschiedensten Aktivitäten vorbereitet haben. Natürlich sind unsere Kapazitäten ein wenig eingeschränkt – uns steht ein Turnsaal, ein Klassenzimmer und, wenn wir es genehmigen lassen haben, eine Feuerstelle hinter der Schule zur Verfügung. Trotz diesen Einschränkungen und wenig Grünfläche haben wir immer Ideen, die sich gut in den Turnsälen um-

setzten lassen. Beispielsweise bauten die Kinder schon aus Spagetthis, Faden und Marshmallows einen Turm, um die Teamfähigkeit zu fördern oder sie veranstalteten eine Müllmodenshow, um ihr Bewusstsein für Mülltrennung zu stärken. Da unsere Truppstunde nur eineinhalb Stunden dauert, ist die Zeit sehr knapp bemessen, was meistens dazu führt, dass wir nicht ganz fertig werden und das nächste Mal das Thema in einer anderen Form nochmals auffrischen. Am Ende jeder Stunde gibt es einen Abschlusskreis, bei dem nochmal die wichtigsten Dinge wiederholt werden oder Organisatorisches angekündigt wird. Um 18:30 Uhr endet unsere Truppstunde. Danach setzen wir Leiter uns meistens noch kurz zusammen und reflektieren die Stunde. Wir hoffen, wir konnten euch einen kleinen Einblick in die Vienna International Scout Group und unser Schaffen dort geben. Trotzdem wir nun auch in Wien bei einer Pfadfindergruppe sind und wir uns dort sehr wohlfühlen, unsere „Heimatgruppe“ wird immer Rankweil sein und wir sehen uns auch viel mehr als Rankler Pfadis, denn als Wiener.

Gut Pfad Moni und Susla


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ROVER

Erste Klasse Wanderung Am Freitag, den 3. September 2010 machten sich der waghalsige Zivildiener Patrick Silber und der furchtlose Student Alexander Breuss auf den Weg in ein Abenteuer, das sie so schnell nicht mehr vergessen sollten. Das Erlebte war so traumatisierend, dass erst jetzt darüber berichtet werden kann…diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Um 08:00 Uhr morgens (was in den Sommerferien wohlgemerkt viel zu früh ist) begann unsere Reise am Bahnhof in Rankweil. Rund eine Stunde später kamen wir endlich in Brand (1007m) an, wo unser Abenteuer starten sollte. Unsere erste Etappe führte uns zwei Stunden lang durch die idyllische Landschaft des Brandnertals hinauf zur Sarotla Hütte (1611m), wo wir eine kreative Pause einlegten. Schließlich hatten uns unsere Betreuer, Stephan und Jürgen, mit ausreichend Aufgaben und Diskussionsthemen ausgestattet, die es zu dokumentieren galt. Um 11:45 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum eigentlichen Höhepunkt unserer Wanderung – dem Zimbajoch (2387m). Der Aufstieg war für unsere Verhältnisse sehr steil und anstrengend, umso größer war

jedoch das Erfolgserlebnis als wir 2,5h später endlich unser Ziel erreicht hatten und den Ausblick auf die Zimba sowie die umliegenden Gipfel und Täler genießen konnten. Da es jedoch mittlerweile schon Nachmittag geworden war und wir seit dem Morgen noch nichts gegessen hatten, trieb uns der Hunger hinab zur Heinrich Hueter Hütte (1766m), wo wir uns wohlverdient ein Schnitzel mit Pommes genehmigten. Gegen 17:00 Uhr beschlossen wir die letzte Etappe in Angriff zu nehmen, welche immerhin noch einen zweistündigen Fußmarsch über das Saulajoch (2065m) zur Douglashütte (1980m) beinhaltete. Mit der neugewonnenen Energie stellte dies jedoch kein Problem mehr dar und wir konnten uns auf dem Weg wieder Gedanken über die gestellten Aufgaben machen. Um 19:00 Uhr erreichten wir total erschöpft aber zufrieden den Lünersee, an dem wir noch die letzten Strahlen der untergehenden Sonne genossen, bevor wir unser Nachtquartier in der Douglashütte bezogen. Das Abendprogramm war den Erwartungen entsprechend sehr kurz und gemütlich, da wir gewisse Probleme hatten die Augen offen zu halten. Nach Beendigung der

Der steile Weg zum Gipfelglück


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ERSTE KLASSE WANDERUNG Dokumentationen und Aufzeichnungen über den vergangenen Tag widmeten wir uns unserem verdienten Schlaf. Am nächsten Morgen stand uns nach einem ausgiebigen Frühstück noch eine letzte kurze Etappe zur Talstation der Lünerseebahn bevor. Hier endete unser Abenteuer und somit auch unser Weg zur 1. Klasse. Die beiden Rover Patrick und Alexander kehrten Gesund und um viele Erfahrungen reicher zurück in ihr Heimatdorf Rankweil, wo sie feierlich empfangen wurden. Lediglich ein Trauma der Oberschenkelmuskulatur (Muskelkater) erinnerte sie noch einige Tage an die Strapazen dieses Abenteuers.

Gut Pfad! Alexander Breuss

Dort unten wartet unser Mittagessen…

Gipfelstürmer auf dem Zimbajoch (2387m)

Saulajoch – die letzte Etappe

Blick von der Sarotlahütte Richtung Zimbajoch

Das Bett ist zum Greifen nahe…


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ROVER

Snowbeach 2012

Am 27.1.2012 fand die mittlerweile legendäre Snowbeach-Party zum wiederholten Male im Pfadiheim statt. Die Vorbereitungen liefen die Wochen vor der Party auf Hochtouren. Konzepte für die Bar wurden ausgedacht, Deko wurde besorgt, Musik- und Lichtanlage herangeschafft und natürlich haben wir ordentlich Speis (Toast) und Trank eingekauft. Somit wurde die Snowbeach Party wieder ein voller Erfolg. Ranger und Rover aus dem ganzen Land trudelten dann am Freitag nacheinander im Heim ein, allesamt lustig im Sommer/Winter-Look verkleidet. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht und viele wären am liebsten noch länger geblieben. Anschließend halfen noch alle Rover fleißig zusammen um noch in der Nacht alle Spuren des heiteren Festes zu beseitigen, damit am Samstagvormittag der reguläre Heimbetrieb weiter gehen konnte. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder eine so grandiose Party veranstalten können und sind uns sicher, dass noch mehr Partyhungrige Ranger und Rover teilnehmen werden.


SNOWBEACH

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PWA

Lustige Trommelstunde bei den PWA'lern Wie jeden Donnerstag trafen wir uns um 19:00 Uhr im Pfadiheim. Als dann alle eingetroffen waren begrüßten wir unsere Gäste. Da wir heute das Thema Trommeln auf dem Programm hatten packten wir unsere selbstgebastelten und gestalteten Tontopftrommeln aus. Unsere Gäste waren Regina, Maria-Luise, Monika, Gerda und Christof, Sie haben alle schon mehrere Trommelkurse hinter sich und wollten uns desshalb etwas über das Trommeln beibringen. Wir platzierten uns im Großen Saal in einem Stuhlkreis. Zuerst trommelten die 5 uns ein paar Stücke vor damit wir danach wussten wie es professionell klingen sollte ;-) anschließend zeigte uns Regina die verschiedenen Handgriffe vom Trommeln wie zum Beispiel Cembe und das Bukarabu beigebracht. Danach durfte jeder von uns seinen Namen sagen und wir trommelten es Silben weise alle gemeinsam. Nach ca. einer halben Stunde vollem Power-trommeln machten wir eine kurze aber gemütliche Pause. Als dann jeder seinen Saft ausgetrunken hatte, waren wir alle wieder gestärkt und trommelten voller Elan weiter. Später trommelten nur unsere Profis und wir tanzten dazu, es war auch toll als Christof seine mittelalterliche Flöte auspackte und einige Stücke damit begleitete unsere Leute durften mit den selbst gebastelten Rasseln von Moni dazu musizieren. Schlussendlich klang es fast wie ein kleines Konzert. :-) Diese Stunde war leider auch wieder sehr schnell vorbei aber wir hatten einen riesigen Spaß und es war toll wieder mal etwas neues zu lernen. Als dann alles wieder aufgeräumt war gingen wir alle mit der eigenen Trommel nach Hause..Wir hoffen nun das wir uns auch alles gemerkt haben und wieder einmal gemeinsam trommeln können. Es war eine sehr tolle und lustige Stunde & alle hatten Spaß! - Vielen Dank nochmals an unsere Trommel-Crew, ihr habt das wirklich super gemacht! :-)

Gut Pfad, Bibi


TROMMELSTUNDE

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ALTPFADI

Winterlager der Altpfadfinder in Blons

er 28. Jänner 2012 dürfte bei vielen Kunstkennern wohl einen besonderen Vermerk im Kalender erhalten. Grund hierfür ist eine winterliche Vernissage der Rankweiler Altpfadfinder im tiefverschneiten Blons, die selbst versierte Kunstkritiker in Erstaunen versetzt haben dürfte.

Doch der Reihe nach: Nach komplexen Diskussionen über mögliche und unmögliche Fahrgemeinschaftsvarianten verlief unsere Anreise ins Haus Mura in Blons dank eines ausgewählten Fuhrparks problemlos. Die Hütte war standesgemäß natürlich bereits vorgeheizt und unser Team hatte nach einem kurzen Begrüßungsumtrunk eine durchaus passende Aufgabe für uns auf Lager: Die Unmengen an Schnee sollten wir für unsere künstlerische Ader verwenden und daraus Schneeskulpturen schaffen. Man würde ja kaum glauben was 20 Altpfadi aus einem Haufen Schnee machen können, vor allem wenn alle vom Ehrgeiz gepackt werden. So war denn auch der Nachmittag fast zu kurz um unsere Ideen bildhauerisch zu vervollkommnen. Die Ergebnisse konnten sich jedenfalls durchaus sehen lassen und Michelangelo hätte es wohl kaum besser hinbekommen. Die Dämmerung unterbrach uns dann aber endgültig bei unserem Arbeitseifer und nach Bezug der Hütte wurden uns Käsknöfple mit Kartoffelsalat kredenzt. Der Abend hielt aber noch ein spezielles Highlight parat. Man möchte es kaum glauben, aber das Haus


WINTERLAGER

Mura verfügt über einen exzellenten Weinkeller, der von uns ordentlich eingeweiht wurde. Bei Käs und Kerzen wurden uns die Schätze des Hauses eingeschenkt und wir durften so manchen guten Tropfen verkosten. Gut geölte Stimmen waren natürlich auch für den Rest des Abends unabdingbar und so manch altes Pfadilied wurde am warmen Kachelofen angestimmt. Wie üblich schafften es einige früher und einige später ins Bett und einigen war der Weg ins Schlafzimmer von vornherein zu weit. Nach ausgiebigem Frühstück gab es für das restliche Pfadijahr noch jede Menge Allgemeines zu besprechen und Aufgaben zu fixieren. Selbstverständlich wurden auch noch unsere Kunstwerke bewertet und prämiert. So verging der Vormittag jedenfalls im Fluge. Zu Mittag gab es ganz Pfadilike Pasta asciutta und dann wurden auch schon wieder die Jasskarten und Liederbücher gezückt. Irgendwann mussten wir uns dann aber doch auf-

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raffen und die gute Stube des Hauses Mura durch die Wirtsstube eines bekannten Rankweiler Gasthauses tauschen. Danke für die Vorbereitung an unser Team und ein ganz besonderes Danke an Tanja, die uns die Hütte organisierte.

Gut Pfad Hubert


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GILDE »aktiv«

Traditionelles Dreikönigstreffen Viele Jahre haben wir uns am 6. Jänner um 11 Uhr getroffen und sind um 19 Uhr nach Hause gegangen. Heuer gab es eine andere Beginnzeit für unser 14. „Weißwurst“-Dreikönigstreffen: 19 Uhr im Pfadfinderheim.

Wie immer war es nicht sicher wie viele kommen werden, aber unsere Gildemeisterin Lotte Lins hat in gewohnt souveräner Art genau richtig eingekauft und vorbereitet – 60 Weißwürste, und nur 5 Stück davon sind übrig geblieben. Hertha und Eugen mit Inge und Maria hatten den Thekendienst übernommen und verwöhnten die 25 Anwesenden. Es war gemütlich im vollen Gilderaum und alle freuten sich über diesen ersten Gildetermin im neuen Jahr 2012. Renate Schabus-Breuss


GILDE »aktiv«

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Winterwanderung und Feier der„runden“ Geburtstage Schon seit mehreren Jahren ist es bei der Gilde Tradition im Abstand von 2 Jahren die Gildemitglieder, die einen runden Geburtstag feiern, zu einem Abendessen einzuladen. Wir gratulierten zu einem Runden im Jahr 2011: Stefan Lins, Maria Mück, Rainer Mück, Helmut Salamon, Klara Schranz, Max Summer und feierten mit den Geburtstagskindern von 2012 Elfriede Perle und Sepp Schwab. Aus diesem Anlass trafen sich fast 30 Gildemitglieder am Freitag, 27. Jänner, beim Gasthof „Sternen“. Das Ziel der Fahrgemeinschaften war der Parkplatz bei der Kirche St. Arbogast. Aus Sicherheitsgründen wurde wegen des schlechten Wetters auf die geplante Wanderung durch die Örflaschlucht verzichtet und wir machten uns unter der v.l.n.r.: Rainer Mück, Maria Mück, ortskundigen Führung von Klaus und Maria auf, um Götzis auf Um-, Elfriede Perle und Max Summer Fuß- und Schleichwegen zu erkunden. Auf der letzten Wegetappe kurz vor St. Arbogast las uns Klaus allerlei Wissenswertes über die kleine St. Loy-Kapelle vor.

Sepp Schwab, Stefan Lins,

In der „Schützenwirtschaft“ St. Arbogast hatte Liselotte für uns den hinteren Gastraum gemietet. Gestärkt mit Speis und Trank genossen wir den Abend. Es wurde viel gelacht und manch lustige Geschichte und Begebenheit der letzten Monate machten die Runde. Herzlichen Dank an Liselotte für die Organisation und auch den beiden „Altgötznern“ Klaus und Maria für den interessanten Spaziergang durchs unbekannte Götzis. Wir wünschen nochmals allen Gilde-Geburtstagskindern, die einen „Runden“ feiern oder bereits gefeiert haben, von ganzem Herzen Gesundheit, Glück und Segen. Annelies und Christian Dobler


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Gilde »aktiv«

Senf-Manufaktur in Lustenau Wer von uns mag ihn nicht, den Lustenauer Senf? Jetzt wissen wir wenigstens auch, wie und wo er erzeugt wird. In Lustenau in einem Haus, dem man überhaupt nicht ansieht, dass darin von 5 Personen jährlich 1 Million Tuben vom klassischen Senf hergestellt und ausgeliefert werden. 20 Gildemitglieder machten am Freitag, 2. März 2012, im wahrsten Sinne eine Sternfahrt nach d Lustenau zur Adresse Rheinstraße 15, wo wir von Herrn Bösch, einem der beiden Seniorchefs, schon erwartet wurden. Er führte uns durch die Produktion und erklärte uns die Herstellung von Senf. Wir erfuhren, dass es Lustenauer Senf seit 100 Jahren gibt und, dass die Chinesen schon vor 3000 Jahren die Schärfe des Senfkorns schätzten, weil Senf die Verdauung unterstützt und dass Senf nach der Dijon- oder der Bordeaux-Art hergestellt werden kann. In Lustenau wird mit dem Bordeaux-Verfahren Senf produziert. Beim Dijon-Senf werden die braunen oder schwarzen Senfkörner mit Wein oder Essig vorgequollen und dann quasi geschält und verarbeitet. Beim Bordeaux-Verfahren werden weiße und schwarze Senfkörner zu grobem Mehl vermahlen und danach wird mit Wasser, Essig, Wein und den Gewürzen eine Art Maische gemacht, die noch einmal gemahlen und dann glatt gerührt wird. Für die 30 bis 40 Arbeitsgänge braucht es natürlich Handarbeit, gute Maschinen und perfekte Organisation. Das Geheimnis der Gewürze gehört natürlich auch dazu und durch Hinzufügen von verschiedenen Zutaten bzw. neuen Zusammensetzungen entstehen ganz delikate Senf-Arten. Beim „Schwarzen Gold“ z.B. ist die Basis Traubenkernöl und für meinen Feigensenf werden die Feigen vor dem Vermischen in Wein gedünstet. Senf gehört zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütler. Die Senfpflanze keimt schnell aus und innerhalb von drei Monaten kann eine, einen Meter hohe, gelb blühende Pflanze wachsen, ähnlich wie Raps, doch etwas später blühend. Die Samen sind der wichtige Rohstoff für Senf, da in ihnen das scharfe ätherische Öl steckt, das erst durch Zerreiben oder Vermahlen ausritt. 70 % der in Lustenau verwendeten Senfkörner kommen aus dem Weinviertel bzw. aus Apulien, wo diese von Vertragsbauern angebaut und geerntet werden. Es gibt mehr als 200 Sorten, von denen wegen der gleichbleibenden Qualität 8 bis 10 Sorten verwendet werden. Etwa 70 t Rohmaterial werden jährlich verarbeitet, die in riesigen 1.000 kg Säcken geliefert werden. „Senfproduzent“ ist kein Lehrberuf und daher können wir nur hoffen, dass der Familienbetrieb Bösch auch in der vierten Generation an der Tradition der Senfmüllerei festhält. Wir waren eine interessierte, Fragen stellende Gruppe mit der Dauer-Vision von „Zizele mit Senf“ … Im „Schwarzen Adler“ in Rankweil haben aber dann doch alle etwas anderes gegessen. Renate Schabus-Breuss

Papierschopf-Dienste im März 2012: Ringo und Daniel Schieder Anni Schwab und Selma Preg-Baur Hubert Walter Herbert Mathis Vreni Regensburger


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27. Jahreshauptversammlung 2012 Diese fand am 23. März 2012 im neuen Clubraum („Papierschopf“) statt. Es war unsere erste Veranstaltung in diesem wirklich schön gewordenen Raum und viele von uns genossen die gute Akustik – Gulaschsuppe und gemütliches Zusammensitzen rundeten den Abend ab. Etwa 30 Gilde-Mitglieder waren gekommen und einmal mehr freuten wir uns über unsere Gäste aus Feldkirch. Auch der Distrikt-Gildemeister Franz Wostry aus Dornbirn, Sepp Schwab und Peter Mück sowie Bürgermeister Martin Summer nahmen an der Versammlung teil. Der Ablauf entsprach der Tagesordnung und es folgten nach den Berichten von Gildemeisterin und Kassier die Neuwahlen des Vereinsausschusses und der Rechnungsprüfer. Als Gildemeisterin wurde Liselotte Lins wiedergewählt, Monika Schieder ist ihre Stellvertreterin und Helmut Salamon wird sein Amt als Kassier auch in Zukunft ausüben. Eugen Herburger legte nach vielen Jahren sein Amt (seit Gründung der Gilde) als Schriftführer zurück und statt ihm wird Edith Piazzi dieses Amt übernehmen; neu in den Beirat gewählt wurde Sabine Walter. Die Rechnungsprüfung haben Lisi Frick und Ringo Schieder übernommen. Abgestimmt und beschlossen wurde auch, dass die Mitgliedsbeiträge geringfügig angehoben werden, und dass das Protokoll der letzten JHV genehmigt wird. Im Anschluss an die Versammlung erhielt Liselotte von Bürgermeister Summer das Funktionärs-Ehrenzeichen in Bronze für ihre langjährige Tätigkeit bei der Gilde. Wir gratulieren und sind dankbar für ihren Einsatz! Renate Schabus-Breuss

v.l.n.r.: Gildemeisterin Liselotte Lins, Andrea Kopf, BM Ing. Martin Summer, Edith Piazzi (Schriftführerin), Sabine Walter, Monika Schieder (GM-Stellvertreterin), Renate Schabus, Helmut Salamon (Kassier), Eugen Herburger und Sepp Schwab (Elternratsobmann)

Bärlauch-Wanderung Nicht vom „Sternen“ sondern vom „Gasthaus Schützen“ in Arbogast sind wir am Samstag, 31. März 2012, losmarschiert. Herbert Mathis führte uns zwei Stunden durch den Götzner- bzw. Klauserwald und natürlich zum Ziel, einem großen Platz voll mit Bärlauch. Monika Schieder, unsere Kräuter-Fachfrau, informierte über den Bärlauch und seine Wirkstoffe und es war genug Zeit, um zu sammeln und den intensiven Duft aufzunehmen. Alle 13 Teilnehmer saßen anschließend noch bei einem guten Essen im „Schützen“ zusammen.


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CARAVELLES

Trotz Regenwetter zahlreiche Ostereiersuchende

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ahlreiche Kinder und Erwachsene mach- Beim Installateur Christian Dobler konnten auch ten sich am Karsamstag trotz Regenwetter dieses Jahr wieder die begehrten Startbänder erauf die Suche nach den bunten Eiern im worben werden. Pünktlich um 11 Uhr hieß es: Rankweiler Frutzwald und auf der Sulner Pira- „Auf die Eier, fertig, los!“ und der Wald füllte teninsel. Bereits in den frühen Morgenstunden sich mit bunten Regenmäntel und Kindern, die hatten die Mädchen der Rankweiler Pfadi dem Eier suchten und Eltern, die wiederum ihre KinOsterhasen unter die Arme gegriffen und bei strö- der suchten. Die Pfadis blieben trotz Regenwetter mendem Regen 6.000 Ostereier im ab- nicht auf den Eiern sitzen, an die 1000 SuchenSuchgebiet ver- de durchkämmten den Frutzwald zwischen dem gesperrten neuen Radweg und der Eisenbahnbrücke. In steckt. der Kleinkinderzone auf der Sulner Pirateninsel konnten Kinder bis 4 Jahren ungestört Ostereier finden und sich auf dem Spielplatz vergnügen. Ein starkes Team von freiwilligen Helfern versorgte die hungrigen Gäste mit Pommes und leckeren Nudelgerichten vom Sennhof. Auch die Station mit Kinderschminken und Ballon-Modellage war ab den frühen Morgenstunden belegt. Zur Mittagszeit kämpften sich die CliniClowns ihren Weg durch die Menge. Alle warteten gespannt auf die Verlosung. Neun tolle Hauptpreise von Kinderfahrrad bis Ländlerundflug wurden von den Sponsoren Gebhard und Monika Flatz (Sennhof), und Herbert Mathis (Raiffeisenbank Rankweil) und den CliniClowns gezogen. Im Anschluss wurden weitere Preise von Nicole Mayer und den Osterhasen verlost. An dieser Stelle möchten sich die Caravelles bei allen Sponsoren bedanken, welche die Aktion mit Geld- und Sachpreisen unterstützt haben. Die erste Ostereiersuche bei Regenwetter hat gezeigt, dass auch bei schlechtem Wetter eine tolle Veranstaltung möglich ist. Bei allen Besuchern, Helfern und allen die uns im Vorfeld kräftig geholfen haben, möchten wir uns recht herzlich bedanken. Vielen Dank auch für die gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Rankweil und der Gemeinde Sulz. Gut Pfad! Die Caravelles


AUF DIE EIER FERTIG LOS!

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DANKE!


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MAMPFLA 2012 April by Pfadi Rankweil - Issuu