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MITIEILUNGEN UND UND NACHRICHTEN NACHRICHTEN AUS MOOS, ST. LEONHARD UND UND ST. MARTIN MITTEILUNGEN AUS MOOS, ST. LEONHARD ST. MARTIN
September 1996 September 2002
9. Jahrgang 15. Jahrgang- –Nr. Nr.1135
Gemeindeschwimmbad St. Leonhard feierlich eingeweiht
Am 12. Juli 1970 wurde das bestehende Gemeindeschwimmbad feierlich eingeweiht und stand für viele Jahre den Einheimischen und Gästen zur Verfügung. Als wichtige Infrastruktur für den Tourismus setzte es auch eine alte Tradition fort: Bereits im Jahre 1883 findet man erstmalig die Bezeichnung "Curort" als Zusatz zum Ortsnamen St. Leonhard (Dorfbuch S. 460). Die Voraussetzungen dafür bot die Mineralquelle beim Zeggbad in Fallenbach, die nach einer amtlichen Analyse (schon um 1830-1835) als Heilquelle empfohlen wurde. Auch Dr. J. J. Staffler und Beda Weber hoben
deren guten Einfluß auf die Badegäste hervor, beklagen aber, daß "Unterkunft und Pflege so dürftig sind, daß sie kaum dem Landvolke genügen" (Dorfbuch S. 461). In der Folge bemühten sich Gemeinde und Wirte, ihr Angebot zu bereichern, da sie den Fremdenverkehr als Erwerbsquelle für die Zukunft entdeckt hatten. Dieser nahm stetig zu, im Jahre 1909 schienen bereits 11 Gastwirtschaften in St. Leonhard auf. Die Kriegsjahre brachten allerdings einen schweren Rückschlag, und erst Anfang der Fünfziger Jahre kamen wieder Gäste ins Passeiertal. Mitte der Sechziger Jahre
beschloß der Gemeinderat unter Bürgermeister Josef Tschöll weitblickend, ein öffentliches Schwimmbad im Gänsboden zu bauen, was trotz der knappen Geldmittel gelang. Als 1970 das Schwimmbad eröffnet wurde, zählte man bereits 50.000 Übernachtungen. Dieses Freibad wurde in der Folge zu einer unverzichtbaren Einrichtung für den Fremdenverkehr und für die Einheimischen, doch mit der Zeit traten immer größere Mängel auf. Daher nahm der Gemeinderat im Jahre 1994 einen teilweisen Neu- und Umbau in Angriff. Die Gemeindeverwaltung setzte sich zum Ziel, eine einheitliche Sportzone zu schaffen mit Tennisfreiplätzen, Tennishalle, Schwimmbad und Fußballplatz (noch zu sanieren). Darum wurde das alte Umkleidegebäude an der Mooserstraße verkauft und der Eingang zur Ten- . nishalle verlegt. Nach Abschluß der Badesaison 1994 begann der Umbau er Gebäudeteile. Die Tennisbar wurde neugestaltet und vergrößert in Hinsicht auf die Doppelfunktion Tennisund Schwimmbad bar, die Küche erweitert und neu eingerichtet. Neu dazu kamen der Fitneßraum, der Speisesaal, die Umkleide- und Duschräume sowie eine Lagerhalle. Ebenso neugestaltet wurde das Freigelände mit Parkplatz, Gehsteig, Straße und Kreuzungsbereich beim Fußballplatz. Nach dem ersten Baujahr folgte der Sommer als Unterbrechung, wo das Bad wieder seine Tore öffnete mit neuen Gebäuden, aber alten Becken. Nach dem frühen Herbsteinbruch 1995 begann der Umbau des Beckens. Es blieb in seiner alten Länge und Breite erhalten, doch wurde ein neues Becken
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ins alte hineingebaut. Erweitert wurde das Taucherbecken, neu dazukamen ein Rolloschacht, ein Wasserfall, ein Wildwasserkanal, ein Whirl-Pool, Massageliegen, Nackenduschen, ein Baby- und ein Kinderbecken, sowie die gesamte Wasseraufbereitunganlage. Außerdem wurde eine 50-m Rutsche angebracht, ein Volley-Platz angelegt und die Liegewiese neu gestaltet und mit einer automatischen Beregnung ausgestattet. Anfang Juli dieses Jahres konnte die Anlage fertiggestellt und für die Badegäste geöffnet werden. Wie erhofft, haben sich Gäste wie Einheimische, natürlich besonders die Kinder, auf das reichhaltige Angebot gestürzt und jede sonnige Minute genutzt, die dieser Sommer etwas spärlich vergönnt hat. Am Samstag, 31. August, fand die feierliche Einweihung statt. Durch die Feier führte Assessor Dr. Pixner Albin. Nach einem Begrüßungsmarsch der Musikkapelle "Andreas Hofer" hieß der Bürgermeister Dr. Pfitscher Konrad alle Ehrengäste und Bürger willkommen und dankte allen, besonders dem Landeshauptmann Luis Durnwalder für die entscheidende finanzielle Unterstützung. Ebenso dankte er den Planern, besonders Arch. Josef
Gritsch aus Naturns für die Gesamtleitung, den Firmen und ihren Arbeitern für die 'gelungene Ausführung und besonders Assessor Haller Hans, der immer an den Baubesprechungen teilgenommen und entscheidenden Anteil am Gelingen hat. Am Werk beteiligt waren: Dr. Arch. Gritsch und Valtjngojer (Projekt und Gesamtbauleitung), Dr. Ing. Luis Gufler (Statik), Faching. Mittelberger und Nischler (Elektro- und Heizungsprojekt), Profilbau OHG (gesamte Baumeisterarbeiten und Außengestaltung), Atzwanger AG (Wasseraufbereitung), Pixner Bernhard (Zimmermannsarbeiten 1. Baulos), Haller Fritz (Zimmermannsarbeiten 2. Baulos), Haller Markus (Elektroarbeiten 1. Baulos), Hofer Johann (Elektroarbeiten 2. Baulos), Gufler Gotthard (Schlosserarbeiten), Praxmarer Arnold (Schlosserarbeiten Freibecken), Eschgfäller Karl (Hydraulikerarbeiten), Fliesen Edilvar (Fliesen), Rier Christian (Böden), Hofer Heinrich & Co. (Tischlerund Glaserarbeiten, Einrichtung), Pixner Othmar (Malerarbeiten 1. Baulos), Haller Ehrenreich OHG (Malerarbeiten 2. Baulos), Lanz Isolierungen KG (Abdichtung der Becken in PVC), Grandimpianti Noselli OHG (Lieferung Küche), Zorzi
Oskar OHG (Lieferung Bartheke und Kühlzellen), Harmonie System (Einrichtung der Umkleiden und Beschilderung), A+ T Europe (Wasserrutsche), Hans AIber (Spenglerarbeiten). Der Landeshauptmann erwiderte den Dank der Gemeindeverwalter und wies auf die sportliche und gesundheitliche Bedeutung eines Schwimmbades hin, aber auch auf die Bedeutung für den Tourismus, den ein Erlebnis- und Spaßbad dieser Art in besonderem Maße hat. Nach den Grußworten des Landesrates Dr. Michl Laimer segnete Pfarrer Hochw. Pater Theo Neuking die Anlage. Anschließend folgte der gemütliche Teil, wobei die Musikkapelle die Besichtigung begleitete und alle Anwesenden sich durch Speise und Trank stärken konnten. Nur durch die Unterstützung aller, der gesamten Bevölkerung, der Gemeinderäte und der vielen Firmen aus dem Passeiertal ist es möglich, eine solche Anlage zu errichten, die immerhin etwa 5,7 Milliarden Lire gekostet hat. Wenn sie aber der Bevölkerung, besonders den Kindern dient und die Anziehungskraft des Passeiertales für die Gäste erhöht, ist das Geld sicher gut angelegt. Konrad Pfitscher
SKJ-Jugendchor Platt aktiv Schon seit langem ist es in Platt üblich, daß die Jugend gewisse Festtage feierlich mitgestaltet. Was zuerst nur einfache Meßvorbereitungen von einigen Jugendlichen waren, ist seit letztem Herbst ein Jugendchor geworden. Stolze 30 Mitglieder kann der Chor verzeichnen, die mit viel Einsatz und Freude dabei sind. Daß es der Jugendchor überhaupt soweit gebracht hat, verdankt er vor allem seinem Leiter, Stefan Pamer. Mit viel Begeisterung, aber auch mit dem nötigen Ernst, ist es ihm gelungen, Jugendliche verschiedenster AItersgruppen mitzureißen. Mit ausdrucksstarken, schwungvollen und zum Teil auch selbstkomponierten Liedern erfreuten die Jugendlichen nicht nur die Pfarrgemeinde Platt. Höhepunkte waren die Bezirksjugendmessen im März
und der "Gastauftritt" in St. Wallburg in Ulten. Bei insgesamt acht Auftritten innerhalb von sieben Monaten, wurde der Gesang von drei begabten Gitarristen und einer Querflöte begleitet. Ganz nach dem Motto "zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen", gab es auch einen geselligen Teil. Um die Stimmbänder abzukühlen, gab es stets ein ge-
Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Dr. Konrad Pfitscher. Redaktionskomitee: Kurt Gutler, Robert Haniger, Greti Khuen, Josef Koller, Karl Lanthaler, Dr. Albin Pixner, Dr. Karl Spergser, Se pp Öltl, Gottfried Zagler Druck: Hauger-Fritz,
Schlanders-Meran
Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Oswald Waldner
Jugendchor Platt
mütliches Beisammensein im Gasthaus, Zum Ausklang der Saison gab es auf der Ulfaser Alm ein Grillfest. Wir danken allen Mitgliedern und hoffen, daß der Jugendchor Platt auch in der nächsten Zeit ein kräftiges Lebenszeichen von sich gibt. Maria Pamer Maria Raich
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Passeirer Blatt I September 1996
Gipfelkreuz auf der Sonklarspitze (3.741 m) errichtet
Richtigstellung: Im Passeirerblatt Nr. 10/96 wurde unter dem Titel ,,500 Jahre Wappen Talschaft Passeier" der Hersteller des Gedenksteines in Saltaus fälschlicherweise mit "Bildhauer Tscholl aus Schenna" angegeben. Richtig muß es heißen: "Bildhauer Veit Tscholl aus Meran".
Bin Wettr
Die beiden Freizeitvereine .Mortiner Eigentor" und .Meraner Narrenverein" wollten ihr 1O-jähriges Freundschaftsjubiläum durch eine besondere Initiative unterstreichen. Schließlich kam man auf die Idee, bedingt auch durch den Umstand, daß beiden Vereinen einige Bergbegeisterte angehören, ein Gipfelkreuz aufzustellen. Auf der Suche nach einem würdigen Gipfel stieß man letztendlich auf zwei dem Anlaß angemessene Berge: die Sonklarspitze und die Schwarzwandspitze. Nach einem eingehenden Lokalaugenschein entschied man sich für die Sonklarspitze, einerseits weil deren Besteigung etwas leichter erschien und vor allem, weil alle von der Gletscherwelt rings um das Becherhaus ganz einfach fasziniert waren. Der Schmiedemeister Gotthard Gufler aus Moos übernahm die Aufgabe, das Gipfelkreuz anzufertigen. Die Gesamtorganisation der Expedition übernahm der "Tausendsassa vom Dienst", Forellenbach Luis. Am 20. Juli 1996 war es schließlich so weit! Insgesamt 32 Bergfreunde (1 Frau) versammelten sich bei der Timmelsalm, um das Unternehmen in Angriff zu nehmen. Das Gipfelkreuz lag in 16 Einzelteilen zum Transport bereit. Manch einen beschlich zweifelsohne ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, als er an den ca. 1500 m zu bewältigenden Höhenunterschied dachte. Aber Bangemachen galt nicht! Die Kreuzteile wurden an den Rucksäcken festgezurrt und man startete mit Todesverachtung los. Keiner der Beteiligten wird wohl je die schweißtreibende, zermürbende Schinderei während des Aufstiegs vergessen,
vor allem als man bei der Überquerung des Schneefeldes bis an die Hüften einbrach. In diesen Momenten kam man "innerlich" nicht umhin, den Sherpas Hochachtung zu zollen, die noch ganz andere Lasten durch den Himalaja schleppen. Auf alle Fälle trudelte früher oder später ein jeder wankend und stöhnend, aber wohlbehalten, am Gipfel ein, wobei fast alle an die persönlichen Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gegangen sein dürften. Nach einer längeren Regenerationsphase stellte man unter den fachkundigen Anweisungen von Gotthard Gufler - der es sich nicht hatte nehmen lassen, sein Werk bis zum Bestimmungsort zu begleiten - das Kreuz zusammen. Schlußendlich heraus kam ein wunderschönes Aluminiumkreuz von 3, 90 m Höhe, das um 3.30 Uhr mit großem Hallo und berechtigtem Stolz aufgestellt wurde. An dieser Stelle möchten die beiden Vereine ihren Freunden recht herzlich danken, ohne deren tatkräftige Mithilfe das Unternehmen wohl kaum geglückt wäre: Holzer Sepp und dessen Frau Monika (stellte sämtliche Männer in den Schatten), Gufler Alfred, Platter Lorenz, Gotterer Luis, Hosnebner Albert, Gufler Kurt und Pfitscher Walter. Ein besonderes Lob gebührt den Brüdern Plangger Isidor und Kassian, die die Expedition umsichtig führten und schon seit Jahren am Berg Vorbildliches leisten. Wir hoffen, daß so mancher Bergfreund unser Gipfelkreuz besucht und sich daran erfreut. Jedenfalls rufen wir allen ein kräftiges "Berg Heil" zu! Mortiner Eigentori K. G.
Die Schulde kriag er olm dr Hailige Peatr sellepöign tuats ihn vrdriaßn iatz hotr gsogg geatr. Und kemmin tuatr niamr er fang niamr on er lot andre Wundr wirkn af dr Wettrstation. Er hot nia an frain Tag kopp und Urlaub aa kuan vin ar Zualoge nicht zi röidn und nicht vin an Luan Kriag lai olm die Taiflr wenn die Sunne nit tuat des geat holt die Länge aa mit an Hailign nit guat. A. L. Zirm-Nisslr latz miaßmr nou in die Gröitschn gian sischt woasche schun die Graatschn wiase af die Zirmin oubn in gonzn Herbist maatschn. S Gröitschn klaubn - a pechigs Problem obr mit an Sock voll Huamzua haatschn hotse die Gluat in dr Hachl kopp nor tianmr Gröitschn-Nisslr praatschn. A.L.
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Passeirer In aller Welt Die Passeirer gelten allgemein als sehr heimatverbundenes Völklein. Und wenn der Passeier in früheren Jahrzehnten sein Tal verlassen mußte, so tat er das meist nicht ganz freiwillig. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Passeirer, denen das eigene Tal zu eng geworden ist, und die die berufliche Herausforderung in der Fremde suchen. Einen dieser .Auslandspasseirer" wollen wir Ihnen vorstellen. Der Hotelmanager Oswald Josef Pichler ist ein Mann, den sicherlich viele unserer Leser noch kennen, verbringt er doch seinen Urlaub öfters im Passeiertal. Aufgewachsen ist Oswald an verschiedenen Orten im Passeiertal (Hozerhof, Fartleis, Walten). Nach Grundund Mittelschulzeit, besuchte er die LBA und Handelsschule in Meran. Nach 2 Jahren Englischstudium in London, inskripierte er an Universitäten in Frankreich (2 Jahre) und Australien (weitere 2 Jahre). Von 1983 bis 1985 besuchte er die Managementschule in Sydney. Oswald hat danach eine steile berufliche Karriere gemacht. Er ist inzwischen Generaldirektor (zuständig für Marken- und Qualitätsregelung) eines großen Hotelbetriebes und dabei verantwortlich für 650 Angestellte. Das Hotel, das er führt, gehört der Novotel-Kette an und untersteht dem Konzern Accor. Dieser beschäftigt weltweit 145.000 Angestellte und nennt nicht weniger als 3.000 Hotels sein eigen. Oswald ist seit 1983 in Australien wohnhaft, und wird 1996 und voraussichtlich auch 1997 als Hoteldirektor in Bangkok, der Hauptstadt Thailands, tätig sein. Im heurigen Sommer machte er Urlaub zu Hause und dabei konnten wir einiges aus seinem Leben erfahren. PB: War Australien für Dich schon immer ein Traumziel oder bist Du eher zufällig dorthin geraten? Wie so viele hatte auch ich schon als Bub den Traum, weit weg zu ziehen, dabei faszinierte mich besonders Amerika. 1983 herrschte aber in Amerika große Arbeitslosigkeit, sodaß ich kein Visum erhielt. Eine weitere Möglichkeit wäre Südafrika gewesen, aber dorthin wollte ich wegen der Apartheidpolitik nicht. Schließlich entschied ich mich für Australien. PB: Wie hast Du Dich in Australien zurechtgefunden? Ich fühle mich in Australien sehr wohl.
Die Menschen sind unkompliziert, lokker und offen, geprägt wohl auch durch die Weite des Landes. Australien ist eigentlich eine zusammengewürfelte, junge Nation, der Lebensstil ist modern und von den Amerikanern inspiriert. Ungewohnt für uns Europäer sind sicherlich die großen Entfernungen. Es ist in Australien normal am Morgen mit dem Flugzeug zur Arbeit zu fliegen und abends wieder nach Hause zurückzukehren.
PB: Falls jemand Urlaub in Australien machen möchte, was sollte man unbedingt gesehen haben. Welches ist die beste Reisezeit? Das Opernhaus und den Hafen von Sydney, die Innenstadt von Melbourne, die Bauten in Canberra und Perth. Australien hat, besonders auf Tasmanien, wunderschöne Strände und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Dazu kommen die australischen "Naturwunder": das große Barriereriff, die längste Koralleninselkette der Welt, Ayers Rock und diverse Naturparks. Die beste Rei-
sezeit sind Juni, Juli und August. Da kann man nämlich im nördlichen Teil von Australien schwimmen und nach einem kurzen Flug im südlichen Teil, wo es zur gleichen Zeit kalt ist, Ski fahren. PB: Wie siehst du Australiens Zukunft? Wenn man bedenkt, daß das moderne Australien erst rund 200 Jahre alt ist und man sieht, wie dieses Land heute dasteht, müßte es eine große Zukunft haben! In Australien leben zur Zeit 18 Millionen Einwohner, das Land ist aber dermaßen groß, daß es mit Leichtigkeit die doppelte Anzahl aufnehmen könnte. Alle Infrastrukturen sind vorhanden und in allen Bereichen wird auf qualifizierte Fachkräfte gesetzt. PB: Falls ein Passeirer Interesse hätte in Australien zu arbeiten, in weichen Bereich ergäben sich Möglichkeiten? Das ist heute ein sehr schwieriges Unterfangen und es gilt zu überlegen! Wer Karriere machen will, muß mindestens 10 Jahre opfern. Es gibt aber einige "Möglichkeiten" für junge Leute, die Lebenserfahrung sammeln möchten. Der Australische Staat gibt nämlich jedes Jahr Kriterien heraus, die besagen in welchem Wirtschaftsbereich Fachkräfte gebraucht werden und bietet eine Schnupperlehre an. Es ist aber ungemein schwierig, ein mehrjähriges Aufenthaltsvisum zu erhalten. PB: Könntest Du Dir vorstellen, in absehbarer Zeit wieder in Südtirol zu leben und zu arbeiten? Ich fühle mich überall wohl, besuche aber gerne meine Heimat. Ich bin der Meinung, man sollte seine Herkunft und das, was einen in der Jugend geprägt hat, nie verleugnen. Ob ich jemals in Südtirol arbeiten werde, weiß ich nicht. Eine Tätigkeit irgendwo in Europa könnte ich mir ohne weiteres vorstellen. O.P/K.G
llbonnement des Paasetrerblattes Für Heimatferne und auswärts wohnende Passeirer besteht die Möglichkeit, das Passeirerblatt zu abonnieren. Abonnementpreise einschließlich Inland L. 10.000.-; Ausland L. 15.000.-
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7. Passeirer Musikkapellentreffen vom 12. - 15. 9. 96 in St. Leonhard in Passeier Programm: Donnerstag, 12. 9. 96 um 20.30 Konzert der Musikkapelle St. Martin im Vereinshaus Freitag, 13. 9. 96 um 20.30 Konzert der Musikkapelle Moos Samstag, 14. 9. 96 um 19.30 ..Einzug der Musikkapelle Platt mit anschließendem Konzert ab 21.00 Uhr Ball mit den Prissianer Spitzbuam Sonntag, 15. 9. 96 9.00 Uhr Festgottesdienst als Beitrag zum Gedenkjahr ,,200 Jahre Herz - Jesu - Gedenken" vor dem Vereinshaus ( bei gutem Wetter) Festliche Umrahmung durch die Musikkapelle Andreas Hofer St. Leonhard 10.00 Uhr Konzert der Musikkapelle Rabenstein 11.30 Uhr Konzert der Musikkapelle Saltaus 14.00 Uhr Umzug der 8 teilnehmenden Kapellen mit Fahnenabordnungen und Festwagen ausgehend vom Sportplatz zum Vereinshaus. Anschließend spielen die Musikkapellen gemeinsam 2 Tiroler Märsche. Darauf folgen Konzerte der Musikkapelle Walten und der Musikkapelle Stuls Alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Passeiertal sind herzlich zu allen Festveranstaltungen, besonders auch zu den Konzerten, eingeladen. Für das leibliche Wohl sorgt die Musikkapelle St. Leonhard.
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"CLASSIC QUINTET" konzertiert in St. Leonhard
Auf Einladung der Gemeinde St. Leonhard konzertiert das "Glassic Quintet" mit Alexander Veit (Flöte), Stefano Tomasi (Oboe), Werner Mayr (Klarinette), Manfred Messner (Horn) und Vittorio Ordonselli (Fagott) am Mittwoch, 18. September mit Beginn um 20.30 Uhr im Vereinshaus von St. Leonhard Das "Glassic Quintet", das sich im Laufe der Jahre durch Konzerte und Rundfunkaufnahmen im In- und benachbarten Ausland einen guten Namen gemacht hat, wird diesmal im ersten Konzertteil durch ein zweites Horn erweitert, um das gleichermaßen bekannte wie beliebte "Sextett op. 271" von Garl Reinecke in das Programm aufnehmen zu können. Als zweiter Hornist tritt Egon Lardschneider zum "Glassic Quintet" hinzu. Der zweite Teil dieses Konzertabends ist wie gewohnt vielseitig: so stehen neben einem Klassiker und einem Komponisten aus der Romantik auch Werke neueren Datums und unterhaltenden Genres auf dem Programm. Ziel dieser Konzerte ist es, dem Publikum ein breites Spektrum der reichhaltigen Literatur für Bläserquintett zu bieten. Erklingen werden Werke von: Garl Reinecke, Ferenc Farcas, Alexander Zemlinsky, Giuilio Briccialdi und Nicolai Rimsky-Korsakoff. "CLASSIC QUINTET" Was für die Welt der Streicher das Streichquartett darstellt, das bedeutet für die Bläser das klassische Bläserquintett. Dies bewog die fünf ambitionierten Instrumentalisten Alexander Veit (Flöte), Stefano Tomasi (Oboe), Werner Mayr (Klarinette), Manfred Messner (Horn) und Vittorio Ordonselli (Fagott) ihrem Ensemble den Namen "Glassic Quintet" zu geben. Die Mitglieder dieses klassischen Bläserquintettes konnten ihre kammermusikalischen Erfahrungen bei diversen Konzertveranstaltungen und Rundfunkaufnahmen bereits in anderen Ensembles sammeln.
Im Bild eine Seite der Vereinsfahne der veranstaltenden Musikkapelle Andreas Hafer, die van Kanrad Heel anläßlich der 140-Jahr-Feier gemalt und zur Gänze van Jahann Hafer, Elektriker, der Musikkapelle spendiert wurde.
Das vorwiegende Anliegen dieses Bläserquintettes besteht darin, sich mit der reichen Orginalliteratur für diese Besetzungsform großer Meister auseinander-
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Der Einsendetermin für den Fotowettbewerb "Urlaubsfotos'' wurde verlängert. Alle Passeirer Fotofreunde werden gebeten, uns noch bis zum 30. Oktober ihre schönsten Urlaubsfotos bzw. Dias zuzusenden (bis zu 3 Exemplare) und mit einem kurzen Begleittext zu versehen. Eine Jury wird die Bilder bewerten.
Im Bild das "Classic Quintett"
zusetzen. Um aber die Klangfarbenpalette von Zeit zu Zeit einer Erweiterung zuzuführen, werden auch Werke größerer Bläserbesetzung in das Repertoire aufgenommen.
Zu der umfangreichen Tätigkeit des "Classic Quintet" zählen Konzerte im Inund Ausland, Studioproduktionen für den ORF und der RAI sowie Fernsehauftritte.
Anschrift: Öffentliche Bibliothek St. Martin 39010 St. Martin Tel. 64 16 76
Fünf Jahre Musikschule Passeier
Fünf Jahre sind nun bereits vergangen, seit die damaligen Musikkurse im Passeiertal vom Institut für Musikerziehung übernommen wurden und als Musikschule Passeier arbeiten. Zu diesem Anlaß bekam das heurige Abschlußkonzert eine besonders feierliche Note,
und die Talbevölkerung unterstrich die Wichtigkeit dieser Einrichtung dadurch, daß sich der Kultursaal von St.Leonhard bis auf den letzten Platz füllte. Bereits während des Schuljahres hatte Alexander Veit, der Leiter der Musikschule, die Einbindung ins Dorf-
leben groß geschrieben: Neben der Umrahmung kirchlicher Feierlichkeiten war die Musikschule bei der Krippenausstellung in St.Martin, bei der Aufführung des Freilufttheaters "Die Rotznfocher" sowie beim Bläserkonzert des VSM-Bezirkes Meran ein gern gesehener Gast, und für die Schüler galt das Mitmachen als eine willkommene Abwechslung. Beim Abschlußkonzert, dem bereits vier Vortragsabende in der Mittelschule vorausgegangen waren, zitierte der Leiter einleitend Prof. Eberhard Preussner, der den Sinn der musikalischen Fortbildung folgendermaßen umschrieb: "Wer hätte Genüge daran, Gedichte zu hören und nachzusagen, ohne schreiben und lesen zu können? Nicht anders ist es in der Musik: um Sinfonien und Sonaten zu erfahren oder gar zu "erleben" ,ist es Voraussetzung, daß wir Musik in den Schriftzeichen und in der Zusammensetzung der Buchstaben kennen". Natürlich kam anschließend die gesamte Palette der unterrichteten Fächer zum Zuge, wobei die gut besetzten Chöre ( Kinder- und Jugendchor) mit den bildhaft vorgetragenen Liedern beim Pu-
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blikum .besonderen Anklang fanden, während mehrere Instrumentalgruppen durch einen gediegenen und niveaumäßig anspruchsvollen Vortrag glänzten. Um auch den Bezug der Musikschule zur Hausmusik zu unterstreichen, fand die Pseirer Soat' nmusig wieder ihren festen Platz im Konzertprogramm. Die anwesenden Vertreter der drei Passeirer Gemeinden sowie Musiklehrer, die sich lobend zum Konzert äußerten, bemängelten allerdings das Fehlen einer Geigengruppe, weil gerade die Geige ein Instrument ist, das früher auf den Passeirer Höfen häufig gespielt wurde und als besonders traditionsreich
Die Wieder- und Neueinschreibungen für das Schuljahr 1996/97 finden am Donnerstag, den 19. September von 10.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 18.00 Uhr Freitag, den 20. September von 14.00 - 18.00 Uhr am Sitz der Musikschule in der Mittelschule St. Leonhard statt. Es werden heuer folgende Fächer unterrichtet: • Singen, Blockflöte(ab der 2. Klasse Grundschule) • Klavier (ab der 3. Klasse Grundschule) • Gitarre, Zither, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Flügelhorn, Horn,
gilt. Zudem könnten auch die Chororchester aus einem eventuellen Nachwuchs schöpfen. Der Leiter der Musikschule versprach, sich bei genügender Interessentenzahl beim Institut um die Einführung dieses Unterrichtsfaches zu bemühen. Die Grüße des Instituts überbrachte Frau Maria Bertolini, die den gut 200 Schülern zu ihrem Fleiß gratulierte und die Wichtigkeit einer musikalischen Ausbildung für Charakter und Gemüt unterstrich. Pressemäßig vertrat Frau Linde Dietz - Lippisch das Institut. Nach einer gediegenen Schlagzeugdarbietung sorgte das Schulblasorchester unter der bewährten Stabführung von Alexander Veit für einen festlichen Ausklang des Abschlußkonzertes.
Tenorhorn, Posaune, Tuba, Schlagzeug sowie Akkordeon (ab der Mittelschule bzw. 5. Klasse Grundschule) • Jugendchor, Musiklehre • Volksmusik (Zusammenspiel) • Geige: Die Entscheidung, ob dieses Fach unterrichtet werden kann, wird erst Mitte September im Institut für Musikerziehung gefällt. Jeder Musikschüler ist verpflichtet, ein Nebenfach zu belegen. Die Gemeinde St. Leonhard bietet die Möglichkeit einer Ausspeisung. Zubringerdienste werden nach Notwendigkeit und Möglichkeit von den Gemeinden eingerichtet. Unterrichtsbeginn ist am Dienstag, den 1. 10. 1996 A.p.
Grundschule Walten in neuem Kleid Nach Abschluß der Sanierungsarbeiten steht den Kindern in Walten ein Schulgebäude zur Verfügung, das allen Ansprüchen genügt und sie zum Schulbesuch einlädt. Welcher Gegensatz zur Schule Walten in ihren Anfängen! 1811 hören wir erstmals von einer Schule in Walten, wobei von den 34 schulpflichtigen Kindern 30 regelmäßig zum Unterricht kamen, 4 nur dann und wann (Dorfbuch S. 324). Damals besuchten die Kinder vom 6. bis 8. Lebensjahr die Sommerschule, die Kinder vom 9. bis 13. Lebensjahr die Winterschule. Besonders im Winter war die Schule eine Belastung, da in Walten große Lawinengefahr bestand und oft durch starke Winde eine große Kälte herrschte. Sogar das Brennholz mußten die Kinder selbst mitbringen, um die Ausgaben niedrig zu halten (Dorfbuch S. 324). Der Unterricht fand in einem Raum des Widums statt, später in einem Haus, das an das Widum hinzugebaut worden war. Arge Mißstände ergaben sich durch eine Zunahme der Kinderzahl in den letzten Jahren des 19. Jhs.: 1895 besuchten 51 Kinder die Schule, sie mußten zu fünft in einer Bank sitzen, sodaß schließlich die Kinder der Höfe von Oberegg als Notlösung in die Schule von Glaiten geschickt werden mußten. Bis zum Jahre 1961 blieb die Schule im alten Schulhaus untergebracht, in diesem Jahr wurde das neue Schulgebäude mit 3 Schulklassen und 4 Wohnungen fertiggestellt. Über 30 Jahre "machte dieses große Gebäude einen ausgezeichneten Dienst", wobei der Turnraum im Keller auch für kleine Feiern verwendet wurde und im Dachgeschoß mehrere Vereine wie Feuerwehr, Musikkapelle, Alpenverein und Schützen Unterschlupf fanden. Trotzdem traten mit der Zeit verschiedene Mängel auf, besonders die Statik der Decken bereitete große Sorgen, sodaß im Juni 1994 mit der allgemeinen Sanierung begonnen wurde. Die Caritas stellte großzügigerweise ihre Ferienkolonie bei der .PrantlBrücke" für die Schule zur Verfügung. Glücklicherweise war der Winter 1994/ 95 eher mild, sodaß sich Lehrer und Schüler dort, trotz vieler Tage im Schatten, wohlfühlen konnten. Im Dezember des Jahres 1995 konnte die Schule wieder in die sanierten Klassenräume einziehen, wobei besonders die Hellig-
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keit der Räume und die warme, angenehme Raumathmosphäre gelobt wurden. Der restliche Teil der Arbeit konnte inzwischen fertiggestellt werden. Die Bibliothek ist im Eingangsbereich untergebracht, steht den Schülern und der Bevölkerung zur Verfügung und wird dankenswerterweise gemeinsam von den Lehrern und der Bibliothekarin betreut. Im Untergeschoß befinden sich der Medienraum, der Werkraum, 2 Wohnungen und 1 Vereinsraum, der dem Familienverband und vielen anderen Vereinen vor allem als Sitzungsraum zur Verfügung steht. Im Tiefparterre liegt der Turnraum, der
aber durch eine bedeutende Erweiterung auch als Mehrzweckraum dient für Veranstaltungen mit eigener Bühne, Küche und Theke. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 1.950 Millionen Lire, die mit Geldmitteln des Landes und der Gemeinde abgedeckt wurden. Bei der Einweihung am 31. August dankte der Bürgermeister dem Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder für die finanzielle Unterstützung, ohne die die Sanierung nie möglich gewesen wäre. Außerdem wiesen alle Redner, der Landeshauptmann, Landesrat Dr. Michl Laimer, die Direktorin Dr. Claudia Fauner Dandler und Andreas Augscheller in Vertretung der Waltner Vereine auf die große Bedeu-
tung solcher Bergschulen für das gesamte Dorfleben hin und im Falle von Walten als Heimstatt der Vereine. Der Bürgermeister sprach die Hoffnung aus, daß die Schule auf lange Zeit Treffpunkt aller Waltner bleiben möge und dankte abschließend den Planern für die Vorarbeit, besonders Arch. Paul Gamper aus Meran für das Gesamtprojekt und den Firmen und ihren Arbeitern für die gediegene Ausführung. Am guten Gelingen beteiligt waren: Dr. Arch. Paul Gamper ( Projekt und Gesamtbauleitung), Dr. Ing. Luis Gufler (Statik), Faching. Walter Malleier (Elektroprojekt), Mario Duchesl Dipl.lng. Gunther Langer (Heizungsprojekt), Haller Anton Josef (Baumeisterarbeiten und Thermoisolierungen), Hofer Johann (Elektroarbeiten), Oberprantacher Albert (Hydraulikerund Heizungsarbeiten), Hofer Heinrich & Co. (Tischler- und Glaserarbeiten, sowie Einrichtung), Haller Ehrenreich OHG (Malerarbeiten), Fliesen Edilvar & Co. (Fliesenarbeiten), Rier Christian (Böden), Firma Winkler (Küche und Kühltechnik), Firma Saxalber (Lüftungsanlagen) Hans Alber (Spenglerarbeiten) Nach einem Gedichtvortrag und der Segnung durch Pfarrer Hochw. Johann Lanbacher trafen sich alle, Ehrengäste wie die Bürger und Vereine Waltens, in gemütlicher Runde bei einem Umtrunk und einem kleinen, aber vorzüglichen Buffet, wobei die Musikkapelle Walten dem ganzen einen feierlichen Rahmen gab. Konrad Ptitscbet
3. Abschlußfest der Grundschüler von St. Leonhard Unser Motto war heuer: "Zirkus Kunterbunt". Das Programm wurde während des Schuljahres in mühevoller Kleinarbeit unter der Leitung von Sepp Marmsoler eingeübt. Gezeigt wurden die verschiedensten Zirkusnummern: Tiernummern, Clowns, Jonglieren, Seilnummern, Akrobatik, Tuschspiele usw. Untermalt wurde jede Nummer mit passender Zirkusmusik. Die Arena wurde von den Eltern mit Bauziegeln optisch eindrucksvoll gestaltet. Trotz starken Jaufenwindes war jede Nummer für Aktive und Zuschauer ein Höhepunkt. Wie schon in den letzten Jahren hatten die Muttis großzügig für Speis und Trank gesorgt, sodaß nach der Aufführung der Sturm auf das Buffet beginnen konnte. Zum guten Gelingen unseres 3. Abschlußfestes trugen hauptsächlich un-
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sere Schüler mit ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz bei, wobei wir die großzügige Unterstützung durch Eltern, RAIKA Passeier, Bauhandlung Gufler Johann und der Behördenvertreter nicht
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vergessen wollen. Nur durch diese beispielhafte Zusammenarbeit konnte unser Fest zu einem solchen Erfolg werden. Josef Wilhelm
( ltus verg~genen Keilen) Primizen früher in Rabenstein Der Juni ist die Zeit der Priesterweihe und der darauffolgenden Primizen. So möchte ich heute etwas erzählen über die Primizen, die ich in Rabenstein erleben durfte. Es war im fernen Jahr 1938. Da stand die Primiz eines Ortskindes, des Bodner Luis bevor. Der angehende Primiziant wurde in Rabenstein im Sarntal am 29. Mai 1911 geboren und wuchs in Rabenstein/Passeier auf, da sein Vater auf dem Schneeberg Arbeit gefunden hatte. Seine Oberschulzeit verbrachte er am Johanneum in Tirol. Im Oktober 1931 wurde er im Kapuzinerkloster in Klausen eingekleidet und am 29. Juni 1938 zum Priester geweiht. Seine Primiz fand natürlich in Rabenstein statt. Das war ein Fest für seine Eltern, seine Angehörigen und alle Ortsbewohner!. Schon Monate vorher begann man mit den Vorbereitungen. Es wurden neue Altartücher angefertigt, Inschriften zusammengesetzt und gestickt. Als schließlich der Tag nahte, hatten alle die Hände voll zu tun. Die Männer holten .Tasen" aus dem Wald, und unter der Anleitung der Schmied Barbi, wanden Mädchen und Frauen tagelang die Gewinde für den Herz Jesu Altar, für das Kirchenportal und für die Triumphbogen. Die Triumphbögen mit den Gewinden, Inschriften und Willkommensgrüßen drücken die Freude der Ortsbewohner aus. Es gab damals nur ein Gasthaus. Da mußte die Küche wohl sehr stark herhalten. Da wurde gerührt und geschlagen, gemischt und gewürzt, gesotten und gebraten. Und wohlgemerkt, damals waren noch keine arbeitserleichternden Küchengeräte und Maschinen bis Rabenstein vorgedrungen. Da das Gasthaus nicht alle Festgäste hätte fassen können, hat man neben dem Backofen Tische und Bänke improvisiert und einen Notherd aufgestellt, auf dem Würstel gekocht wurden. Natürlich wurden auch Getränke ausgegeben. Das Wet-
ter war herrlich und wie geschaffen für den Freudentag. Schon am Vortag traf der Primiziant ein, begleitet von seinen Oberen, seinen Mitbrüdern und anderen Priestern. Auch der damalige Pfarrer von Platt, P. Wolfgang war anwesend. Pfarrer von Rabenstein war damals Alois Mair. Über das weitere Wirken des Primizianten und späteren Missionars wird an anderer Stelle berichtet. Es sei mir hier aber gestattet, einer der Schwestern des Primizianten zu gedenken! Der Rosa, die viele Jahre in Hinterpasseier als tüchtige und geschätzte Hebamme wirkte. Ihr war kein Weg zu weit, kein Wetter zu schlecht und keine Stunde zu ungelegen. War sie erst einmal da, so war man beruhigt. Mit ihrer Ruhe, mit ihren mütterlichen Worten half sie den Frauen über Schmerzen und Ängste hinweg. Man hatte wohl auch keine Ahnung von ihren "Händeln mit den Armen Seelen", von ihren Ultimaten an sie: "Entweder helfen oder keine hl. Messen mehr!" und sie halfen (die armen Seelen). Das hab ich einmal an mir selber erfahren, als sie, mich immer wieder untersuchend, auf einmal einen erlösenden Schnaufer tat und sagte: "Gott sei Dank, jetzt hat sich's richtig eingestellt, sonst hätten wir müssen einen Doktor holen!" Ja, im Namen aller Frauen, denen sie in ihren schwersten Stunden geholfen hat, danke ich den "Armen Seelen" und unserer guten Kuntner Mutter. Die 2. Primiz, die ich in Rabenstein erleben durfte, war die des P. Graf, See Anton. Er war der älteste Sohn des Alois und der Gufler Anna, Wirtstochter in Rabenstein geboren. Als Sohn einer Dableiberfamilie besuchte er die italienische Schule in Rabenstein. Als der Missionspater P. Pullacher kam und mich Lehrerin nach talentierten Jungen fragte, die geeignet für ein Studium und den Missionsberuf wären, hab ich ihm unter anderen auch den Namen des
See Anton genannt. Während andere bald "absprangen", hielt der Anton durch. In ihm ist der Ruf Gottes auf gutes, fruchtbares Erdreich gefallen. Er hat sich von nichts mehr abhalten lassen. Seine Mutter hat ihm über den Sommer den Koffer mit den notwendigen Dingen für ein Heimleben gepackt und im Herbst 1946 ging's ab ins Heim nach Brixen. Anfangs tat er sich in der Schule etwas schwer, bald ging das Studium aber flott weiter. Nach der Matura im Jahre 1954 kam er ins Noviziat der Herz Jesu Missionare nach Bamberg. Dort erhielt er die gediegene Ausbildung und den "festen Grund" für den Priester- und Missionsberuf. Seine Primiz feierte er im Jahre 1961 in Rabenstein, obwohl der Seehof damals noch kirchlich zu Moos gehörte. Natürlich war auch diese Primiz ein großer Freudentag für das ganze Dorf. Der Primiziant wurde bei seinem Empfang und seinem Einzug in die Kirche so richtig strapaziert, da in kurzen Abständen und immer wieder ein Triumphbogen stand, und er aus Kindermund begrüßt und beglückwünscht wurde. Primizbräutchen war die jüngste Schwester des Primizianten, die Rita. Damals gab es schon die neue Schule, und die au_ßerkirchliche Feier konnte dort abgehalten werden. Die Klassenzimmer dienten als Speisezimmer und gekocht wurde in der Küche für die Schulausspeisung. Auf dem Wege zum Primizmahl beglückwünschte ein Mädchen gerührt und mit weinerlicher Stimme die Primiziantenmutter. Während des Festmahles wurden orginelle Verse und Zwiegespräche, die Kinderjahre des Neupriesters betreffend, zum Besten gegeben. Der ganze Tag war wunderschön und der damalige Dekan Josef Burger tat nicht ohne Grund den Ausspruch: .Priesterteste feiern, das können sie die Rabensteiner, das muß man Ihnen lassen". Schon ein Jahr nach seiner Primiz erhielt P. Graf die Aussendung für seinen Bestimmungsort Südafrika. Die Aussendungsfeier fand diesmal in der Pfarrkirche Moos statt. Eindrucksvoll war sein Abschied von den Eltern. Ein vielsagender Händedruck und Anton rannte hin zum Auto seines Oberen, des P. KirchIer, der ihm kurz zuvor sein: "Hier bin ich, sende mich", abgenommen hatte. Der Kontakt von P. Graf zu seiner alten Heimat riß nicht ab. Einige Male kehrte er im Urlaub zurück und von 1984 bis 1987 war er geschätzter und beliebter Pfarrer in Mellaz. Seit 1987 wirkt er wieder bei seinen Buschkindern in Südafrika.
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Auch seiner Schwester Marianne sei hier gedacht, die seit 30 Jahren in Südafrika als Missionarin wirkt und allen alles ist. Sie führt den Haushalt auf der Missionsstation, sie betreut die zahlreichen Gäste, sie bringt den Buschfrauen und Mädchen Nähkenntnisse bei.
(
Auch die Bichl Martina von Rabenstein wirkt schon seit 30 Jahren in der Mission als Lehrerin und Erzieherin. Ihnen und allen Missionaren wünschen wir Gottes reichen Segen für ihre aufopferungsvolle Arbeit in der Mission. Rosa Gufler
)
Geburten
Die Aktion "Eine Rose für das Leben" wurde ein voller Erfolg. Die Südtiroler Krebshilfe, Bezirk Burggrafenamt, dankt den Passeirern für den großartigen Solidaritätsbeweis. 1300 Rosen wurden am Pfingstsonntag bei der Aktion "Eine Rose für das Leben" angeboten; weit mehr hätten die Kontaktpersonen und Helferinnen der Krebshilfe benötigt.
Gemeinde St. Leonhard 12.05. - 23.08.1996 Augscheller
Hannes
Bacher Anna
15.05.1996
Gilg Jasmin Patrick
Haller Julia
15.05.1996 23.05.1996
Hofer Robert
13.06.1996
IImer Harry
01.07.1996
Pixner Viktor Schweigl
22.06.1996 12.07.1996
Hofer Laura
Schölzhorn
15.06.1996 06.06.1996
Gerstl Max Gumpold
03.07.1996
Thomas Michael
Walten 84/a Happergweg
13
Thurnfeld
13
Kirchweg
12
Happergweg
40
Schweinsteg
10/a
Gomion
17
Andreas-Hofer-Straße Kohlstatt
18
46
Walten 32 Schlossweg
16
06.07.1996
Silbergasse
4/a
26.05.1996
Feldbauernweg
07.07.1996
Eine Rose für das Leben
Gemeinde St. Martin 20. 05. - 31. 07. 1996 Pichler Florian
02.06.1996
Raffl Thomas
03.06.1996
Marth Hannes Moosmair Sara Eisenstecken
Lukas
Pichler Annemarie Öttl Sabrina
04.06.1996 29.06.1996 02.07.1996 14.07.1996 28.07.1996
Öttl Vanessa
Feldbauernweg pp
Theinerstr.
Brugger Si mon Fischer Elena Pica Patrizia Pöll Filomena Ennemoser
Manuel
Ploner Kathrin
20.05.1996 31.05.1996 06.06.1996 07.06.1996 18.06.1996 29.06.1996
FRAUENHAUS
3
Matatz Gruberstr.
24 4
Pseirerstr. 16/B Pseirerstr. 16/B
Frauenhaus - KontaktsteIle Freiheitsstr. 184/A 39012 Meran (BZ)
Geburten vom 09.05. bis 29.06. 1996 21.05.1996
69
4/B
Flon-Matatz-Str.
Gemeinde Moos
Brunner Thomas
19
Handw. Holzlände
Rabenstein
20
Dorf 105 Aue 127/A Dorf 78 Ulfas 5 Rabenstein Pill 167
32
Tel. 0473-222335 Verein "Für Frauen, gegen Gewalt Per le donne, contro la violenza" Spenden konto: Südtiroler Volksbank, Fil. Meran, Kornplatz: N/05856/58590/13524-6
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Passeirer Blatt / September 1996
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Mittelschule St. Leonhard erhält Computer
Staffler, das von Lehrer Alois Gufler geleitet wird. Er bot interessierten Lehrern und Schülern Einführungskurse an, die rege besucht wurden. In Zusammenarbeit mit der Landesverwaltung konnte auch ein PC für körperbehinderte Schüler eingestellt werden. Für die Mittelschule St. Leonhard hat nun ein neuer "Zeitabschnitt" begonnen. Die Schule kann dazu beitragen, die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern. Bei der Inbetriebnahme der Anlage lud Direktor Heinrich Hofer die Schulratsmitglieder ein und dankte den Geldgebern und dem Projektleiter für die wertvolle Anlage und deren Betreuung. Heinrich Hofer
"Der Wendi" ein Buch weckt Erinnerungen Projekt/eiter A. Gufler (Mitte) zeigt dem Schulrats vorsitzenden Elmar Rier (rechts) dem dem ExSchulratsvorsitzenden Franz Haller (links) das neue Rechtschreibprogramm am PC
Durch die Zusammenarbeit von Mittelschule St. Leonhard, der Gemeindeverwaltung St. Leonhard, der Raiffeisenkasse Passeier und der Landesverwaltung konnte im Schuljahr 1995/96 ein
Computerraum mit 11 PC eingerichtet werden. Der Ankauf der EDV-Geräte als Grundausstattung für den Lehrbetrieb erfolgte im Rahmen eines Pilotprojektes der Mittelschule Johann Jakob
Die Mittelschüler zeigen großes Interesse und viel Geschick im Umgang mit dem PC
Wie bereits in der Märzausgabe angekündigt, ist inzwischen das Erstlingswerk des heutigen Unterwirtes in St. Martin, Ubald Pichler, mit dem Titel "Der Wendi" erschienen. Der UnterwirtsWendl ist bereits vor 30 Jahren verstorben, doch dieses Buch weckte im ganzen Tal und auch darüber hinaus, Erinnerungen an das Passeirer Original und seine markanten und gern zitierten Sprüche und Lebensweisheiten. Das Buch wurde im März bei einer Feier im Gasthof Unterwirt den zahlreich erschienen Freunden, Verwandten, Bekannten und Neugierigen vorgestellt. Bürgermeister Hermann Pirpamer, der sich selbst noch an seinen Onkel
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"Wendi" gut erinnerte, zeigte sich erfreut, daß mit diesem Werk ein Stück Passeirer Geschichte der Nachwelt erhalten bleibt. Der Passeierer Historiker Sepp Haller und sein Sohn Harald, die die offizielle Vorstellung vornahmen, werteten es zu Recht als wertvolle Tirolensie. Sie schildert, betonten sie, nicht nur die bewegte Lebensgeschichte eines großen Tirolers, sondern gibt unmittelbare Einblicke in die letzten hundert Jahre Geschichte von St. Martin, des Tales Passeier und des Landes
Südtirol insgesamt. Das Buch hat inzwischen viel Zustimmung bei den Passeirern gefunden, besonders natürlich bei der älteren Generation, die den Wendl noch persönlich gekannt hat. Allen, die dieses Buch bisher noch nicht kennen, kann es als Lektüre empfohlen werden. Dem Autor Ubald Pichler gratuliert die Redaktion des Passeier Blattes nachträglich zu seinem gelungenen Werk. K.G.
Das Aktuelle Interview mit Rosmarie Pamer
Vor einem Jahr wurden die Gemeinderäte neu gewählt und in der Folge auch die Gemeindeausschüsse im Sommer neu bestimmt. Als einzige Frau konnte Frau Rosemarie Pamer mit hoher Stimmenanzahl einen Sitz im Gemeinderat St. Martin erringen, und sie wurde dann als Neuling in den - ansonsten von Männern dominierten -Gemeindeausschuß gewählt. Im Ausschuß ist sie zuständig für Schule, Kultur, Umwelt und Jugend. Frau Pamer, die 1971 geboren wurde, ist seit 1995 Lehrerin für Mathematik und Naturkunde an der Mittelschule St. Martin. Sie ist übrigens einziges weibliches Gemeindeausschußmitglied im Passeiertal. Für uns Grund genug, mit ihr ein Gespräch über Frauen in der Gemeindepolitik zu führen. Interview: PB: Der neue Gemeindeausschuß von St. Martin ist nun seit einem Jahr im Amt. Wie klappt die Zusammenarbeit? Die Zusammenarbeit im Gemeindeausschuß klappt recht gut, und es gibt keine größere Reibereien. Die Polemik die es am Anfang im Rat gegeben hat, hat sich nicht auf den Ausschuß übertragen. Das Arbeitsklima kann durchaus als konstruktiv bezeichnet werden. PB: In Ihrem persönlichen Aufgabenbereich der Schule, Kultur und Umwelt, welches waren die wichtigsten Arbeitschwerpunkte. Was ist für die nächsten Jahre geplant? Der Abschluß der Arbeiten und die Einweihung der neuen Mittelschule waren ein Höhepunkt in diesem Jahr. Im schulischen Bereich steht der Umbau der
Grundschule an. Das Projekt wurde bereits eingereicht, und wir hoffen auf eine baldmögliche Finanzierung. Geplant sind neben den zwölf Klassenräumen, mit Neben- und Spezialräumen auch die Unterbringung des Kindergartens. Dies würde endlich die jetzigen Probleme des Kindergartens, sprich zu kleine Räume, unzureichende Waschmöglichkeit, beengte Spielmöglichkeiten usw. lösen. Ein weiteres wichtiges Projekt ist der Kinderspielplatz, der im kommenden Jahr neben der Mittelschule angelegt werden soll. In die Räume des Kindergartens könnte dann die Bibliothek einziehen, die ja schon heute unter Raummangel leidet. Im September wird auch der Bauleitplan fertig sein, der 3 neue Bauzonen vorsieht. Eine "Weiterentwicklung" des Dorfes scheint damit gewährleistet. Wichtig erscheint mir jedoch nicht nur
die Bautätigkeit. Es ist mir ebenso ein Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen Bildungsausschuß und anderen Vereinen zu fördern und verschiedenste kulturelle Veranstaltungen zu ermöglichen, wie z. B. die Aufführung "Die Rotzenfocher" im letzten Jahr. Erfreulich ist, daß in St. Martin schon frühere Gemeindeverwaltungen im Bereich Kultur Weitblick besessen haben. In einer Gemeinde von 2.800 Einwohner ist es nicht selbstverständlich, eine gut ausgestattete und hauptamtlich geführte Bibliothek, ein Jugendhaus mit vielen Veranstaltungen und großzügige Sportstätten zur Verfügung zu haben. Eine wichtige aber machmal etwas undankbare Zuständigkeit ist sicherlich der Bereich Umwelt. Nicht bei allen St. Martinern findet z. B. unsere Müllpolitik die nötige Unterstützung. Hin und wieder müssen Strafen für Müllsünder verhängt werden. Da Ende des Jahres die Deponie in der Kellerlahne schließt und ab diesem Zeitpunkt der Restmüll in die Verbrennungsanlage nach Bozen gebracht werden muß, erscheint mir die Umsetzung des Müllkonzeptes mit größtmöglichster Müllvermeidung als vordringlich. PB: Sie sind als Neuling mit hoher Stimmenanzahl in den Gemeinderat gewählt worden. Gleichzeitig sind sie einzige Frau in Gemeinderat und Gemeindeausschuß. Welche Erfahrungen haben sie als Frau in der Politik bisher gemacht? Ich war schon angenehm überrascht, daß ich bei der Gemeinderatswahl so viele Stimmen bekommen habe. Ich wurde zwar von Arbeitnehmern und Bauern unterstützt, sehr stark habe ich jedoch auch auf die Solidarität der Frauen gebaut. Inwieweit mir diese Solidaridät zugute kam, läßt sich schwer abschätzen. Daß es mit dem Einzug in den Gemeindeausschuß schließlich geklappt hat, habe ich auch der Unterstützung und Solidarität durch Landespolitikerinnen zu verdanken .. In Südtirol ist es ja nicht selbstverständlich, daß Frauen politische Funktionen wahrnehmen. Es gibt bei uns noch immer Männer, denen es schwer fällt, politische Entscheidungen einer Frau zu akzeptieren. Den Entschluß in den Gemeindeausschuß zu gehen, habe ich mir als Frau gut überlegt. Die Aufgabe ist sehr zeitaufwendig und es gilt Beruf, Haushalt und Politik unter einen Hut zu bringen.
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Männer haben es in dieser Beziehung leichter. Für Männer ist eine Familie karrierefördernd, für eine Frau oft ein schwer zu "überwindendes Hindernis". Eine politische Tätigkeit kann jedoch auch große Befriedigung geben. Man lernt viele Leute kennen, kann Probleme lösen und sich für Sachen einsetzen, die einem auch persönlich wichtig erscheinen, Frauen setzen in der Politik sicherlich andere Prioritäten als Männer. Ein Kinderspielplatz, eine Sozialeinrichtung sind für Männer nicht immer so wichtig wie z. B. die Verbreiterung einer Straße. Im Gemeinderat vermisse ich weibliche Mitstreiterinnen. Gerade in unserem Dorf, wo so viele Frauen berufstätig sind, ist es schade, daß diese noch nicht die Notwendigkeit sehen, ihre Interessen von Frauen vertreten zu lassen. PB: Haben Sie auch Kontakte zu an-
deren sind?
Frauen,
die
politisch
tätig
Ja. Vor allem besuche ich gerne Veranstaltungen die für Gemeinderätinnen angeboten werden. Engen Kontakt halte ich mit derVizepräsidentin des Südtiroler Landtages, Frau Kasslater Mur, der es ein großes Anliegen ist, daß Frauen in die Gemeindepolitik einsteigen. Sie hat mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für mich ist sie ein großes Vorbild. PB: Frau Pamer, sie sind auch Bibliotheksratpräsidentin. Lesen Sie persönlich viel und welches Buch hat sie letzthin beeindruckt? Ich lese sehr viel Sachliteratur, eher selten Unterhaltungsliteratur. Der letzte Roman den ich mit Vergnügen gelesen habe, ist ein Thriller, .Felicias Reise", GiZ. von William Trevor.
Ausflug der Südtiroler Seniorenvereinigung Ortsgruppe St. Martin Die Ortsgruppe St, Martin der Südtiroler Seniorenvereinigung wurde im Jahre 1993 gegründet. Mittlerweile zählt dieser Verein bereits an die 100 Mitglieder. Ein Großteil davon nahm am 10. Juli am Ausflug zum Wallfahrtsort Maria Trens teil. Begleitet wurde die Gruppe von dem aus St. Martin stammenden Missionar Josef Pichler, weicher in der Wallfahrtskirche die Messe zelebrierte. Es war allerdings keine alltägliche Messe. Die Senioren selbst, darunter ehemalige Chorsänger, haben mit alten Kirchenliedern und selbst zusammengestellten Beiträgen diese Messe zu einem besonderen Ereignis werden lassen. Anschließend ging die Fahrt weiter nach
Maiern, dem letzten Dörfchen des Ridnauntales, wo zu Mittag gegessen wurde. Am Nachmittag nahm die Gruppe
an einer Führung im Landesbergbaumuseum Ridnaun teil. Die Senioren waren nicht unvorbereitet. Sie hatten bereits im Frühjahr einen Film über die Erzförderung am Schneeberg gesehen, welcher von den Herren Erich Kofler und Harald Ladurner, Mitarbeiter des Jugend-Service-Passeier, vorgeführt worden war. Gerüstet mit dem nötigen Hintergrundwissen, bereitete die Führung allen großen Spaß. Besonders interessant war die Begehung des Schaustollens. Aber auch die Erzaufbereitungsanlage und das Museum selbst beeindruckte die Teilnehmer sehr, da doch so manch einer einen alten "Schneeberg-Knappen" kennt. Nach diesem Ausflug in vergangene Zeiten war eine kleine Stärkung notwendig. Müde, aber voller überwältigender Eindrücke, trat man dann am späten Nachmittag die Rückfahrt an. Die Begeisterung der Teilnehmer spornt schon jetzt den Ausschuß zu weiteren Aktivitäten an. Abschließend möchten wir hier noch jene Sponsoren erwähnen, weiche diesen Ausflug ermöglicht haben: Gemeinde St. Martin, RAIKA St.- Martin, Südtiroler Sparkasse St. Martin, Raiffeisenkasse Passeier und Volksbank St. Leonhard. Im Namen aller Teilnehmer sagen wir ein herzliches "Vergelt's Gott". Der Ausschuß
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Neues vom Weißen Kreuz Am 6. Juli wurde am Sand hof, in der Herz-Jesu-Kirche, der neue Krankenwagen des Weissen Kreuzes eingeweiht. Der Pfarrer von Moos, Johann Lanbaeher, segnete den Rettungswagen. In Anwesenheit der Bürgermeister von St. Leonhard und St. Martin, der Mitglieder des Weissen Kreuzes und Abordnungen von Feuerwehr und Bergrettung, stellte der Präsident des Weissen Kreuzes, Michael Gögele, das Fahrzeug vor. Finanziert wurde es übrigens aus Eigenmitteln. Das neue Rettungsfahrzeug, Modell VW Diesel 2400, ersetzt seinen Vorgänger, der wegen Verschleiß, aus dem aus insgesamt 6 Fahrzeugen bestehenden Fuhrpark, ausschied. Als "Taufpatin" fungierte Frau Rosa Delucca. Ihr gilt Dank und Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit. Eine weitere Neuerung beim Weissen Kreuz sind vier neue Zivildiener. Sie lei-
sten beim Weißen Kreuz Passeier ihren einjährigen Dienst ab. Die vier Jugendlichen, Antonucci Giuseppe, Basilico Valerio, Bianchi Paulo, Tanzi Bondini Simone stammen aus der Lombardei und sprechen leider nicht Deutsch. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis, die vier Zivildiener werden sicherlich ihr Möglichstes tun, um die sprachliche Barriere zu überwinden.
Weisses Kreuz informiert:
Einen besonderen Dank möchten wir der RAIKA St. Martin aussprechen, die dem Weissen Kreuz eine Spritzenpumpe gespendet hat. Diese ermöglicht, den Patienten Medikamente verabreichen zu können, die eine genaue Dosierung erfordern. Iwan Hofer
Hausnotrul!
Das Weisse Kreuz Sektion Passeier plant die Einrichtung eines Hausnotrufdienstes für ältere und betagte Menschen, die allein leben, oder Menschen mit einer Behinderung. Sie könnten mit einem kleinen Gerät direkt Kontakt mit der Rettungsstelle aufnehmen und sofort Rat und Hilfe bekommen. Für nähere Informationen steht das Weisse Kreuz Passeier unter Tel. : 65 65 65 gerne zur Verfügung.
J
/
Hafner: Tel. 64 10 10 . ab 19 Uhr abends
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Kuenser Dorfbuch
Geschichte und Kultur
Das seit Jahren feststellbare Interesse der Bevölkerung an der örtlichen Chronik hat auch vor der ehemals kleinsten Gemeinde Südtirols (etwas über 300 Einwohner) Kuens nicht Halt gemacht. Kuens ist zwar eines der wenigen Dörfer, die bereits über zwei Dorfbücher verfügen, doch sind sie, weil Manuskripte, der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das erste stammt nämlich aus dem Jahr 1534, das zweite ist eine Chronik des alten Dorfpfarrers und Schriftstellers Josef Thaler von 1864 und trägt den Titel "Chronik der alten Pfarr- und Landgemeinde Kains". Das 1OOjährige Bestandsjubiläum der örtlichen Raiffeisenkasse mit dem kulturbeflissenen Obmann Dr. Jakob Knoll war ein erfreulicher Anlaß, um die Finanzierung eines neuen, allen Interessierten zugänglichen Dorfbuches, si-
ausgezeichneter Schwarzweißund Farbfotos zu präsentieren. Schuldirektor Elias Prieth geht ausführlich auf die Gemeinde-, Höfe- und Häusergeschichte ein und krönt dadurch das Sammelwerk von Kuenser Mitbürgern, die sich schon früher um diese Bereiche gekümmert haben. Hervorzuheben ist die Tatsache, daß der Autor genaue Quellenangaben verzeichnet hat. Er geht auch auf grundherrschaftliche Besitzverhältnisse ein, die besonders für das nach Freising zinsende Kuens äußerst interessant sind. Dankbar wird der geschichtlich nicht vorgebildete Leser die treffenden Erklärungen mittelalterlicher Fachbegriffe zum Steuer- und Katasterwesen zur Kenntnis nehmen. So wird ein Fachartikel auch für einen interessierten Laien durchaus verständlich und lesenswert. Eine selte-
cherzustellen. Lobend kann erwähnt werden, daß die Raiffeisenkasse Riffian-Kuens bereits bei der Mitfinanzierung der Sondernummer des Schiern "Zur Landeskunde des Passeiertales" vom Juli 1974 zu den Hauptsponsoren des Tales zählte.
ne Rarität ist die lückenlose Aufzählung des Inventars des Mayrhofes vom Jahre 1780, die allein schon durch die Nennung unzähliger Gerätschaften zu einem Bilderbuch altbäuerlicher Arbeits- und Lebensweise wird. Sepp Pircher aus Kuens setzt sich auf ca. 80 Seiten mit den kirchlichen Verhältnissen auseinander. Die sehr informative Berichterstattung berücksichtigt die Seelsorge von den Anfängen bis heute, die Pfarrkirche sowie das religiose Leben und Brauchtum, wobei man teilweise aus dem Staunen nicht herauskommt. Eine ideale Ergänzung bildet die Interpretation der Tauf- Trauungs- und Sterbematrikeln. Besonders wertvoll ist dieser Beitrag, weil Herr Pircher auf die unveröffentlichte Chro-
Die gleiche Anerkennung wie der Raiffeisenkasse zollt man dem fünfköpfigen Autorenteam unter der Organisation und Koordination von Oberschullehrer Sepp Pircher und von Hermann Kuen. Die Autoren, teils bekannte Ortskinder, haben sich die Mühe gemacht, einige faszinierende Kapitel Burggräfler Volkskunde zu erforschen, niederzuschreiben und den interessierten Landsleuten und Lesern samt einer Fülle einmaliger und teils
nik des Altpfarrers Thaler zurückgreifen konnte. (Chronik von 720 bis 1864). Frau Rosa l.aimer behandelt in einem 58seitigen Traktat das wirtschaftliche Wachstum der äußerst fruchtbaren Hangterrasse von Kuens und ergänzt die Abhandlung mit einem reichen Zahlenmaterial. Wir lesen von der Wirtschaftsentwicklung die Jahrhunderte heraus, vom Getreide-, Wein- und Obstanbau sowie von der Viehzucht. Die Geschichte des Fremdenverkehrs und anderer Dienstleistungen rundet diesen Bereich ab. Bestechend an dieser Arbeit ist die lebendige Darstellung des bäuerlichen Alltags mit all seiner Abwechslung. Altlehrer Josef Öttl aus Kuens schreibt auf 32 Seiten eine sehr packende Geschichte der Grundschule von Kuens von den Anfängen bis heute. Besonders lesenswert ist die Zeitspanne während des italienischen Faschismus. Hier beweist Öttl, der auch 15 Jahre lang Bürgermeister seiner Heimatgemeinde war, eine beachtenswerten Mut zur Berichterstattung geschichtlicher Tatsachen. Bei der Lektüre des Beitrages von Josef Öttl springt der Funken der Betroffenheit spontan auch auf den Leser über. Christoph Gufler, Autor des Gebietsführers Nr. 43 von Dorf Tirol - Kuens - Riffian (1987), scheint auch als Autor in diesem Dorfbuch auf. Gufler ist ein profunder Kenner der Gegend und beschreibt auf 32 Seiten den Natur- und Lebensraum von Kuens, wobei er auf die Geologie, Morphologie, auf das Klima, die Vegetation und auf die Tierwelt eingeht. Sehr lesenswert ist der Aufsatz über den Kuenser Waal, dessen Genehmigungsurkunde über 600 Jahre alt ist. Beeindruckende Farbfotos ergänzen den Aufsatz. Gufler präsentiert auch eine bebilderte 12-seitige Biographie des Ortsheiligen Korbinian, wobei der geschichtliche Hintergrund nicht zu kurz kommt. Neben der zweckdienlichen Reproduktion eines Schlern- Aufsatzes von Mathias Ladurner-Parthanes über die Kuenser Bastler Johann Kröss und Josef Fasolt (Schiern 40/1966) haben fünf Kuenser Vereine die Gelegenheit benützt, um sich und ihre Tätigkeit in Geschichte und Gegenwart vorzustellen. Das neue Kuenser Dorfbuch erzählt unvoreingenommen von Freud und Leid einer Burggräfler Landgemeinde und gehört in jede Tirolensienbibliothek. Kuens - Geschichte und Kultur. Hrsg. von der Raiffeisenkasse Riffian Kuens anläßlich ihres 100jährigen Bestandsjubiläums. Druck: Medus, Meran 1996. 387 Seiten. Preis 40.000 Ut. Heinrich Hafer
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Die Fahrenden Gesellen "Wer ist denn damit gemeint und was haben die mit Passeier zu tun", werden sich manche fragen. Die Fahrenden Gesellen, Bund für deutsches Leben und Wandern e.V. sind eine Erziehungs-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft in Deutschland mit hohen idealen Zielen, die in ihrem Bundesgesetz festgeschrieben sind. Gegründet wurde dieser Bund 1909. Unter dem Nationalsozialismus hat er sich 1933 selbst aufgelöst, erst im Jahre 1949 wurde er wieder neu gegründet. Einigen Bundesbrüdern war die "Stille Hilfe für Südtirol" bekannt, und so kam über dessen damaligen Vorsitzenden Gerhard BIetschacher ein Kontakt zu Südtirol zustande, wobei als Zielgemeinde die Wahl auf Moos fiel. Im Sornmer 1975 kam es zu einer ersten Begegnung zwischen Gerd Duensing von den Fahrenden Gesellen und dem damaligen Bürgermeister von Moos, Josef Ennemoser. In den folgenden Jahren kamen mehrere Mitglieder dieses Bundes als Wandergruppe aber auch Einzelfamilien ins Hinterpasseier, wo sie auf vielen Wanderungen unser Tal sowie die Passeirer kennen und schätzen lernten. Dabei er-
fuhren sie von Problemen und Sorgen so mancher Familien. Sie halfen unbürokratisch und schnell, wobei neben der finanziellen oft auch die moralische Unterstützung von besonderem Wert war. Eine gute Schulausbildung für unsere Jugend als Starthilfe fürs Leben lag besonders Gerd Duensing am Herzen. Die Errichtung der zweiten Kindergartensektion in Moos ist ein Verdienst der Fahrenden Gesellen. Ohne ihre finanzielle Unterstützung und die der "Stillen Hilfe" wäre es der Kindergartengenossenschaft nicht möglich gewesen, den Transport der Kinder von den Fraktionen zu finanzieren. Weiters werden der Kindergarten und die Schulen der Gemeinde Moos seit zwanzig Jahren mit wertvollem Bastelmaterial versorgt. Die Schüler der 5. Klassen werden jedes
Jahr mit dem wertvollen Großen-Duden-Schülerlexikon beschenkt. Weiters wurden und werden mehrere Ober- und Hochschüler mit Studienstipendien gefördert. Es war den Fahrenden Gesellen ein Anliegen, Freunden und Bekannten Passeier als ideales Wandergebiet anzupreisen, wodurch sie einen Beitrag zur Förderung des Fremdenverkehrs leisteten. Dafür gebührt dem leider allzufrüh verstorbenen Herrn Helmut Köllner und seiner Frau Gertrud vom DAV Heilbronn ein besonderer Dank. Im Bund der Fahrenden Gemeinschaft geht die Sorge um den Nachwuchs und damit um den Weiterbestand um. Trotzdem wirken sie in selbstloser, großzügiger Weise zum Wohle vieler Gemeindebürger und besonders der Jugend der Gemeinde Moos. Dafür gebührt ihnen und ihren Freunden Dank und Anerkennung. Besonderer Dank gebührt Gerd Duensing und seiner Frau Erika, die seit 1975 die Verbindung zwischen Fahrenden Gesellen und Moos stets in besonderer Weise gepflegt und mit sehr viel persönlichem Einsatz gefördert haben. K.L.
Feier für den Stuller Mesner Alois Gufler Stuls. 40 Jahre schon versieht Alois Gufler den Mesnerdienst in Stuls. Am 2. Juni dankte ihm die Pfarrgemeinde für seinen Einsatz. Wenn Alois Gufler vom Gedele Hof in Stuls auch erst 55 Jahre jung ist, so ist es doch angebracht, einen Rückblick auf sein Leben zu werfen, denn immerhin ist er schon 40 Jahre Mesner in Stuls. Eigentlich wären es schon über 40 Jahre, denn der Luis mußte schon mit 9 -10 Jahren in die Fußstapfen seines Vaters treten. Wenn der Vater oder sonst niemand von der Gedele-Familie Zeit hatte, werktags den Mesnerdienst zu versehen, dann hieß es: .Luis, gea du!" Der Luis ging, anfangs mit klopfendem, doch immer mit freudigem Herzen. Als er zum erstenmal an einem Sonntag den Mesnerdienst versah, war ihm auch nicht zum Lachen. Er dachte sich: Hoffentlich glauben die Leute, ich knie nur so, wie einst als Ministrant, im Mesnerstuhl. Als der Luis zum erstenmai mit dem Klingelbeutel ging, hat der Stiel nicht gezittert, weil der Klingelbeutel voll war, sondern weil der Luis "gflottrt hot", Das Mesneramt geht beim Gedeler
schon über drei Generationen. Einst war dieser Dienst keine Kleinigkeit, die Glocken wurden von Hand geschwungen und Ave Maria geläutet mußte sonntags schon um halb fünf Uhr in der Früh werden.
Das Wetterläuten hat auch viel Kraft und Zeit in Anspruch genommen. Oft dauerte dieses Geläut über eine Stunde, wenn das Gewitter nicht nachlassen wollte, und der Pfarrer den Wettersegen noch dazugeben mußte. Schützenhilfe kam bei diesem Wetterläuten immer vom Goster und Bartlhof, dafür brauchten sie kein Mesnerkorn zu geben. Das Mesnerkorn einsammeln mußte der Luis und sein Bruder Sepp schon, als der Vater Karl noch Mesner war. Das Recht dieser Sammlung reicht bis Schlattach. Mit dem Kornsack über der Schulter zogen die Buben von Hof zu Hof. Der Luis tat diese Arbeit aber nie gerne, sie kam ihm immer wie eine Bettelei vor. Er war froh, als diese Sammlung eingestellt wurde, da die Äcker nach und nach verschwanden. 1982 wurde das elektrische Geläute eingebaut, aber der Luis sagt: "So schön Wetterläuten kann er jetzt nicht mehr, es klingt ihm nicht richtig zu "Stroachn". In seiner vierzigjährigen Laufbahn als Mesner hatte der Luis mit der Stuller Bevölkerung viel Freud und Leid zu
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teilen. Seine größte Freude waren die drei Primizen. Die erste am 5. April 1959 des Alois Raffl. Die zweite am 23. April 1959 des Richard Hofer und 1. Juli 1990 durfte er für Siegfried Pfitscher die Glocken läuten. Der Luis mußte aber zu seinem Leidwesen vielen Stullern die Sterbeglocke läuten. Doch auch die Hochzeitsglokken konnte er in 40 Jahren öfters erklingen lassen, und bei vielen Tauffeiern hat der Luis seines Amtes gewaltet. Drei Herren hat er bisher gedient. Über
dreißig Jahre Herrn Pfarrer Josef Wallnöfer, dann Pfarrer Franz Künig. Nach dessen Weggang kam Pfarrer Josef Haas und nun ist Pfarrer Hans Lanbacher sein Dienstherr geworden. Der Luis hat es redlich verdient, daß ihm die Stuller am 2. Juni ein Fest bereitet haben. Unter den Klängen der Stuller Musikkapelle und der MesnerAbordnung, die die Mesner-Fahne vorantrug, marschierte man zum Dankgottesdienst, den Kanzler Josef Matzneller zelebrierte und der Chor feierlich umrahmte.
Bibliothek St. Martin Information groß geschrieben Eine moderne Bibliothek sollte neben einem guten Medienangebot auch dem wachsenden Informationsbedürnis der Bürger Rechnung tragen. Die Bibliothek St. Martin hat aus diesem Grunde kürzlich 2 große Prospektständer angekauft und versucht nun, Schritt für Schritt, eine .Jntothek" aufzubauen. Was wird nun mit dieser Infothek angeboten: Neben Gemeindenachrichten/ Pfarrnachrichten, (schon ab Freitag Nachmittag druckfrisch und die ganze darauffolgende Woche erhältlich) gibt's vierzehntäglich ein Verzeichnis aller neu ausgeschrieben Öffentlichen Steilen in Südtirol, Verbraucher- und touristische Informationen, Zug- und Busfahrpläne, medizinische Informationsbroschüren, Informationen der Gemeinde, Bezirksgemeinschaft oder des Landes (z.B. Südtirol Handbuch) Nicht zuletzt gehören in eine Bibliothek Kulturinformationen. Sie finden zum Beispiel Programmbroschüren aller Bildungshäuser in Südtirol: der Urania Meran, des KVW Meran, des AlB, von Alpha und Beta u.a. - natürlich auch Konzert- und Theatherhinweise. Weiters gibt es Buchinformationen, Verlagsprospekte und ähnliche Informationschriften. Alle Prospekte und Broschüre dürfen kostenlos mitgenommen werden. Die moderne Computertechnik erlaubt es, noch weitere Informationen zu erhalten. So kann nach allen im deutschen Sprachraum erhältlichen Büchern, CDs und Videos recheriert werden. Gerne drucken wir Ihnen, so Sie
es wünschen, Listen nach Schlagworten, Stichwörtern oder nach alphabetischen Namen, aus. Auch Listen über den Bestand der Bibliothek St. Martin können angefordert werden z. B. Krimis, Videoliste für Kinder usw. Über ihr Interesse würde ich mich freuen. Gottfried Zagler Bibliothekar
30 Jahre Bibliothek St. Martin St. Martin.Vor genau30 Jahren,im November 1966, wurdedie BibliothekSt. Martingegründet. Grund genug, eine kleine Rückschauzu haltenund das Bestandsfestfeierlichzu begehen. Südtirol ist ein Land mit einer noch jungen Bibliotheksgeschichte, hat aber inzwischen eine durchaus respektable Bibliothekslandschaft. Besonders viele Bibliotheken wurden in den späten Fünfziger- und Sechzig er Jahren gegründet. Der wirtschaftliche "Aufschwung", der in diesen Jahren einsetzte, ließ auch das Bedürfnis nach Kultur und Information wachsen. Da Hand wenig jedoch die öffentliche Geld zur Verfügung hatte, war man vielfach auf Hilfe aus Deutschland und Österreich angewiesen. Ein typisches Kind dieser Bibliotheksgeschichte ist auch die Bibliothek St.
Der Stellvertreter des Diözesanleiters, Luis Gargitter, überreichte ihm die goldene Mesnernadel und eine Urkunde. Im Stullerhof, wo der Pfarrgemeinderat zum Festmahl geladen hatte, wurde ihm die Aloisius-Statue überreicht. Mögen die vielen Glückwünsche, die ihm anläßlich dieses Jubiläums entboten wurden, in Erfüllung gehen. Möge ihm seine Schaffenskraft als Mesner noch viele, viele Jahre erhalten bleiben. Das wünscht ihm von Herzen die Stuller Dorfgemeinschaft! A.L. Martin. Am 20. November 1966 wurde sie als Urania-Bücherei von Bürgermeister Ignaz Auer, Hans Raich, P. Bruno Trauner und Josef Gufler gegründet. Als Ausleihstelle wurde ein kleiner Raum im heutigen Jugendhaus adaptiert. Büchereileiter war Josef Gufler. Öffnungszeit: Sonntags 10 bis 12 Uhr. Der Bestand - vor allem geschenkte Bücher - war zu Beginn nur sehr gering. Durch Spenden des Kulturinstitutes, der Gemeinde, der Urania betrug er 1972 dann 250 Bände, vorwiegend Unterhaltungsliteratur (meist Heimatromane) und auch einige Kinder- und Jugendbücher. Die Bibliothek kam jedoch nicht so recht "vom Fleck". Der Büchereileiter war nämlich gestorben, die Urania St. Martin wurde aufgelöst, und niemand hatte die nötige Zeit, sich der Bibliothek zu widmen. Hans Raich nahm deshalb die Gelegenheit beim Schopf, löste die alte Bibliothek auf, überredete den neuen Pfarrer Wallnöfer die Trägerschaft zu übernehmen und suchte eine neue Bibliotheksleiterin. In der Person von Lehrerin Rosa Schwarz wurde die geeignete Bibliothekarin gefunden. Ab Herbst 1973 hieß die Bibliothek offiziell "Katholische Volksbücherei". Mit dem Jahre 1974 ging 's dann aufwärts. Neue Bücher wurden gekauft, die Öffnungszeiten ausgedehnt und natürlich stiegen auch die Ausleihzahlen. 1977 übersiedelte man in das Gemeindehaus, wo allerdings wiederum nur ein winzig kleiner Raum zur Verfügung stand. (16 rn-) Einschneidend war dann das Jahr 1983. Rosa Schwarz gab gesundheitsbedingt die Büchereileitung an Frau Maria Haller ab, und die Bibliothek ging, nach dem neuen Bibliotheksgesetz von 1983 konstituiert, als Öffentliche Bibliothek St. Martin in die Trägerschaft der Gemeinde über. 1984 wurde der erste Bibliotheksrat ernannt. Vorsitzender war Bürgermeister Josef
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Pichler. Der Grund für den Übergang der Trägerschaft war in der Bereitschaft der Gemeinde zu suchen, in die neue Bibliothek zu "investieren." Vordringlich war jedoch ein geeigneter Bibliotheksraum. In Frage kam vorallem ein Raum im neu zu bauenden Vereinshaus. Man beschloß, beim Land um einen Beitrag anzusuchen, und Ende 1986 war es dann soweit. Man konnte provisorisch in die zentral gelegene neue Bibliothek einziehen. Am 16. Mai 1987 erfolgte die feierliche Einweihung. Die neue Bibliothek, großzügig bemessene Geldmittel von Land und Gemeinde und nicht zuletzt die engagierte Bibliotheksarbeit von Frau Haller und ihren vielen Mitarbeiterinnen ließ die Bibliothek aufblühen. Der Bestand an Büchern stieg in den Jahren von 1985 - 89 von 2649 auf 4942, die Ausleihzahlen von 4500 auf 9857 Entlehnungen. Durch viele Veranstaltungen und einen erweiterten Stundenplan wurden viele St. Martiner zu einem Bibliotheksbesuch animiert. Auch wurde eine Fotokopiermaschine und 1989 sogar eine Audiothek und der CD-Verleih eingerichtet. Mit den Ausleihzahlen stieg auch der Arbeitsaufwand für die ehrenamtlich geführte Bibliothek. Die Gemeinde beschloß die Stelle eines hauptamtlichen Bibliothekars zu schaffen. Im Sommer 1990 übernahm Gottfried Zagler als hauptamtlicher Bibliothekar die Leitung der Bibliothek. In den folgenden Jahren wurde die Bibliothek weiter ausgebaut. Ein zweiter Bibliotheksraum wurde eingerichtet, viele neue Zeitungen und Zeitschriften, abbonniert sowie Spiele, Musikkassetten und Videos eingekauft. Ab Sommer 1994 konnten die Bücher/Medien über EDV ausgeliehen werden. In den letzten 10 Jahren hatten sich das Medienangebot, aber auch die Bibliotheksarbeit spürbar verändert. Auch eine Landbibliothek wie St. Mar-
Donnerstag Freitag Samstag
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FÜR DIE ZUKUNFT
BEZIRKSUMWELTAUSSCHUSS
BURGGRAFENAMT
Wasser Noch haben wir in Südtirol und im Passeiertal genügend sau-
beres Trinkwasser und noch ist Wasser nicht teuer. Doch unsere Grundwasservorräte
werden geringer.
dieser lebenswichtigen Energiequelle zu leisten indem wir mit
Winteröffnungszeiten gültig vom 09. Sept. 1996 bis 08. Juni 1997 9 14 9 15 17 15 9
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Sie gilt es zu meistern. Nichtdestotrotz soll das 30-Jahrjubiläum der Bibliothek gebührend gefeiert werden. Dichterlesungen, Musikdarbietungen, Veranstaltungen für Kinder und viele, viele neue aktuelle Bücher/Medien sollen auch weiterhin viele Besucher anlocken. G. Z.
Versuchen wir also schon heute unseren Beitrag zur Einsparung
ÖFFENTLICHE BIBLIOTHEK ST. MARTIN
Montag Dienstag Mittwoch
tin konnte sich den schnell verändernden Medienkonsumbedürfnissen der Bürger nicht verschließen. Die sich weiter rasend schnell verändernde Medienwelt mit Internet, Datenautobahn und elektronischen Büchern stellt die Bibliothek allerdings immer wieder vor neue Herausforderungen.
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Wasser zum Kochen, Baden, Waschen, Putzen, Bauen und Begießen sehr sparsam umgehen.
Der Umweltausschuß Burggrafenat, das Assessorat für Umwelt
und Ihr Handwerker informieren Sie über, meist einfache, Hilfsmaßnahmen.
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Holz hat Zukunft Unter diesem Motto feiert die TischlereiGenossenschaft Passeier heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Es war im Frühjahr 1966 als einige Passeirer Tischler sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen haben. Die Gründungsmitglieder Karl AIber, Heinrich Bortolotti, Hans Ennemoser, Alois Moosmair, Hans Oberprantacher, Adolf Pixner, Johann Platter, Josef Platter, Josef Raffl und Sepp Scherer haben früh erkannt, daß durch die Gründung einer Genossenschaft Personal und Maschinen besser eingesetzt und damit kundenorientierter und kostengünstiger gearbeitet werden kann. Als Geburtshelfer in der Gründerzeit war der Raiffeisenverband eine große fachliche Hilfe. Aus der neu errichteten 660qm großen Werkhalle kamen bereits ein Jahr später die ersten Tischlerarbeiten. In den 70er Jahren erlebte das Passeiertal und das Burggrafenamt durch den Tourismus einen gewaltigen Aufschwung. Diese Marktveränderung hat die Führung der TischlereiGenossenschaft wahrgenommen und die Tischlerei immer mehr auf Innenausbau und Einrichtung von Gastronomiebetrieben umgestellt. Hotel- und Gaststätteneinrichtungen, Bauernstuben, Einbauküchen und Deckenverkleidungen wurden und sind Markenzeichen der TischlereiGenossenschaft geworden. Hohe handwerkliche Qualität war und ist das Betriebsziel geblieben. Dies verlangt eine gute Organisation. So werden für die Abwicklung der einzelnen Aufträge Teams zusammengestellt. Dieses Tischler-Team zeichnet von der Übernahme, über die Ausführung und Fertigung, bis zur Montage für das Produkt verantwortlich.
Um sich den Anforderungen des Marktes und der Kunden stellen zu können, sind die Fortbildung der Mitarbeiter und die Reorganisation des Betriebes ein unerläßlicher Baustein geworden. Eine aufgeschlossene Personalführung und die Wertschätzung der Mitarbeiter gehören ebenso zur Unternehmenspolitik. Hohe Qualität und zuverläßigen Service dem Kunden zu gewähren ist und bleibt aber das Hauptziel der Tischlerei Passeier. 30 Jahre nach der Gründung dürfte diese Unternehmensphilosophie und die gewählte Betriebsstrategie der Gründungsväter als eindeutig gelungen angesehen werden. Der Betrieb ist an Aufträgen, Umsätzen, Mitarbeitern und Arbeitsflächen kontinuierlich gewachsen. Mitarbeiter arbeiten jetzt 32 im Betrieb, davon sind 4 Meister. Das Durchschnittsalter beträgt 27, so gesehen ist es ein junges dynamisches Unternehmen, das Tradition und Innovation zu verbinden sucht. Um gerüstet in die Zukunft gehen und den Herausforderungen der nächsten Jahre standhalten zu können, hat die Geschäftsführung Stärken und Schwächen des Betriebes durchleuchtet und die Unternehmensstrategie für die nächsten Jahre neu festgelegt. Eine weitere Werkhalle von 800qm ist dazugekommen. Das Erscheinungsbild der TischlereiGenossenschaft Passeier wurde überarbeitet und den neuen Erfordernissen angepasst. Grün und Gelb wurden als Hausfarben bestimmt. Das ganze Erscheinungsbild des Unternehmens soll die Tradition und Aufgeschlossenheit der TischlereiGenossenschaft Passeier hervorstreichen, zwei Elemente auf die die Mitglieder der TischlereiGenossenschaft auch weiter bauen wollen, ganz nach dem Motto Holz hat Zukunft.
Wir
feiern
Jahre
am 14. September auf unserem
Betriebsgelände,
um 15.00 Uhr
Qualität Zuverläßigkeit Tradition
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Passeirer Blatt / September 1996
Die neue Mooser Müllordnung Das seit 1. Jänner 1994 laufende Müll. konzept, ausgerichtet nach dem Verursacherprinzip, hat mit 1. Jännter 1996 eine weitere Neuerung erfahren und zwar was die Ausgabe der Müllsäcke bzw. die Berechnung der Gebühr betrifft. Die neue Müllordnung kommt jenen zugute, die bereit sind, gewissenhaft Müll zu vermeiden und zu trennen. Durch die neue Müllordnung wird die Müllgebühr zwar generell gesehen nicht billiger, sie wird aber auf jeden Fall gerechter und man kann durch die Verringerung der Müllmenge die Kostensteigerung in Grenzen halten. Die Kosten des Dienstes Die Kosten für die Müllentsorgung steigen unaufhaltsam. Betrugen diese vor 10 Jahren noch 24 Millionen Lire, so werden es im heurigen Jahr 113 Millionen Lire sein. Das Sammeln des Restmülls kostet ca. 37 Millionen, das Sammeln von Papier, Glas, Schadstoff u.dql. 9 Millionen. Die Beteiligung am Recyclinghof St. Leonhard und die Minirecyclinghöfe kosten der Gemeinde 11 Millionen. Ingesamt betragen die Deponiespesen 31,4 Millionen. Für die Amortisierung der Fahrzeuge müssen 12,9 Millionen hinterlegt und dem Land müssen ab 1996 11,4 Millionen für die Amortisierung der Mülldeponien gezahlt werden. Aufteilung
der Kosten auf die Bürger
Bisher hat der Staat die Anwendung des Verursacherprinzipes zur Berechnung der Müllabfuhrgebühren nicht zugelassen. Im Dezember letzten Jahres hat nun das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den Gemeinden unter 35.000 Einwohnern ermöglicht, die Gebühr auf die abgegebene Müllmenge zu berechnen. Dies hat die Gemeindeverwaltung veranlaßt, eine Neuberechnung der Gebühren vorzunehmen. Man ist davon ausgegangen, daß 30% der Kosten als Fixkosten zu klassifizieren sind. Diese werden in Form einer Grundgebühr auf die Quadratmeter berechnet. Der Tarif wurde für alle Kategorien von Abnehmern mit Lire 385 festgelegt. Die restlichen 70% werden aufgrund der produzierten Müllmenge eingehoben. In Zukunft wird es die Aufgabe der Gemeinde sein, die Müllmengen genau zu erheben, damit ein reines Verursacherprinzip angewandt werden kann. Die ersten Vorgespräche mit den Nachbargemeinden St. Leonhard und St. Martin in Passeier haben bereits stattgefunden. Bei einem angenommenen Müllaufkom-
men von 1.029.000 kg im Jahr kostet dem Bürger ein 40 Liter Sack 2.080 Lire, ein 80 Liter Sack 4.160 Lire und ein Großcontainer 57.000.- Lire. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß das Land der Gemeinde eine 90%ige Abdeckung der Kosten durch die Gebühr vorschreibt. Anderenfalls wird die Differenz der Gemeinde bei der jährlich zugewiesenen Pro-Kopfquote abgezogen. Verteilung der Säcke und Entrichtung der Gebühr Die Säcke werden im Gemeindeamt kostenlos verteilt. Jeder B,rger soll nicht mehr Säcke mitnehmen, als er im Laufe des Jahres benötigt. Müllsäcke, die vom letzten Jahr noch übrig geblieben sind, können weiterhin verwendet werden. Die Grundgebühr und drei Säcke pro Person für die ersten drei Familienmitglieder und 1 Sack für jedes weitere Familienmitglied werden mit der Müllrolle eingehoben. Der Mehrverbrauch wird am Ende des Jahres ermittelt und kommt im nächsten Jahr auf die Zusatzrolle. Rückfragen bei vielen Familien haben ergeben, daß diese Menge unbedingt
gebraucht wird. Im Gegenteil, errechnet man den Durchschnitt aus dem abgegebenen Müll und der Einwohnerzahl, braucht es fast 7 Säcke pro Person. Außerdem wollen wird damit verhindern, daß Müll weggeworfen oder im Haus verbrannt wird. Für beide Vergehen wurden empfindliche Strafen eingeführt. (Verwaltungsstrafe bis zu 2.000.000.-) Mülltrennung Die Mülltrennung hat keine Neuerung erfahren. Die wiederverwertbaren Stoffe werden nunmehr auf der Bezirksmülldeponie .Tisner Auen" zwischengelagert. Durch den gemeinsamen Verkauf kann ein besserer Preis erzielt werden. Hotel und Gastbetriebe werden weiterhin ersucht, die Entsorgung der Speiseöle und Bratfette durch die Firma Dabringer aus Felthurns in Anspruch zu nehmen. In der Kanalisierung haben diese nämlich nichts zu suchen. Anfänglich hat die Mooser Bevölkerung sehr gewissenhaft den Müll getrennt. Mit der Zeit hat dieser Fleiß leider nachgelassen. Sperrmüll: Die Sperrmüllsammlung vom letzten Jahr war leider eine regelrechte Katastrophe. Obwohl eigens und nicht zum ersten Mal, darauf hingewiesen wurde, was zum Sperrmüll
libgelichtet
Der illegale Mültablagerungsplatz
Weisse Mauer Moos
Passeirer Blatt 1 September 1996
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gehört, wurde wahllos alles mögliche abgekippt: Fensterrahmen samt Glas, Altöl, Batterien, Kühlschränke, Fernseher u.a.m. Nicht nur die Menge des Sperrmülls hat erstaunt, sondern eben auch die Unvernunft mancher Bürger. Dies hat uns veranlaßt, die Sperrmüllsammlungen zu streichen. In Zukunft kann der Sperrmüll nur mehr zu bestimmten Zeiten und unter Aufsicht abgegeben werden. Näheres hierzu wird noch mitgeteilt. Kompostieren: Die neue Müllordnung verpflichtet alle, den Müll zu trennen. Dasselbe gilt auch für den Biomüll. Wer nicht die Möglichkeit hat, selber zu kompostieren, soll es im Gemeindeamt melden. Die Gemeinde wird versuchen, für diese Bürger eine Gemeinschaftskompostierung zu organisieren, wobei natürlich die Mithilfe eines jeden einzelnen gefordert wird. Minirecyclinghof: Leider kommt immer öfter vor, daß an den Öffnungstagen schon Stunden vorher Abfälle deponiert werden, die zum Rest- oder Sperrmüll gehören. Wir bitten alle Bürger, sich an die Weisungen der Gemeinde zu halten. Aufgefallen ist auch, daß mit der Einführung des Sacksystems sehr fleißig getrennt wurde. Dies hat leider in der
letzten Zeit nachgelassen. Wir ersuchen alle Bürger, weiterhin fleißig Müll zu vermeiden und zu trennen, denn mit der Schließung der Mülldeponie .Kelderlahn" müssen für jedes Kilogramm Müll 200 Lire Deponiespesen gezahlt werden. Zum Vergleich kostete vorher die Deponierung eines Kilogrammes 40 Lire.
- Änderung plan:
Wilde Ablagerungen: Angesprochen werden müssen auch die "wilden Ablagerungen". In den letzten Wochen wurden einige Kontrollen durchgeführt. Es konnten einige schwarze Schafe identifiziert werden. Anscheinend herrscht noch im ganzen Tal die irrige Meinung, daß bei der "Weissen Mauer" für Müll eine Toleranzzone besteht. Dort werden nämlich bei "Nacht und Nebel" Müllsäcke und tote Tiere entsorgt. In diesem Fall bleibt der Gemeinde nichts anderes übrig, als die vorgesehenen Strafen zu verhängen und die vorgeschriebenen Anzeigen zu machen.
- Tosap - verschiedene
Untersuchungen des Restmülls: In diesen Wochen wird der Restmüll einiger Bürger aus dem Burggrafenamt untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung wird den ausgewählten Bürgern persönlich mitgeteilt. Gemeinde
Moos
Personaldienststellen-
Genehmigung des Personalsteilenplanes der Gemeinde St.Martin, welcher eine Gesamtstellenanzahl, einschließlich der Teilzeitstellen von 35 Bediensteten vorsieht; Befreiungen:
Beschluß der möglichen gesetzlichen Befreiungen betreffend die Gebühr für die Besetzung öffentlichen Grundes (Tosap), sowie Befreiung der Gebühr unter 20.000.- Vereinssaalordnung: Genehmigung der Ordnung betreffend die Benützung des gemeindeeigenen Vereinssaales, bestehend aus 14 Artikeln; - Einbahnregelung
Dorfstraße:
Beibehaltung der bereits bestehenden Einbahnregelung auf der Dorfstraße zwischen Feldbauernweg und Malerweg, da für eine vorgeschlagene Änderung die entsprechende Mehrheit nicht vorhanden war; - Tarife Benützung der gemeindeeigenen Sportanlagen:
( Ru:) der Gemeinde:)tube ) St. Martin: Gemeinderatsbeschlüsse - Regelung der Straßenreinigungsund Müllentsorgungsdienste: Genehmigung der Verordnung über die Regelung der Straßenreinigungs- und Müllentsorgungsdienste nach dem vom Gemeindeverband ausgearbeiteten Musterordnung, bestehend aus 36 Artikeln; - Beteiligung AG:
an der ECO-CENTER
Beschluss der Übernahme von 72 Aktien zu je 100.000.- der ECO-CENTER AG durch die Bezirksgemeinschaft und dadurch Beteiligung an derselben, sowie Genehmigung der entsprechenden Satzungen;
- Satzungen St. Martin:
öffentliche
Bibliothek
Genehmigung der Satzungen, bestehend aus 10 Artikeln, für die öffentliche Bibliothek der Gemeinde St.Martin in Passeier, zum Zweck der Regelung des Bibliothekswesens; - Sporthalle
Passeier:
Genehmigung des Projektes zum Bau der Sporthalle Passeier in St.Martin, ausgearbeitet vom Architektenteam DeluganlBauer, mit einem Gesamtkostenbetrag von 6,7 Mrd, die Finanzierung erfolgt durch das Schulbautengesetz, das LG für Sportkredite, sowie aus Eigenmitteln der 3 Passeirer Gemeinden.;
Beschluß über die Tarife für die Benützung des öffentlichen Schwimmbades, des Sportplatzes in St.Martin und Saltaus, der Tennisanlage, sowie der Turnhalle in der Grundschule, welche zum Teil leicht angehoben wurden und die Einführung der Gästekarte bei der Benutzung des öffentlichen Schwimmbades und der Tennisanlage; - Mehrjahresplan schläge:
Investitionsvor-
Genehmigung des Mehrjahresplanes für den Zeitraum 1997/98/99, betreffend die Investitionsvorschläge der Gemeinde St. Martin - Feuerwehrdienst: Genehmigung der Rechnungslegung der Freiwilligen Feuerwehren von St. Martin und Saltaus betreffend das abgelaufene Jahr 95; Es wird daran erinnert, daß jeder Bürger in die Beschlüsse des Gemeinderates und des Gemeindeausschusses Einsicht nehmen darf.
so
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Passeirer Blatt / September 1996
Einweihung der neuen Mittelschule in St. Martin Der 18. Mai 1996 war für St. Martin ein ganz besonderer Tag. Die Arbeiten an der neuen Mittelschule konnten groß-
St. Leonhard und weitere Gemeindevertreter des Tales herzlich willkommen heißen. Die Schüler und Lehrpersonen
MITTELSCHULE
teils abgeschlossen werden, und die Schüler waren ja schon zu Allerheiligen ins neue Gebäude eingezogen, so daß der Einweihung des neuen MitteIschulgebäudes in St. Martin nichts mehr im Wege stand. Schulassessorin Rosmarie Pamer konnte in ihrer Begrüßung neben Landeshauptmann Luis Durnwalder, auch Schulamtsleiter Walter Stifter, Mittelschuldirektor Siegfried Innerhofer, die Schulratspräsidentin Marianne Abler, die Bürgermeister von St. Martin und
hatten für diese Feierlichkeit einiges vorbereitet, das im Laufe der Feier dargeboten wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Schülerchor und von der Musikkapelle St. Martin. In der Festansprache hob der Landeshauptmann die Wichtigkeit des neuen Schulgebäudes hervor. Wenn die äußeren Bedingungen stimmen, so Durnwalder, dann kann auch der Unterricht "optimal" erfolgen und die Ziele der Schule können besser umgesetzt werden. Der Direktor Siegfried Innerhofer sprach
in seiner Rede vor allem die Schüler an und legte ihnen ans Herz, Bereitschaft zur Leistung zu zeigen. "Erfolge, liebe Schüler, die man mit Anstrengung erreicht hat, machen viel Freude und erfüllen auch mit Stolz." Um dieses Ziel zu erreichen, so Innerhofer, brauchen wir vor allem die Mithilfe der Eltern. Bürgermeister Hermann Pirpamer erinnerte in seiner Rede an die lange Zeit, in der St. Martin kein eigenes MitteIschulgebäude hatte. 1983 wurde auf massiven Druck der Bevölkerung und durch den Einsatz der damaligen Gemeindeverwaltung eine Außensteile der Mittelschule Johann Jakob Staffler in St. Martin errichtet. 1987 wurde die Sektion in eine selbständige Direktion umgewandelt. Von Anfang an gab es Raumprobleme, die Mittelschule mußte in verschiedenen Gebäuden untergebracht werden. Die Gemeinde entschloß sich eine neue Schule zu errichten. Nach einigen Jahren der Planung, aber in einer Rekordbauzeit von 2 Jahren, "stand" das neue Mittelschulegebäude. Geplant wurde das helle und funktionelle Gebäude von den Architekten Delugan und Bauer, die Projektleitung hatten die Ing. Pföstl und Helfer über. Das Gebäude beherbergt 9 Klassenräume, Spezialräume wie Naturkunderaum, Zeichensaal, Bibliothek, 2 Werkräume, Medienraum, Computerraum, Musikraum, Lehrmittelräume, mehrere Nebenräume, eine große Mensa, ein Lehrerzimmer und Direktionsräume. Nach der offiziellen Einweihung wurde allen Anwesenden zur ausgiebigen Besichtigung des gelungenen Werkes eingeladen. Rosmarie Pamer
..
Alteste Passeirerin In Platt konnte am 14. August Frau Schweigl Theresia Wwe. Hofer ihren 95. Geburtstag feiern. Die 1901 geborene .Baurn- Threse" ist somit die älteste Passeirerin. Gemeindeassessor Luis Pichler und Gemeinderat und SVPOrtsobmann Benedikt Pamer überbrachten ihr zu diesem Anlaß die Glückwünsche der Gemeindeverwaltung. Auch die Redaktion des Passeirerblattes möchte sich nachträglich noch diesen Glückwünschen anschließen und ihr noch viele gesunde Jahre im Kreise ihrer Liebsten wünschen.
Passeirer Blatt I September 1996
Seite 24 I Nr. 11
Mitteilung des Verbandes für Kaufleute und Dienstleister Volksbegehren
für eine
Neu-
ordnung des Steuersystems Die Steuerreform
bzw. Vereinfa-
chung des Steuersystems, die Reform
waltung
und die direkte
le der
öffentlichen
das sind
Gonfcommercio
vom
Dachverband dem
und
eingeleiteten
ren zugrunde
die Grün-
und
für Kaufleute
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Ausgaben:
kurz gefaßt
de, die dem band
sowie
der öffentlichen
liegen.
Ver-
Dienst-
Volksbegeh-
So soll in
der letzten Augustwoche
mit der
Unterschriftensammlung
begon-
nen werden. Es wird damit das Ziel verfolgt
so
und
der
Verband
Dienstleister
Parlament
gebrachten zulegen,
Steuern
vorsieht. Klarheit
der
vom
bescheinigt,
eine
und
onssystems,
von
die Vereinfa-
und
Anhörung;
des
ansässig
Sankti-
bei
die Beschleu-
Rückerstattung sowie
die
der SteuervorausDer
der Steuervom
Volk
Gesetzentwurf
kann im Sekretariat
de, in welcher
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Recht
insbesondere
im Rahmen
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mehr
auf Informati-
Steuerguthaben
gerichtsbarkeit.
den.
Auflagen
das
und
Fehlern;
Abschaffung zahlung
Abgaben
Transparenz
bei der
Zum 2 .. Mal organisierte die Jugendabteilung des S.G. St MartiniPasseier ein einwöchiges Fußballcamp für interessierte, talentierte Nachwuchsspieler. Leider konnte aus organisatorischen Gründen den vielen Anfragen nicht nachgekommen werden. Die jungen Fußballer zwischen 6-14 Jahren kamen vorwiegend aus dem Passeiertal, Meran und Umgebung, Bozen und Überetsch. Die Ausbildung der hoffnungsvollen Nachwuchskicker erfolgte durch die Fußballschule .Desolati" vom A.G. Fiorentina aus Florenz. Der S.G. St. Martin sorgte durch das Freizeitangebot in der
Technik zuständig, während Alessandro Gallassi taktisches Wissen vermittelte. Die jungen Torsteher absolvierten mit Albertosi ein spezifisches Training. Um einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung zu gewährleisten, standen den Übungsleitern der Fußballschule während der ganzen Woche mit Dieter Perathoner (F.G. Obermais), Benno Pamer (S.G. Passeier), Alexander Zeiger aus Bozen (bekannt als Fahndungsleiter bei der Polizei) sowie weiteren Hilfspersonen, qualifiziertes Assistenz- bzw. Betreuungspersonal zur Seite. Wer die Begeisterung der Spielereltern und den Feuereifer der Nachwuchsspieler miterleben konnte, kam nicht umhin festzustellen, daß das Fußballcamp ein voller Erfolg war. In diesem Sinne, und ermuntert durch den positiven Zuspruch aller (auch durch die Medien), möchten die Verantwortlichen des S.G. St. Martin versuchen, auch in den kommenden
des
Ziel ist außerdem,
Überarbeitung
nigung
der
und
Betreuung
formellen
Rechte
formellen
des Steuerzahlers die
- dem
St. Martin. Veranstaltet vom sc St. Martin gab es auch heuer wieder ein Jugendcamp für junge Fußballer. Eine Woche lang wurden hoffnungsvolle Nachwuchsspieler von der Fußballschule Desolati aus Florenz trainiert.
Volk einvor-
die
Steuersystem
on,
-
Gesetzentwurf
der
Rationalisierung
chung
Kaufleute
weiter
einen
Steuerzahlers und
für
2. Jugendfußballcamp in St. Martin
der Gemein-
der Steuerzahler
ist, unterschrieben
wer-
Der Obmann
Martin
Gufler
Mittagspause für Abwechslung bei den Jugendlichen. Heuer konnte als besondere Attraktion der Ex-Weltklasse-Torhüter Enrico AIbertosi als Torwarttrainer gewonnen werden. Täglich wurden 2 Trainingseinheiten abgehalten und zwar vormittags von 09,30 - 12,30 Uhr, sowie am Nachmittag von 15,30 - 17,30 Uhr. Aufgeteilt in 5 Gruppen wurden neben Spielpraxis vor allem Technik und Taktik vermittelt: Ballstoppen, Kopfballtraining und das taktische Verhalten auf dem Platz zählten zum Hauptaugenmerk. Ex-Nationalspieler Glaudio Desolati und Oliviero Mancini waren für die Verbesserung der
Jahren diese Veranstaltung aufrecht zu erhalten. An dieser Stelle möchte sich der veranstaltende Verein bei folgenden unterstützenden Institutionen und Gönnern bedanken: Gemeinde St. Martin (Spende), RAIKA St. Martin, Fontana Alois und Pichler Alfred (Sponsoren der Trainingskleidung), Pichler Ubald (Mittagessen), Fam. Pixner/Righi (Schwimmbad), Jugendservice Passeier (Jugendhaus) und nicht zuletzt bei der Fußballschule .Desolati". S.G. St. MartiniPasseier Sektion Fußball - Jugendabteilung K.G./GH
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Passeirer Blatt / September 1996
SC Passeier Fußball auf Erfolgskurs St. Leonhard. Auf ein erfolgreiches Fußballjahr blickt der SC Passeier Fußball zurück. Große Erfolge konnten im Jugendbereich erzielt werden. Der Verein ist gewillt, seine erfolgversprechende Jugendarbeit auch in Zukunft weiterzuführen. Die Bilanz des abgelaufenen Fußballjahres 1995/96 kann sich sehen lassen. Nicht weniger als 140 Aktive sind betreut worden, nur 64 waren es z. B. im Jahre 1990 gewesen. Diese Entwicklung ist doppelt erfreulich, weil die Jugendlichen auf dem Sportplatz nicht nur fußballspielen lernen, sondern auch Gemeinschaftssinn, Hilfsbereitschaft und Disziplin, Tugenden, die für ihr späteres Leben von Wichtigkeit sind. Wenn unsere 9 Mannschaften dann noch so erfolgreich sind, wie in der vergangenen Saison, kann ein jeder Passeirer stolz auf sie sein. Nach dem Abstieg schaffte es Spielertrainer Walter Pixner wieder, eine sehr gute und schlagkräftige 1. Mannschaft zu bilden. Trotz Verletzungspeches konnte der 4. Platz erkämpft werden, ein überaus gelungener Neuanfang. Die Mannschaft der Junioren landete nach gewonnener Herbstmeisterschaft auf dem 5. Platz. Unser Aushängeschild, die Mannschaft der B-Jugend, wurde sogar Landesmeister. Wenn man bedenkt, daß 38 Mannschaften sich an dem Turnier beteiligten, ist zu verstehen, wie stolz wir auf sie sind und welche Leistung sie vollbracht haben. Besonders dem Trainer, Erwin Schwienbacher, soll dieser Erfolg eine Entschädigung für seine unermüdliche Jugendarbeit sein. Die Mannschaft der C-Jugend erreichte in einer starken Gruppe den 5. Platz. Während die Leistungklasse 1 der DJugend zweite in der Meisterschaft wurde und die Ausscheidungsspiele in Lana und Eppan erreichte, wurde die Mannschaft der 2. Leistungsklasse sogar Sieger in Ihrer Gruppe. Auch unser jüngster Meisterschaftteilnehmer, die Mannschaft der E-Jugend, ging als Sieger hervor. Es hat sich also gelohnt, daß der SC Passeier Fußball sein Hauptaugenmerk auf die Jugendarbeit gelegt hat und diese in der Zukunft noch intensivieren möchte. Um diesen Plan in die Tat umzusetzen, hat er einige sehr gute und einsatzfreudige Mitarbeiter neu .enqa-
giert". Der Ausschuß hat auch beschlossen, Buben aus St. Martin aufzunehmen. Sollten diese allerdings irgendwann den Wunsch äußern, wieder zum Club ihres Heimatdorfes zurückzukehren, werden wir ihnen sicherlich keine Hindernisse in den Weg legen.
sonders die RAIKA Passeier, aber auch die Gemeinden St. Leonhard und Moos versagten nie ihre Hilfe. Auf Ihre Unterstützung und Hilfe hofft der Club auch in Zukunft bauen zu können. Alois Pfitscher
Stehend von links nach rechts: Pixner Othmar, Righi Michael, Koffer Roland, Guffer Reinhard, Pixner Rony, Pircher Thomas, Lanthaler Alexander, Goletta Lorenz, Lanthaler Manuel, Brugger Hans-Rudi, Schwienbacher Erwin. Sitzend von links nach rechts: Santomaso Robert, Schweigl Manuel, Hainz Ghristoph, Schweigl Alexander, Schwienbacher Manuel, Koffer Philipp, Brugger Valentin.
Unser Ziel und "Traum" ist es, daß in Zukunft die 1. Mannschaft nur aus "eigenen" Spielern besteht. Ehrenvolle Aufgabe der älteren, erfahrenen Spieler wird es sein, den jungen ihre Erfahrungen weiterzugeben und sie auf den Generationenwechsel vorzubereiten. Wir hoffen, daß sich dieser Traum bald realisieren läßt und bitten die Zuschauer weiterhin, fest hinter unserer Mannschaft zu stehen. Unser Trainer, Walter Pixner, wird sein möglichstes dazu tun. Dieser Schritt, der kurzfristiges Erfolgsdenken außer Acht läßt, ist unerläßlich, um längerfristig einen starken, auf eigenen Füßen stehenden SC Passeier, aufzubauen. Weiters hat der Ausschuß beschlossen, mit dem neu entstandenen FC Moos die Freundschaft zu intensivieren. Die ersten Schritte dazu wurden schon unternommen. Gemeinsame Aufgabe aller 3 Passeirer Fußballvereine ist die Arbeit für die Jugend .. In der Vergangenheit haben viele Helfer und Gönner dem SC Passeier Fußball unterstützend zur Seite gestanden. Be-
Information des SC Passeier Sektion Tischtennis Der SC Passeier Sektion Tischtennis informiert alle Vereine der Gemeinden St. Leonhard, St. Martin und Moos bereits jetzt, daß das ,,2. Mega-Fest im Heustadi" am Freitag, 11. Juli und Samstag, 12. Juli 1997 beim Sandwirt in St. Leonhard stattfindet. SC Passeier Sektion Tischtennis
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Wettmähen - Schnelligkeit und scharfe Sensen gefordert
in den verschiedenen ten wie folgt:
Kategorien lau-
Kategorie Burschen über 90 cm):
(Sensenlänge
1. Hubert Pamer 2. Hermann Pichler 3. Hubert Pichler
Gesamtzeit 2.07.80 min 2.49.00 min 2.56.13 min
Kategorie Burschen (Sensen länge 90 cm): 1. Florian Kofler 1.35.00 2. Hans Gufler 1.35.68 3. Helmut Kofler 1.41.60 Kategorie Mädchen: 1. Rosmarie Pamer 2. Helga Pichler 3. Michaela Gufler
Oie Gemeindeausschußmitglieder
nach dem Wettmähen
Im heurigen Sommer standen wiederum einige Wettbewerbe im Handwettmähen auf dem Programm, bei denen die Passeirer Mäher ihr Können zeigen konnten. Begonnen hat die Saison mit der Bezirksmeisterschaft am 14. Juli in Verdins. Auf Bezirksebene sind die Passeirer derzeit unschlagbar, wie auch das Resultat beweist. Bei den Senioren (über 21 Jahren) holte sich Hubert Pamer vor Hermann Pichler und Meinrad Pamer den Titel. Bei den Junioren (unter 21 Jahren) und bei den Mädchen wurde jeweils der 2. Platz erreicht und zwar durch Kofler Helmut und Kofler Berta. Den nächsten großen Erfolg gab es bei der Landesmeisterschaft am 21. Juli in Latzfons. Kofler Helmut und Kofler Berta holten sich bei den Junioren den Landes meistertitel. Bei den Burschen/Senioren kam Hubert Pamer nicht über den 5. Platz hinaus, Meinrad Pamer wurde Siebter und Hermann Pichler Neunter. Dabei sei kurz erwähnt, daß die Burschen/ Junioren ein Feld von 7 x10 m, die Senioren hingegen ein Feld von 10 x 10m mähen müssen. Die Mädchenkategorie hat heuer erstmals unterschiedlich große Flächen zu mähen: die Juniorinnen mähen wie immer ein Feld von 5 x 5 m, während die Seniorinnen eine Fläche von 5 x 7 m
schaffen müssen. Dabei ist aber nicht nur Schnelligkeit gefragt, sondern auch der gute Schnitt, der von mehreren Schiedsrichtern bewertet wird. Höhepunkt der Saison war die Tirolermeisterschaft am 28. Juli in Söll bei Kufstein. Auch bei dieser Veranstaltung gelang es Kofler Helmut bei den Junioren den Titel zu holen. Bei den Senioren belegte Hermann Pichler den hervorragenden 3. Platz. Die Passeirermeisterschaft am Sonntag, den 01. September beim Gransteinhof war der Abschlußbewerb der heurigen Saison. Organisiert wurde sie von der Bauernjugend Passeier. Die Ergebnisse
bis min min min
0.49.00 min 1.04.17 min 1.18.00 min
Es gab bei diesem Bewerb auch eine Besonderheit. Die Bauernjugend Passeier hat es sich nicht nehmen lassen, alle drei Gemeindeausschüsse des Tales zu einem Kräftemessen im Mähen einzuladen. Acht Gemeindevertreter, vier aus St. Martin (Bürgermeister Hermann Pirpamer, Gögele Rudolf, Öttl Sepp, Pamer Rosmarie) und vier aus St. Leonhard (Bürgermeister Pfitscher Konrad, Gögele Josef, Pixner Albin, Tschöll Oswald), versuchten das 25 m2 große Feld möglichst sauber und schnell abzumähen. Alle acht Mäher mühten sich redlich, wobei die Mannschaft aus St. Martin die schnittigere Sense hatte. Der Mooser Gemeindeausschuß fürchtete wahrscheinlich die zu große Konkurrenz und nahm an diesem Kräftemessen nicht teil. Rosmarie Pamer
10. Landesmeisterschaft der Goaßlschnölier beim Sandhof Am Sonntag, den 21. Juli 96 erlebte der Goaßlschnölierverein Passeier wohl einen Höhepunkt in seiner noch jungen Geschichte: Dem rührigen Obmann Sepp Verdorfer war es nämlich gelungen, die 10. Landesmeisterschaft im Goaßlschnöllen ins Passeiertal zu holen.. Dabei bot sich das Gelände am Sandhof als idealer Austragungsort an. Zunächst konnten sich die zahlreich erschienenen Zuschauer vom Können des breit gestreuten Teilnehmerfeldes überzeugen. Angefangen wurden die Wett-
bewerbe mit den 2-er Gruppen,wo es eine eigene Jugend- und Gästekategorie gab. Auch die 3-er Gruppen waren gut besetzt und stellten zudem mit der Gruppe Almrausch die einzigen weiblichen Teilnehmer. Zudem traten in dieser Wettbewerbsklasse sowohl A - als auch B - Gruppen zum Vergleichskampf an (die drei besten der B- Gruppen der letzten Landesmeisterschaft steigen in die A- Gruppe auf, während umgekehrt die drei Letztplazierten in die B- Gruppe zurückgestuft werden).Bei
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den 4-er Gruppen stellten sich 10 Mannschaften den Juroren, die es bei den teilweise geringen Punkteunterschieden nicht leicht hatten. Als Ehrengast war die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz geladen. Sie lobte den gemeinschaftsbildenden Charakter der Schnöllerwettbewerbe und sprach sich für den Ausbau dieser althergebrachten Sportart in Südtirol aus. Obmann Se pp Verdorfer zeigte sich über das breitgestreute Teilnehmerfeld erfreut und unterstrich die Tradition und Umweltfreundlichkeit des Goaßlschnöllens. Zum Schluß konnte Hubert Pöhl, der als Sprecher gekonnt durch die Veranstaltung führte, die Siegermannschaften bekanntgeben. Die jeweils Erstplazierten der einzelnen Kategorien sollen im folgenden aufgelistet werden: 2-er Junioren 1. Gruppe Gomion 2. Gruppe Edelweifltrio 3. Gruppe Enzianduo 2-er Gruppen 1. Gruppe Ritten 2. Schnauderer Garn 3. Gr. Welsberg Taisten 3-er Damen 1. Gruppe Almrausch
3-er Junioren
1. Gruppe Rittnerhorn
2. Gruppe Maria Saal 3. Gruppe Saltner Buam
Oie Landesmeister der 3-er-Gruppen B
Eschgfälier Josef, Moosmair Friedrich Knolleisen Thomas, Althuber Matthias Gasser Thomas, Unterkirchner Henry
B
2. Tuffalmgruppe Völs 3. Altner Goasslschnölier
3. Geissler Gruppe Vilnöss 4. Edelweiflgruppe Passeier
2. Schnauderer Goaßlschnölier
Plaikner Daniela, Weger Rosmarie, Mair Evelyn
3. Gruppe Mittelberg
Poehl Markus, Goss Roman, Wiedenhofer Christian Reinstalier Heinrich, Ramoser Lorenz, Premstaller Roland Sattler Andreas, Scherlin Tobias, Scherlin Manuel
1. G. Bodenclub Pichl-Gsies Ladstaetter Alois,Weber Nikolaus, Seiwald Hermann Gostner Karl, Federer Michael, 2. Seniorengruppe Völs Mahlknecht Toni Hofer Josef, Auer Franz, Lanthaler 3. Fleckner Gruppe Konrad 1. Gruppe Passer Buam
A
1. Jochgruppe Passeier 2. Gruppe Stacherkrocher
Ramoser Helmuth, Gamper Konrad Waldboth Georg, Kerschbaumer Zens Trakofler Josef, Moser Alois
3-er Senioren
3-er Gruppen
3-er Gruppen
Raffl Sepp, Zwischenbrugger Christian, Kofler Florian Haselrieder Manfred,Tschager Karl, Psenner Reinhard Tratter Helmut, Schwienbacher Daniel, Engl Josef
4-er Gruppen
1. Gruppe Völs
4. Pfandler Alm Gruppe
2-er Gästegruppe
1. Die Pockseiter 2. Die Hueber 3. Die Pensler
Pseirerpokal
Auer Peter, Haller Franz, Auer Manfred Kargruber Martin, Kargruber Hans, Kargruber Reinhard Delueg Max, Delueg Arnold, Delueg Rudi Heel Anton, Hofer Max, Gumpold Alois
Wörndle Walter, Federer Konrad, Kompatscher Florian, Federer Ernst Dorfmann Christian, Kerschbaumer Christian, Rauter Alexander, Rauter Norbert Pöhl Martin, Ramoser Luis, Mur Josef, Gamper Christian Verdorfer Sepp, Schwarz Sepp, Haller Hermann, Zwischenbrugger Walter
aus dem Ötztal
4-er Gruppen
Sult Romet, Schöpf Ulrich Kuen Bernd, Hausegger Wolfgang Kuen Gotthard, Brugger Andreas
1. Schnauderer Goasslschnöller Dorfmann Christian, Kerschbaumer Christian, Rauter Alexander, Rauter Norbert 2. Stacher Krocher Pustertal Kargruber Hans, Martin, Reinhard, Walter Wörndl Walter, Federer Konrad, 3. Gruppe Völs 1 Kompatscher Florian, Federer Ernst Federer Michl, Kostner Karl, Karbon 4. Gruppe Völs 2 Heinrich, Mahlknecht Toni A.P
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Langlaufsport Im Passeiertal Tätigkeitsbericht
des SC Passeier - Sektion Langlauf
Die 38 Mitglieder der Sektion Langlauf kommen aus St. Martin, St. Leonhard, Walten, Moos und Pfleders. Zwölf davon sind Rennläufer, die übrigen betrei-
Lazins. Weiters haben sich die Läufer an 21 "auswärtigen" Rennen beteiligt und zwar: 5 Rennen um die Volksbanktrophäe in
1995/96 im Landeskader und hat als Jüngster sehr gute Ergebnisse erzielt: In den Volksbankrennen war er stets zwischen dem 4. und 10. Platz "klassiert", bei der Landesmeisterschaft belegte er Platz 4; beim Junioren-Rennen in Gsies erreichte er unter 86 Teilnehmern sogar den 2. Platz. Beim sei ben Rennen wurde Daniel Dissertori 7., Jürgen Lanthaler 8. und Stephan Trompedeller 9.. Beim Junioren Sprint in Ridnaun erreichte Jürgen Lanthai er den 7. Platz und bei der Gesamttiroler Meisterschaft schafften Michael Fischer, Hannes Wieser und Elmar Trompeller jeweils in ihrer Kategorie den 8. Platz. Bei der Italienmeisterschaft der Kategorie Schüler war Hannes Wieser bester Südtiroler. Das Vereinsrennen am 25. Februar in Lazins brachte folgende Ergebnissee: Kat. Kinder 1. Brugger Raimund 2. Raich Dietmar 3. Widmann Sarah Kat. Schüler 1. Haller Werner 2. Lanthaler Jürgen 3. Dissertori Daniel
ben diesen Sport als "Sonntagsläufer". Das Training begann bereits im Sommer mit dem Rad und den Skirollern. Von September bis Weihnachten wurde 2 bis 3 mal in der Woche ein Trockentraining im Freien oder in der Turnhalle durchgeführt. Im Herbst gab es dann ein erstes Schneetraining am Stilfserjoch und im Schnalstal. Von Anfang Dezember bis 10. März wurde dann 3 mal wöchentlich das Schneetraining in Hütt, Lazins und Walten absolviert. Die Sektion hat zwei Rennen durchgeführt, und zwar ein Hindernisrennen in Walten und die Vereinsmeisterschaft in
verschiedenen Langlaufgebieten Südtirols, Alpencup-Rennen in Deutschland, Gesamttiroler Meisterschaft in Martell, Zonale Wertungsrennen in Trient und Venezien, Landesmeisterschaft im Einzel und in der Staffel, Italienmeisterschaft für Anwärter in Lizzano Belvedere (4 Rennen in der Woche), Italienmeisterschaft der Kategorie Schüler in Asiago (2 Rennen), Junioren Rennen im Gsiesertal, verschiedene Volksläufe im In- und Ausland. Dabei wurden beachtliche Erfolge erzielt. Besonders hervorzuheben ist Michael Fischer. Er war in der Saison
Kat. Junioren 1. Schweigl Alexander 2. Haller Othmar 3. Ploner Helmut Kat. Senioren I. 1. Ennemoser Ludwig (Tagesbestzeit) 2. Ennemoser Hanspeter 3. Widmann Christian Kat. Senioren 11. 1. Trompedeller Elmar 2. Ennemoser Gregor 3. Haller Hans-Luis Am 12. Mai 1996 fand in Moos die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt, wobei Albin Lanthaler in seinem Amt als Sektionsleiter bestätigt wurde. In den Ausschuß wurden gewählt: Haller Othmar, Lanthaler Roland, Fischer Günther, Schweigl Alexander und Tropedeller Elmar. Der neue Ausschuß möchte sich bei den Gemeindeverwaltungen von Moos und St. Leonhard für die gewährten Beiträge herzlich bedanken. Danken möchten wir weiters der Raiffeisenkasse Passeier für die großzügige Unterstützung (Beiträge und Pokalspenden), der Pistenpreparierung von Pfelders, Hütt und Walten, dem Pfarrer von Moos für die Bereitstellung des VW-Busses und nicht zuletzt allen Helfern bei Rennen und Veranstaltungen. Sektion Langlauf