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NACHHALTIGKEITS BERICHT 2025

pewag austria GmbH

Nachhaltigkeitsbericht 2025 pewag austria GmbH

Gaslaternenweg 4 A-8041 Graz

Landesgericht Graz, FN 35303 t Finanzamt Wien, Steuernummer 084/1080

VORWORT

Mit dem Strom schwimmen nur tote Fische. Ja, leider hat sich vielerorts die Richtung des Stroms umgedreht, Klima- und Umweltschutz wird immer weniger wichtig; Verantwortung für die Welt von morgen wird von Politikern aller Orts, Österreich und die EU nicht ausgenommen, immer weniger wichtig. Die Zukunft wird hemmungslos diskontiert, die Horizonte werden meist noch kürzer als die Zeit bis zur nächsten Wahl.

Wie soll eine auf Nachhaltigkeit Wert legende Organisation in solchem Umfeld erfolgreich sein? Klar, die Natur ist viel stärker als politische Strömungen, auch viel nachhaltiger. Schon bald wird sie zumindest mahnend wieder aufzeigen, dass unser Umgang mit ihr nicht korrekt und auch nicht fair ist. Dieses Aufzeigen wird immer stärker, bis es irgendwann einmal verstanden und berücksichtigt wird, oder das Verstehen selbst nicht mehr erforderlich sein wird.

Wir in der pewag group hoffen immer noch, dass unsere Gesellschaft (die EU) die Signale rechtzeitig verstehen wird und die gemeinsamen Handlungen entsprechend leiten wird. Nicht nur, um dann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu haben, sondern auch aus heutiger Überzeugung der Notwendigkeit und Respekt unserem Umfeld gegenüber, beharren wir unbeirrt auf unserem Kurs. Wir verkleinern unseren Fußabdruck täglich, mit dem Ziel 2030 CO2-neutral (Scope 1 und 2) zu sein.

Wieso nur Scope 1 und 2? Dazu gibt es viele wichtige und richtige Antworten: (1) wenn alle Organisationen im Scope 1 CO2-neutral sind, dann ist auch das gesamte System CO2-neutral: Gesamtziel erreicht. (2) Niemand anders als nur wir selbst können unseren eigenen negativen Einfluss auf die Umwelt reduzieren; wenn also wir unseren Scope 1 Ausstoß nicht reduzieren, dann bleibt dieser bestehen (außer wir scheiden durch Untergang aus). (3) Die Reduktion durch einfaches Umstellen der Beschaffung (Scope 3) zeigt anfangs wahrscheinlich die stärkste Reduktion von CO2-Ausstoß und wäre damit ein „quick-win“ aber ohne jede Anstrengung und Arbeit an der eigenen Organisation und den eigenen Abläufen. Auch ist es heute noch schwierig zu erkennen welche alternativen Lieferanten tatsächlich die bessere Lösung präsentieren. Aber ja, wenn unsere Hausaufgaben gelöst sein werden, wollen wir auch am Scope 3 arbeiten.

Der Kurs stimmt für uns, wir gehen diesen gemeinsam im gesamten pewag-Team weiter. Engagiert.

VORWORT

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet eine wertvolle Gelegenheit, Stakeholder:innen und die Öffentlichkeit über die Verpflichtungen, Erfolge und Fortschritte eines Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit zu informieren. Die pewag austria GmbH, ein Mitglied der pewag group, kommt dieser Verantwortung bereits zum vierten Mal in Folge freiwillig nach.

Trotz weltweiter Unsicherheiten und herausfordernder Prognosen – auch im Nachhaltigkeitsdiskurs – verfolgt die pewag austria GmbH konsequent ihren Weg der nachhaltigen Entwicklung. Denn ihre Nachhaltigkeitsbemühungen beruhen nicht allein auf regulatorischen Vorgaben, sondern auf jahrhundertelanger Tradition und tief verankerten Werten: dem Streben nach Exzellenz in Qualität und Technologie, einer innovationsgetriebenen Unternehmenskultur sowie einer starken Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt.

Auch operativ konnten im Jahr 2025 Fortschritte erzielt werden: Der CO2-Fußabdruck der Gruppe wurde um 2 656 Tonnen CO2äq bzw. 26% reduziert. Der Anteil erneuerbarer Energiequellen lag stabil bei 32% und damit weiterhin über dem EU-Durchschnitt von 25%. Zudem stieg die Nutzung von Elektrofahrzeugen deutlich (+45%), während der Anteil fossiler Fahrten entsprechend zurückging.

Im sozialen Bereich stieg der Frauenanteil in Führungspositionen von 17% auf 22% – ein überdurchschnittlicher Wert in einer traditionell männlich geprägten Industrie.

Diese Entwicklungen zeugen von einem konsequent verfolgten, wertebasierten Ansatz für eine langfristige und nachhaltige Transformation. Sie wurden möglich durch die inspirierende Vision des Gründers der pewag group, die strategische Weitsicht von Managementteam sowie vor allem durch das Engagement aller Mitarbeiter:innen. Ihnen gilt besonderer Dank.

introduction

1.1. Über die pewag group

WIR SIND DIE PEWAG GROUP

Die pewag austria GmbH ist Teil der pewag group.

Die pewag group ist eine international agierende Unternehmensgruppe mit Tochterunternehmen auf allen fünf Kontinenten und Kund:innen in über 100 Ländern.

Mit Hauptsitz in Österreich ist die pewag group nicht nur ein führender Hersteller von hochwertigen Schnee- und Industrieketten sowie Hebezeugen, sondern bietet auch verschiedenste maßgeschneiderte Leistungen in den Bereichen Sondermaschinenbau und Umformtechnik an. Die Erfolgsgeschichte der pewag group reicht bis ins Jahr 1479 zurück.

striving for excellence in QUALITY

Die Werte der Marken der pewag group werden insbesondere durch erstklassige Produktqualität und Innovation gelebt. Darauf ist Verlass.

striving for excellence in RESPONSIBILITY

CO2-neutrale Produktion bis 2030 ist unser Ziel. Wir leben nachhaltige und faire Partnerschaften und eine offene Arbeitsweise. Wir übernehmen Verantwortung.

Verkaufs- und sonstige Standorte

WAS UNS BEWEGT

Durch unseren Unternehmergeist, geprägt von Freude an Innovation, streben wir danach, die besten Lösungen am Markt anzubieten – heute und in Zukunft. Die hohe Qualität unserer Marken, Produkte und Dienstleistungen sowie den leidenschaftlichen Einsatz unserer Mitarbeiter:innen verstehen wir als unser wertvollstes Asset, um die Erwartungen unserer Kund:innen zu übertreffen und unserer unternehmerischen Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt gerecht zu werden.

UNSERE WERTE

Für die pewag group ist die Verbindung von unternehmerischem Handeln mit ethischen Grundsätzen eine Tradition und ein wesentlicher Faktor für den langfristigen Erfolg.

striving for excellence in TECHNOLOGY

Wir sichern unsere technologische Stärke durch Streben nach Qualität, Innovationsgeist und ständige Verbesserung unserer Produkte und Produktionsprozesse.

striving for excellence in ENTREPRENEURSHIP

Durch die spezifische Expertise jedes Einzelnen und dezentrale Verantwortlichkeiten stellen wir eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft sicher.

pewag entwickelt sich zu einer internationalen Unternehmensgruppe

Vertriebspartner:innen

Umfangreiche Investitionen in erneuerbare Energien. Ziel: CO2-neutrale Produktion bis 2030.

Produktionsstandorte

1.2. Über diesen Bericht

GRUNDLAGE UND BERICHTERSTATTUNGSRAHMEN

[ESRS 2 | BP-1, BP-2]

Derzeit existiert für die pewag austria GmbH noch keine verpflichtende Grundlage für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärung. Dennoch wollen wir unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten und -auswirkungen bereits jetzt transparent kommunizieren.

Dies ist der vierte offizielle Nachhaltigkeitsbericht, der außerdem Teil des Konzernlageberichts ist. Er ist gemäß ESG-Prinzipien strukturiert; jedes Kapitel ist einem der ESG-Schwerpunktbereiche gewidmet. Im Anhang dieses Berichts findet sich eine Übersicht über die abgedeckten Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).

Dieser Bericht berücksichtigt die folgenden anerkannten Berichterstattungsgrundlagen und -rahmen freiwillig: CSRD (Richtlinie (EU) 2022/2464 zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen), ESRS (Europäische Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards, 2023) und GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol).

Die Kennzahlen werden gemäß den einheitlichen Definitionen der ESRS erhoben und in standardisierte Maßeinheiten umgerechnet, um die Vergleichbarkeit der Daten aus den verschiedenen Ländern sowie über die Jahre hinweg zu gewährleisten. Die Daten basieren auf zuverlässigen und dokumentierten Quellen; wo Schätzungen vorgenommen wurden, ist dies ausdrücklich vermerkt.

Für die Datenerhebung und die Erstellung des Berichts wurden folgende Methoden angewandt: individuelle und kollektive Datenerhebung, einschließlich manueller und digitaler Verarbeitung von Primär- und Sekundärquellen, gefolgt von manueller und digitaler Verarbeitung der erhobenen Daten unter Verwendung spezieller Berichterstattungssoftware und schließlich Validierung der erhobenen Daten durch Abgleich mit Kontrolldaten und individuellen Interviews.

Da die entsprechenden nationalen Vorgaben im Sitzland der Unternehmensgruppe – insbesondere das neue österreichische NaBeG (Nachhaltigkeitsberichtsgesetz, 2026) – noch vom Gesetzgeber anzupassen sind, werden sie in den kommenden Jahren in die Berichterstattung einfließen, einschließlich einschlägiger Anforderungen der TaxonomieVerordnung (Verordnung (EU) 2020/852).

EXTERNE PRÜFUNG

[ESRS 2 | BP-1, BP2]

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird im dritten Jahr in Folge durch einen externen Wirtschaftsprüfer geprüft, wie der beiliegende unabhängige Prüfungsvermerk bestätigt.

GELTUNGSBEREICH

[ESRS 2 | BP-1, BP2]

Dieser Bericht gilt für die pewag austria GmbH und ihre nachfolgend aufgeführten Tochterunternehmen. Die hier publizierten Daten beziehen sich auf das Berichtsjahr 2025, das mit dem Kalenderjahr 2025 übereinstimmt.

Dieser Bericht wird auf konsolidierter Basis erstellt. Die konsolidierte Nachhaltigkeitsberichterstattung folgt den im Konzernabschluss dargestellten Konsolidierungskreis, -grundsätzen und -methoden (Prinzip der Vollintegration). Folglich sind die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochterunternehmen gemäß Art. 29a Abs. 8 der Richtlinie 2013/34/EU von der Erstellung einer eigenen jährlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung befreit.

Der vorliegende Bericht bezieht sich nicht nur auf die unternehmensinternen Prozesse, sondern berücksichtigt – wie in den einschlägigen Kapiteln zur Wesentlichkeitsanalyse, zu den Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette, zur Unternehmensführung sowie zur Resilienz der Lieferkette dargelegt – auch wesentliche ökologische und soziale Auswirkungen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.

Die pewag austria GmbH und die Tochterunternehmen per Stichtag 31.12.2025:

■ Accel S.A.S.

■ APEX Automotive B.V.

■ Apex Holding B.V.

■ Apex International B.V.

■ Cardon France SAS

■ Cardon Hebetechnik GmbH (ab 01.01.2025)

■ Cardon International B.V.

■ CBR Levage

■ Chainalliance S.A.S.

■ Chaineries Limousines S.A.S.

■ DEAL S.A.S.

■ ETS Jean Cardon & Fils S.A.S.

■ ETS Jean Chapuis S.A.S.

■ G. Fargamel S.A.S.

■ KWB Ketten Austria GmbH

■ LiftingPlus Twente B.V. (ab 01.08.2025)

■ Load Monitoring Systems Ltd.

■ MAGI

■ Modulift Holdings Ltd.

■ Modulift UK Ltd.

■ MWB BeiJing International Trading Company Limited

■ OOO „pewag russia”

■ OOO „PEWAG”

■ P.T. Pewag Industry Indonesia

■ peform Brumov s.r.o.

■ peform Chomutov s.r.o.

■ peform Podoli s.r.o.

■ pewag Australia Pty Limited

■ pewag austria Vertriebsgesellschaft mbH

■ pewag Brasil Comércio de Correntes Ltda.

■ pewag chain south africa (pty) ltd.

1.3. ESG bei der pewag group

MANAGEMENTTEAM UND AUFSICHTSRAT

[ESRS 2 | GOV-1, GOV-2, GOV-3]

Zentrale Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane bei der pewag austria GmbH sind das Managementteam und der Aufsichtsrat.

Das Managementteam auf Gruppenebene besteht aus dem CEO und den Segmentmanagern. Die operativen Tochterunternehmen werden jeweils von ein bis zwei erfahrenen Geschäftsführer:innen geleitet. Im Jahr 2022 lag der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei 18%; bis 2025 konnte dieser auf 22% erhöht werden.

■ pewag Columbia S.A.S

■ pewag Czech s.r.o.

■ pewag d.o.o.

■ pewag Deutschland GmbH

■ pewag engineering GmbH

■ pewag France S.A.S.

■ pewag Helevar Comércio e Importação de Produtos Metalúrgicos Ltda.

■ pewag Inc.

■ Pewag India Private Limited

■ pewag International GmbH

■ pewag Ketten GmbH

■ pewag Mexico SA de CV

■ pewag nederland B.V.

■ pewag polska Sp.z.o.o.

■ pewag PortugalComércio de Produtos e Equipamentos Industriais, Lda

■ pewag Romania SRL

■ pewag s.r.o.

■ pewag Slovakia, s.r.o.

■ pewag Suisse AG

■ pewag UK Limited

■ Prolift Handling Ltd.

■ Regis Marine Offshore Services Pte Ltd

■ Rope & Sling Specialists Limited

■ Société Industrielle et Maritime d’Approvisionnement

■ Stamperia Belucci SpA (ab 01.01.2025)

■ Stockage-TransformationLogistiq-Industriel

■ Terrier Lifting Clamps B.V.

■ „TOV Pewag Ukraine“ GmbH

Wir sind uns der besonderen Herausforderungen im Hinblick auf Diversität in der verarbeitenden Industrie – sowohl bei den Arbeitskräften als auch in Führungspositionen – bewusst und ergreifen Maßnahmen, um ein integratives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle die gleichen Chancen haben, berufliche und persönliche Exzellenz zu entwickeln.

Eine zentrale Rolle des Leitungsteams liegt im Nachhaltigkeitsmanagement, das als integraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung und Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe verankert ist. Die langfristigen Nachhaltigkeitsstrategien und -ziele werden vom CEO festgelegt und auf allen Ebenen der gesamten Organisation gefördert und umgesetzt.

Dabei wird der CEO durch ein interdisziplinär aufgestelltes Managementteam unterstützt, das fachliche Expertise aus verschiedenen Bereichen einbringt. Wesentliche nachhaltigkeitsbezogene Themen werden im Rahmen eines strukturierten und ausgewogenen Top-down- und Bottom-up-Prozesses identifiziert und weiterentwickelt – unter Einbindung interner und externer Nachhaltigkeitsexpert:innen.

Der Aufsichtsrat auf Gruppenebene besteht aus fünf Mitgliedern (derzeit zwei Frauen und drei Männer) mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, Fachkompetenzen, Erfahrungen und Altersgruppen. Der Aufsichtsrat tritt vierteljährlich zusammen, um sowohl strategische Geschäftsangelegenheiten als auch nachhaltigkeitsbezogene Themen zu besprechen, insbesondere im Hinblick auf geplante Investitionen.

Auch einige der Tochterunternehmen verfügen über einen Aufsichtsrat. Je nach den jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingungen sind auch die Mitarbeiter:innen darin vertreten.

Der CEO und der Aufsichtsrat arbeiten in einem konstruktiven und vertrauensvollen Austausch zusammen, um den langfristigen Erfolg der Unternehmensgruppe zu sichern und eine nachhaltige Wertschöpfung weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2025 befassten sie sich unter anderem mit folgenden Schwerpunktthemen: Steigerung der Energieeffizienz, weitere Reduktion der CO2-Emissionen, Einsatz wiederverwertbarer Materialien und Verpackungen.

SORGFALTSPFLICHT UND RISIKOMANAGEMENT

[ESRS 2 | GOV-4, GOV-5]

Im Rahmen unserer unternehmerischen Sorgfaltspflicht haben wir Prozesse etabliert, um Nachhaltigkeitsauswirkungen frühzeitig zu erkennen und systematisch zu adressieren. Dabei werden sowohl tatsächliche als auch potenzielle Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft betrachtet.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen – insbesondere negativer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt – kommt ein mehrstufiges Verfahren zum Einsatz, das auf den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen beruht und sowohl interne als auch externe Stakeholder-Perspektiven berücksichtigt (vgl. Kapitel „Stakeholder:innen“).

Das Ergebnis dieses Prozesses bildet die Grundlage unserer Wesentlichkeitsanalyse (vgl. Kapitel „Wesentlichkeitsanalyse“). Darauf aufbauend wurden für alle als wesentlich identifizierten ESG-Bereiche spezifische Konzepte entwickelt, die durch konkrete Maßnahmen und gezielte Ressourceneinsätze umgesetzt werden. Die Fortschritte werden anhand definierter Kennzahlen regelmäßig überwacht und mehrmals jährlich mit klaren Zielvorgaben überprüft, um die Wirksamkeit der Maßnahmen sicherzustellen und kontinuierliche Weiterentwicklung zu fördern.

Unterstützt wird dieser Ansatz durch ein strukturiertes Risikomanagement und interne Kontrollmechanismen, die sicherstellen, dass die Nachhaltigkeitsberichterstattung vollständig, korrekt und verlässlich erfolgt. Dabei wird auf etablierte Governance-Strukturen und klare Verantwortlichkeiten zurückgegriffen. Die Leitungs- und Aufsichtsorgane sind aktiv in den Prozess eingebunden und werden regelmäßig über die Fortschritte und erzielten Ergebnisse informiert, wodurch ihre Expertise die Steuerung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen unterstützt.

STRATEGIE: WIR ÜBERNEHMEN

VERANTWORTUNG FÜR ESG

[ESRS 2 | SBM-1]

Das Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe ist in der verarbeitenden Industrie angesiedelt, genauer in der Metallindustrie, mit Schwerpunkt auf der Herstellung des breitesten Produktportfolios an Anschlagketten, Reifenschutzketten, Hebezeugketten, Förderketten, Do-it-yourself Artikel sowie diverse sonstige Kettenprodukte, Automobilfedern und Sondermaschinen.

Die Produktion erfolgt an eigenen, fortschrittlichen Standorten in Europa, während eigene Vertriebsstandorte zusammen mit internationalen Partner:innen die globale Präsenz sichern. Dieses Modell ermöglicht eine hochwertige Fertigung sowie eine effiziente Verteilung.

Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und Entscheidungsprozesse. Die pewag austria GmbH strebt danach, ihrer unternehmerischen Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt gerecht zu werden.

Dieser übergeordnete Leitsatz treibt alle unsere Tochterunternehmen an, Lösungen zu entwickeln, die unser

Produktportfolio, unsere eigenen Aktivitäten und unsere Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten. Um sicherzustellen, dass die ESG-Prinzipien fest in alle unsere Geschäftsaktivitäten und -prozesse integriert sind, ergreifen wir die folgenden Maßnahmen (die 4 strategischen Schritte):

■ Wir sind zertifiziert:

Viele unserer (Produktions-)Standorte sind nach ISO 9001 „Qualitäts-“, ISO 14001 „Umwelt-“ und ISO 50001 „Energiemanagementsysteme“ zertifiziert. Die Grundsätze der ISO 45001 „Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme“ wurden an vielen Standorten erfolgreich umgesetzt und an einigen auch zertifiziert. Unsere pewag academy ist nach ISO 29993 „Lerndienstleistungen der Aus- und Weiterbildung“ ausgezeichnet worden.

Ein bedeutender Erfolg im Bereich Nachhaltigkeit war auch das erste Schwesterunternehmen, das im Jahr 2024 und 2025 das EcoVadis Assessment erfolgreich abgeschlossen hat und mit einer Silbermedaille als eines der Top 15% der bewerteten Unternehmen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus sind einige Tochterunternehmen die stolze Mitglieder der LEEA (Lifting Equipment Engineers Association) und entsprechend zertifiziert.

Diese Zertifizierungen und Auszeichnungen ermöglichen es uns, nicht nur unsere Performance und Fortschritte regelmäßig zu messen und zu verwalten, sondern auch unsere ESG-Auswirkungen – sowohl tatsächliche als auch potenzielle – frühzeitig zu erkennen.

■ Wir unterstützen internationale Initiativen und integrieren deren Grundsätze in unsere Geschäftsprozesse: Wir achten die universellen Menschenrechte und Grundfreiheiten. Darüber hinaus richten wir unsere Geschäftsaktivitäten an den SDGs der Vereinten Nationen sowie an den Umweltvorgaben des Übereinkommens von Paris und des Europäischen Klimagesetzes aus.

■ Wir leisten einen eigenen Beitrag: Die pewag austria GmbH investiert einen erheblichen Teil ihrer Gewinne in eine Vielzahl eigener Nachhaltigkeitsprojekte. Einige der leidenschaftlichen Bemühungen und Beiträge aus dem Jahr 2025 werden in den entsprechenden Kapiteln dieses Berichts dargestellt.

Wir sind zertifiziert ISO 9001 ISO 14001 ISO 50001 ISO 45001 ISO 29993 LEEA

Wir unterstützen Menschenrechte SDGs EU Klimagesetz

Strategische Schritte

Wir kommunizieren Verhaltenskodex Nachhaltigkeitsbericht pewag academy Beschwerdemechanismus

Wir leisten einen Beitrag Eigene Nachhaltigkeitsprojekte Investitionen

Abbildung 1: Strategische ESG-Schritte

■ Wir kommunizieren über unsere Nachhaltigkeitsreise: Unsere Verpflichtungen und ESG-Mindestanforderungen sind in unserem Verhaltenskodex (Code of Conduct) festgehalten. Informationen über die Leistungen und Fortschritte finden sich im Nachhaltigkeitsbericht. In den Online-Kursen der pewag academy schärfen wir das Bewusstsein und teilen unsere Erfahrungen. Wir legen Wert auf ehrliches Feedback, daher können alle Bedenken – intern und extern – über unseren vertraulichen Beschwerdemechanismus vorgebracht werden.

STAKEHOLDER:INNEN

[ESRS 2 | SBM-2]

Die Gesetze und Vorschriften der Länder, in denen sich unsere Tochterunternehmen befinden, bilden einen Mindeststandard. Wir sind auch bestrebt, sowohl interne als auch externe Interessengruppen zu berücksichtigen und aktiv einzubeziehen – nicht zuletzt durch regelmäßig durchgeführte Befragungen im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse.

Jede dieser Interessensgruppen trägt auf ihre Weise wesentlich zu unserem Erfolg bei. Mitarbeiter:innen, weil sie ein gesundes, sicheres und integratives Arbeitsumfeld verdienen, in dem sie ihr Fachwissen voll entfalten können. Investor:innen und Finanzpartner:innen, weil sie uns dabei unterstützen, unsere unternehmerische Vision in die Realität umzusetzen. Kund:innen und Endverbraucher:innen, weil sie uns dazu inspirieren, neue und innovative Lösungen für ihre Vorhaben zu entwickeln. Lieferant:innen; weil sie ihr wertvolles Know-how einbringen und uns auf unserem Weg zu dem verantwortungsvollen und nachhaltigen Wirtschaften begleiten. Fachöffentlichkeit und Industrieverbände, weil der fachliche Austausch Impulse für Innovation und Fortschritt liefert. Lokale Gemeinschaften, weil es uns am Herzen liegt, durch unsere Produkte, Dienstleistungen und Partnerschaften eine langfristig positive Wirkung auf Mensch und Umwelt zu erzielen.

Diese Verbundenheit spiegelt sich in einem kontinuierlichen, offenen Dialog wider, dessen Formate und Inhalte wir im Berichtsjahr 2025 aktiv gestaltet haben:

Austausch mit Stakeholdergruppen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Stakeholdergruppe

Mitarbeiter:innen

Investor:innen und Finanzpartner:innen

Kund:innen, Endverbraucher:innen und Geschäftspartner

Lieferant:innen

Fachöffentlichkeit und Industrieverbände

Lokale Gemeinschaft und Öffentlichkeit

Abbildung 2: Stakeholdergruppen

Formen des Austauschs

Townhall meetings mit Managementteam, strukturierte Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbefragungen, interne Kommunikationskanäle, jährliche Strategiekonferenz, Mitarbeiterzeitung, Betriebsratsgremien

Jährliche Review Meetings, Einzelgespräche, Finanzberichterstattung, weitere Formen im Bereich Investor Relations

Enge Betreuung und Beratung von Kund:innen, offener Dialog, Kundenveranstaltungen, Messeauftritte, Kundenbefragung, Teilnahme und Vorträge bei Fachkonferenzen

Lieferantengespräche und -befragungen, Lieferantenentwicklung

Partnerschaften mit interessierter Fachöffentlichkeit und Industrie, Teilnahme an Brancheninitiativen, Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Fachlicher Austausch mit Berufsschulen und Bildungsträgern

Öffentliche Bereitstellung von umfassenden Informationen, mehrsprachige Internetpräsenz (in 15+ Sprachen), Präsentationen und Workshops an Schulen (z.B. zur Berufsorientierung)

WESENTLICHKEITSANALYSE

[ESRS 2 | SBM-3, IRO-1]

Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen – insbesondere in rechtlicher, technologischer und reputationsbezogener Hinsicht sowie im Hinblick auf potenzielle Weiterentwicklungen, Verbesserungen der Ressourceneffizienz, die Dekarbonisierung der Energiequellen und Resilienz –werden regelmäßig im Rahmen eines strukturierten internen Prozesses identifiziert, bewertet und überwacht.

Dabei werden relevante ESG-Aspekte berücksichtigt und entlang der Wertschöpfungskette analysiert. Die Ergebnisse dieses Prozesses bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie für die Ableitung, Priorisierung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen.

Unsere ursprüngliche doppelte Wesentlichkeitsanalyse, in der sowohl die finanzielle Wesentlichkeit als auch die ESG-bezogenen Auswirkungen der pewag austria GmbH auf Umwelt und Gesellschaft bewertet wurden, wurde im Jahr 2022 durchgeführt. Dabei wurden insbesondere die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) berücksichtigt.

Aufgrund neuer ESG-Entwicklungen wurde die Wesentlichkeitsanalyse im Jahr 2024/25 entsprechend aktualisiert. Die finanzielle Wesentlichkeit der ESG-Themen wurde intern anhand ihrer Auswirkungen auf unsere Unternehmensgruppe bewertet.

Für die Bewertung unserer (positiver und negativer) Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft wurden insgesamt mehr als 55 interne Stakeholder:innen (im Rahmen von Interviews, Workshops und Fragebögen) sowie 23 externe Stakeholder:innen (mittels Fragebögen) einbezogen.

Von den insgesamt 24 identifizierten ESG-Einflussbereichen haben sich die folgenden als besonders bedeutsam erwiesen, wie in der nachstehenden Wesentlichkeitsmatrix dargestellt, wobei die Größe der Punkte die finanzielle Wesentlichkeit symbolisiert:

■ Umwelt (Environment – E): Verwendung wiederverwertbarer Materialien, Abfallmanagement und -reduzierung, Reduzierung der direkten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) und Umstellung auf grüne Energiequellen;

■ Soziales (Social – S): Produktsicherheit, Menschenrechte, Kundenzufriedenheit, Arbeitsbedingungen des pewag-Personals;

■ Unternehmensführung (Governance – G): Cybersicherheit, Datenschutz, Verhinderung von Korruption und Bestechung, Digitalisierung.

KONZEPTE, MASSNAHMEN, KENNZAHLEN, ZIELE [ESRS 2| MDR-P, MDR-A, MDR-M, MDR-T]

Die Angaben zu Konzepten (MDR-P), Maßnahmen (MDR-A), Kennzahlen (MDR-M) und Zielen (MDR-T) sind in den jeweiligen Kapiteln zu den wesentlichen ESG-Themen enthalten.

1.4. ESG-Meilensteine

Modulift stärkt erneuerbare Energie –Maßgeschneidertes Heben für Windenergie

Innovation & Digitalisierung

Ausgleichswippe –verbesserte Lastverteilung

Dekarbonisierung: 15+ Standorte mit eigenem Ökostrom

Serea Smart Lock: Gewinner des deutschen Design & Innovation Award

Digitalisierung: Keynote auf Microsoft-Konferenz

pewag peTAG: smarte Lösung mit intelligentem Kern

ISO-zertifiziert seit Jahren: 9001 • 14001 • 50001 • 45001 • 29993

Mitglied der pewag group

1.5. Liste der Angabepflichten (ESRS)

[ESRS 2 | IRO-2]

GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die

GOV-4

SBM-2

und Wertschöpfungskette

E1-8

E1-9

E2-1

E2-3

E2-5

E2-6

finanzielle Effekte wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen

Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

ESRS E3 Wasser- und Meeresressourcen

E3-1 Konzepte im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen

E3-2 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen

E3-3 Ziele im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen

E3-4 Wasserverbrauch

E3-5 Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen

ESRS E4 Biologische Vielfalt und Ökosysteme

E4-1 Übergangsplan und Berücksichtigung von biologischer Vielfalt und Ökosystemen in Strategie und Geschäftsmodell

E4-2 Konzepte im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen

E4-3 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen

E4-4 Ziele im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen

E4-5 Kennzahlen für die Auswirkungen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemveränderungen

E4-6 Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen

E5-1

E5-3

E5-4

E5-5

E5-6 Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

ESRS S1 Arbeitskräfte des Unternehmens

S1-1 Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens

S1-2

Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte des Unternehmens und von Arbeitnehmervertretern in Bezug auf Auswirkungen

S1-3 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte des Unternehmens Bedenken äußern können

S1-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf die Arbeitskräfte des Unternehmens und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

S1-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

S1-6 Merkmale der Arbeitnehmer des Unternehmens

S1-7 Merkmale der Fremdarbeitskräfte des Unternehmens

S1-8 Tarifvertragliche Abdeckung und sozialer Dialog

S1-15 Kennzahlen für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben

S1-16 Vergütungskennzahlen (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung)

S1-17

schwerwiegende

S2-1 Konzepte im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette

S2-2 Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette in Bezug auf Auswirkungen

S2-3 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette Bedenken äußern können

S2-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

S2-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

ESRS S3 Betroffene Gemeinschaften

S3-1 Konzepte im Zusammenhang mit betroffenen Gemeinschaften

S3-2 Verfahren zur Einbeziehung betroffener Gemeinschaften in Bezug auf Auswirkungen

S3-3 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die betroffene Gemeinschaften Bedenken äußern können

S3-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit betroffenen Gemeinschaften sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

S3-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

ESRS S4 Verbraucher:innen und Endnutzer:innen

S4-1 Konzepte im Zusammenhang mit Verbraucher:innen und Endnutzer:innen

S4-2 Verfahren zur Einbeziehung von Verbraucher:innen und Endnutzer:innen in Bezug auf Auswirkungen

S4-3 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die Verbraucher:innen und Endnutzer:innen Bedenken äußern können

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S4-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Verbraucher:innen und Endnutzer:innen und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Verbraucher:innen und Endnutzer:innen sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen 37

S4-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

G1-3 Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und

we take responsibility.

2.1. Klimawandel

KLIMASCHUTZ UND KLIMAWANDEL

[ESRS E1 | E1-1, E1-2]

Die pewag austria GmbH ist bestrebt, die natürlichen Ressourcen zu schonen und den gesamten ökologischen Fußabdruck von Produktion, Waren und Dienstleistungen während ihres Lebenszyklus zu reduzieren.

Die Unternehmensgruppe bekennt sich zum Übereinkommen von Paris und dem EU-Klimagesetz, die das Ziel verfolgen, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst auf 1,5 °C, im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das EU-Klimagesetz setzt dieses Ziel in verbindliches europäisches Recht um und verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten zur Klimaneutralität bis 2050.

Der konzernweit gültige Verhaltenskodex verankert Konzepte zu Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, Energieeffizienz sowie zur Umstellung auf erneuerbare und kohlenstoffarme Energie – einschließlich selbst erzeugter erneuerbarer Energie – als verbindliche Selbstverpflichtung.

Entsprechende Investitionen sind geplant und werden im Rahmen der konzernweiten Transformationsstrategie schrittweise umgesetzt, insbesondere zur weiteren Dekarbonisierung sowie zur kontinuierlichen Erhöhung des Anteils (selbst erzeugter) erneuerbarer Energien.

Zahlreiche Tochterunternehmen sind nach ISO 14001 („Umweltmanagementsysteme“) und ISO 50001 („Energiemanagementsysteme“) zertifiziert. Sowohl der Energieverbrauch als auch die CO2-Emissionen werden regelmäßig überwacht.

ZIEL: CO2-NEUTRALE PRODUKTION BIS 2030

[ESRS E1 | E1-3, E1-4]

Im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris und dem Europäischen Klimagesetz hat sich die pewag austria GmbH ein ambitioniertes Ziel gesetzt: die CO2-neutrale Produktion bis 2030.

Was bedeutet dieses Ziel?

Wir sind bemüht, unsere CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 deutlich zu reduzieren und streben letztlich eine CO2-neutrale Produktion an. Dabei zielen wir insbesondere auf die Emissionen von Scope 1 und 2 der relevantesten Treibhausgase (CO2-Äquivalente) ab.

Alle Tochterunternehmen sind diesem Ziel verpflichtet, wobei den neu in die pewag austria GmbH integrierten Unternehmen eine fünfjährige Übergangsphase eingeräumt wird.

Wie erreichen wir dieses Ziel?

Im ersten Schritt haben wir die CO2-Emissionen analysiert und unsere CO2-Hotspots identifiziert, wie in der Infografik dargestellt.

Scope 1 stellt die direkten Emissionen aus eigenen Quellen wie beispielsweise Transport mit Firmenfahrzeugen und eingekauftes Gas dar. Darin ist auch die selbst erzeugte Energie für den eigenen Verbrauch enthalten, die jedoch vollständig aus erneuerbaren Quellen stammt (Photovoltaik und Wasserkraftwerk sowie Biomassewärmekraftwerk) und somit bereits CO2-neutral ist. Scope 2 stellt die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie (z. B. Strom, Wärme) dar.

Abgeleitet von den Ergebnissen haben wir eine Dekarbonisierungs-Roadmap für die pewag austria GmbH sowie für jedes produzierende Tochterunternehmen entwickelt, in der konkrete Maßnahmen zur Erreichung unseres Ziels festgelegt werden.

Unser Fokus liegt auf der Reduzierung der CO2-Emissionen, insbesondere der Scope 1 und 2-Emissionen. Unsere Schlüsselmaßnahmen zur Reduzierung sind die Energieeffizienz, einschließlich der Optimierung unserer Produktionsprozesse (z. B. Wärmebehandlung), um den Energieverbrauch zu senken und der Übergang zu grünen Energiequellen, entweder durch die Implementierung von selbst erzeugter erneuerbarer Energie (Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke sowie Biomassewärmekraftwerk) oder durch zugekaufte erneuerbare Energie.

Wir konzentrieren uns auch auf die Optimierung unserer eigenen Logistik und unseres eigenen Transports (E-Mobilität). Schließlich tragen auch kleinere Schritte wie die Installation von LED-Beleuchtung zur Dekarbonisierung bei, insbesondere in Büros und im Lager.

Unsere Dekarbonisierungsmaßnahmen sind weitgehend auf die EU-Initiative „Fit for 55“ abgestimmt. Dieser EU-Plan für einen grünen Übergang verfolgt das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55% zu reduzieren. Er schlägt einen kohärenten und ausgewogenen Rahmen vor, um die Klimaziele der EU so zu erreichen, dass einerseits ein gerechter und sozial fairer Übergang gewährleistet ist, andererseits die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie gestärkt werden und schließlich die Position der EU als Vorreiterin im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel untermauert wird.

Zu den EU-Maßnahmen zur Dekarbonisierung gehören: die Festlegung ambitionierter Ziele für erneuerbare Energien (42,5% Anteil erneuerbarer Energien bis 2030), die Gewährleistung von Energieeffizienz, die Umstellung von fossilen auf erneuerbare und kohlenstoffarme Gase sowie die Verringerung der Emissionen im Verkehr.

Durch diese gezielten Reduktionsmaßnahmen konnten die pewag austria GmbH und ihre Tochterunternehmen ihre CO2-Emissionen der Scopes 1 und 2 seit dem Jahr 2022 bereits deutlich senken: von 20% im Jahr 2022 auf 26% im Jahr 2025. Allein im Jahr 2025 wurden durch die Umstellung auf erneuerbare Energien zusätzlich 2 655 Tonnen CO2-Emissionen vermieden – das entspricht der Bindungskapazität von rund 79 650 neu gepflanzten Bäumen. Ein erfreulicher Trend und ein weiterer bedeutender Schritt auf dem Weg zu unserem Klimaziel.

Die verbleibenden, derzeit nicht vermeidbaren Emissionen werden in den kommenden Jahren – insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen zur CO2-Entnahme sowie den gezielten Einsatz von CO2-Zertifikaten – analysiert und kompensiert bzw. neutralisiert. Dabei wird sichergestellt, dass CO2-Zertifikate ausschließlich für residuale Emissionen eingesetzt werden.

Was gilt für Scope 3-Emissionen?

Scope 3-Emissionen stellen die indirekten Emissionen aus Aktivitäten in der Wertschöpfungskette dar.

Diese sind nicht durch unser Hauptziel der CO2-neutralen Produktion abgedeckt. Dennoch wollen wir ihre Auswirkungen vollständig verstehen. Daher haben wir bereits in vorherigen Jahren die Unterkategorien der Scope 3-Emissionen

Abbildung 5: Roadmap zur Dekarbonisierung

untersucht, die für unsere Wertschöpfungskette von Bedeutung sind, und Systeme zu deren Überwachung eingerichtet.

Es hat sich in der Recherche des Jahres 2023 sowie durch externe unabhängige Studien herausgestellt, dass Unterkategorien wie der Einkauf von Rohstoffen (Stahl und Aluminium) sowie der vor- und nachgelagerte Transport die größten Auswirkungen haben können und daher als wesentlich anzusehen sind. Einige dieser Auswirkungen werden bereits erfolgreich durch unsere Maßnahmen zur Kreislaufwirtschaft gemildert.

ENERGIEVERBRAUCH UND ENERGIEMIX

[ESRS E1 | E1-5]

Die Kettenherstellungsprozesse sind energieintensiv, weshalb die pewag austria GmbH und ihre Tochterunternehmen bestrebt sind, fossile Energieträger wie Gas und nicht erneuerbaren Strom so weit wie möglich durch erneuerbare und kohlenstoffarme Energiequellen zu ersetzen.

Im Berichtsjahr 2025 belief sich der Gesamtenergieverbrauch auf 43 859 MWh, was einem Rückgang von 2% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In einzelnen Tochterunternehmen wurden bereits 90% des gesamten Energiebedarfs durch erneuerbare Energien (sowohl zugekauft als auch selbst erzeugt) gedeckt, während der Wert auf Gruppenebene bei 31% lag.

Damit liegen wir sowohl über dem weltweiten Durchschnitt von 15% als auch über dem EU-Durchschnitt von 25,2%.

Das ursprüngliche EU-Ziel, bis 2030 mindestens 32% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken, wurde nahezu erreicht, während das ambitionierte, aktualisierte EU-Ziel von 42,5% weiterhin in Reichweite ist.

Dank eigener Photovoltaikanlagen und eines Wasserkraftwerks sowie Biomassewärmekraftwerks konnte die Menge an selbst erzeugter erneuerbarer Energie von von 2 079 MWh im Jahr 2022 auf 6 697 MWh im Jahr 2024. Im Jahr 2025 stabilisierte sich die Menge bei 5 869 MWh, was zwar einen Rückgang im Vergleich zu 2024 darstellt, aber im Jahresvergleich dennoch einen kontinuierlich positiven Trend widerspiegelt.

Der Anteil der konzernweiten Selbstversorgung erreichte 13%, wobei dieser in einzelnen Tochterunternehmen sogar 57% betrug und damit einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung sowie zur Erreichung von SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie) darstellt.

Auch der Umstieg auf E-Mobilität bei der Firmenflotte ist ein zentraler Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Im Jahr 2025 konnte der Anteil der mit Elektrofahrzeugen zurückgelegten Kilometer weiter gesteigert werden – von 8% im Jahr 2023 über 11% im Jahr 2024 auf 15% im Jahr 2025. Zuzüglich der mit kohlenstoffarmen Hybrid- und Ethanolfahrzeugen zurückgelegten Kilometer entspricht dies einem Anstieg von 61% im Vergleich zum Vorjahr, während der Anteil der fossiler Fahrten entsprechend sank.

Abbildung 6: Umweltkennzahlen im Überblick

Umweltkennzahlen der pewag austria GmbH

und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Energieverbrauch und -mix

Abbildung 7: Kennzahlen – Energieverbrauch

CO2 – EMISSIONEN

[ESRS E1 | E1-6, E1-7, E1-8]

Die Treibhausgasemissionen werden konzernweit seit 2022 regelmäßig überwacht und erfasst. Dabei werden die Brutto-Treibhausgasemissionen (THG), einschließlich CO2, CH4 und N2O, in CO2-Äquivalenten gemäß den Grundsätzen und der Methodik des GHG Protocol bilanziert.

Sowohl Scope 1 als auch Scope 2 Emissionen werden auf Basis activity-basierter Daten (nicht spend-basiert) berechnet, was eine höhere Genauigkeit der Datenerfassung ermöglicht.

Im Berichtsjahr 2024 wurden die Emissionsfaktoren aktualisiert: Neben revidierten Standardwerten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) werden für Scope 2 nun

auch standortspezifische Emissionsfaktoren der International Energy Agency (IEA) berücksichtigt. Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit wurden die Emissionsdaten für das Jahr 2023 rückwirkend an die neuen Faktoren angepasst. Die ursprünglichen Daten bleiben transparent dokumentiert und sind weiterhin im Archiv einsehbar.

Marktbasierte Emissionsfaktoren für Scope 2 liegen derzeit für einzelne Tochtergesellschaften vor. Für die kommenden Berichtsjahre ist die konzernweite Einführung marktbasierter Emissionsfaktoren für Scope 2 geplant.

Im Scope 3 werden gemäß GHG Protocol die wesentlichen Unterkategorien erfasst. Für das vorliegende Geschäftsmodell und die Branche sind dies insbesondere: Kategorie 1 (erworbene Waren, insbesondere Stahl und Aluminium), Kategorie 4 und 9 (vor- und nachgelagerter Transport und

Distribution) sowie Kategorie 6 (Geschäftsreisen). Auch diese Emissionen werden auf Basis activity-basierter Daten ermittelt – teilweise unter Verwendung lieferantenspezifischer Emissionsfaktoren sowie ergänzend durch Standardumrechnungsfaktoren.

Die Methodik wird regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt, unter anderem durch die schrittweise Einbeziehung zusätzlicher Scope-3-Unterkategorien. Dadurch wird sichergestellt, dass alle wesentlichen Scope-3-Emissionsquellen – auf Basis der Analyse von 2023 sowie branchenspezifischer Erkenntnisse – berücksichtigt werden.

Derzeit basieren Teile der Scope-3-Daten noch auf Schätzungen, da sie überwiegend nicht auf Primärdaten beruhen, sondern auf Informationen von Lieferant:innen und Partner:innen entlang der Wertschöpfungskette. Viele dieser

Umweltkennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

THG-Emissionen

davon Scope 2

EMISSIONEN DER LIEFERKETTE (Scope 3 Einschätzung)3

Kat. 1: Erworb. Waren (Stahl, Alumin.)

Kat. 4: Vorgelag.

Kat. 6: Geschäftsreisen

Kat. 9: Nachgel.

CO2 GESAMT (Scope 1 + 2 + 3)3

CO2 INTENSITÄT (Scope 1 + 2)3

CO2 pro Nettoumsatz

CO2 pro Mitarbeitende

CO2 VERMIEDEN (Scope 1 + 2) durch erneuerbare Energien

Finanzdaten

(jährlich)

Abbildung 8: Kennzahlen - THG-Emissionen

1 Einzelne Energieverbrauchsdaten 2023/24 wurden infolge identifizierter Abweichungen in der Datenerfassung korrigiert; die Vergleichszahlen wurden angepasst. Die internen Kontrollprozesse wurden entsprechend gestärkt.

2 Standortbezogen Umrechnungsfaktoren gemäß IEA (IEA (2024), Emission factors).

3 Bei der Betrachtung der gesamten CO2äq-Emissionen aus der Wertschöpfungskette (sogen. Scope 3) ist zu beachten, dass dieser im Berichtsjahr 2022 noch nicht zur Verfügung stand. Im Berichtsjahr 2023 wurden zunächst die zwei rel-

Akteur:innen unterliegen derzeit keiner Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, befinden sich jedoch im Aufbau entsprechender CO2-Erfassungsprozesse. In den kommenden Jahren wird daher eine kontinuierliche Verbesserung der Datenqualität erwartet.

Die Ergebnisse sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Zur Nachverfolgung unserer Ziele und Fortschritte wird zudem die Kennzahl „vermiedene CO2-Emissionen durch erneuerbare Energien“ erhoben. Diese wird konzernintern ergänzend anschaulich als „neu gepflanzte Bäume“ kommuniziert.

Weitere Themen wie CO2-Entnahme sowie interne CO2-Bepreisung werden in den kommenden Jahren analysiert, um deren potenziellen Beitrag zur gezielten nachhaltigen Transformation der Unternehmensgruppe zu bewerten.

269 231 € -

evantesten (von insgesamt 15) Unterkategorien berücksichtigt; im Jahr 2024 kamen zwei weitere relevante Unterkategorien hinzu. Darüber hinaus handelt es sich um Schätzwerte, da nicht alle Partner:innen entlang der Wertschöpfungskette diese Daten bislang erfassen. Ein belastbarer Jahresvergleich ist daher derzeit nur eingeschränkt aussagekräftig.

4 Vermieden durch erneuerbare Energien: Hier ist Energie aus erneuerbaren Quellen berücksichtigt (Wasser, Wind, Sonne), die zur Vermeidung von CO2-Emissionen beiträgt, indem sie fossile Energieträger ersetzt.

Grüne Energie im Fokus:

Graz, AT
Klagenfurt, AT
Poole, UK
Kapfenberg, AT
Kapfenberg, AT
Bielska-Białej, PL
Rijnsburg, NL
Hillegom, NL
Chrudim, CZ
Porto Alegre, BR

Andere Standorte der pewag group

Vamberk, CZ
Brückl, AT
Brückl, AT
Brückl, AT
Suello, IT
Les Marches, FR
Unna, DE
Plymouth, UK
Pueblo, US
Kapfenberg, AT
Middelburg, NL
Doudleby, CZ
CZ

2.2. Umweltverschmutzung

[ESRS E2]

Die pewag austria GmbH beachtet alle lokalen Umweltvorschriften. Die Emissionen werden regelmäßig und mit großer Sorgfalt erfasst; die kontinuierliche Leistungsverbesserung erfolgt auf Grundlage eines Umweltmanagementsystems gemäß ISO 14001.

Bei einigen Herstellungsprozessen, wie z.B. der Galvanisierung, ist die Verwendung oder Erzeugung einiger Schadstoffe und besorgniserregender Stoffen derzeit technisch unvermeidlich. Hier haben wir uns zum Ziel gesetzt, diese Auswirkungen kontinuierlich zu verringern, und wir suchen aktiv nach geeigneten Ersatzstoffen, um die Produkt- und Umweltverantwortung aufrechtzuerhalten.

Umweltkennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Umweltverschmutzung

SCHADSTOFFE

Zur Risikominimierung und Prävention kommen bewährte Abhilfemaßnahmen zum Einsatz, ergänzt durch regelmäßige Umwelt-Audits und die fortlaufende Optimierung der Verfahrenstechnologien.

Im Berichtsjahr 2025 sowie in den Vorjahren wurden an den Standorten der pewag austria GmbH keine Emissionen in Luft oder Wasser festgestellt, die über den in der E-PRTRVerordnung definierten Schwellenwerten lagen. Weitere umweltrelevante Schadstoffe wurden weder eingesetzt noch freigesetzt. Der Umgang mit besorgniserregenden Stoffen gemäß REACH-Verordnung erfolgt dokumentiert und transparent im Rahmen eines standardisierten Monitorings.

Jahr 2025 Jahr 2024

2023

Verwendete bzw. erzeugte Luftschadstoffe unter Schwellenwert unter Schwellenwert unter Schwellenwert

Wasserschadstoffe unter Schwellenwert unter Schwellenwert unter Schwellenwert

Anorganische Schadstoffe 0 0 unter Schwellenwert

Ozonabbauende Stoffe 0 0 0

BESORGNISERREGENDE

Abbildung 9: Kennzahlen - Umweltverschmutzung

2.3. Wasser- und Meeresressourcen

[ESRS E3]

Die pewag austria GmbH behandelt die Wasserressourcen mit großer Sorgfalt, auch wenn kein Wasser in Gebieten mit hohem Wasserrisiko bzw. Wasserstress verbraucht wird.

Abbildung 10,11: Innovatives Unterwasserprojekt Nemo’s Garden und Erzeugung erneuerbarer Energie durch Wasserkraft

An unseren Produktionsstandorten in Österreich und Tschechien wird Wasser aus verschiedenen Quellen, darunter auch Regenwasser, in den Produktionsprozessen zu Kühlzwecken eingesetzt. Dies geschieht in einem geschlossenen Kreislaufsystem, wodurch sichergestellt wird, dass kein Wasser verschmutzt wird.

Darüber hinaus wird Flusswasser in unseren Wasserkraftwerken in Österreich zur Erzeugung von erneuerbarer Energie genutzt. Unsere Wasserkraftwerke sind so konzipiert, dass die Fischbestände in den Flüssen geschützt werden. Ausnahmsweise sank die Wasserentnahme 2025 deutlich durch die Stilllegung eines Wasserkraftwerks und den Neubau eines Kraftwerks.

Umweltkennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Wasser und Meeresressourcen

WASSERNUTZUNG

Wasserentnahme 285 661

Abbildung 12: Kennzahlen - Wassernutzung

2.4. Biologische Vielfalt und Ökosysteme

[ESRS E4]

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse, bei der sowohl die finanziellen als auch die ESG-bezogenen Auswirkungen auf und durch ein Unternehmen bewertet werden, ergab keine signifikanten Auswirkungen in Bezug auf Biodiversität und Ökosysteme.

Dennoch engagiert sich die pewag austria GmbH für den Erhalt von Grünflächen an ihren eigenen Standorten. Im Jahr 2025 wurde eine Fläche von 289 057 m2 gepflegt, wovon 41% natürliche und naturnahe Flächen darstellen.

Umweltkennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Abbildung 13: Kennzahlen – Infrastruktur

Der Wasserverbrauch hängt stark von der Produktionsmenge ab, daher werden die Wasserentnahme und das Abwasser regelmäßig überwacht und die Qualität des abgeleiteten Wassers regelmäßig geprüft.

Der Gesamtwasserverbrauch in der verarbeitenden Industrie, d.h. die Wassermenge, die im Laufe des Berichtszeitraums in die Grenzen des Unternehmens eingebracht und nicht in Gewässer eingeleitet wird, beträgt in der Regel zwischen 3% und 15% der Gesamtwasserentnahme.

Auch im Berichtsjahr 2025 blieb der Gesamtwasserverbrauch mit 2% im unteren Bereich dieses Rahmens.

2.5. Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

ÜBERGANG ZUR KREISLAUFWIRTSCHAFT

[ESRS E5 | E5-1, E5-2]

Die pewag austria GmbH verpflichtet sich zu einem sorgsamen Umgang mit den Ressourcen und integriert die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in ihr Geschäftsmodell, wobei der Fokus vor allem auf Langlebigkeit, Wiederverwendbarkeit, Reparierbarkeit und Recycling liegt.

Es ist daher selbstverständlich, Rohstoffe so sparsam wie möglich einzusetzen und gleichzeitig die Qualität der Produkte zu erhalten. Kontinuierlich wird daran gearbeitet, nicht nur Tragfähigkeit, Gewicht und Haltbarkeit unserer Produkte zu optimieren, sondern auch deren Lebenszyklus – z.B. durch die Bereitstellung von Ersatzteilen und Reparaturen –zu verlängern und deren Recyclingfähigkeit zu verbessern.

Wir fördern geschlossene Kreislaufsysteme und unterstützen die Nutzung nachhaltiger, erneuerbarer natürlicher Ressourcen, während wir gleichzeitig Abfälle reduzieren und die Wiederverwendung und das Recycling fördern.

Seit 2025 verleiht unser Pilotprojekt pewag recycling gebrauchten textilen Anschlagmitteln ein zweites Leben. Kund:innen können bestimmte Produkte an unseren Hauptsitz in Österreich zurücksenden, wo wir die Materialien gemeinsam mit externen Partnern aufbereiten und recyceln. Aus den zurückgewonnenen Ressourcen entstehen neue Anwendungen wie beispielsweise Isolationslösungen. So werden Abfälle reduziert und gebrauchten Materialien neuer Wert verliehen.

KENNZAHLEN

[ESRS E5 | E5-4, E5-5]

Die Ressourcenzuflüsse unseres Produktportfolios bestehen aus Stahl und Aluminium, die möglichst regional bezogen werden.

Unsere Produkte – sowohl Anschlagketten, Reifenschutzketten, Hebezeugketten, Förderketten, Do-it-yourself Artikel als auch diverse sonstige Kettenprodukte, Automobilfedern und Sondermaschinen – sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt und entsprechend langlebig konzipiert. Durch den Einsatz von Stahl als Hauptwerkstoff, der etwa mehr als 91% unserer Ressourcenzuflüsse ausmacht, wird die Recyclingfähigkeit am Ende des Lebenszyklus grundsätzlich unterstützt.

Auch bei Verpackungen wird Nachhaltigkeit berücksichtigt: Holzkisten sind für eine mehrfache Wiederverwendung vorgesehen.

In der Produktion wird zudem darauf geachtet, Abfälle zu vermeiden und anfallende Reststoffe – soweit möglich –einer internen oder externen Wiederverwendung bzw. dem Recycling zuzuführen.

Im Jahr 2025 wurden innerhalb der pewag austria GmbH und ihrer Tochterunternehmen insgesamt 3 466 Tonnen Abfall erzeugt und entsorgt. Davon wurden 83% recycelt, 10% waren gefährlich und 7% nicht verwertet (nicht gefährlich).

Umweltkennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

und Kreislaufwirtschaft

Abbildung 14: Kennzahlen – Ressourcennutzung

Anschlagpunkte

Unser Produktportfolio

Drahtseilgarnituren

Modulare Traversensysteme

DIY-Produkte

Engineering und Umformtechnik

Verpackung: wiederverwendbare Holzkisten

pewag recycling –Pilotprojekt

Fördersysteme und Hebeketten

Reifenschutzketten

Wartung und Reparatur für längere Lebensdauer

social we take responsibility.

3.1. Arbeitskräfte des Unternehmens

GRUNDSÄTZE

[ESRS S1 | S1-1 – S1-5]

Die pewag austria GmbH respektiert, achtet und fördert die international anerkannten Menschenrechte, sowohl am Arbeitsplatz als auch im eigenen Einflussbereich, wie z.B. entlang der Wertschöpfungskette und in den lokalen Gemeinschaften.

Zahlreiche Tochterunternehmen haben die Grundsätze der ISO 45001 („Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme“) erfolgreich umgesetzt, einige sind seit dem Jahr 2024 zertifiziert.

Es ist uns bewusst, dass insbesondere der Einsatz unserer Mitarbeiter:innen unser größtes Asset darstellt. Unser Engagement für gute Arbeitsbedingungen und sichere Arbeitsplätze an allen Standorten weltweit ist eine der Grundlagen unseres Geschäftsmodells.

Dies spiegelt sich in unserem Verhaltenskodex wider, der eine Reihe von Verpflichtungen enthält, wie die Gewährleistung von Gesundheit und Arbeitssicherheit, die Förderung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, flexible Arbeitszeiten und angemessene Löhne, die Angleichung an die Tarifverträge im EWR-Raum sowie Förderung des sozialen Dialogs und der Vereinigungsfreiheit. Unsere Leistung wird regelmäßig anhand der ausgewählten Kennzahlen überwacht.

EIGENE MITARBEITER:INNEN

[ESRS S1 | S1-6]

Zum Stichtag 31.12.2025 waren in der Spewag austria GmbH und ihren Tochterunternehmen weltweit 1 459 Mitarbeitende beschäftigt: Davon 26% weiblich, 74% männlich und 0% divers.

Die Fluktuationsrate stieg von 16% im Jahr 2024 auf 18% im Jahr 2025. Dennoch spiegeln andere beobachtete Kennzahlen eine hohe Beschäftigungssicherheit wider: Der Anteil unbefristeter Arbeitsverträge blieb mit 94% konstant, wobei männliche und weibliche Beschäftigte gleichermaßen vertreten sind.

Trotz eines Rückgangs der Gesamtbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr blieb die Geschlechterverteilung stabil – ein Hinweis auf eine gelebte Kultur der Gleichbehandlung und Chancengleichheit.

Auch der Anteil der Vollzeitbeschäftigten blieb mit 93% konstant; 18% aller weiblichen und 4% aller männlichen Mitarbeitenden entschieden sich aus familiären Gründen für eine Teilzeitbeschäftigung.

Die Zahl der Mitarbeitenden wird sowohl als Kopfzahl als auch als Vollzeitäquivalent (VZÄ) erfasst – jeweils zum Bilanzstichtag und als Jahresdurchschnitt.

Abbildung 15: Menschen der pewag austria GmbH im Überblick

Soziale Kennzahlen der pewag austria GmbH

und Tochterunternehmen per Stichtag 31.12. und per Jahresdurchschnitt

Eigenes Personal per 31.12.

Eigenes Personal per Jahresdurch. Jahresdurch. 2025 Jahresdurch. 2024 Jahresdurch.

Eigenes Personal

Abbildung 16: Kennzahlen – Mitarbeitende per 31.12. und per Jahresdurchschnitt sowie Fluktuationsrate

FREMDARBEITSKRÄFTE

[ESRS S1 | S1-7]

Im Jahr 2025 ergibt sich durch den Einsatz von 48 externen Beschäftigten (darunter Leiharbeiter:innen in der Produktion und andere Fremdarbeitskräfte) eine Gesamtzahl von 1 507 Mitarbeitenden.

Soziale Kennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen per Stichtag 31.12.

Fremdarbeitskräfte Stichtag 31.12.2025 Stichtag 31.12.2024 Stichtag 31.12.2023 ESRS Kopfzahl VZÄ

GESAMTZAHL

Häufigsten Arten von Fremdarbeitskräften Leiharbeiter Leiharbeiter Leiharbeiter Art der Arbeit

Abbildung 17: Kennzahlen – Fremdarbeitskräfte

ARBEITSBEDINGUNGEN

[ESRS S1 | S1-8, S1-10, S1-11, S1-15]

Alle Mitarbeitenden weltweit haben Anspruch auf bezahlten Urlaub aus familiären Gründen – was zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben beiträgt – und 98%-100% sind in soziale Sicherungssysteme zum Schutz bei Einkommensausfall eingebunden.

In der EU/EWR-Region beträgt die tarifvertragliche Abdeckung rund 65% und 34% der Mitarbeitenden sind durch

Arbeitnehmervertretungen repräsentiert. Außerhalb der EU/ EWR-Region sind vergleichbare Strukturen nicht in gleichen Maßen etabliert. Die pewag austria GmbH achtet jedoch weltweit die Vereinigungsfreiheit und fördert aktiv den sozialen Dialog an allen Standorten.

Sämtliche Mitarbeitende erhalten eine faire und angemessene Entlohnung, die über den lokalen gesetzlichen Mindestlöhnen bzw. tarifvertraglichen Standards liegt – als Ausdruck klaren Bekenntnisses zu gerechten Arbeitsbedingungen weltweit.

Soziale Kennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Sozialer Dialog, Vereinigungsfreiheit und Sozialschutz Jahr 2025 Jahr 2024 Jahr 2023

Arbeitnehmervertretung auf Unternehmensebene

Arbeitnehmervertretung auf Staats- / EU-Ebene

ANGEMESSENE ENTLOHNUNG

Prozentsatz des Personals mit angem. Entlohn.

männlich ohne angem. Entlohn. (Kopfzahl)

weiblich ohne angem. Entlohn. (Kopfzahl)

SOZIALE ABSICHERUNG

für Arbeitslosigkeit

für Arbeitsunfall und erworbene Behinderung

für Mutterschutz und Karenz

für Pensionierung

Abbildung 18: Kennzahlen – Arbeitsbedingungen

Menschen der pewag group

Sommerfeier

pewag academy

bike2work, CZ

Lokalen Gemeinschaften etwas zurückgeben

pewag racing team

Werksführung

Messeauftritt

Weihnachtsfeier

Firmenlauf, DE

Frühling am Arbeitsplatz

pewag congress

pewag congress

WEITERBILDUNG UND KOMPETENZENTWICKLUNG [ESRS S1 | S1-13]

Der Schwerpunkt liegt auch auf der kontinuierlichen Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung unserer Mitarbeitenden.

In jährlichen Mitarbeitergesprächen werden Leistungen, individuelle Ziele sowie Entwicklungsmöglichkeiten reflektiert und gemeinsam gesteuert. Im Jahr 2025 nahmen 77% aller männlichen und 82% aller weiblichen Mitarbeitenden daran teil.

Die Kompetenzentwicklung erfolgt sowohl im Rahmen von Präsenztrainings als auch über die pewag academy, unsere ISO 29993-zertifizierte Online-Lernplattform. Diese bietet unseren Mitarbeitenden weltweit eine Vielzahl von

Soziale Kennzahlen

Lerninhalten: von Compliance-Schulungen wie Brandschutz, Cybersicherheit, Datenschutz bis hin zu Produktschulungen, Fachseminaren und Live-Webinaren, an denen auch externe Partner:innen teilnehmen können. Darüber hinaus werden externe Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht, darunter Schulungen zur Maschinensicherheit, fachspezifische Qualifizierungen und Sprachkurse.

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 20 342 Schulungsstunden durchgeführt – das entspricht durchschnittlich 13,9 Stunden pro Mitarbeitendem, davon 14,7 Stunden pro männlichem und 11,8 Stunden pro weiblichem Mitarbeitenden. Freiwillige und unentgeltliche Schulungsangebote sowie Mentoring sind in dieser Gesamtzahl nicht berücksichtigt, da diese noch nicht in die standardisierte Erfassung der Schulungsund Weiterbildungsstunden einbezogen werden.

der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Mitarbeiterentwicklung

Abbildung 19: Kennzahlen – Mitarbeiterentwicklung

Jahr 2025 Jahr 2024 Jahr 2023 ESRS Stunden % Stunden % Stunden %

ARBEITSSICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ

[ESRS S1 | S1-14]

Die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz sind ein grundlegendes Prinzip der pewag austria GmbH – von persönlicher Schutzausrüstung und Maschinensicherheit über Brandschutz bis hin zum sicheren Umgang mit Chemikalien. Alle Tochterunternehmen engagieren sich in verschiedenen Projekten zur Unfallverhütung und Bewusstseinsbildung.

Trotz dieser Bemühungen können nicht alle Arbeitsunfälle vermieden werden. Die Unfallrate laut OSHA-Rate stieg von 2,7 im Jahr 2024 auf 3,0 im Jahr 2025, liegt aber weiterhin innerhalb des Industriedurchschnitts von 3 bis 5.

Die OSHA-Rate gibt die Unfallhäufigkeit als Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle je 200.000 geleisteter Arbeitsstunden an, was ca. 100 Vollzeitbeschäftigten in einem Zeitraum von einem Jahr entspricht.

Um die Arbeitssicherheit kontinuierlich zu verbessern, wurden weitere Maßnahmen eingeleitet, unter anderem die Implementierung und Zertifizierung der ISO 45001-Grundsätze („Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme“).

Wie in den Vorjahren gab es weder Todesfälle noch arbeitsbedingte Erkrankungen.

Soziale Kennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Abbildung 20: Kennzahlen – Arbeitssicherheit

DIVERSITÄT, CHANCENGLEICHHEIT, INKLUSION

[ESRS S1 | S1-9, S1-12, S1-16, S1-17]

Nicht zuletzt pflegt die pewag austria GmbH eine Kultur des offenen, ehrlichen, nicht-diskriminierenden und teamorientierten Austauschs auf der Basis transparenter Kommunikation.

Vielfalt wird begrüßt und durch Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle unterstützt, einschließlich der Gleichstellung der Geschlechter und des gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit, des gleichen Zugangs zu Aus- und Weiterbildung, der Einbeziehung von Menschen mit Behinderung und der Durchführung von Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz.

Der Frauenanteil in Führungspositionen stieg von 17% auf 22% – ein überdurchschnittlicher Wert in einer traditionell männlich geprägten Industrie.

Zudem wurde ab 2024 eine neue ESRS-Kennzahl zum geschlechtsspezifischen Verdienstgefälle eingeführt, die mit 19% auf aggregierter Ebene jedoch nicht die vollständige Realität widerspiegelt, da sie die unterschiedlichen Rollen

und Aufgabenbereiche von Männern und Frauen definitionsgemäß nicht berücksichtigt.

Wir legen großen Wert auf transparentes und ehrliches Feedback. Daher können sämtliche Bedenken – sowohl intern als auch extern – über unseren vertraulichen Beschwerdemechanismus gemeldet werden.

Im Berichtsjahr 2025 wurden insgesamt fünf Meldungen über Belästigung am Arbeitsplatz eingereicht. Diese wurden von unabhängigen Stellen innerhalb der Organisation gründlich untersucht.

Obwohl sich die Vorwürfe als unbegründet erwiesen, wurden die Betroffenen proaktiv in Besprechungen einbezogen. Darüber hinaus wurden präventive Maßnahmen umgesetzt, insbesondere durch gezielte Schulungen und Besprechungen zu den Richtlinien der pewag group in Bezug auf respektvolles Verhalten und die Vermeidung von Belästigung.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, vergleichbare Vorfälle künftig zu verhindern und unser Engagement für einen respektvollen und sicheren Arbeitsplatz nachhaltig zu stärken.

Soziale Kennzahlen der pewag austria GmbH und Tochterunternehmen per Stichtag 31.12.

Topmanager:innen

Stichtag 31.12.2025

Eigenes Personal nach Altersgruppe

Stichtag 31.12.2025 Stichtag 31.12.2024 Stichtag 31.12.2023

ESRS

Stichtag

Personen mit Behinderungen

Vergütungskennzahlen

Verhältnis der Gesamtvergütung

Abbildung 21: Kennzahlen – Gleichbehandlung

5 Von fünf Meldungen über Belästigung am Arbeitsplatz im Jahr 2024 erwiesen sich drei als unbegründet. Entsprechende Abhilfemaßnahmen wurden ergriffen, einschließlich der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und einer Entschädigungszahlung. Zusätzlich wurden präventive Schulungen zu respek

tvollem Verhalten durchgeführt, um solche Vorfälle zu verhindern und das Engagement für einen respektvollen und sicheren Arbeitsplatz zu unterstreichen.

Soziale Kennzahlen der pewag austria GmbH

und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Vorfälle, Beschwerden und Menschenrechtsverletzungen

DISKRIMINIERUNG UND BELÄSTIGUNG

Gesamtzahl der Vorfälle

Jahr 2025

Beschreibung der Art solcher Vorfälle Schikane und Belästigung (unbegründet)

Gesamtzahl der über Beschwerdemechanismus eingereichten Beschwerden

Gesamtbetrag der Geldstrafen, Bußgelder und Schadenersatzleistungen

Umsetzung von Abhilfeplänen

MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN

Gesamtzahl der Vorfälle von Verletzungen

Gründliche Untersuchung, Diskussion, zusätzliche Schulungen zur Stärkung des Bewusstseins

Abbildung 22: Kennzahlen – Beschwerdemechanismus

3.2. Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

[ESRS S2]

Um eine nachhaltige, verantwortliche und resiliente Wertschöpfungskette zu gewährleisten, wählt die pewag austria GmbH ihre Lieferant:innen und Partner:innen sorgfältig aus. Die Einhaltung von ESG-Mindestanforderungen ist ein wesentliches Kriterium für die Zusammenarbeit.

Dabei werden Standards fairer Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette gefördert. Diese umfassen unter anderem sichere Beschäftigung, angemessene Arbeitszeiten und Entlohnung, Vereinigungsfreiheit und sozialen Dialog, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle. Darüber hinaus werden grundlegende arbeitsbezogene Menschenrechte gefördert, insbesondere das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie Datenschutz.

Die Einhaltung dieser Erwartungen wird durch einen Verhaltenskodex für Lieferant:innen sowie durch die Zugänglichkeit unseres vertraulichen Hinweisgebersystems für externe Stakeholder unterstützt. Weitere Maßnahmen sind in Planung.

Jahr 2024

Belästigung (bestraft) und Vorwurf der Belästigung

15 692 €

Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie Durchführung von Präventionsmaßnahmen

Jahr 2023 ESRS

Vorwurf der Belästigung, Drohungen (unbegründet)

Gründliche Untersuchung, Diskussion, zusätzliche Schulungen zur Stärkung des Bewusstseins

3.3. Betroffene Gemeinschaften, Verbraucher:innen und Endnutzer:innen

[ESRS S3, S4]

Die Verantwortung für ESG zu übernehmen bedeutet, dass wir bei der Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie auch die Interessen anderer Stakeholder:innen berücksichtigen.

Im Bereich der betroffenen Gemeinschaften werden insbesondere mögliche Auswirkungen auf wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte sowie bürgerliche und politische Rechte berücksichtigt, insbesondere in Bezug auf Umwelt- und Sicherheitsaspekte.

Im Bereich der Verbraucher:innen und Endnutzer:innen stehen Produktsicherheit, Zugang zu Produktinformationen, Datenschutz sowie Nichtdiskriminierung im Fokus.

Der Austausch mit relevanten Stakeholder:innen erfolgt über verschiedene Kommunikationskanäle, darunter der vertrauliche Whistleblower-Kanal.

governance we take responsibility.

4.1. Unternehmensführung

UNTERNEHMENSKULTUR UND GESCHÄFTSETHIK

[ESRS G1 | G1-1, G1-3, G1-4]

Die pewag austria GmbH ist bestrebt, der unternehmerischen Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt gerecht zu werden. So wird die Unternehmensperformance anhand ausgewählter Kennzahlen nicht nur in Bezug auf die Umwelt- und Sozialaspekte, sondern auch in Bezug auf die Unternehmensethik systematisch verfolgt. Die übergreifenden Ziele und entsprechenden Aktionspläne werden entwickelt.

Zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden Gespräche mit internen Stakeholder:innen geführt. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse hat die folgenden Themen als wesentlich identifiziert: Cybersicherheit und künstliche Intelligenz, Datenschutz, Digitalisierung sowie Unternehmensethik, einschließlich Verhinderung von Korruption und Bestechung.

Die pewag austria GmbH beachtet nicht nur die geltenden Vorschriften, internationalen Standards und branchenspezifischen Richtlinien, sondern bekennt sich auch zu höchsten Integritätsstandards

Intern wird dies an allen Standorten weltweit durch Compliance-Management, die Mitarbeiterschulung und die Umsetzung unseres eigenen Verhaltenskodex sichergestellt. Letzterer spiegelt die Verpflichtung jedes einzelnen Teammitglieds wider, eine ethische Unternehmenskultur mit null Toleranz für Korruption, Bestechung, wettbewerbswidriges oder sonstiges rechtswidriges Verhalten mitzugestalten, in der die Achtung der Menschenrechte und der Umwelt einerseits durch Transparenz, effektive Cybersicherheit und Datenschutz und andererseits durch den Schutz von Hinweisgeber:innen gestärkt wird.

Extern wird diese Unternehmenskultur entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit Hilfe eines separaten Verhaltenskodex für Lieferant:innen aktiv gefördert.

Darüber hinaus werden die Geschäftsaktivitäten regelmäßig und sorgfältig durch eingebettete interne Kontrollsysteme

sowie durch gezielte jährliche Bewertungen Dritter überwacht. Verstöße werden ernst genommen und können letztlich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder der Geschäftspartnerschaft führen.

Sämtliche Bedenken in Bezug auf Geschäftsethik, Menschenrechte, Umwelt und andere Compliance-Aspekte können entweder direkt an die benannte Kontaktperson oder über einen vertraulichen Beschwerdemechanismus vorgebracht werden, der sowohl für interne als auch für externe Personen frei zugänglich ist: compliance@pewag-group.com. Die Untersuchungen werden intern von unabhängigen und qualifizierten Beauftragten durchgeführt, die zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Die Vorbeugungs- und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Hinweisgeber:innen sind gemäß den geltenden EUund nationalen Rechtsvorschriften angemessen umgesetzt.

Im Berichtsjahr 2025 wurden keine bestätigten Korruptionsfälle, Wettbewerbsvorfälle, Datenschutzverstöße oder Ähnliches gemeldet oder entdeckt.

laufende

Cybersecurity Schulungen

Abbildung 23: Governance im Überblick

Digitale Transformation & Cybersecurity
Neue Kurse in der pewag academy

Governance-Kennzahlen der pewag austria GmbH

und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Geschäftsethik

BESTÄTIGTE

Gesamtzahl von bestätigten Vorfällen von Korruption und Bestechung

Beschreibung der Art dieser Vorfälle

Anzahl der Verurteilungen

Höhe der Geldstrafen aus Verurteilungen

Öffentliche Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen und die eigenen Arbeitskräfte

Bestätigte Vorfälle, in denen eigene Arbeitskräfte entlassen oder disziplinarisch belangt wurden

Bestätigte Vorfälle im Zusammenhang mit Geschäftspartner:innen, die gekündigt oder nicht verlängert wurden

Hinweisgeber:innenschutz & Beschwerdemechanismus Jahr 2025 Jahr 2024 Jahr 2023 ESRS

BERICHT AUS DEM INTERNEN MELDESYSTEM

Gesamtzahl von eingegangenen Hinweisen

Anzahl der eingeleiteten Untersuchungen und Gerichtsverfahren infolge solcher Hinweise

Anzahl von begründeten Hinweisen

Beschreibung der Art der festgestellten Rechtsverletzungen

Anzahl der bearbeiteten Vorfälle von Vergeltungsmaßnahmen

Beschreibung der Art der Vergeltungsmaßnahmen

Abbildung 24: Kennzahlen – Governance

POLITISCHES ENGAGEMENT

[ESRS G1 | G1-5]

Die pewag austria GmbH übt weder politische Einflussnahme noch Lobbyaktivitäten aus, ist jedoch in verschiedenen Industrieverbänden und Vereinen aktiv und pflegt strategische Partnerschaften.

Governance-Kennzahlen der pewag austria GmbH

und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Politische Einflussnahme und Lobbytätigkeiten

EINFLUSSNAHME

Beteiligung des Unternehmens an politischen Aktivitäten

Interne Untersuchung, keine bestätigte Verletzung festgestellt

Nein Nein Nein Wer ist zuständig für die Beaufsichtigung dieser Tätigkeiten?

Zuwendungen an politische Partei / an gewählte Vertreter:innen / an politische Amtsträgerkandidat:innen

LOBBYTÄTIGKEITEN

Beteiligt sich das Unternehmen an Lobbytätigkeiten?

Wer ist zuständig für die Beaufsichtigung dieser Tätigkeiten?

Welche Themen sind Gegenstand dieser Lobbytätigkeiten?

Die wichtigsten Standpunkte des Unternehmens zu diesen Themen

EU-Transparenzregister-Identifikationsnummer

Mitglied des Topmanagements / Aufsichtsrats mit einer Position in der öffentlichen Verwaltung in den letzten 2 Jahren

Abbildung 25: Kennzahlen – Politische Einflussnahme und Lobbytätigkeiten

Nein Nein Nein

Keines Keines -

4.2. Resiliente Lieferkette

BEZIEHUNGEN MIT LIEFERANT:INNEN [ESRS G1 | G1-2]

Die pewag austria GmbH hat sich als langfristige Partnerin für Kund:innen und Lieferant:innen bewährt. Um eine nachhaltige, verantwortungsvolle und resiliente Wertschöpfungskette zu gewährleisten, wählen wir Lieferant:innen und Partner:innen mit großer Sorgfalt aus. Insbesondere die Einhaltung von ESG-Mindestanforderungen neben lokalen Vorschriften ist ein wesentliches Kriterium für die Zusammenarbeit.

Diese grundlegenden ESG-Prinzipien – darunter Klimaschutz und Dekarbonisierung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen, Geschäftsethik – sind im konzernweit gültigen Verhaltenskodex für Lieferant:innen verankert. Sie werden entlang der Wertschöpfungskette weitergegeben und in einem dreistufigen Ansatz umgesetzt. In einer ersten Phase erfolgt die regelmäßige Kommunikation unserer Werte und Erwartungen, seit 2023 insbesondere bilateral sowie über unsere Website. In einer zweiten Phase werden seit 2025 ESG-Selbstauskunftsfragebögen eingesetzt, mit dem Bestreben, bis 2028 alle Hauptlieferant:innen einzubeziehen. In einer dritten Phase wird die Einführung ergänzender Audits in Betracht gezogen.

Aufbauend auf diesen Prinzipien unternehmerischer Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette kommt einem verantwortungsvollen Rohstoffmanagement besondere

Bedeutung zu. Der Ansatz basiert auf klar definierten Prinzipien der Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette. Im Fokus steht die sorgfältige Beachtung der Herkunft kritischer Rohstoffe mit dem Ziel, potenziell negative soziale oder ökologische Auswirkungen zu vermeiden.

Der Einsatz von Konfliktmineralien wird grundsätzlich vermieden. Sollte ihr Einsatz in Ausnahmefällen dennoch erforderlich sein, werden die entsprechenden Sorgfaltsprozesse gemäß international anerkannten Standards sowie den OECD-Leitlinien umgesetzt – einschließlich der Bereitstellung des Conflict Minerals Reporting Template (CMRT) – um sicherzustellen, dass Lieferketten weder zur Finanzierung von Konflikten noch zu menschenrechtlichen Risiken beitragen.

ZAHLUNGSPRAKTIKEN

[ESRS G1 | G1-6]

Die pewag austria GmbH legt Wert auf faire und verlässliche Zahlungspraktiken gegenüber ihren Lieferant:innen und Geschäftspartner:innen. Zahlungsfristen werden grundsätzlich im Rahmen der jeweils vereinbarten vertraglichen Bedingungen eingehalten. Ziel ist es, eine partnerschaftliche und planbare Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu unterstützen.

Es bestehen interne Prozesse zur Sicherstellung einer fristgerechten Rechnungsprüfung und Zahlungsabwicklung.

Governance-Kennzahlen der pewag austria GmbH

und Tochterunternehmen im Berichtsjahr 2025

Zahlungspraktiken

Durchschnittliche Zeit, in der das Unternehmen eine Rechnung an Lieferant:innen bezahlt (in Tagen)

Standardzahlungsbedingungen nach Kategorien von Lieferant:innen: Kategorie 1 – Netting (30 Tage)

Kategorie 2 – weniger als 30 Tage

Kategorie 3 – 30 Tage

Kategorie 4 – mehr als 30 Tage

Anzahl der (derzeit ausstehenden) Gerichtsverfahren gegen Unternehmen wegen Zahlungsverzuges

Abbildung 26: Kennzahlen – Zahlungspraktiken

extras

Dieser abschließende Abschnitt enthält sämtliche ergänzende Informationen – einschließlich des Quellenverzeichnisses gemäß den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sowie des unabhängigen Prüfungsvermerks.

5.1. pewag group & SDGs

[ESRS - ]

Die pewag austria GmbH bekennt sich als Teil der pewag group zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) und leistet einen Beitrag zu allen 17 SDGs in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance und ist bestrebt, sich in jedem Bereich laufend zu verbessern.

Als wichtigste Einflussbereiche haben sich insbesondere folgende SDGs herausgestellt: SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen; SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen; SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie; SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur; SDG 12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion; SDG 13 – Maßnahmen zur Klimaschutz.

SDG

Beschreibung einiger Beiträgen der pewag group

Ziel: Armut in allen ihren Formen und überall beenden. • Ziel: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.

In diesem Bericht Seite

Unser Beitrag: Für die pewag group sind sowohl langfristige Arbeitsverträge als auch eine faire und pünktliche Bezahlung selbstverständlich. Darüber hinaus wird auch entlang der gesamten Lieferkette Wert auf pünktliche Bezahlung gelegt, wie es innerhalb der pewag group üblich ist, um persönliche Planbarkeit und finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. 31, 33

Ziel: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

Unser Beitrag: Neben den hohen Sicherheitsanforderungen der Produkte, deren Erfüllung wir unseren Kund:innen garantieren, setzt die pewag group auf Gesundheit und Arbeitssicherheit in allen Prozessen sowie gesundheitsfördernde Aktivitäten für unsere Mitarbeiter:innen.

Ziel: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.

Unser Beitrag: Die pewag academy bietet Produkt- und Technologieschulungen sowie interne Schulungen als E-Learning-Angebote und in Mischformen (Blended Learning) an. Die pewag group ermöglicht außerdem die Lehrlingsausbildung, Mentoring und Praktika in verschiedenen Bereichen.

Ziel: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.

Unser Beitrag: Die pewag group engagiert sich für die Geschlechtergleichstellung auf allen Ebenen und ist stolz, Frauen sowohl in Führungspositionen als auch in Fertigungsprozessen zu beschäftigen.

Ziel: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.

Unser Beitrag: Die pewag group pflegt einen sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Der Fokus auf Wasserqualität und -management ist nicht nur ein Merkmal unserer internen Prozesse, sondern wir bieten auch unseren Kund:innen vielfältige Lösungen in diesem Bereich, z. B. pewag lifting solutions Pumpenketten für Abwasserindustrie.

Ziel: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle.

Unser Beitrag: Die pewag group bezieht ihre Energie vermehrt aus erneuerbaren Quellen. Mit Investitionen in eigene moderne Photovoltaikanlagen, Biomassewärme- und Wasserkraftwerke wird erneuerbare Energie auch selbst erzeugt. Des Weiteren sind viele Standorte der pewag group ISO 50001 zertifiziert (Energiemanagement).

Ziel: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.

Unser Beitrag: Wirtschaftswachstum und die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze sind für die pewag group untrennbar miteinander verbunden. Wir bieten im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten flexible Arbeitszeitmodelle, wie Home-Office und Teilzeitanstellungen. Einige unserer Standorte ermöglichen auch die Wahl einer flexiblen Auszeit in der Nebensaison (z. B. in Deutschland, Frankreich und den USA) oder eine 4-Tage-Woche (z. B. in Australien und den Niederlanden).

Ziel: Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen.

Unser Beitrag: Die pewag group arbeitet stets an der Widerstandsfähigkeit ihrer Lieferketten sowie an IT-Sicherheit und Digitalisierung. Eine der Maßnahmen, um Cyberrisiken entgegenzuwirken, ist die erfolgreich abgeschlossene TISAX-Informationssicherheits-Bewertung. Die Herstellungsprozesse sind zertifiziert: ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, ISO 29993, ISO 45001, LEEA.

26, 27

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SDG

Beschreibung einiger Beiträgen der pewag group

Ziel: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern.

In diesem Bericht Seite

Unser Beitrag: Die pewag group begrüßt Diversität und setzt sich für Gleichbehandlung und Chancengleichheit ein, unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion etc. 36

Ziel: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.

Unser Beitrag: Neben der Umstellung auf LED-Beleuchtung setzt die pewag group in ihren Gebäuden auf Energieeffizienz. Einige Standorte der pewag group versorgen die benachbarten Wohnungen mit Fernwärme aus überschüssiger selbst erzeugter erneuerbarer Energie.

Ziel: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.

Unser Beitrag: Die pewag group integriert die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in ihr Geschäftsmodell: Langlebigkeit durch Bereitstellung von hochwertigen Produkten; Reparierbarkeit durch Bereitstellung von Ersatzteilen und Reparaturdiensten; Ressourcenschonung durch Minimierung des Ressourceneinsatzes und Erforschung von recycelten Rohstoffen; Wiederverwendbarkeit und Recycling am Ende des Produktlebenszyklus (Schrott, Kunststoff, Holz, Karton).

Ziel: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.

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Unser Beitrag: Um bis 2030 die CO2-neutrale Produktion zu erreichen, setzt die pewag group gezielt auf Energieeffizienz, erneuerbare Energien und optimierte Produktionsprozesse sowie E-Mobilität. Viele Standorte der pewag group sind außerdem ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert. 19-25

Ziel: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.

Unser Beitrag: Neben der Reduktion von Kunststoffen sowohl in Produkten als auch in Verpackungen unterstützt die pewag group auch innovative Unterwasserprojekte wie „Nemo’s Garden“.

Ziel: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen.

Unser Beitrag: Die Produkte wie beispielsweise die pewag bluetrack Forstbänder gewährleisten einen schonenden Umgang mit dem sensiblen Waldboden. Des Weiteren setzt sich die pewag group für den Erhalt von Grünflächen an ihren Standorten ein.

Ziel: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.

Unser Beitrag: Die pewag group ist in über 100 Ländern tätig und hat sich den höchsten Integritätsstandards verschrieben. Dazu dienen Compliance-Management und ein eigener Code of Conduct. Dasselbe fördert sie auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette – mit Hilfe eines Verhaltenskodex für Lieferant:innen.

Ziel: Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.

Unser Beitrag: Die pewag group pflegt langjährige und nachhaltige Partnerschaften. Zudem engagiert sie sich regelmäßig in lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen wie dem Global Compact Netzwerk Österreich und Grazer Pro Sustainability, um den Austausch von Best Practices zu fördern.

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5.2. Prüfungsvermerk

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