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MAMPFLA Oktober 2023

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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil · 41. Jahrgang · Heft 1 · Oktober 2023

s n i e k c ü r B r e u e t Aben


Jeda Tag a guate Tat. Wir drucken in Vorarlberg

Wir dr u Stehk cken al Wand ender, ka vieles lender und mehr…

mit eigenem Strom von unserer Photovoltaikanlage. Wir nutzen die Abwärme in der Produktion zum Heizen und Klimatisieren des Drucksaals, recyclen Beschnittpapier und verarbeiten Einwegpaletten zu Ofenbriketts. Wir haben unseren Weg gefunden.

…frag Thomas bei Thurnher Druck auf dth.at

Rankweil

www.pfadi-rankweil.at


Oktober 2023

INHALT

Wir sind Wanderer zwischen den Welten von einem Heute in dem unser Herz wurzelt in ein Morgen, wo die Hoffnung dann in voller Blüte steht. Von Hier nach Dort auf manchmal, schmerzgepflasterten Straßen über viele Brücken Im Unterwegs zu Hause.

Isabella Schneider

THEMEN Leiterteam 2023/2024............................ 2 Brückenbau............................................. 4

WICHTEL & WÖLFLINGE Crime-Time in Krumbach.................... 34 Camera, lights, action.......................... 38 GUIDES & SPÄHER AUS DER GRUPPE Guides Sola Riefensberg........................ 42 Jamboree-Berichte................................ 14 Späher Sola Hohenweiler...................... 50 Klausur................................................. 20 Sicherheitshalber/Danke/Kleidung...... 22 CARAVELLES & EXPLORER Flaschenpost/Kerzenziehen/PPÖ-Brief.24 Caravelles Sola in Mallorca.................. 53 Freunde&Gönner/Festschrift............... 26 Explorer Sola Tschechien...................... 56 Überstellung......................................... 28 RANGER & ROVER Ranger Sola Slowenien/Salzburg........... 60 Rover Sola Griechenland ..................... 66 PFADFINDER WIE ALLE Faschingskränzle.................................. 66 Pfadiversprechen.................................. 68 ALTPFADFINDER Herausgeber: Pfadfinder:innengruppe Rankweil/ Jahresabschluss..................................... 69 Vorarlberg, Herstellung: Peter Mück, Maria Mück, David Huber, Conny Domig-Ströhle, Gestaltung: Römerfest/Sommer-Palaver.................. 70 Marco Weiß, Priska Frick-Reichart, Caroline Dietrich GILDE „AKTIV“ E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., Rankweil. Fest der Kulturen/Grillabend............... 73 Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier. Rankweiler Sommer/Heimputz.............74 1


KONTAKTE

nen n i : r e t i e l i d a f P 4 2023/202

EltK N A Die Gilde, die A nd

an d en u e r :i n n d as n fi d p fa elche d w , t a r f t er n me r a u de n E l m o S m i geHei m ma n n r e d r o V ! h a b en bracht

Rankweil

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ELTERNRAT

elternrat@pfadi-rankweil.at

Stephan Frick

0 66 4/8 8 4750 03

Brigitte Gmeiner

0552 2/4234 4

ALTPFADFINDER

altpfadfinder@pfadi-rankweil.at

Stefan Mück

0 66 4/873336 4

Bertram Gohm

0 68 0/552176 0

PFADFINDER-GILDE

gilde@pfadi-rankweil.at

Christl Lampl

0 66 4/923170 4

Andrea Kopf

0650/3851064

PFADFINDER-CLUB

club@pfadi-rankweil.at

Peter Mück

-

d'MAMPFLA

mampf la@pfadi-rankweil.at

Priska Frick-Reichart

0 66 4/8 8 4750 0 4

Marco Weiß

0 676/94 4 6 0 02

Caroline Dietrich

0 676/72 0 8 0 4 4


LEITER:INNEN

GRUPPENLEITUNG

gl@pfadi-rankweil.at

Nicole Mayer Conny Domig-Ströhle Michaela Kollmann

0 66 4/63 01035 0 650/6 0 4 03 02 (GL St v.) 0 650/9483 0 0 0 (GL A s s .)

WICHTEL

wichtel@pfadi-rankweil.at

Christina Unsinn

0 66 0/486898 4

David Jenny

0 66 0/5671458

Jessica Macek

0 68 0/5558697

Sandra Kielwein

0 66 0/18 0 998 0

Jonas Preg

0650/3020024

Tatjana Knecht

0677/61443634

WÖLFLINGE

woelf linge@pfadi-rankweil.at

Nadine Matt

0 66 0/572 050 8

Tobias Gstach

0670/7011017

Eva-Maria Greber

0650/9261129

Ramona Tösch

0664/5664857

Maximilian Jenny

0664/2226672

GUIDES

guides@pfadi-rankweil.at

Jenny Wirrer

0 66 4/52 2459 0

Ulrike Matt

0699/11323541

Hannah Lampl

0664/5433082

Pablo Daniel Vergianitis

0660/7243523

Anna Schagginger

0650/2901600

SPÄHER

spaeher@pfadi-rankweil.at

Lukas Macek

0699/19287042

Robert Helbok

0664/4159069

Linda Maria Schmied

0650/4860720

Julian Oberhauser

0650/9874484

CARAVELLES

caravelles@pfadi-rankweil.at

Martina Rothmund-Maucher

0 66 4/10 0383 0

Nadine Piazzi

0 66 4/38114 4 6

Elena Kielwein

0 650/50 05125

EXPLORER

explorer@pfadi-rankweil.at

Stefan Friebe

0 66 4/829396 0

René Sonderegger

0 699/17282142

Michael Stadelmann

0 699/150 9 0 6 07

Jeremias Morscher

0 670/7036 070

RANGER

ranger@pfadi-rankweil.at

Katharina Friedrich-Bösch

0 650/32 293 0 8

Tanja Plaickner

0 66 0/39 0 9196

Caroline Dietrich

0 676/72 0 8 0 4 4

Susanne Friedrich

0 650/3147262

ROVER

rover@pfadi-rankweil.at

Jürgen Piazzi

0 66 4/8293963

Markus Scheidbach

0 699/12345133

Christoph Bauer

0 66 4/4378556

Ra n k l e r Pfad i le i te r : i n

nen 2023 /2024

PFADFINDER WIE ALLE pwa@pfadi-rankweil.at Christian Breuß

0 66 4/5939870

Tanja Breuß

0 66 4/4 0 96 050

Monika Schieder

0 66 4/942950 4

Anneliese Mock

0 66 4/23 0 6717

Yu-Ting Walch

0 66 0/299938 8

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BRÜCKEN Brücken

Ⅰ.

Vom Ursprung und Sinn des Brücken-Bauens Fast alle großen Sinnbilder des Lebens, mit denen der Menschengeist umgeht, sind der Natur entnommen: Fels und Gipfel, Berg und Abgrund, Fluss und Quelle, Baum und Wald, Meer und Sonne. Es gibt aber auch solche, die der menschlichen Kultur entstammen: Tor und Turm, Weg und Mauer, Pflug und Wagen. Aber wie von den Bildern aus der Natur, die der Sonne unvergleichlich sind, so ist es unter den Bildern menschlicher Kulturschöpfungen das der Brücke. Es drückt die größte und weiteste Spannung des menschlichen Bewusstseins und zugleich ihre Überwindung aus: Das Erlebnis, dass es ein „Hier“ und ein „Drüben“ gibt, dass es Erde und Materie und dass es Himmel und Geist gibt, aber vor allem, dass es eine Verbindung zwischen beidem gibt oder geben muss und weiter, dass diese Verbindung nicht von selbst da ist, sondern geschaffen werden muss. Kann man die Situation des Menschengeistes auf Erden, eingeschlossen in seinen Leib und in irdische Gesetzmäßigkeiten, aber freiheits- und erlösungsdurstig, kürzer und prägnanter ausdrücken als im Bilde der Brücke? In diesem Sinne ist die schönste, aber noch vollends ungreifbare Urform der Brücke der Regenbogen. In den Urkulturen stellen die Sonne in der Sonnenbarke, der Fährmann mit seinem Boot, der Seemann mit seinem Schiff die Verbindung über das trennende Gewässer her, sei es metaphysisch, sei es irdisch. In späteren Kulturen wurde der Brückenbau zur vornehmsten Kulturaufgabe des Menschen. Die Religion wurde zu einer solchen Ur-Brücke zwischen Himmel und Erde für

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die Menschheit, und so ist es kein Wunder, dass sich seit dem ältesten Römertum die herausragendsten Priester als „pontifices“ – als Brückenbauer bezeichneten. Diese Bezeichnung entstammt dem Wissen, dass es irdische und geistige Brücken gibt. Die irdischen Brücken sind von jeher das Übungsfeld des Menschen, Übergänge von Ufer zu Ufer schaffen; Brückenbau ist Kulturtat. Da wird geistig konzipiert und irdisch verwirklicht, was zugleich im umgekehrten Sinne gilt: An der irdischen Brücke wird erübt, was für den Menschen der Brückenschlag ins Spirituelle, ins Übersinnliche werden muss. Denn wer zum Beispiel den Übergang vom Leben zum Tod, dem niemand entgeht, nicht als Sturz in den Abgrund erleben will, muss vorher beginnen, eine Brücke, seine Brücke in die jenseitige Welt zu bauen. (aus „Brücken - Mysterien des Übergangs“ von Joachim von Königslöw). Die Sinnbildlichkeit von Brücken ist nicht nur von den berühmtesten Dichtern, wie Goethe, Fontane… aufgegriffen, sondern auch für das 70-Jahr Jubiläum der Pfadfindergruppe Rankweil gewählt worden. Wenngleich die Brücke ins Abenteuer führen soll, so wird damit zum Ausdruck gebracht, dass das Neue, Spannende, Erlebnisreiche etc. letztlich nicht Selbstzweck ist. Vielmehr ist es ein Brückenschlag zu dem, was Pfadfindererziehung letztlich bewirken soll.


BRÜCKEN

Ⅱ. Pfadfinderbrücken 1.) Seilbrücken

Seilbrücke mit Militärplanen

Sportlerbrücke

1 Tragseil 1 Halteseil

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BRÜCKEN

Bügelsteg

3 Tragseile 6


4 Tragseile

2.) Holzbrücken

Rundholzbrücke

Hängebrücke 7


BRÜCKEN

Sprengwerkbrücke Dreiecksteg

Zugbrücke

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BRÜCKEN

Drehbrücke Fasssteg für stehendes Gewässer

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Ⅲ. Rankweiler Pfadfinderbrücken

„RiedleBruck“ geschlagen von den Explorern für den Rankweiler Vita-parcours 1977

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erbaut von den Explorern für einen Spielplatz in Mäder 1977


BRÜCKEN

1978 von den Rovern erbaut für den Spielplatz an der Merowingerstraße

von den Rovern im Gruppenlager 1995 in Reichenstein erbaute Brücke über die Aist.

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GULM

vorher

dazwischen

nachher

Danke für den großartigen Einsatz auf der Alpe: Andrea, Armin, Bruno, Christian, Christl, Elek Herbert, Markus, Mary, Peter Lothar Lins u. dem Onkel von Markus für die Spaltmaschinen.

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INSERATE

von Do. 02. bis So. 26. November 2023 Wildbrettage Do. 09. November 2023 „Schnattern & Schlucken“ 4 Gang Menü mit Weinbegleitung & Musik Fr. 17.November und Mi. 22. November 2023 Wildbretfeier mit Menü & Musik wir stellen ein ...... Service Helfer/in, Kellner/in, Kochlehrling

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wirtshaus & Erlebnis, Regionale Produkte, Gastgarten, Rosengarten, eigenes Wildgehege, Partyservice ..... Reservierungs-Hotline: 05522 44113

per Mail: office@rankweiler-hof.com

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JAMBOREE 2023

Auf zum Jamboree! Von 1. – 12. August fand in Südkorea das 25. Friedliche Treffen aller Stämme statt, besser bekannt als World Jamboree. Da sich bei einem solchen Treffen etwa 50.000 Pfadfinder*innen aus aller Welt – in unterschiedlichen Sprachen und Kulturen – zusammenfinden, ist ein unvergessliches und an Eindrücken reichhaltiges Erlebnis vorprogrammiert. Aus der Gruppe Rankweil hatten 11 Mädchen und Buben zwischen 13 und 16 Jahren und 12 IST-Leute, die für einen reibungslosen Ablauf vor Ort sorgen, die Möglichkeit an diesem Jamboree teilzunehmen. Die Vorfreude war groß, und deshalb veranstalteten wir mit allen Teilnehmenden und deren Angehörigen am 21. Juli einen Lagerfeuer-Abend, um sie gebührend zu verabschieden und auf das bevorstehende Event einzustimmen. Alle Teilnehmer*innen wurden mit Rankweiler Tüchlein und verschiedenen Abzeichen ausgestattet, denn „swappen“ gehört beim Jamboree einfach dazu. Zum Ausklang servierten wir herrlich leckeres Japchae, Bulgogi und Tteokbokki. Philipp Mayer, selbst Explorer und Teilnehmer, hat sich dabei ordentlich ins Zeug gelegt und mitgeholfen, ein koreanisches Menü zu zaubern. Die Töpfe waren leer, die Geschmacksknospen auf Soja und Kimchi eingestellt. Nun konnte es losgehen! Brigitte

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SÜDKOREA

WSJ 2023 als Teilnehmerin Seit wir uns im Dezember 2021 für das Jamboree angemeldet haben, verging wohl kein Tag, an dem wir uns nicht auf das Weltpfadfindertreffen freuten. Nach den vielen Vorbereitungstreffen, bei denen wir uns näher kennenlernten, war es dann am 25. Juli 2023 endlich so weit. Am Tag der Abreise ging es für uns früh los, um 7 Uhr erreichte unser Zug bereits Innsbruck. Beim Flug von Innsbruck nach Frankfurt gab es leider ein kleines Problem, weshalb 7 unserer Gepäcksstücke nicht eingeladen wurden und erst ein paar Tage nach uns Seoul erreichten. Als wir nach der langen Reise in unserem großartigen Hotel eincheckten, waren wir alle „hundsmüde“ und legten uns für einige Zeit schlafen. Die folgenden Tage während des Vorprogramms besuchten wir Museen und Tempel, überblickten die Hauptstadt Südkoreas von dem Seoul Tour aus, waren auf einem köstlichen Nachtmarkt und schauten uns die bekannte Kochshow Nanta an, welche mir besonders gut gefiel. Nach 5 tollen Tagen in Seoul fuhren wir zurück zum Incheon Airport, wo wir gemeinsam mit pakistanischen Pfadfindern von einem Bus zu unserem Lagerplatz nach Saemangeum gebracht wurden. Dort stellten wir unsere Zelte auf Paletten auf, packten die Kochutensilien aus, die uns zur Ver-

fügung gestellt wurden und bauten Gräben um unsre Zelte, damit das Wasser im Falle des Monsunregens abfließen konnte. An den darauffolgenden Tagen erfuhren wir aber, dass dies nicht nötig gewesen wäre, da uns anstelle von Regen eine Hitzeperiode bevorstand. Die Opening Ceremony war leider nicht allzu gut organisiert, jedoch war die Stimmung zu Beginn sehr toll. Bear Grylls‘ Eröffnung des Jamborees und auch die Drohnen-Show waren sehr beeindruckend. Leider konnten wir unser Programm nicht selbst auswählen, sondern bekamen einen fixen Plan zugeteilt. Aufgrund der großen Hitze kippten viele Leute um. In unserem Trupp kollabierte glücklicherweise niemand, da wir zur Vorbeugung viel Pocari Sweat getrunken und täglich Lutschtabletten zu uns genommen haben. Leider wurden auch einige der Programmpunkte abgesagt, woraus wir trotzdem das Beste zu machen versuchten. In unserer Freizeit liefen wir viel über den Platz, unterhielten uns mit neuen Bekanntschaften, tauschten „Tüachle“ und Patches oder liefen zum Scout Shop für eine eiskalte Cola und Armstrümpfe gegen die aggressiven Mücken. Auch die Tauschbasare in den Kühltunneln und die Kühlbusse waren bei den heißen Temperaturen sehr begehrt. Die Jungs verbrachten ihre Zeit gerne in den kühlen Duschen 15


JAMBOREE 2023

und hielten dort ihre „Duschpartys“ ab. Bei den Aufgaben wie Essen holen, Kochen, Abwasch machen und Müll wegbringen wurde stets zusammengeholfen. Jeden Abend gab es bei der Bühne in jedem Subcamp ein wenig Programm und Party und auch danach setzte sich unser Trupp noch gerne gemeinsam in einen Kreis, um sich ein wenig zu unterhalten. Als unsere 4. Patrulle aus Jamaica ankam, war die Freude groß und sie wurden freundlich in dem Trupp aufgenommen. Die Gespräche mit ihnen über ihr Leben in Jamaica und die Kulturunterschiede waren sehr spannend. Mein persönlicher Lieblingstag war der Cultural Celebration Day, an dem wir traditionell in Dirndl und Lederhose gekleidet zu den verschiedenen Lagerplätzen gingen und dort traditionelles Essen oder Süßigkeiten probierten, die Kleidung bewunderten oder einfach ein wenig miteinander sprachen. An unserem Lagerplatz waren alle dazu eingeladen das Jassen zu lernen und Kaiserschmarren zu probieren. Aufgrund des Gelächters, das von den Jasstischen ausging, kann man sagen, dass sich sowohl wir als auch die anderen Pfadfinder prächtig amüsierten. Dass das Jamboree schon nach 8 Tagen abgebrochen wurde und wir aufgrund eines Taifuns evakuiert wurden, war eine der schlechteren Nachrichten aber wir schätzen uns sehr glücklich, dass trotz des heißen Wetters und der mangelnden Organisation die Stimmung im Trupp und auf dem Lagerplatz sehr ausgelassen war.

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Glücklicherweise wurden wir für die restliche Zeit in Hotels in Incheon untergebracht, wo alle Österreicher gemeinsam noch eine gute Zeit während des Nachprogramms verbrachten. Der Ausflug zum Vergnügungspark und das gemeinsame Pizzaessen auf dem Dach werden mir in guter Erinnerung bleiben. Auch die Closing Ceremony im Seoul Stadion mit dem anschließenden K-POP-Konzert war beeindruckend. Obwohl es Schwierigkeiten gab, bin ich sehr froh am Jamboree teilgenommen, neue Leute und Kulturen kennengelernt und unsere Freundschaft untereinander gestärkt zu haben. Gut Pfad, Olivia Fink


SÜDKOREA

Die Arbeit im IST

Ein Blick hinter die Kulissen des Jamborees Was motiviert erwachsene Pfadfinderinnen und Pfadfinder über 8.700 km ans andere Ende der Welt zu fliegen, um dort kostenlos zu arbeiten? Da gibt es jede Menge Gründe. Deshalb wollen wir, Stefan und Bertram, euch hier vom Jamboree 2023 in Südkorea und unseren Erfahrungen als IST erzählen. Das Jamboree, ein weltweites Pfadfindertreffen, findet alle vier Jahre in einem anderen Land der Erde statt. Die Teilnehmer, die auf das Jamboree dürfen sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. Aktive oder ehemalige Pfadfinder, welche dieses Alter schon überschritten haben, können entweder als Patrullenbetreuer oder eben als IST (International Service Team) daran teilnehmen. Wenn sich über 30.000 Kinder und Jugendliche treffen, braucht es jede Menge Infrastruktur. Die Kinder und Jugendlichen benötigen Verpflegung, sie brauchen Sanitäranlagen, sie werden in einem eigenen Krankenhaus auf dem Jamboree-Gelände versorgt, sie haben täglich Programm im und außerhalb des Camps, das für sie organisiert und durchgeführt wird, es gibt eigene Shops, es gibt Wartungs- und Sicherheits-Personal und noch vieles mehr. Für all diese Tätigkeiten braucht es helfende Hände, eben die IST’s und bei diesem waren es an die 10.000 Helfer. Jeder der schon einmal an einem Lager mit 30 Personen teilgenommen hat, weiß wie viel Material benötigt wird (Lebensmittel, Zelte, Geschirr, Werkzeug, etc…) und welche Aufwendungen damit verbunden sind. Im Fall eines Jamborees mit über 30.000 Kindern und Jugendlichen ist das natürlich um ein Vielfaches mehr.

Die Vorbereitungen auf das Jamboree begannen für uns IST’s schon zwei Jahre zuvor. Zunächst mussten wir uns über das österreichische Kontingent anmelden. Anschließend wurden für uns zwei Vorbereitungstreffen in Salzburg organisiert (im Oktober 2022 und im April 2023). Aus Österreich haben ca. 100 IST’s teilgenommen, davon waren wir zu zwölft aus Rankweil. Bei diesen Treffen wurden wir auf unser großes Abenteuer vorbereitet, wobei zu dem Zeitpunkt keiner ahnte wie groß es tatsächlich werden würde, aber dazu später mehr. Bei den Treffen haben wir nicht nur die anderen IST’s aus Österreich kennengelernt, sondern haben auch wichtige Informationen und Tipps bekommen über die koreanische Kultur und deren Bräuche, Anreise, Gepäck, empfohlene Impfungen und mehr. Im Vorfeld des Jamborees bekamen wir eine lange Job-Liste, aus der wir die persönlichen Favoriten nennen mussten, abhängig von z.B. beruflichen Qualifikationen oder sonstigen Fähigkeiten. Beim Jamboree selbst wurden wir dann in unsere Jobs aufgeteilt, wo wir unsere Arbeitskollegen und die Tätigkeiten kennenlernten. Viele waren beim Programm eingeteilt, das für die Kinder und Jugendlichen organisiert wurde. Wir waren bei einem Klettergarten etwas außerhalb des Lagergeländes für die Beaufsichtigung der Kinder und Jugendlichen zuständig (Stefan) und bei den Bustransporten, dass die richtigen Kinder im richtigen Bus saßen und pünktlich zu den Off-Site-Aktivitäten und wieder vollständig zurückkamen (Bertram). Ohne uns Helfer wäre kein Jamboree möglich. 17


JAMBOREE 2023

Es sind für uns normale Arbeitstage von früh bis spät. Aber natürlich ist die Zeit als IST nicht nur mit Arbeit verbunden. Zwischendurch gibt es freie Tage und auch am Feierabend kann das Lagergelände erkundet oder Freizeit-Aktivitäten nachgegangen werden. So kommen das Kennenlernen und Schließen von Freundschaften nicht zu kurz. Wir IST’s waren in einem separaten Sub-Camp untergebracht und hatten dort unter anderem eigene Treffpunkte für kulturellen Austausch oder für gemeinsame Spiele, Tauschbörsen für Patches und allerlei andere Souvenirs, eine Bühne, ein Fitness- und Yoga-Studio, eine Disko und sogar eine Sauna (ob die einer bei den rekordheißen Temperaturen überhaupt benutzt hat?). Es gab auch eigene Programmpunkte, die speziell für uns IST’s organisiert wurden. Einer war z.B. ein Ausflug in eine nahegelegene Stadt oder an den Strand. Während des Jamborees waren wir auch 18

mit einigen Schwierigkeiten wie der Hitze, Hygiene bei den Sanitäranlagen, Problemen bei der Jobzuteilung und anderen Organisationsproblemen konfrontiert. Da wir Pfadfinder zusammenhalten und durchhalten, konnten diese Probleme - schlussendlich auch mit öffentlicher Hilfe - behoben oder zumindest reduziert werden. Die Kinder und Jugendlichen waren auf jeden Fall begeistert vom Jamboree, wenn auch in verkürzter Form, da sie von den anfänglichen Problemen auch nicht viel mitbekommen haben. Bei der Tätigkeit als IST geht es letztlich darum, einen Beitrag zu leisten, damit die Kinder und Jugendlichen ein unvergessliches Erlebnis haben und dazu gehörte auch manch anstehende Probleme zu lösen. Selbst hat man dadurch natürlich auch ein unglaubliches Abenteuer. Vor allem bei diesem Jamboree, dass es zuerst mit massiven Regenfällen, dann mit einer extremen Hit-


SÜDKOREA

zewelle und letztendlich der frühzeitigen Beendigung aufgrund eines Taifuns, wirklich in sich hatte. Aber selbst das funktionierte, und wir wurden sicher in Hotels und anderen Unterkünften bis zum Schluss untergebracht. Auch die Abschlusszeremonie konnte umorganisiert werden und wurde in einem riesigen Worldcup-Stadion in Seoul mit einem K-Pop Konzert-Marathon durchgeführt. Und wenn man schon mal so weit weg ist, kann man natürlich auch nach dem Jamboree die abenteuerliche Reise fortsetzen und das Land erkunden. Das haben wir, eine kleine IST-Vierer-Gruppe aus Rankweil auch gemacht und sind im Rahmen einer 14-tägigen Nachreise zunächst ganz in den Süden in die Hafenstadt Busan gereist. Anschließend waren wir in Jeonju, wo wir in einem traditionellen Hanok-Haus übernachteten und zum Schluss in Seoul, der

Hauptstadt von Südkorea. So haben wir einen kulturellen und kulinarischen Querschnitt des Landes gesehen. Vom Jahrhunderte alten spartanischen Hanok-Haus, über vergoldete Buddhisten-Tempel, Küstentempel, Königspaläste, DMZ-Zone (demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea), K-Pop Street, unterirdische Marktstraßen bis hin zu einem der welthöchsten Gebäude in der Millionenstadt Seoul. Und kulinarisch von Frühstücks-Reis, Bibimbap, Dumplings, koreanischem BBQ über Soja und rote Bohnen-Eiscreme bis hin zu Kimchi, Gimbap und Udon. Alles in allem war es eine wertvolle, unvergessliche Erfahrung, die Lust auf mehr macht. Das nächste Jamboree findet 2027 in Polen statt und wir sind sicher wieder dabei. Gut Pfad, Bertram und Stefan

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KLAUSUR

Schneewitt chenscheiße , K äsknöpfle, L as a g n e

Eni Beni, Tschiga Liga

8 -42

te ich t ä h „ d a n n in e n e b” ersta b u a Z

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C ountry R oa ds Zwei Toten schädel... Five hundre d miles Ein Bett im K ornfeld

K in d e r Spaß A Freu ction n ds c h af te n

verrüc k chaot t, is verläs ch, sl i laut, lu ch, stig


LEITERTEAM

Klausur Bregenz Am Klausurwochenende vom 9. bis 10. September im Pfadiheim in Bregenz wurde die Zeit für die Vorbereitungen genutzt. Spiele fürs Zusammenwachsen und Kennenlernen durften auch nicht fehlen. Den Abend ließen wir gemütlich mit dem Elternrat am Lagerfeuer bei Gitarrenklängen und Gesang ausklingen. Ein DANKE an Michaela, welche für die Klausur den kompletten Einkauf gemacht und uns während den Pausen verpflegt hat. Gut Pfad, die Gruppenleitung

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SICHERHEITSHALBER

Resolution „Sicherheitshalber!“

der Verbandsordnung der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs

Seit mehreren Jahren beschäftigen sich die Weltpfadfinderorganisationen WAGGGS (World Association of Girl Guides and Girl Scouts) und WOSM (World Organization of the Scout Movement) im Programm “Safe from Harm” mit dem Thema der sexualisierten Gewalt gegen und unter Kindern und Jugendlichen. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) tragen als Teil einer weltweiten Kinder- und Jugendbewegung die offiziellen, auf nationaler und internationaler Ebene gefassten Präventionsstrategien mit. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen gegenüber jeder Form von Gewalt sowie die Stärkung ihrer Rechte sind zentraler Inhalt unseres Wirkens. Unsere PfadfinderleiterInnen beschäftigen sich im Zuge ihrer mehrstufigen Ausbildung mit diesen Themen und werden laufend weiter sensibilisiert. Wir tolerieren keinen Missbrauch in unserer Bewegung! Foto: ©PPÖ/Paul Kubalek

Um aktiv für seelische und körperliche Unversehrtheit in unserer Bewegung einzutreten, noch bewusster gegenüber sexualisierter Gewalt aktiv zu werden und frühzeitig Schutz zu bieten, haben die PPÖ folgenden Verhaltenskodex für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen beschlossen.

Verhaltenskodex

1. Meine Rechte • Ich bin ein Individuum mit eigener Persönlichkeit. • Ich darf selbst festlegen, wo meine persönlichen Grenzen sind. • Ich habe das Recht auf Privat- und Intimsphäre.

2. UnseR MiteinAndeR • Wir gehen wertschätzend und respektvoll miteinander um. • Wir achten individuelle physische und psychische Grenzen, sowie Nähe und Distanz. • Wir schaffen einen offenen und vertrauensvollen Rahmen im Umgang miteinander.

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3. UnseRe AUfgAbe • Wir wollen Sicherheit in unserem Miteinander bieten, indem wir individuelle Rechte durch Prävention, Beobachtung und Reaktion schützen und Grenzen respektieren. • Wir fördern Menschen in ihrer Individualität, stärken ihr Selbstbewusstsein und ermöglichen die Entwicklung geschlechtsspezifischer Identität. • Wir sind Vorbilder und gehen sorgsam und reflektiert mit Autorität sowie unserer Rolle, Funktion und Position um.

4. UnseRe hAltUng zU MissbRAUch • Wir achten aufmerksam auf alle Anzeichen und Aspekte von körperlichem und seelischem Missbrauch und sensibilisieren unsere Gemeinschaft darauf. • Wir sprechen offen über Missbrauch. • Wir schaffen Raum, um Missbrauch aktiv und regelmäßig zu thematisieren und setzen uns in Ausbildungen regelmäßig damit auseinander. • Wir dulden keine Form – weder verbal noch nonverbal – von sexistischem, diskriminierendem und gewalttätigem Verhalten, gehen aktiv dagegen vor und holen im Bedarfsfall Hilfe!

Als Resolution der Verbandsordnung der PPÖ angenommen bei der Bundestagung am 22. 10. 2017 in Innsbruck.

für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs


DANKE/KLEIDUNG

☎Danke☎ 40 Jahre lang lief das Telefon von der Familie Kopf rund. Jedes Wichtel und jeder Wölfling der Pfadfindergruppe Rankweil hatte mindestens ein Telefonat mit der Familie Kopf. Über 1.000 Anmeldungen für unsere Gruppe haben dankenswerterweise ausschließlich sie angenommen. Seit heuer können nun die Anmeldungen online auf unserer Homepage gemacht werden. Wir als Gruppe Rankweil sagen mindestens 1.000 x Danke dafür und durften an Andrea das D-A-N-K-E Abzeichen der PPÖ für ihre wertvolle Arbeit überreichen.

Die Rankweiler Pfadikleidung mit unserem Logo kann an folgenden Terminen bestellt werden: 1. Oktober bis 31. Oktober 1. März bis 31. März http://shop.pfadi-rankweil.at 23


GEFUNDEN

Flaschenpost 2006 haben die Caravelles beim Segeln eine Flaschenpost verschickt. Die Flaschenpost wurde gefunden und hängt nun in einem Museum in Niederlande. Das Museum Maritiem-en Juttersmuseum Flora in MA De Koog TEXEL, ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Es sind alle möglichen Schätze von Schiffsbrüchigen ausgestellt – nun auch wir. Anna-Sophia hat unseren Brief an der Wand im Museum entdeckt und uns angeschrieben. Der Mampflabericht vom Sola 2006 zum Nachlesen: www.pfadi-rankweil.at/mampfla Gut Pfad Nicole, Michaela, Conny und Bettina

Bunte Kerzen selber ziehen!

Alle Kinder und Erwachsenen sind herzlich eingeladen im Pfadiheim Rankweil bunte Kerzen zu ziehen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

19. bis 25. November 2023 Samstag und Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr

Montag bis Freitag 16.00 bis 19.00 Uhr

Pfadiheim Rankweil

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Rankweil


PPÖ-BRIEF

Rankweil

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Rankweil, im Oktober 2023

Liebe Pfadfindereltern! Liebe Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil! Der Verein der Freunde und Gönner der Pfadfindergruppe Rankweil ist kein Verein im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr ein loser Zusammenschluss von Menschen, die ein Herz für die Pfadfinder von Rankweil haben. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung waren und sind unsere materiellen Probleme nicht zu bewältigen. Diese Hilfe ist immer mehr zu einem wesentlichen, unverzichtbaren Einnahmeteil unserer Gruppe geworden. Wir, die Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe Rankweil haben früher versucht, die finanziellen Erfordernisse der Gruppe darzulegen, haben die Heizkosten, die Kosten für Strom und Instandhaltung etc., die Anschaffung von Zelten und Lagermaterial, die Gruppenzeitung und vieles mehr angeführt. Hiezu gehört auch die Unterstützung von Familien, die finanziell nicht in der Lage sind die Lagerkosten zu bezahlen. Mit dieser Aufstellung wollten wir verständlich machen, wofür wir dieses Geld brauchen. Wir glauben, dass es keinen Sinn hat, wenn wir diese umfangreiche Aufzählung an dieser Stelle vornehmen. 280 Kinder und Jugendliche benötigen eine Infrastruktur, die sehr viel Geld kostet, was wohl im Einzelnen nicht begründet werden braucht. Unsere Unabhängigkeit - ein wesentliches Merkmal der Pfadfinder - lässt es umso mehr notwendig sein, auch auf diesem Weg die nötigen Geldmittel zu beschaffen. Wir sind sicher, Ihr Verständnis für unsere finanziellen Probleme zu haben und glauben, dass es für Sie ebenso wie für uns wichtig ist, unsere Arbeit fortsetzen zu können.

Im Vertrauen auf Ihre Unterstützung mit freundlichen Grüßen Elternrat, Leiter und Leiterinnen der Pfadfindergruppe Rankweil

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Druckfrisch ist unsere Festschrift, die kompakt die Geschichte der Gruppe in den letzten 10 Jahren wiedergibt und interessante Aufsätze und Interna beinhaltet. Teilen Sie Ihr Interesse unter mampfla@pfadi-rankweil.at mit, und wir werden Ihnen die Festschrift zusenden (€ 15,-- inklusive Porto).

Neuer Bodenbelag im CaEx-Raum Wir danken Michael Bischof (Fa. MB aus Hard) und Markus Juen (Fa. Sonnhaus) für die perfekte Umsetzung und das Sponsoring bei der Abrechnung. D-A-N-K-E!!!

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Überstellung 2023/24

Mit einer abenteuerlichen Rafting-Tour wurden dieses Jahr unsere Kinder aufgenommen und überstellt. Das anschließende Startfest lud zum gemütlichen Hock ein. Dank der Musik von Jürgen und der leckeren Wirtschaft unserer Gilde fehlte es an nichts.

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Wir nutzen auch die Zeit unseren Top 4-Radfahrer vom Fahrradwettbewerb zu gratulieren und ein DANKE an Andrea für die Jahrzehnte lange Arbeit bei den Anmeldungen auszusprechen. Wir freuen uns auf das neue Pfadijahr.


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WICHTEL

Crime-Time in Krumbach Bregenzerwald. Einer der wenigen Orte voller Idylle und Ruhe. Das dachten wir zumindest – doch es kam alles anders. Bereits am zweiten Tag, nachdem sich die Wichtel fürs Sola 2023 in der Krumbacher Hütte einquartiert hatten, wurde nicht nur die Horror-Nachricht „Frühsport“ verkündet – nein. Es kam noch schlimmer. Bereits in der Früh hörten wir einen lauten Schrei. Wir zögerten keine Sekunde, verfolgten die Hilferufe und konnten es kaum glauben, was wir da sahen – eine blutüberströmte Leiche. Das war selbst für die Wichtel eine Nummer zu groß, und so riefen wir das FBI. Die Anzahl an ausgebildeten FBI-Menschen im Bregenzerwald ist sehr begrenzt. Aus diesem Grund wurden die Wichtel schnurstracks einer One-Day-Polizeiausbildung unterzogen, um sich die grundlegenden Eigenschaften eines FBI’lers anzueignen. Kompetenzen wie Schnelligkeit im Parcours, Geschicklichkeit im Dartschießen und Schleichen sowie Höhenangstüberwindung im Flying Fox wurden im Handumdrehen erlernt. Gerichtsmedizin. Am nächsten Tag standen schon die Gerichtsmediziner in Vollmontur auf der Matte. Diese fanden Hinweise in der Nähe des Tatorts – eingearbeitet in Beton oder sogar Eis – da wollte wohl jemand etwas

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vertuschen???? Es gab keine Zeit zu verlieren, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Mit Hammer und Bickel wurde gemeißelt, mit den Händen wurde das Eis geschmolzen, bis die ersten Indizien – Haargummi, Ohrringe, Nagel, Haarspange und Patronenhülse – zum Vorschein kamen. Presse. Am Mittwoch hatte die Wälder-Press von den Mords-News gehört und wollte voller Aufregung die Wichtel befragen. Doch diese rückten mit dem Insiderwissen nicht heraus, weshalb die Journalisten ihnen ein sehr verlockendes Angebot machten: Informationen gegen einen Nachmittag im Schwimmbad. Diesen Deal konnten wir nicht ausschlagen, und so gingen wir ins Schwimmbad Hittisau und gaben im Gegenzug dazu ein Interview über die Gegebenheiten des Mordfalls in „Vorarlberg heute“. Bombenalarm. Das auch noch. Die Hütte musste so schnell wie möglich geräumt werden und die Bombenentschärfer gaben alles, um das Sprengstoffmaterial ausfindig zu machen. Zum Glück nur Fehlalarm. Da packten wir unsere eigenen Wasserbomben und die Seifenrutschplane aus. Schuldig. Die Köche und die Wichtel waren zum Zeitpunkt des Todes nicht in der Hütte und hatten somit ein wasserfestes Alibi – die


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Leiter aber nicht. Zudem tauchten ständig neue Fotos auf, auf denen die Leiter mit den Dingen, die bei der Leiche gefunden wurden, zu sehen waren. Wie verdächtig… Das empfand auch das FBI so, verhaftete die 5 und führte sie ab. Wenig später wurden sie Richter Mück vorgeführt. Bei der Gerichtsverhandlung stellte sich dann heraus, dass Jonas – unbedingt der Neuleiter – ziemlich in die Sache verstrickt war. Das Schwurgericht, die Wichtel, beriet sich und hielt ihn auch für schuldig. Zu all unserem Schreck gestand der hinterhältige Schurke die Tat und da entschieden wir uns, ihn zu taufen und aus dem Wicht wurde ein Wichtel. Der Mordfall war gelöst und die Woche auch schon um. Was für ein Mords-Spaß! DANKE an alle, die dabei waren! Gut Pfad Die Wichtelleiter

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WÖLFLINGE

Camera, lights, action! Samstag, 8 Uhr morgens in Hirschau. Noch ist es ruhig am Filmset Solawood. Das ferne Rauschen der Bregenzerach und die friedlich zwitschernden Vögel sind zu hören. Das jedoch, sollte sich bereits in wenigen Stunden ändern. Am 8. Juli um 13:00 starteten die Wölflinge voller Vorfreude und Motivation ins diesjährige Sommerlager. Nach einer kurzen Wegbeschreibung ging es dann bereits nach Hirschau. Als später die Betten bezogen und die Eltern verabschiedet waren, durften die Wölflinge auch bereits ihre erste Bekanntschaft machen. Sie trafen auf eine gestresste Filmcrew, bestehend aus Regisseur, Kameramann, Stuntfrau, Visagist und Tontechniker. Sie erklärten, dass ihnen alle Schauspieler kurzfristig abgesprungen waren und sie dringend Ersatz suchten. Da schließlich noch keine Schauspielstars vom Himmel gefallen sind, mussten sich die Wölflinge zuerst beweisen, um am Set drehen zu dürfen.

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WÖLFLINGE Um auf möglichst jede Situation gefasst zu sein, wurden zu Beginn die Fähigkeiten der Wölflinge auf die Probe gestellt. Bei den unterschiedlichen Aufgaben wurden Stärke und Geschicklichkeit benötigt. Um auch bei den heißen Sommertagen am Set einen kühlen Kopf zu bewahren, wurden genügend Badepausen an der Bregenzerach eingelegt.

Beim Besuch der amerikanischen Schauspielerin Barbara, konnte sich jeder eine Scheibe abschneiden. Das Erlernte wurde dann abends vor Publikum präsentiert, wobei das Gewinnerrudel den heißbegehrten Oskar abräumte.

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WÖLFLINGE In den Tagen am Filmset Solawood konnten sich die Wölflinge beweisen und die Filmcrew war sich sicher, die richtigen Schauspieler gefunden zu haben. Ein großes Dankeschön an unser Küchenteam und an die Helfer, die uns tatkräftig unterstützten. Gut Pfad, Die Wölflingsleiter

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GUIDES

SOLA Guides

Am Samstag trafen wir uns um 8 Uhr in Rankweil beim Papierschopf, von wo es auch gleich losging auf unsere Fahrt nach Riefensberg. An unserem Lagerplatz angekommen, starteten wir auch schon in den Aufbau der Zelte und anschließend der Ess- und Kochstellen. Zum Mittagessen gab es wie üblich KV also Kaltverpflegung, nach der wir frisch gestärkt uns wieder dem Aufbau widmeten. Nach getaner Arbeit wurde am Abend verschiedenes Grillgut von den Leitern vorbereitet, welches es dann gab. Anschließend wurde noch gechillt und verschiedene kleine Spiele gespielt bis alle müde ins Bett fielen. Der Sonntag begann mit einem leckeren aus Kuchen und Tee bestehendem Frühstück, nach welchem der Aufbau fertiggestellt und die verschiedenen Lagertore noch aufgebaut wurden. Mittags war es endlich an der Zeit die selbstgebauten Kochstellen einzuweihen mit einer ordentlichen Portion Spaghetti. Nach einer kurzen Abkühlung im Fluss warteten nun alle auf die Ankunft der Eltern und Geschwister, die für den Besuchsnachmittag anreisten. Als dann alle wieder abgefahren waren, fand die feierliche Lagereröffnung statt und unsere Fahne wurde hochgezogen. Gestärkt vom Abendessen, Rösti und Salat, starteten wir in das Versprechenslagerfeuer bei welchem das Tüchle und die 2. Klasse verliehen wurden. So ließen wir den Abend noch bei Lagerfeuerliedern ausklingen bis sich schließlich alle in ihre Zelte zurückzogen bis auf Libelle, die die erste Nachtwache hielt. Am Montag trafen wir nach dem Frühstück auf eine Zaubererfamilie, die uns erklärte, dass wir auf 42


GUIDES ihrem alljährlichen Magiertreffen waren. Sie demonstrierten uns auch gleich ihre verschiedenen Zauberkräfte und zeigten uns ihr Familienerbstück, einen leuchtenden Mond. Eine geheimnisvolle Nachricht brachte zum Vorschein, dass es wohl vier dieser Reliquien gab, welche wir finden sollten. Sie erklärten uns auch, dass jede Patrulle als Zaubererfamilie natürlich ein Türschild brauchte, welches wir anschließend gestalteten. Nach einer kurzen Aufbauinspektion ging es auch schon ans Mittagessen. Es gab Geschnetzeltes mit Reis. Am Nachmittag stellten wir unsere Fähigkeiten bei einem Postenlauf unter Beweis. Nach Spinnennetzen, Explosionen und Botschaften vom Geisterreich war es auch schon Zeit für das Abendessen. Doch im Brot der Patrulle Pfau war eine Botschaft zu finden, die uns Informationen zu einem Zauberstab namens Partybus gab welcher einer der vier Reliquien sein sollte. Nach dem Essen sahen wir eine schwindlige Gestalt über den Lagerplatz schleichen. Diese stellte sich als Verkäufer heraus und wie der Zufall es so wollte, hatte er genau den Zauberstab, den wir brauchten dabei. Doch ohne Geld keine Ware. Also wurde im, in der Jurte aufgebauten Casino so lange gezockt, bis das Geld für den Kauf eingenommen war, und wir den Stab endlich besaßen. Müde gab es nichts mehr zu tun außer in die Schlafsäcke zu schlüpfen. Der Dienstag begann mit dem Fund einer weiteren Nachricht die uns den dritten Artefakt erklärte, einen heilenden Diamanten. Den Vormittag verbrachten wir mit einem Strategiespiel, bei dem wir aus verschiedenen Materialien uns hochtauschen mussten, um einen möglichst großen Turm aus Legosteinen zu bauen. Bei der Auflösung wer gewonnen hatte, befand sich auf einmal der heilende Diamant zwischen den Türmen, welcher für die Gewinner des Spiels als Belohnung gedacht war. Nach dem Mittagessen, welches aus Hackleibchen mit Kartoffeln bestand, wurde auch schon die nächste Botschaft gefunden, die uns von der Existenz der letzten Reliquie, einem Buch der Weisheit berichtete. Doch bevor wir uns auf die Suche nach diesem machen konnten, war es wichtig uns 43


GUIDES einen Auftritt für die am Abend stattfindende Zauberershow zu überlegen und passende Zauberhüte zu basteln. Nach langem Proben war es am Abend Zeit für die große Essensbewertung zum Thema Fantasy, mit dem Gericht Käsknöpfle. Während wir noch mit dem Abwasch beschäftigt waren, kreuzte ein Fremder auf, den wir noch nie gesehen hatten. Er warnte uns vor einer bösen Zaubererfamilie und übergab den letzten Artefakt. Mit einem mulmigen Gefühl begaben wir uns dann in die Jurte zu der großen Zaubershow, die leider durch einen heftigen Sturm unterbrochen wurde. Nachdem sich dieser wieder gelegt hatte und gerettet war, was es zu retten gab, war es nun schon Zeit in die Gottseidank stehen gebliebenen Zelte zurückzukehren und einzuschlafen. Der Mittwoch begann damit, dass die Guides das Programm für die Leiter und die anderen Jugendlichen machten und einer Inspektion. Nach dem Mittagessen, Kaiserschmarrn und Apfelmus, brachen wir zu einer Wanderung ins Ungewisse auf. Als wir gerade einmal eine Stunde gelaufen waren, trafen wir auf einmal auf eine Horde FBI Beamten und Anwärtern, die Wichtel, welche uns verdächtigten einen Mord begangen zu haben. Doch konnten wir uns mit einem wasserdichten Alibi retten. Nach dem der Verdacht fallengelassen werden konnte, gab es einen großen Postenlauf in dem die Guides und Wichtel ihre FBI- und Zauberfähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Nach einem leckeren Abendessen ging es schon in den gemütlichen Teil des Abends, das Karaoke singen. Doch nachdem die vielen Hits gesungen worden waren, machten wir auf einmal die Entdeckung, dass Leonora fehlte. Auf der Suche nach ihr gerieten wir in einen Hinterhalt, der in einem Geländespiel auf der Wiese am Bach endete. Als die Entführer endlich außer Gefecht gesetzt waren und Leonora befreit, schliefen wir erschöpft unter dem Dach der Hütte ein. Gestärkt von einem leckeren Frühstück sagten wir am Donnerstagmorgen den Wichteln Lebewohl und machten uns auf den Rückweg zum Lagerplatz. Dort angekommen, 44


GUIDES beseitigten wir zuerst die letzten Spuren des Sturmes zwei Tage zuvor und chillten dann noch bis zum Mittagessen. Am Nachmittag ging es ganz entspannt mit verschiedenen Stationen, die sich jede selber aussuchen konnte weiter. Bei Ulli und Anna gab es Massage und heiße Steine, bei Pablo konnte man Seifenfußball spielen, bei Hannah und Jenny Heilerde machen, während man ein Logbuch gestaltete oder bei Joshy mit Henna den Körper bemalen. Zum Abendessen gab es Schnitzel mit Kartoffelsalat, schmeckte hervorragend. Während die Kornetten im Leiterzelt den Kornettenabend abhielten, spielten die anderen Guides noch Werwolf und andere Spiele. Danach fielen wir alle tiefentspannt ins Bett. Am Freitag startete unser Tag wieder mit einem kurzen Fußmarsch ins nächste Dorf, in dem wir die Aufgabe bekamen uns ein Gericht auszudenken und die nötigen Sachen dafür einzukaufen. Wieder zurück am Lagerplatz wurden die Einkäufe verkocht und zur kleinen Essensbewertung zum Thema Halloween dekoriert. Am Nachmittag verwandelte sich der Lagerplatz in ein großes Atelier, in dem man wahlweise Lagerpolster, Zauberstäbe, Makramee und vieles mehr anfertigen konnte. Nach dem Abendessen war es schon Zeit für das traditionelle Plauderlagerfeuer. Nach langem Singen und vielen lustigen Sketches war es soweit den Dreijährigen und Joshy Lebewohl zu sagen und wir gingen alle wieder in unsere Zelte zurück. Der Samstag bestand wie jedes Jahr hauptsächlich aus dem Abbau, nur unterbrochen durch die leckere Kaltverpflegung und manchmal dringend nötigen Badpausen. Als auch der letze Meter des Platzes fertig gebuddelt war und der LKW abgefahren, ging es nun noch an die Siegerehrung des Lagers und an die Verteilung der Lagerpreise. Nach einem letzten „Oh Brüder dieses Lebewohl“ war es nun schon Zeit sich zu verabschieden, und wir alle fuhren mit unseren Eltern zurück nach Hause. Gut Pfad Die Guides PS: Ein großes D A N K E an die Firma Konzett Transporte für die Bereitstellung des LKWs . 45


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SPÄHER

SOLA SPÄHER Das diesjährige SOLA der Späher stand wieder vor der Tür. Mit vollgepackten Rucksäcken und viel Motivation ging es Richtung Hohenweiler, wo eine spannende Woche auf die Rankler Späher wartet. Wie üblich, steht zuerst der Aufbau auf dem Programm - schweißtreibende Monumente mussten erbaut werden, Essstelle, Kochstelle und die Zelte wurden aus dem Nichts hergezaubert. Nun konnte das Lager beginnen - doch leider mit etwas Startschwierigkeiten… Ein Flugzeugabsturz auf der Insel Madagaskar. Somit waren die Späher kurze Zeit vollkommen auf sich alleine gestellt, bis sie die Einwohner der Insel kennenlernen durften. Diese waren jedoch nicht erfreut, neue Gäste in ihrem Revier begrüßen zu müssen. Schnell wurde mit einem Strategiespiel die Fähigkeiten der Späher geprüft, ob sie wohl auf der Insel überleben können. Am Nachmittag wurden dann coole T-Shirts designet, diskutiert und in die Höhe geklettert. Diese Aufgaben meisterten alle neuen Inselbewohner bravourös. Der Abend wurde dann bei einem heißen Stein und viel Gequatsche ausgeklinkt. Der nächste Tag wurde dann mit einem kräftigen Frühstück begonnen, damit alle für die Zweitageserkundigung der Insel gestärkt waren. Mit vollgepackten Rucksäcken stapften wir bei einem heißen Sommertag los, Richtung Norden. Nach ca. 2h (gefühlt 5h) wandern kamen wir an einem kleinen Waldspielplatz an, wo wir zuerst den wunderschönen Tümpel auscheckten. Nachdem unser Lager und die Biwaks gemeinsam aufgebaut wurden, gab es auch schon Abendessen. Wir spielten noch eine halbe Runde Werwolf bevor die Wolken am Himmel aufzogen. Schnell wurde es dunkel und es fing an zu stürmen. Die Biwaks hatten gegen den Wind kaum noch eine Chance und der Regen würde die Nacht dort drinnen nicht sehr gemütlich machen. 50


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Zum Glück konnten wir in einem Tippi direkt neben uns Unterschlupf finden und verbrachten dort sicher die Nacht. Der Regen hat auch noch am nächsten Tag nicht aufgehört, und so mussten wir wieder zurück zu unserem Lager wandern. Unser größtes Hindernis war jedoch dann noch unser Bach, der aufgrund des Unwetters stark gestiegen ist. Mit vereinten Kräften schafften wir es hinüber, auch wenn wir danach alle klitschnass waren. Am Mittwoch stand dann noch die Ortserkundung von Lindau auf dem Plan. Die ganze Stadt wurde von den Spähern unsicher gemacht, und es warteten viele lustige Challanges auf sie. In Lindau wurde dann noch für die große Essensbewertung eingekauft, woraus am Abend leckere Gerichte gezaubert wurden.

Nach diesen anstrengenden Tagen hatten sich die Späher auch einmal einen Beautyday verdient. Auf der Insel gab es nämlich viele verschiedene Möglichkeiten sich zu entspannen und zu stärken. Am meisten besucht wurde die selbstgebaute Schwitzhütte. Bevor es am Samstag wieder zurück in die Zivilisation ging, genossen wir nochmals gemeinsam die letzten Stunden bei einem schönen Plauderlagerfeuer. Am Samstag wurden dann nochmals die letzten Kräfte zusammengesucht und das Lager ging somit dem Ende zu. Wir bedanken uns für die coole und aufregende Woche! Gut Pfad – die Späherleiter

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CARAVELLES

SoLa in Mallorca Früh am Morgen ging es los, ab zum Strand und nicht ins Moos. In den Flieger woll’n wir gehen, doch Elena und Aniell ließen wir stehen. Nach dem Reifenplatten und langer Reise, fanden wir in die Finka auf unsere Weise. Sonne, Strand und Meer - darauf freuten wir uns sehr. Den Grill haben wir angeschmissen und alles wurde angebissen. Bei 40 Grad gings ab in den Pool, das fanden wir volle cool. Danach gab es Burger und die Poolparty war der Burner. Das Städtchen Alcudia durften wir sehen und schnell sagten wir auf Wiedersehen. Der Wasserpark wartete auf uns, doch Rutschen bleibt eine Kunst. Schicke Helme durften wir tragen, als sie uns mit Fahrrädern sahen. Eine Sandburg mussten wir bauen, die Ideen nicht von anderen klauen. Ein fancy Dinner gab es dann und alle packten mit an. Spanische Leckereien gab es viele, genauso wie spannende Sandspiele. Mit dem Händler diskutierten wir beim Markt bis er mit seinem Angebot versagt. Viel Geld ließen wir trotzdem dort liegen, damit unsere Freunde Geschenke kriegen. Top gestylt gingen wir in die Karaoke Bar und sangen natürlich wunderbar. In die Disco kamen wir rein, denn dort waren die Chicos ziemlich fein. Spät nachts ging es nach Haus, an die Taxifahrer großen Applaus. Wir tanzten die ganze Nacht und am Morgen wurde Yoga gemacht. 53


CARAVELLES Den letzten Tag haben wir in der Sonne und Strand verbracht, spät abends wurde dort auch noch an die Versprechenserneuerung gedacht. Die Finca Roberto war uns ein gutes Heim, doch auch das schönste Lager muss einmal zu Ende sein. So packten wir unsere Sachen und sagen Mallorca Lebewohl, nicht bevor wir noch kurz vor Abflug unsicher machten die Palma Metropol.

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CARAVELLES Nun stehen wir hier nach dieser Woche und erinnern uns noch lang an diese Epoche. Danke wollten wir noch sagen, an alle die dabei waren. Gut Pfad, Evelin, Birgit und Ella

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EXPLORER

SOLA EXPLORER Endlich war es soweit, das lang ersehnte Sommerlager stand vor der Tür. So trafen wir uns am Samstag in der Früh im Pfadiheim , unser Ziel „Tschechien“. Auf dem Weg hatten wir etwas Stau, aber sonst war die Fahrt sehr entspannt. In Tschechien angekommen, bewaffneten wir uns mit Kanus, Paddel und Schwimmwesten und starteten in unsere Paddelwoche auf der Moldau. Auf dem Weg zum ersten Campingplatz, bekamen wir es mit Hindernissen sprich Schleusen zu tun. Bereits bei der zweiten Schleuse, gab es die ersten Unfälle, als die Buben gekentert sind und ihre Schwimmkünste unter Beweis stellen mussten. (Es ging allen gut). Beim ersten Campingplatz eingetroffen, haben wir unser Zeltlager aufgeschlagen und kochten uns noch ein feines Currygeschnetzeltes. Anschließend haben wir uns am Abend noch was zu trinken geholt (nur Limos war das Motto ) und ließen den ersten Abend gemütlich ausklingen. Am nächsten Tag wurde uns mitgeteilt, dass wir es heute mit sechs Schleusen zu tun bekommen. Souverän meisterten wir eine Schleuse nach der anderen und hatten nur wenige Verluste. Am Abend in Krumlov angekommen, gingen wir in ein tolles Restaurant und ließen die Stadt sowie die Bären auf der Burg noch auf uns wirken, bevor wir die Nachtruhe antraten. Der nächste Tag war sehr entspannt, und so konnten wir während dem Paddeln die Krokodile beobachten. Der restliche Abend war ganz ruhig. Nach ein paar Runden Spikeball und einer Partie Frisbee, entspannten wir uns noch gemeinsam am Lagerfeuer. Laut unserem Plan wollten wir von Vyssi Brod über Zlata Koruna über Krumlov, zu unserem nächsten Ziel Borsov kommen. Eine Etappe von angegeben 5 Stunden stand auf unserem Plan. Dort angekommen, schickten wir unsere Leiter René und Michi mit einem Uberfahrer los, um unser Auto in Vyssi Brod abzuholen. Gesagt getan, nach einer Weile hieß es dann nächster Halt PRAG. Nach der Ankunft in Prag, erkundeten wir

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EXPLORER zuerst unsere Penthouse-Suite und gingen danach direkt in die Stadt. Am nächsten Morgen waren die Sehenswürdigkeiten angesagt. Prager Burg, Uhrturm und die Karlsbrücke standen auf dem Plan. Am Nachmittag hatten wir Freizeit, und wir genossen die tschechischen Szenen. Zu Abend gab es noch einen Döner mit anschließender Schwarzlicht- Show. Bis spät in die Nacht genossen wir dann noch den Abend in einem 4-stöckigen Club. Am nächsten Tag hieß es dann leider „Ende im Gelände“, und so packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf die Heimreise nach Rankweil. Während der Autofahrt ließen wir noch die ganze Woche auf uns wirken und bedankten uns bei den Leitern für die unvergessliche Woche. Geil wars!!! Wir freuen uns auf das nächste Lager! Gut Pfad Die Explorer

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RANGER

SOLA 2023 Slowenien/Salzburg

Samstag, 15.07.2023 Wir trafen uns um 5:00 Uhr beim Heim - und setzten uns in die Autos rein. Slowenien war unser Ziel, dafür fuhren wir ganz schön viel. Essen, singen, schlafen und mehr, machten uns die Fahrt nicht schwer. Pausen waren auch dabei, in der Anzahl waren es zwei. Angekommen am Campingplatz, ging der Zeltaufbau ratzfatz. Das Baden in der eiskalten Soca (Fluss) war für uns ein Muss, das stockte bei manchen sogar den Blutfluss. Spaghetti, Gemüsesauce mit Hackbällchen stand auf dem Programm, gegessen wurde mit Liebe wirklich jedes Gramm. Die Challenges bei der Lagereröffnung machten uns viel Spaß, danach gingen wir noch in die Bar auf ein Glas. Müde fielen wir in unsere Betten, dank der Hitze brauchten wir keine Decken.

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Sonntag, 16.07.2023 Ausgeschlafen trudelten wir nach und nach zum Frühstück ein. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück, machten wir uns startklar für unser Abenteuer des Tages. Um 12:00 Uhr ging es dann endlich los. Die Autofahrt dauerte nicht ganz eine halbe Stunde, und dann waren wir auch schon am Startpunkt für das Canyoning und Rafting. Gleich nach einer kurzen Einführung bekamen wir unsere Ausrüstung und machten uns auf den Weg zum Fluss. Vom Rutschen, Klettern und Springen bis hin zum Abseilen war wirklich alles dabei. Um 17:30 Uhr machten wir uns dann erschöpft und überglücklich auf die Heimreise. Da wir alle sehr hungrig waren, gab es dann gleich Abendessen. Reis mit einer cremigen Pilz-Rahmsoße. Natürlich gab es auch einen leckeren Salat mit einer besonderen Komponente: Holunderessig. Den Abend ließen wir dann mit Gitarren und Gesang ausklingen.

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Montag, 17.07.2023 Der Tag startete für uns mit dem Wecker, danach gab es Frühstück, das war lecker. Salami, Käse, Marmelade und Nutella, machten unseren Tag direkt heller. Der Zeltabbau war schnell getan und los ging es auf die Autobahn. Ljubljana war gar nicht mehr so fern, mit Musik mögen wir die Fahrten sehr gern. Angekommen stellten wir die Zelte auf, langsam haben wir schon einen Lauf. Zum Glück war der Fluss sehr kühl, das war gut gegen unser Hitzegefühl. Pesto-Nudeln mögen wir alle sehr, denn lang blieb der Magen von uns nicht leer. Im Haus der Illusionen war es sehr eckig und rund, zudem war es auch wirklich sehr bunt. Anschließend gab es gegen den Schweiß, ein leckeres und kaltes Eis. Wir erweiterten unsere Garderobe mit der einen oder anderen neuen Robe. Zurück am Campingplatz, ging es mit dem Kochen der Wraps ratzfatz. Gesungen wurde am Abend nicht allein, sondern mit einem belgischen Pfadiverein. Mit so manchem Schlückchen Wein, war der Abend dann wirklich sehr fein. Müde fielen wir in unser Bett, denn der nächste Tag kam schon ums Eck.

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RANGER Dienstag, 18.07.2023 Früh morgens um 7:00 Uhr war die Tagwache, und wir stärkten uns für den Tag in Ljubljana. Um 8:30 ging die Fahrt dann los und wir fuhren zu der bekannten Burg der Stadt. Dort angekommen, entdeckten wir die Burg und ein Puppentheater mit einem Audioguide. Natürlich mussten wir auch den Ausblick über die Stadt bewundern. Danach konnte jede den Nachmittag selbst gestalten. Mittagessen und Souvenirs einkaufen durfte natürlich nicht fehlen. Zum Abendessen trafen wir uns alle in einem Restaurant. Nach dem Essen wurden wir von einem Gewitter überrascht, und als wir zurückkehrten waren die einen oder anderen Rucksäcke leider durchnässt. Nachdem die Lage halbwegs unter Kontrolle gebracht wurde, fielen alle müde in den Schlafsack.

Mittwoch, 19.07.2023 An diesem Morgen klingelte unser Wecker um 08:00 Uhr. Nun war es an der Zeit, unser Lager wieder abzubrechen, die Zelte abzubauen und nach Salzburg weiter zu ziehen. Beim Frühstück erreichte uns dann die erfreuliche Überraschung, dass wir anstatt auf den Zellhof-Lagerplatz in das Pfadiheim der Salzburger Gruppe Katz 2, welches direkt am Fuße der Burg und mitten in der Altstadt steht, fahren. Auf dem Weg dorthin machten wir dann noch einen Einkauf für die kommenden Tage und um 15:00 Uhr erreichten wir dann das Landespfadfinderheim Salzburg. Dort wartete bereits Rudi auf uns, der uns dankenswerterweise mit seinem Auto unser Gepäck zur Katz 2 fuhr, während wir einen wirklich sehr steilen 15-minütigen Fußmarsch bewältigen durften. Oben angekommen, genossen wir zuerst alle einmal den wunderschönen Ausblick. Kurze Zeit später legten wir uns in die Wiese und tankten die warmen Sonnenstrahlen. Zum Abendessen gab es dann Chili sin Carne, zudem wurde das Curry vom Vortag mit Wraps und Taco´s aufgetischt. Nachdem sich alle die Bäuche vollgeschlagen hatten, beschlossen wir noch in die Stadt zu gehen. Ziel war die Segabar, denn dort war Schülermittwoch und wir hatten äußerst positive Re62


RANGER zensionen darüber gelesen. Wir hatten sehr viel Spaß und es wurden großartige Erinnerungen erschaffen. Donnerstag, 20.07.2023 Liebe Omi! Ich schreibe dir heute aus dem tollen Pfadilager in Salzburg. Leider ist das SOLA schon fast fertig. Wir sind heute zur Eishöhle gegangen. Dafür sind wir schon sehr früh am Morgen mit dem Auto immer höher und höher auf den Berg gefahren. Ein bisschen mussten wir auch hochwandern, und dann durften wir mit einer Gondel fahren. Der Ausblick war fantastisch. Ich habe extra ein Foto für dich gemacht. Vor der Eishöhle haben wir uns dann ganz warm angezogen. So, als wäre es Winter. Das war ein bisschen komisch, weil es ja so heiß war. Als wir bei der Höhle an der Reihe waren, haben wir von dem Guide eine kleine Öllampe erhalten. Ich durfte sogar eine tragen. Anschließend machte er eine riesige Türe auf, und wir gingen durch einen starken Windstoß und waren dann in der Höhle. 1400 Stufen sind wir gelaufen. Überall waren Eisskulpturen und unser Guide hat uns erklärt, dass sich diese immer wieder verändern. Nach diesem unvergesslichen Erlebnis haben wir noch am Berg im Restaurant etwas gegessen. Den Rest vom Tag haben wir gemütlich im Pfadiheim verbracht. Nach dem Abendessen spielten wir alle noch gemeinsam ein Spiel bis es Zeit wurde in die Schlafsäcke zu kuscheln. Freitag, 21.07.2023 Am Freitag durften wir endlich unseren lang ersehnten Schönheitsschlaf nachholen. Jede durfte so lange ausschlafen, wie sie wollte. Um 12:00 Uhr gab es dann einen feinen Brunch. Von Pancakes bis hin zu Lachs war wirklich alles dabei, was man sich erträumen konnte. Den Nachmittag verbrachten wir in der Stadt. Von Sightseeing bis hin zu Shopping war alles dabei. Gegen Abend trafen wir uns alle wieder im Pfadiheim und richteten uns für den Abend. Um 20:00 Uhr ging es für uns in die beste Pizzeria von Salzburg. Dort wurden wir wirklich ausgezeichnet verköstigt. Anschließend machten wir erneut einen Abstecher in 63


RANGER der Segabar. Nach unseren 2 Kübeln Sangria intus, ging es weiter in den noblen Citybeats Club mit 3 Dancefloors. Dort tanzten wir, hatten sehr viel Spaß und feierten unseren letzten Abend. Samstag, 22.07.2023 Nach einer langen Nacht im Citybeats Club, hieß es bereits um 08:00 Tagwache. Wir frühstückten ein letztes Mal gemeinsam und anschließend packten wir unsere 7 Sachen. Nachdem wir alles blitzeblank geputzt hatten, sind wir vollgepackt zu unsern Vans gelaufen. Um 10:00 Uhr hieß es dann Abfahrt aus der schönen Altstadt. Während der Fahrt haben wir ein paar Pausen eingelegt, um uns die Füße zu vertreten. Mit Schlafen während der Autofahrt war nicht viel, da wir etliche Schlagerpartys im Auto veranstalteten. Als wir schließlich um 16:30 Uhr in Rankweil ankamen, überraschten uns noch 2 Ranger, die leider nicht beim Lager dabei sein konnten. Wir haben unsere Autos ausgeladen und gereinigt. Wie es sich traditionell gehört, haben wir uns mit dem schönen Lied „Nun Brüder dieses Lebewohl“ verabschiedet und somit ging ein tolles Rangerlager/jahr zu Ende. Gut Pfad, die Ranger

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RANGER

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ROVER

Sola Rover 2023

Wir trafen uns am Morgen des 22.7.2023 um 1:00 Uhr im Heim, um mit dem Auto zum Flughafen Stuttgart zu gelangen. Unser Gepäck haben wir bereits am Donnerstagabend zuvor in Reisekoffer verpackt. Weil wir bereits online unseren Boardingpass gebucht hatten, mussten wir nur unsere Koffer abgeben, und konnten dann gleich zum Sicherheitscheck gehen. Um ca. 9:15 startete unser Flugzeug dann in Richtung Athen. In Athen angekommen, suchten wir unsern Mann, um die Mietwagen zu bekommen. Nach noch mal ca. 2,5 Stunden Fahrt über Korinth, gelangten wir zu unserem Zielort. Nach einer kurzen Pause, die wir zum Einkaufen nutzten, mussten die Autos schwer arbeiten, um die steile Bergstraße zu unserm Häuschen zu erklimmen. Bereits nach 10 Minuten ohne Klimaanlage begannen wir zu schwitzen. Also fuhren wir zum Strand, um uns im erstaunlich erfrischenden Meer abzukühlen. Am Abend wurde gekocht, gejasst, und andere Spiele gespielt. 66


ROVER Der nächste Morgen wurde schon Mittag, und wir fuhren wieder zum Strand. Dort verbrachten wir den ganzen Tag und kehrten dann in ein Restaurant ein. Am darauf folgenden Tag wurden die heißen Sonnenstunden wieder am Strand und im Wasser genossen, um ab Abend unseren lieben neuen Leiter Bömmel zu taufen. Die meiste Zeit würde am Strand oder in den nahegelegenen Bars verbracht, bis es Zeit wurde unserem schönen Häuschen Leb wohl zu sagen, um mit den Autos wieder Richtung Athen zu fahren. In Athen verbrachten wir die Nächte in einem wunderschönen Hostel und die Tage in der viel zu heißen Stadt. Wir haben die Akropolis zusammen unsicher gemacht und unsere Bäuche mit dem tollen Essen vollgeschlagen. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorüber, und wir mussten dann bereits wieder unsere Koffer packen und wurden mit einem Shuttle zum Flughafen gebracht. Gut Pfad Liam Krug

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ROVER

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ALTPFADFINDER

Jahresabschluss . . . . Der heurige Jahresabschluss am 18. Juni startete mit einer Whats-App-Nachricht einer uns unbekannten Person mit Anweisungen, wo wir uns treffen sollen. Eine kleine Schnitzeljagd mit versteckten Botschaften und Rätselaufgaben führte uns letztlich ins Pfadiheim. Dort spielten wir zuerst Dreiecksfußball mit drei Mannschaften. Damit es nicht zu einfach wird, durften wir den Ball nur mit an den Händen gehaltenen Schuhen berühren. Wir spielten nach strengen Regeln, so wurde ein Übertritt über das Spielfeld mit Liegestützen sanktioniert. Anschließend kochten wir gemeinsam und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Vielen Dank an das Team für diesen tollen Abschluss. Gut Pfad, Stefan

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Fest der Kulturen Spende . . . . . . . . . . . . . . Am Sonntag, dem 25. Juni haben vier fleißige Altpfadis dankenswerterweise den Abwaschdienst beim Fest der Kulturen übernommen. An dieser Stelle dürfen wir bekannt geben, dass wir die von der Marktgemeinde Rankweil erhaltene Aufwandsentschädigung für den Arbeitseinsatz in Höhe von 400,00 € an die Plattform „Rankler für Rankler“ gespendet haben.

Römerfest . . . . . . . . . . . Am ersten Juliwochenende versetzten Gladiatoren, Legionäre und Tänzerinnen, aber auch der Stamm der Alemannen den ehemaligen Gutshof der „villa rustica“ im Bresner Weitried zurück in die Vergangenheit. Ein aufgebautes Lager vermittelte einen authentischen Eindruck wie die Menschen damals gelebt haben. Schaukämpfe und Tänze durften dabei natürlich nicht fehlen. Die Altpfadfinder haben bei diesem Großereignis die gesamte Wirtschaft übernommen. Neben Wurst mit Brot und Kartoffelsalat, gab es ua. Linseneintopf, Kaffee und Kuchen für knapp dreitausend Besucherinnen und Besucher an zwei Tagen. Das gemeinsam mit der Marktgemeinde Rankweil in Zusammenarbeit mit dem Verein der römischen Kultur und Geschichte Vorarlberg und dem Verein Alamannische Brauchtums- und Kulturgemeinschaft Vorarlbergs veranstaltete Fest war ein großer Erfolg. Neben Altpfadfindern haben auch Gildepfadfinderinnen, aber auch Familienangehörige, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen von Altpfadfindern geholfen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern bedanken, ohne deren Einsatz ein so großartiger Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Gut Pfad, Stefan

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ALTPFADFINDER

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ALTPFADFINDER

Sommer-Palaver . . . . . Gegen Ende der Sommerferien fand auch dieses Jahr wieder unser sogenannter Sommer-Palaver statt. Dieses ist dafür da, um die Urlaubszeit mit einem Pfadi-Treffen zu verkürzen, jedoch ist es eher ein gemütliches Beisammensein. Ein Abend für gute Gespräche und vielleicht auch um sich Zeit zu nehmen für ein Schmieden neuer Veranstaltungs-Ideen. Zusätzlich waren auch unsere zukünftigen Altpfadis miteingeladen, um uns kennenzulernen, zu mindestens die, die uns genannt wurden. Es war sicher wieder ein gelungener Abend. Ein Dank geht hier natürlich an das Organisations-Team: Günter und Rebekka. Gut Pfad, Bertram G.

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GILDE “AKTIV”

Gilde Aktionen Fest der Kulturen ................ Bei strahlendem Sonnenschein fand am Sonntag, den 25.06.2023 das „Fest der Kulturen“ der Marktgemeinde Rankweil statt. Wie schon Tradition, hatten wir wieder den Bierausschank übernommen, aber bei 35° im Schatten hielt sich der Bierkonsum sogar bei eingefleischten Biertrinkern in Grenzen, auch wir blieben lieber beim Wasser. Zahlreiche Nationen waren vertreten, das kulinarische Angebot sehr vielfältig und die Veranstaltung ein voller Erfolg. Ein großes DANKESCHÖN an alle Gildemitglieder die mitgearbeitet haben. Den Erlös werden wir, wie jedes Jahr, für soziale Zwecke spenden.

Abschlussgrillabend . . . . . . . . . . . . Den krönenden Abschluss unseres Gildejahres bildete unser Grillabend am Samstag, den 01.07.2023. Das Wetter war unsicher und so entschieden wir uns, die Plane über der Pergola zu spannen, so war es sicher und auch gemütlicher. Die Gildemitglieder erschienen zahlreich und wurden nach einem Apéro von unseren Grillmeistern Walter und Christian mit Fleisch, Ripple, Würstle und feinem Grillgemüse verwöhnt. Dazu servierten wir feine Knoblauch- und Kräuterbaguette. Das Salatbuffet war vom Feinsten und auch das Dessertbuffet ließ die Herzen höherschlagen. Kein Wunder, dass die Stimmung gut war und alle ausgelassen feierten. Vielen 73


GILDE “AKTIV” Dank an alle, die zur Vielfalt unseres Buffets beigetragen haben. Wir haben das Gildejahr würdig abgeschlossen und freuen uns schon wieder auf den Start im Herbst.

Rankweiler Sommer . . . . . . . . . . . . . . „Genuss in Wasserburg“ im Rahmen des Rankweiler Sommers wurde von uns begleitet und tatkräftig unterstützt. Am Dienstag, den 18.07.2023 führte uns die Reise mit der Bahn nach Bregenz. Der Wetterbericht versprach noch am Tag davor einen traumhaften Sommertag, am Vormittag wurde die Vorhersage dann aber immer unheilvoller und kündigte genau für unseren Aufenthalt in Bregenz einen Sturm an. Kurzfristig wurden von Armin daher Regenponchos organisiert und von uns 74


GILDE “AKTIV” verteilt. In Bregenz fielen einige große Tropfen und es regnete leicht, aber wir erreichten unbeschadet das Schiff nach Wasserburg. Auf der Überfahrt war es etwas unruhig, aber nachdem wir Wasserburg erreicht hatten, war es trocken und die Stimmung am See grandios. Nach einem kleinen, feinen Spaziergang erreichten wir den Bio Obsthof Bildgarten und die Sonne strahlte wieder vom Himmel. Die Familie Lang begrüßte uns herzlich und nach einer Kellerführung mit Weinverkostung und Brennereiführung mit Schnapsverkostung war es gut, dass wir uns mit den köstlichen Speisen des Rankweiler Hofs stärken konnten. Die „Alpenrammler“ sorgten dann mit ihrer Musik für super Stimmung und so mancher/manche konnte sich kaum trennen und so erreichten wir später als geplant mit dem Bus wieder sicher und gut Rankweil.

Heimputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Gilde Rankweil startet jedes Jahr mit dem Heimputz ins neue Pfadfinderjahr. Christian Matt organisierte schon eine Woche davor wieder eine professionelle Bodenreinigungsmaschine und gemeinsam mit Hubert Walter und Walter Fritz unterzog er die Böden im Pfadfinderheim einer gründlichen Tiefenreinigung. Auch alle WC-Anlagen wurden von Anni und Klara und die kleine Küche im Werk I von Herta und Eugen bereits im Vorfeld geputzt. Am Samstag, den 02.09.2023 widmete sich dann ein Trupp von 13 Gildemitgliedern und 3 Altpfadfindern der Großküche, den Tischen und Stühlen im großen Saal, den GuSp und WiWö-Räumen, dem Leiterraum und dem Gilderaum. Auch im Außenbereich wurde fleißig gearbeitet und neben der Pergola auch alle Flachdächer gereinigt. Wuchernde Sträucher wurden geschnitten und das Gras oberhalb des Heims getrimmt. Zufrieden ließen wir uns anschließend eine feine Gulaschsuppe und Kuchen schmecken. Die Gruppe kann das Pfadfinderjahr in einem blitzblanken Heim beginnen. 75


GILDE “AKTIV”

Papierschopfdienst . . . . . . . . . . . . . . . DANKE Peter Mück, Udo Schranz, Irmgard Morscher, Christl Lampl und Christian Matt, die im Juli 76

den Papierschopfdienst für die Gilde übernommen haben. Gut Pfad! Christl und Andrea


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