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Mampfla 202401 70-Jahr-Feier

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 41. Jahrgang · Heft 2 · Jänner 2024

, ck lü G n e ch s n ü w is d a f P r le k n a Die R ! 4 2 0 2 r ü f ht ic s r e v u Z & Gesundheit


Jeda Tag a guate Tat. Wir drucken in Vorarlberg

Wir dr u Stehk cken auch al Wand ender, ka vieles lender und mehr…

mit eigenem Strom von unserer Photovoltaikanlage. Wir nutzen die Abwärme in der Produktion zum Heizen und Klimatisieren des Drucksaals, recyclen Beschnittpapier und verarbeiten Einwegpaletten zu Ofenbriketts. Wir haben unseren Weg gefunden.

…frag Deniz bei Thurnher Druck auf dth.at

Rankweil

www.pfadi-rankweil.at


INHALT

Jänner 2024

THEMEN Jugendstudie ..................................................2 Goldene Lilie Priska................................... 20 Mampfla Team............................................ 22 Freunde & Gönner...................................... 31 AUS DER GRUPPE Ein Lagerfeuer für Alle............................. 10 70 Jahr Feier................................................... 12 Kerzenziehen................................................ 19 Sporttag Olympische Spiele.................. 24 Weihnachtsfeier / Heimputz................. 28

WICHTEL & WÖLFLINGE Flobberwürmer............................................32 Ab ins neue Jahr!......................................... 38 GUIDES & SPÄHER Guides KoLa und WoLa........................... 42 Späher: Ärzte ohne Grenzen................. 45 CARAVELLES & EXPLORER Caravelles WoLa Mosaik.......................... 48 Allzeit bereit!............................................... 50 RANGER & ROVER Startlager der Ranger...............................52 Schneegestöber am 1846er................... 54 PFADFINDER WIE ALLE Preisübergabe / Robotik / Basteln.......57 ALTPFADFINDER

Herausgeber: Pfadfinder:innengruppe Rankweil/ Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück, David Huber, Conny Domig-Ströhle, Gestaltung: Marco Weiß, Priska Frick-Reichart, Caroline Dietrich E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., Rankweil. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Jamboree-Abend....................................... 60 Hüttenzauber wie damals....................... 62 GILDE „AKTIV“ Gildecafé / Gulmalpe / Stern................ 64 Glückwünsche / Nachruf Inge.............. 66 1


BRÜCKEN

Sag mir wo Bethlehem ist Bethlehem ist überall da, wo unter Leid und Schmerzen neues Leben geboren wird und Hoffnung das Licht der Welt erblickt. Bethlehem ist überall dort, wo Liebe, Raum und Zärtlichkeit Herberge findet, wo die Zeit dir nicht mehr davonläuft, sondern sich erfüllt. Bethlehem ist überall dort, wo sich in der Verborgenheit das Wunder der Menschwerdung vollzieht und der Heiland geboren wird in dir, wo du heil wirst an Leib und Seele.

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JUGENDSTUDIE

Unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht einen riesigen Unterschied Das haben wir jetzt schwarz auf weiß. Mehr Selbstvertrauen, Zuversicht, Demokratieverständnis und dafür weniger Geschlechterungleichheiten – all das verbindet Mitglieder verbandlicher Jugendorganisationen Unser Bauchgefühl war immer schon da: Verbandlich Kinder- und Jugendorganisationen, mit insgesamt rund 1,6 Millionen Mitgliedern, eröffnen wertvolle Lern- und Entwicklungsräume für Kinder und Jugendliche. Damit unterstützen wir einerseits die einzelnen Mitglieder auf ihrem Lebensweg, andererseits sind wir aber auch wichtige Stütze der österreichischen Zivilgesellschaft. Doch wir wollten unser Bauchgefühl auch wissenschaftlich bestätigt haben… Das Projekt lief schon länger im Verborgenen: Das Ziel war es herauszufinden, welchen Einfluss unsere Arbeit als Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Kinder und Jugendliche hat. Daher schlossen wir uns mit einigen anderen Kinder- und Jugendorganisationen sowie der Bundesjugendvertretung zusammen, um dieser Frage nachzugehen und gaben eine gemeinsam finanzierte Studie beim sozialwissenschaftlichen Institut SORA in Auftrag. Forschungsdesign Das Forschungsdesign sah vor zwei Gruppen von Jugendlichen in einer repräsentativen Stichprobe miteinander zu vergleichen: Mitglieder in Jugendorganisationen (folgend „Mitglieder“) und Jugendliche, die eben keine Mitglieder sind (folgend „Jugendliche“).

Die Fragen drehten sich um Themen wie Vermittlung von Werten, Selbstvertrauen, Führungsaufgaben, Demokratie und Nachhaltigkeit. Über den Sommer 2022 wurden insgesamt 1.926 Jugendliche ab 14 Jahren befragt. Du hast vielleicht auch die Aufrufe zur Teilnahme an einer Studie mitbekommen. Dazu ein großes Danke an euch und unsere Jugendlichen, denn wir Pfadis konnten mit knappem Abstand die zweithöchste Anzahl oder rund 1/5 aller Teilnahmen zur Studie beisteuern. Außerdem wurden im Sommer fünf (qualitative Leitfaden-)Interviews mit Ehemaligen der verbandlichen Jugendarbeit durchgeführt, um herauszufinden, wie sich die Mitgliedschaft auf den weiteren Lebensweg auswirkt. Auch eine ehemalige Pfadfinderin nahm daran teil. Im Herbst folgte dann die Auswertung der Datengrundlage durch das SORA Institut. Studienergebnisse – Umfrage Bei der Umfrage wurden mehrere Hypothesen getestet. Allgemein hat sich gezeigt, dass Mitgliedern ihre Familie und Freunde sehr wichtig sind und sie auffällig mehr gemeinsame Aktivitäten durchführen als die Vergleichsgruppe der Jugendlichen ohne Verbandszugehörigkeit.

Auftraggeber der SORA-Studie: • • • • • • • • • •

Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Evangelische Jugend Österreich Katholische Jungschar Österreichs Landjugend Österreich Naturfreundejugend Österreich Österreichische Alpenvereinsjugend Österreichische Blasmusikjugend Österreichische Kinderfreunde/Rote Falken Österreichisches Jugendrotkreuz Bundesjugendvertretung

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STUDIE

Hypothese 1: Wertevermittlung Kann Jugendarbeit Werte an junge Menschen vermitteln? Dazu wurden Fragen gestellt, wie: Wie wichtig ist es dir Benachteiligten zu helfen? Wie wichtig sind dir die Förderung deiner Fantasie und Kreativität? Wie sehr musst du dich gegen andere durchsetzen?

Die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer zeigen, dass Mitglieder eine auffallend größere Tendenz zur „idealistischen Selbstentfaltung“ haben. Das heißt sie schätzen Kreativität sowie Fantasie und setzen sich für die Unterstützung von Benachteiligten ein. Bei der Frage, ob sie sich gegen andere durchsetzen müssten, war die Zustimmung deutlich geringer. Kaum Unterschiede gab es jedoch bei den Pflicht- und Akzeptanzwerten. Also auf die Frage, ob sie Gesetz und Ordnung respektieren oder wie sehr sie nach Sicherheit streben.

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JUGENDSTUDIE Hypothese 2: Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit In diesem Abschnitt wurde überprüft inwiefern die Mitgliedschaft in einer Jugendorganisation das Selbstvertrauen stärkt und Selbstwirksamkeit fördert. Es wurden dazu vier Fragen gestellt: Besitzt du eine Reihe guter Eigenschaften? Kannst du vieles so gut, wie andere auch? Hältst du dich für einen wertvollen Menschen? Bist du mit dem Zustand deines Körpers einverstanden? Zwei Unterschiede sind besonders auffällig: Die Einschätzung der guten Einschätzung und der Wert als Mensch.

Jugendlichen und Mitgliedern zeigt sich, dass Mitglieder mehr Selbstvertrauen und Glauben an ihre Selbstwirksamkeit aufweisen. Was sich in der Drittvariablenanalyse weiters zeigt ist, dass das Selbstvertrauen von weiblichen Studienteilnehmerinnen geringer ist. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den demographischen Gruppen bei den Mitgliedern, also zwischen Männern und Frauen und zwischen den Altersgruppen, weniger ausgeprägt. Das zeigt wiederum, dass eine Mitgliedschaft in einer Jugendorganisation hilft Geschlechterungleichheiten zu kompensieren.

95 % der Mitglieder geben an, dass es auf sie „sehr“ oder „ziemlich“ zutrifft, dass sie eine Reihe guter Eigenschaften besitzen. Nur 3 % der Mitglieder sagen, dass sie „wenig“ gute Eigenschaften haben. Bei Jugendlichen ist die Verteilung anders, besonders auffallend dabei ist, dass 15 % denken, dass sie „wenig“ gute Eigenschaften besitzen. Besonders deutlich zeigt sich auch, dass Mitglieder sich als wertvolle Menschen empfinden. Knapp 90 % der Mitglieder sagen, dass sie selbst „sehr“ oder „ziemlich“ wertvolle Menschen sind. Bei Jugendlichen ohne Verbandszugehörigkeit sind es 74 %. Bei der Frage, ob sie vieles so gut wie andere können, zeigt sich kaum ein Unterschied zwischen Jugendlichen und Mitgliedern. Mit dem Zustand ihres Körpers sind Jugendliche etwas häufiger „sehr“ zufrieden als Mitglieder. Um sicherzustellen, dass diese Ergebnisse nicht zufällig zustande kommen, sondern signifikant sind, wurden bei einigen Fragen, so auch hier, eine Drittvariablenanalyse durchgeführt. Dabei wurden Mitglieder und Jugendliche jeweils in verschiedene Gruppen (nach Bildungs-, Altersgruppen und Geschlecht) eingeteilt und diese einzelnen Gruppen miteinander verglichen. Diese Analyse bestätigt, die Ergebnisse sind signifikant. Das heißt auch im Vergleich der einzelnen Gruppen zwischen 5


STUDIE Hypothese 3: Teamfähigkeit, Entscheidungssicherheit, Führungskompetenz Wie sieht es denn aus mit dem Interesse Führungsaufgaben zu übernehmen? Es sollten Feststellungen auf ihr Zutreffen hin bewertet werden: Ich treffe Entscheidungen auch, wenn ein Risiko damit verbunden ist. Ich trage für wichtige Entscheidungen gerne Verantwortung. Ich bin nicht unbedingt an Führungsaufgaben interessiert. Bei den ersten zwei Fragen sind die Unterschiede eher gering. Auffällig ist jedoch die dritte Frage, bei der sich zeigt, dass Mitglieder insgesamt eine deutlich höhere Bereitschaft haben Führungsaufgaben zu übernehmen. In Bezug auf Teamfähigkeit wurden zwei Fragen gestellt, bei denen Jugendliche und Mitglieder sehr verschieden geantwortet haben: Ich bemühe mich darum, dass sich alle Menschen wohlfühlen. Ich habe keine Schwierigkeiten mit anderen Personen zusammenzuarbeiten. Knapp 70 % der Mitglieder sagen es „trifft sehr zu“, dass sie sich bemühen, dass sich alle wohlfühlen. Nimmt man die zweithöchste Zustimmung hinzu, ergibt sich ein Wert von 97 %. Bei Jugendlichen ergibt sich nur eine „sehr“ Zustimmung von etwas über einem Drittel und eine Gesamtzustimmung von 89%. Auch die Frage, ob Schwierigkeiten bei Zusammenarbeit mit anderen Personen bestehen, bringt einige Unterschiede zu Tage.

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Über die Hälfte der Mitglieder geben an, sie hätten keine Probleme damit, bei den Jugendlichen sind es nur etwa ein Drittel. Also es zeigt sich: Verbandliche Jugendarbeit vermittelt Skills, die sich positiv auf die Teamfähigkeit auswirken.


JUGENDSTUDIE Hypothese 4: Demokratie In einer demokratischen Republik ist es ein wichtiges Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger (und alle, die bei uns leben), ein hohes Maß an Demokratieverständnis und -zustimmung haben. Aber können Jugendorganisationen auch dazu beitragen? „Ist Demokratie die beste Staatsform?“ und „Fühlst du dich als Teil der österreichischen Gesellschaft?“, wurde in diesem Zusammenhang gefragt. Neun von zehn Mitgliedern sagen: „Ja, Demokratie ist die beste Staatsform!“, dem gegenüber nur 8,2 von 10 Jugendlichen. Außerdem fühlen sich 90 % der Mitglieder „sehr“ oder „ziemlich“ als Teil der österreichischen Gesellschaft, aber nur 72 % der Jugendlichen. Verbandliche Jugendorganisationen tragen also signifikant zur Inklusion bei.

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STUDIE Hypothese 5: Nachhaltigkeit Bei uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist eines klar: Nachhaltigkeit hat einen besonders hohen Stellenwert. Aber können Jugendorganisationen auch tatsächlich dazu beitragen, dass ihre Mitglieder dies in ihren persönlichen Wertekompass aufnehmen? Die Studie zeigt ein sehr deutliches Bild: Ja, wir können das! Dazu wurden drei Tests durchgeführt und bei allen gab es bei den Mitgliedern überwältigend höhere Werte für Umweltschutz: Übernimmst du Verantwortung für eine lebenswerte Umwelt für nachfolgende Generationen? Es sollen nicht mehr Ressourcen verbraucht werden als nachwachsen. Alle Menschen sollten ihren Lebensstandard zugunsten der Umwelt einschränken. Über 75 % der Mitglieder stimmen zu, dass wir alle Verantwortung für eine lebenswerte Umwelt für die nächsten Generationen übernehmen sollten. Im Gegensatz zu bloß rund 40 % der Jugendlichen. Auch die Zustimmung für den eingeschränkten Verbrauch von Ressourcen, nur so weit als sie nachwachsen können, ist bei Mitgliedern mit 80 % zu 51 % deutlich höher. Selbst die Frage, ob wir unseren Lebensstandard zugunsten der Umwelt einschränken sollen, haben Mitglieder zu 86 % mit „trifft sehr oder ziemlich“ zu, davon über 50 % mit sehr hoher Zustimmung. Fragen zu Corona Die Studie hat gezeigt, dass Mitglieder deutlich besser durch die Pandemie kommen als andere Jugendliche. Zwar hat auch die psychische Gesundheit von Mitgliedern gelitten, allerdings hatten sie eine bessere Startposition: Mitglieder fühlten sich vor Corona körperlich und mental besser.

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Besonders auffällig sind hier Geschlechterungleichheiten: Zwar ist der Gesamtwert, ob Jugendliche oder Mitglieder Unterstützung bekommen, gleich hoch, der Blick auf die Geschlechterverteilung zeigt jedoch, dass junge Frauen (keine Mitglieder), deutlich weniger oft „ich stimme sehr zu Unterstützung zu bekommen“ angaben. Bei den Mitgliedern zeigt sich diese Geschlechterungleichheit nicht. Ein weiterer Fall, in dem Jugendorganisationen demographische Ungleichheiten, in dem Fall den Gender Gaps, verringern.


Studienergebnisse – Experteninterviews Es wurden fünf Expertinnen und Experten, also langjährige, erwachsene Mitglieder in Jugendorganisationen, mit unterschiedlichen Backgrounds in den Organisationen in qualitativen Leitfadeninterviews befragt. Es zeigte sich, dass alle schnell aktive Rollen, etwa in der Leitung von kleinen Gruppen und Teams übernahmen und mit fortschreitender Mitgliedschaft auch Tätigkeiten auf Landes – und/oder Bundesebene hinzukamen. Dabei wurden diverse Aktivitäten durchgeführt, etwa Gruppenstunden, Ausflüge, Events, Lager, Aus- und Weiterbildung, etc. All dies hatte positive Effekte auf die Karriere- und Berufswege, da Netzwerke gebildet wurden und etwa als Sprungbrett dienten. Aufgrund der Aneignung spezieller Skills, wie etwa soziale Kompetenzen, Rhetorik oder Netzwerkbildung, erfuhren die Befragten Erleichterungen beim Berufseinstieg sowie im Berufsleben. Dazu kam die persönliche Entwicklung der Expertinnen und Experten, die durch die Mitgliedschaft positiv beeinflusst wurde: Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein, Führungskompetenzen, Problemlösungsfähigkeit oder Empathie, sind nur einige Schlagworte. Alle Expertinnen und Experten gaben an, dass sie die Jugendarbeit in den Organisationen als wichtige gesellschaftliche Funktion verstehen. Die Jugendorganisationen seien wichtiger, geschützter außerschulischen (Lern-)Raum für junge Menschen, um sich ohne Leistungsdruck auszuprobieren, Interessen zu entdecken und Fähigkeiten zu entwickeln und entfalten.

JUGENDSTUDIE Braucht es kurzfristigere Engagements oder neue Strukturen und mehr Digitalisierung, waren Fragen, die aufgeworfen wurden. Vernetzung und Kooperation mit anderen Jugendorganisationen könnten geeignete Möglichkeiten sein, um diese Themen anzugehen. Außerdem müsste die verbandliche Jugendarbeit endlich mehr Anerkennung, Wertschätzung und Respekt sowie finanzielle Absicherung seitens der Gesellschaft und der Politik erfahren.

Fazit: Unsere Arbeit macht einen riesigen Unterschied Verbandliche Jugendarbeit wirkt sich positiv auf das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit aus. Das Interesse an Führungsaufgaben ist bei Mitgliedern stärker ausgeprägt als bei anderen Jugendlichen. Außerdem werden soziodemographische Unterschiede, wie etwa aufgrund des Bildungsgrads oder des Geschlechts, in den meisten Fällen kompensiert. Zudem vermittelt verbandliche Jugendarbeit Demokratiebildung und Zugehörigkeit zur Gesellschaft bei ihren Mitgliedern und trägt damit zum Erreichen von Staatszielen, etwa der Nachhaltigkeit und Gleichstellung bei. Mitglieder haben bessere Startvoraussetzungen für Krisen und konnten sich während der Pandemie eine bessere psychische Gesundheit erhalten. von Katharina Weiss, Service Center

All das wirke sich durch Dialog- und Engagementbereitschaft, Zugehörigkeitsgefühl („Entradikalisierung“) und Resilienz in Krisen positiv auf die einzelne/n Jugendliche/n als auch insgesamt auf die Gesellschaft aus. Wichtig für die Zukunft wären laut der Expertinnen und Experten niederschwellige Angebote, die den demografischen Wandel (weniger, dafür buntere junge Menschen) und die Schnelllebigkeit der Gesellschaft berücksichtigen.

„Ohne die Erfahrung meiner Pfadfinderzeit wäre ich nicht Bundespräsident geworden.“ Horst Köhler dt. Bundespräsident vom 1.7.2004 - 31.5.2010 9


70 JAHR-FEIER

Interner Abend -

Ein Lagerfeuer für Alle Was ist einer der Höhepunkte eines jeden Pfadilagers? Richtig, der gemeinsame Abend am Lagerfeuer, denn das Lagerfeuerfeeling darf keinesfalls fehlen. Wie es sich für „richtige“ Pfadis gehörte, trafen sich deshalb insgesamt 140 ehemalige und aktive Leiterinnen und Leiter, Altpfadis, Elternrats- und Gildemitglieder zum internen Abend anlässlich der 70-Jahr-Feier bei strömendem Regen im Heim. Doch das schlechte Wetter konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Nach einer Begrüßung durch das Organisations-Team fanden sich die Gruppen mittels eines Spiels zusammen, und die Planung für den Abend startete. Das Lagerfeuer wurde aufgebaut, ein feines Abendessen vorbereitet und Programmpunkte für den Abend am Feuer geprobt. Anschließend trafen sich alle auf der großen Wiese hinter dem Heim und der gemütliche Teil des Abends be-

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gann. Pünktlich dazu ließ der Regen nach und so stand einem spektakulären Lagerfeuer nichts mehr im Weg. Nach dem vielfältigen Essen, das alle sehr genossen haben, versammelte sich die große Runde ums Lagerfeuer. Mit einem traditionellen „Flamme empor“ wurde das Lagerfeuer eröffnet und es folgte ein Highlight aufs nächste: Das riesige Feuer erhellte den Nachthimmel, ein Lied nach dem anderen wurde gesungen und zwischendrin gab es dank der originellen Sketches viel zu lachen. Der absolute Höhepunkt jedoch war die Verleihung der Goldenen Lilie an Priska, mit der ihr für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt wurde. Nach einem neu einstudierten Ruf und einem „Good Night Campfire“ löste sich

die gemütliche Runde auf und die Fotoausstellung im Heim konnte besichtigt werden. Dort schwelgte der ein oder die andere in Erinnerungen und erzählte manch lustige Geschichte. Im Patrullenraum wurden Erinnerungsfotos geschossen und im Tipi das Lagerfeuerfeeling weitergenossen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde auf die letzten 70 Jahre der Pfadigruppe angestoßen, es wurden Erinnerungen ausgetauscht, gelacht, alte Bekannte wieder getroffen und die Gemeinschaft genossen. Vielen Dank an das Organisations-Team für diesen rundum stimmungsvollen Abend!

Gut Pfad! Susanna


LAGERFEUER

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70 JAHR-FEIER

70 Jahre Pfadfindergruppe Rankweil War am Freitag das interne Feiern von jetzigen, ehemaligen Leitern und Leiterinnen, der Gilde, der Altpfadfinder als auch des Elternrates angesagt, so sollte der Sonntag, 22. Oktober, allen unseren Kindern und Jugendlichen, deren Eltern, Freunden und Gönnern der Gruppe, anderen Pfadfindergruppen als auch der interessierten Öffentlichkeit gehören. Der Freitagabend und die anschließende Nacht haben eine Lagerstimmung verbreitet, die nur Pfadfinder und Pfadfinderinnen kennen. Dazu hat vorerst nicht nur der strömende Regen, der auf alle niederprasselte beigetragen, sondern auch der klare Sternenhimmel, der sich zum Höhepunkt des Abends über das Lagerfeuer wölbte. Der Sonntag war anders und sollte für alle ein Fest sein, das schon damit begann, dass ein strahlender Tag mit den Kirchenglocken eingeläutet wurde. Unser Pfarrer feierte mit uns einen Gottesdienst in der Basilika, der von Silvia und

BRÜCKE INS ABENTEUER

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Bigi großartig begleitet und gestaltet wurde. Unser Jubiläumsthema – Brücke ins Abenteuer – womit auch das Leben als solches gemeint war, wurde von einer Musikgruppe begleitet. Mit ausgewählten Liedern, stimmigen Gedanken und den Beiträgen von Pfadfinderinnen und Pfadfindern der Gruppe wurde ein berührender und begeisternder Beginn des Tages erreicht. Nach der Messe begann auf unserer Wiese der Festakt. Wie sollte es anders sein, die Ansprachen wurden auf der gewaltigen Brücke gehalten, die unserem Jubiläumsmotto in grandioser Weise entsprochen hat. Un-


BRÜCKE INS ABENTEUER ser Elternratsobmann Stephan Frick, die Präsidentin der VPP Doris Bauer-Böckle, der Vizepräsident der PPÖ Michael Loucky, als auch unsere Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall, die selbst bis zu den Rangern aktive Pfadfinderin war, fanden dem Anlass entsprechend uns ehrende Worte, welche die gesamte Gruppe mit Stolz erfüllte. Nach Ehrungen der einzelnen Teams, welche die Jubiläumsfeier gestaltet und mitgetragen haben, konnte nicht nur die faszinierende Brücke von allen begangen, die Gestaltung des Zaunes bewundert, sondern auch unser kulinarisches Angebot genossen werden. Verschiedene Fleisch- und vegetarische Spezialitäten, als auch das Gildecafé mit mehr als 70 Kuchen und Torten, fanden regen Zuspruch. Für die Kinder war mit Stecklebrot, Kochstellenbau, Grillen, Basteln ein unterhaltsames Programm geboten, aber auch für die Erinnerung an die vergangenen 70 Jahre wurde im alten Heim genügend Raum gegeben. Auf Stellwänden zeugten unzählige Fotos von unvergesslichen Lagererlebnissen, bebilderte Berichte vom letzten Jamboree in Südkorea, schmückten den Eingangsbereich in unsere Vergangenheit. Unsere Festschrift, die ausführlichst die letzten 10 Jahre dokumentiert, wurde zum Kauf angeboten und in allen Ausgaben unserer Gruppenzeitschrift, gerade 150 Ausgaben, konnte geblättert werden. Nachdem David und Rainer alle 20.600 Dias in monatelanger Arbeit einer Digitalisierung zugeführt haben, war es möglich auf Tablets die einzelnen Lager abzurufen und die Bilder anzuschauen. Manche haben damit Stunden zugebracht. Im Wölflingsraum wurden Filme von Lagern, Jamborees, Jubiläen etc. vorgeführt. Mit einem Beobachtungswettbewerb waren Preise zu gewinnen und mit geblitzten Bildern einer Fotobox konnten lustige Erinnerungen nach Hause mitgenommen werden. Es war ein buntes Programm, das von allen unserer Gruppe verwirklicht und von vielen angenommen wurde. Mit Lob und Anerkennung wurde nicht gespart, sowohl für das Jubiläum als auch für unsere 70-jäh-

rige Tätigkeit. Der Stolz auf das Geleistete hat nur kurz angehalten, mehr jedoch wird es die Verpflichtung sein, auch in Zukunft im Sinne unserer Bewegung unsere Arbeit fortzusetzen. Peter 13


70 JAHR-FEIER

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BRÜCKE INS ABENTEUER

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BRÜCKE INS ABENTEUER

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70 JAHR-FEIER

Ein letzter Gedanke zu unserem 70 Jahr-Jubiläum:

Der Brückenbauer „Du hast einen schönen Beruf“, sagte das Kind zum alten Brückenbauer, „doch es muss schwer sein, Brücken zu bauen.“ „Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagte der alte Brückenbauer, „es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger, die baue ich in meinen Träumen.“ „Welche anderen Brücken?“, fragte das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob es verstehen würde. Dann sagte er: „Ich möchte eine Brücke bauen von der Gegenwart in die Zukunft. Ich möchte eine Brücke bauen vom einen zum anderen Menschen, von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zur Freude. Ich möchte eine Brücke bauen von der Zeit in die Ewigkeit, über alles Vergängliche hinweg.“ Das Kind hatte sehr aufmerksam zugehört. Es hatte zwar nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil es ihm eine Freude machen wollte, sagte das Kind: „Ich schenke Dir meine Brücke.“ Und das Kind malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen. UNBEKANNTER VERFASSER 18


ADVENT

Kerzen ziehen

Nach zwei Jahren Pause durften wir vom 19. bis 25. November wieder hunderte Kinder und Erwachsene begrüßen. Der Besucherandrang war sehr groß. An den Vor- und Nachmittagen nutzten viele Schulklassen und Kindergartengruppen das Angebot. Über 3000 Kerzen wurden in dieser Woche gezogen und verziert. Dabei brauchten wir über hundert Kilo Wachs und zahlreiche Dochte. Es ist eine schöne und langjährige Tradition, die wir im Pfadiheim anbieten durften. Für das leibliche Wohl sorgten die einzelnen Stufen. Nicole

Viele Helfer sorgten für den reibungs­losen Ablauf, an dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken. Besonders aber bei Rebekka, Nicole, Michaela, Caroline, Andreas und Rolly, die mit viel Zeit und Engagement das Kerzenziehen vorbereiteten, organisierten und durchführten.

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GOLDENE LILIE

Priska Priska Reichart kam im Herbst 1991 zu den Rankweiler Pfadfindern. Schon als Kind führten ihre Fähigkeiten bei den Wichteln dazu, dass sie bald Leitwichtel wurde. Ihre pfadfinderische Strebsamkeit hat nicht nur in der Ausbildung ihren Niederschlag gefunden, sondern vor allem in der Bereitschaft Verantwortung für andere zu übernehmen. So wurde sie bei den Guides bald Hilfskornett und Kornett, und die Guidesführung hat sie mehr als ungern nach drei Jahren zu den Caravelles überstellt. Nach dreijähriger Stufenzugehörigkeit bei den Caravelles wurde sie zu den Rangern überstellt und nach zwei Jahren hat sie, wie vorausgesehen, als Leiterin gearbeitet. Bei den Guides war sie sieben Jahre lang in verantwortlicher Position tätig und hat nicht nur die Stufe, sondern viele Mädchen in beeindruckender Weise geprägt. Ihre nächste Aufgabe nahm sie als Caravellesleiterin wahr, die sie nach wie vor zum Wohl ihrer Mädchen in der gesamten Gruppe erfüllt. Ihre Mädchen waren von ihr so begeistert, dass es ihnen schwer fiel in die nächste Stufe überstellt zu werden, was besonders daraus hervorgeht, dass der Rankweiler Caravellestrupp unter ihrer Leitung mehr als 30 Personen zählte. Aber nicht nur für die Guides und Caravelles leistete Priska Großartiges, sondern setzt sich für die Gruppenveranstaltungen in vorbildlicher Weise ein. Eine Vielzahl von Veranstaltungen wären aufzuzählen, denen Priska ihren „Stempel“ aufgedrückt hat. Priska hat ihre pfadfinderische Ausbildung mit dem Woodbadge abgeschlossen, nicht aber ihre beruflichen Perspektiven. Als Mag. (FH) für Medienarbeit machte sie nunmehr eine berufsbegleitende Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin, nicht zuletzt deshalb, da sie von der Arbeit mit ihren Pfadfinderinnen nachhaltig beeinflusst worden ist. Dem nicht genug hat Priska zwei Bücher über die Pfadfinder gestaltet, getextet und herausgebracht. War das Buch „Pfadfinder-Ansichten“ eine gelungene, viel gelobte Arbeit, welche das Wesen der Pfadfinder humorvoll und inhaltsreich, Jugendliche ansprechend gestaltet, so hat sie zum 100 Jahr Jubiläum der Weltpfadfinderbewe20


PRISKA

gung ein Buch herausgebracht, das nicht nur die Geschichte der Pfadfinder auf der Welt, sondern auch in Österreich ausführlich und illustrativ behandelt. Gerade diese Arbeit ist tausendfach in Österreich vertrieben worden, und war das einzige Buch, das sich in Österreich mit der 100-jährigen Pfadfindergeschichte auseinandergesetzt hat. Neben 15-jähriger erfolgreicher Tätigkeit als Leiterin ist Priska seit Jänner 2005 für die Zeitschrift „Mampfla“ der Pfadfindergruppe Rankweil tätig, die ohne zu übertreiben zu den besten Gruppenzeitungen in Österreich gehört. Priska Frick-Reichart ist außerdem für die Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe zuständig und Elternratsmitglied. Ihre Arbeit für die Pfadfindergruppe Rankweil währt nun mehr als zwanzig Jahre, weshalb die Gruppe ihr mit der Goldenen Lilie danken möchte. Gut Pfad Peter

Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 41. Jahrgang · Jänner 2024

Herzliche Gratulation und alles Gute für deine Zukunft!

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TEAM

Das MAMPFLA-Team stellt sich vor Unsere MAMPFLA ist 40 Jahre alt geworden. Bereits mehr als 150 Ausgaben wurden gedruckt und verschickt. Die Gruppenzeitung hat uns alle über die Jahre begleitet und ist für viele ein Sammlerstück. Doch wer steckt hier hinter den Kulissen? Philosoph Peter Peters Kolumne bringt spannende Inhalte quer durch die Pfadfinderei. Wusstest du schon, wo es überall ein Jamboree gab? Was ist die Erziehungsaufgabe der Pfadfinder? Was bedeutet weltweite Verbundenheit und wieso sind Brücken mehr als nur ein Bauwerk? Peter greift viele aktuelle Themen auf und teilt diese mit allen Leserinnen und Lesern.

Künstler Marco Marco gestaltet die Stufenberichte bunt und kreativ. Von vielen wird die Mampfla auch als kleines Fotobuch gesammelt. Mit seiner Videokamera und der eigenen Drohne fängt Marco besondere Momente ein und hält sie für alle fest.

Navigatorin Priska Priska hat alles im Auge und koordiniert die ganze Mampfla. Sie gestaltet alle Gruppenberichte und Titelbilder und sammelt die Inserate. Nachdem alle Berichte fertig gestaltet und korrigiert sind, sorgt Priska dafür, dass die Mampfla gedruckt wird.

Schatzhüter David David hütet das ganze Fotoarchiv. Mittlerweile sind sogar alle alten Dias und Filme digitalisiert. David hat hier den kompletten Überblick. Immer wieder überrascht er uns bei Beiträgen mit Schnappschüssen aus den vorigen Jahrzehnten. Mit seiner Kamera ist er immer auf der Jagd nach den besten Fotos.

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40 JAHRE Kritikerin Maria Maria liest jede Zeitung Korrektur, bevor sie in Druck geht. Satzzeichen, Rechtschreibfehler und Grammatik werden genau geprüft und verbessert. Da die Mampfla von Jahr zu Jahr wächst, haben Mary und Peter hier einiges zu tun.

Fremdenführer Rainer pflegt alle Adressen und bereitet diese für den Druck vor. Die Mampfla wird an Mitglieder, Altpfadi, Gilde, Freunde&Gönner verschickt. Zusätzlich unterstützt Rainer tatkräftig durch Eintippen der Berichte von Peter.

Sammlerin Conny Conny sammelt alle Stufenberichte zusammen und schaut, dass die Abgabetermine eingehalten werden. Zusätzlich wird mit Nicole und Michaela überlegt, welche Inhalte der Gruppenleitung veröffentlicht werden.

Neue Kraft Caroline Caroline ist als tatkräftige Unterstützung mit professionellem Know-how eingestiegen. Sie gestaltet die Berichte der Altpfadi, der Gilde und von Peter. Sie gestaltet auch den Jahreskalender und unterstützt immer wieder die Gruppenleitung bei der Gestaltung verschiedener Drucksachen.

NEU: Hast du gewusst, dass du alle Mampflas auch online lesen kannst? Du magst wissen, was vor 40 Jahren die Themen waren? Scann den Code und stöbere dich durch das Archiv. Danke an AnnaLena fürs einscannen der alten Mampflas.

Medienberater Jürgen Jürgen hat uns alle Plattformen erstellt, welche online zu finden sind. Nun ist es auch möglich alle Mampflas online nachzulesen. In Zusammenarbeit mit Conny bleibt ihr hier immer top informiert. 23


SPORTTAG

Der Sporttag

Olympische Winterspiele Das Thema war „Olympische Winterspiele“. Jede Gruppe war ein Land und in den Farben der Flagge mussten sie dann zum Sporttag kommen. Wir Guides vertraten Jamaika. Wir begannen in einem großen, offenen Viereck und es durfte jedes Land seinen Ruf präsentieren. Von Wichteln, Wölflingen bis Ranger, Rover waren alle dabei. Anschließend starteten alle mit verschiedenen Posten. An jedem Posten traten zwei Länder gegeneinander an. Dabei ging es darum, so viele Punkte wie möglich zu sammeln und die Wettkampffähigkeiten unter Beweis zu stellen. Folgende Wettkampf-Disziplinen mussten absolviert werden: Brennball, Nikolaus-Sack-Werfen, Curling, Bob-Parcours-Rennen, Geschicklichkeitslauf mit Begriffen erraten, Geheimweg entdecken und Winter-Rugby. Zwischendurch konnten wir uns mit Punsch und Snacks stärken. Als alle mit den Wettkämpfen fertig waren, gab es eine große Siegerehrung und Preisverteilung. Meine Gruppe Jamaika hatte den 3. Platz belegt. Den 2. Platz sicherten sich die Späher und die Sieger waren die Wölflinge, die das Land Frankreich vertraten. Es war ein sehr spannender und abwechslungsreicher Nachmittag mit viel Neuschnee, welcher genau zu den Olympischen Winterspielen passte. Gut Pfad Lotta 24


WINTERSPIELE

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SPORTTAG

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WINTERSPIELE

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NACHTWÄCHTER

Leiterinnen und Leiter mit Elternrat

Weihnachtsfeier

Der helle Stern leuchtet auch heute noch auf die Erde und beobachtet die Menschen in der Vorweihnachtszeit... Eines Abends sah er ein reges Geschehen beim Pfadiheim. Alle LeiterInnen und alle Elternratsmitglieder trafen sich zur Weihnachtsfeier. Nachdem die Bäuche mit Punsch und Lebkuchen gefüllt waren, hörten sie die Geschichte des Sterns und schmückten den Saal mit selbstgemachten Scherenschnittsternen und Ähnlichem. Gut eingepackt ging es zum Bus. Eine Rankweilrundreise bis nach Feldkirch zeigte alle schönen Weihnachtslichter im Dorf und bot Platz und viel Zeit für tolle Gespräche. Als der Bus in Feldkirch ankam, war es auch schon dunkel und die Nachtwächter erleuchteten den Weg mit den Laternen durch die Stadt. Nach der spannenden Tour machten sich alle wieder auf den Weg nach Rankweil. Dort genossen sie den Ausklang im RanklerHof. Und die Moral von der Geschicht… Zeit für die Weihnachtsfeier nehmen, lohnt sich sicherlich.  Gut Pfad die Gruppenleitung

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HEIMPUTZ

Leiterinnen und Leiter mit Elternrat, Caravelles und Ranger

Neujahrs-Heimputz

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INSERATE

ab 24. Jänner 2024 bis Ende März „Frisch geschlachtet & Frisches aus Fluss und See“ Freitag 26. Jänner 2024 ab 16:00 Uhr Tee-Kränzle-Party Motto: „Die goldenen 20iger“

TEEKRÄNZLE-PARTY

Samstag 10. Februar 2024 ab 14:00 Uhr Faschingssamstag mit Party im Rankweiler-Hof Garten Donnerstag 22. Februar 2024 ab 19:00 Uhr Zillertaler Abend mit Marc Pircher & Freunden „unplugged“ 26.01.2024 Kartenreservierung unter 05522 44113 Livemusik in der Stube & DJ in der Kellerbar I Apero, Buffet & Tee mit Rum

dazu ein Zillertaler 4-Gang Menü! € 83,00

Samstag 23. März 2024 ab 15:00 Uhr Kellerfest in Rankweil

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wirtshaus & Erlebnis, Regionale Produkte, Gastgarten, Rosengarten, eigenes Wildgehege, Partyservice ..... Reservierungs-Hotline: 05522 44113

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per Mail: office@rankweiler-hof.com

WWW.RANKWEILER-HOF.COM


FREUNDE & GÖNNER

Danke an unsere Freunde & Gönner Ein ganz herzliches Dankeschön für die langjährige Treue bei unseren Freunden und Gönnern - ganz besonders für jene, die schon mehr als ein Vierteljahrhundert zeigen, dass ihnen die Pfadfindergruppe Rankweil am Herzen liegt. 25 Jahre • Christian Bechtold

10 Jahre • Dr. Walter Junger • Barbara Kielwein • Helga Mittelberger • Klaudia Reicht 15 Jahre • Monika Dorfmeister • Iris Krug • Dr. Dieter Profunser • Brigitte Stenzel 20 Jahre • Irene Müllner • Gerold Riedmann • Wilfried Scheidbach • Manfred Dünser • • • •

Mag. Gerhard Gasser Alois Kollmann Martin Lorenzi Dietmar Mathis

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Dr. DI Richard Fischer Hermann Gohm Ing. Kurt Marte Ing. Hans Marte Walter Springer Cornelia Strasser

30 Jahre • Ludwig Adlassnig • Mathilde Eß • Selli Frick • Ilse Hopfner • Wolfgang Lins 35 Jahre • Dr. Wolfgang Metzler 40 Jahre • Wilhelm Kaar 45 Jahre • Dipl.-Kfm. Dr. Rigobert Engljähringer • Josef Müller • Maria Nägele • Hansi König 31


WICHTEL

Achtung vor den Flobberwürmern ! Bregenzerwald. Einer der wenigen Orte voller Abenteuer? Am Samstag, dem 11.11. kamen die Wichtel pünktlich wie immer um 14:30 zur Truppstunde. Plötzlich kamen aus allen Richtungen bunte Gestalten hergeschossen – Wer das wohl war? Die Wichtel folgten den Gestalten und stürmten auf die große Wiese. Dort trafen sie auf die Super5 – eine wahnsinnig lustige Superheldentruppe. Sie stellten sich vor als Seifenblasen Sandy, die alle schlechten Gedanken im Nu in Seifenblasen verwandelt und zerplatzen lässt, SchnellwiederBlitz Chrissi, die wie ihr Name schon sagt, schnell wie der Blitz ist. Dann gibt es noch Tiger Tati, sie sieht nicht nur aus wie ein Tiger, sondern hat auch dessen Fähigkeiten. Sie ist stark und kann sich überall anschleichen. Und zu vergessen: Stinkefuß David, man mag ihn schon mehrere Kilometer weit riechen, doch mit seinen Füßen schlägt er jeden Gegner k.o. Nur einer der 5 Superhelden fehlte – JingleJangle Jonas. Was ist bloß mit ihm passiert? Rückblick: Wie jeden Samstag morgen macht sich Stinkefuß David auf den Weg zu seinem

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besten Freund JingleJangle Jonas, um gemeinsam zu frühstücken. Doch komischerweise öffnet Jonas die Türe nicht. David sieht sich also gezwungen sie mit seinen Stinkefüßen aufzubrechen. „Oh Schreck! Hier kriechen überall Würmer!“ David durchsucht die Wohnung und findet ein Stück Papier, dort oben eine Schrift, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Plötzlich hört er ein unheimliches Geräusch und aus dem Schlafzimmer schlängelt sich ein großes Ungeziefer hervor – Es ist Jonas in Form eines Flobberwurms! Während die Superhelden den Wichteln ihre Geschichte erzählten, schlich sich der Flobberwurm erneut von hinten an, doch alle konnten in allerletzter Sekunde noch entwischen. Die Zeit drängte, die Helden brauchten dringend Hilfe. Es gab ein Insektizid, welches Jonas wieder zurückverwandeln sollte. Wie es schien, hatte Jonas vor seiner ungeheuerlichen Verwandlung die Zutaten verschlüsselt. Die Superhelden wußten nicht mehr weiter, wer konnte wohl diese Geheimschriften entziffern?


WICHTEL Natürlich die Rankler Wichtel! Und somit startete der abenteuerliche Nachmittag. Die Jüngsten unter den Wichteln begaben sich mit SchnellwiederBlitz Chrissi und Tiger Tati in die Rätselhöhle. Dort lernten sie die drei wichtigsten Geheimschriften: Winkelschrift, Hahnenfuß und Pfadi-Pfadi. Ziemlich schnell erkannten die zwei Helden mit welchen Profis sie es hier zu tun hatten. Die ersten 3 Zutaten wurden entziffert. Die restlichen Wichtel folgten Jonas Geheimbotschaft in den tiefen Pfadiwald hinein. Dort angekommen trafen sie erneut auf den gefährlichen Flobberwurm. Spielerisch versuchten sie diesen ekeligen Wurm im Gefängnis zu halten und dabei selbst nicht infiziert zu werden. Stinkefuß David und Seifenblasen Sandy versuchten ihnen dabei bestmöglich zu helfen. Auch sie alle schafften es weitere 5 Zutaten zu finden.

Somit trafen sich wieder alle Wichtel, Superhelden und natürlich Jonas Flobberwurm im Pfadiheim. Alle Zutaten wurden in eine Kiste gegeben und Seifenblasen Sandy zeigte, was sie mit ihren Superkräften noch alles anstellen konnte. Sie schüttelte die Kiste und schüttelte sie immer weiter, bis am Ende das Insektizid herausfiel. SchnellwiederBlitz Chrissi schnappte sich dieses und injizierte es dem Flobberwurm. Dieser begann sich zu verwandeln und endlich war es geschafft. Jonas war wieder zu seinem alten ich geworden. Was für ein aufregender Tag – Dank der Hilfe der Wichtel konnte JingleJangle Jonas gerettet und die Flobberwurm-Invasion gestoppt werden. Ein lautstarkes D-A-N-K-E von den Super5! P.S.: Wer sich nun fragt, welche Zutaten die Wichtel finden mussten, um das Insektizid herzustellen, kann sein Geheimschriftenwissen hier testen ;-) Gut Pfad Die Wichtelleiter/innen

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WICHTEL

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WICHTEL

Wichtel Kerzenziehen

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WÖLFLINGE

Ab ins neue Jahr! In das heurige Pfadijahr wurde mit Vollgas gestartet, sodass nach der alljährlichen Heimund Waldführung auch bereits die ersten Rätsel auf die Wölflinge warteten. Die erlernten Bodenzeichen waren bei vielen Aufgaben ein großer Vorteil. Kombiniert man dieses Wissen noch mit den Geheimschriften, so kann man auch die kniffligsten Rätsel lösen. Um auch für den kommenden Winter bestens ausgerüstet zu sein, konnten die Wölflinge beim Kerzenziehen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Hierbei lautete die Devise: „Umso bunter desto besser“ Gut Pfad, Die Wölflingsleiter

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WÖLFLINGE

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WÖLFLINGE

LeitwolfLager Nachdem die Rudeleinteilung fixiert wurde, war es auch schon Zeit für das diesjährige Leitwolflager. Die Leit- und Hilfsleitwölfe der einzelnen Rudel durften im November ein Wochenende in einer Hütte übernachten. Neben vielen Spielen und Herausforderungen gab es am Abend auch Raclette. Nachdem wir alle unsere Bäuche mit Kartoffeln, Käse und vielen weiteren Leckereien vollgeschlagen hatten, wurde es nochmals spannend. Wir wanderten mit Fackeln zum nahegelegenen Aussichtspunkt. Mit diesem Ausblick ließen wir den Abend anschließend ruhig ausklingen. Gut Pfad, Die Wölflingsleiter

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WÖLFLINGE

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GUIDES

Guides KoLa Am 13. Oktober haben wir Kornetten uns auf der Gulmalpe für unser Kornettenlager getroffen. Oben angekommen, wurden wir mit Snacks und Saft begrüßt. Anschließend brachten wir unser Gepäck in den Schlafraum und richteten daraufhin gleich unser Schlafzeug. Dann haben uns die LeiterInnen runter gepfiffen, damit das Programm beginnen konnte. Wir starteten mit etwas Theorie und zwar den Patrullenämtern. Nach einer halben Stunde haben wir uns wärmer angezogen, da es draußen schon sehr frisch wurde. Als wir wieder hinauskamen, war nur noch CheChe (Jenny) da. Mit CheChe haben wir eine kurze Zeitreise gemacht und vor uns standen plötzlich Außerirdische. Mit ihnen spielten wir das Spiel „Ninja“. Nach einem kurzen Kennenlernen mit den Aliens, hatten wir ein wenig Freizeit. Sie haben uns dann zum Essen runtergeholt und wir haben köstliches Raclette gegessen. Nach dem Essen haben wir während dem Abwaschen Musik gehört. Als wir fertig waren, haben wir uns warm angezogen und sind rausgegangen. Wir Kornetten haben uns auf den Boden gelegt und den Sternenhimmel betrachtet. Uns ist dabei nicht aufgefallen, dass eine lange Zeit verstrichen ist, und Ulli uns einen Zettel dagelassen hat. Als uns das aber aufgefallen war, dachte wir, dass wir den Zettel vielleicht ge-

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brauchen könnten. Wir öffneten ihn und da standen Aufgaben drinnen. Die LeiterInnen haben uns gesagt, dass um die Hütte herum noch weitere 5 Zettel sind. Unsere Aufgabe war, diese zu lösen, damit wir wieder in die Hütte hinein dürfen. Diese Challenges waren unmöglich zu lösen, da wir immer nur 2-3 Minuten pro Aufgabe hatten. Schlussendlich gab es aber eine, die wir lösen konnten. Deshalb durften wir wieder rein, und wir haben Snacks gegessen und Werwolf gespielt. Nach dem ausklingenden Abend machten wir uns bettfertig. Um genau 00:00 haben wir Cynthias Geburtstag gefeiert. Schlussendlich sind wir schlafen gegangen. Am Morgen haben uns die LeiterInnen mit Gesang geweckt und haben uns zum Frühstücken runtergeholt. Es gab Nussi und Zopf. Nach dem Frühstück haben wir alles schnell verräumt und unsere privaten Sachen gepackt. Dann haben wir unsere Arbeiten aufgeteilt, zwei Klo putzen, zwei alles herauskehren plus Wischen und eine den Schlafraum machen mit Matratzenstapeln. Als alles erledigt war, spielten wir ein kleines Ballspiel und haben uns verabschiedet. Um 11:00 Uhr wurden wir entlassen und durften nach Hause gehen. Gut Pfad Sofie und Jolina


GUIDES

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GUIDES

Guides WoLa Unser Wola (Patrulle Libelle) startete am Samstag, dem 25.11.2023 um 17:00 Uhr. Wir trafen uns bei der Arena, dort stellten sich unsere Kornetten als Angela Merkel und als Königin von Schweden vor. Sie haben sich so verkleidet, weil unser Thema Europa war. Unsere Pfaditheorie-Themenpakete waren „Weltweite Verbundenheit“ und „Erste Hilfe“. Zu den Themengebieten machten wir einen Postenlauf. Nach dem Postenlauf kochten wir alle zusammen Wraps. Wir aßen gemütlich und gingen dann raus für die Neulings-Taufe. Danach machten wir dann eine kleine Mode Show. Anschließend gingen wir wieder zum GuSpRaum und unser GS startete mit einer bösen Nachricht auf einem BiPi-Bild, es war ziemlich gruselig. Als das GS vorbei war, luden wir unsere Helferinnen und die Leiterinnen auf ein paar Snacks ein und redeten noch ein bisschen. Nachdem die anderen gegangen waren, war es schon relativ spät, also bereiteten wir alles zum Schlafen vor und legten uns hin. Am nächsten Morgen hatten wir ein leckeres Frühstück und räumten den restlichen Vormittag auf.

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SPÄHER

Ärzte ohne Grenzen nun auch in Übersaxen angekommen

Am Samstag, dem 07. Oktober trafen wir uns um 13:00 im Pfadiheim in Rankweil. Von da an ging es auch gleich los mit der Fahrt auf unsere Übersaxner Gulmalpe. Aber bevor wir oben ankamen, machten wir noch beim

Dorfplatz einen Halt, um ein Spiel zu spielen. Später ging die Fahrt zur Gulm weiter. Oben angekommen brachten wir unser Gepäck ins Zimmer. Danach gingen wir wieder runter in den Essraum, wo wir unsere tolle Arztuni-

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SPÄHER formen aus Karton bastelten. Kurz darauf begann auch schon das Thema „Erste Hilfe". Wir beschäftigten uns damit den gesamten Nachmittag. Nach dem Thema hatten wir eine Weile Freizeit, bis man uns in den unteren Stock rief. Als wir unten aus dem Fenster sahen, haben wir einen gewaltigen Autounfall gesehen, den wir dann auch dementsprechend behandeln mussten. Danach gingen wir wieder hinein und es gab Abendessen, Pizza. Nachdem alle gegessen haben, machten wir noch den Abwasch und spielten später eine Runde „Activity". Als die Runde vorbei war, beendeten wir den aufregenden Tag noch mit ein paar Runden „Dunkelmüsla" und gingen ins Bett. Somit war der erste Tag des Lagers vorbei.

Der zweite Tag begann um circa 8:00 Uhr. Wir mussten alle erstmal aus dem Bett kommen, bis wir eine Viertelstunde danach einen leckeren Zopf und einen Nussstollen mit Marmelade und Nutella gegessen haben. Danke Julian! Kurz darauf putzten wir uns noch die Zähne, dann haben wir noch ein bisschen geredet, bis es so richtig losging. Nun gingen wir mit unseren Patrullen zusammen und planten das Wola. Dabei mussten wir die Neulingstaufe, Essen, Snacks, Programm, Spiele, Kochen und den Zeitplan beachten. Um 11:00 Uhr ging es weiter mit Schinken-Käse-Toast machen und essen. Da wir zu 12. in dieser Hütte geschlafen haben, musste man auch ordentlich viel kehren und putzen. Außerdem mussten wir das Matratzenlager aufräumen, weil alle Matratzen kreuz und quer herumlagen. Schockierend war, dass wir eine Stecknadel gefunden haben. Danach stellten wir unsere gepackten Rucksäcke schon einmal ins Auto. Da wir gut im Zeitplan waren, spielten wir noch ein paar Runden Hexentanz mit Julian's Schuh. Nun ging es wirklich ab ins Tal. Beim Pfadiheim angekommen, gingen wir das erste Mal auf die-70.-Jahre-Brücke. Dort endete auch das tolle Wochenendlager. Gut Pfad Julian und Silas

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SPÄHER

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CARAVELLES

WoLa Mosaik Unter dem Motto Mosaik haben wir uns am ersten Dezember im Altacher Pfadiheim getroffen. In kleiner, aber feiner Runde erkundeten wir zuerst das Pfadiheim mit dem klassischen SardinenSpiel. Auch das Versteck wurde klassisch gewählt - (fast) alle Caravelles haben im Putzraum Platz gefunden :-) Den ersten Hunger besiegten wir dann bei einer guten Käsknöpfle Partie – somit konnte das Abendprogramm beginnen. Die Mosaik Quizshow mit den drei Showmastern startete pünktlich zur Prime Time. Unser Wissen in den Bereichen Wissenschaft, Tiere, Risiko, VIP sowie Pfadiwissen wurde getestet und zum Schluss konnte eine Quizgruppe sogar den begehrten Preis einfahren! Bei einem gemütlichen Schneespaziergang ließen wir den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen sind wir in unsere Pfadi Geschichte eingetaucht. Mit der Frage „Was bedeutet für mich Pfadi-Sein“ reflektierten wir zuerst, und anschließend planten wir ein großartiges Jahresprogramm. Viel zu schnell ist unser WoLa zu Ende gegangen. Gut Pfad, die Caravelles

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CARAVELLES

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EXPLORER

Ein Pfadfinder ist allzeit bereit. Aus diesem Grund sind wir stets gut vorbereitet, wenn wir auf ein Lager gehen. Eine Packliste ist jedoch stets Ansichtssache. Während der eine lieber etwas mehr einpackt, so gibt es manch anderen Minimalisten, der mit sehr wenig gut zurecht kommt. Die Explorer durften dies bei einer herbstlichen Schneewanderung von Düns auf die Gulm Alpe selbst miterleben. Staunende Gesichter blickten am Nenzinger Bahnhof auf die Berge. Wie gebannt versuchten sie einen Blick durch die Nebelwand zu erhaschen. Dort oben sollte sich irgendwo der Dünserberg befinden. Gezuckert mit dem ersten Schnee der Saison. Zum Glück fährt ein Bus dort hin. Beim Aussteigen aus dem Bus war es klar: Es ist kalt – sehr kalt. Doch wer zügig läuft dem wird nicht kalt. Nach dieser überraschend winterlichen Anstrengung warteten jedoch bereits ein dampfender Tee und liebevoll präsentiertes Obst auf uns in der geheizten Stube. Dank an Rene`! Nach der wohlverdienten Pause war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Da ein Pfadi ein gesundheitsbewusstes Leben führt, taten die Explorer etwas für ihre Gesundheit. Die nobelste Art zu schwitzen – was ja gesund sein soll – ist wohl in einer Schwitzhütte. Eine Konstruktion aus Biertischen & -bänken und einer Stützmauer wurde mit einer Plane und Decken abgedichtet. Kurz elektrisch vorgeheizt, wurde die Sauna mit glühenden Steinen warmgehalten. Regelmäßige Aufgüsse mit unterschiedlichen Gerüchen ließen die Herzen höher schlagen. Die kulinarische Begleitung des Abends bildeten deliziöse Käsknöpfle. Die Explorer sind wahre Meisterköche. So lässt es sich gesund leben. Aber als auch die letzten Jasskarten verworfen waren, zogen sich 50

die letzten Explorer ihre warmen Schlafsäcke über und schlummerten wohl weg. Der Sonntag hielt nicht viel Überraschungen bereit. Außer dem Rekordtempo in dem die Gulmalpe auf Hochglanz poliert wurde. Wenn jeder mit anpackt, ist man schließlich schneller! Die Explorer haben auf diesem kurzen, aber ereignisreichen Wochenende ein Stück weit zueinander gefunden – es wird ein steiles Jahr! Gut Pfad, Stefan, Rene‘, Michi, Jere


EXPLORER

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RANGER

Startlager der Ranger Am 29.09.23 um 17:00 Uhr trafen sich hochmotivierte Rankla-Ranger beim Pfadiheim. Nachdem Fahrgemeinschaften gebildet und das Gepäck verstaut wurde, ging die herbeigesehnte Fahrt endlich los. Bei der Gulmalpe angekommen, wurden wir mit einem leckeren Empfangsdrink á la Susi und Caro begrüßt und genossen die letzten Sonnenstrahlen des atemberaubenden Sonnenuntergangs. Kurze Zeit später traf auch Tanja ein, welche mit einem mehrstimmigen „Happy Birthday Lied“ von uns liebevoll empfangen wurde. Bald darauf erinnerten wir uns an die anstrengende „Aufwärtsfahrt“ und verspürten ein leichtes Hungergefühl, was uns dazu verleitete, das Abendessen vorzubereiten. Es war ein lustiges Durcheinander in der Küche, als sich alle um die anfallenden Arbeiten kümmerten, um schlussendlich leckere Wraps essen zu können. Zahlreiche Gemüsesorten von Susi’s Garten wurden in kleine Stückchen geschnippelt. Um eine perfekte Füllung für unsere Fleischfresser zu kreieren, stellten sich unsere Vegetarierinnen Sofia und Chiara der wirklich größten Herausforderung. Sie waren in der Lage, ohne ihr Gesicht zu verziehen, die Nase zu rümpfen oder dabei ekelerregende Reaktionen zu zeigen, das Fleisch zu gleichmäßigen Chicken-Häppchen zu schneiden. Natürlich wurde auch an die Vegis gedacht. Das allerlei angebratene Gemüse entlockte ihnen ein Strahlen, das von einem zum anderen Ohr reichte. Zusammen zauberten wir ein farbenfrohes und vielfältiges Buffet herbei. Natürlich hieß es dann nur noch „BI PI – wir haben uns alle lieb – Mahlzeit“! Nachdem wir das köstliche Essen genossen hatten, war es an der Zeit, den Abend mit einem spannenden Kennenlernspiel fortzusetzen. Wir bekamen die Mission 3 Aussagen über uns preis zu geben, wobei eine davon erfunden sein musste. Aufgabe der anderen war 52

es die falsche Information zu entlarven. Es war eine großartige Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und gemeinsam eine unterhaltsame Zeit zu verbringen. Voll motiviert begannen wir zu später Stunde mit einem Brainstorming über unsere Programmgestaltung. Am Ende saßen wir vor einer breiten Palette an unterschiedlichsten Aktivitäten. Schließlich ließen wir die frühen Morgenstunden gemütlich ausklingen, bevor es Zeit wurde, in den Schlafsack zu kriechen und uns mit einem herzlichen „Gute Nacht / oder Guten Morgen“ zu verabschieden. Am nächsten Morgen verwöhnten uns die Leiterinnen mit einem abwechslungsreichen und ausgewogenen Frühstück. Das war wirklich der perfekte Start in den Tag. Frische Früchte, knackiges Gemüse, knuspriges Brot,


RANGER süße Leckereien, herzhafte Aufstriche und eine Auswahl an warmen Getränken sorgten dafür, dass es uns an nichts fehlte. Nach dem Frühstück war es dann so weit die Musik aufzudrehen und sich um den Abwasch zu kümmern. Beim gemeinsamen Geschirrspülen und Aufräumen der Küche, kamen fantastische Gespräche zustande. Bevor wir uns dann anschließend an die Jahresplanung machten, bat uns Tanja folgendes vorzustellen: „Ihr kommt nach einem echt langen Arbeits- oder Schultag nach Hause. Zieht bequeme Kleidung an, esst eine leckere Mahlzeit und schwingt euch auf das chillige Sofa. Entspannt atmet ihr ein und aus und kuschelt immer tiefer in die blütentraumduftende Wolldecke. Euer Blick wandert auf das Handy - es ist 19.00 Uhr. Ihr schaut aus dem Fenster - es schüttet wie aus Eimern… So und jetzt muss das Programm einer Truppstunde so genial sein, dass ihr euch von der gemütlichen und warmen Couch erhebt, anzieht und mit einem Lächeln auf den Weg ins Heim macht.“ Mit genau diesen Worten im Hinterkopf machten wir uns daran, die Vorschläge vom Abend zu konkretisieren. Dabei stellten wir fest, dass für jede etwas dabei war. Wir planten gemeinsame Ausflüge, sportliche Aktivitäten aber auch kreative Workshops und entspannte Abende. Es war schön zu sehen, wie vielfältig unsere Interessen und Ideen waren und wie gut sie sich ergänzten. Mit einem klaren Plan für das kommende Jahr und voller Vorfreude auf die geplanten Stunden machten wir uns nach einem produktiven Vormittag an die Umsetzung unserer Wünsche, welche Caro gleich schriftlich dokumentierte. Die Zeit verging wie im Fluge. Da bekanntlich alles Schöne auch einmal zu Ende geht, mussten wir uns schweren Herzens von der Gulm mit einem „bis bald!“ verabschieden und fuhren zufrieden nach Rankweil. Aufruf - Auf der Suche nach Arbeitseinsätzen! Wenn ihr einen Arbeitseinsatz für uns habt oder von einem wisst, dann meldet euch bitte bei uns. Wir danken euch für eure Mithilfe. Gut Pfad die Ranger 53


ROVER

Schneegestöber am 1846er Auch heuer starteten die Rover gemeinsam mit einer großartigen Wanderung und einer Übernachtung ins Pfadfinderjahr. Samstagmorgen ging es los. Wir trafen uns am Bahnhof in Rankweil zum gemeinsamen Einkauf. Anschließend fuhren wir ins Heim, um unsere Einkäufe konditionsgerecht auf die Rucksäcke zu verteilen. Nun ging es los mit Rucksack, Wanderschuhen, Mützen und Handschuhen. Glücklicherweise hatte es nämlich in der Nacht zuvor weit herunter geschneit. In Bad Laterns schulterten wir die Rucksäcke und stapften bei quasi Sonnenschein und einer zartweißen Schneedecke los. Entlang der Garnitza wanderten wir durch deren traumhaftes Tal. Während unseres Anstieges zur Saluver Alpe, verschlechterte sich das Wetter zusehends, doch wir ließen uns davon nicht aufhalten. Bei der Alpe angekommen mussten wir feststellen, dass es in diesen Höhen andere Mengen an Schnee gab. Kurz gesagt, Frau Holle meinte es gut mit uns. Wir stärkten uns mit einer kleinen Jause und brachen zu unserem nächsten Etappenziel dem Freschen-Haus auf. Umso höher wir stiegen, desto wilder tobte der Schnee um uns. Doch eisern er54

kämpften wir uns auch die zweite Etappe. 1846 Meter hoch lag unsere Unterkunft. In dieser angekommen entledigten wir uns unserer Rucksäcke. Zum Gipfelkreuz, um den Ausblick über das ganze Land zu genießen, das war das noble Ziel der Rover an diesem Tag. Doch angekommen am Freschen-Haus, mussten wir leider zur Kenntnis nehmen, dass Frau Holle uns dies verwehrte. Nebel war aufgezogen, und der Schneefall hatte sich zu einem beißenden Sturm entwickelt. Bei zwei Meter Sicht und 50cm Neuschnee beschlossen wir nach zwei Stunden warten, den Tag in einer gemütlichen Jass-Runde und mit Käsknöpfle ausklingen zu lassen. Auch am nächsten Tag war uns der Aufstieg zum Gipfel nicht möglich. Wir räumten unser Nachtquartier, bauten uns Ga(ffa)maschen, schulterten die Rucksäcke und machten uns auf den Weg nach Hause. Beim Abstieg entdeckten einige von uns ihr inneres Kind wieder und tollten durch den Schnee. Sie rutschten auf ihren Hintern die Hänge hinunter und bewarfen sich mit Schneebällen. Alles in allem war es ein gelungenes Lager. Gut Pfad, die Rover


ROVER

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PFADFINDER WIE ALLE

Preisübergabe an Bernd In der Gruppenstunde im November haben wir Besuch von David und Oskar bekommen. Bernd hat bekanntlich beim Fahrradwettbewerb (für die PWA-Laufwettbewerb), welchen der Elternrat ausgerufen hatte, einen Stockerlplatz erreicht. Bernd hat im Wettbewerbszeitraum die stolze Leistung von 553 km zu Fuß zurückgelegt. So durfte Bernd neben einem Preis für seine Leistung auch feine Muffins in Empfang nehmen, die er gleich mit seinen PWA-Freunden geteilt hat. Wir gratulieren Bernd herzlich zu seinem großartigen Erfolg!

Robotik bei der PWA Inspiriert vom MINT-Programm, an dem die Marktgemeinde Rankweil teilnimmt, haben auch wir uns von der PWA dem Thema Robotik angenommen. Wir haben gelernt, dass Roboter faszinierende Wesen sind – Computer auf Rädern oder Beinen, die aber nichts können, wenn wir ihnen keine Befehle geben. Mit großer Begeisterung und viel Geschick ist es einigen gelungen, die Bienen so programmieren, dass sie ein ausgewähltes Ziel erreicht haben. Andere haben über eine App am Tablett ein Roboterfahrzeug gesteuert und sind so durch den Raum gefahren. Auch die Zuschauer hatten einen Spaß, indem sie das rege Treiben der kleinen Fahrzeuge auf den bunten Matten beobachteten. Kurvte doch so manches Fahrzeug um die Beine der im Kreis sitzenden Personen. Vielen Dank an das Team der Bibliothek Rankweil und den Verantwortlichen von MINT, dass die Roboter ausgeliehen werden konnten. 57


PFADFINDER WIE ALLE

Basteln für Weihnachten Zur Gruppenstunde Ende November brachte Anneliese Holzhäuschen mit, welche sie mit ihrem Mann Hartmut schön vorbereitet hatte. Alle durften sich eines aussuchen und fertig gestalten. Wer weiß, vielleicht bringt dann ja das Christkind das schön bemalte Holzhaus? Im Anschluss an die Malaktion erhielten alle ein prall gefülltes Klosasäckle, welches dankenswerterweise von der Familie Sandholzer spendiert wurde. Gut Pfad, die PWA Leiter und Leiterinnen 58


PFADFINDER WIE ALLE

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ALTPFADFINDER

Jamboree-Abend Am Freitag, 10. November haben wir – Emanuel, Bertram und ich – im Pfadfinderclub von unserer abenteuerlichen Reise nach Südkorea berichtet. Nach dem genialen aber leider frühzeitig beendeten Jamboree, startete unsere 14-tägige Nachreise quer durch Südkorea. Neben Jeonju, haben wir Busan (im Süden des Landes) und Seoul, die Hauptstadt Südkoreas besucht. Hier ein kleiner - nicht vollständiger - Überblick unserer Rundreise quer durch Südkorea: 14.8.: Busan-Tour: Haedong Yonggungsa Tempel, Huinnyeoul u. Gamcheon Culture Village 15.8.: Weiterfahrt nach Jeonju 16.8.: Besichtigung des Deokjin Parkes und des Gyeonggijeon Tempels 17.8.: Weiterfahrt nach Seoul 18.8.: War Memorial, Namdaemun Market, Sungnymun Gate, Seoul Tower 19.8.: DMZ-Tour (demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea) 20.8.: Gyeonbokgung Palast 21.8.: Lotte Tower, Lotte-Mall, Gangnam Style-Statue, K-Pop-Street 22.8.: National Science Museum Gwacheon (Scipio) 23.8.: Scout Shop, Craft Museum, Teehaus 24.8.: Suguksa Tempel mit Aussichtsplattform, Jogyesa Tempel 25.8.: Heimreise Im Anschluss an die eindrücklichsten Bilder und spannendsten Geschichten, wurden unsere Gäste mit südkoreanischen Köstlichkeiten verwöhnt. Zuerst servierten wir Doenjang Jjigae, eine würzige Sojabohnensuppe, und anschließend Jjajang Myeon, Nudeln mit schwarzer Bohnensauce. Wer will, kann Jjajang Myeon (Nudeln mit schwarzer Bohnensauce) gerne ausprobieren:

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Jjajan

on g Mye

ALTPFADFINDER

Zutaten: 300 g Ramen Nudeln Sauce: 200 g Schweinefleisch 2 Knoblauchzehen 1 Zwiebel 4 Esslöffel Chunjang (schwarze Bohnenpaste) 3 Esslöffel Öl 1 Esslöffel Maisstärke 1 Teelöffel Zucker 1 Esslöffel Sesamöl 200 ml Wasser Optional zur Sauce: 2 Blätter Weißkohl 50 g Aubergine 50 g Pilze (Champignons oder Shiitake) Tofu (fest) Zucchini Toppings: Salatgurke Danmuji (eingelegter Rettich) Erbsen (gekocht)

Die Mengen sind für zwei Portionen gerechnet. Das Fleisch kann auch weggelassen werden, dadurch könnt ihr euch eine vegetarische Variante zaubern. Zubereitung: 1) Fleisch und Zwiebel in mundgerechte Stücke schneiden und den Knoblauch klein hacken. 2) Die schwarze Bohnenpaste mit etwas Öl für 2 – 3 Minuten bei hoher Hitze in einer Pfanne anbraten. Danach die Paste aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. 3) Anschließend in derselben Pfanne das kleingeschnittene Fleisch mit Zwiebel und Knoblauch braten. 4) 200 ml Wasser, die angebratene Bohnenpaste, Sesamöl und Zucker hinzugeben und schließen. Die Sauce für 10 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen. 5) Die optionalen Zutaten in die Sauce geben. Das können in mundgerechte Stücke geschnittene Auberginen, Pilze, Zucchini oder sogar feste Tofu-Stückchen sein. 6) 1 Esslöffel Stärke mit 2 Esslöffel Wasser vermengen und in die Sauce geben. Anschließend weitere 5 Minuten köcheln lassen, dadurch wird die Sauce verdickt und sehr cremig. 7) Die Nudeln nach Verpackungsanleitung kochen. 8) Die passenden Toppings vorbereiten, zB. Sticks aus Salatgurken oder aus Danmuji (eingelegter Rettich). 9) Anschließend die Nudeln direkt mit der Mixtur oder die Sauce separat servieren. Wir wünschen guten Appetit.

ulineun dangsin-i sig-yog-eul dod-ugileul balabnida 우리는 당신이 식욕을 돋우기를 바랍니다 Gut Pfad, Stefan

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ALTPFADFINDER

Gulmwirtschaft lädt zur Altpfadi Weihnnacht „Hüttenzauber wie damals“

Samstag 16.12 – 17.12.2023 Mitte September wurden Kurt, Erika und Trudi, die neuen Pächter der Gulmwirtschaft gebeten ein Angebot abzugeben, für die Durchführung der Weihnachtsfeier der Rankweiler Altpfadi. Unser Angebot enthielt: • Programmpunkt beim Parkplatz Gröllerkopf • Wanderung zur Gulmalp • Lagerfeuer und Programmpunkt vor der Hütte • Empfang mit Glühwein und Punsch, Mandarinen, Erdnüssen und Schokolebkuchen • Käsknöpfle mit Kartoffelsalat und grünem Salat Stracciatella – Schokocreme im Glas mit Sahne • Frühstück • Übernachten im Matratzenlager • verschiedene Getränke • kleines Präsent für jeden Gast • Unterhaltungungsprogramm nach dem Essen 62

Wir konnten mit unserem Angebot überzeugen und bekamen den Auftrag. Somit machten wir uns gleich an die Planung. Da dies unsere erste Saison sein wird, wollten wir natürlich einen guten Eindruck hinterlassen. Wir konnten es kaum erwarten unsere Gäste begrüßen zu können. Es wurden zuvor nur die feinsten Zutaten eingekauft und das Essen liebevoll zubereitet. Die Gaststube wurde weihnachtlich dekoriert und ein Christbaum aufgestellt. Die Tische wurden festlich gedeckt und vor der Hütte alles für den Empfang hergerichtet. Kurt nahm die Gäste beim Gröllerkopf Parkplatz in Empfang und testete ihre Geschicklichkeit beim ersten Programmpunkt. Anschließend machten sie sich auf den Weg zur Gulm Alp, wo sie eine schöne Winterlandschaft erwartete. Kurze Zeit später kamen die ersten Gäste bei uns an und wurden von Erika und Trudi in Empfang genommen. Der Abend verlief problemlos und wir hoffen den Gästen hat es auch gefallen. Es wurde jedenfalls bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Für uns war es eine tolle Erfahrung, solch unkomplizierte und herzliche Gäste zu bewirten. Das Team von der Gulmwirtschaft sagt danke für den Besuch. Erika (Iris), Kurt (Andreas) und Trudi (Rebekka)


Hier ein paar Google-Bewertungen von unseren Gästen: Sabine: „Wenn man es herbringt ein Weihnachtsfest zu gestalten, an welchem jeder sagt, das haben wir noch nie gesehen und erlebt auf der Gulm, dann kann man schon von einem kleinen Weihnachtswunder reden. Danke es war wirklich genial.“

Eva-Maria: „Wir wurden sehr herzlich bei der Gulmwirtschaft am Lagerfeuer mit Glühwein in Empfang genommen. Die anschließende Käsknöpfle-Partie war vom Feinsten. Das Servicepersonal ging auf jeden Wunsch ein und mit ihrer freundlichen Art feierten und sangen sie mit uns bis in die Morgenstunden. Ein rundum gelungener Abend in der Gulmwirtschaft. Wir kommen auf jeden Fall wieder.“

Günter: „Unsere Weihnachtsfeier wurde liebevoll ausgerichtet, das Personal glänzte mit herzhaftem, perfektem Service, das Ambiente beeindruckte. Eine Empfehlung für jeden Gast. Wir kommen gerne wieder.“

ALTPFADFINDER Markus P.: „Es war vom Start beim Gröllerkopf ein Traumwetter, ein lässiges Einstiegsspiel, eine schöne Wanderung durch die Winterlandschaft, ein feierlicher Empfang auf der Hütte bei gutem Glühwein und Punsch, eine sehr schöne Dekoration, der Rodel mit dem Baum und den Päckchen waren wirklich genial. Das Essen war ein richtiger Traum, wie in einem richtigen Gasthaus und eine schöneStimmung.“

Rolly: „Sehr herzlicher Empfang durch die 3 Event-Manager. Lagerfeuer, Hüttenzauber und kulinarisches Verwöhnen habt ihr super hinbekommen. Danke euch dafür. Es war super fein bei euch.“

Birgit Sch.: „Urlaub in den Bergen – was für eine Lage – mit wunderschönem Ausblick. Großartige Küche, bester Service und das Personal sorgte für Spaß und Unterhaltung – einfach einzigartig. Wir kommen gerne wieder!“ 63


GILDE “AKTIV”

„Brücke ins Abenteuer“ – Gildecafé Die Pfadfindergruppe feierte ihr 70jähriges Bestehen und es wurde ein geniales Fest. Neben der imposanten Brücke, der Abenteuerrallye für die Kinder, der Mampfla-Ausstellung und dem „Schöpf“ mit dem typischen Pfadi-Essen, wollten auch wir etwas dazu beitragen. Unser Gildecafé sollte „besonders“ werden. Dazu wurde der große Saal wunderschön mit Tüchern und Pflanzen (Danke Alex!) dekoriert, mit kleinen Tischen (Danke Armin!) liebevoll gestaltet. Der Erfolg unseres Aufrufs an die Kuchenbäcker/innen sich von der Altwiener Kuchen- und Tortentradition inspirieren zu lassen übertraf sämtliche Erwartungen. Wundschöne, liebevoll verzierte, schokoladige, fruchtige und cremige Kreationen wurden angeliefert. Das Kuchenbuffet war eine Augenweide und bis zum Abend war kein Krümmel mehr übrig. Ein herzliches Dankschön an alle Kuchenbäcker/innen, die zu diesem Erfolg wesentlich beigetragen haben. Auch die Helferinnen im „back office“, die Abwäscherinnen und die Kuchenschneiderinnen sollen an dieser Stelle noch erwähnt werden. Passend dazu reichte das Kaffeeangebot vom Mokka über Melange, bis zum Maria Theresia und Fiaker. Bertram und Irmgard verwöhnten uns den ganzen Tag mit diesen Spezialitäten. Wer sie nicht verkostet hat, ist selbst schuld. Die Sektbar ergänzte unser Angebot und wurde eifrig besucht. Der Beitrag der Gilde zum Jubiläumszaun wurde von Christian Matt und Hubert Walter mit Unterstützung durch Rainer Mück und Herbert Mathis umgesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Gildelilie in Chromstahl. Danke für euren Einsatz.

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Lang, lang ist’s her Seit 2015 war die Gilde nicht mehr auf der Gulmalpe. Wir konnten es fast selbst nicht glauben. Aber dann war es endlich wieder so weit. Am Samstag, den 11.11.2023 trafen sich einige Gildemitglieder im Heim und fuhren gemeinsam zum Parkplatz nach Übersaxen und wanderten von dort zur Gulmalpe. Das Wetter hatte beschlossen auf Winter zu machen und genau in der Zeit unserer Wanderung fielen dicke Schneeflocken. Christian und Elmar unsere Troubadoure waren schon am Vormittag auf der Alpe eingetroffen und so erwartete uns ein warmes Haus mit Kaffee und Kuchen. Bis zum Abend waren dann auch die Nachzügler eingetroffen. An diesem Wochenende stand ein besonderer Anlass, auf dem Programm. Herbert Mathis, Mary und Peter Mück, Rainer Mück und Christian Dobler waren schon als Kinder und Jugendliche und später als Leiter/innen bei der Jugendgruppe aktiv und haben auch in dieser Zeit das Pfadfinderversprechen abgelegt. Inzwischen fühlen sie sich bei uns in der Gilde wohl und sind bei uns angekommen. Im Rahmen einer Erneuerung ihres Pfadfinderversprechens auf die Gildefahne wollten sie dies bekunden. Das Lagerfeuer wurde entzündet und mit feierlichen Texten und dem Gildegesetz, verlesen von Christl, Andrea und Edith wurde die Feier umrahmt und das Gilde Tüachle überreicht. Zum Abschluss der Feier sangen wir noch gemeinsam das Gildelied. Wir freuen uns sehr, dass sich Herbert, Mary, Peter, Rainer und Christian damit zur Gilde bekannt haben. Denn: Gildepfadfinder sind erwachsene Pfadfinder/ innen, die sich ihren Elan behalten haben, die sich freuen können, die etwas wagen und die sich engagieren, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gemeinschaft.

GILDE “AKTIV” nach dem anderen erfüllt. Es war warm und gemütlich, zu trinken gab es auch genug und so wurde bis weit in die Nacht hinein kräftig gesungen. Auch wenn ein paar „schräge“ Töne dabei waren, störte das fast niemanden. Einige reisten wieder zurück ins Tal und alle anderen legten sich schlafen. Am nächsten Morgen war alles winterlich weiß und nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die Alpe sauber geputzt und alle machten sich wieder auf den Heimweg. Vielen Dank an Elmar und Christian, für ihre musikalische Begleitung und auch sonstige Unterstützung. Eines ist sicher, es dauert sicher nicht wieder 8 Jahre bis zum nächsten Wochenendlager auf der Gulmalpe.

Nach einem heißen Glühmost im Freien ging es wieder in die Hütte und wir stärkten uns erst einmal mit feinen Spaghetti mit verschiedenen Saucen und knackigen Salaten. Dann machten sich Christian und Elmar bereit und die Session konnte beginnen. Unermüdlich wurde von ihnen ein Liederwunsch 65


GILDE “AKTIV”

Es leuchtet ein Stern Bei unserer Adventfeier am 8. Dezember zündeten wir zu Beginn eine Kerze für Hans Fröhlich, Alfred Fischer, Willi Rappatz und Inge Gasser, die 2023 verstorben sind, an und nahmen sie mit einer Gedenkminute in unsere Mitte. Im anschließenden besinnlichen Teil versuchten wir, den täglich eintreffenden negativen Nachrichten über Krieg und Zerstörung gute Nachrichten, Lichtblicke entgegenzusetzen und für jeden dieser Lichtblicke eine Kerze anzuzünden. Als Symbol für diese „Lichtblicke“ falteten wir dann im Club schöne Sterne, die uns auch zu Hause daran erinnern sollen, wenn sie am Fenster leuchten. Mit warmen Suppen, selbstgemachten Keksen und Apfelbrot, Nüssen und Mandarinen ließen wir den Abend ausklingen.

Spende an Chay Ya Austria Von dem Erlös des Bierausschanks beim „Fest der Kulturen“ haben wir € 800,-- an den Verein Chay Ya Austria gespendet. Chay Ya unterstützt Projekte im Himalaya mit humanitärer Nothilfe, baut Grundversorgungen für Hygiene und Medizin und setzt sich für die Bildung von Kindern ein. Der Verein organisiert auch Hilfe zum Wiederaufbau nach den Erdbeben in Nepal. 66

Glückwunsch Geburt Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa und ganz viel Wunder. Wir gratulieren Moni Matt-Käfmüller und Florian Käfmüller zur Geburt ihrer kleinen Luisa am 20. September 2023. Die stolzen Eltern freuen sich mit der ganzen Familie über den kleinen Sonnenschein.

Glückwunsch zum runden Geburtstag Unser Gildemitglied Christian Matt konnte im Oktober seinen 60sten Geburtstag feiern. Herzlichen Glückwunsch! Christian ist seit seiner Jugend bei der Feuerwehr und dem Roten Kreuz aktiv. Durch seine Kinder hat er dann auch die Pfadfinder kennen gelernt und sich dafür begeistert. 2007 hat er mit seiner Frau Andrea auf der Gulmalpe das Gildeversprechen abgelegt. Obwohl er nach wie vor bei der Feuerwehr stark verwurzelt ist, findet er immer öfter Zeit für die Gilde. Kein Grillabend oder Startfest, an dem Christian nicht am Grill steht. Auch als Nikolaus oder Erste Hilfe Trainer ist er gerne zur Stelle. Kurz vor seinem Geburtstag wurde er auch noch Opa. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.


GILDE “AKTIV”

Nachruf Inge Gasser

Unser liebes Gildemitglied Inge Gasser wurde am 3. Dezember 2023 nach einem langen und tapferen Kampf gegen ihre heimtückische Krankheit erlöst. Inge war ein sehr unternehmungslustiger und geselliger Mensch und suchte daher bald nach ihrem Umzug nach Rankweil und ihrer Heirat mit Hans Gasser neue Kontakte im Dorf. Durch Helene und Armin fand sie zur Pfadfinder-Gilde und fühlte sich sehr rasch wohl bei uns. Ihre offene und positive Art war eine Bereicherung für unsere Gemeinschaft. Bereits 1991 legte sie ihr Gilde-Versprechen ab und war ab diesem Zeitpunkt bei fast allen Unternehmungen dabei. Inge war für Alles zu haben, ob Arbeitseinsätze beim Startfest, beim Herbstmarkt oder für den Adventmarkt, ob gesellige Abende mit viel Gesang, Wanderungen oder Faschingsfeiern. Auch bei zahlreichen Wochenenden in Südtirol, im Piemont oder in der Toskana, den Gildentagen in Freistadt, Zwettl oder in Fürstenfeld war sie dabei. In den letzten Jahren konnte sie aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr an unseren Veranstaltungen teilnehmen, aber Inge wird immer einen Platz in unseren Erinnerungen haben. Ein letztes Gut Pfad! Christl

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LESERBRIEF

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Du hast es in der Hand. Für den Ausbildungsstart im September 2023 suchen wir noch Lehrlinge – gleich einen Schnuppertermin vereinbaren als: • Verpackungstechniker/in • Papiertechniker/in • Industriekaufmann/frau • Betriebslogistikkaufmann/frau • IT-Systemtechniker/in • Applikationsentwickler/in – Coding • Metalltechniker/in • Prozesstechniker/in • Elektrotechniker/in Wir freuen uns auf deine schriftliche Bewerbung. lehre-frastanz@rondo-ganahl.com Rondo Ganahl Aktiengesellschaft Papiere – Wellpappe – Verpackungen lehre.rondo-ganahl.com

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