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MITTEILUNGEN AUS MOOS, MOOS, SI ST. LEONHARD LEONHARD UND UND SI ST. MARTIN MARTIN MITIEILUNGEN UND UND NACHRICHTEN NACHRICHTEN AUS
Juni 1998 September 2002
15. Nr. 18 35 11. Jahrgang Jahrgang –- Nr.
Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard blickt auf 100 Jahre zurück "Ist es selbstverständlich, daß die Sirene heult und Freiwillige alles liegen und stehen lassen, um Hilfe zu leisten? Ist es selbstverständlich, daß dieselben Freiwilligen ihre Arbeitszeit und Freizeit opfern, um sich für alle möglichen Not-
fälle zu rüsten?" fragt der Bürgermeister in seinen Grußworten in der Festschrift, die zum Anlaß ,,100 Jahre Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard" erschienen ist. In St. Leonhard ist das seit nunmehr 100 Jahren eine Selbstverständlichkeit.
Aus der Geschichte der Feuerwehr: Offiziell wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard am 6. Februar 1898 gegründet, eine sogenannte "Privat Feuerwehr" mit über 70 Mitgliedern hat es im Dorf allerdings schon 1850 gegeben.
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Feuerwehrkommandant im weitesten Sinn war damals der Bürgermeister. Ihm zur Seite stand ein .Feuerbeschauer" , der die Wohnhäuser auf ihre Brandsicherheit zu untersuchen hatte. Die Ausrüstung war damals noch äußerst bescheiden und bestand aus einer Handspritze, die man 1878 in Innsbruck gekauft hatte. Daß man bei diesem Kauf auch sechs Feuereimer "mitgehen" ließ,
Gemeinsamer
Einzug zur Pfarrkirche
wie Harald Haller in der Festschrift schreibt, weist auf die geringen Geldmittel der damaligen Gemeindeverwaltung hin. Gefürchtete Auslöser für Brände waren damals die vielen hölzernen Kamine, jedoch scheiterte deren von der Obrigkeit geforderte Beseitigung auch an den finanziellen Mitteln der Hauseigentümer, die alle erdenklichen Ausreden vorbrachten, um einen Umbau zu umgehen. Die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr fand 1898 unter dem Vorsitz des damaligen Bürgermeisters (Gemeindevorstehers) Johann Gögele in einem der Dorfgasthäuser statt. Dabei wurden Alois Praxmarer, Schmiedemeister, als Hauptmann und Alois Tschöll als dessen Stellvertreter gewählt. Das älteste "Stammlistenbuch", das insgesamt 43 Gründungsmitglieder aufweist, ist aus dem Jahre 1903 erhalten. Als Spritzenhalle diente der Feuerwehr ab 1898 die kurz vorher von der Gemeinde bzJv. Gemeindefeuerwehr errichtete Ba~lichkeit am St.- Barbara Weg (heute Schuhgeschäft Pfitscher). Ursprünglich handelte es sich dabei um ein eingeschoßiges Magazin, dem später ein erster Stock aufgesetzt wurde. Während des Ersten Weltkrieges stand ein Großteil der Wehrmänner an der
Front, und der Feuerwehrdienst konnte nur durch die Einbeziehung älterer und jüngerer Jahrgänge aufrechterhalten werden. Auch die ersten Jahre unter italienischer Regierung brachten keine größeren Veränderungen, erst als die Faschisten 1922 die Macht übernahmen, begannen die Probleme: In hetzerischen Zeitungsartikeln wurden die Feuerwehren mit wohlorganisierten bewafffneten Armeen verglichen. Daher verfügte der Präfekt in Trient noch im Juni desselben Jahres die Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr. Sie sollte allerdings bis zum Funktionieren einer Gemeindeberufsfeuerwehr, unter dem Kommando der faschistischen Podests, noch provisorischen Dienst leisten. Da diese Berufsfeuerwehr nur ein frommer Wunsch der italienischen Machthaber blieb, änderte sich auch bei der Feuerwehr außer dem Namen "Corpo Pompieri di San Leonardo" nichts. Allerdings wurde die Feuerwehr der Nachbargemeinde St. Martin 1925 aufgelöst und der Gemeindefeuerwehr von St. Leonhard einverleibt, eine Zwangsehe, die bis 1943 erhalten blieb. In den Fünfzigerjahren setzte mit dem Ankauf eines Motorrades mit Beiwagen die Motorisierung ein. 1965 wurde die Spritzenhalle am St. Barbaraweg verkauft und mit dem Erlös sowie Holzspenden und großer Eigenleistung vieler Feuerwehrmänner in der Kohlstatt eine neue Gerätehalle erbaut und 1967 bezogen. Nachdem man, den Bedürfnissen der Zeit entsprechend, immer neuere Geländefahrzeuge angekauft und die Ausrüstung verbessert hatte, zog man 1978 in eine neue Halle im Untergeschoß des neuerrichteten Vereinshauses (heute Gemeindebauhof) um. Auch sie wurde mit der Zeit zu klein, sodaß 1993 der Bau der derzeitigen Gerätehalle im Zivilschutzzentrum in der Andreas- Hofer-Straße notwendig wurde. Die 100 - Jahr - Feierlichkeiten: Schon im Jahre 1996 wurden die ersten Vorbereitungen getroffen und ein Organisationskomitee gegründet, wobei Kommandant - Stellvertreter Norbert Holzknecht den Vorsitz übernahm und die einzeln zugeteilten Aufgabenbereiche koordinierte. Nach intensiven und zeitaufwendigen Vorbereitungen in den letzten Wochen, war es am 16. Mai 98 soweit, mit dem Fest zu beginnen. Schon Tage vorher hatten Geschäftsleute ihre Schaufenster "feuerwehrmäßig" dekoriert und so das Interesse der Bürger für das Jubiläum geweckt. Im Vereinshaus sorgte die Musikgruppe "Tadellos" für Stimmung und Unterhaltung, während die Mitglieder des Bergrettungsdienstes St. Leonhard die letzten Fackeln für das Symbolfeuer beim Steiner - Hof in die richtige Position brachten. Auch die Männer der Freiw.
Feuerwehr Raischach trafen die letzten Vorbereitungen für die bereits Monate vorher geübten Wasserspiele beim Auer - Hof. Gegen 22 Uhr leuchteten für die zahlreich aus dem ganzen Passeiertal und von auswärts gekommenen Zuschauer die ersten Feuer auf. Bereits nach wenigen Minuten erstrahlte ein beeindruckendes Feuersymbol in den klaren Maihimmel. Gleichzeitig boten die mit verschiedenen Farblichtern beleuchteten Wasserstrahlen ein beeindruckendes Farbenspiel. Mit Tanzunterhaltung klang der erste Festtag aus. Am Sonntag, 17. Mai begann der Festtag mit dem Einzug zum Gottesdienst in die Pfarrkirche in Begleitung der Musikkapelle .Andreas Hofer" . Bei der Messfeier lobte Pfarrer Pater Theo die selbstlose Tätigkeit der Feuerwehrmänner und hob hervor, daß der pflichtbewußte Feuerwehrdienst sehr wohl einen christlichen Dienst der Nächstenliebe darstelle. Die Musikkapelle verschönerte die hl. Messe mit passenden Weisen. Um 10.30 Uhr begann der Festakt auf dem Raiffeisenplatz, wozu Kommandant Michael Schwarz eine große Anzahl von Gästen begrüßen konnte. Unter anderem waren folgende Gäste der Einladung gefolgt: Landesrat Michl Laimer; Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher, Gemeindeausschußmitglieder und -räte, Sekretär Siegfried Pfeifer; LandesfeuerwehrpräsidentStellvertre-
ter Florian Musner; Mitglieder des Bezirksfeuerwehrausschusses mit dem Präsidenten Hubert Eisendie, Inspektor Max Pollinger und Abschnittsinspektor Anton Platter an der Spitze. Aus dem Allgäu angereist war die Freiw. Feuerwehr Friesenhofen, mit der die St. Leonharder Wehr seit fast 30 Jahren
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eine Partnerschaft pflegt. Ebenfalls vertreten war eine Abordnung der Freiw. Feuerwehr der Partnergemeinde Fuchsmühl. Begrüßt werden konnten die Kommandanten und Abordnungen aller Passeirer Feuerwehren; die zahlreich erschienenen Patinnen, Vertreter der Dorfvereine und ganz besonders die ehemaligen und heute aktiven Mitglieder
Die "Veteranen"
mit historischen
Geräten
der Jubelwehr, sowie die Jugendgruppe. Landesrat Michl Laimer betonte in seiner Festrede, daß die 13.000 Wehrmänner auf Landesebene eine beruhigende Realität darstellten. Es sei keine Selbstverständlichkeit, aber eine Notwendigkeit, "daß die Leute von der Arbeit wegrennen, wenn die Sirene heult, um für den Nächsten dazusein" . Bezirkspräsident Hubert Eisendie bezeichnete das Jubiläum als ein Fest des bürgerschaftlichen Geistes einer Gemeinde und gratulierte zum Jahrhundertfest. Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher beglückwünschte die Jubelwehr zu ihrem Fest und lobte die stetige Einsatzbereitschaft der Wehrmänner. Grußworte
an die Festgäste überbrachten auch Landespräsident - Stellvertreter Florian Mesner, Kommandant Josef Milz aus Friesenhofen und Kommandant Alois Mayerhöfer aus Fuchsmühl. Im Laufe des Festaktes konnten einige Personen Ehrungen für ihre Verdienste zum Wohl der Feuerwehr und damit zum Wohl der Bevölkerung entgegennehmen. Das
Verdienstkreuz in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft: Fritz Haller, Alfred Schiefer, Karl Winkler, Oswald Zöschg. Das Verdienstkreuz in Bronze für 15-jährige Mitgliedschaft: Andreas Moosmair, Nikolaus Holzknecht, Karl Pichler, Emil Königsrainer, Andreas Auer, Arnold Praxmarer. Ehrenurkunden für ihre verdienstvolle Tätigkeit erhielten die ehemaligen Kommandanten Josef Holzknecht, Franz Delucca, Andreas Hofer, der ehemalige Kommandant und Bürgermeister Matthias Raffl und der heutige Kommandant Michael Schwarz. Erinnerungsurkunden entgegennehmen konnten auch die Kommandanten der F. Feuerwehren Friesenhofen und
Fuchsmühl. Einen Höhepunkt bildete am Nachmittag der Festumzug mit der Musikkapelle, den Fahnenabordnungen, der Jugendfeuerwehr, den Feuerwehrveteranen, sowie der Jubelwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen. Bewundert wurde besonders der Aufmarsch der Veteranen mit historischer Ausrüstung und Fuhrwerken aus der Gründerzeit. Eine Seilzugleiter auf Rädern wurde von sechs "Steigern" mitgeführt, ein Pferdegespann zog einen "Einsatzwagen" mit Mannschaft und Pumpe sowie den dazugehörigen Geräten aus dem 19. Jahrhundert. Auch das erste motorisierte Einsatzfahrzeug, ein Motorrad mit Belwagen aus den 50er Jahren, wurde dem Publikum vorgeführt. In einer Konzertpause zeigte die Jugendfeuerwehr an einer Übung ihre Disziplin und ihr Können, wobei auch den zahlreichen Schaulustigen das "Zielspritzen" demonstriert wurde. Aus dem Dachgeschoß des Schmiedhauses quoll Rauch, die Sirene heulte, eine Einsatzmannschaft rückte an und zeigte bei der Schauübung einen Rettungsund Löscheinsatz. Ab 18 Uhr wurden die wertvollen Preise des Jubiläumsglückstopfes ausgegeben. Der Glückstopf hat bei der Feuerwehr eine große Tradition, wie auch in der Festschrift beschrieben ist.Die Jubiläumsfeier fand mit Konzerten der Musikkapelle .Andreas Hofer" und der Hochwilde Böhmischen sowie einer "tadellosen" Tanzunterhaltung im Vereinshaus ihren Ausklang. Die Festschrift ist im Geschäft Papier Profi und beim Kommandanten Michael Schwarz erhältlich. Michael Schwarz, A. P
Neubau Rathaus St. Leonhard Das alte Rathaus platzt aus allen Nähten. Die Aufgabenbereiche der Gemeinde haben stark zugenommen, die Zahl der Angestellten - einige arbeiten in Teilzeit, wodurch oft 2 Arbeitsplätze zugleich notwendig sind - ist etwas gewachsen, vor allem aber erfordern die Personalcomputer und andere Geräte mehr Platz. Seit Jahren hat man sich um eine Lösung bemüht und an eine Erweiterung des alten Rathauses gedacht bzw. einen Neubau am Standort des Sprengelgebäudes in Erwägung gezogen. Schließlich, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile, fiel die Entscheidung für einen Neubau an der Stelle des alten Kindergartens. Mitte Mai haben die Abbrucharbeiten begonnen. Das neue Rathaus wird mit dem ehe-
maligen Rathausgebäude zusammengebaut. Um das neue Gebäude zu realisieren, wird der alte Kindergarten abgebrochen, ebenso zwei eingeschoßige Zubauten am ehemaligen Rathausgebäude. Das neue Gebäude besteht aus einem viergeschossigen Hauptteil (eigentliches Rathaus) und einem eingeschossigen Zubau (Post). Beide Bereiche sind unterkellert.Vor dem neuen Rathaus ensteht ein Platz. Sowohl der Eingang ins Rathaus, wie jener, der in die Post führt, erfolgen ebenerdig vom Platz aus. Dieser Platz ermöglicht auf seiner Rückseite eine Fußgängerverbindung zum Steinanger. Dadurch soll der Bereich um das Rathaus belebt werden. Der Platz wird mit Porphyrsteinen gepflastert, mit einigen Bäumen verse-
hen und teilweise autofrei gehalten. An der Rückseite des neuen und alten Gebäudes führt eine Rampe in eine kleine Tiefgarage mit 17 Stellplätzen. Über eine Innentreppe und einen Aufzug erreicht man sämtliche Stockwerke. Eine Außentreppe führt direkt auf den darüberliegenden Platz. Das Gebäude besteht aus einem Keller-Garagengeschoß, Erdgeschoß, 1. Obergeschoß, 2. Obergeschoß und einem kleinen Dachgeschoß. Eine zentrale Treppe erschließt das symetrisch angeordnete Gebäude. Seitlich dieser Treppe befinden sich die sanitären Anlagen, ein kleiner Kopierraum und ein Aufzug, der für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Im Erdgeschoß sind neben einer Eingangshalle das Melde-Standesamt,
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Protokollamt und die Polizei untergebracht. Seitlich anschließend liegt das Postamt, das über eine interne Tür vom Rathaus aus zu erreichen ist. Im 1. Obergeschoß befinden sich das Sekretariat, das Zimmer des Bürgermeisters, des Sekretärs, ein Assessorenzimmer
und das Lizenzamt. Im 2. Obergeschoß werden das Bauamt, die Buchhaltung und das Steueramt untergebracht. Im Dachgeschoß ist ein kleiner Sitzungsraum vorgesehen. In der Zeit des Neubaues wird es sicher Unannehmlichkeiten für die
Nachbarn, sowie Engpässe bei den Parkplätzen in der Nähe der Gemeinde geben. Wir ersuchen um Verständnis dafür und werden uns bemühen, die Arbeiten in kürzestmöglicher Zeit durchzuführen. Konrad Piitscber
Bürgerversammlungen in St. Leonhard Die Einladung zur Bürgerversammlung in St. Leonhard endet mit den Zeilen: "Wir können nur gemeinsam eine gesunde Entwicklung, eine zukunftsfähige Arbeits- und Wohn politik, eine lebensfähige Wirtschaft und Landwirtschaft und eine erfolgreiche Kultur- und Schulentwicklung erreichen. Die Gemeinde sind wir alle, gestalte sie mit." Bürgerversammlungen wurden in St. Leonhard, Schweinsteg, Walten und Gomion abgehalten. Dabei haben die Ge-
trum nimmt jedenfalls langsam Form an. Begonnen werden soll im Herbst auch mit dem Talmuseum Sand hof, wobei im Erdgeschoß des Sand-Stadels der Gedenkraum erweitert, im 1. Stock das Heimatmuseum aus St. Martin angesiedelt und im Freilichtbereich eine Kleinhofgruppe errichtet werden soll. Daneben gibt es im kulturell-schulischen Bereich weitere Vorhaben wie die Sanierung der Jaufenburg, die Errichtung eines Kinderraumes in der öffentlichen Bi-
meindeverwalter, der Bürgermeister, der Vizebürgermeister Josef Gögele und die Ausschußmitglieder Haller Johann, Moosmair Alois, Dr. Pixner Albin, Schiefer Alfred und Tschöll Oswald an Hand von Dias, einen Bericht über ihre Arbeit gegeben, um den Ablauf zu straffen und die vielschichtigen Probleme und Projekte verständlich darstellen zu können. Schwerpunkte im Jahre 1998 werden der Neubau des Rathauses sein, weicher inzwischen begonnen hat, und jener des Fußballplatzes und der Carabinierikaserne. Die Finanzierung der 2 letzten Projekte ist noch nicht gesichert. Besonders der Fußball platz ist dringend zu sanieren; bis zu 15 Mannschaften drängen sich in den Umkleideräumen und auf dem Fußballplatz, wobei dieser oft einem Acker gleicht und die heutigen Räumlichkeiten in einem beschämenden Zustand sind. Aber warum die Hoffnung verlieren, wenn es auch gelungen ist, das Schwimmbad zu sanieren, den Fitneßraum zu schaffen und den Bau der Kegelbahn zu unterstützen? Das angestrebte Sportzen-
bliothek, die Erweiterung des Buchangebotes in den Bibliotheken Schweinsteg und Walten und die Überdachung des Mittelschulhofes. "Gottseidank" konnte die Sanierung der Grundschule St. Leonhard mit einer gelungenen Einweihung abgeschlossen werden und im seiben Gebäude auch die Behindertenwerkstatt ihrer Bestimmung übergeben werden. Im Sanitätsbereich wird es in diesem Jahr große Veränderungen geben: der Amtsarzt bleibt im Altersheim im erweiterten Arztambulatorium, alle anderen sozialen und sanitären Dienste werden Juli/August ins Sprengelgebäude im Dorfzentrum umsiedeln. Dieses wird am 20. Septemer 1998 in Anwesenheit des zuständigen Landesrates Dr. Otto Saurer eingeweiht, wozu jetzt schon alli herzlich eingeladen werden. Fast abgeschlossen sind die Arbeiten zur Verlegung der Gasleitung im Dorf, was viel Geduld abverlangte und wobei noch Asphaltierungsarbeiten ausstehen. Ebenfalls in Auftrag gegeben worden ist der neue Bauleitplan, womit der Wirt-
schaft insgesamt neue Entwicklungsmöglichkeiten gegeben werden sollen. Die alten Handwerkerzonen im Ausmaß von etwa 1 ha sind verbaut, eine neue Handwerkerzone wird gerade bei der Schweinsteger Brücke ausgewiesen. Weitere Ansiedelungsmöglichkeiten sollen folgen, ebenso Wohnbauzonen. Auch der Wohnbau braucht neue Flächen, nachdem die Wohnbauzonen in Walten und Stickl fast abgeschlossen sind und jene in Gomion und Schweinsteg jetzt folgen. Ebenso werden die Infrastrukturen in der Landwirtschaft weitgergebaut. Die Trinkwasserleitung Schweinsteg ist abgeschlossen, jene von Mörre fast fertig. Die letzten Höfe sollten endlich eine Zufahrt erhalten, nachdem Harflechn, Freisegg, Pichlhof und Lunhof seit letztem Jahr mit Autos erreichbar sind. Ein Schwerpunkt wird der Schlachthof sein; heute muß das Vieh aus Passeier in Meran geschlachtet werden. Allen Gemeinden und Bauern in Passeier gemeinsam müßte es gelingen, einen Schlachthof im Tal zu errichten. Außerdem wurden die vielen Projekte der Wildbachverbauung angesprochen, welche in letzer Zeit durchgeführt wurden oder geplant sind. Als besonders lobenswert erwähnt wurden die Verbauungsarbeiten in der Hölle und der Gehsteig von der Schweinsteger Brücke bis zur Passerbar, welcher im Zuge der Kanaiverlegungsarbeiten sozusagen als Nebenprodukt auf Drängen der Gemeinden geschaffen wurde. Schlußendlich sei noch ergänzt, daß der Recyclinghof in der Kelderlahn erweitert und die Mülldeponie im Sinne der Landesbestimmungen saniert werden soll. Aus der Vielfalt der Projekte geht hervor, daß eine gesamtheitliche Entwicklung der Gemeinde angestrebt wird, um sie wettbewerbsfähig zu machen und gleichzeitig lebenswert zu erhalten. Gemeinsam sollten wir an unserer Zukunft bauen, aber auch anderen helfen, etwa der Kirche, welche gerade das Widum saniert. Dieses Gebäude prägt unser Dorfbild. Als denkmalgeschütztes Gebäude ist eine Sanierung sehr teuer und darum bitten wir jeden Bürger, mitzuhelfen, so weit er kann, denn "die Gemeinde sind wir alle. Gestaltet sie also mit!" Konrad Ptitscher
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Einweihung Kinderspielplatz und Spielfest in St. Martin Am Sonntag, den 26. April 1998, fand mit Beginn um 11.00 Uhr die festliche Einweihung der neuen Feuerwehrhalle statt. Gleichzeitig wurde auch der neue Kinderspielplatz neben der Mittelschule seiner Bestimmung übergeben. Der neue Platz erfüllt eine Doppelfunktion, er kann sowohl als Pausehof für die Mit-
telschule, als auch als öffentlicher Spielplatz genutzt werden. Er ist großzügig in mehrere Bereiche eingeteilt: neben einem Fußballfeld, das auch als Volleyball- oder als Basketballfeld genutzt werden kann, der Laufbahn mit einer Weitsprunganlage, dem Kleinkinderbereich mit Wippen, Schaukel, Rutsche,
Spergser Karl (Bildungsausschuß), Rosmarie Pamer Koffer (Jugendassessorin), Weger Marianne (Katholischer Familienverband), Sabina Kass/atter Mur (Vizepräsidentin des Landtages), Karin Pirpamer Frötscher (Katholischer Familienverband)
Spielturm und einer Tischtennisplatte, bietet der Platz auch eine große Grünfläche mit Sitzgelegenheiten. Der neue Spielplatz war unbedingt notwendig, da er eine Aufwertung des Außerdorfes darstellt und gleichzeitig für die vielen Kinder und Jugendlichen der umliegenden Zonen die einzige Möglichkeit zum Spielen und Austoben bietet. Anläßlich dieser Feier veranstalteten der Katholische Familienverband, der Jugendservice Passeier, die Jungschar, die Katholische Jugend und die Jugendassessorin . von St. Martin ein Spielfest für Groß und Klein. Um 14.30 Uhr gab die Vizepräsidentin des Südtiroler Landtages, Dr. Sabina Kasslatter Mur, mit ihrer Eröffnungsrede, wo sie die große Bedeutung eines Spielplatzes für Kinder aber auch Erwachsene hervorhob, den Startschuß für einen vergnüglichen Nachmittag. Eine unerwartet große Menge an Kindern und Eltern "tobten sich bis spät am Abend aus". Das Spielangebot war mehr als reichhaltig. Kleinfeldfußbaliturnier, Luftballonwettbewerb, Rollschuhlaufen, T- Shirtbemalen, Rollrutschefahren und nicht zuletzt die Holzwerkstatt begeisterten. Für das leibliche Wohl sorgte der Katholische Familienverband. Rosmarie Pamer
Bürgerversammlung in St. Martin Ende April fand in St. Martin die jährliche Bürgerversammlung statt, in der der Bürgermeister und die Assessoren einen Bericht über ihre "Arbeiten und Tätigkeiten" im abgelaufenen Jahr abgaben. Gleichzeitig fand die Mitgliederversammlung der SVP- Ortsgruppe St. Martin statt. Die Ortsobfrau der Südtiroler Volkspartei, Dr. Rosmarie Pamer Kofler, leitete die Versammlung und gab einen Kurzbericht zur Lage der SVP auf Ortsebene. Demnach zählt die Ortsgruppe 556 Mitglieder, der Ortsausschuß setzt sich aus 14 Personen zusammen. Vorrangige Themen der 9 Ausschußsitzungen im abgelaufenen Jahr waren die Anbindung des Passeiertales an die MEBO, der Gemeindehaushalt, Öffentlichkeitsarbeit, die Landtagswahlen und die Neuwahlen der Bezirksleitung und des Parteiausschusses. Der Bürgermeister und die Assessoren berichteten in ihren Stellungnahmen über den aktuellen Stand der Bauprojekte und die wichtigsten Tätigkeiten
und Veränderungen auf Gemeindeebene. In der Gemeinde St. Martin sind derzeit 2833 Personen gemeldet, diese leben in 841 Haushalten. Die Bevölkerung hat von 1990 bis 1997 um 160 Personen zugenommen. Diese positive Bevölkerungsstatistik ist sicher auf die rege Bautätigkeit in den vergangenen Jahren zurückzuführen. In den letzten Monaten wurden zudem die Durchführungspläne in den Erweiterungszonen .Hien, Kammerland, Kalm und Feldbauer" vom Gemeinderat genehmigt, so daß in absehbarer Zeit neuer Baugrund ausgewiesen werden kann. Auch die Durchführungspläne für die neuen Handwerkerzonen wurden in Auftrag gegeben. Der Gemeinde St. Martin stehen in den kommenden Monaten und Jahren einige große Bauprojekte ins Haus. Nachstehend eine kurze Übersicht über die Bauprojekte: Neues Altersheim: Für das Altersheim mit 22 Betten, 8 Altenwohnungen, 3 Ambulatorien und 20 Garagen haben
die Ausschreibungen begonnen, so daß mit einem Baubeginn im Juni/Juli zu rechnen ist. Die Kosten für das Altersheim belaufen sich auf 5,2 Milliarden Lire, die Altenwohnungen auf 1,5 Milliarden Lire und die Ambulatorien auf 750 Millionen Lire. Fortsetzung auf Seite 6 Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Dr. Konrad Pfitscher. Redaktionskomitee: Kurt Gufler (K.G.), Robert Haniger (R.H.), Tanja Pamer (T.P.), Josef Kofler (J.K.), Karl Lanthaler (K.L.), Dr. Albin Pixner (A.P), Dr. Karl Spergser (K.S.),Sepp Öttl (S.O.),Gottfried Zagler (G.Z.). Druck: Hauger-Fritz, Schlanders-Meran Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Oswald Waldner
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Fortsetzung
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Sporthalle: Das Ausführungsprojekt liegt derzeit beim CONI und beim technischen Landesbeirat. Eine Variante zum Einbau einer Kletterwand für den AVS und BRD wird geprüft. Die Kosten werden sich auf 7 Milliarden Lire belaufen.
tigkeit konnte erfreulicherweise der Trink- und Abwasserpreis gehalten werden. Weitere Investitionen tätigte die Gemeinde im Bereich Schule. Wie letztes Jahr kaufte sie auch heuer höhenver-
berichtes und die Beratung der Bürger sein. Bei den Neubauten sollen nach Möglichkeit die Vorschriften zur Energieeinsparung laut Klimabündniskonvention beachtet werden. Weiters wird in der Mittelschule in Zusammenarbeit mit dem Energieberater noch in diesem
Umbau Grundschule- Kindergarten: Die Projektierung zum Umbau der Grundschule und des Kindergartens wurde nach mehreren Studien in Auftrag gegeben. Friedhofserweiterung: Die Eintragung in den Bauleitplan und die geologische Untersuchung sind erfolgt. Das Projekt, sowie die statische Berechnung wurden vergeben. Die Kosten belaufen sich auf 1 Milliarde Lire. Sportplatz Saltaus: Die neue Umkleidekabine wird in einigen Wochen fertiggestellt sein. Die Kosten betragen 250 Millionen Lire. Straßenkreuzung Nord: Um die Sicherheit der Bürger und der Gäste zu garantieren, wurde ein Techniker mit der Ausarbeitung eines Projektes betraut. Das Amt für Wildbachverbauung wird im Herbst die notwendige Uferverstärkung durchführen. Schlachthof: Kürzlich wurde die Genossenschaft zum Bau des Schlachthofes gegründet. Die Gemeinde wird sich anteilmäßig an den Kosten beteiligen. Eine rege Bautätigkeit gibt es auch im Bereich der "Wasserleitungen". Die Projekte Breiteben, Flon-Matatz, FlonLahn und Handwerkerzone sind abgeschlossen, die Trinkwasserversorgung Quellenhof ist in Ausarbeitung. Auch mit dem Bau der Trinkwasserleitung Feldbauerntal wurde kürzlich begonnen. Das Projekt in Saltaus, das die Verlegung von Trinkwasser, Kanalisierung und Straßen beleuchtung vorsieht, wurde genehmigt und auch die Finanzierung ist gesichert. Trotz dieser Bautä-
Gemeindeausschuß von St. Martin: vorne: Bürgermeister Hermann Pirpamer und Sekretär Josef Gufler, hinter: Vizebürgermeister Gögele Rudolf und die Assessoren Rosmarie Pamer-Kofler, Sepp ätti, Hans Theiner
stell bare und der Größe der Kinder anpaßbare Bänke und Stühle an. Weiters wurden auch alte Bänke kindgerecht umgebaut. Großes Engagement zeigt die Gemeindeverwaltung für die Kinderspielplätze. Neben der Fertigstellung des neuen Kinderspielplatzes bei der Mittelschule, wurden die restlichen Spielplätze bei der Staatsstraße, in Neuhaus und Saltaus um weitere Spielgeräte ergänzt. Im Umweltbereich hat die Gemeinde St. Martin im letzten Jahr einen großen Schritt gewagt. Sie ist dem Klimabündnis beigetreten, das heißt, die Gemeinde verpflichtet sich, den Energie- und C02- Ausstoß für gemeindeeigene Gebäude und Fahrzeuge zu reduzieren. Schwerpunkte im heurigen Jahr soll die Erstellung des Klima-
Schuljahr ein Energiesparprojekt durchgeführt. Eine Neuerung gibt es auch im "Müllsektor". In Saltaus ist kürzlich ein Minirecyciinghof aufgestellt worden. Eine große Veränderung wird es auch im Verwaltungsbereich der Gemeinde geben. Der Gemeindesekretär Josef Gufler ist nach fast 25-jähriger Tätigkeit für die Gemeinde St. Martin in Pension gegangen. Mit 1. Juni beginnt der neue Gemeindesekretär Rinner Urban aus Plaus seine Arbeit. Die Gemeindeverwaltung möchte sich auf diesem Wege beim scheidenden Sekretär ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken und ihm im verdienten Ruhestand viele schöne Jahre wünschen. Rosmarie Pamer
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Für die ganze Familie!
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( lius vergungenen Xeiten ) Passeier vor 100 lZlhren Kuriose und intessante Zeitungsnotizen aus dem Passeiertal vor 100 Jahren. (vom l. Jänner bis 31. Mai 1898) "Aufgelesen" von Gottfried Zagler
Der berühmte "Pseirer Josel" als Bärentöten
Die Meraner Zeitung hatte über einen bekannten Passeier, den Erstbesteiger des Ortlers (Jahr 1804), bekannt unter dem Namen ,'psaierer Josele", berichtet. Ein aufmerksamer Leser aus dem PasseiertaJ schrieb, daß-das Josele im TaJe selbst unter dem Spitznamen .huckeres Josele" bekannt war und von Jugend auf ein bekannter Wilderer gewesen sei. Im Volksmund sei er auch derjenige gewesen, der die Bären des TaJes, besonders das letzte Exemplar im Hahnebaumer WaJd erledigt habe. "MERANER ZEITUNG" 23. I. 1898
Übers Wetter
Am Neujahrstag und Ende März gab es auch in den Talniederungen Regentage. Ansonsten war das Wetter durchwegs schön und mild.
etwas Neuschnee.
Wenige
Produktion des Passelrer Speckes Im Winter war im Passeier eine größere Fuhre mit toten Schweinen eingetroffen. Tüchtige Metzger legten Hand an das Borstenvieh und sorgten dafür, daß die Rammen in Rekordzeit in der Selchkammer landeten. Als echter Passeirer Speck wurden diese Rammen dann nach Meran gebracht und zu verkaufen versucht. Die Meraner Zeitung ließ es sich nicht nehmen, vor dem Kauf dieses "Echten Passeirer Specks" zu warnen. "MERANER ZEITUNG" lJ. 2. 1898
Bau von Gehsteigen ins Kalbental und zum "Stuiber" bei Platt
Mit dem Neubau der Talstraße sollte für Kurgäste und StadtIer ein Ausflug oder Aufenthalt im TaJ attraktiv gemacht werden. Die Attratkionen des TaJes mußten allerdings erst zugänglich gemacht werden. Zum KalbentaJwasserfall wurde von der Alpenvereinssektion Meran, die von dem dynamischen Alpenerschließer Chrostomus Christomannos geleitet wurde, ein Steig gebaut und an der Straße ein Hiuweisschild angebracht. Schwieriger war schon die turistische Erschließung des .Stuibers" bei Platt. Hier mußten ein Weg in den Fels gesprengt und 2 Brücken angelegt werden. An den Kosten beteiligten sich neben der Alpenvereinssektion Meran auch bekannte Passeirer Wirte, die ob dieser Weitsicht von der Meraner Zeitung ausdrücklich gelobt wurden. "MERANER ZEITUNG" 22. 4. und i I. 5. 1898
Bau der neuen Kaiserstraße ins Passeiertal
Das wichtigste Ereignis dieser Jahre war für Passeier der Bau der neuen Kaiserstraße. Im Februar wurde berichtet, daß durch das gute Wetter der Bau voranschreite. Man war bis kurz vor St. Martin angelangt, wo rund 100 Arbeiter beschäftigt waren. "MERANER ZEITUNG" ll. 2. J 898. Im Mai wurde mit doppelter Mannschaft vor SI. Martin weitergebaut. unter anderem an einer großen Brücke. "MERANER ZEITUNG" 6. 1898 Auseinandersetzungen gab es ob der neuen Trassenführung in SI. Martin und St. Leonhard. Gasthäuser und Handwerker wollten partout nicht abseits der Straße liegen. In St. Martin wünschten sich die Gewerbetreibenden eine Trassenführung bei der alten Dorfstraße. was jedoch "bauliche Schwierigkeiten" für die Ingeneure mit sich brachte. Noch größer waren die Probleme in St. Leohard. Hier wollten die Gewerbetreibenden unbedingt eine Trassenführung mit Ausmündung beim Theiswirt entlang des WaJtenbaches bis zum Stroblwirt und erst dort eine Bachüberquerung. Damit wurden einige Güter des Deutschen Ordens "durchschnitten". Die Gemeinde schlug sich schließlich auf die Seite der Gewerbetreibenden. "MERANER ZEiTUNG". 3. 6. 1898
Touristenbusse für Passeirerstraße in Erprobung
Um die in Meran weilenden Turisten bequem ins Passeiertal zu beförden, wurden vom Bozner Schmiedemeister Johann Schober neue Aussichtsomnibusse und Turistenwagen (natürlich von Pferden gezogen) angefertigt. Bei Probefahrten von Bozen nach Eppan wollte man sich von der Qualität der Vehikel überzeugen. "MERANER ZEITUNG" 6. 2. 1898
Neue Passeirerstraße wird als Rennstrecke benutzt
Daß neue Straßen nicht nur Vorteile bringen, mußten die Passeirer gleich zur Kenntnis nehmen. Zur Osterzeit war die fertiggebaute Straße bis vor St. Martin Ziel vieler Ausflügler aus Meran. Regelrechte Wettfahrten wurden veranstaJtet, sodaß die armen Fußgänger ob des Staubes und rücksichtslosen Verhaltens die alten Gehwege abseits der neuen Straße aufsuchten mußten. Der Schreiber aus dem Passeiertal forderte die Polizei auf, in Zukunft nach dem Rechten zu sehen. "MERANER ZEITUNG" 13. 4. 1898
DIE SCHENNER ALMEN Zu den weiten Almgebieten des Hinterpasseier gehören auch die zwei Schenner Almen in der K. G. Rabenstein. Die obere Schenner Alm, auch Obergostalm genannt, liegt nördlich von Rabenstein und grenzt an die Gründe von Saltnuß und Schönau. Die Alm hat eine Fläche von 229 ha, nachdem 1985 22 ha von Schönauergrund dazugekauft worden waren. Zur Obergostalm gehört auch der Untere Schneeberg (s,Albl). Die Grenze zwischen dem Almgebiet des Unteren und Oberen Schneeberg war immer umstritten, bis 1888 das k.k. Landesgericht zu Innsbruck den Passeirern den Oberen Schneeberg abgekauft und zum Bergwerkärar geschlagen hat. Besitzer der Oberen Schenner Alm sind 24 Bauern aus Schenna mit Weiderechten für insgesamt 104 Großvieheinheiten. Die Kaser wurde im Laufe der Zeit öfters neu und an anderer Stelle gebaut. Die 1947 erbaute Kaser wurde 1997 vollkommen restauriert und mit sanitären Anlagen ausgestattet. Der Stall wurde 1993 neu gebaut. Beide Gebäude mit den schönen Schindeldächern passen gut in die Landschaft. Die Untere Schenner Alm liegt weiter östlich, etwa 100 m tiefer und bildet das Quellgebiet des Schenner Baches, der sich auf etwa 1700 m mit dem Schneebergbach vereinigt und mit diesem unterhalb Rabenstein in die Passer mündet. Besitzer dieser 404 ha großen Alm sind 17 Schenner Bauern mit insgesamt 119 Weiderechten. Früher hatten die Besitzer der angrenzenden Nörderalm (Hütter, Rainer und Ilmer) bis zum 8. Juni das Frühweiderecht, ebenso nach dem 25. September das Nachweiderecht. Dafür durften die Schenner den ganzen Sommer über 9 Pferde in der .Neader" weiden. 1962 wurde das Vor- und Nachweiderecht der Rabensteiner als auch das Rech tauf die Pferdeweide der Schenner als Dienstbarkeit im Grundbuch im gegenseitigen Einvernehmen gelöscht. Immer wieder taucht die Meinung auf, daß die zwei Almen nicht "mit Recht" in den Besitz der Schenner gekommen seien. Sicher aber sind die Almen schon seit mehreren Jahrhunderten Eigentum der Schenner. Auch der Name Schönau
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(auch Schenau) weist auf frühe Besitzungen der Schenner im Hinterpasseier hin, denn der Name hat nichts mit schöne Au zu tun, sondern mit Schenner Au, Au der Schenner. 1388 heißt die Gegend Schennerauwe und in Mainhard II Urbar der Grafschaft Tirol scheint im heutigen Schönau ein Ullinus in Schennerauwe auf. Und noch 1694 zahlte Saltnuß laut Gemeinderecht der "Gemain auf Schenna" Grundzins. Vor der Bildung des Gerichts Passeier im 13. Jahrhundert gehörte das linksseitige Passeiertal zur Grafschaft Bozen. Kirchlich gehörte dieser Teil des Tales damals zur Urpfarre Schenna. Die Abgrenzung der damaligen grund- und vogtei herrlichen Besitzunqen lassen sich heute nicht mehr überall feststellen. Wie die Passeirer mit ihren Pferden im Etschtal bis zur Talfermündung das Frühweiderecht hatten, so hatten wohl die Schenner das Weiderecht auf den heutigen Gostalmen. (Gost oder Kost vom lateinischen costa- Seite, Flanke auch Berglehne). Im Jahr 1469 wurde unter Herzog dem Münzreichen ein Urteil gefällt, das den Besitz der unteren Gost den Schennern zuschreibt. (Im Anhang die Urkunde von 1496). Zur Obergostalm stellt eine Urkunde des Amtsgerichtes Meran aus dem Jahre 1837 fest, daß "im k. u. k. Landesgerichtsbezirk Passeier mehrere Bauern von Schenna eine eigentümliche Alpe besitzen, welche gemäß Vertrag beschehen auf Grund und Boden der Alpe auf der Kost am Erchtag, so war der 6. Tag Juli 1540, wovon eine Abschrift der k. u. k. Berg- und Salinendirektion zu Hall am 20. Oktober 1836 ausgefertigt worden, die Alpe Kost genannt wird."
Somit gehört auch die obere Schenner Alm urkundlich seit über 450 Jahren den Schenner Bauern. Wohl aus dem Neid um die schönen Almen ist die Sage vom Meineidschwörer auf der Obergostalm entstanden. Im Streit um den Besitz der Alm zwischen Schenna und dem Gericht Passeier sollte nämlich ein Eid entscheiden. Und da ließ sich ein Bauer aus Schenna zu einem Meineid herbei. Er steckte sich einen Löffel auf den Hut und gab Erde von seinem Acker in die Schuhe. So erschien er zur Tagsatzung, die auf der Alm abgehalten wurde. Dort schwörte
er: "So wahr der Schöpfer über mir ist und ich auf Schennaer Erde stehe, gehört die Alm zu Schenna". Daraufhin wurde die Alm den Bauern von Schenna zugesprochen. Gleich aber kam der Teufel den Hang heruntergesaust, packte den Meineidigen beim Kragen und flog mit ihm durch die Luft davon. Am Weißspitz oberhalb Moos schlug er ein Loch durch den Felsen, deswegen "Tuiflloch" genannt. Oberhalb St. Martin rastete er nochmals auf einem Stein und seufzte: "Nichts ist schwerer als ein meineidiges Aas!". Von dort gelangte er ins Etschtal, wo er an einer unbekannten Stelle zur Hölle fuhr. K. L.
Untergost-Alm: Urkunde von 1469 Mit einer vidimierten Abschrift vom 20. Juli 1803 (unter der roten Wachspetschaft des KK. Meraner Stadtrichters Johann Franz Wieser). genommen aus früheren Bestätigungen von 1776 und 1635 (letztere schöpfte aus dem Original) einer Original-Urkunde vom 11. April 1469 ist das Urteil in einem Almstreit über Wald-, Wiesen- und Weiderechte in der Untergost-Alm (Untere Schenner Alm) im Hinlerpasseier erhalten. Einerseits ist dies ein Beweis dafür, daß es die Streitigkeiten zwischen den Schenner AJmbesitzern und den Passeifer Anliegerbauern, den "Hüttern und Rainern hinter dem See", bereits im späten Mittelalter gegeben hat. Andererseits sollte über Auftrag des Herzogs Sigmund von Österreich und Grafen von Tiroi dieser Streit möglichst gütlich durch zwei von ihm bestimmte angesehene Persönlichkeiten ein für allemal beigelegt werden: Pfarrer Benedict Wegmacher von Tirol und Kaspar Ybeli (Ybeln) von Ulten. Bei den Streitparteien vertrat Gerbig von Rotenstain, Gerichtsherr auf Schenna, die Leute aus Schenna, und der landesfürstliche Amtmann Stephan WeißkeIler zu Tyrol die Passeirer Bauern Hütter und Rainer. Mitsamt ihren Beisitzern und Mitsprechern kam man nach Anhörung beider Parteien zur Festsetzung der jeweili-
gen Rechte, die bei Strafe einzuhalten waren. Nach diesem Rechtsspruch sollten die Passeirer die von ihnen eigenmächtig errichtete Kaser auf der Untergostalm abbrechen. Ihr Vieh dürfen die Hütter und Rainer bis acht Tage vor St. Veitstag (15. Juni, an dem
Eine Seite
aus der Urkunde
von 1469.
die Schenner normalerweise ihr Vieh auftrieben) von ihren Höfen aus hinauftreiben auf die Untergostalm zur Weide. Acht Tage vor SI. Veitstag mußten sie das Vieh jedoch wieder hinabtreiben und bei ihren Höfen weiden lassen. Die oben erwähnten Streitschlichter bestimmten fünf ehrbare Männer aus dem Burggrafenamt, die sich nach der Schneeschmelze bis hinter den See hineinbegeben und dort das Weidegebiet der Untergostalm, das den Sommer über den Schenner Bauern zustand, auszustecken und einzuzäunen. Erst nachdem die Schenner mit ihrem Vieh wieder von der Alm abgefahren waren, durften nach diesem Dokument die Hütter und Rainer wieder dort hüten, wo sie wollen, wie es von altersher überkommen war. Auch im Wald wurden die entsprechenden Grenzmarkierungen vorgenommen: Jede der beiden Parteien darf in ihrem Waldanteil Holz für ihren Bedarf (Brennholz. Bauholz) nehmen, aber keiner darf von dort Holz verkaufen. Weiters dürfen die Schenner bei Gewittern oder Schneefall bis zum Ende der Gefahr ihr Vieh überall in den Wald treiben. Sowohl die Schenner als auch die Hütter- und Rainerbauern dürfen ihre eigenen Rösser auf die Alm und in den Wald treiben und sie dort weiden lassen, wo sie woffen, wie von altersher überkommen.
IN EHRENDEM ..GEDENKEN ANTON GOTSCH
25 Jahre Gemeindesekretär von St. Martin in Passeier Ein besonderes Dokument in Form eines Ehrendiploms wurde bei Umbauarbeiten im Huterhaus, Schießstandweg 2 in St. Martin in Passeier, seit vielen Jahren im Besitz der Familie Götsch, gefunden. Laut Gemeindebeschluß vom 29. November 1925 wurde Herrn Anton Götsch, Gemeindesekretär von St. Martin in Passeier anläßlich seiner ,,25jährigen Dienstzeit" als Gemeindesekretär in dankbarer Anerkennung seiner verdienstvollen aufopfernden Arbeit für das Wohl der Gemeinde dies Ehren-
diplom gewidmet. Der Gemeinderat von St. Martin in Passeier (siehe Foto) Es folgen die Unterschriften in Korrentschrift: Josef Gufler Vorstehen, Josef Moosmair, Johann Haller, Pfitscher Ignaz, Martin Ennemoser, Johann Ennemoser, Josef Prünster, Johann Schwarz, Alois Pamer, Josef Pichler, Josef Haller, Josef Raich und Josef Pfitscher. Die Altvorsteher: Alois Gufler, Sebastian Moosmair, Sebastian Zwischenbrugger, Alois Tschöll, Alois Egger, Josef
Moosmair. Stempel der Gemeinde St. Martin in Passeier. Das handgemalte Diplom zeigt: Links den HI. Martin zu Roß, rechts das Wappen von St. Martin, in der Mitte das alte Gemeindehaus mit Garten und Zaun. Gut ersichtlich die noch heute vorhandene HI. Grab-Kapelle von St. Martin. Wer war Anton Götsch? Auf seinem Sterbbild steht u. a. geschrieben: "Er arbeitete in seinem Beruf unermüdlich zum Wohle der Ge-
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meinde und der Talbevölkerung, bis der Vergelter alles Guten ihn zu sich berief". Anton Götsch, geb. in St. Martin
am 26. Mai 1875, Sohn des Alois geb. am 18.08.1838, viertes von 18 Kindern zu Prünst-Eben St. Martin und der Anna Haller geb. Weger. Anton mußte wohl ein sehr intelligenter Bub gewesen sein,
daß er zur damaligen Zeit Absolvent des Gymnasiums in Meran werden konnte. Nach der Matura studierte er Theologie. Es war wohl nicht seine Berufung Priester zu werden, deshalb nahm er die Stelle als Gemeindesekretär in St. Martin an und arbeitete mit Begeisterung für das Wohl der Dorfbevölkerung. 1909 gründete er mit Aloisia Schöpf aus Sölden eine Familie. Mehrere Kinder starben schon im Kindesalter. Seine Tochter Maria im Blütenalter von 21 Jahren an einer heimtückischen Krankheit. Mit der Annexion Südtirols an Italien im Jahre 1918 und der Machtübernahme der Faschisten 1923 änderte sich auch in den Südtiroler Gemeinden sehr viel. Als Amtssprache wurde die italienische Sprache vorgeschrieben und die frei gewählten Gemeindesekretäre durch ein 1925 beschlossenes Dekret entlassen. Auch Anton Götsch dürfte dieses Schicksal ereilt haben, und das ihm überreichte Ehrendiplom war eine Folge dieser Politik. Über sein weiteres Schicksal ist leider nichts bekannt. Unbekannt ist auch, ob er schon in den 20-er Jahren oder erst in der Optionszeit auswanderte. Anton Götsch verstarb am 10. Juni 1940 in Innsbruck
lInlon <&ölset) ..clln9iö~ri9tr <&tmtinöutkrttör Don 6t.mllrtin + 61.ffiartin 26.11.1875 t 3nnsbruclt IO.12.1UO und ist dort begraben. Seine Frau Aloisia folgte ihm 1947 ins Jenseits. Eine Gedenktafel am Friedhof von St. Martin zeugt von seiner Wertschätzung. Waltraud Götsch-Paviolo
FF St. Martin Einweihung Feuerwehrhalle und Löschfahrzeug Einen denkwürdigen Tag konnte die FF St. Martin am Sonntag, den 26. April
1998, begehen. Nachdem man 23 Jahre in der alten, aber mittlerweile zu klei-
nen Feuerwehrhalie zugebracht hatte, konnte man nun endlich in das neue, funktionelle Gerätehaus umziehen. Der Neubau verfügt über geräumige Abstellplätze, einen großen Fahrzeug- und Schlauchwaschraum, einen zweckmäßigen Versammlungsraum und eine moderne Einsatz- und Funkzentrale. Der Fuhrpark wurde letzthin durch ein neues Kleinlöschfahrzeug vom Typ .Jveco Daily" ergänzt. Nicht nur die Halle wurde auf den neuesten Stand der Technik gebracht, sondern auch die Feuerwehrmänner wurden mit neuen Einsatzmänteln ausgerüstet, nachdem die alten Modelle unübersehbare Verschleißund Abnützungserscheinungen aufwiesen. Anläßlich der Einweihungsfeier hatten sich sieben Feuerwehrabordnungen aus dem Passeiertal, viele Ehrengäste, die Musikkapelle von St. Martin und viele
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Dorfbewohner eingefunden. Nach dem Festgottesdienst erfolgte das eigentliche Festprogramm, das von Dr. Pamer Kofler Rosmarie moderiert wurde, mit den Ansprachen der Ehrengäste. Der Bürgermeister von St. Martin, Hermann Pirpamer, dankte zuallererst dem Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder, der für dieses besondere Anliegen der Martiner Dorfgemeinschaft ein offenes Ohr
gehabt hatte. Weiters unterstrich der Bürgermeister die geschickte und funktionelle Gestaltung des Neubaus und bezeichnete die Einrichtung als Aufwertung für Martin. Er hob den positiven Geist der FF St. Martin hervor und "erklärte" diese Aussage mit der Tatsache, daß die Feuerwehr bereits im August 1997 in die neue Halle eingezogen war, die Einweihung aber erst feiern wollte, wenn das neue Gerätehaus perfekt eingerichtet und fertiggestellt war. Die Feuerwehr hatte die Möglichkeit, ihre eigenen Vorstellungen in den Gestaltungsplan einfließen zu lassen und der Bürgermeister zollte vor allem dem unermüdlichen Einsatz des Kommandanten der FF St. Martin, Franz Gufler, ein hohes Lob. Ein weiterer Dank galt der Familie Angerer Franz, die einem Grundstücktausch zugestimmt hatte. Anschließend ergriff Kommandant Franz Gufler das Wort und betonte, daß das neue Gerätehaus eine Gewähr für die Sicherheit der gesamten Bevölkerung darstellen sollte. Der Neubau habe 2 Milliarden Lire gekostet, sei aber unerläßlich gewesen, da in der alten Halle akuter Platzmangel herrschte und dieselbe nicht mehr den notwendigen Erfordernissen entsprach. Kommandant Gufler erklärte weiter, daß die neue Heimstätte ein historisches Ereignis darstelle und der Martiner Wehr weiteren Auftrieb verleihen wird. Als besonders
positiv wertete der Kommandant den Raum für das gesellige Beisammensein, da eine Feuerwehr ohne Kameradschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl auch in der heutigen, modernen Zeit undenkbar sei. Grüße des Bezirkes und des Landesfeuerwehrverbandes überbrachte Bezirkspräsident Hubert Eisendie. Er be-
zeichnete den Tag als einen Markstein in der Geschichte der FF St. Martin und stufte die neue Halle als zweckmäßige, auf jeden Überfluß verzichtende, Konstruktion ein. Eisendie ging auch auf die manchmal aufkommende Kritik am Wettrüsten der Feuerwehren ein und betonte, daß die Qualität der Ausrüstung unerläßlich sei, um den Schutz und die Sicherheit aller Bürger gewährleisten zu können. In seiner Festrede verlieh Landeshauptmann Durnwalder
seiner Überzeugung Ausdruck, daß die Stärke und der Zusammenhalt in den Südtiroler Dörfern vor allem von den Vereinen und Verbänden maßgeblich beeinflußt würde. Dabei seien vor allem die Feuerwehren nicht wegzudenken, deren besondere Stärke in ihrer Freiwilligkeit ohne Profitdenken liegen würde. Anschließend führte der Landeshauptmann differenziert an, was für einen erfolgreichen Feuerwehrdienst notwendig ist. 1. Bereitschaft des Einzelnen 2. Rückhalt durch die Familie 3. Dorfgemeinschaft sollte den Feuerwehrdienst schätzen 4. Gezielte Übungen zur Bewältigung der Aufgaben 5. Moderne Ausrüstung und Technik 6. Feuerwehrhallen, die den Erfordernissen entsprechen 7. Geist des Zusammenhalts Zum Abschluß gratulierte der Landeshauptmann der Martiner Wehr zu ihrer neuen Heimstätte und hob seinerseits Kommandant Franz Gufler hervor, der 40 Jahre aktiv bei der Feuerwehr dient, davon 35 Jahre an führender Stelle. Landesrat Dr. Michl Laimer gratulierte der Dorfgemeinschaft zu dieser sehr wichtigen Neueinrichtung und zu ihrer effizienten Feuerwehr. Pfarrer Michael Pirpamer lobte das rege Vereinsleben in St. Martin und wies auf die geschickte Verteilung der gemeinnützigen Gebäude im Orts leben hin. Anschließend segnete er die Räumlichkeiten und das neue Löschfahrzeug, dessen Patenschaft Frau Schiefer Fontana Gisela übernommen hatte. Daraufhin konnten alle Anwesenden eine Besichtigung der neuen Feuerwehrhalle vornehmen und wurden zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. K.G.
Eine Qose für das Leben! Die AkUon Jme Qose für das Leben" wurde auch heuer wiederum ein voller MoJ& Eine weitaus größere Zahl an Qosen als im Voljahr konnten die Kontaktpersonen und Helferinnen der Krebshilfe am Pfingslsonnlao an den Mann bzw: an die frau brinßen. Die 6üdUroler Krebshilfe, Bezirk BillSSrafenaml dankt auf diesem Weg den Passeirem fur den großartigen 6olidariliitsbeweis. &üdüroler ~e
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"Mein schönstes Buch"
Ein Sommer-Leserpreis
für Grundschüler
Der Burggräfler Bibliotheksverein, ein Zusammenschluß der Bibliotheken des Bezirkes, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Lesen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zu fördern. Nachdem für Erwachsene schon mehrere Leserpreiswettbewerbe stattgefunden haben, wollte der Bibliotheksverein diesmal etwas ähnliches für Grundschüler veranstalten. Herausgekommen ist schließlich der Leserpreiswettbewerb "Mein schönstes Buch", der sich an alle Grundschüler wendet. Ihnen stehen in 2 Gruppen, (1. Gruppe: 1., 2., und 3. Klasse) (2. Gruppe: 4. und 5. Klasse) je 12 neue, spannende und lustige Bücher zur Verfügung, von denen mindestens 2 gelesen werden müssen. Von den gelesenen Büchern wählt jedes Kind sein Lieblingsbuch aus. Der Vorschlag für das Lieblingsbuch muß bis Mitte Oktober in den Bibliotheken abgegeben werden. Aus den eingesandten Wahlzetteln werden die Leserpreissieger ermittelt. Sie erhalten wertvolle Sachpreise. (Sporttaschen, Spiele, Bücher, CD) An der Aktion beteiligen sich die Bibliotheken: St. Martin, St. Leonhard, Moos und Stuls. Eine Bitte an Eltern und Großeltern: Erinnern sie die Kinder in den Sommermonaten an den Leserpreis und animieren sie sie zu einem Bibliotheksbesuch. Allen Kindern viel Spaß beim Lesen wünscht der Burggräfler Bibliotheksverein. G. Z.
Gruppe 1
Für Kinder weLche die 1., 2. und 3. Grundschulklasse abgeschLossen haben
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Christine NöstLinger: Mini ist kein Angsthase Jürgen Banscherus: Gottlieb, der Killerhai Bernhard Hagemann: Die Babysitter-Katastrophe Henri van DaeLe: Der Maruffel Jo Pestum: Detektivbüro Anja Adlerauge UrseL ScheffLer: Harry & Fox und der Schurke mit der Gurke Thomas Brezina: Das Tal der grünen Tiger (Tom Turbo) Jürgen Banscherus: Die afrikanische Maske (Ein Fall für Kwiatkowski) Kristen Boie: Kin Kong, das Krimischwein Kenneth Grahame: Der Drache, der nicht kämpfen wollte OPer NiLsson: Da schlägt's dreizehn
Gruppe 2
Für Kinder weLche die 4. oder 5. Grundschulklasse abgeschlossen
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haben
Christian Oelemann: Erich und der Rollergangster Oagmar Chidolue: luppi - Wer ist denn hier der Boss? Christian Bieniek: Hilfe! Ich hab ein Pferd Ulf Strak: Der Klub der Einsamen Herzen Lois Lowry: Anastasia voll im Stress Ulli Schubert: Räuber und Gendarm Elisabeth Zöller: Lucy und das gestreifte Geheimnis Gudrun Pausewang: Hinterm Haus der Wassermann Jackie Niebiseh: Die Prüfung (Die Schule der kleinen Vampire) Peter Härtling: Tante Tilli macht Theater Dagmar Chidolue: Fritz + Willi Thomas Brezina: Piraten aus dem Weltraum (Ein Fall für dich und das Tiger-Team)
KinderleserPreis für Grundschüler "Mein schönstes Buch" Ab Juni 1998
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Verein der Burggräfl.er Bibliotheken
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Bibliothek St. Martin Bücher, Videos für Erwachsene und Kinder, CD, Spiele, CD-Rom, Zeitschriften, Internet Öffnungszeiten im Sommer Gültig ab 8. Juni bis 12. September Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag
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12 Uhr 12 Uhr 12 Uhr
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Internet ab Juli
Die Bibliothek St. Martin bietet ab Juli die Möglichkeit, im Internet zu surfen. Schon vor längerer Zeit hat sich der Bibliotheksrat mit dem Sinn einer Interneteinführung in der Bibliothek beschäftigt. Nach reiflicher Überlegung über das Für und Wider entschloß man sich, dieses interessante neue Medium für alle Benutzer anzubieten. G. Z.
Baumfest, einmal anders! Heuer erlebten wir Grundschüler von St. Leonhard ein besonderes Baumfest. Am Samstag, den 16. Mai wanderten wir bei herrlichem Wetter gemeinsam in
Damit sich diese Krankheit nicht ausbreitet, sollte dieser Baum nun gefällt werden. Zuerst wurde auf der Fallseite ein Keil herausgeschnitten. Wir Kinder
schen war auch Pater Georg zu uns gekommen. Er segnete die 200 jungen Bäumchen und der Förster erklärte uns, wie wir diese anschließend setzen sollen. Mit Fleiß und Eifer gingen wir an die Arbeit. Bald steckte in jedem Loch ein junges, gesundes Bäumchen. Zum Schluß stärkten wir uns mit Brot und Saft. Dieses Baumfest war für uns ein einmaliges Erlebnis und wir werden es bestimmt nicht vergessen. Für die 5 B der Grundschule St. Leonhard: Manuela, Rudi, Corinna, Marina
Richtigstellung Namensverwechslung im Bericht "Tischlerlehre mit Auszeichnung abgeschlossen", März '98 Der Name
"Daniel Reinstadler" muß durch
den .Eschqfäller Waid". Dort begrüßte unser Schulleiter die Schüler, Lehrer, Förster, die Gemeindearbeiter, die Presse und den Waldbesitzer. Einige Schüler trugen Gedichte vor, sangen Lieder und spielten auf der Flöte. Danach erklärte uns der Förster, wie man einen Baum fällt und welche Ausrüstung ein "Holzer" braucht. Er hatte sogar eine echte Motorsäge mit. In voller Ausrüstung ging er zu einem Baum, der vom Borkenkäfer befallen und erkrankt war.
mußten uns zurückziehen, konnten das Geschehen aber noch gut beobachten. Es dauerte nur wenige Minuten bis der Baum in die gewünschte Richtung fiel. Es ertönte ein lautes Krachen und eine dichte Staubwolke war zu sehen. Der Baum lag in voller Länge (ca. 30 m) auf dem Boden. Jubelnd stürmten wir hin. Der Förster schnitt uns eine Scheibe des Stammes herunter und wir konnten die Jahresringe zählen. Der Baum hatte fast 200 Lebensjahre hinter sich. Inzwi-
"Dietmar
Reinstadler"
ersetzt werden.
Er hat die Lehre im väterlichen Betrieb, der Tischlerei Reinstadler in Platt, absolviert und die Gesellenprüfung mit einer hohen Pu nktezah I abgeschlossen. Wir entschuldigen uns für die Namensverwechslung.
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Heimatpflegeverein kümmert sich um neue Schindeldächer Stellvertretend für viele andere neue Schindeldächer in Passeier zeigen wir das neue Bauernhaus zu Obertal in der Fraktion Matatz. Obertal tront wie ein Adlerhorst mit seinen steilen Wiesen, umsäumt vom Hochwald, auf 1157 m Meereshöhe. Die traditionelle Eindekkung wird gestaltet mit gespaltenen Lärchenschindeln, Schwerlatten und Steinen. Besonders hinweisen möchte ich auf die Querlatten zum First, welche notwendig sind, damit Wind- und Lahnendruck (Windlahne) standgehalten werden kann. Ohne einen Landesbeitrag ginge diese harmonische Eindekkungsart in dieser schönen Gebirgslandschaft verloren. Der Sachbearbeiter im Landesverband für Heimatpflege Johann Raich
wie? Miteinander Freude erleben Ehrenamtliche Arbeit für alte Menschen Ein Angebot für Menschen die noch ein bißehen freie Zeit und Freude am Helfen haben, mit dem KVW-Hauspflewollen gedienst zusammenarbeiten und bereit sind, freiwillig und ehrenamtlich tätig zu sein.
Was bietet Ihnen der Hauspflegedienst ? Sie sind während Ihres Einsatzes unfall- und haftpflichtversichert: Eventuelle Fahrtspesen werden ihnen rückvergütet: die Alten- und Familienhelferinnen stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.
Zum Beispiel: einmal in der Woche mit Herrn A. (80 Jahre alt und leicht gehbehindert) spazieren gehen oder einmal in der Woche mit Frau H. (75 Jahre alt) einkaufen gehen oder einmal in der Woche mit Frau K. (77 Jahre alt) im Garten arbeiten
Wahl des Einsatzortes: Sie können jenen Menschen helfen, die in Ihrer Wohnsitzgemeinde leben: der HauspflegedienstiSprengel Passeier ist in den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin tätig.
und viele andere Möglichkeiten gibt es, um diesen Menschen Freude zu bereiten - welche Möglichkeiten sehen Sie, und welche möchten Sie für diese Menschen einbringen ?
Bezirksaltersheim
Für alle, die mitmachen wollen, stehen die Mitarbeiterinnen des Hauspflegedienstes zur Verfügung und geben weitere Informationen zum Thema. Für den Sprengel PASSEIER: Büro des KVW-Hauspflegedienstes im Bezirksaltersheim St. Barbara Kirchweg 40 Tel. 65 67 86 Frau Anna Prünster (Einsatzleiterin) kontaktieren Bürozeiten: Montag bis Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr
10 Jahre lISt. Barbara" in St. Leonhard
Zeit und Art der Hilfe: Sie teilen uns mit, wann Sie Zeit haben und welche Hilfe Sie geben möchten. Wir bringen Sie mit jenen Menschen zusammen, denen es auch Freude macht, daß Sie kommen !
Am 5. Juli 1998 ladet das Bezirksaltersheim anlässlich seines 10-jährigen Bestehens zum Tag der offenen Tür ein.
Wer arbeitet bereits mit ? Auf ca. 50 Helferinnen (Hausfrauen, Pensionisten und Angestellte) kann der Hauspflegedienst zurückgreifen, wenn z. B. Mahlzeiten rechtzeitig und sicher zu Menschen nach Hause gebracht werden sollen.
Ab 14.00 Uhr Kaffee und Kuchen bei musikalischer Unterhaltung.
Programm: 10.30 Uhr HI. Messe vor dem Altersheim. Es singt der Männerchor von St. Leonhard, anschließend unterhält Sie die Böhmische der Musikkapelle A. Hofer. Alle Heimbewohner, Mitarbeiter, Angehörige der Heimbewohner, Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Euren Besuch! Das Bezirksaltersheim
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Grundschule St. Leonhard . startet Ins Computerzeitalter nemoser, der sich dafür besonders eingesetzt hat. Ein herzlicher Dank auch an die Elternvertreterin Frau Pfeifer Bernadette, die dieses Ereignis auf Fotos dokumentiert hat. Wir hoffen, daß die Kindern mit Freude und Begeisterung eine neue Form des Lernens kennenlernen und wir ihnen eine wertvolle Hilfestellung für die Zukunft anbieten können. Der Schulleiter: Josef Wilhelm
Am Donnerstag, den 7. Mai, fand in der Grundschule St. Leonhard die Übergabe von sieben Computern und drei Druckern der Raiffeisenkasse Passeier an den Grundschulsprengel St. Leonhard statt. Von der RAIKA Passeier waren anwesend: Obmann Dr. Siegfried Innerhofer, Direktor David Anton Kofler, Stellvertreter Dr. Jakob Laimer, der Marketingleiter Helmut Gufler und Herr Raimund Kofler. Die Gemeinde St. Leonhard war durch den Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher, der Schulrat durch Werner Ennemoser, und die Eltern durch deren Vorsitzende Maria Gögele vertreten. Der Direktor-Stellverteter der Grund-
Computern im Unterricht. Der Direktor der Raiffeisenkasse Passeier und der Bürgermeister wiesen in ihren kurzen Reden darauf hin, daß sie der Überzeugung wären, daß die PCs in unseren Schulen sinnvoll genützt würden. Nach diesen kurzen Reden der einzelnen Vertreter, zeigten Schüler ihr Können auf den Computern. Lehrer Gilbert Fischer führte den Anwesenden die neuesten Programme, wie das JuniorSchreibstudio vor. Er verwies darauf, daß neue Lernstoffe meist nur mehr auf CD-Rom angeboten werden. Ein Kind entwarf ein Dankeskärtchen und druckte es auf dem Farbdrucker aus. Mit ei-
Die Jaufnburg
Die Jaufnburg lai mear Ruine sie holtit obr stöitig wacht. Fledrmaise tonzn in Giwelme die Sunne bi die Klifte inhn locht. Uralte Faichtn, uralte Bame luckn die Vrgonginhait zua, lai dr vrzaubrte Ritter oubn hot holt nou nia saine Rua. Die Jaufnburg lai mear Ruine amol die Hearin da in Tal zi drzöiln wissit sie jou Haifne vi Feste und Faiern oft in 5001. Vi Rittr, Gräfinnen und Grofn vi Gsong und Glanz und Glorie 00 Grofngschlecht wau bische denn? 00 Jaunburg - a Gruaß ade -
schule, Alois Brugger, begrüßte die Gäste, die anwesenden Lehrpersonen und überbrachte die Grüße der Frau Direktor Dr. Claudia Fauner. Die Feier wurde mit einem Flötenspiel, das die Kinder der 3. Klasse vortrugen, eröffnet. Der Schulleiter Josef Wilhelm verwies auf die Möglichkeiten des Einsatzes von
nem kleinen Umtrunk wurde die Feier beendet. Die Lehrpersonen des Grundschulsprengels St. Leonhard danken der Raiffeisenkasse Passeier für die Spende. Ein besonderer Dank gilt dem Mitglied des Schulrates Herrn Werner En-
Die Jaufnburg lai mear Ruine iatz wert sie restauriart ans Togesliacht wert wiedr kemmin was sie ainstns amol giziart. Vin untn bis oubn durch und durch die Zukunft bringt Vrgonginhait und vielleicht drleast den Rittrsmonn a Madl, aus dr vrzaubrtn Zait.
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50 Jahre Schafwollverarbeitung
Heuer feiert der Schafwollverarbeitungsbetrieb Haller (Spinnradi) in der Kohlstatt in St. Leonhard sein 50-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat der Rohstoff Wolle eine bewegte Entwicklung durchgemacht. In den Kriegsjahren und in der Zeit danach verwerteten die Bauern die Schafwolle großteils
Haller
der Betrieb aus Platzgründen in das Bräuhaus, da die Produktion auf das Spinnen und Zwirnen erweitert wurde und der Ankauf entsprechender Maschinen notwendig wurde. Nächtelanges Probieren war erforderlich, um die Maschinen auf die Bergschafwolle einzustellen; die Spinn kenntnisse erlernte er bei einem ähnlichen Betrieb in Mühlbach. Mit Wolle und ersten handgestrickten Socken ging man 1950 erstmals auf den Freitagmarkt nach Meran. Frau Ida Haller erinnert sich noch, wie sie die Ware in einen Rucksack und in Taschen packte und mit dem Postauto nach Meran fuhr.
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selbst. Hier liegen die Anfänge des Betriebes, wobei das "Karten" (Kämmen der Wolle) als Entlastung der bäuerlichen Betriebe besonders gefragt war. Es dauerte nicht lange, bis der Schafwollverarbeitungsbetrieb auch die übrigen Bereiche wie "Spinnen" und "Zwirnen" in seinen Tätigkeitsbereich aufnahm und Fertigprodukte auf dem Markt anbot. Heute erleben Produkte aus Schafwolle wie alle Naturprodukte einen großen Zuspruch in weiten Kreisen der Bevölkerung. Doch nun zu einem genaueren Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Betriebes: • 1948 kaufte sich Alois Haller, von Beruf landwirtschaftlicher Arbeiter, eine .Kartrnaschine" und übernahm im Gerberhäusl (heute Gerbergasse Nr. 5-8) Kämmarbeiten. In den Sommermonaten war er weiterhin auf einen Zuerwerb als Mäher und Holzarbeiter angewiesen. • Anfang der 50er Jahre übersiedelte
• 1954 wagte die Familie Haller den Schritt zum Bau eines Eigenheimes mit einer eigenen Werkstatt in der
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Spinnradi
Kohlstatt (Tirolerheim). Der Betrieb war im weiten Umkreis der einzige, der sich auf die Schafwoilverarbeitung spezialisiert hatte, sodaß sogar Bauern aus dem Sterzinger und Meraner Raum ihre Wolle hierher zur Verarbeitung brachten. Die spärliche Stromversorgung im Dorf machte es notwendig, oft zu Nachtzeiten zu arbeiten, und somit ist es nicht verwunderlich, daß Alois Haller 1958 auch zu den Mitbegründern der ersten "Strominteressentschaft" gehörte. Frau Ida Haller eignete sich Kenntnissse im Maschinenstricken an, um weitere Produkte wie "Jancker" und Pullover herzustellen. Mit einem .Ape-Dreirad" brachte Alois Haller die selbst erzeugten Waren nun auch auf entferntere Märkte, wie beispielsweise nach Klausen, Brixen, Fondo, Cles, 1958 wurde mit Anna Marth erstmals eine Hilfskraft eingestellt 1966 trat der Sohn Franz Haller nach Beendigung der Mittelschule in den Betrieb ein und erlernte dieses Handwerk. 1968 kam mit dem jüngsten Sohn Hansluis eine weitere Arbeitskraft dazu. Dieser bildete sich in den Jahren 1971 - 1973 in Innsbruck im Maschinenstricken fort Die Produktpalette wurde erweitert, und auch der Konfektionsbereich erlebte einen Aufschwung. 1977 übernahmen die Söhne Franz und Hansluis den Betrieb. Während Hansluis Haller sich auf das Stricken spezialisierte, fuhr Franz Haller neben der Arbeit in der Werkstatt auch auf die Märkte. In den 80er Jahren machte sich verstärkt die Konkurrenz durch synthetische Billigprodukte bemerkbar, und die Betriebsinhaber versuchten dies
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durch ein erweitertes Angebot auszugleichen: Wolldecken, SchafwoIlbetten, Teppiche, Matratzenauflagen, .Potschn" usw. wurden hergestellt. • Jetzt in den 90er Jahren erfreuten sich Schafwollprodukte eines regeren Zuspruchs, da vermehrt Kunden den gesundheitlichen Wert natürlicher einheimischer Produkte wieder mehr schätzen. Seit 1994 arbeitet auch die Ehefrau von Franz Haller, Margareth, als Näherin im Familienbetrieb mit. • 1997 erforderte der Aufschwung des
Betriebes einen Zubau, in dem Arbeitsräume und ein Verkaufsraum untergebracht sind. Mit dem neuen passenden Firmennamen "Spinnradl" wurde dieser Schritt bewußt unterstrichen. Die Produktpalette umfaßt heute folgende Erzeugnisse, die wenn gewünscht, auch auf Maß hergestellt werden: Strickgarn, Wollvlies, Teppichwolle, Socken, Fäustlinge, Potschn in Loden oder gefilzt, Hüte gefilzt, Westen, Jacken, Sarner, Walker, Trachtenhemden und Blusen, Loden-
hosen, Schaffwollbetten, Matratzen auflagen, reine Wolldecken. SchafwoIlprodukte bieten als Naturprodukte einen dreifachen Vorteil: sowohl die Herstellung als auch die Nutzung und die Entsorgung stehen in Einklang mit der Natur. Die Betriebsinhaber hoffen, daß möglichst viele Passeirer den Wert dieser Eigenschaften und Vorzüge schätzen lernen und laden alle ein, sich im Betrieb davon persönlich zu überzeugen. A.P., FH.
Theateraufführung in Walten Bei der Programmerstellung des KVWWalten im Herbst 1997 wurde die Idee geboren, ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Nach Überwindung einiger Hindernisse war es am Samstag 21. Februar soweit: "Der Trauminet" (ein Lustspiel in 3 Akten von J. Gode) hatte in Walten Premiere. Alle anfänglichen Zweifel waren ausgeräumt, das große Interesse der Bevölkerung sprach für sich. Die insgesamt 9 Mitwirkenden, 6 Theaterspieler, 2 Regisseurinnen und die Souffleuse erhielten verdientermaßen viel Applaus. Der Ausschuß möchte sich bei allen .Theaterspielem" für ihr Engagement ganz herzlich bedanken. KVW Ortsausschuß Walten
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Raiffeisenkasse 5t. Martin Mitgliederversammlung Kürzlich fand im Vereinssaal von St. Martin in Passeier die Mitgliederversammlung der örtlichen Raiffeisenkas-
Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Raiffeisenkasse hervorragend ist. Daraufhin behandelte die
Oie geehrten Mitglieder mit Vertretern der Raika und Bürgermeister Pirpamer
se statt. Nach den Grußworten des Obmannes Albert Pichler ergriff der Bürgermeister Hermann Pirpamer das Wort. Er hob den hohen Stellenwert, weiche die Raiffeisenkasse als örtliche Bank einnimmt, besonders hervor. Die Gemeindeverwaltung ist sehr darauf bedacht, zum Florieren der örtlichen Wirtschaft maßgeblich beizutragen. Es freut ihn, so der Bürgermeister, daß die
Versammlung die Tagesordnung, darunter die Genehmigung der Bilanz zum 31.12.1997. Die Raiffeisenkasse verwaltete zum Jahresende rund 56,7 Milliarden Lire an Einlagen und anderen Sparformen (+ 11,25 %) Die Ausleihungen an Kunden betrugen rund 30,4 Milliarden Lire (+ 19 %). Der erwirtschaftete Reingewinn von rund 893 Millionen Lire wurde zum Großteil den Reserven, zur
Aufstockung des Eigenkapitals, zugeführt. Dieses beträgt nun rund 11,5 Milliarden Lire. Die zahlreichen örtlichen Vereine wurden im vergangenen Jahr tatkräftig von der Raiffeisenkasse in mannigfaltiger Weise finanziell unterstützt, und zwar durch Spenden, Beiträge, Sponsorisierungen und andere Werbemaßnahmen. Die Ausgaben dafür betrugen rund 90 Millionen Lire. Die Anzahl der Mitglieder ist inzwischen auf 490 angestiegen. Mit Genugtuung steilte der Direktor Walter Pichler fest, daß sämtliche im Jahr 1997 gesteckten Ziele überschritten wurden. Obmann Pichler dankte allen Mitgliedern und Kunden, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat und, allen voran, den elf Mitarbeitern für den großen Einsatz und die geleistete Mitarbeit. Aufsichtsratpräsident Dr. Rudolf Raich unterstrich die Notwendigkeit, daß alle Bürger zur örtlichen Bank stehen und sich derselben bedienen sollen. Dies gerade heute und in Zukunft, da für die Banken die Zeiten immer härter werden. Damit werde der Fortbestand des örtlichen Geldinstitutes Raiffeisenkasse weiterhin gesichert bleiben. Schließlich gratulierte Obmann Pichler Frau Maria Marth und den Herren Georg Walder, Johann Raich, Karl Pichler, Johann Schwarz, Leonhard Raich, Anton Haspinger, Josef Raffl und Anton Walder zur 30-jährigen Mitgliedschaft und überreichte ihnen eine Erinnerungsmedaille. Für die Umrahmung der gutbesuchten Versammlung sorgte die Martiner Böhmische. Raika St. Martin
Jugendraum in Stuls feierlich eingeweiht
Am Sonntag, 19. April, wurde in feierlichem Rahmen der neue Jugendraum in Stuls eingeweiht. Die gesamte Jugend, viele Eltern sowie der Kulturassessor von Moos feierten gemeinsam mit Kooperator Pater Georg eine Bezirksjugendmesse und zogen dann gemeinsam zum Schulhaus, wo sich der neue Jugendraum befindet. Ursprünglich plante man, den Jugendraum im Widumdachboden zu errichten. Von dieser Idee kam man jedoch bald ab, da sich der Platz für einen solchen Zweck wenig eignete. Schließlich wurde entschieden, einen Teil des Schulhausdachgeschoßes für diesen Zweck zu adaptieren. Viele Arbeiten wurden von den Jugendlichen selbst in Angriff genommen, wobei einige ihre handwerklichen Fähigkeiten gewissenhaft einsetzten und andere versuchten, Einrichtungsgegenstände aufzutreiben. Das Ergebnis dieser Mühen konnte sich sehen lassen. Mit insgesamt 87 Millionen Lire an Baukosten war ein sehr schöner Jugendraum entstanden. Der
Kulturassessor von Moos, Brunner Hubert, und Thea Gufler, Ortsverantwortliche der Jugend, dankten allen, die in irgendeiner Weise zur Fertigstellung des Projektes beigetragen hatten. Mit einem
Imbiß, zu dem die Jugendgruppe alle Pfarrgemeinderatsmitglieder einlud, endete der offizielle Teil der Einweihungsfeier. Kuen Elfriede
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Passeirer Blatt / Juni 1998
Wenn die Gedanken an das Essen das Leben bestimmen Das Thema "Essen" weckt bei jedem von uns unterschiedliche Vorstellungen: manche erleben es als eine alltägliche Begebenheit, die fast unbemerkt vorübergeht, andere als eine Zeit des Genießens und der Entspannung, wieder andere als eine lästige Notwendigkeit. Für einige Menschen wird die Nahrungsaufnahme zu einem mit starken Ängsten behafteten zentralen Anliegen ihres Lebens. Ihre Gedanken und Gefühle kreisen fast ausschließlich nur noch um dieses Thema. Meist sind es seelische Notlagen, die zu diesen schweren Störungen im Eßverhalten führen. Die verbreitetsten Krankheitsbilder sind die Mager-, Eßund Brechsucht. MAGERSUCHT (anorexia nervosa) Wesentliche Merkmale der Magersucht sind: extreme Gewichtsabnahme, die durch eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme erreicht wird, extreme Angst vor dem Dickwerden, gestörte Körperwahrnehmung hinsichtlich Gewicht, Größe und Form, d.h. Magersüchtige fühlen sich bei Untergewicht noch zu dick, gestörter Kontakt zu ihrem Körper, d.h. die Bedürfnisse des Körpers können nicht wahrgenommen werden. Meist sind es Mädchen/Frauen, die in Zusammenhang mit einer Entwicklungskrise (häufig Pubertät) in diese schwere Störung schlittern. Sie wird als Versuch aufgefaßt, die mit der Pubertät verbundenen und/oder befürchteten körperlichen Veränderungen und neu gestellten psychischen und sozialen Anforderungen zu vermeiden, weil die Erkrankten sich überfordert fühlen. Als Mitursache werden gesellschaftliche, familiäre, psychische und anlagebedingte Faktoren angenommen. Hält diese Störung des Eßverhaltens mehr als einige Monate an, muß, je nach Schweregrad der Erkrankung, mit körperlichen Folgeerscheinungen (z.B. Hautveränderungen, Herzrhythmusstörungen, Absinken des Pulses, des Blutdruckes, der Körpertemperatur sowie des Stoffwechsels) und psychischen Auswirkungen (Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen bedingt durch eine zwanghafte gedankliche Beschäftigung mit dem Essen, Kontaktstörungen, Arbeitsstörungen usw.) gerechnet werden. ESS - BRECH SUCHT (bulimia nervosa) Hier führt eine übersteigerte Angst vor
einer Gewichtszunahme zu einem Wechsel von Freßattacken mit anschließendem Erbrechen. Kennzeichnend ist ein immer wiederkehrender unbeherrschbarer Drang zu übermäßigem Essen, der in der krankmachenden Furcht vor dem Dickwerden durch selbstinduziertes Erbrechen und / oder Mißbrauch von Abführmitteln zu bewältigen versucht wird. Im Unterschied zur Magersucht betrifft die Bulimie hauptsächlich Frauen, aber auch Männer. Sie sind nicht untergewichtig. Genauso unauffällig wie ihr äußeres Erscheinungsbild ist ihr Eßverhalten in der Öffentlichkeit. Mögliche Folgeschäden können körperlicher (Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen, Schwellungen der Speicheldrüsen, Zahnschmelzschäden, Speiseröhreneinrisse, u.a.) und / oder psychischer Natur sein (depressive Phasen, Konzentrationsstörungen, Kontakt und Arbeitsstörungen, u.a.). EßSUCHT (adipositas) Regelmäßiges Zuvielessen, nicht aus Hunger, sondern im Versuch Ängste und emotionale Überforderungen (Ärger, Einsamkeit, Zurückweisung, Leereempfinden, usw.) zu umgehen, manifestiert sich als Übergewicht. Die Betroffenen fühlen sich dem Essen ausgeliefert.Herzkreislauf und Skelett werden überlastet, gefährliche Folgeerkrankungen (Schlaganfall, Herzinfarkt, Leberschäden, Diabetes, Gelenksleiden und Wirbelsäulenschäden) drohen. Psychisch wirkt sich die Eßsucht in erster Linie auf das Selbstwerterieben und Wohlbefinden beeinträchtigend aus. Was tun, wenn bei sich selbst oder bei Angehörigen des Familien-, Freundes-, oder Bekanntenkreises Veränderungen beobachtet werden, die eine Eßstörung vermuten lassen? Z.B. es wird deutlich weniger - oder mehr - gegessen, Auswahl kalorienarmer Speisen, häufiges Wiegen des Körpergewichtes usw. Bevor man den Betroffenen direkt darauf anspricht ("mir fällt auf .."), sollte man sich selbst Klarheit über die genauen Beobachtungen verschaffen und imstande sein, sie deutlich zu benennen. Eine bedrängende oder vorwurfsvolle Haltung soll unbedingt vermieden werden, man sollte nicht in jedem Fall eine Antwort erwarten!
Die Angesprochenen sollten nicht in einen Erklärungs- oder Rechtfertigungsnotstand gebracht werden. Ruhe bewahren, Aufregungen vermeiden, keine voreiligen Aktionen starten. Jedoch mit den jeweiligen Beobachtungen und den damit verbundenen Sorgen nicht alieine bleiben. Ist anderen Bezugspersonen ähnliches aufgefallen? Als nächsten Schritt sollte man sich an den Vertrauensarzt, Psychologischen Dienst, Familienberatungsstellen, Diätdienst oder Infes (Selbsthilfegruppe für Eßgestörte) zur Einholung von Informationsmaterial über das Wesen des Krankheitsbildes wenden und falls nötig, zusammen mit den Fachkräften konkrete Schritte überlegen bzw. unternehmen. Wichtig ist, der medizinischen und der psychischen Seite gleichermaßen Beachtung zu schenken. Kontaktste/len Angehörige:
für Betroffene und / oder
öffentliche Sanitätsdienste - die jeweiligen Vertrauensärzte - Psychologischer Dienst Marlingerstraße 29, Meran Tel. 222226 - Zentrum für psychische Gesundheit - Schafferstraße Meran - Tel 253760 - Dienst für Diät und Ernährung St. Leonhard - Tel. 656759 Familienberatungsstellen - Ehe - und Erziehungsberatung Südtirol - Rennweg 6 Meran Tel. 210612 - Familienberatungsstelle P. M. Kolbe Rennweg 62, Meran - Tel. 233411 - Familienberatungsstelle Lilith Freiheitsstraße 75 Meran Tel. 212545 - Infes - Infosteile für Eßstörungen Mitterdorf 12 Auer 39040 Tel 0471 810962 Zingerle Monika/Lösch
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Passeirer Blatt / Juni 1998
Seite 19/ Nr. 17
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Passeirer Blatt / Juni 1998
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25 Jahre Theiner Reisen Ein besonderes Jubiläum konnte das Taxi- und Busunternehmen Theiner Reisen in diesen Tagen begehen. Seit nunmehr 25 Jahren bringen Hans Theiner und sein Team die Kunden zuverlässig, pünktlich und sicher zu deren Bestimmungsort. 25 Jahre, das heißt im Schnitt jährlich ca. 175.000 km, mußten natürlich gebührend gefeiert wer-
den. Und so trafen sich am 25. April Freunde, Bekannte, Verwandte und Vertreter des öffentlichen Lebens zur Jubiläumsfeier auf dem Firmenareal in der .Lente", Auch Landesrat Michl Laimer und der Landtagsabgeordnete Hanspeter Munter ließen es sich, wie 200 weitere Gäste, nicht nehmen, den Theiner Hans zu beglückwünschen. Nach einem Umtrunk waren 90 Ehrengäste noch zu einem ausgiebigen Mittagessen beim Unterwirt geladen, wo der Hans über die Anfänge seines Taxiunternehmens erzählte. Hinter dem Lenkrad zu sitzen, davon träumte der Hans schon in seiner Kindheit. Durch die Auflassung einer Mietautolizenz in St. Martin ergab sich für ihn die ersehnte Gelegenheit. Hans kaufte sich einen VW-Kleinbus und begann mit kleineren Fahrten. Die Vereinstätigkeit des von ihm "chauffierten" und zeitweise auch geleiteten Fußballvereins St. Martin nahm einen großen Aufschwung und der .Theiner" wurde auf den Sportplätzen von ganz Südtirol bekannt. Alsbald übernahm er seinen ersten Schülertransport, und er legte sich ei-
Das Taxiunternehmen gewann an Vertrauen, und Vereine aus dem ganzen Burggrafenamt nahmen nunmehr seine Dienste in Anspruch. 1983 wurde der erste große Bus (38 Sitze) angeschafft. Für den ansehnlichen Fuhrpark war in
die neue Handwerkerzone in St. Leonhard umzusiedeln. 1986 wurde ein 42-Sitzer angeschafft, mit dem nun problemlos größere Gruppenreisen und Tagesfahrten unternommen werden konnten. In den letzten Jahren engagierte sich der Theiner Hans nachhaltig für den Zusammenschluß der Passeirer Busunternehmer in einem Konsortium. 5 dieser Mitglieder gründeten eine Aktiengesellschaft und eröffneten das Reisebüro "Waluliso".
St. Martin kein ausreichender Platz vorhanden, sodaß Hans die Gelegenheit wahrnahm, mit dem ganzen Betrieb in
"Wenn ich alle erwähnen müßte, die mir geholfen haben, würde das zu weit führen", ist sich der Theiner Hans sicher. "Meiner Familie, insbesondere meiner Frau Anneliese, möchte ich jedoch für ihr Verständnis und ihre Mithilfe besonders danken. Ich habe mich aber immer über das Vertrauen der gesamten Passeirer Bevölkerung gefreut. Ob Schülergruppen, Einzelpersonen oder Reisegesellschaften, ich werde weiterhin versuchen, auf die Wünsche aller einzugehen, denn jeder einzelne ist für mich wichtig!" Daß umsichtiges Fahren und Können am Steuer alleine nicht genügen, sondern daß es auf den überfüllten Straßen viel Glück und die Hilfe von oben braucht, ist ihm schon lange bewußt. Deshalb spendete er anläßlich seines Jubiläums den Klosterfrauen einen beträchtlichen Betrag. "Dieser Tag ist eine Sternstunde in meinem bewegten und abwechslungsreichen Leben", zieht Theiner Hans Bilanz, "und ich verspreche, daß ich mich auch in den nächsten 25 Jahren nach Kräften dafür einsetzen werde, meine Kunden gesund und wohlbehalten zu ihren Bestimmungsorten zu bringen!" K.G.
nen 14-Sitzer (1976) und einen 20-Sitzer (1979) zu.
Geschwister Pixner
Im Bild die Geschwister der Familie Pixner - .Friedl" in HüttlPlatt mit Mutter Agatha. Von den abgelichteten Frauen leben noch sechs: v. I. nach rechts Tone (Leiterin, 84 Jahre), Berta (Unterplatt, 76), Anna (Kennen, Mörre, 90), Moidl (Bozen, 94), Rosa (gestorben), Agatha
(Pichlhof St. Leonhard, 92) und Mena (Oberegg Walten, 89). Franz (fehlt im Bild, 80). Zusammen erreichen die noch lebenden sieben Geschwister das wohl seltene, stolze Alter von 605 Jahren. Wir gratulieren! A.p.
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Auszeichnung
für Jäger in St. Martin
Bei der diesjährigen Hegeschau in AIgund wurden die langjährigen Mitglieder des Jagdreviers St. Martin Albert Amort, Josef Braunhofer, Sepp Hofer, Alois Raich, Karl Platter und Heinrich Bortolotti vom Landes- und Bezirksjägermeister ausgezeichnet. Das Jagdrevier St. Martin wünscht diesen 6 Jägern noch viele schöne Jagderlebnisse und ein kräftiges Weidmannsheil!.
Anna Lanthaler 90 Jahre alt te sie jedoch alle Schwierigkeiten. Von einer Operation hat sich die Kennenmutter inzwischen wieder erholt, und sie führt noch immer zusammen mit ihrer Tochter den Haushalt. Der Herrgott möge ihr noch viele gesunde Tage im Kreise ihrer Familie schenken. Martha Gufler
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Frau Anna Lanthaler, Kennenmutter in der Mörre, feierte kürzlich ihren 90. Geburtstag. Anna wurde als fünftes von insgesamt 13 Kindern am 9. Februar 1908 in Pfelders geboren. Sie hatte eine schwere Kinderzeit. Bereits mit 2 Jahren mußte sie ihre Familie verlassen und kam zu ihrer Tante auf den Unterprischhof in Rabenstein. Vom Unterprischhof zog Anna mit ihrer Tante auf den Schloterberg. Dort lernte sie den Schmalzgru-
ber Klaus kennen, den sie im Jahre 1935 ehelichte. Ihr Mann und dessen Bruder Sepp kauften dann den Kennenhof in der Mörre. Dort zog die Anne ihre 3 Kinder groß. Die Zeiten waren schwierig und Anna mußte eisern sparen, um ihre Familie durchzubringen. Trotzdem hatte sie immer eine offene Hand für arme Leute. Besonders gut gesinnt war sie ihren 6 Patenkindern. Mit ihrem großen Gottvertrauen meister-
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Passeirer Blatt 1 Juni 1998
Seite 22 1 Nr. 17
Passeirer Naturbahnrodler feiern große Erfolge Einen großen Erfolg bei den 24. Landesmeisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahn feierten die Passeirer Rodler. Sie stahlen den anderen Rodlern aus ganz Südtirol die. Show. Von zehn möglichen Siegen gingen sechs an Athleten aus dem Passeiertal. Bei eisigen
Temperaturen (-110 C), pickelharten Pistenverhältnissen und herrlichem Winterwetter wagten sich rund 120 Athleten aller Altersklassen an den Start der international geprüften und schwierigen Naturrodelbahn "Bergkristall" bei Platt. Es stand von vorne herein fest, daß mit der Passeirer Mannschaft heute stark zu rechnen war, aber daß das Rennen so enden würde, hatte sich wohl doch keiner erwartet. Die jungen Passeirer distanzierten förmlich ihre Konkurrenz. Hofer Gotthard fuhr bei den Männern, und Dorfman Nadia aus Feldthurns bei den Frauen Bestzeit. Hofer Gotthard gelang es sogar, den bestehenden Bahnrekord von Manfred Gräber (1.00.56 Sek Europameister 1996, Doppelvizeweltmeister 98), um 41 Hundertstel Sek. zu unterbieten und ist somit neuer Bahnrekordhalter der Piste Bergkristall, mit einer Zeit von 1.00.15 Sek. Es gehört schon eine anständige Portion Mut dazu, wenn man die Zielgerade zwischen 90 und 100 km/h, auf der Rodel liegend, die spiegelglatte, eisige Rodelbahn "Bergkristall" hinabsaust. Nur wer höchst konzentriert, physisch topfit und talentiert genug ist, schafft es auch, solche schwierige Bahnen fehlerlos zu bewältigen. Allein die schneidend kalte Luft machte manch einem Probleme, doch dagegen hatten die Veranstalter vorgesorgt. Im Zielraum
wurde für Speise und (warmen) Trank bestens gesorgt. Den Sportlern und den Organisatoren der Veranstaltung ist zum großen Erfolg der Veranstaltung zu gratulieren. Ein Dankeschön auch allen Sponsoren und Gönnern des Rodelvereins Passeier Raiffeisen, ohne welche keine Sportveranstaltungen realisierbar wären. Daß das Passeiertal eine Hochburg des Rennrodelsports ist, ist inzwischen weit über die Grenzen unseres Landes bekannt. 1981 gewann Irmgard Lanthaler den Weltmeistertitel im Rennrodeln auf Naturbahn, Helga Pichler wurde Dritte. Seither sind die Erfolge der Passeirer Nachwuchsrodler nicht ausgeblieben, sie alle wollten es ja der Weltmeisterin nachmachen. Bis jetzt ist es leider keinem mehr gelungen, einen Weltmeistertitel zu holen, doch man trainiert hart, um diesen höchsten Titel wiederum ins Passeiertal zu holen. Verschiedene Italienmeistertitel, Europameistertitel, Landesmeistertitel, unzählige internationale und nationale Erfolge krönen jedoch die Bilanz des Rodelvereins Passeier Raiffeisen. Der R.V. Passeier brachte schon viele wichtige und große Rennen in das hinterste Passeirtal. So auch die Europameisterschaft in der vergangenen Saison 96/97. Noch heute ist sie in aller Munde, und gilt vielen Veranstaltern als Musterbeispiel für Organisation und Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Veranstalter. Bei dieser Gelegen-
heit möchte sich der gesamte Ausschuß des Rodelvereins Passeier bei Hans Schenk, dem Organisationspräsidenten
der Europameisterschaft bedanken. Er hat den Verein nicht nur aus einer tiefen finanziellen Krise geholt, sondern auch die Wintersportan· lage "Bergkristall" modernisiert. Warum die Passeier Rodler stets "so gut drauf" sind, verrät uns Hubert Folie, seit 28 Jahren Trainer der Passeirer Rennrodler Folie: " Man muß zugeben, daß wir Passeirer den anderen Vereinen und Nationen gegenüber, einen gewissen Vorteil bezüglich der Trainingsmöglichkeiten haben. Dadurch, daß bei uns der Winter oft früher kommt als in anderen Tä-
lern und Ländern, haben wir natürlich auch die Möglichkeit, früher und optimal zu trainieren. Doch wären da nicht fleißige Helfer, die mir tatkräftig zur Seite stehen, wäre es nicht möglich die Rennrodelbahn "Bergkristall" so perfekt und herausragend zu präparieren. Aber allein der Vorteil der Trainingsmöglichkeit ist nicht ausreichend, um Spitzenplazierungen zu belegen. Bei unserem Sport machen Materialbeschaffenheit und Präparierung der Rodel einen wesentlichen Anteil am Erfolg aus. Die letzten drei Jahre haben wir uns sozusagen auf unseren Lorbeeren ausgeruht ..... und haben versucht, mit "normalen" Material, wie man es zu kaufen kriegt, zu fahren. Es stellte sich jedoch bald heraus, daß Rodel nicht gleich Rodel ist, und auch wir fingen an herumzutüfteln und die Rodel sowie die Schienen individuell zu verändern. Der Erfolg blieb nicht aus, das beweisen ja wohl die Landesmeisterschaft und die ganze vergangene Saison überhaupt." Konrad Pamer
Passeirer Blatt / Juni 1998
Seite 23 / Nr. 17
3-Hütten- Trophäe 1998 Schneeberg (2355 m): gültige Zeitperiode vom 24. Mai bis 17. Oktober (16 Uhr Stettiner Hütte (2875 m): gültige Zeitperiode vom 1. Juli bis 30. September. Zwickauer Hütte (2989 m): gültige Zeitperiode vom 1. Juli bis 30. September. Einzelwertungen (pro Hütte): Gezählt werden die zu Fuß durchgeführten Hüttenbesuche während der oben angegebenen Zeitperiode (maximal 1 x pro Tag, der Ausgangspunkt ist nicht vorgeschrieben). Jeder Teilnehmer muß jedesmal seine Ankunft an der Theke melden! Kombination (alle 3 Hütten zusammen): Es zählt die Summe der Einzelwertungen (die Besuche auf der Zwikkauer und Stettiner Hütte zählen wegen des größeren Zeitaufwandes doppelt); jede Hütte muß mindestens 2 x besucht werden! Die Preisverteilung findet am 17. Oktober 1998 um 16 Uhr am Schneeberg statt. Preise Einzelwertungen: jeweils 3 Damen-Passeirer, 3 HerrenPasseirer, 3 Nicht-Passeirer
Preise Kombination: 3 Damen, 3 Herren Wertung 1997 An der 3-Hütten- Trophäe 1997 nahmen 87 Personen teil, die insgesamt 681.753 Kategorie
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Name des Teilnehmers
Gemeinde
Raich Albert Karlegger Ulrich Planer Helmut Haller Sepp Buchschw. Roman Pixner Volkmar Brunner Andreas Auer Andreas Planer Anton Pfitscher Siegfried Hafer Kilian MairAlbert Plangger Isidor Schwarz Hubert Gufler Konrad Buchschw. Hugo Prugger Klaus Prünster Roland
Moos St. Leonhard Moos St. Martin St. Leonhard St. Leonhard Moos St. Martin Moos Moos Moos St. Leonhard 51. Martin St. Martin Moos St. Leonhard Moos St. Martin
Innerhofer Walter Plieger Christian Sehölzhorn Dieter Rainer Andreas
... Haller Waltraud
'" f Reich Hildegard E :: Raieh Klara c .. Halter Maria "Hafer Jalanda
Sehen na Sarntal Ridnaun Ridnaun
st. Leonhard Moos Moos St. Martin St. Martin
Höhenmeter (im Aufstieg) und 7.336 km Wegstrecken zurücklegten. In der folgenden Tabelle sind nur jene Teilnehmer aufgelistet, die mindestens 10 Punkte aufweisen.
Stettinar H. Zwickauer H. Platz Punkte Platz Punkte 3. 1.
18 44
5. 3.
6 18
8. 8. 2. 5.
4 4 22 6
12. 5. 8. 12. 8.
2 6 4 2 4
1.
1.
2. 3. 1. 4. 4.
46 30 56 14 14
9. 10.
6 4
6.
10
7. 13. 10. 7.
8 2 4 8
8
1.
10
14
1.
12
Schneeberg Platz Punkte
Kombination Platz Punkte
1. 3.
93 26
2. 11. 3. 7. 8.
29 10 26 16 15
3. 4.
17 5. 6. 18. 12. 13. 31. 9. 10.
5 20 17 4 9 8 1 12 11
7.
1. 4. 2. 3.
1. 2. 2. 4. 4.
36 11 28 20
36 14 14 10 10
1. 2.
5. 6.
8.
1.
1.
157 100 56 49 42 26 26 23 22 21 20 19 18 15 14 13 12 11 36 29 28 20
62 14 14 10 10
Schachmeisterschaft für Schüler Der Tag für das Spiel der Könige Bei wunderschönem Wetter fand am 25. April im Dorfzentrum von St. Martin die Schach-Passeirermeisterschaft für Grund- und Mittelschüler statt. Zu 7 Runden im Schweizer System fanden sich 47 junge Nachwuchsspieler ein, die um den Titel des Passeirer Meisters in den Kategorien U 10, U 12 und U 14 kämpften. Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm war gesorgt. Alle Kinder wurden mit Getränken und einer Marende versorgt, die unser Schachgönner Unterwirts Ubald spendierte. Vor allem aber wurde wacker gekämpft und in sehenswerten Partien alles versucht, um den Gegner "schachmatt" zu setzen! An der Veranstaltung beteiligten sich auch erwachsene Schachspieler. Sie konnten sich mit zwei der stärksten Passeirer Spieler messen. Zuerst spielte Klaus Pirpamer gleichzeitig an 16 Schachbrettern gegen 16 Spieler, wobei er 14 Spiele gewann und nur zwei Spiele unentschieden abgab. Auch Michael Pichler (Scheiber Michl) kämpfte gegen 10 Gegner gleichzeitig, wobei er 5 Partien gewann. Für St. Martin wurde die Schachmeisterschaft zu einem großen Erfolg. Man gewann, mit
Ausnahme des Unter 14 Titel, alle Wettbewerbe. Daß an so einem Tag nicht alle den ersten Platz erreichen konnten, war uns klar. Es wurde jedoch dafür gesorgt, daß jeder Teilnehmer als Gewinner nach Hause gehen konnte. Jeder Spieler konnte sich einen schönen Sachpreis aussuchen. Möglich wurde dies durch die Unterstützung von Gönnern und Sponsoren - unser Dank gilt allen Wirtschaftstreibenden, den Gemeinden und Privaten, die den Kindern und Jugendlichen einen Tag ermöglichten, den sie so schnell nicht vergessen werden.
Passeirer Blatt I Juni 1998
Seite 24 I Nr. 17
FIS-Masters-Ski-Weltcup In der Ski-Saison 97/98 nahmen Pixner Alfred und Pixner Andreas, beide aus St. Leonhard, wiederum an den FISMASTERS-Weltcup-Rennen teil. Pixner Alfred startete mit dem SC Meran, Pixner Andreas für den Schweizer Skiverband. Im abgelaufenen Masters-Weltcup konnten Alfred und Andreas voll überzeugen. Beide gingen in der Altersklasse A2 (Jahrgänge 58 bis 62) an den Start. Andreas holte sich den Gesamtsieg mit 138 Punkten, Alfred wurde mit 71 Punkten Vierter. Möglich wurde dieses tolle Gesamtresultat mit zahlreichen beständigen Spitzenplazierungen: Pixner Andreas gewann drei Rennen (Slalom und Riesentorlauf in Airolol Schweiz, Slalom in Spital am Pyrnl
Österreich) und kam weitere zweimal unter die ersten Drei (Zweiter Riesentorlauf und Dritter Slalom in Courmayeur). Pixner Alfred stieg zwar "nur" beim Riesentorlauf in Airolo als Dritter auf das Siegerpodest, plazierte sich aber weitere fünfmal unter den besten sieben. Ende März nahmen beide an den Masters-Weltmeisterschaften in Andorra (Spanien) teil, wo folgende Ergebnisse erzielt werden konnten: Pixner Andreas Slalom Sechster, im Riesentorlauf Zehnter und im Super-G Elfter. Pixner Alfred im Riesentorlauf Rang elf und im Super-G Rang 15. Brigitte Pixner
Passeirer Blatt / Juni 1998
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Der Kegel Club Passeier stellt sich vor: Der Club wurde am 15. 08. 1984 als 2. Mannschaft des damals noch aktiven K.C. Pseier gegründet. Im Mai 1985 trat der Verein dem Sport Club St. Martin als "S.C. St. Martin Sektion Kegeln" bei. Im Meisterschaftsjahr 1985/86 wurde die D-Klasse West gewonnen und im darauffolgenden Jahr auch die C-Klasse West, womit der Aufstieg in die BKlasse erstmalig geschafft wurde. Im Sommer 1988 wurde eine 2. Mannschaft zur Meisterschaft in die D-Klasse West gemeldet. Im sei ben Jahr mußte die 1. Mannschaft in die C-Klasse absteigen, wo sie sich gut bewährte und 1992 wieder den Aufstieg in die B-Klasse schaffte. Auch die 2. Mannschaft schaffte im sei ben Jahr den Sprung in die C-Klasse. Im Meisterschaftsjahr 1992/93 wurde sogar eine 3. Mannschaft gemeldet, die jedoch nur eine Saison einsatzbereit war. Im sei ben Jahr wurde die 1. Mannschaft Meister in der B-Klasse und stieg in die B-1 auf. Die 2. Mannschaft spielte unterdessen in der C-Klasse weiter. Im Meisterschaftsjahr 1994/95 gewann die 2. Mannschaft die C-Klasse West, die 1. Mannschaft mußte jedoch in die B-Klasse absteigen.
grund gewesen sein, den Sport aufzugeben.
Seit dem Jahr 1987 mußten die Kegler alle Meisterschaftsspiele in Algund, Lana oder Dorf Tirol austragen. Das wird wohl auch bei vielen Aktiven der Haupt-
Sponsor des Kegel Club Passeier bleibt die Landesversicherung ITAS, der für die Unterstützung herzlich gedankt wird. Luis Gufler
Abschlußbericht
des Kegel Club Passeier über das Jahr 1997
1. Im Jänner haben wir mit 8 Spielern an der Bezirks-Paarteilgenommen.
und Einzelmeisterschaft
2. Von Ende Jänner bis Mitte April haben wir mit zwei Mannschaften an der Rückrunde der Südtiroler Mannschaftsmeisterschaft teilgenommen. Die 1. Mannschaft gewann die Meisterschaft in der B-Klasse West und schaffte somit den Aufstieg in die A-2 Klasse. Die 2. Mannschaft erreichte den Klassenerhalt in der C-Klasse West. ausgetragen, 3. Anfang Mai haben wir die interne Vereinsmeisterschaft aktiven Kegler des Vereines haben daran teilgenommen.
und alle
4. Ende Mai haben wir auf dem Festplatz von St. Martin in Passeier ein Wiesenfest veranstaltet. 5. Anfang August haben wir mit 2 Mannschaften die Meisterschaftssaison 97/98 begonnen. 6. Im September teilgenommen.
wieder mit dem Kegel-Training für
haben wir mit einem eigenen Stand am Dorffest von St. Martin
7. Im September haben wir mit 2 Mannschaften am Südtirol-Pokal Beide Mannschaften schieden vor dem Finale aus.
teilgenommen.
8. Von Ende September bis Mitte Dezember haben wir wieder mit 2 Mannschaften an der Hinrunde der Südtiroler-Mannschaftsmeisterschaft teilgenommen. K. C. Passeier
VEREiNSMiTGliEdER
K.C.
dES PASSEiER
Pamer Josef Pfitscher Hanspeter Kofler Georg Pfitscher Anton Gufler Alois Buchschwenter
Michael
Marth Stefan IImer Erwin Marth Erwin Ennemoser
Hugo
Unterthurner Armin Marth Alfred Tschöll Johann Geiser Konrad
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Passeirer Blatt / Juni 1998
Sport und Fitness-Club-Passeier
öffnet seine Tore
Am 28. März fand im Sport- und Fitness-Club-Passeier ein Tag der offenen Tür statt. Der Samstagnachmittag begann mit der Gürtelprüfung der KarateKontakt Kinder. Anschließend stellten die Kickboxer ihr Können unter Beweis. Die Prüfungskommission unter den gestrengen Augen des Europameisters im Kickboxing Hartmann Stradenik, honorierte das konstante Jahrestraining und belohnte die Fortschritte, die sich daraus ergaben, mit Rängen zwischen gelben und blauen Gürteln. Im Anschluß daran zeigten die Aerobic-Damen dem zahlreich erschienenen Publikum ihr Können. Zur Auflockerung des Programms präsentierten die "hauseigenen Models" die neue Sommerkollektion 98 des Martiner Fachgeschäftes "Sport Schweigl". Als krönender Abschluß des Nachmittags stand erstmals eine .Passeirer Meisterschaft im Bankdrücken" auf dem Programm. Um eine gerechte und objektive Beurteilung zu gewährleisten, wurde der erfahrene Bodybuilder Leo Veuhoff aus Algund verpflichtet. Überrragender Sieger wurde Alexander Pecoraro, der mit 140 kg das Doppelte seines Körperge-
wichtes zu drücken vermochte. Den zweiten Platz belegte Helmut Haller und an dritter Stelle landete Daniele Brancato. Die unterschiedlichen Darbietun-
gen fanden beim Publikum regen Zuspruch und wurden mit viel Applaus bedacht. Sport- und Fitnessc/ub Passeier
S. C. PASSEIER - Sektion Tischtennis PASSEIRER-MEISTERSCHAFT 1998 Am Samstag, 09. Mai 98 veranstaltete der S.C. TT PASSEIER traditionelle PASSEIRER-MEISTERSCHAFT.
seine
Ergebnisse Verbandsspieler
Herren Fitet
Verbandsspieler
Damen Fitet
1. 2. 3. 4.
1. 2. 3. 4. 5.
Reiterer Benjamin Holzer David Holzer Josef Pircher Hubert
Santomaso Mavi Hofer Anita Gufler Carmen Stolz Beate Gumpold Barbara
Freizeitspieler 1. 2. 3. 4.
Herren
Ohlin Krister Tschöll Andreas Holzer Manuel Karlegger Thomas
St. Martin St, Leonhard St. Leonhard si. Leonhard
St. St. St. St. St.
Leonhard Leonhard Leonhard Martin Leonhard
St. St. St. St.
Martin Leonhard Leonhard Leonhard
Passeirer Blatt / Juni 1998
Seite 27 / Nr. 17
Wir
gratulieren zur geburt St. )'Vlartin 7.3. 7998 - 30. 4. 7998
Kalmtal
Heel Atexander
Heel /llex
Freizeitspieler 1. 2. 3. 4.
Kinder
1. 2. 3. 4. 5.
Damen
Gumpold Klara Hofer Katrin Pichier Doris Holzer Annemarie
Gumpold Andrea Pichier Roland Pfitscher Benjamin Righi Marina Heinisch Sonja
Als Passeirer-Meister konnte REITERER BENJAMIN SANTOMASO MAVI prämiert werden.
Lanq
St. St. St. St.
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Leonhard Leonhard Leonhard Leonhard
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und als Passeirer-Meisterin Brigitte Pixner
Die Redaktion des Passeirerblattes wünscht einen erholsamen Urlaub
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Sa!taus
Auer Atexander
Dort
Spineil Tobia« Kotter [el1C1
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gemeinde
Moos
4.3. 7998 - 20. 5. 7998
Moo: - Dort I/scher
Emanuel
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Pichler
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Katharina
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Sanära
St. Ceonhard 3. 4. 1998 - 20 5. 1998
Dorf
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Philipp
Hojer Dominik
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plCItter
Kevin
Passeirer Blatt / Juni 1998
Seite 28 / Nr. 17
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