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Wundergesten in der Fingerapotheke

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Wundergesten in der Fingerapotheke

Peter Gienow


Wundergesten in der Fingerapotheke

Von Peter Gienow

Immenweg 5 25813 Husum

Telefon: 0171-1948173 peter@gienowmethode.com


Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Wunder 3. Wundergesten 4. Die Wundergefäße 5. Energien 6. Abstammung 7. Aktivierung 8. Entfaltung 9. Zeit und Raum 10. Embryologie 11. Vor- und nachgeburtlich 12. Gegenläufiges Qi 13. Dian Tien 14. Himmel – Urkarzinogenie 15. Feuer – Ursykose 3 16. Wasser – Ursykose 17. See – Urpsora 18. Berg – Ursyphilinie 19. Wind – Urskrophulose 20. Donner – Urparasitose 21. Die Erde – Gürtel 22. Literaturverzeichnis

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1. Auflage. Auflage, 2017 © 24.05. Peter Gienow – alle Rechte vorbehalten. Immenweg 5 25813 Husum peter@gienowmethode.com gienowmethode.de


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Einleitung

1. Einleitung Dieses Buch ist eine Eintrittskarte in unsere innere Welt der Wunder. Die Eintrittskarte in diese wundersame Welt sieht so aus:

Bild 1 Geste 01

Die Abbildung zeigt Ihre Hände. Es ist etwas sichtbar gemacht worden, das normalerweise unsichtbar ist. Ihre rechte Hand ist in dieser Darstellung rechts abgebildet, die linke links. Der rechte Daumen dient als Aktivierer für die rechte Hand. Sollte der rechte Daumen oder ein Finger fehlen, dann können Sie die Aktivierung durch Ihren Geist ausführen. Durch Berührung mit dem Daumen aktivieren Sie bestimmte Bereiche Ihrer Finger. Dasselbe gilt für die linke Hand. Ein roter Kreis zeigt Ihnen, an welche Stelle Sie den Daumen legen müssen, um die entsprechende Zone zu aktivieren. Zu Beginn sollten Sie für eine Neutralisierung Ihrer Hände sorgen.


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Dafür berühren sie das Yin-Yang-Symbol in der Mitte mit den jeweiligen Aktivatoren für 11 Sekunden (Geste 01). Danach führen Sie die Geste 02 für 15 Sekunden aus.

Bild 2: Geste 02

Jetzt folgt Geste 03 für 17 Sekunden.

Bild 3: Geste 03


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Einleitung

Zum Abschluss führen Sie Geste 04 für 18 Sekunden aus.

Bild 4: Geste 04

Ihre Hände sind jetzt neutralisiert und Sie können damit beginnen Wunder zu wirken.


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2. Wunder Da wir eine seltsame Vorstellung von Wundern haben, können wir uns kaum mit der Tatsache anfreunden, dass es eine WunderWissenschaft gibt. Niedergelegt wurden die Prinzipien in: Ein Kurs in Wundern – aufgezeichnet von Helen Schucman und William Thetford. Der Kurs in Wundern beginnt auf eindrückliche Weise: Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTES. Danach folgen die Grundsätze der Wunder und eine Menge Text. Hier erst einmal die Grundsätze:

2.1 Grundsätze der Wunder 1. Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeit bei Wundern. Eines ist nicht »schwieriger« oder »größer« als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal. 2. Wunder als solche spielen keine Rolle. Das Einzige, was eine Rolle spielt, ist ihre QUELLE, die weit jenseits der Bewertung ist. 3. Wunder geschehen auf natürliche Weise, als Äußerungen der Liebe. Das wirkliche Wunder ist die Liebe, die sie inspiriert. In diesem Sinne ist alles, was aus der Liebe kommt, ein Wunder. 4. Alle Wunder bedeuten Leben. 5. Wunder sind Gewohnheiten und sollten unwillkürlich geschehen.


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Wunder

6. Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas faul. 7. Auf Wunder hat Jedermann Anrecht, aber zuerst ist Läuterung nötig. 8. Wunder heilen, weil sie einem Mangel abhelfen. 9. Wunder sind eine Art von Austausch. 10. Wunder als Schaustücke zu verwenden, um Glauben zu erwecken, ist ein Missverständnis ihres Sinns und Zwecks. 11. Das Gebet ist das Medium der Wunder. 12. Wunder sind Gedanken. 13. Wunder sind sowohl ein Anfang als auch ein Ende, und somit verändern sie die zeitliche Ordnung. 14. Wunder zeugen für die Wahrheit. 15. Jeder Tag sollte Wundern gewidmet sein. 16. Wunder sind Lehreinrichtungen. 17. Wunder transzendieren den Körper. 18. Ein Wunder ist ein Dienst. 19. Wunder machen die Geister eins in GOTT. 20. Wunder rufen das Bewusstsein wieder wach, dass der reine Geist, und nicht der Körper, der Altar der Wahrheit ist. 21. Wunder sind natürliche Zeichen der Vergebung. 22. Wunder werden nur wegen des Glaubens, dass die Dunkelheit verbergen kann, mit Angst assoziiert. 23. Wunder ordnen die Wahrnehmung neu und rücken alle Ebenen in die wahre Perspektive. Das ist Heilung, weil Krankheit von der Verwechslung der Ebenen herrührt. 24. Wunder befähigen dich, Kranke zu heilen und Tote zu erwecken, weil du Krankheit und Tod selbst gemacht hast und daher beide abschaffen kannst.


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25. Wunder sind Teile einer ineinandergreifenden Kette der Vergebung, die, wenn sie vollständig ist, die SÜHNE ist. 26. Wunder stellen Freiheit von Angst dar. 27. Ein Wunder ist ein universeller Segen, der von GOTT durch mich [Jesus Christus] zu allen meinen Brüdern fließt. 28. Wunder sind eine Art und Weise, Befreiung aus der Angst zu verdienen. 29. Wunder preisen GOTT durch dich. 30. Indem sie den reinen Geist anerkennen, rücken Wunder die Ebenen der Wahrnehmung zurecht und zeigen sie in ihrer richtigen Anordnung. 31. Wunder sollten Dankbarkeit erwecken, nicht Ehrfurcht. 32. Ich [Jesus] inspiriere alle Wunder, die eigentlich Fürbitten sind. 33. Wunder ehren dich, weil du liebenswert bist. 34. Wunder erstatten dem Geist seine Fülle zurück. 35. Wunder sind Äußerungen der Liebe. 36. Wunder sind Beispiele richtigen Denkens und richten deine Wahrnehmungen auf die Wahrheit aus, wie GOTT sie schuf. 37. Ein Wunder ist eine Berichtigung, die durch mich [Jesus] ins falsche Denken eingeführt wird. 38. Der HEILIGE GEIST ist der Mechanismus der Wunder. 39. Das Wunder löst den Irrtum auf, weil der HEILIGE GEIST den Irrtum als falsch oder unwirklich identifiziert. 40. Das Wunder erkennt Jeden als deinen und meinen Bruder an. 41. Ganzheit ist der Wahrnehmungsinhalt der Wunder. 42. Ein wesentlicher Beitrag der Wunder ist ihre Stärke, dich von deinem falschen Gefühl der Isolation, des Entzugs und Mangels zu befreien.


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Wunder

43. Wunder entstehen aus einem wunderbaren Geisteszustand oder einem Zustand der Bereitschaft für Wunder. 44. Das Wunder ist der Ausdruck eines inneren Bewusstseins CHRISTI und des Annehmens SEINER SÜHNE. 45. Ein Wunder geht niemals verloren. 46. Der HEILIGE GEIST ist das höchste Medium der Kommunikation. 47. Das Wunder ist eine Lerneinrichtung, die den Bedarf an Zeit vermindert. 48. Das Wunder ist die einzige Einrichtung, die dir zur Kontrolle der Zeit unmittelbar zur Verfügung steht. 49. Das Wunder unterscheidet nicht zwischen Graden der Fehlwahrnehmung. 50. Das Wunder vergleicht, was du gemacht hast, mit der Schöpfung, wobei es als wahr akzeptiert, was mit ihr in Einklang steht, und das als falsch zurückweist, was nicht mit ihr in Einklang steht.


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3. Wundergesten Zur Erzeugung von Wundern haben wir die Wundergesten entwickelt. Wundergesten schaffen ein Möbius-Band zwischen dem Bereich, den wir wahrnehmen können (Raumzeit) und dem Bereich, den wir nicht wahrnehmen können (Zeitraum). Möbiusbänder sind ein Instrument die Polarität in die Einheit zurückzuverwandeln. Möbiusbänder können auf folgende Weise dargestellt werden; ∞. Kehren wir noch einmal zurück zur Grafik des Anfangs. Sie sehen eine Darstellung Ihrer Hände, wenn Sie sie ausstrecken, die Handfläche nach oben wenden, sodass die Daumen in die dargestellten Richtungen zeigen. Die rechte Hand ist rechts, die linke Hand links. Der Daumen dient als Aktivator, wenn er die Finger derselben Hand an bestimmten Stellen berührt. Die Berührungszonen sind durch Symbole gekennzeichnet, die Sie vielleicht aus dem I Ging kennen.


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Wundergesten

Jedes Symbol besteht jeweils aus drei Linien (Trigramm), das in der chinesischen Philosophie eine bestimmte Vorstellung darstellt, auf die wir noch eingehen werden. Es gibt genau 8 dieser Trigramme.

1 5 7 3 2 4 8 6 In der obigen Reihenfolge sind das: Himmel – Erde, Feuer – Wasser, Donner – Berg, See – Wind. Diesen 8 Trigrammen sind 8 Wundermeridiane zugeordnet, die aktiv waren, als wir noch im Mutterleib lebten. Diese Wundermeridiane können wir aktivieren, wenn wir mit der linken- und rechten Hand dasselbe Trigramm gleichzeitig aktivieren. Dann entsteht ein Möbius-Band, das Raumzeit und Zeitraum verbindet und einen Zugriff auf die Wundermeridiane erlaubt. Durch die 8 Wundergesten erwecken wir die 8 Wundermeridiane zum Leben und können sie für unsere Heilung und Entwicklung nutzen. Da die Wundermeridiane lange Zeit kaum noch einen Sinn in unserem Leben haben, kann es dauern, bis sie sich aktivieren. Üben Sie sich in Geduld. Beharrlichkeit wird sich durchsetzen.


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4. Die Wundergefäße

Oben sehen Sie eine Darstellung der Trigramme, die wir im vorigen Kapitel angerissen haben in einer Art Kreislauf. Vergleichen Sie das mit der Grafik Ihrer Hände, so können Sie erkennen, dass sich dieses System auch in unseren Händen widerspiegelt. Die Darstellung zeigt Energieverhältnisse, die vorlagen, als wir noch in der Gebärmutter lebten und als Mensch noch nicht gebo-


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Die Wundergefäße

ren waren. Die Wundergefäße werden durch Sonne und Mond gesteuert. Im Mutterleib wurden wir ausschließlich von den acht Wundermeridianen (außerordentliche Gefäße) und der Nabelschnur ernährt. Mit der Geburt änderte sich das. Mit dem ersten Atemzug ändern sich die Verhältnisse in unserem Organismus vollständig. Die Nabelschnur funktioniert nicht mehr und die 8 Wundermeridiane geben ihre Arbeit an die 12 bekannten Meridiansysteme ab, die uns von da ab am Leben halten. Durch den ersten Atemzug zieht auch der Tod in unser Leben ein. Die acht Wundermeridiane haben wundersame Namen: 1. Chong Mai = Durchdringungsgefäß 2. Ren Mai = Empfangsgefäß 3. Du Mai = Lenkergefäß 4. Dai Mai = Gürtelgefäß 5. Yin Qiao Mai = Yin-Fersengefäß 6. Yang Qiao Mai = Yang-Fersengefäß 7. Yin Wei Mai = Yin-Verbindungsgefäß 8. Yang Wei Mai = Yang-Verbindungsgefäß Das System der acht Wundermeridiane nennt sich Qi Jing Ba Mai. Qi kann als Wunder übersetzt werden, Jing als Essenz, Ba als acht und Mai als Gefäß. Die acht Wundermeridiane liegen zwar relativ oberflächlich, haben ihren Ursprung aber in der Tiefe der Nieren. Ihre besondere Aufgabe ist es, das Jing, die Essenz unseres Daseins, durch den Körper zu zirkulieren. Sie ernähren die Gewebe des Körpers und


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kontrollieren die geistigen und körperlichen Zyklen der menschlichen Entwicklung. Sie sind nicht bestimmten Organen zugeordnet, sondern bestimmten Organregionen. So wie die 8 Wundermeridiane körperlich weniger bestimmt sind, sind sie auch zeitlich weniger bestimmt, sie arbeiten eher mit der Unendlichkeit, als mit der Zeit. Aus dem Grunde arbeiten sie langsam und tiefgreifend. Störungen dieser Meridiane entstehen nicht sehr schnell und lösen sich auch nur langsam (Barbara Kirschbaum). Treffen Zeit und Raum zusammen, dann findet Schöpfung statt. Zunächst entsteht vor allem Jing, das ist eine Art Grundessenz, der Brühwürfel, aus dem die Lebenssuppe entstehen kann. Aus dieser Essenz werden Energieformen extrahiert. Es entstehen Ursprungsenergie (Yuan Qi), Ernährungsenergie Yin Qi) und Verteidigungsenergie (Wei Qi). Die Essenz beginnt zu fließen, wenn Sperma und Ei zusammentreffen und ihre Raum-Zeit-Grenzen überwinden. Sie ist das Produkt von Nieren-Yin und -Yang (weibliche Energie und männliche Energie). Betrachten wir eine brennende Kerze, ist die Flamme Yang (männliche Energie), der Wachs Yin (weibliche Energie), die Wärme ist Energie und das Licht die Essenz. Wir wurden also alle aus Licht geboren. Das ist auch daran zu erkennen, dass unser Erbgut, die DNA ein Molekül ist, das sehr lichtempfindlich ist und Licht ausstrahlen kann. Wenn wir »erleuchtet« sind, leuchten wir.


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Die Wundergefäße

Die Gefäße und das in ihnen transportierte Licht arbeiten mit dem Tiefsten, was wir als Mensch erreichen können. In ihnen fließt unsere Konstitution, und die Grundmuster unseres Lebens. Betrachten wir das Symbol Tai Ji:

Bild 5: Tai Ji

Die schwarze Farbe repräsentiert Yin, die helle Farbe Yang, die wirbelförmige Bewegung ist die Essenz. Die Essenz wird produziert, indem vorgeburtliche und nachgeburtliche Energien verbunden werden. Das geschieht in Ming Men, einem besonderen Zentrum, das der rechten Niere zugeordnet wird. Wir haben auf diese Weise ein dreifaltiges Energiesystem, das aus Schwarz, Weiß und Bewegung besteht. Dieses dreifaltige System steht in Beziehung zu drei Schätzen: Himmel Menschheit Erde Der vorgeburtliche Bereich ist der Himmel, der nachgeburtliche die Erde. Der Mensch darf beides mischen. Aus diesen drei Schätzen entwickeln sich drei Schichten: Wei (Abwehr) Ying (Ernährung)


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Yuan (Ursprung) Verbunden mit dieser Drei-Teilung ist der Begriff des Yuan Shen, des ursprünglichen Geistes. Jedes Lebewesen hat diesen ursprünglichen Geist und ist immer noch EINS MIT GOTT. Arbeiten wir mit den Acht Wundermeridianen, so arbeiten wir mit der EINHEIT GOTTES, und das ist auch der Bereich, aus dem Wunder entstehen. Gehen wir von dieser Ebene weg, dann haben wir es mit dem morphogenetischen Feld zu tun und den Bewegungen im morphogenetischen Feld. So wie jeder Mensch einen einzigartigen ursprünglichen Geist hab, so ist jeder Mensch ein einzigartiger Diamant Gottes. Noch ist dieser Diamant ungeschliffen und hat raue Ecken und Kanten, doch mit der Arbeit an den acht Wundermeridianen wird der Diamant immer klarer und reiner. Mit Hilfe der Wundermeridiane können wir das ursprüngliche Sein hervorlocken und leben. Unser ursprüngliches Sein kann sich durch 5 Shen (Seinszustände) ausdrücken und wird bestimmten Organen zugeordnet: Shen = Herz = Eile, Ungeduld, Arroganz, Grausamkeit, Hass, hartherzig. Freude und Liebe. Yi = Milz = Sorge, Gedankenkreisen, Obsession, Eifersucht. Offenheit. Po = Lunge = Traurigkeit, Depression, Einsamkeit, Isolation, Unfähigkeit zu vergeben. Mut und Aufrichtigkeit. Zhi = Niere = Furcht. Sanftheit. Hun = Leber = Wut, Reizbarkeit, Frustration. Freundlichkeit.


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Energien

5. Energien Betrachten wir die Wundergesten, so haben wir es vor allem mit drei Energieformen zu tun: • Jing • Qi • Shen

5.1 Jing Jing repräsentiert die Essenz aus der wir alle geboren wurden. Jing kennen wir auch als Fohat. Jing transportiert die Erbinformation und repräsentiert sowohl DNS und RNS. Jing ist nicht nur die Summe der Gene, sondern auch die Kraft diese Gene zu nutzen und zu verändern. Jing bildet die Urform des menschlichen Körpers (Körpermatrix). Es kann sich in Yuan-Qi, das Ursprungs-Qi verwandeln. Die Niere ist der Aufbewahrungsort des Jing. Das angeborene Jing ist für die Entwicklung des Embryos und Fötus notwendig, nach der Geburt für die körperliche und geistig-seelische Entwicklung. Bis zur Pubertät wird Jing zum Wachstum und zur Reifung der Organe benötigt, nach der Pubertät zum Erhalt der Organfunktionen. Ist Jing erschöpft, tritt der Tod ein.

5.2 Qi Qi ist ein Ausdruck für die Lebensenergie, die uns zur Verfügung steht. Wir kennen sie auch als Prana, Ki oder Orgon. Qi ist feiner als die subatomare Ebene (Eckert). Das Qi wurde vom Universum geboren. Das Universum wurde aus dem NICHTS geboren. Das NICHTS wurde vom TAO geboren.


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Das Leichte schwebte nach oben, um den Himmel zu bilden, das Schwere sank nach unten, um die Erde zu formen. Das Leichte wird Yang genannt, das Schwere Yin. Qi erscheint in unterschiedlicher Form. Wichtig sind das Ursprungs-Qi (Yuan-Qi), das nährende Qi (Ying-Qi) und das Verteidigungs-Qi (Wei-Qi). Ein Teil des Qi kommt aus der Ahnenreihe, ein Teil wird durch Nahrung und Luft ergänzt.

5.3 Shen Shen ist unsere spirituelle Kraft. Wir kennen sie auch als Kundalini. Sie ist die göttliche Natur unseres Daseins. Shen wird als Geist/Spirit bezeichnet. Shen wohnt im Herzen und im Gehirn. Shen bringt den Glanz in die Augen. Shen bedeutet auch Bewusstheit und drückt sich über Worte aus. Vergleichen wir die westliche Vorstellung, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht, so würde Jing dem Körper entsprechen, Qi der Seele und Shen dem Geist. Diese Dreiteilung finden wir in der Welt als Erde, Mensch und Himmel. Dabei würde Jing der Erde entsprechen, Qi dem Menschen und Shen dem Himmel. Wir haben folgende Struktur: Shen = Kundalini = Geist = Himmel Qi = Prana = Seele = Mensch Jing = Fohat = Körper = Erde. Jing hat vor allem die Aufgabe Wachstum, Reproduktion und geistige Entwicklung zu beeinflussen. Es kontrolliert die 7-Jahres Zyklen der Frau und die 8-Jahres-Zyklen des Mannes. Jing produziert das Mark, aus dem Knochenmark, Gehirn und Nervensystem entstehen.


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Energien

Es ist verantwortlich für unsere Vitalität und ob wir krank werden oder uns von einer Krankheit wieder erholen können. Jing wird in Gehirn, Mark, Knochen, Gefäßen, Gebärmutter und Gallenblase gespeichert.


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6. Abstammung So wie wir Jing, Qi und Shen unterscheiden können, können wir drei Stufen der Abstammung unterscheiden. Die Abstammung erster Ordnung wird durch die drei außerordentlichen Gefäße Chong, Du und Ren gebildet.

Bild 6: Thomas Richardson

Diese drei Gefäße bilden den Himmel (Shen). Sie kommen aus dem Zeitraum, um sich in der Raumzeit zu manifestieren. Diese Energien sind vor allem vorgeburtlich und beeinflussen unser ganzes Leben. Die Abstammung zweiter Ordnung wird von den Wei-Gefäßen (Verbindungsgefäße) gebildet. Die Verbindungs-Gefäße entsprechen dem Qi in unserem Organismus.


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Abstammung

Die Verbindungs-Gefäße erlauben uns Erfahrungen zu sammeln und helfen uns zu verstehen, wo wir stecken oder steckenbleiben. Sie verbinden unsere Vergangenheit mit der Zukunft. Die Abstammung dritter Ordnung wird von den Fersenund Gürtelgefäßen gebildet. Sie bilden das Jing, die Erde in unserem Organismus.


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7. Aktivierung Jing entfaltet sich normalerweise zunächst in das Durchdringungsgefäß und wandert von dort in das Lenkungs- und Empfangsgefäß. Jing enthält den genetischen Qode und ist über die Genschlüssel erreich- und veränderbar. Es öffnet sich in das Durchdringungsgefäß, das die Grundlage der späteren Meridiane legt. Das Durchdringungsgefäß ist in der Gebärmutter, während der Schwangerschaft am aktivsten. Während der Geburt ist das Empfangsgefäß am aktivsten. Das »Bonding« (emotionale Bindung) mit den Eltern geschieht über dieses Empfangsgefäß. Ist der Bonding-Prozess gestört, können sich auch in späteren Lebensjahren noch Störungen durch Aktivierung des Empfangsgefäßes zeigen. Das Lenkergefäß wird aktiv, wenn das Baby das erste Mal den Kopf hebt. Es bereitet den aufrechten Gang vor. Die Verbindungs-Gefäße sind an mehreren Markierungspunkten im Leben beteiligt. Sie bringen den Menschen in seine Gegenwart. Wenn er zu sehr an der Vergangenheit klebt oder zu sehr in der Zukunft lebt, dann beginnen sie zu arbeiten. Sie sind daher Tastorgane für die drei Zeitspiralen, die uns der Zeitraum schenkt. Die Fersengefäße zeigen welche Stellung, welchen Stand wir im Leben einnehmen. Sie sind Kontrolleure des Raumes. Das Gürtelgefäß ist wie eine Kommode in die wir alles packen, mit dem wir gerade nicht umgehen können. Wenn wir bei-


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Aktivierung

zeiten keine Lösung für dieses Problem finden, kann das Gürtelgefäß leck werden. Lecks können aus Qi (Seele), Blut (Geist) oder Körperflüssigkeiten (Körper) bestehen.


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8. Entfaltung Das Durchdringungsgefäß beinhaltet unsere vorgeburtliche (primäre) Energie und trägt unsere ganze Ahnenreihe in sich. Es trägt den Lebens-Qode, der sich entfalten möchte. Nach der Geburt können intensive Erfahrungen und Erfahrungen, die sich ständig wiederholen, Bestandteil der Energie werden, die diesen Kanal durchströmt (Jing). Auf diese Weise werden Erfahrungen, die wir machen vererbbar. Quell-Qi ist Jing in Energieform, das Durchdringungsgefäß ist Jing in Gefäßform. Jing ist die Wurzel von Yin und Yang., von Schatten und Licht, von Nacht und Tag. Aus dem Grunde kann sich Jing in Yin und Yang fortsetzen. Das Durchdringungsgefäß öffnet sich in das Empfangsgefäß und das Lenker-Gefäß. . Störungen des Yin, können sich über das Empfangsgefäß ausbreiten zum Yin-Verbindungs- und zum Yin-Fersengefäß. Störungen des Yang können sich über das Lenker-Gefäß in Yang-Verbindungs- und Yang-Fersengefäß ausbreiten. Das Gürtelgefäß ist das einzige horizontale Gefäß-System. Es trägt Yin und Yang gleichermaßen und kann alle Kanäle beeinflussen, vor allem wenn Flut in diesen Gefäßen herrscht. Das Gürtelgefäß verbindet links und rechts, oben und unten und Yin und Yang.


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Zeit und Raum

9. Zeit und Raum Durch die übergeordnete Stellung der Wundermeridiane stehen sie außerhalb von Zeit und Raum. Zeit und Raum, genauer gesagt die Raumzeit, steht unter Kontrolle des Jing. Treffen Zeit und Raum zusammen, entsteht eine Form, die Form bedingt das Wachstum. Wir haben allgemein die Auffassung, dass die Funktion die Form bedingt, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Diesen Prozess können wir beobachten, wenn Ei und Sperma miteinander verschmelzen und zur Form werden. Dann beginnen Jing und Qi zu fließen. Raum und Zeit sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontinuierlich, sondern diskret. Diskret heißt in diesem Fall nicht, dass das Ganze hinter verschlossenen Türen stattfindet, sondern, dass die Zeit in kleine (diskrete) Portionen eingeteilt ist. So wie wir uns diskret am Buffet des Lebens bedienen. Zeit manifestiert sich im 7 Jahres-Zyklus der Frau und im 8-Jahres-Zyklus des Mannes. 7 · 8 = 56. Ziehen wir von der 56 die Aktivierung der Christuskraft ab (30), dann bekommen wir 26, die Zahl des Zeit-Elohims. Das bedeutet, dass Frau und Mann, wenn sie die Christus-Kraft in sich entwickelt haben, Einfluss auf die Zeit nehmen können. Diese Zyklen werden durch Jing kontrolliert. Der Raum teilt sich auf in die 6 Himmelsrichtungen, die gesteuert werden von den 6 Raum-Elohim.


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Die Beeinflussung des Raumes und auch der Zeit geschieht über Jing. Jing beeinflusst Raumzeit und Zeitraum gleichermaßen.


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Embryologie

10. Embryologie Wenn ein Spermium in eine Eizelle eindringt, entsteht eine vordere Oberfläche (Ren Mai – Empfang) und eine hintere Oberfläche (Du Mai – Lenkung). Nach der ersten Zellteilung haben wir zwei Zellen links und rechts (Yin-Fersengefäß und Yang-Fersengefäß). Die Außenseite des Eis wird durch das Yang-Verbindungsgefäß und die Innenseite durch das Yin-Verbindungsgefäß bestimmt. Bei einer zweiten Zweiteilung bilden sich Dai Mai (Gürtelgefäß) und Chong Mai (Durchdringungsgefäß).

Jetzt haben sich alle acht Gefäße gebildet und das Spiel kann beginnen. Unsere Wundergefäße sind energetischer Natur.


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Sie sind ein Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Sie liefern die Form, nach der sich der Körper aufbaut. Die Wundermeridiane sind unsere Wurzeln, aus denen sich später die 12 Meridiane entwickeln. Sie werden auch als »Quelle der Schöpfung« bezeichnet. Zunächst bilden Sie einen Energiestrudel. Dieser Energiestrudel nimmt seinen Ausgang zwischen den Nieren, wo die bewegende Kraft (Donner) ihr zuhause hat.


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Embryologie

Noch einmal zusammengefasst haben wir jetzt folgende Struktur:

Bild 7: Nicola Schlott

In der Mitte des Strudels finden wir das Durchdringungsgefäß (Chong Mai). Das Durchdringungsgefäß ist die Quelle der außerordentlichen Leitbahnen. Das Konzeptionsgefäß (Ren Mai) befindet sich vorne und das Lenkergefäß (Du Mai) hinten. Sie bilden die Mittelachse dieses Systems.


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Bild 8: Thomas Richardson

Das Yin- (Yin Qiao Mai) und Yang- (Yang Qiao Mai) Fersengefäß bilden Links und Rechts. Das Gürtelgefäß schafft die horizontale Ebene.


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Embryologie

Bild 9: Thomas Richardsen

Die männlichen Bereiche (weiß) sind schöpferisch, stabilisierend, kräftigend und als See oder Meer sind sie Speicher. Die weiblichen Bereiche (schwarz) wirken dynamisch und regulierend.


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Ihre Funktion besteht in der Aufnahme von Fülle aus den späteren Hauptmeridianen. Sie regulieren und balancieren das Innen und Außen des Körpers. In der embryonalen Entwicklung sind die 8 Wundermeridiane verantwortlich für unsere Menschwerdung. Ihre Bedeutung lässt scheinbar nach, wenn wir geboren wurden, und die Hauptarbeit an das 12er Meridiansystem geht. Doch in der Tiefe wachen die Wundermeridiane weiterhin. Sie treten immer dann in Erscheinung, wenn unser Leben ernsthaft gefährdet ist. Diese Lebensgefährdung tritt auch ein, wenn wir spirituelle Transformationen erleben und unser Ego stirbt. In diesen Zeiten sind die Wege zu den Wundermeridianen wieder offen und wir können aus der Zeit in die Zeitlosigkeit treten, aus dem Raum in die Raumlosigkeit. Anders ausgedrückt, treten wir aus der raumzeitbedingten Enge in die ewige Unendlichkeit.


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Vor- und nachgeburtlich

11. Vor- und nachgeburtlich Durch die Wundergefäße wird die vorgeburtliche Zeit mit der nachgeburtlichen verbunden. Erleuchtete Menschen kommen wieder in die vorgeburtliche Zeit zurück und müssen ihre Wundermeridiane wieder freipusten. Jing wird in der Ming-Men-Niere produziert und bildet die Matrix für Yin im Körper. Nach der Geburt besteht dieses Jing aus vorgeburtlicher und nachgeburtlicher Essenz. Die vorgeburtliche Essenz bekommen wir von unseren Vorfahren. Sie entsteht bei der Verbindung aus Ei und Spermium. Sollten Sie ein Wiederkehrer sein, dann fehlt dieses Jing und muss aus Sonne und Mond erst wieder erzeugt werden. Dieses Jing hat die Aufgabe den Embryo zu ernähren und beinhaltet das Potenzial für den Individualisierungs- und Ichbildungsprozess. Das nachgeburtliche Jing stammt aus der Nahrung. Sie ist abhängig von der Milz, die der Nahrung die Essenz entziehen muss. Die Essenz hilft als Nahrungsenergie (Gu-Qi) wahres Qi (ZhenQi) zu bilden, das in Form von Jing-Qi (Nahrungs-Qi) und Wei-Qi (Abwehr-Qi) durch die Meridiane und Organe zirkuliert. Unterstützt wird die Milz dabei durch den Magen, der darüber entscheidet, welche Teile der Nahrung in Nahrungsenergie umgewandelt werden können, und welche Teile in Körpersäfte umgewandelt werden müssen. Die Körpersäfte stehen wiederum in enger Beziehung zu den Nieren, die Überflüssiges ausscheiden.


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In den Nieren werden vor- und nachgeburtliches Jing miteinander verbunden und bilden die Nierenessenz Jing. Dieses Jing ist das reinste, verfeinertste Qi in flüssiger Form. Durch das Jing, das durch die Wundermeridiane fließt, verbindet sich der Mensch mit Himmel und Erde. Durch dieses Jing wird er ein Bewohner beider Welten, beider Teile des Bi-Versums, das aus Zeitraum und Raumzeit besteht. Bis zur Geburt wurden wir durch Chong Mai und Ren Mai unserer Mütter ernährt, die beide sehr reich an Jing sind. Die Wundermeridiane Du Mai, Ren Mai und Chong Mai haben die größte Speicherkapazität, sie speichern Jing, Yin, Yang und Blut. Die Aktivierung dieser Meridiane kräftigen daher den Organismus am stärksten. Der Bauchnabel ist der Ort, an dem sich Vorgeburtliches und Nachgeburtliches begegnen.


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Gegenläufiges Qi

12. Gegenläufiges Qi Gegenläufiges Qi ist Qi mit einer falschen Flussrichtung, was insbesondere bei Magen- und Lungen-Qi besonders häufig vorkommt. Magen-Qi sinkt normalerweise nach unten zu den Gedärmen. Rebelliert das Magen-Qi dann kommt es zu Aufstoßen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen und ähnlichen Beschwerden. Lungen-Qi steigt normalerweise ab zur Niere und wird dort als Dampf zurückgesendet. Funktioniert das nicht mehr, entsteht Asthma.


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13. Dian Tien Es gibt drei Dian Tien. Dian Tian heißt »Energiefeld«. Sie sitzen im unteren, mittleren und oberen Körperdrittel.

13.1 Das untere Dian Tien Das erste Dan Tian sitzt im Unterbauch im Bereich, in dem das menschliche Leben kreiert wird (Gebärmutter). Dieses Energiefeld steht in Beziehung zum Durchdringungsgefäß. Es hat Einfluss auf die Nieren, die Lebensessenz Jing, die Genitalien und die Fruchtbarkeit. Dieses Energiefeld steht in Beziehung zu den ersten Erfahrungen, die wir als Mensch machen, vor- und nachgeburtlich. Es steht mit unseren Ahnen in Beziehung.

13.2 Das mittlere Dian Tien Das mittlere Energiefeld steht in Beziehung zum Sonnengeflecht. Es leitet Transformation, Kontrolle und Lenkung. Diese stehen in Beziehung zu Magen und Milz, den Kontrollinstanzen. Das Energiefeld hat Zugang zum Karma und trägt Verantwortung für die Konsequenzen in unserem Leben. Es steht mit unseren Lebenshandlungen und den daraus resultierenden Konsequenzen in Beziehung.

13.3 Das obere Dian Tien Das obere Energiefeld steht in Beziehung zum Herzzentrum. Dieses Zentrum kreiert Liebe, spirituelle Klarheit und Realisierung. Eine Umarmung verbindet uns mit diesem Zentrum. Dieses Zentrum ist das Zentrum der Liebe.


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Dian Tien

Störungen in einem Energiefeld können die anderen Energiefelder mit beeinflussen.


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14. Himmel – Urkarzinogenie Der Himmel drückt sich im Organismus durch den Wundermeridian Chong Mai aus. Das Trigramm Himmel sieht so aus:

1

.

Es besteht aus drei durchgezogenen Linien, die wir als YangLinien bezeichnen (() Yin-Linien sind unterbrochen ()).

14.1 Die Himmelgeste

Die Wundergesten führen Sie aus, indem Sie den jeweiligen Aktivator (Daumen) auf das Trigramm (eingekreistes Symbol) legen, das Sie aktivieren wollen. In diesem Fall berührt der rechte Daumen den rechten Himmel, der an der Mittelfingerkuppe sitzt.


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Himmel – Urkarzinogenie

Wenn Sie sich den Finger anschauen, dann werden Sie sehen, dass der Finger in drei Teile geteilt ist (Oben = O, Mitte = M, unten = U). Es werden neben dem Daumen drei Finger genutzt (Z = Zeigefinger, M = Mittelfinger, R = Ringfinger). Sie berühren mit dem rechten Daumen das obere Glied des Mittelfingers (M). (In Kurzform geschrieben: MOR = Mittelfinger, oben rechts). Dieselbe Geste führen Sie auch mit der linken Hand aus. Sie legen dazu den linken Daumen auf den Himmel der linken Hand, das ist wieder der Mittelfinger, oben (MOL). In Kurzform heißt die komplette Wundergeste: MOR-MOL oder Mittelfinger oben rechts und Mittelfinger oben links. Dass es sich hier um eine Wundergeste handelt, sehen Sie daran, dass MO in beiden Händen aktiviert wird, nur unterschieden durch links und rechts. Die Himmelgeste aktiviert die Urkarzinogenie, die sich über das Durchdringungsgefäß (Chong Mai) ausdrückt..


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Bild 10: Durchdringungsgefäß – David Twicken

14.2 Durchdringungsgefäß (Chong Mai) Chong könnten wir übersetzen als »Straße, die strategisch wichtig ist«. Das Durchdringungsgefäß ist wie ein Autobahnnetz mit unzähligen Verzweigungen. Es ist extrem wichtig für die Zirkulation der Energie im Brustkorb und Bauch. Das Durchdringungsgefäß nährt vor allem das Blut und wird daher auch als »Meer des Blutes« bezeichnet. Es bringt Qi und Blut zur Gebärmutter, zum Bauch, zum Herzen, zu den Innenseiten der Oberschenkel und zu den großen Zehen. Das Durchdringungsgefäß hat Beziehungen zu anderen Organen, die mit Blut zu tun haben. Mit der Milz, die dafür sorgt, dass


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Himmel – Urkarzinogenie

Blut in den Gefäßen bleibt, zum Herzen, das Blut produziert und kontrolliert und zur Leber, die Blut speichert. Blut ist dichter, schwerer und träger als Qi. Aus dem Grunde stagniert Blut sehr leicht. Diese Blut-Stagnation ist häufig eine Folge von Operationen, sexuellen Missbrauchs und Überessen. Häufiger Sex während der Menstruation kann ebenfalls eine Ursache sein. Mithilfe der Himmelgeste lassen sich solche Stagnationen beeinflussen, wenn wir die Geduld nicht verlieren, denn Störungen im Durchdringungsgefäß treten erst nach Jahren auf, und verschwinden dementsprechend langsam. Der Durchdringungskanal (Chong Mai) repräsentiert das alles durchdringende Tao. Er beginnt hinter und unter dem Nabel. In der nachfolgenden Grafik ist das Durchdringungsgefäß die geschwungene Linie zwischen schwarz und weiß.

Eine andere Darstellung zeigt dasselbe:

Bild 11: Thomas Richardson


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Der Himmel repräsentiert das NICHTS. Das Nichts hat keine Form, es ist formlos. Es trägt aber das Potenzial in sich, alles zu werden. Durch die Himmelgeste bekommen wir Zugang zu diesem »Gipfel des NICHTS«. Oft müssen wir erst die menschliche Form verlieren, um dieses NICHTS kennenzulernen. In den Büchern von CARLOS CASTANEDA, können Sie erleben, was er alles tun musste, um die menschliche Form zu verlieren. Wir halten einfach die Himmelgeste. Wenn Sie Formwandler sind, kann die Himmelgeste helfen ihr Form zu wandeln. Wenn Sie etwas an sich ändern wollen, können Sie dies über die Himmelgeste tun. Wenn Sie ein Organ erneuern wollen, geschieht auch das über die Himmelgeste. Ein Organ kann sich aber erst erneuern, wenn der ganze Abfall abtransportiert wurde und das geschieht über die Erdgeste. Beide Gesten arbeiten wunderbar zusammen. Persönliche Entwicklung kann über die Himmelgeste stattfinden. Durch die Himmelgeste wird unser Leben ein natürlicher Ausdruck unserer Selbst. Wir werden natürlicher im Umgang mit uns selbst und anderen. Viele Dinge lassen sich erst erreichen, wenn wir sie geworden sind. Die Himmelgeste hilft uns zu erreichen, was wir suchen, indem wir werden was wir suchen. Manchmal können wir den Himmel erst öffnen, nachdem wir die Erde geöffnet haben. Wenn Sie daher Probleme haben sollten


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Himmel – Urkarzinogenie

den Himmel zu öffnen, versuchen Sie es zunächst mit der Erdgeste, bevor Sie die Himmelgeste ausüben. Je stärker Sie Teil des morphogenetischen Feldes geworden sind, desto notwendiger ist es, zunächst an der Erdgeste zu arbeiten. Die Erde steht in Beziehung zur Milz und die Milz ist es, die uns den Zugang zum Nierenbereich gewährt, da es die Milz ist, die das Jing der Nieren formt. Um Zugang zum Himmel zu bekommen, müssen wir das morphogenetische Feld hinter uns lassen und das geschieht durch die Erdgeste und ihre Beziehung zur Milz, dem Tor des morphogenetischen Feldes. Die Milz beeinflusst wiederum unser Blut und wer jemals sein Blut verloren hat, der weiß wie machtvoll die Milz das morphogenetische Feld beschützt. Es ist die Erde, die uns formt, der Himmel befreit uns aus der Form und führt uns ins NICHTS. Wer sich nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, seine Form zu verlieren, und zu NICHTS zu werden, wird es schwer haben den Himmel zu betreten. Wenn es daher gelingt den Himmel auf Erden zum Leben zu erwecken, haben wir schon fast unsere Mission erfüllt. Dieser Prozess ist eine Art Alchemie. Er verändert und transformiert uns. Durch die Himmelgeste können wir uns an uns selbst rückbinden, die einzige wahre Religion. Zu werden wer wir waren. Oder wie GOTT es so schön ausdrückte: »Ich bin, der ich bin (war und sein werde).« Aktiviert die Himmelgeste den Durchdringungskanal, so bietet er und einen Weg, zur vorgeburtlichen Welt zurückzufinden.


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Er unterstützt Milz und Niere und damit die Verbindung zwischen dem morphogenetischen Feld und der Wirklichkeit jenseits der Illusion. Der Durchdringungskanal wird zwar durch die Himmelgeste gesteuert, unterstützt aber die Erde. Die Erde formt das vorgeburtliche Jing, das selbst keine Form hat. Da der Durchdringungskanal der Ursprung aller Kanäle ist, können wir auf diese Weise auch alle anderen Meridiane beeinflussen. Da alle anderen Meridiane auch mit unseren Organen verbunden sind, können wir die Organe beeinflussen. Die Himmelgeste und die Erdgeste sind daher die machtvollsten Instrumente, die uns zur Verfügung stehen. Der Durchdringungskanal hat seinen Ursprung im Unterbauch, wo auch das Jing zuhause ist. Von dort aus, geht es nach oben in den Bauch, wo das nachgeburtliche Qi sein zuhause hat. Die Himmelgeste bewegt über das Durchdringungsgefäß das Qi in seine natürliche Richtung und das Abwehr-Qi über Bauch und Brustkorb. Sie reguliert die erste Monatsblutung (Menarche), die Menstruation und Menopause (Klimakterium). Sie verteilt das Jing von innen nach außen und versorgt so Haut und Körperhaare. Können wir schlecht verdauen und haben eine Neigung zu Übergewicht, kann die Himmelgeste hilfreich sein. Sie beeinflusst Bauch, die Gebärmutter, den Brustkorb und das Herz.


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Himmel – Urkarzinogenie

Folgende Meridiane werden direkt beeinflusst: Magen, Niere, Milz, Dickdarm, Dünndarm, Perikard, Herz, Dreifacher Erwärmer, Leber und Gallenblase.

14.3 Wirkungen der Himmelgeste 14.3.1 Bauch Beschwerden im Bauchbereich. Magenschmerzen. Stagnationen im Bauch. Stagnierende und mangelnde gedankliche Verdauung wird wieder in Bewegung gebracht. Blähungen, Blähbauch. Völlegefühl im Magen. Aufstoßen. Erbrechen. Ansammlung von Kot im Darm. Durchfall. Bauchschmerzen. Erbrechen. Hämorrhoiden. 14.3.2 Blut Die Himmelgeste aktiviert das »Meer des Blutes« und wirkt so auf die Regelblutung, die Fruchtbarkeit und Geschlechtsorgane. Sie kann aber auch Blutverlust, Blutarmut, Bluthitze und Blutstase behandeln. Sie kontrolliert den Blutfluss im gesamten Körper und hat Bezug zur Regelbutung. Sie ernährt das Blut. Blutkrankheiten. Blutkrebs. Blutstagnation in der Gebärmutter und im Herzen. Thrombose. 14.3.3 Brust Im Brustkorb findet sich ein Bereich, der über den Himmel erreichbar ist. Er beruhigt den Brustkorb, harmonisiert den Magen und macht die Leitbahn durchgängig. Dieser Bereich führt zu einem Ort der Liebe und des Mitgefühls, auch für sich selbst. Er vermittelt Zugang zu den eigenen Gefühlen. Auch bei Liebesmangel und dem Drang, sich zurückzuziehen, ist die Himmelgeste hilfreich. Die Himmelgeste verbindet uns mit dem Herzen, sie hilft, die Wärme des Herzens zurückzubringen. Auf diese Weise ermöglicht sie ein Leben aus dem Herzen. Herzbeschwerden; in


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körperlicher und spiritueller Hinsicht. Sie hilft bei Atembeschwerden und bringt Lungen-Qi zu den Nieren. Herzschmerzen. Druck in der Brust. Atemnot und Asthma in Ruhe. 14.3.4 Drei Zentren Die chinesische Medizin spricht von drei Energiezentren, die für uns von Wichtigkeit sind (Dan Tien). Sie befinden sich im Unterbauch, in der Region des Herzens und im Kopf. Die Himmelgeste hat Einfluss auf alle drei. 14.3.5 Extremitäten Kälte in den unteren Extremitäten. Blaufärbung der Nägel. Atrophie der Beine. 14.3.6 Folge von Folge von sexuellem Missbrauch. Folge von Operationen. Folge von Sex während der Menstruation. Folge von Unterleibsoperationen. Schwächung und Auszehrung nach langer Krankheit. 14.3.7 Geist Der Himmel bringt eine Stabilität des Geistes und verankert unser Denken im Geist. Er zentriert die Willenskraft. Die Himmelgeste schafft Spontaneität. Gedankenkreisen. 14.3.8 Generationsfolge Die Himmelgeste schafft eine Kontinuität in der Generationsfolge und versöhnt die Ahnen. Sie vereinigt Vorgeburtliches und Nachgeburtliches. Sie verbindet das morphogenetische Feld mit der Wirklichkeit.


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Himmel – Urkarzinogenie

14.3.9 Kindheit Krankheiten und Vergiftungen in frühen Lebensjahren. 14.3.10 Kundalini Beschwerden der Kundalini. 14.3.11 Leben Erdet, verwurzelt und zentriert. Bringt Leben hervor. Manifestation neuen Lebens. Anpassung an neue Lebensumstände. Erneuerung des Lebensausdrucks. Bringt Menschen in Kontakt mit sich und der kosmischen Ordnung. Harmonisiert die Kommunikation zwischen Niere und Herz. Fruchtbarkeit. Ernährt Essenz und Knochenmark. Erzeugt einen gesunden Lebensfluss. Flexibilität. Anpassungsfähigkeit. Trennung; gut von böse; rein von unrein usw. Beurteilungsfähigkeit. Entscheidungsfähigkeit. 14.3.12 Licht Die Himmelgeste wandelt Dunkelheit in Licht. Sie wandelt Trübnis in Klarheit. Trüber Urin. 14.3.13 Mark Aus dem Mark entstehen Gehirn, Rückenmark und Knochenmark. Die Himmelgeste hilft, dass das Mark gut gebildet wird. 14.3.14 Membranen Die Himmelgeste beeinflusst die Membranen um die Organe herum, die Faszien. 14.3.15 Nieren Beschwerden der Nieren. Durch Störungen der Nieren kann es zu Störungen der Essenz (Jing) kommen, auf die die Himmelgeste einen Einfluss hat. Harnwegsentzündung. 14.3.16 Psychologie Wir können an die Himmelgeste denken, wenn wir es mit Depression, Frustration, bis hin zu Selbstmordgedanken und -impul-


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sen zu tun haben. Glaubt der Mensch nicht mehr an seine eigene Fähigkeit, das Leben bewältigen zu können, so kann der Himmel helfen neues Vertrauen zu finden. Die Himmelgeste kann emotionale Blockaden lösen, auch Blockaden, die durch Ahnen gekommen sind. Sie hilft bei der Sinnfindung. Panikattacken. Furcht. Phobien. 14.3.17 Rebellisches Qi Rebellische Qi ist normalerweise gegenläufiges Qi. Das Qi läuft in die falsche Richtung, Wasser läuft den Berg hinauf, statt hinunter. Die Himmelgeste besänftigt rebellisches Qi und gibt ihm die richtige Richtung. 14.3.18 Schleim Die Himmelgeste ist wichtig um Schleim aufzulösen und auszuscheiden. Schleimstörungen können zur Knoten- und Fibroidbildung führen. Verstopfung. Schleimbildung. Blutstockung. 14.3.19 Sexualität Die Himmelgeste ist wichtig bei gynäkologischen Funktionsstörungen und Störungen im Brust- und Magenbereich. Gebärmutter. Milchproduktion. Die Himmelgeste bringt stagnierendes Blut in der Gebärmutter wieder in den Fluss. Die Himmelgeste kann Probleme mit Stagnation und Unfruchtbarkeit lösen. Impotenz. Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau. Gynäkologische Beschwerden. Menstruationsbeschwerden; unregelmäßige Menstruation. Dysmenorrhö. Amenorrhö. Myome, Fibroide. Unfruchtbarkeit durch Blutansammlung. Schmerz und Schwellung der Genitalien. 14.3.20 Schwangerschaft Die Himmelgeste unterstützt die Empfängnis, schützt die Schwangerschaft und hilft bei der Geburt. Sie hat auch Einfluss


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Himmel – Urkarzinogenie

darauf, welche Seele von der Frau angezogen wird. Sie wirkt sogar auf den Damm, sodass kein Dammschnitt notwendig sein wird, wenn unter der Geburt die Himmelgeste gehalten wird. Auch das Schambein wird geschützt, so dass kein Auseinandertreiben des Schambeins stattfindet. 14.3.21 Vernachlässigung Die Himmelgeste hat eine Beziehung zum inneren, unterernährten Kind, dem es an Wärme und Zuwendung der leiblichen Eltern fehlt. Daher sollten wir bei Adoption, Vernachlässigung oder langem Waisenhausaufenthalt, bei Flüchtlingsproblematik an den Himmel denken. Bonding; hilft Bonding zu verstehen und sich an andere Menschen zu binden


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15. Feuer – Ursykose 3

Das Feuerelement drückt sich in der Ursykose 3 und dem Lenkergefäß (Du Mai) aus. Das Feuerelement hat folgendes Symbol:

7

.

Die Feuergeste (RMR-RML) aktiviert das Lenkergefäß (Du Mai wird »Meer des Yang« genannt), das heißt, wir schwimmen in männlicher Energie. Das Meer des Yang kontrolliert alle YangAktivitäten und alle Yang-Meridiane. Yang steht für Schnelligkeit, körperliche Kraft und Ausdauer, Körperwärme und Sex. Du Mai wird auch Meer der 6 Yang-Leitbahnen genannt, was daher nicht verwunderlich ist.


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Feuer – Ursykose 3

Die Feuergeste stellt über Du Mai Yang-Qi zur Verfügung, um die Organe zu wärmen.

Bild 12: Du Mai – David Twicken

15.1 Wirkungen der Feuergeste Die Feuergeste tonisiert das Yang der Niere, ernährt Gehirn und Rückenmark und stärkt auf diese Weise das Rückgrat. Sollte Wind durch unseren Organismus wehen, wird er gleich mit entfernt. Die Feuergeste kann genutzt werden, um die Körpertemperatur zu regulieren. Sie bringt Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit.


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15.1.1 Abwehr Durch die Feuergeste zirkuliert das Abwehr-Qi im ganzen Körper, vertreibt äußere Wind-Hitze und Wind-Kälte. Sie kann inneren Wind und innere Hitze nach unten ableiten. Sie lindert Schmerzen und unterstützt die Sinnestätigkeit. Unnachgiebige Halsstarrigkeit lässt sich durch die Feuergeste lösen und neues Wachstum wird eingeleitet. Sie hilft sich von Altem zu trennen, sich zu entscheiden und nach vorne zu blicken. Häufige Erkältungen mit Nackenbeschwerden. Schwäche des Immunsystems. 15.1.2 ADHS Die Feuergeste hilft auch bei ADHS (Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitäts Störung). 15.1.3 Äußere Faktoren Die Feuergeste versteht, äußere pathogene Faktoren aus unserem System auszuschleusen. Äußere Hitze kann abgeleitet werden. Feuchtigkeit; feuchte Hitze im unteren Erwärmer; kalte Feuchtigkeit. Kälteanfälligkeit. Erkältung. Vergiftung. 15.1.4 Aktion Die Feuergeste hilft bei lähmender Lethargie genauso, wie bei übertriebenem Aktionismus. Sie kann die Folgen von übermäßigem Sport, harter Arbeit und übermäßiger Sexualität ausgleichen. Bewegung. Aktivität. 15.1.5 Aufrecht Probleme mit dem aufrechten Gang. Haben wir »keinen Plan« mehr, sind wir wankelmütig in unseren Gefühlen, kann die Feuergeste helfen die Bänder wieder zu spannen, die flache Atmung zu vertiefen unser Auftreten sicherer zu machen und unsere Ziele besser zu definieren und zu fixieren. Die Feuergeste aktiviert das Durchsetzungsvermögen, die Aufrichtigkeit, die Vorwärtsbewe-


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Feuer – Ursykose 3

gung und die Impulsgebung. Sie ebnet dem Qi den Weg in den Oberen Erwärmer. Dieser Weg des Qi kann durch eine zu aufrechte Haltung oder zu viel Durchsetzungswillen genauso blockiert werden, wie durch Wankelmütigkeit und mangelndem Durchsetzungsvermögen. Aufrichten; aufrechter Gang; Aufrichtigkeit. Wiederbelegung; Auferstehung. Schmerzen bei Bewegung; kann sich nicht mehr aufrichten. 15.1.6 Bauch Die Feuergeste tonisiert und kräftigt die Anus-Muskulatur und stärkt auf diese Weise den unteren Rücken und die Beine. Sie beugt Hämorrhoiden vor. Verstopfung. Koliken. Hämorrhoiden. Rektumvorfall. Blut im Stuhl. Durchfall während der Morgendämmerung. Völlegefühl unter den Rippen. Hepatitis. Cholezystitis. Magenschmerzen. Gelbsucht. 15.1.7 Beine Schwache, schmerzhafte Knie. Schmerzen und Schwäche in den Beinen. 15.1.8 Bewusstsein Die Feuergeste stellt das Bewusstsein wieder her, unterstützt die Wirbelsäule, Gesicht und Nase und beseitigt äußeren Wind. Sie kann bei Bewusstseinsverlust und Bewusstseinsstörungen, sowie Geistes- und Suchtkrankheiten angebracht sein. Hitze vom Kopf wird vertrieben, der Shen beruhigt, Kopf und Augen unterstützt. Leitbahnen werden durchgängig gemacht, Schmerzen gelindert und das Qi zirkuliert freier in den Muskeln und Sehnen. Koma. Yin-Yang-Spaltung, die zur Bewusstlosigkeit führt.


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15.1.9 Brustkorb Lungenerkrankungen. Husten. Asthma. Völlegefühl im Brustbereich. Kurzatmigkeit. Schmerzen in der Brustwirbelsäule. Lungenhitze. Atemnot. 15.1.10 Ego Ist das Ego zu ausgeprägt, kann es notwendig sein über die Feuergeste eine Verspannung der Gesichtsmuskulatur, die daraus resultieren kann, dass man der Welt sein wahres Gesicht nicht zeigen mag, zu reduzieren. Das befreit dann auch Nase und Augen. 15.1.11 Empfindlich Dünnhäutig, empfindlich. Emotionaler Aufruhr. 15.1.12 Erschöpfung Chronische Müdigkeit. Körperliche Erschöpfung. 15.1.13 Erstarrung Geistige und emotionale Erstarrung. Festhalten an überholten Strukturen. Geistige und emotionale Unfreiheit. Immer dann, wenn sich ein Mensch in einer festgefahrenen Situation befindet, und sie nicht überwinden kann, sollte die Feuergeste gehalten werden. Manchmal braucht es die Klarheit des Himmels, weshalb Feuer- und Himmels-Geste abwechselnd angewandt werden können. Manchmal braucht es jedoch auch die Klarheit des Himmels, weshalb Feuer- und Himmelgeste abwechselnd angewandt werden können. Die Himmelgeste hilft einen gänzlich neuen Standpunkt einnehmen zu können, um einen kompletten Wandel einzuleiten. Sie kann das Dritte Auge öffnen, das Kronen-Chakra freipusten und so den Weg frei machen für eine Transformation. Die Feuergeste unterstützt dabei Gehirn und Sinnesorgane, beruhigt den Shen, erhellt den Geist, beseitigt Hitze aus den YangMeridianen und macht auf diese Weise Wiederbelebung und


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Feuer – Ursykose 3

Wiederauferstehung möglich. Die Psyche kann sich neu fokussieren und sich auf die Einheit ausrichten, was einen Zustand der Erleuchtung und des Segens mit sich bringen kann. Es ist dann der direkte Kontakt mit dem Himmel möglich. Das Identitätsgefühl und das Ichbewusstsein werden aufgebaut, um es im entscheidenden Moment zu opfern. Sitzen Wind und Hitze im Nacken fest, kann die Feuergeste sie daraus befreien. Durch sie wird die Hitze aus dem Nacken und dem Gesicht abgeleitet, das Shen wird beruhigt, die Nase öffnet und die Augen erhellen sich. Die Feuergeste hilft uns neue Umgebungen, neue Menschen, neue Situationen, neue Erfahrungen zu machen, Entscheidungen zu treffen, ein natürliches, spirituelles Leben zu führen, die Balance zu finden und zu halten, Veränderungen anzunehmen und durchzuführen. Wandlung. Mangel an Inspiration. 15.1.14 Geist Kopfarbeiter mit sitzender Tätigkeit, denen es oft an körperlichem Ausgleich fehlt profitieren von dieser Geste. Menschen mit viel Theorie im Kopf und Besserwisser. Die Feuergeste bringt sexuelle Energie, ermöglicht den aufrechten Gang, ernährt das Gehirn und ist an der geistigen und intellektuellen Entwicklung beteiligt. 15.1.15 Gesundheit Die Feuergeste hilft gesunde Beziehungen aufzubauen, selber gesund zu sein, Glück ins Leben zu ziehen und ein natürliches Leben zu führen. Sie hilft Widerstände zu überwinden, loszulassen, was losgelassen werden sollte und zu bewahren, was es zu bewahren gilt. Sie kann eine Einheit von Körper und Geist bewirken. Basis ist dabei der untere Erwärmer. Sie zirkuliert das Abwehr-Qi, reguliert unsere Temperatur, beruhigt den Geist und lässt uns gesund und glücklich leben.


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15.1.16 Herz-Niere Ist die Herz-Nieren-Achse unterbrochen, was sich in hohem Fieber, Schlaflosigkeit und Herzrasen äußern kann, dann bringt die Feuergeste die Verbindung wieder zurück. Durch die Feuergeste werden Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden und die LuoGefäße durchgängig gemacht. Sie sollte daher bei hohen Fieberschüben, allgemeiner Immunschwäche, Asthma, chronischer Hals- und Nackensteifigkeit gehalten werden. Die Feuergeste klärt Winde, stärkt und reguliert die Körperoberfläche und leitet Giftstoffe aus, oder verbrennt sie. Bettnässen. Herzrhythmusstörung. Herzklopfen. Chronische Blasenschwäche. Herzklopfen; durch Angst; innere Unruhe; Gram und Sorgen. Bluthochdruck. 15.1.17 Kälte Abneigung gegen Kälte. Kälte verschlechtert Beschwerden. Kalte Organe zum Beispiel Gebärmutter. Nackensteife und Kopfschmerzen durch Kälte. 15.1.18 Kopf Sollte im Kopf eine Yang-Fülle bestehen, oder Wind und Hitze sich im Kopf breitmachen, was unter Umständen zu tetanischen Anfällen oder Nackenüberdehnung führen kann, ist die Feuergeste hilfreich. Sie unterstützt die Zunge, das Ohr, den Hals und die Wirbelsäule, leitet Wind aus, beseitigt Fülle-Hitze und erhellt den Geist. Sie hilft bei Sprachstörungen wie Aphasie oder Stottern, kann die Sprache nach einem Schlaganfall wieder zurückbringen, wobei bei einer Lähmung der Hand die Geste gedacht werden sollte, sie hilft auch bei manischer Geschwätzigkeit, oder bei der Unfähigkeit sich angemessen mitzuteilen. Die Feuergeste ist hilfreich bei Schlaganfall, Epilepsie, bei psychischen Störungen aller Art, Depression und Selbstmordabsichten. Migräne. Augen-


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Feuer – Ursykose 3

schmerzen. Druck in den Stirnhöhlen. Sinusitis. Verlust des Geruchssinnes. Tinnitus. Trismus. 15.1.19 Kreativität Die Feuergeste beeinflusst unsere Lenden. Die Lenden sind der Sitz unserer Zeugungskraft und bestimmen daher auch unsere grundlegende Kreativität und Vitalität. 15.1.20 Mark Die Feuergeste wirkt auf das Meer des Markes, und hilft das Knochenmark besser aufzubauen. 15.1.21 Mund Zahnfleischbeschwerden. Aphthen. Zahnfleischbluten. 15.1.22 Nase Nasenbluten. Absonderungen aus der Nase. Schnupfen. Chronische Nasenbeschwerden. Allergische Rhinitis. Verlust des Geruchssinns. 15.1.23 Neurologie Neurologische Erkrankungen wie Parkinson, Epilepsie, Schlaganfall (Apoplex), Alzheimer, multiple Sklerose, langsame geistige Entwicklung bei Kindern, Autismus, Aphasie, Lähmungen, Suchterkrankungen. Stärkt die Funktion des Gehirns. Die Feuergeste öffnet das Tor der Vitalität und damit zur Lebenskraft. Dieses Tor führt zu den acht Öffnungen des Heiligen Beins und damit zu den Nerven die dort hindurchgehen. Zugang zu den machtvollen Energien des Kreuz- und Steißbeins. Epilepsie. Konvulsionen. Opisthotonus. Spasmen. Schlaganfall; Halbseitenlähmung; Sprach- und Stimmprobleme; wenn die Bewegung der Zunge eingeschränkt ist. Schwindel. Koma. Manie. Geisteskrankheit, vor allem Windkrankheiten. Neurologische Krankheiten (Mark, Gehirn Rückenmark). Vergesslichkeit.


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Langsame geistige Entwicklung. Demenz. Motorische Störungen. Zyklothymie. Psychische Erkrankungen, die von Angstzuständen begleitet werden. Autismus. Anfälle manischer Depression. Psychose. Schizophrenie. Akute Manie. Drogenentzug. Schock. 15.1.24 Organe Magen. Dünndarm. Dickdarm. Gallenblase. Harnblase. Dreifacher Erwärmer. Leber. Niere. Ming Men, der Ort, an dem die Lebensessenz geschaffen wird. Lungen. Zahnfleisch. Mund. Lippen. Unterbauch. Perineum. Genitalien. Sacrum. Nacken. Gehirn. Kronenchakra; Scheitel. Nase; Nasenrücken. Philtrum. Anus. Bauchnabel. Herz. Hals. Augen. Beine; Knie; Fuß. Kopf; Hinterkopf; Stirn; Scheitel. Milz. Zentralnervensystem. Wirbelsäule; Rückenmark. Rücken; Lumbalregion, unterer Rücken; siebter Halswirbel. Knochen; Knochenmark; lange Röhrenknochen. Verdauungsorgane. Arme. Zungenwurzel. Sehnen. Bänder. 15.1.25 Rücken Oft sind es Männer mit häufigen Rückenproblemen, die diese Geste brauchen. In der Kindheit können Skoliose und andere Wirbelsäulenerkrankungen auftreten. Die Rückenmuskulatur ist schwach, er friert leicht, besonders an Händen und Füßen. Rücken, Wirbelsäule, Nacken, hinten. Die Feuergeste stärkt die Lumbalregion, die Lenden und die Knie. Haben wir eine zu geringe Beweglichkeit im Kreuzbein, Schmerzen im unteren Rücken und eine Schwäche in den Beinen, kann die Feuergeste hilfreich sein. Sie stärkt Qi und Yang bei Mangelzuständen und unterstützt die Halswirbelsäule. Chronische Rückenschmerzen mit einem Gefühl von Kälte und Verschlechterung durch Bewegung. Akute Rückenschmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen, Skoliose, Wirbelsäulenschäden und -störungen. Richtet den Menschen wieder auf. Rückenmark. Schmerzen und Steifheit der Wir-


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Feuer – Ursykose 3

belsäule; des unteren Rückens. Hitze in der Wirbelsäule. Unnachgiebige Wirbelsäule. Akute und heftige Rückenschmerzen. Rückenleiden, vor allem des unteren Rückens. Rundung oder Krümmung des Rückens. Beschwerden nach Bandscheibenoperationen. Folgen von sportlicher Aktivität mit Kälte (Windsurfer, Segler, Skifahrer usw.). Kalte, steife Lendenwirbelsäule. Genicksteife. 15.1.26 Schicksal Die Feuergeste erweckt das Feuer von Ming Men (Schicksalspunkt), der Ursprungs-Essenz. In diesem Punkt sind unsere Lebensaufgabe und unsere Mission gespeichert. Die Lebensessenz befindet sich zwischen den Nieren, hinter und unter dem Bauchnabel. Sie hilft, Einflüsse in unserem Leben zu erkennen, vor allem, wenn sie aus der Vergangenheit kommen. Sie unterstützt bei der Wiederauferstehung, Wiederbelebung, bei großen Veränderungen im Leben. Sie hilft, in die Zeit zu sehen (Zukunft, Vergangenheit). 15.1.27 Schleim Durch eine Schwäche des Yang kann sich Schleim in den Stirnund Kieferhöhlen sammeln, der durch die Feuergeste verflüssigt wird und abfließen kann. Durch eine chronische Schleimbildung mit nachfolgender Hitzebildung kann es zu einer bipolaren Störung kommen, die durch die Feuergeste beeinflusst werden kann. 15.1.28 Sehnen Die Feuergeste entspannt die Sehnen. Lindert Schmerz, entspannt Muskeln, Sehnen und Bänder entlang der Wirbelsäule. Sehnenverkürzung. Sehnenkontraktion. Dupuytren. Spasmen der Sehnen.


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15.1.29 Senkung Die Feuergeste kann helfen Organsenkungen und -vorfälle zu beeinflussen und verlorene Organe wieder zu ersetzen. Rektumvorfall. Gebärmuttervorfall. 15.1.30 Sexualität Die Feuergeste kann die Folgen von übermäßiger Sexualität ausgleichen. Blasenschwäche und wiederkehrende Blasenentzündungen, Entzündungen der Gebärmutter und der Prostata, Gebärmutter- und Rektum-Vorfall, sexuelle Unlust und mangelnde Orgasmus-Fähigkeit. Impotenz, mangelnde Beweglichkeit der Spermien, chronische Müdigkeit, körperliche Erschöpfung, Konzentrationsmangel, Schwindel und starke Abneigung gegen Kälte. Unfruchtbarkeit. Unregelmäßige Menstruation. Leukorrhö. Nächtliche, vorzeitige Samenergüsse. Hysterie. Mangelnde Libido. Unfreiwilliger Samenverlust. Chronischer Weißfluss. Kalter Uterus. Gebärmuttervorfall. Menstruationsbeschwerden durch Kälte. Unfruchtbarkeit durch Kälte. 15.1.31 Skelett Die Feuergeste öffnet den See des Yang. Dieser See ist lang und stark. Macht das Skelett lang und stark. 15.1.32 Spiritualität Die Feuergeste bringt Menschen dazu, neue Wege in Betracht zu ziehen, in andere Richtungen zu gehen. Sie ist wichtig bei der Transformation. Sie stimuliert das Gehirn, öffnet Brust und Zwerchfell und stellt die Verbindung zur spirituellen Welt wieder her. Sie bringt spirituelles Wachstum und Transformation. Sie klärt das Herzfeuer, beruhigt Herz, Geist und Spirit. Dadurch bekommen wir eine Verbindung zur unterstützenden Kraft im Leben, zur Lebensfreude. Dadurch wird unser Selbstausdruck bes-


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Feuer – Ursykose 3

ser, die Kundalini beruhigt sich und unser Wille kann so gelenkt werden, dass wir ein selbstbestimmtes Leben führen können. Die Feuergeste schafft eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, Körper und Geist, dem morphogenetischen Feld und der Wirklichkeit. Wir bekommen spirituelle Einsichten in unseren eigenen Körper und bauen Verbindungen zu den himmlischen Energiefeldern und –einflüssen auf. Die Funktion der Milz wird gestärkt. Da die Milz eine Schaltstelle zwischen Diesseits und Jenseits darstellt, bekommen wir Einblicke in unser Leben vor der Geburt und nach dem Tod. 15.1.33 Sprache Unfähigkeit, sich auszudrücken. Kinder mit Sprachstörung. Sprachstörungen nach Schlaganfall. Taubstumme Kinder. 15.1.34 Trauer Ist ein Mensch in Trauer versunken, kann die Feuergeste diesen Zustand mildern und den Menschen auf die Straße der Glückseligkeit zurückführen. 15.1.35 Unzufrieden Man kann es ihnen nur schwer recht machen. 15.1.36 Ursprung Die Feuergeste kennt Wege, zu unserem Ursprung zurückzufinden. Sie hilft unsere ursprüngliche Natur, unser inneres Kind wiederzuentdecken und wiederzuerwecken. Dadurch bekommt sie neue Nahrung und kann zur vollen Blüte gelangen. Wir können uns dadurch von einem fremdbestimmten Alltag lösen und entdecken, was uns wirklich ausmacht und danach handeln. Eine ausgebrannte Psyche, ein Burn-Out bekommt einen neuen Funken und neuen Lebensmut und -sinn.


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15.1.37 Wärme Die Feuergeste leitet Wind-Feuchtigkeit aus und wärmt den unteren Teil des Dreifachen Erwärmers. Die Feuergeste tonisiert die Milz, beseitigt Feuchtigkeit, besonders aus dem Bereich des mittleren Erwärmers, der Leber und der Gallenblase. Auf den Oberen Erwärmer wirkt die Feuergeste harmonisierend und öffnet die Brust und das Zwerchfell. Hohes Fieber. Fieber und Schwitzen. 15.1.38 Wechselfieber Wechselfieber. Fieberhafter Infekt. Hitzekrankheit. Malaria. 15.1.39 Wind Innerer und äußerer Wind. Geisteskrankheit, vor allem Windkrankheiten. Krankheiten durch inneren Wind. 15.1.40 Wut Haben wir aufgestaute Wut, unterdrückten Ärger, einen inneren Druck, eine zum Zerbersten aufgestaute Spannung, die uns unfähig macht tief Luft zu holen, die unser Blut zum Kochen bringt, hilft die Feuergeste das alles zu beruhigen und in die richtigen Bahnen zu lenken. 15.1.41 Sonstige Beschwerden Schluckauf. Seufzen. Schlaflosigkeit. Dämpfende Knochenkrankheit. Muskelkrämpfe. Starke Schmerzen.


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Wasser – Ursykose

16. Wasser – Ursykose

Bild 13: Empfangsgefäß – David Twicken


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Das Wasserelement aktiviert die Ursykose und drückt sich durch das Empfangsgefäß (Ren Mai) aus. Das Wasserelement hat folgendes Symbol:

3

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Die Wassergeste aktiviert das Empfangsgefäß (Ren Mai wird »Meer des Yin« genannt). In Kurzform heißt die Wassergeste ZMR-ZML. Durch die Wassergeste schwimmen wir in weiblicher Energie. Frauen haben laut Nei Ching einen 7-Jahres-Zyklus, Männer einen 8-Jahres-Zyklus. Himmel und Wasser beginnen bei einer Frau mit 14 Jahren zusammenzuarbeiten und es kommt zur ersten Menstruation. Mit 49 Jahren wird die Verbindung aus Himmel und Wasser wieder schwächer und die Wechseljahre beginnen. Setzt die Menstruation ein, ist der Himmel voller Blut und das Wasser voller Jing und Qi. Himmel und Wasser ernähren dabei die Gebärmutter. Blutet die Frau, dann ist das wie ein Regenguss, der sich zwischen dem 12. und 19. Zyklustag wieder erneuert. In dieser Zeit sammeln sich Jing, Yin und Blut, um das Ei zu schöpfen. Die Feuer-Energie würde das Ei in einen Fötus verwandeln, wenn es zur Befruchtung käme. Das Feuer-Element repräsentiert auch das Tor des Schicksals (Ming Men), sodass das neue Leben gleich in Kontakt mit seinem Karma kommt. Das Meer des Yin kontrolliert alle Yin-Aktivitäten und alle Yin-Meridiane.


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Wasser – Ursykose

Himmel und Wasser ernähren den Fötus und regulieren die Fruchtbarkeit. Sie bewegen das Qi und das Blut im dreifachen Erwärmer. Das Wasser-Element speichert Jing in den Yin-Leitbahnen., es entspannt die Brust, den Bauch und das Becken. Die Vorderseite des Körpers wird als Yin bezeichnet, die Rückseite als Yang. So verteilt die Wassergeste die Energien auf der Vorderseite des Körpers, über Bauch, Brustkorb, Kehle bis zum Gesicht. Stagniert die Feuchtigkeit, kann es zu Eierstockzysten kommen. Bei Männern wirken Himmel und Feuer zusammen und produzieren den Samen ab dem 16. Lebensjahr bis zum 64. Das Empfangsgefäß hat Einfluss auf das Yin in unserem Körper. Yin ist: Knochen, Muskeln, Sehnen, Organe, Blut, Flüssigkeiten und die Lebensessenz Jing. Im Empfangsgefäß fließt die Energie dieses Yin und wird über die Wassergeste lenkbar. Yin hat auch zu tun mit dem Bonding, also der Verbindung zwischen Eltern und Kind und der Familie. Das Empfangsgefäß wurde vom Durchdringungsgefäß geboren. Sind wir im Mutterleib noch eng verbunden mit unserer Mutter und erleben nahezu ungefiltert alles, was sie erlebt, so ändert sich das nach der Geburt radikal. Hier ist ein gesundes Bonding wichtig. Wir verbinden uns über den Mund, die Hände, den Bauch, wir fühlen, empfinden, riechen, hören, berühren. Wir verbinden und meist mit der Vorderfront unserer Mutter. Diese Vorderfront ist Yin. Hier fließt das Empfangsgefäß.


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So finden sich Störungen im Empfangsgefäß vor allem in unseren Beziehungen. Hier kann die Wassergeste helfen, gesunde Beziehungen aufzubauen. Da das Empfangsgefäß auch den Mundraum umfließt, hat es Einfluss auf unsere Beziehung zur Nahrung.

16.1 Wirkungen der Wassergeste 16.1.1 Abhängigkeit Abhängigkeit. 16.1.2 Ausstrahlung Wenn der Mensch seine Ausstrahlung verliert, in sich zusammensinkt oder die Verbindung zwischen Himmel und Erde verloren hat, kann die Wassergeste hilfreich sein und den Menschen wieder aufrichten. 16.1.3 Befreiung Die Wassergeste befreit Gefühle. Sie hilft loszulassen, was losgelassen werden muss und hilft loszuwerden, was notwendig ist. Hilft loszuwerden, was nicht mehr notwendig ist, um frei zu werden, für neue Erfahrungen. Befreit Gefühle. 16.1.4 Bewusstlosigkeit Bewusstlosigkeit. Gegenwartsbewusstsein. Lebensentscheidungen. 16.1.5 Bonding Die Wassergeste unterstützt das Bonding zwischen Mutter und Kind, aber auch zwischen Mann und Frau. Die Wassergeste unterstützt die Beziehungsfähigkeit. 16.1.6 Dämonen Die Wassergeste beeinflusst den »Dämonenpunkt«, das heißt, wir können uns von Besessenheiten befreien, die Klauen lindern,


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Wasser – Ursykose

in denen uns die Ghouls gefangen halten und Folgen von Besessenheit wie Epilepsie, Manie und Gesichtslähmungen heilen. 16.1.7 Drei-Erwärmer Die Wassergeste reguliert Qi und Blut im unteren Erwärmer. 16.1.8 Entspannung Die Wassergeste entspannt den gesamten Organismus. 16.1.9 Erdung Die Wassergeste erdet, verwurzelt und zentriert. 16.1.10 Erschöpfung Die Wassergeste kann helfen, wenn jemand erschöpft ist, und vom Kraftzentrum im Becken abgeschnitten ist. Chronische Erschöpfung und Mangel an Vitalität resultieren daraus. Auch wenn wir unter chronischer Erschöpfung, Verstopfung, mangelnder Libido und Ausbleiben der Regel hilft die Wassergeste. Ermüdung. Übermüdung. 16.1.11 Folgen Folgen unseres Lebensstils. Folgen von Lebensentscheidungen. Folge von Geburt oder Unterleibsoperationen. 16.1.12 Fruchtbarkeit Die Wassergeste stellt Fruchtbarkeit her. Das kann bei einer Unfruchtbarkeit durch Myome sein, eine Unfruchtbarkeit, weil die Seele sich in einer dürren Wüste befindet und keine Bewässerung mehr möglich ist, als Folge zu viel geweinter Tränen usw. Die Wassergeste pflanzt einen Keim und sorgt für genügend Bewässerung. Durch die Wassergeste können Keime wieder wachsen, Wärme breitet sich aus und Fruchtbarkeit wird wiederhergestellt. Stillprobleme.


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16.1.13 Gedanken Vertrocknete und stagnierende Gedanken werden durch die Wassergeste wieder befeuchtet und rein gewaschen. Sie stabilisiert den Geist. Übermäßiges Denken. Gedankenkreisen. Geisteskrankheit. 16.1.14 Gegenläufiges Qi Gegenläufiges Qi, das zum Herzen aufsteigt und zäher Schleim können transformiert werden. Das kann sich als Fülle im Bauch bemerkbar machen, man findet alles zum Kotzen, hat ein Gefühl der Herzbeklemmung und dass man selbst auf der Strecke bleibt. Die Wassergeste führt dazu, dass sich der Prozess umkehrt, das Zwerchfell sich entspannt und das Innere wird nach außen ausgeschieden. Sodbrennen, Aufstoßen, Übelkeit und Erbrechen. Rebellisches Magen-Qi. Gegenläufiges Magen-Qi; Sodbrennen; Erbrechen; Übelkeit; Aufstoßen. Rebellisches Lungen-Qi. Asthma. 16.1.15 Harnblase Blasenentzündungen. Sie unterstützt die Blase, leitet Feuchtigkeit und feuchte Hitze aus. 16.1.16 Herz Die Wassergeste kann bei allen Herzbeschwerden eingesetzt werden. Sie reguliert die Herzenskraft, steigert die Pumpleistung des Herzens. Schleim im Herzen. Herzhitze. Herzklopfen, Palpitationen.


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16.1.17 Himmel Himmel. Himmlische Schätze. Nordstern. 16.1.18 Hormone Die Wassergeste ist hilfreich bei allen hormonellen Störungen. 16.1.19 Impotenz Impotenz. In der zweiten Lebenshälfte folgt die spirituelle Potenz, die eine Geburt nach innen und nach oben bewirkt und uns in den Einklang mit unserer wahren Natur bringt. Hierbei kann die Wassergeste helfen. 16.1.20 Kälte Kälte. 16.1.21 Kopf Wenn ein Mensch nur noch aus dem Kopf heraus lebt und handelt, das Gefühl ignoriert oder unterdrückt wird, hilft die Wassergeste, den Kontakt zu den Gefühlen wiederherzustellen. 16.1.22 Kreativität Schwäche der Kreativität. 16.1.23 Kundalini Die Wassergeste beruhigt die Kundalini. 16.1.24 Leerer Raum Die Wassergeste schafft einen leeren Raum. Dieser leere Raum ist notwendig, um dem Fötus Raum zu geben. Dieser leere Raum nährt das Tor zur Vitalität und das Jing. Durch diesen leeren Raum wird das Ursprungs-Qi geschaffen. Durch diesen leeren Raum kann sich Bewusstsein in Jing verwandeln und dieses in Qi. Der leere Raum bewegt gastrointestinales Qi, beeinflusst die Unterscheidungskraft des Dünndarms, sowohl auf körperlicher, als auch auf seelisch-geistiger Ebene. Der Dünndarm unterschei-


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det, die Gallenblase entscheidet und die Niere setzt die Entscheidung in die Tat um. Persönlicher Raum. Leere; leere Hitze. 16.1.25 Lungen Die Wassergeste kann bei allen Lungenerkrankungen eingesetzt werden. Asthma. Lungenhitze. Asthma. Brustschmerzen. Heiserkeit. Trockenheit des Halses. Husten; Bronchitis. Zäher Schleim in der Brust (er kann die Poren des Herzens blockieren! Innere Unruhe, Ängste, Psychose). Brustschmerzen, die bis in die Rippen ausstrahlen. Kurzatmigkeit. Brustschmerzen. Engegefühl in der Brust. Atembeschwerden. Akuter Asthmaanfall. Bronchitis. Trockenheit in Mund und Kehle. 16.1.26 Männlich Nächtliche Samenergüsse. Übermäßige sexuelle Erregung beim Mann. Vorzeitiger Samenerguss. Erkrankungen im Bereich der Genitalorgane. 16.1.27 Menschsein Frühe Phasen des Menschseins. Ernährung des Fötus. 16.1.28 Menstruation Unregelmäßige Menstruation. 16.1.29 Milz Die Wassergeste stärkt die Milz. Wenn das Qi der Milz stark geschwächt ist, kann der Verstand sich in endlosen Kreisen drehen. Durch die Wassergeste kann das verhindert werden. 16.1.30 Ming Men Die Wassergeste stimuliert Ming Men (Tor des Schicksals) Quellen-Jing zu produzieren.


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16.1.31 Niere Stärkung der Niere. 16.1.32 Panzer Bei einer Perikarditis (Herzbeutelentzündung) wird das Herz eingepanzert. Die Wassergeste kann diesen Panzer lösen. Dasselbe gilt für Mastitis oder anderen Problemen beim Stillen. 16.1.33 Psychologie Die Wassergeste hilft, wenn wir zerstreut sind, und unsere Psyche schlecht verankert ist. Sie gibt uns den nötigen Halt. Nehmen wir die Welt durch ständige Angst nur noch fragmentiert wahr, dann hilft die Wassergeste, diese Fragmente wieder zu vereinen. Sie kommt auch zum Einsatz, wenn Angst uns zu lähmen droht. Leiden wir unter emotionaler Labilität mit mangelnder Erdung, Schlaflosigkeit, Übererregung, geistiger Unrast und aufsteigender Hitze, dann hilft die Wassergeste, das wieder ins Lot zu bringen. Psychisch vergiftete Gefühle können mithilfe der Wassergeste ausgeschwemmt werden. Auch wenn Beziehungsprobleme vorliegen, hilft diese Geste. Wenn wir einen dicken Hals bekommen, unsere Gefühle nicht mehr ausdrücken können oder unterdrücken, uns die Worte im Halse stecken bleiben, dann sollten wir die Wassergeste ausüben. Folge dieser Stauung kann eine Überblähung der Lunge sein und wir drohen zu ersticken. Die Wassergeste löst unsere Zunge, entspannt unseren Kehlkopf und stärkt unsere Stimme. Der Speichelfluss wird angeregt, die Zungenbewegungen sind geschmeidig und elegant, was von großer Bedeutung bei Schlaganfall mit Sprachstörung und Zungenlähmung ist. Ein extrem verlegter Kehlbereich kann sich nach oben in den Mundraum öffnen und wir können alles das herausbringen, das uns auf der Seele liegt. Sind wir vollkommen verzweifelt


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und stehen gefühlsmäßig am Abgrund, kann uns die Wassergeste wieder neue Hoffnung schöpfen lassen. Sanfter Fluss (in Entscheidungen, Gefühlen, Gedanken, Lebensfluss). Obsessives Verhalten. Trauer. Manie mit unangemessenen Ausbrüchen. 16.1.34 Schilddrüse Schilddrüsenerkrankungen. 16.1.35 Schlaf Schlaflosigkeit. 16.1.36 Schlaganfall Schlaganfall. Fazialisparese; Gesichtsneuralgien als Folge von Wind. Lähmung des Mundes. 16.1.37 Schleim Wenn zäher, heißer Schleim das Herz blockiert, kommt es zu Füllezuständen wie Brustschmerzen, Schlaflosigkeit und Herzschmerzen. Die Wassergeste kann hier lindern. Haben wir zähen Schleim in Brust und Kehle, müssen wir viel Husten und haben eine keuchende Atmung, dann hilft die Wassergeste. 16.1.38 Schweiß Empfindlichkeit gegen feuchte Wärme, starke Schweißbildung und trockene Schleimhäute. 16.1.39 Schwindel Schwindel. 16.1.40 Sonnengeflecht Verspannungen im Sonnengeflecht aufgrund Liebeskummer, Verlust und Besorgnis können durch die Wassergeste gelöst werden. 16.1.41 Stagnation Die Wassergeste hilft, Stagnation der Sexualität, die schon in jungen Jahren zu Tumorbildungen und Schleimhautwucherungen führen, wieder ins Fließen zu bringen. Löst Stagnationen.


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Stagnation von Flüssigkeiten und Sexualität. Yin-Exzess führt zu Stagnation. Sie bewegt Qi, bewegt Stagnationen ganz tief im Körper. Blockade; Jing kann nicht in Qi umgewandelt werden. Aus dem Grunde fehlt auch Kundalini. Stagnation; Feuchtigkeit; Schleim; Fibriode; Tumoren. Stagnation im unteren Erwärmer, vor allem mit Beschwerden der Genitalien und des Wasserlassens. Stagnationen in der Brust. Schleimansammlungen in der Brust. 16.1.42 Stimme Die Wassergeste stärkt den Kehlkopf und die Stimme. Sprachstörungen. Tinnitus. Sprechstörung. Aphasie nach einem Schlaganfall. Entzündung der Stimmbänder. Schleim in der Kehle. 16.1.43 Tumoren Tumoren im Unterbauch. Knotenbildungen; die Knoten können aus Schleim entstehen oder aus Blutansammlung. 16.1.44 Unzufriedenheit Unzufriedenheit; Ungeliebt-Sein; Unfähigkeit glücklich zu sein. 16.1.45 Verdauung Die Wassergeste hilft, wenn uns ein »Stein im Magen« liegt. Wenn wir Dinge nicht richtig verdauen können. Die Wassergeste ist in der Lage die untere Passage des Magens zu öffnen. Die Wassergeste fördert das Absteigen von Magen-Qi. Sie hilft Lebenserfahrungen zu verdauen. Hämorrhoiden. Rektumprolaps. Bauchschmerzen. Hernie. Verdauungsbeschwerden. Verstopfung. Durchfall. Borborygmen. Bauchschmerzen. Erbrechen. Schlaflosigkeit; durch Überessen. Dysenterie. Gase im Verdauungssystem. Gelbsucht. Übelkeit. Schluckauf. Aufstoßen. Magenschmerz. Schluckbeschwerden. Schluckauf. Schmerzen im Unterbauch. Chronischer, wässriger Durchfall. Schwellung. Aszites.


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Ansammlung von Nahrungsmitteln im Unterbauch. Sodbrennen. Schluckauf. Rülpsen. Erbrechen. Jucken, Schmerzen der Bauchhaut. 16.1.46 Vereinigung Die Wassergeste kann Einheit wiederherstellen. Vereinigung. Ganzheit. 16.1.47 Vorfall Gebärmuttervorfall. Analprolaps. 16.1.48 Vorgeburtlich Die Wassergeste wirkt auf das vorgeburtliche Jing. 16.1.49 Wandlung Transformation der Ahnenenergie in die vorgeburtliche und nachgeburtliche Energie. Wachstum. Selbstverwirklichung. Transformation des Bewusstseins. 16.1.50 Warzen und Co. Vermehrte Warzenbildung. Myome und Fibrome. Wird Unfruchtbarkeit durch Myome, Zysten oder Fibrome hervorgerufen, kann die Wassergeste helfen, wieder fruchtbar zu werden. Myome, Zysten und Fibrome können Zusammenballungen aus Kälte und Angst sein. Sie können aus Liebeskummer erwachsen. Sie können eine spirituelle Wüste darstellen, in der keine Freude mehr wächst und soziale Kontakte abgebrochen werden. 16.1.51 Wasser Die Wassergeste hilft Wasseransammlungen zu beseitigen, Feuchtigkeit auszuleiten und Wasserwege zu kontrollieren. Sie kann zweierlei tun: Sie kann bei Wasserverlusten hilfreich sein, die zu Verwirrung, Agitation, Panikattacken und Schweißausbrüchen führen, aber auch das Zurückhalten von Wasser beseitigen, das zu feuchter Hitze, Ödemen, Aszites und Harnverhalt führen


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kann. Angst vor Wasser, vor dem Ertrinken. Die Wassergeste öffnet die Wasserwege. Sie transformiert Flüssigkeiten, Feuchtigkeit, Schleim, Ödeme. Sie kontrolliert die Wasserwege. Bettnässen. Nächtliche Samenergüsse. Feuchtigkeit im unteren Erwärmer, Schleim, Blutstase. Beschwerden mit dem Wasserlassen. Bettnässen. Häufiges Wasserlassen. Infektion des Harntraktes. Blutungen aus der Gebärmutter. Blutungen nach der Geburt. Durchfall. Ödeme. Harnverhalt. Aszites. Feuchtigkeit. Schleim. Speichelfluss. Nachtschweiß. Trockener Mund. Häufiges Wasserlassen. Ausfluss. Unregelmäßige Menstruation. Schmerzen, Brennen beim Wasserlassen. Blut im Urin. Miktionsstörungen. Verlust von Körpersäften. Stillprobleme. Störung der Milchbildung. Zäher Schleim in Lunge und Kehle. Husten. Ständiges Räuspern. 16.1.52 Wechseljahre Die Wassergeste hat Einfluss auf die Wechseljahre. 16.1.53 Weiblich Sollte es Blutungen während der Schwangerschaft geben oder eine Fehlgeburt drohen, sollte sofort die Wassergeste gehalten werden. Kommt es bei Frauen zu einem männlichen Behaarungstyp, ist die Wassergeste abwechselnd mit der Himmelgeste hilfreich. Bei Inkontinenz, Eierstockzysten kommt die Wassergeste zum Einsatz. Auch bei klimakterischen Beschwerden, bei Hitzewallungen, Nachtschweiß, Migräne, Konzentrationsmangel, Depression, Herzklopfen, Angina Pectoris und leberbedingtem Hautjucken im Bereich der Schamlippen oder Leisten, Ödeme. Menstruation. Fruchtbarkeit. Empfängnis. Schwangerschaft. Wechseljahre. Stillen. Gynäkologische Beschwerden. Menstruationsbeschwerden. Vaginitis. Unfruchtbarkeit. Störungen der Genitalien. Blutungen aus der Gebärmutter. Hitzewallungen. Wechseljahresbeschwerden. Menstruationsbeschwerden. Eierstockzysten.


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Akne im Bereich des Kinns und der Nase. Störungen der Körperbehaarung. Unterentwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Ungewöhnliche Gesichtsbehaarung (Himmel und Wasser). Menorrhagie. Metrorrhagie. Dysmenorrhö. Amenorrhö. Hernien im Unterbauch. Myome (Himmel). Tumoren im Unterleib. Pruritus vulvae. Blutungen während der Schwangerschaft (Himmel). Unregelmäßige Menstruation. 16.1.54 Weisheit Weisheit. Wissen um die Vergangenheit. Einsicht ins eigene Leben. 16.1.55 Wirkorte Die Wassergeste wirkt auf Bauch und Brustkorb, Lunge, Hals und Gesicht. Sie beeinflusst Milz, Leber, Niere, Dünndarm, Lunge, Perikard, Magen, Blase, Herz, Dreifacher Erwärmer, Gallenblase und Dickdarm. Die Wassergeste hat eine starke Beziehung zum Yin, zur Essenz (Jing) und den Flüssigkeiten. Sie stell das Qi für alle Schlüsselphasen in der hormonellen Veränderung bereit. Sie nährt die Yin-Energien des Körpers und speichert sie im Konzeptionsgefäß. Die Wassergeste kontrolliert das Blut und setzt Blut und Qi in Bewegung, wenn es zu Stagnationen kommt. Die Wassergeste hat einen großen Einfluss auf die Verbindung zwischen der Lunge, die das Qi hinabsendet und der Niere, die das Qi empfängt. Sie kontrolliert die Bereitstellung und Verbreitung von Abwehr-Qi über den Bauch und den Brustraum und sorgt für das Gleichgewicht zwischen Nahrungs-Qi und Körpersäften. Die Wassergeste unterstützt Kopf und Nacken, befreit die Körperoberfläche und leitet Wind aus. Sie mach die Leitbahnen durchgängig und lindert Schmerz. Die Wassergeste erweitert und befreit Bewegungen, harmonisiert das Öffnen und Schließen. Sie stärkt instinktsicheres Verhalten. Die Wassergeste unterstützt das


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Wasser – Ursykose

Wasserlassen und die Nieren. Sie reguliert den Unteren Erwärmer. Die Wassergeste nimmt Einfluss auf die Leber. Die Wassergeste reguliert die Menstruation, den Qi-Fluss im Unterbauch sowie der Genitalien und Nieren. Sie stellt die Verbindung zwischen Herz und Bauch wieder her. Die Wassergeste kann die Verbindung zwischen dem vorgeburtlichen und nachgeburtlichen Qi wiederherstellen. Sie reguliert den Darm und zerstreut Ansammlungen. Die Wassergeste harmonisiert und stärkt den mittleren Erwärmer, senkt gegenläufiges Qi ab und reguliert den Qi-Fluss, lindert Schmerzen und transformiert Feuchtigkeit. Die Wassergeste reguliert das Herz, zerstreut Stase von Schleim, lindert Schmerzen, entspannt den Brustkorb, senkt Qi ab, harmonisiert den Magen, transformiert Schleim und beruhigt die Geisteskraft. Unterbauch. Gebärmutter. Unteres Energiefeld. Genitalien. Nieren. Bauch. Brust. Hals. Kiefer. Mund. Zahnfleisch. Gaumen. Augen. Magen. Gesicht. Becken. Wirbelsäule. Bauchnabel. Schambehaarung. Reproduktionsorgane. Knochenmark. Niere. Bauchnabel. Schambein. Leber. Milz. Nordstern, Zentrum des Körpers. Dünndarm. Lunge. Herz. Magenfundus; -pylorus. Brustbein; Brustbeinfortsatz (Xiphoid). Brustkorb. Perikard. Milchbildung. Blüte; blühen. Dickdarm. 16.1.56 Zeugungsfähigkeit Die Wassergeste steigert die Zeugungsfähigkeit.


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17. See – Urpsora

Bild 14: Yin-Fersengefäß – David Twicken


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See – Urpsora

Die Seegeste hat folgendes Symbol:

8

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Die Seegeste aktiviert die Urpsora und darüber das so genannte Yin-Fersengefäß (Yin Qiao Mai). Das Yin-Fersengefäß trägt Jing von den Beinen zu den Augen (Himmel). Es schließt sich dem Verlauf des Nierenmeridians an und hat auf diese Weise den Bezug zum Wasserelement (See). Wir können uns hier leicht einen Bergsee vorstellen als Ausdruck dieser Seegeste. Das Schriftzeichen »Qiao« bedeutet auf der einen Seite »Ferse«, kann aber auch »Agilität« heißen. Die Fersengefäße zirkulieren Yin und Yang in den Beinen und haben so Einfluss auf Beweglichkeit. Die Fersengefäße kanalisieren Struktur. Sie sammeln die Fülle der anderen Gefäße. Das Yin-Fersengefäß trägt Jing, Flüssigkeiten und Yin-Qi von den Füßen zu den Augen. Es beeinflusst Blut, Flüssigkeiten, Schweiß, Tränen und Knötchen. Es kontrolliert Yin in den mittleren und seitlichen Bereichen des Körpers. Es transportiert Yin von den unteren Körperteilen zu den oberen. Jing hält das Gewebe jung und elastisch und ernährt die Sinnesorgane. Es beleuchtet die Augen und kann über die Seegeste aktiviert werden. Auch die Kehle kann durch die Seegeste verjüngt werden. Das Yin-Fersengefäß beginnt am Fuß (Kahnbein), geht von dort zum Innenknöchel und läuft innen-hinten die Beine hinauf bis zu den äußeren Geschlechtsorganen. Von dort aus geht es in den Bauch, die


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Brust, bis zum Kehlkopf, zu Mund und Nase bis ins Gehirn. Es verbindet Kopf und Herz, kann Giftstoffe im Nacken festhalten und dort lagern. Es kann im Verlauf des Gefäßes zu Stagnation von Blut und Ansammlung von Körpersäften und Schleim kommen. Die Seegeste hilft, das wieder aufzulösen.

17.1 Wirkungen der Seegeste 17.1.1 Augen Das Yin-Fersengefäß klärt die Augen, schult das Sehen und befeuchtet die Augen. Vor allem Augenprobleme gepaart mit Schlafstörungen sprechen auf die Seegeste an. Normalerweise führt das Yin-Fersengefäß Jing von den Beinen zum Auge. Die Augen werden dadurch klar und bekommen ihren typischen Glanz. Die Sehkraft ist gut. Das Öffnen und Schließen der Augen im Tag- und Nachtrhythmus funktioniert gut. Ist aber der Energiefluss zu schwach, kann der Mensch nachts die Augen nicht schließen und leidet unter Schlaflosigkeit. Ist der Energiefluss zu stark, dann können die Augen nicht mehr offen gehalten werden, es kommt zu Somnolenz und spontanem Einschlafen am Steuer, oder wenn man sich hinsetzt. Das können wir durch die Seegeste beeinflussen. Augenkrankheiten; Brennen; Jucken; Rötung. Sehen. 17.1.2 Bauch Bauch. Unterbauch. Schwellung und Schmerzen im Unterleib. 17.1.3 Beine Muskuläre Beeinträchtigung der Beine. Störung der Beweglichkeit. Enge und Spasmen auf der Innenseite, während die Außenseite schlaff und abgemagert ist. Spasmen der unteren Extremitäten. Spasmen der unteren Extremitäten. Einwärtsdrehen des Fußes.


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See – Urpsora

Erschlaffung der Muskulatur der Innenseite der Beine, starke Spannung an der Außenseite (Yang-Fersengefäß). Motorische Störungen der Beine. 17.1.4 Epilepsie Epilepsie. 17.1.5 Gegenwart Die Seegeste regiert die Gegenwart, die sich aus Zukunft und Vergangenheit ergibt. Sie kann daher helfen sowohl vergangene als auch zukünftige Probleme in der Gegenwart zu lösen. 17.1.6 Gehirn Gehirn. 17.1.7 Glaube Glaube. Vertrauen. 17.1.8 Haltung Schädigungen der Fersengefäße äußern sich in Haltungsschäden, im Gang und im Knochensystem. Das Yang-Fersengefäß zeigt seine Stärke im Umgang mit anderen, das Yin-Fersengefäß im Umgang mit sich selbst. Störungen das Yang-Fersengefäß entstehen durch Überidentifikation mit dem Außen und können zu Kopfschmerzen und Bluthochdruck mit Übelkeit und Erbrechen führen. Störungen das Yin-Fersengefäß entstehen durch den Umgang mit sich selbst. Wenn wir uns nicht ausstehen können, wenn wir uns nicht akzeptieren können, kommt es zu Störungen im Yin-Fersengefäß. Aufrechter Gang.


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17.1.9 Hartnäckigkeit Hartnäckigkeit. 17.1.10 Hernie Hernie. 17.1.11 Hitze Falsche Hitze. Feuer im Wasser. Leidenschaft. 17.1.12 Kehle Gefühl, als ob etwas in der Kehle steckengeblieben wäre. 17.1.13 Komfortzone Die Seegeste kann uns helfen unsere Komfortzone zu verlassen und dadurch echte Änderungen unseres Lebens zu bewirken. 17.1.14 Seiten Störungen von links und rechts. 17.1.15 Selbst Die Seegeste kann unsere psycho-emotionale Haltung beeinflussen und unser Selbstverständnis und Selbstbewusstsein. Sie ist ein Weg zu unserer wahren Natur. 17.1.16 Spiegel Die Fersengefäße spiegeln einander. Sie öffnen sich in den Spiegeln der Seele, den Augen und stellen so unsere Lebensperspektive dar. Yin spiegelt das Innere, Yang das Äußere. Sie sind wie Niere (Yin) und Blase (Yang), auch sie spiegeln einander und bilden unsere Lebenssicht im Innen wie im Außen. Reflexion. 17.1.17 Schlaf Bei starken Störungen dieses Fersengefäßes können wir tagsüber nicht wach bleiben und nachts nicht schlafen. Die Seegeste kann helfen den Schlaf-Rhythmus zu beeinflussen. Schläfrigkeit. Lethargie. Häufiges Gähnen. Schlafstörungen. Schläfrigkeit


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See – Urpsora

tagsüber; Schlaflosigkeit nachts. Trockene Augen mit Schlafstörungen. 17.1.18 Schwangerschaft, Geburt Neigung zu Fehlgeburten. Schwierige Geburt. Plazentaretention. Unfruchtbarkeit. 17.1.19 Selbst Umgang mit sich selbst. Mangel an Selbstvertrauen. Schicksal. Lebensaufgabe. 17.1.20 Shen Shen. 17.1.21 Urogenitalsystem Erkrankungen des Urogenitalsystems. Stauungen in der Gebärmutter und im gesamten Urogenitaltrakt. Stauung von Prana und Blut im Genitalbereich. Schmerzen in den Genitalien. Absonderung aus der Vagina. Gebärmutterblutungen. Menstruationsstörungen. Weißfluss. Myome. Unregelmäßige Menstruation. Genitalien. Harnblase. Stagnationen von Qi und Blut im Urogenitalsystem. Schmerzen der Genitalien. 17.1.22 Vergiftung Über die Netzgefäße können Krankheiten bis in die Fersengefäße gelangen, wenn die Netzgefäße nicht gereinigt werden. So können Traumata und emotionaler Stress in den Fersengefäßen deponiert werden und werden auf diese Weise konstitutionell. 17.1.23 Verloren Verlorensein. 17.1.24 Weinen Große Trauer macht das Herz unruhig. Diese Unruhe kann dazu führen, dass wir weinen müssen.


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Haben wir zu lange und zu viel geweint, kann es vorkommen, dass die Tränenflüssigkeit austrocknet, dann sollten wir an die Seegeste denken. Weinen. Keine Tränen mehr. 17.1.25 Wirkorte Das Yin-Fersengefäß versorgt Fersen, Achillessehnen, Innenseiten der Beine, Unterbauch und Augen. Innerer Bereich der Beine. Genitalien. Bauch. Augen. Gehirn. Kundalini. Harnblase. Gebärmutter. Innervation des Nackens. Unterbauch. Kehle. 17.1.26 Rücken Schmerzen in der Lumbal- und Hüftregion. Verspannungen und Schmerzen im Nacken. 17.1.27 Hüfte Hüftschmerz. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und der Hüftregion bis hin zum Schambein.


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Berg – Ursyphilinie

18. Berg – Ursyphilinie

Bild 15 Yang-Fersengefäß – David Twicken


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Das Zeichen für Berg sieht so aus:

4 Die Berggeste aktiviert die Ursyphilinie und darüber das YangFersengefäß (Yang Qiao Mai), welches das Jing des Himmels zu den Beinen trägt. Das Yang-Fersengefäß ist in der Lage äußere, krankmachende Faktoren in Kopf und Gesicht zu entfernen. Das kann bei einer Fazialiskontraktur oder einer Gesichtslähmung die Ursache sein. Vor allem Stirn und Augenbrauen sind oft betroffen. Es leitet inneren und äußeren Wind ab.

18.1 Wirkungen der Berggeste 18.1.1 Alt Die Berggeste löst alte Muster und Störungen der Balance auf . 18.1.2 Arm Schulter-Arm-Syndrom. Kann den Arm nicht mehr heben. Kälte des Oberarms. Steifheit, Schmerzen oder Schwäche in der Schulterregion. Atrophie der Armmuskulatur. 18.1.3 Augen Augen sind der Spiegel der Seele. Die Leber öffnet sich in den Augen. Gallenblase, Blase und Dreifacher Erwärmer beginnen alle in der Nähe der Augen. Das Herz fließt im Gewebe um die Augen herum. Lebenseinflüsse machen sich daher in den Augen und um die Augen herum bemerkbar. Sie Augen zeigen auch den Willen an, den wir haben um unser Schicksal zu meistern. Die Berggeste leitet den Stress aus, der durch Lebenseinflüsse entstanden ist. Rote, schmerzhafte Augen. Tics der Augenlider. Augenleiden. Tränen der Augen. Augenschmerzen. Rötung und Entzün-


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Berg – Ursyphilinie

dung der Augen. Erkrankungen der Augen. Röte und Schmerzen der Augeninnenwinkel. 18.1.4 Balance Die Berggeste bringt uns in die Balance. 18.1.5 Bein Die Berggeste reguliert die Bewegung der unteren Extremitäten. Der Fuß dreht sich nach außen, mit Spannung und Schmerzen der Außenseite der Beine. Die Innenseite des Beines ist weich und schlaff oder atrophiert. Schmerzen im Bein. Scharfe, stechende, einseitige Schmerzen in den Beinen. Muskel an der Außenseite des Beines angespannt und Muskeln an der Innenseite erschlafft (Yin-Fersengefäß). 18.1.6 Beruhigung Die Berggeste beruhigt den Geist. 18.1.7 Bewegung Die Berggeste unterstützt Bewegungen des Körpers. Sie hilft Bewegung ins Leben zu bringen oder ein bewegtes Leben zu führen. Sie kann uns den Anstoß geben, das Leben neu anzugehen. Sie macht beweglicher und agiler. Bewegungen der Arme und Beine werden harmonischer und koordinierter. Auch E-Motionen, also das Bewegt-Werden steht unter dem Einfluss der Berggeste. 18.1.8 Gehirn Die Berggeste unterstützt das Gehirn und die Durchblutung des Gehirns. Wenn das Gehirn ineffiziente Gedanken produziert, kann die Berggeste helfen, das zu verbessern. Das geschieht durch einen veränderten Atemrhythmus.


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18.1.9 Gesicht Junge, leicht zu erhitzende Männer mit rotem Gesicht. Fazialiskontrakturen, vor allem wenn Mund und Wangen betroffen sind. 18.1.10 Gifte Die Berggeste kann helfen, Gifte aus dem Körper auszuschleusen. Lokal und auch allgemein. Vor allem Gifte, die in den Knochen um die Schulter herum eingelagert wurden, können gelöst werden. 18.1.11 Herz Die Berggeste kann uns helfen den Weg des Herzens zu gehen. 18.1.12 Hüfte Die Berggeste beeinflusst die Hüfte. Die Hüfte ist ein besonderer Ort, in ihr ist unsere Vorstellung von Krankheit gespeichert. Die Berggeste kann helfen rigide Vorstellungen, was Krankheit anbelangt zu lösen. 18.1.13 Leben Die Berggeste beeinflusst, was jemand dem Leben schenken kann. 18.1.14 Lunge Atemnot. Asthma. 18.1.15 Mark Die Berggeste hat Einfluss auf das Mark und dem daraus resultierenden Knochenmark und Gehirn. Störungen der Balance können das Knochensystem schädigen und das Mark ergreifen. 18.1.16 Nahrung Nahrung muss umgewandelt in die Energie, die der Körper braucht. Die Berggeste kann dabei helfen. Sie kann helfen Essensmuster zu verändern.


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Berg – Ursyphilinie

18.1.17 Nase Schnupfen. Laufende Nase. Allergische Rhinitis. 18.1.18 Rücken Akute, lumbale Rückenschmerzen. Rückenschmerz und Schmerzen in der Lumbalregion, mit Spasmen der Beine. 18.1.19 Schlaganfall Schlaganfall. Halbseitige Lähmung. Plötzliche Taubheit. Bluthochdruck. Migräne. Starker Schwindel. Hörsturz. Epilepsie. Schlaflosigkeit. Kopf und Nacken. Zerebrale Thrombose und Blutungen. 18.1.20 Schmerzen Schmerzen. Wandernde Schmerzen. Einseitige Schmerzen. 18.1.21 Schwäche Schwäche des Rückens und der Beine. 18.1.22 Schwellung Geschwollene Gelenke. Die Berggeste kann helfen Schwellungen zu reduzieren. 18.1.23 Seiten Asymmetrie der linken und rechten Körperhälfte (Yin-Fersengefäß). Beckenschiefstand. Verletzungen nur auf einer Seite des Körpers. Beschwerden der Körperseiten. Halbseitenlähmung. 18.1.24 Standpunkt Die Berggeste hilft unseren Standpunkt zu finden und zu vertreten. Sie gibt uns Balance und Stärke, sodass wir in die Welt guten Fußes hineingehen können. Die Berggeste kann Widerstände im Fluss unseres Lebens beiseite räumen. 18.1.25 Stress Die Berggeste hat Einfluss auf Strukturen in unserem Leben. Stress kann in dieser Struktur gespeichert werden. Die Berggeste


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kann den gespeicherten Stress loslassen. Oft ist es der Dickdarm, der auch unter dem Einfluss der Berggeste steht, der den Stress ausscheidet. 18.1.26 Tränen Die Berggeste kann helfen, Tränen zu lösen und zum Fließen zu bringen. 18.1.27 Wandel Die Berggeste hat Einfluss auf den Wandel, den wir täglich vollziehen müssen. Wenn wir zu rigide sind, Blockaden haben oder sich Element in unserem Körper angehäuft haben und nicht mehr frei fließen, kann die Berggeste helfen, dies zu lösen, damit wir mit dem Wandel fließen können, den das Leben mit sich bringt. 18.1.28 Wirkorte Außenseite der Beine. Hüfte, Rücken. Nacken. Kopf. Augen. Gehirn. Gesicht. Stirn. Augenbrauen. Nasenflügel. Mundbereich, vor allem die Mundwinkel. Sehnen. Bänder. Knochen um die Schultern herum (Skapula. Akromion. Schlüsselbein).


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Wind – Urskrophulose

19. Wind – Urskrophulose

Bild 16: Yin-Verbindungsgefäß – David Twicken


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Die Windgeste hat folgendes Symbol:

6 Die Windgeste aktiviert die Urskrophulose und darüber das YinVerbindungsgefäß. Das Yin-Verbindungsgefäß (Yin Wei Mai) leitet von innen nach außen. Das Verbindungsgefäß zirkuliert Jing, Ernährungs-Qi und Verteidigungs-Qi zur Brust und zum Herzen. Das Jing dieses Gefäßes wird in Blut umgewandelt. Das Yin-Verbindungsgefäß verbindet alle weiblichen Meridiane. Dadurch lässt sich das Yin im Körper harmonisieren und zum Fließen bringen. Das Herz kontrolliert das Blut, bietet aber auch dem Shen (Geist/Seele) ein zuhause. Das Herz-Blut verankert das Shen. Das Yin-Verbindungsgefäß arbeitet nicht als Reservoir.

19.1 Wirkungen der Windgeste 19.1.1 Bauch Oberbauch. Magenschmerzen. 19.1.2 Beine Die Windgeste stärkt das Zentrum und sendet von dort aus Energie in die Beine und kräftigt diese. 19.1.3 Blut Die Windgeste bewegt und baut das Blut auf. Blutsturz. Bluthochdruck. 19.1.4 Brust Die Windgeste kontrolliert die Brust. Schmerzen in den Zwischenrippenräumen. Schmerzen in der Brust. Brustschmerzen


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Wind – Urskrophulose

auch chronischer Art. Völle und Schmerzen in der seitlichen Brustkorbregion. Öffnet die Brust. 19.1.5 Gedanken Vergesslichkeit. Die Windgeste befreit von Gedankenkreisen und obsessiven Gedanken. 19.1.6 Herz Wenn die weibliche Energie und das Blut zu wenig sind, dann wird das Herz nicht mehr genährt. Das kann zu Schmerzen in den Rippen, dem Brustkorb und des Herzens kommen. Auch Herzklopfen und Ruhelosigkeit sind möglich. Die Windgeste kann dabei helfen. Herzschmerzen. Völlegefühl in der Brust und im Herzen. Klärt ein verschleimtes Herz. 19.1.7 Himmel Die Windgeste kann den Menschen mit dem Himmel verbinden. 19.1.8 Lunge Die Windgeste kann helfen die Lungenenergie nach unten zu lenken. Sie löst Schleim auf, klärt Feuchtigkeit und Hitze. Auf diese Weise kann die Windgeste plötzliche Heiserkeit beeinflussen. Auch Schwierigkeiten beim Schlucken. Die Beweglichkeit der Lunge wird verbessert. Ein Trockener Hals wird wieder feucht. Asthma. Akuter und chronischer Husten. Akute Bronchitis. 19.1.9 Psychologie Hoffnungslosigkeit. Depression. Angstgefühle. Panikattacken. Blutleere bei Frauen mit seelischen Erkrankungen. Schreckhaftigkeit. Ängstlichkeit. Panikanfälle mit Herzklopfen. Negatives Selbstwertgefühl. Weinkrämpfe. Postnatale Depression. Psychosen. Innere Unruhe. Hysterie. Emotionale Probleme durch vergangene Erfahrungen.


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19.1.10 Rücken Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule. 19.1.11 Schilddrüse Schwellung der Schilddrüse. Schilddrüsenüberfunktion. 19.1.12 Schlaf Schwierigkeiten beim Einschlafen. Alpträume. 19.1.13 Schlucken Schluckauf. 19.1.14 Schwangerschaft Schwangerschaft. 19.1.15 Verdauung Verstopfung. Durchfall. Dysenterieähnliche Durchfälle. Chronische Durchfälle. Bauchschmerzen. Schmerzen unter den Rippen. Übermäßiger Speichelfluss. 19.1.16 Verloren Wenn wir uns verloren fühlen, von anderen Menschen abgeschnitten, kann die Windgeste den Kontakt zu uns selbst, zu anderen Menschen und den himmlischen Mächten wiederherstellen. 19.1.17 Weiblich Die Windgeste hat Einfluss auf die weibliche Energie. 19.1.18 Wirkbereiche Weibliche Energie. Blut. Geistige- und emotionale Zustände. Brustkorb. Herz. Leber. Hypochondrium. Geist. Oberbauch. Magen. 19.1.19 Zyklen Die Leber ist verantwortlich für einen sanften Fluss der Energie und der Gefühle. Dieser Fluss ist zyklisch und hält ein Leben lang an. Die Windgeste kann helfen uns an die Zyklen des Lebens an-


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Wind – Urskrophulose

zupassen. Wenn wir in der Vergangenheit stecken bleiben, kann die Windgeste helfen uns daraus zu befreien und Stagnationen wieder in Fluss zu bringen. Auf diese Weise kann der nächste Zyklus wieder Hoffnung für die Zukunft bringen. Die Windgeste sorgt für unser Blut, für unsere Leber und synchronisiert die Zyklen und Rhythmen des Lebens.


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20. Donner – Urparasitose

Bild 17: Yang-Verbindungsgefäß – David Twicken


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Donner – Urparasitose

Die Windgeste hat folgendes Symbol:

2 Sie aktiviert die Urparasitose und das Yang-Verbindungs-Gefäß. Der Yang-Verbindungkanal verbindet alle Yang-Gefäße. Das Gefäß transportiert Essenz, Nahrungs- und VerteidigungsEnergie durch den Körper. Es zirkuliert nach unten. Es harmonisiert außen und innen. Schafft geistige Klarheit. Beruhigt den Geist.

20.1 Wirkungen der Donnergeste 20.1.1 Akut Akute Krankheiten. Schüttelfrost. Fieber. Hohes Fieber. 20.1.2 Augen Die Donnergeste beeinflusst die Augen und gibt uns Einsicht in uns selbst und der Schöpfung, dessen Teil wir sind. Beschwerden im äußeren Augenwinkel. Schmerzende, gerötete Augen. Schmerzhafte Augenerkrankungen. Kopfschmerzen mit Augensymptomatik. Tränenfluss durch Zug oder Wind. 20.1.3 Außen Die Donnergeste beeinflusst vor allem Erscheinungen auf der Körperaußenseite. Dazu gehören auch äußere Erscheinungen wie Frost. Sie steht auf diese Weise in Beziehung zur Lunge, die das Außen regiert. 20.1.4 Einheit Die Donnergeste kann Einheit zwischen den Menschen herstellen. Man könnte sie auch als Menschheitsgeste bezeichnen.


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Durch die Donnergeste fühlen wir uns Eins mit der gesamten Schöpfung und dem Universum. 20.1.5 Empfindlich Empfindlichkeit gegen äußere Einflüsse. 20.1.6 Entscheidung Durch Einfluss auf die Gallenblase hilft die Donnergeste bei Entscheidungen. Sie kann helfen Entscheidungen zu finden und zu fällen. 20.1.7 Erfahrungen Die Donnergeste bringt Erfahrungen tiefer in den Körper, wo sie besser verarbeitet oder unangenehme Anhaftungen aufgelöst werden können. 20.1.8 Folgen Folgen von Wind, Feuchtigkeit und Kälte. Folgen von feuchter Leberhitze. Folgen von Gallestörungen. 20.1.9 Gallenblase Gallenblase und Leber sind Paare und gehören zum Holz-Element. Das Holzelement verbindet die Füße mit dem Kopf, also die Erde mit dem Himmel. Die Leber hat einen inneren Verlauf direkt zum Scheitel und damit zum Gehirn. Auch die Gallenblase beeinflusst das Gehirn. Die Gallenblase ist die Schaltstelle zwischen der vorgeburtlichen und nachgeburtlichen Energie. Über dieses System stärkt die Donnergeste den Geist indem Essenz, in Richtung Hirn geleitet wird. Auf diese Weise wird der Geist geklärt und die Willenskraft gestärkt. Durch die Verbindung zwischen Himmel und Erde bekommen wir Einblicke in unsere ursprüngliche Natur.


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Donner – Urparasitose

20.1.10 Geburt Geburtseinleitung. 20.1.11 Gehirn Die Donnergeste leert das Gehirn, klärt den Geist und unterstützt die Bildung des Markes. Durch die Donnergeste kann Energie zum Gehirn gelenkt werden. Das Mark wird aufgebaut. Sie kann helfen Bewusstsein zu entwickeln oder aus der Bewusstlosigkeit zu erwachen. 20.1.12 Gelenke Gelenkschmerzen. Arthritis. Rheuma. Schmerzhaftigkeit, Steifheit und Taubheit der Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke. 20.1.13 Gifte Die Donnergeste kann helfen Giftstoffe aus dem Körper auszuschleusen. Sowohl lokale, als auch Giftstoffe, die sich im ganzen Körper verteilen. 20.1.14 Hals Trockener Hals. 20.1.15 Himmel Die Donnergeste kann dabei helfen himmlische Einflüsse bis in das Mark zu transportieren. Sie hilft, uns auf himmlische Schwingungen einzustimmen. 20.1.16 Hüfte Die Hüfte ist eine besondere Stelle im Körper. Sie ist der Ursprung für Krankheit nach hebräischer Auffassung. Die Hüfte gehört zur Markmatrix. Diese wird gebildet aus der Essenz, dem Mark, den Knochen und dem Gehirn. Störungen der Balance können in der Hüfte eindringen und sofort bis in die Markmatrix gelangen. Die Donnergeste kann das verhindern. Sie verhindert


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auch, dass sich Muster aus den Balancestörungen ergeben oder löst alte Muster auf. 20.1.17 Kopf Kopfschmerzen durch Wind. Kopfschmerzen. Kopfschmerzen in der Stirn hinter den Augen. Schmerzen über den Augenbrauen. Schmerzen in den Schläfen. 20.1.18 Lunge Akute Asthmaanfälle. 20.1.19 Mund Bitterer Mundgeschmack. 20.1.20 Muster Wenn wir im Leben nicht an uns arbeiten, dann leben wir aus den Mustern, die wir ererbt haben. Diese Muster können über die Donnergeste beeinflusst werden, sodass wir den Himmel auf die Erde holen. 20.1.21 Neurologie Epilepsie und Konvulsionen bei Kindern. 20.1.22 Ohren Hörstörungen. Hörsturz. Tinnitus. Plötzliche Taubheit. Otitis externa. Otitis media. Ohrenschmerzen. 20.1.23 Plan Die Donnergeste hilft uns einen guten, durchführbaren Lebensplan zu erstellen. 20.1.24 Psychologie Unruhe. Angst vor Wind. Schreien. Wahnvorstellungen. Psychische Erkrankungen. 20.1.25 Ringmuskeln Die Donnergeste hat Einfluss auf die Ringmuskeln in unserem Körper und somit Einfluss auf die Ziliarmuskeln unserer Augen,


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Donner – Urparasitose

die Ringmuskeln des Mundes, des Magens und des Anus. Auf diese Weise wird kontrolliert was in den Körper hinein- und hinauskommt. 20.1.26 Schmerzen Schmerzen. Schmerzen und Steifheit im Nacken. Schmerzen in der Schulter; die bis zum Herzen ausstrahlen. Rippenschmerzen. Brustschmerzen. Hüftschmerzen. Wandernde Schmerzen. Steifheit und Schmerzen in den Schultern. Schmerzen an der Außenseite des Körpers mit wandernden Schmerzen. Schmerzen und Verspannungen an der Außenseite der Beine, der Rippen und des Nackens. Schulter-Arm-Syndrom. Steifheit und Schmerzen im Nacken. Schmerzen in Schultern und Nacken. Schmerzen im Genick. 20.1.27 Schultern Schultern helfen uns die Arbeit des Lebens zu bewältigen. Die Donnergeste beeinflusst die Fähigkeit der Schultern, diese Arbeit zu bewältigen. 20.1.28 Seiten Die Donnergeste hilft vor allem bei seitlichen und einseitigen Beschwerden, vor allem wenn Hüfte, Schultern und Ohren betroffen sind. 20.1.29 Sprache Sprache beinhaltet auch Stille. Stille brauchen wir, wenn wir uns nach innen wenden und mit unserem Mark kommunizieren. Sprache brauchen wir, wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren. Die Donnergeste unterstützt beides.


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20.1.30 Stagnation Die Donnergeste hilft Stagnationen und Blockaden zu überwinden, vor allem wenn wir in der Zeit feststecken. Manchmal bleiben wir in der Bewegung stecken, zum Beispiel in einer Abwehrbewegung. Die Donnergeste kann helfen diese festgefrorene Bewegung wieder zu lösen. 20.1.31 Steifheit Steifheit. Steifes Genick. 20.1.32 Temperatur Gefühl von Hitze und Kälte. 20.1.33 Verdauung Übelkeit. Erbrechen. 20.1.34 Vitalität Die Donnergeste hilft unsere Vitalität zu steigern. 20.1.35 Wandel Die Donnergeste gehört zum Windelement. Wind bedeutet Veränderung. Veränderung ist die Grundlage der chinesischen Medizin. Verstehen wir, wie Veränderung funktioniert, dann verstehen wir auch wie Gesundheit und Leben funktionieren. So kann die Donnergeste Veränderungen bewirken, wenn Blockaden Stagnationen ausgelöst haben. Giftstoffe können dabei ausgeschieden werden. 20.1.36 Wirkbereiche Seiten des Rumpfes. Außenseite der Beine. Seitliche Teile von Hals und Kopf. Ohren. Stirn. Außenseite des Kopfes. Schläfenregion. Gehirn. Kopf. Beine. Hüften. Rücken. Kopf. Ohren. Gehirn. Schläfen. 20.1.37 Zunge Zungenbelag weiß und ölig, nur auf einer Seite der Zunge.


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Die Erde – Gürtel

21. Die Erde – Gürtel

Bild 18: Gürtelgefäß – David Twicken


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Das Trigramm Erde sieht so aus:

5

.

Es besteht aus drei unterbrochenen Linien, die wir als Yin-Linien bezeichnen ()). Die Erde drückt sich im Organismus über die Urtuberkulinie und den Wundermeridian Dai Mai aus. Dai Mai heißt übersetzt »Gürtelgefäß«. Dai Mai versorgt die Genitalien, die Hüften und die Taille mit Essenz, verbindet oben und unten und ist das einzige Gefäß mit einem horizontalen Verlauf. Dai Mai reguliert den Energie‐Fluss des Empfangs- und Lenkergefäßes. Er entfernt Nässe‐Hitze aus dem unteren San Jiao (Dreifacher Erwärmer). Er stärkt die Knochen, besonders den Beckengürtel. Das Gürtelgefäß verbindet und harmonisiert die obere und untere Körperhälfte. Es ist ein Auffangbecken übermäßiger Emotionen. Durch seine horizontale Ausrichtung nimmt es besonderen Einfluss auf den freien Fluss von Magen‐ und Milz‐Energie, sowie auf die Funktion von Leber‐ und Gallenblase. In seiner engen Verbindung zur Gallenblase sorgt es für die Geschmeidigkeit und Flexibilität der Sehnen. Das Gürtelgefäß verteilt die Leber‐Energie, unterstützt den Brustkorb und die seitliche Rippenregion. Es verwandelt Schleim und beseitigt Knoten. Es unterstützt die Mammae, klärt den Kopf und unterstützt die Augen. Es repräsentiert die wiederbelebende Kraft des Frühlings und findet seinen Einsatz bei Frustration, De-


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Die Erde – Gürtel

pression, einseitiger Migräne und trockenen Augen aufgrund zurückgehaltener Gefühle. Betrachten wir Himmel und Erde gemeinsam, dann entsteht folgendes Bild.


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21.1 Wirkungen der Erdgeste 21.1.1 Aufschub Stagnationen im Gürtelgefäß können dazu führen, dass wir Entscheidungen vor uns herschieben. 21.1.2 Bauch Leiden wir unter Bauchkrämpfe und einer unregelmäßigen Menstruation kann die Erdgeste wieder ein Regelwerk herstellen, dem der Organismus folgen kann. Unterbauchschmerzen. Auftreibung und Völle im Bauch. 21.1.3 Beine Schwäche und Lähmung der Beine. Erschlaffung der Beinmuskulatur. Atrophie der Beine. Eiskalte Füße. Außenseite des Beines. 21.1.4 Beweglichkeit Die Erdgeste hilft, die Beweglichkeit im Körper zu erhalten oder wiederherzustellen. Sie hat Einfluss auf 5 wichtige Muskelgruppen, die Muskeln neben der Wirbelsäule, den Muskulus rectus abdominis, Hinterkopf, Sternocleidomastoideus und gastrocnemicus. 21.1.5 Beziehungen Die Erdgeste kann helfen gute Beziehung aufzubauen, sie hilft, sich in sozialen Strukturen zurechtzufinden. 21.1.6 Ernährung Unterernährung von Muskeln, Sehnen und Bändern. 21.1.7 Exzess Der Bauch ist der Ort, an dem Exzess und Überschuss gespeichert wird. Exzesse können körperlicher oder emotionaler Natur sein. Exzesse können aber auch Erfahrungen sein, die wir nicht verarbeiten konnten. Die Erdgeste kann dabei helfen.


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Die Erde – Gürtel

Diese Exzesse können dazu führen, dass wir uns nicht mehr weiterentwickeln oder kreativ sein können. Exzesse nehmen viel unserer vitalen Substanz weg, die uns daher nicht mehr zur Verfügung stehen. Exzesse nehmen Platz weg, den das Gürtelgefäß zur Verfügung stellt, sie brauchen aber auch Zeit. Die Zeit kommt von den Verbindungsgefäßen und ist über die Donner- und Windgeste erreichbar. 21.1.8 Feuchtigkeit Feuchtigkeit kann sich leicht im Gürtelgefäß sammeln und lässt sich durch die Erdgeste lösen. Bei der Entstehung von Feuchtigkeit können Gallenblase und Leber beteiligt sein. Auf diese Weise können Ärger und Stress Feuchtigkeit produzieren. Diese Feuchtigkeit kann sich dann im Gürtelgefäß sammeln. Wenn das Gürtelgefäß diese Feuchtigkeit nicht mehr halten kann, läuft sie über in andere Kanäle und verursacht vielerlei Beschwerden. 21.1.9 Folgen Folgen von Fett, Gewürzen und gebratener Nahrung. Folgen von Stress, Ärger, Wut. 21.1.10 Gefühle Haben wir Zugang zu unseren Gefühlen, können sie aber nicht ausdrücken, hilft die Erdgeste, auch wenn wir unter einem Mangel an Selbstwertgefühlen leiden.


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21.1.11 Genitalien Herpes genitalis. Geschwollene und schmerzhafte Genitalien. 21.1.12 Harnblase Zystitis. Schmerzhaftes, brennendes Wasserlassen. 21.1.13 Hernie Hernie. 21.1.14 Herpes Herpes zoster. Herpes genitalis. 21.1.15 Hüfte Störungen im Bereich der Hüfte, Schwäche in den Beinen, können Hinweise auf die Störung des Erdelementes sein. Hüftschmerzen. Arthritis und Arthrose im Hüftbereich. Schmerzen im Hüftgelenk. 21.1.16 Kopf Haben wir viel im Kopf, und leiden unter Ohrenbeschwerden, haben wir zu viel Hitze und leiden unter Schmerzen, kann die Erdgeste helfen. Einseitige Kopfschmerzen, vor allem der rechten Schläfenregion, die von Lichtempfindlichkeit begleitet werden, werden durch die Erdgeste gelindert. Kopfschmerzen. Chronische Sinusitis. Kopfschmerzen. Migräne. 21.1.17 Licht Lichtempfindlichkeit. 21.1.18 Oben – Unten Beschwerden der oberen Körperhälfte. Beschwerden der unteren Körperhälfte.


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Die Erde – Gürtel

21.1.19 Pilze Pilzerkrankung. 21.1.20 Pläne Sind Menschen zu zerstreut und schmieden zu viele Pläne, kann die Erdgeste helfen Entscheidungen zu treffen. 21.1.21 Psychologie Wir verwenden die Erdgeste bei psychischer Labilität. Wenn wir alles nur noch zum Weinen finden, hilft sie, zu einer optimistischeren Grundhaltung zu finden. Lebensgeschichte von Verbitterung. Wut und Hass. Langanhaltender, unterdrückter Ärger. Unfähigkeit zu verzeihen. Alkoholismus. 21.1.22 Rücken Beschwerden der Halswirbelsäule. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Schwäche in der Lendenwirbelsäule. 21.1.23 Schultern Chronisch verspannte Schultermuskulatur. 21.1.24 Selbstbewusstsein Mangel an Selbstbewusstsein zeigt sich häufig als Störungen des Schultergürtels oder der Arme. Im unteren Erwärmer kann es zu Stagnation von Hitze oder Feuchtigkeit kommen, was zu einer Blasenentzündung, zu Pilzerkrankungen, unregelmäßiger Menstruation und Ausfluss führen kann. Wir erleben Herpes genitalis, Herpes zoster und Entzündungen der Bartholinischen Drüse. 21.1.25 Struktur Das Gürtelgefäß strukturiert alle Gefäße von den Füßen bis zum Kopf. 21.1.26 Unterdrückung Stagnationen im Gürtelgefäß können dazu führen, dass wir Gefühle und Stress unterdrücken.


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21.1.27 Verbindung Verbindung von Himmel und Erde. 21.1.28 Verdauung Verdauungsstörungen vom Typ des Reizdarmes brauchen auch die Erdgeste. 21.1.29 Vergangenheit Die Erdgeste kann Fixierungen auf die Vergangenheit lösen. 21.1.30 Wasser Gefühl, im Wasser zu sitzen. 21.1.31 Weiblich Die Erdgeste reguliert die Gebärmutter und leitet feuchte Hitze aus. Die Menstruation wird reguliert und vaginaler Ausfluss wird gestoppt. Vaginaler Ausfluss; gelb, grün; rötlich. Unregelmäßige und schmerzhafte Menstruation. Gynäkologische Beschwerden. Gebärmuttervorfall. 21.1.32 Wirkbereiche Obere Körperhälfte. Untere Körperhälfte. Rechtsseitige Beschwerden. Linksseitige Beschwerden. Rechte Schläfe. Magen. Leber. Gallenblase. Hüfte. Niere. Milz. Harnblase. Gebärmutter. Beine. Bauch.


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Literaturverzeichnis

22. Literaturverzeichnis Schucmann Helen and William Thetford, A course in Miracles, , (2011) Kirschbaum, Barbara, Die 8 außerordentlichen Gefäße in der traditionellen chinesischen Medizin, (2012) Eckert Achim, Acht Wundermeridiane, DAO-Verlag, 1 (2005) Thomas Richardson, The Ying Qi Cycle and the Diurnal Evolutionary Unfoldment of the Extraordinary Vessels, http://www.extraordinarychinesemedicine.com/the-ying-qi-cycle-and-the-diurnalevolutionary-unfoldment-of-the-extraordinary-vessels/ Schott, Nicola, Die Entstehung, der Verlauf und die Bedeutung der 8 qi jing ba mai, Internet, Twicken, David, Eight extraordinary vessels – Qi Jing Ba Mai, , (2013)


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Wundergesten in der Fingerapotheke by Peter Gienow - Issuu