Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 42. Jahrgang · Heft 4 · Juli 2025
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INHALT
Die wesentlichen Dinge, um in diesem Leben Glück zu erlangen, sind: etwas zu vollbringen, etwas zu lieben und auf etwas zu hoffen. Joseph Addison
THEMEN Fahnen und ihre Bedeutung......................2 Tag des Halstuchs / Gratulation............. 12 AUS DER GRUPPE Silberne Lilie: Jenny und Stefan............. 14 Goldene Lilie: Michaela, Silvia................ 20 Goldene Lilie: Brigitte, Stephan............. 24 Die besten Losverkäufer:innen.............. 28 Leiter:innen-Ausflug .................................33 Bühne frei: Es war einmal!........................ 34 GL Kongress..................................................39
WICHTEL & WÖLFLINGE Ohana & Hochzeitstragödie................... 40 Bäume und Abzeichen............................. 43 GUIDES & SPÄHER Guides-Action-KOLA & TS Altach...... 45 GuSp PFILA Bauernhof ........................... 48 Kanu-Expedition Späher..........................52 CARAVELLES & EXPLORER Caravelles-Reise zu Heidi........................ 54 Explorer Pfila Üble Schlucht....................56 RANGER & ROVER Dubai Schokolade.......................................57 Abenteuer auf dem Rheinkanal.............59 PFADFINDER WIE ALLE Maiandacht / Landeshock / Ausflug..... 61
Herausgeber: Pfadfinder:innengruppe Rankweil/ Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück, David Huber, Conny Domig-Ströhle, Gestaltung: Marco Weiß, Priska Frick-Reichart, Caroline Dietrich E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., Rankweil. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
ALTPFADFINDER Firma Rauch & Spallenhof....................... 66 GILDE „AKTIV“ Ländle-Gildentag in Altach / JHV..........69 Gildentage Salzburg / Geburtstage.....70 1
Was stiftet Sinn in Ihrem Leben? Was uns von anderen Lebewesen unterscheidet, sind unsere Denkfähigkeit und die Suche nach Sinn. Paradoxerweise stehen für mich beide im Konflikt. Als Wissenschaftler treibt mich die Frage nach dem „Warum“ an, die Suche nach Kausalitäten. Doch diese Suche hatte für mich den Preis, dass ich die natürliche, lebensbejahende Perspektive ein Stück weit verloren habe. Der Romantiker sieht ein Paar, das sich küsst, und fühlt sich zu einem Liebesgedicht inspiriert. Ich sehe Hormone – selektiert, um Fortpflanzungschancen zu maximieren. Der Spirituelle meditiert und dankt dem Universum für seine Existenz. Ich sehe narzisstische Gene, die als Sklaven der Naturgesetze ihr Spiel fortführen. Ob das eine gesunde Perspektive ist? Nein. Es ist meine Wahrheit. Doch welchen Wert kann eine Wahrheit haben, die unzufrieden macht? Und liegt vielleicht ein Sinn in dieser Suche nach Zufriedenheit? Vielleicht haben mich Technologie, Mathematik und Vernunft zu weit von meinem Naturell entkoppelt. Vielleicht ist es an der Zeit, die Lehrbücher zu schließen und das Teleskop zu zersplittern. Vielleicht ist es an der Zeit, mich wieder ins Gras zu legen, den Blick in den Himmel zu richten und die Sterne zu bestaunen. Ohne den trüben Blick der Wissenschaft und nicht mehr dumpf durch Vernunft. Alles andere wäre sinnlos. N.N. 2
FAHNEN
Fahnen Was haben Pfadfinder und Pfadfinderinnen, was hat unsere Bewegung mit Fahnen zu tun? Vorerst wollen wir klären was unter „Fahne“ verstanden wird. Das Wort Fahne (eigentlich ein Tuch) ist abgeleitet vom althochdeutschen Wort „gundfano“, was Kampftuch bedeutet. Es ist ein nur einseitig und direkt an einer Stange befestigtes Tuch, das ein- oder mehrfarbig, leer oder mit Bildern bzw. heraldischen Figuren (Wappen) oder Emblemen, Abzeichen versehen sein kann. Im Unterschied zur Flagge hat die Fahne als „nicht vertretbarer Gegenstand“ individuelle Bedeutung, ist Besitz- und Zusammengehörigkeitszeichen und zunächst ein vielfältiges Rechtssymbol. Die Fahne als Kampf- und Siegeszeichen und als Herrschaftssymbol war schon den altorientalischen Völkern, den Römern (Feldzeichen), Germanen und Arabern bekannt.
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FAHNEN Im Mittelalter wurden Fahnen als Banner oder Paniere bezeichnet. Im 10. Jahrhundert wurden Fahnen auch in der Kirche zu liturgischen Zwecken verwendet. Bei kirchlichen Prozessionen wurden Prozessionsfahnen mitgeführt und auch bei anderen kirchlichen Anlässen verwendet (Erstkommunion). Die Gebetsfahnen im tibetanischen Buddhismus sind farbige Stofftücher mit aufgedruckten Gebetsformeln (Mantras) und bestimmten Darstellungen von Göttern und des Schutzpatrons von Tibet. Sie wurden an heiligen Stätten, wie Klöster, an geographischen Orten und auf Gebirgspässen angebracht. Durch den Wind ständig in Gang gehalten, stehen sie für die Gläubigen stellvertretend für ihr immerwährendes Gebet.
Als Herrschaftssymbol war die Fahne auch Hoheitssymbol, u.a. als Wahrzeichen der Gerichtsbarkeit (Blutfahne). Die Marktfahne war für die Dauer ihrer Aufstellung Zeichen für den Marktfrieden und das Marktrecht. Ursprünglich dienten Fahnen als Stammes- oder Feldzeichen im Kampf als Orientierungspunkte für die Soldaten und Truppenteile. Daher kommt auch der Name „Fähnlein“ für eine bestimmte Anzahl von Kämpfern im 16. und 17. Jahrhundert. Durch diese Bindung der Einheiten an ihre Fahne keimte auch deren Bedeutung als Symbol für Ehre und Treue. Mit der Änderung der Kriegstechnik und speziell der Aufgabe der geschlossenen Schlachtreihen verlor die Fahne als taktisches Feldzeichen an Bedeutung. 4
Fahnen werden jedoch immer noch benützt, um in annektierten Ländern und Regionen die neue Zugehörigkeit zu zeigen, wie zum Beispiel die rote Fahne auf dem deutschen Reichstagsgebäude im Mai 1945 oder die russischen Fahnen in den von den Russen eroberten Gebieten in der Ukraine.
Es gäbe über die Geschichte von Fahnen, ihre Verwendung etc. noch viel zu erzählen, es soll aber mit dem Wesentlichen genug sein. Die Fahne ist also ein nicht vertretbarer Gegenstand von individueller Bedeutung zum Unterschied von der Flagge, wobei umgangssprachlich die Worte Fahne und Flagge oft synonym verwendet werden.
Auf der Pfadfinderfahne ist eine Lilie, das Zeichen unserer Bewegung, wenn auch von den vielen Ländern unterschiedlich gestaltet.
World Scout Movement
Österreich
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FAHNEN Unser Versprechen, das wichtigste Ritual der Pfadfinderbewegung beginnt damit, dass die Finger mit dem Pfadfindergruß auf der Fahne aufliegen. Das Versprechen ist jedoch kein Fahneneid, wie ihn Soldaten ablegen, sondern die öffentliche Bereitschaft sich im Sinne unserer Bewegung zu bemühen, deren Grundsätze und Werte bestmöglich zu verwirklichen. Ein Bemühen also, das einer feierlichen Form bedarf und mit dem Pfadfindergruß auf der Fahne versprochen wird. Die individuelle Bedeutung der Pfadfinderfahne ist die Pfadfinderlilie. Baden Powell hat sie ausgewählt als Zeichen der Reinheit und als Kompassnadel, die verlässlich in eine Richtung zeigt und den richtigen Weg ermöglicht. Die Lilie soll den Weg zeigen und dieser ist individuell verschieden. Menschliches Handeln ist immer selektiv. Dies bedeutet, dass es auf bestimmten Entscheidungen beruht, die aus einer Anzahl von Möglichkeiten getroffen werden. Vor allem das eigenverantwortliche Tun beruht auf der Grundlage ausgewählter rationaler und empathischer Gesichtspunkte. Solche sind Werte und Normen. Bei der Entwicklung seiner Erziehungskonzeption hat Baden Powell pfadfinderische Normen im „Scout Law“ zusammengefasst. Auch heute noch beruhen die im internationalen Pfadfindertum gelebten Normen, wie die Freundschaft zu allen Menschen, die eine aktive Hilfsbereitschaft miteinschließt oder den aktiven Umweltschutz auf den ursprünglichen Inhalten oder stellen eine Weiterentwicklung dieser dar.
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Damit ist festgelegt, weshalb unser Versprechen kein Eid ist, sondern ein individuelles Bemühen einfordert. Das dreiblättrige Kleeblatt der Pfadfinderinnen, ein uraltes Symbol der Nächstenliebe, soll ebenso wie die drei Lilienblätter an das Pfadfinderversprechen erinnern. • Die Pflicht gegenüber Gott. Dieser Grundsatz drückt das Ziel der Bewegung aus, jungen Menschen zu helfen, über die materialistische Welt hinaus, die spirituellen Werte des Lebens zu finden. • Die Pflicht gegenüber Dritten. Sie schließt unter anderem eine Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Gesellschaft mit Achtung vor der Würde des Mitmenschen und der Unversehrtheit der Natur ein. • Die Pflicht gegenüber sich selbst. Sie zielt auf die Selbstverantwortung für die eigene Entwicklung ab (WOSM 1994). Die Pfadfinderlilie auch auf der Fahne ist also Wegweiser und darüber hinaus nicht nur das Zeichen unserer Bewegung, sondern die Aufforderung unsere Werte und Normen in eigenverantwortlichem Tun zu verwirklichen.
PFADFINDERLILIE Unser Abzeichen - die Pfadfinderlilie woher kommt die? Baden Powell hat sie als Abzeichen gewählt, . Und woher hatte er sie? Eine interessante Theorie kommt aus Frankreich. Alles begann mit König Chlodwig, auch Clodevech oder Clovis genannt, je nach Sprache. Er war König der Franken (481 bis 511) und machte Paris zu seiner Hauptstadt. 496 bekehrte er sich zum Christentum.
Ein Zusatz zu dieser Theorie kommt aus der Schifffahrt. Im Spätmittelalter kamen Kompasse in Gebrauch. Die italienischen Kompasserzeuger – damals die besten – markierten die Nordrichtung mit einem „T“ (tramonto). Als Neapel unter die Herrschaft der Bourbonen kam, ersetzte ein findiger Kompassproduzent, Flavio Gioja, das T durch eine Bourbonenlilie. Spätere Generationen, auch von englischen und niederländischen Seefahrern, behielten diese Gewohnheit auf Kompassen und Seekarten.
Als persönliches Emblem – noch in der Kathedrale von Reims zu sehen – hatte er eine Kröte. Es scheint, dass dies dem Adel und den kirchlichen Fürsten der Zeit als nicht besonders nobel erschien, also begann man sie zu stilisieren, bis sie mehr einer Speeroder Pfeilspitze ähnelte. Andere meinten, dass dies ein schönes Beispiel des Fortschritts der Menschheit sei, weil sich eine Kröte zu einer „Fleurs-de-Lis“, einer Lilie, gewandelt habe. Das königlich-fränkische Haus nannte sich zuerst Merowinger, dann Karolinger und nach dem König Hugo Capet das Haus Capet, Haus Valois und Haus Bourbon, und immer hatten sie zuerst goldene Kröten, dann goldene Lilien auf blauem Grund auf ihrem Banner. König Karl V. reduzierte die Anzahl auf drei, um die heilige Dreifaltigkeit zu ehren. So hielt sich dieses Emblem bis auf unsere Tage.
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FLAGGEN Flaggen Darunter versteht man drei- oder viereckige mit heraldischen Farben bzw. Bildern bedruckte Tücher. Im Unterschied zu Fahnen können Flaggen mit einer Leine an Flaggenmasten gehisst werden und sind ohne Eigenwert, bloße Erkennungszeichen. So die Definition, die aber oftmals der Wirklichkeit nicht standhält, denn die Nationalflaggen haben in vielen Ländern einen besonderen Wert und werden auch gehisst. Beim Rangersommerlager in Dänemark konnten wir das erfahren. Die älteste bekannte Nationalflagge stammt aus Dänemark und ist über 800 Jahre alt. Der „Dannebrog“ weht auf dem Lande vor vielen Häusern. Wir waren einmal angehalten den Dannebrog einzuholen. Um einen Knoten in den Leinen zu lösen, legten wir die Flagge auf den Boden. Die uns begleitenden dänischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen waren geradezu entsetzt, weil die Flagge, wenn sie mit dem Boden in Berührung kommt, verbrannt werden muss. Sie wurde ausnahmsweise nicht verbrannt, weil wir als Ausländer dies nicht wussten.
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Interessant ist wie die Farben auf Flaggen entstanden sind. Der Überlieferung nach lassen sich die Farben der deutschen Flagge auf die Uniformen der Widerstandskämpfer zurückführen, die gegen Napoleon gekämpft haben. Soldaten des Lützower Freikorps, die im Befreiungskrieg gegen Napoleon kämpften, trugen schwarze Jacken mit goldenen Knöpfen und roten Samtaufschlägen. Das rotweiße Bindenschild tauchte das erste Mal um das Jahr 1235 auf den Siegeln des letzten Babenbergers, Herzog Friedrich II. auf. Die Herkunft des Wappens bzw. die der Farbenzusammenstellung auf der österreichischen Flagge ist unbekannt. Die populäre Geschichte, wonach das Hemd von Leopold dem V. bei der Erstürmung der Festung Akkon (3. Kreuzzug 1189-1192) am 12. Juli 1191 voller Blut war, und nur der vom Schwertgurt bedeckte Streifen weiß blieb, und damit die österreichische Flagge entstand, entbehrt jeder historischen Wirklichkeit.
FLAGGEN
Für uns Pfadfinder haben Flaggen bei unseren Patrullenwimpeln, also eine weniger wichtige Bedeutung. Wimpel sind meist dreieckige oder längliche, trapezförmige Flaggen, die an Stöcken befestigt bei den Guides und Spähern das Patrullentier zeigen.
Diese Bilder kommen aus der damaligen Tschechoslowakei und stammen aus einer Zeit, in der das kommunistische Regime die Pfadfinderbewegung verboten hat. Pfadfinder gab es nur noch im Untergrund. 9
FLAGGEN Flaggen werden oft als Not- und Warnzeichen verwendet: gelbe für Seuchengefahr, rote für Feindesgefahr, Pulververladung und Feuer, schwarze für Piraterie, weiße als Zeichen der Übergabe und Verhandlungsbereitschaft (Parlamentärflaggen). Das Flaggenwesen auf hoher See wurde im Genfer Übereinkommen 1958 geregelt. Dienstflaggen auf Autos heißen Standarten und einzelstaatliche Bestimmungen regeln wo und wer Flaggen aufstellen, aufziehen darf. Wenngleich Flaggen und Fahnen oftmals gleichgesetzt werden, so ist doch wie oben ausgeführt ein inhaltlicher Unterschied gegeben.
Die Bedeutung von Flaggen innerhalb des Scoutismus hat sich geändert und war früher eine andere. Kaum jemand kennt noch Semaphor. Es ist ein vor allem für den Schiffsverkehr entwickeltes System beidhändiger Flaggensignale. Man hält zwei Flaggen in den Händen und sendet die Buchstaben mit einer Winkelstellung der Arme. Ich kann mich erinnern, dass wir damals das Semaphoralphabet lernten und dafür ein Spezialabzeichen auf unser Hemd aufnähen konnten.
Bleibt noch die „Beachflags“ zu erwähnen, die auch von uns zur effektiven Kommunikation und Werbung benutzt werden.
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FLAGGEN
Die neuen von Priska geschaffenen Fahnen, welche in den Farben des Rankweiler Halstuches die acht Schwerpunkte der Pfadfinderbewegung zeigen und symbolhaft vor unserem Heim im Wind wehen.
Insgesamt sind Fahnen im Laufe der Geschichte wichtig in der Identitätsbildung von Nationen, Gemeinschaften und Individuen gewesen. Sie haben als Symbol der Einheit, des Kampfes und der Eroberung gedient und sind zu einem wichtigen Bestandteil der menschlichen Kultur geworden. Obwohl sie in der heutigen Zeit oft als selbstverständlich angesehen werden, bleibt ihre Bedeutung als Ausdruck von Stolz, Zusammengehörigkeit und Identität von unschätzbarem Wert. Es gibt sehr viele Redewendungen, die sich um den Begriff Fahne oder Fahnen drehen. Die meisten sind den Menschen bekannt, auch wenn nicht immer klar ist, woher diese Redewendung eigentlich stammt. Fahnen hatten vor vielen Jahren noch einen weitaus größeren Einfluss auf die Lebensbereiche der Menschen. Aus dieser Zeit stammen auch oft die Redewendungen. Sie zeigen, dass Fahnen auch einen Einfluss auf die Sprache haben.
• Lass deine Zunge nicht eine Fahne sein, die im Wind jeden Gerüchts zu flattern beginnt. (Imhotep, um 2700 v. Chr.; ägyptischer Architekt und Arzt) • Die Fahne nach dem Wind drehen. (wankelmütig in seinen Einstellungen und Entscheidungen sein, taucht schon in mittelalterlichen Spruchsammlungen auf) • Wenn Fahnen aus den Fenstern hängen, hängt etwas in der Luft. (Bruno Ziegler; Autor) • Lieber die Fahne vom Sturm zerfetzen lassen, als sie nach dem Winde drehen. (Guido Peters; österr. Komponist und Pianist) • Mit fliegenden Fahnen untergehen • Die Fahnen hochhalten. • Das Ende der Fahnenstange erreichen. • Für stille Siege wehen keine Fahnen. (Stefan Schütz) Peter
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VOR 40 JAHREN Vor 40 Jahren: Teilhabe, Entwicklung und Frieden Am 1. Jänner 1985 proklamierte der Generalsekretär der Vereinten Nationen (engl. United Nations, UN), Javier Pérez de Cuéllar (1920 - 2020), das Internationale Jahr der Jugend. Das Motto lautete „Partizipation, Entwicklung, Frieden“. Aktionen: Nach dem Jahr der Frau (1975), des Kindes (1979) und der Behinderten (1981) stand 1985 erneut eine gesellschaftliche Gruppe im Mittelpunkt, diesmal die Generation der 15- bis 25-Jährigen. Als Hauptereignis nannten die UN den Weltkongress über die Jugend vom 8. bis 15. Juli 1985 in Barcelona. Weitere Veranstaltungen waren die Internationale Jugendkonferenz und das Weltjugendfestival in Kingston (Jamaika, 6. bis 10. April), das Freundschaftstreffen der Jugend in Peking (China, 10. bis 24. Mai), die 12. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Moskau (UdSSR, 27. Juli bis 3. August) und die Internationale Jahreskonferenz der Jugend über Recht in Montreal (Kanada, 5. bis 9. August). Tag der Jugend: Am 17. Dezember 1999 erklärte die UN-Generalversammlung in New York den 12. August zum Tag der Jugend, an dem sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Interessen junger Menschen und deren politische Beteiligung richtet.
Tag des Halstuches 12
GRATULATION
Wir gratulieren Janine und Stefan Friebe zur Hochzeit, welche sie am 2.. Mai 2025 in der Josefskirche gefeiert haben. „Möge euer Weg aus spannenden Abenteuern, ruhigen Momenten, lustigen Tagen und lautem Lachen bestehen.“
�Alles Gute! � Wir gratulieren
Nadine und David Huber zur Hochzeit,
welche sie am 9. Mai 2025 in Röthis gefeiert haben. „Eure Liebe soll nicht nur ewig dauern, sondern sich stets neu erfinden.“
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ABSCHLUSS-GR
Abschluss-Gruppenrat in Silber und Gold Unser Abschluss-Gruppenrat am 18. Juni hat traditionell am Lagerfeuer stattgefunden. In stimmungsvoller Runde haben wir den Abend genutzt, um unsere Leiter:innen zu verabschieden, die im kommenden Jahr aufhören werden. Ein großes DANKE für all euer Engagement und eure Zeit, die ihr in unsere Gruppe investiert habt! Ein besonders bewegender Moment war die Ehrung unserer Jubilare: Jenny und Stefan durften wir mit der Ehrenauszeichnung in Silber ehren. Mit der Gold-Auszeichnung, eines der höchsten Ehrungen der PPÖ, konnten wir Silvia, Brigitte, Stephan und Michaela überraschen. Herzlichen Glückwunsch und ein riesiges Dankeschön für eure langjährige, engagierte Mitarbeit! Nachdem wir gemeinsam unseren Lagersong mit voller Vorfreude auf das kommende Großlager angestimmt hatten, verwöhnten uns die Wichtel und Wölflinge mit einem feinen Grillbuffet. Danach wurde noch bis in die Morgenstunden gesungen, gelacht und gefeiert. voi griawig! Gut Pfad! Die Gruppenleitung
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SILBER & GOLD
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SILBERNE LILIE
JENNY Jenny Wirrer ist seit dem Jahr 2003 Mitglied der Pfadfindergruppe Rankweil. Sie durchlief alle Altersstufen der Gruppe und begann bereits während ihrer Ranger-Zeit, sich als Leiterin bei den Guides einzubringen. Schon als Kornettin fiel Jenny durch ihre engagierte und verantwortungsvolle Art auf. Sie brachte sich mit viel Herz und Tatkraft ein, kümmerte sich fürsorglich um ihre Patrullenmitglieder und zeigte bereits früh ihre Führungsqualitäten – was auch der Stufenleitung nicht verborgen blieb. Da sie schon während ihrer aktiven Pfadfinderzeit als Ranger die Guides-Stufe betreute, kam es zu keiner Unterbrechung in ihrer Leitertätigkeit. Ihr Übergang in die Rolle als vollwertige Leiterin war fließend und nahtlos. Jenny absolvierte das Einstiegs-, Grundlagen- und Methodenseminar sowie zahlreiche Ausbildungsmodule. Darüber hinaus eignete sie sich eine Vielzahl pfadfinderischer Fertigkeiten an. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür war ihre Leitung des Brückenteams beim 70-Jahr-Jubiläum der Gruppe. Unter ihrer Führung entstand eine über 30 Meter lange und mehr als 2 Meter hohe Seilbrücke – ein wahres Meisterwerk an Technik und Teamarbeit. Doch nicht nur ihre technischen Fähigkeiten zeichnen Jenny aus: Besonders hervorzuheben ist ihre freundschaftliche, herzliche und zugleich verantwortungsbewusste Betreuung ihrer Guides. Bereits nach kurzer Zeit übernahm sie die Stufenverantwortung, die sie bis heute mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail innehat. Jenny ist jedoch nicht nur als Guidesleiterin eine unverzichtbare Stütze der Pfadfindergruppe Rankweil. Sie bringt sich auch bei zahlreichen Gruppenaktivitäten aktiv ein – mit viel Freude, Ausdauer und Kreativität. Besonders im Überstellungsteam hat sie wiederholt bewiesen, wie sehr sie für die Pfadfinderei brennt. Mit ihrer kre16
ativen und tatkräftigen Art schafft sie es immer wieder, Kinder und Jugendliche zu begeistern und ihnen unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen. Jenny ist nicht nur tüchtig – sie ist eine Herzenspfadfinderin durch und durch. Für ihren langjährigen, leidenschaftlichen Einsatz, ihre fachliche Kompetenz und ihr unermüdliches Engagement ist die Silberne Lilie als Zeichen der Anerkennung und des Dankes mehr als gerechtfertigt. Die Gruppenleitung
JENNY
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SILBERNE LILIE
S T E FA N Stefan Friebe ist seit 2001 Mitglied der Pfadfindergruppe Rankweil. Seine aktive Pfadfinderzeit beendete er nach jeweils drei Jahren bei den Wölflingen, Spähern, Explorern und Rovern. Spätestens bei den Spähern, als Stefan Kornett geworden war, wurde die Gruppenleitung auf ihn aufmerksam. Sein zielstrebiges Auftreten, seine Fürsorge für die Patrullenmitglieder und vor allem sein Engagement bei verschiedensten Aktivitäten – besonders in den Lagern – prägten seine aktive Pfadfinderzeit nachhaltig. Nach seiner Zeit als Rover war es daher naheliegend, ihn als Leiter zu gewinnen, und so stieg er bei den Wichteln ein, die er über viele Jahre hinweg betreute. Seine Kreativität, seine verständnisvolle Art und seine Fürsorge für die Mädchen sowie sein Einsatz bei Gruppenveranstaltungen machten ihn zu einem unverzichtbaren Teil des Rankweiler Leiterteams. Im Jahr 2018 wechselte er zur Stufe der Explorer und übernahm dort die Leitung. Mit den Herausforderungen des pubertierenden Alters weiß Stefan bestens umzugehen. Nach einigen Jahren übernahm er das Amt des Stufenleiters der Explorer. Besonders hervorzuheben ist seine ausgezeichnete Kommunikation mit den Jugendlichen und deren Eltern. Auch in der Gesamtgruppe konnten wir durch seine tatkräftige Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen – etwa für den Thinking Day, den Georgstag oder den Leiterausflug – stark profitieren. Sein Engagement für „seine Burschen“ sowie sein unermüdlicher Einsatz für die gesamte Gruppe sind ungebrochen. Daher sind sowohl ein herzliches Dankeschön als auch die Anerkennung seiner Leistungen mit der Silbernen Lilie mehr als verdient. Die Gruppenleitung 18
STEFAN
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GOLDENE LILIE
MICHAELA Michaela Kollmann (Dietrich) kam im Jahr 1990 zur Pfadfindergruppe Rankweil. Sie durchlief alle Stufen und beendete 1999 ihre aktive Pfadfinderzeit. Im selben Jahr begann Michaela als Leiterin bei den Caravelles. Ihre strukturierte Herangehensweise an sämtliche Aufgaben und ihr Engagement für die Caravelles führten dazu, dass sie sich kontinuierlich weiterbildete. 2005 schloss sie ihre Ausbildung erfolgreich mit dem Woodbadge ab. Während ihrer Arbeit mit der Caravelles-Stufe war das Sozialprojekt „Auf die Eier, fertig, los!“ ein bedeutender Eckpfeiler ihres Engagements. Die zahlreichen ehrenamtlichen Stunden, die Michaela in dieses Projekt investierte, trugen entscheidend zum Erfolg bei. Über Jahre hinweg wurden die Erlöse an die Clincclowns gespendet, wodurch dieses Projekt überregionale, soziale Bedeutung erfahren hat. Für ihr außergewöhnliches Engagement für die Caravelles und die gesamte Gruppe wurde Michaela im Jahr 2001 mit der Silbernen Lilie ausgezeichnet. Michaela ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und arbeitet im Betrieb ihres Mannes. Trotz dieser beruflichen und familiären Herausforderungen übernahm sie 2014 die Assistenz der Gruppenleitung, eine Aufgabe, die sie mit unermüdlichem Eifer bis heute ausführt. Michaela ist das organisatorische Rückgrat der Gruppenleitung. Ihre Aufgaben reichen von der Verwaltung sämtlicher Materialien und benötigter Gegenstände über die interne Buchführung bis hin zur persönlichen Unterstützung der Gruppenleitung in allen Belangen. Bereits beim Großlager 2015 brachte sich Michaela aktiv zur Unterstützung ein. Beim kommenden Großlager unserer Gruppe, das mehr als 300 Teilnehmer*innen umfasst, wird sie als Teil der Lagerleitung eine bedeutende Rolle übernehmen. 20
Doch das ist noch nicht alles: Ab Herbst wird Michaela zudem das Amt der Gruppenkassierin übernehmen. Neben ihrer unermüdlichen Arbeit für die Gruppe zeichnet sich Michaela auch durch ihre unglaublich empathische und engagierte Art aus. Sie scheut keine Aufgabe und ist mit Herz und Seele bei den Gruppenaktivitäten dabei, was sie zu einer unverzichtbaren Stütze macht. All ihre Leistungen in mehr als zwei Jahrzehnten sind von außerordentlicher Wichtigkeit für die Gruppe. Für ihren unermüdlichen Einsatz ist die Goldene Lilie als Zeichen unseres Dankes und unserer Anerkennung mehr als gerechtfertigt. Die Gruppenleitung und der Elternrat der Pfadfindergruppe Rankweil
MICHAELA
oben links: Verkauf bei der Überstellung oben mitte: Tatkräftiger Einsatz beim Adventmarkt oben rechts: Die Weihnachtsfeiern sind stets perfekt organisiert links: Gruppenleitung ab 2015 unten: Gruppenleitung bis 2015
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GOLDENE LILIE
S I LV I A Silvia Greber (Märk) kam 1981 als Wichtelmädchen zur Pfadfindergruppe Rankweil. Seither ist sie dem Geist der Pfadfinder tief verbunden – ihre Laufbahn führte sie über die Guides, Caravelles und Ranger bis hin zur engagierten Leiterin und verlässlichen Stütze im Elternrat. Silvias begann 1989 als Leiterin bei den Wichteln – einer Altersstufe, die sie mit viel Hingabe und pädagogischem Geschick bis 1993 begleitete und dann zu den Wölflingen wechselte. Ihre offene, humorvolle und gleichzeitig strukturierte Art machte sie sowohl bei den Kindern als auch im Leiterteam sehr beliebt. Mit Herz und Verstand prägte sie das Gruppenleben nachhaltig – und das weit über ihre aktive Leitungszeit hinaus. In ihrer pfadfinderischen Laufbahn absolvierte Silvia zahlreiche Ausbildungen, darunter das Woodbadge-Training. Das Gilwell-Halstuch wurde ihr 1997 verliehen. Sie trägt nicht nur das Tanzende-Wichtel- Abzeichen, sondern auch die 1. und 2. Klasse sowie das Kornettenabzeichen – ein Zeichen ihres Engagements bereits in jungen Jahren. Für ihren langjährigen Einsatz wurde Silvia im Jahr 2000 mit der Silbernen Lilie ausgezeichnet. Auch nach ihrer aktiven Zeit als Leiterin ist Silvia aus dem Gruppenleben nicht wegzudenken. Sie engagiert sich seit vielen Jahren im Elternrat und bringt sich dort mit großem Verantwortungsbewusstsein ein – sei es organisatorisch, handwerklich oder kreativ. Gemeinsam mit Brigitte leitet sie das Bastelteam für den Adventmarkt, das mit viel Liebe zum Detail seit vielen Jahren zum Gelingen dieses wichtigen Ereignisses der Pfadfindergruppe Rankweil beiträgt. Dabei steht stets auch die Vernetzung mit den Stufen, Eltern und Kindern im Vordergrund. Ob als Köchin auf Lagern, beim Aufbau, beim Abladen der LKWs nach den Lagern, 22
beim Waschservice für Leintücher oder als helfende Hand – Silvia scheut keine Arbeit, ist immer zur Stelle und hält der Gruppe in jeder Situation den Rücken frei. Ein besonderes Herzensprojekt ist für Silvia das Liederbuch der Gruppe. Seit der ersten Auflage ist sie im Kernteam mit dabei und hat maßgeblich zur Entstehung und Weiterentwicklung dieses verbindenden Werks beigetragen – das inzwischen in der dritten Auflage erschienen ist. Darüber hinaus bereichert sie mit ihrem Gesang den Pfadfinderchor bei unterschiedlichsten Anlässen – von kirchlichen Feiern über Hochzeiten bis hin zu Jubiläen. Silvia ist eine stille, aber unverzichtbare Kraft in unserer Gemeinschaft. Sie wirkt oft im Hintergrund – und doch sind ihre Spuren überall sichtbar. Ihr Engagement ist geprägt von Beständigkeit, Teamgeist und einer tiefen Verbundenheit mit den Idealen der Pfadfinderbewegung. Für ihren langjährigen Einsatz als Leiterin, ihre verlässliche und herzliche Mitarbeit im Elternrat sowie ihre unzähligen Beiträge zu Veranstaltungen, Lagern und Projekten möchten wir Silvia mit der Goldenen Lilie auszeichnen. Sie hat diese höchste Form der Anerkennung mehr als verdient. Die Gruppenleitung und der Elternrat der Pfadfindergruppe Rankweil
Silvia war von 1989 - 1993 Wichtelleiterin
SILVIA
oben links: Verpflegung auf Burg Lohra 2015 oben mitte: Tatkräftiger Einsatz bei der Ostereiersuche oben rechts: Bei jedem Adventmarkt ist Silvia mit viel Eifer im Einsatz links unten: Verabschiedung von ERO Sepp Schwab auf der Lorex-Wiese 2015 unten rechts: Überstellung 2014
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GOLDENE LILIE
B RIGIT TE Biggi (Brigitte Gmeiner) kam im Jahr 1979 als junges Wichtelmädchen zur Pfadfindergruppe Rankweil. Seither ist sie der Gruppe mit großer Treue, Begeisterung und Tatkraft verbunden geblieben. Ihre pfadfinderische Laufbahn führte sie durch alle Altersstufen – von den Wichteln über die Guides, Caravelles und Ranger – bis hin zur aktiven Leiterin. Schon früh übernahm Brigitte Verantwortung: Von 1987 bis 1989 war sie Wölflingsleiterin, anschließend von 1989 bis 1996 Leiterin der Guides, und anschließend von 1999 bis 2008 in der Rangerstufe tätig. Ihre lebhafte, verlässliche und hilfsbereite Art machte sie bei Kindern wie auch bei allen Leiter:innen gleichermaßen zu einer geschätzten Persönlichkeit. Mit ihrer Gitarre begeisterte sie ihre Mädchen von den Guides bis zu den Rangern. Sie war stets offen für neue Ideen, ohne dabei die Werte der Pfadfinderbewegung aus dem Blick zu verlieren. Ihre pädagogische Kompetenz sowie ihre reiche Erfahrung prägten viele Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg. Neben ihrer Leitertätigkeit absolvierte Brigitte eine umfassende Ausbildung – vom Einstiegsseminar bis hin zum Woodbadge im Jahr 1993. Auch nach ihrer aktiven Zeit als Stufenleiterin blieb Brigitte der Gruppe in beeindruckender Weise verbunden und engagierte sich im Elternrat. Seit 2015 ist sie als stellvertretende Elternratsobfrau tätig und engagiert sich seither unermüdlich in verschiedensten Bereichen des Gruppenlebens – sei es als treibende Kraft im Bastelteam für den Adventmarkt, bei der Organisation und Mitarbeit in der Wirtschaft oder als gute Seele auf Lagern. Als erfahrene Lagerköchin, Helferin beim Aufbau oder beim Wirtschaftsdienst – auf sie ist stets Verlass. Ein besonderes Anliegen war ihr auch das 24
Liederbuch der Gruppe, dessen Entstehung sie maßgeblich im Kernteam mitgestaltete – bereits in der dritten Auflage. Bei Lagerfeuerabenden teilt sie ihre Begeisterung für das Singen und bringt so manchem neue Lieder aus dem Rankweiler Liederbuch bei. Auch beim neuen Halstuch der Gruppe war Brigitte federführend beteiligt: Sie kümmerte sich um Stoffauswahl, Organisation und Optimierung. Sie sorgt für Struktur im Heim, lebt es vor – ebenso wie bei der Ausbildung, auf der Gulmalpe oder bei Choreinsätzen zu kirchlichen, festlichen oder feierlichen Anlässen: Biggi bringt sich stets mit Herz und Hand ein. Ihre Verdienste sind vielschichtig, tiefgehend und von unschätzbarem Wert für unsere Gemeinschaft. Für ihr langjähriges Engagement als Leiterin, ihre aktive Rolle im Elternrat, ihre organisatorische und kreative Energie sowie ihre Treue zur Pfadfindergruppe Rankweil verdient Brigitte höchste Anerkennung. Mit der Goldenen Lilie möchten wir ihr unseren tief empfundenen Dank und unsere große Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Die Gruppenleitung und der Elternrat der Pfadfindergruppe Rankweil
GL&ER-Team bei der 70-Jahr-Feier 2023
BRIGITTE
oben links: Willkommen auf Burg Lohra 2015 oben mitte: Brigitte leitet mit Silvia das Bastelteam für den Adventmarkt. oben rechts: Beim Adventmarkt sorgt Biggi stets für beste Verpflegung. links: Im Elternrat hat Brigitte seit 2015 die Obmann-Stellvertretung inne. unten: Arbeitseinsatz vom Elternrat unten rechts: Brigitte verbindet mit ihrem Gesang.
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GOLDENE LILIE
STEPHAN Stephan Frick kam im Jahr 1984 zur Pfadfindergruppe Rankweil. Seine pfadfinderische Laufbahn begann er als Wölfling, durchlief danach alle Altersstufen bis hin zu den Rovern. Nach seiner aktiven Zeit als Rover begann er 1993 sein Studium des Bauingenieurwesens in Innsbruck. Trotz seines dadurch bedingten Wohnsitzes in Innsbruck begann Stephan bereits im Herbst 1995, als Wölflingsleiter in der Gruppe Rankweil tätig zu werden. Stephan ist eine sehr einfühlsame Persönlichkeit, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen offen begegnet. Ihm liegt das harmonische Miteinander besonders am Herzen – dabei verliert er jedoch nie seine Ziele und Überzeugungen aus dem Blick. Sein Ideenreichtum und technisches Geschick machten ihn nicht nur zu einem außergewöhnlichen Wölflingsleiter, sondern auch zu einer unersetzlichen Stütze für die gesamte Gruppe. Trotz der Herausforderungen seines Studiums brachte sich Stephan intensiv in das Gruppenleben ein – sei es bei Veranstaltungen, Lagern oder ganz besonders beim Heimbau. Als Diplomingenieur für Statik verfügt er über das nötige Fachwissen, das er bei den Neubauten der Pfadfinderheime in Rankweil maßgeblich einbrachte. In zahllosen Sitzungen mit Architekten und Baumeistern war Stephan der Garant dafür, dass die Bauprojekte im Sinne der Gruppe geplant, qualitativ hochwertig und kostengünstig umgesetzt wurden. Dass Stephan die Statikberechnungen und Bewehrungspläne für unsere Heime selbst erstellt hat, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit – für die Gruppe jedoch ein unschätzbarer Beitrag. Neben seiner beruflichen Tätigkeit – er führt ein eigenes Unternehmen und war Professor an der HTL in Rankweil – übernahm Stephan im Jahr 2006 die Verantwortung als Stufenleiter der Rover. Mit großem Engagement und viel Gespür für 26
die Bedürfnisse der Jugendlichen führte er diese Altersstufe über viele Jahre hinweg. Immer war es ihm ein zentrales Anliegen, durch sein Vorbild und seine Begleitung möglichst viele der Rover für eine zukünftige Leitertätigkeit in der Gruppe zu gewinnen. Für sein Engagement in der Wölflings- und Roverstufe sowie seine außergewöhnlichen Verdienste um die gesamte Pfadfindergruppe Rankweil wurde Stephan im Jahr 2014 mit der Silbernen Lilie ausgezeichnet. Im Jahr 2015 übernahm er zudem die Funktion des Elternratsobmanns und trug seither maßgeblich dazu bei, die Geschicke der Gruppe mitzugestalten und den Elternrat aktiv in die Gruppenarbeit und -veranstaltungen einzubinden. In den letzten zehn Jahren hat Stephan – verheiratet und Vater von drei Kindern – die Pfadfindergruppe Rankweil in vielfältiger Weise unterstützt. Mit ruhiger Hand und viel Einsatz leitete er unter anderem den alle zwei Jahre stattfindenden Adventmarkt. Auch beim Sozialprojekt „Tani-Lauf“ übernahm er Aufgaben in der Veranstaltungsleitung und half mit, eine beachtliche Spendensumme zu generieren. Seine Verdienste im Einzelnen aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Doch eines ist klar: Die Gruppe Rankweil konnte sich in schwierigen Zeiten – etwa während der Corona-Pandemie – auf Stephan verlassen. Unter seiner Mitwirkung wurde der Fortbestand der Pfadfinderheime gesichert, und er stand der Gruppenleitung nicht nur beratend, sondern auch aktiv zur Seite. Für diese langjährige, engagierte und vielfältige Unterstützung verdient Stephan höchste Anerkennung. Mit der Goldenen Lilie möchten wir ihm ein kleines Zeichen unseres Dankes und unserer Wertschätzung überreichen. Die Gruppenleitung und der Elternrat der Pfadfindergruppe Rankweil
STEPHAN
Rund ums Heim und auf dem Dach sorgt Stephan stets für Ordnung.
Mit Brigitte leitet Stephan den Elternrat seit 2015.
Der Tani-Lauf war 2019 ein großer Erfolg.
70-Jahr-Feier im Oktober 2023
Für den Adventmarkt hat Stephan alle Stände im Blick und ist von Anfang bis Ende am Marktplatz. 27
LOTTERIE
n Die besten Losverkäufer :inne
65. PFADI-LOTTERIE 2025
d! beeindrucken Nina Kollmann
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ZIEHUNGSLISTE
HAUPTTREFFER 1. HAUPTTREFFER
REISEGUTSCHEIN
LOSNUMMER:
131.296
im Wert von € 6.500,-
2. UND 3. HAUPTTREFFER
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KLIMATICKET Ö Classic Familie, im Wert von € 1.300,-
ZIEHUNGSLISTE
4. HAUPTTREFFER
KLIMATICKET Ö
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65. Lotterie der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs
Classic, im Wert von € 1.180,-
20.454
5. – 10. HAUPTTREFFER
REISEGUTSCHEIN zu je € 650,-
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5.
HAUPTTREFFER
Losnummer
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6.
HAUPTTREFFER
Losnummer
95.233
7.
HAUPTTREFFER
Losnummer
160.665
8.
HAUPTTREFFER
Losnummer
183.674
9.
HAUPTTREFFER
Losnummer
189.038
10. HAUPTTREFFER
Losnummer
214.430
AUSFLUG
Ausflug der Leiter:innen nach Lindau und Hard
Am Wochenende vom 12. auf 13. April fand der Leiter:innen ausflug der Rankweiler Pfadis statt – ein Wochenende voller Spaß, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse. Unsere Reise begann mit einem Besuch in der Therme Lindau. Dort konnten wir gemeinsam entspannen, schwimmen und einfach mal abschalten. Frisch erholt ging es anschließend weiter zur Lindauer Insel, wo verschiedene lustige Challenges auf uns warteten. Bei spannenden Spielen, kniffligen Aufgaben und einer Menge Teamgeist kam der Spaß definitiv nicht zu kurz.
Am Abend bezogen wir unser Quartier im Pfadiheim Hard. Dort erwartete uns ein besonderes Highlight: selbstgemachte Pizza aus dem Pizzaofen. Den Abschluss des Abends bildete ein unterhaltsames Ballturnier, bei dem alle mit vollem Einsatz dabei waren. Bei bester Stimmung ließen wir den Tag ausklingen und freuten uns über ein gelungenes Wochenende. Der Ausflug war eine tolle Gelegenheit, um als Leiterteam zusammenzuwachsen und einfach mal gemeinsam Spaß zu haben – genau so, wie es bei den Pfadis sein soll!
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BÜHNE FREI
Am Samstag, den 10. Mai, war es endlich wieder so weit: Der Elternabend der Rankweiler Pfadis stand am Programm – unter dem Thema der kultigen Kinderserie „Es war einmal“ hieß es auch diesmal wieder: Bühne frei! Wer weiß wohin die Flüsse gehen? Oder wie der Mensch zum Nimmersatt wird? Und was ist eigentlich Zeit? Diese und viele weitere Fragen wurden uns an dem Abend voller Lacher, toller Einlagen und sagen wir mal, „kreativem“ Gesang von den Stufen mehr oder weniger beantwortet. Dabei haben wir natürlich jede Menge gelernt. Die Stufen haben wie immer wirklich alles gegeben. Die Wichtel nahmen uns tänzerisch mit in die Unter wasser welten des Meeres und zeigten uns wie verschiedene Fischarten denn so leben könnten. Die Wölflinge gaben alles am Bauernhof, sogar ein Dromedar und ein Dinosaurier waren mit von der Partie. Die Guides verausgabten sich in verschiedensten Disziplinen bei den Olympischen Spielen. Die Späher wiederum zeigten uns, was man beim Lageraufbau und am Bau generell alles lieber nicht tun sollte. Danach nahmen uns die Caravelles mit in den Vergnügungspark und auf eine aufregende 6-D Achterbahnfahrt. Die Explorer gaben uns eine
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wahnsinnige Show, welche die komplexen Abläufe im Körper nach einem etwas zu langem Abend zeigte. Die geniale Gesangseinlage darf man natürlich auch nicht vergessen ;) Schlussendlich durften wir dann noch mit den Rangern alles über den Waschsalon lernen und von den Rovern mit ihrer Vorführung erfahren, wie der chemische Prozess des Feuermachens funktioniert. Nicht vergessen dürfen wir natürlich die ulkigen Übergänge, die den gesamten Abend noch abrundeten. Es war ein wieder ein gelungener Abend, der hoffentlich nicht nur uns allen auf der Bühne so viel Spaß gemacht hat. Wir möchten uns auch recht herzlich bei den vielen Helfern der Altpfadi, Gilde und PWA bedanken, ohne die der Abend nicht möglich gewesen wäre. Wir freuen uns alle schon auf nächstes Jahr und hoffen wieder auf euer zahlreiches Erscheinen. Vielleicht gibt es dann sogar wieder Getränke ;) Die vielen gespannten Eltern machen das Ganze nämlich erst zu einem so gefreuten Ereignis für die Kinder. Damit bleibt nur noch die letzte unbeantwortete Frage offen: Was ist denn jetzt Zeit? Euer Bühne Frei Team, Gut Pfad!
ES WAR EINMAL...
chtel ...die Unterwasserwelt der Wi
ge auf d ...die Wölflin
f em Bauernho
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BÜHNE FREI Guides ...die Olympischen Spiele der
...auf der Baustelle mit den Sp
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ähern
ES WAR EINMAL...
mit den Caravelles ...in der Geisterbahn
... Gehirn an Körper mit den Ex
plorern
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BÜHNE FREI ... Waschtag
früher und h eute mit den
Rangern
... Lagerfeuertanz der Rover
g die Bewirtun r ü f is d fa p die Alt ...Danke an
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eam für den und an das T
! tollen Abend
GL KONGRESS
ung! r e d n ä r e V r ü f it e r e nft? B Bereit für die Zuku
Unter diesem Motto stand der Kongress für Gruppenleiter:innen, der im Mai in Salzburg stattfand. Vernetzung und Austausch standen an diesem Wochenende im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Gruppen aus Dornbirn und Bregenz durften wir Vorarlberg vertreten und trafen uns mit den anderen Bundesländern am Zellhof in Salzburg. Gleich zu Beginn erwartete uns ein spannender Impulsvortrag von Christoph Wurm. Durch unterschiedliche Methoden wurde schnell deutlich: Es braucht ein Denken über den Tellerrand hinaus. Es folgten zahlreiche Arbeitsgruppen zu Themen wie • „Mit Teamarbeit zum Erfolg“ • „Von der Zusage zur Umsetzung“ • „Traditionen“ und vielen weiteren Schwerpunkten.
bringen können – und wie wichtig es ist, diese Prozesse bewusst wahrzunehmen, zu reflektieren und gemeinsam zu gestalten. Wir erarbeiteten Werkzeuge für nachhaltige Entscheidungen in unseren Gruppen. Der Austausch von Erfahrungen und Best Practices mit anderen Teilnehmenden war dabei besonders wertvoll. Im Open-Space-Format wurden aktuelle Themen gesammelt und in flexiblen Arbeitskreisen vertieft – nach dem Motto: Veränderung beginnt mit Beteiligung. Der intensive Wissensaustausch und die vielen neuen Kontakte machten das Wochenende zu einem vollen Erfolg. Wir werden ganz sicher das eine oder andere in unserer Gruppe ausprobieren – und sind gespannt, was noch alles kommt. Gut Pfad! Conny & Michaela
In einem besonders intensiven Workshop tauchten wir tief in die Rolle der Gruppenleitung ein – eine Rolle, die Veränderungen in einer dynamischen Gesellschaft erkennt und aktiv mitgestaltet. Wir setzten uns mit dem Spannungsfeld zwischen den Werten der Pfadfinder:innen, den Erwartungen unserer Gruppen und den Herausforderungen von Veränderungsprozessen auseinander. In interaktiven Übungen erlebten wir, wie Veränderungen sowohl Chancen als auch Risiken für die Gruppenarbeit mit sich 39
WICHTEL
„Ohana heißt Familie.“ Zu unserem diesjährigen Losausflug tauchten wir ein in die Welt von Lilo und Stitch. Die 23 fleißigen Losverkäuferinnen trafen sich mit uns am Samstag, den 24.05., um 13:00 Uhr am Rankler Bahnhof. Von dort aus startete unsere Reise. Für die Wichtel war es kaum auszuhalten – wo würde es wohl hingehen? In Hohenems stiegen wir aus, und ein kurzer Fußmarsch erwartete uns. Um die Stille zu brechen, begannen die Wichtel zu singen. Kurz darauf erreichten wir unser Überraschungsziel: das Cineplexx-Kino. „Juhuuuuu!“ – die Wichtel freuten sich riesig. Mit den Tickets und großen Popcornkübeln zogen wir in den Kinosaal ein. Dort erwartete uns eine herzerwärmende
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Geschichte über einen wilden Alien, der auf die Erde verbannt wird und dort eine Familie findet. Lilo und ihre Schwester Nani haben es nicht leicht. In ihrer Hütte auf der Insel Hawaii müssen die beiden alleine für sich sorgen. Das ohnehin schon turbulente Leben wird durch den Alien namens Stitch noch chaotischer. Doch: Ende gut, alles gut – die drei gewöhnen sich aneinander und finden als Familie zusammen. Auch die Wichtel kamen mit einem breiten Grinsen wieder aus dem Kinosaal – der Film hatte offensichtlich allen sehr gut gefallen. Ein großes D-A-N-K-E nochmals für euren tollen Einsatz beim Losverkauf! Gut Pfad – eure Wichtelleiter:innen
WICHTEL
Hochzeitstragödie: Können die Wichtel den Tag retten? An einem sonnigen Samstagnachmittag trafen sich die Rankler Wichtel wie so oft zu ihrer Truppstunde. Nach dem Anmelden wurden sie von einer schluchzenden Braut überrascht – was war denn passiert? Die Braut erzählte den Mädchen, dass am kommenden Tag ihre Hochzeit stattfinden sollte. Doch ausgerechnet die Gärtnerei, die für die Dekoration, die Blumen und die Häppchen zuständig war, hatte kurzfristig abgesagt. Eine echte Tragödie! Zum Glück er-
schienen die Wichtelleiterinnen an diesem Tag als Gärtnerinnen und Gurken verkleidet. Mit der Hilfe der fleißigen Wichtel konnte der Tag vielleicht doch noch gerettet werden. Beim anschließenden Stationenbetrieb lernten die Wichtel viel Neues: wie man mit einfachen Knoten Luftballons befestigt; beim Kistenklettern sammelten sie fleißig Äpfel für den Apfelkuchen, und in der großen Küche zauberten sie kunstvoll verzierte Schoko-Erdbeeren. Jetzt fehlten nur noch die Blumen. 41
WICHTEL Dafür bemalten die Mädchen Blumentöpfe und pflanzten darin bunte Blumensamen ein. Die Braut war begeistert – dank der kreativen Hilfe der Wichtel konnte sie sich nun wieder auf ihren großen Tag freuen. Die Hochzeit war gerettet! Gut Pfad – eure Wichtelleiter:innen
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WÖLFLINGE
Abenteuer zwischen Bäumen und Abzeichen Bei uns Wölflingen heißt es: „schlechtes Wetter gibt es nicht.“ Ganz nach diesem Grundsatz waren wir in den letzten Wochen viel draußen unterwegs, egal ob Sonne, Wind oder Regentropfen. Besonders an den schönen Tagen haben wir das gute Wetter richtig ausgenutzt. Insbesondere im Wald, der uns immer wieder als perfekter Ort für Naturverbundenheit, Abenteuer und Spiele dient. Ein besonderes Highlight war unsere Piratenstunde. Auf der Waldspielwiese lieferten sich zwei Gruppen spannende Duelle. Das Ziel war es, die Piratenflagge der anderen Gruppe zu erobern. Mit viel Motivation, Teamgeist und Taktik wurde gespielt, gerannt und gelacht. Am Ende waren die Flaggen zwar mal hier, mal dort, aber vor allem war es eine supercoole Stunde, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen fürs Sommerlager schon auf Hochtouren. Die Vorfreude ist bei allen spürbar und damit auch wirklich jeder bereit ist, wird gerade ordentlich abgelegt. Ob Tüachle, Sterne oder Spezialabzeichen, viele Wölflinge sind mit vollem Einsatz dabei und geben ihr Bestes, um vor dem Lager fertig zu werden und ihre erarbeiteten Abzeichen feierlich überreicht zu bekommen. Gut Pfad, die Wölflinge 43
WÖLFLINGE
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GUIDES
Aktion Aktion Kola 2025 Am 24. Mai begann unser Aktion Kola. Um 15 Uhr starteten wir zu sechst mit unserem ersten Hinweis los zur Trafik beim Spar. Auf dem Weg dorthin mussten wir uns ein Lied aussuchen, das wir dann in der Trafik vorsingen sollten. Nach dem wundervollen Ständchen bekamen wir unseren zweiten Brief. Darauf stand, dass wir nach Zwischenwasser müssen. Bevor wir jedoch losliefen, haben wir alle noch Postkarten geschrieben und verschickt. Danach ging es weiter. Auf dem Weg mussten wir zählen, wie viele rote Autos an uns vorbeifuhren – es war genau eines. Außerdem sollten wir Informationen über die Gemeinde herausfinden. Da kam uns zufällig Mayas Opa entgegen, und wir konnten ihm ein paar Fragen stellen. Weiter ging’s zum Sterna in Muntlix, wo es leckere Pommes für uns gab. Danach ging es weiter nach Laterns zum Skilift. Von dort aus war eigentlich geplant, dass wir zu Fuß nach oben laufen. Doch der Plan änderte sich: Ulis Papa kam zufällig vorbei und nahm uns ein Stück mit nach oben. Oben angekommen, vertrieben wir uns noch
ein wenig die Zeit und liefen dann etwa 25 Minuten zur Rankler Skihütte. Unterwegs fing es an zu hageln. Als wir schließlich ankamen, sahen wir die Biwaks – und wussten, was auf uns zukam. Zum Abendessen gab es Grillgenuss vom Feinsten – dazu Schokobananen. Nach einem coolen und lustigen Abend mit viel Gelächter und Spaß mussten wir Maya verabschieden und uns bei -2 °C in unsere Schlafplätze zurückziehen. Am nächsten Morgen wurden wir von der Kälte erlöst und geweckt. Ich merkte ziemlich schnell, dass ich die Einzige war, die die ganze Nacht im Biwak verbracht hatte. Nach so einer Nacht gab es erst mal Frühstück: Zopf mit Nutella. Anschließend wurde abgewaschen und unsere Sachen gepackt. Damit war das Aktion Kola auch schon zu Ende. Wir liefen noch zum Skilift hinunter, fuhren mit den Autos zurück ins Pfadiheim – und dann nach Hause. Es war echt cool, aufregend, witzig und superkalt. Gut Pfad, Maila 45
GUIDES
BERICHT
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GUIDES
Logbuchbericht TS Altach Am Samstag, den 26. April, verbrachten wir unsere Truppstunde mit den GuSp der Pfadfindergruppe Altach. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Rankweiler Schafplatz. Nach dem Anfangsspiel „Texas Bulle“ dachten wir, dass wir nun mit dem Nachmittagsprogramm starten könnten – doch ein dringendes Telefonat kam dazwischen. Unsere Chemiker-Leiter erhielten einen Anruf ihrer Chefin: Eine gefährliche Chemiebombe war gestohlen worden! Der Timer war auf exakt drei Stunden gestellt. Ab diesem Moment lag es an uns, die Bombe zu finden und zu entschärfen. Um überhaupt eine Chance zu haben, diesen kniffligen Fall zu lösen, wurden wir in gemischte Patrullen eingeteilt und durchliefen einen Trainings-Postenlauf, der uns bestmöglich auf diese herausfordernde Aufgabe vorbereitete. Ob Säuresee, Hindernisparcours, Spurensuche oder Geheimpfad – wir überwanden jede Hürde und bewiesen auch, dass wir verschlüsselte Schriften entziffern konnten. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Trainings trafen wir uns auf der Wiese beim Schafplatz und wurden auf die harte Probe gestellt. Die Bombe wurde zwar schnell lokalisiert, doch beim Entziffern des Zahlencodes rauchten uns die Köpfe. Mit vereinten Kräften lösten wir schließlich das Rätsel – und konnten die Chemiebombe tatsächlich entschärfen. Was für ein Glück! Vielen Dank, liebe Pfadfindergruppe Altach, für euren Besuch und die tolle gemeinsame Zeit. Gut Pfad, die Guidesleiter
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GUIDES/SPÄHER
PFILA 2025 Pfila Tag 1 Als Erstes war der Treffpunkt im Pfadiheim um 8:30 Uhr, dann ging es auch schon los. Wir fuhren mit dem Fahrrad bis nach Göfis, das war sehr anstrengend mit einem 12-kg-Rucksack. Als wir am Lagerplatz ankamen, fingen wir auch schon an mit dem Aufbau. Zum Mittagessen gab es dann KV. Nach dem Mittagessen bauten wir weiter auf. Als wir dann fertig waren, machten wir ein kleines Spiel. Nach dem Spiel mussten ich, Jakob, Mauro und Moritz dableiben, weil heute Abend das Versprechenslagerfeuer war. Wir mussten selbst einen Halstuchknoten machen, und man erklärte uns, wie man einen Rucksack richtig packt. Schließlich war es dann so weit, zuerst waren die Guides dran, dann wir. Alle waren ziemlich nervös, aber schlussendlich hatten wir das Tüachle. Wir waren echt froh, dass wir es jetzt haben, und ganz wichtig war, dass wir mit dem Tüachle die erste Nacht schlafen mussten. Gut Pfad, Elias
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Pfila Tag 2 Wir sind früh aufgestanden und haben gleich begonnen Frühstück zu machen. Die Sonne schien und es gab Riebel. Wir hatten etwas freie Zeit und später haben wir ein Spiel gespielt. Es gab Sicherheitsbeamte, Händler und die Mafia. Die Händler mussten für ihr Team Rummel erwerben. Das Team mit den meisten Rummeln gewann. Dann machten wir Abendessen. Wir kochten Hühnergeschnetzeltes mit Reis. Schließlich verspielten wir die im Spiel erworbenen Rummel bei verschiedenen Stationen im Casino. Am Ende des Abends war dann GS. Die Leiter hatten für uns eine tolle Story vorbereitet. Es war sehr cool.
GUIDES/SPÄHER
Pfila Tag 3 Wir wachten auf und frühstückten. Es gab leckeren Kuchen und wenig abzuwaschen. Jetzt ging es an den Abbau. Zelte und Koch- und Essstellen wurden umgelegt und Löcher gestopft. Zwischendurch gab es Jause, schlussendlich wurde dann noch gebuddelt. Dann hatten wir Inspektion. Bei den Spähern gewann Patrulle Wolf und bei uns Patrulle Libelle. Endlich fuhren wir erschöpft, aber glücklich nach Hause. Es war ein tolles Wochenende. Gut Pfad, Eleonore
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GUIDES/SPÄHER
GUIDES/SPÄHER
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SPÄHER
KanuExpedition – R(h)ein ins Vergnügen! Wie jedes Jahr organisierten die Späherleiter ein Kornettenlager, bei dem sich alles um Action, Spiel und Spaß drehte. Da die Kornetten das ganze Jahr über mit vielen Aufgaben und viel Verantwortung betraut waren, durften sie an diesem Wochenende einmal ganz entspannt mit den Leitern chillen und sich zurücklehnen – wobei Action natürlich nicht zu kurz kommen durfte.
BERICHT
Treffpunkt war das Rankler-Heim, von wo aus wir uns direkt mit den Autos auf den Weg nach Höchst machten. Nach einer kurzen, gesangsvollen Fahrt kamen wir am Ufer des Rheins an. Dort wurden flott die Flöße, Kanus und Stand-up-Paddles vorbereitet, und trotz etwa 11 Grad Wassertemperatur und ca. 18 Grad Lufttemperatur ging es ab ins Wasser. Wir teilten uns auf die Boote auf und ließen uns rund zwei Stunden lang den Rhein hinuntertreiben. Der eine oder andere musste – oder durfte – zwischendurch auch mal baden gehen, teils freiwillig, teils unfreiwillig – danke, Luki! Es war ein richtig cooler Nachmittag mit vielen Lachern. Angekommen in Gaißau, spielten wir noch eine kurze Runde, bis Julian uns mit dem Auto wieder abholte. Teils ein wenig verfroren machten wir uns auf den Rückweg ins Rankler-Heim. Zum Abendessen gab es eine feine Grillerei – wie üblich mit zu vielen Schüblingen… Gut gestärkt ging es danach in den großen Saal, wo ein Heimkino aufgebaut war. Als Gu52
te-Nacht-Geschichte gab es noch eine informationsreiche Doku für die Kornetten, bevor es schließlich ins Bett ging. Am nächsten Tag wurde das Heim noch gemeinsam auf Vordermann gebracht – und so ging ein cooles Wochenende zu Ende! Danke, liebe Kornetten, für euren Einsatz im Pfadijahr! Gut Pfad – eure Späherleiter
SPÄHER
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CARAVELLES
Caravellesreise 2025 – „Zemm si unds fein ha bei Heidi“
Am Freitag, den 25. April, machten sich die Caravelles gemeinsam auf den Weg zur diesBERICHT jährigen Caravellesreise. Treffpunkt war der Bahnhof Rankweil, von wo aus es mit den Öffis in Richtung Blons ging. Dort wurden alle im Haus Mura herzlich mit einem Willkommenssnack empfangen – ein perfekter Start ins Wochenende. Das Lager stand ganz unter dem Motto „Heidi“ – ein Thema, das wir Drittjährigen mit viel Liebe zum Detail vorbereitet hatten und das sich durch das gesamte Programm zog. Gleich am Freitagnachmittag ging es los mit verschiedenen thematischen Stationen: Die Teilnehmerinnen ordneten Heidi-Charaktere den richtigen Gesichtern zu, übersetzten Liedtexte und typische Schweizer Begriffe ins Deutsche und schrieben kleine Texte mit diesen Wörtern – Kreativität war gefragt! Zum Abendessen gab es leckere Spaghetti mit verschiedenen Pesti. Danach wurde der Abend zu einem ausgiebigen Spiele- und Snackabend – bei Klassikern wie „Imposter“, „Kommissar“ und „Werwolf“ wurde viel gelacht und gemeinsam gerätselt. Gegen Mitternacht war dann Zeit für Ruhe und Schlaf. Der Samstag begann entspannt mit einem Frühstück, das wir vorbereitet hatten, um den 54
anderen das Ausschlafen zu ermöglichen. Danach hieß es packen – aber nicht, ohne vorher noch einige unterhaltsame Wettbewerbe zu bestreiten: Die Teams gestalteten mit Kreide eigene Heidi-Bilder und wurden bei einem Quiz mit Allgemeinwissen und Schätzfragen auf die Probe gestellt. Ein besonderes Highlight war, dass der Bauer seine Kühe direkt hinter dem Haus auf die Weide brachte – das Heidi-Feeling war damit perfekt! Zum Abschluss gingen wir gemeinsam in den Wald, wo sich alle gegenseitig nette Botschaften auf Zettel am Rücken schreiben konnten – ein schönes Ritual, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Zurück im Haus gab es Toasts zum Mittagessen, bevor alle tatkräftig mitanpackten, um das Haus blitzschnell zu putzen. Dank der großartigen Zusammenarbeit war das im Nu erledigt, und wir konnten die letzten Momente noch gemeinsam genießen, bevor es Zeit für den Abschied war. Das Lager war unserer Ansicht nach ein voller Erfolg – mit viel Spaß, gestärktem Teamgeist und unvergesslichen Momenten. Ganz nach unserem Motto: „Zemm si unds fein ha bei Heidi“. Gut Pfad, die Caravelles
CARAVELLES
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EXPLORER
JENNY Explorer Pfingstlager Naja sagen wir mal so - an Pfingsten war es nicht. Es war trotzdem unser Pfingstlager, vielleicht wäre ja in einem anderen Jahr Pfingsten genau an diesem Wochenende gewesen. Aber nun - wie üblich zu Mittag gestartet, machten wir uns zuerst auf gen Westen. Im sonnigen Meiningen wartete schon unsere erste Herausforderung - der Güfel. Dort wollten wir Fische fangen. Da einige noch nie eine Angel in der Hand hatten, warfen wir die Angel alle mal probeweise aus und siehe da, der erste Fisch war gefangen. Nach kurzer Zeit hatten alle den Bogen raus und der Güfel wurde leer gefischt. Als der letzte Salmonide gefangen & ausgeweidet war, wurde es Zeit weiter zu ziehen. Unser Weg führte uns nach Osten und nach oben - nämlich ins Laternsertal. Im Tal spürten wir den Anfängen der Frutz nach, wo die Fische wohl ursprünglich gelebt haben mussten. Nach eiBERICHT ner mehr oder minder anstrengenden, dafür umso malerischen Wanderung, erreichten wir unseren Lagerplatz. Eine Kuppe im Hang mit perfektem Blick ins Rheintal Richtung Sonnenuntergang. Rasch stellte man Zelte auf und feuerte den Grill an, denn alle waren von den Strapazen hungrig geworden. Mit einer Wurst in der Hand und Abenteuer im Herzen blickten die Explorer über das Laternsertal Richtung Heimat und bestaunten den vom Sonnenuntergang entzündeten Abendhimmel. Den restlichen, leider etwas kurzen Abend verbrachte man mit Geschichten beim Lagerfeuer. Warum kurz? Gegen Mitternacht öffnete der Himmel seine Schleusen und trieb mit Wind und Regen die muntre Runde in ihre schützenden Zelte. Die ganze Nacht und fast den ganzen Sonntag Vormittag war Wind und Wetter der trieste Begleiter der Explorer. So waren wir beim Abschied zwiegespalten - einerseits wollte keiner den anderen verlassen, andererseits freute sich jeder auf sein trockenes Daheim. Gut Pfad, die Explorerleiter
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RANGER
Dubai Schokoladenstunde Die Dubai-Schokolade hat und zieht große Kreise in den sozialen Netzwerken. Deshalb haben wir uns gedacht: Das wollen wir auch einmal ausprobieren – und testen, ob diese Schokolade ihrem Ruf gerecht wird. In unserer Rangerstunde haben wir sie selbst hergestellt und für gut befunden. Ob der Hype wirklich gerechtfertigt ist, können wir allerdings nicht ganz sicher sagen.
☺
Woher kommt der Schokoladen-Trend? Dubai Schokolade kommt ursprünglich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Vermutlich bereits 2021 von einer Dubaier Unternehmerin kreiert, kam der Trend durch die sozialen Medien so richtig in Fahrt. Die Mischung aus cremiger Pistazienfüllung gepaart mit knusprigen Kadayif-Teigfäden sorgt für den besonderen Genuss. Mittlerweile gibt es zahlreiche Nachahmungen und köstliche Rezeptvariationen.
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RANGER
Zubereitung 1. Schokolade grob hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Hälfte der Schokolade in die Form füllen. Durch Neigen und Wenden der Form einen Rand von etwa 1–2 cm Schokolade an den Rändern hochziehen. Kalt stellen. 2. Inzwischen Kadayif-Fäden grob hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und Kadayif darin unter Rühren bei mittlerer Hitze gleichmäßig goldbraun rösten. In eine Schüssel geben, mit Tahin, Pistaziencreme und 1 Prise Salz zu einer gleichmäßigen Paste vermischen. Etwas abkühlen lassen. 3. Kadayif-Pistazien-Masse ca. 5 mm dick auf die ausgekühlte Schokolade geben und gleichmäßig darauf verteilen. Kalt stellen, bis die Masse vollständig ausgekühlt ist. 4. Restliche geschmolzene Schokolade gegebenenfalls erneut über dem heißen Wasserbad schmelzen, dünn auf der Kadayif-Pistazien-Masse verteilen. SchoBERICHT kolade erneut kalt stellen und vollständig aushärten lassen. Vorsichtig aus der Form herauslösen. Gut Pfad, die Ranger
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ROVER
Abenteuer auf dem Rheinkanal – Paddeln, Regen und gute Laune
Neun mutige Teilnehmer machten sich auf zu einem Abenteuer auf dem Rheinkanal. Treffpunkt war das Pfadiheim, von wo aus wir gemeinsam mit dem Bus nach Meiningen fuhren – im Gepäck: drei Boote, zwei SUPs und jede Menge Vorfreude. Nach einem kurzen Fußmarsch über die Grenze nach Oberriet waren wir auch schon am Ziel. Vor Ort wurden die Boote aufgepumpt, das Gepäck verteilt und dann ging’s auch schon los aufs Wasser. Die ersten zwei Stunden waren wie aus dem Bilderbuch: perfektes Wetter, ruhige Strömung und sehr gute Stimmung. Hier zeigte sich bei einem Boot auch schon die ersten Undichtigkeiten, welche jedoch mit einem schnellen Flicken beseitigt wurden – vorerst. Je weiter der Nachmittag fortschritt, desto mehr zeigte sich das Vorarlberger Wetter von seiner anderen Seite – drei Stunden intensiver Regen sorgten dafür, dass wirklich niemand trocken blieb.
Doch echte Pfadis lassen sich davon nicht unterkriegen! Am späten Nachmittag erreichten wir, (manchmal paddelnd, manchmal pumpend) das Pfadiheim in Höchst, wo unser Gepäck bereits auf uns wartete. Sogleich wurde ein Feuer gemacht und mit gegrillten Leckereien kamen Körper und Gemüt wieder auf Temperatur. Danach wurde Spikeball gespielt, gejasst und der Tag mit einem gemütlichen Ausklang beendet. Am nächsten Morgen hieß es: aufstehen, frühstücken, zusammenräumen. Mit dem Zug ging es klimafreundlich zurück nach Rankweil. Mit einem „Nun Brüder dieses Lebewohl“ beschlossen wir ein ereignisreiches Wochenende, das so manchem noch lange in Erinnerung bleiben wird. Gut Pfad, die Rover
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ROVER
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PFADFINDER WIE ALLE
Maiandacht auf dem Hof der Familie Morscher in Weiler Am 14.5.2025 lud die Familie Morscher zur stimmungsvollen Maiandacht. Inmitten blühender Natur wurde gemeinsam innegehalten, gebetet, gesungen und der Marienmonat Mai gefeiert. Die Andacht wurde von Vikar Willi Schwärzler geleitet. Besinnliche Texte, gelesen von der Gastgeberin Helene schufen eine besondere Atmosphäre der Achtsamkeit und des Miteinanders. Der Kirchenchor Weiler sang Marienlieder die weit über die Felder und Wiesen klangen. Es herrschte eine friedliche, andächtige Stimmung – als würde die Natur selbst an der Andacht teilnehmen. Im Anschluss verwöhnte uns die Familie Morscher mit frischem, selbstgebackenem Brot mit Aufstrichen und leckerem Kuchen. Ein herzliches „Vergelts Gott“ an Manuela und ihre Familie. Gut Pfad, Tanja
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PFADFINDER WIE ALLE
Landesweiter Abschlusshock der PWA Leiter:innen Ganz nach dem Motto „Zuerst die Arbeit …“ begann der diesjährige Jahresabschluss der Vorarlberger PWA Leiter:innen in Ludesch. In produktiver Runde wurden Aktionen reflektiert, die im Frühjahr stattgefunden haben. Im Anschluss wurde der Blick nach vorne gerichtet und erste Planungen für den Herbst gemacht. Nach der Arbeit wurden wir von der Geschichtenerzählerin Hertha Glück beim Gemeindezentrum Ludesch empfangen. Gemeinsam wanderten wir zur Hl.-Martin-Kirche. Auf dem Weg durch die Natur lauschten wir alten Geschichten und Sagen, die durch Herthas Erzählkunst beinahe lebendig wurden. Die Verbindung von Natur, Erzählung und Gemeinschaft schuf eine Atmosphäre, die viele von uns berührte. Ein besonderes Highlight war das Lagerfeuer, bei dem alle die Gelegenheit hatten, ein getrocknetes Kräuterbüschel zu verbrennen – verbunden mit einem persönlichen Dankeswunsch. Dieses Ritual war ein stimmungsvolles Symbol des Loslassens und der Dankbarkeit für das vergangene Arbeitsjahr. Thomas, unser Landesbeauftragter, stimmte am Lagerfeuer unser PWA-Lied „Gute Freunde …“ an. Wir standen im Kreis, hielten uns überkreuzt an den Händen und sangen alle fest mit. Das war ein wunderschöner Abschluss des offiziellen Teils. Anschließend verwöhnte uns Hertha und ihr Partner Gerhard im Gmeinerhus mit „gsottna Grumpra“, „Schnifner Käs“ und selbst gemachten Kräutertopfen und -butter. Als Überraschung servierte uns Hertha noch einen Reisauflauf mit Zwetschkenröster. Zum Abschluss führte uns Hertha mit Laternenlicht den Waldrand entlang bis zum Bahnhof, wo wir uns dann von ihr verabschiedeten. Diese letzte Wegstrecke in der Dämmerung war still, friedlich und beinahe 62
magisch. Ein gelungener Abend, der uns allen lange in Erinnerung bleiben wird. Gut Pfad, Tanja
PFADFINDER WIE ALLE
Tagesausflug der PWA Vorarlberg
Am 24.4.2025 fand der diesjährige Tagesausflug aller PWA Gruppen des Landes statt. Mit zwei Bussen wurden alle Teilnehmer:innen quer durchs Land eingesammelt. Unser erstes Reiseziel war der Muttersberg in Bludenz. Mit der Seilbahn fuhren wir bequem den Berg hinauf. Oben angekommen, konnten die Ausflügler je nach Lust und Laune einen kleineren oder größeren Spaziergang unternehmen und dabei die herrliche Bergluft und schöne Aussicht genießen. Im Anschluss an die Bewegung an der frischen Luft wartete ein feines Mittagessen, welches am Buffet angerichtet wurde, auf uns. So konnten wir uns für das Nachmittagsprogramm stärken. Nachdem wir mit der Seilbahn wieder im Tal angekommen waren, fuhren wir mit den Bussen nach Frastanz. Dort stand ein Besuch der Museumswelt auf dem Programm. Neben
vielen Feuerwehrfahrzeugen beeindruckte der erste Hubschrauber der Firma Wucher, welcher aus nächster Nähe bestaunt werden konnte. Ein weiteres Highlight im Feuerwehrmuseum, das bei manchen zwar zu Unwohlsein geführt hat, war die Nachstellung eines Feuerwehreinsatzes mit Licht- und Toneffekten. Mit Begeisterung besuchten wir auch das Rot-Kreuz-Museum, das Grammophonicumund Tabakmuseum, das Foto- und Jagdmuseum und die Ausstellung zur Elektrizität unter fachkundiger Führung. Die Zeit war viel zu kurz, um die wunderbaren Ausstellungsstücke in Ruhe bewundern zu können. Ein wunderbarer Tag mit vielen Eindrücken, spannenden Einblicken und in netter Gesellschaft machte uns müde und zufrieden. Gut Pfad, Tanja
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ALTPFADFINDER
„Vom tiefsten Kellerraum, bis in den höchst gelegenen Pausenraum!“ … wanderten die Altpfadfinder bei der wirklich interessanten Führung durch die Firma Rauch Fruchtsäfte in Rankweil. Eines ist schon vorwegzunehmen – an Durstgefühl litt an diesem Nachmittag niemand. Es gibt wirklich viele viele Kühlschränke mit Getränken & wir durften uns nach Lust & Laune daran bedienen & durchprobieren. Es gibt ein großes Sortiment & eine ebenso interessante Firmen-Geschichte. Wir konnten viel über den Werdegang, den kältesten Raum der Firma, die neuesten Büroräume, das Labor sowie die Produktion & die Abfüllung erfahren.
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• Absolute Wow-Effekt & gleich zu Beginn – das eindrucksvolle Bild/ das Haus, wo alles begann… war etwas größer als der heutige Portier/ Eingangsbereich. (Ein größeres Wohnhaus diente als kleine Mosterei, in die man das eigene Obst hin bringen konnte, dort wurde dieses ausgepresst & den Saft konnte man wieder mit nach Hause nehmen.) • Die Firma Rauch ist mittlerweile eine sehr große Firma & exportiert weltweit in großen Mengen – trotzdem oder gerade deswegen ist es für die Firma sehr wichtig, dass Rankweil (dort, wo 1919 alles begann), ihr Hauptsitz und ihr „zu Hause“ ist. Wichtige Abteilungen wie Marketing, Finanzen… sind hier beherbergt. • Wir dürfen erfahren, dass große Orangenanbaugebiete Probleme mit der Lieferung haben – deshalb ist in den vergangenen Wochen/Monaten der Orangenpreis
ALTPFADFINDER
deutlich angestiegen. Es wird dadurch auch merklich weniger Orangensaft produziert. Laut Prognosen betrifft das auch in den nächsten Monaten die Ananas. Wer also diese beiden Geschmacksrichtungen liebt, sollte sich noch einen Vorrat anlegen! • Pro Minute werden über 200 Liter Saft in Rankweil abgefüllt. • Jedes Jahr gibt es eine „kleine, feine“ Weihnachtsfeier mit 1000 Menschen. 560 Mitarbeiter aus Rankweil & 420 Mitarbeiter in Nüziders ( obwohl Nüziders von der Infrastruktur her 4x größer ist als Rankweil) • Momentan stärkster Absatzmarkt sind die arabischen Länder. • Beim längsten Gang/Flur der Firma, standen früher Fahrräder, um die Strecke zu bewältigen – diese sind heute leider gesetzlich nicht mehr erlaubt & man läuft. • Die Firma Rauch scheint ein sehr mitarbeiterfreundlicher Betrieb zu sein. Optimieren immer wieder kurze Anschaffungs-Wege, minimieren der Transportwege, regelmäßige Veranstaltungen, hauseigener Fitnessraum, Getränke für alle, …. Wir hatten einen sehr, sehr interessanten & vor allem wieder lustigen Nachmittag zusammen. Der Ausklang fand danach im Marktplatz bei feinem Essen & Trinken & schönen Gesprächen statt. Vielen Dank für diese tolle Möglichkeit & die Organisation!
Gut Pfad, Claudia Gau 67
ALTPFADFINDER
Wanderung zum Spallenhof Am Samstag, 14. Juni trafen wir uns zum letzten Programmpunkt vor dem Großlager. Wir fuhren mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz, Götzis Berg und wanderten bis zum Spallenhof nach Meschach. Die starke Hitze machte uns zuerst etwas zu schaffen, zum Glück war der größte Teil der Wanderung aber im Schatten. Mit dem Wetter hatten wir Glück - während der Wanderung verdunkelte sich der Himmel, von einem Gewitter blieben wir aber verschont. Im Spallenhof wartete die verdiente Stärkung auf uns. Anschließend fuhren wir mit dem Bus retour zum Wanderparkplatz. Zurück im Pfadiheim kochten wir mit Hackfleisch und Gemüse gefüllte Tortilla-Wraps. Der während des Essens einsetzende starke Regen störte uns nicht mehr, wir machten es uns vielmehr in der Pergola gemütlich. Vielen Dank an Emanuel für die Organisation des Essens. Gut Pfad, Stefan
Wir gratulieren Eva-Maria und Patrick Lins zur Geburt ihrer am 14.3.2025 geborenen Tochter Klara.
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Ländle-Gildentag in Altach Am Samstag, dem 5. April lud die Altacher Gilde zum Ländle-Gildentag ein. Aus Rankweil nahmen 13 Pfadis teil. Das spannende Programm begann mit einem Smalltalk bei Kaffee und Kuchen im Pfadiheim Altach. Anschließend wurden drei Gruppen gebildet, die jeweils eine andere Führung besuchten: Steinbruch Kadel: der ehemalige „Steine Lieferant“ für den Rheindammbau und früherer Startbahnhof des Rheinbähnle Zentrumsverbauung Altach: Projektvorstellung durch den Altacher Bürgermeister Markus Giesinger und Führung durch das Sozialzentrum Wildbachverbauung Örflaschlucht/Emmebach: Mit Wasserwart Gernot Längle und Projektleiterin Ramona Burtscher besichtigten wir den Bau des umfassenden Hochwasserschutzes für Götzis inklusive Schutz der Trinkwasserquelle Immakulata Zum Abschluss trafen sich die drei Gruppen wieder im Altacher Pfadiheim, wo wir mit Chili con und sine Carne verwöhnt wurden. Mit einem gemütlichem Plausch konnten wir bei richtig warmem Frühlingswetter den sehr spannenden Gildentag ausklingen lassen und alte und neue Kontakte pflegen. Ganz besonderen Dank an die Altacher Gilde für die super Organisation und den höchst spannenden, informativen und gemütlichen Ländle-Gildentag. Bertram
GILDE “AKTIV”
Jahreshauptversammlung Bei unserer 38. Jahreshauptversammlung am 25. April konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Vertreter der Gilden Liechtenstein und Feldkirch, Gemeinderat Helmut Jenny und Gemeinderätin Cornelia Engler, Conny Domig-Ströhle von der Gruppenleitung und vom Elternrat Brigitte Gmeiner. Nach einem Rückblick über das bunte und vielfältige Vereinsprogramm durch Gildemeisterin Christl Lampl, präsentierte unser Kassier Herbert Mathis den Kassabericht und GM-Stellvertreterin Andrea Kopf stellte das Programm bis zum Sommer vor. Mit einem herzlichen Dankeschön für die bisherige Führung der Fotochronik wurde Vreni Regensburger ein Blumenstrauß überreicht. Christian Matt, Hubert Walter und Walter Fritz haben für den Gilderaum ein wunderschönes Gildelogo aus Chromstahl auf gebeizter Eiche und mit Beleuchtung gestaltet. Als Dank erhielten sie von Christl und Andrea je eine Flasche Rum. Anschließend bedankte sich Gemeinderat Helmut Jenny für die Mitarbeit der Gilde bei verschiedenen Gemeindeveranstaltungen und lobte die wichtige Arbeit der Gilde und der Pfadfindergruppe. Beim gemütlichen Ausklang mit einem kleinen Imbiss zeigten wir noch Fotos der Veranstaltungen des vergangenen Gildejahres.
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GILDE “AKTIV”
Gildentage und Generalversammlung in Salzburg Vom 1. – 4. Mai 2025 fanden in Salzburg die österreichischen Gildentage statt. Markus Schicht, Distriktgildemeister von Salzburg und Tirol hatte mit seiner Gilde Mülln und der Georgs-Gilde Salzburg mit Gildemeisterin Helga Rathauscher ein umfangreiches Programm vorbereitet. Von der Gilde Rankweil nahmen 11 Gildemitglieder teil. Die Gildentage begannen am Donnerstag mit der Generalversammlung der Pfadfinder-Gilde Österreichs. Verbandsgildemeisterin Andrea Gartlehner und Verbandsgildemeisterin-Stv. Gernot Hauer wurden wieder gewählt. Als Kassier wurde Bernhard Müller neu gewählt. Die Stelle der/des Verbandssekretärin/s ist noch nicht besetzt. Der Vorstand geht mit voller Begeisterung in die nächste Periode. Mit der Zukunftswerkstatt sollen die Ziele der PGÖ neu definiert werden, um den Fortbestand der Pfadfinder-Gilden zu sichern. Am Freitag und Samstag konnten die TeilnehmerInnen aus verschiedenen Programmpunkten wählen: - Festspielhausführung durch die Foyers und Zuschauerräume im Großen Festspielhaus, im Haus für Mozart und in der Felsenreitschule - Domquartierführung durch die wunderbaren Kunstschätze der Alten Residenz, im Dommuseum und im Stift St. Peter - Festung Hohensalzburg: Führung mit auch sonst nicht öffentlich zugänglichen Bereichen - Wasserspiegel: Ein unterhaltsamer und informativer Einblick in die Geschichte der Salzburger Wasserversorgung Spezialführungen wie „Morbides Salzburg“, „Schurken, Gauner, Sonderlinge“ und „Pfadfinderwein“ rundeten das Programm ab. Am Freitagabend waren wir „Zu Gast bei Freunden“ und wurden von den Salzburger PfadfinderInnen bekocht. Am Samstagabend war „Nacht in Tracht“ im Augustiner Bräustübl Mülln angesagt und am Sonntag besuchten wir gemeinsam den Gottesdienst im Stift St. Peter und verabschie70
deten uns mit dem Schlusskreis von unseren Gildefreunden und Gildefreundinnen aus ganz Österreich. Es waren wundervolle Tage im schönen Salzburg mit einem intensiven Programm und vielen Möglichkeiten für Austausch und Gespräche mit TeilnehmerInnen anderer Gilden. Wir freuen uns schon auf die nächsten Gildentage in drei Jahren.
Entdeckungsreise durch die Rankweiler Gasthausgeschichte und Feier der runden Geburtstage Im Gemeindearchiv sind insgesamt 46 Gasthäuser und Schenken dokumentiert, darunter auch drei Brauereien – der Schwarze Adler, der Sternen und der Fulterer-Keller. Gemeindearchivar Mag. Norbert Schnetzer konnte uns am Freitag, den 23. Mai bei einem zweistündigen Spaziergang durch Rankweil viel über die Gründe für die Dichte an Gasthäusern, die zahlreichen Standortwechsel mancher Häuser und viele kleine Details und Geschichten über die Wirtsleute erzählen. Alle lauschten gebannt den Berichten, Erinnerungen wurden geweckt und ausgetauscht. Diese ausführlichen Informationen über Wirtshäuser erforderten einen Praxistest. So endete die Führung beim Gasthaus „Taube“ und wir konnten uns von der ausgezeichneten Gastronomie in Rankweil überzeugen. Alle Gildemitglieder die 2023 oder 2024 einen „runden“ Geburtstag gefeiert hatten, waren herzlich eingeladen und auch unser Hochzeitspaar Nadine und David Huber ließen wir hochleben. Es war ein wundervoller Abend mit einem gemütlichen Ausklang. DANKE an Norbert Schnetzer für die spannende Führung.
GILDE “AKTIV”
Herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag Im Wonnemonat Mai feierte unser Gildemitglied Wolfgang Bertsch seinen 60sten Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf viele gemeinsame Gildeaktivitäten
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INSERATE
Gast garten sommer Sonntag, 29.06.2025, ab 11:00 Uhr Frühschoppen mit „Gsiberg Trio“ (Natur) Donnerstag 10.07.2025, ab 18:00 Uhr zemm session „Kwerbeet“ Samstag, 19.07.2025, ab 19:00 Uhr Dämmerschoppen - Sappralot Samstag, 27.07.2025, ab 19:00 Uhr Dämmerschoppen - Imitation Samstag, 09.08.2025, ab 10:00 Uhr Running Alpschwein in Laterns
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Sonntag, 14.09.2025, ab 11:00 Uhr Frühschoppen mit „Zellberg Buam“
Wirtshaus & Erlebnis, Regionale Produkte, Gastgarten, Rosengarten, eigenes Wildgehege, Partyservice .....
Reservierungs-Hotline: 05522 44113
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