Gertie und Peter Gienow ———
Miasmatik der Wandlung Grundlagen ———
Liebe Leserinnen und Leser Wir glauben, dass wir in der Welt der Erscheinungen leben, die aus der Welt der Ursachen hervorgegangen ist. In der Welt der Erscheinungen treten Standpunkte an Stelle der Wahrheit. Wir bitten daher beim Gebrauch dieses Werkes zu beachten, dass auch das hier Niedergelegte nur der Standpunkt des Autorenteams sein kann. Sollten daher in diesem Werk Arzneimittel und Dosierungen erwähnt werden, handelt es sich um die speziellen Erfahrungen der Autoren. Daraus lässt sich nicht folgern, dass der Einsatz der Arzneien bedenkenlos geschehen kann. Auch die Applikation einer homöopathischen Arznei sollte immer unter größter Sorgfalt geschehen. Die Autoren sehen sich daher gezwungen darauf hinzuweisen, dass weder eine Garantie, noch eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf fehlerhafte Angaben oder Anwendungen zurückgehen, übernommen werden kann.
© 2013 Peter Gienow Autoren: Gertie und Peter Gienow - Norderbergweg 8 - 25813 Husum (www.gienowmethode.de) Lekorat: Barbara Asbeck; Gudrun Hasler Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung der Autoren unzulässig und strafbar. Das gilt insbesonders für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Inhaltsverzeichnis 1 Paracelsus und Hahnemann
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2 Die Entien des Paracelsus 9 Ens veneni = giftiges So-Sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Ens naturale = natürliches So-Sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Ens astrale = Sternen-So-sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Ens spirituale = geistiges So-Sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Ens dei = göttliches So-Sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Paracelsus’ famous words: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 3 Der Aufbau von Raum und Zeit 13 Null-Dimensionaler Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Ein-Dimensionaler Raum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13 Zwei-Dimensionaler Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Drei-Dimensionaler Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Vier-Dimensionaler Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Fünf-Dimensionaler Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 4 Wandlung in der Theorie
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5 Grundlagen
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6 Warum zwei Wege?
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7 Die beiden Wege 36 Der göttliche Weg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Der menschliche Weg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 8 Die drei Grundkräfte
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9 Die vierte Kraft
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Inhaltsverzeichnis 10 Wandlung in der Praxis 49 Die Offenbarung des Geistes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Das Anklopfen des Geistes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Die Täuschungen des Geistes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 Herabsteigen des Geistes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Die Voraussetzungen der Absicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Die Absicht ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60 Das Vertauschen von Willen und Absicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 11 Wandlungsphasen 63 Erste Phase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 Zweite Phase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Dritte Phase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 12 Ausblicke
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1 Paracelsus und Hahnemann Dieses Kapitel ist mit zweien der größten Ärzte überschrieben, die je gelebt haben, obwohl sie vollständig gegensätzliche Prinzipien vertraten und auf diese Weise die therapierbare Welt aufspannten. Paracelsus war Alchemist und als solcher fasziniert von den Geheimnissen des Universums. Die große Kunst der Alchemie mündete in einer Art Allheilmittel, dem Roten Löwen, der für jeden Menschen gleichermaßen Heilung brachte. Samuel Hahnemann suchte dagegen nicht das Allgemeine, sondern das Besondere. Er schrieb dieses Besondere in seinem § 153 des Organon: »Bei dieser Aufsuchung eines homöopathisch specifischen Heilmittels, das ist, bei dieser Gegeneinanderhaltung des ZeichenInbegriffs der natürlichen Krankheit gegen die Symptomenreihen der vorhandenen Arzneien um unter diesen eine, dem zu heilenden Uebel in Aehnlichkeit entsprechende KunstkrankheitsPotenz zu finden, sind die auffallendern, sonderlichen, ungewöhnlichen und eigenheitlichen (charakteristischen) Zeichen und Symptome.« In Homöopathie-Kreisen wurde diese Suche nach dem Eigenheitlichen oft zu einer Jagd nach dem »Simillimum« dem möglichst ähnlichen Helmittel. Im Extremen sucht daher der Alchemist nach einem Heilmittel für alle, die Homöopathie nach einem Heilmittel für den einen, besonderen, ungewöhnlichen Menschen. • Die Alchemie sucht nach dem Gewöhnlichen, die Homöopathie nach dem Ungewöhnlichen. Unvereinbarer können Positionen nicht sein, und doch haben sie beide Recht. Durch die Arbeit Rudolf Steiners (Anthroposophie) wurde die Aufmerksamkeit auf das »Ich« gelenkt, das wir entwickeln müssen, und gerade dieses Ich hat die Eigenschaft, besonders, ungewöhnlich und eigenheitlich zu sein.
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1 Paracelsus und Hahnemann Wir können daher postulieren, dass in Hahnemanns Arbeit die Erkenntnis eingeflossen ist, dass es ein Ich gibt, und dieses Ich einen maßgeblichen Einfluss auf die Symptomatik eines Krankheitsgeschehens nehmen kann, sodass jede Krankheit zu etwas Besonderem werden kann. Wenn also Paracelsus das Ich ausklammerte, dann ist verständlich, dass solch gegensätzliche Vorstellungen einer Therapie existieren können. Mit Paracelsus hat die Alchemie ihre Blütezeit erlebt, mit Hahnemann die Homöopathie. Durch die Weiterentwicklung der Zeit hat sowohl die Alchemie, als auch die Homöopathie, wie wir sie kennen, ihre Blütezeit hinter sich gelassen und neuen Aufgaben und Herausforderungen Platz gemacht. J.H. Allen war ein großer Nachfolger Samuel Hahnemanns, der neben den drei Miasmen Psora, Sykose und Syphilis ein weiteres Miasma ins Spiel brachte, die Pseudo-Psora oder Tuberkulinie. Dieser kleine Schritt brachte große Konsequenzen mit sich, die zunächst nicht vorhersehbar waren. Um zu verstehen, was diese Veränderung bewirkte müssen wir die Lehre der Elemente zu Rate ziehen, die die Alchemie noch lehrte. Wir unterscheiden vier Elemente: • Wärme (Feuer) • Wind (Luft) • Wasser • Erde Von diesen Elementen können nur drei Ich-Träger sein, Wärme, Wasser und Erde. Diese Elemente wurden in Hahnemanns System durch Syphilis (Wärme), Sykose (Wasser) und Psora (Erde) repräsentiert. Die Pseudo-Psora aber gehört zum Wind-Element, das kein Ich-Träger sein kann. Könnte die Luft ein Ich-Träger sein, dann könnten wir nicht einfach einen Atemzug nehmen, sondern müssten Luft auf ähnliche Weise verdauen, wie unsere Nahrung. Ein großer Teil der Verdauung hat die Aufgabe Ich-Fragmente aus unserer Nahrung zu entfernen.
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Durch die Einfügung des Luft-Elementes, das nicht durch das Ich beeinflusst werden kann, wurde nun eine Krankheitsebene eingeführt, die eher auf alchemistische Weise reagierte, als auf homöopathische. Diese Umstände halfen J. C. Burnett (noch ein großer Homöopath) den Haltepunkt einer Arznei zu entdecken, weil ein von ihm behandeltes Mädchen trotz intensiver Therapie gestorben war. »Ich hatte einmal einige Jahre lang ein junges Mädchen zu behandeln, das an wiederholten Anfällen von Kongestion des Gehirns litt: es schoss ihr heiß und rot ins Gesicht; ihre Pupillen waren weit und offen, sie war ruhelos; sie warf sich umher und redete Unsinn. Das war ein schönes Bild einer BelladonnaVergiftung, und daher wurde jedesmal Belladonna gegeben, und es heilte jedesmal. Schließlich wirkte die Belladonna bei einem der Anfälle nicht mehr und die Patientin starb. Das Ende erwies, dass die verschiedenen Anfälle ihren Grund in Tuberkeln hatte, und da erkannten wir deutlich, warum die Patientin starb und was der Grund dafür war, dass Belladonna zwar die Symptome beseitigte, aber die Krankheit weiterlief, woran die Patientin letztendlich starb. Wir sehen in diesem Fall nur Belladonna-Symptome, die Tuberkulose als Ich-freie Zone, gibt sich aber nicht zu erkennen. Um aus diesem Dilemma herauszukommen, potenzierte Burnett einfach die Krankheit und schuf dadurch die erste Nosode (Bacillinum). Er bekam dafür viel Schelte aus dem homöopathischen Lager der damaligen Zeit, da es für dieses Bacillinum keine Arzneiprüfung gab und es nach pathologischen Gesichtspunkten zum Einsatz kam. Um sein Vorgehen zu rechtfertigen schrieb Burnett eine Monographie mit dem Titel The new cure for consumption by its own virus. Sie sehen, dass die Einführung der Tuberkulinie nicht unproblematisch ist. Wenn wir unsere Entwicklungsgeschichte betrachten, wie wir uns aus dem Wärmekörper herausentwickelten, dann haben wir folgende Stufen zu berücksichtigen:
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1 Paracelsus und Hahnemann • Wärmekörper = Ur-Karzinogenie • Luftkörper = Karzinogenie • Wasserkörper = Skrophulose • Erdkörper = Psora Hier würde die Karzinogenie zum Luftelement gehören und ebenso kein IchTräger sein dürfen (möglicherweise einer der Gründe, warum ihre Therapie so schwierig ist). Die Karzinogenie kann sich lange verstecken ohne sich durch Symptomatik zu äußern, wie auch im bedauernswerten Fall von Burnett die Tuberkulinie. Um dem Dilemma zu entgehen, dass die Miasmatik, die Samuel Hahnemann ins Leben gerufen hatte, eine Mischung aus Ich-Therapie und Ich-freier Therapie wurde, haben wir neue Konzepte erarbeitet, die helfen, diesem Dilemma zu entgehen. Wir haben daher die Therapie dahingehend verändert, dass wir verschiedene Ebenen unterscheiden, die sich auch durch ihre Ich-Beeinflussung unterscheiden. Die ersten beiden Ebenen behandeln wir vollkommen Ich-frei, die letzten drei Ebenen unter Berücksichtigung der Ich-Keime. Um die Ebenen unterscheiden zu lernen war die Lehre der Entien von Paracelsus ungeheuer wichtig. Noch eine Anmerkung am Rande: Wir behandeln keine Krankheiten! Was wir im Organismus sehen sind Heilreaktionen, also Antworten auf Krankheiten, niemals die Krankheit selber. Wir unterstützen die Heilsprache, die der Organismus spricht, damit die Überwindung einer Krankheit effizienter vonstatten geht.
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2 Die Entien des Paracelsus Paracelsus verwandte in seinem Buch Paramirum den Begriff »Ens« zur Beschreibung von etwas, was oft als Krankheitsursache interpretiert wird. Der Begriff kommt vom lateinischen Wort »esse«, was sein bedeutet. Ens (Mehrzahl Entien) können demnach als Sein übersetzt werden. Verwandt mit dem Begriff Ens ist das Wort »Entität«. Entität heißt etwa »Seiendes« oder einfach Ding. Entität steht für etwas Existierendes, aber auch für das Wesen des Existierenden. Darum verwenden wir den Begriff So-Sein, wenn wir Ens oder Entität meinen, weil er das Wesenhafte deutlicher darstellt.
Ens veneni = giftiges So-Sein Wenn wir an Gift denken, dann sehen wir Tränke, die jemand zu sich nimmt, oder vergiftete Speisen, die ohne Vorkoster eingenommen wurden. Ein Gift ist in unserer Vorstellung meist etwas Materielles. So trifft im giftigen So-Sein Materie auf Materie, Hammer auf Zeh. Da Materie auf Materie trifft, spielt sich alles in derselben Dimension ab, weshalb wir das giftige So-Sein auch als eindimensional bezeichnen können.
Ens naturale = natürliches So-Sein Es gibt Menschen, die bekommen beim Anblick einer Rose auf einem Foto Niesattacken. Hier kann doch nicht nur die materielle Ebene eine Rolle spielen, oder? Vielfach lässt sich beobachten, dass auch der Vater nicht in ein Rosenhandbuch gucken konnte, das heißt dass dieses Phänomen vererbt wurde.
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2 Die Entien des Paracelsus Somit liegt die Ursache dieser Erscheinung nicht nur in der Person alleine, sondern auch in seiner Ahnenreihe. Wir sprechen in solch einem Fall von Disposition oder Veranlagung. Diese Veranlagung lässt sich hervorragend durch die Miasmatik, die Samuel Hahnemann erfunden hat, beeinflussen. Da hier eine neue Dimension ins Spiel kommt, die wir Veranlagung nannten, sprechen wir hierbei von einem zweidimensionalen Phänomen. Neben der rein materiellen Ebene spielt noch etwas anderes hinein, sonst könnte der Anblick eines Rosenfotos nicht solche Reaktionen hervorrufen. Wenn die Veranlagung über Generationen weitervererbt wurde, dann kann sie kein Ich-Träger sein, denn das individuelle Ich des Menschen beginnt nicht in seiner Familie, sondern ganz in ihm selbst. Auch die eindimensionalen Erscheinungen können kein Ich-Träger sein, da das Ich nicht nur materiell ist. Wir haben daher zwei Krankheitsebenen, die Ich-frei sind und daher eher nach alchemistischen, als nach homöopathischen Prinzipien behandelt werden sollten. In unserem Set der Immunreaktionen und Orte (Hausapotheke) haben wir die Elixiere zusammengestellt, die in diesen beiden Bereichen hilfreich sein dürften.
Ens astrale = Sternen-So-sein Mit dieser Ebene der Immunreaktionen verlassen wir die Erde und tasten uns in den Kosmos vor. Im Kosmos ist vor allem die Seele zuhause. Die Aufgabe der Seele ist es, dem Ich als Bote zu dienen, damit Informationen aus dem körperlichen Bereich zum Ich gelangen können und umgekehrt. Wir sprechen hier von dreidimensionalen Erscheinungen. Da die Seele so ausgebildet sein sollte, dass sie mit einem Ich kommunizieren kann, beginnt hier auch die Ebene der Ich-beeinflussten Erscheinungen. Hier hilft uns die reine alchemistische Verschreibungsweise nicht mehr weiter.
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Ens spirituale = geistiges So-Sein
Ens spirituale = geistiges So-Sein In diesem Bereich ist der Geist aktiv. Wenn in dieser Ebene Störungen auftreten sollten, dann sind sie zumindest teilweise durch den Geist hervorgerufen worden (Geist = Spirit). Diese Ebene der Immunreaktionen nennen wir vierdimensional.
Ens dei = göttliches So-Sein Die letzte Ebene ist den Erscheinungen gewidmet, die durch göttliche Interaktion hervorgerufen wurden. Hier finden wir Immunreaktionen, die durch Karma, Sinnfindung und den Ausbau einer gesunden Ich-Struktur hervorgerufen werden. Wir befinden uns im fünfdimensionalen Bereich.
Paracelsus’ famous words: »Merket wohl, es gibt fünf Entia, die alle Krankheiten schaffen und verursachen. So wisset denn, daß es fünferlei Pestilenz gibt, nicht mit Bezug auf ihre Natur, ihr Wesen, ihre Form oder Gestalt, sondern bezüglich ihrer Entstehung, mögen sie sich auch später in jeder beliebigen Weise äußern. Es gibt so fünf Arten jeder Krankheit.« »Ich muss besonders darauf aufmerksam machen, dass nicht die Krankheiten so behandelt werden müssen, als stammten sie aus einer Quelle, sondern man hat je nach den fünf Entien ein verschiedenes Verfahren anzuwenden. Denn kein Ens nimmt das Heilmittel eines anderen an. Der Arzt aber, der das nicht versteht, ist blind.« Sie sehen, dass wir die Entien des Paracelsus immer mit Dimensionen in Beziehung gesetzt haben, diese Dimensionszuordnung ist wichtig, weil sie uns hilft die entsprechenden Modelle auszuwählen, die für eine Störung hilfreich sind.
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2 Die Entien des Paracelsus Eine Dimension ist Ausdruck der Freiheitsgrade, die eine Ebene des Daseins bereithält. In der Mathematik wird mit der Dimension ein Konzept bezeichnet, das im Wesentlichen die Anzahl der Freiheitsgrade einer Bewegung in einem bestimmten Raum bezeichnet, ist also ein Symbol der Feiheit. Je freier ein Mensch wird, desto größere Dimensionsvielfalten stehen ihm zur Verfügung, umso gesünder ist er im landläufigen Sinne. Dimensionen werden oft mit Raum und Zeit in Beziehung gesetzt, weshalb wir uns diese anschauen wollen.
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit Betrachten wir die Strukturen von Raum und Zeit, so erleben wir etwas ähnliches, was wir bereits im vorigen Kapitel festgestellt haben, eine Zunahme der Dimensionen von einem nulldimensionalen Universum zu einem fünfdimensionalen. Null-Dimensionaler Raum Wenn wir uns einen Raum vorstellen, meinen wir vielleicht das Zimmer, in dem wir gerade sitzen oder etwas anderes, das einen Raum einnimmt. Bei einem null-dimensionalen Raum ist das nicht so, denn ein nulldimensionaler Raum hat keine Ausdehnung. Das Symbol für diese Art Raum ist der Punkt (·). Da ein · geschrieben werden muss, wenn er gesehen werden will, kann es sich nur um ein Symbol für den echten Punkt handeln, denn der wäre zwar unsichtbar, aber vorhanden. Das Vorhandensein können wir als einen (Anfangs oder End)punkt sehen. Ein null-dimensionaler Raum bietet nicht viel Freiheiten. Ein-Dimensionaler Raum Ein ein-dimensionaler Raum ist für uns schon leichter vorstellbar, denn sein Symbol ist eine Linie.
Betrachten wir eine Linie.
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit Eine Linie ist zum Beispiel das Seil auf dem ein Hochseilartist seine Kunststücke macht. Eine Linie hat zwar eine Dimension der Länge, aber keine der Breite (daher ist auch das Seil schon ein mehrdimensionaler Raum, aber seien wir mal nicht so). Wenn wir einen Abschnitt der Linie betrachten (wie zum Beispiel eine Wurst) so können wir erkennen, dass der eindimensionale Raum zwei Enden hat (wie die Wurst). Zwei-Dimensionaler Raum Ein zwei-dimensionaler Raum bekommt zu der Länge noch eine Breite hinzu.
Wir haben daher eine Fläche. Eine Fläche hat, im Gegensatz zur Linie, vier Enden. Auf einer Fläche fühlen wir uns schon viel wohler, hier haben wir ein Podest, auf dem wir stehen könnten. Nur stehen ginge noch nicht, weil die Ausdehnung nach oben fehlt. Drei-Dimensionaler Raum Mit dem drei-dimensionalen Raum kommt jetzt ein oben und ein unten hinzu, sodass wir uns tatsächlich hinstellen könnten.
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Ein Symbol für den drei-dimensionalen Raum ist der Würfel.
Betrachten wir den Würfel, so können wir erkennen, dass dieser Würfel acht Enden hat. Mit diesem Würfel haben wir das Ende dessen erreicht, was lange Zeit geglaubt wurde, – dass wir in einem drei-dimensionalen Universum zuhause sind. Wir erleben in dem Würfel den Raum mit seinen Dimensionen: • Länge • Breite • Höhe Jede dieser Dimensionen hat zwei Endpunkte: • Norden – Süden • Osten – Westen • Oben – Unten Mit dieser Art der Raumgestaltung baut sich ein Raumgefüge auf, was uns lange Zeit gedient hat, bis ins maschinelle Zeitalter hinein. Vier-Dimensionaler Raum Der vierdimensionale Raum ist nicht mehr so einfach darstellbar. Es kommt wieder eine Dimension hinzu, diesmal ist es die Zeit. Die Zeit hat die Enden vorher und nachher.
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit Gehen wir noch einmal zurück: 1. Ein nulldimensionaler Raum hatte ein Ende (den Punkt). 2. Ein eindimensionaler Raum hatte zwei Enden (Norden – Süden). 3. Ein zweidimensionaler Raum hatte vier Enden (Norden – Süden; Osten – Westen). 4. Ein dreidimensionaler Raum hatte acht Enden (Norden – Süden; Osten – Westen; Oben – Unten). Wenn wir die Reihe vervollständigen wollen, so müsste der vierdimensonale Raum sechzehn Enden haben, denn die Anzahl der Enden wurde immer verdoppelt. Clevere Menschen haben sich gedacht, dann zeichnen wir doch einfach zwei Würfel, die ineinander geschachtelt sind, und damit das besonders hübsch aussieht, bestehen diese beiden Würfel aus Plexiglas. Das sieht dann so aus:
Diese Form des Würfels wurde Tesserakt genannt. Ein Tesserakt soll uns helfen eine Vorstellung zu gewinnen, wie dieser Raum vielleicht funktionieren könnte, denn wirklich erfassen kann man ihn nicht. Aus diesem Grunde hat man den Raum des Tesseraktes auch Hyperraum genannt, also Überraum (von griech. hyper = über). Damit wir mit diesem Tesserakt Forschungen betreiben können, lassen wir einfach Licht hindurchscheinen. Das Licht kann zwar ungehindert hindurchscheinen, aber an den Stellen wo mehrere Ecken und Kanten sich überlagern ist die Schattenbildung größer
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und kann auf diese Weise Muster auf eine Leinwand projizieren, indem man den Tesserakt dreht. Folgende Strukturen könnten zum Beispiel gesehen werden:
Das können wir uns noch ganz gut vorstellen. Schwieriger wird es allerdings bei solch einem Gebilde:
Wie kommt dieses Gebilde zustande? Schauen wir uns nochmal einen normalen Würfel an und stellen uns ebenfalls vor, er bestünde aus Plexiglas.
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit
Drehen wir diesen Würfel jetzt so, dass eine Ecke genau im Zentrum liegt:
Färben wir die Flächen noch ein wenig ein:
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Dann haben wir einen Würfel, der dem Hahnemannschen miasmatischen Modell entspricht (Blau = Psora, Gelb = Sykose und Rot = Syphilinie). Dieser Würfel hat aber noch eine Rückseite:
Hier finden sich die anderen drei Miasmen (Orange = Karzinogenie, Grün = Tuberkulinie und Magenta = Parasitose). Wenn die Würfel jetzt durchscheinend wären wie unser Tesserakt, dann entstünde folgendes Bild:
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit
Jetzt stellen wir uns vor, wir könnten einzelne Teile bewegen. Klappen wir zum Beispiel die Dreiecke nach außen:
Wir sehen, dass der Würfel sich in einen Stern verwandeln kann, wie wir ihn vom Miasmatischen Modell kennen.
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Es ist schwer in dieser Struktur noch den ursprünglichen Würfel zu erkennen, doch er ist nach wie vor vorhanden. Schwieriger wird es noch, wenn wir den Hyperraum betreten. Hier ein Beispiel: Gehen wir zurück zu einer Grafik, die wir bereits kennenlernten, die den vierdimensionalen Raum zu erfassen sucht. Auch in dieser Grafik ist der oben abgebildete Stern zu sehen, nur leider nicht mehr so einfach. Aus diesem Grund haben wir den Stern farblich hervorgehoben.
Sie sehen, dass der Stern im Zentrum des Gebildes eine Ebene bildet, das heißt im Vergleich zum Würfel ist diese Struktur um eine horizontale Achse gedreht.
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit Das Drehen des Tesseraktes geschieht in der Zeit, weshalb wir zu unseren drei Raum-Dimensionen die Zeit als vierte Dimension hinzufügen können. Stellen Sie sich vor, sie säßen in einem Zimmer in einem Haus, das vor 40 Jahren erst gebaut worden ist. Sie können sich diesen Raum anschauen, können seine Dimensionen erfassen, ihn vielleicht abschreiten. Das alles tun Sie aber in der Gegenwart. Würden wir die Zeit um 40 Jahre zurückdrehen, gäbe es diesen Raum noch gar nicht und würden wir die Zeit 200 Jahre in die Zukunft drehen würde der Raum vielleicht nicht mehr existieren. Wenn wir eine vierte Dimension hinzufügen, so hat sie ebenfalls zwei Enden, die wir vorher und nachher nennen könnten. Wenn wir nun den vierdimensionalen Raum verlassen und den fünfdimensionalen betreten, dann wird das Auffinden des Sternes als aufgeklappter Würfel immer schwieriger. Fünf-Dimensionaler Raum Schauen Sie sich diese Projektion eines fünfdimensionalen Raumes an. Unser Stern ist kaum noch zu sehen, dennoch ist er da, wo er hingehört, im Zentrum. Erstaunlicherweise ist der Stern zentral zu finden, umgeben von all den Einflüssen, die ihn in seinem So-Sein bestimmen.
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Vielleicht stellen Sie sich die Frage welche Dimension jetzt hinzugekommen sein könnte, die ebenfalls zwei Enden hat. Versuchen wir das an einem Beispiel zu ergründen. Gehen wir wieder in unser Zimmer. Stellen wir uns vor, dass dieses Zimmer von 1930 bis 2040 existiert. Betrachten wir ein wenig genauer das Vorher dieses Zimmers. Von 1930 bis 1936 war es Wohnzimmer. Von 1936 bis 1948 war es Vorratskammer. Von 1948 bis 1956 war es Schlafzimmer. Von 1956 bis 2012 war es Büro. Wir sehen, dass das Zimmer in diesen Jahren immer im Gebrauch war und seine räumlichen Dimensionen wahrscheinlich nicht geändert hat. Was sich aber geändert hat, war die Funktion des Zimmers. Veränderte Lebenssituationen der Wesen in diesem Zimmer brachten auch Änderungen der Aufgabe des Zimmers mit sich, es änderte seinen Sinn. Der (Lebens-)Sinn ist die fünfte Dimension, die wir bisher noch nicht erfasst haben. Ein Ende des Sinnes liegt im Vorher. Diesen Teil des Sinnes nennen wir Karma. Ein Ende des Sinnes liegt im Nachher. Diesen Teil nennen wir Bestimmung. Im Jetzt sind wir aufgespannt zwischen Karma und Bestimmung, zwischen vorher und nachher, und es wundert nicht, dass unser Hyperraum allmählich eine netzartige Struktur annimmt, die an den Lebensfaden erinnert, den die Nornen oder die Weberinnen für uns spannen. Dieses Netz ist ständig im Wandel der Zeiten und Umstände, sodass wir kein getreues Abbild der Natur mehr bekommen können. Aber unsere Vorfahren haben etwas geschafft, was ein Computersystem wahrscheinlich überfordern würde, sie haben den fünfdimensionalen Raum gezeichet und nannten diese Zeichnung den Lebensbaum (siehe Abbildung 3.1). Der Lebensbaum besteht aus Kreisen und Verbindungen zwischen den Kreisen.
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3 Der Aufbau von Raum und Zeit Zusammengenommen sind das die Dimensionen, und wenn wir genau zählen, dann gibt es genau 32, die Enden des fünfdimensionalen Raumes.
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Abbildung 3.1: Lebensbaum
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4 Wandlung in der Theorie Kommen wir jetzt zu unserem eigentlichen Thema. Die Vorbemerkungen schienen uns sinnvoll, weil Wandlung durch Auseinandersetzung des vierdimensionalen Raum mit dem fünfdimensionalen geschieht. In Paracelsus’ Sprache: Wandlung geschieht bei der Begegnung des Ens spirituale mit dem Ens dei. Oder noch anders ausgedrückt: Wandlung geschieht, wenn der Mensch mit Gott ringt. Dieser Ringkampf ist anschaulich in der Bibel beschrieben, in den Geschichten um die beiden Zwillinge Jakob und Esau. Nachdem Esau sich von Jakob betrogen fühlt (eine andere Geschichte), flieht dieser. Doch eines Tages begegnen sich beide wieder und es findet in der Nacht vor dem Zusammentreffen ein seltsames Ereignis statt: Jakob findet sich plötzlich in einem Ringkampf mit einem mysteriösen Wesen wieder, das in verschiedenen Versionen dieser Geschichte, einmal als Gott selbst verstanden wird, einmal als Engel und einmal als Mensch. Jakob ringt mit dem Wesen die ganze Nacht, und scheinbar kann keiner gewinnen. Als der Tag anbricht schlägt dieses Wesen Jakob auf die Hüfte, um von ihm loszukommen. Dadurch verrenkte sich Jakobs Hüftgelenk. Trotzdem hielt Jakob diese Wesenheit fest. Da sprach sie: »Lass mich gehen, denn es wird schon wieder hell.« Jakob wollte aber nicht und sagte: »Nein, ich lasse dich nur gehen, wenn du mich segnest!«. Da fragte das Wesen: »Wie heißt du?«, worauf Jakob ihm seinen Namen nannte.
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Da sprach die Wesenheit: »Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel, denn Du hast mit Gott und mit den Menschen gerungen und Du hast gewonnen!« Um diese Art des Ringens geht es in der Miasmatik der Wandlung. Es ist das Ringen mit dem Menschsein und mit dem Gottsein, denn wir tragen beide in uns, darum ist es auch ein Inneres Ringen mit uns selbst. Um dieses Ringen zu verstehen, brauchen wir noch ein paar Informationen, weshalb wir uns die Schöpfungsgrundlagen vor Augen führen sollten.
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5 Grundlagen Sie erinnern sich noch an die Weltentwicklung? Wir sprachen davon, dass sich die Welt aus drei Stufen entwickelt hat, und wir in der vierten Stufe stecken. Wir sprachen vom Wärmekörper (Ur-Karzinogenie), dem Wind- oder Luftkörper (Ur-Skrophulose) und dem Wasserkörper (Ur-Psora) aus dem schließlich die Erde als vierte Stufe entsteht.
Dieses Dreieck bildet die Grundlage unseres Daseins. Diese Grundlage des Daseins wird deswegen Grundlage genannt weil sie sowohl für die göttliche Welt, als auch für die menschliche, die Basis bietet. Wir unterscheiden in der Miasmatik der Wandlung zwei Wege 1. den menschlichen 2. den göttlichen Beide Wege haben Überschneidungen und Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede. Der menschliche Weg wurde in der Alchemie als Weg des Mikrokosmos bezeichnet, der göttliche Weg als Makrokosmos. Symbol für den Mikrokosmos war das Pentagramm (Fünfstern), Symbol für den Makrokosmos das Hexagramm (Sechssstern) (Wir verwenden aber eine andere Figur, die dem Lebensbaum entnommen wurde).
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Wir könnten die beiden Wege grafisch so veranschaulichen:
Das ist der menschliche Weg (Mikrokosmos).
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5 Grundlagen
Und das der göttliche (Makrokosmos). Wir sehen, dass das beschriebene Dreieck aus Ur-Karzinogenie, UrSkrophulose und Ur-Psora über dem Fünfstern und der Sechserfigur zu schweben scheint. Damit soll ausgedrückt werden, dass es scheinbar keine Verbindung zur Quelle gibt. Das Verbergen der Schöpfungs-Quelle vor den Augen der Schöpfung wird im Hebräischen ZimZum genannt. Ohne dieses ZimZum könnte der Mensch nicht den Eindruck bekommen einen freien Willen zu haben.
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Für die Entwicklung eines erfüllten Menschseins ist dieser freie Wille aber unabdingbar und spielt daher in der Miasmatik der Wandlung eine wesentliche Rolle. Wir können sehen, dass es Übereinstimmungen zwischen der Sechser- und der Fünfer-Struktur gibt, aber auch Unterschiede. Die obere Triade ist absolut identisch. Füllen wir daher erst einmal die anderen Kreise mit ihren miasmatischen Begriffen.
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5 Grundlagen
• Die Ur-Sykose 3 des Fünfsterns wird im Sechsstern zur Karzinogenie. • Die Ur-Sykose zur Sykose. • Die Ur-Syphilinie zur Syphilinie • Die Ur-Parasitose zur Parasitose • Die Ur-Tuberkulinie zur Tuberkulinie. • Die Psora ist nur in der Sechser-Figur enthalten. Drei Pfade sind identisch: • Zwischen Ur-Sykose (Sykose) und Ur-Syphilinie (Syphilinie). • Zwischen Ur-Sykose (Sykose) und Ur-Parasitose (Parasitose).
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• Zwischen Ur-Syphilinie (Syphilinie) und Ur-Tuberkulinie (Tuberkulinie). Identisch ist auch, dass sich im Zentrum eine Überschneidung ergibt, eine Art Radnabe, um die alles kreist. Der Fünf-Stern hat fünf Pfade, der Sechsstern dagegen elf. Nehmen wir die fünf Kreise des Fünfsterns hinzu, dann haben wir 10 Pfade. Nehmen wir die sechs Kreise des Sechssterns hinzu, dann haben wir 17 Pfade. Das ist ein interessantes Wechselspiel, denn der göttliche Weg zeigt 10 Kreise, wenn wir uns den göttlichen Weg weiterdenken, zum keltisch/kabbalistischen Lebensbaum, den wir bereits vorgestellt haben. Die 17 Pfade des Sechssterns wiederum entsprechen dem Karma, und gerade im Karma (Ur-Sykose 3) findet eine Wandlung zur Karzinogenie statt. Auch hat der Baum der Erkenntnis, der sich aus dem Fünfstern entwickelt, 17 Pfade, wie wir noch sehen werden. Wir können daher schließen, wenn wir Resonanzen als Grundlage annehmen, die aufgrund von Ähnlichkeiten entstehen, dass die menschliche Figur (10 Ecken) einen Einfluss auf die göttliche hat (10 Kreise) und die göttliche (17 Pfade) auf die menschliche (17 = Karma und 17 Pfade des Baumes der Erkenntnis). • Die menschliche Welt wandelt die göttliche und die göttliche Welt wandelt die menschliche. Diese gegenseitige Einflussnahme findet aber immer unterhalb der Triade statt, die bei beiden Modellen gleich ist. Wichtig ist, wenn wir die Miasmatik der Wandlung begreifen wollen, an welcher Stelle der Mensch sein Schicksal verändern kann, und wir könnten an dieser Stelle zumindest folgendes sagen: • Der menschliche Weg kann den göttlichen Weg wandeln (10), wenn er bereit ist sich dem Karma (17) zu stellen.
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6 Warum zwei Wege? Da wir nicht Gott sind, ist es schwer sich vorzustellen, warum zwei Wege sinnvoll sein könnten. Für Gott stellt sich die Frage aber nicht. Wir lernen, indem wir etwas finden, das anders ist als wir und uns einen Widerstand bietet. Wir wissen, dass eine Mauer da ist, weil wir nicht hindurchrennen können. Wir wissen, dass wir Fliegenpilze nicht essen sollten, weil Menschen daran gestorben sind. Wir lernen durch Widerstände, Hemmnisse, Fehlschläge, Katastrophen, Tode. Wie aber lernt Gott? Da die Lernsituation für Gott nicht einfach gegeben ist, muss er sie selbst erzeugen. Wenn Gott sich heruntertransformiert bis in unsere feste Materie hinein, dann haben wir Widerstand. Wenn jetzt noch der Mensch geschaffen wird, um sich an diesem Widerstand den Kopf zu stoßen, dann findet Erkenntnist statt. • Gott erkennt sich durch die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Materie selbst. Damit ein Spannungsverhältnis auftreten kann, dürfen die beiden Wege daher nicht identisch sein. Damit ein Spannungsverhätlnis auftreten kann, müssen die beiden Wege sich aber ähnlich sein (Wenn etwas zu weit von unserem Erfahrungshorizont entfernt ist, kann es oftmals nicht erkannt werden). Gott erkennt sich also in diesem Spannungsfeld Mensch – Materie. Der genialste Schachzug findet aber erst dann statt, wenn der Mensch in die Materie inkarnieren muss. Zwei Wege, die eigentlich nicht zusammen passen, werden vereint.
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Dadurch entsteht nicht nur Spannung im Außen, sondern auch im Inneren, und der Mensch kann sich an der Außenwelt erkennen, aber auch an der eigenen Innenwelt. Auf diese Weise findet ständig Erkenntnis statt, von der Gott nur profitieren kann.
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7 Die beiden Wege Der göttliche Weg Schauen wir uns erst einmal den »objektiven« Weg an, die Schaffung der materiellen Welt. Ausgangspunkt ist folgende Grafik:
Sie sehen ein schwebendes Dreieck und darunter eine Sechserfigur. Die Sechserfigur scheint mit dem Dreieck nicht in Kontakt zu treten. Schauen wir uns jetzt den kabbalistischen Lebensbaum an.
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Der göttliche Weg
Wir sehen, dass die beiden Grafiken ineinander umgewandelt werden können, indem ein Kreis und fünf Pfade ergänzt werden. Es entsteht eine Struktur bestehend aus 10 Kreisen und 22 Pfaden = 32. Vorher waren es 9 Kreise und 14 Pfade = 23 (= menschliches Erbgut; Chromosom des Menschen-Affen, Verschmelzung von 2 und 3 zu einem (siehe: Die Behandlung der Raum-Zeit-Krankheit mit der Gienow-Methode)). Schreiben wir das Ergebnis nebeneinander: 32 · 23, so können wir erkennen, dass die beiden Zahlen spiegelverkehrt zueinander (Palindrom) sind, und ihre Quersumme beträgt 5. Die 32 steht für die 32 Enden eines fünf-dimensionalen Raumes. Die 23 steht für einen halben Chromosomensatz (inklusive Geschlechtschromosomen). Wir können daher vermuten, dass der halbe Chromosomensatz den fünfdimensionalen Raum spiegelt. Die fünf ist ein Symbol für den Menschen, sodass beide Symbole eine Darstellung des Menschen sein könnten. Wir können daher davon ausgehen, dass das Universum, das durch den Lebensbaum repräsentiert wird, so aufgebaut ist, damit es den Menschen (5, 23) aufnehmen kann. • Der Lebensbaum ist ein Gefäß für den Menschen.
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7 Die beiden Wege Schauen wir uns nun die Sechserfigur an, so erhalten wir 6 Kreise und 11 Pfade. Das zusammen ergibt die Zahl 17, die ein Symbol für das Karma des Menschen ist. Das Universum ist also nicht nur bereit den Menschen aufzunehmen, es ist auch bereit dafür ein Werkzeug seines Karma zu sein.
Der menschliche Weg Der menschliche Weg beginnt mit einer ähnlichen Figur wie der göttliche.
Auch hier ist die göttliche Triade von der menschlichen Entwicklung getrennt, sodass der Mensch eine Illusion der Freiheit behalten darf. Auch hier gibt es eine Darstellung, die diese Figur zu einem Baum schließt, den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen.
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Der menschliche Weg
Auch dieser Baum besteht aus Kreisen und Pfaden. Die Anzahl der Pfade ist 17, eine Zahl, die wir schon zuvor gehört haben und die den Menschen an sein Karma bindet. Bildet die 6er-Figur des göttlichen Weges die Zahl 17, so ist der Baum der Erkenntnis ebenfalls die Zahl 17. Ist der menschliche Baum der Baum der Erkenntnis, so steht die göttliche 6er-Figur bereit, diesen Baum der Erkenntnis in sich aufzunehmen. Zählen wir zu den 17 Pfaden die 8 Kreise hinzu, dann bekommen wir die Zahl 25, die nichts anderes darstellt, als die vollendete Menschlichkeit. Wir können daher zwei Feststellungen machen: 1. Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen ist Teil des Lebensbaumes. 2. Wenn der Mensch den Baum der Erkenntnis vollständig gegangen ist, hat er sein Menschsein vollendet.
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8 Die drei Grundkräfte Wenn wir unser Leben betrachten, dann merken wir selten etwas von der Spaltung in eine menschliche und eine göttliche Welt. Dafür sorgt die Lebenskraft, die sowohl den menschlichen Entwicklungsweg, als auch den göttlichen durchströmt. Die Lebenskraft erscheint als drei Kräfte, die unterschiedliche Funktionen haben und so gut wie nie durchmischt werden. Wenn Sie sich an die Szene aus der Bibel erinnern, als Gott den Menschen aus Ton gemacht hat, so werden Sie bestimmt noch wissen, dass Gott dem Menschen Leben eingehaucht hat. Diese Form der Lebenskraft nennen wir Atemkraft oder Prana. Hier eine Szene aus dem 1. Buch Mose: Im fruchtbaren Garten wuchsen zunächst keine Gräser und Sträucher, denn Gott hatte es noch nicht regnen lassen. Außerdem war niemand da, der den Boden bebauen konnte. Nur aus der Tiefe der Erde stieg Wasser auf und tränkte den Boden. Da nahm Gott Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch lebendig. Damit der Mensch sich am Leben halten kann, muss er sich ernähren. Für die Verarbeitung der Nahrung ist eine weitere Kraft zuständig, die wir Nahrungskraft oder Fohat nennen können. Zuguterletzt reagiert der Mensch auf die Welt durch ein Sinnessystem, dafür braucht er eine dritte Kraft, die wir Sinnes- oder Nervenkraft nennen können, manche nennen sie auch Kundalini. Gurdjieff, der bekannte Weisheitslehrer, kannte diese Kräfte und beschrieb ihre Abhängigkeit folgendermaßen:
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Der Mensch kann Tage ohne Nahrung (Nahrungskraft) überleben, Minuten ohne Luft (Atemkraft) und nur Sekunden ohne Sinnes-Eindrücke (Sinneskraft). Die drei Grundkräfte unseres Daseins, die Lebenskraft (Fohat), die Atmungskraft (Prana) und die Nervenkraft (Kundalini) haben eine besondere Bedeutung für die Beziehung der beiden Bäume. Zunächst einmal sind sie verantwortlich dafür, dass die obere Triade, die aus Ur-Karzinogenie, Ur-Skrophulose und Ur-Psora besteht, mit dem Fünfstern, beziehungsweise mit der Secherfigur verbunden wird. Erst dadurch, dass die drei Grundkräfte ihre Verflechtung erzeugen, sind wir an die göttliche Triade angebunden. Schauen wir uns das einmal an:
Dies ist eine Darstellung des Baumes der Erkenntnis. Auf der göttlichen Seite sieht es so aus:
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8 Die drei Grundkräfte
Doch die Aufgabe der drei Grundkräfte geht noch weiter. Sie verbinden auch noch den menschlichen Weg mit dem göttlichen, sodass folgender Baum entsteht:
In der nächsten Grafik sind die Pfade hervorgehoben, die nur in einem der beiden Bäume enthalten sind:
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Isolieren wir diese Figur:
Wir sehen, dass die Figur einen Tetraeder darstellt. Wir kennen diese Figur bereits aus der Physiologie des Regenbogenkörpers, denn sie ist Bestandteil der Merkaba:
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8 Die drei Grundkräfte
Wir können daher mutmaßen, dass die Merkaba aus den Strängen des Baumes der Erkenntnis und des Lebens besteht, die nicht im jeweils anderen Baum enthalten sind. So ist die Merkaba nichts anderes als ein Tanz zwischen Gott und dem Menschen. Damit die Merkaba in der dargestellten Form entstehen kann, muss der obige Tetraeder gespiegelt werden. Spiegelungen sind Wandlungen, die bereits in der Frühphase der Entstehung des Universums verwendet werden, genauer gesagt in der Ur-Karzinogenie. In der Ur-Karzinogenie existiert nur der Wärmerkörper. Durch Verteilung der Wärme auf verschiedene Bereiche können dabei Spiegelflächen entstehen, die wir von den Luftspiegelungen in der Wüste kennen. Durch die Spiegelung des Tetraders finden wir die Merkaba in unserem Lebensbaum wieder (grau hervorgehoben).
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Diese Veränderung macht aus unserem keltischen Lebensbaum den Lebensbaum der Wandlung. Wenn sich die Merkaba zu drehen beginnt, erzeugt sie in ihrem Inneren ein neues Kraftzentrum, das wiederum durch einen Kreis symbolisiert werden kann. Dieser Kreis ist die hier noch fehlende Skrophulose.
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8 Die drei Grundkräfte Hier die vollständige Abbildung:
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9 Die vierte Kraft Neben den drei Lebenskräften ist noch eine vierte Kraft für den Wandlungspfad bedeutsam. Sie wurde von Carl Huter entdeckt und von ihm Helioda genannt, weil diese Kraft strahlt wie die Sonne (Helios). Helioda spielt eine wichtige Rolle in der Schöpfungsgeschichte, ist also eine Kraft, die sowohl von Gott, als auch vom Menschen gleichermaßen genutzt werden kann. Helioda ist eng mit der Gravitation, der Schwerkraft verbunden und wird dann wach, wenn die Schwerkraft einen bestimmten Punkt erreicht hat. Liebe und Schwerkraft bestehen aus den gleichen Komponenten, nur mit vertauschten Gesetzen, sodass das Liebes-Elixier und das Schwerkraft-Elixier aus den gleichen Komponenten aufgebaut sind. Wenn Helioda entsteht, wird Liebe an eine Impulskraft gekoppelt, die von den Seraphim, den Geistern der All-Liebe gebildet wird. Diese Impulskraft macht aus der Liebe, die schöpferische Liebe. Helioda könnte daher auch schöpferische Liebe genannt werden. Wir Menschen nutzen ein ähnliches System um Wandlungen herbeizuführen. Um Energie aufzubauen müssen die Willkür des Denkens und die Willkür des Fühlens synchronisiert werden. Dann muss die Energie gehalten werden, bis eine unerträgliche Spannung aufgebaut wird, erst diese Spannung setzt Heldioda frei. Diese wird entladen durch einen willkürlichen Akt. Dieser willkürliche Akt entspricht der Impulskraft der Seraphim. Durch diese Impulskraft entstand das, was die Wissenschaftler heute UrKnall nennen. Diese Impulskraft ist aber auch da, wenn ein Küken beginnt sein Ei aufzupicken, oder wenn eine Frau plötzlich Wehen bekommt, oder ein Neugeborenes seinen ersten Atemzug macht.
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9 Die vierte Kraft Immer geht dieser Impulskraft ein erstes Zögern voraus, eine Art Stille, in der sich nichts mehr regt. Der Impulsakt der Seraphim, der die Liebe in die schöpferische Liebe wandelt, ist der gleiche Akt, den die Elohim vollzogen, als sie den göttlichen Funken entzündeten, der unser Ich darstellt. Wir können daher verstehen, dass echte Wandlung nur unter Druck geschehen kann, denn sonst kann Helioda nicht aufgebaut werden. Und dieser Druck muss ausgehalten werden, bevor es zum willkürlichen Akt kommt. Geschieht die Entladung zu früh, findet auch keine Wandlung statt. Die Kraft der Helioda wird gebraucht um den dritten und vierten Wandlungspfad zu erzeugen. Ohne Helioda können diese Pfade nicht geschaffen werden. Ohne Helioda kann daher auch die Merkaba nicht aufgebaut werden, die durch die Intensität unserer Absicht sich zu drehen beginnt, dadurch eine ovale Form annimmt und die Strahlen produziert, die wir brauchen um eine echte Wandlung zu erzeugen. Das ist die schöpferische Strahlkraft der Helioda. Sollte es Schwierigkeiten geben die Helioda aufzubauen, dann kann das Helioda-Elixier hilfreich sein.
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10 Wandlung in der Praxis Wenn sich etwas wandeln soll, dann sollte es anders werden. Damit etwas anders werden kann, braucht es eine Sequenz von Ereignissen, die die Wandlung vorbereiten und Ereignisse, die die Wandlung herbeiführen. Natürlicherweise braucht es sieben Schritte, um eine Wandlung zu vollziehen. Diese Schritte werden in der Sprache Don Juans, das Lehrers von Carlos Castaneda folgendermaßen bezeichnet: 1. Die Offenbarung des Geistes 2. Das Anklopfen des Geistes 3. Die Täuschung des Geistes 4. Das Herabsteigen des Geistes 5. Die Voraussetzung der Absicht 6. Das Durchführen der Absicht 7. Der neue Wille Das sind natürlich ungewöhnliche Begriffe, die wir ein wenig transparenter machen wollen.
Die Offenbarung des Geistes Das Universum, in dem wir leben ist das Abbild des Willen Gottes. Die Throne (Geister des Willens) haben ihre göttliche Substanz gespendet, damit unser Universum materiell werden kann. Alles was wir sehen, wahrnehmen, fühlen ist nichts anderes als transformierter Wille. Der Wille Gottes hat die Tendenz das Universum aufrechtzuerhalten, wie es ist und wie es immer war.
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10 Wandlung in der Praxis Der Wille Gottes macht aus dem Universum von gestern, das Universum von morgen, ohne Unterschied. Wenn Sie den Film gesehen haben »Und täglich grüßt das Murmeltier«, dann wissen Sie wovon wir sprechen. In diesem Film geriet ein Mann in eine Zeitschleife, aus der er sich nur mit Mühen befreien konnte. Würde nur der Wille Gottes gelten, dann wären wir in solch einer Zeitschleife gefangen. Gott sei Dank sind wir aber mit einer Kraft gesegnet worden, die Veränderungen herbeiführen kann. Wir nennen diese Kraft Absicht, und sie ist die einzige Kraft, die sich gegen den Willen Gottes behaupten kann. Absicht wird oft definiert, als das, was jemand bewusst tun möchte. • Eine Absicht oder Intention (lat.) ist gegeben, wenn das Ziel einer Handlung bewusst und willentlich angestrebt wird und darum auch als das eigentliche und unmittelbare Motiv dieser Handlung - in der vollen Verantwortung des Menschen liegt (Anthrowiki). Eine andere Definition wäre folgendermaßen: • Absicht ist die Fähigkeit des Ich aus dem Nichts ein Vorstellungsgebäude zu errichten, das mit der Hilfe Gottes Realität werden kann. Das ist zunächst einmal ziemlich abstrakt. Anders ausgedrückt, wenn jemand die Absicht hat eine Familie zu gründen, dann schöpft er eine Familienvorstellung, die irgendwann Realität werden kann. Wenn jemand einen bestimmten Beruf ergreifen möchte, dann schöpft sein ich ein bestimmtes Berufsbild, das irgendwann Realität werden kann. Die Vorstellung, die jemand dabei hat, greift in das Gewebe der Schöpfung ein, und bringt das vorhandene Netz unserer Realität ziemlich ins Wanken, wie wir ein Spinnennetz ins Wanken bringen, wenn wir an einem Faden ziehen. Stellen wir uns vor, dass das gesamte Universum von Lichtfasern durchzogen wäre und jede Lichtfaser in einer anderen Farbe schillert. Jede dieser Lichtfasern ist lebendig. Dieses Netz aus Lichtfasern ist der Wille Gottes.
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Die Offenbarung des Geistes Heutzutage ist es wahrscheinlich vergleichbar dem großen Lasfasernetzwerk des Inter-Net. Inmitten dieses Netzwerkes sehen wir eiartige Gebilde (wir Menschen), die ebenfalls Fasern in sich tragen, die in vielerlei Hinsicht den Fasern außerhalb des Eies entsprechen. Ein Punkt sticht uns dabei besonders ins Auge, weil er heller ist als die umgebenden Bereiche. Er liegt nahezu an der Oberfläche des Eies und fasst ein Bündel der leuchtenden Fasern zusammen. Wenn dieser Punkt sein Leuchten nach außen abgibt, dann erhellt er die Fasern außerhalb des Eies. Auf diese Weise wird sich der Punkt der äußeren Fasern bewusst. Diesen Prozess nennen wir Wahrnehmung. Der Punkt, der die Wahrnehmung produziert wird Montagepunkt genannt, weil hier quasi die Welten, die wir wahrnehmen, zusammengesetzt, montiert werden. Die Position in der sich der Montagepunkt befindet, bestimmt unsere Weltwahrnehmung. Sie ist der eigentliche Standpunkt, von dem wir immer sprechen.
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10 Wandlung in der Praxis Verschiebt sich dieser Montagepunkt, so werden andere Lichtfasern beleuchtet und wir nehmen andere Welten wahr. Diesen Prozess nennen wir »Sehen«. • Die Position, die der Montagepunkt einnimmt, wird von der Absicht bestimmt. Die Absicht entscheidet darüber, welchen Bereich des göttlichen Universums wir uns anschauen wollen, und welchen nicht. Was wir erleben, was wir wahrnehmen ist zu einem großen Teil durch die Absicht bestimmt. Wenn wir uns also wandeln wollen, dann können wir das nur über eine Veränderung der Absicht tun. • Wir müssen lernen die Absicht zu beeinflussen, damit wir uns wandeln können. Das geschieht über die Willkür. Die Willkür hat die Freiheit zwischen Wille und Absicht hin und her zu gleiten. Wir beim Eiskunstlauf, in der es einmal die Pflicht gibt (halten an Regeln) und dann die Kür (freier Ausdruck), hat die Will-Kür, also die Kür des Willens die Fähigkeit sich nach Belieben zu bewegen. Eine Geschichte kann das illustrieren. Es gab einmal eine Familie von Rechtsanwälten. Schon seit Generation ist jeder aus dieser Familie, der berufstätig wurde, Rechtsanwalt geworden. Wir könnten daher sagen, dass es der Wille dieser Familie ist Rechtsanwälte zu produzieren. So wie jeden morgen die Sonne aufgeht, kommen aus dieser Familie immer Rechtsanwälte. Doch eines Tages wird ein Junge geboren, der im Alter von 5 Jahren feststellt, dass er Blumen und hier vor allem Rosen über alles liebt. Es ist, als würden die Blumen zu Ihm sprechen und er ihre Sprache verstehen könnte. Vor allem Rosen haben es Ihm angetan. Immer wenn er im Rosenbeet sitzt und vor sich hinträumt, ist der Inhalt seiner Träume nur Rosen in allen Gestaltungen.
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Die Offenbarung des Geistes Dieses schwelgen in der Traumvorstellung produziert eine neue Absicht. Es existiert nur ein familiärer Rechtsanwaltswille und eine persönliche Rosenabsicht. Da der Junge erst fünf Jahre alt ist, stört Sie das nicht weiter. Er lebt den üblichen Familientrott, geht zur Schule, macht Abitur und beginnt Jura zu studieren, wie es der Wille so vorgesehen hat. Doch eines Tages erblickt er in der Mensa ein Plakat, dass einer der berühmtesten Rosenzüchter der Welt im Nachbarort einen Vortrag halten wird. Er hat zwar an dem entsprechenden Tag Vorlesung, aber die Vorstellung, diesen Menschen reden zu hören, lässt ihn die Vorlesung schwänzen und mit bangem Herzen den Vortrag besuchen. Niemand weiß davon, alle denken er ist in der Uni, doch Pustekuchen, seine Absicht meldet sich, und er ist mehr als bereit seiner Sehnsucht zu folgen. Am Ende des Vortrages, hat er noch Gelegenheit mit dem Dozenten zu sprechen. Beide verstehen sich auf anhieb und so wundert es nicht, dass der junge Student eingeladen wird den Meisterrosenzüchter einmal zu besuchen. Verwirrt und völlig durcheinander verlässt er den Vortrag und weiß kaum noch, wie er nach hause gekommen ist. IDer Wunsch, den er als Kind intensiv erträumt hatte, aus dem dann eine Absicht geworden ist, fällt plötzlich auf ihn zurück. Das nennen wir »Offenbarung der Absicht« oder »Offenbarung des Geistes«. Hier ist der Pfad in den Baum der Wandlung eingezeichnet worden, den wir Offenbarung des Geistes nennen:
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10 Wandlung in der Praxis
Das Elixier, das in dieser Phase hilfreich sein kann, nennt sich Wandlung 1.
Das Anklopfen des Geistes Natürlich lässt sich das die familiäre Absicht nicht bieten. Um zehn Ecken haben die Eltern des Jungen, die sein Studium finanzieren, von seinem »Seitensprung« erfahren, und stellen ihn zur Rede. »Was hast Du Dir dabei gedacht, diese wichtige Vorlesung zu verpassen?« »Was sollen die Leute denken, die Dich auf dieser Veranstaltung gesehen haben?« Er bekommt Hausarrest, Taschengeldkürzungen, Strafarbeiten und noch so einiges mehr. Es scheint, als wolle die Familie die aufkeimende Absicht mit aller Gewalt unterdrücken. Einige Zeit vergeht und plötzlich, gänzlich unerwartet liegt ein Brief auf seinem Schreibtisch. Es handelt sich um eine persönliche Einladung des Dozenten, zu einem Treffen der Rosenzüchter. In der unteren Ecke sieht unser Student einen handschriftlichen Eintrag, dass der Briefschreiber sich freuen würde, den Studenten zu sehen.
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Die Täuschungen des Geistes Vergessen ist all das, was vorher war und der junge Mann plant, wie er sich an diesem besagten Tag am besten fortstehlen könne, um diesem Treffen beizuwohnen. Jetzt, da alles gegen ihn spricht, findet die Absicht doch noch eine Möglichkeit mit ihm in Kontakt zu treten. Dieses erneute In-Kontakt-Treten trotz aller Widerstände und Hemmnisse, nennen wir »Anklopfen des Geistes«. Es scheint uns zu sagen, »Willst du deine Träume wirklich so schnell ad acta legen? Meinst du nicht, dass es sich zu kämpfen lohnt?« Wenn Sie den Kampf aufzunehmen bereit sind, befinden Sie sich in der nächsten Phase der Wandlung, die einiges an Besonderheit mit sich bringt. Auch das Anklopfen des Geistes zeigt sich in einem Pfad, den Sie bereits kennen:
Störungen in diesem Bereich der Wandlung werden durch das WandlungsElixier 2 behandelt.
Die Täuschungen des Geistes Wenn wir die beiden vorigen Wandlungsprozesse hinter uns gebracht haben, geschieht etwas Außergewöhnliches.
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10 Wandlung in der Praxis Die nächsten Schritte können nur gegangen werden, wenn der Mensch sein Schöpfungspotenzial freisetzt. Der Grund ist, dass die nächsten beiden Pfade weder zum Baum der Erkenntnis, noch zum Lebensbaum gehören, sondern durch Ihre Schöpfungskraft neu erschaffen werden müssen. In dem Leben unseres Juristenblumenzüchters äußert sich das folgendermaßen. Dummerweise bekommt die Familie Wind von der Veranstaltung und plant Gegenmaßnahmen. Es wird eine Familienfeier geplant, an der der junge Student unmöglich fehlen kann (ausgerechnet am Tage der Veranstaltung), doch die selbst Rosen züchtende Großmutter schafft es den Jungen aus den Klauen der Familie zu befreien, indem sein Cousin für ihn einspringt. So kann der junge Mann unbehelligt zu seiner Veranstaltung. Er fühlt sich, als hätte er nie woanders hingehört. Als er frühmorgens wieder zurückkehrt, wird der Cousin wieder entlassen und niemand bemerkte, dass etwas nicht gestimmt hat. Der Rest des Wochenendes verläuft ohne besondere Vorkommnisse und so kann unser Student erst am Montag in der Vorlesung so richtig fassen, was ihm widerfahren ist. Vor ihm breitet sich eine Welt aus, die seiner Juristenwelt so vollständig zuwiderläuft, dass er überhaupt nicht fassen kann, was ihm passiert ist. Er denkt viel über das Erlebte nach, über seine berufliche Laufbahn als Jurist oder Rosenzüchter. Diese Phase nennen wir Täuschung des Geistes. Die Zeit der Täuschung des Geistes ist eine Zeit der Läuterung und der Reinigung. Wir müssen klar erkennen, ob die Welt, die unsere Absicht erzeugt hat, wirklich die Welt ist, in der wir leben wollen, oder ob sie nur eine der vielen Hirngespinste ist, denen wir im Leben aufgesessen sind. Wenn wir diese Welt auch weiterhin unterstützen, entsteht ein magnetisches Zentrum, das in der Lage ist die nächste Phase einzuleiten, wenn nicht, fällt unsere Schöpfung wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Beschwerden in dieser Phase werden mit dem Wandlungselixier 3 behandelt.
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Herabsteigen des Geistes Die beiden Pfade, die in den ersten beiden Phasen (Offenbarung und Anklopfen des Geistes) aktiviert waren, stammten aus dem Baum der Erkenntnis, gehören demnach zum Menschsein. Der Pfad, der jetzt aktiviert wurde, ist weder Bestandteil des Baumes der Erkenntnis, noch des Lebensbaumes. Dieser Pfad wurde durch unsere Schöpfungkraft geschaffen, der den Pfad der Offenbarung spiegelte. Wir sehen auf diese Weise das erste Mal, dass der Mensch als Schöpfer agiert und ein aktiviertes menschliches Schöpfungspotenzial. Grafisch sieht das so aus:
Herabsteigen des Geistes Es vergeht wieder eine lange Zeit, in der scheinbar nichts passiert und dennoch findet ein reger Email-Wechsel zwischen unserem Studenten und seinem Gönner statt. Unser Student beteiligt sich an diversen Internetforen und wird so still und heimlich eine Art Experte auf dem Gebiet der Rosenzüchtung. Allmählich zeigt die Zeit, die für diese Aktivitäten verwendet werden erste Spuren, denn die Noten in den Prüfungen sinken stetig nach unten, bis ganz
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10 Wandlung in der Praxis deutlich wird, dass es so mit dem nächsten Staatsexamen nichts werden kann. Die Familie erwägt ihn auf eine andere Universität zu schicken, wo die Kontakte nach außen sehr reglementiert stattfinden. In seiner Verzweiflung schreibt unser junger Freund das seinem Gönner, und in den nächsten Tagen taucht ein schwarzer Bentley vor dem Haus unserer Juristenfamilie auf. Ein älterer Herr verlässt den Bentley und erst nach Stunden kommt er wieder aus dem Haus. Unser Student bekommt von all dem nichts mit, bis die Semesterferien kommen, und man ihn zu unserem alten Bekannten fährt, damit er dort ein sechs-wöchiges Praktikum absolvieren kann. So kommt zu der Theorie die Praxis. Grafisch sieht das so aus:
Beschwerden in dieser Phase werden durch das Wandlungselixier 4 behandelt.
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Die Voraussetzungen der Absicht
Die Voraussetzungen der Absicht Nach all diesen Veränderungen wird jetz klar, dass unser Student sein Studium nicht weiter fortsetzen kann. Die Familie ist entsetzt, man versucht ihn durch Geldentzug auszuhungern, oder psychisch unter Druck zu setzen. Aber nichts gelingt seine Absicht ins Wanken zu bringen. Er beginnt eine Floristenlehre, schlägt sich mehr schlecht als recht durch, hat ein kleines Zimmer und studiert sein Fachgebiet die Züchtung von Rosen. Als es ihm einmal finanziell ganz dreckig geht bietet die Familie ihm an, ihn wieder aufzunehmen, unter der Voraussetzung, dass er das Studium wieder aufnimmt. Dann wird er sehr krank und es sieht lange Zeit so aus, als könne er sich nicht davon erholen. Die Familie holt ihn wieder nach Hause, um ihn gesund zu pflegen. Es dauert fast ein Jahr bis er das Haus wieder verlassen kann, um im Garten zu sitzen und die Blumen zu beobachten. In dieser Zeit kann er sich viel Gedanken machen und seinen Lebensweg rekapitulieren. Eine Geschichte gerät ihm dabei in den Sinn. Es war einmal ein Ritter, der vor einer solchen Gabelung stand. Vor dieser Gabelung saß ein alter Mann. »Alter Mann!«, rief der Ritter, »du weißt doch alles, oder?« »So sagen die Leute«, antwortete der weise Mann. »Dann sag’ mir welcher der drei Wege mein Weg ist.« »Das kann ich nicht.« »Warum nicht, wenn Du doch alles weißt.« »Nun, auf dem linken Weg wirst du dich selbst verlieren, auf dem rechten Weg dein Pferd. Auf dem mittleren Weg wirst du dich selbst und dein Pferd verlieren. Wie soll ich also wissen, welcher dein Weg ist, da ich nicht weiß, was du bereit bist zu opfern.«
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10 Wandlung in der Praxis Der Ritter dachte eine Weile nach. »Wenn ich mich selbst verliere, wer sorgt dann für mein Pferd. Wenn ich mein Pferd verliere bin ich kein Ritter mehr. Wenn ich den mittleren Pfad reite, dann verliere ich mich und mein Pferd, das scheint mir der angemessene Pfad zu sein.«
Die Absicht ausführen Als ihm die Geschichte wieder einfiel stand er plötzlich auf, räumte seine Sachen und ging zu der kleinen Blumenhandlung, in der er mittlerweile arbeitete und fragte, ob er morgen wieder zurückkommen könne. Die Besitzerin war einverstanden, und so begann er wieder zu arbeiten. Er schuf sich eine kleine Ecke, in der er anfing Rosen zu züchten. Die ersten Versuche gelangen nicht richtig, aber im Laufe der Zeit wurde es immer besser und die Blumenhandlung bekam ihren besonderen Namen dadurch, dass sie so wunderschöne Rosen hatte, die sonst niemand liefern konnte. Als die Besitzerin starb, erbte er die Blumenhandlung, stellte sie ganz auf Rosenzüchtung um und verwirklichte auf diese Weise seine Absicht.
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Das Vertauschen von Willen und Absicht
Sollten wir Schwierigkeiten haben, diesen Teil des Weges zu gehen, dann hilft uns Wandlungselixier 6.
Das Vertauschen von Willen und Absicht Wenn wir es bis hierher geschafft haben, geschieht der Rest eigentlich von alleine. Das was vorher Wille war (Rechtsanwälte) verliert sich und die alte Absicht (Rosenzüchter) wird nun der neue Wille, an dem niemand mehr rüttelt. Normalerweise müssen wir daher diesen Schritt auch nicht therapeutisch begleiten. Sollte es dennoch notwendig sein, gibt es das Wandlungselixier 7. Schauen wir an, was aus unserem Studenten und dem neuen Willen wurde. Mittlerweile ist unser Student ein reicher älterer Herr, er ist verheiratet hat drei Kinder, die alle Rosen züchten. Eines Tages wird in dieser Familie ein Enkel-Kind geboren, dem Tiere das Liebste auf der Welt sind. Es ist als könne es mit den Tieren reden, als würden die Tiere es verstehen. Besonders Hunde haben es ihm angetan . . .
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10 Wandlung in der Praxis
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11 Wandlungsphasen Wir können die sieben Phasen der Wandlung in drei Phasen zusammenfassen.
Erste Phase Diese Phase wird aus den Wandlungsphasen des menschlichen Entwicklungsweges gebildet. In ihnen ist die menschliche Wandlungskraft präsent. Sie zeigt folgende Struktur:
In dieser Phase sind die Wandlungselixiere 1 und 2 hilfreich.
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11 Wandlungsphasen
Zweite Phase Die zweite Phase ist eine Spiegelung der ersten und stellt eine menschliche Eigenschöpfung dar. Die beiden Pfade waren vorher weder im menschlichen Entwicklungsweg noch im göttlichen vorhanden. Sie werden durch die Schöpfungskraft (Helioda) des Menschen geschaffen.
In der zweiten Phase sind die Wandlungselixiere 3 und 4 hilfreich.
Dritte Phase In der dritten Phase befindet sich der Mensch im göttlichen Weg. Hier kämpft er gegen die Strömung der Lebenskraft an (Fohat) um seine Absicht gegen den Willen Gottes auszutauschen. Ein schwieriges, aber lohnenswertes Unterfangen. Diese Phase gliedert sich in drei Abschnitte, für die die Wandlungselixiere 5, 6 und 7 hilfreich sind.
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Dritte Phase
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12 Ausblicke Damit wären wir am Ende dieser Gundlagenbuches der Wandlung. Da bei diesen Formen der Wandlung Schocks eine wichtige Rolle spielen, sollten Sie noch einmal die Schocktherapie in der Gienow-Methode rekapitulieren. Im nächsten Band der Miasmatik der Wandlung werden wir uns mit den Pfaden des Baumes der Wandlung genauer beschäftigen, und die dazugehörigen Buchstaben-Elixiere kennenlernen. Wir freuen uns auf Sie. Alles Liebe Die Gienows
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