Mitteilungsblatt der Pfadigruppe Rankweil · 44. Jahrgang · Heft 1 · Oktober 2026
advent
markt Sa 21. November 13:00 – 19:30 So 22. November 10:00 – 18:00 Marktplatz Rankweil
Gemeinsam. Gestalten. Anpacken. Deine Lehre bei Rondo: lehre.rondo-ganahl.com Verpackungstechniker/in
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Kontakt: Silke Berthold | silke.berthold@rondo-ganahl.com | T +43 5522 518 41-165
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mit eigenem Strom von unserer Photovoltaikanlage. Wir nutzen die Abwärme in der Produktion zum Heizen und Klimatisieren des Drucksaals, recyclen Beschnittpapier und verarbeiten Einwegpaletten zu Ofenbriketts. Wir haben unseren Weg gefunden.
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Rankweil
www.pfadi-rankweil.at
INHALT OKT 2026
Eine Schwierigkeit
hört auf eine solche zu sein, sobald ihr
darüber lächelt und
sie in Angriff nehmt Baden-Powell
THEMEN Kontakte Leiter:innen..................................2 Erneuerbare Energie fürs Pfadiheim......4 Helfer:innen-Pool.......................................... 6 Freunde und Gönner................................... 7 DIE ZUKUNFT................................................. 8 AUS DER GRUPPE Klausur: Warum? Darum!.......................... 16 Gratulation Losverkäufer / Geburt ...... 18 Überstellung................................................ 20
WICHTEL & WÖLFLINGE Durchs Portal ins Abenteuer...................32 Willkommen in Schlumpfhausen...........36 GUIDES & SPÄHER SOLA Riefensberg..................................... 40 SOLA Bersbuch........................................... 46 CARAVELLES & EXPLORER Leinen Los und Schiff ahoi!..................... 49 Sola Segeln....................................................53 RANGER & ROVER Sola Ranger: Der kleine Baum................56 Mit dem Fahrrad nach Venedig............. 60 PFADFINDER WIE ALLE Tagesausflug Memmingen...................... 48 ALTPFADFINDER
Herausgeber: Pfadfinder:innengruppe Rankweil/ Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück, David Huber, Conny Domig-Ströhle, Gestaltung: Marco Weiß, Priska Frick-Reichart, Caroline Dietrich E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., Rankweil. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
Escape Room / Schokolade......................62 Jahresabschluss Paddeln.......................... 64 GILDE „AKTIV“ Grillabend..................................................... 66 Heimputz........................................................ 67 1
KONTAKTE
innen : r e t i e l i d a f P 2026/2027
:innen Leiter ratsern und Elt eder mitgli 6 r 2 02 Klausu rg Neubu
ELTERNRAT
elternrat@pfadi-rankweil.at
Nicole Mayer Brigitte Gmeiner
ALTPFADFINDER
altpfadfinder@pfadi-rankweil.at
Stefan Mück Bertram Gohm
PFADFINDER-GILDE
gilde@pfadi-rankweil.at
Christl Lampl Andrea Kopf
PFADFINDER-CLUB
club@pfadi-rankweil.at
Peter Mück
-
d'MAMPFLA
mampfla@pfadi-rankweil.at
Priska Frick-Reichart Marco Weiß Caroline Dietrich Rankweil
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LEITER:INNEN
GRUPPENLEITUNG
gl@pfadi-rankweil.at
Conny Domig-Ströhle Katharina Friedrich Bösch Michaela Kollmann
WICHTEL
wichtel@pfadi-rankweil.at
Christina Unsinn David Jenny Jonas Preg Emma Preg
Rankl e r Leitun gsteam 2 02 6/2
027
Clara Bänkbauer Lorena Novak
WÖLFLINGE
woelflinge@pfadi-rankweil.at
Ramona Tösch Tobias Gstach Maximilian Jenny Florian Hug Stefanie Schüber Isabella Knecht
GUIDES
guides@pfadi-rankweil.at
Pablo Daniel Vergianitis Ulrike Matt Anna Schagginger Philipp Mayer Patrick Domig
SPÄHER
spaeher@pfadi-rankweil.at
Robert Helbok Anna Furxer Martin Knobel Fabian Marte Laurin Jenny
CARAVELLES
caravelles@pfadi-rankweil.at
Martina Rothmund-Maucher Elena Kielwein
EXPLORER
explorer@pfadi-rankweil.at
Stefan Friebe Lukas Macek Jeremias Morscher
RANGER
ranger@pfadi-rankweil.at
Susanne Friedrich Nadine Piazzi
ROVER
rover@pfadi-rankweil.at
Christoph Bauer Jonathan Morscher
PFADFINDER WIE ALLE
pwa@pfadi-rankweil.at
Christian Breuß Tanja Breuß Monika Schieder Anneliese Mock Yu-Ting Walch
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NEUE ENERGIE
Erneuerbare Energie fürs Pfadiheim Die Entscheidung für eine neue Heizung war eine Notwendigkeit und Grundsatzentscheidung zugleich.
Unsere Gasheizung war schon ein älteres Modell, die Steuerung ebenso. Schon mehrere Jahre machten sich deshalb Probleme bemerkbar: Störungen, Ausfälle, und die Steuerung machte oft, was sie wollte, nur nicht das, was sie sollte. Kurzum, auch wenn wir es immer geschafft haben, die Probleme zu beheben, kamen wir nicht um eine neue Heizung herum. Seit fünf Jahren diskutierten wir Möglichkeiten und wägten Alternativen ab. Gas war bezüglich Betriebskosten sicher die günstigste Variante, doch ist es anlässlich weltweiter Entwicklungen nicht zukunftsfähig; Erdwärme – zu kostspielig und eher unrealistisch; Fernwärme – sicher die teuerste Variante, was die Betriebskosten angeht, aber – in der Nähe und bezüglich Energieform die sinnvollste. Und da wir schon bei der Energieversorgung waren, haben wir auch durchrechnen lassen, ob eine PV-Anlage ebenfalls zu Energieeffizienz beitragen kann.
Glücklicherweise haben wir in unseren Reihen Fachkräfte, die das nötige KnowHow mitbringen und sehr gute Handwerker sind. Somit können wir in dieses Großprojekt viele Stunden Eigenleistung mit einfließen lassen. Damit wurde es konkret. Die Entscheidung fiel auf die Installierung von Fernwärme über die Agrar und von gebrauchten PV-Modulen auf dem Dach, Stromzähler an sämtlichen Verbrauchern und einer modernen Steuerung, die für größtmögliche Energieeffizienz sorgen soll. Allerdings führte dies zur nächsten Herausforderung. Unser Dach war, ebenfalls schon mehrere Jahre, undicht. Wasser trat ein – nicht viel, aber stetig – und wir konten das Leck einfach nicht finden. Also wurde auch das Dach gereinigt und professionell saniert und damit Teil des Großprojekts. Die Bauarbeiten und Installationen, die im Mai begonnen haben, sind noch im Gange, aber wir sind zuversichtlich, dass alles reibungslos funktionieren wird, wenn die kalte Jahreszeit anbricht. Viel Arbeit ist noch zu tun, aber die Zusammenarbeit funktioniert bestens und die Freude über die einzelnen abgeschlossenen Schritte ist groß. Wir sind uns jedenfalls einig: Die neue Heizung ist eine Notwendigkeit und die Entscheidung, hauptsächlich auf erneuerbare Energien zu setzen, die absolut richtige. Der Elternrat
Alle Leitungen sind verlegt. Der Winter kann kommen!
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FÜRS PFADIHEIM
Kernbohrungen und Grabungsarbeiten für den Fernwärme Anschluss am 29. / 30. Mai
Leitungen verlegen am 8. Juni
Leitungen einschlämmen am 18. Juni
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NEUE ENERGIE Photovoltaik-Anlage fürs Pfadiheim
Dachreinigung und Anlieferung der PV-Module am 28. Juni
Die Elektriker bei der Arbeit.
Helfer:innen-Pool erfolgreich gestartet
Am 15. Juli trafen sich fleißige Eltern und Elternratsmitglieder um im und ums Heim für Ordnung zu sorgen. Es war beeindruckend, was in kurzer Zeit alles erledigt wurde. Danke für euren Einsatz!
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FREUNDE & GÖNNER
Rankweil
Rankweil, im Oktober 2026 Liebe Pfadfindereltern! Liebe Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil! Der Verein der Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil ist kein Verein im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr ein loser Zusammenschluss von Menschen, die ein Herz für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder von Rankweil haben. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung waren und sind unsere materiellen Probleme nicht zu bewältigen. Diese Hilfe ist immer mehr zu einem wesentlichen, unverzichtbaren Einnahmeteil unserer Gruppe geworden. Wir, die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Rankweil haben früher versucht, die finanziellen Erfordernisse der Gruppe darzulegen, haben die Heizkosten, die Kosten für Strom und Instandhaltung etc., die Anschaffung von Zelten und Lagermaterial, die Gruppenzeitung und vieles mehr angeführt. Hiezu gehört auch die Unterstützung von Familien, die finanziell nicht in der Lage sind die Lagerkosten zu bezahlen. Mit dieser Aufstellung wollten wir verständlich machen, wofür wir dieses Geld brauchen. Wir glauben, dass es keinen Sinn hat, wenn wir diese umfangreiche Aufzählung an dieser Stelle vornehmen. 280 Kinder und Jugendliche benötigen eine Infrastruktur, die sehr viel Geld kostet, was wohl im Einzelnen nicht begründet werden braucht. Doch, eine große Investition müssen wir anführen. Wir haben unsere Gasheizung entfernt und sind nunmehr an das Heizwerk angeschlossen. Das Heizen mit Fernwärme wird zwar nicht billiger, jedoch umweltfreundlicher und dem Schutz der Natur sind wir Pfadfinder verpflichtet. Die neue Heizung mit den notwendigen Adaptierungsarbeiten wird annähernd 100.000 € kosten. Eine große Herausforderung, deren Kosten uns noch längere Zeit begleiten werden. Unsere Unabhängigkeit - ein wesentliches Merkmal der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - lässt es umso mehr notwendig sein, auch auf diesem Weg die nötigen Geldmittel zu beschaffen. Wir sind sicher, Ihr Verständnis für unsere finanziellen Probleme zu haben und glauben, dass es für Sie ebenso wie für uns wichtig ist, unsere Arbeit fortsetzen zu können. Im Vertrauen auf Ihre Unterstützung mit freundlichen Grüßen Elternrat, Leiter und Leiterinnen der Pfadfindergruppe Rankweil
er Kontonumm 00 0716 4189 AT31 3742 20 IL PE RANKWE P U R G R E D PFADFIN
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DIE ZUKUNFT
Wo wird die Pfadfindergruppe Rankweil in den nächsten drei, fünf, zehn Jahren sein?? Wir stehen am Beginn des neuen Pfadfinderjahres und es ist notwendig nicht nur für das jeweilige Geschehen in diesem Jahr Sorge zu tragen, sondern darüber hinaus an unsere Zukunft zu denken. Wie wir uns die Zukunft vorstellen, sagt sehr viel über die Gegenwart aus. Heute ist die Beschäftigung mit der Zukunft allgegenwärtig. Wir setzen uns persönlich Ziele und entwerfen einen Lebensplan, den wir dann auch mehr oder weniger konsequent verfolgen. Unternehmen betreiben Marktforschung und erarbeiten zukünftige Szenarien, für die sie Produkte entwickeln, die sich dann möglichst gut verkaufen lassen. Die kleinsten Gemeinden wie auch die größten Staaten verfügen über Strategien, um die Zukunft positiv zu gestalten. Und die Wissenschaft arbeitet mit Modellen und Prognosen. Es scheint selbstverständlich, dass sich die Menschen schon immer solche Gedanken gemacht haben. Doch ist es wirklich so eindeutig? Die Zukunft - ein Konzept Die Vorstellung einer Zukunft setzt ein Zeitbewusstsein voraus. Es wird angenommen, dass der Homo sapiens vor rund 300 000 Jahren die Fähigkeit hatte, sich an Vergangenes zu erinnern und Zukünftiges zu planen.
Ob er damit aber auch schon „das Konzept Zukunft“ kannte, ist unklar. Für die Zukunfts-Experten Philipp Theisohn (Literaturwissenschaft) und Gerd Folkers (pharmazeutische Wissenschaften und Wissenschaftsforschung) begann die Zukunft, als sich der Mensch das erste Mal mit der eigenen Geschichte beschäftigte. Zeugnisse dafür sind wohl frühe Höhlenmalereien, die rund 40 000 Jahre alt sind. Ein anderer Bezugspunkt ist die Erfindung der Wissenschaft, da Regeln und Gesetzmäßigkeiten immer mit Blick auf die Zukunft formuliert werden. Hierbei wird auf den indischen Gelehrten Panini verwiesen, der mit einer Grammatik des Sanskrits die älteste überlieferte Grammatik verfasste. Vorherbestimmt und zyklisch Lange galt die Zukunft als von den Göttern vorherbestimmt und die Menschen gaben sich ihr hin. Dennoch übte sie eine große Faszination aus und man wollte mehr darüber wissen: Seher oder Orakel konnten in die Zukunft blicken. Wie unentrinnbar dieses vorbestimmte Schicksal ist, zeigen griechische Tragödien: Die bekannte Vorsehung erfüllt sich erst, weil der*die Held*in gerade dagegen ankämpft. Doch weil sich die Zukunft dem Einfluss des*der Einzelnen entzog, spielte sie im Alltag keine wichtige Rolle. Zudem schien sich alles zu wiederholen: Tag und Nacht, die Jahreszeiten, Aussaat und Ernte, wiederkehrende Kriege und Hungersnöte, die Abfolge der Generationen. Erst der Tod und die damit verbundene Vorstellung des zeitlosen Daseins im Jenseits, idealerweise „im Himmel“ und nicht „in der Hölle“, beendeten diesen Kreislauf.
Höhlenmalerei
in Altamira (Nordamerika) 13.500 Jahre vor Christus.
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Von der Utopie zur Science-Fiction Mit dem Beginn der Neuzeit wurde die Vorstellung, dass die Welt ein für alle Mal vorbestimmt ist, mit Zukunftsentwürfen von Künstlern und Schriftstellern erweitert. Besonders bekannt ist das Werk des Briten Thomas Morus, das 1516 erschien: Utopia. Der Begriff Utopie gehört heute zum allgemeinen Sprachgebrauch und ist in den Wörterbüchern zu finden. Gemäß Duden hat Utopie die Bedeutung „undurchführbar erscheinender Plan; Idee ohne reale Grundlage“. Der Begriff ist eine Kombination von griechisch ou = nicht und tópos = Ort, Stelle, Land, und bedeutet also eigentlich „Nichtland“, „Nirgendwo“. Technische Entwicklungen und naturwissenschaftliche Erkenntnisse veränderten allmählich die Sichtweise, bis sich in der Zeit zwischen 1750 und 1850, in der Umbruchszeit zur Moderne hin, die Ansicht durchsetzte, dass Zukunft aktiv mitgestaltet werden könne. Die Zeit wurde nun linear gedacht, geprägt durch die Vorstellung des ständigen Fortschritts. Dabei verwundern manche erstaunlich treffsicheren Voraussagen, wie Jules Vernes Reise zum Mond.
Bald sind Maschinen intelligenter als wir.
„Terra“ Aquatinta Farbradierung von Lothar Märk
Wie heute Zukunft gedacht wird Seit einigen Jahrzehnten wird Zukunft plural gedacht. Das heißt, dass nicht mehr von der einen Zukunft ausgegangen wird, sondern vielmehr von verschiedenen Zukünften. Das wird auch in der Rückschau berücksichtigt. Drei Faktoren sind leitend, die miteinander kombiniert werden müssen. Erstens steht die Vorstellung der Zukunft immer in einem Kontext und ist die Zukunft von etwas: Zukunft ist ein relationaler Begriff. Zweitens hängt die Vorstellung der Zukunft von der sozialen Zugehörigkeit, den Einstellungen und den Verhaltensweisen der Menschen, die sich diese Vorstellungen machen, ab: Träger*innen von Zukunftsvorstellungen sind immer vielfältig. Und drittens kann Zukunft sehr unterschiedlich hervorgebracht werden, und so sind sehr viele unterschiedliche Zukunftsbezüge zu denken: Wir können Zukunft erwarten, erhoffen, erahnen oder befürchten und wir können vor der Zukunft warnen, uns etwas von der Zukunft versprechen oder sie schwebt uns vor. Somit können für das 21. Jahrhundert vier grundlegende Formen des Zukunftsbezuges festgemacht werden, nämlich Erwartungszukunft, Gestaltungszukunft, Risikozukunft und Erhaltungszukunft. Mit den unterschiedlichen Bezügen werden auch je eigene Ziele verfolgt.
(aus Kompass 1/26)
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DIE ZUKUNFT Erhaltungszukunft Damit wollen wir beginnen. Wenn wir auch in Zukunft Pfadfinder, Pfadfinderin sein wollen und nicht etwas anderes, dann müssen unsere Werte, unsere Ideale, vielleicht manchmal neu verpackt, aber grundsätzlich erhalten bleiben. Das bedeutet, aufbauend auf Gesetz und Versprechen das Leitbild der PPÖ in der Zukunft zu erhalten.
Das Leitbild einer Pfadfindergruppe sollte sich am Leitbild der PPÖ orientieren, das folgendermaßen lautet:
Pfadfinder*in sein heißt: Was ist ein Leitbild Leitbilder sind Ausdruck organisationaler Eigenverantwortung. Sie entwerfen ein „realistisches Idealbild“, das für die Strategie und die „Mission“ einer Pfadfindergruppe /-stufe Orientierung schafft. Es dient also als Ausgangsbasis für die Ableitung konkreter Strategien, Richtlinien und Umsetzungsmaßnahmen.
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Demokratie und Frieden erleben Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt. Durch gelebte Demokratie und internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. kritisch, parteipolitisch unabhängig sein Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir beschäftigen uns auch mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit. unsere Umwelt beachten, die Natur schützen Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken Wir bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft, in der sie ihre Stärken und ihre sozialen Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance, unsere Bewegung offen zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln.
DIE ZUKUNFT •
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Bedürfnisse erkennen, Individualität fördern Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezifischen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der offene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind offen für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein. Abenteuer erleben Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir setzen unser Programm mit Hilfe qualifiziert ausgebildeter Kinder- und Jugendleiter*innen in ganz Österreich um. ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements, sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung.
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Unsere Kinder- und Jugendleiter*innen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfadfinderische Tätigkeit hinaus nutzen. ständige Weiterentwicklung fordern und fördern Unser Kinder- und Jugendprogramm und die Aus- und Weiterbildung der Kinder- und Jugendleiter*innen werden auf Basis unserer Grundsätze kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Weiterentwicklung basiert auf regelmäßiger Evaluierung, ständigem Austausch unserer Kinder- und Jugendleiter*innen untereinander, sowie auf dem Einbringen von persönlichen Erfahrungen aus dem privaten und beruflichen Umfeld. Ein Leitbild kann nur dann positive Auswirkungen auf die Entwicklung einer Gruppe haben, wenn es von allen Mitgliedern und Leiter*innen verstanden und getragen wird – es muss also „gelebt“ werden. Leitbilder vermitteln eine klare Vision gemeinsamer Werte und geben Handlungsaufforderungen.
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DIE ZUKUNFT
Langfristige und strategische Planung Langfristige Planung beschäftigt sich mit langfristigen Zielen und berücksichtigt verschiedene Bereiche, d.h. Fragestellungen, die Mission, das Leitbild und die Vision der PPÖ, sowie das gesellschaftliche Umfeld der eigenen Gruppe, die es uns ermöglichen und erleichtern sollen, über das kommende Pfadfinderjahr hinaus in die weitere Zukunft planen zu können. Denn genau das ist notwendig: nicht nur im Hier und Jetzt leben, sondern sich auch die Frage stellen, wie sieht die Zukunft in 3 – 10 Jahren aus? Wo soll meine Gruppe dann stehen? Wie lässt sich das alles mit den Zielen der PPÖ in Einklang bringen?
Gestaltungszukunft Das Management der Gruppe, der Stufe umfasst die Führung und Leitung von Menschen und Teams, benötigt Verantwortungsbewusstsein und ein gesamtheitliches Verständnis für die Aspekte der Führungstätigkeit. Aber: Der Unterschied zwischen einem Manager und einer Leiterin, einem Leiter ist der, dass der Manager die Dinge richtig, der Leiter, die Leiterin die richtigen Dinge macht. Jedenfalls sind folgende Qualifikationen erforderlich: • • •
Leading Coaching Organising
Berücksichtigt man die Gestaltungszukunft so ist die Fähigkeit des Leading vordergründig wichtig. Leading heißt…. • die Festlegung der Ziele der Gruppe, der Stufe • die Präsentation des Leitbildes in der Öffentlichkeit • der unabdingbare Auftrag immer wieder die Zukunft im Blickfeld zu haben, Vorstellungen für die Zukunft zu entwickeln, die Zukunft zu planen 12
2036?
Die strategische Pyramide Die nachfolgende Darstellung liefert eine gute Übersicht über die verschiedenen Planungshorizonte, die es in der strategischen Planung innerhalb einer Pfadfindergruppe zu berücksichtigen gilt: •
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operative, kurzfristige Ziele – diese müssen in der nahen Zukunft, längstens innerhalb eines Jahres, erledigt werden mittelfristige Ziele – diese umfassen einen Zeitraum von 1 bis 3 Jahren langfristige Ziele – diese erstrecken sich über einen zukünftigen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren
Die Spitze der strategischen Pyramide bilden… Die aktuelle Vision der PPÖ lautet: • …die Vision, d.h. das ist eine weit in die Zukunft gerichtete Orientierung des Vereins • …das Leitbild: eine Konkretisierung der Vision, welches die Orientierung nach Innen und nach Außen vorgibt; formuliert als Kernaussagen die mittel- und langfristigen Vereinsziele
Mit Mut zu Abenteuer und gelebter Vielfalt sind wir die Kinder- und Jugendbewegung für selbstbestimmte Entfaltung und nachhaltiges Engagement. Wir sind mutig. Wir haben Mut zu Abenteuer und nachhaltigem Engagement. Wir sind bunt. Wir leben Vielfalt und eröffnen Kindern und Jugendlichen Raum für selbstbestimmte Entfaltung in der Gemeinschaft. Wir sind laut. Wir machen uns öffentlich für Kinder und Jugendliche stark.
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DIE ZUKUNFT Das Fundament für die strategische Planung bilden sicher die in der Verbandsordnung festgeschriebenen Ziele und Werte der PPÖ, im professionellen Bereich werden diese Aussagen auch Mission genannt.
„Unser Auftrag“ Wir fördern die ganzheitliche Entwicklung von jungen Menschen zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten durch ein Wertesystem, das auf Gesetz und Versprechen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs aufbaut. Wir helfen mit, eine bessere Welt zu schaffen, in der Menschen ihr Potenzial entfalten und sich aus ihrem Glauben in der Gesellschaft engagieren. Das erreichen wir, indem wir die Pfadfindermethode anwenden, bei der jede und jeder Einzelne Verantwortung für die eigene Entwicklung zu einer engagierten, hilfsbereiten, selbständigen und verantwortungsvollen Person übernimmt. Quelle: Verbandsordnung der PPÖ
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Erwartungs- und Risikozukunft Die Zukunft ist immer eine Funktion des Geistes und der Erkenntnis. Hermann Bloch Wir erwarten, dass…. • • • •
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…unsere Leiterinnen und Leiter die Ziele der Pfadfinderbewegung umsetzen. …ausreichend Leiterinnen und Leiter sich für diese Ziele einsetzen. …viele Kinder und Jugendliche Pfadfinder und Pfadfinderinnen sein wollen. …Eltern, die Bedeutung unserer Erziehungsmethoden erkennen und uns in unseren Bemühungen unterstützen. …unsere Gruppentradition erhalten bleibt. …alle sozialen Schichten in unserer Gruppe vertreten sind. …alle acht Schwerpunkte von der Programmgestaltung umfasst sind. …die spirituellen Grundlagen der Pfadfinderbewegung Programmschwerpunkt sind und sein werden. …der Elternrat seine Aufgaben erfüllt. …die Zusammenarbeit der Gruppe mit Gilde- und Altpfadfindern erhalten bleibt. …Social Media und technische Erneuerungen nicht zur Sucht und Vereinsamung von Jugendlichen führen. …weder Krieg noch Klimakatastrophen unsere Existenz bedrohen. …die Demokratie und unsere Freiheit erhalten bleiben.
Diese Erwartungszukunft schließt ein, dass mehrere Risiken bestehen, die unsere Erwartungen zunichtemachen können. Womit sich die existenzielle Frage anschließt: Was ist, was wird sein, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden? Wird dann unsere Pfadfindergruppe noch existieren? Ist die Pfadfindermethode noch umzusetzen? Wird die Demokratie von autoritären Parteien abgeschafft sein? Wird der Klimawandel oder Kriege unsere Existenz gefährden? Jede Erwartung schließt das Risiko ein, dass sie sich nicht erfüllen wird. Positives Denken, Mut zu notwendigen Veränderungen und Glaube an das eigene Tun werden die Erwartungen erfüllen, zumindest ihnen nahekommen. Peter
Diese Aufzählung könnte fortgesetzt werden.
Hoffnung? Klingt wolkig. Für die Forschung aber ist sie das ganze Gegenteil: eine treibende Kraft, messbar, mächtig. Und unverzichtbar für alle, die nicht wollen, dass die Welt bleibt, wie sie ist. Denn da ist Luft nach oben. 15
WARUM? DARUM!
Klausur Neuburg Noch vor dem Start ins neue Pfadijahr trafen sich alle Leiterinnen und Leiter zu einer gemeinsamen Klausur im Landespfadiheim. Neben vielen allgemeinen Themen und Terminen wurde alles besprochen, was für das kommende Pfadijahr wichtig ist. So konnten offene Punkte geklärt und die nächsten Monate gemeinsam geplant werden.
Am Abend besuchte uns auch der Elternrat. Gemeinsam wurde beim Spiel „Standbild“ noch einmal Kreativität und Teamarbeit gefragt. Verschiedene Begriffe mussten ohne Worte dargestellt und von der jeweils anderen Gruppe erraten werden. Mit dabei waren unter anderem Banküberfall, Titanic, Triathlon und Skiunfall. Könnt ihr die Begriffe anhand der Bilder zuordnen?
Ein Schwerpunkt war ein spannender Workshop zum Verhaltenskodex der PPÖ. Dabei beschäftigten wir uns mit der Frage, was uns im Verein im gemeinsamen Miteinander wichtig ist. Wir diskutierten über unsere Vereinsregeln, unsere Werte und Haltungen und darüber, wie wir diese im Pfadialltag leben möchten.
Im Anschluss ließen wir den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Ein großes Dankeschön an Alexander, Ida, Klara und Stoffel, die uns am Abend mit einem feinen Essen versorgt haben.
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Gut Pfad Gruppenleitung
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KODEX
Verhaltenskodex für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs 1. Meine Rechte • • •
Ich bin ein Individuum mit eigener Persönlichkeit. Ich darf selbst festlegen, wo meine persönlichen Grenzen sind. Ich habe das Recht auf Privat- und Intimsphäre.
2. Unser Miteinander • • •
Wir gehen wertschätzend und respektvoll miteinander um. Wir achten individuelle physische und psychische Grenzen, sowie Nähe und Distanz. Wir schaffen einen offenen und vertrauensvollen Rahmen im Umgang miteinander.
3. Unsere Aufgabe •
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Wir wollen Sicherheit in unserem Miteinander bieten, indem wir individuelle Rechte durch Prävention, Beobachtung und Reaktion schützen und Grenzen respektieren. Wir fördern Menschen in ihrer Individualität, stärken ihr Selbstbewusstsein und ermöglichen die Entwicklung geschlechtsspezifischer Identität. Wir sind Vorbilder und gehen sorgsam und reflektiert mit Autorität sowie unserer Rolle, Funktion und Position um.
4. Unsere Haltung zu Missbrauch •
• •
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Wir achten auf alle Anzeichen und Aspekte von körperlichem und seelischem Missbrauch und sensibilisieren unsere Gemeinschaft darauf. Wir sprechen offen über Missbrauch. Wir schaffen Raum, um Missbrauch aktiv und regelmäßig zu thematisieren und setzen uns in Ausbildungen regelmäßig damit auseinander. Wir dulden keine Form – weder verbal noch nonverbal – von sexistischem, diskriminierendem und gewalttätigem Verhalten, gehen aktiv dagegen vor und holen im Bedarfsfall Hilfe!
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GRATULATION
66. Pfadi-Lotterie
Fleißige Gruppen und ihre Leistungen
Nina
Alexander
Nina und Alexander, die besten Losverkäufer wurden nach Wien eingeladen, um ihre Leistungen österreichweit zu würdigen. 18
Wie immer gebührt der Dank vor allem euch Gruppen und Losverkäufer:innen, die Jahr für Jahr emsig verkaufen und sich selbst übertreffen. Diese Motivation zeigt sich bei den Gruppenstatistiken. So hat beispielsweise die Gruppe Rankweil in diesem Jahr nicht nur an die Spitze der Rangliste an absolut verkauften Losen mit 18.200 setzen können, sondern sie haben auch den größten Zuwachs im Vergleich zum vergangenen Jahr verzeichnen können mit 2.840 Mehrverkäufen gegenüber 2026. Darüber hinaus belegt die Gruppe auch wieder den 1. Platz bei dem Verhältnis von Verkäufen zu Mitgliedern. Hier hat jede:r Pfadfinder:in durchschnittlich 61,5 Lose verkauft - eine Steigerung zu den Höchstplatzierten im Letztjahr und auch die meiste Anzahl an Mehrverkäufen pro Mitglied im Vergleich zum Letztjahr nämlich 17,5 Stück! (aus PPÖ-Brief)
TERMINE
Wir freuen uns mit Janine und Stefan über die Geburt von
J uli u s
12 .08.2 02 6 / 06:2 6 Uhr / 52 cm / 3630g r
Endspurt für unseren Adventmarkt Donnerstag , 12. November ab 15 Uhr: Zweige schneiden Freitag, 13. November ab 15 Uhr: Zweige schneiden, kranzen Samstag, 14. November ab 13 Uhr: Zweige schneiden, kranzen Montag, 16. November 14 – 20 Uhr: Zweige schneiden, kranzen Dienstag, 17. November 14 – 20 Uhr: kranzen, dekorieren Mittwoch, 18. November 14 - 20 Uhr: kranzen, dekorieren Donnerstag, 19. November 14 – 18 Uhr: dekorieren Bitte eine Rebschere mitbringen. Danke für deine Mithilfe!
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ÜBERSTELLUNG
PFADI-SPA Bei strahlendem Sonnenschein versammelte sich am 19. September 2026 die ganze Pfadi-Familie auf der großen Wiese, um gemeinsam in das neue Pfadijahr zu starten. Die Gruppenleiterinnen Conny und Kathi begrüßten gemeinsam mit Obfrau Nicole alle Pfadis, Eltern und Freunde. Mit Gitarrenklängen und dem „Bi-Pi-Spirit“ wurde das neue Pfadijahr feierlich eröffnet. Anschließend übernahm das Überstellungsteam das Kommando: In Bademäntel gehüllt, wurden alle Neuankömmlinge und Neulinge durch den eigens errichteten Pfadi-Spa begleitet. 23 Mädchen und 19 Jungs meisterten den Parcours und wagten sich mutig auf die Seifenrutschbahn, die sie zu den Wichteln und Wölflingen führte. Die Guides begrüßten 20 und die Späher 14 Neulinge, nachdem diese den Sprung durch die bunten Reifen erfolgreich absolviert hatten. Ein spezielles Wellness-Erlebnis erwartete die neuen Caravelles und Explorer: Beim Schlammbad konnten sechs neue Caravelles und acht neue Explorer genussvoll abtauchen und den Spaß genießen. Noch hei-
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ßer ging es bei den neuen RaRo zu. Sieben Ranger und Rover durften zunächst durch die Sauna kriechen, bevor anschließend das erfrischende Eisbad für die nötige Abkühlung sorgte. Besonders genossen den Pfadi-Spa auch die wechselnden, die scheidenden sowie unsere acht neuen Leiterinnen und Leiter. Herzlich willkommen, Clara, Lorena, Isabella, Stefi, Patrick, Philipp, Fabian und Laurin! Für beste Stimmung sorgten unsere „Pfadis wie Alle“, die die Kinder bei ihren Aufgaben kräftig anfeuerten. Die Mitglieder der Gilde konnten das bunte Treiben gemütlich von der neuen Holzbank aus beobachten und genießen. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Die Altpfadis verwöhnten Kinder und Eltern mit Kaffee und Kuchen, Würsten, Veggie-Burgern und frisch geschupftem Riebel. So wurde der Start ins neue Pfadijahr zu einem fröhlichen und abwechslungsreichen Fest für die ganze Pfadi-Familie. Wie viele Neulinge wurden überstellt? Sende die Zahl bis 14. November an mampfla@pfadi-rankweil.at und eine kleine Überraschung wartet auf dich. Gut Pfad! Priska
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Wichte l & Wölflin ge
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PFADI-SPA
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ÜBERSTELLUNG
Guides & Späher
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Range r & Rover
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Leiter Leiter & innen
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Pfadfi nder Gilde
ÜBERSTELLUNG
Altpfa dis
für e k n a D le die tol ! ung Bewirt
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KLEIDERSHOP
Kleidung für jedes Abenteuer Restposten gibt‘s bei der Überstellung. Die Rankweiler Pfadikleidung mit unserem Logo kann an folgenden Terminen online bestellt werden: http://shop.pfadi-rankweil.at 1. bis 31. Oktober und 1. bis 31. März
noch bis Sonntag 25. Oktober 2026 - Schlachtpartie Samstag 3. Oktober 2026 - The Musical Dinner im V-Saal „Ich liebe Dich wie Du bist“ Menü vom R-Hof. Dienstag 20. Oktober 2026, ab 19:00 Uhr - Genussfestival im R-HOf mit Gustav Jantscher, Kurt Nesensohn & Mathias Seidel Genussabend mit weinen von Ulrich Berthold Mittwoch 05. bis Sonntag 30. November 2026 Wildbrettage Vorbestellung bis 1. November 2026 Gans To Go für 4 Personen mit Beilagen & Wein Abholung am 06., 07. und 08.November möglich Infos auf unserer Homepage! Fr. 06. - So. 08. November Gansl gebraten im Rankweiler-Hof Freitag 13. November 2026 - Wildbretfeier
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Freitag 4. Dezember 2026 The Musical Dinner Sound of Christmas im V-Saal mit Bewirtung vom R-Hof Tipp: ist als kleinere Firma ideal für eine Weihnachtsfeier mit Musik, Dinner & Show
Wirtshaus & Erlebnis, Regionale Produkte, Gastgarten, Rosengarten, eigenes Wildgehege, Partyservice ..... Reservierungs-Hotline: 05522 44113
per Mail: office@rankweiler-hof.com
WWW.RANKWEILER-HOF.COM
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WICHTEL
Durchs Portal ins Abenteuer! Samstag, 11.07.2026 Endlich war es so weit: Das Sommerlager in Krumbach startete! Nach dem Einrichten, der Hüttenführung, gemeinsamen Regeln und dem Gestalten der Briefkästen gab es Spaghetti Bolognese. Am Abend besuchten uns Forscher und erklärten ihr Experiment zur Verbesserung des menschlichen Erbguts. Mit
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ihren Tanzkünsten überzeugten die Wichtel und bekamen dafür geheimnisvolle Kristalle.
Sonntag, 12.07.2026 Am nächsten Morgen war das Portal fertig und die Wichtel wagten sich hindurch. Doch statt Superkräften landeten sie auf Knödelon Prime, wo vier Knödelgötter sie mit einem
WICHTEL merkwürdigen Tanz empfingen. Schnell wurde klar: Das Portal ermöglichte interdimensionales Reisen und musste sich nach jeder Reise 24 Stunden lang aufladen. So verbrachten die Wichtel den Tag mit Knödelversenken, einer Knödelolympiade und am Abend einem Knödelsino.
Montag, 13.07.2026 Weiter ging es auf die Ytongsphäre, wo alles aus Ytong bestand. Neben dem Bauen von Skulpturen stand am Abend das Ytongballturnier auf dem Programm. Als das Portal plötzlich wieder aktiv war, wagten sich die Wichtel hindurch – doch die Leiter/innen kamen auf der anderen Seite nicht mehr heraus.
Dienstag, 14.07.2026 Am nächsten Tag herrschte komplettes Chaos: Leiter waren Köche, Köche waren Leiter und bei einer Chaos-Inspektion wurde so einiges entdeckt. Nach Riebel ohne Besteck und Wasserspaß führte das Portal zum Pfadiplanet. Dort warteten bereits die Leiter/innen sowie Conny und Kathi auf die Wichtel. Beim Versprechen wurden Tüachle sowie der erste und zweite Stern verliehen, bevor am Lagerfeuer gemeinsam gesungen wurde.
Mittwoch, 15.07.2026 Auf der Black and Gold Ranch brauchten die Cowboys dringend Hilfe mit ihrem Erdöl. Sie schickten einen Hilferuf per Flaschenpost los, den zum Glück die Rankweiler Guides fanden. Gemeinsam halfen Wichtel und Guides den Cowboys – bis am Abend plötzlich das Erdöl gestohlen wurde. Mit vereinten Kräften konnten die Bösewichte besiegt und das Öl zurückgeholt werden.
Donnerstag, 16.07.2026 Auf dem Planeten Reloxan stand Entspannung auf dem Programm: Nach Seifenfußball und Grillen gab es Traumreise, Massagen, Nägel lackieren und Whirlpool. Auch
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WICHTEL
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WICHTEL Emmas Leitertaufe fand an diesem Tag statt. Am Abend wurde es bei einem gemütlichen Filmabend ruhig.
Freitag, 17.07.2026 Die Forscher waren sich zu 100 Prozent sicher: Dieses Mal würden die Wichtel in Krumbach auf der Erde landen. Und tatsächlich kamen sie in Krumbach heraus – allerdings im Krumbach in Deutschland! Kurzerhand ging es deshalb für alle ins Schwimmbad, bevor wir am Abend beim Plaudi die schönsten Ereignisse der Woche noch einmal gemeinsam Revue passieren ließen.
Samstag, 18.07.2026 Mit vereinten Kräften wurde die Hütte blitzblank geputzt und anschließend hieß es Abschied nehmen. Eine Woche voller verrückter Planeten, Knödel, Cowboys, Chaos und ganz vielen gemeinsamen Erlebnissen ging damit zu Ende. Es war eine richtig coole Woche mit unseren Wichteln, an die wir uns gerne zurückerinnern werden! Ein riesiges D-A-N-K-E an unsere fantastischen Köche Christian, Sandi, Sandra und Simon! Ihr habt uns die ganze Woche nicht nur mit leckerem Essen versorgt, sondern es war auch ein wichtiger Teil unseres Programms. Danke auch an die Altpfadis, die uns beim GS tatkräftig unterstützt haben! Gut Pfad, Eure Wichtelleiter/innen
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WÖLFLINGE
Willkommen in Schlumpfhausen Mit voller Motivation ging es für die Wölflinge los Richtung Schlumpfhausen. Kaum angekommen, wurde die Hütte bestaunt, doch lange blieb keine Zeit. Schlumpfine war verschwunden. Bei einer großen Schnitzeljagd mussten Puzzleteile gesammelt werden, um den Zauber zu brechen. Nach dieser Aufregung bastelten die Schlumpfrudel ihre eigenen Fahnen und mussten diese natürlich auch gleich gegenseitig in einem spannenden Capture the Flag battle verteidigen. In den nächsten Tagen lernten die Wölflinge die verschiedensten Schlümpfe und ihre besonderen Eigenschaften kennen. Bei unterschiedlichsten Stationen konnten sie zeigen, welcher Schlumpf in ihnen steckt. Am Abend wurde beim großen Schlumpfcasino fleißig um Schlumpfies gezockt. Besonders beim Rundenlauf konnten einige Wölflinge ordentlich Stärke beweisen und viele Schlumpfies gewinnen. Auch für zu Hause wurde vorgesorgt. Mit bunten Postkarten konnten die Wölflinge ihre schlumpfigen Erlebnisse festhalten und währendessen auch die letzten Aufgaben ablegen. Am Abend folgte das lang ersehnte Versprechenslagerfeuer, bei dem die Neulinge endlich ihr wohlverdientes Tüachle bekamen. Einige Wölflinge erkämpften sich sogar bei verschiedenen Challenges ihre Sterne. Danach gab es noch Grusel- und Märchengeschichten, bevor es mit den neuen Tüachle ins Bett ging. Eine ordentliche Portion Ausdauer war bei der Ortserkundung in Mellau gefragt. Nach einem langen Fußmarsch erkundeten die Rudel den Ort und lösten ihre Aufgaben. Zur Belohnung gab es natürlich ein Eis. Danach konnte sich beim Beautyabend mit Massagen, 36
Gesichtsmasken, Nagellack und Traumreisen ordentlich erholt werden. Für eine große Überraschung sorgten die Späher, die plötzlich auf dem Lagerplatz auftauchten. Sie waren auf der Suche nach magischen Steinen, insbesondere nach unserem Schlumpfkristall. Um diesen zu erhalten, mussten sie sich zunächst in echte Schlümpfe verwandeln lassen und bei einem großen Geländespiel beweisen, dass sie den Kristall verdienen. Anschließend wurde beim Schlumpfmarkt ein besonders schlumpfiger Abend zusammen verbracht. Doch Gargamel hatte noch etwas ausgeheckt. Plötzlich war in Schlumpfhausen alles blau. Wasser, Essen, sogar die Toilette. Wie sich herausstellte, war dies ein schwarzer Zauber, von dem besonders die erwachsenen Schlümpfe betroffen waren. Einer nach dem anderen verlor seine Sinne. Zum Glück konnten die Wölflinge ihre Sinne an verschiedenen Stationen stärken und somit das Gift bekämpfen. Die Rettung wurde selbstverständlich mit einem großen Showabend gefeiert. Zum Abschluss hieß es bei strahlendem Sonnenschein noch einmal: „Plitsch platsch, Badespaß!” Seifenrutsche, Seifenfußball und Wasserschlachten sorgten dafür, dass garantiert kein Schlumpf trocken blieb. Beim
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Plauderlagerfeuer wurde anschließend laut und falsch gesungen und viel gelacht. Zum Abschluss durften unsere Drittjährler sogar noch gemeinsam übernachten. Viel zu schnell war die schlumpfige Woche vorbei. Die Hütte wurde aufgeräumt, die letzten Sachen gepackt und schon hieß es Abschied nehmen. Müde, aber glücklich machten sich die Wölflinge mit vielen schlumpfigen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg. Gut Pfad, die Wölflingsleiter/innen
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GUIDES
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Samstag, 11.07.2026
Sonntag, 12.07.2026
Heute ging es um 08:00 Uhr los und wir fuhren gemeinsam mit Familie und Freunden zum Lagerplatz nach Riefensberg. Dort angekommen besprachen wir den weiteren Ablauf. Wir begannen mit dem Aufbau unseres Zeltes. Leider lief nicht alles nach Plan und wir mussten das Zelt zweimal aufbauen. Als dieses stand, fingen wir mit der Essstelle an. Doch bevor wir sie fertigstellen konnten, gab es Mittagessen und wir gingen schwimmen (natürlich im Bach nebenan). Anschließend fingen wir mit der Kochstelle an. Währenddessen stellten wir die Essstelle fertig. Nachdem die Kochstelle stand, durften wir nochmal baden gehen. Danach mussten wir noch unseren „Herd“ bauen. Nachdem wir eine halbe Ewigkeit gematscht hatten, gingen wir zum Fluss hinunter, um uns wieder „sauber“ zu machen. Bald darauf gab es auch schon Abendessen. Die Leiter verwöhnten uns und grillten viele verschiedene Sachen. Als alle fertig waren, bekamen wir die Info, dass wir ins Bett gehen durften, wann wir wollen, bis Nachtruhe war. Gemeinsam redeten und lachten wir noch viel und sehr lange, während die 3. Jährigen das Plauderlagerfeuer planten. Gut Pfad, Lina P., Patrulle Libelle
Heute wurden wir von Pablo mit toller Musik aufgeweckt. Anschließend gingen wir alle zu Pablo und er sagte uns das Wetter und die WM Fußballergebnisse des letzten Tages. Danach gingen wir gemeinsam zum Fluss zähneputzen. Dann haben wir das Lagertor gebaut und die Handfertigkeiten aufgestellt. Zum Mittagessen gab es WuNu und KäNu, die beim Abwasch ziemlich schwer weg zu bringen waren. Als das Lagertor fertig war, kamen unsere Eltern zu Besuch. Nach ca. 2 Stunden sind alle Eltern und wir dann baden gegangen. Als sich alle abgekühlt hatten, wurden die Lagerregeln besprochen. Danach gab es Kartoffelpüree mit Hacklaibchen. Sobald alle gegessen hatten, begann unser Versprechenslagerfeuer. Es war so schön. Danach hatten wir um ca. 00:30 Uhr Nachtruhe. Gut Pfad, Patrulle Möwe
Montag, 13.07.2026 Mit guter Musik geweckt, war niemand mehr im Schlafsack versteckt. Weiter ging es mit Bauch-Beine-Po, dann waren alle Kinder froh. Zu Mittag gabs Speck mit Kartoffeln,
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das hat die Glücksgefühle übertroffen. Am Nachmittag gab’s cooles Programm, um zu sehen wer Cowboy sein kann. Wir konnten alles super genießen, zum Beispiel Hobbyhorsing, Wikingerschach, Krugstoßen und Zielschießen. Eine Einladung zur Benefizveranstaltung trudelte ein, wir freuten uns ungemein. Am späteren Nachmittag gings ab in den Bach, die bittere Kälte machte uns wieder wach. Zu Abend waren die Leiter spendabel, sie luden uns ein zu Fleischfondue mit einer Gabel. In der neu gemischten Patrulle vollzogen wir den Abwasch, dies taten wir ganz schnell und rasch. Nach der ersten Nachtwache, weckten wir die zweite Schicht mit vollem Krache. Dann packten wir uns ein warm und dick, mann, das war richtig muckelig. Gut Pfad, Patrulle Pfau
Dienstag, 14.07.2026 Heute Morgen haben uns die Leiter mit einem Lied auf der Gitarre geweckt. Dann sind wir zum Bach und haben Zähne geputzt. Zum Frühstück gab es Kuchen und Zopf. Später hatten wir einen Postenlauf, bei dem es darum ging, Staaten zu verkaufen. Zum Mittag gab es dann sehr leckeren Kaiserschmarren. Danach konnten wir endlich duschen gehen. Das war ein entspanntes Gefühl. Nach dem Duschen gestalteten wir Patrullenweise einen Karton mit Sprühfarbe und im Westernstyle für die Benefizveranstaltung. Vor der Benefizveranstaltung kochten wir noch die große Essensbewertung und rührten gleich darauf in den Töpfen herum. Leider hat das Duschen nicht lange etwas gebracht. Als es 21:00 Uhr war, gingen wir auf die Benefizveranstaltung. Wir sangen, schrien, tanzten und präsentierten unsere Sketches. Später hatten wir Fiesta und die Drittjährigen bereiteten das Plaudi vor. Gut Pfad, Patrulle Möwe
Mittwoch, 15.07.2026 Heute ließen wir uns ein leckeres Büffet aus 42
Joghurt schmecken. Aber davor durften wir bis 08:30 Uhr schlafen. Anschließend bereiteten wir uns auf die Inspi vor. Währenddessen bereiteten wir einen Rucksack für die Übernachtung bei den Wichteln vor. Bevor es mit der Wanderung los ging, wurden wir mit Luxus-KV versorgt. Es gab: Brot, Aufstich-Eckerl, Essiggurken, Landjäger, Äpfel, Karotten, Prinzenrolle, Corny und Cola. Anschließend gab es eine Fiesta-Pause. Danach wanderten wir los zu den Wichteln. Als wir dort ankamen, wurden wir herzlich begrüßt. Wir weihten das Klo sofort ein und genossen das fließende Wasser. Nach Erkundung der Hütte begann der Postenlauf, um das Erdöl zu bekommen. Danach machten wir uns frisch, um das Festmahl zu genießen. Es gab Lasagne. Davor aber sangen wir auf der Stiege die ganzen Pfadilieder. Nach der Stärkung ging es mit dem Abendprogramm weiter. Wir spielten alle zusammen „Mein Team kann“ und plötzlich ging das GS los und wir kämpften um das Erdöl. Danach hieß es „Betten“ beziehen und ab in die Schlafsäcke. Gut Pfad, Patrulle Libelle
Donnerstag, 16.07.2026 Morgens aufgewacht, und gleich gelacht. Denn wir hatten eine muckelige Nacht, denn diese haben wir statt im Zelt, bei den Wichteln verbracht. Nach dem Müsli in der Früh, starteten wir den Abwasch ganz ohne Müh. Uns stand ein langer Weg bevor, doch es öffnete sich jedes Tor. Ein Maulwurf kam uns bei der Regierung entgegen, doch unser Öl war schon vergeben. Der Lagerranz war uns überlegen, der Beautyday rettete unser Leben. Am Abend gab es lecker Wraps, doch leider keine Crêpes. Der Sturm bockte brutal, unser Zelt flog fast ins Weltall. Wir bekamen zwei neue Zeltmitglieder, zurück gingen Sie nie wieder. Während der Regen auf unser Zelt prasselt, denken die Leiter „Oje, unser Abendprogramm wurde vermasselt“. Gut Pfad, Patrulle Pfau 43
GUIDES Freitag, 17.07.2026 Heute morgen weckten uns die Leiter um 8 Uhr mit einer „tollen“ Musik. Danach gingen wir wie immer zum Bach, um Zähne zu putzen und richteten uns für den Tag. Wir räumten auf und frühstückten zusammen Zopf mit Nutella und Marmelade in der Jurte. Dann liefen wir ca. 45 Minuten zur Bushaltestelle und fuhren dann zwei Stationen zum Spar in Krumbach. Dort kauften wir unser Essen für die kleine Essensbewertung ein. Beim Rückweg sammelten wir Simon (alias Jon) ein. Zurück am Lagerplatz kochten wir. Während am Nachmittag Kornettennachmittag war, durfte der Rest sich nochmal mit Henna bemalen und Figuren aus Speckstein machen. Unter dem Codewort „ 20 Jahre Helfer Günter“ machten wir ein Geschenk (ein Jutebeutel mit allen Unterschriften der Guides), das aber in Wahrheit ein Abschiedsgeschenk für Anna (Mary) war, die nächstes Jahr leider keine Guides-Leiterin mehr sein wird. Das Geschenk übergaben wir ihr beim Plaudi, das sehr toll, aber auch ein bisschen emotional war. Wir sangen Lieder und die Leiter bekamen ihr Abschlussgeschenk. Um 12 Uhr war Nachtruhe und alle fielen ins Reich der Träume. Gut Pfad, Madlen, Patrulle Möwe
Samstag, 18.07.2026 Heute stand Patrulle Libelle extra früh auf, um noch zwei Töpfe abzuwaschen. Bald darauf wurde schon gepfiffen. Wir dehnten uns und gingen anschließend Zähneputzen. Weiter ging es mit dem Abbau. Leider war es sehr warm und anstrengend. Auch unser überschwemmtes Zelt wurde für den Transport nach Rankweil fertig gemacht. Es mussten auch alle Löcher usw. gestopft werden. Aber auch dies war für uns kein Hindernis. Bald gab es auch eine langersehnte Mittagspause und wurden mit KV versorgt. Danach hatten wir noch Zeit für die Inspi aufzuräumen. Bei der Inspi fanden die Leiter viel Holz und manche Steine. Dann warteten wir auf die Auswertung. Inzwischen zog es zu und be44
gann zu regnen. Danke für das tolle Sommerlager, es hat uns sehr gefallen. Gut Pfad, Patrulle Libelle
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Sola Bersbuch
Die Späher trafen sich am Samstag, den 11. Juli um 08:00 im Pfadiheim, um dann um 10:00 Uhr den Aufbau zu starten. Am ersten Tag war es sehr warm, darum sind wir nach dem Mittagessen baden gegangen. Am Abend sind wir alle um 22:00 Uhr schlafen gegangen, da alle vom Aufbau sehr fertig waren. Am Sonntag wurde der Aufbau fortgesetzt. Am Abend waren alle fertig mit den Lagertoren und die Lagereröffnung fand statt. Dort haben sich die Spähvengers vorgestellt. Am Abend fand noch das Versprechen statt. Wir durften Moritz den Buschmannsriemen übergeben. Am Montag startete Johannes gleich mit dem Frühsport. Um 09:15 fand der Postenlauf „ein Leben als Superheld“ statt, dort konnte man Kisten klettern, durch ein Spinnennetzt hüpfen, Axt werfen und Kubb spielen. Am Nachmittag sind wir wieder baden gegangen und am Abend haben wir ein Casino veranstaltet. Am Dienstag sind wir um 08:00 Uhr aufgestanden und haben Frühsport betrieben. Am Nachmittag haben alle zusammen Capture the Flag gespielt. Am Abend haben die Leiter einen beheizten Pool vorbereitet, doch das Wetter hat nicht ganz mitgespielt, darum mussten wir den Badespaß etwas verkürzen. Ausgeschlafen durfte jeder seinen Rucksack packen und dann Rich46
tung Wölflinge wandern. Dort angekommen wartete Robert mit den Biwaks auf uns diese wurden anschließend aufgestellt. Daraufhin wurde ein riesiges Strategiespiel gestartet. Am Abend wurde ein offener Abend gestaltet. Jeder durfte seinen Posten selbst aussuchen. Danach wurde eine Riesiges Geländespiel in die Wege geleitet. Am nächsten Morgen wurde fleißig abgebaut und dann sind wir gleich mit dem Bus nach Andelsbuch gefahren, wo wir eine Ortserkundung gemacht haben. Dort war unter anderem die wichtigste Aufgabe, wer Martin die meisten Telefonnummern von potenziellen Freundinnen organisiert. Nach dem Spektakel sind wir mit allen Spähern und 6 Telefonnummern zurück auf den Lagerplatz gefahren, wo die große Essensbewertung stattfand. Nach dem Abwaschen starteten die Kornetten mit dem Abschluss Kora. Am nächsten Morgen wurde endlich einmal ausgeschlafen und am Nachmittag wurde Seifenprennball gespielt und die 3.-Jährigen durften sich für das Plauderlagerfeuer vorbereiten. Beim Plauderlagerfeuer verabschiedeten sich der Helfer Fabian und der Leiter Martin, da sie am Rover Lager teilnehmen wollten. Am nächsten Tag folgte schon der Abbau. Gut Pfad, die Späher
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CARAVELLES
Leinen los und Schiff ahoi!
CaEx-Sommerlager auf dem holländischen Wattenmeer 10.-18. Juli 2026 Anreise und Aufenthalt in Amsterdam Die Aufregung war groß, als sich 30 gespannte Ca/Ex am Freitagabend, 10. Juli, zur Abfahrt ins Sommerlager trafen. Die Leiterinnen hatten dieses Jahr etwas ganz Besonderes geplant: ein Segelabenteuer im Wattenmeer in den Niederlanden! Bevor wir jedoch unsere beiden Schiffe beziehen konnten, führte uns die Reise zuerst nach Amsterdam. Nach einer zwölfstündigen Fahrt kamen wir am Samstagmorgen müde, aber glücklich in einem Pfadiheim an. Nach einem schnellen Frühstück ging es gleich los in die Stadt. Viele Shoppingbags später – und mit einer leckeren Pizza im Bauch – kuschelten wir uns zufrieden in unsere Schlafsäcke. Am Sonntag standen unsere gebuchten Workshops auf dem Programm. Von Madame Tussauds über die Amsterdam Dungeons bis zum House of Illusion war für alle etwas dabei. Eine kleine Gruppe wollte spontan ins
Anne-Frank-Museum – doch Online-Tickets können tückisch sein. Die alternative Grachtenfahrt war trotzdem ein tolles Erlebnis. Am späten Nachmittag war es dann endlich so weit: Unser Bus brachte uns zum Hafen Harlingen, wo wir unsere Schiffscrew kennenlernten. Die Caravelles segeln eine Woche lang auf der Minerva mit Skipperin Chris und Matrose Till. Schnell verstauten wir unser Gepäck und die Lebensmittel für die ersten Tage an Bord. Danach bekamen wir eine Einführung ins Schiff, damit wir am nächsten Tag gleich die Segel setzen konnten. Ein weiterer, aufregender Tag ging zu Ende.
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CARAVELLES Auszug aus dem Logbuch vom Montag, 13.Juli
Dienstag – Kurs: Terschelling – Vliehland Nach einer kurzen Nacht hieß es wieder: „Schiffscrew klar zum Ablegen?“ Unser Ziel war die Insel Vlieland. Der Wind war perfekt, und wir konnten unsere Segelerfahrung weiter ausbauen. Zwischen den Manövern blieb sogar Zeit für Kreatives: Die Leiterinnen hatten uns Häkel-Taschen besorgt, die wir selbst verzieren durften. Am Nachmittag erreichten wir den Hafen von Vlieland. Die zuständigen Caravelles kochten rasch das Abendessen, und danach startete unser Programm: ein Pub-Quiz am Strand – oder besser gesagt ein Strand-Quiz. Nach einigen kniffligen Fragen zu Musik, Promis, Sport und Allgemeinwissen spazierten wir bei Sonnenuntergang zurück zum Schiff und krochen müde in unsere Kajüten.
Mittwoch – Kurs: Vliehland – Texel
Donnerstag Texel – Wattmeer Am Donnerstagmorgen kündigte uns Chris ein ganz besonderes Abenteuer an: Wir würden trockenfallen! Das bedeutet, dass wir mit den Gezeiten auf eine Sandbank fahren und warten, bis sich das Wasser bei Ebbe zurückzieht. Dann kann man auf dem Meeresboden spazieren gehen. Begeistert setzten wir im Hafen von Texel die Segel. Am Nachmittag erreichten wir die geplante Stelle. Ein spürbarer Ruck ging durch das Schiff – wir waren wie vorgesehen auf der Sandbank aufgelaufen. Neugierig stiegen die ersten ins Wasser, und tatsächlich: Das Meer hatte sich schon so weit zurückgezogen, dass wir auf dem Meeresboden stehen konnten.
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CARAVELLES Nun gab es kein Halten mehr. Die ganze Crew wollte von Bord und die Tier- und Pflanzenwelt des Wattenmeers erkunden. Für eine Caravelle gab es ein besonderes Highlight: Larissa erhielt feierlich ihr Tüachle – direkt auf dem Meeresboden. Als die Flut zurückkam, machten wir uns wieder auf den Weg zum Schiff. Mit vielen neuen Eindrücken und erfüllt von diesem Abenteuer verbrachten wir die Nacht vor Anker im Wattenmeer.
Freitag Wattmeer – Harlingen – Heimfahrt Die Woche verging viel zu schnell. Heute traten wir bereits die Heimreise an. Zum Glück hatte die Minerva die Nacht auf der Sandbank gut überstanden, und wir hatten morgens wieder genug Wasser unter dem Kiel, um weiterzusegeln. Unser Kurs führte zurück nach Harlingen, wo unsere Reise begonnen hatte. Im Hafen war alles wie zuvor – dieselben Geräusche, dieselben Gerüche, dieselbe Betriebsamkeit. Nur wir Ca/Ex waren nicht mehr ganz dieselben. Das Segelabenteuer im Wattenmeer und die Woche auf der Minerva haben Spuren hinterlassen. Mit vielen neuen Eindrücken und Geschichten im Gepäck machten wir uns auf den Heimweg. Gut Pfad, die Caravelles
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CARAVELLES
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EXPLORER
Sola Das Sommerlager der Caravelles und Explorer fand, wie ihr vielleicht bereits gelesen habt in den Niederlanden statt. Wer noch nie einen solchen Segeltörn veranstaltet hat, kann sich darunter vielleicht nicht viel darunter vorstellen. Aus diesem Grund wollen wir euch kurz unser Schiff, sowie ein Manöver vorstellen. Bei unserem Schiff der AEGIR handelte es sich um ein traditionelles niederländisches Plattbodenschiff. Der über 90 Jahre alte Rumpf besteht aus robustem Stahl und wurde ursprünglich als Arbeits- und Transportschiff in Rotterdam gebaut. Die besondere Konstruktion mit dem flachen Schiffsboden ermöglicht es, auch in sehr seichten Gewässern zu fahren und bei entsprechendem Wasserstand sogar trocken zu fallen. Im Gegensatz zu klassischen Segelschiffen besitzt das Schiff keinen Kiel. Für die nötige seitliche Stabilität und den Widerstand gegen das Abdriften sorgen stattdessen sogenannte Seitenschwerter, die je nach Wassertiefe und Segelkurs abgesenkt werden können. Diese Bauweise machte Plattbodenschiffe perfekt für die flachen Küstengewässer, das Wattenmeer sowie die zahlreichen Flüsse und Kanäle der Niederlande. Nach langem Dienst auf See und Dornröschenschlaf erweckte unser Skipper JAAP das Schiff zu neuem Leben. Mit
viel Arbeit wurde das Motorboot wieder zu einem Segelschiff umgerüstet und der Innenraum bewohnbar gemacht. Während sich im hinteren und ganz vorderen Teil Wohnraum für die Besatzung von zwei Personen finden ist der mittlere Teil des Schiffes für etwa 25 Personen bewohnbar. Es gibt kleine Kajüten für jeweils zwei Personen, zwei sehr kompakte Duschen, von der eine auch als Toilette verwendet werden kann. Aber keine Angst, es gibt zwei weitere Toiletten. Gekocht wird in einer großzügig ausgestatteten Gastro-Küche, in der alles wellenfest verzurrt ist, oder sein sollte. Herzstück des Zusammenlebens bildet ein großer Aufenthaltsbereich mit genügend Tischen, einem Tanzboden dazwischen und einem Sonnendach. Kurz gesagt, auf der AEGIR lässt es sich sehr gut aushalten.
Die Halse Eine Halse ist ein Segelmanöver, bei dem das Schiff die Windseite wechselt. Je nach Wind und Wetter, sowie Motivation der Crew und Segelkurs muss diese mehrmals täglich absolviert werden. Dabei fährt das Heck des Schiffes durch den Wind (er kommt von hinten). Das ist der wichtigste Unterschied zu einer Wende, bei der der Bug durch den Wind fährt. Bei einem Plattbodenschiff läuft eine Halse 53
EXPLORER grundsätzlich ähnlich ab wie bei anderen Segelschiffen. Während der Halse schwenkt der große Baum, das ist der untere waagerechte Balken, an dem das Großsegel befestigt ist, von einer Seite des Schiffes auf die andere. Der Baum kann dabei relativ schnell über das Deck schwingen, da sollte niemand im Weg stehen. Zu Beginn fährt das Schiff mit dem Wind schräg von hinten. Das Großsegel steht dabei weit auf einer Seite des Schiffes. Der Skipper beginnt nun, das Schiff zu drehen. Während dieser Bewegung wandert das Großsegel immer weiter in Richtung Schiffsmitte. Sobald das Heck durch den Wind geht, wird das Segel auf die andere Seite gedrückt und der Baum schwingt auf die andere Seite des Schiffes. Danach kommt der Wind von der anderen Seite und die Halse ist abgeschlossen. Der Skipper richtet das Schiff anschließend wieder auf den gewünschten Kurs aus. Gut Pfad, die Explorer
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EXPLORER
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RANGER
Lagereröffnungsgeschichte: Der kleine Baum-Anhänger am Pfadfindertuch Vor zwei Tagen habt ihr dieses Lager begonnen. Ihr habt eure Rucksäcke gepackt, den Alltag hinter euch gelassen und seid gemeinsam aufgebrochen. Vielleicht wusstet ihr nicht, was euch erwartet. Aber genau das macht Pfadi aus: den Mut zu haben, loszugehen, auch wenn man noch nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve wartet. Heute bekommt jede von euch, für sein Pfadfindertuch, diesen kleinen Baum-Anhänger. Er soll euch stets begleiten und immer daran erinnern, wer ihr seid, woher ihr kommt und wohin ihr noch wachsen könnt. Schaut euch die Blätter an. Sie wachsen, verändern sich, werden vom Wind bewegt und fallen irgendwann zu Boden. Sie sind wie die Menschen in unserem Leben. Manche begleiten uns lange, andere nur ein Stück. Manche Begegnungen kommen völlig unerwartet und 56
manchmal müssen wir Menschen loslassen. Nicht, weil sie unwichtig geworden sind, sondern weil sich Wege verändern. Habt den Mut dazu. Denn erst wenn Altes gehen darf, entsteht Raum für Neues. Die Äste stehen für eure Wege. Ihr werdet Entscheidungen treffen, neue Richtungen einschlagen und vielleicht auch einmal falsch abbiegen. Doch nicht jeder Umweg ist ein Fehler. Manchmal führt gerade der unerwartete Weg zu etwas, das wir sonst nie entdeckt hätten. Geht euren eigenen Weg. Seid neugierig und
habt den Mut, Unbekanntes auszuprobieren. Der Stamm steht für eure Stärke, eure Persönlichkeit und für all das, was euch zu dem Menschen macht, der ihr heute seid. Es wird Tage geben, an denen der Wind stärker wird. Tage, an denen Zweifel grösser sind als euer Mut. Doch ein Baum wird nicht stark, weil immer die Sonne scheint. Er wird stark, weil er gelernt hat, Stürme auszuhalten. Und dann sind da die Wurzeln. Man sieht sie nicht, und doch sind sie das Fundament des ganzen Baums. Sie stehen für eure Familie, eure Werte und eure Erinnerungen. Für alles, was ihr bei der Pfadi erlebt und was euch geprägt hat, wie Lagerfeuer, lange Nächte, gemeinsames Lachen und Kochen, Auf- oder Abbau bei Regen, sowie Abenteuer und Herausforderungen, die ihr zusammen gemeistert habt. Vielleicht führen euch eure Wege irgendwann auseinander. Ausbildung, Beruf und das Leben werden euch an verschiedene Orte bringen. Aber vergesst niemals eure Wurzeln. Seid stark wie euer Stamm. Wagt euch auf neue Äste. Lasst alte Blätter los, wenn es Zeit ist. Und bleibt offen für jedes neue Blatt, das das Leben euch schenkt.
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Denn ein Baum wächst sein ganzes Leben lang. Genau das wünschen wir euch: Wachst über euch hinaus. Bleibt mutig. Bleibt verbunden. Geht euren eigenen Weg – aber vergesst nie, wo eure Wurzeln sind. Gut Pfad, die Rangerleiter
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ROVER
Mit dem Fahrrad von den Alpen bis nach Venedig Acht Rover, acht Fahrräder und ein gemeinsames, großes Ziel: Venedig! Unser Sommerlager führte uns über den Reschenpass quer durch Italien bis ans Meer. Schon der Start hatte es in sich – mit ordentlich bergab Höhenmetern in den Beinen erreichten wir am ersten Tag unser Nachtlager in der Nähe von Bozen. Am nächsten Tag ging es immer weiter Richtung Süden, bis wir schließlich am wunderschönen Lago di Caldonazzo ankamen. Nach den ersten anstrengenden Kilometern gönnten wir uns einen Pausetag. Bei bestem Badewetter verbrachten wir den Tag am See, lieferten uns spannende Kartenspiel-Duelle und ließen uns natürlich auch gutes italienisches Essen schmecken. So konnten die müden Beine wieder etwas Kraft tanken. Danach hieß es wieder: Fahrräder satteln und weiter! Neben vielen Kilometern wartete auch ein besonderes Abenteuer auf uns – beim Rafting konnten wir uns ordentlich austoben. Das Wetter machte uns die Tour allerdings 60
nicht immer leicht. Regelmäßige Gewitter sorgten für einige nasse Momente und machten die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz nicht gerade einfacher. Jedoch hatten wir
wohl das Gück der Tüchtigen, weswegen wir die Regenphasen stets bei einem Kaltgetränk trocken überdauern konnten. Nach unserem längsten Fahrradtag schmeckte die Pizza am Abend umso besser. Geschlafen wurde unter dem Sternenzelt in einem Weinfeld – ein echtes Rover-Abenteuer. Je näher wir dem Meer kamen, desto größer wurde die Vorfreude. In Jesolo angekommen, hieß es endlich: Fahrräder abstellen, Badesachen an und ab ins Meer! Wir genossen Sonne, Strand und das italienische Lebensgefühl, bevor wir zum krönenden Abschluss noch die UNESCO Weltkulturerbe Stadt Venedig erkundeten. Eine Woche voller schwitzender Kilometer, Gummibärchen, Abenteuer, Gewitter, gutem Essen und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse – ein Sommerlager zwischen den Alpen und der Lagunenstadt werden wir so schnell nicht vergessen! Gut Pfad, die Rover
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ALTPFADFINDER
Escape Room Nach einer gemeinsamen Stärkung beim Abendessen begann unser Abenteuer. Voller Vorfreude machten wir uns bereit, das Unbekannte zu betreten. Schon beim ersten Schritt in die geheimnisvollen Räume wurde klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend. Knarrende Türen, flackerndes Licht und unheimliche Geräusche begleiteten uns, während wir uns mutig den Herausforderungen stellten. Wir betraten die Escape Rooms – doch was uns erwartete, war mehr als nur ein Spiel. Ein verlassenes Hotelzimmer voller unruhiger Geister ließ uns erschaudern. Listige Piraten stellten uns auf die Probe und selbst düstere Vampire versuchten, uns den Weg zu versperren. Doch wir ließen uns nicht einschüchtern. Mit klarem Verstand, Teamgeist und einer guten Portion Tüftelei knackten wir jedes Schloss, entzifferten jedes Rätsel
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und kombinierten Hinweise bis zu unserer Freiheit. Am Ende standen wir wieder draußen, erleichtert & stolz: Kein Spuk, kein Pirat und kein Vampir konnten uns aufhalten. Gemeinsam haben wir es geschafft – ein Abenteuer, das wir so schnell nicht vergessen werden. Gut Pfad, Günter & Claudia
ALTPFADFINDER
Die Geschichte von der Schokolade zum Frühstück An einem schönen & sonnigen Samstagmorgen am 13. Juni machten sich die tapferen Altpfadfinder auf, um ein besonderes Reich zu entdecken. Ihr Ziel war die geheimnisvolle Schokolademanufaktur Läderach in der Schweiz, ein Ort, an dem der Duft von Kakao wie ein Zauber durch die Luft schwebt. Die Abenteurer wurden freundlich empfangen und bald schon geschah das Unglaubliche: in diesem Zauberreich gab’s für uns Schokolade zum Frühstück! Die Qual der Wahl hatten die Abenteurer bei den Sorten… Die fleißigen Schokoladenzauberer der Manufaktur verrieten, dass täglich ganze 15 Tonnen Schokolade verarbeitet werden. Natürlich konnten wir nicht einfach nur zuschauen - unsere wichtige Aufgabe war es, tatkräftig beim Probieren zu helfen. Und so kam es, dass ein großer Teil dieser vielen Tonnen per-
sönlich unter die Lupe genommen wurden natürlich nur zur Qualitätskontrolle! Auf unserer Entdeckungstour gab es überall etwas zu bestaunen: spannende Geschichten, lustige Informationen und jede Menge süße Überraschungen. Die fast 3 m hohen Schokolade-Brunnen haben es den Pfadfindern besonders angetan. Diesem süßen Zauberfluss konnte niemand widerstehen. Zum krönenden Abschluss kreierten wir in der Schokoladenwerkstatt unsere eigenen Leckerbissen für zu Hause. Wir kehrten zurück mit tollen Erinnerungen, klebrigen Fingern und der Erkenntnis: Schokolade zum Frühstück macht glücklich! Gut Pfad, Claudia 63
ALTPFADFINDER
Jahresabschluss – Paddeln, 27. Juni Die Altpfadfinder schnappten sich die Schwimmwesten & machten sich auf ein besonderes Abenteuer. Schon nach den ersten Paddelschlägen tauchten wir in eine andere Welt ein. Ruhig strömendes Gewässer, schattige Ufer, eine spannende Tierwelt & eine schöne Landschaft machten unsere Kanu-Tour zu einem besonderen Erlebnis. Erfrischende Badepausen durften natürlich nicht fehlen – manchmal freiwillig – manchmal ungeplant. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemütliches Grillfest in echter Pfadimanier. Abenteuer, herzhaftes Lachen, eine faszinierende Stille der Natur & gemeinsame Momente bleiben uns noch lange in Erinnerung. Gut Pfad, Claudia
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GILDE “AKTIV”
Abschluss-Grillabend An einem wunderbaren Sommerabend am 3. Juli feierten wir den Abschluss unseres Gildejahres. Walter Fritz und Christian Matt heizten den Grill an und legten auf. Zu würzigen Ripple und zarten Putenschnitzeln gab es knackiges Grillgemüse und ein vitaminreiches Salatbuffet. Als süßen Abschluss erfreute uns dann noch ein fruchtiges Dessertbuffet. Alle ließen sich die Köstlichkeiten schmecken und bei Bier und Wein ließ es sich noch lange aushalten und plaudern und diskutieren. Danke an alle Gildemitglieder die mit einem Beitrag unsere Buffets bereichert haben und natürlich speziell an unsere Grillmeister.
Rankweiler Sommer Wein, Design & Bodenseeglück – Eine Genussreise zum Winzerhof Gierer in Nonnenhorn Bodensee, eine Schifffahrt und feine, fruchtige Weine bei einem ausgezeichneten Winzer – was will man mehr. Über 90 TeilnehmerInnen waren dem Ruf gefolgt und reisten mit uns am Dienstag, den 4. August 2026 mit Bahn und Schiff nach Nonnenhorn und nach einer kurzen Wanderung erreichten wir den Winzerhof Gierer. Mit einem feinen Secco wurden wir von der Winzerfamilie Josef und Renate Gierer mit Juniorchef Julian schon erwartet. Eine exquisite Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen wurde vorgestellt und konnte probiert werden. Bei der Hofführung gab es viele Informationen und Details über Weinanbau und -ausbau. Roland Vith mit seinem bewährten Team vom Rankweiler Hof verwöhnte alle mit einem köstlichen Buffet und die „Vier Strawanzer“ spielten auf. Bei 35° Grad im Schatten war der Ausflug eine Herausforderung für alle TeilnehmerInnen aber natürlich besonders für das „Personal“. Die Stimmung war jedoch perfekt, der Winzerhof einfach wunderschön und alle TeilnehmerInnen waren begeistert. Es wurde noch lange gesungen und gefeiert. Mit zwei Bussen von Amann Reisen kamen dann doch noch alle gut nach Hause.
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Heimputz
GILDE “AKTIV”
Traditionen sind wichtig und müssen gepflegt werden. So beginnen wir schon viele Jahre unser Gildejahr mit dem Heimputz und bringen das Pfadfinderheim auf Hochglanz, damit alle Kinder und Jugendlichen mit ihren LeiterInnen gut ins neue Pfadfinderjahr starten können. Dieses Jahr war der Heimputz besonders wichtig, da im Sommer eine neue Heizung eingebaut und die Fenster und das Stiegenhaus gemalt worden waren. Am Samstag, den 12. September starteten wir bereits um 8 Uhr, auch einige AltpfadfinderInnen unterstützten uns tatkräftig. Da einige Gildemitglieder bereits im Vorfeld im alten Heim geputzt hatten, konnten wir uns voll auf Werk II konzentrieren. Es wurde gesaugt, geschrubbt, gebürstet und poliert. Möbel, Wände, Böden und Küchenschränke wurden gereinigt. Auch im Außenbereich wurden die Dächer, die Pergola, die Arena und Planen gesäubert. Nachdem alle mit dem Ergebnis zufrieden waren, gab es noch eine feine Gulaschsuppe und Kaffee mit Kuchen. DANKE an alle fleißigen HelferInnen.
Danke Wolfgang Bertsch, Christian Matt, Walter Fritz und Annelies Dobler, die im März den Papierschopfdienst für die Gilde übernommen haben. 67
PROGRAMM
advent
markt Samstag, 21. November 13:00 – 19:30 Uhr
Peter Sommer & Michael Huber Gitarre, Gesang & Percussion Philipp Lingg & Christoph Mateka Laut:Los, Akkordeon, Gitarre, Violine & Gesang
Theater im Zelt
Weihnachtswald in Gefahr!
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Chor Pleasure Spaß und Unterhaltung mit Klassikern und Ohrwürmern Veronika & Christoph Heingärtner Violine, Gitarre & Gesang Merowinger Bläser Volkstümliches, Adventmusik
2026
Sonntag, 22. November 10:00 – 18:00 Uhr
Musikschule Rankweil-Vorderland Junge Musikant:innen singen und musizieren Die Seebären - Landratten singen Sea-Shanties Philipp Lingg & Christoph Mateka Laut:Los, Akkordeon, Gitarre, Violine & Gesang Peter Sommer & Michael Huber Gitarre, Gesang & Percussion Veronika & Christoph Heingärtner Violine, Gitarre & Gesang
Abenteuer, Gemeinschaft, Wachstum Soviel Engagement gehört unterstützt!
"Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als Ihr sie vorgefunden habt." - Robert Baden-Powell
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9:00 – 18:00 | Sa 9:00 – 12:30
Rüggelen 3, 6830 Rankweil
Österreichische Post AG SM 23Z043935 S Pfadfindergruppe Rankweil, Postfach 3, 6830 Rankweil Bei Unzustellbarkeit retour
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